So fördern Sie als Redner Ihren Expertenstatus. Experten sind begehrt und selten.

So fördern Sie als Redner Ihren Expertenstatus. Experten sind begehrt und sehr selten!

Wie Sie durch Reden und Präsentationen Ihr Selbstmarketing voranbringen
Als Redner zum Expertenstatus

Experten sind begehrt. Und echte Experten:innen sind sehr selten!

 

Echte Experten sind dem Wettbewerb voraus, werden von ihrer Zielgruppe bevorzugt. Endlich jemand der weiß von was er redet! Es behaupten viele von sich Experten zu sein, in der Praxis bestätigt sich das eher seltener. Echte Experten sind Mangelware. So nutzen Sie die Chance.

Überblick

 

 

 

 

Was macht jemanden zum Experten:in?

 

Ein überdurchschnittliches Wissen (also auch Inhalt und nicht nur Verpackung bitte!) wird so präsentiert, dass es von der Zielgruppe wahrgenommen wird. Nur, wie erfährt sie es?

 

 

 

Viele Wege führen nach Rom bzw. zum Expertenstatus

 

In vielen Bereichen waren die Garanten für den Expertenstatus früher vor allem Fachbücher und andere Veröffentlichungen, doch das hat heute an Bedeutung verloren. Wer schreibt der bleibt? Heute wird gebloggt, was das Zeug hält, weshalb es zunehmend schwerer wird hier positiv aufzufallen.

Homepage, Facebook und Co.: Im sozialen Web tummeln sich so viele Anwärter im Kampf um den Expertenstatus, dass es im Grundrauschen schwer etwas zu erkennen gibt. Je nach Thema hilft Medienpräsenz. Auch eine Anzahl von Menschen, die für einen schwärmen sind sehr förderlich.

Einer der besten Wege zum Expertenstatus

 

Öffentliche Reden sind nicht nur ein hervorragendes Mittel um Kontakte zu fördern, sie sind auch ein wesentliches Mittel sich als Experte zu etablieren. Es ist eine gute Gelegenheit vorhandenes Wissen und Erfahrungen zu präsentieren. Wer dies gut tut, erhält schnell vom Publikum das Attribut „Experte“. Außerdem fördert es Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit. Es erzeugt die Wahrnehmung das Sie ein Experte und eine Autorität in Ihrem Bereich sind, deswegen wurden Sie ja auch eingeladen. So etwas wiederum erzeugt weitere Nachfrage, insbesondere in Bereichen, in denen Wettbewerber:innen dies nicht oder nicht guttun.

 

 

 

Mit der Kiste in den Hyde Park zur Speakers Corner?

 

Gelegenheiten zum Reden finden sich meist sehr leicht. Angestellte können im eigenen Unternehmen bei Meetings, Vertriebstagungen und internen Schulungen beginnen. Kongresse, Interessenvertretungen und andere Gruppen suchen ständig Redner für ihre Veranstaltungen. Während es einige Bereiche gibt, bei denen sich Unternehmen darum reißen, reden zu dürfen, ist der Bedarf sonst meist größer als das Rednerinteresse. Und sobald Sie sich den Ruf erworben haben eine Bereicherung zu sein, kommen die Anfragen von allein. Dann können Sie sogar mit einem Honorar rechnen. Das ist allerdings zweitrangig, wenn Ihr Thema und die Zielgruppe passen, lohnt es sich auch so für alle Beteiligten.

Nutzen Sie die Chance. Selbst, wenn Sie kein Honorar bekommen empfehle ich Ihnen daher eine sehr gute Vorbereitung, um die Gelegenheit erfolgreich zu gestalten. Und, wenn Sie dabei Unterstützung nutzen wollen …

Umfrageergebnis

Wenn ich es mir aussuchen kann, …

%

... vermeide ich Präsentationen zu halten.

%

... übernehme ich es gerne Präsentation zu halten.

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie erstrebenswert ist der Expertenstatus und wie lässt er sich erwerben? Welche Rolle spielen Reden und Präsentationen dabei?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. April 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #17670
K: CNB
Ü:

12 Wege, auf denen Sie eine ausdrucksstarke Stimme erreichen

Stimmt so! 12 Wege, auf denen Sie eine ausdrucksstarke Stimme bekommen und behalten

Stimmig auftreten, denn die Stimme ist ein wichtiges Instrument unserer Persönlichkeit
Stimmt so! Wie du eine ausdrucksstarke Stimme bekommst und behälst

Stimmkraft

 

Stimmübungen, Stimmpflege und Tipps für eine ausdrucksstarke Stimme für Reden und Präsentation. Durch Atem- und Sprechübungen entwickeln Sie eine wohlklingende Stimme.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Die Wirkung einer ausdrucksstarken Stimme

 

Eine angenehme Stimme ist sehr oft mit sonst üblichen Eigenschaften des Leibes und der Seele verbunden.

Georg Christoph Lichtenberg

 

Ob im Gespräch, in Besprechungen oder als Redner auf der Bühne: Die Stimme – gekonnt eingesetzt – ist ein wesentliches Mittel andere Menschen von uns und unserem Angebot zu überzeugen.

Zuhörer leiten viele Annahmen über Redner und das, was sie sagen, davon ab, welchen Eindruck die Stimme auf sie macht. Vor allem für wie glaubwürdig und kompetent wir einen Redner halten, machen wir häufig an dessen Stimme fest. Unverständlicherweise wird die Bedeutung der Stimme jedoch von vielen Menschen unterschätzt. Damit es Ihnen in Zukunft nie wieder die Stimme verschlägt, im Folgenden ein paar Tipps für eine ausdrucksstarke Stimme.

 

 

 

12 Wege, wie Sie eine ausdrucksstarke Stimme bekommen und behalten

 

 

1. Nachdruck, Eindruck, Betonung

 

Eine monotone Stimme signalisiert den Zuhörern, dass der Redner selbst kein großes Interesse am Thema oder dem Publikum hat. So vorgetragene Informationen und Botschaften gehen nicht ins Ohr, sie versickern im „Nichts“, kommen nicht an. Eine Stimme, die sich Gehör verschaffen will, betont abwechslungsreich und belebt. Pausen, Geschwindigkeitswechsel und variierende Betonung hauchen dem Gesagten Leben ein, Emotionen werden transportiert. So erlebt das Publikum das Gesagte, ist mittendrin im Geschehen, baut eine Verbindung zum Redner auf und schwingt mit.

 

 

 

2. Wechsel der Lautstärke

 

Eine, die meiste Zeit über sehr leise Stimme lässt den Sprecher unsicher wirken. Eine ständig zu laute Stimme ist unangenehm; sie wirkt dominant und aufdringlich.

Die Lautstärke der Stimme kann gezielt dazu eingesetzt werden, eine Rede dynamisch wirken zu lassen. Der geschickte Wechsel von lautem, mittlerem und leisem Sprechen unterstützt die Aussagen, hilft Spannung aufzubauen und Akzente zu setzen.

 

 

 

3. Deutlichkeit

 

Manchen Menschen ist beim Sprechen nur schwer zu folgen, da sie sehr undeutlich reden. Vielen ist nicht einmal bewusst, dass sie nuscheln, einzelne Silben verschlucken oder falsch betonen. Mit professioneller Unterstützung ist es leichter, solche Angewohnheiten zu entdecken und zu verändern.

Und ja. Die klassische Übung mit dem Korken im Mund ist tatsächlich wirkungsvoll. Nehmen Sie den Korken vorsichtig zwischen die Zähne und sprechen Sie trotzdem so verständlich wie nur möglich.

 

 

 

4. Angenehmes Klangbild

 

Es gibt Stimmen, bei denen man sich lieber die Ohren zuhalten will. Die Gründe für eine solche Stimme sind neben körperlichen Ursachen, für die Ärzte die passenden Ansprechpartner sind, Verkrampfung, Überanstrengung, fehlende Übung und schlechte Angewohnheiten. Häufig wird auch in einer Stimmlage gesprochen, die nicht der eigenen natürlichen Stimmlage entspricht.

 

 

 

5. Wohlfühllage

 

Bei der Untersuchung der Sprechstimme gilt es, die sogenannte mittlere Sprechstimmlage eines Menschen zu finden. Gemeint ist die Frequenz, in welcher dieser am mühelosesten und resonanzreichsten spricht. Sie wird auch als Indifferenz- oder Wohlfühllage bezeichnet. Das ist der Stimmklang, bei dem die Stimmlippen im Kehlkopfbereich völlig entspannt schwingen und der von den anderen als angenehm empfunden wird. Diesen Eigenton verwenden jedoch in der Regel nur wenige Menschen. Dies ist einer der Hauptgründe dafür, dass Stimmen oft überanstrengt, zu hoch oder zu tief klingen.

Bei jedem Menschen ist die ideale Tonlage eine andere. Zur Orientierung:

  • Summen Sie ein Mhm. Dieses Mhm muss nicht besonders laut sein. Wählen Sie eine Lautstärke, die Ihnen angenehm ist.
  • Summen Sie mehrere Male Mhm.
  • Steigern Sie dabei jedes Mal etwas die Tonlage und senken Sie sie dann wieder in eine tiefere Tonlage. Wechseln Sie auf und ab.
  • Innerhalb dieser Spanne liegt Ihre optimale Stimmlage.

 

 

 

6. Stimmhöhe und Kompetenz

 

Sprechen Sie möglichst bis maximal zu einer Quint um Ihre individuelle Indifferenzlage herum. Stimmen, die davon allzu weit abweichen, wirken schnell gekünstelt und unnatürlich. Außerdem werden dann die Sprechwerkzeuge unnötig strapaziert, was unter anderem zu chronischer Heiserkeit führen kann. Höhere Stimmlagen wirken überdies nicht so kompetent.

 

 

 

7. Locker und beweglich bleiben

 

Wenn Sie Ihrer Stimme etwas Gutes tun wollen, gähnen Sie doch einfach mal ausgiebig. Schon der Gedanke an jemanden, der gähnt, sorgt bei vielen Menschen für einen entsprechenden Impuls. Die dadurch erzeugte Zwerchfellspannung sowie die Weitung des Mund- und Rachenraumes fördern die Artikulation und den Stimmumfang.

 

 

 

8. Volumen und Resonanz

 

Nutzen Sie passende Übungen, um Ihr Stimmvolumen zu trainieren. Hilfreich für die Stimme sind auch Übungen, die die Körperhaltung fördern wie im Yoga, bei Pilates und Co.

 

 

 

9. Sprechgeschwindigkeit/Sprechrhythmus

 

Chleudert den Purchen zu Poden.

Das Leben des Brian

 

Üben Sie mit Zungenbrechern. Wechseln Sie dabei Tempo und Rhythmus und machen Sie gezielte Pausen.

Los geht’s!

  • Auf dem Charlottenburger Türmchen sitzt ein Würmchen mit ʼnem Schirmchen, kommt ein Stürmchen, reißt das Würmchen mit dem Schirmchen vom Charlottenburger Türmchen.
  • Die Katze tritt die Treppe krumm.
  • Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid.
  • Bürsten mit schwarzen Borsten bürsten besser als Bürsten mit weißen Borsten bürsten.
  • Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz.
  • In Ulm, um Ulm und um Ulm herum.
  • Denn der, der den Dänen dient, der dient den Dänen.
  • Bismarck biss Marc bis Marc Bismarck biss.
  • Der Whiskeymixer mixt den Whiskey. Den Whiskey mixt der Whiskeymixer.
  • Im dichten Fichtendickicht picken die flinken Finken tüchtig.
  • Der Cottbuser Postkutscher putzt den Cottbuser Postkutschkasten.
  • Der fiese friesische Fliesenleger fliest mit fiesem friesischem Fliesenkleber.
  • Der Gockel glotzt die Glucke an, die Glucke glotzt den Gockel an.
  • Der kleine plappernde Kaplan klebt klappbare poppige Pappplakate an die klappernde Kapellwand.
  • Drei dicke Drachen dienen drei dünnen Damen.
  • Dreißig Greise treten drei Treppen krumm, drei Treppen krumm treten dreißig Greise.
  • Messwechsel, Wachsmaske, Wachsmaske, Messwechsel.
  • Zwischen zwei Zwetschgenzweigen sitzen zwei zwitschernde Schwalben.
  • Fromme Frösche fressen frische Frühlingszwiebeln, aber freche Frösche fressen frische Früchte.
  • Der Leutnant von Leuthen befahl seinen Leuten, nicht eher zu läuten, bis der Leutnant von Leuthen seinen Leuten das Läuten befahl.
  • Zehn zahme Ziegen ziehen zehn Zentner Zucker zum Zürcher Zoo.
  • Sechzig tschechische Chemiker checken rechnerisch technische Schemata.
  • Wenn Hessen in Essen Essen essen, essen Hessen Essen in Essen.
  • Wenn hinter Fliegen Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach.
  • Wenn hinter Robben Robben robben, robben Robben Robben nach.
  • Wenn hinter Griechen Griechen kriechen, kriechen Griechen Griechen nach.
  • Zwanzig Zwerge zeigen Handstand, zehn im Wandschrank, zehn am Sandstrand.

 

 

 

10. Professioneller Stimmeinsatz

 

Ist Ihr Interesse geweckt?

Lernen Sie Ihre Stimme noch gezielter einzusetzen, um sich und Ihr Angebot stimmig zu präsentieren, und arbeiten Sie an den Eigenschaften Ihrer Sprechstimme:

  • Stimmklang
  • Stimmvolumen
  • Modulations- und Steigerungsfähigkeit
  • Stimmgebung
  • Stimmeinsatz

 

 

 

 

11. Stand und Stimme

 

Ihr ganzer Körper bildet den Resonanzkörper Ihrer Stimme. Wenn Sie sich verkrümmen oder klein machen, verbiegen dann reduzieren Sie auch die Wirkung Ihrer Stimme. Es ist auch für den Stimmklang besser, wenn Sie sich gerade hinstellen oder hinsetzen und auf eine gerade Haltung achten. Machen Sie sich groß, dass vergrößert auch Ihren Stimmklang.

 

 

 

13. Routine

 

Das Leben ist wie eine Schachtel Routinen.

 

Die Stimme braucht Training und Pflege, um den Spiel- beziehungsweise Klangraum zu erkunden und auszubauen. Am besten Sie entwickeln für Sie passende Routinen. Zu festen Zeiten oder an bestimmten Orten, die Stimme zu pflegen, macht es leichter Routinen zu entwickeln und aufrechtzuerhalten.

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Januar 2015
Überarbeitung: 22. September 2019
AN: #726234
Englische Version:
K:
Ü:

Lampenfieber & Selbsteinschätzung: Wie wirkst du wirklich?

Lampenfieber & Selbsteinschätzung: Wie wirkst du wirklich?

Abgleich von Selbstbild und Fremdbild: Wie schlimm oder gut ist es?
Lampenfieber

Lampenfieber und Selbsteinschätzung: Wie wirkst du wirklich?

 

Du gehst aus einer Präsentation und denkst:

„Das war furchtbar.“

Die Stimme fühlte sich unsicher an.

Du hast deinen Puls gespürt.

Eine Formulierung war weniger elegant.

Und bei einer Frage brauchtest du länger als geplant.

Dann kommt das Feedback:

„Du wirkst sehr souverän.“

Und du denkst:

„Haben die denselben Vortrag gesehen?“

Genau diese Diskrepanz ist bei Lampenfieber interessant.

Wie du dich während eines Auftritts erlebst, ist nicht automatisch identisch mit dem, was andere von außen wahrnehmen.

 

 

 

Innenwahrnehmung und Außenwirkung sind zwei verschiedene Perspektiven

 

Während eines Auftritts hast du Zugang zu Informationen, die dein Publikum weniger hat.

Du spürst:

  • deinen schnelleren Puls
  • trockenen Mund
  • Muskelspannung
  • innere Unruhe
  • Gedanken wie „hoffentlich merkt das niemand“
  • jede kleine Abweichung vom geplanten Ablauf

Das Publikum sieht dagegen:

  • deine Haltung
  • deine Stimme
  • deine Worte
  • deine Mimik
  • deine Gestik
  • deinen Umgang mit Fragen und Pausen

Dein inneres Erleben ist also wesentlich informationsreicher als das äußere Bild.

Und genau deshalb kann sich ein Auftritt innen deutlich dramatischer anfühlen, als er außen wirkt.

 

 

 

Warum Lampenfieber die eigene Einschätzung verzerren kann

 

Unter Anspannung verändert sich die Aufmerksamkeit.

Viele Menschen beobachten sich stärker.

Sie achten auf:

Stimme.

Hände.

Gesicht.

Atmung.

Pausen.

Versprecher.

Und je stärker diese Selbstbeobachtung wird, desto größer kann der Eindruck entstehen:

„Alle sehen genau das, was ich gerade spüre.“

Das muss weniger stimmen.

 

 

 

Der Spotlight-Effekt

 

Menschen überschätzen häufig, wie stark andere ihre kleinen Fehler, Unsicherheiten oder Auffälligkeiten wahrnehmen.

Beim Auftritt kann das bedeuten:

Du denkst:

„Jeder hat gesehen, dass ich kurz den Faden verloren habe.“

Für das Publikum war es vielleicht einfach:

eine kurze Pause.

Oder:

Du denkst:

„Meine Stimme hat total gezittert.“

Für andere klang sie vielleicht nur etwas angespannter.

Das eigene Erleben ist kein zuverlässiges Messinstrument für die Außenwirkung.

 

 

 

Ein wichtiger Unterschied: Gefühl und Wirkung

 

Du kannst dich unsicher fühlen und trotzdem kompetent wirken.

Du kannst dich stark aktiviert fühlen und trotzdem ruhig sprechen.

Du kannst denken, dass eine Pause „ewig“ dauert, während sie für Zuhörende vollkommen normal wirkt.

Deshalb hilft eine Unterscheidung:

Wie habe ich mich gefühlt?

Und:

Wie habe ich tatsächlich gewirkt?

Beides ist relevant.

Es ist nur weniger dasselbe.

 

 

 

Warum sich kompetente Redner oft schlechter einschätzen als nötig

 

Gerade Menschen mit hohen Ansprüchen bemerken sehr genau, was noch besser hätte sein können.

Sie registrieren:

  • jede ausgelassene Formulierung
  • jede weniger perfekte Antwort
  • jede Stelle, an der die Dramaturgie hätte stärker sein können
  • jede Reaktion im Publikum, die sie weniger verstehen

Das kann fachliche Qualität fördern.

Und es kann gleichzeitig die eigene Leistungsbewertung verzerren.

Wer viel kann, sieht häufig auch besonders viel von dem, was noch besser gehen könnte.

 

 

 

Der geplante Vortrag existiert nur in deinem Kopf

 

Das Publikum kennt dein Skript weniger.

Es weiß weniger:

  • welchen Satz du ursprünglich sagen wolltest
  • welches Beispiel du ausgelassen hast
  • welche Folie früher geplant war
  • welchen Übergang du verändert hast

Wenn du denkst:

„Ich habe dort etwas vergessen.“

kann dein Publikum gleichzeitig denken:

„Das war ein klarer, kompakter Vortrag.“

Du vergleichst deinen Auftritt mit einem inneren Ideal.

Das Publikum erlebt nur den tatsächlichen Auftritt.

 

 

 

Selbsteinschätzung wird problematisch, wenn sie zur Gewissheit wird

 

Nach einer Präsentation denkst du vielleicht:

„Ich war schlecht.“

Das klingt wie eine Tatsache.

In Wirklichkeit enthält der Satz mehrere mögliche Ebenen:

„Ich habe mich sehr angespannt gefühlt.“

„Ein Teil des Vortrags entsprach weniger meinem Anspruch.“

„Ich weiß noch weniger, wie das Publikum mich tatsächlich wahrgenommen hat.“

Diese Formulierungen sind präziser.

Und sie eröffnen Raum für eine realistischere Auswertung.

 

 

 

Was passiert nach dem Auftritt?

 

Viele Menschen mit Lampenfieber führen nach Präsentationen eine sehr strenge innere Nachbesprechung.

Sie erinnern sich an:

den Versprecher.

die unangenehme Frage.

das neutrale Gesicht in der dritten Reihe.

den Moment, in dem die Stimme anders klang.

Andere Informationen verschwinden leichter.

Zum Beispiel:

  • die Aufmerksamkeit des Publikums
  • gute Antworten
  • gelungene Passagen
  • positive Rückmeldungen
  • der Umstand, dass die Präsentation insgesamt funktioniert hat

So kann eine selektive Erinnerung das Bild des Auftritts nachträglich verschlechtern.

 

 

 

Feedback statt Gedankenlesen

 

Wenn du wissen möchtest, wie du wirkst, brauchst du Daten.

Weniger Spekulation.

Hilfreiches Feedback beantwortet konkrete Fragen.

Zum Beispiel:

  • War meine Kernbotschaft klar?
  • Wie wirkte mein Einstieg?
  • War mein Sprechtempo angenehm?
  • Wie überzeugend wirkte meine Empfehlung?
  • Wie bin ich mit kritischen Fragen umgegangen?
  • Wo verlor der Vortrag Energie?

Die Frage:

„War ich gut?“

liefert meist weniger hilfreiche Antworten.

Je konkreter die Frage, desto brauchbarer das Feedback.

 

 

 

Wen solltest du um Feedback bitten?

 

Nicht jedes Feedback ist gleich wertvoll.

Hilfreich sind Menschen, die:

  • tatsächlich aufmerksam zugehört haben
  • dir konkrete Beobachtungen nennen können
  • zwischen persönlichem Geschmack und Wirkung unterscheiden
  • deine Zielgruppe verstehen
  • weniger nur beruhigen oder kritisieren wollen

Ein Satz wie:

„War doch super.“

kann nett sein.

Er hilft dir wenig beim Lernen.

 

 

 

Video kann besonders aufschlussreich sein

 

Eine Videoaufnahme ist für viele Menschen zunächst unangenehm.

Sie kann jedoch sehr wertvoll sein.

Denn sie trennt:

Wie habe ich mich erlebt?

von:

Wie sah und klang der Auftritt tatsächlich?

Du kannst beobachten:

  • Sprechtempo
  • Pausen
  • Stimme
  • Gestik
  • Haltung
  • Blickkontakt
  • Struktur
  • Umgang mit Fragen

Auf deiner Seite zur Vorbereitung wichtiger Präsentationen spielt Videoanalyse bereits aus genau diesem Grund eine Rolle: Selbstwahrnehmung und Außenwirkung können sich unterscheiden.

 

 

 

Videoanalyse braucht einen sinnvollen Blick

 

Eine Aufnahme kann ebenso zum Werkzeug übertriebener Selbstkritik werden.

Wenn du sie zehnmal ansiehst und nach jedem kleinen Fehler suchst, entsteht weniger eine realistische Bewertung.

Hilfreicher ist eine Struktur.

Zum Beispiel:

 

Erster Durchgang

Nur die Gesamtwirkung.

Was kommt bei mir an?

 

Zweiter Durchgang

Inhalt und Struktur.

Ist die Botschaft verständlich?

 

Dritter Durchgang

Stimme, Körpersprache und Präsenz.

Welche zwei oder drei Punkte lohnen sich wirklich?

Das Ziel ist Entwicklung.

Weniger die Suche nach möglichst vielen Fehlern.

 

 

 

Der Abgleich von Selbstbild und Fremdbild

 

Ein realistisches Selbstbild entsteht weniger nur durch Innenwahrnehmung.

Es entsteht aus mehreren Quellen:

  • deinem eigenen Erleben
  • konkretem Feedback
  • Video
  • Beobachtung deiner Wirkung
  • Ergebnissen des Auftritts

Manchmal wirst du feststellen:

„Meine Wirkung war besser als mein Gefühl.“

Manchmal zeigt Feedback tatsächlich Entwicklungsfelder.

Beides ist wertvoll.

 

 

 

Das Johari-Fenster: interessant, aber weniger die Hauptsache

 

Auf der bisherigen Seite habe ich das Johari-Fenster verwendet.

Das Modell kann weiterhin hilfreich sein.

Es unterscheidet unter anderem zwischen:

  • Aspekten, die dir und anderen bekannt sind
  • blinden Flecken
  • Aspekten, die du kennst und andere weniger
  • noch wenig erkundeten Bereichen

Für Lampenfieber ist besonders der blinde Fleck interessant.

Vielleicht besitzt du Stärken, die andere klar sehen und die du selbst unter Anspannung kaum wahrnimmst.

Oder du hast Gewohnheiten, deren Wirkung dir weniger bewusst ist.

Feedback erweitert dein Bild.

 

 

 

Was Lampenfieber mit der Einschätzung deiner Redefähigkeit macht

 

Wer regelmäßig starkes Lampenfieber erlebt, kann irgendwann daraus schließen:

„Ich bin einfach kein guter Redner.“

Das ist ein wichtiger Denkfehler.

Denn zwei Fragen werden vermischt:

Wie gut sind meine Redefähigkeiten?

Und:

Wie gut kann ich unter hoher Aktivierung auf diese Fähigkeiten zugreifen?

Das ist weniger dasselbe.

Ein Mensch kann sehr gute kommunikative Fähigkeiten besitzen und unter starkem Lampenfieber zeitweise weniger Zugriff darauf haben.

 

 

 

Deshalb sollte die Analyse zwei Ebenen trennen

 

Ebene 1: Redefähigkeit

  • Struktur
  • Argumentation
  • Sprache
  • Storytelling
  • Stimme
  • Körpersprache
  • Kontakt
  • Umgang mit Fragen

 

Ebene 2: Zugriff unter Druck

  • Selbstregulation
  • Aufmerksamkeitssteuerung
  • Umgang mit körperlicher Aktivierung
  • Umgang mit Unsicherheit
  • Blackout-Sorge
  • Flexibilität bei Abweichungen

Wenn du diese Ebenen vermischst, unterschätzt du möglicherweise deine tatsächlichen Fähigkeiten.

 

 

 

Ein schlechter Auftritt beweist weniger eine schlechte Fähigkeit

 

Ein einzelner Auftritt kann von vielen Faktoren beeinflusst werden.

Zum Beispiel:

  • schlechter Schlaf
  • ungewöhnlich hoher Druck
  • unklare Vorbereitung
  • eine schwierige Publikumsreaktion
  • technische Probleme
  • starke körperliche Aktivierung

Deshalb ist die Schlussfolgerung:

„Ich kann nicht präsentieren.“

meist viel größer als die Datenlage.

Präziser wäre:

„Dieser Auftritt lief an einigen Stellen weniger gut. Ich möchte verstehen, warum.“

 

 

 

Gute Selbsteinschätzung bedeutet weniger positives Denken

 

Es geht weniger darum, dir einzureden:

„Ich bin ein großartiger Redner.“

Ein realistisches Selbstbild darf differenziert sein.

Zum Beispiel:

„Meine fachliche Argumentation ist stark.“

„Mein Einstieg darf noch prägnanter werden.“

„Bei kritischen Fragen werde ich zu ausführlich.“

„Meine Nervosität wirkt nach außen weniger deutlich, als sie sich innen anfühlt.“

Das ist wesentlich brauchbarer als:

„Ich bin gut.“

oder:

„Ich bin schlecht.“

 

 

 

Eine einfache Auswertung nach dem nächsten Auftritt

 

Bevor du Feedback einholst, beantworte drei Fragen:

  1. Was hat aus meiner Sicht gut funktioniert?
  2. Was möchte ich verbessern?
  3. Wie glaube ich, dass ich auf andere gewirkt habe?

Dann holst du konkrete Rückmeldung ein.

Anschließend vergleichst du:

Wo stimmen Selbstbild und Fremdbild überein?

Wo unterscheiden sie sich?

Gerade die Unterschiede sind häufig besonders lehrreich.

 

 

 

Eine Skala kann helfen – wenn sie konkret bleibt

 

Du kannst vor und nach dem Auftritt beispielsweise einschätzen:

Wie nervös fühle ich mich? 0 bis 10.

Und anschließend getrennt:

Wie gut konnte ich meine Botschaft vermitteln? 0 bis 10.

Das macht einen wichtigen Zusammenhang sichtbar:

Vielleicht war deine Nervosität bei 8.

Und deine tatsächliche Kommunikation trotzdem bei 7 oder 8.

Hohe Aktivierung und gute Leistung können gleichzeitig auftreten.

 

 

 

Was du weniger messen solltest

 

Vermeide Scheingenauigkeit.

Es geht weniger darum, deine Präsentationskompetenz mit einer vermeintlich objektiven Gesamtzahl zu versehen.

Eine Frage wie:

„Wie gut bin ich als Redner auf einer Skala von 1 bis 100?“

hilft wenig.

Besser sind konkrete Dimensionen.

Zum Beispiel:

  • Klarheit
  • Prägnanz
  • Kontakt
  • Stimme
  • Struktur
  • Fragen beantworten

 

 

 

Warum Vergleich mit anderen wenig hilft

 

Unter Lampenfieber entsteht leicht der Eindruck:

„Alle anderen sind viel souveräner.“

Du siehst jedoch nur ihre Außenwirkung.

Du kennst weniger:

  • ihren Puls
  • ihre Gedanken
  • ihre Anspannung
  • ihre Vorbereitung
  • ihre Selbstzweifel

Du vergleichst also häufig:

dein Innenleben mit der Außenseite anderer.

Das ist ein unfairer Vergleich.

 

 

 

Feedback bei wichtigen beruflichen Auftritten

 

Bei wichtigen Präsentationen sollte Feedback weniger allgemein bleiben.

Gerade auf Führungsebene interessieren Fragen wie:

  • War meine Empfehlung klar?
  • Kam ich schnell genug zum Punkt?
  • Wie wirkte ich bei Widerspruch?
  • War meine Antwort auf kritische Fragen belastbar?
  • Habe ich Orientierung vermittelt?
  • Wo wurde ich unnötig ausführlich?

Das verbindet Auftrittswirkung direkt mit der tatsächlichen Aufgabe.

 

 

 

Videoanalyse und realistisches Feedback

 

Im Coaching oder Sparring können wir einen realen Auftritt simulieren und anschließend auswerten.

Du bekommst weniger nur:

„Das war gut.“

Oder:

„Da musst du souveräner wirken.“

Hilfreicher ist konkretes Feedback:

  • Was funktioniert bereits?
  • Wo verändert sich deine Wirkung unter Druck?
  • Welche zwei Veränderungen hätten den größten Effekt?
  • Wie groß ist die Lücke zwischen Selbstwahrnehmung und Außenwirkung?

Das reduziert Unsicherheit durch Information.

 

 

 

Lampenfieber oder Redeangst?

 

Wenn eine stark negative Selbsteinschätzung mit ausgeprägter Angst, Vermeidung und intensiver Angst vor Bewertung verbunden ist, sollte genauer hingeschaut werden.

Dann kann mehr als gewöhnliches Lampenfieber beteiligt sein.

→ Ursachen von Redeangst und Lampenfieber

 

 

 

Coaching und Therapie sauber unterscheiden

 

Bei beruflichem Lampenfieber und Unsicherheit über die eigene Auftrittswirkung kann Coaching oder Auftrittstraining sinnvoll sein.

Wenn eine behandlungsbedürftige Angstproblematik im Vordergrund steht, gehört sie in einen therapeutischen Rahmen.

Diese Bereiche halte ich fachlich und organisatorisch getrennt.

→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei Ängsten

 

 

 

Welcher Rahmen gilt bei beruflichen Auftritten?

 

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch dann, wenn der Ausgangspunkt eine unsichere Selbsteinschätzung, Lampenfieber oder die Frage nach der eigenen Wirkung ist.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine Entwicklung von Präsentations- und Auftrittskompetenz → BUSINESS 1:1.

Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → EXECUTIVE SPARRING.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

Seit 1998 Feedback zu Reden und Präsentationen

 

Seit 1998 analysiere und begleite ich Reden, Präsentationen und wichtige Auftritte.

Dabei begegnet mir immer wieder derselbe Effekt:

Menschen bewerten sich unter Druck häufig anders, als sie tatsächlich wirken.

Manchmal deutlich zu kritisch.

Manchmal gibt es blinde Flecken.

Beides lässt sich mit konkretem Feedback besser bearbeiten als mit Vermutungen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du wissen möchtest, wie du bei Reden und Präsentationen tatsächlich wirkst, können wir direkt mit einem realen Beispiel arbeiten.

Bring beispielsweise mit:

  • eine aktuelle Präsentation
  • eine wichtige Rede
  • einen Pitch
  • eine Vorstandspräsentation
  • eine typische berufliche Gesprächssituation

Wir können den Auftritt simulieren, auf Wunsch aufzeichnen und anschließend konkret auswerten.

Beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle
  • welcher Auftritt relevant ist
  • was du über deine Wirkung herausfinden möchtest
  • wo du selbst Unsicherheit erlebst
  • ob ein konkreter Termin bevorsteht

→ Feedback und Unterstützung anfragen

 

 

 

Fazit: Dein Gefühl ist wichtig – und trotzdem nur eine Perspektive

 

Wenn du dich während einer Präsentation nervös fühlst, ist dieses Erleben real.

Es sagt jedoch weniger automatisch, wie du auf andere wirkst.

Deshalb lohnt sich der Abgleich.

Wie habe ich mich erlebt?

Wie habe ich tatsächlich gewirkt?

Was funktioniert bereits?

Was möchte ich gezielt weiterentwickeln?

Ein realistisches Selbstbild entsteht weniger dadurch, dass du dich möglichst positiv beurteilst.

Es entsteht durch bessere Informationen.

Johari-Fenster

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Was hilft bei Lampenfieber? Antworten auf 14 häufige Fragen, praktische Strategien und Unterstützung für Präsentationen, Reden und wichtige berufliche Auftritte.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Juli 2016
Überarbeitung: 15. Juli 2026

6 Tipps für eine überzeugende Bilanzrede. Hilfe in Berlin & online.

6 Tipps für eine überzeugende Bilanzrede. Hilfe in Berlin & online.

Bereiten Sie sich vor, damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen
Tipps zur Vorbereitung einer Bilanzrede

Bilanzrede

 

Tipps für die Vorbereitung einer Bilanzrede. Nutzen Sie die Chancen, die sich aus der Rede zur Bilanz ergeben.

Überblick

 

 

 

 


Vorbereitung einer Bilanzrede

 

Die Bilanzrede, auch Bilanzpräsentation genannt, ist ein Klassiker! Ob vor wenigen Mitarbeitern oder der zugeschalteten Weltpresse; die Bilanzrede eines Unternehmens kann weitreichende positive und negative Konsequenzen mit sich bringen und sie hat nicht nur Einfluss auf den Aktienkurs bei Aktiengesellschaften.

Üblicherweise hält sie der Unternehmenschef auf der Bilanzpressekonferenz und gegebenenfalls auf der Aktionärsversammlung. Auch wenn es vornehmlich um das Unternehmen geht, die Geschäftsführung festigt oder schwächt bei dieser Gelegenheit ihre Position.

 

 

 

6 Tipps für eine überzeugende Bilanzrede

 

 

1. Klartext

 

Reden Sie Klartext, vermeiden Sie Beschönigungen und übertriebene Dramatisierungen ohne Fachvokabular und anderes Kauderwelsch.

Kommen Sie auf den Punkt und zur Sache, vermeiden Sie unnötige Umwege und Ballast. Das wirkt sonst nur reaktiv und schadet der Souveränität und der Rolle als Identifikationsfigur!

 

 

 

2. Vorsicht vor Zahlenwüsten

 

Bilanzen stecken zwar naturgemäß voller Zahlen, trotzdem geht es bei der Rede zur Bilanz nicht darum jede Zahl mit Kommastellen wiederzugeben. Das würde das Publikum nicht nur hinsichtlich der Aufnahmefähigkeit überfordern, es wäre auch ohne Aufbereitung todlangweilig. Schließlich können Sie davon ausgehen, dass es selbst lesen kann. Beschränken Sie sich stattdessen auf die wichtigsten Zahlen und Zusammenhänge, die sie interessant aufbereiten. Verweisen Sie zu Details auf den Geschäftsbericht. Beleuchten Sie stattdessen die wichtigsten Punkte und deren Bedeutung. Zeigen Sie, dass Sie wissen worauf es ankommt und dadurch auch, dass Sie der Richtige sind!

 

 

 

3. Vertrauen

 

Nehmen Sie ggf. Befürchtungen vorweg und skizzieren Sie Lösungen. Versprechen Sie nichts, dass Sie nicht auch halten können.

 

 

 

4. Ausblick

 

Machen Sie anstatt der vielfach üblichen drögen Rückschau eine spannende Vorschau, einen Ausblick. Zeigen Sie Perspektiven, Projekte und Marktchancen auf, die alle Beteiligten auf das gemeinsame Ziel ausrichtet.

 

 

 

5. Körpersprache

 

Die Körpersprache wird hier ebenso beobachtet, wie die Zahlen analysiert werden. Gerade dieser Aspekt wird allerdings sträflich vernachlässigt. Doch erst die Kongruenz von verbalen Aussagen und nonverbalen Hinweisen vermittelt Glaubwürdigkeit.

 

 

 

6. Proben und optimieren

 

Proben und optimieren Sie Ihren Auftritt im geschützten Rahmen. Erfahren Sie schon im Vorfeld wie Ihr Entwurf der Bilanzrede wirkt. Mit Unterstützung können Sie die Wirkung optimieren und dadurch vor Publikum umso mehr überzeugen.

Bei der Gelegenheit können Sie ggf. auch für heikle Aspekte vorsorgen. Unverhofft kommt leider oft!

 

 

 

Fazit

 

Entscheiden Sie sich dafür die Vorstellung ansprechend zu gestalten, indem Sie Zahlen und Daten zum Leben erwecken. Es lohnt sich die Bilanzpräsentation optimal vorzubereiten und überzeugend zu präsentieren. Nutzen Sie die Chance.

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

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Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Bilanzrede?

Eine Bilanzrede ist eine Art von Rede, bei der der Sprecher über die Ergebnisse oder Leistungen einer Organisation oder eines Unternehmens im abgelaufenen Zeitraum (meist einem Jahr) berichtet. Die Bilanzrede kann dabei sowohl die finanziellen als auch die nicht-finanziellen Ergebnisse umfassen.

Die Bilanzrede ist in der Regel ein fester Bestandteil von Jahreshauptversammlungen von Unternehmen oder Organisationen und dient dazu, die Aktionäre oder Mitglieder über die Entwicklungen und Erfolge der vergangenen Zeit zu informieren. Sie kann auch als Gelegenheit genutzt werden, um Ziele und Pläne für die Zukunft vorzustellen und sich bei den Beteiligten für die Unterstützung und das Vertrauen zu bedanken.

Die Bilanzrede kann auch in anderen Kontexten, zum Beispiel im politischen Bereich, gehalten werden, um über die Ergebnisse und Entwicklungen im abgelaufenen Zeitraum zu berichten und zu reflektieren. Sie kann dazu beitragen, Transparenz zu schaffen und die Öffentlichkeit über die Arbeit und die Ziele einer Organisation oder eines Unternehmens zu informieren.

Was gehört in eine Bilanzrede?

In eine Bilanzrede gehören in der Regel Informationen über die Ergebnisse und Leistungen einer Organisation oder eines Unternehmens im abgelaufenen Zeitraum (meist einem Jahr). Dabei können sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Ergebnisse berücksichtigt werden.

In einer Bilanzrede können zum Beispiel folgende Inhalte enthalten sein:

  • Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen im abgelaufenen Zeitraum
  • Eine Aufstellung der finanziellen Ergebnisse (z.B. Umsatzzahlen, Gewinne, Verluste)
  • Eine Darstellung der nicht-finanziellen Ergebnisse (z.B. Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit, Innovationsleistungen)
  • Eine Darstellung der Ziele und Pläne für die Zukunft
  • Eine Einschätzung der aktuellen Lage und der Perspektiven für die Zukunft
  • Eine gegebenenfalls notwendige Erläuterung von Entscheidungen oder Maßnahmen im abgelaufenen Zeitraum
  • Eine Aufstellung von Erfolgen und Herausforderungen im abgelaufenen Zeitraum
  • Eine Danksagung an die Mitarbeiter, Kunden, Partner und andere Beteiligte

 

Die Inhalte einer Bilanzrede können je nach Zielgruppe und Kontext variieren und angepasst werden. Es ist wichtig, dass die Rede ausgewogen und transparent ist und dass sie die Zuhörer auf eine verständliche Weise informiert und überzeugen.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei einer Bilanzpräsentation?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. März 2013
Überarbeitung: 13. Juli 2019
AN: #8787
Ü:
K:

Wie Sie Risiken und Chancen von Reden und Präsentationen abwägen

Wie Sie Risiken und Chancen von Reden und Präsentationen abwägen

Wo viel Licht ist, da ist auch oft Schatten
Risiken und Chancen einer Rede

Chancen und Risiken von Reden und Präsentationen erkennen

 

Jede Rede ist sowohl mit Risiken und Chancen verbunden. Wo viel Licht ist, da ist auch oft Schatten. Wägen Sie vorher genau ab.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Risiken und Chancen einer Rede

 

Meine ganze Sorge ist stets darauf gerichtet,
dass ich durch meine Rede womöglich etwas Gutes,
wo nicht, wenigstens nichts Nachteiliges bewirke.

Marcus Tullius Cicero

 

Zur Vorbereitung einer Rede gehört auch die Entscheidung, ob es – und wenn ja unter welchen Voraussetzungen – eine gute Idee ist sie zu halten. Welche Risiken und nicht nur Chancen sind bei der Entscheidung zu berücksichtigen? So wichtig die Klärung ist, so selten wird sie fundiert beantwortet. Jeder folgt da seinen eigenen Mustern. Dadurch werden leicht Unwägbarkeiten und Nebenwirkungen übersehen.

 

Ich kann die Bewegung der Himmelskörper berechnen, aber nicht das Verhalten der Menschen.

Isaac Newton

 

 

 

Vorsicht vor persönlicher Eitelkeit und blinden Flecken

 

Eitelkeit kann schnell die Sinne vernebeln und Risiken werden dann übersehen. Je nachdem wer fragt und mit welchen Hoffnungen die Redegelegenheit verbunden wird, liegt der Fokus auf anderen Bereichen. Positive Erwartungen führen zum Blick durch die rosarote Brille und lassen vergessen, dass es sich um ein heikles Thema und explosives Publikum handelt. Die anderen Gäste sind renommiert, aber der Moderator hat seinen berechtigten Ruf seine Gäste schlecht aussehen zu lassen, … Augen auf!

 

 

 

Klärung

 

Wer immer nach einer Möglichkeit sucht, alle Risiken auszuschalten, bringt sich um alle Möglichkeiten. Ja, ja, nur wer wird sich unnötig in eine ungünstige Position bringen?

Orientierung liefern zusätzliche Perspektiven und die Frage inwiefern der Auftritt einen Beitrag zur Gesamtstrategie liefert. Umso grundlegender Ihre Planung, desto einfacher die Entscheidung. Gegebenenfalls lohnt sich professionelle Unterstützung, um die Chancen und Risiken besser abzuwägen. Wenn Sie sich dann in die Höhle des Löwen wagen, wissen Sie auf was Sie sich einlassen und sind entsprechend gewappnet.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie wägen Sie Risiken und Chancen einer Redegelegenheit ab?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #7670
K:
Ü:

Lampenfieber ist doch nur Einbildung! Vielen Dank für den Hinweis, jetzt geht es mir gleich besser.

Lampenfieber ist doch nur Einbildung! Vielen Dank für den Hinweis, jetzt geht es mir gleich besser.

Findet Lampenfieber wirklich nur im Kopf statt?

Lampenfieber ist doch nur Einbildung!

 

Lampenfieber an sich ist schon unangenehm genug und dann liefern freundliche Zeitgenossen auch noch wohlmeinende Ratschläge. Was stimmt?

 

Phantasie ist unser guter Genius oder unser Dämon.

Immanuel Kant

Überblick

 

 

 

 

Lampenfieber macht doch nichts?

 

Eine Präsentation vor Publikum, wo ist da das Problem? Viele angestaubte Bücher werden Ihnen erklären, dass es überhaupt keinen Grund gibt, weshalb Sie Angst haben müssten vor einer Gruppe von Menschen eine Rede zu halten – auch, wenn Sie es selbst ganz anders empfinden!

Mit Schweißausbrüchen, zittriger Stimme und Herzrasen vor das Publikum quälen. Die unerträgliche Angst vor dem Auftritt verhindert, dass sich die tatsächliche Persönlichkeit von Lampenfieber gepeinigter Redner auf der Bühne entfaltet.

Lampenfieber an sich ist schon unangenehm genug. Doch dann liefern freundliche Zeitgenossen, mit oftmals wohlmeinender Absicht, auch noch Weisheiten. Einige davon verschlimmern die Situation zusätzlich, anstatt hilfreich zu sein. „Lampenfieber findet nur im Kopf statt!“ ist beispielsweise oft zu hören. In gewisser Weise stimmt das ja auch, doch macht das die Sache leichter?

Ja, Lampenfieber ist am Anfang eine Kopfangelegenheit. Dort in den verzwickten Windungen des Gehirns beginnt es. Doch die Auswirkungen sind kurz darauf auch in der Stimme, im Körper, im Nerven- und im Verdauungssystem zu finden.

Sprichwörtlich sind die weichen Knie, die manch ein Redner fürchtet. Herzrasen, feuchte Hände, Atemnot, Übelkeit, Schwindel folgen.

Es mag in der Vorstellung beginnen, aber die Auswirkungen sind sehr real. Deshalb ist es nicht hilfreich das Lampenfieber einfach nur krampfhaft zu ignorieren. Das hat bisher selten funktioniert. Ständig empfundener Druck schürt Selbstzweifel und Versagensängste – so kann Lampenfieber pathologisch werden.

Lampenfieber

Viel besser ist es sich dem Lampenfieber zu stellen, es zu lösen, es umzuwandeln. Denn je mehr Sie versuchen Ihre Gefühle zu ignorieren, desto mehr nimmt der Druck zu.
Stellen Sie sich den Glaubenssätzen und Überzeugungen, die Ihnen die Situation erschweren. Mit bewährten Methoden und entsprechender professioneller Unterstützung können Sie die Stressauslöser und die einschränkenden Überzeugungen auflösen.

Wenn selbst umfangreiche Vorbereitung es nicht besser macht

 

Über einen langen Zeitraum galt das Verständnis, dass Menschen mit Redeangst vor Gruppen nur deshalb so etwas wie Lampenfieber haben, weil sie nicht gut genug vorbereitet waren. Die entsprechende Lösung: Es wurden alle Bemühungen auf die Vorbereitung konzentriert. Und Vorbereitung bedeutete fast ausschließlich die technischen Aspekte einer Präsentation zu trainieren. Tun Sie es wieder und wieder und alles wird gut, hieß es. Daher entwickelten viele Trainer entsprechende Programme, die sich rein auf inhaltliche und technische Vorbereitung mit energischen Übungen einschworen. Sie versicherte den Teilnehmern, dass sie ihre Angst beseitigen werden, – früher oder später – selbst, wenn es Wochen oder Monate dauern würde, solange sie nur fleißig weiter üben. Außerdem sei es absolut notwendig, dass sie einen dringlichen Wunsch verspüren, die Angst zu überwinden. Hmm …

Üben, üben, üben?

 

Ja, Gelegenheiten, bei denen Sie üben und üben und üben und sich vor Leuten zeigen, die sich um Sie kümmern, sind toll. Wenn Sie Ihre Rede üben und das wirklich gut machen – das ist wunderbar. Es ist tatsächlich wichtig Präsentationsfertigkeiten zu üben, sie zu pflegen und ich möchte alle, die etwas zu sagen haben, dabei unterstützen, dies erfolgreich zu tun. Aber noch so gute Übung ist meist nicht genug, um die automatischen physiologischen und psychischen Reaktion, die von einschränkenden Gedanken ausgelöst werden, zu überwinden. Gedanken beim Blick auf die Bühne, in der Nacht vorher, allein vor einem Publikum zu sein legen den Schalter um. Dann starten die Stressreaktionen und machen sich selbstständig!

Intellektuelle und emotionale Unterschiede

 

Bewusst ist Ihnen bekannt, dass all dies nicht so gefährlich ist, wie es sich anfühlt. Rein intellektuell kann es relativiert werden, aber es dringt nicht tiefer. Trotzdem fühlt es sich immer noch schrecklich an! Ihre geistigen und körperlichen Reaktionen widersetzen sich all den noch so wahren, logischen Erklärungen. Auf dieser Ebene ist keine fühlbare Besserung zu erzielen. Deshalb müssen Sie dort ansetzen, wo die Angst ihren Ausgangspunkt hat; in Ihrem Unterbewusstsein.

Atmung

 

Was genau geht in Menschen bei intensivem Lampenfieber vor sich? Welche Rolle spielt die Atmung? Bei Versuchen wurden oft niedrigere CO₂-Konzentrationen in der ausgeatmeten Luft gemessen. Das ist ein Hinweis auf eine falsche Atemtechnik bei Stress. Achten Sie schon am Anfang darauf, die eingeatmete Luft wieder ausreichend auszuatmen. Damit regulieren Sie den CO₂-Gehalt, eine natürliche Atmung stellt sich ein und Sie fühlen sich wieder sicher. Viele Trainingsteilnehmer staunen darüber, welche direkten Auswirkungen die Atmung auf den persönlichen Zustand hat und wie schnell daher wirkungsvolle Atemtechniken sich positiv bemerkbar machen.

Eine gute Vorbereitung hilft überschüssiges Lampenfieber abzubauen und Entspannungsübungen sorgen dafür, dass Sie sich sicherer fühlen. Nur bitte die Entspannung nicht übertreiben. Wenn Sie zu entspannt vor Ihr Publikum treten ist keine Höchstleistung mehr möglich. Dann bringen Sie nicht genug Energie auf, um den Funken auf das Publikum überspringen zu lassen.

Muster verändern

 

Mit Techniken des NLP und des Hypnobalancing™ können Sie sowohl Ihren bewussten Verstand und Ihr Unterbewusstsein umschulen. Sobald die übersteigerten Gefühle der Angst vor Publikum zu sprechen aufgelöst sind, gibt es keinen Grund mehr für das Gehirn sich weiterhin unnötige Sorgen, Stress oder Angst zu machen. Missverständnisse, die bisher zu körperlichen Stressreaktionen geführt haben, wirken sich nicht mehr negativ aus.

Sie sind nicht allein

 

Gut zu wissen: Die meisten Redner kennen Lampenfieber. Viele körperliche Wahrnehmungen fühlen sich allerdings intensiver an, als sie tatsächlich messbar sind. Die Zuhörer nehmen das Lampenfieber des Vortragenden oft gar nicht wahr. Und wenn doch; kleine Schwächen machen Sie sympathischer, menschlicher. Es kommt darauf an, wie Sie dazu stehen.

Und, wenn das Lampenfieber trotzdem zu intensiv ist? Dann helfe ich Ihnen!

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

 

 

Der nächste Schritt

 

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Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
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  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

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→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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P.S.

 

Was halten Sie von der Behauptung „Lampenfieber ist nur eingebildet“?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Was hilft bei Lampenfieber? Antworten auf 14 häufige Fragen, praktische Strategien und Unterstützung für Präsentationen, Reden und wichtige berufliche Auftritte.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Januar 2015
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #2340
Ü:
K:

Die optimale Rededauer: Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Die optimale Rededauer: Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Die richtige Redezeit: Wie lange Ihre Rede oder Präsentation dauern darf

Die optimale Dauer einer Rede oder Präsentation

 

Wie lange darf eine Rede dauern? So manche Rede erinnert unfreiwillig eher an einen Filibuster* als an ein rhetorisches Meisterwerk. Die Aufnahmefähigkeit eines Publikums ist allerdings nur endlich. Wie lang ist die Dauer der maximalen Aufmerksamkeit eines Publikums bei einer Rede oder Präsentation? So wählen Sie die ideale Redezeit.

*

Anmerkung zum Begriff Filibuster

 

Ein Filibuster (engl. Freibeuter) ist eine Taktik bei Abstimmungen. Durch Anträge, Anfragen und Dauerreden soll eine Abstimmung der anwesenden Mehrheit verhindert oder verzögert werden.

Mit einer Redezeit von 24 Stunden und 18 Minuten hält der US-Senator Strom Thurmond seit 1957 den Rekord im Filibustieren, falls es dieses Wort gibt. Und diesem Rekord wollen Sie sich doch nicht annähern, oder?

Was ist die optimale Rededauer?

 

Wie lang darf eine Rede, eine Präsentation maximal sein? Diese Frage kommt in jedem Rhetoriktraining, bei fast jeder Redevorbereitung

Rückfrage: Stellen Sie sich bitte vor; Sie sitzen im Publikum. Wann beginnen Sie unruhig auf Ihrem Platz hin und her zu rutschen? Wie lang ist Ihre Aufmerksamkeitsspanne? Wann reicht es Ihnen? Wie meinen Sie? Es kommt darauf an!

Ja, die Antwort wird vermutlich auch vom Thema beeinflusst. Bei einem Thema, dem ich nichts abgewinnen kann, ist sie sicher deutlich kürzer. Allerdings ist selbst beim interessantesten Thema irgendwann Schluss mit lustig. Aus, Schluss, genug! Irgendwann reicht es einfach. Und das selbst bei einer tollen Präsentation. Bitte, bitte eine Pause! Schließlich will ja selbst der leckerste Brocken erst einmal verdaut werden. Da hilft dann auch kein weiteres Stopfen.

Sind wir damit der Frage nach der maximalen Dauer etwas näher gerückt? Was ist denn nun richtig? Nun ja…

Ein häufig zu hörender Wert für die maximale Dauer einer Präsentation ist 20 Minuten. Bei den von mir veranstalteten Präsentationen gelten maximal 18 Minuten. Die Überlegung dahinter; das sei die maximale Aufmerksamkeitsspanne eines Erwachsenen.

 

Zerstreutheit ist Konzentration auf etwas anderes.

 

Und, weil die heutigen Medien unsere Gewohnheiten verändern, sinkt die Fähigkeit bzw. die Bereitschaft längere Zeit einem einzelnen Thema Aufmerksamkeit zu widmen. Zu viele aufbereitete Angebote konkurrieren um die Aufmerksamkeit. Das schlägt irgendwann auf den Magen und auf die Fähigkeit, die Rohdaten selbst in Beziehung zu bringen.

 

 

 

Wer hat welche Empfehlungen zur Rededauer?

 

Werde ich zur empfohlenen Rededauer befragt, denke ich mitunter an die Sichtweise des englischen Anwalts und Politikers William Norman Birkett:

Ich habe nichts gegen Menschen, die auf ihre Uhr gucken, während ich rede.
Aber ich protestiere strengstens dagegen, wenn sie anfangen, die Uhr zu schütteln, um festzustellen, ob sie noch geht.

 

I do not object to people looking at their watches when I am speaking.
But I strongly object when they start shaking them to make sure they are still going.

William Norman Birkett

 

Das sollte doch ein verständlicher Hinweis auf die äußerste Redezeit sein, oder? Der Praxistest zeigt allerdings, so manche Rede erinnert unfreiwillig eher an einen Filibuster* als an ein rhetorisches Meisterwerk. Schade, denn die Aufnahmefähigkeit des Publikums hat ihre Grenzen.

 

 

 

Selbstbeobachtung

 

Wie schon oben erwähnt; eine gute Möglichkeit sich hier eine eigene Meinung zu bilden sind Präsentationen, bei denen Sie im Publikum sitzen. Machen Sie sich Notizen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie lange sind Sie wirklich vollkommen mit der Aufmerksamkeit beim Redner?
  • Was hat Sie, wann wie abgelenkt?
  • Was hätten Sie gebraucht, um dabei zu bleiben?

 

Aufgrund von Beobachtungen scheint mir die Aufmerksamkeitsspanne bei den meisten Menschen eher bei 3 Minuten zu liegen. Und das bedeutet nicht, dass die Präsentation schlecht sein muss; es liegt in der menschlichen Natur.

Umfrageergebnis

 

Aufmerksamkeit während Präsentationen

 

Während Präsentationen, bei denen ich im Publikum sitze, mache ich nebenbei schon mal etwas anderes am Smartphone etc.

%

nie

%

selten

%

manchmal

%

häufig

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 400)

3 Minuten?

 

Ist die Schlussfolgerung, jetzt nur noch Minipräsentationen im Vorbeiflug zu halten? Das klingt doch sehr oberflächlich?

Wie wäre es von dieser Zeitspanne nicht mehr von den Zuschauern zu erwarten, sondern stattdessen die Aufgabe engagierter Redner abzuleiten? Die Aufmerksamkeit des Publikums so lang wie möglich zu halten und regelmäßig wiederzuerlangen, wenn es wiederholt auf Reisen gehen will.

Ich habe Veranstaltungen erlebt, bei denen die Teilnehmer nicht genug bekommen konnten, weil die Dramaturgie stimmte. Publikum, das am liebsten auf die Pausen verzichten und überziehen wollte.

 

 

 

Es lohnt sich!

 

Ja, es macht mehr Arbeit, als einen Vortrag langweilig abzuspulen. Es macht dafür auch mehr Spaß, sowohl dem Redner als auch dem Publikum. Und es wirkt!

Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Typisches Erinnerungsvermögen des Publikums nach einer Rede

 

 

Erinnerungsvermögen des Publikums nach einer Rede

Tipps: Die passende Dauer für Ihre Rede oder Präsentation finden

 

Die Dauer einer Rede betreffend meinen viele Menschen: Je kürzer, desto besser. Oder gemäß Mark Twain: „Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende, und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.“ Doch das ist wohl etwas vereinfacht.

Ob eine kurze oder lange Rede besser ist, lässt sich so pauschal nicht sagen. Allerdings gibt es einige Aspekte, die Sie beachten können, um die für Ihre Rede geeignete Länge zu bestimmen. Es folgen einige Anregungen.

 

 

a. Vorgegebene Redezeit

 

Haben Sie bei einer Veranstaltung eine vorgegebene Redezeit, dann wird erwartet, dass Sie diese einhalten. Dabei geht es nicht um  den Sekundenzeiger und Sie brauchen Ihre Rede auch nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Erfolgt Letzteres durch Nebensächlichkeiten, verwässern Sie damit nur Ihre Rede. Bei der Vorbereitung kürzen Sie, soweit es geht. So komprimieren Sie die Rede und machen sie gehaltvoll. Raus mit Ballast; packen Sie in die Rede alles, was Ihrer Botschaft dient. Alles andere streichen Sie.

Auf keinen Fall solltest du Ihre Redezeit überziehen. Sobald Ihr Publikum auch nur ahnt, dass Sie die angekündigte Dauer überschreiten könnten, wird es unaufmerksam und unruhig. Je länger Sie überziehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihre Zuhörer sogar verärgert sind.

Gerade Vorstände, Geschäftsführer und erfolgsverwöhnte Redner überziehen gerne und das Publikum nimmt es als fehlenden Respekt ihm gegenüber wahr. Wer die Agenda nicht ehrt, schadet der Glaubwürdigkeit.

 

 

 

b. Bezahlte Rede

 

Bei einer bezahlten Rede gelten ebenfalls die vorherigen Empfehlungen. Hier solltest du sich allerdings möglichst genau an die vereinbarte Redezeit halten. Da Ihr Auftraggeber Sie für eine bestimmte Leistung gebucht hat, solltest du möglichst nah an den Absprachen bleiben. Letztlich zählt zwar die Wirkung, doch die Zeit ist besser messbar und darum orientieren sich viele Auftraggeber daran. Fällt Ihre Rede viel kürzer aus, enttäuschen Sie Auftraggeber und Publikum. Hoch lebe eine tragfähige Vereinbarung.

 

 

 

c. Keine vorgegebene Redezeit

 

Ist keine Redezeit vorgegeben, können sich ganz nach Ihrer Botschaft und Ihren Redezielen richten. Aber: Es gibt nicht viele Reden, die länger als 15 oder 20 Minuten dauern sollten. Sprechen Sie sich am besten mit dem Veranstalter und mit den anderen Rednern ab.

Ist Ihre Rededauer länger als 20 Minuten, dann planen Sie in mehreren Abschnitten mit jeweils maximal 20 Minuten, so als wären es mehrere Reden.

Die Basis meiner Empfehlungen zur Rededauer

 

Eine Antwort, die ich auf die Frage nach der idealen Rededauer häufiger gebe, lautet; unter 20 Minuten! Getretener Quark wird breit, nicht stark. (Johann Wolfgang von Goethe). Wobei auch das für viele Leser nur eine bedingt hilfreiche Empfehlung sein wird, da es dabei doch etwas mehr zu berücksichtigen gibt.

Eine gute Rede soll das Thema erschöpfen, nicht die Zuhörer.

Winston Churchill

 

So manche Rede – in Form andauernder Monologe – ähnelt einem Folterinstrument. Eine gute Rede macht Appetit auf mehr, anstatt pappsatt. Der Mensch ist nicht geschaffen für langes Zuhören. Der Hinweis auf die maximale Rededauer von 20 Minuten bedeutet nun nicht, dass es keine längeren Redebeiträge geben darf. Es bietet sich dann an, in Einheiten von maximal 20 Minuten zu präsentieren. Jede dieser Einheiten widmet sich dann möglichst nur einer Idee, die vermittelt wird. ,

Werfen Sie allen Redeballast raus. Was nicht dem Ziel dient, hat keinen Platz in Redebeiträgen. Das gilt auch für spontan produzierten Ballast, wie Weichmacher, Füllsel, Füllwörter, Fülllaute, Verlegenheitslaute und Denkgeräusche

 

 

 

Kurze Erinnerung für Ihren Redeauftritt

 

Wird man unerwartet gebeten, eine Rede zu halten, so erschrecke man nicht, sondern fasse sich. Aber kurz!

Heinz Erhardt

 

Wenn Sie an der Reihe sind, dürfen Sie die folgenden Empfehlungen für Ihre red oder Präsentation beherzigen:

 

 

1. Sichtbarkeit

 

Wenn Sie aufgerufen werden zu sprechen, dann stehen Sie auf, damit alle Sie sehen.

 

 

 

2. Verständlichkeit

 

Sprechen Sie laut und deutlich, damit alle Sie hören und verstehen.

 

 

 

3. Logik

 

Wählen Sie einen nachvollziehbaren Redeaufbau.

 

 

 

4. Auf den Punkt kommen

 

Und dann kommen Sie schnell zum wesentlichen Punkt, damit Ihr Publikum Sie mag.

Sprich, doch bleibe kurz und klar, meinte Dante Alighieri. In der Kürze liegt die Würze. Schön und gut, aber was bitte bedeutet das alles in konkreten Zahlen, in Minuten, Stunden, Tagen? Wie lange oder kurz sollte eine gute Rede sein?

Eine gute Rede ist wie ein Bikini – knapp genug, um spannend zu sein, aber alle wesentlichen Stellen abdeckend.

John F. Kennedy

 

Hat er oder hat er nicht? Eine seriöse Quelle dafür, dass John F. Kennedy das wirklich gesagt hat, habe ich nicht gefunden. Es klingt jedenfalls durchaus plausibel.

 

 

 

5. Weitere Tipps

 

Viele weitere Tipps finden Sie in den Artikel dieser Homepage. Lesen Sie beispielsweise 12+ Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co. Überzeugende Präsentationen, auch ohne riesiges Budget.

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Was halten Sie für die jeweils geeignete Rededauer? Welche Dauer bevorzugen Sie bei Reden und Präsentationen?

Zerstreutheit ist Konzentration auf etwas anderes.

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Wie viel kann das Publikum in Reden und Präsentationen aufnehmen?

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Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.

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1. Regel der Rhetorik: Beginnen wir bei den Grundlagen der Rhetorik

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Ich hatte einen ansonsten geschätzten Kollegen, der pflegte die Angewohnheit sich regelmäßig alle 15 Minuten zu äußern. Und das weitgehend unabhängig vom Thema und der Relevanz des persönlichen Beitrags dazu. Er hatte irgendwo in einem Karriereführer gelesen das wäre gut, um voran zu kommen. Das widerspricht leider den Grundlagen der Rhetorik.

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Was ist das mit diesem Bereich, der sich Komfortzone nennt?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Januar 2015
Überarbeitung: 29. April 2019
AN: #433154
Englische Version:
K: CNA
Ü:

Wirksame Rhetorik Dank Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Wirksame Rhetorik mit Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Rhetorische Stilmittel recycelt und ...
Wirksame Rhetorik mit Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Brevitas

 

Wie Sie dank Brevitas bei Rede und Präsentation Ihr Publikum bei Laune halten und die Aufmerksamkeit fördern.

Überblick

 

 

 

 

Brevitas

 

 

Die schönsten Formulierungen sind üblicherweise auch die einfachsten.

Adam Smith

 

Klipp und klar.
Kurz und knapp.
Dann klingt es wahr!

Karsten Noack

 

Schon die alten Griechen würdigten diesen Gedanken Aufmerksamkeit und sprachen von Brevitas (lat. bre­vi­tas; griech. syn­to­mia; dt. Kürze). Kürze soll das Publikum bei Laune halten und die Aufmerksamkeit fördern. Dabei geht es nicht nur darum, möglichst wenig Worte zu ver­lie­ren und sich kurzzufassen, sondern auch um eine Ver­dich­tung der Information.

 

 

 

Vorsicht vor allergischen Reaktionen

 

Doch, weil die Idee der Brevitas in den klassischen Varianten so häufig missbraucht wurde, ist sie nicht nur abgenutzt, sondern kann heute sogar allergische Reaktionen hervorrufen. Beispielsweise als „Ich komme zum Schluss!“, wenn das Publikum schon zu oft die bittere Erfahrung gemacht hat, dass genau dies – trotz Ankündigung – in der Regel nicht zu erwarten ist. Das ist so willkommen, wie nach stundenlangen Monologen der Hinweis auf den baldigen Zugriff auf das Buffet, um dann nochmals umfänglich auszuholen, während das Essen in Sichtweite abkühlt und die Mayonnaise erst eine unappetitliche Pelle und dann Haare bekommt. So etwas kennt fast jedes Publikum und mag es üblicherweise so gern wie Hautausschlag.

 

Andere unangenehme Beispiele sind:

 

  • „Lassen Sie mich noch kurz …“
  • „Ich will Ihnen noch schnell …“

 

Es geht allerdings auch anders:

 

  • Same Procedure than Every Year.
    Oh, es ist schon wieder Sylvester.
  • Ohne more thing … Das ist Kult!
    Hierauf warten die Zuschauer bei den Keynotes von Apple schon, wie auf einen Running Gag. Nur noch eine Sache … Und dann folgt etwas, auf das im Publikum schon gewartet wird; ein weiterer Höhepunkt, ein krönender Abschluss der Präsentation. Hier ist es eine positive Untertreibung, Understatement und willkommen!

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

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  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

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Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

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Probelauf und professionelles Feedback

 

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Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

 

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Was fällt Ihnen dazu ein?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2003
Überarbeitung: 16. April 2019
AN: #371
K:CNB
Ü:

Mordaufruf für Adjektive? Kraftvolle Sprache erfordert Aufmerksamkeit.

Mordaufruf für Adjektive? Kraftvolle Sprache erfordert Aufmerksamkeit.

Sprache und Ausdruckskraft
Adjektive

Adjektive

 

Die meisten Adjektive in Reden sind tatsächlich wenig hilfreich. Ihre Reden und Texte werden intensiver, indem Sie auf sinnlose Adjektive verzichten. Hand aufs Herz; leicht fällt das nicht. Doch es lohnt!

Überblick

 

 

 

 

 

Gute oder böse Adjektive?

 

Wenn Sie ein Adjektiv in die Finger bekommen, töten Sie es!
Nein, ich meine nicht, dass Sie alle töten müssen, aber die meisten – dann wird der Rest wertvoll.
Sie werden schwach, wenn sie nahe beieinander stehen.
Sie wirken stark, wenn sie weit auseinander stehen.

Mark Twain

 

Wenn der Schriftsteller Mark Twain meinte Adjektiv sollen entfernt werden, verdient das Beachtung. Er verstand sein Handwerk; seine Texte wurden und werden gelesen.

Die meisten Adjektive in Reden sind tatsächlich wenig hilfreich. Ihre Reden und Texte werden intensiver, indem Sie auf sinnlose Adjektive verzichten. Hand aufs Herz; leicht fällt das nicht. Doch es lohnt!

 

 

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Wie halten Sie es mit Adjektiven?

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü:

Lampenfieber? Ja, und? Akzeptanz statt innerem Kampf

Lampenfieber? Ja, und? Akzeptanz statt innerem Kampf

Mentale Missverständnisse klären
Lampenfieber, ja und?

Lampenfieber? Ja, und?

 

Das Herz schlägt schneller.

Die Stimme fühlt sich anders an.

Der Körper ist angespannt.

Und sofort beginnt der nächste Gedanke:

„Das darf jetzt nicht passieren.“

Genau hier kann ein kleiner Perspektivwechsel viel verändern:

„Ja. Ich bin aufgeregt. Und?“

Nicht als Gleichgültigkeit.

Nicht als Schönreden.

Sondern als Unterbrechung des inneren Kampfes.

Denn du musst weniger vollkommen ruhig sein, um gut sprechen zu können.

 

 

 

Das Problem ist manchmal weniger das Lampenfieber als der Kampf dagegen

 

Ein wichtiger Auftritt steht bevor.

Dein Körper reagiert.

Dann kommt häufig eine zweite Reaktion:

„Oh nein.“

„Jetzt geht es wieder los.“

„Ich muss das sofort wegkriegen.“

Damit bekommt die Aktivierung zusätzliche Bedeutung.

Du beobachtest dich stärker.

Der Puls wird wichtiger.

Die Stimme wird kontrolliert.

Jede körperliche Veränderung wird zum möglichen Warnsignal.

Aus Lampenfieber kann so Angst vor dem Lampenfieber werden.

 

 

 

„Ja, und?“ bedeutet weniger Resignation

 

Die Haltung lautet weniger:

„Ist mir egal.“

Und auch weniger:

„Dann muss ich damit eben leben.“

Gemeint ist:

„Ja, mein Körper ist gerade aktiviert. Und ich kann trotzdem meinen nächsten Schritt tun.“

Zum Beispiel:

„Ja, mein Herz schlägt schneller. Und ich beginne trotzdem mit meinem ersten Satz.“

„Ja, meine Stimme fühlt sich ungewohnt an. Und ich spreche etwas langsamer.“

„Ja, ich bin nervös. Und meine Botschaft bleibt wichtig.“

 

 

 

Akzeptieren heißt weniger gutheißen

 

Du musst Lampenfieber weniger mögen.

Du musst es weniger begrüßen.

Du musst dir auch weniger erzählen, es sei etwas Großartiges.

Akzeptanz bedeutet hier zunächst:

„Das ist gerade da.“

Damit entfällt ein Teil des inneren Ringens.

Und deine Aufmerksamkeit kann wieder dorthin gehen, wo sie gebraucht wird.

 

 

 

Vom Symptom zurück zur Aufgabe

 

Unter Lampenfieber kreist Aufmerksamkeit schnell um Fragen wie:

Wie wirke ich?

Zittert meine Stimme?

Sehen die anderen meine Nervosität?

Was passiert mit meinen Händen?

Ein hilfreicher Wechsel lautet:

Was ist jetzt meine Aufgabe?

Vielleicht:

  • einen Gedanken erklären
  • eine Empfehlung aussprechen
  • eine Entscheidung vorbereiten
  • eine Geschichte erzählen
  • eine Frage beantworten

Die Aufgabe gibt der Aufmerksamkeit wieder eine Richtung.

 

 

 

„Und?“ führt zur nächsten Handlung

 

Das kleine Wort „und“ ist entscheidend.

Es führt weg vom Zustand.

Hin zur Handlung.

Zum Beispiel:

„Ich bin nervös.“

Und was tue ich jetzt?

„Ich habe Angst vor einer kritischen Frage.“

Und wie möchte ich darauf reagieren?

„Ich spüre meinen Puls.“

Und was ist mein nächster Satz?

Damit verschiebt sich der Fokus von Kontrolle zu Handlungsfähigkeit.

 

 

 

Du brauchst weniger Symptomfreiheit

 

Viele Menschen setzen unbewusst eine Bedingung:

„Wenn ich ruhig bin, kann ich gut sprechen.“

Das ist problematisch.

Denn solange die Aktivierung noch vorhanden ist, entsteht das Gefühl:

„Ich bin noch nicht bereit.“

Hilfreicher ist:

„Ich kann auch mit Aktivierung sprechen.“

Damit verliert die Frage:

„Bin ich schon ruhig genug?“

an Bedeutung.

 

 

 

Lampenfieber darf mit auf die Bühne

 

Vielleicht klingt das zunächst ungewöhnlich.

Doch du musst dein Lampenfieber weniger vor der Tür abgeben.

Du kannst es mitnehmen.

Es darf vorhanden sein.

Und gleichzeitig kannst du:

  • zuhören
  • denken
  • sprechen
  • Pausen machen
  • Fragen beantworten

Deine Nervosität ist weniger der Regisseur deines Auftritts.

 

 

 

Was ist mit dem berühmten Kopfkino?

 

Vor wichtigen Auftritten stellen sich Menschen häufig vor, was schiefgehen könnte.

Ein Blackout.

Eine kritische Frage.

Ein skeptisches Publikum.

Ein Versprecher.

Solche Vorstellungen können die Anspannung verstärken.

Doch auch hier hilft weniger der Kampf gegen jeden unerwünschten Gedanken.

Du kannst bemerken:

„Da ist gerade wieder mein Katastrophenfilm.“

Und anschließend fragen:

„Was ist jetzt tatsächlich meine Aufgabe?“

 

 

 

Gedanken sind weniger Vorhersagen

 

Nur weil dir vor einem Auftritt ein Gedanke erscheint, wird er weniger wahr.

„Ich werde einen Blackout haben.“

ist zunächst ein Gedanke.

Keine Prognose.

„Alle werden meine Nervosität sehen.“

ist eine Befürchtung.

Keine Beobachtung.

Du darfst Gedanken ernst nehmen, ohne ihnen automatisch zu glauben.

 

 

 

Ein hilfreicher Dreischritt

 

Wenn Lampenfieber steigt:

  1. Wahrnehmen: Was passiert gerade?
  2. Zulassen: Es darf für diesen Moment da sein.
  3. Handeln: Was ist jetzt mein nächster sinnvoller Schritt?

Zum Beispiel:

„Mein Herz schlägt schnell.“

„Das ist gerade so.“

„Jetzt spreche ich meinen ersten Gedanken.“

 

 

 

Der erste Satz

 

Gerade vor einem Auftritt kann der erste Satz enorm wichtig werden.

Deshalb:

Mach ihn einfach.

Klar.

Und so vertraut, dass du ihn weniger unter hoher Belastung zusammensetzen musst.

Das Ziel ist weniger ein spektakulärer Einstieg.

Der erste Satz soll dich in deine Botschaft hineinführen.

 

 

 

Was tun, wenn die Stimme anders klingt?

 

Auch hier:

Ja, und?

Vielleicht klingt sie zunächst etwas höher.

Oder enger.

Das bedeutet weniger, dass der ganze Auftritt scheitert.

Reduziere etwas das Tempo.

Lass Satzenden stehen.

Mach Pausen.

Häufig stabilisiert sich die Stimme, wenn du weniger gegen sie kämpfst.

 

 

 

Was tun bei einem Blackout?

 

Auch ein kurzer Blackout muss weniger zum Katastrophenmoment werden.

Du kannst:

  • eine Pause machen
  • zum letzten Gedanken zurückkehren
  • deine Kernstruktur nutzen
  • kurz zusammenfassen

Zum Beispiel:

„Der entscheidende Punkt ist …“

Oder:

„Lassen Sie mich das kurz zusammenfassen.“

Dann weiter.

 

 

 

Was tun bei einer kritischen Frage?

 

Vielleicht merkst du, wie die Aktivierung sofort steigt.

Auch dann:

Ja. Und jetzt höre ich erst einmal zu.

Du musst weniger sofort antworten.

Du darfst:

  • nachfragen
  • kurz nachdenken
  • die Frage zusammenfassen
  • eine klare Antwort geben

Eine Pause ist weniger ein Kontrollverlust.

 

 

 

Akzeptanz ist weniger die einzige Strategie

 

Die Haltung „Ja, und?“ ersetzt weniger gute Vorbereitung.

Wenn deine Präsentation unklar ist, hilft Akzeptanz allein weniger.

Wenn du kritische Fragen nicht vorbereitet hast, solltest du sie vorbereiten.

Wenn du wenig Übung hast, kann Übung helfen.

Wenn dein Sprechtempo ungünstig ist, kannst du daran arbeiten.

Akzeptanz bedeutet weniger, alles unverändert zu lassen.

Sie reduziert den unnötigen Kampf gegen das, was gerade bereits vorhanden ist.

 

 

 

Bewegung und Atmung können zusätzlich helfen

 

Wenn dein Körper stark aktiviert ist, können einfache körperliche Maßnahmen unterstützen.

Zum Beispiel:

  • einige Minuten Bewegung
  • ein stabiler, beweglicher Stand
  • ruhiges Atmen
  • eine leicht verlängerte Ausatmung

→ Bewegung bei Lampenfieber

→ Atembremse bei Lampenfieber

 

 

 

Was, wenn „Ja, und?“ weniger reicht?

 

Bei gewöhnlichem Lampenfieber kann diese Haltung sehr hilfreich sein.

Bei ausgeprägter Redeangst reicht ein Perspektivwechsel häufig weniger weit.

Wenn du:

  • Auftritte systematisch vermeidest
  • schon lange vorher starke Angst erlebst
  • berufliche oder persönliche Chancen aufgrund der Angst ausschlägst
  • in vielen Bewertungssituationen stark eingeschränkt bist

sollte genauer geklärt werden, womit wir es zu tun haben.

→ Ursachen von Redeangst und Lampenfieber

 

 

 

Lampenfieber und Redeangst sind weniger dasselbe

 

Diese Unterscheidung ist wichtig.

Gewöhnliches Lampenfieber ist eine Aktivierung vor einer bedeutsamen Situation.

Redeangst kann deutlich stärker und einschränkender sein.

Deshalb würde ich auch weniger sagen:

„Redeangst ist nur Kopfkino.“

Das greift zu kurz.

Bei ausgeprägter Angst können Lernprozesse, Vermeidung, Selbstbeobachtung, Bewertungserwartungen und weitere Faktoren zusammenspielen.

 

 

 

Coaching oder Therapie?

 

Bei beruflichem Lampenfieber können Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining und realistische Simulation hilfreich sein.

Wenn eine behandlungsbedürftige Angstproblematik im Vordergrund steht, gehört sie in einen therapeutischen Rahmen.

Meine Coaching- und Therapieangebote halte ich fachlich und organisatorisch getrennt.

→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei Ängsten

 

 

 

„Ja, und?“ bei wichtigen beruflichen Auftritten

 

Gerade bei High-Stakes-Situationen entsteht schnell der Wunsch nach vollständiger Kontrolle.

Vorstand.

Aufsichtsrat.

Investoren.

Medien.

eine große Keynote.

Doch gerade dort ist Flexibilität entscheidend.

Du kannst weniger garantieren, dass:

  • jede Frage erwartbar ist
  • jede Reaktion freundlich ausfällt
  • alles nach Plan läuft
  • du vollkommen ruhig bleibst

Du kannst jedoch trainieren:

„Wenn etwas anders kommt als geplant, bleibe ich handlungsfähig.“

 

 

 

Welcher Rahmen gilt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch dann, wenn Lampenfieber oder der Umgang mit innerem Druck das konkrete Thema sind.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine Entwicklung von Auftrittssicherheit → BUSINESS 1:1.

Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → EXECUTIVE SPARRING.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Seit 1998 Unterstützung bei Lampenfieber und wichtigen Auftritten

 

Seit 1998 unterstütze ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaften auch unter Druck überzeugend zu präsentieren.

Dabei zeigt sich immer wieder:

Ein guter Auftritt braucht weniger vollständige Kontrolle.

Er braucht Orientierung.

Flexibilität.

eine klare Botschaft.

und die Fähigkeit, auch nach einer Irritation weiterzumachen.

 

 

 

Eine kleine Übung

 

Wenn du das nächste Mal Lampenfieber bemerkst, ergänze deinen Gedanken.

Zum Beispiel:

„Ich bin nervös …“

und dann:

„… und ich kann trotzdem meinen ersten Satz sprechen.“

„Mein Herz schlägt schnell …“

„… und mein nächster Gedanke bleibt derselbe.“

„Ich weiß nicht, welche Fragen kommen …“

„… und ich kann zuhören, nachdenken und antworten.“

Dieses kleine „und“ öffnet Handlungsspielraum.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Lampenfieber deine Wirkung bei wichtigen Auftritten stärker beeinträchtigt, als du möchtest, beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle
  • welche Situation bevorsteht
  • wie sich das Lampenfieber zeigt
  • was du dabei besonders befürchtest
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist

Dann lässt sich einschätzen, welche Vorbereitung und welcher Rahmen sinnvoll sind.

→ Unterstützung bei Lampenfieber anfragen

 

 

 

Fazit: Ja. Und weiter.

 

Lampenfieber darf vorhanden sein.

Du musst es weniger lieben.

Du musst es weniger bekämpfen.

Und du musst weniger darauf warten, vollkommen ruhig zu sein.

Vielleicht lautet die hilfreichere Haltung:

„Ja, ich bin gerade aufgeregt.“

„Und jetzt kümmere ich mich um das, wofür ich hier bin.“

Deine Botschaft.

Dein Gegenüber.

Deinen nächsten Gedanken.

Ja. Und weiter.

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie bändigen Sie Lampenfieber?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Was hilft bei Lampenfieber? Antworten auf 14 häufige Fragen, praktische Strategien und Unterstützung für Präsentationen, Reden und wichtige berufliche Auftritte.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 23. März 2013
Überarbeitung: 1. April 2026