YouTuber – lohnt sich das für die Beteiligten?

YouTuber - lohnt sich das für die Beteiligten?

YouTube Content Creator, Influencer, ...
YouTuber und Marketing

YouTuber

 

YouTuber veröffentlichen in der Regel regelmäßig Videos zu bestimmten Themen auf der Plattform YouTube™. Lohnt sich diese Form des Marketings für die Beteiligten?

YouTuber

 

YouTuber (auch als YouTube content creator bezeichnet) veröffentlichen in der Regel regelmäßig Videos zu bestimmten Themen auf der Plattform YouTube. Die häufigsten Themen sind wohl Spiele, Kleidung und Kosmetik, Fitness, Technik, Reisen.

Reiseblogger machen so Urlaub im Luxusressort, Amateurmodels zeigen mehr oder weniger Stoff, Zucker lassen sich beim Herumballern zuschauen,…

Für die meisten YouTuber ist das eine mehr oder weniger private Angelegenheit. Wobei die Hoffnung auf einen höheren Bekanntheitsgrad wohl ein häufiges Motiv ist.

Entsprechende Abonnenten, Besuche und Aufrufe der Videos (Views) vorausgesetzt kann bei YouTube™ damit Geld verdient werden.  Häufiger sind Produktplatzierungen und Produktverkäufe zu beobachten.

 

 

 

Licht und Schatten

 

Mitunter ist die Motivation größer als das Talent und der gute Geschmack. Doch auch das ist Geschmacksache. Aus meiner Sicht befinden sich tatsächlich einige Perlen unter allerlei Unfug. Wenn Menschen ihre Seele für etwas Aufmerksamkeit verkaufen, tut mir das leid. Wer braucht schon solchen Ballast, wie eine interessante Botschaft?  Berühmt oder berüchtigt, wie es gelingt, ist zu vielen Menschen egal, nur bitte 5 Minuten Aufmerksamkeit. Die B-Promis der Nachmittagstalkshows der privaten Fernsehsender haben den Weg dafür bereitet.

 

 

 

YouTuber als Influencer

 

Die erfolgreichen YouTuber bilden so eine persönliche Marke und binden ein entsprechendes, meist jüngeres Publikum an sich. Sie können auf diese Weise eine Reichweite von einigen Millionen Fans erreichen. Für Marketing und PR werden sie daher als Influencer genutzt. Manche lassen sich von Vermarktungsagenturen vertreten. Ob sich Influencer-Marketing lohnt, lässt sich erst im Einzelfall beantworten. Der größte Teil des Contents mag zwar auf den ersten Blick dünn und oberflächlich wirken. Doch wer will das beurteilen, wenn er nicht zur Zielgruppe gehört? Gerade das macht die YouTuber ja für ihre jeweilige Zielgruppe so glaubwürdig. Und die wollen sich die Cleveren unter ihnen auch nicht verderben. Deswegen gibt es deutliche Unterschiede zu den üblichen Promis aus der Fernsehwerbung. Die haben oft ein dickes Fell und werben auch schon mal für Schund, wenn die Kasse stimmt. Das würde in diesem Bereich nach kurzer Zeit ins Aus führen. Deswegen haben selbst gut zahlende Kunden nur bedingt Kontrolle darüber, was die YouTuber daraus machen, wenn sie ihnen Artikel zum Testen übergeben. Oder beeinflussen das Geld und die Geschenke die Empfehlungen zumindest unbewusst?

 

 

 

Rosarot

 

Habe ich das Phänomen YouTuber etwas rosarot beschreiben? Mir ist klar, dass es eine Menge Schund im Internet gibt und mein Eindruck nicht der Gesamtsituation entspricht.

 

 

 

Beispiele gefällig?

 

Wenn Sie dezente Beispiele sehen wollen, habe ich hier etwas für Sie vorbereitet:

 

In diesem Beispiel gibt es zwar keine Produktplatzierungen, doch wie in vielen YouTube-Videos eine Menge Monologe. Asche über mein Haupt. Es handelt sich wohl eher um einen Nischenkanal. Und dreierlei Beiträge mit Tipps werden bei Bedarf gesucht und gefunden.

Unterstützung für YouTube & Co.

 

Du willst die Gelegenheit beim Schopf packen, dich den Fragen stellen, eigene stellen und überzeugende Antworten entwickeln? Dann unterstütze ich dich bei der Vorbereitung deiner Planung und Aktivitäten auf YouTube & Co. Über den Umfang der Unterstützung entscheidest du.

In zahlreichen Beiträgen findest du Anregungen, welche Optionen existieren und wobei ich unterstützen kann. Details findest du hier.

Was kostet eine solche professionelle Unterstützung? Hier findest du die Honorare. Du weißt selbst am besten, welcher Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen steht. Profitiere vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Es wird meist verschwiegen, doch leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor der Kamera unter intensivem Lampenfieber. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

Artikel zu Videobeiträgen im Web bei YouTube™ und Co.

 

Unsympathische Körpersprache: 12 Signale, die Distanz schaffen

Welche Körpersprache lässt uns unsympathisch wirken? 12 Signale, typische Missverständnisse und Tipps für mehr Präsenz, Sympathie und souveräne Wirkung.

Redner, die überzeugen wollen, sollten auf Plausibilität achten

Redner, die überzeugen wollen, sollten auf Plausibilität achten

Redner, die überzeugend wirken wollen, sollten auf Plausibilität achten. Wird eine Aussage als plausibel beurteilt, so ist sie einleuchtend, verständlich, begreiflich. Doch das gelingt selbst jenen, die ehrlich sind nicht automatisch. Gerade die Wahrheit klingt oft unwahrscheinlicher als die gut konstruierte Lüge. Lügenkonstruktionen basieren häufig auf ziemlich umfangreichen Vorbereitungen. Erfahrene Lügner sind oft beachtliche Architekten, wenn es um ihre Lügengebäude geht. Während Experten an den Begleiterscheinungen von Konstruktionen ansetzen und so manche Lüge aufdecken, ignoriert das Publikum sie weitgehend.

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P.S.​

 

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

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Datenschutz

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Artikel zu Videobeiträgen im Web bei YouTube™ und Co.

 

Unsympathische Körpersprache: 12 Signale, die Distanz schaffen

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. Januar 2017
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #882
K: CNC
Ü:

Grundlegende Empfehlungen für Medieninterviews

19 grundlegende Empfehlungen für Medieninterviews

Medienkompetenz, damit Sie und Ihre Botschaft auch in den Medien überzeugen
Medieninterviews

Grundlegende Tipps für Medieninterviews

 

Was ist bei Interviews mit den Medien zu beachten? Hier finden Sie 19 grundlegende Empfehlungen, damit Sie und Ihre Botschaft auch in den Medien überzeugen.

Was ist bei Medieninterviews zu beachten?

 

Für ein Projekt wurde ich darum gebeten, die wichtigsten Empfehlungen für Medieninterviews zu nennen. Und diese Tipps veröffentliche ich jetzt auch hier.

 

 

 

19 Tipps für Medieninterviews

 

19 Tipps? Mitunter spreche ich mehrere Tage am Stück über das, was bei Medieninterviews Beachtung verdient. Da gibt es durchaus einige interessante Aspekte zu betrachten. Jedes Medium hat seine Eigenarten. Deswegen finden Sie auf den Seiten auch Artikel wie 27 Tipps, mit denen Sie Fernsehinterviews meistern und 19 Tipps für erfolgreiche Radiointerviews. An dieser Stelle konzentriere ich mich auf grundsätzliche Tipps:

 

 

1. Die Zusage für ein Interview vorher gut durchdenken

 

Viel zu häufig werden Zu- oder Absagen für Interviews mit den Medien nicht systematisch durchdacht. Doch eine bewusste Entscheidung ist auch wegen der dafür eingesetzten Ressourcen grundlegend!

 

Mehr dazu:

 

 

 

2. Eigene Agenda

 

Überlegen Sie sich im Voraus, welche Punkte Sie in einem Interview vermitteln möchten und wie Sie diese mit Beispielen veranschaulichen können. Docken Sie Ihre Agenda elegant an die Situation an.

 

 

 

3. Wachsamkeit

 

Lassen Sie sich in einem Interview nichts unterjubeln. Halten Sie sich von noch so verlockenden Ködern fern und dafür lieber an Ihre Vorbereitung.

 

Mehr dazu:

 

 

 

4. Guter Zustand

 

Bleiben Sie gelassen, um das Publikum an Ihrer Seite zu behalten.

 

Mehr dazu:

 

 

 

5. Konsequent bleiben

 

Sie wollen zu einer Frage keinen Kommentar abgeben? Das ist selten eine gute Idee, doch wenn, dann bitte richtig.

 

Mehr dazu:

 

 

 

6. Veranschaulichen

 

Ein paar interessante relevante Zahlen, Daten, Fakten sind eine gute Sache. Nur bitte nicht übertreiben. Außerdem erschließt sich nicht immer sofort deren Bedeutung. Also nennen Sie für das Publikum relevante Beispiele und Anekdoten, um Ihre Botschaft zu veranschaulichen.

 

 

 

7. Körpersprache

 

Denken Sie an die Bedeutung der Körpersprache. In Fernsehinterviews wichtig ist, Augenkontakt zu halten, damit Sie nicht verschlagen oder defensiv wirken.

 

Mehr dazu:

 

 

 

8. Immer mit der Ruhe

 

Sprechen Sie während eines Interviews langsamer, und machen Sie bewusste Pausen. Setzen Sie Ihre Stimme gezielt ein, um die Botschaft zu transportieren.

 

Mehr dazu:

 

 

 

9. Persönliche Beteiligung

 

Bringen Sie Ihre persönliche Haltung mit ein, wo möglich mit Begeisterung in Ihren Antworten.

 

Mehr dazu:

 

 

 

10. Persönliche Erfahrungen einbringen

 

Bringen Sie persönliche Erfahrungen in Ihr Interview ein. Es hilft, Einfühlungsvermögen zu zeigen.

 

 

 

11. Verständlichkeit

 

Haben Sie keine Angst, Ihre Sprache zu vereinfachen – das wird Ihre Botschaft verständlicher und glaubhafter machen.

 

 

 

12. Haltung

 

Wenn Sie ein Interview am Telefon führen, stehen Sie auf, um mehr Energie zu bekommen.

 

 

 

13. Praxiserfahrungen sammeln

 

Bringen Sie so schnell wie möglich nach Ihrem Medientraining ein richtiges Interview auf die Beine. Setzen Sie das Gelernte um und  gewinnen Sie so Sicherheit in der Praxis.

 

 

 

14. Gestalten

 

Es ist Ihre Geschichte, also üben Sie in einem Interview Kontrolle aus, insbesondere durch Überbrückung, um dorthin zu gelangen, wo Sie sein wollen.

 

 

 

15. Storytelling

 

Integrieren Sie, wo passend, mehr Storytelling in Ihre Antworten.

 

Mehr dazu:

 

 

 

16. Anfang und Ende im Auge behalten

 

Es gilt „Gesagt ist gesagt“ beziehungsweise „getan ist getan“. Es gibt keine garantieren Auszeiten bei Interviews.

Seien Sie sich bewusst, dass ein gedrucktes Interview in dem Moment beginnt, in dem Sie den Raum betreten oder das Telefon beantworten. Achten Sie bei Interviews vor Kamera und Mikrofon darauf, ob Ihr Interview tatsächlich beendet ist.

 

Mehr dazu:;

 

 

 

 

17. Auf die Ziele konzentrieren

 

Konzentrieren Sie sich vor und während des Interviews auf die Absicht, die Sie verfolgen. Behalten Sie Ihre Kernbotschaft im Auge.

 

 

 

18. Vorsicht vor Unwahrheiten

 

Ob als beabsichtigte Lüge, aus Unachtsamkeit oder Unwissenheit; Unwahrheiten haben oft einen hohen Preis. Und das gilt ganz besonders in den Medien.

 

Mehr dazu:

 

 

 

19. Vorbereitung, Vorbereitung, Vorbereitung

 

Sowohl wegen der Chancen und auch der Risiken lohnt sich eine angemessene Vorbereitung auf Interviews. Zu oft melden sich Interviewte erst nach misslungenen Interviews bei mir. Viel besser ist es vorher.

 

Mehr dazu:

 

Video

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Unterstützung für deinen Medienauftritt

 

Ein Interview, ein Statement oder ein anderer Medienauftritt kann weitreichende Wirkung haben. Eine gute Vorbereitung hilft dir, deine Botschaften zu schärfen, auch auf kritische Fragen klar zu antworten und vor Kamera oder Mikrofon präsent zu bleiben.

Ich unterstütze dich individuell bei der Vorbereitung deines konkreten Medienauftritts. Wir können mögliche Fragen und kritische Situationen durchspielen, Antworten präzisieren und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. So erfährst du vor dem tatsächlichen Auftritt, wie deine Botschaften wirken, wo Missverständnisse entstehen können und welche Veränderungen deine Wirkung stärken.

Je nach Anlass können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Kernbotschaften und Formulierungen
  • Interviews und kritischen Fragen
  • schwierigen oder überraschenden Nachfragen
  • kurzen Statements und O-Tönen
  • Stimme, Körpersprache und Kamerapräsenz
  • Umgang mit Anspannung und Auftrittsdruck
  • realitätsnahen Interviewsimulationen

Die Vorbereitung erfolgt individuell 1:1 in Berlin oder online. Umfang und Intensität richten sich nach Bedeutung, Ausgangssituation und Anforderungen des Medienauftritts.

→ Medienauftritt individuell vorbereiten

→ Honorare und Konditionen

 

Bei Lampenfieber

Starke Anspannung kann den Zugang zu Fähigkeiten erschweren, die dir sonst selbstverständlich zur Verfügung stehen. Wenn Lampenfieber bei deinem Medienauftritt eine größere Rolle spielt, können wir diesen Aspekt gezielt in die Vorbereitung einbeziehen.

→ Unterstützung bei Lampenfieber

P.S.​

 

Worauf achten Sie bei Interviews? Haben Sie weitere Gedanken, Kommentare, Fragen?

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. Juni 2020
Überarbeitung: 4. Juni 2020
AN: #637
K: CNC
Ü:

In den Medien überzeugen — Warten vor Publikum bis die Sendung losgeht

In den Medien überzeugen — Vor Publikum warten, bis die Sendung losgeht

Mit Medienkompetenz überzeugend auftreten

Warten vor Publikum

 

Bei einem Medienauftritt warten, dass es losgeht … da liegen leicht die Nerven blank. Medienkompetenz statt Lampenfieber. Medienkompetenz statt ausuferndes Lampenfieber.

Bei einem Medienauftritt warten, dass es losgeht …

 

Vor einem Medienauftritt warten, dass es endlich losgeht … . Die Ruhe vor dem Sturm ist schon bei den üblichen Auftritten, wie Reden und Präsentationen, nicht für jeden Menschen eine Freude. Bei Medienauftritten empfinden das viele Menschen noch heftiger und dann liegen leicht die Nerven blank. Medienkompetenz statt Lampenfieber. Medienkompetenz statt ausuferndes Lampenfieber.

Zeit ist Geld, auch bei einem Medienauftritt und nicht nur für die Teilnehmer! Das beherzigen auch die Medienverantwortlichen, die entsprechende Erfahrungen gemacht haben. So mancher Teilnehmer hat schon vor zu heftigem Lampenfieber gekniffen und sich aus dem Staub gemacht. Also werden Interviewpartner und Gäste gerne schon eine Weile vor dem eigentlichen Start eingeladen. Sicher ist sicher!

Doch gerade diese Warten zerrt an den Nerven mancher Menschen. Die besser vorbereiteten Zeitgenossen haben die Empfehlungen Ihres Medientrainers beherzigt und wollen endlich zeigen, dass sie es können. Manch anderer will es aus anderen Gründen möglichst schnell hinter sich haben. Warten macht wenige Menschen lockerer.

Wer es sich leisten kann, bringt personelle Unterstützung mit und lässt sich umsorgen. Das hilft zwar, hat allerdings auch seinen Preis.

Tauchen dann nach langem Warten noch Verzögerungen auf, dann liegen schon mal Nerven blank. Und damit das keiner merkt, wird für den Versuch, die Nervosität und anderer unerwünschter Emotionen noch den Rest an Gelassenheit unmöglich.

Bei Radio und Fernsehen wird dann auch noch ausdrücklich darum gebeten, das Handy auszumachen. So verflüchtigt sich auch noch die letzte Beschäftigungsmöglichkeit. Aber nein, da sind ja noch die Notizen. Das hektische Durchwühlen der vorbereiteten Antworten auf erwartete Fragen wirkt dann weder auf Beobachter, noch auf das Gemüt beruhigend. Also ist das auch keine gute Idee. Doch es gibt durchaus wirksame Möglichkeiten, die Zeit zu nutzen.

Medienerfahrene entwickeln mit der Zeit eigene Rituale für die Phasen von Auftritten und Trainer unterstützen Sie dabei. Interesse?

P.S.​

 

Kennen Sie solche Situationen? Haben Sie Empfehlungen?

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 14. April 2020
Englische Version:
AN: #213
K: CNB
Ü:

Krisenkommunikation in Zeiten von Corona

Krisenkommunikation in Zeiten von Corona

Damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen – in Gesprächen und Präsentationen, live und vor der Kamera
Krisenkommunikation

Krisenkommunikation

 

Es gibt viel zu bedenken, damit die Kommunikation in Krisen funktioniert. Leicht ist Schaden angerichtet. Unterschiedliche Sichtweisen sind zu berücksichtigen. Mit entsprechender Vorbereitung geht es sicherer.

Krisenkommunikation


Misslungene Krisenkommunikation kann, wie eine Lawine, einen negativen Prozess ins Rollen bringen. Beispiele dafür finden sich viele.

Doch auch ohne spektakuläre Fehltritte richten schlechte oder ausbleibende Kommunikation in Krisenzeiten Schaden an. Schlechte Vorbereitung und unüberlegte Äußerungen verärgern ebenso schnell wie ausbleibende.

Noch immer wird an vielen Stellen unterschätzt, welche Eigendynamik sich entwickeln kann. Gerade die sozialen Medien sorgen dafür, dass heute öffentlich wird, was früher im Verborgenen blieb beziehungsweise schneller wieder vergessen wurde

Während viele große Unternehmen und einige Personen des öffentlichen Interesses sich bei ihrer Krisenkommunikation unterstützen lassen, ist das an vielen anderen Stellen nicht der Fall.

Häufig werde ich im Rahmen meiner Spezialisierung geholt, wenn Unternehmen sicherer kommunizieren, Missverständnisse vermeiden und dafür einen Plan entwickeln wollen oder ein konkretes Statement ansteht. Wobei ich immer wieder darauf hinweise, dass je nach Kontext auch ein Team mit verschiedenen Experten erforderlich ist. Sind beispielsweise rechtliche Aspekte zu berücksichtigen, dann ist ein entsprechender Jurist erforderlich. Am besten ist es frühzeitig zu planen, wer in welchem Fall wie einbezogen wird. Im Krisenfall geht dann alles kompetenter und wirksamer vor sich.

 

 

 

Notfallplan

 

Die Coronakrise ist ein Beispiel dafür, was geschehen kann, wenn beispielsweise Unternehmen die eigene Kommunikation entgleitet. In vielen Unternehmen erfolgte entweder keine zeitnahe Information oder sie war unzureichend. Das Informationsbedürfnis wurde dann an anderer Stelle zu befriedigen gesucht. Diese Quellen haben dann ihre ganz eigene Qualität und Dynamik. Das Schlimmste dabei; sie entziehen sich dem Einfluss, so dass Halbwahrheiten und Spekulationen erheblichen Schaden verursachen können.

Viel besser wäre es, einen schriftlichen Notfallplan vorbereitet zu haben. Selbst noch so kleine Organisationen sollten eine Vorstellung davon haben, was im Krisenfall in welcher Reihenfolge erforderlich ist, was von wem auf welche Weise zu tun ist. Selbst eine Skizze ist besser, als im Krisenfall bei Null anzufangen.

 

 

 

Zuständigkeit

 

Wer sitzt im Krisenstab und wer kommuniziert? All das, was sich für den Ablauf und die Zuständigkeit planen lässt, steht im Notfallplan. Dort ist auch festgelegt, wer in welcher Reihenfolge von wem informiert wird.

 

 

 

Kommunikation mit den Mitarbeitenden

 

Die Belegschaft sollte in der Regel vor der Presse informiert werden. Ansonsten wird das Vertrauensverhältnis belastet. Während der Coronakrise haben viele Angestellte aus den Medien erfahren, dass sie Kurzarbeit erwartet.

Nicht nur viele meiner Klienten haben sich als Manager erwiesen und sich in regelmäßigen Abständen mittels Videobotschaft an die Mitarbeitenden gewandt. Mit entsprechendem Feingefühl und guter Vorbereitung gelingt es besser unangenehme Botschaften auszusprechen. Einigen ist es gelungen in dieser Zeit das Verhältnis Unternehmen und Mitarbeitende auf ein deutlich besseres Niveau zu bringen. Das kann weit über die Krise für alle Beteiligten sehr vorteilhaft sein.

 

 

 

Kompetent proaktiv kommunizieren

 

Aus rechtlichen oder politischen Gründen kann es sein, dass nicht jede Information frei geteilt wird. Doch gilt es immer daran zu denken; gerade was nicht gesagt wird, heizt die Fantasie an.

Reagieren Sie schnell und dabei überlegt. Signalisieren Sie, dass Sie den Ernst der Lage verstanden haben und entsprechend handeln werden. Vertrauen ist ein hohes Gut, schon Kleinigkeiten können es beschädigen.

 

 

 

Symbolik

 

Seien Sie sehr sensibel im Hinblick auf die Symbolik. In einer aufgeheizten Stimmung werden selbst kleine Gesten sehr schnell Auslöser heftiger Reaktionen.

Auch hier ist das Internet voller negativer Beispiele. Unglückliche Formulierungen, Gesten und Körpersprache, die als unangemessen, weil arrogant empfunden werden und Personen, die sich entgegen ihrer Äußerungen in der Öffentlichkeit zeigen.

Wer beispielsweise als Mitglied der Bundesregierung sozialen Abstand und Masken fordert und dann in den Medien ignorant ohne Maske und in engem Kontakt gesehen wird, erzeugt Verärgerung. Wie so oft ist Walk your Talk die meist bessere Wahl.

 

 

 

Entschuldigungen

 

Entschuldigungen sind ein heikles Thema und fallen oft sehr schwer. Deswegen unterbleiben sie auch häufig oder werden viel zu spät geäußert. Zu oft richten Entschuldigung noch mehr Schaden an, weil sie mangelhaft sind.

Diesem wichtigen Thema habe ich einen eigenen Beitrag gewidmet. 15 Tipps für wirksame Entschuldigungen: Stehen Sie zu Ihren Fehlern?

 

 

 

Kompetente Vorbereitung

 

Neben den direkten Folgen einer Krise wird leider zu häufig weiteres Porzellan durch eine unglückliche Krisenkommunikation zerschlagen. Weitere Empfehlungen für die professionelle Kommunikation in einer Krise finden Sie hier.

Weil jedes Detail Konsequenzen haben kann, lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung. Holen Sie sich Verstärkung, wie Experten ins Team, beispielsweise Juristen für rechtliche Fragen. Profitieren Sie von meiner Unterstützung für die kommunikative Wirkung. Meine Erfahrung aus den Kommunikationswissenschaften, dem Marketing und der Psychologie hat sich hier sehr bewährt. Spielen Sie Äußerungen vorher durch und achten Sie auf mögliche Deutungen. So können Sie Missverständnisse schon im Vorfeld reduzieren.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

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Worauf achten Sie bei der Krisenkommunikation jenseits rechtlicher Aspekte? 

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 28. April 2020
Überarbeitung: 5. Mai 2020
AN: #466
Ü:
K:

Videobeiträge: Videos in 4K Auflösung aufzeichnen, wenn sie in HD gezeigt werden?

Videobeiträge: Lohnt es sich Videos in 4K Auflösung aufzuzeichnen?

HD oder 4K für Videos?
Videoauflösung

Videoaufzeichnung in 4K oder HD?

 

Lohnt sich die Aufzeichnung von Videobeiträgen in 4K, wenn das Ergebnis trotzdem auf HD (Full-HD 1920 x 1080) veröffentlicht wird? Hier kommen 6 gute Gründe.

Videobeiträge: Lohnt es sich, Videos in 4k Auflösung aufzuzeichnen?

 

Auf den Technikmessen werden schon seit einer Weile 8K als üblich präsentiert. In der hiesigen Praxis ist das allerdings noch nicht der Standard.

Die meisten Videos werden noch in HD-Qualität veröffentlicht. Solange das auf der Messe, im Showroom oder auf YouTube noch der Normalfall ist, ist die Frage zu stellen, ob sich eine Aufzeichnung in 4K Auflösung überhaupt lohnt.

Aktuell sind große Monitore mit 4K nicht überall zu finden und Beamer mit 4k noch eher die Ausnahme als die Regel. Die Ansprüche an die Technik sind gerade in der Postproduktion höher und die höheren Datenmengen erfordern mehr Speicher.

Doch schon während ich diese Seite schreibe, verändert sich das. Wo meine Rechner vor kurzer Zeit ins Schwitzen gekommen sind erledigen sie es jetzt locker. Selbst mein Tablett bearbeitet Videomaterial im Handumdrehen und die Leistung wird immer besser. Für mich ist das zumindest technisch schon eine Weile Normalität.

4K oder HD

4K bedeutet eine Auflösung von 4096 x 2160 Pixel (Cinema-4K) oder 3840 x 2160 Pixel (UHD – Ultra High Definition). Full HD (HD – High Definition) hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel.

Aufzeichnen in 4K oder HD?

 

Also, wo lohnt sich Auszeichnung in 4K, wenn das Ergebnis trotzdem auf HD (Full-HD 1920 x 1080) gewandelt wird? Hier kommen 6 gute Gründe.

 

 

 

1. Projektion auf große Flächen

 

Der Detailreichtum von Bildmaterial in 4K ist deutlich höher als bei HD-Video. Selbst bei Downscaling von 4K Material auf HD ist das Ergebnis besser, wenn der Videobeitrag auf einer großen Bildfläche gezeigt wird. Die Bildqualität erscheint noch realistischer.

Es ist individuell zu klären, ob diese Wirkung erreicht werden kann und überhaupt erwünscht ist. Nicht immer ist der Unterschied überhaupt zu erkennen. Werden Details oder Personen mit offener Blende und geringer Schärfentiefe gedreht, macht die höhere Auflösung wenig aus. Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe werden von der höheren 4k Auflösung nicht besser.

Bei Drohnen- und Luftaufnahmen, Landschaft- und Architektur und anderen Aufnahmen mit kleiner Brennweite, also Weitwinkeloptik, machen sich Details deutlich bemerkbar. Besonders bei vielen Details wirken die Bilder noch realistischer und plastischer.

 

 

 

2. Bildreserven

 

Video mit einer Auflösung von 4K bietet Reserven für nachträgliche Ausschnittvergrößerungen. Gerade bei Interviews und anderen Redebeiträgen ist das sehr hilfreich. Es ist beispielsweise auch nachträglich ein Ransprung Personen möglich. Aus dramaturgischen Gründen oder bei unerwünschten Details ist das mitunter gewünscht. Ist das vorher schon so geplant, wird sonst eine zweite Kamera dafür genutzt. Durch die digitale Ausschnittsveränderung wird Zeit beim Dreh gespart, wenn Protagonisten beim Sprechen in die Kamera nicht für eine zweite Ausschnittvariante keinen zusätzlichen Take machen müssen. Gerade bei zeitkritischen und nicht wiederholbaren Drehs ist das sehr hilfreich.

 

 

 

3. Fehlerkorrektur

 

Die höhere Auflösung ermöglicht nachträgliche Fehlerkorrekturen. Störende Vignettierungen durch Filter oder Sonnenblenden, schiefe Bilder etc. lassen sich in vielen Fällen durch eine Ausschnittvergrößerung entfernen.

Selbst verwackelte Aufnahmen lassen sich durch nachträgliche Bildstabilisierung mittels Software retten. Dafür geht etwas vom Bildausschnitt verloren und davon ist bei  Videomaterial in 4K mehr vorhanden.

Auch Bildverzerrungen, wie sie für Ultra-Weitwinkelobjektive typisch sind lassen sich nachträglich entfernen. Bei Architekturaufnahmen können stürzende Linien von Gebäuden korrigiert werden.

 

 

 

4. Chromakeying

 

In vielen Bereichen wird mittels Chromakeying (farbbasierte Bildfreistellung) nachträglich der Hintergrund des Videobeitrags hinzugefügt. Bluescreen-Technik bzw. Blue-Box-Technik (blauer Hintergrund) und Greenscreen-Technik bzw. Green-Box-Technik (grüner Hintergrund) bieten viele Möglichkeiten. Die beiden Hintergrundfarben Blau und Grün wurden als Schlüsselfarben gewählt, weil sie am menschlichen Körper üblicherweise nicht vorkommen und sich gut von Hauttönen abheben. Vor dem gut ausgeleuchtet Hintergrund werden Personen, mit ausreichend Abstand und Kleidung aus möglichst gering reflektierenden Stoffen, aufgenommen. Der Bereich mit der Schlüsselfarbe wird anschließend ausgestanzt und durch anderen Inhalt ersetzt.

Zu den heikleren Bereichen beim Chromakeying gehört der Bereich der Haare. Hier macht sich die deutlich höhere Detailauflösung bei 4K sehr positiv bemerkbar. Der größere Detailreichtum, an Stellen mit kleinen Details, führt zu einer sichtbar besseren und realistischeren Bildqualität. Die Software erkennt die Bereiche besser und kann sie bessert trennen und ersetzen.

Ich mache keinen Greenscreen-Dreh mehr ohne 4K, die Qualität und entspanntere Nachbereitung sprechen für sich.

 

 

 

5. Gestalterischer Spielraum

 

Video mit 4k bietet einen großen Freiraum für die nachträgliche Wahl des besten Bildausschnitts.

 

 

 

6. Zukunft

 

Die Technik wird immer besser und gutes Rohmaterial mit 4K kann dann später viel besser genutzt werden.

P.S.​

 

Lohnt es sich in 4K Auflösung aufzuzeichnen, auch bei Veröffentlicung in HD? In welcher Auflösung drehen und präsentieren Sie? Wohin geht die Reise? Und …?

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. März 2018
Überarbeitung: 14. April 2020
AN: #637
K: CNC
Ü:

Fettnäpfchen bei Interviews und Medienauftritten: Absprachen bei Interviews

Fettnäpfchen bei Interviews und Medienauftritten: Das Interview war so nicht abgesprochen!

Absprachen? Sich und Ihre Botschaft überzeugend und ohne blauen Flecken präsentieren.
Interview: Das war so nicht abgesprochen!

Interviewsituationen

 

Medienauftritte sind mit Chancen und Risiken verbunden. Doch wer sich freut die Gelegenheit zu bekommen sich und der eigenen Botschaft Geltung zu verschaffen, übersieht oft die Risiken. In diesem Beitrag erfahren Sie welches Fettnäpfchen sie besser umschiffen.

Zu den Sätzen die Sie vor laufender Kamera bei einem Interview nicht aussprechen sollten gehört; „Das war so nicht abgesprochen!“. Punkt!

 

Übersicht

 

 

 

 

Das Interview war so nicht abgesprochen!

 

Zu den Sätzen die Sie vor laufender Kamera bei einem Interview nicht aussprechen sollten gehört; „Das Interview war so nicht abgesprochen!“. Punkt!

Immer wieder werden solche recht peinlichen Szenen im Fernsehen und anschließend im Internet gezeigt, wenn beispielsweise Firmenvertreter den Satz erbost und gebetsartig wiederholen. Seelenruhig gibt es dann vom Journalisten als Antwort; „Wir machen keine Absprachen!“. Das wollen Sie doch nicht von sich sehen, oder?

 

 

 

Vorbeugung ist besser als Nachsorge, auch in der Öffentlichkeit wie den Medien

 

Eisbeeeerg!

Titanic

 

Klären Sie vorher wohlüberlegt, ob Sie ein Interview geben und bereiten Sie sich gegebenenfalls professionell vor. Blauäugig in die Öffentlichkeit zu gehen kann recht schmerzhaft werden.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Vorteile sind mit dem Interview verbunden?
  • Sind der Journalist, das Thema und das Medium geeignet?
  • In welcher Rolle sollen Sie interviewt werden?
  • Welche Risiken birgt das Interview?
  • Welche Nachteile sind zu erwarten, wenn das Interview nicht geführt wird?

 

Selbst, wenn der Journalist Ihnen bereits vorab einige Fragen zur Verfügung stellt, ist das keine Garantie, dass er davon nicht abweicht. Garantien gibt es nicht, es würde dem Prinzip des freien Journalismus widersprechen. Sammeln Sie deswegen alle denkbaren Fragen, die zu dem Thema gestellt werden könnten. Bereiten Sie, möglichst in enger Zusammenarbeit mit Experten wie Medientrainer und gegebenenfalls auch Rechtsberatern, passende Antworten vor. Wenn Ihnen die Antworten leicht von den Lippen gehen, können Sie sich gelassener auf Ihr Auftreten und Ihre Außenwirkung konzentrieren –  Sie werden souveräner und glaubwürdiger wahrgenommen.

Video

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Unterstützung für deinen Medienauftritt

 

Ein Interview, ein Statement oder ein anderer Medienauftritt kann weitreichende Wirkung haben. Eine gute Vorbereitung hilft dir, deine Botschaften zu schärfen, auch auf kritische Fragen klar zu antworten und vor Kamera oder Mikrofon präsent zu bleiben.

Ich unterstütze dich individuell bei der Vorbereitung deines konkreten Medienauftritts. Wir können mögliche Fragen und kritische Situationen durchspielen, Antworten präzisieren und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. So erfährst du vor dem tatsächlichen Auftritt, wie deine Botschaften wirken, wo Missverständnisse entstehen können und welche Veränderungen deine Wirkung stärken.

Je nach Anlass können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Kernbotschaften und Formulierungen
  • Interviews und kritischen Fragen
  • schwierigen oder überraschenden Nachfragen
  • kurzen Statements und O-Tönen
  • Stimme, Körpersprache und Kamerapräsenz
  • Umgang mit Anspannung und Auftrittsdruck
  • realitätsnahen Interviewsimulationen

Die Vorbereitung erfolgt individuell 1:1 in Berlin oder online. Umfang und Intensität richten sich nach Bedeutung, Ausgangssituation und Anforderungen des Medienauftritts.

→ Medienauftritt individuell vorbereiten

→ Honorare und Konditionen

 

Bei Lampenfieber

Starke Anspannung kann den Zugang zu Fähigkeiten erschweren, die dir sonst selbstverständlich zur Verfügung stehen. Wenn Lampenfieber bei deinem Medienauftritt eine größere Rolle spielt, können wir diesen Aspekt gezielt in die Vorbereitung einbeziehen.

→ Unterstützung bei Lampenfieber

P.S.

 

Haben Sie so etwas schon erlebt? Was halten Sie von Absprachen und wie bereiten Sie sich selbst auf Medieninterviews vor?

Eisbeeeerg! Titanic

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. Mai 2016
Überarbeitung: 26. März 2020
AN: #345

Was Podcast-Gäste erwartet

Was Podcast-Gäste erwartet

Direkt in die Ohren der Zielgruppe: Tipps für deinen erfolgreichen Podcast
Was Podcast-Gäste erwartet

Zu Gast in einem Podcast

 

Das erwartet Gäste bei einem Podcast. Worauf lohnt es, sich einzustellen?

Was Podcast-Gäste erwartet

 

Geschafft; Sie sind zu einem Podcast eingeladen. Das erwartet Gäste bei einem Podcast. Worauf lohnt es, sich einzustellen? Es folgen Antworten:

 

 

 

1. Sie sind zu Gast

 

Ein Podcast ist die Plattform des Gastgebers, und Sie sind ein Gast auf dieser Plattform. Der Host wird in erster Linie an die Hörenden denken und ist wie diese an interessanten Content interessiert. Eigenwerbung wird niemanden erfreuen, wenn sie frontal erfolgt. Machen Sie von sich reden, indem Sie sich als Mensch zeigen.

 

 

 

2. Sein Sie hinsichtlich Veröffentlichung flexibel

 

Es kann gut sein, dass die Veröffentlichung etwas auf sich warten lässt. Mögliche Gründe:

  • Episoden werden im Rahmen von Staffeln aufgezeichnet.
  • Ihre Episode befindet sich zwischen zwei Staffeln und die Veröffentlichung neuer Episoden pausiert bis zur vollständigen neuen Staffel.
  • Ihr Beitrag wird als Teil einer Episode oder Serie mit anderen Gästen veröffentlicht.

 

 

 

3. Informieren Sie sich über den Gastgeber und die Sendung

 

Hören Sie sich vorher ein oder zwei Episoden an. So bekommen Sie einen guten Eindruck vom allgemeinen Format, vom Stil. Werfen Sie einen Blick auf die Liste der früheren Gäste, um zu sehen, ob Sie bekannte Gesichter sehen. Das schafft eine Verbindung zwischen dem Gastgeber und Ihnen.

Folgen Sie dem Gastgeber auf seinen aktivsten sozialen Plattformen. So erhalten Sie einen Eindruck davon, wo der Schwerpunkt liegt und wer die Zuhörer sind. Besuchen Sie die Website des Hosts und nehmen Sie sich Zeit, um das Profil zu lesen.

 

 

 

4. Sie und der Gastgeber sind vielleicht nicht immer die besten Freunde

 

Sie haben sich informiert und wissen, dass die Sendung, in der Sie zu Gast sind, das perfekte Publikum bietet. Sie folgen dem Moderator auch in den sozialen Medien und hoffen, sich schnell sympathisch zu sein. Hervorragend, wenn das so ist. Es gibt dafür allerdings keine Garantie. Startet die Aufnahme und die Chemie nicht, ist es wichtig, an das Publikum zu denken.

Ich würde als Host für den Podcast Karstens Welt niemanden einladen, der mit nicht grundsätzlich schon sympathisch ist, doch jeder Moderator hat da einen eigenen Stil.

 

 

 

5. Die Moderatoren halten sich nicht immer an das Skript

 

Gerade gut Moderatoren werden einen natürlichen Gesprächsfluss fördern, anstatt eine strikte Frageliste abzuarbeiten. Sie daran, dass Sie kennen sich in Ihrem Bereich aus. Vertrauen Sie auf Ihr Wissen. Sie müssen nicht alle Antworten parat haben, es handelt sich nicht um eine Prüfung. Ein lebendiger, nachdenklicher Dialog zwischen Menschen ist für die Zuhörer interessanter. Sonst wäre es ja viel leichter, ein Fachbuch zu lesen.

P.S.​

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Podcasts gemacht? Waren Sie schon zu Gast? Fragen und Kommentare sind willkommen.

Artikel zum Bereich Podcasts

YouTube-Kanal @karstennoack

Der YouTube-Kanal @karstennoack und worum es geht.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juni 2017
Überarbeitung: 13. Januar 2019
AN: #553
K: CNC
Ü:

27 Tipps, mit denen Sie Fernsehinterviews meistern

27 Tipps, mit denen Sie Fernsehinterviews meistern

Medienkompetenz: So überzeugen Sie und Ihre Botschaft auch vor der Kamera
Tipps für Fernsehinterviews

Fernsehinterviews

 

Unverhofft kommt oft: Deswegen finden Sie hier Tipps für die Vorbereitung von und Teilnahme an Fernsehinterviews.

Fernsehauftritt: Kamera läuft…

 

Großes Kino: In einem Fernsehinterview aufzutreten ist für die meisten Menschen eine Ausnahmesituation. Schon eine Rede vor ein paar Dutzend Zuhörern steigert bei vielen Menschen rasant die Adrenalinausschüttung. Die Vorstellung, einem Millionenpublikum einen vielleicht sogar noch komplizierten Zusammenhang zu erklären, kann da schon mal Angstattacken auslösen. Manch einem genügt schon die Aufforderung sich selbst vorzustellen und etwas das sonst nebenbei erfolgt, wird zur Herausforderung.

 

 

 

27 Tipps für deinen Fernsehauftritt

 

 

 

1. Keine Panik

 

Bei dem Besuch eines Fernsehteams in den eigenen Räumen braucht es meist schon Nerven aus Stahl. Es gilt darüber hinwegzusehen, wie Kameras, Beleuchtung, Mikrofone nicht nur Licht in die Räume bringen. Sie kennen ein paar Atemübungen? Sehr gut! Es wird schon wieder und sieht meist schlimmer aus, als es ist.

Während unzählige Kabel auf der Suche nach Steckdosen sind, nutzen Sie die Zeit sich vorzubereiten. Jemanden vor Ort zu haben, der sich um alles andere kümmert, macht es Ihnen leichter sich auf Ihre Aufgaben zu konzentrieren.

Schalten Sie Ihr Mobiltelefon aus, um selbst nicht gestört zu werden und die Aufzeichnung nicht durch die Strahlung zu beeinflussen.

Ein ruhiger Blick auf die Details sorgt dafür, dass später die Zuschauer nicht von offenen Hosen, Frühstücksresten oder Lippenstiftspuren abgelenkt werden.
Überprüfen Sie also gegebenenfalls Ihre Krawatte, Schnürsenkel, Reißverschlüsse, Knöpfe, abstehende Haare und die sonstigen Accessoires. Ein Blick in den Spiegel ist hier weniger ein Ausdruck von Eitelkeit, sondern von Professionalität.

 

 

 

2. Locker bleiben!

 

Kurz vorher ist es wenig förderlich darüber nachzudenken, was Sie sagen wollen. Das lässt Sie nur verkrampft wirken und sorgt dafür, dass es weniger spontan klingt. Krampfhaft vorbereitete Antworten klingen nur noch lauwarm. Bereiten Sie sich lieber frühzeitig mit entsprechender Unterstützung so vor, dass Sie zuversichtlich Ihre Botschaften unterbringen.

 

 

 

3. Botschaften?

 

Beim Smalltalk genügt den Beteiligten oft schon das Wetter. Anspruchsvolleres Publikum erwartet mehr.

Welche Botschaften, genauer Kernbotschaften, wollen Sie vermitteln? Arbeiten Sie während der Interviewvorbereitung die Kernbotschaften in einfachen, nachvollziehbaren Sätzen heraus, am besten in Kurz-Statements. Untermauern Sie diese Botschaften mit guten Argumenten. Um die Zielgruppe auch zu erreichen, müssen Sie im Hinterkopf behalten, für welches Format und Publikum der Journalist arbeitet. So ist es leichter sich auf die zielgruppenrelevanten Aspekte zu konzentrieren.

 

 

 

4. Vorsicht ist besser als Nachsicht

 

Zur Vorbereitung gehört auch eine Risikoeinschätzung und gegebenenfalls Plan B, C, D, E und … Wenn der gerade noch freundliche TV-Journalist sich zum investigativen Enthüllungsjournalisten wandelt, dessen Fragen ohne Vorbereitung zu Schweißausbrüchen führen würden, dann zeigt sich, ob sich der Aufwand gelohnt hat.

Vertrauen ist gut, Vorbereitung ist besser. Vertrauen Sie nicht blind auf Absprachen. Und selbst wenn Sie meinen, Sie hätten eine Absprache: Kaum etwas wirkt befremdlicher auf Zuschauer als der Hinweis, diese Frage sei nicht abgesprochen gewesen.

Grundsätzliche Empfehlungen für die Vorbereitung, insbesondere bei kontroversen Themen, finden Sie im Artikel Tipps für erfolgreiche Radiointerviews.

 

 

 

5. Interviews im Fernsehen sind einfacher als Radiointerviews

 

Im Grunde sind Interviews für das Fernsehen einfacher als für das Radio. Der visuelle Anteil gibt Ihnen die Möglichkeit gut auszusehen, was meist soviel meint wie sympathisch und kompetent zu schauen. Der Eindruck, den die Erscheinung, einschließlich Körpersprache vermittelt, trägt wesentlich dazu bei, wie Sie in Erinnerung bleiben.

 

 

 

6. Und wohin schaue ich?

 

In diese unpersönliche Kamera zu sprechen und dabei wie mit einem Menschen zu reden gelingt nicht jedem auf Anhieb. Auch hier zeigt sich dann, wie gut das Medientraining war.

Meist stellt jemand neben der Kamera die Fragen und Sie halten dorthin den Augenkontakt. Der Versuchung, auch nur kurz in die Kamera zu schauen, erliegen Sie in einem solchen Fall lieber nicht, denn das wirkt eigenartig und führt möglicherweise zur Wiederholung.

 

 

 

7. Dressed to … Kleider machen Leute

 

Das wichtigste Kriterium bei der Kleidungswahl: Sie fühlen sich darin wohl und es passt zu Ihrer Rolle! Es gibt hier zusätzlich allerdings noch etwas mehr zu beachten.

Es grünt nicht so grün, wenn im Studio mittels Greenscreen der Hintergrund ausgetauscht bzw. eingeblendet wird. Entsprechendes gilt für den Bluescreen, der etwas seltener ist. So oder so würde das Vorhandensein in der Kleidung zu psychedelischen Effekten führen, was in der Regel nicht erwünscht ist. Vorsicht vor Kleinkariertem. Weniger wegen der metaphorischen Deutungsgefahr, sondern weil es für ein flimmerndes Bild sorgen kann. Die Zuschauer halten dann den Moiré-Effekt für einen Fernseher-Defekt. Also weiße Hemden? So gut es sonst aussehen kann; weiße Hemden können wegen der Belichtungswahl auf das Gesicht später grau wirken.

Es klingt schlimmer, als es ist; es bleibt durchaus noch Spielraum bei der Bekleidung. Überdies lohnt sich ggf. die Nachfrage zur Abstimmung. Ich habe auch selbst so manche unerwartete Erfahrung gemacht. Beispielsweise in meiner Rolle als Coach für Pro7. Da hatte ich einen Protagonisten, der im letzten Teil fast die gleichen Kleidungsstücke anhatte, wie ich. Da er im Teil davor beim Friseur auch noch den gleichen Haarschnitt wie ich erhielt, sah er schließlich aus, wie eine Kopie von mir. Heute kann ich darüber eher lachen als damals.

 

 

 

8. Los geht es … Ruhe im Studio

 

Ruhe, Kamera läuft! Es braucht Ruhe im Studio und natürlich auch, wenn Sie in Ihrem Büro interviewt werden. Sorgen Sie für Ruhe und dass Sie nicht gestört werden. Letzteres wird oft vergessen und Überraschungen sind nicht immer für jeden Teilnehmer Quell der Freude.

 

 

 

9. Umgebung

 

Überprüfen Sie das Umfeld und insbesondere Ihren Hintergrund und was sich unmittelbar hinter Ihrem Kopf befindet. Das erspart Ihnen bei allem Humor erstaunliche visuelle Eindrücke. So manche Büropflanze wirkt im Fernsehen später wie ein Hirschgeweih, das aus dem Kopf wächst.

 

 

 

10. Namen und Berufsbezeichnung

 

Klären Sie im Vorfeld, welche Berufsbezeichnung in der Binde unter Ihrem richtig geschriebenen Namen stehen wird. Ich war einmal als Businesscoach bei einem Experiment im Einsatz und später etwas erstaunt, dass ich vom Moderator Ulrich Meyer als Paartherapeut angekündigt wurde. Das war anders vereinbart. Heute mache ich so etwas im Vorfeld schriftlich. Erbsenzähler? Sicher ist sicher!

 

 

 

11. Der Gesamteindruck zählt

 

Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl. 

Fußballer im TV-Interview

 

Fernsehpublikum reagiert sehr intensiv auf Erscheinung und den Klang der Stimme. Wenn Sie sich bei einem unbedenklichen Thema keine heftigen Patzer leisten, erinnern sich die meisten Zuschauer kurz darauf nicht mehr daran, was Sie gesagt haben. Was bleibt ist der Gesamteindruck, den Sie hinterlassen haben. Gelingt es Ihnen sympathisch und kompetent aufzutreten, haben Sie schon eine Menge erreicht. Bleiben Sie natürlich bei Ihrem Auftritt. Was auch immer Sie sagen, sagen Sie es mit Autorität.

 

 

 

12. Auf den Punkt kommen

 

Wissen allein genügt nicht, es will auch vermittelt werden. Kommen Sie auf den Punkt. Verwenden Sie kurze Sätze, um Ihre Aussage deutlich zu machen. Medien werden die Antworten bearbeiten, um sie dem jeweiligen Format anzupassen. Die Presse konzentriert sich dabei auf die Aussagen, die deren Publikum interessiert. Neuigkeiten und unterhaltsame Beiträge haben die größten Chancen veröffentlicht zu werden.

Wenn es sich nicht um ein Live-Interview handelt, haben die Journalisten, bzw. diejenigen, die für die Nachbearbeitung verantwortlich sind, die Kontrolle darüber, wie der Beitrag genutzt wird. Passt er nicht in das Konzept, bleibt er gegebenenfalls auch unberücksichtigt und der Aufwand war umsonst.

Bei den Sendern sind enge Zeitpläne und Redaktionsschluss an der Tagesordnung. Machen Sie es für alle Beteiligten einfacher und halten Sie Ihre Antworten angemessen kurz. Kurze Antworten haben bei Aufzeichnungen mit Schnitt eine größere Chance gesendet zu werden. Außerdem erhöhen Sie so die Chancen, als geschätzter Interviewpartner auch zukünftig wieder gefragt zu werden.

 

 

 

13. Verzicht auf Floskeln

 

Ihr Hinweis „Wie ich eben schon sagte…“ ist nicht nur unnötig, er erschwert den Videoschnitt. Die Floskel macht unmöglich, den O-Ton später alleinstehend zu nutzen. Je nach Format ist es am besten die Frage mit der Antwort aufzugreifen, da die Fragen von Interviewern oft nicht mitgesendet werden.

 

 

 

14. Pausen

 

Bei einer Aufzeichnung sprechen Sie in ganzen Sätzen, mit kleinen Pausen dazwischen. So erleichtern Sie auch die spätere Bearbeitung.

 

 

 

15. Kommunikationskompetenz

 

Denken Sie daran, Pausen zu machen, wenn Sie Ihre Antwort gegeben haben und wenn der Interviewer signalisiert, dass er eine andere Frage stellen möchte. Fördern Sie eine Gesprächsatmosphäre, zeigen Sie Respekt und Kommunikationskompetenz. So kommen Sie authentisch und glaubwürdig herüber, überzeugen von sich und dem, wofür Sie stehen.

 

 

 

16. Verständlichkeit

 

Wer zu komplex ans Werk geht, stammelt oft unverständlich ins Mikro. Das ist ein Fehler den viele Anfänger machen, weil sie im Fernsehen besonders gelehrt wirken wollen. Wer lange Sätze mit vielen Einschüben, schwierigen Fremdwörtern oder ausgefeilten Sprachbildern verwendet setzt sich selbst unter Druck. Die damit verbundene schlechte Atmung beeinträchtigt die Stimme. Um bei Bandwurmsätzen den Faden nicht zu verlieren, braucht es die ganze Konzentration der Sprecher:innen und deren Zuschaundhörer:innen. Das strengt an!

Verunglückt dann auch noch das gewählte Sprachbild durch einen ärgerlichen Versprecher, kommt es zu spontanen Lachern im Publikum. Das macht den Sprecher noch nervöser, der Auftritt wird zum Rohrkrepierer. Nur wenige Menschen beherrschen es, solche Situationen vor der Kamera wieder einzufangen. Zum Beispiel mit einem sympathischen Lachen über die eigene Panne.

 

 

 

17. Chiasamen und Mohnbrötchen

 

Eine Person des Vertrauens darf ruhig genauer hinsehen, bevor Sie vor die Kamera treten. Chiasamen und Co. mögen lecker sein, wirken auf den Zähnen allerdings wie eine Karrieszucht. Also, Doppelcheck!

 

 

 

18. Sie wollen anschließend zitiert werden?

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Antworten auch an anderen Stellen zitiert werden, können Sie durch die Prägnanz Ihrer Aussagen fördern. Beliebt, aber nicht ohne Risiko, sind knackige Aussprüche.

 

 

 

19. Ein Interview ist keine Verkaufsveranstaltung!

 

Das Interview dient in erster Linie dazu, die Zuschauer zu unterhalten. Schön, wenn Sie davon profitieren. Sonst würden Sie es ja auch nicht tun. Das Letzte, was sich jemand wünscht, ist der Versuch, bei der Gelegenheit etwas offensiv verkauft zu bekommen. Wer die Gelegenheit für eine Verkaufsveranstaltung missbraucht begeht einen so tiefen Vertrauensbruch, dass es vermutlich das letzte Interview bleibt.

 

 

 

20. Übung macht den Meister

 

In der Regel werden Interviews mit Erfahrungen stetig besser. Allerdings schleifen sich ohne kompetentes Feedback auch so manche Eigenarten ein, die besser frühzeitig verabschiedet werden sollten. Nach dem Interview ist vor dem Interview … oder so ähnlich! Also wird anschließend ausgewertet und verbessert.

 

 

 

21. In der Kürze liegt die Würze

 

Nicht nur bei den Antworten gilt es auf den Punkt zu kommen. Die Mitglieder des Fernsehteams haben meist noch genug anderes zu tun. Was für Sie ein besonderer Moment sein mag, ist deren Alltag, und einige haben sogar noch ein Privatleben. Je schneller Sie gemeinsam zu einem guten Ergebnis kommen, desto besser für alle Teilnehmer. Spricht sich herum wie angenehm und professionell es mit Ihnen zur Sache geht, steigert das die Wiederholungswahrscheinlichkeit.

 

 

 

22. Die Zielgruppe kennen

 

Fragen Sie den Journalisten, was das Ziel des Interviews ist und richten Sie Ihre Antworten daran aus. Je genauer Ihre Vorstellung von der Zielgruppe ist, desto einfacher ist es die eigene Sprache anzupassen. Besser Sie vermeiden Fachjargon, auch damit die Journalisten nicht ständig nach deren Bedeutung fragen.

Machen Sie es den Journalisten leichter zu verstehen, weshalb ein Aspekt so wichtig ist und warum die Zielgruppe sich dafür interessieren soll. Tun Sie das in einer einfachen, geradlinigen und lebendigen Sprache. Wenn Sie etwas beschreiben sorgen Sie dafür, dass Sie es währenddessen selbst vor Ihrem geistigen Auge erleben.

 

 

 

23. Zuhören

 

Unsicherheit führt leider oft dazu, dass alle Aufmerksamkeit darauf konzentriert wird die nächste Antwort vorzubereiten, anstatt gut zuzuhören. Gute Interviewpartner sind auch gute Zuhörer.

 

 

 

24. Bleiben Sie authentisch

 

Präsentieren Sie authentisch Ihre Persönlichkeit. Machen Sie Ihre Position klar und haben Sie dabei Ihre Selbstmarketingstrategie vor Augen. Verhalten Sie sich dabei professionell und bleiben Sie Sie selbst, auch wenn Ihnen die Situation anfangs noch fremd ist. Alles andere ist viel zu anstrengend!

Je besser Sie auf Medienauftritte vorbereitet sind, desto natürlicher werden Sie die Chance nutzen und sich und Ihre Botschaft so vermitteln, dass Sie angenommen und verstanden wird.

 

 

 

25. Achten Sie auf Ihr Zustandsmanagement

 

Manche Menschen tauen vor der Kamera auf, während andere regungslos erstarren. Die meisten Menschen sind es nicht gewohnt spontan vor einer Kamera zu reden. Wer sich dabei verspannt, neigt dazu zu schnell zu reden, atmet schlecht, die Stimme klingt angespannt und wird höher. All das wirkt dann weniger kompetent und souverän. Wenn Sie alleine vor der Kamera sind, stellen Sie sich einen echten Menschen vor, mit dem Sie ein angeregtes Gespräch führen. Flirten Sie ruhig mit der Kamera oder was auch immer Sie mit einem echten Menschen tun würden. Dann werden Sie auch nicht zu monoton reden. Ein natürlicher Auftritt bietet die größte Chance erneut gefragt zu werden. Entspannt und authentisch liefern Sie am leichtesten interessante Antworten.

 

 

 

26. Nach dem Interview ist vor dem Interview

 

Bedanken Sie sich im Anschluss nochmals für die Gelegenheit. Erklären Sie ggf. Ihre Bereitschaft, zu bestimmten Themen auch in Zukunft Interviews zu geben. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit erneut gefragt zu werden. Überhaupt vergrößert jeder Auftritt in den Medien die zukünftige Nachfrage. Bringen Sie die Dinge ins Rollen.

 

 

 

27. Nutzen Sie die Chance

 

Je nach Erwartungen, also Chancen und Risiken, lässt sich bei der Vorbereitung das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen einschätzen. Treffen Sie die erforderliche Entscheidung sorgfältig!

Unverhofft kommt oft: Trainieren Sie frühzeitig Ihre Medienkompetenz und bereiten Sie konkrete Gelegenheiten individuell vor.

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Ein Interview, ein Statement oder ein anderer Medienauftritt kann weitreichende Wirkung haben. Eine gute Vorbereitung hilft dir, deine Botschaften zu schärfen, auch auf kritische Fragen klar zu antworten und vor Kamera oder Mikrofon präsent zu bleiben.

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Der nächste Schritt

 

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P.S.

 

Worauf achten Sie bei einem solchen Auftritt in den Medien und welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 23. Februar 2019
AN: #656105
K:
Ü:

Lügen in Interviews ist keine gute Idee

Lügen in Interviews ist keine gute Idee

Medienkompetenz, Entscheidungen und Körpersprache
Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren, auch in den Medien

Lügen in Interviews

 

Lügen haben kurze Beine. Was nicht schnellstens durch den Faktencheck enthüllt wird, wird später aufgedeckt. So oder so gibt die Körpersprache in viel zu vielen Interviews Hinweise darauf, dass mit den Aussagen etwas nicht stimmt.

Überblick

 

 

 

 

 

Lügen in Interviews ist keine gute Idee

 

Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

Martin Luther

 

Abgasskandale, Doping und andere Verfehlungen gehören selten zum Gegenstand von Prahlereien. Dabei will kaum jemand erwischt werden. So weit, so verständlich.

Lügen ist schon sonst keine schöne Sache, doch während eines Interviews multiplizieren sich die Konsequenzen, sobald die Wahrheit ans Licht kommt. Und das geschieht früher oder später, Lügen haben ja bekanntlich kurze Beine.

 

Drei Worte: Hundertprozent glaubwürdiges Dementi.

Independence Day

 

Was nicht schnellstens durch den Faktencheck enthüllt wird, wird doch irgendwann aufgedeckt. So oder so gibt die Körpersprache in viel zu vielen Interviews Hinweise darauf, dass mit den Aussagen etwas nicht stimmt. Körpersprachexperten sehen so etwas täglich, ungeübte Beobachter haben zumindest ein komisches Bauchgefühl. Nicht nur deshalb sind Lügen in Interviews eine sehr schlechte Idee.

 

 

 

Bärendienst und Nebenwirkungen

 

Warum auch lügen? Ohne Not zu lügen, hat wenig Sinn und bei der Krisenkommunikation stellt Lügen ohnehin die denkbar schlechteste Reaktion dar. Der ohnehin schon erfolgte Schaden wird dadurch nicht nur vergrößert, sondern auch für lange Zeit in Stein gemeißelt bzw. digital vervielfältigt.

Leute wie Dr. Cal Lightman und auch ich, werden regelmäßig gebeten Auftritte in den Medien daraufhin zu analysieren, wie glaubhaft die Aussagen sind. Gerade die Körpersprache gibt hierzu oft mehr preis als es dem Interviewten recht ist. Wenn das Gesicht nicht zur Stimme passt, die Stimme nicht zum Inhalt oder der Inhalt nicht zu den Gesten, dann stimmt etwas nicht. Es ist nicht ein Hinweis, es gilt auf so viele wie möglich in ihrem Kontext zu achten. Das Gesicht hat zwar nur 43 Muskeln, kann damit jedoch mehr als 10.000 Gesichtsausdrücke erzeugen und die können gedeutet werden. Und wie sich zeigt, sind die darauf basierenden Einschätzungen durchaus brauchbar. Manchmal dauert es zwar etwas mit der Bestätigung, doch irgendwann kommt die Wahrheit schließlich heraus. Meist ist es besser, die Verantwortung von sich aus zu tragen.

 

 

 

Also vollkommen offenbaren?

 

Ehrlichkeit ist eine willkommene Tugend, wobei radikale Ehrlichkeit eher weniger gut für die soziale Verträglichkeit ist.

Allerdings ist es auch nicht erforderlich, das Kind mit dem Bade auszuschütten und sich ohne Grund vollkommen zu entkleiden. Selbst bei aggressiven Fragen ist es empfehlenswerter den Hinweisen im Artikel „Kein Kommentar!“ zu folgen, als Dinge zu sagen, die Sie nicht sagen wollen. Nicht jedes Publikum ist fair und wohlwollend, weswegen missverständliche Äußerungen leicht missbraucht werden.

 

 

 

Relative Wahrheit?

 

Heute lügt jeder. Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners, meinte Heinz von Foerster. Er sah die Grenze von Wahrheit und Lüge so nicht. Auf eine weniger philosophische Weise würde Donald Trump beipflichten. Es gibt aus Sicht mancher Leute keine Lügen mehr, sondern nur alternative Fakten. Falschmeldungen oder irrtümlich als Fakt dargestellte Neuigkeiten werden als Fake News bezeichnet. Faktencheck? Das braucht doch niemand oder doch? Tatsächlich ändert er nur noch bedingt etwas. Das Internet ist nicht nur schneller bei der Aufdeckung von Lügen, sondern auch bei deren Vervielfältigung. Früher gab es den Spruch „Das Archiv ist die Rache der Journalisten an den Politikern.“ und das hat mittlerweile viele seiner Zähne verloren.

An dieser Stelle bemerke ich, dass meine Gedanken in unterschiedliche Richtungen gehen. So manch ein Zeitgenosse könnte nun meinen, wenn der Zeitgeist es so will, dann gehören relative Wahrheiten nun halt dazu. Ich halte die Behauptung, der Zweck heilige die Mittel, für problematisch. Es macht die Welt zu einem schlechteren Ort!

P.S.

 

Wir leben nun also im sogenannten postfaktischen Zeitalter, ist vielerorts zu lesen. Wenn das so sein sollte, belassen wir es dabei?

Unterstützung für deinen Medienauftritt

 

Ein Interview, ein Statement oder ein anderer Medienauftritt kann weitreichende Wirkung haben. Eine gute Vorbereitung hilft dir, deine Botschaften zu schärfen, auch auf kritische Fragen klar zu antworten und vor Kamera oder Mikrofon präsent zu bleiben.

Ich unterstütze dich individuell bei der Vorbereitung deines konkreten Medienauftritts. Wir können mögliche Fragen und kritische Situationen durchspielen, Antworten präzisieren und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. So erfährst du vor dem tatsächlichen Auftritt, wie deine Botschaften wirken, wo Missverständnisse entstehen können und welche Veränderungen deine Wirkung stärken.

Je nach Anlass können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Kernbotschaften und Formulierungen
  • Interviews und kritischen Fragen
  • schwierigen oder überraschenden Nachfragen
  • kurzen Statements und O-Tönen
  • Stimme, Körpersprache und Kamerapräsenz
  • Umgang mit Anspannung und Auftrittsdruck
  • realitätsnahen Interviewsimulationen

Die Vorbereitung erfolgt individuell 1:1 in Berlin oder online. Umfang und Intensität richten sich nach Bedeutung, Ausgangssituation und Anforderungen des Medienauftritts.

→ Medienauftritt individuell vorbereiten

→ Honorare und Konditionen

 

Bei Lampenfieber

Starke Anspannung kann den Zugang zu Fähigkeiten erschweren, die dir sonst selbstverständlich zur Verfügung stehen. Wenn Lampenfieber bei deinem Medienauftritt eine größere Rolle spielt, können wir diesen Aspekt gezielt in die Vorbereitung einbeziehen.

→ Unterstützung bei Lampenfieber

Lügen

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 29. Januar 2020
AN: #882
K:
Ü:

Vorsicht vor ungezügelten Emotionen beim Medienauftritt

Vorsicht vor ungezügelten Emotionen beim Medienauftritt

Medienkompetenz

 

Visionen

Emotionen beim Medienauftritt

 

Zu viel Ärger, Wut und andere überschäumenden Emotionen bei einem Medienauftritt können dem Selbstmarketing nachhaltig schaden. Gute Vorbereitung hilft!

 

 

 

Überblick

 

 

 

Speak when you are angry and you will make the best speech you will ever regret.

Ambrose Bierce

 

 

 

Gelassenheit? Mitunter leichter gesagt als getan…

 

Selbstvertrauen ist wesentlich, um zu überzeugen. Begeisterung und Zuversicht wirken ansteckend, sie hinterlassen einen positiven Eindruck. Und das ist ja in der Regel bei öffentlichen Auftritten beabsichtigt. Doch das ist mitunter leichter gesagt, als getan.

 

 

 

Spiegelneuronen

 

Selbst unterschwellige Unruhe, Ärger und Wut übertragen sich auf das Publikum. Und das nicht nur vor der Kamera. Doch je mehr von einem Auftritt abhängt, desto höher ist der innere Druck ohnehin schon. Übernimmt dann das Reptiliengehirn zu viel Einfluss, erzeugt es eine explosive Mischung und der Blick verengt sich. Dann wird es gefährlich. Gehen die Pferde mit jemanden durch, freut sich das sensationslüsterne Publikum. YouTube™ ist voller Beispiele, die eine Menge Aufmerksamkeit bekommen. Es kann den Bekanntheitsgrad fördern, nur nicht unbedingt in der gewünschten Weise. Selbst das beste Selbstmarketing kann davon weit zurückgeworfen werden. Also, was tun?

 

 

 

Zustandsmanagement

 

Vor einem Medieninterview ist es elementar zuerst in einen guten Zustand zu gehen und dann auch zu bleiben. Selbst bei energischem Auftreten gilt es ein Mindestmaß an Besonnenheit und Selbstkontrolle zu vermitteln. Bei vermeintlichen und selbst bei tatsächlichen Angriffen ist es wesentlich die Souveränität aufrechtzuerhalten und, insbesondere im Hinblick auf das Publikum, wirksam zu kommunizieren. Deshalb ist der Umgang mit Druck so ein wichtiger Bestandteil guter Interviewvorbereitung. Bereiten Sie sich gut vor!

Unterstützung für deinen Medienauftritt

 

Ein Interview, ein Statement oder ein anderer Medienauftritt kann weitreichende Wirkung haben. Eine gute Vorbereitung hilft dir, deine Botschaften zu schärfen, auch auf kritische Fragen klar zu antworten und vor Kamera oder Mikrofon präsent zu bleiben.

Ich unterstütze dich individuell bei der Vorbereitung deines konkreten Medienauftritts. Wir können mögliche Fragen und kritische Situationen durchspielen, Antworten präzisieren und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. So erfährst du vor dem tatsächlichen Auftritt, wie deine Botschaften wirken, wo Missverständnisse entstehen können und welche Veränderungen deine Wirkung stärken.

Je nach Anlass können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Kernbotschaften und Formulierungen
  • Interviews und kritischen Fragen
  • schwierigen oder überraschenden Nachfragen
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  • Stimme, Körpersprache und Kamerapräsenz
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Die Vorbereitung erfolgt individuell 1:1 in Berlin oder online. Umfang und Intensität richten sich nach Bedeutung, Ausgangssituation und Anforderungen des Medienauftritts.

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Bei Lampenfieber

Starke Anspannung kann den Zugang zu Fähigkeiten erschweren, die dir sonst selbstverständlich zur Verfügung stehen. Wenn Lampenfieber bei deinem Medienauftritt eine größere Rolle spielt, können wir diesen Aspekt gezielt in die Vorbereitung einbeziehen.

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Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

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Wie sorgen Sie für ein gutes Zustandsmanagement?

Antworten auf häufige Fragen

Was ist Loquazität?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 11. Dezember 2019
AN: #454
K:
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