Unverschämtheit: Empörung als rhetorisches Mittel der Manipulation

Unverschämtheit: Empörung als rhetorisches Mittel der Manipulation

Falschsspieler nutzen gespielte Empörung als Mittel der Manipulation
Unverschämtheit: Empörung als rhetorisches Mittel

Mit Empörung beeinflussen

 

Vorsicht vor Manipulation durch falsche Entrüstung, Aufgebrachtsein und Empörung. Falschspieler nutzen gespielte Empörung als Mittel der rhetorischen Manipulation. Lassen Sie sich nichts unterjubeln: Tipps, wie Sie damit umgehen.

 

 

Überblick

 

Video

Unverschämtheit: Empörung als rhetorisches Mittel der Manipulation

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Empörung als Mittel der Rhetorik?

 

Zumindest beim Blick in die Medien drängt sich der Eindruck auf, Empörung wäre momentan das beliebteste rhetorische Mittel. Da empören sich auch recht häufig zweifelhafte Zeitgenossen, mit dem Ziel, das Schweigen der Lämmer herbeizuführen. Auf diese unfaire Weise wird das Ausblenden unerwünschter Fakten und die Steuerung der Wahrnehmung angestrebt. Es ist schade, wenn solche rhetorischen Falschspieler damit ihr böses Spiel gewinnen.

 

 

Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein.

Herbert George Wells

 

 

Echte Empörung ist ein moralisches, ein sittliches Gefühl. Ein Gefühl, das in Verbindung mit dem eigenen moralischen Verständnis steht. Wirkliches Aufgebrachtsein orientiert sich an moralischen Werten und sozialen Normen. Werden diese Werte verletzt, bringt es das Gemüt in Wallung. Insofern kann Empörung durchaus einen konstruktiven Impuls liefern. Doch in diesem Artikel geht es um den Missbrauch von Entrüstung, um unechte oder zumindest übersteigerte Empörung als Mittel zum Zweck.

 

 

 

Unverschämtheit!

 

Sich voller Inbrunst künstlich empört zu zeigen, gehört zu den manipulativen Mitteln. So ersparen sich viele Redner Argumente oder gar Lösungsempfehlungen zu liefern. Es scheint ja so viel einfacher sich zu empören. Das soll dabei auch den Eindruck vermitteln, nicht Teil des Problems, sondern der Lösung zu sein. Wer genauer hinschaut, bekommt allerdings sehr häufig einen anderen Eindruck. Also lassen Sie sich nichts unterjubeln.

 

 

 

Wachsamkeit

 

Besondere Wachsamkeit ist bei Empörung im Zusammenhang mit vorgespielter politischer Korrektheit und Schwarzspielertricks angesagt. Solche Situationen, habe ich im Artikel Mit schmutzigen Tricks Debatten gewinnen beschrieben. Wer genauer hinsieht, erkennt, dass so manches gespielte Aufgebrachtsein so echt ist, wie die Rolex auf dem thailändischen Trödelmarkt.

 

 

 

Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Ihnen unechte Entrüstung begegnet

 

Lassen Sie sich nicht entmutigen. Allerdings ist mitunter die öffentliche Meinung zu aufgebracht, um mit Argumenten durchzudringen. Selbst wenn die Grundlagen der Skandalisierung unverhältnismäßig sind, kann sich die Wut aufgebrachter Gruppen gegen einen wenden. Dann ist es oft besser einen Beitrag zu vertagen oder sehr strategisch ans Werk zu gehen.

P.S.

 

Was halten Sie von Empörung als rhetorisches Mittel?

Artikel

Rhetorische Fragen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

In diesem Artikel geht es darum ein beliebtes rhetorisches Stilmittel zu entstauben und seinen Einsatz zu überdenken. So werden Reden und Präsentationen bereichert.

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Entrüstung ist ein erregter Zustand der Seele, der meist dann eintritt, wenn man erwischt wird. Wilhelm Busch

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2016
Überarbeitung: 31. Januar 2022
AN: #61630
K:
Ü:

Reizworte

Reizworte

Gezielte Kommunikation
Manche Worte sind nicht ganz richtig

Reizworte

 

Reizworte haben eine negative emotionale Wirkung. Was hat es damit auf sich und wieso lohnt es sich hier achtsam ans Werk zu gehen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Reizworte

 

Die deutsche Sprache liefert eine Menge nutzbarer Worte und interessante Sprachbilder. Allerdings verändert Sprache ihre Bedeutung, wenn sie intensiv genug in einem bestimmten Zusammengang verbogen wird. Reizworte können negative Emotionen hervorrufen oder zu Irritationen führen. Entsprechende Vorsicht ist angebracht. Reizworte lösen Widerstand hervor.

 

 

Beispiele gefällig?

 

  • „Spazieren gehen“ ist mittlerweile so negativ besetzt, dass ich nur noch extrem langsam joggen gehe. Seit es diese „Spaziergänge“ gibt, hat die Wendung „dumm gelaufen“ eine völlig neue Bedeutung.
  • Querdenken
    Früher eine Haltung, neue Perspektiven zu erkunden, heute die Weigerung hinzusehen.
  • … Sie müssen …
    Und, weil sich wenige Menschen etwas vorschreiben lassen wollen, manifestiert sich Widerstand.
  • Ja, aber …
    Einsicht ist bei Sätzen mit „aber“ nicht erkennbar.

 

 

 

Weshalb ist das interessant?

 

Bei der Kommunikation, wie in Gesprächen, bei Reden, Präsentationen, schriftlichen Beiträgen, können Reizworte der beabsichtigen Wirkung der Botschaft schaden. Entsprechend wertvoll ist das Wissen um Reizworte im jeweiligen Kontext.

 

 

 

Sammeln Sie mit

 

Fügen Sie in den Kommentaren Ihre Reizworte ein.

 

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Reizworten? Kennen Sie weitere solche Beispiele?

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Sprache ist, was man daraus macht! Karsten Noack

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Oktober 2009

Überarbeitung: 1. August 2019
Englische Version:
AN: #641
K: CNB
Ü:

Unter welchen Umständen ist es in Ordnung zu lügen?

Unter welchen Umständen ist es in Ordnung zu lügen?

Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren

Unter welchen Umständen ist es in Ordnung zu lügen?

Akzeptable Lügen?

 

Gibt es akzeptable Gründe zu lügen?

 

Ich sag nur; „Weihnachtsmann

 

 

Überblick

 

 

 

 

Wann sind Lügen akzeptabel?

 

 

Eltern erzählen ihren Kindern von Osterhase und Weihnachtsmann, um dann anschließend darauf zu bestehen, dass es wichtig ist stets die Wahrheit zu sagen.

Gibt es Gründe und Situationen, in denen es vertretbar erscheint, nicht die Wahrheit zu sagen? Ist es dann in Ordnung sich damit zu beschäftigen, wie das nicht so schnell zu erkennen ist?

Video

Die Sprache der Lüge — Warum wir lügen und was wir lernen können

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P.S.​

 

Gibt es akzeptable Gründe zu lügen?

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Artikel

Euphemismus, Euphemismen, Schönfärberei, nix Tacheles! Sprache, die manipulieren will.

Euphemismen dienen der Schönfärberei, durch sprachliche Kosmetik soll Hässliches weniger hässlich erscheinen. Euphemismen sind nicht nur in der Politik im Einsatz. Lernen Sie Schönfärberei schneller zu erkennen.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 6. Januar 2022
Überarbeitung: 6. Januar 2022
AN: #134
K: CNB
Ü:

8 häufige Verhandlungsfehler

8 häufige Verhandlungsfehler

Professionell verhandeln
Verhandlungsfehler

8 häufige Verhandlungsfehler

 

In diesem Beitrag geht es um 8 häufige Fehler in Verhandlungen. Gefahr erkannt — Gefahr gebannt.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Verhandeln ist ein Handwerk

 

Verhandeln ist ein Handwerk, das auf im Laufe der Zeit erworbenen Fähigkeiten basiert. Dabei gibt einige Fehler, die Sie vermeiden können, egal wie erfahren Sie sind.

 

 

 

8 häufige Verhandlungsfehler

 

Hier sind einige häufige Fehler, die sowohl von Neulingen als auch von erfahrenen Verhandlungsführern gemacht werden.

 

 

 

1. Verhandlungspartner als Gegner behandeln

 

Anstatt ein gemeinsames Interesse in den Fokus zu setzen, werden Verhandlungspartner oft als Gegner betrachtet. Entsprechend gibt es Gewinner und Verlierer, mit entsprechenden Fronten. So eine Sicht hat einschränkende Folgen auf Wahrnehmung, Denken und Handeln.

 

Mehr:

 

 

 

2. Sie hören nicht gut zu

 

Das Ziel im Auge zu behalten ist gut, Tunnelblick weniger. Verhandlungsführer sind oft so sehr darauf konzentriert, ihren Standpunkt darzulegen und das Geschäft abzuschließen, dass sie vergessen, zuzuhören. Dadurch entfremdet Sie sich von der Person, die Sie überzeugen wollen. Die fühlt sich überrollt und alles andere als wertgeschätzt.

Seien Sie vorbereitet und stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Publikum gut kennen. Stellen Sie Fragen, um herauszufinden, woher sie kommen und was für sie wichtig ist. Ganz gleich, wie gut Ihre Präsentation ist, wenn Ihre Zuhörer das Gefühl haben, dass sie nicht gehört werden, werden Sie wahrscheinlich auf taube Ohren stoßen.

 

Anregungen:

 

 

 

3. Sie reden zu viel

 

Ob Sie sich nun gerne selbst reden hören oder meinen Ihre Botschaft würde es erfordern detailliert erläutert zu werden; übertreiben Sie es nicht.

Waren Sie schon einmal in einer Situation, in der jemand erfolgreich kommuniziert hat und dann so lange geredet hat, dass Sie vergessen haben, worum es ursprünglich ging? Über das Ziel hinausgeschossen, schade! Machen Sie diesen Fehler nicht. Legen Sie stattdessen Ihren Standpunkt klar und deutlich dar. Geben Sie der anderen Partei Gelegenheiten, Fragen zu stellen. Beantworten Sie diese Fragen so prägnant wie möglich, fassen Sie sich kurz. Pflegen Sie den Dialog.

 

 

 

4. Sie legen nicht fest, was sie wollen

 

Bevor Sie in eine Verhandlung einsteigen, solltest du genau festlegen, was Sie von der anderen Partei wollen. Worum geht es im Kern, was ist wesentlich, was wäre nett?

Legen Sie fest, welches Ergebnis Sie sich im Idealfall erhoffen und welche Mindestbedingungen für Sie akzeptabel sind. Verwenden Sie diese Eckpunkte als Orientierung, um sicherzustellen, dass Sie nicht durch Emotionen oder Manipulationen aus dem Konzept gebracht werden.

Streben Sie an, dass Sie bekommen, was Sie wollen, doch erwarten Sie es nicht. Bleiben Sie beweglich. Bereiten Sie schon im Vorfeld alternative Lösungen vor. Bleiben Sie offen für alternative Wege, die möglicherweise sogar noch besser sind.

 

 

 

5. Es fehlt an Selbstvertrauen

 

Selbstvertrauen auszustrahlen bedeutet, dass Sie Zeit in die Vorbereitung investieren und in der Lage sind, zu zeigen, dass Sie Experte auf Ihrem Gebiet sind. Das bedeutet nicht, dass Sie laut oder aufdringlich sein müssen. Pflegen Sie Ihr Wissen, bereiten Sie sich vor, und verhalten Sie sich dann entsprechend. Anstatt nur so auszusehen, als hätten Sie Selbstvertrauen, sorgen Sie dafür, dass es berechtigterweise vorhanden ist und Ihnen das Rückgrat stärkt.

 

 

 

6. Die Bedeutung der Körpersprache wird unterschätzt

 

Der nonverbale Teil der Kommunikation findet weitgehend unbewusst statt. Das gilt für Sie ebenso wie für Gesprächspartner. Wir geben eine Menge über uns und unser Innenleben über diesen Weg preis. Das gibt uns einerseits Hinweise über die möglicherweise unausgesprochene Haltung anderer Menschen, andererseits besteht die Gefahr, dass wir selbst inkongruente Hinweise ausstrahlen, die unseren Absichten entgegenstehen. Besonders ärgerlich ist, wenn Gewohnheiten unnötig Zweifel säen oder zu Missverständnissen führen.

 

Weitere Informationen:

 

 

 

7. Sie bauen keine Beziehungen auf

 

Ein guter Verhandlungsführer baut Beziehungen auf. Die Bedeutung von Rapport wird oft unterschätzt. Wenn Sie sich zum ersten Mal mit jemandem treffen, versuchen Sie nicht sofort an den Verhandlungstisch zu schreiten. Wärmen Sie sich zuerst auf, bevor Sie beginnen zu verhandeln. Treffen Sie sich beispielsweise am Vorabend zum Abendessen, um eine Beziehung aufzubauen und Ihren Gesprächspartner kennenzulernen.

Nehmen Sie sich Zeit, um die persönlichen Beziehungen zu pflegen. Zeigen Sie Ihren Gesprächspartnern, dass es Ihnen nicht nur darum geht, was Sie von ihnen bekommen können, sondern dass sie Ihnen auch persönlich am Herzen liegen. Stellen Sie Fragen zu Dingen, die Sie interessieren, und hören Sie wirklich zu. Greifen Sie diese Themen bei passender Gelegenheit wieder auf, um eine tiefere Verbindung aufzubauen.

Seien Sie vorbereitet, seien Sie glaubwürdig, und lassen Sie die andere Seite wissen, dass Ihnen wichtig ist, was für sie wichtig ist. Win-win ist häufig möglich. Wer Angst davor hat zu verlieren, gibt dem jedoch keine Chance, es erscheint zu gefährlich. Mit entsprechenden Erfahrungen wird das leichter.

 

 

 

8. Sie sagen zu schnell zu

 

Sagen Sie zu schnell zu, verzichten Sie vermutlich auf bessere Angebote. Und selbst, wenn das Angebot an sich fair und gut ist, schadet eine zu schnelle Zusage oft. Wird das erste Angebot zu schnell angenommen, vermutet dessen Anbieter einen Fehler gemacht zu haben; ein viel zu gutes Angebot gemacht zu haben. Vielleicht stellt er sich die Frage, ob Sie viel verzweifelter sind als es vorher den Anschein hatte. Wo ist hier der Haken? Welche Nachteile wurden übersehen? Im besten Fall bleibt ein fader Nachgeschmack. Der bleibende Eindruck, jeder Beteiligte hätte hier ein gutes Geschäft gemacht, kommt so nicht auf.

Beachten Sie die Spielregeln bei Verhandlungen und akzeptieren Sie nicht zu schnell das erste Angebot.

 

 

 

Fazit

 

Verhandeln ist ein Handwerk, das Übung erfordert. Behalten Sie diese Fehler im Hinterkopf, bevor Sie mit der Verhandlung beginnen, dann gelingt es leichter.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei Verhandlungen? Welche Fehler sind Ihnen bekannt?

Antworten auf häufige Fragen

Was sind die häufigsten Verhandlungsfehler?

Die häufigsten Verhandlungsfehler sind:

  • Schlechte Vorbereitung
  • Unethisches Verhalten
  • Zu schnelles Annehmen eines Geschäfts
  • Kulturelle Unterschiede außer Acht lassen
  • Akzeptieren eines schlechten Angebots oder Verzicht auf eine Win-win-Situation
  • Emotionale Ablenkung

Was ist eine Verhandlung?

Der Begriff „Verhandlung“ bezieht sich auf eine strategische Diskussion, in der ein Problem auf eine für beide Parteien akzeptable Weise gelöst wird. In einer Verhandlung versucht jede Partei, die andere davon zu überzeugen, ihrem Standpunkt zuzustimmen. Verhandlungen beinhalten üblicherweise ein gewisses Geben und Nehmen, was bedeutet, dass oft eine Partei als Sieger aus der Verhandlung hervorgehen wird. Es sind allerdings auch Win-Win-Ergebnisse möglich.

Weshalb ist Verhandeln so wichtig?

Verhandlungen sind aus vielen Gründen so wichtig, ganz gleich, ob sie im Interesse des Einzelnen, eines Unternehmens oder der Regierung geführt werden. Verhandlungen ermöglichen es Ihnen, sich selbst weiterzuentwickeln und in Ihrer Karriere und/oder in Ihrem Leben voranzukommen. Die Fähigkeit zu verhandeln hilft auch bei der Lösung von Konflikten und bei der Schaffung von Werten für sich selbst und eine bessere Welt .

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Gut verhandelt haben Sie erst dann, wenn Ihr Gegenüber in Zukunft wieder mit Ihnen verhandeln möchte.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 5. Januar 2022
AN: #873
K:
Ü:

Akzeptieren Sie niemals das erste Angebot bei Verhandlungen

Akzeptieren Sie niemals das erste Angebot bei Verhandlungen

Professionell verhandeln

Verhandlungen

Das erste Angebot bei Verhandlungen

 

Bei Verhandlungen lohnt eine fundierte Vorbereitung und eines der wirkungsvollsten Werkzeuge dafür, ist das Mindmapping. Hier erfahren Sie, wie Sie bei Ihren Verhandlungen von Mindmaps profitieren.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Das erste Angebot

 

Wer andere Menschen anstecken, begeistern und schließlich überzeugen will, tut gut daran, sowohl die Zielgruppe als auch das Thema bestens zu kennen. Sie haben ein Angebot, dem Sie zum Erfolg verhelfen wollen? Dann profitieren Sie sowohl vom Überblick als auch relevanten Einblicken in das Denken der Zielgruppe. Wenn es uns gelingt, die verschiedenen Perspektiven einzunehmen, können wir auf einer viel breiteren und fundierteren Basis Entscheidungen treffen und gezielter kommunizieren. Gerade in Verhandlungssituationen bringt das eine Menge Vorteile mit sich. Da lohnt sich auch eine fundierte Vorbereitung und eines der wirkungsvollsten Werkzeuge dabei, ist das Mindmapping. Hier erfahren Sie, wie Sie bei Ihren Verhandlungen von Mindmaps profitieren.

 

 

 

Akzeptieren Sie niemals das erste Angebot bei Verhandlungen

 

Akzeptieren Sie niemals das erste Angebot bei Verhandlungen, niemals?

Bei fairen Angeboten sind zusätzliche Verhandlungen mitunter nicht förderlich. Im Gegenteil; insbesondere bei Dienstleistungen könnte das sogar einige Nachteile zur Folge haben. Doch manchmal geht es um Positionen, manchmal wäre es Spielverderberei sich dem Spiel einer Verhandlung zu entziehen. Bei manchen Geschäften gelten die gleichen Regeln wie auf dem Flohmarkt, selbst bei riesigen Projekten. Schließlich sind da Menschen am Werk. Dann ist es oft besser, wenn Sie nicht das erste Angebot akzeptieren. Selbst, wenn es Ihre kühnsten Träume übertrifft.

 

 

 

 

Also Abwarten und Tee trinken?

 

Abwarten zu können ist eine wesentliche Fähigkeit des Verhandelns. Voraussetzung für erfolgreiches Verhandeln ist, dass die Beteiligten bereit sind, Kompromisse einzugehen und Zugeständnisse zu machen.

Wer Verhandlungen nicht gewohnt ist, ist oft bestrebt sie so schnell wie möglich abzuschließen. Doch gerade hier ist Vorsicht angebracht. Denn bis auf wenige Situationen hat es sich sehr bewährt, nicht sofort das erste Angebot zu akzeptieren. Und selbst die andere Verhandlungspartei wird nur in den seltensten Fällen davon ausgehen, dass Ihr erstes Angebot angenommen wird. Schon aus diesem Grunde wird das erste Angebot sehr zurückhaltend ausfallen. Schließlich braucht es ja noch genügend Spielraum für die anstehenden Verhandlungsrunden. Wird dennoch das erste Angebot angenommen, vermutet dessen Anbieter einen Fehler gemacht zu haben; ein viel zu gutes Angebot gemacht zu haben. Vielleicht stellt er sich die Frage, ob Sie viel verzweifelter sind als es vorher den Anschein hatte. Wo ist hier der Haken? Welche Nachteile wurden übersehen? Im besten Fall bleibt ein fader Nachgeschmack. Der bleibende Eindruck, jeder Beteiligte hätte hier ein gutes Geschäft gemacht, kommt so nicht auf.

Beachten Sie die Spielregeln bei Verhandlungen und akzeptieren Sie nicht zu schnell das erste Angebot.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

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Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei Verhandlungen?

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Gut verhandelt haben Sie erst dann, wenn Ihr Gegenüber in Zukunft wieder mit Ihnen verhandeln möchte.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:
Ü:

Pauschale Aussagen und Verallgemeinerungen als Manipulationstechniken

Pauschale Aussagen und Verallgemeinerungen als Manipulationstechniken

Wie Sie sich vor Manipulation schützen
Manipulation

Pauschale Aussagen und Verallgemeinerungen als Manipulationstechniken

 

Manipulationstechniken gibt es in vielen Formen. Verallgemeinerungen und pauschale Aussagen sind häufige Manipulationsversuche. Mit ihnen sollen Erfahrungen entwertet und Zweifel gesät werden. Es gilt solche Versuche möglichst  früh zu erkennen und ihnen zu begegnen.

Manipulationstechniken

 

Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.

Charles Maurice de Talleyrand

Pauschale Aussagen und Verallgemeinerungen als Manipulationstechniken

 

Manipulative Zeitgenossen, wie Narzissten, sind nicht immer intellektuelle Geister. Viele Fieslinge sind denkfaul und wollen sich das Leben möglichst leicht machen. Statt sich die Zeit zu nehmen, eine ihnen fremde oder zumindest unangenehme Perspektive sorgfältig zu erkunden, verallgemeinern sie ihre Aussagen. Sie machen pauschale Aussagen, die noch so klare Argumenten ihrer Gegenspieler ignorieren. Einzelheiten werden ignoriert, Perspektiven in einen anderen Kontext gesetzt und durch unangemessene Bewertungen aus der Betrachtung entfernt.

 

 

 

Folgen

 

Was nicht passt, wird passend gemacht, ohne Rücksicht auf Verluste und blaue Flecken. Verallgemeinerungen und pauschale Aussagen entwerten Erfahrungen, die nicht in die von Manipulatoren ungestützten Annahmen, Schemata und Stereotypen passen. Besonders wirkungsvoll gelingt die Beeinflussung, wenn Überzeugungen des Publikums gespiegelt werden. Dann stehen die Betroffenen schnell allein da.

 

 

 

Absicht

 

Verallgemeinerungen werden häufig verwendet, um den Status quo zu erhalten. Diese Form der Ablenkung übertreibt eine Perspektive bis zu dem Punkt, an dem ein Problem der sozialen Gerechtigkeit völlig unkenntlich gemacht werden kann.

 

 

 

Beispiel

 

Bei Betrugsvorwürfen gegen prominente Persönlichkeiten wird zur Abwehr häufig darauf hingewiesen, dass es immer wieder Falschmeldungen von Betrug gibt. Tatsächlich gibt es sie, doch wohl relativ selten. In diesem Fall werden die Handlungen Einzelner als das Verhalten der Mehrheit bezeichnet, während der konkrete Bericht zur Seite gelegt wird und nicht anerkannt wird.

 

 

 

Toxische Beziehungen

 

Alltägliche Mikroaggressionen sind auch in toxischen Beziehungen recht häufig. Werden Menschen mit narzisstischen Tendenzen auf ihren Missbrauch hingewiesen ist Klärungsbereitschaft unwahrscheinlich. Von Selbstreflexion ist keine Spur. Stattdessen wird mit pauschalen Verallgemeinerungen der Spieß umgedreht. Betroffenen werden mit dem grundsätzlichen Stempel der Überempfindlichkeit ins Abseits geschoben.

 

 

 

Was tun?

 

Achten Sie darauf, gut aufgeräumt unterwegs zu sein. Halten Sie an Ihren Erkenntnissen fest und widerstehen Sie verallgemeinernden Aussagen. Behalten Sie im Kopf, dass es sich um eine Form von schwarz-weißem unlogischem Denken sind und Mittel der Manipulation sind. Toxische Menschen, die pauschale Aussagen machen, ignorieren den vollen Umfang der Erfahrung. Mit Verallgemeinerungen und Pauschalisierungen sollen Sie und andere Menschen manipuliert werden. Lernen Sie solche Manipulationsversuche, Manipulationstechniken und Manipulatoren frühzeitig zu erkennen und zu entlarven.

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Sie wollen Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten erweitern?

 

Kommen Sie zu mir ins Einzeltraining und ich zeige Ihnen, wie Sie selbst fortgeschrittene Manipulationstechniken erkennen, abwehren und sogar für sich nutzen können. Ich empfehle Ihnen 2 bis 5 Stunden für dieses lohnenswerte Thema.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

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Woran erkennen Sie Manipulationsversuche und wie gehen SIe mit ihnen um?

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Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige. Albert Schweitzer

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. März 2016
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #79460
Englische Version:
K: CNB
Ü:

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Präsentationen

Präsenz-Präsentationen und Onlinepräsentationen

 

In diesem Beitrag geht es um die Unterschiede zwischen Präsenz-Präsentationen und Onlinepräsentationen und wie es um Chancen und Risiken steht.

 

 

 

Übersicht

 

Präsentieren ist immer gleich?

 

Viele Rednerinnen und Redner meinen, dass sich Onlinepräsentation kaum von Präsenz-Präsentationen unterscheiden. Deshalb werden Präsentationen vor der Kamera und virtuellem Publikum ohne Anpassungen durchgeführt. Andere meinen, der Hauptunterschied wäre, dass einige Möglichkeiten bei Onlinepräsentationen einfach nur wegfallen. Deswegen wird auf einige Möglichkeiten verzichtet, ohne neue hinzuzufügen. Das hat Folgen; Onlinepräsentationen sind selten eine echte Freude. So halten manche Menschen Onlinepräsentationen für weniger effektiv.

 

 

 

Ansprüche

 

Onlinepräsentationen gehören für viele Menschen zum Alltag. Die Anzahl ist so groß, dass selten Zeit für eine entsprechende Vorbereitung von Präsentationen genutzt wird. Die Leidensbereitschaft ist groß, auch wenn die Erwartungen in einigen Bereichen steigen. Noch fällt auf, wer sich den Potenzialen von Onlinepräsentationen widmet.

 

 

 

Herausforderungen bei Onlinepräsentationen

 

Es folgen einige Ideen, wie sich die speziellen Herausforderungen bei Onlinepräsentationen meistern und die Chancen nutzen lassen.

 

 

 

1. Ablenkung

 

Bei einer Onlinepräsentation spielen viele äußere Faktoren eine entscheidende Rolle. Ihre Zuschauer können schnell durch eingehende Anrufe, Mails, Nachwuchs oder Lebenspartner, die Lieferung vom Onlinehändler etc. abgelenkt werden. Je schneller und dauerhafter Sie Ihr Publikum fesseln, desto besser für alle Beteiligten.

 

 

 

2. Publikumskontakt

 

Online zu präsentieren bedeutet, dass wir zu einer Kamera und in ein Mikrofon sprechen. Das empfinden viele Menschen als künstlich. Häufig sehen Sie bei Onlinepräsentationen nicht die Reaktionen Ihres Publikums und können dementsprechend nicht beurteilen, ob Ihre Argumentation, Ausführungen und Darbietungen ankommen und verstanden werden.

All das mag sich anfangs seltsam anfühlen. Es gilt diese Unbeholfenheit zu überwinden, sich mit den Eigenarten vertraut zu machen. Anstatt ständig in die Gesichter des Publikums auf den Momitor zu schauen, blicken Sie besser in durch die Linse der Kamera zu einem Menschen Ihrer Vorstellung. Wenn Sie auf den Bildschirrm schauen, haben Sie keinen Augenkontakt. Deswegn solltest du durch die Kamera blicken und den Kontakt aufnehmen. Das mag Ihnen anfangs unangenehm sein, doch es hat einige Vorteile. Die Menschen fühlen sich angesprochen, denn so schauen Sie jede einzelne Person zur Gleichen Zeit an.  Schauen Sie ab und zu auf die Reaktionen des Publikums auf dem Monitor, doch präsentieren Sie durch die Kamera.

 

 

 

3. Körpersprache

 

Die Körpersprache ist wesentlich daran beteiligt, ob Sie und Ihre Botschaft überzeugen. Das gilt sowohl für Präsenz-Präsentationen als auch für Onlinepräsentationen. Vor der Kamera scheinen das viele Rednerinnen und Redner zu vergessen. Schade, denn eine Kamera wirkt wie ein Brennglas, weil das Publikum nur den Ausschnitt sehen kann, der angeboten wird. Deshalb ist die Wahl und Gestaltung des Kamerasettings eine Menge Konsequenzen.

 

 

 

a. Mimik

 

Die Mimik sticht besonders heraus, wenn Sie nah an der Kamera sind und Ihr Gesicht gut sichtbar ist. Noch dominieren sogenannte Talking Heads, ein Anblick wie bei Fernsehsprechern aus der Vergangenheit. Auf dem Monitor erscheinen das Gesicht und einen Teil des Oberkörpers. Wenige Rednerinnen und Redner zeigen mehr von sich.

Achtung: Die Empfehlung, wo angemessen, zu lächeln ist gut gemeint. Doch anstatt so zu tun, sorgen Sie lieber dafür im entsprechenden Zustand zu sein. Dann sieht auch das Lächeln echt aus, weil es echt ist.

 

 

 

b. Gestik

 

Gesten wirken sehr nah vor der Kamera schnell übertrieben. Passen Sie Intensität und Größe an. Setzen Sie bei Onlinepräsentationen Gesten dezenter ein, wenn Sie nahe an der Kamera sind. Wobei es durchaus eine gute Idee ist sich vom Platz am Schreibtisch zu lösen und mehr Körpereinsatz ins Spiel zu bringen. Stellen Sie sich hin und entfesseln Sie die Möglichkeiten. Spielen Sie mit der Nähe: gehen Sie bei entsprechenden Redeanteilen näher an die Kamera oder entfernen Sie sich. Unterstützen Sie so Ihre Botschaft.

Wichtig: Schauen Sie in die Kamera, so als würden Sie einem Menschen direkt in die Augen sehen und ansprechen.

 

 

 

4. Stimme

 

Wie vor Publikum zählen Stimmvolumen, Tempo, Stimmmelodie, Betonung und Pausen. All das gibt den Worten zusätzliche Bedeutung und vermittelt einen Eindruck Ihrer Persönlichkeit. Bei Onlinesitzungen ist die Stimmübertragung nicht immer so gut, wie es wünschenswert ist. Sorgen Sie dafür deutlich zu betonen und die Möglichkeiten Ihrer Stimme zu entfalten.

Da eine Onlinesitzung ohnehin tendenziell schneller ermüdet, gilt es sich darauf einzustellen. Wählen Sie tendenziell ein langsameres Sprechtempo und streuen Sie Pausen ein. Verwenden Sie ein gutes Mikrofon oder ein Headset. Dann klingen Sie besser und wenn Sie sich freier bewegen können, bietet es sich an aufzustehen. In einer Sitzhaltung sind nicht nur Gesten eingeschränkt, sondern auch die Stimme. Es fehlen dann Volumen und Resonanz.

Die Empfehlungen für Vorbereitung, Pflege und Einsatz der Stimme gelten auch bei Onlinesitzungen, werden hier jedoch oft ignoriert.

 

 

 

5. Visualisierungen

 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, behauptet ein Sprichwort und grundsätzlich gibt die Praxis ihm recht. Wobei auch gilt; Qualität vor Quantität. Es geht um den gezielten Einsatz von Bildern, Videos und Animationen. Sein Sie kreativ. Halten Sie beispielsweise Requisiten vor die Kamera. So können Sie die Aufmerksamkeit steigern und Emotionen bei Ihren Zuschauern wecken. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Aussagen ankommen und im Gedächtnis bleiben. Weitere Ideen hierzu finden Sie in eigenen Beiträgen.

 

 

 

6. Beteiligung

 

Auf der Bühne empfinden es viele Rednerinnen und Redner einfacher, in Kontakt mit dem Publikum zu kommen und mit ihm zu interagieren. Dort werden Abstimmungen mit Handzeichen durchgeführt, direkte Fragen beantwortet und auf fragende Gesichter wird reagiert. Bei einer Onlinepräsentation können Sie Ihr Gegenüber nicht immer sehen. Trotzdem brauchen Sie auf Möglichkeiten der Beteiligung nicht zu verzichten, es kommen sogar weitere Optionen hinzu.

 

 

 

a. Chat

 

In vielen Programmen können Sie eine Chatfunktion nutzen und so beispielsweise auf Fragen, Anregungen oder Kritik reagieren. Sie können auf diese Weise auch herausfinden, zu welchem Thema mehr Informationen gewünscht werden. Sie können die Chatfunktion am besten mit Unterstützung nutzen, um sich auf die Präsentation zu konzentrieren.

 

 

 

b. Umfragen

 

Lassen Sie die Teilnehmer auf Fragen antworten. Mit einer entsprechenden App ausgestattet, können Sie gezielt vorformulierte Fragen stellen. Mögliche Fragen können sich auf die aktuelle Stimmung, Erfahrungen, Wünsche und viele andere Themen beziehen.

Wichtig: Nehmen Sie die Ergebnisse auf und gehen Sie auf sie ein. Mitunter bietet sich eine Diskussion an.

 

 

 

c. Klassische Möglichkeiten

 

Nutzen Sie in angepasster Form die Möglichkeiten analoger Visualisierungen, wie Flipchart und Co. Wird das gut gemacht, kommt es sehr gut an. Es ist interessanter, wenn etwas entsteht, anstatt schon fertig auf dem Bildschirm aufzutauchen. Auf viele Möglichkeiten wird bei Onlinesitzungen verzichtet, obwohl nur kleine Anpassungen erforderlich wären.

 

 

 

7. Bühnenbild

 

Während bei Präsenz-Präsentationen üblicherweise ein professionelles Umfeld genutzt wird, ist das bei Onlinepräsentationen nicht nur aus dem Home-Office eher nicht der Fall. Denken Sie insbesondere an den Hintergrund. Sorgen Sie dafür, dass auch er zum gewünschten Eindruck beiträgt. Hierzu gibt es eine Menge Hilfsmittel, wie Hintergründe, Beleuchtung, Accessoires, ….

 

 

 

Fazit

 

Es gibt einige Unterschiede zwischen Präsenz-Präsentationen und Onlinepräsentationen. Werden die Eigenarten berücksichtigt, können beide Formen sehr wirksam sein.Es lohnt sich die Potenziale professioneller Onlinepräsentationen zu erkunden und zu nutzen. Falls Sie an einem entsprechendem Training für Onlinepräsentationen interessiert sind …

Training für professionelle Onlinepräsentationen 

 

Wir präsentieren mehr denn je über das Internet. Stärken Sie Ihre digitale Präsentationskompetenz und sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihre Botschaft auch online überzeugen. Wenn Sie Ihre Kompetenzen in diesem Bereich trainieren wollen, biete ich Ihnen Einzelttraining für professionelle Onlinepräsentationen.

Antworten auf häufige Fragen

Was sind die Unterschiede zwischen Präsentationen vor Publikum und Onlinepräsentationen?

Präsentationen vor Publikum und Onlinepräsentationen unterscheiden sich in einigen wichtigen Aspekten:

  1. Ort: Präsentationen vor Publikum finden in der Regel in einem physischen Raum statt, während Onlinepräsentationen über das Internet abgehalten werden und die Teilnehmer daher an verschiedenen Orten sein können.

  2. Interaktion: Präsentationen vor Publikum ermöglichen es dem Sprecher, die Reaktionen und Fragen des Publikums in Echtzeit zu beobachten und darauf zu reagieren. Onlinepräsentationen können dagegen weniger direkte Interaktion mit dem Publikum ermöglichen, da die Teilnehmer nicht im selben Raum sind und die Kommunikation über Chat-Funktionen oder das Stellen von Fragen per Handzeichen erfolgt.

  3. Technische Anforderungen: Onlinepräsentationen erfordern in der Regel eine gute Internetverbindung und die Verwendung von spezieller Software oder Tools, wie zum Beispiel Videokonferenzsystemen. Präsentationen vor Publikum erfordern möglicherweise weniger technisches Wissen und Ausrüstung.

  4. Präsentationsstil: Präsentationen vor Publikum ermöglichen es dem Sprecher, seine Körpersprache und Mimik einzusetzen, um seine Botschaft zu vermitteln. Onlinepräsentationen erfordern möglicherweise eine andere Art des Vortragsstils, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu halten, zum Beispiel durch die Verwendung von visuellen Hilfsmitteln oder dem Einbeziehen von Interaktionen.

 

Es ist wichtig, dass Sie sich bei der Vorbereitung einer Präsentation bewusst machen, ob sie vor Publikum oder online stattfinden wird, und entsprechend planen, um sicherzustellen, dass Ihre Botschaft klar vermittelt wird. Fortgeschrittene Redner und Rednerinnen kennen und nutzen Wege, damit der Unterschied geringer ist.

 

Sind Onlinepräsentationen weniger wirksam als Präsentationen vor Publikum?

Es gibt keine allgemeine Aussage darüber, ob Onlinepräsentationen weniger wirksam sind als Präsentationen vor Publikum. Die Wirksamkeit einer Präsentation hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Qualität der Inhalte, der Klarheit der Botschaft, der Fähigkeit des Sprechers, das Interesse des Publikums zu wecken und aufrechtzuerhalten, und der Verwendung von visuellen Hilfsmitteln und anderen Medien.

Onlinepräsentationen haben jedoch einige spezifische Herausforderungen, die es zu berücksichtigen gilt, um sie wirksam zu gestalten. Dazu gehören zum Beispiel die Verfügbarkeit von stabiler und schneller Internetverbindung, die Verwendung von spezieller Software oder Tools, die möglicherweise eine Einarbeitung erfordern, und die begrenzte Möglichkeit für direkte Interaktion mit dem Publikum. Wobei sich die meisten Eigenarten bei genauer Betrachtung relativieren. Tatsächlich lassen sich Onlinepräsentationen sehr überzeugend gestalten, wenn bekannt ist, wie es gelingt.

P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit virtuellen Redebeiträgen gemacht? Welche Unterschiede zwischen Präsentationen vor Publikum und Onlinepräsentationen halten Sie für relevant und wie begegnen Sie dem?

Artikel zu Onlinepräsentationen

Identifikation Mitarbeitender mit YouTube & Co. stärken

In diesem Beitrag geht es darum, wie Unternehmen, mit YouTube & Co. ihre Mitarbeitenden motivieren können.

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Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. August 2020
Überarbeitung: 19. Oktober 2021
Englische Version:
AN: #839
K: CNB
Ü:

Onlinepräsentationen: Wege zur besseren Verbindung mit Ihrem virtuellen Publikum

Gespräche und Präsentationen online: Wege zur besseren Verbindung mit Ihrem virtuellen Publikum

Die Chancen virtueller Zusammentreffen nutzen
Onlinesitzungen und Redebeiträge

Publikum bei virtuellen Zusammentreffen

 

Einige von uns sind auf den Geschmack gekommen und nutzen gerne virtuelle Zusammenkünfte, andere hoffen, dass dieses Phänomen möglichst bald vorbei ist. Solange es Onlineveranstaltungen gibt, lohnen sich Antworten auf die Frage, wie sie sich wirksam gestalten lassen.

 

 

 

Übersicht

 

Es war einmal

 

Vermissen Sie die Zeiten, in denen vor und nach Zusammentreffen an einem Ort auch jenseits des formellen Programms ein Umtausch stattfand? Viele interessante Informationen und Kontakte verdanke ich Kaffeepausen.

Als Redner oder Moderator genoss ich es vor Menschengruppen zu stehen. Dort war die Energie des Publikums sofort spür- und sichtbar. Mir hat das gut getan und die Erkenntnisse ermöglichten mir spontane Anpassungen. Das Zusammenspiel mit dem Publikum war sehr intensiv. Aktuell sind solche Zusammentreffen an einem Ort seltener und wenn sie stattfinden meist anders.

 

 

 

Virtuelle Präsentationen

 

Redner, Führungskräfte, Moderatoren, Experten und Mitarbeitende präsentieren heute sehr viel häufiger vor der Kamera und sehen das Publikum bestenfalls in kleinen Fenstern auf den Monitoren.

Die virtuelle Welt erfordert andere Wege, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu bekommen und zu behalten. Einigen ist gelungen, die Herausforderung anzunehmen und zu meistern. Sehr viele Menschen fremdeln noch mit der Kamera und die ist Intensität weit entfernt von den Möglichkeiten.

 

 

 

Ist-Situation und Ausblick

 

Es spricht einiges dafür, dass der Anteile virtueller Meetings in absehbarer Zeit nicht kleiner wird, im Gegenteil. Ein Großteil wichtiger Präsentationen, Besprechungen und Konferenzen wird in einem virtuellen Format stattfinden.

Mittlerweile wurden bei vielen Arbeitsplätzen und im Homeoffice die technischen Voraussetzungen geschaffen. Doch ein großer Anteil der Menschen hat sich nur teilweise darauf eingestellt.

 

 

 

Die Grundlagen gelten auch hier

 

Die meisten Grundlagen für gute Kommunikation, Reden und Präsentationen gelten auch im virtuellen Kontext. Doch das scheint entweder oft vergessen zu werden oder es mangelt an deren Umsetzung auf die andere Situation. Viele Möglichkeiten werden übersehen.

 

 

 

Ideen für besseren Kontakt zum Publikum bei virtuellen Redebeiträgen

 

Ein häufiges Thema meiner Beratungen widmet sich dem Ziel, Unternehmen jeder Größe dabei zu unterstützen, die Potenziale virtueller Zusammenkünfte zu nutzen. Hier sind grundlegende Gedanken:

 

 

 

1. Anspruch

 

Der erste Schritt: Halten Sie nie einen Redebeitrag, den Sie sich nicht selbst antun würden. Gehen Sie noch einen Schritt weiter: Halten Sie Redebeiträge, die mindestens so fesselnd sind, wie sie es bei persönlichen Zusammentreffen gewesen wären. Stellen Sie die Bedürfnisse und Erfahrungen Ihrer Zuhörer in den Mittelpunkt jeder Entscheidung. Wählen Sie die Inhalte, das Format und die Präsentation während Sie das im Blick haben.

 

 

 

2. Versetzen Sie sich in Ihr Publikum

 

Versetzen Sie sich in die Perspektive Ihres Publikums. Das bedeutet, darüber nachzudenken, wer das Publikum ist und welche Eigenarten es hat. Graben Sie tiefer, um zu verstehen, wie der Inhalt aus deren Sicht aufgenommen werden könnte.

Wie könnte Ihr Publikum Ihre Botschaft annehmen oder ablehnen? Wie werden sie sich fühlen? Wie werden sie sich verhalten? Auf dieser Grundlage können Sie herausfinden, wie Sie Ihre Zuhörer von ihrem jetzigen Standpunkt aus zu dem Punkt bringen können, an den Sie sie in Ihrer Präsentation oder Besprechung bringen möchten.

 

 

 

3. Beachten Sie das Umfeld

 

Gerade im Homeoffice sind die Ablenkungen meist vielfältiger und unvorhersehbarer. Lebenspartner und Kinder haben eine eigene Vorstellung von Prioritäten, der Postbote bringt ein Paket, und und und. Diese Situationen sind mit Hindernissen verbunden, die es Ihrem Publikum schwer machen, sich auf Sie zu konzentrieren. Wenn Sie mit Ihrem Redebeitrag die Aufmerksamkeit haben wollen, ist die Konkurrenz groß. Finden Sie heraus, wie Sie die Chance steigern, dass Sie Ihr Publikum fesseln. Planen Sie eine Präsentation, die der Situation entspricht und den Zuhörern Spaß macht, deren Zeit und Mühe wert ist.

 

 

 

Chancen

 

Berufs- und Privatleben sind auf einer ganz neuen Ebene miteinander verwoben. Das ist mit Vor- und Nachteilen verbunden. Es ist an uns, die Chancen zu nutzen. Selbst über die Entfernung hinweg sind wir uns jetzt näher als je zuvor. Was wir daraus machen ist unsere Entscheidung.

Je authentischer wir auftreten, offen und einfühlsam mit unseren Zuhörern umgehen, desto wirkungsvoller und mitreißender wird unsere Botschaft letztendlich sein.

 

 

 

 

Tipps für Videokonferenzen

 

Grundsätzliche Empfehlungen finden Sie im Beitrag 33 Tipps für erfolgreiche Videokonferenzen.

Training für professionelle Onlinepräsentationen 

 

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P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit virtuellen Redebeiträgen gemacht? Worauf achten Sie, damit alle Teilnehmer engagiert mit dabei sind?

Artikel zu Onlinepräsentationen

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Glossar

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. August 2020
Überarbeitung: 19. Oktober 2021
Englische Version:
AN: #839
K: CNB
Ü:

Die 5 Axiome der Kommunikation von Paul Watzlawick

Die 5 Axiome der Kommunikation von Paul Watzlawick

Gute Kommunikation ...
Ebenen der Kommunikation

Die 5 Axiome der Kommunikation

 

Da die Grundlagen in der Praxis besonders wesentlich sind und trotzdem leider häufig ignoriert werden, ist es so förderlich sie immer wieder und wieder in Erinnerung und zur Anwendung zu bringen. Das gilt ganz besonders für die 5 Axiome der Kommunikation, die Paul Watzlawick formulierte.

Grundlagen der Kommunikation

 

Im Jahr 1969 wurde das Buch „Menschliche Kommunikation – Formen, Störungen, Paradoxien“ von Paul Watzlawick, Janet H. Beavin und Don D. Jackson veröffentlicht. Es geht darin um Grundsätze für das menschliche Verhalten in der Kommunikation. Der österreichisch-amerikanische Kommunikationswissenschaftler, Soziologe, Philosoph und Psychotherapeut Paul Watzlawick formulierte fünf  Grundannahmen, Axiome, die für den Kommunikationsverlauf wichtig sind. Als Axiome werden akzeptierte, jedoch nicht logisch beweisbare Grundsätze bezeichnet.

Da die Grundlagen in der Praxis besonders wesentlich sind und trotzdem leider häufig ignoriert werden, ist es so förderlich sie immer wieder und wieder in Erinnerung und zur Anwendung zu bringen.

 

 

 

Die 5 Axiome der Kommunikation

 

Paul Watzlawick stellte seine 5 pragmatischen Axiome zur menschlichen Kommunikation auf:

 

 

 

1. Man kann nicht nicht kommunizieren

 

Kommunikation findet ständig statt. Egal, ob wir reden oder schweigen, aktiv sind oder nichts tun, unser Verhalten vermittelt etwas. Die Körpersprache mit Gestik, Mimik vermittelt Beobachtern, was wir denken oder fühlen, teilweise bewusst, weitgehend unbewusst. Wie Gesprächspartner dieses Verhalten interpretieren, braucht nicht deckungsgleich mit der tatsächlichen Haltung des Gegenübers sein.

 

 

 

2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt

 

Gespräche verlaufen immer auf zwei Ebenen, der Sach- und der Beziehungsebene zwischen einem Sender und einem Empfänger. Watzlawick bezeichnet diese Ebenen als Inhalts- und die Gefühlsebene.

Zur Inhaltsebene gehören alle Informationen, die eine Person (Sender) der anderen Person (Empfänger) vermittelt. Die Beziehungsebene vermittelt, wie Gesprächspartner zueinander stehe, welche Einstellung und Meinung eine Person über sein Gegenüber hat. Die Beziehung zu Gesprächspartnern äußert sich vor allem über die Körpersprache mit Gestik, Mimik oder Stimme. Eine rein informative Kommunikation gibt es nicht. Die Beziehung zwischen Gesprächspartnern beeinflusst, wie die Information verstanden wird.

Watzlawick geht davon aus, dass die Gefühle die Kommunikation dominieren, da ihnen ein bedeutend höheres Gewicht gegeben wird als den Worten. Ist die Beziehung zwischen Menschen gut, treten die Gefühle in den Hintergrund und die Interaktion kann unbehindert fließen. Eine gestörte Beziehung führt dazu, dass immer wieder geklärt werden muss, ob die Interaktion noch intakt ist. Es wird dann mehr über die Beziehung als über das Thema gesprochen, um möglichst Missverständnisse oder Streit zu vermeiden. Zur Klärung wird die Kommunikation wird auf einer höheren Ebene geführt, was auch als Metakommunikation bezeichnet wird.

 

 

 

3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung

 

Menschen gehen meist davon aus, dass ihre Ansichten und Werte die richtigen sind. Entsprechend wird von Mitmenschen ein passendes Verhalten erwartet. Wenn Erwartungen und Realität nicht übereinstimmen, führt das zu Missverständnissen. Die Signale, die wir aussenden, bewirken eine Reaktion. Jede Aussage ist Auslöser und führt zu einer Wirkung, zu einer Konsequenz.

 

 

 

4. Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten

 

Unter digitaler Kommunikation versteht Watzlawick die verbale Kommunikation und unter analoger Kommunikation die nonverbale Kommunikation. Für eine gute Kommunikation ist eine gut verständliche Ausdrucksweise erforderlich, verbunden mit Frageformen, Reflexionen und Feedbacks. Sie wird durch eine kongruente Körpersprache nonverbal unterstützt. Verbale und nonverbale Aussagen müssen übereinstimmen.

 

 

 

5. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär

 

Das fünfte Axiom bezieht sich auf das Niveau oder die Unterschiede der Gesprächspartner. Symmetrisch bedeutet hier gleichartig oder deckungsgleich und komplementär meint ergänzend. Es ist wichtig in Gespräch zu erkennen, ob Sender und Empfänger auf dem gleichen Kanal senden und empfangen. Beabsichtigt eine Person Macht über die andere ausüben oder will sich eine Person als schutzbedürftig darstellen?

P.S.

 

Was halten Sie von den 5 Axiome der Kommunikation von Paul Watzlawick?

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Glossar

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #23457
K: CNB
Ü:

Grounding (Erdung) für Präsenz und Sicherheit bei Reden und Präsentationen

Grounding (Erdung) für Präsenz und Sicherheit bei Reden und Präsentationen

Sicherer Stand bei Reden und Präsentationen
Grounding. Guter Stand bei Reden und Präsentationen

Grounding

 

Nutzen Sie Grounding (Erdung) für Präsenz und Sicherheit bei Reden und Präsentationen. Mehr als nur ein Mittel gegen Lampenfieber.

Video

https://youtu.be/GpzogV-caEE

Grounding

 

Als Grounding (Erdung) wird der sichere Stand von Rednern bezeichnet. In aufrechter Haltung, das Gewicht gleichmäßig verteilt, haben Redner und Rednerinnen den besten Stand. Der sorgt dann auch dafür sie sich sicherer fühlen, statt dadurch zusätzlich das Lampenfieber anzuheizen.

 

 

 

Gut stehen?

 

Stehen, ja und, kann doch jeder, oder? Tatsächlich klingt das leichter, als es für viele Menschen vor Publikum ist. Ein individuell optimaler Stand erfordert meist einige Korrekturen und Übung, um auch vor größeren Gruppen automatisch eingenommen zu werden. Es lohnt sich, dem Thema Aufmerksamkeit zu widmen. Auf einem sicheren Fundament lässt sich besser arbeiten.

 

 

 

Erdung für mehr Selbstvertrauen bei Auftritten

 

Eine der wichtigsten Techniken, die Sie einsetzen können, um Ihr Selbstvertrauen beim öffentlichen Reden zu verbessern, ist das Grounding (Erdung). Sie kann dazu beitragen, Ihre Haltung zu verbessern. Darüber hinaus bewirkt Grounding noch etwas viel Wirkungsvolleres. Die innere und äußere Haltung steigert Ihre souveräne körperliche Präsenz.

Ein Teil ihrer Energie bei von der Erde kommt, oder im modernen Theater vom Bühnenboden. In den frühesten Formen des westlichen Theaters im antiken Griechenland traten die Schauspieler draußen auf dem Boden selbst auf. Stellen Sie sich den Sprung eines Balletttänzers nach oben vor, und Sie werden verstehen, woher die Kraft für alle Formen der persönlichen Darbietung kommt: von der Erde unter den Füßen.

Wenn Sie sich als Redner oder Rednerin erden, erlangen Sie die gleiche Kraft und Verbindung zur Erde wie die antiken Schauspieler. Die Standhaftigkeit und Zielstrebigkeit, die Sie dann an den Tag legen, ist für Ihr Publikum sofort spürbar. Mittels Mentaltraining wird die Wirkung deutlich gesteigert.

 

 

 

Schritt für Schritt

 

Hier sind die Schritte, um durch Grounding eine unerschütterliche körperliche Präsenz vor Publikum zu erlangen:

 

 

1. Stand

 

Stellen Sie Ihre Füße fest auf den Boden, etwas breiter als hüftbreit auseinander.

 

 

 

2. Verwurzeln

 

Stellen Sie sich vor, Sie wären eine 300 Jahre alte Eiche mit Wurzeln, die tief und weit in die Erde reichen. Wie dieser Baum sind Sie fest, sicher und unerschütterlich. V

 

Anmerkungen:

Vergleichen Sie diese starke Haltung mit der schwachen Haltung, die manche Redner einnehmen, indem sie die Beine überkreuzen, sich auf eine Hüfte stützen oder sogar mit den Füßen aneinander stoßen. Herausforderungen oder harsche Fragen aus dem Publikum könnten diese Redner einfach umhauen!

Probieren Sie die unterschiedlichen Haltungen aus. Vergleichen Sie Ihre stabile, geerdete Eichen-Stellung mit den verwurzelten Füßen auf Achselbreite und dann die Haltung mit dem Kreuzen der Beine an den Knöcheln. Welche Haltung gibt Ihnen mehr Gefühl von Stärke und Zielstrebigkeit? Stellen Sie Ihre Füße eng aneinander, als wären Sie ein Zinnsoldat. Sie können kaum so stehen, ohne das Gefühl zu haben, in einer schwachen Position zu sein, oder? Und doch tun Rednerinnen und Redner dies immer wieder aus Nervosität und Unsicherheit darüber, was sie mit ihrem eigenen Körper tun sollen.

 

 

 

3. Mentaltraining (optional)

 

In Trance lässt sich die Intensität deutlich erhöhen und ankern. So stehen intensive mentale Ressourcen dann zur Verfügung, wenn sie gebraucht werden. Mentaltraining hat sich hier sehr bewährt.

P.S.

 

Wie stehen Sie vor Publikum? Nutzen Sie Grounding (Erdung) für Präsenz und Sicherheit bei Reden und Präsentationen?

Frage mich ruhig persönlich

 

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Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 2012
Überarbeitung: 1. August 2019
Englische Version:
AN: #641
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