29+ Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co.

29+ Tipps: Dinge, die Sie als Redner von Apple lernen können

Apple-Keynotes und Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co.
Apple-Keynote am 7. September 2016 - Präsentieren lernen von Apple, Steve Jobs, Tim Cook und Co.

Von Apple™-Keynotes, Steve Jobs, Tim Cook und Co. lernen.

 

Von diesen Präsentationstipps profitieren Sie auch ohne riesiges Budget.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was Sie als Redner von Apple-Keynotes lernen können

 

Seit Steve Jobs 2007 das erste iPhone präsentierte, ist deutlich geworden, dass die Keynote selbst ein bedeutender Faktor für den Erfolg eines neuen Produktes ist. Sein Nachfolger Tim Cook orientiert sich am gleichen Stil. Die Ereignisse sind unterhaltsam, begeistern und sind für jeden gut verständlich. Schon Ewigkeiten vorher brodelt die Gerüchteküche, und am Tage der Keynote berichten unzählige Journalisten wie von einem Happening.

Es gibt meist mehrere Apple-Keynote Jahr. Auch, wer sich für Präsentationstechniken interessiert, kann bei diesen Gelegenheiten etwas lernen. Nicht alle rhetorischen Elemente sind hier perfekt oder stellen die einzige Art und Weise dar, wie sich präsentieren lässt. Doch sind die Redner aus Cupertino bestrebt, solche Gelegenheiten zu nutzen und bereit, dafür einen immensen Aufwand zu betreiben. Für sie hat sich das bisher sehr gelohnt. Obwohl das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen den Wert von Präsentationen als Marketingelement bestätigt, ist es jenseits von Apple auch heute noch keine Selbstverständlichkeit, wie die vielen ermüdenden Präsentationen tagtäglich weltweit zeigen.

 

 

 

Weshalb lohnt es sich, die Keynotes anzusehen?

 

Während viele Zuschauer sich in erster Linie darauf freuen, dass ein neues iPhone und andere Produktneuerungen vorstellt werden, achten Leute wie ich darauf, wie das geschieht. Bisher war das Vorgehen hier seit Steve Jobs sehr kontinuierlich. Es hat sich ja auch bewährt. Doch braucht es nicht irgendwann auch neue Impulse? Also, ich werde sie mir auch zukünftig ansehen, zuhören und auswerten. Und Sie?

 

 

 

29+ Tipps für überzeugende Präsentationen

 

Apple hat immer ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Präsentation zieht. So etwas hält die Zuschauer bei der Stange. Die Menschen mögen Heldengeschichten, deshalb ist ein Feindbild hilfreich. Das muss nicht immer ein Konkurrent sein, sondern kann auch eine Krankheit oder ein Problem sein. Es lohnt sich genau zu überlegen, was für das Publikum relevant ist. Zahlen, Daten, Fakten werden oft überbewertet. Statt eine Zahl nach der anderen in den Raum zu werfen, sollte sie in Beziehung gesetzt werden. Ein exzellentes Beispiel dafür lieferte der Slogan zum iPod mit „1000 Songs in deiner Tasche“, denn so etwas macht Zahlen greifbar. Wenn etwas auf das Wesentliche heruntergekocht wurde, kann die Essenz leichter weitergeben werden. Hoch lebe Twitter!

Selbst Kompliziertes lässt sich greifbar machen und das alles mit einer ordentlichen Portion Enthusiasmus. Es müssen ja nicht unbedingt die amerikanischen Superlative sein. Der Bundesbürger ist da etwas zurückhaltender. Enthusiasmus drückt sich am besten durch die entsprechende Körpersprache aus. Bleiben Sie dabei authentisch und locker.

Ganz wichtig sind prägnante Folien ohne Ballast. Auch da war Apple Vorbild und Wegbereiter. Viel zu häufig wird das ganze Redemanuskript auf die Folien gepackt. Das lässt sich dann vorlesen und das Publikum so lange quälen, bis es flüchtet oder einschläft.

Zu der seit Steve Jobs bei Apple üblichen Erfolgsrezeptur gehören:

1. Eine akribische Planung

 

Steve Jobs soll seine Präsentationen in allen Einzelheiten geplant haben und sich dabei an der Entwicklung von Filmen orientiert haben. Er griff zuerst zu Stift und Papier. Zufällen wollte er damit keinen Raum bieten. Also entwickelte er ein Storyboard und sicherte sich mit Geschichten die Aufmerksamkeit. So soll er bei der Entwicklung neuer Präsentationen nicht den weit verbreiteten Fehler gemacht haben von Anfang an direkt die Präsentationssoftware wie PowerPoint, Keynote oder Prezi zu verwenden. Er entwickelte seine Produktpräsentationen in einem dreistufigen Prozess, indem er sie zuerst aufschrieb, dann zeichnete und erst dann an die Gestaltung ging.

 

 

 

2. Ein Thema

 

„There is something in the air tonight“. Präsentationen profitieren von einem roten Faden. „Today Apple reinvents the phone.“

 

 

 

3. Storytelling

 

In seinen Präsentationen nutze Steve Jobs Ideen der Heldenreise mit Erinnerungseinblendungen als Struktur seiner Geschichten. So gibt es dort Helden und Bösewichte. Storytelling hat viele Formen.

 

 

 

4. Feindbild: Ein Held braucht einen Gegner

 

Helden brauchen Gegner, die der Welt Schwierigkeiten bereiten und nur der Held kann die Welt vor dem Bösewicht in Sicherheit bringen. So positionierte Steve Jobs Apple immer wieder.

Der Kleine tritt gegen den Großen an, David kämpft gegen Goliath, solche Geschichten liebt das Publikum. Erst war es IBM, dann Microsoft und nun Android; ein Held braucht Gegenspieler. Je bedrohlicher der Bösewicht, desto strahlender der Held. Die Anhänger der Marke Apple wurden so zu Mitstreitern. Mittlerweile ist Apple selbst ein Gigant und es wurde mit der Zeit immer schwieriger sich als David darzustellen.

 

Die Wir-gegen-die-Anderen-Strategie hat die folgenden Vorteile:

  • Anhänger statt Kunden
  • Hohe Loyalität
  • Kontroverser Gesprächsstoff
  • Identifikation
  • Markenbildung und -stärkung
  • Attraktivitätssteigerung

 

 

 

5. Reden über das, worauf es dem Publikum ankommt

 

Über jedes Produkt gäbe es tausend Dinge zu sagen. Dennoch konzentrieren sich die Keynotes auf wenige herausragende Eigenschaften. Was interessiert das Publikum tatsächlich, selbst wenn es das bis vor wenigen Augenblicken selbst noch nicht wusste? Die Anzahl der verbauten Transistoren ist es jedenfalls nicht. Produkteigenschaften, die ausführlich vorgestellt werden, lösen ein Problem, das die Zielgruppe hat. Je weniger die Menschen sich des Problems bisher bewusst sind, desto ausführlicher wird es erklärt. Mittels Analogien bekommen Zahlen und Statistiken einen Sinn. Wird über Technik gesprochen, dann vor allem, damit die Käufer darauf stolz sind. So werden aus den Käufern auch gleich die besten Verkäufer.

 

1,000 songs in your pocket.

 

 

 

6. Enthusiasmus

 

Alles ist „amazing“, „great“ und „incredible“. Steve Jobs vermittelte Leidenschaft und das Versprechen an etwas Besonderem teilzuhaben. Nicht nur bei eingefleischten Jüngern springt eine solche Begeisterung über.

Also; bitte etwas mehr Begeisterung! Wenn nicht mal Sie selbst überzeugt sind, wie wollen Sie dann die Zuhörer überzeugen und packen? Wählen Sie sich Themen, die Sie begeistern oder sorgen Sie dafür, dass sie Sie begeistern. Stanislavsky lässt grüßen. Begeisterung steckt an!

 

 

 

7. Übertreibung

 

Nicht nur Steve Jobs setzte auf Übertreibungen. Die Produkte bekommen eine Menge Lob. So manche Aussage geht über das üblicherweise Glaubhafte hinaus. Was andernorts zu viel wäre, wird von der Zielgruppe von Apple angenommen. Mit Hyperbeln und Häufungen wird bei solchen Präsentationen nicht gespart.

 

 

 

8. KISS

 

 

a. Folien

 

Noch heute stehen die Präsentationsfolien bei Apple-Keynotes im großen Kontrast zu den üblicherweise überfüllten Folien anderenorts. KISS – keep it small and simple!

Das Auge isst mit. Übersetzt auf die Gestaltung von Präsentationsfolien bedeutet das:

  • Ein neuer Gedanke bekommt eine eigene Folie.
  • Wenig Wörter
  • Besser als viel Text sind Grafiken als Abbild von Gedanken geeignet.
  • Möglichst nur ein grafisches Element je Folie.
  • Genügend Zeit, damit das Publikum die Folie erfassen kann.

 

Es hat sich langsam herumgesprochen. Gute Redner verwenden immer weniger Text und immer häufiger ausdrucksstarke Bilder.

 

 

b. Sprache

 

Apple erklärt die Dinge so einfach wie möglich. Sie verwenden einfache Sprache, geben den Dingen einfache Namen, die vermitteln, worum es geht: iPhone, Apple Pencil, iPad Pro als iPad für professionelle Nutzer, iPad mini… Sinnliche Beschreibungen statt trockenem Stoff. Je einfacher die Sprache, umso intensiver die Bilder bei den Empfängern, desto eher übernehmen diese die Botschaft.

 

 

 

9. Knackig formulieren

 

Apple lenkt mit jeder Keynote die öffentliche Diskussion über seine Produkte. Das geschieht sehr geschickt. Wer einfache und verständliche Formulierungen verwendet, wird eher zitiert. Und Twitter bevorzugt maximal 140 Zeichen. Solche Botschaften brauchen allerdings etwas mehr Vorbereitung als komplizierte.

 

 

 

10. Einprägsamkeit

 

In 1984, we introduced the Macintosh, it didn’t just change Apple, it changed the whole computer industry. In 2001, we introduced the first iPods, it didn’t just change the way we all listen to music, it changed the entire music industry.

Steve Jobs

 

Um die Botschaften einprägsamer zu machen, konzentrierte sich Steve Jobs nicht auf wesentliche Aspekte, sondern nutze beispielsweise Parallelismen. Mehrere Sätze oder Satzglieder werden grammatikalisch gleich formuliert, lediglich der Inhalt wird verändert. So hat es das Gehirn leichter, die Botschaft zu verstehen. Die Kernbotschaften werden eingängiger, einprägsamer und verständlicher.

 

 

 

11. One more thing!

 

Wie Inspektor Columbo drehte sich Steve Jobs gegen Ende nochmals um; “One more thing…” Anschließend wurden Produkte wie der iPod touch oder das MacBook Pro vorgestellt. Und genau diese Dinge blieben dann beim Publikum hängen. Überraschen Sie Ihr Publikum, liefern Sie mehr als es zu hoffen wagte.

 

 

 

12. Show

 

„Wir werden heute Geschichte schreiben!“ Präsentationen bei Apple sind wie eine gute Show. Es sind besondere Momente, die das Gefühl vermitteln, an einem besonderen Ereignis teilzunehmen. Sie bieten sowohl Spannung als auch Entspannung, Abwechslung, Übergänge und ein Finale. Für Abwechslung sorgen Demonstrationen, Musik, Videos, Wechsel der Redner und Gäste.

Bei eigenen Präsentationen können Sie Multimedia nutzen oder andere Personen zu Wort kommen lassen.

 

 

 

13. Locker bleiben

 

Trotz umfangreicher Vorbereitung kann es während einer Präsentation zu unerfreulichen Überraschungen kommen. Steve Jobs war in solchen Situationen meist locker. Dann hat er halt die Zeit bis zur Lösung dafür genutzt, noch einmal die wichtigsten Features zusammenzufassen. Wem es gelingt bei Problemen locker zu bleiben, Humor an den Tag zu legen und dann mit der Präsentation fortzufahren, der beeindruckt. Etwaige Probleme werden schnell vergessen, wenn nicht selbst nochmals darauf hingewiesen wird.

 

 

 

14. Ale guten Dinge sind DREI

 

Der Dreierregel ist bei Präsentationen von Apple häufig zu begegnen. Häufig wird in Einheiten von drei präsentiert. Drei Aspekte lassen sich von den meisten Menschen noch recht gut im Auge behalten. Mehr Dinge können schon weniger Menschen handhaben.

Gleich drei neue Produkte kündigt Jobs seinem auf der Macworld 2007 dem Publikum an: „ein iPod, der sich durch Berührung steuern lässt, dass zweite ist ein revolutionäres Mobiltelefon. Und das dritte ist ein bahnbrechendes Online-Kommunikationsgerät.“

Das Publikum jubelt, als die angeblichen drei neuen Produkte abwechselnd auf einer Kinoleinwand erscheinen

Steve Jobs, am 9. Januar 2007:

Well, today, we’re introducing three revolutionary products of this class.
The first one: is a widescreen iPod with touch controls.
The second: is a revolutionary mobile phone.
And the third is a breakthrough Internet communications device.
So, three things: a widescreen iPod with touch controls; a revolutionary mobile phone; and a breakthrough Internet communications device.
An iPod, a phone, and an Internet communicator. An iPod, a phone … Are you getting it?
These are not three separate devices, this is one device, and we are calling it iPhone.

 

„Wir nennen es iPhone“ Einen iPod mit Touchscreen, ein Mobiltelefon sowie einen Internet-Kommunikator vereint im ersten iPhone.

 

 

 

15. Üben, üben, üben

 

Wer sich einige der vielen Präsentationen von Steve Jobs bei YouTube anschaut, der wird feststellen, dass er seine rhetorischen Fähigkeiten im Laufe der Zeit erheblich gesteigert hat.

Seine Präsentationen wirkten deshalb so leicht und ungezwungen, weil er sie wieder und wieder geprobt hat und sich deswegen sicher fühlte. Nicht nur Steve Jobs hat immensen Aufwand betrieben, um bei Veranstaltungen so locker zu wirken.

Lassen Sie sich dabei unterstützen.

 

 

 

16. bis 29. Techniken

 

Immer wieder und wieder aufmerksam die Keynotes von Apple™ zu analysieren führt zu weiteren interessanten Erkenntnissen. Weitere sehr wirksame Techniken, die nicht so auffällig sind, erfahren Sie im Einzel- oder im Gruppentraining Rhetorik & Präsentation III.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Dran bleiben: Gather round. Auch die Welt dreht sich weiter!

 

Apple lädt ein, mehrmals im Jahr. Der Nutzer in mir sich interessiert sich dabei auch für die technischen Neuerungen, die es hoffentlich zu sehen gibt. Ansonsten widme ich mich als Berater für Präsentationen der Art und Weise, wie präsentiert wird und den Marketingstrategien.

Den einen magischen Trick gibt es nicht. Es geht wesentlich um die Identifikation, die sich bei so einer Veranstaltung bildet oder halt auch nicht. Menschen wollen Teil einer Gruppe sein, eines Stammes, möglichst eines glorreichen. Menschen wollen von Teil von etwas Großem sein. Da machen wir uns dann auch gerne mal etwas vor, den im Ernst: Bin ich wirklich kreativer mit einem Mac? Vermutlich nicht. Es fühlt sich jedoch so an, als wäre ich dem Ideal meines besten Selbst mit meinem MacBook pro etwas näher, als würde ich Teil von etwas Großen werden. Das gelingt im Übrigen auch anderen Unternehmen hervorragend, wie beispielsweise Adobe. Die sind mittlerweile in mancher Hinsicht Apple sogar etwas voraus.

 

 

 

Was hat sich seit Steve Jobs getan?

 

Steve Jobs hatte mit seiner Art der Präsentation die Latte für solche Ereignisse höher gehängt. Gerade Unternehmenspräsentationen in Deutschland sind davon meist noch meilenweit entfernt. Nun sind seine Nachfolger und insbesondere Tim Cook eine Weile dabei. Was hat sich seitdem getan?

Heute nutzen Tim Cook und seine Mitstreiter die Bühne, um Produkte, wie die neuen iPhones und Services zu präsentieren. Für Apple ist es der wichtigste Moment des Jahres, und entsprechenden Aufwand betreiben sie damit es wieder ein Erfolg wird. Gebannt schauen sich dann viele Menschen, wie ich, live die Show im Internet an. Das Popcorn steht bereit, das iPad für die Niederschrift der Analyse auch.

 

 

 

Für Apple lohnt es sich

 

Apple weiß, weshalb dieser Aufwand betrieben wird. Im Gegensatz zu vielen deutschen Unternehmen hat Apple verstanden, wie wichtig eine Keynote als Mittel des Marketings ist. Bei einer guten Präsentation steht nicht nur das Was – in dem Fall die neuen Produkte – im Vordergrund, sondern auch das Wie. Die Shows sind live und sie prägen das Image des Gastgebers entscheidend. Hier geht es um Glaubwürdigkeit, und die wird im Zeitalter von Influencern und Co. immer wichtiger. Klassische Werbung zieht immer weniger.

Die Strategie scheint aufzugehen, die Marke Apple ist kostbarer als je zuvor. Apple versteht es wie nur wenige andere Unternehmen, die Geschichten um sie herum zu beeinflussen. Sie bringen ihre Botschaften knackig auf den Punkt und sorgen dafür, dass alles gut zitierbar ist. Apple könnte bei einem neuen iPhone tausend Details erwähnen, doch sie konzentrieren sich meist bewusst auf drei, vier emotionale Aspekte. Die Leute aus Cupertino haben verstanden, dass mit einer Präsentation nicht in erster Linie um Informationen weitergibt, sondern sie mit Bedeutung verknüpft.

 

 

 

Ein großer Unterschied, zu deutschen Unternehmen

 

Deutsche Unternehmen versuchen meist, so viele Informationen wie möglich in einer Präsentation unterzubringen, zu stopfen und schließlich zu überfrachten. Dass so etwas nicht gut beim Publikum ankommt, scheint niemanden zu interessieren. Es ist wie bei Dinner vor One: The same procedure as every year, James!

Messe und Co. sind deutschen Unternehmen noch immer deutlich wichtiger. Sie sehen, trotz der Erfahrungen von Firmen wie Apple, in ihren Präsentationen nicht den Stellenwert, den sie haben könnten.

Die meisten Präsentationen sind immer hierzulande noch sehr traditionell aufgebaut. Präsentationen werden nicht als Mittel des Marketings betrachtet. Entsprechend fehlen Strategien, Dramaturgie und die Bereitschaft akribische Planung und Vorbereitung. Meist müssen sich die Redner selbst vorbereiten. Im besten Fall wird mal ein Probelauf vor Ort gemacht, und dann nicht einmal mit professionellem Feedback. Es ist ein Jammer, wie viel Potenzial da verschenkt wird. Von Apple heißt es, sie mieten den Veranstaltungsort eine Woche vorher und machen zahlreiche Probeläufe. Da wird nichts dem Zufall überlassen.

 

 

 

Lässt sich das übertragen?

 

Ich würde schon mehrmals gefragt, ob beispielsweise Siemens auch nur einen Kühlschrank mehr verkaufen würde, wenn sie aufwendigere Präsentationen ins Internet übertragen würden.

Meine Antwort lautet; es kommt ganz auf die jeweilige Zielgruppe an. Wenn ein Produkt mit Identifikation verbunden ist, jedenfalls „Ja!“. Die Herausforderung besteht darin, herauszufinden, wie diese Identifikation erzeugt werden kann. Wer sich mit einem Produkt identifiziert, hat wenig Interesse als Kunde zu einem Mitbewerber abzuwandern.

Es geht ja nicht primär darum, Sachen zu verkaufen, sondern einen Sog zu erzeugen. Das macht Apple sehr geschickt. Asche über mein Haupt: Selbst wer, wie ich, schon ein iPhone besitzt, hat nach der Präsentation häufig das Gefühl, das eigene Modell sei veraltet. Es gelingt ihnen, eine Begierde zu erzeugen, von der wir vor wenige Minuten noch nicht wussten, dass wir sie haben. Mal schauen, was ich mir diesmal bestellt, um die mir gerade noch unbekannten Bedürfnisse zu befriedigen.

 

 

 

Entwicklung

 

Apples Präsentationen sind sehr gut. Aus meiner Sicht traben sie aber seit Jahren auf der Stelle. Es gab hier und da einige Veränderungen, die aber nicht wesentlich waren.

Es fehlt mittlerweile irgendwie der Charme des Underdogs. Apple profitierte schließlich lange vom Mythos David gegen Goliath. Mittlerweile ist Apple selbst das wertvollste Unternehmen der Welt. Da ist diese Strategie nicht mehr glaubhaft. Es wird Zeit, dass Apple neue Akzente setzt.

Apples Produkte sind immer noch gut, ich erfreue mich an einigen davon. Aber dieses Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein, das läuft sich bei Apple aus.

 

 

 

Tim Cook

 

Tim Cook ist seit 2011 Chef von Apple und prägt damit das Image des Konzerns. Ich finde, Tim Cook macht seine Sache gut und er vermittelt glaubhaft die Rolle des Anführers. Ab und zu erzählt er dann auch etwas Privates in den Medien und profiliert sich damit als jemand, der eine Meinung hat. Das ist heutzutage sehr wichtig. Dass er keine Rampensau ist, finde ich eher sympathisch.

 

 

 

Die Menschen auf der Bühne

 

Bei einigen der Menschen, die neben Tim Cook auf der Bühne stehen, fehlt mir etwas, dass ich nur bedingt benennen kann. Craig Federighi, dem Software-Chef, nehme ich ab, was er sagt. Er hat Ausstrahlung. Einige andere Redner scheinen sich aber auf der großen Bühne nicht wohlzufühlen. Nicht jedem Redner beziehungsweise jeder Rednerin gelingt es sich mit dem Publikum zu verbinden. Das ist in den letzten Jahren eher schlechter als besser geworden.

Mir wirkt das zu oft zu sehr auswendig gelernt und unter Druck abgeleiert zu werden. Von Steve Jobs heißt es auch, er hätte sich akribisch vorbereitet. Dennoch konnte er auch sauer werden. Er hat auf der Bühne schonmal das Publikum beschimpft – das ließ ihn als Menschen echt wirken. Ich würde jedem auf der Bühne raten, sich wieder daran zu erinnern, warum er dort steht und was ihn begeistert.

Ich meine damit echten Enthusiasmus und nicht den üblichen Gebrauch von Superlativen. Bei Apple ist alles „amazing“ und „magical“. Mit diesen Formulierungen soll die Begeisterung auf die Zuschauer überspringen. Das funktioniert, aber mit abnehmender Tendenz. Irgendwann muss sich auch Apple etwas Neues einfallen lassen, um auch bei Präsentationen vorne zu bleiben. Das Unternehmen hat genug Potenzial, immer mehr wert zu werden. Aber sie verschenken aus meiner Sicht etwas.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

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  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
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  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

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P.S.

 

Welche rhetorischen Mittel werden bei der Keynote eingesetzt? Wird es Tim Cook und Co. auch zukünftig gelingen, zu überzeugen? Hat Tim Cook den Schatten von Steve Jobs verlassen und kann er den Vorwurf entkräften, es fehle ihm an Visionen? Wird es gelingen das Publikum zu begeistern? Wie haben sich Craig Federighi, Jonathan Ive und Co. entwickelt? Gibt es eine überzeugende Botschaft? Was bleibt, wenn Cook am Ende sagt; „Thanks for joining us!“? Fragen über Fragen.

Viel Spaß!

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Dieser Artikel ist der Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. September 2016
Überarbeitung: 4. Februar 2020
AN: #43329

Fertige Redemanuskripte einfach vorlesen …

Fertige Redemanuskripte einfach vorlesen ...

Selbst ein noch so guter Redeentwurf ist ohne gute Vorbereitung...

Was für eine tolle Rede hätte das werden können - Entschädigung für schlechte Rede?

Fertige Redemanuskripte

 

Es gibt gute Redenschreiber. Doch, was nutzt der beste Redeentwurf, wenn die Darbietung lieblos ist?  Eine wichtige Rede verdient Vorbereitung, Proben, …

Überblick

 

 

 

 

Ein Redemanuskript macht noch keine Rede

 

Eine brillante Rede liegt da vor mir, genauer; ein Redemanuskript. Sie ist dieses Mal nicht aus meiner Feder. Sie ist exzellent aufgebaut, humorvoll, geistreich. Sie passt zum Auftraggeber und dem Ziel, das er mit ihr verfolgt. Sie ist einfach gut!

Sie hat auch etwas mehr gekostet. Ich weiß es, denn ich habe den Redenschreiber empfohlen. Allerdings hatte ich in dem Zusammenhang auch darauf hingewiesen, dass etwas Vorbereitung für die Rede erforderlich ist, um sie zu verinnerlichen und glaubwürdig zu präsentieren.

Dafür haben Zeit und finanzielle Mittel dann allerdings anschließend nicht mehr zur Verfügung gestanden. Also hat der Käufer der Rede sie einfach am Tag der Rede ausgepackt und vorgelesen. Nun ja, auch Vorlesen will gelernt sein und nur wenige Menschen beherrschen diese hohe Kunst. So war das Zuhören für das Publikum keine Freude und das anschließende Buffet wurde zum Trostpreis, die Cupcakes zum Höhepunkt. Eine vertane Chance! Schade, um diesen hervorragenden Redeentwurf. Wenn er den Text ausgedruckt und verteilt hätte, anstatt ihn stammelnd vorzulesen, dann hätte er sich und den Anwesenden einen großen Gefallen getan. An gute Reden erinnert sich das Publikum nicht immer. Eine schlechte Rede vergisst es selten.

 

Eine abgelesene Rede garantiert, dass Ihnen das Publikum nicht zuhört.

Henry Kissinger

 

 

 

Es existieren exzellente Redenschreiber. Nur gute Vorleser sind selten.

 

Es existieren fantastische Redenschreiber. Sie fühlen sich in den auftraggebenden Redner so gut ein, dass dieser den Eindruck hat, die edelsten eigenen Gedanken seien auf magische Weise auf das Papier übertragen worden. Es passt, wirkt und ist stimmig – zumindest auf dem Papier. Um das zu ermöglichen braucht es Zeit und Geld, gute Redenschreiber haben ihren wohlverdienten Preis.

Allerdings ersetzt ein vom Redenschreiber geliefertes Redemanuskript nicht vollständig die Vorbereitung seitens des Redners, beziehungsweise oft nur Vorlesers. Die meisten Menschen können ohne Vorbereitung nur sehr unbeholfen vorlesen. Auch das Vorlesen will gelernt sein, wenn es denn unbedingt sein muss.

Es ist der sichere Tod durch Langeweile für den Zuhörer, wenn ein Redemanuskript stur abgearbeitet und dabei auch noch monoton abgelesen wird.

Umfrageergebnisse

 

Was hält das Publikum von vorgelesenen Redemanuskripten?

 

Vorgelesene Reden empfindet das Publikum zu …

%

... als nicht so schön bis schrecklich.

%

... in Ordnung.

%

... gut.

Nicht repräsentative Umfrage (n=600), wobei die Antwort davon beeinflusst wurde, wie gut die erlebten Vorlesefähigkeiten waren.

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

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Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 15. Februar 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4339
K:
Ü:

Woher kommt der Begriff Stegreif bzw. Stegreifrede?

Woher kommt der Begriff Stegreif bzw. Stegreifrede?

Vom Pferd reden
Training für Stegreifreden in Berlin

Stegreif oder Stehgreif?

 

Was bedeutet das Wort und wie können Sie aus dem Stegreif reden?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Woher kommt der Begriff Stegreif-Rede?

 

 

Vom Pferd reden

 

Schon die häufige Fehlschreibung, die ein h nach dem ersten e setzt, weist auf eine gewisse Unsicherheit darüber hin, was es mit dem Wort Stegreif auf sich hat.

Ein Stegreif, so die einfache Erklärung, ist ein Ring, ein Reif, der einem Reiter hilft, das Pferd zu besteigen. Die heutige Bezeichnung hierfür ist Steigbügel, wobei sich auch die Form der Aufsteighilfe im Laufe der Zeit verändert hat.

Die ursprüngliche Bedeutung; reden ohne vom Pferd abzusitzen. Bereits im 17. Jahrhundert ist die daraus entstandene übertragene Bedeutung: ohne Vorbereitung, ohne längere Bedenkzeit. Der Begriff taucht schon damals in Unterlagen auf. Beispielsweise 1653 in der Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, geschrieben von Bogislav Philipp von Chemnitz mit dem Titel Der königlich schwedische in Teutschland geführte Krieg. Richtig gute Tipps finden sich da allerdings nicht für Redner.

Als Stegreifreden wurden eilige Nachrichten und wichtige Mitteilungen von reitenden Boten bezeichnet, die sofort nach dem Eintreffen am Ankunftsort verkündet wurden. Um keine Zeit zu verlieren, spricht der Bote noch auf dem Pferd sitzend zu den Zuhörern. Und somit erhebt er sich etwas und steigt in die Stegreife seines Sattels.

Geschieht etwas aus dem Stegreif, so handelt es sich um eine unvorbereitete, spontane und sofortige Handlung.

 

 

 

Auf- oder absitzen?

 

Aus dem Stegreif wohlgeformt zu sprechen, also ohne Vorbereitung eine improvisierte und umso fesselndere Rede zu halten, wird von den meisten auch heutzutage noch für eine bemerkenswerte Leistung gehalten. Wenn es gelingt, ist die Wirkung beachtlich, selbst ohne Pferd! Wobei es ohnehin empfehlenswert ist abzusteigen, um sich auf Augenhöhe zu begegnen.

 

 

 

Eine kurze Rede aus dem Ärmel schütteln

 

Wie oft müssen beziehungsweise dürfen oder wollen Sie spontan vor einer Gruppe das Wort ergreifen, beispielsweise um sich oder Ihr Angebot vorzustellen, vor Kunden die wesentlichen Merkmale und deren Bedeutung für einen speziellen Einsatz herauszustellen oder den Projektstand vor der Geschäftsführung bekannt zu geben? Nicht immer ist ausreichend Zeit, um eine Redegelegenheit vorzubereiten.

Die Stegreif-Rede als Königsdisziplin der Rhetorik ist auch für erfahrene Redner eine persönliche Herausforderung. Sie wird zur Glanzleistung, wenn Sie sich bewährte Regeln zu eigen machen und sich für den Ernstfall gewappnet an Ihr rhetorisches Meisterwerk machen.

 

 

 

Ans Werk

 

Übung macht den Meister. Trainieren Sie Ihre Spontanredekompetenz. Lernen Sie, wie Sie Stegreifreden kompetent aus dem Ärmel schütteln.

P.S.

 

Was fällt Ihnen zum Thema Stegreifreden ein?

Artikel

Spontaneität: Flexibel reagieren und souverän im Moment handeln

Spontaneität ist mehr als Impulsivität. Erfahre, wie Präsenz, Vorbereitung und innere Klarheit helfen, flexibel und souverän zu reagieren.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Januar 2016
Überarbeitung: 2. März 2019
AN: #43354
K:CNB
Ü:

Vorbereitung einer Einweihungsrede. Unterstützung in Berlin und online

Hilfe bei der Vorbereitung einer Einweihungsrede

Wie Sie eine überzeugende Einweihungsrede halten
Redevorbereitung

Einweihungsrede

 

Mit Ihrem Unternehmen, Verein oder Verband neue Räumlichkeiten beziehen – Eröffnungsrede haben einen freudigen Hintergrund. Vermitteln Sie das!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Einweihungsrede

 

Ob Sie mit Ihrem Unternehmen, Verein oder Verband neue Räumlichkeiten beziehen oder in einem anderen Zusammenhang in der Öffentlichkeit die neue Örtlichkeit präsentieren – Eröffnungsreden haben einen freudigen Hintergrund. Und das dürfen Sie als Redner auch vermitteln.

 

 

 

Ein denkwürdiger Moment

 

Nicht nur auf den Fotos darf die Freude dieses Ereignisses in Erinnerung bleiben, sondern auch in den Köpfen der Anwesenden. Schließlich handelt es sich um einen denkwürdigen Augenblick. Üblicherweise muss vor den meisten Eröffnungsreden oder Einweihungsreden einiges geleistet werden und der absolvierte Weg war nicht immer einfach.

Meist mussten zuerst die Mittel beschafft werden, Unterstützer gewonnen, Strukturen aufgebaut und so manches bürokratische Hindernis überwunden werden. Am Tag der Eröffnung darf deshalb das Erreichte gefeiert werden. Die Verantwortlichen spüren in diesem Moment oft eine immense Erleichterung. Manch einem fällt jetzt eine große Last von den Schultern. Das ist eines der Themen, über die in der Einweihungsrede gesprochen werden kann. Außerdem gehört in eine gute Rede zur Eröffnung unbedingt der Dank an all diejenigen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben.

Nutzen Sie die Gelegenheit und halten Sie eine Einweihungsrede, die positiv im Gedächtnis bleibt.

 

 

 

Probelauf

 

Meist wird bis zur letzten Minute am Redetext gefeilt und dann ist für ernsthafte Proben keine Zeit mehr. Schade, denn das ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Reden nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Lesen Sie dazu den Artikel So probst du Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung.

Unterstützung

 

Sie wollen Ihr Bestes geben? Dann helfe ich Ihnen gerne bei der Vorbereitung Ihrer Einweihungsrede. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Einweihungsrede  wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Zugegeben, eine solche professionelle Unterstützung hat ihren Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt, welche Investition sich für die Vorbereitung einer Einweihungsrede lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Es ist schade das so akzeptieren, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

 

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Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Einweihungsrede?

Eine Einweihungsrede ist eine Art von Rede, die bei einer offiziellen Eröffnung oder Einweihung eines neuen Gebäudes, einer Anlage oder eines Projekts gehalten wird. Sie dient dazu, das neue Projekt vorzustellen und den Anwesenden zu erklären, warum es wichtig ist und welchen Nutzen es hat. Eine Einweihungsrede kann auch dazu dienen, den Menschen, die an dem Projekt beteiligt waren, für ihre Arbeit zu danken und ihre Leistungen zu würdigen. Eine Einweihungsrede wird häufig von einer prominenten Persönlichkeit, wie einem Politiker oder einem Vertreter der Regierung, gehalten. Sie kann auch von einem Vertreter des Unternehmens oder der Organisation, das das Projekt realisiert hat, gehalten werden.

Was gehört in eine Einweihungsrede?

Eine Einweihungsrede sollte in der Regel folgende Elemente enthalten:

  1. Eine kurze Einführung, in der das neue Projekt vorgestellt wird und erklärt wird, warum es wichtig ist.

  2. Eine Übersicht über den Verlauf des Projekts, einschließlich der Herausforderungen und Erfolge, die während der Entwicklung und Umsetzung des Projekts erlebt wurden.

  3. Eine Danksagung an die Menschen, die an dem Projekt beteiligt waren, insbesondere an diejenigen, die wichtige Beiträge geleistet haben.

  4. Eine Vision für die Zukunft des Projekts und seinen Nutzen für die Gemeinschaft oder das Unternehmen.

  5. Schlussworte und der offizielle Einweihungsakt, bei dem das neue Projekt offiziell eröffnet wird.

 

Es ist wichtig, dass die Einweihungsrede gut strukturiert und informativ ist, aber auch emotional und motivierend für die Anwesenden. Sie sollte auf die Zielgruppe abgestimmt sein und dafür sorgen, dass die Menschen an dem Projekt interessiert bleiben und sich engagieren.

Wozu ist eine Einweihungsrede gut?

Eine Einweihungsrede ist gut, um:

  1. Das neue Projekt vorzustellen und zu erklären, warum es wichtig ist. Sie hilft dabei, die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf das Projekt zu lenken und ihnen eine Vorstellung davon zu vermitteln, was es beinhaltet und wie es funktioniert.

  2. Die Leistungen und das Engagement der Menschen zu würdigen, die an dem Projekt beteiligt waren. Eine Einweihungsrede bietet die Möglichkeit, den Beteiligten für ihre Arbeit zu danken und ihre Beiträge anzuerkennen.

  3. Die Vision und das Ziel des Projekts deutlich zu machen. Eine Einweihungsrede kann dazu beitragen, die Ziele des Projekts klarzustellen und die Anwesenden dafür zu begeistern.

  4. Das Projekt offiziell zu eröffnen und damit einen Meilenstein zu setzen. Eine Einweihungsrede ist der Höhepunkt einer Einweihungszeremonie und bietet die Möglichkeit, das Projekt offiziell zu eröffnen und damit den Beginn einer neuen Phase zu markieren.

 

Insgesamt dient eine Einweihungsrede dazu, das neue Projekt vorzustellen und die Anwesenden für das Projekt und seine Ziele zu begeistern. Sie kann auch dazu beitragen, das Engagement und die Leistungen der Menschen, die an dem Projekt beteiligt waren, zu würdigen und anzuerkennen.

Wer hält die Einweihungsrede?

Die Einweihungsrede wird häufig von einer prominenten Persönlichkeit gehalten, wie zum Beispiel einem Politiker oder einem Vertreter der Regierung. Dies kann besonders dann der Fall sein, wenn das Projekt von öffentlicher Bedeutung ist oder finanzielle Unterstützung von der Regierung erhalten hat.

In anderen Fällen kann die Einweihungsrede von einem Vertreter des Unternehmens oder der Organisation gehalten werden, das das Projekt realisiert hat. Dies kann zum Beispiel ein Mitglied der Geschäftsführung oder ein anderes leitendes Mitglied des Unternehmens sein.

Es ist auch möglich, dass die Einweihungsrede von einer anderen Person gehalten wird, die eine besondere Verbindung zum Projekt hat, zum Beispiel von einem Architekten oder Designer, der an der Entwicklung beteiligt war, oder von einem Vertreter der Gemeinde, in der das Projekt entsteht.

Insgesamt hängt es von den Umständen ab, wer die Einweihungsrede hält. Wichtig ist, dass die Person, die die Rede hält, gut vorbereitet ist und in der Lage ist, die Anwesenden für das Projekt zu begeistern und ihnen die wichtigsten Informationen zu vermitteln.

Wie wichtig ist eine Einweihungsrede?

Eine Einweihungsrede kann ein wichtiger Bestandteil einer Einweihungszeremonie sein, da sie dazu beitragen kann, das neue Projekt vorzustellen und die Anwesenden für das Projekt und seine Ziele zu begeistern. Sie kann auch dazu dienen, die Leistungen und das Engagement der Menschen, die an dem Projekt beteiligt waren, zu würdigen und anzuerkennen.

Eine gut geplante und ausgearbeitete Einweihungsrede kann dazu beitragen, die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf das Projekt zu lenken und ihnen eine Vorstellung davon zu vermitteln, was es beinhaltet und wie es funktioniert. Sie kann auch dazu beitragen, die Ziele des Projekts deutlich zu machen und die Anwesenden dafür zu begeistern.

Insgesamt ist eine Einweihungsrede eine wichtige Möglichkeit, um das neue Projekt vorzustellen und die Anwesenden für das Projekt und seine Ziele zu begeistern. Sie sollte gut geplant und ausgearbeitet sein, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

P.S.

 

Auf was achten Sie bei Einweihungsreden? Wobei würden Sie gerne Anregungen und Unterstützung erhalten?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2017
Überarbeitung: 26. September 2019
AN: #43311
Ü:
K:

Publikumsorientierung: Mit Blick auf Ihr Publikum eine überzeugende Rede vorbereiten und liefern

Publikumsorientierung: Mit Blick auf Ihr Publikum eine überzeugende Rede vorbereiten und liefern

Reden professionell vorbereiten: So gewinnen Sie Ihre Zuhörer für sich und Ihre Botschaft

Publikumsorientierung

 

Wer andere Menschen für sich und ein Anliegen gewinnen, sie überzeugen möchte, ihnen etwas verkaufen will, sie dazu bringen will aufzustehen und etwas zu tun, der braucht dazu vor allem eine Fähigkeit. Es hilft ein Blick über den eigenen Tellerrand.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Publikumsorientierte Reden und Präsentationen

 

Wenn es überhaupt ein Geheimnis des Erfolges gibt, so besteht es in der Fähigkeit sich auf den Standpunkt des anderen zu stellen und die Dinge ebenso von seiner Warte aus zu betrachten, wie von unserer.

Henry Ford

 

 

Raus aus dem eigenen Saft

 

Das Unglück ist, dass jeder denkt, der andere ist wie er, und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt.

Heinrich Zille

 

Wer andere Menschen für sich und sein Anliegen gewinnen, sie überzeugen möchte, ihnen etwas verkaufen will, sie dazu bringen will aufzustehen und etwas zu tun, der braucht dazu vor allem eine Fähigkeit. Den Blick über den eigenen Tellerrand.

 

 

Perspektivwechsel

 

Sie müssen herausfinden, was der andere will. Sie müssen lernen, die Dinge vom Standpunkt des anderen aus zu sehen. Wenn Sie herausfinden was der andere ersehnt und was ihn antreibt, dann haben Sie die wichtigste Voraussetzung, um ihn zu überzeugen und für sich zu gewinnen. Die Publikumsorientierung gehört deshalb zur Redevorbereitung.

Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Publikum sind Sie auch in der Lage, mögliche Einwände und Fragen Ihrer Zuhörer vorherzusehen. Sie können solche Einblicke schon beim Aufbau Ihrer Argumentation und Dramaturgie berücksichtigen. So sind Sie auf Zwischenrufe vorbereitet und reagieren während Ihres Auftritts noch gelassener.

Ihre Beispiele haben praktische Relevanz, wo andere Redner viel zu allgemein ans Werk gehen. Und das tun Sie dann auch noch auf eine Art und Weise, die Ihr Publikum anspricht.

 

 

Hilfreiche Fragen zum Publikum

 

Diese Fragen helfen bei der Publikumsorientierung:

  • Wer sitzt im Publikum?
  • Wem werden sie anschließend was mitteilen?
  • Weshalb hört es Ihnen zu?
  • Wie tief steckt es im Thema?
  • Welche Erwartungen hat das Publikum?
  • In welcher Verfassung ist Ihr Publikum?
  • Welche Haltungen können Sie voraussetzen?
  • Wie sieht Sie Ihr Publikum?

 

 

 

Publikumsorientierung: Wie?

 

Sich in die Lage anderer Menschen zu versetzen, eine Angelegenheit von deren Standpunkt aus zu betrachten, ist manchem Redner in die Wiege gelegt. Wem nicht, der kann es lernen. Wie? So!

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

 

Das hilft bei der Publikumsorientierung: In Anlehnung an Maslow gilt es die wesentlichen Motive zu erkennen.

 

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

 

 

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Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 17. Mai 2007
#0

Top oder Flop: Wie steht es um die Redekultur in Deutschland?

Top oder Flop: Wie steht es um die Redekultur in Deutschland?

Reden und Präsentationen in Politik, Unternehmen, Lehre etc. Was sagt die aktuelle Kultur in Reden und Präsentationen über unsere Gesellschaft?
Top oder Flop: Wie steht es um die Redekultur in Deutschland?

Wie steht es um die Redekultur in Deutschland?

 

Was sagt die aktuelle Redekultur, also die Art und Weise, wie öffentliche Reden gehalten und eingesetzt werden – und auf welche Beachtung sie treffen – über unsere Gesellschaft? Wie macht sich das so oft als Land der Dichter und Denker gepriesene Volk in Reden und Präsentationen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Redekultur in Deutschland

 

Was sagt die aktuelle Redekultur, also die Art und Weise, wie öffentliche Reden gehalten und eingesetzt werden – und auf welche Beachtung sie treffen – über unsere Gesellschaft? Wie macht sich das so oft als Land der Dichter und Denker gepriesene Volk in Reden und Präsentationen?

 

 

a. Redekultur in der Politik

 

An große Reden in der Politik Deutschlands gab es in letzter Zeit leider keine Sternstunden, die mich vor Begeisterung schwärmen lassen würden.  Wo in anderen Ländern eine ausgeprägte Streitkultur und öffentliche Auseinandersetzungen geführt wird, ist bei uns nicht viel los. Wer gerne leidenschaftliche und polarisiert geführt Debatten hätte, geht leer aus.

Wird im Bundestag geklatscht, sind es meist die Kollegen, die aus Loyalität beipflichten. Mitunter sogar, wenn sich Redner versprochen haben. So wird dann ohne zuzuhören auch manche Peinlichkeit beklatscht. Macht ja nichts, hört ja sowieso kaum einer zu. In Deutschland wird Politik anderswo gemacht.

 

 

 

b. Redekultur in Unternehmen

 

Die Qualität von Reden und Präsentationen steigt langsam, sehr langsam. Allerdings ist das noch sehr von der Branche und von der jeweiligen Unternehmenskultur abhängig. Insgesamt ist das Publikum in Deutschland nicht sehr verwöhnt. US-amerikanische Beiträge unterliegen meist noch höheren Standards. Und das sollte nicht nur den verfügbaren Budgets zugeschrieben werden. In Deutschland ist die Bedeutung von überzeugenden Präsentationen einfach noch nicht im Bewusstsein der Verantwortlichen angekommen.

Die meisten größeren Veranstaltungen sind von recht beschaulichen Redebeiträgen geprägt, die anschließende Bewirtung gilt als der Höhepunkt des Zusammentreffens.

Umfrageergebnis: Qualität der Präsentationen in Unternehmen

 

Die Präsentationen im beruflichen Zusammenhang, die ich in letzter Zeit selbst erlebt habe, waren (Schulnoten):

%

gut bis sehr gut (1 bis 2)

%

mittelmäßig bis ausreichend (3 bis 4)

%

langweilig bis ärgerlich (5 bis 6)

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage (2017, n= 400)

c. Sonstige Redekultur

 

Es gibt ja nicht nur die hohe Kunst der Rede in den großen gesellschaftlichen Debatten, sondern auch die vielen kleinen und großen Redebeiträge auf kulturellen, wissenschaftlichen und mehr oder weniger privaten Veranstaltungen aller Art.

 

 

 

Gesamteindruck der Redekultur in Deutschland

 

Beeindruckend ist die Disziplin vieler Zuhörer oder sollte ich es beim Namen und Leidensbereitschaft nennen. Bei der oft langweilig langen Liste der zu begrüßenden Personen, ist oft nicht mehr ganz klar, worum es eigentlich gehen sollte. Ist es dann soweit, hört beim Thema selbst nur noch ein verschwindend kleiner Anteil zu. Wobei das Publikum in Deutschland auch hier vergleichsweise freundlich bleibt. Es neigt eher zum starren Blick auf das Smartphone, als zu lauten Plaudereien. Wobei auch das in manchen Bereichen immer häufiger zu beobachten ist.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

P.S.

 

Was halten Sie von der Redekultur in Deutschland?

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 24. Februar 2018
Überarbeitung 29. Dezember 2018
#0

Blackout bei Präsentationen: Was tun bei Fadenverlust?

Blackout bei Präsentationen: Was tun bei Fadenverlust?

Was tun, wenn der rote Faden verloren zu gehen droht?
Blackout

Blackout bei Präsentationen: Was tun, wenn der Kopf plötzlich leer ist?

 

Du stehst vor deinem Publikum.

Bis eben lief alles.

Dann kommt eine Pause.

Und plötzlich:

Nichts.

Der nächste Gedanke ist weg.

Der rote Faden scheint verschwunden.

Der Kopf fühlt sich leer an.

Für viele Redner gehört genau dieser Moment zu den größten Befürchtungen vor einer Präsentation.

Die gute Nachricht:

Ein kurzer Blackout ist weniger dramatisch, als er sich in diesem Moment anfühlt.

Und du kannst dich darauf vorbereiten.

 

 

 

Was ist ein Blackout bei einer Rede?

 

Mit „Blackout“ meinen Redner meist einen vorübergehenden Moment, in dem der Zugriff auf vorbereitete Gedanken oder Formulierungen plötzlich erschwert ist.

Du weißt eigentlich, was du sagen wolltest.

In diesem Moment findest du den Zugang jedoch weniger.

Das kann wenige Sekunden dauern.

Und sich gleichzeitig sehr lang anfühlen.

Typische Beschreibungen sind:

  • „Mein Kopf war komplett leer.“
  • „Ich wusste plötzlich nicht mehr, was als Nächstes kommt.“
  • „Ich konnte auf mein Wissen nicht zugreifen.“
  • „Ich hatte den roten Faden verloren.“

 

 

 

Warum kann Stress den Zugriff auf Wissen erschweren?

 

Unter hoher Aktivierung verändert sich die Informationsverarbeitung.

Akuter Stress kann unter bestimmten Bedingungen:

  • Arbeitsgedächtnis belasten
  • flexibles Denken erschweren
  • Aufmerksamkeit verengen
  • den Abruf bereits gelernter Informationen erschweren

Das bedeutet weniger:

„Stress löscht Wissen.“

Das Wissen kann weiterhin vorhanden sein.

Nur der Zugriff fühlt sich vorübergehend schwieriger an.

 

 

 

Ein Blackout ist weniger ein Zeichen mangelnder Kompetenz

 

Auch sehr erfahrene und gut vorbereitete Menschen können kurz den Faden verlieren.

Das sagt weniger über ihre fachliche Kompetenz aus.

Entscheidend ist vielmehr:

Wie schnell findest du wieder Orientierung?

Genau das lässt sich vorbereiten.

 

 

 

Die Angst vor dem Blackout

 

 

Manchmal ist weniger der tatsächliche Blackout das größte Problem.

Es ist die Erwartung:

„Was, wenn es passiert?“

Dann beginnt bereits vor dem Auftritt starke Selbstbeobachtung.

Du prüfst ständig:

Ist der nächste Gedanke noch da?

Kann ich mich erinnern?

Bin ich noch konzentriert?

Je mehr Aufmerksamkeit in diese Kontrolle fließt, desto weniger steht für die eigentliche Aufgabe zur Verfügung.

Die Angst vor dem Blackout kann dadurch zusätzlichen Druck erzeugen.

 

 

Die wichtigste Vorbeugung: Kenne deine Struktur

 

Wer einen Vortrag wortwörtlich auswendig lernt, kann sich besonders abhängig von der exakten Reihenfolge machen.

Wenn ein Satz fehlt, scheint plötzlich alles danach ebenfalls gefährdet.

Robuster ist eine Gedankenstruktur.

Zum Beispiel:

Ausgangslage → Problem → Bedeutung → Lösung → nächster Schritt.

Oder:

Drei Kernbotschaften.

Wenn eine Formulierung verloren geht, bleibt der Gedanke erhalten.

 

 

 

Bereite weniger Wörter und mehr Orientierung vor

 

Du musst weniger jeden Satz erinnern.

Du solltest wissen:

  • Was ist mein zentraler Gedanke?
  • Welche drei Punkte müssen ankommen?
  • Wie beginne ich?
  • Wie ende ich?
  • Wie komme ich nach einer Unterbrechung zurück?

Das macht deinen Auftritt flexibler.

 

 

 

Was tun, wenn der Blackout gerade passiert?

 

Zuerst:

Weniger alarmieren.

Ein kurzer Moment ohne Worte wirkt für dich meist länger als für das Publikum.

Du musst weniger sofort hektisch etwas sagen.

Nutze eine der folgenden Möglichkeiten.

 

 

 

1. Mach eine Pause

 

Eine Pause ist weniger automatisch ein sichtbarer Fehler.

Sie kann sogar souverän wirken.

Atme ruhig aus.

Schau kurz zum Publikum.

Und gib deinem nächsten Gedanken etwas Zeit.

 

 

 

2. Wiederhole den letzten Gedanken

 

Oft entsteht beim Wiederholen wieder die Verbindung zum nächsten Punkt.

Zum Beispiel:

„Der entscheidende Punkt dabei ist …“

Oder:

„Was bedeutet das nun konkret?“

Solche Übergänge können dir helfen, wieder in deine Struktur zu kommen.

 

 

 

3. Fasse zusammen

 

Wenn der nächste Punkt fehlt, geh einen Schritt zurück.

Zum Beispiel:

„Lassen Sie mich kurz zusammenfassen, wo wir gerade stehen.“

Während du zusammenfasst, kann der nächste Gedanke wieder auftauchen.

Und selbst wenn nicht:

Du hast wieder Orientierung.

 

 

 

4. Geh zu deiner Kernbotschaft zurück

 

Du musst weniger dort weitermachen, wo dein Manuskript es vorgesehen hat.

Frag dich:

Was ist das Wichtigste, das diese Menschen jetzt verstehen sollen?

Dann sprich genau darüber.

 

 

 

5. Nutze deine Folie oder Notiz als Orientierung

 

Eine gute Folie oder eine kleine Stichwortkarte kann als Orientierung dienen.

Weniger als vollständiges Manuskript.

Mehr als Landkarte.

Ein Blick genügt möglicherweise, um den nächsten Punkt wiederzufinden.

6. Stell eine Frage

 

Je nach Situation kannst du das Publikum einbeziehen.

Zum Beispiel:

„Welche Erfahrung machen Sie damit?“

Oder:

„Was wäre aus Ihrer Sicht an dieser Stelle besonders relevant?“

Das sollte weniger als Notfalltrick wirken.

Wenn es zur Präsentation passt, kann es jedoch sehr natürlich sein.

 

 

 

7. Sag offen, dass du den Gedanken kurz sortierst

 

Auch das ist möglich.

Zum Beispiel:

„Einen Moment, ich möchte den Gedanken gerade sauber zu Ende bringen.“

Oder:

„Ich sortiere das kurz.“

Dann Pause.

Weiter.

Professionalität zeigt sich weniger darin, dass jeder Satz sofort kommt.

Sie zeigt sich auch darin, wie du mit einer kurzen Irritation umgehst.

 

 

 

Was weniger hilfreich ist

 

Hektisch weiterreden

Wenn du nur irgendetwas sagst, steigt häufig die innere Unordnung.

Eine kurze Pause ist meist hilfreicher.

 

Sich entschuldigen

Ein Satz wie:

„Entschuldigung, ich bin heute völlig durcheinander.“

macht aus einem kleinen Moment schnell ein größeres Ereignis.

Meist ist das unnötig.

 

Den Blackout dramatisieren

Gedanken wie:

„Jetzt ist alles vorbei.“

erhöhen den Druck.

Hilfreicher:

„Ich brauche gerade einen Moment. Dann geht es weiter.“

 

 

 

Humor?

 

Humor kann hilfreich sein.

Wenn er zu dir und zur Situation passt.

Du musst weniger einen Witz produzieren.

Ein leichtes:

„Der Gedanke war offenbar kurz schneller als ich.“

kann in manchen Situationen genügen.

In einem sehr formellen High-Stakes-Kontext würde ich häufig eher ruhig weitermachen.

 

 

 

Warum zu viel Auswendiglernen Blackouts begünstigen kann

 

Je stärker du eine Rede als exakte Wortfolge speicherst, desto größer kann die Abhängigkeit von dieser Reihenfolge werden.

Dann wird ein fehlendes Wort zum Problem.

Wenn du dagegen Gedanken, Logik und Struktur kennst, kannst du flexibler formulieren.

Sprache darf entstehen.

Die Struktur sollte tragen.

 

 

 

Trainiere Unterbrechungen

 

Ein erstaunlich wirksamer Teil der Vorbereitung ist:

Übe nicht nur den perfekten Ablauf.

Lass dich unterbrechen.

Beantworte eine Frage.

Spring kurz aus deiner Struktur.

Und finde anschließend wieder hinein.

Damit trainierst du genau das, was bei einem echten Auftritt entscheidend wird:

Wiederorientierung.

 

 

 

Bereite einen Wiedereinstieg vor

 

Ein oder zwei universelle Formulierungen können hilfreich sein.

Zum Beispiel:

„Kommen wir zurück zum entscheidenden Punkt.“

„Was bedeutet das für unsere Entscheidung?“

„Damit sind wir beim nächsten wichtigen Aspekt.“

Diese Sätze ersetzen weniger die Struktur.

Sie helfen dir, wieder hineinzufinden.

 

 

 

Blackout bei kritischen Fragen

 

Manchmal entsteht der Blackout weniger während der Präsentation als nach einer unerwarteten Frage.

Dann gilt:

Du musst weniger sofort antworten.

Du kannst:

  • die Frage wiederholen
  • nachfragen
  • kurz nachdenken
  • eine Annahme klären
  • offen sagen, wenn du etwas prüfen möchtest

Zum Beispiel:

„Ich möchte Ihnen darauf eine präzise Antwort geben. Einen Moment.“

Das ist weniger ein Blackout.

Das ist Denken.

 

 

 

Blackout und Lampenfieber

 

Hohe Aktivierung kann den Zugriff auf Gedanken erschweren.

Deshalb kann es sinnvoll sein, auch das Lampenfieber selbst zu berücksichtigen.

Hilfreich können beispielsweise sein:

  • ruhigeres Atmen
  • Bewegung vor dem Auftritt
  • realistische Probeläufe
  • weniger Selbstbeobachtung
  • eine klare Gedankenstruktur

→ Atembremse bei Lampenfieber

→ Bewegung bei Lampenfieber

 

 

 

Ist jeder Blackout psychologisch?

 

Nein.

Ein gelegentlicher kurzer Fadenverlust unter hoher Anspannung ist etwas anderes als neu auftretende oder wiederkehrende deutliche Gedächtnisprobleme im Alltag.

Wenn Erinnerungslücken:

  • auch außerhalb von Auftrittssituationen auftreten
  • neu oder ungewöhnlich stark sind
  • mit anderen neurologischen oder körperlichen Symptomen einhergehen
  • deutlich zunehmen

sollte das medizinisch abgeklärt werden.

Nicht jede Gedächtnisstörung ist Lampenfieber.

 

 

 

Blackout oder Redeangst?

 

Die Sorge vor einem gelegentlichen Blackout ist bei Lampenfieber weniger ungewöhnlich.

Wenn jedoch bereits lange vor Auftritten intensive Angst entsteht, Situationen vermieden werden oder die Befürchtung eines Blackouts berufliche Entscheidungen bestimmt, sollte genauer hingeschaut werden.

Dann kann eine ausgeprägtere Rede- oder soziale Angst beteiligt sein.

→ Ursachen von Redeangst und Lampenfieber

 

 

 

Coaching oder Therapie?

 

Bei gewöhnlichem beruflichem Lampenfieber und der Vorbereitung auf einen konkreten Auftritt können Coaching, Mentaltraining und Auftrittsvorbereitung sinnvoll sein.

Wenn eine behandlungsbedürftige Angstproblematik im Vordergrund steht, gehört sie in einen therapeutischen Rahmen.

Meine Coaching- und Therapieangebote halte ich fachlich und organisatorisch getrennt.

→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei Ängsten

 

 

 

Blackout bei wichtigen beruflichen Auftritten

 

Bei einer Vorstandspräsentation, einer Keynote oder einem entscheidenden Pitch entsteht zusätzlicher Druck.

Gerade dann lohnt es sich, den Umgang mit Unterbrechungen und Fadenverlust vorher zu trainieren.

Zum Beispiel:

  • kritische Fragen
  • Unterbrechungen
  • Zeitdruck
  • Abweichungen vom geplanten Ablauf
  • ein bewusst provozierter Fadenverlust
  • Wiedereinstieg in die Kernbotschaft

Wir trainieren weniger, dass nichts schiefgeht.

Wir trainieren, dass du dich wieder orientieren kannst.

 

 

 

Welcher Rahmen gilt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch dann, wenn Blackout-Sorge oder Lampenfieber das konkrete Thema sind.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine Entwicklung von Präsentations- und Auftrittssicherheit → BUSINESS 1:1.

Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → EXECUTIVE SPARRING.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Seit 1998 Vorbereitung auf wichtige Auftritte

 

Seit 1998 unterstütze ich Menschen bei Reden, Präsentationen und anspruchsvollen Auftrittssituationen.

Dabei erlebe ich immer wieder:

Die Angst vor dem Blackout ist oft größer als der Blackout selbst.

Ein kurzer Fadenverlust muss weniger zum Scheitern des Auftritts werden.

Wenn Struktur, Wiederorientierung und Umgang mit Druck trainiert sind, bleibt häufig wesentlich mehr Handlungsspielraum.

 

 

 

Eine kleine Blackout-Übung

 

Probiere bei deiner nächsten Probe bewusst Folgendes:

  1. Halte deinen Vortrag frei mit Stichworten.
  2. Unterbrich dich an einer zufälligen Stelle.
  3. Mach drei Sekunden Pause.
  4. Fasse den letzten Gedanken zusammen.
  5. Geh zur Kernbotschaft zurück.
  6. Setze den Vortrag fort.

Mach das mehrmals an unterschiedlichen Stellen.

Das wirkt zunächst ungewöhnlich.

Und genau deshalb ist es wertvoll.

Du trainierst nicht nur deinen Vortrag.

Du trainierst das Wiederfinden.

 

 

 

Weitere Tipps für den akuten Blackout

 

Wenn du noch ausführlicher wissen möchtest, was du direkt während eines Fadenverlusts tun kannst, findest du hier weitere Möglichkeiten:

→ Blackout bei Reden und Präsentationen überwinden: 19 Tipps

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn die Sorge vor einem Blackout einen wichtigen Auftritt stark beeinflusst, beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle
  • welche Situation bevorsteht
  • was du genau befürchtest
  • ob du bereits Blackouts erlebt hast
  • was du bisher dagegen tust
  • wann der Auftritt stattfindet

Dann können wir genau diese Situation vorbereiten.

→ Vorbereitung auf einen wichtigen Auftritt anfragen

 

 

 

Fazit: Ein Blackout ist ein Moment, kein Urteil

 

Du verlierst kurz den Faden.

Das kann passieren.

Es bedeutet weniger, dass dein Wissen verschwunden ist.

Und noch weniger, dass der gesamte Auftritt verloren ist.

Mach eine Pause.

Orientiere dich.

Geh zu deiner Kernbotschaft zurück.

Und sprich weiter.

Die entscheidende Fähigkeit ist weniger, niemals den Faden zu verlieren.

Sie besteht darin, ihn wieder aufnehmen zu können.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

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Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack November 2010
Überarbeitung 18. Dezember 2025

Periphrase: Rhetorisches Stilmittel für fortgeschrittene Redner

Periphrase: Rhetorisches Stilmittel für fortgeschrittene Redner

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Periphrase

Periphrase als rhetorisches Stilmittel

 

Eine Periphrase ist eine erweiternde Umschreibung einer Sache, eines Begriffs oder einer Person. Für fortgeschrittene Redner ist die Periphrase durchaus interessant:

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Periphrase

 

Eine Periphrase ist eine erweiternde Umschreibung einer Sache, eines Begriffs oder einer Person. Das bedeutet, dass die Stilfigur einen Begriff durch seine Merkmale, Tätigkeiten oder Wirkungen umschreibt. Sie wirkt verstärkend und ist mit dem Euphemismus verwandt.

Das Wort lässt sich aus dem Griechischen περί (peri) = um herum und φράζειν (phrazein) = reden ableiten. Es bedeutet somit soviel wie darum herumreden, also das Umschreiben einer Sache ohne sie zu benennen. Die Periphrase ermöglicht es unangenehme Begriffe, wie Tabuwörter und Themen, die für viele Menschen unangenehm sind zu umgehen. Es sind Bereiche, wie beispielsweise Sexualität, Tod und Sterben. In dieser Hinsicht gibt es Überschneidungen zum Euphemismus. Periphrasen erlauben außerdem Anspielungen, die nicht nur von Kabarettisten genutzt werden. Sie wird häufig dafür verwendet, um Wiederholungen zu vermeiden.

Als Gegensatz zur Periphrase kann die Denotation betrachtet werden.

 

 

 

Beispiele

 

Hier ein paar Beispiele:

  • Pfarrerstochter für Angela Merkel
  • Das Auge des Gesetzes statt Polizei
  • Der Allmächtige statt Gott
  • Der Korse für Napoleon
  • Götter in Weiß für Ärzte
  • Großer Teich für Atlantischer Ozean
  • Freund und Helfer für Polizei

 

 

 

 

Der Einsatz rhetorischer Stilmittel will trainiert werden

 

Den zeitgemäßen Einsatz rhetorischer Stilmittel wie der Periphrase in Reden und. Präsentationen können Sie in den Kursen Rhetorik & Präsentation III und Training Rhetorik & Präsentation IV kennen, schätzen und einsetzen lernen. Und natürlich im Einzeltraining mit mir.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

Setzen Sie dieses rhetorische Stilmittel ein?

Artikel

Gestern-Heute-Morgen-Redeformel: Einfach und gut für Stegreifreden, Reden und Präsentationen

Eine der leichtesten Möglichkeiten, einer Rede Struktur zu geben, ist die Redeformel Gestern – Heute – Morgen. Der einfache Aufbau eignet sich außerdem sehr gut für spontane Redegelegenheiten.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2011
Überarbeitung: 2. Februar 2020
Englische Version:
AN: #48875
K: CNB
Ü:

11 Tipps für ein gutes Redemanuskript und Unterstützung in Berlin & online

11 Tipps für ein gutes Redemanuskript

Wozu ein Redemanuskript gut und was zu beachten ist
Manuskript

Redemanuskript

 

Was Sie für Ihr Redemanuskript bzw. Manuskript bei einer Rede oder einer Präsentation wissen sollten.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Definition Manuskript bzw. Redemanuskript

 

Eine vollständige oder stichpunktartige Ausarbeitung einer Rede oder einer Präsentation wird als Manuskript beziehungsweise Redemanuskript bezeichnet.

 

 

 

 

Wozu ein Manuskript?

 

Ein Manuskript hat mehrere Funktionen:

 

  • Redeentwicklung
    Die schriftliche Erarbeitung einer Rede. Wobei es etwas Übung erfordert auf eine Weise zu schreiben, die für das Zuhören geeignete ist. Die schriftliche und mündliche Sprache ist nun mal nicht vollkommen identisch. Es gibt allerdings einen Trend, der in Richtung mündliche Sprache auch bei guten Texten geht.
  • Weiterentwicklung und Lernen
    Mit Hilfe eines Manuskripts kann in schriftlicher Form besser an der Rede gefeilt werden.
  • Vertrautmachen
    Mittels weiterentwickelten Redemanuskript gelingt es vielen Menschen leichter sich mit der Rede vertraut zu machen.
  • Nur für den Notfall
    Darauf schauen, wenn der Faden droht verlorenzugehen.

 

 

 

 

11 Tipps für ein gutes Redemanuskript

 

 

1. Ziel formulieren und im Auge behalten

 

Sie wissen, weshalb Sie reden wollen? Schön, schreiben Sie es trotzdem auf. André Maurois: „Das Schwierige am Diskutieren ist nicht den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.“ Welche Botschaft sollen die Zuhörer am Ende mit nach Hause nehmen?

 

 

 

2. Die Redeform wählen

 

Wollen Sie unterhalten, informieren, würdigen, motivieren oder überzeugen? Wählen Sie schon bei der Vorbereitung, welche Redeform von Ihnen erwartet wird. Es macht einen ziemlichen Unterschied, ob Sie eine glühende Rede halten oder ob Sie in einem Referat Wissen vermitteln wollen. Weit verbreitete Redeformen sind:

 

a. Unterhaltsame Reden

 

Unterhaltsame Reden haben einen auflockernden Charakter, sind beschwingt und locker. Darum geht es in der Regel bei den folgenden Redegelegenheiten:

 

Sorgen Sie für einen Spannungsbogen in Ihrer Rede und bereichern Sie selbst trockene Themen mit Erlebnissen und Beispielen aus der Praxis.

 

 

b. Informative Reden

 

Informative Reden dienen dazu, das Publikum auf einen bestimmten Wissensstand in einem Themengebiet zu bringen.

 

Beispiele:

  • Faktenvortrag
  • Haushaltsrede
  • Jahreshauptversammlung
  • Pressekonferenz
  • Referat
  • Wissenschaftsvortrag
  • Zwischenbilanz

 

Ein guter Stil ist bei informativen Reden sachlich-argumentativ. Etwas Humor ist erlaubt!

 

 

c. Würdigende Reden

 

Bestimmte Personen sollen durch Würdigungen hervorgehoben und gewürdigt werden.

 

Beispiele:

 

Um solche Reden zu würzen, können Sie Anekdoten und persönliche Begebenheiten mit der oder dem zu Ehrenden einstreuen.

 

 

d. Motivierende Reden

 

Motivierende Reden sollen das Publikum für zukünftige Verhaltensweisen begeistern.

 

Beispiele:

  • Antrittsrede
  • Beförderungsrede
  • Gedenktagrede
  • Konfirmationsrede
  • Motivationsrede
  • Neujahrsrede
  • Spendenrede

 

 

e. Überzeugende Reden

 

Überzeugungsreden sollen das Publikum in eine bestimmte Denkrichtung bewegen.

 

Beispiele:

 

Beispiele sind meist sehr hilfreich, um solche Reden aufzulockern. Mit Humor sollte vorsichtig umgegangen werden.

 

 

 

2. Überblick und Informationssammlung

 

Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann, meinte Mark Twain. Also erst einmal den Überblick sichern. Ich verwende dazu Mind Maps. Dorthin gelangen auch die Stichworte, die ich durch Recherche sammle.

 

 

 

4. Struktur

 

Wählen Sie eine geeignete Struktur. Eine Reihe von Redestrukturen finden Sie hier.

 

 

 

5. Zeit zum Reifen

 

Kreativpausen, darüber schlafen, … Rotstift. Konrad Adenauer: „Im Moment weiß ich nur, was ich denke. Ob ich das, was ich denke, auch sagen will, das weiß ich noch nicht.“ Mit etwas Abstand ist es leichter den Wald vor lauter Bäumen zu erkennen und bessere Entscheidungen zu treffen.

 

 

 

6. Was nicht hilft, stört!

 

Charles de Montesquieu warnte; „Wo es den Redner an Tiefe fehlt, gehen sie in die Breite.“ Was nicht nachweislich dem Ziel dient, das ja wie Empfehlung Nr. 1 sagt, schriftlich im Blickfeld präsent ist, fliegt raus. Das fällt dem Erzeuger nicht immer so leicht, zugegeben. Da hilft dann der vorhergehende Tipp; Zeit für die Reifung vorzusehen.

 

 

 

7. Publikumsorientierung

 

Für das Publikum relevante Sprache, Argumente und Sprache zu nutzen fällt leichter, wenn Sie sich in deren Perspektive begeben. Dabei helfen auch Kreativitätstechniken, wie das Disney Modell und 6 Perspektiven.

 

 

 

8. Verständlichkeit

 

Machen Sie es einfach zuzuhören und die Botschaft zu verstehen. Redesätze sind kurze Sätze. Weder unnötiges Fachvokabular noch Floskeln erfreuen das Publikum.

 

 

 

9. Lebendigkeit: Schreiben fürs Reden

 

Schriftsprache neigt zu Staubbildung. Nicht zwangsläufig, doch sehr gerne. Machen Sie es lebendiger, verwenden Sie Verben und sinnliche Sprache. Man muss denken wie die wenigsten und reden wie die meisten. (Arthur Schopenhauer)

 

 

 

10. Qualität statt Floskeln

 

Wenn ich acht Stunden Zeit hätte, um einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden damit verbringen, meine Axt zu schleifen, meinte Abraham Lincoln. Vorbereitung zahlt sich aus. Bei aller Freude am Wildwuchs in der Natur, bei einer Rede gilt; was nichts beiträgt, schadet. Also raus mit allem Ballast. Und Floskeln dürfen gar nicht erst hinein.

 

 

 

11. Schritt für Schritt

 

Arthur Schopenhauer hat wohl ähnliche Erfahrungen wie viele Zuhörer von Reden: „Wenige schreiben, wie ein Architekt baut, der zuvor seinen Plan entworfen und bis ins Einzelne durchdacht hat, vielmehr die meisten nur so, wie man Domino spielt.“

Systematisches Erarbeiten der Rede Schritt für Schritt dient auch der Qualität. Es gibt einige Empfehlungen zu den Entwicklungsschritten. Doch jeder Redenschreiber hat seinen eigenen Arbeitsablauf mit bewährten Ritualen.

Unterstützung bei Ihrer Rede beziehungsweise Präsentation

 

Sie wollen bei Ihrem Redebeitrag überzeugen? Dann lassen Sie sich von mir bei der Vorbereitung helfen. Den Umfang der Unterstützung bestimmen Sie. Meine Empfehlung: Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrem Publikum gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Rede auf Ihre Zielgruppe wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Professionelle Unterstützung ist günstiger als viele Menschen vermuten. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand (die Honorare finden Sie hier) im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall …

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Auf was achten Sie bei einem guten Redemanuskript und benutzen Sie es auch während der Rede?

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Was nicht auf einer einzigen Manuskriptseite zusammengefasst werden kann, ist weder durchdacht noch entscheidungsreif. Dwight D. Eisenhower

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. Dezember 2018
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #76528
K: CNB
Ü:

Hypothetische Fragen: eine sehr wirksame Einladung zu Gedankenexperimenten

Hypothetische Fragen: eine sehr wirksame Einladung zu Gedankenexperimenten

Wie wäre es mit einer gewagteren Hypothese?
Hypothetische Fragen: Wie wäre es mit einer gewagteren Hypothese?

Hypothetische Fragen in Reden und Präsentationen

 

Hypothetische Fragen laden Ihr Publikum zu Gedankenexperimenten ein. Nutzen Sie diese Chance, Ihr Publikum zu überzeugen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Hypothetische Fragen

 

Hypothetische Fragen stellen eine sehr wirksame Einladung zu Gedankenexperimenten dar. Sie führen zwar nur selten zu einer direkten Lösung eines bestehenden Problems, aber sie sind ein hervorragender Türöffner für neue Ansätze in alle denkbaren Richtungen.

Klassische Beispiele sind die folgenden Fragen:

  • „Was wäre, wenn plötzlich das Problem gelöst wäre?“
  • „Wie würden Sie die Aufgabe mit einem unbegrenzten Budget angehen?“

Diese Art von Fragen verwendet den im NLP zur Lösung von einschränkenden Betrachtungsweisen beliebten „Tun-wir-so-als-ob“-Rahmen. Durch die Ausschaltung einschränkender Faktoren lässt sich sehr viel kreative Energie freisetzen.

P.S.

 

Wie stehen Sie zu hypothetischen Fragen?

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Der Gedanke ist eine Tat, und die fruchtbarste, die auf die Welt wirken kann.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2013
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #433135
K:CNB
Ü: