27+ Ideen für den Einstieg und ersten Eindruck in Reden und Präsentationen

27+ Ideen für den Einstieg und ersten Eindruck in Reden und Präsentationen

Wie Sie Ihr Publikum Ihres Redebeitrags in den ersten 60 Sekunden beeindrucken
Redeeinstieg

Einstieg und erster Eindruck in Reden und Präsentationen

 

Während der ersten Sekunden einer Rede oder Präsentation entscheidet das Publikum, ob Sie Aufmerksamkeit verdienen oder nicht. Es werden die Weichen dafür gelegt, wie sich der Rest Ihrer Präsentation entwickeln wird. Werden Sie die restliche Zeit Zuhörer oder nur noch Anwesende zu haben? So gelingt Ihnen der Einstieg, der erste Eindruck.

Das Publikum in den ersten 60 Sekunden gewinnen

 

Wer mit dem Anfang nicht zurechtkommt,
kommt mit dem Ende erst recht nicht zurecht.

Michel de Montaigne

 

Auf die Bühne, die Rede oder Präsentation ist an der Reihe und Sie am Zug. Die Zeit läuft! Die erste Minute Ihrer Präsentation ist entscheidend. Während dieses kurzen Zeitrahmens wird Ihr Publikum entscheiden, ob Sie Aufmerksamkeit verdienen. Es werden die Weichen dafür gelegt, wie sich der Rest Ihrer Präsentation entwickeln wird. Werden Sie die restliche Zeit damit Zuhörer oder nur noch Anwesende zu haben?

Werden Sie die Chance erhalten ein Publikum anzusprechen, das Ihre Angebote in Betracht zieht oder sich mit dem Smartphone zumindest geistig an einen anderen Ort geht?

 

 

 

Weshalb der Anfang so wichtig ist?

 

Was steht auf dem Spiel? Das Publikum! Ohne einen guten Anfang ist Ihr Redebeitrag beendet, bevor sie begonnen haben. Weshalb? Mit einem guten Einstieg gewinnen Sie Ihr Publikum. Ein guter Abschluss bewegt Ihr Publikum zum Handeln.

Anfang gut, Ende gut. Ohne aufmerksames Publikum handelt es sich um ein Selbstgespräch. Hört Ihnen niemand zu, können Sie sich Ihre Worte sparen. Ohne Handlung ändert sich nichts. Aufmerksamkeit und Handlungsbereitschaft sind für jede erfolgreiche Präsentation erforderlich. Deswegen haben Einstieg und Abschluss solche große Bedeutung. Beide verdienen Beachtung.

Der erste Eindruck zählt. In diesem Artikel geht es um den Einstieg, darum, wie Sie das Vertrauen und die Aufmerksamkeit Ihres Publikums gewinnen oder verlieren, und zwar von dem Moment an, an dem Sie anfangen zu sprechen. Genaugenommen beginnt es schon in dem Moment, in dem Sie die Bühne betreten oder die Menschen erste Informationen über Sie erhalten.

Wie werden Sie sich dieses Vertrauen und diese Aufmerksamkeit verdienen?

 

 

 

6 Tipps, mit denen Sie sofort anknüpfen

 

Mit diesen Präsentationstipps gelingt es Ihnen, Ihr Publikum sofort zu begeistern:

 

1. Vorbereitung

 

Das Publikum spürt schnell, ob Sie gut vorbereitet sind. Wenn Sie nervös mit Ihren Stichpunktkarten oder am Ärmel herumspielen, Mühe haben das Präsentationsprogramm am und Ihre Folien zum Laufen zu bringen, sich ständig räuspern, bevor sie überhaupt zu sprechen etc., dann vermutet das Publikum zumindest unbewusst nichts Gutes.

Die Menschen wollen begeistert werden. Es möchte je nach Thema interessante Informationen, Unterhaltung, mal überrascht und mal bestätigt werden, nur kaltlassen darf es sie nicht. Also vermeiden Sie, was dem im Wege steht, schaffen Sie gute Voraussetzungen.

Ein Element zu einem guten ersten Eindruck ist es, Vertrauen auszustrahlen. Und das ist deutlich leichter, wenn Sie vorbereitet sind.

Einige Wochen vor Ihrer Präsentation solltest du Ihre Präsentation vorbereitet haben.

Sie haben geprobt und die verbalen und nonverbalen Elemente sitzen.

Einige Tage vor Ihrer Präsentation, planen Sie, was Sie tragen werden. Stellen Sie sicher, dass Sie den gewünschten Eindruck vermitteln und sich in Ihrer Kleidung wohlfühlen.

Wenn Sie können, nehmen Sie sich die Zeit, um sich mit dem Raum vertraut zu machen, in dem Sie sich präsentieren. Machen Sie sich mit dem Ort und der Technik vertraut.

 

 

 

2. Der Gang zum Redeort

 

Jeder Aspekt Ihrer Erscheinung, einschließlich Körpersprache beeinflusst, wie Sie wahrgenommen werden. Deswegen habe ich der Körpersprache auch einige Artikel gewidmet. Einer davon ist Körpersprache: Das sagt Ihr Gang über Sie und Ihren Zustand.

 

 

 

3. Sie beginnen, wenn alle Beteiligte bereit sind

 

Es geht gleich los. Durchatmen! Nehmen Sie sich die Zeit, um auf der Bühne anzukommen und beginnen Sie erst, wenn Sie und das Publikum tatsächlich bereit sind. Präsenz ist mehr als ein Modewort, es will gelebt werden. Im Artikel Ausstrahlung und Präsenz: Was strahlen Sie aus, wie präsent sind Sie? erfahren Sie mehr dazu.

 

 

 

4. Phrasen und Floskeln

 

Lassen Sie abgedroschen Phrasen lieber weg. Manche Floskel erzeugt allergische Reaktionen. Außerdem gilt, was nicht hilft, schadet. Arbeiten Sie mit frischen Elementen. Floskeln: Hier ist eine Liste zum Ausmisten

 

 

 

5. Öffnen Sie Ihre Präsentation mit etwas Interessantem.

 

Die Einführung in Ihre Rede hat unter anderem das Ziel Ihr Publikum davon zu überzeugen, Ihnen die wertvollsten und knappsten Ressourcen – ihre Zeit und Aufmerksamkeit – für die Dauer der Präsentationen zu widmen.

Ihr Einstieg muss nicht versprechen den Weltfrieden zu lösen oder wie Shakespeare klingen. Wobei das durchaus passen kann. Wesentlich ist es, dass es Ihnen gelingt Ihre Zuhörer davon überzeugen, dass Sie jemand sind, dem zuzuhören lohnt — und das schnellstens.

Dazu können Sie eine Geschichte erzählen, eine nachdenkliche Frage stellen oder sogar Humor einsetzen, wenn Ihnen das liegt. Für welche Methode auch immer Sie sich entscheiden, stellen Sie sicher, dass sie die Funktion erfüllt.

Versetzen Sie sich in die Rolle des Publikums: wie würden Sie sich dort fühlen, was würde Sie interessieren, überraschen, bewegen?

Sie finden auf dieser Seite 18 Ideen für den Einstieg. Viele Methoden und Ideen für den Einstieg in Reden und Präsentationen haben sich schon bewährt, es gibt unzählige. Manche sind noch nicht einmal erfunden, also beschreiten Sie neue Wege, sein Sie neugierig, experimentieren Sie. Finden Sie heraus, was zu Ihnen, Ihrem Thema und zum Publikum passt.

 

 

 

6. Improvisieren, wenn erforderlich

 

Gute vorbereiten und flexibel bleiben! Das ist eine gute Devise und macht nicht nur Präsentationen leichter. Unverhofft kommt oft. Was auch immer – insbesondere während der ersten 60 Sekunden – geschieht, machen Sie das Beste daraus.

Murphys Gesetz wartet nur darauf, Ihre Flexibilität zu testen:

  • Stromausfall oder Ausfall der Hardware
    Von wegen, die Beamerpräsentation als Orientierung nutzen. Weg ist sie, futsch. Freie Rede ist nun gefragt.
  • Inkompatible Software
    Die Präsentationen läuft gar nicht oder sieht jetzt etwas befremdlich aus.
  • Vorredner
    Die Vorlage des Vorredners kann die Planung in Schutt und Asche legen, egal ob das nun mit Ansicht oder aus Versehen geschieht.
  • Zwischenrufe
    Ein Zwischenrufer im hinteren Teil des Raumes will Ihnen ein Ei ins Nest legen, der geplante Einstieg passt jetzt nicht mehr.

 

Das ist die Chance: 

Was für eine wunderbare Gelegenheit, zu zeigen, was in Ihnen steckt. Bleiben Sie souverän und improvisieren Sie. Finden Sie Wege, wie Sie die unerwartete Situation zu Ihren Gunsten nutzen. Meine Teilnehmer am Workshop improRhetorik™ wissen, was ich meine. Solche Situationen sind voller Chancen.

18 Ideen für den Einstieg

 

Der Schlüssel zu einem außergewöhnlichen Einstieg in Reden und Präsentationen ist Neugier und die Bereitschaft dem Publikum schon durch einen entsprechenden Einstieg zu zeigen, dass es einem eine entsprechende Vorbereitung wert ist.

 

 

1. Selbstvorstellung

 

„Mein Name ist ….“ Ja, Sie könnten sich vorstellen und Ihren Namen nennen, doch das wäre vermutlich an dieser Stelle recht langweilig. Sorgen Sie erst für Aufmerksamkeit. Erst dann verdeutlichen Sie Ihrem Publikum, was Sie ihm zu bieten haben.

 

 

2. Persönliches Erlebnis

 

Erzählen Sie von einem persönlichen Erlebnis. So ziehen Sie das Publikum in den Bann und bauen eine Beziehung auf.

 

 

 

3. Demonstration

 

Führen Sie auf der Bühne etwas vor. Wenn das Publikum nicht sofort versteht, was geschieht, dann steigert es zusätzlich die Spannung.

 

 

 

4. Machen Sie dem Publikum ein Kompliment

 

Wohlwollen zu erzeugen, gehörte schon in der Antike zu einem wichtigen Thema und Einstieg in Reden. Tendenziell ist Publikum bereit, sich recht üppige Komplimente machen zu lassen. Übertreiben solltest du es trotzdem nicht, denn dann verlieren Ihre Worte die Glaubwürdigkeit.

.

 

 

5. Knüpfen Sie an ein aktuelles Thema an

 

Wenn Sie bei Ihren Ausführungen einen aktuellen Bezug herstellen können wird die Bedeutung Ihrer Botschaft gesteigert. Fast jedes Sachthema lässt sich an eine aktuelle Information oder Meldung anknüpfen.

 

 

 

6. Versprechen

 

Geben Sie dem Publikum ein Versprechen. Dann wird das Publikum genau zuhören, um herauszufinden, ob Sie Ihr Wort halten

 

 

 

7. Stellen Sie eine rhetorische Frage

 

Die rhetorische Frage ist eine elegante Möglichkeit für den Start in eine Rede oder Präsentationen. Auf die rhetorische Frage erwarten Sie keine Antwort, deswegen wird die ja auch so genannt. Nachdem Sie die Frage aufgeworfen haben, wird sie von Ihnen selbst beantwortet. Rhetorische Frage wecken die Aufmerksamkeit der Zuhörer.

 

 

 

8. Provokation

 

Provozieren Sie zu einem Thema, nur achten Sie darauf nicht Ihr Publikum zu verärgern. Ist das Publikum gegen Sie aufgebaut haben, hilft Ihnen auch die inhaltlich beste Rede nicht mehr.

 

 

 

9. Betroffenheit

 

Erzeugen und steigern Sie die Betroffenheit. Ein Redeformat, das sich dafür anbietet, ist Hölle-Himmel-Weg.

 

 

 

10. Songtexte

 

Zitieren Sie einen Songtext, das machen Autoren, wie Don Winslow, auch sehr erfolgreich.

 

 

 

11. Umfrage

 

Eine Frage an das Publikum lässt sich gut mit einer Abfrage, beispielsweise mit Handabfrage, verbinden.

 

 

 

12. Zitat

 

Ein klug gewähltes Zitat verleiht dem Gesagten zusätzliche Glaubwürdigkeit, da deren Autorität abfärbt. Allerdings sind Zitate nicht ganz so einfach zu wählen, wie viele langweilige Beispiele tagtäglich zeigen. Selbst einst interessante Zitate verbrauchen sich und können sogar Allergien erzeugen.

 

 

 

13. Reime

 

Vielleicht ein Gedicht, damit sich das Publikum einen Reim aus Ihnen machen kann? Zwei- oder Vierzeiler bleiben den Zuhörern noch lange in Erinnerung.

 

 

 

14. Statistiken

 

Berichten Sie über eine schockierende Statistik. Decken Sie auf, was andere übersehen würden. Sorgen Sie für einen WOW-Moment.

 

 

 

15. Kunststück

 

Zaubern Sie etwas hervor, dass zum Thema gehört. Das gelingt auch auf eine erfrischende Weise ohne Kaninchen und Hut.

 

 

 

16. Humor

 

Wie wäre es mit Humor? Humor hilft das Eis zu brechen und selbst sachliche Themen können so etwas aufgelockert werden. Manchmal darf es sogar schwarzer Humor sein.

Aber Achtung: Geschichten, die Sie lustig finden, müssen es nicht für das Publikum sein. Auch mit witzig gemeinten Klischees können Sie kräftig daneben langen. Am sichersten ist mit dem Thema verknüpft Selbstironie.

Einige Empfehlungen finden Sie im Artikel 19 Tipps für Humor in Reden und Präsentationen.

 

 

 

17. Überblick

 

Einen genaueren Überblick, über das, was das Publikum erwartet, solltest du ihm erst geben, wenn es dafür bereit ist und Sie sich vorgestellt haben.

 

 

 

18. Spontanes Anknüpfen

 

Knüpfen Sie an etwas an, das zeitnah zu beobachten ist. Machen Sie das möglichst so, dass Ihr Publikum erkennt, dass es eine spontane Vorgehensweise ist.

 

Beispiele:

  • An die Worte des Vorredners anknüpfen
  • An eine Beobachtung im Raum, wie einen Gegenstand
  • Einen Knall vor Tür einbeziehen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

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Mit welchen Redeeinstiegen haben Sie Erfahrungen gesammelt? Wie sorgen Sie dafür gleich von Anfang an zu überzeugen, den ersten Eindruck zu meistern?

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Wer mit dem Anfang nicht zurechtkommt, kommt mit dem Ende erst recht nicht zurecht. Michel de Montaigne

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2017
Überarbeitung: 3. November 2019
Englische Version:
AN: #3567
K: CNB
Ü:

Es kann nicht alles ganz richtig sein in der Welt, weil die Menschen noch mit Betrügereien regiert werden müssen. –Georg Christoph Lichtenberg

Rhetorische Tricks erkennen, ehrliche Angebote würdigen

Tagesmotto*: Angebote statt Manipulation
Es kann nicht alles ganz richtig sein in der Welt, weil die Menschen noch mit Betrügereien regiert werden müssen. –Georg Christoph Lichtenberg
Es kann nicht alles ganz richtig sein in der Welt, weil die Menschen noch mit Betrügereien regiert werden müssen. –Georg Christoph Lichtenberg

Angebote statt Manipulation

 

Es ist eine gute Sache, Menschen zu lehren rhetorische Tricks zu erkennen. Wie unterscheiden Sie Spreu von Weizen, fiese von relevanten und ehrlichen Angeboten?

Relevante Angebote erkennbar machen

 

Die miesesten Angebote haben oft eine glänzende Verpackung, während viele gute Angebote nicht als solche zu erkennen sind. Umso wichtiger ist es, möglichst vielen Menschen zu zeigen, wie sie fiese rhetorische Tricks erkennen und ehrlichen Angeboten eine überzeugende Stimme zu geben.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

Wie unterscheiden Sie Spreu von Weizen, fiese von relevanten und ehrlichen Angeboten?

 

 

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

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→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
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→ Datenschutz

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 16. September 2020
Englische Version:
AN: #713
K: CNB
Ü:

Tipps für die Hochzeitsrede

Tipps für die Hochzeitsrede

Hilfe und Tipps für Hochzeitsreden

Liebe

Vorbereitung einer Hochzeitsrede

 

Eine Hochzeitsrede ist eine Rede, die anlässlich einer Hochzeit gehalten wird und in der Regel von einem oder mehreren Rednern gehalten wird, die der Braut oder dem Bräutigam nahestehen, wie zum Beispiel Freunde oder Familienmitglieder. So trocken, wie diese einleitenden Worte, sollte die Hochzeitsrede nicht sein.

Hochzeitsrede 

 

Eine Hochzeitsrede ist eine Rede, die anlässlich einer Hochzeit gehalten wird und in der Regel von einem oder mehreren Rednern gehalten wird, die der Braut oder dem Bräutigam nahestehen, wie beispielsweise Freunde oder Familienmitglieder. Eine Hochzeitsrede kann in verschiedenen Formen gehalten werden, doch in der Regel folgt sie einer ähnlichen Struktur.

 

 

 

Tipps für die Vorbereitung einer Hochzeitsrede

 

 

1. Kurz und prägnant

 

Genug der Ehre: In der Kürze liegt die Würze! Wer sich zu lange zwischen Publikum und Buffet drängelt, macht sich nicht beliebt.

 

 

 

2. Roter Faden

 

Wer klar und präzise formulieren möchte, sollte vorher strukturiert denken. Ein roter Faden, eine geeignete Redestruktur macht es sowohl Redner als auch Publikum einfacher. Selbst bei einer Stegreifrede nutzen geübte Redner eine der vielen Redestrukturen.

Einige der wichtigsten Elemente, die in einer Hochzeitsrede enthalten sein können:

1. Einleitung

Die Einleitung der Hochzeitsrede dient dazu, das Publikum zu begrüßen und den Kontext der Rede zu etablieren.

 

2. Persönliche Erfahrungen

In vielen Hochzeitsreden werden persönliche Erfahrungen oder Geschichten erzählt, die die Beziehung der Redner zu der Braut oder dem Bräutigam betreffen.

 

3. Gratulation

In der Hochzeitsrede wird meist auch die Gratulation an die Braut und den Bräutigam ausgesprochen und ihnen alles Glück der Welt gewünscht.

 

4. Empfehlungen

Es ist verbreitet, dass in einer Hochzeitsrede Empfehlungen an das Brautpaar gegeben werden, wie sie ihre Ehe glücklich gestalten können. Nur, bitte mit Humor.

 

5. Abschluss

Der Abschluss der Hochzeitsrede ist meist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und ein letzter Wunsch an das Brautpaar.

 

 

3. Details

 

Wenn Sie schon – wie so oft bei der Oscar-Verleihung – vom Hölzchen aufs Stöckchen jedem Menschen danken wollen, den Sie jemals getroffen haben, dann vergessen Sie wenigstens keinen, der es Ihnen für immer übelnehmen würde. Sie haben damit angefangen? Dann richtig!

 

 

 

4. Flexibel bleiben

 

Gehen Sie gegebenenfalls kurz auf Vorredner und die Situation ein, knüpfen Sie an. Zeigen Sie sich von Ihrer charmanten Seite.

 

 

 

5. Authentizität

 

Wenn Sie sich nicht verstellen, haben Sie es einfacher. Krampfhafte Kontrolle ist nur unnötig anstrengend. Wer authentisch ist, ist kongruent, sagt, was er meint und ist frei von Widersprüchen.

Authentizität bedeutet, dass wir sagen, was wir denken und so handeln, wie es unseren Überzeugungen entspricht.

 

 

 

6. Offene und überzeugende Körpersprache

 

Seien Sie standhaft, im wahrsten Sinn des Wortes. Vermeiden Sie beispielsweise unnötiges Hin und Her, hibbelige Bewegungen oder überkreuzte Arme vor dem Körper. Nutzen Sie die Körpersprache, um sich mit Ihrem Publikum zu verbinden und es zu berühren.

 

 

 

7. Zeit nehmen

 

Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie für Ihre Hochzeitsrede brauchen. Gerade, während Sie nichts sagen, können Sie besonders intensiv auf das Publikum wirken. Nehmen Sie Blickkontakt mit freundlichen Gesichtern auf. Tauschen Sie das eine und andere Lächeln aus.

Schiller: Wen die Dankbarkeit geniert, der ist übel dran. Also genießen Sie die Aufmerksamkeit – Sie gilt Ihnen! Scheinbar haben Sie etwas richtig gemacht. Deshalb flüchten Sie nach Ihrer Hochzeitsrede auch nicht übereilt zurück auf Ihren Platz. Nehmen Sie den Applaus entgegen, reichen Sie ihn weiter zum Brautpaar, genießen Sie den besonderen Moment.

 

 

 

8. Lampenfieber

 

So eine besondere Gelegenheit kann da ganz schön erwärmen; und nicht nur das Herz. Das Klischee bestätigt sich recht häufig: Gerade bei den Vätern der Braut, liegen die Nerven oft blank. Der Wunsch einen ganz besonderen Moment zu schaffen erzeugt Druck. Ich hatte schon redegewandte Professoren, die wochenlang kein Auge schließen und durchnächtigt moralischen Zustand wünschten.

Sie wollen auch in einer solchen Situation in einem guten Zustand sein? Hilfe bei Lampenfieber!

 

 

 

9. Nehmen Sie es mit Humor

 

Je nach Anlass und Persönlichkeit darf eine Prise Humor hinzugefügt werden. Bleiben Sie auch hier authentisch und seien Sie vorsichtig mit Zweideutigkeiten. Üben Sie sich frühzeitig in angemessener Schlagfertigkeit und somit sprachlicher Flexibilität.

 

 

 

10. Redepult

 

Wenn Sie können, befreien Sie sich von einem behindernden Redepult. Wer sich dahinter versteckt, verzichtet auf positive Wirkung und vermittelt statt Nähe dadurch Distanz und Schutzbedürfnis.

 

 

 

11. Redemanuskript

 

Wer ein umfangreiches Manuskript herausholt, kann das Publikum erschrecken. Schließlich will jetzt niemand einen umfangreichen Vortrag.

