Was bringt die Karriere tatsächlich voran: Weiterbildung oder Friseur?

Was bringt die Karriere tatsächlich voran: Weiterbildung oder Friseur?

Manche Weiterbildung hat der Karriere weniger gebracht als ein neuer Haarschnitt. Wie in die eigene Karriere investieren?
In die Karriere investieren: Weiterbildung oder Friseur?

Investitionen für die Karriere

 

Wie in die eigene Karriere investieren? Vorsicht vor blindem Aktionismus und der Jagd nach wertlosen Scheinen. Was bringt die Karriere tatsächlich voran?

Überblick

 

 

 

 

Was ist besser für die Karriere: Weiterbildung oder Friseur?

 

So manche Weiterbildung hat der Karriere weniger gebracht als ein neuer Haarschnitt.

Karsten Noack

 

Wobei weder etwas gegen einen guten Haarschnitt noch gegen eine gute Weiterbildung zu sagen ist. Es geht vielmehr darum, auch hier Aktionismus zu vermeiden. Das schönste Zertifikat vergilbt, doch nützliche Kenntnisse und Fertigkeiten verzinsen sich.

In kaum einem Bereich ist es empfehlenswert sich auf erworbenen Lorbeeren auszuruhen. Doch was tun, wenn der Tag nur 24 Stunden und das lockende Weiterbildungsangebot überschäumend ist?

 

 

 

Strategische Planung, auch bei der Weiterbildung

 

Zeit ist Geld und selbst wer genügend davon hat, darf es ruhig sinnvoll investieren. Bei guter und strategisch gewählter Weiterbildung plädiere ich für lebenslänglich. Es gibt kaum einen Bereich, in dem Investitionen sich so lohnen, wenn sie gut gewählt platziert werden. Aktionismus bringt auch bei der Weiterbildung nichts. Wer keine Langeweile hat, gönnt sich lieber einen erholsamen Urlaub als unnötige Weiterbildungsumwege ohne Nährwert. Es gibt einfach zu viele Angebote, die nicht an das gewünschte Ziel führen können. Und das frustriert dann zumindest irgendwann.

Umso wichtiger ist es, sich darüber im Klaren zu sein welche Faktoren tatsächlich eine Rolle spielen. Ohne durchdachte Strategie ist es nur Flickwerk. Und wer die eigenen Ressourcen sinnvoll einsetzen will, braucht einen Plan. Dann gibt es auch Weiterbildungen und andere Möglichkeiten, mit denen die eigene Karriere gefördert werden kann. Aktionismus und Wunschdenken mögen menschlich sein, doch hilfreich sind sie selten.

 

 

 

Fragen, die zur Klärung beitragen

 

 

 

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Umfrageergebnisse

 

a. Umfrage zur Bedeutung von Rhetorik und Präsentationsfähigkeiten

 

De Einfluss von Rhetorik und Präsentationsfähigkeiten auf Karriere und Geschäftserfolg ist …

%

... groß

%

... mittel

%

...gering

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage (2017 und 2018, n= 1146)

b. Umfrage zur Bereitschaft zu präsentieren

 

Wenn ich es mir aussuchen kann …

%

... vermeide ich Präsentationen zu halten.

%

... übernehme ich es gerne Präsentation zu halten.

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2016 bis 2018, n=1117)

Was schließen Sie aus den beiden Umfrageergebnissen?

P.S.

 

Woher wissen Sie, wo es sich lohnt Zeit und Geld in Weiterbildung zu investieren?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 15. März 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #3430
K:
Ü:

Jahreshalbzeit! Und was machen wir jetzt mit dem Rest?

Jahreshalbzeit, was machen wir jetzt mit dem Rest? Hier ein paar Tipps!

Noch kann es ein hervorragendes Jahr werden. Wie wäre es mit ein paar Anregungen?

 

Durchstarten - NOACK Coaching & Training Berlin

Es sind noch einige Monate des Jahres übrig

 

Das 1. Halbjahr ist vorbei. War es erfolgreich, gibt es für das 2. Halbjahr etwas zu lernen? Wie geht es weiter?

Überblick

 

 

 

 

 

Es ist noch etwas übrig vom Jahr

 

Wie steht es mit dem Jahresziel? Noch kann es ein hervorragendes Jahr werden, denn es sind noch einige Tage übrig vom Jahr. Also ran ans Werk. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

 

 

 

Wendepunkt

 

Der 1. Juli ist für das Jahr, wie der Mittwoch für die Arbeitswoche. Und bevor ich dazu Post bekomme; genau genommen wäre es der 21. Juni mit der Sommersonnenwende. Aber wer will schon als Erbsenzähler gelten?

Also: Bergfest, es ist Jahreshalbzeit! Zwischenstand, Rückblick, Ausblick.

Erinnern Sie sich noch an den letzten Jahreswechsel? Hatten Sie sich gute Vorsätze gesetzt? Was ist daraus geworden? Das erste Halbjahr ist vorbei, die Tage werden kürzer und der Countdown bis zum nächsten Jahreswechsel läuft. Wenn das kein geeigneter Moment für eine Zwischenbilanz ist. Blick in den Rückspiegel: Wo zwischen Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen und Jahresplansoll übererfüllt stehen die Projekte?

Gute Vorsätze sind eine prima Sache. Es lassen sich dicke Bücher und großformatige To-Do-Listen mit ihnen füllen. Auf riesigen Plakaten machen sie sich gut über dem Schreibtisch und manchmal werden sie sogar realisiert. Allzu oft enden sie jedoch als Wegbepflasterung.

Es ist aber auch nicht immer so einfach. Vor allem den passenden Moment zu erwischen scheint manchmal komplizierter als die Lösung einer Differenzialgleichung. Fehlen in der Gleichung die Faktoren Zeit und Motivation geht sie nicht auf, dafür tauchen sehr gerne ungünstige Umstände auf und schon geht sie nicht mehr auf. Verpasst!

Ich trage wohl ein paar Eulen nach Athen, doch bekanntlich ist Wissen und Handeln ja nicht zwangsläufig miteinander verehelicht. Wenn es daher nicht so bei der Umsetzung Ihrer Ziele klappt, dann prüfen Sie doch einmal folgende Punkte:

1. Waren die Ziele smart genug?

 

Haben Sie Ihre Ziele wirklich klar und eindeutig genug formuliert? Die Kriterien für smarte Ziele finden Sie im Artikel SMARTe Ziele.

 

 

 

2. Haben Sie zu schnell aufgeben?

 

Typischerweise sind viele Menschen am Anfang eines Vorhabens hoch motiviert ihre guten Vorsätze schnellstens umzusetzen. Doch wenn es nicht so recht vorangeht, geht der Schwung irgendwann verloren.

Außerdem ist der Mensch ein Gewohnheitstier. So erstrebenswert Veränderungen sind, für die alten eingefahrenen Verhaltensmuster wird weniger Energie benötigt. Gerade bei Stress kehren wir daher leicht in alte Muster zurück und ohne es zu bemerken, laufen dann wieder die alten Programme ab. Wenn es dann nicht gelingt, den neuen Vorsätzen treu zu bleiben, geben viele Menschen zu schnell auf. Der innere Schweinehund findet dafür dann mehr oder weniger plausible Ausreden, weshalb es besser ist, das Vorhaben fallen zu lassen. Wie so oft; eine Frage guter Entscheidungen!

 

 

 

3. Was braucht es um dranzubleiben?

 

Beharrlichkeit siegt, wenn wir dranbleiben bis eine neue Gewohnheit sich eingeprägt hat. Gewohnheiten sind tief verankert, sodass die dazugehörigen Verhaltensmuster nahezu automatisch ablaufen, ohne, dass wir darüber nachdenken müssen. Es kann mehrere Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen, um neue Gewohnheiten zu entwickeln. Sind diese Gewohnheiten erst einmal etabliert, wird es deutlich einfacher.

 

 

 

4. Ist das Ziel vielleicht doch nicht so erstrebenswert?

 

Vielleicht lohnt der Aufwand ja doch nicht oder die Nachteile wiegen mehr, als ursprünglich erwartet? Prüfen Sie, ob die Vorstellung das Ziel erreicht zu haben bei Ihnen ein angenehmes Gefühl auslöst. Das sollte es, wenn es ein verlockendes Ziel ist. Und dann erzeugt es auch eine starke Zugkraft, gibt Kraft durchzuhalten. Wenn es das nicht macht, fehlt noch etwas. Oder spüren Sie innere Widerstände?

 

 

 

5. Sind innere Widerstände aufgetaucht?

 

Da hilft kein Ignorieren; Bedenken und negative Überzeugungen nagen weiter an einem. Besser ist es sie ernst zu nehmen und sie zu klären. Auch hinter Selbstsabotage steckt letztlich eine positive Absicht, die berücksichtigt werden will. So richtig Gasgeben können Sie nur dann, wenn Sie die zweifelnden, zögernden inneren Anteile mit ins Boot nehmen.

 

 

 

6. Und was machen wir jetzt mit dem Rest?

 

Was wollen wir am Ende des Jahres erzählen, was erlebt haben? Noch können wir es beeinflussen. Wie wird dieses Jahr zu einem Jahr, an das wir uns später gerne erinnern?

Wie wäre es das zweite Halbjahr zu nutzen und den guten Vorsätzen eine verdiente Chance geben? Das ist doch bestimmt besser, als bis zum 1. Januar zu warten, oder?

Anregungen

 

Hier ein paar Anregungen für eine konstruktive Gestaltung.

 

1. Was ist in diesem Jahr bisher gut gelaufen?

 

Wo wollen Sie anknüpfen? Was tut Ihnen gut? Überhaupt; feiern Sie die Erfolge, das Leben!

 

 

2. Was hat in diesem Jahr noch nicht so gut gelaufen?

 

Sind da noch Potenziale? Dann wissen Sie mit Blick auf diese Liste, wo noch etwas zu holen ist. Und wenn die Liste kurz ausfällt, dann lässt sich damit auch gut leben, oder?

 

 

3. Was können Sie ich aus den bisherigen Erfahrungen lernen?

 

Gibt es noch hilfreiche Einblicke, die Sie aus den Lektionen gewinnen können und was machen Sie damit?

Was hat Sie bisher gebremst und wie lässt sich das positiver gestalten?

 

Intelligenz ist die Fähigkeit aus Erfahrungen zu lernen.

 

 

4. Was wollen Sie beibehalten, was verändern, was beenden?

 

Der beste Plan lebt von guter Steuerung. Manchmal ist es auch besser einzelne Herausforderungen zu vertagen oder zu beenden und die Prioritäten zu berücksichtigen. Dann bekommen die wichtigsten Ziele mehr Aufmerksamkeiten.

 

 

5. Zukunftsgestaltung

 

Welche Berücksichtigung findet all das in Ihrer Planung für die Zukunft, Ihre Vision und Mission? Was wollen Sie damit erreichen und wie wird Ihr Leben sein, wenn Sie es erreicht haben. Denken Sie in erfüllenden Szenarien. Nutzen Sie entsprechende Techniken, wie Mentaltraining, um es möglichst intensiv zu erleben.

 

 

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P.S.

 

Was machen wir jetzt mit dem Rest des Jahres?

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 1. Juli 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:X

Glücklich auf Bestellung. Glücksgefühle vom Supermarkt, glücklich essen!

Glücklich auf Bestellung. Glücksgefühle aus dem Supermarkt: Essen Sie sich glücklich!

Glücksgefühle ohne Rezept? Nur so ein Gedanke... und wirksame Techniken
Essen Sie sich glücklich

Essen Sie sich glücklich!

 

Schokolade soll gegen Frust und Pasta gegen Stress helfen. Kann das wahr sein? Erspart das dann das Ringen nach Ruhm und Ehre?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Glücksgefühle aus dem Supermarkt

 

Schokolade soll gegen Frust und Pasta gegen Stress helfen. Kann das wahr sein, schließlich macht Schokolade dick und die zunehmende Wulst frustriert? Auch das Vermeiden, die Krawatte mit Tomatensoße zu bespritzen, ist insbesondere bei ungekürzten Spagetti durchaus mit Stress verbunden. Also, was ist dran an der Forderung. „Iss dich glücklich!“?

 

 

 

Ohne Rezept: Glücksbotenstoffe Tryptophan und …

 

Eins nach dem anderen. In Schokolade steckt der Glücksbotenstoff Tryptophan, der im Gehirn ein kleines Wunder bewirkt. Damit dieser Glücksbotenstoff wirken kann, muss er jedoch zuerst in das Hirn gelangen, um das angestrebte Hochgefühl auszulösen. Um durch diesen Stoff in der Schokolade glücklich zu werden, müssten wir allerdings riesige Mengen davon essen.

Die gute Nachricht: Das Glücksgefühl entwickelt sich schon vor dem Verzehr, zumindest dann, wenn es mit einer positiven Erwartung verbunden ist. Schon die Erwartung auf Leckerbissen startet die Produktion des Glückshormons Dopamin im Gehirn. Wobei das auch mit vielen anderen schönen Erinnerungen der Fall ist. Auch deren Auswirkungen auf Körper und Geist sind abgespeichert. Umso intensiver das Erlebnis war, desto leichter ist es wieder abrufbar. Einfach so? Einfach so! Zugegeben; manchmal ist etwas Unterstützung erforderlich. Doch dann geht es ganz leicht. Und viele angenehme Erinnerungen sind doch viel zu schade, um nur im Fotoalbum einzustauben.

 

 

 

Glücklich auf Bestellung: Schritt für Schritt machen Sie die Probe aufs …

 

Das Auslösen von Gefühlen durch Erinnerungen lässt sich ganz gezielt nutzen. Sie wenden dabei die Technik des Ankerns sozusagen rückwärts an. Vielleicht haben Sie ja Lust, das einmal auszuprobieren und sich auf die Suche nach Ihren ganz persönlichen Glücksanker zu machen. Hier folgt die Anleitung:

 

 

 

1. Referenzmoment wählen

 

Sie wählen einen Moment aus Ihrer Vergangenheit, der für Sie mit angenehmen Gefühlen verbunden ist.

 

 

 

2. Entspannung

 

Eine gute Portion Entspannung macht die nächsten Schritte leichter und intensiver. Mittels Unterstützung und Förderung von Trance wie beim Hypnobalancing™ geht es dann sogar noch tiefer.

 

 

 

3. Mit allen Sinnen erinnern

 

Je entspannter Sie sind, desto leichter wird es Ihnen fallen, sich die ausgewählte Situation in Erinnerung zu rufen. Was haben Sie erlebt als Sie glücklich und zufrieden waren? Gehen Sie diesen Moment in Ihren Gedanken mit allen Sinnen durch. Was haben Sie da gesehen, gehört, gespürt, geschmeckt, gerochen? Sie dürfen ruhig Ihre Fantasie spielen lassen. Was positiv wirkt, ist willkommen. Je intensiver Sie diese Erinnerung mit allen Sinnen wahrnehmen, desto besser.

 

 

 

4. Ankern

 

Kurz bevor Sie denken, es ginge nicht intensiver, wird geankert.

Im richtigen Moment ankern!

 

Ankern ist ein anderer Name für Reizreaktionskopplung, für Konditionierung. Es ist wie ein Schalter, der es ermöglicht, die mit der Erinnerung verknüpften angenehmen Zustände häufiger und bewusster zu genießen. Schöne Grüße von Pawlow und seinen Hunden (externer Link zu Wikipedia).

Das Ankern kann beispielsweise durch das Berühren von Daumen und Zeigefinger erfolgen, das Ballen einer Faust, den Blick auf einen Gegenstand oder etwas anderes, dass Sie unauffällig tun können. Was auch immer sie als Anker verwenden; damit das gut funktioniert ist es wichtig stets den gleichen Anker für das gleiche Gefühl einzusetzen.

 

Musik bietet sich als Anker an:

Zu jeder Reise gibt es einen Song, der uns immer wieder dorthin zurückführen kann, selbst wenn schon reichlich Zeit verstrichen ist.

 

 

 

 

5. Wiederholung

 

Anker werden durch Wiederholung des Ankerns wirksamer. Also bleiben Sie dran und wiederholen Sie es, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

 

 

 

6. Anker abfeuern

 

Wann immer Sie das Gefühl aktivieren wollen, lösen Sie den Anker auf die gleiche Weise aus, mit der Sie ihn geankert haben. Also beispielsweise, indem Sie erneut Daumen und Zeigefinger der auch vorher verwendeten Hand zusammenbringen. Wenn er gut installiert wurde, können Sie das nun genießen. So einfach ist das und macht nicht dick!

 

 

 

Erfahrungsaustausch

 

Und wie sind Ihre Erfahrungen mit Schokolade, Pasta und Glücksgefühlen? Oder ankern Sie lieber die guten Erinnerungen?

P.S.

 

Wie erzeugen Sie Glücksgefühle?

Artikel

Seelisches Gleichgewicht trotz Nachrichten?

Wie lässt sich mit einer großen Anzahl schlechter Nachrichten umgehen?

Keine Ergebnisse gefunden

Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2016
Überarbeitung: 27. Juni 2019
Englische Version:
AN: #8120
K: CNB
Ü:X

Weitsicht: Über den Tellerrand schauen

Weitsicht: Über den Tellerrand schauen

Des Menschen Sinn ist unbändig, ich besonders bedarf der Weite gar sehr.

Weitsicht

 

Weitsicht hilft! Mit Weitsicht wird ein vorausschauendes Verhalten beschrieben, unter Berücksichtigung der Potenziale und künftigen Geschehnisse.

Weitsicht

 

Weitsicht beschreibt eine vorausschauende Wahrnehmung und ein entsprechendes Verhalten. Weitsichtige Menschen und beziehen mögliche Szenarien in ihr Überlegungen und Pläne mit ein. Die Konsequenzen von Optionen werden berücksichtigt, statt, wie so oft, ausgeblendet. Deswegen erfordert Weitsicht die Erkundung verschiedener Perspektiven.

Synonyme

 

Ruhe, Umsichtigkeit, Besonnenheit, Überlegung, Bedacht, Bedachtsamkeit, Gelassenheit, Besonnenheit, Weitsicht, Überblick, Fassung, Gemessenheit

Ursprung des Wortes

 

Das Wort „Weitsicht“ setzt sich aus den Worten „weit“ und „Sicht“ zusammen.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit der Weitsicht?

Wenn man einen Teich ablässt beim Fischen, so fängt man sicherlich etwas, aber im nächsten Jahr sind keine Fische mehr da. Lü Bu We

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Februar 2017
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #7650
K: CNB
Ü:

39+ Tipps, um die Konzentration zu steigern, Tricks, Strategien, Werkzeuge

39+ Tipps, um die Konzentration zu steigern, Tricks, Strategien, Werkzeuge

Wie lässt sich die Konzentration steigern – schnell, effektiv und ohne Pillen?
Wie lässt sich die Konzentration steigern – schnell, effektiv und ohne Pillen?

Wie lässt sich die Konzentration steigern?

 

Konzentrationsfähigkeit ist uns in unterschiedlichem Maße in die Wiege gelegt. Weil konzentriertes Arbeiten ein wesentlicher Schlüssel zur Produktivität ist, lohnt es sich diese Kompetenz zu pflegen. Wie lässt sich die Konzentration steigern – schnell, effektiv und ohne Pillen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

39+ Tipps, um die Konzentration zu steigern

 

Konzentration ist die gewollte Fokussierung der Aufmerksamkeit auf ein Thema. Konzentrationsfähigkeit ist uns in unterschiedlichem Maße in die Wiege gelegt. Weil konzentriertes Arbeiten ein wesentlicher Schlüssel zur Produktivität ist, lohnt es sich diese Kompetenz zu pflegen.

Wie lässt sich die Konzentration steigern – schnell, effektiv und ohne Pillen?

 

 

1. Stressmanagement

 

Das größte Hindernis zur Konzentration ist Stress. Der wirkt wie Sand im Getriebe und ab einem gewissen Punkt läuft der Stresstopf über. Um die Konzentration zu verbessern, sollten deswegen Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol regelmäßig aus der Blutbahn entfernt werden. Wie das geht? So: Artikel zu Stressmanagement.

 

 

 

2. Zustandsmanagement

 

Die für Konzentration förderlichen mentalen und körperlichen Zustände lassen sich pflegen und so ankern, dass sie bei Bedarf aktiviert und zur Verfügung stehen. Zustandsmanagement ist nicht nur hier ein lohnenswertes Thema.

Zustandsmanagement widmet sich drei Bereichen:

 

1. Bereich: Der für eine Aufgabe ideale Zustand.

In diesem Zustand (Ressource State) stehen die erforderlichen Fähigkeiten und Ressourcen zur Verfügung.

 

2. Bereich: Zustände wechseln

Bevor ein möglichst förderlicher Zustand eingenommen werden kann, ist es meist hilfreich zuerst einen neutralen Zustand (Separator State) zur Unterscheidung zu erzeugen.

 

3. Bereich: Blockaden auflösen

Eine emotionale Blockade (Stuck State) ist erst aufzulösen, um die Handlungsfähigkeit wider herzustellen.

 

 

 

3. Phasen

 

Wir Menschen durchlaufen alle 90 bis 120 Minuten Phasen von Aktivität und Regeneration. Außerdem sind wir in den Tagesphasen zu unterschiedlichen Leistungen besonders leicht fähig. Wer diese persönlichen Phasen kennt und nutzt, macht es sich nicht nur hinsichtlich der Konzentration leichter.

Anstatt sich an die äußeren Bedingungen anzupassen, lohnt es sich so weit wie möglich an die Gestaltung zu gehen. Beachten Sie das bei Ihrer Tagesplanung (Zeitmanagement).

 

 

 

4. Pausen

 

Batterien oder genauer Akkumulatoren wollen beizeiten geladen werden, bevor das Leistungsvermögen auf Grund läuft. Machen Sie die Pausen auch dann, wenn Sie sich noch fit fühlen.

Ideal für die Konzentrationsfähigkeit sind alle 90 bis 120 Minuten Phasen der Regeneration.

 

 

 

5. Kaffee

 

Vorsicht beim beliebtestes Aufputschmittel hierzulande. Asche über mein Haupt; der morgendliche Kaffee gehört für mich mit zum gelungenen Tagesanfang und nachmittags gönne ich mir eine weitere Schale. Angeblich soll Kaffee sogar das Gedächtnis verbessern. Wer es übertreibt, läuft allerdings nicht mehr rund. Außerdem macht Kaffee abhängig und dann gibt es beim Entzug Kopfschmerzen. Das kann recht schmerzhaft sein und mit der Konzentration ist es dann auch nicht mehr weit her.

 

 

 

6. Wasser

 

Bei Dehydration sinkt die Konzentrationsfähigkeit spürbar. Bei Wassermangel funktioniert der Transport von Energie, Bausteinen und Informationen im Gehirn nicht mehr so gut. Die Kanäle sind schlechter beschiffbar. Schade, denn Wasser macht nicht dick und ist leicht verfügbar. Übrigens, auch ohne unnötig in Plastikverpackungen gekauft zu werden.

 

 

 

7. Ernährung

 

Ob Superfood tatsächlich die Konzentration steigern kann? Darauf setze ich nicht, sondern auf ausgewogene, gesunde Ernährung. Gesunder Körper, gesunder Geist.

 

 

a. Blutzuckerspiegel

 

Besondere Beachtung verdient der Blutzuckerspiegel. Doch Achtung: Traubenzucker wird in diesem Zusammenhang gerne erwähnt. Doch nach meinem Verständnis hält es nicht, was es verspricht. Studentenfutter für zwischendurch ist das schon eine weit bessere Idee.

 

 

b. Portionsgröße

 

Kleine Portionen sind besser als Gelage, bei denen der Körper anschließend weitgehend mit der Verdauung der dicken Brocken beschäftigt ist.

 

 

c. Individuelle Bedürfnisse

 

Es gibt so manche grundlegenden Empfehlungen für die Ernährung, die Ausgestaltung ist allerdings etwas sehr Persönliches.

 

 

 

8. Erholung

 

Der alltägliche Wahnsinn wird mit der Zeit kaum noch als solcher empfunden. Am Feierabend warten schon unzählige Verpflichtungen. Endlich Wochenende, endlich Zeit für all die vielen Aktivitäten, die geblieben sind. Für Erholung bleibt da oft nicht genug Raum. Doch die benötigen Körper und Geist nun mal. Bleibt der Stresspegel auch in der Freizeit hoch, können sich Körper und Psyche nicht genügend erholen. Die Leistung lässt steig nach, das Stressempfinden drückt. Wir sind ja schließlich keine Maschinen, wobei ja selbst die gewartet werden wollen.

 

 

 

9. Bewegung

 

Gesunder Körper, gesunder Geist. Körper und Geist bilden eine Einheit und die Wechselwirkungen sind vielfältig. Bewegung und noch besser ausgewähltes körperliches Training bringen auch die grauen Zellen in Schwung. Sie werden besser durchblutet und so mit den Bausteinen und der notwendigen Energie versorgt.

Bewegungsabläufe, die Konzentration erfordern trainieren das Gehirn auch daraufhin.

10. Kinesiologie

 

Manche Bewegungen sollen die Zusammenarbeit der Gehirnhälften fördern und der Denkfähigkeit dienen. Die Kinesiologie beschäftigt sich mit solchen Zusammenhängen und bietet entsprechende Übungen an.

 

 

 

11. Schlaf

 

Schlafmangel setzt die Leistungsfähigkeit herab und macht krank. Doch schon viel früher macht sich zu wenig qualitativer Scharf bei der Konzentration bemerkbar.

Im Internet werden sogar Studien französischer Wissenschaftlicher erwähnt, die behaupten, das Gehirn würde bei weniger als 7 Stunden Schlaf nicht nur unter reduzierter Leistungsfähigkeit und Konzentration leiden, sondern das Gehirn schrumpfen lassen. Bisher habe ich noch nicht nachgemessen, ob das stimmt. Also tun wir lieber so, als wenn es stimmt.

 

 

Power-Schläfchen?

 

Gönnen Sie sich doch zwischendurch ein paar Minuten Schlaf durch Powernaps.

 

 

 

12. Gedächtnistraining

 

Mit Gedächtnistraining lassen sich Gedächtnis und Konzentration fördern. Neue Impulse regen die grauen Zellen an.

 

 

 

13. Ordnung

 

Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zu suchen? Ein aufgeräumter Schreibtisch sorgt für Überblick und Fokus auf das aktuelle Thema. In einem chaotischen Umfeld ist es mit der Konzentration, wie mit dem Ausruhen auf einem Ameisenhaufen.

 

 

 

14. Smartphone

 

Das Thema bekommt aus gutem Grund einen eigenen Punkt. Die häufigste Ablenkung liefert heute das Smartphone. Alle paar Minuten ein lustiges Geräusch als Hinweise auf eine E-Mail, Textnachricht, Twitter, Facebook, Snapchat etc.? Wie wäre es mit klaren Entscheidungen was wann an der Reihe ist?

 

 

 

15. Sonstige Ablenkung

 

Eine Analyse der tatsächlichen Ablenkungen hilft dabei, Maßnahmen zu wählen, um zukünftig ohne Störungen konzentriert arbeiten zu können.

 

 

 

16. Musik

 

Hoch lebe Wolfgang Amadeus! So manch einer schwärmt vom Mozart-Effekt. Alpha-Wellen sollen die Konzentration und das Erinnerungsvermögen fördern.

 

 

 

17. Stimulation

 

Was den einen ablenkt oder gar in den Wahnsinn treibt, wirkt auf einen andere Menschen stimulierend; Naturgeräusche, Düfte, …

 

 

 

18. Pharmazeutische und sonstige Substanzen

 

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker heißt es in der Werbung. Als Nichtmediziner halte ich jedenfalls nicht von dereierlei Doping. Wer seine Seele verkauft, zahlt Zinseszins. Diejenigen Zeitgenossen, die ich persönlich getroffen habe und die vermutlich auf diese Weise nachgeholfen haben, wirkten oft recht „eigenartig“ – und das ist freundlich formuliert.

 

 

 

19. Meditation

 

Mediation baut Stress ab und stärkt den Geist. Das zeigt sich auch in einer besseren Konzentration.

 

 

 

20. Yoga

 

Wo Yoga drauf steht, ist oft keines drin. Yoga ist kein Sport, bei dem nebenbei Pläne gemacht werden oder der Fernseher läuft. Yoga ist Wahrnehmung, Achtsamkeit, Konzentration. Yoga schärft den Geist.

 

 

 

21. Hypnobalancing™ und Selbsthypnose

 

In Trance sind faszinierende Prozesse möglich. Bei Hypnobalancing™ wird unter anderem die innere Balance gefördert. Das erleichtert vieles und lässt Sie selbst größere Herausforderungen geschmeidig angehen. Wer sogar in der Lage ist, sich selbst in solche Zustände zu versetzen macht sich freier von äußerlichen Umständen, regeneriert innerhalb kürzerer Zeit und ist fokussierter auf die Themen, die tatsächlich Bedeutung haben. Das lässt sich übrigens in überraschend kurzer Zeit bei mir lernen.

 

 

 

22. Lesen

 

Während Sie sich interessanten Themen widmen trainieren Sie beim Lesen Ihre Konzentrationsfähigkeit. Ablenkungsfreies Lesen geht am besten mit dem guten alten Buch aus Papier. Sorry, lieber Wald!

 

 

 

23. Probleme

 

Ungelöste Probleme sorgen für Unwohlsein und lenken ab. Sie zu klären, dient nicht nur dem Thema an sich, sondern insgesamt.

 

 

 

24. Ängste

 

Bei gestörter Konzentration liegt es sehr häufig an Ängsten. Ängste lenken ab, belasten und lassen kaum Raum für zielgerichtete Konzentration, wie auch, wenn jemand wie das Kaninchen auf die Schlange starrt, anstatt sich der Lösung widmet. Bei Tunnelblick steckt die Aufmerksamkeit im Schwitzkasten.

Viele Menschen begegnen Ängsten und damit verbundener Unruhe mit vergleichsweise unwichtigen Tätigkeiten, um sich abzulenken. Ängsten zu begegnen und den Tisch freizumachen sorgt hingegen dafür, dass der Kopf frei ist für andere Themen. Kommen Sie den Ursachen auf die Schliche, anstatt sich mit Ausweichmanövern selbst zu sabotieren. Lassen Sie sich gegebenenfalls bei der Lösung unterstützen.

 

 

 

25. Mindmapping

 

Für mich eines der wesentlichsten Werkzeuge für Überblick und Konzentration ist das Mindmapping. Dank der ausführlichen Beschreibung mit Schritt-für-Schritt-Anleitung können Sie die Methode ebenfalls nutzen.

 

 

 

26. Ortswahl

 

Es gibt Orte, an denen sich die meisten Menschen selbst bei größter Gelassenheit kaum konzentrieren können. Wer solche Orte meidet und dafür Oasen der Ruhe nutzt, macht es sich einfacher. Wobei das mit der Ruhe so eine Angelegenheit ist; ich kann mich an Orten, wie Cafés, Flughäfen und Flugzeugen sehr gut konzentrieren. Dort herrscht ein Grundrauschen, das mich angenehm einhüllt und eigentümlicherweise konzentrierter arbeiten lässt. Das ist wohl eine recht persönliche Sache.

 

 

 

27. Ortswechsel

 

So ein Ortswechsel wirkt mitunter Wunder. Das verändert die Perspektive und befreit von aktuellen Blockaden.

 

 

 

28. Zeit für konzentriertes Arbeiten

 

Mitunter hilft schon ein entsprechendes Schild an der Bürotür. Ein umgeleitetes Telefon oder Kopfhörer sorgen für Ruhe. Frühaufsteher können auch die überwiegend ruhigeren Morgenstunden für ungestörtes Arbeiten nutzen.

 

 

 

29. Singletasking statt Multitasking

 

Der Versuch von Multitasking verursacht einen deutlichen Leistungsabfall, die Konzentration sinkt und die Fehler nehmen zu. Besser ist es zuerst eine Aufgabe zu erledigen, bevor die nächste begonnen wird.

 

 

 

30. Notizen

 

Gedanken zu sichern, wirkt Wunder. Dann ist er später verfügbar und lenkt nicht weiter ab. Ob klassisch in einem Notizbuch auf Papier oder mit einem der elektronischen Helfer beziehungsweise dem Smartphone, es geht schnell. Und schon geht es weiter.

 

 

 

31. Ergonomische Arbeitsplätze

 

Wer es ausprobiert hat, schwärmt oft von Arbeitsplätzen, bei denen sich sowohl sitzend als auch stehend arbeiten lässt. Das beugt körperlichen und mentalen Verspannungen vor, fördert die Durchblutung und damit die Konzentration. Eine noch eher seltene Variante sind Arbeitsplätze mit Laufband. Hat das schon jemand getestet?

 

 

 

32. Beleuchtung

 

Wenn es zu dunkel ist, schüttet das Gehirn Melatonin aus. Das Hormon Melatonin macht schläfrig und unkonzentriert.

 

 

a. Faktoren

 

Lichtfarbe, Beleuchtungsstärke und Lichtrichtung bzw. Gleichmäßigkeit wirken sich individuell auf Menschen aus.

 

 

b. Blaulicht?

 

Wärmere Lichtfarben werden mit Gemütlichkeit assoziiert und deswegen sind sie seltener am Arbeitsplatz zu finden. Blaues Licht soll die Konzentration fördern. Kältere Lichtfarben verringern den Melatoninwert im Blut und steigern die Leistungsfähigkeit. Ob ich jetzt gerne in blauem Licht arbeiten mag, bezweifle ich zumindest spontan.

 

 

c. Farbwahl

 

LED- und OLED-Technologie ermöglicht die individuelle Wahl von Lichtintensität und Farbtemperatur. So kann jeder die jeweils förderlichste Beleuchtung nutzen.

 

 

 

 

33. Geduld

 

Wer bei fehlendem Fortschritt zu früh die Flinte ins Korn wirft, verliert oft aus zu geringer Frustrationstoleranz die Konzentration. Konstruktive Geduld ist eine mächtige Fähigkeit. Wer hingegen zu schnell aufgibt reduziert stetig Frustrationsgrenze und Fähigkeit zur Konzentration.

 

 

 

34. Rituale

 

Individuelle Rituale fördern den Rahmen für konzentriertes Arbeiten. Gerade bei kreativen Aufgaben habe ich hier sehr gute Erfahrungen gemacht.

 

 

 

35. Selbstmanagement

 

Ein gepflegtes Selbstmanagement will erworben und gepflegt werden.

 

 

 

36. Physiologie

 

Zu unterschiedlichen mentalen Zuständen gehören unterschiedliche Physiologien. Finden Sie beispielsweise heraus, in welcher Körperhaltung Sie besonders gut konzentriert arbeiten können und nehmen Sie diese Haltung dann bewusst ein.

 

 

 

37. Mentaltraining

 

Mentaltraining bietet gleich eine ganze Reihe von Möglichkeiten den Weg für konzentriertes Arbeit zu ebenen und die Konzentrationsfähigkeit zu steigern.

 

 

 

38. Perfektionismus

 

Perfektionismus ist gut gemeint und doch nicht empfehlenswert. Perfektionismus erzeugt Druck und der sorgt für Krampf. In kleinen Dosen ist Druck durchaus in Ordnung, doch meist richtet er Schaden an.

 

 

 

39. Resilienz

 

Resilienz, die viel gepriesene Fähigkeit, mit widerspenstigen Herausforderungen umzugehen und seelische Widerstandskraft an den Tag zu legen, fördert auch die Konzentrationsfähigkeit. Wobei auch hier gilt, dass es keine Einbahnstraße ist, denn auch Konzentrationsfähigkeit fördert Resilienz. Huhn oder Ei? Viele Wege führen nach Rom.

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2014
Überarbeitung: 24. Juni 2019
AN: #6368
K:NC
Ü:

Persönliche Werte: Was wirklich zählt und Entscheidungen bestimmt

Werte: Was wirklich zählt und unsere Entscheidungen bestimmt

Welchen Wert haben Werte? Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge. (Arthur Schopenhauer)

Persönliche Werte und Entscheidungen

 

Welchen Wert haben Werte? „Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge.“ Dieses Zitat von Arthur Schopenhauer lädt uns ein, über die oft verborgene Bedeutung von Werten nachzudenken. Warum erkennen wir den Wert von Dingen oder Überzeugungen oft erst, wenn sie bedroht oder verloren sind? Dieser Gedanke bildet den Ausgangspunkt für die Frage: Wie können wir unsere Werte bewusst wahrnehmen und ihnen in unserem Alltag die gebührende Bedeutung geben?

Persönliche Werte sind von hoher Bedeutung. Es sind grundlegende Überzeugungen und Einstellungen zum Leben. Wertvorstellungen liefern die Orientierung, bewusst und unbewusst. Sie bilden so die Basis für viele Entscheidungen und Handlungen.
Persönliche Werte: Die Basis für bewusste Entscheidungen

Sich selbst zu kennen lohnt. Wenn Ihre Werte für Sie klar sind, werden Sie bessere Entscheidungen leichter treffen.

Karsten Noack

Video

Werte: Was sie sind und warum sie wichtig für dein Leben sind

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Werte

 

An vielen Stellen wird von Werten gesprochen und es herrscht weitgehend Einigkeit, dass Werte wichtig sind. Es existieren auch zahlreiche Werte, für die sich die Mehrzahl der Menschen aussprechen. Haariger wird es, wenn es um die Bedeutung und die Priorisierung bei Werten geht. Dann werden, mit dem Hinweis, dass der Zweck die Mittel heilige, Werte verletzt, um anderen zu mehr Geltung zu verhelfen.

 

 

 

Definition

 

Was genau sind Wertvorstellungen beziehungsweise kurz Werte?

Die trockene Definition; Werte als Wertvorstellungen sind allgemein erstrebenswerte, moralisch oder ethisch als gut befundene spezifische Wesensmerkmale eines Menschen innerhalb einer Gruppe, die diese Werte teilt (Wertegemeinschaft).

Es gibt persönliche Werte (Freundlichkeit, Vertrauen etc.), geistige Werte (Intelligenz), religiöse Werte (Glaube), sittliche Werte (Benehmen) und materielle Werte (Geld, Macht, Besitz etc.). Aus Werten wie beispielsweise dem Wert der Achtung des Eigentums lassen sich soziale Normen als konkrete Vorschriften für das soziale Handeln ableiten, wie Gesetze, die Diebstahl verbieten. Werte sind ein zentraler Bestandteil vieler Verhaltensvorschriften, jedoch sind sie nicht selber Verhaltensvorschriften.

Werte sind das, was wir auf keinen Fall verlieren wollen, wofür es sich aus unserer Sicht zu kämpfen lohnt.

 

 

Beispiele

 

Beispiele für eher absolute Werte:

  • Gesundheit
  • Mut
  • Flexibilität

 

 

Beispiele für relative Werte:

  • Harmonie
  • Intuition
  • Intelligenz
  • Kreativität
  • Offenheit

 

 

 

„Wofür mache ich das?“

 

Persönliche Werte, in dem auf diesen Seiten verwendeten Sinn, sind grundlegende Überzeugungen und Einstellungen zum Leben. Sie liefern die Motivation für Entscheidungen und Handlungen. Es handelt sich bei den Werten um eine Ebene im Modell der Neurologischen Ebenen nach Robert Dilts.

 

 

 

Gültigkeit von Werten

 

Sind Werte eine subjektive Geschmacksache? Oder gelten sie objektiv? In der Praxis gibt es je nach Kontext Werte, über die mehr oder weniger Einigkeit herrscht. Sie werden innerhalb von Gruppen über die Sozialisation an nachfolgende Generationen weitergegeben. Im Laufe der Zeit unterliegen sie Veränderungen, weil auch die Welt sich verändert. Die Globalisierung hat beispielsweise einen großen Anteil daran, dass sich Werte verändern. Deswegen ist die Auseinandersetzung für sich selbst und in der jeweiligen Gemeinschaft so wichtig. Gemeinsame Werte bilden die Grundlage für ein konstruktives Zusammenleben.

Selbst als Errungenschaften gefeierte Werte, wie Demokratie, Meinungsfreiheit, Geschlechtergleichheit, freie Lebensgestaltung etc. sind nur so lange gegeben, wie nicht andere Werte von der dominierenden Kultur als wichtiger angesehen werden. Viele Fortschritte werden in unserem Kulturkreis als selbstverständlich angesehen, obwohl viele andere Kulturen das anders sehen.

Liste mit Werten

  1. Abenteuer
  2. Abgeklärtheit
  3. Abwechslung
  4. Achtsamkeit
  5. Aggressivität
  6. Ahnung
  7. Akribie
  8. Aktivität
  9. Akzeptanz
  10. Albernheit
  11. Altruismus
  12. Anerkennung
  13. Angemessenheit
  14. Angepasstheit
  15. Anpassungsfähigkeit
  16. Anstand
  17. Antrieb
  18. Anwendbarkeit
  19. Anziehungskraft
  20. Aufgeschlossenheit
  21. Aufmerksamkeit
  22. Aufopferung
  23. Aufregung
  24. Aufrichtigkeit
  25. Ausbildung
  26. Ausdauer
  27. Ausdrucksfähigkeit
  28. Ausgeglichenheit
  29. Ausgelassenheit
  30. Authentizität
  31. Bedachtsamkeit
  32. Beflissenheit
  33. Befreiung
  34. Begierde
  35. Beharrlichkeit
  36. Beherrschung
  37. Beliebtheit
  38. Bereitschaft
  39. Bereitwilligkeit
  40. Berühmtheit
  41. Beschaulichkeit
  42. Bescheidenheit
  43. Beschränkung
  44. Besonnenheit
  45. Bestätigung
  46. Bewusstheit
  47. Bindung
  48. Bissigkeit
  49. Brauchbarkeit
  50. Brillanz
  51. Charme
  52. Coolness
  53. Dankbarkeit
  54. Demut
  55. Der Beste sein
  56. Dienst
  57. Direktheit
  58. Diskretion
  59. Disziplin
  60. Dominanz
  61. Dreistigkeit
  62. Durchsetzungsvermögen
  63. Dynamismus
  64. Echtheit
  65. Edelmut
  66. Effektivität
  67. Effizienz
  68. Ehre
  69. Ehrfurcht
  70. Ehrgeiz
  71. Ehrlichkeit
  72. Eifer
  73. Eigenständigkeit
  74. Einen Unterschied machen
  75. Einfachheit
  76. Einfallsreichtum
  77. Einfluss
  78. Einfühlungsvermögen
  79. Einheit
  80. Einsamkeit
  81. Einsicht
  82. Einsichtigkeit
  83. Einzigartigkeit
  84. Ekstase
  85. Eleganz
  86. Energie
  87. Entdeckung
  88. Enthusiasmus
  89. Entschlossenheit
  90. Entspannung
  91. Erfahrung
  92. Erfindungsgabe
  93. Erfolg
  94. Erhabenheit
  95. Erholung
  96. Erkenntnis
  97. Ermunterung
  98. Ernsthaftigkeit
  99. Errungenschaft
  100. Erwartung
  101. Expertise
  102. Extravaganz
  103. Extraversion
  104. Exzellenz
  105. Fairness
  106. Familie
  107. Faszination
  108. Finanzielle Unabhängigkeit
  109. Findigkeit
  110. Fitness
  111. Fleiß
  112. Flexibilität
  113. Flow
  114. Fokus
  115. Frechheit
  116. Freiheit
  117. Freizügigkeit
  118. Freude
  119. Freundlichkeit
  120. Frevelhaftigkeit
  121. Frieden
  122. Frohmut
  123. Frohsinn
  124. Frömmigkeit
  125. Führung
  126. Furchtlosigkeit
  127. Gastfreundschaft
  128. Geben
  129. Gehorsam
  130. Gelassenheit
  131. Genauigkeit
  132. Genügsamkeit
  133. Genuss
  134. Gerechtigkeit
  135. Gerissenheit
  136. Geschicklichkeit
  137. Geschwindigkeit
  138. Gemütlichkeit
  139. Geselligkeit
  140. Gewandtheit
  141. Gewinnen
  142. Gewissheit
  143. Glanz
  144. Glaube
  145. Glaubwürdigkeit
  146. Glück
  147. Glückseligkeit
  148. Gnade
  149. Großzügigkeit
  150. Gründlichkeit
  151. Güte
  152. Gutmütigkeit
  153. Harmonie
  154. Hartnäckigkeit
  155. Heiligkeit
  156. Heimlichkeit
  157. Heiterkeit
  158. Heldenmut
  159. Heldentum
  160. Herausforderung
  161. Herkunft
  162. Herz
  163. Herzlichkeit
  164. Hilfsbereitschaft
  165. Hingabe
  166. Hochgefühl
  167. Hoffnung
  168. Höflichkeit
  169. Humor
  170. Hygiene
  171. Inspiration
  172. Integrität
  173. Intelligenz
  174. Intensität
  175. Intimität
  176. Introversion
  177. Intuition
  178. Investierung
  179. Jugendlichkeit
  180. Kameradschaft
  181. Klarheit
  182. Klugheit
  183. Komfort
  184. Kongruenz
  185. Können
  186. Kontinuität
  187. Kontrolle
  188. Konzentration
  189. Kooperation
  190. Korrektheit
  191. Kreativität
  192. Kühnheit
  193. Langlebigkeit
  194. Lebendigkeit
  195. Lebenskraft
  196. Lebhaftigkeit
  197. Leidenschaft
  198. Leistung
  199. Leitung
  200. Lernen
  201. Liebe
  202. Logik
  203. Loyalität
  204. Macht
  205. Mäßigung
  206. Milde
  207. Mitarbeiterführung
  208. Mitbenutzung
  209. Mitgefühl
  210. Mitwirkung
  211. Mode
  212. Motivation
  213. Mumm
  214. Mündigkeit
  215. Mut
  216. Nächstenliebe
  217. Nähe
  218. Natürlichkeit
  219. Nerv
  220. Neugier
  221. Nützlichkeit
  222. Offenheit
  223. Optimismus
  224. Ordnung
  225. Ordnungsliebe
  226. Organisation
  227. Originalität
  228. Perfektion
  229. Pflicht
  230. Phantasie
  231. Philanthropie
  232. Pietät
  233. Potenz
  234. Pragmatismus
  235. Präsenz
  236. Präzision
  237. Privatsphäre
  238. Proaktiv sein
  239. Professionalität
  240. Pünktlichkeit
  241. Raffinesse
  242. Rätselhaftigkeit
  243. Realismus
  244. Reflektion
  245. Reichhaltigkeit
  246. Reichtum
  247. Reife
  248. Reinheit
  249. Reinlichkeit
  250. Religiösität
  251. Respekt
  252. Revolution
  253. Ruhe
  254. Ruhm
  255. Sauberkeit
  256. Scharfsinn
  257. Schlauheit
  258. Schönheit
  259. Seele
  260. Selbstbeherrschung
  261. Selbstlosigkeit
  262. Selbstvertrauen
  263. Seltsamkeit
  264. Sensitivität
  265. Sexualität
  266. sicheres Auftreten
  267. Sicherheit
  268. Sieg
  269. Signifikanz
  270. Sinnlichkeit
  271. Sittsamkeit
  272. Solidarität
  273. Sorgfalt
  274. Spannung
  275. Sparsamkeit
  276. Spaß
  277. Spiritualität
  278. Spontanität
  279. Sprachkompetenz
  280. Stabilität
  281. Stärke
  282. Stille
  283. Strebsamkeit
  284. Strenge
  285. Struktur
  286. Sympathie
  287. Synergie
  288. Tapferkeit
  289. Teamwork
  290. Tiefe
  291. Traditionalismus
  292. Transzendenz
  293. Träumen
  294. Treue
  295. Tugend
  296. Überfluss
  297. Überlegenheit
  298. Überraschung
  299. Überzeugung
  300. Umgänglichkeit
  301. Unabhängigkeit
  302. Uneigennützigkeit
  303. Unerschrockenheit
  304. Unerschütterlichkeit
  305. Unterhaltung
  306. Unterstützung
  307. Unversehrtheit
  308. Unvoreingenommenheit
  309. Urteilsfähigkeit
  310. Verantwortung
  311. Verbindung
  312. Verbissenheit
  313. Verehrung
  314. Vergnügen
  315. Vermögen
  316. Vernunft
  317. Versicherung
  318. Verspieltheit
  319. Verständnis
  320. Vertrauen
  321. Vertrauenswürdigkeit
  322. Verwegenheit
  323. Vielfalt
  324. Vision
  325. Vitalität
  326. Vollendung
  327. Vorfreude
  328. Vorsatz
  329. Wachsamkeit
  330. Wachstum
  331. Wahrheit
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  336. Wildheit
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  341. Wohlgefallen
  342. Wohlstand
  343. Wortgewandtheit
  344. Wunder
  345. Würde
  346. Zeitlosigkeit
  347. Zufriedenheit
  348. Zugänglichkeit
  349. Zugehörigkeit
  350. Zuneigung
  351. Zuverlässigkeit
  352. Zuversicht
  353. Zweckmäßigkeit

Wozu soll das gut sein?

 

Diese Liste mit Werten dient als Orientierungshilfe. Sie ist lang, enthält einige Synonyme und ist dennoch nicht vollständig. Sie kennen weitere Werte? Dann können Sie dazu das Kommentarfeld nutzen und ich werde sie aufnehmen.

Diese Liste mit Werten hilft Ihnen beispielsweise dabei, einen klareren Blick dafür zu bekommen, was Ihnen persönlich wichtig ist. Sie könnten diese Seite ausdrucken, die Werte markieren, die sich am besten für Sie anfühlen und diese nach Wichtigkeit sortieren. Während Sie die Liste durchgehen, kann es gut sein, dass einige Werte wenig oder gar keine Bedeutung für Sie und manche vielleicht sogar negativ betrachtet werden. Schauen Sie genauer hin und fischen Sie die Werte heraus, die Sie magisch anziehen. Dann kennen Sie Ihre Prioritäten.

Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung?

 

Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.

Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.

Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.

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Geistige Werte müssen uns ansprechen wie Könige. Sie dürfen nicht aufgedrängt werden. Arthur Schopenhauer

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Mai 2012
Überarbeitung: 23. Juni 2019
Englische Version: https://www.karstennoack.com/using-values-as-the-driving-force-for-decision-making/
AN: #654240
K:
Ü:

AA-BC-Regel: Gute Vorgesetzte, gute Mitarbeiter und miese Vorgesetzte… Das Gesetz der Anziehung.

AA-BC-Regel: Gute Vorgesetzte, gute Mitarbeiter und miese Vorgesetzte... Das Gesetz der Anziehung.

Gleich und Gleich gesellt sich gern! Gute Führungskräfte lieben gute Mitarbeitende, schlechte Vorgesetzte... Und im Privatleben?

Gute Führungskräfte, gute Mitarbeiter und miese Vorgesetzte…

 

Erstklassige Führungskräfte (A) sammeln erstklassige Mitarbeitende um sich, zweitklassige Führungskräfte (B) ziehen drittklassige Mitarbeitende (C) vor. Ich nenne es die AA-BC-Regel. Was tun?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Gesetze der Anziehung in Unternehmen

 

Nichts gegen kosmische Gesetze der Anziehung, aber für die Gesetze der Anziehung in Unternehmen gibt es mehr sichtbare Beweise. Wobei sich die Beobachtungen mit zeitgenössischen spirituellen Erklärungen durchaus bestätigen lassen. Ob ich deswegen allerdings von Karma schreiben würde, wenn Kollegen deutlichst hinter den Möglichkeiten bleiben und zur Belastung werden? Eher nicht! Ich sehe da andere Mechanismen am Werk.

Gleich und Gleich gesellt sich gern. Die AA-BC-Regel basiert auf Beobachtungen im beruflichen Umfeld, dass erstklassige Führungskräfte ebenfalls erstklassige Mitarbeiter um sich sammeln, während zweitklassige Führungskräfte drittklassige Mitarbeiter vorziehen.

AA-BC-Regel

 

Erstklassige Führungskräfte (A) sammeln erstklassige Mitarbeiter um sich, zweitklassige Führungskräfte (B) ziehen drittklassige Mitarbeiter (C) vor. Ich nenne es die AA-BC-Regel.

Gleich und Gleich gesellt sich gern: A-Persönlichkeiten ziehen A-Persönlichkeiten und B-Persönlichkeiten ziehen C-Persönlichkeiten an. Wer kompetent und engagiert ist, fürchtet weniger Konkurrenz und sucht gleichwertige Inspiration, ist anspruchsvoll, will sich weiterentwickeln.
Mittelmäßige Manager empfinden dagegen jeden erstklassigen Mitarbeiter als eine latente Bedrohung. Es ist die Furcht, kompetente Mitarbeiter könnten einen durchschauen, gleichziehen oder die Postion übernehmen.

Das hat immense Folgen für die angebundenen Bereiche und somit auf das Gesamtergebnis von Unternehmen. Leistungen bleiben hinter den Möglichkeiten zurück, leistungsbereite Mitarbeiter werden demotiviert. Und weil die besten Mitarbeiter zuerst gehen und unentschlossene innerlich kündigen ﹣Dienst nach Vorschrift ﹣bleiben mit der Zeit nur noch die zum Vorgesetzten passenden Persönlichkeiten übrig. Erklärt das so manche Beobachtung in der Praxis?

Was macht eine Führungspersönlichkeit aus?

Die AA-BC-Regel gilt nicht nur in Unternehmen

 

Die AA-BC-Regel ist nicht auf das berufliche Umfeld beschränkt.

 

Zeige mir deine Freunde, und ich sage dir, wer du bist.

Sprichwort

P.S.

 

Kommt Ihnen das bekannt vor oder haben Sie eine andere Erfahrung gemacht?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. Mai 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü:X

Die Millersche Zahl, Chunking, das Arbeitsgedächtnis und weshalb das für Redner interessant ist

Die Millersche Zahl, Chunking, das Arbeitsgedächtnis und weshalb das für Redner interessant ist

Wie magisch und stimmig ist die Zahl 7? Oder ist es die 4?
Arbeitsgedächtnis

Chunking, Arbeitsgedächtnis, Gehirn und praktische Bedeutung der Millerschen Zahl

 

 

Ein Chunk ist ein Klumpen, eine Informationseinheit. Soweit die Theorie. Erfahren Sie, welche Relevanz das für gute Reden und Präsentationen hat. Lernen Sie, was die Millersche Zahl bedeutet und welche Rolle das Arbeitsgedächtnis spielt.

 

Überblick

 

 

 

 

Arbeitsgedächtnis

 

Als Arbeitsgedächtnis wird ein neueres Verständnis des Kurzzeitgedächtnisses bezeichnet, zu dem die bewusste, aktive Verarbeitung von eingehenden auditiven und visuell-räumlichen Informationen sowie von Informationen aus dem Langzeitgedächtnis gehört.

Das Arbeitsgedächtnis ist ein System für die zeitweise Speicherung und gleichzeitige Bearbeitung einer begrenzten Zahl von Informationen. Es spielt eine Rolle für das Verständnis komplexer gesprochener Sätze. Um einen Satz inhaltlich zu verstehen ist es beispielsweise erforderlich sich noch an den Anfang des Satzes zu erinnern, wenn sein Ende erreicht wurde.

Wir gehen davon aus, dass der entscheidende Flaschenhals bei der Verarbeitung von eintreffenden Informationen das sogenannte Arbeitsgedächtnis ist. Die Denkgeschwindigkeit, mit der Fähigkeit zum Fokussieren, zum Auswählen und Entscheiden, wird vom Arbeitsgedächtnis bestimmt. Dessen Kapazität ist begrenzt. Die Verarbeitung von Informationen ist aufwendig und auch das Aussortieren unwesentlicher Informationen beansprucht Ressourcen des Gehirns. Damit eine unwichtige Information ausgeblendet werden kann, muss sie erst einmal als unwichtig bewertet werden.

 

 

 

Kapazität und Millersche Zahl

 

Die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses ist gering. Die Millersche Zahl geht von durchschnittlich 7 Informationseinheiten aus, die ein Mensch handhaben kann.

George E. Miller beschrieb 1956 seine Beobachtungen im Aufsatz The Magical Number Seven, Plus or Minus Two – Some Limits on Our Capacity for Processing Information. Je mehr Botschaften auf uns einprasseln, desto weniger Zeit steht für ihre Verarbeitung zur Verfügung.

Der australische Psychiater Gordon Parker überprüfte die Experimente von Miller. In der Zeitschrift Acta Psychiatrica Scandinavica veröffentlicht er sein Diskussionspapier Acta is a four-letter word. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Grenze der menschlichen Verarbeitungskapazität eher bei vier Informationseinheiten liegt. Als Beispiel dafür dienen die favorisierten Methoden mit denen Menschen ihre Telefonnummern abspeichern.

Nelson Cowan kommt 2000 zu dem Ergebnis, das Kurzzeitgedächtnis hat nur eine Kapazität von 4 ± 1, also von 3 bis 5 gleichzeitig präsenten Informationspaketen oder „chunks“. Hier nachzulesen: The magical number 4 in short-term memory: A reconsideration of mental storage capacitiy, 2000, Behavioral and brain sciences, 24, 87–195 http://web.missouri.edu/~cowann/pubs.html . Georg A. Miller schätze 1955 die Aufnahmefähigkeit des Gehirns mit 7 plus / minus 2. Hier nachzulesen: The Magical Number Seven, Plus or Minus Two, Some Limits on Our Capacity for Processing Information, 1956, Psychological Review, 63, 81-97. http://psychclassics.yorku.ca/Miller/

 

 

 

Beispiel

 

Eine achtstellige Telefonnummer kann in verschiedene Chunks unterteilt werden. Beispielsweise 12345678, 12 34 56 78 oder 123 456 78. So ist sie leichter zu merken. Interessanterweise gibt es deutliche Unterschiede, wie wir uns Telefonnummern merken. Offenbar können bei vielen Menschen im Arbeitsgedächtnis gleichzeitig maximal vier Chunks präsent sein.

Vergleichen Sie Ihre Chunks doch mal mit denen anderer Personen.

 

 

 

 

Definition Chunk

 

Ein Chunk ist ein Klumpen, eine Informationseinheit.

 

 

 

Störanfälligkeit

 

Das Arbeitsgedächtnis ist sehr störanfällig. Schon kleinste Störung führen dazu, dass zwischengespeicherte Gedanken verloren gehen. Schon vergleichsweise geringer Stress bringt die Inhalte des Arbeitsgedächtnisses durcheinander und führt zu Fehlern.

 

 

 

Willenskraft

 

Studien behaupten, dass das Arbeitsgedächtnis auch für Selbstbeherrschung und Willenskraft zuständig ist. Der Zusammenhang zeigt sich auch umgekehrt. Wird das Arbeitsgedächtnis stark belastet, erlahmt auf Dauer die Willenskraft

 

 

 

 

Relevanz in der Rhetorik

 

Menschen haben Vorlieben, wie sie Informationen präsentieren und präsentiert bekommen möchten. Redner, die das berücksichtigen, vermitteln effektiver ihre Botschaften. Die Aufnahme und Erinnerungsfähigkeit beim Publikum und somit die Überzeugungskraft werden gesteigert.

 

Die Millersche Zahl gibt die Obergrenze für gleichzeitig übermittelte Informationseinheiten an. Darstellungen einer komplexen Aussage sollten deshalb so gestaltet, dass sie nur in bis zu fünf, maximal sieben Teilaussagen gegliedert ist.

 

Einige der Konsequenzen aus den Beobachtungen:

 

  • Einfache Formulierungen
  • Suggestive Formulierungen vermeiden
  • Kurze Sätze
  • In Reden und Präsentationen auf möglichst eine Kernbotschaft konzentrieren
  • Auf einer Folie, einem Flipchart oder einem Whiteboard maximal (!) sieben Punkte nennen
  • Maximal 7 Elemente ankündigen
  • Maximal 7 Punkte in der Zusammenfassung
  • Kausalketten nicht länger als 7 Elemente

P.S.

 

Was kommt Ihnen bei der Millerschen Zahl in den Sinn? Hat das Einfluss auf Ihre Reden und Präsentationen?

Antworten auf häufige Fragen

Was ist ein Chunk?

Ein Chunk ist eine Einheit, ein Klumpen.

 

Beispiel:

Eine achtstellige Telefonnummer kann in verschiedene Chunks unterteilt werden.
Beispielsweise 12345678, 12 34 56 78 oder 123 456 78.

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Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
Englische Version:

Wie steht es mit Ihrer Emotionalen Intelligenz?

Wie steht es mit Ihrer Emotionalen Intelligenz?

Emotionale Intelligenz: Faktoren, Steigerung,...

Emotionalen Intelligenz

 

Emotionale Intelligenz umfasst Persönlichkeitseigenschaften und Fähigkeiten die den Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen betreffen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Emotionale Intelligenz, was ist das?

 

Emotionale Intelligenz umfasst Persönlichkeitseigenschaften und Fähigkeiten die den Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen betreffen.

Daniel Goleman machte das Thema Emotionale Intelligenz populär. Er definierte Emotionale Intelligenz (EQ – Emotionaler Quotient) als die Fähigkeit, die eigenen Gefühle und die anderer Menschen zu erkennen, sich selbst zu motivieren und gut mit eigenen und fremden Emotionen umzugehen.

Emotionale Intelligenz ist wesentlich für persönlichen und beruflichen Erfolg.

 

 

 

Hinweise auf Emotionale Intelligenz

 

 

1. Empathie

 

Emotional intelligente Menschen verfügen über Einfühlungsvermögen. Sie haben Verständnis für ihre eigenen Emotionen und auch für die Emotionen anderer Menschen.

 

 

 

2. Erkennen eigene Emotionen

 

Sie können ihre Emotionen, Gefühle und Empfindungslagen wahrnehmen, erkennen und präzise benennen.

 

 

 

3. Soziale Kompetenz

 

Personen mit hohem EQ können konstruktive Beziehungen gestalten, haben die Fähigkeit, mit Emotionen anderer Menschen umzugehen

 

 

 

4. Selbststeuerung

 

Sie wissen, wie sie die eigenen Gefühle und Stimmungen durch konstruktive innere Dialoge beeinflussen und steuern können. Durch  diese Fähigkeit sind sie ihren Gefühlen nicht mehr ausgeliefert, sondern können sie konstruktiv gestalten.

 

 

 

5. Motivation

 

Emotional intelligente Menschen können sich selbst motivieren. So entwickeln sie Leistung und Begeisterung, halten selbst dann durch, wenn es mal nicht so gut vorangeht. Ihre höhere Frustrationstoleranz hilft ihnen, dranzubleiben, wo andere Menschen aufgeben.

 

 

 

6. Kommunikation

 

Die Fähigkeit sich klar und deutlich auszudrücken gehört ebenso dazu, wie die Fähigkeit aufmerksam zuhören zu können.

Video

Emotionale Intelligenz: Dein Schlüssel zu besseren Beziehungen und mehr Erfolg

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

P.S.

 

Wie pflegen Sie Ihre Emotionale Intelligenz? Wie gut kennen Sie sich? Wie erkennen sie Emotionen bei sich und anderen Menschen? Wie gehen Sie mit Emotionen um? Und was halten Sie überhaupt von Emotionaler Intelligenz?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 10. Juli 2018
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü:

Veränderungsmotiv: Auf solidem Fundament bauen

Veränderungsmotiv: Auf solidem Fundament bauen

Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen. Anton Bruckner
Veränderungsmotiv: Auf solidem Fundament bauen

Motivation und Veränderung

 

Es existiert eine Reihe von Faktoren, die positive Veränderungen fördern oder erschweren. Anfänglicher Schwung ist gut, doch nicht ausreichend. Sind Sie nicht wirklich vom Vorhaben überzeugt, bauen Sie auf wackligem Grund und die Gefahr des Scheiterns ist unnötig groß. Haben Sie ein starkes Motiv?

Überblick

 

 

 

 

Veränderungsmotiv

 

Ein Veränderungsmotiv ist der wesentliche Grund, weshalb jemand eine Veränderung will. Falls Sie sich einer Veränderung widmen wollen:

Beantworten Sie sich die Frage, warum Ihnen diese Veränderung wichtig ist? Schreiben Sie die Begründung auf, weshalb Sie genau diese Gewohnheit verändern wollen. Fragen Sie sich das so lange, bis Sie Ihr tatsächliches Motiv gefunden haben. Sind Sie nicht wirklich von Ihrem Vorhaben überzeugt, bauen Sie auf wackligem Grund und die Gefahr des Scheiterns ist unnötig groß.

Fragen zur Klärung des Veränderungsmotivs

 

  • Weshalb wollen Sie diese Gewohnheit verändern?
  • Weshalb ist es Ihnen wichtig?
  • Welche persönlichen Werte sind davon betroffen?
  • Weshalb gerade jetzt und nicht in einem Jahr?
  • Was versprechen Sie sich von der Veränderung?
  • Was würde passieren, wenn Sie alles beim Alten belassen?

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

 

Was für Bedürfnisse sind am Veränderungswunsch beteiligt?

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

P.S.

 

Wie bewusst beschäftigen Sie sich bei Veränderungen mit Ihren Motiven?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen. Anton Bruckner

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2009
Überarbeitung: 11. Juni 2019
Englische Version:
AN: #371
K:
Ü:AA