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Vereinfacht beschreibt Neuroplastizität die Fähigkeit des Gehirns sich zu verändern, zu entwickeln, je nachdem wie es verwendet wird. Erfahren Sie, wie Mentaltraining Ihnen ermöglicht, von diesen faszinierenden Eigenschaften zu profitieren.
Recht vereinfacht beschreibt Neuroplastizität die Fähigkeit des Gehirns sich zu verändern, zu entwickeln, je nachdem wie es verwendet wird. Das menschliche Gehirn kann seine Verdrahtung, also seine neurologischen Verbindungen, in erstaunlicher Weise verändern. Gerade durch Wiederholung und bei entsprechender Intensität geschieht das in beachtlicher Weise und Zeit. Da ist das Gehirn wahrlich pragmatisch.
Wenn wir etwas wiederholt tun, werden die entsprechenden Nervenverbindungen dadurch gestärkt. Mit anderen Worten; die Bereiche des Gehirns, die benutzt werden, werden auch besser ausgestattet und weil sie besser beleuchtet und ausgeschildert sind, findet auch zukünftig mehr auf ihnen statt.
Das Prinzip gilt für das Verhalten ebenso wie für das Denken. Wer beispielsweise zu negativem Denken neigt und dem zu viel Raum gibt, wird auch zukünftig häufiger negativ denken. Denken folgt vorzugsweise bekannten Mustern.
Tief im menschlichen Wesen ist Dank der Evolution das Bestreben verwurzelt möglichst wenig Energie zu vergeuden. Unvertrauten Wegen zu folgen ist mühsamer und erfordert größeren Aufwand, weil es auf unbekannten Wegen vorangeht, für die keine Referenzen verfügbar sind. Solange sich ein Muster in der Praxis bewährt, ist das nicht die schlechteste Strategie. Sie verzichtet zwar auf Entwicklung und Kreativität, führt aber zu reproduzierbaren Ergebnissen, solange die Einflussfaktoren gleich bleiben. Wenn das allerdings geschieht, ist die Beharrung auf gewohnte Routinen ein Nachteil. Dann können es eingefahrene Muster erschweren, sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Massenträgheit hat viele Formen.
Der Evolution genetisch oder mit Chemie auf die Sprünge zu helfen, ist keine praktisch relevante Option. Die hatten die Dinosaurier auch nicht und sind ausgestorben. Auf deren Spuren wandeln wir besser nicht. An die Eigenschaften unseres archaischen Gehirns kommen wir Menschen gegenwärtig allerdings auch nur unzulänglich und mit Nachteilen heran.
Besser: Mentaltraining ermöglicht es positiven Einfluss auf die Programmierung zu nehmen. Wenn schlechte Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster im Gehirn fest verdrahtet sind, dann können wir dank Mentaltraining die Nervenverbindungen neu verdrahte.
Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.
Marc Aurel
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Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n=570)
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. April 2014
Überarbeitung: 7. Juni 2019
AN: #4338
K:
Ü:
Eine zündende Idee wird gebraucht, doch selbst der Überblick ist schon im Dickicht der Bäume verloren gegangen. Da hilft dann auch kein verzweifelter Aktionismus, um der Dunkelheit zu entfliehen. Ein Plan wäre hilfreich! Die Lösung bietet Mindmapping.
Mindmapping ist ein sehr mächtiges und wirksames Werkzeug, nicht nur als Kreativitätstechnik für die Ideenfindung, sondern auch zur Förderung der Selbstorganisation und des Zeitmanagements. Wer sich einmal daran gewöhnt und mit ihm angefreundet hat, den begleiten Mindmaps auf vielen Reisen.
Eine zündende Idee wird gebraucht, doch selbst der Überblick ist im Dickicht verloren gegangen? Da hilft dann auch kein verzweifelter Aktionismus, um der Dunkelheit zu entfliehen.
Wer in seinem Berufsleben die Übersicht verliert, arbeitet nicht nur ineffizient, sondern lebt auch gefährlich. Es drohen nicht nur verpasste Termine und nicht eingehaltene Fristen, sondern auch ernste Stressauswirkungen. Betroffene von Burnout und anderen Krankheiten berichten häufig, dass sie in der Zeit vor der Zuspitzung schon seit längerer Zeit das Gefühl hatten, ihre Arbeit nicht mehr überblicken zu können, nicht mehr wussten, was als Erstes zu tun ist. Besonders bei Zeitdruck, Konkurrenzdenken oder hoher Erwartungshaltung wird es unangenehm. Das macht Angst und fördert Stress. Wer sich also für mehr Übersicht bei den Aufgaben einsetzt, der steigert nicht nur die Produktivität, sondern tut sich selbst darüber hinaus Gutes.
Viele Fliegen auf einen Streich erledigen? Eine praktische Lösung für den Einsatz am Schreibtisch – und auch anderswo – ist das Mindmapping. Diese Technik ist eine bewährte Möglichkeit, um den alltäglichen Stress zu reduzieren.
Wenn also das nächste Mal eine Flut von Aufgaben über Sie hereinbricht oder Sie die bestehenden sortieren möchten, nehmen Sie sich ein leeres Blatt Papier und bunte Stifte zur Hand.
Schreiben Sie in die Mitte eines möglichst großen Blattes Papier Ihr Thema oder die Aufgabe. Dann schreiben Sie jedes Aufgabenfeld, das Ihnen einfällt, auf eine Linie (die ersten vom Zentrum abgehenden Linien nennen sich hier Hauptäste). Verwenden Sie nur Schlagworte, keine ganzen Sätze. Go with the flow: Schreiben Sie einfach alles auf, was Ihnen einfällt, damit auch Kleinigkeiten nicht vergessen werden.
So erhalten Sie mit dem Mindmap schnell eine Übersicht und dann auch einen Fahrplan für das Vorgehen. Weil alles schriftlich gesichert wird, schwirren die Gedanken an die Aufgaben nicht mehr ablenkend wie ein Vogelschwarm durch Ihren Kopf, sondern sind als Gehirnlandkarte sortiert und gegliedert – greifbar. Ein Nebeneffekt mit großer Wirkung: Die Aufgaben sind strukturierter und erscheinen nicht mehr so unüberwindlich wie anfangs. Durch das systematische Notieren gewinnen Sie den Überblick und können nun die relevanten Aufgaben Schritt für Schritt angehen. Alles im Griff; das fühlt sich gut an!
Da Sie mit dem Mindmapping auch verschüttete Informationen aus den hintersten Bereichen der eigenen Hirnwindungen aufdecken, wird das Bild schnell sehr rund. Aufgaben bleiben nicht mehr unnötig lange liegen. Sie werden erledigt, bevor sie stressig werden. Und weil es soviel Freude macht: Wenn eine Aufgabe erledigt ist, wird sie einfach abgehakt.
Dann investieren Sie wenigstens eine Viertelstunde ins Mindmapping.
Selbst eine Viertelstunde Mindmapping liefert zwischen all den Assoziationen auf dem Papier, häufig schon mindestens eine gute Idee, wie es weitergehen kann. Dabei ist es vor allem erforderlich sich zu erlauben, das Mindmapping mit allen aufgetauchten Assoziationen zu erweitern. Der innere Kritiker darf währenddessen eine Pause machen. Im ungünstigsten Fall haben Sie danach wieder den Überblick, im besten Fall eine Lösung. Üblicherweise ergeben sich selbst bei schwierigeren Vorhaben zumindest gute Ansatzpunkte für das weitere Vorgehen daraus.
Mindmapping ist ein sehr mächtiges und wirksames Werkzeug, nicht nur als Kreativitätstechnik für die Ideenfindung, sondern auch zur Förderung der Selbstorganisation und des Zeitmanagements. Wer sich einmal daran gewöhnt und mit ihm angefreundet hat, den begleiten Mindmaps auf vielen Reisen.
Weitere Informationen und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Mindmapping finden Sie hier.
Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.
Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.
Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.
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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
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Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 7. Januar 2016
#0
Wie und wo lassen Sie sich inspirieren? An welchen Orten finden Sie gute Ideen für Ihre Präsentationen und Entscheidungen?
Stimmengewirr wie in einer Bahnhofsgaststätte. Unterschiedliche Sprachen, Wortfetzen, autonom und doch oft auch zumindest unbewusst gegenseitig beeinflusst. Inspiration im Überfluss. Einige Menschen dürfte das ablenken, ich kann so manchen Gedanken in solch einer Atmosphäre besonders gut denken.
Gemeinsam mit Klienten gehe ich auf die Suche nach Inspiration für eine Präsentation. Manchmal geht es ganz leicht und manchmal will sich einfach keine Idee hervorlocken lassen. Die Quelle scheint versiegt zu sein. Mitunter hilft dann ein Ortswechsel dabei, die Ideen sprudeln zu lassen!
Der Ort, an dem sonst akribisch die Quittungen abgeheftet oder andere Routineaufgaben abgearbeitet werden, ist vermutlich nicht der ideale Ausgangsort für kreative Ausflüge.
Ob Luxusbüro oder Deluxe-Home-Office; was tun, wenn der Ort als Inspirationsquelle gerade Pause macht? Dann ist es selbst für überzeugte Schreibtischtäter an der Zeit, aufzustehen.
Der Begriff Inspiration stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „Beseelung“ oder „Einhauchung von Leben oder Geist“, etwas weltlicher ausgedrückt wird darunter auch eine Eingebung oder einen plötzlichen Einfall – die Basis des kreativen Schaffens – verstanden. Wobei ich tatsächlich bei einer spürbaren Brise schon recht gute Ideen hatte.
Ideenarmut, Schreibblockade, Optionsnebel? Gemeinsam mit Klienten gehe ich oft auf die Suche nach Inspiration für eine Präsentation oder Entscheidung. Manchmal geht es ganz leicht und manchmal will sich einfach keine Idee hervorlocken lassen. Die Quelle scheint versiegt zu sein.
Mitunter hilft dann ein Ortswechsel dabei die Ideen wieder sprudeln zu lassen. Also, Sachen packen und los geht es. Das Gute liegt übrigens oft recht nah.
Szenenwechsel: Die letzten Orte, die ich dafür empfehle; das Büro oder der übliche Besprechungsraum. Nicht nur, weil diese Orte voller Regeln für Konventionen sind, sondern vor allem, weil andere Orte mehr Überraschungen liefern. Außerdem ist üblicherweise ein Ortswechsel verbunden mit Bewegung. Und die bringt müde Geister selbst dann wieder in Gang, wenn Kaffee nur noch Magenschmerzen macht. Etwas den Kreislauf anregen, lässt die Säfte wieder besser fließen. Eine gute Portion Sauerstoff und etwas Adrenalin wirken Wunder.
Jeder Ort hat seinen eigenen Charakter und inspiriert auf andere Weise. Jeder Ort liefert andere Reize, bedient andere Sinne. Deshalb ist schon die Wahl des Ortes entsprechende Beachtung wert., wenn Sie der Kreativität auf die Sprünge helfen wollen.
Hier ein paar meiner persönlichen Empfehlungen:
Wie wäre es mit eigenen Orten für Träumer, Kritiker und Realisten? Damit die Potenziale der Perspektiven der Disney-Strategie voll ausgeschöpft werden ist es empfehlenswert sie gut voneinander zu trennen. Es ist wichtig, dass der Träumer nie mit dem inneren Kritiker spricht. Weshalb? Weil der seinem Namen Ehre machen will und die Ideen natürlich sehr kritisch betrachtet. Daher ist es wahrscheinlich, dass der Kritiker auf diesem Weg die Ideen zerstört oder blockiert, noch bevor sie überhaupt das Licht der Welt erblicken. Der Realist oder Macher kommuniziert also mit dem Träumer und dem inneren Kritiker nacheinander. Wie wäre es, jedem der drei Anteile einen geeigneten Ort zu gönnen?
Ein Video mit Isaac Mizrahi liefert hierzu ebenfalls einige Anregungen.
Wie bringen Sie Ihre Kreativität in Schwung und wo lassen Sie sich inspirieren? Haben Sie einen favorisierten Kreativplatz?
Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.
Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.
Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Dezember 2014
Überarbeitung: 8. Juli 2019
AN: #4520
Englische Version:
K: CNB
Wenn schon ein Streit, dann doch bitte einen konstruktiven. Es folgen Empfehlungen für konstruktives Streiten ohne nachhaltige Schäden und mit einer tragfähigen Einigung. Es gibt einen Sonderfall, das Streitgespräch in der Öffentlichkeit. Bei einem Streitgespräch geht es um unterschiedliche Positionen. Die Meinungen prallen direkt und oft emotional aufeinander. Was ist zu beachten?
Gilbert Keith Chesterton meinte; „Die Leute streiten im Allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können.“ Es herrscht ein recht unterschiedliches Verständnis darüber, was Streiten an sich und was insbesondere konstruktives Streiten ist. Deswegen hier meine Definition.
Konstruktives Streiten beinhaltet das durchaus auch heftige Diskutieren über etwas bei dem die Beteiligten unterschiedliche, entgegengesetzte Meinungen gegeneinander durchsetzen wollen und dabei dennoch Werte wie Respekt im Auge behalten. Ziel eines Streits sollte kein vermeintlicher Sieg sein, sondern der Fortschritt, das insgesamt wünschenswerteste und hilfreichste Ergebnis.
Streit kann es in vielen Situationen geben. Streitgespräche sind häufig bei Talkshows, Debatten und politischen Auseinandersetzungen. Dem Ruf und der Sache der Teilnehmer an Streitgesprächen kann ein Auftritt dienen oder schaden. Das ist wesentlich vom Zustandsmanagement und der strategischen sowie konkreten Vorbereitung beeinflusst.
Bei einem Streitgespräch geht es um unterschiedliche Positionen. Die Meinungen prallen direkt und oft emotional aufeinander. Die Grundsätze konstruktiver Kommunikation werden außer Acht gelassen. Die Teilnehmer beabsichtigen zu siegen.
Wer verstanden werden will, bedient sich einer gemeinsamen Sprache und handelt über sie im Austausch mit anderen Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus. Wirklichkeit entsteht nur durch Gemeinschaft und ist das Ergebnis von Auseinandersetzung. Solange es Haare gibt, liegen sich Menschen in denselben. Hoch lebe eine kultivierte Streitkultur!
Kein Streit würde lange dauern, wenn das Recht oder das Unrecht nicht auf beiden Seiten wäre.
François VI. Duc de La Rochefoucauld
Streiten kann privaten und professionellen Beziehungen durchaus guttun. Ärger über längere Zeit herunterzuschlucken geht auf den Magen. Und das ist nicht nur metaphorisch gemeint. Tatsächlich kommt es bei Stress zu Magen-Darm-Erkrankungen, Bluthochdruck und geschwächtem Immunsystem. Dann doch bitte lieber ein konstruktiver Streit, bevor es an die Substanz geht. Marie von Ebner-Eschenbach meinte; „Nicht jene, die streiten sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.“
Sie streiten um ein Ei und lassen die Henne fliegen.
Sprichwort
Mancher Streit klärt, mancher Streit zerstört! Es ist gut zu wissen, welche Wahlmöglichkeiten wir haben, wenn zwei Welten aufeinander stoßen. Wenn wir uns streiten meinen wir, dass wesentliche Punkte unserer Vorstellungen, Werte und Bedürfnisse nicht befriedigt werden. Es ist also auch eine Gelegenheit sich besser kennenzulernen und sich neu auszurichten. Wenn es nicht das Bedürfnis gibt etwas zu verbessern, weshalb sollte dann noch gestritten werden?
Ihr habt den Pfeil geschärft, ihr habt ihn abgedrückt, Ihr sätet Blut und seht bestürzt, das Blut ist aufgegangen.
Friedrich von Schiller
Werden Konflikte für eine Weile unter den Teppich gekehrt, sammelt sich da schon mal eine Menge Dreck an. So sehr es verlockt; eine Schlammschlacht hat nicht die gleichen Auswirkungen wie eine Kissenschlacht.
Fairplay statt Tiefschläge: Es gibt Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, da es sonst schwer oder sogar unmöglich wird die Schäden nochmals zu beseitigen. Jemand hat mal gesagt; Fairness ist die Kunst sich in den Haaren zu liegen, ohne die Frisur zu zerstören.
Der klassische Tipp: Ich-Botschaften verwenden! Statt „Immer beleidigst du mich!“ lieber „Ich empfinde das als Beleidigung!“. Sprechen Sie aus, wie Sie sich fühlen, anstatt anzuklagen. Wer sich angeklagt fühlt verteidigt sich und Lösungen rücken dadurch weiter in die Ferne. Also vermeiden Sie Anklage-Sätze!
Aktives Zuhören: Mit den eigenen Worten zu wiederholen – zu spiegeln – was verstanden wurde. Das verbessert die Verständigung, braucht allerdings auch etwas Übung und die entsprechende Bereitschaft.
Umso höher die Wogen schlagen, desto schwieriger – und umso wichtiger – ist es zuzuhören.
Ich hatte schon Pullover, die waren intelligenter als du!
Ein Fisch namens Wanda
Später zu behaupten es wäre nicht so gemeint gewesen ist dann nicht immer glaubhaft zu machen. Mancher unbedachte Satz nagt noch Ewigkeiten und belastet die Beziehung.
Wenn die Emotionen erst einmal außer Rand und Band sind kommen beleidigende Wort leichter über die Lippen. Das wirkt wie zusätzlicher Brennstoff und hinterlässt verbrannte Erde. Dann geht es nur noch darum zu verletzen. So lassen sich in kurzer Zeit selbst lange Beziehungen dauerhaft beschädigen.
Entsprechendes gilt für unangemessene Sprache, Anschreien, Drohungen, Erpressungen und besonders körperliche Grenzüberschreitungen.
Auch Zynismus und Sarkasmus, als Hinweise für Verachtung, sind Gift für Beziehungen. Egal, ob verbal oder nonverbal – erkennbar an Mikroexpressionen, Augenrollen, Kopfschütteln, spöttischem Blick, hämischem Grinsen oder sogar Lachen – das provoziert schnell bis aufs Blut, verletzt.
Wer darauf abzielt, seinen Gesprächspartner gezielt zu verletzen und dabei noch intimes Wissen einsetzt, zerstört die Grundlagen für die Zukunft. Häufige Ursache dafür sind ungelöste Probleme in der Vergangenheit. Je länger Sie sich gegenseitig verletzen und herabwürdigen, desto leichter kann sich die Verachtung im Alltag einnisten. Sie kocht dann zunehmend offen oder taucht in Zwischentönen auf, wie ein bitterer Beigeschmack, der alles ungenießbar macht. Dann geht es nicht mehr um die Sache, sondern nur noch um persönliche Verletzung.
Vorsicht: Über Verachtung wächst kein Gras!
Vermeiden Sie Verallgemeinerungen wie „immer“, „nie“, „alle“ etc. Solche Pauschalierungen eröffnen zusätzliche Schlachtfelder. Halten Sie sich lieber an Fakten, nennen Sie konkrete Beispiele.
Contenance: Publikum erschwert die Sache zusätzlich, wie das Löschen einer Kerze auf einem offenen Pulverfass. Das Sprichwort sagt zwar; wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte. Doch eine typische Reaktion, wenn Sie es zu weit treiben, ist Fremdschämen. Es beschämt das Publikum und Ihnen droht Gesichtsverlust! Wobei an dieser Stelle an den Unterschied zwischen Streit und Debatte zu erinnern ist, so wie er hier betrachtet wird. Wer vor einem unfreiwilligen Publikum streitet, bezieht damit, wie in einer Nachmittagstalkshow, andere Personen in persönliche Themen ein. Doch die empfehlen sich selten als geeignete Schiedsrichter!
Dann doch bitte Zeit nehmen und einen geeigneten Ort wählen. Zwischen Tür und Angel steigt das Risiko, das es entgleitet. Unter vier Augen oder mit Unterstützung eines Moderators und ohne sonstiges Publikum ist es normalerweise leichter eine Einigung zu finden.
Das Leben wäre viel einfacher, wenn es nicht so schwer wäre. Wer lebt, holt sich blaue Flecken. Viele Menschen haben deshalb wunde Punkte, die sie zu verstecken versuchen. Werden sie berührt detoniert scheinbar überraschend eine emotionale Bombe. Feingefühl ist wünschenswert, doch selten. Wer in der Lage ist sich in andere Menschen hineinzuversetzen, hat es auch einfacher Streitgespräche konstruktiv zu gestalten. Betrachten Sie die Dinge auch aus der Sicht des Streitpartners. Dabei lassen sich so manche Einsichten gewinnen.
Zuhören ist leichter gesagt als getan. Doch genau das braucht es um zu erkennen, worum es tatsächlich geht und um so eine Lösung anzustreben.
Wenn wir nicht erkennen, was tatsächlich vorgeht, können wir nicht die beste Strategie wählen. Deswegen gilt es die vollständige verbale Aussage und die nonverbalen Hinweise aufzunehmen. So bleibt möglichst kein Wort oder Zwischenton unbemerkt.
Konzentriertes Zuhören hilft auch dabei Missverständnisse, Unterstellungen oder bösartige Tricks rascher zu bemerken und gegebenenfalls zu entlarven.
Außerdem; wer andere Menschen nicht ausreden lässt, dem wird daraufhin im Gegenzug auch selten zugehört. Sachlicher wird es dadurch jedenfalls nicht!
Friedrich Wilhelm Nietzsche: Man widerspricht oft einer Meinung, während uns eigentlich nur der Ton missfällt, in dem sie vorgetragen wurde. Ohne Respekt und Anerkennung geht es auf Dauer nicht. Wer sich mit Macht durchsetzen will, wird unglaubwürdig. Dazu gehört auch sich die verschiedenen Sichtweisen anzusehen. Wer zeigt, dass er die Bedenken anderer Menschen ernst nimmt, schüttet kein weiteres Benzin auf die anfangs noch zarten Flammen.
Um einen Streit zu beenden werden häufig Versprechungen gemacht, die anschließend nicht gehalten werden. Die möglichen Früchte konstruktiven Streits sind tragfähige Vereinbarungen. Sind sie mit der heißen Nadel gestrickt, dann nicht tragfähig und eswird es bald wieder um das gleiche Thema gehen.
Vereinbarungen sollten stets dem empfehlenswerten SMART-Format entsprechen, sonst wird der Streit nur vertagt.
Die Buchstaben SMART liefern die Eselsbrücke: Situationsspezifische, Messbare, Attraktive, Realistische, Terminierbare und somit SMART(e) Ziele! Die Vereinbarung muss sich an Zielen orientieren, die der Situation und den Beteiligten angemessen sind, die auch überprüfbar – also messbar – und interessant, positiv – also attraktiv – formuliert sind. Übertriebene und somit aussichtslose Ziele verschlimmern oft die Situation. Ziele sollten daher realistisch formuliert und zeitlich erreichbar – gegebenenfalls auch in Etappen terminiert – sein.
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streites begeben.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Die persönliche Beteiligung macht es nicht immer so leicht sachlich zu bleiben und ein Mindestmaß an Respekt an den Tag zu legen. Ob beabsichtigt oder zufällig; jeder von uns trägt zahlreiche Knöpfe mit sich herum, die eigenartige Verhaltensweisen initiieren. Im Laufe des Lebens sammeln sich so manche blauen Flecken an, die bei Berührung Ewigkeiten später noch schmerzen.
Es ist nicht so leicht mit sich selbst im Reinen zu sein. Umso wichtiger ist es sich darüber im Klaren zu sein, was die Emotionen tatsächlich auslöst. Was steckt tatsächlich dahinter? Mitunter hat das mehr mit eigenen Themen zu tun, als mit anderen vermeintlich Beteiligten. Dann lohnt es sich diese gegebenenfalls mit professioneller Unterstützung zu klären. Mit den Worten von Laotse: Wer selbst nicht streitet, mit dem kann keiner auf der Welt streiten. Oder mit den Worten von Gandhi: Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.
Ruhig auch mal eine kurze Pause machen, um die Einsichten auf sich wirken lassen. Manchmal geht es nicht so schnell und manche Themen sind komplexer.
Wer erkennt, dass ein Gesprächspartner gerne einen inneren Dialog, also ein stilles Selbstgespräch führt, um die Gedanken zu ordnen, sollte für diesen Zeitraum innehalten. Es ist gut daran erkennbar, wenn jemand nach unten schaut und beschäftigt wirkt.
Goethe scheint ähnliche Erfahrungen gemacht zu haben, denn er meinte; in Partnerschaften muss man sich manchmal streiten, denn dadurch erfährt man etwas mehr voneinander. So wichtig eine respektvolle Streitkultur ist, mindestens so wichtig ist die Fähigkeit sich zu versöhnen. Dann kann es wie ein klärendes Gewitter die Beziehung anschließend sogar verbessern.
Guter Streit erzeugt Reibungswärme, er verbindet. Charlie Chaplin: „… Sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.“ Wie wäre es, das Ergebnis gemeinsam zu feiern?
Es gibt auch so manchen Streit, bei dem es nicht um die Klärung, also nicht um eine Einigung geht. Manchmal geht es darum, das Publikum zu überzeugen. Das ist beispielsweise bei einem Streit mit Fanatikern der Fall. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie im Artikel Diskussionen mit Fanatikern.
So wichtig die Empfehlungen dieses Artikels für die Beziehung mit dem Streitpartner sind; manche Menschen legen darauf keinen Wert, sie wollen nur ihre Ziele durchsetzen. Dann wird schon mal mit fiese Tricks gearbeitet, von denen Sie selber besser die Finger lassen. Wie Sie sich vor einigen dieser Tricks schützen können erfahren Sie im Artikel Wie Sie jede Debatte gewinnen, wenn Sie auf Anstand verzichten!
Eine Entschuldigung kann Wunder wirken, doch geht sie schwer von der Zunge. Eine glaubhafte Entschuldigung vermittelt Respekt, Stärke und Ehrlichkeit.
Empfehlungen für Entschuldigungen finden Sie hier.
Großzügigkeit und Sanftmut? Mit einer mentalen Gleitsichtbrille lässt sich über vieles Unwesentliche hinwegsehen. Kleinliche Äußerungen zu überhören, nimmt rachsüchtigen Emotionen den Wind aus den Segeln. Eine Erwiderung auf jeden Reiz erzeugt zusätzlichen Widerstand. Sie brauchen sich trotzdem nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Reagieren Sie dort, wo es sich lohnt. Wenn der eine nicht will, können zwei nicht miteinander streiten.
Vorbeugen ist besser als heilen. Bevor Spannungen zwischen Menschen sich zu einem Konflikt auswachsen, der zum Streit wird, gibt es oft schon zahlreiche Anzeichen. Wer sie erkennt und Verantwortung übernimmt, kann frühzeitig gestalten, bevor der Druck sich ein unberechenbares Ventil sucht.
Gestalten Sie, bevor die Fronten verhärtet sind. Schluss mit vagen Andeutungen, indirektem Streiten und um den heißen Brei herumzureden. Solange Sie sich noch austauschen haben Sie Spielraum, den Sie nutzen können.
Wenn es um etwas Wichtiges geht – und vor allem, wenn es mit Risiken verbunden ist – lohnt sich die fundierte Vorbereitung, gegebenenfalls auch mit professioneller Hilfe. So können Argumente, Motive und mögliche Reaktionen schon im Vorfeld erkundet werden. Übernehmen Sie Verantwortung!
Bereiten Sie wichtige und ganz besonders heikle Gespräche systematisch vor. Wenn es wichtig genug ist gegebenenfalls auch mit professioneller Hilfe.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
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→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. Januar 2015
Überarbeitung: 12. Januar 2019
AN: #745142
K: CNB
Ü:X
Welchen Wert messen Sie einem Augenblick zu?
Einen Augenblick, bitte. „Verweile doch, Du bist so schön“, meinte Goethe. Ein Augenblick, was ist das überhaupt? Optiker und Augenärzte könnten dazu neigen die Dauer eines Augenblicks, als die Zeitspanne zwischen zwei Lidschlägen zu betrachten, also etwa vier bis sechs Sekunden. Physiker könnten die kürzeste Dauer eines Lichtblitzes (aktuell 100 Attosekunden) als Maßstab nennen. In meiner Definition hat der Begriff Augenblick mehr mit der Wahrnehmung eines Momentes zu tun. So kann das Erleben eines Augenblicks wenige Sekunden oder auch einige Minuten dauern, wenn ich ihn als Einheit empfinde. Mit dem Zeitempfinden ist das ohnehin so eine Sache. Mal rennt die Zeit, mal will sie überhaupt nicht vergehen.
Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert.
Seneca
Das Leben zu genießen, hängt eng mit der Fähigkeit zusammen Freude am Augenblick zu empfinden. Es ist der Augenblick in dem wir das Leben als solches wahrnehmen können. Das können wir zulassen, pflegen oder auch vermeiden. Wer sein Leben in vollen Zügen genießen will, pflegt Achtsamkeit. Schon etwas Dankbarkeit für den Augenblick kann das Herz wärmen.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:CNC
Ü:
Schaffe, schaffe, Häusle bauen, etwas erreichen, Haken dran und weiter geht es. Für Innehalten ist da selten Zeit, wenn überhaupt dann dafür die nächsten Ziele zu setzen. Seid fleißig und mehret euch. Und weiter geht es …
Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Schaffe, schaffe, Häusle bauen, etwas erreichen, Liste mit Zielen prüfen und Haken dran und weiter geht es. Für Innehalten ist da selten Zeit. Wenn überhaupt, dann dafür die nächsten Ziele zu setzen. Seid fleißig und mehret euch. Und weiter geht es …
Wir Menschen übersehen dabei häufig, was wir haben und konzentrieren uns darauf, was wir nicht haben, oder? Dabei gibt es Leute, die meinen, es ist nicht das Glück, das uns dankbar macht, sondern es ist die Dankbarkeit, die uns glücklich macht. Wie wäre es diesem Gedanken einen Moment zu widmen? Es setzt wunderbare Gefühle frei, es vermittelt Freiheit, gibt inneren Frieden und sogar Kraft.
Dankbarkeit macht glücklich! Sie haben die Wahl, woran Sie denken wollen. Nehmen Sie Einfluss, wir suchen viel zu häufig an den falschen Orten nach dem Glück. Das gibt es nicht zu kaufen, es ist schon da. Dankbarkeit sorgt dafür, dass sich der Fokus und damit die Wahrnehmung verändert. Und wenn sich die Wahrnehmung mehr den positiven Aspekten widmet, sehen wir auch mehr und mehr Optionen.
Martin Luther behauptete; nichts wird langsamer vergessen als eine Beleidigung und nichts eher als eine Wohltat. Dankbarkeit kann das ändern.
Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.
Rainer Maria Rilke
Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.
Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.
Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.
Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.
Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. Mai 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:
Wer unter einem Problem leidet, freut sich tendenziell auch über halbseidene Lösungen. Schade, denn selten ist es die beste Lösung. Es lohnt sich, anspruchsvoller zu bleiben.
Tja, hier in Casablanca hat jeder seine Probleme. Ihre sind vielleicht zu lösen.
Casablanca
Erstbeste Lösungen sind Lösungen, die zu Beginn einer Ideenfindungsphase genannt werden. Ihr Nachteil besteht oft darin, dass ihr Auffinden den kreativen Prozess beendet oder zumindest bremst. Sind sie vermeintlich gut oder wenigstens brauchbar, dann wird häufig die Suche nach weiteren, oft besseren, Alternativen vertagt oder eingestellt. Schade, denn nur recht selten ist die erstbeste Idee auch tatsächlich die beste Lösung. Die ersten Ideen beruhen meist auf dem Vertrauten, frische Ideen sind anders. Raus aus der Komfortzone. Erst, wenn Sie dranbleiben, bekommen neue unkonventionelle Ideen ihre verdiente Chance.
Von Ergebnissen und Effizienz getriebene Unternehmen greifen besonders oft zur erstbesten Lösung. Der Weg des geringsten Widerstands wird genommen. Es fehlt in einer solchen Unternehmenskultur die Motivation, spielerisch mit Ideen umzugehen.
Selbst, wenn Ihnen die Lösung gefällt, bleiben Sie anspruchsvoll und neugierig. Suchen Sie weiter nach alternativen Ideen, die Ihr Problem beziehungsweise Aufgabenstellung möglicherweise noch wirkungsvoller lösen. Eine erste Lösung zu finden, ist der Anfang eines lohnenswerten Prozesses und nicht das Ende. Überhaupt findet Innovation im Kreislauf statt, ist nie wirklich beendet.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. März 20013
Überarbeitung: 21. Mai 2019
Englische Version:
AN: #371
K:CNB
Ü:
Die Karriere will nicht so recht und überhaupt wäre es schöner selbstständig zu sein? Viele Unternehmens- und Existenzgründungen sind schon von vornherein zum Scheitern verurteilt. Fundierte Vorbereitung statt Wunschdenken.
Eine gute Idee ist ein Anfang.
Wunschdenken genügt leider nur im Esoterikhandel!
Karsten Noack
Machen Sie sich selbstständig! Willkommen im Paradies!
Autsch! Platsch! Autsch! Platsch! Autsch! Platsch! Das geht mir durch den Kopf, als ich den Aufruf in grellen Farben lese. Auf dem Plakat für Existenzgründer steht „Spring und das Netz wird erscheinen“. Spontan erinnert mich das an das Computerspiel die Lemminge. Da galt es möglichst viele der putzigen und lebensmüden Gestalten vor dem Abgrund zu retten. Ist das hier so ähnlich? Nein, von Rettern ist weit und breit keine Sicht. Doch der Aufruf bleibt: „Spring und das Netz wird erscheinen“.
Bei dem Computerspiel war der Absturz der kleinen Lemminge eher putzig, begleitet von einem „Hui!“. So sind sie halt, die Lemminge. Ich frage mich, wer den ganzen Dreck im RL (Real Life) am Ende saubermacht. Je nach Sprunghöhe reicht dann ja oft kein Pflaster mehr, die besten Knochen machen irgendwann schlapp. Schluss mit solchen Gedanken, das wird mir sonst zu gruselig.
Genau das ist es, was seit der Jahrtausendwende vielen Veränderungswilligen und Unzufriedenen in einer Art Endlosschleife wie eine Gehirnwäsche eingeredet wird; „Trau dich! Nachdenken kannst du später noch!“, „Das Leben belohnt die Mutigen!“ – Dass die Evolution die unvorbereiteten Teilnehmer gerne aussortiert wird ungern erwähnt. Es gibt durchaus einige Beteiligte, die großes Interesse an Gründern haben. Deren Erfolg ist ihnen leider zweitrangig. Wer dennoch zur Vorsicht mahnt, ist ein Miesepeter und die Karte will doch keiner untergejubelt bekommen, oder?
Paul Watzlawick schrieb: „Der Glaube, es gebe nur eine Wirklichkeit, ist die gefährlichste Selbsttäuschung.“ und Wilhelm Busch meinte: „Kein Ding sieht so aus, wie es ist. Am wenigsten der Mensch, dieser lederne Sack voller Kniffe und Pfiffe.“ (Von mir über mich, 1894). Und dann war da noch das Sprichwort mit dem Regen und der Traufe. Soweit zur Einleitung!
Es gibt viele Angestellte, die Unternehmer werden wollen, nur weil sie ihren Job hassen. Gut gemeint und schlecht gedacht. Das ist eine eher schlechte Motivation. So eine Flucht scheitert viel zu oft, weil es erstens als Basis nicht genügt und zweitens diese Motivation schon bald verpufft, nachdem der Job gekündigt ist.
Die Früchte in Nachbars Garten erscheinen oft süßer als sie sind. Nicht alles ist, wie es scheint. Viele Freiberufler und Selbstständige würden schon nach kurzer Zeit wieder Arm und Bein darum geben, um zurück in eine feste Anstellung zu kommen. Doch das ist in vielen Bereichen schon nach kurzer Zeit nur noch bedingt möglich. Dumm gelaufen.
Ich bin der Letzte, der Enthusiasten Steine in den Weg legen will, im Gegenteil. Die Anzahl der Geschäftspläne, die ich in den Händen hielt, ist groß. Manche Idee war gut, manche hervorragend und manche Mist. Einige Pläne hatten Aussicht auf Erfolg, andere konnten entwickelt werden und von anderen nur abgeraten werden. Wer von seiner Idee begeistert ist, neigt zu blinden Flecken. Es gibt allerdings unterschiedlich gute Erfolgsaussichten für gut vorbereitete Existenzgründer und ignorante Lemminge.
Schon die Tragfähigkeit von Vorhaben wird selten fundiert im Vorfeld geprüft. Ist der Leidensdruck in der gegenwärtigen Situation erst einmal groß genug, beziehungsweise sind die Erwartungen sehr verlockend, dann verhalten sich viele Menschen beim Schritt in die Selbstständigkeit ähnlich rational wie Pubertierende bei der ersten Liebe. Schade, denn ein ordentlicher Geschäftsplan simuliert nicht nur die Zukunft, sondern hilft auch dabei sie konstruktiv zu gestalten.
Bei der Gelegenheit bietet sich auch an, die zu erwartenden Szenarien genauer zu erkunden; was für ein Leben wird das und ist das wirklich erstrebenswert?
Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.
Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.
Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Haben die Ihnen bekannten Beispiele von Personen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagten, tatsächlich alle gefunden, was sie gesucht haben? Und glauben Sie das auch noch nach dem Blick hinter die offizielle Fassade? Haben Sie schon einen Geschäftsplan und wollen, dass ich darauf schaue?
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 15. April 2019
AN: #371
K:
Ü:
Herausforderungen aktiv angehen, statt ewig auf das Problem möglichst bald auf die Lösungsmöglichkeiten schauen. Wie geht das mit der Lösungsorientierung und weshalb wird die Bedeutung endloser Problemanalysen überschätzt?
Sicherheitshalber: Probleme gehören zum Leben dazu – entscheidend ist der Umgang mit ihnen. Jeder Ansatz hat seine Einsatzberechtigung. In unserer Kultur dominiert bei Problemen allerdings noch immer sehr die Frage nach dem Warum. Es wird sehr viel Aufmerksamkeit auf das vermeintliche Problem gerichtet. Erst deutlich verzögert bekommt die Lösung ihre verdiente Aufmerksamkeit. Deswegen erfahren Sie hier mehr über die Eigenarten von Problemorientierung und Lösungsorientierung.
Problemorientierung fokussiert sehr auf die Vergangenheit. Es werden Hypothesen entwickelt, wie und warum ein Problem entstanden ist. Der Fokus auf das Problem fördert sogenannte Problemtrancen. Durch intensive Diagnose des Problems wird wie das Kaninchen auf die Schlange geschaut. Das stabilisiert Problemzustände zusätzlich. Dadurch erscheint die Situation immer alternativloser, unlösbar und umso belastender. Solch ein Zustand führt eher in eine Erstarrung, als Energie für Veränderung freizusetzen. Problemorientierung fördert das Empfinden, ein Opfer zu sein.
Es wird oft behauptet, eine Wunde kann erst heilen, wenn die Zusammenhänge vollständig verstanden werden. Deswegen wird mitunter analysiert, was das Zeug hält. Die Absicht ist gut, die Ergebnisse weniger. Dominierende Ursachenforschung kann zwar zu zahlreichen interessanten Einsichten in Zusammenhänge führen, sie allein ändert allerdings selten etwas. Ressourcen und Chancen bleiben dabei zu weit außerhalb der Betrachtung.
Bei Problemen neigen viele Menschen dazu zu blockieren, wenn sie nicht schnell genug eine Lösung erkennen. Die mentale Haltung verrennt sich in einen einengenden Problemzustand und der Wald lässt sich vor lauter Bäumen nicht mehr erkennen. In diesem Zustand kommt Kreativität nicht vom Fleck. Lösungsorientierung hilft dabei Herausforderungen aktiv anzugehen.
Wer lösungsorientiert ans Werk gehen möchte, konzentriert sich gleich am Anfang auf die Lösung und nicht unnötig lange auf das Problem. Jetzt ist es erforderlich, sich in eine andere Perspektive zu begeben, von der aus Ressourcen zu erkennen sind. Losgelöst von den Fesseln des Problems und den damit verbundenen Zuständen, ist es leichter sich ein Zielszenario vorzustellen. Dieses Zielszenario fördert gute Zustände, motiviert, gibt Schwung. Ausgehend von dieser, mit möglichst allen Sinnen zum Leben erweckten, Zielvorstellung lässt sich oft auch der Weg dorthin deutlicher erkennen.
Während bei mechanischen Problemen das Finden des kaputten Teils oft auch dessen Reparatur ermöglicht, ist in vielen anderen Bereichen eine gute Lösung viel weiter vom Problem entfernt. Oft handelt es sich sogar erst deshalb um eine gute Lösung, weil die Entfernung so groß ist. Und selbst wenn die Lösung besonders naheliegend ist, lässt sie sich oft erst blicken, wenn der Tunnelblick wieder zum Panorama erweitert wurde. Die bekannteste Technik hierzu ist die Wunderfrage, die Steve de Shazer häufig einsetzte.
Während bei Problemorientierung der Fokus auf die Vergangenheit gerichtet wird, geht der Blick bei der Lösungsorientierung möglichst bald in die Zukunft. Während die Vergangenheit nicht mehr beeinflussbar ist, lässt die Zukunft sich gestalten.
Vorsicht vor Betriebsblindheit. Auch kleine Änderungen können große Auswirkungen haben. Selbst, wenn die Umstände ähnlich erscheinen. „Wann war es etwas besser?“, oder „Wie wäre es, wenn es etwas besser wäre?“. Skalierungsfragen helfen hier wachsam zu bleiben.
Mittels lösungsorientierter Fragen lässt sich ein konstruktiver Blick fördern.
Jedes Element eines Systems beeinflusst das andere. Entsprechend gilt es, verschiedenste Perspektiven einzunehmen und unterschiedlichste Wechselwirkungen zu berücksichtigen. Diese Wechselwirkungen lassen sich auch gezielt nutzen, um positive Veränderungen zu unterstützen.
Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler, erzählten die mittlerweile pensionierten Verkaufstrainer in den Neunzehnhundertsiebzigern ihren Teilnehmern. Im Grunde dürfte die Nachricht angekommen sein. Doch in der Praxis fehlt noch immer die Bereitschaft zuerst zuzuhören, um herauszufinden worum es tatsächlich geht.
Bei Lösungsorientierung stehen die Bedürfnisse des oder der „Auftraggeber“ im Mittelpunkt. Deswegen werden auch dessen Ressourcen erkundet und dazu inspiriert, dass Einsichten sich einstellen. Noch so gut gemeinte Manipulation und sanfte Gewalt in Form von Ratschlägen sind zu unterbleiben.
Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. September 2018
Überarbeitung: 16. April 2019
AN: #56525
K: CNB
Ü:
Mit diesen Tipps verhilfst du deinen guten Vorsätzen zum Erfolg. Also ran an die smarte Planung und die Umsetzung! Es gibt nichts GUTES, außer WIR tun es!
Spätestens, wenn ein Jahr zu Ende geht und ein neues Jahr Form annehmen will, ist es wieder ein Thema: Gute Vorsätze! Also ran an die smarte Planung! Es gibt nichts GUTES, außer WIR tun es!
Same procedure than every year? Soll es wieder die übliche Liste mit guten Vorsätzen werden? Wie viele Punkte der letzten Liste sind tatsächlich erledigt? Was sagen die Sterne? Was ist diesmal das Ziel; erneutes Stolpern oder aus den Fehlern der Vergangenheit lernen?
Wir wollen glauben an ein langes Jahr,
das uns gegeben ist,
neu, unberührt,
voll nie gewesener Dinge,
voll nie getaner Arbeit,
voll Aufgabe, Anspruch, Zumutung.
Wir wollen sehen,
dass wir’s nehmen lernen,
ohne allzuviel fallen zu lassen,
von dem, was es zu vergeben hat,
an die, die Notwendiges, Ernstes und Großes
von ihm verlangen.
Rainer Maria Rilke
Der gute Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt, aber selten geritten wird. War er ein Schwarzmaler, der Herr Wilhelm Raabe, wenn er meinte; „Der schwierigste Weg, den der Mensch zurückzulegen hat, ist der zwischen Vorsatz und Ausführung.“? Oder kannte er nur nicht die passenden Tipps? Damit können Sie sich jetzt zumindest nicht mehr herausreden.
Morgen gibt es Freibier. Morgen, ja morgen, da wird alles anders, das sagt sich so leicht. Nur, liegt zwischen Reden und Tun das weite Meer und oft versinkt schon so manches Schiff im heimischen Hafen.
Wenn du wirklich an das Ziel gelangen willst, dann mache das innerhalb von 72 Stunden den ersten Schritt. Selbst wenn es nur ein ganz kleiner Schritt ist, schnellen die Erfolgsaussichten in die Höhe. Wieso? Deshalb!
Selbst, wenn der Anstoß von außen gekommen sein mag; wenn der Vorsatz eine Chance haben soll, mache ihn dir zu eigen.
Vorsätze sind noch keine Ziele, sondern in der Rohform meist noch Wünsche. Deshalb ist es Zeit, aus den Wünschen richtige Ziele zu machen. Immer wieder eine gute Idee: Ziele wohlgeformt mit der SMART-Formel zu formulieren. Vorsätze, die den Kriterien dieser Formel nicht genügen, werden vermutlich auch in den kommenden Jahren auf der Liste stehen.
In Kurzform:
Die Dinge in Bewegung zu bringen ist eine oft schon recht schwierige Sache, den Schwung beizubehalten eine andere. Viele Menschen setzen ihre Vorsätze nicht um, weil sie sich zu viel auf einmal aufbürden. So verlockend ein vollkommen neues Zielszenario in der Planungsphase erscheinen mag, es sollte auch machbar sein, ohne sich zu verheben. Eins nach dem anderen funktioniert größtenteils besser, als das komplette Leben im Hauruck-Verfahren umzukrempeln.
Erst einmal die Prioritäten klären. Das hilft dabei strategisch in der passenden Reihenfolge ans Werk zu gehen. Sich mit den Grundlagen der Projektplanung zu beschäftigen mag nicht immer erforderlich sein, kann jedoch gerade bei komplexeren Vorhaben sehr hilfreich sein.
Lass dich begleiten, nimm dir Unterstützung. Ob Mitstreiter, Mentor oder Coach; mach es dir leichter! Unterstützung hilft beim Loslegen und vor allem auch beim Dranbleiben.
Ziele sind Wünsche, für die wir bereit sind, etwas zu tun. Herodot wusste; „Der Erfolg bietet sich meist denen, die kühn handeln, nicht denen, die alles wägen und nichts wagen wollen.“
Eiserne Vorsätze rosten besonders schnell, deshalb lieber locker bleiben. Feiere die Meilensteine und das Erreichen deiner Ziele. Auch der Weg zählt! Das fördert dann auch die Ausdauer.
So manches Vorhaben ist nicht von einem Moment zum anderen umsetzbar. Die Fähigkeit durchzuhalten zählt dann besonders. Gerade große Vorhaben brauchen oft einige Zeit und viele Kraftanstrengungen. Wenn die Reise länger ist, dann zeigt sich, wie intensiv die Motivation wirklich ist. Manchmal kommt die anfängliche Schubkraft dann mehr und mehr zur Ruhe oder sogar zum Stehen. Ist die Herausforderung zu groß und das Ziel noch nicht in Sicht, dann zerrt das an den Nerven.
Eine der hilfreichen Möglichkeiten besteht darin, die Strecke mit entsprechenden Meilensteinen in überschaubare Reiseabschnitte aufzuteilen. Sorge dafür, dass du spürst, wie du vorankommst.
Wie schon empfohlen; feiere erreichte Meilensteine. So gewinnst du Energie für den nächsten Abschnitt. Es ist wichtig und möglich, das Ziel und dessen persönliche Bedeutung präsent zu halten. Wer vor Augen hat, welchen Beitrag der nächste Schritt zum Gesamtziel liefert, schöpft daraus schwungvoll Kraft.
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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
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Das 1. Halbjahr ist vorbei. War es erfolgreich, gibt es für das 2. Halbjahr etwas zu lernen? Wie geht es weiter?
Schokolade soll gegen Frust und Pasta gegen Stress helfen. Kann das wahr sein? Erspart das dann das Ringen nach Ruhm und Ehre?
Weitsicht hilft! Mit Weitsicht wird ein vorausschauendes Verhalten beschrieben, unter Berücksichtigung der Potenziale und künftigen Geschehnisse.
Wie lässt sich die Konzentration steigern – schnell, effektiv und ohne Pillen?
Konzentrationsfähigkeit ist uns in unterschiedlichem Maße in die Wiege gelegt. Weil konzentriertes Arbeiten ein wesentlicher Schlüssel zur Produktivität ist, lohnt es sich diese Kompetenz zu pflegen.
Persönliche Werte bilden die Basis für viele Entscheidungen und Handlungen. Es sind grundlegende Überzeugungen und Einstellungen zum Leben. Wertvorstellungen liefern die Orientierung, bewusst und unbewusst.
Erstklassige Führungskräfte (A) sammeln erstklassige Mitarbeitende um sich, zweitklassige Führungskräfte (B) ziehen drittklassige Mitarbeitende (C) vor. Ich nenne es die AA-BC-Regel.
Was tun?
Lernen Sie was die Millersche Zahl bedeutet und welche Rolle das Arbeitsgedächtnis spielt.
Emotionale Intelligenz umfasst Persönlichkeitseigenschaften und Fähigkeiten die den Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen betreffen.
Haben Sie ein starkes Motiv? Sind Sie nicht wirklich vom Vorhaben überzeugt, bauen Sie auf wackligem Grund und die Gefahr des Scheiterns ist unnötig groß.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #3230
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