19 Tipps für erfolgreiche Radiointerviews

19 Tipps für erfolgreiche Radiointerviews.

Radiointerview: Live on air! Sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren, auch in den Medien
Radiointerview

Radiointerviews

 

Damit Sie sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren, auch vor dem Mikrofon. Korrekte Tipps für deine Medienkompetenz bei Radiointerviews. Öffentlichkeit zu bekommen ist eine willkommene Gelegenheit, sich so zu präsentieren, wie Sie gesehen werden wollen. Und ein Radiointerview liefert Ihnen diese Gelegenheit. Erfahren Sie, was zu beachten ist.

Sie wurden um ein Radiointerview gebeten?

 

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen am Schreibtisch und sind in Ihre Arbeit vertieft. Dann klingelt das Telefon und eine freundliche Stimme bittet Sie um ein Interview für einen Radiosender. Es handelt sich um ein kurzes Interview und das Thema liegt auch in Ihrem Bereich. Was tun Sie?

Erst einmal durchatmen und Ruhe bewahren! Oft sind Journalisten unter Druck, doch lassen Sie sich dadurch nicht unter Zeitdruck setzen. Wenn Sie zusagen wollen, dann vereinbaren Sie einen Rahmen, der für alle Beteiligten in Ordnung ist. Verschaffen Sie sich Luft für eine gute Vorbereitung. Falls Sie mein Klient sind, rufen Sie mich an und wir meistern die Gelegenheit. Wenn Sie das noch sind, lesen Sie hier ruhig weiter:

Öffentlichkeit zu bekommen ist eine willkommene Gelegenheit, um sich so zu präsentieren, wie Sie wahrgenommen werden wollen. Und ein Radiointerview liefert Ihnen diese Gelegenheit. Interviews bieten eine ideale Möglichkeit, um sich als Meinungsführer zu profilieren oder sein Unternehmen in den Medien bekannt zu machen. Wer vor Mikrofon und Kamera wirklich überzeugen will, sollte gut vorbereitet sein. Denn wer ein gutes Interview gibt, bringt gezielt seine Botschaften zum Publikum, anstatt lediglich Reporterfragen zu beantworten. Und wer es gut macht, wird zukünftig öfter als Ansprechpartner geschätzt. In diesem Artikel bekommen Sie einige Tipps für dein Radiointerview.

 

 

 

Was macht Radiointerviews aus?

 

Video Killed The Radio Star.

The Buggles

 

„Video Killed The Radio Star?“ Von wegen! Während beim Fernsehen hin- und hergeschaltet wird, hören viele Radiohörer sehr genau zu, während sie mit etwas anderem beschäftigt sind, das weitgehend automatisiert abläuft, wie beispielsweise dem Autofahren. Also, von wegen „Video killed the radio star“; Radio ist weiterhin ein aktuelles Medium.

Öffentlichkeit zu bekommen ist eine willkommene Gelegenheit, sich so zu präsentieren, wie Sie gesehen werden wollen. Und ein Radiointerview liefert Ihnen diese Gelegenheit.

Sind Sie um ein Interview oder eine Stellungnahme für einen Radiosender gebeten worden? Hurra! Die Vorbereitung beim Selbstmarketing hat Früchte getragen; Zeit zu ernten.

So groß hoffentlich die Freude ist; der Presse ein Interview zu geben ist mit Chancen, aber auch mit Risiken verbunden, wenn Sie nicht ausreichend vorbereitet sind. Ein gut vorbereitetes und strukturiertes Interview ist hingegen eine hervorragende Plattform, Ihren Ruf und Ihre Außenwahrnehmung positiv zu beeinflussen. Nutzen Sie die Chance, Ärmel hochkrempeln und ran an die Vorbereitung.

Nur, Interview ist nicht gleich Interview. Worauf kommt es bei einem Radiointerview an? Neben der grundsätzlichen Vorbereitung ist es wichtig sich darüber im Klaren zu sein, dass jedes Medium seine Eigenarten hat. Hier folgen eine Reihe von Empfehlungen:

19 Tipps für überzeugende Radiointerviews

 

 

1. Seien Sie vorbereitet

 

Jeder Journalist achtet auf unterschiedliche Aspekte. Es ist daher gut, frühzeitig zu wissen, worum es im Interview geht. Bereiten Sie sich auf offensichtliche Fragen vor und seien Sie flexibel genug, um auch unerwartete Fragen zu handhaben. Nehmen Sie schwierige Fragen vorweg, üben Sie Antworten zu geben und gewinnen Sie so Sicherheit. Besonders wichtig: Kennen Sie Ihre Kernbotschaften!

 

Hilfreiche Fragen an Interviewer:

  • Was ist die Ausgangsmeldung, der Anlass für das Interview?
  • Wird das Interview direkt oder per Telefon geführt?
  • Wann und wo soll das Interview stattfinden?
  • Wie heißt der Interviewer und wie ist er für Rückfragen zu erreichen?
  • Ist das Interview live oder wird es aufgezeichnet?
  • Wie lang soll das Interview werden?
  • Welche Fragen sind geplant?
    Auf diese Frage erhalten Sie selten eine genaue Antwort, Journalisten wollen ihre Fragen selten vorher preisgeben. Mit den folgenden Fragen erhalten Sie weitere Hinweise, was Sie zu erwarten haben.
  • In welchem Zusammenhang, beispielsweise mit anderen Beiträgen, steht das Interview?
  • Was sollen die Hörer erfahren?
  • Wer wird noch befragt?

 

 

 

 

2. Kontroverse Themen

 

Der Zufall begünstigt nur den vorbereiteten Geist.

Louis Pasteur

 

Kontroverse Themen erfordern eine besonders fundierte Vorbereitung für eine entsprechende Strategie und Argumentation. Bei aller Schlagfertigkeit und Freude an der Improvisation ist schon bei der geringsten Wahrscheinlichkeit von Kontroversen etwas mehr Aufwand angeraten.

Klärung und Vorbereitung:

  • Überblick
    Ein Mindmap hilft sich schnell einen Überblick über die verschiedenen Aspekte des Themas zu verschaffen und vor Augen zu behalten.
  • Hintergrundinformationen
    Sammeln Sie Informationen und Sichtweisen durch Gespräche, Bücher, Zeitungen, im Internet oder anderen Quellen.
    Warum ist das Thema interessant für Sie, weshalb für die Hörer und worin besteht die Schnittmenge?
  • Gibt es Widersprüche?
  • Welche Positionen gibt es?
  • Thema eingrenzen! Welchen Aspekt finden Sie am wichtigsten bzw. am aktuellsten?
    Diskutieren Sie mit anderen! Bei kontroversen Sachverhalten ist es hilfreich, sich mit Argumenten der „Gegenseite“ vertraut zu machen.
  • Gibt es weitere Informationsquellen, die Sie nutzen können?

 

 

 

3. Seien Sie prägnant!

 

Wissen allein genügt nicht, es will auch vermittelt werden. Kommen Sie auf den Punkt. Verwenden Sie kurze Sätze, um Ihre Aussage deutlich zu machen. Medien werden die Antworten bearbeiten, um sie dem jeweiligen Format anzupassen. Die Presse konzentriert sich dabei auf die Aussagen, die deren Publikum interessiert. Neuigkeiten und unterhaltsame Beiträge haben die größten Chancen, veröffentlicht zu werden.

Wenn es sich nicht um ein Live-Interview handelt, haben die Journalisten bzw. diejenigen, die für die Nachbearbeitung verantwortlich sind, die Kontrolle darüber, wie die Beiträge genutzt werden. Passt es nicht in das Konzept, bleibt es ggf. auch unberücksichtigt und der Aufwand war umsonst.

Bei den Sendern sind enge Zeitpläne und Redaktionsschluss an der Tagesordnung. Machen Sie es für alle Beteiligten einfacher und halten Sie Ihre Antworten kürzer als 30 Sekunden. Kurze Antworten haben eine größere Chance, gesendet zu werden. Außerdem erhöhen Sie so die Chancen, als geschätzter Interviewpartner auch zukünftig wieder gefragt zu werden.

Marcus Tullius Cicero brachte es auf den Punkt: „Ein kluger Mensch wird genau bemerken, wie lange seine Unterhaltung dem anderen Vergnügen macht; und so wie er nicht ohne eine vernünftige Ursache angefangen hat zu reden, so wird er auch das Ziel wissen, wo er aufhören soll.“

 

 

 

4. Die Zielgruppe kennen

 

Fragen Sie den Journalisten was das Ziel des Interviews ist und richten Sie Ihre Antworten daran aus.

Je genauer Ihre Vorstellung von der Zielgruppe ist, desto einfacher ist es, die eigene Sprache anzupassen. Besser Sie vermeiden Fachjargon, auch damit die Journalisten nicht ständig nach deren Bedeutung fragen.

Machen Sie es Journalisten leichter zu verstehen, weshalb ein Aspekt so wichtig ist und warum die Zielgruppe sich dafür interessieren soll. Tun Sie das in einer einfachen und geradlinigen und lebendigen Sprache. Wenn Sie etwas beschreiben, sorgen Sie dafür, dass Sie es währenddessen selbst vor Ihrem geistigen Auge erleben.

 

 

 

5. Zuhören

 

Unsicherheit führt leider oft dazu, dass alle Aufmerksamkeit darauf konzentriert wird die nächste Antwort vorzubereiten, anstatt gut zuzuhören.  Gute Interviewpartner sind auch gute Zuhörer.

 

 

 

6. Bleiben Sie authentisch

 

Präsentieren Sie authentisch Ihre Persönlichkeit. Machen Sie Ihre Position klar und haben Sie dabei Ihre Selbstmarketingstrategie vor Augen. Verhalten Sie sich dabei professionell und bleiben Sie Sie selbst, auch wenn Ihnen die Situation anfangs noch fremd ist. Alles andere ist viel zu anstrengend!

Je besser Sie auf Medienauftritte vorbereitet sind, desto natürlicher werden Sie die Chance nutzen und sich und Ihre Botschaft so vermitteln, dass sie verstanden und angenommen werden kann.

 

 

 

7. Achten Sie auf Ihr Zustandsmanagement

 

Manche Menschen tauen vor dem Mikrofon auf, andere erstarren. Die meisten Menschen sind es nicht gewohnt, spontan vor einem Mikrofon zu reden.

Wer sich deswegen dabei verspannt, neigt dazu zu schnell zu reden, atmet schlecht, die Stimme klingt angespannt und wird höher. All das wirkt dann weniger kompetent und souverän. Wenn Sie allein vor dem Mikrofon sind, stellen Sie sich einen echten Menschen vor, mit dem Sie ein angeregtes Gespräch führen. Dann werden Sie auch nicht zu monoton reden. Ja, der Tipp mit dem Lächeln stimmt nicht nur am Telefon, sondern auch hier.

Eine natürliche Sprechweise bietet die größte Chance, erneut Sendezeit im Radio zu erhalten. Entspannt und authentisch liefern Sie am leichtesten interessante Antworten.

 

 

 

8. Lesen Sie keine Statements vor

 

Das Vorlesen von Antworten oder ganzen Pressemitteilungen wirkt wenig kompetent. Es gibt nur sehr wenige Situationen, in denen es als Option in Betracht gezogen werden sollte. Auch wenn es die Zuhörer nicht sehen; es gibt nur wenige Menschen, die beim Vorlesen so klingen, als, wenn sie frei reden.

Die Fähigkeit, auch komplexeste Aussagen verständlich zu vermitteln und dabei natürlich zu bleiben, ist eine Fähigkeit, die erlernt werden kann. Professionelles Training unterstützt Sie mit Feedback und dem erforderlichen Wissen, um in Ihrem persönlichen Stil zu antworten.

 

 

 

9. Eine Prise Fakten und Zahlen

 

Viele Journalisten mögen es, wenn Sie Ihre Aussagen mit einer angemessenen Prise Zahlen und Fakten untermauern können. Aber halten Sie diesen Bereich kurz und verständlich. Geschichten sind interessanter als Zahlensalven.

Verwenden Sie nachvollziehbare Analogien, um die Bedeutung von Zahlen zu vermitteln. Das gibt Ihren Daten eine größere Wahrscheinlichkeit, auch tatsächlich berücksichtigt zu werden.

10. Zeigen Sie Engagement

 

Wenn Sie ein Telefoninterview geben, schließen Sie Ihre Bürotür und schalten Sie Ihr Telefon aus, um nicht gestört zu werden.

Ihr Gesprächspartner ist ein Mensch, nicht das Mikrofon. Also halten Sie in persönlichen Interviews Augenkontakt. Das macht es Ihnen leichter natürlich zu klingen, löst Stress, weil Sie ganz im Gespräch sind. So wird es automatisch persönlicher und das bemerken auch die Zuhörer, selbst, wenn sie Ihre Mimik nicht sehen können.

Wenn es zum Thema passt, dürfen Sie Ihre Leidenschaft und Begeisterung dafür ruhig zeigen.

 

 

 

11. Vorsicht vor der Rumpelstilzchen-Falle

 

Ob journalistisch angeregt oder aus einem anderen Grund; in emotionale Schieflage zu geraten birgt Risiken. Wenn Sie sich zu sehr ereifern und die Kontrolle verlieren kann das sehr dramatisch erscheinen und ist gut für die Einschaltquote. Doch können Sie so leicht Ihren Ruf und Ihre Glaubwürdigkeit mindern. Ihre Interessen müssen Sie schon selbst vertreten, das nimmt Ihnen niemand ab, auch nicht der Journalist. Also immer schön souverän bleiben, denn GESAGT IST GESAGT!

 

 

 

12. Punkt statt Ähm

 

Wenn Sie  eine Antwort beenden betonen Sie auf den Punkt, um es zu signalisieren. So werden Sie nicht versehentlich unterbrochen und wirken kompetenter.

 

 

 

13. Finger weg vom Mikrofon

 

Solange Sie nicht deutlich dazu aufgefordert werden, das Mikrofon zu ergreifen, berühren Sie es nicht. Erstens;  Berührungen erzeugen nur unnötige Geräusche und zweitens; wenige Interviewer mögen es, das Mikrofon und damit die Kontrolle aus der Hand zu geben.

 

 

 

14. Achten Sie auf Ihre Stimme

 

Mit der Stimme erzeugen wir die Stimmung bei den Zuhörern. Und stimmig wollen Sie doch herüberkommen, oder?

Also bereiten Sie Ihre Stimme vor; denken Sie an das Aufwärmen und die anderen Tipps aus dem Stimmtraining. Entsprechende Empfehlungen finden Sie hier.

 

 

 

15. Dynamik

 

Behalten Sie möglichst die Lautstärke bei. Variieren Sie stattdessen die Sprechgeschwindigkeit und betonen Sie durch gezielte Pausen.

Wie in einem angeregten Gespräch schaffen unterschiedliche Antwortlängen Abwechslung.

 

 

 

16. Machen Sie es Ihrem Interviewer leicht

 

Behalten Sie im Kopf, dass Journalisten oft einen engen Zeitplan haben.

Rufen Sie so schnell wie möglich zurück oder beantworten Sie E-Mails. Wenn Journalisten keine Antwort erhalten – manchmal schon nach wenigen Minuten – suchen sie sich einen anderen Interviewpartner.

Entscheiden Sie frühzeitig, worüber Sie mit den Medien zu sprechen bereit sind. Wenn Sie Ihre Ziele kennen, können Sie schneller entscheiden, ob Sie ein Interview geben wollen oder auch nicht.

Auch wenn Sie ein Interview nicht geben wollen, teilen Sie es dem Anfrager mit und auch, dass Sie in der Zukunft gerne zu Ihren Themen Interviews geben.

 

 

 

17. Nach dem Interview ist vor dem Interview

 

Bedanken Sie sich im Anschluss nochmals für die Gelegenheit. Erklären Sie ggf. Ihre Bereitschaft, zu bestimmten Themen auch in Zukunft Interviews zu geben. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, erneut gefragt zu werden. Überhaupt vergrößert jeder Auftritt in den Medien die Nachfrage. Bringen Sie die Dinge ins Rollen.

 

 

 

18. Nutzen Sie die Chance

 

Trainieren Sie frühzeitig Ihre Medienkompetenz und bereiten Sie konkrete Gelegenheiten individuell vor. Wenn Sie erfahren wollen, wie das geht, klicken Sie hier.

 

 

 

19. Hörspiel statt Interview

 

Die Anfrage für das Radiointerview kam recht spontan oder aus anderen Gründen sind Sie zum Zeitpunkt des Live Interviews nicht im Büro oder an einem anderen geeigneten Ort? Ja und? Das macht doch nichts, genau dafür gibt es doch Mobiltelefone, oder? Doch, das macht etwas! Verbindungsabbrüche, Straßen- oder andere Umgebungsgeräusche, Stimmen im Hintergrund machen keinen guten Eindruck auf die Zuhörer. Das kann leicht daneben gehen und die Lacher gehen auf Ihre Kosten.

Man kann unmöglich in der Welt leben, ohne von Zeit zu Zeit Komödie zu spielen.
Es nur im Notfalle zu tun, unterscheidet den anständigen vom unanständigen Menschen.

Nicholas Chamfort

 

 

 

a. Besser keine Radiointerviews mit dem Handy

 

Sicher, haben heute auch Gespräche mit dem Mobilfunktelefon eine gute Qualität. Gelegentlich sogar eine bessere als Festnetz-Gespräche. Und trotzdem ist dringend davon abzuraten, unbedacht vom Handy aus ein Interview zu geben.

Heutzutage sind wir immer und überall erreichbar. Und deshalb können Sie auch immer und überall ein Interview geben. Auch für das Radio. Das Mobiltelefon macht es möglich. Aber nicht selten endet ein solches Interview eher nicht so vorteilhaft.

 

 

 

b. Störungen

 

Wer für ein Interview das Handy am falschen Ort verwendet, bekommt auch unerwünschte Kommentare oder Hintergrundgeräusche, die nicht im eigenen Interesse sind.

 

 

 

b. Verbindung

 

Jede Brücke wird zum Beziehungstest, zur Verbindungsprobe. Jeder Tunnel kann das Gespräch unterbrechen, hinein ins nächste Funkloch. Und an öffentlichen Orten wie auf Bahnhöfen oder auf Flughäfen können Sie jederzeit durch lautstarke Durchsagen oder durch kreischende Kinder oder Feiernde unterbrochen werden. Die Zuhörer darauf hinweisen, das hätte nichts mit einem zu tun, macht es dann auch nicht besser. Und selbst in geschlossenen Räumen kann das Handy zu Problemen führen. Gerade in großen Gebäuden wie auf Messen und Kongressen etwa ist der Empfang an vielen Stellen kritisch.

 

 

 

c. Fazit

 

Vermeiden Sie deshalb unnötige Risiken, um sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Lassen Sie Radiointerviews mit dem Mobiltelefon lieber sein oder beherzigen Sie zumindest ein paar Empfehlungen für den Notfall.

Liebeserklärung an das Radio

 

Ich liebe Radio. Radio kann sehr nah gehen, kann mich an Orte begleiten, die sehr privat sind. Es macht lange Autofahrten erträglicher, es überrascht, liefert Schönes und Schreckliches. Und all das, ohne dass ich hinsehen müsste. Meine Augen sind sowieso schon viel zu viel im Einsatz. Eine Pause tut ihnen gut. Außerdem sind die Bilder, die ich mir selbst mache oft viel spannender und lebendiger als die einer Fernsehkamera: Kopfkino. Das nutze ich vor dem Radio und auch vor dem Mikrofon. Die Räume, in den die Aufzeichnungen stattfinden, sind oft recht spartanisch. Dann mache ich einfach die Augen zu und stelle mir meine Zuhörer vor.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Woher kommt die Bezeichnung Radio?

Das Wort „Radio“ stammt aus dem lateinischen Wort „radius“, was „Strahl“ oder „Streustrahl“ bedeutet. Der Begriff „Radio“ wurde im späten 19. Jahrhundert von dem italienischen Physiker und Erfinder Guglielmo Marconi geprägt, der damit das drahtlose Übertragungssystem bezeichnete, das er entwickelt hatte. Der Name „Radio“ passte gut zu dieser Technologie, da die elektromagnetischen Wellen, die das Signal tragen, wie Strahlen durch die Luft ausgestrahlt werden und sich in alle Richtungen ausbreiten, ähnlich wie das Licht von einer Glühbirne ausgestrahlt wird.

Guglielmo Marconi wird oft als der Vater des Radios bezeichnet, da er wesentlich zur Entwicklung der drahtlosen Telegrafie und später des Radios beigetragen hat. Obwohl das Radio seit seiner Erfindung viele technologische Fortschritte gemacht hat, bleibt der Name „Radio“ bis heute als gebräuchliche Bezeichnung für dieses wichtige Kommunikationsmedium erhalten.

Ist Radio heute noch aktuell oder ein Relikt der Vergangenheit?

Ja, das Radio ist auch heute noch ein aktuelles und wichtiges Kommunikationsmedium. Obwohl es in den letzten Jahren von anderen Medien wie Fernsehen und Internet herausgefordert wurde, hat das Radio immer noch eine große Reichweite und Bedeutung.

Radio ist ein sehr zugängliches Medium, das in fast jedem Haushalt, Auto oder Arbeitsplatz verfügbar ist. Es kann auch auf tragbaren Geräten wie Smartphones oder Tablets empfangen werden. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Radiosendungen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und verschiedene Themen behandeln, wie Musik, Nachrichten, Sport, Unterhaltung, Bildung und mehr.

Radio ist auch ein wichtiges Medium für die Verbreitung von Notfallwarnungen, da es in der Lage ist, schnell und zuverlässig wichtige Informationen an eine breite Öffentlichkeit zu senden. In Krisensituationen wie Naturkatastrophen oder terroristischen Anschlägen kann das Radio Leben retten, indem es Menschen frühzeitig informiert und warnt.

Insgesamt ist das Radio auch heute noch ein wichtiges Medium für Unterhaltung, Information und Kommunikation. Es hat eine lange Geschichte und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Wer nutzt das Radio am häufigsten?

Das Radio wird von vielen verschiedenen Zielgruppen genutzt. Die Nutzung variiert jedoch je nach Alter, Geschlecht, Bildungsniveau und Standort.

Einige der Gruppen, die das Radio am häufigsten nutzen, sind:

  • Ältere Menschen
    Ältere Menschen hören oft Radio und machen einen großen Teil des Publikums aus. Das liegt zum Teil daran, dass das Radio ein Medium ist, das seit vielen Jahrzehnten existiert und von älteren Generationen gewohnt ist.
  • Pendler
    Pendler, die mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren, hören oft Radio, um sich über die neuesten Nachrichten und Verkehrsinformationen zu informieren oder Musik zu hören.
  • Menschen mit begrenztem Zugang zu anderen Medien
    Menschen, die keinen Zugang zu anderen Medien wie Fernsehen oder Internet haben, nutzen oft das Radio als Hauptinformationsquelle.
  • Menschen mit niedrigem Einkommen
    Menschen mit niedrigem Einkommen nutzen oft das Radio als kostengünstige Unterhaltungs- und Informationsquelle, da es im Vergleich zu anderen Medien wie Fernsehen oder Internet weniger teuer ist.
  • Sportfans:
    Sportfans hören oft Radio, um Live-Übertragungen von Spielen oder Sportnachrichten zu hören.

Wie klingen beliebte Radiostimmen?

Jede Radiostimme ist einzigartig und die Zuhörerinnen und Zuhörer haben ihre Vorlieben und Meinungen darüber, was eine gute Radiostimme ausmacht. Beliebte Radiostimmen zeichnen sich oft durch ihre Klangfarbe, ihre Intonation, ihre Betonung und ihre Artikulation aus. Eine gute Radiostimme ist normalerweise angenehm und klar zu hören, sodass die Zuhörerinnen und Zuhörer leicht folgen können.

Einige der Merkmale einer beliebten Radiostimme sind:

  • Warme und angenehme Klangfarbe
    Eine angenehme Klangfarbe der Stimme kann dazu beitragen, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer gerne zuhören und eine Verbindung zur Moderatorin oder zum Moderator aufbauen.
  • Klares und deutliches Sprechen
    Eine klare und deutliche Aussprache und Artikulation ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer das Gesagte verstehen können.
  • Intonation und Betonung
    Eine gute Radiostimme nutzt eine angemessene Intonation und Betonung, um wichtige Informationen hervorzuheben und dem Inhalt mehr Ausdruckskraft zu verleihen.
  • Geschwindigkeit und Rhythmus
    Eine angemessene Geschwindigkeit und ein guter Rhythmus sind wichtig, um sicherzustellen, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer dem Gespräch oder der Sendung gut folgen können.
  • Flexibilität
    Eine gute Radiostimme ist flexibel und kann sich an verschiedene Sendungen, Themen und Zuhörergruppen anpassen.

P.S.

 

Was ist aus Ihrer Sicht für erfolgreiche Radiointerviews erforderlich?

Artikel

Unsympathische Körpersprache: 12 Signale, die Distanz schaffen

Welche Körpersprache lässt uns unsympathisch wirken? 12 Signale, typische Missverständnisse und Tipps für mehr Präsenz, Sympathie und souveräne Wirkung.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 3. Mai 2015
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43391
K:CNB
Ü:

Präsentationstraining: Einzeltraining oder Gruppentraining?

Kommunikations- und Präsentationstraining in der Gruppe oder lieber ein Einzeltraining?

Was ist besser; Kommunikations-, Präsentations- und Rhetoriktraining als Gruppentraining oder Einzeltraining?
Präsentationstraining in der Gruppe oder als Einzeltraining?

Präsentationstraining: 1:1 oder in der Gruppe?

 

Welcher Rahmen passt zu deinem Ziel?

 

Einzeltraining oder Gruppentraining?

Beides kann hervorragend funktionieren.

Und beides kann am eigentlichen Bedarf vorbeigehen.

Entscheidend ist weniger, welcher Rahmen grundsätzlich besser ist.

Entscheidend ist:

Was möchtest du erreichen?

Möchtest du grundsätzlich deine rhetorischen Fähigkeiten entwickeln?

Steht eine wichtige Präsentation bevor?

Geht es um ein vertrauliches berufliches Thema?

Soll ein ganzes Team seine Kommunikationskompetenz weiterentwickeln?

Oder möchtest du gezielt an deiner persönlichen Wirkung arbeiten?

Je konkreter das Ziel, desto leichter lässt sich der passende Rahmen wählen.

 

 

 

Wann eignet sich individuelles 1:1-Training?

 

Im 1:1 gehört die gesamte gemeinsame Zeit deinem Anliegen.

Das ist besonders wertvoll, wenn du sehr gezielt arbeiten möchtest.

Wir können unmittelbar an deinen tatsächlichen Situationen arbeiten.

An deiner Präsentation.

Deinen Folien.

Deiner Argumentation.

Deiner Stimme.

Deiner Körpersprache.

Deinen Fragen.

Deiner Wirkung.

Oder einem konkreten bevorstehenden Auftritt.

Der Inhalt richtet sich nach dir statt nach einem allgemeinen Trainingsplan.

 

 

 

1:1 bei einem wichtigen Auftritt

 

Je höher die Tragweite eines Auftritts, desto interessanter wird individuelle Vorbereitung.

Zum Beispiel bei:

  • Vorstandspräsentationen

  • wichtigen Kundenpräsentationen

  • Pitches

  • Investorenpräsentationen

  • Reden

  • Auswahlverfahren

  • Executive-Präsentationen

  • öffentlichen Auftritten

  • Präsentationen wichtiger Entscheidungen

Dann möchtest du weniger allgemeine Präsentationsübungen absolvieren.

Du möchtest wissen:

Funktioniert meine tatsächliche Präsentation?

 

 

 

Der Vorteil realitätsnaher Vorbereitung

 

Im individuellen Training können wir die Situation möglichst konkret simulieren.

Du präsentierst.

Ich höre zu.

Unterbreche gegebenenfalls.

Stelle Fragen.

Erhebe Einwände.

Übernehme unterschiedliche Perspektiven.

Anschließend bekommst du unmittelbares Feedback.

Wir verändern etwas.

Und probieren erneut.

Das schafft einen wesentlichen Vorteil:

Du sammelst Erfahrungen, bevor es darauf ankommt.

 

 

 

Vertrauliche Themen

 

Ein weiterer Vorteil des 1:1-Rahmens zeigt sich bei vertraulichen Inhalten.

Vielleicht geht es um:

eine Unternehmensstrategie,

Personalentscheidungen,

interne Zahlen,

einen Pitch,

eine bevorstehende Veränderung,

einen Konflikt,

oder eine noch unveröffentlichte Entscheidung.

Dann kann ein geschützter individueller Rahmen besonders sinnvoll sein.

 

 

 

Persönliche Themen

 

Manchmal liegt die größte Entwicklungsmöglichkeit weniger in den Folien.

Vielleicht möchtest du an:

Präsenz,

Stimme,

Nervosität,

Selbstsicherheit,

Körpersprache,

Sprechweise,

oder bestimmten Verhaltensmustern arbeiten.

Auch dafür bietet 1:1 viel Raum.

Feedback kann sehr konkret werden, ohne dass du dich vor einer Gruppe mit persönlichen Themen beschäftigen musst.

 

 

 

Wann eignet sich Training in einer Gruppe?

 

Gruppen bieten etwas, das im 1:1 schwer vollständig nachzubilden ist:

mehrere echte Menschen mit unterschiedlichen Reaktionen.

Du kannst erleben:

Wie reagieren verschiedene Zuhörer?

Was verstehen sie?

Welche Fragen entstehen?

Wie unterschiedlich wird dieselbe Botschaft wahrgenommen?

Wie gehe ich mit Gruppendynamik um?

Gerade für bestimmte Lernziele kann das ausgesprochen wertvoll sein.

 

 

 

Wenn ein Team gemeinsam besser kommunizieren möchte

 

Corporate- und Inhouse-Training hat eine weitere Stärke.

Menschen arbeiten anschließend miteinander weiter.

Sie können gemeinsam Fähigkeiten und Standards entwickeln.

Zum Beispiel:

Wie präsentieren wir im Unternehmen?

Wie vermitteln wir komplexe Inhalte?

Wie geben wir Feedback?

Wie gehen wir mit kritischen Fragen um?

Wie vertreten wir Entscheidungen?

Wie kommunizieren unsere Führungskräfte?

Wie treten wir gegenüber Kunden auf?

Dann geht es weniger um eine Ansammlung individueller Trainings.

Es entsteht gemeinsame Kommunikationskompetenz.

 

 

 

Reale Fälle im Team

 

Auch Corporate-Training muss weniger aus künstlichen Übungsfällen bestehen.

Teilnehmende können tatsächliche Situationen einbringen.

Eine bevorstehende Präsentation.

Ein Kundengespräch.

Eine typische Fragerunde.

Eine schwierige Führungssituation.

Ein Pitch.

Eine wiederkehrende kommunikative Herausforderung.

So kann ein Team miteinander und voneinander lernen.

 

 

 

Gruppendynamik als Lernchance

 

Menschen reagieren unterschiedlich.

Was eine Person überzeugt, löst bei einer anderen Rückfragen aus.

Was für jemanden vollkommen verständlich ist, bleibt für einen anderen abstrakt.

Gerade das macht Gruppen wertvoll.

Du bekommst mehr Perspektiven.

Und du erlebst unmittelbar:

Kommunikation findet weniger in deiner Absicht als in der Wahrnehmung deines Gegenübers statt.

 

 

 

Wo Gruppen an Grenzen kommen

 

Gemeinsame Zeit muss verteilt werden.

Je größer die Gruppe, desto weniger individuelle Trainingszeit steht für jede einzelne Person zur Verfügung.

Auch Themen und Lerngeschwindigkeit unterscheiden sich.

Eine Person möchte an Stimme arbeiten.

Eine andere an Folien.

Eine dritte an Lampenfieber.

Eine vierte braucht Unterstützung bei kritischen Fragen.

Deshalb braucht gutes Gruppentraining klare Ziele und eine sinnvolle Gruppengröße.

 

 

 

Und was ist mit offenen Seminaren?

 

Offene Seminare können sinnvoll sein, wenn Menschen einen allgemeinen Einstieg in ein Thema suchen und gleichzeitig vom Austausch mit anderen profitieren möchten.

Mein eigener Schwerpunkt liegt heute auf zwei anderen Formen:

individuellem 1:1-Training

und

maßgeschneiderten Corporate-/Inhouse-Formaten für Unternehmen, Teams und Führungskräfte.

So können Inhalte und Rahmen wesentlich genauer auf die tatsächlichen Anforderungen abgestimmt werden.

 

 

 

1:1 oder Corporate-Training?

 

Eine einfache Orientierung:

1:1 passt besonders, wenn …

du ein sehr individuelles Ziel hast.

ein konkreter wichtiger Auftritt bevorsteht.

Vertraulichkeit wichtig ist.

du intensiv an deiner persönlichen Wirkung arbeiten möchtest.

du in kurzer Zeit sehr gezielt vorankommen möchtest.

du deine tatsächliche Präsentation vorbereiten willst.

 

Corporate-/Inhouse-Training passt besonders, wenn …

mehrere Menschen ähnliche Herausforderungen haben.

ein Team gemeinsame Fähigkeiten entwickeln soll.

Führungskräfte miteinander lernen sollen.

unterschiedliche Publikumsreaktionen Teil des Trainings sein sollen.

gemeinsame Kommunikationsstandards entwickelt werden sollen.

das Lernen voneinander einen zusätzlichen Wert bietet.

 

 

 

Manchmal ist eine Kombination besonders sinnvoll

 

Die Entscheidung muss weniger immer entweder–oder lauten.

Ein Unternehmen kann beispielsweise mit einem gemeinsamen Format beginnen.

Anschließend erhalten einzelne Führungskräfte individuelles Sparring für besonders wichtige Situationen.

Oder:

Eine Führungskraft arbeitet zunächst 1:1 an einer entscheidenden Präsentation und anschließend wird ein entsprechendes Thema mit dem Team vertieft.

Der Rahmen darf dem Ziel folgen.

 

 

 

Präsentationstraining oder konkrete Präsentationsvorbereitung?

 

Auch diese Unterscheidung ist hilfreich.

Präsentationstraining

Du möchtest Fähigkeiten entwickeln, die du in vielen zukünftigen Situationen einsetzen kannst.

Zum Beispiel:

  • Struktur.
  • Rhetorik.
  • Präsenz.
  • Stimme.
  • Körpersprache.
  • Storytelling.
  • Umgang mit Fragen.

 

Präsentationsvorbereitung

Eine konkrete wichtige Präsentation steht bevor.

Dann arbeiten wir unmittelbar an:

  • Botschaft.
  • Dramaturgie.
  • Folien.
  • Argumentation.
  • Auftritt.
  • Fragen.
  • und Probelauf.

Training entwickelt Fähigkeiten. Vorbereitung dient einem konkreten Auftritt.

Beides kann ineinandergreifen.

 

 

 

Wie viel Training ist sinnvoll?

 

Eine pauschale Stundenempfehlung halte ich für wenig hilfreich.

Eine erfahrene Führungskraft mit einer konkreten Präsentation braucht etwas anderes als jemand, der seine rhetorischen Fähigkeiten grundsätzlich entwickeln möchte.

Ein Team mit acht Teilnehmenden braucht einen anderen Rahmen als ein Führungskreis mit drei Personen.

Deshalb klären wir zuerst:

  • Was soll sich verändern?
  • Wer ist beteiligt?
  • Welche Erfahrungen sind vorhanden?
  • Welche Situationen sind relevant?
  • Wie hoch ist die Tragweite?

Dann lässt sich ein sinnvoller Rahmen bestimmen.

 

 

 

Woran erkennst du gutes Präsentationstraining?

 

Unabhängig vom Format würde ich auf einige Dinge achten.

Gutes Training bietet Gelegenheit zum Tun.

Du präsentierst.

Sprichst.

Probierst.

Bekommst Feedback.

Veränderst etwas.

Und probierst erneut.

Denn Präsentieren ist eine praktische Fähigkeit.

Über Präsentationen zu sprechen ersetzt weniger das Präsentieren.

 

 

 

Feedback sollte konkret sein

 

„Das war schon ganz gut.“

Hilft wenig.

Ebenso wenig hilft eine lange Liste vermeintlicher Fehler.

Gutes Feedback beantwortet konkretere Fragen:

  • Was funktioniert bereits?
  • Was kommt beim Publikum an?
  • Wo entsteht Unklarheit?
  • Welche Veränderung hätte die größte Wirkung?
  • Was solltest du unbedingt behalten?
  • Was lohnt sich als Nächstes auszuprobieren?

So wird Feedback handlungsorientiert.

 

 

 

Video kann sehr hilfreich sein

 

Die eigene Wirkung fühlt sich von innen anders an, als sie von außen aussieht.

Video kann deshalb wertvolle Informationen liefern.

Wie ist mein Tempo?

Wie wirken Pausen?

Was macht meine Gestik?

Wie stehe ich?

Wie klingt meine Stimme?

Wie verändert sich meine Wirkung unter Druck?

Video ist dabei weniger Richter als zusätzliche Informationsquelle.

 

 

 

Welche Variante passt zu dir?

 

Wenn du individuell an deinen rhetorischen und kommunikativen Fähigkeiten arbeiten möchtest:

→ Rhetoriktraining 1:1

Wenn eine konkrete wichtige Präsentation bevorsteht:

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn es um eine Präsentation mit besonders hoher beruflicher oder wirtschaftlicher Tragweite geht:

→ Executive Präsentationsvorbereitung

Wenn du ein Format für ein Team, einen Führungskreis oder eine Veranstaltung suchst:

→ Rhetorik- und Kommunikationstraining für Unternehmen

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Die Frage lautet weniger:

Was ist besser – Einzeltraining oder Gruppentraining?

Die interessantere Frage lautet:

In welchem Rahmen kann ich genau das lernen und erproben, was ich in meiner tatsächlichen Situation brauche?

Manchmal lautet die Antwort 1:1.

Manchmal Team.

Und manchmal ist die Kombination besonders wirkungsvoll.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

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Artikel zum Thema Kommunikation

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Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis lässt sich am leichtesten mit dem Unterschied zwischen Einkaufsliste und Kassenbon erklären. -Karsten Noack

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version: https://www.karstennoack.com/presentation-training-group-rather-one-one-training
AN: #676
K: CNB
Ü:

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen. —Mark Twain

Rhetorik: Feilen Sie an Ihrer Wortwahl

Tagesmotto*: Rhetorische Kompetenz, damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen — in Gesprächen und Präsentationen
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen. —Mark Twain
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen. —Mark Twain

Wortwahl

 

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Überblick

 

 

 

 

Wortwahl und Wirkung

 

Manchmal ist es Sisyphusarbeit, bis aus dem ersten Entwurf eine beachtliche Rede geworden ist. Und solch ein Aufwand lohnt wohl nicht immer in gleichem Maße. Er lohnt sich, wenn das erwartete Ergebnis im ansprechenden Verhältnis zum Aufwand steht. Es lohnt sich auch, wenn dadurch die sprachliche Kompetenz dauerhaft gesteigert wird.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

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Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. März 2017
Überarbeitung: 25. Juli 2019
AN: #2310
Ü:
K:

Durch lebendige Rhetorik Angeboten Leben einhauchen

Wie du durch lebendige Rhetorik deinen Angeboten Leben einhauchst

Inspirieren statt überreden: Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren

Wie du durch lebendige Rhetorik deinen Angeboten Leben einhauchst

Botschaften wirksam präsentieren

 

Treffen Sie mit Ihren Reden und Präsentationen den Nerv des Publikums, um es zu überzeugen. Lernen Sie von George Lucas und anderen begnadeten Geschichtenerzähler. Was macht Geschichten interessant?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Spricht ein Gedanke oder ein Werk nur wenige an, so werden nur wenige davon sprechen.

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

 

 

Den Nerv des Publikums treffen

 

Wenn wir einer Idee zu der Beachtung verhelfen wollen, die sie aus unserer Sicht verdient, dann gilt es, den Nerv des Publikums so zu treffen, dass es mehr erfahren will. Es hilft die Zielgruppe zu kennen, ihr aus der Seele zu sprechen und ihr passende Beispiele und Geschichten an die Hand zu geben. Entsprechende Bedeutung hat die Vorbereitung. Ich zeige Ihnen wie, wenn Sie daran interessiert sind, sich und Ihr Botschaft noch überzeugender zu präsentieren.

 

 

 

Das Publikum kennen

 

Erkunden Sie die Perspektiven. Bereiten Sie die Botschaften so auf, dass sich beim Publikum die angestrebte Wirkung einstellt. Dazu müssen Sie wissen, wer Ihr Publikum ist und was es sich von Ihnen wünscht und was es braucht. Finden Sie möglichst viel über Ihr Publikum heraus. Das macht es Ihnen einfacher, Ihr Material auszuwählen, zu gewichten und zu strukturieren.

Einige hilfreiche Fragen sind:

  • Wem will ich etwas mitteilen?
  • Wer ist der Veranstalter?
  • Wie setzt sich das Publikum zusammen?
  • Was brauchen die Zuhörer?
  • Was interessiert sie, was nicht?
  • Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Ihnen und dem Publikum?
  • Welche Ansatzpunkte ergeben sich?
  • Welche Vorkenntnisse bringt das Publikum mit?
  • Was bejaht es, was lehnt es ab?
  • In welcher emotionalen Verfassung ist das Publikum?
  • Welche Sprache spricht es?

 

 

Von den besten Geschichtenerzählern lernen

 

George Lucas ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, vielleicht der beste in Hollywood. Seine Star-Wars-Episoden behandeln den uralten Kampf zwischen Gut und Böse. Inspiriert von grundlegenden Mustern in den Mythologien vieler Kulturen, weitet er diesen Kampf auf das ganze Universum aus. Das grundlegende Muster hat Joseph Cambell (Externer Link zu Wikipedia) ergründet und beschrieben in Büchern wie Der Heros in tausend Gestalten. Er betrachtete Mythen, Sagen, Märchen und Religionen rund um den Erdball. Dann destillierte er die Grundstruktur der Geschichten, die weitererzählt werden. Was macht Geschichten interessant? Er hat darauf Antworten gefunden. Geschichten, die den von ihm beschriebenen Mustern folgen, haben eine hohe Chance, das Publikum in den Bann zu ziehen. Ein genauer Blick auf die Mechanismen lohnt, denn er liefert Ideen, wie wir unseren Botschaften zu mehr Beachtung verhelfen. Und das auch, wenn es nicht um Weltraumabenteuer, sondern beispielsweise die Selbstvorstellung geht.

 

 

 

Inspirieren statt überreden

 

Geschichten, die das Publikum anschließend von sich aus weitergeben will, hauchen den Ideen so richtig Leben ein; sie beginnen ein Eigenleben zu führen. Solche Botschaften verbreiten sich. Wie genau das geht? Das erfahren Sie beispielsweise in den Gruppen- und Einzeltrainings von Rhetorik & Präsentation III und Rhetorik & Präsentation IV. Möge die Macht mit Ihnen sein!

Umfrageergebnis

 

Wenn ich präsentiere ist Storytelling Teil meines Repertoires

%

Nein

%

Bedingt

%

Stimmt

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1234)

Damit du und deine Botschaft überzeugen

 

Überzeugung entsteht selten durch eine einzelne Technik.

Entscheidend ist das Zusammenspiel.

Was möchtest du erreichen?

Was beschäftigt dein Gegenüber oder dein Publikum?

Wie klar ist deine Botschaft?

Wie wirkst du als Persönlichkeit?

Und wie passen Sprache, Körpersprache und Inhalt zusammen?

Je nach Situation können dabei unterschiedliche Aspekte den entscheidenden Unterschied machen:

  • eine klare Argumentation

  • verständliche und präzise Sprache

  • glaubwürdige persönliche Wirkung

  • stimmige Körpersprache

  • anschauliches Storytelling

  • überzeugende Visualisierung von Zahlen, Daten und Fakten

  • ein konstruktiver Umgang mit Einwänden und Widerstand

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Kommunikationstechniken einzusetzen.

Es geht darum, die richtigen Mittel im richtigen Moment so einzusetzen, dass sie zu dir, deiner Botschaft und deinem Gegenüber passen.

Wenn ein konkreter wichtiger Auftritt oder ein anspruchsvolles Gespräch bevorsteht, können wir genau daran arbeiten.

→ Wichtige Gespräche und Verhandlungen vorbereiten

→ Wichtige Reden und Präsentationen vorbereiten

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

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P.S.

 

Wie sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Publikum intensiv mit Ihrem Thema beschäftigt? Verwenden Sie Beispiele und Geschichten? Werden Ihre Geschichten weitererzählt?

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:

Wie die Selbsteinschätzung der Redefähigkeiten auf Lampenfieber wirkt.

Lampenfieber und fehlende Selbsteinschätzung der Redefähigkeiten

Abgleich von Selbstbild und Fremdbild: Wie schlimm oder gut ist es?

 

Lampenfieber

Lampenfieber und Selbsteinschätzung

 

Wer wiederholt unter Lampenfieber zu leiden hat, glaubt oft, dass alle anderen Redner sicher und souverän ihre Auftritte bestreiten und nur sie selbst vom Lampenfieber heimgesucht werden. Die Selbstwahrnehmung und somit die Selbsteinschätzung sind oft weit von der Fremdwahrnehmung entfernt.

Wie wirkst du wirklich?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Lampenfieber

 

Auf die eine oder andere Weise hat wohl so gut wie jeder schon Erfahrung mit Lampenfieber gemacht. Von wegen geteiltes Leid ist halbes Leid. So richtig tröstlich ist diese Erkenntnis demjenigen, der vor und während eines Auftritts die größten Ängste durchsteht, erst einmal nicht. Emotionen und körperliche Reaktionen können sich gegenseitig in gruselige Höhen hochschaukeln. Wenn Lampenfieber den Pulsschlag beschleunigt, führt das noch zusätzlich zu einer Beunruhigung des Gehirns. Die Herzfrequenz geht weiter nach oben und die Angst steigert sich bis hin zur Panik, bis am Ende das Lampenfieber möglicherweise ins Unerträgliche umkippt.

 

 

 

Viele Redner haben Lampenfieber

 

Wer wiederholt unter Lampenfieber leidet, glaubt oft, dass alle anderen Redner sicher und souverän ihre Auftritte bestreiten und nur sie selbst heimtückisch vom Lampenfieber heimgesucht werden. Doch das ist ein höchst subjektiver Eindruck, ein Trugschluss. Tatsächlich hat fast jeder Mensch vor wichtigen Auftritten eine Form von Lampenfieber, nur dass die Zuschauer und Zuhörer davon meist nichts oder nur sehr wenig mitbekommen. Also; selbst wenn Sie sich völlig aufgelöst und überaus nervös fühlen, stehen die Chancen sehr gut, dass Ihr Publikum davon überhaupt nichts mitbekommt. Nach außen sichtbar erscheint Ihre persönliche innere Verfassung vermutlich weitaus weniger dramatisch, als Sie es in dem Moment selbst empfinden. Soweit zumindest die Theorie, doch, ob das wirklich stimmt? Das lässt sich durch eine realistische Selbsteinschätzung herausfinden.

 

 

 

Unbekanntes macht Angst

 

Im Laufe des Lebens verliert alles seine Reize und seine Schrecken; nur eines hören wir nie auf zu fürchten: das Unbekannte. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Die Unsicherheit von Rednern und deren Lampenfieber resultiert oft daraus, dass sie ihre Redefähigkeiten nicht selbst einzuschätzen vermögen. Und weil diese Unsicherheit dann oft dazu führt, dass Redegelegenheiten möglichst vermieden werden, steigern sich viele Menschen nur noch mehr in die Angst, vor Publikum zu reden. Positive Erfahrungen bleiben so aus und das Kopfkino sorgt dafür, dass die Angst größer und größer wird. Ein Kreislauf, der mit Unterstützung aufgelöst werden kann. Ansonsten kann das zur Phobie werden und wer braucht schon so etwas?

 

 

 

Abgleich Selbstbild und Fremdbild

 

Der übliche Blick in den Spiegel eröffnet selten neue Einsichten. Wir sehen das, was unsere Filter zulassen. Mit Unterstützung geht es besser. Professionelles Feedback und Übungen helfen Ihnen dabei, sich selbst, Ihre Wirkung auf Zuhörer und Potenziale zu erkunden. So lassen sich blinde Flecken auflösen und fundierte Entscheidungen treffen. Ohne den Abgleich von Fremd- und Selbsteinschätzung schauen Betroffene von Lampenfieber durch eine typischerweise besonders kritische Brille. Deren Filter erschweren es Stärken zu erkennen, auszubauen und bei all dem Stress vorhandene Ressourcen zu nutzen.

 

 

 

Johari-Fenster

 

Johari-Fenster

Fazit

 

Wenn Sie wissen wie Sie tatsächlich wirken, werden Sie mit einer positiveren Einstellung und sicherer in Ihre Rede oder Präsentation gehen. Das ist viel förderlicher, als schon vorher den Teufel an die Wand zu malen. Holen Sie sich lieber brauchbares Feedback und lassen Sie sich gegebenenfalls von mir dabei unterstützen, in einem guten Zustand sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren.

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

 

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Umfrageergebnis

 

Lampenfieber …

%

… hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

… quält mich.

%

… ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de und bei Teilnehmern an Veranstaltungen von NOACK Training & Coaching Berlin  (n= 450)

P.S.

 

Welche Rolle spielt die Selbsteinschätzung der Redefähigkeiten beim Lampenfieber? Woher bekommen Sie Ihr Feedback? Wissen Sie, wie Sie wirklich auf andere Menschen wirken?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Lampenfieber vor der Präsentation? Nervös vor der Vorstellungsrunde? Nervenflattern vor der Hochzeitsrede? So ergeht es vielen Menschen. Es gibt viele gute Hilfen, Redeangst zu überwinden und die Nervosität in den Griff zu bekommen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Juli 2016
Überarbeitung: 15. Juli 2019
AN: #9820
Ü:
K:

7 Wege zur Reibeisenstimme. Stimmtraining: Sie wollen eine verlebte Stimme? Weh! Weh mir! Welche Töne!

7 Wege zur Reibeisenstimme. Stimmtraining: Sie wollen eine verlebte Stimme?

Weh! Weh mir! Welche Töne!
Stimmtraining

Sie wollen wirklich eine verlebte Stimme?

 

So eine verlebte Stimme scheint auf manche Menschen anziehend zu wirken. 7 Wege zur Reibeisenstimme. Wie Sie Ihre Stimme ruinieren.

 

Stimme und Persönlichkeit

 

Die Augen sind der Spiegel der Seele? Von wegen oder zumindest nur ein Teil der Wahrheit! Unsere Stimme verrät viel mehr über die Persönlichkeit.

Die Stimme ist ein Spiegelbild der Persönlichkeit. Wie ein Mensch spricht, gibt Hinweise auf dessen Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildung und Umfeld. Die Stimme erlaubt einen Blick in das Innerste: Emotionen wie Ärger, Freude oder Furcht verändern die Stimme. Auch bekommen wir durch die Stimme Hinweise auf die Persönlichkeit eines Menschen, wie jemand ist, wie jemand sein will, wie authentisch er ist. Nicht nur Kleidung wird gerne zur Verkleidung verwendet, sondern auch die Stimme. Manchen Menschen erscheint eine verlebte Stimme erstrebenswert. Ich gehöre übrigens nicht dazu.

7 Wege zur Reibeisenstimme

 

Sie wollen einen anderen Ton anschlagen? – So eine verlebte Stimme scheint auf manche Menschen sehr anziehend zu wirken, wobei ich mich selbst nicht zur Zielgruppe zähle. Einige verbinden damit etwas Geheimnisvolles, ich eher einen ungesunden Lebensstil. Schon mehrfach wurde ich ernsthaft gefragt, wie es denn möglich wäre, zu einer solchen Stimme zu kommen. Diejenigen, die ich nicht mehr umstimmen kann und die unbedingt ihre Stimme ruinieren wollen, müssen einfach die folgenden Punkte beachten. Alle anderen tun am besten das Gegenteil davon.

 

 

 

1. Räuspern oder Husten

 

Räuspern oder Husten strengt den Hals an und raut die Sprechorgane auf. Gesünder wäre es, zu schlucken und so das Kratzen etwas zu lindern.

 

 

 

2. Dehydration

 

Dehydration ist ein wirksamer Weg, der Stimme zu schaden. Der Sprechapparat braucht Flüssigkeit, um entspannt funktionieren zu können. Werden die Stimmlippen nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, schwingen sie langsamer und die Stimme wird tiefer.

 

 

 

3. Schlechte Luft

 

Schlechte Luft eignet sich hervorragend, um die Stimmwerkzeuge zu schädigen. Die Schleimhaut im Kehlkopf ist sehr empfindlich. Wenn beispielsweise Staub oder Rauch auf dem Weg zur Lunge daran vorbeiziehen, schützt sich dieser Bereich, indem er mehr Schleim produziert. Geschieht das häufiger, verändert sich die Schleimhaut; ein dickerer Schutz bildet sich. Dadurch schwingen die Stimmlippen langsamer, die Stimme klingt tiefer, rauer, verbrauchter. Sich möglichst oft in verrauchten Bars und Kneipen aufhalten, ist also ein bewährter Schritt hin zur dreckig-verrauchten und verlebten Stimme wie in den alten Schwarz-Weiß-Schinken des Film Noir.

 

 

 

4. Scharfe Gewürze und Alkohol

 

Beim Konsum scharfer Gewürze gerät oft auch etwas unter den Kehldeckel und beeinflusst die Stimme negativ. Entsprechendes gilt auch für Alkohol. Also nur keine Zurückhaltung!

 

 

 

5. Brachialgewalt

 

Ganz ohne Hilfsmittel können Sie Ihre Stimme quälen, indem Sie mit Gewalt alles aus ihr herausholen, was möglich ist, und körperliche Rückmeldungen ignorieren. Schreien Sie also, was das Zeug hält, machen Sie einen Jodelkurs, singen Sie eine Arie für Counter-Tenor oder halten Sie einen vierstündigen Monolog über Zungenbrecher – alles natürlich ohne jegliche Vorbereitung. Wer kurzfristig die Stimme verändern will, erreicht so leicht das Ziel.

 

 

 

6. Ignoranz

 

Bei Heiserkeit sollte die Stimme ja eigentlich geschont werden. Also bloß keine unnötige Rücksicht auf die Gesundheit an den Tag legen. Stattdessen bei erkältungsbedingter Heiserkeit möglichst viel sprechen und den Schal zu Hause lassen.

 

 

 

7. Verzicht auf ein Mikrofon

 

So ein Mikrofon in großen Räumen ist doch nur etwas für Weicheier. Nur wer laut ist, hat recht! Und weil nur wenige Redner ihre Sprech- und Rufstimme trainiert haben, folgt dann auf diese Fehleinschätzung auch bald die entsprechende körperliche Reaktion.

 

Der nächste Schritt

 

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Wie pflegen Sie Ihre Stimme? Haben Sie weitere Empfehlungen für eine verlebte Stimme? Oder interessieren Sie sich eher dafür, wie die Stimme gepflegt werden kann? Wie wäre es denn zum Beispiel mit Resonanz statt Hustenreiz?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. Februar 2015
Überarbeitung: 2. Juli 2019
Englische Version: https//www.karstennoack.com/ouch-ouch-do-you-really-want-a-husky-voice/
AN: #87613
K: CNB
Ü:

Wie Sie zu kreativeren Ideen gelangen: Ortswechsel und Inspiration

Wie Sie zu kreativeren Ideen gelangen: Ortswechsel und Inspiration

Inspiration durch Ortswechsel: Wo versteckt sich die Idee heute?
Wo versteckt sich die Inspiration?

Wo sind die Ideen?

 

Wie und wo lassen Sie sich inspirieren? An welchen Orten finden Sie gute Ideen für Ihre Präsentationen und Entscheidungen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Inspiration durch Ortswechsel: Wo versteckt sich die Idee?

 

Stimmengewirr wie in einer Bahnhofsgaststätte. Unterschiedliche Sprachen, Wortfetzen, autonom und doch oft auch zumindest unbewusst gegenseitig beeinflusst. Inspiration im Überfluss. Einige Menschen dürfte das ablenken, ich kann so manchen Gedanken in solch einer Atmosphäre besonders gut denken.

Gemeinsam mit Klienten gehe ich auf die Suche nach Inspiration für eine Präsentation. Manchmal geht es ganz leicht und manchmal will sich einfach keine Idee hervorlocken lassen. Die Quelle scheint versiegt zu sein. Mitunter hilft dann ein Ortswechsel dabei, die Ideen sprudeln zu lassen!

Der Ort, an dem sonst akribisch die Quittungen abgeheftet oder andere Routineaufgaben abgearbeitet werden, ist vermutlich nicht der ideale Ausgangsort für kreative Ausflüge.

 

 

 

Hilfe, hat jemand die guten Ideen gesehen?

 

Ob Luxusbüro oder Deluxe-Home-Office; was tun, wenn der Ort als Inspirationsquelle gerade Pause macht? Dann ist es selbst für überzeugte Schreibtischtäter an der Zeit, aufzustehen.

Der Begriff Inspiration stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „Beseelung“ oder „Einhauchung von Leben oder Geist“, etwas weltlicher ausgedrückt wird darunter auch eine Eingebung oder einen plötzlichen Einfall – die Basis des kreativen Schaffens – verstanden. Wobei ich tatsächlich bei einer spürbaren Brise schon recht gute Ideen hatte.

 

 

 

Der Inspiration auf die Sprünge helfen

 

Ideenarmut, Schreibblockade, Optionsnebel? Gemeinsam mit Klienten gehe ich oft auf die Suche nach Inspiration für eine Präsentation oder Entscheidung. Manchmal geht es ganz leicht und manchmal will sich einfach keine Idee hervorlocken lassen. Die Quelle scheint versiegt zu sein.

Mitunter hilft dann ein Ortswechsel dabei die Ideen wieder sprudeln zu lassen. Also, Sachen packen und los geht es. Das Gute liegt übrigens oft recht nah.

 

 

 

Auf und davon: Wo der Fluss der Gedanken eher spärlich fließt

 

Szenenwechsel: Die letzten Orte, die ich dafür empfehle; das Büro oder der übliche Besprechungsraum. Nicht nur, weil diese Orte voller Regeln für Konventionen sind, sondern vor allem, weil andere Orte mehr Überraschungen liefern. Außerdem ist üblicherweise ein Ortswechsel verbunden mit Bewegung. Und die bringt müde Geister selbst dann wieder in Gang, wenn Kaffee nur noch Magenschmerzen macht. Etwas den Kreislauf anregen, lässt die Säfte wieder besser fließen. Eine gute Portion Sauerstoff und etwas Adrenalin wirken Wunder.

 

 

 

Inspirierende Orte

 

Jeder Ort hat seinen eigenen Charakter und inspiriert auf andere Weise. Jeder Ort liefert andere Reize, bedient andere Sinne. Deshalb ist schon die Wahl des Ortes entsprechende Beachtung wert., wenn Sie der Kreativität auf die Sprünge helfen wollen.

Hier ein paar meiner persönlichen Empfehlungen:

  • Cafés als Klassiker
  • Badewanne
    Heureka! Da soll Archimedes das gleichnamige Prinzip entdeckt haben.
  • Mittagstisch (Lunch-Coaching)
  • Unterwasser (Tauchgang)
  • Buchläden / Büchereien
  • Kunstausstellungen
  • Zoologischer Garten
  • Platz am Meer
  • Aquarium
  • Flughafen
  • Parks
  • Einkaufszentren
  • Aussichtspunkte
  • Über den Wolken im Flieger
  • Hotellounge
  • Bergspitze
  • Seeufer
  • Bett
  • Improvisationstheater (externer Link zu Gorillas)

 

 

 

Eine Zweitwohnung für Träumer und Co.?

 

Wie wäre es mit eigenen Orten für Träumer, Kritiker und Realisten? Damit die Potenziale der Perspektiven der Disney-Strategie voll ausgeschöpft werden ist es empfehlenswert sie gut voneinander zu trennen. Es ist wichtig, dass der Träumer nie mit dem inneren Kritiker spricht. Weshalb? Weil der seinem Namen Ehre machen will und die Ideen natürlich sehr kritisch betrachtet. Daher ist es wahrscheinlich, dass der Kritiker auf diesem Weg die Ideen zerstört oder blockiert, noch bevor sie überhaupt das Licht der Welt erblicken. Der Realist oder Macher kommuniziert also mit dem Träumer und dem inneren Kritiker nacheinander. Wie wäre es, jedem der drei Anteile einen geeigneten Ort zu gönnen?

 

 

 

Weitere Anregungen

 

Ein Video mit Isaac Mizrahi liefert hierzu ebenfalls einige Anregungen.

Externer Link zu TED Talk

 

 

 

Und selbst?

 

Wie bringen Sie Ihre Kreativität in Schwung und wo lassen Sie sich inspirieren? Haben Sie einen favorisierten Kreativplatz?

Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung?

 

Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.

Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.

Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.

→ Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen

P.S.

 

Wo haben Sie die besten Ideen?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Dezember 2014
Überarbeitung: 8. Juli 2019
AN: #4520
Englische Version:
K: CNB

Spontanreden, unverhofft kommt oft: Wie jede spontane Rede gelingt.

Spontanreden, unverhofft kommt oft: Wie jede spontane Rede gelingt.

Überzeugende Reden aus dem Ärmel schütteln

Unverhofft kommt oft: Spontanreden

Spontanreden

 

Welche Freude! Was tun, wenn Sie überraschend mit einer Redegelegenheit beschenkt werden? Hier erfahren Sie, wie Sie die Gelegenheit erfolgreich meistern.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Eine Rede aus dem Handgelenk schütteln

 

Na toll; unverhofft kommt oft. Und nun dürfen Sie nach vorne vor Ihr Publikum schreiten und unvorbereitet eine Rede halten. Sozusagen, sich eine Rede aus dem Handgelenk schütteln. Im Englischen „off the cuff“, eine Formulierung, die auf Kellner zurückgehen soll, die sich Notizen auf die Manschetten ihrer Hemden geschrieben haben. Und tatsächlich können Redner dabei beobachtet werden, wie sie ständig dorthin schauen. So, als würden dort Hinweise zu finden sein, was zu sagen ist. Üblicherweise ist dort aber nicht viel zu finden. Hoch lebe das Sprungverhalten: So wird dann an der Manschette gezuppelt oder der Manschettenknopf neu justiert, anstatt sich der Situation mit voller Aufmerksamkeit zu stellen.

 

 

 

Spontanrede: Was nun?

 

Wie reagieren Sie, wenn wir überraschend mit einer Redegelegenheit beschenkt werden? Begrüßen Sie die Gelegenheit oder verwünschen Sie den Auffordernden?

Was tun? Zuerst ist es hilfreich sich daran zu erinnern, dass dies im Grunde keine außergewöhnliche Situation ist. Sie fühlt sich nur so an. Die meisten Gespräche werden ja auch ohne gründliche sprachliche Vorbereitung geführt. Doch kaum bekommt der Rahmen einen öffentlicheren Charakter, verändert sich unsere Wahrnehmung und unser Anspruch an uns selbst. Und der daraus resultierende Druck macht nicht unbedingt geistreicher. Druck schneidet uns eher von unseren Ressourcen ab, erschwert, was sonst ganz leicht geht.

 

 

 

EIGENTLICH ganz leicht!

 

Vorausgesetzt, wir sind in Gesprächen in der Lage interessant und strukturiert zu reden, basiert der spontane Redeerfolg vor Gruppen im Wesentlichen auf dem eigenen Zustandsmanagement. Es hat sich bewährt, sich wie in einer kleinen Runde zu fühlen und ähnlich zu verhalten. Dann ist es eigentlich ganz einfach! Eigentlich? Ja, denn viele neigen dazu, sich selbst Druck zu machen. Nicht jeder hat Übung darin, vor Publikum spontan Gedanken zu sortieren und dabei auch noch überzeugend zu reden. Deswegen sind entsprechende Orientierungshilfen von Vorteil und viel Übung, sehr viel Übung. Das entsprechendes Training nicht nur wirkungsvoll, sondern auch mit Spaß verbunden sein kann, beweisen Trainings mit Elementen der ImproRhetorik™.

 

 

 

Trainingsgelegenheiten

 

Im Gruppentraining an zwei Tagen oder im Einzeltraining mit 10 bis 15 individuell vereinbarten Stunden lernen Sie, wie Sie auch in spontanen Redesituationen eine gute Figur machen und überzeugen.

Erfolgreich eine Rede aus dem Ärmel schütteln, Anregungen und Unterstützung:

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Ergänzende Artikel

 

P.S.

 

Wie meistern Sie spontane Redegelegenheiten?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 28. Mai 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4338
K:CNB
Ü:B

Hoch lebe das Flipchart: 48 Tipps zur erfolgreichen Nutzung von Flipcharts

Hoch lebe das Flipchart: 48 Tipps zur erfolgreichen Nutzung von Flipcharts

So überzeugen Sie und Ihre Botschaft mit dem Flipchart
Hoch lebe das Flipchart: 46 Tipps zur erfolgreichen Nutzung

Flipchart

 

Flipcharts machen Präsentationen interessanter und überzeugender. Hier erfahren Sie wie es geht! Ob als Alternative oder Ergänzung zu Powerpoint & Co…

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Von wegen altmodisch: Hoch lebe das Flipchart

 

Das Bombardement mit elektronischen Präsentationsfolien hinterlässt Spuren beim Publikum. Nach ausgiebigen PowerPoint-Präsentationen ist es dankbar für etwas Abwechslung. Mein favorisiertes Medium ist dann das Flipchart. Es wird als Balsam für die Augen und die Seele erlebt. Ob als Alternative oder Ergänzung zu Powerpoint & Co.; Flipcharts machen die Aufnahme von Informationen leichter, besonders dann, wenn sie schrittweise entwickelt werden und das Publikum so daran teilnimmt. Das steht im Kontrast zu vorgefertigten und starren Bildschirmfolien, selbst wenn sie als XXL-Beamerpräsentation daherkommen. Gerade das verlockt dann manchen Redner ja auch dazu, sie mit noch mehr Informationen zu überfrachten.

Zugegeben; jedes Medium hat seine Eigenarten, die je nach Situation Stärken oder auch Schwächen sind. Doch der Einsatzbereich, in denen Flipcharts sehr wirksam sein können, ist groß. Es lohnt sich, mit diesem Werkzeug vertraut zu sein. Von wegen oldschool, da staubt nichts!

 

 

 

Flipchart?

 

Sollte ich im digitalen Zeitalter doch noch erwähnen, wovon ich da schreibe? Sicherheitshalber:

Ein Flipchart besteht aus einem Ständer, auf dem große Papierbögen aufgehängt sind. Die Texte und Darstellungen auf den Bögen können entweder vorbereitet sein oder während der Präsentation entwickelt werden. Ist ein Blatt bearbeitet worden, kann es einfach umgeklappt werden. Blätter, die während der gesamten Präsentation sichtbar sein sollen, wie beispielsweise die Gliederung der Präsentation, können einzeln an einer Wand befestigt werden. Flipcharts sind für ein kleineres Publikum oder es wird entsprechende zusätzliche Technik benötigt, da sie sonst in den hinteren Reihen nicht erkannt werden. Alles klar? Und weshalb lege ich Ihnen dieses Medium so warm ans Herz?

 

 

 

Vorteile des Flipcharts

 

 

1. Persönliches Werkzeug

 

Gerade bei kreativen Prozessen ist es ein ideales Werkzeug, um Ideen zu sammeln. Das Gerüst kann vorbereitet werden und den Rahmen vorgeben. Durch die schrittweise Sammlung und Bearbeitung von Ideen auf dem Flipchart werden Teilnehmer dann in die Entstehung einbezogen. Das fördert deren Aufmerksamkeit und Beziehung zum Ergebnis.

 

 

 

2. Flexibität

 

Bis Rechner und Beamer funktionieren, dauert es mitunter, auch ohne technische Ausfälle. Murphys Gesetz lässt grüßen. Und wenn der Umgang mit fremder Technik nicht vertraut ist, kostet das Aufmerksamkeit. Flipcharts nehmen schnell Ideen auf, selbst solche, die der Redner vorher noch nicht im Auge hatte. Flipcharts geben Rednern und Publikum Orientierung. Während einer Präsentation kann es jederzeit darauf Bezug genommen werden. Und das selbst noch, wenn mal die Sicherung herausfliegt.

 

 

 

3. Abwechslung

 

Alternativ oder ergänzend zu einer Präsentation mit Beamer können Inhalte auf einem Flipchart gesammelt werden. Der Wechsel von Medien ermöglicht die Aufmerksamkeit der Teilnehmer zu lenken.

 

 

 

4. Schwarz auf Weiß

 

Die Flipcharts können anschließend im Raum aufgehängt werden und sind so weiterhin sichtbar. Dadurch prägen sich die Informationen besser ein und es zeigt, dass etwas erarbeitet wurde. PowerPoint-Seiten sind häufig sehr schnell wieder aus den Augen und somit aus dem Sinn. Flipcharts erhöhen den Erinnerungswert.

 

 

 

5. Günstig

 

Es ist jeden Cent wert: So ein Flipchart – selbst ein gutes – sprengt kein Budget. Auch ist keine Software erforderlich, um beispielsweise Mindmaps zu erzeugen.

 

 

 

6. Zuverlässig

 

Während zeitgenössische Elektronik gerne im ungünstigsten Augenblick nach einem Update verlangt und auf dem Höhepunkt der Präsentation ausfällt, braucht so ein Flipchart kaum Vorbereitung und Pflege.

 

 

7. Glaubwürdigkeit

 

Wer live am Flipchart Gedanken entwickelt, wird als glaubwürdiger angesehen, als jemand, der eine vorbereitete Beamerprojektion wiedergibt. Der kompetente Verwender von Flipcharts versteht sein Handwerk und ist dabei deutlich authentischer.

48 Tipps für den erfolgreichen Einsatz von Flipcharts

 

 

1. Standfestigkeit

 

Für die Zufriedenheit fördernde Auswahl eines Flipcharts ist unbedingt auf dessen Stehvermögen zu achten. Die billigeren Flipcharts haben meist nur drei Beine und neigen zum gewagten Spagat auf offener Bühne. Da wird die Nutzung zur Wackelpartie und die ungünstige Sicherheitslage bedroht Redner und Publikum. Einige gute Flipcharts haben sogar Rollen und erweitern die Flexibilität.

 

 

2. Papierbefestigung

 

Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, ist es aber nicht: Die Blätter sollten so befestigt sein, dass sie problemlos umgeblättert werden können. Weshalb ich diesen Punkt gleich am Anfang erwähne? Weil ich einst ein solches Exemplar hatte, dass mir noch schmerzhaft in Erinnerung geblieben ist.

 

 

 

2. Geeignetes Papier

 

Ob blanke, linierte oder karierte Blätter? Das ist für manch einen Verwender schon fast eine Lebensanschauung. Manche Profis meinen, Hilfslinien wäre etwas für Amateure. Ich halte das für übertrieben. Nehmen Sie, womit Sie sich wohler fühlen. Wenn Sie noch nicht so viel Erfahrung mit dem Flipchart haben, ist kariertes Papier stets von Vorteil. Das Schriftbild wird gleichmäßiger und die Schriftgröße kann gut eingeschätzt werden. Sie wollen gleichzeitig etwas mehr Orientierung und auch eine schöne leere Fläche haben? Kompromiss: Dann drehen Sie den gesamten Block um, wodurch die Bedruckung nur noch leicht durchschimmert. Auf diese Weise wirkt das Chart weiß und ist dennoch gut zu gestalten.

 

 

 

3. Papierreserve

 

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Es lohnt sich sicherheitshalber eine entsprechende Reserve an Papier vorzusehen. Auch dann, wenn der Veranstalter im Vorfeld behauptet es wäre genügend Papier vorhanden. Wie wirkt es, wenn wegen Papiermangel auf weitere Flipchartnutzung verzichtet werden muss oder nun die Rückseite herhalten soll?

 

 

 

4. Stifte

 

In die eigene Grundausstattung gehört stets ein großzügiger Vorrat an geeigneten Stiften in verschiedenen Farben. In fremden Konferenzräumen oder Schulungsräumen mögen zwar Stifte vorhanden sein, nur in welchem Zustand? Wenn deswegen plötzlich beim Schreiben der Stift versagt oder deren Zustand nicht den Erfordernissen entsprechen, geht das Zulasten des eigenen Ansehens. Schöne Grüße von Murphy. Nur mit sehr guten Stiften sind anspruchsvolle Visualisierungen eine Freude.

 

 

 

5. Höhenverstellbarkeit

 

Große, etwas kleiner und auch alle anderen auf Komfort bedachte Nutzer sollten ein Flipchart mit Höhenverstellung verwenden, damit sie sich bei der Nutzung nicht verbiegen müssen.

 

 

 

6. Anordnung des Flipcharts

 

Es gilt, einen geeigneten Ort für das Flipchart zu finden, an dem es von allen Teilnehmern gut gesehen wird. Außerdem sollte das Flipchart nicht an der Stelle stehen, an der Sie Ihr Aufmerksamkeitszentrum etablieren wollen. Es soll Sie ja unterstützen und nicht mit Ihnen konkurrieren.

 

 

 

7. Knien, statt bücken

 

Auch ein schöner Rücken kann entzücken. Ja, allerdings sieht so ein Buckel weniger ansprechend aus. Deswegen gehen Sie lieber in die Knie, wenn Sie im unteren Teil des Flipcharts am Werk sind.

 

 

 

8. Position während der Verwendung

 

Wenn Sie zur Gruppe gewandt sind, solltest du als Rechtshänder rechts neben dem Flipchart stehen. Dadurch verdecken Sie es nicht so sehr und können sich immer wieder zur Gruppe wenden.

 

 

 

9. Neuer Gedanke, neues Blatt

 

Halten Sie Ordnung und helfen Sie dem Publikum sich zu orientieren. Verwenden Sie stets für einen neuen Gedanken auch ein neues Blatt.

 

 

 

10. Vorstanzung des Papiers

 

Im Raum verteile ich gerne die entwickelten Flipcharts. Deswegen verwende ich Flipchart-Papier mit gut funktionierender Vorstanzung. Dadurch sind die Blätter leichter abzutrennen. Fehlt die Perforierung oder ist sie nicht gut, dann reißen die Flipchartblätter oft ein und wirken dann beschädigt. Haben Sie nur Papier ohne Vorstanzung, hilft das Anritzen mittels Pinnwand-Nadel, um das Blatt trotzdem sauber zu entfernen. Aber Achtung: Ich hatte schon Blöcke, die so tief vorgestanzt waren, dass sie während der Präsentation dem Herbst Konkurrenz machten.

 

 

 

11. Mehrere Flipcharts

 

Wer häufiger mit dem Flipchart arbeitet, kann zwei Flipcharts einsetzen. Das schafft Abwechslung, denn auf einem Flipchart kann eine Visualisierung weiterhin betrachtet werden, während auf dem anderen Flipchart schon wieder etwas Neues entsteht. Der Fantasie bietet sich hier ein vielfältiger Spielraum, solange es der Sache dient und nicht verwirrt.

12. Vorzeichnen

 

Machen Sie sich das Leben leichter. Malen Sie doch schon etwas vor, wenn es komplizierter ist oder besonders gut aussehen soll. Beginnen Sie so und entwickeln Sie es dann vor Publikum.

 

 

 

13. Aufteilung

 

Bei allem Verständnis zum Schutz des Waldes; weniger Beschriftung ist besser, als der Versuch, möglichst viel auf einem Blatt unterzubringen. Machen Sie es Ihrem Publikum leicht sich zurechtzufinden. Lassen Sie dazu oben und unten drei Felder sowie an den Seiten zwei Felder als Ränder frei. Wenn Sie nicht alles bis an den Seitenrand quetschen, wirkt das Flipchart aufgeräumter und großzügiger. Wenn Sie stets linksbündig schreiben, dann ist es am leichtesten zügig und ordentlich ans Werk zu gehen.

 

 

 

14. Überschrift

 

Vernunft will Ordnung, Wille schafft Ordnung. Jedes Flipchart erhält eine eigene Überschrift. Die Teilnehmer können die Inhalte dadurch besser nachvollziehen. Auf einen Blick ist ersichtlich, worum es geht.

 

 

 

15. Grobentwurf

 

Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst. (Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach) Machen Sie vorher einen Entwurf des Designs, das Sie später auf dem Flipchart Schritt für Schritt entwickeln wollen.

 

 

 

16. Zeichnungen vorbereiten

 

Komplexe Grafiken zeichnen Sie mit einem Bleistift auf das Flipchart vor. Dies hilft Ihnen, Zeichnungen während der Präsentation sauber ans Werk zu gehen. Gut zu wissen; die Bleistiftlinien sind schon mit etwas Abstand nicht mehr zu erkennen.

 

 

 

17. Gedächtnisstütze

 

Sie können das Flipchart mit Notizen versehen. Verwenden Sie auch hier einen dünnen Bleistift, den nur Sie gerade so erkennen können.

 

 

 

18. Die Augen essen mit

 

Auch bei der Flipchartnutzung sind Kombinationen von Text und unterstützender Grafik empfehlenswert. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Geeignete Bilder ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, transportieren die Botschaft und bleiben länger im Gedächtnis.

 

 

 

19. Stichpunkte statt Textwüste

 

„Habe mehr, als du zeigst, rede weniger, als du weißt.“ (William Shakespeare) Weniger ist oft besser. Überladen Sie das Flipchart nicht mit zu vielen Stichpunkten oder gar vollständigen Sätzen. Ihr Publikum soll Ihnen ja weiterhin zuhören und nicht mit Lesen beschäftigt sein. Wobei die Versuchung bei Flipcharts zumindest schon etwas geringer ist als bei Bildschirmfolien. Nutzen Sie auch hier lieber Stichworte, die Ihre Botschaft unterstützen und nicht ersetzen.

 

 

 

20. Illustrierte Überschriften

 

Erarbeiten Sie sich auch für Ihre Überschriften einen eigenen Stil. Rahmen sind nicht nur schön anzusehen. Sie dienen auch der besseren Orientierung und somit der Struktur. Früher sehr beliebte Wolkenumrandungen sind nun aus der Mode. Ich persönlich mag sie allerdings immer noch. So oder so gilt: Erst der Text, dann der Rahmen. Sonst müssen Sie den Text in den vorgesehenen Raum hinein quetschen.

 

 

 

21. Schriftgröße

 

Damit die Schrift gut zu lesen ist verwenden Sie bei einer Gruppengröße mit bis zu 30 Teilnehmern und naher Bestuhlung lieber Großbuchstaben zwischen 1,5 und 2 Linien und Kleinbuchstaben mit mindestens 1 bis maximal 1,5  Linien.

 

 

 

22. Groß- und Kleinschreibung

 

Für die Beschriftung von Flipcharts hat sich eine serifenlose Groß- und Kleinschreibung bewährt, die in guten Trainerausbildungen gelehrt wird. Die übertriebene Verwendung von Großbuchstaben macht selbst Überschriften schlechter lesbar und sie wirkt lautschreierisch.

 

 

 

23. Ober- und Unterlängen

 

Buchstaben wie f, g oder p bzw. Umlaute wie ä, ö oder ü benötigen aufgrund ihrer Darstellung etwas mehr Raum nach oben oder unten. Verkleinern Sie deswegen die Ober- und Unterlängen. Unterlängen sind die Bereiche von Buchstabens, unterhalb der Grundlinie. Oberlängen sind die Bereiche eines Buchstabens, der die Mittellinie nach oben überschreiten. Diese Bereiche sollten nicht übertrieben werden, da sonst zu viel Platz belegt wird oder die Buchstaben ineinander übergehen. Als Orientierung sollten die Ober- und Unterlängen maximal die Hälfte der Mittellänge haben.

 

 

 

24. Farbe

 

Gerade bei aufwendigeren Zeichnung sind Farben sehr nützlich. Verwenden Sie möglichst wenigstens drei kräftige und leuchtende Farben, um die Aufmerksamkeit zu fördern und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Bringen Sie etwas Farbe ins Spiel, aber treiben Sie es nicht zu bunt. Ich verwende für Text Schwarz und manchmal Blau, rote Stifte nur für Hervorhebungen. Für Strukturen verwende ich eine Vielzahl von Stiften.

 

 

 

25. Zwei Stiftarten

 

Für das Schreiben am Flipchart haben sich zwei Stiftarten bewährt. Dünnere Stifte werden für die Beschriftung von Karten, für Gruppenarbeiten und schnelles Schreiben des Moderators verwendet. Dickere Filzstifte werden für professionelles Arbeiten am Flipchart genutzt, weil dicke Stifte ein ansehnliches Schriftbild erleichtern.

 

 

 

26. Keilstifte

 

Verwenden Sie Keilstifte für das Schreiben am Flipchart. Breitere Keilstifte erzeugen ein schönes Schriftbild, wenn sie richtig gehalten werden. Die richtige Stifthaltung am Flipchart benötigt etwas Übung für ein einheitliches Schriftbild. Dazu gilt es den Stift mit seiner Schreibfläche vollkommen aufzusetzen und mit dieser Breitseite zu arbeiten. Keilstifte werden im Winkel von 45° gehalten. Wenn Sie darauf achten, den Stift beim Schreiben nicht zu drehen, wird das Ergebnis sofort gleichmäßiger. Die lange Stiftseite zeigt währenddessen zur Körpermitte des Nutzers. Den meisten Menschen geht eine etwas nach rechts gestellte Schrift leichter von der Hand.

 

 

 

27. Druckbuchstaben

 

Sie haben eine schöne Schreibschrift? Toll! Verwenden Sie trotzdem lieber Druckbuchstaben. Druckbuchstabenschrift ist besser lesbar als saubere Schreibschrift. Mit etwas Übung der Druckschrift für Flipcharts können Sie Ihr Schriftbild und die Professionalität Ihres Auftritts verbessern.

 

 

 

28. Änderungen

 

Entdecken Sie auf einem vorbereiteten Flipchart, in den Sie schon einigen Aufwand gesteckt haben, einen Fehler, dann überdecken Sie ihn mit einem Stück Flipchart-Papier. Im Moderatorenkoffer befindet sich in der Regel ein Klebestift, den Sie zur  Befestigung verwenden können.

 

 

 

29. Ideen für Visualisierungen

 

Lassen Sie sich inspirieren und sammeln Sie Ideen für Visualisierungen. Pablo Picasso: Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen. Also ran ans Werk! Sie können auch einen Blick in Visualisierungswörterbücher werfen. Ich habe ein Notizbuch, in dem ich bei Bedarf Ideen herausfische. Visualisieren Sie Ihr Thema doch mittels Mind Mapping. Visualisieren können Sie trainieren. Je häufiger Sie sich von etwas ein Bild machen, desto leichter fällt es Ihnen.

30. Symbole

 

Machen Sie es anschaulich. Einfacher ist meist besser, auch bei der Illustration. Verwenden Sie einfache Symbole, die für sich sprechen und die Aussage unterstreichen. Beliebt sind beispielsweise Smileys, Blitze, Ausrufezeichen, Fragezeichen, Strichmännchen, Rahmen, Pfeile.

 

 

 

31. Eines nach dem anderen

 

Ordnung ist das halbe Leben. Wenn Sie aufwendige Elemente vorbereitet haben, sollten diese erst dann aufgedeckt werden, wenn Sie auch an der Reihe sind. Sonst ist das Publikum abgelenkt und es reduziert sich die Spannung. Um nicht sofort den gesamten Inhalt eines Flipcharts zu entblößen, können Sie Bereiche abdecken, beispielsweise mit selbstmehrfachhaftenden Notizzetteln.

 

 

 

32. Den Raum nutzen

 

Entfalten Sie sich. Ran an die Wand. Vorausgesetzt, die verfügbaren Wände sind dafür geeignet, dann können Sie die beschrifteten Flipcharts mit Kreppband dort befestigen. Der gesamte Raum wird dem Thema gewidmet und die Seiten wirken dann noch eine Weile über die Präsentation hinaus als Anker.

 

 

 

33. Flipchart als Sammelbecken

 

Um klarzusehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung, schrieb Antoine de Saint-Exupéry. Also bieten Sie Ihre Botschaften möglichst anschaulich und abwechslungsreich an. Sie können das Flipchart wie eine Pinwand einsetzen. Das gelingt, indem Sie geeigneten, also nicht dauerhaften, Sprühkleber oder einen entsprechenden Klebestift verwenden. Oder Sie verwenden bei eisenmetalischen Flipcharts Magnete, indem Sie maximal noch einen Bogen am Flipchart lassen. Auf diese Weise können auf dem Flipchart auch klassische Moderationskarten befestigt werden.

 

 

 

34. Ausmalen

 

Pablo Picasso meinte; Es gibt den Maler, der aus der Sonne einen gelben Fleck macht, aber es gibt auch den, der mit Überlegung und Geschick aus einem gelben Fleck eine Sonne macht. Wenn Sie mit Stiften Farbe ins Spiel bringen wollen, empfehlen sich zwei Sorten von Kreide:

 

Wachsmalkreide

 

Geeignet für:

  • Hervorhebung von Überschriften
  • Markierung von Textteilen oder einzelnen Wörtern
  • Färbung von Symbolen
  • Füllung von umrahmten Bereichen
  • Hintergrund

 

 

Pastellkreide

 

Geeignet für:

  • Flächen
  • Farbverläufe mit Wischtechnik
  • Zeichenelemente
  • Großflächige farbige Hintergründe
  • Schatten setzen

 

 

 

35. Mobile Tischflipcharts

 

Kreativität ist nicht nur Inspiration, sondern auch Transpiration, meinte Thomas Alva Edison. Ich vermute allerdings, er hat dabei nicht an ein metallenes Flipchart gedacht.

Es ist kein Flipchart im obersten Stock des Altbaubüros ohne Fahrstuhl vorhanden? Als Prävention zum Bandscheibenvorfall bietet sich ein leichtes Tischflipchart als tragbare Lösung an. Fragen Sie Ihren Physiotherapeuten! Oder einen der vielen Trainer, die zu lange mit der Investition in eine solche rückenfreundliche Mobillösung gewartet haben.

 

 

 

36. Besser eine Skizze als keine Grafik

 

Bitte … zeichne mir ein Schaf!“ Sie sind kein begnadeter Grafiker und Ihr Elefanten in einer Riesenschlange ähnelt eher einem Hut? Na und! Selbst eine Visualisierung mit deutlichem handwerklichen Entwicklungspotential ist besser als keine. Ohne Übung sieht die Schrift nun mal in der Regel nicht wie gedruckt aus. Der Einsatz eines Flipcharts ist trotzdem eine gute Idee, die Vorteile überwiegen. Und ein Strichmännchen bekommen Sie doch noch hin, oder?

 

 

 

37. Stiftablage

 

So mancher Redner mit Stift in der Hand erinnert mich an Loriots Szene mit der wandernden Nudel. Seine Gesprächspartnerin kann ihm nicht folgen, da die Nudel ihre Aufmerksamkeit vollkommen beansprucht. Unbewusst entwickeln die Hände mancher Redner Ambitionen zur Akrobatik. Der wandernde Stift wirkt dann wie eine Nudel. Das schränkt die Unterstützung durch Körpersprache ein und lenkt das Publikum ab. Eine Stiftablage ist von Vorteil, da sonst viele Nutzer dazu neigen, die Stifte unnötig lange in den Händen zu halten.

 

 

 

38. Keine Vorlesung

 

Ebenso wie bei elektronischen Präsentationsfolien schaden Sie sich und der Sache, wenn Sie von vorbereiteten Flipcharts einfach so vorlesen. Ihr Publikum kann selbst lesen und hätte dafür nicht zu kommen brauchen. Also stets zuerst darüber reden oder noch besser, den Inhalt gemeinsam entwickeln.

 

 

 

39. Dokumentation

 

Wenn Sie den Teilnehmern im Anschluss die Ergebnisse in Form von Fotografien der Flipcharts zur Verfügung stellen, haben diese eine vertraute Dokumentation.

 

Tipps, die Ihnen Nacharbeit und somit Zeit sparen:

  • Ordnung
    Wer die Flipcharts durchgängig nummeriert, hat es einfacher. Ansonsten gilt es auf andere Weise auf die richtige Reihenfolge zu achten.
  • Dick und dunkel
    Dicke dunkle Linien von ebensolchen Stiften sind auf Fotografien besser zu erkennen.
  • Belichtung
    Statt künstlichem Licht sorgt natürliches Licht für bessere Ergebnisse. Mitunter genügt es schon den Flipchart-Ständer etwas in Richtung Fenster zu drehen.
  • Weißabgleich
    Wer vorher an den Weißabgleich denkt, braucht später weniger zu korrigieren.
  • Perspektive
    Fotografieren Sie möglichst auf der Höhe der Flipchartmitte und senkrecht darauf, denn sonst kommt es zu perspektivischen Verzerrungen. Ist die Kamera waagerecht ausgerichtet, verlaufen die Flipchartkanten parallel mit den Bildkanten.

 

 

 

40. Abrisskante

 

Um die Abrisskanten als Schwachstellen von Flipcharts zu schützen, umkleben Sie diese einfach mit Tesafilm. Warten Sie damit besser nicht erst, bis sich der Block herbstlich entblättert hat. Anfangs genügt noch ein kurzes Stück Klebefilm, um den Verfall zu stoppen.

 

 

 

41. Einhänger

 

Eine weitere Schwachstelle, neben der Abrisskante, ist die Lochung, an der ein Flipchart aufgehängt wird. Die sind meist etwas schwachbrüstig. Abhilfe: Zur Verstärkung lassen sich aus alten Flipcharts Lochverstärkungsringe basteln und mit einem Klebestift anbringen. Solche Lochverstärkungsringe sind im Moderatorenbedarf auch käuflich zu erwerben.

 

 

 

42. Zusammenrollen

 

Flipchartblöcke vorsichtig zusammenrollen, mit der beschrifteten Seite nach außen, damit sich der Block, wenn er hängt, nicht von unten her hochrollt. Dabei stets bei der Lochung anfangen, damit der am engsten aufgerollte Bereich durch das Gewicht des Blocks etwas glatt gezogen wird.

 

 

 

43. Transport

 

Schließlich steckt eine Menge Aufwand in den etwas unhandlichen Papierbögen. Wenn Sie die Bögen nochmals verwenden wollen, ist Sorgfalt gefragt. Verwenden Sie deshalb große Transportköcher, in denen die Flipchart-Rollen nicht zu eng verstaut werden. Ich verwende Köcher, die ich schon vor zwei Ewigkeiten als Ingenieur für Bauzeichnungen erworben habe. In Zeichencentern sollten solche großen Exemplare noch zu ergattern sein.

 

 

 

44. Blickkontakt

 

Reden Sie möglichst nur dann, wenn Sie Blickkontakt haben, sonst verlieren Sie leicht das Publikum. Entwickeln Sie den Inhalt gemeinsam.

 

 

 

45. Moderationskoffer

 

Schaffen Sie sich einen gut ausgestatteten Moderationskoffer an. Dazu gehört eine entsprechende Anzahl an runden und eckigen Stiften, Moderationsnadeln, Scheren, Kreppband, Klebestift und anderen Hilfsmitteln.

 

 

 

46. Üben, üben, üben

 

Die Verwendung von Flipcharts wird mit entsprechender Übung durch noch überzeugendere Präsentationen belohnt. Es lohnt sich, machen Sie sich mit dem Medium vertraut!

 

 

 

47. Trickkiste

 

Schauen Sie in die Trickkiste von Kollegen und Trainern. Bereichern Sie Ihr Repertoire und füllen Sie den Werkzeugkoffer. Damit erfreuen Sie Ihr Publikum und sich selbst.

 

 

 

48. Unterstützung

 

Lassen Sie sich im Umgang mit dem Flipchart unterstützen. Wissen ist mitunter käuflich und das ist auch gut so.

Wo kann ich den professionellen Einsatz von Flipcharts lernen?

 

Wenn Sie Flipcharts noch wirksamer wollen, unterstütze ich Sie gerne.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Umfrageergebnis

 

Nutzen Sie bisher Flipcharts?

%

Selten

%

Nein

%

ja

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 581)

Antworten auf häufige Fragen

Was ist ein Flipchart?

Ein Flipchart ist eine große, tragbare Tafel, die auf einem Gestell befestigt ist und die man verwenden kann, um Notizen, Ideen, Skizzen oder andere Informationen visuell darzustellen. Flipcharts bestehen in der Regel aus einer Reihe von leeren Blättern, die man umdrehen kann, um Zugang zu frischen Seiten zu erhalten. Sie werden häufig in Meetings, Präsentationen, Schulungen oder anderen Veranstaltungen verwendet, um Informationen zu visualisieren und zu teilen. Flipcharts können auch mit Markern oder Stiften beschrieben werden, um die Informationen zu veranschaulichen oder zu illustrieren.

Ist ein Flipchart noch zeitgemäß?

Obwohl Flipcharts immer noch in vielen Einrichtungen und für verschiedene Zwecke verwendet werden, gibt es in den letzten Jahren alternative Technologien und Werkzeuge auf den Markt gekommen, die teilweise die Verwendung von Flipcharts ersetzt haben. Dazu gehören beispielsweise interaktive Whiteboards, die es ermöglichen, Notizen und Informationen direkt auf einem Bildschirm zu visualisieren und zu teilen, oder digitale Tools wie Prezi oder Google Slides, die es ermöglichen, Präsentationen und Visualisierungen online zu erstellen und zu teilen.

Dennoch gibt es auch weiterhin viele Gründe, warum Flipcharts zeitgemäß bleiben können. Sie sind zum Beispiel eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, Informationen zu visualisieren und zu teilen, und sie ermöglichen es, schnell und flexibel auf Veränderungen oder neue Ideen zu reagieren. Flipcharts sind auch eine gute Möglichkeit, um die Teilnehmer einer Veranstaltung zu involvieren und zu ermutigen, sich aktiv an Diskussionen und Entscheidungsprozessen zu beteiligen.

Was für Stifte gibt es für Flipcharts?

Es gibt verschiedene Stifte, die man für Flipcharts verwenden kann, je nachdem, welche Art von Informationen man visualisieren möchte und wie lange die Notizen sichtbar sein sollen. Einige der gängigsten Stifte für Flipcharts sind:

  • Trockenlöschstifte: Trockenlöschstifte sind besonders nützlich, wenn man Notizen oder Ideen schnell visualisieren möchte, die später wieder entfernt oder überschrieben werden können. Sie lassen sich leicht von den meisten Flipchart-Papieren entfernen, indem man sie abwischt oder abreibt.

  • Wasserlösliche Marker: Wasserlösliche Marker sind eine gute Alternative zu Trockenlöschstiften, wenn man Notizen oder Ideen visualisieren möchte, die länger sichtbar sein sollen. Sie lassen sich leicht von den meisten Flipchart-Papieren entfernen, indem man sie mit Wasser oder einem feuchten Tuch abwischt.

  • Permanentmarker: Permanentmarker sind ideal, wenn man Notizen oder Ideen visualisieren möchte, die länger sichtbar sein sollen und die nicht so leicht entfernt werden können. Sie eignen sich jedoch nicht für alle Flipchart-Papiere und können schwer zu entfernen sein, wenn sie einmal aufgeschrieben wurden.

 

Es gibt weitere Arten von Stiften, die man für Flipcharts verwenden kann, wie beispielsweise Filzstifte oder Fineliner, je nachdem, welche Art von Informationen man visualisieren möchte. Es ist wichtig, das Flipchart-Papier zu berücksichtigen, bevor man einen Stift auswählt, um sicherzustellen, dass der Stift gut auf dem Papier haftet und leicht zu entfernen ist, wenn erforderlich.

P.S.

 

Was halten Sie vom Flipchart und worauf achten Sie? Jedes Werkzeug kann so oder so gebraucht beziehungsweise missbraucht werden. Welche Erfahrungen haben Sie mit Flipcharts gemacht?

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Oktober 2005
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43345

Rhetorik und Körperchemie: gute Redner kennen die Wirkung von Oxytocin

Rhetorik und Körperchemie: gute Redner kennen die Wirkung von Oxytocin

Was ist ein Redner ohne Publikum und was hat das mit der Körperchemie zu tun?
gute Redner kennen die Wirkung von Oxytozin

Rhetorik und Oxytocin

 

Was ist ein Redner ohne Publikum und was hat das mit der Körperchemie zu tun? Welche Rolle spielt Oxytocin bei Reden und Präsentationen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Der Mensch, das Herdentier

 

Von wegen Individuen; Menschen sind Herdentiere. Herden haben die Angewohnheit, ihre Anführer zu imitieren und nachzuahmen. Es spielt also eine große Rolle, was sie beobachten. Bei der Wahl der Kaffeesorte folgen viele Georg Clooney, selbst wenn das bedeutet eine Menge Geld für viel Aluminium und etwas Kaffee zu bezahlen. Bei einer Präsentation übernimmt der Redner die Aufgaben eines Anführers. Weitgehend unbewusst neigt das Publikum deshalb dazu sich am Redner zu orientieren.

Es liegt in der menschlichen Natur; das menschliche Gehirn ist bestrebt Sicherheit in der Gruppe zu suchen. Deshalb schüttet es entsprechende Stoffe aus. Sie sorgen dafür, dass wir uns in der Gruppe sicherer fühlen.

Wenn wir uns auf einer emotionalen Ebene sicher im Kontakt mit anderen Menschen fühlen, dann fühlen wir uns verbunden. Dann vertrauen wir dem was gesagt wird eher. Und unsere Spiegelneuronen sorgen dafür, dass wir uns besser in andere Menschen hineinversetzen können. Wir können fühlen, was andere Menschen fühlen. Der Stoff Oxytocin ist daran maßgeblich beteiligt. Oxytocin sorgt dafür, dass Menschen sich einander vertrauen, fördert Zusammenhalt und Loyalität, indem er Angst vermindert.

 

 

 

Spiegelneuronen und Co.

 

Da wir auf unbewusster Ebene mitbekommen, wie sich die anderen in unserem Umfeld fühlen und uns dies beeinflusst, haben diese Zusammenhänge großen Einfluss auf unser Leben und auch auf unsere Wirkung als Redner. Wir erkennen wie der andere sich fühlt und passen unser Fühlen, Denken, Verhalten und unsere Physiologie an.

Gruppen – wie das Publikum bei einer Rede – neigen zu übereinstimmenden Emotionen. Auch wenn eine Gruppe aus einzelnen Individuen besteht entwickelt sie eine ganz eigene Dynamik.

Aus diesen Gründen übernimmt das Publikum Teile der Stimmung und des Verhaltens des Redners. Fühlt sich der Redner wohl und sicher, hat dies eine andere Wirkung auf das Publikum, als wenn er unbewusst signalisiert, dass er eigentlich lieber flüchten möchte. Letzteres triggert archaische Bereiche des Gehirns, die dadurch ebenfalls auf den Modus Kampf bzw. Flucht schalten. Dies mag einen Stamm in früher Urzeit vor wilden Tieren geschützt haben, heute ist es wenig hilfreich für den Erfolg einer Rede.

 

 

 

Ein teuflischer Teufelskreis

 

Ausstoß von Adrenalin und Co.: Wenn es erst begonnen hat entzieht es sich weitgehend der persönlichen Kontrolle. Meist führt dies zu einem Kreislauf, in dem sich Redner und Publikum gegenseitig in einen schlechteren Zustand bringen. Der Redner hält dann das Publikum für besonders schwierig, fühlt sich selbst dadurch noch unsicherer, vermittelt das nonverbal, das Publikum reagiert … Ein Kreislauf, der sich weiter und weiter verstärkt, wenn er nicht frühzeitig unterbrochen wird.

 

 

 

Besser, viel besser

 

Es färbt ab, so oder so: Glücklicherweise gilt das auch in die andere Richtung. Wenn Sie sich sicher fühlen steigen die Chancen, dass auch Ihr Publikum sich sicher fühlt. Also sorgen Sie dafür, dass Sie in den Zuständen sind, in die Sie Ihr Publikum einladen. Möge das Oxytocin mit Ihnen sein!

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Berücksichtigen Sie diese Zusammenhänge bei Ihren Reden und Präsentationen?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. August 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
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