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Euphemismen dienen der Schönfärberei, durch sprachliche Kosmetik soll Hässliches weniger hässlich erscheinen. Euphemismen sind nicht nur in der Politik im Einsatz. Lerne Schönfärberei schneller zu erkennen.
Schönfärberei auf Wortebene:
Pflicht statt Zwang, Peanuts statt Kleinkram, naturidentisch statt künstlich.
Besser wird es dadurch nicht.
Ein paar Häuser weiter steht ein Gebäude, das seit heute in wunderschönen Farben erstrahlt. Vor wenigen Tagen sah es noch grau und abrissreif oder zumindest verkommen aus. Es ist schon erstaunlich, wie mit etwas Fassadenfarbe der äußere Schein beeinflusst werden kann.
Wie ich erfahren habe, sollen die einzelnen Einheiten nun als Eigentumswohnungen möglichst gewinnbringend an Frau und Mann gebracht werden. Vermutlich wird das nur bei Menschen gelingen, die das Objekt nicht kennen und hinter die Fassade schauen. Die Käufer tun mir leid, denn hinter dem oberflächlichen Farbauftrag verbirgt sich eine traurige Bausubstanz. Wie so oft, so ging auch hier der ganze Aufwand in die Verpackung, anstatt sich dem Inhalt zu widmen. Das wird ein trauriges Erwachen für diejenigen, die das nicht durchschauen.
Nach dem ersten Studium, als Dipl.-Ingenieur, hatte ich es selbst mit Gebäuden und deren Zustand zu tun. Heute begegnen mir Verschleierungsversuche anderenorts und statt Farbe kommen in erster Linie Worte zum Einsatz. Diese der Schönfärberei gewidmeten Worte nennen sich Euphemismen.
Der Begriff Euphemismus stammt aus dem Griechischen und heißt frei übersetzt „Worte von guter Bedeutung“. Ein Euphemismus ist ein Stilmittel, mit dessen Hilfe ein Sachverhalt, ein Gegenstand oder eine Person beschönigend umschrieben wird. Es gibt viele Zusammenhänge, in denen es erstrebenswert erscheint, unangenehme Wahrheiten positiver klingen zu lassen. So begegnen uns Euphemismen an vielen Stellen wie beispielsweise im Alltag, in der Politik, in der Werbung, in der Wirtschaft und in der Literatur.
Euphemismen dienen der Schönfärberei. Wer sollte etwas gegen mehr Farbe in der Welt haben?
Leider geht es bei Euphemismen seltener darum, der Welt etwas Gutes zu tun. Durch sprachliche Kosmetik soll Hässliches weniger hässlich erscheinen. Wird beispielsweise statt von Entlassungen von Freisetzungen gesprochen, dann mit der Hoffnung, dass, wenn es nicht mehr so hässlich klingt, auch die Reaktionen weniger heftig ausfallen. Häufig wird der Versuch erkannt, denn nicht die Worte sind hässlich, sondern die Tatsachen, für die sie stehen. Deshalb bekommen die verwendeten Worte mit der Zeit eine neue Bedeutung, einen neuen Anstrich oder zumindest einen Beigeschmack. Allzu oft jedoch werden sie nicht als Nepp erkannt.
Solche Schönfärberei ist mehr als eine schlechte Angewohnheit. Sie ist verräterisch und in ihrer Wirkung hinsichtlich der Beziehungen destruktiv. Verräterisch ist sie deshalb, weil sie deutlich macht, dass jemand, wenn es kritisch wird, die Dinge nicht beim Namen nennt und zur Verantwortung steht, sondern versucht, die Folgen des eigenen Handelns zu verharmlosen.
Das Gegenstück des Euphemismus ist der Dysphemismus, auch Kakophemismus genannt. Der selten verwendete Begriff Dysphemismus beschreibt die Übersteigerung eines Tabus, während beim Euphemismus die negative Wirkung einer Aussage reduziert werden soll. Beide haben gemeinsam, dass sie beeinflussen wollen.
Den zeitgemäßen Einsatz rhetorischer Stilmittel in Reden und. Präsentationen können Sie in den Kursen Rhetorik & Präsentation III und Training Rhetorik & Präsentation IV kennen, schätzen und einsetzen lernen. Und natürlich im Einzeltraining mit mir. Bei der Gelegenheit erfahren Sie auch, wie Sie gekonnt auf Manipulationsversuche reagieren können.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.
Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.
Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.
Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.
Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2006
Überarbeitung: 06. Januar 2025
AN: #323160
K: CNB
Ü:
Ordnung in Rede und Präsentation? Eine der leichtesten Möglichkeiten einem Redebeitrag Struktur zu geben ist die Gestern-Heute-Morgen-Redeformel.
Eine der leichtesten Möglichkeiten, einer Rede Struktur zu geben, ist die Redeformel Gestern – Heute – Morgen. Der einfache Aufbau eignet sich außerdem sehr gut für spontane Redegelegenheiten.
Historie: Was war gestern? Erzählen Sie zunächst, wie etwas begonnen und sich entwickelt hat, was Sie erlebt haben oder welche Hürden bzw. Erfolge es auf dem Weg gab.
Ist-Situation, Problemstellung: Anschließend gehen Sie auf die aktuelle Situation ein und beschreiben zum Beispiel den Stand eines Projektes, die Ertragslage Ihres Unternehmens oder anstehende Aufgaben.
Mögliche Lösungen, Ausblick: Der Blick in die Zukunft rundet Ihre Rede ab. Was wird morgen sein? Wohin soll die Reise gehen? Was wünschen Sie sich? Was fordern oder empfehlen Sie?
Mit den drei Schritten „Gestern – Heute – Morgen“ können Sie Ihre Meinung strukturiert zum Ausdruck bringen. Solch eine Struktur macht es den Zuhörern leichter zu folgen. Zusätzlich gewinnen Sie, insbesondere bei spontanen Redegelegenheiten, mit dieser Struktur zusätzliche Zeit, um Ihre Gedanken zu ordnen. So können Sie Ihre eigene Position klären und Ihr Ziel bestimmen.
Mit etwas Übung werden Sie selbst Stegreif-Situationen nicht mehr wirklich überraschen, denn Sie haben ein Gerüst, dass Ihnen Sicherheit gibt. So sind Sie in der Lage Ihre Gedanken in Windeseile zu ordnen und in einer nachvollziehbaren, leicht verständlichen Ordnung zu präsentieren.
Die G-H-M-Formel ist eine Form des Dreischritts. Weitere ausgewählte dreistufige Strukturen sind beispielsweise:
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Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
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Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.
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Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.
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Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #43338
K: CNB
Ü:
Manche Botschaften werden verstanden.
Andere bleiben im Raum hängen.
Und manche wirken noch lange weiter, weil sie als Geschichte erzählt wurden.
Zahlen informieren.
Geschichten bewegen.
Fakten erklären.
Geschichten verbinden.
Eine gute Geschichte macht aus einer Information eine Erfahrung. Sie gibt einer Botschaft ein Gesicht, eine Szene, einen inneren Weg. Sie sorgt dafür, dass Menschen zuhören, mitdenken, mitfühlen und sich später erinnern.
Wer eine Botschaft hat, möchte meist mehr als informieren.
Du möchtest gesehen werden.
Du möchtest gehört werden.
Du möchtest einen Unterschied machen.
Genau hier beginnt Storytelling.
Storytelling ist weit mehr als ein rhetorischer Effekt. Es hilft dir, Erfahrungen, Werte und Gedanken so zu ordnen, dass andere Menschen sie verstehen, fühlen und erinnern können.
Das gilt für Reden.
Für Präsentationen.
Für wichtige Gespräche.
Für Führungskommunikation.
Für Medienauftritte.
Für Videos.
Für Selbstmarketing.
Für persönliche Positionierung.
Für Situationen, in denen deine Botschaft Bedeutung hat.
Menschen denken in Geschichten.
Wir verstehen die Welt über Situationen, Personen, Entscheidungen und Wendepunkte. Einzelne Fakten werden greifbarer, sobald sie in einem Zusammenhang stehen.
Eine Geschichte beantwortet innere Fragen:
Worum geht es hier wirklich?
Wer ist betroffen?
Was steht auf dem Spiel?
Was verändert sich?
Welche Erkenntnis bleibt?
Eine trockene Aussage lautet:
„Gute Vorbereitung verbessert die Wirkung.“
Eine Geschichte zeigt:
Jemand geht in ein wichtiges Gespräch. Im Kopf ist alles klar. Dann kommt eine unerwartete Frage. Der rote Faden reißt. Die Stimme wird schneller. Der entscheidende Gedanke bleibt unausgesprochen.
Beim nächsten Mal ist es anders.
Der zentrale Gedanke steht fest.
Mögliche Einwände sind vorbereitet.
Ein Beispiel liegt bereit.
Die Botschaft hat Kontur.
Das Gespräch nimmt eine andere Richtung.
Die Botschaft bleibt dieselbe.
Die Wirkung ist eine völlig andere.
Gute Geschichten wirken, weil sie Bedeutung ordnen.
Sie verbinden Fakten mit Gefühl.
Erfahrung mit Erkenntnis.
Einzelne Ereignisse mit einem größeren Sinn.
Persönliche Erlebnisse mit einer Botschaft, die andere Menschen betrifft.
Eine Geschichte sagt:
„Schau, hier geschieht etwas, das auch für dich Bedeutung haben könnte.“
Sie schafft Nähe.
Sie schafft Orientierung.
Sie schafft Resonanz.
Gerade bei komplexen Themen, sensiblen Botschaften oder anspruchsvollen Situationen hilft eine gut gewählte Geschichte, den Zugang zu öffnen.
Eine Geschichte wirkt dann am stärksten, wenn sie einer klaren Botschaft dient.
Vor jeder Geschichte steht deshalb die Frage:
Was soll beim Publikum ankommen?
Geht es um Mut?
Um Klarheit?
Um Vertrauen?
Um Veränderung?
Um Verantwortung?
Um Selbstführung?
Um eine Entscheidung?
Um eine neue Perspektive?
Die Geschichte trägt diese Botschaft.
Sie ist Brücke.
Sie ist Bild.
Sie ist Einladung.
Professionelles Storytelling bedeutet: Die Geschichte bleibt lebendig, und die Botschaft bleibt klar.
Geschichten haben Kraft.
Sie können berühren.
Sie können öffnen.
Sie können Mut machen.
Sie können einen Gedanken tief verankern.
Gerade deshalb braucht Storytelling Verantwortung.
Gute Geschichten dienen der Wahrheit.
Sie verdichten mit Sorgfalt.
Sie machen Bedeutung sichtbar.
Sie öffnen Menschen für einen Gedanken.
Sie respektieren die Würde aller Beteiligten.
Das ist besonders wichtig, wenn es um persönliche Erfahrungen, sensible Themen, Praxisbeispiele, berufliche Konflikte oder biografische Wendepunkte geht.
Eine gute Geschichte macht Menschen weder zum Material für eine Pointe noch zur Projektionsfläche für einfache Deutungen. Sie nutzt Emotionen verantwortungsvoll. Sie bleibt der Botschaft verpflichtet.
So entsteht Wirkung, die trägt.
Praxisbeispiele können sehr hilfreich sein.
Sie machen abstrakte Themen konkret.
Sie zeigen typische Dynamiken.
Sie helfen Menschen, sich wiederzuerkennen.
Sie geben komplexen Erfahrungen eine Form.
Gerade deshalb brauchen sie besondere Sorgfalt.
Wenn du mit echten Beispielen arbeitest, achte auf Anonymisierung, Würde und Diskretion. Persönliche Details gehören in eine Geschichte, wenn sie der Botschaft dienen und die Privatsphäre schützen.
Aus einer realen Situation kann auch eine verdichtete Beispielgeschichte entstehen.
Dann werden mehrere Erfahrungen zu einer typischen Szene verbunden. So bleibt die Botschaft klar, während Grenzen gewahrt bleiben.
Gutes Storytelling schafft Nähe.
Professionelles Storytelling schützt zugleich Grenzen.
Storytelling ist stark, wenn Bedeutung, Orientierung oder Verbindung entstehen soll.
Manchmal braucht es vor allem Klarheit, Kürze und Fakten.
Bei organisatorischen Hinweisen.
Bei juristischen oder vertraglichen Informationen.
Bei Sicherheitsanweisungen.
Bei klaren Entscheidungen.
Bei Situationen, in denen Menschen zuerst präzise Orientierung brauchen.
Dann ist eine direkte Aussage oft die stärkste Form.
Die entscheidende Frage lautet:
Was dient in diesem Moment der Botschaft und dem Publikum?
Manchmal ist das eine Geschichte.
Manchmal ist es ein klarer Gedanke.
Professionelle Kommunikation erkennt den Unterschied.
Gutes Storytelling beginnt bei der Stimmigkeit.
Die beste Geschichte ist die, die zu dir, deiner Botschaft und deinem Publikum passt.
Hilfreiche Fragen sind:
Welche Erfahrung hat dich geprägt?
Welche Szene zeigt, worum es dir wirklich geht?
Welche Erkenntnis möchtest du weitergeben?
Welche Geschichte macht deine Haltung sichtbar?
Welche Situation kennen viele Menschen aus deinem Publikum?
Welche Wendung zeigt, dass Veränderung möglich ist?
Welche Geschichte passt zu deiner Persönlichkeit?
Eine authentische Geschichte wirkt stärker als eine perfekte Inszenierung.
Menschen spüren, ob eine Geschichte getragen ist.
Sie spüren, ob sie aus Erfahrung kommt.
Sie spüren, ob sie zur Person passt.
Genau das macht Storytelling glaubwürdig.
Eine wirksame Geschichte braucht oft weniger, als viele denken.
Sie braucht einen Menschen.
Eine Situation.
Ein Anliegen.
Eine Herausforderung.
Einen Wendepunkt.
Eine Erkenntnis.
Eine Verbindung zur Botschaft.
Das Publikum möchte spüren:
Hier steht etwas auf dem Spiel.
Hier verändert sich etwas.
Hier lohnt es sich zuzuhören.
Im Mittelpunkt steht meist eine Person.
Das kannst du selbst sein.
Eine Kundin.
Ein Mitarbeiter.
Eine Führungskraft.
Ein Team.
Ein Mensch aus einer Fallgeschichte.
Eine fiktive Figur, die typische Erfahrungen bündelt.
Wichtig ist: Das Publikum braucht Zugang.
Die Hauptfigur sollte etwas wollen, fürchten, lernen oder entscheiden.
Menschen folgen Menschen.
Selten folgen sie abstrakten Konzepten.
Jede Geschichte braucht einen Anfang.
Wo beginnt sie?
Was ist vertraut?
Wie sieht die Situation aus?
Was scheint zunächst normal?
Diese Ausgangslage schafft Orientierung.
Je klarer der Anfang, desto stärker wirkt später die Veränderung.
Dann gerät etwas in Bewegung.
Ein Gespräch kippt.
Eine Präsentation verliert das Publikum.
Ein Team braucht Orientierung.
Eine Führungskraft muss Klarheit zeigen.
Eine Entscheidung steht an.
Ein Mensch spürt: Jetzt braucht es einen neuen Schritt.
Hier entsteht Spannung.
Die Herausforderung zeigt, weshalb diese Geschichte erzählenswert ist.
Gute Geschichten leben von Gegensätzen.
Sicherheit und Mut.
Anpassung und Klarheit.
Kontrolle und Vertrauen.
Stillhalten und Aussprechen.
Bequemlichkeit und Entwicklung.
Fassade und Wahrhaftigkeit.
Solche Gegensätze machen Geschichten menschlich.
Denn genau dort erkennen sich Menschen wieder.
Der Wendepunkt ist der Moment, in dem etwas klar wird.
Eine Frage trifft.
Ein Gedanke ordnet sich.
Ein Gedanke verändert die Richtung.
Ein Blick ins Publikum zeigt: So erreiche ich diese Menschen.
Eine Entscheidung wird getroffen.
Der Wendepunkt gibt der Geschichte Energie.
Vorher war etwas offen.
Danach entsteht Richtung.
Am Ende einer wirksamen Geschichte ist etwas anders.
Die Hauptfigur versteht mehr.
Sie handelt klarer.
Sie übernimmt Verantwortung.
Sie findet Worte.
Sie tritt präsenter auf.
Sie trifft eine Entscheidung.
Sie gewinnt Handlungsspielraum.
Diese Veränderung macht aus einem Erlebnis eine Botschaft.
Gute Geschichten lösen innere Bilder aus.
Das Publikum soll die Szene sehen können.
Statt zu sagen:
„Die Präsentation war langweilig.“
kannst du sagen:
„Nach zwölf Minuten wanderte der erste Blick zur Uhr. Dann zum Smartphone. Auf der Leinwand stand eine Zahl mit zwei Kommastellen. Im Raum war alles korrekt – und gleichzeitig war der Kontakt verloren.“
Das ist Kopfkino.
Die Zuhörer sehen den Raum.
Sie spüren den Moment.
Sie verstehen die Botschaft.
Innere Bilder entstehen durch konkrete Szenen, sinnliche Sprache und klare Details.
Abstrakt klingt eine Botschaft oft richtig, doch wenig erinnerbar.
Zum Beispiel:
„Wir brauchen mehr Verantwortung.“
Als Geschichte wird daraus ein Moment:
„Im Meeting schauten alle zur Projektleitung. Auf dem Tisch lagen drei Optionen, auf der Leinwand stand der Zeitplan. Alle wussten, dass die Entscheidung überfällig war. Trotzdem blieb es still. Erst als eine Person sagte: ‚Ich übernehme den nächsten Schritt‘, veränderte sich die Energie im Raum. Plötzlich gab es Richtung.“
Die Botschaft ist dieselbe.
Doch die Geschichte macht sie erlebbar.
Sie zeigt Verantwortung in einer konkreten Szene.
Sie zeigt den Wendepunkt.
Sie zeigt Wirkung.
So bleibt der Gedanke hängen.
Die klassische Heldenreise ist ein großes erzählerisches Muster.
Für berufliche Kommunikation, Vorträge und persönliche Positionierung reicht oft eine kompakte Form:
Vorher.
Herausforderung.
Wendepunkt.
Erkenntnis.
Neue Möglichkeit.
Diese Struktur ist einfach und wirkungsvoll.
Sie hilft, aus einem Beispiel eine Geschichte zu machen.
Vorher: So war die Ausgangslage.
Herausforderung: Dann entstand Spannung.
Wendepunkt: Dort wurde etwas klar.
Erkenntnis: Das habe ich daraus gelernt.
Neue Möglichkeit: Deshalb ist diese Botschaft für dich relevant.
So bleibt die Geschichte klar, menschlich und nützlich.
Führungskräfte, Selbstständige, Expertinnen und Experten erklären oft sehr sachlich.
Sie liefern Fakten.
Sie zeigen Analysen.
Sie präsentieren Lösungen.
Sie begründen Entscheidungen.
Das ist wichtig.
Gleichzeitig braucht Wirkung mehr als Sachlichkeit.
Menschen wollen verstehen, weshalb etwas Bedeutung hat. Sie wollen spüren, wofür jemand steht. Sie wollen Orientierung, besonders in Veränderung, Unsicherheit und anspruchsvollen Situationen.
Storytelling hilft dabei, Bedeutung sichtbar zu machen.
Eine Führungskraft kann mit einer Geschichte Richtung geben.
Eine Expertin kann komplexe Inhalte zugänglich machen.
Ein Selbstständiger kann zeigen, welche Erfahrung hinter seiner Arbeit steht.
Ein Redner kann aus einem Gedanken einen Moment machen, der bleibt.
Geschichten helfen besonders dort, wo reine Erklärung zu wenig bewegt.
In Veränderungsprozessen.
In Konflikten.
Bei sensiblen Botschaften.
In Führungskommunikation.
In Gesprächen mit hoher Bedeutung.
Bei öffentlicher Positionierung.
Nach belastenden Erfahrungen, wenn Menschen wieder Sprache für sich finden.
Eine gute Geschichte kann Worte geben, wo vorher diffuse Eindrücke waren.
Sie kann Erfahrungen ordnen.
Sie kann Würde sichtbar machen.
Sie kann Orientierung stiften.
Sie kann Mut machen, den nächsten Schritt zu gehen.
Das macht Storytelling zu einem Werkzeug für Kommunikation, Selbstführung und Wirkung.
Für viele Reden, Präsentationen und Beiträge eignet sich diese Struktur:
Wo sind wir?
Wer ist beteiligt?
Was ist der Ausgangspunkt?
Was steht auf dem Spiel?
Welche Herausforderung entsteht?
Welche Frage öffnet sich?
Was wird erkannt?
Welche Entscheidung verändert die Richtung?
Welche neue Perspektive entsteht?
Was ist die Erkenntnis?
Was soll das Publikum mitnehmen?
Welche Botschaft wird sichtbar?
Diese Formel hilft, Geschichten klar und wirkungsvoll aufzubauen.
Was soll bleiben?
Ein Gedanke.
Ein Gefühl.
Eine Erkenntnis.
Eine Entscheidung.
Ein Impuls zum Handeln.
Wenn die Botschaft klar ist, findet die Geschichte leichter ihre Form.
Beginne mit einer konkreten Szene.
Ein Raum.
Ein Moment.
Ein Blick.
Ein Satz.
Eine Entscheidung.
Eine überraschende Wendung.
So ist das Publikum sofort dabei.
Frage dich:
Was kennt mein Publikum?
Welche Situation ist vertraut?
Welche Sprache passt?
Welche Bilder erreichen diese Menschen?
Welche Frage bewegt sie bereits?
Gute Geschichten bauen eine Brücke.
Und eine Brücke beginnt dort, wo die anderen stehen.
Eine Geschichte braucht Führung.
Was dient der Botschaft?
Was erzeugt ein Bild?
Was bringt die Entwicklung voran?
Was stärkt die Wirkung?
Alles andere darf gehen.
So wird die Geschichte klarer.
Sinnliche Sprache macht Geschichten erlebbar.
Was sieht man?
Was hört man?
Was spürt man?
Wie verändert sich die Atmosphäre?
Statt:
„Die Situation war angespannt.“
Besser:
„Im Raum wurde es still. Niemand griff mehr zum Glas. Alle warteten auf den nächsten Satz.“
Das wirkt unmittelbar.
Pausen geben Bildern Raum.
Eine wichtige Szene braucht Luft.
Ein Wendepunkt braucht Stille.
Eine Erkenntnis braucht Nachklang.
Gerade beim Sprechen entfaltet Storytelling seine Wirkung durch Rhythmus.
Am Ende sollte klar werden:
Weshalb habe ich diese Geschichte erzählt?
Die Verbindung kann ausdrücklich sein:
„Genau darum geht es auch bei deiner Präsentation …“
Oder leise:
„Manchmal beginnt Wirkung in dem Moment, in dem wir aufhören, perfekt wirken zu wollen.“
Die Geschichte öffnet.
Die Botschaft führt.
Bevor du eine Geschichte erzählst, prüfe:
Was ist meine Botschaft?
Dient diese Geschichte dieser Botschaft?
Passt sie zum Publikum?
Ist sie wahrhaftig?
Ist sie diskret?
Ist sie kurz genug?
Wird der zentrale Gedanke danach klarer?
Diese Fragen schützen vor Abschweifung, Übertreibung und unnötigen Details.
Sie helfen dir, die Geschichte auf Wirkung auszurichten.
In Reden und Präsentationen hilft Storytelling besonders an zentralen Stellen.
Im Einstieg, um Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Bei komplexen Inhalten, um Bedeutung zu schaffen.
Bei Veränderungsthemen, um Orientierung zu geben.
Bei persönlichen Botschaften, um Glaubwürdigkeit zu stärken.
Beim Schluss, damit ein Gedanke bleibt.
Eine gute Geschichte kann eine Tür öffnen.
Sie macht aus einem Thema eine menschliche Erfahrung.
Menschen interessieren sich für Angebote.
Noch stärker interessieren sie sich für Haltung.
Welche Erfahrung prägt deine Arbeit?
Welche Frage treibt dich an?
Welche Veränderung möchtest du ermöglichen?
Welche Werte sind dir wichtig?
Welche Geschichte erzählt, weshalb du tust, was du tust?
Authentisches Selbstmarketing wird stärker, wenn es auf echten Geschichten beruht.
Dann entsteht Vertrauen.
Menschen erkennen besser, ob sie zu dir, deiner Haltung und deinem Angebot passen.
Eine Geschichte wirkt auch durch die Person, die sie erzählt.
Stimme.
Pausen.
Blickkontakt.
Körperhaltung.
Tempo.
Innere Sammlung.
Wenn du eine Geschichte erzählst, erzählst du immer auch etwas über deine Präsenz.
Bist du mit der Geschichte verbunden?
Traust du ihr?
Gibst du den Bildern Raum?
Bleibst du beim Publikum?
Storytelling braucht deshalb innere Klarheit.
Je klarer du weißt, weshalb du diese Geschichte erzählst, desto ruhiger und wirkungsvoller kannst du sie präsentieren.
Storytelling bedeutet, eine Botschaft mit Hilfe einer Geschichte erlebbar zu machen. Eine gute Geschichte verbindet Fakten, Gefühle, Bedeutung und Erkenntnis. Dadurch wird eine Aussage verständlicher und erinnerbarer.
Fakten informieren. Geschichten geben Fakten Bedeutung. Sie erzeugen Bilder, wecken Emotionen und helfen Menschen, sich mit einer Situation oder einer Botschaft zu verbinden.
Beginne mit deiner Botschaft. Frage dich dann: Welche Szene, Erfahrung oder Veränderung macht diese Botschaft sichtbar? Eine passende Geschichte entsteht dort, wo deine Aussage, dein Publikum und deine eigene Haltung zusammenfinden.
Eine gute Geschichte hat eine klare Hauptfigur, eine Situation, eine Herausforderung, einen Wendepunkt und eine Erkenntnis. Sie führt zu einer Botschaft, die für das Publikum relevant ist.
Im authentischen Selbstmarketing zeigt Storytelling, wofür du stehst. Es macht sichtbar, welche Erfahrungen dich geprägt haben, welche Werte deine Arbeit leiten und welche Veränderung du für andere Menschen ermöglichen möchtest.
Storytelling eignet sich besonders dort, wo Bedeutung, Orientierung, Verbindung oder Erinnerung entstehen soll. Bei rein organisatorischen, juristischen oder sicherheitsrelevanten Informationen kann eine klare Sachinformation Vorrang haben.
Ich unterstütze Menschen dabei, wichtige Botschaften so zu klären, dass sie fachlich tragen, menschlich berühren und in anspruchsvollen Situationen wirksam bleiben.
Dabei kann es zum Beispiel um folgende Themen gehen:
Eine wichtige Rede vorbereiten.
Eine Präsentation klar strukturieren.
Einen Medienauftritt souverän gestalten.
Eine persönliche Positionierung entwickeln.
Storytelling gezielt einsetzen.
Persönliche Geschichten professionell einbinden.
Komplexe Inhalte verständlich machen.
Kernbotschaften schärfen.
Wirkung vor Publikum, Kamera oder Gremien verbessern.
Sensible Botschaften stimmig formulieren.
Führungskommunikation menschlicher und klarer gestalten.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Welche Geschichte hilft deiner Botschaft, wirklich anzukommen?
Wenn du eine wichtige Botschaft, einen Vortrag, einen Medienauftritt, ein Video oder eine persönliche Positionierung vorbereitest, unterstütze ich dich dabei, die passende Geschichte zu finden, deine Aussage zu schärfen und souverän aufzutreten.
Gemeinsam klären wir:
Was ist deine Botschaft?
Wer ist dein Publikum?
Welche Geschichte trägt diese Botschaft?
Welche Bilder sollen entstehen?
Welche Struktur hält die Aufmerksamkeit?
Welche Formulierungen wirken natürlich, klar und überzeugend?
Wie bleibst du beim Erzählen präsent und glaubwürdig?
In Berlin und online.
„Es war einmal …“
So beginnen viele Geschichten.
Doch gutes Storytelling ist weit mehr als ein schöner Anfang.
Es macht Botschaften erlebbar.
Es schafft Verbindung.
Es gibt Fakten Bedeutung.
Es macht Komplexes verständlich.
Es verankert Gedanken im Gedächtnis.
Wer wirksam sprechen will, braucht mehr als Informationen.
Er braucht Klarheit.
Struktur.
Bilder.
Spannung.
Präsenz.
Eine Botschaft, die zählt.
Und eine Geschichte, die diese Botschaft trägt.
Wenn du deine Botschaft überzeugender vermitteln möchtest, unterstütze ich dich gern dabei, passende Geschichten zu entwickeln, deine Aussage zu schärfen und deinen Auftritt wirksamer vorzubereiten.
In Berlin und online.
Gemeinsam sorgen wir dafür, dass du gesehen wirst, gehört wirst und mit deiner Botschaft einen Unterschied machst.
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?
Welche Botschaften kommen klar an?
Wo entsteht Präsenz?
Wo verliert die Wirkung an Kraft?
Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?
Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.
Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.
Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,
Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.
Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.
Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.
Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
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An dieser Stelle sammle ich Begriffe rund um das Storytelling, die noch nicht im Glossar untergebracht wurden.
Der Haupthandelnde einer Handlung wird als Agonist und auch als Antagonist bezeichnet.
Der Urheber einer Handlung beziehungsweise einer Aktion wird als Akteur bezeichnet.
Der Antagonist ist in einer Geschichte der Widersacher, der Gegenspieler des Protagonisten. Er steht den Zielen und der Entfaltung des Protagonisten im Weg, er behindert und durchkreuzt dessen Pläne.
Der Protagonist benötigt den Antagonisten, damit er sich definieren und zum Held werden kann. Je mächtiger der Antagonist, desto mehr kann der Protagonist über sich hinaus wachsen, sich entwickeln. Er wächst mit seinen Aufgaben.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 23. Oktober 2019
AN: #43310
Ü:
K:
Manche Gespräche scheitern an Missverständnissen.
Andere scheitern an Absicht.
Wer diesen Unterschied erkennt, kommuniziert souveräner.
Gute Kommunikation kann viel bewirken. Sie kann Vertrauen schaffen, Orientierung geben, Menschen verbinden und schwierige Situationen in Bewegung bringen.
Gleichzeitig hat Kommunikation Grenzen.
Selbst eine klare Botschaft kann verdreht werden.
Selbst sorgfältige Vorbereitung kann auf unfaire Deutung treffen.
Selbst ein guter Gedanke kann verkürzt, zugespitzt oder gegen dich verwendet werden.
Diese Seite hilft dir, schwierige Kommunikationssituationen früher zu erkennen, deine Botschaft zu schützen und auch unter Druck souverän zu bleiben.
Denn wer verstehen will, braucht Bereitschaft.
Wer verdrehen will, findet Material.
Diese Seite ist besonders relevant für Menschen, die wichtige Gespräche führen, Verhandlungen vorbereiten, Führungsverantwortung tragen oder vor Publikum, Kamera beziehungsweise Gremien auftreten.
Sie richtet sich an Menschen, die mit schwierigen Gesprächspartnern umgehen, ihre Botschaft klarer vertreten, in Konflikten ruhig bleiben und ihre Wirkung in anspruchsvollen Situationen verbessern wollen.
Gerade wenn viel auf dem Spiel steht, braucht Kommunikation mehr als gute Worte.
Dann braucht es Klarheit.
Struktur.
Haltung.
Strategie.
Und ein gutes Gespür für den Rahmen.
Es gibt Gespräche, in denen echtes Verstehen möglich ist.
Menschen hören zu.
Sie fragen nach.
Sie prüfen ihre Eindrücke.
Sie lassen sich auf einen Gedanken ein.
Sie suchen gemeinsam nach einer tragfähigen Lösung.
Solche Gespräche verdienen Einsatz.
Und dann gibt es Situationen, in denen Worte zu Spielfiguren werden.
Aus einer sachlichen Aussage wird ein Angriff.
Aus einer Grenze wird angebliche Härte.
Aus Klarheit wird Arroganz.
Aus einem differenzierten Gedanken wird ein bequemes Zerrbild.
Dann wird Kommunikation zum Machtspiel.
In solchen Momenten hilft es, den Rahmen zu erkennen.
Geht es um Verständigung?
Geht es um Klärung?
Geht es um die Sache?
Oder geht es darum, dich zu verunsichern, deine Botschaft zu schwächen oder vor anderen ungünstig erscheinen zu lassen?
Diese Unterscheidung verändert alles.
Manche Kommunikationssituationen sind anspruchsvoll.
Andere sind gezielt manipulativ.
Dieser Unterschied ist wesentlich.
Anspruchsvolle Kommunikation braucht Geduld, Klarheit und gutes Zuhören.
Manipulative Kommunikation nutzt Verwirrung, Unterstellungen, Ablenkung und Druck.
Bei anspruchsvollen Gesprächen lohnt sich mehr Klärung.
Bei unfairen Mustern lohnt sich vor allem mehr Struktur.
Denn dort geht es oft stärker um Wirkung als um Wahrheit.
Stärker um Kontrolle als um Lösung.
Stärker um Eindruck als um Verständigung.
Wer diesen Unterschied erkennt, spart Kraft und trifft bessere Entscheidungen über den passenden Rahmen.
In meiner Arbeit geht es häufig darum, Botschaften so zu klären, dass sie auch unter Druck tragfähig bleiben.
In wichtigen Gesprächen.
In Verhandlungen.
In Konflikten.
In Präsentationen.
In Führungsrollen.
In öffentlichen Situationen.
Bei Auftritten vor Publikum, Kamera oder Gremien.
Professionelle Kommunikation beginnt vor dem ersten Wort.
Was soll wirklich ankommen?
Wer hört zu?
Welche Interessen wirken im Hintergrund?
Welche Missverständnisse sind wahrscheinlich?
Welche Einwände verdienen Vorbereitung?
Welche Dynamiken könnten die Botschaft verzerren?
Gute Vorbereitung bedeutet, die eigene Botschaft zu klären, wahrscheinliche Einwände vorauszudenken, kritische Dynamiken zu erkennen und passende Formulierungen griffbereit zu haben.
Wer eine wichtige Botschaft hat, sollte sie so formulieren, dass sie eine faire Chance bekommt.
Dazu gehören ein klarer Kerngedanke, passende Sprache, gute Struktur, Verständnis für die Zielgruppe, Bewusstsein für mögliche Einwände, Sorgfalt bei Beispielen und ein passender Ton.
Eine gute Botschaft verdient eine gute Form.
Gerade in beruflichen Situationen, in Verhandlungen, Präsentationen, Führungsgesprächen oder öffentlichen Auftritten entscheidet oft die Übersetzung:
Welche Worte erreichen dieses Publikum?
Welche Beispiele schaffen Verbindung?
Welche Begriffe brauchen Erklärung?
Welche Widerstände könnten entstehen?
Welche Missverständnisse lassen sich im Vorfeld reduzieren?
Hier lohnt sich Vorbereitung.
Denn viele Botschaften scheitern weniger am Inhalt als an der Form, in der sie präsentiert werden.
Menschen hören durch Filter.
Durch Erfahrungen.
Durch Vorannahmen.
Durch Sympathie oder Abneigung.
Durch Interessen.
Durch Zugehörigkeiten.
Durch innere Geschichten über sich und andere.
Deshalb hören zwei Menschen denselben Gedanken und verstehen Unterschiedliches.
Ein Mensch hört eine Einladung.
Ein anderer hört Kritik.
Ein Mensch hört Klarheit.
Ein anderer hört Angriff.
Ein Mensch hört Verantwortung.
Ein anderer hört Kontrolle.
Das macht Kommunikation anspruchsvoll.
Wer kommuniziert, sollte diese Filter ernst nehmen. Denn Wirkung entsteht immer im Zusammenspiel von Botschaft, Sender, Empfänger und Situation.
Kommunikation hat verschiedene Aufgaben.
Manchmal geht es um Verständigung. Dann stehen Zuhören, Fragen und gemeinsames Denken im Vordergrund.
Manchmal geht es um Klärung. Dann braucht es Struktur, Präzision und den Mut, Wesentliches auszusprechen.
Manchmal geht es um Wirkung. Dann zählt, was beim Publikum ankommt und welche Haltung sichtbar wird.
Manchmal geht es um Abgrenzung. Dann ist Klarheit wichtiger als Zustimmung.
Manchmal geht es um den passenden Rahmen. Dann kann ein Gespräch verlagert, vertagt, schriftlich festgehalten oder beendet werden.
Diese Unterscheidung schützt vor einer häufigen Falle:
Menschen versuchen Verständigung herzustellen, während das Gegenüber längst auf Wirkung, Dominanz oder Verunsicherung spielt.
Wer das erkennt, kommuniziert souveräner.
Ein Gespräch kippt oft schrittweise.
Zunächst wirkt alles sachlich.
Dann verschiebt sich die Dynamik.
Typische Hinweise sind:
Das Thema wird ständig gewechselt.
Deine Aussagen werden verkürzt wiedergegeben.
Nebensätze werden größer gemacht als der eigentliche Punkt.
Du sollst dich immer weiter rechtfertigen.
Fragen wirken wie Vorwürfe.
Es werden Motive unterstellt.
Deine Klarstellungen werden erneut verdreht.
Der Ton wirkt freundlich, die Wirkung zugleich abwertend.
Es geht zunehmend um Eindruck statt um Inhalt.
Das Publikum wird wichtiger als die Sache.
Dann lohnt sich ein innerer Schritt zurück.
Was geschieht hier gerade?
Dient dieses Gespräch der Klärung?
Oder entsteht gerade eine Bühne für ein anderes Spiel?
Diese Fragen helfen, den Rahmen wieder zu sehen.
Unfaire Kommunikation zeigt sich oft in wiederkehrenden Mustern.
Ein Gedanke wird absichtlich verkürzt.
Ein Nebensatz wird zum Hauptthema gemacht.
Eine Formulierung wird aus dem Zusammenhang gerissen.
Der Gesprächsgegenstand wird ständig verschoben.
Es werden Motive unterstellt.
Fragen funktionieren wie Vorwürfe.
Details verdecken die Hauptbotschaft.
Empörung ersetzt Klärung.
Wirkung ersetzt Verständigung.
Dann entsteht ein Gespräch, das äußerlich wie Austausch aussieht und innerlich einem Wettkampf ähnelt.
In solchen Situationen bringt endloses Erklären selten Klarheit. Mehr Worte schaffen dann zusätzliche Angriffsfläche.
Wenn ein Gespräch kippt, hilft eine einfache innere Struktur.
Innehalten.
Kernbotschaft erinnern.
Tatsache und Deutung trennen.
Auf den Punkt zurückführen.
Den Rahmen benennen.
Bei Bedarf das Gespräch verlagern.
Das klingt schlicht.
In angespannten Situationen ist genau diese Schlichtheit wertvoll.
Was ist dein zentraler Gedanke?
Formuliere ihn kurz.
Wiederhole ihn ruhig.
Bleibe beim Wesentlichen.
Viele Konflikte entstehen durch vermischte Ebenen.
Eine Aussage ist eine Aussage.
Eine Interpretation ist eine Interpretation.
Eine Unterstellung ist eine Unterstellung.
Hilfreiche Formulierungen sind:
„Das ist eine Deutung. Mein Punkt ist folgender.“
„Lassen Sie uns zwischen Aussage und Interpretation unterscheiden.“
„Ich komme gern zur Sachfrage zurück.“
Manchmal braucht es einen Gedanken über das Gespräch selbst.
Zum Beispiel:
„Ich habe den Eindruck, wir entfernen uns vom eigentlichen Thema.“
„Für eine sinnvolle Klärung brauchen wir einen gemeinsamen Bezugspunkt.“
„Ich beantworte gern die Frage, wenn sie sich auf den konkreten Sachverhalt bezieht.“
Unfaire Kommunikation lebt oft von Ablenkung.
Darum ist Rückführung so wirkungsvoll.
„Der entscheidende Punkt ist …“
„Meine zentrale Aussage lautet …“
„Darauf möchte ich den Fokus legen …“
In manchen Situationen ist dein direktes Gegenüber kaum erreichbar.
Dann kommunizierst du vor allem für die Menschen, die zuhören.
Das gilt in Meetings.
In Verhandlungen.
In öffentlichen Diskussionen.
In Gremien.
In Konflikten mit mehreren Beteiligten.
Dann zählt, ob du ruhig, klar und glaubwürdig bleibst.
Manche Gespräche brauchen einen anderen Rahmen.
Einen kleineren Kreis.
Eine schriftliche Zusammenfassung.
Eine Moderation.
Eine klare Agenda.
Eine spätere Fortsetzung.
Eine bewusste Beendigung.
Das ist kommunikative Klugheit.
In manchen Situationen ist dein Gegenüber kaum erreichbar.
Dann besteht die Aufgabe darin, die eigene Botschaft für die Zuhörenden klar zu halten.
Das gilt besonders für Führungskräfte, Selbstständige, Expertinnen und Experten sowie Menschen, die öffentlich sichtbar sind.
Dann geht es weniger darum, das Gegenüber zu überzeugen.
Es geht darum, Haltung zu zeigen.
Es geht darum, ruhig zu bleiben.
Es geht darum, den roten Faden zu halten.
Es geht darum, deine Botschaft vor Verzerrung zu schützen.
Ein klarer Gedanke kann dann mehr bewirken als lange Erklärungen.
Zum Beispiel:
„Ich komme gern zum eigentlichen Punkt zurück.“
„Meine Aussage war eine andere. Ich formuliere sie noch einmal präzise.“
„Das ist eine Interpretation. Mein Anliegen ist folgendes.“
„Ich beantworte gern die Sachfrage.“
„Lassen Sie uns zwischen Vermutung und belegbarer Aussage unterscheiden.“
Solche Formulierungen schützen den Rahmen.
Unfaire Kommunikation lebt oft davon, dass Menschen sich verstricken.
Sie rechtfertigen sich.
Sie erklären immer weiter.
Sie reagieren auf jede Spitze.
Sie verlieren den eigenen roten Faden.
Sie versuchen, jede Verdrehung vollständig zu korrigieren.
Das ist menschlich verständlich.
Souveräner wird es, wenn du innerlich sortierst:
Was ist der Kern meiner Botschaft?
Welche Reaktion verdient eine Antwort?
Welche Provokation darf vorbeiziehen?
Welche Grenze braucht Klarheit?
Welche Wirkung soll beim Publikum entstehen?
So entsteht kommunikative Selbstführung.
Du reagierst weniger aus Druck.
Du antwortest aus Haltung.
Wer fair kommuniziert, sucht Verständigung.
Wer unfair kommuniziert, sucht Wirkung.
Genau deshalb braucht es in schwierigen Situationen mehr als gute Worte.
Es braucht Haltung.
Strategie.
Innere Ruhe.
Klare Sprache.
Und die Fähigkeit, den Rahmen bewusst zu wählen.
Gute Kommunikation beginnt mit Klarheit.
Professionelle Kommunikation erkennt außerdem, wann Klarheit allein den Rahmen verändern sollte.
Wer sich und seine Botschaft überzeugend präsentieren will, sollte systematisch vorgehen.
Dazu gehört:
Gerade bei wichtigen Gesprächen, Präsentationen, Verhandlungen und öffentlichen Auftritten lohnt sich diese Vorbereitung.
Denn Klarheit entsteht selten zufällig.
Sie entsteht durch gutes Denken, passende Sprache und innere Ausrichtung.
Manche Menschen glauben, gute Kommunikation müsse jedes Gespräch retten.
Das klingt sympathisch.
In der Praxis führt es oft zu Erschöpfung.
Kommunikation braucht auf beiden Seiten ein Mindestmaß an Bereitschaft:
Wenn diese Bereitschaft fehlt, verändert sich die Aufgabe.
Dann geht es um Orientierung.
Um Schutz der eigenen Botschaft.
Um klare Grenzen.
Um einen passenden Rahmen.
Um die Entscheidung, welche Gespräche sich lohnen und welche Form der Kommunikation angemessen ist.
Das ist professionelle Klugheit.
Ich unterstütze Menschen dabei, anspruchsvolle Kommunikationssituationen strategisch vorzubereiten: klar im Denken, präzise in der Sprache, souverän in der Wirkung.
Dabei kann es zum Beispiel um folgende Themen gehen:
Wichtige Gespräche vorbereiten.
Verhandlungen strukturieren.
Kernbotschaften präzise formulieren.
Auf Einwände souverän reagieren.
Unfaire Kommunikation erkennen.
Die eigene Wirkung verbessern.
In Konflikten den roten Faden behalten.
Präsentationen und öffentliche Auftritte vorbereiten.
Mit schwierigen Gesprächspartnern professionell umgehen.
Unter Druck ruhig und klar bleiben.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Was willst du bewirken, und welche Kommunikation unterstützt dieses Ziel?
Wenn es auf jedes Wort ankommt, lohnt sich gute Vorbereitung.
Das gilt für berufliche Gespräche.
Für Verhandlungen.
Für Präsentationen.
Für Konflikte.
Für Medienauftritte.
Für Führungsaufgaben.
Für Situationen, in denen deine Botschaft klar, glaubwürdig und wirksam ankommen soll.
Ich begleite dich dabei, deine Gedanken zu sortieren, deine Botschaft zu schärfen und dich auf anspruchsvolle Kommunikationssituationen vorzubereiten.
In Berlin und online.
Kommunikation hat große Kraft.
Sie kann verbinden.
Sie kann klären.
Sie kann bewegen.
Sie kann Orientierung schaffen.
Und Kommunikation hat Grenzen.
Vor allem dort, wo Fairness, Zuhören und echtes Interesse fehlen.
Dann geht es darum, die Situation richtig einzuschätzen, die eigene Botschaft zu schützen und souverän zu bleiben.
Wer sich gut vorbereitet, erhöht die Chance, verstanden zu werden.
Wer die Grenzen der Kommunikation erkennt, bleibt auch dann handlungsfähig, wenn andere unfair spielen.
Der entscheidende Punkt ist:
Du darfst deine Botschaft klären.
Du darfst deinen Rahmen wählen.
Du darfst mit Haltung kommunizieren.
Wenn ein wichtiges Gespräch, eine Verhandlung oder eine öffentliche Situation bevorsteht, unterstütze ich dich dabei, deine Botschaft zu klären, mögliche Dynamiken vorauszudenken und souverän aufzutreten.
Gemeinsam klären wir, worum es wirklich geht, welche Botschaft ankommen soll und wie du glaubwürdig, ruhig und wirksam auftrittst.
In Berlin und online.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Ein Missverständnis liegt vor, wenn ein Kommunikationsvorgang misslingt, weil das, was die Sprechenden auszudrücken beabsichtigen, von dem abweicht, was die Hörenden glauben, dass ausgedrückt worden ist.
Missverständnisse können große Auswirkungen auf unsere persönlichen und beruflichen Beziehungen haben. In unserem persönlichen Leben können Missverständnisse zu Verbitterung, angespannten Beziehungen zu unseren Angehörigen oder sogar zu extremen Situationen wie Scheidungen und Trennungen führen. Auf der Basis von Missverständnissen werden Entscheidungen aufgrund falscher Annahmen getroffen.
Menschen missverstehen sich, weil wir uns nicht immer klar ausdrücken. Wir merken es vielleicht nicht, aber manchmal können unsere Worte unterschiedlich interpretiert werden. Das kann zu Missverständnissen und Konflikten führen. Ein weiterer Grund, warum wir missverstanden werden, ist, dass Gesprächspartner nicht hellsehen können, nicht wissen, was wir fühlen.
Es gibt viele häufige Fehler, die in Gesprächen auftreten können. Hier sind einige der häufigsten:
Ein häufiger Fehler in Gesprächen ist, dass Menschen nicht wirklich zuhören, sondern stattdessen darauf warten, dass sie sprechen können. Dies kann dazu führen, dass wichtige Informationen verpasst werden oder dass der Gesprächspartner das Gefühl hat, nicht gehört oder verstanden zu werden.
Unterbrechen: Das Unterbrechen des Gesprächspartners ist ein weiterer häufiger Fehler, der dazu führen kann, dass wichtige Informationen verloren gehen und der Gesprächspartner das Gefühl hat, nicht respektiert zu werden.
Oft treffen Menschen Annahmen über den Gesprächspartner oder die Situation, bevor sie vollständig verstanden haben, was der Gesprächspartner sagt. Dies kann zu Missverständnissen und Konflikten führen.
Nicht auf nonverbale Signale achten: Nonverbale Signale wie Körpersprache, Augenkontakt und Tonfall können oft wichtige Informationen über die Gefühle und Bedürfnisse des Gesprächspartners vermitteln. Wenn diese Signale ignoriert werden, kann dies dazu führen, dass der Gesprächspartner das Gefühl hat, nicht verstanden oder respektiert zu werden.
Es ist wichtig, sich klar und präzise auszudrücken, um Missverständnisse zu vermeiden. Wenn eine Person nicht in der Lage ist, ihre Gedanken oder Bedürfnisse klar auszudrücken, kann dies zu Frustration und Missverständnissen führen.
Kritik oder Angriffe können dazu führen, dass Gesprächspartner sich defensiv fühlen und das Gespräch abbrechen, direkt oder zumindest mental. Es ist wichtig, Feedback auf eine konstruktive und respektvolle Weise zu geben, um eine offene und positive Diskussion zu fördern.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 31. März 2020
Überarbeitung: 31. März 2020
AN: #345
K: CNC
Ü:
Bevor du die erste Folie gestaltest, solltest du eine andere Frage beantworten:
Was soll nach deiner Präsentation anders sein als vorher?
Diese Frage klingt einfach.
Sie entscheidet über erstaunlich viel.
Welche Informationen gehören hinein?
Welche können weg?
Welche Argumente brauchst du?
Welche Geschichte trägt?
Welche Folien helfen?
Und wie endet deine Präsentation?
Ohne klares Ziel entsteht schnell eine Präsentation, die viele Informationen enthält und trotzdem wenig bewirkt.
Eine Präsentation ist kein Container für Inhalte. Sie ist ein Mittel, um etwas zu erreichen.
Das Präsentationsziel beschreibt die Wirkung, die deine Präsentation beim Publikum erreichen soll.
Es beantwortet beispielsweise:
Das Ziel gibt deiner Präsentation Richtung.
Es hilft dir, Inhalte auszuwählen und Prioritäten zu setzen.
Ein häufiger Fehler besteht darin, Thema und Ziel miteinander zu verwechseln.
Zum Beispiel:
Thema: Digitalisierung unseres Vertriebs.
Das ist noch kein Präsentationsziel.
Ein Ziel könnte lauten:
„Die Geschäftsführung soll der Einführung des neuen CRM-Systems zustimmen.“
Oder:
„Das Vertriebsteam soll verstehen, wie sich seine Arbeit durch das neue System verändert und welche drei Schritte als Nächstes anstehen.“
Das verändert sofort die Präsentation.
Andere Argumente.
Andere Tiefe.
Andere Dramaturgie.
Andere Schlussfolgerung.
Viele Präsentationsziele lauten:
„Ich möchte informieren.“
Das ist häufig zu ungenau.
Frage weiter:
Warum sollen die Menschen diese Information bekommen?
Vielleicht sollen sie anschließend:
Je klarer du diese Wirkung beschreibst, desto leichter kannst du entscheiden, welche Informationen wirklich dazugehören.
Bei vielen beruflichen Präsentationen gibt es letztlich eine gewünschte Handlung.
Zum Beispiel:
„Das Budget freigeben.“
„Den Vorschlag unterstützen.“
„Das Projekt starten.“
„Die Strategie verabschieden.“
„Mit uns zusammenarbeiten.“
„Die nächste Phase genehmigen.“
„Eine Entscheidung vertagen, bis weitere Informationen vorliegen.“
Auch das kann ein legitimes Ziel sein.
Wichtig ist, dass du selbst weißt, welche Reaktion du anstrebst.
Ein hilfreiches Modell besteht aus drei Fragen.
Welche zentrale Einschätzung soll entstehen?
Zum Beispiel:
„Diese Investition ist strategisch sinnvoll.“
Oder:
„Das bisher unterschätzte Risiko verdient sofortige Aufmerksamkeit.“
Emotionen beeinflussen Aufmerksamkeit und Entscheidungen.
Vielleicht möchtest du:
Das bedeutet keineswegs, Gefühle künstlich zu produzieren.
Es bedeutet, dir bewusst zu machen, welche emotionale Qualität deine Botschaft braucht.
Welche konkrete Handlung soll folgen?
Diese Frage bringt häufig die größte Klarheit.
Eine gute Präsentation führt vom Verstehen zum Einordnen und von dort zur Handlung.
Dasselbe Thema braucht für unterschiedliche Zielgruppen unterschiedliche Ziele.
Stell dir vor, ein Unternehmen führt eine neue Software ein.
Vor der Geschäftsführung könnte das Ziel lauten:
„Zustimmung zum Investitionsbudget.“
Vor Führungskräften:
„Verständnis für die Auswirkungen auf Prozesse und Verantwortlichkeiten.“
Vor Mitarbeitenden:
„Orientierung über Veränderungen und nächste Schritte.“
Vor Kunden:
„Vertrauen, dass die Umstellung ihre Zusammenarbeit verbessert.“
Das Thema bleibt ähnlich.
Die Präsentation verändert sich grundlegend.
Auch Vorwissen verändert dein Ziel.
Ein Publikum, das dein Thema kaum kennt, braucht Orientierung.
Ein Fachpublikum braucht vielleicht weniger Grundlagen und mehr Konsequenzen.
Eine Geschäftsführung möchte möglicherweise schnell wissen:
„Was bedeutet das für uns?“
Deshalb lohnt sich vor jeder wichtigen Präsentation eine kurze Publikumsanalyse.
Frage:
Wenn das Ziel klar ist, kannst du deine Kernbotschaft formulieren.
Eine Kernbotschaft beantwortet:
Was soll das Publikum nach dieser Präsentation in einem Satz mitnehmen?
Zum Beispiel:
„Wir können das Projekt innerhalb von sechs Monaten umsetzen, wenn wir heute die Ressourcen freigeben.“
Oder:
„Der größte Risikofaktor liegt weniger in der Technik als in der fehlenden Umsetzungskapazität.“
Diese Botschaft wird zum Filter.
Jeder Abschnitt deiner Präsentation sollte sie unterstützen.
Wenn ein Thema wichtig ist, entsteht schnell der Impuls, möglichst viel zu zeigen.
Daten.
Hintergründe.
Grafiken.
Details.
Zusätzliche Argumente.
Das kann die Wirkung schwächen.
Denn dein Publikum muss erkennen, was wichtig ist.
Die relevante Frage lautet deshalb:
Welche Informationen braucht dieses Publikum, um genau diese Entscheidung treffen zu können?
Alles Weitere darf kritisch geprüft werden.
Eine einfache Unterscheidung kann bei der Vorbereitung helfen.
Das Publikum soll etwas wissen oder verstehen.
Zum Beispiel:
„Die Führungskräfte sollen die drei wichtigsten Veränderungen der neuen Organisationsstruktur verstehen.“
Das Publikum soll eine Einschätzung übernehmen oder verändern.
Zum Beispiel:
„Die Investoren sollen erkennen, weshalb unser Geschäftsmodell trotz höherer Anfangskosten skalierbar ist.“
Das Publikum soll eine konkrete Entscheidung treffen oder Handlung ausführen.
Zum Beispiel:
„Der Vorstand soll das Budget für Phase zwei freigeben.“
Viele wichtige Präsentationen enthalten alle drei Ebenen.
Du informierst.
Du ordnest ein.
Du führst zu einer Handlung.
Ein hilfreiches Präsentationsziel ist überprüfbar.
Weniger hilfreich:
„Ich möchte überzeugend wirken.“
Besser:
„Am Ende soll der Vorstand entscheiden, das Projekt mit Variante B weiterzuführen.“
Weniger hilfreich:
„Ich möchte das Team motivieren.“
Besser:
„Das Team soll verstehen, warum sich der Prozess verändert, und die drei nächsten Schritte umsetzen können.“
Vervollständige diesen Satz:
Nach meiner Präsentation sollen die Zuhörer …
Zum Beispiel:
„… verstehen, weshalb wir jetzt handeln müssen.“
„… Variante A gegenüber Variante B bevorzugen.“
„… wissen, was sie morgen konkret tun sollen.“
„… Vertrauen in die neue Strategie haben.“
„… dem Budget zustimmen.“
Wenn du diesen Satz klar formulieren kannst, bist du bei der Präsentationsplanung bereits weit gekommen.
Viele Präsentationen erklären ausführlich, warum dem Redner ein Thema wichtig ist.
Das Publikum fragt sich jedoch:
Was bedeutet das für mich?
Deshalb solltest du wissen:
Je besser du diese Perspektive verstehst, desto relevanter wird deine Präsentation.
Ich entwickle wichtige Präsentationen gern rückwärts.
Zuerst die Frage:
Welche Entscheidung oder Erkenntnis soll am Ende stehen?
Dann:
Welche Botschaft führt dorthin?
Welche Argumente braucht das Publikum?
Welche Belege tragen?
Welche Einwände müssen berücksichtigt werden?
Welche Geschichte oder welches Beispiel macht den Gedanken verständlich?
Und erst dann:
Welche Folien unterstützen das?
Folien kommen spät. Das Ziel kommt zuerst.
PowerPoint öffnen.
Vorlage auswählen.
Titelfolie.
Agenda.
Dann Folie für Folie.
So entstehen schnell Präsentationen, die formal ordentlich aussehen und strategisch kaum führen.
Die Präsentationssoftware sollte erst zum Einsatz kommen, wenn du weißt:
Ein guter Einstieg erfüllt eine Funktion.
Er soll Aufmerksamkeit auf das lenken, was für dein Ziel wichtig ist.
Wenn du eine Entscheidung vorbereitest, kann eine zentrale Frage sinnvoll sein.
Wenn du Dringlichkeit vermitteln möchtest, vielleicht eine relevante Entwicklung.
Wenn du Vertrauen aufbauen möchtest, vielleicht eine klare Orientierung.
Der Einstieg ist also weniger Dekoration.
Er eröffnet den Denkweg deiner Präsentation.
Der Schluss ist ebenfalls mehr als ein freundliches Ende.
Er sollte die Präsentation zu ihrem Ziel führen.
Zum Beispiel:
Entscheidung:
„Ich empfehle deshalb, heute Variante B freizugeben.“
Handlung:
„Der nächste Schritt ist, dass jeder Bereich bis Freitag seine drei Prioritäten festlegt.“
Überzeugung:
„Wenn wir jetzt handeln, können wir diese Veränderung aktiv gestalten.“
Dein Publikum sollte am Ende wissen, was aus deiner Präsentation folgt.
Wenn deine Präsentation eine Entscheidung beeinflussen soll, gehören mögliche Einwände bereits in die Vorbereitung.
Frage:
Eine überzeugende Präsentation ignoriert Gegenargumente weniger.
Sie zeigt, dass du sie verstanden und berücksichtigt hast.
Auch das ist wichtig.
Vielleicht kannst du in einer einzigen Präsentation noch keine endgültige Zustimmung erreichen.
Dann könnte dein Ziel lauten:
„Der Vorstand stimmt einer vertieften Prüfung zu.“
Oder:
„Wir erhalten einen zweiten Termin mit den entscheidenden Beteiligten.“
Oder:
„Das Publikum versteht die Entscheidungskriterien und akzeptiert den weiteren Prozess.“
Ein realistisches Ziel ist wertvoller als ein überzogenes.
Ein Präsentationsziel sollte zwischen gewünschter Wirkung und kontrollierbarem Verhalten unterscheiden.
Du kannst keine Zustimmung garantieren.
Du kannst jedoch dafür sorgen, dass:
Das ist dein Einflussbereich.
Beschreibe die gewünschte Veränderung möglichst konkret.
Wer sitzt im Raum?
Wer entscheidet?
Wer beeinflusst die Entscheidung?
Damit bestimmst du die richtige Tiefe.
Welche Interessen, Ziele und Sorgen bringen sie mit?
Welcher eine Satz soll hängen bleiben?
Mehr Argumente erzeugen keineswegs automatisch mehr Überzeugungskraft.
Bereite die wichtigsten vor.
Eine Entscheidung?
Ein nächster Termin?
Eine Freigabe?
Eine Handlung?
Eine veränderte Einschätzung?
Eine Präsentation kann mehrere Ziele haben.
Das ist normal.
Problematisch wird es, wenn sämtliche Ziele gleich wichtig wirken.
Deshalb lohnt sich eine Hierarchie.
Primärziel:
Was muss erreicht werden?
Sekundärziele:
Was wäre zusätzlich hilfreich?
Diese Priorisierung schützt deine Präsentation vor Überladung.
Auch deine Wirkung sollte dem Ziel dienen.
Eine Krisenpräsentation braucht möglicherweise mehr Ruhe und Orientierung.
Ein Pitch braucht Energie und Zuversicht.
Eine Vorstandspräsentation braucht Klarheit, Präzision und Entscheidungsfähigkeit.
Eine inspirierende Rede darf stärker emotionalisieren.
Es gibt deshalb weniger den einen perfekten Präsentationsstil.
Die bessere Frage lautet:
Welche Wirkung unterstützt in dieser Situation meine Botschaft und mein Ziel?
Ein Präsentationsziel beschreibt, welche Wirkung du beim Publikum erreichen möchtest. Es kann sich auf Wissen, Einschätzung, Entscheidung oder konkrete Handlung beziehen.
Das Thema beschreibt, worüber du sprichst. Das Präsentationsziel beschreibt, was deine Präsentation beim Publikum bewirken soll.
Ein hilfreicher Satz lautet: „Nach meiner Präsentation sollen die Zuhörer …“ Ergänze anschließend möglichst konkret, was sie verstehen, entscheiden oder tun sollen.
Es hilft dir, Inhalte auszuwählen, Argumente zu priorisieren, die Dramaturgie zu entwickeln und einen klaren Schluss zu formulieren.
Ja. Definiere möglichst ein Primärziel und ordne weitere Ziele diesem unter. So bleibt die Präsentation fokussiert.
Als erster Schritt ja. Meist lohnt sich eine weitere Frage: Warum soll das Publikum diese Informationen erhalten und was soll daraus folgen?
Je konkreter das Ziel formuliert ist, desto leichter kannst du überprüfen, ob deine Präsentation darauf ausgerichtet ist. Gleichzeitig hängt die tatsächliche Reaktion des Publikums von mehreren Faktoren ab.
Eine Präsentation beginnt weniger mit einer Folie.
Sie beginnt mit einer Absicht.
Was soll sich verändern?
Was soll verstanden werden?
Welche Entscheidung soll möglich werden?
Welche Handlung soll folgen?
Wenn du dein Ziel kennst, kannst du entscheiden, was deine Präsentation braucht. Ohne Ziel wird fast jeder Inhalt plötzlich wichtig.
Bei einer wichtigen Präsentation lohnt sich die Zielklärung besonders.
Vielleicht präsentierst du vor:
Dann können wir unmittelbar an deiner tatsächlichen Präsentation arbeiten.
Zum Beispiel an:
Dabei geht es weniger darum, allgemeine Präsentationsregeln abzuarbeiten.
Wir arbeiten an dem Auftritt, der tatsächlich vor dir liegt.
Online oder persönlich in Berlin.
Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?
Welche Botschaften kommen klar an?
Wo entsteht Präsenz?
Wo verliert die Wirkung an Kraft?
Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?
Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.
Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.
Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,
Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.
Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.
Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.
Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
In diesem Beitrag geht es um Redebeiträge von Geschäftsführern und Geschäftsführerinnen, CEOs oder wie auch immer Ihre Bezeichnung lautet . Was gibt es zu beachten?
Ein Trugschluss ist eine Schlussfolgerung, die logisch erscheint, obwohl das nicht der Fall sein muss. Wie lässt sich ein Trugschluss vermeiden?
Sie wollen Menschen dazu inspirieren, eine Veränderung vorzunehmen, sich für ein Ziel einzusetzen, es sich zu eigen zu machen? Mit einer wirksamen Motivationsrede wecken Sie in den Menschen den Wunsch danach. So gelingt eine Motivationsrede in 5 Schritten.
Tipps und Unterstützung für die Rede bei einem Firmenjubiläum.
Pecha Kucha bedeutet laut Übersetzer soviel wie wirres Geplauder, Stimmengewirr. Doch das ist nicht das beabsichtigte Ziel dieser Vortragsform. So wird eine Pecha Kucha Präsentation in 8 Schritten vorbereitet. Und es gibt 9+ Tipps.
So umschiffen Sie die häufigsten Fallgruben bei professionellem Storytelling. Was sind die typischen Fehler beim strategischem Erzählen von Geschichten und wie lassen sie sich vermeiden?
Erfahre, wie die 10-20-30-Regel dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.
Mach es dir und deinem Publikum mit geeigneten Redestrukturen leichter. Deine Vorteile sind der für dich leichtere Aufbau einer wirksamen Rede oder Präsentation und auch die Zuhörer finden sich besser zurecht, Du und deine Botschaft überzeugen und wirken.
Früher wurde die AIDA-Formel meist im Zusammenhang mit Werbung genannt. Der Aufbau bietet sich auch sehr gut für die Strukturierung einer wirksamen Rede an.
Ohne Emotionen wird es mit Reden und Präsentationen nichts. Wenn es dem Publikum nicht nahe geht, bewegt sich nichts und es bleibt auch nichts hängen. So bewegen Sie das Publikum!
Investoren überzeugen: 12 Tipps für Pitch Deck, Argumentation, Finanzierungsbedarf und kritische Fragen. Professionelle Vorbereitung in Berlin und online.
Redner sollten zumindest einmal im Leben bewusst eine herausragend Rede oder Präsentation halten. Die Erfahrung wird Sie verändern. Arbeiten Sie an Ihrem persönlichen rhetorischen Meisterstück.
Respekt: Hat das noch Platz in der heutigen Zeit? Die Bedeutung von Respekt, wie wir ihn erhalten, wie wir ihn zeigen.
Nützliche Psychologie für überzeugende Reden, Präsentationen, Medienauftritte: Einzelschicksale interessieren mehr.
In diesem Beitrag geht es um die Grundlagen brillanter Präsentationen.
Während der ersten Sekunden einer Rede oder Präsentation entscheidet das Publikum, ob Sie Aufmerksamkeit verdienen oder nicht. Es werden die Weichen dafür gelegt, wie sich der Rest Ihrer Präsentation entwickeln wird. Werden Sie die restliche Zeit Zuhörer oder nur noch Anwesende zu haben? So gelingt Ihnen der Einstieg, der erste Eindruck.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Februar 2017
Überarbeitung: 20. Juni 2020
Eine gute Rede beginnt weniger mit der Frage: „Was möchte ich sagen?“
Sie beginnt mit einer zweiten Frage:
„Was braucht dieses Publikum, damit meine Botschaft ankommen kann?“
Genau hier kommt Empathie ins Spiel.
Oder noch präziser:
die Fähigkeit, die Perspektive anderer Menschen ernsthaft einzunehmen.
Was wissen sie bereits?
Was beschäftigt sie?
Welche Erwartungen bringen sie mit?
Was könnte sie überzeugen?
Was könnte Widerstand auslösen?
Gute Redner sprechen weniger einfach vor Menschen. Sie sprechen zu Menschen.
Empathie wird häufig sehr allgemein als Einfühlungsvermögen beschrieben.
Für Reden und Präsentationen lohnt sich eine genauere Unterscheidung.
Emotionale Empathie beschreibt die Fähigkeit, Gefühle anderer Menschen mitzuerleben oder emotional nachzuvollziehen.
Kognitive Empathie beziehungsweise Perspektivübernahme bedeutet, sich gedanklich in die Sichtweise eines anderen Menschen hineinzuversetzen.
Für die Vorbereitung wichtiger Präsentationen ist gerade diese zweite Fähigkeit besonders hilfreich.
Sie erlaubt dir zu fragen:
Du musst die Haltung deines Publikums keineswegs teilen, um sie verstehen zu können.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Perspektivübernahme bedeutet:
„Ich kann nachvollziehen, wie du zu dieser Einschätzung kommst.“
Das ist etwas anderes als:
„Ich stimme dir zu.“
Gerade bei kontroversen Themen ist diese Fähigkeit wertvoll.
Sie ermöglicht dir, Gegenargumente besser zu verstehen und deine eigene Position präziser zu formulieren.
Eine Präsentation scheitert selten daran, dass der Redner zu wenig über sein eigenes Thema weiß.
Häufiger entsteht das Problem an einer anderen Stelle:
Der Redner kennt sein Thema.
Das Publikum jedoch kaum.
Oder es bewertet das Thema völlig anders.
Dann entstehen typische Schwierigkeiten:
Empathie hilft, diese Lücke zu schließen.
Wer lange mit einem Thema arbeitet, vergisst leicht, wie es ist, dieses Wissen noch nicht zu haben.
Was für dich selbstverständlich ist, kann für dein Publikum neu sein.
Was für dich logisch aufeinander folgt, braucht für andere vielleicht einen zusätzlichen Schritt.
Was du in drei Fachbegriffen ausdrückst, braucht für Außenstehende möglicherweise ein konkretes Beispiel.
Expertise zeigt sich weniger darin, kompliziert sprechen zu können. Sie zeigt sich darin, Komplexität verständlich zu machen.
Die wichtigste Arbeit geschieht häufig vor dem Auftritt.
Frage dich:
Je konkreter deine Antworten, desto gezielter kannst du vorbereiten.
Du präsentierst vielleicht eine strategische Veränderung.
Die Geschäftsführung hört:
„Was kostet das?“
Die Führungskräfte hören:
„Was bedeutet das für meinen Bereich?“
Die Mitarbeitenden hören:
„Was verändert sich für mich?“
Die Kunden hören:
„Was habe ich davon?“
Dasselbe Thema erzeugt unterschiedliche Fragen.
Eine gute Präsentation berücksichtigt diese Perspektiven.
Wie du sprichst, zeigt, wie gut du dein Publikum einschätzt.
Fachsprache kann hilfreich sein.
Wenn das Publikum sie versteht.
Abkürzungen können effizient sein.
Wenn alle wissen, wofür sie stehen.
Komplexität darf bleiben.
Sie sollte nur nachvollziehbar werden.
Ein guter Test:
Kann mein Publikum diesen Gedanken beim ersten Hören verstehen?
Reden werden gehört.
Das Publikum kann kaum einfach einen Satz zurückscrollen.
Ein Beispiel funktioniert dann besonders gut, wenn es für das Publikum Bedeutung hat.
Ein Ingenieur braucht möglicherweise ein anderes Beispiel als ein Vertriebsteam.
Ein Vorstand ein anderes als Auszubildende.
Kunden ein anderes als Mitarbeitende.
Die Frage lautet deshalb:
Welche Situation kennen diese Menschen?
Dort kannst du anknüpfen.
Wer empathisch vorbereitet, fragt weniger:
„Wie verhindere ich Widerstand?“
Sondern:
„Welche berechtigten Gründe könnte dieses Publikum haben, anders zu denken?“
Das verändert die Vorbereitung.
Du kannst Einwände ernst nehmen.
Du kannst sie prüfen.
Und du kannst sie in deine Argumentation integrieren.
Das macht deine Präsentation robuster.
Eine besonders hilfreiche Form der Perspektivübernahme ist das sogenannte Steelmanning.
Dabei formulierst du die Gegenposition möglichst stark und fair.
Nicht die schwächste Version.
Die beste.
Frage dich:
„Wenn ich auf der anderen Seite säße, welches Argument würde mich ernsthaft überzeugen?“
Wenn deine eigene Position auch danach trägt, wird sie stärker.
Menschenkenntnis kann natürlich auch strategisch eingesetzt werden.
Du kannst die Perspektive eines Publikums analysieren, um gezielter Einfluss zu nehmen.
Das allein macht Kommunikation noch nicht respektvoll.
Für mich gehört deshalb eine zweite Frage dazu:
Nutze ich mein Verständnis des Publikums, um es besser zu informieren – oder um seine Schwächen auszunutzen?
Der Unterschied liegt in Haltung und Absicht.
Publikumsorientierung wird manchmal mit Anpassung verwechselt.
Das wäre ein Fehler.
Eine gute Rede darf:
Empathie verändert weniger deine Haltung.
Sie verbessert deine Fähigkeit, diese Haltung so zu kommunizieren, dass andere sie nachvollziehen können.
Auch emotionale Empathie braucht Grenzen.
Wenn ein Publikum angespannt ist, musst du selbst keineswegs angespannt werden.
Wenn Menschen ärgerlich reagieren, musst du ihren Ärger kaum übernehmen.
Wenn Unsicherheit im Raum liegt, hilft häufig gerade deine eigene Ruhe.
Empathie bedeutet:
„Ich nehme wahr, was geschieht.“
Selbstführung bedeutet:
„Und ich entscheide bewusst, wie ich darauf reagiere.“
Wer selbst stark unter Druck steht, richtet Aufmerksamkeit schnell nach innen.
Dann drehen sich Gedanken um:
Für das Publikum bleibt weniger Aufmerksamkeit.
Deshalb gehört Selbstführung zur guten Publikumsorientierung.
Je stabiler du selbst bist, desto mehr Kapazität bleibt für Beobachtung und Kontakt.
Auch während des Auftritts kannst du Informationen sammeln.
Beobachte:
Solche Hinweise sind keine Gedankenleserei.
Sie liefern Hypothesen.
Dann kannst du beispielsweise fragen:
„Soll ich diesen Punkt noch genauer erklären?“
Oder:
„Ich sehe, dass dieser Aspekt Fragen auslöst. Lassen Sie uns kurz darauf eingehen.“
Eine Präsentation sollte weniger der Reihenfolge folgen, in der du selbst das Thema gelernt hast.
Sie sollte der Reihenfolge folgen, in der das Publikum den Gedanken nachvollziehen kann.
Das kann bedeuten:
Erst das Problem.
Dann die Konsequenz.
Dann die Lösung.
Oder:
Erst die gemeinsame Ausgangslage.
Dann der Konflikt.
Dann die Entscheidung.
Empathie hilft bei der Frage:
Welchen gedanklichen Weg kann dieses Publikum mitgehen?
Viele Redner beginnen mit sich.
„Ich freue mich sehr, heute hier zu sein.“
„Ich möchte Ihnen heute unser neues Projekt vorstellen.“
Das ist freundlich.
Interessanter kann ein Einstieg sein, der sofort die Situation des Publikums berührt.
Zum Beispiel:
„In den kommenden zwölf Monaten müssen Sie eine Entscheidung treffen, die Ihren Bereich für mehrere Jahre prägen wird.“
Jetzt beginnt die Präsentation dort, wo das Publikum ist.
Auch am Ende lohnt sich der Blick aus Sicht der Zuhörer.
Was brauchen sie jetzt?
Eine Entscheidung?
Orientierung?
Einen nächsten Schritt?
Eine Zusammenfassung?
Eine Einladung?
Ein guter Schluss beantwortet die Frage:
Was folgt daraus für diese Menschen?
Perspektivübernahme kann Kommunikation konstruktiver machen.
Forschung zeigt beispielsweise, dass Perspektivübernahme in Verhandlungen helfen kann, Interessen besser zu erkennen und Vereinbarungsmöglichkeiten zu entdecken.
Auch neuere Übersichtsarbeiten zu kontroversen Diskussionen zeigen, dass Empathie und Perspektivübernahme gegenseitiges Verständnis fördern und Eskalation reduzieren können.
Daraus folgt trotzdem keine einfache Formel:
„Mehr Empathie = immer mehr Überzeugungskraft.“
Die Wirkung hängt von Situation, Ziel und Form der Empathie ab.
Gerade deshalb lohnt sich eine differenzierte Betrachtung.
Du kannst ein Publikum hervorragend verstehen und trotzdem wenig zu sagen haben.
Empathie ersetzt keine:
Sie hilft dir, diese Elemente für dein Publikum zugänglich zu machen.
Wer ausschließlich auf Zustimmung achtet, kann den eigenen Standpunkt verlieren.
Dann wird aus Publikumsorientierung schnell Anpassung.
Eine überzeugende Rede braucht deshalb beides:
Verständnis für das Publikum.
Und:
Klarheit über die eigene Position.
Denke in konkreten Menschen und Rollen.
So bestimmst du die richtige Tiefe.
Welche Ziele, Interessen und Sorgen bringen sie mit?
Formuliere sie möglichst stark und fair.
Sprache sollte zur Zielgruppe passen.
Nutze ihre Erfahrungswelt.
Diese Frage verbindet Empathie mit deinem Präsentationsziel.
Setze dich gedanklich auf einen Platz im Publikum.
Dann stelle dir fünf Fragen:
Warum sollte ich zuhören?
Was ist für mich relevant?
Wo zweifle ich?
Was fehlt mir noch?
Was müsste passieren, damit ich am Ende zustimme oder handle?
Diese wenigen Minuten können eine Präsentation deutlich verändern.
Empathie und Perspektivübernahme helfen Rednern, Wissen, Interessen, Erwartungen und mögliche Einwände des Publikums besser zu berücksichtigen. Dadurch können Botschaft, Sprache und Dramaturgie gezielter gestaltet werden.
Empathie kann sowohl emotionales Mitfühlen als auch kognitives Verstehen umfassen. Perspektivübernahme bezeichnet insbesondere die Fähigkeit, eine Situation gedanklich aus der Sicht eines anderen Menschen zu betrachten.
Nein. Du kannst eine Position verstehen, ohne sie zu teilen. Gerade bei kontroversen Themen ist diese Unterscheidung wichtig.
Ja. Wissen über Interessen und Emotionen kann auch zur gezielten Beeinflussung genutzt werden. Entscheidend ist, ob Verständnis dazu dient, fairer und klarer zu kommunizieren oder Schwächen auszunutzen.
Problematisch wird es, wenn du Emotionen des Publikums stark übernimmst oder aus Angst vor Ablehnung die eigene Position verwässerst. Empathie braucht deshalb Selbstführung und klare Grenzen.
Recherchiere Rollen, Interessen, Vorwissen, mögliche Erwartungen und Einwände. Bei wichtigen Auftritten können Gespräche mit einzelnen Personen aus der Zielgruppe besonders wertvoll sein.
Beobachte Aufmerksamkeit, Fragen und Reaktionen und überprüfe deine Einschätzung bei Bedarf direkt. Körpersprache liefert Hinweise, ersetzt jedoch keine Nachfrage.
Eine gute Rede braucht eine klare Botschaft.
Sie braucht ebenso einen Weg, auf dem das Publikum diese Botschaft erreichen kann.
Empathie hilft dir, diesen Weg zu sehen.
Du musst dein Publikum weniger beeindrucken. Du solltest verstehen, von wo aus es dir zuhört.
Bei wichtigen Auftritten lohnt sich eine systematische Publikumsanalyse besonders.
Vielleicht präsentierst du vor:
Im persönlichen 1:1 können wir die konkrete Präsentation aus beiden Perspektiven betrachten:
deiner eigenen und der des Publikums.
Wir arbeiten beispielsweise an:
Damit deine Botschaft weniger nur korrekt formuliert ist.
Sondern für die Menschen im Raum tatsächlich anschlussfähig wird.
Online oder persönlich in Berlin.
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?
Welche Botschaften kommen klar an?
Wo entsteht Präsenz?
Wo verliert die Wirkung an Kraft?
Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?
Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.
Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.
Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,
Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.
Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.
Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.
Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Kennst du diese raren Momente, in denen das Publikum merkt, dass es gerade an etwas ganz Besonderem teilnimmt? Es sind oft Augenblick, in denen völlige Stille im Raum herrscht und alle den Atem anhalten. Wie fesselst du die Aufmerksamkeit deines Publikums bei Reden und Präsentationen?
Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.
Welche Redegeschwindigkeit in Gesprächen, Reden und Präsentationen ist empfehlenswert? Je abwechslungsreicher du deine Sprechweise gestaltest, desto aufmerksamer hört das Publikum zu.
25 praktische Tipps für Körpersprache bei Präsentationen: Gestik, Blickkontakt, Haltung, Bewegung und persönliche Präsenz wirkungsvoll einsetzen.
Welche Erkenntnisse gewinnen wir aus Wissen zur Wahrnehmung und den menschlichen Sinnen? Wie lässt sich die Kommunikation fördern? Genügen 5 Sinne? Lerne mit allen Sinnen sinnlich zu kommunizieren, um in Gesprächen und Präsentationen zu überzeugen.
„Kein Kommentar“ kann im Interview unnötig Misstrauen erzeugen. So setzt du Grenzen, bleibst wahrheitsgemäß und behältst deine Botschaft unter Druck.
Eine tiefere Stimme ist nicht automatisch besser. So findest du eine angenehme Sprechlage und entwickelst Resonanz, Tragfähigkeit und Ausdruck.
Gute Reden liefern mehr als Informationen. Sie eröffnen neue Perspektiven, machen Zusammenhänge sichtbar und verändern, wie ein Publikum auf ein Thema blickt.
Einige Redner lassen bei der Betonung offen, ob es sich um eine Frage, ein Statement oder eine Aufforderung handelt. Bogensätze helfen.
Ein Expertenstatus hilft. Experten sind in ihrer Branche gefragter. Weshalb? Erarbeite dir deinen verdienten Expertenstatus.
Ich hatte einen ansonsten geschätzten Kollegen, der pflegte die Angewohnheit sich regelmäßig alle 15 Minuten zu äußern. Und das weitgehend unabhängig vom Thema und der Relevanz des persönlichen Beitrags dazu. Er hatte irgendwo in einem Karriereführer gelesen das wäre gut, um voran zu kommen. Das widerspricht leider den Grundlagen der Rhetorik.
In diesem Beitrag geht es darum, was ein erstklassiger Elevator Pitch beinhaltet.
In diesem Beitrag geht es darum, wie sich Daten aussagekräftig präsentieren lassen.
Der Beitrag beschreibt einen Weg, bei dem sich in drei Schritten herausragende Präsentationen erreichen lassen.
Zu den Grundlagen für den Erfolg eines Angebots, einer Marke, gehört die sogenannte Brand Strategy – wir haben das früher Markenstrategie beziehungsweise Markenentwicklungsstrategie genannt.
Was ist das mit diesem Bereich, der sich Komfortzone nennt?
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
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Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen.
Wenn wir eine Präsentation vorbereiten, vernachlässigen wir in unserem Enthusiasmus und unserer Fachkenntnis oft die Fähigkeit unserer Zuhörer, Informationen aufzunehmen. Viele Redner und Rednerinnen gehen von einer „Mehr ist besser“-Mentalität aus und wollen kein Detail auslassen, das irgendwie, vielleicht, vielleicht relevant sein könnte.
Das Ergebnis ist jedoch etwas ganz anderes als das, was wir beabsichtigen. Anstatt unsere Zuhörenden mit unserem Wissen und unserem tiefen Verständnis zu beeindrucken und sie zu motivieren, sich auf unsere Botschaft einzulassen, stiften wir nur allzu oft Verwirrung und Überforderung beim Publikum.
Es wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.
Es sind sehr unterschiedliche Angaben zum Gesamtspeicher des menschlichen Gehirns zu finden.
Die Millersche Zahl besagt, dass Mensch maximal 7±2 an Informationseinheiten (auch „Chunks“ genannt) im Kurzzeitgedächtnisses handhaben kann.
Das Arbeitsgedächtnis, auch Kurzzeitgedächtnis genannt, speichert Informationen etwa 20 bis 45 Sekunden entsprechend der Millerschen Zahl. Es ist jedoch möglich, diese Zeit zu verlängern, indem man die Zahlenfolge wiederholt, oder den Elementen eine Bedeutung gibt.
Die Vergessenskurve veranschaulicht den Grad des Vergessens innerhalb einer bestimmten Zeit. Insbesondere Rednerinnen und Redner überschätzen häufig die Aufnahme- und Erinnerungsfähigkeit des Publikums und wundern sich dann über die ausbleibende Wirkung.
Ich möchte möglichst viel von meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Mir geht es genauso, wie vielen anderen Rednern. Darum ist oft zu viel Wissen in Präsentationen und Reden.
Das ist gut so. Doch es schadet. Eine Rede oder Präsentation ist nicht wirklich der ideale Weg, um viel Wissen zu vermitteln. In schriftlicher Form lässt sich viel besser und schneller Wissen aufnehmen. Menschen können meistens schneller lesen als Redner reden. Wenn eine Botschaft durch Reden oder Präsentationen verbreitet wird, dann weil es um etwas anderes geht. Und daran sollten wir denken. Jedes Medium hat seine eigenen Vorteile. Deswegen ist es wichtig, sich vor einer Rede oder Präsentation die Frage zu stellen, warum schreibe ich es nicht lieber auf und sende es per E-Mail? Wie sorge ich dafür, dass mein Redebeitrag nicht zu viele Informationen enthält?
Bei Redebeiträgen geht es hauptsächlich darum, bestimmte Aspekte hervorzuheben und durch persönliches Engagement die Bedeutung zu vermitteln. Das Publikum kann dann sehen, ob die Redner das glauben, was sie sagen. Und es kann selbst entscheiden, was sie denken.
Wer in der Lage ist, überzeugend vor Menschen zu sprechen, kann dies direkt vor Publikum tun.
Du solltest darüber nachdenken, welche Informationen besonders hilfreich sind. Ab einem gewissen Punkt führt jedes zusätzliche Wort dazu, dass ein Gedanke, der noch nicht verarbeitet und integriert wurde, hinten wieder hinausfällt. Das hilft nicht weiter und führt dazu, dass es irgendwann gar nichts mehr geht. Wir sind überlastet! Überlastet! Pappsatt!
Die Menge an Informationen, die in einer Präsentation enthalten sind, haben einen großen Einfluss auf die Aufnahmefähigkeit des Publikums.
Wenn du deine Präsentation vorbereitest, solltest du dich fragen:
Wenn du all deine Daten und Informationen durch diese Fragen filterst, wird dir klarer, welche Inhalte entscheidend sind und welche einfach nur gut zu wissen sind und in Handouts oder als Nachbereitung der Präsentation zur Verfügung gestellt werden können.
Wenn du zu langsam sprichst, kann es sein, dass sich die Zuhörenden langweilen und den Kopf abschalten. Wenn du zu schnell sprichst, kann es sein, dass die Zuhörenden der Präsentation nicht folgen können, vor allem, wenn es sich um komplexe Inhalte handelt. Nimm deine Präsentation auf, wenn du sie probst, und sieh dir an, wie das Tempo klingt, wenn du sie abspielst. Da es für uns manchmal schwierig ist, unsere eigene Stimme objektiv zu beurteilen, solltest du einen Kollegen bitten, zuzuhören.
Mehr dazu im Beitrag Redegeschwindigkeit: Tipps für die richtige Sprechgeschwindigkeit in Gesprächen, Reden, Präsentationen
Je komplexer deine Daten sind, desto schwieriger wird es für dein Publikum, sie zu verarbeiten. Recherchiere bei deiner Vorbereitung, was deine Zuhörenden bereits über dein Thema wissen, damit du den angemessenen Komplexitätsgrad für deine Präsentation bestimmen kannst.
Achte auf nonverbale Hinweise des Publikums, wie Stirnrunzeln und verwirrte Blicke, damit du erkennst, wenn es. Klärungsbedarf gibt. Sei bereit, einen Punkt noch einmal zu erklären oder ein Beispiel zu geben, um das Verständnis zu verbessern.
Wähle Wörter, die es den Zuhörenden leicht machen, deine Informationen zu verstehen und sich zu merken. Vermeide Fachjargon, es sei denn, er wird von den Zuhörern gut verstanden. Verwende anschauliche, farbige Wörter. Sprich auf einem Wortschatzniveau, das für dein Publikum angemessen ist. Wenn die Zuhörenden viel Energie aufwenden müssen, um zu entschlüsseln, was du sagen willst, werden sie weniger Zeit haben, um zu verstehen, was du sagen willst.
Organisation des Materials. Selbst die komplexesten Informationen lassen sich leichter aufnehmen, wenn sie logisch und übersichtlich präsentiert werden. Erstelle eine Gliederung deiner Präsentation, wenn du sie entwirfst, denn eine Gliederung zeigt den Fluss und die Abfolge deutlicher. Gliedere dein Material so, dass es in logische Module zerfällt. Verwende Überleitungen zwischen den Modulen, um den Zuhörern den Übergang zu einem neuen Abschnitt zu erleichtern. Fasse häufig zusammen.
Du kannst Einfluss auf die Aufnahmefähigkeit nehmen. Einiges kann einen Unterschied machen, ob die Zuhörenden deine Informationen verinnerlichen und sich daran erinnern können oder ob sie sich kurz, nachdem sie die Präsentation verlassen haben, nicht mehr an das erinnern können, was du gesagt hast.
Geschichten sind ein besonders wirkungsvolles Mittel, um den Zuhörern zu helfen, die wichtigsten Punkte im Gedächtnis zu behalten, denn sie sind von menschlichem Interesse: Charaktere, Szenarien, Spannung und Auflösung. Erfinde Geschichten, die deine Kernbotschaft unterstützen, und übe sie so oft, bis du das Timing und die Intonation perfekt drauf hast.
Wenn du relevante und ansprechende Bilder oder Diagramme auf deinen Folien verwendest, kann das Publikum deine Botschaft besser aufnehmen.
Eine Folie nach der anderen mit wortreichen Aufzählungspunkten wird nicht nur langweilig, sondern erschwert auch die Aufmerksamkeit der Zuhörenden, da sie ihre Aufmerksamkeit zwischen dem, was du sagst, und dem, was auf der Folie steht, aufteilen müssen. Requisiten und Bilder können das Verständnis und die Erinnerung fördern und lenken nicht wie gedruckte Wörter von der mündlichen Präsentation ab.
Beispiele sind von der Wirkung her eng mit Geschichten verwandt und helfen den Zuhörern, Relevanz und Anwendung zu verstehen. Wenn du deine Präsentation vorbereitest, entwickle zahlreiche Beispiele, die die Zuhörenden ansprechen, vielleicht anhand von Personen oder Arbeitssituationen, die ihnen vertraut sind.
Also: Weniger ist mehr! Entscheide weise, was du vermitteln willst, was dem Anliegen dient und was schadet. Was bewegt das Publikum, was will und was sollte es hören, was ist relevant?
Du kannst trotzdem ausführlich informieren. Über das von normalen Menschen aufnehmbare Maß hinaus, können die Informationen und Details ja zusätzlich auch als Dokument angeboten werden.
Also, sorge dafür, dass dein Redebeitrag etwas leistet, das Papier so nicht könnte vermitteln kann.
Mache dem Publikum durch die Redestruktur deutlich, welche Aussagen besonders wichtig sind. Verwenden eine Redestruktur, um die wichtigsten Punkte in logischer Reihenfolge hervorheben. Wenn du lange bei einem unwichtigeren Aspekt verharrst, dann wird das Publikum vermuten, er wäre wichtig. Wiederhole die wichtigsten Aussagen. Die Wiederholung ist ein mächtiges Werkzeug in der Rede.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Kennst du diese raren Momente, in denen das Publikum merkt, dass es gerade an etwas ganz Besonderem teilnimmt? Es sind oft Augenblick, in denen völlige Stille im Raum herrscht und alle den Atem anhalten. Wie fesselst du die Aufmerksamkeit deines Publikums bei Reden und Präsentationen?
Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.
Welche Redegeschwindigkeit in Gesprächen, Reden und Präsentationen ist empfehlenswert? Je abwechslungsreicher du deine Sprechweise gestaltest, desto aufmerksamer hört das Publikum zu.
25 praktische Tipps für Körpersprache bei Präsentationen: Gestik, Blickkontakt, Haltung, Bewegung und persönliche Präsenz wirkungsvoll einsetzen.
Welche Erkenntnisse gewinnen wir aus Wissen zur Wahrnehmung und den menschlichen Sinnen? Wie lässt sich die Kommunikation fördern? Genügen 5 Sinne? Lerne mit allen Sinnen sinnlich zu kommunizieren, um in Gesprächen und Präsentationen zu überzeugen.
„Kein Kommentar“ kann im Interview unnötig Misstrauen erzeugen. So setzt du Grenzen, bleibst wahrheitsgemäß und behältst deine Botschaft unter Druck.
Eine tiefere Stimme ist nicht automatisch besser. So findest du eine angenehme Sprechlage und entwickelst Resonanz, Tragfähigkeit und Ausdruck.
Gute Reden liefern mehr als Informationen. Sie eröffnen neue Perspektiven, machen Zusammenhänge sichtbar und verändern, wie ein Publikum auf ein Thema blickt.
Einige Redner lassen bei der Betonung offen, ob es sich um eine Frage, ein Statement oder eine Aufforderung handelt. Bogensätze helfen.
Ein Expertenstatus hilft. Experten sind in ihrer Branche gefragter. Weshalb? Erarbeite dir deinen verdienten Expertenstatus.
Ich hatte einen ansonsten geschätzten Kollegen, der pflegte die Angewohnheit sich regelmäßig alle 15 Minuten zu äußern. Und das weitgehend unabhängig vom Thema und der Relevanz des persönlichen Beitrags dazu. Er hatte irgendwo in einem Karriereführer gelesen das wäre gut, um voran zu kommen. Das widerspricht leider den Grundlagen der Rhetorik.
In diesem Beitrag geht es darum, was ein erstklassiger Elevator Pitch beinhaltet.
In diesem Beitrag geht es darum, wie sich Daten aussagekräftig präsentieren lassen.
Der Beitrag beschreibt einen Weg, bei dem sich in drei Schritten herausragende Präsentationen erreichen lassen.
Zu den Grundlagen für den Erfolg eines Angebots, einer Marke, gehört die sogenannte Brand Strategy – wir haben das früher Markenstrategie beziehungsweise Markenentwicklungsstrategie genannt.
Was ist das mit diesem Bereich, der sich Komfortzone nennt?
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 7. April 2020
AN: #217
K: CNC
Ü:
Welche Erkenntnisse gewinnen wir aus Wissen zur Wahrnehmung und den menschlichen Sinnen? Wie lässt sich die Kommunikation fördern? Genügen 5 Sinne? Lerne mit allen Sinnen sinnlich zu kommunizieren, um in Gesprächen und Präsentationen zu überzeugen.
Mutige Redner wagen es einen Schritt weiterzugehen, lassen ihrer Vorstellungskraft den Raum sich zu entfalten. Überzeugende Redner lassen mögliche Szenarien so lebendig werden, das sie zum Greifen nahe sind. Sie liefern so nicht nur Orientierung, sondern auch die ansteckende Begeisterung und Energie, damit sich Gleichgesinnte mit auf den Weg machen.
Aus dem Essay des Autors Aldous Huxley „Die Pforten der Wahrnehmung“ (The Doors of Perception):
If the doors of perception were cleansed
everything would appear to man as it is:
infinite.
Wären die Pforten der Wahrnehmung bereinigt,
schiene jedes Ding wie es wirklich ist:
Unerschöpflich.
Wir gehen davon aus, dass wir mit 5 Sinnen die Realität wahrnehmen und so auch speichern. Das Gehirn hat keinen direkten Kontakt zur Außenwelt. Es geht somit nur über Umwege. Damit die Nervenzellen des Gehirns erregt werden können müssen elektromagnetische, mechanische, chemische und andere Reize durch die Sinnesrezeptoren in neuroelektrische oder neurochemische Signale umgewandelt werden.
Wir erleben auf diesem Umweg unsere Umgebung durch unsere fünf Sinne; wir sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen. Trocken werden unsere Sinne deshalb auch als Repräsentationssysteme (Sehen, Hören, Spüren, Riechen und Schmecken) bezeichnet, weil diese Sinneseindrücke die Realität repräsentieren.
Wie anders sollen wir uns auch einen Eindruck von der Wirklichkeit machen? Ist diese Auswahl überhaupt ausreichend, um als Realität bezeichnet zu werden?
Jeder meint, dass seine Wirklichkeit die wirkliche Wirklichkeit ist.
Paul Watzlawick
Und auch Neurologen & Co. beschäftigen sich mit Fragen zur Wahrnehmung; wie verarbeiten wir Sinnesreize und welchen Anteil haben Interpretationen? Nehmen wir alle die Welt genauso wahr? Ist beispielsweise meine Farbwahrnehmung dieselbe wie bei allen anderen Menschen; ist mein Rot vielleicht für jemand anderen ein Blau?
Bildgebende Verfahren vermitteln tiefe Einblicke. Beispielsweise, dass die Augen nicht wie objektive Kameras funktionieren, die neutrale Aufnahmen der visuellen Umgebung machen, sondern dass schon der Sehprozess selbst davon abhängt was wir gerade hören, denken und fühlen.
Mit Hilfe der Sinne werden Informationen aufgenommen, organisiert und verarbeitet. Wahrnehmungen können somit visuell (Sehen), auditiv (Hören), kinästhetisch (Fühlen), olfaktorisch (Riechen) und gustatorisch (Schmecken) sein. Dabei bevorzugen Menschen oft in unterschiedlichem Maß bestimmte Sinneskanäle. Dominant dürfte in unserer Gesellschaft die visuelle Orientierung sein. Wir nehmen die meisten Informationen mit den Augen auf. Internet, gedruckte Medien, eBook-Reader, Smartphone, Video, … Visuelle Sinnesangebote dominieren und das prägt. Muskeln, die nicht genutzt werden, nehmen ab, Nervenverbindungen, die nicht aktiviert werden, lösen sich auf. So stabilisieren sich Tendenzen zunehmend.
Alle unsere normalen sprachlichen Ausdrücke tragen den Stempel unserer gewohnten Formen der Wahrnehmung.
Niels Bohr
Anstatt dem Reiz zu erliegen jetzt den philosophischen Aspekten dieses Themenbereiches weiter zu folgen; was können wir hier ganz praktisch lernen? Wie lässt sich die Kommunikation dadurch fördern?
Wenn du mit Einzelpersonen zu tun haben, kannst du beispielsweise lernen deren bevorzugte Wahrnehmungskanäle zu bedienen. Bei Gruppen – beispielsweise bei einer Präsentation – bieten Sie Ihre Angebote in verschiedenen Systemen an. Sonst erreichen Sie im Wesentlichen nur Menschen, mit denen du das selbst bevorzugte Repräsentationssystem teilen. Je wohlwollender das Publikum ist, desto bereitwilliger wird es auch selbst unbewusst Ihre Angebote für sich übersetzen. Wobei das Sprechen in der Sprache des Publikums die positive Beziehung zusätzlich fördert.
Wer die Augen offen hält entdeckt viele visuelle Worte.
Beispiele:
Absicht, Übersicht, sich vorstellen, ausmalen, beobachten, Perspektive, deutlich, einleuchtend, aufzeigen, betrachten, leuchten, Farben, unsichtbar, sichtlich, gucken, Weitsicht, anschaulich, Ansicht, schleierhaft, Einsicht, Perspektive, strahlend, Bild, Vision, Umriss, Rücksicht, Illusion, Vorstellung, düster, einleuchtend, unklar, verschwommen, deutlich, Fokus, ein heller Kopf, einen Blick werfen, anstarren, Vorsicht, Zeiger, ins Auge fallen, glänzend, unter die Lupe nehmen, fokussieren, offenbaren, überwachen, Projektion, Einsicht, Perspektivwechsel, Horizont, rot sehen, schwarz sehen, Gemälde, Vorschau, schleierhaft, Blitz, Ausblick, Lichtblick, die Zukunft sehen
Welche auditiven Worte sind Ihnen schon zu Ohren gekommen?
Beispiele:
Ankündigung, Stimme, stimmig, hörbar, klingen, lauschen, summen, fragen, Harmonie, Missklang, seufzen, sagen, Einklang, scharfe Töne, knistern, harmonisch, das schreit zum Himmel, Donnerwetter, Anklang, unerhört, eine leise Ahnung, Akzent, Geräusch, harmonisch, kreischen, Zitate, die Stimme der Vernunft, die erste Geige spielen, Zustimmung, es macht Klick, sich einstimmen, pfeifen, schnurren, Sprachlosigkeit, in den höchsten Tönen, den Marsch blasen, rauschend, schrill, Lautstärke, stöhnen, tratschen, Antwort, Stimmung, trommeln, Musik, Töne, wispern, leise, Schall, Knall, Krach, das klingt wie Musik in meinen Ohren, Tratsch
Werden in einem Text Bewegungen beschrieben, aktiviert das den Motorcortex. Manche Menschen müssen etwas ergreifen, bevor sie es begreifen.
Hier habe ich entspannt ein paar kinästhetische Worte zusammengetragen.
Beispiele:
fühlen, spüren, erleben, warm, kalt, behalten, begreifen, glatt, zart, rau, den Eindruck haben, Berührung, Empfindung, berührt, prickelnd, hart, zugreifen, heiß auf etwas sein, schwerfällig, Begriff, überstürzt, unsensibel, Intensität, kühl, das Gefühl haben, raue Sitten, Belastung, handhaben, passend, Erleichterung, es lässt mich kalt, niedergeschlagen, ermüdend, schleichen, schlurfen, Rührung, voll, rund, umarmen, zerstreut, ausschließlich, müde, frisch, zerknirscht, körnig
Welcher Organsinn ist der undankbarste und scheint auch der entbehrlichste zu sein?
Der des Geruchs.
Es belohnt nicht, ihn zu kultivieren oder wohl gar zu verfeinern, um zu genießen; denn es gibt mehr Gegenstände des Ekels, als der Annehmlichkeit, die er verschaffen kann und der Genuss durch diesen Sinn kann immer nur flüchtig und vorübergehend sein, wenn er vergnügen soll.
Immanuel Kant, Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, Von den fünf Sinnen
Die wenigsten Menschen schenken dem Geruchssinn große Beachtung, doch für manche ist er sehr wesentlich.
Ein sehr intensives Beispiel ist der Roman „Parfüm“ von Patrick Süßkind. Der Protagonist Jean-Baptiste Grenouille erlebt die Welt durch seinen Geruchssinn. Seine Fähigkeit olfaktorisch wahrzunehmen, übersteigt alles Dagewesene. Seine Wahrnehmung der Welt wird bestimmt durch diese eigenartige Besonderheit. Sehr sinnlich vermittelt der Roman, wie sich die olfaktorische Welt von derjenigen unterscheidet, in der sich die meisten von uns aufhalten. Grenouille kann sich bald vollständig von der eigenen Nase führen lassen.
Mit einem guten Riecher witterst auch du olfaktorische Worte schon von weitem.
Beispiele:
Riechen, schnuppern, muffig, schal, frisch, duftend, dufte, das stinkt zum Himmel, mir stinkt es, Parfüm, parfümiert, staubig, das riecht nach, etwas wittern, die Nase rümpfen, Schnüffler, Spürsinn, Spürnase, den richtigen Riecher haben, anrüchig, rauchig, eine delikate Angelegenheit,…
Hoffentlich treffen diese gustatorischen Worte Ihren Geschmack.
Beispiele:
schmecken, essen, bitter, salzig, süß, sauer, Geschmack beweisen, die Schnauze voll haben, Leckerbissen, süß, sauer, geschmackvoll, scharf, fad, lecker, ein gefundenes Fressen, das schmeckt nach …, schmackhaft
Zusammenfassung aller Sinnesreize, für die Menschen Rezeptoren (Aufnahmeorgane) haben: visuell (Sehsinn), auditiv (Hörsinn), kinästhetisch (Gefühlssinn), olfaktorisch (Geruchssinn), gustatorisch (Geschmackssinn).
Wir bevorzugen unterschiedliche Sinnessystem. Im Gespräch lassen sich Tendenzen erkennen, doch gilt es flexibel und aufmerksam zu bleiben.
Das bevorzugte Sinnessystem kann je nach Situation wechseln. Je nach Kontext hinsichtlich eigener Rolle, Beziehung, persönlicher Stimmung (Freude, Stress, Angst, Panik) verändert sich mitunter die Rangfolge der Sinnessysteme und auch die Fähigkeit und Bereitschaft zu übersetzen. Entsprechend wird unter Druck die eigene Wahrnehmung verändert und Konflikte durch Missverständnisse wahrscheinlicher. Ein typisches Beispiel für die Veränderung der Wahrnehmung bei Stress ist der Tunnelblick.
Um die Kommunikation mit anderen Menschen – gerade in Stresssituationen wie Meinungsverschiedenheiten etc. - zu fördern, lohnt es sich genau zuzuhören und flexibel in der passenden Sprache zu antworten.
Schon allein der Einsatz von Sprache, die den Sinnen nahe ist, macht Ihre Angebote lebendiger. Vergleichen Sie das mit eigenen Erfahrungen:
Wissenschaftliche Texte und Vorträge sind meist trocken. Ihnen fehlt oft jegliche Sprache, durch die unsere Sinne angesprochen werden.
Entsprechend anstrengend ist es dann, dem Gesagten zu folgen.
In der Werbung und spannenden Erzählungen hingegen zieht uns die Sprache in Ihren Bann. Es ist, als würden wir das Gesagte persönlich erleben.
Nichts ist im Verstand, was nicht zuvor in der Wahrnehmung wäre.
Arabisches Sprichwort
Deine Sprache wird lebendiger, wenn du einen hohen Anteil sinnlicher Worte, also solche wie sie oben bei den Beispielen stehen, verwendest. Deine Zuhörer erleben dann, was du beschreibst, weil sie es im Geist reproduzieren, es nachspielen. Hoch leben die Spiegelneuronen!
Die folgenden Worte von Aristoteles lassen sich sehr gut auf die Eigenschaften guter Redner übertragen:
Es ist nicht die Aufgabe des Dichters, das was wirklich geschehen ist, zu erzählen, sondern das, was hätte geschehen können, dass heißt, was nach Wahrscheinlichkeit oder Notwendigkeit möglich ist.
Wir haben mindestens 5 Sinne, können sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen. Sorge dafür, dass für jeden menschlichen Sinn etwas Ansprechendes dabei ist, wenn du präsentierst. Das sorgt dafür das deine Botschaft in den Köpfen des Publikums zum Leben erweckt werden.
Liefere relevante Bespiele, in denen sich das Publikum wiederfindet. Beschreibe sinnlich was dein Angebot konkret für die Zuhörer bedeutet, wie es ihnen welche Vorteile bringt. Sorge dafür das es sich in deine Beschreibungen hineinversetzen kann.
Nimm das Publikum mit auf die Reise. Storytelling funktioniert, vorallem wenn alle Sinne angesprochen werden.
Sorge dafür, dass du selbst zuerst auf der inneren Leinwand das erleben, was du vermitteln wollen.
Allgemein sprechen wir von unseren fünf Sinnen. Diese Einteilung liegt auch deshalb nahe, weil wir für jeden Wahrnehmungsbereich sichtbare Sinnesorgane zur Verfügung haben; die Augen, die Ohren, die Haut und insbesondere die Hände, den Mund bzw. die Zunge und die Nase.
Für all jene, denen 5 Sinne nicht genug sind, hat beispielsweise Rudolf Steiner zwölf Sinne eingeteilt:
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Welche Sinne sind dir am vertrautesten? Beziehst du alle Sinne in Gesprächen und Präsentationen mit ein?
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 10. Januar 2015
Überarbeitung: 6. Juli 2019
AN: #97629
Ü:X
K:
Eine gute Rede erzählt dem Publikum weniger nur, was es bereits weiß.
Sie verändert, worauf Menschen schauen.
Vielleicht wird ein übersehener Zusammenhang sichtbar.
Eine vermeintliche Selbstverständlichkeit bekommt Risse.
Ein Problem erscheint plötzlich aus einer anderen Perspektive.
Oder eine Frage entsteht, die vorher niemand gestellt hat.
Gute Redner liefern nicht nur Antworten. Sie erweitern das Sichtfeld, in dem Antworten überhaupt möglich werden.
Menschen sehen dieselbe Situation unterschiedlich.
Unsere Perspektive wird beeinflusst durch:
Deshalb reicht es bei einer wichtigen Rede selten, Fakten lediglich aufzuzählen.
Das Publikum ordnet dieselben Informationen aus seinem bisherigen Blickwinkel ein.
Wenn du wirklich etwas bewegen möchtest, musst du häufig eine zweite Ebene erreichen:
Wie betrachten diese Menschen das Thema bisher – und welche zusätzliche Sichtweise könnte relevant sein?
Ein Sachverhalt bleibt möglicherweise derselbe.
Und trotzdem kann eine neue Perspektive viel verändern.
Ein Beispiel:
Eine Führungskraft präsentiert eine notwendige Veränderung.
Aus Sicht der Mitarbeitenden bedeutet sie zunächst:
„Noch mehr Arbeit.“
Die Führungskraft könnte jetzt zwanzig Folien lang erklären, warum das Projekt strategisch sinnvoll ist.
Oder sie erweitert die Perspektive:
„Was geschieht in zwei Jahren, wenn wir diesen Prozess unverändert lassen?“
Plötzlich verändert sich der zeitliche Rahmen.
Dasselbe Thema wird aus einer anderen Richtung betrachtet.
Dieser Unterschied ist wichtig.
Ein guter Redner muss dem Publikum keine fertige Sichtweise aufzwingen.
Er kann etwas anderes tun:
eine zusätzliche Perspektive anbieten.
Zum Beispiel:
„Schauen wir einmal auf die Folgen für diejenigen, die bisher kaum berücksichtigt wurden.“
Oder:
„Was verändert sich, wenn wir die Entscheidung nicht aus Sicht dieses Quartals, sondern der nächsten fünf Jahre betrachten?“
Oder:
„Welche Annahme behandeln wir hier gerade als selbstverständlich?“
Eine überzeugende Rede kann ein Angebot sein: Schau einmal von hier.
Bevor du das Sichtfeld deines Publikums erweitern kannst, solltest du wissen, von wo aus diese Menschen aktuell schauen.
Frage:
Das passt unmittelbar zu guter Publikumsanalyse.
Deine Präsentation wird stärker, wenn sie nicht im luftleeren Raum beginnt, sondern dort, wo das Publikum tatsächlich steht. Genau das gehört auch zu deiner aktuellen Präsentationsvorbereitung: Botschaft, Publikum, Einwände und Dramaturgie werden gemeinsam gedacht.
Fragen können stärker wirken als zusätzliche Informationen.
Zum Beispiel:
„Was übersehen wir gerade?“
„Welche Konsequenz würde uns erst in zwei Jahren auffallen?“
„Wie würde ein Kunde diese Entscheidung erleben?“
„Was würde gegen unsere bevorzugte Lösung sprechen?“
„Welche Alternative haben wir bisher kaum ernsthaft geprüft?“
Eine gute Frage verändert den Denkrahmen.
Kontraste machen Unterschiede sichtbar.
Zum Beispiel:
Kurzfristig gegen langfristig.
Kosten gegen Folgekosten.
interne Sicht gegen Kundensicht.
Gewohnheit gegen tatsächlichen Nutzen.
Risiko des Handelns gegen Risiko des Nichthandelns.
Solche Gegenüberstellungen helfen dem Publikum, ein Thema aus mehreren Richtungen zu betrachten.
Eine der einfachsten Möglichkeiten lautet:
Wechsle die Position.
Frage:
„Wie sieht die Situation aus Sicht unserer Kunden aus?“
„Was sieht eine neue Mitarbeiterin, was wir längst kaum noch bemerken?“
„Wie würde ein Investor darauf schauen?“
„Welche Frage würde ein Kritiker stellen?“
Dieser Perspektivwechsel hilft besonders in Situationen, in denen eine Gruppe lange aus derselben internen Logik heraus denkt.
Viele Entscheidungen sehen unterschiedlich aus, je nachdem, welchen Zeitraum wir betrachten.
Frage:
„Was bedeutet diese Entscheidung nächste Woche?“
Dann:
„Was bedeutet sie in drei Jahren?“
Eine kurzfristig unangenehme Entscheidung kann langfristig sinnvoll sein.
Eine kurzfristig attraktive Lösung kann später hohe Kosten verursachen.
Der Wechsel des Zeithorizonts verändert deshalb häufig die Bewertung.
Menschen beurteilen häufig die sichtbare Entscheidung.
Weniger sichtbar sind ihre Folgen.
Ein guter Redner kann fragen:
„Wenn wir diesen Weg wählen – was folgt daraus?“
Und anschließend:
„Und was folgt daraus wiederum?“
Diese zweite und dritte Konsequenz wird in Diskussionen leicht übersehen.
Gerade bei strategischen Entscheidungen ist sie oft entscheidend.
Geschichten können abstrakte Sachverhalte in eine konkrete Erfahrungswelt übersetzen.
Ein Diagramm zeigt vielleicht:
„30 Prozent unserer Kunden brechen an diesem Punkt ab.“
Eine kurze Geschichte zeigt:
„So erlebt ein konkreter Kunde genau diesen Prozess.“
Die Zahl bleibt wichtig.
Die Geschichte verändert, wie wir sie betrachten.
Zahlen brauchen Kontext.
„10 Millionen Euro“ können riesig oder klein sein.
Entscheidend ist der Vergleich.
Zum Beispiel:
„Das entspricht weniger als einem Prozent unseres Jahresumsatzes.“
Oder:
„Das entspricht den gesamten Investitionen der vergangenen drei Jahre.“
Dasselbe Datum bekommt durch den Bezugsrahmen eine andere Bedeutung.
Auch die Frage nach dem Fehlenden kann ein Sichtfeld erweitern.
Zum Beispiel:
„Welche Information fehlt in dieser Präsentation?“
„Wessen Perspektive hören wir hier bisher gar nicht?“
„Welche Kosten haben wir noch nicht eingerechnet?“
Das Unsichtbare kann ebenso relevant sein wie das Sichtbare.
Ein Redner stärkt seine Argumentation nicht dadurch, dass er Gegenpositionen möglichst schwach darstellt.
Interessanter ist das Gegenteil.
Formuliere den stärksten ernsthaften Einwand.
Zum Beispiel:
„Der überzeugendste Einwand gegen meinen Vorschlag lautet …“
Dann prüfe ihn fair.
Das erweitert auch den Blick des Publikums.
Und es zeigt, dass die Argumentation mehr aushält als Zustimmung.
Manchmal besteht die größte Leistung einer Rede darin, zwei Dinge miteinander zu verbinden, die bisher getrennt betrachtet wurden.
Zum Beispiel:
„Dieses Qualitätsproblem ist gleichzeitig ein Recruitingproblem.“
Oder:
„Unsere Kundenbeschwerden sind weniger ein Servicethema als ein Problem unserer internen Prozesse.“
Solche Verbindungen können einen völlig neuen Denkraum öffnen.
Besonders bei komplexen Themen lohnt sich Vorsicht vor scheinbar einfachen Antworten.
Du kannst beispielsweise sagen:
„Aus finanzieller Sicht spricht viel für Variante A. Aus Sicht der Umsetzung entstehen jedoch zwei Risiken.“
Jetzt wird die Entscheidung komplexer.
Und zugleich besser.
Eine gute Rede macht komplexe Themen verständlicher, ohne ihre wichtigen Spannungen wegzuerklären.
Menschen öffnen sich leichter für neue Sichtweisen, wenn sie sich ernst genommen fühlen.
Wer das Publikum zunächst lächerlich macht oder ihm mangelnde Einsicht vorwirft, erschwert genau diese Offenheit.
Deshalb hilft es, die bisherige Perspektive zunächst fair anzuerkennen.
Zum Beispiel:
„Wenn wir ausschließlich auf die aktuellen Kosten schauen, wirkt Variante A tatsächlich attraktiver.“
Dann:
„Nehmen wir jetzt noch die Folgekosten hinzu.“
Das Publikum muss seine bisherige Sicht weniger verteidigen.
Eine Rede verliert schnell an Wirkung, wenn sie vermittelt:
„Ihr habt bisher falsch gedacht.“
Stärker ist:
„Es gibt einen weiteren Aspekt, der unsere Bewertung verändern könnte.“
Damit entsteht Raum für Bewegung, ohne unnötig Status oder Selbstbild anzugreifen.
Ein unerwarteter Fakt, ein ungewöhnlicher Vergleich oder eine überraschende Frage kann Aufmerksamkeit neu ausrichten.
Zum Beispiel:
„Unser größter Wettbewerber ist möglicherweise gar kein anderes Unternehmen.“
Pause.
„Es ist die Entscheidung des Kunden, überhaupt nichts zu verändern.“
Eine solche Wendung funktioniert, wenn sie inhaltlich trägt.
Überraschung allein reicht kaum.
Storytelling wird gelegentlich behandelt, als müsse jede Präsentation eine große emotionale Geschichte enthalten.
Das ist kaum erforderlich.
Eine kurze Szene kann bereits reichen.
Zum Beispiel:
„Stellen Sie sich den Kunden vor, der an diesem Punkt zum dritten Mal dieselben Daten eingeben muss.“
Jetzt erlebt das Publikum den Prozess aus einer anderen Perspektive.
Storytelling wird damit zum Werkzeug der Perspektivübernahme.
Veränderungen werden häufig aus Sicht derjenigen präsentiert, die sie planen.
Sie sehen:
Betroffene sehen möglicherweise:
Eine gute Veränderungskommunikation braucht beide Perspektiven.
Sonst reden Redner und Publikum über dasselbe Projekt und erleben zwei unterschiedliche Welten.
Besonders wertvoll wird diese Fähigkeit bei Präsentationen, die eine Entscheidung vorbereiten.
Dann kannst du beispielsweise verschiedene Ebenen sichtbar machen:
Damit hilfst du dem Publikum weniger nur bei der Zustimmung.
Du hilfst bei einer besseren Entscheidung.
Perspektiverweiterung sollte keine Einbahnstraße sein.
Wenn du dem Publikum zusätzliche Sichtweisen anbietest, lohnt sich dieselbe Disziplin für die eigene Position.
Frage:
„Welche Perspektive könnte meine Argumentation verändern?“
„Welcher Einwand würde mich selbst nachdenklich machen?“
„Welche Information könnte meine Empfehlung korrigieren?“
Das stärkt Glaubwürdigkeit.
Ein Perspektivwechsel ist kein rhetorischer Zaubertrick.
Er muss sachlich begründet sein.
Ein ungewöhnlicher Blickwinkel ist kaum automatisch ein guter.
Deshalb:
Sonst entsteht lediglich eine interessante Geschichte.
Noch keine belastbare Erkenntnis.
Eine Rede kann natürlich gezielt Wahrnehmung beeinflussen.
Deshalb ist Haltung wichtig.
Perspektiverweiterung bedeutet für mich:
relevante Informationen sichtbar machen.
Zusätzliche Fragen eröffnen.
Zusammenhänge erklären.
Und dem Publikum Raum lassen, selbst zu urteilen.
Problematisch wird es, wenn wichtige Informationen bewusst ausgeblendet werden, damit nur eine gewünschte Sicht übrig bleibt.
Eine faire Rede erweitert das Sichtfeld. Manipulation verengt es auf das, was dem Redner nützt.
Mehr ist kaum automatisch besser.
Eine Präsentation kann auch an zu vielen Blickwinkeln zerfasern.
Entscheidend ist:
Welche Perspektiven helfen dem Publikum, dein Thema besser zu verstehen oder eine bessere Entscheidung zu treffen?
Diese gehören hinein.
Andere können draußen bleiben.
Nimm dein Thema und betrachte es nacheinander aus fünf Richtungen:
Was halte ich für wesentlich?
Was sehen diese Menschen?
Was könnte gegen meine Position sprechen?
Wie sieht das Thema in drei oder fünf Jahren aus?
Wer erlebt die Konsequenzen besonders unmittelbar?
Danach frage:
Welche dieser Perspektiven verändert meinen Vortrag tatsächlich?
Eine gute Präsentation muss keineswegs erst zwanzig Minuten Anlauf nehmen.
Du kannst schon mit dem ersten Gedanken einen neuen Rahmen anbieten.
Zum Beispiel:
„Wir diskutieren diese Entscheidung bisher als Kostenfrage. Heute möchte ich zeigen, weshalb sie mindestens ebenso eine Frage unserer Geschwindigkeit ist.“
Jetzt weiß das Publikum sofort:
Hier wird der bisherige Blick erweitert.
Ein starker Schluss wiederholt weniger nur die Zusammenfassung.
Er kann den neuen Blick verdichten.
Zum Beispiel:
„Die Frage lautet deshalb weniger, ob wir uns diese Veränderung leisten können. Die wichtigere Frage ist, was es uns kostet, wenn wir sie weitere drei Jahre verschieben.“
Damit bleibt eine neue Perspektive im Raum.
Ein Perspektivwechsel lädt das Publikum dazu ein, ein Thema aus einer zusätzlichen Sichtweise zu betrachten, beispielsweise aus Sicht anderer Beteiligter, eines anderen Zeitraums oder unter anderen Entscheidungskriterien.
Sie können Informationen und Zusammenhänge sichtbar machen, die im bisherigen Denkrahmen kaum berücksichtigt wurden. Dadurch kann sich die Bewertung eines Themas verändern.
Nein. Entscheidend ist die Art der Anwendung. Eine faire Perspektiverweiterung macht relevante Aspekte sichtbar und lässt dem Publikum Raum für eigenes Urteil. Manipulativ wird Kommunikation, wenn wichtige Informationen gezielt ausgeblendet oder verzerrt werden.
Zum Beispiel durch Fragen, Kontraste, Rollenwechsel, andere Zeiträume, Geschichten, Gegenargumente oder neue Zusammenhänge.
So viele, wie für Verständnis und Ziel relevant sind. Zu viele Blickwinkel können die Kernbotschaft verwässern.
Nein. Eine Rede kann bereits wertvoll sein, wenn sie zusätzliche Informationen, Fragen oder Perspektiven liefert, mit denen das Publikum sein eigenes Urteil verbessern kann.
Ein Publikum braucht selten noch mehr Informationen um ihrer selbst willen.
Wertvoll wird eine Rede, wenn sie hilft, etwas klarer zu sehen.
Einen Zusammenhang.
Eine Konsequenz.
Eine Alternative.
Oder eine bislang übersehene Frage.
Gute Redner sagen dem Publikum weniger, wohin es schauen muss. Sie zeigen, was bisher außerhalb des Blickfelds lag.
Gerade bei wichtigen Präsentationen lohnt sich die Frage:
Welchen Blick auf das Thema soll das Publikum nach meinem Auftritt zusätzlich haben?
Im persönlichen 1:1 können wir deine konkrete Präsentation daraufhin prüfen:
Wir arbeiten an dem Auftritt, der tatsächlich vor dir liegt.
Online oder persönlich in Berlin.
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
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Kennst du diese raren Momente, in denen das Publikum merkt, dass es gerade an etwas ganz Besonderem teilnimmt? Es sind oft Augenblick, in denen völlige Stille im Raum herrscht und alle den Atem anhalten. Wie fesselst du die Aufmerksamkeit deines Publikums bei Reden und Präsentationen?
Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.
Welche Redegeschwindigkeit in Gesprächen, Reden und Präsentationen ist empfehlenswert? Je abwechslungsreicher du deine Sprechweise gestaltest, desto aufmerksamer hört das Publikum zu.
25 praktische Tipps für Körpersprache bei Präsentationen: Gestik, Blickkontakt, Haltung, Bewegung und persönliche Präsenz wirkungsvoll einsetzen.
Welche Erkenntnisse gewinnen wir aus Wissen zur Wahrnehmung und den menschlichen Sinnen? Wie lässt sich die Kommunikation fördern? Genügen 5 Sinne? Lerne mit allen Sinnen sinnlich zu kommunizieren, um in Gesprächen und Präsentationen zu überzeugen.
„Kein Kommentar“ kann im Interview unnötig Misstrauen erzeugen. So setzt du Grenzen, bleibst wahrheitsgemäß und behältst deine Botschaft unter Druck.
Eine tiefere Stimme ist nicht automatisch besser. So findest du eine angenehme Sprechlage und entwickelst Resonanz, Tragfähigkeit und Ausdruck.
Gute Reden liefern mehr als Informationen. Sie eröffnen neue Perspektiven, machen Zusammenhänge sichtbar und verändern, wie ein Publikum auf ein Thema blickt.
Einige Redner lassen bei der Betonung offen, ob es sich um eine Frage, ein Statement oder eine Aufforderung handelt. Bogensätze helfen.
Ein Expertenstatus hilft. Experten sind in ihrer Branche gefragter. Weshalb? Erarbeite dir deinen verdienten Expertenstatus.
Ich hatte einen ansonsten geschätzten Kollegen, der pflegte die Angewohnheit sich regelmäßig alle 15 Minuten zu äußern. Und das weitgehend unabhängig vom Thema und der Relevanz des persönlichen Beitrags dazu. Er hatte irgendwo in einem Karriereführer gelesen das wäre gut, um voran zu kommen. Das widerspricht leider den Grundlagen der Rhetorik.
In diesem Beitrag geht es darum, was ein erstklassiger Elevator Pitch beinhaltet.
In diesem Beitrag geht es darum, wie sich Daten aussagekräftig präsentieren lassen.
Der Beitrag beschreibt einen Weg, bei dem sich in drei Schritten herausragende Präsentationen erreichen lassen.
Zu den Grundlagen für den Erfolg eines Angebots, einer Marke, gehört die sogenannte Brand Strategy – wir haben das früher Markenstrategie beziehungsweise Markenentwicklungsstrategie genannt.
Was ist das mit diesem Bereich, der sich Komfortzone nennt?
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 28. Juli 2019
AN: #6760
K:
Ü:
In diesem Beitrag geht es darum, was ein erstklassiger Elevator Pitch beinhaltet.
Egal, ob du Unterstützung von einem Business-Angel oder von Risikokapitalgebern für dein Unternehmen bekommen willst, oder ob du einfach deine Geschäftsstrategie perfektionieren willst, ein solider Elevator Pitch ist ein wichtiges Instrument, um deine Ziele zu erreichen.
Ein Elevator Pitch, der dein Unternehmen kurz und bündig beschreibt, kann als Rede (idealerweise in 60 Sekunden oder weniger), als Präsentation oder als einseitiger Überblick über dein Unternehmen gehalten werden.
Du kannst dir deinen Elevator Pitch wie eine Zusammenfassung vorstellen, die einen schnellen Überblick über dein Unternehmen gibt und erklärt, warum du erfolgreich sein wirst.
So erstellst du einen erfolgreichen Elevator Pitch in 7 Schritten:
Das Wichtigste ist, dass du ein Problem identifizierst, das es wert ist, gelöst zu werden. Wenn dein Produkt oder deine Dienstleistung kein Problem löst, das potenzielle Kunden haben, hast du kein tragfähiges Geschäftsmodell. So einfach ist das.
Du musst kein großes Problem lösen, dessen Lösung die Welt verändern wird. Das ist toll, wenn du ein solches Problem angehst, aber für die meisten Unternehmen ist das nicht die Realität. Probleme können einfach sein – und das ist auch in Ordnung. Solange du als Unternehmer ein Problem löst, das die Kunden haben, kannst du ein Unternehmen aufbauen. Hier sind ein paar Beispiele für Problemstellungen, die in einem Pitch hervorgehoben werden könnten:
Reduziere das Problem deines Kunden auf seine einfachste Form. Im Idealfall kannst du das Problem, das du löst, in ein oder zwei Sätzen oder vielleicht sogar in ein paar Aufzählungspunkten beschreiben. Langfristig kann dein Unternehmen mehrere Kundenprobleme lösen, doch anfangs wirst du erfolgreicher sein, wenn du dich nur auf ein Kernproblem konzentrierst.
Zu viele Unternehmerinnen und Unternehmer beginnen ihren Elevator Pitch damit, ihre Lösung zu beschreiben: ein Produkt oder eine Dienstleistung, von der sie glauben, dass der Markt sie braucht. Sie überspringen Schritt 1 und nennen nicht das Problem, das sie lösen wollen. Als kluger Unternehmer kannst du diesen Fehler vermeiden, indem du zuerst sicherstellst, dass du ein echtes Problem löst, das die Kunden tatsächlich haben, bevor du deine Lösung definierst.
Sobald du das Problem, das du lösen willst, klar definiert hast, musst du deine Lösung erklären. Eine klare Problembeschreibung hilft dir, dich auf die Lösung dieses einen Problems zu konzentrieren und die Lösung nicht auf mehrere mögliche Probleme auszudehnen.
Auch hier solltest du versuchen, deine Lösungsbeschreibung auf so wenige Wörter wie möglich zu reduzieren. Du solltest in der Lage sein, deine Lösung in wenigen Sätzen oder Aufzählungspunkten auf einem hohen Niveau zu beschreiben.
Wenn du das Problem definierst, das du lösen willst, solltest du natürlich auch über die potenziellen Kunden nachdenken, die dieses Problem haben.
Im Abschnitt über den Zielmarkt deines Elevator Pitch legst du genau fest, wer das Problem hat, das du lösen willst, und findest heraus, wie viele potenzielle Kunden du ansprechen willst.
Du solltest deinen Zielmarkt in Segmente unterteilen – kleinere Gruppen von Menschen, die du ansprechen willst.
Es ist immer verlockend, einen möglichst großen Zielmarkt zu definieren, aber das macht dein Angebot nicht glaubwürdig.
Wenn du zum Beispiel ein neues Schulungsunternehmen hast, wäre es verlockend zu sagen, dass dein Zielmarkt „jeder“ ist. Schließlich hat ja jeder Bedarf und jeder braucht neue Kenntnisse, Wissen und Fähigkeiten, oder nicht?
Realistisch betrachtet richtet sich dein neues Schulungsunternehmen wahrscheinlich an eine bestimmte Zielgruppe, beispielsweise an Mitarbeiter von Unternehmen einer bestimmten Branche. Innerhalb dieser Gruppe von Unternehmen könntest du den Markt in weitere Gruppen wie unterteilen.
Sobald du eine gute Liste mit Zielmarktsegmenten erstellt hast, musst du ein wenig Marktforschung betreiben und schätzen, wie viele Menschen zu jedem Segment gehören.
Versuche als Nächstes zu schätzen, was eine durchschnittliche Person in jeder Gruppe derzeit pro Jahr für ihre aktuelle Lösung des Problems, das du lösen willst, ausgibt. Multipliziere nun einfach die Anzahl der Personen mit den aktuellen Ausgaben und du hast eine realistische Zahl für die „Marktgröße“ oder deinen Zielmarkt.
In deiner Präsentation solltest du über die Marktsegmente sprechen, auf die du abzielst, über die Anzahl der Personen in jedem Segment und über den Gesamtbetrag, den sie derzeit ausgeben. Diese Zahlen sind entscheidend und müssen Teil jeder guten Präsentation sein.
Wenn du mehr Hilfe bei diesem Abschnitt brauchst, sieh dir unseren Leitfaden zur Definition deines Zielmarktes an.
Jedes Unternehmen hat Konkurrenz. Selbst wenn niemand eine ähnliche Lösung wie du entwickelt hat, lösen deine potenziellen Kunden das Problem, das sie haben, mit irgendeiner Alternative.
Zum Beispiel waren die Konkurrenten der ersten Personal-Computer keine anderen Rechner. Die Konkurrenz waren Schreibmaschinen, Taschenrechner, Karteikarten und dergleichen.
Wenn du über deine Konkurrenz und bestehende Alternativen nachdenkst, überlege, welche Vorteile deine Lösung gegenüber der Konkurrenz bietet.
Bist du schneller, billiger oder besser? Warum würde ein potenzieller Kunde deine Lösung der eines anderen Unternehmens vorziehen? Die Beschreibung deiner wichtigsten Unterscheidungsmerkmale von der Konkurrenz ist eine gute Übung und stellt sicher, dass du eine einzigartige Lösung entwickelst, die die Kunden hoffentlich Alternativen vorziehen werden. Diese Unterscheidungsmerkmale helfen dir auch dabei, dein Marketing auf das wichtigste Wertversprechen zu konzentrieren, das du anbietest, aber deine Konkurrenten nicht.
So toll deine Idee auch sein mag, nur das richtige Team kann sie effektiv umsetzen und ein großartiges Unternehmen aufbauen.
Im Teil „Team“ deines Elevator Pitch solltest du darlegen, warum du und deine Geschäftspartner das richtige Team für die Umsetzung deiner Vision sind und warum die Fähigkeiten deines Teams genau das sind, was du brauchst, um dein Unternehmen zum Erfolg zu führen. Es wird oft gesagt, dass das Führungsteam eines Unternehmens wichtiger ist als die Idee – und das stimmt oft auch. Egal, wie großartig oder einzigartig deine Lösung ist, wenn du nicht die richtigen Leute an Bord hast, wirst du sie nicht verwirklichen können.
Es ist auch in Ordnung, kein ganzes Team zu haben. Wichtiger ist, dass du erkennst, dass du Lücken in deinem Führungsteam hast und dass du die richtigen Leute einstellen musst. Zu wissen, was deinem Team fehlt, und zu erkennen, dass du die richtigen Talente finden musst, um die Lücken zu füllen, ist eine wichtige Eigenschaft für jeden Unternehmer.
Für einen guten Pitch musst du nicht unbedingt eine detaillierte fünfjährige Finanzprognose vorlegen. Viel wichtiger ist, dass du dein Geschäftsmodell verstehst.
Das klingt vielleicht nach etwas Kompliziertem, ist es aber zum Glück nicht. Alles, was du wissen musst, ist, wer deine Rechnungen bezahlt und welche Ausgaben du haben wirst.
Wenn du zum Beispiel eine Online-Nachrichtenseite gründest, sind die Kunden, die die Rechnungen bezahlen, deine Anzeigenkunden. Deine Kosten sind Redakteure, Grafiker und Webhosting. Wenn du mehr über deine Branche erfährst, ist es sicherlich hilfreich, eine Umsatzprognose und ein Ausgabenbudget aufzustellen. Du willst sicherstellen, dass du auf der Grundlage deiner Annahmen ein rentables Unternehmen aufbauen kannst.
Für deinen Elevator Pitch brauchst du meist keine detaillierte Prognose. Du solltest aber auf jeden Fall eine Prognose erstellen, damit du über die Zahlen sprechen kannst, wenn du Fragen bekommst, und die Prognose vorlegen kannst, wenn deine potenziellen Investoren mehr über dein Unternehmen erfahren wollen.
Das letzte Schlüsselelement deines Elevator Pitch ist die Darstellung der Meilensteine deines Unternehmens, also dein Zeitplan.
Hier sprichst du über deine bevorstehenden Ziele und wann du sie erreichen willst. Wenn du bereits bemerkenswerte Meilensteine erreicht hast, solltest du diese erwähnen. Wenn du zum Beispiel ein neues Produkt erfunden hast, werden potenzielle Investoren wissen wollen, wie weit du mit der Prüfung und notwendigen Zulassungen bist.
Wenn du Geschäftsräume benötigst, werden die Investoren wissen wollen, wie es um die Unterzeichnung des Mietvertrags, die Gestaltung der Inneneinrichtung und die Eröffnung des Geschäfts steht.
Wenn du in deinem Pitch über bevorstehende Meilensteine sprichst, wird dein Unternehmen zur Realität. Dieser Teil deines Pitches zeigt, wie gut du die einzelnen Schritte durchdacht hast, die nötig sind, um dein Geschäft zu eröffnen und Geld zu verdienen.
Wenn du das Glück hast, mit deinem Unternehmen voranzukommen und Beweise dafür hast, dass dein Unternehmen erfolgreich sein wird, solltest du auch darüber sprechen. Wenn du zum Beispiel Vorbestellungen für dein Produkt hast oder andere Belege für ein starkes Kundeninteresse, werden die Investoren von deinen Erfolgen hören wollen, das nennt sich Traktion.
Wenn du Hilfe bei der Zusammenstellung deines Pitch Decks für eine Präsentation brauchst, schau dir meine Artikel dazu an, die genau beschreiben, welche Folien du in deine Präsentation aufnehmen solltest und was auf jeder Folie stehen sollte.
Du kannst auch einen Lean Plan erstellen, der sich hervorragend als Handout eignet, wenn du eine Elevator Speech hältst, und der auch eine gute Lösung ist, um einen Pitch per E-Mail zu versenden.
Die Gelegenheit nutzen und auf den Punkt überzeugen?
Bei der Vorbereitung deines Elevator Pitch helfe ich dir am besten 1:1. Den Umfang bestimmst du. Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du dir und deiner Botschaft gönnen, weil du dann selbst schon vorher erfährst, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen solltest, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.
Ich steige mit meinen Erfahrungen in Marketing, Psychologie und Rhetorik auch gerne mit in Ihr Boot. Zugegeben, eine solche professionelle Unterstützung hat bei wichtigen Anliegen einen geringen Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Im Gegensatz zu einer beliebigen Ausgabe rentiert sich eine Investition.
Profitiere vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung über das Internet.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2011
Überarbeitung: 05. April 2024
AN: #493311
K: CNB
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