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Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber
Redeangst

Redeangst

 

Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, dass es kein Lampenfieber ist.

Mehr als Lampenfieber

 

Eine gewisse Anspannung beziehungsweise Nervosität gehört für viele Menschen dazu, wenn sie vor Publikum treten. Mit Training und Techniken für den mentalen Zustand sowie entsprechender Routine lässt sich allerdings damit leben. Die verbleibende Menge Adrenalin kann sogar durch die aktivierende Wirkung wichtig für die Qualität des Auftritts sein.

Es gibt jedoch auch Menschen, bei denen sich diese Besserung nicht einstellt. Mitunter werden die Ängste sogar im Laufe der Zeit noch größer. Dann handelt es sich mit größerer Wahrscheinlichkeit nicht um Lampenfieber, sondern um Redeangst.

Und auch, wenn sie so häufig miteinander verwechselt werden, gibt es wesentliche Unterschiede. Redeangst ist kein Lampenfieber!

 

 

 

Was ist Redeangst?

 

Aufmerksamkeit zu erhalten klingt im Allgemeinen gut, aber bei der öffentlichen Rede fühlt es sich für viele Menschen nicht so an. Viele Menschen haben Angst davor, in Anwesenheit eines Publikums zu reden. Einige haben schon Wochen vor der Redegelegenheit Alpträume beim Gedanken an den Auftritt. Dann ist es so weit; weiche Knie, trockener Mund, Tropfen auf der Stirn, der Magen dreht sich, …

Schon die Vorstellung, auf einer Bühne zu Menschen zu sprechen, bereitet sehr vielen Menschen Kopfzerbrechen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen macht vielen Menschen so große Angst, dass sie es möglichst vermeiden. Selbst, wenn sie dafür einen hohen Preis bezahlen müssen.

Einige Betroffenen spüren die Zunahme von Ängsten schon im Zweiergespräch und andere erst, wenn sie vor einer großen Gruppe stehen. Mitunter hängt die Intensität auch mit der Zusammensetzung der Anwesenden zusammen. Ich habe Klienten erlebt, die sich als Professoren in überfüllten Hörsälen wohlfühlen, aber unter massiven Ängsten leiden, weil eine kleine Ansprache im Familienkreis ansteht. Schon der Moment, an dem es beginnt, ist sehr individuell. Bei manchen beginnt es erst kurz vorher und bei anderen beginnt es mit der Ankündigung. Die Intensität reicht ebenfalls von leichter Furcht bis Panik.

 

 

 

Also ist Redeangst etwas unangenehmeres Lampenfieber?

 

Etwas Lampenfieber liefert einen kleinen Adrenalinausstoß, der aktiviert und motiviert. Das macht uns wach, schärft die Sinne und die Konzentration. Die Redeangst beginnt, wenn es über das normale Lampenfieber hinausgeht. Sie ist eine übersteigerte, irrationale Angst, die sich verselbstständigt. Intellektuell wissen Betroffene, dass sie nicht in Lebensgefahr sind, doch das Stammhirn (Reptiliengehirn) reagiert, als wenn es der Fall wäre; die Symptome nehmen zu. Wird die Angst übermächtig, können sich beispielsweise berufliche Nachteile daraus ergeben, die Angst bestimmt das Leben. Chancen werden so nicht wahrgenommen, anderen Menschen der Vortritt gelassen.

Starke Redeangst schadet, weil sie uns total blockiert. Wir haben panische Angst uns zu blamieren, uns lächerlich zu machen. Sie hat meist etwas mit der Angst vor Ablehnung zu tun und kann sehr tief verwurzelt sein. Die Notwendigkeit, etwas gegen die Ängste zu unternehmen, ergibt sich aus der Häufigkeit, der Intensität und den Folgen ab. Redeangst kann deutliche Einschränkungen, Behinderungen und Konsequenzen mit sich bringen, die wiederum zusätzliche negative Folgen haben.

 

 

Mögliche Ursachen von Redeangst

 

Redeangst, wird oft als übersteigerte Form des Lampenfiebers beschrieben, sie hat jedoch tiefgründigere Ursachen und ist komplexer. Häufig gibt es Schnittmengen mit anderen Ängsten und Angststörungen, wie beispielsweise sozialen Phobien.

Sprech-, Auftritts- beziehungsweise Redeangst, kann jeden treffen. Die Auswirkungen sind allerdings unterschiedlich, je nach Interessen, Zielen und Betätigungsfeld.

 

 

 

1. Angst vor Ablehnung

 

Die in uns Menschen tief verwurzelte Angst vor Ablehnung ist ein wesentlicher Grund, weshalb die körperlichen und psychischen Reaktionen beim Sprechen in der Öffentlichkeit so stark sind. Gerade in solchen Situationen werden viele Gefahren vermutet, die Ablehnung beispielsweise in Form von offener oder versteckter Kritik oder Auslachen begünstigen.

 

 

 

2. Traumatische Erlebnisse

 

Tatsächliche oder als solche scherzhaft empfundene Erlebnisse der Vergangenheit können beteiligt sein. Diese Erlebnisse können weit in der Vergangenheit liegen. Häufig klingen die Erlebnisse aus der späteren Sicht als weniges schlimm, doch können sie aus der damaligen Sicht sehr beängstigend abgespeichert worden sein. Es kann erforderlich sein, ihnen auf den Grund zu gehen und sie zu integrieren und die Auswirkungen aufzulösen.

 

 

 

3. Geringes Selbstvertrauen bis hin zu sozialen Ängsten

 

Betroffenen schämen sich häufig für ihre Angst, weil sie sich ihr gegenüber so machtlos fühlen. Dadurch wird die Last noch schwerer, der Erwartungsdruck nimmt zu.
An einem geringen Selbstvertrauen können viele Ursachen beteiligt sein. Vor allem die erfahrene Erziehung spielt hier eine große Rolle. Aus Erfahrungen und deren Interpretation resultieren mitunter einschränkende Überzeugungen über sich selbst und die Welt.

 

 

 

4. Leistungsdenken

 

Schon in der Ausbildung kann diese Angst die Voraussetzungen für das weitere Leben maßgeblich einschränken.

Schon vor dem Eintritt in das Berufsleben ist die Fähigkeit, sich vor anderen Menschen überzeugend auszudrücken, maßgeblich für den weiteren Lebensweg. Im Studium gibt es beispielsweise häufiger Projektarbeiten zu präsentieren, Referate zu halten oder Diskussionsbeiträge zu leisten. Solche Situationen, in denen sich die Aufmerksamkeit anderer Menschen auf Redner und Rednerinnen richtet, sind für die meisten Studierenden mit Unbehagen, für einige jedoch auch mit ausgeprägter Angst verbunden. Spätestens im Berufsleben ist es dann für viele Karrieren erforderlich, regelmäßig zu präsentieren. Wenn die übersteigerte Angst vor anderen Menschen zu reden dann zu Blockade oder Vermeidung führt, zieht der Wettbewerb an einem vorbei. Zu intensiv sind für viele Betroffene die Angst und die mit ihr verbundenen Symptome.

Körperlich kann sich diese Angst als Zittern oder Herzrasen und auf der Verhaltensebene beispielsweise durch Versprecher, Aussetzer und sogar Blockaden bemerkbar machen. Auf der kognitiven Ebene werden häufig konstruierte, negative Reaktionen gedanklich vorweggenommen und die eigenen Fähigkeiten, die Aufgabe positiv zu meistern, als unzureichend eingeschätzt.

Symptome bei Redeangst

 

  • Zu den möglichen Symptomen gehören:
  • Einschränkende Gedanken, die auch zu sich selbst erfüllenden Prophezeiungen werden können
  • Schwitzen
  • Erröten
  • Konzentrationsschwäche
  • Denk- und Sprechstörungen
  • Herzrasen
  • Magenschmerzen, Durchfall
  • Scham
  • Erwartungsangst
  • Vermeidungswünsche
  • Panik

 

Die Symptome können unterschiedlich ausgeprägt sein und sogar denen einer Panikattacke ähneln.

Was hilft bei Redeangst?

 

1. Tipps, Tricks und Übungen

 

Im Internet, in Büchern und Kursen werden mit guter Absicht Hilfen, Tipps und Übungen angeboten. Sie sollen dabei helfen, mit der Angst umgehen zu lernen.

Bei Lampenfieber ist es beispielsweise oft sehr hilfreich im geschützten Rahmen Vortragssituationen zu proben, bei denen das Anspruchsniveau individuell gesteigert wird. Dabei kommt es allerdings ganz wesentlich auf die Qualität des Feedbacks an. Mit ehrlichem und konstruktivem Feedback kann die Selbstwahrnehmung verbessert und mit positiven Erfahrungen Sicherheit gewonnen werden. Falsches Feedback wiederum kann vieles verschlimmern. Bei Redeangst ist hier besondere Vorsicht angebracht und selbst bei Wiederholungen, die sonst ausreichen, um Routine zu entwickeln, wird die Redeangst meist nicht besser.

 

 

 

2. Selbsthilfe bei Redeangst

 

Bei einfachem Lampenfieber gibt es zahlreiche Tipps zu Minderung und Auflösung. Redeangst erfordert einen erfahrenen Therapeuten.

 

 

 

3. Professionelle Hilfe bei Redeangst

 

Wer die intensive Angst erlebt hat, will die Redeangst schnellstens überwinden. Die üblichen Empfehlungen für Lampenfieber wirken nur bedingt bei Redeangst, manchmal verstärken sie die Symptome sogar. Bei Redeangst bietet sich eine Kombination der Flexibel-kooperativen Hypnosetherapie mit weiteren Methoden an. Am besten mit zusätzlicher Vermittlung von Selbsthilfetechniken.

Sowohl die von mir in Jahrzehnten gesammelten praktische Erfahrungen bei der Behandlung von Ängsten, als auch aus dem Auftrittscoaching helfen Ihnen dabei den Teufelskreis zu verlassen. Bei meiner Unterstützung setze ich hier gerne eine Kombination verschiedener Techniken mit praktischen Übungen ein.

Wenn bisher alle anderen Anläufe nicht funktioniert haben, bietet sich die Hypnotherapie mit 6 Phasen Hypnobalancing™ an, um die zugrunde liegenden Konflikte aufzulösen. Dazu werden zuerst die Ursachen ermittelt und durch das Lösen unbewusster Konflikte der Vergangenheit werden Wahrnehmung, Denken und Handeln in der Gegenwart verändert.

Einschränkende Konditionierungen lassen sich in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern. Sie fokussieren sich mehr und mehr auf angenehme Aspekte als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“. Schon die veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation. Durch einfach erlernbare Techniken kann die persönliche Einflussnahme zusätzlich erweitert werden.

Klienten fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein. Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ hilft dabei förderliche Zustände zu ankern (konditionieren) und dann bei Bedarf zu aktivieren, wie das Licht über einen Lichtschalter.

 

 

Therapiedauer

 

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von meist 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein. Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind. Für die Behandlung von Redeangst sind im Durchschnitt 4 bis 8 Sitzungen erforderlich. Größtenteils lässt sich das durch die Klienten nach der zweiten Sitzung einschätzen.

Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an darauffolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einem telefonischen Gespräch vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quelle zusätzlichen Drucks ist im Interesse des Therapieerfolgs zu berücksichtigen und weitestgehend abzubauen.

 

 

Honorare

 

Bei Lampenfieber gelten die Honorare für Coaching, bei Redeangst für Psychotherapie.

Video

 

Redeangst als Karrierekiller

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Artikel zu Missverständnissen

Artikel zu Lampenfieber, Redeangst und Co.

Lampenfieber: 18 Tipps für sichere Reden und Präsentationen

Empfehlungen auf dem Prüfstand. Nicht nur die Empfehlung Alkohol zur Minderung von Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsangst zu verwenden geht schnell nach hinten los. Hier sind 18 bessere Tipps.

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

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Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 6. November 2020
AN: #858
K: CNC
Ü:

Perfektionismus schadet: Und womit setzen Sie sich unter Druck? Gelassener, effektiver und überzeugender!

Perfektionismus schadet: Und womit setzen Sie sich unter Druck?

Gelassener, effektiver und überzeugender! Wenn Denk- und Verhaltensmuster sich nicht bewährt haben, ist es Zeit sie zu ändern
Und womit setzen Sie sich unter Druck?

Perfektion und Druck

 

Hoher Druck durch Perfektion macht niemanden besser. In herausfordernden Situationen ist es besser, gelassen zu bleiben und somit effektiver und überzeugender aufzutreten.

Video

Perfektionismus ist schlecht für die Kommunikation

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Perfektionismus

 

Es ist unmöglich, jemand zu sein, wenn man alles sein will.

 

 

 

Perfektionismus: Druck macht niemanden besser

 

Wenn zu viel Perfektionismus unser Leben bestimmt, dann schränkt er uns in unserem Denken, Fühlen und Handeln enorm ein. Wir erlauben uns dann nicht mehr ganz frei aus den Optionen zu schöpfen. Viele verschiedene Möglichkeiten und Richtungen werden ignoriert, wie  die eine, die beste, die einzige, die perfekte Lösung gesucht wird. Je Läger der Zustand anhält, desto größer wird der Druck.

Wichtige Gespräche, Präsentationen oder andere herausfordernde Situationen können einem zu schaffen machen. Selbst, wenn Sie sich gut vorbereitet haben und wissen, was zu tun ist. Verhalten Sie sich dann trotzdem manchmal anders, als Sie es sich vorgenommen haben? Löst sich so mancher Vorsatz, das nächste Mal konsequent Ihren getroffenen Entscheidungen zu folgen, immer wieder in Luft auf? Ist der Druck mitunter einfach zu hoch, um die entsprechende Portion Vertrauen und Gelassenheit an den Tag zu legen?

 

 

 

Stolpersteine

 

Dann liegt es oft an inneren Blockaden, die unser tägliches Handeln beeinflussen. Sie sind gut an diesen inneren Dialogen zu erkennen; „Du musst, du musst!“, „Sei perfekt!“, „Mach nur keine Fehler!“, oder ähnliche unrealistische Ansprüche an sich selbst, stellen innere Stressfaktoren dar, die mehr schaden als nutzen. Solche Selbstgespräche, ob ausgesprochen oder gedacht, sind tückische Stolpersteine.

 

 

 

Trotz guter Absichten

 

Solche persönlichen Stressverstärker sollen die Motivation fördern. Sie schießen jedoch oft über das Ziel hinaus. Perfektionismus klingt besser, als er in der Praxis ist. In vielen Situationen des privaten und beruflichen Lebens erschwert gerade der aus Perfektionismus resultierende Druck die angestrebten Leistungen. Perfektionismus schränkt ein, selbst bei besten Absichten.

 

 

 

Perfektionismus und Überzeugungskraft

 

Perfektionismus verträgt sich auch nicht gut mit dem Ziel; sich und Ihr Angebot überzeugend zu präsentieren. Wer unbedingt überzeugen will, steht schon von vornherein zu sehr unter Druck. In Gesprächen und bei Präsentationen hat das für die Leistungen und insbesondere auf die Ausstrahlung und Wirkung einschränkende Folgen. Was ist schon von jemandem zu halten, der unbedingt und mit Krampf überzeugen will? Es wirkt dann einfach nicht echt, nicht authentisch und macht somit eher misstrauisch. So manche gute Absicht geht so nach hinten los!

 

Ich hasse diese kalten, genauen, perfekten Leute, die, um nicht falsch zu sprechen, überhaupt nicht sprechen, und um nichts falsch zu machen, nie etwas tun.

Henry Ward Beecher

 

 

 

Besser

 

Keine Frage; eine fundierte Vorbereitung ist wichtig! Und wenn es dann daran geht, es in der Praxis einzusetzen, ist es in förderlichen persönlichen Zuständen viel einfacher darauf zuzugreifen, als zu versuchen, es mit möglichst großem Druck herauszuquetschen wie den letzten Rest Zahnpaste. Wer braucht schon solchen Krampf, der bremst oder sogar blockiert? Kommt es wiederholt in Situationen zu solchem Krampf, ist es an der Zeit, den Ursachen auf den Grund zu gehen und sie aufzulösen. Oft werkeln da im Hintergrund Überzeugungen und Glaubenssätze, die schon längst nicht mehr gebraucht werden. Zeit der Verabschiedung, Zeit für neue Muster!

 

 

 

Wie?

 

Viele Wege führen nach … Je nach Thema und Persönlichkeit können Sie wählen. Klassisches Coaching, Hypnobalancing, Mentaltraining und NLP haben sich hier als sehr wirksam erwiesen. Was zählt ist, dass es wirkt und zu Ihnen passt.

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Ergänzende Artikel

 

Artikel zu Missverständnissen

Fehler

P.S.

 

Und womit setzen Sie sich unter Druck?

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 16. Juli 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #371
Überarbeitungsplan

Lampenfieber und Redeangst — Hilfe zur Selbsthilfe

Lampenfieber und Redeangst — Hilfe zur Selbsthilfe

Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst oder Lampenfieber
Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber und Redeangst — Hilfe zur Selbsthilfe

 

In diesem Beitrag geht es um Tipps zur Selbsthilfe bei Lampenfieber und Redeangst. Was ist wie möglich?

Redeangst und Lampenfieber

 

Die Angst vor öffentlichen Auftritten ist eine häufige Form der Angst. Sie kann von leichter Nervosität bis hin zu lähmender Angst und Panik reichen. Viele Menschen, die unter dieser Angst leiden, meiden öffentliche Auftritte ganz, oder sie ertragen sie mit zitternden Händen und einer zittrigen Stimme. Aber mit Vorbereitung und Ausdauer können Sie Ihre Angst überwinden.

 

 

 

Redeangst und Lampenfieber: Tipps zur Selbsthilfe

 

Im Internet, in Büchern und Kursen werden mit guter Absicht Hilfen, Tipps und Übungen angeboten. Sie sollen dabei helfen, mit der Angst umgehen zu lernen. Bei einfachem Lampenfieber gibt es zahlreiche Tipps zu Minderung und Auflösung. Redeangst erfordert einen erfahrenen Therapeuten. Dennoch können Sie selbst dazu beitragen, Ihre Ängste auch dann zu reduzieren.

 

 

 

1. Routine entwickeln

 

Bei Lampenfieber ist es hilfreich, im geschützten Rahmen Vortragssituationen zu proben, bei denen das Anspruchsniveau individuell gesteigert wird. Dabei kommt es allerdings ganz wesentlich auf die Qualität des Feedbacks an. Mit ehrlichem und konstruktivem Feedback kann die Selbstwahrnehmung verbessert und mit positiven Erfahrungen Sicherheit gewonnen werden. Falsches Feedback wiederum kann vieles verschlimmern. Bei Redeangst ist hier besondere Vorsicht angebracht und selbst bei Wiederholungen, die sonst ausreichen, um Routine zu entwickeln, wird die Redeangst meist nicht besser.

 

 

 

2. Ihr Thema kennen

 

Kennen Sie Ihr Thema. Je besser Sie verstehen, worüber Sie sprechen – und je mehr Sie sich für das Thema interessieren -, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Sie einen Fehler machen oder vom Thema abschweifen. Und wenn Sie sich doch verirren, können Sie sich schnell wieder erholen. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um zu überlegen, welche Fragen die Zuhörer stellen könnten, und halten Sie Ihre Antworten bereit.

 

 

 

3. Gute Organisation

 

Organisieren Sie sich. Planen Sie im Voraus sorgfältig die Informationen, die Sie präsentieren möchten, einschließlich aller Requisiten, Audio- und visuellen Hilfsmittel. Je besser Sie organisiert sind, desto weniger nervös werden Sie sein. Verwenden Sie eine Gliederung auf einer kleinen Karte, um den Überblick zu behalten. Wenn möglich, besuchen Sie den Ort, an dem Sie sprechen werden, und sehen Sie sich die vorhandene Ausrüstung vor Ihrer Präsentation an.

 

 

4. Üben, üben, üben und proben

 

Üben Sie, und dann üben Sie noch mehr. Üben Sie Ihre komplette Präsentation mehrmals. Üben Sie vor Personen, die Sie gut kennen, und bitten Sie um Feedback. Es kann auch hilfreich sein, mit einigen Personen zu üben, mit denen Sie weniger vertraut sind. Überlegen Sie, ob Sie ein Video von Ihrer Präsentation machen wollen, damit Sie sie sich ansehen und Verbesserungsmöglichkeiten erkennen können.

 

 

 

5. Atemtechniken

 

Lernen und nutzen Sie Atemtechniken. Dies kann sehr beruhigend sein. Gönnen Sie sich zwei oder mehr tiefe, langsame Atemzüge, bevor Sie das Podium betreten und auch während Ihrer Rede. Konzentrieren Sie sich auf die Ausatmung.

 

 

 

6. Visualisierungen

 

Visualisieren Sie Ihren Erfolg. Stellen Sie sich vor, dass Ihre Präsentation gut verlaufen wird. Positive Gedanken können dazu beitragen, Ihre negative Einstellung zu Ihrer sozialen Leistung zu verringern und Ängste abzubauen.

 

 

 

7. Dialoge führen

 

Stellen Sie sich vor, Sie führen Dialoge oder sprechen jeweils zumindest zu einem Menschen. Das fühlt sich vertrauter an.

 

 

 

8. Freunden Sie sich mit Pausen und Stille an

 

Haben Sie keine Angst vor einem Moment der Stille. Wenn Sie nicht mehr wissen, was Sie sagen, oder wenn Sie nervös werden und Ihr Gedächtnis versagt, kann es Ihnen vorkommen, als ob Sie eine Ewigkeit geschwiegen hätten. In Wirklichkeit sind es wahrscheinlich nur ein paar Sekunden. Selbst wenn es länger dauert, werden Ihre Zuhörer wahrscheinlich nichts dagegen haben, wenn Sie eine Pause machen, um über das Gesagte nachzudenken. Atmen Sie einfach ein paar Mal langsam und tief durch.

 

 

9. Erfolge feiern

 

Erkennen Sie Ihren Erfolg an. Nach Ihrer Rede oder Präsentation sollten Sie sich selbst auf die Schulter klopfen. Es mag nicht perfekt gewesen sein, aber wahrscheinlich sind Sie viel kritischer mit sich selbst als Ihr Publikum. Überprüfen Sie, ob eine Ihrer Befürchtungen tatsächlich eingetreten ist. Jeder macht Fehler. Betrachten Sie jeden Fehler, den Sie gemacht haben, als eine Gelegenheit, Ihre Fähigkeiten zu verbessern.

 

 

 

10. Holen Sie sich Unterstützung

 

Holen Sie sich Unterstützung. Schließen Sie sich einer Gruppe an, die Unterstützung für Menschen bietet, die Schwierigkeiten mit dem Sprechen in der Öffentlichkeit haben. Eine Anlaufstelle bei Lampenfieber ist Toastmasters™, eine gemeinnützige Organisation mit lokalen Ortsgruppen, die sich auf das Üben von Sprech- und Führungsfähigkeiten konzentriert.

Wenn Sie Ihre Angst nicht allein durch Übung überwinden können, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Psychotherapie mit Hypnobalancing hat sich hier sehr bewährt.

 

 

 

Fazit

 

Nervosität oder Angst in bestimmten Situationen ist weit verbreitet, und öffentliches Reden lässt kaum jemanden kalt. Lampenfieber, Prüfungsangst und Schreibblockaden betreffen viele Menschen in unterschiedlicher Ausprägung. Menschen mit schwerer Redeangst, Leistungsangst, die auch in anderen sozialen Situationen erhebliche Ängste auslöst, können an einer sozialen Angststörung (auch soziale Phobie und Sozialphobie genannt) leiden. Hier ist mehr erforderlich, als bei Lampenfieber. Das hat dann auch weder etwas in Coaching, noch im Training zu suchen. Wer Redeangst wie Lampenfieber behandelt, kommt nicht sehr weit.

Angststörungen erfordern eine kompetente Behandlung, dann lassen sie sich auch auflösen. Bei einfachem Lampenfieber gibt es zahlreiche Tipps zu Minderung und Auflösung. Redeangst erfordert einen erfahrenen Therapeuten.

 

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zu Lampenfieber und Redeangst? Welche Selbsthilfe ist möglich?

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2015
Überarbeitung: 16. November 2016
AN: #958
K: CNC
Ü:

Lampenfieber und Redeangst: Ursachen für die Angst vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit

Lampenfieber und Redeangst: Ursachen für die Angst vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit

Lampenfieber, Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst,...
Redeangst

Ursachen für Lampenfieber, Redeangst und …

 

In diesem Beitrag geht es um einige Ursachen für die Angst vor öffentlichen Reden. Wenn Sie die Ursachen Ihres Lampenfiebers oder Ihrer Redeangst kennen, dann können Sie der Angst leichter begegnen, sie auflösen.

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Redeangst: Ursachen für die Angst vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit

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Angst vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit 

 

Als Coach unterstütze ich meine Klienten dabei, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Als Therapeut helfe ich Menschen mit Ängsten und Angststörungen. Ein häufiges Thema ist Lampenfieber. Oft geht es sogar darüber hinaus und es handelt sich um Redeangst.

Redeangst ist weit verbreitet. Bei einigen Betroffenen handelt es sich um die Angst vor öffentlichem Reden bei Publikum, die auch als Glossophobie bezeichnet wird. Andere wiederum haben Angst davor, in der Öffentlichkeit zu sprechen, sogar wenn sie mit Kollegen und Freunden unterwegs sind.

 

 

 

Redeangst

 

Wenn Sie beim Sprechen nervös werden, neigt Ihr Verstand dazu, negative Selbstgespräche zu führen und dadurch die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Sie vermeintlich negative Reaktionen anderer vermuten. Dies ist die direkte Folge von Angstzuständen, die sich verbessern lassen, wenn sie richtig behandelt werden. Es kann schwierig sein, die Redeangst zu überwinden, vor allem, weil es so einfach ist, die meisten Situationen zu vermeiden, in denen dies notwendig ist. Doch es lohnt sich, die Angst aufzulösen.

 

 

 

Was tun?

 

Es gibt einige Schritte, die Sie gehen können, um es sich leichter zu machen. Eine der ersten Maßnahmen besteht darin, die Ursachen für die Angst vor dem Sprechen zu verstehen.

 

 

 

Was sind die Ursachen für Redeangst?

 

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum jemand Angst vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit hat. Bevor Sie lernen, wie Sie damit umgehen können, ist es hilfreich zu wissen, was diese Art von Angst verursacht.

 

 

 

1. Übererregung

 

Menschen, die unter Angstzuständen leiden, erleben einen erhöhten Erregungszustand, der ein überwältigendes Gefühl der Angst hervorrufen kann. Diese Angst wirkt sich auf die Fähigkeit aus, sich vor anderen Menschen wohl zu fühlen, was das Sprechen in der Öffentlichkeit zu einer schwierigen Angelegenheit macht. Vieles deutet darauf hin, dass Menschen, die in anderen Bereichen unter Angst leiden, eher dazu neigen, auch Angst vor öffentlichem Sprechen zu haben.

 

 

 

2. Traumatische Erfahrungen

 

Traumatische Erfahrungen können einen Einfluss haben. Angst vor öffentlichen Auftritten ist oft ein erlerntes Verhalten. Das heißt, irgendwann in der Vergangenheit sind Sie gescheitert und der Keim des Selbstzweifels wurde gepflanzt. Wenn Sie sich jedoch gut auskennen und dieses Mal gut vorbereitet sind, gibt es keinen Grund, dass es wieder so schiefläuft wie früher. Es sei denn, Sie bestehen darauf, dass es erneut passiert, und glauben daran. Dann wird es leicht zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Planen Sie stattdessen lieber, erfolgreich zu sein.

 

 

 

4. Angst, beurteilt zu werden

 

Wenn so viele Augen auf einen starren, fühlt sich das für die meisten von uns fremd an. Redner fühlen sich sichtbarer, stehen im Rampenlicht und können nicht die sofortige Bestätigung oder das positive Feedback erhalten, das wir aus Gesprächen gewohnt sind, da das formelle Publikum sich oft einfach nicht berechtigt fühlt, zu reagieren. Dies führt dazu, dass Redner in inneren Dialogen Vermutungen darüber anstellen, was ihr Publikum von ihnen denkt – was die Angst oft noch verstärkt.

 

 

 

5. Unerfahrenheit mit sozialen Kontakten

 

Vor anderen zu sprechen, ist etwas, an das man sich gewöhnen kann. Die meisten guten Redner, die ich kenne, sind sehr kontaktfreudig.      Wenn es Ihnen schwerfällt, Kontakte zu knüpfen, dann ist es nur logisch, dass Sie auch Probleme mit dem Sprechen in der Öffentlichkeit haben werden. Je häufiger Sie mit anderen sprechen, desto leichter fällt es Ihnen, vor Publikum zu sprechen.

 

 

 

6. Mangelnde Erfahrung

 

Dies kann Hand in Hand mit mangelnder Erfahrung im Umgang mit Menschen gehen. Genauso wie mehr soziale Kontakte dazu führen können, dass Sie sich beim Sprechen in der Öffentlichkeit wohler fühlen, kann dies auch für mehr Erfahrung mit dem Sprechen in der Öffentlichkeit gelten. Je mehr Erfahrung Sie damit haben, vor einer Menschenmenge zu sprechen, desto mehr Vertrauen haben Sie in Ihre Fähigkeiten, was Ihre Angst vor dem Sprechen mindern kann.

 

 

 

7. Negative Selbstgespräche

 

Negative Selbstgespräche sind ein ernstes Problem für Menschen, die Angst vor öffentlichen Auftritten haben. Sie stellen sich den schlimmsten Fall vor. Sie analysieren zu sehr, was bei einer öffentlichen Rede passiert ist und suchen nach allen Möglichkeiten, wie sie es vermasselt haben. Jeder macht mal Fehler, also werden Sie wahrscheinlich immer etwas finden, und was auch immer Sie finden, wird dann als Beweis dafür verwendet, dass Ihre Redeangst gerechtfertigt ist.

 

 

 

8. Schlechte Vorbereitung

 

Es mag widersprüchlich klingen, aber viele Menschen, die Angst vor öffentlichen Auftritten haben, üben auch weniger als Menschen ohne diese Angst. Das liegt daran, dass sie schon beim Üben Angst empfinden und sich sehr bemühen, diese Angst zu vermeiden. Es kann dazu führen, dass sie weniger gut vorbereitet sind. Kaum etwas untergräbt das Selbstvertrauen beim Sprechen in der Öffentlichkeit so sehr, wie unvorbereitet zu sein. Kaum etwas gibt Ihnen so viel Selbstvertrauen, wie gut vorbereitet und bereit zu sein. Sie haben die Wahl.

 

 

 

9. Schlechte Atemgewohnheiten

 

Wenn Sie nicht als Schauspieler oder Sänger ausgebildet wurden, wissen Sie wahrscheinlich nicht, wie Sie beim Sprechen atmen müssen. Öffentliches Sprechen erfordert mehr Luft als die übliche Atmung. Außerdem gilt es, Ihre Ausatmung zu steuern, um den vollen Klang bis zum Ende Ihres Vortrags aufrechtzuerhalten. Die Zwerchfellatmung ist der passende Weg, um all dies zu erreichen. Sie ist auch hervorragend geeignet, um Ihren rasenden Herzschlag zu beruhigen.

 

 

 

10. Fehlende Beziehungen

 

Ein unterschätzter Aspekt beim Sprechen in der Öffentlichkeit ist, dass das allgemeine Selbstvertrauen eine Rolle spielt. Starke Freundschaften machen Menschen selbstbewusster. Diejenigen, die nicht das Gefühl haben, dass sie von ihrem Umfeld voll und ganz unterstützt werden, sind möglicherweise ängstlicher als diejenigen, die wissen, dass ihre Freunde für sie da sein werden, egal was sie leisten.

 

 

 

11. Vergleiche mit anderen

 

Unerfahrene Redner sind oft schon selbstzerstörerisch, bevor sie überhaupt angefangen haben, da sie zu sehr damit beschäftigt sind, sich mit anderen zu vergleichen. Das führt zu negativer Energie und einem negativen Selbstbild. Das auf der Bühne zu tun, ist im harmlosesten Fall ablenkend. Vergleichen Sie sich nicht mit anderen. Sie brauchen Ihre Ressourcen, um zu präsentieren. Und Sie wollen die beste Version Ihrer selbst sein und keine Kopie.

 

 

 

12. Perfektionismus

 

Unmöglich hohe Ansprüche an sich selbst zu stellen, wird Ihre Wirkung beschädigen. Setzen Sie sich stattdessen realistische, hohe Ziele und arbeiten Sie darauf hin. Es ist hilfreich zu lernen, wie sich die irrationalen Überzeugungen, die dem Perfektionismus zugrunde liegen, infrage gestellt werden können und realistische Ziele gesetzt werden, Misserfolge als Lernmöglichkeit akzeptiert und sich selbst verziehen wird, auch wenn es nicht absolut perfekt war.

 

 

 

Und was nun?

 

Das sind nur ein paar Beispiele. Die Angst vor Mobbing oder Spott kann zu einer Verlegenheit führen, die so stark ist, dass sie das Sprechen in der Öffentlichkeit beeinträchtigt. Auch Situationen, in denen man vor einer Gruppe von Menschen sprechen muss, die einen höheren Status haben als man selbst, wie beispielsweise Experten, eine Gruppe von Vorgesetzten oder andere besonders wichtig erscheinende Personen. Situationen, in denen neue Ideen präsentiert werden und man unbedingt überzeugen will. Gerade Situationen, bei denen man aufgrund seiner Leistung bewertet wird, können sich auf die Intensität der Angst auswirken, die man vor öffentlichen Reden hat.

 

 

 

Überwindung der Redeangst

 

Es kann schwierig sein, Redeangst zu überwinden, vor allem weil es so einfach ist, die meisten Situationen zu vermeiden, in denen dies notwendig ist. Viel besser als sie zu vermeiden ist es, sich Hilfe bei der Überwindung Ihrer Redeangst zu holen. Auf diese Weise können Sie Ihre nervöse Energie in eine positive Energie umwandeln und sich auf der Bühne wohlfühlen. Damit Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema Redeangst? Welche Ursachen kennen Sie?

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Artikel zu Lampenfieber, Redeangst und Co.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 6. November 2020
AN: #858
K: CNC
Ü:

16 Tipps für den Umgang mit Stress

16 Tipps für den Umgang mit Stress

Gestalten, statt ...
Atembremse

Tipps für den Umgang mit Stress

 

Wie wäre es mit einigen Ideen für den konstruktiven Umgang mit Stress?

 

 

 

Überblick

 

 

Video

16 Tipps für den Umgang mit Stress

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16 Tipps für den Umgang mit Stress

 

Stress macht auf Dauer krank, ist Gift für Körper und Geist. Stress ist auch an Ängsten beteiligt. Wenn Sie sich gestresst fühlen, können Ihnen die folgenden Tipps helfen:

 

 

 

1. Nehmen Sie eine Auszeit

 

Nehmen Sie eine Auszeit, selbst wenn der Kalender nur eine kurze Pause hergibt. Musik hören oder noch besser selber singen und um den Schreibtisch tanzen, einen Spaziergang machen, meditieren, eine Massage oder Entspannungstechnik genießen. Etwas Abstand hilft, einen klaren Kopf zu bekommen.

Achten Sie darauf, dass die Pause Ihnen guttut und keinen zusätzlichen Stress erzeugt. Nur mal schnell auf das Smartphone schauen …

 

 

 

2. Gesunde und regelmäßige Ernährung

 

Essen Sie regelmäßig ausgewogene Mahlzeiten. Lassen Sie keine Mahlzeiten ausfallen und ernähren Sie sich gesund.

 

 

 

3. Begrenzen Sie den Konsum von Alkohol und Koffein

 

Zugegeben; ich genieße guten Kaffee. Menschen reagieren unterschiedlich auf Koffein. Wie so oft macht die Menge das Gift. Begrenzen Sie den Konsum von Alkohol und Koffein. Beides kann Stress, Unruhe und Ängste vergrößern.

Achtung: Koffein ist heute in vielen Getränken enthalten.

 

 

 

4. Genügend erholsamer Schlaf

 

Sorgen Sie für genügend, erholsamen und gesunden Schlaf. Wenn Sie Stress haben, braucht Ihr Körper zusätzlichen Schlaf und Ruhe. Allerdings kann schlechter Schlaf den Stress noch erhöhen.

 

 

 

5. Bewegung

 

Achten Sie auf Bewegung. Ihr Körper braucht Bewegung, damit Sie sich wohlfühlen. Dabei geht es vor allem um Selbstbeherrschung und Gelassenheit, anstatt um Leistungsdenken. Pflegen Sie Ihre Gesundheit.

 

 

 

6. Atmung

 

Achten Sie auf Ihre Atmung. Wählen Sie eine für Sie geeignete Atemtechnik. Anregungen finden Sie auf meiner Homepage. Beispielsweise in den Artikeln Nutzen Sie die Atembremse als Atemtechnik bei Lampenfieber und Stress, Atemtechniken und Tiefvollatmung: Nehmen Sie sich Zeit zum Durchatmen, Seele und Stimme danken es!

 

 

 

7. Nicht alles kontrollieren

 

Akzeptieren Sie, dass Sie nicht alles kontrollieren können. Nehmen Sie Einfluss, wo Sie können und wollen, setzen Sie Ihre Ressourcen gezielt ein. Üben Sie sich in Gelassenheit. Der folgende Artikel kann Sie dabei unterstützen. 17 Tipps für Gelassenheit. So lässt sich Gelassenheit fördern.

 

 

 

8. Humor

 

Erlauben Sie sich etwas Humor. Humor bedeutet, die Perspektiven zu erweitern und Routinen zu durchbrechen. Humor trägt Sie ein gutes Stück. Wenn Sie es sogar zu einem herzhaften Lachen bringen, dann ist der gesamte Körper beteiligt. Lachen steigert das Wohlbefinden. Lachen entspannt seine Muskulatur, führt seinem Körper mehr Sauerstoff zu und lässt sein Gehirn Glückshormone ausschütten. So baut Lachen Stress und Spannungen ab, stärkt das Immunsystem und schafft zudem eine meditative Pause für das Gehirn.

 

 

 

9. Positive mentale Haltung

 

Pflegen Sie eine positive mentale Haltung. Üben Sie negative Gedanken durch positive zu ersetzen. Die schönen Dinge des Lebens zu sehen und zu genießen, setzt Glückshormone frei.

 

 

 

10. Singletasking statt Multitasking

 

Widmen Sie ihre Aufmerksamkeit konzentriert einer Aufgabe, anstatt sich beim Versuch von Multitasking zu zerfasern. Also ruhig mal das Smartphone ausschalten und die Tür schließen.

 

 

 

11. Körpersprache

 

„Kopf hoch und Brust raus“. Eine gute Körperhaltung richtet auch die Seele auf. Sogenannte Power Posen signalisieren Körper und Geist Kraft und Souveränität. Dadurch wird Testosteron ausgeschüttet und der Cortisolspiegel sinkt.

 

 

 

12. Entspannungstechniken

 

Anspannung macht unbeweglicher und verkrampfter. Erlernen und pflegen Sie eine Entspannungstechnik, die zu Ihnen passt. In Beiträgen stelle ich einige Entspannungstechniken vor. Es ist sehr angenehm den Geist zu befreien und Meditieren geht auch ohne Nadelkissen.

 

 

 

13. Überblick

 

Den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen, erzeugt Stress. Also sorgen Sie für den Überblick. Nutzen Sie Werkzeuge, die Ihnen berechtigterweise den Eindruck vermitteln, den Überblick zu haben: ein persönliches System der Selbstorganisation. Eines meiner liebsten Werkzeuge dafür sind Mindmaps.

 

 

 

14. Teilnehmen

 

Nehmen Sie teil, anstatt sich zurückzuziehen. Pflegen Sie soziale Kontakte. Einfach unbeschwert und gelassen dabei sein … Für leistungsorientierte Menschen kann das schon eine immense Herausforderung sein. Die helfen auch dabei, sich daran zu erinnern, was das Leben versüßt und gepflegt werden will.

 

 

 

15. Ängste

 

Finden Sie heraus, was Ihren Stress und möglicherweise Ängste auslöst. Ist es die Arbeit, Selbstständigkeit, Familie, Schule oder etwas, das Sie nicht identifizieren können? Führen Sie ein Journal, wann Sie das Gefühl haben, gestresst oder ängstlich zu sein, und suchen Sie nach einem Muster. Achten Sie vor allem darauf, was Ihnen guttut.

 

 

 

16. Gute Gespräche und …

 

Sprechen Sie mit jemandem, der gut zuhören kann. Sagen Sie Freunden und Familie wie es Ihnen geht und lassen Sie sie wissen, wie sie Ihnen helfen können. Sprechen Sie mit einem Coach oder Therapeuten, um von professioneller Hilfe zu profitieren.

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P.S.

 

Wie gehen Sie mit Stress um? In den Kommentaren ist genug Raum für viele weitere Ideen. Ich werde hier mit der Zeit weitere Gedanken hinzufügen.

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Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Januar 2013
Überarbeitung: 17. Februar 2021
AN: #43315

Lampenfieber und Redeangst sind doch nur eingebildet, oder?

Lampenfieber und Redeangst sind doch nur eingebildet, oder?

Coaching und mehr zur Auflösung von Lampenfieber, Auftrittsangst, Redeangst und Prüfungsangst
Lampenfieber und Redeangst sind doch nur eingebildet, oder?

Überblick

 

 

 

 

Lampenfieber

 

An vielen Stellen ist zu lesen und hören; Lampenfieber ist nur Einbildung. Also einfach ignorieren! Ernsthaft?

Tatsächlich gibt es mit Studien untermauerte Behauptungen, das von Betroffenen selbst die körperlichen Symptome viel schlimmer empfunden werden als es messbar ist. Atemnot, Herzrasen, schwitzige feuchte Hände, Übelkeit bis hin zu Schwindel, werden demnach von vielen Betroffenen intensiver bewertet, als sie es sind. Ja, und nun?

Solche Hinweise sollen Betroffenen mehr Sicherheit vermitteln. Schließlich bekommt das Publikum davon ja meist gar nichts mit. Tatsächlich beruhigt das manche Menschen etwas. Andere fühlen sich umso schlechter, weil sie davon überzeugt sind, bei ihnen ist alles ganz anders und deshalb viel schlimmer.

Also schauen wir genauer hin und ich wiederhole die Frage:

 

 

 

Ist Lampenfieber tatsächlich nur Einbildung?

 

Alles Einbildung? Nicht, wenn Lampenfieber sich zu Rede-, Auftrittsangst beziehungsweise Bühnenangst verwandelt. Dann reagiert der Körper mit einer klassischen Kampf-oder-Flucht-Reaktion und das so intensiv, dass es wahrlich keine Freude ist. Einige Betroffene hängen ihre Karriere an den Nagel, weil sie es nicht ertragen vor anderen Menschen zu reden. Auch viele Musiker leiden so sehr darunter, dass ihre Karriere gefährdet ist.

 

 

 

Die Atmung bei Lampenfieber

 

Die in diesem Bereich gemachten Studien berichten davon, das bei heftigem Lampenfieber deutlich niedrigere CO2-Konzentrationen in der ausgeatmeten Luft gemessen wurden.

Wenn es auf eine falsche Atemtechnik zurückzuführen ist, kann im Umkehrschluss mit der richtigen Atemtechnik positiv Einfluss auf den persönlichen Zustand genommen werden. Am besten schon präventiv, denn vor und auch während des Auftritts, lohnt es sich geeignete Atemtechniken zu praktizieren. Der Fokus der Atmung wird dabei der Ausatmung gewidmet. Es wird also darauf geachtet achten, die eingeatmete Luft auch wieder ordentlich auszuatmen. So wird der CO2-Gehalt wieder normalisiert. Als Folge stellt sich wieder eine natürliche Atmung ein und Sie fühlen sich zunehmend sicherer.

Soweit so gut, doch in der Praxis ist zu beobachten, dass viele Menschen bei Stress nicht auf die Ausatmung, sondern auf die Einatmung achten. Dadurch gerät die Atmung mehr und mehr aus dem Gleichgewicht, was den Stress vergrößert und zu einem Hochschaukeln führt. Diesen Kreislauf gilt es zu unterbrechen, einen förderlichen in Gang zu setzen.

Handelt es sich tatsächlich um Lampenfieber, dann hilft schon eine gute Atemtechnik. Redeangst erfordert mehr Aufmerksamkeit.

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie im Umgang mit Lampenfieber?

Lampenfieber

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 2018
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #371

Versagensangst

Versagensangst

Angst

Versagensangst

 

Versagensangst ist die weitverbreitete Angst davor, zu versagen. Sie führt oft dazu, dass kein Risiko eingegangen oder keine wirklich neuen Ideen entwickelt oder ausprobiert werden. Das hält Menschen davor ab ihr Leben erfüllend zu gestalten, weil Situationen vermieden werden oder durch die Angst nicht so gut wie möglich gemeistert werden. Druck erzeugt Krampf!

P.S.​

 

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. Mai 2011
Überarbeitung: 14. April 2020
Englische Version:
AN: #343
K: CNB
Ü:

15 Atemtechniken bei Lampenfieber und …

15 Atemtechniken bei Lampenfieber

Sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren: Hilfe bei Lampenfieber und Redeangst
Atmung und Lampenfieber

Atmung und Lampenfieber

 

Zwischen Atmung und Psyche findet eine Wechselwirkung statt. Atemtechniken reduzieren Lampenfieber. Da sich die Atmung ihrerseits auf die Herzfrequenz auswirkt, haben Sie sogar die Möglichkeit durch langsames Atmen Ihren Herzschlag zu beruhigen, anstatt ihn durch heftige Atmung zu beschleunigen.

Wechselwirkung von Atmung und Lampenfieber

 

Atmung und Psyche stehen in einer sehr engen Wechselwirkung. Das kann nachteilig sein, denn zu einer Stressreaktion gehört eine schlechte Atmung und eine schlechte Atmung vergrößert den Stress. Die meisten Prozesse im Körper können wir willentlich nicht beeinflussen, weder wie Herzschlag, Verdauung noch Harnproduktion. Das sogenannte vegetative Nervensystem ist nur auf Umwegen zu beeinflussen.

Eine Ausnahme macht die Atmung, die wir bis zu einem gewissen Grad bewusst steuern können. Da sich die Atmung ihrerseits auf die Herzfrequenz auswirkt, haben Sie sogar die Möglichkeit durch langsames Atmen Ihren Herzschlag zu beruhigen, anstatt ihn durch heftige Atmung zu beschleunigen. Angst steht mit Herzklopfen oder sogar Herzrasen, raschem und flachem Atem in Verbindung. Nutzen Sie diesen Zusammenhang, indem Sie sich durch gezieltes, ruhiges Atmen in einen entspannteren Zustand versetzen.

 

In der Tat ist es ein allgemeiner Eindruck, den alle Menschen empfinden, wiewohl sie ihn nicht alle wahrnehmen, dass man auf hohen Bergen, wo die Luft rein und dünn ist, mehr Freiheit zu atmen, mehr Leichtigkeit im Körper, mehr Heiterkeit im Geiste an sich spürt.

Jean-Jacques Rousseau

Atemtechniken bei Ängsten, wie dem Lampenfieber

 

Die folgenden Zusammenhänge helfen im Umgang mit Lampenfieber. Die Körperfunktionen werden durch zentrale Hirnnerven gesteuert. Der einflussreichste Nerv im Zusammenhang mit der Reduktion von Lampenfieber ist der Nervus vagus. Er ist für die Tätigkeiten der Atmung, Verdauung, den Herzschlag, die Motorik des Kehlkopfs und den Rachenbereich zuständig. Da sehr viele Körperfunktionen durch diesen Nerv beeinflusst werden, ist die bewusste Regulierung der Atmung eine praktikable Möglichkeit, die genannten Körperfunktionen zu beruhigen.

Ein vermeintlich simpel klingendes und doch sehr wirkungsvolles Mittel bei Lampenfieber besteht in einer besseren Atmung. Aufmerksames Atmen hilft dabei, den Augenblick zu finden, uns zu beruhigen und zu fokussieren. Die Konzentration wird dabei auf die momentanen Gedanken gelenkt und wir setzen uns damit auseinander.

Der sprichwörtliche Hinweis bei Stress, erst einmal tief durchzuatmen, hat durchaus seine Berechtigung. Bei automatischen Stressreaktionen wie bei Lampenfieber beschleunigen sich sowohl die Atmung, der Puls und die Herzfrequenz. Der eigene Körper scheint zu entgleiten, Sie spüren Hitze und gleichzeitig Kälte, oftmals sogar kalten Schweiß auf der Stirn oder am Rücken. Die gut vorbereitete Rede und all das Wissen scheinen nicht mehr erreichbar, vieles ist in Sekundenschnelle wie gelähmt.

Um diesem Stresszustand vorzubeugen, meine Empfehlung; sich bereits vor einer bevorstehenden stressigen Situation mit einer passenden Atemtechnik ausrüsten.

Mit Atemtechniken kann Lampenfieber abgebaut werden. Allerdings sind nicht alle Empfehlungen hilfreich. Wer dem oft gehörten Ratschlag folgt, längere Zeit besonders tief ein und auszuatmen, steigert das Unbehagen oft zusätzlich. Besser:

1. Die Atmung beruhigen

 

8 bis 12 Atemzüge je Minute sind üblich. Achten Sie besonders in Angstsituationen darauf, nur 6 oder sogar noch seltener pro Minute zu atmen. Lassen Sie sich überraschen, wie beruhigend sich das bemerkbar macht. Während Sie sich auf die Atmung konzentrieren, treten die unangenehmen Empfindungen und Gedanken.

2. Fokus auf die Ausatmung

 

Beim Auftrittscoaching zeigt sich regelmäßig, dass bereits eine einzige Voll- oder Tiefenatmung, sehr viel bewirkt. Dabei wird der Atembereich gut mit Atemluft gefüllt, der Atem fließt unhörbar langsam ein und aus. Damit das gefördert wird, ist vor allem der Ausatmung Aufmerksamkeit zu widmen.

Bemühen Sie sich deswegen vor allem um eine verhältnismäßig lange und tiefe Ausatmung. Denn diese Phase bringt die eigentliche Entspannung. Die Ausatmung sollte möglichst doppelt oder dreifach so lange andauern als die Einatmung.

3. Durch die Nase einatmen

 

Atmen Sie möglichst immer durch die Nase ein. Wenn Sie die Luft bei geschlossenem Mund gleichsam hineinziehen, unterstützen Sie automatisch die beruhigende Bauchatmung. Es hilft, dabei die Arme hinter dem Kopf zu verschränken und so die Brustatmung zu steuern. All das vermittelt Ihnen das Gefühl, ganz durchatmen zu können.

4. Düfte

 

Nutzen Sie für die Unterstützung der Nasenatmung einen für Sie angenehmen Duft, wie Minze. Einigen Menschen genügt es schon, sich den Duft vorzustellen.

5. Zwerchfellatmung

 

Die Zwerchfellatmung beruhigt sehr schnell. Der Herzschlag wird ruhiger, Gehirn und Muskeln werden besser durchblutet, die Hauttemperatur sinkt und die Schweißbildung reduziert sich.

6. Bauchatmung

 

Legen Sie eine Hand unterhalb des Bauchnabels auf den Bauch. Spüren Sie bei jedem Atemzyklus die Bauchbewegung. Achten Sie darauf, wie bei jeder Ausatmung die Bauchmuskulatur aktiviert wird und sich der Bauchnabel in Richtung Wirbelsäule bewegt. Mit der Ausatmung löst sich auch die Anspannung der Bauchmuskulatur und der Bauchnabel kehrt nach vorne zurück. Verlängern und vertiefen Sie die Ausatmung. Beobachten Sie, wie sich nach wenigem Atemzyklen ein Entspannungsgefühl einstellt.

Während Sie reden, achten Sie darauf, ob während des Sprechvorgangs Ihre Bauchmuskulatur aktiviert ist und Ihr Bauchnabel nach innen zieht. Es hilft den Kehlkopf- und Halsbereich zu entspannen, so als würden Sie gähnen. Wenn Sie Atemluft benötigen, lassen Sie einfach die Bauchmuskulatur los und Sie atmen ganz automatisch ein, ohne dabei hörbar und aktiv Luft holen zu müssen.

7. Die Atmung fließen lassen

 

Erlauben Sie sich von Zeit zu Zeit möglichst wenig bewussten Einfluss auf die Atmung zu nehmen, sondern lernen den Atem zu beobachten, ihn geschehen zu lassen.

8. Lippenbremse

 

Setzen Sie beim Ausatmen die Technik der Lippenbremse ein. Lassen Sie dabei die Luft durch die nur etwas geöffneten Lippen entweichen. Die Lippenbremse verlangsamt die Ausatmung und fördert wesentlich die Entspannung. Machen Sie beim Ausatmen ein Geräusch wie „pfff“, „Uuu“ oder „Oouumm“.

9.  Summen

 

Summen Sie eine Melodie, die Ihnen guttut. Das beruhigt sie geistig und körperlich.

 

10. Atempause

 

Lassen Sie nach dem Ausatmen einen Moment der Atempause zu, bis Ihr Körper wieder nach Atemluft und einem Einatmen verlangt. Halten Sie nach dem Einatmen nicht die Luft an, sondern leiten Sie fließend zur Ausatmung über.

11. Visualisierung

 

Stellen Sie sich beim Einatmen vor, dass Sie mit dem Einatmen neben erfrischenden Sauerstoff auch Kraft, Energie und Sicherheit aufnehmen und beim Ausatmen Ballast loslassen.

12. Stand

 

Ein sicherer Stand fördert die innere Sicherheit und die dazu gehörige Atmung. Deswegen lohnt es sich einen sicheren Stand zu verinnerlichen. Das wirkt sich auch sehr gut gegen Schwindel und Ohnmachtsängste.

13. Seufzen

 

Verbinden Sie das Ausatmen mit entspanntem Seufzen und Stöhnen. Stöhnen Sie alles weg, was Sie hemmt, belastet und blockiert.

14. Zählen

 

Während die Atmung sonst ein automatisierter Prozess ist und keinerlei Konzentration auf sich lenkt, konzentrieren Sie sich während dieser Atemübung gezielt auf die Zeitspanne beim Ein- und Ausatmen und zählen die Sekunden mit. Indem Sie sich mit der Atemtechnik beschäftigen, geraten die Gedanken an das Lampenfieber in den Hintergrund.

Zuerst atmen Sie tief und langsam ein, anschließend noch langsamer und ohne Pause ausatmen. Diese Übung wiederholen Sie mehrmals, wobei die Einatmung rund 4 Sekunden und die Ausatmung rund 6 Sekunden beträgt. Besonders wichtig ist dabei ruhig zu atmen und sich weitestgehend auf die Atmung selbst zu konzentriert.
Je nach Ausschüttung der Stresshormone kann sich die Besserung bereits nach einer Minute, bei intensivem Lampenfieber auch erst nach einigen Minuten einstellen.

Diese Atemtechnik ist in vielen Situationen hilfreich. Für Redner empfehlenswert ist es, sich kurz vor dem Auftritt die Zeit zu nehmen, um sich zu sammeln und mit Hilfe dieser Atemtechnik in einen guten Zustand zu versetzen.

15. Ausatmen

 

Atmen Sie entspannt bis in den Bauchraum hinein ein, so dass sich der Bauch dabei etwas hebt. Und dann atmen Sie druckvoll und zügig aus. Das machen Sie drei Mal, gefolgt von einer kurzen Pause mit normaler Atmung, um es dann wieder drei Mal zu wiederholen. Das hilft Ihnen, wenn der nächste Adrenalinschub kommt.

Die Wirkung von Atemtechniken bei Lampenfieber

 

Atemtechniken tragen zur Beruhigung bei und lenken den körperlichen und mentalen Kreislauf in geregelte Bahnen. Jeder reagiert bei Lampenfieber anders auf Atemtechniken. Manche Betroffene sind begeistert über die Wirkung und andere spüren nur eine kleine Entlastung. Bei intensivem Lampenfieber bringt oft erst eine Kombination mit anderen Methoden wie beispielsweise Hypnobalancing™ die ersehnte spürbare Besserung. Das Publikum wird dann kaum ahnen, dass Sie noch vor wenigen Minuten mit Nervosität, Lampenfieber und Redeangst zu kämpfen hatten.

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Oktober 2005
Überarbeitung: 1. August 2019
Englische Version:
AN: #221
K: CNB
Ü:

Intensives Lampenfieber und Redeangst im Studium

Intensives Lampenfieber und Redeangst im Studium

Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren: Hilfe bei Lampenfieber und Redeangst

 

Redeangst im Studium

Lampenfieber und Redeangst im Studium

 

Intensives Lampenfieber und Redeangst im Studium sind häufig. Das hat Folgen! Informationen zur Hilfe in Berlin und online.

Überblick

 

 

 

 

Lampenfieber und Redeangst sind bei Studenten relativ weit verbreitet und doch tabu

 

Etwas Lampenfieber hat so gut wie jeder, der vor Publikum tritt. Manchmal geht es jedoch über das gesunde Maß hinaus. Intensives Lampenfieber und selbst Redeangst sind schon im Studium recht häufig. Wenige Studierende berichten davon. In vielen Seminaren zu beobachten, dass nur wenige Teilnehmer mitreden, während die Mehrheit schweigt. Wer genauer beobachtet, merkt, dass sich an Diskussion nicht unbedingt diejenigen Personen beteiligen, die besonders viel zu sagen hätten. Oft gibt es gerade unter den schweigsamen Anwesenden einige, die interessante Beiträge leisten könnten. Doch davon ist erst im persönlichen Gespräch zu erfahren.

 

 

 

Folgen von intensivem Lampenfieber und Redeangst

 

Die aktive Beteiligung an der Diskussion in Seminaren hängt im Wesentlichen davon ab, ob es gelingt, die Angst vor dem Reden in Anwesenheit anderer Personen zu überwinden. Insofern spielt sich bei der Redeangst ein ähnlicher Prozess wie bei der Prüfungsangst ab. Die als Druck empfundene Anforderung, sich mit seinem Wissen und Können vor anderen Personen zu exponieren, löst Stressreaktionen aus; Herzklopfen, Zittern der Hände, trockenen Mund. Weil oft befürchtet wird, bei den anderen anwesenden Personen mit dem Auftritt einen negativen Eindruck zu machen, meldet sich die Angst und durch die möglicherweise negative Bewertung des Publikums fühlt sich das Selbstwertgefühl bedroht, deshalb wird in solchen Fällen soweit möglich vermieden in eine solche Situation zu kommen. Weil das in Seminaren leichter als in Prüfungen ist, führt das leicht in ein Muster der Vermeidung. Wer auf den Beitrag verzichtet, muss auch die Angst nicht aushalten, zumal die Nichtbeteiligung meist ohne direkte negative Folgen bleibt. In vielen Bereichen ist es möglich, auch ohne Redebeteiligung im Seminar durch das Studium zu kommen. Doch, wer sich nicht aktiv an den Diskussionen beteiligt, senkt damit das eigene Selbstwertgefühl. Die Schweigenden fühlen sich dabei häufig ziemlich schlecht, nicht vollwertig. Anschließend ärgern sich viele über sich selbst. Der Druck wird dadurch stetig größer. Viele betrachten Referate als Gefahr – dabei sind sie eine Chance, wichtige Fertigkeiten einzuüben.

 

 

 

Einschränkende Gedanken

 

Redeängstliche neigen dazu, sie sich in ihren Fähigkeiten und Leistungen zu unterschätzen und zu Selbstzweifeln. Oft haben Sie ihren Eltern weniger Bestärkung und mehr Kritik hinsichtlich ihres Verhaltens bei der Kommunikation empfunden. Daraus kann sich ein Konflikt zwischen dem Wunsch nach Aufmerksamkeit und der Angst vor Zurückweisung entwickeln. Die Furcht vor einem möglichen Kontrollverlust und Frust bei Misserfolg hemmen massiv das Bedürfnis nach Selbstdarstellung. Die negativen Folgen sowohl für Privatleben und Karriere stellen sich früher oder später ein.

 

 

 

Hilfe bei intensivem Lampenfieber und auch bei Redeangst

 

Die Hilfe bei der Auflösung solcher Redeangst setzt bei früheren Erfahrungen, Überzeugungen und Glaubenssätzen, Denk- und Verhaltensmustern an. Häufig ist auch eine begleitende Förderung kommunikativer Kompetenzen sehr förderlich. Diese Hilfe sollte möglichst früh genutzt werden, da sich Redeangst spätestens nach dem Studium als sehr einschränkend, nicht nur für die Karriere, erweist. Das Vermeidungsverhalten führt sogar oft zu Entscheidungen für weniger erfüllende Tätigkeiten, wenn dadurch dann nur nicht vor Gruppen präsentiert werden muss. Um so früher daran gearbeitet wird, desto besser.

Video

Redeangst als Karrierekiller

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #4336

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