Keine Ergebnisse gefunden
Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.
Von Redenschreibern lernen: Streichen fällt beim Schreiben von Reden vielen schwer. Doch genau das ist so wesentlich auf dem Weg zur überzeugenden Rede.
Kill some of your Darlings!
Wer etwas erarbeitet hat, hängt daran meist in dem Maße, in dem eigener Aufwand darin steckt. Die Bereitschaft sich dann wieder davon zu trennen sinkt zunehmend. Wer schreibt, kennt das meist recht gut. Unerfahrene Redenschreiber machen da keine Ausnahme; Streichen fällt schwer! Doch genau das ist so wesentlich auf dem Weg zur überzeugenden Rede.
Das Publikum bekommt es zu spüren. Unwichtige Redebestandteile gehen nicht einfach wie Ballaststoffe unberücksichtigt als Auflockerung durch die Verdauung, sondern schaden. Es geht Wirkung verloren. Das Publikum ist abgelenkt, wenn nicht sogar irritiert. Die Aufnahmefähigkeit hat enge Grenzen und wichtige Botschaften gehen dadurch leicht unter.
Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.
Antoine de Saint-Exupéry
Was dem Ziel und der Kernbotschaft nicht dient, fliegt raus! Selbst, wenn Sie selbst noch so begeistert von Ihren Worten sind; weg mit dem Ballast. Wenn die Formulierung so außergewöhnlich ist, machen Sie eine Notiz. Sichern Sie Worte und Formulierungen, an die Sie sich erinnern möchten, in einem eigenen Notizbuch.
Stellen Sie Wort für Wort auf den Prüfstand. Verabschieden Sie Füllwörter wie beispielsweise „hinlänglich“, „wohlgemerkt“ und „nichtsdestoweniger“.
Entknoten Sie komplizierte Passivkonstruktionen: „Der vorgesehene Produktvorstellungstermin kann leider aufgrund unvorhergesehener Lieferverzögerungen nicht eingehalten werden.“, bedeutet „Wir können den Termin leider nicht einhalten, weil …“.
Weg mit Substantiv-Feuerwerken! Sätze werden lebendiger, wenn Sie aktive Verben verwenden. Vermeiden Sie vor allem zu abstrakte Hauptwörter, nehmen Sie möglichst konkrete.
Lieber weniger Argumente und Beispiele, dafür die zugkräftigsten und für das Publikum relevantesten. Qualität geht vor Quantität.
Überschlafen Sie Ihren Redeentwurf. Mit etwas Abstand lässt sich der Wald vor lauter Bäumen besser überblicken. Und Sie erkennen leichter, was in die Rede unbedingt hineingehört und was nicht.
Lautes Vorlesen hilft dabei, die Wirkung einer Rede zu erahnen. Die Schriftsprache ist bei den meisten Menschen anders, als das gesprochene Wort. Schreiben Sie für das Reden.
Nicht jeder Text, der gut laut zu lesen ist, ist gut – aber jeder Text, der nicht gut laut zu lesen ist, ist schlecht!
Auch, wenn es für den Wald von Nachteil ist; Sie erkennen bei jeder Formatveränderung andere Aspekte leichter. Es lässt sich oft leichter mit dem Stift auf Papier kürzen.
Einige Empfehlungen für das Lektorat eigener Texte lassen sich auch für Redemanuskripte nutzen.
Beziehen Sie andere Personen ein, lassen Sie sich Feedback geben. Freuen Sie sich über Fragen, denn nun können Sie dafür sorgen, dass sie bei der Rede so nicht auftauchen. Sie brauchen Einwände nur selbst entkräften.
Lassen Sie sich bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen so unterstützen, dass Sie bei der Gelegenheit Ihren Stil pflegen und neue Werkzeuge erhalten.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 25. Januar 2017
Überarbeitung: 16. April 2019
AN: #371
K:CNB
Ü:
Wenn früher Steve Jobs und heute Tim Cook und Co. präsentieren, sieht alles ziemlich locker aus. Doch der Schein trügt; dahinter steckt immense Vorbereitung. Welcher Aufwand lohnt sich für eigene Präsentationen?
Auf dem Weg zum heutigen Firmentraining bemerke ich auf einem Plakat eine der Werbebotschaften. Es lächelt mich ein faltenloses Gesicht an, das irgendwie zu perfekt wirkt. Bei genauerem Hinsehen ist erkennbar; es handelt sich um ein frisch pubertäres Mädchen, geschminkt auf junggebliebene Dame. Etwas Photoshop war wohl auch am Werk beteiligt. Werbung für eine Faltencreme, die hält, was sie verspricht und alles ganz einfach.
Mich erinnert das an die Kluft zwischen Wahrnehmung und Realität in vielen Bereichen. Nicht alles ist, wie es auf den ersten Blick scheint und vor allem selten einfach. Nehmen wir beispielsweise die Keynotes bei Apple. Da plaudern in lockerer Kleidung Steve Jobs, Tim Cook und Co. voller Begeisterung über ihre Produkte, als wenn es ihnen gerade eingefallen wäre.
Schön wär’s. Die Wahrheit ist; es steckt gerade hinter solchen Auftritten ein unglaublicher Aufwand, der ein gewisses Budget erfordert.
Steve Jobs soll schon Ewigkeiten vorher mit der minutiösen Vorbereitung begonnen haben. Für fünfminütige Beiträge soll er hunderte von Stunden investiert haben. Und das mit einer Anzahl von Experten als Unterstützung. Für einen Teil der Proben wurden nicht nur die Veranstaltungsräume eine Weile vorher gemietet, sondern auch rund um die Uhr Sicherheitspersonal für alle Zugänge, damit nur niemand unbefugt lauschen konnte. Damit die Präsentationsfolien dazu passten, waren Grafiker im Einsatz. Hand aufs Herz; wer investiert für eine Präsentation Zeit und Geld, wie für einen Mehrfamilienhausbau?
Es ist wie mit anderen Investitionen; es ist schön, wenn am Ende mehr dabei herauskommt, als hineingesteckt wird. Und für Apple und Co. ist das auch kurz darauf am Aktienkurs erkennbar.
Welchen Aufwand Sie für Ihre Präsentationen betreiben, darf sich daran orientieren, was Sie sich davon versprechen. Und das dürfte oftmals mehr Aufwand verdienen, als in Deutschland üblicherweise investiert wird.
Der Artikel ist fertig, meine Kursteilnehmer warten. Der Workshop Rhetorik & Präsentation am Potsdamer Platz beginnt mit dieser Geschichte, gefolgt von: Mein Name ist Karsten Noack. Den größten Teil meiner Zeit feile ich mit meinen Klienten an deren Präsentationen. Dabei fließen meine Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Rhetorik ein. Es tauchen beim Training immer wieder Fragen auf, deren Beantwortung besonders hilfreich ist. Oft sind es vermeintliche Kleinigkeiten, die beachtliche Wirkung haben. Und das sowohl vor der Weltöffentlichkeit, in Zweiergesprächen und dazwischen. Los geht es!
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
%
%
%
Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n= 1194)
%
%
%
Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage www.karstennoack.de (2017 und 2018, n= 2243)
%
%
%
Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage www.karstennoack.de (2017 und 2018, n= 520)
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 16. Dezember 2017
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:
Ü:BB
Manchmal schön, manchmal langweilig, manchmal schmerzhaft: Eyecatcher sind grafische und textliche Elemente, mit denen eine Botschaft in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt werden. Was ist zu beachten?
Eyecatcher sind grafische und textliche Elemente, mit denen eine Botschaft in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt wird.
Größer, bunter, wilder: Cliparts können hilfreich sein und auch schmerzhaft. Die gute Absicht genügt leider nicht. So manche bunten Cliparts erschreckten das Publikum oder – noch häufiger – ließ es den Blick auf die Folien ab sofort vermeiden.
Billige Cliparts machen jedenfalls einen schlechten Eindruck, der dann auf den Redner abfärbt.
Auch Eyecatcher unterliegen dem Zeitgeist. Was gestern noch bestaunt wurde, kann heute schon langweilen oder sogar abstoßen. Entsprechende Empfehlungen aus Büchern und Internet sind meist schon kurze Zeit später verbrannt.
Wie so oft gilt; was nicht hilft, schadet!
Tipps für Eyecatcher
Eyecatcher spielen heute eine wesentliche Rolle in Präsentationen, da sie dazu beitragen, die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen und zu halten. Der zeitgemäße Umgang mit Eyecatchern erfordert jedoch ein strategisches und bewussteres Vorgehen, um ihre Wirkung optimal zu nutzen, ohne das Publikum zu überfordern.
Hier sind einige Aspekte und Tipps zum Umgang mit Eyecatchern in Präsentationen:
1. Relevanz und Zweckmäßigkeit
Eyecatcher sollten immer einen klaren Bezug zum Inhalt der Präsentation haben und nicht nur um ihrer selbst willen eingesetzt werden. Sie sollten die Hauptbotschaft unterstützen und verstärken.
2. Visuals und Grafiken
Hochwertige Bilder, Infografiken und Diagramme sind effektive Eyecatcher. Sie sollten visuell ansprechend und leicht verständlich sein, um komplexe Informationen auf einen Blick zu vermitteln.
3. Videos und Animationen
Kurze Videos oder animierte Elemente können dynamische Eyecatcher sein, die das Interesse wecken und wichtige Punkte veranschaulichen. Sie sollten jedoch sparsam und gezielt eingesetzt werden, um nicht abzulenken.
4. Farben und Kontraste
Der gezielte Einsatz von Farben und Kontrasten kann dazu beitragen, wichtige Informationen hervorzuheben und die visuelle Hierarchie der Präsentation zu unterstützen. Achte darauf, eine harmonische Farbpalette zu wählen, die nicht überladen wirkt.
5. Typografie
Unterschiedliche Schriftarten und -größen können als Eyecatcher dienen, um Überschriften oder Schlüsselwörter hervorzuheben. Die Typografie sollte klar und gut lesbar sein.
6. Interaktive Elemente
Interaktive Elemente wie Umfragen, Quizze oder Live-Demonstrationen können das Publikum aktiv einbeziehen und die Aufmerksamkeit steigern.
7. Humor und Überraschungseffekte
Humorvolle Elemente oder unerwartete Überraschungen können Eyecatcher sein, die die Stimmung auflockern und das Publikum fesseln. Sie sollten jedoch sorgfältig geplant und zur Thematik passend sein.
8. Storytelling
Erzähle eine fesselnde Geschichte oder benutze Anekdoten, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen. Ein gut erzählter Plot kann ein starker Eyecatcher sein.
9. Minimalismus
Ein moderner Ansatz ist auch der Einsatz von Minimalismus. Weniger überladene Folien mit klaren, fokussierten Botschaften können ebenfalls Eyecatcher sein und das Wesentliche in den Vordergrund rücken.
10. Kombination von Elementen
Die geschickte Kombination verschiedener Eyecatcher-Elemente (Bilder, Farben, Typografie) kann eine kraftvolle Präsentation erzeugen, die das Publikum sowohl visuell als auch inhaltlich anspricht.
Ein zeitgemäßer Umgang mit Eyecatchern bedeutet, sie bewusst und gezielt einzusetzen, um die Botschaft der Präsentation zu unterstützen und das Publikum zu fesseln, ohne es zu überfordern oder abzulenken. Balance und Relevanz sind hierbei entscheidend.
Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.
Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.
Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.
Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.
Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall …
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Februar 2008
Überarbeitung: 02. Januar 2026
Englische Version:
AN: #87612
K: CNB
Ü:
Was Redner von Barack Obama lernen können. Mindestens 22 Tipps, von denen jeder Redner profitiert.
Thank you, everybody!
Am 10. Januar 2017 gab Barack Obama in Chicago seine offizielle Abschiedsrede als US-Präsident. Everybody have a seat: „Es war die größte Ehre meines Lebens, Euch zu dienen“, sagte er. Und „Wir sind noch nicht dort, wo wir hinwollen.“ Sein gesamter Auftritt vermittelte, dass ihm der Moment naheging. Was bleibt; befriedigend oder unbefriedigend, gerade so geschafft oder viel mehr als gedacht?
Bejubelt von den Massen und als Vorbild für Ausstrahlung, Rhetorik und Visionen in den Himmel gehoben. Von Charisma und magnetischer Anziehungskraft wurde bei Barack Obama gesprochen. Es wohnte all dem der Zauber des Anfangs bei. Endlich ein neuer John Fitzgerald Kennedy, riefen einige Stimmen. Davon inspiriert katapultierten ihn die Massen an die Macht.
2009 gab es sogar vorab den Friedensnobelpreis. Obama war wohl selbst überrascht darüber und sagte:
Ich werde diesen Preis als einen Auftrag zum Handeln akzeptieren.
Hohe Erwartungen führen zu hoher Fallhöhe, wenn es scheitert. Und die Latte lag hoch, sehr hoch.
Wenn die Voraussetzungen stimmen, ist Charisma oft eine typische Anfangserscheinung religiöser oder politischer Persönlichkeiten, die schnell dem Alltag weicht. Was ist geblieben von der Aufbruchstimmung und der Wahrnehmung des Barack Obama? Was gibt es hier für Redner zu lernen?
Was genau ist der Grund, weshalb sich so viele Menschen mit Barack Obama identifizierten? Hier bei uns konnten wir ihn ja noch nicht einmal wählen. Und doch bewegte er so viele Menschen in aller Welt.
These: Menschen lieben es ihre Sehnsüchte auf Persönlichkeiten zu projizieren, die signalisieren, sich für sie einzusetzen.
Werfen wir die Zeitmaschine an. Mehr als 200.000 Berliner waren am 24. Juli 2008 zur Siegessäule gekommen, um Barack Obama reden zu hören. Schließlich waren damals viele Hoffnungen mit dem Präsidentschaftskandidaten der Demokraten verbunden. Entsprechend groß waren Neugier und Zuspruch. Außerdem war das Ansehen des damaligen US-Präsidenten Georg W. Bush besonders negativ in der deutschen Bevölkerung. Entsprechend groß waren die positiven Projektionen, die Erwartungen, dass mit Barack Obama vieles besser werden würde.
This city of all cities knows the dream of freedom …
The fall of the Berlin wall brought new hope.
But that very closeness has given rise to new dangers — dangers that cannot be contained within the borders of a country or by the distance of an ocean …
The greatest danger of all is to allow new walls to divide us from one another.
The walls between old allies on either side of the Atlantic cannot stand.
The walls between the countries with the most and the least cannot stand.
The walls between races and tribes, natives and immigrants, Christian and Muslim and Jew cannot stand.
These are now the walls we must tear down.
Bei seiner Rede wirkte er jung, motiviert und die Begeisterung, die von ihm ausging, war ansteckend.
Lasst uns mit einem Blick auf die Zukunft, mit Zuversicht in unseren Herzen uns an diese Geschichte erinnern, dem Schicksal antworten und die Welt erneuern.
Er verbreitete eine ansteckende Aufbruchstimmung, eine Verheißung! So dauerte es nicht lange, bis zahlreiche Autoren ihn als rhetorisches Vorbild bezeichneten und in ihren Büchern vermarkteten. Das Podest, auf das er gehoben wurde, war sehr hoch.
Es sind nun ein paar Jahre ins Land gegangen. Zeit für einen rhetorischen und praktischen Rückblick.
Obama und seine Redenschreiber haben seit seiner ersten Präsidentschaftskampagne einige zentrale und ausgefallene rhetorische Instrumente wieder und wieder erfolgreich eingesetzt. Jenseits der Politik, was ist geblieben von der Begeisterung, was lässt sich vom Redner Barack Obama tatsächlich lernen?
Ich liebe Politiker auf Wahlplakaten. Sie sind tragbar, geräuschlos und einfach zu entfernen.
Loriot
Was für eine Ausstrahlung vermittelt Obama? Auch hier kommt es darauf an, wer gefragt wird.
Seine Unterstützer haben ihn an die Macht gebracht, viel Hoffnung, mit ihm verbunden. Erwartungen sind ein zweischneidiges Schwert; Projektionen und übersteigerte Erwartungen an Veränderungen lassen sich nicht durch eine Person realisieren, nicht jede Versprechung erfüllen. Für seine Anhänger verkörperte Barack Obama Lebensfreude, weshalb sie mit ihm eine Zukunft sahen. So hilfreich das bei der Wahl war; wer derartig auf ein Podest gehoben wird, hat wenig Spielraum nach oben. Es ist dann eher eine besonders große Fallhöhe. Und die macht die Ankunft im Alltag härter.
So hat es auch nicht lange gedauert und die jugendliche Art war mit der Zeit im Amt seltener zu sehen. Es hat Spuren hinterlassen. Die Faszination, die von ihm ausging, hat sich relativiert.
Die Zukunft, die wir wollen – Möglichkeiten und Sicherheiten für unsere Familien; ein gestiegener Lebensstandard und ein nachhaltiger, friedlicher Planet – all das liegt in unserer Reichweite. Aber das wird nur passieren, wenn wir zusammenarbeiten. … Das wird nur passieren, wenn wir unsere Politik in den Griff bekommen. Eine bessere Politik muss nicht heißen, dass wir uns in allem einig sind. Es ist ein großes Land mit unterschiedlichen Regionen, Ansichten und Interessen. Das ist auch eine unserer Stärken.
Redner wachsen mit ihren Herausforderungen. Wer sich als Redner der Öffentlichkeit stellt, sollte mit Recht davon überzeugt sein, dass es dafür eine Berufung gibt. Diese Überzeugung haben nur wenige, aber alle, die herausragend sind. Die persönliche Haltung entscheidet mehr als alles andere über den Redeerfolg. Und er wirkte meist, als hätte er sichtlich Spaß auf seiner Mission. Er verzichtete oft auf ein Pokerface, sondern hatte den Mut zu lächeln und Humor an den Tag zu legen. Seine Begeisterung steckte viele an. Die Revolution ist machbar, Herr Nachbar.
Die Welt hat sich verändert. Und deshalb müssen auch wir uns ändern.
Obama hat die Körpersprache eines Siegers. Sein Körper strahlt Kraft, Elan und Vitalität aus. Er gestikuliert viel, doch es wirkt nicht hektisch, sondern er überträgt eine unglaubliche Ruhe auf seine Zuhörer. Diese Ruhe unterstreicht er durch große Gesten, einen sicheren Augenkontakt und dynamischen, entschlossenen Gang. All das sagt, ich kenne meinen Weg. Und das auch, obwohl ihm häufiger die Last des Amtes anzusehen ist.
Wenn Brandt, Wehner oder Geisler ans Pult getreten sind, da hab‘ ich mein Essen stehen lassen. Wenn sonst jemand ans Pult tritt, koch ich mir was.
Dieter Hildebrandt
Was uns emotional nicht berührt, wird uns nie erreichen. Emotionen verankern Botschaften tiefer. Erst was uns emotional bewegt, erlangt unsere Aufmerksamkeit.
Vor allem die Tatsache, dass Obama immer wieder Gefühle zeigt und eigene Überzeugungen zum Vorschein kommen lässt, verstärkt seine Wirkung als integre Person, die in gewisser Weise über den Dingen steht.
Die beiden zentralen Motive bei Obama waren Hoffnung und Veränderung. Das packte er in den Slogan Yes, we can! Es dauerte nicht lange, bis er sich einprägte. Bei John Fitzgerald Kennedys Rede, 1963 vor dem Schöneberger Rathaus, ist, im Gegensatz zum Rest der Rede, noch immer „Ich bin ein Berliner!“ im Gedächtnis geblieben.
Da die wenigsten Redner hierzulande mit einem ähnlichen Budget gesegnet sein dürften, gilt es die Idee für sich anzupassen; packen Sie die emotionale Kernbotschaft Ihrer Rede in wenige Worte und wiederholen Sie diese an geeigneten Stellen. Angela Merkel hat es mit der Google-Übersetzung versucht, aber ihr „Wir können das!“ erntete wenig Begeisterung. Etwas mehr Gedanken dürfen Sie sich ruhig machen.
Jawohl, wir können!
Reden, die Obama hält, sind darauf ausgerichtet, die große Masse zu begeistern. Sie sind einfach gestrickt, weil sie mit ihrer Kernbotschaft im Kopf hängen bleiben sollen. Es gibt keine komplizierte Argumentation, bei der der Kopf raucht.
Obamas Beiträge sind strukturiert und durch eine klare Reihenfolge sind seine Gedanken gut nachvollziehbar.
Wahlen allein machen noch keine Demokratie.
Viele seiner Sätze sind kurz und verständlich, ohne dabei zu schlicht zu wirken. Die Wortwahl klingt selbst bei der Verwendung von Telepromptern oder Manuskriptreden natürlich. Dadurch wirkt er sehr dynamisch. Seine Redenschreiber folgen dem Grundsatz; schreiben fürs Reden, nah an der Umgangssprache, um so ein möglichst breites Publikum anzusprechen.
Wer am meisten Macht hat, muss am demütigsten sein.
Für einen US-Präsidenten war Barack Obama durchaus zurückhaltend. Bei Staatsbesuchen machte er es zwar seinen früheren Kollegen oft gleich, aber er hielt sich auch mitunter zurück. Wobei auch das relativ ist, schließlich erwarten viele seiner Landsleute, dass er eine Supermacht repräsentiert. Da fällt die Körpersprache von Hause aus oft etwas kerniger aus.
Sehr oft würdigte er gleich am Anfang andere Personen und signalisiert damit eigene Bescheidenheit und Anerkennung für die Beiträge anderer. Das kommt gut an.
Spannende Geschichten werden gerne gehört und die erzählte er. In seinen Geschichten finden sich die Argumente seiner Gegenspieler wieder, die er bei dieser Gelegenheit gleich entkräftet.
There’s not a liberal America and a conservative America. There’s the United States of America. There’s not a black America and white America and Latino America and Asian America; there’s the United States of America.
Obama bewegt sein Publikum, indem er es direkt anspricht und aus dessen Sicht heraus argumentiert. Auf diese Weise steigert er die Bereitschaft des Publikums zum Zuhören, Mitdenken und Mitfühlen. Er macht sich so zum Anwalt der Zuhörer. Dabei schließt er alle Zuhörer in seine Rede ein, indem er fast immer in der Wir-Form spricht, beziehungsweise das Publikum direkt anspricht.
Wir lassen uns die falsche Wahl zwischen Sicherheit und unseren Idealen nicht aufzwingen.
Wir sind eine Nation, wir sind ein Volk, und unsere Zeit für Veränderungen ist gekommen.
Ich spreche heute Abend nicht als Präsidentschaftskandidat zu Ihnen, sondern als Bürger – als stolzer Bürger der USA, und als Weltbürger.
Gemeinsamkeiten herauszustellen, ist sehr wirksam, um eine tragfähige Basis für eigene Anliegen zu schaffen. Er betont deswegen gemeinsame Erfahrungen, Werte, Ziele, Wurzeln und Verantwortung,
Mahatma Gandhi meinte; „Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt“. Doch Obama zeigt sich trotzdem geschichtsbewusst, um dann an ein aktuelles Thema anzuknüpfen. Das vermittelt Sicherheit durch Kontinuität und dass es gründliche logische Überlegungen gibt.
Steter Tropfen höhlt den Stein. Mit rhetorischen Wiederholungen bringt Obama Rhythmus in die Rede und verstärkt die Aussage. Überhaupt befinden sich in seinen Reden viele rhetorische Wirkfiguren. Seine Redenschreiber haben ihr Handwerk gelernt.
Manche sagen, ich bin zu arrogant. Ich habe ein großartiges Mittel dagegen gefunden: Meine Umfragewerte.
Er liefert eine angemessene Prise Humor. Der Musik-Sender MTV (ja, ich wusste auch nicht, dass es den noch irgendwo gibt!) hat Barack Obama im vergangenen Jahr zum coolsten Präsidenten gekürt, der sich immer wieder mal Gags, witzige Sprüche und ungewöhnliche Aktionen erlaubt – zur großen Freude der politikverdrossenen Jugend.
Diese Stadt (Berlin) kennt den Traum von Freiheit.
Obama bevorzugt eine bildhafte Sprache, mit Bildern emotionalisiert er und die Botschaften bleiben länger in der Erinnerung.
Anstatt nur im Problemzustand zu baden, vermittelt Obama Hoffnung.
Lasst uns wenigstens den Weltuntergang verhindern.
Es ist fünf vor zwölf und wir haben nicht mehr viel Zeit.
Kleingeist hat uns in die gegenwärtige Lage geführt.
Dies ist nicht der Beginn vom Ende der Krise, sondern das Ende vom Beginn.
Zu den wenigen Dingen, die ich in meiner Präsidentschaft bedaure, gehört, dass Verbitterung und Verdächtigungen zwischen den Parteien schlimmer geworden sind und nicht besser. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Präsidenten mit der Begabung von Lincoln oder Roosevelt die Kluft besser überwunden hätten. Und ich garantiere, dass ich weiterhin versuchen werde, besser zu sein, so lange ich dieses Amt habe. Aber das kann nicht meine Aufgabe – oder jedes Präsidenten – allein sein.
Obama präsentierte sich menschlich und durchaus auch verletzlich. Wer bereit ist, die eigenen Schwächen einzugestehen, beweist die Fähigkeit zur realistischen Einschätzung und den Respekt für die Erfahrungen der Zuhörer.
Egal wie hoch unser Arbeitspensum und wie wichtig unsere Titel sind – keiner von uns ist perfekt und es hilft uns, wenn wir auf den Schöpfer hören.
Obama redet nicht ins Blaue hinein. Er hält seine Reden für Zielgruppen, über die er sich vorher Gedanken macht. Sie müssen dabei nicht dem direkten Publikum entsprechen. Deren Sprache und sonstigen Eigenarten berücksichtigt er und richtet seinen gesamten Auftritt darauf aus.
Obamas tiefe Stimme weckt Vertrauen. Schon mit seiner Stimme demonstriert er Selbstsicherheit und er überträgt diese Sicherheit auf sein Publikum. Er spricht langsam, betont, kann mit Stille umgehen und setzt bedeutungsschwangere Pausen wirkungsvoll ein. Wie auch immer wir es nennen, er betont einzelne Worte, wie es in der hypnotischen Rhetorik gelehrt wird. Bei wichtigen Passagen wird er lauter, baut Spannung auf wie im Konzert bei einem Crescendo. Das nimmt das Publikum mit, erzeugt einen dramatischen Moment.
Das Thema Authentizität von Rednern erhitzt die Gemüter der Rhetorikexperten, weil sie unterschiedliche Definitionen zugrunde legen. Sie sind sich jedoch einig darüber, dass alles, das an eine Maske erinnert, schadet. Barack Obama wirkt jedenfalls so, als wenn er meint, was er sagt. Das macht die Identifikation leichter und fördert die Glaubwürdigkeit.
Obama zitiert in seinen Reden Aussagen anderer Menschen. Besonders gut gelingt ihm das, wenn er Äußerungen berühmter Amerikaner, Lebensgeschichten und Anekdoten mit den alltäglichen Erlebnissen der US-Bürger verknüpft. Dadurch erhöht es seine Glaubwürdigkeit und es lässt ihn dabei auch noch auf sympathische Weise bescheiden wirken.
Viele Redner packen allen Aufwand in den Inhalt der Rede und am Ende geht ihnen die Luft aus. Obama denkt bei seinen Reden daran, sie mit Handlungsaufforderung abzuschließen. Wer sät, sollte auch ernten.
Jetzt ist der Moment, an dem wir gemeinsam diesen Planeten retten müssen.
Über sein politisches Erbe mögen andere diskutieren. Politik ist die Kunst des Möglichen, meinte Otto von Bismarck. So oder so: Aus meiner Sicht haben Barack Obama und seine Redenschreiber ihren guten Ruf durchaus verdient. Von seinen Auftritten lässt sich für Redner eine Menge lernen. Den rednerischen Erfolg auf seine Berater zu schieben ist nicht ganz fair, da viele andere Politiker in aller Welt trotz Berater meist nur durchschnittliche und noch häufiger schauerliche Reden liefern. Gerade Politiker sind oft beratungsresistent. Auch beim Reden gilt; Talent hilft!
By, bye Mister President!
Für diejenigen, die nicht live dabei waren (externe Links). Nehmen Sie Platz:
Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.
Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.
Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.
Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.
Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall …
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Von Apple-Keynotes, Steve Jobs, Tim Cook und Co. lernen. Präsentationstipps, die es für Redner und Unternehmen von Apple zu lernen gibt, auch ohne riesiges Budget.
Eine hervorragende Rede liegt da vor mir, genauer; ein Redemanuskript. Sie ist dieses Mal nicht aus meiner Feder. Sie ist hervorragend aufgebaut, humorvoll, geistreich. Sie passt zum Auftraggeber und dem Ziel, das er mit ihr verfolgt. Sie ist einfach gut! Also im Grunde ideale Voraussetzungen für einen Erfolg doch leider waren am Ende die Cupcakes der Höhepunkt!
Schnell eine Geschichte erzählen? So geht Storytelling mit der Drei-Akte-Struktur. Dieser Artikel stellt den bewährten Aufbau für Geschichten vor.
Weshalb flüchten so viele Redner vom Veranstaltungsort? Viel besser ist es die Verbindung zum Publikum nach dem Redebeitrag beizubehalten. Es ist die Gelegenheit die Beziehung zum Publikum zu vertiefen. Sie haben die Grundlage für weitere Gespräche mit den Teilnehmende geschaffen. Jetzt ist Zeit für den Austausch, für Diskussionen, für Gespräche.
Was tun, wenn der Interviewer unangenehme Fragen stellt, auf die Sie unvorbereitet sind? Das kann haarig werden. Vorsicht Falle: Tipps für deine Interviews.
Schade, viele Redner sind so vom eigenen Standpunkt derartig eingenommen, dass der Erkundung anderer Sichtweisen keine Aufmerksamkeit gewidmet wird. Besser: Erkunden Sie von sich aus die Argumente von Gegenspielern, lernen Sie dazu und optimieren Sie Ihre Argumente.
Sie wollen überzeugen? Dann sprechen Sie selbst clever kritische Punkte Ihrer Argumentation an. Einwandvorwegnahme stützt die eigene Position.
Was Sie bei Teilnehmerskripten bei Präsentationen beachten sollten. Anforderungen an Handouts, Teilnehmerskripte, Begleitmaterialien bei Präsentationen.
Was sind Bodenanker und wozu sind sie gut? Deshalb sollte sie jeder gute Redner kennen und einsetzen.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2017
Überarbeitung: 17. März 2019
AN: #43338
Am 9. Januar 2007 präsentierte Steve Jobs im Moscone Center von San Francisco für Apple das erste iPhone. Die Keynote war ein Meilenstein, auch für Präsentationen. Was gibt es zu lernen?
Heute wird Apple das Telefon neu erfinden und wir nennen es iPhone.
Steve Jobs
Vor zehn Jahren, am 9. Januar 2007 präsentierte Steve Jobs im Moscone Center von San Francisco für Apple das erste iPhone. Ein Gerät, mit dem telefoniert und Musik gehört, fotografiert und im Internet gesurft wird. Für manche Menschen war das revolutionär, und für andere schon damals kalter Kaffee. So richtig neu war das zumindest technisch nicht wirklich. „Voraussagen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“, meinte Niels Bohr unabhängig vom iPhone. Ich war auch nicht sehr enthusiastisch. Was sehr viele unterschätzt haben; das Marketing von Apple machte den wesentlichsten Unterschied.
Das iPhone ist, als ob man sein Leben in der Tasche hat.
Steve Jobs
Ein Leben ohne Smartphone ist heute für viele fast undenkbar. Mittlerweile haben wir uns weitgehend an den Assistenten in der Hand gewöhnt und Datenschutzbedenken schwellen nur noch vereinzelt auf.
Die damalige Vorstellung hat auch hinsichtlich der Präsentation noch immer in einiger Hinsicht Vorbildcharakter. Alles sah so schön locker aus. Doch das war es bei weitem nicht. Die umfangreichen Vorbereitungen der Keynote waren streng geheim. Um zu proben und hinter den Kulissen sämtliche Technik unterzubringen, wurde schon über eine Woche vorher das Moscone Center gemietet. Damit nur nichts nach draußen dringt, wurde alles rund um die Uhr bewacht. Zugang hatten nur Personen, die auf einer von Steve Jobs abgesegneten Zugangsliste standen und einen entsprechenden Ausweis vorweisen konnten.
The New York Times Magazine schreibt genauer, was dort damals vor sich ging. Der englischsprachige Artikel And Then Steve Said, ‘Let There Be an iPhone’ (externer Link) gibt Einblicke.
Die komplette Präsentation des iPhone 2007 finden Sie hier (externer Link zu YouTube):
Auch, wenn noch immer viele Redner und Entscheider Präsentationen als Mittel des Marketings unterschätzen, hat diese Keynote die Latte deutlich höher gelegt. Einblicke finden Sie im Artikel 11 Dinge, die es für Redner von Apple zu lernen gibt.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #328
K: CNB
Ü:
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #43311
K:
Ü:
Eine Rede ist das beste Mittel, um eine große Gruppe zu motivieren.
Lee Iacocca
Soweit so richtig. Reden haben großes Potenzial. Und Sie sind gerade zum Jahreswechsel an vielen Orten zu hören: Jahresauftaktveranstaltungs- und Neujahrsreden,…
Nicht nur die Politiker holen jetzt ihre Lesebrillen heraus. Auch in Unternehmen gehört das dazu wie Dinner vor One zum Silvesterfernsehprogramm.
Führungskräfte treten mit Manuskript bewaffnet vor ihr Publikum beziehungsweise vorzugsweise hinter das schützende Rednerpult. Mit dem abwechselnden Blick über die Brille und dann wieder auf den ausformulierten Text wirkt es, wie eine Predigt von der Kanzel. Ja, auch das mit dem Vorlesen ist nicht so einfach. Und so schaltet das Publikum nach kurzer Zeit auf Durchzug. Falls es anschließend noch einen Umtrunk oder Häppchen gibt, flüchten sich vielen mit den Gedanken tröstend dorthin. Das leiden muss doch irgendwann ein Ende haben.
Wer zuhört, der bemerkt oft vor allem die vielen Worthülsen. Monoton vorgelesen erzeugt das eine benebelnde Trance, wie nach dem zweiten Glas Glühwein. Schade, die Gelegenheit hätte ja auch genutzt werden können, um die Anwesenden für sich und die anstehenden Aufgaben zu gewinnen. Solche Auftritte fördern leider höchstens Gleichgültigkeit und Antipathie.
Wer sich nicht die Zeit nimmt, um solche Gelegenheiten mit Leben zu füllen, sagt dabei vieles über die Einstellung zum Publikum. Wenn das Publikum dem Redner nicht einmal eine frische Rede wert ist und es stattdessen einen lauwarmen Aufguss erhält.
Diese Botschaft richtet Schaden an, die Beziehung leidet. Es ist nicht sehr schmeichelhaft, mitzubekommen, so behandelt zu werden. Wertschätzung sieht anders aus!
Wer selbst nicht begeistert ist, wird schwerlich andere Menschen begeistern. Es fehlt dann bedauerlicherweise die Glaubwürdigkeit. Ohne Begeisterung bleibt Führungskräften in der heutigen Zeit auf Dauer nicht mehr viel Spielraum. Ohne Emotionen kann man Dunkelheit nicht in Licht und Apathie nicht in Bewegung verwandeln, meinte Carl Gustav Jung.
Lust verkürzt den Weg.
William Shakespeare
Mit Zahlen, Daten und Fakten allein ist das Publikum nicht zu erreichen. Solche Informationen werden bei Redegelegenheiten in unserer Kultur gerne überschätzt. Was zählt, ist die persönliche Bedeutung für das Publikum. Es sind die Emotionen, die tiefere Wirkung haben. Niemand tut etwas ohne Motivation.
Welche Themen bewegt das Publikum, auf welcher Ebene der Maslowschen Pyramide bieten sich Ansatzpunkte an?
Nein, ich bin auch kein Freund von aufgeblasenen Motivationsreden, deren Wirkung am Tag darauf verpufft. Nach vielen überzogenen Motivationsreden sind Mitarbeiter wie Löwen. Erst brüllen sie ganz furchtbar und dann legen sie sich wieder hin. Eine ehrliche, tief bewegende Rede bleibt länger im Gedächtnis, wirkt länger.
Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie du und dein Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?
Wie überzeugend präsentierst du dich und deine Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut bist du in den 118+ wichtigsten Präsentationstechniken? Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass dir von mir ein Feedback geben, das dich weiterbringt. Du erhältst grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Mache einen Probelauf und du erfährst vorher, was dir hilft und nicht hinterher. Auch wenn du nur eine Stunde investieren willst, lohnt es sich.
Bist du interessiert? Dann findest du hier Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.
Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.
Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.
Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.
Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall …
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Wie übertrieben ist dieser Artikel? Hoffentlich meinen Sie, ich hätte schamlos übertrieben. Dann haben Sie Glück oder ein gutes Händchen bei der Auswahl der Reden an denen Sie teilnehmen.
Leider bestätigen viele Rückmeldungen, dass die Realität oft nicht mit Ironie und Satire mithalten kann. Gute Beispiele sind selten. Wie steht es mit den Reden, die Sie zum Jahresanfang erleben? Sind sie motivierend oder demotivierend?
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2008
Überarbeitung: 02. Januar 2026
Englische Version:
AN: #2348
K: CNB
Ü:
Was ist ein Bonmot?
Ein Bonmot ist ein treffender, geistreich-witziger Ausdruck. Humor ist einfach eine komische Art, ernst zu sein, meinte Peter Ustinov. Wobei irgendwer mal gesagt hat; Karriere macht man durch Bonmots, die man unterlässt.
Ein Bonmot ist eine geistreiche oder witzige Bemerkung oder Aussage, die besonders geschickt oder originell formuliert ist. Es ist ein französisches Wort, das sich aus den Worten „bon“ (gut) und „mot“ (Wort) zusammensetzt und im Deutschen als „gutes Wort“ oder „Schlagwort“ übersetzt werden kann.
Bonmots werden häufig in Reden, Präsentationen oder Gesprächen verwendet, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu fesseln oder um eine bestimmte Idee oder Meinung zu verdeutlichen. Sie können auch dazu beitragen, dass sich das Publikum an bestimmte Informationen erinnert oder sich über eine bestimmte Sache Gedanken macht.
Ein Bonmot sollte gut durchdacht und geschickt formuliert sein, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Es kann auch dazu beitragen, dass sich das Publikum an die Rede oder Präsentation erinnert und sie länger im Gedächtnis behält.
Ein Bonmot kann dazu beitragen, dass sich das Publikum an eine Rede oder Präsentation erinnert und sie länger im Gedächtnis behält, aber es gibt auch einige Gefahren, die bei der Verwendung von Bonmots zu beachten sind:
Es ist wichtig, bei der Verwendung von Bonmots sorgfältig zu überlegen, ob sie in der gegebenen Situation angemessen sind und ob sie dazu beitragen, dass sich das Publikum an die Rede oder Präsentation erinnert und sie länger im Gedächtnis behält. Wenn sie sorgfältig ausgewählt und gut integriert werden, können Bonmots eine wirkungsvolle Möglichkeit sein, das Publikum zu unterhalten und die Aufmerksamkeit zu fesseln, aber es ist wichtig, sie sorgfältig einzusetzen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Beispiele für Bonmots sind:
Bonmots, also schlagfertige und geistreiche Bemerkungen oder Aphorismen, haben durchaus noch ihren Platz in der zeitgenössischen Kommunikation, insbesondere wenn sie geschickt und passend eingesetzt werden. Während sie in ihrer klassischen Form vielleicht weniger verbreitet sind, gibt es moderne Äquivalente und Anwendungen, die ihre Funktion erfüllen.
Hier sind einige Beispiele:
1. Social Media Posts
Kurze, prägnante Aussagen oder Zitate, die auf Plattformen wie Twitter, Instagram oder LinkedIn geteilt werden, können als zeitgemäße Form von Bonmots betrachtet werden. Diese Beiträge sind oft darauf ausgelegt, Aufmerksamkeit zu erregen und geteilt zu werden.
2. Memes
Memes kombinieren humorvolle oder nachdenkliche Aussagen mit Bildern und sind eine moderne Art, Bonmots in einer visuell orientierten Kultur zu verbreiten.
