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Wer überzeugend redet hat mehr Einfluss. Wie wird diese Macht verantwortungsvoll ausgeübt, um einen Beitrag zu leisten, mitzugestalten und wie steht es mit der erforderlichen Verantwortungsbereitschaft?
Reden bedeutet Macht: Reden heißt überzeugen, zu verändern, anzutreiben.
Ralph Waldo Emerson
Nicht jede Rede will die Welt verändern und nicht jede die das möchte, liefert dazu einen erkennbaren Beitrag. Doch manchmal wäre es schon schön die Dinge mitzugestalten, oder? Es ist gut zu wissen, wie der Einfluss ausgeübt werden soll, wann es Zeit ist aufzustehen und der eigenen Verantwortung gerecht zu werden. Reden bedeutet Macht!
Viel zu viele ehrliche und respektvolle Menschen überlassen weniger uneigennützigen Zeitgenossen die Bühne und damit die Macht. Ja, Reden bedeutet Macht! Sie verantwortungsvoll einzusetzen ermöglicht einen persönlichen Beitrag zu leisten und mitzugestalten.
Der Grat ist schmal zwischen der mutigen Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und dem Streben nach Macht an. Letzteres disqualifiziert!
Karsten Noack
Ja, Einfluss steht in einer engen Beziehung zur Verantwortung. Es geht im Leben darum, sich der Verantwortung als würdig zu erweisen und diese Macht überlegt einzusetzen — sich mit ihr einzusetzen, wenn jemand, oder etwas Unterstützung benötigt. Es ist an der Zeit Verantwortung zu übernehmen, Mut zu haben und sich ein ordentliches Stück Idealismus zu leisten, auch wenn das aktuell nicht dem dominierenden Zeitgeist entspricht.
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?
Welche Botschaften kommen klar an?
Wo entsteht Präsenz?
Wo verliert die Wirkung an Kraft?
Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?
Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.
Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.
Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,
Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.
Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.
Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.
Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Februar 2015
Überarbeitung: 18.Februar 2020
AN: #878
Sie haben einen cleveren Einstieg hinein in Ihre Rede entwickelt. Anfang gut, alles gut. Und dann eine üble Vorlage vom Vorredner. Was Sie tun können.
Es hätte eine so schöne Rede werden können, wenn nicht … oh, jetzt wäre ich fast schon zu weit in das Thema gesprungen. Zurück zu den anfänglichen Gedanken:
Sie haben in langen Nächten einen cleveren Einstieg hinein in Ihre Rede entwickelt. Sie wissen, wie wichtig der Start ist und wollen nichts dem Zufall überlassen. Der vorbereitete Redeanfang soll den Weg bereiten, er provoziert Neugier, er verbindet, er baut möglicherweise vorhandene Vorbehalte ab ﹣ er ist perfekt vorbereitet. Das Publikum wird an Ihren Lippen kleben. Herrlich! Anfang gut, alles gut. Das hat auch der Redecoach immer wieder betont, dann wird es wohl stimmen. Es kann EIGENTLICH nichts mehr schiefgehen. So weit zumindest der durchdachte Plan. Wie das mit Plänen in der Realität allerdings oft so ist; die Dinge nehmen gerne einen anderen Verlauf als geplant. Die Vorlage, die Vorredner liefert einen vollkommen veränderten Ausgangspunkt. Der Ankopplungspunkt fehlt nun. Houston, wir haben ein Problem!
So manchem Redner wurde schon zu Beginn ein faules Ei ins Nest gelegt. Wenige Menschen reagieren darauf erfreut. Beim Golf beginnt ja auch niemand im Loch. Und, wenn der Ball später dort landet, ist es wenigstens die eigene Schuld.
Beabsichtigt oder aus Unbeholfenheit werden Redner so angekündigt, dass es schwer ist daraus wieder konstruktiv ans Werk zu gehen. Möglicherweise hat die Stimmung im Publikum sich nun geändert oder aus anderen Gründen sind die Rahmenbedingungen jetzt unerwartet unpassend.
Es ist manchmal wie bei Apollo 13. Was nutzt die beste inhaltliche Vorbereitung und Dramaturgie, wenn ein Vorredner das Publikum anders hinterlässt, als es für den eigenen Einstieg erwartet wurde? Nun liegt der Ball im Sandbunker, viel Spaß beim Abschlag! Ob es Ihnen gefällt oder nicht; das ist jetzt Ihre Vorlage. Weder beim Golf, noch auf der Bühne ist das üblicherweise ein Grund zur Freude. Guter Plan – falsches Gelände.
Dann braucht es sehr viel Flexibilität und Erfahrung, um zu retten, was zu retten ist. Ansonsten geht die Wirkung verloren, es passen die sorgfältig vorbereiteten Elemente einfach nicht mehr. Allerdings kann das sogar zu einem noch besseren Redebeitrag führen, wenn der Ball gekonnt aufgefangen wird.
In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab.
Konfuzius
Klingt richtig, oder? Es kommt allerdings oft anders als geplant. Das wusste schon der römische Philosoph Lucius Annaeus Seneca:
Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herr des morgigen Tages sind.
Wie denn nun? Ich persönlich finde, die Kombination aus Plänen und Flexibilität hat sich in vielen Bereichen bewährt. Glück bedeutet; Vorbereitung trifft auf Gelegenheit. Ja, da gibt es ein paar unbekannte Variablen in der Erfolgsformel.
Was nutzt die beste inhaltliche Vorbereitung und Dramaturgie, wenn ein Vorredner das Publikum anders hinterlässt, als es für den eigenen Einstieg erwartet wurde? Ob es einem gefällt oder nicht; das ist die Vorlage! Dann braucht es sehr viel Flexibilität und Erfahrung, um zu retten, was zu retten ist. Ansonsten geht die Wirkung verloren, es passt unfachmännisch nicht mehr.
Viel besser ist es sich auf Vorredner einzustellen, sich, wo möglich abzustimmen, gegenseitig zu ergänzen. Meist legen die Vorredner einem nicht mit Boshaftigkeit ein faules Ei ins Nest, sondern aus Unwissenheit. Und selbst wenn eine Absicht dahinter steckt, sind Sie dem ja nicht hilflos ausgeliefert, sondern können gegebenenfalls mit kreativen Mitteln der ImproRhetorik, der Stegreifrede beziehungsweise professionellen Schlagfertigkeit punkten. Der Zufall begünstigt nur den vorbereiteten Geist (Louis Pasteur). Eine gute Redevorbereitung ist die halbe Miete, Können und Flexibilität sorgen für die andere Hälfte. Doch dazu ist ein förderlicher Zustand erforderlich, um die Möglichkeiten gelassen auszuschöpfen.
Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete, Können und Flexibilität sorgen für die andere Hälfte.
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Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
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kritische Fragen und Einwände
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Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
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Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #878
K:
Ü: A
So klappt es mit der Weihnachtsrede. Tipps und Unterstützung bei der Redevorbereitung in Berlin und online. Diesmal die Chancen nutzen und bewegen.
Die Weihnachtsfeier gehört in vielen Unternehmen und Organisationen zu den Höhepunkten des Jahres. Das Jahr ist fast geschafft! Fester Bestandteil dieser Feierlichkeit ist die Weihnachtsrede des Unternehmers oder einer Führungskraft.
Was sein muss, muss sein …
So wirken zumindest viele Weihnachtsreden und entfalten kaum eine positive Wirkung. Dabei hat die Gelegenheit durchaus Potenzial. Wie wäre es dieses Jahr einen Unterschied zu machen?
Wie Sie Ihre Weihnachtsrede vortragen, hängt ganz wesentlich vom Ort und Rahmen der Weihnachtsfeier ab. Handelt es sich um eine offizielle Feierstunde während der Arbeitszeit oder treffen Sie sich in einem Restaurant? Sind es Teilnehmer eines Bereiches oder treffen sich verschiedene Bereiche?
Eine gelungene Weihnachtsrede beinhaltet einen kurzen Jahresrückblick, der wichtige Ereignisse und Leistungen würdigt. Darüber hinaus gibt sie einen Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr und die zu erwartenden Herausforderungen und Chancen. Die Mitarbeiter:innen kommen dann beim gemeinsamen Feiern miteinander ins Gespräch.
Um einen Überblick zu erhalten, lohnt sich die Erstellung eines Mind Maps. Sammeln Sie fleißig zusammen, was auch immer Ihnen zur Rede einfällt. So können Sie später aus dem Vollen schöpfen.
Nehmen Sie gemeinsame Erfahrungen, Herausforderungen und anderes Verbindendes in den Fokus. Verbundenheit können Sie auch nonverbal an den Tag legen. Stellen Sie während Ihrer Weihnachtsrede Blickkontakt zu Ihren Mitarbeitern her. Lassen Sie Ihren Blick schweifen und immer wieder für einen Moment auf einer Gruppe von Mitarbeitern ruhen. Sie sind nahe am Geschehen, also sprechen Sie den Anwesenden aus dem Herzen.
Interesse können Sie beispielsweise durch eine Anekdote wecken. Machen Sie die Anwesenden neugierig.
Achten Sie auch hier auf verbindende statt trennende Formulierungen, beispielsweise bei hierarchischen Aspekten. Das WIR gewinnt!
Stark werden solche Momente besonders dann, wenn Sie konkrete Vorgänge und Erlebnisse ins Gedächtnis rufen. Laden Sie die Teilnehmer zu einer gedanklichen Reise durch das vergangene Jahr ein. Durchleben Sie nochmals gemeinsam die Meilensteine. Besonders wichtig ist dabei nicht möglichst viele Worte zu machen, sondern akzentuiert Erinnerungen in der Vorstellung der Zuhörer zu reaktivieren.
Was Sie keinesfalls vergessen sollten, ist der Dank! Formulieren Sie alles, was Sie in Ihrer Weihnachtsrede sagen, positiv. Aber bleiben Sie auch dabei stets ehrlich und authentisch: Schönreden, Lobhudelei, Übertreibungen und Anbiederungen führen Sie schnell auf dünnes Eis.
Bei Weihnachtsfeiern im großen Rahmen sind häufig auch Kunden und Lieferanten zugegen. Auch ihnen gilt es zu danken.
Motivieren Sie für die kommende Zusammenarbeit. Schauen Sie gemeinsam in die Zukunft, fördern Sie den Zusammenhalt, die Identifikation. Legen Sie den Grundstein für kommende Aufgaben und machen Sie Mut.
Wünschen Sie Ihren Zuhörern schöne Weihnachtsfeiertage, gute Erholung und eine schöne Weihnachtsfeier. Regen Sie Gespräche an.
Sie können sich gegebenenfalls Stichpunkte machen und diese zur Orientierung verwenden. Doch eine freie Rede ist deutlich persönlicher als die Wiedergabe eines vorformulierten Manuskripts. Wer das Redeschreiben nicht gewöhnt ist, hat dort meist einen anderen Stil, als es gesprochene Sprache erfordert. Außerdem können nur wenige Menschen wirklich gut vorlesen. Gerade diese Fähigkeit wird regelmäßig überschätzt, doch die Friedrich Schönfelds, die fesselnd vorlesen können, sind selten anzutreffen. Erzählen Sie lieber frei, statt nur Stichpunkte aufzuzählen. Sie waren doch dabei; berichten Sie, was Sie berührt hat.
Was Sie sagen ist ebenso wichtig, wie die Art wie Sie es sagen oder auch nicht sagen. Achten Sie auf Ihre Körpersprache. Gerade der Blickkontakt ermöglicht das Wir-Gefühl zu fördern und danke zu sagen.
Es soll schon Weihnachtsreden gegeben haben, bei denen PowerPoint zum Einsatz gekommen ist. Nun ja … Machen Sie es lieber etwas persönlicher; reden Sie über Dinge, die Sie und die Anwesenden berührt haben.
Vorsicht bei Mehrdeutigkeiten. Vage Formulierungen und Andeutungen führen zu Spekulationen.
Achten Sie auf die Dramaturgie. Während viele Redner sich zu sehr auf den Inhalt konzentrieren, wird ihr meist zu wenig Beachtung geschenkt. Starten Sie, indem Sie das Publikum aktivieren und steigern Sie sich dann. Seien Sie sich bewusst, in welche Zustände Sie Ihr Publikum einladen und insbesondere auch, in welchem Sie es hinterlassen.
So schön es ist bei der Gelegenheit zu zeigen, dass Sie auch noch andere Seiten als die bekannten haben; bleiben Sie authentisch. Wenn Sie Ihre Komfortzone zu weit hinter sich lassen, wirken Sie unglaubwürdig.
Ja, Weihnachten ist einer dieser Feiertage, die jedes Mal so überraschend auftauchen. Die Möglichkeit sich darauf einzustellen: Finden Sie heraus wann Weihnachten in diesem Jahr stattfindet und tragen Sie die erforderlichen Aufgaben jetzt schon im Kalender ein.
Widmen Sie Ihrer Weihnachtsrede bei der Vorbereitung die nötige Aufmerksamkeit und sammeln Sie, wie oben schon erwähnt, frühzeitig konkrete Vorgänge und Erlebnisse, die Sie ins Gedächtnis rufen wollen.
Wenn Sie sich eine Rede schreiben lassen, dann üben Sie diese auch mit professioneller Unterstützung, um sie sich zu eigen zu machen.
Übung macht den Meister. Bereiten Sie sich ausreichend vor, um Sicherheit zu gewinnen. Machen Sie möglichst auch einen Probelauf mit hilfreichem Feedback, um die Wirkung zu erkunden und gegebenenfalls noch Anpassungen vorzunehmen. Stoppen Sie bei der Gelegenheit auch die Dauer der Rede.
Wer jedes Jahr die gleiche Rede aus der Schublade fischt, sollte sich die Pflichtübung lieber gleich sparen. Denn genauso kommt es auch bei den Anwesenden an.
Für Manöverkritik ist die Weihnachtsrede nicht der passende Moment. Ebenso wenig solltest du überraschende Veränderungen ankündigen, die negative Folgen für die Mitarbeiter haben können, wie etwa geplante Rationalisierungsmaßnahmen oder Umstrukturierungen.
Für die offensichtliche Selbstdarstellung bietet Ihre Weihnachtsrede nicht den richtigen Rahmen. Im Mittelpunkt Ihrer Rede sollten die Mitarbeiter und das gemeinsam Geleistete stehen.
Trockene Zahlen, Daten und Fakten? Bitte nicht, denn eine Weihnachtsrede ist eine Festrede und kein nüchterner Jahresbericht.
Übertreiben Sie es bei der Länge lieber nicht. Wenn Sie sich zu lange zwischen Buffet und Mitarbeiter stellen, wird nicht ihre Ausdauer bewundert. Also halten Sie Ihren Beitrag und die Sätze kurz und knackig. Bei vielen Weihnachtsreden über 15 Minuten sollte das Weihnachtsgeld um das entsprechende Schmerzensgeld angehoben werden.
Stoppen Sie auch hier die Dauer bei den Probeläufen.
Gibt es mehrere Redner beispielsweise, weil es mehrere Geschäftsführer gibt, dann addiert sich die Redezeit und wird leicht zur Qual. Treten Sie gemeinsam auf, werfen Sie sich die Bälle zu. Zeigen Sie, wie gute Zusammenarbeit aussieht.
Anstatt eine Pflichtübung aus der Rede zu machen und sie schnell hinter sich zu bringen, nutzen Sie die Chancen.
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Mit geeigneten Gesten machen Sie es bei Ihren Reden und Präsentationen dem Publikum leichter, das Gesagte zu verstehen. Mit diesen Gesten werden auch die Augen und Spiegelneuronen angesprochen. Lernen Sie Ihre Körpersprache noch gezielter einzusetzen, denn dann überzeugen sowohl Sie als Persönlichkeit als auch Ihre Botschaft.
Schon im allerersten Lehrbuch der Rhetorik beschrieb der griechische Philosoph Aristoteles die drei Säulen der Rhetorik – Ethos, Logos und Pathos. So alt so gut und noch immer wirksam im Einsatz. So überzeugen Sie und Ihre Botschaft, in Gesprächen, Reden und Präsentationen.
Nutzen Sie mit diesen Tipps für die Vorbereitung einer Bilanzrede die Chancen, die sich aus der Rede zur Bilanz ergeben.
Schön, wenn Sie begeistert von sich und Ihrem Angebot sind. Doch seien Sie vorsichtig mit allzu übertrieben positiven Darstellungen in Ihrer Präsentation! Übertreibungen können nach hinten losgehen.
Der Chiasmus ist ein Stilmittel, bei dem gleichwertige Wörter, Teilsätze oder Sätze in unmittelbarer Abfolge kreuzweise entgegengesetzt angeordnet werden. Das bedeutet, dass der Chiasmus die häufig spiegelbildliche Anordnung eines dieser Elemente im darauffolgenden Abschnitt beschreibt. Alles klar? Und wozu soll das gut sein?
Verwenden Sie dazu für die Formulierungen Ihrer Ziele das bewährte SMART-Format für SMARTe Ziele. Jeder der Buchstaben steht für eine Eigenschaft, die ein gutes Ziel hat.
Eine spontane Rede vorbereiten? Wie soll das gehen, „spontan“ und „vorbereiten“ in einem Satz? Tatsächlich lassen sich selbst bei spontaner Aufforderung – anders als bei einer Stegreifrede – für den Redebeitrag zumindest noch ein paar Dinge vorbereiten, vorausgesetzt, es lässt sich noch etwas Zeit gewinnen. Zusätzlich zu den Tipps für Stegreifreden habe ich hier für Sie weitere Empfehlungen.
Redeauftritte sind sowohl mit Risiken und Chancen verbunden. Wo viel Licht ist, da ist auch oft Schatten. Wägen Sie vorher genau ab.
Erfahren Sie, wie Sie den Einsatz von Whiteboard beherrschen. Unterstützen Sie mit dessen Hilfe live Ihre Botschaft. So überzeugen Sie auch am Whiteboard.
Viel zu häufig bleiben Chancen ungenutzt, obwohl sie absehbar waren. Wer sich für etwas einsetzen will, bereitet sich vor.
Ständige Wiederholung ist ein beliebtes Mittel mit dem überzeugt werden soll. Dieses rhetorische Werkzeug wird allerdings auch oft missbraucht.
Bei einem Akrostichon ergeben Wort- oder Versanfänge hintereinander gelesen eine neue Bedeutung. Ja, und? Erfahren Sie was Sie davon haben.
Was macht überzeugende Präsentationsfolien aus? Hier sind einige Empfehlungen, mit denen Ihnen ansprechende und überzeugende Präsentationen gelingen. Und das auch, wenn Sie keinen Abschluss als Grafiker haben.
Abschied zu nehmen, fällt nicht leicht. Für Unternehmer oder Angestellte, die sich mit dem Unternehmen identifizieren, ist das ein bewegender Moment. Schließlich haben sie mit den Menschen dort oft sogar mehr Zeit verbracht als mit ihren Familien. So verabschieden Sie sich angemessen.
Lernen Sie was die Millersche Zahl bedeutet und welche Rolle das Arbeitsgedächtnis spielt.
Mit diesen Tipps überzeugen Sie mit Ihren Reden und Präsentationen auf Kongressen.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Dezember 2012
Überarbeitung: 24. November 2019
Englische Version:
AN: #435
K: CNB
Ü:
Mit rhetorischen Stilmitteln lassen sich Texte und Reden in ihrer Wirkung stärken. Die Anapher ist eine davon. Wie wird die Anapher, als Sonderfall der Repetitio, als rhetorisches Stilmittel eingesetzt?
I have a dream … I have a dream … I have a dream … Die Anapher ist ein Sonderfall der Repetitio mit Wiederholung am Satzanfang. Yes we can … Yes we can … Yes we can …!
Wie auch die Anadiplose oder die Epipher wird die Anapher als Stilmittel eingesetzt, um Aussagen zu strukturieren und rhythmisieren. Sie folgt dabei einem simplen Muster, da sie immer ein Wort oder ein Satzglied im nachstehenden Vers oder Satz am Anfang wiederholt, das diesen bereits eingeleitet hat. Durch die einmalige oder mehrfache eindringliche Wiederholung entfalten sie eine größere Wirkung.
Ja, da kann man sich doch nur hinlegen,
Ja, da muss man kalt und herzlos sein.
Ja, da könnte so viel geschehen.
Ach, da gibt’s überhaupt nur: nein!
Bertolt Brecht, Die Dreigroschenoper
Pfui über allen Tod!
Durch Schwert,
durch Feuer,
durch Gift,
durch Strick,
durch Beil,
pfui allem Tod!
Franz Grillparzer, Ein treuer Diener seines Herrn
Wer soll nun die Kinder lehren und die Wissenschaft vermehren?
Wer soll nun für Lämpel leiten seines Amtes Tätigkeiten?
Wilhelm Busch, Max und Moritz
Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.
Friedrich Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua
Doch alle Lust will Ewigkeit –,
– will tiefe, tiefe Ewigkeit!
Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra
Die Anapher lässt sich leicht mit anderen Stilfiguren verwechseln, weshalb es sich lohnt, immer einen zweiten Blick auf die jeweilige Aussage zu werfen. Die Epipher ist beispielsweise eine Spiegelung der Anapher, da hierbei die wörtliche Wiederholung am Ende der jeweiligen Sätze steht und nicht an deren Anfang. Anapher und Epipher sind also gegensätzliche Schwestern.
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Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Februar 2017
Überarbeitung: 28. September 2019
Englische Version:
AN: #213
K: CNB
Ü:
Du kennst dein Thema.
Vielleicht seit Jahren.
Du kennst die Zusammenhänge, die Fachbegriffe, die Ausnahmen und die Details.
Und genau darin kann eine Herausforderung liegen.
Denn während für dich vieles selbstverständlich ist, versucht dein Publikum möglicherweise gerade erst, die grundlegende Struktur zu verstehen.
Expertise zeigt sich weniger darin, möglichst viel Wissen unterzubringen. Sie zeigt sich auch darin, Komplexität so zu strukturieren, dass andere folgen können.
Das gilt für wissenschaftliche Vorträge ebenso wie für Fachpräsentationen, Vorlesungen, Kongressbeiträge, Pitches und Präsentationen vor Entscheidern.
Fachliche Kompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für einen guten Fachvortrag.
Sie reicht allein selten aus.
Denn zwischen Wissen und Verstehen liegt Kommunikation.
Du musst auswählen.
Strukturieren.
Übersetzen.
Gewichten.
Veranschaulichen.
Und manchmal etwas weglassen, das du selbst ausgesprochen interessant findest.
Das kann gerade Fachleuten schwerfallen.
Schließlich hast du dein Wissen über Jahre aufgebaut.
Nun sollst du ausgerechnet reduzieren?
Ja.
Reduktion ist weniger Verlust an Kompetenz als eine Leistung von Kompetenz.
Wer ein Thema sehr gut kennt, kann sich schwerer vorstellen, wie es sich anfühlt, dieses Wissen noch weniger zu besitzen.
Zusammenhänge erscheinen selbstverständlich.
Fachbegriffe wirken vertraut.
Zwischenschritte werden gedanklich übersprungen.
Für das Publikum können genau dort Lücken entstehen.
Deshalb lohnt sich vor jedem Fachvortrag die Frage:
Was weiß mein Publikum bereits – und was setze ich gerade voraus?
Je größer der Wissensunterschied, desto wichtiger wird diese Frage.
Ein Vortrag beginnt inhaltlich weniger bei deinem Wissen.
Er beginnt beim Publikum.
Wer sitzt vor dir?
Was wissen diese Menschen bereits?
Was interessiert sie?
Welche Fragen haben sie?
Welche Entscheidung müssen sie treffen?
Was sollen sie anschließend verstehen, erinnern oder tun?
Diese Fragen verändern häufig die gesamte Präsentation.
Denn ein Vortrag für Fachkollegen braucht eine andere Sprache als ein Vortrag für Kunden.
Eine Vorstandspräsentation eine andere Struktur als eine Vorlesung.
Ein Kongressbeitrag funktioniert anders als eine Keynote.
Dasselbe Wissen braucht je nach Publikum eine andere Übersetzung.
Eine der schwierigsten Fragen für Fachleute lautet:
Was ist die wichtigste Aussage meines Vortrags?
Weniger:
„Worum geht es?“
Sondern:
„Was soll mein Publikum anschließend verstanden haben?“
Ein Thema kann sein:
„Künstliche Intelligenz in der medizinischen Diagnostik.“
Eine Kernbotschaft wäre beispielsweise:
„KI kann diagnostische Entscheidungen verbessern, wenn wir ihre Grenzen systematisch berücksichtigen.“
Jetzt entsteht eine Richtung.
Und damit eine wichtige Grundlage für die Auswahl deiner Inhalte.
Du hast vielleicht Material für drei Stunden.
Dein Vortrag dauert zwanzig Minuten.
Dann besteht deine Aufgabe weniger darin, schneller zu sprechen.
Du musst entscheiden.
Was ist wesentlich?
Was unterstützt die Kernbotschaft?
Welche Information braucht das Publikum?
Welche Information ist interessant und trotzdem entbehrlich?
Was gehört in den Anhang?
Was kannst du bei Rückfragen vertiefen?
Ein guter Vortrag ist eine bewusste Auswahl aus dem, was du weißt.
Je komplexer ein Thema ist, desto wichtiger wird Orientierung.
Das Publikum sollte immer wieder erkennen können:
Wo sind wir?
Warum ist dieser Punkt wichtig?
Wie hängt er mit dem vorherigen zusammen?
Wohin führt das?
Hilfreich sind beispielsweise:
Eine gute Struktur reduziert die geistige Arbeit, die dein Publikum allein leisten muss.
So bleibt mehr Aufmerksamkeit für den Inhalt.
Fachvorträge leiden häufig unter Informationsdichte.
Noch eine Zahl.
Noch eine Tabelle.
Noch eine Studie.
Noch ein Nebenaspekt.
Noch eine Einschränkung.
Jede einzelne Information kann fachlich berechtigt sein.
Gemeinsam können sie das Wesentliche verdecken.
Frage deshalb:
Was braucht mein Publikum genau jetzt, um meinem Gedanken folgen zu können?
Der Rest darf später kommen.
Oder ganz entfallen.
Fachbegriffe haben einen Sinn.
Sie ermöglichen präzise Kommunikation.
Innerhalb eines Fachgebiets können sie viel Zeit sparen.
Problematisch werden sie, wenn das Publikum sie weniger sicher versteht.
Dann entstehen zwei Möglichkeiten:
Du vermeidest den Fachbegriff.
Oder du erklärst ihn so, dass er anschließend hilfreich wird.
Eine gute Faustregel:
Fachbegriffe dort verwenden, wo sie Präzision schaffen. Erklären, wo sie Verständnis voraussetzen.
Manche Fachleute fürchten, durch verständliche Sprache an wissenschaftlicher oder professioneller Seriosität zu verlieren.
Das Gegenteil kann geschehen.
Wer etwas wirklich verstanden hat, kann häufig unterschiedliche Erklärungsebenen anbieten.
Für Fachkollegen.
Für Führungskräfte.
Für Kunden.
Für Studierende.
Für Menschen außerhalb des eigenen Fachgebiets.
Verständlichkeit ist keine Vereinfachung der Kompetenz. Sie ist Ausdruck kommunikativer Kompetenz.
Abstrakte Informationen werden leichter verständlich, wenn sie mit etwas Konkretem verbunden werden.
Ein Beispiel.
Eine Situation.
Ein Vergleich.
Eine kurze Geschichte.
Ein konkreter Anwendungsfall.
Das Publikum bekommt dadurch einen gedanklichen Anker.
Danach kannst du wieder zur abstrakten Ebene zurückkehren.
Analogien können komplexe Zusammenhänge erstaunlich schnell verständlich machen.
Sie haben zugleich Grenzen.
Ein Vergleich bildet immer bestimmte Aspekte ab und andere weniger.
Deshalb ist es hilfreich, deutlich zu machen:
Wo trägt die Analogie – und wo endet sie?
Gerade bei wissenschaftlichen und technischen Themen erhältst du so Verständlichkeit und Präzision zugleich.
Storytelling bedeutet weniger, aus jedem Fachvortrag eine Heldengeschichte zu machen.
Eine Geschichte kann sehr schlicht sein:
Wir hatten ein Problem.
Die bisherige Lösung funktionierte unter bestimmten Bedingungen weniger gut.
Wir stellten eine Frage.
Wir untersuchten sie.
Dabei zeigte sich etwas Überraschendes.
Daraus folgt eine Konsequenz.
Das ist bereits eine Dramaturgie.
Und sie kann wissenschaftliche Inhalte wesentlich zugänglicher machen.
„37 Prozent.“
Das ist zunächst eine Zahl.
Interessant wird sie durch Kontext.
37 Prozent wovon?
Ist das viel?
Ist das wenig?
Was war vorher?
Was wurde erwartet?
Welche Konsequenz ergibt sich daraus?
Zahlen werden verständlicher, wenn du ihre Bedeutung erklärst.
Präsentiere weniger Zahlen. Präsentiere Erkenntnisse, die durch Zahlen gestützt werden.
Ein Diagramm ist weniger automatisch verständlich, weil es visuell ist.
Auch Diagramme können überfordern.
Zu viele Datenreihen.
Zu kleine Beschriftungen.
Unklare Achsen.
Farben ohne erkennbare Funktion.
Und anschließend:
„Wie Sie hier sehen können …“
Vielleicht sieht das Publikum gerade etwas völlig anderes.
Hilfreicher ist:
Sag, was das Publikum erkennen soll.
Die Visualisierung liefert anschließend den Beleg.
Vergleiche:
„Studienergebnisse“
mit:
„Die Wirkung steigt besonders in den ersten sechs Wochen“
Die erste Überschrift nennt ein Thema.
Die zweite vermittelt eine Aussage.
Gerade bei fachlichen Präsentationen können aussagekräftige Überschriften enorm helfen.
Ein interessanter Test:
Lies ausschließlich die Überschriften deiner Folien.
Ergeben sie bereits eine nachvollziehbare Gedankenführung?
Eine Präsentationsfolie hat eine andere Aufgabe als ein Fachartikel.
Wenn dein Publikum lange Absätze lesen muss, konkurrieren zwei Informationsquellen:
Du.
Und die Folie.
Viele Menschen lesen dann.
Und hören weniger zu.
Deshalb lohnt sich die Frage:
Was muss sichtbar sein – und was kann ich sagen?
Auch ein hochinteressiertes Fachpublikum verfügt über begrenzte Aufmerksamkeit.
Menschen denken nach.
Sie erinnern sich an etwas.
Sie schauen auf eine Nachricht.
Sie hängen gedanklich noch beim vorherigen Punkt.
Gute Präsentationen berücksichtigen das.
Sie schaffen Orientierung.
Variieren Rhythmus.
Nutzen Pausen.
Setzen Beispiele.
Fassen zusammen.
Und markieren Wichtiges.
Aufmerksamkeit ist weniger selbstverständlich. Sie wird geführt.
Ein Fachvortrag muss weniger zur Bühnenshow werden.
Du brauchst keine künstliche Dramatisierung.
Keine permanenten Überraschungseffekte.
Keine aufgesetzten Geschichten.
Deine Inhalte dürfen für sich sprechen.
Rhetorische Kompetenz hilft dabei, dass sie diese Chance bekommen.
Das Ziel ist weniger Show. Das Ziel ist Zugang.
Manche Fachvorträge wirken, als habe der Vortragende seine Persönlichkeit vor der Tür abgegeben.
Sachlichkeit wird mit persönlicher Unsichtbarkeit verwechselt.
Dabei darf ein wissenschaftlicher Vortrag:
Neugier zeigen.
Begeisterung vermitteln.
Zweifel benennen.
Überraschung ausdrücken.
Eine Haltung erkennen lassen.
Das kann Glaubwürdigkeit sogar stärken.
Denn vor dem Publikum steht weiterhin ein Mensch.
Ein Vortrag ist weniger das akustische Vorlesen eines Fachtextes.
Schau dein Publikum an.
Sprich zu Menschen.
Nutze Pausen.
Beobachte Reaktionen.
Lass Gedanken ankommen.
Und erlaube deiner Stimme, Wichtiges von weniger Wichtigem zu unterscheiden.
Gesprochene Sprache darf gesprochen klingen.
So viel, wie dein tatsächliches Publikum mit hoher Wahrscheinlichkeit besitzt.
Weniger so viel, wie du dir wünschen würdest.
Gerade bei heterogenen Gruppen lohnt sich ein kurzer gemeinsamer Ausgangspunkt.
Fachleute werden eine gute Zusammenfassung meist verkraften.
Menschen mit weniger Vorwissen bekommen dadurch die Chance, dem Rest zu folgen.
„Die kennen sich aus.“
Das stimmt vielleicht.
Deshalb kannst du Fachbegriffe verwenden und schneller in die Tiefe gehen.
Trotzdem profitieren auch Experten von:
klarer Struktur,
guten Beispielen,
präzisen Aussagen,
verständlichen Visualisierungen,
und einer erkennbaren Argumentation.
Fachwissen reduziert weniger den Bedarf an guter Kommunikation. Es verändert ihn.
Besonders anspruchsvoll wird es, wenn du als Fachperson vor Menschen präsentierst, die Entscheidungen treffen sollen.
Sie brauchen möglicherweise weniger Details als du.
Dafür interessieren sie sich stärker für:
Konsequenzen.
Risiken.
Alternativen.
Kosten.
Chancen.
Empfehlungen.
Und die Frage:
Was bedeutet das für unsere Entscheidung?
Hier wird die Fähigkeit besonders wichtig, zwischen fachlicher Tiefe und Entscheidungskommunikation zu wechseln.
Bei vielen fachlichen und entscheidungsorientierten Präsentationen ist das sehr hilfreich.
Was ist die Erkenntnis?
Was empfiehlst du?
Was soll entschieden werden?
Danach kannst du begründen.
Das entspricht beispielsweise dem Gedanken des Pyramidenprinzips.
Gerade Menschen mit wenig Zeit profitieren davon, früh zu erfahren, worauf du hinauswillst.
Weglassen bedeutet weniger wegwerfen.
Zusätzliche Informationen können in:
den Anhang,
ein Handout,
eine Dokumentation,
ergänzende Unterlagen,
oder die Fragerunde.
So bleibt die Präsentation klar und die fachliche Tiefe weiterhin verfügbar.
Fachvorträge enden häufig mit Fragen.
Diese Phase verdient Vorbereitung.
Welche kritischen Fragen sind wahrscheinlich?
Wo gibt es methodische Grenzen?
Welche Gegenpositionen existieren?
Welche Zahl könnte hinterfragt werden?
Welche Aussage braucht zusätzliche Belege?
Gute Vorbereitung bedeutet weniger, jede Antwort auswendig zu lernen.
Sie bedeutet, sich mit den relevanten Perspektiven vorher beschäftigt zu haben.
Auch Experten kennen selten jede Antwort.
Dann kann ein klarer Satz sehr souverän wirken:
„Dazu habe ich gerade keine belastbare Antwort.“
Oder:
„Das müsste ich prüfen, bevor ich Ihnen etwas Verlässliches dazu sage.“
Kompetenz zeigt sich auch darin, die Grenzen des eigenen Wissens sauber zu markieren.
Du kannst einen Vortrag zwanzigmal auf dem Bildschirm durchgehen.
Und beim ersten lauten Durchlauf feststellen:
Der Einstieg funktioniert weniger.
Ein Satz ist viel zu lang.
Die Überleitung fehlt.
Die Präsentation dauert acht Minuten länger als gedacht.
Deshalb:
Präsentiere deine Präsentation.
Laut.
Im Stehen, wenn du später stehst.
Mit Folien.
Mit Zeitmessung.
Und möglichst einmal vor einem echten Menschen.
Feedback ist besonders wertvoll, wenn es konkret wird.
Weniger:
„War gut.“
Oder:
„Du musst selbstbewusster wirken.“
Hilfreicher:
Wo verliere ich das Publikum?
Welche Aussage bleibt unklar?
Welche Folie überfordert?
Wo brauche ich ein Beispiel?
Welche Information kann entfallen?
Wie wirkt meine Argumentation?
Welche Fragen entstehen?
Gutes Feedback verändert den nächsten Durchlauf.
Fachleute bewegen sich häufig zwischen unterschiedlichen Welten.
Zwischen Forschung und Praxis.
Technik und Management.
Medizin und Patient.
Analyse und Entscheidung.
Experten und Öffentlichkeit.
Die Herausforderung besteht darin, fachliche Präzision zu erhalten und gleichzeitig Zugang zu schaffen.
Das ist weniger ein Nebenaspekt fachlicher Arbeit.
Es ist eine eigene Kompetenz.
Wenn eine wichtige wissenschaftliche, technische oder fachliche Präsentation bevorsteht, können wir unmittelbar an deinem tatsächlichen Vortrag arbeiten.
Zum Beispiel an:
Besonders hilfreich ist häufig ein realistischer Durchlauf mit professionellem Feedback.
Denn dann zeigt sich weniger, wie die Präsentation auf dem Bildschirm aussieht.
Es zeigt sich, wie sie als Vortrag funktioniert.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn du unabhängig von einem einzelnen Vortrag an deiner Fähigkeit arbeiten möchtest, komplexe Inhalte klar, verständlich und überzeugend zu vermitteln:
→ Individuelles Rhetoriktraining 1:1
Geht es um eine Präsentation vor Vorstand, Geschäftsführung, Investoren oder anderen wichtigen Entscheidern, können fachliche Inhalte und strategische Kommunikation besonders eng zusammengehören.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Wer viel weiß, steht vor einer besonderen Aufgabe.
Du musst weniger beweisen, wie viel du weißt.
Du musst entscheiden, welches Wissen dein Publikum jetzt braucht und wie es Zugang dazu bekommt.
Genau darin liegt eine Form professioneller Großzügigkeit:
Du verlangst weniger, dass andere sich durch deine Gedanken kämpfen.
Du baust ihnen einen guten Weg hindurch.
Angebote für Kommunikations-, Rhetorik und Präsentationstrainings gibt es wie Sand am Meer. Da ist es mitunter nicht so einfach, die beste Wahl zu treffen. Damit du dich leichter entscheiden kannst, gebe ich auf diesen Seiten sehr viel von mir und meiner Arbeit preis. Die vielen Artikel und Videos liefern dir einen ersten Eindruck, welchen Stil ich pflege. Sie erlauben auch einen Blick hinter die Kulisse. Das vermittelt mehr, als es ein Vorgespräch könnte.
Du erfährst dort auch mehr über das WAS, das WIE und auch das WOZU. Ich setze auf Transparenz. Du könnest auch jemanden fragen, der schon mit mir gearbeitet hat oder — die überzeugendste und effektivste Vorgehensweise — du erlebst eine erste Sitzung 1:1 für 60 oder 90 Minuten mit mir. Ob in meinen Schulungsräumen oder online mit Video; du erfährst selbst, welchen Nutzen du hast.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Öffentlichkeit zu bekommen ist eine willkommene Gelegenheit, sich so zu präsentieren, wie Sie gesehen werden wollen. Und ein Radiointerview liefert Ihnen diese Gelegenheit. Erfahren Sie, was zu beachten ist.
Starkes Lampenfieber kann Sichtbarkeit und Karriere beeinflussen. Was Führungskräfte dagegen tun können – inklusive Auftrittscoaching und Executive Sparring.
Pecha Kucha bedeutet laut Übersetzer soviel wie wirres Geplauder, Stimmengewirr. Doch das ist nicht das beabsichtigte Ziel dieser Vortragsform. So wird eine Pecha Kucha Präsentation in 8 Schritten vorbereitet. Und es gibt 9+ Tipps.
So umschiffen Sie die häufigsten Fallgruben bei professionellem Storytelling. Was sind die typischen Fehler beim strategischem Erzählen von Geschichten und wie lassen sie sich vermeiden?
Erfahre, wie die 10-20-30-Regel dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.
Mach es dir und deinem Publikum mit geeigneten Redestrukturen leichter. Deine Vorteile sind der für dich leichtere Aufbau einer wirksamen Rede oder Präsentation und auch die Zuhörer finden sich besser zurecht, Du und deine Botschaft überzeugen und wirken.
Vorsicht bei Humor in Krisen.
Tipps für deine Interviews: Bei unangenehmen Fragen in Interviews hilft das Bridging, die Brückentechnik.
Diese 12 Fehler können deinen Investorenpitch schwächen. Erfahre, wie du Pitch Deck, Argumentation, Zahlen und kritische Fragen besser vorbereitest.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. Juni 2017
Überarbeitung: 13. September 2019
AN: #5650
Ü:
K:
Redner, die mit Manuskript bewaffnet ans Werk gehen, neigen dazu bei schwindender Lesesehkraft das Publikum zu irritieren. Brille auf, Brille ab, Brille auf. Das solltest du lieber lassen.
Redner, die mit Manuskript bewaffnet ans Werk gehen, neigen dazu bei schwindender Sehkraft, mit der Brille das Publikum zu irritieren. Weil sie die eigenen Notizen nicht ohne Lesehilfe entziffern können, wird die Brille aufgesetzt. Soweit so gut. Doch dann schauen manche Redner anschließend über den Brillenrand ins Publikum. Auf das Publikum wirkt das leicht oberlehrerhaft. Verbindend ist das nicht gerade. Wer will schon gerne das Gefühl haben, belehrt zu werden?
Auch nicht besser: Andere setzen ihre Brille mit so hoher Frequenz auf und wieder ab, dass es ebenfalls irritiert. Brille auf und Brille ab, Brille auf und …
Eine mögliche Lösung; wer zum Lesen eine Brille benötigt und häufiger Texte vorliest, kann es sich und dem Publikum mittels Gleitsichtbrille (Teil Lesebrille, Teil Fensterglas) etwas leichter machen. Wobei es oft schon genügen würde groß und deutlich mit einem kräftigen Filzstift zu schreiben oder es so auszudrucken. Wer sich damit sicherer fühlt, kann ja Stichpunktkarten mit ausgewählten Hinweisen verwenden. Die lassen sich schön groß schreiben.
Und überhaupt; es sollte schon einen wirklich guten Grund dafür geben, während einer Rede etwas vorzulesen. Zitate und komplexer Zahlen vorzulesen ist beispielsweise in Ordnung. Ganze Abschnitte oder gar die vollständige Rede 1:1 abzulesen ist in der Regel eine Zumutung.
Wer kann, verzichtet lieber auf die Brille. Brillen verdecken Teile der Augen und neigen zu Spiegelungen. Das kann die Wirkung der Mimik einschränken. Wobei eine gut gewählte Brille allerdings auch die Persönlichkeit eines Redners positiv unterstützen kann.
Viele unsichere Redner neigen dazu, auf ihre Notizen zu schauen, obwohl sie in dem Moment überhaupt nicht lesen. Dieser unbewusst ausweichende Blick soll dabei helfen dem Publikum nicht in die Augen sehen zu müssen. Doch genau das ist deutlich förderlicher als sich abzugrenzen.
Der Blickkontakt ist ein wichtiges Element der nonverbalen Kommunikation. Er spielt auch bei Vorträgen eine entscheidende Rolle. Wer seinem Publikum nicht in die Augen schaut oder es anstarrt, hinterlässt einen negativen Eindruck.
Also, stellen Sie Blickkontakt mit Ihren Zuhörern her. Angemessener Blickkontakt ist eines der machtvollsten, nonverbalen Mittel, um Emotionen zu transportieren und die Aufmerksamkeit des Publikums zu fesseln.
Es gilt nicht, das Publikum anzustarren. Es genügt, das Publikum die meiste Zeit direkt anzuschauen und mindestens während eines Drittels der Redezeit. Währen Sie Blickkontakt aufnehmen, lächeln Sie, es sei denn, Sie halten eine Trauerrede oder es ist aus anderen Gründe unangemessen.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2017
Überarbeitung: 24. Juli 2019
AN: #3450
K:CNC
Ü:
Echte Experten sind dem Wettbewerb voraus, werden von ihrer Zielgruppe bevorzugt. Endlich jemand der weiß von was er redet! Es behaupten viele von sich Experten zu sein, in der Praxis bestätigt sich das eher seltener. Echte Experten sind Mangelware. So nutzen Sie die Chance.
Ein überdurchschnittliches Wissen (also auch Inhalt und nicht nur Verpackung bitte!) wird so präsentiert, dass es von der Zielgruppe wahrgenommen wird. Nur, wie erfährt sie es?
In vielen Bereichen waren die Garanten für den Expertenstatus früher vor allem Fachbücher und andere Veröffentlichungen, doch das hat heute an Bedeutung verloren. Wer schreibt der bleibt? Heute wird gebloggt, was das Zeug hält, weshalb es zunehmend schwerer wird hier positiv aufzufallen.
Homepage, Facebook und Co.: Im sozialen Web tummeln sich so viele Anwärter im Kampf um den Expertenstatus, dass es im Grundrauschen schwer etwas zu erkennen gibt. Je nach Thema hilft Medienpräsenz. Auch eine Anzahl von Menschen, die für einen schwärmen sind sehr förderlich.
Öffentliche Reden sind nicht nur ein hervorragendes Mittel um Kontakte zu fördern, sie sind auch ein wesentliches Mittel sich als Experte zu etablieren. Es ist eine gute Gelegenheit vorhandenes Wissen und Erfahrungen zu präsentieren. Wer dies gut tut, erhält schnell vom Publikum das Attribut „Experte“. Außerdem fördert es Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit. Es erzeugt die Wahrnehmung das Sie ein Experte und eine Autorität in Ihrem Bereich sind, deswegen wurden Sie ja auch eingeladen. So etwas wiederum erzeugt weitere Nachfrage, insbesondere in Bereichen, in denen Wettbewerber:innen dies nicht oder nicht guttun.
Gelegenheiten zum Reden finden sich meist sehr leicht. Angestellte können im eigenen Unternehmen bei Meetings, Vertriebstagungen und internen Schulungen beginnen. Kongresse, Interessenvertretungen und andere Gruppen suchen ständig Redner für ihre Veranstaltungen. Während es einige Bereiche gibt, bei denen sich Unternehmen darum reißen, reden zu dürfen, ist der Bedarf sonst meist größer als das Rednerinteresse. Und sobald Sie sich den Ruf erworben haben eine Bereicherung zu sein, kommen die Anfragen von allein. Dann können Sie sogar mit einem Honorar rechnen. Das ist allerdings zweitrangig, wenn Ihr Thema und die Zielgruppe passen, lohnt es sich auch so für alle Beteiligten.
Nutzen Sie die Chance. Selbst, wenn Sie kein Honorar bekommen empfehle ich Ihnen daher eine sehr gute Vorbereitung, um die Gelegenheit erfolgreich zu gestalten. Und, wenn Sie dabei Unterstützung nutzen wollen …
%
%
Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?
Welche Botschaften kommen klar an?
Wo entsteht Präsenz?
Wo verliert die Wirkung an Kraft?
Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?
Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.
Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.
Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,
Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.
Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.
Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.
Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. April 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #17670
K: CNB
Ü:
Jede Präsentation ist auch eine Selbstpräsentation. Wer bei entscheidenden Auftritten nicht nachhaltig überzeugt, bekommt nicht immer eine zweite Chance. Eine gute inhaltliche Vorbereitung ist wichtig, doch erst mit einer überzeugenden Darstellung, persönlicher Ausstrahlung und Souveränität sorgen Sie für die beabsichtigte Wirkung.
Präsentationen werden in vielen Bereichen immer wichtiger. In mittleren und großen Unternehmen gehört es mittlerweile zum Standard, die eigenen Arbeitsergebnisse und den Stand von Projekten vor Kollegen und Vorgesetzten zu präsentieren. Selbst im Rahmen von Bewerbungsprozessen wird von Bewerber:innenn häufiger ein Redebeitrag erwartet. Nicht nur angehende Führungskräfte sollten Präsentationen deswegen unbedingt trainieren.
Auf ein Übermaß an Fakten und einen monotonen Vortragsstil antwortet das Publikum zunehmend häufiger mit dem gelangweilten Griff zum Smartphone. Zu einer gekonnten Präsentation gehören neben dem fachlichen und inhaltlichen Wissen auch der systematische Aufbau und weitere kommunikative und rhetorische Grundlagen. Auch die Entkräftung von Einwänden, der Umgang mit Killerphrasen und Provokationen, Einwürfen und Störungen gehören dazu.
Der Einsatz aktueller Hilfsmittel und Präsentationssoftware wie PowerPoint™, Keynote™ und Co. gilt als Selbstverständlichkeit. Sie allein machen aber noch keine gelungene Präsentation, im Gegenteil. Für manchen Redner mit Lampenfieber mag es ein erlösender Umstand sein, dass Präsentationen mit Powerpoint™ und Co. ihre Schöpfer sehr oft in der Aufmerksamkeit des Publikums verschwinden lassen. Wer schon beim Gedanken an eine bevorstehende Präsentation mit einem heftigen Adrenalinschub zu kämpfen hat, findet es vermutlich beruhigend, dass er nur als Schatten im Folienkino wahrgenommen wird.
Nur, wem es gelingt, sowohl als Persönlichkeit und mit den Aussagen zu überzeugen, kommt voran. Zu überzeugenden Statements gehört deswegen neben dem verständlichen Vertreten des Inhalts auch die nonverbale Seite. Hier ist Kongruenz gefragt, sonst kommen Zweifel auf. Also sind im Einklang auch souveräner Stimmeinsatz und unterstützende Körpersprache gefragt. Mit der passenden Gestik werden die Botschaften unterstützt.
Jeder Präsentation zählt, doch manche haben besonders großes Potenzial. Präsentationen bei denen für die Karriere relevante Personen anwesend sind, können der Karriere den erwünschten Kick geben. Weshalb sollte jemand auf eine solche Chance verzichten?
Sie können die beste Idee des Jahrhunderts haben, vollkommen neu und genial, doch wenn es Ihnen nicht gelingt genügend andere Menschen davon zu überzeugen, dann bleibt es einfach nur eine nette Idee.
Karsten Noack
Sorgen Sie dafür, das Ihr Angebot die verdiente Chance bekommt. Halbe Sachen bringen da bekanntlich nichts. Besser: Machen oder lassen! Ich plädiere für machen, gleich richtig machen und überzeugen.
Wer bei entscheidenden Auftritten nicht nachwirkend überzeugt, bekommt nicht immer eine zweite Chance. Deswegen gilt: Eine gute inhaltliche Vorbereitung ist wichtig, doch erst mit einer überzeugenden Darstellung, persönlicher Ausstrahlung und Souveränität sorgen Sie für die beabsichtigte Wirkung. Zeigen Sie sich!
Wie wäre es mit professioneller Unterstützung? Gemeinsam entwickeln wir Ihre Präsentationsfähigkeiten. Auch die besten Redner profitieren davon, wir lernen schließlich nie aus und brauchen Training.
Optimieren Sie Ihre Präsentationen und trainieren Sie Ihren Präsentationsstil. Wird Präsentationssoftware eingesetzt, dann als Unterstützung. Sie arbeiten mit mir an eigenen Themen, Ihrer Selbstdarstellung und trainieren Elemente der Rhetorik. Dabei stehen Sie im Mittelpunkt und nutzen für die Wirkung authentisch Ihre Persönlichkeit. Körper- und Stimmübungen, dass Training bewährter und neuer Verhaltens- und Ausdrucksmöglichkeiten, sowie ein stabiles Zustandsmanagement geben Ihnen zusätzliche Sicherheit und Überzeugungskraft. Ja, jede Präsentation ist auch eine Selbstpräsentation, ein wesentliches Element des Selbstmarketings.
Wenn Sie eine anstehende Redegelegenheit vorbereiten wollen, bringen Sie Ihr Thema mit und wir erarbeiten Ihre Präsentation. Souverän und sicher, durch eine gute Vorbereitung, gestalten Sie Ihren nächsten Auftritt zu einem besonderen Ereignis.
Nutzen Sie die bewährte Kombination aus Beratung, Coaching und Einzeltraining. So helfe ich Ihnen dabei Ihr Anliegen erfolgreich und authentisch zu präsentieren. Sie trainieren Ihre Wortwahl und Stimmkraft, lernen Techniken, die Ihnen selbst in schwierigen Situationen dabei helfen souverän zu bleiben. Und das selbst dann, wenn Sie bisher unter Lampenfieber gelitten haben.
Angebote zu Präsentations- und Rhetoriktrainings als Einzel-, Gruppen- und Auftragstrainings finden Sie auf hier. Wobei ich Einzelsitzungen in der Regel für die beste Wahl halte, denn davon profitiert nicht nur Ihre Karriere.
Gefallen hat mir die Arbeitsatmosphäre, das Material, Tipps und Anregungen, Ursachenfindung und die Übungen … ein sehr spannender Tag … Einiges worüber ich noch nachdenken werde … Vielen Dank für das Engagement.
Dr. Gerrit Buurman
Berlin
Gefallen hat mir das Eingehen auf individuelle Anforderungen/ Bedürfnisse, der starke Praxisbezug, … viele Übungen und Analysen.
Martin Leitiger
Berlin
Das Karrierecoaching mit Karsten Noack war die beste Investition in meine Karriere!
Peter Reinhard
Potsdam
Jetzt habe ich verstanden, was Herr Noack mit der Tragfähigkeit der Stimme gemeint hat.
Jens Sprenger
Berlin
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2009
Überarbeitung: 28. Juli 2019
Englische Version:
AN: 3450
K: CNB
Ü:
Du gehst aus einer Präsentation und denkst:
„Das war furchtbar.“
Die Stimme fühlte sich unsicher an.
Du hast deinen Puls gespürt.
Eine Formulierung war weniger elegant.
Und bei einer Frage brauchtest du länger als geplant.
Dann kommt das Feedback:
„Du wirkst sehr souverän.“
Und du denkst:
„Haben die denselben Vortrag gesehen?“
Genau diese Diskrepanz ist bei Lampenfieber interessant.
Wie du dich während eines Auftritts erlebst, ist nicht automatisch identisch mit dem, was andere von außen wahrnehmen.
Während eines Auftritts hast du Zugang zu Informationen, die dein Publikum weniger hat.
Du spürst:
Das Publikum sieht dagegen:
Dein inneres Erleben ist also wesentlich informationsreicher als das äußere Bild.
Und genau deshalb kann sich ein Auftritt innen deutlich dramatischer anfühlen, als er außen wirkt.
Unter Anspannung verändert sich die Aufmerksamkeit.
Viele Menschen beobachten sich stärker.
Sie achten auf:
Stimme.
Hände.
Gesicht.
Atmung.
Pausen.
Versprecher.
Und je stärker diese Selbstbeobachtung wird, desto größer kann der Eindruck entstehen:
„Alle sehen genau das, was ich gerade spüre.“
Das muss weniger stimmen.
Menschen überschätzen häufig, wie stark andere ihre kleinen Fehler, Unsicherheiten oder Auffälligkeiten wahrnehmen.
Beim Auftritt kann das bedeuten:
Du denkst:
„Jeder hat gesehen, dass ich kurz den Faden verloren habe.“
Für das Publikum war es vielleicht einfach:
eine kurze Pause.
Oder:
Du denkst:
„Meine Stimme hat total gezittert.“
Für andere klang sie vielleicht nur etwas angespannter.
Das eigene Erleben ist kein zuverlässiges Messinstrument für die Außenwirkung.
Du kannst dich unsicher fühlen und trotzdem kompetent wirken.
Du kannst dich stark aktiviert fühlen und trotzdem ruhig sprechen.
Du kannst denken, dass eine Pause „ewig“ dauert, während sie für Zuhörende vollkommen normal wirkt.
Deshalb hilft eine Unterscheidung:
Wie habe ich mich gefühlt?
Und:
Wie habe ich tatsächlich gewirkt?
Beides ist relevant.
Es ist nur weniger dasselbe.
Gerade Menschen mit hohen Ansprüchen bemerken sehr genau, was noch besser hätte sein können.
Sie registrieren:
Das kann fachliche Qualität fördern.
Und es kann gleichzeitig die eigene Leistungsbewertung verzerren.
Wer viel kann, sieht häufig auch besonders viel von dem, was noch besser gehen könnte.
Das Publikum kennt dein Skript weniger.
Es weiß weniger:
Wenn du denkst:
„Ich habe dort etwas vergessen.“
kann dein Publikum gleichzeitig denken:
„Das war ein klarer, kompakter Vortrag.“
Du vergleichst deinen Auftritt mit einem inneren Ideal.
Das Publikum erlebt nur den tatsächlichen Auftritt.
Nach einer Präsentation denkst du vielleicht:
„Ich war schlecht.“
Das klingt wie eine Tatsache.
In Wirklichkeit enthält der Satz mehrere mögliche Ebenen:
„Ich habe mich sehr angespannt gefühlt.“
„Ein Teil des Vortrags entsprach weniger meinem Anspruch.“
„Ich weiß noch weniger, wie das Publikum mich tatsächlich wahrgenommen hat.“
Diese Formulierungen sind präziser.
Und sie eröffnen Raum für eine realistischere Auswertung.
Viele Menschen mit Lampenfieber führen nach Präsentationen eine sehr strenge innere Nachbesprechung.
Sie erinnern sich an:
den Versprecher.
die unangenehme Frage.
das neutrale Gesicht in der dritten Reihe.
den Moment, in dem die Stimme anders klang.
Andere Informationen verschwinden leichter.
Zum Beispiel:
So kann eine selektive Erinnerung das Bild des Auftritts nachträglich verschlechtern.
Wenn du wissen möchtest, wie du wirkst, brauchst du Daten.
Weniger Spekulation.
Hilfreiches Feedback beantwortet konkrete Fragen.
Zum Beispiel:
Die Frage:
„War ich gut?“
liefert meist weniger hilfreiche Antworten.
Je konkreter die Frage, desto brauchbarer das Feedback.
Nicht jedes Feedback ist gleich wertvoll.
Hilfreich sind Menschen, die:
Ein Satz wie:
„War doch super.“
kann nett sein.
Er hilft dir wenig beim Lernen.
Eine Videoaufnahme ist für viele Menschen zunächst unangenehm.
Sie kann jedoch sehr wertvoll sein.
Denn sie trennt:
Wie habe ich mich erlebt?
von:
Wie sah und klang der Auftritt tatsächlich?
Du kannst beobachten:
Auf deiner Seite zur Vorbereitung wichtiger Präsentationen spielt Videoanalyse bereits aus genau diesem Grund eine Rolle: Selbstwahrnehmung und Außenwirkung können sich unterscheiden.
Eine Aufnahme kann ebenso zum Werkzeug übertriebener Selbstkritik werden.
Wenn du sie zehnmal ansiehst und nach jedem kleinen Fehler suchst, entsteht weniger eine realistische Bewertung.
Hilfreicher ist eine Struktur.
Zum Beispiel:
Nur die Gesamtwirkung.
Was kommt bei mir an?
Inhalt und Struktur.
Ist die Botschaft verständlich?
Stimme, Körpersprache und Präsenz.
Welche zwei oder drei Punkte lohnen sich wirklich?
Das Ziel ist Entwicklung.
Weniger die Suche nach möglichst vielen Fehlern.
Ein realistisches Selbstbild entsteht weniger nur durch Innenwahrnehmung.
Es entsteht aus mehreren Quellen:
Manchmal wirst du feststellen:
„Meine Wirkung war besser als mein Gefühl.“
Manchmal zeigt Feedback tatsächlich Entwicklungsfelder.
Beides ist wertvoll.
Auf der bisherigen Seite habe ich das Johari-Fenster verwendet.
Das Modell kann weiterhin hilfreich sein.
Es unterscheidet unter anderem zwischen:
Für Lampenfieber ist besonders der blinde Fleck interessant.
Vielleicht besitzt du Stärken, die andere klar sehen und die du selbst unter Anspannung kaum wahrnimmst.
Oder du hast Gewohnheiten, deren Wirkung dir weniger bewusst ist.
Feedback erweitert dein Bild.
Wer regelmäßig starkes Lampenfieber erlebt, kann irgendwann daraus schließen:
„Ich bin einfach kein guter Redner.“
Das ist ein wichtiger Denkfehler.
Denn zwei Fragen werden vermischt:
Wie gut sind meine Redefähigkeiten?
Und:
Wie gut kann ich unter hoher Aktivierung auf diese Fähigkeiten zugreifen?
Das ist weniger dasselbe.
Ein Mensch kann sehr gute kommunikative Fähigkeiten besitzen und unter starkem Lampenfieber zeitweise weniger Zugriff darauf haben.
Wenn du diese Ebenen vermischst, unterschätzt du möglicherweise deine tatsächlichen Fähigkeiten.
Ein einzelner Auftritt kann von vielen Faktoren beeinflusst werden.
Zum Beispiel:
Deshalb ist die Schlussfolgerung:
„Ich kann nicht präsentieren.“
meist viel größer als die Datenlage.
Präziser wäre:
„Dieser Auftritt lief an einigen Stellen weniger gut. Ich möchte verstehen, warum.“
Es geht weniger darum, dir einzureden:
„Ich bin ein großartiger Redner.“
Ein realistisches Selbstbild darf differenziert sein.
Zum Beispiel:
„Meine fachliche Argumentation ist stark.“
„Mein Einstieg darf noch prägnanter werden.“
„Bei kritischen Fragen werde ich zu ausführlich.“
„Meine Nervosität wirkt nach außen weniger deutlich, als sie sich innen anfühlt.“
Das ist wesentlich brauchbarer als:
„Ich bin gut.“
oder:
„Ich bin schlecht.“
Bevor du Feedback einholst, beantworte drei Fragen:
Dann holst du konkrete Rückmeldung ein.
Anschließend vergleichst du:
Wo stimmen Selbstbild und Fremdbild überein?
Wo unterscheiden sie sich?
Gerade die Unterschiede sind häufig besonders lehrreich.
Du kannst vor und nach dem Auftritt beispielsweise einschätzen:
Wie nervös fühle ich mich? 0 bis 10.
Und anschließend getrennt:
Wie gut konnte ich meine Botschaft vermitteln? 0 bis 10.
Das macht einen wichtigen Zusammenhang sichtbar:
Vielleicht war deine Nervosität bei 8.
Und deine tatsächliche Kommunikation trotzdem bei 7 oder 8.
Hohe Aktivierung und gute Leistung können gleichzeitig auftreten.
Vermeide Scheingenauigkeit.
Es geht weniger darum, deine Präsentationskompetenz mit einer vermeintlich objektiven Gesamtzahl zu versehen.
Eine Frage wie:
„Wie gut bin ich als Redner auf einer Skala von 1 bis 100?“
hilft wenig.
Besser sind konkrete Dimensionen.
Zum Beispiel:
Unter Lampenfieber entsteht leicht der Eindruck:
„Alle anderen sind viel souveräner.“
Du siehst jedoch nur ihre Außenwirkung.
Du kennst weniger:
Du vergleichst also häufig:
dein Innenleben mit der Außenseite anderer.
Das ist ein unfairer Vergleich.
Bei wichtigen Präsentationen sollte Feedback weniger allgemein bleiben.
Gerade auf Führungsebene interessieren Fragen wie:
Das verbindet Auftrittswirkung direkt mit der tatsächlichen Aufgabe.
Im Coaching oder Sparring können wir einen realen Auftritt simulieren und anschließend auswerten.
Du bekommst weniger nur:
„Das war gut.“
Oder:
„Da musst du souveräner wirken.“
Hilfreicher ist konkretes Feedback:
Das reduziert Unsicherheit durch Information.
Wenn eine stark negative Selbsteinschätzung mit ausgeprägter Angst, Vermeidung und intensiver Angst vor Bewertung verbunden ist, sollte genauer hingeschaut werden.
Dann kann mehr als gewöhnliches Lampenfieber beteiligt sein.
→ Ursachen von Redeangst und Lampenfieber
Bei beruflichem Lampenfieber und Unsicherheit über die eigene Auftrittswirkung kann Coaching oder Auftrittstraining sinnvoll sein.
Wenn eine behandlungsbedürftige Angstproblematik im Vordergrund steht, gehört sie in einen therapeutischen Rahmen.
Diese Bereiche halte ich fachlich und organisatorisch getrennt.
→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei Ängsten
Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.
Das gilt auch dann, wenn der Ausgangspunkt eine unsichere Selbsteinschätzung, Lampenfieber oder die Frage nach der eigenen Wirkung ist.
Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:
Allgemeine Entwicklung von Präsentations- und Auftrittskompetenz → BUSINESS 1:1.
Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → EXECUTIVE SPARRING.
Seit 1998 analysiere und begleite ich Reden, Präsentationen und wichtige Auftritte.
Dabei begegnet mir immer wieder derselbe Effekt:
Menschen bewerten sich unter Druck häufig anders, als sie tatsächlich wirken.
Manchmal deutlich zu kritisch.
Manchmal gibt es blinde Flecken.
Beides lässt sich mit konkretem Feedback besser bearbeiten als mit Vermutungen.
Wenn du wissen möchtest, wie du bei Reden und Präsentationen tatsächlich wirkst, können wir direkt mit einem realen Beispiel arbeiten.
Bring beispielsweise mit:
Wir können den Auftritt simulieren, auf Wunsch aufzeichnen und anschließend konkret auswerten.
Beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:
→ Feedback und Unterstützung anfragen
Wenn du dich während einer Präsentation nervös fühlst, ist dieses Erleben real.
Es sagt jedoch weniger automatisch, wie du auf andere wirkst.
Deshalb lohnt sich der Abgleich.
Wie habe ich mich erlebt?
Wie habe ich tatsächlich gewirkt?
Was funktioniert bereits?
Was möchte ich gezielt weiterentwickeln?
Ein realistisches Selbstbild entsteht weniger dadurch, dass du dich möglichst positiv beurteilst.
Es entsteht durch bessere Informationen.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Wer Lampenfieber ablegen will, muss sich der Gelegenheit systematisch stellen, anstatt die Angst zu verdrängen. So überwinden und wachsen Sie an den Erfahrungen.
Der Tunnelblick bezeichnet Wahrnehmungseinschränkungen, die besonders häufig in Stresssituationen auftreten. Dann ist es Zeit, wieder den Überblick zu gewinnen.
Ein wichtiger Auftritt steht kurz bevor und das Lampenfieber steigt? Kurzfristige Unterstützung bei Präsentationen, Pitches und Reden – online oder in Berlin.
Nervös vor dem Vorstellungsgespräch? 5 konkrete Tipps gegen Lampenfieber: Vorbereitung, Atmung, Fokus, schwierige Fragen und souveräner Umgang mit Blackouts.
Ist Lampenfieber wirklich nur eine Kampf-oder-Flucht-Reaktion? Was bei Stress vor Auftritten im Körper passiert, warum Erstarren dazugehört und was hilft.
Manche Redner denken, sie könnte sich hinter einem Rednerpult vor dem Publikum in Sicherheit bringen. Ob das so eine gute Idee ist?
Wird Lampenfieber durch häufiges Auftreten automatisch besser? Warum Konfrontation allein oft nicht reicht und wie neue Lernerfahrungen Redeangst verändern können.
Wie stark verzerrt Lampenfieber die eigene Einschätzung? Warum Selbstwahrnehmung und Außenwirkung auseinanderliegen können – und wie Feedback und Video Klarheit schaffen.
Hypnobalancing™ bei Lampenfieber: Selbsthypnose, mentale Vorbereitung und Selbstregulation für wichtige Präsentationen und Auftritte – Berlin & online.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Juli 2016
Überarbeitung: 15. Juli 2026
Schön, wenn Sie begeistert von sich und Ihrem Angebot sind. Doch seien Sie vorsichtig mit allzu übertrieben positiven Darstellungen in Ihrer Präsentation! Übertreibungen können nach hinten losgehen.
Groß, größer, am größten! Gut, besser, am besten!
Schön, wenn Sie begeistert von sich und Ihrem Angebot sind. Doch seien Sie vorsichtig mit allzu übertriebenen positiven Darstellungen!
Kritisches Publikum tendiert dazu, allzu rosigen Darstellungen zu misstrauen und wird deshalb beharrlich Ausschau nach dem Haar in der Suppe halten. Wenn etwas nur Vorteile bietet, klingt das zu schön, um wahr zu sein. Zu viel wurde und wird vom Himmel herunter versprochen. Zu oft haben die rosaroten Ankündigungen nicht gehalten, was erwartet wurde.
Ja, ja; im Himmel ist Jahrmarkt!
Das Misstrauen sitzt mittlerweile bei manchen Menschen recht tief. Zu viele Schaumschläger sind unterwegs, die alle in die Verpackung und kaum etwas in den Inhalt investieren.
Das eigene Angebot deshalb schlecht zu machen ist allerdings auch keine Lösung. Also was tun?
Insofern Sie die Wahrheit sagen, ist es verständlich, wenn Sie Ihr Angebot im guten Licht erscheinen lassen. Allerdings können Sie auch vom natürlichen menschlichen Zynismus ausgehen. Wenn Sie zu paradiesische Zustände beschreiben und dabei jegliche Nachteile, Risiken und Nebenwirkungen unerwähnt lassen, dürfen Sie sich nicht über gesteigertes Misstrauen wundern. Ihr Publikum wird den Haken Ihres Angebotes umso vehementer finden wollen. Ob es angesprochen wird oder nicht; die menschliche Fantasie füllt die Wissenslücken gerne mit Worst-Case-Szenarien. Und die sind oft sehr viel schlimmer, als die Realität.
Würdigen Sie andere Sichtweisen. Auch jene, die anderer Meinung sind. Da Sie sich vorab umfassend mit möglichen Gegenargumenten beschäftigt haben – und Ihre Empfehlung auf der Auswertung beruht – können Sie diese selbst einbringen und entkräften. Das ist weit glaubhafter als zu behaupten, es gebe keinerlei Bedenken zu berücksichtigen. Außerdem zeigen Sie damit, dass Sie sich mit dem Thema und Ihrem Publikum auseinandergesetzt haben.
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Mit geeigneten Gesten machen Sie es bei Ihren Reden und Präsentationen dem Publikum leichter, das Gesagte zu verstehen. Mit diesen Gesten werden auch die Augen und Spiegelneuronen angesprochen. Lernen Sie Ihre Körpersprache noch gezielter einzusetzen, denn dann überzeugen sowohl Sie als Persönlichkeit als auch Ihre Botschaft.
Schon im allerersten Lehrbuch der Rhetorik beschrieb der griechische Philosoph Aristoteles die drei Säulen der Rhetorik – Ethos, Logos und Pathos. So alt so gut und noch immer wirksam im Einsatz. So überzeugen Sie und Ihre Botschaft, in Gesprächen, Reden und Präsentationen.
Nutzen Sie mit diesen Tipps für die Vorbereitung einer Bilanzrede die Chancen, die sich aus der Rede zur Bilanz ergeben.
Schön, wenn Sie begeistert von sich und Ihrem Angebot sind. Doch seien Sie vorsichtig mit allzu übertrieben positiven Darstellungen in Ihrer Präsentation! Übertreibungen können nach hinten losgehen.
Der Chiasmus ist ein Stilmittel, bei dem gleichwertige Wörter, Teilsätze oder Sätze in unmittelbarer Abfolge kreuzweise entgegengesetzt angeordnet werden. Das bedeutet, dass der Chiasmus die häufig spiegelbildliche Anordnung eines dieser Elemente im darauffolgenden Abschnitt beschreibt. Alles klar? Und wozu soll das gut sein?
Verwenden Sie dazu für die Formulierungen Ihrer Ziele das bewährte SMART-Format für SMARTe Ziele. Jeder der Buchstaben steht für eine Eigenschaft, die ein gutes Ziel hat.
Eine spontane Rede vorbereiten? Wie soll das gehen, „spontan“ und „vorbereiten“ in einem Satz? Tatsächlich lassen sich selbst bei spontaner Aufforderung – anders als bei einer Stegreifrede – für den Redebeitrag zumindest noch ein paar Dinge vorbereiten, vorausgesetzt, es lässt sich noch etwas Zeit gewinnen. Zusätzlich zu den Tipps für Stegreifreden habe ich hier für Sie weitere Empfehlungen.
Redeauftritte sind sowohl mit Risiken und Chancen verbunden. Wo viel Licht ist, da ist auch oft Schatten. Wägen Sie vorher genau ab.
Erfahren Sie, wie Sie den Einsatz von Whiteboard beherrschen. Unterstützen Sie mit dessen Hilfe live Ihre Botschaft. So überzeugen Sie auch am Whiteboard.
Viel zu häufig bleiben Chancen ungenutzt, obwohl sie absehbar waren. Wer sich für etwas einsetzen will, bereitet sich vor.
Ständige Wiederholung ist ein beliebtes Mittel mit dem überzeugt werden soll. Dieses rhetorische Werkzeug wird allerdings auch oft missbraucht.
Bei einem Akrostichon ergeben Wort- oder Versanfänge hintereinander gelesen eine neue Bedeutung. Ja, und? Erfahren Sie was Sie davon haben.
Was macht überzeugende Präsentationsfolien aus? Hier sind einige Empfehlungen, mit denen Ihnen ansprechende und überzeugende Präsentationen gelingen. Und das auch, wenn Sie keinen Abschluss als Grafiker haben.
Abschied zu nehmen, fällt nicht leicht. Für Unternehmer oder Angestellte, die sich mit dem Unternehmen identifizieren, ist das ein bewegender Moment. Schließlich haben sie mit den Menschen dort oft sogar mehr Zeit verbracht als mit ihren Familien. So verabschieden Sie sich angemessen.
Lernen Sie was die Millersche Zahl bedeutet und welche Rolle das Arbeitsgedächtnis spielt.
Mit diesen Tipps überzeugen Sie mit Ihren Reden und Präsentationen auf Kongressen.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Mai 2015
Überarbeitung: 29. Juli 2019
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