Gesprächspausen: Warum Stille Gespräche besser machen kann

Gesprächspausen

Warum Stille Gespräche besser machen kann
Es sind unterschiedliche Typen von Pausen in Gesprächen zu unterscheiden.

Gesprächspausen: Warum Stille in Gesprächen Stärke zeigen kann

 

Eine Frage steht im Raum.

Und dann geschieht etwas, das viele Menschen kaum aushalten:

Stille.

Eine Sekunde.

Zwei Sekunden.

Vielleicht drei.

Schnell entsteht der Impuls, die Lücke zu füllen.

Noch etwas erklären.

Die Frage präzisieren.

Einen zusätzlichen Gedanken liefern.

Oder der anderen Person sogar bei der Antwort helfen.

Dabei kann genau diese Pause einer der wertvollsten Momente des Gesprächs sein.

Denn Gesprächspausen sind keineswegs einfach leere Zeit.

Sie können Denken ermöglichen.

Bedeutung verstärken.

Aufmerksamkeit schaffen.

Sicherheit ausstrahlen.

Und manchmal verändern sie die gesamte Qualität eines Gesprächs.

Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger:

Wie vermeide ich Gesprächspausen?

Sondern:

Wann dient die Stille dem Gespräch?

 

 

 

Warum uns Stille so schnell unruhig macht

 

Viele Menschen erleben Gesprächspausen als unangenehm.

Es entsteht Unsicherheit.

„Sollte ich etwas sagen?“

„Ist die andere Person irritiert?“

„War meine Frage ungeschickt?“

„Habe ich etwas Falsches gesagt?“

Diese innere Unruhe verführt dazu, Pausen sofort zu schließen.

Damit nehmen wir dem Gespräch jedoch manchmal genau das, was es gerade braucht:

Zeit zum Denken.

Eine gute Frage entfaltet ihre Wirkung schließlich selten in derselben Millisekunde, in der sie ausgesprochen wurde.

Manche Antworten brauchen einen Moment.

Besonders dann, wenn es um etwas Wesentliches geht.

 

 

 

Eine Pause ist keine Kommunikationslücke

 

Stille wird leicht als Abwesenheit von Kommunikation verstanden.

Dabei kommunizieren Menschen auch während einer Pause.

Durch Blickkontakt.

Körperhaltung.

Atmung.

Mimik.

Distanz.

Und durch die einfache Tatsache, dass jemand gerade Raum bekommt.

Eine Pause kann beispielsweise vermitteln:

„Ich höre dir zu.“

„Nimm dir Zeit.“

„Das ist wichtig.“

„Ich denke darüber nach.“

„Ich erwarte deine Antwort.“

Oder:

„Dazu möchte ich gerade nichts hinzufügen.“

Stille hat also keineswegs eine einzige Bedeutung.

Der Kontext entscheidet.

 

 

 

Die Denkpause: Gute Antworten brauchen manchmal Zeit

 

Stell dir vor, du fragst jemanden:

„Was möchtest du eigentlich wirklich?“

Und nach einer Sekunde kommt noch:

„Ich meine beruflich, vielleicht auch privat, also was dir wichtig ist, du weißt schon …“

Damit geschieht etwas Interessantes.

Die erste Frage hätte möglicherweise Tiefe erzeugt.

Die zusätzlichen Worte nehmen ihr den Raum.

Manche Fragen verdienen deshalb eine Pause.

Gerade in Coaching, Führungsgesprächen, Verhandlungen oder persönlichen Gesprächen kann diese Fähigkeit sehr wertvoll sein:

Eine gute Frage stellen und anschließend den Mut haben, sie wirken zu lassen.

 

 

 

Pausen zeigen, dass du eine Entscheidung ernst nimmst

 

Auch vor einer eigenen Antwort kann eine Pause sinnvoll sein.

Du bekommst eine wichtige Frage.

Statt sofort zu reagieren, denkst du kurz nach.

Das kann Souveränität ausstrahlen.

Denn schnelle Antworten wirken keineswegs automatisch kompetenter.

Gerade bei komplexen Fragen kann ein ruhiges:

„Lass mich kurz darüber nachdenken.“

wesentlich stärker wirken als eine hastige Antwort.

Es zeigt:

Ich nehme die Frage ernst.

Ich prüfe.

Ich antworte bewusst.

Das ist etwas anderes als Unsicherheit.

 

 

 

Wer jede Pause füllt, verliert Informationen

 

Eine interessante Situation entsteht, wenn du eine Frage gestellt hast und die andere Person zögert.

Viele Menschen helfen jetzt sofort.

Sie formulieren um.

Sie liefern Antwortmöglichkeiten.

Sie wechseln das Thema.

Oder sie ziehen die Frage zurück.

Damit verschenken sie häufig wertvolle Informationen.

Denn auch das Zögern selbst kann etwas zeigen.

Vielleicht denkt die andere Person sorgfältig nach.

Vielleicht ist die Frage schwierig.

Vielleicht berührt sie einen sensiblen Punkt.

Vielleicht besteht Unsicherheit.

Oder vielleicht möchte die Person etwas vermeiden.

Du musst daraus keineswegs sofort eine Diagnose ableiten.

Doch du kannst beobachten.

Wer Stille aushält, erfährt häufig mehr.

 

 

 

Pausen und Zuhören gehören zusammen

 

Gutes Zuhören bedeutet mehr als schweigen, während jemand anderes spricht.

Es bedeutet auch, den Übergang nach einem Gedanken auszuhalten.

Viele Menschen beginnen ihre Antwort bereits innerlich, während das Gegenüber noch spricht.

Dann entsteht nach dem letzten Wort kaum eine Pause.

Die eigene Antwort steht schon bereit.

Eine kleine Verzögerung kann etwas verändern.

Du lässt den Gedanken ankommen.

Du prüfst, was du tatsächlich verstanden hast.

Und manchmal fügt die andere Person nach einer kurzen Pause noch genau den Satz hinzu, der wirklich entscheidend ist.

Wer zu schnell antwortet, bekommt diesen Satz vielleicht nie zu hören.

 

 

 

Die Pause nach einer wichtigen Aussage

 

Pausen wirken keineswegs nur nach Fragen.

Auch nach einer wichtigen Aussage können sie Bedeutung verstärken.

Zum Beispiel:

„Unter diesen Bedingungen werde ich das Projekt nicht übernehmen.“

Pause.

Oder:

„Dieser Punkt ist für mich entscheidend.“

Pause.

Wer sofort drei Erklärungen hinterherschickt, schwächt manchmal die eigene Aussage.

Denn nun beginnt die Rechtfertigung.

Eine klare Aussage darf stehen.

Stille kann einem Gedanken Gewicht geben.

 

 

 

Besonders wertvoll in schwierigen Gesprächen

 

Je emotionaler ein Gespräch wird, desto wertvoller können kurze Pausen sein.

Unter Spannung steigt die Wahrscheinlichkeit, reflexartig zu reagieren.

Wir verteidigen uns.

Wir greifen an.

Wir erklären.

Wir sagen Dinge, die wir wenige Minuten später gerne anders formuliert hätten.

Eine kurze Pause schafft Abstand zwischen Reiz und Reaktion.

Sie ermöglicht die Frage:

Was möchte ich mit meiner nächsten Antwort eigentlich erreichen?

Das ist ein großer Unterschied.

Denn Souveränität zeigt sich häufig weniger darin, besonders schnell zu reagieren.

Sie zeigt sich darin, bewusst zu reagieren.

 

 

 

Die Pause als Selbstführung

 

Damit bekommen Gesprächspausen noch eine zweite Funktion.

Sie helfen keineswegs nur der anderen Person beim Denken.

Sie helfen dir selbst.

Ein Atemzug.

Ein kurzer Moment.

Die eigene Position prüfen.

Den Ton wählen.

Das Ziel erinnern.

Gerade wenn jemand provoziert, drängt oder emotionalen Druck erzeugt, kann eine Pause verhindern, dass die andere Person dein Tempo bestimmt.

Du musst keineswegs jede Frage sofort beantworten.

Du musst auch keine Entscheidung im Tempo deines Gegenübers treffen.

Wer sein Tempo behalten kann, behält leichter seine Klarheit.

 

 

 

Pausen in Verhandlungen

 

In Verhandlungen ist Stille besonders interessant.

Ein Angebot liegt auf dem Tisch.

Eine Forderung wurde formuliert.

Jetzt entsteht eine Pause.

Viele Menschen empfinden diesen Moment als unangenehm und beginnen sofort, ihr eigenes Angebot zu verbessern.

„Wir könnten vielleicht noch …“

„Ich könnte Ihnen entgegenkommen …“

„Eventuell lässt sich beim Preis noch etwas machen …“

Dabei hat die andere Seite bislang möglicherweise überhaupt nichts verlangt.

Die eigene Unsicherheit übernimmt die Verhandlung.

Deshalb gilt:

Mach keine Zugeständnisse an die Stille.

Lass ein Angebot zunächst stehen.

Gib der anderen Seite Gelegenheit zu reagieren.

Und beobachte.

 

 

 

Pausen können auch Druck erzeugen

 

Stille ist allerdings keineswegs automatisch wohlwollend.

Sie kann bewusst als Machtmittel verwendet werden.

Jemand reagiert demonstrativ lange nicht.

Blickt dich an.

Wartet.

Und hofft, dass du aus Nervosität mehr sagst, dich rechtfertigst oder Zugeständnisse machst.

Auch hier hilft Bewusstheit.

Eine Pause verpflichtet dich zu nichts.

Du darfst ebenfalls ruhig bleiben.

Oder du kannst sie benennen:

„Ich habe den Eindruck, du denkst noch darüber nach.“

Oder:

„Welche Gedanken gehen dir gerade durch den Kopf?“

So wird aus einem Machtspiel wieder Kommunikation.

 

 

 

Nicht jede Stille ist souverän

 

Es gibt auch Pausen, die wenig hilfreich sind.

Zum Beispiel, wenn Schweigen als Strafe eingesetzt wird.

Wenn jemand bewusst jede Reaktion verweigert.

Wenn die Pause Verachtung oder Ausschluss ausdrückt.

Oder wenn ein Gespräch dadurch dauerhaft blockiert wird.

Deshalb lohnt sich die Unterscheidung:

Schafft diese Pause Raum – oder entzieht sie Beziehung?

Eine hilfreiche Pause ermöglicht Denken und Kontakt.

Destruktives Schweigen dient häufig Kontrolle, Rückzug oder Abwertung.

Das ist etwas anderes.

 

 

 

Fünf hilfreiche Arten von Gesprächspausen

 

Gesprächspausen können sehr unterschiedliche Funktionen haben.

 

1. Die Denkpause

Du oder dein Gegenüber braucht einen Moment, um eine Antwort zu entwickeln.

Diese Pause unterstützt Qualität.

 

2. Die Einladungspause

Du stellst eine Frage und gibst bewusst Raum.

Dein Blick und deine Körperhaltung vermitteln:

„Ich höre.“

 

3. Die Wirkungspause

Nach einem wichtigen Gedanken entsteht Stille.

Der Satz bekommt Raum.

 

4. Die Selbststeuerungspause

Du bemerkst Spannung und entscheidest dich, vor deiner Reaktion kurz innezuhalten.

Diese Pause unterstützt Souveränität.

 

5. Die Klärungspause

Ein Gespräch ist emotional oder unübersichtlich geworden.

Ein kurzer Moment hilft, den roten Faden wiederzufinden.

Die Frage lautet dann:

„Worum geht es gerade eigentlich?“

 

 

 

Der Pausen-Check

 

Wenn Stille entsteht, kannst du vier Fragen nutzen.

 

1. Was braucht dieser Moment?

Eine Antwort?

Zeit?

Eine Nachfrage?

Oder einfach Ruhe?

 

2. Wem dient meine nächste Aussage?

Dem Gespräch?

Der Klärung?

Oder vor allem meinem Wunsch, die Stille schnell zu beenden?

 

3. Habe ich bereits genug gesagt?

Gerade nach wichtigen Aussagen ist weniger häufig stärker.

 

4. Was möchte ich mit meiner nächsten Reaktion erreichen?

Verstehen?

Klären?

Entscheiden?

Eine Grenze setzen?

Eine Beziehung erhalten?

Diese Frage verhindert viele reflexhafte Antworten.

 

 

 

Wenn du Gesprächspausen üben möchtest

 

Du kannst mit etwas sehr Einfachem beginnen.

Wenn jemand ausgesprochen hat, warte einen Moment länger als gewohnt.

Vielleicht einen Atemzug.

Und beobachte.

Was passiert?

Spricht die andere Person weiter?

Entsteht ein neuer Gedanke?

Verändert sich dein eigenes Verständnis?

Ebenso kannst du nach einer wichtigen Frage bewusst auf weitere Erklärungen verzichten.

Stell die Frage.

Dann lass sie stehen.

Mit der Zeit verändert sich häufig das eigene Verhältnis zur Stille.

Sie fühlt sich weniger wie ein Problem an.

Und stärker wie ein Teil guter Kommunikation.

 

 

 

Präsenz braucht kein permanentes Reden

 

Wir verbinden kommunikative Stärke leicht mit Schlagfertigkeit.

Schnellen Antworten.

Guten Formulierungen.

Überzeugenden Argumenten.

Das alles kann wertvoll sein.

Doch eine andere Fähigkeit wird häufig unterschätzt:

im richtigen Moment nichts hinzufügen zu müssen.

Wer jede Lücke füllt, zeigt Aktivität.

Wer eine sinnvolle Pause halten kann, zeigt oft Präsenz.

Und Präsenz bedeutet:

Ich bin hier.

Ich höre.

Ich denke.

Ich lasse mich von der Stille nicht treiben.

 

 

 

Fazit: Stille kann ein sehr präzises Kommunikationsmittel sein

 

Gesprächspausen sind weder grundsätzlich angenehm noch grundsätzlich peinlich.

Ihre Wirkung hängt davon ab, wie sie eingesetzt werden und was der Moment braucht.

Eine gute Pause kann:

Denken ermöglichen.

Zuhören vertiefen.

Aussagen Gewicht geben.

Selbststeuerung unterstützen.

Informationen sichtbar machen.

Und Entscheidungen verbessern.

Wenn du künftig eine Pause spürst, frag dich deshalb weniger:

„Wie fülle ich sie?“

Und häufiger:

„Was ermöglicht diese Stille gerade?“

Denn gute Gesprächsführung zeigt sich keineswegs darin, jeden Moment mit Worten zu füllen.

Manchmal zeigt sie sich darin, dem richtigen Gedanken genügend Raum zu geben.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. Juni 2016
Überarbeitung: 7. September 2026

Warum erfolgreiche Menschen Widerspruch brauchen | Karsten Noack

Warum erfolgreiche Menschen jemanden brauchen, der ihnen widerspricht

Erfolg verändert Gespräche.
Karriereentscheidungen: Für die Karriere gilt es gute Entscheidungen zu treffen - Karriere Coaching Berlin

Warum erfolgreiche Menschen jemanden brauchen, der ihnen widerspricht

 

Erfolg verändert Gespräche.
Je mehr Verantwortung du trägst, desto mehr Gewicht bekommen deine Worte.
Menschen fragen dich nach deiner Einschätzung.
Sie verlassen sich auf deine Erfahrung.
Deine Entscheidungen haben Konsequenzen.
Das ist Teil des Erfolgs.
Und genau darin liegt ein Risiko, das leicht übersehen wird:
Je erfolgreicher du wirst, desto seltener kann es werden, dass dir jemand wirklich widerspricht.
Kaum jemand sagt ausdrücklich: „Ab heute widerspreche ich lieber weniger.“
Es geschieht subtiler.
Menschen werden vorsichtiger.
Hierarchien wirken.
Abhängigkeiten spielen eine Rolle.
Manche wollen Konflikte vermeiden.
Andere denken schlicht:
„Er wird schon wissen, was er tut.“
So kann ausgerechnet mit wachsendem Erfolg etwas knapper werden, das für gute Entscheidungen ausgesprochen wertvoll ist:
ehrlicher Widerspruch.
Erfolg erzeugt einen Filter
Erfolg liefert gute Gründe, dem eigenen Urteil zu vertrauen.
Schließlich hat vieles funktioniert.
Entscheidungen waren richtig.
Strategien haben getragen.
Erfahrung ist gewachsen.
Das darf Selbstvertrauen schaffen.
Gleichzeitig kann daraus eine Annahme entstehen:
Was bisher funktioniert hat, wird auch künftig funktionieren.
Genau diese Annahme verdient gelegentlich eine Prüfung.
Denn während Erfahrung wächst, verändert sich die Welt weiter.
Märkte verändern sich.
Organisationen verändern sich.
Menschen verändern sich.
Prioritäten verändern sich.
Und wir selbst entwickeln uns ebenfalls weiter.
Eine Strategie kann hervorragend gewesen sein und heute eine neue Betrachtung verdienen.
Hierarchie verändert die Qualität von Rückmeldungen
Je größer der Unterschied in Status, Einfluss oder Verantwortung, desto stärker überlegen Menschen, was sie sagen.
Ein Mitarbeiter spricht mit einem Vorstand anders als mit einem Kollegen.
Ein Geschäftspartner wägt möglicherweise ab, welche Kritik der Beziehung dient.
Ein Teammitglied fragt sich, wie offen ein Zweifel ausgesprochen werden kann.
Das geschieht häufig ganz selbstverständlich.
So entsteht ein Filter.
Je weiter Informationen durch eine Hierarchie wandern, desto eher können Zweifel, Einwände und unangenehme Beobachtungen abgeschwächt werden.
Oben kommt dann eine geglättete Version an.
Und irgendwann kann der Eindruck entstehen:
Alle sind dafür.
Vielleicht stimmt das.
Vielleicht sind auch einige Menschen lediglich vorsichtiger geworden.
Dieser Unterschied ist wichtig.
Eine schlechte Idee kann sich in einem zustimmenden Raum erstaunlich vernünftig anfühlen
Das ist für mich einer der interessantesten Aspekte.
Wenn mehrere Menschen unsere Einschätzung bestätigen, steigt unser Vertrauen in sie.
Das ist grundsätzlich sinnvoll.
Schwierig wird es, wenn die Zustimmung weniger aus Überzeugung und stärker aus Anpassung entsteht.
Dann bestätigt das Umfeld eine Entscheidung, ohne sie ernsthaft zu prüfen.
Genau deshalb ist die Anzahl zustimmender Stimmen allein ein schwacher Qualitätsmaßstab.
Interessanter ist:
Wie frei waren diese Menschen, mir zu widersprechen?
Guter Widerspruch ist etwas anderes als Konfrontation
Widerspruch braucht weder Lautstärke noch Härte.
Er kann ausgesprochen ruhig sein.

Zum Beispiel:
„Ich sehe das anders. Lass uns prüfen, weshalb.“
Oder:
„Ich glaube, wir behandeln hier gerade eine Annahme wie eine Tatsache.“Oder:
„Was müsste passieren, damit du deine Einschätzung verändern würdest?“

Guter Widerspruch greift die Würde des anderen kaum an.
Er prüft Gedanken.
Annahmen.
Zusammenhänge.
Konsequenzen.
Das Ziel ist weder Sieg noch Rechthaberei.
Das Ziel ist ein klarerer Blick.
Widerspruch aus Ego hilft wenig
Natürlich ist keineswegs jeder Widerspruch wertvoll.
Manche Menschen widersprechen aus Gewohnheit.
Andere aus Konkurrenz.
Wieder andere genießen die Rolle des Gegenübers.
Das erzeugt Reibung.
Nur kaum Erkenntnis.
Konstruktiver Widerspruch hat eine andere Haltung:
„Lass uns herausfinden, ob diese Idee wirklich trägt.“
Damit wird aus Opposition Sparring.
Es geht weniger darum, wer recht hat.
Es geht darum, die Qualität des Denkens zu erhöhen.
Widerspruch macht gute Entscheidungen belastbarer
Stell dir vor, du möchtest eine wichtige Entscheidung treffen.
Die Argumente überzeugen dich.
Die Richtung fühlt sich stimmig an.
Nun prüft jemand deine Entscheidung ernsthaft.
Er sucht Schwachstellen.
Er hinterfragt Annahmen.
Er stellt Alternativen daneben.
Er fragt nach Konsequenzen.
Und anschließend bleibst du bei deiner ursprünglichen Entscheidung.
Dann war der Widerspruch keineswegs überflüssig.
Im Gegenteil.
Jetzt kennst du die Gegenargumente.
Du hast Risiken betrachtet.
Du hast Annahmen geprüft.
Und du weißt genauer, weshalb du diesen Weg wählst.
Guter Widerspruch muss deine Entscheidung nicht verändern. Er kann sie belastbarer machen.
Besonders schwierig wird es, wenn die eigene Identität beteiligt ist
Manche Überzeugungen sind eng mit unserem Selbstbild verbunden.
„So führe ich.“
„So arbeite ich.“
„Dafür stehe ich.“
„So habe ich es immer gemacht.“
Dann kann eine sachliche Frage schnell persönlicher wirken.
Genau hier wird ein unabhängiges Gegenüber besonders wertvoll.
Es kann helfen zu unterscheiden:
Was ist Erfahrung?
Was ist Gewohnheit?
Was ist Überzeugung?
Was ist Identität?
Und was passt heute tatsächlich noch?
Denn eine bisher erfolgreiche Strategie ist ein Teil deiner Erfahrung.
Sie ist keineswegs deine gesamte Identität.
Welche Geschichte erzählst du dir über dich selbst?
Noch spannender sind die Geschichten, die wir über uns selbst entwickelt haben.

Zum Beispiel:
„Ohne mich läuft es nicht.“
„Ich muss das selbst lösen.“
„Ich darf mir keinen Fehler erlauben.“
„Ich muss immer stark wirken.“
„Am Ende muss ich die Antwort kennen.“

Solche Überzeugungen können lange hilfreich gewesen sein.
Vielleicht haben sie sogar zum Erfolg beigetragen.
Und irgendwann können sie den Handlungsspielraum verkleinern.
Dann kann eine einzige Frage viel bewegen:
„Stimmt diese Geschichte heute noch?“
Erfolgreiche Menschen brauchen Räume, in denen ihre Rolle weniger wichtig ist
Wer viel Verantwortung trägt, erlebt viele Gespräche innerhalb einer Rolle.
Als Unternehmer.
Geschäftsführerin.
Vorstand.
Führungskraft.
Experte.
Entscheiderin.
Andere Menschen reagieren immer auch auf diese Rolle.
Deshalb kann ein Gespräch besonders wertvoll werden, in dem Status weniger Gewicht bekommt.
Ein vertraulicher Raum, in dem Gedanken unfertig sein dürfen.
In dem Zweifel ausgesprochen werden können.
In dem eine Idee getestet werden darf.
Und in dem das Gegenüber weder beeindruckt werden muss noch gefallen möchte.
Je größer Verantwortung und Erfolg werden, desto wertvoller kann ein Gegenüber sein, das unabhängig genug für Ehrlichkeit ist.
Ein guter Sparringspartner verkauft dir keine Zustimmung
Für mich ist das ein entscheidender Punkt.
Wer als Sparringspartner arbeitet, sollte keineswegs dafür sorgen, dass sich jede Idee anschließend besser anfühlt.
Manchmal ist Zustimmung richtig.
Manchmal braucht es eine Frage.
Und manchmal einen Satz wie:
„Das überzeugt mich noch nicht.“
Oder:
„Ich glaube, du weichst gerade der entscheidenden Frage aus.“
Oder:
„Vielleicht verteidigst du hier weniger die Lösung als dein bisheriges Selbstbild.“
Das kann kurzfristig Reibung erzeugen.
Genau darin kann der Wert liegen.
Denn ein guter Sparringspartner denkt weder für dich noch gegen dich.
Er denkt mit dir.
Woran erkennst du wertvollen Widerspruch?
Ein hilfreicher Widerspruch erweitert deinen Blick.
Er macht Annahmen sichtbar.
Er bringt relevante Gegenargumente ins Spiel.
Er hilft, Konsequenzen genauer zu betrachten.
Er trennt Person und Position.
Und er stärkt dein eigenes Urteil.
Nach einem guten Sparring kannst du durchaus dieselbe Meinung haben wie vorher.
Der Unterschied:
Du weißt genauer, weshalb.
Eine Frage, die sich für erfolgreiche Menschen lohnt
Wenn du viel Verantwortung trägst, kannst du dir gelegentlich eine einfache Frage stellen:
Wann hat mir zuletzt jemand ernsthaft widersprochen?
Und anschließend:
Haben die Menschen um mich herum wirklich genügend Freiheit, mir zu sagen, dass sie etwas anders sehen?
Wenn die Antwort interessant wird, lohnt sich ein genauerer Blick.
Denn Zustimmung kann bedeuten:
Deine Idee überzeugt.
Oder:
Dein Umfeld ist vorsichtig geworden.
Beides fühlt sich zunächst ähnlich an.
Für die Qualität deiner Entscheidungen macht es einen erheblichen Unterschied.
Sparring bedeutet gemeinsames Denken mit Reibung
Genau darin liegt für mich ein wesentlicher Wert von individuellem Sparring.
Du brauchst kein Gegenüber, das grundsätzlich dagegen ist.
Und auch keines, das deine Gedanken einfach bestätigt.
Wertvoll ist ein unabhängiger Mensch, der aufmerksam zuhört, Zusammenhänge erkennt, Annahmen prüft, Fragen stellt und dort widerspricht, wo Widerspruch hilfreich ist.
Vertraulich.
Respektvoll.
Direkt.
Mit dem gemeinsamen Ziel, klarer zu sehen.
Denn manchmal ist einer der wertvollsten Sätze, die ein erfolgreicher Mensch hören kann:
„Ich sehe das anders.“

Video

Warum erfolgreiche Menschen jemanden brauchen, der ihnen widerspricht

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

P.S.

 

Wie steht es mit Fragen, Anregungen, Erfahrungen?

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Artikel

 

Präsentationen & Gespräche: Warum persönliche Wirkung zählt

KI perfektioniert Bilder, Texte und Präsentationen. Umso wertvoller werden glaubwürdige Präsentationen und Gespräche, die Kompetenz erlebbar machen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 29. August 2026

Grenzen der Kommunikation: Souverän bleiben, wenn Worte verdreht werden

Grenzen der Kommunikation

Souverän bleiben, wenn Worte verdreht werden
Barrieren

Grenzen der Kommunikation: Souverän bleiben, wenn Worte verdreht werden

 

Manche Gespräche scheitern an Missverständnissen.
Andere scheitern an Absicht.

Wer diesen Unterschied erkennt, kommuniziert souveräner.

Gute Kommunikation kann viel bewirken. Sie kann Vertrauen schaffen, Orientierung geben, Menschen verbinden und schwierige Situationen in Bewegung bringen.

Gleichzeitig hat Kommunikation Grenzen.

Selbst eine klare Botschaft kann verdreht werden.
Selbst sorgfältige Vorbereitung kann auf unfaire Deutung treffen.
Selbst ein guter Gedanke kann verkürzt, zugespitzt oder gegen dich verwendet werden.

Diese Seite hilft dir, schwierige Kommunikationssituationen früher zu erkennen, deine Botschaft zu schützen und auch unter Druck souverän zu bleiben.

Denn wer verstehen will, braucht Bereitschaft.
Wer verdrehen will, findet Material.

 

Für wen diese Seite gedacht ist

 

Diese Seite ist besonders relevant für Menschen, die wichtige Gespräche führen, Verhandlungen vorbereiten, Führungsverantwortung tragen oder vor Publikum, Kamera beziehungsweise Gremien auftreten.

Sie richtet sich an Menschen, die mit schwierigen Gesprächspartnern umgehen, ihre Botschaft klarer vertreten, in Konflikten ruhig bleiben und ihre Wirkung in anspruchsvollen Situationen verbessern wollen.

Gerade wenn viel auf dem Spiel steht, braucht Kommunikation mehr als gute Worte.

Dann braucht es Klarheit.
Struktur.
Haltung.
Strategie.
Und ein gutes Gespür für den Rahmen.

 

 

 

Wenn Verständigung ausbleibt

 

Es gibt Gespräche, in denen echtes Verstehen möglich ist.

Menschen hören zu.
Sie fragen nach.
Sie prüfen ihre Eindrücke.
Sie lassen sich auf einen Gedanken ein.
Sie suchen gemeinsam nach einer tragfähigen Lösung.

Solche Gespräche verdienen Einsatz.

Und dann gibt es Situationen, in denen Worte zu Spielfiguren werden.

Aus einer sachlichen Aussage wird ein Angriff.
Aus einer Grenze wird angebliche Härte.
Aus Klarheit wird Arroganz.
Aus einem differenzierten Gedanken wird ein bequemes Zerrbild.

Dann wird Kommunikation zum Machtspiel.

In solchen Momenten hilft es, den Rahmen zu erkennen.

Geht es um Verständigung?
Geht es um Klärung?
Geht es um die Sache?
Oder geht es darum, dich zu verunsichern, deine Botschaft zu schwächen oder vor anderen ungünstig erscheinen zu lassen?

Diese Unterscheidung verändert alles.

 

 

 

Wenn Kommunikation zum Machtspiel wird

 

Manche Kommunikationssituationen sind anspruchsvoll.
Andere sind gezielt manipulativ.

Dieser Unterschied ist wesentlich.

Anspruchsvolle Kommunikation braucht Geduld, Klarheit und gutes Zuhören.
Manipulative Kommunikation nutzt Verwirrung, Unterstellungen, Ablenkung und Druck.

Bei anspruchsvollen Gesprächen lohnt sich mehr Klärung.
Bei unfairen Mustern lohnt sich vor allem mehr Struktur.

Denn dort geht es oft stärker um Wirkung als um Wahrheit.
Stärker um Kontrolle als um Lösung.
Stärker um Eindruck als um Verständigung.

Wer diesen Unterschied erkennt, spart Kraft und trifft bessere Entscheidungen über den passenden Rahmen.

 

 

 

Professionelle Kommunikation beginnt vor dem ersten Wort

 

In meiner Arbeit geht es häufig darum, Botschaften so zu klären, dass sie auch unter Druck tragfähig bleiben.

In wichtigen Gesprächen.
In Verhandlungen.
In Konflikten.
In Präsentationen.
In Führungsrollen.
In öffentlichen Situationen.
Bei Auftritten vor Publikum, Kamera oder Gremien.

Professionelle Kommunikation beginnt vor dem ersten Wort.

Was soll wirklich ankommen?
Wer hört zu?
Welche Interessen wirken im Hintergrund?
Welche Missverständnisse sind wahrscheinlich?
Welche Einwände verdienen Vorbereitung?
Welche Dynamiken könnten die Botschaft verzerren?

Gute Vorbereitung bedeutet, die eigene Botschaft zu klären, wahrscheinliche Einwände vorauszudenken, kritische Dynamiken zu erkennen und passende Formulierungen griffbereit zu haben.

 

 

 

Gute Botschaften brauchen gute Übersetzung

 

Wer eine wichtige Botschaft hat, sollte sie so formulieren, dass sie eine faire Chance bekommt.

Dazu gehören ein klarer Kerngedanke, passende Sprache, gute Struktur, Verständnis für die Zielgruppe, Bewusstsein für mögliche Einwände, Sorgfalt bei Beispielen und ein passender Ton.

Eine gute Botschaft verdient eine gute Form.

Gerade in beruflichen Situationen, in Verhandlungen, Präsentationen, Führungsgesprächen oder öffentlichen Auftritten entscheidet oft die Übersetzung:

Welche Worte erreichen dieses Publikum?
Welche Beispiele schaffen Verbindung?
Welche Begriffe brauchen Erklärung?
Welche Widerstände könnten entstehen?
Welche Missverständnisse lassen sich im Vorfeld reduzieren?

Hier lohnt sich Vorbereitung.

Denn viele Botschaften scheitern weniger am Inhalt als an der Form, in der sie präsentiert werden.

 

 

 

Wahrnehmung ist selten neutral

 

Menschen hören durch Filter.

Durch Erfahrungen.
Durch Vorannahmen.
Durch Sympathie oder Abneigung.
Durch Interessen.
Durch Zugehörigkeiten.
Durch innere Geschichten über sich und andere.

Deshalb hören zwei Menschen denselben Gedanken und verstehen Unterschiedliches.

Ein Mensch hört eine Einladung.
Ein anderer hört Kritik.
Ein Mensch hört Klarheit.
Ein anderer hört Angriff.
Ein Mensch hört Verantwortung.
Ein anderer hört Kontrolle.

Das macht Kommunikation anspruchsvoll.

Wer kommuniziert, sollte diese Filter ernst nehmen. Denn Wirkung entsteht immer im Zusammenspiel von Botschaft, Sender, Empfänger und Situation.

 

 

 

Unterschiedliche Ziele der Kommunikation

 

Kommunikation hat verschiedene Aufgaben.

Manchmal geht es um Verständigung. Dann stehen Zuhören, Fragen und gemeinsames Denken im Vordergrund.

Manchmal geht es um Klärung. Dann braucht es Struktur, Präzision und den Mut, Wesentliches auszusprechen.

Manchmal geht es um Wirkung. Dann zählt, was beim Publikum ankommt und welche Haltung sichtbar wird.

Manchmal geht es um Abgrenzung. Dann ist Klarheit wichtiger als Zustimmung.

Manchmal geht es um den passenden Rahmen. Dann kann ein Gespräch verlagert, vertagt, schriftlich festgehalten oder beendet werden.

Diese Unterscheidung schützt vor einer häufigen Falle:

Menschen versuchen Verständigung herzustellen, während das Gegenüber längst auf Wirkung, Dominanz oder Verunsicherung spielt.

Wer das erkennt, kommuniziert souveräner.

 

 

 

Woran du erkennst, dass ein Gespräch kippt

 

Ein Gespräch kippt oft schrittweise.

Zunächst wirkt alles sachlich.
Dann verschiebt sich die Dynamik.

Typische Hinweise sind:

Das Thema wird ständig gewechselt.
Deine Aussagen werden verkürzt wiedergegeben.
Nebensätze werden größer gemacht als der eigentliche Punkt.
Du sollst dich immer weiter rechtfertigen.
Fragen wirken wie Vorwürfe.
Es werden Motive unterstellt.
Deine Klarstellungen werden erneut verdreht.
Der Ton wirkt freundlich, die Wirkung zugleich abwertend.
Es geht zunehmend um Eindruck statt um Inhalt.
Das Publikum wird wichtiger als die Sache.

Dann lohnt sich ein innerer Schritt zurück.

Was geschieht hier gerade?
Dient dieses Gespräch der Klärung?
Oder entsteht gerade eine Bühne für ein anderes Spiel?

Diese Fragen helfen, den Rahmen wieder zu sehen.

 

 

 

Typische Muster unfairer Kommunikation

 

Unfaire Kommunikation zeigt sich oft in wiederkehrenden Mustern.

Ein Gedanke wird absichtlich verkürzt.
Ein Nebensatz wird zum Hauptthema gemacht.
Eine Formulierung wird aus dem Zusammenhang gerissen.
Der Gesprächsgegenstand wird ständig verschoben.
Es werden Motive unterstellt.
Fragen funktionieren wie Vorwürfe.
Details verdecken die Hauptbotschaft.
Empörung ersetzt Klärung.
Wirkung ersetzt Verständigung.

Dann entsteht ein Gespräch, das äußerlich wie Austausch aussieht und innerlich einem Wettkampf ähnelt.

In solchen Situationen bringt endloses Erklären selten Klarheit. Mehr Worte schaffen dann zusätzliche Angriffsfläche.

 

 

 

Erste Hilfe, wenn ein Gespräch kippt

 

Wenn ein Gespräch kippt, hilft eine einfache innere Struktur.

Innehalten.
Kernbotschaft erinnern.
Tatsache und Deutung trennen.
Auf den Punkt zurückführen.
Den Rahmen benennen.
Bei Bedarf das Gespräch verlagern.

Das klingt schlicht.
In angespannten Situationen ist genau diese Schlichtheit wertvoll.

 

 

 

Was dann sinnvoll ist

 

1. Kernbotschaft halten

 

Was ist dein zentraler Gedanke?

Formuliere ihn kurz.
Wiederhole ihn ruhig.
Bleibe beim Wesentlichen.

 

 

2. Tatsache und Deutung trennen

 

Viele Konflikte entstehen durch vermischte Ebenen.

Eine Aussage ist eine Aussage.
Eine Interpretation ist eine Interpretation.
Eine Unterstellung ist eine Unterstellung.

Hilfreiche Formulierungen sind:

„Das ist eine Deutung. Mein Punkt ist folgender.“

„Lassen Sie uns zwischen Aussage und Interpretation unterscheiden.“

„Ich komme gern zur Sachfrage zurück.“

 

 

3. Den Rahmen benennen

 

Manchmal braucht es einen Gedanken über das Gespräch selbst.

Zum Beispiel:

„Ich habe den Eindruck, wir entfernen uns vom eigentlichen Thema.“

„Für eine sinnvolle Klärung brauchen wir einen gemeinsamen Bezugspunkt.“

„Ich beantworte gern die Frage, wenn sie sich auf den konkreten Sachverhalt bezieht.“

 

 

4. Auf den Punkt zurückführen

 

Unfaire Kommunikation lebt oft von Ablenkung.

Darum ist Rückführung so wirkungsvoll.

„Der entscheidende Punkt ist …“

„Meine zentrale Aussage lautet …“

„Darauf möchte ich den Fokus legen …“

 

 

5. Das Publikum mitdenken

 

In manchen Situationen ist dein direktes Gegenüber kaum erreichbar.

Dann kommunizierst du vor allem für die Menschen, die zuhören.

Das gilt in Meetings.
In Verhandlungen.
In öffentlichen Diskussionen.
In Gremien.
In Konflikten mit mehreren Beteiligten.

Dann zählt, ob du ruhig, klar und glaubwürdig bleibst.

 

 

6. Den Rahmen wechseln

 

Manche Gespräche brauchen einen anderen Rahmen.

Einen kleineren Kreis.
Eine schriftliche Zusammenfassung.
Eine Moderation.
Eine klare Agenda.
Eine spätere Fortsetzung.
Eine bewusste Beendigung.

Das ist kommunikative Klugheit.

 

 

 

Wenn das Publikum wichtiger wird als das Gegenüber

 

In manchen Situationen ist dein Gegenüber kaum erreichbar.

Dann besteht die Aufgabe darin, die eigene Botschaft für die Zuhörenden klar zu halten.

Das gilt besonders für Führungskräfte, Selbstständige, Expertinnen und Experten sowie Menschen, die öffentlich sichtbar sind.

Dann geht es weniger darum, das Gegenüber zu überzeugen.

Es geht darum, Haltung zu zeigen.
Es geht darum, ruhig zu bleiben.
Es geht darum, den roten Faden zu halten.
Es geht darum, deine Botschaft vor Verzerrung zu schützen.

Ein klarer Gedanke kann dann mehr bewirken als lange Erklärungen.

Zum Beispiel:

„Ich komme gern zum eigentlichen Punkt zurück.“

„Meine Aussage war eine andere. Ich formuliere sie noch einmal präzise.“

„Das ist eine Interpretation. Mein Anliegen ist folgendes.“

„Ich beantworte gern die Sachfrage.“

„Lassen Sie uns zwischen Vermutung und belegbarer Aussage unterscheiden.“

Solche Formulierungen schützen den Rahmen.

 

 

 

Die Kunst, sich weniger verstricken zu lassen

 

Unfaire Kommunikation lebt oft davon, dass Menschen sich verstricken.

Sie rechtfertigen sich.
Sie erklären immer weiter.
Sie reagieren auf jede Spitze.
Sie verlieren den eigenen roten Faden.
Sie versuchen, jede Verdrehung vollständig zu korrigieren.

Das ist menschlich verständlich.

Souveräner wird es, wenn du innerlich sortierst:

Was ist der Kern meiner Botschaft?
Welche Reaktion verdient eine Antwort?
Welche Provokation darf vorbeiziehen?
Welche Grenze braucht Klarheit?
Welche Wirkung soll beim Publikum entstehen?

So entsteht kommunikative Selbstführung.

Du reagierst weniger aus Druck.
Du antwortest aus Haltung.

 

 

 

Gute Kommunikation braucht Haltung und Strategie

 

Wer fair kommuniziert, sucht Verständigung.

Wer unfair kommuniziert, sucht Wirkung.

Genau deshalb braucht es in schwierigen Situationen mehr als gute Worte.

Es braucht Haltung.
Strategie.
Innere Ruhe.
Klare Sprache.
Und die Fähigkeit, den Rahmen bewusst zu wählen.

Gute Kommunikation beginnt mit Klarheit.

Professionelle Kommunikation erkennt außerdem, wann Klarheit allein den Rahmen verändern sollte.

 

 

 

Vorbereitung schützt deine Botschaft

 

Wer sich und seine Botschaft überzeugend präsentieren will, sollte systematisch vorgehen.

Dazu gehört:

  • den eigenen Kern klar formulieren,
  • die Zielgruppe verstehen,
  • mögliche Einwände prüfen,
  • unfaire Deutungen vorhersehen,
  • prägnante Antworten vorbereiten,
  • persönliche Druckpunkte erkennen,
  • den Gesprächsrahmen bewusst wählen,
  • die eigene Wirkung reflektieren.

Gerade bei wichtigen Gesprächen, Präsentationen, Verhandlungen und öffentlichen Auftritten lohnt sich diese Vorbereitung.

Denn Klarheit entsteht selten zufällig.

Sie entsteht durch gutes Denken, passende Sprache und innere Ausrichtung.

 

 

 

Grenzen erkennen ist Stärke

 

Manche Menschen glauben, gute Kommunikation müsse jedes Gespräch retten.

Das klingt sympathisch.

In der Praxis führt es oft zu Erschöpfung.

Kommunikation braucht auf beiden Seiten ein Mindestmaß an Bereitschaft:

  • Bereitschaft zum Zuhören.
  • Bereitschaft zur Fairness.
  • Bereitschaft zur Genauigkeit.
  • Bereitschaft zur gemeinsamen Sache.

Wenn diese Bereitschaft fehlt, verändert sich die Aufgabe.

Dann geht es um Orientierung.
Um Schutz der eigenen Botschaft.
Um klare Grenzen.
Um einen passenden Rahmen.
Um die Entscheidung, welche Gespräche sich lohnen und welche Form der Kommunikation angemessen ist.

Das ist professionelle Klugheit.

 

 

 

Wobei ich dich unterstützen kann

 

Ich unterstütze Menschen dabei, anspruchsvolle Kommunikationssituationen strategisch vorzubereiten: klar im Denken, präzise in der Sprache, souverän in der Wirkung.

Dabei kann es zum Beispiel um folgende Themen gehen:

Wichtige Gespräche vorbereiten.
Verhandlungen strukturieren.
Kernbotschaften präzise formulieren.
Auf Einwände souverän reagieren.
Unfaire Kommunikation erkennen.
Die eigene Wirkung verbessern.
In Konflikten den roten Faden behalten.
Präsentationen und öffentliche Auftritte vorbereiten.
Mit schwierigen Gesprächspartnern professionell umgehen.
Unter Druck ruhig und klar bleiben.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Was willst du bewirken, und welche Kommunikation unterstützt dieses Ziel?

 

 

 

Unterstützung in Berlin und online

 

Wenn es auf jedes Wort ankommt, lohnt sich gute Vorbereitung.

Das gilt für berufliche Gespräche.
Für Verhandlungen.
Für Präsentationen.
Für Konflikte.
Für Medienauftritte.
Für Führungsaufgaben.
Für Situationen, in denen deine Botschaft klar, glaubwürdig und wirksam ankommen soll.

Ich begleite dich dabei, deine Gedanken zu sortieren, deine Botschaft zu schärfen und dich auf anspruchsvolle Kommunikationssituationen vorzubereiten.

In Berlin und online.

 

 

 

Fazit

 

Kommunikation hat große Kraft.

Sie kann verbinden.
Sie kann klären.
Sie kann bewegen.
Sie kann Orientierung schaffen.

Und Kommunikation hat Grenzen.

Vor allem dort, wo Fairness, Zuhören und echtes Interesse fehlen.

Dann geht es darum, die Situation richtig einzuschätzen, die eigene Botschaft zu schützen und souverän zu bleiben.

Wer sich gut vorbereitet, erhöht die Chance, verstanden zu werden.

Wer die Grenzen der Kommunikation erkennt, bleibt auch dann handlungsfähig, wenn andere unfair spielen.

Der entscheidende Punkt ist:

Du darfst deine Botschaft klären.
Du darfst deinen Rahmen wählen.
Du darfst mit Haltung kommunizieren.

 

 

 

 

Einladung

 

Wenn ein wichtiges Gespräch, eine Verhandlung oder eine öffentliche Situation bevorsteht, unterstütze ich dich dabei, deine Botschaft zu klären, mögliche Dynamiken vorauszudenken und souverän aufzutreten.

Gemeinsam klären wir, worum es wirklich geht, welche Botschaft ankommen soll und wie du glaubwürdig, ruhig und wirksam auftrittst.

In Berlin und online.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen dir zum Thema? Wie weit geht deine Vorbereitung und Bereitschaft dich für deine Botschaft einzusetzen?

Antworten auf häufige Fragen

Was ist ein Missverständnis?

Ein Missverständnis liegt vor, wenn ein Kommunikationsvorgang misslingt, weil das, was die Sprechenden auszudrücken beabsichtigen, von dem abweicht, was die Hörenden glauben, dass ausgedrückt worden ist.

Was sind die Auswirkungen von Missverständnissen?

Missverständnisse können große Auswirkungen auf unsere persönlichen und beruflichen Beziehungen haben. In unserem persönlichen Leben können Missverständnisse zu Verbitterung, angespannten Beziehungen zu unseren Angehörigen oder sogar zu extremen Situationen wie Scheidungen und Trennungen führen. Auf der Basis von Missverständnissen werden Entscheidungen aufgrund falscher Annahmen getroffen.

Warum missverstehen sich Menschen?

Menschen missverstehen sich, weil wir uns nicht immer klar ausdrücken. Wir merken es vielleicht nicht, aber manchmal können unsere Worte unterschiedlich interpretiert werden. Das kann zu Missverständnissen und Konflikten führen. Ein weiterer Grund, warum wir missverstanden werden, ist, dass Gesprächspartner nicht hellsehen können, nicht wissen, was wir fühlen.

Was sind die häufigen Fehler in Gesprächen?

Es gibt viele häufige Fehler, die in Gesprächen auftreten können. Hier sind einige der häufigsten:

 

1. Nicht zuhören

 

Ein häufiger Fehler in Gesprächen ist, dass Menschen nicht wirklich zuhören, sondern stattdessen darauf warten, dass sie sprechen können. Dies kann dazu führen, dass wichtige Informationen verpasst werden oder dass der Gesprächspartner das Gefühl hat, nicht gehört oder verstanden zu werden.
Unterbrechen: Das Unterbrechen des Gesprächspartners ist ein weiterer häufiger Fehler, der dazu führen kann, dass wichtige Informationen verloren gehen und der Gesprächspartner das Gefühl hat, nicht respektiert zu werden.

 

 

 

2. Hellsehen und Annahmen treffen

 

Oft treffen Menschen Annahmen über den Gesprächspartner oder die Situation, bevor sie vollständig verstanden haben, was der Gesprächspartner sagt. Dies kann zu Missverständnissen und Konflikten führen.

 

 

 

3. Nonverbale Signale übersehen

 

Nicht auf nonverbale Signale achten: Nonverbale Signale wie Körpersprache, Augenkontakt und Tonfall können oft wichtige Informationen über die Gefühle und Bedürfnisse des Gesprächspartners vermitteln. Wenn diese Signale ignoriert werden, kann dies dazu führen, dass der Gesprächspartner das Gefühl hat, nicht verstanden oder respektiert zu werden.

 

 

 

4. Falsch kommunizieren

 

Es ist wichtig, sich klar und präzise auszudrücken, um Missverständnisse zu vermeiden. Wenn eine Person nicht in der Lage ist, ihre Gedanken oder Bedürfnisse klar auszudrücken, kann dies zu Frustration und Missverständnissen führen.

 

 

 

5. Destruktive Kommunikation, wie Kritik oder Angriffe

 

Kritik oder Angriffe können dazu führen, dass Gesprächspartner sich defensiv fühlen und das Gespräch abbrechen, direkt oder zumindest mental. Es ist wichtig, Feedback auf eine konstruktive und respektvolle Weise zu geben, um eine offene und positive Diskussion zu fördern.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Wer will, versteht uns falsch. - Karsten Noack

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 31. März 2020
Überarbeitung: 31. März 2020
AN: #345
K: CNC
Ü:

Vermeide die 7 schlimmsten Kommunikationssünden, kommuniziere besser

Vermeide die 7 schlimmsten Kommunikationssünden, kommuniziere besser

Artikel zu den Todsünden der Kommunikation und Tipps für gute Kommunikation
Kommunikationssünden

Todsünden der Kommunikation

 

Für bessere Gespräche lohnt es sich, die sieben Todsünden der Kommunikation sein zu lassen. Hier folgen Tipps für bessere Kommunikation.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

Video

7 Todsünden der Kommunikation — Fallgruben erkennen und besser kommunizieren

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Wie können wir bessere Gesprächspartner werden?

 

 

Zuerst einmal können wir die weit verbreiteten und trotzdem nicht empfehlenswerten Gewohnheiten lassen, die der Kommunikation keinen guten Dienst erweisen. Der Brite Julien Treasure nennt sie die sieben Todsünden der Kommunikation.

 

 

 

Die 7 Todsünden der Kommunikation

 

1. Tratschen
2. Beurteilen
3. Negativität
4. Nörgeln
5. Ausflüchte
6. Übertreibung
7. Dogmatismus

 

 

 

1. Tratschen

 

Mit Klatsch und Tratsch ist das so eine Sache. Wir tun es, obwohl wir wissen, dass wir es nicht tun sollten. Das Interesse an Klatsch und Tratsch scheint tief in uns verwurzelt zu sein. Die bunte Boulevardunterhaltung lebt davon, dieses Bedürfnis zu befriedigen.

Das Problem: Reden wir häufiger schlecht über andere Menschen, verspielen wir unser Vertrauen, unsere Glaubwürdigkeit. Wer erzählt uns dann noch etwas Vertrauliches, wenn zu erwarten ist, dass es nicht unter vier Augen bleibt?

 

 

 

2. Beurteilen

 

Wenn andere Menschen jedes Wort beurteilen, macht das aus einem Gespräch eine Prüfungssituation und die ist anstrengend. Ein entspannter Austausch von Gedanken wird zunehmend schwerer.

 

 

 

3. Negativität

 

Negativität überträgt sich von Mensch zu Mensch. Es geht nicht darum, unerfreuliche Umstände zu verschweigen und nur noch über Eitelsonnenschein zu sprechen. Es geht vielmehr um die innere Haltung: Problem oder Lösung? Erleiden oder gestalten? Menschen zuzuhören, die in allem nur das Schlechte sehen, ist anstrengend.

 

 

 

4. Nörgeln

 

Dinge verbessern zu wollen, geschieht konstruktiv. Sich zu häufig über Dinge zu beschweren, die gerade nicht zu ändern sind oder bei denen das Jammern im Vordergrund steht, ohne dass Handlungen folgen, verschwendet nur Energie.

 

 

 

5. Ausflüchte

 

Nicht nur Narzissten sind selbst nie Schuld, wenn etwas schiefgeht. Es gibt immer wieder Leute, die sich wie ein glatter Aal aus der Verantwortung winden. Viele Menschen übernehmen erst dann Verantwortung für ihr Handeln, wenn sie sich in die Ecke gedrängt fühlen und erkennen, dass sie nicht mehr anders können. Sie erschweren es allen Beteiligten, respektvoll miteinander zu kommunizieren.

 

 

 

6. Übertreibung

 

In Geschichten dient die Übertreibung dazu, den Kontrast zu erhöhen und mag im Märchenland angemessen sein. In Gesprächen ist solcherlei Übertreibung selten hilfreich. Es hat eine zu große Nähe an Märchen und somit Lügen. Wer viel übertreibt, dem wird nicht mehr geglaubt, selbst wenn es mal stimmt. Wenn alles in den Himmel gehoben wird, wie soll dann noch etwas herausstechen? Wobei Übertreibungen in alle Richtungen zeigen können. So oder so entzieht es ernstzunehmenden Themen die erforderliche Basis.

 

 

 

7. Dogmatismus

 

Es ist ein einseitiges Vergnügen. Dogmatische Menschen beharren auf ihren Standpunkt und lassen andere Meinungen nicht an sich heran. Dass solche Menschen meist schlechte Zuhörer sind, macht es nicht gerade leichter, mit ihnen zu kommunizieren. Warum sollten sie aus ihrer Sicht auch zuhören, da sie ja die Wahrheit kennen? Das ist dann wie eine Diskussion mit Fundamentalisten; keine Chance für einen Meinungsaustausch.

 

 

 

Wie funktioniert gute Kommunikation, worauf beruht sie?

 

Soweit zu den schlechten Gewohnheiten. Welche Gewohnheiten sind empfehlenswert?

 

 

1. Ehrlichkeit

 

Setze auf klare Aussagen, die korrekt und verbindlich sind. Das geht auch mit Respekt.

 

 

 

2. Authentizität

 

Lasse die Maske weg und spreche für sich selbst. Authentizität wird häufiger gefordert, als respektvoll gelebt.

 

 

 

3. Integrität

 

Walk your Talk. Zu Aussagen und Vereinbarungen stehen und auf Integrität zu setzen mag in der heutigen Zeit zwar eher selten sein, ist für Glaubwürdigkeit allerdings auch weiterhin erforderlich.

 

 

 

4. Wohlwollen

 

Anderen Menschen Gutes wünschen und deren Verhalten im Zweifelsfall positiv interpretieren. Das geht auch, ohne sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Pflege deine Fähigkeit zum Wohlwollen.

Antworten auf häufige Fragen

Was bringt Menschen zum Klatschen?

Menschen klatschen aus verschiedenen Gründen, wie beispielsweise, um sich überlegen zu fühlen. Viele Menschen, die unsicher sind, finden vorübergehend Erleichterung darin, über andere zu urteilen. Etwas zu wissen, was andere nicht wissen, kann sich ermutigend anfühlen, und manchmal ist das alles, was ein unsicherer Mensch zu brauchen meint.

Ist Urteilen positiv oder negativ?

Etwas zu beurteilen ist nicht grundsätzlich negativ, im Gegensatz zu der Konnotation, die wir mit diesem Wort zu verbinden pflegen. Stattdessen bedeutet „urteilen“ „sich eine Meinung oder eine Einschätzung bilden“. Dabei kann es sich entweder um eine positive, eine negative oder sogar um eine neutrale Meinung handeln. Urteile sind also weder gut noch schlecht.

Was bedeutet es, jemanden zu beurteilen?

Jemand anderen zu beurteilen bedeutet oft eine schlechte Meinung über das Verhalten einer anderen Person zu äußern.

Was ist ein Beispiel für Dogmatismus?

Dogmatismus beinhaltet die Äußerung einer Meinung oder eines Glaubens, als ob es sich um eine Tatsache handelte: positive Meinungsäußerung, insbesondere wenn sie ungerechtfertigt oder arrogant ist. Es handelt sich um einen Standpunkt oder ein Ideensystem, das auf unzureichend geprüften Prämissen beruht. 

Was ist eine dogmatische Person?

Ein Dogmatiker ist jemand, den Sie kritisieren, weil er davon überzeugt ist, dass er recht hat, und sich weigert zu berücksichtigen, dass auch andere Meinungen gerechtfertigt sein könnten.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

Kommen diese Kommunikationsfehler tatsächlich in der Praxis vor? Wie können wir bessere Gesprächspartner werden?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Artikel zum Thema Kommunikation

Salamitaktik erkennen: Wenn kleine Zugeständnisse zu weit führen

Salamitaktik verändert Vereinbarungen Schritt für Schritt. Erfahre, wie du schleichende Entwicklungen erkennst, Grenzen schützt und bewusst entscheidest.

Rapport

Rapport

Rapport schafft die Grundlage für gute Gespräche. Erfahre, wie Zuhören, Präsenz, Vertrauen und kommunikative Flexibilität echte Verbindung fördern.

mehr lesen
Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken. Johann Wolfgang von Goethe

YouTube-Kanal @karstennoack

 

Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.

Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.

Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.

Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.

Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)

YOUTUBE.COM/@KARSTENNOACK

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Februar 2017
Überarbeitung: 12. August 2020
AN: #563105
K:
Ü: X

18 Tipps für wirksame Entschuldigungen: Steh zu deinen Fehlern

18 Tipps für wirksame Entschuldigungen: Stehst du zu deinen Fehlern?

Wer Verantwortung übernimmt, nimmt auch mehr Einfluss!
13 Tipps für wirksame Entschuldigungen: Stehen Sie zu Ihren Fehlern?

Verantwortung übernehmen und entschuldigen

 

Halbherzige Ausreden richten Schaden an. Ehrliche Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken. So gelingt es:

Video

Um Entschuldigung bitten – So machst du es richtig und authentisch

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Weshalb Menschen sich nicht entschuldigen

 

Dass ehrlich gemeinte Entschuldigungen einige Vorteile haben, ist kein Geheimnis und doch geschieht es vergleichsweise selten. Es gibt einige Gründe, weshalb sich Menschen nicht entschuldigen. 

 

 

a. Kognitive Dissonanz

 

Kognitive Dissonanz macht es nicht gerade einfacher sich zu entschuldigen. Wenn das ersehnte Selbstbild sich nicht mit der Realität deckt, fühlt sich das nicht gut an. Entsprechend groß ist das Bestreben schnellstens woanders hinzusehen, als dich dem zu stellen.

 

 

 

b. Scham und Schuldgefühle

 

Ein Sprichwort sagt; es ist immer Hoffnung für Menschen, die sich noch schämen können. Nur, wenn wir etwas vergeigt haben, obwohl wir es irgendwie besser wussten, kann es diese Scham auch erschweren, die betroffene Person darauf anzusprechen, sich zu entschuldigen. Es erscheint einfacher, so zu tun als, ob es nie geschehen wäre.

 

 

 

c. Stolz

 

Besonders Männer empfinden es oft, als sehr schwierig sich angemessen zu entschuldigen. Wer gibt schon gerne Fehler zu? Ein chinesisches Sprichwort sagt: Stolz ruft Unheil heben und Demut lässt die Ernte reifen.

 

 

 

d. Wut

 

Ein Wort führt zum anderen, Emotionen schaukeln sich schnell hoch. Manchmal wird die Wut so übermächtig, dass wir deshalb keine Entschuldigung aussprechen oder uns die Hand reichen. Mit geballter Faust lässt sich kein Händedruck wechseln.

 

 

 

e. Motivation

 

Der wesentlichste Grund dürfte fehlende Motivation sein, sich für eine Beziehung entsprechend einzusetzen.

Stehen Sie zu Ihren Fehlern?

 

Fehler machen, eine Verpflichtung nicht einhalten, einen Rückruf vergessen, … Auch Dinge, die nicht passieren sollten geschehen mitunter. Das ist nicht schön, doch Irren ist menschlich. So wichtig es ist dafür zu sorgen, dass sie nicht geschehen, so wichtig ist es, dann nicht noch die Augen zu verschließen oder anstatt Öl auf die Wogen sogar noch Benzin aufs Feuer zu gießen.

 

 

 

Verantwortung übernehmen

 

Ganz wichtig: Keine Ausreden!
Immer wieder erlebe ich, dass Leute denken, sie hätten sich entschuldigt – dabei haben sie nur eine Ausrede geliefert.

 

Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, stellen Sie sich der Situation so schnell wie möglich, bringen sie in Ordnung und entschuldigen sich. 
Jetzt können Sie zeigen was für eine Persönlichkeit Sie tatsächlich haben. Aufrichtige Entschuldigung haben Aussicht darauf, akzeptiert und geschätzt zu werden. Es ist Ihre Chance, Integrität zu demonstrieren. Vorausgesetzt, Sie müssen sich nicht für die gleichen Fehler immer und immer wieder entschuldigen.

Uneinsichtige Rechtfertigungen richten leicht Schaden an. Echte Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken.

Stehen Sie zu Ihren Fehlern!

Die sechs Schritte einer guten Entschuldigung.

 

Rein mechanisch lassen sich sechs Schritte für eine gute Entschuldigung skizzieren:

 

1. Den Fehler benennen und dein Bedauern ausdrücken
2. Erklären, was falsch gelaufen ist
3. Fehler eingestehen und Verantwortung dafür übernehmen
4. Reue zeigen
5. Wiedergutmachung beziehungsweise Verhaltensänderung anbieten
6. Um Vergebung bitten

 

So weit so nachvollziehbar. Doch es braucht oft etwas mehr, als nur das Abarbeiten einer Checkliste.

18 Tipps für wirksame Entschuldigungen

 

„Es tut dir leid?“

„Es tut mir wirklich, wirklich leid, und ich entschuldige mich vorbehaltlos.“

„Du nimmst es zurück?“

„Das tue ich, ich biete einen kompletten und völligen Widerruf an. Den Beschuldigungen fehlte jegliche faktische Basis, und es hat sich in keinster Weise um einen fairen Kommentar gehandelt, und entsprang somit aus purer Bösartigkeit. Und aufs Tiefste bedauere ich das Unglück welches meine Kommentare bei Ihnen verursacht haben könnten, oder bei Ihrer Familie. Und hiermit versichere ich, dass ich mir nie wieder einen solchen Fehltritt erlauben werde, weder jetzt noch in Zukunft.“

Ein Fisch namens Wanda

 

Stehen Sie zu Ihren Fehlern. Es folgen 15 Tipps für wirksame Entschuldigungen.

 

 

 

1. Aufrichtigkeit

 

Geben Sie lieber keine Entschuldigung ab, als eine unehrliche. Besonders Menschen, die uns kennen, merken recht schnell, ob wir meinen, was wir sagen. Asche aufs Haupt; entweder richtig oder gar nicht! Ich plädiere für richtig.

 

 

 

2. Betriebstemperatur beachten: Zeitnah entschuldigen

 

Guter Wein soll ja mit der Zeit besser werden. Entschuldigungen auf die lange Bank zu schieben, ist jedoch selten eine gute Idee. Das kann bitter enden! Haben Sie einen Fehler begangen oder jemanden verletzt, dann solltest du nicht lange warten. Wenn die Emotionen es erlauben, dann lieber möglichst umgehend auf die Person zugehen und sich entschuldigen.

Achten Sie auf die Betriebstemperatur: Der Empfänger sollte weder völlig erregt und damit auch wegen des Tunnelblicks für eine Entschuldigung nicht ansprechbar sein, noch die Angelegenheit längst abgehakt haben. Im Eifer des Gefechts liegen die Nerven mitunter blank. Das kann zu Reaktionen führen, die nur noch schwer wieder in den Griff zu bekommen sind. Also lieber kein zusätzliches Öl auf das Feuer gießen. Und sich erst nach einer Ewigkeit zu entschuldigen, würde nur erneut an den Ärger erinnern. Warten Sie also lieber bis die heftigsten Emotionen abgeklungen sind und setzen Sie dann zur Entschuldigung an.

 

 

 

3. Eigener Zustand

 

Selbstmanagement: Wer nicht mit sich selbst im Reinen ist, dem gelingt keine glaubhafte Entschuldigung. Ehe Sie sich bei anderen entschuldigen solltest du zuerst wieder Ihr inneres Gleichgewicht herstellen. Solange Sie nicht mit sich selbst im Einklang sind, finden Sie kaum das notwendige Selbstbewusstsein und die Ruhe, ohne Beigeschmack zu sprechen.

Analysieren Sie Ihren Fehler, leiten Sie Konsequenzen daraus ab und verzeihen Sie sich. Wer sich selbst verzeiht, kann sich souveräner entschuldigen – und ihm wird leichter verziehen, wenn Einsicht erkennbar ist.

 

 

 

4. Persönlich entschuldigen

 

Machen Sie sich auf den Weg: Lassen Sie die Entschuldigung nicht von einer dritten Person übermitteln, sondern entschuldigen Sie sich unbedingt persönlich. Wenn Sie es nicht einmal für nötig halten sich persönlich zu bemühen, wird das oft negativ ausgelegt.

Eine schriftliche Entschuldigung ist besser als keine. Sie kann das Eingraben von Ärger beim anderen verringern oder sogar beenden. Hier kommt es auf die geeignete Wortwahl an. Da die Beziehung gerade belastet ist, braucht es hier sehr klare Botschaften ohne Risiko-vollen Interpretationsspielraum.

 

 

 

5. Glaubhaft entschuldigen

 

Selbstmanagement: Wer nicht mit sich selbst im Reinen ist, dem gelingt keine glaubhafte Entschuldigung. Ehe Sie sich bei anderen entschuldigen solltest du zuerst wieder Ihr inneres Gleichgewicht herstellen. Solange Sie nicht mit sich selbst im Einklang sind, finden Sie kaum das notwendige Selbstbewusstsein und die Ruhe, ohne Beigeschmack zu sprechen.

Analysieren Sie Ihren Fehler, leiten Sie Konsequenzen daraus ab und verzeihen Sie sich. Wer sich selbst verzeiht, kann sich souveräner entschuldigen – und ihm wird leichter verziehen, wenn Einsicht erkennbar ist.​

 

 

 

Beispiele mit Beigeschmack

 

Beispiele, die Zweifel aufkommen lassen, sind das Geständnis von Lance Armstrong vor laufender Kamera bei Oprah Winfrey und der Auftritt des ehemaligen Bundespräsidenten Wulf. Wobei das Internet voller solcher Momente ist und die Interpretationen mitunter auch kontrovers sind. Ein G’schmäckle haben viele!

 

 

 

6. Auge in Auge

 

Von Angesicht zu Angesicht: Entschuldigen Sie sich in einem persönlichen Gespräch, nicht mit einem Brief, einer E-Mail, SMS oder Ähnlichem. Eine dieser Möglichkeiten kann auch zusätzlich gewählt werden. Also zuerst die persönliche Entschuldigung in einem Gespräch und dann zusätzlich schriftlich. Damit hat der Empfänger die Entschuldigung auch schwarz auf weiß und die Einsicht wird unterstrichen.

Die schriftliche Variante können Sie auch dann nutzen, wenn die Person nicht mehr mit Ihnen spricht. So kann die schriftliche Entschuldigung den Weg für das persönliche Gespräch ebnen.

 

 

 

7. Geeigneter Rahmen

 

Nicht zwischen Tür und Angel: Wählen Sie einen geeigneten Rahmen für die Entschuldigung, vorzugsweise in einem entspannten Umfeld, in dem Sie ungestört reden können.

 

 

 

8. Geste

 

Überraschen Sie die betreffende Person mit einer geeigneten Geste. Es muss nichts Großartiges sein, ein geht schon ein kleines Präsent, das diesem Menschen Freude bereitet und damit Wertschätzung vermittelt. Hier ist Gespür gefragt, damit die Geste ihr Ziel erreicht.

 

 

 

9. Keine Ausreden

 

Wer um den heißen Brei herumredet, anstatt die Angelegenheit beim Namen zu nennen, wirkt alles andere als glaubhaft, sondern umso uneinsichtiger.

Eine Entschuldigung mit einer Rechtfertigung verknüpfen? Das klingt dann nach einer Ausrede. Suchen Sie keine Ausreden für das Fehlverhalten. Anstatt unglücklichen Umständen oder anderen Personen die Schuld für das eigene Handeln zu geben; gestehen Sie Ihre Verantwortung ein. Empfänger wollen in dieser Phase überhaupt keine Begründung hören. Stattdessen wollen sie hören, dass derjenige versteht, dass es anders hätte laufen sollen.

 

 

 

10. Perspektivwechsel

 

Begeben Sie sich in der Vorstellung in die Perspektive der Person, bei der Sie sich entschuldigen wollen. Wie würden Sie die Situation betrachten, was erwarten, was befürchten? Dafür lassen sich einige Techniken nutzen, und die Intensität und Tiefe der Einsichten fördern.

 

 

 

11. Erklärungen

 

Entschuldigung bitten und dann: Klappe halten und wirklich zuhören.

 

Wenn eine Erklärung erforderlich ist, dann liefern Sie diese separat. „Ja, aber…“ ist ähnlich kritisch wie eine nicht ernst gemeinte Entschuldigung. Eine Ausrede im gleichen Satz wie die Entschuldigung ruiniert die Entschuldigung und nimmt ihr die Aufrichtigkeit. Was beim Gegenüber dann hängen bleibt ist ein erneuter Vorwurf, ein Sich-herauswinden. Schlucken Sie das „Aber“ hinunter. Machen Sie einen Punkt und übernehmen Sie die Verantwortung.

 

 

 

12. Fehler nicht aufrechnen

 

Die Versuchung ist groß: Wer einen Fehler begeht, erinnert sich oft spontan an die Fehler des anderen. „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Das mag menschlich sein, doch eine solche Aufrechnung führt so gut wie immer zum gleichen Ergebnis: Derjenige, bei dem man sich entschuldigen möchte, macht dicht. Er ist empört, weil Sie zum Angriff übergehen, statt sich reumütig zu zeigen. Wahre Entschuldigungen stehen immer für sich allein und verzichten auf eine Aufrechnung.

 

 

 

13. Fehler nicht zweimal begehen

 

Irgendwann verliert jede noch so dramatische Entschuldigung an Wirkung. Wenn Sie denselben Fehler wiederholt begehen, verlieren Sie trotz Entschuldigung, und mag sie noch so beeindruckend sein, an Glaubwürdigkeit.

Eine Entschuldigung ist nur dann glaubwürdig, wenn sie mit Konsequenzen, also einem anderen Verhalten verbunden ist. Und genau das sollten sie daher an den Tag legen. Sagen Sie Ihrem Gesprächspartner möglichst konkret, was Sie aus Ihrem Fehler ableiten und halten Sie sich daran!

 

 

 

14. Recht haben oder glücklich sein

 

Machen Sie den ersten Schritt, einen möglichst großen und ehrlichen. Recht zu haben fühlt sich meist weniger gut an, als gute Beziehungen zu pflegen. Das Ego ist oft nicht der beste Berater.

 

 

 

15. Entschuldigen und dann Zuhören

 

Sagen Sie, wofür Sie sich entschuldigen. Finden Sie klare und aufrichtige Worte für Ihr Bedauern. Und schweigen Sie dann! Jetzt hat Ihr Gesprächspartner das Wort. Hören Sie aufmerksam zu und unterbrechen Sie ihn nicht.

 

 

 

16. Konsequenzen ziehen

 

Fehler haben Folgen, sie ziehen Konsequenzen nach sich. Machen Sie deutlich, dass Sie sich dieser Konsequenzen bewusst und zur Besserung bereit sind. Klingt wie ein Widerspruch: Je mehr Bereitschaft Sie zeigen, die Konsequenzen zu tragen, desto weniger wird Ihnen letztlich auf die Schultern geladen. Sie profitieren vom Sympathiefaktor, denn Menschen, die uns sympathisch sind, verzeihen wir viel schneller.

 

 

 

17. Wiedergutmachung

 

Wir können das Geschehene zwar nicht rückgängig machen, doch wir können uns dafür einsetzen es auszugleichen. Das besänftigt den anderen und reduziert das schlechte Gewissen, noch in der Schuld des Gegenübers zu stehen. Im Zweifelsfall gilt meist; der Klügere gibt nach!

 

 

 

18. Unterstützung

 

Spielen Sie das Gespräch mit professioneller Unterstützung durch. Je nach Thema kann, das auch bedeuten, einen Juristen heranzuziehen – sicherheitshalber. Für den kommunikativen Teil finden Sie in mir Unterstützung.

 

 

 

Und nun?

 

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich wirksam zu entschuldigen. Machen Sie richtig, was an zu vielen Stellen nur halbherzig geschieht.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Stehen Sie zu Ihren Fehlern und worauf ist aus Ihrer Sicht bei Entschuldigungen zu achten?

Artikel zum Thema Kommunikation

Salamitaktik erkennen: Wenn kleine Zugeständnisse zu weit führen

Salamitaktik verändert Vereinbarungen Schritt für Schritt. Erfahre, wie du schleichende Entwicklungen erkennst, Grenzen schützt und bewusst entscheidest.

Rapport

Rapport

Rapport schafft die Grundlage für gute Gespräche. Erfahre, wie Zuhören, Präsenz, Vertrauen und kommunikative Flexibilität echte Verbindung fördern.

mehr lesen
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten. Konfuzius

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. November 2015
Überarbeitung: 23. April 2020
AN: #656202
K: CNB
Ü:

Redegeschwindigkeit: Tipps für die richtige Sprechgeschwindigkeit in Gesprächen, Reden, Präsentationen

Redegeschwindigkeit: Tipps für die richtige Sprechgeschwindigkeit in Gesprächen, Reden, Präsentationen

Den Spielraum der Stimme ausschöpfen
Redegeschwindigkeit

Redegeschwindigkeit

 

Welche Redegeschwindigkeit in Gesprächen, Reden und Präsentationen ist empfehlenswert? Was ist zu beachten?

Antworten auf häufige Fragen

Wie wird die Sprechgeschwindigkeit gemessen?

Die Sprechgeschwindigkeit wird häufig in Wörtern pro Minute (wpm) angegeben. Um diesen Wert zu berechnen, müssen Sie sich selbst einige Minuten lang beim Sprechen aufzeichnen und dann die Anzahl der Wörter in Ihrer Rede zusammenzählen. Teilen Sie die Gesamtzahl der Wörter durch die Anzahl der Minuten, die Ihre Rede gedauert hat.

Was ist das Sprechtempo?

Das Sprachtempo ist ein Maß für die Anzahl der in einer bestimmten Zeitspanne produzierten Sprecheinheiten einer bestimmten Art. Es wird angenommen, dass das Sprachtempo innerhalb der Rede einer Person je nach kontextuellen und emotionalen Faktoren, zwischen Sprechern und auch zwischen verschiedenen Sprachen und Dialekten variiert.

Sprichst du zu schnell?

 

Wir bewegen und in einer schnelllebigen Zeit. Ob beispielsweise Textnachrichten oder Zusammenfassungen von Zusammenfassungen; Zeitgeist und Technologien tragen dazu bei, dass wir bei allem, was wir tun, zunehmend mehr Geschwindigkeit erwarten.

Der Einfluss der Geschwindigkeit auf unser Leben kann sich auch in der Art und Weise, wie wir sprechen, zeigen. Schnelles Sprechen ist ein häufiges Problem in der Kommunikation und verursacht Nachteile. Egal ob bei Präsentationen, Telefonaten, Meetings oder Einzelgesprächen; zu hohe Geschwindigkeit schadet auch dir.

Wenn du einem Kunden etwas erklärst oder versuchst, ein Publikum zu beeinflussen, kann zu schnelles Sprechen Zuhörende verwirren. Und wenn Menschen verwirrt sind, werden sie deine Botschaft wahrscheinlich nicht annehmen und adäquat berücksichtigen.

Hast du dich schon einmal gefragt: „Warum rede ich so schnell?“ oder wirst du oft gebeten, langsamer zu sprechen, wenn du eine Präsentation hältst? Dann ist es gut, wenn du die möglichen Folgen kennst und lernen, was du wie verändern kannst.

 

 

 

 

Redegeschwindigkeit

 

Gewohnheiten und Lampenfieber führen häufiger dazu, dass Redner zu schnell sprechen. Es erfordert Erfahrung, die passende Redegeschwindigkeit für sich zu erkunden.

Immer wieder ist zu erleben, dass Rednerinnen und Redner zu schnell sprechen, weil sie aufgeregt sind. Es wirkt als, wenn sie möglichst schnell dieses unangenehme Ereignis hinter sich bringen wollen. Von Souveränität keine Spur. Viele sprechen dadurch undeutlich und versprechen sich häufiger. Andere langweilen und quälen ihr Publikum, weil jegliche Dynamik fehlt. So oder so unterstützt das nicht den gewünschten Eindruck und die Botschaft.

 

 

 

Was ist dann die richtige Sprechgeschwindigkeit?

 

Es existieren einige Aspekte, die Orientierung bei der Wahl der geeigneten Redegeschwindigkeit liefern. Die Angabe von empfohlenen Worten je Minute gehört eher nicht zu den greifbaren Empfehlungen.

Es gibt mehrere Probleme, die mit zu schnellem Sprechen verbunden sind. Jedes dieser Probleme kann deine Präsentation zum Scheitern bringen – und sogar deine Glaubwürdigkeit beeinträchtigen.

 

 

 

1. Lampenfieber

 

Schnelles Reden kann als Nervosität oder mangelndes Selbstvertrauen wahrgenommen werden, weil es damit im Zusammenhang steht.  Eine höhere Sprechgeschwindigkeit erhöht die Wahrscheinlichkeit sich zu versprechen und erzeugt zusätzlichen Stress. Wer unter Lampenfieber leidet, macht es sich dadurch schwerer.

Menschen, die dazu neigen, schnell zu reden, können so wahrgenommen werden, als wüssten sie nicht, wovon sie reden. Es sieht so aus, als würden sie ihre Botschaft überstürzen, weil sie sich unwohl fühlen. Zu schnelles Reden ist das Gegenteil von gelassenem und souveränem Auftreten.

Wenn du zu schnell sprichst, kannst du nicht gut atmen und dir kann mitten im Satz die Puste ausgehen. Das kann ein Signal für die Zuhörenden und dein System sein, dass du ängstlich bist. Das verstärkt vorhandene Ängste und es kommt zu weiteren körperlichen Stressreaktionen.

 

 

 

2. Souveränität und Wirkung

 

Mit einer kraftvollen und ruhigen Stimme vermittelst du Sicherheit und dass du dem Thema gewachsen bist. Eine zu hohe Sprechgeschwindigkeit wirkt ängstlich und fremdgesteuert.

Zu schnelles Sprechen hinterlässt hingegen einen negativen Eindruck. Einer der größten Nachteile von zu schnellem Sprechen ist, dass es einen schlechten Eindruck hinterlassen kann.

Unsere Kultur ist voller negativer Assoziationen, wenn es um schnelles Reden geht. Wenn du schnell sprichst, kann das, was du sagst, „pushy“ wirken, als ob du versuchst, etwas zu verkaufen, anstatt dein Wissen zu teilen, um jemandem bei seiner Entscheidung zu helfen. Niemand hat gerne das Gefühl, dass ihm etwas untergejubelt wird.

Das kann auch dazu führen, dass du ungeduldig oder aggressiv wirkst oder es dir sogar an Empathie für die Zuhörenden mangelt. Du könntest den Eindruck erwecken, dass du nur versuchst, ein Geschäft so schnell wie möglich abzuschließen, ohne Rücksicht auf dein Gegenüber.

 

 

 

3. Aufmerksamkeit des Publikums

 

 

Ein weiterer nachteiliger Aspekt von schnellem Reden ist, dass es dazu führen kann, dass die Zuhörer dich ausblenden. Es ist, als würdest du der ununterbrochenen Rede eines Telefonverkäufers zuhören, und es ist einfach zu anstrengend, mit der Flut von Worten Schritt zu halten.

Das Publikum wird überfordert, wenn sie sich nicht anstrengen kann oder will, das Gesagte vollständig zu verstehen. Wenn das passiert, nicken die Zuhörenden vielleicht höflich, doch sie sind nicht beteiligt. Sie haben sich geistig verabschiedet.

 

Du könntest die Aufmerksamkeit deiner Zuhörenden verlieren.

 

 

 

4. Verständlichkeit

 

Selbst, wenn du eine gut durchdachte und schön formulierte Botschaft für deine Präsentation hast, kann es sein, dass wenn du zu schnell sprichst, dass dein Publikum sie nicht versteht. Bei der Übermittlung von Information en in Textform, können Empfänger einfach nochmals nachlesen. Bei einer Präsentation kommen sie dann nicht mehr hinterher und geben auf.

Es kann die Klarheit deiner Botschaft verloren gehen. Schnelles Sprechen kann dazu führen, dass du dich nicht klar ausdrücken, artikulieren und einen einnehmenden Tonfall anschlagen kannst, sodass sich deine Botschaft nicht in den Köpfen der Zuhörenden festsetzt. Es kann sein, dass sie deine Worte hören, aber die gesamte Botschaft nicht verstehen.

 

 

 

5. Stimmlage

 

Das geeignete Sprechtempo hängt auch von Ihrer Stimme ab. Je höher Ihre Stimmlage, desto langsamer solltest du sprechen. Haben Sie eine sehr tiefe Stimme, solltest du etwas schneller sprechen. Eine tiefe Stimme, kombiniert mit einer geringen Sprechgeschwindigkeit, wirkt monoton.

 

 

Und nun?

 

Viele Redner reden zu schnell und vergessen, Pausen zu machen. Nutze die für dich, das Thema und das jeweilige Publikum geeignete Kombination von Redegeschwindigkeit und Pausen. Experimentiere bei den Proben für Reden und Präsentationen, um die Möglichkeiten und deren Wirkung zu erkunden.

 

So vermeidest du, ein zu schnelles Sprechen und machst es besser

 

Hier sind fünf Tipps, die dir helfen, nicht zu schnell zu sprechen und dazu wie du die Sprechgeschwindigkeit effektiv nutzen kannst.

 

 

 

1. Pausen wirken Wunder

 

Wenn du von Natur aus schnell sprichst, kann es nicht gut sein, dass du deine Rede künstlich verlangsamst, wenn du eine Präsentation hältst. Zum einen könntest du dadurch unnatürlich oder hölzern klingen, und zum anderen könnte es stressig sein, da es nicht deinem natürlichen Tempo entspricht.

Dann ist eine bessere Lösung, Pausen einzufügen:

  • Mache eine kurze Pause von etwa einer Sekunde bei einem Komma in einem Satz.
  • Füge eine Pause von zwei oder drei Sekunden am Ende deiner Sätze ein.
  • Füge eine längere Pause ein, wenn du einen Punkt abschließt, bevor du zum nächsten Punkt übergehst.

 

Du kannst auch Pausen einbauen, bevor du eine wichtige Aussage machst und nach einem wichtigen Punkt, wenn du das Gesagte betonen willst. Damit du nicht zu schnell redest, solltest du häufige kurze Pausen einlegen, wenn du über ein Thema sprichst, das du gut kennst: Es kann sein, dass du dazu neigst, durch den Stoff zu rasen, und das ist besonders wichtig, wenn du vor einem nicht fachkundigen oder gemischten Publikum sprichst.

Wenn du Pausen als Teil deines Präsentationsstils verwendest, baue vorgeplante Pausen in dein Skript ein und als Teil deiner Übung zu proben.

 

 

 

2. Verbinde dich mit deinem Publikum

 

Wenn du sehr schnell redest, könnte das daran liegen, dass du dich auf die Übermittlung deiner Botschaft konzentrierst, und nicht darauf achtest, mit deinem Publikum in Kontakt zu treten. Die Verbindung zu deinem Publikum ist eine Strategie, die dir helfen kann, etwas langsamer zu sprechen, wenn du dich dabei ertappst, schnell zu reden.

Eine Möglichkeit, mit dem Publikum in Kontakt zu treten, ist Augenkontakt Anstatt deine Augen während deiner Präsentation über das ganze Publikum schweifen zu lassen, achte darauf nach und nach jeweils, einer Person in die Augen zu schauen, während du sprichst. Das kann dir helfen, dich mit dieser Person zu verbinden, während du etwas sagst. Dann kannst du zu einer anderen Person im Publikum gehen, ihr in die Augen schauen und deine nächste Aussage machen.

Der Blickkontakt hilft dir, dich in das Publikum hineinzuversetzen und verhindert, dass du zu schnell sprichst. Außerdem bekommst du so ein unmittelbares Feedback von der Körpersprache des Publikums. Beobachte den Raum, um herauszufinden, ob die Zuhörer deine Botschaft verstanden haben. Hast du das Gefühl, dass du etwas langsamer sprechen musst, um einen Punkt zu erklären, den du gerade gesagt hast?

 

 

 

3. Vorsicht bei Listen

 

Wenn du eine Liste von Dingen aufzählst, die den Zuhörern bekannt sind, die jedoch dennoch erwähnt werden müssen, ist es in Ordnung, wenn du sie schnell durchgehst. Doch du musst wissen, wie du langsamer sprichst, wenn du dem Publikum komplexe oder neue Dinge präsentierst.

In diesem Fall hilft es, nach jedem Punkt der Liste eine bewusste Pause zu machen. Noch besser ist es, wenn du die einzelnen Punkte nummerierst, damit du langsamer sprichst und die Zuhörer deine Botschaft besser verstehen können. Erwäge auch, in kürzeren Sätzen zu sprechen.

 

 

 

3. Verwende Hinweisgeber

 

Einer der nervenaufreibendsten Aspekte beim Präsentieren ist die Angst, dass die Zeit zu knapp wird. Diese Angst kann dazu führen, dass du versuchst, schneller zu sprechen, um alles mitzubekommen.

Du kannst verhindern, dass du zu schnell redest, indem du beispielsweise eine App oder die Timing-Funktion auf den Präsentationsfernbedienungen verwendest. Das hilft dir, den Überblick zu behalten: Es gibt viele Optionen, die dir helfen, das Tempo deines Redebeitrages zu bestimmen und zu verhindern, dass du zu schnell redest. Finde heraus, was für dich am besten passt.

 

 

 

 

4. Wiederholen

 

Wenn du dazu neigst, schnell zu sprechen, und es bisher nicht geschafft hast, langsamer zu sprechen, kannst du deinem Publikum helfen, deine Botschaft besser zu verstehen und zu behalten, indem du die Kraft der Wiederholung nutzt.

Probiere dies aus: Stelle eine Kernaussage an den Anfang eines deiner wichtigen Konzepte, wiederhole sie in der Mitte und wiederhole sie als Zusammenfassung am Ende.

 

 

 

 

5. Publikumsverständnis

 

Zuhörer können Informationen am besten verarbeiten, wenn sie genügend Zeit dazu bekommen. Das spricht dafür eher etwas langsamer zu sprechen und genügend Pausen zu machen. Ein langsames Sprechtempo wird von Zuhörern eher mit fachlicher Kompetenz und Souveränität verbunden, als schnelles Sprechen.

 

 

 

6. Dramaturgie

 

Während deines Redebeitrags kannst du das Tempo häufiger variieren. Je abwechslungsreicher du deine Sprechweise gestaltest, desto aufmerksamer hört dein Publikum zu. Wähle die Geschwindigkeit je nach Thema und dem Zustand, den du fördern willst. Setze auf Dynamik, so nimm dein Publikum mit.

 

 

 

7. Üben, üben, üben

 

Wie wo oft gilt; üben, üben, üben.

 

 

 

Woher weißt du, ob deine Redegeschwindigkeit passt?

 

Die durchschnittliche Sprechgeschwindigkeit bei Präsentationen liegt in der Regel zwischen 110 und 160 Wörtern pro Minute.
Um deine Sprechgeschwindigkeit zu berechnen, nimmst du dich selbst ein paar Minuten lang auf und zählst die Wörter in deiner Rede zusammen. Teile die Anzahl der Wörter durch die Anzahl der Minuten in deiner Rede.

 

 

Fazit

 

Deine Sprechgeschwindigkeit ist wichtig. Du kannst eine noch so gut durchdachte und schön formulierte Botschaft für deine Präsentation haben. Doch, wenn du zu schnell sprichst, kann es sein, dass dein Publikum sie nicht versteht. In einer lauten, schnelllebigen Welt haben diejenigen einen Wettbewerbsvorteil, die sich vom Lärm der Menge abheben und so sprechen, dass ihre Botschaft ankommt.

P.S.​

 

Wie halten Sie es mit der Redegeschwindigkeit, wenn Sie selbst vor Publikum stehen und wenn Sie dort sitzen?

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Artikel zur Stimme

Räuspern: Frosch im Hals … nicht gut für die Stimme

Viele Rednerinnen und Redner kennen dieses Kratzen, den Frosch im Hals. Was tun beziehungsweise was besser nicht?

13 Tipps, um die Tiefe deiner Stimme zu erkunden

13 Tipps, um die Tiefe deiner Stimme zu erkunden

Mehr Geld, mehr Attraktivität, Dominanz und Einfluss? Tiefe Stimmen sind nicht nur attraktiv, sondern sollen obendrein auch noch erfolgreich machen. Tipps, wie du deine Stimme noch wirkungsvoller einsetzen kannst.

mehr lesen
Finden Sie Ihre Wohlfühlstimmlage: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Finden Sie Ihre Wohlfühlstimmlage: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Jeder Mensch hat eine persönliche Wohlfühlstimmlage, in der besonders entspannt gesprochen wird. Wer sich bemüht, tiefer oder höher als in seiner natürlichen Art zu sprechen, klingt verkrampft. Finden Sie mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Ihrer Wohlfühlstimmlage (Indifferenzlage). 

mehr lesen

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 16. September 2020
AN: #876
K: CNC
Ü:

15 Tipps für schwierige Gespräche in der Partnerschaft

Schwierige Gespräche in der Partnerschaft: 15 Tipps für mehr Klarheit und Verbindung

Wenn ein wichtiges Thema schnell zum Streit wird
Partnerschaft

Schwierige Gespräche in der Partnerschaft: 15 Tipps für mehr Klarheit und Verbindung

 

 

Wenn ein wichtiges Thema schnell zum Streit wird

 

Manche Gespräche führen wir leicht.

Andere schieben wir vor uns her.

Vielleicht geht es um Nähe.

Geld.

Verantwortung.

Vertrauen.

Sexualität.

Familie.

Zukunft.

Oder um etwas, das schon länger zwischen euch steht.

Dann kann aus dem Wunsch nach Klärung schnell ein Streit entstehen.

Einer fühlt sich angegriffen.

Der andere missverstanden.

Alte Themen tauchen auf.

Und irgendwann geht es kaum noch um das, womit das Gespräch begonnen hat.

Ein schwieriges Gespräch braucht weniger perfekte Formulierungen als einen guten Rahmen, Klarheit und die Bereitschaft, einander wirklich zuzuhören.

Hier sind 15 Empfehlungen, die dabei helfen können.

 

 

 

1. Kläre zuerst, worum es dir wirklich geht

 

Bevor du das Gespräch beginnst, frage dich:

Was möchte ich erreichen?

Möchte ich verstanden werden?

Eine Veränderung?

Eine Entscheidung?

Eine Vereinbarung?

Mehr Nähe?

Oder zunächst einfach etwas aussprechen?

Je klarer dein Ziel, desto leichter kannst du beim eigentlichen Thema bleiben.

 

 

 

2. Mach aus dem Gespräch keinen Wettbewerb

 

Wer recht hat, gewinnt noch lange keine Beziehung.

Wenn beide Seiten vor allem beweisen möchten, dass ihre Sicht richtig ist, entsteht schnell ein Kampf.

Hilfreicher ist:

Was brauchen wir, damit die Situation für uns beide besser wird?

Unterschiedliche Perspektiven können gleichzeitig berechtigt sein.

 

 

 

3. Wähle einen passenden Zeitpunkt

 

Zwischen Tür und Angel entstehen selten die besten Beziehungsgespräche.

Wählt möglichst einen Zeitpunkt, an dem beide ausreichend Zeit und Aufmerksamkeit haben.

Und prüft auch kurz vorher:

Passt es gerade wirklich?

Ein verschobenes Gespräch kann besser sein als eines, das unter maximalem Stress beginnt.

 

 

 

4. Beginne so, dass Gespräch möglich bleibt

 

Der Einstieg prägt viel.

Statt:

„Wir müssen jetzt endlich über dein Verhalten reden.“

kann beispielsweise helfen:

„Mir ist unsere Beziehung wichtig und ich möchte etwas mit dir klären.“

Das macht das Thema weniger klein.

Es verändert den Rahmen.

 

 

 

5. Bleibe bei einem Thema

 

Ein Konflikt lädt dazu ein, gleich die gesamte Beziehungsgeschichte auf den Tisch zu legen.

Gestern.

Letzten Sommer.

Deine Mutter.

Meine Freunde.

Der Urlaub 2019.

Dann wird aus einem lösbaren Thema ein Archiv.

Hilfreicher:

Ein Thema nach dem anderen.

 

 

 

6. Höre zu, um zu verstehen

 

Zuhören bedeutet mehr, als still zu warten, bis du wieder sprechen kannst.

Versuche zu verstehen:

Was erlebt dein Gegenüber?

Was ist ihm oder ihr wichtig?

Welche Bedeutung hat die Situation aus dieser Perspektive?

Du musst dieser Sicht weniger zustimmen, um sie verstehen zu können.

 

 

 

7. Gib wieder, was du verstanden hast

 

Ein kurzer Satz kann erstaunlich viel verändern:

„Wenn ich dich richtig verstehe, geht es dir vor allem darum, dass …“

Das zeigt Aufmerksamkeit.

Und es gibt deinem Gegenüber die Möglichkeit, dich zu korrigieren.

So entstehen weniger Konflikte über Missverständnisse.

 

 

 

8. Übernimm Verantwortung für deinen Anteil

 

Schuldfragen führen häufig in die Defensive.

Hilfreicher ist:

Was ist mein Anteil an dieser Situation?

Vielleicht hast du etwas vermieden.

Ungünstig formuliert.

Eine Vereinbarung weniger eingehalten.

Oder Erwartungen unausgesprochen gelassen.

Eigene Verantwortung anzuerkennen schafft häufig mehr Raum für die Verantwortung des anderen.

 

 

 

9. Sprich darüber, was du möchtest

 

Es reicht weniger weit zu sagen, was alles falsch läuft.

Formuliere auch:

Was wünsche ich mir stattdessen?

Was soll künftig anders sein?

Was wäre eine gute Lösung?

Was möchtest du selbst dazu beitragen?

So bekommt das Gespräch Richtung.

 

 

10. Suche nach Gemeinsamkeiten

 

Vielleicht seid ihr euch in vielen Punkten uneinig.

Trotzdem gibt es häufig etwas, das euch verbindet.

Ihr wollt beide Ruhe.

Verlässlichkeit.

Nähe.

Fairness.

Eine gute Lösung für die Kinder.

Oder eine Beziehung, die wieder leichter wird.

Diese Gemeinsamkeit kann zum Ausgangspunkt werden.

 

 

 

11. Macht Pausen, bevor das Gespräch kippt

 

Wenn Erregung steigt, sinkt häufig die Fähigkeit, wirklich zuzuhören und flexibel zu denken.

Dann kann eine Pause hilfreich sein.

Wichtig ist:

Pause statt Flucht.

Also möglichst vereinbaren:

Wann sprechen wir weiter?

So bleibt das Thema offen, ohne dass ihr euch weiter hochschaukelt.

 

 

 

12. Prüfe, was du gerade mitbringst

 

Manchmal landet Ärger aus einem ganz anderen Bereich in der Partnerschaft.

Stress.

Überforderung.

Enttäuschung.

Schlafmangel.

Berufliche Konflikte.

Das erklärt weniger jedes Verhalten.

Es kann jedoch helfen, eigene Reaktionen besser einzuordnen.

Frage dich:

Wie viel von meiner aktuellen Reaktion gehört wirklich zu diesem Gespräch?

 

 

 

13. Sprich aus deiner Perspektive

 

Ich-Botschaften sind kein Zaubertrick.

Sie können trotzdem helfen, weniger anklagend zu formulieren.

Statt:

„Du interessierst dich überhaupt nicht für mich.“

zum Beispiel:

„Ich vermisse gemeinsame Zeit und möchte mit dir darüber sprechen, wie wir wieder mehr davon schaffen.“

Konkrete Aussagen sind häufig hilfreicher als Urteile über die ganze Person.

 

 

 

14. Findet einen Abschluss

 

Ein gutes Gespräch braucht irgendwann ein Ende.

Was habt ihr verstanden?

Was wurde vereinbart?

Was bleibt offen?

Was ist der nächste Schritt?

Manchmal ist ein kleiner konkreter Fortschritt wertvoller als ein dreistündiger Versuch, die gesamte Beziehung zu lösen.

 

 

 

15. Hole Unterstützung dazu, wenn ihr euch im Kreis bewegt

 

Manche Gespräche gelingen mit etwas Ruhe und guter Vorbereitung.

Andere drehen sich seit Monaten oder Jahren um dieselben Punkte.

Dann kann ein unabhängiger Blick helfen.

Dabei geht es weniger darum, einen Schuldigen zu bestimmen.

Interessanter ist:

Welches Muster entsteht zwischen euch?

Was trägt jeder dazu bei?

Was lässt sich verändern?

Und:

Welche Form von Beziehung möchten beide überhaupt gestalten?

 

 

 

Wenn jedes Gespräch nach demselben Muster endet

 

Manchmal liegt die Schwierigkeit weniger im aktuellen Thema.

Das eigentliche Problem ist der Ablauf:

Einer spricht etwas an.

Der andere fühlt sich angegriffen.

Es folgt Rechtfertigung.

Dann Gegenkritik.

Schließlich Rückzug oder Eskalation.

Und das ursprüngliche Anliegen bleibt liegen.

Dann lohnt es sich, weniger nur über Inhalte und stärker über das Gesprächsmuster selbst zu sprechen.

Was passiert zwischen uns, sobald ein schwieriges Thema auftaucht?

Diese Frage kann sehr aufschlussreich sein.

 

 

 

Schwieriges Gespräch oder problematische Beziehung?

 

Gute Kommunikation kann viel verändern.

Sie kann jedoch weniger jede Beziehungsdynamik lösen.

Wenn Gespräche regelmäßig von Abwertung, Manipulation, Drohungen, Schuldumkehr oder erheblichen Grenzüberschreitungen geprägt sind, braucht es möglicherweise einen anderen Blick.

Dann geht es weniger darum, noch besser zu kommunizieren.

Es geht stärker um Grenzen, Sicherheit und die Frage, welche Form von Beziehung überhaupt tragfähig ist.

→ Grenzen in schwierigen Beziehungen

→ Umgang mit narzisstisch geprägten Beziehungen

 

 

 

Ein schwieriges Gespräch vorbereiten

 

Manchmal weißt du bereits, dass ein wichtiges Gespräch bevorsteht.

Eine Trennung.

Eine grundlegende Entscheidung.

Ein Konflikt, der endlich angesprochen werden soll.

Eine Grenze.

Oder ein Thema, das viel emotionale Bedeutung besitzt.

Dann kann es hilfreich sein, das Gespräch vorher zu sortieren.

Was möchtest du erreichen?

Was möchtest du sagen?

Welche Reaktionen erwartest du?

Welche Grenzen brauchst du?

Und wie möchtest du auch dann bei dir bleiben, wenn das Gespräch anders verläuft als erhofft?

→ Unterstützung bei wichtigen privaten Gesprächen

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Ein gutes Beziehungsgespräch endet weniger zwingend damit, dass beide dieselbe Meinung haben.

Manchmal besteht der Fortschritt darin, einander besser zu verstehen.

Eine Grenze klarer zu sehen.

Eine Entscheidung zu treffen.

Oder zu erkennen:

Hier brauchen wir einen anderen Weg.

Gute Kommunikation schafft weniger immer Einigkeit.

Sie schafft Klarheit darüber, was zwischen zwei Menschen möglich ist.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist ein gutes Gespräch?

Ein gutes Gespräch ist daran zu erkennen, dass es den gesetzten Zielen dient und die Situation verbessert. Entsprechende Bedeutung hat die Klärung des gewünschten Ergebnisses und der relevanten Kriterien, wie Werte und Prioritäten.

Was gehört zu einem guten Gespräch?

Fähigkeit und Bereitschaft aufmerksam zu sein sind grundlegend für gute Gespräche. Es ist notwendig, sich auf Gesprächspartner einzulassen und zu konzentrieren. Zuzuhören ist eine der wichtigsten Fähigkeiten guter Kommunikation und wird besonders häufig von Gesprächspartnern gewünscht.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

Was ist bei schwierigen Gesprächen in Partnerschaften zu beachten??

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Artikel zum Thema Gespräche

Gesprächspausen: Warum Stille Gespräche besser machen kann

Gesprächspausen schaffen Raum für Denken, Zuhören und klare Entscheidungen. Erfahre, wie du Stille souverän in Gesprächen und Verhandlungen nutzt.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. Mai 2008
Überarbeitung: 14. Oktober 2020
Englische Version:
AN: #767
K: CNB
Ü:

Siezen oder duzen? Was heute wann besser passt

Siezen oder Duzen?

Auf der Suche nach Antworten und ...
Siezen oder Duzen?

Siezen oder duzen?

 

Wann das Du Nähe schafft – und wann das Sie die bessere Wahl ist

 

„Du“ oder „Sie“?

Eigentlich zwei kleine Wörter.

Und erstaunlich viel Beziehung steckt darin.

Nähe.

Distanz.

Respekt.

Hierarchie.

Zugehörigkeit.

Alter.

Unternehmenskultur.

Persönliche Vorlieben.

Manchmal entscheidet schon die Anrede darüber, ob sich ein Kontakt unkompliziert, verbindlich, vertraut oder angenehm professionell anfühlt.

Deshalb finde ich die Frage weniger interessant:

Ist das Du moderner als das Sie?

Spannender ist:

Welche Anrede passt zu diesen Menschen, dieser Situation und der gewünschten Beziehung?

 

 

 

Das Du ist auf dem Vormarsch

 

In vielen Bereichen ist das Du selbstverständlich geworden.

In Start-ups.

Sozialen Medien.

Kreativbranchen.

Digitalunternehmen.

Sport.

Freizeit.

Und zunehmend auch in klassischen Unternehmen.

Das kann Kommunikation lockerer machen.

Hierarchien weniger stark markieren.

Nähe fördern.

Und den Einstieg in Gespräche erleichtern.

Trotzdem bedeutet ein Du weniger automatisch:

Wir sind uns nah.

Und ein Sie bedeutet ebenso wenig:

Wir sind distanziert.

Die Beziehung entscheidet sich an deutlich mehr als einem Pronomen.

 

 

 

Das Sie hat weiterhin eine Funktion

 

Das Sie schafft einen klaren Rahmen.

Es kann Professionalität unterstreichen.

Respekt ausdrücken.

persönlichen Raum schützen.

und in neuen Kontakten Orientierung geben.

Gerade wenn Menschen einander wenig kennen, kann das Sie eine angenehme Form von Distanz ermöglichen.

Distanz ist dabei weniger automatisch etwas Kaltes.

Sie kann Freiheit schaffen.

 

 

 

Nähe lässt sich weniger verordnen

 

Manche Unternehmen führen das Du für alle ein.

Von der Geschäftsführung bis zum Praktikanten.

Das kann hervorragend funktionieren.

Interessant wird es, wenn die Botschaft lautet:

„Bei uns sind alle per Du, deshalb sind wir hier ganz unkompliziert und auf Augenhöhe.“

Ein Du verändert weniger automatisch die Machtverhältnisse.

Eine Führungskraft bleibt Führungskraft.

Eine Entscheidung bleibt eine Entscheidung.

Ein Arbeitsverhältnis bleibt ein Arbeitsverhältnis.

Augenhöhe entsteht durch Verhalten. Weniger durch Anrede.

 

 

 

Duzen bedeutet weniger automatisch Respektlosigkeit

 

Viele Menschen erleben das Du heute als vollkommen selbstverständlich.

Auch zwischen Personen, die sich gerade erst kennenlernen.

In anderen Situationen wirkt dieselbe Anrede zu schnell vertraulich.

Deshalb zählt der Kontext.

Wo befinden wir uns?

Welche Kultur gilt dort?

Wie spricht mein Gegenüber mich an?

Welche Beziehung haben wir?

Was ist in diesem Umfeld üblich?

Gute Kommunikation orientiert sich weniger an starren Regeln als an Aufmerksamkeit.

 

 

 

Siezen bedeutet weniger automatisch Förmlichkeit

 

Auch mit Sie kann ein Gespräch:

warm,

humorvoll,

persönlich,

offen

und ausgesprochen vertrauensvoll sein.

Manche meiner intensivsten Gespräche habe ich mit Menschen geführt, die ich gesiezt habe.

Nähe entsteht durch:

Interesse.

Aufmerksamkeit.

Respekt.

Verlässlichkeit.

und die Qualität des Kontakts.

Das Pronomen spielt eine Rolle.

Es schreibt die Beziehung weniger vollständig vor.

 

 

 

Wer bietet das Du an?

 

Traditionelle Benimmregeln orientierten sich stark an Alter, Geschlecht und Hierarchie.

Heute sind die Regeln wesentlich beweglicher.

Im beruflichen Kontext bietet häufig die ranghöhere Person das Du an.

In Unternehmen mit etablierter Du-Kultur kann diese Frage praktisch entfallen.

Auch Gastgeber oder Menschen, die einen Rahmen gestalten, können eine passende Anrede vorschlagen.

Mein wichtigster Grundsatz:

Mach aus dem Du-Angebot weniger eine Machtdemonstration.

Es ist eine Einladung.

 

 

 

Darf ich ein Du ablehnen?

 

Ja.

Ein Du ist ein Angebot.

Du kannst beispielsweise sagen:

„Vielen Dank. Ich würde zunächst gerne beim Sie bleiben.“

Das ist vollkommen in Ordnung.

Ebenso darf jemand nach einiger Zeit sagen:

„Wenn es für Sie passt, können wir uns gerne duzen.“

Gute Umgangsformen bedeuten auch:

Die Präferenz des anderen respektieren.

 

 

 

Und wenn ich jemanden versehentlich duze?

 

Dann braucht es kaum ein Drama.

Ein einfaches:

„Entschuldigung, ich bin gerade automatisch ins Du gerutscht.“

reicht meistens.

Und weiter.

Kommunikation profitiert selten davon, kleine Missgeschicke größer zu machen als nötig.

 

 

 

Darf ich zurück zum Sie?

 

Das ist kulturell ungewöhnlicher.

Und manchmal sinnvoll.

Zum Beispiel nach einem Konflikt oder wenn jemand mehr professionelle Distanz wünscht.

Allerdings wirkt ein demonstratives Zurückkehren zum Sie schnell wie eine Botschaft:

„Unsere Beziehung hat sich verändert.“

Genau das kann gewollt sein.

Dann sollte dir bewusst sein, dass die Anrede selbst Teil der Kommunikation wird.

 

 

 

Das Du als Verkaufstechnik

 

Interessant finde ich Situationen, in denen Unternehmen sehr schnell duzen, um Nähe zu erzeugen.

„Hey Karsten, wir haben da etwas ganz Besonderes für dich …“

Vielleicht kennen wir uns seit zwölf Sekunden.

Nähe kann sympathisch wirken.

Sie kann ebenso strategisch eingesetzt werden.

Deshalb gilt:

Ein Du ist weniger automatisch ein Zeichen persönlicher Verbundenheit.

Entscheidend bleibt das Verhalten dahinter.

 

 

 

Das Sie als Schutzraum

 

Manche Menschen schätzen das Sie gerade in professionellen Beziehungen.

Zum Beispiel:

bei Beratung.

Therapie.

medizinischen Kontakten.

Führung.

Behörden.

oder sensiblen geschäftlichen Situationen.

Die formellere Anrede kann helfen, Rollen klar zu halten.

Andere Menschen erleben gerade in solchen Situationen ein Du als angenehmer und persönlicher.

Beides kann passen.

 

 

 

Duzen in Coaching und Beratung

 

Ich verwende in meinen Artikeln und Videos heute überwiegend das Du.

Viele Menschen erleben diese Ansprache als unmittelbarer und persönlicher.

In der direkten Zusammenarbeit respektiere ich die gewünschte Anrede.

Du möchtest geduzt werden?

Sehr gerne.

Du bevorzugst das Sie?

Ebenso gerne.

Die Qualität der Zusammenarbeit hängt weniger vom Pronomen als von Respekt, Vertrauen und Klarheit ab.

 

 

 

Was ist mit Menschen verschiedener Generationen?

 

Hier entstehen besonders häufig Missverständnisse.

Jüngere Menschen erleben das Du möglicherweise als normalen Standard.

Ältere Menschen verbinden das Sie häufiger mit Respekt und guten Umgangsformen.

Beides verdient Aufmerksamkeit.

Wenig hilfreich wäre:

„Das Sie ist altmodisch.“

Ebenso wenig:

„Das Du ist respektlos.“

Gesellschaftliche Normen verändern sich.

Menschen unterschiedlich schnell.

Respekt bedeutet auch, Unterschiede darin auszuhalten.

 

 

 

Siezen und Duzen in Unternehmen

 

Unternehmenskulturen unterscheiden sich erheblich.

Es gibt:

konsequente Du-Kulturen.

konsequente Sie-Kulturen.

Mischformen.

Teams, die sich duzen, während Kunden gesiezt werden.

Führungskräfte, die intern duzen und extern siezen.

Alles kann funktionieren.

Wichtiger als Einheitlichkeit finde ich:

Ist die Regel verständlich und wird sie respektvoll gelebt?

 

 

 

Das falsche Du zur falschen Zeit

 

Problematisch kann ein Du wirken, wenn es:

ungefragt Vertraulichkeit beansprucht.

gezielt Hierarchie überspielt.

eine professionelle Grenze verwischt.

oder vom Gegenüber sichtbar als unangenehm erlebt wird.

Dann lohnt sich weniger die Frage:

„Darf man heute wirklich noch auf dem Sie bestehen?“

Hilfreicher:

„Welche Form ermöglicht hier den besseren Kontakt?“

 

 

 

Das falsche Sie zur falschen Zeit

 

Auch das gibt es.

In einer deutlich informellen Gruppe kann beharrliches Siezen Distanz erzeugen.

Vielleicht sogar demonstrative Distanz.

Wenn alle einander duzen und eine Person konsequent gesiezt wird, entsteht schnell eine soziale Botschaft.

Deshalb gilt auch hier:

Anrede erzeugt Beziehungssignale.

 

 

 

Du oder Sie im Internet?

 

Im deutschsprachigen Internet dominiert inzwischen häufig das Du.

Besonders bei:

  • Blogs.
  • YouTube.
  • Instagram.
  • Podcasts.
  • Online-Communities.

Das passt zur direkten Ansprache einzelner Nutzer.

Trotzdem können bestimmte Angebote und Zielgruppen bewusst beim Sie bleiben.

Eine Bank spricht möglicherweise anders als ein Lifestyle-Kanal.

Ein Fachanwalt anders als ein Fitness-Coach.

Die passende Ansprache ergibt sich aus:

Zielgruppe.

Marke.

Thema.

und gewünschter Beziehung.

 

 

 

Du oder Sie auf der Website?

 

Für eine Website würde ich eine klare Linie bevorzugen.

Ein ständiger Wechsel wirkt schnell zufällig.

Auf meiner Website verwende ich heute überwiegend das Du.

Damit möchte ich einen direkten, persönlichen und unkomplizierten Kontakt ermöglichen.

Dabei gilt weiterhin:

Wer im persönlichen Gespräch das Sie bevorzugt, wird selbstverständlich gesiezt.

 

 

 

Und wie ist es im Englischen?

 

Im modernen Englisch übernimmt „you“ sowohl die Funktion des deutschen Du als auch des Sie.

Die frühere vertrauliche Form „thou“ ist heute weitgehend historisch, religiös oder literarisch.

Das bedeutet allerdings weniger, dass Englisch keine Unterschiede zwischen Nähe und Formalität kennt.

Sie werden über andere Mittel vermittelt:

  • Wortwahl.
  • Vornamen oder Nachnamen.
  • Titel.
  • Tonfall.
  • Formulierungen.

Auch ohne Du und Sie bleibt soziale Distanz sprachlich sichtbar.

 

 

 

Macht ein Du Menschen ehrlicher?

 

Kaum automatisch.

Ein Du kann Hemmschwellen reduzieren.

Es kann Gespräche informeller machen.

Und es kann Nähe vermitteln.

Ehrlichkeit entsteht trotzdem durch:

Vertrauen.

psychologische Sicherheit.

Respekt.

und die Erfahrung, dass offene Worte willkommen sind.

Ein Chef kann alle duzen und trotzdem eine Kultur erzeugen, in der kaum jemand offen widerspricht.

Das Pronomen schafft weniger automatisch die Beziehung, die es suggeriert.

 

 

 

Ein kleiner Anrede-Kompass

 

Wenn du unsicher bist, helfen fünf Fragen:

 

1. Was ist in diesem Umfeld üblich?

Orientierung reduziert Missverständnisse.

 

2. Wie spricht mein Gegenüber mich an?

Das liefert einen wichtigen Hinweis.

 

3. Welche Beziehung wünschen wir?

Eher persönlich, professionell oder bewusst distanziert?

 

4. Gibt es ein Machtgefälle?

Dann verdient die Wahl der Anrede zusätzliche Aufmerksamkeit.

 

5. Was fühlt sich für beide Seiten stimmig an?

Das ist am Ende wichtiger als viele alte Regeln.

 

 

 

Was ist nun besser: Du oder Sie?

 

Meine Antwort:

Es kommt darauf an.

Das Du hat Vorteile.

Das Sie ebenfalls.

Interessanter als die Suche nach der allgemein richtigen Form ist die Fähigkeit, die passende Form für einen konkreten Kontakt zu finden.

Manchmal ist das Du ideal.

Manchmal das Sie.

Und gelegentlich beginnt ein guter Kontakt genau mit dem Satz:

„Wie möchten wir es miteinander halten?“

 

 

 

Meine persönliche Regel

 

In meinen Artikeln, Videos und vielen digitalen Formaten verwende ich überwiegend das Du.

In persönlichen Gesprächen respektiere ich deine Präferenz.

Du oder Sie?

Beides ist willkommen.

Entscheidend ist weniger die Anrede.

Entscheidend ist:

Wie gehen wir miteinander um?

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Vielleicht diskutieren wir manchmal zu viel darüber:

Du oder Sie?

Die wichtigere Frage lautet:

Respekt oder Respektlosigkeit?

Ein herzliches Sie kann Menschen näherkommen als ein aufgesetztes Du.

Und ein respektvolles Du kann sehr professionell sein.

Die Anrede setzt einen Rahmen.

Was wir daraus machen, entscheidet der Umgang miteinander.

 

 

 

Weiterführend

 

→ Gute Kommunikation

→ Unternehmenskultur

→ Persönliche Wirkung

→ Respekt

Antworten auf häufige Fragen

Ist ungefragtes Duzen unhöflich?

Das hängt stark vom Kontext ab. In manchen Umfeldern ist das Du selbstverständlich. In anderen kann eine ungefragte vertrauliche Ansprache als unangemessen erlebt werden.

Wer darf das Du anbieten?

Traditionelle Regeln orientieren sich an Hierarchie und Alter. Heute spielen Unternehmenskultur, Situation und gegenseitige Präferenzen eine größere Rolle.

Kann ich ein angebotenes Du ablehnen?

Ja. Du kannst freundlich sagen, dass du zunächst gerne beim Sie bleiben möchtest.

Ist das Sie altmodisch?

Das Sie erfüllt weiterhin eine wichtige Funktion, besonders wenn professionelle Distanz oder ein klarer Rahmen gewünscht sind.

Bedeutet Duzen automatisch mehr Nähe?

Nein. Nähe entsteht vor allem durch Verhalten, Vertrauen und die Qualität der Beziehung.

Wird im Englischen geduzt oder gesiezt?

Das moderne englische „you“ entspricht sowohl Du als auch Sie. Unterschiede in Formalität werden über andere sprachliche Mittel vermittelt.

P.S.​

 

Was für Kommentare haben Sie, Ihr, Du? Welche Ansprache passt am besten auf diesen Seiten, welche in Sozialen Medien, in meinen Podcasts und Videos?

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

Antworten auf häufige Fragen

Ist Duzen unhöfflich?

Es kommt darauf an, in welchem Kontext geduzt wird. Es gibt Situationen, in denen Duzen als unhöflich empfunden werden kann, während es in anderen Situationen völlig normal ist oder zumindest geduldet wird. Hier verändert sich gerade einiges. In Deutschland wurde Duzen weitgehend im vertraulichen Rahmen unter Freunden, Familienmitgliedern und Kollegen verwendet. In formellen Geschäftssituationen war es lange Zeit üblich, das Siezen zu verwenden. Heute gelten auch in Unternehmen unterschiedliche Regeln. Es ist erforderlich, die jeweiligen Regeln und Erwartungen zu berücksichtigen.

Was spricht gegen das Duzen?

Je nach Kontext kann Duzen als respektlos oder unhöflich empfunden werden. Die Zeiten ändern sich und somit ist es eine individuelle Frage, wann Duzen schaden kann. Unvereinbartes Duzen galt lange Zeit als unangebracht in formellen Geschäftssituationen und in Beziehungen, in denen eine gewisse Distanz gewahrt werden soll, wie beispielsweise zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden, Therapeuten, Ärzten und Patient, Lehrenden und Lernenden.

Was spricht gegen das Siezen?

Siezen kann eine Distanz zwischen den Kommunikationspartnern schaffen und eine weniger vertrauliche Atmosphäre vermitteln. Es kann als altmodisch oder steif empfunden werden und dazu führen, dass die Kommunikation weniger fließend und natürlich ist. Diejenigen, die nicht geduzt werden, können sich in einer Gruppe, mit anderen Teilnehmern, die das tun, ausgeschlossen fühlen.

Wird im Englischen geduzt?

Es gibt im Englischen ein Du, das allerdings selten zum Einsatz kommt und weitgehend literarischen Werken vorbehalten ist.

Sind Menschen, die duzen ehrlicher und offener?

Es müssen keine uneigennützigen Gründe sein, die dafür sorgen, dass fremde Menschen andere duzen. Es kann sich auch um eine Taktik handeln.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Wer will, versteht uns falsch. - Karsten Noack

Artikel zum Thema Kommunikation

Salamitaktik erkennen: Wenn kleine Zugeständnisse zu weit führen

Salamitaktik verändert Vereinbarungen Schritt für Schritt. Erfahre, wie du schleichende Entwicklungen erkennst, Grenzen schützt und bewusst entscheidest.

Rapport

Rapport

Rapport schafft die Grundlage für gute Gespräche. Erfahre, wie Zuhören, Präsenz, Vertrauen und kommunikative Flexibilität echte Verbindung fördern.

mehr lesen

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 31. März 2020
Überarbeitung: 31. März 2020
AN: #345
K: CNC
Ü:

Gendern ist doch kein Thema mehr, oder?

Gendern ist doch kein Thema mehr, oder?

Auf der Suche nach Antworten und ...

Gendern ist doch kein Thema mehr, oder?

Gendern

 

 In meiner Studienzeit gab es die ersten Kontakte mit dem Zusatz „Innen“, wie bei StundentInnen, KommmilitonInnen. Es wurde seitdem viel darüber diskutiert, wie hier fairer und ansprechender ans Werk gegangen werden kann. Selbst das ist noch nicht wirklich geklärt und vermutlich liegt es daran, dass es ein grundsätzliches Thema ist, das größere Veränderungen erfordert, als die Frage der Ansprache und Bezeichnung. Auch das lässt sich aus Sicht eines Mannes leicht so schreiben.

Es gibt so Themen, die das Leben begleiten, ohne dass ich bisher zu einem Fazit gekommen bin. Ob mir das mithilfe eines Beitrages gelingen kann? Es geht um das Gendern.

Was bedeutet Gendern?

 

„Gendern“ ist ein Begriff, der sich auf die sprachliche Anerkennung und Berücksichtigung von Geschlechtsidentitäten und -expressionen bezieht. Dazu gehört zum Beispiel, dass Menschen, deren Geschlechtsidentität nicht dem traditionellen Männlich-Weiblich-Binary entspricht, in der Sprache entsprechend angesprochen werden. Dies kann bedeuten, dass man gegenderte Formulierungen verwendet, beispielsweise „sie/ihr“ anstelle von „er/sein“ oder dass man gänzlich auf geschlechtsbezogene Anreden verzichtet und stattdessen personenbezogene Anreden wie „sie“ oder „du“ verwendet. Das Ziel von Gendern ist es, eine inklusivere und respektvollere Sprache zu fördern, die die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und -expressionen widerspiegelt.

 

 

 

Unterstützung und zusätzliche Perspektiven

 

Um herauszufinden, wie sich mit dem Thema Gendern respektvoll nähern lässt, habe ich mit unterschiedlichsten Menschen gesprochen und bin vielfältigen Meinungen begegnet. Schließlich passierte, was geschehen musste; ich mache einen Beitrag daraus. Es könnte ja sein, dass es weitere Menschen gibt, die sich damit beschäftigen. Also, habe ich Gäste eingeladen, die für sich Lösungen gefunden haben? Die Podcast-Episode „Gender“ wird es zeigen.

Stichworte zum Podcast:

  • Wer entscheidet über die Ansprache?
  • Umfragen und ihre Glaubwürdigkeit
  • Braucht das jemand?
  • Woher kommt die Bedeutung?
  • Welche Vorteile und Nachteile bringt welcher Lösungsversuch mit sich?
  • Was macht manchen solche Angst und sie sogar aggressiv?
  • Was nun?

 

 

 

Podcast

 

Der Beitrag ist auf den gängigen Plattformen für Podcasts als Episode zu finden.

Video

Video im Schnitt!

KI und Gendern

 

Desto mehr ich mich mit dem Thema Gendern beschäftige, desto größer und komplexer wird es. Einfache Antworten auf komplexe Fragen wären schön, sind nur eher selten beziehungsweise oft beide genauerer Betrachtung wackelig. Mit Unterstützung werde ich mich nachher erneut heranwagen, in der Hoffnung für mich einige wesentliche Fragen zu klären. Um die zahlreichen Aspekte zu sortieren habe ich zahlreiche Artikel, Studien, Podcasts und Gespräche genutzt. Jetzt folgt ein Experiment: Was wohl so eine KI, eine künstliche Intelligenz, beizutragen hat? Es folgen die wortwörtlichen Antworten.

Frage: Und schon falle ich mit einer plumpen Frage ins System: Liebe KI, welches Geschlecht hast du?
Antwort: Ich bin eine künstliche Intelligenz und habe kein Geschlecht.

Frage: Welches Geschlecht hättest du gerne, wenn du wählen dürftest?
Antwort: Da ich eine KI bin und keine menschlichen Wünsche oder Vorlieben habe, habe ich keine Präferenz hinsichtlich eines Geschlechts. Mein Ziel ist es, nutzerfreundlich und effektiv auf Fragen zu antworten.

Frage: Und wenn doch?
Antwort: Da ich als KI keine Emotionen oder persönlichen Vorlieben habe, gibt es keine Möglichkeit für mich, ein Geschlecht oder eine andere Form der Identität zu wählen oder zu bevorzugen. Mein Zweck ist es, Informationen bereitzustellen und auf Fragen zu antworten, um Benutzern zu helfen.

Frage: Welche Geschlechter gibt es?
Antwort: Es gibt verschiedene Konzepte und Definitionen von Geschlecht, die sich im Laufe der Zeit und in verschiedenen Kulturen unterscheiden können. Im Allgemeinen werden Geschlecht und Geschlechtsidentität jedoch als soziale und kulturelle Konstrukte verstanden, die von biologischen Merkmalen unabhängig sind.
In vielen Gesellschaften werden traditionell zwei Geschlechter unterschieden: männlich und weiblich. Inzwischen wird jedoch immer häufiger die Anerkennung von nicht-binären Geschlechtern, einschließlich agender, bigender und pangender Identitäten, gefordert und unterstützt.
Es ist wichtig zu beachten, dass Geschlechtsidentität eine sehr persönliche Angelegenheit ist und dass jeder Mensch das Recht hat, sein eigenes Geschlecht auszuwählen und zu definieren.

Frage: Was ist eine agender Identität?
Agender ist eine Geschlechtsidentität, bei der eine Person sich nicht mit einem bestimmten Geschlecht identifiziert oder eine Abneigung gegenüber Geschlechtsidentitäten hat. Agender-Identitäte können sich in unterschiedlicher Weise äußern, aber im Allgemeinen bedeutet es, dass eine Person kein Gefühl des Zugehörigkeits zu einem bestimmten Geschlecht hat und sich auch nicht durch geschlechtsspezifische Eigenschaften oder Rollen definieren lässt.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Definitionen von Geschlechtsidentitäten und die Art und Weise, wie Menschen ihre Geschlechtsidentitäten verstehen und ausdrücken, variieren können und dass jeder Mensch das Recht hat, seine eigene Geschlechtsidentität zu bestimmen und auszudrücken.

Frage: Was ist eine bi-gender Identität?
Bi-gender ist eine Geschlechtsidentität, bei der eine Person sich sowohl als männlich als auch als weiblich identifiziert. Dies kann bedeuten, dass die Person sich abwechselnd oder gleichzeitig mit beiden Geschlechtern identifiziert und ausdrückt. Bigender-Identitäten können sich in unterschiedlicher Weise äußern, aber im Allgemeinen bedeutet es, dass eine Person zwischen zwei Geschlechtern hin- und herwechselt oder beide Geschlechter gleichzeitig empfindet.

Frage: Was ist eine pangender Identität?
Antwort: Pangender ist eine Geschlechtsidentität, bei der eine Person sich mit allen Geschlechtern oder keinem bestimmten Geschlecht identifiziert. Pangender-Identitäten können sich in unterschiedlicher Weise äußern, aber im Allgemeinen bedeutet es, dass eine Person sich nicht durch ein bestimmtes Geschlecht definieren lässt und sich stattdessen mit einer Vielzahl von Geschlechtern identifiziert oder sich von Geschlechtern als Konzept distanziert.

Frage: Was ist Gendern?
Antwort: Gendern bezieht sich auf die Verwendung von Sprache, um Geschlechterrollen und -stereotypen zu hinterfragen und abzubauen. Es geht darum, eine inklusive Sprache zu schaffen, die sich nicht auf die traditionelle Zweiteilung von männlich und weiblich beschränkt und die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und Geschlechtsausdrucksweisen anerkannt. Das Ziel von Gendern ist es, eine Gesellschaft zu schaffen, die Geschlechtsvielfalt respektiert und inklusive Sprache verwendet, um Diskriminierung und Benachteiligung aufgrund von Geschlecht und Geschlechtsidentität zu vermeiden.

Frage: Weshalb ist Gendern wichtig?
Antwort: Gendern ist wichtig, weil es dazu beiträgt, die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und Geschlechtsausdrucksweisen zu respektieren und zu fördern. Es unterstützt eine inklusive Sprache, die nicht auf traditionelle Geschlechterrollen und -stereotypen beschränkt ist und eine breitere Palette von Geschlechtsidentitäten anerkennt.
Gendern hilft auch dabei, Diskriminierung und Benachteiligung aufgrund von Geschlecht und Geschlechtsidentität zu reduzieren. Es fördert eine Gesellschaft, in der jeder unabhängig von seiner Geschlechtsidentität respektiert und akzeptiert wird. Eine inklusive Sprache und eine Gesellschaft, die Geschlechtsvielfalt unterstützt, kann dazu beitragen, ein besseres Verständnis für die Vielfalt von Geschlechtern zu schaffen und Vorurteile und Stereotypen abzubauen. Es kann auch dazu beitragen, dass Menschen, die sich mit ihrer Geschlechtsidentität unwohl fühlen, sich akzeptiert und unterstützt fühlen. Kurz gesagt, Gendern ist wichtig, um eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, die Geschlechtsvielfalt respektiert und eine inklusive Sprache nutzt, um Diskriminierung und Benachteiligung aufgrund von Geschlecht und Geschlechtsidentität zu reduzieren.

Frage: Hat Gendern mit Gerechtigkeit zu tun?
Antwort:
Ja, Gendern hat zu tun mit Gerechtigkeit, weil es darum geht, Diskriminierung und Benachteiligung aufgrund von Geschlecht und Geschlechtsidentität zu reduzieren und eine inklusive Gesellschaft zu fördern.
Wenn eine Gesellschaft Geschlechtsvielfalt respektiert und inklusive Sprache verwendet, kann das dazu beitragen, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität, dieselben Chancen und Möglichkeiten haben und gleich behandelt werden. Dies fördert eine gerechtere Gesellschaft, in der alle Menschen gleichermaßen respektiert und unterstützt werden. Gendern ist also ein wichtiger Bestandteil einer gerechteren Gesellschaft, indem es Diskriminierung und Benachteiligung aufgrund von Geschlecht und Geschlechtsidentität reduziert und die Geschlechtsvielfalt respektiert und fördert.

Frage: Besteht wirklich breites Interesse am Gendern?
Antwort:
Ja, das Interesse an Gendern ist in vielen Teilen der Welt gewachsen, insbesondere unter LGBTQ-Communitys und Befürwortern der Geschlechtergleichheit. Es gibt eine wachsende Anerkennung der Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und -ausdrucksweisen und ein wachsendes Verständnis für die Bedeutung inklusiver Sprache und einer inklusiveren Gesellschaft. Gleichzeitig gibt es jedoch auch Widerstände gegen Gendern und inklusive Sprache. Einige Menschen sehen darin eine Bedrohung traditioneller Geschlechterrollen und Geschlechterstereotypen oder glauben, dass es unnötig oder überflüssig ist.
Es ist wichtig zu beachten, dass Gendern und inklusive Sprache für viele Menschen, insbesondere für diejenigen, die mit ihrer Geschlechtsidentität kämpfen, von großer Bedeutung sind. Durch das Fördern inklusiver Sprache und einer inklusiveren Gesellschaft können wir sicherstellen, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität respektiert und unterstützt werden.

Frage: Wer sollte sich mit dem Thema Gendern beschäftigen?
Antwort: Jeder kann und sollte sich mit dem Thema Gendern beschäftigen, insbesondere wenn man an einer inklusiveren Gesellschaft interessiert ist und die Rechte und Bedürfnisse aller Menschen, unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität, respektieren und unterstützen möchte.
Es ist besonders wichtig für Menschen in Positionen der Macht und Verantwortung, wie z.B. politische Führer, Arbeitgeber, Lehrer und andere, sich mit dem Thema zu beschäftigen, da sie in der Lage sind, politische und gesellschaftliche Veränderungen zu fördern und Diskriminierung und Benachteiligung aufgrund von Geschlecht und Geschlechtsidentität zu reduzieren. Es ist auch wichtig für jeden einzelnen, sich mit dem Thema zu beschäftigen, da wir alle eine Rolle in der Schaffung einer inklusiveren Gesellschaft spielen können, indem wir lernen, inklusive Sprache zu verwenden und andere zu unterstützen und zu respektieren, unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität.

Frage: Könntest du die vorherige Aussage gegendert formulieren?
Antwort: Jeder kann und sollte sich mit dem Thema Gendern beschäftigen, insbesondere wenn interessiert an einer inklusiveren Gesellschaft ist und die Rechte und Bedürfnisse aller Menschen, unabhängig von ihrerr Geschlechtsidentität, respektieren und unterstützen möchte.
Es ist besonders wichtig für Menschen in Positionen der Macht und Verantwortung, wie politische Führerinnen, Arbeitgeberinnen, Lehrerinnen, usw., sich mit dem Thema zu beschäftigen, da sie in der Lage sind, politische und gesellschaftliche Veränderungen zu fördern und Diskriminierung und Benachteiligung aufgrund von Geschlecht und Geschlechtsidentität zu reduzieren.

Frage: Wie gelingt Gendern?
Antwort: Gendern kann auf verschiedene Arten erreicht werden:

  • Verwendung inklusiver Sprache: Verwenden Sie nicht-binäre und geschlechtsneutrale Sprache, um alle Geschlechter einzubeziehen und Diskriminierung und Benachteiligung aufgrund von Geschlecht und Geschlechtsidentität zu vermeiden.
  • Lernen Sie mehr über die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und -ausdrucksweisen und wie Diskriminierung und Benachteiligung aufgrund von Geschlecht vermieden werden kann.
  • Unterstützung und Förderung von Vielfalt: Fördern Sie die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und -ausdrucksweisen und unterstützen Sie alle Menschen, unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität.
  • Veränderung von Gesetzgebung und Politik: Arbeiten Sie an politischen und rechtlichen Veränderungen, um die Rechte aller Menschen, unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität, zu schützen und zu fördern.
  • Förderung einer inklusiveren Kultur: Arbeiten Sie an der Schaffung einer inklusiveren Kultur, in der alle Menschen unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität respektiert und unterstützt werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass Gendern ein kontinuierlicher Prozess ist und dass es wichtig ist, sich ständig bemühen zu müssen, um eine inklusivere Gesellschaft zu schaffen.

Frage: Was ist das Generische Maskulinum?
Antwort: Das Generische Maskulinum ist eine Sprachpraxis, bei der im Deutschen das männliche Geschlecht (Maskulinum) als neutrales oder inkludierendes Geschlecht verwendet wird, um Personen beider Geschlechter oder einer Gruppe unbestimmter Geschlechter zu beschreiben. Diese Praxis wird kritisiert, da sie den Eindruck vermittelt, dass Männer die normativen oder dominanten Personen in einer Gesellschaft sind. Als Alternative wird oft die Verwendung genderneutraler Sprache empfohlen.

Frage: Verursacht Gendern, so wie es heute diskutiert wird, mehr Vorteile oder mehr Nachteile?
Antwort: Es gibt sowohl Vorteile als auch Nachteile im Zusammenhang mit dem Gendern, wie es heute diskutiert wird.

Vorteile:

  • Gendern trägt dazu bei, dass die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und -ausdrucksweisen anerkannt und respektiert wird, was zu mehr Toleranz und Verständnis führt.
  • Es fördert eine inklusivere Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität und -ausdrucksweise gleichberechtigt sind.
  • Es trägt dazu bei, Diskriminierung und Benachteiligung aufgrund von Geschlecht zu vermeiden und zu bekämpfen.

 

Nachteile:

  • Einige Menschen empfinden Gendern als Bedrohung ihrer eigenen Geschlechtsidentität oder ihrer gesellschaftlichen Normen und Werte.
  • Für manche kann es schwierig sein, sich mit dem Konzept von nicht-binären Geschlechtern und geschlechtsneutraler Sprache auseinanderzusetzen.
  • In manchen Ländern gibt es politische und gesellschaftliche Gegenbewegungen gegen Gendern, was zu Spannungen und Konflikten führen kann.

 

Frage: Wann bräuchten wir das Thema Gendern nicht mehr?
Antwort: Es ist unwahrscheinlich, dass das Thema Gender jemals vollständig verschwinden wird, da es ein wichtiger Aspekt der Menschenrechte und der Gesellschaft ist. Es geht um die Anerkennung und Unterstützung der Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und -ausdrucksweisen und um die Beseitigung von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht. Solange es Ungerechtigkeit und Benachteiligung aufgrund von Geschlecht gibt, wird das Thema Gender relevant bleiben.

Frage: Kann Sprache Geschlechterungerechtigkeit beseitigen?
Antwort: Sprache kann ein wichtiger Faktor bei der Beseitigung von Geschlechterungleichheit sein, da sie ein Ausdruck von Machtverhältnissen und gesellschaftlichen Überzeugungen ist. Eine inklusive Sprache, die die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und -ausdrucksweisen anerkennt und benennt, kann zu einer größeren Akzeptanz und Unterstützung für diese Gruppen beitragen. Andererseits kann auch eine diskriminierende Sprache dazu beitragen, bestehende Machtverhältnisse und Geschlechterstereotypen zu verstärken. Daher ist es wichtig, eine Sprache zu verwenden, die geschlechtergerecht und inklusiv ist.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Veränderung der Sprache allein nicht ausreicht, um Geschlechterungleichheit zu beseitigen. Es müssen auch politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen stattfinden, um eine wirkliche Gleichstellung zu erreichen.

Frage: Was ist das Erstaunlichste am Gendern?
Antwort: Das Erstaunlichste am Gendern ist, wie es die Art und Weise, wie wir über Geschlecht und Geschlechtsidentität denken und sprechen, verändern kann. Gendern sensibilisiert uns für die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Geschlechtsidentitäten und fördert die Akzeptanz und den Respekt gegenüber allen Menschen, unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität. Es hilft dabei, Diskriminierung und Benachteiligung zu reduzieren und eine inklusivere Gesellschaft zu schaffen. Außerdem zeigt es uns, dass Sprache mächtig ist und einen großen Einfluss darauf hat, wie wir über uns selbst und andere denken und handeln.

 

 

 

Halleluja!

 

Soweit die KI. Umso mehr erfreute mich an dem Gespräch mit den GästInnen, die mit Herzblut gesegnet mit mir vor den Mikrofonen saßen.

P.S.​

 

Was für Ängste und Vorbehalte spielen beim Thema Gendern eine Rolle? Wie kann es gelingen? Was für Kommentare haben Sie, habt Ihr, hast du? 

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

Antworten auf häufige Fragen

Was ist ein wichtiges Ziel von Gendern?

Ein wesentliches Ziel von Gendern ist es, eine inklusivere und respektvollere Sprache zu fördern, in der sich die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und -expressionen widerspiegelt.

Was macht Gendern so kompliziert?

Geht es beim gendern ausschließlich um politische Korrektheit?

Gendern nicht mehr als eine Frage der politischen Korrektheit. Es geht darum, Respekt und Inklusion zu fördern, zu leben und daher die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und -expressionen anzuerkennen.

Wann ist das Thema Gendern nicht mehr erforderlich?

Das Thema Gendern wird dann bestenfalls in den Geschichtsbüchern von Interesse sein, wenn es gelungen ist die Irritationen zu Selbstverständlichkeiten zu machen.

Welche Geschlechter gibt es?

Er oder Sie? Es gibt ungezählte Geschlechtsidentitäten und -expressionen, die nicht der traditionellen Männlich-Weiblich-Unterscheidung entsprechen. Einige Menschen identifizieren sich als transgender, das heißt, ihre Geschlechtsidentität entspricht nicht dem Geschlecht, das ihnen bei ihrer Geburt aufgrund der Gene zugewiesen wurden. Andere empfinden sich weder als männlich noch als weiblich, sondern irgendwo dazwischen oder außerhalb dieser Kategorien.

Es gibt Menschen, die sich als agender oder genderfluid identifizieren. Das bedeutet, dass sie sich keinem festen Geschlecht zugehörig fühlen oder dass ihre Geschlechtsidentität sich im Laufe der Zeit verändern kann. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Identitäten nicht fixiert und in Stein gemeißelt sind und dass jeder Mensch die eigene Geschlechtsidentität auf individuelle Weise definiert.

 

Bei Gruppen Ansprache mit weiblicher oder männlicher Form?

Wie sollte ich Menschen ansprechen?

Wer respektvoll unterwegs sein will, geht bei der Anrede von Menschen sensibel auf deren Geschlechtsidentität und ein und sie in der Form an, die für sie passend und respektvoll ist. Im Zweifelsfall gilt es sich zu erkundigen oder darauf achten, wie der betreffende Mensch sich selbst bezeichnet. Es gibt einige Prinzipien, die helfen:

  • Sind Sie sich nicht sicher, ob die Person sich als männlich oder weiblich definiert, können personenbezogene Anreden wie „Sie“ oder „du“ verwendet werden, anstatt geschlechtsbezogene Anreden wie „er“ oder „sie“.

  • Ist bekannt, dass die Person sich als transgender oder nicht-binär definiert, sollte sie in einer Form angesprochen werden, die ihrer Geschlechtsidentität entspricht. Das kann bedeuten, dass eine gegenderte Formulierung verwendet oder dass gänzlich auf geschlechtsbezogene Anreden verzichtet wird.

  • Wie wäre es damit zu fragen, wie sie sich am liebsten angesprochen fühlen?

Wie kann ich in Texten gendern?

Um in Texten zu gendern, gibt es einige Möglichkeiten, die man berücksichtigen kann:

  1. Gegenderte Formulierungen verwenden
    Statt geschlechtsbezogene Anreden wie „er“ oder „sie“ kann man gegenderte Formulierungen wie „sie/ihr“ oder „sie/er“ verwenden.

  2. Personenbezogene Anreden verwenden
    Anstatt geschlechtsbezogene Anreden wie „er“ oder „sie“ kann man personenbezogene Anreden wie „sie“ oder „du“ verwenden.

  3. Geschlechtsneutrale Begriffe verwenden
    Statt geschlechtsbezogene Begriffe wie „Arzt“ oder „Schwester“ kann man geschlechtsneutrale Begriffe wie „Ärztin/Arzt“ oder „Pflegerin/Pfleger“ verwenden.

  4. Auf geschlechtsbezogene Anreden verzichten
    Gänzlich auf geschlechtsbezogene Anreden verzichten und stattdessen personenbezogene Anreden wie „sie“ oder „du“ verwenden.

  5. Innen
    Die weibliche Form an Wörter hinzufügen, wie beispielsweise TeilnehmerInnen, Teilnehmende.

 

Es keine eindeutigen Regeln dafür gibt, wie man in Texten gendern sollte, und dass es darauf ankommt, wie sich die betreffenden Personen angesprochen fühlen. Es ist daher wichtig, sich bemühen, sensibel auf die individuellen Bedürfnisse und Präferenzen von Menschen einzugehen und sie in einer Form anzusprechen, die für sie passend und respektvoll ist. Wobei die genannten Beispiele der binären Denkweise entsprechend und auf die Unterscheidung zwischen männlich und weiblich ausgerichtet bleibt.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Man kann ohne Liebe Holz hacken, man kann aber nicht ohne Liebe mit Menschen umgehen. Leo Tolstoi

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Präsentationen & Gespräche: Warum persönliche Wirkung zählt

KI perfektioniert Bilder, Texte und Präsentationen. Umso wertvoller werden glaubwürdige Präsentationen und Gespräche, die Kompetenz erlebbar machen.

Rhetorik – was ist gute Rhetorik?

Rhetorik – was ist gute Rhetorik?

Was ist gute Rhetorik? Gehört Rhetorik verehrt oder verdammt? Und bei der Antwort jetzt bitte nicht gleich an die weitverbreiteten PowerPoint-Präsentationen denken.

mehr lesen

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 31. März 2020
Überarbeitung: 31. März 2020
AN: #345
K: CNC
Ü:

Vorsicht Manipulation: Absichtliches Spiegeln in Gesprächen

Vorsicht Manipulation: Absichtliches Spiegeln in Gesprächen

Wenn wir erstaunlich schnell Vertrauen fassen, kann das an einer Manipulationstechnik liegen
Rapport

Absichtliches Spiegeln in Gesprächen

 

Absichtliches Spiegeln ist das bewusste Nachahmen anderer Menschen, damit diese sich wohlfühlen. Es dient der Förderung von Rapport und kann auch gegen die Interessen des Gespiegelten eingesetzt werden. Was ist zu beachten?

Video

Wenn Narzissten dich nachahmen, Spiegelung in narzisstischen Beziehungen | #narzissmus

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Absichtliches Spiegeln

 

Gleich und gleich gesellt sich gern.

 

Erstaunlich schnell sind einem manche Menschen sympathisch, ohne dass einem so richtig klar ist, weshalb. In der Gegenwart solcher Menschen fühlen wir uns einfach wohl, sodass wir deren Gegenwart suchen. In kürzerer Zeit, als normalerweise, fassen wir Vertrauen. Doch es kann sein, dass wir uns böse täuschen. Vielleicht liegt es an entsprechenden Techniken, wie dem absichtlichen Spiegeln.

Wenn Menschen einer Meinung sind, zeigen sie eine ähnliche Körperhaltung, ähnliche Gestik und auch ihr Verhalten ähnelt sich erstaunlich an.

Absichtliches Spiegeln ist das bewusste Nachahmen anderer Menschen, damit diese sich wohlfühlen. Es dient der Förderung von Rapport und kann im Sinne des Gespiegelten und auch gegen seine Interessen eingesetzt werden. Es handelt sich also um eine Technik mit der Absicht der Manipulation. Manche Zeitgenossen nutzen diesen Umstand dafür auch aus, um andere Menschen arglistig zu täuschen, zu manipulieren und für auszunutzen. Sie studieren und kopieren die Eigenarten, wie die Sprache, Meinungen, die Körpersprache, spiegeln das Verhalten. Sprechgeschwindigkeit, Gestik, Körperposition, Mimik, Lautstärke oder Atmung werden gespiegelt und auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass sich ihre Opfer wohlfühlen. Die sind dann leichter zu beeinflussen.

 

 

 

NLP

 

Im Neurolinguistischen Programmieren wird das Spiegeln als Pacing bezeichnet. Diese Technik ist im Grunde recht einfach und nachdem es in der Grundausbildung gelehrt wurde, werden zur Übung Gesprächspartner nachgeahmt. Damit es funktioniert, muss die Anwendung recht subtil erfolgen. Im Eifer und bei fehlendem Feingefühl werden jedoch viele Gesprächspartner so offensichtlich gespiegelt, dass sie sich nachgeäfft und veralbert fühlen. Dann bewirkt es genau das Gegenteil, erzeugt Aggression und führt zur Verschlechterung oder sogar zum Abbruch der Kommunikation.

 

 

 

Ehrenrettung

 

Diese Techniken können auch dazu verwendet werden, damit trotz schwierigen Ausgangsbedingungen ausreichend Rapport gefördert wird und so positive Entwicklungen ermöglicht werden. Es ist, wie mit allen Werkzeugen, ein zweischneidiges Schwert. Chancen und Risiken liegen nahe beieinander. Ohne moralische Eignung verkommt die beste Technik zu etwas Schlechtem.

 

 

 

Es ist auch ein natürliches Phänomen

 

In der Körpersprache wird dabei vom „Spiegeln“ gesprochen; im Englischen wird es als „Mirroring“ bezeichnet. Bei der unbewussten Variante handelt es sich um ein natürliches Verhalten von Menschen. Sich zugeneigte und vertraute Menschen machen das ganz von allein.

Antworten auf häufige Fragen

Was bedeutet Spiegeln?

Unter Spiegeln (engl. Mirroring) wird im Sinne des NLP das Wiedergeben (Kopieren) von Verhalten oder die Physiologie des Gegenübers zu einer anderen Person verstanden, so als ob deren Bewegungen, Aussagen etc. zurückgespiegelt werden. Geschieht es mit Respekt und Maß, erzeugt das Spiegeln ein positives Gefühl, fördert den Rapport.

Was ist Matching?

Matching ist die Fähigkeit, sich genau auf die Physiologie des Klienten einzustellen, um Rapport herzustellen. Es ist eine natürliche Fähigkeit, sich mit wichtigen Personen zu synchronisieren. Der Unterschied zwischen Matching und Spiegeln (Mirroring) ist derselbe, wie wenn Sie in einen Spiegel schauen (die Person spiegeln, wie in Spiegelbild) und direkt hinter jemandem sitzen (ihre Physiologie mit der Ihren abgleichen).

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

P.S.

 

Hast du mit dieser Technik des absichtlichen Spiegelns schon Bekanntschaft gemacht? Bis zu welchem Punkt finden Sie den Einsatz als legitim und wo wird es haarig?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

YouTube-Kanal Schutz vor Narzissten & Co. @karsten-noack

 

Auf meinem YouTube-Kanal @karsten-noack „Narzissmus & Selbstschutz“ findest du eine umfangreiche Fachmediathek zu narzisstischen Dynamiken, toxischen Beziehungsmustern, emotionaler Manipulation und den Folgen für Betroffene.

Die Videos sind aus meiner langjährigen Arbeit als Therapeut, Coach und Berater entstanden.
Sie geben Orientierung, ordnen typische Muster ein und vermitteln konkrete Impulse für mehr Klarheit, Selbstschutz und innere Stabilität.

Im Laufe der Zeit ist daraus eine große Sammlung mit mehreren hundert Beiträgen entstanden.
Viele Zuschauerinnen und Zuschauer nutzen den Kanal als Begleitung, zur Reflexion und zum Austausch mit anderen Betroffenen.

Die persönliche therapeutische und beratende Arbeit bleibt der Kern meiner Tätigkeit.
Die Videos ergänzen diese Arbeit als öffentlich zugängliche Fachmediathek.

Externer Link zu YT-Kanal @karsten-noack (es geltem die Datenschutzbedingungen von Google/YouTube)

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Februar 2018
Überarbeitung: 14. Juli 2022
AN: #412138
Ü:
K: