Sie haben ein Angebot, eine Botschaft? Vorbereitung trifft auf Gelegenheit!

Sie haben ein Angebot, eine Botschaft? Vorbereitung trifft auf Gelegenheit!

Überzeugende Präsentationen brauchen Vorbereitung, geben Sie Ihrer Idee eine Chance
Sie haben eine Botschaft? Vorbereitung trifft auf Gelegenheit! Überzeugende Präsentationen brauchen Vorbereitung

Sie haben eine Botschaft?

 

Viel zu häufig bleiben Chancen ungenutzt, obwohl sie absehbar waren. Wer sich für etwas einsetzen will, bereitet sich vor.

Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist.

Louis Pasteur

Übersicht

 

 

 

 

Wenn eine Botschaft gehört werden soll

 

Es hat ja doch keinen Sinn, denken sich manche Menschen, früher oder später, wenn sie den Eindruck haben, dass ihr Beitrag keine Chance auf Erfolg hat. So manche Idee verstaubt im untersten Schubfach. Ja, nicht immer wird der rote Teppich ausgerollt. Mitunter weiß die Welt noch nicht einmal, dass sie ein Problem hat, für das Sie eine Lösung bieten. Und selbst wenn ein Problembewusstsein vorhanden ist, weshalb sollte jemand an Ihre Lösung glauben? Es buhlen so viele Angebote um Aufmerksamkeit. Das Grundrauschen macht es nicht gerade leicht, gehört zu werden.

 

 

 

Und, wenn niemand zuhört?

 

Viele meiner Klienten kommen mit sehr konkreten Präsentationen zu mir, die wir gemeinsam vorbereiten. Oft geht es darum, ein konkretes Angebot überzeugend zu präsentieren.

Doch nicht immer ist schon ein Ansprechpartner vorhanden beziehungsweise die Gelegenheit in Sicht, um sich und das Angebot zu präsentieren. Anstatt passiv auf eine Gelegenheit zu warten, lohnt es sich sowohl der Gelegenheit auf die Sprünge zu helfen, als auch die Vorbereitung dafür möglichst früh zu gestalten. Und dazu gehören einige Weichenstellungen, damit eine Chance genutzt werden kann. Nicht nur inhaltlich gibt es da einiges zu tun. Erfolgreiches und überzeugendes Reden vor Gruppen ist nicht angeboren, es ist das Ergebnis von Übung und von Techniken, die trainiert werden wollen. Auch die innere Haltung muss stimmen, damit ein Auftritt authentisch wirkt und überzeugt. Schließlich ist eine Botschaft nur so stark wie die Stimme, die sie vermittelt.

 

 

 

Der Gelegenheit auf die Sprünge helfen

 

Viel zu häufig bleiben Chancen ungenutzt, obwohl sie ersehnt wurden und absehbar waren. Sie scheinen dann so plötzlich aufzutauchen wie Weihnachten; zu überraschend! Anschließend nagt dann oft der Gedanke an der Seele, eine wichtige Gelegenheit vergeudet zu haben. Wer eine Chance beim Schopf fassen will, bereitet sich darauf so früh wie möglich vor, ist gewappnet!

Wie wäre es mit JETZT? Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft!

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

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Wie geben Sie Ihrer Botschaft die verdiente Chance?

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Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

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Berühmt oder berüchtigt, Hauptsache bekannt? Na klar, wo und wie ist egal! Wer will sich schon mit Nebensächlichkeiten beschäftigen?
Der Zweck heiligt die Mittel. Und wenn es nur 5 Minuten flüchtiger Ruhm sind; besser als NICHTS, oder?

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Mit den Worten von Johann Wolfgang von Goethe; „Denn es muss sich in der Weltgeschichte immerfort wiederholen, dass ein Altes, Gegründetes, Geprüftes, Beruhigendes durch auftauchende Neuerungen gedrängt, verschoben, verrückt und, wo nicht getilgt, doch in den engsten Raum eingepfercht werde.“ Das Verlässlichste ist der Wandel. Doch, selbst wer sich für den Wandel einsetzen will, hat es als Mensch nicht immer leicht. Wer sich für etwas einsetzt, braucht Glaubwürdigkeit, wenn andere folgen sollen. Da gilt es vorauszugehen, auch wenn es unbequem ist. Walk your Talk!

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Vorsicht! Per Definition und in der Theorie klingt „nett“ ja durchaus nach einem positiven Wort. Als Adjektiv meint „nett“ soviel wie freundlich und angenehm in Verhalten und Wirkung. Soweit so gut und aber auch nicht mehr. Der bittere Beigeschmack bleibt, denn in der täglichen Praxis hat „nett“ rund 621 Bedeutungen, von denen nur die wenigsten ansatzweise positiv sind.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. November 2014
Überarbeitung: 3. Juli 2019
AN: #76711
Ü:
K:

8 Tipps für Kreativität auf Bestellung und unter Druck. So geht es besser!

8 Tipps für Kreativität auf Bestellung und unter Druck. So geht es besser!

Ein Diamant braucht auch Druck? Von wegen: Kreativität lässt sich fördern, nicht erzwingen

Kreativität unter Druck

 

Kreatives Arbeiten unter Zeitdruck? Kreativ auf Bestellung? Jetzt sofort? Kreativität unter Druck. Geht das? Tipps für die Förderung von Kreativität.

Video

Du brauchst JETZT eine Idee? 8 Tipps für Kreativität unter Druck

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Überblick

 

 

 

 

Druck und Kreativität

 

Spät am Abend noch Licht im Büro. Eine Entscheidung, der nächste Geschäftsplan, eine Idee für die Rede des Jahres… Hektik, Termindruck, keine Zeit, nicht später, sondern jetzt! Diamanten entstehen doch auch unter Druck.

Für Kohlenstoff mag das stimmen. Kreativität lässt sich jedenfalls nicht erzwingen, da hilft auch kein Wunschdenken; „Bis Ende der Woche muss unter allen Umständen eine innovative Lösung gefunden werden, sonst …“

Wer kennt sie nicht, die scheinbar utopischen Forderungen von Vorgesetzten, Kunden oder die drängenden Umstände und verfahrenen Rahmenbedingungen, die das Bemühen um eine solche Lösung aussichtslos erscheinen lassen. Was denn noch alles?

Selbst Menschen, die sich selbst grundsätzlich als kreativ erleben, stoßen leicht an ihre Grenzen, wenn es darum geht, unter empfundenen Druck das Feuer der Kreativität zu entfachen.

Dummerweise hat Stress unangenehme Folgen für den menschlichen Organismus; der Puls geht schneller, der Adrenalinspiegel steigt und die Nerven sind angespannt – keine idealen Voraussetzungen für kreative Höchstleistungen. Das führt eher zu Denkblockaden, Sinnesstörungen und Gedächtnislücken und selbst die sonst sprudelnden Quellen versiegen bei solch einem Krampf.

Krampf

 

Vor diesem Hintergrund stehen die kreativen Möglichkeiten leider nur noch eingeschränkt zur Verfügung; das kreative Feuer glimmt im besten Falle noch etwas, bis es schließlich vollkommen erlöscht!

Um dann trotzdem irgendwie noch zu einem Ergebnis zu kommen, wird in der Praxis unter Druck schnell wieder auf alte Denkmuster und bewährte Verhaltensmuster zurückgegriffen. Besonders kreative Ergebnisse bringt das nicht hervor. Albert Einstein hat einmal gesagt: „Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ Kreativität braucht Raum, um sich entfalten zu können.

Um das vorhandene kreative Potenzial auch unter Stress aktivieren zu können, gilt es zuerst einmal den Blickwinkel auf das kreative Problem zu verändern.

Wer sich aus einer Stresssituation heraus unmittelbar zu kreativen Höchstleistungen aufschwingen will, wird meist nicht nur keinen Erfolg haben, sondern zudem in einen Teufelskreis der Frustration geraten, der die subjektive Wahrnehmung der Ausgangssituation immer negativer werden lässt.

Erfolg versprechender ist es hier innerlich Abstand von der Situation zu nehmen, so den Druck zu verringern und zunächst einmal eine Basis zu schaffen, um das Problem objektivieren und strukturieren zu können.

 

 

 

8 Tipps zur Förderung von Kreativität

 

Kreativität lässt sich zwar nicht erzwingen, dafür jedoch gezielt fördern. Zu den konkreten Möglichkeiten, mit deren Hilfe diese Haltung umgesetzt werden kann, gehören folgende:

 

 

 

1. Schaffung einer förderlichen Situation

 

Nutzen Sie bewusst Gestaltungsspielräume, um es sich auch innerhalb ungünstiger Umstände so angenehm und leicht wie möglich zu machen. Dies kann dadurch geschehen, dass Sie einen Ortswechsel vornehmen oder durch andere Maßnahmen den äußerlichen Rahmen so gestalten, dass Sie sich wohler fühlen. Achten Sie auf sich selbst und Ihren Zustand.

 

 

 

2. Die Ziele und Möglichkeiten greifbarer machen, indem Struktur geschaffen wird

 

Mithilfe von Clustering und Mindmapping können Sie schnell wieder die Orientierung gewinnen, falls Ihnen der Überblick verloren gegangen sein sollte.

 

 

 

3. Wie isst man einen Elefanten?

 

Resultiert der Druck aus dem empfundenen Übermaß der Anforderungen, teilen Sie die Aufgabe in kleinere Teile auf, die Sie nacheinander angehen. Zerlegen Sie Ihr Ziel in kleinere, realistisch umsetzbare Teilziele, die für Sie überschaubar sind.

Fangen Sie mit dem Teilziel an, das Sie am einfachsten bewältigen können. Sozusagen Stufe für Stufe. Auch noch so geringe Erfolgserlebnisse werden Sie innerlich stabilisieren. So machen Sie auch komplexe Themen griffig und erfahren, dass es vorangeht. Mit jedem erreichten Teilziel gehen Sie freier ans Werk. Dies gibt Ihnen die Sicherheit und Zuversicht, über Ihre Aufgabe die Kontrolle zu haben und erfolgreich zu sein.

 

 

 

4. Denkblockaden vorbeugen und auflösen

 

Unter Druck kommt es leicht dazu, dass sich negative Überzeugungen in den Mittelpunkt drängen und sich stetig selbst verstärken, was schlimmstenfalls zur völligen physischen und psychischen Handlungsunfähigkeit führen kann. Damit es nicht so weit kommt, nutzen Sie die Anregungen, die Sie hierzu im Artikel Denkblockaden vorbeugen und auflösen finden.

 

 

 

5. Wahrnehmung offen halten

 

Wird ständig auf die Uhr gesehen, bleiben bei dem eingeschränkten Blickfeld viele Anregungen außen vor. Und mit ansteigendem Stress neigen Menschen dazu ihre individuellen Wahrnehmungsfilter noch mehr zu verengen. Nicht nur die Gedanken drehen sich im Kreis, sondern auch die Aufnahmefähigkeit der für kreative Prozesse so wichtigen Sinne und das Vorstellungsvermögen nehmen rapide ab. Für kreative Ergebnisse benötigen Sie jedoch sämtliche Fähigkeiten Ihrer Imagination. Deshalb ist es in einer solchen Stresssituation hilfreich, den Ort und die Umgebung zu wechseln, um sich neue Eindrücke zu verschaffen, von denen positive Impulse ausgehen können.

Auch lohnt es sich, die unterschiedlichen Potenziale beider Gehirnhemisphären zu stimulieren. Hinweise dazu finden Sie in meinem Buch.

 

 

 

 

6. Pausen einlegen und den unbewussten Verstand nutzen

 

Wenn es zeitlich irgendwie möglich ist, lohnt es sich, Auszeiten zu nehmen und Pausen einzulegen. Mit dem innerlichen Abstand gewinnen Sie neue Perspektiven. So können Sie Wald und Bäume wieder deutlicher erkennen. Lässt der bewusste Druck nach, unbedingt eine Lösung finden zu müssen, entstehen im Unbewussten oft völlig neue Ansätze. Dann tauchen aus der Tiefe die Früchte der Vorbereitung auf und wollen geerntet werden.

 

 

 

7. Die Menge macht das Gift

 

Eine Prise zeitlicher Druck – ohne Erfolgsdruck – kann allerdings positive Wirkungen haben. Ist keine Zeit für das gewohnte rationelle Denkmuster vorhanden, sprudeln Gedanken spontaner und freier. Gibt der interne Kritiker auf, haben auch unkonventionelle Ideen eine Chance.

Das schnellere Denken wirkt sich ebenso positiv auf die Stimmung aus, wie die Vielfalt der Gedanken. Und werden dabei auch unerwartete Leckerbissen entdeckt, kann die Freisetzung von Dopamin für eine Hochstimmung sorgen! Das fühlt sich gut an und fördert die Denkleistung.

 

 

 

8. Spielraum

 

Kreativität reagiert auf zu viel Druck, wie ein glitschiges Stück Seife. Zeit- und Leistungsdruck sind so förderlich für Kreativität wie Regen für ein Freudenfeuer.

Gerade wer in professionellen Bereichen auf kreative Gedanken angewiesen ist weiß die Voraussetzungen zu schaffen, achtet gut auf sich und förderliche Zustände. Dann steht zündenden Gedanken und einem kreativen Feuerwerk nichts mehr im Weg!

 

 

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Wie fördern Sie Kreativität und wie gehen Sie dabei mit Druck um?

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Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.

Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
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Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.

Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.

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Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)

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Artikel zum Thema Durchhalten

Atembremse bei Lampenfieber: einfache Atemtechnik

Atembremse bei Lampenfieber: So nutzt du ruhiges, verlängertes Ausatmen vor Präsentationen und Reden – Schritt für Schritt, mit wichtigen Hinweisen.

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Artikel

Das erste Angebot bei Verhandlungen: annehmen oder nachverhandeln?

Solltest du das erste Angebot annehmen? Erfahre, wann Nachverhandeln sinnvoll ist, wie du Angebote bewertest und souverän bessere Entscheidungen triffst.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. April 2015
Überarbeitung: 2. Juli 2019
AN: #76619
K: CNB
Ü: A

7 Wege zur Reibeisenstimme. Stimmtraining: Sie wollen eine verlebte Stimme? Weh! Weh mir! Welche Töne!

7 Wege zur Reibeisenstimme. Stimmtraining: Sie wollen eine verlebte Stimme?

Weh! Weh mir! Welche Töne!
Stimmtraining

Sie wollen wirklich eine verlebte Stimme?

 

So eine verlebte Stimme scheint auf manche Menschen anziehend zu wirken. 7 Wege zur Reibeisenstimme. Wie Sie Ihre Stimme ruinieren.

 

Stimme und Persönlichkeit

 

Die Augen sind der Spiegel der Seele? Von wegen oder zumindest nur ein Teil der Wahrheit! Unsere Stimme verrät viel mehr über die Persönlichkeit.

Die Stimme ist ein Spiegelbild der Persönlichkeit. Wie ein Mensch spricht, gibt Hinweise auf dessen Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildung und Umfeld. Die Stimme erlaubt einen Blick in das Innerste: Emotionen wie Ärger, Freude oder Furcht verändern die Stimme. Auch bekommen wir durch die Stimme Hinweise auf die Persönlichkeit eines Menschen, wie jemand ist, wie jemand sein will, wie authentisch er ist. Nicht nur Kleidung wird gerne zur Verkleidung verwendet, sondern auch die Stimme. Manchen Menschen erscheint eine verlebte Stimme erstrebenswert. Ich gehöre übrigens nicht dazu.

7 Wege zur Reibeisenstimme

 

Sie wollen einen anderen Ton anschlagen? – So eine verlebte Stimme scheint auf manche Menschen sehr anziehend zu wirken, wobei ich mich selbst nicht zur Zielgruppe zähle. Einige verbinden damit etwas Geheimnisvolles, ich eher einen ungesunden Lebensstil. Schon mehrfach wurde ich ernsthaft gefragt, wie es denn möglich wäre, zu einer solchen Stimme zu kommen. Diejenigen, die ich nicht mehr umstimmen kann und die unbedingt ihre Stimme ruinieren wollen, müssen einfach die folgenden Punkte beachten. Alle anderen tun am besten das Gegenteil davon.

 

 

 

1. Räuspern oder Husten

 

Räuspern oder Husten strengt den Hals an und raut die Sprechorgane auf. Gesünder wäre es, zu schlucken und so das Kratzen etwas zu lindern.

 

 

 

2. Dehydration

 

Dehydration ist ein wirksamer Weg, der Stimme zu schaden. Der Sprechapparat braucht Flüssigkeit, um entspannt funktionieren zu können. Werden die Stimmlippen nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, schwingen sie langsamer und die Stimme wird tiefer.

 

 

 

3. Schlechte Luft

 

Schlechte Luft eignet sich hervorragend, um die Stimmwerkzeuge zu schädigen. Die Schleimhaut im Kehlkopf ist sehr empfindlich. Wenn beispielsweise Staub oder Rauch auf dem Weg zur Lunge daran vorbeiziehen, schützt sich dieser Bereich, indem er mehr Schleim produziert. Geschieht das häufiger, verändert sich die Schleimhaut; ein dickerer Schutz bildet sich. Dadurch schwingen die Stimmlippen langsamer, die Stimme klingt tiefer, rauer, verbrauchter. Sich möglichst oft in verrauchten Bars und Kneipen aufhalten, ist also ein bewährter Schritt hin zur dreckig-verrauchten und verlebten Stimme wie in den alten Schwarz-Weiß-Schinken des Film Noir.

 

 

 

4. Scharfe Gewürze und Alkohol

 

Beim Konsum scharfer Gewürze gerät oft auch etwas unter den Kehldeckel und beeinflusst die Stimme negativ. Entsprechendes gilt auch für Alkohol. Also nur keine Zurückhaltung!

 

 

 

5. Brachialgewalt

 

Ganz ohne Hilfsmittel können Sie Ihre Stimme quälen, indem Sie mit Gewalt alles aus ihr herausholen, was möglich ist, und körperliche Rückmeldungen ignorieren. Schreien Sie also, was das Zeug hält, machen Sie einen Jodelkurs, singen Sie eine Arie für Counter-Tenor oder halten Sie einen vierstündigen Monolog über Zungenbrecher – alles natürlich ohne jegliche Vorbereitung. Wer kurzfristig die Stimme verändern will, erreicht so leicht das Ziel.

 

 

 

6. Ignoranz

 

Bei Heiserkeit sollte die Stimme ja eigentlich geschont werden. Also bloß keine unnötige Rücksicht auf die Gesundheit an den Tag legen. Stattdessen bei erkältungsbedingter Heiserkeit möglichst viel sprechen und den Schal zu Hause lassen.

 

 

 

7. Verzicht auf ein Mikrofon

 

So ein Mikrofon in großen Räumen ist doch nur etwas für Weicheier. Nur wer laut ist, hat recht! Und weil nur wenige Redner ihre Sprech- und Rufstimme trainiert haben, folgt dann auf diese Fehleinschätzung auch bald die entsprechende körperliche Reaktion.

 

 

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P.S.

 

Wie pflegen Sie Ihre Stimme? Haben Sie weitere Empfehlungen für eine verlebte Stimme? Oder interessieren Sie sich eher dafür, wie die Stimme gepflegt werden kann? Wie wäre es denn zum Beispiel mit Resonanz statt Hustenreiz?

Artikel zur Stimme

Räuspern: Frosch im Hals … nicht gut für die Stimme

Viele Rednerinnen und Redner kennen dieses Kratzen, den Frosch im Hals. Was tun beziehungsweise was besser nicht?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. Februar 2015
Überarbeitung: 2. Juli 2019
Englische Version: https//www.karstennoack.com/ouch-ouch-do-you-really-want-a-husky-voice/
AN: #87613
K: CNB
Ü:

15 Wege, um mit schmutzigen Tricks Debatten zu gewinnen

15 Wege, um mit schmutzigen Tricks Debatten zu gewinnen

Realität schlimmer als Satire: Miese Tricks, die Sie täglich beobachten können

Mit schmutzigen Tricks Debatten gewinnen?

Um jeden Preis Debatten gewinnen

 

Wer sich für nichts zu schade ist, kann in Debatten einen kurzfristigen Sieg erringen. In diesem Artikel finden Sie eine Reihe von schmutzigen Tricks, die dafür eingesetzt werden, um Debatten um jeden Preis zu gewinnen. Lernen Sie, wie Sie sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren. Dann benötigen Sie solche miesen Tricks nicht. Anstatt sie einzusetzen, lernen sie solche fiesen Methoden abzuwehren.

Mit schmutzigen Tricks Debatten gewinnen?

 

Debatten gewinnen, um jeden Preis? Wer sich für nichts zu schade ist, hat es in Debatten leichter zumindest kurzfristig zu siegen.

In diesem Artikel finden Sie eine Reihe von schmutzigen Tricks, die dafür eingesetzt werden Debatten, um jeden Preis zu gewinnen. Lassen Sie sich von mir zeigen, wie Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren. Dann brauchen Sie solche miesen Tricks nicht einzusetzen, sondern lernen sie wirksam abzuwehren.

Miese Tricks in Debatten

 

 

1. Worte ideologisch brandmarken

 

Das ist eine sehr verbreitete Methode, die erstaunlicherweise anhaltend wirksam ist. Verweisen Sie bei belasteten Worten darauf, dass sie schon während unheiliger Zeiten von bösen Menschen verwendet wurden und unterstellen Sie Ihren Gegnern schon deshalb beschämende Sympathien.

So disqualifizieren Sie Ihre Gegner, bringen williges Publikum hinter sich und werten sich moralisch auf. Schon bald wird sich keiner mehr trauen, überhaupt noch etwas zu sagen, um sich nicht noch weiter in den Morast zu begeben.

Beispiel? Die bloße Erwähnung von Begriffen wie „Rassismus“ oder „Rechtsradikalismus“ lähmt Gegner, weil für gewöhnlich niemand mit diesen Begriffen in Verbindung gebracht werden will. Dadurch eingeschüchtert wird sich anschließend kaum noch jemand trauen, in dieser Debatte auch nur in der Nähe eines unpopulären Standpunktes gesehen zu werden. Ob das mit dem Ursprungsthema zu tun hat oder nicht, ist unwesentlich.

 

 

 

2. Ausnahmen bestätigen die Regel

 

Ignorieren Sie die Regeln der sauberen Argumentation. Ein paar Tritte unter dem Tisch und der Gegner hat etwas zum Nachdenken.

Ihnen gefällt ein konkretes und belegtes Beispiel des Gegners nicht? Das zeigt doch nur; „Ausnahmen bestätigen die Regel!“. Diese Pseudoweisheit stimmt zwar nicht, klingt aber so. Sonst würden wir sie doch nicht so oft hören, oder?

 

 

 

3. Werden Sie persönlich

 

Nur keine falsche Zurückhaltung. Wenn Ihnen nichts Besseres zur Verfügung steht greifen Sie den Lebensstil Ihres Gegners, dessen Integrität oder Glaubwürdigkeit an. Selbst Schuld, wenn der ein Kleidungsstück einer Marke trägt, die für Kinderarbeit bekannt sein soll. Verhelfen Sie der Wahrheit zur Geltung.

Solche Fehler macht der Gegner nicht? Dann deuten Sie ein Lächeln als Arroganz und Oberflächlichkeit, Nachdenklichkeit als geistige Schwäche. Nur keine Chance vergeuden und rücksichtslos der guten Sache dienen.

 

 

 

4. Machen Sie sich zum Betroffenen

 

Was weiß Ihr Gegner schon? Als Betroffener sind Sie qualifizierter und sympathischer für das Publikum. Welcher halbwegs gut erzogene Mensch würde Ihnen noch zusätzliche Last auferlegen, wenn Sie ohnehin schon vom Schicksal gebeutelt sind? Sie haben Schutz und Rücksichtnahme verdient!

Irgendwie gehört doch jeder zahlreichen Gruppen an. Wählen Sie mit Bedacht und machen Sie sich zum Mitglied einer Minderheit. Zukünftig untermauern Sie dann Ihre Gegenargumente mit dem Hinweis, das sei ein Angriff auf eine Minderheit. Als deren Mitglied wissen Sie im Gegensatz zu ignoranten Außenstehenden, worum es geht. Nur Sie können die Ich-bin-jetzt-persönlich-gekränkt-Karte ausspielen. Es beruhigt, solch einen Trumpf im Hemdsärmel zu haben. Und schon hat der Gegenspieler den schwarzen Peter.

 

 

 

5. Getreu den Buchstaben

 

Wenn es für Sie hilfreich ist, nehmen Sie Ihre Gegner wörtlich. Auch Sprache braucht Bewegung. Verbiegen Sie alles das Ihnen nutzt in die gewünschte Richtung. Ziehen Sie Formulierungen heraus, die zwar nebensächlich sind, aber sich gut ins Absurde steigern lassen. Gesagt ist gesagt! Schnell geht es dann nur noch darum, ob Ihr Gegner zu dem steht, was er sagt oder von Hause aus ein Lügner ist.

 

 

 

6. Unmoralische eigene Interessen unterstellen

 

Egal, worum es dem Gegner geht; es sind nur Eigeninteressen, die ihm nicht zu gönnen sind. Machen Sie das Publikum neidisch auf seine einseitige Vorteilnahme. Ob dies beweisbar ist oder nicht, der Zweifel ist gesät!

 

 

 

7. Umwandeln in ein Heimspiel

 

Wo möglich wählen Sie ein unkritisches, Ihnen und Ihrem Thema wohlgesinntes Publikum. Wählen Sie, wenn möglich einen Ort, der Ihnen möglichst vertraut ist, den Gegner hingegen verstört.
Und wenn Sie auf all das keinen Einfluss haben, locken Sie den Gegner zumindest inhaltlich auf für ihn unbekanntes Terrain – oder trifft Glatteis es besser? Das sind dann zwar vermutlich unwesentliche Nebenschauplätze, aber bei entsprechender Dramaturgie merkt das vermutlich niemand.

Solange der Gegner beschäftigt ist den Fallgruben auszuweichen, wird es ihm schwerfallen, eigene Gedanken zu sortieren. Sie wissen ja, wo das Eis am dünnsten und brüchigsten ist. Sorgen Sie für genügend Abwechslung im Hindernisparcours, sonst besinnt sich so ein Spielverderber und äußert laut, dass dies nicht dem Thema diene. Wobei Sie ihm dann immer noch Ablenkungsmanöver oder Desinteresse an einer ernsthaften Diskussion unterstellen können.

 

 

 

8. David gegen Goliath

 

Sie kämpfen gegen den Antichristen. Machen Sie deutlich, dass Ihr Gegner für all die bösen Mächte der Welt steht und Sie für diejenigen, die sonst zu kurz kommen. Sie sind ein Held, der diesmal stellvertretend für alle Unzufriedenen dieser Welt siegen sollte.

 

 

 

9. Loben und heucheln

 

Loben Sie den Gegner anfangs so lange, bis er die Deckung aufgibt. Das lässt ihn zögern und er merkt die Treffer in der Magengrube erst, wenn Sie schon bei den Tiefschlägen sind.

 

 

 

10. Wiederholen, wiederholen, wiederholen, wiederholen

 

Widerstand ist zwecklos! Mit Wiederholungen lässt sich der Gegner zermürben. Sie sind nicht zu greifen. Lassen Sie ihn zappeln. Steter Tropfen höhlt selbst harten Stein. Das ist verbales Waterboarding, das bei eigener Ausdauer jeden Widerstand bricht.

 

 

 

11. Quellen diskreditieren

 

Bei stichhaltigen Argumenten lassen sich ja immer noch die Quellen diskreditieren.

 

 

 

12. Vage bleiben

 

Wer vage bleibt und dabei umso kompetenter wirkt, eckt nicht so schnell an, braucht sich nicht wirklich festzulegen und kann im Nachhinein immer noch flexibel an der Auslegung feilen. Verwenden Sie oft das Wort „eigentlich“ in Ihren Sätzen. Dazu können sie bei Bedarf später das „aber“ liefern. So kann Sie niemand widerlegen. Und wer nicht versteht, was damit gemeint ist bestätigt doch nur, dass Sie der einzige Wissende sind.

 

 

 

13. Lautstärke siegt

 

Wer lauter ist und den anderen nicht zu Wort kommen lässt hat mehr Sendezeit. Und wenn der Gegner bemüht ist gehört zu werden, sorgen Sie dafür, dass es möglichst verzweifelt wirkt. Das senkt Status und Ansehen des Gegenspielers. Selbst schuld, wer sich an solch überholte Werte, wie Respekt bindet.

 

 

 

14. Lächelnde Lügen

 

Ein mehrschneidiges Schwert sind kurzfristig nicht überprüfbare Lügen. Sie verschaffen Zeit. Nur Vorsicht: Ein späterer Faktencheck kann nachträglich schaden und erst diese lästigen Zeitgenossen mit Smartphone. Schnell quetschen diese kleinkariert mittels Suchdienst die Wahrheit aus dem Netz und selbst der kurzfristige Sieg wird einem nicht gegönnt. Das ist nicht schön, aber auch kein Weltuntergang. Dann hilft ein Lächeln und der Hinweis, dass im Internet viel Unfug steht, gleich neben Marsmenschen und Hardcore. Davon kann sich ja jeder selbst überzeugen.

 

 

 

15. Auf nicht gestellte Fragen antworten

 

Seien Sie flexibel bei der Deutung einer Frage und hören Sie heraus, was Ihnen und Ihrer Sache dient. Jetzt macht sich Kondition bezahlt. Reden Sie lange genug, dann gerät die Frage ohnehin in Vergessenheit. So werden Sie Ihre besten Argumente los und es ermüdet den Gegner.

 

 

 

Ähnlichkeiten zu lebenden Personen und Ereignissen?

 

Sie meinen, die Aufzählung beinhaltet nicht nur vollkommen inakzeptable Empfehlungen, denen kein halbwegs anständiger Mensch folgen würde? Dann lassen Sie lieber den Fernseher aus, um nicht eines Besseren belehrt zu werden.

Und falls Sie lernen wollen, wie solche schmutzigen Tricks erkannt und umgewandelt werden helfe ich Ihnen gerne. Fair und kompetent kommt verdient weiter! Präsentieren Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie reagieren Sie, wenn Sie solche Techniken in der Realität beobachten? Haben wir uns schon zu sehr daran gewöhnt, um es noch zu bemerken beziehungsweise daran zu stoßen?

Umfrageergebnis

 

Die Leser dieses Blogs meinen, die Behauptung der Zweck heiligt die Mittel …

%

… stimmt nicht.

%

… stimmt manchmal.

%

… stimmt.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage (n= 2031)

 

 

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Video

https://youtu.be/vamN4YakeG4

Rücksichtslosigkeit darf sich nicht auszahlen

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Februar 2014
Überarbeitung: 30. Juni 2019
Englische Version:
AN: #56599
K: CNB
Ü:

Wo versteckt sich die Inspiration? Warum Ortswechsel neue Gedanken ermöglichen können

Wo versteckt sich die Inspiration? Warum Ortswechsel neue Gedanken ermöglichen können

Inspiration finden
Wo versteckt sich die Inspiration?

Wo versteckt sich die Inspiration? Warum Ortswechsel neue Gedanken ermöglichen können

Manchmal sitzt du vor einem Problem und denkst immer wieder dieselben Gedanken.

Du liest noch einmal.

Du formulierst um.

Du schaust auf den Bildschirm.

Und trotzdem kommt nichts Neues hinzu.

Vielleicht fehlt dir in diesem Moment weniger Disziplin.

Vielleicht fehlt ein anderer Blick.

Inspiration lässt sich kaum befehlen. Du kannst jedoch Bedingungen schaffen, unter denen neue Gedanken leichter entstehen.

 

 

 

 

Wo entstehen gute Ideen?

 

Bei mir häufig dort, wo ich gerade nicht ausdrücklich nach ihnen suche.

Beim Gehen.

In einem Café.

Im Tiergarten.

Auf Reisen.

In einer Ausstellung.

Oder mitten in einem Gespräch.

Vielleicht kennst du das.

Du sitzt lange am Schreibtisch und kommst kaum weiter.

Dann stehst du auf.

Du gehst ein paar Minuten.

Und plötzlich erscheint ein Gedanke, der vorher nicht verfügbar war.

 

 

 

 

Inspiration ist weniger Magie als Perspektivwechsel

 

Das Wort Inspiration klingt schnell geheimnisvoll.

Als müsste eine Idee plötzlich irgendwoher „eingehaucht“ werden.

In der Praxis entstehen neue Gedanken häufig viel unspektakulärer.

Du bekommst:

  • einen anderen Reiz
  • eine neue Perspektive
  • einen Gesprächsfetzen
  • eine unerwartete Beobachtung
  • Abstand zum bisherigen Denkweg

Und dadurch beginnt dein Denken, andere Verbindungen herzustellen.

 

 

 

Das Problem mit dem immer gleichen Ort

 

Ein vertrauter Arbeitsplatz ist hervorragend für:

Routine.

Organisation.

Abarbeiten.

Fokus.

Genau deshalb kann er für neue Gedanken gelegentlich weniger hilfreich sein.

Der Ort aktiviert vertraute Abläufe.

Und manchmal auch vertraute Gedanken.

 

 

 

Orte enthalten Erwartungen

 

Im Besprechungsraum sprechen wir anders als auf einer Parkbank.

Im Büro denken wir anders als beim Gehen.

In einem Café beobachten wir andere Dinge als vor dem eigenen Bildschirm.

Ein Ortswechsel verändert deshalb nicht automatisch deine Kreativität.

Er verändert jedoch den Kontext, in dem du denkst.

 

 

 

Neue Reize können neue Verbindungen ermöglichen

 

Vielleicht siehst du:

eine ungewöhnliche Architektur.

ein Gespräch am Nebentisch.

eine Ausstellung.

eine Bewegung.

eine Farbe.

eine Situation.

Und plötzlich entsteht eine Verbindung zu deinem Thema.

Die Idee war weniger im Café versteckt.

Dein Denken hatte dort nur anderes Material zur Verfügung.

 

 

 

 

Bewegung verändert den Denkzustand

 

Deshalb arbeite ich bei bestimmten Themen gern im Gehen.

Wenn du gehst, verändert sich etwas.

Du sitzt weniger fest.

Du schaust weniger auf denselben Punkt.

Das Gespräch bekommt Rhythmus.

Gedanken können sich entwickeln, während sich auch der Körper bewegt.

 

 

 

Gehen ist keine Kreativitätsgarantie

 

Natürlich entsteht bei einem Spaziergang nicht automatisch die große Idee.

Doch Bewegung kann helfen, aus einer festgefahrenen Situation herauszukommen.

Gerade dann, wenn du bereits lange auf dasselbe Problem starrst.

 

 

 

Wenn du feststeckst, ändere eine Variable

 

Zum Beispiel:

den Ort.

die Körperhaltung.

das Tempo.

das Medium.

die Frage.

Das klingt simpel.

Und genau deshalb wird es häufig übersehen.

 

 

 

Inspiration braucht gelegentlich Abstand

 

Manchmal entsteht keine Idee, weil du zu nah am Problem bist.

Du kennst:

jede Einschränkung.

jedes Gegenargument.

jede bisherige Lösung.

Das kann Expertise sein.

Und gleichzeitig den Blick verengen.

 

 

 

Die Pause ist Teil des Denkens

 

Wir behandeln Pausen gern wie Unterbrechungen produktiver Arbeit.

Doch manchmal arbeitet ein Gedanke gerade dann weiter, wenn du dich einer anderen Sache zuwendest.

Deshalb kommen Ideen häufig:

unter der Dusche.

beim Spaziergang.

beim Kochen.

kurz vor dem Einschlafen.

In solchen Momenten kontrollierst du weniger aktiv.

 

 

 

Inspiration entsteht selten unter maximalem Druck

 

Der Satz:

„Ich brauche jetzt sofort eine geniale Idee.“

ist erstaunlich wenig inspirierend.

Druck verengt Aufmerksamkeit.

Das kann bei klar umrissenen Aufgaben hilfreich sein.

Bei offenen kreativen Fragen brauchst du häufig mehr Spielraum.

 

 

 

Erst öffnen, später bewerten

 

Ein häufiger Fehler:

Eine Idee taucht auf.

Und sofort beginnt die Bewertung.

„Das funktioniert nicht.“

„Das hatten wir schon.“

„Das ist zu ungewöhnlich.“

Dann endet der Gedanke, bevor er sich entwickeln konnte.

 

 

 

Ideen und Bewertung brauchen unterschiedliche Momente

 

Beim ersten Schritt geht es um:

Was könnte möglich sein?

Später geht es um:

Was davon trägt?

Beides ist wichtig.

Nur nicht immer gleichzeitig.

 

 

 

Träumer, Realist und Kritiker

 

Ein bekanntes Kreativitätsmodell arbeitet mit drei unterschiedlichen Perspektiven:

  • Träumer
  • Realist
  • Kritiker

Die Idee dahinter gefällt mir:

Zuerst entstehen Möglichkeiten.

Dann wird geprüft, wie sie umgesetzt werden könnten.

Danach werden Schwächen und Risiken betrachtet.

 

 

 

Der Kritiker braucht seinen Zeitpunkt

 

Kritisches Denken ist wertvoll.

Zu früh eingesetzt kann es Ideen abwürgen.

Zu spät eingesetzt kann es teuer werden.

Deshalb lohnt sich eine bewusste Reihenfolge.

 

 

 

Du kannst unterschiedliche Orte dafür nutzen

 

Vielleicht entwickelst du Ideen beim Gehen.

Prüfst sie später am Schreibtisch.

Und nimmst die kritischste Analyse am nächsten Morgen vor.

Das ist keine Pflicht.

Es ist eine Möglichkeit, unterschiedliche Denkmodi besser voneinander zu trennen.

 

 

 

Welche Orte inspirieren?

 

Das ist sehr individuell.

Einige meiner Favoriten:

  • Cafés
  • Buchhandlungen und Bibliotheken
  • Museen und Ausstellungen
  • Parks
  • Zoologische Gärten
  • Aquarien
  • Seeufer
  • Aussichtspunkte
  • Flughäfen und Bahnhöfe
  • Hotellounges
  • Orte mit viel Bewegung

Andere Menschen brauchen dagegen:

Stille.

Abgeschiedenheit.

ein leeres Zimmer.

eine vertraute Umgebung.

Es gibt keinen universell inspirierenden Ort.

 

 

 

Der beste Ort ist der, der zu deiner Denkaufgabe passt

 

Wenn du ein komplexes Konzept konzentriert ausarbeiten möchtest, brauchst du vielleicht Ruhe.

Wenn du neue Ideen suchst, kann etwas mehr Reiz hilfreich sein.

Wenn du eine schwierige Entscheidung sortieren möchtest, kann Bewegung helfen.

Wenn du eine Rede emotional entwickeln möchtest, kann ein Ort mit Atmosphäre nützlich sein.

 

 

 

Inspiration aus Beobachtung

 

Du musst dabei keineswegs ständig nach „Ideen“ suchen.

Beobachte.

Wie bewegen sich Menschen?

Was fällt dir auf?

Welche Probleme lösen andere?

Was überrascht dich?

Was irritiert dich?

Neugier ist ein hervorragender Rohstoff.

 

 

 

Inspiration aus fremden Disziplinen

 

Viele gute Ideen entstehen, wenn Gedanken aus einem Bereich in einen anderen übertragen werden.

Zum Beispiel:

Was kann eine Führungskraft vom Theater lernen?

Was kann eine Präsentation von Film erzählen lernen?

Was kann eine Entscheidung von Architektur lernen?

Die Verbindung muss zunächst kaum perfekt sein.

Interessant ist, welche neue Frage daraus entsteht.

 

 

 

Inspiration braucht Input

 

Wer nur ausgeben möchte, ohne etwas aufzunehmen, leert irgendwann den Vorrat.

Deshalb gehören für mich dazu:

  • lesen
  • zuhören
  • beobachten
  • reisen
  • Gespräche
  • Kunst
  • Natur

Nicht alles muss unmittelbar nützlich sein.

 

 

 

Nützlichkeit kann Kreativität einengen

 

Wenn du bei jedem Eindruck sofort fragst:

„Was bringt mir das?“

übersiehst du möglicherweise Verbindungen, deren Wert erst später sichtbar wird.

Manche Ideen brauchen Zeit.

 

 

 

Notiere Ideen, bevor sie verschwinden

 

Inspiration besitzt eine unangenehme Eigenschaft:

Sie hält sich weniger zuverlässig an Bürozeiten.

Deshalb:

Notizbuch.

Smartphone.

Sprachnotiz.

Was immer für dich funktioniert.

Eine gute Idee, die du später sicher noch wissen wirst, ist erstaunlich oft weg.

 

 

 

Nicht jede Idee verdient Umsetzung

 

Das gehört ebenfalls dazu.

Inspiration liefert Möglichkeiten.

Entscheidung wählt aus.

Diese beiden Aufgaben sollten nicht verwechselt werden.

 

 

 

Kreativität produziert Optionen

 

Dann beginnt die nächste Frage:

Welche Option passt zum Ziel?

Gerade bei Entscheidungen ist das wichtig.

Eine kreative Lösung ist nicht automatisch eine gute Lösung.

 

 

 

Das Problem bestimmt die Qualität der Idee

 

Du kannst eine brillante Lösung entwickeln.

Wenn du das falsche Problem bearbeitest, bleibt sie nutzlos.

Deshalb frage vor der Ideenfindung:

Welche Frage möchte ich eigentlich beantworten?

 

 

 

Vielleicht brauchst du keine neue Idee

 

Vielleicht brauchst du eine bessere Frage.

Das ist häufig der spannendere Perspektivwechsel.

 

 

 

Inspiration für Präsentationen

 

Gerade bei Präsentationen beginnt kreative Arbeit häufig zu spät.

Dann wird sofort PowerPoint geöffnet.

Folien werden verschoben.

Design wird verändert.

Doch die eigentliche Idee fehlt.

 

 

 

Erst Botschaft, dann Folien

 

Bevor du gestaltest:

Was soll beim Publikum hängen bleiben?

Was soll sich verändern?

Welche Perspektive möchte ich eröffnen?

Erst danach braucht es Folien.

 

 

 

Raus aus PowerPoint

 

Wenn du bei einer Präsentation feststeckst, kann es hilfreich sein:

den Bildschirm zu schließen.

zu gehen.

laut zu erzählen.

mit Papier zu arbeiten.

eine Skizze zu machen.

Das verändert das Denken.

 

 

 

Inspiration für Entscheidungen

 

Auch Entscheidungen scheitern gelegentlich weniger an Bewertung als an fehlenden Optionen.

Dann stehen scheinbar nur zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

A oder B.

Vielleicht fehlt C.

Oder eine Kombination.

Oder eine völlig andere Fragestellung.

 

 

 

Optionsnebel

 

Unter Druck wird Denken häufig enger.

Dann sehen wir eher:

bekannte Wege.

Risiken.

notwendige Entscheidungen.

Ein Perspektivwechsel kann helfen, den Raum wieder zu öffnen.

 

 

 

Eine hilfreiche Frage

 

Was würde ich sehen, wenn ich diese Situation zum ersten Mal betrachten würde?

Das gelingt natürlich nie vollständig.

Doch die Frage kann vertraute Annahmen sichtbar machen.

 

 

 

Eine weitere Frage

 

Was würde jemand aus einem völlig anderen Beruf hier erkennen?

Auch das kann Denkgewohnheiten unterbrechen.

 

 

 

Inspiration durch Gespräche

 

Manchmal brauchst du weniger einen Rat.

Du brauchst ein Gegenüber, das:

zuhört.

nachfragt.

eine andere Perspektive anbietet.

Während du erklärst, wird dein eigener Gedanke klarer.

 

 

 

Gute Fragen inspirieren stärker als schnelle Lösungen

 

Ein Sparringspartner muss weniger sofort wissen, was du tun solltest.

Interessanter kann eine Frage sein, auf die du bisher noch keine Antwort hast.

Zum Beispiel:

Welche Annahme begrenzt gerade deine Möglichkeiten?

 

 

 

Coaching-Walks und Denken in Bewegung

 

Für bestimmte Themen nutze ich deshalb gern Gespräche im Gehen.

In Berlin beispielsweise im Tiergarten oder rund um den Zoologischen Garten.

Nicht als touristisches Rahmenprogramm.

Sondern weil Bewegung und wechselnde Eindrücke bei manchen Fragestellungen einen anderen Gesprächsraum schaffen können.

 

 

 

Der Weg gehört dann zur Arbeit

 

Ein Gedanke entsteht.

Wir gehen weiter.

Etwas verändert die Perspektive.

Eine neue Frage entsteht.

Das kann besonders bei:

  • Entscheidungen
  • Neuorientierung
  • Konzeptentwicklung
  • Präsentationen

hilfreich sein.

 

 

 

Inspiration lässt sich vorbereiten

 

Das klingt paradox.

Doch du kannst:

Material sammeln.

Fragen formulieren.

unterschiedliche Orte nutzen.

Bewegung einplanen.

Ideen notieren.

Dann lässt du Raum.

 

 

 

Kreativität braucht Struktur und Freiheit

 

Nur Freiheit kann zerfasern.

Nur Struktur kann erstarren.

Gute kreative Arbeit braucht häufig beides.

Einen klaren Rahmen.

Und darin Beweglichkeit.

 

 

 

Was tun, wenn gar nichts kommt?

 

Dann hör für einen Moment auf, Inspiration zu verlangen.

Bearbeite einen kleineren Teil.

Sammle Material.

Wechsle die Tätigkeit.

Schlaf darüber.

Oder rede mit jemandem.

Ein blockierter Gedanke wird selten besser, wenn du ihn mit Gewalt festhältst.

 

 

 

Und manchmal braucht es schlicht Arbeit

 

Auch das gehört zur Wahrheit.

Inspiration wird gelegentlich romantisiert.

Nicht jeder gute Text beginnt mit einem Geistesblitz.

Nicht jede gute Präsentation entsteht aus einem genialen Moment.

Viele Ideen werden erst gut, weil sie:

überarbeitet.

geprüft.

verdichtet.

verworfen.

neu zusammengesetzt.

werden.

 

 

 

Inspiration ist der Anfang, selten das Endprodukt

 

Ein Einfall kann in Sekunden entstehen.

Eine tragfähige Idee braucht häufig länger.

Darum gehören zusammen:

Inspiration.

Handwerk.

Urteilskraft.

 

 

 

Sieben Möglichkeiten, wenn deine Gedanken feststecken

 

1. Wechsel den Ort

Nicht weit.

Nur anders.

 

2. Geh ein Stück

Bewegung verändert den Zustand.

 

3. Formuliere das Problem neu

Vielleicht bearbeitest du gerade die falsche Frage.

 

4. Trenne Ideen und Kritik

Erst Möglichkeiten.

Dann Bewertung.

 

5. Suche einen fremden Reiz

Kunst, Bücher, Natur, Menschen.

 

6. Sprich den Gedanken laut aus

Beim Erklären werden Lücken sichtbar.

 

7. Lass den Gedanken gelegentlich in Ruhe

Abstand kann produktiv sein.

 

 

 

Häufige Fragen

 

Kann ein Ortswechsel wirklich kreativer machen?

Ein Ortswechsel garantiert keine kreativen Ideen. Er kann jedoch neue Reize, Bewegung und Abstand zu vertrauten Denkgewohnheiten schaffen und damit einen Perspektivwechsel erleichtern.

 

Wo findet man am besten Inspiration?

Das ist individuell. Manche Menschen denken besser in Cafés oder beim Gehen, andere brauchen Ruhe. Entscheidend ist, welche Umgebung zur jeweiligen Denkaufgabe passt.

 

Hilft Bewegung beim Denken?

Viele Menschen erleben, dass Gehen offene Denkprozesse unterstützt. Besonders bei festgefahrenen Gedanken kann ein Spaziergang einen anderen mentalen Zustand ermöglichen.

 

Was kann ich bei einer kreativen Blockade tun?

Wechsle beispielsweise Ort, Medium oder Fragestellung. Sammle zunächst Material, trenne Ideenfindung von Bewertung und gib dem Thema gelegentlich Abstand.

 

Wie finde ich neue Ideen für eine Präsentation?

Beginne nicht bei den Folien. Kläre zuerst Botschaft, Publikum und gewünschte Wirkung. Ein Ortswechsel oder das laute Erzählen der Präsentationsidee kann anschließend neue Perspektiven eröffnen.

 

Kann Inspiration erzwungen werden?

Kaum zuverlässig. Du kannst jedoch Bedingungen schaffen, die Ideen begünstigen: interessante Reize, Ruhe, Bewegung, Austausch und genügend geistigen Spielraum.

 

Brauche ich Kreativität für Entscheidungen?

Bei manchen Entscheidungen ja. Besonders wenn die bekannten Optionen unbefriedigend sind, kann kreative Arbeit helfen, zusätzliche Möglichkeiten zu entdecken.

 

Sind kreative Ideen automatisch gute Ideen?

Nein. Kreativität erweitert Möglichkeiten. Danach braucht es Bewertung, Realitätsprüfung und Entscheidung.

 

 

 

Der entscheidende Gedanke

 

Inspiration versteckt sich wahrscheinlich an keinem bestimmten Ort.

Sie wartet kaum im Café.

Nicht im Park.

Nicht am Meer.

Und auch nicht auf der nächsten Seite eines Buches.

Doch manche Orte helfen uns, anders wahrzunehmen.

Anders zu fragen.

Anders zu verbinden.

Und dadurch können neue Gedanken entstehen.

Wenn deine Gedanken immer wieder denselben Weg nehmen, musst du manchmal weniger härter denken als den Weg verändern.

 

 

 

Wenn du bei einer wichtigen Frage feststeckst

 

Manchmal fehlt weniger eine fertige Lösung als ein größerer Möglichkeitsraum.

Das kann eine:

  • wichtige Entscheidung
  • Präsentation
  • berufliche Neuorientierung
  • strategische Frage

betreffen.

Im persönlichen 1:1 können wir die Situation aus verschiedenen Perspektiven betrachten und neue Optionen entwickeln.

Je nach Thema online, in meinen Räumen in Berlin City West oder auch als Coaching-Walk.

Dabei geht es nicht darum, Kreativität zu erzwingen.

Es geht darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen du wieder mehr sehen kannst als die bisher bekannten Möglichkeiten.

Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung?

 

Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.

Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.

Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.

→ Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Dezember 2014
Überarbeitung: 8. Juli 2026

Überzeugend präsentieren? Gute Ideen verkaufen sich doch von allein!

Überzeugend präsentieren? Gute Ideen verkaufen sich doch von allein!

Gute Ideen haben es verdient von anderen gehört und bemerkt zu werden
Gute Ideen verkaufen sich von allein

Überzeugend präsentieren

 

 

Bringen Sie Ihre Ideen ein, überzeugen Sie andere Menschen von Ihrem Angebot. Gute Ideen haben es verdient, von anderen gehört und bemerkt zu werden.

Überblick

 

 

 

 

Hoch leben die Selbstläufer!

 

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Gute Ideen setzen sich ganz von alleine durch.
Zurücklehnen, abwarten und Tee trinken genügt!
Schließlich ist die Erde eine Scheibe, oder?

Das scheinen zumindest ziemlich viele Menschen zu denken. Anders ist kaum zu erklären, weshalb so viele gute Ideen sich so schnell wieder aus dem Staub machen.

Die Wahrheit ist: Auch sehr gute Ideen verkaufen sich selten von alleine. Selbst dem Zufall gilt es etwas auf die Sprünge zu helfen.

Es genügt nicht selbst von einer guten Sache überzeugt zu sein, sich darauf auszuruhen und darauf zu warten, dass jemand sich der Sache annimmt. Nur wer bereit und in der Lage ist sie überzeugend zu vermitteln, haucht ihr genügend Leben ein, damit sie eine Chance bekommt. Manche Idee brauchen nur etwas Starthilfe, während andere einen beachtlichen Kraftaufwand benötigen, bis sie endlich auf eigenen Beinen stehen können.

Umfrageergebnis

 

Wenn ich es mir aussuchen kann …

%

... vermeide ich Präsentationen zu halten.

%

... übernehme ich es gerne Präsentation zu halten.

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2016 bis 2018, n=1117)

Das wäre Ihr Preis gewesen…

 

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

Molière

 

Gute Ideen haben es verdient von anderen gehört und bemerkt zu werden. Bringen Sie Ihre Ideen ein, damit sie sich im Wettstreit der Angebote durchsetzen und weiterentwickeln. Sorgen Sie dafür, dass der Wert, die Bedeutung, die Chance deutlich werden und regen Sie andere Menschen dazu an daran teilzuhaben. Wenn Sie eine gute Idee anschaulich machen können, geben Sie ihr eine Chance. Wenn Sie eine gute Idee vielen Menschen anschaulich präsentieren, verhelfen Sie ihr besser, schneller und wirkungsvoller zum Erfolg.

Sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Angebot, Ihre Ideen eine Chance bekommen, indem Sie überzeugend präsentieren.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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P.S.

 

Wie sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Angebot, Ihre Ideen eine Chance bekommen?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4560
K:
Ü:

Die optimale Rededauer: Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Die optimale Rededauer: Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Die richtige Redezeit: Wie lange Ihre Rede oder Präsentation dauern darf

Die optimale Dauer einer Rede oder Präsentation

 

Wie lange darf eine Rede dauern? So manche Rede erinnert unfreiwillig eher an einen Filibuster* als an ein rhetorisches Meisterwerk. Die Aufnahmefähigkeit eines Publikums ist allerdings nur endlich. Wie lang ist die Dauer der maximalen Aufmerksamkeit eines Publikums bei einer Rede oder Präsentation? So wählen Sie die ideale Redezeit.

*

Anmerkung zum Begriff Filibuster

 

Ein Filibuster (engl. Freibeuter) ist eine Taktik bei Abstimmungen. Durch Anträge, Anfragen und Dauerreden soll eine Abstimmung der anwesenden Mehrheit verhindert oder verzögert werden.

Mit einer Redezeit von 24 Stunden und 18 Minuten hält der US-Senator Strom Thurmond seit 1957 den Rekord im Filibustieren, falls es dieses Wort gibt. Und diesem Rekord wollen Sie sich doch nicht annähern, oder?

Was ist die optimale Rededauer?

 

Wie lang darf eine Rede, eine Präsentation maximal sein? Diese Frage kommt in jedem Rhetoriktraining, bei fast jeder Redevorbereitung

Rückfrage: Stellen Sie sich bitte vor; Sie sitzen im Publikum. Wann beginnen Sie unruhig auf Ihrem Platz hin und her zu rutschen? Wie lang ist Ihre Aufmerksamkeitsspanne? Wann reicht es Ihnen? Wie meinen Sie? Es kommt darauf an!

Ja, die Antwort wird vermutlich auch vom Thema beeinflusst. Bei einem Thema, dem ich nichts abgewinnen kann, ist sie sicher deutlich kürzer. Allerdings ist selbst beim interessantesten Thema irgendwann Schluss mit lustig. Aus, Schluss, genug! Irgendwann reicht es einfach. Und das selbst bei einer tollen Präsentation. Bitte, bitte eine Pause! Schließlich will ja selbst der leckerste Brocken erst einmal verdaut werden. Da hilft dann auch kein weiteres Stopfen.

Sind wir damit der Frage nach der maximalen Dauer etwas näher gerückt? Was ist denn nun richtig? Nun ja…

Ein häufig zu hörender Wert für die maximale Dauer einer Präsentation ist 20 Minuten. Bei den von mir veranstalteten Präsentationen gelten maximal 18 Minuten. Die Überlegung dahinter; das sei die maximale Aufmerksamkeitsspanne eines Erwachsenen.

 

Zerstreutheit ist Konzentration auf etwas anderes.

 

Und, weil die heutigen Medien unsere Gewohnheiten verändern, sinkt die Fähigkeit bzw. die Bereitschaft längere Zeit einem einzelnen Thema Aufmerksamkeit zu widmen. Zu viele aufbereitete Angebote konkurrieren um die Aufmerksamkeit. Das schlägt irgendwann auf den Magen und auf die Fähigkeit, die Rohdaten selbst in Beziehung zu bringen.

 

 

 

Wer hat welche Empfehlungen zur Rededauer?

 

Werde ich zur empfohlenen Rededauer befragt, denke ich mitunter an die Sichtweise des englischen Anwalts und Politikers William Norman Birkett:

Ich habe nichts gegen Menschen, die auf ihre Uhr gucken, während ich rede.
Aber ich protestiere strengstens dagegen, wenn sie anfangen, die Uhr zu schütteln, um festzustellen, ob sie noch geht.

 

I do not object to people looking at their watches when I am speaking.
But I strongly object when they start shaking them to make sure they are still going.

William Norman Birkett

 

Das sollte doch ein verständlicher Hinweis auf die äußerste Redezeit sein, oder? Der Praxistest zeigt allerdings, so manche Rede erinnert unfreiwillig eher an einen Filibuster* als an ein rhetorisches Meisterwerk. Schade, denn die Aufnahmefähigkeit des Publikums hat ihre Grenzen.

 

 

 

Selbstbeobachtung

 

Wie schon oben erwähnt; eine gute Möglichkeit sich hier eine eigene Meinung zu bilden sind Präsentationen, bei denen Sie im Publikum sitzen. Machen Sie sich Notizen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie lange sind Sie wirklich vollkommen mit der Aufmerksamkeit beim Redner?
  • Was hat Sie, wann wie abgelenkt?
  • Was hätten Sie gebraucht, um dabei zu bleiben?

 

Aufgrund von Beobachtungen scheint mir die Aufmerksamkeitsspanne bei den meisten Menschen eher bei 3 Minuten zu liegen. Und das bedeutet nicht, dass die Präsentation schlecht sein muss; es liegt in der menschlichen Natur.

Umfrageergebnis

 

Aufmerksamkeit während Präsentationen

 

Während Präsentationen, bei denen ich im Publikum sitze, mache ich nebenbei schon mal etwas anderes am Smartphone etc.

%

nie

%

selten

%

manchmal

%

häufig

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 400)

3 Minuten?

 

Ist die Schlussfolgerung, jetzt nur noch Minipräsentationen im Vorbeiflug zu halten? Das klingt doch sehr oberflächlich?

Wie wäre es von dieser Zeitspanne nicht mehr von den Zuschauern zu erwarten, sondern stattdessen die Aufgabe engagierter Redner abzuleiten? Die Aufmerksamkeit des Publikums so lang wie möglich zu halten und regelmäßig wiederzuerlangen, wenn es wiederholt auf Reisen gehen will.

Ich habe Veranstaltungen erlebt, bei denen die Teilnehmer nicht genug bekommen konnten, weil die Dramaturgie stimmte. Publikum, das am liebsten auf die Pausen verzichten und überziehen wollte.

 

 

 

Es lohnt sich!

 

Ja, es macht mehr Arbeit, als einen Vortrag langweilig abzuspulen. Es macht dafür auch mehr Spaß, sowohl dem Redner als auch dem Publikum. Und es wirkt!

Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Typisches Erinnerungsvermögen des Publikums nach einer Rede

 

 

Erinnerungsvermögen des Publikums nach einer Rede

Tipps: Die passende Dauer für Ihre Rede oder Präsentation finden

 

Die Dauer einer Rede betreffend meinen viele Menschen: Je kürzer, desto besser. Oder gemäß Mark Twain: „Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende, und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.“ Doch das ist wohl etwas vereinfacht.

Ob eine kurze oder lange Rede besser ist, lässt sich so pauschal nicht sagen. Allerdings gibt es einige Aspekte, die Sie beachten können, um die für Ihre Rede geeignete Länge zu bestimmen. Es folgen einige Anregungen.

 

 

a. Vorgegebene Redezeit

 

Haben Sie bei einer Veranstaltung eine vorgegebene Redezeit, dann wird erwartet, dass Sie diese einhalten. Dabei geht es nicht um  den Sekundenzeiger und Sie brauchen Ihre Rede auch nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Erfolgt Letzteres durch Nebensächlichkeiten, verwässern Sie damit nur Ihre Rede. Bei der Vorbereitung kürzen Sie, soweit es geht. So komprimieren Sie die Rede und machen sie gehaltvoll. Raus mit Ballast; packen Sie in die Rede alles, was Ihrer Botschaft dient. Alles andere streichen Sie.

Auf keinen Fall solltest du Ihre Redezeit überziehen. Sobald Ihr Publikum auch nur ahnt, dass Sie die angekündigte Dauer überschreiten könnten, wird es unaufmerksam und unruhig. Je länger Sie überziehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihre Zuhörer sogar verärgert sind.

Gerade Vorstände, Geschäftsführer und erfolgsverwöhnte Redner überziehen gerne und das Publikum nimmt es als fehlenden Respekt ihm gegenüber wahr. Wer die Agenda nicht ehrt, schadet der Glaubwürdigkeit.

 

 

 

b. Bezahlte Rede

 

Bei einer bezahlten Rede gelten ebenfalls die vorherigen Empfehlungen. Hier solltest du sich allerdings möglichst genau an die vereinbarte Redezeit halten. Da Ihr Auftraggeber Sie für eine bestimmte Leistung gebucht hat, solltest du möglichst nah an den Absprachen bleiben. Letztlich zählt zwar die Wirkung, doch die Zeit ist besser messbar und darum orientieren sich viele Auftraggeber daran. Fällt Ihre Rede viel kürzer aus, enttäuschen Sie Auftraggeber und Publikum. Hoch lebe eine tragfähige Vereinbarung.

 

 

 

c. Keine vorgegebene Redezeit

 

Ist keine Redezeit vorgegeben, können sich ganz nach Ihrer Botschaft und Ihren Redezielen richten. Aber: Es gibt nicht viele Reden, die länger als 15 oder 20 Minuten dauern sollten. Sprechen Sie sich am besten mit dem Veranstalter und mit den anderen Rednern ab.

Ist Ihre Rededauer länger als 20 Minuten, dann planen Sie in mehreren Abschnitten mit jeweils maximal 20 Minuten, so als wären es mehrere Reden.

Die Basis meiner Empfehlungen zur Rededauer

 

Eine Antwort, die ich auf die Frage nach der idealen Rededauer häufiger gebe, lautet; unter 20 Minuten! Getretener Quark wird breit, nicht stark. (Johann Wolfgang von Goethe). Wobei auch das für viele Leser nur eine bedingt hilfreiche Empfehlung sein wird, da es dabei doch etwas mehr zu berücksichtigen gibt.

Eine gute Rede soll das Thema erschöpfen, nicht die Zuhörer.

Winston Churchill

 

So manche Rede – in Form andauernder Monologe – ähnelt einem Folterinstrument. Eine gute Rede macht Appetit auf mehr, anstatt pappsatt. Der Mensch ist nicht geschaffen für langes Zuhören. Der Hinweis auf die maximale Rededauer von 20 Minuten bedeutet nun nicht, dass es keine längeren Redebeiträge geben darf. Es bietet sich dann an, in Einheiten von maximal 20 Minuten zu präsentieren. Jede dieser Einheiten widmet sich dann möglichst nur einer Idee, die vermittelt wird. ,

Werfen Sie allen Redeballast raus. Was nicht dem Ziel dient, hat keinen Platz in Redebeiträgen. Das gilt auch für spontan produzierten Ballast, wie Weichmacher, Füllsel, Füllwörter, Fülllaute, Verlegenheitslaute und Denkgeräusche

 

 

 

Kurze Erinnerung für Ihren Redeauftritt

 

Wird man unerwartet gebeten, eine Rede zu halten, so erschrecke man nicht, sondern fasse sich. Aber kurz!

Heinz Erhardt

 

Wenn Sie an der Reihe sind, dürfen Sie die folgenden Empfehlungen für Ihre red oder Präsentation beherzigen:

 

 

1. Sichtbarkeit

 

Wenn Sie aufgerufen werden zu sprechen, dann stehen Sie auf, damit alle Sie sehen.

 

 

 

2. Verständlichkeit

 

Sprechen Sie laut und deutlich, damit alle Sie hören und verstehen.

 

 

 

3. Logik

 

Wählen Sie einen nachvollziehbaren Redeaufbau.

 

 

 

4. Auf den Punkt kommen

 

Und dann kommen Sie schnell zum wesentlichen Punkt, damit Ihr Publikum Sie mag.

Sprich, doch bleibe kurz und klar, meinte Dante Alighieri. In der Kürze liegt die Würze. Schön und gut, aber was bitte bedeutet das alles in konkreten Zahlen, in Minuten, Stunden, Tagen? Wie lange oder kurz sollte eine gute Rede sein?

Eine gute Rede ist wie ein Bikini – knapp genug, um spannend zu sein, aber alle wesentlichen Stellen abdeckend.

John F. Kennedy

 

Hat er oder hat er nicht? Eine seriöse Quelle dafür, dass John F. Kennedy das wirklich gesagt hat, habe ich nicht gefunden. Es klingt jedenfalls durchaus plausibel.

 

 

 

5. Weitere Tipps

 

Viele weitere Tipps finden Sie in den Artikel dieser Homepage. Lesen Sie beispielsweise 12+ Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co. Überzeugende Präsentationen, auch ohne riesiges Budget.

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Was halten Sie für die jeweils geeignete Rededauer? Welche Dauer bevorzugen Sie bei Reden und Präsentationen?

Zerstreutheit ist Konzentration auf etwas anderes.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Januar 2015
Überarbeitung: 29. April 2019
AN: #433154
Englische Version:
K: CNA
Ü:

Diese 20+ Gesprächstipps lassen dich ohne Unterbrechungen ausreden!

Mit diesen 20+ Gesprächstipps lassen dich ausreden. Schluss mit Unterbrechungen!

Manche Menschen werden besonders oft unterbrochen, andere selten
Manche Menschen werden besonders oft unterbrochen

So kannst du in Gesprächen ausreden

 

Was sind das nur für Leute, die einen nicht ausreden lassen? In einem guten Gespräch kommt jeder zum Zuge. Jeder darf ausreden und lässt den anderen zu Wort kommen. Doch, wieso werden manche Menschen besonders häufig unterbrochen und was lässt sich dagegen tun? Diese Tipps helfen dir, in Gesprächen zu Wort zu kommen, ohne unterbrochen zu werden.

Überblick

Jeder darf mal

 

In einem guten Gespräch kommt jeder zum Zuge. Jeder Teilnehmer darf ausreden und lässt die anderen zu Wort kommen. Jeder relevante Beitrag hat es verdient, gehört zu werden. Anderen Menschen ins Wort zu fallen, ist nicht sehr höflich. Und doch geschieht es so oft.
 Zugegeben; im Eifer des Gefechts ist es mitunter auch nicht so einfach, sich zurückzuhalten. Die Körperchemie kocht gerne ihr eigenes Süppchen.

Manche Menschen unterbrechen andere und manche Menschen werden häufiger unterbrochen. Was sind das nur für Leute, die einen nicht ausreden lassen? Die Gründe für das Unterbrechen mögen schlechte Kinderstube, Überlegenheitsgefühle, soziale und kommunikative Defizite sein. 
Viele Menschen haben niemals gelernt, gute Zuhörer zu sein. Doch woran liegt es, dass manche Personen besonders häufig unterbrochen werden? In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie ausreden können.

 

 

 

Lösungsversuche: Was tun?

 

Es gelingt nicht jedem gleichermaßen gut auszureden. Wir leben in einer Kultur, in der es an der Tagesordnung ist andere Menschen zu unterbrechen und in vielen Situationen wird das auch geduldet. Viele machen keine Pause beim Reden, weil befürchtet wird nicht den wesentlichen Punkt zu erreichen.
 Das macht nicht entspannter, sondern atemlos.
 Um dem entgegenzuwirken, behalten viele ihre Stimme am Satzende oben und vermeiden Pausen. Nur keinen Ansatzpunkt bieten und
 wenig Raum für eine Blutgrätsche liefern. Allerdings hat die gute Absicht auch Nachteile.
 Wer deswegen ständig am Ende des Satzes mit der Stimme oben bleibt, lange Sätze macht und Pausen vermeidet, wirkt dadurch nicht gerade souverän, sondern ängstlich. Aussagen klingen dann eher wie Fragen. All das schadet dem Selbstmarketing, dem Eindruck, den wir auf andere Menschen machen.

Einige Menschen können trotz Unterbrechungsversuche beharrlich weiterreden, beweisen einen langen Atem und die besseren Nerven. 
Selbst, wenn diese Vorgehensweise mitunter funktioniert, hat sie ihre Grenzen. 
Es wirkt nicht sehr sympathisch und echte Gespräche werden erschwert. Besser; bei besonders einnehmenden Zeitgenossen die wiederholte Unterbrechung ansprechen und die Regeln für die weitere Kommunikation klären.

 

 

 

20 Gesprächstipps: So können Sie ausreden

 

Sie müssen das Einschreiten in Ihr Gespräch nicht stillschweigend hinnehmen. Schließlich sollte in einem Unternehmen ein professioneller Umgang untereinander möglich sein. Diese Tipps können Ihnen dabei helfen, sich souverän gegen eine Gesprächsunterbrechung zu wehren oder diese sogar gänzlich zu verhindern.

 

 

 

1. Vorsorge ist besser als Nachsorge

 

Empfehlenswert: Es lohnt sich schon im Vorfeld durch das gesamte Auftreten möglichen Unterbrechungen zu begegnen. 
Ein souveräner Auftritt reduziert die Wahrscheinlichkeit von Angriffen.
 Wer deutlich macht sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen, bietet sich nicht so bereitwillig als Opfer an.
 Wer sich hingegen leicht aus dem Konzept bringen lässt, lädt zu weiteren Unterbrechungen ein.
 Also immer schön das Große und Ganze im Auge behalten!

 

 

 

2. Relevante Beiträge

 

Wer erst den Ruf hat, die Zeit anderer Menschen mit unwichtigen Beiträgen zu vergeuden, der wird aus nachvollziehbaren Gründen häufiger unterbrochen. Deswegen ist es besser lieber nichts zu sagen als etwas Unwichtiges. Wenn Sie das beherzigen, erwerben Sie den Ruf einer Person, die weiß, worauf es ankommt und Sie bekommen die verdiente Aufmerksamkeit.

 

 

 

3. Machen Sie es Zuhörern leichter

 

Es gibt Menschen, die etwas beizutragen haben, denen es allerdings nicht gelingt, das auch entsprechend zu vermitteln. Machen Sie es Zuhörern leichter die Bedeutung Ihrer Botschaft zu verstehen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Botschaft auch verstanden wird. Konzentrieren Sie sich auf klare und überzeugende Kommunikation. Das beinhaltet eine klare Redestruktur, selbst für kurze Redebeiträge. Unterstützen Sie Ihre Botschaft verbal und nonverbal. Denken Sie also auch an die Körpersprache. Redner mit einer guten unterstützenden Gestik formulieren meist klarere Gedanken in kürzeren und deutlicher betonten Sätzen. Klebt das Publikum an Ihren Lippen, hat es kaum einen Grund, Sie zu unterbrechen.

 

 

 

4. Brunftzeit

 

Unterbrechungen sind eine Option, um in zwischenmenschlichen Situationen Macht zu demonstrieren. Jemandem ins Wort zu fallen, ist möglicherweise der Versuch, Dominanz zu vermitteln. Manche Gespräche erinnern deshalb an Kämpfe um den Status als Platzhirsch. Das mag in der freien Natur bei Hirschen nett anzuschauen sein, ist aber in der Regel nicht gut für den eigenen Ruf. Entsprechend gilt es, sich souverän von solchen Spielereien zu distanzieren, ohne sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Zähne zeigen und lächeln!

Wenn Sie in einen solchen Machtkampf verwickelt werden sollen, setzen Sie lieber auf die Hinweise in diesem Artikel.

 

 

 

5. Die eigenen Ziele und Prioritäten kennen

 

Wenn Sie Ihre Ziele und Prioritäten präsent haben, ist es leichter den roten Faden zu behalten und sich nicht ablenken zu lassen. So zeigen Sie, dass Sie sich trotz Unterbrechungsversuchen nicht vom Weg abbringen lassen. Das lässt solche Versuche nutzlos werden.

 

 

 

6. Bleiben Sie konzentriert

 

Ein Gespräch zu unterbrechen funktioniert in der Regel nur deshalb so gut, weil die beiden Gesprächspartner aus ihren Gedanken gerissen werden. Es wird also nicht nur das Gespräch, sondern vor allem auch die Konzentration unterbrochen. Dem Unterbrecher kommt dann die volle Aufmerksamkeit zu, er hat sein Ziel erreicht. Verhindern können Sie dieses Verhalten ﹣ auch für zukünftige Situationen ﹣ indem Sie sich nicht auf die Ablenkung einlassen. Ohne die entsprechende Aufmerksamkeit geht auch der Anreiz verloren, sich in fremde Gespräche einzumischen.

 

 

 

7. Halten Sie den geeigneten Augenkontakt

 

Ebenfalls eine gute Strategie, um eine Unterbrechung zu verhindern, bevor diese überhaupt passieren kann, ist der ständige Blickkontakt. Einige Kollegen warten auf den richtigen Zeitpunkt, um ihre Meinung zu äußern und damit in ein fremdes Gespräch einzusteigen. Durch ständigen Augenkontakt schaffen Sie jedoch eine Gesprächssituation, die deutlich signalisiert, dass kein Platz für die Einwände einer weiteren Person vorhanden ist.

Für chronische Unterbrecher lässt sich das Machtanstarren verwenden. Machtanstarren bedeutet jemanden länger anzuschauen als üblich. Unbeirrt längere Zeit jemanden anzustarren bedeutet einen höheren Status zu beanspruchen. Es signalisiert, dass Sie sich nicht die Kontrolle aus der Hand nehmen lassen. Allerdings wirkt das auch aggressiv und wenig vertrauenerweckend auf Beobachter.

Seien Sie vorsichtig mit Augenkontakt, der als Aufforderung gewertet werden könnte zu kommentieren und Sie zu unterbrechen.

 

 

 

8. Sprechen Sie das Verhalten an

 

Häufiges und aggressives Unterbrechen deutet auf fehlenden Respekt hin und stört. Sollte Sie jemand dennoch unterbrechen oder Ihnen sogar ins Wort fallen, bleiben Sie so freundlich wie möglich und konfrontieren Sie ihn direkt mit seinem Verhalten. Es ist durchaus legitim zu sagen „Sie haben mich gerade unterbrochen, lassen Sie mich diesen Punkt bitte noch ausführen.“ So machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie mit dem Verhalten nicht einverstanden sind. Sie zeigen damit auch, dass Sie in der Lage sind, sich durchzusetzen.

9. Bieten Sie von sich aus Raum für andere

 

Ohne Zwang anderen Menschen Raum einzuräumen,  vermittelt Respekt und Souveränität, es erhöht den Status.

 

 

 

10. Körpersprache

 

Der effektive Einsatz von Körpersprache hat einen wesentlichen Anteil an der Kommunikation. Die Körpersprache signalisiert, was wir wirklich denken. Sie verrät auch, was wir so nicht aussprechen wollen. Wir signalisieren, wo wir uns selbst im Statusspiel einordnen. Zu hoch eingeordnet wirken wir leicht unsympathisch und fordern so zu Angriffen auf, zu niedrig eingeordnet wollen andere ihren Statusvorteil ausbauen. Siehe Brunftzeit!

Setzen Sie unterstützende Körpersprache ein, die Ihre Position stärkt. Setzen Sie auf angemessene und großzügigere Gesten und, wenn erforderlich, mit Bedacht sogenannte Power-Posen.

 

 

 

11. Überhören Sie die Unterbrechung

 

Zugegeben, es ist nicht gerade die feinste Art, um mit einer Unterbrechung umzugehen. Doch bei manch einem penetranten Störer, der bereits dafür bekannt ist, sich in Gespräche einzumischen, kann es effektiv sein. Gehen Sie einfach über die Zwischenrufe des Kollegen hinweg und führen Sie das Gespräch selbstbewusst weiter. Hierbei hilft es, wenn Ihr Gesprächspartner die Unterbrechung ebenfalls ignoriert.

 

 

 

12. Suchen Sie anschließend den Dialog

 

Ziehen Sie in Betracht, dass viele chronische Unterbrecher nicht wissen, dass sie chronische Unterbrecher sind oder die Auswirkungen unterschätzen. Ihre Beziehung zum Unterbrecher hat Einfluss auf die Art der Reaktion. Wenn es möglich und sinnvoll ist, dann führen Sie ein grundsätzliches Gespräch über die zukünftige Kommunikation.

Der beste Zeitpunkt für ein klärendes Gespräch mit dem Unterbrecher ist erst einige Zeit später, wenn der erste Ärger ausreichend verraucht ist und Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können. Bitten Sie den Unterbrecher zu einem Gespräch unter vier Augen und sprechen Sie an, wie Sie das Verhalten wahrgenommen haben. Erwähnen Sie dabei ruhig, dass Sie die Unterbrechung als respektlos empfunden haben und in Zukunft ein anderes Verhalten erwarten.

Tipp: 
In Rollenspielen lässt sich das sehr gut üben.

 

 

 

13. Vorsicht mit Pausen

 

Seien Sie vorsichtig mit Pausen, denn sie ermöglichen anderen sie zu unterbrechen. Viele Menschen interpretieren Pausen als Einladungen, nun sprechen zu dürfen. Entsprechende Vorsicht hat allerdings auch den Nachteil, dass Sie möglicherweise auf die Wirkung dramatischer Pausen verzichten. Wer ständig bemüht ist, keine Pausen zu machen wirkt gehetzt und unsicher. Das reduziert den eigenen Status und wer so etwas praktiziert, der wirkt nicht mehr so kompetent.

 

 

 

14. Missverständliche Signale

 

Seien Sie vorsichtig, mit missverständlichen Signalen, die als Einladung verstanden werden könnten Sie zu unterbrechen. Vermeiden Sie folgenden Signale:

 

  • Eine zu einladende offene Körpersprache
  • Anheben der Augenbrauen
  • Unterwürfige Körpersprache
  • Langsamer sprechen
  • Leiser sprechen

 

 

 

15. Zustandsmanagement: In der Mitte bleiben

 

Unterbrechungen können schon sehr unverschämt sein, doch ausufernde Verärgerung und Wutausbrüche sind selten empfehlenswerte Reaktionen. Natürlich können Sie sich über eine Unterbrechung aufregen, dem unfreundlichen Zeitgenossen ordentlich die Meinung geigen und anschließend das Gespräch, noch immer vor Wut schnaubend, weiterführen. Ein solches Verhalten stellt Sie jedoch eher auf eine Stufe mit dem Unterbrecher und macht auch auf Ihre Gesprächspartner nicht den Eindruck, den Sie hinterlassen wollen.

 

 

 

16. Unterbrechen Sie Unterbrecher

 

In äußerst seltenen Fällen kann es helfen, chronische Unterbrecher zu unterbrechen. Das liefert Ihnen möglicherweise einen besseren Ausgangspunkt für klärende Gespräche. Für Ihr Ansehen ist das allerdings ein Risiko. Beobachter könnten Ihr Verhalten für bedenklich halten und Ihnen schlechten Kommunikationsstil unterstellen.

 

 

 

17. Schneller reden

 

Wenn Sie etwas schneller reden wird es schwerer Sie zu unterbrechen. Die Schattenseite ist, dass es schwerer für Zuhörer wird Ihnen zu folgen. Außerdem wirkt gehetztes Reden weniger souverän.

 

 

 

18. Lauter reden

 

Steigern Sie die Lautstärke, in der Sie reden, wenn jemand versucht Sie zu unterbrechen. So gut das funktioniert, so unangenehm kann es für das Publikum sein. Es wirkt tendenziell aggressiver. Obendrein reduziert ein ständig intensiverer Stimmeinsatz die Vielfalt der stimmlichen Möglichkeiten. Eine abwechslungsreiche Stimme ist deutlich angenehmer und wirkungsvoller.

 

 

 

19. Tiefere Stimme

 

Achten Sie darauf, im Eifer des Gefechts, nicht eine immer höher werdende Stimme zu entwickeln. Stress sorgt tendenziell für eine höhere Stimme und die wirkt weniger kompetent und kraftvoll. Passen Sie auf, dass Ihre Stimme nicht am Ende des Satzes oben bleibt. Geht Ihre Stimme am Ende des Satzes nicht nach unten, dann wirkt das Gesagte eher wie eine Frage als ein Statement. Das erhöht unter anderem die Wahrscheinlichkeit von Unterbrechungen.

 

 

 

20. Üben, üben, üben

 

Die Kommunikationskompetenz zu verbessern, erfordert ständiges Üben. Dabei können Sie übrigens auch von Experten profitieren, die Sie coachen und trainieren.

 

 

 

Weshalb Menschen andere Menschen unterbrechen

 

Es ist hilfreich zu verstehen, welche Motivation hinter der schlechten Gewohnheit steckt, andere Menschen zu unterbrechen. Hier sind ein paar weitverbreitete Gründe für Unterbrechungen:

  • Begeisterung
    Jemand ist aufgeregt oder brennt leidenschaftlich für das aktuelle Thema, was das Warten auf die passende Gelegenheit erschweren kann.
  • Mangel an Selbstbewusstsein
    Manche Menschen wissen einfach nicht, dass sie andere unterbrechen oder dass es ein schlechtes Verhalten ist. Sie sind möglicherweise so mit Ihrer eigenen Unsicherheit beschäftigt, dass sie es nicht mitbekommen.
  • Angst zu vergessen
    Anstatt aktiv zuzuhören, scheint es wichtig, jetzt eine Idee zu liefern.
  • Ego
    Der starke Wunsch, sich als Experte oder Entscheider eines behandelten Themas zu beweisen.
  • Wunsch nach Zugehörigkeit
    Jemand möchten ein Teil der Konversation sein, aber es gibt keine Unterbrechungen in der Konversation.
  • Kooperative Unterbrechung
    Der Grund für das Unterbrechen kann eine gute Absicht sein. Zum Beispiel ist es ein Versuch, sich auf die sprechende Person zu beziehen; durch positive Aussagen oder durch das Teilen von Perspektiven.
  • Wettbewerb
    Es kann der Versuch sein, das Thema zu wechseln, um die eigene Agenda zu unterstützen oder die Aufmerksamkeit des Publikums zu erlangen.
  • Geschlecht (Manterrupting)
    Männer unterbrechen Frauen viel häufiger als andere Männer. Das ist heute weniger als vor vielen Jahren, aber es ist immer noch Realität.
  • Umfeld / Kultur
    In manchem Kontext ist das Phänomen der Unterbrechung eine übliche Erfahrung, die nicht hinterfragt wird. Wenn auch alle anderen unterbrechen, scheint es normal und in Ordnung zu sein.

 

 

 

Manterupting: Werden Frauen häufiger von Männern unterbrochen?

 

 

In einem Interview mit dem Radiosender SWR 3 ging es darum, dass Frauen in Gesprächen häufiger von Männern unterbrochen werden als andersherum. Der Beitrag mit mir ist noch eine Weile im Archiv zu finden.

Gibt es das sogenannte Manterrupting tatsächlich und wenn ja, 1.) weshalb und 2.) was tun?

 

Umfrageergebnis

 

Männer unterbrechen Frauen häufiger als andersherum

%

Stimmt

%

Stimmt nicht

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n=559)

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie sorgst du dafür auszureden?

Höflichkeit ist die Blüte der Menschlichkeit. Wer nicht höflich genug ist, ist auch nicht menschlich genug. Joseph Joubert

Artikel zum Thema Gespräche

Gesprächspausen: Warum Stille Gespräche besser machen kann

Gesprächspausen schaffen Raum für Denken, Zuhören und klare Entscheidungen. Erfahre, wie du Stille souverän in Gesprächen und Verhandlungen nutzt.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 15. Juni 2015
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #433656

Mit Statistiken in Präsentationen überzeugen, statt Lügen mit Zahlen

Statistiken in Reden und Präsentationen: Lügen mit Zahlen

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Lügen mit Zahlen

Wie wahr sind Zahlen?

 

Nicht jeder will mit Statistiken lügen, doch mit Zahlen lässt sich tricksen. Und das geschieht ständig! Welche Hinweise gibt es? Was ist bei eigenen Präsentationen zu beachten?

Schein und Sein

 

Es ist nicht alles Gold das glänzt

und nicht jede Interpretation,
selbst ein rechnerisch richtiges Ergebnis,
repräsentiert die Wahrheit!

Traue keiner Statistik!

 

Mit Zahlen lässt sich hervorragend tricksen, auch mit belegbaren. Gerade, weil sie so objektiv wirken, geht das so gut. Es geschieht andauernd und nicht immer ist es einfach zu erkennen.

Gerade bei Umfragen wird gerne und viel getrickst; Fragestellung und Kontext beeinflussen die Antworten. Die Ziele der Auftraggeber haben natürlich keinen Einfluss auf das Ergebnis. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Und ja, ich weiß, wovon ich rede! Schließlich habe ich selbst etwas Zeit in der Marktforschung verbracht.

Die Lektion, die ich dabei gelernt habe: Traue keiner Statistik!

Lügen mit Zahlen

Die Aufbereitung bietet ebenfalls viele Einflussmöglichkeiten bei der Darstellung und daraus zu erwartender Interpretation.

Bei Präsentationen lässt sich schon mit kleinen grafischen Tricks die Wirkung beeinflussen. Die manipulative Darstellung von Diagrammen ist daher weit verbreitet. Schon die Wahl der Farben macht sich bemerkbar. Deshalb wird ja auch von Schönfärberei gesprochen. Zusammen mit geeigneten Formen und durchdachter Anordnung überzeugt ein Arrangement mehr oder weniger. Besonders beliebt sind Diagramme ohne erkennbaren oder geschickt gewählten Bezug und perspektivische Darstellungen, da identische Objekte trotz gleicher Größe von den Augen der Betrachter je nach Position unterschiedlich wahrgenommen werden. Das lässt sich missbrauchen und das geschieht dann auch.

Da verlässt der künstlerische Spielraum schon mal den seriösen Rahmen. Oft werden dann auch noch die zur Bewertung erforderlichen Hintergrundinformationen unterschlagen. Übertriebene Kommastellen vermitteln Genauigkeit, obwohl es sich oft um Schätzungen handelt. Tendenziell vertrauen wir krummen Zahlen eher als gerundeten Werten. Und wenn die Zahlen an sich nicht imponieren, dann werden halt Prozentzahlen genommen. Da wird aus einer Steigerung von einer auf zwei Einheiten dann eine Verdopplung oder noch besser; eine Steigerung von 100 %.

Für die Anbieter ist es bis zu einem gewissen Grad vertretbar, die Möglichkeiten der Aufbereitung auszuschöpfen. Doch für diejenigen, die ihre Entscheidungen auf der Basis der Präsentation treffen, ist es erforderlich die Einflussnahme zu erkennen.

Egal, ob beabsichtigt oder nicht; die Anbieter sollten wissen, welche Wirkung ihre Präsentation hat. Es kann auch nach hinten losgehen, wenn der Bogen überspannt wird. Nicht jeder mag es hinters Licht geführt zu werden.

 

 

 

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Von Zeit zu Zeit biete ich zu diesem Thema Veranstaltungen an. Dort erfahren Sie, wie aus dem weißen Hai ein Kuscheltier und aus der Kokosnuss ein Killer wird.

 

 

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Wie gehen Sie mit Statistiken um?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2012
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:

Mordaufruf für Adjektive? Kraftvolle Sprache erfordert Aufmerksamkeit.

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Sprache und Ausdruckskraft
Adjektive

Adjektive

 

Die meisten Adjektive in Reden sind tatsächlich wenig hilfreich. Ihre Reden und Texte werden intensiver, indem Sie auf sinnlose Adjektive verzichten. Hand aufs Herz; leicht fällt das nicht. Doch es lohnt!

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Gute oder böse Adjektive?

 

Wenn Sie ein Adjektiv in die Finger bekommen, töten Sie es!
Nein, ich meine nicht, dass Sie alle töten müssen, aber die meisten – dann wird der Rest wertvoll.
Sie werden schwach, wenn sie nahe beieinander stehen.
Sie wirken stark, wenn sie weit auseinander stehen.

Mark Twain

 

Wenn der Schriftsteller Mark Twain meinte Adjektiv sollen entfernt werden, verdient das Beachtung. Er verstand sein Handwerk; seine Texte wurden und werden gelesen.

Die meisten Adjektive in Reden sind tatsächlich wenig hilfreich. Ihre Reden und Texte werden intensiver, indem Sie auf sinnlose Adjektive verzichten. Hand aufs Herz; leicht fällt das nicht. Doch es lohnt!

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü: