Eristische Dialektik Kunstgriff 2: Homonymie

Eristische Dialektik Kunstgriff 2: Homonymie

In Diskussionen das Oberwasser behalten

Strohmann-Argument

Homonymie

 

Die Homonymie, ist wohl der häufigste Kunstgriff der rhetorischen Rechthaberei um jeden Preis. Es gilt solche Tricks zu entlarven und die Bedeutung klarzustellen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Eristische Dialektik in den Worten von Arthur Schopenhauer

 

Kunstgriff 2: Homonymie

 

Die Homonymie benutzen, um die aufgestellte Behauptung auch auf das auszudehnen, was außer dem gleichen Wort wenig oder nichts mit der in Rede stehenden Sache gemein hat, dies dann lukulent widerlegen, und so sich das Ansehn geben, als habe man die Behauptung widerlegt.

Anmerkung. Synonyma sind zwei Worte für denselben Begriff: – Homonyma zwei Begriffe, die durch dasselbe Wort bezeichnet werden. Siehe Aristoteles, Topik, I, 13. Tief, Schneidend, Hoch, bald von Körpern bald von Tönen gebraucht sind Homonyma. Ehrlich und Redlich Synonyma.

Man kann diesen Kunstgriff als identisch mit dem Sophisma ex homonymia betrachten: jedoch das offenbare Sophisma der Homonymie wird nicht im Ernst täuschen.

Omne lumen potest extingui Intellectus est lumen Intellectus potest extingui. (Übersetzung: Alles Licht kann ausgelöscht werden Der Verstand ist ein Licht Der Verstand kann ausgelöscht werden.)

Hier merkt man gleich, daß vier termini sind : lumen eigentlich und lumen bildlich verstanden.

Aber bei feinen Fällen täuscht es allerdings, namentlich wo die Begriffe, die durch denselben Ausdruck bezeichnet werden, verwandt sind und in einander übergehn.

Exempel 1. 11 A. Sie sind noch nicht eingeweiht in die Mysterien der Kantischen Philosophie. B. Ach, wo Mysterien sind, davon will ich nichts wissen.

Exempel 2. Ich tadelte das Prinzip der Ehre, nach welchem man durch eine erhaltene Beleidigung ehrlos wird, es sei denn, daß man sie durch eine größere Beleidigung erwidere, oder durch Blut, das des Gegners oder sein eigenes, abwasche, als unverständig; als Grund führte ich an, die wahre Ehre könne nicht verletzt werden durch das, was man litte, sondern ganz allein durch das, was man täte; denn widerfahren könne jedem jedes. – Der Gegner machte den direkten Angriff auf den Grund: er zeigte mir lukulent, daß wenn einem Kaufmann Betrug oder Unrechtlichkeit, oder Nachlässigkeit in seinem Gewerbe fälschlich nachgesagt würde, dies ein Angriff auf seine Ehre sei, die hier verletzt würde, lediglich durch das, was er leide, und die er nur herstellen könne, indem er solchen Angreifer zur Strafe und Widerruf brächte.

Hier schob er also, durch die Homonymie, die Bürgerliche Ehre, welche sonst Guter Name heißt und deren Verletzung durch Verleumdung geschieht, dem Begriff der ritterlichen Ehre unter, die sonst auch point d’honneur heißt und deren Verletzung durch Beleidigungen geschieht. Und weil ein Angriff auf erstere nicht unbeachtet zu lassen ist, sondern durch öffentliche Widerlegung abgewehrt werden muß; so müßte mit demselben Recht ein Angriff auf letztere auch nicht unbeachtet bleiben, sondern abgewehrt durch stärkere Beleidigung und Duell. – Also ein Vermengen zwei wesentlich verschiedener Dinge durch die Homonymie des Wortes Ehre: und dadurch eine mutatio controversiae (Übersetzung: Veränderung der Streitfrage), zu Wege gebracht durch die Homonymie.

 

 

 

Homonym

 

Als Homonyme werden Worte bezeichnet, die für mehrere Bedeutungen stehen. Ein Wort, das sich in der Aussprache von einem anderen, gleich geschriebenen unterscheidet, wie beispielsweise Tenor = Haltung, sowie Tenor = hohe Männerstimme, wird als Homograf beziehungsweise Homograph bezeichnet. Bei klanglicher Übereinstimmung und unterschiedlicher Bedeutung wird auch von Homophonen (beispielsweise Lehre und Leere) gesprochen. In der Philosophie wird statt Homonym auch der Begriff Äquivokation verwendet.

 

 

 

Beispiele für Homonyme:

 

  • Flügel
    Instrument und Teil des Flugapparats eines Vogels.
  • Bank
    Sitzgelegenheit und Geldinstitut
  • Brücke
    Bauwerk, Zahnersatz und Teppich
  • Die Dummen
    Menschen mit weniger Intelligenz und Menschen, die das Nachsinnen haben. Auch der Klügste kann der Dumme sein, wenn ihm jemand Böses will.
  • Schloss
    Wohnsitz und Absperreinrichtung
  • Kiefer
    Nadelbaum und Schädelknochen
  • Läufer
    Eiliger Sportler, Teppich, Schachfigur und…
  • Pass
    Bergpass und Reisepass
  • Weizen
    Getreide und Getränk

 

 

 

Üben

 

Wenn Sie mit Homonymen üben wollen, spielen Sie doch Teekesselchen.

Teekesselchen ist ein Spiel, bei dem die Teilnehmer, anhand der Definition der Bedeutungen, ein Wort erraten sollen, das mehrere Bedeutungen hat, also ein Homonym.

 

Mein Teekesselchen …
… wird als Stimme gezählt.
… bringt etwas in Einklang.
Antwort: Abstimmung

 

Mein Teekesselchen …
… gehört zum Rücken.
… ist die höchste Spielkartenfarbe.
… ein geometrisches Zeichen.
Antwort: Kreuz

 

Mein Teekesselchen …
… ist Teil einer Frisur.
… galoppiert über die Wiese.
Antwort: Pony

 

 

 

Tacheles

 

 

So funktioniert dieser Kunstgriff

 

Mehr oder weniger offensichtlich vertreten Worte verschiedene Bedeutungen. Wie passend, denn dann kann einem Redner ja das Wort im Mund umgedreht werden, ohne das Wort zu wechseln.

 

So wird es gemacht:

1. Finden einer nutzbaren Doppelbedeutung im Zusammenhang mit einer Äußerung eines Gegenspielers.
2. Das Wort wird dann in der anderen als der gemeinten Bedeutung verwendet und so getan, als wäre dessen Aussage nun widerlegt.

 

 

 

Gegenmaßnahmen: Was tun?

 

Bei der Vorbereitung wichtiger Redegelegenheiten gehört es für mich dazu frühzeitig solche Begriffe zu erkennen, auf sie hinzuweisen und gemeinsam mit Klienten möglichst sichere Formulierungen zu wählen. Doch selbst dann lässt es sich nicht vollständig verhindern, dass ein Gegenspieler eine Gelegenheit findet und nutzt. Je geübter der Gegenspieler in diesem Kunstgriff ist, desto feinsinniger wird er ihn anwenden. Die Karte auszuspielen juckt gerade viele Schwarzspieler zu sehr, um sie nicht auszuspielen.

Die Homonymie, ist wohl der häufigste Kunstgriff der rhetorischen Rechthaberei um jeden Preis. Es gilt solche Tricks zu entlarven und die Bedeutung klarzustellen.

 

 

 

Und selbst?

 

Wenden Sie den Kunstgriff behutsam an und bedenken Sie, dass er ihrem Ansehen schaden kann. Es ist ja keine tatsächliche Entkräftung von Argumenten, sondern nur eine scheinbare.

P.S.

 

Wie stehen Sie zu diesem Kunstgriff und wie verhalten Sie sich, wenn er Ihnen begegnet?

Integrität

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 29. Oktober 2018
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #4336
K:CNB
Ü:

Eristische Dialektik Kunstgriff 1: Die Erweiterung

Eristische Dialektik Kunstgriff 1: Die Erweiterung

Arthur Schopenhauer: Die Kunst, Recht zu behalten. Schritt für Schritt.
Dialektik

Kunstgriff 1. Die Erweiterung.

 

In achtunddreißig Kunstgriffen beschreibt Arthur Schopenhauer mit der Eristischen Dialektik eine Schule des Disputierens, des rhetorischen Überlebens bei Diskussionen. Hier der erste Kunstgriff der Kunst Recht zu behalten.

Indem die Behauptung des Gegenspielers erweitert, verallgemeinert und übertrieben wird, lässt sich dessen Aussage leichter angreifen.

 

 

Überblick

 

 

 

Kunstgriff 1 in den Worten von Arthur Schopenhauer

 

Die Erweiterung. Die Behauptung des Gegners über ihre natürliche Grenze hinausführen, sie möglichst allgemein deuten, in möglichst weitem Sinne nehmen und sie übertreiben: weil je allgemeiner eine Behauptung wird, desto mehreren Angriffen sie bloß steht. Das Gegenmittel ist die genaue Aufstellung des puncti oder status controversiae.

Exempel 1. Ich sagte:„Die Engländer sind die erste Dramatische Nation.“ – Der Gegner wollte eine instantia versuchen und erwiderte: es wäre bekannt, daß sie in der Musik folglich auch in der Oper nichts leisten könnten. – Ich trieb ihn ab, durch die Erinnerung, daß Musik nicht unter dem Dramatischen begriffen sei; letzters bezeichne bloß Tragödie und Komödie; was er sehr wohl wußte, und nur versuchte, meine Behauptung so zu verallgemeinern, daß sie alle theatralischen Darstellungen, folglich die Oper, folglich die Musik begrifft, um mich dann sicher zu schlagen. – Man rette umgekehrt seine eigne Behauptung durch Verengerung derselben über die erste Absicht hinaus, wenn der gebrauchte Ausdruck es begünstigt.

Exempel 2. A sagt: „Der Friede von 1814 gab sogar allen Deutschen Hansestädten ihre Unabhängigkeit wieder.“ – B gibt die instantia in contrarium, daß Danzig die ihm von Bonaparte verliehene Unabhängigkeit durch jenen Frieden verloren. – A rettet sich so: „Ich sagte allen Deutschen Hansestädten: Danzig war eine Polnische Hansestadt.“

Exempel 3. Lamarck (Philosophie zoologique, vol. I, p. 203) spricht den Polypen alle Empfindungen ab, weil sie keine Nerven haben. Nun aber ist es gewiß, daß sie wahrnehmen: denn sie gehn dem Lichte nach, indem sie sich künstlich von Zweig zu Zweig fortbewegen; – und sie haschen ihren Raub. Daher hat man angenommen, daß bei ihnen die Nervenmasse in der Masse des ganzen Körpers gleichmäßig verbreitet, gleichsam verschmolzen ist: denn sie haben offenbar Wahrnehmungen ohne gesonderte Sinnesorgane. Weil das dem Lamarck seine Annahme umstößt, argumentiert er dialektisch so: „Dann müßten alle Teile des Körpers der Polypen jeder Art der Empfindung fähig sein, und auch der Bewegung, des Willens, der Gedanken: Dann hätte der Polyp in jedem Punkt seines Körpers alle Organe des vollkommensten Tieres: jeder Punkt könnte sehn, riechen, schmecken, hören, usw., ja denken, urteilen, schließen: jede Partikel seines Körpers wäre ein vollkommnes Tier, und der Polyp selbst stände höher als der Mensch, da jedes Teilchen von ihm alle Fähigkeiten hätte, die der Mensch nur im Ganzen hat. – Es gäbe ferner keinen Grund, um was man vom Polypen behauptet, nicht auch auf die Monade, das unvollkommenste aller Wesen, auszudehnen, und endlich auch auf die Pflanzen, die doch auch leben, usw.“ –

Durch Gebrauch solcher Dialektischen Kunstgriffe verräth ein Schriftsteller, daß er sich im Stillen bewußt ist, Unrecht zu haben. Weil man sagte: „ihr ganzer Leib hat Empfindung für das Licht, ist also nervenartig“: macht er daraus, daß der ganze Leib denkt.

 

 

 

Tacheles

 

Soweit der Herr Schopenhauer. Bei der Erweiterung wird also fleißig übertrieben. Indem die Behauptung des Gegenspielers erweitert, verallgemeinert und übertrieben wird, lässt sich dessen Aussage leichter angreifen. Nur sehr selten ist eine Aussage in jedem Zusammenhang wahr oder zumindest empfehlenswert. Im NLP (Neurolinguistischen Programmieren) wird solchen so genannten Metamodellverletzungen der Generalisierung akribisch auf dem Grund gegangen. Hier soll die Verallgemeinerung jemanden untergejubelt und gegen ihn und seine Sache eingesetzt werden.

 

Hier ein Beispiel:

Angreifer: „Sie halten mich wohl für unfähig?“
Verteidiger: „Nein, Sie haben mit missverstanden!“
Angreifer: „Jetzt schlägt es Dreizehn, Sie behaupten also auch noch ich sei zu dumm, um Sie zu verstehen!“

 

 

 

Die Absicht und die Methode

 

Der Gegner erweitert Ihre Aussage deutlich über den Kontext hinaus, versucht sie möglichst weit zu fassen, oder sie zu übertreiben. Anschließend baut sein Gegenargument dann auf seiner unzulässigen Erweiterung auf. In der Praxis geschieht das mehr oder weniger offensichtlich konstruiert.

 

 

 

Gegenmaßnahmen, was hilft?

 

Je allgemeiner Ihre Aussagen sind, desto angreifbarer sind sie. Der eigene Standpunkt ist deswegen möglichst präzise in klar umrissenen Grenzen zu formulieren.

Ist ein Angriff erfolgt, dann erinnern Sie deutlich an den Kontext, auf den sich Ihre Aussage bezieht und für die sie gültig ist. Schopenhauer empfiehlt, mit einem Gegenbeispiel oder der Aufzählung von Einzelpunkten, die praktisch einschränkenden Bedingungen darzustellen.

P.S.

 

Wie stehen Sie zu diesem Kunstgriff der Eristischen Dialektik?

Glossar

 

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Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack 25. Oktober 2018
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Dialektischer Fünfsatz als Redestruktur: Tipps und Schritt-für-Schritt-Anleitung

Dialektischer Fünfsatz als Redestruktur: Tipps und Schritt-für-Schritt-Anleitung

Sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren
Dialektischer Fünfsatz - Präsentationen - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

Dialektischer Fünfsatz als Redestruktur

 

Der dialektische Fünfsatz bietet sich als Struktur für Reden und Präsentationen an, wenn in wenigen Sätzen ein Standpunkt überzeugend vertreten werden soll.

Überblick

 

 

 

 

Dialektischer Fünfsatz

 

Der dialektische Fünfsatz bietet sich als Redestruktur vor allem dann an, wenn in wenigen Sätzen ein Standpunkt klargemacht werden soll. Außerdem eignet er sich gut, um auf Angriffe zu reagieren. Durch den Einsatz dieses Argumentationsaufbaus vermitteln Sie dem Publikum, dass Sie Ihre Lösungsempfehlungen systematisch und durchdacht entwickelt haben.

Redeformat: Schritt für Schritt zur Stellungnahme

 

Für einen überzeugenden Standpunkt braucht es fünf Schritte:

Präsentationen - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

1. Vorstellung des Themas

 

Worum geht es? Beginnen Sie damit in das Thema einzuführen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Worum geht es?
  • Was hat das Publikum damit zu tun?

 

 

 

2. These

 

Liefern Sie eine Begründung für die dominierende These, also das Pro. Verwenden Sie ein bis zwei Argumente dafür.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was ist die dominierende These?
  • Was stützt die These?

 

 

 

3. Antithese

 

Welche entgegengesetzte Position gibt es, also das Kontra? Nennen Sie ein bis zwei Argumente, die dagegen sprechen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Gegenposition und Einwände gibt es?

 

 

 

4. Synthese und eigener Standpunkt

 

Was ergibt sich unter Berücksichtigung der Positionen daraus und was ist Ihre Empfehlung? Hier beziehen Sie Stellung.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was ist Ihr Standpunkt?
  • Was spricht dafür?

 

 

 

5. Handlungsaufforderung

 

Was soll das Publikum nun tun? Liefern Sie eine Handlungsaufforderung, die Aussicht auf Erfolg hat.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie geht es weiter?
  • Was ist der Appell an das Publikum?

Wie für einen guten Fünfsatz üblich wird er bei der Vorbereitung von hinten aufgezäumt. Es ist schon am Anfang erforderlich zu wissen, worauf es hinausläuft. Mit etwas Übung beweist der dialektische Fünfsatz seinen praktischen Wert in vorbereiteten Reden und auch in spontanen Diskussionen.

Die ideale Basis: Probelauf und professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie du und dein Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?

Wie überzeugend präsentierst du dich und deine Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut bist du in den 118+ wichtigsten Präsentationstechniken? Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass dir von mir ein Feedback geben, das dich weiterbringt. Du erhältst grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Mache einen Probelauf und du erfährst vorher, was dir hilft und nicht hinterher. Auch wenn du nur eine Stunde investieren willst, lohnt es sich.

Bist du interessiert? Dann findest du hier Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Hast du mit dieser oder einer anderen Redestruktur Erfahrungen gemacht?

Artikel

Gestern-Heute-Morgen-Redeformel: Einfach und gut für Stegreifreden, Reden und Präsentationen

Eine der leichtesten Möglichkeiten, einer Rede Struktur zu geben, ist die Redeformel Gestern – Heute – Morgen. Der einfache Aufbau eignet sich außerdem sehr gut für spontane Redegelegenheiten.

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Redestruktur

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2007
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43374

16 Zeichen für miesen Populismus! Gibt es auch guten Populismus?

16 Zeichen für miesen Populismus! Das ist doch nur Populismus oder ist das wichtig?

Ist Populismus Segen oder Teufelswerk?

Das ist doch nur Populismus oder ist das wichtig?

Ist Populismus gut oder schlecht?

 

Dem Publikum aus der Seele sprechen, das lernen Redner ganz am Anfang. Doch als Populist will kaum jemand bezeichnet werden. Hat Populismus zu Recht einen so schlechten Ruf und woran ist mieser Populismus erkennbar?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Populismus

 

Populist? Ich nicht, das sind die anderen!

 

Was soll daran schlecht sein, dem Publikum aus der Seele zu sprechen? Das lernen gute Redner doch ganz am Anfang. Als Populist will jedoch kaum jemand bezeichnet werden. Wieso?

 

 

 

Ist Populismus nun gut oder schlecht, Segen oder Teufelswerk?

 

Populismus ist ein schwammiger Begriff. Wenn Populismus (populus = Volk) bedeutet den Wählern zuzuhören und sich für deren Interessen einzusetzen, wieso hat der Begriff dann so einen üblen Beigeschmack?

Hatte Walter Scheel recht, als er meinte; „Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen.“?

Die gewählte Kanzlerin Angela Merkel steht im Ruf ihre Entscheidungen wesentlich an regelmäßigen Umfragen neu auszurichten, selbst wenn es als Kehrtwende wahrgenommen wird. Was ist eigentlich populistisch und ist das nun gut oder schlecht?

 

 

 

Guter Populismus

 

Ein genauerer Blick auf den Begriff: Populismus ist eine Form des Opportunismus, bei der eine Person wie ein Politiker oder eine Gruppe wie eine Partei, einer breiten Bevölkerungsgruppe das verspricht, was diese vermutlich hören will. So wird angestrebt deren Interessen zu vertreten. Das ist etwas, das in einer Staatsform wie unserer Demokratie ja durchaus gewollt ist. Das klingt auf jeden Fall erst einmal wünschenswerter als eine ideologische Politik, die nur ihre eigene Weltanschauung gelten lässt. Abraham Lincoln definierte Demokratie als Regierung des Volkes, für das Volk und durch das Volk.

Selbst eigenartige Populisten packen mitunter unliebsame Themen an und bringen sie in Bewegung. Wer es ernst meint mit der Demokratie, hört zu und bildet sich eine eigene Meinung. Auch in so manchem sehr bedenklichen Populismus steckt ein Körnchen Wahrheit. Wenn wir uns dem angemessen widmen, wird kaum größerer Unfug daraus.

 

 

 

Mieser Populismus

 

Wird als Populismus eine Redeweise betrachtet, die versucht sich die Zustimmung beim Zuhörer auf berechnende und anbiedernde Weise zu erringen, doch bei genauerer Betrachtung unlogisch ist, dann können wir darauf gerne verzichten.

Manche Forderungen, die als populistisch bezeichnet werden, sind bei genauerer Betrachtung vor allem eines; zu offensichtlich berechnend und auf Beifall bedacht.

Spätestens, wenn der Eindruck aufkommt, es handle sich um ein Mittel zum Zweck oder es diene nur den eigenen Interessen, wird es bitter. Viele Wähler wünschen sich von authentischen Persönlichkeiten vertreten zu werden. Doch gerade der Eindruck ist ohnehin in breiten Schichten nur noch selten zu finden.

Ja, falsche Versprechungen zu machen, hilft dabei Wahlen zu gewinnen. Heute treibt nur noch selten Begeisterung die Wähler an die Urnen, sondern Frust. Frustrierte Menschen können, wie durch den Rattenfänger von Hameln, eingesammelt und instrumentalisiert werden. Was schützt, sind aufgeklärte Menschen, die sich nicht so leicht etwas vormachen lassen und mitgestalten.

 

Hier ein paar Eigenschaften von bedenklichem Populismus:

 

1. Wir vertreten den gesunden Menschenverstand

 

Populisten beanspruchen den gesunden Menschenverstand zu vertreten, der dem intellektuellen Verstand überlegen sei. Das versteht ja ohnehin keiner, das ist nichts. Der gesunde Menschenverstand beruht auf konkreter Erfahrung im wahren Leben und ist noch nicht von Eliten verfälscht worden.

 

 

 

2. Personenkult

 

Menschen wählen Menschen und Zustände. Deswegen neigt populistische Politik dazu einzelne Personen in den Vordergrund zu heben. Die Personen an der Spitze werden teilweise wie Sektenführer verherrlicht und können die skurrilsten Dinge tun, ohne, dass ihre Anhänger sich daran reiben würden. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall; absurdes Verhalten wird als Beweis von Authentizität gewertet.

Smarte und für die Medien taugliche Personen haben auf Zeit die größeren Chancen an der Spitze populistischer Parteien. Ob in der Politik hierzulande Charisma eine geringere Rolle spielt, das ist wohl Ansichtssache und wenn das nicht so sehr der Fall ist, dann liegt es insbesondere bei etablierten Parteien vermutlich an den internen Zusammenhängen.

 

 

 

3. Parteiprogramm

 

Populisten geben sich gerne einen patriotischen Anstrich, doch im Denken sie eher ideologisch als patriotisch. Parteiprogramme lesen die wenigsten Menschen. Deswegen werden einige wenige einfache Botschaften bis zum Abwinken wiederholt.

 

The most successful politician is he who says what the people are thinking most often in the loudest voice.

Theodore Roosevelt

 

 

 

4. Ängste werden geschürt

 

Berechtigte Hinweise auf Missstände sind die Voraussetzung für positive Entwicklungen. Doch, darum geht es oft nicht oder zumindest nur als Mittel zum Zweck.

Katastrophen willkommen. In einer postfaktischen Welt (Hurra, ich habe den Begriff untergebracht! Verzeihung.) ist so gut wie alles behauptbar. Alternative Realitäten machen es möglich. Ob geschummelt, real und angemessen oder auf dünner Faktenbasis konstruiert: Typisch ist es, Hiobsbotschaften, durch unhaltbare Versprechungen für eigene Zwecke zu nutzen. Dem mit gründlichen Analysen und durchdachten Lösungen zu begegnen, die den kulturellen Werten entsprechen, liegt ihnen fern.

 

 

 

5. Bewusster Stilbruch

 

Ärmel hoch, Stilbruch als Hinweis darauf anzupacken und sich anders als das Establishment notfalls auch die Finger schmutzig zu machen. Tabubruch als Strategie.

Political Correctness ist „…doch nur ein Maulkorb für die unbequeme Wahrheit!“ ist da zu hören. Entsprechend heftig fallen die Botschaften aus. Publikum und ganz besonders Boulevardpresse tragen solche Botschaften dann in die Welt und helfen mit mehr oder weniger ehrlicher Entrüstung.

 

 

 

6. Institutionsfeindlichkeit

 

Instrumentalisiert wird die Verachtung für das System. Nun geht es endlich gegen das Establishment. Elitenkritik ist beliebt. Wer auch immer das genau ist, bleibt mitunter recht offen.

Versprochen wird ein Ende der Bevormundung des Volkes durch irgendwelche Eliten. Der Widerspruch dabei: Populistische Parteien neigen dazu, ihren Alleinvertretungs­anspruch schnellstens auch durch Institutionalisierung zu sichern, sobald sie sich selbst dazu in der Lage fühlen.

 

 

 

7. Polarisierung

 

Sehr viele Menschen sind ohnehin schon verunsichert. Das wird genutzt. Antipolitik zerstört den Konsens und spaltet Gesellschaften. Das eint die Anhänger um ihren Anführer und erschwert ansonsten das Zusammenleben und Lösungen für tatsächliche Probleme.

Hoch leben Echokammer und Filterblase, da lässt es sich eine Zeit gemütlich machen, bis es wieder hinaus in die Realität geht. Der Riss durch die Bevölkerung nimmt zu.

 

 

 

9. Symbole

 

Inszenieren statt tatsächlich anpacken. Beliebt ist aktionistische Symbolpolitik die durch die Öffentlichkeit die gewünschte Wirkung entfaltet. Nicht was daraus folgt, ist wichtig, sondern wie es wahrgenommen wird.

 

 

 

10. Moralisierung

 

Vorsicht Falle! Unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung gelten die Eliten als korrupt, doppelzüngig, eigennützig, abgehoben und arrogant. Eliten sind nur weitere Parasiten in einem unfairen System. Ihnen ist zu misstrauen, egal wie vielversprechend oder glaubhaft ihre Aussagen klingen. Alles nur Schall und Rauch.

 

 

 

11. Feindbild

 

Gegner sind von jeher wirksame Mittel der Profilierung, an ihnen lässt sich reiben, sich ausrichten. Gemeinsame Gegner verbinden. Das gilt für Unternehmen, ebenso wie für die Politik. Der Verzicht auf moralische Ansprüche erweitert die Optionen.

Unnötige Zurückhaltung wird als Zeichen für Schwäche und Doppelzüngigkeit gedeutet, die es im Sinne der guten Sache nicht geben darf. Da darf der Gegner auch persönlich und unter der Gürtellinie angegriffen werden. Häufig bekommen Gegner herabwürdigende Bezeichnungen die so oft verwendet werden, bis sie mit diesen verknüpft sind. Der Zweck heiligt aus Sicht von Populisten die Mittel.

 

 

 

12. Opfer, Klein gegen Groß,..

 

David gegen Goliath. Populisten stellen sich gerne als Märtyrer dar, die bereit sind sich für die gute Sache zu opfern. So wollen sie über die eigene Person herauswachsen und jeder Rückschlag dient als Beweis von moralischer Größe.

 

 

 

13. Inklusion und Exklusion: Paarbildung,…

 

Linker Populismus strebt die Einbeziehung (Inklusion) unterprivilegierter Bevölkerungsschichten in ein parastaatliches Klientelsystem ein. Dafür, dass auf die vertretenen Gruppen die Ressourcen umverteilt werden, sollen diese die Führung übergeben.

Rechter Populismus strebt den Ausschluss (Exklusion) von Gruppen an. Sie bekämpfen aus ihrer Sicht Sozialstaatsschmarotzer, Wirtschaftsflüchtlinge, Asylbewerber, ethnische Minderheiten und zum Schutz der guten Sache unbequeme Andersdenkende.

 

 

 

14. Zielgruppe

 

Sinkende Wahlbeteiligung, Mitgliederschwund in den etablierten Parteien, eine wachsende Zahl von Nichtwählern, Politikverdrossenheit, weil es ja doch nichts bringt! Dieses Gefühl von Machtlosigkeit lässt sich sehr gut instrumentalisieren. Populisten wenden sich deswegen auch sehr gerne an bildungsferne, unpolitische Teile der Bevölkerung. Die fühlt sich dann endlich vertreten und übergibt umso bereitwilliger ihre Stimme.

 

 

 

15. Zugehörigkeit

 

Wir und die anderen. Wähler wollen Zugehörigkeit. Populisten widmen sich diesem Bedürfnis. Umso geringer das Selbstbewusstsein der Zielgruppe, desto wirksamer die Ansprache. Wir sind die Guten! Deswegen sind die Anderen die Bösen.

 

 

 

16. Einfache Antworten

 

Endlich ein Patentrezept! Was einfach klingt, klingt glaubhafter und nimmt den Ängsten etwas Druck. Populismus ist ein Politikstil, der mittels vermeintlich populärer Phrasen die Komplexität leugnet. Ein auf differenzierten Argumenten basierender Diskurs wird vermieden, ja sogar wo möglich bestraft. So sind dann auch die Botschaften; Scheinlösungen. Bis sich die Auswirkungen zeigen kann der Schaden schon immens sein.

 

 

 

Missbrauch des Begriffs Populismus als Schmähwort

 

Mitunter klingt der Hinweis, es handle sich bei einer Aussage doch nur um Populismus, wie eine Killerphrase. So, als würde es nur darum gehen, eine Diskussion auf diese Weise im Keim zu unterdrücken. Tabu! Aussetzen!

Häufig wird der Populismus-Vorwurf als Manipulationsversuch eingesetzt. Es erfordert eine breite Aufmerksamkeit der Beobachter, damit solche Versuche nicht gelingen. Laut Definition entspricht Populismus (abgeleitet vom lateinischen populus für Volk) dem, was viele Menschen bewegt. Respektvolle Meinungsäußerungen, die im Einklang mit anerkannten Werten stehen, sind im allgemeinen Interesse. Und das selbst, wenn einem die Aussagen nicht schmecken. Demokratie lebt von einer lebendigen Diskussionskultur. Bei Verdacht von Worthülsen lässt sich ja konsequent nachfragen.

 

 

 

Fazit

 

Von wegen nur extreme Parteien setzen auf Populismus. Merkmale des bedenklichen Populismus sind bei vielen Parteien zu finden.

Protest- und Identitätspopulismus, Populismus, links, rechts? Mancher Blödsinn ist einfach nur Blödsinn! Doch die dahinter stehenden Bedürfnisse dürfen nicht ignoriert werden. Tabuisierung spielt Extremen zu.

Nur weil Populisten ein Thema missbrauchen ist das noch kein Beweis dafür, dass es keines ist. Ignoriert die Politik die Bedürfnisse der Bürger, spielt sie Wähler dem negativen Populismus in die Hände. Die typischen Mechanismen bringen einen Teufelskreis in Gang. Setzen diejenigen, die den Verfall der Demokratie mit Entsetzen befürchten, auf die falschen Mittel, liefern sie unfreiwillig zusätzliches das Schmiermittel für die Zerstörung. Zunehmende Polarisierung über die Schmerzgrenze hinaus, beendet den Dialog, die Chancen für Lösungen schwinden. Gemäßigte Stimmen neigen zum Schweigen, wenn zu heftig gepöbelt wird. Doch genau diese Stimmen werden gebraucht. Teilnehmen statt nörgeln, Schluss mit den alltäglichen Beleidigungen. Wir brauchen den differenzierten Diskurs, der auf Argumenten beruht.

Unterstützung

 

Sie wollen bei all dem Lärm und den vielen Interessen etwas Konstruktives beitragen? Gute Idee! Lassen Sie sich von mir, Karsten Noack, unterstützen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Die Investition in professionelle Unterstützung lohnt sich, wenn Sie etwas zu bieten haben. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung. Und falls Sie nicht in Berlin sind, dann geht es auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung. Es handelt sich um ein Vorhaben, das die Welt besser macht und an der Sie nichts verdienen außer möglicherweise Ruhm, Ehre und Punkte auf dem Karmakonto? So manches Vorhaben unterstütze ich ohne Berechnung. Senden Sie mir dazu eine Beschreibung Ihres Vorhabens und wie ich Sie, auf welche Weise, unterstützen kann.

 

 

 

Nur Mut

 

Viele sehr gute Beiträge werden nicht gehört, weil der Mut fehlt den eigenen Standpunkt auszusprechen. Manche Menschen sind zu introvertiert oder haben aus anderen Gründen keine Freude daran vor Gruppen zu sprechen. In unserer Gesellschaft wird versucht Lampenfieber lieber zu verstecken. Die Wahrheit ist; es leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber. In diesem Zustand ist es deutlich schwerer zu überzeugen. Gut zu wissen, dass ich Ihnen auch hier helfen kann. Nur, für den Fall … Damit Sie und Ihr Angebot überzeugen!

P.S.

 

Wie stehen Sie zum Begriff Populismus? Alles nur eine Frage der Definition? Welche Aspekte sind positiv und welche negativ? Was gibt es zu lernen?

Populisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen. William Shakespeare

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. Januar 2017
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:

Überzeugende Reden und Präsentationen mit dem Problemlösungsformat. Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Überzeugende Reden Dank Problemlösungsformat. Anleitung Schritt für Schritt.

Mit dem Problemlösungsformat entfalten Reden und Präsentationen ihre Wirkung
Redebeiträge im Problemlösungsformat

Reden und Präsentationen aufbauen mit dem Problemlösungsformat

 

Stehen mehrere Lösungsvarianten zur Auswahl, dann bietet sich zur Strukturierung einer Rede das Problemlösungsformat als Redestruktur an. Dieses Redeformat ist mit der 5-Punkte-Redeformel verwandt.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Problemlösungsformat für Reden und Präsentationen

 

Houston — wir haben ein Problem.

Apollo 13

 

Stehen mehrere Lösungsmöglichkeiten für ein Problem zur Auswahl, bietet sich zur Strukturierung einer Rede das Problemlösungsformat an.

 

 

 

Struktur: Schritt-für-Schritt-Anleitung

 

Das mit der Fünf-Punkte-Redeformel verwandte Problemlösungsformat sieht wie folgt aus:

 

 

1. Ist-Situation und Problem darlegen

 

Denken Sie daran gleich am Anfang das Publikum vorzubereiten, indem Sie es neugierig und betroffen machen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wo stehen wir jetzt und was ist das Problem?

 

 

 

2. Ursachen

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Ursachen lassen sich für das Problem ausmachen?

 

 

 

3. Ziel definieren, um das Problem zu lösen

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was streben Sie an?

 

 

 

4. Lösungsoptionen und deren Vor- und Nachteile

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Wege existieren und was spricht für jeden einzelnen und was dagegen?

 

 

 

5. Sich für eine Lösungsvariante entscheiden

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Empfehlung geben Sie?

 

 

 

6. Handlungsaufforderung

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was soll das Publikum nun tun?

P.S.

 

Haben Sie mit einer Redestruktur, wie dieser, Erfahrungen gemacht?

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Artikel

Gestern-Heute-Morgen-Redeformel: Einfach und gut für Stegreifreden, Reden und Präsentationen

Eine der leichtesten Möglichkeiten, einer Rede Struktur zu geben, ist die Redeformel Gestern – Heute – Morgen. Der einfache Aufbau eignet sich außerdem sehr gut für spontane Redegelegenheiten.

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Redestruktur

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 23. August 2006
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #4336
K:CNB
Ü:

Pro-und-Kontra-Redeformat für überzeugende Reden und Präsentationen

Pro-und-Kontra-Redeformat

Der logische Aufbau einer Rede die überzeugt
Präsentationen - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

Pro-und-Kontra-Redeformat für Reden und Präsentationen

 

Das Pro-und-Kontra-Redeformat bietet sich als Redestruktur für überzeugende Redebeiträge an, wenn es vom Redner unterschiedliche Positionen zu berücksichtigen gibt.

Pro- und-Contra oder Pro-und-Kontra?

 

Das Pro-und-Kontra-Redeformat ist mit der Fünf-Punkte-Formel verwandt. Es eignet sich sehr gut für eine Rede zu einem kontroversen Thema mit konträren Positionen.

Da bei dieser Redeformel zu Beginn auch der Meinung des Gegners Raum gegeben wird, wirkt der Redner analytisch-sachlich und gerecht. Dem Zuhörer wird somit suggeriert, dass sich der Redner eine fundierte Meinung gebildet hat. Nachdem die Gegenposition erörtert und deren Argumente entkräftet wurden, wird die eigene Position dargelegt. Da sich ein Zuhörer besser das merkt, was er zuletzt gehört hat, verblassen die Argumente der Gegenseite zusätzlich.

Struktur

 

Der Aufbau des Pro-und-Kontra-Redeformats:

1. Interesse wecken

 

Das gilt das Publikum vorzubereiten, indem die Neugier gesteigert und Relevanz vermittelt wird.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie lässt sich die Aufmerksamkeit des Publikums gewinnen?
  • Was interessiert das Publikum?

 

 

 

2. Problem beschreiben

 

Beschreiben Sie das Problem.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was ist die Aufgabenstellung, das Problem?
  • Wo tut es weh?

 

 

 

3. Lösung ankündigen

 

Nun kündigen Sie eine Lösung an.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was für eine Lösung wird angestrebt?

 

 

 

4. Gegenposition darstellen

 

Zuerst die Vorteile und dann die Nachteile, bis die Gegenposition entkräftet ist

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was sind die Vorteile der Gegenposition?
  • Was sind die Nachteile der Gegenposition?
  • Wie lässt sich die Gegenposition entkräften?

 

 

5. Empfehlung

 

Nun geben Sie eine Empfehlung zur Lösung.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Option bevorzugen Sie?

 

 

 

6. Empfehlung begründen

 

Begründen Sie Ihre Empfehlung auf eine für das Publikum relevante Weise.

 

Hilfreiche Fragen:

  • An welche Motive wollen Sie anknüpfen?
  • Weshalb ist Ihre favorisierte Option am vorteilhaftesten?

 

 

 

7. Positive Konsequenzen mit Beispielen nennen

 

Nenne Sie für das Publikum möglichst relevante Beispiele.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Beispiele sind weshalb für das Publikum relevant?
  • Was für unterschiedliche Zielgruppen haben Sie?
  • Gibt es über das Publikum hinausreichende Empfänger der Botschaft?

 

 

 

8. Handlungsaufforderung

 

Butter bei die Fische: Was soll das Publikum nun tun? Wenn das Publikum bis hierher gefolgt ist, geht es nun an die Ernte. Eine gute Handlungsaufforderung ist konkret und der erste Schritt findet möglichst alsbald statt. Lieber einen kleinen ersten Schritt als einen großen Schritt der nie erfolgt.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was soll das Publikum nun tun?
  • Wie groß darf der Schritt sein?
  • Welche Hürden gibt es?

 

Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Pro-und-Kontra-Redegliederung?

Eine Pro-Kontra-Redegliederung ist eine spezielle Form der Redestruktur, die verwendet wird, um die Vor- und Nachteile eines Themas oder einer Idee zu präsentieren. Sie ist besonders nützlich, wenn es darum geht, das Publikum von einer Meinung oder einer Handlung zu überzeugen, indem die verschiedenen Seiten eines Themas gründlich erörtert werden.

Was ist eine Pro-und-Kontra-Redegliederung?

Eine Pro-Contra-Redegliederung umfasst in der Regel die folgenden Elemente:
1. Einleitung: Die Einleitung dient dazu, das Thema einzuführen und das Publikum auf die Vor- und Nachteile einzustimmen.
2. Pro-Argumente: Im Hauptteil der Rede werden die Argumente für das Thema oder die Idee präsentiert.
3. Contra-Argumente: Im Hauptteil der Rede werden auch die Argumente gegen das Thema oder die Idee präsentiert.
4. Abschluss: Der Schluss der Rede fasst die wichtigsten Punkte zusammen und ruft das Publikum zum Handeln auf.

Wozu ist eine Pro-und-Kontra-Redegliederung gut?

Eine Pro-Contra-Redegliederung ist ein nützliches Werkzeug, um das Publikum über die Vor- und Nachteile eines Themas oder einer Idee zu überzeugen.

 

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

Frage mich ruhig persönlich

 

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P.S.

 

Hast du mit dieser oder einer anderen Redestruktur Erfahrungen gemacht?

Pro-und-Kontra-Redeformat

Artikel

Gestern-Heute-Morgen-Redeformel: Einfach und gut für Stegreifreden, Reden und Präsentationen

Eine der leichtesten Möglichkeiten, einer Rede Struktur zu geben, ist die Redeformel Gestern – Heute – Morgen. Der einfache Aufbau eignet sich außerdem sehr gut für spontane Redegelegenheiten.

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2006
Überarbeitung: 8. Juni 2020
AN: #43371
K:
Ü:

Präsentieren mit der Fünf-Punkte-Gliederung. Schritt-für-Schritt-Anleitung für Reden und Präsentationen

Präsentieren mit der Fünf-Punkte-Gliederung

Präsentieren mit der Fünf-Punkte-Gliederung. Schritt-für-Schritt-Anleitung für Reden und Präsentationen.
Präsentieren mit der Fünf-Punkte-Gliederung

Die Fünf-Punkte-Gliederung für Reden und Präsentationen

 

Mit dem Klassiker der Redestrukturierung, der Fünf-Punkte-Gliederung, bauen Sie wirksam Reden und Präsentationen auf.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Redegliederung für den vielfältigen Einsatz

 

Alle guten Dinge sind DREI? Manchmal ist FÜNF noch besser. Eine der geläufigsten Redeformeln ist deswegen die Fünf-Punkte-Gliederung, die auch als Fünf-Finger- oder Fünf-Satz-Formel bezeichnet wird.

Hierbei geht es darum, eine Argumentation Schritt für Schritt aufzubauen, damit der Zuhörer jeden einzelnen Gedankengang nachvollziehen kann. Die Hauptaussage wird dann in Form eines Fazits nah an das Ende gestellt.

Diese Redeformel eignet sich besonders für einfache Überzeugungsvorträge. Sie ist aber auch bei einem Sachvortrag oder einer Stegreifrede anwendbar.

Aufbau

Präsentationen - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

1. Interesse wecken

 

Beginnen Sie gleich mit dem Einstieg damit das Publikum neugierig zu machen. Das kann durch Überraschung, Humor, Provokation und deutliche Relevanz erreicht werden. Als Folge sollte das Publikum wach sein und erwartungsvoll an den Lippen des Redners hängen.

 

Fragen, die sich Redner hier stellen:

  • Wie kann ich das Interesse des Publikums auf förderliche Weise wecken?

 

 

 

2. Sagen, worum es geht

 

Nun leiten Sie in das Thema ein. Geben Sie einen Überblick über den Redeinhalt, das Problem, die Aufgabenstellung und was jeder Einzelne im Publikum davon hat, Ihnen gut zuzuhören.

 

Fragen, die sich Redner hier stellen:

  • Worum geht es?
  • Was hat wer bei diesem Thema für Interessen?
  • Welche Motive werden wie angesprochen?
  • Wie lässt sich das auf den Punkt bringen?

 

 

 

3. Begründen und Beispiele bringen

 

Welche Optionen gibt es, um das angestrebte Ziel zu erreichen? Was spricht für welche Option und was bedeutet das in der Praxis? Mit relevanten Beispielen werden die Begründungen belebt. Die favorisierte Lösung ist meist am besten als letzte Option platziert.

Anschließend haben die Zuhörer den Eindruck die Lösungswege erkundet zu haben. Mögliche Gegenpositionen wurden dann bereits gewürdigt und entkräftet.

 

Fragen, die sich Redner hier stellen:

  • Welche Optionen gibt es und welche sollen genannt werden?
  • Welche Bedenken und Argumente sind zu berücksichtigen?
  • Welche Beispiele unterstützen die Botschaft?

 

 

 

4. Fazit

 

Was folgt aus den Überlegungen? Weshalb Ihrer Empfehlung für eine Lösungsvariante zugestimmt werden sollte.

 

Fragen, die sich Redner hier stellen:

  • Wie lassen sich die Kernaussagen zusammenfassen?
  • Wie wird das Publikum durch die Argumentation mitgenommen?
  • Wie lässt sich das schlüssige Fazit formulieren?

 

 

 

5. Handlungsaufforderung

 

Was soll das Publikum nun tun? Dieser Schritt wird häufig halbherzig genommen. Geben Sie eine klare Handlungsaufforderung, die möglichst zeitnah eine hohe Wahrscheinlichkeit hat, ausgeführt zu werden.

 

Fragen, die sich Redner hier stellen:

  • Wie fordere ich das Publikum zu welcher konkreten Handlung auf?

Frage mich ruhig persönlich

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Nutzen Sie diese oder eine andere Redestruktur für Ihre Redebeiträge?

Rhetorik

Artikel

Gestern-Heute-Morgen-Redeformel: Einfach und gut für Stegreifreden, Reden und Präsentationen

Eine der leichtesten Möglichkeiten, einer Rede Struktur zu geben, ist die Redeformel Gestern – Heute – Morgen. Der einfache Aufbau eignet sich außerdem sehr gut für spontane Redegelegenheiten.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2002
Überarbeitung: 8. März 2019
AN: #43358
K:CNB
Ü:

Psychologie und wirkungsvolle Präsentationen

Psychologie und wirkungsvolle Präsentationen

Überzeugend präsentieren

Psychologie

Psychologie und wirkungsvolle Präsentationen

 

Welche hilfreichen Erkenntnisse liefert die Psychologie für wirkungsvolle Präsentationen?

Psychologie und wirkungsvolle Präsentationen

 

Erkenntnisse der Psychologie können dazu beitragen, Präsentationen noch wirkungsvoller zu machen. Darum geht es in diesem Beitrag.

 

 

 

1. Portionsgröße und Abwechslung

 

Laut Neurowissenschaftler John Medina neigen Menschen dazu, nach zehn Minuten die Konzentration zu verlieren. Ist die Präsentation länger, dann gilt es, für entsprechende Abwechslung zu sorgen. Sonst schaltet das Publikum ab beziehungsweise um. Schon ist das Smartphone gezückt und die Aufmerksamkeit ist anderswo.

Sorgen Sie für Kontrast in Ihren Präsentationen, damit Ihr Publikum Ihnen weitere 10 Minuten zuhört. Bringen Sie beispielsweise Humor ein, spielen Sie mit Ihrer Stimme, beteiligen Sie das Publikum, machen Sie etwas Unerwartetes, wechseln Sie das Medium.

 

 

 

 

2. Struktur

 

Bringen Sie Ihren Inhalt in eine geeignete Struktur ein. Matt Abrahams von der Stamford Graduate School of Business behauptet, dass strukturierte Präsentationen um 40 % leichter zu behalten ist, als Präsentationen, die keiner Struktur folgen. 

So kommen Sie zu einer Struktur: Sie wählen eine der beschriebenen Redestrukturen oder Sie beantworten einfach die folgenden drei Fragen:

  1. Was?
  2. Was bedeutet das?
  3. Was jetzt?

 

 

 

3. Alle guten Dinge sind DREI

 

Wenden Sie das Prinzip der Dreierregel an, denn die Zahl Drei wirkt magische. Es ist vermutlich kein Zufall, dass die meisten Abkürzungen, die mir in den Sinn kommen, aus drei Buchstaben bestehen; CAD, CEO, CFO usw.

Was bedeutet das für unsere Präsentationen? Es bedeutet, dass Sie bei jeder Präsentation nicht mehr als drei Argumente anführen sollten. Und wenn Sie beispielsweise die Vorteile eines Produkts vorstellen, solltest du nicht acht, sondern die drei besten davon aufzählen. Im Durchschnitt merken sich Menschen nicht mehr als drei Ideen für etwas, also helfen Sie ihnen, sich die wesentlichsten zu merken, anstatt sie nicht mit einer Flut von Informationen zu überfordern.

 

 

 

4. Die Augen essen mit

 

Sprechen Sie alle Sinne. Nutzen Sie bei Präsentationen vor allem die visuellen Mittel.  Die meisten Menschen sind visuell geprägt und wir merken uns Informationen viel leichter und besser, wenn wir ein entsprechendes Bild gesehen haben. Anstatt also nur zu sprechen und Ihre Stimme zu benutzen, solltest du Bilder auf Ihren Folien verwenden, die das Gesagte unterstützen und Ihren Zuhörern helfen, sich Ihre Botschaft besser zu merken. Wobei Sie Bilder auch mit Sprache und Körpersprache entstehen lassen können.

 

 

 

5. Präsentieren statt vorlesen

 

Lesen Sie die Folien nicht vor. Folien sind dazu da, Sie zu unterstützen und nicht zu ersetzen. Erstens spricht das nur den auditiven Kanal, also die Ohren, an. Setzen Sie Folien als Ergänzung zu Ihrer bewegenden Rede ein, sprechen Sie sowohl den Audio- als auch den visuellen Kanal Ihres Publikums an. Das erhöht auch die Chance, dass Sie und Ihre Botschaft in eine gute Position, im Langzeitgedächtnis gespeichert zu werden. Wir haben übrigens mindestens fünf Sinne, die angesprochen werden können. Sorgen Sie für sinnliche Erlebnisse.

 

 

 

6. Überschriften

 

Nehmen Sie sich Zeit für die Überschriften. Aussagekräftige Überschriften helfen Ihnen, Ihre Folienbotschaft effizienter zu vermitteln. Sie können entweder ein einzelnes Wort, eine kurze Phrase oder sogar einen ganzen Satz verwenden. Bringen Sie es auf den Punkt. Weniger ist mehr, wenn es so besser haften bleibt.

 

 

 

7. Das Gehirn liebt Geschichten

 

Erzählen Sie relevante Geschichte. Eine der Untersuchungen, die diese Aussage bestätigen, stammt von Paul Zak. Er spielte ein Video ab, in dem eine Geschichte erzählt wurde. Bevor er es abspielte, nahm er seinen Probanden Blut ab. Anschließend nahm er erneut Blut ab. Es stellte sich heraus, dass als Folge der Geschichten zwei chemische Stoffe im Körper der Menschen freigesetzt wurden; Oxytocin und Cortisol. 

Oxytocin ist verantwortlich für Fürsorge, Verbundenheit und Einfühlungsvermögen. Cortisol ist für die für erhöhte Konzentration und Aufmerksamkeit verantwortlich ist, oder anders ausgedrückt. Wollen Sie das also bei Ihrem Publikum fördern, dann setzen Sie bei der nächsten Präsentation auf Storytelling.

 

 

 

Ja, und?

 

Haben Sie etwas Neues gelernt? Lassen Sie es mich in den Kommentaren wissen.

 

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema?

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Und wie sieht es in den Denbatten aus? Interessante Reden sind anders. Schade, Alltag sind langweilige oder bestenfalls hysterische Auftritte.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. März 2018
Überarbeitung: 11. August 2020
AN: #937
K: CNC
Ü:

Diese 10 Weichmacher schaden Ihnen und Ihrer Botschaft. Lassen!

Achtung, diese 10 Weichmacher schaden Ihnen und Ihrer Botschaft. Lassen!

Konkrete Aussagen statt Floskeln, sonst wirkt die Rede wie ein Selfie mit zu viel Weichzeichner
Weichmacher schaden

Weichmacher in Gesprächen, Reden und Präsentationen

 

Nicht nur Politiker vernebeln ihre Meinung oft mit Floskeln. Redner, die etwas zu sagen haben, lassen Weichmacher lieber weg. Klare Botschaften wirken besser.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Mit diesen 10 Weichmacher schaden Sie sich und Ihrer Botschaft

 

Nur stets zu sprechen, ohne was zu sagen, das war von je der Redner größte Gabe.

August von Platen

 

 

 

Weichmacher? Weichmacher!

 

Könnten Sie unter Umständen so freundlich sein in Betracht zu ziehen Möglichkeitsformen zu vermeiden?

Zugegeben, die französische Sprache hat einen eigenen Charme. Ich würde gerne ein Baguette haben, bitte?! Solche Formulierungen sollen wohl ein Zeichen von Bescheidenheit, Zurückhaltung und Höflichkeit vermitteln. Die umständlichen und schwammigen Formulierungen vermitteln allerdings auch ein Absicherungsbedürfnis. Selbstsicher wirken sie jedenfalls nicht! Wer sich so ausdrückt, wirkt wenig überzeugt und somit auch nicht überzeugend. Nicht nur Politiker vernebeln ihre Meinung oft mit solchen Floskeln. Redner, die etwas zu sagen haben, lassen das lieber.

 

 

 

So besser nicht – Diese 10 Weichmacher nerven

 

 

1. Konjunktive

 

Konjunktive (Möglichkeitsformen) als Weichmacher.

 

Beispiele:

  • Ich würde …
  • Ich möchte …
  • Es wäre …
  • Ich müsste …
  • Ich wollte …
  • Ich hätte …
  • Wir sollten …

 

Aussagen mit Konjunktiven schwächen das Anliegen und lassen den Redner als Bittsteller erscheinen.

 

 

 

2. Klein machen

 

Benennen Sie Ihr Anliegen, anstatt es zu verstecken.

 

Beispiele:

  • Verniedlichungen
  • Das ist gar nicht so gut …

 

 

 

3. Abschwächungen

 

Lassen Sie Formulierungen, die alles was davor oder danach gesagt wird, wieder zurücknehmen und die eigene Aussage schwächen.

 

Beispiele:

  • im Prinzip …
  • vielleicht …
  • eigentlich …
  • Grundsätzlich …
  • unter Umständen …
  • Normalerweise …

 

 

 

4. Verallgemeinerungen

 

Vermeiden Sie Verallgemeinerungen und werden Sie konkreter.

 

Vorsicht vor:

  • alle
  • immer
  • jeder
  • man
  • keiner
  • niemand

 

 

 

5. Negationen

 

Denken Sie jetzt nicht an einen Kreis! In Kommunikationstrainings wird gebetsartig daran erinnert, Verneinungen zu vermeiden. Wieso? Verneinungen verursachen Knoten im Gehirn der Zuhörer. Das nimmt den Aussagen Kraft! Also formulieren Sie lieber deutlich, worum es Ihnen geht, worauf gezielt wird.

 

Lassen:

  • un-
  • nicht
  • kein

 

 

 

6. Bitten

 

Nutzen Sie Ihre Redezeit, anstatt sie durch Floskeln wie „Dürfte ich bitte …?“ zu vergeuden.

 

 

 

7. Entschuldigungen

 

Viele Redner setzen sich selbst herab und werden dadurch weniger kompetent wahrgenommen. Das schwächt die Wirkung der Aussagen. Gestalten Sie Ihre Rede lieber lebendig, für Ihre Zuhörer interessant, spannend und unterhaltend. Was nicht hilft, schadet!

 

Lassen:

 

  • Ich bin ja kein Experte, aber …
  • Ich bin ein schlechter Redner, bitte verzeihen Sie …
  • Leider konnte ich mich nicht ausreichend vorbereiten …
  • Ich habe ja nur …

Video

Weg mit Wischiwaschi: Wie klare Sprache dich überzeugender macht

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8.  Körpersprache

 

Rhetorik bedeutet nicht nur verbale Kommunikation, sondern auch nonverbale. Ohne sich dessen bewusst zu sein, entkräften viele Redner ihre Botschaft durch fehlende oder sogar widersprüchliche Körpersprache. Gerade bei wichtigen Redegelegenheiten wird bei der Vorbereitung sichergestellt, dass alles stimmt.

Mit geeigneter Körpersprache steigern Sie Ihre Überzeugungskraft. Der Eindruck, den sich die Zuhörer von Ihnen bilden, wird zu einem großen Anteil von Ihrer eigenen Körpersprache beeinflusst. Sie zeigt dem Publikum, ob Sie hinter dem stehen, was Sie sagen oder nicht. Der Körper gibt preis, was Sie tatsächlich denken. Christian Morgenstern drückte es so aus: „Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.“ Zur überzeugenden Körpersprache gehören sicherer und angenehmer Blickkontakt, eine aufrechte Haltung, ein fester Stand, und eine unterstützende authentische Gestik und Mimik.

Das Umfrageergebnis bestätigt: Gelassene Menschen wirken souveräner als hektische und getriebene.

%

Stimmt!

%

Stimmt nicht!

Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 n=861)

9. Stimme

 

Wenn die Stimme nicht stimmt, verliert die Botschaft an Kraft. Einheitsbrei klingt nicht sehr überzeugend. Eine kraftvolle Stimme braucht dafür Pflege. Die entsprechende Haltung – mental und körperlich – ermöglicht die Entfaltung. Das hat weit mehr Einfluss, als den meisten Menschen bewusst ist.

Die Atmung ist dabei ein ganz entscheidender Faktor. Die meisten Menschen atmen falsch und entfalten schon alleine deswegen nicht ihr volles stimmliches Potenzial. Hier setzen erfahrene Trainer an. Ihre tragfähige und wohlklingende Stimme können Sie trainieren und das Publikum versteht deutlich, worum es geht.

 

 

 

10. Misslungener Abschluss

 

Mit einem ungünstigen Abschluss bekommt selbst eine ansonsten überzeugende Rede eine zu große Dosis Weichmacher. Am besten nach der knackigen Handlungsaufforderung erst einmal schweigen und sie wirken lassen.

Ohne deutliche Handlungsaufforderung bleiben die Teilnehmer zu oft im Unklaren darüber, was Sie von ihnen erwarten. Sagen Sie sehr konkret, wozu Sie auffordern! Wer sät, darf auch ernten.

 

 

 

Besser

 

Überzeugender bringen Sie Ihre Botschaft als Meinung im Indikativ (Wirklichkeitsform) zum Ausdruck:

 

  • Ich meine …
    Ich persönlich verzichte auch auf solche Formulierungen und sage direkt, wie ich die Dinge sehe.
  • Wir sagen …

 

Wenn Sie sich mit Ihren Aussagen identifizieren, dann vertreten Sie diese auch im Brustton der Überzeugung. Ihr Publikum spricht Ihnen dann ein höheres Maß an Kompetenz und Souveränität zu, Sie wirken glaubwürdiger. Widmen Sie den Weichmachern etwas mehr Aufmerksamkeit, um sie zu ersetzen. Falls Sie das trainieren wollen, …

 

 

 

Übrigens

 

Häufig höre ich bei Redegelegenheiten den Einstieg „Ich möchte Sie alle sehr herzlich begrüßen!“. Typisch: Und dann kommt sie nicht. Da wird eine herzliche Begrüßung angekündigt, die dann allzu oft unterbleibt. Also; statt ankündigen lieber tun!

 

 

 

Fazit

 

Weichmacher schaden Ihnen und Ihrer Botschaft. Lassen!*

 

 

 

 

 

*Anmerkungen

 

Ja, mir ist erstens klar, dass es sich um einen Imperativ handelt. Zweitens ist mir bewusst, dass in der deutschen Sprache drei Aussageformen existieren: Indikativ, Konjunktiv und Imperativ. Die Grundfunktion einer Aussageform ist, eine in der Verbform beschriebene Handlung als real (Indikativ), irreal (Konjunktiv) oder als Handlungsaufforderung an eine zweite Person (Imperativ) zu markieren. Alles klar, oder? Also …

 

 

1. Der Indikativ

 

Der Indikativ ist der Modus für einen Aussagesatz, der (aus der Perspektive des Sprechers bzw. des Schreibenden) eine reale Handlung beschreibt.

 

 

 

2. Der Konjunktiv

 

Vom Konjunktiv gibt es zwei Formen:

  • Irreale Konjunktiv II (Irrealis)
    Er gibt an, dass eine Aussage nicht real (irreal) ist beziehungsweise, dass eine Aktion nicht tatsächlich ausgeführt wird oder wurde, sondern nur einen Wunsch, eine Absicht, einen Rat, oder ähnliches darstellt. Außerdem wird er für besonders höfliche Bitten verwendet.
  • Konjunktiv I

 

 

 

3. Der Imperativ

 

Der Imperativ wird für Aufforderungen an eine zweite Person im Singular oder Plural verwendet.

P.S.​

 

Wie stehen Sie zu Weichmachern?

Antworten auf häufige Fragen

Was sind sprachliche Weichmacher?

„Eigentlich“, „vielleicht“, „möglicherweise“, „nur“, „ich will nur sagen, dass …“, „mehr oder weniger“ sind sprachliche Weichmacher. Ob beabsichtigt oder aus Unachtsamkeit; sie verwässern Aussagen. 

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 15. Juli 2019
AN: #845218
Ü:X
K:
Englische Version:

Politische Debatten: Versatzstücke statt Sahnestücke der Rhetorik

Politische Debatten: Versatzstücke statt Sahnestücke der Rhetorik

Nur keine Angriffspunkte liefern

 

Politische Debatten: Versatzstücke statt Sahnestücke der Rhetorik

Politische Debatten in Deutschland

 

Heutzutage arbeiten nicht nur Politiker sehr gerne mit Versatzstücken. Deshalb ähneln sich die Aussagen entsprechend häufig und Überraschungen sind eher die Ausnahme. Wie lässt sich die Debattenkultur fördern.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Politische Aussagen aus dem Baukasten

 

Von wegen, Geschichte wird gemacht. Das Auffälligste am Bundestagswahlkampf 2017 ist wohl, dass er im Grunde bisher nicht stattfindet. Es erinnert an Mikado; wer einen Zug macht, rührt möglichst wenig an. Nur keinen Wind machen!

 

 

 

Versatzstücke dominieren politische Reden in Deutschland

 

Im Theater ist ein Versatzstück ein beweglicher und daher beliebig zu versetzender Bestandteil eines Bühnenbildes. Im übertragenen Sinn werden inhaltliche Bestandteile von Reden ebenfalls in mehr oder meist weniger neuem Arrangement verwendet.

Heutzutage arbeiten nicht nur Politiker sehr gerne mit Versatzstücken. Deshalb ähneln sich die Aussagen entsprechend häufig und Überraschungen sind eher die Ausnahme.

 

 

 

Weshalb

 

Gerade in Wahlkampfzeiten sind Wiederholungen an der Tagesordnung. Es hilft den Sprechern, ihre Botschaften möglichst einheitlich zu halten und Fettnäpfchen zu vermeiden.

 

 

 

Eine bewährte Taktik

 

Es handelt sich nicht um eine schöne, doch bewährt Taktik. Wer genauer hinsieht, erkennt, wie beispielsweise Bundeskanzlerin Angela Merkel so antwortet, dass Polarisierung vermieden wird. Wer nichts sagt, sagt auch nichts Falsches.

Wer tatsächlich mal etwas sagt, muss heutzutage fürchten, dass die Äußerungen zu unwillkommenen Steilvorlagen für die Medien und den politischen Gegner werden. Wir leben nun mal im Zeitalter der sozialen Medien mit Twitter, Facebook und Co. Da kann im Handumdrehen aus ein paar Worten eine Welle der Empörung, ein Shitstorm werden. Und weil die Empfänger über die Bedeutung einer Botschaft entscheiden, kann da schnell aus einer Mücke ein Elefant werden. So wie bei der stillen Post…

 

 

 

Verständlich und schade

 

Es achten Politiker möglichst genau darauf, was sie sagen: Nur keine womöglich irreführenden Metaphern, zweideutigen Bemerkungen oder gar Ironie. Ach was – am besten gleich weitgehend Inhalt vermeiden, das ist sicherer. Das macht die politische Rhetorik ziemlich langweilig und reduziert die Einschaltquoten. Bewegende Debatten sind mittlerweile selten geworden. Zu sehr fürchten sich Politiker vor schmerzhaften Fehltritten.

 

 

 


Es war einmal

 

Politiker wie Franz Josef Strauß oder Herbert Wehner waren selbst im Bundestag kaum zu zügeln. Ihnen gingen die Pferde häufiger durch. Es war schon mitunter heftiger als erlaubt. Und manches war durchaus auch unappetitlich. Doch zumindest wurde heftig debattiert und deshalb mit Interesse das Geschehen beobachtet. Ich vermisse das! Der Meinungsbildung dürfte das zuträglicher sein, als der vorsichtige Aufguss von freigegebenen Versatzstücken.

 

 

 

Schuldig im Sinne der Anklage

 

Heute werden die meisten Reden schon im Vorfeld von Leuten wie mir geglättet, vorsorglich auf mögliche Wirkungen und Auswirkungen hin geprüft und gestaltet. Die Risikobereitschaft ist geringer und die Fallgruben häufig. Bei aller Vorsicht darf eine Rede aber durchaus noch eine relevante Botschaft enthalten.

Umfrageergebnis

 

Ich wünsche mir lebendigere politische Debatten mit echten Argumenten.

%

Stimmt!

%

Etwas!

%

Stimmt nicht!

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n= 1905)

Ergänzende Artikel

 

P.S.

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
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