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Sonntagabend, 3. September 2017, 20:15 Uhr. Die Anspannung im Vorfeld war groß, besonders bei Kanzlerkandidat Martin Schulz. Es lag vermutlich an der verzweifelten Hoffnung, drei Wochen vor der Bundestagswahl doch noch das Blatt zugunsten der SPD zu wenden. Und das allen Umfragewerten zum Trotz. Alle bisherigen Angriffe vonseiten Martin Schulz perlten an der Kanzlerin ab. Er konnte im bisherigen Wahlkampf keine echten Treffer landen.
Die SPD hat siegessicher schon vor dem Startschuss über das Ziel hinaus geschossen. Schon Stunden vor dem TV-Duell ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz gegen Kanzlerin Angela Merkel hat die SPD im Internet den Sieg in dem Schlagabtausch für sich reklamiert – und dafür manchen Spott geerntet. In einer Google-Anzeige war zu lesen: „TV-Duell: Merkel verliert – klar gegen Martin Schulz – spd.de“ Diese Anzeige war laut Parteisprecherin von Mitternacht bis etwa 7 Uhr morgens freigeschaltet. Der SPD-Parteivorstand entschuldigte sich daraufhin per Twitter dafür: „Dienstleister ist heute Nacht bei Google peinlicher Fehler unterlaufen. Nicht unser Stil. Verwirrung bitten wir zu entschuldigen.“
Der einzige direkte Schlagabtausch war mit hohem Interesse erwartet worden. Das TV-Duell wurde von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 zeitgleich übertragen. Die Moderatoren waren Peter Kloeppel, Maybrit Illner, Sandra Maischberger und Claus Strunz.
Nun absolvierte Angela Merkel schon in ihr viertes Duell, obwohl sie wohl gerne darauf verzichtet hätte. Die Union verlor nach den TV-Duellen 2005 gegen Gerhard Schröder, 2009 gegen Steinmeier und 2013 gegen Peer Steinbrück in Umfragen ein paar Prozentpunkte ein. Solche Auftritte gehören nicht zu den Stärken von Frau Merkel.
Angela Merkel entschied sich für strahlend blaue Kleidung und Martin Schulz für dunkles Blau. So setzen beide auf Sicherheit und Seriosität.
Schulz vermied es, Merkel persönlich allzu sehr zu attackieren. Mit persönlichen Angriffen konnte zuletzt Gerhard Schröder punkten. Seit Angela Merkel als Kanzlerin im Amt ist, geht das leicht nach hinten los. Sie hat ihre Gelassenheit perfektioniert. Da kommt so schnell keiner an sie heran. Sie verteidigt ihre Flüchtlingspolitik. „Ich halte es nach wie vor für absolut richtig.“ Sie gibt aber auch zu, sich zu wenig um die Flüchtlingslager gekümmert zu haben, die es den Schleppern erleichtert hätten. „Das wird so nie wieder passieren.“ Bei Kritik, wie bei der Flüchtlingspolitik, zeigt sie sich somit moderat einsichtig und nimmt jeglichen Gegenwind Ansatzfläche.
Nach der ausweichenden Antwort von Schulz auf die Dauer der Integration zeigte sich eines der deutlichsten jemals von mir bei Frau Merkel gesehenen Lächeln.
Den Kopf schüttelnd erklärt Merkel Schulz die Situation bei den Rückführungen.
Sowohl Schulz wie Merkel sehen für einen „verfassungskonformen Islam“ (Merkel) Platz in Deutschland. Was sie darunter verstehen und wie der Islam mit dem Grundgesetz vereinbart werden könnte, sagen beide nicht.
Islamisten und gewaltbereite Gefährder wollen beide nicht. Auch darin sind sie sich einig; beide wollen straffällig gewordene Flüchtlinge schnell abschieben und stärker als bisher gegen Hassprediger und fanatische Imame vorgehen. Merkel betont, dass es bisher an rot-grünen Regierungen scheiterte, geltende Gesetze zu nutzen.
Der Versuch Angela Merkel eine härtere Linie gegenüber der Türkei abzuringen, begegnet sie mit „Vorsicht, nur weil wir Wahlkampf haben …“
Merkel zu den Beziehungen zur Türkei und den dort inhaftierten Deutschen: „Wenn man Staatsbürger freibekommen will, muss man schon noch im Gespräch bleiben. Menschen hoffen auf uns.“ Doch „Bei Beendigung der Beitrittsverhandlungen bin ich sofort dabei.“ und dann auch noch „Ich habe die Türkei noch nie in Europa gesehen.“
Sie versachlicht ihre Kritik am US-amerikanischen Präsidenten, während er persönlich wird.
Merkel: „Wir müssen ganz sicher nicht bis 70 arbeiten. Ganz sicher“, sagt Merkel. Die Reaktion von Schulz: „Finde ich toll, Frau Merkel!“
Merkel zeigt bei der Frage über den Eintritt in den Altersruhestand durchaus Betroffenheit, denn sie zieht die Innenseiten der Augenbrauen hoch, während sie sagt: „Für viele ist es ganz schwer“.
Bei dem Thema ist Schulz angriffslustiger, ihm gelingt es Merkel wenigstens etwas unter Druck zu setzen. „Sie haben recht, wir kommen jetzt zur Musterfeststellungsklage“, sagt er und sie lächelt und schaut verlegen nach unten.
Merkel wird gefragt, ob es zwei Gesichter der Angela Merkels gibt, eine den Flüchtlingen gegenüber freundliche und eine unfreundliche, eine für den Diesel und eine dem Diesel gegenüber skeptische. Sie sagt; jeder Mensch ändert sich. Sie stehe für Maß und Mitte. Den Vorwurf, so zurückhaltend gegenüber der Autoindustrie zu sein, wischt sie vom Tisch. Während sie sagt, „Ich bin stocksauer“ sind die Augenbrauen zusammengezogen, die unteren Augenlider angespannt. Das sind deutliche Hinweise für Ärger.
Wird die Rente wie die Maut? Auf ihre Wankelmütigkeit und die Mautfrage angesprochen, schien sie sich zu ärgern. Sie kniff auffällig die Augen zusammen und berührte sich selbst versichernd am Oberkörper. Erst nach einem tiefen Atemzug redete sie weiter. Dabei reagiert sie hinsichtlich ihrer Aussage „Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben“, mit der üblichen Ausrede, das wäre so nicht gemeint gewesen. Angela Merkel versprach das beim vorhergehenden TV-Duell am 1. September 2013 mit Steinbrück vor einem Millionenpublikum im Fernsehen. Die Argumentation ist und bleibt an den Haaren herbeigezogen, weil widersprüchlich. Doch auch das lässt sie nicht an sich heran und die Erinnerung daran bleibt weitgehend folgenlos.
Als Schulz einen Witz über Stand der Zeitkonten macht, die er als einzige Gemeinsamkeit zwischen ihm und Merkel sieht, ist er der einzige, der darüber lacht. Damit verliert er an Status und Ansehen.
Frau Merkel gibt keine Antwort auf Koalitionspartner. „Die Union wird auf keinen Fall mit der AfD und mit den Linken zusammenarbeiten.“
Martin Schulz weicht der Frage zur Koalition mit der Linken aus, dabei schluckt er sprachlos und scheint nach den richtigen Worten zu ringen.
Schulz: Er schaut während seines Statements in die Kamera. „Mut zum Aufbruch heißt, die Zukunft zu gestalten und nicht die Vergangenheit zu verwalten.“ Dieser Abschlussbeitrag war von der Idee her interessant, doch auswendig gelernt und blutlos präsentiert.
Merkel: Zu Beginn schaut sie etwas sehr lange nach unten und unterbricht damit den Kontakt zum Publikum. „Jetzt die Weichen stellen …“ So gibt sie altbackene Sätze zum Besten.
Anstatt der viel beachteten Schland-Kette, die beim Duell Angela Merkel vs. Peer Steinbrück ihren eigenen Twitter-Hashtag #schlandkette, gab es diesmal keinen entsprechenden visuellen Gesprächsstoff.
Sie bleibt souveräner als er. Bei ihren Antworten wendet sie sich wiederholt auch ihrem Kontrahenten zu. Beim Thema Große Koalition nimmt sie ihn einladend mit einer Geste ein. Da bleibt kein Raum für Widerspruch.
Keine Überraschungen, insgesamt zeigt sie sich, wie wir sie kennen. Und daran haben sich viele gewöhnt. Selbst eigenartige Aspekte werden da zum Running-Gag.
Sie lächelt häufiger als er, oft ist es ein vollständiges Lächeln. Das wirkt souveräner. Ihr Lächeln in Momenten, in denen Schulz Fehler macht, könnte ihr allerdings als etwas arrogant empfunden werden. Das gilt auch für ihr etwas abschätziges Spitzen der Lippen.
Ihre Hände liegen oft locker auf dem Pult und sie wirkt entspannter. Dafür wirkt sie allerdings auch etwas abgeklärt.
An wenigen Punkten, wie beim Thema Türkei, setzt sie ihre Gestik etwas deutlicher ein. Diese Gesten wirken nicht einstudiert, da sie den Worten minimal vorweg gehen.
Martin Schulz hat Stress. Seine Körperspannung ist enorm, sein Stand ist unsicherer, er zeigt viele deutliche Stresshinweise. Er kommt ziemlich schnell ins Schwitzen, sein Nacken ist feucht. Seine Stimme klingt oft sehr gepresst. Überhaupt ist sein Stimmeinsatz nicht sehr wirksam. Er holt oft aufgeregt Luft, seine Lippen bewegt er wenig und betont insgesamt unzureichend für eine überzeugende Stimme. Hier hätte er mit wenig Aufwand viel erreichen können, schade für ihn. Manchmal wirkt seine Stimme sogar etwas gequält. Das nimmt das Publikum unbewusst über die Spiegelneuronen wahr und leidet mit.
Gerhard Schröder gelang es damals Frau Merkel durch seinen Auftritt in Bedrängnis zu bringen. Das gibt die Ausstrahlung von Schulz nicht her. Sie gibt ihm dazu nicht die erforderlichen Angriffspunkte und er hat nicht die entsprechende Souveränität. Der oft gesenkte Blick lässt ihn nicht gerade kraftvoll und sicher wirken.
Eine Hand legt er oft auf dem Pult ab und deckt sie mit der anderen ab. Solche Selbstberührungen sollen Sicherheit fördern. Der feste Griff an die Pultkanten sollen Halt bieten.
Was unter seinem Bart an Mimik stattfindet, ist schlechter zu erkennen, dafür sind seine Augenbrauen sehr aktiv. Wenn er ab und zu lächelt, sind die Augen nicht beteiligt. Das lässt das Lächeln unecht wirken.
Wenn er Probleme anspricht, legt sich seine Stirn in Sorgenfalten. Vermutlich wollte er damit unterstreichen, wie wichtig und ernst seine Bedenken sind. Doch so wird er mehr mit den Problemen und nicht mit Lösungen in Verbindung gebracht.
Er wirkt unnötig farblos, daran ändert auch die leuchtend blaue Krawatte nicht.
Der Kanzlerin zu beweisen, dass sie abgehoben ist, gelang nicht. Als Koalitionspartner hat die SPD die Politik der letzten Jahre mitzuverantworten. Da gibt es wenig Ansatzpunkte für Kritik. Wo sollten da auch Überraschungen herkommen? Es kam, wie es wohl kommen musste.
Sie verwendet die Sprache, die wir von ihr gewohnt sind. Er liebt Floskeln, wie „Ich will Ihnen mal was sagen; …“, „Ich sage Ihnen mal was ….“ und „Ich bin dankbar …“
Merkel: „Ich gebe Ihnen Sicherheit. Die Sicherheit, dass nichts besser wird. Sie kennen mich und was man hat, hat man.“
Schulz: „Ich wäre gern Bundeskanzler.“
Relevante Differenzen müssen mit der Lupe gesucht werden. Waren sich schon mal zwei Kontrahenten bei einem TV-Duell so einig wie Merkel und Schulz? Er war etwas angriffslustiger, sie wirkte souveräner, glaubwürdiger und kompetenter, so sogar sympathischer als er. Seine Chance hat er vergeben. Die Stresssignale, die er aussendet, lassen ihn unsicherer und somit weniger kompetent wirken. So oder so; nach kurzer Zeit wird der Einfluss der TV-Debatte verpufft sein, wie der Berliner Sommer.
In den Beiträgen der Serien Körpersprache und Rhetorik-Check geht es darum die rhetorische Wirkung ausgewählter Personen zu analysieren. Jegliche politische Bewertung bleibt dabei außen vor und ist auch in den Kommentaren nicht erwünscht. Stattdessen geht es darum anhand der Beispiele zu erkennen was unter welchen Umständen funktioniert und was nicht, was lässt sich für eigene Zwecke lernen. Mit anderen Worten; es geht nicht um das Nörgeln, sondern das Aufdecken von Potenzialen.
Ich wünsche mir lebendigere politische Debatten mit echten Argumenten.
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Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (n= 1261) im Frühjahr 2017
Zielgruppe: Für wen ist Ihr Podcast gedacht? Wie so oft ist die Wahl der Zielgruppe grundlegend, doch genau hier wird häufig ein großer Bogen geschlagen. Was ist zu beachten?
Für wen machen Sie ihren Podcast? Solange Sie nicht genau wissen, für wen Sie Ihre Beiträge produzieren und wozu Sie das machen, haben Sie geringe Chancen ein wünschenswertes Publikum für sich und Ihr undefiniertes Anliegen zu gewinnen.
An wen wollen Sie sich wenden, wer soll Ihnen zuhören, wen bewegen?
Eine Möglichkeit zu mehr persönlicher Klarheit zu gelangen, ist es Hörerpersönlichkeiten oder Avatare zu erschaffen. Skizzieren Sie möglichst genau, wer sich von Ihren Inhalten angesprochen werden soll. Diese Persona solltest du immer im Hinterkopf behalten, wenn Sie eine Episode planen. Stellen Sie sich immer wieder die Frage, ob diese Hörer-Persona, diesen Beitrag und die Art der Botschaft mögen wird. Liegt der Schwerpunkt des Beitrags auf dem, was diese Persona mag, woran sie interessiert ist?
Diese Persona und diese Fragen helfen Ihnen, Ihre Sendung zu fokussieren und auf dem richtigen Weg zu bleiben, was beides zu ansprechenderen Inhalten führt. Ihre Entscheidungen beruhen darauf, welche Schnittmengen Sie und das angestrebte Publikum haben. Sich gründlich mit der Zielgruppe zu beschäftigen, ist also grundlegend. Machen Sie es richtig und widmen Sie dem Thema die Aufmerksamkeit, die sie verdient hat. Die meisten Anbieter stellen sich diese Frage nicht oder nur unzureichend. Und das hat Folgen.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juni 2017
Überarbeitung: 13. Januar 2019
AN: #553
K: CNC
Ü:
Hier die wichtigsten Empfehlungen, die ich Ihnen beim Umgang mit Fragen von Journalisten ans Herz lege.
Hier die wichtigsten Empfehlungen, die ich Ihnen beim Umgang mit Fragen von Journalisten ans Herz lege.
In kurzen Sätzen sprechen und auf den Punkt kommen. Die Aufmerksamkeitsspanne des Publikums ist durch die Massen an Informationen und die veränderten Gewohnheiten nicht besser geworden. Das Publikum schaltet immer schneller ab. Außerdem lassen sich prägnante, kurze Sätze besser zitieren.
Setzen Sie auf eine überlegte Strategie, statt spontanen Eingaben zu folgen. So mancher vermeintliche Geistesblitz entpuppt sich später als Eigentor.
Vor Zeugen zu lügen, ist gar keine gute Idee. Sonst natürlich auch nicht. Lügen haben nun mal kurze Beine.
Wenn eine Frage missverständlich ist, fragen Sie nach, bevor Sie auf Ihre wacklige Interpretation antworten.
Lassen Sie sich nicht dazu drängen, jede Frage zu beantworten. Und klären Sie vorher für sich, worauf Sie wie antworten und wo Sie es lassen werden.
Wenn Sie sich entschließen, mit „Kein Kommentar!“ zu antworten, bleiben Sie dabei.
Lassen Sie sich keine Suggestivfragen oder Formulierungen unterjubeln. Seien Sie vorsichtig bei Worten oder Formulierungen, die nicht Ihren Interessen entsprechen. Während der Vorbereitung mit professioneller Unterstützung üben Sie auch das gezielt. Sicher ist sicher!
Sie sind der Experte? Gut! Klären Sie stets vorher Ihre Rolle. Insbesondere bei Bildunterschriften vereinbaren Sie die Berufsbezeichnung schriftlich.
Bereiten Sie sich auch auf die unangenehmsten Fragen und Szenarien vor. Vorsorge ist besser als Nachsorge.
Die Frage, ob Sie etwas garantieren oder ausschließen können, solltest du nicht beantworten. Solch eine Frage wird sehr häufig als Falle gestellt.
Legen Sie Respekt an den Tag. Je schräger das Interview, desto souveräner und freundlicher bleiben Sie. Wer wird sich schon freiwillig auf Schlammkämpfe einlassen? Zeigen Sie, wer Sie tatsächlich sind und dass Sie Ihre Werte leben.
Hypothetische Fragen solltest du besser nicht beantworten. Wenn Sie eine Antwort geben, dann führt sie nur dazu, dass auf deren Basis Mutmaßungen anstellt werden. Daraus können Journalisten für Sie unangenehme Schlagzeilen formulieren.
Beantworten Sie eine Frage nach der anderen. Lassen Sie sich Fragen einzeln stellen. Sonst besteht die Gefahr, dass Sie etwas Wesentliches übersehen?
Nehmen Sie nichts persönlich. Ein beleidigter Interviewteilnehmer kommt schlecht an. Weshalb? Deshalb: Das Publikum achtet eher auf die Antworten als auf die Fragen. Egal, wie berechtigt der Ärger sein mag, bleiben Sie gelassen. Dann wirken Sie am sympathischsten und glaubwürdigsten. Aber Achtung: Passen Sie auf, dass Sie nicht arrogant wirken. Egal, ob der Journalist Sie mag oder nicht, konzentrieren Sie sich auf das Publikum und was Sie erreichen wollen.
Besondere Aufmerksamkeit haben Überfallfragen verdient. Mehr dazu im Artikel Was Sie vorher wissen sollten: Überfallfragen und 19+ weitere Fallen in Interviews.
Soweit die Empfehlungen in Kurzform. Sie können natürlich auch die ausführlicheren Artikel lesen oder mich gleich für sich in Anspruch nehmen.
Du willst die Gelegenheit beim Schopf packen, dich den Fragen stellen und überzeugende Antworten geben? Dann unterstütze ich dich bei der Vorbereitung deines Medienauftritts. Über den Umfang der Unterstützung entscheidest du.
Meine Empfehlung: Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback solltest du dir und deinem Publikum gönnen. Dann kannst du selbst besser beurteilen, wie du und deine Antworten auf deine Zielgruppe wirken, was du tun und was du besser lassen solltest, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst nach deinem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Gerade bei Kreuzfeuerinterviews geht es oft heiß her und erst im Anschluss ist dann Zeit das Ergebnis zu betrachten.
Was kostet eine solche professionelle Unterstützung? Hier findest du die Honorare. Du weißt selbst am besten, welcher Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen steht. Profitiere vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.
Es wird meist verschwiegen, doch leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten in den Medien unter sehr intensivem Lampenfieber. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …
Was Sie bei einem Fragenbombardement tun können.
So erkennen und umschiffen Sie typische Fallen in Interviews.
In meinen Trainings wird mitunter schon am Anfang gewünscht, dass ich auch ein paar Tricks aus dem Hut zaubere, die dabei helfen sollen möglichst jede Debatte zu gewinnen – koste was wolle, der Zweck heiligt die Mittel. Und das oft noch bevor die Grundlagen des Debattierens vermittelt und somit schon gar nicht verinnerlicht wurden.
Bei einem Interview handelt es sich ganz allgemein um eine Form der Befragung. Beabsichtigt wird damit, interessante, neue und spannende Dinge über und vom Interviewpartner in Erfahrung zu bringen und offenzulegen.
Was bekommen Teilnehmer an einem Podcast dafür?
Welchen Grund sollte die angestrebte Zielgruppe haben Ihren Podcasts zu hören und möglichst noch zu abonnieren?
Sonntagabend, 3. September 2017, 20:15 Uhr. Die Anspannung war groß, besonders bei Kanzlerkandidat Martin Schulz. Es war die verzweifelte Hoffnung, drei Wochen vor der Bundestagswahl doch noch das Blatt zugunsten der SPD zu wenden. Und das allen Umfragewerten zum Trotz. Alle bisherigen Angriffe von Seiten Martin Schulz perlten an der Kanzlerin ab. Er konnte im bisherigen Wahlkampf keine echten Treffer landen.
Artikel mit Analyse inklusive Körpersprache.
Zielgruppe: Für wen ist Ihr Podcast gedacht? Wie so oft ist die Wahl der Zielgruppe grundlegend, doch genau hier wird häufig ein großer Bogen geschlagen. Was ist zu beachten?
Hier die wichtigsten Empfehlungen, die ich Ihnen beim Umgang mit Fragen von Journalisten ans Herz lege.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. Juni 2017
Überarbeitung: 4. Juli 2019
AN: #65711
Wenige Tage vor den vorgezogenen Parlamentswahlen (Unterhaus) in Großbritannien am 8. Juni 2017 haben sich Premierministerin Theresa May und ihr Herausforderer Jeremy Corbyn, zum zweiten Mal im Fernsehen den Fragen gestellt. Diesmal fragen die Wähler und der Moderator.
I’m sorry this isn’t a debatte.
Jermey Corbyn
In der BBC-Sendung “Question Time“ stellt das Publikum Fragen an Politiker und Experten. Von denen wird dann eine sofortige Antwort erwartet. So auch am Freitagabend, 2. Juni 2017.
Das britische Publikum nimmt hier kein Blatt vor den Mund und so bekommen beide Kandidaten einige durchaus herausfordernde Fragen, auf die sie wohl gerne verzichtet hätten. Beide Kandidaten gehen recht professionell mit dem Gegenwind um, der ihnen entgegenweht. Wobei Corbyn etwas besser mit dem Druck umgeht. Selbst wenn er direkt angegangen und unterbrochen wird, bleibt er weitgehend entspannt und lächelt.
Als die Wahl ausgerufen wurde, konnte May Umfragen zufolge noch mit einer großen Mehrheit rechnen. Nach der jüngsten Umfrage verliert ihre konservative Partei – nun eine Woche vor der Abstimmung – weiter an Boden und die Wahl wird für die konservative Partei zur Zitterpartie. Für die absolute Mehrheit sieht es gegenwärtig schlecht aus. So wurde Premierministerin Theresa May gefragt, ob sie es bedaure, diese Wahl beantragt zu haben, jetzt wo die Umfragen für sie ungünstiger werden. Daraufhin May lacht für einen Moment und wirkt dabei nervös: „Na ja, sie mache ja schon ziemlich lange Politik.“
May hat es am schwersten bei den sozialen Themen. Jeremy Corbyn hat es schwer bei wiederholten Nachfragen zum Einsatz von Atomwaffen und beim Thema IRA.
Sowohl mit Herausforderer als auch Herausgeforderter wird Großbritannien den Brexit machen. Beide versicherten wiederholt ein gutes Verhandlungsergebnis mit Brüssel anzustreben. Klare Aussagen zum Vorgehen machten beide bisher nicht.
Keine Debatte: Beide wenden sich nicht zueinander, sondern nacheinander dem Publikum und Moderator zu. May vermeidet das sonst möglichst, managt das hier jedoch.
Angesprochen auf “being a bloody difficult woman“, eine Phrase, mit der May selbst ihre Vergangenheit beschrieb, weist ihre Körpersprache darauf hin, das sie sich selbst bei diesem Bild unwohl fühlt. Ihre Mimik zeigt kurz Hinweise auf Missbilligung oder Schmerz. Eine Interpretationsmöglichkeit ist, dass sie Wert darauf legt gemocht zu werden.
Insgesamt dominieren bei May die typischen Gesten, die viele Politiker verwenden. Sie hat hier einige Erfahrungen gemacht. Beispielsweise legt sie häufiger ihren Daumen an den Zeigefinger. Die Absicht ist dabei meist, aggressive Gesten zu vermeiden. Viele ihrer Gesten beinhalten offene Handflächen, die einladend und offen wirken. Insgesamt macht sie einen starken und gut vorbereiten Eindruck- Manche Zuschauer werden dadurch allerdings etwas Menschlichkeit vermisst haben. Ihre Antworten, wie „es gibt keinen magischen Geldbaum“, können leicht als hartherzig interpretiert werden.
Corbyn wirkt etwas wärmer als May. Er setzt deutlich ausgeprägtere und weniger geschliffene Gesten ein. Je nach Sichtweise wirkt das natürlicher oder unsicher übertrieben. Corbyn hat hier vermutlich bisher keine prägende Schulung erhalten.
Beide Redner sind weitgehend authentisch, Aussagen und Körpersprache weisen keine spektakulären Unstimmigkeiten auf. Theresa May hat sich um eine Nasenlänge besser präsentiert als Jeremy Corbyn.
Damit Sie sich eine eigene Meinung bilden können, finden Sie hier Videos (externe Links) der Sendung:
In den Beiträgen der Serien Körpersprache und Rhetorik-Check geht es darum die rhetorische Wirkung ausgewählter Personen zu analysieren. Jegliche politische Bewertung bleibt dabei außen vor und ist auch in den Kommentaren nicht erwünscht. Stattdessen geht es darum anhand der Beispiele zu erkennen was unter welchen Umständen funktioniert und was nicht, was lässt sich für eigene Zwecke lernen. Mit anderen Worten; es geht nicht um das Nörgeln, sondern das Aufdecken von Potenzialen.
Das Publikum wirkt auf dem Parteitag ihr gegenüber nicht sehr begeistert. Der Applaus ist vergleichsweise verhalten. Sie wird von den 600 Delegierten zumindest mit 66 Prozent gewählt. Laut Internet das schlechte Ergebnis seit Oskar Lafontaine 1995 Rudolf Scharping bei einer Kampfabstimmung stützte.
Ich wurde gebeten vor der Kamera die Reden von Andrea Nahles und Martin Schulz auf dem Parteitag der SPD zu kommentieren. Da mein Kalender das Interview leider nicht hergab, folgen hier ein paar Anmerkungen zu Rhetorik und Körpersprache.
Gerade habe ich aus Anlass der Kinopremiere am 28. September 2017 zu „Es“ nach Stephen King ein Interview für die RTL2 news gegeben. Weshalb machen Clowns so vielen Menschen solche immense Angst?
Sonntagabend, 3. September 2017, 20:15 Uhr. Die Anspannung war groß, besonders bei Kanzlerkandidat Martin Schulz. Es war die verzweifelte Hoffnung, drei Wochen vor der Bundestagswahl doch noch das Blatt zugunsten der SPD zu wenden. Und das allen Umfragewerten zum Trotz. Alle bisherigen Angriffe von Seiten Martin Schulz perlten an der Kanzlerin ab. Er konnte im bisherigen Wahlkampf keine echten Treffer landen.
Artikel mit Analyse inklusive Körpersprache.
Am 24. September 2017 sind Bundestagswahlen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr Herausforderer Martin Schulz (SPD) treffen am Sonntagabend, 3. September 2017 zum ersten und einzigen Mal im Wahlkampf aufeinander. Ob die beiden Politiker schon aufgeregt sind und wie bereiten sich die Kandidaten wohl vor?
Meine Beobachtungen zu Rhetorik und Körpersprache wurden direkt im Anschluss von der dpa (deutsche Presseagentur) als Telefoninterview aufgezeichnet und in den kommenden Tagen auf zahlreichen Radiostationen ausgestrahlt.
Einst galt sie noch harmlos als „Kohls Mädchen“ und lange Zeit ist sie Deutschlands mächtigste Politikerin. Angela Merkel hat sich an der Männerriege der Union vorbei bis zur Spitze gekämpft und dort hielt sie sich beharrlich. Manche lieben sie und schätzen sie als abwägend und authentisch, andere halten sie für zaudernd und eher unbeholfen. So oder so; es ist ihr gelungen ihre Position lange Zeit zu behaupten. Es gibt also etwas zu lernen.
Seit März 2017 führt Martin Schulz die SPD offiziell als Parteichef und nun ist er der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten für die Bundestagswahl 2017. Entsprechend häufig werde ich auf seine Körpersprache und verbale Kommunikation angesprochen. Der anfängliche Schulz-Effekt hat sich beruhigt und es geht der Wahl am 24. September 2017 entgegen. Den Wahlkampf begleite ich mit entsprechenden Analysen in Artikeln, Interviews und Veranstaltungen.
In der BBC-Sendung “Question Time“ stellt das Publikum Fragen an Politiker und Experten. Von denen wird dann eine sofortige Antwort erwartet. So auch am Freitagabend, 2. Juni 2017.
Was sagt die Körpersprache der Kandidaten?
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #23457
K: CNB
Ü:
Mittels Feindbildern für das Marketing kann die Unterstützung von Mitstreitern und Unterstützern gefördert werden. Der Feind meines Feindes ist mein Freund. So funktioniert der David-Goliath-Effekt in Reden und Präsentationen.
Nicht nur Konsumenten entwickeln eine starke Abwehrreaktion, wenn sie den Eindruck haben, ihre Wahlfreiheit wäre eingeschränkt. Das geschieht beispielsweise dann, wenn ein Anbieter dominiert oder mit allzu manipulativen Mitteln ans Werk geht. Die ansonsten begehrten Angebote des Goliaths verlieren dadurch an Attraktivität, während sie bei bisher weniger beachteten Alternativen steigt. Es handelt sich um menschliche Abwehrreaktionen, die mitunter ausgelöst werden.
Die meisten Konsumenten entscheiden sich, da sie sich selbst als David empfinden, eher für Anbieter, die gegen den Goliath antreten. Sie identifizieren sich gerne mit anderen Davids. Deswegen machen sich immer wieder anfangs kleinere Anbieter dieses Phänomen als Marketing-Strategie zunutze. Besonders häufig ist sie in Produkt-Marketing und Politik (hier nimmt die 5%-Hürde einige Wirkung) anzutreffen, aber auch in anderen Bereichen ist sie zu beobachten. Besonders deutlich wird der David-Goliath-Effekt in der Öffentlichkeitsarbeit. Da entwickelt sich schnell eine Welle der Empörung, wenn ein Großer gegen einen Kleinen antritt.
Der David-Goliath-Effekt wird manchmal auch als Underdog-Effekt bezeichnet. Genaugenommen handelt es sich beim Underdog-Effekt allerdings um einen etwas anderen Zusammenhang. Der macht sich nicht nur bei Kauf- und Wahlentscheidungen bemerkbar. Wenn zwei sich streiten, sind wir im Zweifel für den Kleineren. Die Unterstützung nimmt zu, wenn jemand oder etwas als seinem Widersacher gegenüber benachteiligt wahrgenommen wird. Es geht, um die menschliche Neigung auf den Außenseiter zu setzen, weil eine emotionale Schutzstrategie so vor negativen Auswirkungen für das Selbstwertgefühl schützen soll. Wer auf den Außenseiter setzt, kann nur gewinnen, da es da nur besser werden kann.
Underdogs beginnen aus der Ecke, aus einer schlechten Position. Sie bleiben konsequent am Ball und es fliegen ihnen die Herzen zu. Sie sind die wahren Helden, selbst wenn sie straucheln. Gerade, wenn sie sich blaue Flecken holen, wie Bruce Willis als New Yorker Polizist John McClane in Stirb langsam! (Die Hard) wächst die Identifikation umso mehr. Daran haben wir gerne Anteil, weil sie stellvertretend für uns kämpfen!
Der Ausdruck „David gegen Goliath“ bezieht sich auf die biblische Geschichte von David und Goliath, die in der ersten Sammlung des Alten Testaments erzählt wird. In der Geschichte kämpft David, ein junger Israelit, gegen Goliath, einen riesigen Philister, und siegt trotz seiner Größe und Stärke. Die Geschichte wird oft als Beispiel für den Triumph des Guten über das Böse oder für den Sieg der Schwächeren über die Stärkeren genommen. Der Verweis auf David gegen Goliath wird oft verwendet, um einen ungleichen Kampf oder Konflikt zu beschreiben, in dem eine schwächere oder unterlegene Seite gegen eine stärkere oder dominantere Seite antritt.
Das Genie erkennt man daran, dass es alle Dummköpfe gegen sich hat.
Jonathan Swift
Was wäre James Bond ohne Dr. No, Goldfinger, Mr. Big Kananga oder einen der anderen Superschurken? Helden benötigen einen entsprechenden Bösewicht, um über sich hinauszuwachsen. Und auch jenseits des Kinos ist der Kampf David gegen Goliath etwas, dass sich gut instrumentalisieren lässt. Das hat Hollywood mit Religionen und großen Marken gemeinsam. Feindbilder sind nicht ohne Grund auch im Marketing sehr beliebt.
Wer die Geschichten der als Muster-Beispiele geltenden Unternehmen studiert, kann den Eindruck gewinnen, dass ein Feindbild für das Marketing dazugehört. Ja, mittels Feindbildern kann die Unterstützung von Mitstreitern und Unterstützern gefördert werden. Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Wer Freunde gewinnen will, kann sich zu diesem Zweck bewusst Feinde machen. Es ist für uns so viel einfacher und es fällt uns so viel leichter, ein Feindbild aufzubauen als ein Freundbild. Clevere Underdogs haben eine größere Chance, zu Gewinnern zu werden. Ein Beispiel dafür ist Apple. Apple hat erst IBM, dann Microsoft und später Android als Gegner beschworen.
Ziel dieser Strategie ist es die Bedürfnisse des Zielpublikums zu bedienen, nicht den Zorn des Gegners auf sich zu ziehen. Es gilt, mit Fakten und Daten zu argumentieren, nicht mit Meinungen. Der gemeinsame Gegner fördert die eindeutige Positionierung. Der Gegner schärft die Ecken und Kanten der Marke, die für ihre Wahrnehmung gebraucht werden.
Die Zeiten ändern: Mittlerweile wird es schwerer für Apple, sich als David zu inszenieren. Apple ist einfach zu groß geworden dafür. Erfolg verändert, wodurch manche ehemals kleinen und innovativen Unternehmer heute selbst größer sind als ihre ehemaligen Gegner. Dadurch verändern sich die Mechanismen. Dann bieten sich als Gegner zumindest die Probleme an, unter denen die Zielgruppe leidet. Und es gilt aufzupassen, nicht selbst zu straucheln, selbst als Goliath von einem David vom Sockel gestoßen zu werden.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2014
Überarbeitung: 8. März 2019
AN: #4334
Manchmal ist es besser eine Interviewanfrage abzulehnen. Doch das birgt Risiken. Was ist zu beachten?
Ja, manchmal ist es die beste Option, eine Interviewanfrage abzulehnen. Allerdings ist das selten eine wahrlich gute Entscheidung. Doch ist sie mitunter besser, als größere Nachteile in Kauf zu nehmen. Die Ablehnung selbst kann unangenehme Folgen mit sich bringen. Zu den Risiken gehören später folgende Äußerungen der Journalisten, wie:
Wünschenswert ist das nicht! Gerade, was Sie nicht sagen, beflügelt die Fantasie. Das führt leicht zu unerwünschten Interpretationen. So manches daraus resultierende Gerücht führt dann ein Eigenleben. Fragen Sie im Zweifelsfall lieber kompetente Personen Ihres Vertrauens. Wobei es sowohl um Ihr (Selbst-)Marketing als auch um rechtliche Aspekte bei der Entscheidung gehen kann. Wohl dem, der kurzfristig sowohl einen Marketingexperten als auch einen guten Rechtsanwalt ansprechen kann.
Du willst die Gelegenheit beim Schopf packen, dich den Fragen stellen und überzeugende Antworten geben? Dann unterstütze ich dich bei der Vorbereitung deines Medienauftritts. Über den Umfang der Unterstützung entscheidest du.
Meine Empfehlung: Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback solltest du dir und deinem Publikum gönnen. Dann kannst du selbst besser beurteilen, wie du und deine Antworten auf deine Zielgruppe wirken, was du tun und was du besser lassen solltest, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst nach deinem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Gerade bei Kreuzfeuerinterviews geht es oft heiß her und erst im Anschluss ist dann Zeit das Ergebnis zu betrachten.
Was kostet eine solche professionelle Unterstützung? Hier findest du die Honorare. Du weißt selbst am besten, welcher Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen steht. Profitiere vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.
Es wird meist verschwiegen, doch leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten in den Medien unter sehr intensivem Lampenfieber. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Wie wägen Sie Chancen und Risiken eines Interviews ab? Haben Sie Interviews abgelehnt?
Was Sie bei einem Fragenbombardement tun können.
So erkennen und umschiffen Sie typische Fallen in Interviews.
In meinen Trainings wird mitunter schon am Anfang gewünscht, dass ich auch ein paar Tricks aus dem Hut zaubere, die dabei helfen sollen möglichst jede Debatte zu gewinnen – koste was wolle, der Zweck heiligt die Mittel. Und das oft noch bevor die Grundlagen des Debattierens vermittelt und somit schon gar nicht verinnerlicht wurden.
Bei einem Interview handelt es sich ganz allgemein um eine Form der Befragung. Beabsichtigt wird damit, interessante, neue und spannende Dinge über und vom Interviewpartner in Erfahrung zu bringen und offenzulegen.
Was bekommen Teilnehmer an einem Podcast dafür?
Welchen Grund sollte die angestrebte Zielgruppe haben Ihren Podcasts zu hören und möglichst noch zu abonnieren?
Sonntagabend, 3. September 2017, 20:15 Uhr. Die Anspannung war groß, besonders bei Kanzlerkandidat Martin Schulz. Es war die verzweifelte Hoffnung, drei Wochen vor der Bundestagswahl doch noch das Blatt zugunsten der SPD zu wenden. Und das allen Umfragewerten zum Trotz. Alle bisherigen Angriffe von Seiten Martin Schulz perlten an der Kanzlerin ab. Er konnte im bisherigen Wahlkampf keine echten Treffer landen.
Artikel mit Analyse inklusive Körpersprache.
Zielgruppe: Für wen ist Ihr Podcast gedacht? Wie so oft ist die Wahl der Zielgruppe grundlegend, doch genau hier wird häufig ein großer Bogen geschlagen. Was ist zu beachten?
Hier die wichtigsten Empfehlungen, die ich Ihnen beim Umgang mit Fragen von Journalisten ans Herz lege.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2017
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #43321
K:
Ü:
Welche Formate gibt es für Podcasts und welches passt am besten zu Ihnen und Ihrer Botschaft?
Welches Format Sie wählen, ist eine persönliche Entscheidung und hängt unter anderem davon ab, wer daran beteiligt ist. Wenn Sie allein sind, werden Sie zum Beispiel in nächster Zeit keine Co-Moderation machen. Es ist ähnlich wie mit der Länge Ihres Podcasts: Es ist zwar gut, ein vertrautes Format zu nutzen, damit Ihre Hörer wissen, was sie erwarten können. Sie müssen sich nicht jedes Mal daran halten. Vielleicht fühlen Sie sich mit einem bestimmten Format wohl und haben einen festen Rhythmus gefunden, oder Sie bevorzugen eine Konbination.
Es folgt ein Überblick der gängigsten Podcast-Formate.
Abwertend wird die Solo-Show mitunter als Monolog bezeichnet. Das ist weder fair noch richtig. Auch eine One-Person-Show kann sehr gut gemacht sein und hat für alle Beteiligten durchaus Vorteile. Sie sind nicht auf andere angewiesen, um Ihre Episoden aufzunehmen, und Sie bauen sich einen Ruf als Experte für Ihr Thema auf. Außerdem gehört der Podcast ausschließlich Ihnen, sodass Sie selbst über Sponsoring und Monetarisierung entscheiden können. Und Sie müssen die Gewinne nicht mit anderen teilen.
Für die Anfänger unter den Podcastern ist diese Art von Sendung Herausforderung. Es gilt bei einer Solo-Show das Gefühl zu überwinden, mit sich selbst zu sprechen und zu erkennen, daran zu arbeiten mit den Zuhörern zu sprechen.
Sie können Ihren Beitrag gemeinsam mit anderen Personen moderieren. Eine gute Möglichkeit, die Angst vor dem Mikrofon zu überwinden, besteht darin, mit jemandem zusammen zu moderieren. Wenn Sie den richtigen Co-Moderator finden, haben Sie jemanden, mit dem Sie sich austauschen, diskutieren oder sich sogar über ihn lustig machen können (seien Sie nicht zu gemein!). Bei einigen Podcasts, die gemeinsam moderiert werden, stimmt die Chemie zwischen den Moderatoren. Das kann ein erstklassiges Hörerlebnis schaffen.
Sie müssen dafür nicht nur Zeit für die Aufnahme einplanen, sondern diese Zeit muss auch für Ihren Co-Moderator geeignet sein. Außerdem stellt sich die Frage nach den Eigentumsverhältnissen: Wem gehört der Podcast? Teilen Sie zukünftige Einnahmen 50:50? Und was passiert, wenn Ihr Co-Moderator das Interesse verliert oder in Zukunft nicht mehr verfügbar ist?
Sie laden Gäste und deren Erfahrungen und Unterhaltungswert ein. Ein Podcast mit Interviews gibt Ihnen die Möglichkeit, mit jemandem zu sprechen, zu dem Sie schon immer aufgeschaut haben. Zusätzlich haben Ihre Gäste ihr eigenes Publikum, das sich das Interview anhört und Ihre Sendung abonniert. Wenn Sie es richtig machen, können Sie auf diese Weise wirklich ein Publikum aufbauen.
Das Führen von Interviews ist eine Fähigkeit, die Sie durch Übung verfeinern müssen, also sprechen Sie nicht gleich die A-Promis in Ihrem Bereich an. Sie müssen ständig potenzielle Gäste finden und ansprechen, Interviews planen und sich darauf verlassen, dass andere kommen (persönlich oder digital). Sie müssen Sie sich darauf verlassen können, dass die Technik bei jedem Gespräch einwandfrei funktioniert, da Wiederholungen aufwendig sind.
Schließlich gibt es noch eine Reihe anderer Formate, die nicht so häufig verwendet werden und durchaus für Sie geeignet sein könnten. Es beliebtes Format ist beispielsweise der Runde Tisch. Ein regelmäßiger Moderator und eine Reihe von Gästen sprechen über ein bestimmtes Thema.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juni 2017
Überarbeitung: 13. Januar 2019
AN: #553
K: CNC
Ü:
BlaBlaBla ist so etwas wie Blindtext ohne Aufgabe, Sprechblasen mit Lorum ipsum ohne Aussage. Wer hat Bedarf dafür?
BlaBla ist weder schön noch selten. BlaBla ist so etwas wie Blindtext ohne Aufgabe, Sprechblasen mit Lorum ipsum ohne Aussage. Es wird nicht nur die Zeit des Redners vergeudet, sondern die Ressourcen aller Anwesenden erschöpft. In manchen Besprechungen gehört das Bullshit-Bingo neben den Keksen noch zu den unterhaltsamsten Elementen. Bei manchen Reden trösten zumindest die anschließenden Häppchen über den fehlenden Inhalt hinweg. Ärgerlich, wenn nicht einmal das für Trost sorgt.
Auch nicht gehaltvoller: Gelaber, (dummes) Geschwätz, Blabla, Gewäsch, Geschwafel, Blödsinn, Gequatsche, dummes Zeug, Gebabbel, Faselei, Gequake, Sermon, Gefasel …
Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?
Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.
Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Februar 2017
Überarbeitung: 02. Januar 2026
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü:
Benötigen wir eine respektvollere und breitere Diskussionskultur in Deutschland? Welchen Einfluss haben die sozialen Medien auf die politische Meinungsbildung?
Keine Freude: Fake News, Propaganda und Filterblasen
Freude an lebhaften Debatten im Bundestag kommt in letzter Zeit eher selten auf. Schade, denn die freie Meinungsbildung ist wesentlich für eine gesunde Demokratie. Früher hatten die Debatten im Bundestag, deren Darstellung in den öffentlich-rechtlichen Sendern und der Druckpresse großen Einfluss auf die Meinungsbildung der Wähler. Hier und da wurde auch diskutiert, mitunter sogar bei unterschiedlichen Meinungen. Heute werden wir an allerlei Stellen mit Informationen und Meinungen bombardiert. Wobei die Quellen nicht immer deutlich ihre tatsächlichen Interessen offenlegen.
Eine Million Kommentare unter einem Katzenbild auf Facebook?
Es könnte ein Bot gewesen sein.
Mit dem Einzug des Fernsehens in die Haushalte veränderte sich einiges für die Politik. Ein anschauliches Beispiel lieferte der Wahlkampf zum US-Präsidenten von Richard Nixon und John Fitzgerald Kennedy. Nach einer Debatte wollten die meisten Radiohörer Nixon wählen und die Fernsehzuschauer Kennedy. Seitdem spielt die persönliche Ausstrahlung von Kandidaten eine wesentliche Rolle. Seit Barack Obama und nun Donald Trump wird den sozialen Medien immenser Einfluss zugesprochen. Die Folgen werden recht unterschiedlich beurteilt. Welche Konsequenzen hat das für die Politik in Deutschland?
Sind Filterblase und Echokammereffekt nur relevant in extremen Parallelwelten am Gesellschaftsrand oder betrifft das Phänomen einen viel größeren Anteil der Wählerschaft? Philosophisch veranlagte Zeitgenossen erinnern ja gerne daran, dass schon die Beschäftigung mit diesem Phänomen Filtern unterliegt. Verzwickt!
https://youtu.be/x9Cy5CtWcQs
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Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage (n= 2903)
Sind Filterblase und Echokammereffekt nur ein Phänomen am Rande der Gesellschaft?
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Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage (2009, n= 2910)
Ich nutze das Internet auch, um mich mit Andersdenkenden auszutauschen
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Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage (2009, n= 2903)
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #371
K:CNC
Ü:
Q & A ist die gebräuchliche Abkürzung für die englische Bezeichnung Questions & Answers, also auf Deutsch Fragen und Antworten. Eine vorwegnehmende Liste der Antworten auf relevante Fragen von Verbrauchern, Journalisten und anderen Zielgruppen hilft bei der Aufklärung. So ist es leichter, sich auf spezielle Aspekte zu konzentrieren. Für die Auswahl der Fragen ist die Perspektive der Zielgruppe maßgeblich. Gelingt es ihr aus der Seele zu sprechen, wird damit unterstrichen, dass sowohl Bereitschaft als auch Fähigkeit zu solchen Einsichten vorhanden sind. Je größer ein Unternehmen ist, desto häufiger werden einseitige Sicht und Desinteresse unterstellt.
Mit der 5-Finger-Redestruktur Schritt für Schritt Redebeiträge systematisch aufbauen, ob für Reden, Präsentationen oder Gespräche.
Sie haben eine eigene Meinung, eine Botschaft, der Sie Beachtung verschaffen wollen? Wagen Sie den Schritt und vertreten Sie mutig Ihren Standpunkt. Mögen Ihnen diese 18 Tipps dabei helfen.
Überzeugen in Gesprächen und Präsentationen? Da kommt es nicht nur auf die passenden Worte an, auch die Darbietung muss stimmen.
In diesem Beitrag geht es darum, worauf es sich für Rednerinnen und Redner hinsichtlich des Augenkontaktes zu achten lohnt. Der Blickkontakt ist ein mächtiges Ausdrucksmittel der Körpersprache. So werden Sie Dank Augenkontakt noch überzeugender in Gesprächen und Präsentationen sein.
Weder eine spontane Zusage oder Absage von Redegelegenheiten ermöglicht eine fundierte Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken.
Aus Anlass eines Interviews, zur Vorbereitung von Reden und Präsentationen, habe ich auf dieser Seite begonnen einige der häufigsten Fragen zu beantworten.
Nicht jeder Redebeitrag will die Welt verändern und nicht jede Rede, die das anstrebt, liefert dazu einen erkennbaren Beitrag. Doch manchmal wäre es schon schön die Dinge mitzugestalten, oder? Es ist gut sicher zu wissen, wie der Einfluss ausgeübt werden soll, wann es Zeit ist aufzustehen und der eigenen Verantwortung gerecht zu werden. Reden bedeutet Macht!
Wie stehen Sie zu Affekten in Reden und Präsentationen? Genügt es, wenn auf rein sachlicher Ebene argumentiert wird?
Die Personifikation ist ein rhetorisches Stilmittel, das aus abstrakten oder allgemeinen Dingen Menschen und Personen macht. Wofür ist die Personifikation hilfreich?
Wenn sich während der Präsentation die Schmetterlinge im Bauch melden helfen Atemübungen. Worauf Sie bei Ihrer Atmung achten sollten, wenn Sie zu Lampenfieber bei Auftritten wie Reden und Präsentationen neigen.
Sie haben einen cleveren Einstieg hinein in Ihre Rede entwickelt. Anfang gut, alles gut. Und dann eine üble Vorlage vom Vorredner. Was Sie tun können.
Ruhm und Ehre mögen locken, doch einige Aha-Momente können auch den Kopf kosten. Lieber in der Deckung bleiben, oder …
Deutsch, eine schwere Sprache? Die deutsche Sprache wirkt für Nichtmuttersprachler häufig kompliziert, hart und aggressiv. Was kann die deutsche Sprache und wie schön ist sie?
Lügen haben kurze Beine. Was nicht schnellstens durch den Faktencheck enthüllt wird, wird später aufgedeckt. So oder so gibt die Körpersprache in viel zu vielen Interviews Hinweise darauf, dass mit den Aussagen etwas nicht stimmt.
Selbstvertrauen ist wesentlich, um zu überzeugen. Begeisterung und Zuversicht wirken ansteckend, sie hinterlassen einen positiven Eindruck. Und das ist ja in der Regel bei öffentlichen Auftritten beabsichtigt. Doch das ist mitunter leichter gesagt, als getan.
Jeder Mensch hat eine persönliche Wohlfühlstimmlage, in der besonders entspannt gesprochen wird. Wer sich bemüht, tiefer oder höher als in seiner natürlichen Art zu sprechen, klingt verkrampft. Finden Sie mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Ihrer Wohlfühlstimmlage (Indifferenzlage).
Bei Reden, Vorträgen, Präsentationen, Events, Vollversammlungen – vor Mitarbeitern, Kunden, Gästen oder Aktionären – profitieren Sie von einem ausstrahlungsstarken, authentischen und publikumswirksamen Auftritt. Trainieren Sie für einen starken Auftritt, pflegen Sie Ihre Bühnenpräsenz bei Reden und Präsentationen.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #23457
K: CNB
Ü: