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Schokolade soll gegen Frust und Pasta gegen Stress helfen. Kann das wahr sein? Erspart das dann das Ringen nach Ruhm und Ehre?
Schokolade soll gegen Frust und Pasta gegen Stress helfen. Kann das wahr sein, schließlich macht Schokolade dick und die zunehmende Wulst frustriert? Auch das Vermeiden, die Krawatte mit Tomatensoße zu bespritzen, ist insbesondere bei ungekürzten Spagetti durchaus mit Stress verbunden. Also, was ist dran an der Forderung. „Iss dich glücklich!“?
Eins nach dem anderen. In Schokolade steckt der Glücksbotenstoff Tryptophan, der im Gehirn ein kleines Wunder bewirkt. Damit dieser Glücksbotenstoff wirken kann, muss er jedoch zuerst in das Hirn gelangen, um das angestrebte Hochgefühl auszulösen. Um durch diesen Stoff in der Schokolade glücklich zu werden, müssten wir allerdings riesige Mengen davon essen.
Die gute Nachricht: Das Glücksgefühl entwickelt sich schon vor dem Verzehr, zumindest dann, wenn es mit einer positiven Erwartung verbunden ist. Schon die Erwartung auf Leckerbissen startet die Produktion des Glückshormons Dopamin im Gehirn. Wobei das auch mit vielen anderen schönen Erinnerungen der Fall ist. Auch deren Auswirkungen auf Körper und Geist sind abgespeichert. Umso intensiver das Erlebnis war, desto leichter ist es wieder abrufbar. Einfach so? Einfach so! Zugegeben; manchmal ist etwas Unterstützung erforderlich. Doch dann geht es ganz leicht. Und viele angenehme Erinnerungen sind doch viel zu schade, um nur im Fotoalbum einzustauben.
Das Auslösen von Gefühlen durch Erinnerungen lässt sich ganz gezielt nutzen. Sie wenden dabei die Technik des Ankerns sozusagen rückwärts an. Vielleicht haben Sie ja Lust, das einmal auszuprobieren und sich auf die Suche nach Ihren ganz persönlichen Glücksanker zu machen. Hier folgt die Anleitung:
Sie wählen einen Moment aus Ihrer Vergangenheit, der für Sie mit angenehmen Gefühlen verbunden ist.
Eine gute Portion Entspannung macht die nächsten Schritte leichter und intensiver. Mittels Unterstützung und Förderung von Trance wie beim Hypnobalancing™ geht es dann sogar noch tiefer.
Je entspannter Sie sind, desto leichter wird es Ihnen fallen, sich die ausgewählte Situation in Erinnerung zu rufen. Was haben Sie erlebt als Sie glücklich und zufrieden waren? Gehen Sie diesen Moment in Ihren Gedanken mit allen Sinnen durch. Was haben Sie da gesehen, gehört, gespürt, geschmeckt, gerochen? Sie dürfen ruhig Ihre Fantasie spielen lassen. Was positiv wirkt, ist willkommen. Je intensiver Sie diese Erinnerung mit allen Sinnen wahrnehmen, desto besser.
Kurz bevor Sie denken, es ginge nicht intensiver, wird geankert.
Ankern ist ein anderer Name für Reizreaktionskopplung, für Konditionierung. Es ist wie ein Schalter, der es ermöglicht, die mit der Erinnerung verknüpften angenehmen Zustände häufiger und bewusster zu genießen. Schöne Grüße von Pawlow und seinen Hunden (externer Link zu Wikipedia).
Das Ankern kann beispielsweise durch das Berühren von Daumen und Zeigefinger erfolgen, das Ballen einer Faust, den Blick auf einen Gegenstand oder etwas anderes, dass Sie unauffällig tun können. Was auch immer sie als Anker verwenden; damit das gut funktioniert ist es wichtig stets den gleichen Anker für das gleiche Gefühl einzusetzen.
Musik bietet sich als Anker an:
Zu jeder Reise gibt es einen Song, der uns immer wieder dorthin zurückführen kann, selbst wenn schon reichlich Zeit verstrichen ist.
Anker werden durch Wiederholung des Ankerns wirksamer. Also bleiben Sie dran und wiederholen Sie es, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.
Wann immer Sie das Gefühl aktivieren wollen, lösen Sie den Anker auf die gleiche Weise aus, mit der Sie ihn geankert haben. Also beispielsweise, indem Sie erneut Daumen und Zeigefinger der auch vorher verwendeten Hand zusammenbringen. Wenn er gut installiert wurde, können Sie das nun genießen. So einfach ist das und macht nicht dick!
Und wie sind Ihre Erfahrungen mit Schokolade, Pasta und Glücksgefühlen? Oder ankern Sie lieber die guten Erinnerungen?
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2016
Überarbeitung: 27. Juni 2019
Englische Version:
AN: #8120
K: CNB
Ü:X
Weitsicht hilft! Mit Weitsicht wird ein vorausschauendes Verhalten beschrieben, unter Berücksichtigung der Potenziale und künftigen Geschehnisse.
Weitsicht beschreibt eine vorausschauende Wahrnehmung und ein entsprechendes Verhalten. Weitsichtige Menschen und beziehen mögliche Szenarien in ihr Überlegungen und Pläne mit ein. Die Konsequenzen von Optionen werden berücksichtigt, statt, wie so oft, ausgeblendet. Deswegen erfordert Weitsicht die Erkundung verschiedener Perspektiven.
Wie halten Sie es mit der Weitsicht?
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Februar 2017
Überarbeitung: 02. Januar 2026
Englische Version:
AN: #7650
K: CNB
Ü:
Konzentrationsfähigkeit ist uns in unterschiedlichem Maße in die Wiege gelegt. Weil konzentriertes Arbeiten ein wesentlicher Schlüssel zur Produktivität ist, lohnt es sich diese Kompetenz zu pflegen. Wie lässt sich die Konzentration steigern – schnell, effektiv und ohne Pillen?
Konzentration ist die gewollte Fokussierung der Aufmerksamkeit auf ein Thema. Konzentrationsfähigkeit ist uns in unterschiedlichem Maße in die Wiege gelegt. Weil konzentriertes Arbeiten ein wesentlicher Schlüssel zur Produktivität ist, lohnt es sich diese Kompetenz zu pflegen.
Wie lässt sich die Konzentration steigern – schnell, effektiv und ohne Pillen?
Das größte Hindernis zur Konzentration ist Stress. Der wirkt wie Sand im Getriebe und ab einem gewissen Punkt läuft der Stresstopf über. Um die Konzentration zu verbessern, sollten deswegen Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol regelmäßig aus der Blutbahn entfernt werden. Wie das geht? So: Artikel zu Stressmanagement.
Die für Konzentration förderlichen mentalen und körperlichen Zustände lassen sich pflegen und so ankern, dass sie bei Bedarf aktiviert und zur Verfügung stehen. Zustandsmanagement ist nicht nur hier ein lohnenswertes Thema.
Zustandsmanagement widmet sich drei Bereichen:
1. Bereich: Der für eine Aufgabe ideale Zustand.
In diesem Zustand (Ressource State) stehen die erforderlichen Fähigkeiten und Ressourcen zur Verfügung.
2. Bereich: Zustände wechseln
Bevor ein möglichst förderlicher Zustand eingenommen werden kann, ist es meist hilfreich zuerst einen neutralen Zustand (Separator State) zur Unterscheidung zu erzeugen.
3. Bereich: Blockaden auflösen
Eine emotionale Blockade (Stuck State) ist erst aufzulösen, um die Handlungsfähigkeit wider herzustellen.
Wir Menschen durchlaufen alle 90 bis 120 Minuten Phasen von Aktivität und Regeneration. Außerdem sind wir in den Tagesphasen zu unterschiedlichen Leistungen besonders leicht fähig. Wer diese persönlichen Phasen kennt und nutzt, macht es sich nicht nur hinsichtlich der Konzentration leichter.
Anstatt sich an die äußeren Bedingungen anzupassen, lohnt es sich so weit wie möglich an die Gestaltung zu gehen. Beachten Sie das bei Ihrer Tagesplanung (Zeitmanagement).
Batterien oder genauer Akkumulatoren wollen beizeiten geladen werden, bevor das Leistungsvermögen auf Grund läuft. Machen Sie die Pausen auch dann, wenn Sie sich noch fit fühlen.
Ideal für die Konzentrationsfähigkeit sind alle 90 bis 120 Minuten Phasen der Regeneration.
Vorsicht beim beliebtestes Aufputschmittel hierzulande. Asche über mein Haupt; der morgendliche Kaffee gehört für mich mit zum gelungenen Tagesanfang und nachmittags gönne ich mir eine weitere Schale. Angeblich soll Kaffee sogar das Gedächtnis verbessern. Wer es übertreibt, läuft allerdings nicht mehr rund. Außerdem macht Kaffee abhängig und dann gibt es beim Entzug Kopfschmerzen. Das kann recht schmerzhaft sein und mit der Konzentration ist es dann auch nicht mehr weit her.
Bei Dehydration sinkt die Konzentrationsfähigkeit spürbar. Bei Wassermangel funktioniert der Transport von Energie, Bausteinen und Informationen im Gehirn nicht mehr so gut. Die Kanäle sind schlechter beschiffbar. Schade, denn Wasser macht nicht dick und ist leicht verfügbar. Übrigens, auch ohne unnötig in Plastikverpackungen gekauft zu werden.
Ob Superfood tatsächlich die Konzentration steigern kann? Darauf setze ich nicht, sondern auf ausgewogene, gesunde Ernährung. Gesunder Körper, gesunder Geist.
Besondere Beachtung verdient der Blutzuckerspiegel. Doch Achtung: Traubenzucker wird in diesem Zusammenhang gerne erwähnt. Doch nach meinem Verständnis hält es nicht, was es verspricht. Studentenfutter für zwischendurch ist das schon eine weit bessere Idee.
Kleine Portionen sind besser als Gelage, bei denen der Körper anschließend weitgehend mit der Verdauung der dicken Brocken beschäftigt ist.
Es gibt so manche grundlegenden Empfehlungen für die Ernährung, die Ausgestaltung ist allerdings etwas sehr Persönliches.
Der alltägliche Wahnsinn wird mit der Zeit kaum noch als solcher empfunden. Am Feierabend warten schon unzählige Verpflichtungen. Endlich Wochenende, endlich Zeit für all die vielen Aktivitäten, die geblieben sind. Für Erholung bleibt da oft nicht genug Raum. Doch die benötigen Körper und Geist nun mal. Bleibt der Stresspegel auch in der Freizeit hoch, können sich Körper und Psyche nicht genügend erholen. Die Leistung lässt steig nach, das Stressempfinden drückt. Wir sind ja schließlich keine Maschinen, wobei ja selbst die gewartet werden wollen.
Gesunder Körper, gesunder Geist. Körper und Geist bilden eine Einheit und die Wechselwirkungen sind vielfältig. Bewegung und noch besser ausgewähltes körperliches Training bringen auch die grauen Zellen in Schwung. Sie werden besser durchblutet und so mit den Bausteinen und der notwendigen Energie versorgt.
Bewegungsabläufe, die Konzentration erfordern trainieren das Gehirn auch daraufhin.
Manche Bewegungen sollen die Zusammenarbeit der Gehirnhälften fördern und der Denkfähigkeit dienen. Die Kinesiologie beschäftigt sich mit solchen Zusammenhängen und bietet entsprechende Übungen an.
Schlafmangel setzt die Leistungsfähigkeit herab und macht krank. Doch schon viel früher macht sich zu wenig qualitativer Scharf bei der Konzentration bemerkbar.
Im Internet werden sogar Studien französischer Wissenschaftlicher erwähnt, die behaupten, das Gehirn würde bei weniger als 7 Stunden Schlaf nicht nur unter reduzierter Leistungsfähigkeit und Konzentration leiden, sondern das Gehirn schrumpfen lassen. Bisher habe ich noch nicht nachgemessen, ob das stimmt. Also tun wir lieber so, als wenn es stimmt.
Gönnen Sie sich doch zwischendurch ein paar Minuten Schlaf durch Powernaps.
Mit Gedächtnistraining lassen sich Gedächtnis und Konzentration fördern. Neue Impulse regen die grauen Zellen an.
Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zu suchen? Ein aufgeräumter Schreibtisch sorgt für Überblick und Fokus auf das aktuelle Thema. In einem chaotischen Umfeld ist es mit der Konzentration, wie mit dem Ausruhen auf einem Ameisenhaufen.
Das Thema bekommt aus gutem Grund einen eigenen Punkt. Die häufigste Ablenkung liefert heute das Smartphone. Alle paar Minuten ein lustiges Geräusch als Hinweise auf eine E-Mail, Textnachricht, Twitter, Facebook, Snapchat etc.? Wie wäre es mit klaren Entscheidungen was wann an der Reihe ist?
Eine Analyse der tatsächlichen Ablenkungen hilft dabei, Maßnahmen zu wählen, um zukünftig ohne Störungen konzentriert arbeiten zu können.
Hoch lebe Wolfgang Amadeus! So manch einer schwärmt vom Mozart-Effekt. Alpha-Wellen sollen die Konzentration und das Erinnerungsvermögen fördern.
Was den einen ablenkt oder gar in den Wahnsinn treibt, wirkt auf einen andere Menschen stimulierend; Naturgeräusche, Düfte, …
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker heißt es in der Werbung. Als Nichtmediziner halte ich jedenfalls nicht von dereierlei Doping. Wer seine Seele verkauft, zahlt Zinseszins. Diejenigen Zeitgenossen, die ich persönlich getroffen habe und die vermutlich auf diese Weise nachgeholfen haben, wirkten oft recht „eigenartig“ – und das ist freundlich formuliert.
Mediation baut Stress ab und stärkt den Geist. Das zeigt sich auch in einer besseren Konzentration.
Wo Yoga drauf steht, ist oft keines drin. Yoga ist kein Sport, bei dem nebenbei Pläne gemacht werden oder der Fernseher läuft. Yoga ist Wahrnehmung, Achtsamkeit, Konzentration. Yoga schärft den Geist.
In Trance sind faszinierende Prozesse möglich. Bei Hypnobalancing™ wird unter anderem die innere Balance gefördert. Das erleichtert vieles und lässt Sie selbst größere Herausforderungen geschmeidig angehen. Wer sogar in der Lage ist, sich selbst in solche Zustände zu versetzen macht sich freier von äußerlichen Umständen, regeneriert innerhalb kürzerer Zeit und ist fokussierter auf die Themen, die tatsächlich Bedeutung haben. Das lässt sich übrigens in überraschend kurzer Zeit bei mir lernen.
Während Sie sich interessanten Themen widmen trainieren Sie beim Lesen Ihre Konzentrationsfähigkeit. Ablenkungsfreies Lesen geht am besten mit dem guten alten Buch aus Papier. Sorry, lieber Wald!
Ungelöste Probleme sorgen für Unwohlsein und lenken ab. Sie zu klären, dient nicht nur dem Thema an sich, sondern insgesamt.
Bei gestörter Konzentration liegt es sehr häufig an Ängsten. Ängste lenken ab, belasten und lassen kaum Raum für zielgerichtete Konzentration, wie auch, wenn jemand wie das Kaninchen auf die Schlange starrt, anstatt sich der Lösung widmet. Bei Tunnelblick steckt die Aufmerksamkeit im Schwitzkasten.
Viele Menschen begegnen Ängsten und damit verbundener Unruhe mit vergleichsweise unwichtigen Tätigkeiten, um sich abzulenken. Ängsten zu begegnen und den Tisch freizumachen sorgt hingegen dafür, dass der Kopf frei ist für andere Themen. Kommen Sie den Ursachen auf die Schliche, anstatt sich mit Ausweichmanövern selbst zu sabotieren. Lassen Sie sich gegebenenfalls bei der Lösung unterstützen.
Für mich eines der wesentlichsten Werkzeuge für Überblick und Konzentration ist das Mindmapping. Dank der ausführlichen Beschreibung mit Schritt-für-Schritt-Anleitung können Sie die Methode ebenfalls nutzen.
Es gibt Orte, an denen sich die meisten Menschen selbst bei größter Gelassenheit kaum konzentrieren können. Wer solche Orte meidet und dafür Oasen der Ruhe nutzt, macht es sich einfacher. Wobei das mit der Ruhe so eine Angelegenheit ist; ich kann mich an Orten, wie Cafés, Flughäfen und Flugzeugen sehr gut konzentrieren. Dort herrscht ein Grundrauschen, das mich angenehm einhüllt und eigentümlicherweise konzentrierter arbeiten lässt. Das ist wohl eine recht persönliche Sache.
So ein Ortswechsel wirkt mitunter Wunder. Das verändert die Perspektive und befreit von aktuellen Blockaden.
Mitunter hilft schon ein entsprechendes Schild an der Bürotür. Ein umgeleitetes Telefon oder Kopfhörer sorgen für Ruhe. Frühaufsteher können auch die überwiegend ruhigeren Morgenstunden für ungestörtes Arbeiten nutzen.
Der Versuch von Multitasking verursacht einen deutlichen Leistungsabfall, die Konzentration sinkt und die Fehler nehmen zu. Besser ist es zuerst eine Aufgabe zu erledigen, bevor die nächste begonnen wird.
Gedanken zu sichern, wirkt Wunder. Dann ist er später verfügbar und lenkt nicht weiter ab. Ob klassisch in einem Notizbuch auf Papier oder mit einem der elektronischen Helfer beziehungsweise dem Smartphone, es geht schnell. Und schon geht es weiter.
Wer es ausprobiert hat, schwärmt oft von Arbeitsplätzen, bei denen sich sowohl sitzend als auch stehend arbeiten lässt. Das beugt körperlichen und mentalen Verspannungen vor, fördert die Durchblutung und damit die Konzentration. Eine noch eher seltene Variante sind Arbeitsplätze mit Laufband. Hat das schon jemand getestet?
Wenn es zu dunkel ist, schüttet das Gehirn Melatonin aus. Das Hormon Melatonin macht schläfrig und unkonzentriert.
Lichtfarbe, Beleuchtungsstärke und Lichtrichtung bzw. Gleichmäßigkeit wirken sich individuell auf Menschen aus.
Wärmere Lichtfarben werden mit Gemütlichkeit assoziiert und deswegen sind sie seltener am Arbeitsplatz zu finden. Blaues Licht soll die Konzentration fördern. Kältere Lichtfarben verringern den Melatoninwert im Blut und steigern die Leistungsfähigkeit. Ob ich jetzt gerne in blauem Licht arbeiten mag, bezweifle ich zumindest spontan.
LED- und OLED-Technologie ermöglicht die individuelle Wahl von Lichtintensität und Farbtemperatur. So kann jeder die jeweils förderlichste Beleuchtung nutzen.
Wer bei fehlendem Fortschritt zu früh die Flinte ins Korn wirft, verliert oft aus zu geringer Frustrationstoleranz die Konzentration. Konstruktive Geduld ist eine mächtige Fähigkeit. Wer hingegen zu schnell aufgibt reduziert stetig Frustrationsgrenze und Fähigkeit zur Konzentration.
Individuelle Rituale fördern den Rahmen für konzentriertes Arbeiten. Gerade bei kreativen Aufgaben habe ich hier sehr gute Erfahrungen gemacht.
Ein gepflegtes Selbstmanagement will erworben und gepflegt werden.
Zu unterschiedlichen mentalen Zuständen gehören unterschiedliche Physiologien. Finden Sie beispielsweise heraus, in welcher Körperhaltung Sie besonders gut konzentriert arbeiten können und nehmen Sie diese Haltung dann bewusst ein.
Mentaltraining bietet gleich eine ganze Reihe von Möglichkeiten den Weg für konzentriertes Arbeit zu ebenen und die Konzentrationsfähigkeit zu steigern.
Perfektionismus ist gut gemeint und doch nicht empfehlenswert. Perfektionismus erzeugt Druck und der sorgt für Krampf. In kleinen Dosen ist Druck durchaus in Ordnung, doch meist richtet er Schaden an.
Resilienz, die viel gepriesene Fähigkeit, mit widerspenstigen Herausforderungen umzugehen und seelische Widerstandskraft an den Tag zu legen, fördert auch die Konzentrationsfähigkeit. Wobei auch hier gilt, dass es keine Einbahnstraße ist, denn auch Konzentrationsfähigkeit fördert Resilienz. Huhn oder Ei? Viele Wege führen nach Rom.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2014
Überarbeitung: 24. Juni 2019
AN: #6368
K:NC
Ü:
Welchen Wert haben Werte? „Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge.“ Dieses Zitat von Arthur Schopenhauer lädt uns ein, über die oft verborgene Bedeutung von Werten nachzudenken. Warum erkennen wir den Wert von Dingen oder Überzeugungen oft erst, wenn sie bedroht oder verloren sind? Dieser Gedanke bildet den Ausgangspunkt für die Frage: Wie können wir unsere Werte bewusst wahrnehmen und ihnen in unserem Alltag die gebührende Bedeutung geben?
Persönliche Werte sind von hoher Bedeutung. Es sind grundlegende Überzeugungen und Einstellungen zum Leben. Wertvorstellungen liefern die Orientierung, bewusst und unbewusst. Sie bilden so die Basis für viele Entscheidungen und Handlungen.
Persönliche Werte: Die Basis für bewusste Entscheidungen
Sich selbst zu kennen lohnt. Wenn Ihre Werte für Sie klar sind, werden Sie bessere Entscheidungen leichter treffen.
Karsten Noack
An vielen Stellen wird von Werten gesprochen und es herrscht weitgehend Einigkeit, dass Werte wichtig sind. Es existieren auch zahlreiche Werte, für die sich die Mehrzahl der Menschen aussprechen. Haariger wird es, wenn es um die Bedeutung und die Priorisierung bei Werten geht. Dann werden, mit dem Hinweis, dass der Zweck die Mittel heilige, Werte verletzt, um anderen zu mehr Geltung zu verhelfen.
Was genau sind Wertvorstellungen beziehungsweise kurz Werte?
Die trockene Definition; Werte als Wertvorstellungen sind allgemein erstrebenswerte, moralisch oder ethisch als gut befundene spezifische Wesensmerkmale eines Menschen innerhalb einer Gruppe, die diese Werte teilt (Wertegemeinschaft).
Es gibt persönliche Werte (Freundlichkeit, Vertrauen etc.), geistige Werte (Intelligenz), religiöse Werte (Glaube), sittliche Werte (Benehmen) und materielle Werte (Geld, Macht, Besitz etc.). Aus Werten wie beispielsweise dem Wert der Achtung des Eigentums lassen sich soziale Normen als konkrete Vorschriften für das soziale Handeln ableiten, wie Gesetze, die Diebstahl verbieten. Werte sind ein zentraler Bestandteil vieler Verhaltensvorschriften, jedoch sind sie nicht selber Verhaltensvorschriften.
Werte sind das, was wir auf keinen Fall verlieren wollen, wofür es sich aus unserer Sicht zu kämpfen lohnt.
Beispiele für eher absolute Werte:
Beispiele für relative Werte:
Persönliche Werte, in dem auf diesen Seiten verwendeten Sinn, sind grundlegende Überzeugungen und Einstellungen zum Leben. Sie liefern die Motivation für Entscheidungen und Handlungen. Es handelt sich bei den Werten um eine Ebene im Modell der Neurologischen Ebenen nach Robert Dilts.
Sind Werte eine subjektive Geschmacksache? Oder gelten sie objektiv? In der Praxis gibt es je nach Kontext Werte, über die mehr oder weniger Einigkeit herrscht. Sie werden innerhalb von Gruppen über die Sozialisation an nachfolgende Generationen weitergegeben. Im Laufe der Zeit unterliegen sie Veränderungen, weil auch die Welt sich verändert. Die Globalisierung hat beispielsweise einen großen Anteil daran, dass sich Werte verändern. Deswegen ist die Auseinandersetzung für sich selbst und in der jeweiligen Gemeinschaft so wichtig. Gemeinsame Werte bilden die Grundlage für ein konstruktives Zusammenleben.
Selbst als Errungenschaften gefeierte Werte, wie Demokratie, Meinungsfreiheit, Geschlechtergleichheit, freie Lebensgestaltung etc. sind nur so lange gegeben, wie nicht andere Werte von der dominierenden Kultur als wichtiger angesehen werden. Viele Fortschritte werden in unserem Kulturkreis als selbstverständlich angesehen, obwohl viele andere Kulturen das anders sehen.
Diese Liste mit Werten dient als Orientierungshilfe. Sie ist lang, enthält einige Synonyme und ist dennoch nicht vollständig. Sie kennen weitere Werte? Dann können Sie dazu das Kommentarfeld nutzen und ich werde sie aufnehmen.
Diese Liste mit Werten hilft Ihnen beispielsweise dabei, einen klareren Blick dafür zu bekommen, was Ihnen persönlich wichtig ist. Sie könnten diese Seite ausdrucken, die Werte markieren, die sich am besten für Sie anfühlen und diese nach Wichtigkeit sortieren. Während Sie die Liste durchgehen, kann es gut sein, dass einige Werte wenig oder gar keine Bedeutung für Sie und manche vielleicht sogar negativ betrachtet werden. Schauen Sie genauer hin und fischen Sie die Werte heraus, die Sie magisch anziehen. Dann kennen Sie Ihre Prioritäten.
Andauernd gilt es Entscheidungen zu treffen – große und kleine. Manche sind einfach, manche sind schwierig. Viele dieser Entscheidungen treffen wir ohne groß darüber nachdenken zu müssen oder vollkommen unbewusst, also automatisch. Doch hin und wieder kommt der Punkt, an dem wir einer Entscheidung begegnen, bei der wir innehalten, nicht mehr weiter wissen, nicht mehr klar sehen. Oft sind dies Entscheidungen von hoher Tragweite, die außerdem auch noch die Eigenschaft besitzen wichtige Lebensaspekte infrage zu stellen, die bis dahin als gegeben oder nicht veränderbar angesehen wurden. So etwas kann durchaus Druck erzeugen und sogar zur Erstarrung führen, so dass kreative und konstruktive Wege unberücksichtigt bleiben.
Wer klar sieht, kann besser entscheiden und zielgerichtet handeln. Damit das gelingt, gilt es dafür zu sorgen die Optionen zu erkennen und gegebenenfalls zu erweitern, Prioritäten zu klären. Entscheidungscoaching hilft dabei den Wald vor lauter Bäumen zu überblicken und den geeigneten Fokus zu finden. Die besten Entscheidungs- und Kreativtechniken und Methoden zur Entscheidungsfindung lassen sich in einem guten mentalen Zustand am wirkungsvollsten einsetzen.
Um dir die Entscheidung leichter zu machen, dich von mir unterstützen zu lassen, setze ich auf Transparenz. Du findest auf diesen Seiten unter anderem die Informationen zu mir (Karsten Noack) und den Honoraren.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
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Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Mai 2012
Überarbeitung: 23. Juni 2019
Englische Version: https://www.karstennoack.com/using-values-as-the-driving-force-for-decision-making/
AN: #654240
K:
Ü:
Erstklassige Führungskräfte (A) sammeln erstklassige Mitarbeitende um sich, zweitklassige Führungskräfte (B) ziehen drittklassige Mitarbeitende (C) vor. Ich nenne es die AA-BC-Regel. Was tun?
Nichts gegen kosmische Gesetze der Anziehung, aber für die Gesetze der Anziehung in Unternehmen gibt es mehr sichtbare Beweise. Wobei sich die Beobachtungen mit zeitgenössischen spirituellen Erklärungen durchaus bestätigen lassen. Ob ich deswegen allerdings von Karma schreiben würde, wenn Kollegen deutlichst hinter den Möglichkeiten bleiben und zur Belastung werden? Eher nicht! Ich sehe da andere Mechanismen am Werk.
Gleich und Gleich gesellt sich gern. Die AA-BC-Regel basiert auf Beobachtungen im beruflichen Umfeld, dass erstklassige Führungskräfte ebenfalls erstklassige Mitarbeiter um sich sammeln, während zweitklassige Führungskräfte drittklassige Mitarbeiter vorziehen.
Erstklassige Führungskräfte (A) sammeln erstklassige Mitarbeiter um sich, zweitklassige Führungskräfte (B) ziehen drittklassige Mitarbeiter (C) vor. Ich nenne es die AA-BC-Regel.
Gleich und Gleich gesellt sich gern: A-Persönlichkeiten ziehen A-Persönlichkeiten und B-Persönlichkeiten ziehen C-Persönlichkeiten an. Wer kompetent und engagiert ist, fürchtet weniger Konkurrenz und sucht gleichwertige Inspiration, ist anspruchsvoll, will sich weiterentwickeln.
Mittelmäßige Manager empfinden dagegen jeden erstklassigen Mitarbeiter als eine latente Bedrohung. Es ist die Furcht, kompetente Mitarbeiter könnten einen durchschauen, gleichziehen oder die Postion übernehmen.
Das hat immense Folgen für die angebundenen Bereiche und somit auf das Gesamtergebnis von Unternehmen. Leistungen bleiben hinter den Möglichkeiten zurück, leistungsbereite Mitarbeiter werden demotiviert. Und weil die besten Mitarbeiter zuerst gehen und unentschlossene innerlich kündigen ﹣Dienst nach Vorschrift ﹣bleiben mit der Zeit nur noch die zum Vorgesetzten passenden Persönlichkeiten übrig. Erklärt das so manche Beobachtung in der Praxis?
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. Mai 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü:X
Ein Chunk ist ein Klumpen, eine Informationseinheit. Soweit die Theorie. Erfahren Sie, welche Relevanz das für gute Reden und Präsentationen hat. Lernen Sie, was die Millersche Zahl bedeutet und welche Rolle das Arbeitsgedächtnis spielt.
Als Arbeitsgedächtnis wird ein neueres Verständnis des Kurzzeitgedächtnisses bezeichnet, zu dem die bewusste, aktive Verarbeitung von eingehenden auditiven und visuell-räumlichen Informationen sowie von Informationen aus dem Langzeitgedächtnis gehört.
Das Arbeitsgedächtnis ist ein System für die zeitweise Speicherung und gleichzeitige Bearbeitung einer begrenzten Zahl von Informationen. Es spielt eine Rolle für das Verständnis komplexer gesprochener Sätze. Um einen Satz inhaltlich zu verstehen ist es beispielsweise erforderlich sich noch an den Anfang des Satzes zu erinnern, wenn sein Ende erreicht wurde.
Wir gehen davon aus, dass der entscheidende Flaschenhals bei der Verarbeitung von eintreffenden Informationen das sogenannte Arbeitsgedächtnis ist. Die Denkgeschwindigkeit, mit der Fähigkeit zum Fokussieren, zum Auswählen und Entscheiden, wird vom Arbeitsgedächtnis bestimmt. Dessen Kapazität ist begrenzt. Die Verarbeitung von Informationen ist aufwendig und auch das Aussortieren unwesentlicher Informationen beansprucht Ressourcen des Gehirns. Damit eine unwichtige Information ausgeblendet werden kann, muss sie erst einmal als unwichtig bewertet werden.
Die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses ist gering. Die Millersche Zahl geht von durchschnittlich 7 Informationseinheiten aus, die ein Mensch handhaben kann.
George E. Miller beschrieb 1956 seine Beobachtungen im Aufsatz The Magical Number Seven, Plus or Minus Two – Some Limits on Our Capacity for Processing Information. Je mehr Botschaften auf uns einprasseln, desto weniger Zeit steht für ihre Verarbeitung zur Verfügung.
Der australische Psychiater Gordon Parker überprüfte die Experimente von Miller. In der Zeitschrift Acta Psychiatrica Scandinavica veröffentlicht er sein Diskussionspapier Acta is a four-letter word. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Grenze der menschlichen Verarbeitungskapazität eher bei vier Informationseinheiten liegt. Als Beispiel dafür dienen die favorisierten Methoden mit denen Menschen ihre Telefonnummern abspeichern.
Nelson Cowan kommt 2000 zu dem Ergebnis, das Kurzzeitgedächtnis hat nur eine Kapazität von 4 ± 1, also von 3 bis 5 gleichzeitig präsenten Informationspaketen oder „chunks“. Hier nachzulesen: The magical number 4 in short-term memory: A reconsideration of mental storage capacitiy, 2000, Behavioral and brain sciences, 24, 87–195 http://web.missouri.edu/~cowann/pubs.html . Georg A. Miller schätze 1955 die Aufnahmefähigkeit des Gehirns mit 7 plus / minus 2. Hier nachzulesen: The Magical Number Seven, Plus or Minus Two, Some Limits on Our Capacity for Processing Information, 1956, Psychological Review, 63, 81-97. http://psychclassics.yorku.ca/Miller/
Eine achtstellige Telefonnummer kann in verschiedene Chunks unterteilt werden. Beispielsweise 12345678, 12 34 56 78 oder 123 456 78. So ist sie leichter zu merken. Interessanterweise gibt es deutliche Unterschiede, wie wir uns Telefonnummern merken. Offenbar können bei vielen Menschen im Arbeitsgedächtnis gleichzeitig maximal vier Chunks präsent sein.
Vergleichen Sie Ihre Chunks doch mal mit denen anderer Personen.
Ein Chunk ist ein Klumpen, eine Informationseinheit.
Das Arbeitsgedächtnis ist sehr störanfällig. Schon kleinste Störung führen dazu, dass zwischengespeicherte Gedanken verloren gehen. Schon vergleichsweise geringer Stress bringt die Inhalte des Arbeitsgedächtnisses durcheinander und führt zu Fehlern.
Studien behaupten, dass das Arbeitsgedächtnis auch für Selbstbeherrschung und Willenskraft zuständig ist. Der Zusammenhang zeigt sich auch umgekehrt. Wird das Arbeitsgedächtnis stark belastet, erlahmt auf Dauer die Willenskraft
Menschen haben Vorlieben, wie sie Informationen präsentieren und präsentiert bekommen möchten. Redner, die das berücksichtigen, vermitteln effektiver ihre Botschaften. Die Aufnahme und Erinnerungsfähigkeit beim Publikum und somit die Überzeugungskraft werden gesteigert.
Die Millersche Zahl gibt die Obergrenze für gleichzeitig übermittelte Informationseinheiten an. Darstellungen einer komplexen Aussage sollten deshalb so gestaltet, dass sie nur in bis zu fünf, maximal sieben Teilaussagen gegliedert ist.
Einige der Konsequenzen aus den Beobachtungen:
Ein Chunk ist eine Einheit, ein Klumpen.
Beispiel:
Eine achtstellige Telefonnummer kann in verschiedene Chunks unterteilt werden.
Beispielsweise 12345678, 12 34 56 78 oder 123 456 78.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
Englische Version:
Emotionale Intelligenz umfasst Persönlichkeitseigenschaften und Fähigkeiten die den Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen betreffen.
Emotionale Intelligenz umfasst Persönlichkeitseigenschaften und Fähigkeiten die den Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen betreffen.
Daniel Goleman machte das Thema Emotionale Intelligenz populär. Er definierte Emotionale Intelligenz (EQ – Emotionaler Quotient) als die Fähigkeit, die eigenen Gefühle und die anderer Menschen zu erkennen, sich selbst zu motivieren und gut mit eigenen und fremden Emotionen umzugehen.
Emotionale Intelligenz ist wesentlich für persönlichen und beruflichen Erfolg.
Emotional intelligente Menschen verfügen über Einfühlungsvermögen. Sie haben Verständnis für ihre eigenen Emotionen und auch für die Emotionen anderer Menschen.
Sie können ihre Emotionen, Gefühle und Empfindungslagen wahrnehmen, erkennen und präzise benennen.
Personen mit hohem EQ können konstruktive Beziehungen gestalten, haben die Fähigkeit, mit Emotionen anderer Menschen umzugehen
Sie wissen, wie sie die eigenen Gefühle und Stimmungen durch konstruktive innere Dialoge beeinflussen und steuern können. Durch diese Fähigkeit sind sie ihren Gefühlen nicht mehr ausgeliefert, sondern können sie konstruktiv gestalten.
Emotional intelligente Menschen können sich selbst motivieren. So entwickeln sie Leistung und Begeisterung, halten selbst dann durch, wenn es mal nicht so gut vorangeht. Ihre höhere Frustrationstoleranz hilft ihnen, dranzubleiben, wo andere Menschen aufgeben.
Die Fähigkeit sich klar und deutlich auszudrücken gehört ebenso dazu, wie die Fähigkeit aufmerksam zuhören zu können.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 10. Juli 2018
Überarbeitung: 02. Januar 2026
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü:
Es existiert eine Reihe von Faktoren, die positive Veränderungen fördern oder erschweren. Anfänglicher Schwung ist gut, doch nicht ausreichend. Sind Sie nicht wirklich vom Vorhaben überzeugt, bauen Sie auf wackligem Grund und die Gefahr des Scheiterns ist unnötig groß. Haben Sie ein starkes Motiv?
Ein Veränderungsmotiv ist der wesentliche Grund, weshalb jemand eine Veränderung will. Falls Sie sich einer Veränderung widmen wollen:
Beantworten Sie sich die Frage, warum Ihnen diese Veränderung wichtig ist? Schreiben Sie die Begründung auf, weshalb Sie genau diese Gewohnheit verändern wollen. Fragen Sie sich das so lange, bis Sie Ihr tatsächliches Motiv gefunden haben. Sind Sie nicht wirklich von Ihrem Vorhaben überzeugt, bauen Sie auf wackligem Grund und die Gefahr des Scheiterns ist unnötig groß.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2009
Überarbeitung: 11. Juni 2019
Englische Version:
AN: #371
K:
Ü:AA
Vereinfacht beschreibt Neuroplastizität die Fähigkeit des Gehirns sich zu verändern, zu entwickeln, je nachdem wie es verwendet wird. Erfahren Sie, wie Mentaltraining Ihnen ermöglicht, von diesen faszinierenden Eigenschaften zu profitieren.
Recht vereinfacht beschreibt Neuroplastizität die Fähigkeit des Gehirns sich zu verändern, zu entwickeln, je nachdem wie es verwendet wird. Das menschliche Gehirn kann seine Verdrahtung, also seine neurologischen Verbindungen, in erstaunlicher Weise verändern. Gerade durch Wiederholung und bei entsprechender Intensität geschieht das in beachtlicher Weise und Zeit. Da ist das Gehirn wahrlich pragmatisch.
Wenn wir etwas wiederholt tun, werden die entsprechenden Nervenverbindungen dadurch gestärkt. Mit anderen Worten; die Bereiche des Gehirns, die benutzt werden, werden auch besser ausgestattet und weil sie besser beleuchtet und ausgeschildert sind, findet auch zukünftig mehr auf ihnen statt.
Das Prinzip gilt für das Verhalten ebenso wie für das Denken. Wer beispielsweise zu negativem Denken neigt und dem zu viel Raum gibt, wird auch zukünftig häufiger negativ denken. Denken folgt vorzugsweise bekannten Mustern.
Tief im menschlichen Wesen ist Dank der Evolution das Bestreben verwurzelt möglichst wenig Energie zu vergeuden. Unvertrauten Wegen zu folgen ist mühsamer und erfordert größeren Aufwand, weil es auf unbekannten Wegen vorangeht, für die keine Referenzen verfügbar sind. Solange sich ein Muster in der Praxis bewährt, ist das nicht die schlechteste Strategie. Sie verzichtet zwar auf Entwicklung und Kreativität, führt aber zu reproduzierbaren Ergebnissen, solange die Einflussfaktoren gleich bleiben. Wenn das allerdings geschieht, ist die Beharrung auf gewohnte Routinen ein Nachteil. Dann können es eingefahrene Muster erschweren, sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Massenträgheit hat viele Formen.
Der Evolution genetisch oder mit Chemie auf die Sprünge zu helfen, ist keine praktisch relevante Option. Die hatten die Dinosaurier auch nicht und sind ausgestorben. Auf deren Spuren wandeln wir besser nicht. An die Eigenschaften unseres archaischen Gehirns kommen wir Menschen gegenwärtig allerdings auch nur unzulänglich und mit Nachteilen heran.
Besser: Mentaltraining ermöglicht es positiven Einfluss auf die Programmierung zu nehmen. Wenn schlechte Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster im Gehirn fest verdrahtet sind, dann können wir dank Mentaltraining die Nervenverbindungen neu verdrahte.
Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.
Marc Aurel
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Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n=570)
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Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
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Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. April 2014
Überarbeitung: 7. Juni 2019
AN: #4338
K:
Ü:
Eine zündende Idee wird gebraucht, doch selbst der Überblick ist schon im Dickicht der Bäume verloren gegangen. Da hilft dann auch kein verzweifelter Aktionismus, um der Dunkelheit zu entfliehen. Ein Plan wäre hilfreich! Die Lösung bietet Mindmapping.
Mindmapping ist ein sehr mächtiges und wirksames Werkzeug, nicht nur als Kreativitätstechnik für die Ideenfindung, sondern auch zur Förderung der Selbstorganisation und des Zeitmanagements. Wer sich einmal daran gewöhnt und mit ihm angefreundet hat, den begleiten Mindmaps auf vielen Reisen.
Eine zündende Idee wird gebraucht, doch selbst der Überblick ist im Dickicht verloren gegangen? Da hilft dann auch kein verzweifelter Aktionismus, um der Dunkelheit zu entfliehen.
Wer in seinem Berufsleben die Übersicht verliert, arbeitet nicht nur ineffizient, sondern lebt auch gefährlich. Es drohen nicht nur verpasste Termine und nicht eingehaltene Fristen, sondern auch ernste Stressauswirkungen. Betroffene von Burnout und anderen Krankheiten berichten häufig, dass sie in der Zeit vor der Zuspitzung schon seit längerer Zeit das Gefühl hatten, ihre Arbeit nicht mehr überblicken zu können, nicht mehr wussten, was als Erstes zu tun ist. Besonders bei Zeitdruck, Konkurrenzdenken oder hoher Erwartungshaltung wird es unangenehm. Das macht Angst und fördert Stress. Wer sich also für mehr Übersicht bei den Aufgaben einsetzt, der steigert nicht nur die Produktivität, sondern tut sich selbst darüber hinaus Gutes.
Viele Fliegen auf einen Streich erledigen? Eine praktische Lösung für den Einsatz am Schreibtisch – und auch anderswo – ist das Mindmapping. Diese Technik ist eine bewährte Möglichkeit, um den alltäglichen Stress zu reduzieren.
Wenn also das nächste Mal eine Flut von Aufgaben über Sie hereinbricht oder Sie die bestehenden sortieren möchten, nehmen Sie sich ein leeres Blatt Papier und bunte Stifte zur Hand.
Schreiben Sie in die Mitte eines möglichst großen Blattes Papier Ihr Thema oder die Aufgabe. Dann schreiben Sie jedes Aufgabenfeld, das Ihnen einfällt, auf eine Linie (die ersten vom Zentrum abgehenden Linien nennen sich hier Hauptäste). Verwenden Sie nur Schlagworte, keine ganzen Sätze. Go with the flow: Schreiben Sie einfach alles auf, was Ihnen einfällt, damit auch Kleinigkeiten nicht vergessen werden.
So erhalten Sie mit dem Mindmap schnell eine Übersicht und dann auch einen Fahrplan für das Vorgehen. Weil alles schriftlich gesichert wird, schwirren die Gedanken an die Aufgaben nicht mehr ablenkend wie ein Vogelschwarm durch Ihren Kopf, sondern sind als Gehirnlandkarte sortiert und gegliedert – greifbar. Ein Nebeneffekt mit großer Wirkung: Die Aufgaben sind strukturierter und erscheinen nicht mehr so unüberwindlich wie anfangs. Durch das systematische Notieren gewinnen Sie den Überblick und können nun die relevanten Aufgaben Schritt für Schritt angehen. Alles im Griff; das fühlt sich gut an!
Da Sie mit dem Mindmapping auch verschüttete Informationen aus den hintersten Bereichen der eigenen Hirnwindungen aufdecken, wird das Bild schnell sehr rund. Aufgaben bleiben nicht mehr unnötig lange liegen. Sie werden erledigt, bevor sie stressig werden. Und weil es soviel Freude macht: Wenn eine Aufgabe erledigt ist, wird sie einfach abgehakt.
Dann investieren Sie wenigstens eine Viertelstunde ins Mindmapping.
Selbst eine Viertelstunde Mindmapping liefert zwischen all den Assoziationen auf dem Papier, häufig schon mindestens eine gute Idee, wie es weitergehen kann. Dabei ist es vor allem erforderlich sich zu erlauben, das Mindmapping mit allen aufgetauchten Assoziationen zu erweitern. Der innere Kritiker darf währenddessen eine Pause machen. Im ungünstigsten Fall haben Sie danach wieder den Überblick, im besten Fall eine Lösung. Üblicherweise ergeben sich selbst bei schwierigeren Vorhaben zumindest gute Ansatzpunkte für das weitere Vorgehen daraus.
Mindmapping ist ein sehr mächtiges und wirksames Werkzeug, nicht nur als Kreativitätstechnik für die Ideenfindung, sondern auch zur Förderung der Selbstorganisation und des Zeitmanagements. Wer sich einmal daran gewöhnt und mit ihm angefreundet hat, den begleiten Mindmaps auf vielen Reisen.
Weitere Informationen und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Mindmapping finden Sie hier.
Andauernd gilt es Entscheidungen zu treffen – große und kleine. Manche sind einfach, manche sind schwierig. Viele dieser Entscheidungen treffen wir ohne groß darüber nachdenken zu müssen oder vollkommen unbewusst, also automatisch. Doch hin und wieder kommt der Punkt, an dem wir einer Entscheidung begegnen, bei der wir innehalten, nicht mehr weiter wissen, nicht mehr klar sehen. Oft sind dies Entscheidungen von hoher Tragweite, die außerdem auch noch die Eigenschaft besitzen wichtige Lebensaspekte infrage zu stellen, die bis dahin als gegeben oder nicht veränderbar angesehen wurden. So etwas kann durchaus Druck erzeugen und sogar zur Erstarrung führen, so dass kreative und konstruktive Wege unberücksichtigt bleiben.
Wer klar sieht, kann besser entscheiden und zielgerichtet handeln. Damit das gelingt, gilt es dafür zu sorgen die Optionen zu erkennen und gegebenenfalls zu erweitern, Prioritäten zu klären. Entscheidungscoaching hilft dabei den Wald vor lauter Bäumen zu überblicken und den geeigneten Fokus zu finden. Die besten Entscheidungs- und Kreativtechniken und Methoden zur Entscheidungsfindung lassen sich in einem guten mentalen Zustand am wirkungsvollsten einsetzen.
Um dir die Entscheidung leichter zu machen, dich von mir unterstützen zu lassen, setze ich auf Transparenz. Du findest auf diesen Seiten unter anderem die Informationen zu mir (Karsten Noack) und den Honoraren.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 7. Januar 2016
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