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Was ist das nur mit den vielen Lügen? Lügen zu erkennen, ist hilfreich. Allerdings säen manche Menschen auch Zweifel, obwohl sie die Wahrheit sagen.
Politiker, Unternehmer, Radler und sonstige Sportler … es wird immer wieder versucht, sich der Wahrheit zu entziehen. „I did not have sexual relations with that woman, Miss Lewinsky. I never told anybody to lie, not a …“ Früher oder später stolpern sie über ihre Lügen. Mehr als 599.000 Suchergebnisse bei „Lüge Interview“. Doch das scheint nicht jeden zu entmutigen. Nur weshalb? Wer es trotzdem tut, hofft entweder Glück zu haben, hält sich für besonders clever oder hofft einfach nur, dass es später und nicht früher offenbar wird. Wobei es oft genug auch ohne bösartige Absicht geschieht, dass Menschen die Unwahrheit sagen, mehr oder weniger kreative Umdeutungen vornehmen oder doch nicht so ganz unwesentliche Einzelheiten für sich be- und anderen vorenthalten. Ob beabsichtigt oder nicht; es handelt sich eher selten um eine gute Idee. Lügen haben kurze Beine.
Meine Eltern sagten mir, ich soll nicht lügen. Ich sage nur: Weihnachtsmann, Osterhase, Zahnfee!
Notlügen sind in Ordnung. Kleine Lügen tun nicht weh, sagen die einen. Lügen zerstören das Vertrauen und machen ein Zusammenleben unmöglich, meinen die anderen. Zugegeben: Nicht jede Lüge ist gleichermaßen böswillig und verheerend in der Wirkung; manche sind es allerdings! Ich nehme meinen Eltern die Geschichte mit dem Weihnachtsmann mittlerweile nicht mehr übel. Doch so manche Unwahrheiten notorischer Lügner haben durchaus ihre Spuren hinterlassen. In besonders schmerzhaften Momenten wird da schon mal an der gesamten Menschheit gezweifelt, der emotionale Schaden übersteigt dann meist noch den bezifferbaren. Das gibt blaue Flecken, die nicht so schnell verheilen. Der vollständige Rückzug und übersteigertes Misstrauen richten dann als Folgeschäden noch einiges an. Doch wie können wir offen für das Leben und dessen Angebote bleiben und gleichzeitig gut auf uns acht geben?
Anstatt hinterher schlauer zu sein, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, hilft es zumindest, die deutlichsten Anzeichen für Lügen zu erkennen. Wobei das einfacher gesagt, als getan ist. Sobald uns jemand nahesteht, werden entsprechende Hinweise sehr häufig ignoriert. Es kann nicht sein, was nicht sein soll!
Zu Lügen ist in der Regel keine gute Idee, denn die haben ja bekanntlich kurze Beine. Wobei besondere Vorsicht bei Unwahrheiten in Interviews angeraten ist.
Lügen zu erkennen ist hingegen eine sehr hilfreiche Fähigkeit, die vor allerlei Unannehmlichkeiten schützen kann. Dabei kann ich Sie ebenso unterstützen, wie dabei nicht durch Gewohnheiten Vertrauen zu verspielen. Viel zu oft säen ehrlich Menschen durch unglückliche Formulierungen und Körpersprache Zweifel, wo keine erforderlich sind.
Eine Lüge erscheint mitunter einfacher als die unbequeme Wahrheit. Doch meist wird dadurch alles nur noch schlimmer. Lügen haben ja bekanntlich kurze Beine. Die Körpersprache offenbart es ja doch früher oder später! Der erforderliche Aufwand, um Lügen aufrechtzuerhalten, ist oft höher als gleich die Verantwortung zu tragen, ihr gerecht zu werden.
Woran erkennen Sie, dass jemand nicht die Wahrheit sagt? Lügner werden von Gefühlen geplagt; in der Regel von Angst und Schuld. Deshalb neigen Menschen, die nicht die Wahrheit sagen, dazu, plötzlich ihr Verhalten zu ändern und damit verraten sie sich. Entsprechende Bedeutung hat es, die Körpersprache lesen zu können. Beispielsweise, wenn Ihr Gegenüber plötzlich aufhört, sich zu kratzen, seine Atmung sich verändert, dass er leiser, schneller, höher oder tiefer spricht, dass es seine Gestik und Mimik verändert – das alles sind typische Verhaltensweisen von Lügnern. Lügner wissen um diese Verhaltensveränderung und versuchen deshalb, sich möglichst unauffällig zu verhalten. Gerade, wenn sie sich bemühen nur ja nicht entlarvt zu werden, gibt es besonders viele Hinweise. Dann wirkt die Körpersprache beispielsweise plötzlich steif. Solche Lügner wirken übertrieben vorsichtig und dann ist nicht das Verhalten an sich auffällig, sondern die Verhaltensänderungen sind von Interesse.
Geübte Lügner beherrschen ihre verbalen Aussagen. Bei der unbewusst gesteuerten Körpersprache ist das anders. Oft widersprechen die nonverbalen den mündlichen Aussagen, die Gestik stimmt dann nicht mit der Mimik überein.
Auf die Präsentation einer konstruierten Geschichte können sich Lügner gründlich vorbereiten. Sie können Lügner zwar mit sehr gezielten Fragen überführen – aber das dauert ohne entsprechende Ausbildung recht lange. Besser ist es, auf widersprüchliche Körpersignale zu achten. Beginnen Sie mit einem harmlosen Gespräch, um sich zu kalibrieren, also eine Vorstellung davon zu bekommen, wie jemand im entspannten Zustand ist. Halten Sie Augen und Ohren offen. Welche Zusammenhänge zwischen Körpersprache, Gedanken, Emotionen bestätigen sich. Die fundierte Vorbereitung ist wesentlich für die Körpersprachanalyse, erst dann lassen sich Auffälligkeiten erkennen und einschätzen. Wer das beherrscht, liest in manchen Zeitgenossen, wie in einem offenen Buch.
Lügen gehören zwar zum Alltag, doch wer will schon angelogen werden? Im Artikel Wie Sie Lügner und ihre Lügen erkennen erfahren Sie wie Sie sich schützen. Selbst überlegen Sie es sich lieber zweimal, ob eine Lüge tatsächlich die Angelegenheit vereinfacht. Stehen Sie lieber zu Ihren Fehlern. Oft ist eine Entschuldigung der bessere Anfang, um die Dinge zu verbessern.
Bleiben Sie offen und passen Sie auf sich auf. Lesen Sie den ausführlichen Artikel mit konkreten Tipps, wie Sie Lügner und ihre Lügen anhand von verbalen und nonverbalen (Körpersprache) Elementen erkennen.
Gibt es Gründe, bei denen Sie die Wahl einer Lüge als Option betrachten? Oder ist jede Lüge gleichermaßen verwerflich? Wie entscheiden Sie im Zweifelsfall?
Lügen an sich ist schon keine schöne Sache. Doch vor Zeugen und noch dazu während eines Interviews multiplizieren sich die Folgen. Wenn dann die Wahrheit ans Licht kommt, ist die Empörung umso größer. Und wer das vor laufender Kamera macht, kann es sich später noch oft ansehen. Ein Vergnügen ist diese Medienpräsenz allerdings selten. Und auch ein Shitstorm ist weniger spaßig, wenn er einen selbst betrifft.
Überlegen Sie sich lieber frühzeitig, was Sie wie offenlegen, was Sie kommentieren. Und wenn es unbedingt sein muss; „Kein Kommentar!“. Ansonsten gilt: Lieber vorsorgen, als aufwendig nachsorgen.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Februar 2017
Überarbeitung: 16. April 2019
AN: #43312
K:CNB
Ü:X
Der nachbabylonische Zustand der Sprachverwirrung taucht immer wieder auf, solange Menschen beteiligt sind. Auch weiterhin entscheidet der Empfänger einer Botschaft über deren Bedeutung. Das wird ihm nicht immer leicht gemacht. Wer verstanden werden will, spricht deshalb möglichst die Sprache der Zielgruppe. Selbst dann gibt es noch genug Gelegenheiten für Missverständnisse.
Der Babelfisch aus Douglas Adams Roman Per Anhalter durch die Galaxis könnte Fachchinesisch und Unternehmenssprache, die nur für Eingeweihte verständlich sind, in eine für die Zielgruppe verständliche Sprache übersetzen. In der Praxis kommen stattdessen jedoch meist menschliche Kommunikationsberater zum Einsatz.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #328
K: CNB
Ü:
Die Tagesschau berichtet. Mit „Guten Abend!“ fängt es an und dann folgen 15 Minuten, um zu erklären, dass es kein guter Abend ist.
In wenigen Tagen ist Donald Trump der mächtigste Mann der Welt. Da haben die Medien viele Fragen. Schlag auf Schlag folgte auf der Pressekonferenz ein Thema dem anderen. Dramatisch wurde es, als Trump anwesende Journalisten angriff, die aus seiner Sicht mit Nachrichten in Verbindung stehen, die er als „Fake News“ bezeichnete. Er erklärte, dass er aus diesem Grund auch deren Fragen weder hören noch beantworten würde. Über die Berichte, Russland hätte belastendes Material über ihn gesammelt, war er nicht sehr erfreut. Die Frage, ob er als Präsident vonseiten Russlands erpressbar sei, empörte ihn heftig. Auch Achilles war nur so stark wie seine Ferse. Seine Reaktion dürfte alle irritieren, die dachten, er würde sich nach der Wahl staatsmännischer verhalten.
So, als wäre das nichts Besonderes, erklärt Trump; „Wenn es um die Hacker-Angriffe geht, denke ich, dass es Russland war.“ Offenbar hatten die Russen Einfluss auf die amerikanischen Präsidentschaftswahlen zugunsten Trumps genommen. Bisher wollte er das nicht einräumen, sondern lieber aus dem Weg räumen. Aus seiner Sicht hätten aber auch andere Staaten schon Hackerangriffe auf die USA unternommen. Er betont das so als, wenn es das normalste der Welt ist, na und! Auf diese Weise der Erwähnung nimmt er etwas Druck heraus, was ihm sehr recht sein dürfte. Die Gefahr als Lakai Wladimir Putins wahrgenommen zu werden ist gefährlich
„Ihr Nachrichten-Sender ist schrecklich. Ihr bekommt keine Frage. Ihr seid Fake-News. Seien Sie leise.“ Das durfte der Journalist Jim Acosta des Nachrichtensenders CNN hören. So etwas ist recht typisch für Trump. Er reagiert auf Angriffe mit aggressiver Herabsetzung und Verletzung der Gegner und das sind in diesem Fall Journalisten. Auf Fragen, die ihm missfallen reagiert er dünnhäutig, wie es bei Personen mit narzisstischen Tendenzen üblich ist.
Eine solche leichte Kränkbarkeit wird meist von der Angst gespeist, selbst entwertet zu werden und spricht für ein sehr wackliges Selbstwertgefühl. Wobei es schon sehr unangenehm sein dürfte, ständig von so einem hohen Anteil von Landsleuten angefeindet zu werden.
Diese Pressekonferenz fördert erneut den Eindruck, er könne seine Affekte nicht kontrollieren. Das Vertrauen und die Sympathien wird er damit kaum fördern. Auch ein US-Präsident braucht Unterstützung. Doch so impulsgesteuert wird es ihm nicht leicht fallen, sich auf Gesprächspartner einzulassen, wenn diese nicht nach seiner Pfeife tanzen. Drohungen verbessern gute Kommunikation nur selten. In einem Bereich, in dem wir nicht erst seit Francis Underwood und House of Cards wissen, dass es immer wieder um den Ausgleich von Interessen und um Kompromisse geht, wird er es schwer haben. Irgendwann wird Trump die Presse brauchen. Wenn er dann genauso auf Gegenwind reagiert, wird es heikel.
Szene ansehen bei YouTube (externer Link)
Wenn ich mir vorstelle, unser Bundeskanzlertitelinhaber würde auf diese Weise reagieren, wäre der Aufschrei groß. Wobei auch deutsche Politiker nicht dafür bekannt sind, auf ihnen unangenehme Fragen zu antworten. Doch sie reagieren noch etwas vorsichtiger und drohen nicht offen mit Vergeltung. Hoffen wir, dass wir trotz Globalisierung noch eine Weile von diesem Phänomen verschont bleiben. Wetten werde ich dazu jedoch nicht annehmen.
Mit großen Schritten schreitet er voran. Ein US-Präsident repräsentiert die militärische Supermacht USA. Die Bürger dieses potenten Landes haben entsprechende Erwartungen; Selbstbewusstsein und Status gehören dazu. US-Präsidenten sind üblicherweise etwas dominanter, als andere Staatsoberhäupter. Das zeigt sich auch in der Körpersprache. Sie ist halt größer, er nimmt Raum ein, macht ausladende Gesten und erlaubt sich ein lebhaftes Minenspiel. Ja, er hat eine ausgeprägte Körpersprache. Wiederkehrende kraftvolle Gesten unterstreichen seine Aussagen und vermitteln Glaubwürdigkeit. Handkantenschläge, die bei ihm allerdings oft etwas weiblicher aussehen, weil er die Ellbogen nahe an den Körper drückt, sollen seine Aussagen verstärken. Das, und die aufrechte Körperhaltung signalisieren; ich habe keine Angst vor Konfrontationen, Widerstand ist zwecklos. Wer braucht schon vornehme Zurückhaltung? Mit solchem Quatsch halten wir uns nicht auf, das ist was für Looser. Habt euch nicht so! Und seine Körpersprache wirkt authentisch, vermutlich auch, weil er keinen Wert darauf legt sich zu verstellen, wie diese Warmduscher.
Immer wieder zeigt er seine Handflächen, um Offenheit und Ehrlichkeit zu vermitteln. Das ist eine freundliche Geste. Doch wo andere vorsichtiger sind, verwendet er den ausgestreckten Zeigefinger. Es wirkt wie eine Anklage, als würde er eine Pistole auf den Gegner richten. Na und!
Trump bleibt gerne am Rednerpult, wo andere Redner sich hervorwagen, um den Kontakt mit dem Publikum suchen. Er bleibt unverrückbar, zeigt Stärke und Kontrolle, statt Rapport und Beziehung zu fördern. Da gibt es nur Trump und alle anderen sind Publikum.
Trumps Erfolg hat bestätigt, dass es sich lohnen kann, Aufmerksamkeit zu erzeugen, selbst wenn es keine nennenswerte Botschaft gibt. Viele B-Promis haben ihre Erfahrung damit gemacht, doch er hat es so bis ins Weiße Haus geschafft. Doch, je höher der Berg, desto tückischer der Pfad.
Wird er seine Macht dafür einsetzen, die eigenen Eitelkeit zu pflegen, richtet das weitere Schäden an. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Er wird eine Menge Berater zur Verfügung haben. Dass er ihnen aufmerksam zuhört, erscheint aus gegebenen Gründen unwahrscheinlich. Vorgeschmack gefällig? In der MSNBC-Sendung Morning Joe hat er auf die Frage geantwortet, welche Berater er bei außenpolitischen Fragen nutzt; „Zunächst mal spreche ich mit mir selbst, denn ich habe ein sehr gutes Hirn und ich habe viele Dinge gesagt.“ und über die anderen Politiker in Washington sagt er; „Sie sind dumm. Nicht böse, aber dumm. Sie haben keine Ahnung.“ Na dann…
Es tut mir nicht leid, meine Antworten sind begrenzt. Sie müssen die richtigen Fragen stellen. Für eine Liebesbeziehung zwischen Trump und der Presse müsste ein Paartherapeut nun wohl eine Weile ziemlich strampeln. Drei sind einer zu viel; Trump hat ja ohnehin schon eine enge Beziehung zu Twitter. 140 Zeichen sind mehr als genug. Dort hat er sein Publikum. Und so erinnerte auch seine Sprachwahl sehr an den dort von ihm praktizierten Stil. Staatsmännisch war bisher anders. Er ist noch nicht einmal im Amt und gerät schon aus dem Gleichgewicht. Mal sehen, wer den zu erwartenden diplomatischen Schaden klein hält.
Nicht schön und auch nicht selten: Als Wischiwaschi werden unpräzise und belanglose Aussagen bezeichnet. Wozu ist Wischiwaschi gut?
Bei Public Diplomacy nutzt ein Staat für die Gestaltung von Beziehungen in Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft die Kommunikation mit deren Bürgern. Beabsichtigt ist die positive Wahrnehmung des eigenen Staates oder einer Region im Ausland.
Es durchziehen zahlreiche Risse die Gesellschaft. Wir driften auseinander. Wer es sich dann auf der eigenen Scholle eingerichtet hat, kennt sich aus, oder meint zumindest die Wahrheit zu vertreten.
Miteinander in Europa ist keine Selbstverständlichkeit. Europa verdient Aufmerksamkeit.
Das Publikum wirkt auf dem Parteitag ihr gegenüber nicht sehr begeistert. Der Applaus ist vergleichsweise verhalten. Sie wird von den 600 Delegierten zumindest mit 66 Prozent gewählt. Laut Internet das schlechte Ergebnis seit Oskar Lafontaine 1995 Rudolf Scharping bei einer Kampfabstimmung stützte.
Der ökologische Fußabdruck erinnert uns an unsere persönliche Verantwortung. Was hat es damit auf sich?
Ich wurde gebeten vor der Kamera die Reden von Andrea Nahles und Martin Schulz auf dem Parteitag der SPD zu kommentieren. Da mein Kalender das Interview leider nicht hergab, folgen hier ein paar Anmerkungen zu Rhetorik und Körpersprache.
Achten Sie bei Ihren Beiträgen auf eine angemessene Sprachwahl, damit von Ihrer Botschaft keine unnötige Ablenkung ausgeht. Lernen Sie, wie der unfairen Instrumentalisierung des Prinzips begegnet wird. Fördern Sie die offene und faire Diskussion. Schluss mit übervorsichtigen inhaltsleeren Floskeln. Das ist so fade und steril wie die Debatten im Bundestag. Sich bei all den vielen Tabus ohne jegliches Anecken krampfhaft berührungslos durchzuschlängeln, geht am besten ohne Profil. Ähnlichkeiten mit zahlreichen öffentlichen Personen ist kein Zufall. Schluss damit!
Demokratie muss auch Widerspruch aushalten. Wir brauchen ergebnisoffene Debatten statt vorgeschriebener Denkschablonen. Utopien im Sinne der Erkundung möglicher Szenarien braucht Freiraum statt Feigheit. Ärmel hoch: Wenn Ihre Argumente gut sind, machen Debatten Sie nur noch besser.
Am 24. September 2017 sind Bundestagswahlen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr Herausforderer Martin Schulz (SPD) treffen am Sonntagabend, 3. September 2017 zum ersten und einzigen Mal im Wahlkampf aufeinander. Ob die beiden Politiker schon aufgeregt sind und wie bereiten sich die Kandidaten wohl vor?
Dummes Zeug: Mist, Gefasel und Geschwafel, Geschwätz und Gewäsch, Kokolores und Schnickschnack, Stuss und Humbug, Pipifax und kalter Kaffee, Mumpitz, …
Dummes Zeug: Mist, Gefasel und Geschwafel, Geschwätz und Gewäsch, Kokolores und Schnickschnack, Stuss und Humbug, Pipifax und kalter Kaffee, Mumpitz, Quatsch mit Sauce, Humbug oder Bockmist. Bullshit ist Blödsinn, der sogar professionell im Einsatz ist. Weshalb mit einer Lüge die unangenehme Wahrheit verbergen, wenn es auch mit Bullshit geht?
Es gibt Bullshit in den Medien, in der Politik, in der Partnerschaft, im Smalltalk, im Büro, … Blödsinn entfaltet sich im Niemandsland zwischen Wahrheit, Unwahrheit und Meinung. Dort, wo die Meinungen und Fakten ineinander übergehen oder die Grenzen absichtlich verwischt werden, kommt Bullshit heraus. Wer ihn sucht, findet ihn vielerorts. Leider auch, wer ihn nicht sucht.
In diesem Beitrag geht es um 8 häufige Fehler in Verhandlungen. Gefahr erkannt — Gefahr gebannt.
Bei Verhandlungen lohnt eine fundierte Vorbereitung und eines der wirkungsvollsten Werkzeuge dafür, ist das Mind Mapping. Hier erfahren Sie, wie Sie bei Ihren Verhandlungen von Mind Maps profitieren.
Manipulationstechniken gibt es in vielen Formen. Häufig sind Verallgemeinerungen und pauschale Aussagen. Mit ihnen sollen Erfahrungen entwertet und Zweifel gesät werden. Es gilt, solche Versuche möglichst früh zu erkennen und ihnen zu begegnen.
In diesem Beitrag geht es um die Unterschiede zwischen Präsenz-Präsentationen und Onlinepräsentationen und wie es um Chancen und Risiken steht.
Einige von uns sind auf den Geschmack gekommen und nutzen gerne virtuelle Zusammenkünfte, andere hoffen, dass dieses Phänomen möglichst bald vorbei ist. Solange es Onlineveranstaltungen gibt, lohnen sich Antworten auf die Frage, wie sie sich wirksam gestalten lassen.
Die 5 Axiome der Kommunikation, die Paul Watzlawick formulierte, verdienen stetige Erinnerung. Dann klappt es besser mit der Kommunikation.
Nutzen Sie Grounding (Erdung) für Präsenz und Sicherheit bei Reden und Präsentationen. Mehr als nur ein Mittel gegen Lampenfieber.
Manch einer fordert es als Respektbezeugung und andere verteufeln das Loben als Form der Manipulation. Wer hat Recht?
Wie wirkst dutatsächlich auf die Menschen die Sie treffen? Professionelles Feedback hilft.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #328
K: CNB
Ü:
Weshalb Sie das limbische System Ihrer Zielgruppe interessieren sollten.
Das Limbische System ist wesentlich für die Verarbeitung von Emotionen und dem Entstehen von Triebverhalten. Es filtert Informationen und koppelt sie mit Gefühlen, um sie dann zu speichern. Auch die Ausschüttung von Endorphinen (körpereigene Opioiden) wird vom limbischen System gesteuert. Das sorgt für entsprechenden Antrieb: Lust, Vermehrung, also Sextrieb, Ängste, Verliebtheit, Spieltrieb gehören dazu. Die zeitweise scharfe Abtrennung der Gehirnbereiche ist allerdings überholt, auch andere Bereiche sind daran beteiligt.
Handeln wir so, dass es uns stärker, sicherer, erfolgreicher macht, werden wir mit guten Emotionen belohnt. Tun wir etwas, das uns schadet, werden wir mit negativen Emotionen bestraft. Diese Steuerungsfunktion hat großen Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln.
Es ist keine anatomische Einheit, sondern eine Funktionseinheit, die sich oberhalb des Hirnstamms befindet. Bestandteile des limbisches System sind unter anderem der Hippocampus und Teile des Thalamus. Funktional gehören auch Amygdala, Nucleus accumbens und Bereiche des Riechhirn zum limbischen System. Weil so viele Bereiche beteiligt sind, sind Zuordnungen mitunter recht schwammig.
Dass Gefühle Bedeutung für kognitive Prozesse haben, ist auch für Redner im Blick zu behalten. Das Gehirn hat zwei Ziele: Lustgewinn und Schmerzvermeidung.
Negative Gefühle sorgen tendenziell für eingeschränkte Wahrnehmung und Verarbeitung. Wir sind dann empfänglicher für Problemvermeidung als an noch so tollen Vorteilen interessiert. In harten Zeiten sind wir mehr am Schutz vorhandener Errungenschaften interessiert, als an neuen.
Bei intensiven, positiven Gefühlen sind Menschen offener. Dann bekommen neue Argumente eher eine Chance.
Das Gehirn bewertet alles, was wir tun im limbischen System, unserem Gefühlshirn, mit positiven oder negativen Emotionen. Emotional markiert gelangen die Botschaften ins Großhirn, das die Entscheidungen verkündet, die im limbischen System bereits entschieden wurden.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Welche Wirkung hat ein Akzent in Gesprächen, Reden und Präsentationen?
Selbst diejenigen Menschen, die sich auf ihre Präsentationsfolien gut vorbereitetet haben, unterschätzen oft die Bedeutung der Vorbereitung auf Publikumsfragen. Andere wiederum fürchten sich vor diesem Teil und würden am liebsten davor flüchten.
PowerPoint Karaoke ist weit mehr als nur Unterhaltung, es ist ein hervorragendes Training für ambitionierte Redner. Es reduziert übrigens auch Lampenfieber, wenn es wiederholt wird.
Weshalb sind so viele akademische Vorträge und Vorlesungen so schwer zu ertragen? Fehlt in der Lehre eine Portion Wettbewerb oder woran liegt es? Für jene Leser, die auch in der wissenschaftlichen Welt überzeugende Präsentationen wünschen, gibt es hier Anregungen und Angebote.
Mit geeigneten Gesten machen Sie es bei Ihren Reden und Präsentationen dem Publikum leichter, das Gesagte zu verstehen. Mit diesen Gesten werden auch die Augen und Spiegelneuronen angesprochen. Lernen Sie Ihre Körpersprache noch gezielter einzusetzen, denn dann überzeugen sowohl Sie als Persönlichkeit als auch Ihre Botschaft.
Das Rednerpult und ich sind keine Freunde. Wann immer ich kann, meide ich es. Und das solltest du auch! Hier erfahren Sie weshalb.
Schon im allerersten Lehrbuch der Rhetorik beschrieb der griechische Philosoph Aristoteles die drei Säulen der Rhetorik – Ethos, Logos und Pathos. So alt so gut und noch immer wirksam im Einsatz. So überzeugen Sie und Ihre Botschaft, in Gesprächen, Reden und Präsentationen.
Redner, die mit Manuskript bewaffnet ans Werk gehen, neigen dazu bei schwindender Lesesehkraft das Publikum zu irritieren. Brille auf, Brille ab, Brille auf. Das solltest du lieber lassen.
Öffentliche Reden und Präsentationen sind ein guter Weg sich als Experte:in zu etablieren. Reden als Element des Selbstmarketings für den Expertenstatus.
Wer intensives Lampenfieber, Rede- bzw. Auftrittsangst hat, der weiß wie groß das Interesse an Hilfe ist. Doch den meisten Ratschlägen fehlt es an Substanz. Was hilft wirklich?
Sie wollen etwas für Ihre Karrierre tun? Mit überzeugenden Präsentationen erreichen Sie eine Menge für Ihre Karriere. Optimieren Sie Ihre Präsentationen.
Manche Redner denken, sie könnte sich hinter einem Rednerpult vor dem Publikum in Sicherheit bringen. Ob das so eine gute Idee ist?
Tipps für eine ausdrucksstarke Stimme. Stimmübungen, Stimmpflege für Redner. Durch Atem- und Sprechübungen entwickeln Sie eine wohlklingende Stimme.
Eine Ursache für die Unsicherheit von Rednern resultiert daraus, dass sie ihre Redefähigkeiten nicht einzuschätzen vermögen. Feedback und Übung helfen.
Schön, wenn Sie begeistert von sich und Ihrem Angebot sind. Doch seien Sie vorsichtig mit allzu übertrieben positiven Darstellungen in Ihrer Präsentation! Übertreibungen können nach hinten losgehen.
Sie haben einen Beitrag; ein hervorragendes Produkt, eine Dienstleistung, eine Idee. Asche zu Asche oder…? Überzeugende Präsentationen geben Ihrem Angebot die verdiente Chance.
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Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:
Ü:
Was genau ist ein Podcast? Der Beitrag liefert die Antwort und zahlreiche weitere Fragen und Antworten für einen erfolgreichen Podcast.
Der Begriff Podcast setzt sich zusammen aus Broadcast (Rundfunksendung) und Pod von iPod (Apples MP3-Player). Pod hat die Bedeutung von Playable On Demand, also abspielbar bei Bedarf.
Podcasts sind mit einem Web-Feed beziehungsweise RSS-Feed verbunden und können so von den Hörern abonniert werden. Wird ein Podcast per RSS-Feed abonniert, erscheinen die neuen Folgen automatisch in dem Programm oder Apps, die dafür genutzt werden. Die Folgen können heruntergeladen werden und stehen dem Publikum jederzeit Offline zur Verfügung.
Podcasts sind üblicherweise kostenlos. Finanziert werden sie von den Anbietern selbst, durch Werbung oder auch in einigen Fällen auch durch Rundfunkbeiträge.
Es existieren zu fast allen Themen Podcasts mit unterschiedlichsten Interessen und Qualitäten. Auch der Aufbau ist sehr unterschiedlich. Ein aktiver Podcast bietet mit der Zeit eine beachtliche Sammlung von Beiträgen (Episoden)
Für Anbieter können Podcasts eine hervorragende Möglichkeit sein, eine enge Verbindung zur Zielgruppe aufzubauen und zu pflegen. Einige Podcaster haben eine sehr enge Beziehung zu ihren Hörern. Eine Stimme so nach an sich heranzulassen ist für viele deutlich persönlicher, als Botschaften zu lesen.
Die großzügige Definition von Podcast beinhaltet Audio- und Videobeiträge. Für einige Menschen, zu denen auch ich gehöre, handelt es sich bei Podcasts um Audiobeiträge.
Haben Sie Lust darauf bekommen selbst einen Podcast zu starten? Die gute Nachricht ist: Sie brauchen nicht viel Geld oder technisches Wissen, um einen Podcast zu starten. In einigen Beiträge finden Sie Informationen, wie Sie einen erfolgreichen Podcast starten. Selbst betreibe ich keinen Podcast, durfte jedoch schon mehrere Anbieter unterstützen.
Ein Podcast ist eine Audio- oder Video-Sendung, die regelmäßig im Internet veröffentlicht wird und die man sich entweder live anhören oder auf seinem Computer oder einem anderen tragbaren Gerät herunterladen und zu einem späteren Zeitpunkt anhören kann. Podcasts können zu verschiedenen Themen produziert werden und sind oft in Folgen strukturiert, die man in der Regel kostenlos herunterladen und anhören kann. Sie können über eine spezielle Podcast-Software oder über eine Website angehört werden.
Der Begriff „Podcast“ ist ein Kunstwort, das sich aus den Wörtern „iPod“ und „broadcast“ zusammensetzt. Der iPod ist ein tragbares Medien-Player-Gerät von Apple, das ursprünglich nur für Musik genutzt wurde, später aber auch für andere Audiodateien wie Podcasts verwendet wurde. „Broadcast“ bedeutet so viel wie „Sendung“ oder „Übertragung“, und bezieht sich auf die Tatsache, dass Podcasts über das Internet verbreitet werden.
Der Begriff „Podcast“ wurde 2004 von dem britischen Journalisten Ben Hammersley geprägt und hat sich seither als Bezeichnung für regelmäßig veröffentlichte Audio- oder Video-Sendungen im Internet etabliert. Mittlerweile werden Podcasts nicht nur auf iPods, sondern auf einer Vielzahl von Geräten gehört, darunter Smartphones, Tablets und Computer.
Ein guter Podcast ist eine Audio-Sendung, die für ein bestimmtes Publikum interessant und unterhaltsam ist. Es gibt viele verschiedene Faktoren, die dazu beitragen können, dass ein Podcast gut ist. Hier sind einige der wichtigsten:
1. Ein klares Thema: Ein guter Podcast sollte sich um ein klares Thema drehen und eine klare Struktur haben.
2. Interessante Inhalte: Ein guter Podcast sollte interessante und relevante Inhalte bieten, die das Publikum fesseln.
3. Gute Präsentation: Ein guter Podcast sollte gut präsentiert werden, mit klarer Aussprache und gut verständlichem Sprechen.
4. Klangqualität: Ein guter Podcast sollte gut aufgenommen sein und eine gute Klangqualität haben.
5. Engagierende Gastgeber: Ein guter Podcast sollte von engagierten Gastgebern präsentiert werden, die die Inhalte vermitteln und das Publikum beteiligen.
6. Regelmäßige Veröffentlichungen: Ein guter Podcast sollte regelmäßig neue Folgen veröffentlichen, um das Publikum bei Laune zu halten.
Es ist wichtig zu beachten, dass es viele verschiedene Arten von Podcasts gibt und dass das, was für einen Podcast gut ist, von Person zu Person unterschiedlich sein kann. Es gibt jedoch einige allgemeine Faktoren, die dazu beitragen können, dass ein Podcast für ein breites Publikum interessant und unterhaltsam ist.
Es gibt sehr viele Podcasts zu unterschiedlichsten Themen, so dass es für fast jedes Interessengebiet einen oder mehrere Podcasts gibt. Es gibt Podcasts zu Nachrichten und Politik, zu Technologie und Wissenschaft, zu Unterhaltung und Kultur, zu Geschichten und Fiktion, und viele mehr. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass für fast jedes Interessengebiet ein passender Podcast verfügbar ist. Die Zahl der verfügbaren Podcasts wächst ständig, da immer mehr Menschen Podcasts produzieren und veröffentlichen.
Die Arbeit, die in einen Podcast gesteckt wird, kann sehr unterschiedlich sein und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe und dem Erfahrungsstand des Teams, dem Thema des Podcasts und der Häufigkeit, mit der neue Folgen veröffentlicht werden. Im Allgemeinen ist es jedoch so, dass die Produktion eines Podcasts eine Menge Arbeit erfordern kann.
Einige der Aufgaben, die bei der Produktion eines Podcasts anfallen können, sind:
Wie viel Arbeit ein Podcast macht, hängt also davon ab, wie professionell er produziert werden soll und wie viele Ressourcen dem Projekt zur Verfügung stehen. Manche Podcasts werden von einem einzelnen Personen produziert, während andere von größeren Teams produziert werden. Es ist auch möglich, dass sich die Arbeitsbelastung im Laufe der Zeit verändert, je nachdem wie sich der Podcast entwickelt und wie viel Zeit und Energie die Betreiber in das Projekt stecken möchten.
In der Regel sind Podcasts kostenlos und können von jedem über das Internet heruntergeladen oder gestreamt werden. Es gibt jedoch auch einige Podcasts, die nur gegen Bezahlung abonniert werden können, entweder als Einzel- oder als Saisonpässe. In solchen Fällen muss der Hörer eine Gebühr zahlen, um Zugriff auf die Folgen zu erhalten.
Es gibt auch Podcasts, die mittels Crowdfunding oder durch Spenden von Hörern finanziert werden. In solchen Fällen können die Hörer freiwillig Geld spenden, um das Produktionsbudget des Podcasts zu unterstützen und damit die Qualität und die Häufigkeit der Veröffentlichungen zu verbessern.
Im Allgemeinen ist es jedoch so, dass die meisten Podcasts kostenlos zur Verfügung gestellt werden und dass die Produzenten die Kosten für die Produktion über Werbung oder durch die Einbindung von Sponsoren finanzieren.
Es gibt viele Faktoren, die dazu beitragen können, dass ein Podcast erfolgreich wird. Ein wichtiger Faktor ist das Thema des Podcasts: Es muss für die Zielgruppe relevant und interessant sein und sich von anderen Podcasts im selben Bereich abheben.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Qualität der Aufnahmen und der Präsentation. Ein gut produzierter Podcast mit gut aufgenommenem Audio und einer klaren Struktur wird von den Hörern besser angenommen als ein schlecht produzierter Podcast.
Ein erfolgreicher Podcast sollte regelmäßig veröffentlicht werden, damit die Hörer sich darauf verlassen können, dass es immer neue Folgen gibt, die sie anhören können.
Es ist wichtig, dass der Podcast über die richtigen Kanäle verbreitet wird, damit er von möglichst vielen Hörern gefunden werden kann. Dazu können zum Beispiel soziale Medien, Websites und Podcast-Verzeichnisse genutzt werden.
Schließlich spielt auch die Interaktion mit den Hörern eine Rolle: Wenn der Podcast von einer aktiven und engagierten Community unterstützt wird, kann das dazu beitragen, dass er erfolgreich wird.
Podcasting verwendet eine XML-basierte Technologie namens Really Simple Syndication oder RSS (weitere Informationen zu RSS). Jeder Podcast wird wie ein Nachrichtenstrom geliefert, und wenn ein Podcast-Stream abonniert wird, wird die neueste Podcast-Mediendatei der Sequenz hinzugefügt und mit Titel, Beschreibung, Datum und eventuellen Schlüsselwörtern versehen. Die Elemente können dann entweder separat heruntergeladen werden, oder es gibt viele andere Dienste, die das Abonnieren, Herunterladen und/oder Streamen jedes Podcasts sehr einfach machen.
Podcasts sind ein hervorragendes Mittel zur Verbreitung von Inhalten. Oft sind die Zielgruppen oder Märkte sehr unterschiedlich. Mit Audiomarketing können Sie Menschen in Ihrer Zielgruppe besser erreichen, die am besten durch Zuhören lernen oder die Medien lieber hören als sehen oder lesen, und auch Menschen in Ihrer Zielgruppe, die blind sind. Podcasts sind ein Medium, das heruntergeladen und auf einem Smartphone oder MP3-Player überallhin mitgenommen werden kann, sodass Sie Ihr Publikum erreichen können, während es Auto fährt, Sport treibt oder Hausarbeiten erledigt. Professionell bearbeitete Audiodateien sind um ein Vielfaches preiswerter als professionell bearbeitete Videos.
Es gibt beliebte Podcasts, die zwischen 10 Minuten und 1 Stunde lang waren, und manchmal sogar länger. Ihre Zuhörer können die Episoden herunterladen und sie ganz oder in Teilen anhören, je nach Wunsch. Halten Sie Ihre Episoden so lang, dass sie Ihr Thema abdecken, ohne sich in die Länge zu ziehen. Gehen Sie Ihre Episode vor der Veröffentlichung mit einem vertrauenswürdigen Menschen durch, um herauszufinden, wie die Episode in ihrer Gesamtheit ankommt.
Wöchentliche Podcasts scheinen am weitesten verbreitet und beliebt zu sein. Beispielsweise ein Podcast mit tagesaktuellen Themen könnte dafür entscheiden, einen täglichen Podcast zu erstellen, der die Höhepunkte des Tages dokumentiert. Ein anderer Podcaster hat vielleicht nur genug Zeit, um einen oder zwei Podcasts pro Monat zu erstellen. Andere entscheiden sich, Inhalte nach und nach zu veröffentlichen, etwa alle zwei Monate eine Episode. Es empfiehlt sich, wöchentliche oder zweimonatliche Podcasts zu erstellen, damit Sie konsistent und in angemessener Häufigkeit neue Inhalte veröffentlichen, ohne Ihre Hörer zu überfordern.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juni 2017
Überarbeitung: 13. Januar 2019
AN: #553
K: CNC
Ü:
Im ZDF-Sommerinterview am 10. Juli 2016 stellte Bettina Schauten der Bundeskanzlerin Angela Merkel Fragen zu Themen wie Brexit, Flüchtlingskrise, Gauck-Nachfolge und Kanzlerkandidatur 2017.
Im ZDF-Hauptstadtstudio geschieht, was in solchen Situationen meist geschieht: Angela Merkel lässt provokante Fragen zu heiklen Themen unbeantwortet und umschifft weitgehend unbeeindruckt schwierige Themen. Und was sagt ihre Körpersprache?
So richtig spannend war es aus meiner Sicht nicht. Allerdings ist das selbst für eine erfahrene Journalistin wie Frau Schausten nur selten möglich Spitzenpolitiker aus der Reserve zu locken. Hier folgen ein paar Gedanken und den ausführlicheren Artikel zur Körpersprache und einen Rhetorik-Check finden Sie auf www.karstennoack.de im Blog.
Es mag auch an der Sitzhaltung und der Kameraführung gelegen haben; die Merkelraute ist mir nicht aufgefallen. Ich habe mir zwischendurch allerdings auch einen anregenden Kaffee geholt, da ich das Interview ansonsten als etwas unspektakulär empfand.
Angela Merkel hält den Brexit für unumkehrbar und ihre Körpersprache sagt nichts Widersprüchliches dazu.
Auf die Frage, ob sie sich bereits entschieden habe, ob sie 2017 wieder als Kanzlerkandidatin der Union antritt, antwortete sie nicht. Von ihrer Mimik lässt sich keine eindeutige unbewusste Entscheidung ablesen.
Als sie mit dem Thema Promotion konfrontiert wird, taucht für einen Sekundenbruchteil eine Veränderung im Gesichtsausdruck auf; die Lippen sind nach außen gezogen und die Augenbrauen hochgezogen. Kurz darauf zeigt sie Anzeichen von Erleichterung.
Insgesamt wirkt Angela Merkel recht souverän in diesem Interview. Sie lässt sich nur darauf ein, worauf sie will. Dabei sind kaum Hinweise als Stressreaktionen zu finden, sogar Hinweise für echte Freude sind erkennbar, an denen gleich zahlreiche Muskeln im Gesicht (Ducenne-Lächeln) einschließlich der Augen beteiligt sind. Wenn Sie angestrengt ist, verspricht sie sich etwas und wir hören so manches Äh beispielsweise bei den Arbeitsplatzzahlen. „Schauen Sie…” Auf die meisten Fragen antwortet sie wie üblich, indem sie die Dinge erklärt, so wie sie nun mal (aus ihrer Sicht) sind. Es gelingt ihr sich nicht das Heft aus der Hand nehmen zu lassen.
Schauen Sie sich doch in Ruhe das gesamte Sommerinterview an. Der ausführliche Artikel Rhetorik-Check und Körpersprache der Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt Ihnen Hinweise, worauf Sie hinsichtlich Ausstrahlung, Sprache, Redeaufbau, Mimik, Gestik, Stimme, und Strategien achten können. Viel Spaß!
Und was fällt Ihnen auf? Was hat Sie verbal und insbesondere körpersprachlich überzeugt und was nicht?
Nicht jede Frage in Interviews erfreut gleichermaßen. Ist der Abbruch eines Interviews eine gute Idee? Wenn ja, wann und wie? Was geschieht, wenn ein Interview abgebrochen wird? Risiken, Wirkung, Körpersprache, Glaubwürdigkeit. Hier ein Beispiel.
Nicht jede Frage in Interviews erfreut gleichermaßen. Die meisten Journalisten sind fair und wenn sie am Ball bleiben, dann gehört das zu ihrer Aufgabe. Manche Journalisten sind allerdings regelrecht darauf spezialisiert ihre Opfer zu verärgern. Dafür sind sie dann allerdings auch meist bekannt und etwas anderes von ihnen zu erwarten ist mehr als blauäugig. Wer sich solchen Gelegenheiten aussetzt, kann im besten Fall den Schaden klein halten. Wer sich gut vorbereitet hat es hier etwas leichter; weiß Chancen und Risiken besser zu beurteilen, trifft bessere Entscheidungen.
Es kommt immer wieder vor, das Interviews nicht so erfreulich verlaufen. Deshalb gibt es Momente, in denen der Abbruch eines Interviews infrage kommt. Doch das will wohlüberlegt sein. Außerdem ist das meist nur dann ein Thema, wenn die Vorbereitung unzureichend war. Nicht jede Interviewanfrage hält, was sie verspricht.
Das Interview am 11. April 2016 beginnt recht ruhig und seitens der Journalisten schrittweise so vorbereitet, dass der Interviewte keinen Verdacht schöpft. Das ändert sich plötzlich: Im Zusammenhang mit den Panama Papers wird Islands Premier Sigmundur Davíð Gunnlaugsson nach Offshore-Geschäften gefragt und bricht daraufhin das Interview ab.
Das Video können Sie sich bei YouTube™ anschauen.
https://www.youtube.com/watch?v=KkIKlYppIGM
Achten Sie auf seine Reaktion. Hier gibt es eine Menge zu lernen. Als ihm die Fragen zu heikel werden will Premier Sigmundur Davíð Gunnlaugsson das Interview abbrechen. Er steht auf. Aber als ihm weitere Fragen gestellt werden, kommt er noch einmal zurück. Einen Gefallen tut er sich damit nicht. Nervös tigert er im Raum auf und ab. Er beißt sich häufig auf die Lippen, so als würde er vermeiden wollen etwas Falsches zu sagen. Das wirkt nicht sehr vertrauenerweckend. Körpersprachlich ist der riesige Unterschied erkennbar, vor den unangenehmen Fragen und währenddessen gibt es deutliche Veränderungen. Das erleichtert die Kalibrierung und die anschließende Analyse der Körpersprache. Anstatt auf die Fragen zu antworten, weicht er unbeholfen aus. Er wiederholt; „Sie haben mich unter falschen Voraussetzungen in dieses Interview gelockt.“, „Ich habe von diesen Dingen keine Ahnung.“ Er verstrickt sich zunehmend tiefer in Behauptungen, die ihm anschließend widerlegt werden. Als er kurz darauf damit konfrontiert wird, dass seine Unterschrift auf den Papieren zu finden ist, fängt er an zu stottern; „Ja,… ich meine… das ist nur …“. Wieder und wieder antwortet er indirekt beispielsweise mir „Aber Sie unterstellen mir das ich keine Steuern gezahlt habe.“, „Alles wurde bei der Steuer angegeben. Hier wird etwas verdächtig gemacht, dass nicht verdächtig ist.“ Dann verlässt er den Raum. Am 4. April 2016 erklärt Sigmundur Davíð, dass er einen Rücktritt nicht in Erwägung zieht, am 5. April 2016 tritt er zurück.
Wer als Person des öffentlichen Interesses unterwegs ist, darf mit besonderer Neugier rechnen. Boulevard- und Sensationspresse benötigen polarisierende Nachrichten. Also sind sie ständig auf der Suche danach. Nachrichten haben meist keine lange Lebensdauer, sie werden schnell schal. Mehr oder weniger kreativ wird dann an den sehnlichst benötigten Nachrichten gearbeitet. Das bekommen gerade Promis häufiger zu spüren, wenn sie meinen das Interviewthema zu kennen und dann überraschend mit unangenehmen Fragen konfrontiert zu werden. Wo Licht ist sorgt der Schatten für den Kontrast.
Gerade bei Schauspielern klaffen das Rollenimage und die tatsächliche Persönlichkeit sehr oft weit auseinander. So ist auch Robert Downey Jr. nicht ganz so locker und schlagfertig wie Tony Stark der Iron Man. Auf einer Promotour für einen Film wollte er die Werbetrommel rühren, der Interviewer aber stattdessen lieber auf die dunkleren Zeiten und die damaligen Drogenprobleme des Schauspielers wechseln. Daraufhin bricht Robert Downey Jr. das Interview ab.
Das Video können Sie sich bei YouTube™ ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=ALBwaO-rAsE
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #1656
K:
Ü:
Brunnenvergiftung beabsichtigt Diskussionen unbedingt und notfalls mit fiesen Mitteln zu gewinnen. Wie es geht und wie Sie sich davor schützen, selbst wenn Meinungsgegner unfaire Rhetorik nutzen.
Das Brunnenvergiften in der Rhetorik ist ein Spezialfall des Argumentum ad hominem. Als rhetorisches Mittel ist das versuchte oder sogar gelungene Brunnenvergifter, durch eine logisch klingende, aber falsche Schlussfolgerungen, ein bösartiges Mittel, um Diskussionen zu gewinnen.
Der als Brunnenvergifter handelnde Redner liefert eine feindselige und verzerrte Information über andere Beteiligte mit abweichenden Interessen. So sollen Wettbewerber von vornherein diskreditiert, verunglimpft und lächerlich gemacht werden. Brunnenvergiften erfolgt oft sehr subtil, ist dabei aber stark in der Wirkung. Die andere Partei wird veranlasst sich gegen versteckte Vorwürfe und Prämissen zu wehren, die ohne direkte Feindseligkeit eingebracht werden können. So kann das Brunnenvergiften gerade in förmlichen Umfeldern, in denen ein guter Ton erwartet wird, seine verheerende Wirkung entfalten.
Die Methode des Brunnenvergiftens ist dann am erfolgversprechendsten, wenn ein Standpunkt oder auch nur der vermeintliche Aspekt von den meisten anderen Anwesenden missbilligt wird oder sogar ein kulturelles Tabu verletzt wird. Leider funktioniert das auch dann oft, wenn es für den anderen Standpunkt gute Gründe gibt und die Gegenargumente einer genauen sachlichen Prüfung nicht standhalten würden. Doch wenn die Wellen hochschlagen, finden dann oft selbst schlüssige Argumente nicht mehr ausreichende Beachtung.
Auf frei erfundene oder aufgeschnappte Unterstellungen, die verdeckt eingebracht werden, angemessen zu reagieren ist nicht immer so einfach. Was tun?
Auf die Vorwegnahme eines Gesprächsergebnisses kann auf gleiche Weise reagiert werden. Ist eine Gegendarstellung beziehungsweise das Einbringen von Alternativen möglich, lässt sich der Ausgang der Diskussion wieder beeinflussen.
Setzen Sie sich mit den aufgeworfenen Argumenten auseinander, lassen Sie sich nichts unterjubeln. Das führt häufig dazu sich gründlicher mit fremden Äußerungen zu beschäftigen. Wehren Sie möglichst elegant Versuche ab, die Sie in Verbindung mit Personen und Äußerungen bringen, die Sie nicht tatsächlich befürworten. Sie müssen zugeschriebene Äußerungen nicht verteidigen. Sie können sich auch von ihnen distanzieren. Entscheiden Sie weise, sonst bringen Sie sich selbst in ein Dilemma, indem Sie entweder Zugeständnisse durch Ablehnung von Sichtweisen machen, die den eigenen Standpunkt stützen oder aber vom Gegenüber bereits kritisierte, von diesem oft negativ porträtierte Äußerungen annehmen. Achten Sie auf eine differenzierte Betrachtung abgelehnter Argumente.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 14. November 2018
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #43324
K:CNC
Ü:
Was spricht dafür einen Podcast zu starten und zu pflegen?
Sind Sie ein Freiberufler? Ein Unternehmen? Oder ein Marketing-Manager? Dann haben Sie Podcasting vielleicht als eine gute Möglichkeit erkannt, Autorität aufzubauen und Ihre Kunden und Zielgruppen mit wertvollen und unterhaltsamen Inhalten zu versorgen.
Oder betrachten Sie Podcasting aus der Perspektive eines Hobbyisten? Das könnte bedeuten, dass Sie eine Sendung in Ihrer Freizeit erstellen. Und das Thema wird etwas sein, das Sie mit Leidenschaft verfolgen.
In jedem Fall können Sie hier Ihr „Warum“ herausfinden. Das ist wichtig, damit Sie motiviert bleiben, auch wenn es Ihnen schwerfällt, eine Sendung zu produzieren.
Es gibt viele gute Gründe einen Podcast zu betreiben. Hier sind einige Argumente dafür:
Einen Podcast zu betreiben ist in der Regel mit vergleichsweise wenig Aufwand möglich. Die technischen Mindestvoraussetzungen sind niedrig und leicht zu meistern.
Podcasts sind beliebt. Es ist leicht Podcasts nebenbei zu folgen, was in einer Welt der Informationsflut ein wesentlicher Vorteil ist. Einige Nutzer beschleunigen sogar die Abspielgeschwindigkeit, um in kurzer Zeit möglichst viel vom Podcasts zu hören.
Im Auto, beim Spaziergang oder beim Aufräumen: Wo auch immer sich die Zielgruppe gerade aufhält; an vielen Orten lassen sich Podcasts konsumieren. Wo dafür die Aufmerksamkeit verfügbar ist, gelingt das auch nebenbei. Podcasts sind als Unterhaltung bei Routinetätigkeiten sehr beliebt.
Podcasts werden häufig über Kopfhörer gehört. So direkt am Ohr und ohne visuelle Ablenkung klingen Botschaften länger nach, gehen näher.
Anbieter können auf diesem Weg leicht eine persönliche zur Zielgruppe aufbauen und pflegen.
Interviews sind eine hervorragende Idee für Kooperationen attraktiver zu werden.
Der üblicherweise sehr persönliche Charakter von Podcast fördert eine hohe Glaubwürdigkeit der Botschaften und Anbieter.
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Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Mai 2016
Überarbeitung: 13. Januar 2019
AN: #553
K: CNC
Ü: