Ursachen von Lampenfieber oder Redeangst: Wovor könnte sich jemand fürchten?

Ursachen von Lampenfieber oder Redeangst: Wovor könnte sich jemand fürchten?

Hilfe bei Lampenfieber und sogar Redeangst
Lampenfieber loswerden

Lampenfieber oder Redeangst: Wovor könnte sich jemand fürchten?

 

Im Laufe des Lebens haben die meisten Menschen die Herausforderungen des öffentlichen Redens erlebt. Schule und Studium sind in der Regel die ersten Bereiche, in denen wir uns mit dem Sprechen in der Öffentlichkeit beschäftigen. Wenn wir es alle schon unzählige Male getan haben, mag es überraschen, dass die meisten Menschen Angst vor ihren öffentlichen Auftritten haben.

Was macht Menschen solche Angst vor Auftritten vor Publikum, wie bei Reden und Präsentationen?

Video

16 Faktoren, die zu Lampenfieber und Redeangst beitragen

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Lampenfieber oder Redeangst: Wovor könnte sich jemand fürchten?

 

Obwohl so gut wie jeder sich Sorgen vor dem Reden vor Publikum bei einer öffentlichen Rede macht, bemerken wir seltsamerweise selten das Gefühl der Unsicherheit von Rednern und Rednerinnen, die wir erleben. Wenn sich jedoch der Spieß umdreht und wir selbst auf der Bühne stehen, steigt das Unbehagen sofort an und reicht von einem überschaubaren Gefühl der Selbstzweifel bis hin zur völligen Überforderung und der Angst vor Blackout.

 

 

 

Nicht einmal Profis sind immun

 

Selbst erfahrene Profis können unter heftigem Lampenfieber oder Redeangst leiden. Nehmen wir das Beispiel eines erfolgreichen Radiomoderators, den ich als Klienten hatte. Er ist großartig in seinem Job und wird von ihren Kollegen geschätzt, vom Publikum geliebt. Kaum einer ahnt es; er hat von Anfang an heftiges Lampenfieber, das mit der Zeit sogar noch zugenommen hat. Er hat einiges unternommen und für sich herausgefunden, wie er damit umgehen und erfolgreich sein kann. Vielen anderen Menschen ist das nicht gelungen und so vielversprechende Karrieren verhindert worden.

 

 

 

Wovor fürchten wir uns?

 

Es ist wichtig zu erkennen, dass viele Menschen das Sprechen in der Öffentlichkeit als unangenehm empfinden. Entsprechend taucht die Frage auf; woher diese Angst kommt? Wovor haben wir solche Angst, wenn wir vor anderen Menschen stehen und sprechen?

 

 

 

1. Gefahr für das Selbstbild

 

Sind wir besorgt, dass wir etwas Dummes sagen könnten? Sicherlich ist das eine Möglichkeit, aber was uns wirklich Angst macht, hat mit diesen Gründen zu tun: Wir haben Angst davor, dass andere Menschen denken, wir seien inkompetent.

Das wesentliche Ziel einer öffentlichen Rede ist es, eine Botschaft zu vermitteln. Wenn wir einen Fehler machen, könnte das Publikum uns als weniger kompetent ansehen und nicht mehr als vertrauenswürdige Person.

 

 

 

2. Angst bloßgestellt zu werden

 

Wir Menschen neigen dazu, zu verallgemeinern. Wir nehmen einen oder mehrere Fehler, die wir gemacht haben, als unseren ewigen Makel wahr und ziehen daraus Schlüsse auf unsere Persönlichkeit. Das sind tiefgreifende Schlussfolgerungen, die sich nicht so leicht zu ändern lassen. Es fühlt sich zumindest so an. Wir haben Angst, uns bloßgestellt zu fühlen. Einschränkende Überzeugungen und Glaubenssätze sitzen oft sehr tief.

 

 

 

3. Angst sich zu zeigen

 

Sprechen wir in der Öffentlichkeit, sind wir uns der Tatsache bewusst, dass andere uns beobachten, unsere Reaktionen analysieren und wahrscheinlich Urteile über die Art und Weise fällen, wie wir sprechen, aussehen und uns verhalten. Das kann dazu führen, dass wir das Gefühl haben, jeder kleine Fehler sei eine Katastrophe, weil viele Menschen ihn gesehen haben. Wenn wir in der Öffentlichkeit sprechen, fühlen wir uns oft verletzlich, und deshalb sehen wir andere Menschen voreingenommener als wir es normalerweise tun würden. Wir haben Angst davor, wie andere uns wahrnehmen werden.

 

 

 

4. Angst vor Bewertung

 

Die Angst vor öffentlichem Reden mag einer sozialen Phobie ähneln, doch es handelt sich um zwei sehr unterschiedliche Konzepte. Ihre Wurzeln sind ähnlich – wir fürchten uns davor, wie andere Menschen uns bewerten, da wir an dem Ergebnis dieser Bewertung interessiert sind. Diejenigen, die Angst vor öffentlichen Auftritten haben, fürchten sich jedoch nur davor, wie sie in dieser speziellen Situation bewertet werden, während Menschen, die mit sozialer Angst zu kämpfen haben, sich im Allgemeinen Sorgen um die Bewertung durch andere machen. Daher werden Menschen mit sozialer Phobie höchstwahrscheinlich phobische Angst erleben, wenn sie in der Öffentlichkeit sprechen. Aber nicht jeder, der Angst vor öffentlichen Auftritten hat, leidet auch unter sozialer Angst. Das Sprechen in der Öffentlichkeit ist eine sehr spezifische Situation, sodass auch viele Menschen mit guten sozialen Fähigkeiten Angst empfinden können.

 

 

 

Ursachen von Lampenfieber oder Redeangst

 

Die Aufzählung ist keine erschöpfende Erklärung dafür, weshalb unsere Hände feucht sind, die Beine zittern und der Herzschlag sich beschleunigt, wenn wir uns dem Podium nähern, doch alle anderen Gründe leiten sich von den hier beschriebenen ab. Untersuchen wir diese Gründe, wird klar, weshalb so viele Menschen vor und bei öffentlichen Reden nervös sind.

 

 

 

 

Die gute Nachricht

 

Trotz der Ängste werden viele Menschen zu guten Rednern. Es scheint Möglichkeiten zu geben, das zu lernen. Wie wir mit unserer Angst umgehen, ist eine persönliche Entscheidung. Sie können entweder das öffentliche Reden um jeden Preis vermeiden oder die Herausforderung annehmen und lernen, mit ihr umzugehen.

Video

https://youtu.be/YTkQLhibeJs

Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum

 

Es folgen die Schritte, mit denen Sie sich von Lampenfieber, Redeangst & Co. verabschieden und souveräne Auftritten vor Publikum angehen. Es ist nun an Ihnen, sich auf den Weg zu machen.

 

 

 

1. Grundlagen

 

Schritte:

 

 

 

2. Techniken

 

Schritte:

 

 

 

3. Überzeugungen und Ängste

 

Schritte:

 

 

 

4. Zustandsmanagement

 

Schritte:

 

 

 

5. Förderlicher Fokus

 

Schritte:

 

 

 

6. Ärmel hoch

 

Schritte:

 

 

 

7. Vorbereitung auf Reden und Präsentationen bei Lampenfieber & Co.

 

Schritte:

 

 

 

8. Spontane Redegelegenheiten

 

Schritte:

 

 

 

9. Umgang mit Herausforderungen

 

Schritte:

 

 

 

10. Haltung bewahren

 

Schritte:

 

 

 

11. Gute Reise

 

Schritte:

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit der Präsentationsangst beziehungsweise der Angst vor Ablehnung?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

 

Lampenfieber ...

 

 

%

... quält mich.

%

... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

"Alkohol verstärkt den Effekt des Medikaments", 
steht in der Packungsbeilage. Ist das jetzt ein Warnhinweis oder eine Empfehlung?

Artikel zu Lampenfieber

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Was hilft bei Lampenfieber? Antworten auf 14 häufige Fragen, praktische Strategien und Unterstützung für Präsentationen, Reden und wichtige berufliche Auftritte.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 30. März 2020
Englische Version:
AN: #245115
K: CNB
Ü:

Schluss mit Lampenfieber, Redeangst & Co. (Selbsthilfekurs)

Schluss mit Lampenfieber, Redeangst & Co. (Selbsthilfekurs)

So befreien Sie sich von Lampenfieber, Redeangst, Auftrittsangst, ...
Hilfe bei Lampenfieber und Redeangst - Karsten Noack Berlin

Schluss mit Lampenfieber, Redeangst & Co.

 

Nicht jeder Besucher dieser Seiten hat das entsprechende Budget für professionelle Unterstützung, auch, wenn ich finde, kaum eine bessere Investition gibt. Überlassen wir den lautesten Zeitgenossen jedoch die Bühne, bleiben zurückhaltendere Stimmen ungehört und wir verzichten auf wertvolle Beiträge.

Daher bereite ich an dieser Stelle entsprechende Werkzeuge, Methoden et cetera auf, die der Angst vor Auftritten vor Publikum, wie bei Reden und Präsentationen, ein Schnäppchen schlagen.

Schluss mit Lampenfieber, Redeangst & Co. 

 

Nicht jeder Besucher dieser Seiten hat das entsprechende Budget für professionelle Unterstützung, auch, wenn ich finde, es gibt kaum eine bessere Investition. Überlassen wir den lautesten Zeitgenossen jedoch die Bühne, bleiben zurückhaltendere Stimmen ungehört und wir verzichten auf wertvolle Beiträge.

Daher bereite ich an dieser Stelle entsprechende Werkzeuge, Methoden et cetera auf, die der Angst vor Auftritten vor Publikum, wie bei Reden und Präsentationen, ein Schnäppchen schlagen.

Sicherheitshalber

 

Bei Fragen zu hypnotherapeutischen Sitzungen mit mir, freue ich mich auf die Kontaktaufnahme. Bitte vor der Kontaktaufnahme die ausführlichen Informationen zu Honorar, Buchung, Kontraindikationen, Kennenlernen und die Antworten auf häufige Fragen lesen. Gerne kläre ich dann persönlich noch speziellen Fragen.

Diese Seiten informieren, bei Interesse an einer Hypnotherapie bzw. Psychotherapie bei mir. Die Informationen ersetzen weder eine Psychotherapie bzw. persönliche Beratung noch die Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder die Eigenmedikation verwendet werden.

Die Tätigkeit als Hypnotherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, noch Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum

 

Es folgen die Schritte, mit denen Sie sich von Lampenfieber, Redeangst & Co. verabschieden und souveräne Auftritten vor Publikum angehen. Es ist nun an Ihnen, sich auf den Weg zu machen.

 

 

 

1. Grundlagen

 

Schritte:

 

 

 

2. Techniken

 

Schritte:

 

 

 

3. Überzeugungen und Ängste

 

Schritte:

 

 

 

4. Zustandsmanagement

 

Schritte:

 

 

 

5. Förderlicher Fokus

 

Schritte:

 

 

 

6. Ärmel hoch

 

Schritte:

 

 

 

7. Vorbereitung auf Reden und Präsentationen bei Lampenfieber & Co.

 

Schritte:

 

 

 

8. Spontane Redegelegenheiten

 

Schritte:

 

 

 

9. Umgang mit Herausforderungen

 

Schritte:

 

 

 

10. Haltung bewahren

 

Schritte:

 

 

 

11. Gute Reise

 

Schritte:

 

Video

Video ist im Schnitt

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit der Angst vor Auftritten vor Publikum? Anregungen, Widerspruch, Zuspruch und Gedanken sind willkommen.     

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

 

Lampenfieber ...

 

 

%

... quält mich.

%

... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

"Alkohol verstärkt den Effekt des Medikaments", 
steht in der Packungsbeilage. Ist das jetzt ein Warnhinweis oder eine Empfehlung?

Artikel zu Lampenfieber

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Was hilft bei Lampenfieber? Antworten auf 14 häufige Fragen, praktische Strategien und Unterstützung für Präsentationen, Reden und wichtige berufliche Auftritte.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 30. März 2020
Englische Version:
AN: #245115
K: CNB
Ü:

Präsentationsangst: Angst vor Ablehnung

Präsentationsangst: Angst vor Ablehnung

Hilfe bei Lampenfieber und sogar Redeangst
Präsentationsangst: Angst vor Ablehnung

Präsentationsangst: Angst vor Ablehnung

 

Was hilft bei Präsentationsangst und der Angst vor Ablehnung? Hilfe bei Lampenfieber und sogar Redeangst.

Die Angst vor Ablehnung bei Präsentationen

 

Bei Präsentationen geht vielen Menschen eine ganze Reihe von mehr oder oft weniger konstruktiven Gedanken durch den Kopf. Die Angst, nicht gemocht zu werden, oder der immer wiederkehrende Gedanke „Ich komme nicht an!“ kennen viele Menschen. Wer genauer hinsieht, erkennt, es geht oft darum, beurteilt zu werden und sich Sorgen zu machen, was die Leute von einem denken könnten. Wer eine Präsentation hält, begibt sich aus der schützenden Masse heraus und fühlt sich verletzlicher. Dies ist ähnlich, jedoch nicht dasselbe wie die Angst, sich zum Narren zu machen und dumm dazustehen, die ebenfalls häufiger von Betroffenen heftigen Lampenfiebers genannt wird.

Einige Menschen machen sich in vielerlei Situationen übertriebene Gedanken darüber, dass sie von anderen beurteilt werden, auch wenn sie nicht sprechen. Bei öffentlichen Redegelegenheiten wird es jedoch oft noch schlimmer. Mit größerer Wahrscheinlichkeit sind mehr Menschen anwesend und somit können in ihrer Vorstellung auch mehr Menschen über sie urteilen.

 

 

 

Ja, und?

 

Wer die eigene Meinung äußert und für das eintritt, was einem wichtig ist, wird früher oder später auf Menschen treffen, die anderer Meinung sind und das sogar äußern. Das gibt uns die Möglichkeit, von ihnen zu lernen, Ideen auszutauschen oder Einwände zu überwinden. Das ist besser, als die eigene Meinung gar nicht erst zu äußern und an deren vollständig das Feld zu überlassen. Sie werden es nicht immer allen recht machen können. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Ihre Zielgruppe oder Ihre idealen Kunden und sorgen Sie dafür, dass diese zufrieden sind.

 

 

 

Tief sitzende Angst vor Ablehnung

 

Bei einer tief sitzenden Angst vor Ablehnung, die einschränkende Wirkungen hat, lohnt es sich an die Auflösung zu gehen.

Video

https://youtu.be/YTkQLhibeJs

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

P.S.

 

Wie halten Sie es mit der Präsentationsangst beziehungsweise der Angst vor Ablehnung?

 

 

Lampenfieber ...

 

 

%

... quält mich.

%

... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

"Alkohol verstärkt den Effekt des Medikaments", 
steht in der Packungsbeilage.  Ist das jetzt ein Warnhinweis oder eine Empfehlung?

Artikel zu Lampenfieber

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Was hilft bei Lampenfieber? Antworten auf 14 häufige Fragen, praktische Strategien und Unterstützung für Präsentationen, Reden und wichtige berufliche Auftritte.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 30. März 2020
Englische Version:
AN: #245115
K: CNB
Ü:

Atemtechniken bei Lampenfieber: Was wirklich hilft

Atemtechniken bei Lampenfieber: ruhig atmen, klarer auftreten

Atemtechniken bei Lampenfieber: Was wirklich hilft
Atemtechniken bei Lampenfieber

Atemtechniken bei Lampenfieber: ruhiger atmen, klarer auftreten

 

Die Atmung gehört zu den schnellsten Möglichkeiten, den eigenen Zustand vor einem Auftritt zu beeinflussen.

Sie ist direkt mit körperlicher Aktivierung verbunden.

Und genau deshalb kann sie bei Lampenfieber hilfreich sein.

Gleichzeitig wird ihre Wirkung häufig überschätzt.

Eine Atemtechnik kann deinen Zustand unterstützen.

Sie ersetzt keine gute Vorbereitung.

Sie löst nicht automatisch die Ursachen starken Lampenfiebers.

Und sie sollte so eingesetzt werden, dass du dich während des Auftritts stärker auf deine Botschaft konzentrieren kannst statt immer mehr auf deinen Körper.

 

 

 

Warum verändert sich die Atmung bei Lampenfieber?

 

Wenn eine Situation wichtig erscheint, reagiert der Körper.

Der Puls kann steigen.

Die Muskulatur bekommt mehr Spannung.

Die Aufmerksamkeit richtet sich stärker auf mögliche Risiken.

Und häufig verändert sich auch die Atmung.

Sie wird schneller.

Flacher.

Unruhiger.

Manche Menschen beginnen dabei unbewusst stärker zu atmen, als ihr Körper gerade braucht.

Dann können zusätzliche Empfindungen entstehen.

Zum Beispiel:

  • Schwindel
  • Kribbeln
  • ein Gefühl von Enge
  • Benommenheit
  • mehr körperliche Unruhe

Diese Empfindungen können wiederum als weiteres Zeichen von Nervosität interpretiert werden.

So verstärkt sich der Kreislauf.

 

 

 

Mehr Luft ist nicht automatisch besser

 

Vor einem wichtigen Auftritt hören Menschen häufig den Rat:

„Atme jetzt ganz tief ein.“

Das klingt zunächst plausibel.

Bei ohnehin beschleunigter Atmung kann besonders tiefes und häufiges Einatmen die Aktivierung jedoch zusätzlich verstärken.

Hilfreicher ist oft eine ruhigere, weniger forcierte Atmung.

Der entscheidende Gedanke lautet:

Weniger eingreifen. Mehr regulieren.

 

 

 

Eine einfache Atemtechnik vor dem Auftritt

 

Eine einfache Variante funktioniert so:

  1. Atme ruhig ein.
  2. Atme etwas länger und entspannter aus.
  3. Lass nach dem Ausatmen einen kurzen natürlichen Moment entstehen.
  4. Atme wieder ruhig ein.
  5. Wiederhole das einige Male.

Es geht weniger darum, Sekunden exakt zu zählen.

Wichtiger ist:

Das Ausatmen darf etwas länger und ruhiger werden.

So kann sich die körperliche Aktivierung reduzieren, ohne dass du die Atmung künstlich kontrollierst.

 

 

 

Warum längeres Ausatmen hilfreich sein kann

 

Eine ruhige Ausatmung kann dem Körper ein Signal geben, die Aktivierung etwas zurückzufahren.

Viele Menschen erleben dadurch:

  • weniger körperliche Spannung
  • mehr Ruhe im Sprechtempo
  • eine stabilere Stimme
  • einen besseren Zugang zum eigenen Denken

Die Wirkung ist individuell.

Eine Atemtechnik ist deshalb ein Werkzeug.

Sie ist selten die gesamte Lösung.

 

 

 

Atmung direkt vor dem ersten Satz

 

Der Moment unmittelbar vor dem Beginn ist für viele Menschen besonders intensiv.

Du gehst nach vorne.

Alle schauen dich an.

Der Körper registriert:

Jetzt beginnt es.

Gerade hier hilft häufig ein sehr einfacher Ablauf:

Position einnehmen.

Den Raum wahrnehmen.

Ruhig ausatmen.

Menschen anschauen.

Dann beginnen.

Dieser kleine Moment verhindert, dass du aus der Bewegung heraus sofort in den ersten Satz hineinschießt.

 

 

 

Der erste Satz beeinflusst den Rhythmus

 

Wer angespannt startet, beginnt häufig zu schnell.

Das hohe Tempo verstärkt wiederum das Gefühl von Druck.

Deshalb lohnt sich eine bewusste Entscheidung:

Der erste Satz darf langsam sein.

Sprich ihn vollständig.

Lass das Satzende stehen.

Dann geht es weiter.

So entsteht von Anfang an ein anderer Rhythmus.

 

 

 

Atmung während des Sprechens

 

Beim Sprechen entsteht die Atmung idealerweise weitgehend von selbst.

Du musst weniger darüber nachdenken, wann du ein- oder ausatmest.

Hilfreicher ist häufig, auf die Sprache zu achten.

Kurze Sätze.

Klare Satzenden.

Pausen.

Ein Gedanke nach dem anderen.

Dadurch bekommt die Atmung automatisch mehr Raum.

Gute Sprechstruktur unterstützt gute Atmung.

 

 

 

Warum lange Sätze die Atmung belasten können

 

Unter Druck entstehen häufig lange Sätze.

Ein Gedanke wird ergänzt.

Dann noch einer.

Und noch eine Absicherung.

Irgendwann fehlt Luft.

Die Stimme verliert Stabilität.

Das Sprechtempo steigt.

Deshalb ist sprachliche Klarheit auch körperlich hilfreich.

Kurze bis mittlere Sätze geben dir Raum.

Sie geben dem Publikum Raum.

Und sie unterstützen einen ruhigeren Sprechrhythmus.

 

 

 

Die Atmung weniger beobachten

 

Bei starkem Lampenfieber kann ein weiteres Problem entstehen:

Du beobachtest deine Atmung immer genauer.

Atme ich richtig?

Ist sie zu schnell?

Warum fühlt sich das gerade komisch an?

Diese intensive Selbstbeobachtung kann zusätzliche Aufmerksamkeit binden.

Dann wird eine Technik, die eigentlich helfen sollte, zu einer weiteren Kontrollaufgabe.

Deshalb ist der nächste Schritt besonders wichtig.

 

 

 

Richte deine Aufmerksamkeit wieder nach außen

 

Nach ein oder zwei bewussten Atemzügen darf deine Aufmerksamkeit zurück zu dem gehen, worum es eigentlich geht.

Zu den Menschen.

Zu deiner Botschaft.

Zu deiner ersten Frage.

Zu deinem ersten Gedanken.

Die Atmung soll dich beim Auftritt unterstützen. Sie soll weniger selbst zum Mittelpunkt des Auftritts werden.

 

 

 

Was hilft bei starkem Lampenfieber zusätzlich?

 

Wenn Atemtechniken allein wenig verändern, lohnt sich ein breiterer Blick.

Zum Beispiel auf:

  • die Bedeutung des Auftritts
  • deine Erwartungen an dich selbst
  • deine Aufmerksamkeit
  • negative innere Szenarien
  • die Qualität deiner Vorbereitung
  • frühere Erfahrungen
  • die Angst vor Bewertung
  • die Sorge vor körperlichen Reaktionen

Dann kann eine einzelne Atemtechnik ein hilfreicher Baustein sein.

Die eigentliche Arbeit liegt möglicherweise an einer anderen Stelle.

 

 

 

Mentaltraining ergänzend nutzen

 

Eine gute mentale Vorbereitung kann helfen, schwierige Situationen bereits vor dem eigentlichen Auftritt durchzuspielen.

Du kannst vorbereiten:

  • wie du beginnst
  • wie du mit Aktivierung umgehst
  • wie du bei einer Unterbrechung reagierst
  • wie du nach einer schwierigen Frage wieder zu deiner Botschaft zurückfindest

→ Mentaltraining bei Lampenfieber

 

 

 

Was gilt bei wichtigen beruflichen Auftritten?

 

Bei einem bedeutenden beruflichen Auftritt reicht es häufig weniger, ausschließlich die körperliche Aktivierung zu betrachten.

Dann gehören auch Fragen dazu wie:

  • Was ist deine Kernbotschaft?
  • Wer sitzt vor dir?
  • Welche Entscheidung soll entstehen?
  • Welche kritischen Fragen sind wahrscheinlich?
  • Welche Einwände erwarten dich?
  • Wie möchtest du deine Position vertreten?

Deshalb verbinde ich bei High-Stakes-Situationen die Arbeit am Lampenfieber mit der konkreten Auftrittsvorbereitung.

 

 

 

Executive Sparring bei High-Stakes-Auftritten

 

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im Executive Sparring.

Das gilt auch dann, wenn das aktuelle Thema vor allem Lampenfieber, mentale Vorbereitung oder Auftrittssicherheit ist.

Bei anderen Fach- und Führungskräften erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im Executive Sparring, wenn eine konkrete Situation hohe berufliche, wirtschaftliche, strategische oder öffentliche Tragweite hat.

Zum Beispiel:

  • Vorstandspräsentationen
  • Auftritte vor dem Aufsichtsrat
  • entscheidende Pitches
  • Investorenpräsentationen
  • große Keynotes
  • Medienauftritte
  • wichtige Verhandlungen

Dann können wir Atemregulation, mentale Vorbereitung, Botschaft, kritische Fragen und realistische Simulation miteinander verbinden.

→ Executive Sparring

 

 

 

Business 1:1 bei allgemeiner Entwicklung

 

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann Business 1:1 passen, wenn du deine Auftrittssicherheit grundsätzlich entwickeln möchtest.

Zum Beispiel:

  • ruhiger präsentieren
  • sicherer vor Gruppen sprechen
  • Atmung und Stimme besser nutzen
  • mit wiederkehrender Nervosität konstruktiver umgehen
  • mehr Präsenz entwickeln

Sobald eine konkrete High-Stakes-Situation hohe Tragweite hat, gilt Executive Sparring.

→ Business 1:1

 

 

 

Atemtechnik bei Redeangst?

 

Bei ausgeprägter Rede- oder Auftrittsangst reicht eine Atemtechnik häufig deutlich weniger weit.

Wenn bereits die Vorstellung eines Auftritts starke Angst auslöst, Situationen zunehmend vermieden werden oder die Angst den beruflichen Alltag erheblich beeinflusst, lohnt sich eine sorgfältige Einordnung.

→ Lampenfieber oder Redeangst?

 

 

 

Was ist die beste Atemtechnik?

 

Die beste Atemtechnik ist weniger die komplizierteste.

Sie ist diejenige, die dir hilft, deinen Zustand zu regulieren und anschließend deine Aufmerksamkeit wieder auf den Auftritt zu richten.

Für viele Menschen bedeutet das:

ruhig einatmen.

etwas länger ausatmen.

weniger kontrollieren.

und dann wieder nach außen gehen.

 

 

 

Ein wichtiger Auftritt steht bevor?

 

Dann schreib mir kurz:

  • Welche Rolle hast du?
  • Welche Situation steht bevor?
  • Wann findet sie statt?
  • Wie zeigt sich das Lampenfieber?
  • Was möchtest du erreichen?
  • Welche Tragweite hat der Auftritt?

Ich ordne den passenden Rahmen ein.

Geschäftsführer, Vorstände und Inhaber → Executive Sparring.

Andere Fach- und Führungskräfte bei High-Stakes-Situationen → Executive Sparring.

Andere Fach- und Führungskräfte bei allgemeinen Entwicklungszielen → Business 1:1.

→ Unterstützung bei Lampenfieber anfragen

 

 

 

Eine Atemtechnik ist ein Werkzeug

 

Atemtechniken können hilfreich sein.

Besonders dann, wenn du sie unkompliziert einsetzt und anschließend wieder bei deinem Publikum und deiner Botschaft bist.

Die eigentliche Souveränität zeigt sich weniger darin, jede körperliche Reaktion zu kontrollieren.

Sie zeigt sich darin, auch mit spürbarer Aktivierung klar und handlungsfähig zu bleiben.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Was hilft bei Lampenfieber? Antworten auf 14 häufige Fragen, praktische Strategien und Unterstützung für Präsentationen, Reden und wichtige berufliche Auftritte.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2012
Überarbeitung: 02. Mai 2026

Lampenfieber und Bewegung: Was vor dem Auftritt hilft

Lampenfieber und Bewegung: Was vor dem Auftritt hilft

Wenn schon, dann bitte richtig!
Gewusst wie: Lampenfieber durch Bewegung abschütteln. Es beginnt beim richtigen Stand!

Lampenfieber und Bewegung: Warum du dich vor einem Auftritt weniger stillhalten musst

 

Wenn Lampenfieber steigt, versuchen viele Menschen besonders ruhig zu wirken.

Sie stehen möglichst unbeweglich.

Halten die Hände fest.

Kontrollieren jeden Schritt.

Und hoffen:

„Bloß niemand soll merken, dass ich nervös bin.“

Das kann genau die falsche Richtung sein.

Denn dein Körper ist vor einem wichtigen Auftritt häufig bereits aktiviert.

Du musst diese Energie weniger vollständig unterdrücken.

Hilfreicher ist:

Bewegung bewusst nutzen, statt gegen jede Bewegung anzukämpfen.

 

 

 

Was passiert bei Lampenfieber im Körper?

 

Wenn eine Situation wichtig ist, kann dein körperliches Aktivierungsniveau steigen.

Vielleicht bemerkst du:

  • mehr Muskelspannung
  • einen schnelleren Puls
  • eine veränderte Atmung
  • unruhige Hände
  • Bewegungsdrang
  • eine stärkere Körperspannung

Das ist zunächst keine Fehlfunktion.

Dein Organismus bereitet sich auf eine bedeutsame Situation vor.

Problematisch wird es eher, wenn du diese Aktivierung als Zeichen interpretierst:

„Ich darf mich jetzt auf keinen Fall bewegen.“

 

 

 

Stillhalten kann neue Spannung erzeugen

 

Wer jede sichtbare Bewegung kontrollieren möchte, erzeugt häufig zusätzliche Körperspannung.

Die Hände werden festgehalten.

Die Knie werden durchgedrückt.

Die Schultern werden fixiert.

Der Atem wird kleiner.

Und statt ruhiger zu wirken, sieht der Körper irgendwann eher gehalten aus.

Souveränität braucht weniger Starre als Bewegungsfreiheit.

 

 

 

Bewegung kann helfen, Aktivierung zu regulieren

 

Körperliche Aktivität kann kurzfristig Anspannung reduzieren.

Das bedeutet weniger, dass du vor einem Auftritt ein komplettes Workout brauchst.

Schon einfache Bewegung kann hilfreich sein.

Zum Beispiel:

  • ein kurzer Spaziergang
  • einige Minuten zügiges Gehen
  • Treppen steigen
  • Schultern und Arme bewusst bewegen
  • den Körper ausschütteln
  • einige lockere Mobilisationsbewegungen

Wichtig ist:

Die Bewegung soll dich regulieren, nicht erschöpfen.

 

 

 

Ein Spaziergang vor der Präsentation?

 

Wenn es organisatorisch möglich ist, kann ein kurzer Spaziergang vor einem wichtigen Auftritt sehr sinnvoll sein.

Du bewegst dich.

Die Aufmerksamkeit wechselt.

Du verlässt für einen Moment den engen inneren Fokus auf den Auftritt.

Und häufig sortieren sich dabei Gedanken.

Gerade wenn du dazu neigst, vor einer Präsentation immer wieder dieselben Folien oder Formulierungen zu kontrollieren, kann Bewegung einen guten Übergang schaffen.

 

 

 

Wie intensiv sollte die Bewegung sein?

 

Du brauchst weniger maximale Intensität.

Direkt vor einer Präsentation möchte ich selten:

außer Atem sein.

stark schwitzen.

körperlich erschöpft sein.

Hilfreicher ist häufig moderate Bewegung.

So viel, dass der Körper beschäftigt ist.

So wenig, dass du anschließend wieder gut sprechen kannst.

Die richtige Dosis ist die, nach der du dich wacher und sortierter fühlst – nicht ausgepowert.

 

 

 

Bewegung während des Auftritts

 

Auch während einer Rede oder Präsentation musst du weniger wie festgeschraubt stehen.

Bewegung kann deine Aussage unterstützen.

Zum Beispiel:

  • ein bewusster Schritt beim Übergang zu einem neuen Gedanken
  • eine offene Geste beim Einladen zu einer Perspektive
  • ein ruhiger Stand bei einer wichtigen Kernaussage
  • eine Bewegung auf das Publikum zu, wenn du Kontakt aufbauen möchtest

Wichtig ist:

Bewegung sollte Bedeutung unterstützen.

Dann wirkt sie weniger zufällig und mehr selbstverständlich.

 

 

 

Bewegung braucht auch Ruhe

 

Eine gute Präsentation besteht weniger aus möglichst viel Bewegung.

Wenn du permanent hin und her gehst, entsteht ebenfalls Unruhe.

Deshalb ist der Wechsel wichtig.

Bewegen.

Ankommen.

Sprechen.

Pause.

Weitergehen.

Gerade wichtige Aussagen profitieren häufig von einem stabilen Moment.

 

 

 

Der Stand: stabil, ohne starr zu werden

 

Ein guter Stand gibt dir eine verlässliche Ausgangsposition.

Du brauchst dafür weniger eine militärisch genaue Haltung.

Hilfreicher ist:

  • beide Füße haben guten Kontakt zum Boden
  • der Stand ist ungefähr hüft- bis schulterbreit
  • die Knie bleiben beweglich
  • der Oberkörper ist aufgerichtet
  • die Schultern bleiben locker
  • der Kopf sitzt natürlich auf der Wirbelsäule

Von dort aus kannst du sprechen und dich bewegen.

Ein stabiler Stand ist ein Ausgangspunkt, keine Gefängniszelle.

 

 

 

Warum durchgedrückte Knie ungünstig sein können

 

Wer nervös ist, versucht manchmal, besonders „fest“ zu stehen.

Die Knie werden durchgedrückt.

Das Becken wird unbeweglich.

Der gesamte Körper wird steifer.

Eine leicht bewegliche Haltung ist häufig angenehmer.

Du kannst Gewicht verlagern.

gestikulieren.

atmen.

und trotzdem stabil stehen.

 

 

 

Wohin mit den Händen?

 

Diese Frage begegnet mir seit vielen Jahren.

Die kurze Antwort:

Lass sie verfügbar.

Du brauchst weniger eine dauerhafte „richtige“ Handposition.

Deine Hände dürfen:

  • ruhig hängen
  • sich locker vor dem Körper begegnen
  • gestikulieren
  • anschließend wieder in eine neutrale Position zurückkehren

Wichtig ist weniger eine perfekte Ausgangsposition.

Wichtiger ist:

Die Hände sollten frei genug sein, um deine Sprache natürlich zu unterstützen.

 

 

 

Was ist mit Stiften, Fernbedienungen und anderen Gegenständen?

 

Manche Menschen greifen bei Nervosität gern nach Gegenständen.

Ein Stift.

Die Fernbedienung.

ein Notizzettel.

Das kann praktisch sein.

Es kann ebenso zu einer Ersatzbewegung werden.

Dann wird geklickt.

gedreht.

gefaltet.

oder mit dem Gegenstand gespielt.

Wenn du einen Presenter brauchst, halte ihn möglichst selbstverständlich.

Wenn du einen Gegenstand weniger brauchst, lass ihn besser liegen.

Freie Hände machen natürliche Gestik leichter.

 

 

 

Nervöse Bewegungen sind weniger automatisch ein Problem

 

Vielleicht wippst du gelegentlich mit einem Fuß.

Spielst kurz mit den Fingern.

Verlagerst dein Gewicht.

Das allein macht einen Auftritt weniger schlecht.

Problematisch wird es eher, wenn Bewegungen:

  • sehr häufig auftreten
  • keinen Bezug zum Inhalt haben
  • dich selbst ablenken
  • deine Aussagen visuell überlagern
  • das Publikum zunehmend auf die Bewegung statt auf die Botschaft aufmerksam machen

Dann lohnt es sich, weniger die Bewegung zu verbieten.

Hilfreicher ist, Bewegung bewusster zu gestalten.

 

 

 

Gestik sollte weniger gelernt aussehen

 

Gestik unterstützt Sprache besonders gut, wenn sie zum Gedanken passt.

Deshalb halte ich wenig von auswendig gelernten Standardgesten.

„Bei Punkt eins mache ich diese Bewegung.“

„Bei Offenheit öffne ich beide Hände.“

Das kann schnell künstlich wirken.

Besser:

Verstehe, was du sagen möchtest.

Sprich in deinen eigenen Worten.

Und gib deinem Körper die Freiheit, diesen Gedanken mitzutragen.

 

 

 

Nutze Bewegung nicht als Tarnung

 

Manchmal geschieht das Gegenteil von Erstarren.

Die Nervosität führt zu ständigem Umhergehen.

Dann wird jeder Satz mit einem neuen Schritt begleitet.

Das kann kurzfristig entlasten.

Für das Publikum entsteht jedoch möglicherweise Unruhe.

Deshalb:

Bewegung ja. Fluchtbewegung weniger.

Du darfst einen Gedanken auch im Stillstand aushalten.

 

 

 

Eine einfache Übung vor dem Auftritt

 

Wenn du vor einer Präsentation merkst, dass dein Körper stark aktiviert ist:

  1. Geh für zwei bis fünf Minuten.
  2. Lass Arme und Schultern locker mitschwingen.
  3. Vermeide dabei zusätzliches Grübeln über den Vortrag.
  4. Bleib anschließend stehen.
  5. Spüre beide Füße auf dem Boden.
  6. Atme einige Male ruhig aus.
  7. Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen ersten Gedanken.

Dann geh in die Situation.

Die Bewegung ist weniger ein Ritual, ohne das du auftreten kannst.

Sie ist ein Werkzeug, das du nutzen kannst.

 

 

 

Bewegung und Atmung verbinden

 

Bewegung und Atmung beeinflussen sich gegenseitig.

Wenn dein Körper stark angespannt ist, kannst du beispielsweise:

einige Schritte gehen.

stehen bleiben.

ruhig ausatmen.

und dann mit deinem ersten Satz beginnen.

Wichtig ist:

ruhiger statt besonders tief atmen.

→ Atembremse bei Lampenfieber

 

 

 

Bewegung ersetzt keine Vorbereitung

 

Ein Spaziergang macht aus einer unklaren Präsentation weniger automatisch eine gute Präsentation.

Auch die beste Körperübung ersetzt weniger:

  • eine klare Kernbotschaft
  • eine verständliche Struktur
  • inhaltliche Sicherheit
  • Vorbereitung kritischer Fragen
  • realistische Probeläufe

Bewegung kann deinen Zustand unterstützen.

Sie ersetzt weniger die eigentliche Auftrittsvorbereitung.

 

 

 

Bewegung ist kein Wundermittel gegen Redeangst

 

Auch hier ist die Unterscheidung wichtig.

Bei gewöhnlichem Lampenfieber kann Bewegung ein sehr hilfreiches Werkzeug sein.

Bei ausgeprägter Rede- oder Auftrittsangst reicht sie häufig deutlich weniger weit.

Dann können beispielsweise:

  • starke Erwartungsangst
  • Vermeidung
  • Angst vor Bewertung
  • intensive Selbstbeobachtung
  • Sicherheitsverhalten

eine größere Rolle spielen.

Dann sollte genauer geklärt werden, welcher professionelle Rahmen passend ist.

→ Ursachen von Redeangst und Lampenfieber

 

 

 

Wann Bewegung besonders hilfreich sein kann

 

Ich würde Bewegung besonders dann einsetzen, wenn du merkst:

  • dein Körper fühlt sich überschüssig aktiviert an
  • du sitzt vor dem Auftritt lange still
  • du grübelst immer wieder über dieselben Gedanken
  • du wirst körperlich steif
  • du kontrollierst deine Gestik sehr stark
  • du gehst direkt aus einem langen Arbeitstag in einen wichtigen Auftritt

Dann kann Bewegung helfen, einen Übergang zu schaffen.

 

 

 

Wann weniger Bewegung besser ist

 

Wenn du ohnehin dazu neigst, auf der Bühne ständig zu laufen, brauchst du möglicherweise weniger zusätzliche Bewegung während des Auftritts.

Dann kann die Aufgabe lauten:

Bewege dich vor dem Auftritt – und finde während des Auftritts immer wieder bewusst in einen stabilen Stand zurück.

 

 

 

Lampenfieber bei wichtigen beruflichen Auftritten

 

Bei bedeutenden beruflichen Situationen reicht die Frage:

„Wie bekomme ich die körperliche Unruhe weg?“

häufig weniger weit.

Dann gehören weitere Fragen dazu:

  • Was ist deine Kernbotschaft?
  • Was steht auf dem Spiel?
  • Wer sitzt vor dir?
  • Welche Entscheidung möchtest du erreichen?
  • Welche kritischen Fragen erwartest du?
  • Wie möchtest du unter Druck wirken?

Dann verbinde ich die Arbeit an körperlicher Selbstregulation mit der konkreten Vorbereitung des Auftritts.

 

 

 

Welcher Rahmen gilt?

 

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch dann, wenn das konkrete Thema Lampenfieber, Körperspannung oder Auftrittssicherheit ist.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine Entwicklung von Auftrittssicherheit und Präsentationskompetenz → BUSINESS 1:1.

Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → EXECUTIVE SPARRING.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Seit 1998 Unterstützung bei Lampenfieber und Auftritten

 

Seit 1998 unterstütze ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren.

Dabei spielt der Körper immer eine Rolle.

Stand.

Bewegung.

Gestik.

Atmung.

Stimme.

Und vor allem:

Wie frei kannst du deinen Körper nutzen, wenn es darauf ankommt?

Wir können Bewegung deshalb direkt mit der Arbeit an deinem tatsächlichen Auftritt verbinden.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Lampenfieber oder körperliche Unruhe deine Auftritte stärker beeinflussen, als du möchtest, beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle
  • in welchen Situationen die Unruhe auftritt
  • wie sie sich körperlich zeigt
  • was du bisher dagegen tust
  • was du erreichen möchtest
  • ob ein wichtiger Auftritt bevorsteht

Ich ordne dein Anliegen anschließend dem passenden Rahmen zu.

→ Unterstützung bei Lampenfieber anfragen

 

 

 

Fazit: Bewegung nutzen statt Nervosität verstecken

 

Lampenfieber bringt häufig körperliche Aktivierung mit sich.

Du musst daraus weniger einen Kampf gegen deinen eigenen Körper machen.

Beweg dich.

Finde wieder einen stabilen Stand.

Lass Gestik zu.

Und richte deine Aufmerksamkeit anschließend auf deine Botschaft.

Das Ziel ist weniger, vollkommen still zu werden.

Das Ziel ist, beweglich und handlungsfähig zu bleiben.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Was hilft bei Lampenfieber? Antworten auf 14 häufige Fragen, praktische Strategien und Unterstützung für Präsentationen, Reden und wichtige berufliche Auftritte.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Oktober 2009
Überarbeitung: 1. August 2019
Englische Version:

So helfen realistische Bewertungen der Befürchtungen bei Lampenfieber

So helfen realistische Bewertungen der Befürchtungen bei Lampenfieber

Dich und die Botschaft überzeugend präsentieren: Hilfe bei Lampenfieber und Redeangst in Berlin
Hilfe bei Lampenfieber und Redeangst in Berlin

Wie realistisch sind die Befürchtungen bei Lampenfieber wirklich?

 

Wer Lampenfieber ablegen will, muss sich der Gelegenheit stellen, anstatt die Angst zu verdrängen. So überwinden und wachsen Sie.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Lampenfieber? Die Menge macht das Gift!

 

Fast jeder, der Präsentationen oder Reden vor Publikum hält, kennt Lampenfieber. Mit dem Leistungs- und Konkurrenzdruck in unserer Gesellschaft steigt auch die Angst, zu versagen. Rasender Herzschlag, zitternde Hände, Schweißausbrüche, jagende Gedanken machen sich dann unangenehm bemerkbar.

Ob im Besprechungsraum oder auf der Bühne, ob Präsentation, Prüfung oder Konzert; wer vor anderen Menschen etwas vorträgt und sich dabei nicht blamieren möchte, kennt die Tücken des Nervensystems, das diese Angstreaktionen hervorbringt. Im Lampenfieber verdeutlicht sich unsere tief verwurzelte Angst vor dem Ausgeliefertsein, dem Ungewissen. Meistens tritt es kurz vor oder am Anfang einer Präsentation auf.

Etwas Lampenfieber fördert die Qualität einer Präsentation, weil es Redner menschlicher machen kann. Doch manchmal nimmt es überhand und das Lampenfieber hindert dann Redner daran, sich zu entfalten, so gut zu sein, wie es in einem guten Zustand möglich wäre.

 

 

 

Auf in die Schlacht

 

Wer übersteigertes Lampenfieber loswerden möchte, muss sich ihm stellen. Vermeidung lässt die Dämonen mächtiger werden, davon ernähren sie sich. Anstatt zu versuchen, Ihnen aus dem Weg zu gehen und die Angst zu verdrängen, setzen Sie sich also besser bewusst mit ihr auseinander. Was ist Ihre Vermutung; woher stammt Ihre Angst, vor anderen Menschen zu sprechen? Hatten Sie eine negative Erfahrung, ein Erlebnis, dass unangenehme Gefühle ausgelöst hat? Manchmal kann es schon helfen, sich ein realistisches Schlimmster-Fall-Szenario, ein Worst Case Szenario, konsequent auszumalen.

Was ist das Allerschlimmste, das passieren kann? Vielleicht merken Sie dann schon selbst, dass einige Befürchtungen nicht sehr wahrscheinlich sind. Damit meine ich nicht, dass Sie Ihre Angst verharmlosen sollen. Im Gegenteil: Nehmen Sie Ihre Ängste ernst, selbst wenn Sie sie gleichzeitig logisch entkräften können. Indem Sie sich mit Ihren Befürchtungen auseinandersetzen, können Sie sich im Vorfeld Maßnahmen überlegen, um sie zu vermeiden.

 

 

 

Ran an die Wurzeln des Lampenfiebers

 

Es ist Zeit, genauer näher hinzusehen, weshalb Ihnen die Knie schlottern.

Ist es die Angst vor dem persönlichen Scheitern? Befürchten Sie Ihren eigenen hohen Ansprüchen nicht gerecht zu werden oder sich sogar bis zu blamieren? Manchmal laufen vor dem inneren Auge Endzeitszenarien ab, der innere Dialog macht sich selbstständig. Und was er von sich gibt, ist oft nicht sehr konstruktiv.

  • Was, wenn ich den Faden verliere, einen Blackout habe?
  • Hoffentlich fange ich nicht an zu stottern.
  • Wenn nur nicht meine Stimme versagt.
  • Auf keinen Fall die rettenden Unterlagen fallen lassen.
  • …

 

Oder befürchten Sie negative Reaktionen Ihres Publikums?

  • Werde ich selbst kritische Fragen beantworten können?
  • Gibt es Menschen im Publikum, die mich nicht mögen?
  • Was mache ich, wenn mir jemand etwas Böses will?
  • Hoffentlich verärgere oder langweile ich niemanden!

 

Möglicherweise sind es unvorhersehbare Zwischenfälle, die Ihnen die Nackenhaare anheben?

  • Wie gehe ich damit um, wenn der Beamer nicht mitspielt?
  • Was, wenn das Notebook ausfällt?
  • Bin ich spontan genug, um auftretende Probleme souverän zu lösen?

 

Wenn Sie wissen, was Ihnen Angst macht, holen Sie die Verursacher aus dem Dunkeln ins Licht. So haben Sie die Chance, genau dort anzusetzen und sich konkret auf die entsprechende Situation einzustellen. Dann haben Sie nicht mehr allgemein und diffus vor dem Auftritt Angst, sondern haben klarer vor Augen, was es vorzubereiten gibt, um potenzielle Hindernisse schon im Vorfeld abzubauen. Murphy mag keine Vorbereitung.

Schreiben Sie genau auf, wovor Sie sich fürchten. Also beispielsweise nicht bloß, dass Sie Angst davor haben, nicht ernst genommen zu werden, sondern unter welchen Umständen dies geschehen könnte. Machen Sie es konkret, Punkt für Punkt!

 

 

 

Ja und?

 

Es könnte geschehen, dass Ihnen ein Wort nicht einfällt, Sie den Faden verlieren oder anderer Meinung als Ihr Publikum sind. Na und? Ist das ein angemessener Grund, für Ihre so intensiven Ängste? Der Umgang mit dem Lampenfieber erfordert die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten, Wünschen und Erwartungen. Das gelingt am besten mit einem geeigneten Gesprächspartner, einem Coach oder Therapeuten. Schließlich sollen die Antworten auf wesentliche Fragen ja nicht an der Oberfläche haltmachen. Klären Sie das Thema für sich, ein und für alle Mal.

Lampenfieber wird oft in allererster Linie als Störenfried und Spielverderber empfunden. Doch es kann uns auch interessante Einblicke in unsere Persönlichkeit bieten und dabei helfen, uns weiterzuentwickeln. Wenn die Angst ein Symptom für etwas ist; was wollen diese Symptome uns mitteilen? Nervosität macht sich bemerkbar, wenn wir an unsere Grenzen stoßen. Und ein gutes Gefühl stellt sich ein, wenn wir gut vorbereitet sind, wir unsere Grenzen neu und weiter stecken, uns entfalten.

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie realistisch sind Ihre Befürchtungen?

Sich im Vorfeld Sorgen um Dinge zu machen, die man nicht beeinflussen kann, ist vergeudete Energie.

Artikel zu Lampenfieber

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Was hilft bei Lampenfieber? Antworten auf 14 häufige Fragen, praktische Strategien und Unterstützung für Präsentationen, Reden und wichtige berufliche Auftritte.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #565
Ü:
K:

So probst du Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung

So probst du Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung

4 gute Gründe Reden und Präsentationen zu proben und 12 Tipps
Proben von Reden und Präsentationen

Proben? Proben!

 

Professionell durchgeführte Proben verbessern den konkreten Redeauftritt und geben Ihnen Sicherheit bei Ihrer Präsentation. Doch sind adäquate Proben von Reden und Präsentationen eher die Ausnahme als die Regel. Typisch sind die guten Vorsätze, es beim nächsten Mal richtigzumachen. In meinem Artikel erfahren Sie, weshalb sich Proben lohnen und was dabei zu beachten ist. Sie bekommen 4 gute Gründe Reden und Präsentationen zu proben und 12 Tipps wie es geht.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Wozu Proben bei Reden und Präsentationen?

 

Ich liebe Stegreifreden. Daher wünschte ich, es wäre anders, doch Proben sind wesentlich für den Erfolg von Reden und Präsentationen. Immer wieder erlebe ich, wie das ignoriert wird. Viel zu viele wichtige Redegelegenheiten bleiben durch Selbstsabotage weit hinter den Möglichkeiten zurück.

Häufig wird die Notwendigkeit von Proben nicht ernst genommen und es bleibt im besten Fall bei halbherzigen Annäherungen an die guten Vorsätze. An dem Inhalt wird oft bis zur letzten Minute gewerkelt, für die Probe bleibt dann keine Zeit mehr.

Eine beachtliche Anzahl von Menschen behauptet, sie wären besser, wenn sie improvisieren. Dabei machen sie sich etwas vor und sabotieren sich und das Anliegen, das sie verfolgen wollten. Selbst die besten Stegreifredner üben das, bis sie so gut sind, wie wir es erleben. Vorher gab es eine Menge Training.

 

 

 

4 gute Gründe Reden und Präsentationen zu proben

 

1. Selbstvertrauen

 

Ihr Selbstvertrauen nimmt während der Proben zu und Lampenfieber wird abgebaut.

 

 

2. Inhaltliche Optimierung

 

Sie feilen am Inhalt, experimentieren und testen Optionen. Holprige Stellen, Wirkungsräuber und andere Potenziale lassen sich oft erst beim Probelauf erkennen

 

 

3. Darbietung

 

Ihre Darbietung wird besser, wodurch Sie und Ihre Botschaft überzeugender werden.

 

 

 

4. Spaß

 

Es macht Spaß kreativ und professionell ans Werk zu gehen und das Ergebnis zu sehen

 

 

 

12 Tipps für die effektive Probe von Reden und Präsentationen

 

Proben Sie! Und das bitte so, dass es Sie voranbringt.

 

 

 

1. Üben Sie laut

 

Wenn Sie laut sprechen, prägt es sich erstens besser ein und außerdem bemerken Sie leichter, welche Korrekturen erforderlich sind. Viele Menschen schreiben anders, als sie reden. So entfernen Sie holperige Stellen und es wird eine runde Angelegenheit. Sie finden heraus, welche Stellen Sie wie betonen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

 

 

 

2. Stehen Sie auf

 

Setzen Sie Ihren gesamten Körper bei der Probe ein. Das hilft auch dabei, den Inhalt tiefer zu verinnerlichen. Das Körpergedächtnis ist immens hilfreich.

 

 

 

3. Aufzeichnungen

 

Wie hilfreich Videoaufzeichnungen sind, hängt sehr davon ab, auf was Sie wie achten. Wer Erfahrungen mit professioneller Redevorbereitung gemacht hat, weiß, worauf zu achten ist. Ansonsten führen Aufzeichnungen leider oft zu ungünstigen Interpretationen, die eher schaden als helfen.

Übrigens halte ich Proben vor dem Spiegel für keine so gute Idee. Bei einer Videoaufzeichnung können Sie die Auswertung anschließen und gegebenenfalls weitere Rückmeldungen einholen. So ein Spiegel lenkt viele Menschen zu sehr ab, ist sehr unnatürlich. Wie gut, dass so ein Smartphone auch hier hilft und umfangreiche Ausrüstung ersetzt.

 

 

 

4. Vor Publikum

 

Sind die Vorbereitungen schon fortgeschritten, dann lohnt sich eine Probe vor Publikum. Am besten ist es, wenn die Teilnehmer dem späteren Publikum ähneln. Das ist besonders beim Einsatz von Humor sehr wichtig, um die Wirkung erahnen zu können. Echte Menschen verändern die Energie.

 

 

 

5. Ort der Probe

 

Üben Sie an einem Ort, der dem Veranstaltungsort möglichst ähnlich ist. Mitunter ist es möglich, dies am tatsächlichen Ort zu tun. So machen Sie sich auch mit dem Ort vertrauter. Sie werden sich mehr als Gastgeber fühlen, Sie nutzen den Heimvorteil.

 

 

 

6. Wiederholungen

 

Es erfordert einige Durchläufe, um sich durch Proben sicher zu fühlen und die gewünschte Qualität zu erreichen. Proben Sie so lange, bis Sie ein gutes Gefühl haben und das Feedback stimmt. Wobei damit nicht eine lange, sondern lieber mehrere angemessen lange Proben gemeint sind. Als Daumenwert kursieren 60 Minuten Probe je Minute Redezeit.

Je früher Sie mit den Redevorbereitungen beginnen, desto weniger Gesamtzeit ist erforderlich. Ich zeige meinen Klienten, wie sich mit wenig Aufwand viel Ergebnis erzielen lässt. Zeitlicher Druck reduziert die Effektivität.

 

 

 

7. Nebenwirkungen

 

Durchdachte Proben, vorzugsweise mit konstruktivem Feedback, verbessern nicht nur den konkreten Redeauftritt, sie fördern tiefergehend die Sicherheit von Rednern. Bei gutem Feedback lernen Sie nicht nur Ihre Rede, sondern auch sich selbst noch besser kennen.

 

 

 

8. Kleiderprobe

 

Proben können Sie in jeder Be- oder Entkleidung. Je nach Bedeutung einer Redegelegenheit empfiehlt es sich allerdings, die Probe so realistisch wie möglich zu gestalten. Steve Jobs soll das für ganz besonders wichtig gehalten zu haben. Er hat, hinter von Sicherheitspersonal bewachten Türen, an den Veranstaltungsorten geprobt. Welche Bedeutung bei Proben die Bekleidung (Jeans, Sneakers, Stehkragenpullover) spielte, ist mir nicht bekannt. Doch spätestens bei der Generalprobe ist es an der Zeit, auch sie einzubeziehen. Das erhöht die Sicherheit und beugt Überraschungen vor. Tatsächlich hat die Bekleidung eine gewisse Bedeutung beim Thema Lampenfieber.

 

 

 

9. Generalprobe

 

Wenn möglich ist eine Generalprobe am Ort des Geschehens unter möglichst realistischen Bedingungen empfehlenswert.

 

 

 

10. Investition

 

Wie so oft ist das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen als Investition zu betrachten. Welchen Aufwand verdient Ihr Vorhaben, Ihr Redebeitrag?

 

 

 

11. Ausreden und Prokrastination

 

Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Ausreden. Schluss mit den Ausreden und Prokrastination! Setzen Sie Ihre Vorsätze um. Machen Sie sich bewusst, was Sie sich vom Redebeitrag erhoffen und welche Konsequenzen sich daraus ergeben, wenn Sie und Ihre Botschaft überzeugen. Behalten Sie das Ziel im Auge und die Motivation hoch.

 

 

 

12. Professionelle Unterstützung

 

Wenn Sie mit professioneller Unterstützung proben, dann bekommen Sie das Feedback, das Ihnen hilft überzeugend aufzutreten. Sie erfahren vorher, wie Sie und Ihre Botschaft wirken und was sich optimieren lässt. Den Umfang der Unterstützung bestimmen Sie. Meine Empfehlung: Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrem Publikum gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Rede auf Ihre Zielgruppe wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Den Preis für professionelle Unterstützung finden Sie hier. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie proben Sie Ihre Reden und Präsentationen? Worauf achten Sie, was funktioniert und was weniger?

Proben

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Dezember 2006
Überarbeitung: 6. Juli 2020
AN: #494
K:
Ü: AA

Lernen Sie zu überzeugen, anstatt sich hinter Rednerpulten zu verstecken

Lernen Sie zu überzeugen, anstatt sich hinter Rednerpulten zu verstecken

In Deckung: Hinter dem Rednerpult vor gefährlichem Publikum schützen. Weshalb es besser wäre die meisten Rednerpulte abzuschaffen.

In Deckung: Hinter dem Rednerpult vor gefährlichem Publikum schützen

 

Manche Redner denken, sie könnte sich hinter einem Rednerpult vor dem Publikum in Sicherheit bringen. Ob das so eine gute Idee ist? Ein Plädoyer, weshalb Redepult weitgehend abgeschafft werden sollten.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Risikobegrenzung für gefährliches Publikum?

 

So gerne ich die Löwen* im Zoo beobachte, so dankbar bin ich demjenigen, der an den Graben zwischen mir und den gefräßigen Raubtieren gedacht hat. Ähnliches scheinen manche Redner zu denken, wenn sie sich hinter ihrem Rednerpult (gendergerecht wird jetzt häufiger von Redepult statt Rednerpult gesprochen)  in Sicherheit bringen. Allerdings gibt es zwischen beiden Situationen gewisse Unterschiede.

 

 

 

Gedanken zum Publikum und der Gefahr für Redner

 

 

1. Nicht jedes Publikum hat Sie zum Fressen gerne

 

Es ist zwar nicht garantiert, dass alle Personen im Publikum einem wohlgesonnen sind. Doch so richtig bissig sind die wenigsten.

 

 

 

2. Die Barriere hat Konsequenzen

 

Publikumsnähe? Nähe vermittelt so eine Schutzeinrichtung nicht gerade, im Gegenteil. Es unterstreicht unterschiedliche Positionen. Wird dann noch wie von der Kanzel gepredigt und nicht dem Publikum aus der Seele gesprochen, dann wird aus dem Pult ein Elfenbeinturm.

 

 

 

3. Ein Pult macht Angriffe wahrscheinlicher

 

Wer sich hinter einem Pult versteckt, signalisiert so, dass er sich vor Angriffen fürchtet. Krampfhaft Halt am Pult zu suchen, wirkt auch nicht gerade selbstsicher. Ob das so gemeint ist oder nicht; das ist eine Interpretationsmöglichkeit. Unbewusst wird es oft so verstanden. Es senkt den Status des Redners, während ein guter freier Stand Souveränität vermittelt. Wer unsicher wirkt, wird häufiger angegriffen. Gehen Sie mal wieder in den Zoo und beobachten Sie die Alpha-Tiere im Rudel. Die sind meist am entspanntesten. Es wagt keiner so schnell sie anzugreifen.

 

 

 

Und nun? Was ist mit Rednerpulten?

 

Soweit zu den Gedanken zu Verhältnis von Publikum und Redepult, die mir spontan in den Sinn kommen. Es sprechen allerdings noch weitere Argumente dafür, sich als Redner nicht ans Pult zu klammern und sie weitgehend abzuschaffen. Hier sind sie:

 

 

1. Körpersprache

 

Im Guten…

Hinter einem Pult ist selbst eine gute Körpersprache nur eingeschränkt von der Publikumsperspektive aus zu erkennen. Damit verzichten Sie auf die erforderliche nonverbale Unterstützung Ihrer Botschaft.

 

Wie im Schlechten…

Auch meinen manche Redner, dass sie etwas hinter dem Pult verstecken könnten und machen dort eigenartige Dinge. So wippen manche Redner, andere Redner klopfen im Takt einer für das Publikum nicht hörbaren Musik oder folgen anderen unerklärlichen inneren Stimmen. Das kann sich durchaus irritierend auf das Publikum auswirken.

Hatte ich erwähnt, dass sich Botschaft und Persönlichkeit des Redners nicht trennen lassen?

 

 

 

2. Verlockungen

 

Abgelesene Reden. So ein Rednerpult verlockt zu weniger empfehlenswerten Verhalten, wie dem Vorlesen des dort angelegten Manuskripts. Na, wenn es da schon liegt… Von wegen: Keine gute Idee!

 

 

 

3. Diskussionsbremse

 

Der Bundestag ist ein Ort, an dem das Rednerpult besonders präsent ist. Manche meinen, das wäre einer der Gründe, weshalb es dort kaum echte Diskussionen gibt, wie beispielsweise in Großbritannien, im Unterhaus. Die Parlamentarier sollen dort möglichst frei sprechen. Ein Rednerpult gibt es deswegen dort nicht. Ausschließlich die Vertreter der Regierung und der Vertreter der Opposition können ein Redemanuskript auf einem kleinen Holzkasten ablegen. Meist dient es auch ihnen dazu, sich dort demonstrativ locker anzulehnen. Ansonsten sind nur kleine Notizzettel zugelassen. Halten sich Abgeordnete nicht an diese Tradition und lesen zu viel ab, wird mit dem Ruf „Reading, reading!“ dagegen protestiert. Die Debatten in London sind erkennbar anders, als in Berlin. Für hiesige Betrachter wirkt das mitunter chaotisch.

Parlamente, bei denen vom Platz aus und ohne weite Wege zum Redepult gesprochen wird, debattieren heftiger. Während es dort spontaner und emotionaler zugeht, sind Bundestagsdebatten vorwiegend sehr vorhersehbar. Die Abgeordneten kommen der Reihe nach an das Rednerpult, legen dort ihre oft wörtlich vorbereiteten Redemanuskripten ab und wiederholen die in der Regel ohnehin schon bekannten Positionen. Das schützt vor Überraschungen und interessierten Zuhörern. Lebhafte Debatten sind die Ausnahme. Zwischenfragen sind zwar von den Sitzreihen aus möglich, wenn der Redner sie zulässt, doch so recht debattiert wird nicht. Auch hinsichtlich des Bundestages gibt es deswegen Stimmen, die für die Abschaffung des Redepults sind. Das könnte der fehlenden Debattenkultur auf die Sprünge helfen.

 

 

 

4. Besser, viel besser

 

Gute Redner wollen dem Publikum nahe sein und brauchen keine Schutzeinrichtungen. Es gibt vieles, dass Sie tun können, um sich während Ihrer Auftritte sicher zu fühlen. Und falls sich tatsächlich im Publikum jemand als bissig herausstellt, dann wissen Sie auch, was zu tun ist. Gute Redner tun einiges, um gute Redner zu werden und zu bleiben. Das ist nicht nur deswegen schön, weil ich damit einen Teil meines Lebensunterhalts verdiene. Der Umgang mit schwierigen Personen lässt sich lernen. Dann kann vieles schon im Vorfeld getan werden, damit es gar nicht erst zu Angriffen kommt.

 

 

 

Und, wenn da nun mal ein Pult steht?

 

Ja, mitunter werden Sie ans Pult gekettet und Ihre Frage nach einem kabellosen Mikrofon wird verneint. Dann gilt es das Beste daraus zu machen. Etwas Spielraum bleibt ja noch. Ich zeige Ihnen in Gruppen- und Einzeltrainings gerne welchen.

 

* Ja, auf dem Foto ist ein Teddybär. Ich hatte auf die Schnelle gerade kein Löwenfoto zur Hand und wie Sie sehen ist nicht alles so gefährlich, wie es mitunter auf den ersten Blick erscheint.

Umfrageergebnis

 

Ist ein Redepult vorhanden…

%

... nutze ich es.

%

... nutze ich es nur, wenn es sein muss.

%

... meide ich es.

Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de und in Rhetoriktrainings (n= 880)

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie schützen Sie sich vor vermeintlich gefährlichem Publikum und was halten Sie von Redepulten?

Artikel zu Reden und Präsentationen

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Ein Podium ist eine unbarmherzige Sache. Da steht der Mensch nackter als im Sonnenbad. Kurt Tucholsky

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. April 2009
Überarbeitung: 28. Juli 2019
AN: #3435
K:
Ü:

Lampenfieber & Konfrontation: Hilft häufiges Auftreten?

Lampenfieber & Konfrontation: Hilft häufiges Auftreten?

Warum Konfrontation allein oft nicht reicht und wie neue Lernerfahrungen Redeangst verändern können.
Lampenfieber wird mit der Zeit besser. Stimmt das?

Lampenfieber und Konfrontation: Wird es wirklich besser, wenn du einfach öfter auftrittst?

 

„Du musst einfach öfter vor Menschen sprechen. Dann geht das Lampenfieber irgendwann weg.“

Diesen Rat hören viele Menschen.

Und manchmal stimmt er.

Erfahrung kann Sicherheit schaffen.

Auftritte werden vertrauter.

Du lernst, dass kleine Fehler weniger dramatisch sind.

Du entwickelst Routinen.

Und dein Lampenfieber kann tatsächlich geringer werden.

Doch bei manchen Menschen passiert etwas anderes.

Sie präsentieren seit Jahren.

Halten regelmäßig Vorträge.

Gehen immer wieder in die Situation.

Und trotzdem bleibt die Angst.

Manchmal wird sie sogar stärker.

Warum hilft Konfrontation manchen Menschen – und anderen deutlich weniger?

 

 

 

Konfrontation allein ist noch kein Lernen

 

Ein Auftritt kann eine neue hilfreiche Erfahrung sein.

Er kann jedoch ebenso alte Befürchtungen bestätigen.

Das hängt stark davon ab, was während und nach der Situation geschieht.

Stell dir vor, du hältst eine Präsentation und denkst danach:

„Zum Glück hatte ich mein Manuskript. Ohne das wäre alles schiefgegangen.“

Oder:

„Zum Glück hat niemand meine Nervosität bemerkt.“

Oder:

„Ich habe es gerade so überstanden.“

Dann kann dein System etwas anderes lernen als:

„Ich kann das.“

Vielleicht lernt es:

„Die Situation war gefährlich. Meine Sicherheitsstrategie hat mich gerettet.“

 

 

 

Warum Routine manchmal hilft

 

Routine kann hilfreich sein, wenn neue Erfahrungen entstehen.

Zum Beispiel:

  • Du merkst, dass Nervosität weniger sichtbar ist als gedacht.
  • Du verlierst kurz den Faden und findest wieder hinein.
  • Du bekommst eine kritische Frage und kannst damit umgehen.
  • Du machst einen Fehler und der Auftritt geht trotzdem weiter.
  • Du spürst starke Aktivierung und bleibst handlungsfähig.

Solche Erfahrungen können deine Erwartungen verändern.

Die wichtige Botschaft lautet:

„Ich kann in dieser Situation mehr, als meine Angst behauptet.“

 

 

 

Warum Routine manchmal kaum etwas verändert

 

Auch häufiges Auftreten kann wenig verändern, wenn du jedes Mal dieselben Muster wiederholst.

Zum Beispiel:

  • du vermeidest Blickkontakt
  • du liest möglichst viel ab
  • du sprichst sehr schnell
  • du kontrollierst ständig deine Symptome
  • du versuchst, jede Unsicherheit zu verhindern
  • du bereitest dich weit über das notwendige Maß hinaus vor
  • du verlässt die Situation unmittelbar nach dem letzten Satz

Solche Strategien können kurzfristig entlasten.

Und gleichzeitig verhindern, dass du herausfindest, was auch ohne sie möglich wäre.

 

 

 

Konfrontation bedeutet weniger „Augen zu und durch“

 

Das Wort „Konfrontation“ klingt schnell hart.

Als müsste jemand einfach in die schlimmste Situation geschickt werden.

Das halte ich für wenig hilfreich.

Eine sinnvolle Annäherung ist:

geplant.

zielgerichtet.

auswertbar.

Und sie sollte eine konkrete Lernfrage enthalten.

Nicht:

„Wie viel Angst halte ich aus?“

Sondern beispielsweise:

„Was passiert tatsächlich, wenn ich trotz Nervosität spreche?“

 

 

 

Die entscheidende Frage: Was erwartest du?

 

Vor einer Übung oder einem Auftritt lohnt sich eine konkrete Vorhersage.

Zum Beispiel:

„Wenn meine Stimme zittert, halten mich die anderen für inkompetent.“

Oder:

„Wenn ich den Faden verliere, komme ich nicht mehr zurück.“

Oder:

„Wenn ich bei einer Frage kurz nachdenken muss, wirke ich schlecht vorbereitet.“

Jetzt lässt sich die Situation beobachten.

Was ist tatsächlich passiert?

Genau dort beginnt Lernen.

 

 

 

Neue Erfahrungen statt nur weniger Angst

 

Früher wurde bei Konfrontationsübungen häufig stark darauf geschaut, ob die Angst während der Übung sinkt.

Heute ist eine andere Frage besonders interessant:

Was hast du gelernt?

Vielleicht bleibt die Aktivierung zunächst hoch.

Und gleichzeitig lernst du:

„Ich kann mit hoher Aktivierung trotzdem klar sprechen.“

Das kann langfristig wichtiger sein als die Frage, ob dein Angstwert innerhalb einer einzelnen Übung von acht auf drei gefallen ist.

 

 

 

Ein Beispiel

 

Du befürchtest:

„Wenn ich eine Pause mache, denken alle, ich habe einen Blackout.“

Also sprichst du normalerweise ohne Pause.

Schnell.

Mit wenig Luft.

Und immer angespannter.

Eine gezielte Übung könnte lauten:

Nach jeder wichtigen Aussage bewusst zwei Sekunden Pause.

Danach prüfen wir:

  • Wie haben die Zuhörenden reagiert?
  • Wie hat sich die Pause tatsächlich angefühlt?
  • Was ist mit deiner Stimme passiert?
  • Was ist mit deiner Wahrnehmung der Situation passiert?

Jetzt entsteht eine neue Erfahrung.

 

 

 

Konfrontation sollte konkrete Erwartungen testen

 

Hilfreiche Lernfragen sind zum Beispiel:

  • Was passiert, wenn meine Stimme kurz unsicher klingt?
  • Was passiert, wenn ich eine Frage weniger sofort beantworten kann?
  • Was passiert, wenn ich einen Versprecher stehen lasse?
  • Was passiert, wenn ich weniger ablese?
  • Was passiert, wenn ich trotz Herzklopfen weiter spreche?
  • Was passiert, wenn ich nach einer Unterbrechung meinen roten Faden wieder aufnehme?

Eine gute Übung prüft Realität.

Sie trainiert weniger, Angst möglichst perfekt zu kontrollieren.

 

 

 

Warum abgestufte Annäherung hilfreich sein kann

 

Du musst weniger mit der schwierigsten Situation beginnen.

Eine sinnvolle Reihenfolge kann zum Beispiel sein:

  1. einen Gedanken laut allein formulieren
  2. vor der Kamera sprechen
  3. vor einer vertrauten Person präsentieren
  4. vor zwei oder drei Personen sprechen
  5. Fragen beantworten
  6. eine kleine reale Präsentation übernehmen
  7. anspruchsvollere Auftrittssituationen trainieren

Welche Schritte sinnvoll sind, hängt von deiner Ausgangslage ab.

Die Schwierigkeit sollte herausfordern – und Lernen ermöglichen.

 

 

 

Zu leicht hilft ebenfalls weniger

 

Wenn du nur Situationen auswählst, in denen du dich vollkommen sicher fühlst, entsteht wenig neue Information.

Dann bestätigt die Übung hauptsächlich:

„Unter idealen Bedingungen kann ich sprechen.“

Interessanter ist:

„Kann ich auch dann handeln, wenn ein Teil der Unsicherheit vorhanden ist?“

 

 

 

Überforderung ist kein Qualitätsmerkmal

 

Das andere Extrem ist ebenfalls wenig hilfreich.

Wenn eine Übung so groß gewählt wird, dass du nur noch überleben möchtest, ist dein Lernraum möglicherweise sehr klein.

Dann besteht die Gefahr, dass du anschließend denkst:

„Genau deshalb wollte ich das vermeiden.“

Deshalb gilt:

Mut braucht weniger maximalen Stress.

Mut braucht eine sinnvolle Herausforderung.

 

 

 

Sicherheitsverhalten erkennen

 

Eine wichtige Frage lautet:

Was tue ich, damit die befürchtete Katastrophe auf keinen Fall eintreten kann?

Zum Beispiel:

  • jedes Wort auswendig lernen
  • ständig auf die Folien schauen
  • Blickkontakt vermeiden
  • Fragen am Ende verhindern
  • besonders schnell sprechen
  • die Hände verstecken
  • vorher stundenlang jeden möglichen Fehler durchgehen

Einige dieser Dinge können situativ sinnvoll sein.

Interessant wird es, wenn innerlich die Überzeugung entsteht:

„Ohne diese Strategie wäre es schiefgegangen.“

 

 

 

Sicherheitsverhalten schrittweise reduzieren

 

Auch hier geht es weniger darum, alles auf einmal wegzulassen.

Du kannst gezielt testen.

Zum Beispiel:

Heute halte ich meinen Vortrag mit Stichworten statt mit vollständigem Manuskript.

Oder:

Heute lasse ich nach einer Frage bewusst einen kurzen Denkraum entstehen.

Oder:

Heute schaue ich während meiner Kernaussage zu den Menschen statt auf die Folie.

Dann beobachten wir das Ergebnis.

 

 

 

Variiere die Situationen

 

Wenn Lernen nur in einer einzigen Umgebung stattfindet, kann es stark an diese Umgebung gebunden bleiben.

Deshalb ist Variation hilfreich.

Zum Beispiel:

  • unterschiedliche Räume
  • unterschiedliche Zuhörer
  • online und in Präsenz
  • vorbereitete und spontane Beiträge
  • freundliche und kritischere Rückfragen

Das Ziel lautet:

„Ich kann mich in unterschiedlichen Situationen orientieren.“

Weniger:

„Ich kann genau dieses eine Szenario kontrollieren.“

 

 

 

Realistische Probeläufe sind bereits eine Form der Annäherung

 

Du musst weniger auf die nächste echte Vorstandspräsentation warten.

Wir können viele Elemente vorher trainieren.

Du präsentierst.

Ich frage nach.

Ich unterbreche.

Ich widerspreche.

Du verlierst vielleicht kurz den roten Faden.

Und findest wieder hinein.

So entsteht Erfahrung, bevor der eigentliche Termin beginnt.

 

 

 

Was passiert nach dem Auftritt?

 

Das ist ein häufig unterschätzter Punkt.

Menschen mit starker Auftrittsangst analysieren sich danach oft sehr kritisch.

Ein Satz wird wieder und wieder durchgegangen.

Eine Pause.

Eine Reaktion aus dem Publikum.

Ein kleiner Fehler.

Positive Hinweise geraten dabei schnell in den Hintergrund.

Dieses Grübeln nach sozialen Bewertungssituationen kann soziale Angst aufrechterhalten.

 

 

 

Nachbereitung statt Selbstgericht

 

Nach einer Übung oder Präsentation helfen drei Fragen:

  1. Was hatte ich vorher befürchtet?
  2. Was ist tatsächlich passiert?
  3. Was möchte ich aus dieser Erfahrung für den nächsten Auftritt mitnehmen?

Das ist etwas anderes als:

„Was war alles noch nicht perfekt?“

 

 

 

Konfrontation bei gewöhnlichem Lampenfieber

 

Bei gewöhnlichem Lampenfieber ist häufig keine therapeutische Exposition erforderlich.

Realistische Probeläufe und gezieltes Training können bereits viel bewirken.

Zum Beispiel:

  • mehr Auftrittserfahrung
  • Simulation kritischer Situationen
  • bewusster Umgang mit Pausen
  • freie Rede statt vollständigem Ablesen
  • Training von Fragen und Unterbrechungen

Hier sprechen wir eher von Auftrittstraining, Mentaltraining und Coaching.

 

 

 

Konfrontation bei ausgeprägter Redeangst

 

Bei starker, anhaltender Redeangst kann eine gezielte therapeutische Arbeit sinnvoll sein.

Expositionsbasierte Verfahren gehören zu den gut untersuchten Ansätzen bei sozialer Angst und öffentlicher Sprechangst.

Dann geht es weniger nur darum, häufiger Präsentationen zu halten.

Wichtig ist, wie die Übungen geplant, durchgeführt und ausgewertet werden.

 

 

 

Lampenfieber oder Redeangst?

 

Die Unterscheidung ist entscheidend.

Bei Lampenfieber steht häufig eine bedeutsame konkrete Situation im Mittelpunkt.

Bei ausgeprägter Redeangst können zusätzlich auftreten:

  • starke Erwartungsangst
  • Vermeidung
  • deutliche Angst vor negativer Bewertung
  • intensive Selbstbeobachtung
  • ausgeprägtes Sicherheitsverhalten
  • erhebliche berufliche oder persönliche Einschränkungen

→ Ursachen von Redeangst und Lampenfieber

 

 

 

Coaching und Psychotherapie sauber trennen

 

Bei beruflichem Lampenfieber kann die Arbeit Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining und realistische Simulation verbinden.

Wenn eine behandlungsbedürftige Angstproblematik im Vordergrund steht, gehört sie in einen therapeutischen Rahmen.

Diese Bereiche halte ich organisatorisch und fachlich voneinander getrennt.

Informationen zur therapeutischen Arbeit findest du hier:

→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei Ängsten

 

 

 

Warum „die Wurzeln ein für alle Mal lösen“ zu viel verspricht

 

Bei Angstproblemen ist es wenig seriös, pauschal zu versprechen, eine Ursache werde einmal gefunden und anschließend endgültig beseitigt.

Menschen lernen.

Erfahrungen verändern Erwartungen.

Verhalten kann sich verändern.

Und Rückfälle oder erneute Aktivierung sind bei Angstphänomenen grundsätzlich möglich.

Deshalb halte ich eine andere Zielsetzung für sinnvoller:

Du entwickelst mehr Flexibilität, neue Erfahrungen und bessere Handlungsmöglichkeiten.

 

 

 

Berufliche High-Stakes-Situationen

 

Bei wichtigen beruflichen Auftritten muss Annäherung weniger bedeuten, dass du auf eigene Faust immer schwierigere Situationen suchst.

Häufig ist eine gezielte Vorbereitung sinnvoller.

Zum Beispiel bei:

  • Vorstandspräsentationen
  • Aufsichtsratssitzungen
  • entscheidenden Pitches
  • großen Keynotes
  • Medienauftritten
  • strategischen Verhandlungen

Dann können wir realistische Belastung bereits im geschützten Rahmen simulieren.

Kritische Fragen.

Unterbrechungen.

Zeitdruck.

Widerspruch.

Und die Situation, dass du kurz den Faden verlierst.

So trainierst du weniger eine perfekte Performance.

Du trainierst Wiederorientierung.

 

 

 

Welcher Rahmen gilt?

 

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch dann, wenn das konkrete Thema Lampenfieber, Auftrittsdruck oder die Vorbereitung auf anspruchsvolle Expositionssituationen ist.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine Entwicklung von Auftrittssicherheit → BUSINESS 1:1.

Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → EXECUTIVE SPARRING.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Seit 1998 Unterstützung bei Lampenfieber und Redeangst

 

Seit 1998 unterstütze ich Menschen bei wichtigen Auftritten, Lampenfieber und Redeangst.

Dabei ist für mich ein Unterschied besonders wichtig:

Mehr Auftritte sind weniger automatisch bessere Erfahrungen.

Entscheidend ist, was du in diesen Situationen lernst.

Kannst du trotz Aktivierung handeln?

Kannst du nach einem Fehler weiterreden?

Kannst du Unsicherheit aushalten?

Kannst du feststellen, dass manche deiner schlimmsten Erwartungen weniger eintreten als gedacht?

Dann verändert sich mehr als nur deine Routine.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du trotz vieler Auftritte weiterhin starkes Lampenfieber erlebst, beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle
  • seit wann du das Problem kennst
  • in welchen Situationen es besonders stark wird
  • welche Auftritte du bereits regelmäßig bewältigst
  • was du dabei besonders befürchtest
  • welche Sicherheitsstrategien du nutzt
  • ob ein konkreter wichtiger Auftritt bevorsteht

Dann lässt sich besser einschätzen, ob Auftrittstraining, Coaching, Executive Sparring oder ein therapeutischer Rahmen fachlich sinnvoll ist.

→ Unterstützung bei Lampenfieber anfragen

 

 

 

Fazit: Mehr Routine hilft nur, wenn neue Erfahrungen entstehen

 

Häufiges Auftreten kann Lampenfieber reduzieren.

Es muss weniger automatisch passieren.

Wenn jeder Auftritt mit denselben Befürchtungen, Sicherheitsstrategien und derselben anschließenden Selbstkritik abläuft, kann selbst viel Routine erstaunlich wenig verändern.

Die wichtigere Frage lautet deshalb:

„Was soll mein System bei diesem Auftritt Neues lernen?“

Vielleicht:

„Ich darf nervös sein und trotzdem sprechen.“

„Ich kann einen Fehler auffangen.“

„Ich kann eine kritische Frage aushalten.“

„Ich brauche weniger vollständige Kontrolle, um überzeugend zu sein.“

Dann wird aus bloßer Konfrontation:

eine neue Erfahrung.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2007
Überarbeitung: 16. Juli 2026
Englische Version:

Lampenfieber & Selbsteinschätzung: Wie wirkst du wirklich?

Lampenfieber & Selbsteinschätzung: Wie wirkst du wirklich?

Abgleich von Selbstbild und Fremdbild: Wie schlimm oder gut ist es?
Lampenfieber

Lampenfieber und Selbsteinschätzung: Wie wirkst du wirklich?

 

Du gehst aus einer Präsentation und denkst:

„Das war furchtbar.“

Die Stimme fühlte sich unsicher an.

Du hast deinen Puls gespürt.

Eine Formulierung war weniger elegant.

Und bei einer Frage brauchtest du länger als geplant.

Dann kommt das Feedback:

„Du wirkst sehr souverän.“

Und du denkst:

„Haben die denselben Vortrag gesehen?“

Genau diese Diskrepanz ist bei Lampenfieber interessant.

Wie du dich während eines Auftritts erlebst, ist nicht automatisch identisch mit dem, was andere von außen wahrnehmen.

 

 

 

Innenwahrnehmung und Außenwirkung sind zwei verschiedene Perspektiven

 

Während eines Auftritts hast du Zugang zu Informationen, die dein Publikum weniger hat.

Du spürst:

  • deinen schnelleren Puls
  • trockenen Mund
  • Muskelspannung
  • innere Unruhe
  • Gedanken wie „hoffentlich merkt das niemand“
  • jede kleine Abweichung vom geplanten Ablauf

Das Publikum sieht dagegen:

  • deine Haltung
  • deine Stimme
  • deine Worte
  • deine Mimik
  • deine Gestik
  • deinen Umgang mit Fragen und Pausen

Dein inneres Erleben ist also wesentlich informationsreicher als das äußere Bild.

Und genau deshalb kann sich ein Auftritt innen deutlich dramatischer anfühlen, als er außen wirkt.

 

 

 

Warum Lampenfieber die eigene Einschätzung verzerren kann

 

Unter Anspannung verändert sich die Aufmerksamkeit.

Viele Menschen beobachten sich stärker.

Sie achten auf:

Stimme.

Hände.

Gesicht.

Atmung.

Pausen.

Versprecher.

Und je stärker diese Selbstbeobachtung wird, desto größer kann der Eindruck entstehen:

„Alle sehen genau das, was ich gerade spüre.“

Das muss weniger stimmen.

 

 

 

Der Spotlight-Effekt

 

Menschen überschätzen häufig, wie stark andere ihre kleinen Fehler, Unsicherheiten oder Auffälligkeiten wahrnehmen.

Beim Auftritt kann das bedeuten:

Du denkst:

„Jeder hat gesehen, dass ich kurz den Faden verloren habe.“

Für das Publikum war es vielleicht einfach:

eine kurze Pause.

Oder:

Du denkst:

„Meine Stimme hat total gezittert.“

Für andere klang sie vielleicht nur etwas angespannter.

Das eigene Erleben ist kein zuverlässiges Messinstrument für die Außenwirkung.

 

 

 

Ein wichtiger Unterschied: Gefühl und Wirkung

 

Du kannst dich unsicher fühlen und trotzdem kompetent wirken.

Du kannst dich stark aktiviert fühlen und trotzdem ruhig sprechen.

Du kannst denken, dass eine Pause „ewig“ dauert, während sie für Zuhörende vollkommen normal wirkt.

Deshalb hilft eine Unterscheidung:

Wie habe ich mich gefühlt?

Und:

Wie habe ich tatsächlich gewirkt?

Beides ist relevant.

Es ist nur weniger dasselbe.

 

 

 

Warum sich kompetente Redner oft schlechter einschätzen als nötig

 

Gerade Menschen mit hohen Ansprüchen bemerken sehr genau, was noch besser hätte sein können.

Sie registrieren:

  • jede ausgelassene Formulierung
  • jede weniger perfekte Antwort
  • jede Stelle, an der die Dramaturgie hätte stärker sein können
  • jede Reaktion im Publikum, die sie weniger verstehen

Das kann fachliche Qualität fördern.

Und es kann gleichzeitig die eigene Leistungsbewertung verzerren.

Wer viel kann, sieht häufig auch besonders viel von dem, was noch besser gehen könnte.

 

 

 

Der geplante Vortrag existiert nur in deinem Kopf

 

Das Publikum kennt dein Skript weniger.

Es weiß weniger:

  • welchen Satz du ursprünglich sagen wolltest
  • welches Beispiel du ausgelassen hast
  • welche Folie früher geplant war
  • welchen Übergang du verändert hast

Wenn du denkst:

„Ich habe dort etwas vergessen.“

kann dein Publikum gleichzeitig denken:

„Das war ein klarer, kompakter Vortrag.“

Du vergleichst deinen Auftritt mit einem inneren Ideal.

Das Publikum erlebt nur den tatsächlichen Auftritt.

 

 

 

Selbsteinschätzung wird problematisch, wenn sie zur Gewissheit wird

 

Nach einer Präsentation denkst du vielleicht:

„Ich war schlecht.“

Das klingt wie eine Tatsache.

In Wirklichkeit enthält der Satz mehrere mögliche Ebenen:

„Ich habe mich sehr angespannt gefühlt.“

„Ein Teil des Vortrags entsprach weniger meinem Anspruch.“

„Ich weiß noch weniger, wie das Publikum mich tatsächlich wahrgenommen hat.“

Diese Formulierungen sind präziser.

Und sie eröffnen Raum für eine realistischere Auswertung.

 

 

 

Was passiert nach dem Auftritt?

 

Viele Menschen mit Lampenfieber führen nach Präsentationen eine sehr strenge innere Nachbesprechung.

Sie erinnern sich an:

den Versprecher.

die unangenehme Frage.

das neutrale Gesicht in der dritten Reihe.

den Moment, in dem die Stimme anders klang.

Andere Informationen verschwinden leichter.

Zum Beispiel:

  • die Aufmerksamkeit des Publikums
  • gute Antworten
  • gelungene Passagen
  • positive Rückmeldungen
  • der Umstand, dass die Präsentation insgesamt funktioniert hat

So kann eine selektive Erinnerung das Bild des Auftritts nachträglich verschlechtern.

 

 

 

Feedback statt Gedankenlesen

 

Wenn du wissen möchtest, wie du wirkst, brauchst du Daten.

Weniger Spekulation.

Hilfreiches Feedback beantwortet konkrete Fragen.

Zum Beispiel:

  • War meine Kernbotschaft klar?
  • Wie wirkte mein Einstieg?
  • War mein Sprechtempo angenehm?
  • Wie überzeugend wirkte meine Empfehlung?
  • Wie bin ich mit kritischen Fragen umgegangen?
  • Wo verlor der Vortrag Energie?

Die Frage:

„War ich gut?“

liefert meist weniger hilfreiche Antworten.

Je konkreter die Frage, desto brauchbarer das Feedback.

 

 

 

Wen solltest du um Feedback bitten?

 

Nicht jedes Feedback ist gleich wertvoll.

Hilfreich sind Menschen, die:

  • tatsächlich aufmerksam zugehört haben
  • dir konkrete Beobachtungen nennen können
  • zwischen persönlichem Geschmack und Wirkung unterscheiden
  • deine Zielgruppe verstehen
  • weniger nur beruhigen oder kritisieren wollen

Ein Satz wie:

„War doch super.“

kann nett sein.

Er hilft dir wenig beim Lernen.

 

 

 

Video kann besonders aufschlussreich sein

 

Eine Videoaufnahme ist für viele Menschen zunächst unangenehm.

Sie kann jedoch sehr wertvoll sein.

Denn sie trennt:

Wie habe ich mich erlebt?

von:

Wie sah und klang der Auftritt tatsächlich?

Du kannst beobachten:

  • Sprechtempo
  • Pausen
  • Stimme
  • Gestik
  • Haltung
  • Blickkontakt
  • Struktur
  • Umgang mit Fragen

Auf deiner Seite zur Vorbereitung wichtiger Präsentationen spielt Videoanalyse bereits aus genau diesem Grund eine Rolle: Selbstwahrnehmung und Außenwirkung können sich unterscheiden.

 

 

 

Videoanalyse braucht einen sinnvollen Blick

 

Eine Aufnahme kann ebenso zum Werkzeug übertriebener Selbstkritik werden.

Wenn du sie zehnmal ansiehst und nach jedem kleinen Fehler suchst, entsteht weniger eine realistische Bewertung.

Hilfreicher ist eine Struktur.

Zum Beispiel:

 

Erster Durchgang

Nur die Gesamtwirkung.

Was kommt bei mir an?

 

Zweiter Durchgang

Inhalt und Struktur.

Ist die Botschaft verständlich?

 

Dritter Durchgang

Stimme, Körpersprache und Präsenz.

Welche zwei oder drei Punkte lohnen sich wirklich?

Das Ziel ist Entwicklung.

Weniger die Suche nach möglichst vielen Fehlern.

 

 

 

Der Abgleich von Selbstbild und Fremdbild

 

Ein realistisches Selbstbild entsteht weniger nur durch Innenwahrnehmung.

Es entsteht aus mehreren Quellen:

  • deinem eigenen Erleben
  • konkretem Feedback
  • Video
  • Beobachtung deiner Wirkung
  • Ergebnissen des Auftritts

Manchmal wirst du feststellen:

„Meine Wirkung war besser als mein Gefühl.“

Manchmal zeigt Feedback tatsächlich Entwicklungsfelder.

Beides ist wertvoll.

 

 

 

Das Johari-Fenster: interessant, aber weniger die Hauptsache

 

Auf der bisherigen Seite habe ich das Johari-Fenster verwendet.

Das Modell kann weiterhin hilfreich sein.

Es unterscheidet unter anderem zwischen:

  • Aspekten, die dir und anderen bekannt sind
  • blinden Flecken
  • Aspekten, die du kennst und andere weniger
  • noch wenig erkundeten Bereichen

Für Lampenfieber ist besonders der blinde Fleck interessant.

Vielleicht besitzt du Stärken, die andere klar sehen und die du selbst unter Anspannung kaum wahrnimmst.

Oder du hast Gewohnheiten, deren Wirkung dir weniger bewusst ist.

Feedback erweitert dein Bild.

 

 

 

Was Lampenfieber mit der Einschätzung deiner Redefähigkeit macht

 

Wer regelmäßig starkes Lampenfieber erlebt, kann irgendwann daraus schließen:

„Ich bin einfach kein guter Redner.“

Das ist ein wichtiger Denkfehler.

Denn zwei Fragen werden vermischt:

Wie gut sind meine Redefähigkeiten?

Und:

Wie gut kann ich unter hoher Aktivierung auf diese Fähigkeiten zugreifen?

Das ist weniger dasselbe.

Ein Mensch kann sehr gute kommunikative Fähigkeiten besitzen und unter starkem Lampenfieber zeitweise weniger Zugriff darauf haben.

 

 

 

Deshalb sollte die Analyse zwei Ebenen trennen

 

Ebene 1: Redefähigkeit

  • Struktur
  • Argumentation
  • Sprache
  • Storytelling
  • Stimme
  • Körpersprache
  • Kontakt
  • Umgang mit Fragen

 

Ebene 2: Zugriff unter Druck

  • Selbstregulation
  • Aufmerksamkeitssteuerung
  • Umgang mit körperlicher Aktivierung
  • Umgang mit Unsicherheit
  • Blackout-Sorge
  • Flexibilität bei Abweichungen

Wenn du diese Ebenen vermischst, unterschätzt du möglicherweise deine tatsächlichen Fähigkeiten.

 

 

 

Ein schlechter Auftritt beweist weniger eine schlechte Fähigkeit

 

Ein einzelner Auftritt kann von vielen Faktoren beeinflusst werden.

Zum Beispiel:

  • schlechter Schlaf
  • ungewöhnlich hoher Druck
  • unklare Vorbereitung
  • eine schwierige Publikumsreaktion
  • technische Probleme
  • starke körperliche Aktivierung

Deshalb ist die Schlussfolgerung:

„Ich kann nicht präsentieren.“

meist viel größer als die Datenlage.

Präziser wäre:

„Dieser Auftritt lief an einigen Stellen weniger gut. Ich möchte verstehen, warum.“

 

 

 

Gute Selbsteinschätzung bedeutet weniger positives Denken

 

Es geht weniger darum, dir einzureden:

„Ich bin ein großartiger Redner.“

Ein realistisches Selbstbild darf differenziert sein.

Zum Beispiel:

„Meine fachliche Argumentation ist stark.“

„Mein Einstieg darf noch prägnanter werden.“

„Bei kritischen Fragen werde ich zu ausführlich.“

„Meine Nervosität wirkt nach außen weniger deutlich, als sie sich innen anfühlt.“

Das ist wesentlich brauchbarer als:

„Ich bin gut.“

oder:

„Ich bin schlecht.“

 

 

 

Eine einfache Auswertung nach dem nächsten Auftritt

 

Bevor du Feedback einholst, beantworte drei Fragen:

  1. Was hat aus meiner Sicht gut funktioniert?
  2. Was möchte ich verbessern?
  3. Wie glaube ich, dass ich auf andere gewirkt habe?

Dann holst du konkrete Rückmeldung ein.

Anschließend vergleichst du:

Wo stimmen Selbstbild und Fremdbild überein?

Wo unterscheiden sie sich?

Gerade die Unterschiede sind häufig besonders lehrreich.

 

 

 

Eine Skala kann helfen – wenn sie konkret bleibt

 

Du kannst vor und nach dem Auftritt beispielsweise einschätzen:

Wie nervös fühle ich mich? 0 bis 10.

Und anschließend getrennt:

Wie gut konnte ich meine Botschaft vermitteln? 0 bis 10.

Das macht einen wichtigen Zusammenhang sichtbar:

Vielleicht war deine Nervosität bei 8.

Und deine tatsächliche Kommunikation trotzdem bei 7 oder 8.

Hohe Aktivierung und gute Leistung können gleichzeitig auftreten.

 

 

 

Was du weniger messen solltest

 

Vermeide Scheingenauigkeit.

Es geht weniger darum, deine Präsentationskompetenz mit einer vermeintlich objektiven Gesamtzahl zu versehen.

Eine Frage wie:

„Wie gut bin ich als Redner auf einer Skala von 1 bis 100?“

hilft wenig.

Besser sind konkrete Dimensionen.

Zum Beispiel:

  • Klarheit
  • Prägnanz
  • Kontakt
  • Stimme
  • Struktur
  • Fragen beantworten

 

 

 

Warum Vergleich mit anderen wenig hilft

 

Unter Lampenfieber entsteht leicht der Eindruck:

„Alle anderen sind viel souveräner.“

Du siehst jedoch nur ihre Außenwirkung.

Du kennst weniger:

  • ihren Puls
  • ihre Gedanken
  • ihre Anspannung
  • ihre Vorbereitung
  • ihre Selbstzweifel

Du vergleichst also häufig:

dein Innenleben mit der Außenseite anderer.

Das ist ein unfairer Vergleich.

 

 

 

Feedback bei wichtigen beruflichen Auftritten

 

Bei wichtigen Präsentationen sollte Feedback weniger allgemein bleiben.

Gerade auf Führungsebene interessieren Fragen wie:

  • War meine Empfehlung klar?
  • Kam ich schnell genug zum Punkt?
  • Wie wirkte ich bei Widerspruch?
  • War meine Antwort auf kritische Fragen belastbar?
  • Habe ich Orientierung vermittelt?
  • Wo wurde ich unnötig ausführlich?

Das verbindet Auftrittswirkung direkt mit der tatsächlichen Aufgabe.

 

 

 

Videoanalyse und realistisches Feedback

 

Im Coaching oder Sparring können wir einen realen Auftritt simulieren und anschließend auswerten.

Du bekommst weniger nur:

„Das war gut.“

Oder:

„Da musst du souveräner wirken.“

Hilfreicher ist konkretes Feedback:

  • Was funktioniert bereits?
  • Wo verändert sich deine Wirkung unter Druck?
  • Welche zwei Veränderungen hätten den größten Effekt?
  • Wie groß ist die Lücke zwischen Selbstwahrnehmung und Außenwirkung?

Das reduziert Unsicherheit durch Information.

 

 

 

Lampenfieber oder Redeangst?

 

Wenn eine stark negative Selbsteinschätzung mit ausgeprägter Angst, Vermeidung und intensiver Angst vor Bewertung verbunden ist, sollte genauer hingeschaut werden.

Dann kann mehr als gewöhnliches Lampenfieber beteiligt sein.

→ Ursachen von Redeangst und Lampenfieber

 

 

 

Coaching und Therapie sauber unterscheiden

 

Bei beruflichem Lampenfieber und Unsicherheit über die eigene Auftrittswirkung kann Coaching oder Auftrittstraining sinnvoll sein.

Wenn eine behandlungsbedürftige Angstproblematik im Vordergrund steht, gehört sie in einen therapeutischen Rahmen.

Diese Bereiche halte ich fachlich und organisatorisch getrennt.

→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei Ängsten

 

 

 

Welcher Rahmen gilt bei beruflichen Auftritten?

 

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch dann, wenn der Ausgangspunkt eine unsichere Selbsteinschätzung, Lampenfieber oder die Frage nach der eigenen Wirkung ist.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine Entwicklung von Präsentations- und Auftrittskompetenz → BUSINESS 1:1.

Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → EXECUTIVE SPARRING.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

Seit 1998 Feedback zu Reden und Präsentationen

 

Seit 1998 analysiere und begleite ich Reden, Präsentationen und wichtige Auftritte.

Dabei begegnet mir immer wieder derselbe Effekt:

Menschen bewerten sich unter Druck häufig anders, als sie tatsächlich wirken.

Manchmal deutlich zu kritisch.

Manchmal gibt es blinde Flecken.

Beides lässt sich mit konkretem Feedback besser bearbeiten als mit Vermutungen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du wissen möchtest, wie du bei Reden und Präsentationen tatsächlich wirkst, können wir direkt mit einem realen Beispiel arbeiten.

Bring beispielsweise mit:

  • eine aktuelle Präsentation
  • eine wichtige Rede
  • einen Pitch
  • eine Vorstandspräsentation
  • eine typische berufliche Gesprächssituation

Wir können den Auftritt simulieren, auf Wunsch aufzeichnen und anschließend konkret auswerten.

Beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle
  • welcher Auftritt relevant ist
  • was du über deine Wirkung herausfinden möchtest
  • wo du selbst Unsicherheit erlebst
  • ob ein konkreter Termin bevorsteht

→ Feedback und Unterstützung anfragen

 

 

 

Fazit: Dein Gefühl ist wichtig – und trotzdem nur eine Perspektive

 

Wenn du dich während einer Präsentation nervös fühlst, ist dieses Erleben real.

Es sagt jedoch weniger automatisch, wie du auf andere wirkst.

Deshalb lohnt sich der Abgleich.

Wie habe ich mich erlebt?

Wie habe ich tatsächlich gewirkt?

Was funktioniert bereits?

Was möchte ich gezielt weiterentwickeln?

Ein realistisches Selbstbild entsteht weniger dadurch, dass du dich möglichst positiv beurteilst.

Es entsteht durch bessere Informationen.

Johari-Fenster

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Was hilft bei Lampenfieber? Antworten auf 14 häufige Fragen, praktische Strategien und Unterstützung für Präsentationen, Reden und wichtige berufliche Auftritte.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Juli 2016
Überarbeitung: 15. Juli 2026