Hat Kreativität wirklich einen so großen Einfluss auf wirtschaftlichen Erfolg?

Hat Kreativität wirklich einen so großen Einfluss auf wirtschaftlichen Erfolg?

Anspruch und Wirklichkeit beim Thema Kreativität
Professionelle Kreativität - Karsten Noack Training & Coaching Berlin

Kreativität und wirtschaftlicher Erfolg

 

Ständig wird betont, wie wichtig Kreativität ist. Doch welchen Beitrag liefert Kreativität tatsächlich zum wirtschaftlichen Erfolg? Bringt Kreativität auch Risiken mit sich? Unter welchen Voraussetzungen entfaltet sich Kreativität?

Welchen Wert hat Kreativität?

 

Ständig wird betont, wie wichtig Kreativität gerade im professionellen Bereich ist. Doch stimmt das überhaupt? Welchen Beitrag liefert Kreativität tatsächlich zum wirtschaftlichen Erfolg? Bringt Kreativität auch Risiken mit sich? Unter welchen Voraussetzungen entfaltet sich Kreativität?

„Kreativität bedeutet träumen, umdrehen, vergrößern, verkleinern, erfinden, verwerfen, ergänzen, reduzieren, experimentieren, wachsen, Risiken einzugehen, Regeln brechen und neue aufzustellen, Fehler machen, …
… und eine Menge Spaß dabei zu haben.“

Wettbewerb und Kreativität

 

Vieles spricht dafür, dass Erfolg bei all dem Wettbewerb ohne Kreativität kaum noch möglich ist. Doch eine Garantie für wirtschaftliche Stabilität und Wachstum liefert sie nicht. Viele sehr kreative Menschen und die dazugehörigen Unternehmen sind zwar mit Ideenreichtum gesegnet, sie setzen ihre Chancen jedoch nur unzulänglich um. Erst die Bereitschaft und die Fähigkeit zur Realisierung entfesseln auch die Potenziale. Absichtserklärungen ohne entsprechende Voraussetzungen und Handlungen bringen wenig. Was nicht umgesetzt wird, bleibt nur eine nette Idee. Auch die Unternehmenskultur spielt hier eine zentrale Rolle, denn Mitarbeiter brauchen ein bestimmtes Umfeld, um Kreativität zu entfalten. Ohne Nährboden kann die Kreativität keine Wurzeln schlagen, bleibt ein zartes Pflänzchen oder geht sogar ein.

 

 

 

Bedarf an Kreativität

 

Immer schneller und schneller dreht sich das Rad. Wir leben in einer Welt, in der Wandel zu den wenigen Konstanten gehört. Entsprechend groß ist der Bedarf an Strategien und konkreten Maßnahmen, um Veränderungen zu begegnen, ihnen möglichst auch zuvorzukommen und sie im Idealfall sogar zu gestalten. Wer im Wettbewerb nicht überrundet werden will, kann sich selbst auf noch so überzeugenden Erfolgen nicht allzu lange ausruhen. Viele große, unflexibel gewordene Unternehmen haben das bereits anhand von Umsatzeinbrüchen zu spüren bekommen. Dennoch behaupten viele Unternehmen von sich, besonders kreativ zu sein. Die Mehrzahl erwähnt in ihren Firmenprofilen übertrieben oft die Worte „Kreativität“ und „Innovation“, auch wenn dies von Mitarbeitern, Kunden und dem Umfeld gelegentlich ganz anders empfunden wird. Anspruch, Eigenwahrnehmung und Wirklichkeit klaffen meist weit auseinander.

Ohnehin garantiert Kreativität allein noch keinen wirtschaftlichen Erfolg: Sie ist vielmehr ein Potenzial, das genutzt werden muss. Manche Menschen sind im beruflichen Umfeld zwar in der Lage, auch dauerhaft kreativ tätig zu sein und neue Ideen zu entwickeln, aber das ist oft nicht genug. Zum wirtschaftlichen Erfolg gehört es Ideen in ein marktfähiges Produkt beziehungsweise eine Dienstleistung zu verwandeln, also planvoll umzusetzen und andere Menschen dann auch noch von dem Wert der Idee und ihrer Realisierung zu überzeugen.

Gerade hier fehlen oftmals die Einsicht in die Notwendigkeit und das erforderliche Handwerkszeug. Denn um sich im Getöse des Wettbewerbes Gehör zu verschaffen, wird auch ein effizientes Marketing benötigt. Es sind also wiederum kreative Lösungen gefragt. Ob Freiberufler, Angestellter oder Unternehmen: Wer bemerkt werden will, muss bemerkenswert sein und auch dafür sind gute Ideen unerlässlich.

 

 

 

Risiken in einer schnelllebigen Welt

 

Nicht immer führen Kreativität und Produktinnovation zum Erfolg. Und andererseits, wer sich umschaut, findet zahlreiche Beispiele dafür, dass auch Unternehmungen ohne eigene kreative Produkte oder Dienstleistungen Rekordergebnisse vorweisen können: Viele Firmen haben ihre Position durch das Kopieren von Ideen erreicht und konzentrierten sich auf deren Vermarktung. Einige von ihnen zeigten sich zumindest hier recht kreativ und sind mitunter erfolgreicher, als die Originale. Ein besonders markantes Beispiel dafür liefern die Anbieter von Massenartikeln auf dem Bekleidungsmarkt.
In rasantem Tempo kopieren sie die neuesten Trends, die auf den Laufstegen in Paris oder Mailand zu sehen sind, und vermarkten sie – in diesem Fall eine wirtschaftlich lohnende Strategie.

Bei den Künstlern, die wirtschaftlich erfolgreich sind, dominieren jene, die bei einem Stil oder Thema bleiben, sobald sich der Erfolg eingestellt hat. Sie bestätigen die Erwartungen des Publikums und kopieren sich selbst. Die Regeln des Marktes geben ihnen recht: Erst die Kontinuität schafft den Wiedererkennungswert, die Marke. Ein kreatives Image ist dann wichtiger als die tatsächliche Schöpferkraft und Originalität.

Erwartungen wollen erfüllt werden. Ganz grundsätzlich beruhen erfolgreiche Marken auf dem Einlösen eines Versprechens: Es geht darum, das zu bekommen, was erwartet wird. Überraschungen sind nur bedingt erwünscht. 
Das führt zu einem potenziellen Konflikt mit Neuerungen: Kreative Menschen sind ihrer Zeit oftmals voraus. Sie experimentieren, ergründen, beschreiten unbekannte Wege. Zu der Zeit, zu der sie sich mit einem Thema beschäftigen, existiert meist noch keine ausreichend große Zielgruppe, die den wirtschaftlichen Erfolg garantieren könnte. Ist der Markt dann reif für ihre Idee, sind sie schon wieder bei einem neuen Thema. Eventuell verbuchen sie Achtungserfolge, doch von dem finanziellen Gewinn, der sich mit einer Idee langfristig erzielen lässt, profitieren sie selten.

Es kommt auch vor, dass Unternehmen zu einseitig auf ihre Kreativität setzen und dadurch in eine Krise gestürzt werden. Viele der Ideen gehen an den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe vorbei: Sie schaden der wirtschaftlichen Bilanz mehr, als sie dem kreativen Ruf der Firma nutzen.
Ein Beispiel für Produkte, an denen viele Kunden sich die Zähne ausgebissen haben, waren die ersten Videorekorder. Manche Modelle waren mit so vielen Funktionen ausgestattet, dass es nur wenige Nutzer gab, die Freude an den Geräten hatten. Das allgemeine Interesse gilt jedoch nicht überfrachteten technischen Geräten, sondern komplexeren Entwicklungen und Problemlösungen, die den Verbraucher oder auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht aus den Augen verlieren: Wirklich erfolgreiche Ideen orientieren sich an den Menschen, für die sie gemacht werden. Das ist einer der Gründe, weshalb eine reine Ideen- und Entwicklungsschmiede die Tendenz hat, eine Spielwiese zu bleiben. So holten die beiden Google-Erfinder Larry Page und Sergej Brin den Managementexperten Eric Schmidt in ihr Unternehmen, um die Qualität ihrer Angebote auch bei kurzen Produktionszyklen zu gewährleisten. Bei marketingorientierten Unternehmen stehen Kundenbedürfnisse im Mittelpunkt, nicht die kreative Selbstverwirklichung der Entwickler.

Innovationen und Wettbewerb

 

Die Globalisierung lässt sich nicht ignorieren. Weltweiter Wettbewerb und die hohen Lohn- und Nebenkosten sorgen auch in Deutschland dafür, dass sowohl innovative Produkte und Produktionsprozesse als auch ein deutlicher Wissensvorsprung erforderlich sind, um bestehen zu können.

Ein wesentliches Ziel ist es daher, auch angesichts des vergleichsweise hohen Lebensstandards die Produkte und Dienstleistungen hinsichtlich der Kosten und des Angebotes so attraktiv wie möglich zu gestalten. 
Erfolgreiche Innovationen sind dabei auf eine definierte Zielgruppe ausgerichtet. Sie basieren also zuerst auf der Bedürfnisermittlung der Kunden. Dabei kann es vorkommen, dass es der Zielgruppe noch gar nicht bewusst ist, dass sie ein Produkt oder eine Dienstleistung benötigt. Schon die Kompetenz, sich in deren Perspektive hineinzuversetzen und Zielszenarien zu entwickeln, bedarf imaginärer Fähigkeiten und Kreativität.

Wirtschaftlich erfolgreiche Menschen sind der Zielgruppe nahe und kennen die betrachteten Bereiche möglichst sogar besser als diese selbst. Sie erkunden, was die Zielgruppe braucht, was sie bewegt: Das zeigt auch das Beispiel des Berliner Wirtschaftsprofessors Günter Faltin. 1985, als hochwertige ökologische Produkte noch keineswegs eine Selbstverständlichkeit für die breite Bevölkerung waren, rief er die „Teekampagne“ ins Leben. Das Unternehmen bietet hochwertigen biologisch angebauten Tee an und ist damit recht erfolgreich. Für Faltin ist das Unternehmertum ein kreativer Akt, für den vor allem ein gut durchdachtes Konzept erforderlich ist. „Kopf schlägt Kapital“, heißt Faltins bekanntestes Buch.

Besonders die Fähigkeit, sich von bekannten Denkmustern zu befreien, fördert Einsichten, eröffnet Möglichkeiten: Das Vorwegnehmen einer Entwicklung bei gleichzeitiger Verbundenheit mit dem Erleben der Zielgruppe lässt Lösungen zu, die sowohl anders als auch bedarfsgerecht sind. Die Zielgruppe findet sich in Angeboten wieder, über deren Notwendigkeit sie sich vorher noch gar nicht im Klaren war. Der Automobilhersteller Henry Ford (1863 bis 1947) soll gesagt haben: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt: schnellere Pferde.“

Fortschritt findet nicht im luftleeren Raum statt. Gesellschaftliche und technologische Veränderungen beeinflussen sich gegenseitig. Manches entwickelt sich noch immer evolutionär; es basiert auf vorhandenen Trends, die weitgehend fortgeschrieben werden. Doch viele Veränderungen bestehen nicht aus Weiterentwicklungen im eigentlichen Sinne, sondern sind so neuartig wie die mit ihnen verbundenen Anforderungen und Chancen. In der Informationstechnologie und der Medienindustrie gibt für diesen gewaltigen abrupten Wandel zahlreiche Beispiele. Da viele Menschen heute über große technologische Möglichkeiten verfügen, ist auch der Wettbewerb bei deren kommerziellen Nutzbarmachung entsprechend groß.

Vieles scheint möglich, doch welche der vielen Möglichkeiten sollen realisiert werden? Neben dem Innovationsdruck spielt auch die Zeit eine Rolle. So versuchen Wettbewerber wie die Soft- und Hardwareproduzenten Apple und Microsoft, in immer kürzeren Abständen innovative Produkte auf den Markt zu bringen.

Wer eine kreative Grundhaltung mitbringt, kann leichter erkennen, welcher Fokus in welchem Moment angebracht ist. Bei eingeschränkten Ressourcen ist die Konzentration auf ein bestimmtes Vorhaben oder einen bestimmten Aspekt wesentlich für effektives Arbeiten. Das gilt für Anbieter von Produkten und Dienstleistungen ebenso wie für die Karriere eines Einzelnen.
Um zu erahnen, was möglich ist, um an einem Trend teilzuhaben und ihn gegebenenfalls zu beeinflussen, braucht es Fantasie und Konzentration auf das Wesentliche.

 

 

 

Ideen eine Chance geben

 

Viele gute Einfälle bekommen allerdings erst gar keine Chance. Oft wird der Idee, noch häufiger den eigenen Möglichkeiten misstraut: Es wird nicht in die Fähigkeiten investiert, die nötig wären, um neuen Ansätzen oder Produkten zur erforderlichen Aufmerksamkeit zu verhelfen. Nicht nur diejenigen, die ihre interessanten Ideen nicht umsetzen, verzichten dabei auf Chancen; auch anderen Menschen wird die Möglichkeit genommen, davon zu profitieren. Neben Kreativität benötigt man für den Erfolg also ein Bewusstsein dafür, wozu eine Idee wirklich notwendig ist, und die Fähigkeit, sich Gehör zu verschaffen.

Kreative Ideen oder neues Wissen ergeben noch keine Innovation. Innovationen ergeben sich erst dann aus Ideen, wenn sie zu neuen Produkten, Dienstleistungen oder Verfahren werden. Es sind erst dann Innovationen, wenn die tatsächlich zu einer erfolgreichen Anwendung führen und den Markt durchdringen.

 

 

 

Ohne kreative Unternehmenskultur geht’s nicht

 

Das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter und deren Ideen: Sie sind nah an Produkten und Kunden. Deswegen sind ihre Empfehlungen zur Verbesserung von Arbeitsprozessen und für die Entwicklung neuer Produkte ﹣ zwei wichtige Faktoren, wenn es darum geht, die Marktposition im internationalen Wettbewerb zu stärken ﹣ oft besonders wertvoll. Wer genauer hinsieht, erkennt allerdings, dass die Masse der Arbeitgeber dieses Potenzial nicht angemessen fördert. Sporadisch werden Ideenwettbewerbe oder die Prämierung besonderer Leistungen durchgeführt. Doch wer die Kreativität der Mitarbeiter als festen Bestandteil in die Unternehmenskultur integrieren will, muss sie konsequent und kontinuierlich fördern.

Mitarbeiter, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren, bringen sich von sich aus ein, also aufgrund ihrer eigenen (intrinsischen) Motivation. Sie suchen Gestaltungsfreiheit, selbstbestimmtes Arbeiten und Eigenverantwortung. Dort, wo solche Freiräume geschaffen werden, sind durchweg positive Resultate nachweisbar. Sie zeigen sich in steigender Produktivität, stärkerem Kostenbewusstsein, im Betriebsklima, im Rückgang der Fehlzeiten, sinkender Mitarbeiterfluktuation. Die Unternehmensleitungen müssen jedoch ein Stück ihrer Furcht ablegen, etwas Kontrolle abzugeben und ihren Mitarbeitern mehr vertrauen. Doch für viele Vorgesetzte ist das ein Problem, denn Sie wollen von der Kreativität der Mitarbeiter profitieren, fürchten aber zusätzliche Ansprüche, etwa an Entscheidungen oder gar am Erfolg beteiligt zu werden. Hier gibt es keinen Mittelweg: Wer das eine möchte, muss auch das andere bieten. In Unternehmen, die das beherzigen, liefert Kreativität einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg.

Im Rahmen des Qualitätsmanagements haben sich im letzten Jahrzehnt Instrumente durchgesetzt, bei denen die Meinungen von Mitarbeitern stärker zur Verbesserung von Prozessen im Unternehmen herangezogen werden. Darunter fallen insbesondere interne und externe Analysen, und auch beispielsweise das betriebliche Vorschlagswesen, Thinktanks und Qualitätszirkel. Solche Methoden finden allerdings seltener Anwendung im Innovationsmanagement.

Die in der Praxis recht häufig halbherzigen Maßnahmen sind zum Scheitern verurteilt. Die einmalige Entsendung von Mitarbeitern in Kreativitätstrainings und dergleichen gibt einen ersten Anstoß. Doch leider wirkt das sehr oft wie eine Alibiveranstaltung, denn das bleibt wirkungslos, wenn diese anschließend im Betrieb kein Umfeld vorfinden, das es ihnen möglich macht, das Erlernte umzusetzen. Wo die Rahmenbedingungen fehlen, trifft Kreativität nicht auf den notwendigen Nährboden und verkümmert. Es existieren auch positive Beispiele wie die Beteiligung der Mitarbeiter an den Gesamtprozessen im Unternehmen. Das wirkt sich oft sehr positiv auf die Entwicklung zusätzlicher Ideen aus.

Häufig stehen die Wünsche nach Stabilität und Kreativität in Unternehmen im vermeintlichen Widerspruch zueinander. Erfahrungen sind durchaus ein großer Wettbewerbsvorteil. Sie ermöglichen Effektivität durch Routinen; bewährte Prozesse führen auf direktem Weg zum beabsichtigten Ziel. Ohne Innovation findet jedoch keine Veränderung statt, es herrscht Stillstand im eigenen Haus. Damit Potenziale sich dauerhaft entfalten können, muss die Kreativität in die Unternehmenskultur eingebettet und Teil der authentischen Identität einer Organisation werden. Damit es hier von einer Absichtserklärung zu einer gelebten Kultur kommt, ist einige gemeinsame Anstrengung erforderlich. Der Weg lohnt sich!

 

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Erstveröffentlichung: 6. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
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Überblick

 

 

 

 

Idealer Kunde? Das Leben ist doch kein Wunschkonzert, oder?

 

Wenn es um Karriere und Selbstständigkeit geht, ist andauernd zu hören: Das Leben ist kein Ponyhof, schließlich geht es da ja nicht um das eigene Vergnügen. Dafür bezahlen andere nicht, weder Arbeitgeber noch Auftraggeber. Es interessiert sie nicht, ob Sie Spaß haben!

Oder doch?

Die dominierende Meinung: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt, jeder Auftrag ist so gut, wie der andere, jeder Kunde so willkommen, wie der andere.
Basta!

Als ich in den 90er Jahren Seminare für Marketing gab, verursachte meine Aufforderung, sich bei der Zielgruppenwahl auf den idealen Kunden zu konzentrieren, weitgehend Kopfschütteln. Die Zeit war noch nicht reif.

Mittlerweile ist mir die Idee immer wieder begegnet. Typisch; was gilt schon der Prophet im eigenen Land? Doch weil sie in den USA aufgegriffen wurde, gelangte die Idee durch Übersetzung dann ja irgendwann auch in unsere Breiten. Solche Ideen drehen dann meist ein paar mehr oder weniger spektakuläre Runden, bis viele von ihnen gehört haben und sie trotzdem nicht konsequent für sich umsetzen. Meist bleibt das Ergebnis an der Oberfläche aus Angst, sonst nicht genug Kunden zu haben.
Das ist schade!

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und Beharrlichkeit…

 

Ein Sprichwort sagt:

Wer es allen recht machen will, macht es niemandem recht!

 

 

 

Entscheiden Sie sich für Ihren idealen Kunden!

 

Wählen Sie Ihre idealen Kunden. Es gibt einige sehr gute Gründe, das zu tun! Unsere persönlichen Entscheidungen haben Konsequenzen.

Entscheiden Sie sich für Ihre idealen Kunden, sodass Sie mit Menschen arbeiten, die Sie inspirieren, die Ihre Arbeit schätzen und mit denen Sie gerne arbeiten. Wenn Sie mit Kunden arbeiten, die Sie mögen, dann genießen Sie die Arbeit, die Sie tun. Sie werden jede Minute schätzen. Und wenn Sie das tun, werden Sie Ihr Bestes geben. Und das führt dazu, das Sie mehr Nachfrage von idealen Kunden erleben. Und das ….
Hurra!

Ein weiterer guter Grund ist, dass Sie dadurch Ihren Kunden näher sind. Sie sind sich ähnlicher, vertrauter, angenehmer. Sie verstehen sich besser, können sehr schnell produktiv werden.

Wählen Sie Ihre Kunden sehr sorgfältig.

Vielleicht wissen Sie schon wer bzw. wie Ihr idealer Kunde ist. Wenn nicht; ich unterstütze Sie gerne dabei, ihren idealen Kunden auszuwählen. Lassen Sie uns herausfinden, wer Ihr idealer Kunde ist, mit wem Sie am besten zusammenarbeiten und wer somit auch am meisten von der Zusammenarbeit profitiert. Ich werde Ihnen helfen spezifische Merkmale Ihrer idealen Kunden zu identifizieren. Es braucht nur etwas Mut. Lassen Sie uns einen strengen Auswahlprozess starten, um für Sie mehr ideale Kunden zu finden.

Ich bin auch bereit dabei zu helfen, Ihre aktuelle Liste mit Nicht-so-idealen-Kunden zu verkleinern. Das muss nicht bedeuten sich von allen solchen Auftraggebern zu trennen. Einige lassen sich zu idealen Kunden entwickeln.

Hindernisse

Profitieren Sie von Praxiserfahrungen

 

Ich spreche aus Erfahrung, die auf ganz eigenen Entscheidungen, Folgen und Lernen – durchaus auch mit einigen blauen Flecken – beruhen.

Als ich meine selbstständige Tätigkeit begann, arbeitete ich mit den Auftraggebern, die sich meine Dienste leisten konnte. Damals dachte ich noch, dass Ziel wäre ein möglichst schnelles Wachstum. Übermäßig wählerisch zu sein erlaubte ich mir daher nicht. Ich konzentrierte mich auf die Sachebene und deren Erfolgsaussichten. Professionalität bedeutete hier vor allem, mit noch so unterschiedlichen Persönlichkeiten erfolgreich arbeiten zu können. Und ja; es geht! Nur, geht es halt noch besser, mit idealen Kunden.

Es lief gut an, nur waren die Aufträge unterschiedlich erfüllend. Nach manchen Projekten war es fast wie eine Trennung – für mich und meine Auftraggeber. Mit manchen verbindet mich noch Jahre später eine freundschaftliche Beziehung. Andere Projekte zogen sich eher mühsam dahin, wirkten eher wie ein Alibi und trugen aus meiner Sicht nicht andeutungsweise die zu erwartenden Früchte.

Damals begann ich zu überlegen, was es bedeuten würde mehr ideale Klienten anzuziehen. Und es hat etwas gedauert, bis ich bereit war. Zuerst galt es die inkompatiblen Interessenten nicht erst einzuladen. Dann galt es dafür zu sorgen, dass ich und mein Angebot für die Auftraggeber besonders attraktiv bin, wenn alle Beteiligten am meisten profitieren.

Heute konzentriere ich mich auf meine idealen Klienten. Es erhöht meine Produktivität und meine Zufriedenheit und bringt mich in einen Zustand, der es mir erleichtert mein Bestes zu geben. Ich habe Klienten, die meine Arbeit schätzen und einen großen Nutzen daraus ziehen. Und falls Sie das ansprechend finden…

 

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Eine einfache Erfolgsregel: dem idealen Kunden mehr geben, als er erwartet. Karsten Noack

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 16. Februar 2015
Überarbeitung: 16. Juli 2019
AN: #6530
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Diese 15 Tipps sorgen für positive Mundpropaganda

Diese 15 Tipps sorgen für positive Mundpropaganda

Neukundengewinnung durch Word-of-Mouth-Marketing, Mundpropaganda, Empfehlungsmarketing
Word-of-Mouth-Marketing

Mundpropaganda

 

Neukunden durch Word-of-Mouth-Marketing, Mundpropaganda, Empfehlungsmarketing. So funktioniert es: Tipps für die Praxis.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

 

Word-of-Mouth-Marketing

 

Ich kenn‘ da ein tolles Restaurant am Ende des Universums.

Per Anhalter durch die Galaxis

 

Word-of-Mouth-Marketing leitet sich ab von der Bezeichnung Word-of-Mouth und wird auch als Mundpropaganda bezeichnet. „Mund-zu-Mund-Propaganda“ ist hingegen keine korrekte Bezeichnung.

Word-of-Mouth-Marketing widmet sich der persönlichen Kommunikation zwischen Konsumenten oder potenziellen Kunden über ein Produkt oder eine Dienstleistung. Mundpropaganda kann positiv und auch negativ ausfallen. Word-of-Mouth-Marketing strebt an, dass diese Kommunikation Empfehlungen hervorruft.

Heutzutage, wo wir immer intensiver mit Werbung und Werbeversprechen konfrontiert werden, sie bisweilen ignorieren oder zumindest ihr keine Glaubwürdigkeit mehr unterstellen, ist Word-of-Mouth ein vielversprechender Weg. Persönliche Empfehlung von Freunden und Bekannten werden als weitaus vertrauenswürdiger eingeschätzt und können die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen. Anbieter, die das erkannt haben, sind deshalb bestrebt, die persönliche Kommunikation zu ihren Angeboten positiv zu beeinflussen.

 

 

 

Chancen und Risiken

 

Halbherzige Anläufe, bei denen Ansprache, Inhalt und Realität nicht im Einklang stehen können leicht nach hinten losgehen. Es erfordert qualitativ hochwertige Produkte, zufriedene Nutzer und abgestimmte Marketing-Maßnahmen. Erst dann hat eine positive Mundpropaganda eine Chance und positive Empfehlungen werden wahrscheinlicher.

15 Tipps für dein Word-of-Mouth-Marketing

 

 

1. Klarer Nutzen

 

Sorgen Sie dafür, dass der Nutzen Ihres Angebots (englisch Customer Value, Customer Utility) so deutlich ist, dass er auch leicht weitererzählt werden kann.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was bringt Ihr Angebot wem?
  • Wer profitiert davon am meisten?
  • Woran ist der Nutzen erkennbar?
  • Was beschreibt den Nutzen am besten?

 

 

 

 

2. Persönliche Beziehungen

 

Pflegen Sie persönliche Beziehungen. Dazu gehört es die Zielgruppe gut zu kennen.

Hilfreiche Fragen:

  • Wie denkt und handelt Ihre Zielgruppe?
  • Wo und wie sind Sie in Kontakt mit der Zielgruppe?
  • Wie können Sie Teil der Zielgruppe sein?

 

 

 

3. Ehrlichkeit

 

Gute Beziehungen basieren auf Ehrlichkeit.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Meinen Sie wirklich, was Sie behaupten?
  • Halten Sie sich an „Walk-your-Talk“?
  • Wie können Sie beweisen, dass Sie vertrauenswürdig sind?

 

 

 

4. Word-of-Mouth-Marketing ist keine Push-Verkaufstechnik

 

Mit Druck erreichen Sie hier das Gegenteil von gutem Word-of-Mouth-Marketing. Begeistern Sie und Ihre Kunden werden begeistert andere Menschen begeistern.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was begeistert Ihre Zielgruppe?
  • Womit können Sie Ihre Zielgruppe begeistern?
  • Bieten Sie Lösungen an oder wirkt es wie klassischer Verkauf?

 

 

 

5. Einzigartigkeit

 

Setzen Sie auf Einzigartigkeit. Gut zu sein genügt oft nicht mehr, bemerkenswert zu sein ist das Ziel.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Worin sind Sie und Ihr Angebot einzigartig?
  • Was ist bemerkenswert?

 

 

 

6. Dialoge statt Monologe

 

Kommunizieren Sie im Dialog und hören Sie vor allem gut zu.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie können Sie den Dialog fördern?

 

 

 

7. Reagieren Sie

 

Tun Sie etwas mit dem Feedback das Sie erhalten. Setzen Sie möglichst noch eine Qualitätsstufe darauf, wenn es um Verbesserungen geht.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wo können Sie Fragen, Anregungen, Wünsche noch besser berücksichtigen?
  • Woran erkennt die Zielgruppe, dass Sie zuhören?

 

 

 

8. Emotionen

 

Berührungspunkte statt nur Schnittstellen. Zahlen, Daten, Fakten sind mitunter recht interessant, doch Word-of-Mouth-Marketing erfordert auch emotionale Ansprache. Es hilft dafür Anlässe zu liefern. Wobei ich empfehle auch hier authentisch zu bleiben. Pinkwashing und Co. sprechen anspruchsvolles Publikum nicht lange an.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was berührt die Zielgruppe?

 

 

 

 

9. Wie Du mir, so ich Dir

 

Hoch lebe das Gesetz der Reziprozität. Reziprozität ist ein menschliches Grundprinzip und bedeutet Gegenseitigkeit. Werden Sie selbst zum Empfehlungsgeber. Achten Sie darauf, dass Ihre Empfehlungen kompetent sind und hinter der Empfehlung stehen. Nur, weil jemand für Sie viele Empfehlungen ausgesprochen hat, muss dessen Angebot noch nicht in jedem Fall die beste Empfehlung sein. Wenn Sie sich hinsichtlich der Qualität nicht sicher sind, nutzen Sie selbst das Angebot. Im Zweifelsfall bedanken Sie sich auf einem anderen Weg.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie können Sie, wem eine Freude machen?

 

 

 

10. Außen und innen

 

So wie Sie intern miteinander umgehen hat Konsequenzen. Es wird beobachtet, interpretiert und kommuniziert. Alles Andere ist nur Show und hinterlässt einen fiesen Beigeschmack bei Kunden, die nicht um jeden Preis zugreifen.

 

Hilfreiche Fragen:

 

 

 

11. Moral

 

Wer unter unwürdigen Bedingungen produziert, muss sich nicht wundern, wenn das zum Thema wird.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Werte und ethischen Standards sind Ihnen wichtig?
  • Welche Werte sind diskutierbar, welche nicht?
  • Achten Sie bei sich und Partnern auf ethische Standards?

 

 

 

12. Mitarbeiter

 

Wenn die eigenen Mitarbeiter sich mit dem Unternehmen identifizieren, werden sie zu Fürsprechern, wenn sie unzufrieden sind zum Sand im Getriebe.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Identifizieren sich alle Beteiligten mit dem Unternehmen, den Zielen?
  • Gibt es eine gelebte Vision?
  • Wie steht es mit der Teamentwicklung?

 

 

 

13. Fragen

 

Sie können Kunden auch darum bitten eine Empfehlung für Sie auszusprechen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welcher Kunde hat interessante Erfahrungen gemacht?
  • Welcher Kunde ist bereit als Referenz zu dienen?

 

 

 

14. Kundentreue belohnen

 

Pflegen Sie Ihre bisherigen Kunden. Viele Angebote widmen sich der Neukundenakquise und verärgern dabei mitunter unnötig Bestandskunden, die sich dann verabschieden.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie häufig sind Wiederholungstäter?
  • Wie belohnen Sie treue Kunden?

 

 

 

15. Strategie statt Aktionismus

 

Planen Sie Ihr Empfehlungsmarketing systematisch, damit es Ihren Zielen entspricht. Dafür können Sie sich Unterstützung holen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Ursachen und Wirkungen gibt es?
  • Wer könnte Sie wie unterstützen?

 

 

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Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2015
Überarbeitung: 16. Juli 2019
Englische Version:
AN: #3676
K: CNB
Ü:

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Weshalb es so wichtig ist der Versuchung zu entkommen zum Plagiat zu werden? Behaupten lässt sich viel. Die Folgen sind nicht immer offensichtlich.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Experten auf Tastendruck

 

Copy & Paste: Heute wird schneller kopiert, als die meisten Menschen lesen können. Nicht nur Papier ist geduldig und so wird auch im Internet fleißig das Blaue vom Himmel herunter behauptet. So ist der toll dreiste Anspruch auf einen Expertenstatus oft nur ein Plagiat weit entfernt.

 

 

 

Wen sollte das stören?

 

Copy & Paste ist so leicht, viel leichter als selbst etwas beizutragen. Es erfordert nicht einmal zu verstehen, was da kopiert wird. Die Arbeit wird dabei nicht wirklich fair verteilt, aber der Zweck soll auch hier die Mittel heiligen. Manche säen, viele wollen ernten. Die Schöpfer der Originale haben dabei am meisten Arbeit. Es mag ihnen anfangs – neben der verständlichen Verärgerung – schmeicheln, ist aber bei allem Sportsgeist auf Dauer anstrengend.

Und wenn alle voneinander abkupfern? Dann gibt es irgendwann nur noch Kopien von Kopien, wodurch schließlich nur noch Einheitsbrei übrig bleibt. Die meisten Menschen, die etwas nachmachen, machen sich etwas vor. Man erfreut sich nicht lange am Geist anderer (Luc de Clippers). Nur kopieren nützt nichts, man muss es auch kapieren! Leider kommen zu viele Pseudoexperten zu lange mit ihren unfairen Methoden zu lange durch und richten dabei eine Menge Schaden an. Das die Nutzer solcher Angebote, bei denen bestenfalls in die Verpackung und nicht in den Inhalt investiert wurde, daran keine Freude haben werden, gehört dazu. Doch auch das zeigt sich oft zu spät.

 

 

 

Was Sie tun können

 

Sie haben es satt, die Arbeit zu machen und andere legen sich dann in das gemachte Nest? Daran wird sich wohl so schnell nichts ändern. Zwar wird es mit technischer Unterstützung immer leichter Plagiate sogar in Fragmenten zu finden und die Suchmaschinen sind ebenfalls bestrebt das zu erkennen und zu berücksichtigen, doch wirklich lösen wird es das Phänomen nicht.

Was Sie selbst tun können?

Für das Können gibt es nur einen Beweis: Das Tun.

Marie von Ebner-Eschenbach

 

Machen Sie das, was Sie am besten können in Anwesenheit Ihrer Zielgruppe und relevanter Personen. Dann haben Sie Zeugen, Menschen, die über Sie und Ihr Angebot berichten. Präsentieren Sie live vor Publikum, veröffentlichen Sie Videos die vorzugsweise ungeschnitten sind. Natürlich kann auch Ihr Video nachgeahmt werden und es geschieht andauernd. Das anspruchsvollere Publikum bekommt dabei jedoch einen Eindruck, wie glaubwürdig sie sind.

Ein Teilnehmer an einem meiner Workshops formulierte es so; „Man kann sich zwar mit fremden Federn schmücken, aber man kann nicht mit ihnen fliegen.“

Authentisches Selbstmarketing braucht weder Plagiate noch übertriebene Kosmetik. Sie müssen auch nicht jedem gefallen. Zeigen Sie sich. Wer sind Sie, für was stehen Sie?

Widerstehen Sie der Versuchung zu kopieren und mehr zu behaupten als Sie halten können. Zeigen Sie lieber wer Sie sind, indem Sie tun, was Sie am besten können! Das ist der beste Kopierschutz.

 

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Was ist Ihre Strategie?

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Ich hatte einen ansonsten geschätzten Kollegen, der pflegte die Angewohnheit sich regelmäßig alle 15 Minuten zu äußern. Und das weitgehend unabhängig vom Thema und der Relevanz des persönlichen Beitrags dazu. Er hatte irgendwo in einem Karriereführer gelesen das wäre gut, um voran zu kommen. Das widerspricht leider den Grundlagen der Rhetorik.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2012
Überarbeitung: 13. Juli 2019
AN: #450
K:
Ü:

Kreative Prozesse State of the Art im Marketing (Veranstaltungshinweis). Offen bleiben und wundern.

Kreative Prozesse State of the Art im Marketing (Veranstaltungshinweis). Offen bleiben und wundern.

Veranstaltung am 17. April 2020: Vorsicht, ungehemmtes Denken kann zu ausufernder Kreativität führen!
Kreative Prozesse State of the Art (Veranstaltungshinweis)

Abendveranstaltung

 

Kreativität: die entsprechende Einstellung, den förderlichen Rahmen, geeignete Inspiration, um bemerkenswerte Ergebnisse zu erzielen. Genau darum geht es während dieser Abendveranstaltung

Veranstaltung zu kreativen Prozessen im Marketing: State of the Art

 

Kreativitätstechniken sind hilfreiche Werkzeuge. Doch sie allein sorgen noch nicht für wirklich innovative Ideen. Es erfordert die entsprechende Einstellung, den förderlichen Rahmen, geeignete Inspiration, um bemerkenswerte Ergebnisse zu erzielen. Genau darum geht es in dieser Abendveranstaltung.

 

 

 

1. Themen

 

Vorgesehene Themen:

  • Vorsicht, ungehemmtes Denken kann zu ausufernder Kreativität führen!
  • Was funktioniert nicht, was geht halbwegs, was funktioniert deutlich besser
  • Über den Tellerrand hinausschauen
  • Kreative Prozesse optimieren
  • Konstruktive Provokation
  • Kreativität und Unternehmenskultur
  • Best Practice anhand von Praxisbeispielen
  • Wo geht die Reise hin?

 

 

 

2. Kosten

 

Die Teilnahme kostet dieses Mal Euro 460 zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer.

 

 

 

3. Teilnahmevoraussetzung

 

Sie haben ein professionelles Interesse an kreativen Prozessen im Marketing sowie einem lebendigen respektvollen Austausch. Grundlegend ist die Bereitschaft aktiv an experimentellen Übungen teilzunehmen. Lassen Sie unnötige Schüchternheit im Büro und trauen Sie sich. Es lohnt sich!

 

 

 

4. Wo und wann?

 

Treffpunkt am 17. April 2020 ab 19 Uhr in Berlin-Steglitz. Die letzten Veranstaltungen gingen bis in die späten Abendstunden. Einzelheiten folgen mit der Bestätigung.

 

 

 

5. Moderation, Trainer, Redner

 

Die Moderation übernehme ich (Karsten Noack) gerne. Zwei weitere Experten haben Beiträge zugesagt, einer aus dem Marketing und einer aus Forschung und Entwicklung.

 

 

 

6. Anmeldung

 

Sie haben Lust an der Teilnahme? Dann bitte kurze Nachricht, einschließlich Skizze des Interesses am Thema.

 

 

 

7. Veranstaltungsstatus

 

Es handelt sich um eine thematisch und inhaltlich auf den Marketingbereich ausgerichtete Veranstaltung. Veranstaltungen dieser Reihe werden jährlich angeboten. Die Liste mit den an der Teilnahme interessierten Kreativarbeitern war bisher jedes Mal schnell gefüllt, melden Sie deswegen frühzeitig Ihren Teilnahmewunsch an. Bei der Entscheidung zur Einladung wird auf eine möglichst ergänzend wirkende Zusammensetzung geachtet. So wurde auf Branchenzugehörigkeit und weitere Eigenarten geachtet. Die Reihenfolge der Anmeldung wird berücksichtigt.

Alle Plätze für diese Veranstaltung sind vergeben!

 

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Haben Sie Wünsche und Anregungen für die Veranstaltung?

Kreativität ist der Spaß, den man als Arbeit verkaufen kann. Andy Warhol

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2017
Überarbeitung: 23. Oktober 2019
Englische Version: https://www.karstennoack.com/creativity-state-of-the-art-event-berlin/
AN: #73423
K: CNB
Ü:

Mit überzeugenden Präsentationen geben Sie Ihren Angeboten eine Chance

Mit überzeugenden Präsentationen geben Sie Ihren Angeboten eine Chance

Sie haben eine Botschaft, ein Angebot ... und nun?
Geben Sie Ihren Angeboten eine Chance

Wollen Sie Ihren Angeboten eine Chance geben?

 

Sie haben einen Beitrag; ein hervorragendes Produkt, eine Dienstleistung, eine Idee? Überzeugende Präsentationen geben Ihrem Angebot die verdiente Chance.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Sie haben eine Botschaft, ein Angebot … und nun?

 

Nichts Großes ist je ohne Begeisterung geschaffen worden.

Ralph Waldo Emerson

 

 

Es geschieht schleichend, entwickelt sich oder kommt plötzlich: Eine Idee nimmt Form an und will realisiert werden. Zeit, sich auf den Weg zu machen! Aufbruchstimmung hat ihren ganz eigenen Reiz. Doch die am Anfang noch reichhaltig vorhandene Begeisterung ebbt ab, wenn es nicht vorangeht. Die erwarteten Reaktionen bleiben aus und der Schwung nimmt ab. Die Mutlosigkeit nimmt zu und entmutigt geben viele Menschen dann auf.

So viele gute Ideen sind schon gestorben, weil ihre Urheber es nicht verstanden haben das Interesse zu wecken und die Besonderheiten zu vermitteln. Viel zu viele interessante Beiträge bleiben so unrealisiert, die Welt erfährt nicht von ihnen. Asche zu Asche, schade.

 

 

 

Geben Sie Ihren Angeboten die verdiente Chance

 

Sie haben einen Beitrag; ein hervorragendes Produkt, eine Dienstleistung, eine Idee? Leider bedeutet das nicht automatisch, dass Ihr Angebot auch die Chance bekommt, die es verdient hat.

Es prasseln heutzutage auf jeden von uns derartig viele, kaum verdaubare, Informationen ein. All die Angebote, die nur unser Bestes wollen und meist doch nicht halten, was sie versprechen. Das geht auf keine Kuhhaut! So lernen wir mit der Zeit so viele wie möglich, so schnell wie möglich an uns abperlen zu lassen.

Eine wesentliche Frage: Wie gelingt es erfolgreichen Anbietern bei einem solchen Überangebot wahrgenommen zu werden?

Der Blick in die Runde zeigt; ja, manche Menschen haben beispielsweise bessere Beziehungen. Und manche Menschen können einfach besser reden. Gute Redner erzählen Geschichten, die wirkungsvoller sind. Sie präsentieren sich und ihr Angebot überzeugender. Die meisten haben diese Fähigkeiten nicht von Geburt an. Sie arbeiten jedoch daran, weil sie an die Idee glauben.

Viele andere meinen allerdings ihr Angebot sei so gut, dass die Zielgruppe es von allein erkennen muss. Jede zusätzliche Aufbereitung ist unnötig. So viel Konsequenz ist zwar bewundernswert, wird allerdings mit Missachtung bestraft. Ja, es ist wichtig vom eigenen Angebot überzeugt zu sein. Doch ist es auch erforderlich die Begeisterung glaubwürdig zu vermitteln und zu teilen.

Wie soll Ihre Zielgruppe erkennen, dass Ihr Angebot tatsächlich Aufmerksamkeit verdient hat?

 

 

 

Überzeugend Präsentieren

 

Lernen Sie sich und Ihr Angebot überzeugend zu präsentieren. Wenn Sie Ihre Idee umsetzen wollen, finden Sie andere Menschen, die Sie dabei unterstützen. Vermitteln Sie den konkreten Nutzen Ihrer Idee. Begeistern Sie, wenn Sie meinen, dass die Idee es verdient hat. Lassen Sie sich unterstützen.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
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Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Wie geben Sie Ihren Angeboten die verdiente Chance?

Antworten auf häufige Fragen

Was ist Framing in Präsentationen?

In Präsentationen bezieht sich Framing auf die Art und Weise, wie die Informationen präsentiert werden, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf bestimmte Aspekte zu lenken und die Art und Weise, wie sie die Informationen interpretieren, zu beeinflussen.

 

Bei der Gestaltung von Präsentationen gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Framing eingesetzt werden kann. Einige Beispiele sind:

  1. Überschriften und Zusammenfassungen: Durch die Verwendung von Überschriften und Zusammenfassungen kann man die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf die wichtigsten Punkte lenken und ihnen helfen, die Struktur der Präsentation zu verstehen.

  2. Visuelle Elemente: Die Verwendung von visuellen Elementen wie Diagrammen, Tabellen und Grafiken kann dazu beitragen, die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf wichtige Punkte zu lenken und ihnen helfen, die Informationen besser zu verstehen.

  3. Rhetorische Techniken: Rhetorische Techniken wie Analogien, Metaphern und rhetorische Fragen können dazu beitragen, die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu fesseln und ihnen helfen, die Informationen besser zu verstehen und zu behalten.

 

Es ist wichtig, sich bei der Gestaltung von Präsentationen bewusst macht, wie Framing funktioniert und dass man es verwendet, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf die wichtigsten Punkte zu lenken und ihnen zu helfen, die Informationen besser zu verstehen und zu behalten.

Wie wirken Präsentationen überzeugender?

Es gibt einige Möglichkeiten, wie man Präsentationen überzeugender gestalten kann:

  1. Verwendung von Fakten und Zahlen: Indem man Fakten und Zahlen verwendet, kann man die Glaubwürdigkeit der Präsentation erhöhen und die Zuschauer davon überzeugen, dass die vorgestellten Ideen oder Lösungen tragfähig sind.

  2. Verwendung von Beispielen und Geschichten: Indem man Beispiele und Geschichten verwendet, kann man die Präsentation lebendiger gestalten und die Zuschauer besser verstehen lassen, wie die vorgestellten Ideen oder Lösungen in der Praxis funktionieren würden.

  3. Verwendung von visuellen Elementen: Die Verwendung von visuellen Elementen wie Diagrammen, Tabellen und Grafiken kann dazu beitragen, die Präsentation interessanter und leichter verständlich zu machen und kann die Zuschauer davon überzeugen, dass die vorgestellten Ideen oder Lösungen tragfähig sind.

  4. Verwendung von rhetorischen Techniken: Rhetorische Techniken wie Analogien, Metaphern und rhetorische Fragen können dazu beitragen, die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu fesseln und ihnen zu helfen, die vorgestellten Ideen oder Lösungen besser zu verstehen und zu behalten.

 

Es ist wichtig, sich bei der Gestaltung von Präsentationen bewusst zu machen, wie die Aufmerksamkeit und das Interesse der Zuschauer aufrechterhalten und die Präsentation so gestaltet werden kann, dass sie für die Zuschauer verständlich und überzeugend ist.

Was bindet die Aufmerksamkeit des Publikums bei Präsentationen?

Es gibt einige Möglichkeiten, wie man das Publikum während einer Präsentation neugierig machen kann:

  1. Fragen: Indem das Publikum mit Fragen angesprochen wird, kann dessen Interesse geweckt und es dazu ermutigt werden, sich aktiv mit der Präsentation auseinanderzusetzen.

  2. Beispiele und Geschichten: Indem man Beispiele und Geschichten verwendet, kann man die Präsentation lebendiger gestalten und das Publikum dazu ermutigen, sich aktiv mit den vorgestellten Ideen oder Lösungen auseinanderzusetzen.

  3. Unerwartete Elemente: Indem man das Publikum mit unerwarteten Informationen oder Perspektiven konfrontiert, kann man ihr Interesse wecken und sie dazu ermutigen, sich aktiv mit der Präsentation auseinanderzusetzen.

  4. Aufgaben oder Herausforderungen: Indem man das Publikum mit Rätseln oder Herausforderungen konfrontiert, kann man ihr Interesse wecken und sie dazu ermutigen, sich aktiv mit der Präsentation auseinanderzusetzen.

Überzeugte überzeugen!

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2015
Überarbeitung: 28. Juli 2019
AN: #7460
Ü:
K:

Nutzen Sie Präsentationen als das wirksamste Mittel des Marketings. Tipps & Unterstützung

Präsentationen als unterschätztes Mittel des Marketings. Machen Sie von sich reden.

Wenn Rhetorik, Marketing und Psychologie sich ergänzen

Präsentationen als unterschätztes Mittel des Marketings

Präsentationen für das Marketing

 

Apple™ Keynotes werden wie Blockbuster gefeiert. Keynotes haben ein beachtliches Potenzial. Auch andere Unternehmen, wie Adobe™, haben das erkannt, während viele deutsche Unternehmen das verschlafen. Überzeugende Präsentationen, wirken eine ganze Weile nach und sind in der Lage konkrete Handlungen zu fördern.

 

 

 

Überblick

 

Präsentationen für das Marketing

 

Am 23. Oktober 2001 startete Apple mit einem Produkt, das einige Bereiche in Bewegung brachte. Es veränderte erst die Musikbranche, dann die gesamte Unterhaltungsindustrie und schließlich sogar Apple selbst.

Als Chief Executive Officer stellte Steve Jobs für Apple das neue Produkt vor, den iPod. Ein vergleichsweise kleines Gerät, das wie viele vergleichbare MP3-Player ebenfalls Musik abspielen konnte. Auf den ersten Blick im Grunde nichts Neues, oder doch?

Obwohl Apple sich bis zu dieser Zeit noch als Computerhersteller verstand – zu dieser Zeit nannten sie sich noch Apple Computer -, präsentierten sie es nicht mit entsprechenden technischen Eigenschaften. Weder die zu dieser Zeit große Speichergröße von 5 GB, die ausgetüftelte Technik, noch das Design standen im Mittelpunkt der Präsentation (externer Link zu YouTube™), sondern das, was für die Nutzer relevant ist. Steve Jobs brachte es auf den Punkt: 1.000 Songs in der Hosentasche. Das verstand das Publikum, auch wenn viele vorher noch nicht gewusst haben, dass sie das brauchen. Rund 100 CDs im direkten Zugriff. Es beflügelte die Vorstellungskraft der Konsumenten und somit die Umsätze. Für Apple der Ausgangspunkt für einige erfolgreiche Jahre, mindestens.

Steve Jobs gelang es, als einem der wenigen Unternehmensführer derartig wirkungsvoll zu kommunizieren. Zu dieser Zeit waren die Kunden eher Anhänger, für manche näherte es sich schon fast einer Religion, so groß war die Identifikation, die sich entwickelte. Ihm gelang es auf eine Weise zu präsentieren, die Begeisterung, Vertrauen und Loyalität vermittelte. Viele fieberten seinen Keynotes entgegen, wie dem neuen Teil ihres Lieblingsfilms.

 

 

 

War Steve Jobs ein Ausnahmetalent?

 

Zugegeben, nur sehr wenige Vorstände und Geschäftsführer sind derartig überzeugend. Ob das stets an deren Persönlichkeit liegt, bezweifle ich. Es mag an fehlender Einsicht und Erfahrung liegen und auch bei der Vorbereitung wird zu oft gespart. Für Messeauftritte und andere Veranstaltungen wird oft ein Vermögen ausgegeben, das Budget für Präsentationen ist jedoch meist eher spärlich. Wenige haben sich dafür entschieden, ihre Auftritte zu wesentlichen Mitteln des Marketings zu machen. Schade, wenn die Wirkung der positiven Beispiele betrachtet wird. Bei manchen lässt es sich schon kurz darauf am Aktienkurs ablesen, ob sich der Aufwand gelohnt hat. Von den meisten werden hingegen Chancen verschenkt.

 

 

 

Von wegen flüchtig, gute Präsentationen wirken nach

 

Einer der Gründe für die Unterschätzung könnte sein, dass Präsentationen für etwas sehr Flüchtiges gehalten werden. Es lohnt sich genauer hinzusehen, der Schein trügt leicht. Selbst kurze Präsentationen die überzeugen wirken eine ganze Weile nach und sind in der Lage konkrete Handlungen zu fördern. Außerdem sind Präsentationen heute oftmals noch eine ganze Weile zu sehen, weil sie aufgezeichnet und im Internet wiedergegeben werden. Manche erringen Kultstatus. So auch Steve Jobs 2007 bei der Präsentation des iPhone (externer Link zu YouTube™).

Keynotes

 

Als  Keynote, was auf Deutsch so viel wie Grund- oder Leitgedanke bedeutet, wird allgemein eine Rede oder Präsentation bezeichnet, die im Rahmen einer Tagung, Messe oder einer ähnlichen Veranstaltung von einem herausragenden oder zumindest populären Redner gehalten wird. Mittlerweile wird der Begriff allerdings recht breit eingesetzt.

Typisch: Interessante Persönlichkeiten locken, begabte Redner sorgen für die gewünschte Wirkung. Beides zusammen ist eher schwer zu finden. Viele prominente Redner liefern leider nur ihren Namen und einen seichten Aufguss vorheriger Reden. Nur kurz frisch aufgebügelte und vorgelesene Redemanuskripte von der Stange genügen nicht. Dann bleibt es oberflächlich. Für eine wirklich erfolgreiche Keynote braucht es allerdings mehr, sehr viel mehr.

 

 

 

Keynotes sind potenziell mächtige Marketinginstrumente

 

Es gibt magische Momente, in denen jedes Wort unter die Haut geht.

Hervorragende Redner wissen wie Wirkung entfaltet wird und das Publikum spürt es am eigenen Leib. Es sind diese viel zu seltenen Momente, in denen alle Anwesenden bemerken, dass sie gerade an etwas ganz Besonderem teilnehmen – Teil von etwas Bemerkenswerten sind. Es sind oft Augenblick, in denen völlige Stille im Raum herrscht und alle den Atem anhalten. Wer es einmal erlebt hat, wird es nie mehr vergessen.

Strategisch geplante und gekonnt präsentierte Keynotes haben ein beachtliches Potenzial. Das zeigen stellvertretend die Veranstaltungen von Apple™ und Adobe™. In einer Zeit der Überflutung mit Informationen und der Abstumpfung gegenüber vielen Werbemedien, wird es immer schwerer im Grundrauschen überhaupt noch wahrgenommen zu werden. Umso beachtenswerter ist da, wie es bei gelungenen Präsentationen gelingt, das Publikum hinter dem Ofen hervorzulocken.

Papier ist geduldig und Internetseiten auch. Es wird viel behauptet und oft nicht gehalten. Die meisten Werbemedien werden kaum noch beachtet und verlieren mehr und mehr an Wirkung. Bei Keynotes hingegen gelingt es einigen Anbietern, ihr Publikum hinter dem Ofen hervorzuholen. Nicht nur Apple hat schon seit einer Weile erkannt, welche Bedeutung Keynotes haben können.

Hierzulande ist die Zurückhaltung der Anbieter überwiegend sehr groß, sodass auf diese Gelegenheiten verzichtet wird oder nur halbherzig ans Werk gegangen wird. Entsprechend fallen dann auch die Ergebnisse aus und nach einem „Hab ich es doch vorher gewusst, dass sich das nicht lohnt!“ ist das Thema erledigt. Schade!

Wo von der Apple-Gemeinde bei Steve Jobs, für deutsche Verhältnis etwas übersteigert, begeistert vom Messias gesprochen wurde, ist man bei uns schon froh, wenn sich niemand aus dem Publikum anschließend abfällig äußert.

Das mag an der Uhrzeit, an den überladenen Powerpoint-Folien und manchmal auch sogar am falschen Thema zur falschen Zeit liegen. Aber egal welche Faktoren aufeinander treffen: ob eine Präsentation am Ende das Publikum wirklich umhaut, liegt am Redner. Denn selbst das langweiligste Thema ist nur solange langweilig, bis es jemand beherzt wach küsst. Jedes Thema kann spannend und erinnerungswürdig aufbereitet werden.

Viele Redner haben die Angewohnheit, vor Publikum die Konzentration auf sich selbst zu lenken. Ob bewusst oder unbewusst: in den meisten Fällen sind wir damit beschäftigt, darüber nachzudenken, wie wir gerade auf andere Menschen wirken, ob wir souverän und gelassen genug wirken, ob das Thema und die Darbietung spannend ist, ob die Präsentationsfolien die richtigen sind, ob wir gerade richtig stehen, die Hände die Botschaft unterstreichen. Wahrscheinlich, weil wir zumindest unbewusst Angst vor der Situation haben. Der Haken dabei ist, wenn wir uns auf uns zu sehr auf uns selbst konzentrieren, verlieren wir den Zuhörer und die quittieren das mit Langeweile oder im besten Fall geistiger Abwesenheit.

Wer Rednern, wie Steve Jobs und Co. nacheifert, ist im Gespräch mit dem Publikum, ist ganz nah bei jedem einzelnen Zuhörer. Da wird die Präsentation zur Offenbarung, zum Happening. Der Auftritt wird zelebriert.

Bis 2011 war Steve Jobs der unbestrittene Star solcher Veranstaltungen. Deswegen sind viele losgezogen dessen Erfolgsgeheimnisse zu erkunden. In meinen fortgeschrittenen Trainings Rhetorik & Präsentationen III und IV gehören entsprechende Einblicke dazu.

 

 

 

Wenn Präsentationen als Keynotes aus Kunden Anhänger machen

 

Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Apple Keynotes werden mittlerweile von vielen Interessierten (sollte ich lieber Anhänger schreiben?) wie Blockbuster gefeiert. Keynotes können aus dem Publikum Anhänger machen. Und das ist nicht nur Steve Jobs gelungen. Es ist lokal und auch global möglich, wenn Thema und Ansprache stimmen. An der Technik liegt es jedenfalls nicht, wenn nur ein kleiner Kreis Eingeweihter teilnimmt. Einige Keynotes finden weltweit Beachtung, werden live oder per Videostream besucht und noch Ewigkeiten später erneut aufgerufen. Einige Präsentationen haben mittlerweile Kultstatus, wie die Präsentation des ersten iPhones durch Steve Jobs am 9. Januar 2007.

Die Keynotes von Adobe™ (Adobe Max – The Creativity Conference) zeigen, dass auch andere Unternehmen gelernt haben, dass Keynotes sich lohnen. So wird nicht nur das direkt vor Ort anwesende Publikum inklusive Presse erreicht. Zusätzlich verfolgen Menschen in aller Welt die Veranstaltung live an Bildschirmen von Kinogröße bis Smartphonedisplay. Noch Ewigkeiten danach werden die Aufzeichnungen bei YouTube™ und Co. abgerufen und auch die Reaktionen in sozialen Netzen sind Gold wert. Die positiven Folgen für Veranstalter dürfte die vermutlich immensen Investitionen rechtfertigen. Die Beziehung zur Zielgruppe wird auf eine Weise gefördert, für die es wenig Alternativen gibt und die Markenwahrnehmung deutlich gesteigert. Die Wahl von ganz speziellen Persönlichkeiten vorstellen zu lassen, leistet einen wesentlichen Beitrag, um die Produkte von Adobe liebenswert zu machen. Das begeistert die Zielgruppe; so wird aus Kunden Anhängerschaft!

 

 

 

Raus aus dem Grau

 

Dass bei den vielen täglichen Werbebotschaften Live-Auftritte von echten Menschen mehr Beachtung bekommen, ist nachvollziehbar. Viel erstaunlicher ist, wie viele Unternehmen trotzdem noch immer darauf verzichten überzeugend zu präsentieren. Viele liefern im besten Fall das übliche Grau. Das Publikum spürt, welche Haltung hinter solchen Ereignissen steckt. Wer da lieblos ans Werk geht, bekommt die Quittung. Ein großer Teil klassischer Werbung wird heute als Störung empfunden und mit Werbeblockern, Kanalwechsel bis hin zu anhaltender Verärgerung beantwortet. Aus den Augen, aus dem Sinn…

 

 

 

Die Tür steht offen

 

Es lohnt sich also begeisternde Keynotes, als Ereignisse zu zelebrieren. Packen Sie in Ihre Präsentationen die Wertschätzung, die Ihr Publikum verdient hat. Halten Sie Präsentationen, die das Publikum überraschen, weil Sie mehr liefern als erwartet wird.

Wie so oft gilt; lassen oder richtig machen, dazwischen gibt es keine Gewinner. Wenn Sie konsequent ans Werk gehen, dann lohnt die Investition. Lassen Sie sich dabei unterstützen.

 

 

 

Unterstützung durch erfahrenen Redeberater und Coach

 

Es hat eine Weile gedauert, bis sich zumindest einige Vorstände, Geschäftsführer und Unternehmer davon überzeugt haben, dass Keynotes ein wesentliches Instrument für Marketing und Unternehmensführung ist. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Sie wollen die Chance nutzen? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Präsentation. Den Umfang bestimmen Sie. Ich empfehle Ihnen zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Keynote auf das Publikum wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt.

Wieso solltest du erst nach Ihrem echten Auftritt über solche hilfreichen Rückmeldungen verfügen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Die Investitionen für eine solche professionelle Unterstützung rechnen sich. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt.

Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Nicht jeder Mensch präsentiert gerne vor Publikum, doch das wird meist unter den Teppich gekehrt. Die Wahrheit ist, dass sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber leiden. Die Überzeugungskraft bleibt deshalb oft weit hinter den Möglichkeiten zurück. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig wäre. Nur, für den Fall, …

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

Welches Potenzial haben Präsentationen aus Ihrer Sicht?

 

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Ich hatte einen ansonsten geschätzten Kollegen, der pflegte die Angewohnheit sich regelmäßig alle 15 Minuten zu äußern. Und das weitgehend unabhängig vom Thema und der Relevanz des persönlichen Beitrags dazu. Er hatte irgendwo in einem Karriereführer gelesen das wäre gut, um voran zu kommen. Das widerspricht leider den Grundlagen der Rhetorik.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Februar 2008
Überarbeitung: 3. Juni 2019
Englische Version:
AN: #676
K: CNB
Ü:

Überzeugend präsentieren? Gute Ideen verkaufen sich doch von allein!

Überzeugend präsentieren? Gute Ideen verkaufen sich doch von allein!

Gute Ideen haben es verdient von anderen gehört und bemerkt zu werden
Gute Ideen verkaufen sich von allein

Überzeugend präsentieren

 

 

Bringen Sie Ihre Ideen ein, überzeugen Sie andere Menschen von Ihrem Angebot. Gute Ideen haben es verdient, von anderen gehört und bemerkt zu werden.

Überblick

 

 

 

 

Hoch leben die Selbstläufer!

 

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Gute Ideen setzen sich ganz von alleine durch.
Zurücklehnen, abwarten und Tee trinken genügt!
Schließlich ist die Erde eine Scheibe, oder?

Das scheinen zumindest ziemlich viele Menschen zu denken. Anders ist kaum zu erklären, weshalb so viele gute Ideen sich so schnell wieder aus dem Staub machen.

Die Wahrheit ist: Auch sehr gute Ideen verkaufen sich selten von alleine. Selbst dem Zufall gilt es etwas auf die Sprünge zu helfen.

Es genügt nicht selbst von einer guten Sache überzeugt zu sein, sich darauf auszuruhen und darauf zu warten, dass jemand sich der Sache annimmt. Nur wer bereit und in der Lage ist sie überzeugend zu vermitteln, haucht ihr genügend Leben ein, damit sie eine Chance bekommt. Manche Idee brauchen nur etwas Starthilfe, während andere einen beachtlichen Kraftaufwand benötigen, bis sie endlich auf eigenen Beinen stehen können.

Umfrageergebnis

 

Wenn ich es mir aussuchen kann …

%

... vermeide ich Präsentationen zu halten.

%

... übernehme ich es gerne Präsentation zu halten.

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2016 bis 2018, n=1117)

Das wäre Ihr Preis gewesen…

 

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

Molière

 

Gute Ideen haben es verdient von anderen gehört und bemerkt zu werden. Bringen Sie Ihre Ideen ein, damit sie sich im Wettstreit der Angebote durchsetzen und weiterentwickeln. Sorgen Sie dafür, dass der Wert, die Bedeutung, die Chance deutlich werden und regen Sie andere Menschen dazu an daran teilzuhaben. Wenn Sie eine gute Idee anschaulich machen können, geben Sie ihr eine Chance. Wenn Sie eine gute Idee vielen Menschen anschaulich präsentieren, verhelfen Sie ihr besser, schneller und wirkungsvoller zum Erfolg.

Sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Angebot, Ihre Ideen eine Chance bekommen, indem Sie überzeugend präsentieren.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
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  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Angebot, Ihre Ideen eine Chance bekommen?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4560
K:
Ü:

Denken Sie daran; Vertrauen ist der Leim, der Beziehungen zusammenhält

Denken Sie daran; Vertrauen ist der Leim, der Beziehungen zusammenhält

Weshalb authentisches Selbstmarketing Vertrauen erfordert

Vertrauen ist der Leim, der Beziehungen zusammenhält

Vertrauen und Beziehungen

 

Wenn Vertrauen so wichtig für Beziehungen ist, wie lässt es sich fördern? Im Artikel bekommen Sie Tipps, wie Sie langfristige Beziehungen aufbauen und pflegen.

Heute soll alles schnell gehen, doch Vertrauen erfordert Zeit und Aufwand.
Wer dazu nicht bereit ist hat Vertrauen auch nicht verdient!

Überblick

 

 

 

 

Vertrauensbasis

 

Vertrauen ist der Leim, der Beziehungen zusammenhält. Es ist die Grundlage, auf der langfristige Beziehungen aufbauen. Vertrauen entwickelt sich auf der Basis von Erfahrungen und Einschätzungen. Wesentlich für Vertrauen ist das was Sie tun, was Sie sagen, ob Sie Ihre Versprechen halten und anhaltend daran arbeiten, die Erwartungen zu übertreffen.

Ehrlich am Vertrauen zu arbeiten bedeutet, dass Sie bereit sind weiterzugehen als von Ihnen erwartet wird. Und das ist etwas Ungewöhnliches in einer Welt, in der die meisten Menschen gerade das Nötigste tun, gerade genug, um durchzukommen.

 

Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag.
Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.

Jean Paul Getty

 

Gehört Ihre Zielgruppe zu denen, die Qualität, Berechenbarkeit und Zuverlässigkeit schätzen und honorieren? In vielen Bereichen ist Vertrauen der wirkungsvollste Weg und führt zu Folgeaufträgen, Empfehlungen bzw. Karriere. Nur ist Vertrauen eine langsam wachsende Pflanze und nicht jeder ist bereit sie geduldig zu pflegen.

 

 

 

Des Vertrauens würdig erweisen

 

Henry Louis Mencken: Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde. Es ist also keine so einfache Angelegenheit mit dem Vertrauen. Und so viel Aufwand es erfordern kann Vertrauen zu erlangen, so schnell ist es wieder verspielt. „Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird.“ meinte Bertolt Brecht.

Vertrauen stellt sich bei Fragen großer Bedeutung nur langsam ein.

Ovid

 

Vertrauen mag Zeit brauchen, doch ist es den Aufwand wert! Mit der Wiederholung, Erneuerung und somit Vertiefung positiver Erfahrungen wird das Fundament zunehmend stabiler und tragfähiger.

P.S.

 

Welche Rolle hat für Sie Vertrauen?

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:

Preiskalkulation: Lässt sich da am Preis noch etwas machen? Wie wäre es mit einem fairen Preis?

Lässt sich da am Preis noch etwas machen? Wie wäre es mit einem fairen Preis?

Preiskalkulation: Viel zu oft entpuppt sich eine Light Version als viel zu teuer
Lässt sich da am Preis noch etwas machen?

Preisfindung

 

In diesem Artikel finden Sie ein paar Gedanken zur Preisfindung. Sowohl ein zu hoher als ein zu tiefer Preis bringen Nachteile mit sich. Ideal ist ein Preis, bei dem alle Beteiligten zufrieden sind. Nur, was ist ein fairer Preis?

Preiskalkulation? Willkommen, beim Preiswürfeln

 

Frage: „Können wir da am Preis noch etwas machen?“

Antwort: „Ja, auf was wollen Sie gerne verzichten?“

 

Vorausgesetzt es wurde anständig kalkuliert, dann hat ein Preis seine Gründe. Doch viel zu häufig werden unbedacht beim Preis Zugeständnisse gemacht, die nur durch eine Reduzierung des Leistungsumfangs und somit der Qualität möglich sind. Als Resultat sind dann bisweilen alle Beteiligten unzufrieden.

Fairer Preis

 

Kein Mensch sollte jemanden eine Sache für mehr verkaufen als sie wert ist.

Thomas von Aquin

 

Für Thomas von Aquin, ein gelehrter Mönch, war der Preis eine zutiefst moralische Frage. Übermäßige Profitgier hielt er für eine Sünde. Allerdings erkannte er auch, dass, wenn ein Händler des Gewinnanreizes beraubt wird, er aufhören würde zu handeln. Die daraus resultierenden Nachteile für die Gemeinschaft wären zu groß, denn dann würde sie nicht mehr mit den Waren versorgt, die sie braucht. Aus seiner Sicht ermöglicht ein fairer Preis einen auskömmlichen Gewinn.

Hmm. Gibt es eine greifbarere Definition? Anlauf: Ein fairer Preis entspricht der Höhe, die ein Käufer freiwillig bereit ist, angesichts ehrlicher Informationen, zu zahlen. Es hat eine Menge mit dem Verhältnis von Aufwand zu Nutzen zu tun.

Reicht das, um die Frage zu beantworten, was heute ein fairer Preis ist?

Ich empfinde das als recht einseitig, weil es so tut, als ob alle Macht beim Anbieter liegt. Es ist erforderlich, die Frage weiter zu fassen. Heute ist es auch oft andersherum ein Problem; Preise sind oft so niedrig, dass auch Käufer über moralische Fragen nachdenken sollten.

Viele Preise sind so niedrig, dass dies nur durch moralisch bedenkliche Umstände möglich ist. Ausbeutung, Kinderarbeit, Niedriglohnarbeit, schlechte Arbeitsbedingungen, Umweltverschmutzung, Energievergeudung, Sicherheitsmängel, Kurzlebigkeit und somit Müllaufkommen sowie viele andere Nachteile, nur damit der Preis billig bleibt.

Gibt es überhaupt einen fairen Preis?

 

Ein fairer Preis ist häufig nicht so leicht zu erkennen. Ein unfairer Preis ist, hingingen bei entsprechendem Willen leicht erkennbar. Dazu muss man nicht die meist geheimen Kalkulationen kennen – falls es die überhaupt gibt.

Ja, ja, ein guter Preis ist sicher eine Frage der Sichtweise. Also:

 

 

1. Perspektive der Nutzer, der Konsumenten

 

Das Unglück ist oft hausgemacht, denn früher als später leidet auch die Qualität. Die kurze Freude über den niedrigen Preis verfliegt dann recht schnell. Light-Produkte, die im besten Fall üppige Nachbuchung erfordern oder einfach ungenutzt in der Ecke landen, halten nicht, was sie versprechen. Das kann nicht nur Ärger statt Spaß, unnötige Kosten, sondern viel weitreichende Konsequenzen mit sich bringen. Einmal gespart und mehrmals gezahlt! Spätestens wenn es, wie bei der Gesundheit, unangenehme Nachwirkungen hat, macht sich Reue breit.

Der gesunde Menschenverstand sollte Konsumenten dabei helfen zu erkennen, welcher Preis realistisch und welcher unrealistisch ist. Wobei die eigene Brieftasche den meisten Menschen sicher näher ist als die Interessen anderer Personen.

Bevor mich mein Umfeld daran erinnert, dass ich ein sparsamer Zeitgenosse bin; bekenne ich hier: Ich bezahle ungern mehr als ich für fair halte. Andererseits werde ich bei niedrigen Preisen auch schnell skeptisch. Man muss aufpassen, wo man bleibt, oder?

Manche Preise und vor allem Stundenhonorare wirken oft höher als sie es bei genauerer Betrachtung tatsächlich sind. Wer angestellt ist, vergiss leicht, dass der Arbeitgeber noch etwas dazu packt, die Weiterbildung bezahlt, das Gehalt regelmäßig gezahlt wird, der Jahresurlaub paradiesische Ausmaße hat, …

Im Eigeninteresse sollte es liegen, dass eine wichtige Leistung auch die ersehnte Qualität hat. Das soll ein fairer Preis ermöglichen. Branchen, in denen die Preise einer realistischen Kalkulation nicht mehr entsprechen, werden von minderer Qualität dominiert. Billig kann einen teuer zu stehen kommen. Es wird bei zu großem Preisdruck auf Anbieterseite einfach alles unterlassen, was von außen nicht sofort vermisst wird. Der äußere Schein trügt. Die schöne Fassade wird meist am längsten gepflegt. Oft gibt es in solchen Branchen vergleichsweise wenige Anbieter, die eine Ausnahme machen, indem sie dem Abwärtstrend widerstehen. Die sollten an Qualität interessierte Nutzer suchen und finden. An Qualität erinnert man sich noch lange, nachdem der Preis vergessen ist.

 

 

 

2. Perspektive der Anbieter

 

a. Viel Wettbewerb

 

Auch Dienstleistungen werden bei entsprechendem Wettbewerb häufig schlecht bezahlt. Wer dann unter Druck gerät, der sucht verzweifelt und oft undurchdacht nach vermeintlichen Lösungen. Als Folge fallen dann bei der Kalkulation Rücklagen für Risiken, Weiterbildung, Pension, Krankheit und viele andere Faktoren unter den Tisch. Ganze Branchen zwingen sich dann Preise auf, die nicht funktionieren können.

Anbieter sollten ihrer Kalkulation vertrauen oder ihr Geschäftsmodell überdenken. Gerade Freiberufler beuten sich gerne selbst aus und zahlen früher oder später einen hohen Preis dafür.

 

 

b. Geringer Wettbewerb

 

In Bereichen, in denen kein echter Wettbewerb herrscht, wird derart dreist abgeschöpft, dass es nicht zu glauben ist.

 

 

 

3. Gemeinsames Interesse

 

Bei genauer Betrachtung haben Nutzer und Anbieter in vielen Bereichen die gleichen Interessen. Bei einem guten Geschäft bekommen beide mehr als sie investieren. Und das bringt alle Beteiligten ein Stück weiter. Gerade Experten leben von Empfehlungen. Die gibt es nicht für gerade ausreichende oder sogar schlechte Leistungen, sondern überdurchschnittliche. Nur die sind erwähnenswert!

Orientierung bei der Preisfindung

 

Wie hat Thomas von Aquin es formuliert? So: „Kein Mensch sollte jemanden eine Sache für mehr verkaufen als sie wert ist.“

Ein fairer Preis entspricht aus meiner Sicht der Höhe, die ein Käufer freiwillig zu zahlen bereit ist angesichts ehrlicher Informationen und somit möglicher Einschätzung des zu erwartenden Nutzens. Ui, ist der Satz lang! Zu lang! Ein weiterer Anlauf:

 

Fair ist ein Preis, wenn alle Beteiligten mehr mitnehmen, als sie mitbringen!

 

 

 

Utopie?

 

Aktienhandel, Glücksspiel etc. können nur funktionieren, wenn es Gewinner und Verlierer gibt. Das muss nicht jedem gefallen. Doch, zumindest bei Dienstleistungen gibt es viele Beispiele, die belegen, dass das eine sehr hilfreiche und realistische Definition ist.

Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung?

 

Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.

Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.

Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.

→ Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen

 

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Wie geht eine gute Preiskalkulation? Die Festsetzung eines fairen Preises ist kompliziert. Vieles darf dabei bedacht werden. Wonach richtet sich ein fairer Preis und wie wird er festgelegt?

Mind Map Preispolitik Preisfindung
Ein Zyniker ist ein Mensch, der von jedem Ding den Preis und von keinem den Wert kennt. Oscar Wilde

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2010
Überarbeitung: 12. April 2019
AN: #98799
K: CNA
Ü: