Bereiten Sie sich gut vor, politische Diskussionen werden immer radikaler

Bereiten Sie sich gut vor, politische Diskussionen werden immer radikaler

Seien Sie vorsichtig, wenn es auch nur um andeutungsweise politische Diskussionen geht

Die politische Diskussion hat sich in den letzten Jahren deutlich radikalisiert

Politische Diskussionen werden rücksichtsloser

 

Diskussionen, Radikalisierung und harte Rhetorik. Was ist bei öffentlichen Diskussionen zu beachten, wie können Sie sich schützen, wie überzeugen?

 

 

 

Überblick

 

Video

https://youtu.be/s4zfRS5ALqA

Radikalisierung politischer Diskussionen

 

Die politische Diskussion hat sich in den letzten Jahren deutlich radikalisiert und das nicht nur auf der offiziellen politischen Bühne. Wer an auch nur andeutungsweise politischen Diskussionen teilnimmt, sollte sich auf Aggressionen gefasst machen. Der Ton wird zunehmend schärfer. Kaum eine politische Richtung oder sonstige Interessengruppe verzichtet auf radikalere Formen der Rhetorik, als noch vor wenigen Jahren. Die Bereitschaft, Regeln halbwegs seriöser Argumentation zu verletzen, nimmt zu. Zeitgeist!

Wer nicht so einfach mit Argumenten bekämpft werden kann, wird mit Dreck und Beleidigungen beworfen. Konstruktiv ist das nicht. Auch verbale Gewalt zerstört, lässt nichts wachsen, nichts erblühen, sondern reißt die Wurzeln von Chancen aus. Und der Trend hat noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht. Nicht schön, jedoch absehbar.

 

 

 

Brauchen Sie das?

 

Vor der Teilnahme an öffentlichen Themen sollte sich daher jeder frühzeitig fragen, was das für die eigene Person und den beabsichtigten Beitrag bedeutet. Leicht entgleiten vermeintlich harmlose Themen und werden von anderen Teilnehmern zweckentfremdet. Schnell lässt sich eine Bühne für zweifelhafte Zwecke missbrauchen und Sie werden gekidnappt.

 

 

 

Ausführliche thematische Vorbereitung

 

Schön, wenn Sie fair spielen, doch so denkt leider nicht jeder. Weit verbreitet ist stattdessen die Überzeugung, dass fundierte Argumente überbewertet werden. Sehr häufig wird daher von Falschspielern – gerne als Wölfe mit Schafspelz verkleidet – großzügig mit luftigen Behauptungen getäuscht und manipuliert.

Das lässt sich doch später nachprüfen, meinen Sie? Nun ja, mit dem nachfolgenden Faktencheck ist das in der Praxis bedauerlicherweise so eine Sache. Richtigstellungen erreichen dann oft nicht mehr das relevante Publikum. Auch weil gerne mit Pseudoargumenten gearbeitet wird, lohnt es selbst auf der sicheren Seite zu bewegen und das jeweilige Thema in- und auswendig zu kennen. Das erschwert es Schummlern, Ihnen falsche Informationen unterzujubeln.

Jedoch; wenn Ihre Argumente nicht angreifbar erscheinen, werden unseriöse Gegner Sie spätestens dann persönlich angreifen.

 

 

 

Umgang mit unfairen Mitspielern

 

Im ironischen Artikel Mit schmutzigen Tricks jede Debatte gewinnen, finden Sie einige Methoden, die Ihnen bedauerlicherweise auch in der Praxis begegnen werden. Die Realität holt die Satire schneller ein, als sie sich steigern lässt.

Inwieweit Sie sich auf das zunehmend übliche Niveau hinablassen, solltest du frühzeitig entscheiden. Wobei die Entscheidung nicht immer so einfach ist. Doch im Eifer eines Gefechts wird eine gute Entscheidung dann nur noch schwerer, zumal andere Personen Ihnen dann, deren Spielregeln unterjubeln wollen. Umso präsenter Sie Ihre Werte und Entscheidungen haben, desto leichter wird es für Sie sein, sich treu zu bleiben.

 

 

 

Professionelle Schlagfertigkeit und Zustandsmanagement

 

Halten Sie mindestens einen Trumpf in der Hinterhand. Sie sind Falschspielern nicht wehrlos ausgeliefert. Es tut gut, sicher in der professionellen Schlagfertigkeit zu sein. Das reduziert mitunter allzu dreiste Angriffe unter der Gürtellinie. Überhaupt ist Ihr Zustandsmanagement von elementarer Bedeutung; wer aus der Rolle fällt, holt sich blaue Flecken. Wer zwischen die Fronten gerät, wird aufgerieben.

So oder so: Wer etwas sagt, das der Meinung einer größeren Gruppe entspricht, wird schnell zum Populisten. Wer einen eigenen Standpunkt vertritt, zum Egoisten. Nehmen Sie solche Beleidigungen nicht allzu persönlich.

Hat er das jetzt gerade wirklich gesagt? Bei manchem Satz wäre es besser, den Punkt ganz am Anfang zu machen und alles dahinter wegzulassen. Den Gefallen tun einem aber manche Brandstifter nicht. Rhetorische Brandstiftung hat viele Formen und ist schon lange nicht mehr den als extrem geltenden Gruppierungen vorbehalten. Mitunter ist es in Ordnung sich abzuwenden, manchmal ist es besser beherzt für eine Sache einzutreten.

 

 

 

Ideologien, Brandstiftung und Anstand

 

Rücksichtslosigkeit kennt keine Bedenken und Sprache hat kein Gewissen. Rhetorik ist ein Werkzeug, das in viele Richtungen wirken kann. Ob für das Gute oder die dunkle Seite der Macht mag auch im Auge des Betrachters liegen. Und doch gibt es gewisse Regeln, bei deren Verletzung erheblicher Kollateralschaden entsteht. Wer den Boden des Meinungsaustauschs vergiftet, muss sich nicht wundern, wenn dort nur noch eingeschränkt zu ernten ist. Gerade die vorsichtigeren Stimmen verstummen dann und die extremeren dominieren.

Da werden Gedanken gebrandmarkt. Tabu statt Antworten! Die üblichen Killerphrasen sind dagegen harmlos, die Zielsetzung ähnlich.

Manches, dem ich schon mit Kopfschütteln zugehört habe, war geschmacklos, doch nicht alles war von verwerflichem Gedankengut. Einiges davon war unglücklich formuliert, gerade der Unbedarftheit, fehlender Erfahrung geschuldet. Und gerade die Stimmen, die einen sehr persönlichen Beitrag leisten, verbrennen sich besonders häufig die Finger und überlassen dann zukünftig geübten Lobbyisten das Feld. Das Ergebnis erfreut nicht!

 

 

 

Auftrittsvorbereitung

 

Übung macht den Meister und so mancher Diskussionsrambo hatte davon schon so viel, dass es ungeübten Teilnehmern schwerfällt überhaupt noch zu Wort zu kommen. Gelingt es Ihnen an die Reihe zu kommen, wird der Gegner sofort versuchen Ihnen unbarmherzig die Worte im Munde zu verdrehen. Schließlich werden Sie aufgefordert, sich für etwas zu entschuldigen, das Sie selbst so nicht vertreten würden. Tun Sie es nicht, droht ein Shitstorm. Ja, da wird mit zunehmend härteren Bandagen gekämpft.

Ob mit oder ohne Kamera, vor Publikum wie in Gesprächen; sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben und sich sicher fühlen. Ein guter Auftrittscoach wird Sie dabei unterstützen, dass Sie souverän bleiben, wo andere sonst die Nerven verlieren würden.

 

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Was für eine Diskussionskultur bevorzugen Sie?

Artikel zum Thema Heldinnen und Helden

Grenzsituationen meistern: Klar bleiben und handlungsfähig entscheiden

Grenzsituationen erschüttern Gewissheiten. Erfahre, wie du unter Unsicherheit klarer denkst, Prioritäten findest und tragfähige Entscheidungen triffst.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 10. April 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #7876
K: CNB
Ü:

Weshalb es nicht nur in der Politik an der Zeit ist Klartext zu reden

Weshalb es nicht nur in der Politik an der Zeit ist Klartext zu reden

Klartext bedeutet zu sagen, was Sache ist und zu tun, was uns weiterbringt.

Politisches Wolkenkuckucksheim: Wer wird denn gleich die Wahrheit sagen wollen?

Politik und Wolkenkuckucksheim statt unangenehme Nachrichten: Heraus mit der Wahrheit.

 

Wieso dominieren Beschönigungen, Beschwichtigungen, Verklärungen und Vernebelungsfloskeln wo die Wahrheit zu unangenehm ist. Nicht nur in der Politik, …

 

 

 

Überblick

 

Video

https://youtu.be/GVYN_3vxatY

Klartext?

 

Klartext wird häufig gefordert, ob in der Politik, den Medien oder in Unternehmen. Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander. Tatsächlich wird nicht oft Klartext geredet. Warum dies so ist, liegt auf der Hand. Klartext zu reden erfordert Mut, Ehrlichkeit und einen klaren Standpunkt. Irgendwann beginnt der Sand doch zwischen den Zähnen zu knirschen.

 

 

 

Nur nicht an die Wahrheit gewöhnen

 

Willy Brandt ( u.a. von 1969 bis 1972 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland) sagte in seinem Bericht zur Lage der Nation im Deutschen Bundestag in Bonn am 14. Januar 1970: „Der Respekt vor dem mündigen Bürger verlangt, dass man ihm Schwierigkeiten nicht vorenthält.“

Ein George Bernard Shaw zugeschriebenes Zitat warnte allerdings davor, dass es für Politiker gefährlich sei, die Wahrheit zu sagen; „Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.“

Ein Blick in die tägliche Berichterstattung zeigt, dass George Bernard Shaws Empfehlung von vielen Volksvertretern beherzigt wird. Immer schön nebulös formulieren und die Hintertürchen offenhalten. Wer weiß, woher morgen der Wind weht. Entsprechend dominieren bei den Äußerungen Beschönigungen, Beschwichtigungen, Verklärungen und Vernebelungsfloskeln.

Sicher ist sicher, denn wer zu weit voraus prescht, verliert leicht Unterstützer, die nun erkennen, dass es unterschiedliche Sichtweisen gibt.  Wer es möglichst vielen Menschen recht macht, und den Raum für gewünschte Projektionen liefert, ist annehmbarer. Hoch lebe das sogenannte Milton-Modell mit seinen hypnotischen Sprachmustern. Das ist sozusagen das Gegenteil des Metamodells, das zur Klärung und Konkretisierung von Sprache dient. Es dominieren vage Aussagen und Worthülsen, die durch die Erfahrungen und Überzeugungen der Empfänger individuell mit Leben gefüllt werden.

 

 

 

Überbringer schlechter Nachrichten leben gefährlich

 

Töte nicht den Boten.

Sophokles

 

Die Weisheit ist nicht neu. Die Scheu Klartext zu reden hat lange Tradition. Es hat sich herumgesprochen: Überbringer einer schlechten Nachricht werden eher bestraft, als deren Verursacher. Das zeigt nicht erst der Umgang mit Whistleblowern. Im antiken Griechenland war das schon so üblich, im Mittelalter wurde dafür geköpft und Konfuzius wusste; wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. Dankbarkeit ist nicht zu erwarten und daran hat sich nicht viel geändert. Entsprechend zahlt es sich auch heute für Politiker selten aus, unangenehme Wahrheiten beim Namen zu nennen. Gerade bei bevorstehenden Wahlen ist das verpönt. Es kostet viel zu viele Stimmen, somit Einfluss und gegebenenfalls den Arbeitsplatz mit all den Annehmlichkeiten.

 

 

 

Blick in das Handbuch der Macht

 

Niccolò Machiavelli empfahl schon im 16. Jahrhundert in seinem Werk Il Principé beziehungsweise Der Fürst, dass nur die Fürsten Großes erreichen, die es mit der Wahrheit nicht allzu genau nehmen. So mancher Politiker, Spindoktor, Lobbyist, PR-Berater und Imageberater hat sich das hinter die Ohren geschrieben. Weg mit dem Ballast.

 

 

 

Sprachliche Weichspüler

 

Emotionen sind wichtiger als der Stand der Erkenntnisse. Ein wesentliches Instrument der Vernebelung sind sprachliche Weichspüler. Mit ihrer Hilfe wird in die gewünschte Richtung umgedeutet. Schon bei Eric Arthur Blair, bekannt als George Orwell, wurde im Buch 1984 aus dem „Ministry of Defense“ das „Ministry of Love“.

Heute haben wir Euphemismen wie Minuswachstum, Bad Banks, Eigenverantwortung, Reformstau, Restrisiko, Gesundschrumpfen oder Downsizing, … Und auch Weichmacher. Hoch leben die Euphemismen! Von denen habe ich hier einige Exemplare zusammengetragen.

 

 

 

Raus aus dem Wolkenkuckucksheim?

 

Es scheint bei uns mit der humanistischen Bildung dann doch nicht so weit her zu sein, wenn Platons Forderung an einen idealen Staatshüter so konsequent unbeachtet bleibt: „Nicht zu täuschen und wissentlich sich nicht zu täuschen, sondern die Täuschung zu hassen, die Wahrheit dagegen zu lieben.“

 

 

 

Schluss mit Wegducken!

 

Und wenn Sie doch die Wahrheit sagen wollen? Wir brauchen mehr mutige Menschen, jene, die in den Spiegel schauen wollen. Und dazu müssen Sie sich nicht zum Märtyrer machen.

Wer auch unangenehme Wahrheiten aussprechen will, der sollte gut vorbereitet an das Werk gehen, um weder Körperteile noch Ansehen zu verlieren. Falls Sie dabei Unterstützung wünschen, bin ich für Sie da. Klartext bedeutet zu sagen, was Sache ist und zu tun, was uns weiterbringt.

 

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Wie halten Sie es mit unangenehmen Wahrheiten?

Artikel zum Thema Kommunikation

Salamitaktik erkennen: Wenn kleine Zugeständnisse zu weit führen

Salamitaktik verändert Vereinbarungen Schritt für Schritt. Erfahre, wie du schleichende Entwicklungen erkennst, Grenzen schützt und bewusst entscheidest.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Mai 2016
Überarbeitung: 27. September 2019
AN: #876
K:
Ü:

18 Tipps, um sich vor der Kamera gut zu präsentieren

18 Tipps, um sich vor der Kamera gut zu präsentieren

Medienkompetenz: Damit Sie und ihre Botschaft überzeugen — auch vor der Kamera
Medienkompetenz

Vor der Kamera überzeugen

 

In diesem Beitrag verrate ich Ihnen 18 Tipps, die dazu beitragen, dass Sie sich vor der Kamera gut präsentieren.

Video

Video ist im Schnitt!

Vor der Kamera überzeugen

 

Und plötzlich ist die Kamera auf einen gerichtet. Das kann schon mal herzerwärmend wirken, oder zumindest etwas nervös machen. In diesem Beitrag verrate ich Ihnen Tipps, die Ihnen helfen werden, sich und Ihre Botschaft vor der Kamera überzeugend zu präsentieren. Los geht es:

 

 

 

1. Sie haben einen Zuschauer

 

Dies ist der Hauptunterschied zwischen einer Präsentation vor einer Kamera und einer Präsentation vor einem Live-Publikum. Wenn Sie vor einer Kamera präsentieren, ist Ihre Beziehung zum Zuschauer noch intimer und es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein. Stellen Sie sich einen konkreten Menschen als Zuschauer oder Zuschauerin vor. Bauen Sie durch Ihre Präsentation eine Beziehung zu diesem Menschen auf. Profis nutzen dafür eine Reihe von Techniken, insbesondere des Mentaltrainings.

 

 

 

2. Augenkontakt

 

Stellen Sie sich vor, dass die Kameralinse Ihren Zuschauer repräsentiert ist und dass Sie mit ihr ein Gespräch führen. Dadurch wirken Sie entspannter und Zuschauer fühlen sich Ihnen gegenüber näher und angenommen, sodass er oder sie Ihnen leichter vertrauen kann. Sollen Sie zur Kamera sprechen, dann halten Sie den Kontakt, als würden Sie sich in einem intensiven Gespräch befinden.

 

 

 

3. Der erste Eindruck

 

Sind Sie nervös und konzentrieren sich zu sehr, sind Sie zu lässig oder sind Sie gelassen genug? Was für einen Eindruck wollen Sie machen und was für einen Eindruck machen Sie tatsächlich?
Der erste Eindruck bestimmt die Wirkung Ihrer gesamten Botschaft. Wenn Sie interviewt werden, ist es wichtig, dass Sie daran denken, Interviewende anzusehen, wenn Ihnen eine Frage gestellt wird, und der Versuchung zu widerstehen, in die Kamera oder auf Notizen zu schauen. Es sei den, Sie bekommen andere Informationen.

 

 

 

4. Haltung bewahren

 

Ob Sie stehen oder sitzen; achten Sie auf Ihr Gleichgewicht, beide Füße haben gleichmäßigen Kontakt mit dem Boden.  Stehen Sie in einer aufrechten, kraftvollen, sicheren Haltung. Das klingt für die meisten Menschen leichter, als es tatsächlich ist. Die Aufmerksamkeit des Publikums ist auf Sie und Ihre Botschaft gerichtet. Wenn Sie sich bewegen, dann um Ihre Botschaft zu unterstützen. Sonst wird es für Ihr Publikum viel schwieriger sein, die wichtigsten Punkte Ihres Videos aufzunehmen.

 

 

 

5. Erlauben Sie passende Mimik

 

Wenn Sie vor der Kamera präsentieren, können Ihre Zuhörer Ihr Gesicht sehr gut sehen und daher wird jeder Gesichtsausdruck wahrgenommen. Stellen Sie sicher, dass Sie Augenkontakt mit dem Objektiv halten, konzentriert bleiben und selbstbewusst, aber entspannt wirken, dann wird dies auch in Ihrer Mimik zum Ausdruck kommen.

 

 

 

6. Lächeln

 

Wenn es passt, dann lächeln Sie. Das entspricht der vorhergehenden Empfehlung und hat zusätzliche Vorteile. Lächeln ist eine großartige Möglichkeit, um sich vor der Kamera wohler zu fühlen und eine sinnvolle Verbindung zu Ihrem Publikum herzustellen.

Häufigeres Lächeln senkt Ihren Stresspegel und erhöht den Hormonspiegel, der sogenannten Endorphine, durch die Sie sich besser fühlen. Einfach ausgedrückt: Lächeln hilft Ihnen, sich gut zu fühlen und gut auszusehen. Außerdem fördert Lächeln, dass andere Menschen ebenfalls lächeln. Das Publikum fühlen sich wohler und wird dadurch empfänglicher für Ihre Botschaft.

Wissen Sie was ein Duchenne-Lächeln ist? Das ist ein echtes Lächeln, verursacht durch unwillkürliche Gesichtsmuskelbewegung, bei der durch eine Kontraktion des großen Jochbeinmuskels die Mundwinkel nach oben gezogen werden und meist die Krähenfüße (Fältchen um die Augen herum) durch Kontraktion des Augenringmuskels um die Augen auftauchen. Es kommt von innen. Im Gegensatz dazu wird ein falsches, vorgetäuschtes Lächeln willentlich vom Großhirn veranlasst. Bei Rechtshändern kommt es dabei oft zu einer asymmetrischen Kontraktion auf der linken Gesichtshälfte. Beim unechten Lächeln fehlen die Krähenfüße und typisch ist ein abruptes Auftauchen oder Verschwinden der Mimik.  Besser: Schaffen Sie sich selbst ein entspanntes Gefühl, das Sie lächeln lässt, anstatt sich zu zwingen, die Mundwinkel krampfhaft auseinanderzureißen. Es sei denn, Sie sind Oscar-Preisträger.

 

 

 

7. Kennen Sie Ihre Botschaft, aber lernen Sie Ihre Worte nicht auswendig

 

Es mag seltsam klingen, aber in der Regel können nur erfahrene Redner damit durchkommen, vorgefertigte Skripte in einem natürlichen und glaubwürdigen Stil zu lernen und zu präsentieren. Es kann gestelzt und unnatürlich wirken, wenn Sie versuchen, ein Skript Wort für Wort zu lernen. Seien Sie Sie selbst, benutzen Sie Ihre eigene natürliche Sprache und sprechen Sie in einem unterhaltsamen Stil.

 

 

 

8. Unterstützende Gesten

 

Das Publikum will keinen leblosen Roboter auf dem Bildschirm sehen. Sie wollen einen echten, lebendigen Menschen sehen, der sich für das Thema begeistert. Allerdings gibt auch eine Grenze für Körpersprache. Für den Anfang orientieren Sie sich am besten dran, Ihre Hände im Quadrat zwischen Bauchnabel und Schulter neu behalten. Stellen Sie sich dazu ein Quadrat zwischen dem oberen Rand Ihrer Brust und dem unteren Rand Ihrer Taille vor. Alle Handgesten innerhalb dieser Box sind akzeptabel, während ein Überschreiten Ihre Zuschauer ablenken kann.

 

 

 

9. Offene Körpersprache

 

Auch vor der Kamera gelten die grundsätzlichen Empfehlungen; verschränken Sie nicht Ihre Arme oder Beine, wenn Sie stehen. Halten Sie stattdessen freundliche, offene Gesten. Pflegen Sie passende offene Handgesten im Gegensatz zu geschlossenen, wie beispielsweise geballten Fäusten oder gar den erhobenen Zeigefinger.

Wenn Sie an Körpersprache interessiert sind, finden Sie dazu zahlreiche. Beiträge von mir. In einem eigenen Beitrag widme ich mich der Körpersprache, die Ihre Glaubwürdigkeit reduzieren kann.

 

 

 

10. Meinen, was Sie sagen und es stimmig präsentieren

 

Es ist leicht, auf das Sprechen mit monotoner Stimme zurückzugreifen, da es viel weniger Energie erfordert. Doch dann geht auch Wirkung verloren, zumal die Kamera wie ein Filter wirkt, der die Intensität reduziert. Um mit mehr Energie zu sprechen, packen sie etwas mehr Kraft in die Stimme als normalerweise in einem Gespräch. Am besten Sie sorgen dafür, dass Sie meinen, was Sie sagen, dann werden Sie auch entsprechend betonen.

 

 

 

11. Mit der Kamera vertraut machen

 

Das Präsentieren vor der Kamera ist eine Fähigkeit, die mit der Zeit verfeinert werden kann. Es ist anders als vor Publikum direkt vor sich. Machen Sie sich mit dem Präsentieren vor der Kamera vertraut. Nehmen Sie Videos mit Ihrem Smartphone auf, das hilft.

 

 

 

12. Üben, üben, üben, konkret vorbereiten

 

Üben, üben, üben und konkret vorbereiten. Wenn Sie wissen, welche Fragen Ihnen gestellt werden, bitten Sie jemanden Ihnen beim Proben zu helfen. Sie können auch vor dem Spiegel üben, obwohl ich das für unnatürlich halte. Besser ist es, mit dem Smartphone zu proben. Achten Sie darauf, was Sie beim nächsten Durchlauf verbessern können, und bitten Sie vorzugsweise Profis, Feedback zu geben. Vieles entzieht sich der eigenen Aufmerksamkeit, wie Zuckungen, Fülllaute oder Worte und andere Angewohnheiten.

 

 

 

13. Professionelle Authentizität

 

Die Zuschauer wollen jemanden sehen, der einen eigenen, einzigartigen Charme hat und sich nicht scheut, ihn zu zeigen. Die Persönlichkeit eines Menschen hat etwas Einzigartiges, also verstecken Sie sich nicht.

 

 

 

14. Bekleidung

 

Was soll ich anziehen? Nicht alles, was in der Realität gut aussieht, kommt auch vor der Kamera gut an. Das Wichtigste bei der Wahl Ihrer Kleidung ist, dass Sie sich wohlfühlen. Das Auftreten sollte sowohl zu Botschafter als auch Botschaft sowie Publikum passen. Es ist jedoch wichtig, dass Ihr Erscheinungsbild den Stil, den Inhalt und die Botschaft Ihres Videos widerspiegelt und dass Sie die Zielgruppe im Auge behalten.

Beachten Sie technische Eigenarten. Vor allem, wenn Sie vor einem Chroma-Key-Green-Screen gefilmt werden, solltest du nichts Grünes tragen. Rote Kleidung ist zu vermeiden, weil Kamera damit nicht so gut umgehen können, ebenso wie mit Nadelstreifen und fein karierten Mustern. Vermeiden Sie alles, was reflektierten könnte, sonst machen Sie sich unbeliebt.

 

 

 

15. Umgang mit Fehlern

 

Auch gut vorbereitet, steckt noch genug Potenzial für Murphys Gesetz im Detail. Etwas läuft anders, als geplant? Das macht nichts! Wenn Sie nicht live senden, kann ein Teil wiederholt werden. Normalerweise liegt es im Interesse der Produktion, dass Sie vor der Kamera so gut wie möglich aussehen und klingen!

 

 

 

16. Es kommt auf jedes Wort an?

 

Was, tun, wenn Sie wirklich nervös sind oder Ihre Botschaft präzise sein muss? Als Ausweg, wenn Ihre Nachricht lang ist, auf das Wort genau sein muss oder Sie sicher sind, dass Sie vor lauter Nervosität zusammenbrechen, kann ein Auto-Prompt verwendet werden. Dieser spiegelt Ihre Worte von einem Bildschirm auf ein Stück Glas, das vor der Kameralinse positioniert ist. Ein Operator scrollt Ihr Skript, während Sie in Ihrem eigenen Lesetempo lesen. Auch hier ist Übung erforderlich, um sicherzustellen, dass Sie natürlich aussehen und wirken. Anregungen finden Sie im Beitrag 9 Tipps zur Verwendung von Telepromptern.

 

 

 

17. Bereiten Sie Ihre Stimme vor

 

Wärmen Sie Ihre Stimme auf. Wählen Sie in eigenen Beiträgen vorgestellte Stimmübungen für den Stimmeinsatz, die Pflege und das Aufwärmen. Ohne Aufwärmübungen vor der Kamera zu sprechen wäre schade, Sie verzichten auf eine Menge Wirkung. Je besser Sie sich vorbereiten, desto weniger Versprecher oder Aussprachefehler werden Sie während der Aufnahme Ihres Videos machen.

 

 

 

 

18. Sehen Sie die Chance

 

Genießen Sie Ihren Auftritt, es ist eine Chance sich und Ihre Botschaft dem Publikum zu präsentieren. Wenn Sie etwas zu sagen haben, dann ist das eine wunderbare Gelegenheit, die es zu nutzen gilt. Machen Sie das beste daraus, und wenn es Ihnen das wert ist, dann lassen Sie sich dabei unterstützen. Es lohnt sich!

P.S.​

 

Wie sorgen Sie dafür sich vor der Kamera überzeugend zu präsentieren?

Unterstützung für deinen Medienauftritt

 

Ein Interview, ein Statement oder ein anderer Medienauftritt kann weitreichende Wirkung haben. Eine gute Vorbereitung hilft dir, deine Botschaften zu schärfen, auch auf kritische Fragen klar zu antworten und vor Kamera oder Mikrofon präsent zu bleiben.

Ich unterstütze dich individuell bei der Vorbereitung deines konkreten Medienauftritts. Wir können mögliche Fragen und kritische Situationen durchspielen, Antworten präzisieren und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. So erfährst du vor dem tatsächlichen Auftritt, wie deine Botschaften wirken, wo Missverständnisse entstehen können und welche Veränderungen deine Wirkung stärken.

Je nach Anlass können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Kernbotschaften und Formulierungen
  • Interviews und kritischen Fragen
  • schwierigen oder überraschenden Nachfragen
  • kurzen Statements und O-Tönen
  • Stimme, Körpersprache und Kamerapräsenz
  • Umgang mit Anspannung und Auftrittsdruck
  • realitätsnahen Interviewsimulationen

Die Vorbereitung erfolgt individuell 1:1 in Berlin oder online. Umfang und Intensität richten sich nach Bedeutung, Ausgangssituation und Anforderungen des Medienauftritts.

→ Medienauftritt individuell vorbereiten

→ Honorare und Konditionen

 

Bei Lampenfieber

Starke Anspannung kann den Zugang zu Fähigkeiten erschweren, die dir sonst selbstverständlich zur Verfügung stehen. Wenn Lampenfieber bei deinem Medienauftritt eine größere Rolle spielt, können wir diesen Aspekt gezielt in die Vorbereitung einbeziehen.

→ Unterstützung bei Lampenfieber

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. März 2013
Überarbeitung: 28. Januar 2021
AN: #669
K: CNC
Ü:

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Welche Kamera für das Vloggen?

 

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Vlogging-Kameras

 

Viele Wege führen nach Rom beziehungsweise zum erfolgreichen VLog. Im Grunde lassen sich heutzutage schon mit einem Smartphone beachtliche Beiträge erstellen. Hier ein paar Gedanken zu Auswahl.

 

 

 

Mindestvoraussetzungen

 

Aus meiner Sicht erforderliche Grundvoraussetzungen (zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels):

  • Sensor
    Hochwertiger, möglichst großer Sensor mit mindestens 20 Megapixeln.
  • 4K
    Fähigkeit 4K-Videos aufzuzeichnen. 8K ist nett, ist jedoch noch schwer zu bearbeiten.
  • Mikrofonanschluss
    Unbedingt erforderlich ist eine Anschlussmöglichkeit für ein externes Mikrofon. So wichtig die Bildqualität ist, schlechter Ton richtet sofort Schaden an.
  • Geeignetes Objektiv
    Achten Sie auf ein lichtstarkes Objektiv, je nach Zielsetzung in der Regel mit Weitwinkelbrennweite.
  • Monitor
    Neig- und schwenkbares Display, um sich beim Dreh selbst zu sehen. Das kann allerdings auch über einen zusätzlichen Monitor realisiert werden. Doch das ist teurer und schwerer.
  • Verbindung
    Üblich sind heute WLAN und Bluetooth für die Verbindung auch zum Smartphone. Für Android und Apple sollte es eine entsprechende App geben.

 

 

 

Kameratypen

 

Grundsätzlich bieten sich unter anderem die folgenden Kameratypen für das Vlogging an:

 

 

 

1. Smartphone

 

Die meisten Smartphones leisten hier sehr gute Arbeit und das haben ohnehin schon viele Menschen in der Tasche. Einige neue Modelle liefern nicht nur gute, sondern beeindruckende Ergebnisse.

 

Ton

Schwachpunkt beim Vloggen mit dem Smartphone ist der Ton. Ein gutes externes Mikrofon für das Smartphone kann deshalb Wunder bewirken. Oder der Ton wird gesondert aufgenommen und dann beim Schnitt hinzugefügt.

 

Bildstabilisierung

Mit einem Gimbal lassen sich die Bilder stabilisieren, wobei einige Modelle schon beachtliche Bildstabilisatoren mitbringen. Da die sich oft nicht abschalten lassen, kann das wiederum Probleme bei Einsatz eines Gimbals machen. Hier gilt es, sich gut zu informieren.

 

Objektive und Brennweiten

Neuere Modelle haben größtenteils schon mehrere Objektive eingebaut. Ansonsten gibt es mit verschiedenen Befestigungen(Klemmen und Gehäuse) die Möglichkeit diverse Objektive anzubringen. Im Angebot sind Weitwinkelobjektive, Makroobjektive, Fisheye-Objektive und Teleobjektive.

 

Mehr

Mehr Informationen in einem eigenen Beitrag: Vloggen mit dem Smartphone

 

 

 

2. DSLR und DSM

 

Die Ergebnisse, die sich mit geeigneten Spiegelreflexkameras (DSLR) und spiegellosen Systemkameras erzeugen lasen, können hollywoodreif sein. Die umfangreichen Möglichkeiten, die sich schon bei der Auswahl des eingesetzten Objektivs ergeben, sind beachtlich.

 

Bei mir im Einsatz

Ich selbst nutze aktuell meist die Canon EOS RP und die Canon EOS R6. Die Canon EOS R6 hat ihre Stärken bei 4K und ich kann sie Dank sehr gutem Bildstabilisator ohne Gimbal in Bewegung nutzen. Dass die Gesichtserkennung beziehungsweise Augenerkennung der Canon EOS R5 und R6 dafür sorgt, stets auch vor der Kamera, selbst mit ausgestrecktem Arm, scharf auszusehen, ist ein riesiger Pluspunkt. Gerade die Canon EOS R5 und R6 schaffen das sogar unter erschwerten Bedingungen erstaunlich schnell. Das spart Zeit und Nerven.

Die Videodateien der Canon EOS R5 in 8K sind mir persönlich aktuell zu aufwendig zu verarbeiten. Mit den neuen Prozessoren wie dem M1 von Apple könnte sich das schnell ändern. Höhere Auflösung gibt mir mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung, wie dem Cropping. Insofern wäre das schon nett.

Diese von mir eingesetzten Kameras haben dreh- und klappbare Displays, sodass ich sie aus nahezu jeder Kameraposition betrachten kann. Bei Außeneinsätzen spare ich mir so einen externen Monitor. Wobei der Einsatz eines NINJA V oder einer ähnlichen Lösung durchaus interessant ist, doch das ist ein anderes Thema für einen eigenen Beitrag.

Nachteilig ist das Gewicht, im Vergleich zu den anderen Lösungen. Doch mit einem entsprechenden Käfig (Kamera-Rig) und ergonomischen Griffen komme ich damit gut zurecht. Ein größerer Nachteil ist die erzeugte Aufmerksamkeit. Je professioneller die Ausrüstung, desto mehr Aufmerksamkeit zieht sie auf sich. Das macht die Arbeit nicht gerade leichter.

Für mich ein großer Pluspunkt: Ich kann meine umfangreiche Sammlung mit Ausrüstung aus der Fotografie nutzen. Seit ich denken kann  nutze ich Kameras von Canon, früher mit Kleinbildfilm und eigener Dunkelkamera. Die kostspieligen und hervorragenden L-Objektive kommen nun dank Adapter an den Kameras der R-Serie zum Einsatz.

 

 

 

3. Actioncams

 

Vloggen mit der Actioncam? Ohne zusätzliches Mikro sind Actioncams wie die GoPro wohl eher für B-Roll zu nutzen. Dafür sind sie allerdings sehr gut geeignet. Actioncams sind klein, unempfindlicher und einige haben beachtliche Bildstabilisatoren. Außerdem lassen sich mit dank des geschützten Gehäuses besondere Aufnahmen machen, die sonst kaum möglich sind. Gerade für Unterwasseraufnahmen eine gute Sache.

Da keine Wechselobjektive möglich sind, ist der cineastische Spielraum klein. Anfänger freuen sich darüber, dass Vorder- und Hintergrund scharf sind. Doch gerade Tiefenschärfe erzeugt gute Bilder von Vloggern.

 

 

 

4. Osmo Pocket und Co.

 

Ich habe einen DJI OSMO Pocket im Einsatz. Es ist die Kombination einer klassischen Action-Kamera mit den Vorteilen eines 3-achsigen-Stabilisierungssystems. Das erspart einen Gimbal. 116 Gramm und so klein, dass ich sie für Gelegenheiten gut bei mir führen kann. Innerhalb weniger Sekunden ist sie startbereit. Die Gesichtserkennung sorgt dafür, dass mir die Kamera folgt. Zusammen mit der einfachen Bedienung erleichtert es sehr das Vlogging. Mittels Adapter ist bei mir ein externes Mikrofon angeschlossen, damit auch der Ton stimmt. Die Bildauflösung ist 4K und ziemlich gut. Über das Zubehör lässt sich eine Menge berichten. Vorab: Der Selfiestick, der Mikrofonadapter und der WiFi-Adapter ist bei mir stets mit dabei.

Das sollte für den Anfang reichen. Ich werde dazu einen eigenen Beitrag schreiben.

 

 

 

5. Drohnen

 

Der Vollständigkeit halber gehören auch Drohnen mit ihren Kameras in diese Liste. Obwohl ich sie für stilistische Elemente recht spannend finde, habe ich bisher der Versuchung widerstanden mir ein Exemplar anzueignen. Und wer mich und meine Neugier kennt, kann erahnen, dass mir das nicht leicht gefallen ist. Doch für mich hält sich der praktische Nutzen in Grenzen. Wenn Drohnen so weit sind lautlos vor mir zu schweben und ich so Beiträge aufnehmen kann, …

 

 

 

Fazit

 

Ich betrachte Kameras und sonstige Ausrüstung als Werkzeuge. Und die geben so viel her, wie die Menschen in der Lage sind, die mit ihnen arbeiten. Noch so gute Technik ersetzt keinen guten Inhalt. Funktionierende Technik kann allerdings einiges vereinfachen.

Übrigens: Immer wieder ist daran zu erinnern, dass der Ton eine wesentlichere Rolle spielt als ein paar Extrapixel bei der Auflösung.

P.S.​

 

Welche Kamera favorisieren Sie und weshalb?

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

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→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

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Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juni 2021
Überarbeitung: 23. Januar 2021
AN: #453
K: CNC
Ü:

Was sind Corporate Influencer und was gibt es zu beachten?

Was sind Corporate Influencer und was gibt es zu beachten?

Corporate Influencer. Nutzen, Risiken, Chancen und Voraussetzungen
YouTuber und Marketing

Corporate Influencer

 

Corporate Influencer – Was hat es damit auf sich und wie lohnt es sich für alle Beteiligten?

Corporate Influencer

 

Von Mensch zu Mensch. Menschen vertrauen Menschen. Bloggen, Posten und Streamen im Namen des Arbeitgebers. Corporate Influencer – das sind Mitarbeitende, die meist digital über verschiedenste Aspekte ihres Arbeitslebens kommunizieren. Die Beiträge der eigenen Mitarbeitenden werden als Ergänzung zu herkömmlichen Kommunikationsmaßnahmen immer einflussreicher. Als Corporate Influencer können sie Unternehmensbotschaften authentisch und glaubwürdig vermitteln.

Nicht wenige Unternehmen unterstützen inzwischen solche Initiativen. Und nicht wenige Entscheider und anderen Beteiligten  haben keine Ahnung, was ihnen das bringt.

 

 

 

Austausch und Klärung, Inspiration…

 

Um etwas Licht ins Dunkel und vor allem Ordnung ins Thema Corporate Influencer zu bringen, wurde ich gebeten entsprechende Veranstaltungen zu moderieren.

Der engagierte und offene Austausch mit den Teilnehmern aus unterschiedlichen Bereichen, Branchen, Unternehmensmitarbeitern und Experten war sehr ergiebig. Er zeigte auch, wie verschiedenartig die Vorstellungen von Aufgaben und Zielsetzung sein können. Das Phänomen der Corporate Influencer hat sich in vielen Fällen bisher eher ungesteuert entwickelt und es wird an vielen Stellen an geeigneten Strategien gearbeitet. Um dem Austausch auch weiterhin Raum zu bieten, werde ich zu gegebener Zeit erneut zu einer Konferenz einladen. Dann können die entstandenen Arbeitsgruppen auch dort ihre Ergebnisse teilen. Bis dahin möge diese Seite zur Sammlung der Gedanken und Ideen dienen.

 

 

Aktuelle Themen der Arbeitsgruppen:

 

  • Voraussetzungen
  • Auswahl guter Corporate Influencer
  • Rahmen (Regeln) festlegen
  • Wer ist das Gesicht des Unternehmens / der Organisation?
  • Risiken und Chancen
  • Erfolgsfaktoren
  • Inwieweit darf institutionalisiert werden?
  • Tools

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema Corporate Influencer? 

 

Der nächste Schritt

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. Januar 2018
Überarbeitung: 1. März 2021
AN: #882
K: CNC
Ü:

Roswell-Phänomen: Sind Sie vorsichtig genug mit dem, was Sie nicht sagen?

Roswell-Phänomen: Sind Sie vorsichtig genug mit dem, was Sie nicht sagen?

Kommunikationskompetenz in Gesprächen, Präsentationen, in den Medien
Roswell-Phänomen: Seien Sie vorsichtig mit dem was Sie nicht sagen. Im Himmel ist Jahrmarkt!

Das Publikum hört auch, was Sie nicht sagen

 

Seien Sie vorsichtig mit dem, was Sie nicht sagen. Menschen lesen auch zwischen den Zeilen, hören vor allem, was nicht gesagt wird. Das bildet die Basis für Gerüchte.

 

 

 

Überblick

 

Video

https://youtu.be/JC2K8ZwKzeQ

Roswell-Phänomen: Seien Sie vorsichtig mit dem, was Sie nicht sagen

 

Gerne unterschätzt wird, wie Menschen auf das reagieren, was nicht gesagt wird. Häufig verändert das UNAUSGESPROCHENE die Botschaft sogar stärker als das, was gesagt wird.

Der Grund dafür: Wenn Ihre Nachricht unklar oder zweideutig ist, machen sich die Zuhörer selbst ein Bild von dem, was gemeint sein könnte. Unser Gehirn füllt Lücken auf der Basis von Erfahrungen und Überzeugungen. Es tilgt und generalisiert – es ist stets auf der Suche nach Bedeutung. Und das Ergebnis ist oft weit entfernt von der beabsichtigten Botschaft.

 

 

 

Autovervollständigung

 

Ein häufiger Grund für Missverständnisse: Wenn Ihre Nachricht unklar oder zweideutig ist, machen sich die Zuhörer selbst ein Bild von dem, was gemeint sein könnte. Unser Gehirn füllt Lücken auf der Basis von Erfahrungen und Überzeugungen. Es tilgt und generalisiert – es ist stets auf der Suche nach Bedeutung. Und das Ergebnis ist oft weit entfernt von der beabsichtigten Botschaft.

 

 

 

Absolute Sicherheit

 

Nicht alles lässt sich sicherstellen. Doch unnötige Quellen für Missverständnisse können vermieden werden. Sagen Sie selbst sehr deutlich, was Sie vermitteln wollen, anstatt bei kritischen Punkten zu viel der Fantasie des Publikums zu überlassen. Und das gilt ganz besonders in Hinsicht auf die Öffentlichkeit und die Medien. Lernen Sie von den Mechanismen bei besonders beharrlichen Verschwörungstheorien wie Roswell. Je mehr dort dementiert wird, desto mehr Menschen wollen endlich wissen, wo das UFO versteckt wurde.

 

 

 

Lernen vom Roswell-Phänomen

 

Auch, wenn Sie kein UFO-Lager haben, lässt sich vom Roswell-Phänomen lernen.

 

 

 

1. Schweigen macht es nicht ungeschehen, sondern verdächtiger

 

Ist das Interesse erst einmal geweckt, insbesondere bei spektakulär klingenden Ereignissen, dann lässt sich das nicht durch Schweigen ungeschehen machen. Geheimnisse haben ihren besonderen Reiz, wecken die Neugier der Öffentlichkeit und damit auch der Medien. Das ist der Nährboden, auf dem Gerüchte gedeihen. Fehlende Informationen werden von mehr oder weniger plausiblen Spekulationen ersetzt. Die Annahmen neigen dazu, recht spektakuläre Formen anzunehmen und interessante Gerüchte verbreiten sich wie ein Lauffeuer.

 

 

 

2. Offenheit fördert Vertrauen und Glaubwürdigkeit

 

Statt zu schweigen ist es meist besser ein Ereignis zu bestätigen und darüber hinaus freiwillig weitere Informationen zu liefern. Offenheit fördert Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

Beantworten Sie Fragen so schlüssig und umfassend, sodass keine zusätzlichen Fragen aufgeworfen werden.

 

 

 

 

3. Denken Sie an die Außenwirkung

 

Beachten Sie die relevanten Auswirkungen auf die Außenwahrnehmung. Welche Meinung herrscht über Sie und das Thema, um das es geht? Berücksichtigen Sie den Kontext und denken Sie ein paar Züge voraus.

 

 

 

4. Ein Dementi ist keine zugkräftige Nachricht

 

Schon klar; im Himmel ist Jahrmarkt! Dementis und Gegendarstellungen gehen oft ins Leere, besonders, wenn sie halbherzig erscheinen. Oft wirkt das dann umso unbeholfener und schadet der Glaubwürdigkeit. Außerdem erlebt die Öffentlichkeit zu oft, wie wenig Zeit oft zwischen einem Dementi und einer Bestätigung liegt.

 

 

 

5. Holen Sie sich Rückendeckung

 

Werden Ihre Aussagen gegenüber den Medien durch externe Personen oder Instanzen bestätigt, unterstreicht das die Glaubwürdigkeit. Allerdings müssen diese anerkannt sein und eine entsprechende Kompetenz mitbringen. Und die Rückendeckung sollte angemessen sein, denn sonst würde dies wiederum den Verdacht nähren.

 

 

 

Fazit: Ja, und?

 

Wo Nachrichten fehlen, da entwickeln sich leichter Gerüchte. Wer diese Zusammenhänge missachtet, nährt Gerüchte, beschädigt dauerhaft sein Ansehen und kippt Benzin in die Glut. Löschen geht anders. Das Risiko negativer Berichterstattung steigt. Ehrliche Kommunikation ist besser als Stille Post. Und das gilt für Unternehmen und Politik ebenso, wie für persönliche Beziehungen.

 

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Wie entscheiden Sie, was Sie sagen und was nicht?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. April 2015
Überarbeitung: 5. Februar 2021
AN: #5337
K:CNC
Ü:

Vlog und Vlogging: Die Bedeutung von Playlists bei YouTube™ und Co.

Vlog und Vlogging: Die Bedeutung von Playlists bei YouTube™ und Co.

Vloggen: Praktische Tipps
Playlists auf YouTube - Karsten-Noack

Vlog, Vlogging und Playlists

 

Damit ein VLog erfolgreich ist, braucht er Besucher, die sich die Videobeiträge ansehen und möglichst auch noch interagieren. In diesem Artikel geht es um darum, wie Playlists einen Beitrag dafür leisten.

Begriffsklärung: Playlists

 

Was sind Playlists? Playlists sind Listen mit Videobeiträgen, die zu einer Kategorie gehören. Playlists sind fester Bestandteil von Videoplattformen, wie YouTube™. Durchdachte Playlists machen es den Interessierten leicht, für sie relevante Beiträge zu finden. Das zieht mehr Besucher an, erhöht die Zeit, in der die Beiträge geschaut werden, die sogenannte Watch time. Sind die gelisteten Beiträge tatsächlich nahe am Interesse der Besucher, passen sie besser zu ihnen und werden auf mehr Resonanz treffen. Dadurch werden neben der Anzahl der Aufrufe (Views) auch die Likes zunehmen.

 

 

 

Vorteile durchdachter Playlists

 

Hier die Vorteile durchdachter Playlists nochmals auf einen Blick:

  • Mehr Besucher, für die der Content relevant ist.
  • Mehr Views.
  • Mehr Watch time.
  • Videoranking verbessert sich.
  • Mehr Abonnenten.
  • Ranking des Kanals steigt.
  • Höhere Wahrscheinlichkeit, in den Suchdiensten zum Thema gefunden zu werden.

 

 

 

Unbedingt beachten!

 

Umso größer die Relevanz der Playliste für die Zielgruppe, desto besser. Schon ein einziger Ausreißer führt möglicherweise zum Ausstieg, also zum Abbruch. Da nützt es dann auch nichts, wenn die nächsten Videobeiträge wieder gepasst hätten. Deswegen ist es so wichtig, sich in die Besucher hineinzuversetzen. Im Zweifelsfall lieber einen Eintrag lassen.

 

 

 

Playlisten bei YouTube™ anlegen

 

  • Loggen Sie sich mit Ihrem entsprechenden YouTube™-Account ein.
  • Finden Sie auf YouTube™ das für die Liste bestimmte Video.
  • Klicken Sie unterhalb des Videos auf „Speichern“.
  • Wählen Sie die Playlist „Später ansehen“ oder eine andere bereits von Ihnen erstellte Playlist aus. Oder Sie eine neue Playlist.  Sie können sich eine neue Playlist erstellen, indem Sie im Feld „Namen für neue Playlist eingeben“ den gewünschten Titel der neuen Playlist eintragen. Rechts daneben wählen Sie die Sichtbarkeit: privat oder öffentlich.
  • Abschließend klicken Sie auf „Playlist erstellen“, damit die Liste mit den ausgewählten Videos erzeugt wird.

P.S.​

 

Verwenden Sie Playlists? Worauf achten Sie als Nutzer und worauf als Anbieter?

Video


Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

 

Der nächste Schritt

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juni 2021
Überarbeitung: 23. Januar 2021
AN: #453
K: CNC
Ü:

Vloggen mit dem Smartphone

Vloggen mit dem Smartphone

Tipps für das Vloggen mit dem Smartphone
Vlogging: Smiley, Smartphone, Video

Vlogging mit dem Smartphone

 

Die Videofunktion der meisten Smartphones ist heutzutage ziemlich gut. Damit sind die technischen Voraussetzungen für einen VLog schon gegeben. In diesem Artikel geht es um darum, wie sich auch mit dem Smartphone gute VLogs erstellen lassen.

Vloggen mit dem Smartphone

 

Einen eigenen VLog erstellen? Viele Menschen haben ohnehin ein Smartphone bei sich und die Kameras werden immer besser. Die Technik bietet sich dann doch auch gleich an, für die Aufzeichnung von VLogs eingesetzt zu werden.

 

 

 

 

Tipps für das Vlogging mit Smartphone

 

Hier für den Start ein paar Empfehlungen für das Vloggen mit dem Smartphone. Was braucht es dafür, worauf ist zusätzlich zu den allgemeinen Tipps für das Vlogging zu achten?

 

 

 

1. Videoqualität des Smartphones

 

Ihr Smartphone sollte Videos mindestens in HD-Qualität (1920 x 1080) aufzeichnen können. Möglicherweise gilt es, die Einstellungen im Smartphone zu überprüfen und anzupassen. Wählen Sie mindestens HD-Qualität aus. Neuere Smartphones bieten Videoaufnahmen in 4K (UHD: 3840 x 2160).

Ein Nachteil an 4K ist die hohe Speicherkapazität, die solche Video beanspruchen. Für die Veröffentlichung ist HD-Auflösung ausreichend. Trotzdem ist die Aufzeichnung in 4K empfehlenswert. Einer der Gründe ist die dadurch mögliche Bearbeitung durch die 4fach höhere Auflösung. Gedanken hierzu finden Sie im Artikel Videobeiträge: Videos in 4K Auflösung aufzeichnen, wenn sie in HD gezeigt werden?

4K oder HD
4K bedeutet eine Auflösung von 4096 x 2160 Pixel (Cinema-4K) oder 3840 x 2160 Pixel (UHD – Ultra High Definition). Full HD (HD – High Definition) hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel.

2. Quer, Landescape, Landschafts-Modus

 

Anstatt das Smartphone vertikal zu halten, wie beim Telefonieren, ist es für die meisten Zwecke besser es horizontal zu halten. Schließlich soll das Video auf dem Computer oder TV-Bildschirm die gesamte Größe ausfüllen.

 

 

 

3. Bildausschnitt

 

Mittels Objektiv-Adapter kann die Brennweite der Smartphone-Kamera, also der Bildausschnitt verändert werden. Je geringer die Brennweite, desto geringer die Gefahr der Verwacklungsunschärfe.

 

 

 

4. Konzentration

 

Umso aufwendiger die verwendete Technik, desto wahrscheinlicher erregen Sie Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Bei einem Smartphone sieht es eher nach einem Selfie aus. Ihr Vorteil; Sie haben eine größere Chance, unbemerkt zu bleiben. Eine größere Kamera mit Mikrofon würde mehr Aufmerksamkeit erregen. Das ist mitunter ein großer Vorteil der Verwendung eines Smartphones.

 

 

 

5. Persönlichkeit, Nähe und Spontanität

 

VLogs gewähren Einblicke in das Leben der Vlogger. Entsprechende Bedeutung hat Ihre Persönlichkeit und Authentizität. Auch das ist bei Einsatz eines Smartphones leichter. Spontan ist das Smartphone gezückt und eine Aufnahme braucht keine große Vorbereitung.

 

 

 

6. Mit der Kameralinse flirten

 

Anfänger schauen sehr häufig auf den Monitor, die Notizen oder den Flip-Screen der Kamera. Das wirkt etwas eigenartig. Viel besser ist ein lebendiger Augenkontakt mit der Kameralinse. So, als wäre es ein Mensch. In mein er Hülle habe ich Pfeile untergebracht, die auf die Linse zeigen. Ein Smiley erinnert mich daran, mit der Linse zu flirten.

 

 

 

7. Videobearbeitung

 

Die Bearbeitung des gefilmten Videomaterials kann eine Menge Zeit in Anspruch nehmen. Mit Routine und den passenden Hilfsmitteln lässt sich ein effektiver Workflow gestalten und stetig optimieren. Die bordeigenen Programme, wie iMovie beim iPhone von Apple, sind schon sehr effektive Werkzeuge.

Ich lade die Videodateien allerdings vorzugsweise per Kabel auf den Rechner, um sie dort zu bearbeiten. Wer beispielsweise per AirDrop die Dateien zum Rechner sendet, sollte darauf achten, dass die Dateien nicht zusätzlich komprimiert werden. Das würde zulasten der Bildqualität gehen.

Es existieren zahlreiche Videoprogramme, die sehr gut sind. Einige davon sind kostenlos. Auf vielen Rechnern sind schon ab Werk entsprechende Programme installiert. Ich selbst habe lange Zeit mit iMovie gearbeitet und war damit sehr zufrieden. Irgendwann merkte ich, dass es mittels Final Cut Pro X einfacher für mich ist, die gewünschten Resultate zu erzielen.

 

 

 

8. Ton

 

Ein oft unterschätzter Faktor ist die Tonqualität des Videos. Die meisten Smartphones haben keine überragenden Mikrofone. Wenn dann noch die Bedingungen ungünstig sind, geht es mit der Freude am Video schnell bergab. Vermeiden Sie windige Umgebungen, laute Straßen und spreche Sie so klar und deutlich wie Sie können.

Die Tonqualität ist von besonders hoher Bedeutung. Etwas geringere Bildqualität wird eher verschmerzt als schlechter Ton. Wenn ansonsten an das Budget gedacht werden soll; ein externes Mikro gehört zu den ersten Anschaffungen. Selbst ein Lavaliermikrofon für wenige Euro wirkt schon um Welten besser als die meisten eingebauten Mikrofone. Beim Anschluss von Mikrofonen an ein Smartphone sind ggf. Adapter erforderlich. Und für windige Situationen genügt schon ein Schutz aus Kunstfell.

Ein Mikrofon kann mit Kabel verbunden sein oder per Funk gekoppelt werden. Tipp: Unbedingt vorher gut informieren, denn einige Funkfrequenzen erfordern die Anmeldung. Einige neuere kabellose Mikrofone arbeiten mit den gleichen Prinzipien wie ein WLAN.

Wenn die Kabellänge nicht genügt, ist eine der häufig übersehenen Option Audiorecorder. Diese Funktion kann auch ein zweites Smartphone mit Mikrofon übernehmen. Mit dem entsprechenden Knowhow lassen sich deren Aufzeichnungen bei der Videobearbeitung synchronisieren.

 

 

 

9. Licht

 

Ob natürliches Licht, Nutzung vorhandener Lichtquellen oder Videobeleuchtung; mit vergleichsweise wenig Aufwand lässt sich eine Menge erreichen. Licht ist wesentlich für die Videoqualität.

Licht sorgt dafür, dass Ihre Inhalte klar und deutlich zu erkennen sind. Mit Licht vermitteln Sie den Zuschauern, was besonders wichtig ist, dem Sie den Fokus darauf setzen. Durch geeignete Beleuchtung vermitteln Sie die Wertigkeit Ihres Beitrags.

Im Freien oder nahe der Fenster können Sie das natürliche Licht nutzen. Doch nicht jeder Innenraum ist lichtdurchflutet. Dort und auch in geschlossenen Räumen können Sie dem Licht auch auf die Sprünge helfen. Machen Sie sich mit der sogenannten Drei-Punkte-Beleuchtung vertraut.

 

 

 

10. Flugmodus aktivieren

 

Nervige Pieptöne und Melodien passen nicht zu jedem Thema. Überprüfen Sie deswegen vor jeder Videoaufnahme, ob der Flugmodus Ihres Smartphones aktiviert ist. Wenn Sie während des Dreh einen Anruf oder eine Textnachricht bekommen, müssen Sie sonst Ihre Aufnahme wiederholen.

 

 

 

11. Smartphone ruhig halten und den Bildstabilisator aktivieren

 

Halten Sie Ihr Smartphone während der Aufnahme möglichst ruhig, damit den Zuschauern keine Seekrankheit droht. Neuere Smartphones haben häufiger einen Bildstabilisator. Eine ähnliche Funktion hat ein Gimbal, eine motorisierte kardanische Aufhängung, mit der die Kamerabewegungen flüssiger und stabiler gemacht werden machen soll.

 

 

 

12. Stativ

 

Ein Stativ für das Smartphone ist an mehreren Stellen sehr hilfreich. Es dient dazu für scharfe Bildqualität zu sorgen und außerdem befreit es die Hände von der Kamera.

Einige kleine Modelle dienen auch als Griff, so lässt sich das Smartphone sicher und kontrollierter festhalten. Wer viel unterwegs ist, sollte darauf achten, dass es platzsparend ist. Auch das Gewicht verträgt einen zweiten Gedanken. Was sich für einen Moment sicher halten lässt, wird am ausgestreckten Arm dank Hebelgesetz nach kurzer Zeit zum Schwergewicht. Mit gestresstem Gesicht macht es allen Beteiligten weniger Freude.

Je nach Ausrüstung bieten Stative auch die Möglichkeit, das Mikrofon oder dessen Empfänger zu befestigen. Gegebenenfalls auch die Beleuchtung.

 

 

 

13. Experimentieren

 

Erkunden Sie die Möglichkeiten des Vloggens mit dem Smartphone. Probieren Sie aus, was möglich ist und wie es Ihre Botschaft unterstützt.

 

 

 

Fazit

 

Mit einem guten Smartphone lassen sich sehr ansehnliche VLogs produzieren. Tatsächlich ist der Einsatz eines Smartphones für diesen Zweck kein Nachteil, sondern bietet sogar einige Vorteile.

Beispiele für Vlogs

 

Diese Vlogs wurden mit dem iPhone X gemacht.

DARUM erfordert Narzissmus Aufklärung

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

P.S.​

 

Wie stehen Sie zum Vloggen mit dem Smartphone? Was halten Sie von diesen Tipps? Bitte teilen Sie in den Kommentaren Ihre Erfahrungen.

 

Der nächste Schritt

 

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Januar 2021
Überarbeitung: 21. Januar 2021
AN: #853
K: CNC
Ü:

Vlog und Vlogging: Vlogger die vloggen – Was hat das zu bedeuten?

Vlog und Vlogging: Vlogger die vloggen

Vloggen: Bloggen mit bewegten Bildern. Was es damit auf sich hat, wie es geht.
YouTuber und Marketing

VLog und Vlogging: Vlogger die vloggen

 

Ein Video-Blog, auch als Vlog, VLog oder V-Log bezeichnet, ist ein Blog in Form von Videos. Oft sind es Videotagebücher, die online veröffentlicht werde. Sie versprechen private Einblicke in die Lebenswelten der Vlogger. In diesem Artikel geht es um darum, was es damit auf sich hat und wer davon profitieren kann.

Begriffsklärung: Was bedeutet Vlog, Vlogger, Vlogging?

 

Bevor es in Beiträgen ins Detail geht: Was bedeuten die Begriffe VLog, Vlogger und Vlogging? Erst einmal eine Begriffsklärung.

 

 

 

VLog

 

Das Kunstwort „VLog“ setzt sich aus den Worten „Video“ und „Blog“ zusammen. Wie ein Blog, handelt es sich typischerweise um eine Art persönliches Tagebuch, das eine Person hier allerdings als Video anstatt in Textform veröffentlicht. VLogs bestehen meist aus mehreren Teilen, die in bestimmten zeitlichen Abständen erscheinen.

Während es beim Blogging um text- und bildbasierte Kommunikation geht, ist beim Vlogging das Video, das zentrale Format. Viele Beiträge werden in Eigenregie produziert und dann auf einem eigenen Kanal, beispielsweise bei YouTube™, hochgeladen. Interessierte können diesen Kanal abonnieren und erhalten Benachrichtigungen über neue Videos. So haben Kanäle mit vielen Abonnenten schon kurz nach Veröffentlichung von VLogs zahlreiche Views.

 

 

 

Vlogger und Vlogging

 

Vlogger ist eine Abkürzung von Video Blogger, die Tätigkeit wird als Vlogging oder auch Videojournalismus beschrieben. Vlogger verbreiten ihren VLog oder Video Blog auf Videoplattformen.

 

 

Themen

 

Die Themen werden überwiegend auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet. Besonders häufig sind Beauty- und Fashion-VLogs, Reise-Vlogs sowie Gaming-Vlogs. Einen Einblick in das Leben der Vlogger bieten, das war die Ursprungsidee. So wie Blogs anfangs Tagebüchern ähnelten, sind einige VLogs heute häufiger in sich abgeschlossene Videobeiträge. So gibt es heute auch VLogs mit Dokumentationen, Rezensionen, persönlichen Stellungnahmen etc. Es existieren kaum noch Nischen, für die es keinen VLog gibt.

 

 

 

Qualität

 

Die Qualität der VLogs reicht von zusammengezimmerten Werken bis hin zu Meisterwerken. Qualität ist eine Frage der Sichtweise und letztlich entscheidet das Publikum über den Wert. Was bei dem einen Betrachter Kopfschütteln verursacht, begeistert andere.

 

 

 

Lohnt sich das?

 

Ab einer bestimmten Größe der Fangemeinde und einer Mindestanzahl an Videoaufrufen können Vlogger an Partnerprogrammen teilnehmen und ihre Videos mit Werbung (Ads) monetarisieren. Durch die steigende Beliebtheit von YouTube™ und anderen Videoplattformen wurden viele Vlogger zu Influencern und Markenbotschaftern.

VLogs bieten vielfältige Möglichkeiten für das Marketing. Unternehmen, Organisationen, Experten und Menschen mit unterschiedlichsten Anliegen können sich VLogs zunutze machen.

 

 

 

Vlogging und YouTube™

 

YouTube™, Facebook™, Instagram™ beziehungsweise IGTV™ und Vimeo™,… Es existieren einige Videoplattformen, doch an YouTube™ ist kaum ein Vorbeikommen. Mit YouTube™ sind VLogs sehr populärer geworden. Viele YouTuber haben ein riesiges Publikum gewinnen können. Dank der Partnerprogramme haben die besonders beliebten Kanäle den Vloggern beachtliche Einnahmen generiert. Insgesamt sind das allerdings eher die Ausnahmen als die Regel. Dazu haben die meisten Kanäle nicht andeutungsweise genügend Nachfrage.

 

 

 

14 Tipps für das Vlogging, die Produktion

 

Hier für den Start als Vlogger ein paar Empfehlungen für die ersten Schritte. Was braucht es dafür, worauf ist bei den ersten Videobeiträgen zu achten?

 

 

 

1. Themenwahl

 

Was bewegt die Zielgruppe und was ist die persönliche Schnittmenge? Wer die eigene Zielgruppe kennt, hat es einfacher, interessante Themen auszuwählen und spannend aufzubereiten.

Was ist die Intention des VLogs, die Botschaft? Das WOZU sollte stets im Blickfeld sein.

 

 

 

2. Präsentieren lernen und üben

 

Präsentieren will gelernt sein. Was für klassische Präsentationen gilt, hat auch hier weitgehende Bedeutung. Allerdings kommen weitere Anforderungen hinzu. Entsprechend lohnt es sich, die Grundlagen zu erlernen und zu üben, üben, üben.

 

 

 

3. Konzentration

 

Umso aufwendiger die verwendete Technik, desto wahrscheinlicher erregen Sie Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Was bei einem Smartphone nach Selfie aussieht, bleibt weitgehend unkommentiert. Eine größere Kamera mit Mikrofon weckt die Neugier des Umfelds. Dann gilt es zu lernen, konzentriert bei sich und der Aufnahme des Beitrags zu bleiben.

 

 

 

4. Persönlichkeit

 

VLogs gewähren Einblicke in das Leben der Vlogger. Entsprechende Bedeutung hat Ihre Persönlichkeit.

 

 

 

5. Mit der Kameralinse flirten

 

Anfänger schauen sehr häufig auf den Monitor, die Notizen oder den Flip-Screen der Kamera. Das wirkt etwas eigenartig. Viel besser ist ein lebendiger Augenkontakt mit der Kameralinse. So, als wäre es ein Mensch.

 

 

 

6. Videobearbeitung

 

Die Bearbeitung des gefilmten Videomaterials kann eine Menge Zeit in Anspruch nehmen. Mit Routine und den passenden Hilfsmitteln lässt sich ein effektiver Workflow gestalten und stetig optimieren.

Es existieren zahlreiche Videoprogramme, die sehr gut sind. Einige davon sind kostenlos. Auf vielen Rechnern sind schon ab Werk entsprechende Programme installiert. Ich selbst habe lange Zeit mit iMovie gearbeitet und war damit sehr zufrieden. Irgendwann merkte ich, dass es mittels Final Cut Pro X einfacher für mich ist, die gewünschten Resultate zu erzielen.

 

 

 

7. Ton

 

Die Tonqualität ist von besonders hoher Bedeutung. Etwas geringere Bildqualität wird eher verschmerzt als schlechter Ton. Wenn ansonsten an das Budget gedacht werden soll; ein externes Mikro gehört zu den ersten Anschaffungen. Selbst ein Lavaliermikrofon für wenige Euro wirkt schon um Welten besser als die meisten eingebauten Mikrofone.

Ein Mikrofon kann mit Kabel verbunden sein oder per Funk gekoppelt werden. Tipp: Unbedingt vorher gut informieren, denn einige Funkfrequenzen erfordern die Anmeldung. Einige neuere kabellose Mikrofone arbeiten mit den gleichen Prinzipien wie ein WLAN.

Eine häufig übersehene Option sind Audiorecorder. Mit dem entsprechenden Knowhow lassen sich deren Aufzeichnungen bei der Videobearbeitung synchronisieren.

 

 

 

8. Licht

 

Ob natürliches Licht, Nutzung vorhandener Lichtquellen oder Videobeleuchtung; mit vergleichsweise wenig Aufwand lässt sich eine Menge erreichen. Licht ist wesentlich für die Videoqualität.

Licht sorgt dafür, dass Ihre Inhalte klar und deutlich zu erkennen sind. Mit Licht vermitteln Sie den Zuschauern, was besonders wichtig ist, indem Sie den Fokus darauf setzen. Durch geeignete Beleuchtung vermitteln Sie die Wertigkeit Ihres Beitrags.

Im Freien oder nahe der Fenster können Sie das natürliche Licht nutzen. Doch nicht jeder Innenraum ist lichtdurchflutet. Dort und auch in geschlossenen Räumen können Sie dem Licht auch auf die Sprünge helfen. Machen Sie sich mit der sogenannten Drei-Punkte-Beleuchtung vertraut.

 

 

 

9. Hintergrund

 

Der Hintergrund hat großen Einfluss auf die Wirkung des Videobeitrags. Es lohnt sich auf Details zu achten, sonst wird aus der Pflanze hinter Ihnen Ihr Hirschgeweih. Unfreiwillige Komik muss nicht unbedingt im eigenen Interesse liegen. Einige Vlogger richten sich sehr schöne Bereiche ein, die als Studio dienen.

Wer draußen filmt, profitiert sehr von schönen Orten. Das wertet Beiträge optisch auf.

 

 

 

10. Kamera

 

Auch mit einem Smartphone lassen sich tolle Videobeiträge schaffen. Im Artikel Vlogging mit dem Smartphone finden Sie einige Tipps dazu. Der Vorteil bei Kameras mit entsprechender Optik, wie einer DSLR oder spiegellosen Kamera, sind die Möglichkeiten den Hintergrund unscharf werden zu lassen. Das Thema Kamera beziehungsweise Ausrüstung ist recht umfangreich und deswegen gibt es dazu eigene Beiträge.

 

 

 

11. Motivation

 

Wer dabei bleiben will, braucht die entsprechende Motivation. Es dauert meist eine Weile, bis ein Kanal seine Zielgruppe gefunden hat. Das erfordert langen Atmen und Lernbereitschaft. Viele sind mit Enthusiasmus an den Start gegangen und wollten möglichst täglich vloggen. Das geht selten gut. Mit hoher Wahrscheinlichkeit führt das zum Ausbrennen. Zu hoher Druck macht es schwerer, kreativ und gelassen ans Werk zugehen. Also; locker bleiben!

 

 

 

12. Musik und Sound

 

Je nach Thema und Zielgruppe ist Musik ein sehr wirksames Mittel, um die Wirkung zu stärken. Hier existieren entsprechende Anbieter, die sich darauf spezialisiert haben, Sounds mit den entsprechenden Berechtigungen zu liefern.

 

 

 

13. Struktur und Storytelling

 

Ein VLog profitiert von einer entsprechenden Struktur. Wahllos und verwirrend ist wenig attraktiv. Am besten ist es, sich dafür mit den Grundlagen für den Aufbau von Präsentationen und Storytelling zu beschäftigen.

 

 

 

14. Auflösung

 

Ein Nachteil an 4K ist die hohe Speicherkapazität, die solche Video beanspruchen. Hohe Auflösung erzeugt größere Dateien. Für die Veröffentlichung ist HD-Auflösung ausreichend. Trotzdem ist die Aufzeichnung in 4K empfehlenswert. Einer der Gründe ist die dadurch mögliche Bearbeitung durch die 4fach höhere Auflösung. Gedanken hierzu finden Sie im Artikel Videobeiträge: Videos in 4K Auflösung aufzeichnen, wenn sie in HD gezeigt werden?

 

 

 

4K oder HD

4K bedeutet eine Auflösung von 4096 x 2160 Pixel (Cinema-4K) oder 3840 x 2160 Pixel (UHD – Ultra High Definition). Full HD (HD – High Definition) hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel.

Beispiel für einen Vlog

https://youtu.be/QX6mWd-c3Ks

P.S.​

 

Wie stehen Sie zu Vlogs? Was interessiert Sie in diesem Zusammenhang?

Artikel rund um das Vloggen

 

Kleinigkeiten, die das Leben glücklicher machen

Die vermeintlichen Kleinigkeiten im Leben sind es, die einen beachtlichen Beitrag leisten können, dass wir uns noch glücklich fühlen. Weshalb?

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Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

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→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. Januar 2015
Überarbeitung: 21. Januar 2021
AN: #453
K: CNC
Ü:

Blickkontakt: Blinzeln vor der Kamera

Blickkontakt: Blinzeln vor der Kamera

Überzeugen vor Publikum und Kamera
Blickkontakt

Blickkontakt

 

Damit Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren, sind einige Faktoren zu berücksichtigen. Bei Auftritten vor der Kamera kommen weitere wichtige Aspekte hinzu, die Sie kennen sollten.

Video

https://youtu.be/G7vENjLVeqc

Blinzeln vor der Kamera

 

Den verbalen Aussagen wird bei Auftritten meist größere Aufmerksamkeit bei der Vorbereitung gewidmet, als der Körpersprache.

Weil Augenkontakt große Bedeutung bei der Kommunikation hat, widmete ich dem Thema schon einige Beiträge. An dieser Stelle geht es um einen weiteren Aspekt, der unterschätzt wird: Das Blinzeln vor Publikum beziehungsweise Kamera.

 

 

 

Blinzeln

 

Das schnelle, überwiegend unwillkürliche und unbemerkt ablaufende Schließen und Öffnen der Augenlider wird als Lidschlag, Lidschlussreflex oder Blinzeln bezeichnet. Pro Minute schließt und öffnet ein Mensch seine Augenlider etwa 10 bis 20 Mal. Dadurch wird die Hornhaut des Auges ständig mit Tränenflüssigkeit benetzt und das Auge so vor dem Austrocknen geschützt. Zu den weiteren Funktionen gehören der Schutz und das Entfernen von Fremdkörpern, wie Staubpartikeln.

Obwohl die visuelle Wahrnehmung beim Blinzeln für Sekundenbruchteile unterbrochen wird, nehmen wir den eigenen Lidschlag bei uns selbst nur selten bewusst wahr.

 

 

 

Ja, und?

 

Bei Nervosität erhöht sich deutlich die Lidschlag-Frequenz. So wird es auch gedeutet. Wer ständig mit den Augen blinzelt, wirkt insbesondere vor der Kamera mindestens nervös. Der Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit kann das schaden, etwas oder sogar sehr deutlich.

Gerade bei Nahaufnahmen sollen die Augen als Fenster zur Seele Einblicke ermöglichen. Wenn dann bei jedem Lidschlag der Kontakt unterbrochen wird, dann wirkt das sehr störend.

Ist das Publikum auf der Suche nach Hinweisen, kann das veränderte Blinzeln zu Spekulationen führen, die nicht nur auf den Aktienkurs Einfluss haben. Ob wir uns dabei etwas gedachte haben oder nicht … es hat Einfluss.

 

 

 

Ursachen und Abhilfe

 

Es gibt verschiedene Ursachen für das häufige Blinzeln. Sehr häufig sind Nervosität, überanstrengte Augen, vornehmlich durch die Lichtverhältnisse und trockene Luft.

Achten Sie darauf, dass die Augen immer ausreichend befeuchtet sind. Gerade in Innenräumen kann es mitunter recht trocken sein und das Blinzeln wird so verstärkt. Mitunter sind Augentropfen hilfreich.

 

 

 

Angewohnheit

 

Möglicherweise handelt es sich auch um eine Angewohnheit. Wenn sie wissen, dass sie zu starkem Blinzeln neigen, dann üben Sie vor dem Spiegel die Augen länger offenzuhalten. Achten Sie dabei darauf, nicht zu starren. Bleiben Sie möglichst entspannt, ohne zu verkrampfen. Locker bleiben! Schließlich wollen Sie durch ausdrucksstarke Augen etwas vermitteln, Ihre Botschaft unterstützen. Im Mentaltraining lässt sich die entsprechende innere Haltung fördern. Das macht es deutlich leichter.

 

 

 

Wirkung

 

Wenn es nicht ganz bewusst einer bestimmten Dramaturgie dient, dann sollten möglichst beide Augen stets zu sehen sein. Ob das der Fall ist, lässt sich ja selbst leicht überprüfen. Schließen Sie einfach jeweils ein Auge und prüfen Sie, ob Sie die Kamera noch sehen können.

Nutzen Sie den Augenkontakt, um in Beziehung zu treten, selbst dann, wenn es über den Umweg der Kameralinse erfolgt.

P.S.​

 

Wie halten Sie es mit dem Augenkontakt und dem Blinzeln?

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 14. November 2020
Englische Version:
AN: #231
K: CNB
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