3. TED Talks und Zitate
Redner in TED Talks und anderen inspirierenden Vorträgen verwenden oft Bonmots, um ihre Botschaften prägnant und einprägsam zu vermitteln.
4. Stand-up Comedy
Comedians nutzen oft Bonmots und schlagfertige Bemerkungen, um ihr Publikum zum Lachen zu bringen und gleichzeitig tiefere Einsichten zu vermitteln.
5. Marketing und Werbung
Werbeslogans und Marketingbotschaften verwenden häufig Elemente von Bonmots, um Markenbotschaften kurz und einprägsam zu kommunizieren.
6. Alltagskommunikation
Auch im täglichen Gespräch oder in beruflichen Präsentationen können Bonmots verwendet werden, um komplexe Ideen auf den Punkt zu bringen oder eine lockere Atmosphäre zu schaffen.
Fazit
Bonmots sind keineswegs „out“, sondern haben sich vielmehr an die Kommunikationsgewohnheiten und Medien der heutigen Zeit angepasst. Ihre Fähigkeit, in wenigen Worten eine prägnante Botschaft zu vermitteln, macht sie nach wie vor relevant und wirkungsvoll. Wichtig ist, dass sie authentisch und passend zur Situation eingesetzt werden, um nicht als gekünstelt oder unangebracht zu wirken.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:
Ü:
Entscheidungsstrategien helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Welche Entscheidungsstrategien fördern unter welchen Umständen gute Entscheidungen?
Dieser Beitrag zeigt dir, wie du mit den richtigen Strategien Entscheidungen klarer, sicherer und effizienter treffen kannst. Du lernst, unterschiedliche Ansätze zu nutzen und die beste Strategie für jede Situation zu finden.
Unzählige Entscheidungen wollen getroffen werden, nur wie?
Täglich treffen wir unzählige Entscheidungen, mal bewusster und mal unbewusster. Erfahrungen und Intuition spielen dabei ebenso eine gewichtige Rolle, wie Werte und Überzeugungen. Was geschieht bei Nichtvulkaniern mit all den Elementen, die für Entscheidungen zur Verfügung stehen? Mit welchen Strategien und nach welchen Regeln geht es ans Werk?
Entscheidungsstrategien sind intern ablaufende Prozesse, die zu Handlungen führen. Menschen haben unterschiedliche Entscheidungsstrategien. Ich, Sie, all die anderen; jeder hat sein eigenes Regelwerk. Wir benötigen die Entscheidungsstrategien, um vor allem in komplexen Situationen eine Wahl zu treffen. Je nach Entscheidungssituation laufen dabei unterschiedliche und unterschiedlich aufwendige Entscheidungsprozesse der Informationsverarbeitung und Informationsbewertung ab. Es genügt bei einfachen Entscheidungen wenige Merkmale und Ausprägungen der Optionen heranzuziehen. Bei komplexeren müssen die Prioritäten der einzelnen Kriterien berücksichtigt werden.
Wirksame Entscheidungsstrategien in Anlehnung an das NLP orientieren sich am T.O.T.E.-Modell. Sie beziehen die wichtigsten Repräsentationsebenen – visuell, auditiv und kinästhetisch – ein und setzen mehr als eine Entscheidungsmöglichkeit (Wahlfreiheit) voraus.
Die weitgehend unbewussten Schritte der individuellen Entscheidungsstrategien können ergründet werden, um die Entscheidungsfähigkeit und Veränderungen zu fördern. Das hilft uns selbst bessere Entscheidungen zu treffen. Außerdem können wir andere so besser bei Entscheidungen unterstützen. Kennen wir deren Entscheidungsstrategien, können wir Angebote in der für Empfänger wirkungsvollsten Form präsentieren.
Entscheidungsstrategien, Entscheidungsmodelle, Entscheidungsregeln.
Es gibt verschiedene Entscheidungsstrategien, die man anwenden kann, um Entscheidungen zu treffen. Hier sind einige Beispiele:
Diese Strategie basiert auf dem Bauchgefühl und der Intuition und ist besonders dann sinnvoll, wenn es darum geht, schnell zu handeln oder wenn man sich in einer vertrauten Situation befindet.
Diese Strategie basiert auf logischen Überlegungen und Fakten und ist besonders dann sinnvoll, wenn es um komplexe oder wichtige Entscheidungen geht.
Diese Strategie basiert auf den Gefühlen und Wünschen einer Person und ist besonders dann sinnvoll, wenn es um persönliche oder emotionale Entscheidungen geht.
Diese Strategie kombiniert Elemente der anderen Strategien und ist besonders dann sinnvoll, wenn es um komplexe Entscheidungen geht, die sowohl logische als auch emotionale Aspekte beinhalten.
Es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Entscheidungsstrategie, sondern die richtige Strategie hängt von der Situation und den persönlichen Vorlieben einer Person ab. Es ist wichtig, dass man sich bewusst macht, welche Strategie angewendet wird und sich darüber im Klaren zu sein welche Vor- und Nachteile sie hat.
Andauernd gilt es Entscheidungen zu treffen – große und kleine. Manche sind einfach, manche sind schwierig. Viele dieser Entscheidungen treffen wir ohne groß darüber nachdenken zu müssen oder vollkommen unbewusst, also automatisch. Doch hin und wieder kommt der Punkt, an dem wir einer Entscheidung begegnen, bei der wir innehalten, nicht mehr weiter wissen, nicht mehr klar sehen. Oft sind dies Entscheidungen von hoher Tragweite, die außerdem auch noch die Eigenschaft besitzen wichtige Lebensaspekte infrage zu stellen, die bis dahin als gegeben oder nicht veränderbar angesehen wurden. So etwas kann durchaus Druck erzeugen und sogar zur Erstarrung führen, so dass kreative und konstruktive Wege unberücksichtigt bleiben.
Wer klar sieht, kann besser entscheiden und zielgerichtet handeln. Damit das gelingt, gilt es dafür zu sorgen die Optionen zu erkennen und gegebenenfalls zu erweitern, Prioritäten zu klären. Entscheidungscoaching hilft dabei den Wald vor lauter Bäumen zu überblicken und den geeigneten Fokus zu finden. Die besten Entscheidungs- und Kreativtechniken und Methoden zur Entscheidungsfindung lassen sich in einem guten mentalen Zustand am wirkungsvollsten einsetzen.
Um dir die Entscheidung leichter zu machen, dich von mir unterstützen zu lassen, setze ich auf Transparenz. Du findest auf diesen Seiten unter anderem die Informationen zu mir (Karsten Noack) und den Honoraren.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Fast jede erfolgreiche Führungspersönlichkeit hatte einen Mentor. Was ist zu beachten, was macht einen guten Mentor aus?
Einen Burnout zu haben gilt als Beweis Einsatz gezeigt zu haben. In Wahrheit ist ein Burnout ein Hinweis darauf, dass es höchste Zeit ist etwas zu verändern.
Von wegen, mehr Optionen erleichtern die Wahl.
Lockende Ziele machen uns Mut, motivieren und verbinden uns. Ohne Visionen fehlt das Wozu, der Sinn. Haben Sie den Mut für Visionen.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #43316
K:CNC
Ü:
Was hat es mit der Einstreu-Technik auf und dessen Wirkung auf die Kommunikation auf sich?
Für die indirekte Kommunikation können Einstreuungen verwendet werden. Es handelt sich um direkte Suggestionen, die bewusst kaum wahrgenommen und daher unterschwellig wirksam werden sollen. Die damit verbundenen Abweichungen von der üblichen Sprache sind dem Klienten in Trance nicht oder nur unwesentlich bewusst. Die relevanten Suggestionen werden dabei durch nonverbale Hinweise verstärkt. Das geschieht beispielsweise durch die Veränderung der Stimmlage, indem in eine andere Richtung gesprochen oder die Lautstärke verändert wird.
Mitunter ist es besser, Angebote nicht transparent, für das Bewusste direkt wahrnehmbar zu machen, sondern sie indirekt an das Unbewusste zu richten. In mehr als zwei Jahrzehnten bestätigte sich die Wirkung in unzähligen Coachings, Therapie und auch anderswo. Wichtig: Es geht dabei darum, Angeboten eine Chance zu geben. Es ist keine Gehirnwäsche, sondern es geht um Anregungen auf tiefen Ebenen. Um die Einstreu-Technik einsetzen zu dürfen, ist Rapport und eine Einladung erforderlich, an Veränderungsprozessen teilzunehmen. Wer solche Techniken zu einseitig manipulativen Zwecken einsetzt, belastet die Beziehung.
In der Kommunikation beziehen sich Einstreutechniken auf bewusste Methoden und Strategien, die eingesetzt werden, um die Wirkung einer Rede oder Präsentation zu verstärken und das Publikum zu fesseln. Diese Techniken dienen dazu, die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu gewinnen, wichtige Botschaften zu betonen und die Interaktion zu fördern. Hier sind einige gängige Einstreutechniken:
1. Rhetorische Fragen
Stelle Fragen, die das Publikum zum Nachdenken anregen, ohne eine unmittelbare Antwort zu erwarten. Beispiel: „Hast du dich jemals gefragt, warum…?“
2. Anekdoten und Geschichten
Erzähle kurze, relevante Geschichten oder Anekdoten, um deine Botschaft lebendiger und einprägsamer zu gestalten.
3. Humor
Nutze humorvolle Bemerkungen oder Witze, um das Eis zu brechen und eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. Wichtig ist, dass der Humor passend und respektvoll ist.
4. Vergleiche und Metaphern
Verwende Vergleiche oder Metaphern, um komplexe Ideen verständlicher zu machen.
Beispiel: „Das Projekt ist wie ein Marathon, kein Sprint.“
5. Zitate und Sprichwörter
Integriere bekannte Zitate oder Sprichwörter, um deine Aussagen zu unterstützen und Glaubwürdigkeit zu verleihen.
6. Wiederholungen
Wiederhole wichtige Punkte oder Schlüsselbegriffe, um sie im Gedächtnis des Publikums zu verankern.
7. Gesten und Körpersprache
Nutze bewusste Gesten und eine offene Körpersprache, um deine Aussagen zu unterstreichen und das Publikum zu involvieren.
8. Pausen und Betonungen
Setze Pausen gezielt ein, um wichtigen Aussagen mehr Gewicht zu verleihen. Betone Schlüsselwörter oder -sätze, um die Aufmerksamkeit zu lenken.
9. Direkte Ansprache
Sprich das Publikum direkt an, um eine persönliche Verbindung herzustellen. Beispiel: „Stell dir vor, du bist in dieser Situation…“
10. Visualisierungen und Requisiten
Nutze visuelle Hilfsmittel oder Requisiten, um deine Botschaften zu verdeutlichen und die Aufmerksamkeit zu steigern.
Durch den gezielten Einsatz dieser Einstreutechniken kannst du deine Kommunikation lebendiger und überzeugender gestalten und eine stärkere Verbindung zu deinem Publikum aufbauen.
Ein erheblicher Teil von Konflikten resultiert daraus, dass den Beteiligten zu wenig über alle anderen bekannt ist, daher zu wenig Verständnis aufbringen kann für die Gründe, aus denen die jeweils anderen in einer ganz bestimmten Weise verhalten. Daraus kann unter Umständen sogar die Überzeugung entwickelt werden, andere Bereiche handelten aus Absicht in einer für sie schädlichen Weise.
Besonders deutlich wird das in Unternehmen und Organisationen, bei denen die Bereiche sich voneinander abgrenzen.
All das führt häufig zu einer Form des Konkurrenzdenkens, bei dem die Abwehr vermeintlicher Intrigen die Wahrnehmung dominiert.
Wie Sie mit einem Cliffhanger die Aufmerksamkeit des Publikums steigern.
Erkennen Sie, ob es sich um Einwand, Vorwand oder einen Angriff handelt, denn sie erfordern unterschiedliche Reaktionen.
Als B-Movies werden zweitklassige Filme bezeichnet, die mit geringem Budget und niedrigem künstlerischen Anspruch produziert werden. Leider trifft das Prinzip auch auf viele Präsentationen zu, wenn zu wenig Zeit in Nachdenken und Vorbereitung investiert wird. B-Präsentationen wirken einfach lieblos, trashig wie B-Movies, doch ohne Kultpotential.
Disambiguierung bedeutet soviel wie Vereindeutigung, die Auflösung von Mehrdeutigkeiten bei der Verarbeitung natürlicher Sprache. Alles klar?
Was sagt die aktuelle Redekultur, also die Art und Weise, wie öffentliche Reden gehalten und eingesetzt werden – und auf welche Beachtung sie treffen – über unsere Gesellschaft? Wie macht sich das so oft als Land der Dichter und Denker gepriesene Volk in Reden und Präsentationen?
Texten, wie im Chat und bei E-Mails, fehlt die Körpersprache, deswegen Emoticons und Emojis. Können Emoticons und Emojis Körpersprache ersetzen?
Die meisten Menschen schätzen einen guten Zuhörer. Doch im Zweifelsfall reden die meisten selbst lieber, als zuzuhören. Es ist wohl nicht so einfach, wie es erscheint, mit dem Zuhören. Doch es lohnt sich, Gesprächspartnern die verdiente Aufmerksamkeit zu widmen.
Aktives Zuhören ist leicht und lohnt sich. Der Artikel verrät, wie es geht.
Tipps für die Nerven schonende Weihnachten ohne Stress und Streit. Streiten am Weihnachtsfest? So lässt sich Streit und Stress beim Weihnachtsfest vermeiden.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #328
K: CNB
Ü: