Coaching in Berlin oder online? Wann sich Präsenz lohnt

Coaching in Berlin oder online? Wann sich Präsenz lohnt

Welchen Vorteile bringt eine Anreise nach Berlin mit sich? Es gibt mindestens sieben gute Gründe
Für Coaching oder Training eine Reise nach Berlin machen? - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

Coaching in Berlin oder online?

 

Wann sich eine Reise nach Berlin lohnt

 

Für viele Anliegen ist eine Reise nach Berlin weniger erforderlich.

Online-Sitzungen funktionieren oft ausgesprochen gut.

Sie sparen Wege, lassen sich flexibel in den Alltag integrieren und ermöglichen eine konzentrierte Zusammenarbeit unabhängig vom Aufenthaltsort.

Und manchmal bietet Präsenz in Berlin zusätzliche Möglichkeiten.

Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger:

Was ist grundsätzlich besser – online oder persönlich?

Sondern:

Welcher Rahmen passt zu meinem Anliegen?

 

 

 

Online ist für viele Anliegen eine sehr gute Wahl

 

Online-Sitzungen eignen sich besonders gut für:

  • Coaching und Beratung

  • wichtige Entscheidungen

  • schwierige Gespräche

  • Verhandlungen

  • Executive-Sparring

  • berufliche Entwicklung

  • Präsentationsvorbereitung

  • strategische Fragen

  • persönliche Klärung

  • Arbeit an konkreten Situationen

Wir können sprechen, Unterlagen gemeinsam ansehen, Präsentationen durchgehen, Gesprächssituationen simulieren und konkrete nächste Schritte entwickeln.

Für viele Anliegen ist Online deshalb ein vollwertiger Arbeitsrahmen.

 

 

 

Wann Präsenz in Berlin zusätzliche Vorteile bieten kann

 

Präsenz kann besonders sinnvoll sein, wenn der körperliche und räumliche Aspekt stärker im Mittelpunkt steht.

Zum Beispiel bei:

  • intensiver Präsentationsvorbereitung

  • Bühnenpräsenz

  • Körpersprache

  • Stimme und Auftreten

  • Kameratraining

  • realitätsnahen Auftrittssimulationen

  • längeren Arbeitsblöcken

  • Situationen, in denen gemeinsames Arbeiten im Raum zusätzlichen Wert schafft

Auch dann gilt:

Präsenz ist weniger automatisch besser.

Sie ist dann sinnvoll, wenn sie für das konkrete Ziel einen Unterschied macht.

 

 

 

Präsentationen und Auftritte

 

Gerade bei wichtigen Präsentationen kann Präsenz in Berlin zusätzliche Möglichkeiten bieten.

Wir können beispielsweise:

den gesamten Auftritt durchspielen,

Raumwirkung betrachten,

Körpersprache analysieren,

Bewegung erproben,

Stimme und Präsenz überprüfen,

und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Gleichzeitig lassen sich viele Aspekte der Präsentationsvorbereitung auch online hervorragend bearbeiten.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

 

 

 

Executive-Sparring

 

Auch bei anspruchsvollen Executive-Themen funktioniert Online sehr gut.

Eine strategische Entscheidung.

Eine Verhandlung.

Ein Konflikt.

Eine wichtige Präsentation.

Ein Pitch.

Gerade wenn wenig Zeit zur Verfügung steht, kann Online-Sparring besonders effizient sein.

Präsenz in Berlin kann ergänzend sinnvoll sein, wenn eine intensive Arbeitsphase oder ein besonders realitätsnaher Probelauf geplant ist.

→ EXECUTIVE SPARRING

 

 

 

 

Kameratraining

 

Für Kameratraining hängt der passende Rahmen vom Ziel ab.

Online lässt sich Kamerapräsenz bereits sehr realistisch analysieren.

Blick.

Stimme.

Sprechweise.

Teleprompter.

Bildwirkung.

Bei aufwendigeren Aufnahmesituationen oder intensiver Videoarbeit kann Präsenz zusätzliche Möglichkeiten bieten.

→ Kameratraining 1:1

 

 

 

Rhetorik und persönliche Wirkung

 

Auch Rhetorik, Argumentation und persönliche Wirkung lassen sich online sehr gut entwickeln.

Wenn Raum, Bewegung und körperliche Präsenz besonders wichtig sind, kann ein Präsenztermin sinnvoll sein.

→ Individuelles Rhetoriktraining 1:1

→ Präsenz, Ausstrahlung und persönliche Wirkung

 

 

 

Lohnt sich die Reise für eine einzelne Sitzung?

 

Das hängt davon ab, was du mit dieser Sitzung erreichen möchtest.

Für viele Gesprächs-, Entscheidungs- und Beratungsthemen würde ich eine Reise allein für einen Termin weniger voraussetzen.

Online ist dafür oft die effizientere Wahl.

Wenn es dagegen um einen wichtigen Auftritt, intensive Präsenzarbeit oder einen längeren Arbeitsblock geht, kann eine Reise nach Berlin deutlich mehr Sinn ergeben.

 

 

 

Präsenz sinnvoll bündeln

 

Wenn du für die Zusammenarbeit nach Berlin reist, kann es sinnvoll sein, die gemeinsame Zeit etwas großzügiger zu planen.

Statt einer sehr kurzen Sitzung kann ein längerer Arbeitsblock mehr Nutzen erzeugen.

Zum Beispiel:

  • 90 Minuten.
  • mehrere Stunden.
  • oder eine Kombination aus Analyse, Übung, Probelauf und Auswertung.

So steht der Reiseaufwand in einem besseren Verhältnis zum Nutzen.

 

 

 

Online und Präsenz kombinieren

 

Die Entscheidung muss weniger entweder–oder sein.

Eine sehr praktische Kombination kann zum Beispiel so aussehen:

Online: Klärung, Strategie und Vorbereitung

Berlin: intensiver Probelauf oder Präsenzarbeit

Online: Nachbereitung und Feinschliff

So nutzt du beide Formate dort, wo sie besonders sinnvoll sind.

 

 

 

Was ich meist empfehle

 

Wenn dein Anliegen hauptsächlich aus:

Denken.

Sortieren.

Entscheiden.

Gesprächsvorbereitung.

Verhandlungsstrategie.

oder inhaltlicher Präsentationsarbeit besteht,

ist Online häufig die beste erste Wahl.

Wenn es stark um:

Raumwirkung.

Bühnenpräsenz.

Körpersprache.

Auftritt.

oder einen besonders intensiven realitätsnahen Probelauf geht,

kann Präsenz in Berlin zusätzlichen Wert bieten.

 

 

 

Präsenztermine in Berlin

 

Präsenztermine finden nach Vereinbarung in Berlin statt.

Welche Form sinnvoll ist, hängt vom Anliegen, der gewünschten Intensität und der Verfügbarkeit ab.

→ Präsenztermin anfragen

 

 

 

Online-Sitzungen

 

Für viele Anliegen empfehle ich eine Online-Sitzung mit Video.

Sie ermöglicht unmittelbaren persönlichen Kontakt und gleichzeitig maximale Flexibilität.

→ Online-Coaching und Online-Beratung

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Die beste Form der Zusammenarbeit ist weniger die, die am aufwendigsten wirkt.

Sie ist die, die deinem Ziel am meisten dient.

Manchmal ist das ein konzentriertes Gespräch online.

Manchmal ein intensiver Arbeitsblock in Berlin.

Und manchmal die Kombination aus beidem.

Der Rahmen soll die Arbeit unterstützen – weniger umgekehrt.

Für Coaching oder Training eine Reise nach Berlin machen? - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Gibt es Fragen oder Kommentare, die auch andere Leser interessieren könnten? Na, dann…

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #3426
K: CNB
Ü:

Wie Sie Risiken und Chancen von Reden und Präsentationen abwägen

Wie Sie Risiken und Chancen von Reden und Präsentationen abwägen

Wo viel Licht ist, da ist auch oft Schatten
Risiken und Chancen einer Rede

Chancen und Risiken von Reden und Präsentationen erkennen

 

Jede Rede ist sowohl mit Risiken und Chancen verbunden. Wo viel Licht ist, da ist auch oft Schatten. Wägen Sie vorher genau ab.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Risiken und Chancen einer Rede

 

Meine ganze Sorge ist stets darauf gerichtet,
dass ich durch meine Rede womöglich etwas Gutes,
wo nicht, wenigstens nichts Nachteiliges bewirke.

Marcus Tullius Cicero

 

Zur Vorbereitung einer Rede gehört auch die Entscheidung, ob es – und wenn ja unter welchen Voraussetzungen – eine gute Idee ist sie zu halten. Welche Risiken und nicht nur Chancen sind bei der Entscheidung zu berücksichtigen? So wichtig die Klärung ist, so selten wird sie fundiert beantwortet. Jeder folgt da seinen eigenen Mustern. Dadurch werden leicht Unwägbarkeiten und Nebenwirkungen übersehen.

 

Ich kann die Bewegung der Himmelskörper berechnen, aber nicht das Verhalten der Menschen.

Isaac Newton

 

 

 

Vorsicht vor persönlicher Eitelkeit und blinden Flecken

 

Eitelkeit kann schnell die Sinne vernebeln und Risiken werden dann übersehen. Je nachdem wer fragt und mit welchen Hoffnungen die Redegelegenheit verbunden wird, liegt der Fokus auf anderen Bereichen. Positive Erwartungen führen zum Blick durch die rosarote Brille und lassen vergessen, dass es sich um ein heikles Thema und explosives Publikum handelt. Die anderen Gäste sind renommiert, aber der Moderator hat seinen berechtigten Ruf seine Gäste schlecht aussehen zu lassen, … Augen auf!

 

 

 

Klärung

 

Wer immer nach einer Möglichkeit sucht, alle Risiken auszuschalten, bringt sich um alle Möglichkeiten. Ja, ja, nur wer wird sich unnötig in eine ungünstige Position bringen?

Orientierung liefern zusätzliche Perspektiven und die Frage inwiefern der Auftritt einen Beitrag zur Gesamtstrategie liefert. Umso grundlegender Ihre Planung, desto einfacher die Entscheidung. Gegebenenfalls lohnt sich professionelle Unterstützung, um die Chancen und Risiken besser abzuwägen. Wenn Sie sich dann in die Höhle des Löwen wagen, wissen Sie auf was Sie sich einlassen und sind entsprechend gewappnet.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Wie wägen Sie Risiken und Chancen einer Redegelegenheit ab?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #7670
K:
Ü:

Sie haben ein Angebot, eine Botschaft? Vorbereitung trifft auf Gelegenheit!

Sie haben ein Angebot, eine Botschaft? Vorbereitung trifft auf Gelegenheit!

Überzeugende Präsentationen brauchen Vorbereitung, geben Sie Ihrer Idee eine Chance
Sie haben eine Botschaft? Vorbereitung trifft auf Gelegenheit! Überzeugende Präsentationen brauchen Vorbereitung

Sie haben eine Botschaft?

 

Viel zu häufig bleiben Chancen ungenutzt, obwohl sie absehbar waren. Wer sich für etwas einsetzen will, bereitet sich vor.

Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist.

Louis Pasteur

Übersicht

 

 

 

 

Wenn eine Botschaft gehört werden soll

 

Es hat ja doch keinen Sinn, denken sich manche Menschen, früher oder später, wenn sie den Eindruck haben, dass ihr Beitrag keine Chance auf Erfolg hat. So manche Idee verstaubt im untersten Schubfach. Ja, nicht immer wird der rote Teppich ausgerollt. Mitunter weiß die Welt noch nicht einmal, dass sie ein Problem hat, für das Sie eine Lösung bieten. Und selbst wenn ein Problembewusstsein vorhanden ist, weshalb sollte jemand an Ihre Lösung glauben? Es buhlen so viele Angebote um Aufmerksamkeit. Das Grundrauschen macht es nicht gerade leicht, gehört zu werden.

 

 

 

Und, wenn niemand zuhört?

 

Viele meiner Klienten kommen mit sehr konkreten Präsentationen zu mir, die wir gemeinsam vorbereiten. Oft geht es darum, ein konkretes Angebot überzeugend zu präsentieren.

Doch nicht immer ist schon ein Ansprechpartner vorhanden beziehungsweise die Gelegenheit in Sicht, um sich und das Angebot zu präsentieren. Anstatt passiv auf eine Gelegenheit zu warten, lohnt es sich sowohl der Gelegenheit auf die Sprünge zu helfen, als auch die Vorbereitung dafür möglichst früh zu gestalten. Und dazu gehören einige Weichenstellungen, damit eine Chance genutzt werden kann. Nicht nur inhaltlich gibt es da einiges zu tun. Erfolgreiches und überzeugendes Reden vor Gruppen ist nicht angeboren, es ist das Ergebnis von Übung und von Techniken, die trainiert werden wollen. Auch die innere Haltung muss stimmen, damit ein Auftritt authentisch wirkt und überzeugt. Schließlich ist eine Botschaft nur so stark wie die Stimme, die sie vermittelt.

 

 

 

Der Gelegenheit auf die Sprünge helfen

 

Viel zu häufig bleiben Chancen ungenutzt, obwohl sie ersehnt wurden und absehbar waren. Sie scheinen dann so plötzlich aufzutauchen wie Weihnachten; zu überraschend! Anschließend nagt dann oft der Gedanke an der Seele, eine wichtige Gelegenheit vergeudet zu haben. Wer eine Chance beim Schopf fassen will, bereitet sich darauf so früh wie möglich vor, ist gewappnet!

Wie wäre es mit JETZT? Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft!

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

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  • Sprache und Formulierungen

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Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

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Wie geben Sie Ihrer Botschaft die verdiente Chance?

Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft!

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. November 2014
Überarbeitung: 3. Juli 2019
AN: #76711
Ü:
K:

8 Tipps für Kreativität auf Bestellung und unter Druck. So geht es besser!

8 Tipps für Kreativität auf Bestellung und unter Druck. So geht es besser!

Ein Diamant braucht auch Druck? Von wegen: Kreativität lässt sich fördern, nicht erzwingen

Kreativität unter Druck

 

Kreatives Arbeiten unter Zeitdruck? Kreativ auf Bestellung? Jetzt sofort? Kreativität unter Druck. Geht das? Tipps für die Förderung von Kreativität.

Video

Du brauchst JETZT eine Idee? 8 Tipps für Kreativität unter Druck

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Überblick

 

 

 

 

Druck und Kreativität

 

Spät am Abend noch Licht im Büro. Eine Entscheidung, der nächste Geschäftsplan, eine Idee für die Rede des Jahres… Hektik, Termindruck, keine Zeit, nicht später, sondern jetzt! Diamanten entstehen doch auch unter Druck.

Für Kohlenstoff mag das stimmen. Kreativität lässt sich jedenfalls nicht erzwingen, da hilft auch kein Wunschdenken; „Bis Ende der Woche muss unter allen Umständen eine innovative Lösung gefunden werden, sonst …“

Wer kennt sie nicht, die scheinbar utopischen Forderungen von Vorgesetzten, Kunden oder die drängenden Umstände und verfahrenen Rahmenbedingungen, die das Bemühen um eine solche Lösung aussichtslos erscheinen lassen. Was denn noch alles?

Selbst Menschen, die sich selbst grundsätzlich als kreativ erleben, stoßen leicht an ihre Grenzen, wenn es darum geht, unter empfundenen Druck das Feuer der Kreativität zu entfachen.

Dummerweise hat Stress unangenehme Folgen für den menschlichen Organismus; der Puls geht schneller, der Adrenalinspiegel steigt und die Nerven sind angespannt – keine idealen Voraussetzungen für kreative Höchstleistungen. Das führt eher zu Denkblockaden, Sinnesstörungen und Gedächtnislücken und selbst die sonst sprudelnden Quellen versiegen bei solch einem Krampf.

Krampf

 

Vor diesem Hintergrund stehen die kreativen Möglichkeiten leider nur noch eingeschränkt zur Verfügung; das kreative Feuer glimmt im besten Falle noch etwas, bis es schließlich vollkommen erlöscht!

Um dann trotzdem irgendwie noch zu einem Ergebnis zu kommen, wird in der Praxis unter Druck schnell wieder auf alte Denkmuster und bewährte Verhaltensmuster zurückgegriffen. Besonders kreative Ergebnisse bringt das nicht hervor. Albert Einstein hat einmal gesagt: „Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ Kreativität braucht Raum, um sich entfalten zu können.

Um das vorhandene kreative Potenzial auch unter Stress aktivieren zu können, gilt es zuerst einmal den Blickwinkel auf das kreative Problem zu verändern.

Wer sich aus einer Stresssituation heraus unmittelbar zu kreativen Höchstleistungen aufschwingen will, wird meist nicht nur keinen Erfolg haben, sondern zudem in einen Teufelskreis der Frustration geraten, der die subjektive Wahrnehmung der Ausgangssituation immer negativer werden lässt.

Erfolg versprechender ist es hier innerlich Abstand von der Situation zu nehmen, so den Druck zu verringern und zunächst einmal eine Basis zu schaffen, um das Problem objektivieren und strukturieren zu können.

 

 

 

8 Tipps zur Förderung von Kreativität

 

Kreativität lässt sich zwar nicht erzwingen, dafür jedoch gezielt fördern. Zu den konkreten Möglichkeiten, mit deren Hilfe diese Haltung umgesetzt werden kann, gehören folgende:

 

 

 

1. Schaffung einer förderlichen Situation

 

Nutzen Sie bewusst Gestaltungsspielräume, um es sich auch innerhalb ungünstiger Umstände so angenehm und leicht wie möglich zu machen. Dies kann dadurch geschehen, dass Sie einen Ortswechsel vornehmen oder durch andere Maßnahmen den äußerlichen Rahmen so gestalten, dass Sie sich wohler fühlen. Achten Sie auf sich selbst und Ihren Zustand.

 

 

 

2. Die Ziele und Möglichkeiten greifbarer machen, indem Struktur geschaffen wird

 

Mithilfe von Clustering und Mindmapping können Sie schnell wieder die Orientierung gewinnen, falls Ihnen der Überblick verloren gegangen sein sollte.

 

 

 

3. Wie isst man einen Elefanten?

 

Resultiert der Druck aus dem empfundenen Übermaß der Anforderungen, teilen Sie die Aufgabe in kleinere Teile auf, die Sie nacheinander angehen. Zerlegen Sie Ihr Ziel in kleinere, realistisch umsetzbare Teilziele, die für Sie überschaubar sind.

Fangen Sie mit dem Teilziel an, das Sie am einfachsten bewältigen können. Sozusagen Stufe für Stufe. Auch noch so geringe Erfolgserlebnisse werden Sie innerlich stabilisieren. So machen Sie auch komplexe Themen griffig und erfahren, dass es vorangeht. Mit jedem erreichten Teilziel gehen Sie freier ans Werk. Dies gibt Ihnen die Sicherheit und Zuversicht, über Ihre Aufgabe die Kontrolle zu haben und erfolgreich zu sein.

 

 

 

4. Denkblockaden vorbeugen und auflösen

 

Unter Druck kommt es leicht dazu, dass sich negative Überzeugungen in den Mittelpunkt drängen und sich stetig selbst verstärken, was schlimmstenfalls zur völligen physischen und psychischen Handlungsunfähigkeit führen kann. Damit es nicht so weit kommt, nutzen Sie die Anregungen, die Sie hierzu im Artikel Denkblockaden vorbeugen und auflösen finden.

 

 

 

5. Wahrnehmung offen halten

 

Wird ständig auf die Uhr gesehen, bleiben bei dem eingeschränkten Blickfeld viele Anregungen außen vor. Und mit ansteigendem Stress neigen Menschen dazu ihre individuellen Wahrnehmungsfilter noch mehr zu verengen. Nicht nur die Gedanken drehen sich im Kreis, sondern auch die Aufnahmefähigkeit der für kreative Prozesse so wichtigen Sinne und das Vorstellungsvermögen nehmen rapide ab. Für kreative Ergebnisse benötigen Sie jedoch sämtliche Fähigkeiten Ihrer Imagination. Deshalb ist es in einer solchen Stresssituation hilfreich, den Ort und die Umgebung zu wechseln, um sich neue Eindrücke zu verschaffen, von denen positive Impulse ausgehen können.

Auch lohnt es sich, die unterschiedlichen Potenziale beider Gehirnhemisphären zu stimulieren. Hinweise dazu finden Sie in meinem Buch.

 

 

 

 

6. Pausen einlegen und den unbewussten Verstand nutzen

 

Wenn es zeitlich irgendwie möglich ist, lohnt es sich, Auszeiten zu nehmen und Pausen einzulegen. Mit dem innerlichen Abstand gewinnen Sie neue Perspektiven. So können Sie Wald und Bäume wieder deutlicher erkennen. Lässt der bewusste Druck nach, unbedingt eine Lösung finden zu müssen, entstehen im Unbewussten oft völlig neue Ansätze. Dann tauchen aus der Tiefe die Früchte der Vorbereitung auf und wollen geerntet werden.

 

 

 

7. Die Menge macht das Gift

 

Eine Prise zeitlicher Druck – ohne Erfolgsdruck – kann allerdings positive Wirkungen haben. Ist keine Zeit für das gewohnte rationelle Denkmuster vorhanden, sprudeln Gedanken spontaner und freier. Gibt der interne Kritiker auf, haben auch unkonventionelle Ideen eine Chance.

Das schnellere Denken wirkt sich ebenso positiv auf die Stimmung aus, wie die Vielfalt der Gedanken. Und werden dabei auch unerwartete Leckerbissen entdeckt, kann die Freisetzung von Dopamin für eine Hochstimmung sorgen! Das fühlt sich gut an und fördert die Denkleistung.

 

 

 

8. Spielraum

 

Kreativität reagiert auf zu viel Druck, wie ein glitschiges Stück Seife. Zeit- und Leistungsdruck sind so förderlich für Kreativität wie Regen für ein Freudenfeuer.

Gerade wer in professionellen Bereichen auf kreative Gedanken angewiesen ist weiß die Voraussetzungen zu schaffen, achtet gut auf sich und förderliche Zustände. Dann steht zündenden Gedanken und einem kreativen Feuerwerk nichts mehr im Weg!

 

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Wie fördern Sie Kreativität und wie gehen Sie dabei mit Druck um?

YouTube-Kanal @karstennoack

 

Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.

Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.

Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.

Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.

Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)

YOUTUBE.COM/@KARSTENNOACK

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Immer wieder neu: Der Wunsch nach Innovation treibt Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur an. Der Begriff Innovation ist heutzutage in aller Munde. Es klingt so, als wenn alles innovativ sein muss und konservative und etablierte Prozesse der Vergangenheit angehören.

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Abladephase bei kreativen Prozessen

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Am Anfang eines kreativen Prozesses kommen meist noch viele übliche Gedanken aus den Köpfen, bis dann die wahrlich kreativen Ergüsse sich melden. Die Abladephase beschleunigt diese Phase.

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PowerPoint Karaoke reloaded

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PowerPoint Karaoke ist weit mehr als nur Unterhaltung, es ist ein hervorragendes Training für ambitionierte Redner. Es reduziert übrigens auch Lampenfieber, wenn es wiederholt wird.

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Kein Kreativteam? 14 Kreativitätstechniken für Einzelkämpfer helfen!

Kreativitätstechniken gibt es wie Sand am Meer. Brainstorming, Kartentechnik, die 9-3-2 Methode sind hilfreich, um in einer Gruppe schnell viele neue Ansätze zu gewinnen. Nur schade; oft genug sind wir allerdings im Beruf und in der Selbstständigkeit gezwungen, gute Ideen selber auszubrüten und die Ideenfindung im stillen Kämmerlein zu praktizieren. Woher soll denn da die Inspiration herkommen?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. April 2015
Überarbeitung: 2. Juli 2019
AN: #76619
K: CNB
Ü: A

7 Wege zur Reibeisenstimme. Stimmtraining: Sie wollen eine verlebte Stimme? Weh! Weh mir! Welche Töne!

7 Wege zur Reibeisenstimme. Stimmtraining: Sie wollen eine verlebte Stimme?

Weh! Weh mir! Welche Töne!
Stimmtraining

Sie wollen wirklich eine verlebte Stimme?

 

So eine verlebte Stimme scheint auf manche Menschen anziehend zu wirken. 7 Wege zur Reibeisenstimme. Wie Sie Ihre Stimme ruinieren.

 

Stimme und Persönlichkeit

 

Die Augen sind der Spiegel der Seele? Von wegen oder zumindest nur ein Teil der Wahrheit! Unsere Stimme verrät viel mehr über die Persönlichkeit.

Die Stimme ist ein Spiegelbild der Persönlichkeit. Wie ein Mensch spricht, gibt Hinweise auf dessen Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildung und Umfeld. Die Stimme erlaubt einen Blick in das Innerste: Emotionen wie Ärger, Freude oder Furcht verändern die Stimme. Auch bekommen wir durch die Stimme Hinweise auf die Persönlichkeit eines Menschen, wie jemand ist, wie jemand sein will, wie authentisch er ist. Nicht nur Kleidung wird gerne zur Verkleidung verwendet, sondern auch die Stimme. Manchen Menschen erscheint eine verlebte Stimme erstrebenswert. Ich gehöre übrigens nicht dazu.

7 Wege zur Reibeisenstimme

 

Sie wollen einen anderen Ton anschlagen? – So eine verlebte Stimme scheint auf manche Menschen sehr anziehend zu wirken, wobei ich mich selbst nicht zur Zielgruppe zähle. Einige verbinden damit etwas Geheimnisvolles, ich eher einen ungesunden Lebensstil. Schon mehrfach wurde ich ernsthaft gefragt, wie es denn möglich wäre, zu einer solchen Stimme zu kommen. Diejenigen, die ich nicht mehr umstimmen kann und die unbedingt ihre Stimme ruinieren wollen, müssen einfach die folgenden Punkte beachten. Alle anderen tun am besten das Gegenteil davon.

 

 

 

1. Räuspern oder Husten

 

Räuspern oder Husten strengt den Hals an und raut die Sprechorgane auf. Gesünder wäre es, zu schlucken und so das Kratzen etwas zu lindern.

 

 

 

2. Dehydration

 

Dehydration ist ein wirksamer Weg, der Stimme zu schaden. Der Sprechapparat braucht Flüssigkeit, um entspannt funktionieren zu können. Werden die Stimmlippen nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, schwingen sie langsamer und die Stimme wird tiefer.

 

 

 

3. Schlechte Luft

 

Schlechte Luft eignet sich hervorragend, um die Stimmwerkzeuge zu schädigen. Die Schleimhaut im Kehlkopf ist sehr empfindlich. Wenn beispielsweise Staub oder Rauch auf dem Weg zur Lunge daran vorbeiziehen, schützt sich dieser Bereich, indem er mehr Schleim produziert. Geschieht das häufiger, verändert sich die Schleimhaut; ein dickerer Schutz bildet sich. Dadurch schwingen die Stimmlippen langsamer, die Stimme klingt tiefer, rauer, verbrauchter. Sich möglichst oft in verrauchten Bars und Kneipen aufhalten, ist also ein bewährter Schritt hin zur dreckig-verrauchten und verlebten Stimme wie in den alten Schwarz-Weiß-Schinken des Film Noir.

 

 

 

4. Scharfe Gewürze und Alkohol

 

Beim Konsum scharfer Gewürze gerät oft auch etwas unter den Kehldeckel und beeinflusst die Stimme negativ. Entsprechendes gilt auch für Alkohol. Also nur keine Zurückhaltung!

 

 

 

5. Brachialgewalt

 

Ganz ohne Hilfsmittel können Sie Ihre Stimme quälen, indem Sie mit Gewalt alles aus ihr herausholen, was möglich ist, und körperliche Rückmeldungen ignorieren. Schreien Sie also, was das Zeug hält, machen Sie einen Jodelkurs, singen Sie eine Arie für Counter-Tenor oder halten Sie einen vierstündigen Monolog über Zungenbrecher – alles natürlich ohne jegliche Vorbereitung. Wer kurzfristig die Stimme verändern will, erreicht so leicht das Ziel.

 

 

 

6. Ignoranz

 

Bei Heiserkeit sollte die Stimme ja eigentlich geschont werden. Also bloß keine unnötige Rücksicht auf die Gesundheit an den Tag legen. Stattdessen bei erkältungsbedingter Heiserkeit möglichst viel sprechen und den Schal zu Hause lassen.

 

 

 

7. Verzicht auf ein Mikrofon

 

So ein Mikrofon in großen Räumen ist doch nur etwas für Weicheier. Nur wer laut ist, hat recht! Und weil nur wenige Redner ihre Sprech- und Rufstimme trainiert haben, folgt dann auf diese Fehleinschätzung auch bald die entsprechende körperliche Reaktion.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
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  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie pflegen Sie Ihre Stimme? Haben Sie weitere Empfehlungen für eine verlebte Stimme? Oder interessieren Sie sich eher dafür, wie die Stimme gepflegt werden kann? Wie wäre es denn zum Beispiel mit Resonanz statt Hustenreiz?

Artikel zur Stimme

Räuspern: Frosch im Hals … nicht gut für die Stimme

Viele Rednerinnen und Redner kennen dieses Kratzen, den Frosch im Hals. Was tun beziehungsweise was besser nicht?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. Februar 2015
Überarbeitung: 2. Juli 2019
Englische Version: https//www.karstennoack.com/ouch-ouch-do-you-really-want-a-husky-voice/
AN: #87613
K: CNB
Ü:

15 Wege, um mit schmutzigen Tricks Debatten zu gewinnen

15 Wege, um mit schmutzigen Tricks Debatten zu gewinnen

Realität schlimmer als Satire: Miese Tricks, die Sie täglich beobachten können

Mit schmutzigen Tricks Debatten gewinnen?

Um jeden Preis Debatten gewinnen

 

Wer sich für nichts zu schade ist, kann in Debatten einen kurzfristigen Sieg erringen. In diesem Artikel finden Sie eine Reihe von schmutzigen Tricks, die dafür eingesetzt werden, um Debatten um jeden Preis zu gewinnen. Lernen Sie, wie Sie sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren. Dann benötigen Sie solche miesen Tricks nicht. Anstatt sie einzusetzen, lernen sie solche fiesen Methoden abzuwehren.

Mit schmutzigen Tricks Debatten gewinnen?

 

Debatten gewinnen, um jeden Preis? Wer sich für nichts zu schade ist, hat es in Debatten leichter zumindest kurzfristig zu siegen.

In diesem Artikel finden Sie eine Reihe von schmutzigen Tricks, die dafür eingesetzt werden Debatten, um jeden Preis zu gewinnen. Lassen Sie sich von mir zeigen, wie Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren. Dann brauchen Sie solche miesen Tricks nicht einzusetzen, sondern lernen sie wirksam abzuwehren.

Miese Tricks in Debatten

 

 

1. Worte ideologisch brandmarken

 

Das ist eine sehr verbreitete Methode, die erstaunlicherweise anhaltend wirksam ist. Verweisen Sie bei belasteten Worten darauf, dass sie schon während unheiliger Zeiten von bösen Menschen verwendet wurden und unterstellen Sie Ihren Gegnern schon deshalb beschämende Sympathien.

So disqualifizieren Sie Ihre Gegner, bringen williges Publikum hinter sich und werten sich moralisch auf. Schon bald wird sich keiner mehr trauen, überhaupt noch etwas zu sagen, um sich nicht noch weiter in den Morast zu begeben.

Beispiel? Die bloße Erwähnung von Begriffen wie „Rassismus“ oder „Rechtsradikalismus“ lähmt Gegner, weil für gewöhnlich niemand mit diesen Begriffen in Verbindung gebracht werden will. Dadurch eingeschüchtert wird sich anschließend kaum noch jemand trauen, in dieser Debatte auch nur in der Nähe eines unpopulären Standpunktes gesehen zu werden. Ob das mit dem Ursprungsthema zu tun hat oder nicht, ist unwesentlich.

 

 

 

2. Ausnahmen bestätigen die Regel

 

Ignorieren Sie die Regeln der sauberen Argumentation. Ein paar Tritte unter dem Tisch und der Gegner hat etwas zum Nachdenken.

Ihnen gefällt ein konkretes und belegtes Beispiel des Gegners nicht? Das zeigt doch nur; „Ausnahmen bestätigen die Regel!“. Diese Pseudoweisheit stimmt zwar nicht, klingt aber so. Sonst würden wir sie doch nicht so oft hören, oder?

 

 

 

3. Werden Sie persönlich

 

Nur keine falsche Zurückhaltung. Wenn Ihnen nichts Besseres zur Verfügung steht greifen Sie den Lebensstil Ihres Gegners, dessen Integrität oder Glaubwürdigkeit an. Selbst Schuld, wenn der ein Kleidungsstück einer Marke trägt, die für Kinderarbeit bekannt sein soll. Verhelfen Sie der Wahrheit zur Geltung.

Solche Fehler macht der Gegner nicht? Dann deuten Sie ein Lächeln als Arroganz und Oberflächlichkeit, Nachdenklichkeit als geistige Schwäche. Nur keine Chance vergeuden und rücksichtslos der guten Sache dienen.

 

 

 

4. Machen Sie sich zum Betroffenen

 

Was weiß Ihr Gegner schon? Als Betroffener sind Sie qualifizierter und sympathischer für das Publikum. Welcher halbwegs gut erzogene Mensch würde Ihnen noch zusätzliche Last auferlegen, wenn Sie ohnehin schon vom Schicksal gebeutelt sind? Sie haben Schutz und Rücksichtnahme verdient!

Irgendwie gehört doch jeder zahlreichen Gruppen an. Wählen Sie mit Bedacht und machen Sie sich zum Mitglied einer Minderheit. Zukünftig untermauern Sie dann Ihre Gegenargumente mit dem Hinweis, das sei ein Angriff auf eine Minderheit. Als deren Mitglied wissen Sie im Gegensatz zu ignoranten Außenstehenden, worum es geht. Nur Sie können die Ich-bin-jetzt-persönlich-gekränkt-Karte ausspielen. Es beruhigt, solch einen Trumpf im Hemdsärmel zu haben. Und schon hat der Gegenspieler den schwarzen Peter.

 

 

 

5. Getreu den Buchstaben

 

Wenn es für Sie hilfreich ist, nehmen Sie Ihre Gegner wörtlich. Auch Sprache braucht Bewegung. Verbiegen Sie alles das Ihnen nutzt in die gewünschte Richtung. Ziehen Sie Formulierungen heraus, die zwar nebensächlich sind, aber sich gut ins Absurde steigern lassen. Gesagt ist gesagt! Schnell geht es dann nur noch darum, ob Ihr Gegner zu dem steht, was er sagt oder von Hause aus ein Lügner ist.

 

 

 

6. Unmoralische eigene Interessen unterstellen

 

Egal, worum es dem Gegner geht; es sind nur Eigeninteressen, die ihm nicht zu gönnen sind. Machen Sie das Publikum neidisch auf seine einseitige Vorteilnahme. Ob dies beweisbar ist oder nicht, der Zweifel ist gesät!

 

 

 

7. Umwandeln in ein Heimspiel

 

Wo möglich wählen Sie ein unkritisches, Ihnen und Ihrem Thema wohlgesinntes Publikum. Wählen Sie, wenn möglich einen Ort, der Ihnen möglichst vertraut ist, den Gegner hingegen verstört.
Und wenn Sie auf all das keinen Einfluss haben, locken Sie den Gegner zumindest inhaltlich auf für ihn unbekanntes Terrain – oder trifft Glatteis es besser? Das sind dann zwar vermutlich unwesentliche Nebenschauplätze, aber bei entsprechender Dramaturgie merkt das vermutlich niemand.

Solange der Gegner beschäftigt ist den Fallgruben auszuweichen, wird es ihm schwerfallen, eigene Gedanken zu sortieren. Sie wissen ja, wo das Eis am dünnsten und brüchigsten ist. Sorgen Sie für genügend Abwechslung im Hindernisparcours, sonst besinnt sich so ein Spielverderber und äußert laut, dass dies nicht dem Thema diene. Wobei Sie ihm dann immer noch Ablenkungsmanöver oder Desinteresse an einer ernsthaften Diskussion unterstellen können.

 

 

 

8. David gegen Goliath

 

Sie kämpfen gegen den Antichristen. Machen Sie deutlich, dass Ihr Gegner für all die bösen Mächte der Welt steht und Sie für diejenigen, die sonst zu kurz kommen. Sie sind ein Held, der diesmal stellvertretend für alle Unzufriedenen dieser Welt siegen sollte.

 

 

 

9. Loben und heucheln

 

Loben Sie den Gegner anfangs so lange, bis er die Deckung aufgibt. Das lässt ihn zögern und er merkt die Treffer in der Magengrube erst, wenn Sie schon bei den Tiefschlägen sind.

 

 

 

10. Wiederholen, wiederholen, wiederholen, wiederholen

 

Widerstand ist zwecklos! Mit Wiederholungen lässt sich der Gegner zermürben. Sie sind nicht zu greifen. Lassen Sie ihn zappeln. Steter Tropfen höhlt selbst harten Stein. Das ist verbales Waterboarding, das bei eigener Ausdauer jeden Widerstand bricht.

 

 

 

11. Quellen diskreditieren

 

Bei stichhaltigen Argumenten lassen sich ja immer noch die Quellen diskreditieren.

 

 

 

12. Vage bleiben

 

Wer vage bleibt und dabei umso kompetenter wirkt, eckt nicht so schnell an, braucht sich nicht wirklich festzulegen und kann im Nachhinein immer noch flexibel an der Auslegung feilen. Verwenden Sie oft das Wort „eigentlich“ in Ihren Sätzen. Dazu können sie bei Bedarf später das „aber“ liefern. So kann Sie niemand widerlegen. Und wer nicht versteht, was damit gemeint ist bestätigt doch nur, dass Sie der einzige Wissende sind.

 

 

 

13. Lautstärke siegt

 

Wer lauter ist und den anderen nicht zu Wort kommen lässt hat mehr Sendezeit. Und wenn der Gegner bemüht ist gehört zu werden, sorgen Sie dafür, dass es möglichst verzweifelt wirkt. Das senkt Status und Ansehen des Gegenspielers. Selbst schuld, wer sich an solch überholte Werte, wie Respekt bindet.

 

 

 

14. Lächelnde Lügen

 

Ein mehrschneidiges Schwert sind kurzfristig nicht überprüfbare Lügen. Sie verschaffen Zeit. Nur Vorsicht: Ein späterer Faktencheck kann nachträglich schaden und erst diese lästigen Zeitgenossen mit Smartphone. Schnell quetschen diese kleinkariert mittels Suchdienst die Wahrheit aus dem Netz und selbst der kurzfristige Sieg wird einem nicht gegönnt. Das ist nicht schön, aber auch kein Weltuntergang. Dann hilft ein Lächeln und der Hinweis, dass im Internet viel Unfug steht, gleich neben Marsmenschen und Hardcore. Davon kann sich ja jeder selbst überzeugen.

 

 

 

15. Auf nicht gestellte Fragen antworten

 

Seien Sie flexibel bei der Deutung einer Frage und hören Sie heraus, was Ihnen und Ihrer Sache dient. Jetzt macht sich Kondition bezahlt. Reden Sie lange genug, dann gerät die Frage ohnehin in Vergessenheit. So werden Sie Ihre besten Argumente los und es ermüdet den Gegner.

 

 

 

Ähnlichkeiten zu lebenden Personen und Ereignissen?

 

Sie meinen, die Aufzählung beinhaltet nicht nur vollkommen inakzeptable Empfehlungen, denen kein halbwegs anständiger Mensch folgen würde? Dann lassen Sie lieber den Fernseher aus, um nicht eines Besseren belehrt zu werden.

Und falls Sie lernen wollen, wie solche schmutzigen Tricks erkannt und umgewandelt werden helfe ich Ihnen gerne. Fair und kompetent kommt verdient weiter! Präsentieren Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend.

 

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Wie reagieren Sie, wenn Sie solche Techniken in der Realität beobachten? Haben wir uns schon zu sehr daran gewöhnt, um es noch zu bemerken beziehungsweise daran zu stoßen?

Umfrageergebnis

 

Die Leser dieses Blogs meinen, die Behauptung der Zweck heiligt die Mittel …

%

… stimmt nicht.

%

… stimmt manchmal.

%

… stimmt.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage (n= 2031)

 

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Video

https://youtu.be/vamN4YakeG4

Rücksichtslosigkeit darf sich nicht auszahlen

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Februar 2014
Überarbeitung: 30. Juni 2019
Englische Version:
AN: #56599
K: CNB
Ü:

Wie Sie zu kreativeren Ideen gelangen: Ortswechsel und Inspiration

Wie Sie zu kreativeren Ideen gelangen: Ortswechsel und Inspiration

Inspiration durch Ortswechsel: Wo versteckt sich die Idee heute?
Wo versteckt sich die Inspiration?

Wo sind die Ideen?

 

Wie und wo lassen Sie sich inspirieren? An welchen Orten finden Sie gute Ideen für Ihre Präsentationen und Entscheidungen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Inspiration durch Ortswechsel: Wo versteckt sich die Idee?

 

Stimmengewirr wie in einer Bahnhofsgaststätte. Unterschiedliche Sprachen, Wortfetzen, autonom und doch oft auch zumindest unbewusst gegenseitig beeinflusst. Inspiration im Überfluss. Einige Menschen dürfte das ablenken, ich kann so manchen Gedanken in solch einer Atmosphäre besonders gut denken.

Gemeinsam mit Klienten gehe ich auf die Suche nach Inspiration für eine Präsentation. Manchmal geht es ganz leicht und manchmal will sich einfach keine Idee hervorlocken lassen. Die Quelle scheint versiegt zu sein. Mitunter hilft dann ein Ortswechsel dabei, die Ideen sprudeln zu lassen!

Der Ort, an dem sonst akribisch die Quittungen abgeheftet oder andere Routineaufgaben abgearbeitet werden, ist vermutlich nicht der ideale Ausgangsort für kreative Ausflüge.

 

 

 

Hilfe, hat jemand die guten Ideen gesehen?

 

Ob Luxusbüro oder Deluxe-Home-Office; was tun, wenn der Ort als Inspirationsquelle gerade Pause macht? Dann ist es selbst für überzeugte Schreibtischtäter an der Zeit, aufzustehen.

Der Begriff Inspiration stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „Beseelung“ oder „Einhauchung von Leben oder Geist“, etwas weltlicher ausgedrückt wird darunter auch eine Eingebung oder einen plötzlichen Einfall – die Basis des kreativen Schaffens – verstanden. Wobei ich tatsächlich bei einer spürbaren Brise schon recht gute Ideen hatte.

 

 

 

Der Inspiration auf die Sprünge helfen

 

Ideenarmut, Schreibblockade, Optionsnebel? Gemeinsam mit Klienten gehe ich oft auf die Suche nach Inspiration für eine Präsentation oder Entscheidung. Manchmal geht es ganz leicht und manchmal will sich einfach keine Idee hervorlocken lassen. Die Quelle scheint versiegt zu sein.

Mitunter hilft dann ein Ortswechsel dabei die Ideen wieder sprudeln zu lassen. Also, Sachen packen und los geht es. Das Gute liegt übrigens oft recht nah.

 

 

 

Auf und davon: Wo der Fluss der Gedanken eher spärlich fließt

 

Szenenwechsel: Die letzten Orte, die ich dafür empfehle; das Büro oder der übliche Besprechungsraum. Nicht nur, weil diese Orte voller Regeln für Konventionen sind, sondern vor allem, weil andere Orte mehr Überraschungen liefern. Außerdem ist üblicherweise ein Ortswechsel verbunden mit Bewegung. Und die bringt müde Geister selbst dann wieder in Gang, wenn Kaffee nur noch Magenschmerzen macht. Etwas den Kreislauf anregen, lässt die Säfte wieder besser fließen. Eine gute Portion Sauerstoff und etwas Adrenalin wirken Wunder.

 

 

 

Inspirierende Orte

 

Jeder Ort hat seinen eigenen Charakter und inspiriert auf andere Weise. Jeder Ort liefert andere Reize, bedient andere Sinne. Deshalb ist schon die Wahl des Ortes entsprechende Beachtung wert., wenn Sie der Kreativität auf die Sprünge helfen wollen.

Hier ein paar meiner persönlichen Empfehlungen:

  • Cafés als Klassiker
  • Badewanne
    Heureka! Da soll Archimedes das gleichnamige Prinzip entdeckt haben.
  • Mittagstisch (Lunch-Coaching)
  • Unterwasser (Tauchgang)
  • Buchläden / Büchereien
  • Kunstausstellungen
  • Zoologischer Garten
  • Platz am Meer
  • Aquarium
  • Flughafen
  • Parks
  • Einkaufszentren
  • Aussichtspunkte
  • Über den Wolken im Flieger
  • Hotellounge
  • Bergspitze
  • Seeufer
  • Bett
  • Improvisationstheater (externer Link zu Gorillas)

 

 

 

Eine Zweitwohnung für Träumer und Co.?

 

Wie wäre es mit eigenen Orten für Träumer, Kritiker und Realisten? Damit die Potenziale der Perspektiven der Disney-Strategie voll ausgeschöpft werden ist es empfehlenswert sie gut voneinander zu trennen. Es ist wichtig, dass der Träumer nie mit dem inneren Kritiker spricht. Weshalb? Weil der seinem Namen Ehre machen will und die Ideen natürlich sehr kritisch betrachtet. Daher ist es wahrscheinlich, dass der Kritiker auf diesem Weg die Ideen zerstört oder blockiert, noch bevor sie überhaupt das Licht der Welt erblicken. Der Realist oder Macher kommuniziert also mit dem Träumer und dem inneren Kritiker nacheinander. Wie wäre es, jedem der drei Anteile einen geeigneten Ort zu gönnen?

 

 

 

Weitere Anregungen

 

Ein Video mit Isaac Mizrahi liefert hierzu ebenfalls einige Anregungen.

Externer Link zu TED Talk

 

 

 

Und selbst?

 

Wie bringen Sie Ihre Kreativität in Schwung und wo lassen Sie sich inspirieren? Haben Sie einen favorisierten Kreativplatz?

Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung?

 

Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.

Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.

Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.

→ Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen

P.S.

 

Wo haben Sie die besten Ideen?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Dezember 2014
Überarbeitung: 8. Juli 2019
AN: #4520
Englische Version:
K: CNB

Überzeugend präsentieren? Gute Ideen verkaufen sich doch von allein!

Überzeugend präsentieren? Gute Ideen verkaufen sich doch von allein!

Gute Ideen haben es verdient von anderen gehört und bemerkt zu werden
Gute Ideen verkaufen sich von allein

Überzeugend präsentieren

 

 

Bringen Sie Ihre Ideen ein, überzeugen Sie andere Menschen von Ihrem Angebot. Gute Ideen haben es verdient, von anderen gehört und bemerkt zu werden.

Überblick

 

 

 

 

Hoch leben die Selbstläufer!

 

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Gute Ideen setzen sich ganz von alleine durch.
Zurücklehnen, abwarten und Tee trinken genügt!
Schließlich ist die Erde eine Scheibe, oder?

Das scheinen zumindest ziemlich viele Menschen zu denken. Anders ist kaum zu erklären, weshalb so viele gute Ideen sich so schnell wieder aus dem Staub machen.

Die Wahrheit ist: Auch sehr gute Ideen verkaufen sich selten von alleine. Selbst dem Zufall gilt es etwas auf die Sprünge zu helfen.

Es genügt nicht selbst von einer guten Sache überzeugt zu sein, sich darauf auszuruhen und darauf zu warten, dass jemand sich der Sache annimmt. Nur wer bereit und in der Lage ist sie überzeugend zu vermitteln, haucht ihr genügend Leben ein, damit sie eine Chance bekommt. Manche Idee brauchen nur etwas Starthilfe, während andere einen beachtlichen Kraftaufwand benötigen, bis sie endlich auf eigenen Beinen stehen können.

Umfrageergebnis

 

Wenn ich es mir aussuchen kann …

%

... vermeide ich Präsentationen zu halten.

%

... übernehme ich es gerne Präsentation zu halten.

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2016 bis 2018, n=1117)

Das wäre Ihr Preis gewesen…

 

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

Molière

 

Gute Ideen haben es verdient von anderen gehört und bemerkt zu werden. Bringen Sie Ihre Ideen ein, damit sie sich im Wettstreit der Angebote durchsetzen und weiterentwickeln. Sorgen Sie dafür, dass der Wert, die Bedeutung, die Chance deutlich werden und regen Sie andere Menschen dazu an daran teilzuhaben. Wenn Sie eine gute Idee anschaulich machen können, geben Sie ihr eine Chance. Wenn Sie eine gute Idee vielen Menschen anschaulich präsentieren, verhelfen Sie ihr besser, schneller und wirkungsvoller zum Erfolg.

Sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Angebot, Ihre Ideen eine Chance bekommen, indem Sie überzeugend präsentieren.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Datenschutz

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P.S.

 

Wie sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Angebot, Ihre Ideen eine Chance bekommen?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4560
K:
Ü:

Die optimale Rededauer: Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Die optimale Rededauer: Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Die richtige Redezeit: Wie lange Ihre Rede oder Präsentation dauern darf

Die optimale Dauer einer Rede oder Präsentation

 

Wie lange darf eine Rede dauern? So manche Rede erinnert unfreiwillig eher an einen Filibuster* als an ein rhetorisches Meisterwerk. Die Aufnahmefähigkeit eines Publikums ist allerdings nur endlich. Wie lang ist die Dauer der maximalen Aufmerksamkeit eines Publikums bei einer Rede oder Präsentation? So wählen Sie die ideale Redezeit.

*

Anmerkung zum Begriff Filibuster

 

Ein Filibuster (engl. Freibeuter) ist eine Taktik bei Abstimmungen. Durch Anträge, Anfragen und Dauerreden soll eine Abstimmung der anwesenden Mehrheit verhindert oder verzögert werden.

Mit einer Redezeit von 24 Stunden und 18 Minuten hält der US-Senator Strom Thurmond seit 1957 den Rekord im Filibustieren, falls es dieses Wort gibt. Und diesem Rekord wollen Sie sich doch nicht annähern, oder?

Was ist die optimale Rededauer?

 

Wie lang darf eine Rede, eine Präsentation maximal sein? Diese Frage kommt in jedem Rhetoriktraining, bei fast jeder Redevorbereitung

Rückfrage: Stellen Sie sich bitte vor; Sie sitzen im Publikum. Wann beginnen Sie unruhig auf Ihrem Platz hin und her zu rutschen? Wie lang ist Ihre Aufmerksamkeitsspanne? Wann reicht es Ihnen? Wie meinen Sie? Es kommt darauf an!

Ja, die Antwort wird vermutlich auch vom Thema beeinflusst. Bei einem Thema, dem ich nichts abgewinnen kann, ist sie sicher deutlich kürzer. Allerdings ist selbst beim interessantesten Thema irgendwann Schluss mit lustig. Aus, Schluss, genug! Irgendwann reicht es einfach. Und das selbst bei einer tollen Präsentation. Bitte, bitte eine Pause! Schließlich will ja selbst der leckerste Brocken erst einmal verdaut werden. Da hilft dann auch kein weiteres Stopfen.

Sind wir damit der Frage nach der maximalen Dauer etwas näher gerückt? Was ist denn nun richtig? Nun ja…

Ein häufig zu hörender Wert für die maximale Dauer einer Präsentation ist 20 Minuten. Bei den von mir veranstalteten Präsentationen gelten maximal 18 Minuten. Die Überlegung dahinter; das sei die maximale Aufmerksamkeitsspanne eines Erwachsenen.

 

Zerstreutheit ist Konzentration auf etwas anderes.

 

Und, weil die heutigen Medien unsere Gewohnheiten verändern, sinkt die Fähigkeit bzw. die Bereitschaft längere Zeit einem einzelnen Thema Aufmerksamkeit zu widmen. Zu viele aufbereitete Angebote konkurrieren um die Aufmerksamkeit. Das schlägt irgendwann auf den Magen und auf die Fähigkeit, die Rohdaten selbst in Beziehung zu bringen.

 

 

 

Wer hat welche Empfehlungen zur Rededauer?

 

Werde ich zur empfohlenen Rededauer befragt, denke ich mitunter an die Sichtweise des englischen Anwalts und Politikers William Norman Birkett:

Ich habe nichts gegen Menschen, die auf ihre Uhr gucken, während ich rede.
Aber ich protestiere strengstens dagegen, wenn sie anfangen, die Uhr zu schütteln, um festzustellen, ob sie noch geht.

 

I do not object to people looking at their watches when I am speaking.
But I strongly object when they start shaking them to make sure they are still going.

William Norman Birkett

 

Das sollte doch ein verständlicher Hinweis auf die äußerste Redezeit sein, oder? Der Praxistest zeigt allerdings, so manche Rede erinnert unfreiwillig eher an einen Filibuster* als an ein rhetorisches Meisterwerk. Schade, denn die Aufnahmefähigkeit des Publikums hat ihre Grenzen.

 

 

 

Selbstbeobachtung

 

Wie schon oben erwähnt; eine gute Möglichkeit sich hier eine eigene Meinung zu bilden sind Präsentationen, bei denen Sie im Publikum sitzen. Machen Sie sich Notizen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie lange sind Sie wirklich vollkommen mit der Aufmerksamkeit beim Redner?
  • Was hat Sie, wann wie abgelenkt?
  • Was hätten Sie gebraucht, um dabei zu bleiben?

 

Aufgrund von Beobachtungen scheint mir die Aufmerksamkeitsspanne bei den meisten Menschen eher bei 3 Minuten zu liegen. Und das bedeutet nicht, dass die Präsentation schlecht sein muss; es liegt in der menschlichen Natur.

Umfrageergebnis

 

Aufmerksamkeit während Präsentationen

 

Während Präsentationen, bei denen ich im Publikum sitze, mache ich nebenbei schon mal etwas anderes am Smartphone etc.

%

nie

%

selten

%

manchmal

%

häufig

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 400)

3 Minuten?

 

Ist die Schlussfolgerung, jetzt nur noch Minipräsentationen im Vorbeiflug zu halten? Das klingt doch sehr oberflächlich?

Wie wäre es von dieser Zeitspanne nicht mehr von den Zuschauern zu erwarten, sondern stattdessen die Aufgabe engagierter Redner abzuleiten? Die Aufmerksamkeit des Publikums so lang wie möglich zu halten und regelmäßig wiederzuerlangen, wenn es wiederholt auf Reisen gehen will.

Ich habe Veranstaltungen erlebt, bei denen die Teilnehmer nicht genug bekommen konnten, weil die Dramaturgie stimmte. Publikum, das am liebsten auf die Pausen verzichten und überziehen wollte.

 

 

 

Es lohnt sich!

 

Ja, es macht mehr Arbeit, als einen Vortrag langweilig abzuspulen. Es macht dafür auch mehr Spaß, sowohl dem Redner als auch dem Publikum. Und es wirkt!

Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Typisches Erinnerungsvermögen des Publikums nach einer Rede

 

 

Erinnerungsvermögen des Publikums nach einer Rede

Tipps: Die passende Dauer für Ihre Rede oder Präsentation finden

 

Die Dauer einer Rede betreffend meinen viele Menschen: Je kürzer, desto besser. Oder gemäß Mark Twain: „Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende, und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.“ Doch das ist wohl etwas vereinfacht.

Ob eine kurze oder lange Rede besser ist, lässt sich so pauschal nicht sagen. Allerdings gibt es einige Aspekte, die Sie beachten können, um die für Ihre Rede geeignete Länge zu bestimmen. Es folgen einige Anregungen.

 

 

a. Vorgegebene Redezeit

 

Haben Sie bei einer Veranstaltung eine vorgegebene Redezeit, dann wird erwartet, dass Sie diese einhalten. Dabei geht es nicht um  den Sekundenzeiger und Sie brauchen Ihre Rede auch nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Erfolgt Letzteres durch Nebensächlichkeiten, verwässern Sie damit nur Ihre Rede. Bei der Vorbereitung kürzen Sie, soweit es geht. So komprimieren Sie die Rede und machen sie gehaltvoll. Raus mit Ballast; packen Sie in die Rede alles, was Ihrer Botschaft dient. Alles andere streichen Sie.

Auf keinen Fall solltest du Ihre Redezeit überziehen. Sobald Ihr Publikum auch nur ahnt, dass Sie die angekündigte Dauer überschreiten könnten, wird es unaufmerksam und unruhig. Je länger Sie überziehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihre Zuhörer sogar verärgert sind.

Gerade Vorstände, Geschäftsführer und erfolgsverwöhnte Redner überziehen gerne und das Publikum nimmt es als fehlenden Respekt ihm gegenüber wahr. Wer die Agenda nicht ehrt, schadet der Glaubwürdigkeit.

 

 

 

b. Bezahlte Rede

 

Bei einer bezahlten Rede gelten ebenfalls die vorherigen Empfehlungen. Hier solltest du sich allerdings möglichst genau an die vereinbarte Redezeit halten. Da Ihr Auftraggeber Sie für eine bestimmte Leistung gebucht hat, solltest du möglichst nah an den Absprachen bleiben. Letztlich zählt zwar die Wirkung, doch die Zeit ist besser messbar und darum orientieren sich viele Auftraggeber daran. Fällt Ihre Rede viel kürzer aus, enttäuschen Sie Auftraggeber und Publikum. Hoch lebe eine tragfähige Vereinbarung.

 

 

 

c. Keine vorgegebene Redezeit

 

Ist keine Redezeit vorgegeben, können sich ganz nach Ihrer Botschaft und Ihren Redezielen richten. Aber: Es gibt nicht viele Reden, die länger als 15 oder 20 Minuten dauern sollten. Sprechen Sie sich am besten mit dem Veranstalter und mit den anderen Rednern ab.

Ist Ihre Rededauer länger als 20 Minuten, dann planen Sie in mehreren Abschnitten mit jeweils maximal 20 Minuten, so als wären es mehrere Reden.

Die Basis meiner Empfehlungen zur Rededauer

 

Eine Antwort, die ich auf die Frage nach der idealen Rededauer häufiger gebe, lautet; unter 20 Minuten! Getretener Quark wird breit, nicht stark. (Johann Wolfgang von Goethe). Wobei auch das für viele Leser nur eine bedingt hilfreiche Empfehlung sein wird, da es dabei doch etwas mehr zu berücksichtigen gibt.

Eine gute Rede soll das Thema erschöpfen, nicht die Zuhörer.

Winston Churchill

 

So manche Rede – in Form andauernder Monologe – ähnelt einem Folterinstrument. Eine gute Rede macht Appetit auf mehr, anstatt pappsatt. Der Mensch ist nicht geschaffen für langes Zuhören. Der Hinweis auf die maximale Rededauer von 20 Minuten bedeutet nun nicht, dass es keine längeren Redebeiträge geben darf. Es bietet sich dann an, in Einheiten von maximal 20 Minuten zu präsentieren. Jede dieser Einheiten widmet sich dann möglichst nur einer Idee, die vermittelt wird. ,

Werfen Sie allen Redeballast raus. Was nicht dem Ziel dient, hat keinen Platz in Redebeiträgen. Das gilt auch für spontan produzierten Ballast, wie WeichmacherFüllsel, Füllwörter, Fülllaute, Verlegenheitslaute und Denkgeräusche

 

 

 

Kurze Erinnerung für Ihren Redeauftritt

 

Wird man unerwartet gebeten, eine Rede zu halten, so erschrecke man nicht, sondern fasse sich. Aber kurz!

Heinz Erhardt

 

Wenn Sie an der Reihe sind, dürfen Sie die folgenden Empfehlungen für Ihre red oder Präsentation beherzigen:

 

 

1. Sichtbarkeit

 

Wenn Sie aufgerufen werden zu sprechen, dann stehen Sie auf, damit alle Sie sehen.

 

 

 

2. Verständlichkeit

 

Sprechen Sie laut und deutlich, damit alle Sie hören und verstehen.

 

 

 

3. Logik

 

Wählen Sie einen nachvollziehbaren Redeaufbau.

 

 

 

4. Auf den Punkt kommen

 

Und dann kommen Sie schnell zum wesentlichen Punkt, damit Ihr Publikum Sie mag.

Sprich, doch bleibe kurz und klar, meinte Dante Alighieri. In der Kürze liegt die Würze. Schön und gut, aber was bitte bedeutet das alles in konkreten Zahlen, in Minuten, Stunden, Tagen? Wie lange oder kurz sollte eine gute Rede sein?

Eine gute Rede ist wie ein Bikini – knapp genug, um spannend zu sein, aber alle wesentlichen Stellen abdeckend.

John F. Kennedy

 

Hat er oder hat er nicht? Eine seriöse Quelle dafür, dass John F. Kennedy das wirklich gesagt hat, habe ich nicht gefunden. Es klingt jedenfalls durchaus plausibel.

 

 

 

5. Weitere Tipps

 

Viele weitere Tipps finden Sie in den Artikel dieser Homepage. Lesen Sie beispielsweise 12+ Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co. Überzeugende Präsentationen, auch ohne riesiges Budget.

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Was halten Sie für die jeweils geeignete Rededauer? Welche Dauer bevorzugen Sie bei Reden und Präsentationen?

Zerstreutheit ist Konzentration auf etwas anderes.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Januar 2015
Überarbeitung: 29. April 2019
AN: #433154
Englische Version:
K: CNA
Ü:

Diese 20+ Gesprächstipps lassen dich ohne Unterbrechungen ausreden!

Mit diesen 20+ Gesprächstipps lassen dich ausreden. Schluss mit Unterbrechungen!

Manche Menschen werden besonders oft unterbrochen, andere selten
Manche Menschen werden besonders oft unterbrochen

So kannst du in Gesprächen ausreden

 

Was sind das nur für Leute, die einen nicht ausreden lassen? In einem guten Gespräch kommt jeder zum Zuge. Jeder darf ausreden und lässt den anderen zu Wort kommen. Doch, wieso werden manche Menschen besonders häufig unterbrochen und was lässt sich dagegen tun? Diese Tipps helfen dir, in Gesprächen zu Wort zu kommen, ohne unterbrochen zu werden.

Überblick

Jeder darf mal

 

In einem guten Gespräch kommt jeder zum Zuge. Jeder Teilnehmer darf ausreden und lässt die anderen zu Wort kommen. Jeder relevante Beitrag hat es verdient, gehört zu werden. Anderen Menschen ins Wort zu fallen, ist nicht sehr höflich. Und doch geschieht es so oft.
 Zugegeben; im Eifer des Gefechts ist es mitunter auch nicht so einfach, sich zurückzuhalten. Die Körperchemie kocht gerne ihr eigenes Süppchen.

Manche Menschen unterbrechen andere und manche Menschen werden häufiger unterbrochen. Was sind das nur für Leute, die einen nicht ausreden lassen? Die Gründe für das Unterbrechen mögen schlechte Kinderstube, Überlegenheitsgefühle, soziale und kommunikative Defizite sein. 
Viele Menschen haben niemals gelernt, gute Zuhörer zu sein. Doch woran liegt es, dass manche Personen besonders häufig unterbrochen werden? In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie ausreden können.

 

 

 

Lösungsversuche: Was tun?

 

Es gelingt nicht jedem gleichermaßen gut auszureden. Wir leben in einer Kultur, in der es an der Tagesordnung ist andere Menschen zu unterbrechen und in vielen Situationen wird das auch geduldet. Viele machen keine Pause beim Reden, weil befürchtet wird nicht den wesentlichen Punkt zu erreichen.
 Das macht nicht entspannter, sondern atemlos.
 Um dem entgegenzuwirken, behalten viele ihre Stimme am Satzende oben und vermeiden Pausen. Nur keinen Ansatzpunkt bieten und
 wenig Raum für eine Blutgrätsche liefern. Allerdings hat die gute Absicht auch Nachteile.
 Wer deswegen ständig am Ende des Satzes mit der Stimme oben bleibt, lange Sätze macht und Pausen vermeidet, wirkt dadurch nicht gerade souverän, sondern ängstlich. Aussagen klingen dann eher wie Fragen. All das schadet dem Selbstmarketing, dem Eindruck, den wir auf andere Menschen machen.

Einige Menschen können trotz Unterbrechungsversuche beharrlich weiterreden, beweisen einen langen Atem und die besseren Nerven. 
Selbst, wenn diese Vorgehensweise mitunter funktioniert, hat sie ihre Grenzen. 
Es wirkt nicht sehr sympathisch und echte Gespräche werden erschwert. Besser; bei besonders einnehmenden Zeitgenossen die wiederholte Unterbrechung ansprechen und die Regeln für die weitere Kommunikation klären.

 

 

 

20 Gesprächstipps: So können Sie ausreden

 

Sie müssen das Einschreiten in Ihr Gespräch nicht stillschweigend hinnehmen. Schließlich sollte in einem Unternehmen ein professioneller Umgang untereinander möglich sein. Diese Tipps können Ihnen dabei helfen, sich souverän gegen eine Gesprächsunterbrechung zu wehren oder diese sogar gänzlich zu verhindern.

 

 

 

1. Vorsorge ist besser als Nachsorge

 

Empfehlenswert: Es lohnt sich schon im Vorfeld durch das gesamte Auftreten möglichen Unterbrechungen zu begegnen. 
Ein souveräner Auftritt reduziert die Wahrscheinlichkeit von Angriffen.
 Wer deutlich macht sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen, bietet sich nicht so bereitwillig als Opfer an.
 Wer sich hingegen leicht aus dem Konzept bringen lässt, lädt zu weiteren Unterbrechungen ein.
 Also immer schön das Große und Ganze im Auge behalten!

 

 

 

2. Relevante Beiträge

 

Wer erst den Ruf hat, die Zeit anderer Menschen mit unwichtigen Beiträgen zu vergeuden, der wird aus nachvollziehbaren Gründen häufiger unterbrochen. Deswegen ist es besser lieber nichts zu sagen als etwas Unwichtiges. Wenn Sie das beherzigen, erwerben Sie den Ruf einer Person, die weiß, worauf es ankommt und Sie bekommen die verdiente Aufmerksamkeit.

 

 

 

3. Machen Sie es Zuhörern leichter

 

Es gibt Menschen, die etwas beizutragen haben, denen es allerdings nicht gelingt, das auch entsprechend zu vermitteln. Machen Sie es Zuhörern leichter die Bedeutung Ihrer Botschaft zu verstehen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Botschaft auch verstanden wird. Konzentrieren Sie sich auf klare und überzeugende Kommunikation. Das beinhaltet eine klare Redestruktur, selbst für kurze Redebeiträge. Unterstützen Sie Ihre Botschaft verbal und nonverbal. Denken Sie also auch an die Körpersprache. Redner mit einer guten unterstützenden Gestik formulieren meist klarere Gedanken in kürzeren und deutlicher betonten Sätzen. Klebt das Publikum an Ihren Lippen, hat es kaum einen Grund, Sie zu unterbrechen.

 

 

 

4. Brunftzeit

 

Unterbrechungen sind eine Option, um in zwischenmenschlichen Situationen Macht zu demonstrieren. Jemandem ins Wort zu fallen, ist möglicherweise der Versuch, Dominanz zu vermitteln. Manche Gespräche erinnern deshalb an Kämpfe um den Status als Platzhirsch. Das mag in der freien Natur bei Hirschen nett anzuschauen sein, ist aber in der Regel nicht gut für den eigenen Ruf. Entsprechend gilt es, sich souverän von solchen Spielereien zu distanzieren, ohne sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Zähne zeigen und lächeln!

Wenn Sie in einen solchen Machtkampf verwickelt werden sollen, setzen Sie lieber auf die Hinweise in diesem Artikel.

 

 

 

5. Die eigenen Ziele und Prioritäten kennen

 

Wenn Sie Ihre Ziele und Prioritäten präsent haben, ist es leichter den roten Faden zu behalten und sich nicht ablenken zu lassen. So zeigen Sie, dass Sie sich trotz Unterbrechungsversuchen nicht vom Weg abbringen lassen. Das lässt solche Versuche nutzlos werden.

 

 

 

6. Bleiben Sie konzentriert

 

Ein Gespräch zu unterbrechen funktioniert in der Regel nur deshalb so gut, weil die beiden Gesprächspartner aus ihren Gedanken gerissen werden. Es wird also nicht nur das Gespräch, sondern vor allem auch die Konzentration unterbrochen. Dem Unterbrecher kommt dann die volle Aufmerksamkeit zu, er hat sein Ziel erreicht. Verhindern können Sie dieses Verhalten ﹣ auch für zukünftige Situationen ﹣ indem Sie sich nicht auf die Ablenkung einlassen. Ohne die entsprechende Aufmerksamkeit geht auch der Anreiz verloren, sich in fremde Gespräche einzumischen.

 

 

 

7. Halten Sie den geeigneten Augenkontakt

 

Ebenfalls eine gute Strategie, um eine Unterbrechung zu verhindern, bevor diese überhaupt passieren kann, ist der ständige Blickkontakt. Einige Kollegen warten auf den richtigen Zeitpunkt, um ihre Meinung zu äußern und damit in ein fremdes Gespräch einzusteigen. Durch ständigen Augenkontakt schaffen Sie jedoch eine Gesprächssituation, die deutlich signalisiert, dass kein Platz für die Einwände einer weiteren Person vorhanden ist.

Für chronische Unterbrecher lässt sich das Machtanstarren verwenden. Machtanstarren bedeutet jemanden länger anzuschauen als üblich. Unbeirrt längere Zeit jemanden anzustarren bedeutet einen höheren Status zu beanspruchen. Es signalisiert, dass Sie sich nicht die Kontrolle aus der Hand nehmen lassen. Allerdings wirkt das auch aggressiv und wenig vertrauenerweckend auf Beobachter.

Seien Sie vorsichtig mit Augenkontakt, der als Aufforderung gewertet werden könnte zu kommentieren und Sie zu unterbrechen.

 

 

 

8. Sprechen Sie das Verhalten an

 

Häufiges und aggressives Unterbrechen deutet auf fehlenden Respekt hin und stört. Sollte Sie jemand dennoch unterbrechen oder Ihnen sogar ins Wort fallen, bleiben Sie so freundlich wie möglich und konfrontieren Sie ihn direkt mit seinem Verhalten. Es ist durchaus legitim zu sagen „Sie haben mich gerade unterbrochen, lassen Sie mich diesen Punkt bitte noch ausführen.“ So machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie mit dem Verhalten nicht einverstanden sind. Sie zeigen damit auch, dass Sie in der Lage sind, sich durchzusetzen.

9. Bieten Sie von sich aus Raum für andere

 

Ohne Zwang anderen Menschen Raum einzuräumen,  vermittelt Respekt und Souveränität, es erhöht den Status.

 

 

 

10. Körpersprache

 

Der effektive Einsatz von Körpersprache hat einen wesentlichen Anteil an der Kommunikation. Die Körpersprache signalisiert, was wir wirklich denken. Sie verrät auch, was wir so nicht aussprechen wollen. Wir signalisieren, wo wir uns selbst im Statusspiel einordnen. Zu hoch eingeordnet wirken wir leicht unsympathisch und fordern so zu Angriffen auf, zu niedrig eingeordnet wollen andere ihren Statusvorteil ausbauen. Siehe Brunftzeit!

Setzen Sie unterstützende Körpersprache ein, die Ihre Position stärkt. Setzen Sie auf angemessene und großzügigere Gesten und, wenn erforderlich, mit Bedacht sogenannte Power-Posen.

 

 

 

11. Überhören Sie die Unterbrechung

 

Zugegeben, es ist nicht gerade die feinste Art, um mit einer Unterbrechung umzugehen. Doch bei manch einem penetranten Störer, der bereits dafür bekannt ist, sich in Gespräche einzumischen, kann es effektiv sein. Gehen Sie einfach über die Zwischenrufe des Kollegen hinweg und führen Sie das Gespräch selbstbewusst weiter. Hierbei hilft es, wenn Ihr Gesprächspartner die Unterbrechung ebenfalls ignoriert.

 

 

 

12. Suchen Sie anschließend den Dialog

 

Ziehen Sie in Betracht, dass viele chronische Unterbrecher nicht wissen, dass sie chronische Unterbrecher sind oder die Auswirkungen unterschätzen. Ihre Beziehung zum Unterbrecher hat Einfluss auf die Art der Reaktion. Wenn es möglich und sinnvoll ist, dann führen Sie ein grundsätzliches Gespräch über die zukünftige Kommunikation.

Der beste Zeitpunkt für ein klärendes Gespräch mit dem Unterbrecher ist erst einige Zeit später, wenn der erste Ärger ausreichend verraucht ist und Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können. Bitten Sie den Unterbrecher zu einem Gespräch unter vier Augen und sprechen Sie an, wie Sie das Verhalten wahrgenommen haben. Erwähnen Sie dabei ruhig, dass Sie die Unterbrechung als respektlos empfunden haben und in Zukunft ein anderes Verhalten erwarten.

Tipp: 
In Rollenspielen lässt sich das sehr gut üben.

 

 

 

13. Vorsicht mit Pausen

 

Seien Sie vorsichtig mit Pausen, denn sie ermöglichen anderen sie zu unterbrechen. Viele Menschen interpretieren Pausen als Einladungen, nun sprechen zu dürfen. Entsprechende Vorsicht hat allerdings auch den Nachteil, dass Sie möglicherweise auf die Wirkung dramatischer Pausen verzichten. Wer ständig bemüht ist, keine Pausen zu machen wirkt gehetzt und unsicher. Das reduziert den eigenen Status und wer so etwas praktiziert, der wirkt nicht mehr so kompetent.

 

 

 

14. Missverständliche Signale

 

Seien Sie vorsichtig, mit missverständlichen Signalen, die als Einladung verstanden werden könnten Sie zu unterbrechen. Vermeiden Sie folgenden Signale:

 

  • Eine zu einladende offene Körpersprache
  • Anheben der Augenbrauen
  • Unterwürfige Körpersprache
  • Langsamer sprechen
  • Leiser sprechen

 

 

 

15. Zustandsmanagement: In der Mitte bleiben

 

Unterbrechungen können schon sehr unverschämt sein, doch ausufernde Verärgerung und Wutausbrüche sind selten empfehlenswerte Reaktionen. Natürlich können Sie sich über eine Unterbrechung aufregen, dem unfreundlichen Zeitgenossen ordentlich die Meinung geigen und anschließend das Gespräch, noch immer vor Wut schnaubend, weiterführen. Ein solches Verhalten stellt Sie jedoch eher auf eine Stufe mit dem Unterbrecher und macht auch auf Ihre Gesprächspartner nicht den Eindruck, den Sie hinterlassen wollen.

 

 

 

16. Unterbrechen Sie Unterbrecher

 

In äußerst seltenen Fällen kann es helfen, chronische Unterbrecher zu unterbrechen. Das liefert Ihnen möglicherweise einen besseren Ausgangspunkt für klärende Gespräche. Für Ihr Ansehen ist das allerdings ein Risiko. Beobachter könnten Ihr Verhalten für bedenklich halten und Ihnen schlechten Kommunikationsstil unterstellen.

 

 

 

17. Schneller reden

 

Wenn Sie etwas schneller reden wird es schwerer Sie zu unterbrechen. Die Schattenseite ist, dass es schwerer für Zuhörer wird Ihnen zu folgen. Außerdem wirkt gehetztes Reden weniger souverän.

 

 

 

18. Lauter reden

 

Steigern Sie die Lautstärke, in der Sie reden, wenn jemand versucht Sie zu unterbrechen. So gut das funktioniert, so unangenehm kann es für das Publikum sein. Es wirkt tendenziell aggressiver. Obendrein reduziert ein ständig intensiverer Stimmeinsatz die Vielfalt der stimmlichen Möglichkeiten. Eine abwechslungsreiche Stimme ist deutlich angenehmer und wirkungsvoller.

 

 

 

19. Tiefere Stimme

 

Achten Sie darauf, im Eifer des Gefechts, nicht eine immer höher werdende Stimme zu entwickeln. Stress sorgt tendenziell für eine höhere Stimme und die wirkt weniger kompetent und kraftvoll. Passen Sie auf, dass Ihre Stimme nicht am Ende des Satzes oben bleibt. Geht Ihre Stimme am Ende des Satzes nicht nach unten, dann wirkt das Gesagte eher wie eine Frage als ein Statement. Das erhöht unter anderem die Wahrscheinlichkeit von Unterbrechungen.

 

 

 

20. Üben, üben, üben

 

Die Kommunikationskompetenz zu verbessern, erfordert ständiges Üben. Dabei können Sie übrigens auch von Experten profitieren, die Sie coachen und trainieren.

 

 

 

Weshalb Menschen andere Menschen unterbrechen

 

Es ist hilfreich zu verstehen, welche Motivation hinter der schlechten Gewohnheit steckt, andere Menschen zu unterbrechen. Hier sind ein paar weitverbreitete Gründe für Unterbrechungen:

  • Begeisterung
    Jemand ist aufgeregt oder brennt leidenschaftlich für das aktuelle Thema, was das Warten auf die passende Gelegenheit erschweren kann.
  • Mangel an Selbstbewusstsein
    Manche Menschen wissen einfach nicht, dass sie andere unterbrechen oder dass es ein schlechtes Verhalten ist. Sie sind möglicherweise so mit Ihrer eigenen Unsicherheit beschäftigt, dass sie es nicht mitbekommen.
  • Angst zu vergessen
    Anstatt aktiv zuzuhören, scheint es wichtig, jetzt eine Idee zu liefern.
  • Ego
    Der starke Wunsch, sich als Experte oder Entscheider eines behandelten Themas zu beweisen.
  • Wunsch nach Zugehörigkeit
    Jemand möchten ein Teil der Konversation sein, aber es gibt keine Unterbrechungen in der Konversation.
  • Kooperative Unterbrechung
    Der Grund für das Unterbrechen kann eine gute Absicht sein. Zum Beispiel ist es ein Versuch, sich auf die sprechende Person zu beziehen; durch positive Aussagen oder durch das Teilen von Perspektiven.
  • Wettbewerb
    Es kann der Versuch sein, das Thema zu wechseln, um die eigene Agenda zu unterstützen oder die Aufmerksamkeit des Publikums zu erlangen.
  • Geschlecht (Manterrupting)
    Männer unterbrechen Frauen viel häufiger als andere Männer. Das ist heute weniger als vor vielen Jahren, aber es ist immer noch Realität.
  • Umfeld / Kultur
    In manchem Kontext ist das Phänomen der Unterbrechung eine übliche Erfahrung, die nicht hinterfragt wird. Wenn auch alle anderen unterbrechen, scheint es normal und in Ordnung zu sein.

 

 

 

Manterupting: Werden Frauen häufiger von Männern unterbrochen?

 

 

In einem Interview mit dem Radiosender SWR 3 ging es darum, dass Frauen in Gesprächen häufiger von Männern unterbrochen werden als andersherum. Der Beitrag mit mir ist noch eine Weile im Archiv zu finden.

Gibt es das sogenannte Manterrupting tatsächlich und wenn ja, 1.) weshalb und 2.) was tun?

 

Umfrageergebnis

 

Männer unterbrechen Frauen häufiger als andersherum

%

Stimmt

%

Stimmt nicht

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n=559)

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Höflichkeit ist die Blüte der Menschlichkeit. Wer nicht höflich genug ist, ist auch nicht menschlich genug. Joseph Joubert

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 15. Juni 2015
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #433656