Geschäftsplan bzw. Businessplan

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Glossar
Geschäftsplan bzw. Businessplan

Geschäftsplan bzw. Businessplan

Was gehört n in einen guten Businessplan beziehungsweise Geschäftsplan? Ich halte den Geschäftsplan übrigens für ein wichtiges Werkzeug, nicht nur bei der Gründung.

Überblick

 

 

 

 

 

Geschäftsplan bzw. Businessplan

 

Viele Gründer und Unternehmer betrachten Geschäftspläne beziehungsweise Businesspläne als notwendiges Übel, um andere Menschen von ihrer Idee zu überzeugen. Den tatsächlichen Nutzen sehen wenige Ersteller, es gilt als unangenehme Pflicht. Schade, den selbst erfahrene Unternehmer profitieren von gepflegten Geschäftsplänen. Die sind in erster Linie für sie und die Beteiligten nützlich. 

P.S.

 

Welche weiteren Elemente gehören zu einem hilfreichen Geschäftsplan?

Vorsicht, Kommentare!

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 1998
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #371

Einwand, Vorwand oder Angriff? Daran erkennen Sie Einwände, Vorwände und Angriffe

Einwand, Vorwand oder Angriff? Daran erkennen Sie Einwände, Vorwände und Angriffe

So managen Sie Einwände, Vorwände und Angriffe

Ausrede oder Bitte um Klärung?

 

Erkennen Sie, ob es sich um Einwand, Vorwand oder einen Angriff handelt, denn sie erfordern unterschiedliche Reaktionen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Einwände, Vorwände und Angriffe

 

Wenn Sie in Gesprächen auf Widerstand stoßen, ist es erst einmal wichtig herauszufinden, ob es sich um einen Einwand, Vorwand oder um einen Angriff handelt. Auf den ersten Blick wirken sie so ähnlich, doch sie erfordern unterschiedliche Reaktionen.

 

 

 

Unterscheidung

 

 

a. Einen Einwand erkennen

 

Ein Einwand ist eine ehrliche, ernst gemeinte Aussage, mit der jemand begründen will, warum er einem Angebot nicht entsprechen möchte. Er basiert überwiegend auf der Sachebene, weil der Gesprächspartner Bedenken und Befürchtungen der Sache gegenüber hat. Er ist vermutlich bereit, sich genauer mit dem Thema auseinanderzusetzen und benötigt eventuell nur noch zusätzliche Informationen.

Ein Einwand ist subjektiv, er basiert auf der Sich des Vorbringenden, er ist ihm wichtig und darauf einzugehen. Auch in den Fällen, in denen er sachlich falsch ist, lohnt sich die würdigende Entkräftung des Einwands.

 

 

 

b. Einen Vorwand erkennen

 

Ein Vorwand  ist eine vorgeschobene Aussage, um den wahren Grund einer Absage nicht zu nennen. Ein Vorwand ist wie ein Einwand nicht persönlich gemeint. Allerdings hat Ihr Gesprächspartner hier weder Lust noch Interesse, sich mit Ihnen und dem Thema auseinanderzusetzen. Er will oder kann das jedoch nicht so deutlich ausdrücken und schiebt stattdessen eine Ausrede als Einwand vor. Weil er kein Interesse daran hat sich überzeugen zu lassen, gibt es hier nichts zu entkräften. Würden Sie weiter fragen, würde er meist nur Einwand an Einwand reihen, damit Sie endlich aufgeben.

 

 

 

c. Einen Angriff erkennen

 

Ein Angriff findet auf der persönlichen Ebene statt. Jemand hat ein Problem mit Ihnen und dem, was Sie repräsentieren. Unter dieser Voraussetzung ist es nicht erfolgversprechend in der Sache zu verhandeln. Zuerst müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, damit das Gespräch in konstruktiven Bahnen verlaufen kann. Erst dann haben Sie die Chance, Ihre Ziele auch inhaltlich zu erreichen.

Widerstehen Sie dem Impuls auf Gegenangriff oder Verteidigung überzugehen.

Die Unterscheidung zwischen Einwand, Vorwand und Angriff ist mitunter etwas schwieriger. Auch ein Einwand kann kränken und als Angriff empfunden werden.

 

 

 

Interpretation

 

Aussagen können sowohl Einwand als auch Angriff sein. Wenn ein Gesprächspartner beispielsweise Ihre Kompetenz infrage stellt nehmen Sie das als Angriff wahr. Verständnisfragen sind hingegen Einwände. Wer missinterpretiert und unangemessen reagiert, erschwert konstruktive Kommunikation und Lösungen.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

P.S.

 

Unterscheiden Sie Einwände, Vorwände und Angriffe?

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Geschäftsplan bzw. Businessplan

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 9. Juli 2018
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #4336
K:
Ü:

29 Tipps für erfolgreiche Telefonkonferenzen

Tipps für erfolgreiche Telefonkonferenzen

Besprechungen ohne Kekse und Blickkontakt
Strohmann-Argument

Hilfreiches für Telefonkonferenzen

 

Telefonkonferenzen haben ihre Eigenarten. So gelingen Telefonkonferenzen. Mit diesen Empfehlungen sparen Sie Zeit und bewirken mehr.

Überblick

 

 

 

 

 

Empfehlungen für erfolgreiche Telefonkonferenzen

 

Wer bringt die Kekse mit zur Telefonbesprechung? Bei einer Telko fehlt sogar der Trostpreis. Telefonkonferenzen sind im beruflichen Alltag eine betrachtenswerte Alternative zum Zusammentreffen vor Ort. Telkos können Kosten und Zeit sparen. Können? Ja, denn es gibt einige Aspekte zu beachten, damit eine Telefonkonferenz effektiv ist. Störungen im Hintergrund und die Aufmerksamkeit im Sturzflug: Telefon- und Videokonferenzen haben ihre Tücken.

 

 

 

29 Tipps für erfolgreiche Telefonkonferenzen

 

 

1. Einstimmen

 

Bevor Sie zum Hörer greifen, beenden Sie zuerst, was Sie gerade getan haben. Wo immer möglich, stimmen Sie sich auf ein Telefongespräch ein, damit sie ganz bei der Sache sind. Präsente Gesprächspartner werden geschätzt und sind leider sehr selten.

 

 

 

2. Ich sehe nichts!

 

Körpersprachliche Rückmeldungen fehlen bei einer Telko. Wo sonst zumindest der Gesichtsausdruck der Teilnehmer gelesen werden kann, bleibt es bei auditiven Hinweisen.

 

 

 

3. Beklommene Stille

 

Hallo? Wer sich in eine Telko einwählt, hört oft nur einen Ton und kann nur ahnen, wer sonst schon eingewählt ist. Deswegen empfinden viele Beteiligte das Warten in diesem virtuellen Raum als deutlich unangenehmer als in einem realen Besprechungsraum.

 

 

 

4. Aufwärmphase

 

Oft fällt der Small Talk weg. Meist gehen die Teilnehmer ohne Aufwärmphase ans Eingemachte. Es gibt keine weiche Kommunikation und wenig Scherze. Schade, denn diese vorbereitende Phase hat eine wichtige Funktion.

 

 

 

5. Nebentätigkeiten

 

Nebengeräusche erleben die allermeisten als besonders störend. Während es im Meeting normal ist, Wasser oder Kaffee zu trinken und einen Keks zu knabbern, lenkt das am Telefon ab. Ich habe selbst schon Telefonkonferenzen erlebt, bei der sich ein Teilnehmer zum Beispiel einen Espresso zubereitete. Erst rauschte das Wasser, dann heulte das Mahlwerk und anschließend der Kompressor.

 

 

 

6. Geräuschkulisse

 

Nebengeräusche stören, doch arbeiten heutzutage viele Teilnehmer während der Telko auf ihrem Notebook oder Smartphone. Das kann sogar im Interesse der Arbeit geschehen, doch das wissen die anderen Teilnehmer ja nicht. Es erzeugt nicht nur unangenehme Geräusche, es irritiert auch die anderen Teilnehmer. Es wirkt so, als wenn die Telefonkonferenz und die anderen Teilnehmer einem nicht so wichtig sind. Außerdem ist es selbst auch nicht schwierig dann tatsächlich konzentriert zu bleiben. Weil sich schon kleine akustische Ablenkungen in einer Telefonkonferenz ungünstig auswirken, ist hier besondere Achtsamkeit gefragt.

 

 

 

 

7. Tücken des Home Office

 

Auch bei der Videokonferenz gibt es Störeffekte und verwunderliche Momente. Es wird zu oft vergessen, dass es sich um die Arbeitszeit handelt. Dass Sie in Boxershorts oder anderweitig leger bekleidet sind, ist eine Sache, die sich bei reinen Telefonkonferenzen nur indirekt bemerkbar macht. Es macht allerdings keinen professionellen Eindruck, wenn bei einer beruflichen Besprechung Ihr Lebenspartner im Hintergrund singt oder eigenartige Geräusche macht. Auch Kinder und Haustiere sollten nicht im Hintergrund zu hören sein. Zugegeben, mancher kreative Nachwuchs wird dafür wenige Verständnis haben, der Gesprächspartner allerdings auch nicht.

 

 

 

8. Abgelenkte Teilnehmer

 

Bei einer Telefonkonferenz kann Einiges schiefgehen. Oft machen die Teilnehmer nebenher noch etwas anderes und schreiben zum Beispiel Nachrichten auf ihrem Handy. Selbst, wenn das niemand sieht, bekommen die Gesprächspartner garantiert mit, dass der Betreffende nicht bei der Sache ist. Ich habe Konferenzen erlebt, bei denen jemand mehrmals angesprochen wurde und nicht reagierte. Er war einfach abgetaucht.

 

 

 

9. Moderation

 

Gerade, weil Telkos die Teilnehmer vor große Herausforderungen stellen, ist es wichtig, sie professionell zu leiten. Derjenige, der zur Konferenz einlädt, hat deshalb die Aufgabe, sie auch zu moderieren. Dazu gehört es die Gesprächsbeiträge zu ordnen und dafür sorgen, dass sich alle konstruktiv dran beteiligen.

Auch die Vorstellung der Anwesenden gehört zu den Pflichten des Moderators. Wenn die Teilnehmer sich nicht kennen, aber die gleiche Stimmlage haben, ist es wichtig, dass trotzdem jeder weiß, wer spricht. Der Moderator sorgt dafür, das jeder weiß, wer gerade an der Reihe ist. So entsteht keine Verwirrung und auch der Protokollführer hat es leichter. Es sollte immer transparent sein, ob einige Teilnehmer die Konferenz früher verlassen oder später dazu kommen. Es ist dann die Aufgabe des Moderators, die anderen Gesprächsteilnehmer darüber zu informieren.

Bei einer Telefonkonferenz gehen die stillen Teilnehmer meist unter. Zur Moderation gehört es deshalb, auch diese Personen einzubeziehen. Wird darauf verzichtet, gibt es spätestens nach der Versendung des Protokolls ein böses Erwachen, weil sich zum Beispiel die Stillen beim Abstimmungsprozess übergangen fühlen.

Damit die Moderation gelingt, ist die Vorbereitung des Meetings entscheidend. Alle Beteiligten sollten vorab den Anlass, die Zielsetzung und den Ablaufplan des Termins kennen.

 

 

 

10. Vorbereitung

 

Vorbereitung ist die halbe Miete. Vieles lässt sich absehen, zumal es ja oft ein Thema und Tagesordnungspunkte gibt.

 

 

 

11. Dauer einer Telefonkonferenz

 

Da die Aufmerksamkeitsspanne am Telefon geringer ist als bei Treffen vor Ort, empfiehlt sich bei der Dauer zu orientieren und eine maximale Dauer zu vereinbaren. An diese Zeitvorgabe müssen sich dann alle halten. Außerdem sollten an der Konferenz höchstens vier bis fünf Personen beteiligt sein.

 

 

 

12. Ortswahl

 

Neben der inhaltlichen Vorbereitung, wie sie zu jeder Besprechung an einem Ort gehört, kommt bei Telefon- und Videokonferenzen noch die persönliche Suche nach der passenden Umgebung dazu. Der Raum muss unbedingt ruhig sein. Störungen durch andere Mitarbeiter sind zu vermeiden.

Nicht jeder Ort ist gleichermaßen für jede Form von Gespräch geeignet. Bei der Annahme von Gesprächen am Arbeitsplatz ist der persönliche Einfluss etwas größer, als wenn wir beispielsweise unterwegs auf dem Mobiltelefon einen Anruf annehmen. Doch auf dort gilt es Umgebungsgeräusche und potenzielle Störungen zu identifizieren und gegebenenfalls auf einen geeigneteren Ort auszuweichen. Kinder und Komiker im Umfeld zu haben ist oft keine gute Idee. Ich weiß, wovon ich rede; gegenüber meines Büros ist der Zoo. Und bei geöffneten Fenster können die schreienden Affen und brüllenden Löwen Gesprächspartner durchaus irritieren.

 

 

 

13. Technik

 

 

Alle Teilnehmer sollten sich vorher mit der Technik beschäftigt haben, damit Sie nicht zum Störfaktor wird. Bei meinen Beobachtungen habe ich die Erfahrung gemacht, dass es fast immer Teilnehmer gibt, die an der Technologie scheitern.

 

 

 

14. Notizen machen

 

Stift und Block gehören in Reichweite. Machen Sie sich während des Gesprächs Notizen. Entsprechende Checklisten haben sich dafür sehr bewährt. Hilfreiche Fragen und deren Antworten sind beispielsweise:

  • Was wurde vereinbart?
  • Wer macht nun was?
  • Wer ist zu informieren?

 

 

 

15. Stimme

 

Die Stimme spielt eine wichtige Rolle, denn für den Erfolg einer Konferenz ist entscheidend, dass sich die Beteiligten stets der besonderen akustischen Herausforderung bewusst sind. Am besten ist es  langsam und deutlich zu sprechen. Genuschel verstehen die Gesprächspartner genauso wenig wie einen Redebeitrag, den ein Teilnehmer mit einer Hand vor dem Mund vorträgt. In einem eigenen Beitrag finden Sie zahlreiche Empfehlungen für ein wesentliches Werkzeug bei Telefongesprächen, Ihre Stimme. Die halten viele Menschen für selbstverständlich und meinen sich nicht weiter um sie kümmern zu müssen. Wie schade, weil dadurch viel dem Zufall überlassen wird. Machen Sie es besser, setzen Sie Ihre Stimme gezielt ein. Wie, dass erfahren Sie im Artikel 11 Tipps für den effektiven Einsatz Ihrer Stimme bei Telefongesprächen.

 

 

 

16. Ausreden lassen

 

Manchmal haben wir die Antwort schon auf der Zunge und der Gesprächspartner redet noch. Grundsätzlich ist es allerdings eine Frage der guten Kommunikation und das Respekts andere Menschen ausreden zu lassen.

 

 

 

17. Bekleidung

 

Auch wenn niemand am Telefon einen optischen Eindruck vom Gegenüber bekommt, teilt sich dennoch überraschend viel über die Stimme mit: Wer in Jogginghose mit den Füßen auf dem Schreibtisch telefoniert, spricht anders als jemand, der in Businesskleidung korrekt auf einem Stuhl sitzt. Diese Tatsache sollten Teilnehmer nicht unterschätzen.

 

 

 

18. Körpersprache, Standpunkt und Powerposen

 

Wenn Sie müde sind oder kraftvoll klingen wollen, dann stellen Sie sich zum Telefonieren hin. So klingt Ihre Stimme kräftiger. Sie können vor dem Gespräch auch Powerposen einnehmen, wenn Sie sich souveräner fühlen wollen. Überhaupt erinnere ich daran, dass die Körpersprache am Telefon vom Gesprächspartner zwar nicht gesehen, jedoch trotzdem durch die Auswirkungen bemerkt wird.

 

 

 

19. Hochdeutsch

 

Sprechen Sie vorzugsweise Hochdeutsch, so gut Sie es beherrschen. Dialekt setzt voraus, dass Ihr Gesprächspartner ihn gut versteht und als positiv empfindet.

 

 

 

20. Zuhören

 

Wer zuhört, ist besser informiert, kann die Stimmung des Gesprächspartners besser einschätzen, wirkt einfühlsam und wertschätzend. Wer andere ermutigt sich auszusprechen beruhigt selbst angriffslustige Zeitgenossen, weil sie sich ernst genommen fühlen. Also, lassen Sie Gesprächspartner zu Wort kommen. Hören Sie aufmerksam zu, fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht genau verstanden haben oder es Interpretationsspielraum gibt. Wiederholen Sie wichtige Informationen. Wenn Sie die Befindlichkeiten und Wünsche Ihres Gesprächspartners genauer erkunden wollen, setzen Sie das aktive Zuhören ein.

 

21. Rapport

 

Kommunikation findet auf verschiedenen Ebenen statt, doch oft wird auf der Sachebene begonnen, wo die Beziehungsebene noch wackelt. Fördern Sie deswegen in einer respektvollen Haltung den Rapport, damit zumindest eine ausreichend tragfähige Basis für den Austausch vorhanden ist. Dafür stehen zahlreiche Techniken zur Auswahl. Sie sind so gut, wie die innere Einstellung gegenüber Gesprächspartnern. Mehr dazu finden Sie im Artikel Rapport: 21+ Tipps für bessere Kommunikation.

 

 

 

22. Smarte Vereinbarungen

 

Für Vereinbarungen bietet sich auch hier das Smartformat für wohlgeformte Ziele an. Die Eselsbrücke hat sich bewährt. Es ist eine Technik, die Ihnen hilft, Ziele klarer zu definieren, Vereinbarungen konstruktiver zu gestalten. Je verständlicher ein Ziel definiert ist, desto einfacher wird es, es zu erreichen. Die einzelnen Buchstaben des Wortes SMART repräsentieren die Kriterien wohlgeformter Ziele.

SMART steht für:
S – spezifisch
M – messbar
A – angemessen und attraktiv
R – realistisch
T – terminiert

Eine ausführliche Beschreibung finden Sie im Artikel Smarte Zielfindung, smarte Ziele; ich freue mich, dass wir uns einig sind.

 

 

 

23. Benimm-Regeln

 

Um das Gespräch nicht zu stören, sollten sich alle Beteiligten diszipliniert verhalten. Essen und Trinken sind zum Beispiel in einer Telefonkonferenz unerwünscht. Pünktlichkeit ist dagegen noch wichtiger als bei einem persönlichen Treffen.

 

 

 

24. Positiv formulieren

 

Setzen Sie auf positive Formulierungen und vermeiden Sie negative Aussagen.

 

 

 

25. Murphy’s Gesetz

 

Es liegt in der Natur von Murphy’s Gesetz sich genau dann in Erinnerung zu bringen, wenn es am nervigsten ist. Deswegen lohnt es sich die Voraussetzung möglichst optimal zu gestalten. Dazu gehört beispielsweise, dass kabellose Telefone immer gut geladen sind. Es macht selten einen guten Eindruck, wenn das Gespräch mitten drin durch die Akkuladewarnung gestört oder sogar beendet wird.

 

 

 

26. Versprechen Sie nur, was Sie halten können

 

Trotz oder gerade durch die räumliche Entfernung werden Telefon zu häufig Versprechungen macht, die sich nicht halten lassen. Das schadet der Beziehung und bleibt im Gedächtnis. Also, versprechen Sie, was sie auch halten können. Das dürfen sie dann auch gerne übererfüllen.

 

 

 

27. Zusammenfassen zum Abschluss

 

Ist die Telefonkonferenz inhaltlich abgeschlossen beziehungsweise die vereinbarte Zeit erreicht, beendet der Moderator das Gespräch höflich und rund. Er fasst dazu die Inhalte des Gesprächs noch einmal zusammen und nennt die nächsten Schritte.

 

 

 

28. Protokoll

 

Wer schreibt der bleibt! So wahr diese Behauptung ist, so oft wird sie dennoch ignoriert. Tatsächlich schreibt kaum jemand freiwillig ein Protokoll. Doch erst die Dokumentation sorgt dafür, dass die Informationen ihren Empfänger finden und Vereinbarungen gehalten werden können.

 

 

 

29. Unterstützung

 

Bereiten Sie wichtige Gespräche gut vor, gegebenenfalls lohnt sich professionelle Unterstützung. Für die kommunikative Unterstützung können Sie sich gerne an mich wenden. Mein Profil gibt Ihnen Hinweise, wovon Sie profitieren können. Rechtsberatung führe ich allerdings nicht durch.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Telefon- und Videokonferenzen gemacht?

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 15. November 2018
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #989
K:
Ü:

8 Tipps für interkulturelle Kompetenz und den Cross-Race-Effekt oder auch Cross-Cultural-Effekt

8 Tipps für interkulturelle Kompetenz und den Cross-Race-Effekt

Der Cross-Race-Effekt bzw. Cross-Cultural-Effekt und die Fähigkeit mit Menschen anderer Kulturkreise erfolgreich zu agieren.
Interkulturelle Kompetenz

Interkulturelle Kompetenz

 

Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit mit Menschen anderer Kulturkreise erfolgreich zu agieren. So wird sie gepflegt. 

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Nicht jedes Verhalten ist angeboren: Cross-Cultural-Effekt

 

Manches Verhalten ist angeboren, vieles ist kulturell bedingt. Bei der Interpretation von Emotionen kommt es deshalb vor allem zwischen den westlichen und asiatischen Kulturen immer wieder zu Missverständnissen.

Das gilt in alle Richtungen. Asiaten (schon die Bezeichnung unterstellt es gäbe einen „Typ“) haben Probleme, den Ausdruck negativer Emotionen wie Angst, Ärger und Ekel bei Europäern und Amerikanern richtig zu interpretieren, weil sie selbst diese Signale weniger zur Schau stellen. Europäer und Amerikaner haben hingegen das Gefühl, Asiaten seien in der Regel frei von Emotionen. Ursächlich sind die unterschiedlichen kulturellen Betrachtungen von Gesichtsausdrücken. Körpersprache ist zwar großteils global, doch existieren auch deutliche Unterschiede. Asiaten konzentrieren sich beim Interpretieren mimischer Signalen weitgehend auf die Augen, während abendländische Kulturen auf die Kombination von Augen- und Mundbewegungen achten.

 

 

 

Körpersprache und Cross-Race-Effekt

 

Als würde das nicht schon genug zur Verwirrung beiträgt. Zu alledem kommt noch der sogenannte Cross-Race-Effekt, durch den die Wiedererkennungsleistung von Gesichtern und Emotionen aus derselben ethnischen Gruppe leichter fällt. Es geht nicht nur Europäern so. So können beispielsweise Asiaten die Emotionen ihrer Landsleute deutlich besser interpretieren (In-Group-Advantage) als die einer anderen Ethnie. Es bedarf Übung für das Lesen der vom Gewohnten abweichenden Körpersprache. Mit der Zeit findet eine Gewöhnung statt. Das Gehirn achtet nicht mehr auf die unterschiedliche Form der Gesichter anderer Völker, sondern lernt die Emotionen zunehmend besser zu deuten.

 

 

 

Hürden überbrücken

 

Solche Hürden bei der Verständigung scheinen der Grund zu sein, weshalb beispielsweise so viele Verhandlungen zwischen Deutschen und Chinesen scheitern. Und selbst scheinbar erfolgreich abgeschlossene Vertragsverhandlungen führen häufig nicht zu optimalen Abschlüssen.

Ein großer Teil dieser gescheiterten Verhandlungen haben mit dem Cross-Race-Effekt zu tun. Es liegt an mangelnder Empathie und falschen Einschätzungen zwischen Kommunikationspartnern unterschiedlicher Ethnien und kulturellem Hintergrund. Interkulturelle Kompetenz erfordert Pflege.

 

 

 

Interkulturelle Kompetenz

 

Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit mit Menschen anderer Kulturkreise erfolgreich zu agieren, beruflich wie privat. Voraussetzungen sind das Verständnis anderen Verhaltens, Denkmuster und Gebräuche und ein entsprechendes Einfühlungsvermögen.

Im professionellen Bereichen spielt interkulturelle Kompetenz beispielsweise bei Verhandlungen, Zusammenschlüssen, Kooperationen und in der Zusammenarbeit mit Unternehmen anderer Kulturkreise eine große Rolle.

 

 

 

Anmerkung

 

Oft wird bei interkultureller Kompetenz nur an Menschen unterschiedlichen geografischen Ursprungs gedacht. Doch auch innerhalb einer Region existieren unterschiedlichste kulturelle Eigenarten.

8 Tipps für interkulturelle Kompetenz

 

Auch interkulturelle Kompetenz will gepflegt werden.

 

1. Interesse

 

Informieren Sie sich über Eigenarten des entsprechenden Umfelds.

 

 

2. Körpersprache

 

Viele Elemente der Körpersprache werden global verstanden, doch es gibt auch deutliche Unterschiede. Sie zu kennen hilft so manches Fettnäpfchen auszulassen.

Besonders häufig werden unterschiedliche Bedürfnisse hinsichtlich Nähe und Distanz übersehen.

 

 

3. Vorsicht vor Klischeedenken

 

Selbst wenn an manchem Klischee etwas dran sein sollte, muss dies beim Gesprächspartner nicht der Fall sein.

 

 

 

4. Seien Sie wohlwollend

 

Unterstellen Sie Ihren Gesprächspartner im Zweifelsfall lieber gute Absichten. Setzen Sie auf Lernprozesse.

 

 

 

5. Unnötige Missverständnisse vermeiden

 

Humor ist toll, nur leider auch leicht misszuverstehen. Also Vorsicht, insbesondere bei Ironie, Sarkasmus und Zynismus, die sich nicht sofort erschließen.

 

 

 

6. Im Englischen gibt es kein Du

 

Gerne wird übersehen, dass es im Englischen kein „Du“ gibt, denn jeder wird gesiezt (you – Ihr), wenn auch mitunter mit Vornahmen. Das verleitet mitunter zu falschen Einschätzungen der Vertrautheit und Irritationen, besonders, wenn in eine andere Sprache gewechselt wird.

 

 

 

7. Vertraut machen

 

Verbringen Sie mehr Zeit mit anderen Kulturen und Sie werden aufmerksamer für Eigenarten. Gerade beim Cross-Cultural-Effekt zeigt sich das sehr deutlich. Erst bei entsprechendem Kontakt werden individuelle Eigenarten bemerkt, weil die grundsätzlichen jedoch oberflächlichen Unterschiede anfangs im Vordergrund stehen.

 

 

 

8. Unterstützung

 

Lassen sich unterstützen, von Menschen die sich mit dem entsprechenden Land, deren Bewohnern und Eigenarten kennen. Ich biete meine grundsätzlichen Erfahrungen an und konzentriere mich auf die Kulturen, die ich kenne. Meist unterstütze ich bei diesem Thema Klienten aus anderen Ländern, die Hilfe im Umgang mit den Kulturen in Europa wünschen sowie Europäer, die es mit Menschen aus den USA zu tun haben. 

 

Ergänzende Artikel

 

 

Weitere Artikel zur Körpersprache finden Sie in einem eigenen Bereich.

P.S.

 

Wie pflegen Sie interkulturelle Kompetenz?

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Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

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Antworten auf häufige Fragen

Was ist der Cross-Race-Effekt?

Der Cross-Race-Effekt, auch als „Other-Race-Effekt“ oder „Cross-Ethnic-Effekt“ bezeichnet, bezieht sich auf die Tendenz von Menschen, die Gesichter von Personen anderer Rassen oder Ethnien schlechter zu erkennen als die Gesichter von Personen ihrer eigenen Rasse oder Ethnie. Dieser Effekt wurde in mehreren Studien nachgewiesen und scheint bei vielen Menschen vorzukommen, auch wenn sie nicht bewusst rassistisch sind.

Was sind die Ursachen für den Cross-Race-Effekt?

Es gibt einige Theorien darüber, warum der Cross-Race-Effekt auftritt. Einige Experten glauben, dass es damit zusammenhängt, dass Menschen mehr Zeit damit verbringen, Gesichter ihrer eigenen Rasse oder Ethnie zu betrachten und sich daher besser daran erinnern können. Andere glauben, dass es damit zusammenhängen könnte, dass Gesichter anderer Rassen oder Ethnien weniger variieren und daher schwerer zu unterscheiden sind. Es gibt auch Hinweise darauf, dass die Art und Weise, wie Menschen auf Gesichter anderer Rassen oder Ethnien reagieren, von ihren Vorurteilen und ihrem sozialen Umfeld beeinflusst wird.

Wo macht sich der Cross-Race-Effekt bemerkbar?

Der Cross-Race-Effekt kann in vielen Bereichen Auswirkungen haben, insbesondere in Bereichen, in denen die Erkennung von Gesichtern von großer Bedeutung ist, wie zum Beispiel bei der Polizeiarbeit oder beim Zeugenschutz. Es ist wichtig, dass Menschen sich bewusst machen, dass der Cross-Race-Effekt existiert und dass sie möglicherweise mehr Zeit benötigen, um Gesichter anderer Rassen oder Ethnien zu erkennen. Es ist auch wichtig, dass dieser Effekt in den Bereichen, in denen er relevant ist, berücksichtigt wird, um Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Wie sollten wir mit dem Cross-Race-Effekt umgehen?

Es gibt einige Schritte, die Menschen unternehmen können, um mit dem Cross-Race-Effekt umzugehen:

  1. Bewusstsein schaffen
    Anfangs gilt es sich darüber bewusst zu werden, dass der Effekt existiert und dass er bei vielen Menschen vorkommt. Durch das Bewusstsein dafür, dass die Erkennung von Gesichtern anderer Rassen oder Ethnien schwieriger sein kann, können Menschen ihr Verhalten anpassen und mehr Zeit darauf verwenden, sich an Gesichter anderer Rassen oder Ethnien zu erinnern.
  2. Mehr Zeit damit verbringen, Gesichter anderer Rassen oder Ethnien zu betrachten
    Eine Möglichkeit, den Cross-Race-Effekt zu verringern, besteht darin, mehr Zeit damit zu verbringen, Gesichter anderer Rassen oder Ethnien zu betrachten. Durch das Betrachten von Fotos oder das Treffen von Menschen anderer Rassen oder Ethnien in Person können Menschen die Erkennung von Gesichtern verbessern.
  3. Vorurteile und Stereotypen vermeiden:
    Vorurteile und Stereotypen können dazu beitragen, dass der Cross-Race-Effekt verstärkt wird. Es ist wichtig, dass Menschen sich bemühen, diese zu vermeiden und sich bewusst zu machen, dass jede Person individuell ist und nicht aufgrund ihrer Rasse oder Ethnie eingestuft werden sollte.
  4. In den Bereichen, in denen es relevant ist, auf den Cross-Race-Effekt Rücksicht nehmen
    In Bereichen, in denen die Erkennung von Gesichtern von großer Bedeutung ist, wie zum Beispiel bei der Polizeiarbeit oder beim Zeugenschutz, ist es wichtig, dass der Cross-Race-Effekt berücksichtigt wird. Dies kann dazu beitragen, Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen zu vermeiden.

 

Wir sollten daran arbeiten uns bewusst zu machen, dass der Cross-Race-Effekt ein reales Phänomen ist und dass es Maßnahmen gibt, um ihm entgegenzuwirken. Durch das Bewusstsein dafür und das Bemühen, Vorurteile und Stereotypen zu vermeiden, können Menschen dazu beitragen, den Cross-Race-Effekt zu verringern und eine inklusiver und tolerante Gesellschaft zu schaffen. Es ist wichtig, dass wir uns alle bemühen, Vorurteile abzubauen und unsere Perspektive zu erweitern, um eine Gesellschaft zu schaffen, in der jeder Mensch gleich behandelt wird und die Chance hat, sein volles Potenzial zu entfalten.

Weshalb ist der Cross-Race-Effekt gefährlich?

Der Cross-Race-Effekt kann gefährlich sein, weil er dazu führen kann, dass Menschen Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen treffen, die negative Auswirkungen auf andere Menschen haben können. Der Cross-Race-Effekt kann beispielsweise dazu führen, dass Zeugen eines Verbrechens das Gesicht einer Person falsch beschreiben oder dass Polizisten eine Person falsch verdächtigen, was zu Ungerechtigkeiten führen kann.

Der Cross-Race-Effekt kann auch dazu beitragen, rassistische Vorurteile und Stereotypen zu verstärken und in Stein zu meißeln. Wenn Menschen Schwierigkeiten haben, Gesichter anderer Rassen oder Ethnien zu erkennen, können sie eher dazu neigen, negative Vorurteile über diese Gruppen zu haben oder sich auf Stereotypen zu verlassen, anstatt sich auf ihre eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu stützen. Dies kann dazu beitragen, dass Vorurteile weiterverbreitet werden und dass Diskriminierung und Ungerechtigkeiten fortbestehen.

Kennen nur Europäer den Cross-Race-Effekt?

Der Cross-Race-Effekt wurde in vielen Teilen der Welt untersucht und wurde in verschiedenen Kulturen und Regionen nachgewiesen. Er tritt bei Menschen verschiedener Rassen und Ethnien auf und ist kein Phänomen, das ausschließlich bei Europäern auftritt. Es gibt jedoch Unterschiede in der Stärke des Cross-Race-Effekts und in der Art und Weise, wie Menschen auf Gesichter anderer Rassen oder Ethnien reagieren, die von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden, einschließlich der Kultur, in der man aufgewachsen ist, und der Häufigkeit, mit der man Personen anderer Rassen oder Ethnien trifft. Es ist wichtig, dass diese Unterschiede berücksichtigt werden, wenn über den Cross-Race-Effekt und seine Auswirkungen gesprochen wird.

 
Missverständnisse

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #328
K: CNB
Ü:

Salamitaktik: Wie Manipulation scheibchenweise funktioniert

Salamitaktik: Wie Manipulation scheibchenweise funktioniert

Wissen für Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Salamitaktik

Salamitaktik: Wie Manipulation scheibchenweise funktioniert

 

Die Salamitaktik ist eine Strategie, die oft im politischen oder geschäftlichen Kontext angewandt wird, um Menschen oder Organisationen schrittweise zu einem Ziel zu bewegen, das sie in seiner Gesamtheit ablehnen würden. Der Begriff leitet sich von der Vorstellung ab, dass eine ganze Salami in dünne Scheiben geschnitten wird, sodass jede Scheibe für sich genommen akzeptabel erscheint, während das Ganze überwältigend wirken könnte. Die Salamitaktik ist ein geschicktes Mittel, um Veränderungen oder Forderungen in kleinen, scheinbar harmlosen Schritten durchzusetzen.

 

 

 

Was ist die Salamitaktik?

 

Die Salamitaktik bezeichnet eine Vorgehensweise, bei der ein großes Ziel in viele kleine, aufeinanderfolgende Schritte aufgeteilt wird. Dadurch wird vermieden, dass die wahren Absichten oder das Gesamtziel von Anfang an offensichtlich werden. Anstatt mit einem großen Vorschlag oder einer Forderung zu konfrontieren, werden kleine Veränderungen vorgeschlagen, die oft nicht als problematisch wahrgenommen werden. Jeder einzelne Schritt erscheint vernünftig oder zumindest nicht bedrohlich, sodass weniger Widerstand zu erwarten ist. Die einzelnen Schritte summieren sich jedoch nach und nach zu einer großen Veränderung, die in ihrer Gesamtheit möglicherweise abgelehnt worden wäre.

Die Salamitaktik wird oft von Menschen oder Gruppen verwendet, die einen bestimmten Einfluss auf andere ausüben wollen, ohne dabei eine direkte Konfrontation zu riskieren. Sie ist ein effektives Mittel, um Kontrolle zu erlangen oder Entscheidungen zu beeinflussen, insbesondere wenn die betroffenen Personen nicht erkennen, dass sie manipuliert werden. Diese Taktik wird in der Politik, in Verhandlungen, aber auch in persönlichen Beziehungen eingesetzt, um schrittweise Zugeständnisse zu erreichen.

 

 

 

Beispiele für die Salamitaktik

 

Politische Veränderungen: Ein klassisches Beispiel für die Salamitaktik findet sich in der Politik. Statt eine umstrittene Reform in einem großen Schritt durchzusetzen, wird sie oft in kleinere Maßnahmen aufgeteilt, die über einen längeren Zeitraum hinweg umgesetzt werden. Jede einzelne Maßnahme wird als notwendig oder sinnvoll dargestellt, sodass die gesamte Reform kaum bemerkt wird, bis sie vollständig umgesetzt ist.

Verhandlungstaktik: Bei Verhandlungen, insbesondere im geschäftlichen Bereich, wird die Salamitaktik genutzt, um schrittweise Zugeständnisse zu erhalten. Anstatt gleich am Anfang die ganze Forderung zu stellen, werden kleine, aufeinanderfolgende Forderungen gestellt. Jede einzelne mag zunächst unbedeutend erscheinen, aber in der Summe ergeben sie das ursprüngliche Ziel der Verhandlung.

Persönliche Beziehungen: Auch in persönlichen Beziehungen kann die Salamitaktik angewandt werden. Zum Beispiel kann eine Person ihren Partner dazu bringen, immer mehr Verantwortung im Haushalt zu übernehmen, indem sie kleine, scheinbar harmlose Bitten äußert. Im Laufe der Zeit übernimmt der Partner immer mehr Aufgaben, ohne dass eine klare Vereinbarung getroffen wurde. Die Veränderungen werden so schrittweise eingeführt, dass der Partner kaum merkt, wie viel er tatsächlich übernommen hat.

Regulierungen und Vorschriften: Ein weiteres Beispiel ist die Einführung von Vorschriften oder Regeln. Statt drastische Einschränkungen auf einmal einzuführen, werden zunächst kleinere Regeln aufgestellt. Diese werden dann schrittweise verschärft, bis ein Ziel erreicht ist, das von Anfang an möglicherweise auf Widerstand gestoßen wäre. Dies geschieht oft im Bereich der Gesetzgebung oder bei neuen Regularien für Unternehmen, um sicherzustellen, dass die Akzeptanz schrittweise wächst.

 

 

 

Warum funktioniert die Salamitaktik?

 

Die Salamitaktik funktioniert, weil Menschen dazu neigen, kleine Veränderungen eher zu akzeptieren als große, drastische Veränderungen. Wenn eine Forderung oder ein Vorschlag in viele kleine Teile zerlegt wird, erscheint jeder einzelne Teil weniger bedrohlich und wird eher akzeptiert. Diese kleinen Schritte summieren sich jedoch mit der Zeit zu einer großen Veränderung, die rückblickend vielleicht nicht gewollt gewesen wäre.

Ein weiterer Grund für den Erfolg der Salamitaktik ist die sogenannte Technik ersteinmal den Fuß in die Tür zu bekommen. Menschen, die einer kleinen Bitte zugestimmt haben, sind eher bereit, auch größeren Bitten zuzustimmen, weil sie bereits involviert sind. Die schrittweise Annäherung sorgt dafür, dass das Verhalten und die Haltung der betroffenen Person nach und nach geändert werden, ohne dass sie es bewusst bemerkt.

 

 

 

Die Risiken der Salamitaktik

 

Obwohl die Salamitaktik effektiv sein kann, birgt sie auch Risiken. Menschen, die erkennen, dass sie durch diese Taktik manipuliert wurden, fühlen sich oft hintergangen und verlieren das Vertrauen in die Person oder Organisation, die diese Methode angewendet hat. Dies kann langfristig zu einem erheblichen Vertrauensverlust führen und dazu, dass zukünftige Forderungen oder Vorschläge stärker hinterfragt werden.

In politischen und geschäftlichen Kontexten kann die Enthüllung der Salamitaktik auch zu öffentlichem Aufschrei und Ablehnung führen. Sobald Menschen bemerken, dass sie schrittweise zu etwas gebracht wurden, das sie in seiner Gesamtheit nicht akzeptiert hätten, kann dies zu Widerstand und sogar zu Rücknahme von Entscheidungen führen. Der Eindruck, manipuliert oder getäuscht worden zu sein, kann tiefes Misstrauen erzeugen.

 

 

 

Fazit

 

Die Salamitaktik ist eine subtile, aber mächtige Methode, um schrittweise Veränderungen durchzusetzen oder Menschen zu einem bestimmten Verhalten zu bewegen. Sie nutzt die menschliche Neigung aus, kleine Veränderungen leichter zu akzeptieren als große, und vermeidet so offenen Widerstand. Obwohl die Taktik effektiv ist, sollte sie mit Vorsicht eingesetzt werden, da sie das Vertrauen in persönliche Beziehungen oder in politische und geschäftliche Kontexte ernsthaft untergraben kann. Ein Bewusstsein für diese Taktik kann helfen, Manipulation zu erkennen und bewusster auf Forderungen und Veränderungen zu reagieren.

P.S.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #23457
K: CNB
Ü:

Business Angels

Business Angels

Glossar
Business Angels

Business Angels

 

Was sind Business Angels?

Überblick

 

 

 

 

Business Angels

 

Business Angels sollten erfahrene Manager oder Unternehmer sein, die sich mit ihrem Wissen und Kapital an jungen Unternehmen in einer sehr frühen Phase beteiligen.

Die wesentlichen Vorteile: Zusätzlich zu den finanziellen Mitteln bieten Business Angels, meist in der Anfangsphase eines Vorhabens, wichtige Kontakte zu Geschäftspartnern und bringen Ihre unternehmerischen Erfahrungen ein. Das ist auch der wesentlichste Unterschied zu einer Venture-Capital-Beteiligung, die überwiegend erst in einer späteren Phase erfolgt und dann nur noch aus einer rein finanziellen, dafür aber oftmals größeren Investition besteht.

 

 

 

Wann sind Business Angels interessiert?

 

Damit ein Vorhaben für Business Angels interessant ist, sollte auf folgende Aspekte geachtet werden:

  • Überzeugender One-pager oder Pitch-Deck
  • Innovative Geschäftsidee
  • Frühe Phase des Vorhabens
  • Gründerteam
  • Geschäftsplan

P.S.

 

Haben Sie Erfahrungen mit Business Angels oder sind sie selbst einer?

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Unterstützung

 

Sie stehen im Wettbewerb und wollen die Gelegenheit nutzen und überzeugen? Bei der Vorbereitung Ihrer Präsentationen helfe ich Ihnen. Selbst erfahrene Pitch-Präsentatoren profitieren davon. Den Umfang bestimmen Sie.

 

 

 

1. Formen der Unterstützung

 

a. Pitch-Vorbereitung

 

Mit Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation optimieren wir Ihren Pitch, machen ihn zu etwas besonderem.

 

 

b. Probelauf

 

Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr Angebot wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

 

 

c. Begleitung

 

Ich steige mit meinen Erfahrungen auch gerne mit in Ihr Boot. Wenn Sie es wünschen, auch als Begleiter. Gegebenenfalls auch über die Pre-Pitch-Phase hinaus.

 

 

d. Zustandsmanagement

 

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

 

 

e. Visualisierung

 

Mit der professionellen grafischen Aufbereitung durch erfahrene Grafikdesigner:innen wird Ihre Präsentation auch visuell Wirkung entfalten. Sicherheitshalber: Ich bin kein Grafikdesigner:innen und unterstütze sie in meinem Rahmen dabei. Für das Grafikdesign können wir gemeinsam das Briefing erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Spezialisierung eine Menge Vorteile hat.

 

 

 

2. Investition

 

Eine solche professionelle Unterstützung ist eine gute Investition Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Es ist, wie mit jeder Investition.

 

 

 

3. Wie, wann, wo? Berlin und online

 

Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:
Ü:

Einwandbehandlung

Einwandbehandlung

Wissen für Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Einwandbehandlung

Einwandbehandlung

 

Zu teuer, keine Zeit, kein Interesse … Welche Einwandbehandlungstechniken bei welchen Arten von Einwänden gibt es? Was erfordert die wirksame Einwandbehandlung? Hier erfährst du, wie du Einwände wie „zu teuer“, „keine Zeit“ oder „kein Interesse“ erfolgreich überwindest

Überblick

 

 

 

 

Einwandbehandlung

 

Die Aufgabe guter Einwandbehandlung ist es, Einwände so zu behandeln, dass sie psychologisch günstig Konflikte vermeiden oder zumindest reduzieren. Ein Einwand wird durch Gegenargumente entkräftet.

Einwände willkommen

 

So ein Einwand erzeugt leicht Stress. Besser: Gehen wir lieber gelassen mit Einwänden um. Einwände, wie kritische Fragen und Gegenargumente sind keine persönlichen Angriffe, sondern beinhalten die Chance zur Klärung. Ein echter Einwand signalisiert, dass der Gesprächspartner noch Interesse hat. Es ist allerdings wichtig, zuerst herauszufinden, ob es sich tatsächlich um einen Einwand handelt.

 

 

 

Einwandbehandlung

 

Einwände sind ein natürlicher Teil jeder Verhandlung oder Verkaufssituation. Ob es sich um Einwände wie „zu teuer“, „keine Zeit“ oder „kein Interesse“ handelt – Einwandbehandlung ist eine entscheidende Fähigkeit, um Zweifel auszuräumen und das Vertrauen der Gesprächspartner zu gewinnen. In diesem Beitrag geht es darum, welche Arten von Einwänden es gibt, welche Techniken zur Behandlung eingesetzt werden können und was eine wirksame Einwandbehandlung erfordert.

 

 

Die häufigsten Arten von Einwänden

 

 

1. Preisbezogene Einwände

 

Der Einwand „zu teuer“ ist einer der häufigsten, besonders im Verkaufsgespräch. Kunden geben an, dass der Preis des Produkts oder der Dienstleistung zu hoch sei. Dieser Einwand deutet oft auf ein Missverhältnis zwischen wahrgenommenem Wert und Preis hin oder darauf, dass der Kunde den Nutzen nicht vollständig versteht. Manchmal wird ein hoher Preis auch als Vorwand verwendet, wenn andere Bedenken nicht offen angesprochen werden wollen, wie etwa mangelndes Vertrauen in die Qualität oder Unsicherheit bezüglich der eigenen Bedürfnisse.

Ein weiterer Aspekt des preisbezogenen Einwands ist die Budgetbeschränkung des Kunden. Oft haben Kunden ein festgelegtes Budget, und es ist wichtig, dies zu berücksichtigen, wenn man eine Lösung anbietet. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, verschiedene Optionen anzubieten, die zu den finanziellen Möglichkeiten des Kunden passen. Dadurch kann das Gespräch auf die tatsächlichen Bedürfnisse und Prioritäten des Kunden gelenkt werden, anstatt sich ausschließlich auf den Preis zu konzentrieren.

 

 

2. Zeitbezogene Einwände

Einwände wie „Ich habe keine Zeit“ deuten darauf hin, dass die Person entweder ihre Prioritäten anders gesetzt hat oder den wahrgenommenen Nutzen der angebotenen Lösung nicht hoch genug einschätzt, um dafür Zeit zu investieren. Oft steckt hinter diesem Einwand das Gefühl, dass der Aufwand nicht im Verhältnis zum möglichen Nutzen steht. Es kann auch bedeuten, dass der Gesprächspartner von der Lösung nicht vollständig überzeugt ist und sich daher nicht die Mühe machen will, Zeit zu investieren.

Hinter dem Zeitargument steckt häufig auch ein grundlegendes Misstrauen gegenüber der Effizienz der vorgeschlagenen Lösung. Hier kann es sinnvoll sein, die Vorteile und Zeiteinsparungen klar zu kommunizieren und konkrete Beispiele oder Erfahrungsberichte zu verwenden, die zeigen, wie andere Kunden durch die Nutzung des Produkts oder der Dienstleistung Zeit sparen konnten. Es ist wichtig, dem Gesprächspartner zu vermitteln, dass die investierte Zeit letztlich eine Investition in die eigene Effizienz ist.

 

 

3. Interessebezogene Einwände

Ein Einwand wie „kein Interesse“ bedeutet oft, dass der Gesprächspartner den Nutzen oder die Relevanz des Angebots nicht erkennt oder Zweifel an dessen Mehrwert hat. Es kann auch ein Zeichen dafür sein, dass das Timing nicht stimmt oder dass andere dringlichere Bedürfnisse im Vordergrund stehen. In solchen Fällen ist es wichtig, das Gespräch so zu lenken, dass der Kunde versteht, wie das Angebot auf seine aktuellen Bedürfnisse eingeht.

Ein weiteres häufiges Problem bei interessebezogenen Einwänden ist, dass der Kunde den Zusammenhang zwischen seinem Problem und der angebotenen Lösung nicht erkennt. Hier kann es hilfreich sein, gezielte Fragen zu stellen, die den Gesprächspartner dazu anregen, über seine Bedürfnisse nachzudenken und den Nutzen des Angebots besser zu verstehen. Ein Beispiel könnte sein: „Was wäre für Sie der größte Vorteil, wenn wir dieses Problem gemeinsam lösen könnten?“ Dies hilft, den Fokus von der Ablehnung hin zu einem potenziellen Nutzen zu verlagern.

 

 

 

Techniken zur Einwandbehandlung

 

 

1. Empathisches Zuhören

 

Empathisches Zuhören ist die Grundlage jeder erfolgreichen Einwandbehandlung. Es bedeutet, den Einwand nicht sofort zu entkräften, sondern zunächst aufmerksam zuzuhören, um die wirklichen Beweggründe und Sorgen des Gegenübers zu verstehen. Wenn dein Gegenüber sich ernst genommen fühlt, ist er eher bereit, sich auf eine Lösung einzulassen. Beispiel: „Ich verstehe, dass der Preis ein wichtiger Punkt für Sie ist. Lassen Sie uns gemeinsam anschauen, warum dieser Preis gerechtfertigt ist.“ Indem du aktiv zuhörst und Verständnis zeigst, stärkst du das Vertrauen des Kunden und schaffst eine Basis für eine gemeinsame Lösung.

 

 

 

2. Bedarf herausarbeiten

 

Eine effektive Methode zur Einwandbehandlung besteht darin, den Bedarf des Kunden weiter herauszuarbeiten. Oft wird ein Einwand aus Unwissenheit oder Missverständnis erhoben. Durch gezielte Fragen lässt sich der tatsächliche Bedarf des Kunden besser verstehen und dadurch aufzeigen, wie dein Angebot genau diese Bedürfnisse erfüllt. Beispiel: „Darf ich fragen, was Ihnen bei einer solchen Lösung besonders wichtig wäre?“ Diese Fragen helfen nicht nur, den Bedarf genauer zu identifizieren, sondern ermöglichen es auch, den Kunden in den Entscheidungsprozess einzubeziehen und ihm das Gefühl zu geben, dass seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

 

 

 

3. Nutzen hervorheben

Ein häufiger Grund für Einwände ist, dass der wahrgenommene Nutzen nicht im Verhältnis zum geforderten Preis oder Aufwand steht. Es ist wichtig, den Nutzen des Produkts oder der Dienstleistung klar und überzeugend darzustellen. Dies kann durch Beispiele, Erfahrungsberichte oder konkrete Zahlen geschehen. Beispiel: „Ich verstehe, dass der Preis hoch erscheint. Lassen Sie uns darüber sprechen, welchen Mehrwert Sie dadurch erhalten und wie dieser Ihnen langfristig Zeit und Geld sparen wird.“ Es hilft auch, konkrete Ergebnisse oder Referenzen zu nutzen, um zu zeigen, wie andere Kunden bereits von der Lösung profitiert haben. Der Fokus auf langfristige Vorteile kann dabei helfen, den anfänglichen Widerstand zu überwinden.

 

 

4. Einwände umformulieren

Manchmal kann es hilfreich sein, den Einwand in eine andere Perspektive zu lenken. Das bedeutet, dass du den Einwand anerkennst, ihn aber so umformulierst, dass er in einem anderen Licht erscheint. Beispiel: „Sie sagen, dass es teuer ist, aber wäre es nicht auch eine Investition, die Ihnen auf lange Sicht Zeit und Ressourcen spart?“ Diese Technik lenkt den Fokus von den Kosten auf den langfristigen Nutzen und zeigt, dass es sich um eine wertvolle Investition handelt. Die Umformulierung hilft auch, den Kunden dazu zu bringen, über die langfristigen Vorteile nachzudenken, anstatt sich nur auf den momentanen Preis zu konzentrieren.

 

 

 

5. Alternativen anbieten

Bei Einwänden wie „keine Zeit“ oder „zu teuer“ kann es sinnvoll sein, Alternativen anzubieten. Zum Beispiel könntest du unterschiedliche Preismodelle vorschlagen oder flexible Zeitpläne, die besser zu den Bedürfnissen des Gesprächspartners passen. Damit zeigst du, dass du bereit bist, gemeinsam eine Lösung zu finden. Die Flexibilität, die du dadurch zeigst, signalisiert dem Kunden, dass du auf seine Bedürfnisse eingehen kannst und dass seine Bedenken ernst genommen werden. Oft hilft es auch, den Kunden in die Auswahl der Alternativen einzubeziehen, um ihm ein stärkeres Gefühl der Kontrolle und Mitbestimmung zu geben.

 

 

 

6. Reframing des Einwands

Eine weitere Technik ist das sogenannte Reframing, bei dem der Einwand in einen positiven Zusammenhang gesetzt wird. Beispiel: „Wenn Sie sagen, dass Sie keine Zeit haben, dann bedeutet das für mich, dass Sie viel zu tun haben. Lassen Sie uns sehen, wie unser Produkt Ihnen dabei helfen kann, Zeit zu sparen, sodass Sie sich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren können.“ Diese Technik hilft, die Bedenken des Kunden in eine positive Perspektive zu rücken und zeigt auf, wie die Lösung genau bei den Herausforderungen unterstützt, die der Kunde anspricht.

 

 

7. Verweis auf soziale Bewährtheit

Menschen orientieren sich oft daran, was andere in ähnlichen Situationen getan haben. Wenn der Kunde unsicher ist, kann es hilfreich sein, auf andere zufriedene Kunden zu verweisen, die von der gleichen Lösung profitiert haben. Beispiel: „Viele unserer Kunden hatten ähnliche Bedenken bezüglich des Preises, aber sie berichten heute, dass sich die Investition aufgrund der erzielten Einsparungen mehr als gelohnt hat.“ Dies zeigt dem Kunden, dass er nicht allein mit seinen Bedenken ist und dass andere bereits positive Erfahrungen gemacht haben.

 

 

 

Voraussetzungen für eine wirksame Einwandbehandlung

 

1. Vorbereitung

Eine gute Vorbereitung ist entscheidend für die erfolgreiche Einwandbehandlung. Das bedeutet, dass du die häufigsten Einwände, die auftreten könnten, im Voraus kennst und dir überlegst, wie du darauf reagieren kannst. Diese Vorbereitung gibt dir die Sicherheit, ruhig und kompetent zu antworten, ohne dass es improvisiert wirkt. Zudem ermöglicht eine umfassende Vorbereitung, gezielte Informationen und Beispiele zu liefern, die genau auf die Bedenken des Kunden abgestimmt sind. Je mehr du über die Bedürfnisse und möglichen Einwände deiner Kunden weißt, desto besser kannst du darauf reagieren.

 

 

 

2. Verständnis und Empathie

Verständnis und Empathie sind entscheidend, um Vertrauen aufzubauen. Menschen neigen eher dazu, ihren Standpunkt zu überdenken, wenn sie das Gefühl haben, dass der Gegenüber ihre Bedenken ernst nimmt und darauf eingeht, anstatt sie einfach abzutun. Indem du Einwände empathisch behandelst, schaffst du eine positive Atmosphäre für konstruktive Gespräche. Dies bedeutet auch, auf nonverbale Signale zu achten – eine offene Körperhaltung, Augenkontakt und ein verständnisvolles Nicken können dazu beitragen, dass der Kunde sich ernst genommen fühlt und eher bereit ist, seine Bedenken zu hinterfragen.

 

 

 

3. Glaube an das eigene Angebot

Nur wenn du selbst von deinem Produkt oder deiner Dienstleistung überzeugt bist, kannst du andere überzeugen. Dieser Glaube wird in deiner Stimme, deiner Körpersprache und in deinen Argumenten spürbar. Wer selbst unsicher wirkt, wird Schwierigkeiten haben, überzeugend auf Einwände zu reagieren. Deine eigene Überzeugungskraft überträgt sich auf den Kunden und hilft, Zweifel zu zerstreuen. Es ist daher wichtig, die eigenen Stärken und die Vorteile des Angebots immer wieder ins Bewusstsein zu rufen und auch auf positive Kundenrückmeldungen zurückzugreifen, um das Vertrauen in das eigene Angebot zu stärken.

 

 

 

4. Flexibilität

Manchmal ist es notwendig, flexibel auf Einwände zu reagieren und sich nicht stur an eine vorgefertigte Antwort zu klammern. Ein Gesprächspartner merkt schnell, wenn du wirklich auf ihn eingehst oder nur standardisierte Antworten gibst. Es kann sinnvoll sein, die Argumentation anzupassen oder Alternativen zu suchen, die dem Gesprächspartner entgegenkommen. Flexibilität bedeutet auch, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen und keine Einheitslösung zu präsentieren. Jeder Kunde ist anders, und eine individuelle Herangehensweise zeigt, dass du bereit bist, eine maßgeschneiderte Lösung zu finden.

 

 

 

5. Positive Haltung bewahren

Eine positive Grundhaltung ist für die erfolgreiche Einwandbehandlung essenziell. Begegne Einwänden mit Offenheit und betrachte sie nicht als Hindernis, sondern als Gelegenheit, Missverständnisse auszuräumen und den Kunden besser zu verstehen. Diese Haltung zeigt dem Gesprächspartner, dass du sein Anliegen ernst nimmst und an einer Lösung interessiert bist, anstatt die Einwände als persönliche Kritik zu betrachten. Positive Energie und ein zuversichtlicher Umgang mit Einwänden tragen maßgeblich dazu bei, dass der Kunde ebenfalls offen bleibt und an einer konstruktiven Lösung interessiert ist.

 

 

 

Fazit

Einwandbehandlung ist eine wesentliche Fähigkeit, um in Verkaufsgesprächen, Verhandlungen und auch im Alltag erfolgreich zu sein. Die richtige Technik hängt vom jeweiligen Einwand ab, doch alle Methoden erfordern empathisches Zuhören, eine gute Vorbereitung und ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse des Gegenübers. Wer Einwände ernst nimmt und die dahinterliegenden Beweggründe versteht, hat die besten Chancen, die Bedenken auszuräumen und das Vertrauen des Gesprächspartners zu gewinnen. Eine erfolgreiche Einwandbehandlung schafft nicht nur Klarheit, sondern kann auch dazu führen, dass der Kunde das Angebot mit neuen Augen sieht und bereit ist, einen positiven Schritt in Richtung Zusammenarbeit zu machen. Eine gut durchgeführte Einwandbehandlung zeigt dem Kunden, dass seine Bedenken wichtig sind, und kann dazu beitragen, eine langfristige, vertrauensvolle Beziehung aufzubauen.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie gehen Sie mit Einwänden um?

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

Geschäftsplan bzw. Businessplan

Geschäftsplan bzw. Businessplan

Das gehört n in einen guten Businessplan beziehungsweise Geschäftsplan. Ich halte den Geschäftsplan übrigens für ein wichtiges Werkzeug, nicht nur bei der Gründung.

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Einwandbehandlung

Einwandbehandlung

Zu teuer, keine Zeit, kein Interesse… Welche Einwandbehandlungstechniken bei welchen Arten von Einwände gibt es? Was erfordert die wirksame Einwandbehandlung?

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Nicken

Nicken

Diese Bedeutung hat Nicken in Gesprächen und bei Präsentationen.

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:
Ü:

Nicken

Nicken

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...

Ängste

Überblick

 

 

 

 

Nicken

 

Ein Nicken kann als Bestätigung gewertet werden. Doch das ist es nicht immer. Insbesondere bei entsprechendem Rapport wird häufig als Bestätigung des Zuhörens genickt und das oft unbewusste Nicken von Rednern oder Gesprächspartnern übernommen. Manche Redner nutzen diesen Zusammenhang, setzen Ihre Körpersprache, Ihre Mimik, zur Unterstützung der Botschaft und Beziehungsbildung ein.

P.S.

 

Nicken Sie und Ihre Gesprächspartner, Ihr Publikum, bei Ihren Beiträgen?

Frage mich ruhig persönlich

 

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Artikel zum Thema Körpersprache

Die Wirkung von Powerposen: Alles Quatsch oder steigert es das Selbstvertrauen?

Selbstbewusst fühlen, allein durch die Körperhaltung? Wie das geht? Haben Sie die Wirkung von Powerposen schon für sich getestet? Hier sind vier Übungen für mehr Selbstsicherheit und weniger Stress.

Körpersprache: Was Ihr Stand in Gesprächen, Präsentationen und Reden verrät.

Körpersprache: Was Ihr Stand in Gesprächen, Präsentationen und Reden verrät.

Den Kopf hängen lassen, fest im Leben stehen, ins Wanken geraten, aufrichtig sein. Der Körper spricht. Außerdem: Körpersprache ist keine Einbahnstraße, wer sie ändert, fühlt sich anders.
Welche Wirkung die Körpersprache und speziell der Stand bei Gesprächen, Rede und Präsentationen haben und worauf es zu achten gilt. Praxistipps.

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Laserpointer und weshalb Sie lieber anders präsentieren sollten

Laserpointer und weshalb Sie lieber anders präsentieren sollten

Mitunter ist es schwer sich auf Redner oder Beamerpräsentation zu konzentrieren, zu wild flitzt der Lichtfleck über die Folien und zeichnet lustige Formen darüber. Bei aufgeregten Rednern wird auch gleich der Herzschlag visualisiert. Nicht, dass ich etwa gegen eine Retro-Lasershow hätte. Das ist so schön 70er. Nur ist das bisher noch kein Grund gewesen einer Präsentation beizuwohnen.

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #23457
K: CNB
Ü:

Positive Absicht

Positive Absicht

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...

Überblick

 

 

 

 

Positive Absicht

 

Als positive Absicht wird der Vorteil oder der Gewinn bezeichnet, der hinter einer Verhaltensweise oder einer Situation steckt. Die positive Absicht kann bewusst oder auch unbewusst sein.

Menschen machen mitunter Dinge, die sie und andere schädigen, obwohl eine positive Absicht dahinter steckt. So gut wie jedem Verhalten kann eine positive Absicht unterstellt werden. Selbst Drogen, wie Nikotinmissbrauch, werden konsumiert, weil damit eine Absicht verfolgt wird. Nur halten die eingeschlagenen Wege nicht immer, was sie versprechen. Wer sich von einem einschränkenden Denk- und Verhaltensmuster lösen will, sollte die positive Absicht im Auge behalten.

P.S.

 

Kennen Sie die positiven Absichten Ihrer Handlungen, auch der Verhaltensweisen, die Sie ändern wollen?

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Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

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Artikel zur Persönlichkeit

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

Zyniker

Zyniker

Ein Zyniker ist eine Person, die mit der Absicht zu verletzen andere Haltungen und deren Vertreter durch Zynismus bloßstellt.

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:
Ü:

Wie Sie eine Präsentation erstellen, die sogar Einzelhändler überzeugt

Wie Sie eine Präsentation erstellen, die sogar Einzelhändler überzeugt




Wenn Sie schon einmal mit Einkäufern im Einzelhandel zusammengearbeitet haben, wissen Sie, dass diese eine Herausforderung sein können. Auch, wenn Sie nicht mit Einkäufern im Einzelhandel arbeiten, lesen Sie weiter, denn Sie können diese Tipps auch auf die herausforderndsten Präsentationen in Ihrer Branche anwenden.


 

 

5 Präsentationstipps für verkaufsfördernde Präsentationen mit Einzelhändlern

 

Es folgen 5 Präsentationstipps für verkaufsfördernde Präsentationen mit Einzelhändlern.

 

 




1. Vorbereitung, Vorbereitung, Vorbereitung

 

Erwarten Sie sich von Präsentation vor einem Einzelhändler etwas, dann investieren Sie entsprechend in die Gelegenheit. Nehmen Sie sich Zeit, um die Struktur und den Plan für alle Ihre Geschäftspräsentationen auszuarbeiten. Arbeiten Sie nicht einfach die PowerPoint-Präsentation ab.

Lernen Sie die Menschen kennen, vor denen Sie präsentieren, was sie mögen oder nicht mögen. Verstehen Sie die Endverbraucher, die Kunden Ihrer Kunden. Überlegen Sie, wonach wer sucht. Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, welche Produkte der Einzelhändler derzeit vorrätig hat, und zeigen Sie auf, weshalb Ihr Produkt anders und vorteilhaft ist. Und obwohl es anders ist, solltest du überlegen, wo es in das aktuelle Sortiment des Einzelhändlers passt.

 

 

 

2. Konzentrieren Sie sich auf Lösungen



Verstehen Sie, was Ihr Publikum braucht und machen Sie es Einkäufern leicht. Einkäufer, die für ein Einzelhandelsunternehmen arbeiten, haben eine enorme Aufgabe und sehen oft eine Vielzahl von Geschäftsangeboten. Geben Sie ihnen alle Informationen, die sie brauchen, um die Entscheidungsfindung zu erleichtern und den Druck von ihnen zu nehmen. Machen Sie ihnen das Leben leichter, erledigen Sie ihre Hausaufgaben für sie und bieten Sie ihnen Lösungen für ihre Probleme an. Suchen Sie nach Win-Win-Lösungen.

 

 

 


3. Seien Sie selbstbewusst, wenn Sie über Ihr Produkt und Ihre Wettbewerber sprechen


Es ist Ihr Produkt, also ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie es besser kennen als die meisten. Seien Sie selbstbewusst in Ihrem Wissen, aber vermeiden Sie interne Abkürzungen. Stellen Sie sicher, dass Sie auch Ihre Mitbewerber und Ihre Kategorie oder Branche kennen. Einkäufer wollen, dass Sie in Ihrer Unternehmenspräsentation zeigen, dass Sie die Herausforderungen und Vorteile aus deren Sicht verstehen. Wenn Sie nervös und ängstlich sind, riecht man das schon von weitem. Ihre Glaubwürdigkeit ist grundlegend.

 

 



4. Seien Sie flexibel, passen Sie sich der jeweiligen Situation an


Manchmal müssen Sie Ihre Präsentation vielleicht auf unkonventionelle Weise halten. Verlassen Sie sich also nicht auf PowerPoint oder Technik, seien Sie immer bereit, Ihre Geschäftspräsentationen überall zu halten.

 

 



5. Seien Sie sich über die nächsten Schritte im Klaren

 

Menschen im Verkauf wird beigebracht, unbedingt zum Abschluss zu kommen. Ob Sie es nun so formulieren oder nicht, es ist immer gut zu wissen, wo Sie und der Käufer gerade stehen. Sie sollten sich ein Bild von seinen Gedanken und sogar von seinen Einwänden machen. Der beste Ort, um auf Einwände einzugehen, ist fast immer im Raum. Oft handelt es sich um einen Prozess mit mehreren Präsentationen, daher solltest du sich über die nächsten Schritte, den Zeitplan und die Zuständigkeit für jeden Schritt im Klaren sein.

 

 

 

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