 

 

 

12. Vorbereitung der Hochzeitsrede?

 

Es handelt sich um einen wichtigen Moment im Leben des Brautpaars, also bereiten Sie sich gut vor.

 

 

 

13. Was ist die Botschaft?

 

Welche Kernbotschaft hat es verdient und passt? Welche Botschaft sollen Brautpaar und Gäste mitnehmen?

 

 

14. Proben, proben, proben

 

Übung macht den Meister und vor allem lockerer, wenn es richtig gemacht wird. Es geht nicht darum, krampfhaft den Redetext auswendig zu lernen, sondern durch Proben die Möglichkeiten zu erkunden und die Sicherheit spürbar zu machen.

 

 

 

15. Es geht um das Brautpaar

 

Egotrips sind hier fehl am Platz. Es geht um das Brautpaar und das konsequent.

Unterstützung bei der Hochzeitsrede

 

Sie wollen eine gute Hochzeitsrede halten, die bei Ihrem Publikum ankommt und sich dabei unterstützen lassen, sie vorzubereiten? Dann helfe ich Ihnen gerne bei der Vorbereitung Ihrer Rede. Den Zeitumfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Rede auf das Publikum wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso solltest du erst nach Ihrer tatsächlichen Rede solche Rückmeldungen erhalten, wenn es für Korrekturen zu spät ist?

Was der Preis dieser professionellen Unterstützung für Ihre Rede ist? Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

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P.S.

 

Worauf achten Sie bei einer Hochzeitsrede?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. Mai 2002
Überarbeitung: 26. September 2019
AN: #676798
K: CNB
Ü:

Redeeinleitung: Einleitung einer Rede oder Präsentation.

Start in Reden und Präsentationen mit frischen Ideen, überzeugen von Anfang an!

Überzeugende Präsentationen sind einzigartig und nicht von der Stange

Redeanfang: Überzeugende Präsentationen benötigen frische Ideen, von Anfang an!

Der perfekte Anfang bei Reden und Präsentationen

 

Der erste Eindruck ist entscheidend und der letzte Eindruck bleibt. Ziel der Redeeinleitung ist es Interesse zu wecken, so viel Spannung und Neugier zu erzeugen, dass die Teilnehmer dem Kommenden eine Chance geben. So gelingt der Einstieg in Reden und Präsentationen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Einleitung einer Rede oder Präsentation

 

Üblicherweise werden bei der Einleitung einer Präsentation oder Rede einige Punkte regelrecht abgearbeitet. Dazu gehören meist die Begrüßung des Publikums, die Vorstellung der eigenen Person sowie die Relevanz des Themas, der zeitliche und inhaltliche Ablaufplan. Das ist zwar grundsätzlich nicht falsch, doch wirkt es zu oft wie eine reine Pflichtübung. Das lockt niemanden mehr hinter dem Ofen vor.

Schade! Die meisten Einleitungen entfalten keine Wirkung, weil die Redner nicht deren Bedeutung verstehen.

 

 

 

Sinn und Zweck einer Einleitung

 

Das Ziel der Einleitung ist es Interesse zu wecken, so viel Spannung und Neugier zu erzeugen, dass die Teilnehmer dem Kommenden eine Chance geben. Die Einleitung soll deswegen das Publikum zum weiteren Zuhören anregen oder überhaupt erst in Lage versetzen zuzuhören. Die Einleitung sorgt für die erforderliche Aufmerksamkeit.

Empfindet das Publikum die Einleitung als langweilig und uninteressant, wird er Ihnen auch nicht mehr weiter folgen können oder wollen. Gute Redner überraschen Ihr Publikum bereits anfangs so geschickt, dass sie mehr erfahren wollen.

 

 

 

 

Von Anfang an

 

Es gibt Redner, die von sich überzeugt sind, sie müssten sich nur warm reden und dann findet sich der Rest. Das mag in gewisser Weise sogar stimmen, doch deswegen den Anfang zu vernachlässigen ist keine gute Idee. Das Publikum könnte schon verloren gegangen sein, bevor der Redner die Betriebstemperatur erreicht hat.

Eine gute Einleitung bereitet den Weg. Erst die Aufmerksamkeit und dann mindestens einen lockenden Grund, weshalb es sich lohnt weiter zuzuhören. Findet das Publikum während des Einstiegs einen guten Grund, mit Ihnen auf die zu Reise gehen, dann wird es eine angenehme Reise mit interessierten Publikum. Wenn nicht, bleibt es im besten Fall zumindest körperlich anwesend und träumt schon mal von besseren Zeiten, attraktiveren Themen und besseren Rednern.

 

 

 

Aller Anfang ist …

 

Packend anfangen, stark aufhören. Mit dem Start Ihrer Präsentation schaffen Sie die Voraussetzung für den Gesamterfolg. Deshalb ist es so wichtig von Anfang an die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen und dann zu sichern. Doch das ist leichter gefordert als getan. Wer auf die übliche Art und Weise beginnt, der kommt nicht allzu weit. Die meisten ausgetretene Pfade sind so interessant wie die Wiederholungen von B-Movie-Schwarzwald-Traumschiff-Unterhaltung. Das ist derart langweilig, dass sich das Publikum — wenn schon nicht körperlich den Raum verlassend — zumindest geistig verabschiedet und erst beim anschließenden Umtrunk wieder kurz aufwacht.

 

 

 

 

Mögen Sie Ihr Publikum?

 

Welches Publikum erduldet heutzutage noch einen erneuten lauwarmen Aufguss einer Rede, ohne ins Land der Träume oder mittels Smartphone zu entkommen? Ja, Sie konkurrieren mindestens mit dem Unterhaltungsangebot des Internets. Also strengen Sie sich an und finden Sie ein paar Ansätze, die Ihr Publikum faszinieren. Sie finden dazu einige Anregungen im Artikel Von Anfang an: Eine überzeugende Präsentation benötigt frische Ideen!

 

 

 

Was gehört in den Redeanfang?

 

Aristoteles war der Auffassung, der Redeanfang solle vor allem die Affekte des Publikums berühren und sich weniger die Sache an sich widmen. Vielmehr käme es darauf an, dass der Redebeginn das Publikum erreiche und auch der Selbstdarstellung des Redners diene. Es handelt sich sozusagen um die Vorbereitung für die Rede an sich. Der Redeanfang ist es, der die Teilnehmer fesselt, neugierig macht und zum weiteren Zuhören veranlasst. Mit ihm verschaffen Sie sich von der ersten Sekunde an Respekt.

 

 

 

Ziele

 

Die Ziele, denen ein guter Redeanfang entspricht, sind:

 

  • Den Kontakt zum Publikum aufbauen
  • Aufmerksamkeit wecken und die Neugier ansprechen
  • An den Anlass erinnern
  • Den Nutzen in Aussicht stellen
  • Sympathie erzeugen
  • Einstieg ins Thema

 

 

 

Wann beginnt der Auftritt?

 

Der Redeauftritt beginnt schon viel früher, als es den meisten Rednern bewusst ist. Der Auftritt beginnt, bevor das erste Wort gesagt ist. Denn das wartende Publikum beobachtet natürlich schon vorher, wer da ankommt und seine Unterlagen auspackt. Wer also in letzter Minute noch panisch auf am Manuskript werkelt oder verzweifelt im Aktenkoffer kramt, wirkt von Beginn an unsouverän.

 

Anregungen für die Einleitung

 

Hier ein paar Anregungen für den Redeeinstieg:

  • Aktuelles Ereignis
  • Anekdoten
  • Anknüpfen an den Vorredner
  • Begrüßung
  • Behauptungen
  • Beobachtungen
  • Bezug zum Publikum, wie gemeinsame Interessen
  • Definition
  • Erfahrung
  • Geografisch Anknüpfen
  • Historischer Anknüpfungspunkt
  • Humor
  • Konkrete Beispiele
  • Persönliches Erlebnis
  • Provokationen
  • Rhetorische Fragen
  • Rhetorische Stilmittel
  • Sprüche
  • Thesen
  • Überblick schaffen
  • Vorschau geben
  • Vorfall
  • Ziele
  • Zitate

 

 

 

Was Sie bei Einleitungen lieber lassen sollten

 

Was nicht empfehlenswert ist:

  • Abwertungen der eigenen Person
  • Abwertung des Themas
  • Abgedroschene oder übertriebene Komplimente
  • Abgedroschene geschichtliche Bezüge
  • Entschuldigungen
  • Negatives Denken
  • Schlecht sind folgende Einleitungen
  • Überheblichkeit

 

 

 

Wie trainieren?

 

Mit dem richtigen Kontakt geht es leichter. Es lohnt sich, die Techniken des KaNo-Formats zu lernen. Schon in den ersten Sekunden macht sich das Publikum ein Bild vom Redner. Dieser erste Eindruck lässt sich dann nur noch mit höherem Aufwand korrigieren. Dann doch lieber die Zuhörer gleich richtig in den Bann ziehen.

Die Kunst des gelungenen Redeeinstiegs wird beispielsweise in den Gruppen- und Einzeltrainings Rhetorik & Präsentation I, II, III und IV trainiert.

 

 

 

Tipps für überzeugende Einleitungen. Präsentation benötigt frische Ideen!

 

Gleich am Anfang einer Redegelegenheit gilt es, das Publikum für sich und das Anliegen zu gewinnen. Wie Sie schon beim Redeanfang überzeugend präsentieren. Schluss mit lauwarmem Aufguss. Mit einem gelungenen Start einer Rede oder Präsentation schaffen Sie die Basis für den Gesamterfolg. Deshalb gilt es von Anfang an die Aufmerksamkeit des Publikums zu sichern. So geht es gleich von Anfang an besser.

 

 

 

1. Anfang gut, alles gut

 

Der Anfang einer Präsentation schafft die Voraussetzung für den Erfolg. Von Anfang an gilt es, die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen und zu sichern. Wer da auf die übliche Art und Weise ans Werk geht, der kommt nicht weit. Die meisten ausgetretene Pfade sind zu langweilig, um das Publikum neugierig zu machen. Es will nicht den erneuten lauwarmen Aufguss, der kaum noch etwas zu bewegen vermag.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Nur, woher neue Ideen nehmen? Hier ein paar Anregungen:

 

 

 

2. Perspektivwechsel

 

Nutzen Sie zusätzliche Perspektiven! Sammeln Sie fleißig. Die gefährlichsten Leute sind die mit nur einer Idee. Aussortieren können Sie später immer noch. Das Gehirn liebt Abwechslung, Stimulation. Hier ein paar Orte, Gelegenheiten und Hilfsmittel.

 

 

a. Ortswechsel

 

Fantasie ist etwas, was sich manche Leute gar nicht vorstellen können. Manche Orte machen es aber auch schwer als andere.

Der Kopf ist rund und der Mensch mobil: Gehen Sie an einen anderen Ort, machen Sie etwas, dass Ihnen hilft neue Einsichten zu gewinnen. Nehmen Sie Ihr Thema mit und lassen Sie sich inspirieren. Gehen Sie beispielsweise dorthin, wo Ihre Zielgruppe sich aufhält. Oder an einen Ort, der mit dem Problem oder noch besser mit einer möglichen Lösung im Zusammenhang steht.

 

Orte, die mir schon oft geholfen haben

 

  • Ausstellungen, Museen
  • Zoologischer Garten
  • Aquarium
  • Buchläden
  • Wald
    Ich nenne es inspirierenden Spaziergang, Sie können es aber auch Brainwalking nennen. Dass dabei noch etwas mehr frische Luft ins Spiel kommt, schadet sicher nichts.
  • Cafés
  • Messen
  • Bett
    Eine Nacht darüber schlafen wirkt oft Wunder. Kurz vor dem Zubettgehen noch etwas mit dem Thema beschäftige und Schreibmaterial griffbereit platzieren.
  • Straße
    Mit einer förderlichen Fragestellung im Hinterkopf lassen sich an allerlei Orten Ideen finden. Sie warten schon darauf, eingesammelt zu werden.
  • Sportstudio und Co.
    Wenn Thomas Alva Edison behauptete; Genius ist zu 1 % Inspiration und 99 % Transpiration, dann hilft es mitunter die Betriebstemperatur zu erhöhen. Ob er den Gang in ein Fitnessstudio damit gemeint hat? Bei mir funktioniert das jedenfalls.

 

 

 

b. Hilfsmittel

 

Bücher

 

  • Bücher zu Themen, die nicht im direkten Zusammenhang mit dem eigentlichen Thema stehen.
  • Zitatensammlungen

 

 

 

Kreativitätstechniken

 

Mit Kreativitätstechniken lässt sich dem Denken auf die Sprünge helfen. Für manche werden Partner benötigt, einige lassen sich auch gut alleine nutzen.

 

 

 

 

Tageszeitungen

 

  • Fachzeitschriften
  • Themenfremde Druckwerke

 

 

 

Ideensammlung

 

Wer sammelt in der Zeit, der hat in der Not. Oder wie ging das Sprichwort noch? Irgendwo in meiner Ideensammlung befindet sich bestimmt eine Anregung, die mir bei Bedarf einen Impuls liefert. Wer hat, der hat!

 

 

 

c.) Gespräche

 

Kaum etwas ist so inspirierend, wie ein gutes Gespräch. Wer fragt, erfahrt etwas, wenn auch die Fähigkeit zum Zuhören vorhanden ist.

  • Gespräche mit aktuell Betroffenen.
  • Reden Sie mit Menschen, die betroffen waren und die Aufgabe für sich gelöst haben.
  • Austausch mit Menschen, die eigentlich nicht mit dem Thema zu tun haben.
    Gerade dort, wo es am wenigsten zu erwarten ist, lauern die besten Anregungen.
  • Gespräche mit Kindern.
    Kindermund tut Wahrheit kund!

Beispiele für schlechte Einleitungen in Reden und Präsentationen

 

Halten Sie sich besser fern von den folgenden Möglichkeiten, eine Rede oder Präsentation zu beginnen:

 

 

 

1. „Ich bin so froh, hier zu sein.“

 

Was für eine langweilige Floskel und Zeitverschwendung. Das Publikum ist gekommen, weil es sich etwas davon verspricht. Darum geht es!

 

 

 

3. „Lassen Sie mich ein wenig über mich selbst erzählen.“

 

Sind Sie nicht begnadet gut im Storytelling, wird das niemanden interessieren. Tun Sie es nicht. Wenn Sie wirklich so interessant sind, werden Sie von jemand anderem vorgestellt, und dieser wird bereits alles Interessante gesagt haben. Die Zuhörer wollen wissen, warum sie dort sind, nicht wer Sie sind.

 

 

 

 

4.“ Bitte sein Sie jetzt leise!“

 

Die Aufmerksamkeit des Publikums ist ein Geschenk, das verdient werden will. Behandeln Sie Ihr Publikum wie hormonell abschüssige Pubertiere, wird es sich ab sofort auch so verhalten.

 

 

 

5. „Schalten Sie bitte Ihre Handys aus!“

 

Wenn die Leute meinen auf ihr Handy schauen zu müssen, werden sie es nicht ausschalten, egal was Sie sagen, und Sie werden Ihren Redebeitrag bereits verärgert mit ihnen beginnen. Besser: Seien Sie mit Ihrem Beitrag stattdessen so interessant, dass Ihr Publikum an Ihren Lippen hängt anstatt im Internet vor Langeweile zu mäandern.

 

 

 

6. „Ich hatte keine Zeit mich ausreichend vorzubereiten, …“

 

Wenn Sie so etwas sagen, dann können Sie dem Publikum gleich den Mittelfinger zeigen. Das offenbart ein Mindestmaß an Respekt für die anwesenden Menschen.

 

 

 

 

 

Antworten auf häufige Fragen

Warum ist die Einleitung für eine Rede oder Präsentation so wichtig?

Eine gute Einleitung in eine Rede oder Präsentation sorgt für die Grundvoraussetzungen, wie Aufmerksamkeit, Interessen durch Relevanz, Orientierung, Wohlwollen et cetera. Wer darauf verzichtet, hat es nachfolgend deutlich schwerer, wenn das überhaupt noch zu retten ist.

Was macht eine gute Einleitung für eine Rede oder Präsentation aus?

Eine gute Einleitung in eine Rede oder Präsentation weckt die Aufmerksamkeit der Zuhörer, macht Lust auf das Thema und den Redebeitrag, vermitteln Relevanz und Glaubwürdigkeit liefert das berechtigte Gefühl am richtigen Ort zu sein.

Was ist der langweiligste Einstieg in eine Rede oder Präsentaion?

Der wohl langweiligste Einstieg in eine Rede oder Präsentation dürfte die ausufernde Begrüßung der Anwesenden in der Reihenfolge einer Hierarchie sein. Ja, es gibt entsprechende Protokolle, doch es ist und bleibt langweilig. Gibt es Auswege? Ja!

Womit solltest du Ihre Reden und Präsentationen nicht beginnen?

Beispiele, wie Sie Ihre Reden und Präsentationen nicht beginnen sollten:

  • „Vielen Dank, es ist mir eine Freude, hier zu sein.“
  • „Ich bin kein guter Redner, …“
  • „Ich werde es schnell machen.“
  • „Es tut mir leid, das wird nicht sehr lange dauern.“
  • „Ich hatte wenig Zeit, mich vorzubereiten.“

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Lampenfieber und Redestart

 

 

Redeanfang gut, alles gut

 

Im Hinblick auf Redeerfolg und Selbstvertrauen von Rednern hat der Redeanfang besonders große Bedeutung. Schon deshalb verdient die Einleitung bei einer Rede ganz besondere Aufmerksamkeit bei der Vorbereitung. Diesen ersten Teil erfolgreich zu präsentieren gibt der Zuversicht Schwung, es beruhigt die Nerven und sorgt für positives Kopfkino.

Die Wirkung einer guten Einleitung kann so immens sein, dass sich eine sehr ausführliche Vorbereitung lohnt. Auch, wenn Auswendiglernen sich selten bewährt, ist die wortwörtliche Ausformulierung und wiederholtes Proben dieses Teils für manche Menschen sehr empfehlenswert.

 

 

Die beste Wahl

 

Sie wollen mehr Sicherheit bei Ihren Redeauftritten und gleich von Beginn an überzeugen? Dann widmen Sie sich gezielt im Einzeltraining mit mir dem Redeeinstieg. Das spezielle Training – das auch Bestandteil der Workshops Rhetorik & Präsentation I und Rhetorik & Präsentation II ist – widmet sich dem Redeanfang. Erkundet werden zahlreiche Wege in eine erfolgreiche Rede beziehungsweise Präsentation einzusteigen. So lernen Sie anhand zahlreicher Praxisübungen die Eigenarten und Vorteile der Methoden kennen. Anschließend können Sie die jeweils für sich und Ihr Thema geeignetsten Technik für den Einstieg wählen. Davon profitieren Sie und Ihr Publikum.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Die einzig sichere Waffe gegen schlechte Einfälle sind gute Einfälle. (The only sure weapon against bad ideas is better ideas.) Whitney Griswold

Artikel

Sparringspartner für Geschäftsführer | Executive Sparring

Unabhängiger Sparringspartner für Geschäftsführer und Unternehmer: Entscheidungen klären, Konflikte lösen und souveräner führen. Persönlich in Berlin und online.

Wie viel kann das Publikum in Reden und Präsentationen aufnehmen?

Wie viel kann das Publikum in Reden und Präsentationen aufnehmen?

Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.

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Was ist das mit diesem Bereich, der sich Komfortzone nennt?

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Dezember 2013
Überarbeitung: 4. Juni 2019
AN: #533143+
Englische Version:
Ü:
K:

Am Anfang einer Diskussion steht die Bedeutungsklärung

Am Anfang einer Diskussion steht die Bedeutungsklärung

Bessere Kommunikation
Strohmann-Argument

Bedeutungsklärung

 

Es ist ein Wunder, dass Missverständnisse bei der Kommunikation nicht die Regel sind, wobei ihr Anteil schon recht beachtlich ist. An dieser Stelle geht es um eine Empfehlung für konstruktivere Kommunikation, insbesondere bei Diskussionen. Viel zu oft werden unbeabsichtigt und auch mit Berechnung Begriffe verwendet, denen von den Beteiligten eine andere Bedeutung zugesprochen wird.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Gemeinsame Basis

 

Ob unbeabsichtigt oder mit Absicht; werden in der Kommunikation Begriffe verwendet, muss deren Bedeutung für alle Beteiligten geklärt sein. Sonst wird nicht nur aneinander vorbeigeredet, sondern auch mühsam erarbeitete Einigungen auf wackligem Grund errichtet. Deswegen ist es wichtig, frühzeitig die Begriffe zu definieren und erst dann in die eigentliche Diskussion zu gehen. Leider meinen viele Menschen, diesen Schritt auslassen zu können. Mitunter wird er auch absichtlich vermieden, um eigenen Zielen zu dienen. So soll manipuliert werden, anstatt eine gemeinsame tragfähige Lösung zu finden.

 

 

 

Definitionen

 

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn,
ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.

Rainer Maria Rilke

 

In dem Gedicht von Rainer Maria Rilke aus dem Jahre 1897 wird aus meiner Sicht die Angst vor Gebrauch der Wörter mit unterschiedlichen Definitionen beschworen. Mit Absicht und aus Versehen wird Sprache verbogen, bleibt die Festlegung, was tatsächlich gemeint ist im Nebel verborgen.

Oft, insbesondere bei Debatten, gehört deshalb die Definition, die Begriffsklärung an den Anfang. Und, wenn jemand anderes mehrdeutige Begriffe verwendet, gilt es auf deren Definition zu drängen. Und, wenn das nicht durch die Kommunikationsteilnehmer geschieht, ist das Publikum an der Reihe, die Definitionen einzufordern.

 

 

 

Cut the Fluff

 

Besonders wichtig ist die Bedeutungsklärung bei Fluff; Worte, Sätze wie Staubflocken, Flaum, Fusseln. Formulierungen ohne tatsächliche Bedeutung, die als Ablenkung eingesetzt werden. Populismus bedient sich sehr gerne solcher Begriffe, in den sich möglichst viele Menschen wiederfinden, obwohl nicht wirklich klar ist, worum es geht. Das Phänomen ist in allen Parteien zu beobachten, denn es funktioniert. In der Hypnose wird dann vom Milton-Modell gesprochen. Es wird so gedankliche Nähe vermittelt, die bei klarer Kommunikation so vermutlich nicht gegeben wäre.

 

 

Der nächste Schritt

 

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Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Ergänzende Artikel

 

  • .

P.S.

S?

Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden. Konfuzius

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2008
Überarbeitung: 1. März 2019
AN: #371

Durch lebendige Rhetorik Angeboten Leben einhauchen

Wie du durch lebendige Rhetorik deinen Angeboten Leben einhauchst

Inspirieren statt überreden: Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren

Wie du durch lebendige Rhetorik deinen Angeboten Leben einhauchst

Botschaften wirksam präsentieren

 

Treffen Sie mit Ihren Reden und Präsentationen den Nerv des Publikums, um es zu überzeugen. Lernen Sie von George Lucas und anderen begnadeten Geschichtenerzähler. Was macht Geschichten interessant?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Spricht ein Gedanke oder ein Werk nur wenige an, so werden nur wenige davon sprechen.

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

 

 

Den Nerv des Publikums treffen

 

Wenn wir einer Idee zu der Beachtung verhelfen wollen, die sie aus unserer Sicht verdient, dann gilt es, den Nerv des Publikums so zu treffen, dass es mehr erfahren will. Es hilft die Zielgruppe zu kennen, ihr aus der Seele zu sprechen und ihr passende Beispiele und Geschichten an die Hand zu geben. Entsprechende Bedeutung hat die Vorbereitung. Ich zeige Ihnen wie, wenn Sie daran interessiert sind, sich und Ihr Botschaft noch überzeugender zu präsentieren.

 

 

 

Das Publikum kennen

 

Erkunden Sie die Perspektiven. Bereiten Sie die Botschaften so auf, dass sich beim Publikum die angestrebte Wirkung einstellt. Dazu müssen Sie wissen, wer Ihr Publikum ist und was es sich von Ihnen wünscht und was es braucht. Finden Sie möglichst viel über Ihr Publikum heraus. Das macht es Ihnen einfacher, Ihr Material auszuwählen, zu gewichten und zu strukturieren.

Einige hilfreiche Fragen sind:

  • Wem will ich etwas mitteilen?
  • Wer ist der Veranstalter?
  • Wie setzt sich das Publikum zusammen?
  • Was brauchen die Zuhörer?
  • Was interessiert sie, was nicht?
  • Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Ihnen und dem Publikum?
  • Welche Ansatzpunkte ergeben sich?
  • Welche Vorkenntnisse bringt das Publikum mit?
  • Was bejaht es, was lehnt es ab?
  • In welcher emotionalen Verfassung ist das Publikum?
  • Welche Sprache spricht es?

 

 

Von den besten Geschichtenerzählern lernen

 

George Lucas ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, vielleicht der beste in Hollywood. Seine Star-Wars-Episoden behandeln den uralten Kampf zwischen Gut und Böse. Inspiriert von grundlegenden Mustern in den Mythologien vieler Kulturen, weitet er diesen Kampf auf das ganze Universum aus. Das grundlegende Muster hat Joseph Cambell (Externer Link zu Wikipedia) ergründet und beschrieben in Büchern wie Der Heros in tausend Gestalten. Er betrachtete Mythen, Sagen, Märchen und Religionen rund um den Erdball. Dann destillierte er die Grundstruktur der Geschichten, die weitererzählt werden. Was macht Geschichten interessant? Er hat darauf Antworten gefunden. Geschichten, die den von ihm beschriebenen Mustern folgen, haben eine hohe Chance, das Publikum in den Bann zu ziehen. Ein genauer Blick auf die Mechanismen lohnt, denn er liefert Ideen, wie wir unseren Botschaften zu mehr Beachtung verhelfen. Und das auch, wenn es nicht um Weltraumabenteuer, sondern beispielsweise die Selbstvorstellung geht.

 

 

 

Inspirieren statt überreden

 

Geschichten, die das Publikum anschließend von sich aus weitergeben will, hauchen den Ideen so richtig Leben ein; sie beginnen ein Eigenleben zu führen. Solche Botschaften verbreiten sich. Wie genau das geht? Das erfahren Sie beispielsweise in den Gruppen- und Einzeltrainings von Rhetorik & Präsentation III und Rhetorik & Präsentation IV. Möge die Macht mit Ihnen sein!

Umfrageergebnis

 

Wenn ich präsentiere ist Storytelling Teil meines Repertoires

%

Nein

%

Bedingt

%

Stimmt

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1234)

Damit du und deine Botschaft überzeugen

 

Überzeugung entsteht selten durch eine einzelne Technik.

Entscheidend ist das Zusammenspiel.

Was möchtest du erreichen?

Was beschäftigt dein Gegenüber oder dein Publikum?

Wie klar ist deine Botschaft?

Wie wirkst du als Persönlichkeit?

Und wie passen Sprache, Körpersprache und Inhalt zusammen?

Je nach Situation können dabei unterschiedliche Aspekte den entscheidenden Unterschied machen:

  • eine klare Argumentation

  • verständliche und präzise Sprache

  • glaubwürdige persönliche Wirkung

  • stimmige Körpersprache

  • anschauliches Storytelling

  • überzeugende Visualisierung von Zahlen, Daten und Fakten

  • ein konstruktiver Umgang mit Einwänden und Widerstand

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Kommunikationstechniken einzusetzen.

Es geht darum, die richtigen Mittel im richtigen Moment so einzusetzen, dass sie zu dir, deiner Botschaft und deinem Gegenüber passen.

Wenn ein konkreter wichtiger Auftritt oder ein anspruchsvolles Gespräch bevorsteht, können wir genau daran arbeiten.

→ Wichtige Gespräche und Verhandlungen vorbereiten

→ Wichtige Reden und Präsentationen vorbereiten

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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  • was du erreichen möchtest
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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Publikum intensiv mit Ihrem Thema beschäftigt? Verwenden Sie Beispiele und Geschichten? Werden Ihre Geschichten weitererzählt?

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:

Redegelegenheit: Es ist nicht alles Gold, das glänzt …

Redegelegenheit: Es ist nicht alles Gold, das glänzt ...

Grundsätzliche Klärung vor der Zusage von Redebeiträgen
Redegelegenheit: Es ist nicht alles Gold, das glänzt ...

Zusagen zu Redebeiträgen

 

Weder eine spontane Zusage oder Absage von Redegelegenheiten ermöglicht eine fundierte Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken.

Hurra, eine spontane Gelegenheit für Sie als Rednerin oder Redner…

 

Wer gerne redet und Gelegenheiten dafür dankbar nutzt, legt mitunter schon mal etwas zu viel Eifer bei Zusagen für Redebeiträge an den Tag.

Ein spezieller und gleichzeitig auch recht häufiger Fall; eine kurzfristige Anfrage, den Redeplatz eines anderen Redners zu übernehmen. „Natürlich, gerne!“, sagen die enthusiastischen Redner dann spontan. Und tatsächlich ist eine passende Gelegenheit Publikum zu erreichen ein Geschenk.

 

 

 

ABER

 

Doch es ist nicht alles Gold, das glänzt. Aus gutem Grund empfehle ich daher gerade in solchen Fällen sorgfältig zu ergründen, weshalb der andere Redner ausgefallen ist. Eventuell gibt es dafür ja einen triftigen Grund, der für die eigene Entscheidung, die Redegelegenheit zu übernehmen berücksichtigt werden möchte. Und das noch bevor selbst in die eigentliche Vorbereitung investiert wurde.

Video

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P.S.​

 

Wie berücksichtigen Sie Chancen und Risiken von Redegelegenheiten?

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

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ETHOS, PATHOS, LOGOS

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. Juni 2017
Überarbeitung: 17. April 2020
Englische Version:
AN: #517
K: CNB
Ü:

Antworten auf 33 häufige Fragen zur Präsentationsvorbereitung

Antworten auf 33 häufige Fragen zur Präsentationsvorbereitung

FAQ's zu Reden und Präsentationen

FAQ Vorbereitung von Reden und Präsentationen

 

Aus Anlass eines Interviews, zur Vorbereitung von Reden und Präsentationen, habe ich auf dieser Seite begonnen einige der häufigsten Fragen zu beantworten.

Antworten auf häufige Fragen zur Rede- und Präsentationsvorbereitung

 

An dieser Stelle finden Sie erste Antworten auf die häufigsten Fragen, die ich rund um die Vorbereitung von Reden und Präsentationen schon bekommen habe. Für die meisten Themen finden Sie ausführliche eigene Beiträge. Wenn Sie weitere Fragen haben, die für andere Rednerin und reden interessant sind, dann stellen Sie diese bitte in den Kommentaren.

 

 

1. Was gilt es vorher zu klären?

 

Der Termin für den Redebeitrag steht und jetzt geht es an die Vorbereitungen. Nur wie? Welche Dinge sollten vorab auf jeden Fall abgeklärt werden?

Umso früher Sie beginnen, desto einfacher ist es sich systematisch vorzubereiten. Die wichtigsten Entscheidungen: Was sind die Ziele, Publikum, Risiken und Chancen, welchen Aufwand verdient die Präsentation? Danach richtet sich dann das Vorgehen und welche Unterstützung dafür die beste Wahl ist.

 

 

 

2. Helfen Checkliste für die Vorbereitung von Präsentation?

 

Checklisten haben sich sehr für die Vorbereitung von Präsentationen bewährt. Am besten ist es, sich selbst einen Plan zu machen und dabei auch die Meilensteine für deren Erledigung festzulegen.

Bei der Redevorbereitung setze ich eine ganze Reihe von Checklisten für meine Klienten ein. Das hat sich sehr bewährt.

Elemente von Checklisten:

  • Ziele
  • Chancen / Risiken
  • Zielgruppe
  • Inhalt: Sammlung und Auswahl
  • Argumente: Pro & Kontra
  • Ablauf
  • Aufbau
  • Medieneinsatz: Visualisierung und Gestaltung
  • Durchführung
  • Nacharbeitung

 

 

 

3. Welche weiteren Hilfsmittel gibt es für die Vorbereitung?

 

Es gibt so viele Möglichkeiten eine Präsentation vorzubereiten. Definitiv die schlechteste Option ist es sofort mit PowerPoint und Co. zu beginnen. Besser ist es PowerPoint geschlossen zu lassen. PowerPoint ist ein technisches Hilfsmittel. Zu Beginn einer Präsentation solltest du besser kreativ und konzeptionell denken, als sich mit Technik und Präsentationsdesign zu beschäftigen. Bleiben Sie in alle Richtungen geistig flexibel und kreativ. Oft die erste Wahl: Ein Storyboard auf Papier und erst später den Rechner anschalten und Folien gestalten.

 

 

 

4. Wie werden Reden und Präsentation aufgebaut?

 

Aus gutem Grund gibt es eine Vielzahl von Strukturen für Reden. Vom Klassiker Einleitung-Hauptteil-Schluss, der Gestern-Heute-Morgen-Redestruktur, der  Fünf-Punkte-Gliederung, das Pro-und-Kontra-Redeformat bis hin zur KANO-Redeformel gilt es die jeweils passendste Struktur zu wählen. Das spart Zeit und schafft Ordnung.

 

 

 

5. Was besagt die KISS-Regel?

 

Das KISS-Prinzip liefert eine hilfreiche Sicht bei der Vorbereitung von Redebeiträgen. KISS steht für Keep It Straight and Simple oder meinetwegen auch Keep It Simple and Stupid. Es ist sozusagen das Gegenteil des ILDUP-Prinzip: Ich liebe unnötiges Plaudern. Was nicht hilft; schadet!

Botschaft sollten so kurz und so einfach wie möglich gehalten sein. Ständig prasseln Informationen im Überangebot auf uns ein . Machen Sie es Ihren Zuhörern so leicht wie nur möglich. Je prägnanter Sie Ihre Botschaft formulieren, desto schneller kann sie vom Publikum angenommen werden und desto länger bleibt sie im Gedächtnis.

 

 

 

6. Was ist bei der Gestaltung der Folien zu beachten?

 

Auch bei der Gestaltung der Folien gilt: Weniger ist mehr! Ansammlungen von Bulletpoints gelten heutzutage als schwere Verfehlung und werden vom Publikum mit Gähnen geahndet.

Mehr hierzu im  Artikel Präsentationsdesign: 35 Tipps für Powerpoint, Keynote und Co. plus FAQ.

 

 

 

7. Was gehört definitiv nicht in Reden oder Präsentationen?

 

Was nicht hilft, schadet! Also raus mit allem Ballast. Da kommen Personen des Vertrauens ins Spiel, die dazu konstruktives Feedback liefern. Die eigenen Lieblinge wollen weder Schreiber noch Redner gerne loslassen und halten viel zu oft am Ballast fest.

Redebeiträge sind nur bedingt für die Übermittlung großer Mengen von Informationen geeignet. Das kann in geschriebener Form besser erfolgen. In Präsentationen gilt es sich zu fokussieren und Aspekte mit Leben zu füllen.

Bei einer Präsentation zählt nicht nur der Inhalt selbst, sondern auch die Art und Weise, wie er verpackt wird. Wer den Inhalt eines Vortrages in den Köpfen seiner Zuhörer verankern will, sollte nicht nur eine lange Liste an Stichpunkten, sondern eine zusammenhängende Dramaturgie vortragen. Viele einzelne Stichpunkte können dazu führen, dass Ihr Publikum den Überblick verliert.

 

 

 

8. Handout ja oder nein?

 

Handouts sind beim Publikum beliebt, obwohl ihnen später eher selten die entsprechende Aufmerksamkeit gewidmet wird. Wenn Handouts verteilt werden, dann ist es besser das in der Regel erst nach der Rede zu tun. Sonst ist das Publikum abgelenkt und sieht keinen Grund mehr nach vorne zu sehen.

Tipps für gute Handouts (Teilnehmerskripte) bei Präsentationen

 

 

 

9. Wie kann ein guter Abschluss einer Präsentation aussehen?

 

Zu einer guten Präsentation gehört ein klarer Abschluss, meist in der Form einer wirkungsvollen Handlungsaufforderung. Kurz vorher kann dann noch eine kurze Geschichte, eine Zusammenfassung oder Rückgriff auf den Anfang der Präsentation die Botschaft vertiefen.

 

 

 

10. Welche Aufmerksamkeit verdient Kleidung?

 

Zur Vorbereitungen gehört es auch sich Gedanken über die Kleidung während der Präsentation zu machen.

Kleidung wird beurteilt, ob wir das wollen oder nicht. Es hat Einfluss auf die Interpretation der Rede. Weshalb sollte ich das ignorieren? Wichtig. Nicht verkleiden, also authentisch bleiben. Wählen Sie etwas, das zu Ihnen und zum Anlass passt. Überlegen Sie, welche Art der Kleidung dem Anlass angepasst ist, erkundigen Sie sich, welche Kleidervorgaben das Publikum hat, und wählen Sie dann das Passende aus Ihrem Kleiderschrank aus.

Probieren Sie keinen neuen Stil vor wichtigem Publikum aus. Sie könnten sich unsicher und vor dem Publikum entsprechend unwohl fühlen.

 

 

 

11. Was kann ich gegen Lampenfieber tun?

 

Was hilft gegen Lampenfieber? Bei Lampenfieber wird das Stresshormon Adrenalin ausgeschüttet – die Hände zittern, Schweißausbrüche machen sich bemerkbar.

Im Artikel 14 häufige Fragen zu Lampenfieber und die Antworten darauf erfahren Sie mehr.

 

 

 

12. Wie lange dauert die Vorbereitung einer Präsentation?

 

Wie so oft ist die Entscheidung über den empfehlenswerten Aufwand eine Frage, die sich nur mit dem erwarteten Ergebnis beurteilen lässt. Umso mehr ich mir von einer Redegelegenheit erwarte, desto höher darf die Investition sein. Das ignorieren allerdings viel zu viele Redner und ärgern sich anschließend über die vergebene Chance.

Einige Gedanken hierzu finden Sie im Artikel Präsentationen verdienen Aufwand. Alles ganz einfach: Zwölfjährige als Faltencreme-Modells und Apple-Keynotes.

 

 

 

13. Wie bereite ich meine Stimme auf die Redegelegenheit vor?

 

Die Stimme braucht Training und Pflege, um ihr Potenzial zu entfalten. Kurz vor Redebeiträgen kann zumindest durch entsprechende Aktivierungsübungen und Aufwärmrituale positiv auf den Stimmeinsatz Einfluss genommen werden.

 

 

 

14. Helfen Tipps zu Lampenfieber bei Redeangst?

 

Auch Lampenfieber mag unangenehm sein, doch handelt es sich im Vergleich zur Redeangst nicht um eine Krankheit. Redeangst ist eine unangemessene Angst, die psychotherapeutische Unterstützung benötigt. Das erfordert mehr als Coaching, die Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie und Erfahrungen in diesem Bereich. Was bei Lampenfieber hilfreich ist, kann bei Redeangst die Ängste verstärken.

 

 

 

15. Sind klassische rhetorische Stilmittel heute noch relevant?

 

Vom Staub befreit und aktualisiert sind auch heut noch viele der klassischen rhetorischen Stilmittel sehr wirkungsvoll. Die wichtigsten rhetorischen Figuren und Stilmittel, um Ihre Reden und Präsentationen interessant und lebendig zu gestalten finden Sie unter anderem im Artikel Rhetorische Stilmittel Reloaded. Würze für Reden und Präsentationen.

 

 

 

16. Was hat es mit Storytelling auf sich?

 

Storytelling war, ist und bleibt ein wichtiges Element von Reden und Präsentationen. Storytelling ist die Kunst, eine gute Geschichte zu erzählen. Storytelling ist sehr wirksam, vorausgesetzt die Geschichte ist relevant, passt zum Thema, Redner und zum Publikum. Eine gute Geschichte unterstützt die Botschaft und bleibt im Gedächtnis.

Tipps für dein Storytelling: „Es war einmal…“. So nutzen Sie die Macht von Geschichten

 

 

 

17. Wie bereite ich meine Körpersprache vor?

 

Die Körpersprache mit Haltung, Gestik und Mimik hat große Bedeutung für die Wirkung von Redebeiträgen. Allerdings erfordert es Vorsicht bei der Veränderung der Körpersprache. Leicht wirken Redner unecht, wenn sie beispielsweise versuchen fremde Gestik nachzuahmen.

So beruhigt gute Körpersprache, so schadet Ihnen Körpersprache

 

 

 

18. Auf welche Weise präge ich mir den Redebeitrag ein?

 

Es gibt eine Reihe von Techniken, um sich einen Redebeitrag einzuprägen. Am bekanntesten dürfte die LOCI-Technik sein. Eine Alternative sind Stichpunktkarten.

Lesen Sie hierzu 15+ Tipps, mit denen Sie Ihre Reden und Präsentation verinnerlichen.

 

 

 

19. Was besagt die 10-20-30-Regel?

 

Die 10-20-30-Regel besagt, das Präsentationen nicht mehr als 10 Folien umfassen, maximal 20 Minu­ten dauern und die Schriftgröße 30 Punkt nicht unterschreiten sollten. Diese Re­gel stets zu befolgen, dürfte oft schwierig sein und ist auch sicher nicht immer sinnvoll. Die 10-20-30-Regel kann dabei helfen, sich daran zu erinnern, dass es darum geht, Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren.

20. Womit beginne ich?

 

Beginnen Sie mit Ihrer Kernaussage. Schreiben Sie in die Mitte, eines Blattes, was Sie mit Ihrem Redebeitrag erreichen wollen. Definieren Sie Ihr Ziel, Ihre Botschaft. Entwickeln Sie daraufhin Ihre Argumente und den roten Faden. Wenn Sie Mind Mapping beherrschen, erstellen Sie eine Mindmap. Alle weiteren Präsentationsinhalte richten sich darauf aus, die Kernaussage zu unterstützen.

 

 

 

21. Wie lang sollten Reden und Präsentationen sein?

 

In der Kürze liegt die Würze. Und die Antwort befriedigt so wenig, wie die „42“ in Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams. Deswegen gibt eine ausführlichere Antwort im Artikel Die optimale Rededauer: Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Wenige Sünder werden noch nach den ersten zwanzig Minuten einer Predigt gerettet.

Mark Twain

 

 

 

22. Was kann ich bei meiner Vorbereitung der Präsentation von Steve Jobs, Tim Cook und Co. lernen?

 

Ein guter Tipp: Stay Hungry. Stay Foolish. Bleibt hungrig, bleibt albern. (Steve Job während seiner Stanford Rede).

Ansonsten hat Apple frühzeitig die Bedeutung von Präsentationen und Ihre Wirkung als Marketinginstrumente erkannt. Soweit sind viele Unternehmen in Deutschland heute noch nicht.

Was es für eigene Präsentationen zu lernen gibt, erfahren Sie im Artikel 29+ Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co. und weiteren Beiträgen auf dieser Homepage.

 

 

 

23. Wie lassen sich Reden und Präsentationen proben?

 

Viele wünschen sich eine tolle Rede abzuliefern, doch den dafür erforderlichen Aufwand betreiben nur wenige. Auch, wenn der Vorsatz vorhanden ist, hilfreiche Proben von Reden und Präsentationen kommen fast immer zu kurz. Meist beschränkt es sich bestenfalls auf die Beschäftigung mit den Bildschirmfolien.

Ideal sind Proben mit professionellem Feedback unter möglichst realen Bedingungen.

So probst du Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung.

 

 

 

24. Wie gelingt der Einstieg?

 

Der erste Eindruck ist entscheidend, und der letzte bleibt! Schon der erste Satz in einer Rede entscheidet mit darüber, ob Redner ihr Publikum für sich einnehmen oder nicht. Entsprechende Aufmerksamkeit hat der Anfang eines Redebeitrags verdient. Was Sie hier richtig machen erleichtert Ihnen die weitere Rede. Der Eindruck, den Sie am Anfang vermitteln, wirkt noch eine Weile nach.

Beispiele für Ihren Einstieg in Reden und Präsentationen:

  • Einleitung mit einem persönlichen Erlebnis
  • Verknüpfung mit einem aktuellen Ereignis
  • Historische Anknüpfung
  • Storytelling
  • Humor
  • Zitat
  • Demonstration
  • Fragen (Rhetorische Fragen oder tatsächliche Fragen mit Abstimmungen)
  • Provokation
  • Beziehungspflege für Steigerung des Wohlwollens des Publikums

 

Sie wünschen sich weitere Anregungen? Die finden Sie im Artikel 27+ Ideen für den Einstieg und ersten Eindruck in Reden und Präsentationen.

 

 

 

25. Wie bereite ich mich auf Fragen des Publikums vor?

 

Zur Vorbereitung von Fragen des Publikums begeben Sie sich am besten in dessen Position. Suchen Sie den Kontakt, um dessen Wahrnehmen, Denken und Handeln zu verstehen. Welche Fragen beschäftigt Ihr Publikum?

Je nach verfügbaren Ressourcen erfolgt dann die Auswertung der Erkenntnisse. Finden Sie vorher Antworten, die hilfreich sind. Oft lassen sich so Redebeiträge nochmals verbessern, indem Fragen schon dort berücksichtigt werden. In besonders wichtigen Fällen helfen Experten bei der Vorbereitung und dem Umgang mit Fragen. Gerade bei heiklen Themen zählt jedes Detail.

Mehr? 22+ Tipps für den Umgang selbst mit unbequemen Fragen des Publikums bei Präsentationen

 

 

 

26. Wie viel Humor verträgt eine Rede?

 

In den meisten Redebeiträgen ist Humor ein willkommenes Element. Nur, bitte Vorsicht bei Witzen. Das geht leicht nach hinten los. Im Zweifelsfall holen Sie sich vor dem Auftritt lieber vielfältiges Feedback zur Wirkung Ihres Humors.

Während humorvolle Anekdoten leichter eingesetzt werden können, erfordern die meisten anderen Formen von Humor eine Menge Vorbereitung, damit sie die gewünschte Wirkung erzielen. Schon das richtige Timing benötigt Erfahrung und einige Durchläufe mit qualifizierten Rückmeldungen.

Hier sind 19 Tipps für Humor in Reden und Präsentationen.

 

 

 

27. Wie berücksichtige ich Emotionen während der Vorbereitung?

 

Während und gerade am Ende der Rede ist es sehr wirksam die passenden Emotionen ins Spiel zu bringen. Erfahrene Redner widmen den Emotionen des Publikums besondere Aufmerksamkeit, anstatt sie dem Zufall zu überlassen.

So lernen Sie als Redner Emotionen beim Publikum zu wecken

 

 

 

28. Was bedeutet die Forderung in Präsentationen alle Sinne einzubeziehen?

 

Während insbesondere wissenschaftliche Redebeiträge häufig staubtrocken abgeliefert werden, leiden viele Teilnehmer unter der Darbietungsform. Eine Freude ist es für das Publikum nicht. So etwas bewegt wenig und macht keinen Eindruck. Damit das Publikum nicht sofort flüchtet werden mitunter Belohnungen, wie Buffets eingesetzt.

Wer sich und der eigenen Botschaft die verdiente Chance geben will macht es dem Publikum leichter und spricht alle Sinne an. Lebendigen Beiträgen folgt das Publikum bereitwilliger.

Mehr dazu im Artikel VAKOG und Spiegelneuronen: Mit 5 Sinnen Ideen in Reden und Gesprächen eine Form geben.

 

 

 

29. Wie finde ich die Kernbotschaft?

 

Die Kernbotschaft zu finden und vor Augen zu behalten ist wesentlich für die Vorbereitung von Reden und Präsentationen. So wirkungsvoll Storytelling sein kann, so leicht geht der rote Faden verloren. Viel zu häufig mäandern Redner herum. Viel zu oft wird im großen Bogen um den heißen Brei herumgeredet. Überzeugungskraft: Null!

Bringen Sie Ihre Botschaft auf den Punkt. Was Sie nicht in einem Satz zusammenfassen können, wird sich auch in ewig langen Auftritten nicht vermitteln lassen.

12+ Redetipps, um die Kernbotschaft zu finden, auf den Punkt bringen und beim Publikum verankern

 

 

 

30. Wie unbequem darf ein Redebeitrag sein?

 

Sie wollen Ihr Publikum überzeugen, es bewegen? Gut! Doch wie weit können Sie dabei gehen, bis der Bogen überspannt ist? Sind Sie zu vorsichtig, wird der Funken nicht überspringen. Sind Sie zu forsch, flüchtet das Publikum. Um hier gute Entscheidungen zu treffen braucht es je n nach Thema und Publikum mehr oder weniger Fingerspitzengefühl.

Mehr dazu im Artikel Wie unbequem dürfen Ihre Beiträge in Reden und Präsentationen sein?

 

 

 

31. Lässt sich Applaus planen?

 

Am besten Sie planen ersteinmal einen hervorragenden Redebeitrag. Dann ist die Wahrscheinlichkeit für Applaus deutlich höher. Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang, meinte der Dramatiker Friedrich Hebbel. Allerdings ist das kein Garant für Standing Ovations. Es ist leicht Applaus schon im Ansatz zu verhindern.

Viele Redner machen es dem Publikum unnötig schwer zu applaudieren. Wer sofort von der Bühne flüchtet oder durch anderes Verhalten die Belohnung für all den Aufwand der Vorbereitung und Darbietung verhindert, ist sich dessen oft nicht bewusst.

 

 

 

32. Soll ich die gesamte Rede als Manuskript vorbereiten, um sie mitzunehmen?

 

Die wenigsten Menschen haben gelernt so vorzulesen, dass es für das Publikum eine Freude ist. Das ist schon mal ein guter Grund, um nicht mit Redemanuskripten zu arbeiten. Zu oft geht dadurch der Kontakt zum Publikum verloren und alle Beteiligten warten nur noch auf das Buffet oder die Gelegenheit der Flucht. Ein paar Gedanken dazu finden Sie im Artikel Fertiges Redemanuskript: Was für eine gute Rede hätte das werden können.

Wobei, der Vollständigkeit halber, zu erwähnen ist, dass es Situationen gibt, bei denen es auf jedes Wort ankommt. In solchen Fällen ist ein Redemanuskript in Kombination mit entsprechender Vorbereitung besser, als ein größeres Risiko einzugehen.

Wenn Sie ein Redemanuskript erstellen wollen, dann finden Sie hier Anregungen: 11 Tipps für ein gutes Redemanuskript.

 

 

 

33. Gibt es Eigenarten bei der Vorbereitung von Auftritten bei Massenveranstaltungen zu berücksichtigen?

 

Redebeiträge auf Massenveranstaltungen sind speziell. Solche Situationen sind voller Chancen und Risiken. Dem sind sich nicht alle Redner ausreichend bewusst. Größere Gruppen verändern Menschen, die sich von ihrem individuellen Verhalten unter solchen Bedingungen entfernen.

P.S.​

 

Welche Anregungen und Fragen haben Sie zur Vorbereitung von Reden und Präsentationen?

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

esehen werden. Gehört werden. Einen Unterschied machen.


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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. Juli 2016
Überarbeitung: 28. Februar 2020
Englische Version:
AN: #941
K: CNB
Ü:

Atemübung: Während der Rede nicht das Atmen vergessen!

Atemübung: Während der Rede nicht das Atmen vergessen!

Überzeugende Präsentationen mit überzeugender Stimme
Atmentechniken - Karsten Noack Training & Coaching Berlin

Atemübungen bei Lampenfieber

 

Wenn sich während der Präsentation die Schmetterlinge im Bauch melden helfen Atemübungen. Worauf Sie bei Ihrer Atmung achten sollten, wenn Sie zu Lampenfieber bei Auftritten wie Reden und Präsentationen neigen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Mit der Atmung die Schmetterlinge im Bauch besänftigen

 

Viele Redner kennen das: Sie wollen mit Ihrer Präsentation beginnen und auf einmal melden sich die Schmetterlinge im Bauch. Und zwar andere als die, die sich in den Bäuchen Verliebter tummeln. Auf das, was da vom Reptiliengehirn mit der Körperchemie veranstaltet wird, könnten sie gut verzichten. Lampenfieber ist keine Freude.

Ja, darauf legen die meisten Redner wenig Wert, und doch gehört es in vielen Fällen dazu; die weichen Knie, dieses kribbelige Gefühl im Bauch, wenn es Ernst wird. Würde eine versteckte Kamera sie aufnehmen, könnten sie später mit hoher Wahrscheinlichkeit sehen, dass sie bei solcher Nervosität die Luft anhalten oder sehr unwirksam atmen. Das hat einen Grund. Die Atmung ist mit unseren Gedanken und Gefühlen verknüpft. Der Reflex, die Luft anzuhalten, ist der Versuch sich der Situation zu entziehen beziehungsweise die Situation unter  Kontrolle zu bekommen. Die Absicht mag gut sein, die Folgen nicht.

Erstens gibt es keine vollkommene Kontrolle und außerdem führt der Versuch sich von einer Situation abzugrenzen auch dazu, dass der Kontakt zur eigenen Mitte, zum Gleichgewicht, zu den vorhanden Stärken und Erfahrungen verloren geht. Und damit auch Ihre Spontaneität und der Kontakt zum Publikum. Der roten Faden wird gekappt!

 

Einatmung wird aus gutem Grund auch Inspiration genannt.

 

 

 

Ganzkörperatmung hilft

 

Achten Sie auf eine unterstützende Atmung. Die meisten Menschen atmen sehr flach, wenn sie sich gestresst fühlen. Wenn Sie schlecht atmen, haben Sie nicht genug Unterstützung für Ihre Stimme. Für eine volle, tragfähige Stimme brauchen Sie die Bauchatmung, besser noch eine Ganzkörperatmung.

Wenn Sie eine Hand auf Ihren Bauch legen und die Bewegung der Bauchdecke beobachten, bekommen Sie ein deutlicheres Gefühl dafür. Einatmen – Ausatmen – Ruhepause. So verläuft der natürliche Atemrhythmus. Beim Einatmen wölbt sich der Bauch nach außen, die Flanken weiten sich, und beim Ausatmen fallen sie wieder sanft zusammen. Wie eine Welle strömt die Luft ungehindert durch den ganzen Körper.

 

 

Atemübung:

 

  1. Beobachten Sie, ob Sie gut atmen oder wann Sie die Luft anhalten.
  2. Atmen Sie flach oder halten die Luft an, dann legen Sie eine Hand auf Ihren Bauch und lassen Sie den Atem bis in den Bauch strömen. Das klingt zwar leichter, als es für manche Menschen ist, doch es lohnt sich. Bisweilen ist etwas Übung erforderlich und professionelle Hilfe kann hier helfen.
  3. Bevor Sie Ihre Rede beginnen starten Sie mit vorbereiteten Ritualen. Dazu gehören für Sie passende Atemübungen.
  4. Erst, wenn Sie wirklich bereit sind beginnen Sie Ihre Rede. Senden Sie Ihre Stimme laut und deutlich in jeden Bereich des Raumes, bis hinein in den letzten Winkel.

 

 

Es ist und bleibt ein Glück, vielleicht das Höchste, frei atmen zu können.

Theodor Fontane

 

 

Der nächste Schritt

 

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P.S.

 

 

Haben Sie Erfahrungen mit Atemübungen?

 Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen. Francois de La Rochefoucauld

Artikel zur Atmung

Atembremse bei Lampenfieber: einfache Atemtechnik

Atembremse bei Lampenfieber: So nutzt du ruhiges, verlängertes Ausatmen vor Präsentationen und Reden – Schritt für Schritt, mit wichtigen Hinweisen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Mai 2015
Überarbeitung: 4. Februar 2020
AN: #21485

12+ Tipps, damit die Weihnachtsrede gelingt

12+ Tipps, damit die Weihnachtsrede gelingt

Unterstützung bei der Redevorbereitung Ihrer bewegenden Weihnachtsrede
Tipps für die Weihnachtsrede

Weihnachtsfeier

 

So klappt es mit der Weihnachtsrede. Tipps und Unterstützung bei der Redevorbereitung in Berlin und online. Diesmal die Chancen nutzen und bewegen.

Überblick

 

 

 

 

Weihnachtsrede

 

Die Weihnachtsfeier gehört in vielen Unternehmen und Organisationen zu den Höhepunkten des Jahres. Das Jahr ist fast geschafft! Fester Bestandteil dieser Feierlichkeit ist die Weihnachtsrede des Unternehmers oder einer Führungskraft.

Was sein muss, muss sein …
So wirken zumindest viele Weihnachtsreden und entfalten kaum eine positive Wirkung. Dabei hat die Gelegenheit durchaus Potenzial. Wie wäre es dieses Jahr einen Unterschied zu machen?

 

 

 

12+ Tipps für deine Weihnachtsrede

 

 

1. Rahmen

 

Wie Sie Ihre Weihnachtsrede vortragen, hängt ganz wesentlich vom Ort und Rahmen der Weihnachtsfeier ab. Handelt es sich um eine offizielle Feierstunde während der Arbeitszeit oder treffen Sie sich in einem Restaurant? Sind es Teilnehmer eines Bereiches oder treffen sich verschiedene Bereiche?

 

 

 

2. Inhalt

 

Eine gelungene Weihnachtsrede beinhaltet einen kurzen Jahresrückblick, der wichtige Ereignisse und Leistungen würdigt. Darüber hinaus gibt sie einen Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr und die zu erwartenden Herausforderungen und Chancen. Die Mitarbeiter:innen kommen dann beim gemeinsamen Feiern miteinander ins Gespräch.

Um einen Überblick zu erhalten, lohnt sich die Erstellung eines Mind Maps. Sammeln Sie fleißig zusammen, was auch immer Ihnen zur Rede einfällt. So können Sie später aus dem Vollen schöpfen.

 

 

 

3. Wir-Gefühl

 

Nehmen Sie gemeinsame Erfahrungen, Herausforderungen und anderes Verbindendes in den Fokus. Verbundenheit können Sie auch nonverbal an den Tag legen. Stellen Sie während Ihrer Weihnachtsrede Blickkontakt zu Ihren Mitarbeitern her. Lassen Sie Ihren Blick schweifen und immer wieder für einen Moment auf einer Gruppe von Mitarbeitern ruhen. Sie sind nahe am Geschehen, also sprechen Sie den Anwesenden aus dem Herzen.

 

 

 

4. Struktur

 

 

a.) Einleitung

 

Interesse können Sie beispielsweise durch eine Anekdote wecken. Machen Sie die Anwesenden neugierig.

 

 

b.) Begrüßung

 

Achten Sie auch hier auf verbindende statt trennende Formulierungen, beispielsweise bei hierarchischen Aspekten. Das WIR gewinnt!

 

 

c.) Rückblick

 

Stark werden solche Momente besonders dann, wenn Sie konkrete Vorgänge und Erlebnisse ins Gedächtnis rufen. Laden Sie die Teilnehmer zu einer gedanklichen Reise durch das vergangene Jahr ein. Durchleben Sie nochmals gemeinsam die Meilensteine. Besonders wichtig ist dabei nicht möglichst viele Worte zu machen, sondern akzentuiert Erinnerungen in der Vorstellung der Zuhörer zu reaktivieren.

 

 

d.) Danksagung

 

Was Sie keinesfalls vergessen sollten, ist der Dank! Formulieren Sie alles, was Sie in Ihrer Weihnachtsrede sagen, positiv. Aber bleiben Sie auch dabei stets ehrlich und authentisch: Schönreden, Lobhudelei, Übertreibungen und Anbiederungen führen Sie schnell auf dünnes Eis.
Bei Weihnachtsfeiern im großen Rahmen sind häufig auch Kunden und Lieferanten zugegen. Auch ihnen gilt es zu danken.

 

 

e.) Ausblick

 

Motivieren Sie für die kommende Zusammenarbeit. Schauen Sie gemeinsam in die Zukunft, fördern Sie den Zusammenhalt, die Identifikation. Legen Sie den Grundstein für kommende Aufgaben und machen Sie Mut.

 

 

f.) Schluss

 

Wünschen Sie Ihren Zuhörern schöne Weihnachtsfeiertage, gute Erholung und eine schöne Weihnachtsfeier. Regen Sie Gespräche an.

 

 

 

5. Frei vortragen

 

Sie können sich gegebenenfalls Stichpunkte machen und diese zur Orientierung verwenden. Doch eine freie Rede ist deutlich persönlicher als die Wiedergabe eines vorformulierten Manuskripts. Wer das Redeschreiben nicht gewöhnt ist, hat dort meist einen anderen Stil, als es gesprochene Sprache erfordert. Außerdem können nur wenige Menschen wirklich gut vorlesen. Gerade diese Fähigkeit wird regelmäßig überschätzt, doch die Friedrich Schönfelds, die fesselnd vorlesen können, sind selten anzutreffen. Erzählen Sie lieber frei, statt nur Stichpunkte aufzuzählen. Sie waren doch dabei; berichten Sie, was Sie berührt hat.

 

 

 

6. Körpersprache

 

Was Sie sagen ist ebenso wichtig, wie die Art wie Sie es sagen oder auch nicht sagen. Achten Sie auf Ihre Körpersprache. Gerade der Blickkontakt ermöglicht das Wir-Gefühl zu fördern und danke zu sagen.

 

 

 

7. Machen Sie es persönlich

 

Es soll schon Weihnachtsreden gegeben haben, bei denen PowerPoint zum Einsatz gekommen ist. Nun ja … Machen Sie es lieber etwas persönlicher; reden Sie über Dinge, die Sie und die Anwesenden berührt haben.

 

 

 

8. Klarheit

 

Vorsicht bei Mehrdeutigkeiten. Vage Formulierungen und Andeutungen führen zu Spekulationen.

 

 

 

9. Dramaturgie

 

Achten Sie auf die Dramaturgie. Während viele Redner sich zu sehr auf den Inhalt konzentrieren, wird ihr meist zu wenig Beachtung geschenkt. Starten Sie, indem Sie das Publikum aktivieren und steigern Sie sich dann. Seien Sie sich bewusst, in welche Zustände Sie Ihr Publikum einladen und insbesondere auch, in welchem Sie es hinterlassen.

 

 

 

10. Authentizität

 

So schön es ist bei der Gelegenheit zu zeigen, dass Sie auch noch andere Seiten als die bekannten haben; bleiben Sie authentisch. Wenn Sie Ihre Komfortzone zu weit hinter sich lassen, wirken Sie unglaubwürdig.

 

 

 

11. Vorbereitung

 

Ja, Weihnachten ist einer dieser Feiertage, die jedes Mal so überraschend auftauchen. Die Möglichkeit sich darauf einzustellen: Finden Sie heraus wann Weihnachten in diesem Jahr stattfindet und tragen Sie die erforderlichen Aufgaben jetzt schon im Kalender ein.

Widmen Sie Ihrer Weihnachtsrede bei der Vorbereitung die nötige Aufmerksamkeit und sammeln Sie, wie oben schon erwähnt, frühzeitig konkrete Vorgänge und Erlebnisse, die Sie ins Gedächtnis rufen wollen.

Wenn Sie sich eine Rede schreiben lassen, dann üben Sie diese auch mit professioneller Unterstützung, um sie sich zu eigen zu machen.

 

 

 

12. Proben

 

Übung macht den Meister. Bereiten Sie sich ausreichend vor, um Sicherheit zu gewinnen. Machen Sie möglichst auch einen Probelauf mit hilfreichem Feedback, um die Wirkung zu erkunden und gegebenenfalls noch Anpassungen vorzunehmen. Stoppen Sie bei der Gelegenheit auch die Dauer der Rede.

 

 

 

 

7 Dinge, die Sie lieber lassen sollten

 

 

1. Aufguss vergangener Jahre

 

Wer jedes Jahr die gleiche Rede aus der Schublade fischt, sollte sich die Pflichtübung lieber gleich sparen. Denn genauso kommt es auch bei den Anwesenden an.

 

 

 

2. Spielverderberei

 

Für Manöverkritik ist die Weihnachtsrede nicht der passende Moment. Ebenso wenig solltest du überraschende Veränderungen ankündigen, die negative Folgen für die Mitarbeiter haben können, wie etwa geplante Rationalisierungsmaßnahmen oder Umstrukturierungen.

 

 

 

3. Egotrip.de

 

Für die offensichtliche Selbstdarstellung bietet Ihre Weihnachtsrede nicht den richtigen Rahmen. Im Mittelpunkt Ihrer Rede sollten die Mitarbeiter und das gemeinsam Geleistete stehen.

 

 

 

4. Meeting

 

Trockene Zahlen, Daten und Fakten? Bitte nicht, denn eine Weihnachtsrede ist eine Festrede und kein nüchterner Jahresbericht.

 

 

 

5. Durststrecke

 

Übertreiben Sie es bei der Länge lieber nicht. Wenn Sie sich zu lange zwischen Buffet und Mitarbeiter stellen, wird nicht ihre Ausdauer bewundert. Also halten Sie Ihren Beitrag und die Sätze kurz und knackig. Bei vielen Weihnachtsreden über 15 Minuten sollte das Weihnachtsgeld um das entsprechende Schmerzensgeld angehoben werden.

Stoppen Sie auch hier die Dauer bei den Probeläufen.

 

 

 

6. Redemarathon beziehungsweise Staffellauf

 

Gibt es mehrere Redner beispielsweise, weil es mehrere Geschäftsführer gibt, dann addiert sich die Redezeit und wird leicht zur Qual. Treten Sie gemeinsam auf, werfen Sie sich die Bälle zu. Zeigen Sie, wie gute Zusammenarbeit aussieht.

 

 

 

7. Unterschätzen der Gelegenheit

 

Anstatt eine Pflichtübung aus der Rede zu machen und sie schnell hinter sich zu bringen, nutzen Sie die Chancen.

Sie wollen eine bewegende Weihnachtsrede halten?

 

Sie wollen eine besondere Weihnachtsrede halten? Lassen Sie sich von mir dabei unterstützen, Ihren Redebeitrag wirksam und authentisch zu teilen.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Aus was achten Sie bei der Weihnachtsrede?

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Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Dezember 2012
Überarbeitung: 24. November 2019
Englische Version:
AN: #435
K: CNB
Ü: