Mordaufruf für Adjektive? Kraftvolle Sprache erfordert Aufmerksamkeit.

Mordaufruf für Adjektive? Kraftvolle Sprache erfordert Aufmerksamkeit.

Sprache und Ausdruckskraft
Adjektive

Adjektive

 

Die meisten Adjektive in Reden sind tatsächlich wenig hilfreich. Ihre Reden und Texte werden intensiver, indem Sie auf sinnlose Adjektive verzichten. Hand aufs Herz; leicht fällt das nicht. Doch es lohnt!

Überblick

 

 

 

 

 

Gute oder böse Adjektive?

 

Wenn Sie ein Adjektiv in die Finger bekommen, töten Sie es!
Nein, ich meine nicht, dass Sie alle töten müssen, aber die meisten – dann wird der Rest wertvoll.
Sie werden schwach, wenn sie nahe beieinander stehen.
Sie wirken stark, wenn sie weit auseinander stehen.

Mark Twain

 

Wenn der Schriftsteller Mark Twain meinte Adjektiv sollen entfernt werden, verdient das Beachtung. Er verstand sein Handwerk; seine Texte wurden und werden gelesen.

Die meisten Adjektive in Reden sind tatsächlich wenig hilfreich. Ihre Reden und Texte werden intensiver, indem Sie auf sinnlose Adjektive verzichten. Hand aufs Herz; leicht fällt das nicht. Doch es lohnt!

 

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Wie halten Sie es mit Adjektiven?

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

Denglish – Lost in Translation – Denglish for Better Knowers

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Woran liegt es, dass wir in Deutschland ständig neue englische Wörter erfinden, die es so im Englischen nicht gibt oder dort etwas völlig anderes bedeuten? Aber wir sehen das alles nicht so eng hierzulande. Wir lieben Denglish oder Denglisch, Engleutsch, Germish oder Genglish! Nur kommt das überall gut an?

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Babelfisch

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Babelfisch oder Kommunikationsberater? Schön, wenn die Zielgruppe die Botschaft versteht.

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Politische Korrektheit, die Welt ist voller Fettnäpfchen

Die Welt ist voller Fettnäpfchen: Die Chance politischer Inkorrektheit verdächtigt zu werden ist groß. Was tun? Jegliche Kommunikation einstellen? Wie weit ist gut und wo sollten wir es lieber gut sein lassen mit übertriebener politischer Korrektheit?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü:

Selbstmarketing: Wiedererkannt werden? Markenzeichen Melone, Pappnase oder Bart?

Selbstmarketing: Wiedererkannt werden? Markenzeichen Melone, Pappnase oder Bart?

Authentisches Selbstmarketing
Markenzeichen: Melone, Pappnase oder Bart?

Wiedererkennungseffekt

 

Wiedererkannt werden? Ein putziger Bart, eine bunte Fliege, eine markante Geste,… Markenzeichen erhöhen die Wiedererkennung. Bleiben Sie gut im Gedächtnis!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Da war doch was… Gerade kennengelernt und schon wieder aus dem Sinn

 

Markenzeichen

So manche Erinnerung an ein Zusammentreffen zwischen Menschen hat die Halbwertzeit exotischer Atomteilchen. Von wegen bleibender Eindruck! Aus den Augen, aus dem Sinn. Gerade kennengelernt und schon wieder in Vergessenheit geraten. Es ist nicht böse gemeint. Wie sollen wir uns auch die vielen Gesichter einprägen, denen wir tagtäglich begegnen? Und was es auch nicht besser macht: Wenn wir nicht Acht geben, geraten wir selbst auch schneller als uns lieb ist in Vergessenheit.

Machen Sie es leichter Sie wiederzuerkennen. Legen Sie sich ein möglichst einzigartiges Markenzeichen zu.

Was wäre Paris ohne Eiffelturm, New York ohne Hochhäuser und das ZDF ohne Mainzelmännchen? Charly Chaplin’s schmaler Oberlippenbart, die Melone und der Gehstock, Churchill’s Zigarre, Joseph Beuys und sein Hut, ein Berliner Bürgermeister und sein roter Schall sowie viele weitere Beispiele zeigen, was geht.

Wiedererkennungswert

 

Solche Markenzeichen erhöhen die Wiedererkennung. Sie bleiben im Gedächtnis, wenn sie einprägsam genug sind. Viele bekannte Persönlichkeiten werden mit ihren Markenzeichen in Verbindung gebracht. Und auch wenn Sie nicht im Showbusiness sind, ein gewisser Wiedererkennungsstatus ist recht hilfreich. Es brauchen keine Äußerlichkeiten zu sein. Auch bestimmte Verhaltensweisen und Formulierungen können die Wiedererkennung erleichtern, so wie Bonds Spruch „Bond, James Bond!“, bitte „geschüttelt, nicht gerührt!“.

Es empfiehlt sich dabei allerdings die Kirche im Dorf zu lassen. Nicht jeder, der sich einen exzentrischen Bart wachsen lässt, stets rote Schuhe trägt oder auf absurde Art und Weise redet, wird sich damit einen Gefallen tun. Wobei sich auch unfreiwillige Markenzeichen entwickeln können. Bundeskanzlerin Angela Merkel könnte davon ein Lied singen, doch ihre Stimme ist nicht ihr bekanntestes Markenzeichen.

Neuland: Aus einem Faupax wird ein Running Gag

Angela Merkels eigenartige Handhaltung, die okkulte Merkel-Raute (Merkel-Dach oder Raute der Macht), wurde erst mit Kopfschütteln quittiert, dann zum Running Gag und schließlich zu ihrem Markenzeichen. Ist die Geste mal nicht zu sehen, wird sie vermisst und die Weltverschwörungstheoretiker spekulieren. Mittlerweile gibt es sogar ein Emoticon dafür, was für jemanden, der das Internet für Neuland hält, ein beachtlicher Sprung sein dürfte. Weniger schmeichelhaft ist, dass es auch für die Stimmung resigniert steht.

Angela Merkels Markenzeichen die Merkel-Raute

Markenzeichen? Es lohnt sich ruhig etwas gründlicher nachzudenken

 

Wie so oft gilt; wer sich vorher ein paar schlaue Gedanken macht, hat es hinterher einfacher. So ist bei der Wahl eines Markenzeichens auch die absehbare Haltbarkeit zu beachten. Vieles ist Trends unterworfen, die schneller wieder verebbt sein können, als der Bart die angestrebte Länge erreicht hat. Und auch wallende Haarpracht lässt sich nicht ohne Abstriche bis ins hohe Alter garantieren. Die Zahnlücke sieht bei einem jungen Mädchen meist niedlicher aus als bei einer gestandenen Frau. Und die Turnschuhe zum Anzug bewundert heute keiner mehr als mutig. Gerade Provokationen nutzen sich schnell ab. Mit Rollschuhen zu jedem Termin? Das mag in den 1980ern noch lustig gewesen sein. Heute heißt es strategisch und kreativ zu denken.

 

 

 

Geht’s noch? Gut gemeint und schlecht gemacht!

 

Es muss auch nicht immer die Optik sein, auch einprägsame Floskeln und exzentrisches Verhalten sind im Gebrauch. Wobei deren Einsatzbereiche relativ eingegrenzt sein dürften.

Es lässt sich leicht über das Ziel hinausschießen. Manche Markenzeichen dienen zwar der Wiedererkennung, lassen jedoch allzu kreative Zeitgenossen auch als kaum noch ernstzunehmen dastehen. Während grelle Hawaiihemden﹣die dem Publikum Augenschmerzen verursachen ﹣ für einen Unterhaltungskünstler im Boulevardprogramm funktionieren können, dürfte das in den meisten anderen Branchen eher ein Eigentor sein. Wie so oft ist das Geschmackssache. Es kommt auch darauf an, wer die Zielgruppe ist. Der größte Silikonbusen der Welt mag in bestimmten Branchen bestaunt und von beruflichem Vorteil sein, in den meisten eher nicht.

Zum Glück ist es bei etwas Ideenreichtum nicht zwangsweise erforderlich, den Ruf eines bunten Hundes zu erwerben. Schließlich darf es zur eigenen Persönlichkeit passen, ohne das der Blick in den Spiegel die Nackenhaare anhebt. Auch darf es gerne etwas damit zu tun haben, wofür jemand steht, sonst lenkt es von der beabsichtigten Botschaft ab.

 

 

 

Und selbst? Woran sind Sie wiederzuerkennen?

 

Und, was für ein persönliches Markenzeichen haben Sie? Wie sorgen Sie dafür so wiedererkannt zu werden, wie es Ihrem Selbstmarketing entspricht?

Video

So wirst du endlich wiedererkannt – Dein echtes Markenzeichen statt Austauschbarkeit

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Wie wollen Sie wiedererkannt werden?

Es kommt darauf an, sich von den anderen zu unterscheiden; ein Engel im Himmel fällt niemandem auf. George Bernhard Shaw

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 9. Mai 2015
Überarbeitung: 11. Januar 2019
AN: #4338

Nicht, dass man dich nicht kennt, sei deine Sorge; sorge dafür, dass du des Kennens wert bist. Konfuzius

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand
Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Investition in Reden und Präsentationen

 

Wenn Sie etwas von einer Redegelegenheit erwarten, dann lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung. Oft kann mit einer überzeugenden Präsentation sehr viel erreicht werden und entsprechende Investitionen lohnen sich. Nur, wie groß darf die Investition sein?

Nett oder bemerkenswert? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation?

 

Wir sind in Deutschland nicht gerade anspruchsvoll, wenn es um die Qualität von Redebeiträgen geht. Wir scheinen eine gewisse Bereitschaft zur Leidensfähigkeit zu haben. Wie bevorzugen Sie es?

Erträglich, nett, ganz in Ordnung oder beeindruckend? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation? Wie so oft ist das eine Frage von Bedeutung, Aufwand, Chancen und Risiken. Investitionen erfordern durchdachte Entscheidungen. Weshalb mehr leisten als notwendig?

 

 

 

Wie wäre es mit einer bemerkenswerten Rede?

 

Bei einer guten Präsentation wird ein Thema inhaltlich so interessant aufbereitet und vorgetragen, dass es von vielen Seiten betrachtet werden kann. So wird eine Präsentation das Publikum nicht nur unterhaltsam informieren, sondern auch inspirieren und einen Mehrwert liefern.

Einen großen Anteil der Faszination besonderer Präsentationen basiert darauf, dass engagierte Redner überdurchschnittlich großen Aufwand bei der Vorbereitung Ihres Beitrags leisten.

Manche Redner konzentrieren sich auf der Bühne darauf, selbst besonders gut dazustehen und bedienen so ihr Ego. Wirklich gute Redner machen auf andere Weise einen oft viel besseren Eindruck. Ihr wesentliches Ziel ist es, den Nutzen und die Erfahrung für die Teilnehmer im Publikum so hoch wie möglich zu gestalten. Dafür sind sie bereit Ihren Beitrag zu leisten und die Voraussetzungen zu schaffen.

 

 

 

Der Aufwand für die Vorbereitung von Präsentationen

 

Zahlreiche Quellen beschreiben mittlerweile, mit welchem Aufwand Präsentationen beispielsweise bei den Keynotes von Apple vorbereitet werden. Die immensen Investitionen in Zeit und finanzielle Mittel haben sich dort ausgezahlt.

Nicht jedem von uns stehen solche Mittel zur Verfügung, wobei ich es mir gerade bei der grafischen Aufbereitung meiner Präsentationen mitunter wünsche. Wobei Investitionen ja im Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis bewertet werden.

Welcher Aufwand sich bei eigenen Präsentationen lohnt, ist individuell zu beantworten. Doch, wenn Sie etwas von einer Präsentation erwarten, mit einer überzeugenden Präsentation kann sehr viel erreicht werden, lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

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→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

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Welcher Aufwand ist gerechtfertigt für die Vorbereitung von Reden und Präsentationen?

Eine gute Investition hat mehr relevante Vorteile als Nachteile, 
es kommt mehr dabei heraus als hineingesteckt wird.
 So einfach ist das und so oft wird es übersehen. Die Höhe an sich sagt wenig.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #32314
K: CNB
Ü:

Mit Einfachheit, Resonanz und Präsenz in Reden und Präsentationen überzeugen

Mit Einfachheit, Resonanz und Präsenz in Reden und Präsentationen überzeugen

Die hohe Schule der zeitgemäßen Rhetorik
Wie Sie mit Einfachheit, Resonanz und Präsenz als Redner überzeugen

Präsenz in Gesprächen, Reden und Präsentationen

 

Einfachheit, Resonanz und Präsenz sind wesentliche Qualitätsmerkmale überzeugender Kommunikation. Woher kommen diese Qualitäten?

 

 

 

Übersicht

 

 

 

Präsenz

 

Haben Sie auch schon einmal einem besonders mitreißenden Vortrag oder einer gelungenen Präsentation zugehört ﹣und dann die Menschen im Publikum um sich herum sagen hören: „Dieser Redner hat eine unglaubliche Präsenz!“

Was genau ist es, was das Publikum hier an solchen Rednern bewundert? Worauf beruht solch eine Präsenz? Und ist sie erlernbar?

Einfachheit und Ruhe sind Qualitäten, an denen der wahre Wert jeder Kunst zu messen ist.

Frank Lloyd Wright

 

 

 

Der Zustand der Redner beeinflusst den Zustand des Publikums

 

Die Aussage des Architekten Frank Lloyd Wright gilt ebenso für gute Reden und Präsentationen. Einfachheit und Ruhe: So ist es leichter für das Publikum, die Botschaft wahrzunehmen. Außerdem färbt der Zustand des Redners auf die Zuschauer:innen ab. Und das wirkt umso mehr, wenn eine gemeinsame Resonanz spürbar wird. Wenn der Redner dann auch noch Präsenz an den Tag legt, sind die Voraussetzungen für einen besonderen Moment gegeben.

 

 

 

Was bedeutet Resonanz?

 

Resonanz, was ist das überhaupt? Eine Beziehung zwischen zwei Personen beruht dann auf Resonanz, wenn sie sich in der Tiefe berühren und wechselseitig austauschen, sich inspirieren. Das kann bei einer guten Rede auch dadurch geschehen, dass der Redner dem Publikum aus dem Herzen spricht und die Aussagen innerlich bejaht. Erkennbar ist das beispielsweise am wiederholten Nicken der Anwesenden.

In unserer beschleunigten Welt ist es seltener geworden, dass Beziehungen auch bei kürzeren Zusammentreffen spürbare Tiefe vermitteln. Doch die Sehnsucht danach ist groß. Im Alltag bleiben uns viele Dinge und andere Menschen tendenziell fremd. Wir interagieren mit anderen weitgehend zweckorientiert. Es fehlt meist die Zeit dafür, dass wir uns die Dinge zu eigen machen, und dass wir uns von ihnen berühren lassen. Diese Entfremdung ist genau das Gegenteil von Resonanz, Beziehungen bleiben an der Oberfläche. Das Fehlen von Resonanz entfremdet und das Publikum erfährt den Redner als kalt, feindlich oder zumindest gleichgültig. Ist Resonanz gegeben, hängt das Publikum gebannt an den Lippen des Redners und lauscht den Worten. Wer solch ein Publikum beobachtet, sieht es an der Körpersprache; dies ist ein besonderer Moment.

 

 

 

Und was ist Präsenz?

 

Element, die zur Präsenz beitragen:

  • Sie sind im Kontakt mit sich selbst.
    Gehen Sie achtsam mit sich selbst um.
  • Sie sind im Kontakt mit dem Publikum.
    Hilfreich ist eine gute Portion Empathie und ein Gespür dafür, was Sie davon ansprechen und wie.
  • Sie sind aufmerksam für den Raum und Gesamtkontext.
  • Sie konzentrieren sich auf die Gemeinsamkeiten.

 

Mit der entsprechenden inneren Haltung wird die Körpersprache hier einen wesentlichen Beitrag leisten. So werden Sie nicht nur präsent erscheinen, sondern auch sein. Von innen nach außen geht viel leichter und ist viel glaubwürdiger, als nur so zu tun. Wobei Körpersprache ja keine Einbahnstraße ist; sie wirkt wiederum auf die Psyche.

 

 

 

Gelegenheiten nutzen, um das zu lernen

 

Grau ist oft die Theorie, lebendig die Praxis. Speziell im Workshop oder Einzeltraining Rhetorik & Präsentation IV haben Sie Gelegenheit intensiv an diesen Rednerqualitäten zu arbeiten. Oder noch konkreter bei der gemeinsamen Vorbereitung Ihrer kommenden Präsentation. So werden Sie sich und Ihr Angebot noch überzeugender präsentieren.

Video

Einfache Botschaften, große Wirkung – So steigerst du deine Kommunikationskraft!

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P.S.

 

Woran erkennen Sie präsente Redner und wie wirkt das auf Sie? Achten Sie selbst bewusst bei sich darauf und wie?

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2007
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #3230
Ü:
K:

Statusspiele: 14 Wege mit Körpersprache den Status zu beeinflussen.

Statusspiele: 14 Wege mit Körpersprache den Status zu beeinflussen.

Körpersprache, Status und Statusspiele: Was verrät Ihre Körpersprache über Ihren Status?

Status und Körpersprache: Souverän wirken, ohne dich größer machen zu müssen

 

Zwei Menschen betreten einen Raum.

Der eine spricht viel.

Nimmt Raum ein.

Unterbricht andere.

Macht große Gesten.

Der andere spricht weniger.

Hört zu.

Bleibt ruhig.

Und trotzdem richtet sich die Aufmerksamkeit auf ihn, sobald er etwas sagt.

Wer von beiden besitzt den höheren Status?

Die Antwort ist weniger eindeutig, als manche Körpersprache-Ratgeber vermuten lassen.

Denn Status entsteht keineswegs dadurch, möglichst groß, laut und dominant aufzutreten.

Manchmal zeigt sich Souveränität gerade darin, dass jemand nichts beweisen muss.

 

 

 

Was bedeutet Status?

 

Wenn Menschen zusammenkommen, entstehen soziale Beziehungen.

Wer führt?

Wer folgt?

Wessen Einschätzung besitzt Gewicht?

Wer sucht Zustimmung?

Wer entscheidet?

Wer gibt anderen Raum?

Wer beansprucht ihn?

Ein Teil davon wird durch formale Rollen bestimmt.

Geschäftsführer und Mitarbeiterin.

Gastgeber und Gast.

Vorgesetzte und Mitarbeiter.

Experte und Ratsuchender.

Doch formaler Status und erlebter Status sind keineswegs dasselbe.

Jemand kann eine hohe Position besitzen und ausgesprochen unsicher wirken.

Ein anderer besitzt kaum formale Macht und strahlt trotzdem Ruhe, Kompetenz und Selbstverständlichkeit aus.

Deshalb lohnt sich eine wichtige Unterscheidung:

Position wird verliehen. Präsenz entsteht im Verhalten.

