Hat die Sophistische Dialektik (Sophistische Rhetorik) einen fiesen Beigeschmack?

Hat die Sophistische Dialektik (Sophistische Rhetorik) einen fiesen Beigeschmack?

Was ist dran an der Sophistischen Dialektik?
Sophistische Dialektik

Sophistische Rhetorik

 

Weshalb hat der aus der Antike stammende Begriff Sophistische Rhetorik (auch Sophistische Dialektik) heutzutage einen so negativen Beigeschmack?

Überblick

 

 

 

 

 

Sophistische Dialektik

 

Die sogenannten Sophisten pflegten (laut Platon) eine Form der Dialektik, die schon in der Antike als unmoralisch galt. Ihr Ziel war es, der eigenen Sache um jeden Preis zum Sieg zu verhelfen, koste es, was es wolle. Notfalls wurde dafür auch auf bedenkliche dialektische Kunstgriffe zurückgegriffen wie beispielsweise Wortverdrehung, Scheinbeweise, übertriebene Spitzfindigkeit und Haarspalterei. Sophistische Dialektik geht davon aus, der Zweck heilige die Mittel.

 

 

 

Relevanz

 

Wer nicht nur am kurzfristigen Erfolg im Sinne eines Pyrrhussiegs interessiert ist, macht selbst besser keinen Gebrauch von solch bedenklichen Tricks aus der untersten Schublade. Die damit verbundene Geisteshaltung disqualifiziert die Nutzer. Doch da es jene gibt, die ohne Rücksicht auf Verluste ans Werk gehen, und es sind nicht gerade wenige, lohnt es sich den Umgang mit unfairen dialektischen Tricks zu trainieren. Es wird wohl immer wieder Zeitgenossen geben, die auf rücksichtslose Weise unverdiente Vorteile erringen wollen. Der Wind ist in vielen Bereichen rauer geworden.

 

 

 

Wer schreibt, der bleibt

 

Zur Ehrenrettung der Sophisten: Platon schrieb rund vierhundert Jahre vor unserer Zeitrechnung eine Menge über Sokrates. In fiktiven Dialogen lernt der Leser Sokrates als vernünftigen Sprecher kennen. Und weil der Sokrates selbst nicht für die Überlieferung seiner Philosophie sorgte, jubelte uns Platon auf diese Weise seine eigene Einstellung unter. Alle vernünftigen Gedanken nahm er so in Beschlag und alle abzulehnenden schrieb er den Widersachern zu, den Sophisten. Die seien nicht an guter Argumentation und Wahrheitsfindung interessiert, sondern nur daran einem die Worte im Munde umzudrehen. Ihnen ginge es nicht darum, zu überzeugen, sondern zu überreden. Auch empörte er sich darüber, dass diese Gelder für ihre Dienste nahmen. So hatte er wesentlichen Anteil daran, dass der Begriff Sophist und die Sophistische Dialektik so einen schlechten Ruf haben. Auf diese Weise errichtete er Sokrates ein Denkmal und wurde dadurch auch gleich selbst berühmt. Nicht die schlechteste Strategie, wenn das beabsichtigt ist. Wie so oft gilt, wer schreibt, der bleibt!

Umfrageergebnisse

 

Der Zweck heiligt die Mittel!

 

%

Stimmt nicht

%

Manchmal schon.

%

Stimmt

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2015 bis 2018, n= 2032)

 

 

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Das können Sie nicht verstehen, denn Sie haben Kant nicht gelesen. Sophistische Rhetorik

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. Januar 2017
Überarbeitung: 28. Mai 2019
AN: #43354
K:
Ü:

12+ Redetipps, um die Kernbotschaft zu finden, auf den Punkt bringen und beim Publikum verankern

12+ Tipps für deine Rede: Wie Sie die Kernbotschaft finden, auf den Punkt bringen und beim Publikum verankern

Die Kernbotschaft genau kennen und nicht nur erahnen.

Kernbotschaft

Kernbotschaft in Reden und Präsentationen

 

Redebeiträge brauchen eine klare Botschaft. Achten Sie in Reden und Präsentationen auf Ihre Botschaft. Es lohnt sich, die Kernbotschaft ganz genau zu kennen und nicht nur zu erahnen, sie kurz und knackig auf den Punkt zu bringen und beim Publikum zu verankern. Erfahren Sie, weshalb eine klare Kernbotschaft für Ihre Präsentation so wichtig ist und wie Sie damit Ihr Publikum begeistern.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Zehn Küsse werden leichter vergessen als ein Kuß.

Jean Paul

 

 

 

(Kern-)Botschaft einer Rede

 

 

Üblicherweise gibt es hoffentlich einen Grund, weshalb Reden gehalten werden. Und der sollte möglichst klar sein, denn er liefert die Orientierung. In der Rhetorik wird dieser Hauptgedanke beziehungsweise die zentrale Aussage einer Rede als Botschaft oder auch Kernbotschaft bezeichnet. Doch leider wird hier zu oft zu viel dem Zufall überlassen. Es lohnt sich, die Kernbotschaft ganz genau zu kennen und nicht nur zu erahnen.

Mit der Kernbotschaften tun sich viele Redner recht schwer. Viele meinen, es wäre doch offensichtlich, worum es geht. Tatsächlich müssen die Kernbotschaften nicht immer ausdrücklich vom Redner formuliert werden, sie können sich auch aus den Worten des Redners ergeben. Wer allerdings sicher gehen will, dass die Kernbotschaft auch ankommt, der widmet ihr entsprechende Aufmerksamkeit.

Eine kraftvolle Botschaft reicht über die einzelnen Informationen hinaus, die in der Rede enthalten sind. Oft die beste Wahl ist eine (Kern-)Botschaft, die das wesentliche Anliegen des Redners und die Schlussfolgerung, die der Zuhörer aus dem Gesagten zieht, in einer prägnanten Formulierung zusammenfasst. Da lohnt es sich so lange an der Formulierung der Kernbotschaft zu feilen, bis sie prägnant, verständlich und überzeugend ist. Dass sie aus Sicht des Zielpublikums zu formulieren ist, muss ich nicht erwähnen, oder? In Anlehnung an häufige Fragen meiner Teilnehmer an Rhetorik- und Kommunikationstrainings folgen einige Tipps rund um die Kernbotschaft in Reden und Präsentationen.

 

 

 

12+ Tipps für die Kernbotschaft

 

Ihre gesamte Rede sollte sich darauf konzentrieren, die Kernbotschaft zu verdeutlichen und zu verankern. Nicht die Anzahl der Präsentationsfolien von PowerPoint und Co. machen eine erfolgreiche Präsentation aus, sondern die erzielte Wirkung hinsichtlich der Kernbotschaft. Ist die Kernbotschaft gefunden, dann ist sie so einprägsam zu vermitteln, dass sie Wirkung entfaltet.

 

 

 

1. Die Kernbotschaft finden

 

Stellen Sie sich die Frage: „Was will ich erreichen?“. Die Kernbotschaft ist das Wichtigste, das sie kommunizieren wollen. Bringen Sie es auf den Punkt. Formulieren Sie kurz, knapp und knackig Ihre Kernbotschaft. Je klarer und konkreter Sie sind, desto besser.

Hilfreiche Fragen:

  • Was genau soll Ihr Publikum am Ende mitnehmen?
  • Was erwartet das Publikum von Ihrem Beitrag?
    • Was sind die drängendsten Probleme der Zielgruppe?
    • Welche offenen und verdeckten Motive sind wesentlich?

 

 

 

2. Relevanz

 

Die Botschaft muss für die Zielgruppe relevant sein, Interesse wecken und einen Vorteil offenbaren. Dann will das Publikum mehr erfahren.

 

 

 

3. Neuigkeitswert; Neugier und Exotik

 

Die Botschaft sollte etwas Neues offenbaren. Sie sollte das Publikum zum Staunen bringen, dafür sorgen, dass es mit offenem Mund zuhört. Was anderes ist, erregt mehr Aufmerksamkeit! Umso ungewöhnlicher und ausgefallener etwas ist, umso eher bleibt es in unserem Kopf hängen.

 

 

 

3. Verständlichkeit

 

Die Botschaft sollte möglichst verständlich und eindeutig sein. Wie sollte sie sonst etwas bewegen?

 

 

 

4. Emotional

 

Botschaften, die Emotionen auslösen, gehen tiefer.

 

 

 

5. Auf den Punkt gebracht

 

So einfach und kurz wie möglich sollte eine Botschaft sein. Dann klingt sie glaubwürdiger, wird leichter aufgenommen, bleibt länger im Gedächtnis und lässt sich leichter weitergeben.

 

 

 

6. Wahr

 

Vorsichtshalber erwähne ich es: Die Botschaft sollte wahr sein und einer Prüfung der Argumente standhalten.

 

 

 

7. Fokus

 

Die Botschaft gehört ins Blickfeld während der Entwicklung von Reden und Präsentationen. Der gesamte Beitrag wird auf die Botschaft ausgerichtet. Was sie nicht unterstützt, fliegt raus. Weg mit dem Ballast.

 

 

 

8. Wiederholung

 

Durch clevere Wiederholung wird die Botschaft in die Aufmerksamkeit und dann in das Gedächtnis des Publikums gebracht.

 

 

 

9. Knackig

 

Sorgen Sie durch knackige Formulierungen dafür, dass sich die Kernbotschaft gut einprägt und leicht wiedergegeben werden kann. Einige der klassischen rhetorischen Stilmittel eignen sich sehr gut dafür.

 

 

 

10. Storytelling

 

Nutzen Sie eine persönliche Erfahrung oder Geschichte, die Ihre Kernbotschaft stützt. Das erhöht die Aufmerksamkeit und hilft den Zuhörern, sich an das Gesagte leichter zu erinnern.

 

 

 

11. Was nicht hilft, schadet vermutlich

 

Mut zur Lücke. Wer seinen Redebeitrag mit nötigem Ballast versieht, lenkt von der Kernbotschaft ab, verwässert. Dazu gehören auch Füllwörter und Weichmacher.

 

 

 

12. Die Kernbotschaft im Auge behalten

 

Es dient dem Redebeitrag, wenn die Kernbotschaft während des gesamten Prozesses im Blickfeld bleibt. Alles richtet sich dann daran aus.

 

 

 

13. Sparringspartner

 

Mit Sparringspartner finden Sie leichter eine effektive Kernbotschaft. Selbst ist das oft durch die persönlichen blinden Flecken anfangs etwas mühsamer.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

 

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Worauf achten Sie bei der Kernbotschaft? Können Sie Ihren Redebeitrag in einem Satz zusammenfassen? Wissen Sie stets, was Sie transportieren wollen?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 16. Juli 2013
Überarbeitung: 24. Mai 2019
AN: #86548
Ü:CNB
Englische Version:

Geben Sie Ihren Ideen die verdiente Chance, wie zum Kuckuck …

Geben Sie Ihren Ideen die verdiente Chance, wie zum Kuckuck ...

So sorgen Sie dafür, dass andere Menschen sich für Ihre Idee einsetzen
Ideen eine Chance geben: Vom Kuckuck lernen

Wie Sie Unterstützung für Ideen bekommen

 

Tipps, wie Sie dafür sorgen, dass andere Menschen sich für Ihre Idee einsetzen. Gute Ideen haben Starthilfe verdient.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Ideen eine Chance geben

 

Manches Vorhaben lässt sich alleine stemmen, doch mitunter ist es zu viel für eine Person. Dann erfordert es jemanden, der übernimmt. Das zu erreichen, gelingt auf verschiedenen Wegen. Eine Methode ist dafür zu sorgen, dass jemand anderes sich für eine Idee einsetzt und sich für sie starkmacht. Das funktioniert dann am besten, wenn diese Personen den Eindruck hat, es wäre ihre Idee. Insofern ist es gut, wenn bei manchen Ideen das eigene Ego erlaubt, dass andere sie sich zu eigen machen. Lernen Sie vom Kuckuck! Der legt anderen Eltern das eigene Ei ins Nest.

 

 

 

Was zum Kuckuck …?

 

Vom Kuckuck lernen, hinkt der Vergleich?

Zugegeben, der Kuckuck wirft ein vorhandenes Ei aus dem Nest, um Platz für das eigene zu machen. So adoptieren andere Eltern den fremden Nachwuchs leichter. Das ist nicht nett! Von solch rüden Methoden distanzieren wir uns ja ohnehin, oder? Nicht, dass ich hier noch mit Recht erboste Leserkommentare bekomme, weil jemand meint, ich würde für Rücksichtslosigkeit plädieren. Nichts da! Ich werbe dafür anderen Menschen respektvoll eine Idee so schmackhaft zu machen, dass sie sich diese zu eigen machen. Und nicht dafür ihnen etwas unterzujubeln, dass nicht passt!

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

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  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

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  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

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Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

P.S.

 

Wie verhilfst du deinen Ideen zum Erfolg?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2011
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4336
K:CNC
Ü:

Überzeugend präsentieren? Gute Ideen verkaufen sich doch von allein!

Überzeugend präsentieren? Gute Ideen verkaufen sich doch von allein!

Gute Ideen haben es verdient von anderen gehört und bemerkt zu werden
Gute Ideen verkaufen sich von allein

Überzeugend präsentieren

 

 

Bringen Sie Ihre Ideen ein, überzeugen Sie andere Menschen von Ihrem Angebot. Gute Ideen haben es verdient, von anderen gehört und bemerkt zu werden.

Überblick

 

 

 

 

Hoch leben die Selbstläufer!

 

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Gute Ideen setzen sich ganz von alleine durch.
Zurücklehnen, abwarten und Tee trinken genügt!
Schließlich ist die Erde eine Scheibe, oder?

Das scheinen zumindest ziemlich viele Menschen zu denken. Anders ist kaum zu erklären, weshalb so viele gute Ideen sich so schnell wieder aus dem Staub machen.

Die Wahrheit ist: Auch sehr gute Ideen verkaufen sich selten von alleine. Selbst dem Zufall gilt es etwas auf die Sprünge zu helfen.

Es genügt nicht selbst von einer guten Sache überzeugt zu sein, sich darauf auszuruhen und darauf zu warten, dass jemand sich der Sache annimmt. Nur wer bereit und in der Lage ist sie überzeugend zu vermitteln, haucht ihr genügend Leben ein, damit sie eine Chance bekommt. Manche Idee brauchen nur etwas Starthilfe, während andere einen beachtlichen Kraftaufwand benötigen, bis sie endlich auf eigenen Beinen stehen können.

Umfrageergebnis

 

Wenn ich es mir aussuchen kann …

%

... vermeide ich Präsentationen zu halten.

%

... übernehme ich es gerne Präsentation zu halten.

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2016 bis 2018, n=1117)

Das wäre Ihr Preis gewesen…

 

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

Molière

 

Gute Ideen haben es verdient von anderen gehört und bemerkt zu werden. Bringen Sie Ihre Ideen ein, damit sie sich im Wettstreit der Angebote durchsetzen und weiterentwickeln. Sorgen Sie dafür, dass der Wert, die Bedeutung, die Chance deutlich werden und regen Sie andere Menschen dazu an daran teilzuhaben. Wenn Sie eine gute Idee anschaulich machen können, geben Sie ihr eine Chance. Wenn Sie eine gute Idee vielen Menschen anschaulich präsentieren, verhelfen Sie ihr besser, schneller und wirkungsvoller zum Erfolg.

Sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Angebot, Ihre Ideen eine Chance bekommen, indem Sie überzeugend präsentieren.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Wie sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Angebot, Ihre Ideen eine Chance bekommen?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4560
K:
Ü:

Die optimale Rededauer: Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Die optimale Rededauer: Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Die richtige Redezeit: Wie lange Ihre Rede oder Präsentation dauern darf

Die optimale Dauer einer Rede oder Präsentation

 

Wie lange darf eine Rede dauern? So manche Rede erinnert unfreiwillig eher an einen Filibuster* als an ein rhetorisches Meisterwerk. Die Aufnahmefähigkeit eines Publikums ist allerdings nur endlich. Wie lang ist die Dauer der maximalen Aufmerksamkeit eines Publikums bei einer Rede oder Präsentation? So wählen Sie die ideale Redezeit.

*

Anmerkung zum Begriff Filibuster

 

Ein Filibuster (engl. Freibeuter) ist eine Taktik bei Abstimmungen. Durch Anträge, Anfragen und Dauerreden soll eine Abstimmung der anwesenden Mehrheit verhindert oder verzögert werden.

Mit einer Redezeit von 24 Stunden und 18 Minuten hält der US-Senator Strom Thurmond seit 1957 den Rekord im Filibustieren, falls es dieses Wort gibt. Und diesem Rekord wollen Sie sich doch nicht annähern, oder?

Was ist die optimale Rededauer?

 

Wie lang darf eine Rede, eine Präsentation maximal sein? Diese Frage kommt in jedem Rhetoriktraining, bei fast jeder Redevorbereitung

Rückfrage: Stellen Sie sich bitte vor; Sie sitzen im Publikum. Wann beginnen Sie unruhig auf Ihrem Platz hin und her zu rutschen? Wie lang ist Ihre Aufmerksamkeitsspanne? Wann reicht es Ihnen? Wie meinen Sie? Es kommt darauf an!

Ja, die Antwort wird vermutlich auch vom Thema beeinflusst. Bei einem Thema, dem ich nichts abgewinnen kann, ist sie sicher deutlich kürzer. Allerdings ist selbst beim interessantesten Thema irgendwann Schluss mit lustig. Aus, Schluss, genug! Irgendwann reicht es einfach. Und das selbst bei einer tollen Präsentation. Bitte, bitte eine Pause! Schließlich will ja selbst der leckerste Brocken erst einmal verdaut werden. Da hilft dann auch kein weiteres Stopfen.

Sind wir damit der Frage nach der maximalen Dauer etwas näher gerückt? Was ist denn nun richtig? Nun ja…

Ein häufig zu hörender Wert für die maximale Dauer einer Präsentation ist 20 Minuten. Bei den von mir veranstalteten Präsentationen gelten maximal 18 Minuten. Die Überlegung dahinter; das sei die maximale Aufmerksamkeitsspanne eines Erwachsenen.

 

Zerstreutheit ist Konzentration auf etwas anderes.

 

Und, weil die heutigen Medien unsere Gewohnheiten verändern, sinkt die Fähigkeit bzw. die Bereitschaft längere Zeit einem einzelnen Thema Aufmerksamkeit zu widmen. Zu viele aufbereitete Angebote konkurrieren um die Aufmerksamkeit. Das schlägt irgendwann auf den Magen und auf die Fähigkeit, die Rohdaten selbst in Beziehung zu bringen.

 

 

 

Wer hat welche Empfehlungen zur Rededauer?

 

Werde ich zur empfohlenen Rededauer befragt, denke ich mitunter an die Sichtweise des englischen Anwalts und Politikers William Norman Birkett:

Ich habe nichts gegen Menschen, die auf ihre Uhr gucken, während ich rede.
Aber ich protestiere strengstens dagegen, wenn sie anfangen, die Uhr zu schütteln, um festzustellen, ob sie noch geht.

 

I do not object to people looking at their watches when I am speaking.
But I strongly object when they start shaking them to make sure they are still going.

William Norman Birkett

 

Das sollte doch ein verständlicher Hinweis auf die äußerste Redezeit sein, oder? Der Praxistest zeigt allerdings, so manche Rede erinnert unfreiwillig eher an einen Filibuster* als an ein rhetorisches Meisterwerk. Schade, denn die Aufnahmefähigkeit des Publikums hat ihre Grenzen.

 

 

 

Selbstbeobachtung

 

Wie schon oben erwähnt; eine gute Möglichkeit sich hier eine eigene Meinung zu bilden sind Präsentationen, bei denen Sie im Publikum sitzen. Machen Sie sich Notizen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie lange sind Sie wirklich vollkommen mit der Aufmerksamkeit beim Redner?
  • Was hat Sie, wann wie abgelenkt?
  • Was hätten Sie gebraucht, um dabei zu bleiben?

 

Aufgrund von Beobachtungen scheint mir die Aufmerksamkeitsspanne bei den meisten Menschen eher bei 3 Minuten zu liegen. Und das bedeutet nicht, dass die Präsentation schlecht sein muss; es liegt in der menschlichen Natur.

Umfrageergebnis

 

Aufmerksamkeit während Präsentationen

 

Während Präsentationen, bei denen ich im Publikum sitze, mache ich nebenbei schon mal etwas anderes am Smartphone etc.

%

nie

%

selten

%

manchmal

%

häufig

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 400)

3 Minuten?

 

Ist die Schlussfolgerung, jetzt nur noch Minipräsentationen im Vorbeiflug zu halten? Das klingt doch sehr oberflächlich?

Wie wäre es von dieser Zeitspanne nicht mehr von den Zuschauern zu erwarten, sondern stattdessen die Aufgabe engagierter Redner abzuleiten? Die Aufmerksamkeit des Publikums so lang wie möglich zu halten und regelmäßig wiederzuerlangen, wenn es wiederholt auf Reisen gehen will.

Ich habe Veranstaltungen erlebt, bei denen die Teilnehmer nicht genug bekommen konnten, weil die Dramaturgie stimmte. Publikum, das am liebsten auf die Pausen verzichten und überziehen wollte.

 

 

 

Es lohnt sich!

 

Ja, es macht mehr Arbeit, als einen Vortrag langweilig abzuspulen. Es macht dafür auch mehr Spaß, sowohl dem Redner als auch dem Publikum. Und es wirkt!

Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Typisches Erinnerungsvermögen des Publikums nach einer Rede

 

 

Erinnerungsvermögen des Publikums nach einer Rede

Tipps: Die passende Dauer für Ihre Rede oder Präsentation finden

 

Die Dauer einer Rede betreffend meinen viele Menschen: Je kürzer, desto besser. Oder gemäß Mark Twain: „Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende, und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.“ Doch das ist wohl etwas vereinfacht.

Ob eine kurze oder lange Rede besser ist, lässt sich so pauschal nicht sagen. Allerdings gibt es einige Aspekte, die Sie beachten können, um die für Ihre Rede geeignete Länge zu bestimmen. Es folgen einige Anregungen.

 

 

a. Vorgegebene Redezeit

 

Haben Sie bei einer Veranstaltung eine vorgegebene Redezeit, dann wird erwartet, dass Sie diese einhalten. Dabei geht es nicht um  den Sekundenzeiger und Sie brauchen Ihre Rede auch nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Erfolgt Letzteres durch Nebensächlichkeiten, verwässern Sie damit nur Ihre Rede. Bei der Vorbereitung kürzen Sie, soweit es geht. So komprimieren Sie die Rede und machen sie gehaltvoll. Raus mit Ballast; packen Sie in die Rede alles, was Ihrer Botschaft dient. Alles andere streichen Sie.

Auf keinen Fall solltest du Ihre Redezeit überziehen. Sobald Ihr Publikum auch nur ahnt, dass Sie die angekündigte Dauer überschreiten könnten, wird es unaufmerksam und unruhig. Je länger Sie überziehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihre Zuhörer sogar verärgert sind.

Gerade Vorstände, Geschäftsführer und erfolgsverwöhnte Redner überziehen gerne und das Publikum nimmt es als fehlenden Respekt ihm gegenüber wahr. Wer die Agenda nicht ehrt, schadet der Glaubwürdigkeit.

 

 

 

b. Bezahlte Rede

 

Bei einer bezahlten Rede gelten ebenfalls die vorherigen Empfehlungen. Hier solltest du sich allerdings möglichst genau an die vereinbarte Redezeit halten. Da Ihr Auftraggeber Sie für eine bestimmte Leistung gebucht hat, solltest du möglichst nah an den Absprachen bleiben. Letztlich zählt zwar die Wirkung, doch die Zeit ist besser messbar und darum orientieren sich viele Auftraggeber daran. Fällt Ihre Rede viel kürzer aus, enttäuschen Sie Auftraggeber und Publikum. Hoch lebe eine tragfähige Vereinbarung.

 

 

 

c. Keine vorgegebene Redezeit

 

Ist keine Redezeit vorgegeben, können sich ganz nach Ihrer Botschaft und Ihren Redezielen richten. Aber: Es gibt nicht viele Reden, die länger als 15 oder 20 Minuten dauern sollten. Sprechen Sie sich am besten mit dem Veranstalter und mit den anderen Rednern ab.

Ist Ihre Rededauer länger als 20 Minuten, dann planen Sie in mehreren Abschnitten mit jeweils maximal 20 Minuten, so als wären es mehrere Reden.

Die Basis meiner Empfehlungen zur Rededauer

 

Eine Antwort, die ich auf die Frage nach der idealen Rededauer häufiger gebe, lautet; unter 20 Minuten! Getretener Quark wird breit, nicht stark. (Johann Wolfgang von Goethe). Wobei auch das für viele Leser nur eine bedingt hilfreiche Empfehlung sein wird, da es dabei doch etwas mehr zu berücksichtigen gibt.

Eine gute Rede soll das Thema erschöpfen, nicht die Zuhörer.

Winston Churchill

 

So manche Rede – in Form andauernder Monologe – ähnelt einem Folterinstrument. Eine gute Rede macht Appetit auf mehr, anstatt pappsatt. Der Mensch ist nicht geschaffen für langes Zuhören. Der Hinweis auf die maximale Rededauer von 20 Minuten bedeutet nun nicht, dass es keine längeren Redebeiträge geben darf. Es bietet sich dann an, in Einheiten von maximal 20 Minuten zu präsentieren. Jede dieser Einheiten widmet sich dann möglichst nur einer Idee, die vermittelt wird. ,

Werfen Sie allen Redeballast raus. Was nicht dem Ziel dient, hat keinen Platz in Redebeiträgen. Das gilt auch für spontan produzierten Ballast, wie Weichmacher, Füllsel, Füllwörter, Fülllaute, Verlegenheitslaute und Denkgeräusche

 

 

 

Kurze Erinnerung für Ihren Redeauftritt

 

Wird man unerwartet gebeten, eine Rede zu halten, so erschrecke man nicht, sondern fasse sich. Aber kurz!

Heinz Erhardt

 

Wenn Sie an der Reihe sind, dürfen Sie die folgenden Empfehlungen für Ihre red oder Präsentation beherzigen:

 

 

1. Sichtbarkeit

 

Wenn Sie aufgerufen werden zu sprechen, dann stehen Sie auf, damit alle Sie sehen.

 

 

 

2. Verständlichkeit

 

Sprechen Sie laut und deutlich, damit alle Sie hören und verstehen.

 

 

 

3. Logik

 

Wählen Sie einen nachvollziehbaren Redeaufbau.

 

 

 

4. Auf den Punkt kommen

 

Und dann kommen Sie schnell zum wesentlichen Punkt, damit Ihr Publikum Sie mag.

Sprich, doch bleibe kurz und klar, meinte Dante Alighieri. In der Kürze liegt die Würze. Schön und gut, aber was bitte bedeutet das alles in konkreten Zahlen, in Minuten, Stunden, Tagen? Wie lange oder kurz sollte eine gute Rede sein?

Eine gute Rede ist wie ein Bikini – knapp genug, um spannend zu sein, aber alle wesentlichen Stellen abdeckend.

John F. Kennedy

 

Hat er oder hat er nicht? Eine seriöse Quelle dafür, dass John F. Kennedy das wirklich gesagt hat, habe ich nicht gefunden. Es klingt jedenfalls durchaus plausibel.

 

 

 

5. Weitere Tipps

 

Viele weitere Tipps finden Sie in den Artikel dieser Homepage. Lesen Sie beispielsweise 12+ Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co. Überzeugende Präsentationen, auch ohne riesiges Budget.

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Was halten Sie für die jeweils geeignete Rededauer? Welche Dauer bevorzugen Sie bei Reden und Präsentationen?

Zerstreutheit ist Konzentration auf etwas anderes.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Januar 2015
Überarbeitung: 29. April 2019
AN: #433154
Englische Version:
K: CNA
Ü:

8 Tipps für wirksame Sprache in Gesprächen, Reden und Präsentationen

8 Tipps für wirksame Sprache in Gesprächen, Reden und Präsentationen

Der Mensch ist ein sprachbegabtes Tier und wird sich immer durch das Wort verführen lassen. Simone de Beauvoir
Tipps für wirksame Sprache

Sprache

 

Wirkungsvoll zu präsentieren, hat viel mit Sprache zu tun. Hier ein paar Tipps für die Sprache in Reden und Präsentationen.

Überblick

 

 

 

 

Wirksame Sprache

 

Wirkungsvoll zu präsentieren, hat viel mit der Sprache zu tun, die dabei eingesetzt wird. Die beste Botschaft kann durch eine kraftlose Präsentation verwässert werden. Dies gilt auch umgekehrt: Mit der passenden Wortwahl geben Sie Ihrer Botschaft mehr Wirkung. Manchmal reicht schon eine kleine Veränderung aus, um die Überzeugungskraft bei Reden und Präsentationen deutlich zu erhöhen.

Einen großen Anteil an der Wirkung haben Körpersprache, Intonation, Gestik, Blickkontakt und Sprechpausen. Es gibt allerdings auch jenseits der Körpersprache Möglichkeiten, wie Sie nur durch die Verwendung der verbalen Sprache Ihre Botschaften in der Einflusskraft auf Ihre Zuhörer drastisch verstärken.

 

 

 

8 Tipps für wirksame Sprache

 

1. In der Gegenwart formulieren

 

Gestalten Sie Ihre Beschreibungen interessanter, indem Sie in der Gegenwart sprechen. Zuhörer haben so das Gefühl dabei zu sein, sie erleben, was Sie berichten.

 

Beispiel:

  • „Ich schalte beim Frühstück den Fernseher ein und sehe…“

 

 

 

2. Hauptsätze

 

Schachtelsätze und ewig lange Sätze verwirren, deshalb gilt es möglichst auf Nebensätze verzichten. Wobei: Nur Hauptsätze zu verwenden, kann allerdings auch monoton wirken. Die Menge macht das Gift.

 

Beispiel:

„Es ist kalt. Ich stehe im Stau. Der Termin rückt näher. Da klingelt mein Smartphone.“

 

 

 

3. Direkte Rede

 

Vorzugsweise solltest du die direkte Rede verwenden.

 

Beispiel:

  • „Ich sage zu ihr: Das übernehme ich!“

 

 

 

4. Kurze Sätze

 

Es hilft, wenn auch der Redenschreiber selbstkritisch daran arbeitet, mehr Punkte statt Komma zu setzen und Sätze zu kürzen und so…. Da geht sonst die Aufmerksamkeit verloren. Wo möglich, bilden Sie deshalb lieber kurze Sätze und vermeiden Bandwurmsätze. Also lieber häufiger das „und“ weglassen. Wobei das „und“ solchen negativen Satzverbindungen wie dem „aber“ vorzuziehen ist, da es verbindend wirkt. ABER da kommen wir in die hypnotische Rhetorik.

Schachtelsätze mit vielen angehängten Nebensätzen sind schwer verständlich. Was einem literarischen Schöngeist in einem historischen Epochalroman zum Lesegenuss gereichen mag, führt bei den meisten Zuhörern zu Kopfschmerz. Dabei dürfen Sätze manchmal auch ein paar Worte mehr enthalten, solange sie beim ersten Hören verständlich sind. Gespreizter Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Stil, hat einen Bart.

Wer zu verschachtelten Verbalausschweifungen neigt, sollte sich seinen Text laut vorlesen oder ausdrucken. Beides verhilft zu Einsichten, die der Verbesserung von Texten dienen.

 

 

 

5. Aktiv statt passiv

 

Aktiv statt passiv formulieren, denn Formulierungen im Passiv, Konjunktiv oder eine penetrante Anhäufung von Füllwörtern wie „man“ hemmen den Redefluss.

Die meisten Menschen sind bei eigenen Texten blind. Eine unabhängige Meinung ist erstrebenswert. Ist kein Gegenleser in Sicht, hilft es, das Manuskript mit einem größeren Zeilenabstand in einer anderen Schriftart auszudrucken. Ein anderes Layout schärft ebenfalls die Aufmerksamkeit. Fehler werden dann leichter erkannt. Ein guter sprachlicher Stil ist nun mal das Ergebnis des wiederholten Einsatzes eines Korrekturstifts.

 

Beispiel:

Statt „Unsere Service-Hotline ist täglich von 10 bis 12 Uhr zu erreichen!“
Besser: „Sie erreichen uns täglich von 10 bis 12 Uhr.“

 

 

 

6. Schluss mit Floskeln und Worthülsen

 

Hinweg mit Ballast, wie Worthülsen, Floskeln, Buzzwords.

 

Beispiele:

  • dynamisch
  • innovativ
  • Synergien

Mehr dazu im Artikel Floskeln: Ihre Meinung ist uns wichtig und anderer Unfug.

 

 

 

7. Deutsch statt Kauderwelsch

 

Es ist häufig zu hören, dass vor deutschsprachigem Publikum Denglisch gesprochen wird. Wie wäre es dort stattdessen die Landessprache Deutsch zu sprechen? Selbst für Outsourcing, Best Practice, High Performance, Leadership und Co. gibt es landesübliche Begriffe.

 

 

 

8. Unterstützung

 

Mit einem entsprechendem Sparringspartner lassen sich Texte wie Redemanuskripte und Sprachkompetenz optimieren. Bearbeiten Sie gemeinsam mit mir Ihre Texte. Bei der Gelegenheit erweitern Sie Ihren sprachlichen Spielraum.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

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Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

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Kennen Sie weitere Empfehlungen für den Sprachgebrauch?

Der Mensch ist ein sprachbegabtes Tier
 und wird sich immer durch das Wort verführen lassen. Simone de Beauvoir

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 1. August 2003
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:

Fanatismus schadet, weil der Zweck nicht die Mittel heiligt

Fanatismus schadet, weil der Zweck nicht die Mittel heiligt

Fanatiker sind keine Helden
Wenn bei Fanatikern der Zweck die Mittel heiligen soll

Fanatismus

 

Ein Fanatiker ist kein Held, sondern jemand, der oft mit hohen Werten startet, diese Werte dann vergisst und dafür umso rücksichtsloser weiterkämpft. Wer von einer Sache überzeugt ist, braucht keine Gewalt, sondern eine deutliche Stimme.

Video

https://youtu.be/vamN4YakeG4

Fanatiker sind keine Helden

 

Ein Fanatiker ist jemand, der oft mit hohen Werten startet, dann, im ausufernden Eifer die Bedeutung dieser Werte vergisst und dafür umso rücksichtsloser weiterkämpft. Umso vehementer wird mit Scheuklappen der eingeschlagene Weg beschritten. Es wirkt die Überzeugung, der Zweck heilige jegliche Mittel. Dabei wird dann nicht nur respektlos immenser Schaden angerichtet, sondern es werden auch oft noch die ursprünglich zu schützenden Werte in den Dreck gezogen.

 

 

 

Fanatismus hat viele Formen

 

Fanatismus taucht immer wieder in vielerlei Formen auf. Allerlei Ideologien bauen darauf auf. Manche reformieren sich mit der Zeit. Doch das erfordert mutige Persönlichkeiten, wie beispielsweise Martin Luther. Um sich aus den dunklen Zeiten und Missbräuchen mitunter guter Ideen zu verabschieden, braucht es Menschen, die infrage stellen, was in Stein gemeißelt scheint. Fanatismus hat viele Formen und Reformation wird bekämpft. Offene und versteckte Interessen kämpfen gegen Veränderungen. Diejenigen, die vom Status Quo profitieren oder sich einen zukünftigen Vorteil erhoffen, sind bereit dafür schlimme Dinge zu tun.

 

Es ist die Pflicht eines jeden Katholiken, Ketzer zu verfolgen.

Papst Gregor IX (ca. 1167–1241)

 

O, die ihr glaubt, kämpft gegen diejenigen, die in eurer Nähe sind von den Ungläubigen!
Sie sollen in euch Härte vorfinden.

Sure 9, 123

 

 

 

 

Fanatiker meiden das Nachdenken

 

Damit sie nicht vom rechten Glauben abkommen, betrügen sie auch sich selbst. Oft glauben Fanatiker, dass sie das Zeug zum Helden haben und wollen daher auf keinen Fall der Realität ins Auge schauen. Fanatiker bekämpfen schon zarteste Ansätze zur Reformation. Deshalb sind auch klärende Gespräche mit fanatischen Menschen schwierig und mit echten Fanatikern so gut wie unmöglich. Während an Wachstum und Entwicklung interessierte Menschen auch Zweifel zulassen, ja ihn sogar suchen, bekämpfen Fanatiker krampfhaft die Versuchung in unerwünschte Richtungen zu denken. Wenn der verteidigte Gedanke tatsächlich Substanz und Bestand hat, würde eine Auseinandersetzung ihn sogar kräftigen. Doch wird ein Mangel befürchtet, werden Scheuklappen gewählt und wenn die nicht genügen sogar offene Aggressionen.

 

 

 

Kommunikation mit Fanatikern?

 

Wie beschrieben lohnt sich die inhaltliche Diskussion mit Fanatikern nicht, falls es darum gehen soll, sie zu überzeugen. Das ist ja per Definition keine realistische Option. Wer in eine solche Situation kommt, kann zuhören, um die Beweggründe zu erfahren. Das eigene Zustandsmanagement wird dabei oft auf eine harte Probe gestellt. Leicht werden respektlose Gesprächspartner zu Gegnern und der Ton auf beiden Seiten rauer. Wer dann aus der Haut fährt, verletzt selbst grundlegende Werte. So oder so; der Zweck heiligt nicht die Mittel. Wenn es ohnehin unwahrscheinlich ist sich anzunähern beziehungsweise die Positionen zumindest zu überprüfen, dann kann es nur noch darum gehen das Umfeld zu überzeugen. Und das gelingt am besten, indem Sie sich und Ihren Werten treu bleiben, anstatt es Fanatikern gleichzutun.

P.S.

 

Wie gehen Sie mit Fanatikern um?

Artikel

Integrität: Werte leben, wenn es darauf ankommt

Integrität zeigt sich dort, wo Werte etwas kosten. Erfahre, was Integrität bedeutet und wie du Entscheidungen triffst, die zu deiner Haltung passen.

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Der Zweck heiligt nicht automatisch die Mittel. Karsten Noack

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. November 2016
Überarbeitung: 28. Juli 2019
AN: #7670
K: CNA
Ü:

Wirksame Rhetorik Dank Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Wirksame Rhetorik mit Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Rhetorische Stilmittel recycelt und ...
Wirksame Rhetorik mit Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Brevitas

 

Wie Sie dank Brevitas bei Rede und Präsentation Ihr Publikum bei Laune halten und die Aufmerksamkeit fördern.

Überblick

 

 

 

 

Brevitas

 

 

Die schönsten Formulierungen sind üblicherweise auch die einfachsten.

Adam Smith

 

Klipp und klar.
Kurz und knapp.
Dann klingt es wahr!

Karsten Noack

 

Schon die alten Griechen würdigten diesen Gedanken Aufmerksamkeit und sprachen von Brevitas (lat. bre­vi­tas; griech. syn­to­mia; dt. Kürze). Kürze soll das Publikum bei Laune halten und die Aufmerksamkeit fördern. Dabei geht es nicht nur darum, möglichst wenig Worte zu ver­lie­ren und sich kurzzufassen, sondern auch um eine Ver­dich­tung der Information.

 

 

 

Vorsicht vor allergischen Reaktionen

 

Doch, weil die Idee der Brevitas in den klassischen Varianten so häufig missbraucht wurde, ist sie nicht nur abgenutzt, sondern kann heute sogar allergische Reaktionen hervorrufen. Beispielsweise als „Ich komme zum Schluss!“, wenn das Publikum schon zu oft die bittere Erfahrung gemacht hat, dass genau dies – trotz Ankündigung – in der Regel nicht zu erwarten ist. Das ist so willkommen, wie nach stundenlangen Monologen der Hinweis auf den baldigen Zugriff auf das Buffet, um dann nochmals umfänglich auszuholen, während das Essen in Sichtweite abkühlt und die Mayonnaise erst eine unappetitliche Pelle und dann Haare bekommt. So etwas kennt fast jedes Publikum und mag es üblicherweise so gern wie Hautausschlag.

 

Andere unangenehme Beispiele sind:

 

  • „Lassen Sie mich noch kurz …“
  • „Ich will Ihnen noch schnell …“

 

Es geht allerdings auch anders:

 

  • Same Procedure than Every Year.
    Oh, es ist schon wieder Sylvester.
  • Ohne more thing … Das ist Kult!
    Hierauf warten die Zuschauer bei den Keynotes von Apple schon, wie auf einen Running Gag. Nur noch eine Sache … Und dann folgt etwas, auf das im Publikum schon gewartet wird; ein weiterer Höhepunkt, ein krönender Abschluss der Präsentation. Hier ist es eine positive Untertreibung, Understatement und willkommen!

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

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Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

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→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

 

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P.S.

 

Was fällt Ihnen dazu ein?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2003
Überarbeitung: 16. April 2019
AN: #371
K:CNB
Ü:

Mordaufruf für Adjektive? Kraftvolle Sprache erfordert Aufmerksamkeit.

Mordaufruf für Adjektive? Kraftvolle Sprache erfordert Aufmerksamkeit.

Sprache und Ausdruckskraft
Adjektive

Adjektive

 

Die meisten Adjektive in Reden sind tatsächlich wenig hilfreich. Ihre Reden und Texte werden intensiver, indem Sie auf sinnlose Adjektive verzichten. Hand aufs Herz; leicht fällt das nicht. Doch es lohnt!

Überblick

 

 

 

 

 

Gute oder böse Adjektive?

 

Wenn Sie ein Adjektiv in die Finger bekommen, töten Sie es!
Nein, ich meine nicht, dass Sie alle töten müssen, aber die meisten – dann wird der Rest wertvoll.
Sie werden schwach, wenn sie nahe beieinander stehen.
Sie wirken stark, wenn sie weit auseinander stehen.

Mark Twain

 

Wenn der Schriftsteller Mark Twain meinte Adjektiv sollen entfernt werden, verdient das Beachtung. Er verstand sein Handwerk; seine Texte wurden und werden gelesen.

Die meisten Adjektive in Reden sind tatsächlich wenig hilfreich. Ihre Reden und Texte werden intensiver, indem Sie auf sinnlose Adjektive verzichten. Hand aufs Herz; leicht fällt das nicht. Doch es lohnt!

 

 

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Wie halten Sie es mit Adjektiven?

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü:

Lampenfieber? Ja, und? Akzeptanz statt innerem Kampf

Lampenfieber? Ja, und? Akzeptanz statt innerem Kampf

Mentale Missverständnisse klären
Lampenfieber, ja und?

Lampenfieber? Ja, und?

 

Das Herz schlägt schneller.

Die Stimme fühlt sich anders an.

Der Körper ist angespannt.

Und sofort beginnt der nächste Gedanke:

„Das darf jetzt nicht passieren.“

Genau hier kann ein kleiner Perspektivwechsel viel verändern:

„Ja. Ich bin aufgeregt. Und?“

Nicht als Gleichgültigkeit.

Nicht als Schönreden.

Sondern als Unterbrechung des inneren Kampfes.

Denn du musst weniger vollkommen ruhig sein, um gut sprechen zu können.

 

 

 

Das Problem ist manchmal weniger das Lampenfieber als der Kampf dagegen

 

Ein wichtiger Auftritt steht bevor.

Dein Körper reagiert.

Dann kommt häufig eine zweite Reaktion:

„Oh nein.“

„Jetzt geht es wieder los.“

„Ich muss das sofort wegkriegen.“

Damit bekommt die Aktivierung zusätzliche Bedeutung.

Du beobachtest dich stärker.

Der Puls wird wichtiger.

Die Stimme wird kontrolliert.

Jede körperliche Veränderung wird zum möglichen Warnsignal.

Aus Lampenfieber kann so Angst vor dem Lampenfieber werden.

 

 

 

„Ja, und?“ bedeutet weniger Resignation

 

Die Haltung lautet weniger:

„Ist mir egal.“

Und auch weniger:

„Dann muss ich damit eben leben.“

Gemeint ist:

„Ja, mein Körper ist gerade aktiviert. Und ich kann trotzdem meinen nächsten Schritt tun.“

Zum Beispiel:

„Ja, mein Herz schlägt schneller. Und ich beginne trotzdem mit meinem ersten Satz.“

„Ja, meine Stimme fühlt sich ungewohnt an. Und ich spreche etwas langsamer.“

„Ja, ich bin nervös. Und meine Botschaft bleibt wichtig.“

 

 

 

Akzeptieren heißt weniger gutheißen

 

Du musst Lampenfieber weniger mögen.

Du musst es weniger begrüßen.

Du musst dir auch weniger erzählen, es sei etwas Großartiges.

Akzeptanz bedeutet hier zunächst:

„Das ist gerade da.“

Damit entfällt ein Teil des inneren Ringens.

Und deine Aufmerksamkeit kann wieder dorthin gehen, wo sie gebraucht wird.

 

 

 

Vom Symptom zurück zur Aufgabe

 

Unter Lampenfieber kreist Aufmerksamkeit schnell um Fragen wie:

Wie wirke ich?

Zittert meine Stimme?

Sehen die anderen meine Nervosität?

Was passiert mit meinen Händen?

Ein hilfreicher Wechsel lautet:

Was ist jetzt meine Aufgabe?

Vielleicht:

  • einen Gedanken erklären
  • eine Empfehlung aussprechen
  • eine Entscheidung vorbereiten
  • eine Geschichte erzählen
  • eine Frage beantworten

Die Aufgabe gibt der Aufmerksamkeit wieder eine Richtung.

 

 

 

„Und?“ führt zur nächsten Handlung

 

Das kleine Wort „und“ ist entscheidend.

Es führt weg vom Zustand.

Hin zur Handlung.

Zum Beispiel:

„Ich bin nervös.“

Und was tue ich jetzt?

„Ich habe Angst vor einer kritischen Frage.“

Und wie möchte ich darauf reagieren?

„Ich spüre meinen Puls.“

Und was ist mein nächster Satz?

Damit verschiebt sich der Fokus von Kontrolle zu Handlungsfähigkeit.

 

 

 

Du brauchst weniger Symptomfreiheit

 

Viele Menschen setzen unbewusst eine Bedingung:

„Wenn ich ruhig bin, kann ich gut sprechen.“

Das ist problematisch.

Denn solange die Aktivierung noch vorhanden ist, entsteht das Gefühl:

„Ich bin noch nicht bereit.“

Hilfreicher ist:

„Ich kann auch mit Aktivierung sprechen.“

Damit verliert die Frage:

„Bin ich schon ruhig genug?“

an Bedeutung.

 

 

 

Lampenfieber darf mit auf die Bühne

 

Vielleicht klingt das zunächst ungewöhnlich.

Doch du musst dein Lampenfieber weniger vor der Tür abgeben.

Du kannst es mitnehmen.

Es darf vorhanden sein.

Und gleichzeitig kannst du:

  • zuhören
  • denken
  • sprechen
  • Pausen machen
  • Fragen beantworten

Deine Nervosität ist weniger der Regisseur deines Auftritts.

 

 

 

Was ist mit dem berühmten Kopfkino?

 

Vor wichtigen Auftritten stellen sich Menschen häufig vor, was schiefgehen könnte.

Ein Blackout.

Eine kritische Frage.

Ein skeptisches Publikum.

Ein Versprecher.

Solche Vorstellungen können die Anspannung verstärken.

Doch auch hier hilft weniger der Kampf gegen jeden unerwünschten Gedanken.

Du kannst bemerken:

„Da ist gerade wieder mein Katastrophenfilm.“

Und anschließend fragen:

„Was ist jetzt tatsächlich meine Aufgabe?“

 

 

 

Gedanken sind weniger Vorhersagen

 

Nur weil dir vor einem Auftritt ein Gedanke erscheint, wird er weniger wahr.

„Ich werde einen Blackout haben.“

ist zunächst ein Gedanke.

Keine Prognose.

„Alle werden meine Nervosität sehen.“

ist eine Befürchtung.

Keine Beobachtung.

Du darfst Gedanken ernst nehmen, ohne ihnen automatisch zu glauben.

 

 

 

Ein hilfreicher Dreischritt

 

Wenn Lampenfieber steigt:

  1. Wahrnehmen: Was passiert gerade?
  2. Zulassen: Es darf für diesen Moment da sein.
  3. Handeln: Was ist jetzt mein nächster sinnvoller Schritt?

Zum Beispiel:

„Mein Herz schlägt schnell.“

„Das ist gerade so.“

„Jetzt spreche ich meinen ersten Gedanken.“

 

 

 

Der erste Satz

 

Gerade vor einem Auftritt kann der erste Satz enorm wichtig werden.

Deshalb:

Mach ihn einfach.

Klar.

Und so vertraut, dass du ihn weniger unter hoher Belastung zusammensetzen musst.

Das Ziel ist weniger ein spektakulärer Einstieg.

Der erste Satz soll dich in deine Botschaft hineinführen.

 

 

 

Was tun, wenn die Stimme anders klingt?

 

Auch hier:

Ja, und?

Vielleicht klingt sie zunächst etwas höher.

Oder enger.

Das bedeutet weniger, dass der ganze Auftritt scheitert.

Reduziere etwas das Tempo.

Lass Satzenden stehen.

Mach Pausen.

Häufig stabilisiert sich die Stimme, wenn du weniger gegen sie kämpfst.

 

 

 

Was tun bei einem Blackout?

 

Auch ein kurzer Blackout muss weniger zum Katastrophenmoment werden.

Du kannst:

  • eine Pause machen
  • zum letzten Gedanken zurückkehren
  • deine Kernstruktur nutzen
  • kurz zusammenfassen

Zum Beispiel:

„Der entscheidende Punkt ist …“

Oder:

„Lassen Sie mich das kurz zusammenfassen.“

Dann weiter.

 

 

 

Was tun bei einer kritischen Frage?

 

Vielleicht merkst du, wie die Aktivierung sofort steigt.

Auch dann:

Ja. Und jetzt höre ich erst einmal zu.

Du musst weniger sofort antworten.

Du darfst:

  • nachfragen
  • kurz nachdenken
  • die Frage zusammenfassen
  • eine klare Antwort geben

Eine Pause ist weniger ein Kontrollverlust.

 

 

 

Akzeptanz ist weniger die einzige Strategie

 

Die Haltung „Ja, und?“ ersetzt weniger gute Vorbereitung.

Wenn deine Präsentation unklar ist, hilft Akzeptanz allein weniger.

Wenn du kritische Fragen nicht vorbereitet hast, solltest du sie vorbereiten.

Wenn du wenig Übung hast, kann Übung helfen.

Wenn dein Sprechtempo ungünstig ist, kannst du daran arbeiten.

Akzeptanz bedeutet weniger, alles unverändert zu lassen.

Sie reduziert den unnötigen Kampf gegen das, was gerade bereits vorhanden ist.

 

 

 

Bewegung und Atmung können zusätzlich helfen

 

Wenn dein Körper stark aktiviert ist, können einfache körperliche Maßnahmen unterstützen.

Zum Beispiel:

  • einige Minuten Bewegung
  • ein stabiler, beweglicher Stand
  • ruhiges Atmen
  • eine leicht verlängerte Ausatmung

→ Bewegung bei Lampenfieber

→ Atembremse bei Lampenfieber

 

 

 

Was, wenn „Ja, und?“ weniger reicht?

 

Bei gewöhnlichem Lampenfieber kann diese Haltung sehr hilfreich sein.

Bei ausgeprägter Redeangst reicht ein Perspektivwechsel häufig weniger weit.

Wenn du:

  • Auftritte systematisch vermeidest
  • schon lange vorher starke Angst erlebst
  • berufliche oder persönliche Chancen aufgrund der Angst ausschlägst
  • in vielen Bewertungssituationen stark eingeschränkt bist

sollte genauer geklärt werden, womit wir es zu tun haben.

→ Ursachen von Redeangst und Lampenfieber

 

 

 

Lampenfieber und Redeangst sind weniger dasselbe

 

Diese Unterscheidung ist wichtig.

Gewöhnliches Lampenfieber ist eine Aktivierung vor einer bedeutsamen Situation.

Redeangst kann deutlich stärker und einschränkender sein.

Deshalb würde ich auch weniger sagen:

„Redeangst ist nur Kopfkino.“

Das greift zu kurz.

Bei ausgeprägter Angst können Lernprozesse, Vermeidung, Selbstbeobachtung, Bewertungserwartungen und weitere Faktoren zusammenspielen.

 

 

 

Coaching oder Therapie?

 

Bei beruflichem Lampenfieber können Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining und realistische Simulation hilfreich sein.

Wenn eine behandlungsbedürftige Angstproblematik im Vordergrund steht, gehört sie in einen therapeutischen Rahmen.

Meine Coaching- und Therapieangebote halte ich fachlich und organisatorisch getrennt.

→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei Ängsten

 

 

 

„Ja, und?“ bei wichtigen beruflichen Auftritten

 

Gerade bei High-Stakes-Situationen entsteht schnell der Wunsch nach vollständiger Kontrolle.

Vorstand.

Aufsichtsrat.

Investoren.

Medien.

eine große Keynote.

Doch gerade dort ist Flexibilität entscheidend.

Du kannst weniger garantieren, dass:

  • jede Frage erwartbar ist
  • jede Reaktion freundlich ausfällt
  • alles nach Plan läuft
  • du vollkommen ruhig bleibst

Du kannst jedoch trainieren:

„Wenn etwas anders kommt als geplant, bleibe ich handlungsfähig.“

 

 

 

Welcher Rahmen gilt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch dann, wenn Lampenfieber oder der Umgang mit innerem Druck das konkrete Thema sind.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine Entwicklung von Auftrittssicherheit → BUSINESS 1:1.

Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → EXECUTIVE SPARRING.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Seit 1998 Unterstützung bei Lampenfieber und wichtigen Auftritten

 

Seit 1998 unterstütze ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaften auch unter Druck überzeugend zu präsentieren.

Dabei zeigt sich immer wieder:

Ein guter Auftritt braucht weniger vollständige Kontrolle.

Er braucht Orientierung.

Flexibilität.

eine klare Botschaft.

und die Fähigkeit, auch nach einer Irritation weiterzumachen.

 

 

 

Eine kleine Übung

 

Wenn du das nächste Mal Lampenfieber bemerkst, ergänze deinen Gedanken.

Zum Beispiel:

„Ich bin nervös …“

und dann:

„… und ich kann trotzdem meinen ersten Satz sprechen.“

„Mein Herz schlägt schnell …“

„… und mein nächster Gedanke bleibt derselbe.“

„Ich weiß nicht, welche Fragen kommen …“

„… und ich kann zuhören, nachdenken und antworten.“

Dieses kleine „und“ öffnet Handlungsspielraum.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Lampenfieber deine Wirkung bei wichtigen Auftritten stärker beeinträchtigt, als du möchtest, beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle
  • welche Situation bevorsteht
  • wie sich das Lampenfieber zeigt
  • was du dabei besonders befürchtest
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist

Dann lässt sich einschätzen, welche Vorbereitung und welcher Rahmen sinnvoll sind.

→ Unterstützung bei Lampenfieber anfragen

 

 

 

Fazit: Ja. Und weiter.

 

Lampenfieber darf vorhanden sein.

Du musst es weniger lieben.

Du musst es weniger bekämpfen.

Und du musst weniger darauf warten, vollkommen ruhig zu sein.

Vielleicht lautet die hilfreichere Haltung:

„Ja, ich bin gerade aufgeregt.“

„Und jetzt kümmere ich mich um das, wofür ich hier bin.“

Deine Botschaft.

Dein Gegenüber.

Deinen nächsten Gedanken.

Ja. Und weiter.

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

 

 

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Wie bändigen Sie Lampenfieber?

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Da wird vor Publikum geschwitzt und gebangt, wird in den Nächten vor den Auftritten schlecht bis nicht geschlafen, leiden Redner gepeinigt von angsteinflößenden Horrorszenarien ihres Auftritts. Drängende Fragen sorgen für einen Fokus, der mehr schadet als nutzt: Was ist, wenn ich den roten Faden verliere, rot werde, der Beamer versagt oder das Publikum lieber twittert als aufmerksam ist? Dann wird es nicht nur warm ums Herz, sondern das Repiliengehirn bringt das gesamte System in Aufruhr.

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 23. März 2013
Überarbeitung: 1. April 2026