Sinn des Lebens: etwas, das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein. –Peter Ustinov

Sinn des Lebens

Tagesmotto*
Sinn des Lebens
Sinn des Lebens: etwas, das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein. –Peter Ustinov

Sinn des Lebens

 

Die Frage aller Fragen, nach dem Sinn des Lebens…

Gedanken zum Sinn des Lebens

 

Was ist wirklich wichtig für uns? Wenn wir das erkennen und berücksichtigen, treffen wir bessere Entscheidungen und auf mehr schöne Momente. Was für Gedanken melden sich beim heutigen Tagesmotto? Erinnert es an einen beachtenswerten Aspekt?

Ich lege noch einen Gedanken drauf:

Wer bereut schon auf dem Sterbebett nicht mehr Zeit im Büro verbracht zu haben?

Stephen R. Covey

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? Was ist der Sinn des Lebens? 

Frage mich ruhig persönlich

 

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Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Mai 2017
Überarbeitung: 25. Dezember 2021
Englische Version:
AN: #890
K: CNB
Ü:

Ärgern oder Zeichen setzen und Verantwortung übernehmen

Ärgern oder Zeichen setzen und Verantwortung übernehmen

Gedanken ...

Olof-Palme-Platz in Berlin

Ärger und Verantwortung

 

Es gibt so viele Beobachtungen, die erst zu Kopfschütteln und dann zu Kopfschmerzen führen können. Wer eine Vorstellung davon hat, wie eine lebenswerte Welt aussehen könnte, passt besser auf, nicht zu verzweifeln oder sich zu sehr zu ärgern. Es ist, wie es ist. Es wird, was wir daraus machen.

Video

https://youtu.be/Zq92WmKeu1E

Hilfe!

 

Ob ein Blick in die Medien oder aus dem Fenster: Es gibt so viele Zeitzeichen, die erst zu Kopfschütteln und dann zu Kopfschmerzen führen können. Menschen, die eine Vorstellung davon haben, wie eine lebenswerte Welt aussehen könnte, passen besser auf sich auf. Die Realität kann zu Verzweiflung, Traurigkeit, Verärgerung oder andern unangenehmen emotionalen Zuständen führen.

 

 

 

Traum und Realität

 

Zu meinen besonders geschätzten morgendlichen Momenten gehört es, die Kaffeemaschine anzuschalten und mich auf den Tag einzustimmen. Mit einem ganz besonderen Blick über Berlin das Wachwerden genießen. Der weitläufige Tiergarten erstreckt sich vor mir wie eine Fototapete, von Bahnhof Zoo bis Bundeskanzleramt. Früh morgens ist es dort so ruhig wie im Wald. Nur die Geräusche aus dem Zoo sind wilder. Solch ein Ausblick lädt zum Träumen ein.

 

 

 

Das kann doch nicht sein!

 

Zwischen mir und dem Tiergarten befinden sich der Olof–Palme-Platz, das Aquarium und der Berliner Zoo. Der Olof–Palme-Platz ist sehr beliebt bei Kindern und seit dem ersten Corona-Lockdown bei einer eingeschworenen Gruppe Obdachloser. Während die Kinder dort spielen, bereiten die Obdachlosen dort auf offenen Feuerstellen ihre Mahlzeiten. Leider tun sie das so, dass der Ammonitenbrunnen beschädigt wird und nun schon deutliche Zeichen zurückbehalten hat. Meist sind sie zu dritt, und wenn andere Obdachlose ans Wasser wollen, machen sie von ihrem Hausrecht Gebrauch. Im Sommer landeten so einige Uneinsichtige im Brunnenbecken. Bei alkoholisierten Personen ist das weniger lustig, weshalb Anwohner schon häufiger die Polizei riefen, um Schlimmstes zu verhindern. Doch die Polizei scheint ebenso ohnmächtig zu sein wie wir. Was lässt sich auch tun? Ich sehe auch keine wirkliche Lösung. Die unwürdigen Umstände, unter denen diese Menschen leben sind übel, die Sachbeschädigung auch.

 

 

 

Impuls

 

Ich persönlich hänge ich nicht sehr an diesem Brunnen, doch es freut mich zu sehen, wie viele Menschen sich dort wohlfühlen. Entsprechend kommt Ärger auf, wenn ich früh morgens sehe, wie dort wieder einmal jemand Papier zusammen sammelt und auf einen Haufen packt. Die Kleidung macht es schwer, diese Person zuzuordnen. Es könnte ebenso extra teure Hippsterbekleidung sein oder von der nahen Bahnhofsmission stammen.

Ein Anteil von mir vermutet die Vorbereitung der nächsten Feuerstellen. Ich merke, wie meine Körperchemie sich verändert, weil ich mit mir ringe, was ich tun soll.

Während wir noch darüber diskutieren, was wir machen, hört die Person dort unten auf dem Platz nicht auf, damit Papier zusammenzutragen. Es scheint heute ein besonders großes Feuer zu werden. Das kann doch nicht wahr sein!

Doch dann geschieht etwas Überraschendes: Der Mann holt große Mülltüten aus einer Tasche und beginnt den Müll dort zu verstauen. Langsam beginne ich zu verstehen; er will kein Feuer machen, sondern er räumt am frühen Sonntagmorgen den Platz auf. Still, und ohne weitere Zeugen, macht er die Welt ein Stück besser. Ich fühle mich etwas beschämt, wegen meines Verdachtes und weil da jemand ist, der ohne Publikum Verantwortung übernimmt. Es beschämt auch deswegen, weil sonst so häufig Hilfe an der Oberfläche bleibt. Zu häufig werden bei Charity-Veranstaltungen und Benefits-Aktionen zuerst Pressekontakte eingeladen und dann nebenbei noch ein paar Euros gespendet. Die wahren Heldinnen und Helden brauchen das nicht. Wenn jeder Mensch von sich aus … Und bevor mich das Thema ablenkt, erzählt mir meine Frau Christine, dass mein Stiefsohn Max unterwegs Müll aufsammelt und mitnimmt ohne darüber zu reden und gelobt zu werden.

 

 

 

Verantwortung?

 

Es ist, wie es ist. Es wird, was wir daraus machen. Schon denke ich an Antoine de Saint-Exupéry; „Mensch sein heißt verantwortlich sein.“ Und Dante meldet sich; „Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem Ihr die hundertprozentige Verantwortung für Euer Tun übernehmt“.

Ja und wofür Verantwortung übernehmen? Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Es ist ja schon schwer genug, für sich selbst Verantwortung zu tragen, aber Molière geht noch einen Schritt weiter und behauptet: Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

P.S.

 

Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wie wäre es, wenn wir selbst mehr Verantwortung übernehmen und gestalten?

 

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Könnte ich den anderen Planeten noch mal sehen? #verantwortung

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2020
Überarbeitung: 22. November 2020
AN: #563
K:
Ü:X

18 Tipps, wie du mutig für deine Überzeugung einstehen. Überzeugen trotz Gegenwind.

18 Tipps, wie du mutig für deine Überzeugung einstehen. Überzeugen trotz Gegenwind.

Wenn Sie nicht mehr über eine Ungerechtigkeit oder eine ungenutze Chance hinwegsehen wollen
Mutig für eine Überzeugung einstehen

Mutig für Überzeugungen einstehen

 

So manch ein Mensch hat eine Meinung, die Beachtung verdient. Oft wird diese Meinung jedoch nicht gehört. Die Hunde bellen, doch die Karawane zieht weiter. Dann ist es an der Zeit sich zu entscheiden, ob das so bleiben oder die Sicht deutlicher mit anderen Menschen geteilt werden soll. Nicht jeder wagt diesen Schritt. Wie steht es mit Ihnen?

Sie wollen nicht wegsehen?

 

Stellen Sie sich vor, Sie sind es durchaus gewohnt, Ihren Mund aufzumachen,  sich einzubringen und für Überzeugungen einzusetzen. Nach engagierten Gesprächen ist Ihre Position klar. Selbst mit den meisten Personen, die Gegenpositionen vertreten, sind Sie im Austausch und es lassen sich auch dort viele Unstimmigkeiten klären. Sie halten es für wichtig, genau hinzusehen und teilzunehmen.

Dann entdecken Sie ein Anliegen, dass Sie fairer gestalten wollen. Sie suchen nach geeigneten Wegen, sich dafür einzusetzen und starten eine Petition. Nach wenigen Tagen haben mehr als 18.000 Menschen sich mit einer Unterschrift zur Unterstützung gefunden. Das ändert noch nicht die Missstände, doch es ist schon ein gutes Gefühl gehört zu werden.

Auf Umwegen erfahren Sie dann, dass jemand mit Einfluss Ihre Meinungsäußerung missbilligt. Ihr Engagement hat möglicherweise in mehrerlei Hinsicht Konsequenzen. Sie werden womöglich einen höheren Preis für Ihr Engagement zahlen, als Sie vermutet haben. Gegenwind kann viele Formen haben. Was tun?

 

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas sinnvoll ist, egal wie es ausgeht.

Václav Havel

 

Leider verstecken sich zu viele Menschen, bleiben in Deckung. Nicht jeder wagt den Schritt in die Verantwortung. Oft werden mögliche Konsequenzen gescheut, mitunter zu Recht. Einige Menschen haben eine persönliche Meinung, die Beachtung verdient. Ist diese Meinung jedoch bisher nicht laut genug zu hören, dann ist es an der Zeit sich zu entscheiden, ob das so bleiben oder die Sicht deutlicher mit anderen geteilt werden soll.

Was brauchen Sie, um sich mutig für Ihre Überzeugungen einzusetzen?

18 Tipps für den Umgang mit Gegenwind

 

 

1. Chancen, Risiken, Entscheidungen

 

Besser, Sie fragen sich schon frühzeitig; „Welche Chancen und Risiken sind mit welchem Vorgehen verbunden?“ und „Welchen Preis sind Sie bereit, für Ihr Anliegen zu zahlen?“

Erfordert es etwas Zeiteinsatz oder kann es das bisherige Leben gefährden? Es ist besser, diese Überlegung bewusst in die Entscheidung einzubeziehen, als später überrascht zu werden.

Meist nicht erforderlich, sich als Märtyrer den Hyänen zum Fraß vorzuwerfen. In der Regel genügt es den Mut aufzubringen darüber so zu reden, dass andere Menschen sich dazu ebenfalls eine Meinung bilden und gegebenenfalls anschließen können.

Manchmal rennen wir offene Türen ein und, obwohl wir Widerstand erwartet haben, werden wir mit offenen Armen empfangen. Wenn nicht; dann gibt es halt etwas Gegenwind. Ja und? Wer sich in nicht totalitären Systemen wagt eine eigene Meinung zu äußern und dabei kein unnötiges Porzellan zerschlägt, holt sich gegebenenfalls ein paar blaue Flecken. Doch fühlt sich selbst das meist besser an, als alles herunterzuschlucken. Wer den Eindruck hat, den Geschehnissen ausgeliefert zu sein, leidet früher oder später. Menschen, die so innerlichen Druck aufbauen, werden unglücklich, krank und mitunter explodieren sie sogar irgendwann emotional. Dann entlädt sich der Frust in einer Art und Weise, die nicht mehr angemessen ist und trifft leicht Menschen, die damit oft nicht einmal etwas zu tun haben. Also entscheiden Sie weise.

 

 

 

2. Gegenwind als Hinweis den Mainstream zu verlassen

 

Anstatt sich über Gegenwind zu ärgern oder ihn als unangenehm zu empfinden, hilft es, ihn auch als positives Zeichen wahrzunehmen: Es bedeutet, Sie verlassen den Mainstream, kommen aus dem Windschatten vorgefertigter Meinungen und beschreiten nun eigene Wege. Raus aus der vermeintlich sicheren Deckung.

Sie haben nun einen erkennbaren Standpunkt und das wird registriert. Wer polarisiert wird eher wahrgenommen, Sie nehmen jetzt teil! Gratulation!

 

 

 

3. Locker bleiben

 

Wer auf Granit stößt, sollte nicht noch hineinbeißen. Behalten Sie einen kühlen Kopf und die konstruktive Gelassenheit, mit der Sie die besten Entscheidungen treffen und gekonnt handeln. Es gilt mitunter Mauern zu überwinden, wobei es auch in Ordnung ist weit geöffnete Türen zu erkennen und zu durchschreiten, wenn sie zum Ziel führen.

 

 

 

4. Bleiben Sie Ihren Werten treu

 

Gerade, wenn der Gegenwind heftiger und der Ton rauer wird, können Sie zeigen, dass Sie die von Ihnen vertretenen Werte ernst nehmen, sie leben. Das unterscheidet die Helden von den Fanatikern.

Unverschämtheiten und Beleidigungen sind eine Herausforderung, wenn das Ziel ist sich nicht auf das Niveau solcher Leute hinunterziehen zu lassen. Bleiben Sie hingegen sich und Ihren Werten treu, sind Sie umso aufrechter auf dem Weg.

 

 

 

5. Lernbereitschaft

 

Schauen Sie sich die Rückmeldungen genauer an, auch die unbequemen, selbst die unangemessen geäußerten. Möglicherweise gibt es etwas zu lernen. Vielleicht haben Sie ja etwas übersehen. Zumindest haben Sie dann eine bessere Basis für Ihre Argumentation.

 

 

 

6. Behalten Sie den Fokus

 

Stirn: Um sie zu bieten, braucht man Köpfchen. Lassen Sie sich nicht vom Weg abbringen. Richten Sie sich immer wieder auf Ihre Ziele und Prioritäten aus, bleiben Sie flexibel im Hinblick auf den Weg.

Umso präsenter Sie Ihre Zielvorstellung vor Augen haben, desto leichter behalten Sie die Orientierung. Ablenkungsversuche und Nebelkerzen, die Sie vom Weg abbringen sollen, verpuffen so in ihrer Wirkung. Denken Sie groß und in Farbe, visualisieren Sie die Zielszenarien. Vision und Mission sind nicht nur Worte.

 

 

 

7. Umgang mit Angst

 

Es ist eine recht individuelle Angelegenheit wie Menschen mit Kritik umgehen. Einigen ist schon das Verlassen des Mainstreams zu unangenehm und andere genießen die Provokation. Jeder hat ganz eigene Grenzen, ganz eigene Themen, die mit Angst besetzt sind. Je besser wir uns selbst kennen und an uns arbeiten, desto aufgeräumter sind wir auf dem Weg.

 

 

 

8. Motivation

 

Zu überzeugen fällt keinem Überzeugten schwer, meinte Friedrich von Schiller. Zu wissen, weshalb es sich lohnt, sich für etwas einzusetzen hilft den Mut dafür aufzubringen und dranzubleiben. Gerade bei größeren Herausforderungen ist ein hoher Grad an Motivation erforderlich. Weshalb liegt Ihnen ein Thema so sehr am Herzen? Stellen Sie sich diese Frage und behalten Sie die ansprechende Antwort im Gedächtnis. Am besten arbeiten Sie mit Zielszenarien, die alle Sinne einbeziehen.

 

 

 

 

9. Killerphrasen und …

 

Ob beabsichtigt oder nur unbeholfen; es gibt Menschen, die wandelnden Killerphrasen ähneln. Gespräche mit solchen Zeitgenossen sind anstrengend und entmutigend. Deswegen werden Killerphrasen ja auch Totschlagargumente genannt, sie sind keine Freude.

Passen Sie auf sich und Ihren mentalen Zustand auf. Mehr dazu im Artikel 8 Arten von Killerphrasen erkennen.

 

 

 

10. Manipulation

 

Manipulation hat viele Ursachen und wird auf zahlreichen Wegen versucht. Damit Sie sich schützen, ist es erforderlich, Manipulatoren und deren Manipulationsversuche als solche zu erkennen. Je nach Bedeutung Ihres Vorhabens kann es auch den Versuch geben Sie auf sehr subtile Art zu beeinflussen, sowohl durch Zuckerrohr als auch Peitsche.

 

 

 

11. Umgang mit Rückschlägen

 

Es ist angenehm, wenn Ihr Plan wie am Schnürchen realisiert wird. Doch hat die Realität oft eigene Pläne und Herausforderungen. Dann ist es hilfreich, auch mit Rückschlägen konstruktiv umzugehen.

Mehr dazu im Beitrag 9 Tipps für den Umgang mit Rückschlägen.

 

 

 

12. Inhaltliche Vorbereitung

 

Wer sich mit einem Thema ausgiebig beschäftigt hat, fühlt sich sicherer. Stecken Sie tief genug im Thema? Sorgen Sie dafür, den Überblick zu haben und die Zusammenhänge zu erkennen. Mein persönlicher Favorit bei den Werkzeugen hierfür sind Mindmaps. Deswegen finden Sie hier auch eine ausführliche Anleitung für den professionellen Einsatz von Mind Mapping.

 

 

 

13. Die Beweggründe und Sprache der Zielgruppe kennen

 

Erkunden Sie, was die Menschen bewegt, sowohl die Befürworter, Gegenspieler als auch die Beobachter. Stellen Sie sich auch auf Einwände ein.

Nicht nur die Argumente zählen, sie müssen auch von den Empfängern verstanden werden. Also denken Sie daran, Ihren Kommunikationsstil an die Zuhörer anpassen. Um das zu tun, ist es erforderlich, die Zielgruppe zu kennen, was wiederum viele Einblicke in deren Denken und weitere Argumente ermöglicht.

Auch die interessantesten Zahlen, Daten und Fakten brauchen mitunter Unterstützung, um verstanden zu werden und das entsprechende Publikum zu bewegen. Sorgen Sie für Relevanz Ihre Botschaft, gerade bei den Beispielen.

 

 

 

14. Authentizität

 

Zuhörer spüren, ob jemand sich verstellt oder auch meint, was gesagt wird. Die Körpersprache spielt hier eine wesentliche Rolle. Wenn Ihr Körper etwas anders sagt, als Ihre Worte, dann wird Ihnen nicht geglaubt. Am einfachsten haben Sie es, wenn Sie meinen, was Sie sagen und sich auch so verhalten: Walk your Talk!

 

 

 

15. Beziehung

 

Erst, wenn ausreichend Rapport (Tragfähigkeit einer Beziehung, ausreichendes Vertrauen) hergestellt ist, erreichen Botschaften tatsächlich die Empfänger. Erst dann erhalten sie eine echte Chance.

Wie Sie den Rapport für die Kommunikation fördern, erfahren Sie in einem eignen Beitrag: Rapport: 21+ Tipps für bessere Kommunikation

 

 

 

16. Persönliche Haltung und Respekt

 

Üben Sie sich in Respekt, das verträgt sich sehr gut mit Durchsetzungskraft. Zuhörer nehmen die Haltung sich gegenüber wahr. Versteht der Anbieter einer Idee das als Angebot oder hält er jeden Menschen für dumm, der anders denkt, der es nicht sofort annimmt?

Hand aufs Herz: Im Eifer, sich einer verdienten Sache zu widmen, geht der Respekt andersdenkenden Menschen gegenüber leicht verloren. Filterblase und Echokammereffekt können dann zu einer Haltung führen, die arrogant wirkt. Das bildet dann eine zunehmend tieferen Graben, der es unentschlossenen und andersdenkenden Menschen erschwert, ihre Meinung zu überdenken. Doch genau dazu wollen wir einladen.

 

 

 

17. Mitstreiter

 

Gemeinsam mit anderen Menschen kann es leichter ans Werk gehen. Zumindest, wenn das gemeinsame Ziel und die bei der Realisierung gelebten Werte zueinander passen. Gerade bei größeren Herausforderungen hilft es, sich gegenseitig Mut zu machen.

 

 

 

18. Unterstützung

 

Externe Hilfe kommt am ehesten Themen zugute, die einen entsprechenden Stellenwert haben. Die Aktion Reisebegleitung für Helden bietet solch eine Unterstützung für gesellschaftlich relevante Vorhaben auch ehrenamtlich.

In der Zusammenarbeit mit mir gewinnen Sie zusätzliche Perspektiven, bekommen Inspiration, hilfreiche Kenntnisse und Fertigkeiten sowie konkrete Unterstützung. Als Reisebegleiter für Helden ist es meine Aufgabe Sie zu ermutigen.

Wenn Sie ein entsprechendes Vorhaben wagen, dann lassen Sie sich unterstützen.

Und nun?

 

Wir brauchen mehr Menschen, die sich respektvoll an der Gestaltung der Welt beteiligen. Wie steht es mit Ihnen?  

Umfrageergebnis

 

Ich würde gerne einen Beitrag zu einer lebenswerten Welt leisten.

%

Stimmt, ich weiß nur nicht wie.

%

Stimmt, mache ich auch!

%

Nein

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 946)

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer etwas zu sagen hat, verdient es, gehört zu werden.

Gute Inhalte entfalten ihre Wirkung dann vollständig, wenn Botschaft, Struktur, Sprache und Präsenz zusammenpassen. Eine überzeugende Rede oder Präsentation braucht Klarheit, innere Ausrichtung und ein gutes Gespür für das Publikum.

Du willst mit deiner Botschaft überzeugen – und zugleich als Persönlichkeit glaubwürdig wirken?

Ich unterstütze dich bei der Vorbereitung deiner Reden, Präsentationen, Vorträge und Auftritte vor Publikum, Kamera oder Gremien. Besonders geeignet ist diese Unterstützung für Führungskräfte, Selbstständige, Expertinnen und Experten sowie Menschen, deren Botschaft in einem wichtigen Moment klar, glaubwürdig und wirksam ankommen soll.

Dabei verbinde ich Erfahrung aus Kommunikation, Psychologie, Marketing, Rhetorik und Auftrittswirkung.

Es geht um mehr als Technik: Es geht um die stimmige Verbindung von Inhalt, Haltung, Sprache und Präsenz.

Gemeinsam klären wir:

Was ist deine zentrale Botschaft?
Wer ist dein Publikum?
Welche Struktur trägt deinen Inhalt?
Welche Beispiele und Geschichten machen deine Botschaft lebendig?
Wie wirkst du mit Stimme, Körpersprache und Präsenz?
Wie gehst du mit kritischen Fragen, Einwänden oder Auftrittsdruck um?

 

 

 

Wie die Vorbereitung abläuft

 

Zuerst klären wir Anlass, Ziel, Publikum und Botschaft.

Dann entwickeln wir Struktur, Dramaturgie, Formulierungen und geeignete Beispiele. Bei Bedarf arbeiten wir an Storytelling, Folien, Medien und visueller Unterstützung.

Anschließend geht es um Wirkung, Präsenz und Sicherheit im Auftritt: Stimme, Körpersprache, Blickkontakt, Pausen, Umgang mit Fragen und die Fähigkeit, im entscheidenden Moment klar zu bleiben.

Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. Dann erlebst du vor dem eigentlichen Auftritt, wie deine Botschaft wirkt, wo sie bereits überzeugt und wo sich Verständlichkeit, Präsenz oder Dramaturgie weiter schärfen lassen.

So gehst du vorbereitet in den Moment, in dem es zählt.

Meine Definition von Glück:

Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Der passende Aufwand richtet sich nach Bedeutung, Ziel und Wirkung deines Auftritts.

Geht es um eine interne Präsentation?
Ein wichtiges Kundengespräch?
Eine Keynote?
Eine Verhandlung?
Einen Medienauftritt?
Eine Rede, die lange in Erinnerung bleiben soll?

Je wichtiger der Anlass, desto mehr lohnt sich sorgfältige Vorbereitung.

Eine gute Vorbereitung zahlt sich aus, wenn sie deutlich mehr Klarheit, Sicherheit und Wirkung ermöglicht, als der Aufwand zunächst erwarten lässt.

Mögliche Schwerpunkte sind:

  • Kommunikationspsychologie
  • Sprache und Struktur
  • Storytelling
  • rhetorische Mittel
  • Stimme und Sprechweise
  • Körpersprache und Präsenz
  • Umgang mit Lampenfieber
  • Folien, Medien und visuelle Unterstützung
  • Vorbereitung auf Fragen und Einwände
  • Probelauf mit professionellem Feedback

 

 

 

In Berlin und online

 

Du kannst mit mir in Berlin arbeiten oder online.

Für viele Anliegen sind Videotermine sehr gut geeignet: zur Strukturierung deiner Botschaft, zur Arbeit an Formulierungen, zum Feinschliff deiner Präsentation und zur Vorbereitung auf konkrete Situationen.

Für bestimmte Themen kann ein Termin vor Ort in Berlin besonders sinnvoll sein, zum Beispiel bei Körpersprache, Raumwirkung, Präsenz, Stimme und realitätsnahen Probeläufen.

 

 

 

Lampenfieber und Auftrittsdruck

 

Lampenfieber zeigt häufig, dass etwas bedeutsam ist.

Vor Publikum, vor der Kamera oder in wichtigen Gesprächssituationen kann diese innere Anspannung deutlich spürbar werden. Die Gedanken werden schneller, die Stimme verändert sich, der Körper meldet sich.

Entscheidend ist, wie du mit dieser Energie umgehst.

Mit guter Vorbereitung, innerer Sammlung und klarer Struktur kannst du präsenter bleiben. Du findest leichter zurück zu deiner Botschaft, hältst Kontakt zum Publikum und bewahrst deine Haltung auch in anspruchsvollen Momenten.

So wird aus Auftrittsdruck mehr Selbstführung.

 

 

 

Einladung

 

Wenn du eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen wichtigen Auftritt vorbereitest, unterstütze ich dich gern.

In Berlin und online.

Gemeinsam arbeiten wir daran, dass du gesehen wirst, gehört wirst und mit deiner Botschaft klar, glaubwürdig und wirksam einen Unterschied machst.

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

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Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

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Ergänzende Artikel

 

P.S.

 

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Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Bleibe deinen Vorsätzen wie gewöhnlichen Gesetzen treu, in der Überzeugung, dass du eine gottlose Tat begehst, wenn du sie missachtest. Epiktet

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Wir brauchen dringend eine lebendige und glaubhafte Diskussionskultur. Die Politik ist hier aufgefordert echte Debatten zu führen. Jeder einzelne Mensch ist gefordert sich respektvoll zu beteiligen. Und ganz besonders wichtig: Respektvoller Austausch mit Andersdenkenden auf Augenhöhe.

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Warnung vor dem Munde! Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft

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Nicht jeder Redebeitrag will die Welt verändern und nicht jede Rede, die das anstrebt, liefert dazu einen erkennbaren Beitrag. Doch manchmal wäre es schon schön die Dinge mitzugestalten, oder? Es ist gut sicher zu wissen, wie der Einfluss ausgeübt werden soll, wann es Zeit ist aufzustehen und der eigenen Verantwortung gerecht zu werden. Reden bedeutet Macht!

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Sind Sie auf dem Weg zum Märtyrer oder haben Sie gesündere Strategien, um Ihr Leben erfüllend zu gestalten? So angenehm ist das Berufsbild des Märtyrers nicht.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. September 2016
Überarbeitung: 5. Mai 2020
AN: #76334
K: CNB
Ü:

Persönlicher Umgang mit Grenzsituationen

Persönlicher Umgang mit Grenzsituationen

Die Zeit der Corona-Krise durchleidet oder nutzt jeder Mensch auf ganz eigene Weise. Was tun?

Verschwörungstheorien

Grenzsituationen

 

Die Zeit der Corona-Krise durchleidet oder nutzt jeder Mensch auf ganz eigene Weise. Was tun?

Corona-Regeln (inspiriert von Fundstücken im Interdings)


1. Im Prinzip dürfen Sie das Haus nicht verlassen, aber wenn Sie wollen, dann dürfen Sie es schon.

2. Masken sind nutzlos, aber Sie sollten unbedingt eine Maske oder genauer einen. Mund-Nasen-Schutz tragen, denn das kann Leben retten.

3. Alle Läden sind geschlossen, außer die, die geöffnet sind.

4. Dieses Virus ist tödlich, aber trotzdem nicht allzu beängstigend, außer dass es eventuell zu einer globalen Katastrophe kommt, bei der dann sehr viele Menschen sterben.

5. Jeder muss zu Hause bleiben, aber es ist wichtig auch nach draußen zu gehen, vor allem bei schönem Wetter, aber es ist besser, nicht herauszugehen, außer natürlich für Sport, aber eigentlich besser nicht.

6. Es gibt keinen Mangel an Lebensmitteln im Supermarkt, aber es gibt viele Dinge, die fehlen und andere sind zurzeit nicht da.

7. Das Virus hat keine Auswirkungen auf Kinder, außer auf diejenigen, auf die es sich auswirkt.

8. Sie werden viele Symptome haben, wenn Sie krank sind, aber Sie können auch ohne Symptome krank werden, Symptome haben, ohne krank zu sein, oder ansteckend sein, ohne Symptome zu haben, sowie visa versa.

9. Man kann nicht in Altersheime gehen oder seine Großeltern besuchen, aber man muss sich um die älteren Mitbürger kümmern und am besten Lebensmittel und Medikamente mitbringen.

10. Das Virus bleibt auf einigen Oberflächen zwei Stunden lang aktiv, nein vier, nein sechs, nein, habe ich Stunden geschrieben, vielleicht Tage, Wochen? Aber es braucht eine feuchte Umgebung. Allerdings auch nicht unbedingt.

Das Virus bleibt eigentlich nicht in der Luft, aber öfter dann doch, insbesondere in geschlossenen Räumen.

Es handelt sich zwar grundsätzlich nicht um Schmierviren aber eine Schmierinfektion wäre möglich.

11. Tiere sind nicht betroffen, aber es gibt immer noch diese eine Katze, die im Februar in Belgien positiv getestet wurde, als sonst noch niemand getestet wurde, plus ein paar Tiger hier und da und selten Hunde, eigentlich keine Hunde, aber manchmal doch auch schon.

Jegliche Oberflächen, außer das Fell ihres Haustieres, können die Krankheit natürlich übertragen.

12. Wir sollten so lange eingesperrt bleiben, bis das Virus verschwindet, aber es wird nur verschwinden, wenn wir eine kollektive Immunität erreichen, also wenn es zirkuliert. Dafür dürfen wir nicht zu viele Menschen eingesperrt sein, deswegen bleiben sie besser die meiste Zeit über Zuhause, aber nicht nur.

13. Sollten Sie erkrankt gewesen sein, werden Sie möglicherweise später wieder erkranken, dazwischen sind Sie aber immun.

14. Wichtigste Corona-und-auch-sonst-Regel: Benutzen Sie Ihren Verstand und wenn das keine Option ist, sichern Sie sich einen enorm umfangreichen Vorrat an Mehl, Hefe, Nudel und vor allem Toilettenpapier, das könnte möglicherweise helfen.

15. Wer sich diese Regeln zu Herzen nimmt, kann sich dadurch retten, oder auch nicht.

Grenzsituationen

 

In Grenzsituationen zeigt sich, wie unterschiedlich Menschen mit Unsicherheit umgehen. Einige reagieren panisch, andere gelassen.

Die Covid-19-Krise hat viele Schattenseiten, auch sozial und ökonomisch. Die Lebensgewohnheiten werden beeinflusst.

An einem Ort mit einem anderen Menschen rund um die Uhr zusammen zu sein ist nicht für jeden eine Freude. Da kommt es in einigen Beziehungen zur Zerreißprobe und nicht jede wird das überstehen. Vereinzelt haben, selbst ehemals liebevolle Eltern ihre Elternschaft bereut und riskieren lieber die Ansteckung mit Covid-19 dafür, etwas Ruhe zu haben. Liegen die Nerven blank, werden Vernunft und Solidarität zur Seite gepackt und offene Schulen und Kitas gefordert.

Andere Beziehungen blühen regelrecht auf in dieser Zeit. Meine Frau arbeitet aktuell im Home-Office, von morgens bis abends und oft auch am Wochenende. Zwischendurch kann ich sie von meinem Schreibtisch aus sehen und genieße das sehr.

 

 

 

Die Weltverschwörung

 

Je länger die Situation als Ausgeliefertsein empfunden wird, desto wildere Weltverschwörungstheorien tauchen auf. Filterblase und Echokammer wirken auch hier nicht wirklich aufklärend. Es dürften auch ein paar Strategien und  Interessen daran beteiligt sein. In einer solchen Zeit ist der sonst schon so fragile gesunde Menschenverstand nicht sehr widerstandsfähig.

 

 

 

Zurück zur Normalität

 

Wollen wir wirklich zurück zur Ausgangssituation, ohne daraus tatsächlich zu lernen?

Wer will, erkennt die globalen Zusammenhänge, die Chancen und Risiken. Die Herausforderungen der Menschheit sind ja nicht verschwunden, sondern wir sind nur abgelenkt. Viele Branchen und Technologien waren schon vorher fragwürdig, jetzt könnten die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Es ist Zeit für utopisches Denken und Zukunftsszenarien.

Neue Erkenntnisse machen sich in vielen Bereichen breit. Auch bei der Arbeit: An vielen Stellen zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitenden gestärktes Vertrauen ermöglicht auch zukünftig neue Formen der Zusammenarbeit. Davon profitieren Unternehmen, Mitarbeitende und viele andere Bereiche, wie die Umwelt. Allein die Vorstellung, wie viel Zeit und andere Ressourcen tagtäglich für Fahrten zum Arbeitsplatz vergeudet wurden, widerstrebte mir schon lange.

 

 

 

Persönliches Wachstum

 

Schon wird an einigen Stellen von der Hoffnung gesprochen, wir könnten die Chancen nutzen. Da ist die Rede von posttraumatischem Wachstum (engl. posttraumatic growth), positiver Adaption bzw. Anpassung (engl. positive adaption). Die Krise als Sprungbrett für persönliches Wachstum? Tatsächlich entwickeln Menschen nach überstandenen Traumata so manche Entfaltung.

Wer jetzt keine Zeit findet, um die Prioritäten zu klären und sich gegebenenfalls neu auszurichten wird es wohl auch sonst nicht tun. Es ist eine gute Gelegenheit Routinen zu überprüfen und gute zu pflegen.

Nicht jeder will da mitspielen, doch an vielen Stellen ist eine sehr angenehme Form des Umgangs miteinander zu beobachten. Da begrüßen sich wildfremde Menschen auf leeren Straßen mit einem Lächeln, das sogar trotz eines Mund-Nasen-Schutzes an den Augen zu erkennen ist. Dankbarkeit für Dinge, die uns möglicherweise zu selbstverständlich erschienen. Was davon wollen wir beibehalten? Wenn die Systeme wieder hochgefahren werden, wird uns der Alltag schnell einholen.

Wer gestärkt aus der Krise hervorgehen möchte, sollte dafür jetzt die Voraussetzungen schaffen.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Im Artikel finden Sie einige Chancen, die ich bei der Coronakrise sehe, vielleicht fallen Ihnen ganz andere auf.

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Frage mich ruhig persönlich

 

Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Artikel zur Persönlichkeit

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Ein Zyniker ist eine Person, die mit der Absicht zu verletzen andere Haltungen und deren Vertreter durch Zynismus bloßstellt.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. April 2020
Überarbeitung: 21. April 2020
AN: #989
K: CNC
Ü:

Diskussionskultur und Debattenkultur

Diskussionskultur und Debattenkultur

Diskussionen und Debatten statt kommunikativem Notstand
Debattenkultur in Deutschland

Diskussions- und Debattenkultur

 

Was läuft schief in Deutschland und was könnte helfen? Weshalb glauben einige Menschen, die einzige Möglichkeit Einfluss zu nehmen seien Beleidigungen, psychische und körperliche Gewalt?

Beleidigungen, Drohungen und Gewalt

 

Im Radio lief gerade der Hinweis, dass Bürgermeister in Deutschland sich mit Hass ihnen gegenüber auseinanderzusetzen haben.

Weshalb? Bürgermeister sind im Vergleich zu Bundespolitikern erreichbar und bekommen die Wutäußerungen direkter zu spüren. Sie werden als Stellvertreter für die Politiker betrachtet, an die wütende Menschen nicht herankommen. Zu oft handelt es sich dann nicht um sachliche Kommentare, sondern um Beleidigungen, psychische und körperliche Gewalt.

 

 

Ursachen 

 

Die Gründe dafür sind vielfältig. Und für die Auswüchse darf es keine Rechtfertigung geben. Sie jedoch nur zu verurteilen genügt nicht, wenn es eine Besserung geben soll.

Die Diskussionskultur spielt eine große Rolle. Wer gehört wird, braucht keine Steine zu werfen. Doch eine entsprechende Diskussionskultur wird in Deutschland nicht gepflegt.

 

 

 

Diskussionskultur

 

Stammtische und andere Formen der Echokammer dienen nicht dem Meinungsaustausch und damit der Meinungsbildung, sondern der Bestätigung vorhandener Meinungen. Die Entfremdung nimmt zu!

Auch im Bundestag wird eine lebendige und glaubhafte Debattenkultur nicht gelebt. Wähler finden sich so nicht vertreten und misstrauen den Entscheidungen.

 

 

Und nun?

 

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Video

https://youtu.be/mLcNT9fNGeU

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Haben wir in Deutschland eine ausreichende Diskussions- und Debattenkultur? 

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Andersdenkende

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 10. März 2020
Überarbeitung: 10. März 2020
AN: #211
K: CNC
Ü:

Macht, zwischen der Vorsicht vor der dunklen Seite und der Verantwortung

Macht, zwischen der Vorsicht vor der dunklen Seite und der Verantwortung

Autorisierung von Macht: Manche Menschen wollen um jeden Preis Macht, andere scheuen sie

Macht

Macht und Verantwortung

 

Wer Macht für etwas einsetzen will, braucht auf die eine oder andere Weise die Autorisierung derjenigen, deren Interessen vertreten werden sollen. Was ist dazu erforderlich und wer ist überhaupt in der Lage verantwortungsvoll mit Macht umzugehen? Euripides forderte: Du hast die Macht, so üb auch Tugend! Ein Sprichwort sagt: Gib jemandem Macht, und du erkennst seinen Charakter. Sind wir so schlimm?

Überblick

 

 

 

 

Keine Macht darf über dem Recht stehen.

Marcus Tullius Cicero

 

 

 

Definition Macht

 

  1. Die Fähigkeit, auf andere Einfluss ausüben zu können, auch gegen deren Willen.
  2. Eine Person, Institution oder Organisation mit der Fähigkeit auf andere – auch gegen deren Willen – Einfluss auszuüben.

 

 

 

 

Macht hat viele Seiten

 

Machtgelüste sind die entsetzlichsten aller Leidenschaften.

Publius Cornelius Tacitus

 

Macht hat viele Facetten; dunkle und auch erfreuliche. Beispiel für die Schattenseiten: 1971 hat der Psychologe Philip Zimbardo von der kalifornischen Stanford University mit dem berühmt-berüchtigten Stanford-Prison-Experiment eine der unangenehmen Seiten verdeutlicht. Mit Freiwilligen simulierte er die Machtverhältnisse in einem Gefängnis. Mittels Münzwurf wurde entschieden, wer als Wärter und wer als Gefangener teilnimmt. Das Rollenspiel eskalierte und es kam zu tatsächlichen Misshandlungen, so dass es abgebrochen wurde. Seither steht es als Beispiel für die dunkelsten menschlichen Abgründe hinsichtlich der Machtausübung. Macht kann korrumpieren, schlechten Einfluss ausüben, moralisch verderben. Macht kann jedoch auch für gute Zwecke und respektvoll eingesetzt werden.

Sehr häufig wird nur über die negativen Formen der Macht gesprochen. Doch hat Macht auch das Potenzial für Gutes eingesetzt zu werden. Da zielgerichtete Handlungen wirkungsvoller sind, ist es beispielsweise förderlich so Gruppen zu koordinieren, zu steuern und Interessen gebündelt zu repräsentieren. Häufig auch freiwillig geben Menschen daher Macht an andere ab. Das funktioniert in vielen Bereichen für eine Weile recht gut. Allerdings gibt es zahlreiche spektakuläre historische Beispiele und leider sind nicht alle glorreich. Nicht alle Hoffnungen werden erfüllt.

Wer Macht hat, kann nach eigenen Vorstellungen gestalten und auf andere Menschen einwirken. Wie verantwortungsvoll das geschieht, zeigt sich meist erst zeitverzögert. Macht ist ein zweischneidiges Schwert; es kann Gutes wie Schlechtes bewirken. Außerdem neigen Machtinhaber dazu erworbene Macht und den damit verbundenen Einfluss nicht wieder hergeben zu wollen. Wenn machthungrige Menschen ans Ruder kommen, wollen sie vieles, nur nicht rudern. Den Preis zahlen dann andere Menschen. Viele klammern sich derart an die Macht, dass ihnen alles recht ist, sie zu sichern. Viele sind dann bereit einen sehr hohen Preis dafür zu bezahlen. Vor allem, wenn der auf Kosten anderer beglichen wird. Kein Mensch besitzt so viel Festigkeit, dass man ihm die absolute Macht zubilligen könnte (Albert Camus).

 

 

 

Tugend?

 

 

Der Blick der Menschheit war bisher zu stumpf, zu erkennen, dass die mächtigsten Menschen große Schauspieler waren.

Friedrich Wilhelm Nietzsche

 

Euripides forderte: Du hast die Macht, so üb auch Tugend! Ein Sprichwort sagt: Gib jemandem Macht, und du erkennst seinen Charakter. Carl Ludwig Börne: Macht korrumpiert. Absolute Macht korrumpiert absolut. Je nach Sichtweise wird Macht als etwas Erstrebenswertes oder Verdammenswürdiges betrachtet. So oder so; Macht beschreibt den Einfluss auf ein soziales System und spielt eine große Rolle im Zusammenleben. Macht verändert die Menschen. Und das nicht nur im politischen Geschehen, sondern auch im Alltag. Deshalb lohnt die Beschäftigung mit dem Thema und den Zusammenhängen. Dazu gehören auch Status und Hierarchien.

Damit Menschen kooperieren und Arbeitsteilung betreiben ist es erforderlich das Zusammenleben zu organisieren. Manche übernehmen Führungsaufgaben, andere sind in Positionen, in denen sie ausführen. Gruppen können davon profitieren. So scheinen wir diese Hierarchien zu benötigen, zweifeln sie jedoch gleichzeitig an und bewegen uns zwischen eigenen Zielen und denen der Gemeinschaft.

 

 

 

Basis von Macht

 

Machtbasis:

  • Legitimierte Macht
  • Belohnungen
  • Zwang
  • Identifikation
  • Wissen

 

 

 

Manche Menschen wollen um jeden Preis Macht, andere scheuen sie

 

Macht benötigt eine Basis, einen Ursprung, sie ist gerade heutzutage üblicherweise nicht einseitig. Auch wenn diejenigen, die sich einem fremden Willen aussetzen, es oft anders empfinden; es gibt Menschen, die Macht ausüben und jene, die es ermöglichen. Ein altbacken klingender Gewerkschaftsspruch bringt es auf den Punkt: „Wenn mein starker Arm es will, stehen alle Räder still.“

 

 

 

Narzissten und Macht

 

Wenn machthungrige Menschen ans Ruder kommen, wollen sie vieles, nur nicht rudern. Besonders heikel wird es, wenn Narzissten Einfluss gewinnen. Je nach Ausprägung des Narzissmus und der Einschätzung wie weit sich das treiben lässt, leben Narzissten ihre Neigungen aus, wenn sie die Möglichkeiten dafür bekommen. Verstellen sich Narzissten noch solange es für sie förderlich ist, zeigen sie ihr wahres Gesicht, sobald sie meinen es wäre für sie ohne Risiko.

In diesem Artikel geht es nicht um die pathologische Beurteilung, sondern um die Persönlichkeitstendenzen. Narzissten wirken selbstbewusst, sie sind es aber nicht wirklich. Sie machen uns etwas vor, stülpen sich eine Maske über. Sie hoffen, dass ihr wahres Ich nicht erkannt wird und können äußerst aggressiv reagieren, wenn jemand an der Fassade kratzt. Deswegen sind sie meist sehr gut darin ihr Umfeld zu täuschen, zu blenden. Sie lassen gerne andere Menschen dafür zahlen, dass es ihnen selbst gut geht. Deswegen geht es ihnen meist besser, als ihren Opfern — Probleme haben nur die anderen.

Leider gelangen zu viele Narzissten unerkannt in Positionen, die mit Macht verbunden sind. Dort richten sie großen Schaden an, weshalb es hier gilt Aufklärungsarbeit zu leisten und sehr aufmerksam zu sein. Werden die narzisstischen Manöver und Verhaltensweisen offensichtlich, ist der Schaden oft schon groß und der Narzisst schwer wieder loszuwerden. Der Elefant im Porzellanladen stört sich selbst nicht an den Kollateralschäden, sondern nur an der Undankbarkeit des Publikums. Viele Menschen empfinden solche Personen als peinlich, doch sie kommen sehr oft noch ein erstaunliches Stück weiter nach oben.

 

 

 

Autorisierung von Macht

 

Wer Macht für etwas einsetzen will, braucht auf die eine oder andere Weise die Autorisierung derjenigen, deren Interessen vertreten werden sollen. Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Fühlen sich die Vertretenen gut repräsentiert und bestätigen sie die Autorisierung, liefert dies die Legitimierung und damit die verbundene Macht. Die kann auch viel Gutes bewirken, wenn sie mit Verantwortungsbewusstsein ausgeübt wird. Und schon sind wir im Bereich der Philosophie.

Schon der Jedi Luke Skywalker wusste um die dunkle Seite der Macht. Also; möge die Macht mit Ihnen sein!

 

 

 

Fazit

 

Mit deutlich mehr Fingerspitzengefühl und System gilt es zu entscheiden, wer welchen Einfluss ausüben sollte. Diejenigen, die unbedingt Macht erwerben wollen, sind oft gerade jene, die sie nicht verantwortungsvoll handhaben werden. Unternehmen und die Gesellschaft insgesamt sind hier gefordert genauer hinzuschauen.

 

 

 

Synonyme für Macht

 

Vermögen, Fähigkeit, Autorität, Herrschaft, Führung, Leitung, Stärke, Potenz, Dominanz

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P.S.

 

Was halten Sie von Macht, deren Verteilung und Einsatz? Wie sorgen wir dafür, dass die Macht in den Händen liegt, in denen sie verantwortungsvoll ausgeübt wird?

Der Zugang zur Macht muss Menschen vorbehalten bleiben, die nicht in sie verliebt sind. Platon

Artikel zum Thema Verantwortung

Sich selbst zuerst verändern

Wo kann jeder von uns heute bei sich selbst beginnen?

Helden: Brauche ich das oder kann das weg?

Helden: Brauche ich das oder kann das weg?

Die Bezeichnung Held ist je nach Sichtweise erstrebenswert oder abzulehnen. Der Begriff wurde ja schon sehr oft zweckentfremdet. Gerade die Propaganda der NS-Zeit hat gerne Helden benannt und dann für ihre Zwecke vereinnahmt. Wenn es um Ideologien geht werden selbst zwielichtige Gestalten als Helden verkleidet. Nur, was ist überhaupt ein echter Held, was macht Helden aus? Hat eine Gesellschaft, die Helden braucht, ein Problem?

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 6. Februar 2020
AN: #63413
K: CNC
Ü:

Vision

Vision

Eine Vision ist die Kunst, Unsichtbares zu sehen. ( Jonathan Swift)
Vision

Visionen

 

Sammlung von Gedanken und Artikel rund um das Thema Vision.

Definition Vision

 

Die Vision beschreibt eine Zukunftsszenario, das durch ein Mission angestrebt werden soll. Eine Vision ist also die motivierende, positiv-formulierte Vorstellung des Zustandes, dessen Erreichung erstrebenswert ist. Der Begriff gibt vor, dass es sich um eine visuelle Referenz handelt. 

Zitate zum Thema Visionen

 

Für eine wahre Vision gäbe ich allen Reichtum der Welt hin und alle Taten der Großen.

Henry David Thoreau

 

Wer keine Vision hat, vermag weder große Hoffnung zu erfüllen, noch große Vorhaben zu verwirklichen.

Thomas Woodrow Wilson

 

Alle Dinge beginnen mit einer Vision. Sie haben ihren Ursprung in einer Vision, müssen dann auch noch ins Werk umgesetzt werden.

Indianische Weisheit

 

Eine Vision wird dann zur Realität,
wenn ich den Mut habe,
meine Grenzen zu überschreiten.

Karsten Noack

 

Herr, gib mir eine Vision: Hilf mir erkennen, was heute meine Aufgabe ist. Welche Grenze soll ich dazu überschreiten?

Henry David Thoreau

 

Träumer haben vielleicht keinen Plan,
doch Realisten haben keine Visionen.

Spruch

 

Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man sich sehnt, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.

Erich Fromm

Gedanken zum Thema Visionen

 

Eine gute Vision erwächst aus einer delikaten Balance zwischen Realitätssinn und Utopie. Vision ist das gerade noch Machbare. Deswegen; hoch lebe Picht und seine Forderung nach mehr utopischen Denken.

Wer Vision sagt, darf auch Mission sagen. Manch ein Visionär schaut traumwandlerisch an der Gegenwart vorbei. Schade, denn noch schöner als Visionen zu haben, ist sie zu verwirklichen. Das setzt voraus sich der Vision anzunehmen und einen Beitrag zu ihrer Realisierung zu leisten. Das geschieht, indem eine Mission definiert wird.

Der Realist versucht, sich sein Bild von der Welt zu machen, während der Visionär versucht, die Welt anhand seines Bildes (Vision) zu gestalten.

 

 

 

Eigenschaften einer Vision

 

Eine wirksame Vision hat mindestens die folgenden Eigenschaften:

  • Verständlichkeit
    Sie ist gut zu kommunizieren, einfach und verständlich formuliert.
  • Motivation
    Sie hat eine motivierende Wirkung, weckt Emotionen.
  • Bedeutung
    Sie ist Sinn stiftend und sorgt so für einen nachhaltigen Antrieb.

 

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P.S.

 

Was haben Sie für Kommentare zum Thema Visionen?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2001
Überarbeitung: 17. September 2019
Englische Version:
AN: #454
K: CNB
Ü:

Die Herausforderungen der Menschheit: in globalen Zusammenhängen denken und handeln

Die Herausforderungen der Menschheit: in globalen Zusammenhängen denken und handeln

Die Ursachen-Wirkungs-Beziehungen berücksichtigen und eine lebenswerte Welt fördern
Zusammenhänge

Zusammenhänge erkennen und berücksichtigen

 

Nur, wenn wir Menschen die Ursachen-Wirkungs-Beziehungen berücksichtigen können wir eine lebenswerte Welt fördern.

Video

Immanuel Kant und der kategorische Imperativ – Eine Einführung in Moral und Vernunft

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Was wir als Individuen tun sollten, ist, die Macht der Demokratie zu nutzen, um unseren Stimmen Gehör zu verschaffen und dafür zu sorgen, dass die Menschen mit der Macht dazu es nicht weiterhin ignorieren können.

Greta Thunberg, Klimaaktivistin

 

 

 

In Zusammenhängen denken

 

So ein trauriger Eisbär für schwindender Eisscholle geht für ein paar Minuten nah. Doch der ist noch zu fern, um der Verdrängung entgegenzuwirken. Es ist ein großer Schritt, sich aus der Bequemlichkeit zu lösen und sich für eine lebenswerte Welt einzusetzen. Dann ließe sich noch etwas erreichen.

Soweit so wünschenswert. Allerdings leben wir nicht im luftleeren Raum, eine Entscheidung hat Konsequenz. Nicht immer sind die Zusammenhänge sofort ersichtlich. Noch so gute Absichten garantieren kein glückliches Ergebnis. So ist das in komplexen Systemen.

Und damit das Gesamtergebnis stimmt, ist es wichtig, sich und das eigene Anliegen im Zusammenhang mit der restlichen Welt zu betrachten. Spontan fällt mir jetzt auch noch der Kategorische Imperativ ein, doch ich folge gedanklich an dieser Stelle lieber einem anderen Pfad.

Am besten beschreibt ein Kinderspiel, worum es mir geht. In meiner Kindheit war es noch verbreitet, das Fadenspiel. So ähnlich empfinde ich auch bei den globalen Herausforderungen; ein loser Faden und alles löst sich wie ein Strickpullover auf und vorbei. Begegnen wir beispielsweise nicht der Überbevölkerung, dann haben viele andere Themen keine Chance auf Dauer gelöst zu werden.

 

 

 

Die globalen Herausforderungen

 

Der Klimawandel dominiert aktuell die Diskussion, doch lassen sich die Herausforderungen nicht vernünftig priorisieren. Die 15 wichtigsten Herausforderungen an die Menschheit in Anlehnung an das Millenium Project (externer Link) sind:

1. Nachhaltige Entwicklung der Welt und Klimawandel

2. Versorgung mit sauberem Wasser

3. Bevölkerungswachstum und Ressourcen

4. Autoritäre Regime und Demokratie

5. Langfristige Ziele in der Politik einführen

6. Informationsgesellschaft für alle Menschen

7. Ethisches Wirtschaften, um die Kluft zwischen Arm und Reich zu verringern

8. Bedrohung durch Krankheitserreger

9. Behörden und Institutionen handlungsfähiger machen

10. Ethnische Konflikte, Terrorismus, Massenvernichtungswaffen

11. Gleichberechtigung

12. Organisierte Kriminalität

13. Steigender Energiebedarf der Menschheit

14. Wissenschaftliche und technologische Innovationen für Lebensqualität

15. Ethische Standards als Basis globaler Entscheidungen

 

 

 

 

Ja, und?

 

Empfundene Machtlosigkeit schadet der Seele. Hilflosigkeit macht niedergeschlagen und so versuchen manche dem durch verzweifelte Bemühungen etwas dagegen zu unternehmen. Das lässt punktuelle Aktionen entstehen, die global betrachtet doch nur wie Aktionismus wirken.

Der Wunsch sich einzusetzen ist groß, die Unbeholfenheit auch. Betrachten wir das Beispiel des Tierschutzes: Da werden mit großem Aufwand Tiere aus erbärmlichen Verhältnissen nach Deutschland geholt — per Flugzeug oder, um die misshandelten Tiere nicht noch mehr zu traumatisierten, per PKW — und dabei der persönliche, ökologische Fingerabdruck der Beteiligten deutlich überschritten. Punktuell wird geholfen, die Absicht ist gut, die Gesamtbilanz schlecht. Ich ziehe meinen Hut vor all denen, die sich so sehr für Einzelschicksale einsetzen! Doch wie können wir besser und effektiver im Gesamtzusammenhang handeln? Was muss, um bei dem Beispiel Tierschutz zu bleiben, geschehen, um Populationen so zu kontrollieren, dass das Tierelend ein Ende hätte. Warum verebben Stimmen großer Tierschützer, wie die Paul Watsons, der einst als der „entschlossenste und effektivste Schützer der Meerestiere“ bezeichnet wurde überhaupt wieder? Was können wir unternehmen, um nationale Interessen dem Wohlergehen und dem Erhalt unseres Planeten unterzuordnen, nicht umgekehrt? Oder noch besser, wie können wir den Widerspruch auflösen und der Lebensqualität insgesamt dienen.

Der Tierschutz ist nur eines von vielen Beispielen… Es geht darum, ob und wie wir die Fäden zusammenlaufen lassen. Klimaschutz, Menschenrechte, Ressourcenverteilung….. Das wäre machbar, doch es ist noch zu selten. Ja, wir haben alle unseren Fokus und unsere blinden Flecken.

Leichter wird es bei einer Gesamtbetrachtung nicht, es spielen noch mehr unterschiedliche Interessen eine Rolle. Das erschwert notwendige Entscheidungen zusätzlich. Doch, wenn es uns gelingt gemeinsam ans Werk zu gehen, ist sehr viel möglich.

Frage mich ruhig persönlich

 

Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.

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Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

 

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Antworten auf häufige Fragen

Was besagt der Kategorische Imperativ? Welche Bedeutung hat er heute und welche Rolle sollte er spielen?

Der Kategorische Imperativ beschreibt ein grundlegendes Prinzip der Ethik nach Kant. Alle Handlungen werden daraufhin überprüft, ob sie einer Maxime folgen, die verallgemeinert werden kann und ob die davon betroffenen und daran beteiligten Menschen auch in ihrem Selbstsein berücksichtigt werden.

Eas ist ein ethischer Imperativ?

Ein ethischer Imperativ ist ein Handlungsverständnis, das fragt, was entsprechend des geltenden Werteverständnisses alles gemacht werden kann.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit Ursachen-Wirkungs-Beziehungen und wie können wir den Gesamtzusammenhang besser berücksichtigen?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2013
Überarbeitung: 10. März 2020
Englische Version:
AN: #222
K: CNB
Ü:

Fridays for Future: Die Woche hat 7 Tage! Wer gestaltet die Zukunft?

Fridays for Future: Die Woche hat 7 Tage! Wer gestaltet die Zukunft?

Wie geht es weiter?
Fridays for Future und wohin soll das führen?

Zukunftsgestaltung

 

Wer gehört wird, der wirft keine Steine. So habe ich zumindest einen Artikel genannt. Und tatsächlich, Fridays for Future ist friedlich. Nun ist es eine Frage des Respekts, auch zuzuhören!

Fridays for Future und wohin soll das führen?

 

Wir leben in einer verrückten Zeit. Wobei das wohl jeder über seine Zeit sagen wird. In Berlin und an vielen anderen Orten auf der Welt finden Demonstrationen zum Thema Klimaschutz statt. Die Menschen sind in nie zuvor gesehener Weise aktiv. Greta Thunberg hat etwas Großes ins Rollen gebracht. Das passt nicht jedem Interesse in den Kram. Seit sie 2018 ihren ersten Klimastreik begann, hat sich viel getan. Sie wollte vor den schwedischen Wahlen gegen die Klimapolitik ihres Landes protestieren. Indem sie nicht mehr zur Schule ging, sich stattdessen mit einem Plakat vor dem schwedischen Reichstag in die Öffentlichkeit setzte, inspirierte sie viele weitere Menschen. Die von ihr begonnen Streiks weiteten sich immer mehr aus. Am ersten globalen Klimastreik am 15. März 2019 sollen rund 1,8 Millionen Menschen teilgenommen haben. Allein in Deutschland sollen es am 20. September 2019 (#AlleFürsKlima) schon 1,4 Millionen gewesen sein, um für konsequente Klimapolitik und die Einhaltung des 1,5‑Grad-Ziels zu demonstrieren.

 

Over 4 million on #ClimateStrike today. In 163 countries. And counting…
If you belong to the small number of people who feel threatened by us, then we we have some very bad news for you:
This is just the beginning. Change is coming – like it or not. #FridaysForFuture

Tweet von @GretaThunberg am 21. September 2019

 

 

 

Hoffnung

 

Die Anteilnahme ist für sich erst mal ein sehr erfreulicher Umstand. In einer Zeit, in der überall von Politikverdrossenheit gesprochen wird, ist das gleich in mehrfacher Hinsicht ein sehr wichtiges Zeichen. Nicht nur junge Menschen in vielen Teilen der Erde wollen sich einsetzen, wollen, dass endlich die Vernunft der Zukunft eine Chance gibt. So sind viele auch in Berlin zusammengekommen und nehmen wahr, dass sie nicht allein sind. Wo wenige Tage vorher noch sinngemäß zu lesen war „Greta Thunberg ist in New York und keinen Menschen interessiert es dort!“ quillt nun sogar der Central Park über. Bei aller Besorgnis über den Zustand des Planeten nährt das die Hoffnung, dass es eine Besinnung in der globalen Politik gibt. Jetzt dürfte auch den größten Skeptikern und Gegnern klar sein, dass die Bewegung sich nicht so schnell in Luft auflöst.

 

 

 

Ernüchterung

 

20. September 2019, 1,4 Millionen Menschen meinen ein Zeichen zu setzen und plädieren für den Klimaschutz. Bei so viel Zuspruch glauben viele Teilnehmer ein klares Signal nach Berlin, ein klares Signal an die Politik zu senden. Das kann doch nicht überhört werden, oder?

Dann werden die Ergebnisse der Klimapolitik bekannt und kaum ein Experte kann ein Kopfschütteln vermeiden. Eine Nullnummer, nennen viele das Ergebnis, das die Politik als Durchbruch für die Klimapolitik verkaufen will. Welchen Eindruck macht das und welche Folgen hat das? Nichts erzeugt so viel Wut wie Ohnmacht. Die eigene. Aber auch die fremde.

Die Situation wirft zahlreiche Fragen auf. Wie kann es sein, dass an einer so großen Anzahl von Menschen vorbei, Politik gemacht wird die ignoriert, was gefordert wird?

Der sogenannte Klimakompromiss zeigt auf sehr fatale Weise: Die Koalitionsparteien haben weder die Kraft, das Problem politisch zu lösen, noch die Fähigkeit, diesen Konflikt irgendwie gesellschaftlich zu moderieren. Als Folge denke ich an WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf (externer Link zu Wikipedia) und frage mich, ob das Drama doch noch ein Happyend oder zumindest eine zukunftsweisende Wendung bekommen könnte.

Wer ist in der Lage, die Diskrepanz von Notwendigkeit und Handeln nachvollziehbar zu erklären? Ich bin es nicht! Was geht in Menschen vor, die solche Erfahrungen machen? Ich bin einer von ihnen und suche noch nach Antworten. Was mir im Moment bleibt ist die Erinnerung daran, im Projekt Reisebegleiter für Helden, Unterstützung anzubieten. Frust bringt uns nicht weiter, wir brauchen mehr Menschen, die sich respektvoll für eine lebenswerte Welt einsetzen — so wie das junge Mädchen mit dem Pappschild in der Hand.

P.S.

 

Wie können wir gemeinsam an der Gestaltung der Welt arbeiten?

Frage mich ruhig persönlich

 

Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

 

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Dürfte ich den anderen Planeten bitte noch einmal sehen?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. September 2019
Überarbeitung: 21. September 2019
Englische Version:
AN: #342
K: CNB
Ü:

Starthilfe

Machen Sie die Reise Ihres Lebens. Haben Sie den Mut ausgetretene Wege zu verlassen.

Machen Sie mutig die Reise Ihres Lebens, verlassen Sie ausgetretene Pfade

Eine mächtige Flamme entsteht aus einem einzigen Funken - Dante Aligheri
The Crazy Ones: Haben Sie den Mut ausgetretene Wege zu verlassen

Mutig auf die Reise gehen, eigene Wege beschreiten

 

Wie steht es mit Ihrem Mut, eigene Wege zu beschreiten und einen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten? Machen Sie sich auf die Reise Ihres Lebens, ggf. mit Reisebegleitung. Es ist Ihr Abenteuer!

Video

https://youtu.be/hcL0JpS7XcI

Mit Schwung motiviert erwachen

 

Schon morgens mit Schwung vom Bett in die Welt. Es ist ein gutes Zeichen, wenn Sie sich auf den Tag freuen, bereit sind ihm zu begegnen. Es könnte daran liegen, dass Sie ein erfülltes Leben führen und wissen, dass Sie auch an diesem Tag einen Beitrag dazu leisten werden die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

 

 

 

Sinn

 

Für uns Menschen gibt es kaum etwas Schöneres, als einen höheren Sinn in dem zu sehen, was wir tun, und das Gefühl zu haben auf dem richtigen, dem eigenen Weg unterwegs zu sein. Das macht uns achtsamer, zufriedener und durch die Bereitschaft zu gestalten aktiver. Schon die Wirkung von kleinen Beiträgen, die jeder täglich leisten kann, macht die Welt ein bisschen besser. Der Verzicht auf Plastiktüten im Supermarkt, für Gerechtigkeit einstehen, oder schlichtweg ein bewussteres Leben können in der Gemeinschaft Besserungen bewirken. Das sind gute Ansätze, auf denen sich aufbauen lässt. Wenn wir einmal beginnen, folgen auf die kleinen Dinge mit höherer Wahrscheinlichkeit auch größere Taten. Und wer einen weiteren Schritt gehen will widmet sich den Herausforderungen und Zusammenhängen, wächst mit den Aufgaben. Wer dabei gut auf sich und das Gesamtbild achtet, ist besser vor Aktionismus, Milchmädchenrechnungen und Fanatismus geschützt. Schließlich geht es darum, den verpflichteten Werten insgesamt treu zu bleiben, denn der Zweck heiligt nun mal nicht die Mittel.

Es ist sehr motivierend, Gutes zu tun und etwas in der Welt zu bewegen. Diese innere Haltung wünsche ich jedem Menschen.

 

 

 

 

Viele Menschen wollen, wenige tun

 

Es erfüllt uns Menschen mit einer besonderen Haltung, einer klaren Sichtweise, wenn wir wissen, dass wir einen Beitrag leisten zu etwas, mit dem wir uns identifizieren. So zeigt es sich im Denken und Handeln, es strahlt aus. Die Körpersprache und selbst die Stimme spiegeln es wider. Eine klare Vorstellung inspiriert, liefert den Fokus, gerade bei größeren Herausforderungen. Ist Erfüllung überhaupt möglich ohne eine Vision, ohne eine verlockende Vorstellung, wie es sein könnte?

Für mich ist es kaum vorstellbar, dass es ein erfüllendes Leben geben kann, wenn es ohne Richtung ist. Auch bei denen, die ohne offensichtliche Pläne, ein glückliches Leben führen, ist bei genauerem Hinsehen zu erkennen, dass sie sich an bestimmten Werten orientieren.

Ob das Bedürfnis, sich für ein wünschenswertes Ziel einzusetzen, aus einer erkannten Ungerechtigkeit oder einem ansprechenden Aha-Moment, resultiert, ist egal, wenn der Blick nach vorne gerichtet wird. Manche Menschen wagen diesen Blick, andere nicht. Es geschieht zu oft, dass der Blick zu lange auf dem Problem verharrt und die Mundwinkel zunehmend häufiger nach unten gerichtet werden.

Es ist traurig zu sehen, wie viele Menschen die Augen verschließen, wie viele trotz des Gefühls der Dringlichkeit zögern oder zumindest zu früh aufgeben. Viele machen sich gar nicht erst auf den Weg, weil sie glauben keine Chance zu haben. Das ist nicht nur für diese Menschen selbst schade, denn viele Träume sind es wert eine Chance zu bekommen. Von diesen Möglichkeiten erfahren wir dann nicht.

Leider empfinden sich viele Menschen heute selbst nur noch als ein unwesentliches Zahnrad in einem unübersichtlichen Getriebe. Die Globalisierung verstärkt diesen Eindruck noch. Das drückt auch auf die Seele und schadet nicht erst, wenn der Druck zu sehr ansteigt und sich entlädt. Von Erfüllung im Leben ist da keine Spur. Die Hilflosigkeit bringt dann auch immer wieder Menschen auf blöde Ideen. Darüber schreibe ich im Artikel Reden können die Welt verändern: Wer gehört wird, wirft weder Torten noch Steine.

 

 

 

Verantwortung übernehmen, vorangehen

 

Ich kann nicht an andere Ufer vordringen, wenn ich nicht den Mut aufbringe, die alten zu verlassen.

André Gide

 

Wer sich fürchtet Verantwortung zu übernehmen, wird immer mehr der Willkür anderer preisgegeben und muss zusehen, wie der größere Gewinn aus seinen Fähigkeiten Fremden zufließt. (Prentice Milford). Überhaupt braucht es mehr Menschen, die bereit sind sich verantwortungsvoll für wünschenswerte Veränderungen einzusetzen, anstatt sich nur zu ärgern. Wie heißt es so schön bei Erich Kästner und später den 68ern? Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Was, wenn der eigene Beitrag die Welt nicht besser macht? Wieso sollten wir die Gestaltung der Welt anderen Leuten mit anderen Interessen überlassen, anstatt selbst ans Werk zu gehen?

 

 

 

Inspiration gefällig?

 

Schauen Sie sich das Video bei YouTube (externer Link) an. Was kommt Ihnen beim Betrachten des Videos (Werbefilm Apple™) in den Sinn?

 

Here’s to the crazy ones.
The misfits.
The rebels.
The troublemakers.
The round pegs in the square holes.
The ones who see things differently.
They’re not fond of rules, and they have no respect for the status quo.
You can quote them, disagree with them, glorify and vilify them.
About the only thing you can’t do is ignore them because they change things.
They push the human race forward.
And while some may see them as crazy, we see genius.
Because the people who are crazy enough to think they can change the world, are the ones who do.

 

Von mir so übersetzt:

Auf die Verrückten.
Die Außenseiter.
Die Rebellen.
Die Unruhestifter.
Die runden Stifte in den quadratischen Löchern.
Diejenigen, die die Dinge anders sehen.
Sie mögen keine Regeln, und sie haben keinen Respekt vor dem Status quo.
Du kannst sie zitieren, mit ihnen nicht einverstanden sein, sie verherrlichen und verleumden.
Das Einzige, was du nicht tun kannst, ist, sie zu ignorieren, weil sie die Dinge verändern.
Sie treiben die Menschheit voran.
Und während einige sie für verrückt halten, sehen wir das Genie.
Weil die Menschen, die verrückt genug sind, zu denken, dass sie die Welt verändern können, diejenigen sind, die es tun.

 

Was für ein Kitsch! Schöner Kitsch! Kitsch, der mir eine wohlige Gänsehaut erzeugt, obwohl ich weiß, dass es absolut und clever berechnende Werbung ist. Es geht mitten ins Herz. Es triggert so viele unbewusste Aspekte und Gefühle in mir, dass ich mindestens innerlich zustimme und mich einreihen will, die Ärmel nach oben krempeln und loslegen möchte.

 

 

 

Was braucht es dazu?

 

Ich vermute, wir würden viel mehr verändern, wenn das nicht erfordern würde aufzustehen.

 

Im Wesentlichen ist wohl Mut erforderlich. Ja, es erfordert Mut genauer hinzusehen und sich respektvoll für Dinge einzusetzen, die es aus eigener Ansicht verdient haben. Hilfreich: Kreatives Denken und schließlich die Fähigkeit sich und die Botschaft überzeugend zu präsentieren. Vorab zeige ich Ihnen schonmal ein paar Kreativitätstechniken, mit denen Sie Ihren Ideen Gestalt geben können. Machen Sie sich auf die Reise anstatt darauf zu warten, dass andere Menschen vorausgehen. Und falls Sie dabei Unterstützung wünschen, finden Sie hier weitere Information zur Reisebegleitung für Helden. Wenn Ihr Vorhaben das Potenzial hat, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, dann gibt es sogar ehrenamtliche Unterstützer. Was das heißt? Das erfahren Sie im Artikel Weltverbesserer vor: Machen Sie die Welt ein Stück besser!

 

 

 

Kreativitätstechniken für die Ideenfindung

 

Wofür, wie einsetzen? Beginnen Sie doch mit der Ideensammlung. Ein hilfreiches Mittel zum Zweck sind Kreativitätstechniken. Viele dieser Techniken lassen sich auch ohne professionelle Hilfe nutzen. Hier teile ich schon mal meine Auswahl:

 

Die besonders mutigen Zeitgenossen wagen sich weiter hinaus in unbekannte Weiten. So wird der übliche Rahmen erweitert. Viel zu häufig klebt die Vorstellungskraft zu sehr an dem, was üblich ist. Wir brauchen mutige Utopien, Prognosen der Zukunft durch Projektion der Gegenwart genügen nicht. Hier und bei der Umsetzung begleite ich Sie auch gerne persönlich. Gemeinsam wird aus Träumen Realität, wenn der Funke überspringt!

Frage mich ruhig persönlich

 

Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie steht es mit Ihrem Mut, gewohnte Wege zu verlassen und eigene Wege zu beschreiten? Unter welchen Umständen sind Sie bereit sich auf die Reise zu machen?

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 18. August 2019
AN: #676
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