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Das Pyramidale Prinzip, Pyramidenprinzip, Minto-Prinzip für überzeugende Präsentationen

Das Pyramidale Prinzip, Pyramidenprinzip, Minto-Prinzip für überzeugende Präsentationen

Sofort auf den Punkt kommen in Präsentationen und schriftlichen Beiträgen
Das Pyramidale Prinzip, Pyramidenprinzip, Minto-Prinzip

Pyramidenprinzip bei Präsentationen

 

Von wegen, die Dinge auf den Punkt bringen… Das Pyramidale Prinzip beziehungsweise Pyramidenprinzip nach Barbara Minto beginnt mit dem wesentlichen Punkt, also mit der Kernaussage. Erfahren Sie mehr über die Vorteile und Nachteile, den schrittweisen Aufbau.

Video 

Präsentieren wie Unternehmensberater: Pyramidales Prinzip, Pyramidenprinzip, Minto-Prinzip

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Pyramidenprinzip: Die Pyramide mit der Spitze nach oben

 

Das Pyramidale Prinzip beginnt mit dem Punkt, also mit der Kernaussage, sie steht an der Spitze. Dann wird die Kernaussage untermauert, die Pyramide wird breiter. Das ist anders, als es meist praktiziert wird.

 

 

 

Anders als sonst beim Trichtermodell üblich

 

Bei den meisten Präsentationen wird von der anderen Seite begonnen. Im sogenannten Trichtermodell, also einer umgedrehten Pyramide, die auf dem Kopf steht, geht es erst einmal umfangreich an den Prozess. Vergleichbar einem Trichter verdichten sich Fakten und Argumente bis hin zur Schlussfolgerung, mit der die Präsentation oder der Beitrag abschließt. Bei wissenschaftlichen Arbeiten ist dieses Vorgehen üblich und wird auch gerne von Fachautoren so übernommen. Erst am Ende gibt es die Handlungsaufforderung, das Ergebnis.

 

 

 

Ursprung

 

Das Pyramidale Prinzip oder auch Pyramidenprinzip ist eng mit der ehemaligen McKinsey-Mitarbeiterin Barbara Minto verknüpft. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts sollen ihr entsprechende Gedanken für eine ordnende und gut nachvollziehbare Gliederung gekommen sein. 1981 war es dann auch gedruckt erhältlich. Die deutsche Übersetzung mit dem Titel: „Das Prinzip der Pyramide“ erschien 2005. Deswegen wird sie auch als Minto-Pyramide bezeichnet.

In den heute weiter verbreiteten Versionen wurden zusätzliche Erkenntnisse hinzugefügt.

 

 

 

Einsatz und Vorteile des Pyramidenprinzips

 

Barbara Minto begründete die Vorteile dieses Aufbaus damit, dass die Informationen durch die hierarchische Gliederung besser aufgenommen werden. Aussagen lassen sich leichter auf Stichhaltigkeit prüfen, wenn die Kernaussage schon bekannt gegeben wurde.

Diese Präsentationsform ist sehr häufig für Präsentationen in Beratungsunternehmen im Einsatz, wenn es darum geht, den Kunden die Ergebnisse vorzustellen. Es ist ein Aufbau, der als Gliederung für schriftliche Beiträge oder als Präsentationsstruktur vor allem dort in Betracht gezogen wird, wo schnell Entscheidungen getroffen werden, beziehungsweise umständliche Kommunikation unerwünscht ist. Wenn es darauf ankommt, die Aufmerksamkeit der Zuhörer oder Leser zu gewinnen, erweist sich das Pyramidenprinzip dem klassischen Aufbau oft als überlegen.

Außerdem hilft es den Erstellern dabei, sich zu sortieren und sich zu fokussieren. Alle Aussagen richten sich auf die Kernbotschaft aus und unterstützen sie. Gerade bei komplexen Themen fällt es vielen Menschen so leichter, strukturiert ans Werk zu gehen. Das Pyramidenprinzip zwingt sie durch seine strikten Regeln dazu, gut durchdachte Beiträge zu liefern. Die Disziplin in der Anwendung ist ein hervorragendes Training für das Denken.

 

 

 

Wann sollten Sie das Pyramidenprinzip besser nicht einsetzen?

 

So effektiv das Pyramidenprinzip ist, es geeignet sich nicht für jedes Thema und Ziel.

 

 

a. Emotionale Themen

 

Für emotionale Themen ist die Pyramidenstruktur eher ungeeignet, weil das Ergebnis schon am Anfang verkündet wird.

 

 

b. Widerstand

 

Wenn Sie mit einer Ablehnung durch relevante Zuhörer rechnen können, verbauen Sie sich mit dieser Kommunikationsstruktur die Chance zu überzeugen. Argumente erreichen die Zuhörer nicht mehr, wenn sie zu großen Widerstand entwickelt haben.

 

 

c. Wissenschaft und Lehre

 

Auch bei Lehrvorträgen ist das Pyramidenprinzip meist keine gute Gliederungsform. Schließlich ist es hier der Prozess, der möglichst intensiv nachvollzogen werden soll, um einen Lerneffekt zu haben.

 

 

 

Der Aufbau — auf den Punkt gebracht

 

Im Videobeitrag finden Sie weitere Informationen sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung!

Make it Minto! Die Botschaft oder Kernaussage steht am Anfang. Das Pyramidenprinzip beginnt mit dem Punkt, an dem andere Gliederungen enden, also mit der Kernaussage, die steht an der Spitze. Dann wird die Kernaussage untermauert, die Pyramide wird breiter. Das ist anders, als es sonst überwiegend praktiziert wird.

Danach erst folgen die begründenden und erläuternden Aussagen. Diese bilden das Fundament und untermauern die Kernaussage. Jede nächsthöhere Ebene ist die Zusammenfassung, sozusagen der Überbegriff der Ebene darunter. Die Pyramide lässt sich nach unten beliebig ausbauen. Wie groß die Pyramide wird, hängt vor allem vom Thema, der Zielgruppe und der zur Verfügung stehenden Zeit ab.

Als Eselsbrücke wird das GÜTE-Prinzip genutzt.

 

 

 

GÜTE-Prinzip

 

G, wie gleichartig

Die untermauernden Argumente sind alle von einer Art.

 

 

Ü, wie überschneidungsfrei

Jedes Argument steht für sich und ist deutlich von anderen Argumenten abgegrenzt.

 

 

T, wie treffend

Kurz, prägnant und treffend die Fakten nennen.

 

E, wie erschöpfend

Alle wesentlichen Argumente werden erfasst und benannt.

 

 

Das Pyramidenprinzip lernen

 

Wenn Sie das Pryramidensprinzip lernen wollen, haben Sie dazu beispielsweise im Gruppe- oder Einzeltraining Rhetorik & Präsentation III Gelegenheit. Noch gezielter widmet sich dem das Training Präsentieren mit dem Pyramidenprinzip.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

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P.S.

 

Haben Sie mit diesem Kommunikationsmodell Erfahrungen, Fragen oder Kommentare?

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Juli 2006
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #233
K: CNB
Ü:

27+ Ideen für den Einstieg und ersten Eindruck in Reden und Präsentationen

27+ Ideen für den Einstieg und ersten Eindruck in Reden und Präsentationen

Wie Sie Ihr Publikum Ihres Redebeitrags in den ersten 60 Sekunden beeindrucken

Redeeinstieg

Einstieg und erster Eindruck in Reden und Präsentationen

 

Während der ersten Sekunden einer Rede oder Präsentation entscheidet das Publikum, ob Sie Aufmerksamkeit verdienen oder nicht. Es werden die Weichen dafür gelegt, wie sich der Rest Ihrer Präsentation entwickeln wird. Werden Sie die restliche Zeit Zuhörer oder nur noch Anwesende zu haben? So gelingt Ihnen der Einstieg, der erste Eindruck.

Das Publikum in den ersten 60 Sekunden gewinnen

 

Wer mit dem Anfang nicht zurechtkommt,
kommt mit dem Ende erst recht nicht zurecht.

Michel de Montaigne

 

Auf die Bühne, die Rede oder Präsentation ist an der Reihe und Sie am Zug. Die Zeit läuft! Die erste Minute Ihrer Präsentation ist entscheidend. Während dieses kurzen Zeitrahmens wird Ihr Publikum entscheiden, ob Sie Aufmerksamkeit verdienen. Es werden die Weichen dafür gelegt, wie sich der Rest Ihrer Präsentation entwickeln wird. Werden Sie die restliche Zeit damit Zuhörer oder nur noch Anwesende zu haben?

Werden Sie die Chance erhalten ein Publikum anzusprechen, das Ihre Angebote in Betracht zieht oder sich mit dem Smartphone zumindest geistig an einen anderen Ort geht?

 

 

 

Weshalb der Anfang so wichtig ist?

 

Was steht auf dem Spiel? Das Publikum! Ohne einen guten Anfang ist Ihr Redebeitrag beendet, bevor sie begonnen haben. Weshalb? Mit einem guten Einstieg gewinnen Sie Ihr Publikum. Ein guter Abschluss bewegt Ihr Publikum zum Handeln.

Anfang gut, Ende gut. Ohne aufmerksames Publikum handelt es sich um ein Selbstgespräch. Hört Ihnen niemand zu, können Sie sich Ihre Worte sparen. Ohne Handlung ändert sich nichts. Aufmerksamkeit und Handlungsbereitschaft sind für jede erfolgreiche Präsentation erforderlich. Deswegen haben Einstieg und Abschluss solche große Bedeutung. Beide verdienen Beachtung.

Der erste Eindruck zählt. In diesem Artikel geht es um den Einstieg, darum, wie Sie das Vertrauen und die Aufmerksamkeit Ihres Publikums gewinnen oder verlieren, und zwar von dem Moment an, an dem Sie anfangen zu sprechen. Genaugenommen beginnt es schon in dem Moment, in dem Sie die Bühne betreten oder die Menschen erste Informationen über Sie erhalten.

Wie werden Sie sich dieses Vertrauen und diese Aufmerksamkeit verdienen?

 

 

 

6 Tipps, mit denen Sie sofort anknüpfen

 

Mit diesen Präsentationstipps gelingt es Ihnen, Ihr Publikum sofort zu begeistern:

 

1. Vorbereitung

 

Das Publikum spürt schnell, ob Sie gut vorbereitet sind. Wenn Sie nervös mit Ihren Stichpunktkarten oder am Ärmel herumspielen, Mühe haben das Präsentationsprogramm am und Ihre Folien zum Laufen zu bringen, sich ständig räuspern, bevor sie überhaupt zu sprechen etc., dann vermutet das Publikum zumindest unbewusst nichts Gutes.

Die Menschen wollen begeistert werden. Es möchte je nach Thema interessante Informationen, Unterhaltung, mal überrascht und mal bestätigt werden, nur kaltlassen darf es sie nicht. Also vermeiden Sie, was dem im Wege steht, schaffen Sie gute Voraussetzungen.

Ein Element zu einem guten ersten Eindruck ist es, Vertrauen auszustrahlen. Und das ist deutlich leichter, wenn Sie vorbereitet sind.

Einige Wochen vor Ihrer Präsentation sollten Sie Ihre Präsentation vorbereitet haben.

Sie haben geprobt und die verbalen und nonverbalen Elemente sitzen.

Einige Tage vor Ihrer Präsentation, planen Sie, was Sie tragen werden. Stellen Sie sicher, dass Sie den gewünschten Eindruck vermitteln und sich in Ihrer Kleidung wohlfühlen.

Wenn Sie können, nehmen Sie sich die Zeit, um sich mit dem Raum vertraut zu machen, in dem Sie sich präsentieren. Machen Sie sich mit dem Ort und der Technik vertraut.

 

 

 

2. Der Gang zum Redeort

 

Jeder Aspekt Ihrer Erscheinung, einschließlich Körpersprache beeinflusst, wie Sie wahrgenommen werden. Deswegen habe ich der Körpersprache auch einige Artikel gewidmet. Einer davon ist Körpersprache: Das sagt Ihr Gang über Sie und Ihren Zustand.

 

 

 

3. Sie beginnen, wenn alle Beteiligte bereit sind

 

Es geht gleich los. Durchatmen! Nehmen Sie sich die Zeit, um auf der Bühne anzukommen und beginnen Sie erst, wenn Sie und das Publikum tatsächlich bereit sind. Präsenz ist mehr als ein Modewort, es will gelebt werden. Im Artikel Ausstrahlung und Präsenz: Was strahlen Sie aus, wie präsent sind Sie? erfahren Sie mehr dazu.

 

 

 

4. Phrasen und Floskeln

 

Lassen Sie abgedroschen Phrasen lieber weg. Manche Floskel erzeugt allergische Reaktionen. Außerdem gilt, was nicht hilft, schadet. Arbeiten Sie mit frischen Elementen. Floskeln: Hier ist eine Liste zum Ausmisten

 

 

 

5. Öffnen Sie Ihre Präsentation mit etwas Interessantem.

 

Die Einführung in Ihre Rede hat unter anderem das Ziel Ihr Publikum davon zu überzeugen, Ihnen die wertvollsten und knappsten Ressourcen – ihre Zeit und Aufmerksamkeit – für die Dauer der Präsentationen zu widmen.

Ihr Einstieg muss nicht versprechen den Weltfrieden zu lösen oder wie Shakespeare klingen. Wobei das durchaus passen kann. Wesentlich ist es, dass es Ihnen gelingt Ihre Zuhörer davon überzeugen, dass Sie jemand sind, dem zuzuhören lohnt — und das schnellstens.

Dazu können Sie eine Geschichte erzählen, eine nachdenkliche Frage stellen oder sogar Humor einsetzen, wenn Ihnen das liegt. Für welche Methode auch immer Sie sich entscheiden, stellen Sie sicher, dass sie die Funktion erfüllt.

Versetzen Sie sich in die Rolle des Publikums: wie würden Sie sich dort fühlen, was würde Sie interessieren, überraschen, bewegen?

Sie finden auf dieser Seite 18 Ideen für den Einstieg. Viele Methoden und Ideen für den Einstieg in Reden und Präsentationen haben sich schon bewährt, es gibt unzählige. Manche sind noch nicht einmal erfunden, also beschreiten Sie neue Wege, sein Sie neugierig, experimentieren Sie. Finden Sie heraus, was zu Ihnen, Ihrem Thema und zum Publikum passt.

 

 

 

6. Improvisieren, wenn erforderlich

 

Gute vorbereiten und flexibel bleiben! Das ist eine gute Devise und macht nicht nur Präsentationen leichter. Unverhofft kommt oft. Was auch immer – insbesondere während der ersten 60 Sekunden – geschieht, machen Sie das Beste daraus.

Murphys Gesetz wartet nur darauf, Ihre Flexibilität zu testen:

  • Stromausfall oder Ausfall der Hardware
    Von wegen, die Beamerpräsentation als Orientierung nutzen. Weg ist sie, futsch. Freie Rede ist nun gefragt.
  • Inkompatible Software
    Die Präsentationen läuft gar nicht oder sieht jetzt etwas befremdlich aus.
  • Vorredner
    Die Vorlage des Vorredners kann die Planung in Schutt und Asche legen, egal ob das nun mit Ansicht oder aus Versehen geschieht.
  • Zwischenrufe
    Ein Zwischenrufer im hinteren Teil des Raumes will Ihnen ein Ei ins Nest legen, der geplante Einstieg passt jetzt nicht mehr.

 

Das ist die Chance: 

Was für eine wunderbare Gelegenheit, zu zeigen, was in Ihnen steckt. Bleiben Sie souverän und improvisieren Sie. Finden Sie Wege, wie Sie die unerwartete Situation zu Ihren Gunsten nutzen. Meine Teilnehmer am Workshop improRhetorik™ wissen, was ich meine. Solche Situationen sind voller Chancen.

18 Ideen für den Einstieg

 

Der Schlüssel zu einem außergewöhnlichen Einstieg in Reden und Präsentationen ist Neugier und die Bereitschaft dem Publikum schon durch einen entsprechenden Einstieg zu zeigen, dass es einem eine entsprechende Vorbereitung wert ist.

 

 

1. Selbstvorstellung

 

„Mein Name ist ….“ Ja, Sie könnten sich vorstellen und Ihren Namen nennen, doch das wäre vermutlich an dieser Stelle recht langweilig. Sorgen Sie erst für Aufmerksamkeit. Erst dann verdeutlichen Sie Ihrem Publikum, was Sie ihm zu bieten haben.

 

 

2. Persönliches Erlebnis

 

Erzählen Sie von einem persönlichen Erlebnis. So ziehen Sie das Publikum in den Bann und bauen eine Beziehung auf.

 

 

 

3. Demonstration

 

Führen Sie auf der Bühne etwas vor. Wenn das Publikum nicht sofort versteht, was geschieht, dann steigert es zusätzlich die Spannung.

 

 

 

4. Machen Sie dem Publikum ein Kompliment

 

Wohlwollen zu erzeugen, gehörte schon in der Antike zu einem wichtigen Thema und Einstieg in Reden. Tendenziell ist Publikum bereit, sich recht üppige Komplimente machen zu lassen. Übertreiben sollten Sie es trotzdem nicht, denn dann verlieren Ihre Worte die Glaubwürdigkeit.

.

 

 

5. Knüpfen Sie an ein aktuelles Thema an

 

Wenn Sie bei Ihren Ausführungen einen aktuellen Bezug herstellen können wird die Bedeutung Ihrer Botschaft gesteigert. Fast jedes Sachthema lässt sich an eine aktuelle Information oder Meldung anknüpfen.

 

 

 

6. Versprechen

 

Geben Sie dem Publikum ein Versprechen. Dann wird das Publikum genau zuhören, um herauszufinden, ob Sie Ihr Wort halten

 

 

 

7. Stellen Sie eine rhetorische Frage

 

Die rhetorische Frage ist eine elegante Möglichkeit für den Start in eine Rede oder Präsentationen. Auf die rhetorische Frage erwarten Sie keine Antwort, deswegen wird die ja auch so genannt. Nachdem Sie die Frage aufgeworfen haben, wird sie von Ihnen selbst beantwortet. Rhetorische Frage wecken die Aufmerksamkeit der Zuhörer.

 

 

 

8. Provokation

 

Provozieren Sie zu einem Thema, nur achten Sie darauf nicht Ihr Publikum zu verärgern. Ist das Publikum gegen Sie aufgebaut haben, hilft Ihnen auch die inhaltlich beste Rede nicht mehr.

 

 

 

9. Betroffenheit

 

Erzeugen und steigern Sie die Betroffenheit. Ein Redeformat, das sich dafür anbietet, ist Hölle-Himmel-Weg.

 

 

 

10. Songtexte

 

Zitieren Sie einen Songtext, das machen Autoren, wie Don Winslow, auch sehr erfolgreich.

 

 

 

11. Umfrage

 

Eine Frage an das Publikum lässt sich gut mit einer Abfrage, beispielsweise mit Handabfrage, verbinden.

 

 

 

12. Zitat

 

Ein klug gewähltes Zitat verleiht dem Gesagten zusätzliche Glaubwürdigkeit, da deren Autorität abfärbt. Allerdings sind Zitate nicht ganz so einfach zu wählen, wie viele langweilige Beispiele tagtäglich zeigen. Selbst einst interessante Zitate verbrauchen sich und können sogar Allergien erzeugen.

 

 

 

13. Reime

 

Vielleicht ein Gedicht, damit sich das Publikum einen Reim aus Ihnen machen kann? Zwei- oder Vierzeiler bleiben den Zuhörern noch lange in Erinnerung.

 

 

 

14. Statistiken

 

Berichten Sie über eine schockierende Statistik. Decken Sie auf, was andere übersehen würden. Sorgen Sie für einen WOW-Moment.

 

 

 

15. Kunststück

 

Zaubern Sie etwas hervor, dass zum Thema gehört. Das gelingt auch auf eine erfrischende Weise ohne Kaninchen und Hut.

 

 

 

16. Humor

 

Wie wäre es mit Humor? Humor hilft das Eis zu brechen und selbst sachliche Themen können so etwas aufgelockert werden. Manchmal darf es sogar schwarzer Humor sein.

Aber Achtung: Geschichten, die Sie lustig finden, müssen es nicht für das Publikum sein. Auch mit witzig gemeinten Klischees können Sie kräftig daneben langen. Am sichersten ist mit dem Thema verknüpft Selbstironie.

Einige Empfehlungen finden Sie im Artikel 19 Tipps für Humor in Reden und Präsentationen.

 

 

 

17. Überblick

 

Einen genaueren Überblick, über das, was das Publikum erwartet, sollten Sie ihm erst geben, wenn es dafür bereit ist und Sie sich vorgestellt haben.

 

 

 

18. Spontanes Anknüpfen

 

Knüpfen Sie an etwas an, das zeitnah zu beobachten ist. Machen Sie das möglichst so, dass Ihr Publikum erkennt, dass es eine spontane Vorgehensweise ist.

 

Beispiele:

  • An die Worte des Vorredners anknüpfen
  • An eine Beobachtung im Raum, wie einen Gegenstand
  • Einen Knall vor Tür einbeziehen

 

 

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

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Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Mit welchen Redeeinstiegen haben Sie Erfahrungen gesammelt? Wie sorgen Sie dafür gleich von Anfang an zu überzeugen, den ersten Eindruck zu meistern?

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Bogensätze statt Girlandensätze: Richtig betonen und verstanden werden

Bei manchen Rednern ist nicht ohne Weiteres zu erkennen, ob das Gesagte nun eine Frage, ein Statement oder eine Aufforderung ist. Sogenannte Girlandensätze, lassen klanglich mehr offen als zu klären. Das macht es nicht gerade einfach die beabsichtigte Botschaft zu erkennen. Lernen Sie Bogensätze einzusetzen.

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin
Wer mit dem Anfang nicht zurechtkommt, kommt mit dem Ende erst recht nicht zurecht. Michel de Montaigne

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2017
Überarbeitung: 3. November 2019
Englische Version:
AN: #3567
K: CNB
Ü:

23 Tipps für erfolgreiche Stegreifreden: Reden aus dem Ärmel schütteln

23 Tipps für erfolgreiche Stegreifreden

Grundlagen für erfolgreiche Stegreifreden: Wie Sie Reden aus dem Ärmel schütteln
Tipps für erfolgreiche Stegreifreden

Stegreifreden

 

Stegreifreden sind einfach. Stegreifreden zu trainieren hilft Ihnen auch im Alltag. So können Sie bei Reden auf diese lästige Vorbereitung verzichten und spontan aus dem Handgelenk bzw. dem Ärmel eine Stegreifrede schütteln.

Wie wäre es ab und zu bei Redegelegenheiten auf die lästige Vorbereitungszeit zu verzichten und einfach spontan aus dem Handgelenk bzw. dem Ärmel (Off-the-Cuff) eine Stegreifrede schütteln? Wie wäre es, von jenen Rednern zu lernen, die hier geübt sind?

Überblick

 

 

 

 

 

Stegreifreden aus dem Ärmel schütteln

 

Um eine gute Stegreifrede zu halten,
brauche ich drei Tage Vorbereitungszeit.

Mark Twain

 

 

Viele Menschen erleben die Vorbereitungszeit einer Rede als sehr stressig. Oft gibt es genügend Zeit dafür sich vorzubereiten, aber die Redevorbereitung wird in vielen Fällen gerne auf den morgigen Tag verschoben. Irgendwann ist dann Morgen und Tag der Wahrheit, die vielen ungenutzten Tage werden vermisst.

Um wie viel schöner muss es dann doch sein, auf diese lästige Vorbereitungszeit verzichten zu können und einfach spontan aus dem Handgelenk eine Stegreifrede zu schütteln? Schließlich machen wir das tagtäglich bei anderen Gelegenheiten. Ohne allzu große Vorbereitung geht es in die meisten Gespräche hinein. In der Regel schaffen wir das auch ohne Vorbereitung. Wobei, an manche Besprechung denkend, einige Momente durchaus von etwas mehr Vorbereitung profitieren würden. Trotzdem geht das im Allgemeinen recht gut. Zumindest, wenn wir wissen, worum es geht.

Doch kaum werden die Umstände etwas verändert, wird aus einer harmlosen Gesprächssituation etwas ganz anderes. Der Redner bekommt die ganze Aufmerksamkeit und schon wird es nicht mehr als so einfach empfunden. Etwas, das gerade noch ganz einfach ging, wird zur persönlichen Herausforderung. Manche Menschen leiden bei solchen Gelegenheiten unter Lampenfieber und andere genießen sie.

Wie wäre es, von jenen zu lernen, die hier besonders erfolgreich ans Werk gehen? Es gibt beispielsweise spezielle Trainings für Stegreifreden.

 

 

 

23 Tipps für Ihre Stegreifreden

 

Hier schon mal ein paar Anregungen. Spontaneität will wohlüberlegt sein. Wer spontan einen Redebeitrag leisten will, profitiert von folgenden grundsätzlichen Tipps.

 

Inhalt

 

 

1. Das Ende von Anfang an im Auge behalten

 

Was wollen Sie anstreben? Was für eine Botschaft soll am Ende haften bleiben? Die Entscheidung liefert die Orientierung und das Finale der Stegreifrede: Tusch, Trommelwirbel, die Handlungsaufforderung!

 

 

 

2. Das Thema entführen

 

Die Politiker machen es uns vor. Die reden ohnehin ungehemmt über das, worüber sie reden wollen. Wer lässt sich schon von einer konkreten Frage einschränken? Wobei ich empfehle, hier etwas rücksichtsvoller ans Werk zu gehen und sich die Mühe zu machen einen nachvollziehbaren Anknüpfungspunkt zu finden.

Profis haben meist Themen in der Hinterhand über die sie gerne sprechen, sobald Publikum vorhanden ist. Weshalb wertvolle Redezeit mit unwichtigen Themen verschwenden?

 

 

 

3. Sprechdenken

 

Welche interessanten Aspekte verbinden Sie persönlich mit dem Thema? Welche Moral, welche Schlussfolgerung wollen Sie vermitteln Kennen Sie eine Anekdote oder Analogie, mit der Sie das in Ihrer Stegreifrede verdeutlichen wollen?

 

 

 

4. Struktur

 

Menschliches Denken ist selten geordnet und linear. Es wird eine Struktur benötigt, um sie zu kanalisieren. Selbst ein Redebeitrag mit wenigen Sätzen wird durch eine Redestruktur verbessert.

Erfahrene Stegreifredner greifen auf verschiedene Redestrukturen zurück, die ihnen so vertraut sind, dass sie auch spontan genutzt werden können.

 

Bewährte Redeformate sind:

 

 

a. Anfang

 

Es wird ein ansprechender Anfang für die Stegreifrede benötigt, der die Aufmerksamkeit fördert und der Botschaft dient.

 

 

b. Mitte

 

Einen mittleren Teil, der die wesentlichen Aspekte liefert. Ich persönlich strebe hier möglichst 3 Punkte an.

 

c. Abschluss

 

Eine Zusammenfassung, ein Fazit und möglichst eine Handlungsanforderung beenden die Stegreifrede auf dem Höhepunkt.

 

 

 

5. Humor

 

Wo es passt, bietet sich eine Prise Humor in der Stegreifrede an. Das macht Sie und das Publikum lockerer. Allerdings ist hier achtsam ans Werk zu gehen, denn das kann nach hinten losgehen.

 

 

 

6. Auf den Punkt kommen

 

In der Kürze liegt die Würze. Also kommen Sie auf den Punkt.

 

 

 

7. Storytelling

 

Knackige Geschichten, Anekdoten oder Analogien wirken Wunder. Tipps für das Storytelling: „Es war einmal…“. So nutzen Sie die Macht von Geschichten

 

 

 

Präsentation

 

8. Überzeugender Auftritt dank Zustandsmanagement

 

Es ist erforderlich, mit dem Auftritt das Publikum zu überzeugen und sich gleichzeitig selbst in einem förderlichen Zustand zu befinden. Ein gutes Zustandsmanagement macht sich hier sehr nützlich.

 

 

 

9. Körpersprache

 

Die Körpersprache hat nicht nur auf den ersten Eindruck großen Einfluss. Wenn Sie meinen, was Sie sagen, hat es auch Ihre Gestik leichter. Der Körper folgt dem Gedanken und wenn Sie dafür etwas Zeit brauchen, dann nehmen Sie sich diese Zeit. Wenn Sie etwas beschreiben, erleben Sie es zuerst auf Ihrer inneren Leinwand und mit allen Empfindungen. Das wirkt Wunder!

Haltung bewahren: Wer aufgefordert wird zu reden, nimmt diese Gelegenheit souverän entgegen! Ob im Sitzen oder Stehen; achten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung.

 

 

 

10. Stimme und Ausdruck

 

Der Stimmeinsatz wird oft unterschätzt, doch er zählt besonders. Trainieren und pflegen Sie Ihre Stimme. Sprechen Sie in einem angemessenen Tempo und geben Sie den Worten so mehr Ausdruck

 

 

 

11. Blickkontakt

 

Bevor Sie das erste Wort sagen, nehmen Sie über die Augen mit dem Publikum Kontakt auf. So fördern Sie die Beziehung und legen Selbstsicherheit an den Tag. Haltern Sie den Augenkontakt.

 

 

 

12. Lächeln

 

Ja, ja, ja … Lächeln beruhigt Redner und Publikum. Vor allem, wenn es echt ist! Sie finden schon einen Grund, wenn es zu Ihrem Thema passt.

 

 

 

13. Anfangen

 

Beginnen Sie ruhig, betont und zuversichtlich Ihren Redebeitrag. Wenn Sie Zeit gewinnen wollen, wiederholen Sie die Fragestellung. So sortieren Sie die Gedanken und erkennen, wo Sie anknüpfen wollen.

 

 

 


14. Standpunkt

 

Bleiben Sie während der Rede lieber ruhig stehen, anstatt sich ohne Grund zu bewegen. Und flüchten Sie auch nach Ihrem Beitrag nicht überhastet auf Ihren Platz. Nehmen Sie Applaus an und auch die Fragen.

 

 

 

15. Publikumsansprache

 

Wenn Sie Ihre Zuhörer direkt ansprechen, dann steigert das in Aufmerksamkeit. Sie könnten beispielsweise mit einer Frage beginnen oder Abstimmungen einfügen.

 

 

 

16. Sie haben die Bühne

 

Es ist Ihre Gelegenheit, die Sie nutzen können. Wenn das kein Grund zur Freude ist? Nutzen Sie die Freiheiten, die Ihnen gegeben werden, anstatt sich über fehlende Vorgaben zu ärgern oder solche einzufordern. Lustig, ernst, sachlich, dramatisch, bewegt …. Ihre Bühne, Ihre Entscheidung! Ihre Stegreifrede!

 

 

 

17. Weg von Pulten und anderen Schutzeinrichtungen

 

Raus aus der Deckung: Zeigen Sie sich! Sorgen Sie dafür, dass der Kontakt zum Publikum gegeben ist. Treten Sie gegebenenfalls zur Seite und nach vorne. Mittendrin statt nur dabei. So ein Pult schränkt Sie nur ein.

 

 

 

18. Raus mit Weichmachern

 

Lassen Sie Weichmacher und Füllworte oder Fülllaute lieber beiseite. Das verwässert Ihre Aussage und Sie machen einen schwachen Eindruck. Ähhhhh! Konjunktive sind auch keine Freude: Müsste, könnte, sollte.

 

 

 

19. Pausen

 

Gekonnte Pausen erhöhen die Dramaturgie, den Ausdruck und geben Ihnen Zeit zum Nachdenken.

 

 

 

20. Locker bleiben!

 

Sie bestimmen die Geschwindigkeit. Also nehmen Sie die, die Ihnen am angenehmsten ist. Solange Sie die Zuhörer nicht erschöpfen, können Sie die Redezeit ausschöpfen. Wie Sie präsentieren ist mindestens genauso wichtig wie das, was Sie sagen.

 

 

 

21. Zustandsmanagement

 

Bei Spontaneität ist kein Platz für Angst. Deswegen ist Zustandsmanagement auch hier wesentlich. Dann lässt sich auf Erfahrungen und Ressourcen gelassen zugreifen. Überschäumendes Lampenfieber erschwert es deutlich spontan und gelassen zu bleiben. Andererseits gibt die Fähigkeit Stegreifreden halten zu können eine Menge berechtigter Gründe gelassener ans Werk zu gehen.

 

 

 

22. Notfallkoffer statt Blackout

 

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Blackout bei Reden und Präsentationen überwinden: 15 Tipps. Wo ist der rote Faden?

 

 

 

23. Erfahrungen und Vorbereitung

 

Rednerischer Erfahrung macht das Leben in vielen Bereiche leichter. Gerade Stegreifreden die besonders überzeugend und spontan wirken basieren oft auf fundierter Vorbereitung und Erfahrungen. Die Zeit in diese Fähigkeit zu investieren, ist in vielen Bereichen lohnenswert. Besuchen Sie den Workshop Stegreifreden oder noch viel besser; trainieren Sie direkt mit mir.

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Antworten auf häufige Fragen

Wie halte ich eine gute Stegreifrede?

Eine Stegreifrede ist eine Rede, die ohne vorheriges Skript oder Vorlage gehalten wird. Sie kann schwierig sein, da Sie sich auf das Improvisieren und die Fähigkeit verlassen müssen, sich schnell auf neue Themen einzustellen und diese zu präsentieren. Um eine gute Stegreifrede zu halten, gibt es einige Tipps, die Sie beachten können:

1. Vorbereitung

Obwohl Sie kein Skript haben, sollten Sie sich trotzdem auf die Rede vorbereiten. Überlegen Sie sich, welche Themen Sie voraussichtlich ansprechen werden und machen Sie sich Notizen, die Ihnen als Leitfaden dienen können.

 

2. Struktur

Auch bei einer Stegreifrede ist es wichtig, eine klare Struktur zu haben. Geben Sie Ihrer Rede eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss.

 

3. Körpersprache

Nutzen Sie Ihre Körpersprache, um Ihre Rede zu unterstreichen und das Publikum zu begeistern. Machen Sie Gebrauch von Gesten und Mimik, um Ihre Aussagen zu verdeutlichen.

 

4. Verbindung zum Publikum

Stellen Sie eine Verbindung zum Publikum her, indem Sie auf deren Bedürfnisse und Interessen eingehen. Fragen Sie das Publikum, welche Themen es interessieren und beziehen Sie diese in Ihre Rede ein.

 

5. Selbstvertrauen

Haben Sie Selbstvertrauen in Ihre Fähigkeiten und zeigen Sie dies auch nach außen hin. Atmen Sie tief durch und zeigen Sie Ihre Stärke und Kompetenz.

 

Wenn Sie diese Tipps beachten, werden Sie in der Lage sein, eine überzeugende und interessante Stegreifrede zu halten.

P.S.

 

Wie meistern Sie Ihre Stegreifreden und worauf gilt es aus Ihrer Sicht zu achten?

Spontaneität will wohlüberlegt sein.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. November 2014
Überarbeitung: 27. April 2022
AN: #45486
K: CNB
Ü: B

Rhetorische Fragen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

Rhetorische Fragen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

Rhetorische Fragen als rhetorisches Stilmittel

Rhetorische Fragen

 

In diesem Beitrag geht es darum, ein beliebtes rhetorisches Stilmittel zu entstauben und sein Potenzial zu überdenken. Worauf kommt es beim Einsatz rhetorischer Fragen an?

Rhetorische Fragen

 

Rhetorische Fragen sind Fragen, die der Fragensteller entweder selbst beantwortet oder die nicht beantwortet werden müssen. Es handelt sich um ein sehr wirksames Werkzeug für Reden und Präsentationen. Sie werden sehr häufig bewusst oder unbewusst in alltäglichen Gesprächen verwendet. In Politik und Werbung ist ihnen besonders häufig zu begegnen.

Äußerlich unterscheidet sich eine rhetorische Frage nicht von einer gewöhnlichen Frage. Der wesentliche Unterschied ist, dass mit ihr vom Gegenüber keine laut geäußerte Antwort erreicht werden soll.

 

 

 

Formen und Wirkung

 

 

1. Getarnte Aussage

 

Zur Beeinflussung werden rhetorische Fragen eingesetzt, indem die Frage lediglich als solche getarnt und in Wirklichkeit selbst eine Aussage ist.

Dann handelt es sich um eine Scheinfrage, denn sie beinhaltet die Antwort schon selbst. Sie wird so dafür verwendet, um eine Aussage besonders nachdrücklich zu äußern. Die Antwort auf die Frage wird vom Fragenden bestimmt, wodurch sie als selbstverständlich gilt. Auf diese Weise sollen Suggestivformulierungen annehmbarer werden.

 

 

 

2. Denkanregung

 

Das Publikum soll dazu gebracht werden, sich selbst eine Antwort zu wählen. So wird auch ein möglicher Widerstand reduziert. Wobei hier häufig durch den Aufbau und die Betonung der Fragestellung gelenkt.

 

 

 

3. Dramatik

 

Mit rhetorischen Fragen kann das Publikum aufgerüttelt werden, die Rede wird dramatischer. So soll die Aufmerksamkeit des Publikums gewonnen werden. Diese Form des Einsatzes ist legitim und kann sehr wirkungsvoll sein.

 

 

 

Beispiele

 

Willst du krank werden?

Eltern zum Kind

 

Sie glauben doch nicht, dass ich mir das gefallen lasse?

 

Wie lange willst du, Catilina, unsere Geduld noch missbrauchen?

Marcus Tullius Cicero, Reden gegen Catilina

 

Wären Sie nicht auch gerne glücklich?

 

Gibt es hier jemanden, der das Geheimnis der Gesundheit wissen will?

 

 

 

 

Verwandtschaft zu anderen rhetorischen Stilmitteln

 

Die Hypophora ist eng mit der rhetorischen Frage verwandt. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass der Redner die selbst gestellte Frage im Anschluss auch selbst beantwortet. So wird die Aussage, die durch die Frage mitschwingt, nochmals betont, ohne das Publikum ernsthaft einzubeziehen.

 

 

 

8 Tipps für den Einsatz rhetorischer Fragen

 

 

1. Wirksame Pause

 

Machen Sie nach der Äußerung einer rhetorischen Frage eine Pause, in der sie wirken kann. Erzeugen Sie so den gewünschten Spannungsbogen. Timing erfordert Erfahrung und wo es sich lohnt, kann das während der Proben für Reden und Präsentationen optimiert werden.

 

 

 

2. Blickkontakt

 

Schauen Sie Ihr Publikum so an, dass es nicht zu einer lauten Antwort veranlasst wird. Sie wollen bei einer rhetorischen Frage einen inneren Dialog anstoßen und laut geäußerte Antworten sind oft nicht günstig für die Dramaturgie.

 

 

 

3. Betonung

 

Markieren Sie Ihre rhetorische Frage durch eine geeignete Sprechgeschwindigkeit, Lautstärke und Betonung.

 

 

 

4. Wohldosierter Einsatz

 

Integrieren Sie rhetorische Fragen und andere rhetorische Stilmittel gekonnt in Ihren Redebeiträgen. Wenn Sie mit zu vielen Stilmittel die Rede unnötig in die Länge ziehen, leidet die Wirkung. Übertreiben Sie den Einsatz von rhetorischen Fragen lieber nicht. Das kommt nicht gut an, denn es kann belehrend wirken.

 

 

 

5. Kontext

 

Achten Sie beim Einsatz auf den jeweiligen Kontext. Die Wirkung der rhetorischen Frage wird vom Kontext beeinflusst, in dem sie gestellt wurde. Was in einer Situation sehr gut funktioniert, kann in einer anderen zum Schadensfall werden.

 

 

 

6. Vorsicht vor Floskeln

 

Werden rhetorische Fragen als Floskeln empfunden, wirkt das klischeehaft und einfallslos.

 

 

 

7. Nur bitte nicht zu provokativ

 

Eine gewisse Portion Provokation ist hilfreich, um die Aufmerksamkeit zu fördern. Wenn sich das Publikum allerdings bedrängt oder gar beleidigt fühlt, geht das nach hinten los.

 

 

 

8. Seien Sie kreativ

 

Bleiben Sie am Ball und experimentieren Sie mit diesem stilistischen Mittel, um dynamische und originelle Redebeiträge zu gestalten.

 

 

 

Fazit

 

Kaum ein anderes rhetorisches Stilmittel ist so bekannt wie die rhetorische Frage. Deswegen ist sie aber keineswegs ausgelutscht. Im Gegenteil: Sie ist deshalb so bekannt, weil sie so vielseitig ist wie kaum ein anderes Mittel der Rhetorik. Sie können der erste Schritt zur Lösung sein – vorausgesetzt, es sind die richtigen Fragen. Die Aufmerksamkeit lässt sich jedenfalls mit ihnen gewinnen.

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

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Wie stehen Sie zu rhetorischen Fragen? Welche rhetorischen Stilmittel setzen Sie in Reden und Präsentationen ein?

Artikel zu rhetorischen Stilmitteln

Euphemismus, Euphemismen, Schönfärberei, nix Tacheles! Sprache, die manipulieren will.

Euphemismen dienen der Schönfärberei, durch sprachliche Kosmetik soll Hässliches weniger hässlich erscheinen. Euphemismen sind nicht nur in der Politik im Einsatz. Lernen Sie Schönfärberei schneller zu erkennen.

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2013
Überarbeitung: 3. August 2020
Englische Version:
AN: #562
K: CNB
Ü:

Handout oder nicht Handout bei Präsentationen?

Handout oder nicht Handout bei Präsentationen?

Ein Handout verteilen: Vorher, währenddessen, nachher oder gar nicht?

Handouts bei Präsentationen

 

Von den Teilnehmern an Präsentationen werden oft Kopien der Präsentationsfolien gewünscht. Ist das eine gute Idee? Wie kommen Redner dem Wunsch am besten entgegen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Wie hilfreich ist ein Handout bei Präsentationen?

 

Von den Teilnehmern an Präsentationen werden oft Kopien der Präsentationsfolien gewünscht. Technisch ist es ganz einfach erledigt, beispielsweise indem Sie diese im Nachgang elektronisch versenden. Dazu bietet sich das PDF an. Die Konvertierung in das PDF können Sie beim Ausdruck aus Powerpoint™, Keynote™ und Co. wählen. Sie könnten auch an der Vernichtung des Waldes teilhaben, indem Sie Ausdrucke mit zur Veranstaltung bringen.

 

 

 

Wollen Sie das wirklich?

 

Nein, ich frage nicht, ob Sie Bäume lieben und schützen wollen, sondern ob Sie dem Wunsch nach einem Handout überhaupt entsprechen wollen. Das ist mindestens ebenso ein paar Gedanken wert, wie die Entscheidung, ob alles ausgedruckt werden muss oder nicht. Nicht nur bei brisanten Themen oder jenen, die der Geheimhaltung unterliegen, ist es besser kurz innezuhalten und die Vor- und Nachteile der Herausgabe abzuwägen.

 

 

 

Vor- und Nachteile von Handouts

 

Vorteile

 

  • Die Präsentation konzentriert sich auf das Wesentliche, das Handout liefert Einzelheiten und Hintergrundinformationen.
  • Das Publikum braucht nicht mitzuschreiben und kann an den Lippen guter Redner kleben.
  • Es dient der Auffrischung, wenn die Präsentation langsam in Vergessenheit gerät.
  • Ein ausführliches Handout dient der Dokumentation.
  • Selbst unaufmerksame Teilnehmer erhalten die Informationen zumindest schriftlich.

 

 

Nachteile

 

  • Gelingt es dem Redner nicht, das Publikum an sich zu fesseln, dann beschäftigt es sich lieber etwas mehr mit dem Ausdruck. Überzeugt er überhaupt nicht, nimmt es sich das Handout und zieht von Dannen. Beim nächsten Mal fordert es gleich ausschließlich das Handout an.
  • Wettbewerber haben es leichter, von der Vorarbeite anderer zu profitieren.
  • Sie wissen nicht, wohin Ihre Informationen gelangen.
  • Mitschreiben ist nicht sehr beliebt, doch es hat Vorteile. Motorisches Lernen durch handschriftliche Aufzeichnungen dient der Merkfähigkeit und dem Verständnis.

 

 

 

Handouts zum Anfassen

 

Wenn Sie Handouts zum Anfassen anbieten wollen, haben Sie erneut Entscheidungen zu treffen.

 

 

1. Verteilung nach der Präsentation

 

Bringen Sie Ausdrucke mit und bieten Sie zu Beginn an, dass sich jeder im Anschluss der Präsentation bedienen kann. So sichern Sie sich die Aufmerksamkeit, die durch Mitlesen und Blättern in den Unterlagen verloren gehen würde. Die Erstellung eigener Notizen kann allerdings wiederum Aufmerksamkeit kosten.

 

 

 

2. Verteilung vor der Präsentation

 

Je nach Komplexität Ihres Themas kann es aber hilfreich sein, dass Ihre Zuhörer die Informationen gleich vor sich und damit die Möglichkeit haben, sich Notizen in die Präsentationsfolien zu machen. Dann besteht allerdings die Gefahr, dass sich die Teilnehmer nicht mehr im gleichen Maße an Ihnen als Redner orientieren, sondern sich zu sehr dem Material verschreiben.

 

 

 

3. Verteilung während der Präsentation

 

Die Verteilung der Unterlagen in Schritten, insbesondere bei Arbeitsmaterial, hat den Vorteil, die Teilnehmer besser zu steuern. Allerdings kostet das wertvolle Zeit und birgt die Gefahr, dass dabei Unruhe aufkommt.

 

 

 

4. Versendung nach der Präsentation

 

Ob als Ausdruck oder elektronisch; die Versendung im Nachgang bietet beispielsweise die Gelegenheit nachzulegen, beispielsweise indem Fragen der Teilnehmer beantwortet und Antworten ergänzt werden.

 

 

 

Was ist besser?

 

Um also zu entscheiden, ob Sie Handouts für Ihre Präsentation verteilen oder nicht, sollten Sie für sich geklärt haben, ob Vor- oder Nachteile überwiegen. Ich persönlich gebe meine Folien, die ohnehin üblicherweise untermalen und nicht ersetzen, so gut wie nie aus der Hand.

Stattdessen biete ich meist eine Teilnehmerunterlage, die dann im Anschluss der Vertiefung und Wiederholung dient. Häufiger setze ich vorbereitete Arbeitsblätter ein. Die lassen sich erst im entsprechenden Moment und im Zusammenhang mit meiner Präsentation verwenden. Mein Publikum will ich möglichst nah bei mir haben und nicht zum Lesen verführen, während ich am Werk bin. Vorne spielt die Musik!

Video

Handouts bei Präsentationen. Teilnehmerskript, oder nicht? Und wenn, dann wie?

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Umfrageergebnis

 

Die Leser dieses Blogs meinen:

Handouts sollten aus Sicht von Rednern ….

%

… vor ...

%

… während ...

%

… nach ...

der Präsentation verteilt werden.

 

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage (n= 1652). Bei der Deutung ist darauf zu achten, dass nicht zwischen der Sicht als Redner und als Teilnehmer unterschieden wurde,

P.S.

 

Welche Haltung haben Sie als Redner und welche als Teilnehmer zu Handouts?

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Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Bogensätze statt Girlandensätze: Richtig betonen und verstanden werden

Bei manchen Rednern ist nicht ohne Weiteres zu erkennen, ob das Gesagte nun eine Frage, ein Statement oder eine Aufforderung ist. Sogenannte Girlandensätze, lassen klanglich mehr offen als zu klären. Das macht es nicht gerade einfach die beabsichtigte Botschaft zu erkennen. Lernen Sie Bogensätze einzusetzen.

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

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Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Glossar

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 25. April 2022
AN: #577104
Ü:
K:

Wie kommen Sie mit Ironie klar? Ironie in Reden und Präsentationen

Wie kommen Sie mit Ironie klar?

Gelungener Einsatz ironischer Elemente in Reden und Präsentationen

 

Ist Ironie Bereicherung oder Teufelswerk?

Ironie in Gesprächen, Reden und Präsentationen

 

Ironie in der Rhetorik ist ein mehr schneidiges Schwert. Was zu beachten ist und wo Sie lieber vorsichtig sein sollten.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Ironie

 

Wer Ihr Haus zur Ruine macht, möchte sicherlich, dass Sie den Himmel sehen.

Robert Louis Stevenson

 

 

 

Wie stehen Sie zur Ironie?

 

Kommen Sie mit Ironie klar? Darunter wird ein rhetorisches Stilmittel bezeichnet, das in sämtlichen literarischen Gattungen, in Reden sowie in der Umgangssprache verwendet wird. Die Ironie deutet an, dass der Sprechende etwas ausdrückt, von dem er genau das Gegenteil des Ausgedrückten meint. Wesentlich ist dabei, dass die Empfänger erkennen, dass die Äußerung ironisch war und das Gegenteil meint. Die Figur der Ironie ähnelt Sarkasmus, Spott und Zynismus.

Der Begriff lässt sich aus dem Griechischen (εἰρωνεία ~ eironeía) ableiten und mit Verstellung und auch Vortäuschung übersetzen. Demzufolge deutet schon die Übersetzung an, worum es grundsätzlich geht; das Vortäuschen einer Aussage, obwohl das genaue Gegenteil dieser Aussage gemeint ist.

Zum Verständnis ist es dementsprechend erforderlich, die Aussage des Sprechenden wieder in das tatsächlich gemeinte Gegenteil zu verkehren. Das gelingt allerdings nicht immer reibungslos. Der Spott lässt sich oft nur durch zusätzliches Wissen und Informationsquellen, wie den körpersprachlichen Signalen (veränderte Betonung, Mimik, Gestik) als solche erkennen. Deshalb ist die Häme mitunter schwer zu erkennen. Funktionierende Ironie wird entweder sofort oder nie verstanden, wenn es erst einen Dolmetscher braucht, ist es fast immer zu spät.

 

Ironie kann Tochter der Weisheit – oder der Dummheit sein. Mancher Hohlkopf wendet Ironie an, weil er bemerkt hat, dass unbeholfene Menschen sich durch sie leicht verblüffen lassen.

Otto von Leixner

 

Gedenkminute für Paul Watzlawick und eine Grundregel der Kommunikation: Der Empfänger entscheidet über die Bedeutung einer Botschaft. Zu einer ironischen Bemerkung gehören immer zwei: Einer, der sie macht, und einer, der sie versteht.

 

 

Ironie ist Schild und Schwert

 

Ironie ist eine mehrschneidige Angelegenheit und will mit Fingerspitzengefühl eingesetzt werden. Wer stets alles ins Lächerliche zieht, verliert den Kontakt zum Umfeld, belastet Beziehungen und die Bosheit trennt, wo feiner Humor verbinden könnte. Wenn ein Ironiker stets schon grinst, bevor andere den Mund aufgemacht haben, wird selbst geistreiche Spöttelei zur Grobheit der Gebildeten. Dann wirkt sie wie Sarkasmus mit Abblendlicht und schadet auch dem eigenen Ansehen.

 

Aber durchaus bedient er sich der direkten Ironie zu viel, dass er nämlich das Tadelnswürdige lobt und das Lobenswürdige tadelt, welches rednerische Mittel nur höchst selten angewendet werden sollte: Denn auf die Dauer fällt es einsichtigen Menschen verdrießlich, die schwachen macht es irre und behagt freilich der großen Mittelklasse, welche, ohne besonderen Geistesaufwand, sich klüger dünken kann als andere.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Ironie kann ebenso gut aus hohlem Kopf wie aus vollem Herzen stammen. Bissiger Witz ist viel öfter Schild als Lanze. Mitunter ist es allerdings vor allem eine Frage der Sichtweise; bei manchen schwer zu ertragenden Zuständen lässt es sich mit der Leichtigkeit der Ironie besser aushalten. Dann wirkt sie wie ein Schild, das dabei hilft, dass nicht die Hutschnur platzt.

 

 

 

Unterscheidung der Stilmittel Ironie, Sarkasmus und Zynismus

 

Das Stilmittel der Ironie weist sowohl zum Sarkasmus als auch zum Zynismus gewisse Ähnlichkeiten auf, was häufiger zu Verwechslungen führt.

 

1. Ironie

 

Als sprachliches Ausdrucksmittel kann die ironische Aussage je nach Situation positive, negative oder eben neutrale Botschaften transportieren.

 

 

2. Sarkasmus

 

Sarkastisch gemeinte Äußerungen klingen oft ironisch, basieren jedoch auf einem spöttischen oder sogar höhnischen Hintergrund. Wer sarkastische Äußerungen einsetzt, steht dem Empfänger negativ gegenüber.

 

 

3. Zynismus

 

Zynismus beschreibt eine Geisteshaltung, die sich nicht um Normen und gesellschaftliche Konventionen schert, und sich mitunter auch ironisch in einer häufig persönlich verletzenden Weise über sie lächerlich macht.

 

 

 

Gelungener Einsatz der Ironie in Reden und Präsentationen

 

Der gezielte Einsatz ironischer Elemente in der Rhetorik wird im Gruppen- und Einzeltraining Rhetorik & Präsentation IV vertieft.

Video

 

Poes Gesetz bzw. Poe’s Law: Risiken von Ironie und Humor

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Die ideale Basis: Probelauf und professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie Sie und Ihr Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir Feedback geben, dass Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Machen Sie einen Probelauf und Sie erfahren vorher, was Ihnen hilft, anstatt im Anschluss. Selbst, wenn Sie nur eine Stunde investieren wollen, lohnt es sich.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden. 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Antworten auf häufige Fragen

Was ist Ironie?

Ironie ist eine Sprachfigur, bei der das Gesagte das Gegenteil dessen bedeutet, was eigentlich gemeint ist. Ironie kann auf verschiedene Arten verwendet werden, zum Beispiel, um zu betonen, zu kommentieren oder zu kritisieren.

Eine Form der Ironie ist die sarkastische Ironie, bei der das Gesagte in einer Art und Weise geäußert wird, die das Gegenteil dessen bedeutet, was eigentlich gemeint ist, und die Absicht hat, das Gegenüber zu veräppeln oder zu demütigen.

Eine andere Form der Ironie ist die dramatische Ironie, bei der das Publikum etwas weiß, was den Figuren im Stück oder im Film nicht bekannt ist, und dadurch einen Kontrast zwischen dem, was die Figuren denken oder fühlen, und dem, was tatsächlich der Fall ist, herstellt.

Ironie kann auf verschiedene Arten verwendet werden, um Humor, Spannung oder Kritik auszudrücken, und kann eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von Reden und Präsentationen, literarischen Werken, Filmen, TV-Sendungen und anderen Formen der Kommunikation spielen.

Was ist das Risiko bei Ironie?

Ironie kann das Risiko bergen, missverstanden zu werden, da die Absicht der Ironie nicht immer offensichtlich ist. Wenn die Ironie nicht richtig verstanden wird, kann sie zu Missverständnissen, Verwirrung oder sogar Konflikten führen.

Eine Form der Ironie, die das Risiko bergen kann, missverstanden zu werden, ist die sarkastische Ironie. Wenn die sarkastische Ironie nicht richtig verstanden wird, kann sie als ernst gemeinte Aussage aufgefasst werden und zu Missverständnissen oder sogar zu Konflikten führen.

Es ist wichtig, dass man bei der Verwendung von Ironie berücksichtigt, dass sie nicht immer leicht zu verstehen ist und dass es das Risiko gibt, dass sie missverstanden wird. Um das Risiko von Missverständnissen zu verringern, ist es hilfreich, die Ironie deutlich zu kennzeichnen, zum Beispiel durch den Einsatz von Mimik, Gestik oder anderen nonverbalen Hinweisen, oder durch die Verwendung von Ausdrücken wie „natürlich“ oder „genau“ in ironischen Aussagen. Es ist auch wichtig, dass man die Zuschauer oder Zuhörer berücksichtigt und ihre Fähigkeit, Ironie zu verstehen, realistisch einschätzt. In manchen Fällen kann es ratsam sein, Ironie ganz zu vermeiden, wenn man befürchtet, dass sie missverstanden werden könnte oder wenn man in einer Situation ist, in der Ironie unangemessen oder unangebracht wäre.

Was ist Sarkasmus?

Sarkasmus ist eine Form der Ironie, bei der das Gesagte in einer Art und Weise geäußert wird, die das Gegenteil dessen bedeutet, was eigentlich gemeint ist, und die Absicht hat, das Gegenüber zu veräppeln oder zu demütigen.

Sarkasmus wird häufig verwendet, um Humor zu erzeugen, aber er kann auch dazu benutzt werden, Kritik oder Unzufriedenheit auszudrücken oder um sich über bestimmte Situationen oder Personen lustig zu machen.

Sarkasmus kann schwierig zu verstehen sein, da die Ironie nicht immer offensichtlich ist und es das Risiko gibt, dass er missverstanden wird. Wenn Sarkasmus nicht richtig verstanden wird, kann er zu Missverständnissen, Verwirrung oder sogar Konflikten führen. Es ist daher wichtig, dass man bei der Verwendung von Sarkasmus vorsichtig ist und sicherstellt, dass er richtig verstanden wird.

Eine Möglichkeit, Sarkasmus zu kennzeichnen, ist die Verwendung von nonverbalen Hinweisen wie Augenrollen oder einem ironischen Tonfall, aber es ist wichtig zu beachten, dass solche Hinweise nicht immer deutlich genug sind und dass es das Risiko gibt, dass sie missverstanden werden.

Kann Ironie unterhaltsam sein?

Ja, Ironie kann unterhaltsam sein und eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von literarischen Werken, Filmen, TV-Sendungen und anderen Formen der Kommunikation spielen. Ironie kann verwendet werden, um Humor, Spannung oder Kritik auszudrücken, und kann dazu beitragen, dass eine Geschichte oder eine Präsentation interessant und ansprechend wird.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit Ironie?

Artikel zu Reden und Präsentationen

Bogensätze statt Girlandensätze: Richtig betonen und verstanden werden

Bei manchen Rednern ist nicht ohne Weiteres zu erkennen, ob das Gesagte nun eine Frage, ein Statement oder eine Aufforderung ist. Sogenannte Girlandensätze, lassen klanglich mehr offen als zu klären. Das macht es nicht gerade einfach die beabsichtigte Botschaft zu erkennen. Lernen Sie Bogensätze einzusetzen.

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin
Ironie

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2006
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43326
K: CNB
Ü:

Rhetorische Stilmittel bis zum Abwinken für Reden und Präsentationen

Rhetorische Stilmittel bis zum Abwinken

Entstauben und den sprachlichen Schatz bewundern
Rhetorische Stilmittel bis zum Abwinken

Rhetorische Stilmittel

 

Ein guter Kaffee, ein gutes Thema für die Rede und …

 

 

 

Überblick

 

 

 

Rhetorische Stilmittel

 

Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken (Samuel Johnson). Und bekanntlich sollen Kleider ja Leute machen. Gut das es nicht nur eine Kleiderordnung gibt. Es existieren glücklicherweise genügend Möglichkeiten, damit jeder Mensch seinen eigenen Stil entwickeln kann.

Rhetorische Stilmittel gibt es derartig viele, dass es mitunter anfangs nicht so leicht erscheint die relevanten Angebote zu erkennen. Schon die auffindbaren Beispiele aus manchen angestaubten Werken vermitteln recht oft einen falschen Eindruck. Da sie oft nicht mehr unseren sprachlichen Gewohnheiten entsprechen wirken sie derartig antiquiert, dass die Verwendung der zugehörigen Stilmittel auch gleich unzeitgemäß erscheint. Doch der Schein trügt; entstaubt verbirgt sich da so mancher Schatz für ambitionierte Redner.

Der nachfolgende Überblick nennt eine Auswahl rhetorischer Stilmittel. In einzelnen Artikeln widme ich mich von Zeit zu Zeit einem Stilmittel. Wer mehr über deren zeitgemäßen Einsatz in der Rhetorik erfahren will, findet dazu in den Kursen Rhetorik & Präsentation IIRhetorik & Präsentation III und Rhetorik & Präsentation IV Gelegenheit.

 

Eine Sprache mit Geschick handhaben bedeutet, eine Art Beschwörungszauber zu besitzen.

Charles Baudelaire

 

 

 

A

 

  • Accumulatio
    Sonne, Mond und Sterne. Accummulatio oder auch Akkumulation ist die Anhäufung thematisch zusammengehörender Wörter unter einem genannten oder nicht genannten Oberbegriff.
  • Adynaton
    Das mache ich erst, wenn die Hölle gefriert. Eine Adynaton ist ein Vergleich mit etwas unmöglichem. Als Stilmittel wirkt eine Adynaton verstärkend und ist mit der Hyperbel verwandt.
  • Akrostichon
    Wort- oder Versanfänge ergeben hintereinander gelesen eine neue Bedeutung.
  • Allegorie
    Bevor Sie im Trüben fischen; eine Allegorie ist eine Verbildlichung, eine ausgeführte Metapher, ein Gleichnis. Häufig wird hierbei eine abstrakte Idee durch etwas Gegenständliches ausgedrückt. Schließlich ist jeder seines Glückes Schmied!
  • Alliteration
    Mit Kind und Kegel: Zwei oder mehrere unmittelbar aufeinander folgende Wörter besitzen den gleichen Anfangslaut.
  • Allusion
    Anspielung, bei der die Bedeutung nicht gleich auf der Hand liegt, sondern mehr oder weniger der Assoziation des Empfängers überlassen bleibt. Sie wissen schon …
  • Alogismus
    Nachts ist es kälter als draußen. Ein Alogismus drückt einen unlogischen Sachverhalt aus oder stellt eine Überlegung dar, die sich selbst oder der Logik widerspricht.
  • Anadiplose
    Die Beschreibung der Anadiplose ist kurz und knackig. Knackig ist die Beschreibung! Wiederholung eines satzschließenden Wortes am Beginn des nächsten Satzes.
  • Anakoluth, Anakoluthon
    Ein Anakoluth ist ein Satzbruch; eine plötzliche Änderung in der grammatischen Konstruktion, dem Aufbau eines Satzes, so dass die Beziehung von Anfang und Ende einer Aussage gestört erscheint. Also ich weiß nicht… (Aposeopese).
  • Anaphora, Anapher
    I have a dream … I have a dream … I have a dream … Die Anapher ist ein Sonderfall der Repetitio mit Wiederholung am Satzanfang. Yes we can … Yes we can … Yes we can …!
  • Anastrophe
    Kleines Hänschen … Hänschen klein. Vertauschung zweier zusammengehörender Wörter.
  • Anekdote
    Eine kurze Geschichte, die etwas zum Thema der Rede beiträgt. Hatte ich schon meine ganz persönliche Beziehung zum Spiel mit Sprache erwähnt? Also; es war einmal …
  • Appell
    Jetzt aber! Handlungsaufforderung und im Grunde der Grund für eine Rede. Bitte lesen Sie weiter!
  • Anthropomorphismus
    Da lacht die Sonne: Zusprechen menschlicher Eigenschaften auf unbelebte Gegenstände oder Tiere.
  • Antizipation
    Die Antizipation ist eine Vorausschau bzw. ein Zeitsprung in die Zukunft oder durch die in einem Text geweckten Lesererwartungen. Wikipedia (externer Link) hat ein paar Beispiele.
  • Antiklimax
    Abfallende Steigerung, Gegenteil zur Klimax.
  • Antilabe
    Der Text einer vom Rhythmus her zusammengehörenden Botschaft wird auf mehrere Sprecher verteilt.
  • Antiphrasis
    Mit einer Antiphrasis (auch Antiphrase genannt) soll das Gegenteil des eigentlich Gesagten ausgedrückt werden; sie kann sich auf ein einzelnes Wort, einen Satz oder eine Passage beziehen. Es handelt sich um eine der häufigsten Formen der Ironie.
  • Antithese
    Irren ist menschlich, Vergeben göttlich. Die Antithese ist eine Polarität, ein gedanklicher Gegensatz.
  • Antitheton
    Gegenüberstellung zweier entgegengesetzter Gedanken, ohne das damit ein Widerspruch verbunden ist. Das kann Böses bringen, nichts Gutes bewirken!
  • Antonomasie
    Die Antonomasie ist ein Sonderfall der Synekdoche, ein Eigenname als Gattungsbegriff.
  • Apokoinu
    Das ist was Komisches ist das. Ein oder mehrere Wörter eines Satzes beziehen sich gleichmäßig auf zwei andere Teile.
  • Aposiopese
    Wenn ich dich in die Finger kriege… Abbruch mitten im Satz.
  • Apostrophe
    Oh Gott! Als Apostrophe wird die Abwendung des Redners vom Publikum und dem aktuellen Gegenstand unter direkter Anrede einer dritten meist abwesenden Person bezeichnet. Statt einer realen Person kann es sich auch um ein göttliches Wesen (eine Invitation), einen personifizierten Gegenstand oder einen personifizierten Begriff handeln. Hallelujah.
  • Aprosdoketon
    Die Aprosdoketon ist ein unvorhergesehenes, überraschend angewandtes, auffälliges Wort beziehungsweise ein Ausdruck, anstelle einer zu erwartenden geläufigen Wendung.
  • Archaismus
    Veralteter sprachlicher Ausdruck.
  • Assonanz
    Vokalischer Halbreim
  • Asyndeton
    Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Unverbundene Reihung gleichwertiger Elemente, bei der Bindungswörter und Konjunktionen weggelassen werden.
  • Ausruf
    Hamlet grüßt: O Schurke! Lächelnder, verdammter Schurke! Steigerung der Dramaturgie durch einen plötzlichen Aufschrei oder Zwischenruf.

 

 

B

 

  • Bathos
    Gegenüberstellung eines höheren Wertes mit einem niedrigeren. Die Explosion vernichtete die halbe Stadt und störte meinen Schönheitsschlaf.
  • Brachylogie
    Auslassung von Satzgliedern.
  • Brevitas
    Auffällig knappe Ausdrucksweise, die oft durch Ellipsen unterstützt wird.
  • Buchstabendreher
    Beim Buchstabendreher bzw. Wortsilbentausch erfolgt meist die Vertauschung der anlautenden Konsonanten, seltener der Vokale zweier zusammengehöriger Wörter, so dass sich ein neuer, meist eigenwilliger Sinn oder Klang ergibt. Ein Sonderfall ist der Schüttelreim.

 

 

C

 

  • Charientismus
    Geplänkel, scherzhaftes Wortgefecht.
  • Chiasmus
    Ein Chiasmus ist eine symmetrische Überkreuzstellung von syntaktisch (Satzaufbau betreffend) oder semantisch (Bedeutung betreffend) entsprechenden Satzteilen.
  • Chiffre
    LOL. Chiffre sind Zeichen, die rätselhaft und wenn überhaupt nur vom Autor und Eingeweihten im Gesamtzusammenhang zu verstehen sind.
  • Chrie
    Was du nicht willst das man dir tut, das füg auch keinem andren zu. Eine Chrie ist eine Spruchweisheit, ein Merkspruch, eine Lebensweisheit, eine ethische Maxime.
  • Contaminatio
    Eine Contaminatio ist eine Zusammenziehung zweier Wörter mit ähnlicher Bedeutung.
  • Concessio
    Ein gegnerisches Argument wird grundsätzlich akzeptiert, allerdings durch stärkere eigene Argumente gleich wieder unwirksam gemacht.
  • Constructio ad Pensum
    Eine Satzkonstruktion, die formal gegen grammatische Regeln verstößt, aber sinngemäß korrekt ist.
  • Contradictio in adiecto
    Ein Contradictio in adiecto ist ein Spezialfall des Oxymoron, die widersprüchliche Kombination von Adjektiv und Substantiv.
  • Conversio
    Wiederholung eines Wortes am Satzende.
  • Correctio
    Verbesserung, Korrektur im Sprechdenken, die meist einer Steigerung dient.

 

 

D

 

  • Diathora
    Leichter leichter werden oder wenn hinter Fliegen Fliegen fliegen, fliegen Fliegen hinter Fliegen. Wiederholung desselben Wortes in verschiedenen Bedeutungen wird als Diaphora bezeichnet.
  • Diärese
    Untergliederung, Detaillierung.
  • Dikolon
    Ein Dikolon ist ein zweigliedriger Ausdruck, bei dem die Teile semantisch gleich aufgebaut sind und zueinander parallel und/oder kreuzweise (chiastisch) stehen.
  • Diminutiv
    Verniedlichungsform: Was für ein putziges Wörtchen, dieses Diminutiv ist. Deshalb wird es als Verkleinerungsform eines Substantivs verwendet, um die geringe Maße des genannten Objekts zu beschreiben oder um ein besonderes Näheverhältnis oder Zärtlichkeit gegenüber dem Genannten auszudrücken. Das Diminutiv wird gebildet, indem bestimmte Endungen an das jeweilige Wörtchen angehängt werden.
  • Distinctio
    Bei der Distinctio (Unterscheidung) wird die Bedeutung eines Begriffes durch Wiederholung gesteigert beziehungsweise mit Ironie belegt.
  • Dreier-Figur
    Siehe Trikolon.
  • Dysphemismus
    Einen Moment, da kommt die Saftschubse …. Ein Dysphemismus ist eine abwertende, wertverschlechternde Umschreibung oder Wortschöpfung wie ein Schimpfwort. Es handelt sich um das Gegenteil von Euphemismus.

 

 

E

 

  • Elision
    Weglassen eines Lautes oder mehrerer, meist unbetonter Laute.
  • Ellipse
    Telegrammstil: Weglassen von Satzteilen. Grammatisch nicht korrekt, dafür knackig!
  • Emphase
    Eine Emphase ist eine nachdrückliche Hervorhebung eines Wortes zur emotionalen Verstärkung. Ich bin ein Berliner!
  • Enallage
    Siehe Hypallage.
  • Enjambement
    Fortführung eines Satzes über das Zeilenende hinaus.
  • Enumeration
    Aufzählung
  • Epanastrophe
    Synonym für Anadiplose und Anastrophe.
  • Epanalepse
    Wiederholung eines Wortes oder einer Wortgruppe am Satzanfang oder im Satz.
  • Epanodos
    Sonderfall des Chiasmus, Wiederholung von Worten in umgekehrter Reihenfolge.
  • Epiphora, Epipher
    Sonderfall der Repetition mit Wiederholung am Satzende.
  • Epiphrase
    Syntaktisch scheinbar beendeter Satz erhält Nachtrag zur Abrundung.
  • Epitheton
    Stehendes Beiwort, das eigentlich nicht erforderlich ist und schmücken soll. So wird aus Iwan flott Iwan der Schreckliche und aus August ein August der Starke. Im besten Fall akzentuiert ein Epitheton.
  • Epizeuxis
    Nein! nein! nein! Das kann nicht sein. (Friedrich Schiller, Die Räuber). Doch! Eine Epizeuxis ist die unmittelbare Wiederholung eines Wortes. Sehr gut, sehr gut, sehr gut!
  • Eponomasie
    CTRL-C, CTRL-V? Nicht das Sie mir hier bei meinem Text noch den Gutenberg machen. Eine Eponomasie ist die Ersetzung eines Begriffes durch kennzeichnende Eigennamen einer existierenden oder konstruierten Gestalt.
  • Etymologische Figur (figura etymologica)
    Hier wird ein Verb verbunden mit einem stammverwandten Substantiv. Allgemein wird auch die Verwendung zweier oder mehr stammverwandter Wörter in einem Kolon als etymologische Figur bezeichnet.
  • Euphemismus
    Ein Euphemismus ist eine beschönigende Umschreibung. Søren Abe Kierkegaard: Die Menschen haben, wie es scheint, die Sprache nicht empfangen, um die Gedanken zu verbergen, sondern um zu verbergen, daß sie keine Gedanken haben.
  • Evidenz
    Als Evidenz wird eine detaillierende-konkretisierende Häufung bezeichnet, bei der ein Hauptgedanke in mehrere koordinierte Teilgedanken getrennt wird, die als Aufzählung erscheinen, die den Hauptgedanken aufgreifen und im Detail ausführen. Die Menge macht das Gift.
  • Exclamatio
    Super! Ausruf.
  • Exemplum
    Beispiel, das einen konkreten Sachverhalt verdeutlichen soll. Es kann aus der aktuellen Zeit stammen, der Vergangenheit oder einer fiktiven Quelle.

 

 

F

 

  • Floskel
    Was sein muss, muss sein! Eine Floskel ist eine Phrasendrescherei, eine oberflächliche, banale Bemerkung.

 

 

G

 

  • Gemination
    Olé, Olé, Olé! Geminationen (Verdoppelungen) sind ein Sonderfall der Repetition, durch die unmittelbare Verdoppelung eines Wortes oder einer Wortgruppe.
  • Gleichnis
    Ein Gleichnis ist eine konkrete bildhafte Veranschaulichung eines Sachverhaltes mittels eines durch sprachliche Fortführung ausgebauten Vergleiches. Unterschieden werden Gleichnisse im engeren Sinne, Parabeln, Beispielerzählung oder Allegorie.

 

 

H

 

  • Hendiadyoin, Hendiadys
    Mit Glanz und Gloria. Bei einem Hendiadyoin wird ein komplexer Begriff durch zwei einzelne Wörter gebildet. Diese Wörter werden dabei durch die Konjunktion miteinander verbunden.
  • Homöarkton, Homoioarkton
    Ein Homöarkton (Anfangsgleichheit) ist das Gegenstück zum Homoioteleuton.
  • Homöoteleuton, Homoioteleuton
    Endungsgleichheit, (End-)Reim nahe aufeinanderfolgender Wörter.
  • Homöoprophoron, Homoioprόphoron
    Aufeinanderfolgende Wörter, die ähnlich oder gleich klingende Laute besitzen.
  • Homöoptoton, Homoioptoton
    Homöoptoton sind Wörter mit gleicher Kasusendung beziehungsweise mit demselben Konjugationsausgang.
  • Hypallage
    Eine Hypallage (auch Enallage genannt) ist die Vertauschung von Wortbeziehungen oder zumindest scheinbare Verwechslung von Satzteilen, insbesondere die Beziehungsverschiebung eines Adjektives. Zuordnung eines Attributes zu einem falschen Substantiv; statt auf das semantisch ihm verbundene Substantiv wird es grammatisch auf ein anderes Substantiv des Kontextes bezogen.
  • Hyperbaton
    Hyperbaton (auch Sperrung, Sperrstellung genannt) ist ein Einschub durch Umstellung. Zwei Wörter, die syntaktisch und inhaltlich zusammengehören, stehen weit voneinander entfernt.
  • Hyperbel
    Todmüde oder rasend vor Zorn? Eine Hyperbel ist eine immens stark übertriebene Übertreibung.
  • Hypotaxe
    Unterordnung von Nebensätzen unter einen höherrangigen Teilsatz in verschachtelter Form. Was mich bis jetzt davon abgehalten hat diesem Gedanken weiter zu folgen… keine Ahnung, wohl die übereifrigen Zeitgenossen, die, wie sie es in jedem Unternehmen gibt, auch hier herumgeistern und Kollegen, vor allem solchen wie Herrn Müller, der hauptsächlich mit Kaffeetasse unterwegs ist, hintenrum hässliche Botschaften auf den Kopf hauen.
  • Hysteron-Proteron
    „Ihr Mann ist tot und lässt Sie grüßen“ (Johann Wolfgang von Goethe in Faust I). Beim Hysteron-Proteron, auch als Nachholtechnik bezeichnet, wird das logisch oder zeitlich Nachfolgende statt dessen an den Anfang gestellt.

 

 

I

 

  • Imperativ
    Schnallen Sie sich bitte an, es geht los! Aufforderung.
  • Inkonzinnität
    Unebenmäßigkeit im Satzbau durch eine bewusste Vermeidung von Parallelem in Satzbau (Syntax), Wortwahl, Darbietung.
  • Interjektion
    Ausruf, Gefühlsausdruck
  • Inversion
    Eine Naturbegabung sind Sie! Umkehrung der üblichen Wortstellung im Satz zur Hervorhebung des nach vorne gestellten Teils.
  • Invokation
    Eine Invokation ist eine feierliche Anrufung, oft einer höheren Macht.
  • Ironie
    Eine Ironie ist eine Divergenz, nicht notwendigerweise Gegensatz, von wörtlicher und wirklicher Bedeutung oder mit anderen Worten: Verdeckter Spot!

 

 

J

 

 

 

K

 

  • Kakophonie
    Eine Kakophonie ist ein als unangenehm oder unästhetisch empfundener Laut, Klang oder eine Wortfolge, eine Lautfolge, die schlecht auszusprechen ist.
  • Katechese
    Eine Katechese kann eine Metapher bzw. Metonymie als Ersatz für ein fehlendes Wort sein oder auch ein Bildbruch, Bildmissbrauch, eine falsche Verbindung zweier Bilder.
  • Klimax
    Nicht 5, nicht 10, nicht 20 sondern 4 Dutzend rhetorische Stillmittel sind hier gelistet. Die stufenweise Steigerung von Wörtern wird als Klimax bezeichnet. Das Gegenteil ist der Antiklimax.
  • Kolon
    Zum vollständigen Satzbau gehörende Wortfolge von mindestens drei Wörtern.
  • Konzetto
    Konzetto sind geistreich-witzige Gedanken- oder Wortspiele.
  • Kontinuität
    Kontinuität beschreibt klanglich-rhythmische Ebenmäßigkeit, Eleganz im Satzbau.
  • Kyklos
    Die Kyklos ist ein Sonderfall der Repetition mit Wiederholung des Satzanfanges am Ende.

 

 

L

 

  • Lautmalerei
    Eine Lautmalerei ist die Nachahmung eines Naturlautes oder eines sonstigen außersprachlichen akustischen Phänomens durch die klanglich als ähnlich empfundene Lautgestalt eines sprachlichen Ausdrucks.
  • Litotes
    Hervorhebung eines Begriffes durch Untertreibung, Abschwächung oder doppelte Verneinung.
  • Littera secuta
    Bei einer Littera secuta besitzen zwei oder mehrere unmittelbar aufeinander folgende Wörter Anfangslaute, die in alphabetischer Reihenfolge vorkommen.

 

 

M

 

  • Malapropismus
    Das Ersetzen eines Wortes durch ein ähnlich klingendes Wort gleicher Wortart zu humoristischen Zwecken wird als Malapropismus bezeichnet.
  • Metapher
    Eine Metapher ist ein Ersatz durch bildlichen Ausdruck, wobei zwischen beiden eine oder auch mehrere besondere Eigenschaften verbindend wirken.
  • Meiosis, Miosis
    Die Meiose ist eine euphemistische Sprachfigur, die absichtlich etwas unterschätzt oder impliziert, dass etwas weniger an Bedeutung oder Ausmaß hat, als es wirklich der Fall ist.
  • Metonymie
    Eine Metonymie ist ein Ersatz durch bildlichen Ausdruck, wobei eine reale Beziehung zwischen dem Gesagten und Gemeintem besteht. Ich werde in Kürze Goethe lesen. Anstelle des Buchtitels wurde der Autor genannt. Den Dichter selbst kann man nicht lesen, sondern meint, dass ein Werk von ihm gelesen wird. Wollen wir ein Glas trinken gehen oder damit gewinnst du keine Lorbeeren.
  • Montage
    Ineinander verschieben verschiedener Sprach- bzw. Inhaltsebenen.

 

 

N

 

  • Neologismus
    Ein Neologismus ist eine sprachliche Neubildung, eine Wortneuschöpfung. Teuro statt Euro? Oder frei nach Novalis: Jeder Mensch hat seine eigene Sprache. Sprache ist Ausdruck des Geistes.

 

 

O

 

  • Onomatopoesie, Onomatopöie, Onomatopoiie
    Wuff: Lautmalerei, bei der der Klang des Wortes die Bedeutung unterstreicht. Autsch!
  • Oxymoron
    Es ist ein offenes Geheimnis: Ein Oxymoron ist ein innerer Widerspruch.

 

 

P

 

  • Palindrom
    Wörter oder Sätze, welche von vorn und hinten gelesen gleich bleiben oder jeweils einen anderen Sinn ergeben. Ein kurzes Beispiel ist Anna, ein langes ist Reliefpfeiler.
  • Paradoxon, Paradox
    Paradoxon sind scheinbare Widersprüchlichkeiten oder Formulierungen einer Idee, die der üblichen Meinung widersprechen. Schon Sokrates wusste, dass er nichts weiß!
  • Paralipse
    Die Paralipse (auch Praeteritio bzw. Praeterition genannt) ist eine vorgebliche Auslassung. Der Redner täuscht vor, etwas auszulassen, auf das er in Wirklichkeit besteht.
  • Parallelismus
    Reden bringt Ehre, aber Reden bringt auch Schande (Bibel). Der parallele Aufbau von (Teil-)Sätzen wird als Parallelismus bezeichnet.
  • Paraphrase
    Eine Paraphrase ist eine erklärende Umschreibung. Das heißt, ich könnte auch nochmals so beschreiben …
  • Parataxe
    Eine Parataxe ist das Nebeneinanderstellen gleichwertiger Hauptsätze bzw. beigeordneter Nebensätze. Das Gegenteil ist die Hypotaxe.
  • Parenthese
    Ganz deutlich – und das hier hat in diesem Fall mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun, doch ich schreibe es trotzdem zwischen die Gedankenstriche – werde ich nun andeuten was es mit der Parenthese auf sich hat. Unüblicher Einschub von Wörtern oder Satzteilen in einen Satz.
  • Paronomasie
    Eile mit Weile: Die Paronomasie (auch als Annominatio bezeichnet) ist ein Sonderfall eines Wortspiels als Verbindung zweier von der Bedeutung her unterschiedlicher, aber ähnlich klingender Begriffe.
  • Pars pro toto
    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber bei Pars pro toto steht ein Teil für das Ganze. Pars pro toto (der Teil für das Ganze) ist ein Sonderfall der Synekdoche.
  • Pejoration
    Eine Pejoration ist eine Bedeutungsverschlechterung, die ein Wort oder einen Begriff bewusst negativer erscheinen lässt. Sie ist das Gegenteil des Euphemismus. Im Zuge der politischen Korrektheit gilt die Pejoration üblicherweise in weiten Bereichen als Teufelszeug.
  • Periphrase
    Umschreibung eines Begriffes durch Einzelmerkmale.
  • Personifikation, Personifizierung, Prosopopöie, Personendichtung
    Zuweisung menschlicher Eigenschaften an Gegenstände, Tiere oder oder metaphysischer Begriffe.
  • Pleonasmus
    Ein Pleonasmus ist die Häufung sinngleicher, der Wortart nach verschiedener Wörter, wobei beide Worte schon die Bedeutung des Gesamtbegriffes beinhalten.
  • Pluralis Auctores
    Wie wir festgestellt haben … Als Pluralis Auctoris (auch Autorenplural genannt) wird die Verwendung des Plurals in wissenschaftlichen Werken bezeichnet.
  • Pluralis Majestatis
    Wir werden das mal so beschreiben: Verwendung des Plurals in Hinblick auf die eigene Person als Ausdruck von Macht, ursprünglich bei Adel und Würdenträgern.
  • Pluralis Modestiae
    Wir haben gemeinsam schon eine Menge erreicht. Verwendung des Plurals anstelle des Singular zum Ausdruck von Bescheidenheit.
  • Pluralis Sanitatie
    Wie geht es uns denn? Verwendung des Plurals zur oft fürsorglichen Verharmlosung von Bevormundung oder Anweisung, insbesondere im ärztlichen oder pflegerischen Kontext.
  • Pointe
    Oh! Unerwartete Zuspitzung, Bedeutungs- oder Kontext-Reframing (Umdeutung).
  • Polyptoton
    Wiederholung eines Wortes in verschiedenen Beugungsformen.
  • Polysyndeton
    Polysyndeton bezeichnet die mehrfach verbundene Reihung mit Bindewörtern wie „und“ und „oder“.
  • Prokatalepsis
    Bevor Sie jetzt einwenden, der Begriff Prokatalepsis sei noch nicht definiert worden: Eine Prokatalepsis ist die Vorwegnahme beispielsweise eines erwarteten Einwandes.

 

 

Q

 

 

 

R

 

  • Redundanz
    Informationsvervielfachung, Wiederholung von Informationen, erneute Präsentation von schon bekannten Daten, überflüssige Doppelaussage, mehrfache Nennung gleicher… Reicht es?
  • Repetition
    Bald hier, bald dort! Wiederholung eines Wortes oder Satzteils. Sonderfälle der Repetitio sind die Anadiplose, die Anapher sowie die Epipher.
  • Rhetorische Frage
    Brauchen Sie dafür wirklich eine Erklärung? Eine rhetorische Frage ist eine Scheinfrage, auf die keine Antwort erwartet wird.

 

 

S

 

  • Sarkasmus
    Sarkasmus ist ein beißender, bitterer oft verletzender Spott und Hohn. Er wird oft unter Verwendung von Ironie eingesetzt, beispielsweise als Reaktion auf einen Angriff. Na toll!
  • Scheindefinition
    Eine Scheindefinition gibt vor etwas allgemeingültig zu erklären. Sie ist aber nur die Meinung des Sprechers oder eine Tautologie.
  • Sentenz
    Ohne Fleiß kein Preis. Knapper, treffend formulierter Sinnspruch, der einen Satz zusammenfasst und zu allgemeiner Bedeutung erhebt.
  • Sermocinatio
    Einführung einer lebenden, verstorbenen oder erdichteten Person mittels einer Rede in der 1. Person. Die Sprache wird dieser Person angepasst.
  • Sinkende Periode
    Der Hauptgedanke steht gegen Ende des Satzgefüges.
  • Solözismus
    Grober sprachlicher Fehler, besonders im Satzbaufbau.
  • Stabreim
    Aufeinanderfolgende oder nah beieinander stehende Wörter haben den gleichen Anfangslaut, wobei alle Vokale untereinander starben, also mit einer anderen Silbe alliterieren, so dass ein Stabreim entsteht.
  • Stichomythie
    Schnelle Wechselrede, Schlagabtausch mit wenigen Worten, Rednerwechsel von Vers zu Vers.
  • Sustentio
    Überraschung! Wer hätte denn damit gerechnet? Auslösen von Überraschung beim Zuhörer durch Nichtbefriedigen der Erwartungshaltung, wie der Text weitergehen müsste, oder widersprüchlich scheinende Begründung für eine vorher abgegebene Erklärung.
  • Syllepse
    Bei einer Syllepse gehört ein nur einmal gesetztes Satzteil mehreren Satzgliedern (Kola) oder Wörtern in verschiedenen grammatischen Formen oder verschiedenem Sinn an und muss in den ausgelassenen Fällen sinngemäß in modifizierter Form ergänzt werden. Es handelt sich um eine Verbindung von Brachylogie und Zeugma. Ein Beispiel: Nimm dir Zeit und nicht das Leben.
  • Symbol
    Ein Symbol ist ein Bild, das auf eine abstrakte Vorstellung verweist. Ein Symbol kann viele Formen haben. Schon bei den Gesten haben wir eine Vielzahl von willkommenen Symbolen wie das Okay-Zeichen und auch der Mittelfinger für …
  • Symploke
    Mitgefangen, mitgehangen. Eine Symploke ist eine Verbindung von Anapher und Epipher.
  • Synästhesie
    Eine Synästhesie ist eine Verbindung verschiedener Sinne beziehungsweise Sinneseindrücke. So wie in schreiendem Rot oder süßem Gesang.
  • Sendeton
    Gehäuftes Auftreten einer Konjunktion in Zusammenhang mit einem Gedanken.
  • Synekdoche
    Ersetzung durch numerisch verwandte Begriffe.
  • Synonymie
    Sinnverwandtschaft, lexikalische Ähnlichkeit oder Gleichheit zweier Wörter. Hoch lebe die sprachliche Flexibilität. Voltaire: Kennst du viele Sprachen, hast du viele Schlüssel für ein Schloß.

 

 

T

 

  • Tautologie
    Nie und nimmer, voll und ganz, immer und ewig. Eine Tautologie ist eine Häufung, Wiederholung des Gesagten mit sinnverwandtem Wort, wobei bereits beide Wörter die Bedeutung des Gesamtausdruckes beinhalten; beide Wörter gehören hierbei derselben Wortart an. Tod und Teufel aber auch!
  • Tetrakolon
    Ein Tetrakolon ist ein viergliedriger Ausdruck, bei dem alle vier Teile semantisch, also der Bedeutung entsprechend, gleich aufgebaut sind und zueinander parallel und/oder kreuzweise (chiastisch) stehen.
  • Totemismus
    Totemismus ist das Gegenteil des Anthropomorphismus. Ein Mensch oder eine menschliche Eigenschaft erhält tierische Eigenschaften.
  • Totum pro parte
    Latein ist die späte Rache der Römer an den Germanen, aber das ist ein anderes Thema. Totum pro parte ist ein Sonderfall der Synekdoche. Etwas wird durch den Oberbegriff seines Bedeutungsfeldes ausgedrückt. Wir haben gewählt und Englisch ist uns heute wichtiger.
  • Trikolon
    Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hole ich der Königin ihr Kind. Ein Trikolon (auch Dreierfigur genannt) ist ein dreigliedriger Ausdruck, bei dem alle drei Teile semantisch gleich aufgebaut sind und zueinander parallel oder kreuzweise (chiastisch) stehen. … Veni, vidi, vici oder so ähnlich.
  • Tricolon in membris crescentibus
    Dreigliedriger Ausdruck in Verbindung mit einer inhaltlichen oder syntaktischen Steigerung (Klimax). Oh heilige Sprache: Ich achte, liebe, vergöttere dich.

 

 

U

 

  • Übersteigerung
    SUPER-GAU: Eine Übersteigerung ist ein Adjektiv, das aus semantischen Gründen eigentlich keinen Komparativ oder Superlativ haben kann, jedoch trotzdem gesteigert wird, um die Botschaft besonders hervorzuheben. Dies geschieht oft in Verbindung mit einem Vergleich.
  • Untertreibung
    Es wird nicht das gesagt, was eigentlich gemeint ist, indem man es scheinbar herunterspielt, seinen Wert mindert, untertreibt. Der Sensenmann erscheint auf der Party und die Monty Pythons kommentieren;  „Nun, das hat ein wenig Trübsinn in den Abend gebracht, oder?“.

 

 

V

 

  • Variatio
    Als Variatio wird die Gleichklangs-/Wiederholungsvermeidung durch möglichst abwechslungsreiche Gestaltung einer Rede mit unerwartetem Wechsel im Satzbau, beim Rhythmus oder bei der Wortwahl bezeichnet.
  • Verdinglichung
    Zuordnung nichtmenschlicher Eigenschaften auf Menschen.
  • Vergleich
    Schlau wie ein Fuchs und Augen wie ein Adler. Vergleiche sind Veranschaulichungen, gekennzeichnet durch ein Vergleichswort.
  • Vulgerismus
    So ein Scheißdreck; die Textkorrektur macht aus Vulgärismus andauernd Vulkanismus. Vulgerismus ist eine derbe oft ordinäre Ausdrucksweise, wie in der sogenannten Vulgär- oder Fäkalsprache.

 

 

W

 

  • Wortspiel
    Kopflos angelt er nach seinem Hut und wundert sich. Ein Wortspiel ist eine Verwendung des gleichen, eines vom gleichen Wortstamm abgeleiteten oder eines ähnlich klingenden Wortes im gleichen Satz, um auf scheinbar oder tatsächlich vorhandene verschiedene Bedeutungen oder verschiedene Sinnzusammenhänge hinzuweisen. Oder auch eine leichte Veränderung des Wortes, durch die es eine Zusatzbedeutung bekommt.

 

 

X

 

 

 

Y

 

 

 

Z

 

  • Zäsur
    Rhythmische Sprechpause.
  • Zeugma
    Ein Zeugma ist die Verbindung von zwei Satzgliedern, wobei ein logisch notwendiges Stück weggelassen wird.
  • Zynismus
    Nein, da liefere ich jetzt kein Beispiel. Als rhetorisches Stilmittel ist Zynismus eine boshaft verletzende, oft ironische Äußerung als Demonstration der Überlegenheit, unter Missachtung, Umdeutung oder Ad-absurdum-Führung allgemein verbreiteter und anerkannter Werte.

 

 

 

 

Den Einsatz rhetorischer Stilmittel trainieren

 

Den zeitgemäßen Einsatz rhetorischer Stilmittel in Reden und. Präsentationen können Sie in den Kursen Rhetorik & Präsentation III und Training Rhetorik & Präsentation IV kennen, schätzen und einsetzen lernen. Und natürlich im Einzeltraining mit mir.

Antworten auf häufige Fragen

Was sind rhetorische Stilmittel?

Rhetorische Stilmittel, auch sprachliche Stilmittel oder rhetorische Mittel genannt, werden dafür eingesetzt, um einer Botschaft, eine bestimmte Wirkung zu geben. Sprachliche Mittel fördern Bilder, die Inhalt und Aussage einer Botschaft veranschaulichen und einprägsamer machen sollen.

Welche Stilmittel kommen am häufigsten vor?

Die vermutlich am häufigsten eingesetzten Stilmittel sind die Alliteration, mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Worten, die den gleichen Anfang haben und die rhetorische Frage.

P.S.

 

Welche rhetorischen Stilmittel kennen und welche verwenden Sie?

Artikel

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Rhetorische Stilmittel Reloaded. Würze für Reden und Präsentationen.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. März 2016
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #353119
Ü:
K:
Englische Version:

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Überzeugend präsentieren

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

10-20-30-Regel bei Präsentationen

 

Erfahren Sie, wie die 10-20-30-Regel Ihnen dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.

Video

Bessere Präsentationen mit der 10-20-30-Regel

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Die 10-20-30-Regel

 

Die 10-20-30-Regel besagt, dass Präsentationen nicht mehr als 10 Folien umfassen, maximal 20 Minu­ten dauern und die Schriftgröße 30 Punkt nicht unterschreiten sollten. Diese Regel, von Guy Kawasaki formuliert, diente ursprünglich für Pitches vor Kapitalgebern. Sie ist darüber hinaus für Verkaufspräsentationen, Pressekonferenzen, die Vorstellung der Geschäftszahlen und viele weitere Präsentationen anwendbar.

 

 

 

10 Folien

 

Die menschliche Aufnahmefähigkeit hat ihre Grenzen. Und weil es gilt je Folie maximal einen wesentlichen Gedanken unterzubringen, dienen 10 Folien als Maximalanzahl.

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum maximal zehn Powerpoint-Folien pro Präsentation empfohlen werden. Wer beispielsweise bei einem Pitch mehr als zehn Folien braucht, um die geniale Geschäftsidee zu beschreiben, ist vermutlich noch nicht bereit für die Präsentation. Klare Gedanken sind die Voraussetzung, die Dinge auf den Punkt zu bringen und eine klare Aussage zu liefern.

 

 

 

20 Minuten

 

Ein guter Elevator Pitch, dauert der Bezeichnung entsprechend, so lange, wie eine Fahrstuhlfahrt. Je nach Komplexität und Kontext darf eine Präsentation auch mal etwas länger sein. Als maximale Länge gelten bei der 10-20-30-Regel 20 Minuten.

 

 

 

Schriftgröße 30 Punkt

 

Eine Präsentationsfolie ist kein Spickzettel, wie er in der Schulzeit bei Prüfungen zum Einsatz gekommen sein mag. Alles Wissen an einem Ort, dichtgedrängte und weitgehend unübersichtlich. Das versuchen Redner dann mehr oder weniger gekonnt dem Publikum zu präsentieren. Meist wird der Text stur vorgelesen und die erforderlichen Fähigkeiten für gutes Vorlesens unterschätzt. Das Publikum liest dann doch lieber selbst. Was für eine Verschwendung der Gelegenheit!
Aus dieser Beobachtung resultiert die Forderung, auf Folien Schriftgröße 30 zu verwenden. Das zwingt dazu, die wichtigsten Punkte herauszufinden und auf den Punkt zu bringen.

 

 

 

Bringt die Regel etwas?

 

Präsentationen mit PowerPoint und Co. können für das Publikum zur Belastungsprobe werden. Da trösten auch Kaffee und Besprechungskekse nicht immer. Überschrittene Redezeit, unverständlich vorgelesene Zahlen und Buchstabenkombinationen von Präsentationsfolien, die Augenschmerzen verursachen und viele weitere Unarten lassen sich mithilfe der 10-20-30-Regel reduzieren. Sich an ihr zu orientieren, ist ein guter Anfang.

 

 

 

Wie ernst ist diese Regel zu nehmen?

 

Diese Re­gel stets zu befolgen, dürfte oft schwierig sein und ist auch sicher nicht immer sinnvoll. Die 10-20-30-Regel kann dabei helfen, sich daran zu erinnern, dass es darum geht, Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren. Wer mich kennt, weiß, dass ich häufig noch striktere Prinzipien bei Präsentationen empfehle. Wobei es gilt, solche Angaben als Prinzipien und nicht als Gesetze zu betrachten.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Kannten Sie die 10-20-30-Regel schon?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden. 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 11. August 2020
AN: #937
K: CNC
Ü:

Die häufigsten Fehler beim Storytelling

Die häufigsten Fehler beim Storytelling

Wirksame Kommunikation, die unter die Haut geht ...
Storytelling

Fehler beim Storytelling

 

So umschiffen Sie die häufigsten Fallgruben bei professionellem Storytelling. Was sind die typischen Fehler beim strategischem Erzählen von Geschichten und wie lassen sie sich vermeiden?

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Die häufigsten Fehler beim Storytelling

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Storytelling

 

An so vielen Stellen wird für die Wirkung von Geschichten geworben. Bücher und Kurse für Storytelling sind gefragt. Es hat sich herumgesprochen, dass Geschichten einen größeren Eindruck bei den Zuhörern hinterlassen als pure Fakten, dass sie das Publikum zum Handeln bewegen und sich auch längerfristig einzusetzen.

 

 

 

Aber …

 

Blick in die Praxis: Sehr viele Menschen zögern, den Empfehlungen zu folgen. Weshalb? Meistens liegt es an persönlichen Beobachtungen, dass an der positiven Wirkung von Geschichten gezweifelt wird. Zu häufig sind die negativen Beispiele. Wer selbst erlebt hat, wie andere in einer Präsentation, einem Verkaufsgespräch oder einer Besprechung Geschichten erzählt haben, die bei den Zuhörern keinerlei wünschenswerten Eindruck hinterließen oder sogar die Hauptaussage des Sprechers vernebelten, will sich davon lieber fernhalten.

 

 

 

Wenn, dann richtig

 

Es ist eine gute Empfehlung, Geschichten zu erzählen, doch damit ist gemeint, relevante Geschichten gut zu erzählen. Es geht um die beabsichtigte Wirkung, nicht um eine Märchenstunde.

Die häufigsten Fehler beim Storytelling

 

Um Ihnen dabei zu helfen, wirkungsvolle Geschichten zu erzählen, beleuchtet dieser Beitrag 8 der häufigsten Gründe, weshalb Geschichten in einem professionellen Umfeld oft nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Und noch wichtiger; Sie erhalten Anregungen, wie es gelingt.

 

 

 

1. Sie machen sich zum Helden, zur Heldin

 

Ob Individuum oder Unternehmen: Es mag naheliegend sein, doch sich selbst zur Hauptperson und Helden zu machen ist selten eine gute Idee. Es ist möglich, wenn es richtig gemacht wird, doch voller Risiken. Viel besser ist es eine Geschichte zu erzählen, in der sich das Publikum wiederfindet. Geschichtenerzähler, die sich selbst als strahlende Helden präsentieren, die von Erfolg zu Erfolg durchmarschieren, wirken wenig sympathisch. Eitelkeit kommt nicht gut an.

 

 

 

2. Fehlende Verletzlichkeit

 

Alles Sonnenschein bei Allzeithoch? Insbesondere, wenn Sie sich entscheiden, sich selbst zum Helden beziehungsweise Heldin zu machen, verzichten Sie lieber auf Hochglanz und Oberflächlichkeit. Es ist unmenschlich immer auf der Sonnenseite unterwegs zu sein und wenn jedes Vorhaben sofort funktioniert.

Was ist mit den blauen Flecken, die Sie sich auf der Reise geholt haben, was für Widerstände haben Sie zweifeln lassen, was für Tiefpunkte erlebt? Berichten Sie von Ihrer Menschlichkeit, machen Sie Mut dranzubleiben, auch wenn es schwierig wird. Denken Sie an die erfolgreichsten Helden Hollywoods; die sympathischsten sehen ziemlich lädiert aus, bevor sie den Showdown meistern.

 

 

 

3. Die Geschichte hat keine Botschaft

 

Wie oft haben Sie schon erlebt, dass jemand eine Geschichte erzählt hat, und Sie sich im Anschluss gefragt haben, worum es ging? Die erstbeste Geschichte muss nicht die passendste sein.

Jede Geschichte, die Sie erzählen, sollte eine Pointe, eine Moral, eine Botschaft haben. Und die Botschaft sollte sich in eine hilfreiche Aussage verpacken lassen, die den Zuhörer zu einer hilfreichen Erkenntnis führt die nachwirkt.

 

 

 

4. Die Zuhörer können sich nicht mit der Geschichte identifizieren

 

Im Kern geht es in einer Geschichte um einen Helden beziehungsweise Heldin. Die Protagonisten streben ein Ziel an und überwinden dafür Hindernisse. Die drei Elemente — Held, Ziel und Hindernisse – sind die grundlegenden Elemente der Geschichte. Wenn Zuhörer Geschichten hören, sollen sie sich mit den Helden, den Zielen der Helden und den Hindernissen, die ihnen im Weg stehen, verbunden fühlen.

Zuhörer können sich in Helden hineinversetzen, deren Ziel als vertraut empfinden und wünschen das diese die Hindernisse überwinden. Wenn eine Geschichte nachvollziehbar ist, werden Zuhörer interessiert sein und eher mitfühlen. Wenn eine Geschichte nicht nachvollziehbar ist, fragen sich die Zuhörer, weshalb die Geschichte erzählt wurde. Was bleibt sind Fragezeichen. Solch eine Verwirrung lässt Botschafter und Botschaft nicht gerade überzeugender wirken.

All das bedeutet nicht, dass Helden, Ziele und Hindernisse absolut identisch mit den Zuhörern sein müssen. Doch es ist erforderlich, dass es an Hauptfigur, ihren Wünschen und Herausforderungen etwas gibt, das Zuhörern vertraut vorkommt. Erst, wenn sich die Zuhörenden mit den Protagonisten identifizieren, fühlen sie intensiv mit.

 

 

 

Wie nah dran?

 

Wenn Sie sich entschließen, eine Geschichte in einem professionellen Umfeld zu erzählen, dann denken Sie zuerst an Ihr Publikum, bevor Sie sich überlegen, welche Geschichte Sie erzählen wollen. Was für Eigenarten hat Ihr Publikum? Was will es? Mit welchen Herausforderungen ist es konfrontiert? Machen Sie sich mit den Menschen und deren Situation vertraut. Was für Analogien kommen Ihnen in den Sinn? Finden Sie dann eine Geschichte aus, in der diese sich wiedererkennen, weil sie sich mit dem Helden, dem Ziel oder den Hindernissen identifizieren können.

 

 

 

Beispiele

 

Wenn Sie mit potenziellen Kunden sprechen, denken Sie an andere Kunden, die vor ähnlichen Herausforderungen standen und wie Ihr Angebot dort geholfen hat. Sprechen Sie mit einem Projektteam, das mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, können Sie ein Beispiel anführen, bei dem ein anderes Projekt, an dem Sie beteiligt waren, ähnliche Hindernisse überwunden hat. Wollen Sie jemanden davon überzeugen, dass Sie vertrauenswürdig sind, erzählen Sie, wie Sie sich in einer ähnlichen Situation bewährt haben. Ist eine Geschichte nachvollziehbar ist, fühlen sich die Zuhörer mehr verbunden und engagiert.

 

 

 

5. Der Geschichte fehlt es an Emotionen

 

Geschichten sind vor allem deshalb so wirkungsvoll, weil sie die Gefühle der Zuhörer ansprechen. Wenn es um Entscheidungen geht, dominieren unsere Gefühle eindeutig unsere Ratio. Menschen sind emotionale Wesen, die von ihren Bedürfnissen und Wünschen beeinflusst werden.

Menschen werden zum Handeln bewegt, wenn sowohl die logische Seite ihres Gehirns als auch die emotionale Seite angesprochen wird. Emotionen setzen Energie frei, geben Kraft und liefern die Ausdauer, was nötig sind, um von einer ersten Einsicht zu einer praktischen Handlung zu gelangen.

Wirksame Geschichten sprechen intensiv die emotionale Seite der Zuhörer an. Doch viele sprechen vor allem über Dinge anstatt von Menschen. Da wird jedes Detail des Produkts beschrieben, was es für die Zuhörer bedeutet kommt oft zu kurz. Das sollen die selbst erkennen, die Zahlen sprechen für sich, meinen viele Redner und irren sich.

 

 

 

Aber, mein Thema ist langweilig

 

Oft höre ich, dass Klienten aus ihrer Sicht ein Angebot machen, das zwar gut, doch weder sensationell noch einzigartig ist. Zumindest nicht so aufregend, dass sich jemand daran erinnern wird, sobald er einmal davon gehört hat. Die Angebote meisten haben viele Wettbewerber, die ein ganz ähnliches Angebot machen. Wer da in Erinnerung bleiben will, kann etwas erzählen, mit dem sich die Zuhörer emotional identifizieren können. So gut wie jedes Thema hat Aspekte, die begeistern können. Das übersehen auch Anbieter oft, doch wer selbst nicht begeistert ist, wird kaum andere Menschen begeistern. Gerade, wer schon eine Weile mit einem Thema in Berührung ist kennt mit hoher Wahrscheinlichkeit Geschichten, wie das Angebot einen positiven Unterschied im Leben eines Menschen gemacht hat.

 

 

 

6. Die Geschichte ist zu lang

 

Auch bei Geschichten gilt KISS: Keep it short and simple! Erfahrene Geschichtenerzähler wissen, dass gute Geschichten fesseln und auf dem Höhepunkt beendet werden. Wenn sie zu lange dauern, werden selbst engagierte Zuhörer ungeduldig.

 

 

 

Ungeduldiges Publikum

 

Viel beschäftigtes Publikum will schnell Informationen erhalten, sonst wird es unruhig. Kaum jemand ist zwar gegen den Charme einer gut erzählten Geschichte immun, doch gerade bei ungeduldigem Publikum funktioniert Storytelling am besten, wenn es prägnant ist. Sorgen Sie dafür, dass der Nutzen möglichst schnell deutlich wird. Wenn das Publikum nicht darauf vertraut, dass es für sie von wert ist, wird es nicht lange aufmerksam bleiben.

 

 

 

Wie lang darf eine Geschichte sein?

 

Bei einer umfangreicheren Präsentation haben Sie vielleicht fünf oder zehn Minuten Zeit, um eine lange, fesselnde Geschichte zu erzählen. Bei einem kurzen Pitch wäre das keine gute Idee.

Wenn Sie nur von kurzer Aufmerksamkeit ausgehen, dann erzählen Sie Ihre Geschichte lieber in einer verkürzten, gestrafften Version, konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.

 

 

 

7. Fehlende Struktur

 

Sie nehmen das Publikum mit einer Geschichte auf eine Reise. Und die will interessant gestaltet sein.
Es ist wichtig, dass Ihr Publikum Ihnen vertraut, dass Sie als Reiseführer wissen, was Sie tun.
Mitunter verlaufen sich Geschichtenerzähler und das nimmt der Geschichte selbst dann Wirkung, wenn der Pfad wieder gefunden wird.

Nutzen Sie bewährte Strukturen für Geschichten oder erfinden Sie eine neue. Sie finden dazu einige Beiträge von mir.

 

 

 

8. Die Geschichte wird nicht erzählt

 

Die besten Tipps und Trainings verändern wenig, wenn die Geschichte dann nicht auch erzählt wird. Neue Wege zu beschreiten fällt nicht jedem Menschen leicht. Veränderung ist schwer. Wir alle haben Gewohnheiten, die für uns bequem sind. Wagen Sie sich doch langsam heran; erzählen Sie anfangs im sicheren Umfeld Geschichten und machen Sie Erfahrungen damit.

Fazit

 

Steve Jobs wusste; „Der mächtigste Mensch auf der Welt ist der Geschichtenerzähler“ und hat so eine Menge bewegt.

Wenn Sie aus Ihrer Komfortzone heraustreten und die Rolle des Geschichtenerzählers übernehmen — in einem Verkaufsgespräch, einer Teambesprechung, einem Update, einem Vieraugengespräch mit Vorgesetzten —, dann trainieren Sie Ihre Kommunikationskompetenz und pflegen Ihre Überzeugungskraft.

Ja, es ist möglich, beim Erzählen einer Geschichte Fehler zu machen. Das ist wahr. Aber lassen Sie sich nicht von der Angst vor diesen Fehlern davon abhalten, Risiken einzugehen, die richtige Geschichte für Ihr Publikum zu finden, sich in diese Geschichte hineinzuversetzen und sie so zu erzählen, dass Ihr Publikum zum Handeln angeregt wird.

Langfristig werden Ihre Zuhörer es Ihnen danken, wenn Sie eine Geschichte gut erzählen. Und es wird Ihnen selbst gut tun.

Professionelles Storytelling

 

Wenn Sie von professionellem Storytelling profitieren wollen, dann können Sie das im Gruppen- und Einzeltraining erlernen. Und, wenn Sie an einem konkreten Thema arbeiten wollen, umso besser.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Die ideale Basis: Probelauf und professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie Sie und Ihr Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir Feedback geben, dass Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Machen Sie einen Probelauf und Sie erfahren vorher, was Ihnen hilft, anstatt im Anschluss. Selbst, wenn Sie nur eine Stunde investieren wollen, lohnt es sich.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

P.S.

 

Nutzen Sie Storytelling?

Artikel zum Thema Storytelling

Tipps für Ihr Storytelling: „Es war einmal…“. So nutzen Sie die Macht von Geschichten

Bei trockenen, unemotionale Beiträgen, wie vielen der tagtäglichen Reden und Präsentationen, schaltet das Gehirn gelangweilt in den Ruhezustand, sucht nach dem Smartphone oder spielt Bullshit-Bingo. Storytelling ist da deutlich angenehmer für Redner und Zuhörer. Erfahren Sie, was gute Geschichten benötigen.

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Eine gute Geschichte verbindet faszinierende Welten mit dem eigenen Ich.

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 23. Oktober 2019
AN: #43312
K: CNB
Ü:

Storytelling: Weshalb Sie eine Geschichte erzählen sollten?

Storytelling: Weshalb Sie eine Geschichte erzählen sollten?

Wirksame Kommunikation, die unter die Haut geht ...
Storytelling mit der Drei-Akte-Struktur

Wozu Storytelling?

 

Falls Sie sich noch nicht sicher sind, ob und wann es sich lohnt Geschichten dafür einzusetzen, um Ihre Zuhörer zu erreichen, sind hier einige gute Gründe.

Überblick

 

 

 

 

Weshalb Sie eine Geschichte erzählen sollten?

 

An so vielen Stellen wird seit Jahren herausgestellt, wie wirksam der Einsatz von Geschichten ist, um Zuhörer zu erreichen. Ist der Einsatz von Geschichten wirklich so empfehlenswert?

 

 

 

Was bringt das Erzählen einer Geschichte?

 

Anstatt diese Frage aus der eigenen Sicht zu beantworten, lohnt es, sie aus der Sicht der Zuhörer zu betrachten. Auf diese Weise können wir uns besser in die Wünsche und Bedürfnisse unserer Zuhörer hineinversetzen und ihnen das geben, wonach wir uns selbst auch als Zuhörer sehnen.

 

 

 

Geschichten fesseln Zuhörer

 

Haben Sie schon einmal einer Präsentation zugehört und Redner kündigten plötzlich an, dass sie Ihnen jetzt eine Geschichte erzählen werden? Die meisten Teilnehmenden spitzen daraufhin die Ohren, lösen den Blick vom Smartphone auf und schenken Rednern Aufmerksamkeit. Weshalb? Weil Menschen Geschichten lieben. Geschichten erreichen unser Gehirn auf eine Art und Weise, wie es allein mit Zahlen, Daten, Fakten. Studien selten gelingt.

Hören wir Geschichten, dann schaltet das Gehirn in einen anderen Modus. Dopamin wird freigesetzt, einer Geschichte zu folgen, erzeugt ein tiefes Gefühl der Freude. Schon die Ankündigung von Geschichten bewirkt eine Veränderung. Wie bei Pawlows berühmtem Hund läuft unserem Gehirn das Wasser im Mund zusammen, wenn wir eine Geschichte hören wollen. Wir sind konditioniert darauf Geschichten zu wollen und als positiv zu empfinden. Wie in Film-Serien wollen wir wissen, wie sie ausgehen. Gute Geschichten gehen uns nahe, sie fesseln uns, bewegen uns.

 

 

 

Zahlen, Daten, Fakten

 

Fakten, Daten, Fakten zu verwenden ist hilfreich, wenn die Bedeutung bei den Zuhörern ankommt. Sie sprechen die logische Seite des Verstandes der Zuhörer an. Mit Geschichten wird die emotionale Seite angesprochen und so lassen sich die Zahlen zum Leben erwecken. Geschichten machen Fakten menschlich und zugänglich

 

 

 

Geschichten schaffen Verbindungen

 

In vielen Redebeiträgen gibt es vor allem eine Menge Information und Anweisungen. Vieles davon perlt ab und lässt sich im Anschluss wieder auf, wenn es für unsere Gehirne keine ausreichende Relevanz hat. Mittels Geschichten können wir uns öffnen und mit den Zuhörern verbinden. Selbst Botschaften, die sonst trivial klingen, gehen unter die Haut und wirken noch eine Weile nach.

 

 

 

Geschichtenerzähler

 

Noch immer denken viele Menschen beim Thema Storytelling an das Erzählen von Märchen und meinen, das wäre doch nichts für den professionellen Kontext. Eine Klientel nennen anfangs sogar die Befürchtung dann nicht mehr ernst genommen zu werden. Bei guten Geschichten ist das Gegenteil der Fall. Vieles, das von Bedeutung ist, lässt sich gerade auf diesem Weg glaubhaft transportieren. Anstatt auf Hochglanzgeschichten zu setzen und sich als strahlenden Helden zu kostümieren, erlauben Sie lieber mutig Einblick hinter die Kulissen. Sein Sie ehrlich und menschlich, berichten Sie auch über Hindernisse, blaue Flecken, Rückschlägen, lassen Sie andere an Ihren Zweifeln ebenso teilhaben, wie an Erfolgen.

 

 

 

Mittels Geschichten Zielszenarien attraktiv zum Leben erwecken

 

Anstatt ausschließlich über Zahlen, Daten und Fakten zu reden, erzählen Sie eine Geschichte darüber, wie ein Protagonist sich auf die Reise macht, was auf diesem Weg erlebt wird und wie es am Ziel ist. Sprechen Sie alle Sinne an, damit Zuhörer verstehen, sehen, fühlen, was es bedeutet Ihren Gedanken zu folgen. Am intensivsten wirkt es, wenn es Ihnen gelingt, dass Zuhörende sich mit Protagonisten identifizieren.

 

 

 

Ja, und?

 

Fesseln Sie Ihre Zuhörer mit relevanten, gut erzählten und effektiv strukturierten Geschichten. Helfen Sie ihnen Ihre Botschaft aufzunehmen, zu verstehen und die persönliche Bedeutung zu spüren.

Professionelles Storytelling

 

Wenn Sie von professionellem Storytelling profitieren wollen, dann können Sie das im Gruppen- und Einzeltraining erlernen. Und, wenn Sie an einem konkreten Thema arbeiten wollen, umso besser.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Die ideale Basis: Probelauf und professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie Sie und Ihr Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir Feedback geben, dass Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Machen Sie einen Probelauf und Sie erfahren vorher, was Ihnen hilft, anstatt im Anschluss. Selbst, wenn Sie nur eine Stunde investieren wollen, lohnt es sich.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

P.S.

 

Nutzen Sie Storytelling?

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Bei trockenen, unemotionale Beiträgen, wie vielen der tagtäglichen Reden und Präsentationen, schaltet das Gehirn gelangweilt in den Ruhezustand, sucht nach dem Smartphone oder spielt Bullshit-Bingo. Storytelling ist da deutlich angenehmer für Redner und Zuhörer. Erfahren Sie, was gute Geschichten benötigen.

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Eine gute Geschichte verbindet faszinierende Welten mit dem eigenen Ich.

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 23. Oktober 2019
AN: #43312
K: CNB
Ü:

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