Bullshit

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Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
 
Bullshit

Bullshit

 

Dummes Zeug: Mist, Gefasel und Geschwafel, Geschwätz und Gewäsch, Kokolores und Schnickschnack, Stuss und Humbug, Pipifax und kalter Kaffee, Mumpitz, …

Bullshit ist mitunter schlimmer als schmerzhafte Wahrheit und Lüge

 

Dummes Zeug: Mist, Gefasel und Geschwafel, Geschwätz und Gewäsch, Kokolores und Schnickschnack, Stuss und Humbug, Pipifax und kalter Kaffee, Mumpitz, Quatsch mit Sauce, Humbug oder Bockmist. Bullshit ist Blödsinn, der sogar professionell im Einsatz ist. Weshalb mit einer Lüge die unangenehme Wahrheit verbergen, wenn es auch mit Bullshit geht?

Es gibt Bullshit in den Medien, in der Politik, in der Partnerschaft, im Smalltalk, im Büro, … Blödsinn entfaltet sich im Niemandsland zwischen Wahrheit, Unwahrheit und Meinung. Dort, wo die Meinungen und Fakten ineinander übergehen oder die Grenzen absichtlich verwischt werden, kommt Bullshit heraus. Wer ihn sucht, findet ihn vielerorts. Leider auch, wer ihn nicht sucht.

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #328
K: CNB
Ü:

Weg mit dem Bullshit. Wie weit gehen Sie mit der Ehrlichkeit?

Weg mit dem Bullshit. Wie weit gehen Sie mit der Ehrlichkeit?

Was halten Sie von radikaler Ehrlichkeit?

Wie weit gehen Sie mit der Ehrlichkeit?

 

Lügen wie gedruckt oder radikale Wahrheit? Was ist wohl besser? Ist eine schmerzliche Wahrheit tatsächlich besser als eine Lüge? Gedanken zum Thema Lügen.

 

 

 

Überblick

 

Immer die Wahrheit sagen bringt einem wahrscheinlich nicht viele Freunde, aber dafür die richtigen.

Da sind zwar gleich zwei Worte, an denen ich mich etwas reibe. IMMER und WAHRHEIT, doch darum geht es hier ja nicht. Oder doch?

Tatsächlich handelt es sich, bei entsprechendem Anspruch an die Qualitäten einer Freundschaft, wohl häufiger um Bekannte als um Freunde. So oder so; wie weit gehen wir selbst mit der Ehrlichkeit? Wie viel ungefilterte Ehrlichkeit hilft, und wann wird es zur Belastung selbst der besten Beziehungen? Wie lange können Sie radikale Ehrlichkeit an den Tag legen, bis Ihr Umfeld Sie steinigt? Eins nach dem Anderen…

 

 

 

Radikale Ehrlichkeit?

 

Aus vielerlei Gründen lügen wir den ganzen Tag. Oft tun wir das aus Höflichkeit. Bei entsprechender Erziehung sagen wir nun mal nicht gerade heraus, wie wir die Bluse der Kollegin oder die Erzählerqualitäten des Nachbarn finden. Weshalb auch, sie scheinen ja zufrieden damit zu sein?

Anhänger der radikalen Ehrlichkeit meinen allerdings, diese Unehrlichkeit verursache eine Menge Schäden. Da nutzt es auch nicht diese Lügen, als Höflichkeit zu beschönigen. Dazu gehören auch Ironie, Hochstapelei und Untertreibung aus Bescheidenheit. Eine Lüge ist eine Lüge und bleibt eine Lüge. Punkt! Sich und andere zu belügen ist anstrengend, unmoralisch und fördert Stress. Also weg mit den Filtern und raus mit dem, was wir tatsächlich denken?

Das Konzept der radikalen Ehrlichkeit ist einfach: Keine Lügen. Immer die Wahrheit. Kein Taktgefühl, keine Diplomatie, keine Beschönigungen. Ohne Filter zwischen Gehirn und Mundwerk. Man gewinnt immer, wenn man erfährt, was andere von uns denken. (Johann Wolfgang von Goethe)

Hm.

 

 

 

Heißer Stuhl

 

Mich erinnert das etwas an eine früher sehr beliebte Teamentwicklungsübung. Bei dieser begab sich jemand in die Mitte einer Gruppe und dann erfuhr er, was diese tatsächlich über ihn dachte.

Fallen bei einer solchen Übung erst einmal die Hemmungen beiseite, geht es oft derartig zur Sache, dass es schmerzhaft wird. Regelmäßig kündigten Mitarbeiter nach solchen Runden wohlgemeinter Teamentwicklung. Sodass Personaler einige Jahre lang Weile bei jeder Weiterbildung schriftlich darauf hinwiesen, dass solche (damals populären) Übungen nicht durchgeführt werden dürfen.

 

 

 

Macht radikale Ehrlichkeit die Welt zu einem besseren Ort?

 

Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.

Thomas Mann

 

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit? Also ich bezweifle, dass etwas das radikal ist, zu guten Ergebnissen führt. Vielleicht habe ich auch nur die falsche Vorstellung wie das wäre. So ungern ich es zugebe; so manche Lüge hält die Welt zusammen. Ohne Lügen und Diplomatie würde so manches Ego beschädigt, private Beziehungen lösen sich in Rauch auf, Kriege entbrennen. Hilfe! Anarchie!

 

 

 

Also doch wohldosiert?

 

Tatsächlich finde ich es hilfreich, an geeigneter Stelle auf unnötige, vorsichtige Floskeln zu verzichten. Wenn der Service im Restaurant mies war, sage ich das auch. Und wenn ich nach meiner Meinung gefragt werde, gebe ich sie auch. Das geht auch ohne drastische Wortwahl. Schließlich lege ich selbst auch auf brauchbares Feedback wert. Allerdings überlege ich mir vorher, von wem ich Rückmeldungen haben will und von wem nicht. Ungebetene Wahrheiten, ohne die erforderliche Qualität, bringen mich nicht weiter. Was ich nicht hören will, erfrage ich auch nicht.

Mit etwas Übung gelingt es auch auf ein „Wie geht es?“ ohne schlechtes Gewissen zu lügen. Auf Taktgefühl und die Möglichkeiten andere Menschen durch vertretbare Beschönigungen in gute Zustände zu bringen, darauf werde ich nicht verzichten.

Umfrage

 

Ehrlichkeit …

%

... ist eine Selbstverständlichkeit.

%

... in der Praxis nicht immer ganz so einfach.

Nicht repräsentative Umfrage (n=200)

P.S.

 

Probieren Sie es aus, eine Woche lang. Die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. So wahr Ihnen Gott helfe. Viel Spaß! Aber sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt. Für den Anfang können Sie sich mit dem Partyspiel Wahrheit oder Pflicht (Link zu Wikipedia) herantasten.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. Mai 2014
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #43337
K:CNB
Ü:

Asche zu Asche, Staub zu Staub vs. Vorbereitung trifft auf Gelegenheit

Asche zu Asche, Staub zu Staub vs. Vorbereitung trifft auf Gelegenheit

Angebotspräsentation: Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren, bevor die Idee Staub ansetzt

Angebotspräsentation: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit

Botschaften die verdiente Chance geben

 

Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft. Bereiten Sie Ihre Präsentation sorgfältig vor und sorgen Sie für Gelegenheiten. Sie wollen Tipps?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

 

 

Ideen die Chance geben, sich zu verwirklichen

 

Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist.

Louis Pasteur

 

„I have a dream…“ Wer etwas anbietet, braucht auch die Möglichkeit, andere Menschen davon zu überzeugen, dass dieses Angebot überhaupt eine Chance verdient hat, beachtet zu werden. Bei aller persönlichen Begeisterung; viele gute Ideen bleiben im Schubfach und geraten dort in Vergessenheit, weil niemand von ihnen erfährt. Irgendwann ist die Staubschicht so dick, dass sie selbst beim Aufräumen nicht mehr zu finden ist. Andere wagen den Schritt und stellen ihr Angebot vor, manchen gelingt es und anderen nicht. Oft braucht es Durchhaltevermögen, bis der Funke überspringt. Nicht jeder wird mit Rückenwind gesegnet, gerade neuen Ideen bläst oft heftiger Gegenwind ins Gesicht. Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. (Mark Twain)

So oder so; wer sich aus der Deckung begibt, macht sich und das Angebot zwar angreifbar. Aber es ist allenthalben besser, als es ungenutzt der Welt vorzuenthalten. Ideen zu sammeln und zu horten, hat noch zu keiner Veränderung geführt. Da helfen auch die besten Ausreden nichts, weshalb es sinnlos ist sich dafür einzusetzen oder dass sich keine Gelegenheit dafür ergibt. Es ist nicht immer ein Heimspiel. Schließlich ist jedes System bestrebt, sich im Gleichgewicht zu halten. Wer daran etwas ändern will, lernt die Massenträgheit kennen. Eine Idee, die nicht gefährlich ist, verdient es nicht, überhaupt Idee genannt zu werden. (Oscar Wilde)

 

 

 

Eins nach dem anderen

 

Ja, es hat auch etwas mit Glück zu tun; eine Chance, für die Vorstellung der Idee zu bekommen. Wer wartet schon gerne? Es nagt an den Nerven, die anfängliche Begeisterung verebbt. Vielleicht war die Idee doch nicht so gut. Das entmutigt dann früher oder später! Ergibt sich nicht schnell genug eine Gelegenheit, macht sich oft das frustrierende Gefühl breit, keinen Einfluss auf die erfolgreiche Umsetzung zu haben. Viele gute Ideen scheitern, weil irgendjemand, der hätte gefragt werden sollen, nicht gefragt wurde. (Cyril Northcote Parkinson)

Nur wen und wie? Vor lauter Resignation geht es nicht voran. Kommt dann doch überraschend von allein eine Gelegenheit, ist die Präsentation des Angebotes gerade in diesem Moment nicht so gut, wie sie sein könnte. Wer hat denn damit gerechnet? Mist! Chance vergeudet. Schade, dass sie nicht vorbereitet wurde.

 

 

 

Konkrete Vorbereitung, auch ohne Termin und Bühnenreservierung

 

Viel besser ist es sich frühzeitig optimal auf die Präsentation vorzubereiten, selbst dann, wenn noch keine konkrete Gelegenheit geplant ist. Unverhofft kommt oft; lassen Sie sich die Chance nicht entgehen! Nehmen Sie Einfluss, worauf Sie Einfluss haben und reduzieren Sie den Anteil des Zufalls. Gute Einfälle sind Geschenke des Glücks. (Gotthold Ephraim Lessing)

Meine favorisierte Definition für Glück ist; Vorbereitung tritt auf Gelegenheit! In der Idee leben heißt, das Unmögliche behandeln, als wenn es möglich wäre. (Johann Wolfgang von Goethe)

 

 

 

Unverhofft kommt oft

 

Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie. (Albert Einstein) Sorgen Sie dafür, dass deren Wert leichter zu erkennen ist. Gegebenenfalls mit Unterstützung, falls die Idee es verdient hat. Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist! (Victor Hugo)

Also Ärmel hochkrempeln und …

P.S.

 

Welche Gelegenheit verdient Vorbereitung?

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Oktober 2016
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:

Rhetorikcheck in deutschen Unternehmen: Die Redekultur in Deutschland

Rhetorikcheck in deutschen Unternehmen: Nur wer verstanden wird, kann auch überzeugen

Klipp und klar, dann klingt es wahr. Was sagt der Kauderwelsch-Test?

 

Rhetorik & Sprache: Nur wer verstanden wird, kann auch überzeugen

Rhetorikcheck in Deutschland

 

Wie steht es um die Rhetorik in Deutschland? Wie gute Redner oder Rednereinnen sind Geschäftsführende und Vorstände hierzulande?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Rhetorikcheck, Rede- und Redneranalysen

 

Für mich gehört es zum Alltag, Reden zu analysieren und bei entsprechendem Auftrag zu optimieren. Dabei geht es um inhaltliche und formale Aspekte, sowie die Wirkung der Persönlichkeit, einschließlich der Körpersprache.

Die Universität Hohenheim analysiert ebenfalls Reden der Spitzenmanager deutscher DAX-Unternehmen und bewertet sie anhand formaler Kriterien. Professor Dr. Frank Brettschneider und sein Team untersuchen mittels EDV, wie verständlich die Vorstandsvorsitzenden der DAX-30-Unternehmen auf den Hauptversammlungen ihrer Unternehmen reden. In einer Pressemitteilung vom 11. Juli 2016 sieht er insgesamt die Verständlichkeit der ausgewerteten Reden als deutlich verbessert. Aus seiner Sicht sind die Reden deutscher Vorstände stetig besser zu verstehen. So steht es jedenfalls im Fazit einer Studie der Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt.

Im Durchschnitt erreichen die Bewertungen in diesem Jahr 14,3 Punkte auf einer Skala von 0 bis 20. 2015 waren es noch durchschnittlich 13,1 Punkte. Damit hat sich zum vierten Mal in Folge die formale Verständlichkeit verbessert. Dem entwickelten Verständlichkeitsindex entsprechend erzielte der Vorstandsvorsitzende Timotheus Höttges (Telekom) mit 19,5 Punkten den höchsten bisher analysierten Wert. Drei Redner teilen sich den zweiten Platz mit je 18,4 Punkten; Frank Appel (Deutsche Post), Harald Krüger (BMW) und Ulf Schneider (Fresenius SE).

Allerdings vergaben laut Auswertung auch einige Spitzenmanager die Chance, mit ihren Reden eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen. Auf den hinteren Plätzen befinden sich, mit weniger als 11 Punkten, Johannes Thyssen, der Vorstandsvorsitzende von E.ON (10,2 Punkte), SAP-Vorstandssprecher Bill McDermott (10,3 Punkte) sowie der CEO von ProSiebenSat.1, Thomas Ebeling (10,8 Punkte). Das Schlusslicht bildet der Vorstandsvorsitzende von Beiersdorf, Stefan F. Heidenreich (9,2 Punkte).

Die Studie (externer Link) nennt Bandwurmsätze, abstrakte Begriffe, zusammengesetzte Wörter und nicht erklärte Fachbegriffe als häufige Ursachen für die Unverständlichkeit von Reden. Überlange Sätze und zusammengesetzte Wortungetüme wurden dieses Mal seltener gezählt.

 

 

 

Pure Theorie?

 

Insgesamt deckt sich die Studie mit eigenen Praxisbeobachtungen. In einigen Bereichen steigt das rhetorische Niveau, während es aus meiner Sicht allerdings in vielen Bereichen keine nennenswerten Entwicklungen gibt. Von Steve Jobs und Co. sind selbst die meisten Top-Manager in Deutschland noch ein gutes Stück entfernt. Um das zu erkennen, braucht es keinen Supercomputer. Zu offensichtlich sind die brachliegenden Potenziale. Reden und Präsentationen werden als Marketinginstrumente noch immer unterschätzt.

 

 

 

Kompliziert, komplizierter, am kompliziertesten

 

Viele Chancen, zu überzeugen, bleiben unausgeschöpft. Statt mit lebendiger Sprache präsentiert, werden Reden allzu oft mit unnötigen Phrasen und komplizierten Strukturen aufgebläht. Weshalb meinen so viele Redner, ihre Rede mit all diesen exotischen Begriffen würzen und sich kompliziert ausdrücken zu müssen?

Gegen etwas Würze ist ja nichts einzuwenden. Aber weder unbekannte Fachbegriffe, Buzzwords noch besonders trockene Formulierungen fördern die Aufnahmebereitschaft des Publikums. So etwas macht die Rede nicht schmackhafter, sondern nur schwerer verdaulich.

Außerdem: Wer es an der Bereitschaft mangeln lässt, in der Sprache der Zielgruppe zu sprechen, vermittelt damit auch Desinteresse und fehlenden Respekt ihr gegenüber. Der Beziehung und dem Vertrauen dient das nicht. Die fehlende Glaubwürdigkeit wirkt dann wie Sand im Getriebe.

 

 

 

Buzzwas?

 

Oh! Widerspreche ich mir selbst mit der Verwendung des Wortes Buzzwords? Zumindest erinnert es mich daran, wie sich Begriffe einschleichen und überlege, ob ich Buzzword mit Schlagwort ersetze. Und bevor ich diesem Gedanken jetzt weiter folge, verweise ich stattdessen auf den Artikel Floskeln: Ihre Meinung ist uns wichtig und anderer Unfug.

 

 

 

Authentizität

 

Wollen wir heute mal extra elaboriert die Botschaft kundtun? Wo ist das Handbuch mit dem Titel Wie sage ich es kompliziert? Der Verständlichkeit dient das jedenfalls nicht. Obendrein spürt das Publikum, ob es sich um den Wortschatz des Redners handelt. Nimmt es dem Redner die gewählte Sprache nicht ab, nimmt auch noch dessen Authentizität und damit Glaubwürdigkeit ab.

 

 

 

Klipp und klar, dann klingt es wahr

 

Die besten Redner sind in der Lage, selbst komplizierteste Zusammenhänge mit einfachen Worten verständlich zu machen. Bei vielen verklausulierten Formulierungen zweifelt das Publikum hingegen schnell daran, dass der Redner selbst verstanden hat, wovon er redet. Ist der Zweifel erst gesät, färbt die damit verbundene Unsicherheit auf das gesamte Publikum ab. Keine gute Voraussetzung!

Bleiben Sie lieber natürlich, auch wenn Sie eine Rede vor Publikum halten.

 

 

 

Fazit

 

Der Autor der genannten Studie Professor Dr. Brettschneider erinnert daran, die Grundregeln für verständliche Reden einzuhalten: kurze Sätze, gebräuchliche Begriffe, Fachbegriffe in verständliche Sprache übersetzen und zusammengesetzte Wörter vermeiden. Denn nur wer verstanden wird, kann auch überzeugen. Recht hat er! Schließlich sollte eine gute Rede ja nicht nur kurz dem eigenen Ego schmeicheln, sondern etwas in die gewünschte Richtung bewegen.

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

P.S.

 

Worauf legst du bei einer guten Rede Wert und ist das rhetorische Niveau aus deiner Sicht gestiegen?

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Antworten auf häufige Fragen

Wie wichtig sind professionelle Präsentationen und Reden?

Professionelle Präsentationen und Reden sind in vielen Bereichen von großer Bedeutung, weil sie eine Möglichkeit bieten, Ideen und Informationen effektiv an ein Publikum zu vermitteln und zu überzeugen. Eine professionelle Präsentation oder Rede kann dazu beitragen, dass sich das Publikum an die Inhalte erinnert und sie länger im Gedächtnis behält, und sie kann dazu beitragen, dass man als Redner oder Präsentator glaubwürdig und kompetent wahrgenommen wird.

Eine professionelle Präsentation oder Rede kann auch dazu beitragen, dass man sich von der Konkurrenz abhebt und dass man sich als Experte oder Führungspersönlichkeit positioniert. Sie kann dazu beitragen, dass man neue Geschäftsmöglichkeiten erschließt oder dass man sich für eine Förderung oder eine Beförderung empfiehlt.

Es ist wichtig, dass sich bewusst zu machen, welche Ziele mit einer Präsentation oder Rede verfolgt werden und sich entsprechend vorzubereiten –inhaltlich und hinsichtlich der Darbietung. Es ist wesentlich, sich auf das Publikum einzustellen und die Inhalte auf deren Bedürfnisse und Interessen auszurichten. Eine professionelle Präsentation oder Rede kann dazu beitragen, dass Ziele erreicht werden und sich Redner und Rednerinnen positionieren.

Weshalb verdienen Reden und Präsentationen Vorbereitung?

Reden und Präsentationen verdienen Vorbereitung, da sie eine Möglichkeit bieten, Ideen und Informationen effektiv an ein Publikum zu vermitteln und zu überzeugen. Eine gründliche Vorbereitung kann dazu beitragen, dass man sich sicher und gut vorbereitet fühlt und dass man die Inhalte klar und strukturiert präsentieren kann.

Eine gründliche Vorbereitung kann auch dazu beitragen, dass man sich auf das Publikum einstellt und die Inhalte auf deren Bedürfnisse und Interessen ausrichtet. Sie kann dazu beitragen, dass man die Aufmerksamkeit des Publikums hält und dass man sich als Redner oder Präsentator glaubwürdig und kompetent präsentiert.

Eine gründliche Vorbereitung kann auch dazu beitragen, dass man sich von der Konkurrenz abhebt und dass man sich als Experte oder Führungspersönlichkeit positioniert. Sie kann dazu beitragen, dass man neue Geschäftsmöglichkeiten erschließt oder dass man sich für eine Förderung oder eine Beförderung empfiehlt.

Was sind die häufigsten Fehler bei Reden und Präsentationen?

Hier sind einige häufige Fehler, die bei Reden und Präsentationen gemacht werden können:

  1. Unklare Struktur
    Wenn die Struktur einer Rede oder Präsentation unklar ist, kann es schwierig sein, den Inhalt zu verstehen und sich daran zu erinnern.
  2. Mangelnde Vorbereitung
    Wenn man sich nicht gründlich auf eine Rede oder Präsentation vorbereitet, kann man leicht ins Stocken geraten oder wichtige Informationen vergessen.
  3. Monotones Sprechen
    Wenn man in monotoner Stimme spricht, kann das dazu führen, dass das Publikum schnell die Aufmerksamkeit verliert.
  4. Mangelnde Körpersprache
    Wenn man keine ausdrucksstarke Körpersprache verwendet, kann das dazu beitragen, dass man weniger glaubwürdig wirkt und dass das Publikum schnell die Aufmerksamkeit verliert.
  5. Mangelnde Publikumsbeteiligung
    Wenn man keine Interaktion mit dem Publikum hat, kann das dazu führen, dass die Rede oder Präsentation langweilig wird und dass das Publikum schnell die Aufmerksamkeit verliert.
  6. Mangelnde Visualisierung
    Wenn man keine Visualisierungen verwendet, kann es schwierig sein, die Inhalte zu verstehen und sich daran zu erinnern.

 

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Es hilft sich bewusst zu machen, welche Fehler vermieden werden sollten und sich entsprechend vorzubereiten.

Verständlichkeit

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 31. Juli 2016
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #371

Interviewabbruch: Und Tschüss! Ein Interview abbrechen.

Interviewabbruch: Und Tschüss! Ein Interview abbrechen.

Ist das so eine gute Idee?
Ein Interview abbrechen. Ist das so eine gute Idee?

Interviewabbruch

 

Nicht jede Frage in Interviews erfreut gleichermaßen. Ist der Abbruch eines Interviews eine gute Idee? Wenn ja, wann und wie? Was geschieht, wenn ein Interview abgebrochen wird? Risiken, Wirkung, Körpersprache, Glaubwürdigkeit. Hier ein Beispiel.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Nicht jede Interviewfrage ist eine wahre Freude

 

Nicht jede Frage in Interviews erfreut gleichermaßen. Die meisten Journalisten sind fair und wenn sie am Ball bleiben, dann gehört das zu ihrer Aufgabe. Manche Journalisten sind allerdings regelrecht darauf spezialisiert ihre Opfer zu verärgern. Dafür sind sie dann allerdings auch meist bekannt und etwas anderes von ihnen zu erwarten ist mehr als blauäugig. Wer sich solchen Gelegenheiten aussetzt, kann im besten Fall den Schaden klein halten. Wer sich gut vorbereitet hat es hier etwas leichter; weiß Chancen und Risiken besser zu beurteilen, trifft bessere Entscheidungen.

Es kommt immer wieder vor, das Interviews nicht so erfreulich verlaufen. Deshalb gibt es Momente, in denen der Abbruch eines Interviews infrage kommt. Doch das will wohlüberlegt sein. Außerdem ist das meist nur dann ein Thema, wenn die Vorbereitung unzureichend war. Nicht jede Interviewanfrage hält, was sie verspricht.

 

 

 

Beispiel für einen Interviewabbruch

 

Das Interview am 11. April 2016 beginnt recht ruhig und seitens der Journalisten schrittweise so vorbereitet, dass der Interviewte keinen Verdacht schöpft. Das ändert sich plötzlich: Im Zusammenhang mit den Panama Papers wird Islands Premier Sigmundur Davíð Gunnlaugsson nach Offshore-Geschäften gefragt und bricht daraufhin das Interview ab.

Das Video können Sie sich bei YouTube™ anschauen.
https://www.youtube.com/watch?v=KkIKlYppIGM

Achten Sie auf seine Reaktion. Hier gibt es eine Menge zu lernen. Als ihm die Fragen zu heikel werden will Premier Sigmundur Davíð Gunnlaugsson das Interview abbrechen. Er steht auf. Aber als ihm weitere Fragen gestellt werden, kommt er noch einmal zurück. Einen Gefallen tut er sich damit nicht. Nervös tigert er im Raum auf und ab. Er beißt sich häufig auf die Lippen, so als würde er vermeiden wollen etwas Falsches zu sagen. Das wirkt nicht sehr vertrauenerweckend. Körpersprachlich ist der riesige Unterschied erkennbar, vor den unangenehmen Fragen und währenddessen gibt es deutliche Veränderungen. Das erleichtert die Kalibrierung und die anschließende Analyse der Körpersprache. Anstatt auf die Fragen zu antworten, weicht er unbeholfen aus. Er wiederholt; „Sie haben mich unter falschen Voraussetzungen in dieses Interview gelockt.“, „Ich habe von diesen Dingen keine Ahnung.“ Er verstrickt sich zunehmend tiefer in Behauptungen, die ihm anschließend widerlegt werden. Als er kurz darauf damit konfrontiert wird, dass seine Unterschrift auf den Papieren zu finden ist, fängt er an zu stottern; „Ja,… ich meine… das ist nur …“. Wieder und wieder antwortet er indirekt beispielsweise mir „Aber Sie unterstellen mir das ich keine Steuern gezahlt habe.“, „Alles wurde bei der Steuer angegeben. Hier wird etwas verdächtig gemacht, dass nicht verdächtig ist.“ Dann verlässt er den Raum. Am 4. April 2016 erklärt Sigmundur Davíð, dass er einen Rücktritt nicht in Erwägung zieht, am 5. April 2016 tritt er zurück.

Ein Promifaktor macht es nicht leichter

 

Wer als Person des öffentlichen Interesses unterwegs ist, darf mit besonderer Neugier rechnen. Boulevard- und Sensationspresse benötigen polarisierende Nachrichten. Also sind sie ständig auf der Suche danach. Nachrichten haben meist keine lange Lebensdauer, sie werden schnell schal. Mehr oder weniger kreativ wird dann an den sehnlichst benötigten Nachrichten gearbeitet. Das bekommen gerade Promis häufiger zu spüren, wenn sie meinen das Interviewthema zu kennen und dann überraschend mit unangenehmen Fragen konfrontiert zu werden. Wo Licht ist sorgt der Schatten für den Kontrast.

 

 

Beispiel

 

Gerade bei Schauspielern klaffen das Rollenimage und die tatsächliche Persönlichkeit sehr oft weit auseinander. So ist auch Robert Downey Jr. nicht ganz so locker und schlagfertig wie Tony Stark der Iron Man. Auf einer Promotour für einen Film wollte er die Werbetrommel rühren, der Interviewer aber stattdessen lieber auf die dunkleren Zeiten und die damaligen Drogenprobleme des Schauspielers wechseln. Daraufhin bricht Robert Downey Jr. das Interview ab.

Das Video können Sie sich bei YouTube™ ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=ALBwaO-rAsE

P.S.

 

Wann und wie lässt sich ein Interview abbrechen?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #1656
K:
Ü:

Selbstvorstellung: Und was machen Sie beruflich? Welche Selbstvorstellung kommt an, welche nicht!

Selbstvorstellung: Und was machen Sie beruflich? Welche Selbstvorstellung kommt an, welche nicht!

Welche Selbstvorstellung Sie lieber lassen sollten und was ankommt

 

Wer will schon (Selbst-)Präsentationen von langweiligen Übermenschen?

Selbstvorstellungen

 

Überzeugende Selbstvorstellungen auf Seminaren, Veranstaltungen, Reisen oder auch im privaten Umfeld machen Eindruck. So geht es.

Überblick

 

 

 

 

 

Eine typische Frage: Was machen Sie so?

 

Und was machen Sie beruflich? Wie oft haben Sie diese Frage schon auf Reisen, Seminaren, Veranstaltungen oder auch im privaten Umfeld gehört? Wir treffen regelmäßig mit Menschen zusammen, weshalb dieser Frage kaum auszuweichen ist. Wieso solltest du auch? Zugegeben, wenn das zur Statusfrage verkommt, macht es keinen Spaß, doch das ist ja Ihnen überlassen.

 

 

 

Wie knackig ist Ihre Antwort?

 

Manche bekommen bei dieser Frage Panik; wo soll ich nur anfangen? Viele andere liefern eine belanglose Antwort, die bestenfalls langweilt. Interesse wird so jedenfalls nicht geweckt!

Besser: Auf diese Frage solltest du stets eine knackige Selbstvorstellung in Anlehnung an einen Elevator Pitch parat haben, eine prägnante Kurzpräsentation von maximal 30 Sekunden Länge. Es ist eine einmalige Gelegenheit, Appetit darauf zu machen, mehr über Sie und Ihr Angebot zu erfahren. Und hier gilt: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

 

 

 

Authentisch und interessant

 

Diese Kurzpräsentation muss zu Ihnen als Person passen und Ihrer Persönlichkeit entsprechen, sonst sieht es nach einem einstudierten Werbeslogan aus. Das kommt selten gut an. Ziel ist es deshalb, den Gesprächspartner neugierig zu machen und Spannung aufzubauen. Also; Ihr Gesprächspartner darf dabei Appetit bekommen und sollte anschließend nicht pappsatt sein. Hören Sie ruhig mal bei anderen Selbstvorstellungen zu und Sie verstehen, was ich meine.

 

 

 

Tipps

 

Umso besser Sie erkennen, was Ihren Gesprächspartner interessiert, desto besser können Sie Ihre Antwort darauf abstimmen.

  • Welchen Nutzen liefert, was Sie tun?
  • Wer profitiert davon direkt und indirekt?
  • Was hat das mit dem Gesprächspartner zu tun?

 

 

SICHERHEITSHALBER: Nein, Sie sollten weder einen auswendig gelernten Vortrag, noch eine Vorlesung daraus machen. Ziel ist es auf angemessene Weise Appetit zu machen!

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Selbstvorstellungen, die keiner mag und was ankommt

 

Wer lebt, holt sich blaue Flecken.
Helden rappeln sich wieder auf!

Karsten Noack

 

 

Bewegende Romane, Theateraufführungen und Filme machen es vor. Heldengeschichten berichten von Herausforderungen, Hindernissen, Rückschlägen und menschlichem Wachstum. Joseph Campbell (externer Link) liefert eine Menge Einblicke, welcher Natur Geschichten sind, die Menschen gerne hören.

 

 

 

Aalglatt und ohne Profil lockt kaum jemand hinter dem Ofen hervor

 

Persönliche Entwicklungen basieren auch darauf, nach einem gescheiterten Anlauf die Kraft und den Mut aufzubringen, erneut ans Werk zu gehen. All das macht die Helden zu menschlichen Helden − zu Vorbildern. Sie sind von unserer Art und sie zeigen, dass es möglich ist auch das zu erreichen, was wir bisher für unmöglich hielten. Das macht sie sympathisch, wir können uns mit ihnen identifizieren, wir leiden und fiebern mit ihnen.

 

 

 

Kein Platz für Fehler

 

Doch mancher PR-Berater überzeugt seine Auftraggeber davon, all die blauen Flecken und menschlichen Anteile für sich zu behalten; sich perfekt zu inszenieren. Fehler? Nichts da, die sind etwas für die Normalsterblichen!

 

 

 

Alles in die Verpackung

 

Zugegeben, unser Schönheitsideal ist durch die Medien und entsprechende Bildbearbeitungsprogramme an einen gewissen Perfektionismus gewöhnt. Wiederholung sorgt dafür, dass wir das Künstliche zunehmend für den Normalzustand halten. Auf erwachsen gestylte Teenager wurden zur Referenz für das anzustrebende Aussehen, nicht nur von Frauen. Entsprechende Produkte verkünden Lösungen für die Überbrückung von Anspruch und Realität. Und auch wenn die Ergebnisse oft als Fassade netter anzuschauen sind; wenn es übertrieben wird geht Charakter verloren.

 

 

 

Perfektion ist langweilig

 

Wird dann noch der persönliche Auftritt und jede Äußerung an einem allzu künstlichen Image ausgerichtet, bei dem purer Perfektionismus den Maßstab vorgibt, bleibt das nicht ohne Folgen. Im besten Fall ist es langweilig.

Übertriebener Perfektionismus wirkt unecht, verkrampft und unmenschlich. Das gilt im Alltag ebenso wie auch bei Präsentationen.  Wer lebt, macht Fehler. Sofern die Bezeichnung Fehler in diesem Zusammenhang überhaupt passend ist.

Wenn Sie sich und Ihr Thema richtig gut präsentieren wollen, tun Sie sich den Gefallen und lassen Sie den Anspruch perfekt sein zu müssen beiseite.

Mit einer angemessenen Vorbereitung kommt auch bei einer Präsentation der Zeitpunkt, die Dinge laufen zu lassen. Wer etwas sagt, verspricht sich, Redner weichen von der Planung ab, verdrehen etwas. Das geschieht meist weitgehend unbemerkt. Und wer halbwegs im Rapport mit dem Publikum ist, einen Draht zu ihm hat, dem verzeiht es bei gesprochener Sprache so einiges, das bei der Niederschrift zu weit mehr Irritationen führen würde.

 

 

 

Der Empfänger entscheidet über die Botschaft

 

Das Publikum registriert sehr viel. Es liest auch zwischen den Zeilen und es definiert nicht erst seit Watzlawick selbst die Bedeutung dessen, was es sieht und hört. Es spürt auch, wie wir fühlen. Wenn wir zu perfekt sein wollen, spürt es den Krampf. Wenn wir schon jeden kleinen Fehler selbst als Tragödie empfinden, wird auch das Publikum schwerer darüber hinwegsehen, als wenn wir gelassen damit umgehen.

 

 

 

Echt ist besser

 

Werfen Sie den Anspruch von Bord, perfekt sein zu müssen! So wirken Sie überzeugender im Alltag und bei Präsentationen. Machen Sie es sich und anderen Menschen leichter und zeigen Sie, wer und wie Sie tatsächlich sind.

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P.S.

 

Wer will schon Selbstvorstellungen von langweiligen Übermenschen? Wie halten Sie es mit solchen Situationen? Sind Sie eher der spontane Typ oder gehen Sie systematischer ans Werk? Was sagen Sie oder ist diese Frage nur lästig?

Umfrageergebnisse

 

Wenn mir Redner unsympathisch sind, haben Sie es schwer mich zu überzeugen.

%

Stimmt

%

Stimmt nicht

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n=643)

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 6. Januar 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #4338
K:CNB
Ü:

Soziale Medien

Soziale Medien

Segen oder Qual? Chancen und Risiken, Möglichkeiten, Tipps, Tricks, Gedanken
YouTuber und Marketing

Soziale Medien

 

Soziale Netzwerke gehören für viele Menschen zum Alltag. Segen oder Qual? Chancen und Risiken, Möglichkeiten, Tipps, Tricks, Gedanken.

Begriffsklärung: Soziale Medien, Soziale Netzwerke

 

Ich hätte fast auf Facebook angefangen zu diskutieren. Man muss ja so aufpassen.

 

Bevor es in Beiträgen ins Detail geht: Was bedeuten die Begriffe Soziale Medien beziehungsweise Soziale Netzwerke? Erst einmal eine Begriffsklärung.

Der Begriff Soziale Medien beziehungsweise Social Media beschreibt Webseiten und Apps, über die ihre Nutzer Inhalte erstellen, teilen und sich vernetzen können. Zentrales Merkmal von Social Media ist die Interaktivität. Soziale Interaktion zwischen Nutzern bis hin zur Zusammenarbeit prägen den Dialog, die sogenannte Many-to-many-Kommunikation. Nutzer erstellen Inhalte (User Generated Content), über die ein permanenter, zeitlich unbegrenzter Austausch mit anderen stattfindet. Social Media kann als Oberbegriff für diese Art sozialer Medien verstanden werden, aber auch als Überbegriff für eine Mediengattung.

 

 

 

Soziale Netzwerke

 

Zu den bedeutendsten Netzwerken zählen unter anderem

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram
  • Snapchat
  • TikTok
  • Blogs

 

Beispiel für einen Vlog

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Antworten auf häufige Fragen

Was sind soziale Medien?

Soziale Medien sind Online-Plattformen, die es Menschen ermöglichen, miteinander zu kommunizieren, Inhalte zu teilen und sich auszutauschen. Sie können in verschiedenen Formen vorliegen, wie zum Beispiel als soziale Netzwerke, Blogs, Foren oder Video-Plattformen. Einige bekannte Beispiele für soziale Medien sind Facebook, Instagram, Twitter und YouTube.

Soziale Medien ermöglichen es Menschen, mit anderen in Kontakt zu bleiben und sich auszutauschen, auch wenn sie räumlich weit voneinander entfernt sind. Sie können auch dazu beitragen, dass Menschen sich vernetzen und sich mit anderen zu bestimmten Themen oder Interessen austauschen. Allerdings können soziale Medien auch eine Sucht auslösen und zu negativen Auswirkungen wie sozialer Isolation oder Cybermobbing führen, wenn sie übermäßig genutzt werden. Es ist daher wichtig, eine gesunde Balance zu finden und sich bewusst mit sozialen Medien auseinanderzusetzen.

Was bedeutet digitales Detox?

Digitales Detox bedeutet, dass man sich bewusst von digitalen Medien und Geräten wie Smartphones, Computern und Tablets für eine bestimmte Zeit abkapselt. Der Begriff „Detox“ kommt aus dem Englischen und steht für „Entgiftung“. Im Zusammenhang mit digitalen Medien geht es darum, sich von der ständigen Erreichbarkeit und dem Dauer-Konsum von digitalen Inhalten zu „entgiften“ und sich wieder mehr auf die reale Welt und die eigene innere Ruhe zu konzentrieren.

Digitales Detox kann auf unterschiedliche Weise stattfinden. Manche Menschen nehmen sich bewusst Zeit, um sich von allen digitalen Geräten zu trennen und sich auf andere Aktivitäten wie Sport, Lesen oder Spazierengehen zu konzentrieren. Andere reduzieren ihre Nutzung von digitalen Medien bewusst auf bestimmte Zeiten des Tages oder beschränken sich auf bestimmte Plattformen oder Funktionen.

Das Ziel eines digitalen Detox ist es, eine gesündere Beziehung zu digitalen Medien aufzubauen und sich wieder mehr auf die eigene innere Stimme und die Bedürfnisse des eigenen Körpers und Geistes zu konzentrieren. Es kann helfen, Stress zu reduzieren und die eigene Konzentration und Kreativität zu fördern.

Welche Chancen bieten soziale Medien Expertinnen und Experten?

Soziale Medien bieten Experten zahlreiche Chancen, um sich zu vernetzen, ihr Wissen und ihre Expertise zu teilen und sich als Fachexperte zu positionieren. Einige Möglichkeiten, wie Experten von sozialen Medien profitieren können, sind:

  • Aufbau eines professionellen Netzwerks
    Soziale Medien bieten die Möglichkeit, sich mit anderen Experten und Fachleuten auszutauschen und ein professionelles Netzwerk aufzubauen.

  • Teilen von Wissen und Expertise
    Experten können ihr Wissen und ihre Expertise auf sozialen Medien teilen, indem sie Blogs schreiben, Podcasts produzieren oder Videos aufnehmen. Auf diese Weise können sie ihr Fachwissen mit einem breiteren Publikum teilen und sich als Experte positionieren.

  • Gewinnung von neuen Kunden
    Soziale Medien bieten auch die Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen, indem man seine Dienstleistungen und Produkte bewirbt und mit potenziellen Kunden in Kontakt tritt.

  • Teilnahme an Diskussionen und Debatten
    Experten können sich auf sozialen Medien an Diskussionen und Debatten beteiligen und ihre Expertise einbringen. Auf diese Weise können sie ihr Wissen und ihre Meinungen mit anderen teilen und sich als Meinungsführer positionieren.

 

Es ist wichtig, dass Experten bei der Nutzung von sozialen Medien professionell auftreten und sich immer an ihre beruflichen Ethikrichtlinien halten. Auf diese Weise können sie von sozialen Medien profitieren, ohne ihren Ruf zu gefährden.

 

Verändern sich soziale Medien?

Soziale Medien haben sich im Laufe der Jahre stark verändert und werden auch weiterhin Veränderungen unterworfen sein. Einige Faktoren, die zu Veränderungen bei sozialen Medien beitragen, sind:

  • Technologische Entwicklungen
    Soziale Medien sind stark von der Entwicklung neuer Technologien abhängig. Neue Funktionen und Möglichkeiten, die durch die Entwicklung von Hardware und Software entstehen, können dazu beitragen, dass sich soziale Medien verändern.

  • Nutzerverhalten
    Auch das Verhalten der Nutzer von sozialen Medien kann dazu beitragen, dass sich soziale Medien verändern. Wenn zum Beispiel bestimmte Funktionen oder Plattformen besonders beliebt werden, könnten andere Plattformen diese Funktionen übernehmen oder ähnliche Angebote schaffen, um mithalten zu können.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen
    Soziale Medien unterliegen auch rechtlichen Vorgaben, die sich im Laufe der Zeit verändern können. Dies kann dazu führen, dass Plattformen bestimmte Funktionen anbieten oder einschränken müssen oder sich in anderer Weise verändern.

  • Wettbewerb
    Der Wettbewerb zwischen verschiedenen sozialen Medien-Plattformen kann auch dazu beitragen, dass sich soziale Medien verändern. Plattformen könnten versuchen, sich von anderen abzuheben, indem sie neue Funktionen oder Services anbieten.

 

Insgesamt ist es wahrscheinlich, dass soziale Medien auch in Zukunft weiterhin Veränderungen unterworfen sein werden. Es ist wichtig, sich über diese Veränderungen auf dem Laufenden zu halten und sich bewusst mit sozialen Medien auseinanderzusetzen, um ihre Möglichkeiten und Risiken zu verstehen.

P.S.​

 

Wie stehen Sie zu sozialen Medien und Netzwerken? Sind Sie dort aktiv? Was interessiert Sie in diesem Zusammenhang?

Artikel rund um soziale Medien

 

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Der YouTube-Kanal @karstennoack und worum es geht.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. Januar 2015
Überarbeitung: 5. Februar 2021
AN: #453
K: CNC
Ü:

Shitstorm: Das Selfie von der Nashornjagd und das Internet

Shitstorm: Das Selfie von der Nashornjagd und das Internet

Gedanken zu alltäglichen Beobachtungen
Shitstorm: Das Selfie von der Nashornjagd

Shitstorm

 

Manche blöden Ideen sind so blöd …  Steine, billige Steine, Steine,… Wer heute einen Fehler nach einem Fehler macht, kann einen Shitstorm erleben.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Blöde Ideen und ein heftiger Shitstorm

 

Blöde Ideen können jeden infizieren. Doch manche sind so blöd, dass es ein Gebet wert ist, damit so ein Kelch an einem selbst vorbeigehen möge. Typisch an Schnapsideen ist, dass jeder geistig gesunde Zeitgenosse sie als solche identifizieren kann. Für manche Menschen, die ihren spontanen Eingebungen unreflektiert gefolgt sind, hoffe ich zumindest, dass sie es im Nachhinein erkennen. Wobei ich das Werfen von Steinen ebenfalls für eine miese Idee halte: Vorsicht Glashaus! Selbst Affen sollen schon vom Baum gefallen sein.

 

 

 

Auch Wohlwollen hat seine Grenzen

 

Bei allem Wohlwollen für die menschliche Sorglosigkeit: Bei manchen blöden Ideen fällt es mir allerdings schon sehr schwer, die positive Absicht zu erkennen. Bei anderen gelingt es mir nicht oder ich verzichte von vornherein darauf. Manches ist einfach zu widerwärtig und lässt an geistiger Gesundheit zweifeln.

 

 

 

Druck ablassen oder tatsächlich etwas verändern?

 

Und welche Sau treiben wir heute durch’s Dorf?

Schwarz-weiß ist meist Scheiß. Leider werden so manche anschließenden Steinigungen auch nicht gerade von differenzierten Gedanken begleitet. Im Gegenteil: Manche Reaktionen des Mob ähneln zu sehr den Taten der Bösewichte. Er begibt sich auf ein ähnlich niedriges Niveau. Wobei es vermutlich der angesammelte Frust bei manchen Themen ist, der sich in solchen Momenten ungehemmt Bahn bricht. Endlich jemand, der für die Ungerechtigkeiten der Welt zu belangen ist. Zahltag; eine greifbare Gelegenheit ist gekommen, der Antichrist offenbart sein Gesicht. Es ist Zeit ein Exempel zu statuieren! Steine, billige Steine, Steine …

Doch ob der Energieeinsatz hier am besten investiert ist, steht oft zu bezweifeln. Vielleicht schreckt es den einen oder anderen davon ab, der dunklen Seite der Macht zu folgen. Nur, um welchen Preis geschieht das, wenn dabei die eigene Unschuld verloren geht?

 

 

 

Vor der eigenen Tür beginnen

 

Es wäre ein riesiger Erfolg, wenn wir – jeder für sich – häufiger vor der eigenen Tür fegen würden. Die erleuchteten Zeitgenossen gehen über Wasser, die anderen quälen sich mit dem SUV hupend durch den Stau zur Umweltdemo. Ich gehe vor die Tür,…

… mein Besen wartet!

P.S.

 

Welche Erfahrung und Haltung haben Sie zum Thema Shitstorm?

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 12. Februar 2016
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:
Ü:

Krisenkommunikation: Mehr als 14 Tipps für die Kommunikation im Krisenfall

Krisenkommunikation: Mehr als 14 Tipps für die Kommunikation im Krisenfall

Coaching & Training. Keinerlei Rechtsberatung!
Tipps für die Krisenkommunikation

Kommunikation in Krisen

 

Selbst kleine Krisen können unerwartet aus dem Ruder geraten, wenn nicht professionell auf ein solches Ereignis reagiert wird. Es kommt es auf jedes Wort an, selbst zwischen den Zeilen wird gelesen. Tipps für die Krisenkommunikation.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Krisenkommunikation

 

Nicht schön und doch können sie immer wieder auftauchen: Krisensituationen. Wer etwas unternimmt, kann dabei Fehler machen.

Nicht jede Krise muss dabei augenscheinlich so groß erscheinen, um das Ansehen eines Unternehmens oder einer Organisation zu bedrohen. Aber selbst kleine Krisen können unerwartet aus dem Ruder geraten, wenn nicht professionell auf ein solches Ereignis reagiert wird.

Für die gelungene Krisenkommunikation ist in erster Linie die sorgfältige Vorbereitung zuständig. Wenn geschehen ist, was nicht geschehen sollte, ist es üblicherweise etwas spät für ein Medientraining. So oder so, hier folgen ein paar grundlegende Empfehlungen für den Krisenfall.

 

 

 

Mehr als 14 Tipps für die Kommunikation im Krisenfall

 

 

1. Strategie

 

Es ist passiert: Jetzt schnell die durchdachte Sammlung mit Plänen für Krisen aus der Schublade holen. Wer gut vorbereitet ist, wählt eine geeignete vorbereitete Strategie, die gegebenenfalls angepasst wird. Und, wenn keine Strategie in der Schublade wartet? Dann braucht es trotzdem eine Strategie. Blinder Aktionismus richtet mehr Schaden an, als er bringt.

 

 

 

2. Erreichbarkeit

 

Verstecken hilft nicht: Gerade bei spektakulären Ereignissen wollen die Medien rasche Antworten. Hoppla, der Andrang ist ungewohnt: Je nach Nachrichtenlage sind es überwältigend viele Medienanfragen, die da hereinstürmen. Damit effektiv umzugehen gelingt nur denen, die sich blitzschnell organisieren können, weil die Hausaufgaben gemacht wurden.

 

 

 

3. Ansprechpartner

 

Unter großem Druck kann es schnell geschehen, dass unterschiedliche Sprecher unterschiedliche Aussagen machen. Deshalb empfiehlt es sich möglichst nur einen Sprecher zu benennen. Wenn das nicht praktikabel ist sollten den verschiedenen Sprechern möglichst klare Rollen und Zuständigkeiten zugeordnet und eine enge Abstimmung sichergestellt werden.

Mehr Sprecher kommen zum Einsatz, wenn eine Krise sich länger hinzieht oder so viele Anfragen erfolgen, dass ein Sprecher allein das nicht mehr schaffen kann. Dennoch ist es förderlich, einen Hauptsprecher einzusetzen. Auch, um ein vertrautes Gesicht anzubieten.

 

 

 

4. Steigerungsmöglichkeiten

 

Um Spielraum nach oben zu behalten, sollten die Vertreter der Unternehmensspitze in der Regel nicht in der ersten Phase der Krise selbst sprechen. Wenn doch, dann zu grundsätzlichen Themen. Solange die Fakten nicht gesichert sind, können voreilige Äußerungen leicht der Glaubwürdigkeit schaden.

Außerdem haben Auftritte der obersten Repräsentanten in einer Krisensituation Signalwirkung. Mit ihrem Erscheinen wird eine Herausforderung zur Chefsache.

 

 

 

5. Zusagen halten

 

Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind nicht nur Worte, sie haben eine Bedeutung, die Sie durch Ihr Verhalten unterstreichen sollten. Gesagt, getan! Wenn Sie beispielsweise kurzfristig Informationen in Aussicht stellen, halten Sie Ihr Wort. Die Informationen müssen dann auch folgen. Wenn Sie ein Interview versprechen, geben Sie es auch. Im Zweifelsfall denken Sie lieber zweimal nach bevor Sie Versprechungen machen.

Vertrauen braucht Zeit, gerade im Hinblick um Partner bei den Medien. Investieren Sie frühzeitig in das gegenseitige Vertrauen.

6. Geeignete Botschaften wählen

 

Zahlen, Fakten und Zahlen sind gut, aber üblicherweise nicht ausreichend. Gerade in Krisensituation brauchen Sie eine geeignete Botschaft. Diese Botschaft soll verständlich, programmatisch, zukunftsgerichtet und lösungsorientiert sein. Entsprechend durchdacht sollten Botschaften gewählt werden, was sich meist besser im Team als im Eifer des Gefechtes macht.

 

 

 

7. Es kommt nicht nur darauf an, was, sondern auch wie Sie es sagen

 

Ihr Auftreten ist gerade in solchen Situationen sehr wichtig. Das Publikum liest auch zwischen den Zeilen. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die zu einer negativen Interpretation und zum Verlust Ihrer Glaubwürdigkeit führen. Es gilt die Sicherheit zu vermitteln, mindestens das Notwendige zu tun und die erwartete Einsicht für Fehler an den Tag zu legen. Den passenden Tonfall zu finden, ist nicht immer so einfach. Jeder noch so kleine Hinweis auf Arroganz kann eine unangenehme Dynamik in Gang bringen. Wie auch sonst gilt: Der Empfänger entscheidet über die Bedeutung einer Botschaft.

Gerade gestandene Persönlichkeiten sind es gewohnt, zu überzeugen, sich durchzusetzen. Sie unterschätzen deswegen sehr häufig Krisensituationen. Doch hier gelten eigene Spielregeln.

 

 

Tipps, um Ihren Auftritt souverän zu meistern

 

Überzeugen werden Sie nur, wenn Ihr Publikum sowohl Ihnen als Persönlichkeit und den Aussagen vertraut. Das Eine geht nicht ohne das Andere.

Achten Sie immer wieder auf den Überblick. Ich empfehle Ihnen hierzu das Mindmapping. Verinnerlichen Sie vor Ihrem Auftritt Ihre beabsichtigten Aussagen. Gut vorbereitet – auch in bewegten Zeiten findet sich dafür der erforderliche Raum – haben Sie dann mehr Fokus auf Ihr Auftreten, auf die Fragen der Journalisten und die Strategie.

 

Sprache

 

  • Der Reihe nach
    Machen Sie kurze Pausen beim Sprechen, anstatt möglichst schnell wieder zu flüchten.
  • Lebendig und glaubhaft
    Einige prominente Beispiele zeigen Unternehmenssprecher, die unbeteiligt Texte vom Teleprompter wiedergeben. So, als wenn jegliche menschlichen Anteile entfernt wurden. Dagegen ist Siri hochemotional. So funktioniert das nicht. Manche dieser Sprecher treten dann kurze Zeit später erneut vor die Kamera, um ihren Rücktritt bekannt zu geben. Sie haben das Publikum nicht erreicht, es dadurch zusätzlich verärgert. Mitunter führt auch erst das zur tatsächlichen Krise. Also; zeigen Sie das Sie meinen, was Sie sagen. Statt monoton zu reden, setzen Sie gezielt Ihre Stimme ein, um wichtige Punkte zu betonen.
  • Atmung
    Nehmen Sie sich genügend Zeit, atmen Sie ruhig und gleichmäßig. Sie wollen begründete Zuversicht vermitteln und das funktioniert nicht, wenn Sie gehetzt und unsicher wirken.
  • Unterbrechen Sie niemanden, lassen Sie sich aber auch von niemandem unterbrechen.
  • Konzentration
    Bleiben Sie beim Wesentlichen.
  • Sie sind beteiligt, also übernehmen Sie die Verantwortung.
    Zeigen Sie Emotionen und Empathie, doch lachen Sie nicht. Vermeiden Sie, was leicht missverstanden werden kann.
  • Entschuldigungen
    Einige Empfehlungen für Entschuldigungen finden Sie im Artikel Stehen Sie zu Ihren Fehlern

 

 

Körpersprache

 

  • Präsenz
    Unterstützen Sie mit Ihrer Körpersprache die Botschaft. Betreten Sie den Raum mit Überzeugung und achten Sie darauf, nicht arrogant oder aggressiv zu wirken. Wobei das durch die natürliche Stressreaktion des Stammhirns nicht so einfach ist. Adrenalin und Co. wirken sich aus. Doch weder Impulse zur Flucht oder zum Kampf liefern einen Beitrag. Im Gegenteil!
  • Stand
    Sie haben einen Standpunkt? Gut, dann stehen Sie aufrecht. Stehen Sie zu dem, was Sie sagen. Das ist doch selbstverständlich, meinen Sie? Dann analysieren Sie doch mal eine Reihe von Sprechern. Selbst die hochkarätigen Sprecher machen da im Eifer des Gefechts Fehler.
  • Angemessener souveräner Blickkontakt
    Ein wandernder, ausweichender Blick wird als Hinweis auf Unsicherheit und Unehrlichkeit gedeutet.
  • Bewegungen Machen Sie keine nervösen Bewegungen mit Händen und Füßen. Unterlassen Sie, was als Lüge gedeutet werden kann. Hinweise dazu finden Sie hier.
  • Gestik und Mimik
    Ihre Mimik und Gestik sollte der Situation angemessen sein und die Aussagen unterstreichen. Wenn Sie kein erfahrener Schauspieler sind, wird alles das Sie nicht wirklich auch meinen, körpersprachlich nicht kongruent wirken. Zuschauer bemerken zumindest unbewusst; da stimmt etwas nicht.

 

Krisenkommunikation erfordert Fingerspitzengefühl.

Bereiten Sie sich daher gut vor. Lassen Sie sich nicht von der angespannten Situation aus der Ruhe bringen, sondern handeln Sie stets überlegt.

8. Keine unbedachten Schnellschüsse

 

Schnell ist nicht identisch mit überhastet und unüberlegt. Besser: Kurz innehalten und nachdenken. Dann: Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Gerade bei unangenehmen Ereignissen ist das Bestreben groß, spontan zu reagieren und die Dinge geradezubiegen. So verständlich das Bestreben ist schnell zu handeln, darunter leidet leicht die Präzision. Mit bestem Gewissen geantwortet, doch wenn sich später herausstellt, dass eine Aussage zwar im besten Wissen, jedoch ohne ausreichende Prüfung erfolgte, kann das sehr schaden. Selbst, wenn es sich um ein Detail handelt, beginnt genau dort die Glaubwürdigkeit zu bröckeln. Unwahrheiten in Interviews bergen sehr große Risiken. Deshalb gilt es sauber auf Detailtreue zu achten.

 

 

 

9. Am Ball bleiben

 

Bei einer Krise stehen nicht nur Sie, sondern auch die Medien unter einem hohen Druck. Deren Publikum orientiert sich dort, wo die Neuigkeiten am schnellsten geliefert werden. Und das Publikum bevorzugt Quellen, von denen immer wieder etwas Neues zu erfahren ist. Insofern sollten auch Sie daran interessiert sein kontinuierlich neue Informationen anzubieten. Falls Sie als interessanter Gesprächspartner nicht zur Verfügung stehen und somit Informationsquellen versiegen, bedienen sich die Medien anderswo. Und damit reduziert sich Ihre Einflussnahme.

 

 

 

10. Abstimmung mit Partnern

 

Bei Krisen sind Sie häufig nicht ganz allein. Reden Sie miteinander. Vereinbaren Sie, wer worüber Auskunft gibt und geben Sie diejenigen Themen ab, die von einem anderen Beteiligten zu vertreten sind.

Aber Achtung: Nicht mit jedem Beteiligten wollen Sie in Zusammenhang gebracht werden. Jeder Beteiligte hat außerdem eigene Interessen, die nicht mit Ihren im Einklang stehen müssen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellantransporter.

 

 

 

11. Auf heikle Fragen vorbereiten

 

Regelmäßig tauchen bei Krisen heikle Fragen auf. Wieso solltest du warten, bis es zu spät ist?

Überlegen Sie im Vorfeld, aus welcher Richtung auf Sie geschossen werden könnte, welche Vorwürfe gemacht werden könnten. Und bereiten Sie gute Antworten darauf vor. Und weil wir nun mal als Menschen blinde Flecken haben, holen Sie sich professionelle Unterstützung ins Boot. Das ist übrigens eine meiner Kompetenzen. Bei der Vorbereitung ins Schwimmen zu kommen ist als Trainingssituation in Ordnung, vor der Öffentlichkeit nicht. Wieso solltest du auch?

 

 

 

12. Augen und Ohren offen halten

 

„Eine Lüge geht um die halbe Welt, bevor die Wahrheit auch nur die Hosen anziehen kann“, wusste schon Winston Churchill. Besonders dank der Beliebtheit von Social Media verbreiten sich Gerüchte und Halbwahrheiten rasant. Kein Wunder, sie sind oft medienwirksamer als die Realität. Während ein Unternehmen früher in aller Ruhe ein Statement vorbereiten konnte, ist heute eine zeitnahe Kommunikation erforderlich.

Doch dazu ist es erforderlich nah am Geschehen zu sein und das findet heutzutage auf vielen Ebenen zeitgleich statt. Nutzen Sie ein wirksames Monitoring, um die Reaktionen im Auge zu behalten. Beobachten Sie die relevanten Kanäle und unterschätzen Sie auch die scheinbaren Nischenmedien nicht. Je besser Sie informiert sind, desto abgestimmter können Sie handeln.

Eine Krise kann schnell zum Haifischbecken werden. Bei Krisen tauchen oft Gerüchte auf. Manche aus dubiosen Quellen, mit unterschiedlichsten Interessen. Wettbewerber nutzen die Gunst der Stunde und Medien suchen O-Töne. Vermeintliche Experten sehen ihre Chance, sich in den Vordergrund zu rücken und stellen mehr oder weniger wilde Thesen auf. All das kann dem Ansehen Ihrer Organisation nachhaltig schaden. Deshalb bleiben Sie wachsam.

 

 

 

13. Handeln oder …?

 

Es hilft zu wissen, wann es besser ist die Dinge auszusitzen beziehungsweise im Hintergrund zu gestalten. Nicht immer ist es die beste Entscheidung, sofort und auf alles zu reagieren.

Krisenkommunikation muss nicht immer offensiv sein. Auch wenn Krisenkommunikationsberater Ihnen raten, immer alles auf den Tisch zu legen: Es gibt durchaus Ereignisse, die schneller und mit einem geringeren Schaden für den Ruf über die Bühne gehen, wenn Sie schweigen.

Ein Troll ist so ein Beispiel, auf den es mitunter besser ist, nicht zu reagieren. Wenn Sie auf einen Troll reagieren und ihm Bedeutung und Relevanz zumessen, dann kann es passieren, dass aus einem winzigen Funken ein Strohfeuer wird. Erst einmal durchatmen, ist es das überhaupt wert? Allerdings: Ist dessen Kritik berechtigt, dann solltest du auch reagieren und den Beitrag kommentieren. Denn Kritik einfach totzuschweigen, ist in Zeiten von Social Media selten eine hilfreiche Entscheidung.

Um einzuschätzen, welche Strategie, die richtige ist, braucht es allerdings viel Fingerspitzengefühl und eine gute Kenntnis der Medienbranche. Je höher die Chance, dass Ihre Krise öffentlich wird, umso besser ist es in der Regel, die Kommunikation anzuführen, bevor es jemand anderes macht. Übernimmt jemand anderes, verlieren Sie wesentlich an Einfluss auf die Deutung der Ereignisse. Sprechen Sie also besser selbst über die Angelegenheit, bevor das andere an Ihrer Stelle tun, die eigene Interessen haben.

 

 

 

14. Expertenstab

 

Bei der Planung von Strategien im Krisenfall werden die jeweiligen Experten beziehungsweise Teilnehmer am Krisenstab bestimmt. Der wird pragmatisch zusammengesetzt; Juristen, Fachexperten, Marketing, Analysten, Kommunikationsberater, Sprecher etc. Die jeweilige Zusammensetzung hat große Bedeutung. Jede relevante Perspektive kann ihren Beitrag leisten. Je besser diese im Fall der Fälle zusammenarbeiten, desto besser. Auch dafür ist im Vorfeld zu sorgen. Jetzt zeigt sich, wie gut die Vorbereitung war. Gemeinsam lässt sich die Kuh am elegantesten vom Eis holen.

 

 

 

Fazit

 

Ich habe ja nichts gegen ein Stoßgebet. Doch wenn die Krise da ist, hilft kein Wunschdenken, sondern entschlossenes Handeln und die geeignete Kommunikation. So unangenehm das Ereignis sein mag, nehmen Sie Einfluss auf das, was Sie beeinflussen können. Während zu oft weiteres Porzellan zerschlagen wird, können Sie es besser machen.

Sie entscheiden, welches Bild Sie in der Öffentlichkeit vermitteln. Das wird nicht nur maßgeblich über den Ausgang der Krise entscheiden. Es bietet auch die Chance, gestärkt aus ihr hervorzugehen.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei der Krisenkommunikation?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #4336
K:
Ü:

Politische Korrektheit, die Welt ist voller Fettnäpfchen

Politische Korrektheit, die Welt ist voller Fettnäpfchen

Politische Korrektheit, der Weihnachtsmann und überhaupt
Politische Korrektheit: Beitrag für das 
Sat1 Frühstücksfernsehen am 24. November 2015

Politische (In-)korrektheit

 

Die Welt ist voller Fettnäpfchen: Die Chance politischer Inkorrektheit verdächtigt zu werden ist groß. Was tun? Jegliche Kommunikation einstellen? Wie weit ist gut und wo sollten wir es lieber gut sein lassen mit übertriebener politischer Korrektheit?

Politische Korrektheit

 

Das Telefon klingelt und ich erfahre, dass ein beleuchteter Weihnachtsmann auf dem Berliner Tauentzien so manches Gemüt erhitzt. Er soll die Besucher des Weihnachtsmarktes an der Gedächtniskirche begrüßen. Doch anscheinend beleidigt seine Körpersprache das Anstandsgefühl politisch besonders korrekter Zeitgenossen. Die Frage an mich, ob ich dazu als Kommunikationsexperte etwas sagen möchte. Mit dem gebotenen Ernst sage ich zu.

Muss ich mich jetzt in die geschlechtsspezifische Quotendiskussion bei der Besetzung von Führungspositionen einmischen? Es ist schon auffällig, dass sowohl Nikolaus als auch Weihnachtsmann männlich sind.

Oder geht es darum, dass sich hier Angehörige anderer Religionen ausgegrenzt fühlen? Irgendwo habe ich gelesen, das Feiern von Weihnachten an sich wäre schon ein Beweis für Rücksichtslosigkeit und eine Namensänderung in Winterfest die einzig akzeptable Bezeichnung.

Doch bevor ich diesen Gedanken weiter folge, wie Alice dem weißen Hasen, kommt eine andere Zielsetzung: Die Körpersprache des Weihnachtsmannes erregt Anstoß; der rechte Arm hat eine bedenkliche Haltung.

Ist der Weihnachtsmann auf dem Mittelstreifen des Tauentzien vor dem KaDeWe ein Nazi und eine mögliche Pilgerstätte für Anhänger? Das Ganze vielleicht sogar Teil einer Weltverschwörung?

Oder ist das nicht vielmehr eine allergische Reaktion, die in die Kategorie politische Korrektheit, Schubfach Verwirrung gehört? Reiben kann ich mich an so vielem, wenn nicht sogar an allem. Schließlich sind es die persönlichen Interpretationen, die über die Bedeutung entscheiden. Zugegeben sind manche Symbole zu eng mit unanständigem Gedankengut verbandelt, um frei genutzt zu werden. Allerdings wird die Verknüpfung durch den verkrampften Umgang mit ihnen nur weiter zementiert. Manchmal wünschte ich mir etwas mehr Recycling von belegten Symbolen wie Wörtern. Anstatt sie anderen zu überlassen, könnten wir sie wieder allen zur Verfügung stellen.

Die kritische Auseinandersetzung mit Symbolen und Begriffen hilft bei der Klärung, was einer Gesellschaft wichtig ist. Nur allzu oft wird über das Ziel hinausgeschossen, die eigentliche Absicht bleibt weitgehend unberührt und die Kosmetik dafür umso dicker aufgetragen.

Wie wäre es mit etwa mehr Wohlwollen bei der Interpretation, dort wo es angebracht ist und etwas mehr Mitdenken, wo es erforderlich ist.

 

 

 

Fragen zur politischen Korrektheit

 

 

1. Empfehle ich die Verwendung politisch inkorrekter Begriffe und Symbole?

 

Nein! Insbesondere meinen Klienten empfehle ich bei der Vorbereitung ihrer Auftritte mehrdeutige Begriffe und Symbole gegen förderliche auszuwechseln. Allerdings sind sich viele der Mehrdeutigkeit nicht bewusst und wundern sich dann über mitunter heftige Reaktionen. So unangebracht diese sein mögen. Weshalb sollten sie sich unnötig auf einen Nebenschauplatz zwingen lassen. Vorsicht ist besser als Nachsicht! Nur bitte die Kirche im Dorf lassen: Ein übertriebener Eiertanz macht manches Vorhaben so entspannt wie ein Spaziergang über ein Minenfeld. Wenn schon ein brauner Mantel eine Entschuldigung erfordert, die falsche Krawatte oder ein roter Schal oder …

 

 

 

2. Und wenn es trotzdem geschehen ist?

 

Wenn ein Tugendwächter eine beschämende Interpretationsmöglichkeit gefunden oder konstruiert hat, sorgen Sie dafür, dass Ihr Thema nicht unnötig lange darunter zu leiden hat. Eine Möglichkeit: Die Flucht nach vorne. Zuerst eine eigene Definition anbieten, gegebenenfalls für die mögliche Interpretation entschuldigen (ganz korrekt wäre; um Entschuldigung bitten!), dann kurz die Position dazu klarstellen und zurück zum Thema. Wobei Ihnen das nicht immer sehr leicht gemacht werden wird. Zu verlockend ist es mitunter Ihr Thema und die Gelegenheit zu entführen und ganz uneigennützig zweckzuentfremden. Das gilt es zu vermeiden!

 

 

 

Ansonsten

 

Ausstrahlung des Beitrags:
Sat1 Frühstücksfernsehen am 24. November 2015

Ich wünsche eine schöne Vorweihnachtszeit!

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

Antworten auf häufige Fragen

Was ist politische Korrektheit?

Politische Korrektheit bezieht sich auf die Überlegung, wie man sich in Bezug auf andere Menschen, insbesondere solche, die unterprivilegiert, benachteiligt oder diskriminiert werden, verhält. Sie beinhaltet die Bemühung, respektvoll und inklusive zu sein und die Rechte und Gefühle anderer zu berücksichtigen, um Diskriminierung oder Vorurteile zu vermeiden.

Es ist wichtig, dass wir uns bewusst machen, wie Ausdrücke oder Handlungen möglicherweise abwertend oder beleidigend sein können und sich dieser bewusst zu sein, um sie zu vermeiden. Sie betont auch die Notwendigkeit, die Diversität und Inklusion in allen Bereichen des Lebens zu fördern und sicherzustellen, dass alle Menschen gleich behandelt werden.

Politische Korrektheit wird oft kontrovers diskutiert und kann als Einschränkung der Meinungsfreiheit oder als übertriebene Sensibilisierung für mögliche Beleidigungen gesehen werden. Andere sehen sie als notwendigen Schutz gegen Diskriminierung und Vorurteile und als wichtigen Bestandteil von Respekt und Toleranz in der Gesellschaft.

Birgt politische Korrektheit auch Risiken?

Ja, politische Korrektheit birgt auch Risiken. Einige der Risiken, die mit politischer Korrektheit verbunden sind, sind:

  1. Einschränkung der Meinungsfreiheit
    Politische Korrektheit kann die Meinungsfreiheit einschränken und dazu führen, dass Menschen sich nicht mehr frei äußern können, aus Angst, als unangebracht oder beleidigend angesehen zu werden.

  2. Übertriebene Sensibilisierung
    Politische Korrektheit kann dazu führen, dass Menschen übertrieben sensibel reagieren und dass sie sich schnell beleidigt fühlen, selbst wenn keine Absicht bestand, sie zu verletzen. Dies kann dazu führen, dass Menschen sich nicht mehr frei unterhalten können, aus Angst, sich zu verletzen.

  3. Verzerrung der Realität
    Politische Korrektheit kann dazu führen, dass Menschen die Realität verzerren, um Vorurteile oder Diskriminierungen zu vermeiden. Dies kann dazu führen, dass wichtige Probleme oder Missstände nicht angesprochen werden und dass sie sich nicht verbessern.

  4. Verlorengehen von Perspektiven
    Wenn Menschen sich zu sehr bemühen, politisch korrekt zu sein, kann es passieren, dass sie die Perspektiven und Erfahrungen anderer Menschen übersehen und dass sie ihre eigenen Meinungen und Perspektiven überbewerten.

 

Im Grunde bestehen die Risiken weitgehend bei einer unangemessenen Haltung zur politischen Korrektheit. Die grundlegende Haltung ist wesentlich.

P.S.

 

Wann wird politische Korrektheit albern?

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. November 2016
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #374
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