 

 

 

Körpersprache beeinflusst Status

 

Menschen nehmen sehr schnell wahr, wie andere auftreten.

Körperhaltung.

Blick.

Stimme.

Bewegungen.

Raumverhalten.

Sprechtempo.

Pausen.

Gestik.

All das beeinflusst unsere Wirkung.

Trotzdem sollten wir vorsichtig sein.

Ein einzelnes Signal besitzt selten eine eindeutige Bedeutung.

Verschränkte Arme beweisen keinen Widerstand.

Ein ausweichender Blick beweist keine Unsicherheit.

Eine tiefe Stimme beweist keine Souveränität.

Und raumgreifendes Verhalten beweist keinen hohen inneren Status.

Körpersprache lesen bedeutet beobachten und einordnen – weniger Gedankenlesen.

 

 

 

Hoher Status ist keineswegs dasselbe wie Dominanz

 

Das ist für mich eine der wichtigsten Korrekturen an vielen Statusmodellen.

Wer andere ständig unterbricht, ungefragt berührt, übergeht und Raum beansprucht, kann dominant wirken.

Das bedeutet noch lange keine Souveränität.

Manchmal geschieht genau dieses Verhalten aus Unsicherheit.

Wer seinen Status ständig demonstrieren muss, scheint sich seiner Position möglicherweise selbst wenig sicher zu sein.

Souveräne Menschen können Raum einnehmen.

Und sie können Raum geben.

Sie können führen.

Und zuhören.

Sie können widersprechen.

Und eine bessere Idee anerkennen.

Wirkliche Stärke braucht weniger Demonstration.

 

 

 

Innerer und äußerer Status

 

Hilfreich finde ich weiterhin die Unterscheidung zwischen innerem und äußerem Status.

 

Innerer Status

Wie erlebst du dich selbst in dieser Situation?

Fühlst du dich berechtigt, hier zu sein?

Traust du deiner Einschätzung?

Kannst du Widerspruch aushalten?

Bleibst du dir auch gegenüber wichtigen oder dominanten Menschen treu?

 

Äußerer Status

Wie verhältst du dich?

Wie sprichst du?

Wie viel Raum beanspruchst du?

Wie gehst du mit Unterbrechungen um?

Wie deutlich vertrittst du deine Position?

Spannend wird es, wenn beide Ebenen auseinanderfallen.

 

 

 

Außen groß, innen klein

 

Vielleicht kennst du Menschen, die ausgesprochen dominant auftreten.

Laut.

Bestimmend.

Schnell gekränkt.

Ständig darauf bedacht, ihre Position zu sichern.

Äußerlich sieht das nach Hochstatus aus.

Innerlich kann etwas ganz anderes geschehen.

Wer permanent beweisen muss, wie wichtig er ist, wirkt häufig weniger souverän als jemand, der seine Bedeutung kaum demonstrieren muss.

Deshalb interessiert mich bei Status weniger:

„Wie wirke ich möglichst mächtig?“

Sondern:

„Wie viel Status muss ich gerade überhaupt darstellen?“

 

 

 

Innen stabil, außen flexibel

 

Das halte ich für die interessanteste Kombination.

Du kennst deinen Wert.

Du kennst deine Rolle.

Du kennst deine Position.

Und deshalb kannst du dein äußeres Verhalten flexibel anpassen.

Du kannst einen Raum führen.

Und dich anschließend zurücknehmen.

Du kannst eine Entscheidung treffen.

Und jemanden anderen glänzen lassen.

Du kannst sehr deutlich sprechen.

Und zehn Minuten aufmerksam zuhören.

Innere Stabilität schafft äußere Beweglichkeit.

Das ist für mich eine wesentlich modernere Vorstellung von Status.

 

 

 

Statusflexibilität statt Dauer-Hochstatus

 

Wer versucht, permanent Hochstatus zu zeigen, wird schnell anstrengend.

In manchen Situationen brauchst du Führung.

In anderen Verbindung.

Manchmal Orientierung.

Manchmal Neugier.

Manchmal Durchsetzung.

Manchmal bewusstes Zurücktreten.

Stell dir eine Führungskraft vor, die mit einer Mitarbeiterin spricht, die auf ihrem Fachgebiet wesentlich mehr weiß.

Souveränität bedeutet jetzt keineswegs, Kompetenz zu demonstrieren.

Sie könnte sagen:

„Du kennst das Thema besser als ich. Was empfiehlst du?“

Verliert sie dadurch Status?

Aus meiner Sicht geschieht häufig das Gegenteil.

 

 

 

Status und Sympathie sind keine Gegensätze

 

Ältere Statusmodelle stellen häufig eine Art Tauschgeschäft her:

Mehr Status bedeutet mehr Respekt und weniger Nähe.

Weniger Status bedeutet mehr Sympathie und weniger Durchsetzungskraft.

So einfach ist menschliche Wirkung kaum.

Eine Person kann gleichzeitig:

klar,

warm,

entscheidungsfähig,

zugewandt

und respektiert sein.

Gerade charismatische Menschen verbinden häufig scheinbare Gegensätze.

Präsenz und Leichtigkeit.

Stärke und Zugewandtheit.

Klarheit und Interesse.

Souveränität braucht weder Kälte noch Distanz.

 

 

 

Was Körpersprache tatsächlich leisten kann

 

Körpersprache kann deine Botschaft unterstützen.

Eine ruhige Haltung kann Orientierung vermitteln.

Ein präsenter Blick Aufmerksamkeit signalisieren.

Eine tragfähige Stimme kann Klarheit unterstützen.

Bewusste Pausen geben Gedanken Gewicht.

Ruhige Bewegungen können Gelassenheit vermitteln.

Doch Körpersprache funktioniert besonders überzeugend, wenn sie zur inneren Haltung passt.

Wer versucht, Unsicherheit ausschließlich durch einstudierte Machtgesten zu überdecken, beschäftigt sich mit der Oberfläche.

Interessanter ist:

Was brauchst du, damit du in dieser Situation tatsächlich sicherer und klarer wirst?

 

 

 

1. Nimm deinen Platz ein

 

Das darf ganz wörtlich verstanden werden.

Viele Menschen machen sich in wichtigen Situationen körperlich kleiner.

Schultern enger.

Bewegungen kleiner.

Stimme leiser.

Sie weichen schneller aus.

Setzen sich an den Rand.

Oder entschuldigen sich beinahe für ihre Anwesenheit.

Souveränität beginnt manchmal sehr schlicht:

Erlaube dir, da zu sein.

Steh stabil.

Atme.

Nutze den Raum, den du brauchst.

Weder mehr noch weniger.

 

 

 

2. Lass dir Zeit

 

Zeit ist ein interessantes Statussignal.

Wer sich innerlich unter Druck fühlt, beschleunigt häufig.

Schneller sprechen.

Schneller antworten.

Schneller zustimmen.

Pausen vermeiden.

Souveränität erlaubt Zeit.

Du kannst eine Frage hören.

Nachdenken.

Und dann antworten.

Eine Pause von zwei Sekunden fühlt sich für dich möglicherweise lang an.

Für dein Gegenüber kann sie einfach nach Überlegung aussehen.

 

 

 

3. Sprich so laut wie erforderlich

 

Eine tragfähige Stimme hilft.

Lautstärke allein schafft jedoch keinen Status.

Wer brüllt, besitzt keineswegs automatisch Autorität.

Entscheidender sind:

Verständlichkeit.

Ruhe.

Variation.

Atem.

Tempo.

Und die Bereitschaft, einen Satz auch einmal stehen zu lassen.

Autorität braucht weniger Dezibel als Klarheit.

 

 

 

4. Beende deine Sätze

 

Manche Menschen verlieren am Ende eines Satzes hörbar an Kraft.

Die Stimme wird leiser.

Der Satz bekommt Fragecharakter.

Noch ein „oder?“

Noch ein „irgendwie“.

Noch ein „wenn das für euch okay ist“.

Gerade bei einer klaren Position darf ein Satz enden.

„Ich empfehle Variante B.“

Punkt.

Dann Pause.

 

 

 

5. Halte Blickkontakt, ohne zu starren

 

Blickkontakt kann Präsenz vermitteln.

Doch auch hier hilft weniger eine starre Regel als echtes Interesse.

Schau Menschen an, wenn du mit ihnen sprichst.

Schau sie an, wenn sie dir antworten.

Lass deinen Blick natürlich wandern.

Souveränität entsteht kaum durch einen Blickkontakt-Wettbewerb.

 

 

 

6. Beweg dich mit Absicht

 

Nervosität erzeugt häufig überschüssige Bewegung.

Wippen.

Herumlaufen.

An Gegenständen spielen.

Sich ständig berühren.

Das ist menschlich.

Statt einzelne Gesten zu verbieten, hilft häufig eine andere Frage:

Was möchte ich gerade tun?

Wenn du gehst, geh.

Wenn du stehst, steh.

Wenn du gestikulierst, unterstütze damit deinen Gedanken.

Zielgerichtete Bewegung wirkt meist ruhiger als permanent korrigierte Körpersprache.

 

 

 

7. Halte Unterbrechungen aus

 

Unterbrochen zu werden ist eine interessante Statussituation.

Manche Menschen verstummen sofort.

Andere kämpfen um jedes Wort.

Beides kann ungünstig sein.

Du kannst freundlich sagen:

„Einen Moment, ich möchte den Gedanken noch zu Ende führen.“

Und dann weitersprechen.

Ruhig.

Ohne Entschuldigung.

Ohne Machtkampf.

 

 

 

8. Unterbrich bewusst

 

Auch selbst zu unterbrechen kann erforderlich sein.

Ein Meeting läuft aus dem Ruder.

Jemand wiederholt sich.

Die Zeit ist knapp.

Dann kann Führung bedeuten:

„Ich unterbreche an dieser Stelle kurz. Wir entfernen uns gerade von der eigentlichen Entscheidung.“

Der Unterschied liegt in der Funktion.

Unterbrichst du, um jemanden kleinzumachen?

Oder um dem Gespräch Orientierung zu geben?

 

 

 

9. Verzichte auf unnötige Statussymbole

 

Titel.

Büro.

Auto.

Kleidung.

Sitzordnung.

All das kann Status signalisieren.

Und manchmal braucht es das.

Interessanter finde ich Menschen, deren Wirkung erhalten bleibt, wenn diese Symbole verschwinden.

Denn langfristig entsteht Status vor allem durch:

Kompetenz.

Integrität.

Entscheidungsfähigkeit.

Verlässlichkeit.

Orientierung.

Und die Art, wie du mit Menschen umgehst.

 

 

 

10. Gib anderen Status

 

Das ist eine meiner Lieblingsformen von Souveränität.

Stell jemanden vor.

Erwähne seinen Beitrag.

Frage nach seiner Expertise.

Lass einen Menschen ausreden.

Gib Anerkennung.

Überlasse jemandem bewusst die Bühne.

Unsichere Menschen erleben den Status anderer häufig als Bedrohung.

Souveräne Menschen können ihn erhöhen.

Wer anderen Größe zugestehen kann, wirkt selbst selten kleiner.

 

 

 

Status in schwierigen Gesprächen

 

Besonders deutlich werden Statusdynamiken bei Konflikten.

Wer gibt nach?

Wer bestimmt das Thema?

Wer rechtfertigt sich?

Wer darf unterbrechen?

Wer definiert, was angeblich „wirklich passiert“ ist?

Hier lohnt es sich, weniger auf Dominanz und stärker auf die eigene Position zu achten.

Du kannst sagen:

„Diese Darstellung teile ich nicht.“

„Ich möchte bei der konkreten Frage bleiben.“

„Darüber entscheide ich selbst.“

„Unter diesen Bedingungen führe ich das Gespräch nicht weiter.“

Das sind klare Statussignale.

Ohne Theater.

 

 

 

Status gegenüber mächtigen Menschen

 

Viele Menschen verändern sich, sobald sie mit jemandem sprechen, dem sie hohen Status zuschreiben.

Vorstand.

Prominente Persönlichkeit.

Professorin.

Großer Kunde.

Vorgesetzter.

Plötzlich wird die eigene Sprache vorsichtiger.

Man lacht häufiger.

Stimmt schneller zu.

Oder redet besonders viel, um Kompetenz zu beweisen.

Hilfreich ist eine innere Erinnerung:

Die andere Person besitzt möglicherweise mehr Macht, Einfluss, Erfahrung oder formalen Status. Sie besitzt deshalb keinen höheren menschlichen Wert.

Diese Unterscheidung verändert häufig bereits die Körpersprache.

 

 

 

Status gegenüber Menschen mit weniger Macht

 

Mindestens ebenso interessant ist die Gegenrichtung.

Wie verhältst du dich gegenüber Menschen, von denen du nichts brauchst?

Servicepersonal.

Praktikanten.

Mitarbeitenden.

Menschen ohne Einfluss auf deine Karriere.

Hier zeigt sich viel.

Souveränität braucht kaum jemanden, der kleiner gemacht wird.

 

 

 

Status und Charisma

 

Charisma wird manchmal als geheimnisvolle Eigenschaft behandelt.

Für mich steckt ein Teil davon in einer interessanten Kombination:

Präsenz + innere Stabilität + echtes Interesse am Gegenüber.

Ein Mensch ist bei sich.

Und gleichzeitig bei dir.

Er braucht deine Zustimmung weniger dringend.

Und nimmt dich trotzdem ernst.

Diese Kombination kann eine starke Wirkung entfalten.

 

 

 

Der Status-Kompass

 

Vor einer wichtigen Situation helfen sieben Fragen:

 

1. Welche Rolle habe ich hier?

Was wird tatsächlich von mir erwartet?

 

2. Welchen Status schreibe ich meinem Gegenüber zu?

Und was macht diese Zuschreibung mit mir?

 

3. Wie möchte ich mich selbst in dieser Situation erleben?

Klar? Ruhig? Zugewandt? Entscheidungsfähig?

 

4. Wo mache ich mich unnötig klein?

Sprache, Stimme, Raum, Rechtfertigungen?

 

5. Wo versuche ich, mich unnötig groß zu machen?

Dominanz, Unterbrechen, Statussymbole, Rechthaben?

 

6. Was braucht die Situation?

Mehr Führung oder mehr Raum für andere?

 

7. Wie kann ich meinen eigenen Status halten und gleichzeitig den Status anderer respektieren?

Diese letzte Frage verändert vieles.

 

 

 

Executive Presence beginnt innen

 

Gerade bei Menschen in exponierten Positionen geht es häufig um Wirkung.

Wie trete ich auf?

Wie wirke ich souveräner?

Wie bekomme ich mehr Präsenz?

Natürlich können wir an Stimme, Körpersprache und Verhalten arbeiten.

Doch die spannendere Arbeit beginnt häufig früher:

Welche innere Position nimmst du ein?

Musst du gefallen?

Musst du beweisen, dass du kompetent bist?

Darf jemand widersprechen?

Kannst du einen Fehler eingestehen?

Kannst du eine Entscheidung vertreten?

Kannst du Verantwortung übernehmen?

Kannst du einen Raum führen, ohne ihn zu dominieren?

Wenn sich diese Fragen verändern, verändert sich häufig auch die Körpersprache.

 

 

 

Vorbereitung auf wichtige Situationen

 

Bei wichtigen Auftritten, Gesprächen und Rollenwechseln kann individuelles Sparring helfen.

Dabei können wir beispielsweise betrachten:

wie du derzeit wirkst,

wie Selbst- und Fremdwahrnehmung zusammenpassen,

welche Statusdynamiken eine Situation prägen,

wie du auf dominante Menschen reagierst,

wo du dich kleiner oder größer machst als erforderlich,

wie Stimme und Körpersprache deine Botschaft unterstützen

und welche innere Haltung dir mehr Beweglichkeit ermöglicht.

Das Ziel ist weniger eine einstudierte „mächtige Körpersprache“.

Es geht um etwas Nachhaltigeres:

Du sollst auch dann bei dir bleiben können, wenn im Raum viel Status unterwegs ist.

 

 

 

Fazit: Souveränität braucht weniger Statusspiele

 

Status gehört zum menschlichen Miteinander.

Wir reagieren auf Rollen, Macht, Kompetenz, Sicherheit und Verhalten.

Das zu verstehen kann ausgesprochen hilfreich sein.

Doch das Ziel sollte aus meiner Sicht weniger lauten:

„Wie bekomme ich möglichst hohen Status?“

Interessanter ist:

„Wie frei kann ich mit Status umgehen?“

Kannst du Raum einnehmen, wenn es erforderlich ist?

Kannst du ihn geben, wenn jemand anderes ihn braucht?

Kannst du führen, ohne zu dominieren?

Kannst du zuhören, ohne dich unterzuordnen?

Kannst du einem mächtigen Menschen widersprechen?

Kannst du einem Menschen mit weniger Macht respektvoll begegnen?

Dann wird Status vom Machtspiel zum Gestaltungsspielraum.

Souveränität zeigt sich weniger darin, immer oben zu sein. Sie zeigt sich darin, deinen Platz zu kennen, ihn einzunehmen – und anderen ihren Platz zu lassen.

 

Der nächste Schritt

 

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Wie bewusst sind Sie sich der alltäglichen Statusspiele? Welche Erfahrungen haben Sie mit der Wirkung von Körpersprache gemacht? Wie gehen Sie damit um?

Ich beobachte mich und verstehe dadurch die anderen. Laotse

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juli 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026

Rhetorik und Körperchemie: gute Redner kennen die Wirkung von Oxytocin

Rhetorik und Körperchemie: gute Redner kennen die Wirkung von Oxytocin

Was ist ein Redner ohne Publikum und was hat das mit der Körperchemie zu tun?
gute Redner kennen die Wirkung von Oxytozin

Rhetorik und Oxytocin

 

Was ist ein Redner ohne Publikum und was hat das mit der Körperchemie zu tun? Welche Rolle spielt Oxytocin bei Reden und Präsentationen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Der Mensch, das Herdentier

 

Von wegen Individuen; Menschen sind Herdentiere. Herden haben die Angewohnheit, ihre Anführer zu imitieren und nachzuahmen. Es spielt also eine große Rolle, was sie beobachten. Bei der Wahl der Kaffeesorte folgen viele Georg Clooney, selbst wenn das bedeutet eine Menge Geld für viel Aluminium und etwas Kaffee zu bezahlen. Bei einer Präsentation übernimmt der Redner die Aufgaben eines Anführers. Weitgehend unbewusst neigt das Publikum deshalb dazu sich am Redner zu orientieren.

Es liegt in der menschlichen Natur; das menschliche Gehirn ist bestrebt Sicherheit in der Gruppe zu suchen. Deshalb schüttet es entsprechende Stoffe aus. Sie sorgen dafür, dass wir uns in der Gruppe sicherer fühlen.

Wenn wir uns auf einer emotionalen Ebene sicher im Kontakt mit anderen Menschen fühlen, dann fühlen wir uns verbunden. Dann vertrauen wir dem was gesagt wird eher. Und unsere Spiegelneuronen sorgen dafür, dass wir uns besser in andere Menschen hineinversetzen können. Wir können fühlen, was andere Menschen fühlen. Der Stoff Oxytocin ist daran maßgeblich beteiligt. Oxytocin sorgt dafür, dass Menschen sich einander vertrauen, fördert Zusammenhalt und Loyalität, indem er Angst vermindert.

 

 

 

Spiegelneuronen und Co.

 

Da wir auf unbewusster Ebene mitbekommen, wie sich die anderen in unserem Umfeld fühlen und uns dies beeinflusst, haben diese Zusammenhänge großen Einfluss auf unser Leben und auch auf unsere Wirkung als Redner. Wir erkennen wie der andere sich fühlt und passen unser Fühlen, Denken, Verhalten und unsere Physiologie an.

Gruppen – wie das Publikum bei einer Rede – neigen zu übereinstimmenden Emotionen. Auch wenn eine Gruppe aus einzelnen Individuen besteht entwickelt sie eine ganz eigene Dynamik.

Aus diesen Gründen übernimmt das Publikum Teile der Stimmung und des Verhaltens des Redners. Fühlt sich der Redner wohl und sicher, hat dies eine andere Wirkung auf das Publikum, als wenn er unbewusst signalisiert, dass er eigentlich lieber flüchten möchte. Letzteres triggert archaische Bereiche des Gehirns, die dadurch ebenfalls auf den Modus Kampf bzw. Flucht schalten. Dies mag einen Stamm in früher Urzeit vor wilden Tieren geschützt haben, heute ist es wenig hilfreich für den Erfolg einer Rede.

 

 

 

Ein teuflischer Teufelskreis

 

Ausstoß von Adrenalin und Co.: Wenn es erst begonnen hat entzieht es sich weitgehend der persönlichen Kontrolle. Meist führt dies zu einem Kreislauf, in dem sich Redner und Publikum gegenseitig in einen schlechteren Zustand bringen. Der Redner hält dann das Publikum für besonders schwierig, fühlt sich selbst dadurch noch unsicherer, vermittelt das nonverbal, das Publikum reagiert … Ein Kreislauf, der sich weiter und weiter verstärkt, wenn er nicht frühzeitig unterbrochen wird.

 

 

 

Besser, viel besser

 

Es färbt ab, so oder so: Glücklicherweise gilt das auch in die andere Richtung. Wenn Sie sich sicher fühlen steigen die Chancen, dass auch Ihr Publikum sich sicher fühlt. Also sorgen Sie dafür, dass Sie in den Zuständen sind, in die Sie Ihr Publikum einladen. Möge das Oxytocin mit Ihnen sein!

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

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Berücksichtigen Sie diese Zusammenhänge bei Ihren Reden und Präsentationen?

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

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Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.

mehr lesen

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. August 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:

Tipps und Unterstützung bei der Vorbereitung einer Abschiedsrede für jemand anderen

Tipps und Unterstützung bei der Vorbereitung einer Abschiedsrede für jemand anderen

Redevorbereitung: Hilfe und 8 Tipps
Vorbereitung einer Abschiedsrede

Abschiedsrede für jemand anderen

 

Eine Abschiedsrede ist eine Ansprache, mit der jemand aus einem Team, von einem Amt oder aus einem Unternehmen verabschiedet wird. Sie ist meist verbunden mit dem Dank für die Zusammenarbeit in der zurückliegenden Zeit.

Sie wurden gebeten eine Abschiedsrede für jemanden zu halten? Hier erfahren Sie, was es bei einer Abschiedsrede zu beachten gibt.

Die Vorbereitung einer Abschiedsrede für jemanden anderen

 

Eine Abschiedsrede ist eine Ansprache, mit der Mitarbeitende aus einem Team, von einem Amt oder aus einem Unternehmen verabschiedet. Sie ist meist verbunden mit dem Dank für die Zusammenarbeit in der zurückliegenden Zeit.

Abschiedsreden haben über die verabschiedete Person hinaus Wirkung auf das Umfeld, je nach Gestaltung förderlich oder auch negative.

 

 

 

8 Tipps für eine Abschiedsrede

 

 

1. Wer ist als Redner für eine Abschiedsrede geeignet?

 

Redende sollten Vertraute der Adressaten sein und ein positives Verhältnis zu diesen haben. Ein Abschiedsredner sollte mit dem Adressaten verbunden sein, ein befreundeter Kollege, ein langjähriger Mitarbeiter. Und dieses positive persönliche Verhältnis sollte in der Rede auch zum Ausdruck kommen.

Wenn Sie gebeten werden, einen Kollegen zu verabschieden, mit dem Sie jahrelang im Streit gelegen haben, lassen Sie es. Sie sollten höflich unter einem Vorwand ablehnen und einen geeigneten Kollegen empfehlen. Ihre Abschiedsrede könnte sonst schnell frostig oder scheinheilig – auf jeden Fall peinlich berührend empfunden – werden.

 

 

 

2. Vorbereitung

 

Informationssammlung und Überblick

 

Rückblick: Lassen Sie die Vergangenheit auf der inneren Leinwand Revue passieren. Schöpfen Sie aus gemeinsamen Erfahrungen und Meilensteinen, die Sie in Erinnerung bringen können. Dazu gehören auch die relevanten Zahlen, Daten, Fakten. Selbst, wenn Sie nicht alle Informationen benötigen ist es hilfreich sie zu kennen, sich zu erinnern, um so bei der späteren Auswahl aus dem Vollen schöpfen zu können.

Mein Tipp: Wenn Sie Mindmaps zu nutzen wissen; erstellen Sie auf einem sehr großen Blatt eines für die Abschied nehmende Person. Das spart Zeit, geht in die Tiefe, liefert die Struktur und prägt sich ein.

 

Hilfreich Fragen:

  • Welche Anekdote gibt es zu erzählen?
  • Welche positiven Persönlichkeitsmerkmale gibt es?
  • Welches war das schönste, welches das lustigste gemeinsame Erlebnis?
  • Welches schwierige Erlebnis bzw. welche schwere Situation haben Sie gemeinsam gemeistert?
  • Welche Erfolge wurden für das Unternehmen oder die Organisation erreicht?
  • Was wird wer in Zukunft besonders vermissen?
  • Welche Fähigkeiten und Stärken haben die Persönlichkeit besonders ausgezeichnet?
  • Gibt es erwähnenswerte und liebenswerte Eigenarten?

 

 

Weitere Inspirationsquellen:

  • Soweit zugänglich; Personalakte
  • Auszüge aus der Firmengeschichte
  • Pressenotizen, Zeitungsausschnitte aus dem Archiv
  • Bücher oder Internetseiten zum Thema Was geschah an welchem Tag?
  • Aussagen von Kollegen und Freunden, Widersachern

 

 

 

3. Inhalt der Abschiedsrede

 

Was du willst, dass man dir tut … Die wichtigste Regel: Versetzen Sie sich in die Perspektive des Empfängers. Was würden Sie selbst gerne in seiner Situation über sich hören?

 

 

 

4. Dauer einer Abschiedsrede

 

10 Minuten dürften in der Regel die maximale Dauer für eine Abschiedsrede sein.

 

 

 

5. Passender Rahmen einer Abschiedsrede

 

Wählen Sie für die Rede einen angemessenen Rahmen, beispielsweise bei einem gemeinsamen Essen oder einem Umtrunk. Was ist angemessen für einen Menschen, der sich um gemeinsame Ziel verdient gemacht hat? Der Aufwand und die Aufmerksamkeit, die diesem Menschen entgegengebracht wird, wird von Beobachtern interpretiert. Sie schließen dann darauf, ob Einsatz anerkannt wird oder nicht. Insofern ist eine Abschiedsrede ein interessantes Führungsinstrument, mit Wirkung auf diejenigen, die sich weiterhin für die Sache einsetzen sollen.

 

 

 

6. Mittelpunkt der Abschiedsrede

 

Sprechen Sie den Empfänger immer wieder direkt an und widmen Sie ihm einen großen Anteil des Augenkontaktes und damit die Aufmerksamkeit.

 

 

 

7. Struktur der Abschiedsrede

 

Wählen Sie eine geeignete Redestruktur und einen roten Faden.

 

 

a. Redeeinstieg

 

Beginnen Sie mit einer kurzen Anekdote, die auf positive Weise die Persönlichkeit des Abschiedsnehmenden verdeutlicht. So wecken Sie auch das Interesse des Publikums.

 

 

b. Überblick

 

Erinnern Sie an einige Hintergrundinformationen zur Person. Halten Sie diesen Abschnitt knackig. Mitunter wird hier der gesamte Lebenslauf mit allerlei Einheiten zitiert. Das ermüdet alle Beteiligten. Beleuchten Sie stattdessen interessante Meilensteine, die möglichst auch für die anderen Anwesenden Relevanz haben.

Liebgewonnene Eigenarten dürfen mit einem Augenzwinkern erwähnt werden.

 

 

c. Danksagung

 

Danken Sie für alles Positive in der Zusammenarbeit und die Leistungen für das Unternehmen.

 

 

d. Zukunftswünsche

 

Einer kurzen Information über die zukünftige Tätigkeit folgen die besten Wünsche für die Zukunft. Schließlich ist es ja keine Trauerrede für einen Verstorbenen. Wobei leider so viele Abschiedsreden so klingen, als wenn das Leben nun vorbei ist.

 

 

e. Abschluss

 

Knüpfen Sie beispielsweise zum Abschluss nochmals am Einstieg an; das rundet die Rede ab.

Oft gibt es noch ein Abschiedsgeschenk, das nun überreicht wird. Mit dem Überreichen geht dann auch die gesamte Aufmerksamkeit von Ihnen als Redner zum Empfänger über. Häufig wird es ihm noch ein paar Dankesworte geben.

 

 

 

8. Präsentation

 

Tragen Sie die Abschiedsrede möglichst frei vor. Für Zahlen, Daten, Fakten können Sie sich eine Karteikarte erstellen.

Üben Sie die Rede vorher. So prägt sie sich den Inhalt ein und Sie erkennen, was noch zu verbessern ist.

Antworten auf häufige Fragen

Weshalb lohnt es sich eine Abschiedsrede für jemanden zu halten?

Die Welt ist klein, wir sehen uns oft wieder. Einen Menschen der geht resepektvoll zu verabschieden zeigt Charakter. Es ist ein Ausdruck guter Wünsche für die Menschen, die eine Institution oder einen Arbeits- oder Wohnort verlassen. Eine Verabschiedung wird organisiert, um sich zu verabschieden und den Menschen, die gehen, alles Gute zu wünschen. Sie dient dazu, auch dazu denjenigen, die sie bleiben, mitzuteilen, wie miteinander umgegangen wird.

Was gehört in eine Abschiedsrede eines Mitarbeitenden?

Machen Sie es positiv, wenn Sie die eine Abschiedsrede eines Kollegen oder Mitarbeitenden halten. Am wichtigsten sind Wünsche für die Zukunft und Dank für das, was geteilt wurde.

Was ist der Nutzen eine Rede zur Verabschiedung aus Sicht des Arbeitgebers?

Der Nutzen eine Rede zur Verabschiedung aus Sicht des Arbeitgebers:

  • Mit einer Abschiedsrede werden Dank und Wertschätzung geäußert.
    Das zeigt auch den bleibenden Personen, wie mit Mitarbeitenden umgegangen wird.
  • Eine Abschiedsrede kann wichtige Botschaften transportieren und zum Nachdenken anregen.
  • Die Welt ist klein und wir treffen uns oft wieder.

Was sind typische Elemente einer Abschiedsrede für Mitarbeitende

Eine Rede zur Verabschiedung eines Mitarbeitendes sollte eine respektvolle und würdige Atmosphäre schaffen. Hier ist eine mögliche Struktur:

1. Begrüßung:
– Beginnen Sie mit einer herzlichen Begrüßung der Anwesenden.
– Nennen Sie den Grund für die Versammlung.

2. Vorstellung des Mitarbeiters:
– Stellen Sie den Mitarbeiter vor, der verabschiedet wird.
– Erwähnen Sie seine beruflichen Erfolge und Beiträge.

3. Persönliche Anerkennung:
– Teilen Sie persönliche Erlebnisse oder Anekdoten, die die Arbeit des Mitarbeiters würdigen.
– Betonen Sie seine positiven Eigenschaften und Qualitäten.

4. Dank und Wertschätzung:
– Drücken Sie im Namen des Unternehmens Dankbarkeit für die geleistete Arbeit aus.
– Erwähnen Sie die Bedeutung des Mitarbeiters für das Team und die Organisation.

5. Zukunftspläne:
– Sprechen Sie über die Zukunftspläne des Mitarbeiters und wünschen ihm viel Erfolg.

6. Geschenkübergabe (optional):
– Wenn Sie ein Geschenk oder eine Erinnerung überreichen möchten, tun Sie dies an dieser Stelle.

7. Abschluss:
– Betonen Sie erneut den Dank und die Wertschätzung.
– Ermutigen Sie die Anwesenden, sich persönlich zu verabschieden.

8. Schlusswort:
– Beenden Sie die Rede mit guten Wünschen für die Zukunft des Mitarbeiters und einem Dank an alle für ihre Teilnahme.

9. Optional: Offene Mikrofone:
– Geben Sie den Anwesenden die Möglichkeit, sich ebenfalls zu äußern und Abschiedsworte zu teilen.

10. Sozialer Teil:
– Schließen Sie die Veranstaltung mit einem sozialen Moment, z.B. einem Empfang oder einem kleinen Snack.

Achten Sie darauf, dass die Rede respektvoll und positiv ist, und berücksichtigen Sie die Persönlichkeit des Mitarbeitendes sowie die Unternehmenskultur. Es ist wünschenswerte, wenn die Rede auch eine Botschaft für die Anwesenden enthält.

Unterstützung

 

Sie wollen auf eine Abschiedsrede halten? Dabei kann ich Sie unterstützen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Die Investition in professionelle Unterstützung lohnt sich, wenn Sie etwas zu sagen haben.

Falls Sie nicht in Berlin sind, dann geht es auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. In diesem Zustand ist es nicht so einfach zu überzeugen. Gut zu wissen, dass ich Ihnen auch hier helfen kann, wenn Sie das wünschen. Nur, für den Fall … Damit Sie und Ihr Angebot überzeugen!

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

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P.S.

 

Worauf achten Sie bei einer Abschiedsrede?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2008
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #65639
Ü:
K: 

10 Tipps für die Vorbereitung einer Laudatio / Lobrede und Unterstützung

10 Tipps für die Vorbereitung einer Laudatio / Lobrede

Tipps und Unterstützung für Ihre überzeugende Laudatio

Tipps für die Vorbereitung einer Laudatio / Lobrede

Vorbereitung einer Laudatio (Lobrede)

 

Eine Laudatio ist eine Lobrede. Mit ihr werden Verdienste gewürdigt – am häufigsten die einer Persönlichkeit, mitunter auch einer Gruppe von Menschen oder einer Institution. Der Anlass kann eine Preisverleihung oder die Feier zum Jubiläum einer Persönlichkeit sein. Oft ist sie mit Glückwunsch und Dank verbunden.

Was ist bei einer Laudatio zu beachten?

Laudatio

 

Eine Laudatio ist eine Lobrede. Mit einer Laudatio werden Verdienste gewürdigt – am häufigsten die einer Persönlichkeit, mitunter aber auch einer Gruppe von Menschen oder einer Institution. Der Anlass kann eine Preisverleihung oder die Feier zum Jubiläum einer Persönlichkeit sein. Oft ist sie mit Glückwunsch und Dank verbunden. Auf eine Laudatio wird meist mit einer Dankrede geantwortet.

 

 

 

10 Tipps für die Vorbereitung einer Laudatio

 

 

1. Vorbereitung

 

Sammeln Sie Informationen

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie ist dieser Mensch so geworden, wie er ist?
  • Welche markanten Etappen haben ihn geprägt?
  • Was ist das Besondere an ihm?
  • Welche Anekdoten verdeutlichen das?

 

Gespräche im Umfeld sollten schnell zu einem umfangreichen Pool von Aussagen führen, aus denen Sie dann schöpfen können. Wenn Sie die wichtigsten Punkte für die Rede absehen können, fragen Sie im Umfeld nach Situationen, die das verdeutlichen.

 

 

 

2. Mittelpunkt der Lobrede

 

Der Redner nimmt sich als Person hier weitgehend zurück, um dem Geehrten nicht die Show zu stehlen. Sich als Redner bei einer Laudatio in den Vordergrund zu drängeln, gilt als grober Verstoß gegen die guten Sitten. Es kommt allerdings trotzdem immer wieder vor.

 

 

 

3. Sprache

 

Eine Lobrede hat die positiven Aspekte des Geehrten im Zentrum. Da braucht es keine Fremdwörter, lustigen Wortspiele oder negativen zweideutige Anspielungen.

 

 

 

4. Lob

 

Ja, es geht darum, jemanden zu loben, zu danken. Da darf schon recht deutlich aufgetragen werden. Nur zu sehr übertrieben werden sollte auch nicht, da es sich sonst ins Gegenteil verwandelt; es wirkt dann unglaubwürdig, ja sogar lächerlich. Dann kommt der Eindruck auf, Sie würden sich über den Geehrten lustig machen. Sollten doch problematische Themen angesprochen werden, so gilt es als guter Stil, diese so darzustellen, dass der Laureat dabei sein Gesicht nicht verliert.

 

 

 

5. Abstimmung

 

Wenn es weitere Redner gibt oder beispielsweise im Rahmen einer Preisverleihung eine Jury oder einen Moderator als Ansprechpartner, dann stimmen Sie sich ab.

 

 

 

6. Roter Faden

 

Für die Lobrede können Sie einen roten Faden wählen, an den Sie immer wieder anknüpfen können.

 

 

 

7. Inhalt

 

Typische Elemente einer Laudatio:

 

 

a. Persönliche Daten

 

Titel, Vorname und Familienname des Laureaten, ggf. auch Geburtsdatum und Geburtsort, soweit relevant.

 

 

b. Der Anlass

 

Erinnern Sie an den Anlass der Lobrede. Oft beginnt es mit einer kleinen Einleitung zum Grund der Ehrung.

 

 

c. Lebensweg

 

Der Lebensweg wird kurz umrissen, mit kleinen Zwischenstationen und langsam zum Kern einer Laudatio führt. Wichtige Momente und Verdienste des Laureaten. Hier können auch Anekdoten und Geschichten erzählt werden.

 

 

d. Tradition

 

Handelt es sich um eine Preisverleihung oder sonstige Tradition, wird auch an diese erinnert. Gegebenenfalls wird die grundlegende Philosophie beschrieben.

 

 

e. Zusammenfassung

 

Zum Schluss werden die Verdienste des Laureaten oft noch einmal zusammengefasst.

 

 

f. Anspruch und erneuter Dank

 

Handelt es sich um eine Ehrung für eine noch laufende Aufgabe, dann kann eine Ermunterung anknüpfen sich dieser weiterhin so erfolgreich zu widmen.

 

 

 

8. Humor

 

Ich werde häufiger gefragt, ob es möglich ist eine humorvolle Laudatio zu schreiben. Tatsächlich haben viele der mit mir entwickelten Reden auch unterhaltsame Elemente. Wo es passt, erfreut es alle Beteiligten und kann sehr clever gestaltet werden.

 

 

 

 

 

9. Probelauf

 

Meist wird bis zur letzten Minute am Inhalt der Laudatio gefeilt. So ist für ernsthafte Proben dann keine Zeit mehr. Schade, denn das ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Reden nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Lesen Sie dazu den Artikel So probst du Reden für mehr Sicherheit und Wirkung.

 

 

 

10. Unterstützung

 

Sie wollen eine Laudatio halten, die allen Freuden bereitet? Dabei kann ich Ihnen helfen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Die Investition in professionelle Unterstützung lohnt sich, wenn Sie etwas zu bieten haben. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung. Und falls Sie nicht in Berlin sind, dann geht es auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. In diesem Zustand ist es nicht so einfach zu überzeugen. Gut zu wissen, dass ich Ihnen auch hier helfen kann. Nur, für den Fall … Damit Sie und Ihre Rede überzeugen!

Antworten auf häufige Fragen

Was gehört in eine Laudatio?

In einer Laudatio werden Verdienste gewürdigt, meist einer Person, mitunter auch einer Gruppe oder einer Institution. In die Lobrede gehören in erster Linie die Verdienste, dann Dank und Wünsche.

Was ist eine Laudatio?

Eine Laudatio ist eine Lobreden in der die Verdienste einer Person, einer Gruppe oder einer Institution, gewürdigt werden. Im Mittelpunkt stehen die Verdienste, dann Dank und Wünsche. Anlass kann ein Jubiläum oder eine Preisverleihung sein.

Der häufigste Fehler bei einer Laudatio?

Bei einer Laudatio geht es um die Person, die Gruppe oder die Institution, die gewürdigt werden soll. Laudatoren neigen allerdings dazu, das zu vergessen und bringen sich selbst zu sehr ein. Das ist der häufigste Fehler, der bei Lobreden zu beobachten ist.

Wie lang sollte eine Laudatio sein?

Eine Laudatio sollte so lang sein, wie der Inhalt und die Botschaft erfordern und nicht länger. Selten gelingt es bei solchen Gelegenheiten, die Aufmerksamkeit mehr als 10 Minuten aufrechtzuerhalten. Wie so oft gilt, was nicht hilft, schadet.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Auf was achten Sie bei einer Laudatio?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. November 2015
Überarbeitung: 26. September 2019
AN: #4341349
K: CNB
Ü:

Klartext reden: Klare Ansagen, die Menschen erreichen

Klartext reden: Klare Ansagen, die Menschen erreichen.

Mut für Verantwortung: Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren

Klare Ansagen statt Floskeln

 

Die negativen Beispiele der Floskeln großer Unternehmen nerven. Davon können Sie für Ihr eigenes Selbstmarketing lernen. Welche Floskeln schaden?

Der Wunsch zu gestalten ist tief in der menschlichen Natur verankert. Doch der Gestaltungsspielraum hat seine Grenzen. Viele wichtige Dinge entscheiden die anderen, die da oben, die Lobbyisten, die in Brüssel, der Papst und überhaupt. Viele Menschen sehen sich heute nur noch als ein kleines Rad im Getriebe, die Globalisierung verstärkt diesen Eindruck noch. Das drückt auch auf die Seele, schadet nicht erst, wenn der Druck zu sehr ansteigt und sich entlädt. Selbst Menschen mit deutlich mehr Einfluss als die meisten Menschen trauen sich zu oft nicht Tacheles zu reden. Es könnte ja jemand anderer Meinung sein. Deswegen die weit verbreitete Devise: Nur nicht auffallen, möglichst geräuschlos durch das Leben. Auf die Bühne geht es nur, wenn der Applaus als sicher gilt. Schade, denn diese Form der (rhetorischen) Risikovermeidung hat ihren Preis. Wer möglichst wenig Angriffsfläche bieten will, entscheiden sich meist auch für die gepflegte Langeweile und setzt sich den Umständen aus.

Klartext geht auch mit Respekt und ist kein Synonym für Unverschämtheit!

Wer Klartext redet, riskiert verstanden zu werden.

Karsten Noack

 

Meinung mit Format

 

Klartext geht auch mit Respekt und ist kein Synonym für Unverschämtheit. Und manchmal braucht es etwas mehr Mut zum Anecken. Schluss mit Floskeln und dem extra starken Verbal-Weichspüler, der auch gleich noch den Rest an Farbe entfernt. Es geht bei Klartext um Meinung mit Format, um Verantwortung. Und das ist oft leichter gedacht als gesagt. Es braucht den Mut, sich eine eigene Meinung zu leisten und für sie einzustehen. Es erfordert den Schritt nach vorne, heraus aus der schützenden Masse. Eine Selbstverständlichkeit? Nicht, wenn es mit Risiken verbunden ist! Nicht jede Tür öffnet sich bereitwillig. Nicht jedem gefällt es, wenn Veränderung droht, nicht einmal, wenn sie positiv ist. Wobei es oft auch bei schlimmsten Zuständen jene gibt, die davon profitieren und es gerne auch weiterhin wollen.

 

 

 

Mut, Zuversicht, Kraft, Vertrauen …

 

Setzen Sie sich für Ihre Überzeugung ein. Haben Sie den Mut nicht nur für Ihr Angebot zu kämpfen, sondern dabei auch die Werte zu schützen, für die Sie eintreten. Auch wenn es oft anders wirkt: Der Zweck heiligt nicht alle Mittel! Wem Respekt wichtig ist, der zeigt das auch an der angemessenen Vorgehensweise. Dabei geht es im Wesentlichen um den Respekt anderen Menschen gegenüber. Themen können oberhalb der Gürtellinie ausgesprochen werden. Selbst Toleranz ist etwas anderes als Ignoranz! Wer nicht den Mut hat jenen mit einer anderen Meinung zuzuhören, wird zum Fundamentalist.

Wer gehört wird, braucht nicht zu schreien, braucht keinen Dampf abzulassen, dort wo es verpufft, sondern wird da aktiv, wo die Stimme gehört wird. Deshalb gilt es nicht nur wirksame Techniken zu erlernen, um besser gehört und verstanden zu werden. Es braucht auch ein stabiles Fundament von Überzeugungen. Ein Ziel, das den Aufwand lohnt. Ohne diese Basis ist es eher wie eine Seereise auf einer schmelzenden Eisscholle. Helfen Sie mit – sich und weitere Menschen – zu ermuntern, sich einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Haben Sie den Mut für Visionen.

Zum Mut gehört das Vertrauen, dass Sie es schaffen können. Und auch die Zuversicht, dass Sie gegebenenfalls mit Hindernissen zurechtkommen können. Beweisen Sie Mut, indem Sie lernen, Ihre Meinung zu sagen. Treten Sie für eine Sache ein, von der Sie überzeugt sind. Selbst, wenn Sie mit Ihrer Meinung anfangs allein dastehen. Gegen den Strom zu schwimmen, erfordert Kraft. Seine Ansichten aus Angst zu verbergen, schadet der Seele und dem Ansehen.

Seien Sie nicht zu misstrauisch, wenn Ihnen zugehört wird und Sie Zustimmung bekommen.

 

 

 

Vorbereitung

 

In Gesprächen unter vier Augen, in Gesprächsrunden, vor kleinem und großem Publikum, am Tisch oder auf der Bühne, direkt oder in den Medien; wer sich für eine Überzeugung starkmacht, braucht Rückgrat. Und die Fähigkeit, sich und das Angebot überzeugend zu präsentieren. Wenn es die Sache wert ist, geben Sie sich und ihr eine Chance. Bereiten Sie sich vor.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Reden Sie Klartext?

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Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

YouTube-Kanal @karstennoack

 

Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.

Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.

Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.

Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.

Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)

YOUTUBE.COM/@KARSTENNOACK

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Salamitaktik erkennen: Wenn kleine Zugeständnisse zu weit führen

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Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 7. Juli 2019
AN: #7670
K:
Ü: B

Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen

Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen

Damit Sie sich und Ihr Angebot für diew Karriere überzeugend präsentieren
Typische Fragen in Bewerbungsgesprächen

Vorstellungsgesprächen

 

Es gibt einige typische Fragen in Bewerbungsgesprächen, die so gut wie immer auftauchen. Aber Vorsicht vor Wischi-Waschi-Musterantworten! Finden Sie eigene Antworten, nutzen Sie die Gelegenheit und präsentieren Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Angebot. Beides gehört zusammen, überzeugt zusammen!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Karriere: Die häufigsten Fragen in Bewerbungsgesprächen

 

Zur Karriere gehören zahlreiche Schritte, Herausforderungen, die zu weiteren Herausforderungen führen. Dazu gehört auch der Bewerbungsprozess. Eine Hürde nach der anderen will genommen werden.

In der Regel können Bewerber:innen, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, davon ausgehen schon etwas richtig gemacht zu haben, sonst wären sie bei entsprechendem Wettbewerb ja auch nicht eingeladen worden. Wer so weit gekommen ist verschenkt doch keine Gelegenheit, oder?

 

 

 

Heikle Bewerbungsfragen

 

Was für eine Überraschung! Wer hätte denn so etwas ahnen können? Zumindest für unvorbereitete Bewerber:innen scheinen manche Fragen im Bewerbungsgespräch wie aus dem Nichts aufzutauchen. Dabei sind die meisten von ihnen absehbar. Das wissen auch die Personalverantwortlichen und trotzdem dürfen die sich öfters darüber wundern, wie unvorbereitet oder eigenartig manche Antworten ausfallen. Wobei nichtssagende Antworten auch keine Punkte bringen. Schließlich bieten die Antworten und die Qualität der Vorbereitung Einblick in das Wesen der Bewerber:innen. Wer schon für das Bewerbungsgespräch nicht willens oder in der Lage ist sich kompetent vorzubereiten, sortiert sich selbst aus. Außer, es ist auch nicht für die Stelle relevant. Aber, … wo ist das der Fall?

 

 

 

Eine wunderbare Gelegenheit für motivierte Bewerber:innen

 

Ob ein Bewerber:innen sich auskennt, ist an seinen Antworten zu erahnen. Wobei auch Bewerber:innen gute Fragen stellen sollten. Denn ob ein Mensch klug ist, lässt sich noch besser an seinen Fragen erkennen.

 

Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.

Lucius Annaeus Seneca

 

 

 

Vorbereitung auf wichtige Bewerbungsgespräche

 

Wie so oft ist der Erfolg von der entsprechenden Vorbereitung abhängig. Eine Reihe von Bewerbungsfragen dafür finden Sie auf dieser Seite. Sie können mit den Beispielen im Artikel passende Antworten finden oder sich mit meiner Unterstützung optimal vorbereiten.

 

 

 

 

Wie Sie antworten können

 

Manches überrascht, vieles in Vorstellungsgesprächen ist absehbar. Hier einige Tipps zum Umgang mit typischen Fragen in Bewerbungsgesprächen:

 

 

 

1. Standardantworten

 

Zahlreiche Ratgeber liefern Listen mit Fragen, die in Bewerbungsgesprächen häufig anzutreffen sind. Passend dazu sind auch mehr oder wenige durchdachte Musterantworten im Angebot. Sie zu kennen kann durchaus der Vorbereitung dienen, doch es birgt auch Gefahren, weil standardisierte Antworten leicht ins Abseits führen. Schließlich will der potenzielle Arbeitgeber etwas über die Bewerber:innen erfahren und nicht ständig Antworten aus der Retorte hören. Ein wesentliches Ziel eines Bewerbungsgesprächs ist das gegenseitige Kennenlernen. Wie soll das möglich sein, wenn Sie mit fremden Aussagen antworten?

 

 

 

2. Eigene Antworten

 

Nutzen Sie die Gelegenheit und präsentieren Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Angebot. Beides gehört zusammen, beides muss  überzeugend! Wenn es sich nicht um ein Verhör, sondern um ein echtes Gespräch handelt, haben sich alle Beteiligten gut vorbereitet, hören interessiert zu, fragen und antworten, tauschen sich aus, bilden sich eine Meinung voneinander. Ein gutes Bewerbungsgespräch ist keine Einbahnstraße.

Eine Vorauswahl hat stattgefunden und nun will der Vertreter des Arbeitgebers herausfinden, ob der bisherige Eindruck, der meist aus den Bewerbungsunterlagen und mitunter auch Empfehlungen oder Recherchen gewonnen wurde, sich mit dem persönlichen Eindruck deckt.

Dazu interessiert ihn beispielsweise:

  • Wie motiviert ist der Bewerber:innen?
  • Welches Engagement ist bei der Bewerbung zu erkennen?
  • Hat er oder sie sich vorbereitet?
  • Welche menschlichen Eigenarten und Fähigkeiten sind zu erkennen?
  • Passt der Bewerber:innen zu uns?

 

 

 

3. Vorbereitet oder unvorbereitet

 

Man sollte mangelnde Vorbereitung nicht in Bausch und Bogen kritisieren oder sogar verdammen, sondern vielmehr auch den Wunsch nach Herausforderung herauszulesen verstehen. Sie sind ein Meister der Stegreifrede? Hervorragend! Allerdings erinnere ich vorsichtshalber nochmals daran, dass es auch dann hilfreich ist, sich vorher darüber im Klaren zu sein, wohin die Reise gehen soll. Hoch lebe die Kunst der professionellen ImproRhetorik™. Allerdings…

Eine attraktive Position ist eine fundierte Vorbereitung wert. Es gilt eigene Antworten zu finden, die sowohl authentisch zur eigenen Persönlichkeit passen, der Aufgabe und Position und damit dem Arbeitgeber entsprechen. Dabei hat sich gezeigt, dass es am förderlichsten ist, wenn die Prinzipien für erfolgreiche Bewerbungsgespräche, Techniken und Strategien frühzeitig verinnerlicht werden.

 

Tipps zur Vorbereitung auf typische Fragen im Bewerbungsgespräch

 

Widmen Sie bei der Vorbereitung der eigenen Positionierung besondere Aufmerksamkeit. Wohin wollen Sie? Für was stehen Sie? Welche Schnittmengen gibt es bei den gemeinsamen Interessen? 
So können Sie Fragen authentisch beantworten, ohne sie auswendig zu lernen. 
Wobei sich Probeläufe sehr bewährt haben.

 

 

 

1. Typische Fragen

Eröffnungsfragen

 

  • Können Sie bitte etwas über sich erzählen?
  • Weshalb sollten wir Sie einstellen?
  • Weshalb haben Sie sich bei uns beworben?
  • Weshalb wollen Sie gerade diese Stelle?
  • Beschreiben Sie kurz Ihren bisherigen beruflichen Werdegang.
  • Auf welche für diese Stelle relevanten Erfahrungen können Sie verweisen?
  • Wie beschreiben Sie Ihren idealen Vorgesetzten?
  • Was wollen Sie von mir wissen?

 

Fragen zur Motivation

 

  • Weshalb wollen Sie Ihren bisherigen Arbeitsplatz aufgeben?
  • Was für Gehaltsvorstellungen haben Sie?
  • Was wissen Sie über unser Unternehmen?
  • Welche Aufgaben verbinden Sie mit der Stelle?
  • Sind Sie bereit, Überstunden zu leisten?
  • Was würden Sie machen, wenn Sie diese Stelle nicht bekommen?
  • Haben Sie Fragen?

Fragen zum Arbeitsstil

 

  • Können Sie bitte Ihren Arbeitsstil beschreiben?
  • Wie gehen Sie mit Druck um?
  • Beschreiben Sie einen Moment, in dem es nicht so lief, wie Sie es sich gewünscht haben und was Sie dann getan haben?
  • Wie gehen Sie mit Kritik um?
  • Was würden Sie als Schwerpunkt der ersten 100 Tage betrachten?
  • Wie treffen Sie Entscheidungen?
  • Wie gehen Sie mit schwierigen Menschen um?
  • Wie verschaffen Sie sich den Respekt Ihrer Kollegen?
  • Wie überzeugen Sie andere Menschen?
  • Sehen Sie sich eher als Führungskraft oder als Mitarbeiter?
  • Woran erkennen Sie, ob Sie gute Arbeit geleistet haben?
  • Welche Rolle übernehmen Sie in Gruppen?
  • Wie motivieren Sie sich?
  • Was stört Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?
  • Welche Führungserfahrung haben Sie?
  • Was verstehen Sie unter Teamarbeit?

Fragen zur Persönlichkeit

 

  • Was sind Ihre Stärken?
  • Was sind Ihre Schwächen? Die dahinter vermutlich verborgene Frage: Sind Sie ehrlich und selbstkritisch?
  • Wo möchten Sie in 3, 5, 10 Jahren stehen?
  • Was würde Sie am meisten demotivieren?
  • Wie gehen Sie mit Konflikten um?
  • Welche Frage würden Sie an meiner Stelle haben?
  • Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
  • Wie reagieren Sie auf Stress?
  • Wie gehen Sie mit Niederlagen um?
  • Wie mache ich mich als Interviewer?
  • Welche Frage würden Sie an meiner Stelle haben?

 

Persönliche Werte

 

  • Welche 5 Begriffe beschreiben am besten Ihre Persönlichkeit?
  • Welche Person hat den größten Einfluss auf Sie ausgeübt?
  • Welche Vorbilder haben Sie?
  • Was bedauern Sie am meisten und warum?
  • Worauf sind Sie besonders stolz?
  • Was war die größte Lektion in Ihrem Leben?
  • Was ist Ihnen besonders wichtig im Leben?
  • Möchten Sie in nächster Zeit eine Familie gründen?
  • Was würden Sie im Vergleich zur letzten Tätigkeit bei uns anders machen?
  • Welche Interessen haben Sie?

2. Selbstpräsentation in Bewerbungsgesprächen

 

Punkten im Vorstellungsgespräch? „Erzählen Sie doch bitte etwas über sich!“, sagt der Personaler. Und Sie legen los mit einer sorgfältig auf das Unternehmen abgestimmten Präsentation Ihrer beruflichen Entwicklung. Sie präsentieren sich und Ihr Angebot so überzeugend, dass die Wahl nur noch auf Sie fallen kann. Noch Fragen?

3. Unterstützung

 

Nutzen Sie die Unterstützung von Experten, um Ihre Karriere voranzubringen. Dabei haben sich ganz unterschiedliche Bereiche als nützlich erwiesen. Ich bin Ihre Unterstützung, wenn es darum geht, wie Sie sich und Ihre Angebot überzeugend präsentieren. Wollen Sie die Gelegenheit beim Schopf packen und sich optimal vorbereiten, einen Probelauf mit konstruktivem Feedback?

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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P.S.

 

Kennen Sie weitere Fragen, für die sich eine Vorbereitung lohnt?

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2007
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43315