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Wer überzeugend redet hat mehr Einfluss. Wie wird diese Macht verantwortungsvoll ausgeübt, um einen Beitrag zu leisten, mitzugestalten und wie steht es mit der erforderlichen Verantwortungsbereitschaft?
Reden bedeutet Macht: Reden heißt überzeugen, zu verändern, anzutreiben.
Ralph Waldo Emerson
Nicht jede Rede will die Welt verändern und nicht jede die das möchte, liefert dazu einen erkennbaren Beitrag. Doch manchmal wäre es schon schön die Dinge mitzugestalten, oder? Es ist gut zu wissen, wie der Einfluss ausgeübt werden soll, wann es Zeit ist aufzustehen und der eigenen Verantwortung gerecht zu werden. Reden bedeutet Macht!
Viel zu viele ehrliche und respektvolle Menschen überlassen weniger uneigennützigen Zeitgenossen die Bühne und damit die Macht. Ja, Reden bedeutet Macht! Sie verantwortungsvoll einzusetzen ermöglicht einen persönlichen Beitrag zu leisten und mitzugestalten.
Der Grat ist schmal zwischen der mutigen Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und dem Streben nach Macht an. Letzteres disqualifiziert!
Karsten Noack
Ja, Einfluss steht in einer engen Beziehung zur Verantwortung. Es geht im Leben darum, sich der Verantwortung als würdig zu erweisen und diese Macht überlegt einzusetzen — sich mit ihr einzusetzen, wenn jemand, oder etwas Unterstützung benötigt. Es ist an der Zeit Verantwortung zu übernehmen, Mut zu haben und sich ein ordentliches Stück Idealismus zu leisten, auch wenn das aktuell nicht dem dominierenden Zeitgeist entspricht.
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?
Welche Botschaften kommen klar an?
Wo entsteht Präsenz?
Wo verliert die Wirkung an Kraft?
Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?
Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.
Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.
Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,
Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.
Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.
Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.
Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Februar 2015
Überarbeitung: 18.Februar 2020
AN: #878
Wie steht es mit Ihrem Mut, eigene Wege zu beschreiten und einen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten? Machen Sie sich auf die Reise Ihres Lebens, ggf. mit Reisebegleitung. Es ist Ihr Abenteuer!
Wer nach der Person sucht, die die Welt verbessern kann, der schaut am besten in den Spiegel.
Schon morgens mit Schwung vom Bett in die Welt. Es ist ein gutes Zeichen, wenn Sie sich auf den Tag freuen, bereit sind ihm zu begegnen. Es könnte daran liegen, dass Sie ein erfülltes Leben führen und wissen, dass Sie auch an diesem Tag einen Beitrag dazu leisten werden die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Für uns Menschen gibt es kaum etwas Schöneres, als einen höheren Sinn in dem zu sehen, was wir tun, und das Gefühl zu haben auf dem richtigen, dem eigenen Weg unterwegs zu sein. Das macht uns achtsamer, zufriedener und durch die Bereitschaft zu gestalten aktiver. Schon die Wirkung von kleinen Beiträgen, die jeder täglich leisten kann, macht die Welt ein bisschen besser. Der Verzicht auf Plastiktüten im Supermarkt, für Gerechtigkeit einstehen, oder schlichtweg ein bewussteres Leben können in der Gemeinschaft Besserungen bewirken. Das sind gute Ansätze, auf denen sich aufbauen lässt. Wenn wir einmal beginnen, folgen auf die kleinen Dinge mit höherer Wahrscheinlichkeit auch größere Taten. Und wer einen weiteren Schritt gehen will widmet sich den Herausforderungen und Zusammenhängen, wächst mit den Aufgaben. Wer dabei gut auf sich und das Gesamtbild achtet, ist besser vor Aktionismus, Milchmädchenrechnungen und Fanatismus geschützt. Schließlich geht es darum, den verpflichteten Werten insgesamt treu zu bleiben, denn der Zweck heiligt nun mal nicht die Mittel.
Es ist sehr motivierend, Gutes zu tun und etwas in der Welt zu bewegen. Diese innere Haltung wünsche ich jedem Menschen.
Es erfüllt uns Menschen mit einer besonderen Haltung, einer klaren Sichtweise, wenn wir wissen, dass wir einen Beitrag leisten zu etwas, mit dem wir uns identifizieren. So zeigt es sich im Denken und Handeln, es strahlt aus. Die Körpersprache und selbst die Stimme spiegeln es wider. Eine klare Vorstellung inspiriert, liefert den Fokus, gerade bei größeren Herausforderungen. Ist Erfüllung überhaupt möglich ohne eine Vision, ohne eine verlockende Vorstellung, wie es sein könnte?
Für mich ist es kaum vorstellbar, dass es ein erfüllendes Leben geben kann, wenn es ohne Richtung ist. Auch bei denen, die ohne offensichtliche Pläne, ein glückliches Leben führen, ist bei genauerem Hinsehen zu erkennen, dass sie sich an bestimmten Werten orientieren.
Ob das Bedürfnis, sich für ein wünschenswertes Ziel einzusetzen, aus einer erkannten Ungerechtigkeit oder einem ansprechenden Aha-Moment, resultiert, ist egal, wenn der Blick nach vorne gerichtet wird. Manche Menschen wagen diesen Blick, andere nicht. Es geschieht zu oft, dass der Blick zu lange auf dem Problem verharrt und die Mundwinkel zunehmend häufiger nach unten gerichtet werden.
Es ist traurig zu sehen, wie viele Menschen die Augen verschließen, wie viele trotz des Gefühls der Dringlichkeit zögern oder zumindest zu früh aufgeben. Viele machen sich gar nicht erst auf den Weg, weil sie glauben keine Chance zu haben. Das ist nicht nur für diese Menschen selbst schade, denn viele Träume sind es wert eine Chance zu bekommen. Von diesen Möglichkeiten erfahren wir dann nicht.
Leider empfinden sich viele Menschen heute selbst nur noch als ein unwesentliches Zahnrad in einem unübersichtlichen Getriebe. Die Globalisierung verstärkt diesen Eindruck noch. Das drückt auch auf die Seele und schadet nicht erst, wenn der Druck zu sehr ansteigt und sich entlädt. Von Erfüllung im Leben ist da keine Spur. Die Hilflosigkeit bringt dann auch immer wieder Menschen auf blöde Ideen. Darüber schreibe ich im Artikel Reden können die Welt verändern: Wer gehört wird, wirft weder Torten noch Steine.
Ich kann nicht an andere Ufer vordringen, wenn ich nicht den Mut aufbringe, die alten zu verlassen.
André Gide
Wer sich fürchtet Verantwortung zu übernehmen, wird immer mehr der Willkür anderer preisgegeben und muss zusehen, wie der größere Gewinn aus seinen Fähigkeiten Fremden zufließt. (Prentice Milford). Überhaupt braucht es mehr Menschen, die bereit sind sich verantwortungsvoll für wünschenswerte Veränderungen einzusetzen, anstatt sich nur zu ärgern. Wie heißt es so schön bei Erich Kästner und später den 68ern? Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Was, wenn der eigene Beitrag die Welt nicht besser macht? Wieso sollten wir die Gestaltung der Welt anderen Leuten mit anderen Interessen überlassen, anstatt selbst ans Werk zu gehen?
Schauen Sie sich das Video bei YouTube (externer Link) an. Was kommt Ihnen beim Betrachten des Videos (Werbefilm Apple™) in den Sinn?
Here’s to the crazy ones.
The misfits.
The rebels.
The troublemakers.
The round pegs in the square holes.
The ones who see things differently.
They’re not fond of rules, and they have no respect for the status quo.
You can quote them, disagree with them, glorify and vilify them.
About the only thing you can’t do is ignore them because they change things.
They push the human race forward.
And while some may see them as crazy, we see genius.
Because the people who are crazy enough to think they can change the world, are the ones who do.
Von mir so übersetzt:
Auf die Verrückten.
Die Außenseiter.
Die Rebellen.
Die Unruhestifter.
Die runden Stifte in den quadratischen Löchern.
Diejenigen, die die Dinge anders sehen.
Sie mögen keine Regeln, und sie haben keinen Respekt vor dem Status quo.
Du kannst sie zitieren, mit ihnen nicht einverstanden sein, sie verherrlichen und verleumden.
Das Einzige, was du nicht tun kannst, ist, sie zu ignorieren, weil sie die Dinge verändern.
Sie treiben die Menschheit voran.
Und während einige sie für verrückt halten, sehen wir das Genie.
Weil die Menschen, die verrückt genug sind, zu denken, dass sie die Welt verändern können, diejenigen sind, die es tun.
Was für ein Kitsch! Schöner Kitsch! Kitsch, der mir eine wohlige Gänsehaut erzeugt, obwohl ich weiß, dass es absolut und clever berechnende Werbung ist. Es geht mitten ins Herz. Es triggert so viele unbewusste Aspekte und Gefühle in mir, dass ich mindestens innerlich zustimme und mich einreihen will, die Ärmel nach oben krempeln und loslegen möchte.
Ich vermute, wir würden viel mehr verändern, wenn das nicht erfordern würde aufzustehen.
Im Wesentlichen ist wohl Mut erforderlich. Ja, es erfordert Mut genauer hinzusehen und sich respektvoll für Dinge einzusetzen, die es aus eigener Ansicht verdient haben. Hilfreich: Kreatives Denken und schließlich die Fähigkeit sich und die Botschaft überzeugend zu präsentieren. Vorab zeige ich Ihnen schonmal ein paar Kreativitätstechniken, mit denen Sie Ihren Ideen Gestalt geben können. Machen Sie sich auf die Reise anstatt darauf zu warten, dass andere Menschen vorausgehen. Und falls Sie dabei Unterstützung wünschen, finden Sie hier weitere Information zur Reisebegleitung für Helden. Wenn Ihr Vorhaben das Potenzial hat, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, dann gibt es sogar ehrenamtliche Unterstützer. Was das heißt? Das erfahren Sie im Artikel Weltverbesserer vor: Machen Sie die Welt ein Stück besser!
Wofür, wie einsetzen? Beginnen Sie doch mit der Ideensammlung. Ein hilfreiches Mittel zum Zweck sind Kreativitätstechniken. Viele dieser Techniken lassen sich auch ohne professionelle Hilfe nutzen. Hier teile ich schon mal meine Auswahl:
Die besonders mutigen Zeitgenossen wagen sich weiter hinaus in unbekannte Weiten. So wird der übliche Rahmen erweitert. Viel zu häufig klebt die Vorstellungskraft zu sehr an dem, was üblich ist. Wir brauchen mutige Utopien, Prognosen der Zukunft durch Projektion der Gegenwart genügen nicht. Hier und bei der Umsetzung begleite ich Sie auch gerne persönlich. Gemeinsam wird aus Träumen Realität, wenn der Funke überspringt!
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Das kleinere Übel zu wählen ist besser, als gar nicht wählen zu gehen. Doch genügt das auf Dauer? Wo ist die Begeisterung, die Leidenschaft in der Politik?
Verantwortung: Manch einer sucht sie, viele meiden sie. Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wobei mir auch gleich der nächste Gedanke in die Aufmerksamkeit springt: Wie ist das eigentlich mit dem Zuerst-Vor-der-eigenen-Tür-kehren? Oder ist es einfach leichter, die Dinge mit etwas Entfernung zu erkennen? Stichwort: Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen.
Alles verlief nach Plan … nur … der Plan war Mist? Viel zu viele Berufstätige geben sich mit einem klassischen, kräftezehrenden Nine-to-Five-Plus-Job zufrieden. Wenigstens, der Arbeitsplatz liefert finanzielle und strukturelle Sicherheit. Aber, reicht das wirklich?
Eine Beschreibung des Szenarios, bei dem Sie sich so tun, als ob etwas noch Ungeschehenes bereits erreicht wäre, erweitert den Horizont.
Als der Begründer dieser Methode, Harrison Owen, auf einer großen, von ihm durchgeführten Kongressveranstaltung als wesentliche Rückmeldung von den Teilnehmern erhalten haben soll, dass vor allem die in den Kaffeepausen geführten Gespräche hilfreich waren, ärgerte ihn das zunächst sehr, da er für diese Veranstaltung ziemlichen Aufwand betrieben hatte. Was hatte er als Organisator denn für Einfluss auf die Gespräche in den Kaffeepausen? Nachdem er sich aber näher mit der Bedeutung dieser eher zufälligen Treffen während der Kaffeepausen befasst hatte, kam er auf die Idee, die offene und ungezwungene Atmosphäre guter Pausengespräche als zentralen Kern von Workshops systematisch nutzbar zu machen. Vor dem Hintergrund der häufigen Erfahrung, dass starre Abläufe und das Abarbeiten fest fixierter Tagesordnungen kreative Gruppenprozesse eher behindern als ihnen förderlich sind, entstand so das Open-Space-Konzept, das einen offenen Rahmen bietet, in dem Menschen mit ihren individuellen Erfahrungen zusammenkommen und sich gegenseitig inspirieren.
Führen andere Wege nicht zur Lösung eines Problems, hat es sich bewährt, eine Zukunftswerkstatt durchzuführen, um die Dinge in konstruktive Bewegung zu bringen. Anregungen und Tipps zur Durchführung einer Zukunftswerkstatt.
Was ist Crowdsourcing und wie funktioniert es?
Miteinander in Europa ist keine Selbstverständlichkeit. Europa verdient Aufmerksamkeit.
Johann Wolfgang von Goethe meinte; der Helden Söhne werden Taugenichtse. Wo aber kommen die Helden von heute und morgen dann her? Und brauchen wir überhaupt welche?
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 18. August 2019
AN: #676
K:
Ü:
Das 1. Halbjahr ist vorbei. War es erfolgreich, gibt es für das 2. Halbjahr etwas zu lernen? Wie geht es weiter?
Wie steht es mit dem Jahresziel? Noch kann es ein hervorragendes Jahr werden, denn es sind noch einige Tage übrig vom Jahr. Also ran ans Werk. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
Der 1. Juli ist für das Jahr, wie der Mittwoch für die Arbeitswoche. Und bevor ich dazu Post bekomme; genau genommen wäre es der 21. Juni mit der Sommersonnenwende. Aber wer will schon als Erbsenzähler gelten?
Also: Bergfest, es ist Jahreshalbzeit! Zwischenstand, Rückblick, Ausblick.
Erinnern Sie sich noch an den letzten Jahreswechsel? Hatten Sie sich gute Vorsätze gesetzt? Was ist daraus geworden? Das erste Halbjahr ist vorbei, die Tage werden kürzer und der Countdown bis zum nächsten Jahreswechsel läuft. Wenn das kein geeigneter Moment für eine Zwischenbilanz ist. Blick in den Rückspiegel: Wo zwischen Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen und Jahresplansoll übererfüllt stehen die Projekte?
Gute Vorsätze sind eine prima Sache. Es lassen sich dicke Bücher und großformatige To-Do-Listen mit ihnen füllen. Auf riesigen Plakaten machen sie sich gut über dem Schreibtisch und manchmal werden sie sogar realisiert. Allzu oft enden sie jedoch als Wegbepflasterung.
Es ist aber auch nicht immer so einfach. Vor allem den passenden Moment zu erwischen scheint manchmal komplizierter als die Lösung einer Differenzialgleichung. Fehlen in der Gleichung die Faktoren Zeit und Motivation geht sie nicht auf, dafür tauchen sehr gerne ungünstige Umstände auf und schon geht sie nicht mehr auf. Verpasst!
Ich trage wohl ein paar Eulen nach Athen, doch bekanntlich ist Wissen und Handeln ja nicht zwangsläufig miteinander verehelicht. Wenn es daher nicht so bei der Umsetzung Ihrer Ziele klappt, dann prüfen Sie doch einmal folgende Punkte:
Haben Sie Ihre Ziele wirklich klar und eindeutig genug formuliert? Die Kriterien für smarte Ziele finden Sie im Artikel SMARTe Ziele.
Typischerweise sind viele Menschen am Anfang eines Vorhabens hoch motiviert ihre guten Vorsätze schnellstens umzusetzen. Doch wenn es nicht so recht vorangeht, geht der Schwung irgendwann verloren.
Außerdem ist der Mensch ein Gewohnheitstier. So erstrebenswert Veränderungen sind, für die alten eingefahrenen Verhaltensmuster wird weniger Energie benötigt. Gerade bei Stress kehren wir daher leicht in alte Muster zurück und ohne es zu bemerken, laufen dann wieder die alten Programme ab. Wenn es dann nicht gelingt, den neuen Vorsätzen treu zu bleiben, geben viele Menschen zu schnell auf. Der innere Schweinehund findet dafür dann mehr oder weniger plausible Ausreden, weshalb es besser ist, das Vorhaben fallen zu lassen. Wie so oft; eine Frage guter Entscheidungen!
Beharrlichkeit siegt, wenn wir dranbleiben bis eine neue Gewohnheit sich eingeprägt hat. Gewohnheiten sind tief verankert, sodass die dazugehörigen Verhaltensmuster nahezu automatisch ablaufen, ohne, dass wir darüber nachdenken müssen. Es kann mehrere Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen, um neue Gewohnheiten zu entwickeln. Sind diese Gewohnheiten erst einmal etabliert, wird es deutlich einfacher.
Vielleicht lohnt der Aufwand ja doch nicht oder die Nachteile wiegen mehr, als ursprünglich erwartet? Prüfen Sie, ob die Vorstellung das Ziel erreicht zu haben bei Ihnen ein angenehmes Gefühl auslöst. Das sollte es, wenn es ein verlockendes Ziel ist. Und dann erzeugt es auch eine starke Zugkraft, gibt Kraft durchzuhalten. Wenn es das nicht macht, fehlt noch etwas. Oder spüren Sie innere Widerstände?
Da hilft kein Ignorieren; Bedenken und negative Überzeugungen nagen weiter an einem. Besser ist es sie ernst zu nehmen und sie zu klären. Auch hinter Selbstsabotage steckt letztlich eine positive Absicht, die berücksichtigt werden will. So richtig Gasgeben können Sie nur dann, wenn Sie die zweifelnden, zögernden inneren Anteile mit ins Boot nehmen.
Was wollen wir am Ende des Jahres erzählen, was erlebt haben? Noch können wir es beeinflussen. Wie wird dieses Jahr zu einem Jahr, an das wir uns später gerne erinnern?
Wie wäre es das zweite Halbjahr zu nutzen und den guten Vorsätzen eine verdiente Chance geben? Das ist doch bestimmt besser, als bis zum 1. Januar zu warten, oder?
Hier ein paar Anregungen für eine konstruktive Gestaltung.
Wo wollen Sie anknüpfen? Was tut Ihnen gut? Überhaupt; feiern Sie die Erfolge, das Leben!
Sind da noch Potenziale? Dann wissen Sie mit Blick auf diese Liste, wo noch etwas zu holen ist. Und wenn die Liste kurz ausfällt, dann lässt sich damit auch gut leben, oder?
Gibt es noch hilfreiche Einblicke, die Sie aus den Lektionen gewinnen können und was machen Sie damit?
Was hat Sie bisher gebremst und wie lässt sich das positiver gestalten?
Intelligenz ist die Fähigkeit aus Erfahrungen zu lernen.
Der beste Plan lebt von guter Steuerung. Manchmal ist es auch besser einzelne Herausforderungen zu vertagen oder zu beenden und die Prioritäten zu berücksichtigen. Dann bekommen die wichtigsten Ziele mehr Aufmerksamkeiten.
Welche Berücksichtigung findet all das in Ihrer Planung für die Zukunft, Ihre Vision und Mission? Was wollen Sie damit erreichen und wie wird Ihr Leben sein, wenn Sie es erreicht haben. Denken Sie in erfüllenden Szenarien. Nutzen Sie entsprechende Techniken, wie Mentaltraining, um es möglichst intensiv zu erleben.
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Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Juli 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:X
Erfolg basiert darauf Kompetenz zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort anbieten zu können. Aber wer sagt einem, was gefragt sein wird?
Erfolg besteht darin, genau die Fähigkeiten zu haben,
die im Moment gefragt sind.
Henry Ford
Wenn Erfolg darauf basiert Kompetenz zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort anbieten zu können, ist das dann ein Faktor, der vollkommen dem Zufall ausgeliefert ist, also außerhalb der eigenen Einflusssphäre liegt?
Im Nachhinein sind wir oft schlauer. Genauer; im Nachhinein erkennen wir leichter, was wir vorher übersehen haben. Und vieles ist durchaus absehbar. So einige Tendenzen zeichnen sich schon früh ab. So manches Mal sorgen allerdings das Wald-vor-lauter-Bäumen-nicht-sehen-Phänomen und vor allem das so menschliche Wunschdenken dafür, dass wir es nicht sehen können oder wollen. Und das hat für diejenigen, die so oder so unbeirrt ihren Weg gehen, um in ihrem Bereich die Besten zu sein etwas weniger Folgen als für den Rest.
Ob Karriere oder Selbstständigkeit; ab und zu innezuhalten, um deutliche und noch nebulöse Entwicklungen zu betrachten, kann einen immensen Unterschied machen. Es erspart so manchen frustrierten Seufzer mit „Ich hätte es ahnen können und habe es ignoriert!“. Schade, nicht jeder hat solches Glück wie Forrest Gump!
Was resultiert daraus, wenn zukünftig Routinearbeiten automatisiert erledigt werden? Welche Berufe bleiben, welche verändern sich und welche verschwinden? Welche Fähigkeiten werden wichtig und welchen Beitrag und Anteil hat dann menschliche Arbeit? Fragen über Fragen.
Für solche Formen der Zeitreise wird kein DeLorean mit Flux-Generator benötigt. Es muss als Quelle auch nicht der Popcorn-Report sein. Wobei Faith Popcorn und Co. durchaus einige Anregungen liefern. Selber denken, Trends fortschreiben, sich vorzustellen wie Dinge, die jetzt in den Anfängen stehen sich weiterentwickeln. Das kann – tut aber nicht – jeder!
Wenn ich zu einem prognostizierten Zeitpunkt in der Zukunft die Kompetenzen (Fachkompetenz und Soft Skills) anbieten möchte von denen ich erwarte, dass sie nachgefragt (und die zu mir und meinen Interessen passen!) werden, dann ran ans Werk. Selbst, wenn nicht die so gerne genannten 10.000 Stunden Erfahrung – Grüße an Malcolm Gladwell – in einem Bereich erforderlich sein sollten, schaden sie nichts. Im Gegenteil, wer richtig liegt hat große Chancen für diese Weitsicht und das Interesse belohnt zu werden!
Wenn es um die persönlichen Kompetenzen geht, lohnt es sich, die folgenden Fähigkeiten zu pflegen:
An diesen Fähigkeiten gehört zur relevanten Fähigkeit lebenslang zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
In einer Welt, die über Grenzen hinweg im Austausch steht, ist eine gemeinsame Sprache erforderlich. Das sehen die meisten Menschen zumindest grundsätzlich ein. Entsprechend wichtig ist es, zumindest die kommunikativen Fähigkeiten in der englischen Sprache auf einem guten Niveau zu sichern.
In einigen Beziehungen wird jedoch erst mit der jeweiligen Landessprache die nächste Stufe der Beziehungsqualität erreicht. Es ist dann von großem Vorteil, die damit verbundenen Chancen zu ergreifen. Wer nicht beliebig viel Gehirnkapazität mitbringt, sollte auch hier sehr weise entscheiden, welche Sprachen sich lohnen.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 25. Juni 2019
AN: #7540
K:CNC
Ü:X
Bringen Sie Ihre Ideen ein, überzeugen Sie andere Menschen von Ihrem Angebot. Gute Ideen haben es verdient, von anderen gehört und bemerkt zu werden.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Gute Ideen setzen sich ganz von alleine durch.
Zurücklehnen, abwarten und Tee trinken genügt!
Schließlich ist die Erde eine Scheibe, oder?
Das scheinen zumindest ziemlich viele Menschen zu denken. Anders ist kaum zu erklären, weshalb so viele gute Ideen sich so schnell wieder aus dem Staub machen.
Die Wahrheit ist: Auch sehr gute Ideen verkaufen sich selten von alleine. Selbst dem Zufall gilt es etwas auf die Sprünge zu helfen.
Es genügt nicht selbst von einer guten Sache überzeugt zu sein, sich darauf auszuruhen und darauf zu warten, dass jemand sich der Sache annimmt. Nur wer bereit und in der Lage ist sie überzeugend zu vermitteln, haucht ihr genügend Leben ein, damit sie eine Chance bekommt. Manche Idee brauchen nur etwas Starthilfe, während andere einen beachtlichen Kraftaufwand benötigen, bis sie endlich auf eigenen Beinen stehen können.
%
%
Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2016 bis 2018, n=1117)
Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.
Molière
Gute Ideen haben es verdient von anderen gehört und bemerkt zu werden. Bringen Sie Ihre Ideen ein, damit sie sich im Wettstreit der Angebote durchsetzen und weiterentwickeln. Sorgen Sie dafür, dass der Wert, die Bedeutung, die Chance deutlich werden und regen Sie andere Menschen dazu an daran teilzuhaben. Wenn Sie eine gute Idee anschaulich machen können, geben Sie ihr eine Chance. Wenn Sie eine gute Idee vielen Menschen anschaulich präsentieren, verhelfen Sie ihr besser, schneller und wirkungsvoller zum Erfolg.
Sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Angebot, Ihre Ideen eine Chance bekommen, indem Sie überzeugend präsentieren.
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4560
K:
Ü:
Das kleinere Übel zu wählen ist besser, als gar nicht wählen zu gehen. Doch genügt das auf Dauer? Wo ist die Begeisterung, die Leidenschaft in der Politik?
Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
George Bernhard Shaw
Viele Stimmen meinen, bei den Präsidentschaftswahlen in den USA wurde nicht Donald Trump gewählt, sondern viel mehr Hillary Clinton abgewählt. Vieles spricht dafür, dass daran einiges wahr ist. Doch, ob das tatsächlich stimmt, mögen andere Experten klären. Viel interessanter an dieser Stelle: Was, wenn wir vor der eigenen Tür kehren?
In einer nicht repräsentativen Umfrage (2016 bis 2017, mit bisher n=600) antworteten die Befragten; welche der folgenden Aussagen für sie eher zutrifft, wie folgt:
%
%
Das kleinere Übel zu wählen ist allemal besser, als gar nicht wählen zu gehen. Doch genügt das auf Dauer?
In der Wahrnehmung vieler Menschen vertritt der überwiegende Anteil der Politiker eher eigene Interessen, als die der Wähler, verdrängen Themen, scheuen große Lösungen. Linguist Noam Chomsky beschreibt die Regeln möglichst harmloser politischer Debatten: „Die intelligente Art und Weise die Menschen passiv und gehorsam zu halten, ist es, das Spektrum der akzeptablen Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb dieses Spektrums eine sehr lebendige Debatte zu erlauben.“ Das Ergebnis wirkt dann wie viel Rauch um nichts. Eine breitere, bewegende Debattenkultur könnte hier einiges verbessern. Den meisten Menschen ist nicht das Land wurscht, sondern das alltägliche Politikgeschehen.
Wenig andere Berufsbezeichnungen haben innerhalb weniger Jahrzehnte so viel an Ansehen eingebüßt wie Politiker. Ob das Politiker-Bashing berechtigt und angemessen ist, steht auf einem anderen Blatt. So oder so hat die negative Wahrnehmung in so vielen Schichten der Bevölkerung negative Konsequenzen. Politikverdrossenheit und Frust schaden der Demokratie. Von Identifikation mit Volksvertretern keine Spur. Die empfundene Kluft zwischen den Ansichten der Macher in der Politik und der Öffentlichkeit wird immer größer. Mehr oder weniger markante oder farblose Gesichter wechseln die Positionen, der vom damaligen Bundespräsidenten Roland Herzog geforderte Ruck geht nicht durch die Gesellschaft. Es schüttle die meisten Wähler eher, als dass sie Aufbruchstimmung empfinden. Und das geschieht in einer Gesellschaft, die freier als je zuvor erscheint.
Das Model Demokratie verliert an Glanz, gruselige Ideen bekommen einen Nährboden. Das Modell der Demokratie mag seinen Schwächen haben, doch wer hat eine bessere Gesellschaftsform anzubieten?
Haben wir den Wert von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vergessen?
Eine legitime, wirksame Rechtsstaatlichkeit wird vorwiegend erst dann vermisst, wenn eigene Interessen verletzt werden. Demokratie spiegelt die Idee von Gleichheit und Freiheit wider. Die Idee beinhaltet Würde, die unantastbare Würde jedes einzelnen Menschen. Dazu gehört, dass jeder Bürger eine gleichberechtigte Stimme hat, ein gleichwertiges Mitspracherecht bei der Bildung einer Regierung. Wer das will, der darf auch den eigenen Beitrag dazu als ehrenwerte Verpflichtung empfinden.
Politik ist das Suchen nach der besten und mehrheitsfähigen Lösung, soweit so gut. Nur, wo sind die Visionen, wo die Leidenschaft, die Glaubwürdigkeit? Davon brauchen wir dringend einiges mehr oder vermisse nur ich das?
Politik ist nicht nur das, was im Bundestag stattfindet, sondern alles, was unsere Gesellschaft verändert und die Lebensbedingungen gestaltet. Klassische Politik und die Bemühungen der Bürger dürfen nicht miteinander konkurrieren. Es gilt Wege zu finden, wie sie sich ergänzen. Dazu ist es erforderlich, den Ideen eine verständliche Stimme zu geben.
„Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten“, meinte Goethe. Wie wäre es, das etwas positiver zu formulieren, also „Wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht“?
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Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (n= 1261)
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Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (n= 452)
Überreden ohne Argumente, Durchsetzungsvermögen ohne Basis, gewinnen ohne Rücksicht zu nehmen, K. o. durch fiese Tricks, schwarze Rhetorik, Manipulieren. Bis zum bitteren Ende, Reden ohne Ahnung zu haben… Es ist ein begehrtes Gefühl, recht zu behalten. Wobei es weniger darum geht, wer recht hat als vielmehr, wer die Oberhand behält. Lohnt sich das?
Anstatt Meinungen blind zu übernehmen, lohnt es sich in eigene Meinungen zu investieren. Nur, woher kommen die Informationen dafür?
Propaganda umfasst die systematische Verbreitung politischer, weltanschaulicher Ideen und Meinungen mitunter mittels drastischer Methoden. In diesem Zusammenhang spielen auch Gegenpropaganda, Fake News und Verschwörungstheorien eine Rolle. Wie funktioniert sie und was schützt? Kleiner Hinweis: Der Aluhut ist es nicht!
Sie haben eine eigene Meinung, eine Botschaft, der Sie Beachtung verschaffen wollen? Wagen Sie den Schritt und vertreten Sie mutig Ihren Standpunkt. Mögen Ihnen diese 18 Tipps dabei helfen.
Was muss, das muss. Als Floskel wird inhaltsleeres Sprachfüllsel bezeichnet. Meist wird der Begriff abwertend gebraucht. Trotzdem gehören Floskeln zur alltäglichen Kommunikation und den Konventionen der Höflichkeit. Dazu zählen die Begrüßungsfloskeln und Ermunterungsfloskeln. Sie dienen häufig als Lückenfühler, um Pausen zu vermeiden.
Wir brauchen dringend eine lebendige und glaubhafte Diskussionskultur. Die Politik ist hier aufgefordert echte Debatten zu führen. Jeder einzelne Mensch ist gefordert sich respektvoll zu beteiligen. Und ganz besonders wichtig: Respektvoller Austausch mit Andersdenkenden auf Augenhöhe.
Wer Macht für etwas einsetzen will, braucht auf die eine oder andere Weise die Autorisierung derjenigen, deren Interessen vertreten werden sollen. Was ist dazu erforderlich und wer ist überhaupt in der Lage verantwortungsvoll mit Macht umzugehen? Euripides forderte: Du hast die Macht, so üb auch Tugend! Ein Sprichwort sagt: Gib jemandem Macht und du erkennst seinen Charakter. Sind wir so schlimm?
Ursprünglich meinte Facelifting so etwas wie Gesichtsstraffung. Jedoch, durch die üblichen Ergebnisse solcher Verschlimmbesserungen änderte sich die Bedeutung. Außerdem findet Facelifting heute auch in der Politik und in Unternehmen statt. Statt am Inhalt wird an der Verpackung gefeilt.
Was gibt es über die Fragestunde zu wissen.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2017
Überarbeitung: 12. April 2019
AN: #4338
K: CNA
Ü:
Wie entscheiden Sie, wofür Sie sich auf welche Weise einsetzen? Was liefert Ihnen die Orientierung?
Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.
Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.
Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.
Integrität zeigt sich dort, wo Werte etwas kosten. Erfahre, was Integrität bedeutet und wie du Entscheidungen triffst, die zu deiner Haltung passen.
Sie ist mächtig: Die Kraft der Zuversicht. Hier sind 8 Tipps, um Zuversicht zu fördern. Die Hoffnung stirbt sprichwörtlich zuletzt. Und tatsächlich: Kaum etwas spornt Menschen so sehr an wie die Kraft der Zuversicht – die Aussicht, dass ihr Vorhaben gelingen kann, ihre Probleme beziehungsweise Herausforderungen überwunden werden. Mit dieser Aussicht gelingt es Menschen selbst Schicksalsschläge leichter und schneller zu überwinden und den Lebensmut nicht zu verlieren.
Vom Klassiker in Kommunikationstrainings: „Denken Sie nicht an einen rosa Elefanten“, haben schon viele Menschen gelesen oder gehört. Er weist darauf hin, dass die handelsübliche Ausführung des menschlichen Gehirns nicht sehr viel anfangen kann, mit Negationen.
Wie gut kannst du Menschen einschätzen? Trainiere deine Menschenkenntnis mit praktischen Tipps zu Beobachtung, Körpersprache, Intuition und Denkfehlern.
Hast du eine Muse oder woher bekommst du deine Inspiration? Wenn du bereit bist, das mit dem Küssen als Metapher zu sehen, dann darfst du auch auf mich zurückgreifen.
Entscheidungsangst kann selbst kleine Entscheidungen zur Belastung machen. Erfahre, was dahinterstecken kann und wie du wieder mehr Sicherheit und Handlungsspielraum gewinnst.
Unehrliche Geschäftspartner erkennen, Risiken einschätzen, Vereinbarungen absichern und bewusst entscheiden, wann sich eine Zusammenarbeit noch lohnt.
Wo gehobelt wird da fallen Späne, also heiligt der Zweck die Mittel? – Stimmt das, heiligt der Zweck die Mittel?
Respekt: Hat das noch Platz in der heutigen Zeit? Die Bedeutung von Respekt, wie wir ihn erhalten, wie wir ihn zeigen.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:
Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wie ist das eigentlich mit dem Zuerst-vor-der-eigenen-Tür-kehren?
Antoine de Saint-Exupéry; „Mensch sein heißt verantwortlich sein.“ Oder Dante; „Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem Ihr die hundertprozentige Verantwortung für Euer Tun übernehmt“.
Ja und wofür Verantwortung übernehmen? Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Es ist ja schon schwer genug, für sich selbst Verantwortung zu tragen, aber Molière geht noch einen Schritt weiter und behauptet: Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.
Wobei mir auch gleich der nächste Gedanke in die Aufmerksamkeit springt: Wie ist das eigentlich mit dem Zuerst-vor-der-eigenen-Tür-kehren? Oder ist es einfach leichter, die Dinge mit etwas Entfernung zu erkennen? Stichwort: Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen. Manchmal wirkt es ein bisschen wie Ablenkung, wenn Aktionismus entfaltet wird und die Eigenverantwortung außer Acht gelassen wird. Für Missstände anderswo Empörung an den Tag zu legen scheint ungefährlicher, als sich den eigenen Dämonen zu stellen oder harmloser formuliert; vor der eigenen Tür zu kehren. Dabei ist es doch nicht nur räumlich naheliegender bei sich selbst anzufangen und sich zuerst dort zu engagieren, wo der größte Einfluss vorhanden ist. Zu viele Empörte fahren mit dem SUV zur Ökodemo in entfernte Regionen der Republik.
Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit (Otto von Bismarck). Stimmt das wirklich? Oder ist unsere Bereitschaft Verantwortung an den Tag zu legen nur zu willkürlich und beendet, wenn es persönliche Konsequenzen hat? Wie steht es bei Ihnen mit der Bereitschaft, bei sich zu beginnen und einen Beitrag zu leisten? Wie wäre es mit heute, jetzt, sofort? Sie müssen ja nicht gleich die ganze Welt retten.
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→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
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Das kleinere Übel zu wählen ist besser, als gar nicht wählen zu gehen. Doch genügt das auf Dauer? Wo ist die Begeisterung, die Leidenschaft in der Politik?
Verantwortung: Manch einer sucht sie, viele meiden sie. Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wobei mir auch gleich der nächste Gedanke in die Aufmerksamkeit springt: Wie ist das eigentlich mit dem Zuerst-Vor-der-eigenen-Tür-kehren? Oder ist es einfach leichter, die Dinge mit etwas Entfernung zu erkennen? Stichwort: Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen.
Alles verlief nach Plan … nur … der Plan war Mist? Viel zu viele Berufstätige geben sich mit einem klassischen, kräftezehrenden Nine-to-Five-Plus-Job zufrieden. Wenigstens, der Arbeitsplatz liefert finanzielle und strukturelle Sicherheit. Aber, reicht das wirklich?
Eine Beschreibung des Szenarios, bei dem Sie sich so tun, als ob etwas noch Ungeschehenes bereits erreicht wäre, erweitert den Horizont.
Als der Begründer dieser Methode, Harrison Owen, auf einer großen, von ihm durchgeführten Kongressveranstaltung als wesentliche Rückmeldung von den Teilnehmern erhalten haben soll, dass vor allem die in den Kaffeepausen geführten Gespräche hilfreich waren, ärgerte ihn das zunächst sehr, da er für diese Veranstaltung ziemlichen Aufwand betrieben hatte. Was hatte er als Organisator denn für Einfluss auf die Gespräche in den Kaffeepausen? Nachdem er sich aber näher mit der Bedeutung dieser eher zufälligen Treffen während der Kaffeepausen befasst hatte, kam er auf die Idee, die offene und ungezwungene Atmosphäre guter Pausengespräche als zentralen Kern von Workshops systematisch nutzbar zu machen. Vor dem Hintergrund der häufigen Erfahrung, dass starre Abläufe und das Abarbeiten fest fixierter Tagesordnungen kreative Gruppenprozesse eher behindern als ihnen förderlich sind, entstand so das Open-Space-Konzept, das einen offenen Rahmen bietet, in dem Menschen mit ihren individuellen Erfahrungen zusammenkommen und sich gegenseitig inspirieren.
Führen andere Wege nicht zur Lösung eines Problems, hat es sich bewährt, eine Zukunftswerkstatt durchzuführen, um die Dinge in konstruktive Bewegung zu bringen. Anregungen und Tipps zur Durchführung einer Zukunftswerkstatt.
Was ist Crowdsourcing und wie funktioniert es?
Miteinander in Europa ist keine Selbstverständlichkeit. Europa verdient Aufmerksamkeit.
Johann Wolfgang von Goethe meinte; der Helden Söhne werden Taugenichtse. Wo aber kommen die Helden von heute und morgen dann her? Und brauchen wir überhaupt welche?
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #43312
K:
Ü:X
In der Opferrolle wird die Verantwortung abgegeben und Gestaltung findet nicht mehr statt. Wo soll da der Spaß seine Wurzeln schlagen. Müssen liefert keinen geeigneten Nährboden dafür. Hier sind Auswege.
Wer will, der kann; wer nicht will, der muss.
Seneca
Wer meint, etwas tun zu müssen, der setzt sich zusätzlich unter Druck. Muss ist ein bitteres Kraut.
Aller Zwang hemmt und drückt die Natur, und sie kann ihre Schönheit nicht in vollem Reize zeigen.
Johann Jakob Wilhelm Heinse
Muss ist ein Ausdruck, der darauf hinweist ein Opfer der Umstände zu sein, es sich nicht ausgesucht zu haben. Der Appell „Was muss, das muss!“ soll möglicherweise zum Durchhalten aufmuntern, es fördert jedenfalls nicht die Selbstbestimmung. Wo soll da auch der Spaß seine Wurzeln schlagen. „Müssen“ liefert keinen geeigneten Nährboden dafür.
Diese Opferhaltung kennt wohl jeder irgendwie. Mit dieser Haltung reagieren wir instinktiv auf zahlreiche Anforderungen im Leben. Sie stellt einen spontanen Versuch dar, mit etwas klarzukommen, dass uns aus dem Gleichgewicht zu bringen scheint.
Im hier gemeinten Sinne hat Opferhaltung weniger damit zu tun, dass jemand tatsächlich durch einen Täter oder durch einen Schicksalsschlag zu einem Opfer wird. Gemeint ist hier vielmehr ein menschliches Rollenverhalten, mit dem wir uns geradewegs aus unserer Eigenverantwortung stehlen wollen. Und dafür zahlen wir einen oft unerwartet hohen Preis.
Wenn das Gefühl des Kontrollverlusts anhält und die Hoffnung aufgegeben wird, den Lauf der Dinge künftig wieder beeinflussen zu können, entwickelt sich ein Zustand, der als „gelernte Hilflosigkeit“ bezeichnet wird. Sorgen und Ängste wandeln sich zunehmend in Frustration, Resignation, Demotivation bis hin zu vollkommener Passivität und Apathie, Traurigkeit oder sogar depressiven Verstimmungen. Wer sollte einen so destruktiven Zustand pflegen wollen?
Wenn wir uns äußeren Umständen, wie Menschen, sozialen Systemen oder Situationen negativ ausgesetzt fühlen, dann kann es sein, dass wir uns in eine Opferrolle begeben, durch die entweder keine Lösung herbeigeführt wird oder die Dinge oftmals noch schlimmer werden. Sinnvoller wäre es konstruktiv und kreativ zu bleiben und Anteil an der Verantwortung zu übernehmen, zu gestalten.
Jammern und Klagen, ohne selbst etwas ändern zu wollen, entspricht dem sogenannten Opferprinzip. Doch in der Opferhaltung fühlen wir uns machtlos gegenüber äußeren Einflüssen, meinen, wir sind ihnen ausgeliefert. In dieser Haltung unterdrücken wir tendenziell sowohl die dennoch brodelnde Wut, die unruhig schlummernden Schuldgefühle und versuchen den zunehmenden Druck irgendwie loszuwerden. Deshalb schieben wir dann anderen Menschen die Täterrolle zu, wir suchen die Schuld bei anderen.
Als Opfer zeigen wir uns meist nach außen hin freundlich, obwohl wir innerlich hart am Ringen sind; mit uns selbst und auch mit anderen Menschen. Es ist eine zwiespältige Rolle, keine sehr aufrichtige Haltung und deshalb ist sie so kräftezehrend. In dieser Rolle verbrauchen wir sehr viel Energie, sie geht an die Materie. Diese Energie rauben wir uns und anderen Menschen und entziehen sie Bereichen, in denen sie besser genutzt werden würde.
Es mag nicht immer leicht sein, doch oft hilft es sich selbst zu verdeutlichen, dass wir die volle Macht über unser eigenes Dasein haben, nur wir selbst und kein anderer Mensch. Mit den Worten von Gotthold Ephraim Lessing: „Kein Mensch muss müssen! Man ist niemandem in der Welt etwas schuldig, als sich selber.“ Und wenn wir einem anderen Menschen oder einer Situation Macht über uns gegeben haben, dann können wir für uns klären, welchen Nutzen wir uns davon versprochen haben. Die Antwort liefert uns Einblicke in unsere Motivation, auch die versteckteren Motive lassen sich erkunden.
Ausreden verändern nichts! Entschließen wir uns aus der Opferhaltung auszusteigen, dann kehren wir zu mehr Ehrlichkeit und zur konstruktiven Selbstverantwortung zurück. Wir hören auf, andere dazu zu benutzen, uns selbst zu begrenzen und zu bestrafen. Dann halten wir wieder Ausschau nach dem, was uns ausmacht, was wir zu geben haben und geben wollen. In einer solchen Haltung spüren wir, wie sich Selbstachtung und Selbstverantwortung entfalten. Wir erkennen deutlicher all die Möglichkeiten, die uns für die Gestaltung zur Verfügung stehen, anstatt wie das Kaninchen auf die Schlange, auf das zu schauen, was nicht so läuft, wie wir es gern hätten.
Auch die persönlichen Grenzen werden wieder deutlicher und es wird leichter auf sich Acht zu geben. Im Gegensatz dazu sind die eigenen Grenzen und die der Mitmenschen aus der Opferposition meist nur sehr verschwommen erkennbar, was sowohl zu eigenen Verletzungen und zu Aggressionen gegenüber anderen führen kann.
Wem es zu schwer erscheint, allein aus der Opferrolle auszusteigen, der kann sich dabei unterstützen lassen.
Love it, change it or leave it.
Es ist ein häufiges Missverständnis, doch es geht hier nicht um Schuld oder Schuldzuweisung, sondern darum, der Opferfalle zu entkommen. Wer Verantwortung beziehungsweise zumindest eine Teilverantwortung übernimmt, ist bereit eine aktive Rolle einzunehmen. Erst dann ist es möglich, aus der Erstarrung zu entkommen.
Es ist, wie es ist. Zeit für einen Schlussstrich. Auf dem Weg vom Opfer der Umstände zum Gestalter des eigenen Lebens ist das ein grundlegender Schritt. Er braucht meist eine Weile.
Für die Klärung sind W-Fragen hilfreich, um sich der Lösung zu widmen und sich neu auszurichten:
„Wenn du dich weigerst, die Verantwortung für deine Niederlagen zu übernehmen, wirst du auch nicht für deine Siege verantwortlich sein“, meinte Antoine de Saint-Exupéry. Wer Verantwortung übernimmt, nimmt Einfluss, gestaltet!
Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.
Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.
Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. Juli 2015
Überarbeitung: 14. Februar 2019
AN: #87612
Ü:X
K:
Englische Version:
Konflikte tauchen nicht ohne Grund auf und sie verschwinden nicht, bevor wir uns den Ursachen widmen.
Augen zu und durch, ist keine gute Idee.
Ein erheblicher Teil von Konflikten resultiert daraus, dass den Beteiligten zu wenig über die anderen bekannt ist, daher zu wenig Verständnis aufbringen kann für die Gründe, aus denen sich die jeweils anderen in einer ganz bestimmten Weise verhalten. Daraus kann unter Umständen sogar die Überzeugung entwickelt werden, andere Bereiche handelten aus Absicht in einer für sie schädlichen Weise. Besonders deutlich wird das in Unternehmen und Organisationen, bei denen die Bereiche sich voneinander abgrenzen sowie in Projekten mit Beteiligten aus solchen Bereichen.
All das führt häufig zu einer Form des Konkurrenzdenkens, bei dem die Abwehr vermeintlicher Intrigen die Wahrnehmung, das Denken und Handeln dominiert.
Henry Ford meinte; Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.
Leicht ist es oft nicht. Früher oder später gibt es eine unterschiedliche Sichtweise auf die Dinge. Bei der Zusammenarbeit unterschiedlicher Interessen, beispielsweise in einem Projekt, sind Konflikte sehr häufig. Selbst bei besten Absichten sind zumindest Reibereien, unbewusste und auch offene Konflikte sehr wahrscheinlich. Jeder Bereich bringt seine eigene Kultur mit, hat eigene Erfordernisse, die gesetzten Ziele so erfolgreich wie möglich zu erreichen. So ärgerlich die aus der Unterschiedlichkeit resultierenden Konflikte erscheinen, so interessant sind die dadurch möglichen Vorteile, wenn es gelingt die Zusammenarbeit konstruktiv zu gestalten. Erst wenn alle im Team an einem Strang ziehen sind erfolgreiche Projekte schlank, effizient und schnell umsetzbar. In komplexeren Projekten sollte zeitgemäßes Projektmanagement genau dafür sorgen.
Wenn der Überblick verloren geht, lässt sich nicht nur schlechter entscheiden, es resultieren aus dem Wunsch der persönlichen Absicherung unnötige Konflikte.
Besser: Mit möglichst schlanken und flexiblen Prozessen, wenigen Regeln und geringem bürokratischem Aufwand lässt sich schneller und effizienter zu sichtbaren und funktionierenden Ergebnissen kommen. Das Ergebnis befindet sich im Fokus, die Prozesse berücksichtigen auch die – bisher zu oft ignorierten – menschliche Aspekte. Der Zusammenarbeit wird deshalb die erforderliche Aufmerksamkeit gewidmet, was zu besserer Kommunikation sowie mehr Transparenz und Vertrauen führt.
Die Ausrichtung auf eigenverantwortliche Strukturen innerhalb der Teams ermöglicht es den Rahmen des konkreten Vorhabens für die Lösung der Aufgabe zu gestalten, damit hinderliche Bedingungen identifiziert und vermieden werden.
Komplexität wird bewältigt, indem die Intelligenz der Organisation erschlossen wird, meinte Betriebswirt und Begründer der Managementkybernetik Anthony Safford Beer. Er formulierte dazu schon 1959 ein Modell (Viable System Modell) in dem er darauf hinwies, das Hierarchie und Selbstorganisation ins Gleichgewicht zu bringen sind. Es bedarf der Balance zwischen Autonomie und Hierarchie.
Dafür sind unter anderem die folgenden Fragen zu klären:
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Juni 2015
Überarbeitung: 15. Januar 2019
AN: #371