Auf sich aufmerksam machen: Schluss mit unnötiger Zurückhaltung, nutzen Sie Chancen

Schluss mit unnötiger Zurückhaltung, nutzen Sie die Chancen

Nutzen Sie die Gelegenheit, indem Sie und Ihre Botschaft überzeugen
Nutzen Sie die Gelegenheit, um auf sich und Ihr Angebot aufmerksam zu machen

Auf sich aufmerksam machen

 

Gemeinsam mit dem Vorstand oder interessanten Kunden im Flieger, im Fahrstuhl oder anderswo. Eine hervorragende Chance, um sich und das eigene Angebot zu präsentieren. Erstaunlicherweise kommt das für viele Menschen überraschend und sie sind unvorbereitet.

Gelegenheiten, ins Gespräch zu kommen: Unverhofft kommt oft

 

Gemeinsam mit einem Vorgesetzten oder potenziellen Arbeitgeber im Flieger, im Fahrstuhl, auf dem Flur oder anderswo. Wenn das keine Gelegenheit ist, auf sich und das eigene Angebot aufmerksam zu machen.

Doch für viele Menschen kommt die Gelegenheit zu überraschend und unvorbereitet. „Wenn ich das nur vorher gewusst hätte – ich hätte die Gelegenheit so gut nutzen können.“ Der gute Vorsatz: Nächstes Mal wird alles besser! Doch oft folgen selbst dann keine konkreten Vorbereitungen, um es beim nächsten Mal tatsächlich besser zu machen. Schade!

 

 

 

Elevator Pitch für die Selbstvorstellung

 

Lernen Sie von Start-ups, die Geldgeber für sich interessieren wollen. Bei der Kapitalakquisition wird der sogenannte Elevator-Pitch eingesetzt. Der Elevator Pitch (auch Elevator Speech genannt) ist ein kurzer appetitlicher Überblick einer Idee für eine Dienstleistung oder ein Produkt, also ein Angebot. Er darf die Dauer einer Fahrstuhlfahrt (je nach Gebäude 30 bis 120 Sekunden) haben.

 

 

 

Appetit machen, nicht satt machen!

 

Das Konzept des Elevator Pitch lässt sich auch gut auf andere Gelegenheiten übertragen. Dabei geht es in erster Linie darum, das Interesse und die Aufmerksamkeit unseres Gegenübers zu gewinnen. Einzelheiten können dann später geklärt werden.

 

 

 

Vorbereitung

 

Ein Elevator Pitch will nicht spontan in Angriff genommen werden! Je kürzer er ist, desto mehr Vorbereitung benötigt er. Um das nächste Mal die Gelegenheit wirksam zu nutzen ist es hilfreich, die Botschaft gut vorzubereiten. Eine gute Frage oder eine Geschichte wecken die Neugier, präzise Argumente und eine lebendige und bildhafte Sprache überzeugen. Verknüpfen Sie Ihren Namen mit Themen und erhöhen Sie so die Aussicht dort berücksichtigt zu werden.

Machen Sie auf sich aufmerksam. Und wenn Sie dabei Unterstützung haben wollen, gerne!

P.S.

 

Wem würden Sie gerne welches Angebot machen? Sind Sie darauf vorbereitet?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
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→ Häufige organisatorische Fragen
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Ovid

Artikel

 

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 25. Februar 2018
Überarbeitung: 30. Juli 2019
Englische Version:
AN: #898
K: CNB
Ü:

Wie bitte? Wann schadet dir Dialekt in Gesprächen und Präsentationen?

Wie bitte? Wann schadet dir Dialekt in Gesprächen und Präsentationen?

Damit du und deine Botschaft verstanden werden und willkommen sind

Dialekt kann stören

 

Ein Vorstand, den kaum jemand versteht, eine Expertin die selbst bei ernsten Themen zum Lächeln anregt, der Vorgesetzte, fachlich und menschlich hervorragend; wenn nur dieser Dialekt nicht wäre.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Eifferbibbsch!

 

Ein Vorstand, den kaum jemand versteht, eine Expertin die selbst bei ernsten Themen zum Lächeln anregt, der Vorgesetzte, fachlich und menschlich hervorragend; wenn nur dieser Dialekt nicht wäre.

Rein akademisch mag es interessant sein, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Praktisch zählt jedoch die Wirkung. Was auch immer die Gründe dafür sind, weshalb viele Menschen sich an bestimmten Dialekten so reiben; Dialekte schaden sehr häufig!

Der lockere Spruch „Alles außer Hochdeutsch!“ mag nach Charakter klingen, doch das Ansehen von Dialekten ist recht unterschiedlich. Besonders häufig wird eine Abneigung gegenüber dem sächsischen Dialekt genannt, Franken und Bayern mögen sich nicht immer, so wie Kölner und Frankfurter, radikaler Berliner Dialekt führt zur schlechten Beurteilung. Zumindest gilt das im Allgemeinen. Im Einzelnen mag jeder eine eigene Meinung haben, die allerdings nicht identisch mit der unbewussten Einschätzung sein braucht. Es machen sich bei der Beurteilung Vorurteil und persönliche Erfahrungen bemerkbar. Ich selbst höre gerne Dialekte, allerdings eher privat.

Einige Dialekte erzeugen Widerstand. Andere sorgen dafür, dass jemand nur noch bedingt ernst genommen wird, Gesprächspartner weniger kompetent wirken, Zuhörer abgelenkt werden oder sie werden einfach nicht verstanden. Menschen, insbesondere Experten und Führungskräfte mit Dialekt haben es schwerer. Selbst ein freundlich wirkender Dialekt kann beispielsweise die Aussichten auf eine Führungsposition oder einen Auftrag verringern.

Dialekte können einen Beitrag zur regionalen Identität liefern, ein Stück Kultur. Hochdeutsch reden zu können hat einige Vorteile, gerade wer überregional unterwegs ist. Doch dann geht der gegebenenfalls regionale Vorteil verloren.

Es geht nicht darum, die eigene Herkunft und Heimat zu verleugnen. Im professionellen Kontext allerdings ist es gerade bei überregional agierenden Unternehmen vorteilhaft, dialektfreies Hochdeutsch zu beherrschen. Akzentfrei zu sprechen ist deshalb eine Entscheidung, für die einiges spricht!

Wenn nur dieser Dialekt nicht wäre

Umfrageergebnisse

 

Dialekt …

%

... ist in Ordnung.

%

... ist nicht sehr gut.

%

... nur bei bestimmten Dialekten.

%

... passt nur in der entsprechenden Region.

Nicht repräsentative Umfrage (n=244)

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Dialekten?

Damit du und deine Botschaft überzeugen

 

Überzeugung entsteht selten durch eine einzelne Technik.

Entscheidend ist das Zusammenspiel.

Was möchtest du erreichen?

Was beschäftigt dein Gegenüber oder dein Publikum?

Wie klar ist deine Botschaft?

Wie wirkst du als Persönlichkeit?

Und wie passen Sprache, Körpersprache und Inhalt zusammen?

Je nach Situation können dabei unterschiedliche Aspekte den entscheidenden Unterschied machen:

  • eine klare Argumentation

  • verständliche und präzise Sprache

  • glaubwürdige persönliche Wirkung

  • stimmige Körpersprache

  • anschauliches Storytelling

  • überzeugende Visualisierung von Zahlen, Daten und Fakten

  • ein konstruktiver Umgang mit Einwänden und Widerstand

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Kommunikationstechniken einzusetzen.

Es geht darum, die richtigen Mittel im richtigen Moment so einzusetzen, dass sie zu dir, deiner Botschaft und deinem Gegenüber passen.

Wenn ein konkreter wichtiger Auftritt oder ein anspruchsvolles Gespräch bevorsteht, können wir genau daran arbeiten.

→ Wichtige Gespräche und Verhandlungen vorbereiten

→ Wichtige Reden und Präsentationen vorbereiten

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2009
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #5435
K:
Ü:

Wie Sie mit überzeugenden Präsentationen Ihre Karriere voranbringen

Wie Sie mit überzeugenden Präsentationen Ihre Karriere voranbringen

Überzeugende Präsentationen für Ihre Karriere. Tipps und Hilfe in Berlin.
Präsentationen

Präsentationen für die Karriere

 

Jede Präsentation ist auch eine Selbstpräsentation. Wer bei entscheidenden Auftritten nicht nachhaltig überzeugt, bekommt nicht immer eine zweite Chance. Eine gute inhaltliche Vorbereitung ist wichtig, doch erst mit einer überzeugenden Darstellung, persönlicher Ausstrahlung und Souveränität sorgen Sie für die beabsichtigte Wirkung.

Fachliche Kompetenz reicht nicht! — Überzeugende Präsentationen bringen Ihre Karriere voran

 

Präsentationen werden in vielen Bereichen immer wichtiger. In mittleren und großen Unternehmen gehört es mittlerweile zum Standard, die eigenen Arbeitsergebnisse und den Stand von Projekten vor Kollegen und Vorgesetzten zu präsentieren. Selbst im Rahmen von Bewerbungsprozessen wird von Bewerber:innenn häufiger ein Redebeitrag erwartet. Nicht nur angehende Führungskräfte sollten Präsentationen deswegen unbedingt trainieren.

Auf ein Übermaß an Fakten und einen monotonen Vortragsstil antwortet das Publikum zunehmend häufiger mit dem gelangweilten Griff zum Smartphone. Zu einer gekonnten Präsentation gehören neben dem fachlichen und inhaltlichen Wissen auch der systematische Aufbau und weitere kommunikative und rhetorische Grundlagen. Auch die Entkräftung von Einwänden, der Umgang mit Killerphrasen und Provokationen, Einwürfen und Störungen gehören dazu.

Der Einsatz aktueller Hilfsmittel und Präsentationssoftware wie PowerPoint™, Keynote™ und Co. gilt als Selbstverständlichkeit. Sie allein machen aber noch keine gelungene Präsentation, im Gegenteil. Für manchen Redner mit Lampenfieber mag es ein erlösender Umstand sein, dass Präsentationen mit Powerpoint™ und Co. ihre Schöpfer sehr oft in der Aufmerksamkeit des Publikums verschwinden lassen. Wer schon beim Gedanken an eine bevorstehende Präsentation mit einem heftigen Adrenalinschub zu kämpfen hat, findet es vermutlich beruhigend, dass er nur als Schatten im Folienkino wahrgenommen wird.

Nur, wem es gelingt, sowohl als Persönlichkeit und mit den Aussagen zu überzeugen, kommt voran. Zu überzeugenden Statements gehört deswegen neben dem verständlichen Vertreten des Inhalts auch die nonverbale Seite. Hier ist Kongruenz gefragt, sonst kommen Zweifel auf. Also sind im Einklang auch souveräner Stimmeinsatz und unterstützende Körpersprache gefragt. Mit der passenden Gestik werden die Botschaften unterstützt.

Jeder Präsentation zählt, doch manche haben besonders großes Potenzial. Präsentationen bei denen für die Karriere relevante Personen anwesend sind, können der Karriere den erwünschten Kick geben. Weshalb sollte jemand auf eine solche Chance verzichten?

 

Sie können die beste Idee des Jahrhunderts haben, vollkommen neu und genial, doch wenn es Ihnen nicht gelingt genügend andere Menschen davon zu überzeugen, dann bleibt es einfach nur eine nette Idee.

Karsten Noack

 

 

 

Jede Präsentation ist auch eine Selbstpräsentation

 

Sorgen Sie dafür, das Ihr Angebot die verdiente Chance bekommt. Halbe Sachen bringen da bekanntlich nichts. Besser: Machen oder lassen! Ich plädiere für machen, gleich richtig machen und überzeugen.

Wer bei entscheidenden Auftritten nicht nachwirkend überzeugt, bekommt nicht immer eine zweite Chance. Deswegen gilt: Eine gute inhaltliche Vorbereitung ist wichtig, doch erst mit einer überzeugenden Darstellung, persönlicher Ausstrahlung und Souveränität sorgen Sie für die beabsichtigte Wirkung. Zeigen Sie sich!

 

 

 

Unterstützung

 

Wie wäre es mit professioneller Unterstützung? Gemeinsam entwickeln wir Ihre Präsentationsfähigkeiten. Auch die besten Redner profitieren davon, wir lernen schließlich nie aus und brauchen Training.

Optimieren Sie Ihre Präsentationen und trainieren Sie Ihren Präsentationsstil. Wird Präsentationssoftware eingesetzt, dann als Unterstützung. Sie arbeiten mit mir an eigenen Themen, Ihrer Selbstdarstellung und trainieren Elemente der Rhetorik. Dabei stehen Sie im Mittelpunkt und nutzen für die Wirkung authentisch Ihre Persönlichkeit. Körper- und Stimmübungen, dass Training bewährter und neuer Verhaltens- und Ausdrucksmöglichkeiten, sowie ein stabiles Zustandsmanagement geben Ihnen zusätzliche Sicherheit und Überzeugungskraft. Ja, jede Präsentation ist auch eine Selbstpräsentation, ein wesentliches Element des Selbstmarketings.

 

 

 

Erschaffen Sie ein Meisterstück

 

Wenn Sie eine anstehende Redegelegenheit vorbereiten wollen, bringen Sie Ihr Thema mit und wir erarbeiten Ihre Präsentation. Souverän und sicher, durch eine gute Vorbereitung, gestalten Sie Ihren nächsten Auftritt zu einem besonderen Ereignis.

Nutzen Sie die bewährte Kombination aus Beratung, Coaching und Einzeltraining. So helfe ich Ihnen dabei Ihr Anliegen erfolgreich und authentisch zu präsentieren. Sie trainieren Ihre Wortwahl und Stimmkraft, lernen Techniken, die Ihnen selbst in schwierigen Situationen dabei helfen souverän zu bleiben. Und das selbst dann, wenn Sie bisher unter Lampenfieber gelitten haben.

 

 

 

Präsentations-, Rhetoriktraining und mehr

 

Angebote zu Präsentations- und Rhetoriktrainings als Einzel-, Gruppen- und Auftragstrainings finden Sie auf hier. Wobei ich Einzelsitzungen in der Regel für die beste Wahl halte, denn davon profitiert nicht nur Ihre Karriere.

 

 

 

 

Klientenstimmen

 

Gefallen hat mir die Arbeitsatmosphäre, das Material, Tipps und Anregungen, Ursachenfindung und die Übungen … ein sehr spannender Tag … Einiges worüber ich noch nachdenken werde … Vielen Dank für das Engagement.

Dr. Gerrit Buurman
Berlin

 

Gefallen hat mir das Eingehen auf individuelle Anforderungen/ Bedürfnisse, der starke Praxisbezug, … viele Übungen und Analysen.

Martin Leitiger
Berlin

 

Das Karrierecoaching mit Karsten Noack war die beste Investition in meine Karriere!

Peter Reinhard
Potsdam

 

Jetzt habe ich verstanden, was Herr Noack mit der Tragfähigkeit der Stimme gemeint hat.

Jens Sprenger
Berlin

 

 

Der nächste Schritt

 

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P.S.

 

Welche Aufmerksamkeit widmen Sie Ihren Präsentationen und welchen Einfluss hat das auf Ihre Karriere?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2009
Überarbeitung: 28. Juli 2019
Englische Version:
AN: 3450
K: CNB
Ü:

Bei Karriereplanung auf das Peter-Prinzip oder Plan B setzen?

Bei Karriereplanung auf das Peter-Prinzip oder Plan B setzen?

Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren
Plan B

Wie steht es mit Ihrer Karriereplanung: Peter-Prinzip oder Plan B?

 

Wollen Sie Karriere machen? Wie steht es mit der Karriereplanung? Haben Sie für Ihre Karriere einen Plan B vorbereitet? Woran orientiert sich Ihre Karriere?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Wie steht es mit Ihrer Karriereplanung?

 

Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum.

Albert Einstein

 

Versuch und Irrtum mag eine Strategie sein. Intelligenz definiere ich gerne, als die Fähigkeit aus Erfahrungen zu lernen. Wobei es durchaus auch sehr clever sein kann, Erfahrungen anderer Menschen zu nutzen. Ich muss ja nicht jeden Fehler wiederholen, für den es schon Lösungen gibt, oder? Zumindest ein Erfahrungsaustausch empfiehlt sich.

Eine typische Frage während Bewerbungsgesprächen: „Wo sehen Sie sich in 5 und in 10 Jahren?“ Haben Sie eine angemessene Antwort parat? Ja, Karriereplanung bedeutet möglichst klare Karriereziele vor Augen zu haben und die berufliche Entwicklung daran zu orientieren.

Zugegeben, nicht alles lässt sich planen. Ist Karriereplanung überhaupt sinnvoll, bei all den Variablen? Was ist planbar und was nicht?

Bei der Karriereplanung setze ich auf Szenarien. Die liefern Orientierung und genügend Flexibilität. Wer stur über einen längeren Zeitraum vor einer Weile gesetzte Karrierezielen hinterherjagt, nutzt nur eine eingeschränkte Perspektive. Wer blinde Flecken hat, läuft Gefahr, attraktive Gelegenheiten zu übersehen. Außerdem ändern die Zeiten sich.

 

 

 

Peter-Prinzip: Früher war alles besser?

 

Ach, wie romantisch klingen doch die Geschichten aus vergangenen Zeiten der Berufswelt. Da soll es üblich gewesen sein bei einem Unternehmen ganz unten anzufangen und sich Schritt für Schritt hochzuarbeiten, bis es mit der Rente eine feierliche Verabschiedung gab. Wer nicht zu gierig in die Kasse griff, konnte planen. Das kann doch nur Propaganda sein und in die Kategorie Märchen gehören, oder?

 

 

 

Dilbert statt Peter

 

Nein, das ist weder Propaganda, noch beginne ich jetzt mit einem Früher-war-alles-besser. Es scheint mir allerdings, als wenn die scheinbare Harmonie der Vergangenheit noch ihre Nachwirkungen zeigt. Obwohl heute Unternehmen aller Größenordnungen von einem Moment zum anderen abrupte Veränderungen erleben können, überrascht das noch immer viele Mitarbeiter. Vollkommen unvorbereitet bleibt der Blick dann auf die überkommenden Erwartungen gerichtet, wie beim Kaninchen der Blick auf die Schlange.

Werden Unternehmen verkauft, ändert sich oft schlagartig alles. Vereinbarungen, vor allem mündliche, sind hinfällig. Da kann einiger Aufwand von einem Tag zum anderen wertlos sein. Kein schöner Zustand, doch alltägliche Realität in der heutigen Zeit.

 

 

 

Karriereplanung erfordert Vorausblicken

 

Kaum etwas scheint heute vollkommen sicher zu sein. Allerdings sind viele potenzielle Risiken zumindest erfahrbar. Was-wäre-wenn-Szenarien durchzuspielen gehört heute in das Pflichtprogramm für jeden, der sich der eigenen Verantwortung für die Lebensplanung bewusst ist.

 

Ich kenne mindestens 1000 Möglichkeiten wie wir aus der Situation hier wieder rauskommen…
Leider sind sie alle tödlich.

Per Anhalter durch die Galaxis

 

Es geht nicht darum, sich in Horrorszenarien frustriert zu ergeben und vom Weltuntergang in die Depression treiben zu lassen. Es geht darum, die Alternativen und Einflussmöglichkeiten zu erkennen, zu fördern und zu gestalten. Wer Plan B im Schubfach hat, geht beruhigter ans Werk: Wie bei Airbag und Gurt ist es angenehmer nicht tatsächlich davon Gebrauch machen zu müssen, nur wenn es soweit ist …

Video

Befördert bis zur Unfähigkeit (Peter-Prinzip): Warum Beförderungen oft zur Sackgasse werden

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

P.S.

 

Haben Sie in Ihrer Karriereplanung einen Plan B vorbereitet? Oder wie heißt es so schön; das Alphabet hat ja mindestens 26 Buchstaben.

 

 

Der nächste Schritt

 

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Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum. Albert Einstein

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juni 2016
Überarbeitung: 29. Januar 2020
Englische Version:
AN: #64910
K: CNB
Ü:

8 Strategien für Ihren guten Ruf (Reputationsmanagement)

8 Strategien für Ihren guten Ruf (Reputationsmanagement)

Achten Sie auf Ihren guten Ruf, pflegen Sie ihn selbst
 5 Strategien für das Selbstmarketing und einen guten Ruf

Den Ruf pflegen

 

Es lohnt sich stetig den berechtigten Ruf als glaubwürdiger und verlässlicher Zeitgenosse zu pflegen. Das hält Intriganten auf Abstand und stärkt Ihre Position. So pflegen Sie Ihre Reputation.

Überblick 

Schwer ist’s, einen guten Ruf zu gewinnen, noch schwerer ihn zu verdienen, und am schwersten, ihn zu bewahren.

Friedrich von Bodenstedt

Was bedeutet Ruf beziehungsweise Reputation?

 

Reputation bedeutet Ansehen, den Ruf den Menschen, Organisationen oder Unternehmen bei anderen haben. Die Reputation beeinflusst alle Kommunikationsziele, hat Konsequenzen auf den Absatz von Produkten, auf die Steigerung des Umsatzes, die Optimierung der Mitarbeitergewinnung etc. Sie steht deshalb im Mittelpunkt der Public Relations (PR), also der Öffentlichkeitsarbeit. Und auch für das Individuum hat der Ruf große Bedeutung.

Das Sprichwort „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“ bewahrheiten sich in der Praxis eher selten oder zumindest nicht in jedem Bereich. Recht hat hingegen Friedrich Martin von Bodenstedt; „Schwer ist’s, einen guten Ruf zu gewinnen, noch schwerer ihn zu verdienen, und am schwersten, ihn zu bewahren.“

 

 

 

Reputationsmanagement

 

Unter dem Begriff Reputationsmanagement werden alle Maßnahmen zusammengefasst, mit denen der aktuelle Status überwacht und verbessert werden soll. Dazu zählen das Issue Management und das Monitoring, das Content Marketing, Sponsoring und die Corporate Social Responsibility (CSR). Als Individuum gilt es üblicherweise das selbst zu erledigen. Und es lohnt sich!

 

 

 

Wozu? Attraktivität!

 

Headhunter sprechen vorzugsweise Personen an, die für bestimmte Qualifikationen bekannt sind und die in der jeweiligen Branche einen besonders guten Ruf haben. Kunden bevorzugen Anbieter mit einem guten Ruf, echten Referenzen, nachgewiesenen Qualitäten und Glaubwürdigkeit.

 

 

 

 

8 Strategien für das Selbstmarketing und Ihren guten Ruf

 

 

1. Kontinuität

 

Die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit lässt den Wert von Rufpflege schwerer erkennen. An vielen Stellen gilt; aus den Augen aus dem Sinn, was kümmert mich das Geschwätz von gestern. Wort zu halten scheinen viele Menschen für überholt zu halten, wie Zuverlässigkeit. Schade, denn die beste Strategie beruht darauf stetig am guten Ruf zu arbeiten und den berechtigten Ruf als glaubwürdiger und verlässlicher Zeitgenosse zu verdienen. Das hält Intriganten auf Abstand und stärkt Ihre Position.

 

 

 

2. Netzwerk

 

Ein gepflegtes Netzwerk ist ebenfalls sehr hilfreich für den eigenen Ruf. Es will frühzeitig entwickelt und gepflegt werden. Wenn es gebraucht wird, ist es sonst zu spät, denn Beziehungen brauchen Zeit und Aufmerksamkeit.

Gerade, wer unberechtigt angegriffen wird profitiert sehr von Netzwerk, dass wirklich einen Eindruck hat, wie jemand tatsächlich ist.

 

 

 

3. Ausstrahlung und Wirkung

 

Die öffentliche Wirkung hängt nicht nur von der Qualifikation und Kompetenz ab. Einen entscheidenden Einfluss hat der Eindruck, den ein Mensch hinterlässt. Können allein reicht oft nicht, um im Job zu überzeugen. Wissen Sie, wie Sie wirken?

 

 

 

4. Qualität

 

Sein statt nur Schein. Wozu in die Verpackung investieren, wenn es der Inhalt nicht verdient hat? Substanz zählt und ja, das ist nicht gerade Zeitgeist!

 

 

 

5. Kommunikation

 

Berufliche Fähigkeiten, Stärken und Erfolge sprechen sich nicht von allein im Unternehmen herum. Es gilt, die eigenen Leistungen ins Gespräch zu bringen – mit gezieltem Selbstmarketing. Durch Qualität und Marketing dafür sorgen, dass die richtigen Leute darüber reden.

 

 

 

6. Wer sind Sie dort im Internet?

 

Es braucht viele Jahre, um einen guten Ruf aufzubauen und es genügen wenige Minuten, um ihn zu zerstören.

 

Die Personen-Recherche im Internet ist inzwischen völlig normal, denn in all den Jahren Internetnutzung haben die meisten von uns dort Spuren hinterlassen. Schon heute sehen sich einige Arbeitgeber in sozialen Netzwerken wie Facebook™ oder Xing™ als Plattformen um. Potenzielle Auftraggeber informieren sich auch über die Anbieter.

Als Reputationsmanagement beziehungsweise Online-Reputationsmanagement und auch Online Reputation Management (ORM) wird die Überwachung und Beeinflussung des Rufs einer Person, einer Organisation oder eine Marke in den digitalen Medien verstanden.

Ein guter Ruf (Reputation) ist als Vertrauenskapital ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Besonders wichtig beim Reputationsmanagement ist das Verständnis, dass jede einzelne Handlung Konsequenzen für die wahrgenommene Reputation in den relevanten Zielgruppen (Stakeholder) hat.

 

 

 

7. Konsistenz

 

Guter Ruf verbreitet auch im Dunkel seinen Glanz.

Publilius Syrus

 

Der Eindruck, den all die Spuren hinterlassen, sollte konsistent sein. Die oft auf mehreren Plattformen vorhandenen Profile dürfen zwar unterschiedliche Facetten beleuchten. Denn hier geht es um konsequente Markenführung in eigener Sache. Es bietet sich deshalb an, mindestens einmal im Jahr eine persönliche Standortbestimmung durchzuführen und zu überprüfen, inwieweit sich das eigene Selbstverständnis verändert hat.

Die Gründe für eine optimale Selbstpräsentation im Netz liegen auf der Hand. Außerdem, wer heutzutage nicht über Google gefunden werden kann, existiert nicht.

Doch Vorsicht: Wer seine Marke versucht mal eben so nebenbei aufzubauen, erhöht nur die Chance darauf Fehler zu machen. Es erfordert Strategien, gründliche Umsetzung und Durchhaltevermögen. Mit Gewalt geht mehr kaputt, als das sich erreichen lässt.

 

 

Lieber draußen bleiben?

 

Sich einfach nur zu verstecken, ist keine gute Idee. Wer im Web jemanden sucht, sollte mit einem Klick ein stimmiges, aktuelles Bild von dieser Person erhalten. Das kann ein stichwortartiges Profil wie bei XING™ oder LinkedIn™, ein redaktioneller Fachbeitrag oder die eigene Webseite sein.

 

 

 

8. Selbst-PR: Angemessene Verpackung für Inhalt, der es verdient hat

 

Mit Selbst-PR sorgen Sie für Glaubwürdigkeit, Individualität und das Ihre persönlichen Leistungen erkannt und gewürdigt werden können. Individuelle Kompetenzen werden unterstrichen und die eigene Persönlichkeit erfolgreich eingebracht. Dazu gehört auch, dass Sie das eigene Potenzial im Unternehmen beziehungsweise im jeweiligen Umfeld überzeugend und selbstbewusst präsentieren.

 

 

 

Unterstützung

 

Bei mir erhalten Sie die passende Beratung und Begleitung für den Auf- und Ausbau Ihres Selbstmarketings. Wir klären Ihre Stärken, den Nutzen und wie Sie Ihre Selbstdarstellung optimieren. Während der Treffen entwickeln wir gemeinsam Ihre Marke, Ihre Ziele und Strategien sowie Ihren konkreten Umsetzungsplan zur Zielerreichung.

 

 

Der nächste Schritt

 

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Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Welche Aufmerksamkeit widmen Sie Ihrem guten Ruf als Element des Selbstmarketings?

Ein guter Ruf ist wie ein wohnlich Haus; das baut sich, Stein um Stein, allmählich aus. Doch mit gewissenloser Hand im Nu steck es ein Lump in Brand. Heinrich Leuthold

Artikel

 

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Dezember 2016
Überarbeitung: 10. Juli 2019
Englische Version:
AN: #6758
K: CNB
Ü:

So setzen Sie Ihre Körpersprache bei Gehaltsverhandlungen ein

So setzen Sie Ihre Körpersprache bei Gehaltsverhandlungen ein

Kommunikationskompetenz, damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen

Körpersprache bei Gehaltsverhandlungen

 

Sowohl strategisch als inhaltlich gibt es Einiges zu beachten, wenn es darum geht die Chancen auf ein gutes Gehalt zu steigern. Sehr einflussreich ist die Körpersprache, die Sie in Gehaltsverhandlungen an den Tag legen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Wir ernten was wir säen?

 

Leistung ist das Eine, Anerkennung dafür zu bekommen oft etwas Anderes. Eine Form der Anerkennung für berufliche Leistungen ist das Gehalt.

Strategisch und inhaltlich gibt es einige Punkte zu beachten, wenn es darum geht die Chancen auf ein gutes Gehalt zu steigern. Sehr einflussreich ist dabei die in Gehaltsverhandlungen an den Tag gelegte Körpersprache.

 

Kongruenz: Eine gemeinsame Sprache sprechen

 

Oft sagt unsere Körpersprache etwas anderes, als unsere verbalen Äußerungen vermitteln sollen. Das ist besonders dann der Fall, wenn versucht wird sich zu verstellen oder etwas unterdrückt werden soll. So verstellen sich viele bei Gehaltsverhandlungen, um sich die Aufgeregtheit nicht anmerken zu lassen und sich so gut wie möglich zu präsentieren. Das Ergebnis entspricht dann oft nicht den Erwartungen, da der damit verbundene innere Druck zu groß ist. Es lähmt die Beweglichkeit körperlich und geistig, es verkrampft.

Anstatt schlecht zu schauspielern ist es viel besser authentisch und professionell aufzutreten. Schließlich geht es darum, sich selbst und das eigene Angebot überzeugend zu präsentieren.

Und dazu müssen das was gesagt wird, also der verbale Teil und die Körpersprache, als nonverbales Element der Kommunikation, übereinstimmen.

Vereinfacht ausgedrückt: Es geht darum sich auch körpersprachlich aufrecht, offen und zugewandt auf Augenhöhe zeigen.

Die Rolle der Körpersprache

 

Die Körpersprache spielt bei allen Verhandlungen eine sehr große Rolle. Nur, während professionelle Pokerspieler ebenso wie geschulte Zeitgenossen der Körpersprache entsprechende Aufmerksamkeit widmen, wird sie in Gehaltsverhandlungen oft außer Acht gelassen. Während die Argumente noch halbwegs gut vorbereitet werden wird die Körpersprache oft dem Zufall überlassen. Doch gerade die Körpersprache ist nicht zufällig. Sie wird vom Unbewussten gesteuert, was so wirkt, als wenn sie ein Eigenleben führen würde.

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Was bei Gehaltsverhandlungen körpersprachlich zu vermeiden ist.
  • Welche Körpersprache Ihre Verhandlungsposition schwächt.
  • Welche Körpersprache, Gesten und Mimik ihre Verhandlungsposition stärkt.
  • Wie Sie lernen Ihre Körpersprache wirksam einzusetzen.

 

 

 

Was Sie in Gehaltsverhandlungen körpersprachlich besser vermeiden

 

Wer nicht kämpft, meinte Bertolt Brecht, hat schon verloren. Nur, was bedeutet das bei Gehaltsverhandlungen?

Sowohl übertriebene Zurückhaltung als auch zu forsches Vorgehen schaden bei Gehaltsverhandlungen. Selbstbewusstes Auftreten ist gut, es zu übertreiben schadet allerdings.

Letzteres ist gerade bei jungen Kandidaten oft zu beobachten. Da soll Unsicherheit durch übertriebene Lockerheit kaschiert werden und der Schuss geht nach hinten los. Das wirkt dann schnell unangemessen – es fehlt an Fingerspitzengefühl.

Andere benehmen sich wie beschämte Bittsteller und entschuldigen sich so auch körpersprachlich dafür, dass sie überhaupt gefragt haben.

Souveränes Auftreten mit Stil ist deutlich hilfreicher. Es gilt überzeugend und nachdrücklich die Bedeutung der eigenen Person und des Beitrags zu vertreten. Wenn Sie Ihren Wert für das Unternehmen kennen, dürfen Sie sich in dieser Situation wohlfühlen – Sie haben etwas für das Unternehmen wünschenswertes zu bieten.

Das darf Ihnen ein Lächeln in Ihr Gesicht locken. Mit einem freundlichen Gesichtsausdruck ist es leichter sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen – und dabei Zähne zu zeigen.

 

 

Körpersprache, die Ihre Verhandlungsposition schwächt

 

Während Gehaltsverhandlungen ist es förderlich sich körpersprachlich aufrecht, offen und zugewandt auf Augenhöhe zu zeigen. Zu vermeiden sind dabei vor allem Gesten, die als Unsicherheit und Unehrlichkeit interpretiert werden können. Besonders zu erwähnen ist da der Augenkontakt.

Unbewusst können sich körpersprachliche Fluchtwünsche zeigen. So interpretiert wird beispielsweise eine ungewöhnliche Fußausrichtung in Richtung Ausgang, obwohl der restliche Körper in eine andere Richtung zeigt. Oder das Sitzen auf der vordersten Kante eines Stuhls, um möglichst schnell flüchten zu können. Vieles mag so nicht gemeint sein, wird jedoch vom Beobachter unbewusst so gedeutet.

Sehr oft zu beobachten sind Sprunghandlungen. Wer sich nicht sicher über den nächsten Schritt ist, neigt zu unbewussten Bewegungen, die im Grunde keinen Sinn ergeben. Diese Bewegungen werden als Verlegenheitsgesten wahrgenommen. Sie sollen über etwas hinwegtäuschen, ablenken, etwas soll unterdrückt werden. Das Unterdrücken von Anspannungen ist beispielsweise nur bedingt möglich, denn irgendwo kommen Druck und Unsicherheit schließlich doch an die Oberfläche. Dann wird nervös die Krawatte hin- und hergerichtet, an den Manschetten oder den Fingern gespielt. Oder etwas anderes getan, dass wenig Selbstsicherheit vermittelt.

Nachfolgend ein paar Beispiele, was Sie besser unterlassen.

 

 

 

Körpersprache, die bei Gehaltsverhandlungen Risiken birgt

 

Fünf Dinge, die Sie bei Gehaltsverhandlungen lieber nicht tun sollten:

 

 

1. Elemente, die als Unsicherheit gewertet werden

 

  • Vermeiden von Augenkontakt
  • Unruhige Körperbewegungen
  • Sich selbst häufiger zu berühren
  • Sprunghandlungen

 

 

2. Elemente, die als Verschlossenheit gewertet werden

 

  • Geschlossene Körperhaltung wie gekreuzte Arme vor dem Körper, überschlagene Beine mit abgewandten Füssen.

 

 

3. Elemente, die als Unehrlichkeit gewertet werden

 

  • Vermeiden von Augenkontakt
  • Berührungen an der Nase

 

 

4. Elemente, die als unangemessen gewertet werden

 

  • Anstarren
  • Zu geringe räumliche Distanz
  • Zu weit ausgestreckte Beine

 

 

5. Drohgebärden

 

  • Jegliche – auch unbewusst körperliche – Drohgebärden stärken den Widerstand und machen ein Entgegenkommen unwahrscheinlicher.

 

 

 

Körpersprache, die Ihre Verhandlungsposition stärkt

 

Es hilft, die angemessenen Gesten zu zeigen, die dem jeweiligen Status einer Stelle entsprechen. So zeigen Sie, dass Sie der Rolle gewachsen sind.

Schon bei der Begrüßung beginnt es mit einem sicheren Händedruck und Aufeinanderzugehen.

Ein natürlicher freundlich gemeinter Blick und ein echtes Lächeln kommen aus einer entsprechenden inneren Haltung. Die Betonung liegt auf “echtes” Lächeln. Ein eingefrorenes Lächeln wirkt unecht und ist genauso störend wie übertriebener Augenkontakt, der erstarrt ist.

Kräftemessen beispielsweise durch Wer-hat-den-stärkeren-Blick führt wohl eher selten zu besseren Ergebnissen. Ihr Gegenüber ist für Sie kein Gegner, machen Sie ihn/sie zum Partner für eine gemeinsame Lösung. Damit das gelingt vermeiden Sie konfrontative Faktoren und unterstreichen Sie Gemeinsamkeiten. Körpersprachlich unterstützen Sie das beispielsweise, indem Sie sich möglichst nicht gegenüber sitzen, sondern nebeneinander in offener Haltung.

Im NLP (Neurolinguistische Programmierung) existiert hierzu das Konzept des Rapport. Dessen Ziel ist es in schwierigeren Situationen auch die Körpersprache für förderliche Beziehungen einzusetzen. Verbale und nonverbale Elemente des Gesprächspartners werden in die eigene Kommunikation einbezogen. Oft empfehlen Bücher und Trainer dazu das direkte Spiegeln der Körpersprache. Gut gemeint, doch wirkt das dann allerdings schnell wie ein Nachäffen. Vielmehr geht es darum, Tendenzen aufzugreifen und auf angemessene Weise mit Respekt zu übernehmen. Zeigt Ihr Gesprächspartner beispielsweise nur minimal ausladende Gesten bleiben Sie selbst zurückhaltend, anstatt mit südländischer Gestenvielfalt viel Wind zu machen. Mit etwas Übung gelingt das dann auch in stressigen Situationen.

 

Welche Körpersprache hilfreich ist, deuten auch zahlreiche sprachliche Konstruktionen an:

  • Rückgrat zeigen
  • Aufrecht auftreten
  • Nicht den Kopf hängen lassen
  • Bauch rein – Brust raus
  • Nicht kleinkriegen lassen
  • Beweglich bleiben
  • Zugewandtheit
  • Nach vorn schauen
  • Einen Standpunkt haben

 

 

 

Lernen Sie Ihre Körpersprache wirksam einzusetzen

 

Erstaunlicherweise investieren relativ wenige Menschen in diesen wesentlichen Bereich ihrer Karriere – die Masse verkauft sich unter dem Preis. Natürlich ist es wie bei jeder Investition eine Frage von Aufwand und erwartetem Ergebnis. Bei einer guten Investition stimmt schließlich das Verhältnis. Sie wissen selbst am besten, ob es sich lohnt.

Wenn ja, dann empfiehlt sich die hilfreichen Fähigkeiten hierzu zu trainieren. Relevante Trainings zur Körpersprache werden leider im Vergleich zu reinen Rhetoriktrainings relativ selten besucht. In meinen Trainings gehören diese Bereiche zusammen.

Wie bei jeder Verhandlung, ist es nicht nur hilfreich die eigene Körpersprache gezielt einzusetzen, sondern die Körpersprache des anderen zu lesen. Es ist ein wenig wie bei einem Pokerspiel, nur dass Sie dabei selbst kein unechtes Pokerface aufsetzen dürfen, schließlich geht es um Vertrauen. Dementsprechend ist ein passendes Training erforderlich, sonst geht es nach hinten los. Denn stur einstudiertes Auftreten wirkt schnell unecht und überzeugt nicht. Im Zentrum der Vorbereitung steht daher die innere Haltung. Ein wirkungsvoller Auftritt kommt schließlich von innen.

 

Der französische Schriftsteller François de La Rochefoucauld wusste schon:

 

Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen.

 

Bleiben Sie stimmig. Weil die Stimme unter Druck dazu neigt immer höher zu werden, lohnt sich auch diesem Element in der Vorbereitung Aufmerksamkeit zu widmen.

Und all das noch schnell bevor morgen das Gehaltsgespräch stattfindet?
Lieber nicht!
Wer erst kurz vor oder in der Gehaltsverhandlung an all die beteiligten Faktoren denkt, dürfte sich mehr schaden als es nutzt. Kurz vor einem Termin ist die Konzentration auf das Wesentlichste sinnvoller. Allein das kann schon sehr viel bewirken, doch wo möglich lohnt es sich strategischer ans Werk zu gehen.

Eine gute Vorbereitung beginnt so früh wie möglich. Dann geht es in das natürliche Verhalten ein und ist somit authentisch, anstatt nur so zu wirken.

 

Friedrich von Schiller:

 

Zu überzeugen fällt keinem Überzeugten schwer.

 

Damit du und deine Botschaft überzeugen

 

Überzeugung entsteht selten durch eine einzelne Technik.

Entscheidend ist das Zusammenspiel.

Was möchtest du erreichen?

Was beschäftigt dein Gegenüber oder dein Publikum?

Wie klar ist deine Botschaft?

Wie wirkst du als Persönlichkeit?

Und wie passen Sprache, Körpersprache und Inhalt zusammen?

Je nach Situation können dabei unterschiedliche Aspekte den entscheidenden Unterschied machen:

  • eine klare Argumentation

  • verständliche und präzise Sprache

  • glaubwürdige persönliche Wirkung

  • stimmige Körpersprache

  • anschauliches Storytelling

  • überzeugende Visualisierung von Zahlen, Daten und Fakten

  • ein konstruktiver Umgang mit Einwänden und Widerstand

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Kommunikationstechniken einzusetzen.

Es geht darum, die richtigen Mittel im richtigen Moment so einzusetzen, dass sie zu dir, deiner Botschaft und deinem Gegenüber passen.

Wenn ein konkreter wichtiger Auftritt oder ein anspruchsvolles Gespräch bevorsteht, können wir genau daran arbeiten.

→ Wichtige Gespräche und Verhandlungen vorbereiten

→ Wichtige Reden und Präsentationen vorbereiten

 

 

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P.S.

 

Worauf achten Sie in Verhandlungssituationen?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2012
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #23414
K:CNC
Ü:

Rücksichtslosigkeit als Strategie: Hat nur Erfolg, wer über Leichen geht?

Rücksichtslosigkeit als Strategie: Hat nur Erfolg, wer über Leichen geht?

Es gilt grundsätzliche Entscheidungen zu treffen
Hat nur Erfolg, wer über Leichen geht?

Lohnt sich Rücksichtslosigkeit?

 

Ist Erfolg nur möglich für jene, die bereit sind auch über Leichen zu gehen? Was ist dran an der vermeintlichen Weisheit, Rücksichtslosigkeit sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor?

Überblick

 

 

 

 

Hat wirklich nur Erfolg, wer über Leichen geht?

 

Nur die Harten kommen in den Garten!

Es heißt, wer Erfolg haben will, müsse bereit sein, dafür alles zu tun. Zumindest wird das manchmal behauptet und im Zweifelsfall gilt es halt auch über Leichen zu gehen. Das Motto könnte aus einem Italowestern stammen: Nur wer rücksichtslos ist, kann sich durchsetzen. Doch die Idee ist schon viel älter. Bereits in der Renaissance entschlüsselte der italienische Politiker, Diplomat und Schriftsteller Niccolò Machiavelli die Mechanismen der Macht. Er empfahl den Florentiner Fürsten de‘ Medici Wortbruch und Verrat, List und sogar Gewalt, um ihre Herrschaft zu festigen.

 

 

 

Eine gute Empfehlung?

 

Machiavelli beschäftigte sich in seinem 1532 posthum erschienenen Werk Der Fürst (ll Principe) mit der Frage, wie der ideale Herrscher sein müsse, wie er seine Macht erlangen und absichern könne. Ethik? Ballast!

Maßgeblich für den Erfolg, so Machiavelli, sei in erster Linie die Wirkung des Verhaltens. Moralische Bedenken würden, wenn überhaupt, eine untergeordnete Rolle spielen. Nach dem Motto „Der Zweck heiligt die Mittel“ billigte Machiavelli selbst tyrannisches Verhalten und vertrat die Ansicht, wer führt, sollte im Zweifelsfall eher gefürchtet statt geliebt werden.

Das nach dem Autor benannte Konzept des Machiavellismus gilt als Synonym für Unmoral und rücksichtslose Machtpolitik. Und weil das Interesse an Autorität und Einfluss seit jeher groß ist, findet Machiavellis Werk bis heute Beachtung. Anfangs wurde Der Fürst vor allem in Hinblick auf politische Zusammenhänge gedeutet, später auch für die Führung von Wirtschaftsunternehmen herangezogen. Menschen orientieren sich noch immer an den dort propagierten Ideen und setzen sie für unternehmerische Strategien oder die persönliche Karriereplanung ein.

Wer bereit ist, über Leichen zu gehen, handelt ohne große Skrupel und meint, unmoralisches Verhalten zahle sich aus. Die Geschichtsschreibung kennt tatsächlich solche Menschen, für die sich ihre Rücksichtslosigkeit kurzfristig gelohnt hat. Insbesondere bei weit zurückliegenden Beispielen sollte man jedoch nicht außer Acht lassen, dass die Umstände des Handelns von den Chronisten bewusst verklärt worden sein könnten und sich zudem gerade moralische Ansprüche mit der Zeit verändern.

Einige bis heute von manchen bewunderte Militär- oder Politstrategen müssten sich in unserer Zeit vor Gericht für ihre Taten verantworten und taugen daher kaum als Beleg dafür, dass sich diese Form der moralischen Ignoranz lohnt.

 

 

 

Die Leiche im Keller

 

Die sprichwörtliche Leiche im Keller steht für eine Schuld, die jemand in der Vergangenheit auf sich geladen hat. Wer ein solches Geheimnis hat, betreibt oft einen hohen Aufwand, damit es nicht entdeckt wird. Geschieht dies doch, sind die Folgen in der Regel schwerwiegend, und ein kurzfristiger Vorteil wird zu einem langfristigen Schaden. Wer rücksichtslos handelt, hält die Wahrscheinlichkeit, dafür belangt zu werden, im Vergleich zum Nutzen jedoch für vernachlässigbar. Ist eine Position durch solches Handeln erst gefestigt, werden sich, so die Annahme, schon Mittel und Wege finden, um mit etwaigen Folgen umzugehen. Die Hoffnung, dass eine Verfehlung nicht aufgedeckt werde oder rasch in Vergessenheit geraten möge, wird gerade im Medienzeitalter ﹣ immer seltener erfüllt und zu einer permanenten persönlichen Gefahr.

Was auf einer Lüge aufbaut, verliert das Fundament, sobald die Wahrheit ans Licht kommt: Die Person wird angreifbar und büßt an Ansehen ein. Der einstige US-amerikanische Präsident Richard Nixon etwa erlitt 1974 infolge der Watergate-Affäre einen enormen Gesichtsverlust, der ihn nicht nur zum Rücktritt zwang, sondern der auch bis zu seinem Tod 1994 nachwirkte. Schon allein das Bemühen, sich nichts anmerken zu lassen und mit der Möglichkeit einer Entdeckung der Leiche zu leben, kostet große Kraft.

Dabei muss es sich noch nicht einmal um illegale Vorgänge handeln, um eine zum Erfolg gelangte Person zu Fall zu bringen. Oft genügen schon als unangemessen geltende Handlungen und Äußerungen: Je mehr ein Verhalten als rücksichtslos wahrgenommen wurde, desto mehr Betroffene werden die Gelegenheit für eine Revanche nutzen. Und wer erst einmal ins Kreuzfeuer geraten ist, den lassen auch Mitstreiter früher oder später fallen, um möglichen Schaden von sich selbst abzuwenden.

 

 

 

Die Auswirkungen auf Beziehungen

 

Durchsetzen um jeden Preis, ohne Rücksicht auf Verluste? Für wen nur das kurzfristige Ergebnis zählt, der erlebt oft böse Überraschungen. Während beispielsweise auf beruflicher Ebene gute Erfahrungen miteinander eine künftige Zusammenarbeit vereinfachen, wird eine langfristige Kooperation durch schlechte Erfahrungen erschwert oder gar unmöglich gemacht.

Wer gewissenlos handelt, der zerstört, was oft viel Zeit braucht, um sich wieder zu bilden, falls dies überhaupt möglich ist. Illoyales Verhalten vergiftet menschliche Beziehungen, und ohne eine Vertrauensbasis würde vor allem im beruflichen Umfeld mehr und mehr Aufwand für die Kontrolle anderer erforderlich ﹣ Energie, die an anderer Stelle besser eingesetzt wäre.

 

 

 

Glaubwürdigkeit

 

Fehlende Glaubwürdigkeit hat entscheidenden Einfluss auf das Durchsetzungsvermögen. Wir nehmen eine Person als glaubwürdig wahr, wenn sie uns kompetent und zuverlässig erscheint.

Kompetenz lässt sich, obwohl es immer häufiger versucht wird, in den meisten Bereichen nur kurzzeitig vorgaukeln: Wer hier nicht hält, was er verspricht, verspielt seinen guten Ruf. Die Empfindung von Zuverlässigkeit beruht auf einer sympathischen Erscheinung und angemessenem Verhalten, Gelassenheit und Authentizität sowie sozialer Kompetenz ﹣ Eigenschaften, die sich mit rücksichtslosem Verhalten nur schwer vermitteln lassen.

 

 

 

Mit aller Macht durchsetzen

 

Charakter

 

Der US-amerikanische Präsident Abraham Lincoln (1809 bis 1865) sagte, wenn man den Charakter eines Menschen prüfen wolle, müsse man ihm Macht geben. Tatsächlich verändert Macht das menschliche Verhalten, sowohl im positiven wie auch im negativen Sinn. Manchen Menschen fällt es leichter, sich mit Hilfe ihres Einflusses durchzusetzen, während andere auf Überzeugungskraft vertrauen.

 

 

Drohungen

 

Drohungen haben den Nachteil, dass ihre Wirkungen von Mal zu Mal nachlassen: Solche Gebärden schwächen sowohl das Ansehen als auch die Durchsetzungskraft, sie schränken Flexibilität und Handlungsspielräume ein. Wer sich um jeden Preis durchsetzen will, verliert in den Augen seiner Mitmenschen an Achtung. Jene, auf die so eingewirkt wird, werden zu Gegnern, sobald sich ihnen eine Gelegenheit dazu bietet. Das wissen auch die, die Macht besitzen. Sie sehen sich dadurch oft veranlasst, ihre Position durch noch mehr Machtausübung abzusichern. Nicht nur auf humanistische Werte bedachte Menschen distanzieren sich von Personen, die ihren Status allein durch direkte Machtausübung aufrechterhalten wollen.

 

 

 

Ohne Werte kein Erfolg

 

Mitunter kann, wer machiavellistisch handelt, mit einem solchen Verhalten zum Ziel kommen. Doch bedeutet das auch, dass diese Person erfolgreich ist? Anhand welcher Kriterien kann der Grad des persönlichen Erfolges gemessen werden? Wir können Erfolg beispielsweise dadurch definieren, dass jemand ein angestrebtes Ziel erreicht, das sowohl seine Existenz, sein Handeln oder auch seine Besitztümer betreffen kann.

Glauben wir der Werbung, existieren zahlreiche Symbole für Erfolg. Die Botschaft lautet: Je mehr Statussymbole jemand anhäuft, desto erfolgreicher ist er. Doch erfüllen sie wirklich die Erwartungen, die an sie geknüpft werden?

Der Bürgerrechtler Martin Luther King (1929 bis 1968) vertrat die Meinung, viele Menschen würden dazu neigen, Erfolg eher nach der Höhe der Gehälter oder nach der Größe ihrer Autos zu bestimmen als nach dem Grad ihrer Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit. Kann Geld beziehungsweise Besitz als Kriterium dienen, oder sind diese Symbole letztlich

Randerscheinungen des eigentlichen Erfolges? Wenn Menschen etwas tun, das ihnen wichtig ist und dem sie ihre Aufmerksamkeit widmen, dann machen sie ihre Sache höchstwahrscheinlich gut und erreichen ein gewünschtes Ziel. Erfolg bedeutet in diesem Sinne, ein erfülltes Leben zu führen, mit Freunden verbunden zu sein und zu lernen, andere zu unterstützen und einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

Eine solche Definition von Erfolg führt zu der Beschäftigung mit Werten, nach denen Menschen ihr Handeln ausrichten. Sie sind eine Orientierungshilfe, mit der wir das eigene und das Verhalten anderer Menschen beurteilen. Erfolgreiche Menschen sind sich nicht nur über ihre Wertvorstellungen im Klaren, sie leben auch entsprechend. Ein englisches Sprichwort lautet: „Walk your talk“ ﹣ „Lass deinen Worten Taten folgen“. Gerade wenn es um grundlegende Entscheidungen geht, ist es wichtig, die eigenen Werte zu berücksichtigen.

Daraus lässt sich auch die Antwort ableiten, ob skrupelloses Handeln überhaupt zum Erfolg führen kann. Denn wir können entscheiden, für welche Werte wir uns besonders einsetzen und welche um keinen Preis verletzt werden dürfen.

Menschen, die rücksichtslos handeln, behaupten oft, ihr Verhalten diene höheren Zielen, und stellen einen Zweck deutlich über einen anderen. Werden dabei grundlegende Werte verletzt, bekommt das Erreichen der wichtigsten Ziele einen bitteren Beigeschmack.

 

Bleiben Sie sich treu!

Umfrageergebnis

 

Über Leichen zu gehen …

 

%

... ist nicht akzeptabel.

%

... ist manchmal erforderlich.

%

... ist erforderlich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (n= 1122)

P.S.

 

Erfordert Erfolg Rücksichtslosigkeit?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2007
Überarbeitung: 4. Juli 2019
AN: #31473
K:CNB
Ü:

Coaching und Training als berufliche oder geschäftliche Fortbildungskosten?

Coaching steuerlich absetzen?

Coaching, Training und Beratung als Weiterbildung
Karsten Noack Kommunikation

Coaching steuerlich absetzen?

 

Berufliches Coaching, Training und Beratung als Weiterbildung

 

Wer Coaching, Training oder Beratung beruflich nutzt, stellt sich häufig die Frage:

Kann ich die Kosten steuerlich geltend machen?

Das kann grundsätzlich in Betracht kommen. Entscheidend sind unter anderem der konkrete berufliche Zusammenhang, die Art der Leistung und deine persönliche beziehungsweise betriebliche steuerliche Situation.

Eine pauschale Aussage zur steuerlichen Absetzbarkeit wäre deshalb wenig seriös. Zumal ich kein Steuerberater bin!

 

 

 

Wann kann ein beruflicher Zusammenhang bestehen?

 

Ein beruflicher Zusammenhang kann beispielsweise gegeben sein, wenn Coaching, Beratung oder Training der beruflichen Tätigkeit oder Weiterentwicklung dienen.

Das kann Themen betreffen wie:

  • Führung und Kommunikation

  • Präsentationen und öffentliche Auftritte

  • Verhandlungen

  • wichtige berufliche Gespräche

  • berufliche Entscheidungen

  • Konflikte im beruflichen Umfeld

  • persönliche Wirkung im Beruf

  • Vorbereitung auf neue Aufgaben oder Positionen

  • Entwicklung beruflich relevanter Kompetenzen

Entscheidend ist der konkrete Anlass.

 

 

 

Arbeitnehmer, Selbstständige und Unternehmen

 

Je nach beruflicher Situation kommen unterschiedliche steuerliche Einordnungen infrage.

Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kann bei entsprechendem beruflichem Zusammenhang eine Berücksichtigung als beruflich veranlasster Aufwand infrage kommen.

Bei Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmen kann eine beruflich beziehungsweise betrieblich veranlasste Leistung gegebenenfalls als betrieblicher Aufwand berücksichtigt werden.

Welche Voraussetzungen dafür in deinem konkreten Fall erfüllt sein müssen, klärst du am besten mit deiner Steuerberatung.

 

 

 

Berufliches oder privates Anliegen?

 

Für die steuerliche Einordnung kann entscheidend sein, ob eine Leistung beruflich oder privat veranlasst ist.

Das lässt sich weniger allein an der Bezeichnung „Coaching“ erkennen.

Entscheidend ist, worum es konkret geht und welchem Zweck die Zusammenarbeit dient.

Eine Vorbereitung auf eine wichtige Vorstandspräsentation hat beispielsweise einen deutlich erkennbaren beruflichen Bezug.

Bei einem überwiegend persönlichen Anliegen kann die steuerliche Beurteilung entsprechend anders ausfallen.

 

 

 

Meine unterschiedlichen Rahmen

 

Auch bei meiner Arbeit unterscheide ich verschiedene Rahmen.

 

PRIVAT 1:1

Für persönliche Anliegen, Klärung und Entwicklung.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Entwicklung, Coaching, Beratung und individuelles Training.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Situationen mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, persönlicher oder öffentlicher Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

 

Corporate- und Inhouse-Formate

Für Unternehmen, Führungskräfte und Teams.

→ Firmentraining und Inhouse-Formate

 

 

 

 

Rechnung

 

Für meine Leistungen erhältst du eine ordnungsgemäße Rechnung.

Wenn dein Unternehmen oder eine andere Organisation Rechnungsempfänger sein soll, teile mir die vollständigen Rechnungsdaten bitte rechtzeitig mit.

Bei beruflichen Leistungen kann eine aussagekräftige Bezeichnung der tatsächlich erbrachten Leistung hilfreich sein.

 

 

 

Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten?

 

Auch das kann sich lohnen zu prüfen.

Wenn die Zusammenarbeit einen deutlichen beruflichen Nutzen hat, kann ein Arbeitgeber bereit sein, die Kosten ganz oder teilweise zu übernehmen.

Das gilt beispielsweise für:

Führungskräfteentwicklung.

Präsentationsvorbereitung.

Kommunikation.

Verhandlungskompetenz.

Vorbereitung auf eine neue Position.

oder andere beruflich relevante Entwicklungsziele.

Sprich das gegebenenfalls vor der Beauftragung mit deinem Arbeitgeber ab.

 

 

 

Im Zweifel vorher klären

 

Wenn die steuerliche Behandlung für deine Entscheidung eine Rolle spielt, kläre sie am besten vor der Beauftragung mit deiner Steuerberatung.

So weißt du bereits vorher, welche Voraussetzungen für deinen konkreten Fall gelten und welche Unterlagen benötigt werden.

Ich leiste selbst keine Steuerberatung und kann deshalb keine Aussage zur steuerlichen Behandlung im individuellen Fall treffen.

 

 

 

Honorare und Konditionen

 

Die aktuellen Honorare und Rahmenbedingungen für PRIVAT, BUSINESS, EXECUTIVE und weitere Formen der Zusammenarbeit findest du hier:

→ Honorare und Konditionen

 

 

Wichtiger Hinweis

 

Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Orientierung und stellen keine Steuer- oder Rechtsberatungdar.

Die steuerliche Behandlung hängt von den individuellen Umständen ab. Verbindliche Auskünfte zu deinem konkreten Fall erhältst du bei einer Steuerberaterin, einem Steuerberater oder einer anderen hierzu befugten Stelle.

Antworten auf häufige Fragen

Kann ich Coaching steuerlich absetzen?

Bei einem hinreichenden beruflichen beziehungsweise betrieblichen Zusammenhang kann eine steuerliche Berücksichtigung grundsätzlich in Betracht kommen. Die konkrete Beurteilung hängt vom Einzelfall ab.

Kann berufliches Coaching als Weiterbildung gelten?

Coaching oder Training kann der Entwicklung beruflich relevanter Kenntnisse und Fähigkeiten dienen. Für die steuerliche Behandlung ist der konkrete berufliche Zusammenhang entscheidend.

Können Selbstständige Coaching als Betriebsausgabe geltend machen?

Bei einer betrieblichen Veranlassung kann eine entsprechende steuerliche Berücksichtigung grundsätzlich infrage kommen. Die konkrete Einordnung sollte mit der Steuerberatung geklärt werden.

Kann mein Arbeitgeber die Kosten übernehmen?

Ja. Bei beruflich relevanten Themen kann der Arbeitgeber Coaching, Beratung oder Training vollständig oder teilweise finanzieren. Die Vereinbarung erfolgt direkt mit dem jeweiligen Arbeitgeber.

Bekomme ich eine Rechnung?

Ja. Für meine Leistungen erhältst du eine Rechnung mit den entsprechenden Rechnungsangaben.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Hastg du dazu Fragen, die ich als Nichtsteuerberater beantworten darf?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #3234
K:
Ü:

Was bringt die Karriere tatsächlich voran: Weiterbildung oder Friseur?

Was bringt die Karriere tatsächlich voran: Weiterbildung oder Friseur?

Manche Weiterbildung hat der Karriere weniger gebracht als ein neuer Haarschnitt. Wie in die eigene Karriere investieren?
In die Karriere investieren: Weiterbildung oder Friseur?

Investitionen für die Karriere

 

Wie in die eigene Karriere investieren? Vorsicht vor blindem Aktionismus und der Jagd nach wertlosen Scheinen. Was bringt die Karriere tatsächlich voran?

Überblick

 

 

 

 

Was ist besser für die Karriere: Weiterbildung oder Friseur?

 

So manche Weiterbildung hat der Karriere weniger gebracht als ein neuer Haarschnitt.

Karsten Noack

 

Wobei weder etwas gegen einen guten Haarschnitt noch gegen eine gute Weiterbildung zu sagen ist. Es geht vielmehr darum, auch hier Aktionismus zu vermeiden. Das schönste Zertifikat vergilbt, doch nützliche Kenntnisse und Fertigkeiten verzinsen sich.

In kaum einem Bereich ist es empfehlenswert sich auf erworbenen Lorbeeren auszuruhen. Doch was tun, wenn der Tag nur 24 Stunden und das lockende Weiterbildungsangebot überschäumend ist?

 

 

 

Strategische Planung, auch bei der Weiterbildung

 

Zeit ist Geld und selbst wer genügend davon hat, darf es ruhig sinnvoll investieren. Bei guter und strategisch gewählter Weiterbildung plädiere ich für lebenslänglich. Es gibt kaum einen Bereich, in dem Investitionen sich so lohnen, wenn sie gut gewählt platziert werden. Aktionismus bringt auch bei der Weiterbildung nichts. Wer keine Langeweile hat, gönnt sich lieber einen erholsamen Urlaub als unnötige Weiterbildungsumwege ohne Nährwert. Es gibt einfach zu viele Angebote, die nicht an das gewünschte Ziel führen können. Und das frustriert dann zumindest irgendwann.

Umso wichtiger ist es, sich darüber im Klaren zu sein welche Faktoren tatsächlich eine Rolle spielen. Ohne durchdachte Strategie ist es nur Flickwerk. Und wer die eigenen Ressourcen sinnvoll einsetzen will, braucht einen Plan. Dann gibt es auch Weiterbildungen und andere Möglichkeiten, mit denen die eigene Karriere gefördert werden kann. Aktionismus und Wunschdenken mögen menschlich sein, doch hilfreich sind sie selten.

 

 

 

Fragen, die zur Klärung beitragen

 

 

 

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Umfrageergebnisse

 

a. Umfrage zur Bedeutung von Rhetorik und Präsentationsfähigkeiten

 

De Einfluss von Rhetorik und Präsentationsfähigkeiten auf Karriere und Geschäftserfolg ist …

%

... groß

%

... mittel

%

...gering

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage (2017 und 2018, n= 1146)

b. Umfrage zur Bereitschaft zu präsentieren

 

Wenn ich es mir aussuchen kann …

%

... vermeide ich Präsentationen zu halten.

%

... übernehme ich es gerne Präsentation zu halten.

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2016 bis 2018, n=1117)

Was schließen Sie aus den beiden Umfrageergebnissen?

P.S.

 

Woher wissen Sie, wo es sich lohnt Zeit und Geld in Weiterbildung zu investieren?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 15. März 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #3430
K:
Ü:

Erfolg: Wissen, welche Fähigkeiten zukünftig gefragt sind, um im Wettbewerb zu bestehen

Erfolg: Wissen, welche Fähigkeiten zukünftig gefragt sind, um im Wettbewerb zu bestehen

Kompetenz zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Es geht gegebenenfalls auch ohne Glaskugel.

Wissen was zukünftig gebraucht wird

 

Erfolg basiert darauf Kompetenz zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort anbieten zu können. Aber wer sagt einem, was gefragt sein wird?

 

 

Woher soll ich denn vorher wissen, was in der Zukunft gebraucht wird?

Wenn Erfolg darauf basiert Kompetenz zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort anbieten zu können, ist das dann ein Faktor, der vollkommen dem Zufall ausgeliefert ist, also außerhalb der eigenen Einflusssphäre liegt?

Im Nachhinein sind wir oft schlauer. Genauer; im Nachhinein erkennen wir leichter, was wir vorher übersehen haben. Und vieles ist durchaus absehbar. So einige Tendenzen zeichnen sich schon früh ab. So manches Mal sorgen allerdings das Wald-vor-lauter-Bäumen-nicht-sehen-Phänomen und vor allem das so menschliche Wunschdenken dafür, dass wir es nicht sehen können oder wollen. Und das hat für diejenigen, die so oder so unbeirrt ihren Weg gehen, um in ihrem Bereich die Besten zu sein etwas weniger Folgen als für den Rest.

Ob Karriere oder Selbstständigkeit; ab und zu innezuhalten, um deutliche und noch nebulöse Entwicklungen zu betrachten, kann einen immensen Unterschied machen. Es erspart so manchen frustrierten Seufzer mit „Ich hätte es ahnen können und habe es ignoriert!“. Schade, nicht jeder hat solches Glück wie Forrest Gump!

Die Zukunft voraussehen?

Sie haben leider keine Glaskugel zur Hand?

Was resultiert daraus, wenn zukünftig Routinearbeiten automatisiert erledigt werden? Welche Berufe bleiben, welche verändern sich und welche verschwinden? Welche Fähigkeiten werden wichtig und welchen Beitrag und Anteil hat dann menschliche Arbeit? Fragen über Fragen.

Für solche Formen der Zeitreise wird kein DeLorean mit Flux-Generator benötigt. Es muss als Quelle auch nicht der Popcorn-Report sein. Wobei Faith Popcorn und Co. durchaus einige Anregungen liefern. Selber denken, Trends fortschreiben, sich vorzustellen wie Dinge, die jetzt in den Anfängen stehen sich weiterentwickeln. Das kann – tut aber nicht – jeder!

Die Zukunft voraussehen?

Und dann?

 

Wenn ich zu einem prognostizierten Zeitpunkt in der Zukunft die Kompetenzen (Fachkompetenz und Soft Skills) anbieten möchte von denen ich erwarte, dass sie nachgefragt (und die zu mir und meinen Interessen passen!) werden, dann ran ans Werk. Selbst, wenn nicht die so gerne genannten 10.000 Stunden Erfahrung – Grüße an Malcolm Gladwell – in einem Bereich erforderlich sein sollten, schaden sie nichts. Im Gegenteil, wer richtig liegt hat große Chancen für diese Weitsicht und das Interesse belohnt zu werden!

Grundsätzliches: Soft Skills und persönliche Eigenschaften

 

Wenn es um die persönlichen Kompetenzen geht, lohnt es sich, die folgenden Fähigkeiten zu pflegen:

 

An diesen Fähigkeiten gehört zur relevanten Fähigkeit lebenslang zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

 

 

 

Englisch

 

In einer Welt, die über Grenzen hinweg im Austausch steht, ist eine gemeinsame Sprache erforderlich. Das sehen die meisten Menschen zumindest grundsätzlich ein. Entsprechend wichtig ist es, zumindest die kommunikativen Fähigkeiten in der englischen Sprache auf einem guten Niveau zu sichern.

In einigen Beziehungen wird jedoch erst mit der jeweiligen Landessprache die nächste Stufe der Beziehungsqualität erreicht. Es ist dann von großem Vorteil, die damit verbundenen Chancen zu ergreifen. Wer nicht beliebig viel Gehirnkapazität mitbringt, sollte auch hier sehr weise entscheiden, welche Sprachen sich lohnen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Welche Fähigkeiten sind erforderlich, um in der Zukunft zu bestehen? Wie schätzen Sie die Erfordernisse der Zukunft ein und treffen Entscheidungen?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 25. Juni 2019
AN: #7540
K:CNC
Ü:X