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14 Tipps für die Pflege der Selbstachtung

14 Tipps für die Pflege der Selbstachtung

Kein Mensch kann sich wohl fühlen, wenn er sich nicht selbst akzeptiert. –Mark Twain
Wer sich selbst achtet, hat es leichter, auch andere Menschen zu achten. Karsten Noack

Selbstachtung

 

Ohne Selbstachtung ist kein Selbstvertrauen möglich, denn was wir nicht achten, dem können wir nicht vertrauen. Wie pflegen Sie Ihre Selbstachtung? Hier sind ein paar Anregungen.

Video

14 Tipps für die Pflege der Selbstachtung

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Selbstachtung

 

Wenn du dich selber machst zum Knecht,
Bedauert dich niemand, geht’s dir schlecht;
Machst du dich aber selbst zum Herrn,
Die Leute sehn es auch nicht gern;
Und bleibst du endlich, wie du bist,
So sagen sie, dass nichts an dir ist.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Begegnen Sie sich selbst mit Respekt und Aufmerksamkeit? Ohne Selbstachtung ist kein Selbstvertrauen möglich, denn was wir nicht achten, dem können wir nicht vertrauen.

 

 

 

14 Tipps für die Pflege der Selbstachtung

 

Hier sind 14 Tipps mit Anregungen für die Pflege der Selbstachtung.

 

 

1.  Auf sich acht geben

 

Geben Sie auf sich acht. Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl, denn wenn es sich meldet, dann lohnt es sich nochmals genauer hinzusehen. Irgendetwas möchte dann noch berücksichtigt werden. Ignorieren Sie solche Hinweise nicht, sondern widmen Sie dem Gefühl Aufmerksamkeit, es beruht auf Ihren Erfahrungen.

 

 

 

2. Auf- und einstehen

 

Stehen Sie zu Ihren Bedenken, Bedürfnissen, Werten und was auch immer Ihnen wichtig ist. Das erfordert mitunter Mut. „Unterlegen ist man im Leben erst dann, wenn man seine Selbstachtung verloren hat“, meinte Marcel Proust.

 

 

 

3.  Jedem recht machen?

 

Wer es jedem recht machen will, macht es meist niemanden recht und die eigenen Bedürfnisse bleiben auf der Strecke. Sie haben auch sich selbst gegenüber eine Verantwortung.

 

 

 

4. Klare Botschaften

 

Machen Sie deutlich, was Ihnen wichtig ist. Kommunizieren Sie so, dass Sie verstanden werden. Weichmacher haben da keinen Platz.

 

 

 

5. Die eigenen Werte und Ziele kennen

 

Die wesentlichste Voraussetzung für Selbstachtung und gute Entscheidungen liefert die Klärung der eigenen Werte und Ziele. Gelingt es, die Werte, Ziele und deren Prioritäten auf allen Ebenen präsent zu haben, ist das eine wertvolle Orientierung. Das erfordert, sich selbst gut zu kennen. Dank Mentaltraining lässt sich das Unbewusste wie ein Kompass nutzen.

 

 

 

6. Gesagt, getan

 

Wenn Sie Ihre Werte kennen und sich Ziele setzen, bleiben Sie ihnen treu. Ihr unbewusster Verstand registriert, ob Sie meinen, was Sie sagen und denken. Lassen Sie, was gegen Ihre Werte verstößt! Ihr Unbewusstes dankt es Ihnen mit Unterstützung.

 

 

 

7. Wohlwollen

 

Gehen Sie freundlich und wohlwollend mit sich um. Druck und negative innere Dialoge machen vieles nur noch schwerer.

 

 

8.  Nein sagen können

 

Setzen Sie Grenzen. Lernen Sie bei Bedarf „Nein!“ zu sagen, anstatt die eigenen Bedürfnisse zu oft zurückzustellen. Im Zweifelsfall dürfen Sie „Nein“ sagen oder Antworten auf Forderungen vertagen. Auf sich gut zu achten erfordert sich gegebenenfalls auch die Zeit dafür zu nehmen.

 

 

 

9. Verantwortungsbewusstsein

 

Setzen Sie sich für das ein, wofür Sie stehen und wo Sie Einfluss haben. Erlauben Sie sich zu fokussieren. Sie müssen nicht gleich die ganze Welt retten.

 

 

 

10. Pflegen Sie konstruktive innere Dialoge

 

Die eigenen inneren Dialoge beeinflussen Wahrnehmung, Denken und Handlungen. Also achten Sie darauf, wie und was Sie denken. Wenn Sie sich selbst verurteilen, hat das Konsequenzen. Auch wie sie mit sich selbst kommunizieren, sagt eine Menge über Ihre Selbstachtung aus. Gehen Sie wohlwollend mit sich um.

 

 

 

11. Vergleichen macht leicht unglücklich

 

Vergleiche führen oft zu Unzufriedenheit. Schauen Sie auf das, was Ihnen wirklich wichtig ist. Zugegeben; wir leben nicht im luftleeren Raum. Es gibt immer jemanden der schneller, reicher oder sonst etwas ist. Im besten Fall bringt Sie Nachahmung zum Status einer Kopie. Sein Sie stattdessen lieber die beste Version ihrer selbst.

 

 

 

12. Perfektionismus

 

Perfektionismus richtet häufig Schaden an. Unrealistischen Ansprüchen zu folgen, macht unglücklich und unzufrieden. Es bedeutet, sich zu verbiegen, die eigene Identität zu ignorieren. Prüfen Sie lieber, ob Ihre Ansprüche wirklich konstruktiv und die eigenen sind.

 

 

 

13. Haltung

 

Die Seele spiegelt sich in der Körpersprache und das gilt auch andersherum. Also achten Sie auf Ihre Körperhaltung, Ihren Gesichtsausdruck und andere Details. Es wirkt sich auch auf die Selbstachtung positiv aus, wenn Sie aufrecht unterwegs sind.

 

 

 

14. Zyklen

 

Achten Sie darauf, wie stabil Ihre Selbstachtung ist. Was bringt Sie aus der Mitte, was bringt Sie hinein, was verdient Aufmerksamkeit? Bleiben Sie aufmerksam.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit der Selbstachtung?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2016
Überarbeitung: 14. April 2020
Englische Version:
AN: #213
K: CNB
Ü:

Spaziergang statt Krampf am Schreibtisch

Spaziergang statt Krampf am Schreibtisch

Perspektivwechsel, den Kopf freimachen,...

Spaziergang

Spaziergang mit Wirkung

 

Geht es am Schreibtisch nicht so recht voran, dann kann ein Spaziergang mit Zielsetzung Wunder wirken.

Raus aus dem Büro

 

In zwanzig bis dreißig Minuten zu Gelassenheit, Ruhe und Klarheit. Wenn Sie das innere Chaos lösen wollen, lassen Sie es für einen Moment hinter sich und gehen Sie spazieren. Machen Sie es fast so wie auch sonst, fast…

Der Unterschied. Bevor Sie losgehen, definieren Sie Ihre Absicht. Wählen Sie bewusst die Intention Ihres Spaziergangs. Was soll anders sein, wenn Sie zurückkehren? Was wollen Sie dann im Gepäck haben?

 

 

 

Wozu, weshalb, Vorteile

 

Typische Beobachtungen bei der Rückkehr:

  • Es gibt eine Idee, wie mit einer Herausforderung umzugehen ist.
  • Sie fühlen sich entspannter.
  • Der Überblick ist wieder da.
  • Sie wissen, was zu tun ist.
  • Der Mut und die Bereitschaft zu handeln ist gewachsen.
  • Die Antwort auf eine Frage kommt.
  • Die ursprüngliche Fragestellung verändert sich.
  • Sie fühlen Ihre Energie.
  • Ihr inneres Gleichgewicht ist deutlicher, Sie sind wieder ganz bei sich.
  • Insgesamt fühlen Sie sich gut.

 

Der Fokus hat Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln. Öffnen Sie sich für Inspiration und Antworten und sie werden sich Ihnen zeigen. Durch einen kurzen Spaziergang entziehen Sie sich für einen entscheidenden Moment einschränkenden Einflüssen, wechseln Sie die Perspektive und treten Sie in Verbindung mit sich selbst. Schritt für Schritt kommen Sie sich und Ihrem Ziel näher. Bewegung an der frischen Luft ist obendrein wohltuend für den Körper.

 

 

 

Lust?

 

Das klingt gut? Na, dann machen Sie Ihren Spaziergang. Machen Sie den Computer oder das Smartphone aus und gehen Sie einfach los. Genießen Sie jeden Schritt! Was wollen Sie bei der Rückkehr mitbringen?

Video

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P.S.​

 

Was halten Sie von dieser Idee? Was tun Sie, wenn es am Schreibtisch nicht so recht vorangeht.

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und Sie als Leserin oder Leser sind zuständig fürs Lesen. Wenn Sie nun auch schreiben und ich lesen muss, bringen Sie hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühlen Sie sich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2016
Überarbeitung: 15. Oktober 2020
Englische Version:
AN: #321
K: CNB
Ü:

Rhetorik: Um jeden Preis Recht behalten

Rhetorik: Um jeden Preis Recht behalten

Gedanken zu den Folgen der Rabulistik
Unbedingt Recht haben

Um jeden Preis Recht behalten

 

Überreden ohne Argumente, Durchsetzungsvermögen ohne Basis, gewinnen ohne Rücksicht zu nehmen, K. o. durch fiese Tricks, schwarze Rhetorik, Manipulieren. Bis zum bitteren Ende, Reden ohne Ahnung zu haben… Es ist ein begehrtes Gefühl, recht zu behalten. Wobei es weniger darum geht, wer recht hat als vielmehr, wer die Oberhand behält. Lohnt sich das?

Immer und überall Recht behalten

 

Es ist ein begehrtes Gefühl, recht zu behalten. Wobei es weniger darum geht, wer recht hat als vielmehr, wer die Oberhand behält.

Sich um jeden Preis durchzusetzen scheint ein sehr altes menschliches Ansinnen zu sein. Schon sehr staubige esoterische Texte liefern Rezepte wie es möglich ist sich, um jeden Preis durchzusetzen. Die Vorgehensweise reicht vom Zaubertrank mit Fledermausflügeln und Rattenschwänzen bis zu Voodoopuppen aus dem Versandhandel.

Überreden ohne Argumente, Durchsetzungsvermögen ohne Basis, gewinnen ohne Rücksicht zu nehmen, K. o. durch fiese Tricks, schwarze Rhetorik, Manipulieren. Bis zum bitteren Ende, Reden ohne Ahnung zu haben… Auch Buchhandel und YouTube-Videos bedienen die Sehnsucht nach unfairer Durchsetzungskraft.

 

 

 

Wo ist das Problem?

 

Jetzt könnte ich es mit Arthur Schopenhauer halten. Der meinte, wenn jeder seiner Position unvorbehalten jegliche Unterstützung gibt, dann würde das der beste Weg sein. Schließlich wisse man selbst ja oft nicht, ob man tatsächlich recht hat oder nicht und würde es so herausfinden. Bis zu einer gewissen Stelle gebe ich ihm hier sogar recht. Allerdings geht es beim Wunsch, um jeden Preis Recht zu behalten, in der Regel nicht darum, am Ende tatsächlich beste Position zu ermitteln. Vielmehr geht es darum, sich um jeden Preis durchzusetzen. Es ist also schon von der Haltung her bedenklich. Was macht das mit der Welt und den Beziehungen, wenn Menschen so ans Werk gehen?

Wer wirklich von seiner Position überzeugt ist, braucht keine unfairen Tricks. Wobei es schon gut ist, sie als solche zu erkennen und aushebeln zu können. Doch wer meint, der Zweck heiligt die Mittel, schadet sich und der Botschaft.

 

 

 

Aber …

 

Es könnte jemand auf Beispiele aus der Politik hinweisen, wo es bedenklichen Person in beachtlich hohe Position verholfen hat, rücksichtslos und weitgehend ohne echte Argumente voranzukommen. Und ja, es kann sehr traurig machen.

Dass es Charaktere gibt, die das versuchen, ist eine Sache. Dass ein umfangreiches Publikum das mitmacht, ist eine andere. Wohin das in der Welt führt, kann jeder sehen, der die Nachrichten schaut.

 

 

 

Wir können uns entscheiden

 

Hier kann jeder selbst entscheiden, ob das eine wünschenswerte Vorgehensweise ist. Ich werde mich jedenfalls dafür einsetzen, dass möglichst viele Menschen solche unfairen Methoden erkennen und wissen, wie sie damit umzugehen haben. Wer dazu in der Lage ist, lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen und entzieht Blendern die Bühne.

Setzen wir darauf, mit fairen Mitteln den Argumenten die verdiente Chance zu geben. Wer das wünscht, findet bei mir die passenden Tipps und Unterstützung.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Recht behalten, um jeden Preis, lohnt das?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 25. März 2020
Überarbeitung: 4. September 2020
AN: #721
K: CNC
Ü:

Zitate in Reden, Präsentationen und ….

Zitate in Reden, Präsentationen und ....

Was ist bei Zitaten in Redebeiträgen zu beachten?
Zitate

Zitate in Reden, Präsentationen und auch sonst

 

Zitate sind nicht nur in Texten und Redebeiträgen als Würze beliebt. Doch sie bergen auch Risiken. Was ist bei Zitaten in Redebeiträgen zu beachten?

Video

Zitate in Reden, Präsentationen und…

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Umgang mit Zitaten in Reden, Präsentationen und ….​

 

Gerade für mein Tagesmotto liebe ich es mir ein Zitat zu suchen, um mich damit kritisch auseinander zu setzen oder daran zustimmend zu erwärmen. Beides hat das Potenzial, mich voranzubringen. Es hilft mir dabei, meinen Standpunkt zu erkunden, beziehungsweise die möglicherweise zusätzlich vorhandenen Perspektiven.

 

 

 

Zitatgeber

 

Die Sache hat einen mitunter dunklen Punkt; die Lieferanten für Zitat sind üblicherweise Menschen und als solche nicht nur mit positiven Seiten gesegnet. So entdecke ich mitunter bei der Recherche Hintergründe, die mir nicht gefallen. Menschen sind selten reine Engel. Sie haben in dem von mir betrachteten Zitat etwas für mich Interessantes gesagt. Bei anderer Gelegenheit haben sie jedoch mitunter hanebüchenen Unfug geredet oder Dinge getan haben, die mir nicht gefallen —vorsichtig ausgedrückt.

 

 

 

Vorbereitung

 

Bei der Vorbereitung von Redebeiträgen achte ich deswegen im Interesse meiner Klienten akribisch darauf, solche Hintergründe zu erkennen, um Angriffspunkte zu vermeiden. Sonst fühlen sich Gesprächspartner oder jemand im Publikum angegriffen, beziehungsweise wird dadurch unnötig abgelenkt. So etwas würde der Botschaft keinen guten Dienst erweisen. Außerdem gibt es Menschen, die ihre Interessen mit harten Bandagen vertreten. Solche Menschen entführen das Thema, wenn sie Zusammenhänge finden, die sie missbrauchen können. Je nach Publikum gelingt dies allzu leicht. Eine sehr gründliche Vorbereitung hat hier eine besondere Bedeutung.
Im Alltag empfehle ich Lesern und Zuhörern sich bei Zitaten das herauszupicken, das hilfreich ist, weil es zum Denken anregt oder einfach so guttut. Wie es die Zitatlieferanten gemeint haben kann interessant sein, was wir daraus für uns ziehen, gehört uns.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema?

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden. 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 5. Januar 2022
AN: #639
K: CNC
Ü:

Persönlicher Umgang mit Grenzsituationen

Persönlicher Umgang mit Grenzsituationen

Die Zeit der Corona-Krise durchleidet oder nutzt jeder Mensch auf ganz eigene Weise. Was tun?

Verschwörungstheorien

Grenzsituationen

 

Die Zeit der Corona-Krise durchleidet oder nutzt jeder Mensch auf ganz eigene Weise. Was tun?

Corona-Regeln (inspiriert von Fundstücken im Interdings)


1. Im Prinzip dürfen Sie das Haus nicht verlassen, aber wenn Sie wollen, dann dürfen Sie es schon.

2. Masken sind nutzlos, aber Sie sollten unbedingt eine Maske oder genauer einen. Mund-Nasen-Schutz tragen, denn das kann Leben retten.

3. Alle Läden sind geschlossen, außer die, die geöffnet sind.

4. Dieses Virus ist tödlich, aber trotzdem nicht allzu beängstigend, außer dass es eventuell zu einer globalen Katastrophe kommt, bei der dann sehr viele Menschen sterben.

5. Jeder muss zu Hause bleiben, aber es ist wichtig auch nach draußen zu gehen, vor allem bei schönem Wetter, aber es ist besser, nicht herauszugehen, außer natürlich für Sport, aber eigentlich besser nicht.

6. Es gibt keinen Mangel an Lebensmitteln im Supermarkt, aber es gibt viele Dinge, die fehlen und andere sind zurzeit nicht da.

7. Das Virus hat keine Auswirkungen auf Kinder, außer auf diejenigen, auf die es sich auswirkt.

8. Sie werden viele Symptome haben, wenn Sie krank sind, aber Sie können auch ohne Symptome krank werden, Symptome haben, ohne krank zu sein, oder ansteckend sein, ohne Symptome zu haben, sowie visa versa.

9. Man kann nicht in Altersheime gehen oder seine Großeltern besuchen, aber man muss sich um die älteren Mitbürger kümmern und am besten Lebensmittel und Medikamente mitbringen.

10. Das Virus bleibt auf einigen Oberflächen zwei Stunden lang aktiv, nein vier, nein sechs, nein, habe ich Stunden geschrieben, vielleicht Tage, Wochen? Aber es braucht eine feuchte Umgebung. Allerdings auch nicht unbedingt.

Das Virus bleibt eigentlich nicht in der Luft, aber öfter dann doch, insbesondere in geschlossenen Räumen.

Es handelt sich zwar grundsätzlich nicht um Schmierviren aber eine Schmierinfektion wäre möglich.

11. Tiere sind nicht betroffen, aber es gibt immer noch diese eine Katze, die im Februar in Belgien positiv getestet wurde, als sonst noch niemand getestet wurde, plus ein paar Tiger hier und da und selten Hunde, eigentlich keine Hunde, aber manchmal doch auch schon.

Jegliche Oberflächen, außer das Fell ihres Haustieres, können die Krankheit natürlich übertragen.

12. Wir sollten so lange eingesperrt bleiben, bis das Virus verschwindet, aber es wird nur verschwinden, wenn wir eine kollektive Immunität erreichen, also wenn es zirkuliert. Dafür dürfen wir nicht zu viele Menschen eingesperrt sein, deswegen bleiben sie besser die meiste Zeit über Zuhause, aber nicht nur.

13. Sollten Sie erkrankt gewesen sein, werden Sie möglicherweise später wieder erkranken, dazwischen sind Sie aber immun.

14. Wichtigste Corona-und-auch-sonst-Regel: Benutzen Sie Ihren Verstand und wenn das keine Option ist, sichern Sie sich einen enorm umfangreichen Vorrat an Mehl, Hefe, Nudel und vor allem Toilettenpapier, das könnte möglicherweise helfen.

15. Wer sich diese Regeln zu Herzen nimmt, kann sich dadurch retten, oder auch nicht.

Grenzsituationen

 

In Grenzsituationen zeigt sich, wie unterschiedlich Menschen mit Unsicherheit umgehen. Einige reagieren panisch, andere gelassen.

Die Covid-19-Krise hat viele Schattenseiten, auch sozial und ökonomisch. Die Lebensgewohnheiten werden beeinflusst.

An einem Ort mit einem anderen Menschen rund um die Uhr zusammen zu sein ist nicht für jeden eine Freude. Da kommt es in einigen Beziehungen zur Zerreißprobe und nicht jede wird das überstehen. Vereinzelt haben, selbst ehemals liebevolle Eltern ihre Elternschaft bereut und riskieren lieber die Ansteckung mit Covid-19 dafür, etwas Ruhe zu haben. Liegen die Nerven blank, werden Vernunft und Solidarität zur Seite gepackt und offene Schulen und Kitas gefordert.

Andere Beziehungen blühen regelrecht auf in dieser Zeit. Meine Frau arbeitet aktuell im Home-Office, von morgens bis abends und oft auch am Wochenende. Zwischendurch kann ich sie von meinem Schreibtisch aus sehen und genieße das sehr.

 

 

 

Die Weltverschwörung

 

Je länger die Situation als Ausgeliefertsein empfunden wird, desto wildere Weltverschwörungstheorien tauchen auf. Filterblase und Echokammer wirken auch hier nicht wirklich aufklärend. Es dürften auch ein paar Strategien und  Interessen daran beteiligt sein. In einer solchen Zeit ist der sonst schon so fragile gesunde Menschenverstand nicht sehr widerstandsfähig.

 

 

 

Zurück zur Normalität

 

Wollen wir wirklich zurück zur Ausgangssituation, ohne daraus tatsächlich zu lernen?

Wer will, erkennt die globalen Zusammenhänge, die Chancen und Risiken. Die Herausforderungen der Menschheit sind ja nicht verschwunden, sondern wir sind nur abgelenkt. Viele Branchen und Technologien waren schon vorher fragwürdig, jetzt könnten die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Es ist Zeit für utopisches Denken und Zukunftsszenarien.

Neue Erkenntnisse machen sich in vielen Bereichen breit. Auch bei der Arbeit: An vielen Stellen zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitenden gestärktes Vertrauen ermöglicht auch zukünftig neue Formen der Zusammenarbeit. Davon profitieren Unternehmen, Mitarbeitende und viele andere Bereiche, wie die Umwelt. Allein die Vorstellung, wie viel Zeit und andere Ressourcen tagtäglich für Fahrten zum Arbeitsplatz vergeudet wurden, widerstrebte mir schon lange.

 

 

 

Persönliches Wachstum

 

Schon wird an einigen Stellen von der Hoffnung gesprochen, wir könnten die Chancen nutzen. Da ist die Rede von posttraumatischem Wachstum (engl. posttraumatic growth), positiver Adaption bzw. Anpassung (engl. positive adaption). Die Krise als Sprungbrett für persönliches Wachstum? Tatsächlich entwickeln Menschen nach überstandenen Traumata so manche Entfaltung.

Wer jetzt keine Zeit findet, um die Prioritäten zu klären und sich gegebenenfalls neu auszurichten wird es wohl auch sonst nicht tun. Es ist eine gute Gelegenheit Routinen zu überprüfen und gute zu pflegen.

Nicht jeder will da mitspielen, doch an vielen Stellen ist eine sehr angenehme Form des Umgangs miteinander zu beobachten. Da begrüßen sich wildfremde Menschen auf leeren Straßen mit einem Lächeln, das sogar trotz eines Mund-Nasen-Schutzes an den Augen zu erkennen ist. Dankbarkeit für Dinge, die uns möglicherweise zu selbstverständlich erschienen. Was davon wollen wir beibehalten? Wenn die Systeme wieder hochgefahren werden, wird uns der Alltag schnell einholen.

Wer gestärkt aus der Krise hervorgehen möchte, sollte dafür jetzt die Voraussetzungen schaffen.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Im Artikel finden Sie einige Chancen, die ich bei der Coronakrise sehe, vielleicht fallen Ihnen ganz andere auf.

Vorsicht, Kommentare!

 

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. April 2020
Überarbeitung: 21. April 2020
AN: #989
K: CNC
Ü:

Facelifting im Gesicht, am Gesäß, in der Politik, in Unternehmen,…

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Bedeutungswandel: Von der Straffung bis zur Verschlimmbesserung
Facelifting

Facelifting

 

Facelifting heute auch in der Politik und in Unternehmen statt. Statt am Inhalt wird an der Verpackung gefeilt. Häufig auch hier Verschlimmbesserungen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Aus aktuellem Anlass… Facelifting

 

Ursprünglich meinte Facelifting so etwas wie Gesichtsstraffung. Jedoch, durch die üblichen Ergebnisse solcher Verschlimmbesserungen änderte sich die Bedeutung. Heute wird eine raffinierte chirurgische Methode als Facelifting bezeichnet, bei der Falten durch Narben ersetzt werden. Obwohl dabei in der Regel die örtliche Beibehaltung von Augen, Nase, Mund und Ohren angestrebt wird, sind diese anschließend oft nicht mehr an den erwarteten Stellen zu finden. Das sorgt regelmäßig zu Irritationen bei Gesprächspartnern und die Kommunikationsprozesse erhalten einen eigenwilligen Drall. So ähnlich, wie im Sketch von Loriot und Evelyn Hamann, bei dem eine wandernde Nudel das Gespräch verhindert.

Erhofft wird die ewige Jugend, dass tatsächliche Resultat ist jedoch sehr häufig eine Karnevalsmaske. Doch statt eines grauenvollen Aufschreis sorgen der Stolz und die immense Investition dafür, dass solche kleingeistigen Betrachtungen unterbleiben. Was teuer ist, das  ist auch gut! Basta!

Da sich nicht nur Gesichter liften lassen, sind neben Brüsten und Bäuchen auch Unternehmensdarstellungen, Parteiprogramme und andere Einrichtungen von diesem Phänomen betroffen. Besser, als mit äußerlichem Herumdoktern kosmetisch zu verschlimmbessern, ist die grundlegende Herangehensweise vom Kern, von der Substanz aus, also von innen nach außen. Erst kommt der Inhalt und dann die Verpackung.

 

Innen pfui,
außen dann auch egal.

P.S.

 

Wo begegnet Ihnen das Phänomen Facelifting und wie stehen Sie dazu, wenn sich nur die Verpackung, jedoch nicht der Inhalt ändert?

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin
Heute wird eine raffinierte chirurgische Methode als Facelifting bezeichnet, bei der Falten durch Narben ersetzt werden. Obwohl dabei in der Regel die örtliche Beibehaltung von Augen, Nase, Mund und Ohren angestrebt wird, sind diese anschließend oft nicht mehr an den erwarteten Stellen zu finden. Karsten Noack

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #371
K:
Ü:

Pflegen Sie Ihre Leidenschaften, sie entfalten Kraft

Pflegen Sie Ihre Leidenschaften, sie entfalten Kraft, auch in Präsentationen

Die Kraft der Leidenschaft
Pflegen Sie Ihre Leidenschaften, sie entfalten Kraft

Leidenschaft

 

Welche Bedeutung hat Leidenschaft im Leben? Wobei hilft sie, wann schadet sie?

Überblick

 

 

 

 

Leidenschaften

 

Durch die Leidenschaften lebt der Mensch, durch die Vernunft existiert er nur.

Nicolas Chamfort

 

Eine Idee will verfolgt werden, ein Vorhaben gehegt und gepflegt, der Antrieb ist im gesamten Körper spürbar. So kann sich Leidenschaft zeigen.

Sind Sie ein leidenschaftlicher Mensch, leben Sie mit Begeisterung? Das Leben ist zu kurz, um es nur zu absolvieren. Wofür brennen Sie? Wer seine Leidenschaften kennt profitiert von der Energie, die Begeisterung freisetzt.

Es ist zwar ab und an zu hören; „Leidenschaft ist, was Leiden schafft!“, doch für mich ist das Wort positiv besetzt. Eine Leidenschaft ist etwas für das ich Feuer und Flamme bin, dem ich mich mit ganzer Hingabe widmen möchte. Das kann sich auf einen geliebten Menschen richten oder eine Tätigkeit. Wenn ich etwas wirklich liebe, es liebend gerne mache, Feuer und Flamme bin, Begeisterung und völlige Hingabe verspüre, dann ist das für mich Leidenschaft in ihrer vollen Ausprägung.

Widmen wir uns einer Leidenschaft, dann ermöglicht das Flow-Erleben, wie es der Psychologe Mihály Csíkszentmihályi beschreibt. Dann sprühen leidenschaftliche Menschen nur so vor Energie. Das gibt uns die Kraft und die Ausdauer, uns mit ganzem Herzen einem Ziel zu verschreiben. So können wir für uns und andere Menschen Positives bewirken. „Ohne Leidenschaft gibt es keine Genialität.“ meinte der Historiker Theodor Mommsen oder nüchterner der Philosoph und Schriftsteller Prentice Mulford; „Was man aber gerne macht, macht man gut.“

 

 

 

Was ist Leidenschaft?

 

Leidenschaft ist ein Zustand extremer und stark ausgeprägter emotionaler Zuneigung gegenüber einer Sache oder eines Menschen. Sie hat viele Gesichter.

Leidenschaft beschreibt eine emotionale, in verschiedenen Formen und Ausmaßen auftretende Zuneigung, welche zum Beispiel die Intension für Sammler, Anhänger eines Sportvereins oder ein gewöhnliches Hobby sein kann. Für uns ist die Leidenschaft ein oftmals nicht vollkommen logischer Antrieb, der uns dazu bringt, gewisse Dinge zu wollen oder zu tun. Leidenschaft liefert den Fokus, lässt uns durchhalten, selbst bei Widerstand, wie Rückschlägen und Kritik. Ja, manch ein leidenschaftlicher Mensch hat in der Menschheitsgeschichte tatsächlich dafür gebrannt — auf dem Scheiterhaufen. Das ist heutzutage allerdings in der hiesigen Kultur unüblicher. Leidenschaft setzt unglaubliche – mitunter nahezu unmenschlich wirkende – Kräfte frei und überdauert kurzfristige Begeisterung.

 

 

 

Sonnenseite

 

Sich aufbäumen, Wellen schlagen, sich einsetzen, um anschließend umso zufriedener in sich zu ruhen. Für mich ist der Begriff der Leidenschaft weitgehend positiv besetzt, trotz der Wortherkunft und des Spruchs „Leidenschaft ist das, was Leiden schafft“. Leidenschaft für eine bessere Welt, für erfüllende Beziehungen, für die Pflege schützenswerter ideeller und auch materieller Errungenschaften. In den meisten Fällen ist Leidenschaft etwas Positives, sie kann aber auch skurrile oder sogar ungesunde Formen annehmen.

 

 

 

Schattenseiten

 

Keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft zur praktischen Vernunft.

Helmut Schmidt

 

So schön es ist, für eine Leidenschaft zu schwärmen, sich zu erwärmen. Leidenschaft kann auch zum Verhängnis werden und bei Nichterreichen oder Scheitern des leidenschaftlichen Strebens negative Auswirkungen entfalten. Beispiel, wenn eine leidenschaftliche Liebe nicht erwidert wird oder ein leidenschaftlich verfolgtes Ziel nicht erreicht wird. Manche Menschen bezeichnen Leidenschaft gar als Tor zur Hölle und hat dabei extreme Beispiele vor Augen, die in die Kategorie Extremismus und Fundamentalismus gehören. Da handelt es sich dann um sehr ungesund ausufernde Formen.

 

 

 

Leidenschaft in Gesprächen, Reden und Präsentationen

 

Eine Leidenschaft für die Leidenschaft haben.

 

Die größten Reden, die mir gerade in den Sinn kommen, beeindrucken durch die Leidenschaft, mit denen die Rednerinnen und Redner sie in die Welt tragen. Sie scheinen sich mit Haut und Haaren ihrem Anliegen verschrieben zu haben, dafür zu brennen — und der Funke springt über. Menschen fühlen sich von Enthusiasmus, von Euphorie und Hingabe, enorm angezogen. Die Leidenschaft lässt die Augen funkeln und weckt die Geister.

Davon könnten auch viele aktuelle Anliegen eine gute Portion vertragen. Selbst die professionellen Redebeiträge in Besprechungen, bei Tagungen, Konferenzen und vor der Kamera profitieren zumindest von einer angemessenen Begeisterung. Mehr dazu im Artikel Die Macht der Begeisterung in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

 

1. Teilen Sie Ihre Leidenschaft mit anderen Menschen

 

Geben Sie Ihre Gedanken preis. Machen Sie Angebote ohne knallhart zu predigen, zu behaupten, dass Sie die einzige Wahrheit vertreten. Dass Sie von der Richtigkeit überzeugt sind, dürfen Sie hingegen sagen. Laden Sie andere Menschen zum Dialog ein, diskutieren und argumentieren Sie.

 

 

 

2. Locker bleiben

 

Bei aller Begeisterung und Überzeugung passen Sie lieber auf, dass Sie nicht zur dunklen Seite der Macht konvertieren, zum Bekehrer oder Fanatiker werden. Solche Typen sind anstrengend und unangenehm, neigen dazu, andere Menschen zu verletzen.

 

 

 

3. Leben Sie die Werte

 

Zeigen Sie, dass Sie es ernst meinen und sich selbst an das halten, was Sie anderen Menschen vermitteln wollen. Walk your talk! Was könnte überzeugender sein, als wenn Sie zeigen, dass es funktioniert und glücklich macht?

 

 

 

4. Wozu

 

Bieten Sie Antworten auf das Wozu, den Sinn, an. Wer kann woran welchen Anteil haben und wie fügt es sich zum großen Ganzen zusammen?

 

 

 

5. Nicht übertreiben!

 

Euphorie ist ansteckend, kann ab einem gewissen Maß allerdings auch verschrecken. Nehmen Sie die Menschen dort ab, wo sie sind, sodass sie eine Chance haben mitzukommen. Anregungen dazu finden Sie im Artikel Rapport: 21+ Tipps für bessere Kommunikation.

 

 

 

6. Lebendigkeit

 

Teilen Sie Ihre Gedanken so, dass alle Sinne angesprochen werden. Sorgen Sie dafür, dass zumindest Hören, Sehen, Fühlen aktiviert werden.

Synonyme

 

Affekt, Begeisterung, Eifer, Ekstase, Erregung, Feuer, Enthusiasmus, Elan, Engagement, Emotion, Freude, freudige Erregung, Faible, Gefühlsüberschwang, Gefühlswallung, Gier, Geilheit, Libido, Rausch, seelische Regung, Verzücktheit, Verzückung, Inbrunst, Hingabe, Hingebung, Passion, Schmackes, Sehnsucht, Lust, Begierde, Triebhaftigkeit, Lüsternheit, Verlangen, Wollust,…

P.S.

 

Welche Leidenschaften pflegen Sie oder bevorzugen Sie es von Begeisterung zu sprechen?

Die Stärke unserer Aufmerksamkeit entspricht der Stärke unserer Leidenschaft. Claude-Adrien Helvetius

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 6. Dezember 2018
Überarbeitung: 18. September 2019
Englische Version:
AN: #71711
K: CNB
Ü:

Right or Kind? Recht behalten oder freundlich sein?

Right or Kind? Recht behalten oder freundlich sein?

Wer Recht hat, muss sich nicht rechthaberisch aufführen. Beziehung vor Ego-Sieg.

 

Recht behalten oder freundlich sein?

 Recht behalten oder Freundlichkeit pflegen?

 

Wenn wir die Wahl haben zwischen recht haben und freundlich zu sein, sollten wir freundlich wählen. Was meinen Sie dazu?

 

Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als derjenige, der alle Antworten weiß.

Zhuangz

Einleitung

 

„Nicht schlagele, schüttele!“, pflegen meine Freunde aus der Gegend von Weingarten in ihrem charmanten Dialekt zu sagen, bei dem, nach meinem Gefühl, jedem Wort ein „le“ angehängt wird. Das klingt dann zwar harmloser, aber manch‘ uneinsichtigem Zeitgenossen möchte man mitunter doch mit sanfter Gewalt zur richtigen Einsicht verhelfen, oder? Im Gedanken natürlich nur – und gefolgt von drei Ave-Maria! Wollen oder können diese Ignoranten nicht verstehen? Nicht ärgern, nur wundern? Von wegen!

Recht behalten um jeden Preis?

 

Ja, zu meiner Berufung gehört es, Menschen dabei zu unterstützen, gehört zu werden und zu überzeugen. Einer meiner Workshops nennt sich sogar Vor Publikum Recht behalten. Weshalb sollte es sich lohnen, darüber nachzudenken, ob das immer richtig ist?

Weil es mitunter wichtiger sein kann, freundlich zu sein, anstatt sich selbst auf die Schulter zu klopfen, obwohl wir im Recht sind. Für so einen kurzfristigen, dem Ego schmeichelnden Moment, Beziehungen zu beschädigen ist es jedenfalls meist nicht wert. Mitunter kann so ein Disput darüber, wer recht hat, sehr heftig ausgetragen werden. Die Verletzungen, die dabei verursacht werden, stehen häufig nicht mehr im Verhältnis zur Bedeutung des eigentlichen Themas. Das bekommen wir im Eifer des Gefechts nicht mehr mit, dann geht es um Grundsätze – es geht nur noch um die Frage: Wer hat recht? Und die will jeder für sich entscheiden, auf Teufel komm raus. Es wird zu einer sehr persönlichen Angelegenheit.

Für manche Menschen ist es wichtiger, dass sie recht haben, als dass es ihnen gut geht. Der Preis ist dann mitunter die Einsamkeit.

Johann Wolfgang von Goethe meinte „… wir alle sind so borniert, dass wir immer glauben, recht zu haben.“ Und Voltaire behauptete: „Das Vergnügen, recht zu behalten, wäre unvollständig ohne das Vergnügen, andere ins Unrecht zu setzen.“ Der US-Amerikanische Autor Wayne Dyer pflegte zu sagen: “When given the choice between being right and being kind, choose kind.” Also: „Wenn wir die Wahl haben zwischen recht haben und freundlich zu sein, sollten wir Freundlichkeit wählen.“

 

Der kommt den Göttern am nächsten, der auch dann schweigen kann, wenn er im Recht ist.

Marcus Porcius Cato, der Ältere

Aber das geht doch nicht!

 

Slartibartfast: „Ich bin doch lieber jeden Tag glücklich als im Recht, oder?“

Arthur: „Und? Sind Sie’s?“

Slartibartfast: „Äh, nein. Da liegt ja der Hund begraben.“

Per Anhalter durch die Galaxis

 

Plädiere ich hier und jetzt dafür, dass wir uns dumm stellen sollen, zu allem Ja und Amen sagen sollten? Nein! Es ist wichtig, für die eigene Meinung einzutreten, Verantwortung zu übernehmen. Oft genug spielt das aber überhaupt keine Rolle, wenn wir anderer Meinung sind. Und viel zu oft geht es in erster Linie darum, zu gewinnen, recht zu haben und zu behalten. In solchen Fällen ist der wahrscheinliche Schaden größer als der absehbare Gewinn. Und Beziehungen haben einen Wert, mitunter sogar einen sehr hohen. Viele Menschen wertschätzen sie erst, wenn sie bedroht oder sogar beendet sind.

 

Man soll nicht immer recht haben wollen.

Søren Aabye Kierkegaard

Ja, und?

 

Wer nicht immer sofort recht haben muss, hat es auch leichter, ein guter Zuhörer zu sein. Wer verkrampft seinen Willen durchsetzen will, hat keine Ressourcen mehr für die Wahrnehmung seines Gegenübers frei. Das erschwert die Kommunikation, der gewünschte Dialog wird zum schnöden Monolog.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit der Wahl zwischen Freundlichkeit und Beziehungspflege oder um jeden Preis recht behalten? Wie entscheiden Sie, wann und wie weit Sie Ihren Standpunkt vertreten?

Artikel

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Mai 2006
Überarbeitung: 6. März 2019
AN: #43349
K:CNB
Ü:

Spießer: Beleidigung oder gepflegtes Uncoolsein?

Spießer: Beleidigung oder gepflegtes Uncoolsein?

Zeitgeist
Spießer

Spießer

 

Wer und was genau ist denn nun ein Spießer? Und sollten wir vor dem Spießertum Angst haben oder es als gepflegtes Uncoolsein wertschätzen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Spießer: Beleidigung oder …?

 

Kaum etwas ist spießiger, als unbedingt nicht spießig zu gelten.

 

 

 

Kaum einer will als Spießer bezeichnet werden.

 

Was ist daran denn so schlimm, ein Spießer zu sein? Die waren immer korrekt bekleidet und pünktlich. Ihr Auto glänzte und früher hatten sie Gartenzwerge im Vorgarten stehen. Sie wissen in der Regel alles besser und belehren gerne andere. Die Interessen eines Spießers sind eher materiell und alltäglich. Orientierung liefern ihnen die Ideen und konventionellen Ideale ihrer Bezugsgruppe.

 

 

 

Ursprung

 

Das Wort Spießer geht zurück auf die Spießbürger im Mittelalter. Reichere Bürger und Adelige konnten sich mit Pferd und Rüstung bei einem Angriff verteidigen. Die ärmeren Bevölkerungsschichten wurden nur mit einem Spieß ausgerüstet. Diese Spießbürger verteidigten nur mit einem Spieß bewaffnet zu Fuß ihre Stadt. Irgendwann wurde das Wort Spießer dann zum Synonym für kleinbürgerliche Ansichten.

 

 

 

Mission Spießertum

 

Heute verteidigen Spießbürger die aus ihrer Sicht zu schützenden gesellschaftlichen Normen. Spießer sind angepasst an ihre Umgebung und verurteilen diejenigen, die den Normen nicht folgen. Veränderungen lehnen sie ab.

 

 

 

Vorkommen

 

Spießertum ist international. Spießer lassen sich rund um den Globus und in allen Klassen finden.

 

 

 

Hipster, Spießer, Prenzelmütter

 

Einen Dutt auf dem Kopf, zu kurze Hosen, nackte Fußknöchel, einen Jutebeutel, ein bisschen Bio-Tofu, ironisch hässliche Klamotten und zack, fertig ist der Hipster. Ja, die Klischees nerven.

Es wird von der Renaissance der Spießigkeit gesprochen. Sie beruht allerdings auf einer anderen Basis; dem Wunsche eines Gegengewichts zur empfundenen Unsicherheit. Durch die Globalisierung fühlt die Welt sich nicht mehr so kontrollierbar an. Die Sehnsucht nach beständigen Elementen im Leben hat zugenommen.

Die Generation Y (Geburtenjahrgänge von 1980 bis zur Jahrtausendwende) gilt als besonders anfällig für Spießigkeit. Ihnen scheint Sicherheit besonders wichtig zu sein. Als Spießer wollen sich jedoch wenige bezeichnen lassen. Sie wirken hip, doch die Zugehörigkeit ihres Umfelds ist ihnen übermäßig wichtig. Besonders früh meldet sich der Wunsch nach Kindern und Familienglück. Die weibliche Spießigkeit von Müttern hat hier in Berlin sogar einen Namen: Prenzelmütter.

 

 

 

Zeitgeist

 

Was früher der korrekt geschnittene Rasen und der Nierentisch waren, ist heute die zur Schau gestellte Bierflasche beim Schlendern durch den Kiez (obwohl Zuhause der Edel-Wein bevorzugt wird) oder der Einkauf im Biosupermarkt. Wo Vegetarier früher provozierten beanspruchen heute Veganer den wahren Glauben zur repräsentieren. Wo der Dreitagebart einst sanft gegen das Establishment rebellierte ist der Hipsterbart (obwohl er an einen Taliban erinnert) heute aus der Bausparkassenwerbung nicht mehr wegzudenken. In Neukölln erinnern die meisten gastronomischen Einrichtungen an Omas gute Stube mit Biedermeiermobiliar.

 

 

 

Spießer, das sind die anderen

 

Spießer sehen sich selbst selten als Spießer. Sie halten dafür häufiger andere für Spießer. Andere werden als Intolerant bezeichnet, doch Kategorisieren liegt ihnen nah. Doch je heftiger sich jemand gegen den Eindruck wehrt ein Spießer zu sein, desto eher ist er einer.

 

 

 

Oder ändert sich da etwas?

 

Gestern ein Schimpfwort, heute bei den Heranwachsenden total angesagt: Spießer sein. Spießer Made by Elternhaus? Vieles was früher als negativ und spießig galt, ist nun zunehmend angesagter: Ehrgeiz, Sparsamkeit und Sicherheitsbedürfnis, Heimat und persönliche Bindungen.

Wo die Eltern ewig jung bleiben wollen; tätowiert, gepierct und auch modisch selbst verwirklicht, wird es eng. Da hat der Nachwuchs wenig Chancen, sich abzugrenzen. Rebellion ist da nur schwer möglich, arme Pubertiere. Omas Schrankwand, Schrebergärten und Faltenrock bieten sich da als Optionen an. So wird Spießigkeit zum Mittel des Erwachsenwerdens.

 

Du Papa, wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden!

Werbespruch, LBS

 

 

 

Sehnsüchte

 

Möglicherweise lohnt es sich, deutlicher die Sehnsüchte zu betrachten, die hinter diesen Phänomenen liegen.

P.S.

 

Wer und was genau ist denn nun ein Spießer? Und sollten wir vor dem Spießertum Angst haben oder es als gepflegtes Uncoolsein wertschätzen?

Antworten auf häufige Fragen

Was ist ein Klischee?

Als Klischee wird heute eine Phrase oder Aussage, verstanden, die so oft verwendet wurde, dass sie abgedroschen und somit bedeutungslos geworden ist.

Das Wort Klischee leitet sich von dem französischen Wort cliché ab, was so viel wie Abdruck oder Schablone bedeutet. Ursprünglich stammt der Begriff aus der Drucktechnik. Die ersten aus Zink hergestellten Klischees wurden dort zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingesetzt.

Was bewirken Klischees?

Klischees reduzieren als Vorurteile und deutlich stereotype Überzeugungen Zusammenhänge auf unangemessene Weise, sie verfremden oder vereinfachen. Das kann zu Intoleranz und Diskriminierung führen.

Kaum etwas ist spießiger, als unbedingt nicht spießig zu gelten.

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2009
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #56369
K: CNB
Ü:

Trump und die Journalisten bei der Pressekonferenz zu den Kongresswahlen 

Trump und die Journalisten bei der Pressekonferenz zu den Kongresswahlen

Wortgefecht zwischen US-Präsident Donald Trump und CNN-Journalist Jim Acosta bei der Pressekonferenz zu den Kongresswahlen
Trump und die Journalisten

Trump und die Journalisten

 

Das Wortgefecht zwischen US-Präsident Donald Trump und CNN-Journalist Jim Acosta bei der Pressekonferenz zu den Kongresswahlen geht durch die Medien. Aus Anlass eines Interviews, das ich hierzu gegeben habe, folgen ein paar Gedanken.

Trumps Sprecherin Sarah Sanders erklärte am Mittwoch, dass ihm die Akkreditierung für das Weiße Haus wegen absolut inakzeptablem Verhalten entzogen wurde.

 

 

 

Was ist geschehen?

 

Eine verbale Auseinandersetzung bei der Pressekonferenz am Mittwoch, 7. November 2018 schaukelt sich wegen wiederholter Fragen zum Umgang mit den nahenden Menschengruppen aus Zentralamerika hoch. Als eine Praktikantin des Weißen Hauses dem CNN-Journlisten Acosta daraufhin das Mikrofon abnehmen will, dreht dieser sich weg, hält das Mikrofon fest und stellt Trump eine Frage zu den Russland-Ermittlungen. Später wird die Trump-Sprecherin Sanders erklären, der Journalist hätte die Praktikantin angefasst und das sei absolut inakzeptabel. Im Video erkenne ich davon nichts.

Nach einer kurzen Entgegnung greift Trump Acosta scharf an und sagt unter anderem: „Sie sind eine unverschämte, fürchterliche Person. Sie sollten nicht für CNN arbeiten.“ Kurz darauf folgt, wegen der angeblichen Verbreitung von „Falschnachrichten“ durch CNN; „Wenn Sie Fake News veröffentlichen, wie es CNN oft macht, dann sind Sie ein Feind des Volkes“. Einige Medien haben diesen Satz allerdings anschließend tatsächlich verfremdet und den ersten Teil unterschlagen. Der vollständige Satz ist zwar nicht schön, doch zumindest etwas vorsichtiger, weil interpretierbar. Oder lese nur ich zwischen den Zeilen, was hier unangemessen ist?

Das Verhältnis von Donald Trump und Presse ist recht speziell und viele halten den Entzug der Akkreditierung für eine Vergeltungsmaßnahme wegen der hartnäckigen Fragen des Journalisten.

 

 

 

Beleidigung?

 

Die Beurteilung, was angemessen ist oder nicht, wird davon bestimmt, wer gefragt wird und welche Interessen eine Rolle spielen. „Sie sind eine unverschämte, fürchterliche Person. Sie sollten nicht für CNN arbeiten.“ ist keine freundliche Ansprache. „Sie sind ein Feind des Volkes.“ wäre aus meiner Sicht äußerst hart und würde auch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein fanatischer Anhänger Trumps dem Journalisten physisch gefährlich wird. Wie ist die Äußerung „Wenn Sie Fake News veröffentlichen, wie es CNN oft macht, dann sind Sie ein Feind des Volkes“ zu beurteilen?

 

 

 

Pressefreiheit

 

Viele Menschen hierzulande mögen Donald Trump nicht und wollen ihn eigenartige Dinge tun sehen. Und die Ausfälle oder zumindest absonderlichen Hinweise lassen sich ohne große Mühe finden. Die einen bewundern die Arbeit aufklärerischer Journalisten, andere fühlen sich darin bestärkt dabei nicht repräsentiert zu werden und geben Trump einen immensen Freiraum. Wer hinsieht, ärgert sich möglicherweise auch über die rüde Art mancher Journalisten und findet das sollte sich niemand gefallen lassen müssen – schon gar nicht das es der Würde eines Amtes entspricht. Wer unbedarft die gesamte Pressekonferenz schaut, darf sich schon über die feindliche Atmosphäre wundern.

Wundern? Na ja, nicht wirklich, denn es ist ja schon sehr viel vorgefallen. Trotzdem ist es schon grenzwertig, wie da miteinander umgegangen wird, in beide Richtungen, oder?

Doch: Die Rolle der Presse, ihre Bedeutung für die Demokratie ist so hoch, dass auch ein US-Präsident sich dem stellen muss. Es braucht ihm nicht zu schmecken, doch wenn er seinem Amt gerecht werden will, erträgt er es mit Respekt, wertschätzt es sogar in seiner Funktion. Das ist bei Trump so leider nicht zu erkennen.

 

 

 

Fake News

 

Regelmäßig reagiert Trump scharf auf die Medien, wenn ihm die Botschaften nicht gefallen. Dann sind es halt Fake News. Trotz Faktencheck, der gegen ihn spricht, kommt er bei seinen Anhängern damit wohl recht gut durch. Wir Europäer (gibt es das überhaupt so einheitlich oder spielen meine Sehnsüchte mir einen Streich?) vergessen leicht, dass er in seinem Land eine große Anhängerschaft hat.

Es wird ihm immer wieder vorgeworfen mit seinen verbalen Angriffen die Sicherheit von Journalisten zu gefährden.

 

 

 

Ja und merkt das den niemand?

 

Als Bill Clinton behauptete „I did not have sexual relations with that woman“, wurde diese Lüge ihm 1998 bei der Lewinsky-Affäre sehr übel genommen und führte zu einem Amtsenthebungsverfahren. Trotz Faktencheck kommt Trump bei seinen Anhängern durch. Er bezeichnet es einfach als Fake News oder jemand nennt erdichtete Beweise alternative Fakten. Trump ist mit dieser Strategie bisher ganz passabel durchgekommen. Seine Anhänger stören sich nicht daran. Doch das Land der ehemals unbegrenzten Möglichkeiten ist gespalten.

 

 

 

 

Fazit

 

Wer an solchen Zuständen nicht interessiert ist unterstützt die freie Meinungsäußerung, ist an Austausch interessiert und hört zu. Es ist leicht, doch auch arrogant, verächtlich nach Washington zu schauen, doch freie Presse, Meinungsaustausch und Demokratie erfordern stetige Anteilnahme und Pflege. Und die Spaltung ist auch in Deutschland zu erkennen. 

P.S.

 

Wie betrachten Sie die Situation, Trumps Umgang mit der Presse und die Bedeutung von Medien insgesamt?

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack 11. Mai 2007
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