Nach der Präsentation nur schnell weg? Weshalb flüchten so viele Redner ohne zu ernten?

Nach der Präsentation nur schnell weg? Weshalb flüchten so viele Redner ohne zu ernten?

Die Chancen nutzen. Weshalb flüchten so viele Redner vom Veranstaltungsort?
Flucht von der Bühne

Nach dem Redebeitrag ernten

 

Weshalb flüchten so viele Redner vom Veranstaltungsort? Viel besser ist es, die Verbindung zum Publikum nach dem Redebeitrag beizubehalten. Es ist die Gelegenheit, die Beziehung zum Publikum zu vertiefen. Sie haben die Grundlage für weitere Gespräche mit den Teilnehmende geschaffen. Jetzt ist Zeit für den Austausch, für Diskussionen, für Gespräche.

Überblick

 

 

 

 

Flucht

 

Bei vielen Redegelegenheiten scheinen die Redner nur darauf zu warten, vom Veranstaltungsort zu flüchten. Anders lässt sich das hektische Verhalten am Ende von Präsentationen kaum erklären.

Typisch: Schnell mit einem „Danke!“ abschließen und noch während der Applaus anhält, schnell die Tasche packen. Der Augenkontakt wird dabei oft krampfhaft vermieden.

 

 

 

Besser

 

Nach dem Aufwand der Vorbereitung und des Auftritts ist ein Jammer einfach so zu flüchten und auf den Kontakt zum Publikum zu verzichten. Viel besser ist es, die Verbindung zum Publikum nach dem Redebeitrag beizubehalten. Es ist die Gelegenheit, die Beziehung zum Publikum zu vertiefen. Sie haben die Grundlage für weitere Gespräche mit den Teilnehmende geschaffen. Jetzt ist Zeit für den Austausch, für Diskussionen, für Gespräche.

 

 

Der nächste Schritt

 

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Was machen am Ende einer Redegelegenheit?

Dialog

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2008
Überarbeitung: 1. März 2019
AN: #4339

Vorbereitung einer Einweihungsrede. Unterstützung in Berlin und online

Hilfe bei der Vorbereitung einer Einweihungsrede

Wie Sie eine überzeugende Einweihungsrede halten
Redevorbereitung

Einweihungsrede

 

Mit Ihrem Unternehmen, Verein oder Verband neue Räumlichkeiten beziehen – Eröffnungsrede haben einen freudigen Hintergrund. Vermitteln Sie das!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Einweihungsrede

 

Ob Sie mit Ihrem Unternehmen, Verein oder Verband neue Räumlichkeiten beziehen oder in einem anderen Zusammenhang in der Öffentlichkeit die neue Örtlichkeit präsentieren – Eröffnungsreden haben einen freudigen Hintergrund. Und das dürfen Sie als Redner auch vermitteln.

 

 

 

Ein denkwürdiger Moment

 

Nicht nur auf den Fotos darf die Freude dieses Ereignisses in Erinnerung bleiben, sondern auch in den Köpfen der Anwesenden. Schließlich handelt es sich um einen denkwürdigen Augenblick. Üblicherweise muss vor den meisten Eröffnungsreden oder Einweihungsreden einiges geleistet werden und der absolvierte Weg war nicht immer einfach.

Meist mussten zuerst die Mittel beschafft werden, Unterstützer gewonnen, Strukturen aufgebaut und so manches bürokratische Hindernis überwunden werden. Am Tag der Eröffnung darf deshalb das Erreichte gefeiert werden. Die Verantwortlichen spüren in diesem Moment oft eine immense Erleichterung. Manch einem fällt jetzt eine große Last von den Schultern. Das ist eines der Themen, über die in der Einweihungsrede gesprochen werden kann. Außerdem gehört in eine gute Rede zur Eröffnung unbedingt der Dank an all diejenigen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben.

Nutzen Sie die Gelegenheit und halten Sie eine Einweihungsrede, die positiv im Gedächtnis bleibt.

 

 

 

Probelauf

 

Meist wird bis zur letzten Minute am Redetext gefeilt und dann ist für ernsthafte Proben keine Zeit mehr. Schade, denn das ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Reden nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Lesen Sie dazu den Artikel So probst du Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung.

Unterstützung

 

Sie wollen Ihr Bestes geben? Dann helfe ich Ihnen gerne bei der Vorbereitung Ihrer Einweihungsrede. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Einweihungsrede  wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Zugegeben, eine solche professionelle Unterstützung hat ihren Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt, welche Investition sich für die Vorbereitung einer Einweihungsrede lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Es ist schade das so akzeptieren, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

 

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Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Einweihungsrede?

Eine Einweihungsrede ist eine Art von Rede, die bei einer offiziellen Eröffnung oder Einweihung eines neuen Gebäudes, einer Anlage oder eines Projekts gehalten wird. Sie dient dazu, das neue Projekt vorzustellen und den Anwesenden zu erklären, warum es wichtig ist und welchen Nutzen es hat. Eine Einweihungsrede kann auch dazu dienen, den Menschen, die an dem Projekt beteiligt waren, für ihre Arbeit zu danken und ihre Leistungen zu würdigen. Eine Einweihungsrede wird häufig von einer prominenten Persönlichkeit, wie einem Politiker oder einem Vertreter der Regierung, gehalten. Sie kann auch von einem Vertreter des Unternehmens oder der Organisation, das das Projekt realisiert hat, gehalten werden.

Was gehört in eine Einweihungsrede?

Eine Einweihungsrede sollte in der Regel folgende Elemente enthalten:

  1. Eine kurze Einführung, in der das neue Projekt vorgestellt wird und erklärt wird, warum es wichtig ist.

  2. Eine Übersicht über den Verlauf des Projekts, einschließlich der Herausforderungen und Erfolge, die während der Entwicklung und Umsetzung des Projekts erlebt wurden.

  3. Eine Danksagung an die Menschen, die an dem Projekt beteiligt waren, insbesondere an diejenigen, die wichtige Beiträge geleistet haben.

  4. Eine Vision für die Zukunft des Projekts und seinen Nutzen für die Gemeinschaft oder das Unternehmen.

  5. Schlussworte und der offizielle Einweihungsakt, bei dem das neue Projekt offiziell eröffnet wird.

 

Es ist wichtig, dass die Einweihungsrede gut strukturiert und informativ ist, aber auch emotional und motivierend für die Anwesenden. Sie sollte auf die Zielgruppe abgestimmt sein und dafür sorgen, dass die Menschen an dem Projekt interessiert bleiben und sich engagieren.

Wozu ist eine Einweihungsrede gut?

Eine Einweihungsrede ist gut, um:

  1. Das neue Projekt vorzustellen und zu erklären, warum es wichtig ist. Sie hilft dabei, die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf das Projekt zu lenken und ihnen eine Vorstellung davon zu vermitteln, was es beinhaltet und wie es funktioniert.

  2. Die Leistungen und das Engagement der Menschen zu würdigen, die an dem Projekt beteiligt waren. Eine Einweihungsrede bietet die Möglichkeit, den Beteiligten für ihre Arbeit zu danken und ihre Beiträge anzuerkennen.

  3. Die Vision und das Ziel des Projekts deutlich zu machen. Eine Einweihungsrede kann dazu beitragen, die Ziele des Projekts klarzustellen und die Anwesenden dafür zu begeistern.

  4. Das Projekt offiziell zu eröffnen und damit einen Meilenstein zu setzen. Eine Einweihungsrede ist der Höhepunkt einer Einweihungszeremonie und bietet die Möglichkeit, das Projekt offiziell zu eröffnen und damit den Beginn einer neuen Phase zu markieren.

 

Insgesamt dient eine Einweihungsrede dazu, das neue Projekt vorzustellen und die Anwesenden für das Projekt und seine Ziele zu begeistern. Sie kann auch dazu beitragen, das Engagement und die Leistungen der Menschen, die an dem Projekt beteiligt waren, zu würdigen und anzuerkennen.

Wer hält die Einweihungsrede?

Die Einweihungsrede wird häufig von einer prominenten Persönlichkeit gehalten, wie zum Beispiel einem Politiker oder einem Vertreter der Regierung. Dies kann besonders dann der Fall sein, wenn das Projekt von öffentlicher Bedeutung ist oder finanzielle Unterstützung von der Regierung erhalten hat.

In anderen Fällen kann die Einweihungsrede von einem Vertreter des Unternehmens oder der Organisation gehalten werden, das das Projekt realisiert hat. Dies kann zum Beispiel ein Mitglied der Geschäftsführung oder ein anderes leitendes Mitglied des Unternehmens sein.

Es ist auch möglich, dass die Einweihungsrede von einer anderen Person gehalten wird, die eine besondere Verbindung zum Projekt hat, zum Beispiel von einem Architekten oder Designer, der an der Entwicklung beteiligt war, oder von einem Vertreter der Gemeinde, in der das Projekt entsteht.

Insgesamt hängt es von den Umständen ab, wer die Einweihungsrede hält. Wichtig ist, dass die Person, die die Rede hält, gut vorbereitet ist und in der Lage ist, die Anwesenden für das Projekt zu begeistern und ihnen die wichtigsten Informationen zu vermitteln.

Wie wichtig ist eine Einweihungsrede?

Eine Einweihungsrede kann ein wichtiger Bestandteil einer Einweihungszeremonie sein, da sie dazu beitragen kann, das neue Projekt vorzustellen und die Anwesenden für das Projekt und seine Ziele zu begeistern. Sie kann auch dazu dienen, die Leistungen und das Engagement der Menschen, die an dem Projekt beteiligt waren, zu würdigen und anzuerkennen.

Eine gut geplante und ausgearbeitete Einweihungsrede kann dazu beitragen, die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf das Projekt zu lenken und ihnen eine Vorstellung davon zu vermitteln, was es beinhaltet und wie es funktioniert. Sie kann auch dazu beitragen, die Ziele des Projekts deutlich zu machen und die Anwesenden dafür zu begeistern.

Insgesamt ist eine Einweihungsrede eine wichtige Möglichkeit, um das neue Projekt vorzustellen und die Anwesenden für das Projekt und seine Ziele zu begeistern. Sie sollte gut geplant und ausgearbeitet sein, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

P.S.

 

Auf was achten Sie bei Einweihungsreden? Wobei würden Sie gerne Anregungen und Unterstützung erhalten?

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2017
Überarbeitung: 26. September 2019
AN: #43311
Ü:
K:

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand
Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Investition in Reden und Präsentationen

 

Wenn Sie etwas von einer Redegelegenheit erwarten, dann lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung. Oft kann mit einer überzeugenden Präsentation sehr viel erreicht werden und entsprechende Investitionen lohnen sich. Nur, wie groß darf die Investition sein?

Nett oder bemerkenswert? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation?

 

Wir sind in Deutschland nicht gerade anspruchsvoll, wenn es um die Qualität von Redebeiträgen geht. Wir scheinen eine gewisse Bereitschaft zur Leidensfähigkeit zu haben. Wie bevorzugen Sie es?

Erträglich, nett, ganz in Ordnung oder beeindruckend? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation? Wie so oft ist das eine Frage von Bedeutung, Aufwand, Chancen und Risiken. Investitionen erfordern durchdachte Entscheidungen. Weshalb mehr leisten als notwendig?

 

 

 

Wie wäre es mit einer bemerkenswerten Rede?

 

Bei einer guten Präsentation wird ein Thema inhaltlich so interessant aufbereitet und vorgetragen, dass es von vielen Seiten betrachtet werden kann. So wird eine Präsentation das Publikum nicht nur unterhaltsam informieren, sondern auch inspirieren und einen Mehrwert liefern.

Einen großen Anteil der Faszination besonderer Präsentationen basiert darauf, dass engagierte Redner überdurchschnittlich großen Aufwand bei der Vorbereitung Ihres Beitrags leisten.

Manche Redner konzentrieren sich auf der Bühne darauf, selbst besonders gut dazustehen und bedienen so ihr Ego. Wirklich gute Redner machen auf andere Weise einen oft viel besseren Eindruck. Ihr wesentliches Ziel ist es, den Nutzen und die Erfahrung für die Teilnehmer im Publikum so hoch wie möglich zu gestalten. Dafür sind sie bereit Ihren Beitrag zu leisten und die Voraussetzungen zu schaffen.

 

 

 

Der Aufwand für die Vorbereitung von Präsentationen

 

Zahlreiche Quellen beschreiben mittlerweile, mit welchem Aufwand Präsentationen beispielsweise bei den Keynotes von Apple vorbereitet werden. Die immensen Investitionen in Zeit und finanzielle Mittel haben sich dort ausgezahlt.

Nicht jedem von uns stehen solche Mittel zur Verfügung, wobei ich es mir gerade bei der grafischen Aufbereitung meiner Präsentationen mitunter wünsche. Wobei Investitionen ja im Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis bewertet werden.

Welcher Aufwand sich bei eigenen Präsentationen lohnt, ist individuell zu beantworten. Doch, wenn Sie etwas von einer Präsentation erwarten, mit einer überzeugenden Präsentation kann sehr viel erreicht werden, lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Welcher Aufwand ist gerechtfertigt für die Vorbereitung von Reden und Präsentationen?

Eine gute Investition hat mehr relevante Vorteile als Nachteile, 
es kommt mehr dabei heraus als hineingesteckt wird.
 So einfach ist das und so oft wird es übersehen. Die Höhe an sich sagt wenig.

Begriff oder Thema suchen

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #32314
K: CNB
Ü:

Mit Einfachheit, Resonanz und Präsenz in Reden und Präsentationen überzeugen

Mit Einfachheit, Resonanz und Präsenz in Reden und Präsentationen überzeugen

Die hohe Schule der zeitgemäßen Rhetorik
Wie Sie mit Einfachheit, Resonanz und Präsenz als Redner überzeugen

Präsenz in Gesprächen, Reden und Präsentationen

 

Einfachheit, Resonanz und Präsenz sind wesentliche Qualitätsmerkmale überzeugender Kommunikation. Woher kommen diese Qualitäten?

 

 

 

Übersicht

 

 

 

Präsenz

 

Haben Sie auch schon einmal einem besonders mitreißenden Vortrag oder einer gelungenen Präsentation zugehört ﹣und dann die Menschen im Publikum um sich herum sagen hören: „Dieser Redner hat eine unglaubliche Präsenz!“

Was genau ist es, was das Publikum hier an solchen Rednern bewundert? Worauf beruht solch eine Präsenz? Und ist sie erlernbar?

Einfachheit und Ruhe sind Qualitäten, an denen der wahre Wert jeder Kunst zu messen ist.

Frank Lloyd Wright

 

 

 

Der Zustand der Redner beeinflusst den Zustand des Publikums

 

Die Aussage des Architekten Frank Lloyd Wright gilt ebenso für gute Reden und Präsentationen. Einfachheit und Ruhe: So ist es leichter für das Publikum, die Botschaft wahrzunehmen. Außerdem färbt der Zustand des Redners auf die Zuschauer:innen ab. Und das wirkt umso mehr, wenn eine gemeinsame Resonanz spürbar wird. Wenn der Redner dann auch noch Präsenz an den Tag legt, sind die Voraussetzungen für einen besonderen Moment gegeben.

 

 

 

Was bedeutet Resonanz?

 

Resonanz, was ist das überhaupt? Eine Beziehung zwischen zwei Personen beruht dann auf Resonanz, wenn sie sich in der Tiefe berühren und wechselseitig austauschen, sich inspirieren. Das kann bei einer guten Rede auch dadurch geschehen, dass der Redner dem Publikum aus dem Herzen spricht und die Aussagen innerlich bejaht. Erkennbar ist das beispielsweise am wiederholten Nicken der Anwesenden.

In unserer beschleunigten Welt ist es seltener geworden, dass Beziehungen auch bei kürzeren Zusammentreffen spürbare Tiefe vermitteln. Doch die Sehnsucht danach ist groß. Im Alltag bleiben uns viele Dinge und andere Menschen tendenziell fremd. Wir interagieren mit anderen weitgehend zweckorientiert. Es fehlt meist die Zeit dafür, dass wir uns die Dinge zu eigen machen, und dass wir uns von ihnen berühren lassen. Diese Entfremdung ist genau das Gegenteil von Resonanz, Beziehungen bleiben an der Oberfläche. Das Fehlen von Resonanz entfremdet und das Publikum erfährt den Redner als kalt, feindlich oder zumindest gleichgültig. Ist Resonanz gegeben, hängt das Publikum gebannt an den Lippen des Redners und lauscht den Worten. Wer solch ein Publikum beobachtet, sieht es an der Körpersprache; dies ist ein besonderer Moment.

 

 

 

Und was ist Präsenz?

 

Element, die zur Präsenz beitragen:

  • Sie sind im Kontakt mit sich selbst.
    Gehen Sie achtsam mit sich selbst um.
  • Sie sind im Kontakt mit dem Publikum.
    Hilfreich ist eine gute Portion Empathie und ein Gespür dafür, was Sie davon ansprechen und wie.
  • Sie sind aufmerksam für den Raum und Gesamtkontext.
  • Sie konzentrieren sich auf die Gemeinsamkeiten.

 

Mit der entsprechenden inneren Haltung wird die Körpersprache hier einen wesentlichen Beitrag leisten. So werden Sie nicht nur präsent erscheinen, sondern auch sein. Von innen nach außen geht viel leichter und ist viel glaubwürdiger, als nur so zu tun. Wobei Körpersprache ja keine Einbahnstraße ist; sie wirkt wiederum auf die Psyche.

 

 

 

Gelegenheiten nutzen, um das zu lernen

 

Grau ist oft die Theorie, lebendig die Praxis. Speziell im Workshop oder Einzeltraining Rhetorik & Präsentation IV haben Sie Gelegenheit intensiv an diesen Rednerqualitäten zu arbeiten. Oder noch konkreter bei der gemeinsamen Vorbereitung Ihrer kommenden Präsentation. So werden Sie sich und Ihr Angebot noch überzeugender präsentieren.

Video

Einfache Botschaften, große Wirkung – So steigerst du deine Kommunikationskraft!

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Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

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Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

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  • Struktur und Dramaturgie

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  • Sprache und Formulierungen

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  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

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Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

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Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

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Probelauf und professionelles Feedback

 

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Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

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P.S.

 

Woran erkennen Sie präsente Redner und wie wirkt das auf Sie? Achten Sie selbst bewusst bei sich darauf und wie?

 

 

Der nächste Schritt

 

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  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2007
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #3230
Ü:
K:

Publikum verstehen: Wie Reden und Präsentationen wirklich ankommen

Dankbares Publikum oder nur erleichtert? Wie deine Rede wirklich ankommt

Wie Reden und Präsentationen wirklich ankommen
Publikum

Dankbares Publikum oder nur erleichtert? Wie deine Rede wirklich ankommt

 

Der Vortrag ist vorbei.

Applaus.

Du atmest auf.

Vielleicht denkst du:

„Das lief gut.“

Doch was genau sagt der Applaus?

Hat das Publikum deine Botschaft verstanden?

War der Beitrag relevant?

Hat er etwas verändert?

Oder waren einfach alle froh, dass jetzt die Kaffeepause beginnt?

Eine Rede ist nicht automatisch gelungen, weil sie gehalten wurde. Entscheidend ist, was beim Publikum angekommen ist.

 

 

Der Perspektivwechsel: Weg vom Redner, hin zum Publikum

 

Viele Menschen bereiten Präsentationen aus ihrer eigenen Perspektive vor.

Sie fragen:

Was möchte ich sagen?

Welche Folien brauche ich?

Welche Beispiele gefallen mir?

Das ist verständlich.

Doch die wichtigere zweite Hälfte fehlt häufig:

Was braucht mein Publikum?

 

 

 

Eine Präsentation ist kein Selbstgespräch mit Zuschauern

 

Du sprichst nicht nur vor Menschen.

Du sprichst zu Menschen.

Dieser Unterschied verändert die Vorbereitung.

Plötzlich geht es stärker um:

  • Vorwissen
  • Interessen
  • Erwartungen
  • Widerstände
  • Entscheidungen
  • Relevanz

 

 

 

Wer sitzt eigentlich vor dir?

 

Die Antwort „mein Publikum“ reicht kaum.

Interessanter ist:

Wer genau ist im Raum?

Zum Beispiel:

  • Geschäftsführung
  • Kunden
  • Fachpublikum
  • Mitarbeitende
  • Investoren
  • Verbandsmitglieder
  • Öffentlichkeit

Jede dieser Gruppen hört anders zu.

 

 

 

Dasselbe Thema braucht unterschiedliche Zugänge

 

Angenommen, du präsentierst ein neues IT-System.

Die Geschäftsführung fragt:

Was kostet es und welchen Nutzen bringt es?

Die IT fragt:

Wie sicher und integrierbar ist es?

Die Mitarbeitenden fragen:

Wie verändert es meinen Arbeitsalltag?

Das Thema ist identisch.

Die Relevanz ist verschieden.

 

 

 

Publikumsorientierung bedeutet nicht Anbiederung

 

Du musst deinem Publikum nicht nach dem Mund reden.

Du darfst:

widersprechen.

herausfordern.

unangenehme Fakten benennen.

Eine andere Perspektive vertreten.

Publikumsorientierung bedeutet:

Deine Botschaft so aufzubereiten, dass diese Menschen sie verstehen und einordnen können.

 

 

 

Relevanz ist die erste Voraussetzung für Aufmerksamkeit

 

Menschen hören stärker zu, wenn sie verstehen:

Warum betrifft mich das?

Deshalb ist ein guter Einstieg häufig weniger:

„Heute möchte ich Ihnen etwas über unser neues Projekt erzählen.“

und stärker:

„Dieses Projekt verändert ab Januar drei Abläufe, die Ihren Arbeitsalltag direkt betreffen.“

Jetzt ist die Verbindung hergestellt.

 

 

 

Menschen hören mit einer inneren Frage zu

 

Diese Frage kann lauten:

Was bedeutet das für mich?

Warum sollte ich das glauben?

Was soll ich danach tun?

Was kostet mich das?

Was bringt es?

Wer diese Fragen kennt, kann gezielter sprechen.

 

 

 

Was weiß dein Publikum bereits?

 

Eine häufige Ursache schlechter Präsentationen ist die falsche Annahme über Vorwissen.

Ist dein Publikum fachlich sehr erfahren, langweilt eine lange Einführung.

Ist es neu im Thema, wirkt dieselbe Präsentation möglicherweise überfordernd.

 

 

 

Fachkompetenz kann zum Kommunikationsproblem werden

 

Je länger du dich mit einem Thema beschäftigst, desto selbstverständlicher erscheinen dir:

Begriffe.

Zusammenhänge.

Abkürzungen.

Hintergründe.

Dein Publikum besitzt diese Landkarte vielleicht nicht.

 

 

 

Der Fluch des Wissens

 

Experten unterschätzen leicht, wie viel Wissen nötig ist, um ihre Aussagen einzuordnen.

Deshalb lohnt sich die Frage:

Was muss mein Publikum wissen, damit mein nächster Gedanke verständlich wird?

Nicht mehr.

Und nicht weniger.

 

 

 

Was erwartet das Publikum von dir?

 

Erwartungen entstehen schon vor deinem ersten Satz.

Durch:

  • deine Rolle
  • Titel der Veranstaltung
  • Ankündigung
  • bisherige Erfahrungen
  • aktuellen Kontext

Ein Vorstand wird anders gehört als ein externer Experte.

Eine Vertriebspräsentation anders als eine wissenschaftliche Keynote.

 

 

 

Erwartungen musst du nicht immer erfüllen

 

Du kannst sie auch bewusst brechen.

Doch dann sollte es einen Grund geben.

Wenn ein Publikum eine Entscheidung erwartet und du nur Inspiration lieferst, entsteht möglicherweise Enttäuschung.

Wenn es Orientierung erwartet und du nur Daten präsentierst, ebenso.

 

 

 

Welche Aufgabe hat dein Beitrag?

 

Zum Beispiel:

  • informieren
  • überzeugen
  • orientieren
  • motivieren
  • eine Entscheidung vorbereiten
  • eine Perspektive verändern

Eine Rede kann mehrere Aufgaben haben.

Doch eine sollte meist dominieren.

 

 

 

Das Präsentationsziel ist nicht „eine gute Präsentation halten“

 

Das beschreibt deine Leistung.

Nicht die Wirkung.

Stärker:

„Nach der Präsentation soll der Vorstand entscheiden können, ob Variante B finanziert wird.“

Oder:

„Die Mitarbeitenden sollen verstehen, was sich ab Januar konkret verändert.“

 

 

 

Was soll dein Publikum danach denken?

 

Eine hilfreiche Frage:

Welcher Gedanke soll nach der Präsentation klarer sein als vorher?

Damit wird die Kernbotschaft präziser.

 

 

 

Was soll dein Publikum danach fühlen?

 

Nicht jede Präsentation braucht große Emotionen.

Doch Atmosphäre spielt eine Rolle.

Vielleicht sollen Menschen:

Vertrauen gewinnen.

Orientierung erleben.

Neugierig werden.

Dringlichkeit verstehen.

 

 

 

Und was soll das Publikum tun?

 

Vielleicht:

entscheiden.

zustimmen.

etwas ausprobieren.

eine Frage stellen.

eine neue Vorgehensweise anwenden.

Dann sollte dieser nächste Schritt erkennbar sein.

 

 

 

Ein Publikum schenkt dir Zeit

 

Das ist eine nützliche Perspektive.

Wenn hundert Menschen dir zwanzig Minuten zuhören, investiert der Raum zusammen mehr als 33 Stunden Aufmerksamkeit.

Das ist ein erheblicher Einsatz.

Die Frage lautet:

Was bekommen die Menschen dafür?

 

 

 

Zeit ist Teil deiner Verantwortung als Redner

 

Eine Präsentation ist nicht deshalb wertvoll, weil sie lang ist.

Manchmal ist der respektvollste Beitrag:

klar.

präzise.

zehn Minuten kürzer.

 

 

 

Der Zeitrahmen ist kein unverbindlicher Vorschlag

 

Wenn du 20 Minuten zugesagt hast und 35 Minuten sprichst, betrifft das:

weitere Redner.

Veranstalter.

Pausen.

Publikum.

Professionelle Kommunikation respektiert den Rahmen.

 

 

 

Warum langweilen Präsentationen?

 

Selten allein wegen des Themas.

Häufiger weil:

  • Relevanz unklar bleibt
  • zu viele Details kommen
  • keine Prioritäten erkennbar sind
  • Gedanken wiederholt werden
  • Folien vorgelesen werden
  • der Redner keinen klaren Punkt verfolgt

 

 

 

Informationsmenge ist nicht Informationswert

 

Du kannst sehr viele Fakten präsentieren und trotzdem wenig Orientierung geben.

Die Aufgabe besteht darin, Informationen zu:

sortieren.

gewichten.

verbinden.

Das macht aus Daten eine Botschaft.

 

 

 

Das Publikum braucht einen roten Faden

 

Du kennst deine Präsentation.

Dein Publikum hört sie zum ersten Mal.

Deshalb sollte jederzeit ungefähr klar sein:

Wo sind wir?

Warum sind wir hier?

Wie hängt das mit dem vorherigen Punkt zusammen?

 

 

 

Orientierung kann sprachlich entstehen

 

Zum Beispiel:

„Es gibt drei Gründe für diese Empfehlung.“

„Bis hierhin ging es um das Problem. Jetzt kommen wir zur Entscheidung.“

„Der wichtigste Punkt ist …“

Solche Sätze helfen beim Zuhören.

 

 

 

Kannst du deinem Publikum zu viel abverlangen?

 

Ja.

Besonders bei:

Zahlen.

Diagrammen.

Fachbegriffen.

neuen Konzepten.

Menschen können nicht gleichzeitig:

komplizierte Folien lesen.

dir zuhören.

und komplexe Schlüsse ziehen.

 

 

 

Visualisierung sollte Denken erleichtern

 

Eine gute Folie fragt nicht:

„Wie viel passt hier noch drauf?“

Sondern:

„Was muss hier sichtbar werden?“

 

 

 

Aufmerksamkeit ist keine moralische Pflicht des Publikums

 

Manche Redner denken:

„Die Leute müssen eben besser zuhören.“

Natürlich trägt das Publikum Mitverantwortung.

Doch als Redner kannst du beeinflussen, wie leicht Zuhören fällt.

 

Aufmerksamkeit verdient man immer wieder neu

 

Zum Beispiel durch:

Relevanz.

klare Struktur.

konkrete Beispiele.

gute Fragen.

Abwechslung.

Das bedeutet nicht, ständig Unterhaltung liefern zu müssen.

 

 

 

Ein ernstes Thema darf ernst sein

 

Du brauchst keine:

Witze.

Showeffekte.

Animationen.

wenn sie dem Thema nicht dienen.

Aufmerksamkeit entsteht auch durch einen Gedanken, der wirklich relevant ist.

 

 

 

Publikum und Widerstand

 

Manchmal weißt du schon vorher:

Diese Menschen werden meiner Botschaft skeptisch gegenüberstehen.

Das ist kein Grund, sie als „schwieriges Publikum“ abzuschreiben.

Interessanter ist:

Warum gibt es Widerstand?

 

 

 

Widerstand enthält Informationen

 

Vielleicht geht es um:

Risiko.

Kosten.

Verlust.

schlechte Erfahrungen.

mangelndes Vertrauen.

Dann sollte die Präsentation diese Ebene berücksichtigen.

 

 

 

Einwand nicht verstecken

 

Wenn du weißt, dass alle im Raum denken:

„Das ist viel zu teuer.“

und du 25 Minuten darüber hinwegpräsentierst, bleibt der Einwand trotzdem im Raum.

Besser:

„Die Investition ist höher als bei Variante A. Die Frage ist deshalb, ob die zusätzlichen Kosten durch … gerechtfertigt sind.“

Jetzt wird darüber gesprochen.

 

 

 

Ein Publikum kann dir gegenüber skeptisch sein

 

Auch das gehört zur Vorbereitung.

Vielleicht besteht:

Vertrauensverlust.

ein früherer Konflikt.

eine politische Differenz.

Dann solltest du nicht so tun, als beginnst du bei null.

 

 

 

Glaubwürdigkeit lässt sich nicht einfordern

 

Sie entsteht eher durch:

klare Aussagen.

belastbare Belege.

fairen Umgang mit Einwänden.

das Eingeständnis von Grenzen.

 

 

 

„Ich weiß es nicht“ kann publikumsgerecht sein

 

Wenn du etwas tatsächlich nicht weißt, ist eine klare Antwort häufig respektvoller als Improvisation.

Zum Beispiel:

„Diese Zahl habe ich gerade nicht belastbar vorliegen.“

Das Publikum merkt meist ohnehin, wenn jemand ausweicht.

 

 

 

Publikum bedeutet nicht Masse

 

Auch drei Personen sind ein Publikum.

Eine Vorstandspräsentation vor fünf Entscheidern kann anspruchsvoller sein als ein Vortrag vor fünfhundert Menschen.

Publikumsanalyse bedeutet deshalb nicht Demografie um ihrer selbst willen.

Sie bedeutet:

Wer entscheidet hier was – mit welchen Interessen und welcher Perspektive?

 

 

 

Bei C-Level-Präsentationen verändert sich die Publikumsanalyse

 

Dann werden besonders wichtig:

  • Entscheidungsauftrag
  • Risiko
  • Alternativen
  • Konsequenzen
  • knappe Zeit

Ein Vorstand möchte häufig nicht jedes Detail.

Er möchte verstehen:

Was ist die Entscheidung?

Warum diese Empfehlung?

Was kann schiefgehen?

 

 

 

Das Publikum ist nicht homogen

 

Selbst wenn alle denselben Jobtitel tragen.

Menschen unterscheiden sich in:

Vorwissen.

Interessen.

Erfahrungen.

Meinungen.

Darum ist Publikumsanalyse immer eine Annäherung.

 

 

 

Vorsicht mit Stereotypen

 

Zum Beispiel:

„Die Generation Z braucht …“

„Ingenieure wollen immer …“

„Vorstände haben keine Geduld …“

Solche Annahmen können die Vorbereitung vereinfachen.

Und gleichzeitig in die falsche Richtung führen.

Je mehr du tatsächlich über dieses konkrete Publikum weißt, desto besser.

 

 

 

Vor der Präsentation Informationen sammeln

 

Frage beispielsweise den Veranstalter:

Wer kommt?

Warum kommen die Menschen?

Was wissen sie bereits?

Welche Diskussion gab es vorher?

Was geschieht nach meinem Beitrag?

Schon wenige Antworten verändern häufig die Vorbereitung.

 

 

 

Freiwilliges oder verpflichtendes Publikum?

 

Ein wichtiger Unterschied.

Menschen, die freiwillig eine Konferenzsession ausgewählt haben, beginnen häufig mit höherem Interesse.

Mitarbeitende, die verpflichtend an einer dreistündigen Informationsveranstaltung teilnehmen, vielleicht nicht.

Das solltest du berücksichtigen.

 

 

 

Ein skeptisches Publikum braucht keine Bestrafung

 

Kommentare wie:

„Sie sehen heute Morgen alle noch etwas müde aus.“

helfen selten.

Oder:

„Ich hoffe, Sie können mir überhaupt folgen.“

Das Publikum wird damit zum Problem erklärt.

Besser:

deinen Beitrag so gestalten, dass Zuhören leichter wird.

 

 

 

Interaktion ist kein Selbstzweck

 

Fragen an das Publikum können hilfreich sein.

Diskussion ebenfalls.

Doch nicht jede Präsentation braucht:

Handzeichen.

Partnerübungen.

Live-Umfragen.

Interaktion sollte eine Funktion haben.

 

 

 

Eine gute Frage kann mehr bewirken als fünf Folien

 

Zum Beispiel:

„Was wäre die Konsequenz, wenn wir heute gar nichts entscheiden?“

Jetzt denkt der Raum selbst.

 

 

 

Publikum lesen während der Präsentation

 

Auch die beste Vorbereitung ersetzt nicht die Wahrnehmung im Raum.

Du kannst beobachten:

Verwirrung.

Unruhe.

Interesse.

Fragen.

Doch Vorsicht:

Körpersprache erlaubt keine sichere Gedankenleserei.

 

 

 

Verschränkte Arme beweisen nichts

 

Vielleicht ist jemand skeptisch.

Vielleicht friert die Person.

Vielleicht sitzt sie einfach bequem.

Deshalb:

Beobachten.

Hypothesen bilden.

Bei Bedarf fragen.

 

 

 

Was tun, wenn du dein Publikum verlierst?

 

Du musst nicht stumpf weitermachen.

Du kannst:

zusammenfassen.

ein Beispiel geben.

eine Frage stellen.

einen Teil überspringen.

Das verlangt Flexibilität.

 

 

 

Die Folien sind kein Vertrag

 

Wenn du merkst, dass ein Detailblock heute keine Relevanz besitzt, musst du ihn nicht vortragen, nur weil er vorbereitet wurde.

Die Präsentation dient dem Ziel.

Nicht umgekehrt.

 

 

 

Dankbares oder erleichtertes Publikum?

 

Der humorvolle Gedanke dahinter ist nützlich:

Applaus allein sagt wenig darüber, warum Menschen applaudieren.

Vielleicht:

war der Vortrag ausgezeichnet.

die Menschen sind höflich.

sie mögen dich.

die Veranstaltung endet.

Deshalb sollte unmittelbarer Beifall nicht das einzige Erfolgskriterium sein.

 

 

 

Was bedeutet überhaupt Erfolg?

 

Das hängt vom Ziel ab.

Bei einer Verkaufspräsentation vielleicht:

nächster Termin.

Bei einer Vorstandspräsentation:

Entscheidung.

Bei einer Keynote:

eine neue Perspektive.

Bei einer Veränderungsrede:

Orientierung.

 

 

 

Applaus ist eine Reaktion, kein vollständiges Wirkungsmaß

 

Ein Vortrag kann hervorragend sein und kaum Applaus bekommen.

Zum Beispiel in einer ernsten Situation.

Ein anderer kann begeisterten Beifall erzeugen und später keinerlei Wirkung haben.

Deshalb:

Miss Wirkung am Ziel.

 

 

 

Wie bekommst du brauchbares Feedback?

 

Die Frage:

„Wie war ich?“

liefert häufig:

„Gut.“

Das hilft wenig.

 

 

 

Stell konkrete Fragen

 

Zum Beispiel:

Was war für dich die zentrale Aussage?

An welcher Stelle wurde es unklar?

Welche Argumentation hat dich überzeugt?

Welche Frage blieb offen?

Nun wird Feedback brauchbarer.

 

 

 

Frage nicht nur nach Gefallen

 

Eine Präsentation kann gefallen und ihr Ziel verfehlen.

Oder unbequem sein und genau die notwendige Wirkung entfalten.

Deshalb sollte Feedback zur Aufgabe passen.

 

 

 

Selbstbild und Fremdbild

 

Redner erleben ihren Auftritt von innen.

Sie spüren:

Nervosität.

Pausen.

Unsicherheit.

Das Publikum erlebt nur das, was außen sichtbar und hörbar wird.

Diese Perspektiven können deutlich auseinanderliegen.

 

 

 

Darum kann Video hilfreich sein

 

Eine Aufnahme zeigt dir:

Tempo.

Struktur.

Stimme.

Gestik.

Wirkung.

Sie sollte allerdings nicht zur Suche nach jedem kleinen vermeintlichen Fehler werden.

 

 

 

Professionelles Feedback braucht Kriterien

 

Zum Beispiel:

  • Ist das Ziel erkennbar?
  • Ist die Kernbotschaft klar?
  • Ist die Argumentation nachvollziehbar?
  • Passt der Inhalt zum Publikum?
  • Funktioniert die Dramaturgie?
  • Ist die Sprache verständlich?
  • Trägt der Auftritt die Botschaft?

Dann wird Feedback konkreter als:

„Du musst selbstbewusster wirken.“

 

 

 

Der Probelauf ist Publikumsforschung im Kleinen

 

Bei einer wichtigen Präsentation kann ein realistischer Probelauf enorm wertvoll sein.

Denn du erfährst vor dem tatsächlichen Termin:

Wo steigt jemand aus?

Welche Aussage bleibt hängen?

Welche Frage entsteht?

Wo fehlt ein Beleg?

 

 

 

Ein Probelauf sollte nicht nur freundlich sein

 

Wenn von einem Auftritt viel abhängt, brauchst du keine Person, die anschließend sagt:

„War doch gut.“

Du brauchst eine Rückmeldung, mit der du arbeiten kannst.

 

 

 

Gleichzeitig braucht gutes Feedback Maß

 

Eine Präsentation lässt sich immer weiter optimieren.

Doch irgendwann wird Verbesserung zu Perfektionismus.

Die relevante Frage lautet:

Was verändert die Wirkung für diesen konkreten Termin wirklich?

 

 

 

Publikumsorientierung und Authentizität

 

Manche Menschen fürchten:

„Wenn ich mich auf mein Publikum einstelle, bin ich nicht mehr authentisch.“

Das halte ich für einen falschen Gegensatz.

 

 

 

Du kannst dieselbe Haltung unterschiedlich ausdrücken

 

Mit einem Fachpublikum anders als mit Laien.

Mit Mitarbeitenden anders als mit Investoren.

Die Botschaft kann dieselbe bleiben.

Die Sprache verändert sich.

Das ist Anpassungsfähigkeit, keine Unehrlichkeit.

 

 

 

Publikumsorientierung besitzt eine Grenze

 

Du solltest keine:

Fakten verdrehen.

Überzeugung vortäuschen.

Position nur deshalb wechseln, weil sie besser ankommt.

Dann würde Orientierung zur Anbiederung.

 

 

 

Respekt bedeutet auch Widerspruch

 

Du kannst einem Publikum sagen:

„Ich weiß, dass diese Empfehlung hier nicht populär ist. Trotzdem halte ich sie aus drei Gründen für richtig.“

Das nimmt das Publikum ernst.

 

 

 

Wenn dein Publikum dir dankbar sein soll

 

Dann gib ihm etwas.

Zum Beispiel:

eine klare Entscheidung.

einen neuen Gedanken.

eine nützliche Struktur.

Orientierung.

eine konkrete Antwort.

Das ist wertvoller als rhetorische Show.

 

 

 

Zwölf Fragen vor einer wichtigen Rede oder Präsentation

 

1. Wer sitzt vor mir?

Menschen, Rollen und Interessen klären.

2. Warum sind diese Menschen hier?

Freiwillig, verpflichtend, entscheidend?

3. Was wissen sie bereits?

Vorwissen einschätzen.

4. Was interessiert sie?

Relevanz herstellen.

5. Was steht für sie auf dem Spiel?

Gewinn, Verlust, Risiko, Aufwand?

6. Welche Haltung bringen sie mit?

Offen, skeptisch, kritisch, neutral?

7. Welche Frage tragen sie wahrscheinlich im Kopf?

Diese Frage beantworten.

8. Was sollen sie verstehen?

Kernbotschaft definieren.

9. Was sollen sie danach tun?

Nächsten Schritt klären.

10. Welche Einwände sind absehbar?

Vorbereiten.

11. Was kann ich weglassen?

Relevanz vor Vollständigkeit.

12. Woran erkenne ich nachher, ob die Präsentation funktioniert hat?

Erfolgskriterium vorab definieren.

 

 

 

Häufige Fragen

 

Wie analysiere ich mein Publikum vor einer Präsentation?

Kläre Rollen, Vorwissen, Interessen, Erwartungen, mögliche Einwände und die Entscheidungssituation. Bei wichtigen Terminen lohnt sich zusätzlich ein Gespräch mit Veranstaltern oder internen Ansprechpartnern.

Was erwartet ein Publikum von einem Redner?

Das hängt stark vom Anlass ab. Fast immer hilfreich sind Relevanz, Verständlichkeit, klare Struktur, Respekt gegenüber der Zeit und ein glaubwürdiger Umgang mit Fragen.

Wie halte ich die Aufmerksamkeit meines Publikums?

Stelle früh Relevanz her, strukturiere Gedanken klar, reduziere unnötige Details und nutze Beispiele oder Fragen dort, wo sie das Verständnis unterstützen.

Ist Applaus ein Zeichen für eine gute Präsentation?

Er kann positive Resonanz zeigen, ist jedoch kein vollständiges Qualitätsmaß. Ob eine Präsentation gelungen ist, sollte vor allem an ihrem Ziel gemessen werden.

Was mache ich mit einem kritischen Publikum?

Verstehe zuerst die Gründe für Skepsis. Nimm relevante Einwände ernst, belege deine Aussagen und beantworte kritische Fragen, ohne das Publikum zum Gegner zu erklären.

Wie bekomme ich ehrliches Feedback?

Stelle konkrete Fragen zu Botschaft, Verständlichkeit, Argumentation und offenen Punkten statt allgemein zu fragen, wie die Präsentation gefallen hat.

Wie wichtig ist ein Probelauf?

Bei einem wichtigen Auftritt kann ein realistischer Probelauf sehr wertvoll sein. Er zeigt vor dem Termin, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen sinnvoll sind.

Muss ich mich meinem Publikum anpassen?

Du solltest Sprache, Beispiele, Detailtiefe und Argumentation an das Publikum anpassen. Deine Fakten und deine tatsächliche Haltung sollten dabei bestehen bleiben.

 

 

 

Der entscheidende Gedanke

 

Ein Publikum ist kein Hintergrund für deinen Auftritt.

Es ist der Grund, warum du sprichst.

Deshalb beginnt eine gute Präsentation nicht bei:

„Was möchte ich alles sagen?“

Sondern bei:

„Was braucht dieses Publikum, damit meine Botschaft für diese Menschen verständlich und relevant wird?“

Ein guter Auftritt ist nicht der, bei dem der Redner alles gesagt hat. Er ist der, bei dem beim Publikum das Richtige angekommen ist.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Bei wichtigen Reden und Präsentationen können wir unmittelbar an deinem tatsächlichen Termin arbeiten.

Zum Beispiel an:

  • Publikumsanalyse
  • Ziel und Kernbotschaft
  • Relevanz
  • Struktur und Dramaturgie
  • Argumentation
  • kritischen Fragen
  • Stimme und Präsenz
  • realistischem Probelauf

Kein allgemeines Präsentationstraining.

Wir prüfen, was dieses konkrete Publikum braucht und was deine Botschaft tragen lässt.

Online oder persönlich in Berlin.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Auch Schlafen ist eine Form der Kritik, vor allem im Theater.  Georg Bernhard Shaw

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 24. Februar 2018

10 Tipps für deine Festrede, deren Vorbereitung und Präsentation durch Redecoaching in Berlin und online.

10+ Tipps zur Vorbereitung und Präsentation Ihrer Festrede

Von wegen nur Rhetorik: Das Publikum bei einer Festrede berühren, ihm auf die Sprünge helfen
Festrede

Festrede

 

Etwas oder jemand soll gefeiert werden und Sie haben die Ehre, die Festrede zu halten? Tipps für deine erfolgreiche Festrede.

Überblick

 

 

 

 

Festrede

 

Etwas oder jemand soll gefeiert werden und Sie haben die Ehre, die Festrede zu halten? Na dann, ran ans Werk! Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich und den Zuhörern eine Freude zu machen. Endlich eine Festrede, bei der das Publikum gerne zuhört.

 

 

 

10 Tipps für deine Festrede

 

 

1. Manuskript

 

Die meisten Festreden werden vorgelesen und das geschieht seltener auf ansprechende Weise. Nicht jeder ist von Hause aus ein begabter Vorleser vom Kaliber eines Friedrich Schönfelder oder Otto Sanders, deren Stimmen die Zuhörer reihenweise in ihren Bann zog. Damit die Rede trotzdem ihre Wirkung entfalten kann, benötigt der Redner Erfahrungen darin, beziehungsweise eine entsprechende Vorbereitung. Die wirkungsvolle Darbietung bei vorhandenem Redemanuskript ist nicht so leicht, wie es vermutet wird. Hier wird fast immer sehr viel Wirkung verschenkt.

Sie finden Empfehlungen für die Erstellung eines Redemanuskripts in einem eigenen Artikel.

Besser ist meist eine Strichpunktliste und möglichst weitgehend freie Darbietung.

 

 

 

2. Berühren Sie das Publikum

 

Sprechen Sie die Gefühle an, schließlich soll Ihre Rede die Anwesenden erwärmen. Was bewegt Ihr Publikum wohl gerade in diesem Moment? Sprechen Sie die Bedürfnisse Ihrer Zuhörer an, berühren Sie Ihr Publikum.

 

 

 

3. Locker bleiben

 

So manche Festrede erinnert eher an eine Kirchenpredigt von der Kanzel herab. Das Handbuch „So sage ich es möglichst kompliziert!“ lassen Sie besser zu Hause. Machen Sie es lieber auf Augenhöhe. Lockern Sie Ihre Rede mit Anekdoten und O-Tönen auf. Storytelling geht auch in knackiger Form. Sprechen Sie Ihrem Publikum aus der Seele als besser wissend ins Gewissen.

 

 

 

4. Alles, außer langweilig

 

Anstatt langweilig Punkt für Punkt abzuarbeiten, darf es ruhig etwas unterhaltsamer sein. Humor in angemessener (!) Form ist mehrheitlich sehr willkommen.

 

 

 

5. Dauer

 

Machen Sie es knackig! Welche Rededauer angemessen ist, liegt am Thema, dem Publikum und wie Sie es präsentieren. Doch selbst der interessanteste Beitrag wird zur Qual, wenn er zum Filibuster wird.

 

 

 

6. Struktur

 

Eine typische Struktur für Festreden:

  • Begrüßung
    Bei formelleren Veranstaltungen beginnen Sie mit den Ehrengästen in der klassischen Reihenfolge.
  • Worum es geht
  • Rückblick
    Zeitraffer mit angemessener Würdigung der beteiligten Organisationen, Firmen und Personen
  • Ausblick
    Wohin soll die Reise gehen?
  • Toast

Weitere Redestrukturen finden Sie hier: Redestrukturen für deinen Redeaufbau: Gut für den Redner, gut für das Publikum

 

 

 

7. Sorgen Sie dafür, dass Sie stimmig sind

 

Setzen Sie Ihre Stimme wirkungsvoll ein, lernen Sie stimmig zu überzeugen. Überhaupt; es zählt nicht nur, was Sie sagen, sondern auch wie Sie es tun.

 

 

 

8. Präsenz

 

Lassen Sie sich Zeit, um mit sich selbst und dem Publikum in Kontakt zu kommen. Das Publikum spürt, ob Sie ganz bei ihm sind. Deswegen sind eingekaufte Gastredner, auch keine gute Idee, weil die kein tatsächliches persönliches Interesse an der Beziehung zum Publikum hat. Überzeugen Sie durch Präsenz, das ist kaum noch jemand gewohnt, weil es so selten geworden ist.

 

 

 

9. Körpersprache

 

Verständlich, wenn Sie zur Vorbereitung Ihrer Festrede nicht noch Schauspielunterricht nehmen wollen. So etwas kommt ohnehin nicht gut an. Das Nachmittagsprogramm im Fernsehen liefert den Beweis, wie wenig glaubhafte Schauspieler es gibt. Also bleiben Sie lieber authentisch. Die Körpersprache gehört zu Ihnen, wenn sie natürlich einfließt. Gute Körpersprache intensiviert und begleitet Ihre verbalen Aussagen. Schlechte Trainer sind daran zu erkennen, dass die von ihnen vorbereiteten Redner künstlich wirken. Gute Redecoaches unterstützen Sie dabei, Ihre eigenen Gesten einfließen zu lassen, damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen.

 

 

 

10. Probelauf

 

Machen Sie einen Probelauf, möglichst mit kompetentem Feedback. Sie können dazu eine Stunde bei mir nutzen und wissen dann, welche Wirkung Sie als Redner vermitteln, was für Reaktionen Sie zu erwarten haben und was Sie verbessern können. Berlin ist gerade nicht in Reichweite? Das geht auch telefonisch und online mit Videounterstützung.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Festrede?

Eine Festrede ist eine Rede, die zu einem besonderen Anlass gehalten wird, zum Beispiel zu einer Hochzeit, zu einer Taufe, zu einer Geburtstagsfeier oder zu einem Abschlussball. Festreden werden oft von einer Person gehalten, die eine besondere Beziehung zu den Feiernden hat, zum Beispiel vom Brautvater oder vom Jubilar selbst.

Eine Festrede hat in der Regel den Zweck, die Feierlichkeiten zu unterstreichen und die Anwesenden zu unterhalten. Sie kann aber auch dazu dienen, Dank auszusprechen, Erinnerungen aufzufrischen oder Ratschläge zu geben. Festreden werden oft emotional und persönlich gehalten und können eine besondere Bedeutung für die Feiernden haben.

Was gehört in eine Festrede?

Eine Festrede kann verschiedene Elemente enthalten, abhängig von dem Anlass und dem Zweck der Rede. Einige mögliche Elemente, die in eine Festrede gehören können, sind:

  1. Einleitung
    Eine Einleitung kann dazu dienen, die Anwesenden willkommen zu heißen und den Anlass der Rede vorzustellen.

  2. Persönliche Erinnerungen und Geschichten
    Persönliche Erinnerungen und Geschichten können dazu beitragen, die Rede emotional und unterhaltsam zu gestalten und die Beziehung zu den Feiernden hervorzuheben.

  3. Dank
    In einer Festrede kann Dank an die Anwesenden ausgesprochen werden, zum Beispiel für die Unterstützung oder die Freundschaft.

  4. Empfehlungen
    Empfehlungen können in einer Festrede gegeben werden, um den Feiernden für die Zukunft Mut zu machen oder ihnen Tipps für ihr Leben mit auf den Weg zu geben.

  5. Abschluss
    Ein Abschluss kann dazu dienen, die Rede zu beenden und den Anwesenden noch einmal Dank auszusprechen.

Wie lässt sich eine Festrede vorbereiten?

Es gibt einige Schritte, die bei der Vorbereitung einer Festrede hilfreich sein können:

  1. Ziel der Rede festlegen
    Zunächst sollte man sich überlegen, was man mit der Rede erreichen möchte. Will man die Feierlichkeiten unterstreichen, Dank aussprechen oder Ratschläge geben? Dies hilft dabei, die Rede auszurichten und die Inhalte auszuwählen.

  2. Zuhörer berücksichtigen
    Es ist wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, wer die Zuhörer der Rede sein werden und was sie interessieren könnte. Auf diese Weise kann man die Rede besser auf die Zuhörer ausrichten.

  3. Inhalte sammeln
    Nun sollten die Inhalte für die Rede gesammelt werden. Dazu können persönliche Erinnerungen, Geschichten und Anekdoten gehören. Es kann auch sinnvoll sein, sich Notizen zu machen, um die Rede strukturieren zu können.

  4. Rede aufbauen
    Jetzt kann man die Rede aufbauen und überlegen, wie man die einzelnen Elemente miteinander verbinden möchte. Eine Einleitung und ein Abschluss sind wichtig, um die Rede zu strukturieren.

  5. Rede üben
    Jetzt ist es an der Zeit, die Rede zu üben und sich mit ihr vertraut zu machen. Es kann hilfreich sein, die Rede vor Freunden oder Familie zu üben, um Feedback zu bekommen und eventuelle Schwächen auszumerzen.

 

Es ist wichtig, genügend Zeit für die Vorbereitung der Rede einzuplanen, damit man sich ausreichend mit ihr auseinandersetzen und sie gut üben kann. Auch wenn es nervös machen kann, eine Rede vor anderen Menschen zu halten, ist es wichtig, sich nicht unter Druck zu setzen und sich selbst Zeit und Raum zu geben, um sich auf die Rede vorzubereiten. Es ist normal, dass man bei der ersten Durchführung noch nicht alles perfekt hinbekommt, aber durch das Üben und das Feedback von anderen kann man die Rede immer weiter verbessern.

 
 

Welche Festreden gibt es in Unternehmen?

In Unternehmen gibt es verschiedene Anlässe, zu denen Festreden gehalten werden können. Einige Beispiele sind:

  1. Jahresabschlussfeier
    Bei einer Jahresabschlussfeier werden in der Regel Festreden von Führungskräften oder anderen wichtigen Personen gehalten, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und die Erfolge des Unternehmens zu feiern.

  2. Jubiläum
    Anlässe wie das Firmenjubiläum oder das Jubiläum von Mitarbeitern bieten Gelegenheit für Festreden, in denen auf die Geschichte und die Erfolge des Unternehmens oder des Mitarbeiters zurückgeblickt wird.

  3. Neujahrsempfang
    Ein Neujahrsempfang ist eine gute Gelegenheit für Festreden, um das neue Jahr willkommen zu heißen und die Ziele und Pläne für das kommende Jahr vorzustellen.

  4. Produktpräsentation
    Bei einer Produktpräsentation kann es sinnvoll sein, Festreden zu halten, um das neue Produkt vorzustellen und die Vorteile hervorzuheben.

  5. Mitarbeiterverabschiedung
    Wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, kann es üblich sein, dass Festreden gehalten werden, um sich von ihnen zu verabschieden und ihnen für ihre Arbeit zu danken.

Ergänzende Artikel

 

P.S.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Juni 2007
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #45435
K: CNC
Ü:

Erythrophobie: Angst vor dem Erröten oder Lampenfieber?

Erythrophobie: Angst vor dem Erröten oder Lampenfieber?

Was Erythrophobie von normalem Erröten bei Lampenfieber unterscheidet
Erythrophobie statt Lampenfieber: Die Angst vor dem Erröten

Angst vor dem Erröten: Erythrophobie oder Lampenfieber?

 

Du stehst vor anderen Menschen und spürst plötzlich Wärme im Gesicht.

Sofort kommt der Gedanke:

„Jetzt werde ich rot.“

Dann:

„Die anderen sehen das.“

Und vielleicht:

„Was denken sie jetzt über mich?“

Die Aufmerksamkeit wandert immer stärker ins Gesicht.

Die Anspannung steigt.

Und genau dadurch kann sich die gesamte Situation weiter zuspitzen.

Erröten bei einem wichtigen Auftritt kann Teil normalen Lampenfiebers sein.

Wenn jedoch die Angst vor dem Erröten selbst zum zentralen Problem wird, kann mehr dahinterstecken.

 

 

 

Erröten ist zunächst eine normale körperliche Reaktion

 

Menschen erröten.

Zum Beispiel bei:

  • Verlegenheit
  • Aufmerksamkeit anderer
  • sozialer Bewertung
  • Überraschung
  • Aufregung

Dabei erweitert sich die Durchblutung im Gesichtsbereich.

Die Haut kann wärmer und sichtbar röter werden.

Das Erröten selbst ist zunächst keine Krankheit.

Auch bei gewöhnlichem Lampenfieber kann das Gesicht vorübergehend deutlich röter werden.

 

 

 

Warum ist Erröten für manche Menschen so belastend?

 

Das Problem liegt häufig weniger allein in der Hautfarbe.

Entscheidend ist die Bedeutung, die das Erröten bekommt.

Zum Beispiel:

„Die anderen sehen, dass ich unsicher bin.“

„Jetzt verliere ich meine Autorität.“

„Alle beobachten mich.“

„Ich mache mich lächerlich.“

Das Erröten wird dann zum vermeintlichen Beweis für etwas, das andere über dich denken könnten.

 

 

 

Was ist Erythrophobie?

 

Erythrophobie bezeichnet eine ausgeprägte Angst vor dem Erröten.

Der Begriff wird heute weniger als eigenständige klar abgegrenzte Diagnose verwendet.

Angst vor dem Erröten kann insbesondere im Zusammenhang mit sozialer Angst beziehungsweise Angst vor negativer Bewertung auftreten.

Entscheidend ist weniger:

„Werde ich manchmal rot?“

Sondern:

„Wie sehr bestimmt die Angst vor dem Erröten mein Denken und Verhalten?“

 

 

 

Erröten und Angst vor dem Erröten sind zwei verschiedene Dinge

 

Du kannst häufig erröten und kaum darunter leiden.

Du kannst relativ wenig sichtbar erröten und trotzdem große Angst davor haben.

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Bei Erythrophobie steht weniger die tatsächliche Intensität des Errötens im Mittelpunkt als die Angst vor seiner Bedeutung und seinen möglichen sozialen Folgen.

 

 

 

Der typische Kreislauf

 

Eine Situation beginnt.

Vielleicht musst du etwas sagen.

Jemand richtet Aufmerksamkeit auf dich.

Dann entsteht der Gedanke:

„Hoffentlich werde ich jetzt nicht rot.“

Du prüfst dein Gesicht.

Spürst Wärme.

Bewertest diese Wärme als Beginn des Errötens.

Die Anspannung steigt.

Und nun beobachtest du dich noch intensiver.

So kann die Angst vor dem Erröten zu einem eigenen Belastungskreislauf werden.

 

 

 

Selbstbeobachtung spielt eine wichtige Rolle

 

Menschen mit ausgeprägter Angst vor dem Erröten richten ihre Aufmerksamkeit häufig besonders stark auf innere Signale.

Zum Beispiel:

  • Wärme im Gesicht
  • Kribbeln
  • Puls
  • Schwitzen
  • Spannung

Gleichzeitig wird das Umfeld genau beobachtet.

Hat jemand geschaut?

Hat jemand gelächelt?

Hat sich der Gesichtsausdruck verändert?

Dadurch entsteht schnell der Eindruck, ständig überprüft zu werden.

 

 

 

Gesichtswärme bedeutet weniger automatisch sichtbares Erröten

 

Auch hier können Innenwahrnehmung und Außenwirkung auseinanderliegen.

Du spürst Wärme sehr deutlich.

Das bedeutet weniger, dass andere eine ebenso deutliche Veränderung sehen.

Und selbst sichtbares Erröten sagt weniger darüber aus, wie andere es bewerten.

Ein Teil der Belastung entsteht deshalb durch Interpretationen wie:

„Alle sehen es.“

und:

„Alle finden es negativ.“

Beides sollte weniger automatisch als Tatsache behandelt werden.

 

 

 

Die Angst vor negativer Bewertung

 

Bei ausgeprägter Errötungsangst steht häufig eine soziale Bedeutung im Zentrum.

Zum Beispiel:

„Wenn ich rot werde, halten mich andere für unsicher.“

„Wenn ich rot werde, verliere ich meine Glaubwürdigkeit.“

„Wenn ich rot werde, kann ich mich nicht mehr zeigen.“

Forschung zur Angst vor dem Erröten beschreibt unter anderem erhöhte Selbstaufmerksamkeit sowie überhöhte Vorstellungen darüber, wie wahrscheinlich Erröten ist und wie negativ seine sozialen Folgen seien.

 

 

 

Das Vermeidungsproblem

 

Wenn die Angst stärker wird, verändern manche Menschen ihr Verhalten.

Zum Beispiel:

  • sie melden sich weniger zu Wort
  • sie vermeiden Präsentationen
  • sie gehen bestimmten Menschen aus dem Weg
  • sie vermeiden Situationen, in denen Aufmerksamkeit auf sie fallen könnte
  • sie lehnen berufliche Möglichkeiten ab

Kurzfristig kann das Erleichterung bringen.

Langfristig kann Vermeidung dazu beitragen, dass die Angst bestehen bleibt.

 

 

 

Auch Sicherheitsstrategien können eine Rolle spielen

 

Die Situation wird weniger vollständig vermieden.

Stattdessen entstehen Strategien wie:

  • das Gesicht möglichst nicht zeigen
  • bestimmte Kleidung oder Make-up einsetzen, um Erröten zu verdecken
  • möglichst wenig sprechen
  • Blickkontakt vermeiden
  • sich ständig selbst kontrollieren

Nicht jede solche Strategie ist automatisch problematisch.

Relevant wird die Frage:

Glaube ich zunehmend, ohne diese Absicherung könne ich die Situation weniger bewältigen?

 

 

 

Erröten bei Lampenfieber

 

Bei gewöhnlichem Lampenfieber kann Erröten einfach ein Bestandteil körperlicher Aktivierung sein.

Dann steht meist weniger das Erröten selbst im Zentrum.

Vielleicht bist du insgesamt:

  • aufgeregter
  • wärmer
  • angespannter
  • aufmerksamer

Nach einigen Minuten kann sich das regulieren.

Und du kannst trotz der Aktivierung weiter sprechen und handeln.

Das ist etwas anderes als eine ausgeprägte Angst vor dem Erröten.

 

 

 

Wann spricht mehr für Erythrophobie beziehungsweise ausgeprägte Errötungsangst?

Zum Beispiel wenn:

  • die Angst vor dem Erröten regelmäßig im Mittelpunkt steht
  • du dich schon vorher intensiv damit beschäftigst
  • soziale oder berufliche Situationen deshalb vermieden werden
  • du dein Gesicht während sozialer Situationen ständig kontrollierst
  • die mögliche Bewertung anderer große Angst auslöst
  • die Belastung dein Leben deutlich einschränkt

Dann sollte das weniger nur als Lampenfieber behandelt werden.

 

 

 

„Du wirst doch gar nicht so rot“ hilft häufig wenig

 

Angehörige oder Kollegen möchten möglicherweise beruhigen:

„Das sieht doch kaum jemand.“

Oder:

„Du wirst doch gar nicht so rot.“

Das kann kurzfristig entlasten.

Wenn ständig Bestätigung benötigt wird, kann daraus jedoch eine neue Kontrollschleife entstehen.

Dann lautet die Frage immer wieder:

„War ich rot?“

„Wie schlimm war es?“

„Hat jemand etwas gemerkt?“

Das zentrale Problem bleibt dadurch möglicherweise bestehen: Erröten wird weiterhin als etwas behandelt, das unbedingt verhindert oder überprüft werden muss.

 

 

 

Erröten bekämpfen?

 

Auch das kann zur Falle werden.

Wenn du während einer Situation denkst:

„Ich darf jetzt auf keinen Fall rot werden.“

richtet sich Aufmerksamkeit genau auf das, was du verhindern möchtest.

Du überprüfst:

Ist es schon warm?

Wird es stärker?

Sieht jemand etwas?

Das Ziel besteht deshalb weniger darin, jede körperliche Veränderung vollständig kontrollieren zu können.

 

 

 

Was kann therapeutisch hilfreich sein?

 

Bei ausgeprägter Angst vor dem Erröten können psychotherapeutische Ansätze an verschiedenen Punkten ansetzen.

Zum Beispiel an:

  • Selbstaufmerksamkeit
  • Bewertungen des Errötens
  • Angst vor negativer Bewertung
  • Vermeidung
  • Sicherheitsverhalten
  • realistischen Erfahrungen in gefürchteten Situationen

Zu den untersuchten psychologischen Ansätzen gehören unter anderem kognitive Verfahren, Aufmerksamkeitsarbeit und Expositionsverfahren.

Welche Vorgehensweise passt, hängt vom individuellen Muster ab.

 

 

 

Exposition bedeutet weniger: einfach irgendwie durchhalten

 

Der Rat:

„Geh einfach öfter in Situationen, in denen du rot werden könntest.“

greift zu kurz.

Entscheidend ist, welche Erfahrungen dabei entstehen.

Wenn du eine Situation nur mit maximaler Kontrolle und vielen Sicherheitsstrategien überstehst, lernst du möglicherweise:

„Es ging nur gut, weil ich mich perfekt abgesichert habe.“

Therapeutisch interessanter sind neue Erfahrungen im Umgang mit:

  • Sichtbarkeit
  • Unsicherheit
  • Körperreaktionen
  • möglicher Bewertung

 

 

 

Video und Außenperspektive

 

Bei starker Selbstbeobachtung kann eine reale Außenperspektive hilfreich sein.

Manche Menschen stellen sich ihr Erröten wesentlich auffälliger vor, als es von außen erscheint.

Video kann dabei unterstützen, Vorstellungen mit der tatsächlichen Wirkung abzugleichen.

Das Ziel ist weniger:

„Siehst du, es war gar nichts.“

Sondern:

„Was habe ich erwartet – und was ist tatsächlich sichtbar?“

 

 

 

Was ist mit Medikamenten?

 

Für die Angst vor dem Erröten gibt es weniger ein spezifisches Medikament, das gezielt Erythrophobie behandelt.

Wenn eine soziale Angststörung vorliegt, kann eine ärztliche beziehungsweise psychiatrische Behandlung einschließlich medikamentöser Möglichkeiten Bestandteil eines Gesamtkonzepts sein.

Das gehört in ärztliche beziehungsweise psychotherapeutische Abklärung und weniger in Selbstmedikation.

 

 

 

Alkohol zur Beruhigung?

 

Alkohol wird manchmal eingesetzt, um soziale Anspannung kurzfristig zu reduzieren.

Das ist keine gute Behandlungsstrategie.

Neben den bekannten Risiken kann daraus die Überzeugung entstehen:

„Ohne Alkohol kann ich diese Situation weniger bewältigen.“

Damit wächst die Abhängigkeit von einer ungünstigen Sicherheitsstrategie.

 

 

 

Was ist mit Operationen gegen Erröten?

 

Manche Betroffene stoßen bei ihrer Recherche auf operative Verfahren, mit denen körperliche Reaktionen beeinflusst werden sollen.

Solche Eingriffe gehören in eine sorgfältige fachärztliche Beratung.

Vor einer weitreichenden körperlichen Intervention sollte besonders genau geklärt werden:

Ist das Hauptproblem tatsächlich das Erröten selbst – oder die Angst, Bedeutung und soziale Bewertung, die damit verbunden sind?

 

 

 

Erythrophobie ist weniger ein Coaching-Thema

 

Wenn eine ausgeprägte Angst vor dem Erröten mit deutlicher Belastung, Vermeidung oder erheblichen Einschränkungen im Mittelpunkt steht, gehört das in einen psychotherapeutischen Rahmen.

Das behandle ich weniger als Präsentations- oder Business-Coaching.

Meine Coaching- und Therapieangebote sind fachlich und organisatorisch getrennt.

Informationen zu meiner therapeutischen Arbeit bei Ängsten findest du auf der dafür vorgesehenen Website:

→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei Ängsten

 

 

 

Und wenn es doch „nur“ Lampenfieber ist?

 

Wenn Erröten lediglich eines von mehreren Zeichen normaler Auftrittsaktivierung ist und weniger eine eigenständige Angstspirale auslöst, kann der Schwerpunkt ein anderer sein.

Dann geht es beispielsweise um:

  • Auftrittsvorbereitung
  • Selbstregulation
  • Aufmerksamkeitssteuerung
  • Stimme und Körpersprache
  • realistische Probeläufe
  • Umgang mit sichtbarer Nervosität

→ Lampenfieber: Was wirklich helfen kann

 

 

 

Eine wichtige Frage zur Unterscheidung

 

Frag dich:

„Wovor habe ich eigentlich Angst?“

Vor dem Auftritt?

Vor einem Blackout?

Vor einer schlechten Bewertung?

Oder ganz konkret davor:

„Andere könnten sehen, dass ich rot werde.“

Wenn genau dieser letzte Gedanke das Zentrum der Angst bildet, lohnt es sich, die Errötungsangst gesondert zu betrachten.

 

 

 

Wenn die Angst beruflich sichtbar wird

 

Die Angst vor dem Erröten kann natürlich auch in beruflichen Situationen auftreten.

Zum Beispiel bei:

  • Präsentationen
  • Meetings
  • Vorstellungsgesprächen
  • Gesprächen mit Vorgesetzten
  • Verhandlungen
  • öffentlichen Auftritten

Der berufliche Kontext macht eine ausgeprägte Erythrophobie jedoch weniger automatisch zum Coaching-Thema.

Die Art des Problems bestimmt den fachlichen Rahmen.

 

 

 

Seit 1998 Arbeit mit Ängsten und Auftrittssituationen

 

Seit 1998 begleite ich Menschen sowohl bei beruflichen Auftrittssituationen als auch – in einem davon getrennten therapeutischen Rahmen – bei ausgeprägten Ängsten.

Gerade deshalb halte ich die Unterscheidung für wichtig.

Nicht jedes starke Lampenfieber ist eine Angststörung.

Und nicht jede ausgeprägte Angst vor dem Erröten ist einfach Lampenfieber.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn die Angst vor dem Erröten dein Leben deutlich einschränkt, beschreibe bei einer therapeutischen Anfrage kurz:

  • in welchen Situationen die Angst auftritt
  • was du genau befürchtest
  • wie stark du dich selbst beobachtest
  • welche Situationen du inzwischen vermeidest
  • wie lange das Thema bereits besteht

Für eine behandlungsbedürftige Errötungsangst nutze bitte die therapeutische Website:

→ Informationen zur Psychotherapie bei Ängsten

 

 

 

Fazit: Nicht das Erröten allein ist das Problem

 

Erröten ist eine normale menschliche Reaktion.

Es kann auch bei gewöhnlichem Lampenfieber auftreten.

Wenn jedoch die Angst vor dem Erröten:

Gedanken beherrscht.

soziale Situationen verändert.

Vermeidung fördert.

und das Leben zunehmend einschränkt,

dann geht es um mehr als eine rote Gesichtsfarbe.

Entscheidend ist weniger: „Wie verhindere ich jedes Erröten?“

Entscheidend ist: „Warum ist das mögliche Erröten für mich so bedrohlich – und wie kann sich mein Umgang damit verändern?“

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 24. Juni 2026

Sommerinterview 2017 Bundeskanzlerin Angela Merkel

Sommerinterview 2017 Bundeskanzlerin Angela Merkel

Tina Hassel und Thomas Baumann interviewten am Sonntagabend, den 16. Juli 2017 Angela Merkel
Die Journalistin Tina Hassel und Thomas Baumann hatten am Sonntagabend, den 16. Juli 2017 ganze 19 Minuten Zeit für das Sommerinterview mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Sommerinterview 2017 Bundeskanzlerin Angela Merkel

 

Wer Profil zeigt, bleibt meist nicht lange in der Politik.

Karsten Noack

Sommerinterview

 

Jetzt aber schnell. Die Journalistin Tina Hassel und Thomas Baumann hatten am Sonntagabend, den 16. Juli 2017 ganze 19 Minuten Zeit für das Sommerinterview mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel.

 

 

 

Wie erwartet …

 

Es kam, wie es wohl kommen musste; die Antworten auf die 20 Fragen an die Bundeskanzlerin waren so unspektakulär, wie konsequent. Hatten die beiden Journalisten vor, Merkel aus der Reserve zu locken, vielleicht sogar emotionale Reaktionen erwartet? Dann sind sie kläglich gescheitert. Nichts, was das Zusammentreffen bemerkenswert macht, außer der Umstand, dass es das wieder mal war. Same procedure as last year? Same procedure as every year, James!

Hinsichtlich des Unterhaltungswertes und des Informationsgehaltes mag das traurig stimmen. Es zeigt allerdings erneut, dass die Bundeskanzlerin zu routiniert ist, um sich bei einer solchen Gelegenheit aus ihrer Sicherheit locken zu lassen. Ihre anfängliche Angespanntheit löst sich schnell auf. Sie entscheidet selbst, was sie offenbart. Und das ist, so hat sie sich entschieden, weil für sie bewährt, wenig.

Manche nennen das Vorsichtigkeitsrhetorik und Milchglasscheibenantworten, sprechen vom merkel’schen Nichts-Falsches-sagen-Wollen und der Teflon-Kanzlerin mit Umfragesucht. Für Kritiker ist sie ignorant. Bewunderer staunen, dass sie fast nichts aus der Fassung bringt.

 

 

 

Es funktioniert für Angela Merkel – gibt es etwas zu lernen?

 

Für Ihre Rhetorik bekommt sie keine guten Bewertungen und doch ist sie seit langem im Amt. Wie macht sie das? Sie spricht in einer einfachen Sprache, kennt den Wert des Kommas und erlaubt sich Denkpausen. Die helfen ihr dabei so zu formulieren, dass sie möglichst unangreifbar ist. Ihr bedachtes Reden ist nicht schön anzuhören, doch so findet sie die defensivere, nebulöser Beschreibung. Andere würden sich impulsiver verhalten und damit angreifbar machen. Wer Profil zeigt, bleibt meist nicht lange in der Politik.

Selbst wenn es eine Kehrtwende erfordert, biegt sie gegebenenfalls später die Argumentation gerade. Was nicht passt, wird passend gemacht. Auch da ist sie pragmatisch. Beispiel gefällig?

 

Also zur Obergrenze ist meine Haltung klar, ich werde sie nicht akzeptieren.

Angela Merkel

 

Das hob die CDU-Chefin am Sonntagabend hervor. Die Obergrenze für Flüchtlinge ist eine zentrale Wahlkampfforderung der Christsozialen. Ob es sich damit so verhält wie mit der Pkw-Maut? Im Bundestagswahlkampf 2013 hatte Merkel die Pkw-Maut ebenfalls abgelehnt.

 

Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben.

Angela Merkel

 

Im Sommerinterview 2017 erklärte Merkel, sie habe ihr Nein zur Maut damals darauf bezogen, dass die Abgabe Inländer nicht belasten dürfe. Nur unter dieser Voraussetzung wurde die Pkw-Maut umgesetzt. Nun rätseln einige Zweifler, wie sie bei erneuten Zugeständnissen gegenüber der Schwesterpartei diesmal argumentieren wird. Vermutlich wird sie nicht argumentieren, sondern es denjenigen erklären, die es nicht verstanden haben.

 

 

 

Fazit

 

Nicht greifbar sein, das kann sie. Sie verzichtet wohl bewusst darauf, eigene Themen zu setzen. Sie liefert damit zwar keine weiteren Gründe dafür, sie zu wählen, allerdings bietet sie so auch keine Angriffsfläche. Sollte nichts Spektakuläres geschehen, dass auf sie zurückfällt, hat sie große Chancen, dass die Strategie aufgeht. Bisher hat diese Strategie für sie gut funktioniert.

Wer Profil zeigt, bleibt meist nicht lang in der Politik. Karsten Noack

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Ist an der Behauptung etwas dran?

Spontanreden, unverhofft kommt oft: Wie jede spontane Rede gelingt.

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Überzeugende Reden aus dem Ärmel schütteln

Unverhofft kommt oft: Spontanreden

Spontanreden

 

Welche Freude! Was tun, wenn Sie überraschend mit einer Redegelegenheit beschenkt werden? Hier erfahren Sie, wie Sie die Gelegenheit erfolgreich meistern.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Eine Rede aus dem Handgelenk schütteln

 

Na toll; unverhofft kommt oft. Und nun dürfen Sie nach vorne vor Ihr Publikum schreiten und unvorbereitet eine Rede halten. Sozusagen, sich eine Rede aus dem Handgelenk schütteln. Im Englischen „off the cuff“, eine Formulierung, die auf Kellner zurückgehen soll, die sich Notizen auf die Manschetten ihrer Hemden geschrieben haben. Und tatsächlich können Redner dabei beobachtet werden, wie sie ständig dorthin schauen. So, als würden dort Hinweise zu finden sein, was zu sagen ist. Üblicherweise ist dort aber nicht viel zu finden. Hoch lebe das Sprungverhalten: So wird dann an der Manschette gezuppelt oder der Manschettenknopf neu justiert, anstatt sich der Situation mit voller Aufmerksamkeit zu stellen.

 

 

 

Spontanrede: Was nun?

 

Wie reagieren Sie, wenn wir überraschend mit einer Redegelegenheit beschenkt werden? Begrüßen Sie die Gelegenheit oder verwünschen Sie den Auffordernden?

Was tun? Zuerst ist es hilfreich sich daran zu erinnern, dass dies im Grunde keine außergewöhnliche Situation ist. Sie fühlt sich nur so an. Die meisten Gespräche werden ja auch ohne gründliche sprachliche Vorbereitung geführt. Doch kaum bekommt der Rahmen einen öffentlicheren Charakter, verändert sich unsere Wahrnehmung und unser Anspruch an uns selbst. Und der daraus resultierende Druck macht nicht unbedingt geistreicher. Druck schneidet uns eher von unseren Ressourcen ab, erschwert, was sonst ganz leicht geht.

 

 

 

EIGENTLICH ganz leicht!

 

Vorausgesetzt, wir sind in Gesprächen in der Lage interessant und strukturiert zu reden, basiert der spontane Redeerfolg vor Gruppen im Wesentlichen auf dem eigenen Zustandsmanagement. Es hat sich bewährt, sich wie in einer kleinen Runde zu fühlen und ähnlich zu verhalten. Dann ist es eigentlich ganz einfach! Eigentlich? Ja, denn viele neigen dazu, sich selbst Druck zu machen. Nicht jeder hat Übung darin, vor Publikum spontan Gedanken zu sortieren und dabei auch noch überzeugend zu reden. Deswegen sind entsprechende Orientierungshilfen von Vorteil und viel Übung, sehr viel Übung. Das entsprechendes Training nicht nur wirkungsvoll, sondern auch mit Spaß verbunden sein kann, beweisen Trainings mit Elementen der ImproRhetorik™.

 

 

 

Trainingsgelegenheiten

 

Im Gruppentraining an zwei Tagen oder im Einzeltraining mit 10 bis 15 individuell vereinbarten Stunden lernen Sie, wie Sie auch in spontanen Redesituationen eine gute Figur machen und überzeugen.

Erfolgreich eine Rede aus dem Ärmel schütteln, Anregungen und Unterstützung:

 

 

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Spontaneität: Flexibel reagieren und souverän im Moment handeln

Spontaneität ist mehr als Impulsivität. Erfahre, wie Präsenz, Vorbereitung und innere Klarheit helfen, flexibel und souverän zu reagieren.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 28. Mai 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4338
K:CNB
Ü:B

Asche zu Asche, Staub zu Staub vs. Vorbereitung trifft auf Gelegenheit

Asche zu Asche, Staub zu Staub vs. Vorbereitung trifft auf Gelegenheit

Angebotspräsentation: Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren, bevor die Idee Staub ansetzt

Angebotspräsentation: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit

Botschaften die verdiente Chance geben

 

Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft. Bereiten Sie Ihre Präsentation sorgfältig vor und sorgen Sie für Gelegenheiten. Sie wollen Tipps?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

 

 

Ideen die Chance geben, sich zu verwirklichen

 

Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist.

Louis Pasteur

 

„I have a dream…“ Wer etwas anbietet, braucht auch die Möglichkeit, andere Menschen davon zu überzeugen, dass dieses Angebot überhaupt eine Chance verdient hat, beachtet zu werden. Bei aller persönlichen Begeisterung; viele gute Ideen bleiben im Schubfach und geraten dort in Vergessenheit, weil niemand von ihnen erfährt. Irgendwann ist die Staubschicht so dick, dass sie selbst beim Aufräumen nicht mehr zu finden ist. Andere wagen den Schritt und stellen ihr Angebot vor, manchen gelingt es und anderen nicht. Oft braucht es Durchhaltevermögen, bis der Funke überspringt. Nicht jeder wird mit Rückenwind gesegnet, gerade neuen Ideen bläst oft heftiger Gegenwind ins Gesicht. Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. (Mark Twain)

So oder so; wer sich aus der Deckung begibt, macht sich und das Angebot zwar angreifbar. Aber es ist allenthalben besser, als es ungenutzt der Welt vorzuenthalten. Ideen zu sammeln und zu horten, hat noch zu keiner Veränderung geführt. Da helfen auch die besten Ausreden nichts, weshalb es sinnlos ist sich dafür einzusetzen oder dass sich keine Gelegenheit dafür ergibt. Es ist nicht immer ein Heimspiel. Schließlich ist jedes System bestrebt, sich im Gleichgewicht zu halten. Wer daran etwas ändern will, lernt die Massenträgheit kennen. Eine Idee, die nicht gefährlich ist, verdient es nicht, überhaupt Idee genannt zu werden. (Oscar Wilde)

 

 

 

Eins nach dem anderen

 

Ja, es hat auch etwas mit Glück zu tun; eine Chance, für die Vorstellung der Idee zu bekommen. Wer wartet schon gerne? Es nagt an den Nerven, die anfängliche Begeisterung verebbt. Vielleicht war die Idee doch nicht so gut. Das entmutigt dann früher oder später! Ergibt sich nicht schnell genug eine Gelegenheit, macht sich oft das frustrierende Gefühl breit, keinen Einfluss auf die erfolgreiche Umsetzung zu haben. Viele gute Ideen scheitern, weil irgendjemand, der hätte gefragt werden sollen, nicht gefragt wurde. (Cyril Northcote Parkinson)

Nur wen und wie? Vor lauter Resignation geht es nicht voran. Kommt dann doch überraschend von allein eine Gelegenheit, ist die Präsentation des Angebotes gerade in diesem Moment nicht so gut, wie sie sein könnte. Wer hat denn damit gerechnet? Mist! Chance vergeudet. Schade, dass sie nicht vorbereitet wurde.

 

 

 

Konkrete Vorbereitung, auch ohne Termin und Bühnenreservierung

 

Viel besser ist es sich frühzeitig optimal auf die Präsentation vorzubereiten, selbst dann, wenn noch keine konkrete Gelegenheit geplant ist. Unverhofft kommt oft; lassen Sie sich die Chance nicht entgehen! Nehmen Sie Einfluss, worauf Sie Einfluss haben und reduzieren Sie den Anteil des Zufalls. Gute Einfälle sind Geschenke des Glücks. (Gotthold Ephraim Lessing)

Meine favorisierte Definition für Glück ist; Vorbereitung tritt auf Gelegenheit! In der Idee leben heißt, das Unmögliche behandeln, als wenn es möglich wäre. (Johann Wolfgang von Goethe)

 

 

 

Unverhofft kommt oft

 

Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie. (Albert Einstein) Sorgen Sie dafür, dass deren Wert leichter zu erkennen ist. Gegebenenfalls mit Unterstützung, falls die Idee es verdient hat. Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist! (Victor Hugo)

Also Ärmel hochkrempeln und …

P.S.

 

Welche Gelegenheit verdient Vorbereitung?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Erstveröffentlichung: 13. Oktober 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
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