12+ Tipps für die Kommunikation von Veränderungen. Vorbereitung.

12+ Tipps für die Kommunikation von Veränderungen. Vorbereitung.

Unterstützung für wichtige Botschaften in Berlin und online (Keinerlei Rechtsberatung!)
Gesprächsvorbereitung: Coaching für wichtige Gespräche und Verhandlungen in Berlin

Kommunikation von Veränderungen

 

Globalisierung und Digitalisierung treiben Innovationen voran. Die Welt ist in ständiger Bewegung. Immer kurzfristiger sind Veränderungen erforderlich, um sich dem Wandel zu stellen. Damit dieser Wandel erfolgreich gestaltet wird, braucht es die Unterstützung der Menschen, die ihn vorantreiben sollen – der Mitarbeiter und möglicherweise weiterer Stakeholder.

Tipps und Hilfe bei der systematischen Vorbereitung wichtiger Botschaften, einschließlich Körpersprache. Wenn Kommunikation Konsequenzen hat, lohnt sich die professionelle Unterstützung. So überzeugen Sie und Ihre Botschaft.

Überblick

Beratung, Coaching und Training.
Keinerlei Rechtsberatung!

 

Kommunikation von Veränderungen

 

Stehen Sie vor der Bekanntgabe wesentlicher Veränderungen, von denen nicht jeder begeistert sein wird? Ist es an der Zeit Ihren Mitarbeitern einige möglicherweise unwillkommene Veränderungen mitzuteilen? Sie sind sich der Bedeutung bewusst, wollen aber nicht, dass das Betriebsklima auf das eines Eisfaches sinkt? Wollen Sie die Menschen nicht nur beruhigen, sondern für eine gemeinsame Arbeit an einer Herausforderung gewinnen?

Firmenverkäufe, Fusionspläne, Arbeitsplatzabbau oder Maßnahmen zur Restrukturierung, was früher die Ausnahme war, gehört inzwischen zum Alltag. Nachrichten über Veränderungen lösen bei den Empfängern etwas aus. Es gibt kleine, große und massive Veränderungen — wobei die Einstufung ganz persönlich erfolgt. Während die Reaktion bei einer Gehaltserhöhung üblicherweise positiv und momentan ist, kann sie bei einem Abteilungswechsel negative Gefühle auslösen, die länger anhalten. Umfangreiche Restrukturierungen verursachen häufig tiefere Ängste.

Veränderungen sind eine Herausforderung, in vielerlei Hinsicht. Schon die Kommunikation (Change Communication) der Veränderung an sich birgt zahlreiche Chancen und Risiken. Für viele Beteiligte, insbesondere Mitarbeiter, ist die erste Erscheinung des Neuen erschreckend. Jeder einzelne Mensch steht immer wieder vor der Herausforderung, sich Veränderungen und Wandel zu stellen und das Beste daraus zu machen.

Wer Führung übernimmt, hat dabei eine noch größere Verantwortung. Dann gilt es, die Veränderungen für sich und das Vorhaben umzusetzen. Wer Orientierung liefert, wird genauestens beobachtet, jedes Wort, jede Geste wird gedeutet. Ich helfe solchen Menschen dabei, mit einer mutigen, klaren und motivierenden Sprache die erforderlichen Erneuerer und Begleiter der technologischen und gesellschaftlichen Transformation zu sein. 

12+ Tipps für die Kommunikation bei Veränderungen

 

 

1. Transparenz

 

Pflegen Sie eine zeitnahe, offene und klare Informationspolitik. Informieren Sie sowohl Verantwortliche und Mitarbeiter umfassend und zeitnah. Binden Sie die Beteiligten und in den Prozess ein. Die involvierten Personen müssen ihre Rolle im Veränderungsprozess kennen und verstehen, um sie mitzutragen. So fördern Sie die Glaubwürdigkeit, Akzeptanz und sogar Identifikation mit den erforderlichen Maßnahmen.

Stakeholder, wie Beschäftigte, werden ganz genau darauf achten, wie Sie mit Fragen und Befürchtungen umgehen.

Ehrlichkeit erfordert auch unangenehme Themen zu kommunizieren. Zu oft werden solche Aspekte schön gefärbt oder aus Angst ganz weggelassen. Das führt in Folge aber bei den Mitarbeitern zu Misstrauen und geringerer Akzeptanz der durch das Unternehmen geplanten Massnahmen.

 

 

 

2. Kommunikation strategisch planen

 

Denken Sie in Zusammenhängen und Strategien. Gehen Sie, systematisch ans Werk. Machen Sie einen Plan.

Wer soll wann von wem wie informiert werden? Wer spricht über welche Kanäle? Woran ist Zustimmung und woran Widerstand zu erkennen und wie gehen wir damit um? Welche Botschaften wollen Sie senden? Welche Fragen sind bei wem zu erwarten und wie wollen Sie diese beantworten? Welche Konsequenzen hat welche Veränderung für wen? Welche Ängste und Hoffnungen sind vorhanden?

 

 

 

3. Die Kommunikation einfach gestalten

 

Reden Sie verständlich. Anstatt auf Fachvokabular, Abkürzungen und Schachtelsätze, setzen Sie lieber auf Kernbotschaften, die jeder versteht, plausible Begründungen, sympathische und ehrliche Aussagen und vorhandene Kommunikationskanäle. Mitarbeiter müssen während Veränderungen ohnehin schon Einiges mitmachen. Unverständliche Erklärungen über ungewohnte Kanäle helfen niemandem.

 

 

 

4. Emotionalisieren

 

Gute Kommunikation spricht sowohl die Sachebene als auch die Gefühlsebene an. Fakten allein richten gegen Angst nichts aus. In Anlehnung an Maslow sind hier verschiedene Bedürfnisse und Ängste beteiligt. Die daraus resultierenden Emotionen gilt es zu erkennen und sie zu berücksichtigen.

 

 

 

5. Maßgeschneiderte Botschaften

 

Informationen mit der Gießkannen zu verteilen ist deutlich weniger wirksam und kann sogar negativ wirken. Auf die jeweiligen, unterschiedlichen Zielgruppen angepasste Kommunikation ist glaubwürdiger und wirksamer.

 

 

 

6. Dialog statt Monolog

 

Dialogorientierte Kommunikation ist der einseitigen Bekanntgabe vorzuziehen, die wesentliche Bedürfnisse der Mitarbeiter und anderer Beteiligten vernachlässigt. Es lohnt sich hierfür die entsprechenden Plattformen zu schaffen und zu pflegen.

Die Unternehmenskommunikation muss gerade während Änderungsprozessen in beide Richtungen erfolgen. Dadurch können frühzeitig der Unternehmensführung nicht bekannte Probleme, Risiken und auch Potenziale identifiziert werden. Außerdem wird so den Mitarbeitern ein klar definiertes Ventil für Ängste und Sorgen zur Verfügung gestellt.

Nicht alle Mitarbeiter werden die Veränderungen begrüßen und bereitwillig daran teilnehmen die Herausforderungen zu stemmen. Selbst, wenn Sie sich in der Kommunikation noch so sehr anstrengen ist das nicht sicherzustellen. Beteiligen Sie die Mitarbeiter an Veränderungsprozessen, sprechen Sie sie in individuellen Gesprächen an und beantworten Sie die auftauchenden Fragen. Legen Sie Empathie an den Tag. Versorgen Sie die Mitarbeiter nicht nur mit Informationen, sondern erreichen Sie sie auch emotional.

 

 

 

7. Vorsicht bei dem, was nicht gesagt wird

 

Besonders heikel sind jene Informationen, die nicht kommuniziert werden und deswegen Ausgangspunkt von Gerüchten werden. Dann sorgen unterschiedlichste Interessen, Bedürfnisse und vor allem Ängste für eine Eigendynamik. Flurfunk kann absurde Formen annehmen und Auswirkungen haben. Die Gerüchte können Auswüchse annehmen, die weit schlimmer sind, als die tatsächlichen Umstände. Doch fehlt das Vertrauen, so sind sie schwer zu entkräften.

 

 

 

8. Gemeinsame Führungsaufgabe

 

Von grundlegender Bedeutung ist die Vorbildfunktion der an der Führung beteiligten Personen. Jeder Einzelne ist gefordert hier durch Vorleben einen Beitrag zu leisten. Die Gesamtheit der Führung trägt gemeinsam die Entscheidungen, da sonst Irritationen zu erwarten sind.

 

 

 

9. Einklang

 

Visionen müssen (mindestens) von den Führungskräften gemeinsam entwickelt werden, damit Sie geteilt werden und Ihre gesamte Wirkung entfalten. Bevor sie ins gesamte Unternehmen getragen werden, sind alle Führungskräfte in Einklang zu bringen. Jegliche Unklarheiten sind vorher zu klären.

 

 

 

10. Phasen der Veränderung

 

Da Veränderungen in unterschiedlichen Phasen stattfinden und die Beteiligten jeweils in unterschiedlichen Zuständen mit anderen Bedürfnissen sind, erfordert es darauf abgestimmte Kommunikation.

 

 

 

11. Fundierte Vorbereitung der Kommunikation

 

Kommunikation ist nicht immer ganz einfach, gerade wenn es um bewegende Themen geht. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann überrascht an den Reaktionen der Empfänger, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Was in einer von Vertrauen und Sicherheit geprägten Atmosphäre auf wohlwollende Interpretation hoffen darf, wird bei einer belasteten oder zumindest unklaren Beziehung leicht zum Stein des Anstoßes. Vermeintliche Kleinigkeiten bringen da schon mal eine Eigendynamik ins Rollen, die dann eine Menge Aufwand erfordert, um korrigiert zu werden.

 

 

 

12. Professionelle Unterstützung

 

Lassen Sie sich auch hinsichtlich der kommunikativen Wirkung von mir professionell unterstützen.

Sprechen wir darüber! – Das Angebot

 

Damit Sie und Ihre Botschaft die beste Wirkung entfalten, …

  • mache ich Sie mit effektiven Kommunikationsstrategien vertraut — ganz konkret für Ihre Situation,
  • gebe ich Ihnen praxistaugliche rhetorische Werkzeuge statt Zirkeldefinitionen an die Hand,
  • entwickle ich mit Ihnen die passenden kommunikativen Strategien,
  • helfe ich Ihnen, Ihre psychologischen Fähigkeiten ausbauen,
  • spiegle ich Ihnen, was bei den Empfängern ankommt, wie Sie wirken,
  • weise ich Sie darauf hin was Sie nicht sagen und wie das verstanden werden kann,
  • gebe ich Ihnen Tipps im Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern,
  • spiele ich Situationen mit Ihnen durch und bereite Sie auf Reaktionen vor,
  • verrate ich Ihnen, wie Sie einen konstruktiven Rahmen fördern
  • und vor allem, wie Sie die Ruhe bewahren, souverän auftreten, authentisch bleiben und spätestens am Ende überzeugen – weil Sie zu dem stehen, was Sie sagen.

Dann geben Sie Ihr Bestes!

Und wer ganz sicher gehen und die Kunst der Rede und Gesprächsführung in all ihren Tonarten beherrschen lernen möchte, der schaue auch hier: Rhetorik & Präsentation I–IV.

 

 

 

Anmerkung

 

Umfangreiche Veränderungsprozesse fordern den Beteiligten Einiges ab. Deswegen profitieren Sie von der Beachtung einer Vielzahl von Faktoren und der Unterstützung entsprechender Experten. Wie beschrieben habe ich mich spezialisiert. Ob selektiv, als Ressource einer Person oder als Ergänzung eines Teams, hat mein Beitrag einen unterschiedlichen Fokus und Umfang. Reden Sie mit mir.

Dein Coach

Seit vielen Jahren unterstütze ich Menschen dabei, sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Mal für Veranstaltungen vor großem Publikum, vor der Kamera und mal für ein besonders vertrauliches Vieraugengespräch.

Nicht jede Botschaft ist gleichermaßen für jeden Empfänger erfreulich, doch auch unbequeme Neuigkeiten müssen auf den Tisch, damit die Herausforderungen gemeistert werden. Im Rahmen der Vorbereitung auf wichtige Botschaften gebe ich weiter, worauf es ankommt: Sie lernen, ganz präsent zu sein und so auf Ihr Können, Ihr Wissen, all Ihre Ressourcen voll zuzugreifen und somit Orientierung zu liefern. Ich setze alles daran, damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation.

Mehr über mich in meinem Profil.

Präsentationscoach Karsten Noack

Damit du und deine Botschaft überzeugen — in Gesprächen und Präsentationen

 

Es existiert zwar kein Patentrezept für erfolgreiches Überzeugen, doch es gibt einige wesentliche Elemente, die deine Chancen deutlich erhöhen.

Lerne diese Elemente kennen und nutzen — authentisch und mit Leichtigkeit. Erfahre, wie du Widerstand abbaust und sogar vermeidest. Es ist möglich, mit weniger Konflikten mehr Menschen zu überzeugen. Ich zeige dir, was du tun kannst, um als Persönlichkeit positiv wahrgenommen zu werden. Besondere Beachtung verdient dabei deine Körpersprache. Mach verbal und nonverbal einen guten Eindruck, der dir entspricht.

Lerne, die Möglichkeiten der Sprache auszuschöpfen, erfahre, wie du deine Botschaften über Storytelling emotionalisieren kannst. Wenn du es wünschst, dann zeige ich dir auch, wie du Zahlen, Daten, Fakten geschickt und wirkungsvoll visualisierst. Mit diesem Wissen, relevanten Kenntnissen und praxistauglichen Fähigkeiten steigerst du deine Überzeugungskraft in Gesprächen, Reden und Präsentationen.

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Worauf achten Sie in solchen Situationen, die mit Veränderung zu tun haben? Haben Sie Fragen, Anregungen, eine andere Sicht, einen Kommentar?

Wer nichts verändern will, wird auch das bewahren, was er bewahren will.

 Gustav Heinemann

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. August 2019
Überarbeitung: 02. Januar 2026
Englische Version:
AN: #321
K: CNB
Ü:

Grundlagen effektiver Kommunikation

Grundlagen effektiver Kommunikation

So lässt sich die Kommunikation verbessern.
Kommunikation

Grundlagen effektiver Kommunikation

 

So lässt sich die Kommunikation mit einfachen Mitteln verbessern.

Überblick

 

 

 

 

Grundlagen effektiver Kommunikation

 

Menschen kommunizieren auf die eine oder andere Weise, doch nicht jeder Menschen beherrscht die Fähigkeit der wirklich effektiven Kommunikation. Kommunikationsstörungen treten oft auf und führen dann zu einer Vielzahl zwischenmenschlicher Probleme, von verletzten Gefühlen und Wut bis hin zu Scheidung und sogar Gewalt.

 

 

 

 

Tipps

 

Kommunikation ist ein Prozess, bei dem es sowohl um das Senden von Botschaften als auch um das Empfangen von Botschaften geht. Das Scheitern einer effektiven Kommunikation kann auf ein Problem an einem oder beiden Enden des Prozesses zurückzuführen sein. Eine effektive Kommunikation lässt sich in der Regel erreichen, wenn die Beteiligten sich an einige Grundlagen halten. Doch gerade die werden häufig unterschätzt und missachtet.

Es folgen fünf einfache und grundlegende Tipps für die Kommunikation.

 

 

1. Aufmerksamkeit

 

Vergewissern Sie sich, dass Sie die Aufmerksamkeit Ihres Gesprächspartners haben, indem Sie einen angenehmen Blickkontakt herstellen und halten.

 

 

 

2. Kommen Sie auf den Punkt

 

Sagen Sie, was Sie meinen, und meinen Sie, was Sie sagen. Seien Sie direkt und ehrlich anstatt um den heißen Brei herum zu reden und spielen Sie keine Spielchen.

 

 

3. Klare Botschaften

 

Senden Sie möglichst klare Botschaften, die sowohl in verbaler als auch in nonverbaler Hinsicht kongruent sind. Um kongruent zu sein, achten Sie darauf, dass Ihr Tonfall und Ihre Lautstärke mit dem Inhalt der Botschaft übereinstimmen, die Sie senden. Sobald Sie meinen, was Sie sagen, wird das mit höherer Wahrscheinlichkeit der Fall sein. Wenn Sie sich freuen, sehen Sie glücklich aus und klingen Sie glücklich und wenn Sie verärgert sind, sehen Sie verärgert aus und klingen Sie verärgert.

 

 

4. Fragen statt hellsehen

Bitten Sie um Rückmeldung, um sicherzustellen, dass die Botschaft, die Sie gesendet haben, so empfangen wurde, wie sie gemeint war. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie die Nachricht verstanden haben, stellen Sie Fragen und bitten Sie um Klärung. Schließlich solltest du das Gehörte umschreiben, damit der Absender sicher sein kann, dass Sie es richtig verstanden haben.

 

 

5. Zuhören

 

Effektive rezeptive Kommunikation basiert auf gutem Zuhören. Schauen Sie Gesprächspartnern an, während diese sprechen und halten Sie Augenkontakt. Nicken Sie, lächeln Sie oder machen Sie gelegentlich bestätigende Äußerungen oder andere Reaktionen, die Absendern zeigen, dass Sie ihnen zuhören. Warten Sie, bis die Person einen Gedanken zu Ende gebracht hat, ohne sie zu unterbrechen, um Ihre eigenen Ideen zu äußern.

 

 

 

Fazit

 

Wenn Sie diese einfachen Empfehlungen befolgen, können Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten erheblich verbessern, ein besseres Verständnis in Ihren Beziehungen fördern und alle Beteiligten werden davon profitieren.

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

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Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie lässt sich mit einfachen Mitteln die Kommunikation pflegen?

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 5. Juli 2019
AN: #7670
K:
Ü: B

16 Tipps: So werden Ihre Besprechungen besser, sonst sind die Kekse das Beste.

16 Tipps: So werden Ihre Besprechungen besser, denn sonst sind die Kekse das Beste

Mit weniger Aufwand in Meetings mehr erreichen
Tipps für effektive Besprechungen

Besprechungen

 

Als wenn es Meilengutschriften auf Besprechungsstunden geben würde, jagt eine die andere, sie saugen dem Tag die Kraft aus. Manche Besprechung kommen einem länger vor als der letzte Winter. Tipps für bessere Besprechungen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

Viele gehen hinein, wenig kommt heraus.
Das Kreativste an manchen Besprechungen sind die zu hörenden Ausreden.

Karsten Noack

 

 

 

Sitzungssucht

 

Als wenn es Meilengutschriften auf Besprechungsstunden geben würde, jagt eine die andere, sie saugen dem Tag die Kraft aus.

Geschäftliche Besprechungen kosten viel Zeit und somit Geld. So wichtig die inhaltliche Abstimmung und der soziale Aspekt persönlicher Treffen sind, viele Besprechungen sind alles andere als effektiv. Wehmütige Blicke, bei denen Gedankenblasen sagen würden „Was könnte ich alles in der Zeit erledigen!“.

 

 

 

16 Tipps für bessere Besprechungen

 

Viel Besprechung, wenig Ergebnis? Damit sich das ändert und die Kekse nicht das Highlight der Zusammenkunft bilden; übernehmen Sie die Führung, es ist Ihre Chance. Sorgen Sie für effektive Besprechungen, die sich lohnen. Einige Anregungen liefert dieser Artikel.

 

 

1. Unnötige Besprechungen vermeiden!

 

Viele Besprechungen sind nicht wirklich erforderlich und könnten durch effektiveren Informationsaustausch ersetzt werden. Geht es nur darum unterschiedlichen Kenntnisstand abzugleichen, gibt es bessere Wege wie eine aktuelle Dokumentation im Intranet. Gelebte Balanced Scorecards sind ja leider nur selten anzutreffen. Sie könnten doch so hilfreich sein, weil sie früh genug signalisieren, wo Aufmerksamkeit gefragt ist, bevor das Kind in den Brunnen fällt.

 

 

 

2. Außer Spesen nichts gewesen

 

Raus mit dem Taschenrechner: Lohnt sich der Aufwand?

Besprechungsdauer x Teilnehmer = Zeitaufwand

Zeitaufwand x anteilige Gehälter = Personalkosten

 

 

 

3. E-Mail, Telefon und Video

 

Einiges lässt sich auch auf kurzem Wege klären und spart Besprechungen ein. Telefon- und Videokonferenzen sparen zumindest Wege. Auch brauchen nicht alle Teilnehmer die ganze Zeit dabei zu sein.

Sobald allerdings soziale Aspekte eine Rolle spielen sind persönliche Treffen meist hilfreicher.

 

 

 

4. Zeitrahmen: In der Kürze liegt die Würze

 

Geplante Zeiträume für Besprechungen werden tendenziell auch ausgeschöpft, wie die Urlaubskasse. Ob erforderlich oder nicht!

Setzen Sie vorher einen allen Teilnehmern bekannten maximalen Zeitrahmen und halten Sie diesen auch ein. Es ging schneller? Umso besser! Ein Erfolg, an dem alle Beteiligten teilhaben.

 

 

 

5. Tagesordnungspunkte (Agenda) als Fahrplan

 

Gut geplant ist… Keine Besprechung ohne Tagesordnungspunkte. Statt ziel- und strukturlos zusammenzusitzen erhält besser jeder Teilnehmer frühzeitig die Tagesordnungspunkte mit den angestrebten Zielen und Verantwortlichkeiten.

 

Mindestinhalt einer Agenda:

  • Termin der Besprechung
  • Ort
  • Thema
  • Wohlgeformte Ziele (SMARTe Ziele)
  • Teilnehmerliste
  • Fragen, die zu klären sind
  • Vorbereitung und Verantwortlichkeiten
  • Spätestes Besprechungsende

 

Bei unterschiedlichem Kenntnisstand lohnt sich eine entsprechende Anlage, um eine gemeinsame Ebene zu sichern.

Wenn dieser Fahrplan nichts lohnenswertes verheißt, sagen Sie die Besprechung lieber ab oder gehen Sie gemeinsam als Teamentwicklungsmaßnahme in den Biergarten.

 

 

 

6. Protokoll

 

Wenige Menschen reißen sich darum, das Protokoll zu führen. Doch bekanntlich gilt; wer schreibt, der bleibt! Außerdem ist es mit einer Menge Verantwortung verbunden und die sollte jemand übernehmen, der sie auch zu tragen weiß.

Schließlich ist das Protokoll nicht nur eine historische Aufzeichnung für die Nachwelt. Das wäre in vielen Fällen eine recht traurige Lektüre für Historiker.

Das Protokoll ist vielmehr eines der wichtigsten Werkzeuge, den in ihm werden alle Ergebnisse des Treffens gesichert. Sonst gibt es mindestens ebenso viele Auslegungen der Ergebnisse, wie Teilnehmer.

In der Praxis ähneln viele Protokolle allerdings eher Wunschlisten und unverbindlichen Absichtserklärungen, die wenig Nutzen mit sich bringen.

Es geht auch anders, indem Sie Ziele im SMART-Format formulieren.

Jeder der Buchstaben S, M, A, R und T steht für eine Eigenschaft, die eine gute Zielformulierung ausmacht.

S: Sinnesspezifisch
M: Messbar
A: Attraktiv
R: Realistisch
T: Terminiert
Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

 

 

7. Einstiegsrituale

 

Damit die Arbeitsfähigkeit gefördert wird, also die Teilnehmer nicht nur körperlich, sondern auch geistig anwesend sind, empfehlen sich Einstiegsrituale. Anders als in Teamentwicklungsworkshops, bei denen viel Zeit für eine spielerische Annäherung verwendet wird, genügen hier wenige Minuten in Form professioneller Begrüßungsrituale für die Einstimmung.

 

 

 

8. Moderation

 

Bei besonders wichtigen Besprechungen oder zur Optimierung der Besprechungskultur lohnt es sich jemanden für die professionelle Moderation einzuladen. Das hat sich nicht nur bei kreativen Themen sehr bewährt und sorgt schnellstens für Effektivitätssteigerung.

Anschließend kann dann jemand aus der Runde diese Funktion ﹣ anhand des praktischen Beispiels ﹣übernehmen und ausfüllen.

 

 

 

9. Pünktlich starten

 

Wer einmal beginnt auf Nachzügler zu warten, signalisiert das es in Ordnung ist! Das ist dann der Standard für zukünftige Zusammenkünfte.

Außerdem verärgert Warten die pünktlichen Teilnehmer.

 

 

 

10. Abwechslung: Kreativitätstechniken statt Kekse

 

Wenn es einem Thema dienlich ist moderieren Sie zur Problemlösung doch mal eine geeignete Kreativitätstechnik. Das bringt die Teilnehmer auf Trab und Ergebnisse. Und meinetwegen können Sie auch die Kekse beibehalten.

Hier finden Sie einige Kreativitätstechniken.

 

 

 

11. Feedback und Diskussion fördern

 

Besprechungen sind eine Gelegenheit für offene Kommunikation, für den Austausch von Gedanken und Ideen. Dominieren Sie die Diskussion nicht, nur weil Sie die Führung übernehmen. Geben Sie den Teilnehmern die Möglichkeit, Feedback zu geben.

Wenn Sie eine Präsentation mit PowerPoint und Co. verwenden, dann widerstehen Sie ist der Versuchung sich zu beeilen, um anschließend Zeit für eine Diskussion zu haben. Fördern Sie lieber Gespräche und den offenen Austausch.

 

 

 

12. Nachbereitung und Kontakt mit den Teilnehmern

 

Wenn Ihre Besprechung erfolgreich verläuft, verlässt jeder Teilnehmer den Besprechungsort mit eigenen Gedanken und Aufgaben. Manche Einsicht folgt auch erst später. Informieren Sie die Teilnehmer darüber, was aus der Besprechung folgt. Zu oft verschwinden Ideen oder die Teilnehmer bekommen nichts von deren Umsetzung mit. Für die Motivation ist es wesentlich, dass die Teilnehmer Wertschätzung erfahren.

 

 

 

13. Einstimmung

 

Mitunter ist ein Thema die Einstimmung der Besprechungsteilnehmer wert. Dann kann schon im Vorfeld oder zu Beginn der Besprechung eine optimale Basis für den Erfolg gefördert werden.

 

 

 

14. Stehung

 

Wie wäre es mit einer Stehung anstatt einer Sitzung? Fördern Sie den Perspektivwechsel und kommen Sie mit den Teilnehmern in Bewegung. 

Bei meiner Arbeit biete ich seit Jahren Lunch-Coaching an. Das ist üblicherweise ein Zweierformat. Doch die positiven Erfahrungen damit lassen sich durchaus auf Gruppen Besprechungen übertragen.

 

 

 

15. Visualisierungen

 

Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Medien, wie Flipcharts, Whiteboards und Pinnwände. Das schafft Orientierung und Ordnung, steigert die Aufmerksamkeit und fördert Bewegung. Die Ergebnisse können anschließend in das Protokoll übernommen werden und bieten sich für kommende Sitzungen als Anknüpfungspunkte an.

 

 

 

16. Und überhaupt!

 

Nehmen Sie die Herausforderungen an; übernehmen Sie Verantwortung und sorgen Sie für Besprechungen, die sich lohnen.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie sorgen Sie für erfolgreiche Besprechungen?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. April 2015
Überarbeitung: 22. Juli 2019
AN: #8970
K:
Ü:

Wie bitte? Wann schadet Ihr Dialekt in Gesprächen und Präsentationen?

Wie bitte? Wann schadet Ihr Dialekt in Gesprächen und Präsentationen?

Damit Sie und Ihre Botschaft verstanden werden und willkommen sind

Dialekt kann stören

 

Ein Vorstand, den kaum jemand versteht, eine Expertin die selbst bei ernsten Themen zum Lächeln anregt, der Vorgesetzte, fachlich und menschlich hervorragend; wenn nur dieser Dialekt nicht wäre.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Eifferbibbsch!

 

Ein Vorstand, den kaum jemand versteht, eine Expertin die selbst bei ernsten Themen zum Lächeln anregt, der Vorgesetzte, fachlich und menschlich hervorragend; wenn nur dieser Dialekt nicht wäre.

Rein akademisch mag es interessant sein, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Praktisch zählt jedoch die Wirkung. Was auch immer die Gründe dafür sind, weshalb viele Menschen sich an bestimmten Dialekten so reiben; Dialekte schaden sehr häufig!

Der lockere Spruch „Alles außer Hochdeutsch!“ mag nach Charakter klingen, doch das Ansehen von Dialekten ist recht unterschiedlich. Besonders häufig wird eine Abneigung gegenüber dem sächsischen Dialekt genannt, Franken und Bayern mögen sich nicht immer, so wie Kölner und Frankfurter, radikaler Berliner Dialekt führt zur schlechten Beurteilung. Zumindest gilt das im Allgemeinen. Im Einzelnen mag jeder eine eigene Meinung haben, die allerdings nicht identisch mit der unbewussten Einschätzung sein braucht. Es machen sich bei der Beurteilung Vorurteil und persönliche Erfahrungen bemerkbar. Ich selbst höre gerne Dialekte, allerdings eher privat.

Einige Dialekte erzeugen Widerstand. Andere sorgen dafür, dass jemand nur noch bedingt ernst genommen wird, Gesprächspartner weniger kompetent wirken, Zuhörer abgelenkt werden oder sie werden einfach nicht verstanden. Menschen, insbesondere Experten und Führungskräfte mit Dialekt haben es schwerer. Selbst ein freundlich wirkender Dialekt kann beispielsweise die Aussichten auf eine Führungsposition oder einen Auftrag verringern.

Dialekte können einen Beitrag zur regionalen Identität liefern, ein Stück Kultur. Hochdeutsch reden zu können hat einige Vorteile, gerade wer überregional unterwegs ist. Doch dann geht der gegebenenfalls regionale Vorteil verloren.

Es geht nicht darum, die eigene Herkunft und Heimat zu verleugnen. Im professionellen Kontext allerdings ist es gerade bei überregional agierenden Unternehmen vorteilhaft, dialektfreies Hochdeutsch zu beherrschen. Akzentfrei zu sprechen ist deshalb eine Entscheidung, für die einiges spricht!

Wenn nur dieser Dialekt nicht wäre

Umfrageergebnisse

 

Dialekt …

%

... ist in Ordnung.

%

... ist nicht sehr gut.

%

... nur bei bestimmten Dialekten.

%

... passt nur in der entsprechenden Region.

Nicht repräsentative Umfrage (n=244)

Die ideale Basis: Probelauf und professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie du und dein Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?

Wie überzeugend präsentierst du dich und deine Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut bist du in den 118+ wichtigsten Präsentationstechniken? Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass dir von mir ein Feedback geben, das dich weiterbringt. Du erhältst grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Mache einen Probelauf und du erfährst vorher, was dir hilft und nicht hinterher. Auch wenn du nur eine Stunde investieren willst, lohnt es sich.

Bist du interessiert? Dann findest du hier Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Dialekten?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2009
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #5435
K:
Ü:

21 Wege, wie Sie Lügen am Telefon aufdecken

21 Wege, wie Sie Lügen am Telefon aufdecken

Lügen haben kurze Beine
Wie Sie Lügen am Telefon aufdecken

Lügen am Telefon erkennen

 

Geflunker, Weglassungen, Schwindel, Betrug, Täuschungen oder Lügen am Telefon können schmerzhaft werden. Wer sie früh erkennt, kann sich schützen.

Überblick

Eine Lüge ist wie ein Schneeball.
Je länger man ihn rollen lässt, desto größer wird er.

Martin Luther

Bauchgefühl

Im Nachhinein sind wir oft schlauer. Wir hätten es besser wissen können und irgendwie wussten bzw. ahnten wir es auch schon. Schon einige Zeit bevor wir uns bewusst darüber im Klaren sind, haben wir oft schon ein komisches Gefühl im Bauch, wenn jemand nicht ehrlich zu uns ist. Oft trauen wir diesem Gefühl nur nicht, besonders dann nicht, wenn wir es nicht glauben wollen!

In einem direkten Gespräch – Auge in Auge – ist dafür in erster Linie die Körpersprache verantwortlich. Zumindest unbewusst registrieren wir im direkten Kontakt oft sehr schnell, dass etwas nicht stimmt. Jemand wirkt nicht kongruent: Verbale und nonverbale Kommunikation widersprechen sich.

Am Telefon fehlt diese zusätzliche Informationsquelle. Ich vermute, das ist auch der Grund, weshalb das Telefon ein für Lügen so favorisiertes Medium ist. 
Bei einer E-Mail gibt es ja Beweise, also eine Risikoquelle, während Telefongespräche selten aufgezeichnet werden. Das senkt zusätzlich die Hürde, die Hemmungen nehmen ab.

Wie Sie Lügen am Telefon aufdecken

Geflunker, Weglassungen, Ablenkungsmanöver, Schwindel, Betrug, Täuschungen oder Lügen. Wenn wir sie nicht früh genug erkennen, kann das eine Menge Schaden anrichten und sehr schmerzhaft sein. Wir sind dem nicht ausgeliefert; wer wachsam ist und auch am Telefon die Antennen ausfährt, bekommt zahlreiche Hinweise.

Es folgen daher einige Anregungen. Aber Achtung: Es handelt sich nicht um eindeutige Beweise für eine Lüge, sondern um Hinweise, die Sie auffordern genauer hinzuhören und nachzufragen.

21 Hinweise auf Lügen

 

 

1. Drum herumreden

 

Irgendwie wirken die Antworten wie Wischiwaschi. Es fehlen die klaren Aussagen. Fragen werden mehr oder weniger elegant umschifft, Fragen und Antworten verschleppt, alles liegt im Nebel. Es wird herumgeeiert, anstatt die Frage zu beantworten. Diese wiederholte Vermeidung von direkten Antworten und Aussagen sollte ein Alarmsignal auslösen.

Die dahinterliegende Absicht: Was nicht gesagt wird, kann auch nicht gegen einen verwendet werden. Selbst bei weitgehend hemmungslosen Zeitgenossen existiert ein Widerwille, Lügen selbst auszusprechen.

 

 

 

2. Geheimnistuerei

 

Informationen werden nur auf Nachfrage und dann auch nur soweit erforderlich gegeben.

Eine Variante: Es werden zu viele Details geliefert. Als Folge der Verzweiflung, eine Lüge irgendwie glaubhafter zu machen, wird die Anzahl der Informationen übertrieben. 
Die dahinter liegende Überzeugung: Viel hilft viel und im Nebel geht der Überblick verloren.

 

 

 

4. Allgemeinplätze

 

Es werden Allgemeinplätze statt konkrete Fakten genannt.

Sprachliche Hinweise sind: „Wie Sie sicher wissen …“, 
„Wie allgemein bekannt ist …“ Nur nicht unnötig konkret werden. Lügner denken, was sie nicht sagen, darauf kann sie auch niemand festnageln.

 

 

 

5. Zu schnelle Antworten

 

Eine zu schnelle Antwort – auf eine Frage die Nachdenken erfordert – kann ein Hinweis auf eine Lüge sein. Oft werden Antworten auf erwartete Fragen vorbereitet und deshalb auffällig schnell gegeben.

 

 

 

6. Zu langsame Antworten

 

Ein zu langsames Antworten kann wiederum ein Hinweis dafür sein, dass Aufwand erforderlich ist, um eine Antwort zu konstruieren. Je länger gelogen wird, desto schwieriger wird es, die Behauptungen schlüssig zu halten. Entsprechend wird zusätzliche Gehirnleistung benötigt, um Widersprüche zu vermeiden.
 Und weil Menschen auf der bewussten Ebene nur bedingt – wenn überhaupt – multitaskingfähig sind, fehlen dabei Ressourcen für andere Aufgaben.

 

 

 

7. Häufigere sprachliche Unterbrechungen

 

Sprachliche Unterbrechungen, Disfluenzen genannt, sind willkürliche und bedeutungslose Laute wie Seufzen, Ähhs, Räuspern, Lachen und Pausen. Versuchen unehrliche Personen Zeit zu gewinnen, um sich eine Geschichte auszudenken oder weiterzuentwickeln, können dabei sprachliche Disfluenzen zunehmen. Auch hier geht es um die Veränderung und nicht die Unterbrechungen selbst, erst diese Veränderungen liefern Hinweise.

 

 

 

8. Widersprüche

 

Umso komplexer das Gebäude der Unwahrheiten wird, desto schwieriger wird der konsequente Aufbau. Wird der Stress weiter gesteigert, nehmen die Verstrickungen zu und damit die Wahrscheinlichkeit für Widersprüche.

 

 

 

9. Versprecher

 

Sprachliche Fehlleistungen können auf unbewusste Hemmungen und Unstimmigkeiten hinweisen.

 

 

 

10. Wiederholung der Fragen und Anklagen

 

Durch die Wiederholung, oft eher ein Nachsprechen als eine Nachfrage, soll Zeit gewonnen werden, um nachzudenken und eine plausible Antwort zu finden.

 

 

 

11. Häufige Verneinungen

 

Eine defensive Haltung kann ein Hinweis auf Unwahrheiten sein.

 

 

 

12. Monotones Reden

 

Monotones Reden dient dazu Gefühle und Hinweise zu vermeiden. Nur keine unnötigen Hinweise liefern!

 

 

 

13. Unangemessener Humor und Sarkasmus

 

So soll das Thema unattraktiv und vermieden werden. Das Gebiet soll dadurch vermint werden, damit es zukünftig gemieden wird. Dafür wird häufig ein Schuldgefühl vermittelt.

 

 

 

14. Eigenartige Formulierungen

 

Irgendwie passen die Formulierungen und verwendeten Wörter nicht. Wer krampfhaft versucht seine Schuld zu verbergen, spricht mitunter deutlich gewählter als sonst. Es wirkt, als wenn jemand emotional weniger beteiligt ist, als eine ehrliche Person in einer solchen Situation.

 

 

 

15. Spontane Erleichterung

 

Auffällig ist eine spontane Erleichterung, wenn ein Thema gewechselt wurde.
 Wechseln Sie spontan das Thema und reagiert Ihr Gesprächspartner darauf erleichtert, anstatt mit Irritation, ist der vorhergehende Teil eine besondere Betrachtung wert.

 

 

 

16. Übertreibungen

 

Die Superlative häufen sich an. Insbesondere Emotionen werden gerne übertrieben.
 Statt etwas nur als „gut“ zu beschreiben, wird es als „fantastisch“ bezeichnet. So soll das Gesagte überzeugender wirken.

 

 

 

17. Untertreibungen

 

„So schlimm ist das doch nicht!“ Die Folgen sollen relativiert sein, es wird gerne für Verständnis geworben, falls „JEMAND“ so etwas getan hat.

Wer schaufelt schon das eigene Grab selbst tiefer? Wobei genau das auch mitunter aus strategischen Gründen zur Ablenkung geschieht; Distanzierung durch Verdammung einer Tat.

 

 

 

18. Schwüre

 

Übertriebene Schwüre werden oft als Verschleierungstaktik eingesetzt und sind umso deutlichere Hinweise, wenn jemand sonst nicht zu ihnen neigt.

 

 

 

19. Sprachliche Distanzierung

 

Es wird die Dritte Person verwendet an Stelle der Ersten Person ICH
. Wer lügt, vermeidet lieber das Wort „Ich“ und spricht lieber in der dritten Person Plural („sie“).

 

 

 

20. Schwammige und distanzierende Sprache

 

Die Verwendung von Sprache, die darauf hinweist, dass jemand sich vom Gesagten selbst distanziert. Besonders das Wort „eigentlich“ ist ein wertvoller Hinweisgeber. Wer mit etwas nicht in Verbindung gebracht werden möchte, lässt häufiger korrekte Personalpronomen weg und verwendet stattdessen beispielsweise „man“.

 

 

 

21. Stimmlage

 

Anders als bei einem direkten Gespräch, bei dem wir die Körpersprache mit in Betracht ziehen können, ist dies am Telefon kaum möglich. Aber zumindest die Stimme als Teil der nonverbalen Sprache, entzieht sich der bewussten Kontrolle und liefert hier Hinweise.

Also ab sofort nur noch auf Unwahrheiten achten?

 

Wer nur noch misstrauisch hinter jedem Wort einen Betrug wittert, tut sich und seinem Umfeld damit wohl keinen Gefallen. Kooperieren können Menschen allerdings nur, wenn sie einander vertrauen. Ohne Vertrauen geht es nicht, doch es lohnt bei wichtigen Entscheidungen gut auf sich Acht zu geben. Und wenn das Bauchgefühl Unbehagen meldet, haben Sie es mit diesen Hinweisen leichter.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

P.S.

 

Wie gut erkennen Sie am Telefon Unwahrheiten und wie?

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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VoltaireAlles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen. Voltaire

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. Januar 2015
Überarbeitung: 17. Juli 2019
AN: #656170
K: CNB
Ü: A

Maslowsche Pyramide: Entwickeln sich Menschen Stufe für Stufe?

Maslowsche Pyramide: Entwickeln sich Menschen Stufe für Stufe?

Die einzelnen Ebenen der Bedürfnisse und was sie beinhalten. Wann beginnt die Selbstverwirklichung?

 Bedürfnisse, Persönlichkeitsentwicklung und Maslowsche Pyramide

 

Das bekannteste Model zu menschlichen Bedürfnissen stammt von Abraham Maslow. Hier zur Erinnerung die einzelnen Ebenen der Bedürfnispyramide.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Motive und Bedürfnisse

 

Ich halte mich für jemanden, der Luxus genießen kann, ohne ihn zu benötigen. Wobei schon die Definition von Luxus wohl eine recht persönliche Angelegenheit sein dürfte. Für manche Verlockungen bin ich empfänglicher als für andere. Jeder hat halt seine eigenen Prioritäten bei den Werten.

In jedem von uns schlummern andere Sehnsüchte, beeinflussen andere Motive Wahrnehmung, Denken und Handeln. Das menschliche folgt ganz eigenen Regeln.

Besonders deutlich wurde mir das Thema Bedürfnisse bei einigen der Keynotes von Apple. Da wurde mir oft erst während der Präsentation von Steve Jobs bewusst, das ich unbewusst schlummernde Bedürfnisse befriedigen will. Kurz vorher wusste ich noch gar nicht, dass ich ein neues MacBook Pro oder iPhone brauche. Anschließend galt es dann Ordnung in die geweckten Bedürfnisse, ihre Priorität und Reihenfolge zu bringen.

 

 

 

Und selbst?

 

Was spricht Sie mehr an?

 

Man versehe mich mit Luxus.
Auf alles Notwendige kann ich verzichten.

Oscar Wilde

 

oder

 

Je weniger einer braucht, desto mehr nähert er sich den Göttern, die gar nichts brauchen.

Sokrates

 

Beide Aussagen geben wenig preis, über das WAS. Von WAS benötigen wir zumindest ein grundlegendes Maß? Welche Bedürfnisse sind von der Sorte HÄTTE-ICH-GERNE und welche von der Sorte DARAUF-WILL-ICH-KEINESFALLS-VERZICHTEN? Wie steht es mit den allgemeinen und den individuellen Bedürfnissen und Motiven von Menschen? Darüber haben sich schon einige Köpfe Gedanken gemacht und versucht Modelle aufzustellen, die das in eine Ordnung bringen, die sich greifen lässt.

 

 

 

 

Bedürfnishierarchie und Bedürfnishierarchien

 

Mittels Bedürfnishierarchie und Bedürfnishierarchien soll das die Hierarchie menschlicher Bedürfnisse erklärt werden. Dazu wurden schon einige Bedürfnisstrukturen beschreiben. Das bekannteste Model stammt von Abraham Maslow. Er unterscheidet zwischen fundamentalen physiologischen Bedürfnissen (Hunger, Schlaf), Sicherheits-Bedürfnissen, sozialen Bedürfnissen (Geselligkeit, Freundschaft), Ich-Bedürfnissen (Anerkennung, Prestige) sowie dem Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. Je nach Auslegung dieses Konzepts wirken sich höherrangige Motive dann aus, wenn vorgelagerte Bedürfnisse weitgehend befriedigt sind. Die oft beschriebenen Stufen vermittelt allerdings durch die Vereinfachung den Eindruck es gäbe einen genauen Übergang und somit schlagartiges Auftauchen von Bedürfnissen.

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

 

Was bewegt uns, lockt uns aus dem Bett und was andere Menschen, wie Partner, Freunde, Gesprächspartner, die diversen Zielgruppe das Publikum bei Reden und Präsentationen?

Die jeweiligen Antworten helfen beim Meistern von vielen Herausforderungen, wie beispielsweise der Publikumsorientierung bei Reden und Präsentationen. In Anlehnung an Maslow gilt es sich auf die Menschen einzustellen, mit denen wir es zu tun haben, ihre wesentlichen Motive zu erkennen.

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

Die 6 Ebenen

 

Die Maslowsche Bedürfnisspyramide hat  6 Ebenen.

Zur Vereinfachung wird oft von einem Stufensystem gesprochen, bei dem ein Bedürfnis auftaucht, wenn das Bedürfnis der Stufe davor befriedigt ist. Das ist eine sehr vereinfachte Beschreibung, da es in Wirklichkeit keine so klare Trennung gibt. Menschen können parallel auch mehrere Bedürfnisse spüren. Ihr Stellenwert verändert sich. 

 

 

 

1. Fundamentale physiologische Bedürfnisse

 

Sozusagen das Fundament der Bedürfnispyramide bilden die physiologischen Bedürfnisse, wie beispielsweise die Nahrungsaufnahme, Schlaf und Sicherheits-Bedürfnisse. Werden die physiologischen Bedürfnisse nicht befriedigt, fühlenden Menschen sich schlecht. Es handelt sich also um Defizitbedürfnisse.

 

 

 

2. Sicherheitsbedürfnisse

 

Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse hinsichtlich der Sicherheit.Das Sicherheitsbedürfnis verändert sich im Laufe des Lebens. Auch die Reaktionen beziehungsweise der Umgang mit Unsicherheit und Sicherheit sind sehr unterschiedlich. Manche Menschen vermeiden auf übertriebene Art und Weise Unsicherheiten und unbekanntes in Ihrem Leben, was sie beim persönlichen Wachstum einschränkt. Bei den Sicherheitsbedürfnissen handelt es sich um Defizitbedürfnisse.

 

 

 

3. Soziale Bedürfnisse

 

Soziale Kontakte gehören für Menschen zu den Grundbedürfnissen. Fehlen sie, dann sind Menschen unzufrieden, es handelt sich um Defizitbedürfnisse. Deswegen streben Menschen an, eine soziale Rolle in der Gesellschaft einzunehmen und hat das Thema Liebe sowohl gebend als auch empfangen einen so wichtigen Stellenwert.

 

 

 

4. Ich-Bedürfnissen, Wertschätzung

 

Wertschätzung ist leider keine Selbstverständlichkeit. Ich-Bedürfnisse (Individualbedürfnisse) sind grundlegend für das Bedürfnis nach Erfolg, Freiheit und Unabhängigkeit. Ansehen, Anerkennung und Prestige bedienen diese Bedürfnisse. Ich-Bedürfnisse sind individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt. Auch die Ich-Bedürfnisse gelten noch als Defizitbedürfnisse, weil ihre Befriedigung zur Zufriedenheit erforderlich ist und zum Glücksempfinden beiträgt.

 

 

 

5. Selbstverwirklichung

 

Das Wachstumsbedürfnis der Selbstverwirklichung ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Es drückt sich im Wunsch aus das eigene Potenzial zu erkunden und auszubauen. Selbstverwirklichung ist nicht erforderlich für ein zufriedenes Leben, doch macht sie glücklicher.

 

 

 

6. Transzendenz, Vision

 

Das Wachstumsbedürfnis über sich hinauszuwachsen und Teil etwas wünschenswert Größeren zu sein ist bei manchen Menschen ein mächtiges Bedürfnis. Es scheint, als wenn es vor allem bei jenen vergleichsweise wenigen Menschen eine Rolle spielt, die in Berührung mit den Glücksgefühlen gekommen sind, die dabei auftauchen.

Inspirierende Aussagen

 

Philosophische Aussagen zum Thema Bedürfnisse gibt es eine Menge. Die Richtungen sind vielfältig und oft widersprechend. Wie so oft lohnt sich auch die Auseinandersetzung mit jenen, an denen wir uns reiben können.

 

Das Bedürfnis gilt als die Ursache der Entstehung: In Wahrheit ist es oft nur eine Wirkung des Entstandenen.

Friedrich Wilhelm Nietzsche

 

Dass das menschliche Dasein eine Art Verirrung sein müsse, geht zur Genüge aus der einfachen Bemerkung hervor, dass der Mensch ein Konkrement von Bedürfnissen ist, deren schwer zu erlangende Befriedigung ihm doch nichts gewährt als einen schmerzlosen Zustand, in welchem er nur noch der Langeweile preisgegeben ist.

Arthur Schopenhauer

 

Der Leib hat so wie der Geist seine Bedürfnisse.

Jean-Jacques Rousseau

 

Denn wenn das Herz ein Bedürfnis hat, so ist es kalt gegen alles, was es nicht befriedigt.

Heinrich von Kleist

 

Je mehr du eines deiner Bedürfnisse befriedigst, umso stärker wird es, und je weniger du es befriedigst, umso weniger macht es sich geltend.

Leo Tolstoi

 

Verminderung der Bedürfnisse sollte wohl das sein, was man der Jugend durchaus einzuschärfen und wozu man sie zu stärken suchen müsste. Je weniger Bedürfnisse, desto glücklicher, ist eine alte, aber sehr bekannte Wahrheit.

Georg Christoph Lichtenberg

 

Alles, was dem Bedürfnis ähnlich ist, hat die Eigentümlichkeit, dass man es viel weniger genießt, wenn man es hat, als es schmerzt, wenn man es entbehrt.

Wilhelm von Humboldt

 

Nur durch Bedürfnisse bin ich eingeschränkt oder einschränkbar.

Novalis

 

Auf dieser Erde ist alles mit Bedürfnis umringt, und wir sehnen uns mit aller Kreatur, davon frei zu werden.

Johann Gottfried von Herder

 

Jedes Bedürfnis, dessen wirkliche Befriedigung versagt ist, nötigt zum Glauben.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Wer wenig bedarf, der kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten zu müssen.

Plutarch

 

Der Mensch ist voller Bedürfnisse: Er liebt nur die, welche sie alle befriedigen können.

Blaise Pascal

 

Eine weitere Ursache unserer Armut sind unsere neuen Bedürfnisse.

Voltaire

Video

Wie gelingt Selbstverwirklichung? – So erreichst du ein erfülltes Leben

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

P.S.

 

Was halten Sie von der Bedürfnispyramide und welche Auswirkungen hat die bewusste Beschäftigung mit dem Thema Bedürfnisse?

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Motive

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Bedürfnispyramide

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. November 2018
Überarbeitung: 28. Juli 2019
Englische Version:
AN: #55428
K: CNB
Ü:

Wie wirken autoerotische Gesten in Reden, Präsentationen, Gesprächen?

Autoerotische Gesten vor Publikum, bei Reden, Präsentationen und Gesprächen

Körpersprache bei Reden, Präsentation und in Gesprächen
Autoerotische Gesten vor Publikum, bei Reden, Präsentationen und Gesprächen

Wie wirken autoerotische Gesten auf Zuschauer?

 

Welche Wirkung haben autoerotische Gesten vor Publikum, bei Reden, Präsentationen und in Gesprächen? Schadet oder hilft solche Körpersprache Rednerinnen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Auf der Bühne eine Erscheinung

 

Dem Publikum wird warm, obwohl es in dem Konferenzraum gut gekühlt ist. Es dürfte an der Rednerin liegen. Das Thema ist an sich eher trocken, doch es liegt etwas Knisterndes in der Luft. Ein Blick ins Publikum und es ist ziemlich deutlich, dass nicht nur ich gerade abgelenkt bin. Ein Großteil der Männer und beachtlich viele Frauen beobachten jede noch so kleine Bewegung der Rednerin. Sie ist im klassischen Sinne keine Schönheit, doch sie erzeugt ein Wow.

Reaktionen, auf das Gesagte selbst, sind dabei kaum auszumachen. Wir erliegen dem Zauber ihrer Gesten, deren Repertoire reichhaltig ist.

Sie schwingt ihre langen Haare von der einen langsam auf die andere Seite. Es sieht aus, als würde die Mähne in Zeitlupe die Seiten wechseln. Zwischendurch berührt sie sich lasziv an eigentlich weitgehend sozial akzeptablen Stellen, wie dem Hals, den sie dabei zur Seite neigt. Die Zuschauer folgen jeder Bewegung der Rednerin, ihre Stimme klingt wie Musik, die verzaubert — bei der jedoch kaum jemand auf den Text achtet. Zeit sich selbst zu kneifen, um sich etwas aus der Faszination zu lösen und herauszufinden, was es hier zu lernen gibt. Der Inhalt ist es an dieser Stelle wohl eher nicht!

 

 

 

Was geschieht da gerade?

 

Solche Berührungen des eigenen Körpers gehören zu den autoerotische Gesten. Während eines Flirts berühren sich vor allem Frauen häufiger selbst. Meist am Hals oder den Oberarmen. Auf diese Weise soll die Aufmerksamkeit eines potenziell interessanten Menschen auf die berührten Stellen gelenkt werde. Das kann bewusst oder unbewusst geschehen. Interessierte Beobachter werden zumindest unbewusst dazu verlockt, diese Stellen selbst zu berühren. Wenn das nicht geht, dann feuern die Spiegelneuronen zumindest so heftig, als wenn es so wäre.

 

 

 

Wie bei einem Flirt

 

Gibt es Ähnlichkeiten zu Flirtsituationen? Da werden die aus eigener Sicht attraktivsten Bereiche herausgestellt, um die Weiblichkeit zu betonen. Häufiger und etwas lauter als in anderen Situationen legen Frauen bei Flirtinteresse ein echtes Lachen an den Tag.

 

Beispiele:

  • Selbstberührung im Bereich von Gesicht, Haaren und Armen
  • Herumspielen mit Haaren, Kleidung, Schmuck
  • Schulterzucken
  • Nach-vorne-Neigen des Oberkörpers
  • Klimpern mit den Wimpern
  • Anheben des Oberkörpers, die Arme in die Hüften gestemmt, um indirekt die weiblichen Attribute zu betonen.
  • Glattstreichen der Kleidung

 

 

 

Soweit so gut

 

Gut oder schlecht: Redner und Rednerinnen, die mit ihrem Publikum flirten? Das kann die Aufmerksamkeit und Beziehung fördern, wenn es nicht sofort auf Kosten der Botschaft geht oder falsch verstanden wird. Wird es jedoch übertrieben, leidet leicht das Ansehen und außerdem achtet kaum noch jemand auf den Inhalt. Es wirkt schnell senkend auf den Status, wenn es ein gewisses Maß überschreitet.

P.S.

 

Welche Wirkung haben autoerotische Gesten vor Publikum, bei Reden, Präsentationen und in Gesprächen? Schadet oder hilft solche Körpersprache Rednerinnen?

Kaum etwas ist so intensiv wie Kopfkino!

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 16. Juli 2019
AN: #6356
K:
Ü:

Rapport: 21+ Tipps für bessere Kommunikation

Rapport, das Fundament auf dem Kommunikation stattfindet - Wellenlänge herstellen

Sympathiepunkte sammeln. Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt. (Franz Kafka)
Glossar Rhetorik und Kommunikation - Rapport

Rapport – Tragfähige Beziehung

 

So können Sie die Voraussetzungen für gute Kommunikation verbessern. Was bei der Förderung von Rapport hilft und was schadet.

Überblick

 

 

 

 

Die Basis für Kommunikation ist Rapport – Wellenlänge herstellen

 

Wenn die Chemie zwischen zwei Menschen nicht stimmt wird alles etwas zäher. Ohne Rapport fehlt die tragfähige Basis für Kommunikation.

Rapport? Alle Jahre wieder werde ich gefragt, was ich unter Rapport verstehe. Wie so oft geraten gerade die Grundlagen schnell in Vergessenheit, weil sie so offensichtlich erscheinen. Doch gerade sie sind es, mit denen die Voraussetzungen für gute Kommunikation geschaffen werden. Also nochmals zurück zu den Wurzeln.

 

 

 

Rapport

 

Bei fehlender Wellenlänge erreichen Botschaften mühsamer ihr Ziel. Auf wackeligem Grund lässt sich schwer etwas errichten. Es erfordert ein gewisses Grundvertrauen und eine gemeinsame Basis, damit konstruktive Kommunikation stattfindet. Die Qualität der Beziehung in Bezug auf ein gemeinsames Thema wird als Rapport bezeichnet.

Es existieren zahlreichen Techniken zur Förderung des Rapport. Meine ganz persönliche Meinung: die beste Technik ersetzt keine entsprechende innere Haltung. Wer künstlich und ohne Überzeugung anderen Menschen Vertrautheit vorgaukeln will, mag sich damit einen kurzfristigen persönlichen Vorteil ergattern. Mittel- und langfristig tut es niemanden gut eine Maske zu tragen. Wer dabei auch noch andere Menschen übervorteilt …

Wer mit der richtigen Einstellung versehen ans Werk geht, den unterstützen Techniken zur Förderung von Rapport dabei geschmeidiger mit anderen Menschen zu kommunizieren. So gelingt es, die Menschen dort abzuholen, wo sie gerade sind.

 

 

 

Übereinstimmung, Harmonie, Beziehung, Verbindung

 

Oft geht es ganz von alleine, nicht nur beim Flirt potenzieller Lebensabschnittsgefährten erkennen geschulte Beobachter Ähnlichkeiten zum Schwanentanz. Die Beteiligten nähern sich nicht nur räumlich immer mehr aneinander an. Ob wir jemanden riechen können, kann mit der Nase zu tun haben. Oft ist es allerdings eine Ansammlung von Aspekten, die wir bei anderen Menschen wahrnehmen, die nicht mit unseren eigenen Vorstellungen stimmig sind.

 

 

 

21 Tipps für die Förderung von Rapport

 

 

1. Erwärmungsphase

 

Bevor es insbesondere bei heiklen Themen ans Eingemachte geht, gilt eine Erwärmungsphase eine gemeinsame Ausgangsbasis zu fördern. Die Zeit für Small Talk lohnt sich oft auch bei eiligen Themen.

 

 

 

2. Spiegeln der Körperhaltung und Bewegungen

 

Rapport lässt sich durch sogenanntes Pacing (Mitgehen) fördern. Im NLP wird vom Mirroring (Spiegeln) und Matching (Angleichen) gesprochen, dem Spiegeln der Körpersprache. Es ist jedoch keine Erfindung des NLP, sondern eine grundlegende Beobachtung, dass Menschen, die sich gut verstehen, eine ähnliche Körpersprache verwenden. In der Hypnotherapie spielt das Konzept beispielsweise eine wesentliche Rolle.

 

Elemente:

  • Ausrichtung: gerade, nach hinten, vornüber
  • Haltung
  • Körperspannung
  • offen oder geschlossene Körperhaltung
  • Schulterhaltung
  • Stand

 

 

 

3. Gesten

 

Beim Reden können beobachtete Gesten aufgenommen werden.

 

Elemente:

  • Groß oder klein
  • flüssig oder unterbrochen
  • einheitlich
  • kongruent oder inkongruent

 

 

 

4. Mimik

 

Die Mimik darf direkter einfließen, denn das macht sie in vertrauten Beziehungen automatisch. Das liefert Rückmeldungen der Bestätigung.

 

Elemente:

  • Augen
  • Blinzeln
  • Mund
  • Nasenflügel
  • Schläfen
  • Stirn
  • Wangen

 

 

 

5. Kopfnicken

 

Auch ein Kopfnicken darf als Bestätigung sofort erwidert werden. Bei vorhandenen Spiegelneuronen geschieht das ohnehin meist automatisch und verbindet.

 

 

 

6. Kopfhaltung

 

In unterschiedlichen inneren Zuständen nehmen Menschen auch andere Kopfhaltungen ein.

 

Elemente:

  • gerade oder nach links oder rechts geneigt
  • nach oben oder unten gerichtet
  • entspannt oder verkrampft

 

 

 

7. Spiegeln der Stimme

 

Sie Stimme transportiert weit mehr als nur beabsichtigte Aussagen; laut oder leise, tiefer oder höher, betont oder gleichmäßiger, mal stimmig und mal…

 

Elemente:

  • Höhe
  • Stärke
  • Intonation
  • Melodie
  • Rhythmus
  • Tempo

 

 

 

8. Spiegeln der Stimmung

 

Wir halten durch die Körpersprache und Aussagen zahlreiche Informationen darüber wie es jemanden geht. Dabei hat die Körpersprache auf eine größere Aussagekraft, als die meist bewusster gesteuerte verbale Sprache. Sich von der Stimmung zu lassen sorgt dafür, sich auf Gesprächspartner einzustellen. Wie so oft, so gilt es auch hier die Kirche im Dorf zu lassen. Während es angenehm ist, sich auf positive Emotionen intensiv einzulassen, ist es bei negativen Emotionen eher mit Vorsicht und Maß empfehlenswert, im Sinne von Entgegengehen.

 

 

 

9. Vorsicht bei Dialekten

 

Wer einen Dialekt nicht wirklich gut und natürlich spricht, kommt schnell in den Verdacht jemand zu manipulieren oder sich über ihn lustig zu machen.

 

 

 

10. Atmung

 

Die Atmung ist auf vielfältige Weise mit einer Person verknüpft. Wer sich der Atmung eines anderen Menschen annähert, fühlt, wie der sich fühlt, ist ihm so deutlich näher. In sehr intimen Momenten synchronisiert die Atmung sich.

 

Elemente:

 

 

 

11. Sprechgeschwindigkeit

 

Die Geschwindigkeit und der Rhythmus beim Reden sind sehr charakteristisch und daran lässt sich anknüpfen.

 

 

 

12. Metatendenzen

 

Menschen favorisieren unterschiedlichste Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster, wie beispielsweise Matching oder Mismatching, reaktiv oder proaktiv. So hat jeder von uns die Tendenz bestimmte Formen von Informationen zu bevorzugen und wenn wir diese Tendenzen bei uns und anderen erkennen, sind wir näher dran.

 

 

 

13. Zuhören, Aussagen spiegeln und bestätigen

 

Heutzutage wollen zwar übermäßig viele Menschen auf die Bühne, doch für das Zuhören nimmt sich kaum noch jemand Zeit. Doch genau das ist die Voraussetzung, um mit anderen gute Gespräche zu führen — schließlich auch Angebote zu machen. Wer gut zuhört, erfährt mehr und schon der Umstand, dass jemand zuhört, wird geschätzt.

 

Elemente:

  • Formulierungen
  • Meinungen
  • Schlüsselbegriffe
  • Sinnesspezifische Wortwahl (VAKOG)

 

Dem Klischee des schmierigen Gebrauchtwagenverkäufers ist dabei nicht nachzueifern. Wer ständig unreflektiert der gleichen Meinung ist, verzichtet auf Profil. Meist und mit etwas Übung ist es möglich gemeinsame Nenner zu nutzen, wodurch die Kommunikation auch deutlich geschmeidiger läuft. Die vielen unqualifizierten und ohne jeglicher Respekt zu beobachtenden Einsatzbeispiel im Verkauf haben zum schlechten Ruf Rapport fördernder Maßnahmen geführt.

 

 

 

14. Erscheinung

 

Gleich und Gleich gesellt sich gern. Das gilt auch für Äußerlichkeiten, wie der Kleidung. Sie soll einerseits Individualität und andererseits Zugehörigkeit vermitteln, was mitunter zum Spagat führt. Wobei das auch eine Menge mit Konventionen zu tun hat. Gerade Accessoires haben auch oft die Funktion von Statussymbolen und bergen insbesondere dann Risiken, wenn sie ungünstig bewertet werden.

 

 

 

15. Gemeinsamkeiten

 

Menschen, die uns ähnlich sind, erscheinen uns vertrauter. Deswegen sind Gemeinsamkeiten, die wir bejahen, so verbindend. Das kann Hobbys, Berufe, Orte, Einstellungen, Gegenstände, Freundeskreis etc. betreffen.

 

 

 

16. Subtilität

 

Wenn es als zu offensichtlich oder unbewusst manipulativ empfunden wird, kann es die Beziehung schädigen.

 

 

 

17. Nicht 1:1

 

Menschen mögen es nicht nachgeäfft zu werden. Wer möglichst viele Aspekte schnellstens und womöglich noch spiegelt, der fördert jedoch genau diesen Eindruck. Also ist es besser die Signale aufzunehmen und anschließend natürlich auf eigene Weise einfließen zu lassen. Es kann ja auch zeitlich versetzt gespiegelt werden oder über Kreuz, also ein Muster wird auf einen anderen Bereich (auf eine Handbewegung wird mit einer Fußbewegung reagiert) übertragen. Letzteres nennt sich Cross Pacing, also Überkreuz-Spiegeln.

 

 

 

18. Texte

 

Auch in Texten lässt sich dem individuellen Stil des Empfängers entsprechen und so Rapport fördern.

 

 

.

19. Authentizität

 

Die eigene Komfortzone zu erkunden und zu erweitern ist eine gute Sache, sich zu verbiegen ist nicht empfehlenswert. Das tut niemandem einen Gefallen und geht nach hinten los. Außerdem ist es wichtig, sich über die eigene Rolle im Klaren zu sein und welche Erwartung andere an diese stellen.

Was oft vergessen wird: Gemeinsamkeiten können uns einen Menschen zwar sympathischer erscheinen lassen, doch leiden dadurch eventuell der Status und die wahrgenommene Kompetenz.

 

 

 

20. Vertrauensvorschuss

 

Anderen Menschen auf vernünftige Weise Vertrauen entgegenzubringen, verändert Denken und Wahrnehmung, es fließt in das eigene Verhalten ein und wird vom Gesprächspartner unbewusst registriert. Das kann abfärben.

 

 

 

21. Achtung; Achtung!

 

Respekt, Wertschätzung und Verständnis haben aus gutem Grund Ihren Stellenwert. Zuerst kommt die innere Einstellung, dann die Technik. Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll, meinte Johann Wolfgang von Goethe. Wobei ein achtsamer Einsatz der Techniken auch den eigenen Zugang in die Welt des Gesprächspartners fördert. Wer ein Stück in den Schuhen anderer Menschen geht, versteht sie besser. So lässt sich deren Landkarte, deren Konstruktion der Welt, erkunden und aus dieser Perspektive handeln.

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie gehen Sie mit Rapport um?

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. August 2018
Überarbeitung: 11. Juli 2019
AN: #54538
K: CNC
Ü:

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. August 2018
Überarbeitung: 11. Juli 2019
AN: #54538
K: CNC
Ü:

Halten Sie sich zurück mit übertriebenen Versprechungen in Reden & Präsentationen.

Halten Sie sich zurück mit übertriebenen Versprechungen in Reden & Präsentationen

Deutlich vortragen, statt zu dick auftragen.
Deutlich vortragen, statt zu dick auftragen

Lieber nicht übertreiben

 

Schön, wenn Sie begeistert von sich und Ihrem Angebot sind. Doch seien Sie vorsichtig mit allzu übertrieben positiven Darstellungen in Ihrer Präsentation! Übertreibungen können nach hinten losgehen.

 

Überblick

 

 

 

 

Deutlich präsentieren

 

Groß, größer, am größten! Gut, besser, am besten!

Schön, wenn Sie begeistert von sich und Ihrem Angebot sind. Doch seien Sie vorsichtig mit allzu übertriebenen positiven Darstellungen!

Kritisches Publikum tendiert dazu, allzu rosigen Darstellungen zu misstrauen und wird deshalb beharrlich Ausschau nach dem Haar in der Suppe halten. Wenn etwas nur Vorteile bietet, klingt das zu schön, um wahr zu sein. Zu viel wurde und wird vom Himmel herunter versprochen. Zu oft haben die rosaroten Ankündigungen nicht gehalten, was erwartet wurde.

Ja, ja; im Himmel ist Jahrmarkt!

Das Misstrauen sitzt mittlerweile bei manchen Menschen recht tief. Zu viele Schaumschläger sind unterwegs, die alle in die Verpackung und kaum etwas in den Inhalt investieren.

Das eigene Angebot deshalb schlecht zu machen ist allerdings auch keine Lösung. Also was tun?
Insofern Sie die Wahrheit sagen, ist es verständlich, wenn Sie Ihr Angebot im guten Licht erscheinen lassen. Allerdings können Sie auch vom natürlichen menschlichen Zynismus ausgehen. Wenn Sie zu paradiesische Zustände beschreiben und dabei jegliche Nachteile, Risiken und Nebenwirkungen unerwähnt lassen, dürfen Sie sich nicht über gesteigertes Misstrauen wundern. Ihr Publikum wird den Haken Ihres Angebotes umso vehementer finden wollen. Ob es angesprochen wird oder nicht; die menschliche Fantasie füllt die Wissenslücken gerne mit Worst-Case-Szenarien. Und die sind oft sehr viel schlimmer, als die Realität.

Würdigen Sie andere Sichtweisen. Auch jene, die anderer Meinung sind. Da Sie sich vorab umfassend mit möglichen Gegenargumenten beschäftigt haben – und Ihre Empfehlung auf der Auswertung beruht – können Sie diese selbst einbringen und entkräften. Das ist weit glaubhafter als zu behaupten, es gebe keinerlei Bedenken zu berücksichtigen. Außerdem zeigen Sie damit, dass Sie sich mit dem Thema und Ihrem Publikum auseinandergesetzt haben.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

P.S.

 

Wie deutlich ist Ihre Botschaft?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Mai 2015
Überarbeitung: 29. Juli 2019
AN: #9896
K:
Ü:

Hypnotische Rhetorik, ganz ohne Pendel und Taschenuhr

Hypnotische Rhetorik, ganz ohne Pendel und Taschenuhr

Wirksame Rhetorik auf vielen Ebenen
Hypnotische Rhetorik: Hypno-Rhetorik

Hypnotische Rhetorik

 

Hypno-Rhetorik umfasst Techniken und Sprachmuster, die Suggestion und Trance nutzen. Einsatzmöglichkeiten sind nicht nur Politik und Werbung. Viele Menschen denken dabei sofort an manipulative Techniken wie bei Dr. Mabuse. Mit Recht?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Hypnotische Rhetorik hat viele Gesichter und Namen

 

Weit jenseits von Pendel, Dr. Calligari und Mummenschanz: Hypnotische Rhetorik wird in vielen Bereichen eingesetzt, nicht nur in der Werbung und Politik. Zumindest Elemente davon gehören zum sprachlichen Alltag. Allerdings sind sich nicht alle Redner und Zuhörer darüber im Klaren, was sie tun. Profis setzen die Techniken bewusst ein und steigern dadurch immens die Wirkung. Viele Menschen denken dabei sofort an manipulative Techniken wie bei Dr. Mabuse. Mit Recht?

 

 

 

Erstrebenswert oder verdammenswert?

 

Hypnotische Rhetorik umfasst Techniken und Sprachmuster, die Suggestion und Trance nutzen. Je nachdem, wie sie eingesetzt wird, dominiert bei der hypnotischen Rhetorik die manipulative oder die unterstützende Tendenz. Die Übergänge zur dunklen Seite der Macht sind auch hier fließend, wobei sich die hypnotische Rhetorik eher auf Milton H. Erickson beruft als auf Yoda und Darth Vader. Wobei auch das etwas kurz gegriffen ist, denn tatsächlich gehen die Möglichkeiten der hypnotischen Rhetorik weit über die Verwendung von Sprachmustern hinaus. Obama und Co. wissen das, und ich zeige Ihnen gerne, was Sie damit anfangen können.

 

 

 

Hypnotische Rhetorik für Reden und Präsentationen

 

Die Einsatzmöglichkeiten der hypnotischen Rhetorik sind vielfältig, auch ohne Budenzauber. Fortgeschrittene Redner finden im Gruppen- und Einzeltraining Rhetorik & Präsentation III und Rhetorik & Präsentation IV Gelegenheit, sich von den Möglichkeiten der hypnotischen Rhetorik zu überzeugen und sie zu erlernen.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Ist das ein Thema, über das Sie mehr erfahren wollen?

Hypnotische Rhetorik beruft sich eher auf Milton H. Erickson ...als auf Yoda und Darth Vader.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. August 2007
Überarbeitung: 6. Juli 2019
AN: #3430
K: CNA
Ü: