Helden: Brauche ich das oder kann das weg?

Helden: Brauchen wir sie oder kann das weg?

Was sind Helden und wozu sind sie gut? Weshalb der Zwiespalt?

Definition Held

Helden

 

Was ist ein Held, was macht Helden aus? Hat eine Gesellschaft, die Helden braucht, ein Problem? Oder fehlen sie uns gerade jetzt? Fragen und Antworten.

 

 

 

Überblick

 

Video

https://youtu.be/92dfiULK6-0

Held

 

Ich mag keine Helden. Sie machen mir zu viel Lärm in der Welt.

Voltaire

 

Was für ein Zwiespalt. Die Bezeichnung Held ist je nach Sichtweise erstrebenswert oder abzulehnen. Der Begriff wurde ja schon sehr oft zweckentfremdet. Gerade die Propaganda der NS-Zeit hat gerne Helden benannt und dann für ihre Zwecke vereinnahmt. Wenn es um Ideologien geht, werden selbst zwielichtige Gestalten als Helden verkleidet. Nur, was ist überhaupt ein echter Held, was macht Helden aus? Hat eine Gesellschaft, die Helden braucht, ein Problem?

Im Laufe der Geschichte haben immer wieder Demagogen und totalitäre Regime auf bedenkliche Persönlichkeiten, wie auf das archaische Ideal von Kriegshelden zurückgegriffen. Wer ist ein Held?

 

 

 

Definition Held

 

Hier eine Definition:

Ein Held (althochdeutsch helido) ist eine Person, die eine Heldentat, also eine besondere, außeralltägliche Leistung begeht. Dabei kann es sich um reale oder fiktive Personen handeln, um Gestalten der Geschichte, aber auch aus Legenden oder Sagen. Seine heroischen Fähigkeiten können von körperlicher Art (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer etc.) oder auch geistiger Natur sein (Mut, Aufopferungsbereitschaft, Kampf für Ideale, Tugendhaftigkeit oder Einsatzbereitschaft für Mitmenschen).

Wikipedia

 

 

Ist das so einfach? Für mich sind viele der sogenannten Helden nach heutiger Betrachtung eher bedenkliche Gestalten. Wo wir heute nur noch die Eroberungen sehen, gab es oft unvorstellbares Leid. Mancher Kriegsheld würde heute hoffentlich vor dem Gerichtshof für Menschenrechte stehen. Doch nicht nur die Geschichte verklärt …

Auf der Kinoleinwand sind es meist die archetypischen Helden, die das Publikum in ihren Bann ziehen. Luke Skywalker oder Bruce Wayne alias Batman gehen voran, oft als Alleingänger, und räumen auf wie Bruce Willis in Stirb langsam I bis X. Da haben die Bösewichter nicht viel zu lachen. Es war einmal: Auch in den Märchen sind die Helden größtenteils männlich, besiegen Drachen und bekommen am Ende Prinzessin und Königreich. Alle sind glücklich bis an ihr Ende.

 

 

 

Kriegshelden?

 

„Was ist ein Held ohne Menschenliebe!“, meinte Gotthold Ephraim Lessing. Nicht nur aus meiner Erfahrung eine wesentliche Eigenschaft. Trotzdem haben im Laufe der Geschichte immer wieder Demagogen und totalitäre Regime auf das archaische Ideal von Kriegshelden zurückgegriffen. So beabsichtigten sie die Menschen für ihre Zwecke zu beeinflussen; unmenschliche Gewalt zu rechtfertigen und sinnloses Leid zu verherrlichen. Wenn der Anspruch zum Helden zu werden der Manipulation dient, werden Kleingeister leicht zu wahren Monstern. Die Geschichte der Menschheit liefert leider zu viele Zeugnisse dafür,

Extreme Beispiele lieferte der Nationalsozialismus, mit der Absicht alle Deutschen in einer sinnlosen Weise zu verklärten Helden zu machen. Heroisch in den Untergang, opferbereit ohne nachzudenken, für Volk, Vaterland und Führer. Entsprechend negativ belegt war die Bezeichnung Held im Nachkriegsdeutschland, insbesondere im Zusammenhang mit Krieg und Militär. In diesem Sinne ist Heldentum problematisch geworden.

 

 

 

Postheroisches Zeitalter

 

Doch die Helden sind im „postheroischen Zeitalter“ (ja, den Begriff gibt es wirklich) keineswegs verschwunden. Ihre Gestalt, ihr Charakter, ihre Rollen und die Schauplätze, auf denen sie handeln haben, sich jedoch gewandelt. Und, viele von ihnen mögen es gar nicht, wenn sie als Helden bezeichnet werden.

 

 

 

Was für mich Helden ausmacht

 

Eigenschaften, die für mich zu zeitgemäßen Helden gehören:

  • Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
  • Es geht nicht um Ruhm oder Berühmtheit, Öffentlichkeit wird als Verbündeter genutzt.
  • Grundlegende Werte werden geschützt, der Zweck heiligt nicht die Mittel.
  • Respekt, angemessen ans Werk zu gehen.

 

 

 

Bedarf an Helden

 

Eine Gesellschaft, die keine Helden mehr braucht, klingt beneidenswert. Dann sind vermutlich alle welche! Noch brauchen wir jedenfalls mehr Helden. Es gibt ja durchaus noch einige Arbeit zu leisten.

 

 

 

Woher nehmen?

 

Viele Helden wissen selbst noch nicht, dass sie welche sein werden. Selbst wenn ein zeitgenössischer Gandalf an die Tür klopft, wollen sie ihn wie der Hobbit Bilbo Beutling zum Nachbarn schicken. Der typische Held sieht sich selbst nicht als Held, hält sich fern von der Hybris. Doch der Stoff, aus dem Helden sind, steckt wohl in jedem von uns. Es hat mit grundlegenden Entscheidungen zur tun und nicht mit der Anzahl der Midi-Chlorianer in den Zellen. So etwas spielt nur dann eine Rolle, wenn Sie ein Jedi werden wollen. Das ist so, wie in vielen anderen Bereichen mit Talent; es ist weder Garant, noch Voraussetzung für Erfolg.

 

 

 

Bleiben Sie im Licht!

 

Wer dem Ruf dann doch folgt, möge darauf achten, dass aus Anakin Skywalker nicht Darth Vader wird. Vorsicht vor der dunklen Seite der Macht. 

Möge die Macht mit Ihnen sein!

Umfrageergebnisse

 

 

1. Die Bezeichnung „Held“ betrachte ich als…

%

... positiv.

%

... zwiespältig.

%

... negativ.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 752)

2. Ich würde gerne einen Beitrag zu einer lebenswerten Welt leisten.

%

Stimmt, ich weiß nur nicht wie.

%

Stimmt, mache ich auch!

%

Nein

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 946)

Video

https://youtu.be/hcL0JpS7XcI

P.S.

 

Brauchen wir Helden?

Was ist ein Held ohne Menschenliebe? Gotthold Ephraim Lessing

Artikel zum Thema Heldinnen und Helden

Sich selbst zuerst verändern

Wo kann jeder von uns heute bei sich selbst beginnen?

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 31. Januar 2017
Überarbeitung: 02. Januar 2026
Englische Version:
AN: #43328
K: CNB
Ü:

Entspannungsverfahren, Entspannungstechniken

Entspannungsverfahren

Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er. Francesco Petrarca

 

Entspannungsverfahren

Was bringen Entspannungstechniken?

 

Stress ist ein Ausdruck für Belastung und Anspannung des ganzen Organismus. Stress ist in Deutschland weit verbreitet. Viele Menschen leiden unter Stress. Entspannungsverfahren sind deswegen nicht nur für Betroffene von intensivem Lampenfieber und Redeangst oft sehr förderlich.

Überblick

 

 

 

 

Entspannungstechniken. Stress lass nach.

 

Stress ist ein Ausdruck für Belastung und Anspannung des ganzen Organismus. Stress ist in Deutschland weit verbreitet. Viele Menschen leiden unter Stress. Entspannungsverfahren sind deswegen nicht nur für Betroffene von intensivem Lampenfieber und Redeangst sehr förderlich, weil sie gestressten Menschen ermöglichen, selbst Einfluss zu nehmen.

Umfrageergebnis

 

Ich fühle mich gestresst …

%

nie

%

selten

%

manchmal

%

häufig

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1000)

Beispiele für Entspannungsverfahren

 

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

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P.S.

 

Was für Erfahrungen haben Sie mit Entspannungsverfahren?

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Artikel

Seelisches Gleichgewicht trotz Nachrichten?

Wie lässt sich mit einer großen Anzahl schlechter Nachrichten umgehen?

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 29. Dezember 2016
Überarbeitung: 8. Juli 2019
Englische Version:
AN: #6760
K: CNB
Ü:

Autogenes Training bei Lampenfieber und Redeangst

Autogenes Training bei Lampenfieber und Redeangst

Hilfe bei Lampenfieber und sogar Redeangst - Vorbereitung und Proben
Autogenes Training

Autogenes Training

 

Welchen Beitrag liefert autogenes Training bei Lampenfieber?

Überblick

 

 

 

 

 

Selbsthilfe bei Lampenfieber und …

 

Nicht nur Betroffene von Lampenfieber suchen nach Wegen, selbst etwas für gute Zustände zu tun. Eine der Möglichkeiten sind Entspannungstechniken, wie das Autogene Training. Jeder kann es in kurzer Zeit erlernen. Schon allein durch das Beherrschen der Grundstufe kann der Alltag gelassener erlebt werden, es fällt leichter zur Ruhe zu kommen und ein allgemeines Wohlbefinden wird gefördert. In der Mittelstufe können persönliche Ziele verfolgt werden, wie beispielsweise die Reduzierung von Ängsten und Konzentrationsstörungen. Fortgeschrittene Nutzer haben noch zahlreiche weitere Vorteile von dieser Methode. Die Oberstufe fördert Selbsterkenntnis, Problembewältigung und Persönlichkeitsbildung.

Der Mediziner Johannes Heinrich Schultz lebte von 1884 bis 1970 und entwickelte zwischen 1908 und 1912 das Autogene Training (AT). Es wird auch als konzentrative Selbstentspannung bezeichnet. Schultz kombinierte Elemente aus der Selbsthypnose und dem indischen Raja-Yoga (Yoga der Beherrschung). Mit diesem sehr vereinfachten Verfahren der Selbsthypnose werden seitdem gute Erfahrungen gemacht. Inzwischen ist diese Methode als Entspannungsverfahren anerkannt und weit verbreitet.

Autogenes Training gilt in Deutschland als eines der am häufigsten durchgeführten Entspannungsverfahren. Doch obwohl es viele Studien und Untersuchungen über die Wirksamkeit gibt, bleibt es meist nur beim oberflächlichen Kontakt mit der Grundstufe. Für viele Menschen, denen das Autogene Training sehr hilfreich sein könnte, sind Gruppenerfahrungen hinsichtlich der Form und Anzahl der Teilnehmer nicht geeignet oder suspekt. Das ist sehr schade!

 

 

 

Stufen des Autogenen Trainings

 

Das Autogene Training wird in unterschiedliche Stufen eingeteilt.

 

1. Die Grundstufe des Autogenen Trainings

 

In der Grundstufe des Autogenen Trainings sind es Entspannungselemente, die mit sieben Übungen gefördert werden. Diese Übungen widmen sich nacheinander der Ruhe, Schwere und Wärme in den Armen und Beinen, der Regulierung des Pulses und der Atmung. Außerdem werden Wärme im Bauch (Sonnengeflecht) und Stirnkühlung durch Autosuggestion gefördert. Weil sich die Ergebnisse der Selbstsuggestionen anfangs erst nach und nach einstellen, ist es hilfreich zu Beginn einen Trainer zu haben.

 

 

 

2. Die Mittelstufe des Autogenen Trainings

 

Regelmäßiges Üben der Grundstufe ist die Voraussetzung für das Erlernen der Mittelstufe. Die Mittelstufe verbindet die Grundstufe mit der Oberstufe. Zuerst wird die Grundstufe durchgeführt, um einen Entspannungszustand zu erlangen. In der Mittelstufe werden dann sogenannte formelhafte Vorsätze verwendet.

Die formelhaften Vorsätze werden kurz und prägnant formuliert. Vorzugsweise geschieht dies anfangs mit der Hilfe eines Therapeuten oder Trainers. Diese Sätze werden als Botschaften an das Unbewusste gesandt. Die Formeln sollten immer ganz individuell, nicht negativ und in der Gegenwart formuliert sein.

 

 

 

3. Die Oberstufe des Autogenen Trainings

 

Beherrschung der Grund- und Mittelstufe ist Voraussetzung für die Durchführung der Oberstufe. Die Grundstufe muss so automatisiert sein, dass sich der Übende spontan in einen Entspannungszustand begeben kann. Dann werden in der Oberstufe des Autogenen Trainings komplexere mentale Übungen für die Entwicklung und Heilung genutzt.

 

 

 

Kontraindikationen

 

Interessenten sollten vor der Anwendung unbedingt Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt halten. Das Autogene Training sollte bei bestimmten Krankheiten wie Epilepsie, Herzerkrankungen und psychischen Erkrankungen nur nach Absprache mit einem Arzt angewandt werden.

P.S.

 

Was kommt Ihnen bei diesem Begriff in den Sinn?

Vorsicht, Kommentare!

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Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum

 

Es folgen die Schritte, mit denen Sie sich von Lampenfieber, Redeangst & Co. verabschieden und souveräne Auftritten vor Publikum angehen. Es ist nun an Ihnen, sich auf den Weg zu machen.

 

 

 

1. Grundlagen

 

Schritte:

 

 

 

2. Techniken

 

Schritte:

 

 

 

3. Überzeugungen und Ängste

 

Schritte:

 

 

 

4. Zustandsmanagement

 

Schritte:

 

 

 

5. Förderlicher Fokus

 

Schritte:

 

 

 

6. Ärmel hoch

 

Schritte:

 

 

 

7. Vorbereitung auf Reden und Präsentationen bei Lampenfieber & Co.

 

Schritte:

 

 

 

8. Spontane Redegelegenheiten

 

Schritte:

 

 

 

9. Umgang mit Herausforderungen

 

Schritte:

 

 

 

10. Haltung bewahren

 

Schritte:

 

 

 

11. Gute Reise

 

Schritte:

 

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich in meinem Profil.

Frage mich ruhig persönlich

 

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Glossar

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 28. Februar 2019
AN: #371

Leben jenseits von Filterblase und Echokammereffekt

Leben jenseits von Filterblase und Echokammereffekt

Zu lange im eigenen Saft schmoren ist nicht gesund

Filterblase und Echokammereffekt

 

Nur im eigenen Saft schmoren, ist nicht gesund. Doch genau dazu führen Filterblase und Echokammereffekt im Internet. Ohne Diskussionskultur wird es fade.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Was sind Filterblasen und Echokammereffekte?

 

Als Filterblase wird ein Phänomen bezeichnet, das sich vor allem bei der Nutzung von Internetplattformen wie Facebook und anderen sozialen Medien bemerkbar macht.

Durch Analyse deren Verhaltens erhalten Nutzer nur noch ausgewählte Ergebnisse angezeigt. Diese Filterblase präsentiert dann vorzugsweise Beiträge im Newsfeed, die den vermuteten Bedürfnissen entsprechen. Für einige von uns ist all das schon ein alter Hut, doch viele Nutzer sind sich des Umfangs der Filterwirkung noch nicht im vollen Umfang bewusst.

 

 

 

Wozu, warum, weshalb?

 

Wir bekommen im Internet (und auch außerhalb durch unsere Kontakte) eine spezielle Auswahl der Welt um uns herum präsentiert. Die Grundlage der Auswahl im Web liefern die mittlerweile umfangreichen Daten. Standort oder sogar Bewegungsmuster, soziale Daten und Vernetzungen, Likes, vergangene Suchen des Nutzers. Durch Cookies lassen sich die Auswertungsmöglichkeiten noch weiter vergrößern. Das Marketing hat dadurch heute ganz andere Spielräume der gezielten Ansprache. Personifizierung hat Vor- und Nachteile. Hinsichtlich des Datenschutzes können einem schon mal die Haare zu Berge stehen. Doch verzichten mag auch kaum jemand auf die Teilnahme.

 

 

 

Bequemlichkeit hat ihren Preis

 

Die Vorteile liegen ja nicht nur auf der Anbieterseite. Für die Nutzer wird so manches komfortabler. Und die Bequemlichkeit macht zumindest auf einem Auge blind. Als wenn das nicht genügt, kann die Filterblase leicht zum sogenannten Echokammereffekt führen. Die Nutzer haben dann den Eindruck, ihre Meinungen, Ideen, Themen und Einstellungen würden der Allgemeinheit entsprechen, da sie genau das per Echo aus ihrem Netzwerk widergespiegelt bekommen. Sie bewegen sich ja zunehmend in ihrer gefilterten Version der ohnehin virtuellen Realität. Dadurch verhärtet sich die eigene Sichtweise. Andere, abweichende Meinungen werden nicht mehr vollständig wahrgenommen, als unwahr abgelehnt oder zensiert. Wenn dann noch die Presse bestimmte Mitteilungen ausblendet, mit der Begründung politischer Korrektheit, dann entwickeln sich Verschwörungstheorien. Und die werden sehr ernst genommen, von manchen zumindest. Ist das mentale Immunsystem unausgeglichen, dann ist die Ansteckungsgefahr recht hoch. Es besteht die Gefahr der Radikalisierung einzelner Personen und gesamter Gruppen. Fanatiker sind nicht lustig! Frische Anregungen für offene Diskussionen und gegenseitige Inspiration zur Meinungsbildung findet in einer solchen Umgebung keinen Platz mehr. So schön es sich im ersten Moment anhört, nur noch von Gleichgesinnten zu lesen, so ungesund ist es.

 

 

 

Diskussionskultur

 

In unserer heutigen Zeit, in der mehr und mehr Menschen auf die Bühne und immer weniger zuhören wollen, ist das mit dem lebhaften gegenseitigen Austausch, über den Tellerrand, so eine Sache. Es dominieren Monologe, wo Dialog gebraucht wird. Um sich auseinanderzusetzen, muss man sich erstmal zusammensetzen. Eine kultivierte Diskussionskultur, ob in offiziellen Debatten, Gesprächen oder anderen Beiträgen bereichert alle Beteiligten. Das fördert den gegenseitigen Respekt, statt Hass. Dazu ist nicht erforderlich, die eigene Position dauerhaft zu verlassen. Mit netten Menschen setzt man sich gerne zusammen und mit interessanten Menschen setzt man sich gerne auseinander. Wenn die eigene Position wirklich so durchdacht ist, wird sich das im respektvollen Austausch mit Andersdenkenden auch zeigen. Es dient ja auch der eigenen Positionsbestimmung. Ein Bad erfrischt, eine Diskussion verjüngt. (Russisches Sprichwort)

 

 

 

Danke, ich verzichte!

 

Zu lange im eigenen Saft schmoren ist nicht gesund.

 

Ja, die Informationsflut macht auch mir zu schaffen. Trotzdem sind mir solche Algorithmen suspekt, die mich vor Andersdenkenden schützen. Zumindest will ich selbst meine Filter wählen und anpassen, wann immer und wie ich das entscheide. Außerhalb des Webs profitiere ich ja auch von unterschiedlichen Sichtweisen. Inzucht… Schuldig: Wobei ich dabei wohl selbst vernachlässige, dass die Algorithmen auf mein Verhalten reagieren. Und auf das habe ich Einfluss!

Umfrageergebnis

 

Filterblase und Echokammereffekt sind…

%

... schädlich.

%

... nicht so schlimm oder irrelevant.

%

... hilfreich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 878)

P.S.

 

Wie steht es mit eigenen Erfahrungen? Sind Filterblase und Echokammereffekt mehr Segen oder mehr Fluch?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2016
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #32322
K:CNB
Ü:

Weg mit dem Bullshit. Wie weit gehen Sie mit der Ehrlichkeit?

Weg mit dem Bullshit. Wie weit gehen Sie mit der Ehrlichkeit?

Was halten Sie von radikaler Ehrlichkeit?

Wie weit gehen Sie mit der Ehrlichkeit?

 

Lügen wie gedruckt oder radikale Wahrheit? Was ist wohl besser? Ist eine schmerzliche Wahrheit tatsächlich besser als eine Lüge? Gedanken zum Thema Lügen.

 

 

 

Überblick

 

Immer die Wahrheit sagen bringt einem wahrscheinlich nicht viele Freunde, aber dafür die richtigen.

Da sind zwar gleich zwei Worte, an denen ich mich etwas reibe. IMMER und WAHRHEIT, doch darum geht es hier ja nicht. Oder doch?

Tatsächlich handelt es sich, bei entsprechendem Anspruch an die Qualitäten einer Freundschaft, wohl häufiger um Bekannte als um Freunde. So oder so; wie weit gehen wir selbst mit der Ehrlichkeit? Wie viel ungefilterte Ehrlichkeit hilft, und wann wird es zur Belastung selbst der besten Beziehungen? Wie lange können Sie radikale Ehrlichkeit an den Tag legen, bis Ihr Umfeld Sie steinigt? Eins nach dem Anderen…

 

 

 

Radikale Ehrlichkeit?

 

Aus vielerlei Gründen lügen wir den ganzen Tag. Oft tun wir das aus Höflichkeit. Bei entsprechender Erziehung sagen wir nun mal nicht gerade heraus, wie wir die Bluse der Kollegin oder die Erzählerqualitäten des Nachbarn finden. Weshalb auch, sie scheinen ja zufrieden damit zu sein?

Anhänger der radikalen Ehrlichkeit meinen allerdings, diese Unehrlichkeit verursache eine Menge Schäden. Da nutzt es auch nicht diese Lügen, als Höflichkeit zu beschönigen. Dazu gehören auch Ironie, Hochstapelei und Untertreibung aus Bescheidenheit. Eine Lüge ist eine Lüge und bleibt eine Lüge. Punkt! Sich und andere zu belügen ist anstrengend, unmoralisch und fördert Stress. Also weg mit den Filtern und raus mit dem, was wir tatsächlich denken?

Das Konzept der radikalen Ehrlichkeit ist einfach: Keine Lügen. Immer die Wahrheit. Kein Taktgefühl, keine Diplomatie, keine Beschönigungen. Ohne Filter zwischen Gehirn und Mundwerk. Man gewinnt immer, wenn man erfährt, was andere von uns denken. (Johann Wolfgang von Goethe)

Hm.

 

 

 

Heißer Stuhl

 

Mich erinnert das etwas an eine früher sehr beliebte Teamentwicklungsübung. Bei dieser begab sich jemand in die Mitte einer Gruppe und dann erfuhr er, was diese tatsächlich über ihn dachte.

Fallen bei einer solchen Übung erst einmal die Hemmungen beiseite, geht es oft derartig zur Sache, dass es schmerzhaft wird. Regelmäßig kündigten Mitarbeiter nach solchen Runden wohlgemeinter Teamentwicklung. Sodass Personaler einige Jahre lang Weile bei jeder Weiterbildung schriftlich darauf hinwiesen, dass solche (damals populären) Übungen nicht durchgeführt werden dürfen.

 

 

 

Macht radikale Ehrlichkeit die Welt zu einem besseren Ort?

 

Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.

Thomas Mann

 

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit? Also ich bezweifle, dass etwas das radikal ist, zu guten Ergebnissen führt. Vielleicht habe ich auch nur die falsche Vorstellung wie das wäre. So ungern ich es zugebe; so manche Lüge hält die Welt zusammen. Ohne Lügen und Diplomatie würde so manches Ego beschädigt, private Beziehungen lösen sich in Rauch auf, Kriege entbrennen. Hilfe! Anarchie!

 

 

 

Also doch wohldosiert?

 

Tatsächlich finde ich es hilfreich, an geeigneter Stelle auf unnötige, vorsichtige Floskeln zu verzichten. Wenn der Service im Restaurant mies war, sage ich das auch. Und wenn ich nach meiner Meinung gefragt werde, gebe ich sie auch. Das geht auch ohne drastische Wortwahl. Schließlich lege ich selbst auch auf brauchbares Feedback wert. Allerdings überlege ich mir vorher, von wem ich Rückmeldungen haben will und von wem nicht. Ungebetene Wahrheiten, ohne die erforderliche Qualität, bringen mich nicht weiter. Was ich nicht hören will, erfrage ich auch nicht.

Mit etwas Übung gelingt es auch auf ein „Wie geht es?“ ohne schlechtes Gewissen zu lügen. Auf Taktgefühl und die Möglichkeiten andere Menschen durch vertretbare Beschönigungen in gute Zustände zu bringen, darauf werde ich nicht verzichten.

Umfrage

 

Ehrlichkeit …

%

... ist eine Selbstverständlichkeit.

%

... in der Praxis nicht immer ganz so einfach.

Nicht repräsentative Umfrage (n=200)

P.S.

 

Probieren Sie es aus, eine Woche lang. Die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. So wahr Ihnen Gott helfe. Viel Spaß! Aber sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt. Für den Anfang können Sie sich mit dem Partyspiel Wahrheit oder Pflicht (Link zu Wikipedia) herantasten.

Artikel

Welche Rolle spielt Integrität in der heutigen Zeit?

Ehrlichkeit, Transparenz, Glaubwürdigkeit und Integrität erwarten wir automatisch von unserem Gegenüber. Wie weit ist es damit her und was liefern wir selbst?

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. Mai 2014
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #43337
K:CNB
Ü:

9 Tipps: Singletasking ist effektiver als Multitasking

9 Tipps: Singletasking ist effektiver als Multitasking

Multitasking lernen? Trotz Wiederholung bleibt Unfug weiterhin Unfug. Durch Singletasking mehr Effektivität.

Ich jage niemals zwei Hasen auf einmal.
Ich jage niemals zwei Hasen auf einmal.

Single-Tasking ist effektiver als Multitasking

 

Trotz Wiederholung bleibt Unfug weiterhin Unfug. Der bewusste Verstand kann kein Multitasking, basta. Effektiver ist durchdachtes Single-Tasking.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Multitaskingfähigkeit trainieren?

 

Mehr, viel mehr, am mehrsten… Das wird nichts! Die Idee, durch Multitasking mehr vom Tisch zu bekommen, war schon immer Blödsinn. Da spielt schon die Hardware nicht mit; der bewusste Teil des menschlichen Gehirns kann sich zu einem Zeitpunkt bewusst nur auf eine Sache konzentrieren und nicht auf zwei. Deshalb solltest du das auch gar nicht erst versuchen. Schon das Management mehrerer Aufgaben erfordert übermäßigen Verwaltungsaufwand.

 

Der Versuch Multitasking zu praktizieren hat gleich einige Nachteile:

  • Es raubt die Konzentration
  • Es kostet Körper und Geist eine Menge Energie
  • Prozesse werden langsamer
  • Fehler nehmen zu
  • Der Körper brennt schneller aus, bis hin zum Burnout

Besser: Aufgaben erst abschließen, bevor Neues begonnen wird. Das erzeugt ein gutes Gefühl und schärft den Fokus.

 

 

 

Ja, unbewusst geht mehr

 

Verhalten, das wir so weit verinnerlicht haben, dass es unbewusst ausgeübt wird, ist eine andere Sache und gehört deshalb auch in einen anderen Artikel.

 

 

 

9 Tipps für Single-Tasking

 

 

1. Smartphone oder nicht Smartphone

 

Das klitzekleine Wunderwerk der Technik, das Smartphone, klebt allzu gerne in der Handfläche. Und da kann es auch sehr nützlich sein. Mein neues iPhone 7 plus ist nicht mehr ganz so klein – Steve Jobs R.I.P. – und trotzdem begleitet es mich fast überall hin. Selbst jetzt, während ich diesen Artikel schreibe, will es mich wie eine der Homerischen Sirenen dazu verlocken, es in die Hand zu nehmen. Noch widerstehe ich der Versuchung, nur wie lange noch? Während das Smartphone, mal von der reduzierten Akkulaufzeit abgesehen, ganz gut mit all den vielen geöffneten Apps umgeht, verringern zu viele gleichzeitige Aufgaben meine Konzentrationsfähigkeit. Wir sind halt Menschen und von der Evolution noch für eine andere Welt ausgestattet.

 

 

 

2. Wie viele Monitore kann ich überblicken?

 

Ich liebe es den Überblick zu behalten, also habe ich an meinen Rechnern seit jeher mehrere Monitore. Bei vielerlei Tätigkeiten ist das von Vorteil. Allerdings bemerke ich, wie mir Fenster mit zusätzlichen Themen den Fokus rauben. Seitdem ich das für mich erkannt habe, kommen nur noch relevante Fenster auf den Schreibtisch.

Sorry Twitter, Facebook und Co., ihr dürft warten, bis ihr an die Reihe kommt. Entsprechende Nachrichten habe ich selbst auf meiner Apple Watch ausgeschaltet. Wobei; seit ich sie am Handgelenk habe, bleibt mein iPhone häufiger in der Tasche. Einmal darüber nachgedacht, welche Informationen ich tatsächlich sofort wünsche und welche warten können, schont die Nerven. Ja, ich will informiert sein. Doch alle paar Minuten von Terror, Krieg und Zerstörung zu hören, stärkt nicht gerade die Seele. All die vielen schlechten Nachrichten schlagen auf den Magen.

 

 

 

3. Die Klassiker des Zeit- und Selbstmanagements

 

Wir müssen das Rad ja nicht ständig neu erfinden. Wie war das noch mit Prioritäten und Herrn Eisenhower, Pareto-Prinzip, Jahres-, Monats-, Wochen und Tagesplanung? Die wichtigsten Regeln sind zeitlos und simpel. Vermutlich unterschätzen wir sie deshalb so gerne.

Gerade im digitalen Zeitalter werden die Grundlagen gerne ignoriert. Kenn ich, habe ich, weiß ich schon, das Smartphone macht das doch ganz nebenbei; Termine und Aufgaben verwalten. Doch das ist nur die halbe Wahrheit; tatsächlich nimmt es nur unreflektiert auf, was wir eintragen oder Siri erzählen. Ein System steckt nicht dahinter. Es lohnt sich, zu den Wurzeln zurückzukehren. Zu denen gehören für mich die Empfehlungen von Stephen Corvey.

 

 

 

4. Gedanken für später sichern

 

Eines meiner wichtigsten Werkzeuge und auf analoger Basis; mein Notizbuch. Um mich auf das zu konzentrieren, das gerade an der Reihe ist, notiere ich mir Gedanken, die sich melden und Beachtung haben wollen, in meinem Notizbuch. Das ist schnell erledigt. Ich kann ohne Ablenkung fortfahren und wenn er an der Reihe ist, der Gedanke, bekommt er seine Chance.

 

 

 

5. Schutzzone

 

Manche Tätigkeiten profitieren von einem geschützten Rahmen, in dem Störungen reduziert und positive Einflüsse intensiver sind. Da darf dann der Anrufbeantworter seiner Bestimmung folgen. Gestalten Sie Ihre Arbeitsumgebung, wie es Ihnen guttut. Und wenn es vor Ort nicht ideal ist, hilft ein Ortswechsel. Geht nicht? Probieren Sie Kopfhörer mit Geräuschreduzierung und dezente Musikuntermalung.

 

 

 

6. Angefangenes beenden

 

Unbeendete Aufgaben binden Energie. Auch deshalb lohnt es sich Aufgaben möglichst am Stück zu beenden, wo das sinnvoll ist. Wobei es gerade bei kreativen Aufgaben förderlich sein kann, die Dinge im Hintergrund wirken zu lassen. Auch das lässt sich so planen, dass für die einzelnen Projektphasen Zeit und Raum vorhanden sind. Das wiederum reduziert die Ablenkung; es ist an der Reihe, wenn es an der Reihe ist. Punkt! Wer Anknüpfungspunkte vorsieht, hat es leichter sich später wieder ins Thema hineinzufinden.

 

 

 

7. Separatoren

 

Effektives Single-Tasking funktioniert am besten, wenn durch Separatoren Tätigkeiten sauber voneinander getrennt werden. Sonst beschäftigt sich noch immer ein Teil der Gedanken mit dem vorhergehenden Thema. Etwas Bewegung, ein Gang in die Teeküche, ein verträumter Blick aus dem Fenster, eine Atemübung,… Es braucht keine Ewigkeit für einen Separator, und die Wirkung auf das Wohlbefinden und den Fokus lohnt den Aufwand.

 

 

 

8. Gegebenenfalls Nein sagen

 

Wer die eigenen Prioritäten kennt, kann leichter entscheiden, wann es Zeit ist auch mal Nein zu sagen. Was für andere dringend und JETZT erledigt werden muss, kann für einen selbst weder dringend noch wichtig sein. Dann ist es keine Unterbrechung des Arbeitsflusses wert, oder?

 

 

 

9. Dranbleiben

 

Single-Tasking benötigt Disziplin und Übung. Tiefsitzende Muster lassen sich nicht so einfach abschütteln.

Mind Map zu Multitasking und Singeltasking

Multitasking

Video

Funktioniert Multitasking? Alternative Singletasking

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit Single- beziehungsweise Multitasking? Falls Germanisten oder Germanistinnen mitlesen; ist Single-Tasking oder Singletasking richtig? Oder gibt es dafür eine deutsche Bezeichnung?

Multitasking ist die Vernichtung von Kreativität.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 16. November 2016
Überarbeitung: 22. Februar 2020
AN: #43326
K: CNC
Ü: B

10 Tipps zum Umgang mit Kritik – Faire Kritik nennt sich Feedback

10 Tipps zum Umgang mit Kritik

Wie Sie mit erhaltener Kritik und mit Feedback konstruktiv umgehen
Tipps zum Umgang mit Kritik

Kritik oder Feedback?

 

Kritik oder Feedback? Sind das einfach nur Synonyme? Der Umgang mit Kritik fällt wenigen Menschen leicht. Nicht jede Kritik ist konstruktiv, während Feedback sehr wertvoll sein kann. Was ist der Unterschied und wie lässt sich am besten mit Kritik umgehen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

Das ist die klarste Kritik der Welt, wenn neben das, was ihm missfällt, einer was Eigenes, Besseres stellt.

Emanuel Geibel

Video

8 Tipps zum Umgang mit Kritik

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Kritik ist so beliebt wie ein Kaktus am Nacktbadestrand

 

„Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgendetwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat“, meinte Bruce Lee. Kritik ist trotzdem so beliebt wie ein Kaktus am Nacktbadestrand. Die meisten Menschen empfinden Kritik automatisch als Angriff auf ihre Person und reagieren entsprechend abweisend oder gar aggressiv. Bei unsachlichen und destruktiven Äußerungen ist das nachvollziehbar, und in diesen Fällen ist es gut, sich gegebenenfalls mittels kommunikativer Fähigkeiten zur Wehr zu setzen. Doch was, wenn die Rückmeldung einen wahren Kern hat?

 

 

 

10 Tipps für den Umgang mit Kritik

 

Kritik hat mitunter das Potenzial eines Feedbacks. Faire Kritik wird als Feedback bezeichnet. Es geht dann um eine hilfreiche Rückmeldung auf die Außenwirkung von uns und unserer Botschaft. Damit ist sie eine wichtige Voraussetzung zur Verhaltensänderung und zu persönlichem Wachstum. Deswegen hier nun 8 Tipps für den Umgang mit Kritik

 

 

 

1. Spreu von Weizen trennen

 

Es kommt zuallererst darauf an, destruktive Kritik von konstruktivem Feedback zu unterscheiden. Konstruktives Feedback basiert auf einer persönlich wertschätzenden Haltung und ist nicht vorsätzlich verletzend. Es sollte auf eine bestimmte Situation bezogen sein – nicht verallgemeinernd auf die Person im Ganzen. Es haben halt nur wenige Menschen gelernt, konstruktives Feedback zu geben.

 

 

 

2. Kritikfähigkeit

 

„Ich bin dankbar für die schärfste Kritik, wenn sie nur sachlich bleibt“ meinte Otto von Bismarck. Werden die Feedbackregeln befolgt, ist es angebracht, konstruktiv und wertschätzend mit dem Feedback umzugehen. Jedoch fällt vielen der souveräne Umgang mit Kritik nicht so leicht.

Schwierig wird es vor allem dann, wenn es auf ein geringes Selbstwertgefühl trifft und sich der Empfänger schnell persönlich angegriffen fühlt. In diesen Fällen wäre ein Coaching anzuraten, um die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit Kritik zu schulen. Eine konstruktive Kritikfähigkeit ist in beruflichen sowie privaten Bereichen Voraussetzung für gelingende Beziehungen.

 

Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen.

Victor Marie Hugo

 

 

 

3. Durchatmen

 

Wenn eine Kritik erfolgt, entscheiden die ersten Sekunden darüber, wie wir mit der Situation umgehen werden. Die Fähigkeit zur Achtsamkeit bezüglich eigener Gedanken und Gefühle ist wichtig. Anstatt sich sofort zu rechtfertigen oder in einen Gegenangriff zu starten, gilt es, die aufsteigenden Emotionen und Stress-Symptome im Griff zu behalten. Wer über ein gutes Zustandsmanagement verfügt hat es auch hier leichter: Atemtechniken, Entspannungstechniken, Mentaltraining und insgesamt gut aufgeräumt.

 

 

 

4. Die Absicht erkennen

 

Gutes Zustandsmanagement versetzt uns in die Lage, wesentlich gelassener mit der Kritik umzugehen und beispielsweise genauer zu erkunden, worum genau es geht. So können wir nachfragen, wenn wir die Vorwürfe nicht verstanden haben. Was genau meint der Kritiker, was sind seine Erwartungen? Meist drücken sich die Kritiker nicht genau genug aus und wir reagieren vorschnell auf Dinge, die nicht relevant sind. Kritik ist oft eine Reaktion auf Wut, Enttäuschung und Verletzung.

 

 

 

5. Aktives Zuhören

 

Wesentlich ist die Fähigkeit, dem Gegenüber gut zuzuhören. Beim sogenannten aktiven Zuhören in der Gesprächsführung ist es üblich, Gesprächspartner ausreden zu lassen, anstatt vorschnell zu unterbrechen oder Gegenargumente zu äußern. Dabei ist die Grundhaltung des Verstehen-Wollens eine wesentliche Voraussetzung. So können nach und nach die wesentlichen Kritikpunkte konkretisiert werden.

 

 

 

6. Druck vermeiden

 

Nicht alles kann und muss sofort geklärt werden. Manchmal ist es hilfreich, die Argumente des Gegenübers auf sich wirken zu lassen, bevor eine tragfähige Lösung möglich wird. Manchmal erfordert das eine Pause, manchmal mindestens eine Nacht, um darüber zu schlafen. Durch die Zeit für die Reflexion, gegebenenfalls mit Supervision oder Coaching, wird ein zweiter Gesprächstermin meist deutlich lösungsorientierter sein, als es durch vorschnelle Reaktionen und falsche Schlussfolgerungen eskalieren zu lassen. Tragfähige Lösungen brauchen eine gute Atmosphäre. Annäherung an kontroverse Themen kann mitunter nur schrittweise geschehen.

 

 

 

7. Danken

 

„Lieblose Kritik verwirrt den Geschmack und vergiftet den Genuss“, meinte Joseph Joubert. Bei aller Lernbereitschaft gehört Kritik nicht zu den willkommensten Geschenken. Und wenn die Form, jenseits dessen ist, was Sie akzeptieren wollen, dann können Sie das auch thematisieren. Grundsätzlich ist jedoch zuerst einmal von einer guten Absicht oder zumindest Relevanz auszugehen, die zu würdigen und zu prüfen ist.

 

 

 

8. Selbstreflexion

 

Lieber von den Richtigen kritisiert, als von den Falschen gelobt. Wie wir auf Äußerungen reagieren, hat auch damit zu tun, in welchem Verhältnis wir zur Person stehen, die uns mit einer Rückmeldung beglückt. Auch werden unsere Reaktionen sehr von persönlichen Themen und Überzeugungen beeinflusst. Es lohnt sich, die Filter durch Selbstreflexion sauber zu halten.

 

 

 

9. Positionswechsel

 

Machen Sie sich mit der Perspektive von Gesprächspartner vertraut. Was würden Sie von dort aus wahrnehmen, was wünschen?

 

 

 

10. Gemeinsam an eine Lösung gehen

 

Bieten Sie an, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Wenn Sie dafür Kreativitätstechniken gebrauchen können, finden Sie die im Artikel: 24 Kreativitätstechniken für Berufs- und Privatleben: Anleitungen, Tipps und Tricks. Na dann…

 

 

 

Fazit

 

„Wer Kritik übelnimmt, hat etwas zu verbergen“, meinte Helmut Schmidt. Wie wir mit Kritik umgehen, sagt viel über unsere Persönlichkeit aus. Das Erlernen konstruktiven Verhaltens im Umgang mit Kritik ist sehr persönlich und geht an die Wurzeln.  Wir lernen dabei mehr über uns und die Welt. Dabei können wir Möglichkeiten entwickeln, uns konstruktiv mit Rückmeldungen auseinander zu setzen anstatt impulsiv mit Verletztheit, Rechthaberei oder Aggression zu reagieren. Gepflegte Selbstreflexion steigert das eigene Selbstwertgefühl, die Sicherheit und somit die Souveränität. Persönliche Entwicklung ist ein lebenslanger Prozess. Das lohnt sich!

P.S.

 

Geben Sie so Feedback, wie Sie es erhalten wollen? Wie gehen Sie mit Kritik um, die Sie erreicht?

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Umfrageergebnis

 

Ich bekomme ausreichend konstruktives und motivierendes Feedback.

 

%

Nein

%

Es könnte mehr sein

%

Ja

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 840)

Konstruktive Kritik nennt sich Feedback. - Karsten Noack

Artikel zu Kritik, Feedback und...

Narzissten Feedback geben

Menschen machen Fehler und können daraus lernen. Bei narzisstischen Persönlichkeiten ist das allerdings eher unwahrscheinlich. Selbst auf harmloses und vorsichtiges Feedback antworten Narzissten wie auf knallharte unangemessene Kritik. Sie reagieren gekränkt und beleidigt, weil das an ihrem Selbstbild kratzen könnte, es köchelt dann innerlich. Die Wut kann allerdings auch leicht zu deutlichen Aggressionen führen.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. September 2016
Überarbeitung: 27. Januar 2021
AN: #43365
K:
Ü:B

Luzides Träumen: Kontrolle über deine Träume gewinnen

Luzides Träumen: Kontrolle über deine Träume gewinnen

Praktisches Wissen ...
Luzides Träumen

Luzides Träumen, Klartraum, Wachtraum

 

Luzides Träumen ist ein Zustand, in dem eine Person das Gefühl hat, dass sie bewusst in ihrem Traum ist und die Fähigkeit hat, die Ereignisse und die Handlungen im Traum zu kontrollieren. Luzides Träumen kann ein sehr intensives und realistisches Erlebnis sein und kann auf verschiedene Weise von den Träumen unterscheiden, die wir normalerweise haben.

Luzides Träumen ist ein Phänomen, das von vielen Menschen berichtet wird und das in verschiedenen Kulturen und Zeiten dokumentiert wurde. Es gibt verschiedene Techniken und Methoden, die man verwenden kann, um luzides Träumen zu erlernen oder die Häufigkeit von luziden Träumen zu erhöhen. Manche Menschen berichten, dass luzides Träumen ihnen hilft, kreative Ideen zu entwickeln, ihre Träume besser zu verstehen oder ihre Fähigkeit, Stress zu verarbeiten, zu verbessern.

Bei einem Klartraum ist man sich bewusst, dass man gerade träumt. Die Technik des luziden Träumens ist erlernbar, sodass der Klartraumzustand gezielt erreicht wird. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Kombinationen von mentalem Training und luzidem Träumen gemacht. So habe ich sportliche Aktivitäten im Klartraum trainiert und dann in der Praxis deutliche Verbesserungen bemerkt.

Luzides Träumen: Entdecke die Kunst, deine Träume zu kontrollieren und bewusst zu erleben
Luzides Träumen ist die faszinierende Fähigkeit, sich während des Traums bewusst zu sein, dass man träumt – und dadurch die Handlung des Traums aktiv steuern zu können. Für viele Menschen ist dies eine verlockende Vorstellung, denn es eröffnet Möglichkeiten, die eigenen Fantasien auszuleben, Ängste zu überwinden oder kreative Lösungen für Probleme zu finden. Doch was genau steckt hinter dem Phänomen des luziden Träumens, wie kann man es lernen und wozu ist es nützlich?

 

 

 

Was ist luzides Träumen?

 

Luzides Träumen entsteht oft spontan, wenn der Träumer einen sogenannten ‚Aha-Moment‘ erlebt – einen Augenblick, in dem ihm plötzlich bewusst wird, dass er träumt. Dies kann durch unlogische Elemente im Traum oder ein starkes Gefühl der Klarheit ausgelöst werden.

Luzides Träumen beschreibt einen Zustand, in dem der Träumer erkennt, dass er sich in einem Traum befindet, und in der Lage ist, den Traum bewusst zu steuern. Während wir normalerweise passiv durch unsere Träume geleitet werden, ermöglicht das luzide Träumen eine aktive Teilnahme. Der Begriff „luzid“ stammt vom lateinischen „lucidus“, was „klar“ oder „hell“ bedeutet, und verweist auf die besondere Bewusstheit, die im Traum erreicht wird.

Menschen, die luzid träumen, berichten davon, dass sie die Umgebung, die Charaktere und sogar den Verlauf ihrer Träume ändern können. Die Möglichkeiten sind praktisch grenzenlos: Man könnte fliegen, an magischen Abenteuern teilnehmen, verstorbene Freunde oder Verwandte wiedersehen oder sich mit seinen tiefsten Ängsten auseinandersetzen.

 

 

 

Luzides Träumen erlernen

 

Luzides Träumen ist eine Fähigkeit, die mit ein wenig Übung erlernt werden kann. Hier sind einige bewährte Methoden, die dir helfen können, die Kontrolle über deine Träume zu gewinnen:

 

 

 

1. Traumtagebuch führen

 

Das Führen eines Traumtagebuchs ist eine der effektivsten Methoden, um luzides Träumen zu lernen. Direkt nach dem Aufwachen solltest du versuchen, dich an deinen Traum zu erinnern und ihn detailliert aufzuschreiben. Hierbei helfen Fragen wie: „Welche Emotionen habe ich im Traum erlebt?“, „Welche Personen waren darin?“ oder „Welche ungewöhnlichen Elemente sind mir aufgefallen?“. Das fördert die Traumwahrnehmung und hilft dir, wiederkehrende Traummuster zu erkennen. Durch diese Achtsamkeit wird es leichter, während eines Traums zu bemerken, dass du träumst. Das Führen eines Traumtagebuchs ist eine der effektivsten Methoden, um luzides Träumen zu lernen. Direkt nach dem Aufwachen solltest du versuchen, dich an deinen Traum zu erinnern und ihn detailliert aufzuschreiben. Das fördert die Traumwahrnehmung und hilft dir, wiederkehrende Traummuster zu erkennen. Durch diese Achtsamkeit wird es leichter, während eines Traums zu bemerken, dass du träumst.

 

 

 

2. Reality Checks (Realitätsprüfungen)

 

Reality Checks sind kleine Tests, die du im Wachzustand regelmäßig durchführst, um zu überprüfen, ob du träumst. Beispiele hierfür sind das Betrachten deiner Hände (im Traum können Hände verzerrt aussehen) oder das Zählen deiner Finger. Um sicherzustellen, dass du die Reality Checks regelmäßig machst, kannst du sie mit alltäglichen Ereignissen wie dem Händewaschen oder dem Betreten eines Raumes verknüpfen. Der regelmäßige Reality Check im Wachzustand trainiert dein Unterbewusstsein, dieselben Überprüfungen auch im Traum durchzuführen. Wenn du dabei bemerkst, dass etwas nicht stimmt, erkennst du, dass du träumst. Reality Checks sind kleine Tests, die du im Wachzustand regelmäßig durchführst, um zu überprüfen, ob du träumst. Beispiele hierfür sind das Betrachten deiner Hände (im Traum können Hände verzerrt aussehen) oder das Zählen deiner Finger. Der regelmäßige Reality Check im Wachzustand trainiert dein Unterbewusstsein, dieselben Überprüfungen auch im Traum durchzuführen. Wenn du dabei bemerkst, dass etwas nicht stimmt, erkennst du, dass du träumst.

 

 

3. MILD-Technik (Mnemonic Induction of Lucid Dreams)

 

Die MILD-Technik besteht darin, sich vor dem Einschlafen bewusst vorzunehmen, dass man in einem Traum erkennen wird, dass man träumt. Wiederhole dabei einen Satz wie: „Das nächste Mal, wenn ich träume, werde ich erkennen, dass ich träume.“ Diese Affirmation hilft deinem Geist, sich im Traum an diesen Vorsatz zu erinnern.

 

 

 

4. WBTB-Methode (Wake Back To Bed)

 

Bei der WBTB-Methode weckst du dich nach etwa 4 bis 6 Stunden Schlaf für eine kurze Zeit auf, um dann wieder einzuschlafen. Die Wachphase sollte etwa 20 bis 30 Minuten betragen, um das Bewusstsein zu aktivieren, ohne den Schlafzyklus zu stark zu stören. Durch diese kurze Wachphase wird dein Bewusstsein aktiviert, und es ist wahrscheinlicher, dass du in der folgenden REM-Phase einen luziden Traum erlebst. Bei der WBTB-Methode weckst du dich nach etwa 4 bis 6 Stunden Schlaf für eine kurze Zeit auf, um dann wieder einzuschlafen. Durch die kurze Wachphase wird dein Bewusstsein aktiviert, und es ist wahrscheinlicher, dass du in der folgenden REM-Phase einen luziden Traum erlebst.

 

 

 

Die Vorteile des luziden Träumens

 

Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Studien und Erfahrungsberichte, die die Vorteile des luziden Träumens bestätigen. Diese Untersuchungen zeigen, dass luzides Träumen nicht nur zur Überwindung von Ängsten beitragen, sondern auch die Kreativität fördern und das Wohlbefinden steigern kann.

Luzides Träumen bietet viele Vorteile, die sowohl auf persönlicher als auch auf psychologischer Ebene hilfreich sein können:

 

 

 

1. Überwindung von Albträumen

 

Menschen, die unter wiederkehrenden Albträumen leiden, können durch luzides Träumen lernen, die Kontrolle über ihre Träume zu übernehmen und den negativen Verlauf zu verändern. Sobald du im Traum erkennst, dass du träumst, kannst du die angstauslösenden Elemente transformieren oder sogar den Traum bewusst beenden.

 

 

 

2. Steigerung der Kreativität

 

Luzide Träume sind ein großartiges Werkzeug, um deine Kreativität zu fördern. Viele Künstler, Schriftsteller und Musiker berichten davon, dass sie luzide Träume nutzen, um neue Ideen zu entwickeln oder kreative Blockaden zu überwinden. Im Traum hast du Zugang zu einer grenzenlosen Fantasiewelt, die dir hilft, neue Perspektiven einzunehmen und innovative Lösungsansätze zu finden.

 

 

 

3. Persönliches Wachstum und Selbstreflexion

 

Luzides Träumen bietet auch die Möglichkeit, sich mit seinen Ängsten und Unsicherheiten auseinanderzusetzen. Indem du bewusst in die traumhafte Umgebung eintauchst, kannst du dich mit Herausforderungen konfrontieren, die im Wachzustand schwer zu bewältigen sind. Ein Beispiel hierfür wäre die Konfrontation mit Höhenangst. Im Traum könntest du dich bewusst entscheiden, auf einen hohen Berg zu steigen und dabei die Angst allmählich abzubauen. Der Traum wird so zu einem sicheren Raum, um Ängste zu überwinden und Selbstvertrauen zu entwickeln. Luzides Träumen bietet auch die Möglichkeit, sich mit seinen Ängsten und Unsicherheiten auseinanderzusetzen. Indem du bewusst in die traumhafte Umgebung eintauchst, kannst du dich mit Herausforderungen konfrontieren, die im Wachzustand schwer zu bewältigen sind. Der Traum wird so zu einem sicheren Raum, um Ängste zu überwinden und Selbstvertrauen zu entwickeln.

 

 

4. Spaß und Abenteuer

 

Natürlich ist einer der offensichtlichsten Vorteile des luziden Träumens der Spaßfaktor. Fliegen, sich teleportieren, fantastische Welten bereisen – all das ist möglich, wenn du in deinen Träumen die Kontrolle übernimmst. Diese Erlebnisse sind nicht nur unterhaltsam, sondern können auch eine positive Stimmung im Wachleben fördern.

 

 

 

Fazit: Der Schlüssel zu einer faszinierenden Traumwelt

 

Luzides Träumen ist eine Fähigkeit, die für jeden zugänglich ist und unglaubliche Möglichkeiten bietet. Ob du Ängste überwinden, kreatives Potenzial entfalten oder einfach Spaß haben möchtest – die Kontrolle über deine Träume zu gewinnen, eröffnet dir eine ganz neue Welt. Mit Geduld und Übung kannst du lernen, bewusst zu träumen und die Vorteile dieser faszinierenden Fähigkeit zu nutzen. Starte heute damit, ein Traumtagebuch zu führen und regelmäßig Reality Checks zu machen. Warum also nicht heute Nacht damit beginnen, deine Träume zu erforschen?

Luzides Träumen ist eine Fähigkeit, die für jeden zugänglich ist und unglaubliche Möglichkeiten bietet. Ob du Ängste überwinden, kreatives Potenzial entfalten oder einfach Spaß haben möchtest – die Kontrolle über deine Träume zu gewinnen, eröffnet dir eine ganz neue Welt. Mit Geduld und Übung kannst du lernen, bewusst zu träumen und die Vorteile dieser faszinierenden Fähigkeit zu nutzen. Warum also nicht heute Nacht damit beginnen, deine Träume zu erforschen?

P.S.

 

Hast du schon Erfahrungen mit dem luziden Träumen gemacht?

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:

Mozart-Effekt

Mozart-Effekt

Eine Legende oder mehr?

Der Mozart-Effekt: Musik als Katalysator für das Denken?

Das Hören klassischer Musik, insbesondere von Wolfgang Amadeus Mozart, soll sich positiv auf das Denken und Lernen auswirken. Dieser sogenannte „Mozart-Effekt“ wurde in den 1990er Jahren bekannt und hat seitdem viele Menschen dazu inspiriert, klassische Musik zu hören, um ihre geistige Leistungsfähigkeit zu steigern. Doch was genau steckt hinter dem Mozart-Effekt, und wie verlässlich sind die Behauptungen?

 

 

 

Ursprung des Mozart-Effekts

 

In seiner Ursprungsversion behauptete der Mozart-Effekt, dass sich durch das Hören einer Mozart-Sonate die räumliche Intelligenz verbessert, also die Fähigkeit, räumliche Informationen zu verarbeiten. Diese Idee wurde ursprünglich in einer Studie von 1993 vorgeschlagen, bei der die Teilnehmer nach dem Hören einer Mozart-Sonate eine bessere Leistung in einem Test zur räumlichen Wahrnehmung zeigten. Diese Ergebnisse wurden damals begeistert aufgenommen und führten zu der Vorstellung, dass das Hören von Mozarts Musik einen positiven Einfluss auf kognitive Fähigkeiten habe.

Allerdings ist der Mozart-Effekt im Laufe der Zeit auch kritisch hinterfragt worden. Einige Replikationsstudien konnten die ursprünglichen Ergebnisse nicht bestätigen, was Zweifel an der allgemeinen Gültigkeit der Behauptung aufwarf. Es scheint, dass der positive Effekt nicht unbedingt exklusiv mit Mozart zusammenhängt, sondern eher durch die generelle Wirkung von Musik auf unsere Stimmung und Erregung beeinflusst wird.

 

 

 

Die Rolle der Musik im Gehirn

Mittlerweile existieren zahlreiche Studien zum Thema. Viele Berichte bestätigen, dass das Hören von Musik tatsächlich positive Auswirkungen auf das Gehirn haben kann. Es wird angenommen, dass Musik die neuronale Aktivität im Gehirn stimuliert und bestimmte Areale aktiviert, die mit Kreativität, Problemlösungsfähigkeit und der Verarbeitung von Emotionen in Verbindung stehen. Das Hören von klassischer Musik, insbesondere Mozarts Werken, kann entspannend wirken, Stress abbauen und so indirekt die geistige Leistungsfähigkeit verbessern.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass nicht nur klassische Musik diesen Effekt haben kann. Auch andere Musikstile können positive Wirkungen auf das Gehirn entfalten, abhängig davon, welche Art von Musik jemand persönlich als angenehm empfindet. Musik hat die Fähigkeit, unsere Stimmung zu verbessern und uns in einen entspannten oder fokussierten Zustand zu versetzen – zwei Faktoren, die entscheidend für das Lernen und kreative Denken sind.

 

 

 

Was sagt die Forschung wirklich?

 

Ran n die Suchmaschine: Obwohl es viele Berichte über die positiven Effekte des Mozart-Effekts gibt, sind die wissenschaftlichen Beweise nicht eindeutig. Studien haben gezeigt, dass der sogenannte Mozart-Effekt möglicherweise auf den sogenannten „Stimmungsauftrieb“ zurückzuführen ist: Wenn Menschen Musik hören, die ihnen gefällt, hebt dies ihre Stimmung und erhöht gleichzeitig ihre Wachsamkeit und Aufmerksamkeit. Dies kann zu einer kurzfristigen Verbesserung kognitiver Aufgaben führen, unabhängig davon, ob die Musik von Mozart oder einem anderen Komponisten stammt.

Andere Forschungsergebnisse legen nahe, dass die kognitiven Vorteile von Musik eher auf die individuelle Vorliebe für die Musik zurückzuführen sind als auf eine besondere Wirkung von Mozarts Kompositionen. Das heißt, wer Popmusik oder Jazz bevorzugt, könnte ähnliche Vorteile erleben, solange die Musik positive Emotionen hervorruft und zur Entspannung beiträgt.

 

 

 

Der Mozart-Effekt im Alltag

Auch wenn die wissenschaftlichen Ergebnisse uneinheitlich sind, lässt sich der Mozart-Effekt durchaus im Alltag ausprobieren. Das Hören von klassischer Musik – und speziell von Mozart – kann helfen, sich zu entspannen, den Geist zu beruhigen und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Für manche Menschen kann dies zu einer verbesserten Konzentration führen, sei es beim Lernen, Arbeiten oder bei kreativen Tätigkeiten.

Eltern spielen oft klassische Musik, insbesondere Mozart, für ihre Kinder in der Hoffnung, deren kognitive Entwicklung zu fördern. Während es keine endgültigen Beweise gibt, dass der Mozart-Effekt langfristig die Intelligenz steigert, kann das Hören von Musik dennoch eine beruhigende Wirkung auf Kinder haben und positive emotionale Erfahrungen fördern.

 

 

 

Fazit: Musik als Inspirationsquelle

Der Mozart-Effekt mag vielleicht nicht die wundersamen kognitiven Steigerungen bewirken, die ihm ursprünglich zugeschrieben wurden, aber das Hören von Musik hat zweifellos positive Effekte auf unser Wohlbefinden und unsere Stimmung. Ob es sich um Mozart, Beethoven oder einen anderen Musikstil handelt, ist am Ende weniger entscheidend als die Freude, die die Musik uns bereitet. Wer klassische Musik als angenehm empfindet, sollte sie ruhig nutzen, um sich besser zu konzentrieren oder zu entspannen. Musik bleibt eine kraftvolle Inspirationsquelle, die das Leben bereichern und die Kreativität fördern kann.

P.S.

 

Was hältst du vom Mozart-Effekt?

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #23457
K: CNB
Ü:

Menschen motivieren: Motivierung durch Belohnung? Unterminierung – Gut gemeint und doch schädlich

Motivierung durch Belohnung? Unterminierung - Gut gemeint und doch schädlich

Zuckerbrot und Peitsche als Führungswerkzeuge?

Motivierung durch Belohnung? Unterminierung - Gut gemeint und doch schädlich

Motivierung durch Belohnung oder Strafe?

 

Wer den Antrieb fördern will, setzt meist auf Zuckerrohr oder Peitsche. Die meisten Menschen bringen schon von Hause aus gute Voraussetzungen mit, um von sich aus aktiv und kreativ zu sein. Viele Handlungen, die wir ausüben, sind selbst motiviert, also intrinsisch. Wie sieht es mit der Förderung von Kreativität aus? Wie lassen sich Menschen motivieren und was geht nach hinten los?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Manche wollen nicht, manche können nicht, …

 

Die meisten Menschen bringen schon von Hause aus gute Voraussetzungen mit, um von sich aus aktiv und kreativ zu sein. Viele Handlungen, die wir ausüben, sind selbst motiviert, also intrinsisch. Wir tun so manches, auch ohne dazu aufgefordert oder dafür von anderen belohnt zu werden. Die Handlung an sich belohnt und ist mit einem hohen Grad an Identifikation verbunden.

 

 

 

Eigener Antrieb statt Zuckerrohr oder Peitsche

 

Das Gegenteil von intrinsischer Motivation ist extrinsische Motivation. Bei extrinsischer Motivation führt eine Person eine Handlung ohne besondere Begeisterung aus, um ein bestimmtes Ziel oder einen bestimmten Endzustand zu erreichen. Beispielsweise, wenn jemand eine Arbeit verabscheut, sie jedoch wegen des finanziellen Ausgleichs oder der Vermeidung von Nachteilen trotzdem macht.

 

 

 

Belohnungen können gut gemeint sein, aber …

 

Von einem Unterminierungseffekt wird dann gesprochen, wenn ein eigentlich intrinsisch motiviertes Verhalten extrinsisch belohnt wird. Als Folge kann sich dann die intrinsische Motivation verringern. Wer das fördert, gräbt sich Stück für Stück selbst das Wasser ab.

 

 

 

Beispiel

 

Mit guter Absicht erhalten Mitarbeiter für die Abgabe von Ideen beim jährlichen Verbesserungswettbewerb eine Belohnung. Die unbeabsichtigte Folge: Von nun an werden alle Ideen bis zu diesem jährlich wiederkehrenden Zeitpunkt geheim gehalten und gehofft, dass niemand anderes auf die gleiche Idee kommt. Mitunter werden sogar akute Probleme bis dahin ignoriert.

Schade, denn Identifikation und intrinsische Motivation bringen in vielen Bereichen die besseren Ergebnisse. Doch leider reicht mitunter die intrinsische Motivation nicht aus, um die gewünschten Ziele zu erreichen. Das kann beispielsweise mit der Unternehmenskultur zu tun haben und ist dann oft ein Hinweis darauf, dass die Identifikation mit dem Unternehmen etwas gestört ist. Statt dort anzusetzen, wird häufig versucht, durch extrinsische Anreize auf die Sprünge zu helfen. Das mag in einigen Bereichen durchaus seine Berechtigung haben, doch bei der Förderung von Kreativität birgt dieses Vorgehen einige Risiken.

 

 

 

Schade, wenn aus intrinsisch motivierter Identifikation extrinsische Dienstleitung wird

 

Es geschieht in allen Bereichen des Lebens, doch besonders deutlich wird es beim üblichen betrieblichen Verbesserungswesen. Die intrinsische Motivation liefert die besten Ergebnisse. Sie ist auch mit der größeren Zufriedenheit verbunden, während die Förderung extrinsischer Motivation geringere Wirkung hat, die noch dazu schnell abnimmt. Gut gemeint, schlecht gemacht. Geldprämien zeigen in der Praxis nicht den erwarteten und schon gar keinen anhaltenden Einfluss auf Kreativität und Zufriedenheit. Spricht sich in Betrieben herum, dass Verbesserungsvorschläge eingereicht werden und unter bestimmten Voraussetzungen honoriert werden, bleiben viele kreative Ideen in der Schublade, bis die Gelegenheit kommt, dafür aus eigener Sicht ausreichend belohnt zu werden. Aus intrinsisch motivierter Identifikation wird so extrinsische Dienstleitung.

Schade! Kreativität und kontinuierliche Verbesserungen sind zu wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg, als dass es, wie so oft, an unberücksichtigten menschlichen Eigenarten scheitern darf.

Frage mich ruhig persönlich

 

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Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie lassen sich Menschen am besten motivieren?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
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