Durch lebendige Rhetorik Angeboten Leben einhauchen

Wie du durch lebendige Rhetorik deinen Angeboten Leben einhauchst

Inspirieren statt überreden: Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren

Wie du durch lebendige Rhetorik deinen Angeboten Leben einhauchst

Botschaften wirksam präsentieren

 

Treffen Sie mit Ihren Reden und Präsentationen den Nerv des Publikums, um es zu überzeugen. Lernen Sie von George Lucas und anderen begnadeten Geschichtenerzähler. Was macht Geschichten interessant?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Spricht ein Gedanke oder ein Werk nur wenige an, so werden nur wenige davon sprechen.

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

 

 

Den Nerv des Publikums treffen

 

Wenn wir einer Idee zu der Beachtung verhelfen wollen, die sie aus unserer Sicht verdient, dann gilt es, den Nerv des Publikums so zu treffen, dass es mehr erfahren will. Es hilft die Zielgruppe zu kennen, ihr aus der Seele zu sprechen und ihr passende Beispiele und Geschichten an die Hand zu geben. Entsprechende Bedeutung hat die Vorbereitung. Ich zeige Ihnen wie, wenn Sie daran interessiert sind, sich und Ihr Botschaft noch überzeugender zu präsentieren.

 

 

 

Das Publikum kennen

 

Erkunden Sie die Perspektiven. Bereiten Sie die Botschaften so auf, dass sich beim Publikum die angestrebte Wirkung einstellt. Dazu müssen Sie wissen, wer Ihr Publikum ist und was es sich von Ihnen wünscht und was es braucht. Finden Sie möglichst viel über Ihr Publikum heraus. Das macht es Ihnen einfacher, Ihr Material auszuwählen, zu gewichten und zu strukturieren.

Einige hilfreiche Fragen sind:

  • Wem will ich etwas mitteilen?
  • Wer ist der Veranstalter?
  • Wie setzt sich das Publikum zusammen?
  • Was brauchen die Zuhörer?
  • Was interessiert sie, was nicht?
  • Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Ihnen und dem Publikum?
  • Welche Ansatzpunkte ergeben sich?
  • Welche Vorkenntnisse bringt das Publikum mit?
  • Was bejaht es, was lehnt es ab?
  • In welcher emotionalen Verfassung ist das Publikum?
  • Welche Sprache spricht es?

 

 

Von den besten Geschichtenerzählern lernen

 

George Lucas ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, vielleicht der beste in Hollywood. Seine Star-Wars-Episoden behandeln den uralten Kampf zwischen Gut und Böse. Inspiriert von grundlegenden Mustern in den Mythologien vieler Kulturen, weitet er diesen Kampf auf das ganze Universum aus. Das grundlegende Muster hat Joseph Cambell (Externer Link zu Wikipedia) ergründet und beschrieben in Büchern wie Der Heros in tausend Gestalten. Er betrachtete Mythen, Sagen, Märchen und Religionen rund um den Erdball. Dann destillierte er die Grundstruktur der Geschichten, die weitererzählt werden. Was macht Geschichten interessant? Er hat darauf Antworten gefunden. Geschichten, die den von ihm beschriebenen Mustern folgen, haben eine hohe Chance, das Publikum in den Bann zu ziehen. Ein genauer Blick auf die Mechanismen lohnt, denn er liefert Ideen, wie wir unseren Botschaften zu mehr Beachtung verhelfen. Und das auch, wenn es nicht um Weltraumabenteuer, sondern beispielsweise die Selbstvorstellung geht.

 

 

 

Inspirieren statt überreden

 

Geschichten, die das Publikum anschließend von sich aus weitergeben will, hauchen den Ideen so richtig Leben ein; sie beginnen ein Eigenleben zu führen. Solche Botschaften verbreiten sich. Wie genau das geht? Das erfahren Sie beispielsweise in den Gruppen- und Einzeltrainings von Rhetorik & Präsentation III und Rhetorik & Präsentation IV. Möge die Macht mit Ihnen sein!

Umfrageergebnis

 

Wenn ich präsentiere ist Storytelling Teil meines Repertoires

%

Nein

%

Bedingt

%

Stimmt

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1234)

Damit du und deine Botschaft überzeugen

 

Überzeugung entsteht selten durch eine einzelne Technik.

Entscheidend ist das Zusammenspiel.

Was möchtest du erreichen?

Was beschäftigt dein Gegenüber oder dein Publikum?

Wie klar ist deine Botschaft?

Wie wirkst du als Persönlichkeit?

Und wie passen Sprache, Körpersprache und Inhalt zusammen?

Je nach Situation können dabei unterschiedliche Aspekte den entscheidenden Unterschied machen:

  • eine klare Argumentation

  • verständliche und präzise Sprache

  • glaubwürdige persönliche Wirkung

  • stimmige Körpersprache

  • anschauliches Storytelling

  • überzeugende Visualisierung von Zahlen, Daten und Fakten

  • ein konstruktiver Umgang mit Einwänden und Widerstand

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Kommunikationstechniken einzusetzen.

Es geht darum, die richtigen Mittel im richtigen Moment so einzusetzen, dass sie zu dir, deiner Botschaft und deinem Gegenüber passen.

Wenn ein konkreter wichtiger Auftritt oder ein anspruchsvolles Gespräch bevorsteht, können wir genau daran arbeiten.

→ Wichtige Gespräche und Verhandlungen vorbereiten

→ Wichtige Reden und Präsentationen vorbereiten

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Publikum intensiv mit Ihrem Thema beschäftigt? Verwenden Sie Beispiele und Geschichten? Werden Ihre Geschichten weitererzählt?

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:

27 Tipps, mit denen Sie Fernsehinterviews meistern

27 Tipps, mit denen Sie Fernsehinterviews meistern

Medienkompetenz: So überzeugen Sie und Ihre Botschaft auch vor der Kamera
Tipps für Fernsehinterviews

Fernsehinterviews

 

Unverhofft kommt oft: Deswegen finden Sie hier Tipps für die Vorbereitung von und Teilnahme an Fernsehinterviews.

Fernsehauftritt: Kamera läuft…

 

Großes Kino: In einem Fernsehinterview aufzutreten ist für die meisten Menschen eine Ausnahmesituation. Schon eine Rede vor ein paar Dutzend Zuhörern steigert bei vielen Menschen rasant die Adrenalinausschüttung. Die Vorstellung, einem Millionenpublikum einen vielleicht sogar noch komplizierten Zusammenhang zu erklären, kann da schon mal Angstattacken auslösen. Manch einem genügt schon die Aufforderung sich selbst vorzustellen und etwas das sonst nebenbei erfolgt, wird zur Herausforderung.

 

 

 

27 Tipps für deinen Fernsehauftritt

 

 

 

1. Keine Panik

 

Bei dem Besuch eines Fernsehteams in den eigenen Räumen braucht es meist schon Nerven aus Stahl. Es gilt darüber hinwegzusehen, wie Kameras, Beleuchtung, Mikrofone nicht nur Licht in die Räume bringen. Sie kennen ein paar Atemübungen? Sehr gut! Es wird schon wieder und sieht meist schlimmer aus, als es ist.

Während unzählige Kabel auf der Suche nach Steckdosen sind, nutzen Sie die Zeit sich vorzubereiten. Jemanden vor Ort zu haben, der sich um alles andere kümmert, macht es Ihnen leichter sich auf Ihre Aufgaben zu konzentrieren.

Schalten Sie Ihr Mobiltelefon aus, um selbst nicht gestört zu werden und die Aufzeichnung nicht durch die Strahlung zu beeinflussen.

Ein ruhiger Blick auf die Details sorgt dafür, dass später die Zuschauer nicht von offenen Hosen, Frühstücksresten oder Lippenstiftspuren abgelenkt werden.
Überprüfen Sie also gegebenenfalls Ihre Krawatte, Schnürsenkel, Reißverschlüsse, Knöpfe, abstehende Haare und die sonstigen Accessoires. Ein Blick in den Spiegel ist hier weniger ein Ausdruck von Eitelkeit, sondern von Professionalität.

 

 

 

2. Locker bleiben!

 

Kurz vorher ist es wenig förderlich darüber nachzudenken, was Sie sagen wollen. Das lässt Sie nur verkrampft wirken und sorgt dafür, dass es weniger spontan klingt. Krampfhaft vorbereitete Antworten klingen nur noch lauwarm. Bereiten Sie sich lieber frühzeitig mit entsprechender Unterstützung so vor, dass Sie zuversichtlich Ihre Botschaften unterbringen.

 

 

 

3. Botschaften?

 

Beim Smalltalk genügt den Beteiligten oft schon das Wetter. Anspruchsvolleres Publikum erwartet mehr.

Welche Botschaften, genauer Kernbotschaften, wollen Sie vermitteln? Arbeiten Sie während der Interviewvorbereitung die Kernbotschaften in einfachen, nachvollziehbaren Sätzen heraus, am besten in Kurz-Statements. Untermauern Sie diese Botschaften mit guten Argumenten. Um die Zielgruppe auch zu erreichen, müssen Sie im Hinterkopf behalten, für welches Format und Publikum der Journalist arbeitet. So ist es leichter sich auf die zielgruppenrelevanten Aspekte zu konzentrieren.

 

 

 

4. Vorsicht ist besser als Nachsicht

 

Zur Vorbereitung gehört auch eine Risikoeinschätzung und gegebenenfalls Plan B, C, D, E und … Wenn der gerade noch freundliche TV-Journalist sich zum investigativen Enthüllungsjournalisten wandelt, dessen Fragen ohne Vorbereitung zu Schweißausbrüchen führen würden, dann zeigt sich, ob sich der Aufwand gelohnt hat.

Vertrauen ist gut, Vorbereitung ist besser. Vertrauen Sie nicht blind auf Absprachen. Und selbst wenn Sie meinen, Sie hätten eine Absprache: Kaum etwas wirkt befremdlicher auf Zuschauer als der Hinweis, diese Frage sei nicht abgesprochen gewesen.

Grundsätzliche Empfehlungen für die Vorbereitung, insbesondere bei kontroversen Themen, finden Sie im Artikel Tipps für erfolgreiche Radiointerviews.

 

 

 

5. Interviews im Fernsehen sind einfacher als Radiointerviews

 

Im Grunde sind Interviews für das Fernsehen einfacher als für das Radio. Der visuelle Anteil gibt Ihnen die Möglichkeit gut auszusehen, was meist soviel meint wie sympathisch und kompetent zu schauen. Der Eindruck, den die Erscheinung, einschließlich Körpersprache vermittelt, trägt wesentlich dazu bei, wie Sie in Erinnerung bleiben.

 

 

 

6. Und wohin schaue ich?

 

In diese unpersönliche Kamera zu sprechen und dabei wie mit einem Menschen zu reden gelingt nicht jedem auf Anhieb. Auch hier zeigt sich dann, wie gut das Medientraining war.

Meist stellt jemand neben der Kamera die Fragen und Sie halten dorthin den Augenkontakt. Der Versuchung, auch nur kurz in die Kamera zu schauen, erliegen Sie in einem solchen Fall lieber nicht, denn das wirkt eigenartig und führt möglicherweise zur Wiederholung.

 

 

 

7. Dressed to … Kleider machen Leute

 

Das wichtigste Kriterium bei der Kleidungswahl: Sie fühlen sich darin wohl und es passt zu Ihrer Rolle! Es gibt hier zusätzlich allerdings noch etwas mehr zu beachten.

Es grünt nicht so grün, wenn im Studio mittels Greenscreen der Hintergrund ausgetauscht bzw. eingeblendet wird. Entsprechendes gilt für den Bluescreen, der etwas seltener ist. So oder so würde das Vorhandensein in der Kleidung zu psychedelischen Effekten führen, was in der Regel nicht erwünscht ist. Vorsicht vor Kleinkariertem. Weniger wegen der metaphorischen Deutungsgefahr, sondern weil es für ein flimmerndes Bild sorgen kann. Die Zuschauer halten dann den Moiré-Effekt für einen Fernseher-Defekt. Also weiße Hemden? So gut es sonst aussehen kann; weiße Hemden können wegen der Belichtungswahl auf das Gesicht später grau wirken.

Es klingt schlimmer, als es ist; es bleibt durchaus noch Spielraum bei der Bekleidung. Überdies lohnt sich ggf. die Nachfrage zur Abstimmung. Ich habe auch selbst so manche unerwartete Erfahrung gemacht. Beispielsweise in meiner Rolle als Coach für Pro7. Da hatte ich einen Protagonisten, der im letzten Teil fast die gleichen Kleidungsstücke anhatte, wie ich. Da er im Teil davor beim Friseur auch noch den gleichen Haarschnitt wie ich erhielt, sah er schließlich aus, wie eine Kopie von mir. Heute kann ich darüber eher lachen als damals.

 

 

 

8. Los geht es … Ruhe im Studio

 

Ruhe, Kamera läuft! Es braucht Ruhe im Studio und natürlich auch, wenn Sie in Ihrem Büro interviewt werden. Sorgen Sie für Ruhe und dass Sie nicht gestört werden. Letzteres wird oft vergessen und Überraschungen sind nicht immer für jeden Teilnehmer Quell der Freude.

 

 

 

9. Umgebung

 

Überprüfen Sie das Umfeld und insbesondere Ihren Hintergrund und was sich unmittelbar hinter Ihrem Kopf befindet. Das erspart Ihnen bei allem Humor erstaunliche visuelle Eindrücke. So manche Büropflanze wirkt im Fernsehen später wie ein Hirschgeweih, das aus dem Kopf wächst.

 

 

 

10. Namen und Berufsbezeichnung

 

Klären Sie im Vorfeld, welche Berufsbezeichnung in der Binde unter Ihrem richtig geschriebenen Namen stehen wird. Ich war einmal als Businesscoach bei einem Experiment im Einsatz und später etwas erstaunt, dass ich vom Moderator Ulrich Meyer als Paartherapeut angekündigt wurde. Das war anders vereinbart. Heute mache ich so etwas im Vorfeld schriftlich. Erbsenzähler? Sicher ist sicher!

 

 

 

11. Der Gesamteindruck zählt

 

Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl. 

Fußballer im TV-Interview

 

Fernsehpublikum reagiert sehr intensiv auf Erscheinung und den Klang der Stimme. Wenn Sie sich bei einem unbedenklichen Thema keine heftigen Patzer leisten, erinnern sich die meisten Zuschauer kurz darauf nicht mehr daran, was Sie gesagt haben. Was bleibt ist der Gesamteindruck, den Sie hinterlassen haben. Gelingt es Ihnen sympathisch und kompetent aufzutreten, haben Sie schon eine Menge erreicht. Bleiben Sie natürlich bei Ihrem Auftritt. Was auch immer Sie sagen, sagen Sie es mit Autorität.

 

 

 

12. Auf den Punkt kommen

 

Wissen allein genügt nicht, es will auch vermittelt werden. Kommen Sie auf den Punkt. Verwenden Sie kurze Sätze, um Ihre Aussage deutlich zu machen. Medien werden die Antworten bearbeiten, um sie dem jeweiligen Format anzupassen. Die Presse konzentriert sich dabei auf die Aussagen, die deren Publikum interessiert. Neuigkeiten und unterhaltsame Beiträge haben die größten Chancen veröffentlicht zu werden.

Wenn es sich nicht um ein Live-Interview handelt, haben die Journalisten, bzw. diejenigen, die für die Nachbearbeitung verantwortlich sind, die Kontrolle darüber, wie der Beitrag genutzt wird. Passt er nicht in das Konzept, bleibt er gegebenenfalls auch unberücksichtigt und der Aufwand war umsonst.

Bei den Sendern sind enge Zeitpläne und Redaktionsschluss an der Tagesordnung. Machen Sie es für alle Beteiligten einfacher und halten Sie Ihre Antworten angemessen kurz. Kurze Antworten haben bei Aufzeichnungen mit Schnitt eine größere Chance gesendet zu werden. Außerdem erhöhen Sie so die Chancen, als geschätzter Interviewpartner auch zukünftig wieder gefragt zu werden.

 

 

 

13. Verzicht auf Floskeln

 

Ihr Hinweis „Wie ich eben schon sagte…“ ist nicht nur unnötig, er erschwert den Videoschnitt. Die Floskel macht unmöglich, den O-Ton später alleinstehend zu nutzen. Je nach Format ist es am besten die Frage mit der Antwort aufzugreifen, da die Fragen von Interviewern oft nicht mitgesendet werden.

 

 

 

14. Pausen

 

Bei einer Aufzeichnung sprechen Sie in ganzen Sätzen, mit kleinen Pausen dazwischen. So erleichtern Sie auch die spätere Bearbeitung.

 

 

 

15. Kommunikationskompetenz

 

Denken Sie daran, Pausen zu machen, wenn Sie Ihre Antwort gegeben haben und wenn der Interviewer signalisiert, dass er eine andere Frage stellen möchte. Fördern Sie eine Gesprächsatmosphäre, zeigen Sie Respekt und Kommunikationskompetenz. So kommen Sie authentisch und glaubwürdig herüber, überzeugen von sich und dem, wofür Sie stehen.

 

 

 

16. Verständlichkeit

 

Wer zu komplex ans Werk geht, stammelt oft unverständlich ins Mikro. Das ist ein Fehler den viele Anfänger machen, weil sie im Fernsehen besonders gelehrt wirken wollen. Wer lange Sätze mit vielen Einschüben, schwierigen Fremdwörtern oder ausgefeilten Sprachbildern verwendet setzt sich selbst unter Druck. Die damit verbundene schlechte Atmung beeinträchtigt die Stimme. Um bei Bandwurmsätzen den Faden nicht zu verlieren, braucht es die ganze Konzentration der Sprecher:innen und deren Zuschaundhörer:innen. Das strengt an!

Verunglückt dann auch noch das gewählte Sprachbild durch einen ärgerlichen Versprecher, kommt es zu spontanen Lachern im Publikum. Das macht den Sprecher noch nervöser, der Auftritt wird zum Rohrkrepierer. Nur wenige Menschen beherrschen es, solche Situationen vor der Kamera wieder einzufangen. Zum Beispiel mit einem sympathischen Lachen über die eigene Panne.

 

 

 

17. Chiasamen und Mohnbrötchen

 

Eine Person des Vertrauens darf ruhig genauer hinsehen, bevor Sie vor die Kamera treten. Chiasamen und Co. mögen lecker sein, wirken auf den Zähnen allerdings wie eine Karrieszucht. Also, Doppelcheck!

 

 

 

18. Sie wollen anschließend zitiert werden?

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Antworten auch an anderen Stellen zitiert werden, können Sie durch die Prägnanz Ihrer Aussagen fördern. Beliebt, aber nicht ohne Risiko, sind knackige Aussprüche.

 

 

 

19. Ein Interview ist keine Verkaufsveranstaltung!

 

Das Interview dient in erster Linie dazu, die Zuschauer zu unterhalten. Schön, wenn Sie davon profitieren. Sonst würden Sie es ja auch nicht tun. Das Letzte, was sich jemand wünscht, ist der Versuch, bei der Gelegenheit etwas offensiv verkauft zu bekommen. Wer die Gelegenheit für eine Verkaufsveranstaltung missbraucht begeht einen so tiefen Vertrauensbruch, dass es vermutlich das letzte Interview bleibt.

 

 

 

20. Übung macht den Meister

 

In der Regel werden Interviews mit Erfahrungen stetig besser. Allerdings schleifen sich ohne kompetentes Feedback auch so manche Eigenarten ein, die besser frühzeitig verabschiedet werden sollten. Nach dem Interview ist vor dem Interview … oder so ähnlich! Also wird anschließend ausgewertet und verbessert.

 

 

 

21. In der Kürze liegt die Würze

 

Nicht nur bei den Antworten gilt es auf den Punkt zu kommen. Die Mitglieder des Fernsehteams haben meist noch genug anderes zu tun. Was für Sie ein besonderer Moment sein mag, ist deren Alltag, und einige haben sogar noch ein Privatleben. Je schneller Sie gemeinsam zu einem guten Ergebnis kommen, desto besser für alle Teilnehmer. Spricht sich herum wie angenehm und professionell es mit Ihnen zur Sache geht, steigert das die Wiederholungswahrscheinlichkeit.

 

 

 

22. Die Zielgruppe kennen

 

Fragen Sie den Journalisten, was das Ziel des Interviews ist und richten Sie Ihre Antworten daran aus. Je genauer Ihre Vorstellung von der Zielgruppe ist, desto einfacher ist es die eigene Sprache anzupassen. Besser Sie vermeiden Fachjargon, auch damit die Journalisten nicht ständig nach deren Bedeutung fragen.

Machen Sie es den Journalisten leichter zu verstehen, weshalb ein Aspekt so wichtig ist und warum die Zielgruppe sich dafür interessieren soll. Tun Sie das in einer einfachen, geradlinigen und lebendigen Sprache. Wenn Sie etwas beschreiben sorgen Sie dafür, dass Sie es währenddessen selbst vor Ihrem geistigen Auge erleben.

 

 

 

23. Zuhören

 

Unsicherheit führt leider oft dazu, dass alle Aufmerksamkeit darauf konzentriert wird die nächste Antwort vorzubereiten, anstatt gut zuzuhören. Gute Interviewpartner sind auch gute Zuhörer.

 

 

 

24. Bleiben Sie authentisch

 

Präsentieren Sie authentisch Ihre Persönlichkeit. Machen Sie Ihre Position klar und haben Sie dabei Ihre Selbstmarketingstrategie vor Augen. Verhalten Sie sich dabei professionell und bleiben Sie Sie selbst, auch wenn Ihnen die Situation anfangs noch fremd ist. Alles andere ist viel zu anstrengend!

Je besser Sie auf Medienauftritte vorbereitet sind, desto natürlicher werden Sie die Chance nutzen und sich und Ihre Botschaft so vermitteln, dass Sie angenommen und verstanden wird.

 

 

 

25. Achten Sie auf Ihr Zustandsmanagement

 

Manche Menschen tauen vor der Kamera auf, während andere regungslos erstarren. Die meisten Menschen sind es nicht gewohnt spontan vor einer Kamera zu reden. Wer sich dabei verspannt, neigt dazu zu schnell zu reden, atmet schlecht, die Stimme klingt angespannt und wird höher. All das wirkt dann weniger kompetent und souverän. Wenn Sie alleine vor der Kamera sind, stellen Sie sich einen echten Menschen vor, mit dem Sie ein angeregtes Gespräch führen. Flirten Sie ruhig mit der Kamera oder was auch immer Sie mit einem echten Menschen tun würden. Dann werden Sie auch nicht zu monoton reden. Ein natürlicher Auftritt bietet die größte Chance erneut gefragt zu werden. Entspannt und authentisch liefern Sie am leichtesten interessante Antworten.

 

 

 

26. Nach dem Interview ist vor dem Interview

 

Bedanken Sie sich im Anschluss nochmals für die Gelegenheit. Erklären Sie ggf. Ihre Bereitschaft, zu bestimmten Themen auch in Zukunft Interviews zu geben. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit erneut gefragt zu werden. Überhaupt vergrößert jeder Auftritt in den Medien die zukünftige Nachfrage. Bringen Sie die Dinge ins Rollen.

 

 

 

27. Nutzen Sie die Chance

 

Je nach Erwartungen, also Chancen und Risiken, lässt sich bei der Vorbereitung das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen einschätzen. Treffen Sie die erforderliche Entscheidung sorgfältig!

Unverhofft kommt oft: Trainieren Sie frühzeitig Ihre Medienkompetenz und bereiten Sie konkrete Gelegenheiten individuell vor.

Unterstützung für deinen Medienauftritt

 

Ein Interview, ein Statement oder ein anderer Medienauftritt kann weitreichende Wirkung haben. Eine gute Vorbereitung hilft dir, deine Botschaften zu schärfen, auch auf kritische Fragen klar zu antworten und vor Kamera oder Mikrofon präsent zu bleiben.

Ich unterstütze dich individuell bei der Vorbereitung deines konkreten Medienauftritts. Wir können mögliche Fragen und kritische Situationen durchspielen, Antworten präzisieren und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. So erfährst du vor dem tatsächlichen Auftritt, wie deine Botschaften wirken, wo Missverständnisse entstehen können und welche Veränderungen deine Wirkung stärken.

Je nach Anlass können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Kernbotschaften und Formulierungen
  • Interviews und kritischen Fragen
  • schwierigen oder überraschenden Nachfragen
  • kurzen Statements und O-Tönen
  • Stimme, Körpersprache und Kamerapräsenz
  • Umgang mit Anspannung und Auftrittsdruck
  • realitätsnahen Interviewsimulationen

Die Vorbereitung erfolgt individuell 1:1 in Berlin oder online. Umfang und Intensität richten sich nach Bedeutung, Ausgangssituation und Anforderungen des Medienauftritts.

→ Medienauftritt individuell vorbereiten

→ Honorare und Konditionen

 

Bei Lampenfieber

Starke Anspannung kann den Zugang zu Fähigkeiten erschweren, die dir sonst selbstverständlich zur Verfügung stehen. Wenn Lampenfieber bei deinem Medienauftritt eine größere Rolle spielt, können wir diesen Aspekt gezielt in die Vorbereitung einbeziehen.

→ Unterstützung bei Lampenfieber

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei einem solchen Auftritt in den Medien und welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 23. Februar 2019
AN: #656105
K:
Ü:

Kreativität fördern: 8 Faktoren mit Einfluss auf die persönliche Kreativität

Kreativität fördern: 8 Faktoren mit Einfluss auf die persönliche Kreativität

Ideen: Einfall oder Zufall?
Wie Sie Kreativität fördern

Was erfordert Kreativität, wie wird sie gefördert?

 

Wie werden Ideen zum Sprudeln gebracht? Einfall oder Zufall? Hier erfahren Sie, wie Sie ganz systematisch Ihre Kreativität fördern.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Ich brauche schnellstens eine Idee, wo ist die Eingebung?

 

Halt mir den Himmel frei.

Iron Man

 

In wenigen Tagen folge ich einer Einladung für eine Keynote-Rede. Eine kurze, sehr wichtige Rede, die den Auftakt für eine kleine Konferenz bildet. So sehr mich das nicht unerhebliche Honorar erfreut, so deutlich spüre ich mitunter den Druck, den ich mir selbst durch den hohen Anspruch meiner Auftraggeber mache. Sie erwarten jedes Mal einen überraschenden Impuls, der sich als roter Faden durch die Veranstaltung ziehen soll. Bisher ist mir das jedes Mal gelungen und daran will ich auch dieses Mal anknüpfen.

Nun darf ich schnellstens einige gute Ideen finden und dann kreativ verweben.

 

 

 

Ideen auf Bestellung: Basieren Ideen auf einem Einfall oder Zufall?

 

Das Wesentliche an jeder Erfindung tut der Zufall, aber den meisten Menschen begegnet dieser Zufall nicht.
Was er Zufall nennt, ist in Wahrheit der Einfall, und der begegnet jedem, der für ihn wach und bereit ist.

Friedrich Nietzsche

 

Einfach nur warten, bis sich eine Eingebung sich meldet?

Kreativität entsteht vorzugsweise im spielerischen Raum und der ist großzügig. Doch in der Praxis gestaltet sich das meist anders, da werden Lösungen schnellstens gebraucht, jetzt oder zumindest bald! Das kennen viele Menschen; Ideen werden dringend benötigt und das auch noch unter empfundenem Zeitdruck. Der Puls beschleunigt, der Adrenalinspiegel steigt, und die Nerven sind angespannt. Stress bildet keine ideale Voraussetzung für kreative Höchstleistungen.

 

 

 

Lässt sich Kreativität fördern?

 

Kreativ unter Druck? Wie lässt sich damit umgehen, wie lassen sich die Voraussetzungen für Kreativität beeinflussen? Lernen Sie Methoden und Techniken kennen, mit denen Sie selbst in schwierigen Alltagssituationen gute Ideen und Lösungen finden. Überhaupt; welche Faktoren begünstigen Kreativität?

 

Lässt sich Kreativität fördern?

 

Es ist leichter, Kreativität durch eine Veränderung äußerer Bedingungen zu fördern als durch den Versuch, das Individuum zu kreativerem Denken anzuregen.

Mihaly Csikszentmihalyi

 

Lernen Sie Methoden und Techniken, mit denen Sie selbst in schwierigen Alltagssituationen gute Ideen und Lösungen finden. Sorgen Sie für förderliche Bedingungen.

 

Für jene, die Einfälle nicht dem Zufall überlassen wollen, habe ich einige Übungen und Kreativitätstechniken beschrieben. Der Kreativität lässt sich darüber hinaus zusätzlich auf die Sprünge helfen, indem für förderliche äußere und innere Bedingungen gesorgt wird. So wird die Ausbeute quantitativ und qualitativ verbessert. Eine Portion Mentaltraining wirkt dabei Wunder.

Kreativität fördern

8 Faktoren, die Einfluss auf die persönliche Kreativität haben

 

 

1. Tageszeitliche Schwankungen

 

Die tageszeitliche Schwankung der Körperfunktionen bedingt, dass wir zu bestimmten Tageszeiten einfallsreicher oder eher eingeschränkt sind. Wir durchlaufen zahlreiche Zyklen, es geht hoch und runter. Eine davon ist der ultradiane Zyklus, bei dem Aktivität und Regeneration sich alle 90 bis 120 Minuten abwechseln. Ultradiane Rhythmen sind natürliche körperliche und seelische Zyklen, die sich mehrmals täglich wiederholen und die unter anderem auch unsere Leistungsfähigkeit, unsere Kreativität und unser Wohlbefinden beeinflussen.

Anstatt diese Zyklen zu ignorieren, beziehungsweise stolz darüber zu sein, sie zu bekämpfen, gilt es sie zu erkennen und zu nutzen. Sie haben einen guten Grund und stellen keine Fehlfunktion dar.

 

 

 

2. Ernährung

 

In unserer modernen Gesellschaft ist es leicht zu oft und zu viel zu essen. Besonders kreativ sind wir aber gerade dann, wenn wir etwas hungrig sind. Ein prall gefüllter Bauch sorgt dafür, dass Körper und  Geist genügend Beschäftigung haben.

 

 

 

3. Umgebung

 

Die physikalische Umwelt wirkt auf uns ein. Die Raumtemperatur, Lichtintensität, Geräuschpegel, Gerüche, die Architektur der Räume beeinflussen uns. Welche Inspiration geht von den Orten aus, an denen wir uns aufhalten? Gerade Büro- und Besprechungsräume liefern allzu oft nicht den möglichen Beitrag.

Besondere Beachtung hat hier der Arbeitsplatz verdient. Wir benötigen für die Entfaltung unserer Potenziale Sicherheit und diese Sicherheit finden wir dort, wo wir uns heimisch fühlen.

Ich persönlich bevorzuge einen Raum, aus dem ich hinausschauen kann. Der Blick über die Stadt regt meine Fantasie an. Und wenn ich beispielsweise mit einem Entwurf für eine Präsentation nicht vorankomme, wechsle ich hinüber zum Zoo oder in das Aquarium. Der Ortswechsel führt mich dann gedanklich wieder auf eine neue Spur.

 

 

 

4. Werkzeuge

 

Sowohl eher klassische Werkzeuge wie Karten, Flipchart etc. als auch unkonventionelle liefern Inspiration und helfen der Kreativität unter die Arme, indem weitere Sinne mit einbezogen werden.

Mit dem Wechsel der Werkzeuge und der Medien kommen zusätzliche Perspektiven hinzu. Bei einem mündlichen Austausch sind andere Schwerpunkte wahrscheinlicher, als bei einer schriftlichen oder einer grafischen Aufbereitung. Wer Bausteine verwendet, begreift, während virtuelle Modelle Einblicke fördern. Gerne bringe ich Ideen mit Tinte auf das Papier. Diese Texte weichen oft sehr von denen am Computer ab. Sie ergänzen sich.

Ich erinnere mich an eine Designerin, die darauf bestand, auf Rechnung des Unternehmens Ihren Tisch mit Spielzeugen in Beschlag zu nehmen. Die Ergebnisse gaben ihr recht.

 

 

 

5. Menschliche Kontakte

 

Die Interaktion mit anderen Menschen wirkt sich auf kreative Prozesse wesentlich aus. Daher sind Orte, an denen der Austausch gefördert wird, so hilfreich. Mangelnder Kontakt zu anderen Menschen lässt kreative Potenziale verkümmern. Wir profitieren von Zuhörern, Gleichgesinnten, Andersdenkenden, Kritikern, Träumern, Realisten, Provokationen.

 

 

 

6. Haltung

 

Die innere Haltung hat maßgeblichen Einfluss auf die Fähigkeit, kreativ zu sein. So wirken die Überzeugungen, die jemand über sich und die Welt gebildet hat, wie Filter. Ein Regelwerk, an dem wir uns orientieren, ohne uns darüber bewusst sein zu müssen.

Manche Menschen halten sich von Hause aus nicht für kreativ, andere driften bei Denkprozessen sehr schnell ins Negative. Letztere finden recht schnell Gründe, warum etwas nicht geht, anstatt ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Sie beenden die Suche, noch bevor sie richtig angefangen haben.

Mir hilft Musik dabei unterschiedliche Stimmungen zu fördern.

 

 

 

7. Motivation

 

Ohne Motivation sind Menschen selten kreativ. Kreativität lässt sich nicht vorschreiben. Das Gegenteil zeigt sich; gerade bei kreativen Menschen ist die intrinsische Motivation entscheidend. Überbewertete extrinsische Faktoren, wie ein gutes Gehalt oder Arbeitsplatzsicherheit spielen in der Praxis eine untergeordnete Rolle.

Wichtige Motivationsfaktoren für die Kreativität sind hingegen intellektuelle Herausforderungen und Freiräume bei der Arbeit. Lösungsideen für schwierige Probleme zu finden, kreativ zu sein und dafür Anerkennung zu bekommen steigert die Motivation.

Viel zu viele gute Ideen verkümmern und geraten in unverdiente Vergessenheit, weil sich niemand ihrer annimmt und sie voranbringt. Das demotiviert die Ideengeber. Ein weiterer Grund, weshalb es sich lohnt Ideen zur Beachtung zu verhelfen und Kommunikation- und Präsentationsfähigkeiten zu fördern.

 

 

 

8. Kultur

 

Damit Kreativität sich entfaltet, braucht es ein Umfeld in dem neue Ideen auch tatsächlich willkommen sind. Erst, wenn Kreativität Teil der jeweiligen Kultur und gelebt wird, haben auch anfangs noch zarte Ansätze eine Chance.

Noch immer gilt in vielen Bereichen übertriebene Angst vor unbequemen Lernerfahrungen. Schade, denn Fehlerkultur, die Angst provoziert, wirkt lähmend. Dann werden Potenziale ignoriert und Fehler unter den Teppich gekehrt. Solche Ignoranz mag bequem erscheinen. Aus den Augen aus dem Sinn. Doch das gilt nur für den Moment, denn auch ignorierte Problem bestehen und schaden weiterhin.

Aufgedeckte Fehler bergen hingegen ein großes Potenzial, wenn sie die verdiente Aufmerksamkeit erhalten und so zu bessere Lösungen führen. Doch dazu müssen sich Menschen sicher genug fühlen, um Fehler machen zu dürfen. Erst dann trauen sie sich, sie aufzudecken, sich kreativ dafür einzusetzen, dass sie behoben werden und dass daraus gelernt wird.

 

 

 

Setzen Sie sich für Kreativität ein

 

Ohne Fantasie ist das Leben wie ein Bild ohne Farbe. Achten Sie gut auf sich und diejenigen, deren Kreativität Sie fördern wollen. Schaffen Sie die Voraussetzungen, denn es lohnt sich!

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie fördern Sie Kreativität? Welche inneren und äußeren Bedingungen machen Kreativität leichter?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 25. Mai 2007
Überarbeitung: 19. Februar 2019
AN: #49415
K:
Ü: X

Grundlagen effektiver Kommunikation

Grundlagen effektiver Kommunikation

So lässt sich die Kommunikation verbessern.
Kommunikation

Grundlagen effektiver Kommunikation

 

So lässt sich die Kommunikation mit einfachen Mitteln verbessern.

Überblick

 

 

 

 

Grundlagen effektiver Kommunikation

 

Menschen kommunizieren auf die eine oder andere Weise, doch nicht jeder Menschen beherrscht die Fähigkeit der wirklich effektiven Kommunikation. Kommunikationsstörungen treten oft auf und führen dann zu einer Vielzahl zwischenmenschlicher Probleme, von verletzten Gefühlen und Wut bis hin zu Scheidung und sogar Gewalt.

 

 

 

 

Tipps

 

Kommunikation ist ein Prozess, bei dem es sowohl um das Senden von Botschaften als auch um das Empfangen von Botschaften geht. Das Scheitern einer effektiven Kommunikation kann auf ein Problem an einem oder beiden Enden des Prozesses zurückzuführen sein. Eine effektive Kommunikation lässt sich in der Regel erreichen, wenn die Beteiligten sich an einige Grundlagen halten. Doch gerade die werden häufig unterschätzt und missachtet.

Es folgen fünf einfache und grundlegende Tipps für die Kommunikation.

 

 

1. Aufmerksamkeit

 

Vergewissern Sie sich, dass Sie die Aufmerksamkeit Ihres Gesprächspartners haben, indem Sie einen angenehmen Blickkontakt herstellen und halten.

 

 

 

2. Kommen Sie auf den Punkt

 

Sagen Sie, was Sie meinen, und meinen Sie, was Sie sagen. Seien Sie direkt und ehrlich anstatt um den heißen Brei herum zu reden und spielen Sie keine Spielchen.

 

 

3. Klare Botschaften

 

Senden Sie möglichst klare Botschaften, die sowohl in verbaler als auch in nonverbaler Hinsicht kongruent sind. Um kongruent zu sein, achten Sie darauf, dass Ihr Tonfall und Ihre Lautstärke mit dem Inhalt der Botschaft übereinstimmen, die Sie senden. Sobald Sie meinen, was Sie sagen, wird das mit höherer Wahrscheinlichkeit der Fall sein. Wenn Sie sich freuen, sehen Sie glücklich aus und klingen Sie glücklich und wenn Sie verärgert sind, sehen Sie verärgert aus und klingen Sie verärgert.

 

 

4. Fragen statt hellsehen

Bitten Sie um Rückmeldung, um sicherzustellen, dass die Botschaft, die Sie gesendet haben, so empfangen wurde, wie sie gemeint war. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie die Nachricht verstanden haben, stellen Sie Fragen und bitten Sie um Klärung. Schließlich solltest du das Gehörte umschreiben, damit der Absender sicher sein kann, dass Sie es richtig verstanden haben.

 

 

5. Zuhören

 

Effektive rezeptive Kommunikation basiert auf gutem Zuhören. Schauen Sie Gesprächspartnern an, während diese sprechen und halten Sie Augenkontakt. Nicken Sie, lächeln Sie oder machen Sie gelegentlich bestätigende Äußerungen oder andere Reaktionen, die Absendern zeigen, dass Sie ihnen zuhören. Warten Sie, bis die Person einen Gedanken zu Ende gebracht hat, ohne sie zu unterbrechen, um Ihre eigenen Ideen zu äußern.

 

 

 

Fazit

 

Wenn Sie diese einfachen Empfehlungen befolgen, können Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten erheblich verbessern, ein besseres Verständnis in Ihren Beziehungen fördern und alle Beteiligten werden davon profitieren.

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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P.S.

 

Wie lässt sich mit einfachen Mitteln die Kommunikation pflegen?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 5. Juli 2019
AN: #7670
K:
Ü: B

Wie bitte? Wann schadet dir Dialekt in Gesprächen und Präsentationen?

Wie bitte? Wann schadet dir Dialekt in Gesprächen und Präsentationen?

Damit du und deine Botschaft verstanden werden und willkommen sind

Dialekt kann stören

 

Ein Vorstand, den kaum jemand versteht, eine Expertin die selbst bei ernsten Themen zum Lächeln anregt, der Vorgesetzte, fachlich und menschlich hervorragend; wenn nur dieser Dialekt nicht wäre.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Eifferbibbsch!

 

Ein Vorstand, den kaum jemand versteht, eine Expertin die selbst bei ernsten Themen zum Lächeln anregt, der Vorgesetzte, fachlich und menschlich hervorragend; wenn nur dieser Dialekt nicht wäre.

Rein akademisch mag es interessant sein, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Praktisch zählt jedoch die Wirkung. Was auch immer die Gründe dafür sind, weshalb viele Menschen sich an bestimmten Dialekten so reiben; Dialekte schaden sehr häufig!

Der lockere Spruch „Alles außer Hochdeutsch!“ mag nach Charakter klingen, doch das Ansehen von Dialekten ist recht unterschiedlich. Besonders häufig wird eine Abneigung gegenüber dem sächsischen Dialekt genannt, Franken und Bayern mögen sich nicht immer, so wie Kölner und Frankfurter, radikaler Berliner Dialekt führt zur schlechten Beurteilung. Zumindest gilt das im Allgemeinen. Im Einzelnen mag jeder eine eigene Meinung haben, die allerdings nicht identisch mit der unbewussten Einschätzung sein braucht. Es machen sich bei der Beurteilung Vorurteil und persönliche Erfahrungen bemerkbar. Ich selbst höre gerne Dialekte, allerdings eher privat.

Einige Dialekte erzeugen Widerstand. Andere sorgen dafür, dass jemand nur noch bedingt ernst genommen wird, Gesprächspartner weniger kompetent wirken, Zuhörer abgelenkt werden oder sie werden einfach nicht verstanden. Menschen, insbesondere Experten und Führungskräfte mit Dialekt haben es schwerer. Selbst ein freundlich wirkender Dialekt kann beispielsweise die Aussichten auf eine Führungsposition oder einen Auftrag verringern.

Dialekte können einen Beitrag zur regionalen Identität liefern, ein Stück Kultur. Hochdeutsch reden zu können hat einige Vorteile, gerade wer überregional unterwegs ist. Doch dann geht der gegebenenfalls regionale Vorteil verloren.

Es geht nicht darum, die eigene Herkunft und Heimat zu verleugnen. Im professionellen Kontext allerdings ist es gerade bei überregional agierenden Unternehmen vorteilhaft, dialektfreies Hochdeutsch zu beherrschen. Akzentfrei zu sprechen ist deshalb eine Entscheidung, für die einiges spricht!

Wenn nur dieser Dialekt nicht wäre

Umfrageergebnisse

 

Dialekt …

%

... ist in Ordnung.

%

... ist nicht sehr gut.

%

... nur bei bestimmten Dialekten.

%

... passt nur in der entsprechenden Region.

Nicht repräsentative Umfrage (n=244)

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Dialekten?

Damit du und deine Botschaft überzeugen

 

Überzeugung entsteht selten durch eine einzelne Technik.

Entscheidend ist das Zusammenspiel.

Was möchtest du erreichen?

Was beschäftigt dein Gegenüber oder dein Publikum?

Wie klar ist deine Botschaft?

Wie wirkst du als Persönlichkeit?

Und wie passen Sprache, Körpersprache und Inhalt zusammen?

Je nach Situation können dabei unterschiedliche Aspekte den entscheidenden Unterschied machen:

  • eine klare Argumentation

  • verständliche und präzise Sprache

  • glaubwürdige persönliche Wirkung

  • stimmige Körpersprache

  • anschauliches Storytelling

  • überzeugende Visualisierung von Zahlen, Daten und Fakten

  • ein konstruktiver Umgang mit Einwänden und Widerstand

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Kommunikationstechniken einzusetzen.

Es geht darum, die richtigen Mittel im richtigen Moment so einzusetzen, dass sie zu dir, deiner Botschaft und deinem Gegenüber passen.

Wenn ein konkreter wichtiger Auftritt oder ein anspruchsvolles Gespräch bevorsteht, können wir genau daran arbeiten.

→ Wichtige Gespräche und Verhandlungen vorbereiten

→ Wichtige Reden und Präsentationen vorbereiten

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2009
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #5435
K:
Ü:

Lampenfieber & Selbsteinschätzung: Wie wirkst du wirklich?

Lampenfieber & Selbsteinschätzung: Wie wirkst du wirklich?

Abgleich von Selbstbild und Fremdbild: Wie schlimm oder gut ist es?
Lampenfieber

Lampenfieber und Selbsteinschätzung: Wie wirkst du wirklich?

 

Du gehst aus einer Präsentation und denkst:

„Das war furchtbar.“

Die Stimme fühlte sich unsicher an.

Du hast deinen Puls gespürt.

Eine Formulierung war weniger elegant.

Und bei einer Frage brauchtest du länger als geplant.

Dann kommt das Feedback:

„Du wirkst sehr souverän.“

Und du denkst:

„Haben die denselben Vortrag gesehen?“

Genau diese Diskrepanz ist bei Lampenfieber interessant.

Wie du dich während eines Auftritts erlebst, ist nicht automatisch identisch mit dem, was andere von außen wahrnehmen.

 

 

 

Innenwahrnehmung und Außenwirkung sind zwei verschiedene Perspektiven

 

Während eines Auftritts hast du Zugang zu Informationen, die dein Publikum weniger hat.

Du spürst:

  • deinen schnelleren Puls
  • trockenen Mund
  • Muskelspannung
  • innere Unruhe
  • Gedanken wie „hoffentlich merkt das niemand“
  • jede kleine Abweichung vom geplanten Ablauf

Das Publikum sieht dagegen:

  • deine Haltung
  • deine Stimme
  • deine Worte
  • deine Mimik
  • deine Gestik
  • deinen Umgang mit Fragen und Pausen

Dein inneres Erleben ist also wesentlich informationsreicher als das äußere Bild.

Und genau deshalb kann sich ein Auftritt innen deutlich dramatischer anfühlen, als er außen wirkt.

 

 

 

Warum Lampenfieber die eigene Einschätzung verzerren kann

 

Unter Anspannung verändert sich die Aufmerksamkeit.

Viele Menschen beobachten sich stärker.

Sie achten auf:

Stimme.

Hände.

Gesicht.

Atmung.

Pausen.

Versprecher.

Und je stärker diese Selbstbeobachtung wird, desto größer kann der Eindruck entstehen:

„Alle sehen genau das, was ich gerade spüre.“

Das muss weniger stimmen.

 

 

 

Der Spotlight-Effekt

 

Menschen überschätzen häufig, wie stark andere ihre kleinen Fehler, Unsicherheiten oder Auffälligkeiten wahrnehmen.

Beim Auftritt kann das bedeuten:

Du denkst:

„Jeder hat gesehen, dass ich kurz den Faden verloren habe.“

Für das Publikum war es vielleicht einfach:

eine kurze Pause.

Oder:

Du denkst:

„Meine Stimme hat total gezittert.“

Für andere klang sie vielleicht nur etwas angespannter.

Das eigene Erleben ist kein zuverlässiges Messinstrument für die Außenwirkung.

 

 

 

Ein wichtiger Unterschied: Gefühl und Wirkung

 

Du kannst dich unsicher fühlen und trotzdem kompetent wirken.

Du kannst dich stark aktiviert fühlen und trotzdem ruhig sprechen.

Du kannst denken, dass eine Pause „ewig“ dauert, während sie für Zuhörende vollkommen normal wirkt.

Deshalb hilft eine Unterscheidung:

Wie habe ich mich gefühlt?

Und:

Wie habe ich tatsächlich gewirkt?

Beides ist relevant.

Es ist nur weniger dasselbe.

 

 

 

Warum sich kompetente Redner oft schlechter einschätzen als nötig

 

Gerade Menschen mit hohen Ansprüchen bemerken sehr genau, was noch besser hätte sein können.

Sie registrieren:

  • jede ausgelassene Formulierung
  • jede weniger perfekte Antwort
  • jede Stelle, an der die Dramaturgie hätte stärker sein können
  • jede Reaktion im Publikum, die sie weniger verstehen

Das kann fachliche Qualität fördern.

Und es kann gleichzeitig die eigene Leistungsbewertung verzerren.

Wer viel kann, sieht häufig auch besonders viel von dem, was noch besser gehen könnte.

 

 

 

Der geplante Vortrag existiert nur in deinem Kopf

 

Das Publikum kennt dein Skript weniger.

Es weiß weniger:

  • welchen Satz du ursprünglich sagen wolltest
  • welches Beispiel du ausgelassen hast
  • welche Folie früher geplant war
  • welchen Übergang du verändert hast

Wenn du denkst:

„Ich habe dort etwas vergessen.“

kann dein Publikum gleichzeitig denken:

„Das war ein klarer, kompakter Vortrag.“

Du vergleichst deinen Auftritt mit einem inneren Ideal.

Das Publikum erlebt nur den tatsächlichen Auftritt.

 

 

 

Selbsteinschätzung wird problematisch, wenn sie zur Gewissheit wird

 

Nach einer Präsentation denkst du vielleicht:

„Ich war schlecht.“

Das klingt wie eine Tatsache.

In Wirklichkeit enthält der Satz mehrere mögliche Ebenen:

„Ich habe mich sehr angespannt gefühlt.“

„Ein Teil des Vortrags entsprach weniger meinem Anspruch.“

„Ich weiß noch weniger, wie das Publikum mich tatsächlich wahrgenommen hat.“

Diese Formulierungen sind präziser.

Und sie eröffnen Raum für eine realistischere Auswertung.

 

 

 

Was passiert nach dem Auftritt?

 

Viele Menschen mit Lampenfieber führen nach Präsentationen eine sehr strenge innere Nachbesprechung.

Sie erinnern sich an:

den Versprecher.

die unangenehme Frage.

das neutrale Gesicht in der dritten Reihe.

den Moment, in dem die Stimme anders klang.

Andere Informationen verschwinden leichter.

Zum Beispiel:

  • die Aufmerksamkeit des Publikums
  • gute Antworten
  • gelungene Passagen
  • positive Rückmeldungen
  • der Umstand, dass die Präsentation insgesamt funktioniert hat

So kann eine selektive Erinnerung das Bild des Auftritts nachträglich verschlechtern.

 

 

 

Feedback statt Gedankenlesen

 

Wenn du wissen möchtest, wie du wirkst, brauchst du Daten.

Weniger Spekulation.

Hilfreiches Feedback beantwortet konkrete Fragen.

Zum Beispiel:

  • War meine Kernbotschaft klar?
  • Wie wirkte mein Einstieg?
  • War mein Sprechtempo angenehm?
  • Wie überzeugend wirkte meine Empfehlung?
  • Wie bin ich mit kritischen Fragen umgegangen?
  • Wo verlor der Vortrag Energie?

Die Frage:

„War ich gut?“

liefert meist weniger hilfreiche Antworten.

Je konkreter die Frage, desto brauchbarer das Feedback.

 

 

 

Wen solltest du um Feedback bitten?

 

Nicht jedes Feedback ist gleich wertvoll.

Hilfreich sind Menschen, die:

  • tatsächlich aufmerksam zugehört haben
  • dir konkrete Beobachtungen nennen können
  • zwischen persönlichem Geschmack und Wirkung unterscheiden
  • deine Zielgruppe verstehen
  • weniger nur beruhigen oder kritisieren wollen

Ein Satz wie:

„War doch super.“

kann nett sein.

Er hilft dir wenig beim Lernen.

 

 

 

Video kann besonders aufschlussreich sein

 

Eine Videoaufnahme ist für viele Menschen zunächst unangenehm.

Sie kann jedoch sehr wertvoll sein.

Denn sie trennt:

Wie habe ich mich erlebt?

von:

Wie sah und klang der Auftritt tatsächlich?

Du kannst beobachten:

  • Sprechtempo
  • Pausen
  • Stimme
  • Gestik
  • Haltung
  • Blickkontakt
  • Struktur
  • Umgang mit Fragen

Auf deiner Seite zur Vorbereitung wichtiger Präsentationen spielt Videoanalyse bereits aus genau diesem Grund eine Rolle: Selbstwahrnehmung und Außenwirkung können sich unterscheiden.

 

 

 

Videoanalyse braucht einen sinnvollen Blick

 

Eine Aufnahme kann ebenso zum Werkzeug übertriebener Selbstkritik werden.

Wenn du sie zehnmal ansiehst und nach jedem kleinen Fehler suchst, entsteht weniger eine realistische Bewertung.

Hilfreicher ist eine Struktur.

Zum Beispiel:

 

Erster Durchgang

Nur die Gesamtwirkung.

Was kommt bei mir an?

 

Zweiter Durchgang

Inhalt und Struktur.

Ist die Botschaft verständlich?

 

Dritter Durchgang

Stimme, Körpersprache und Präsenz.

Welche zwei oder drei Punkte lohnen sich wirklich?

Das Ziel ist Entwicklung.

Weniger die Suche nach möglichst vielen Fehlern.

 

 

 

Der Abgleich von Selbstbild und Fremdbild

 

Ein realistisches Selbstbild entsteht weniger nur durch Innenwahrnehmung.

Es entsteht aus mehreren Quellen:

  • deinem eigenen Erleben
  • konkretem Feedback
  • Video
  • Beobachtung deiner Wirkung
  • Ergebnissen des Auftritts

Manchmal wirst du feststellen:

„Meine Wirkung war besser als mein Gefühl.“

Manchmal zeigt Feedback tatsächlich Entwicklungsfelder.

Beides ist wertvoll.

 

 

 

Das Johari-Fenster: interessant, aber weniger die Hauptsache

 

Auf der bisherigen Seite habe ich das Johari-Fenster verwendet.

Das Modell kann weiterhin hilfreich sein.

Es unterscheidet unter anderem zwischen:

  • Aspekten, die dir und anderen bekannt sind
  • blinden Flecken
  • Aspekten, die du kennst und andere weniger
  • noch wenig erkundeten Bereichen

Für Lampenfieber ist besonders der blinde Fleck interessant.

Vielleicht besitzt du Stärken, die andere klar sehen und die du selbst unter Anspannung kaum wahrnimmst.

Oder du hast Gewohnheiten, deren Wirkung dir weniger bewusst ist.

Feedback erweitert dein Bild.

 

 

 

Was Lampenfieber mit der Einschätzung deiner Redefähigkeit macht

 

Wer regelmäßig starkes Lampenfieber erlebt, kann irgendwann daraus schließen:

„Ich bin einfach kein guter Redner.“

Das ist ein wichtiger Denkfehler.

Denn zwei Fragen werden vermischt:

Wie gut sind meine Redefähigkeiten?

Und:

Wie gut kann ich unter hoher Aktivierung auf diese Fähigkeiten zugreifen?

Das ist weniger dasselbe.

Ein Mensch kann sehr gute kommunikative Fähigkeiten besitzen und unter starkem Lampenfieber zeitweise weniger Zugriff darauf haben.

 

 

 

Deshalb sollte die Analyse zwei Ebenen trennen

 

Ebene 1: Redefähigkeit

  • Struktur
  • Argumentation
  • Sprache
  • Storytelling
  • Stimme
  • Körpersprache
  • Kontakt
  • Umgang mit Fragen

 

Ebene 2: Zugriff unter Druck

  • Selbstregulation
  • Aufmerksamkeitssteuerung
  • Umgang mit körperlicher Aktivierung
  • Umgang mit Unsicherheit
  • Blackout-Sorge
  • Flexibilität bei Abweichungen

Wenn du diese Ebenen vermischst, unterschätzt du möglicherweise deine tatsächlichen Fähigkeiten.

 

 

 

Ein schlechter Auftritt beweist weniger eine schlechte Fähigkeit

 

Ein einzelner Auftritt kann von vielen Faktoren beeinflusst werden.

Zum Beispiel:

  • schlechter Schlaf
  • ungewöhnlich hoher Druck
  • unklare Vorbereitung
  • eine schwierige Publikumsreaktion
  • technische Probleme
  • starke körperliche Aktivierung

Deshalb ist die Schlussfolgerung:

„Ich kann nicht präsentieren.“

meist viel größer als die Datenlage.

Präziser wäre:

„Dieser Auftritt lief an einigen Stellen weniger gut. Ich möchte verstehen, warum.“

 

 

 

Gute Selbsteinschätzung bedeutet weniger positives Denken

 

Es geht weniger darum, dir einzureden:

„Ich bin ein großartiger Redner.“

Ein realistisches Selbstbild darf differenziert sein.

Zum Beispiel:

„Meine fachliche Argumentation ist stark.“

„Mein Einstieg darf noch prägnanter werden.“

„Bei kritischen Fragen werde ich zu ausführlich.“

„Meine Nervosität wirkt nach außen weniger deutlich, als sie sich innen anfühlt.“

Das ist wesentlich brauchbarer als:

„Ich bin gut.“

oder:

„Ich bin schlecht.“

 

 

 

Eine einfache Auswertung nach dem nächsten Auftritt

 

Bevor du Feedback einholst, beantworte drei Fragen:

  1. Was hat aus meiner Sicht gut funktioniert?
  2. Was möchte ich verbessern?
  3. Wie glaube ich, dass ich auf andere gewirkt habe?

Dann holst du konkrete Rückmeldung ein.

Anschließend vergleichst du:

Wo stimmen Selbstbild und Fremdbild überein?

Wo unterscheiden sie sich?

Gerade die Unterschiede sind häufig besonders lehrreich.

 

 

 

Eine Skala kann helfen – wenn sie konkret bleibt

 

Du kannst vor und nach dem Auftritt beispielsweise einschätzen:

Wie nervös fühle ich mich? 0 bis 10.

Und anschließend getrennt:

Wie gut konnte ich meine Botschaft vermitteln? 0 bis 10.

Das macht einen wichtigen Zusammenhang sichtbar:

Vielleicht war deine Nervosität bei 8.

Und deine tatsächliche Kommunikation trotzdem bei 7 oder 8.

Hohe Aktivierung und gute Leistung können gleichzeitig auftreten.

 

 

 

Was du weniger messen solltest

 

Vermeide Scheingenauigkeit.

Es geht weniger darum, deine Präsentationskompetenz mit einer vermeintlich objektiven Gesamtzahl zu versehen.

Eine Frage wie:

„Wie gut bin ich als Redner auf einer Skala von 1 bis 100?“

hilft wenig.

Besser sind konkrete Dimensionen.

Zum Beispiel:

  • Klarheit
  • Prägnanz
  • Kontakt
  • Stimme
  • Struktur
  • Fragen beantworten

 

 

 

Warum Vergleich mit anderen wenig hilft

 

Unter Lampenfieber entsteht leicht der Eindruck:

„Alle anderen sind viel souveräner.“

Du siehst jedoch nur ihre Außenwirkung.

Du kennst weniger:

  • ihren Puls
  • ihre Gedanken
  • ihre Anspannung
  • ihre Vorbereitung
  • ihre Selbstzweifel

Du vergleichst also häufig:

dein Innenleben mit der Außenseite anderer.

Das ist ein unfairer Vergleich.

 

 

 

Feedback bei wichtigen beruflichen Auftritten

 

Bei wichtigen Präsentationen sollte Feedback weniger allgemein bleiben.

Gerade auf Führungsebene interessieren Fragen wie:

  • War meine Empfehlung klar?
  • Kam ich schnell genug zum Punkt?
  • Wie wirkte ich bei Widerspruch?
  • War meine Antwort auf kritische Fragen belastbar?
  • Habe ich Orientierung vermittelt?
  • Wo wurde ich unnötig ausführlich?

Das verbindet Auftrittswirkung direkt mit der tatsächlichen Aufgabe.

 

 

 

Videoanalyse und realistisches Feedback

 

Im Coaching oder Sparring können wir einen realen Auftritt simulieren und anschließend auswerten.

Du bekommst weniger nur:

„Das war gut.“

Oder:

„Da musst du souveräner wirken.“

Hilfreicher ist konkretes Feedback:

  • Was funktioniert bereits?
  • Wo verändert sich deine Wirkung unter Druck?
  • Welche zwei Veränderungen hätten den größten Effekt?
  • Wie groß ist die Lücke zwischen Selbstwahrnehmung und Außenwirkung?

Das reduziert Unsicherheit durch Information.

 

 

 

Lampenfieber oder Redeangst?

 

Wenn eine stark negative Selbsteinschätzung mit ausgeprägter Angst, Vermeidung und intensiver Angst vor Bewertung verbunden ist, sollte genauer hingeschaut werden.

Dann kann mehr als gewöhnliches Lampenfieber beteiligt sein.

→ Ursachen von Redeangst und Lampenfieber

 

 

 

Coaching und Therapie sauber unterscheiden

 

Bei beruflichem Lampenfieber und Unsicherheit über die eigene Auftrittswirkung kann Coaching oder Auftrittstraining sinnvoll sein.

Wenn eine behandlungsbedürftige Angstproblematik im Vordergrund steht, gehört sie in einen therapeutischen Rahmen.

Diese Bereiche halte ich fachlich und organisatorisch getrennt.

→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei Ängsten

 

 

 

Welcher Rahmen gilt bei beruflichen Auftritten?

 

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch dann, wenn der Ausgangspunkt eine unsichere Selbsteinschätzung, Lampenfieber oder die Frage nach der eigenen Wirkung ist.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine Entwicklung von Präsentations- und Auftrittskompetenz → BUSINESS 1:1.

Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → EXECUTIVE SPARRING.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

Seit 1998 Feedback zu Reden und Präsentationen

 

Seit 1998 analysiere und begleite ich Reden, Präsentationen und wichtige Auftritte.

Dabei begegnet mir immer wieder derselbe Effekt:

Menschen bewerten sich unter Druck häufig anders, als sie tatsächlich wirken.

Manchmal deutlich zu kritisch.

Manchmal gibt es blinde Flecken.

Beides lässt sich mit konkretem Feedback besser bearbeiten als mit Vermutungen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du wissen möchtest, wie du bei Reden und Präsentationen tatsächlich wirkst, können wir direkt mit einem realen Beispiel arbeiten.

Bring beispielsweise mit:

  • eine aktuelle Präsentation
  • eine wichtige Rede
  • einen Pitch
  • eine Vorstandspräsentation
  • eine typische berufliche Gesprächssituation

Wir können den Auftritt simulieren, auf Wunsch aufzeichnen und anschließend konkret auswerten.

Beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle
  • welcher Auftritt relevant ist
  • was du über deine Wirkung herausfinden möchtest
  • wo du selbst Unsicherheit erlebst
  • ob ein konkreter Termin bevorsteht

→ Feedback und Unterstützung anfragen

 

 

 

Fazit: Dein Gefühl ist wichtig – und trotzdem nur eine Perspektive

 

Wenn du dich während einer Präsentation nervös fühlst, ist dieses Erleben real.

Es sagt jedoch weniger automatisch, wie du auf andere wirkst.

Deshalb lohnt sich der Abgleich.

Wie habe ich mich erlebt?

Wie habe ich tatsächlich gewirkt?

Was funktioniert bereits?

Was möchte ich gezielt weiterentwickeln?

Ein realistisches Selbstbild entsteht weniger dadurch, dass du dich möglichst positiv beurteilst.

Es entsteht durch bessere Informationen.

Johari-Fenster

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Was hilft bei Lampenfieber? Antworten auf 14 häufige Fragen, praktische Strategien und Unterstützung für Präsentationen, Reden und wichtige berufliche Auftritte.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Juli 2016
Überarbeitung: 15. Juli 2026

Blitzschnell vom Anfänger zum Experten. Kopie oder Original?

Blitzschnell vom Anfänger zum Experten. Kopie oder Original?

Genügen Behauptungen oder spielt Können noch eine Rolle?
Kopie oder Original? Zeigen Sie, wer Sie sind

Sind Sie eine Kopie oder ein Original?

 

Weshalb es so wichtig ist der Versuchung zu entkommen zum Plagiat zu werden? Behaupten lässt sich viel. Die Folgen sind nicht immer offensichtlich.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Experten auf Tastendruck

 

Copy & Paste: Heute wird schneller kopiert, als die meisten Menschen lesen können. Nicht nur Papier ist geduldig und so wird auch im Internet fleißig das Blaue vom Himmel herunter behauptet. So ist der toll dreiste Anspruch auf einen Expertenstatus oft nur ein Plagiat weit entfernt.

 

 

 

Wen sollte das stören?

 

Copy & Paste ist so leicht, viel leichter als selbst etwas beizutragen. Es erfordert nicht einmal zu verstehen, was da kopiert wird. Die Arbeit wird dabei nicht wirklich fair verteilt, aber der Zweck soll auch hier die Mittel heiligen. Manche säen, viele wollen ernten. Die Schöpfer der Originale haben dabei am meisten Arbeit. Es mag ihnen anfangs – neben der verständlichen Verärgerung – schmeicheln, ist aber bei allem Sportsgeist auf Dauer anstrengend.

Und wenn alle voneinander abkupfern? Dann gibt es irgendwann nur noch Kopien von Kopien, wodurch schließlich nur noch Einheitsbrei übrig bleibt. Die meisten Menschen, die etwas nachmachen, machen sich etwas vor. Man erfreut sich nicht lange am Geist anderer (Luc de Clippers). Nur kopieren nützt nichts, man muss es auch kapieren! Leider kommen zu viele Pseudoexperten zu lange mit ihren unfairen Methoden zu lange durch und richten dabei eine Menge Schaden an. Das die Nutzer solcher Angebote, bei denen bestenfalls in die Verpackung und nicht in den Inhalt investiert wurde, daran keine Freude haben werden, gehört dazu. Doch auch das zeigt sich oft zu spät.

 

 

 

Was Sie tun können

 

Sie haben es satt, die Arbeit zu machen und andere legen sich dann in das gemachte Nest? Daran wird sich wohl so schnell nichts ändern. Zwar wird es mit technischer Unterstützung immer leichter Plagiate sogar in Fragmenten zu finden und die Suchmaschinen sind ebenfalls bestrebt das zu erkennen und zu berücksichtigen, doch wirklich lösen wird es das Phänomen nicht.

Was Sie selbst tun können?

Für das Können gibt es nur einen Beweis: Das Tun.

Marie von Ebner-Eschenbach

 

Machen Sie das, was Sie am besten können in Anwesenheit Ihrer Zielgruppe und relevanter Personen. Dann haben Sie Zeugen, Menschen, die über Sie und Ihr Angebot berichten. Präsentieren Sie live vor Publikum, veröffentlichen Sie Videos die vorzugsweise ungeschnitten sind. Natürlich kann auch Ihr Video nachgeahmt werden und es geschieht andauernd. Das anspruchsvollere Publikum bekommt dabei jedoch einen Eindruck, wie glaubwürdig sie sind.

Ein Teilnehmer an einem meiner Workshops formulierte es so; „Man kann sich zwar mit fremden Federn schmücken, aber man kann nicht mit ihnen fliegen.“

Authentisches Selbstmarketing braucht weder Plagiate noch übertriebene Kosmetik. Sie müssen auch nicht jedem gefallen. Zeigen Sie sich. Wer sind Sie, für was stehen Sie?

Widerstehen Sie der Versuchung zu kopieren und mehr zu behaupten als Sie halten können. Zeigen Sie lieber wer Sie sind, indem Sie tun, was Sie am besten können! Das ist der beste Kopierschutz.

 

 

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Was ist Ihre Strategie?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2012
Überarbeitung: 13. Juli 2019
AN: #450
K:
Ü:

Persönlichkeit: Wie steht es mit dem Mut zum eigenen Profil?

Persönlichkeit: Wie steht es mit dem Mut zum eigenen Profil?

Damit Sie und Ihr Angebot überzeug - in Gesprächen und Präsentationen
Wie steht es mit dem Mut zum eigenen Profil?

Mut zur eigenen Persönlichkeit, zum Profil

 

Haben Sie Mut zum eigenen Profil. Personen und Kopien, die allen Aufwand in die Verpackung stecken, davon gibt es schon genügend!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Kopien gibt es schon genug

 

Nicht jeder Mensch hat den Mut zu sich zu stehen, Profil zu zeigen. Also wird die Deckung in der Masse gesucht.

 

 

 

Ja, und?

 

Wer nicht zu sich selbst steht, kann kein gesundes, erfülltes und glückliches Leben führen. Im Windschatten anderer Menschen entwickelt sich keine erstrebenswerte Karriere.

 

 

 

Erlauben und pflegen Sie ein eigenständiges Profil 

 

Haben Sie Mut zum eigenen Profil. Personen und Kopien, die den gesamten Aufwand in die Verpackung stecken, gibt es schon genügend.

 

 

 

Von wegen Verpackung

 

Authentisches Selbstmarketing zielt darauf ab nur so zu wirken, als wenn es sich lohnt genauer hinzusehen, sondern auch dafür zu sorgen, dass es so ist.

Es geht also weniger um die äußere Erscheinung, als vielmehr darum, sich und den eigenen Werten treu zu sein. Das erfordert allerdings auch eine sorgfältige Auseinandersetzung mit sich selbst. Einfach nur anders zu sein genügt nicht. Gerade die Treue zur eigenen Ethik ist ein wichtiger Baustein, der zu einem hohen Grad an Authentizität führt. Die Fragen, die dorthin führen, sind nicht immer auf den bequemsten Wegen zu erreichen. Sich selbst treu zu bleiben ist eine echte Herausforderung – Tag für Tag. Doch die Alternativen sind weit unattraktiver. Sich selbst treu zu bleiben hat viel mit Leidenschaft zu tun und das feuert an.

 

 

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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Wie steht es mit dem Mut zum eigenen Profil?

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Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

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Wie steht es mit dem Mut zum eigenen Profil?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2006
Überarbeitung: 8. Juli 2019
AN: #8970
K:
Ü:X

Coaching in Berlin oder online? Wann sich Präsenz lohnt

Coaching in Berlin oder online? Wann sich Präsenz lohnt

Welchen Vorteile bringt eine Anreise nach Berlin mit sich? Es gibt mindestens sieben gute Gründe
Für Coaching oder Training eine Reise nach Berlin machen? - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

Coaching in Berlin oder online?

 

Wann sich eine Reise nach Berlin lohnt

 

Für viele Anliegen ist eine Reise nach Berlin weniger erforderlich.

Online-Sitzungen funktionieren oft ausgesprochen gut.

Sie sparen Wege, lassen sich flexibel in den Alltag integrieren und ermöglichen eine konzentrierte Zusammenarbeit unabhängig vom Aufenthaltsort.

Und manchmal bietet Präsenz in Berlin zusätzliche Möglichkeiten.

Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger:

Was ist grundsätzlich besser – online oder persönlich?

Sondern:

Welcher Rahmen passt zu meinem Anliegen?

 

 

 

Online ist für viele Anliegen eine sehr gute Wahl

 

Online-Sitzungen eignen sich besonders gut für:

  • Coaching und Beratung

  • wichtige Entscheidungen

  • schwierige Gespräche

  • Verhandlungen

  • Executive-Sparring

  • berufliche Entwicklung

  • Präsentationsvorbereitung

  • strategische Fragen

  • persönliche Klärung

  • Arbeit an konkreten Situationen

Wir können sprechen, Unterlagen gemeinsam ansehen, Präsentationen durchgehen, Gesprächssituationen simulieren und konkrete nächste Schritte entwickeln.

Für viele Anliegen ist Online deshalb ein vollwertiger Arbeitsrahmen.

 

 

 

Wann Präsenz in Berlin zusätzliche Vorteile bieten kann

 

Präsenz kann besonders sinnvoll sein, wenn der körperliche und räumliche Aspekt stärker im Mittelpunkt steht.

Zum Beispiel bei:

  • intensiver Präsentationsvorbereitung

  • Bühnenpräsenz

  • Körpersprache

  • Stimme und Auftreten

  • Kameratraining

  • realitätsnahen Auftrittssimulationen

  • längeren Arbeitsblöcken

  • Situationen, in denen gemeinsames Arbeiten im Raum zusätzlichen Wert schafft

Auch dann gilt:

Präsenz ist weniger automatisch besser.

Sie ist dann sinnvoll, wenn sie für das konkrete Ziel einen Unterschied macht.

 

 

 

Präsentationen und Auftritte

 

Gerade bei wichtigen Präsentationen kann Präsenz in Berlin zusätzliche Möglichkeiten bieten.

Wir können beispielsweise:

den gesamten Auftritt durchspielen,

Raumwirkung betrachten,

Körpersprache analysieren,

Bewegung erproben,

Stimme und Präsenz überprüfen,

und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Gleichzeitig lassen sich viele Aspekte der Präsentationsvorbereitung auch online hervorragend bearbeiten.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

 

 

 

Executive-Sparring

 

Auch bei anspruchsvollen Executive-Themen funktioniert Online sehr gut.

Eine strategische Entscheidung.

Eine Verhandlung.

Ein Konflikt.

Eine wichtige Präsentation.

Ein Pitch.

Gerade wenn wenig Zeit zur Verfügung steht, kann Online-Sparring besonders effizient sein.

Präsenz in Berlin kann ergänzend sinnvoll sein, wenn eine intensive Arbeitsphase oder ein besonders realitätsnaher Probelauf geplant ist.

→ EXECUTIVE SPARRING

 

 

 

 

Kameratraining

 

Für Kameratraining hängt der passende Rahmen vom Ziel ab.

Online lässt sich Kamerapräsenz bereits sehr realistisch analysieren.

Blick.

Stimme.

Sprechweise.

Teleprompter.

Bildwirkung.

Bei aufwendigeren Aufnahmesituationen oder intensiver Videoarbeit kann Präsenz zusätzliche Möglichkeiten bieten.

→ Kameratraining 1:1

 

 

 

Rhetorik und persönliche Wirkung

 

Auch Rhetorik, Argumentation und persönliche Wirkung lassen sich online sehr gut entwickeln.

Wenn Raum, Bewegung und körperliche Präsenz besonders wichtig sind, kann ein Präsenztermin sinnvoll sein.

→ Individuelles Rhetoriktraining 1:1

→ Präsenz, Ausstrahlung und persönliche Wirkung

 

 

 

Lohnt sich die Reise für eine einzelne Sitzung?

 

Das hängt davon ab, was du mit dieser Sitzung erreichen möchtest.

Für viele Gesprächs-, Entscheidungs- und Beratungsthemen würde ich eine Reise allein für einen Termin weniger voraussetzen.

Online ist dafür oft die effizientere Wahl.

Wenn es dagegen um einen wichtigen Auftritt, intensive Präsenzarbeit oder einen längeren Arbeitsblock geht, kann eine Reise nach Berlin deutlich mehr Sinn ergeben.

 

 

 

Präsenz sinnvoll bündeln

 

Wenn du für die Zusammenarbeit nach Berlin reist, kann es sinnvoll sein, die gemeinsame Zeit etwas großzügiger zu planen.

Statt einer sehr kurzen Sitzung kann ein längerer Arbeitsblock mehr Nutzen erzeugen.

Zum Beispiel:

  • 90 Minuten.
  • mehrere Stunden.
  • oder eine Kombination aus Analyse, Übung, Probelauf und Auswertung.

So steht der Reiseaufwand in einem besseren Verhältnis zum Nutzen.

 

 

 

Online und Präsenz kombinieren

 

Die Entscheidung muss weniger entweder–oder sein.

Eine sehr praktische Kombination kann zum Beispiel so aussehen:

Online: Klärung, Strategie und Vorbereitung

Berlin: intensiver Probelauf oder Präsenzarbeit

Online: Nachbereitung und Feinschliff

So nutzt du beide Formate dort, wo sie besonders sinnvoll sind.

 

 

 

Was ich meist empfehle

 

Wenn dein Anliegen hauptsächlich aus:

Denken.

Sortieren.

Entscheiden.

Gesprächsvorbereitung.

Verhandlungsstrategie.

oder inhaltlicher Präsentationsarbeit besteht,

ist Online häufig die beste erste Wahl.

Wenn es stark um:

Raumwirkung.

Bühnenpräsenz.

Körpersprache.

Auftritt.

oder einen besonders intensiven realitätsnahen Probelauf geht,

kann Präsenz in Berlin zusätzlichen Wert bieten.

 

 

 

Präsenztermine in Berlin

 

Präsenztermine finden nach Vereinbarung in Berlin statt.

Welche Form sinnvoll ist, hängt vom Anliegen, der gewünschten Intensität und der Verfügbarkeit ab.

→ Präsenztermin anfragen

 

 

 

Online-Sitzungen

 

Für viele Anliegen empfehle ich eine Online-Sitzung mit Video.

Sie ermöglicht unmittelbaren persönlichen Kontakt und gleichzeitig maximale Flexibilität.

→ Online-Coaching und Online-Beratung

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Die beste Form der Zusammenarbeit ist weniger die, die am aufwendigsten wirkt.

Sie ist die, die deinem Ziel am meisten dient.

Manchmal ist das ein konzentriertes Gespräch online.

Manchmal ein intensiver Arbeitsblock in Berlin.

Und manchmal die Kombination aus beidem.

Der Rahmen soll die Arbeit unterstützen – weniger umgekehrt.

Für Coaching oder Training eine Reise nach Berlin machen? - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

 

 

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  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
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  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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→ Datenschutz

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P.S.

 

Gibt es Fragen oder Kommentare, die auch andere Leser interessieren könnten? Na, dann…

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #3426
K: CNB
Ü:

Wie Sie Risiken und Chancen von Reden und Präsentationen abwägen

Wie Sie Risiken und Chancen von Reden und Präsentationen abwägen

Wo viel Licht ist, da ist auch oft Schatten
Risiken und Chancen einer Rede

Chancen und Risiken von Reden und Präsentationen erkennen

 

Jede Rede ist sowohl mit Risiken und Chancen verbunden. Wo viel Licht ist, da ist auch oft Schatten. Wägen Sie vorher genau ab.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Risiken und Chancen einer Rede

 

Meine ganze Sorge ist stets darauf gerichtet,
dass ich durch meine Rede womöglich etwas Gutes,
wo nicht, wenigstens nichts Nachteiliges bewirke.

Marcus Tullius Cicero

 

Zur Vorbereitung einer Rede gehört auch die Entscheidung, ob es – und wenn ja unter welchen Voraussetzungen – eine gute Idee ist sie zu halten. Welche Risiken und nicht nur Chancen sind bei der Entscheidung zu berücksichtigen? So wichtig die Klärung ist, so selten wird sie fundiert beantwortet. Jeder folgt da seinen eigenen Mustern. Dadurch werden leicht Unwägbarkeiten und Nebenwirkungen übersehen.

 

Ich kann die Bewegung der Himmelskörper berechnen, aber nicht das Verhalten der Menschen.

Isaac Newton

 

 

 

Vorsicht vor persönlicher Eitelkeit und blinden Flecken

 

Eitelkeit kann schnell die Sinne vernebeln und Risiken werden dann übersehen. Je nachdem wer fragt und mit welchen Hoffnungen die Redegelegenheit verbunden wird, liegt der Fokus auf anderen Bereichen. Positive Erwartungen führen zum Blick durch die rosarote Brille und lassen vergessen, dass es sich um ein heikles Thema und explosives Publikum handelt. Die anderen Gäste sind renommiert, aber der Moderator hat seinen berechtigten Ruf seine Gäste schlecht aussehen zu lassen, … Augen auf!

 

 

 

Klärung

 

Wer immer nach einer Möglichkeit sucht, alle Risiken auszuschalten, bringt sich um alle Möglichkeiten. Ja, ja, nur wer wird sich unnötig in eine ungünstige Position bringen?

Orientierung liefern zusätzliche Perspektiven und die Frage inwiefern der Auftritt einen Beitrag zur Gesamtstrategie liefert. Umso grundlegender Ihre Planung, desto einfacher die Entscheidung. Gegebenenfalls lohnt sich professionelle Unterstützung, um die Chancen und Risiken besser abzuwägen. Wenn Sie sich dann in die Höhle des Löwen wagen, wissen Sie auf was Sie sich einlassen und sind entsprechend gewappnet.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
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  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Transparenz ist mir wichtig.

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→ Datenschutz

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie wägen Sie Risiken und Chancen einer Redegelegenheit ab?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #7670
K:
Ü: