USP und Alleinstellungsmerkmal: So wird Positionierung wirklich relevant |

USP und Alleinstellungsmerkmal: Was macht dein Angebot wirklich relevant?

Worin bist du und dein Angebot einzigartig und bemerkenswert?

USP und Alleinstellungsmerkmal: So wird Positionierung wirklich relevant

 

„Was ist dein Alleinstellungsmerkmal?“

Diese Frage klingt wichtig.

Sie führt trotzdem häufig in die falsche Richtung.

Denn kaum ein Unternehmen ist wirklich einzigartig.

Andere bieten ähnliche Produkte an.

Andere besitzen ebenfalls Erfahrung.

Andere sprechen dieselben Zielgruppen an.

Andere können ebenso freundlich, schnell oder kompetent sein.

Das ist kein Problem.

Ein gutes Angebot muss nicht einzigartig auf der Welt sein. Es muss für die richtigen Menschen klar relevant und unterscheidbar sein.

 

 

 

Was bedeutet USP?

 

USP steht für Unique Selling Proposition beziehungsweise Unique Selling Point.

Im Deutschen wird häufig von einem Alleinstellungsmerkmal gesprochen.

Gemeint ist vereinfacht:

Welcher überzeugende Grund spricht dafür, dass sich ein Kunde für dein Angebot entscheidet und nicht für eine Alternative?

Das kann eine besondere Eigenschaft sein.

Eine Kombination mehrerer Merkmale.

Eine bestimmte Spezialisierung.

Eine besondere Arbeitsweise.

Ein konkreter Nutzen.

Oder eine klare Positionierung für eine bestimmte Situation.

 

 

 

Das Problem mit dem Wort „einzigartig“

 

Viele Unternehmen suchen so lange nach etwas Einzigartigem, bis sie Marketingformulierungen erfinden.

Dann entstehen Aussagen wie:

„Wir verbinden höchste Qualität mit persönlichem Service.“

„Wir stellen unsere Kunden in den Mittelpunkt.“

„Wir bieten individuelle Lösungen.“

Das klingt positiv.

Und häufig genauso wie bei allen anderen.

Deshalb interessiert mich weniger:

Was kannst ausschließlich du?

Spannender ist:

Welche relevante Kombination aus Kompetenz, Angebot, Zielgruppe und Arbeitsweise macht deine Wahl für bestimmte Kunden besonders plausibel?

 

 

 

Ein USP ist mehr als ein Werbeslogan

 

Ein Slogan kann eine Positionierung verdichten.

Er ersetzt sie kaum.

Ein tragfähiger USP zeigt sich vielmehr in Fragen wie:

  • Welche Probleme löst du besonders gut?
  • Für welche Menschen oder Unternehmen?
  • In welchen Situationen?
  • Auf welche Weise?
  • Was unterscheidet deinen Ansatz?
  • Welchen konkreten Nutzen erzeugt das?

Wenn diese Fragen klar beantwortet sind, wird Kommunikation wesentlich leichter.

 

 

 

Positionierung beginnt mit Auswahl

 

Viele Angebote werden unklar, weil sie möglichst niemanden ausschließen wollen.

Dann lautet die Botschaft ungefähr:

„Wir können sehr viel für sehr viele Menschen.“

Das mag stimmen.

Es hilft potenziellen Kunden trotzdem wenig bei der Entscheidung.

Positionierung braucht Auswahl.

Zum Beispiel:

  • Welche Zielgruppen sind besonders relevant?
  • Welche Probleme willst du besonders häufig lösen?
  • Welche Situationen passen zu deiner Stärke?
  • Welche Leistungen willst du stärker sichtbar machen?
  • Welche Leistungen gehören weniger in den Vordergrund?

Je klarer diese Auswahl, desto verständlicher wird dein Profil.

 

 

 

USP, Positionierung und Value Proposition: Was ist der Unterschied?

 

Die Begriffe werden häufig vermischt.

Eine einfache Unterscheidung hilft.

 

Positionierung

Positionierung beschreibt, welchen Platz dein Angebot im Kopf deiner Zielgruppe einnehmen soll.

Zum Beispiel:

„Der Spezialist für besonders komplexe B2B-Verhandlungen.“

 

Value Proposition

Die Value Proposition beschreibt den Wert beziehungsweise Nutzen, den dein Angebot für Kunden erzeugt.

Zum Beispiel:

„Wir helfen Führungsteams, kritische Entscheidungen schneller und fundierter zu treffen.“

 

USP

Der USP beschreibt, was dein Angebot im relevanten Vergleich besonders unterscheidbar macht.

Zum Beispiel:

„Strategische, psychologische und kommunikative Vorbereitung aus einer Hand.“

In der Praxis greifen diese drei Ebenen ineinander.

 

 

 

Die wichtigste Frage lautet: Relevant für wen?

 

Ein Merkmal ist erst dann wertvoll, wenn es für die Zielgruppe Bedeutung hat.

Ein Unternehmen kann beispielsweise stolz darauf sein, seit 80 Jahren am Markt zu sein.

Für manche Kunden schafft das Vertrauen.

Für andere spielt es kaum eine Rolle.

Ein Berater kann sehr viele Ausbildungen absolviert haben.

Auch das ist erst relevant, wenn daraus ein Vorteil für das konkrete Anliegen entsteht.

Ein Unterschied wird erst zum Wettbewerbsvorteil, wenn Kunden darin einen Nutzen erkennen.

 

 

 

1. Verstehe die relevante Zielgruppe

 

Beginne weniger mit dir selbst.

Beginne mit den Menschen, die du erreichen möchtest.

Frage:

  • Welche Situationen beschäftigen sie?
  • Was wollen sie erreichen?
  • Was kostet sie Zeit, Geld oder Energie?
  • Welche Risiken möchten sie reduzieren?
  • Was ist ihnen bei einer Lösung besonders wichtig?
  • Welche Alternativen haben sie?

Je besser du diese Perspektive kennst, desto leichter erkennst du, welche Unterschiede tatsächlich relevant sind.

 

 

2. Betrachte die Alternativen

 

Wettbewerb bedeutet mehr als direkte Konkurrenten.

Eine Alternative kann auch sein:

  • nichts zu tun
  • intern eine Lösung zu entwickeln
  • Software zu kaufen
  • einen günstigeren Anbieter zu wählen
  • eine größere Agentur zu beauftragen
  • einen spezialisierten Experten zu wählen

Deshalb lohnt sich die Frage:

Womit vergleicht der Kunde mein Angebot wirklich?

 

 

3. Suche nach relevanten Unterschieden

 

Unterschiede können auf vielen Ebenen entstehen.

Zum Beispiel durch:

  • Spezialisierung
  • besondere Erfahrung
  • Geschwindigkeit
  • Zugang oder Verfügbarkeit
  • Methodik
  • Service
  • Persönlichkeit
  • Qualität
  • Risikoreduktion
  • Komfort
  • Preis
  • eine ungewöhnliche Kombination von Kompetenzen

Gerade der letzte Punkt wird häufig unterschätzt.

Ein einzelnes Merkmal kann weit verbreitet sein.

Die Kombination mehrerer relevanter Merkmale kann sehr selten werden.

 

Die Kombination kann der eigentliche USP sein

 

Stell dir beispielsweise einen Berater vor.

Strategisches Denken allein ist kaum einzigartig.

Kommunikationskompetenz ebenfalls nicht.

Psychologisches Verständnis auch nicht.

Erfahrung mit Führungskräften ebenfalls wenig.

Die Verbindung all dieser Perspektiven in einer konkreten Situation kann jedoch sehr relevant werden.

Genau darin liegen häufig starke Positionierungen.

Du brauchst nicht zwingend eine einzigartige Eigenschaft. Eine seltene und relevante Kombination kann vollkommen ausreichen.

 

 

4. Übersetze Merkmale in Nutzen

 

Viele Unternehmen beschreiben Eigenschaften.

Kunden denken stärker in Folgen.

Zum Beispiel:

Merkmal: 24-Stunden-Reaktionszeit.

Nutzen: Kritische Fragen bleiben kaum tagelang liegen.

Merkmal: Direkter Ansprechpartner.

Nutzen: Weniger Übergaben und schnellerer Kontext.

Merkmal: Branchenkenntnis.

Nutzen: Weniger Zeit für Grundlagenerklärungen.

Die entscheidende Frage lautet immer:

Was hat der Kunde davon?

 

 

5. Belege deine Positionierung

 

Ein USP ist besonders glaubwürdig, wenn er sichtbar belegt werden kann.

Zum Beispiel durch:

  • Erfahrung
  • konkrete Fälle
  • Referenzen
  • Arbeitsweise
  • Ergebnisse
  • Spezialisierung
  • nachvollziehbare Prozesse

Wenn du sagst:

„Wir sind besonders schnell.“

dann sollte Geschwindigkeit tatsächlich sichtbar werden.

Wenn du sagst:

„Wir arbeiten individuell.“

dann sollte sich das Angebot erkennbar unterscheiden von einem Standardprogramm.

Positionierung braucht Belege.

 

 

6. Formuliere verständlich

 

Ein USP sollte keine Rätselaufgabe sein.

Wenn potenzielle Kunden erst drei Absätze lesen müssen, um den Unterschied zu verstehen, fehlt Klarheit.

Hilfreich ist eine einfache Struktur:

Wir helfen [Zielgruppe], [relevantes Ergebnis] zu erreichen, indem wir [besonderer Ansatz oder Unterschied].

Zum Beispiel:

„Wir helfen mittelständischen Industrieunternehmen, komplexe Vertriebsprozesse zu verkürzen, indem wir Vertrieb, Datenanalyse und Prozessautomatisierung verbinden.“

Das ist noch kein Werbeslogan.

Es ist eine klare Arbeitsgrundlage.

 

 

7. Prüfe, ob die Aussage austauschbar ist

 

Ein einfacher Test:

Setze den Namen eines Wettbewerbers über deinen Text.

Würde er noch genauso gut passen?

Wenn ja, ist die Aussage wahrscheinlich zu allgemein.

Typische Beispiele:

  • „Der Kunde steht bei uns im Mittelpunkt.“
  • „Wir bieten höchste Qualität.“
  • „Wir entwickeln individuelle Lösungen.“
  • „Wir leben Innovation.“

Solche Aussagen können stimmen.

Sie unterscheiden kaum.

 

 

8. Prüfe, ob der Unterschied relevant genug ist

 

Auch ungewöhnliche Merkmale können wertlos sein.

Vielleicht seid ihr das einzige Unternehmen mit grünen Bürostühlen.

Das ist tatsächlich einzigartig.

Nur dürfte kaum ein Kunde deswegen kaufen.

Deshalb braucht ein USP beides:

Unterscheidbarkeit und Relevanz.

 

9. Vermeide künstliche Einzigartigkeit

 

Manche Positionierungen werden so eng formuliert, dass technisch tatsächlich niemand dasselbe behauptet.

Zum Beispiel:

„Deutschlands erster ganzheitlicher KI-Strategieberater für familiengeführte Unternehmen mit systemischem 7-Säulen-Ansatz.“

Das kann einzigartig sein.

Es muss deswegen noch lange überzeugend sein.

Wenn eine Positionierung vor allem konstruiert klingt, verliert sie Glaubwürdigkeit.

Eine einfache, relevante Aussage ist häufig stärker.

 

 

10. Positionierung bedeutet auch Verzicht

 

Eine klare Positionierung sagt indirekt:

„Dafür stehen wir besonders.“

Damit rückt anderes nach hinten.

Genau das fällt vielen Unternehmen schwer.

Sie möchten weiterhin jede denkbare Anfrage ansprechen.

Doch wer alles gleich stark betont, wird schwerer eingeordnet.

Positionierung wird häufig dort klar, wo du entscheidest, was weniger sichtbar sein soll.

 

 

11. Höre deinen Kunden zu

 

Eine interessante Quelle für Positionierung ist die Sprache bestehender Kunden.

Frage beispielsweise:

  • Warum haben Sie sich für uns entschieden?
  • Was war Ihnen bei der Auswahl besonders wichtig?
  • Was hätten Sie bei uns beinahe unterschätzt?
  • Was würden Sie anderen über die Zusammenarbeit erzählen?
  • Was unterscheidet uns aus Ihrer Sicht?

Die Antworten können deutlich anders ausfallen als die interne Selbsteinschätzung.

Das ist wertvoll.

 

 

12. Prüfe deine Positionierung im echten Markt

 

Positionierung entsteht weniger durch langes Nachdenken im Besprechungsraum als durch Kontakt mit echten Kunden.

Teste:

  • Welche Botschaft erzeugt Interesse?
  • Welche Formulierung wird verstanden?
  • Welche Fragen folgen?
  • Welche Angebote werden gewählt?
  • Welche Einwände kommen wiederholt?

Das liefert Material für Anpassungen.

Positionierung darf sich entwickeln.

 

 

 

Ein USP muss nicht für immer gelten

 

Märkte verändern sich.

Technologien verändern sich.

Kundenbedürfnisse verändern sich.

Und auch Unternehmen entwickeln sich.

Was vor zehn Jahren deutlich unterscheidbar war, kann heute Standard sein.

Deshalb lohnt sich regelmäßige Prüfung:

Ist unsere Positionierung heute noch relevant?

 

 

 

Persönliche Positionierung

 

Der Begriff USP wird auch bei Selbstständigen, Beratern und Führungskräften verwendet.

Hier wird das Thema schnell persönlich.

Dann geht es beispielsweise um:

  • fachliche Kompetenz
  • Erfahrungen
  • Persönlichkeit
  • Arbeitsweise
  • Werte
  • Zielgruppen
  • Probleme, die besonders gut gelöst werden

Auch hier würde ich weniger nach einer künstlichen Einzigartigkeit suchen.

Spannender ist:

Welche Kombination macht dich für bestimmte Aufgaben besonders passend?

 

 

 

Eine Positionierung muss zur Persönlichkeit passen

 

Gerade bei personenbezogenen Dienstleistungen kann eine Positionierung auf dem Papier hervorragend wirken und sich trotzdem falsch anfühlen.

Vielleicht verspricht sie etwas, das kaum zur Person passt.

Vielleicht klingt sie spektakulärer, als die Person auftreten möchte.

Vielleicht zieht sie Kunden an, mit denen die Zusammenarbeit wenig Freude macht.

Dann ist die Positionierung strategisch kaum hilfreich.

Eine gute Positionierung sollte wirtschaftlich sinnvoll und persönlich tragfähig sein.

 

 

 

Was dein USP nicht leisten kann

Ein USP kann keine schwache Leistung retten.

Er ersetzt keinen Kundennutzen.

Er ersetzt keine Glaubwürdigkeit.

Und er ersetzt keine gute Kommunikation.

Er hilft vor allem dabei, einen relevanten Unterschied verständlich zu machen.

 

 

 

7 Fragen für eine stärkere Positionierung

 

1. Für wen wollen wir besonders relevant sein?

Je klarer die Zielgruppe, desto leichter wird die Positionierung.

 

2. Welches Problem lösen wir besonders gut?

Denke in Situationen statt nur in Leistungen.

 

3. Welche Alternativen hat unser Kunde?

Betrachte direkte und indirekte Konkurrenz.

 

4. Was machen wir relevant anders?

Suche weniger nach spektakulären Unterschieden und mehr nach nützlichen.

 

5. Was hat der Kunde konkret davon?

Übersetze Merkmale in Nutzen.

 

6. Womit können wir unsere Aussage belegen?

Glaubwürdigkeit braucht Substanz.

 

7. Können wir die Positionierung in zwei Sätzen erklären?

Wenn das schwerfällt, ist vermutlich noch Klärung nötig.

 

 

 

Ein einfacher Positionierungstest

 

Vervollständige diese vier Sätze:

Wir arbeiten besonders für …

Diese Menschen kommen zu uns, wenn …

Unser besonderer Beitrag besteht darin …

Das ist für sie wertvoll, weil …

Wenn daraus eine klare und glaubwürdige Aussage entsteht, bist du häufig weiter als mit der Suche nach einem spektakulären Werbeslogan.

 

 

 

Häufige Fragen zu USP und Alleinstellungsmerkmal

 

Was bedeutet USP?

USP steht für Unique Selling Proposition beziehungsweise Unique Selling Point. Gemeint ist ein relevantes Merkmal oder eine Kombination von Merkmalen, die ein Angebot im Vergleich zu Alternativen unterscheidbar macht.

 

Muss ein USP wirklich einzigartig sein?

Im strengen Wortsinn legt der Begriff das nahe. In der Praxis ist wichtiger, dass die Positionierung für eine bestimmte Zielgruppe relevant, glaubwürdig und klar unterscheidbar ist.

 

Was ist ein gutes Beispiel für einen USP?

Ein guter USP beschreibt weniger einen allgemeinen Qualitätsanspruch als einen konkreten relevanten Unterschied. Beispielsweise eine besondere Spezialisierung, einen außergewöhnlichen Zugang, eine schnellere Lösung oder eine seltene Kombination von Kompetenzen.

 

Was ist der Unterschied zwischen USP und Value Proposition?

Die Value Proposition beschreibt den Nutzen eines Angebots für den Kunden. Der USP betont stärker den Unterschied zu relevanten Alternativen. Beide Bereiche überschneiden sich häufig.

 

Wie finde ich mein Alleinstellungsmerkmal?

Analysiere Zielgruppe, Kundenprobleme, relevante Alternativen, eigene Stärken und bestehendes Kundenfeedback. Suche anschließend nach Unterschieden, die sowohl glaubwürdig als auch für Kunden wichtig sind.

 

Kann eine Person einen USP haben?

Ja. Bei Beratern, Selbstständigen oder Führungskräften entsteht Differenzierung häufig aus einer Kombination von Erfahrung, Kompetenz, Persönlichkeit, Arbeitsweise und Zielgruppe.

 

Wie oft sollte ich meine Positionierung überprüfen?

Immer dann, wenn sich Markt, Angebot, Zielgruppe oder strategische Ausrichtung deutlich verändern. Auch wiederkehrende Rückmeldungen von Kunden können ein guter Anlass sein.

 

 

 

Der entscheidende Gedanke

 

Du brauchst keine spektakuläre Einzigartigkeit.

Du brauchst Klarheit.

Für wen bist du relevant?

Wann?

Wobei?

Und weshalb sollte jemand gerade dich oder dein Angebot ernsthaft in Betracht ziehen?

Eine starke Positionierung macht weniger Lärm. Sie macht die Entscheidung leichter.

 

 

 

Wenn die eigene Positionierung noch unscharf ist

 

Gerade bei Selbstständigen, Führungskräften und spezialisierten Dienstleistungsangeboten ist Positionierung häufig anspruchsvoller als ein Marketing-Workshop vermuten lässt.

Denn dabei greifen mehrere Fragen ineinander:

  • Worin liegen die tatsächlichen Stärken?
  • Welche Zielgruppen passen?
  • Welche Leistungen sollen im Vordergrund stehen?
  • Was ist wirtschaftlich interessant?
  • Was passt zur eigenen Persönlichkeit?
  • Welche Botschaft lässt sich glaubwürdig vertreten?

Im persönlichen 1:1 können wir genau diese Fragen sortieren und daraus eine klare Positionierung entwickeln.

Weniger als künstliche Markeninszenierung.

Mehr als präzise Antwort auf die Frage:

Wofür möchtest du im relevanten Moment stehen?

Online oder persönlich in Berlin.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Was ist dein Alleinstellungsmerkmal? Weshalb solltest du und dein Angebot bei vorhandenem Wettbewerb bevorzugt werden?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 28. Juli 2019

Stimmpflege: Rücksicht auf die Stimme nehmen? Von Null auf Hundert!

Stimmpflege: Wozu Rücksicht auf die Stimme nehmen? Von Null auf Hundert!

Pflege deine Stimme und erweitere deine Ausdrucksmöglichkeiten
Wozu Rücksicht auf die Stimme nehmen? Von Null auf Hundert!

Wie steht es mit deiner Stimmpflege?

 

Hand aufs Herz; wenn es dir so geht, wie mir, dann ist es wahrscheinlich, dass die Stimmpflege mal mehr und dann vor allem weniger Aufmerksamkeit erhält. 

Hier gibt es Tipps für die Stimmpflege, nicht nur für professionelle Redner. Pflege deine Stimme, es lohnt sich. Der Eindruck, den sich dein Publikum von dir macht, hat eine Menge damit zu tun, wie du klingen. Nutze die Macht Ihrer Stimme. Hier erfährst du wie du deine stimmlichen Fähigkeiten ausbauen kannst.

Überblick

 

 

 

 

Setze die Macht deiner Stimme wirksam ein

 

Der Eindruck, den sich dein Publikum von dir macht, hat eine Menge damit zu tun, wie du klingst. Schon der Stimmklang hat einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung durch andere Personen. Wir gehen davon aus, dass wir so Hinweise auf den Charakter, die Werte, Haltung und aktuelle Stimmung erhalten. Bewusst und vor allem unbewusst registrieren wir selbst kleinste Hinweise und interpretieren sie – jeder einzelne Publikumsteilnehmer. Der Klang der Stimme beeinflusst die Bedeutung, die Zuhörer der Botschaft geben. Manches klingt einfach stimmiger als anderes. Manche Stimmen bleiben noch länger im Gedächtnis, während andere keinen Eindruck hinterlassen.

 

 

 

Keine Zeit zum Aufwärmen! Stimmgewaltig von Null auf Hundert?

 

Aufschließen, ran ans Lenkrad, Vollgas. Ab geht es mit quietschenden Reifen, von Null auf Hundert! Ohne Rücksicht auf Verlust. Manche Autofahrer zwingen ihr Fahrzeug aus dem Stand in den obersten Drehzahlbereich. Doch die meisten Menschen sind zu ihrem Auto gnädiger, als die Mehrzahl der Redner zu ihrer Stimme.

Gibst du genug Acht auf deine Stimme? Erfahre, weshalb und wie du eines deienr wesentlichsten Werkzeuge pflegen kannst, um dich und deine Botschaft stimmig zu präsentieren.

 

 

 

Gnade!

 

Statt ohne Rücksicht auf Verluste sofort loszulegen, kannst du es auch einfach gelassener angehen. Tausche dich mit anderen Personen aus, bevor es losgeht. Small Talk hilft der Stimme warmzuwerden und macht dich mit dem Publikum vertraut. Sei gut zu deiner Stimme! Rede ich warm, bevor du beginnst, deine Stimmwerkzeuge professionell einzusetzen. Mache Aufwärmübungen. Für diesen Zweck gibt es einige Anregungen im Artikel Wellness für die Stimme.

 

 

 

9 Tipps für die Stimmpflege

 

Lernen, deine Stimmwerkzeuge zu pflegen. Ja, viele Menschen achten besser auf ihre materiellen Besitztümer, als auf sich selbst und ihren Körper. Zumindest, bis der Körper rebelliert! Lass es nicht so weit kommen.

Wie steht es mit deiner Stimme? Wie gepflegt ist sie? Ja, eine Stimme will gepflegt und entwickelt werden. Da macht sie keinen Unterschied zu vielen anderen Dingen und Fähigkeiten. Was ungenutzt einstaubt verkümmert mit der Zeit. Außerdem: Mache es wie die Sportler, die sich vor einem Wettkampf aufwärmen. Gönne deiner Stimme vor einem Auftritt ein kleines Aufwärm-Programm. Wie du deine Stimme erkunden und entwickeln kannst, erfährst du hier:

Darauf solltest du bei deiner Stimmpflege achten, wenn deine stimmliche Überzeugungskraft eine Rolle spielt:

 

 

 

1. Schone deine Stimme

 

Die Stimme klingt rau, heiser und tief. Rauer Hals, ein akuter Infekt mit Entzündung der Schleimhäute des Rachens und des Kehlkopfes liegt vor? Schone deine Stimme während des akuten Infektes, sprechen wenig, doch flüstere nicht.

 

 

 

2. Weniger Stress und Zeitdruck

 

Stress und Zeitdruck führen zu einer höheren Stimme, hektischem Sprechen mit undeutlicher Aussprache, erhöhtem Sprechtempo und einer schlechten Atemtechnik.

 

 

 

3. Flüssigkeit

 

Die Oberfläche der Stimmlippen besteht aus Schleimhaut, die feucht gehalten werden sollte. Trinke 2-3 Liter täglich.

 

 

 

4. Stimmpausen

 

Plane auch stimmliche Ruhepausen ein. Die Überlastung der Stimme kommt recht oft vor, wird jedoch ebenso oft ignoriert und verschlimmert.

 

 

 

5. Ruhe

 

Reduziere, soweit möglich, die Umgebungslautstärke, sonst musst du dagegen ankämpfen. Das Sprechen bei erhöhter Umgebungslautstärke sorgt für eine hohe Belastung, besonders bei ungeschulten Stimmen bei denen es häufiger zur Entwicklung von Stimmproblemen und Stimmstörungen führt.

 

6. Deutliche Artikulation

 

Durch eine deutliche Aussprache erhöhe die Verständlichkeit, deine Stimme wird effektiver und benötige weniger Druck für deine Stimmkraft.

 

 

 

7. Lebendigkeit

 

Eine lebendige Sprechweise ist melodische und abwechslungsreich. Solch einer Stimme folgt nicht nur das Publikum lieber, sie ist auch viel einfacher und natürlicher als eine monotone Sprechweise.

 

 

 

8. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

 

Im Zweifelsfall gehe lieber zu einem Spezialisten, wie einen HNO-Arzt. Der oder die weiß, was zu tun ist.

 

 

9. Schluss mit der Quälerei

 

Schlechte Luft und ganz besonders Nikotinkonsum belasten die Stimme und schaden ihr. Also, hören auf zu rauchen und vermeide das Passivrauchen. Beides ist für die Stimme sehr schädlich.

 

 

 


Vorteile durch eine gepflegte Stimme

 

Das Publikum hört einer angenehmen Stimme lieber zu. Umgekehrt: Spiegelneuronen sorgen dafür, dass wir mitleiden, wenn eine Stimme gequält klingt. Eine überbeanspruchte Stimme ist auch für das Publikum sehr unangenehm. Das nimmt es übel. Und genau darauf  steuern Sie hin, wenn Sie rücksichtslos zu Ihrer Stimme sind.

Eine warme, vorbereitete Stimme klingt voller, sicher und überzeugender. Voller Stimmklang ist angenehm zu hören.
Außerdem: wenn du nicht gut mit sich selbst umgehen, was ist das dann für eine Botschaft?

Also, gebe gut auf dich Acht und schützen eines deiner wichtigsten Werkzeuge; deine Stimme.

Pflege deine Stimme und erweiter deine Ausdrucksmöglichkeiten. Ich helfe dir dabei, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren.

 

 

 

P.S.

 

Wie gehst du mit deiner Stimme um, was hilft und was nicht? Teile mit uns deine Erfahrungen und Tricks.

Umfrageergebnis

 

Die Leser dieses Blogs wärmen vor Reden und Präsentationen ihre Stimme auf.

%

Nein

%

Manchmal

%

Ja

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage (n= 237)

P.S.

 

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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. Juni 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü:X

1. Regel der Rhetorik: Beginnen wir bei den Grundlagen der Rhetorik

1. Regel der Rhetorik: Beginnen wir bei den Grundlagen der Rhetorik

Von Zeit zu Zeit lohnt es sich an die Prinzipien zu erinnern!
Rhetorik

1. Regel der Rhetorik

 

Ständig mitreden? Wer nichts zu sagen hat, sollte die Klappe halten. Es lohnt sich, die wichtigste Regel der Rhetorik zu beherzigen. Hier folgen ein paar Gedanken dazu.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

1. Regel der Rhetorik:

 

Wer nichts zu sagen hat, sollte die Klappe halten.

 

Es lohnt sich, die wichtigste Regel der Rhetorik zu beherzigen.

 

 

 

Grundlagen der Rhetorik

 

Die erste ja für sich allein beinahe ausreichende Regel des guten Stils ist diese, dass man etwas zu sagen habe.

Arthur Schopenhauer

 

 

 

Es war einmal…

 

Ich hatte einen ansonsten sehr geschätzten Kollegen, der pflegte die Angewohnheit sich regelmäßig alle 15 Minuten zu äußern. Und das weitgehend unabhängig vom Thema und der Relevanz des persönlichen Beitrages dazu. Er hatte irgendwo in einem Karriereführer gelesen, das wäre gut, um voranzukommen. Mit Ursache und Wirkung ist das mitunter so eine Sache. Das mit der Karriere ist ihm gut gelungen und deshalb wird er diese Empfehlung vermutlich noch immer für richtig halten. Ich denke allerdings, dass er durch seine sonstigen Kenntnisse und Fähigkeiten Karriere machen konnte. Seine Beiträge waren hingegen keine Freude und ein direkter Verstoß gegen die 1. Regel der Rhetorik: Wer nichts zu sagen hat, hält besser die Klappe! Oder mit den Worten von Abraham Lincoln: „Es ist besser zu schweigen und als Idiot verdächtigt zu werden, als zu reden und dadurch alle Zweifel zu beseitigen.“ Denn mancher hat sich schon beklagt: Ach, hätt‘ ich das doch nicht gesagt! (Wilhelm Busch)

 

 

 

Übertreibe ich?

 

Mit etwas Abstand neige ich dazu, meine Gedanken zu relativieren. Ich stehe weiterhin zur Grundaussage, doch lassen sich die Worte auch missverstehen. Schließlich bin ich ein großer Freund der Idee, dass Redner aussprechen, was ihnen durch den Kopf geht, während sie sich eine Meinung bilden und so andere daran teilhaben lassen. Das kann sehr bereichernd für alle Beteiligten sein.  Es geht also nicht um das eigene Ego, sondern darum, etwas beizutragen.

So ist jeder Redner aufgefordert, sich vorher über die Absicht seines Beitrages Gedanken zu machen.

Video

Wichtigste Regel der Rhetorik

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

P.S.

 

Was halten Sie von dieser grundlegenden Regel?

Artikel zu Reden und Präsentationen

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

1. Regel der Rhetorik: Beginnen wir bei den Grundlagen der Rhetorik

1. Regel der Rhetorik: Beginnen wir bei den Grundlagen der Rhetorik

Ich hatte einen ansonsten geschätzten Kollegen, der pflegte die Angewohnheit sich regelmäßig alle 15 Minuten zu äußern. Und das weitgehend unabhängig vom Thema und der Relevanz des persönlichen Beitrags dazu. Er hatte irgendwo in einem Karriereführer gelesen das wäre gut, um voran zu kommen. Das widerspricht leider den Grundlagen der Rhetorik.

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Wer nichts zu sagen hat, hält besser die Klappe! 1. Regel der Rhetorik

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2005
Überarbeitung: 22. Januar 2020
AN: #8834
K: CNB
Ü:
Englische Version: https://www.karstennoack.com/first-rule-of-rhetoric-good-communication-and-presenting/

Problem- oder Lösungsorientierung: WARUM wird überbewertet

Problem- oder Lösungsorientierung: WARUM wird überbewertet

Kommunikationskompetenz: Blick auf die Lösung!

Warum, warum, warum

 

Fragetechniken helfen bei der Klärung, führen zu besseren Entscheidungen und bringen uns Zielen näher. Aber nicht jede Fragestellung ist gleichermaßen hilfreich. WARUM führt schnell weiter hinein in das Problem anstatt zum Blick auf Lösungen.

Überblick

 

 

Der Narr wundert sich, der Weise fragt.

Benjamin Disraeli

 

 

 

Fragen

 

Fragen haben eine besonders hohe Bedeutung in der Kommunikation. Wichtig ist, nicht mit dem Fragen aufzuhören. (Albert Einstein). Fragetechniken helfen bei der Klärung, führen zu besseren Entscheidungen und bringen uns Zielen näher. Aber nicht jede Fragestellung ist gleichermaßen hilfreich.

 

Kindermund tut Wahrheit kund:

 

Wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt, bleibt dumm!

Kinderlied

 

Gute Fragen werden zu Recht geschätzt. Nicht nur in Beziehungen zu anderen Menschen, sondern auch in den eigenen Gedanken entfalten Fragen ihre Wirkung. Fragend schreiten wir voran – und mit guten Fragen kommen wir weiter. Allerdings gibt es hinsichtlich dieser Wirkung ziemliche Unterschiede bezüglich der Richtung, in die sie uns führen. So ist beispielsweise die Frage nach dem „Warum?“ oft ziemliche Zeitverschwendung.

 

 

 

Warum?

 

Weshalb ich Fragen mit Warum an vielen Stellen nicht sehr schätze?

 

 

In Kurzform

 

Nachteile von Fragen mit Warum:

  • führt in die Vergangenheit
    • die Vergangenheit stellt den Problemraum dar
    • die Vergangenheit lässt sich nicht ändern
  • der Fokus führt zurück und oft noch tiefer hinein in das Problem
  • alte Erklärungsmodelle werden abgerufen.
    Neue Einsichten sind so nicht zu erwarten
  • es geht darum, Schuldige zu finden statt Lösungen.
    Deswegen wird die Problemorientierung auch als Schuldrahmen (Blame Frame) bezeichnet.

Lösungsgespräch oder Problemgespräch?

 

Die Antwort auf „Warum?“ beginnt fast immer mit „Weil …“. Was dann folgt, klingt oft mehr nach einer Entschuldigung oder sogar Ausrede, weshalb sich etwas nicht ändern lässt. Dann wird mit aller Aufmerksamkeit auf das Problem geschaut – wie das Kaninchen auf die Schlange – und nur sehr wenig Licht fällt auf die Lösung. Alles dreht sich um das Problem: „Problemtalk creates problems. Solutiontalk creates solutions.“ stellte Steve de Shazer fest.

 

Sehr oft werden aus Gewohnheit Fragen mit „Warum“ gestellt:

  • Wir fragen, warum wir tun, was wir tun.
  • Wir fragen, warum etwas nicht funktioniert.
  • Wir fragen, warum wir nicht bekommen, was wir wollen.
  • Wir fragen, warum wir uns so fühlen, wie wir uns fühlen und warum wir denken, was wir denken.

Warum bringt uns in Kontakt mit grundlegenden Themen. Philosophisch hat das einen hohen Stellenwert. Warum bringt uns allerdings nur bedingt praktisch voran.

Doch ist genau das die Absicht. Es geht uns darum zu verstehen, warum etwas geschieht. Wir meinen mit der Antwort auf das Warum Einsichten zu gewinnen, mit denen wir die Dinge verbessern können. Wenn wir den Fehler finden ist die Lösung nah, zumindest bei einem mechanischen Weltbild. Da reicht es ein Problem zu lösen, indem der Fehler repariert werden, der Ursprungszustand wieder hergestellt wird. Das Auto ist kaputt, den Fehler identifizieren, Teil austauschen, Auto fährt wieder, Besitzer und Beisitzer sind glücklich.

Schnell den Fehler finden und weiter geht es. Wir wollen Fortschritte machen! Nur klebt ein Warum oft so hartnäckig am Problem, wie ein Kaugummi an der Schuhsohle. Dadurch wird ein Wald vor lauter Bäumen nicht erkannt. Kreativität benötigt einen großzügigeren Raum, um sich entfalten zu können.

 

 

 

Besser

 

Verstehen kann man das Leben oft nur rückwärts, doch leben muss man es vorwärts.(Sören Kierkegaard). Viel förderlicher als nach dem Warum zu fragen ist es andere Fragen zu stellen wie beispielsweise:

„Wie genau …“

  • Wie genau sieht das erwünschte Ergebnis aus?
  • Wie können wir es erreichen?

 

Diese Form der Frage ermutigt Menschen ihre Gedanken konstruktiver zu gestalten − besonders, wenn sie verknüpft werden mit „genau“. „Wie“ stimuliert die Neugier und Kreativität, während „Warum“ zu Begründungen animiert, weshalb etwas nicht funktioniert. Während Warum am Problem klebt, lockt das Wie Richtung Lösung. It is simple, but not easy! (Steve de Shazer).

 

Alternativen

 

Fragen mit „Wie“ und  „Wozu“ haben im Vergleich zu „Warum“  folgende Vorteile:

  • sie schauen in die Zukunft.
    Die Zukunft stellt den Lösungsraum dar.
  • Orientierung auf Ziele statt auf Probleme.
  • Ressourcenorientiert.
  • Fokus auf die Lösung zu.
  • fragen nach dem Nutzen.
  • fördern eigene Aktivitäten.

Video

Vom Problem zur Lösung

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Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

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Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

P.S.

 

Wie stehen Sie zum Warum? Wann bevorzugen Sie Erklärungen und wann Lösungen?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4335
K:
Ü:

Das braucht ein erstklassiger Elevator Pitch

Das braucht ein erstklassiger Elevator Pitch

Mit diesen Empfehlungen Appetit machen, sich und das Angebot überzeugend präsentieren
Im Jahr 2000 Referent Karsten Noack. Wenn Ihr Elevator Pitch davon profitieren soll ...

Die wichtigsten Elemente eines erfolgreichen Elevator Pitch

 

In diesem Beitrag geht es darum, was ein erstklassiger Elevator Pitch beinhaltet.

Die 7 wichtigsten Elemente eines erfolgreichen Elevator Pitch

 

Egal, ob du Unterstützung von einem Business-Angel oder von Risikokapitalgebern für dein Unternehmen bekommen willst, oder ob du einfach deine Geschäftsstrategie perfektionieren willst, ein solider Elevator Pitch ist ein wichtiges Instrument, um deine Ziele zu erreichen.

Ein Elevator Pitch, der dein Unternehmen kurz und bündig beschreibt, kann als Rede (idealerweise in 60 Sekunden oder weniger), als Präsentation oder als einseitiger Überblick über dein Unternehmen gehalten werden.
Du kannst dir deinen Elevator Pitch wie eine Zusammenfassung vorstellen, die einen schnellen Überblick über dein Unternehmen gibt und erklärt, warum du erfolgreich sein wirst.

So erstellst du einen erfolgreichen Elevator Pitch in 7 Schritten:

 

 

 

1. Definiere das Problem

 

Das Wichtigste ist, dass du ein Problem identifizierst, das es wert ist, gelöst zu werden. Wenn dein Produkt oder deine Dienstleistung kein Problem löst, das potenzielle Kunden haben, hast du kein tragfähiges Geschäftsmodell. So einfach ist das.

Du musst kein großes Problem lösen, dessen Lösung die Welt verändern wird. Das ist toll, wenn du ein solches Problem angehst, aber für die meisten Unternehmen ist das nicht die Realität. Probleme können einfach sein – und das ist auch in Ordnung. Solange du als Unternehmer ein Problem löst, das die Kunden haben, kannst du ein Unternehmen aufbauen. Hier sind ein paar Beispiele für Problemstellungen, die in einem Pitch hervorgehoben werden könnten:

  • Das Übertragen von Fotos von Mobiltelefonen ist ein schwieriger und komplexer Prozess.
  • Es gibt keine veganen Bio-Kekse in Berlin“.
  • Die Vorbereitung von Präsentationen ist schwierig, zeitaufwändig und teuer.

 

Reduziere das Problem deines Kunden auf seine einfachste Form. Im Idealfall kannst du das Problem, das du löst, in ein oder zwei Sätzen oder vielleicht sogar in ein paar Aufzählungspunkten beschreiben. Langfristig kann dein Unternehmen mehrere Kundenprobleme lösen, doch anfangs wirst du erfolgreicher sein, wenn du dich nur auf ein Kernproblem konzentrierst.

 

 

 

2. Beschreibe deine Lösung

 

Zu viele Unternehmerinnen und Unternehmer beginnen ihren Elevator Pitch damit, ihre Lösung zu beschreiben: ein Produkt oder eine Dienstleistung, von der sie glauben, dass der Markt sie braucht. Sie überspringen Schritt 1 und nennen nicht das Problem, das sie lösen wollen. Als kluger Unternehmer kannst du diesen Fehler vermeiden, indem du zuerst sicherstellst, dass du ein echtes Problem löst, das die Kunden tatsächlich haben, bevor du deine Lösung definierst.

Sobald du das Problem, das du lösen willst, klar definiert hast, musst du deine Lösung erklären. Eine klare Problembeschreibung hilft dir, dich auf die Lösung dieses einen Problems zu konzentrieren und die Lösung nicht auf mehrere mögliche Probleme auszudehnen.

Auch hier solltest du versuchen, deine Lösungsbeschreibung auf so wenige Wörter wie möglich zu reduzieren. Du solltest in der Lage sein, deine Lösung in wenigen Sätzen oder Aufzählungspunkten auf einem hohen Niveau zu beschreiben.

 

 

 

3. Kenne deine Zielgruppe

 

Wenn du das Problem definierst, das du lösen willst, solltest du natürlich auch über die potenziellen Kunden nachdenken, die dieses Problem haben.

Im Abschnitt über den Zielmarkt deines Elevator Pitch legst du genau fest, wer das Problem hat, das du lösen willst, und findest heraus, wie viele potenzielle Kunden du ansprechen willst.

 

 

Marktsegmentierung

 

Du solltest deinen Zielmarkt in Segmente unterteilen – kleinere Gruppen von Menschen, die du ansprechen willst.
Es ist immer verlockend, einen möglichst großen Zielmarkt zu definieren, aber das macht dein Angebot nicht glaubwürdig.

Wenn du zum Beispiel ein neues Schulungsunternehmen hast, wäre es verlockend zu sagen, dass dein Zielmarkt „jeder“ ist. Schließlich hat ja jeder Bedarf und jeder braucht neue Kenntnisse, Wissen und Fähigkeiten, oder nicht?

Realistisch betrachtet richtet sich dein neues Schulungsunternehmen wahrscheinlich an eine bestimmte Zielgruppe, beispielsweise an Mitarbeiter von Unternehmen einer bestimmten Branche. Innerhalb dieser Gruppe von Unternehmen könntest du den Markt in weitere Gruppen wie unterteilen.

 

 

Wie groß ist dein potenzieller Markt?

 

Sobald du eine gute Liste mit Zielmarktsegmenten erstellt hast, musst du ein wenig Marktforschung betreiben und schätzen, wie viele Menschen zu jedem Segment gehören.

 

 

Was geben deine Kunden bereits aus?

 

Versuche als Nächstes zu schätzen, was eine durchschnittliche Person in jeder Gruppe derzeit pro Jahr für ihre aktuelle Lösung des Problems, das du lösen willst, ausgibt. Multipliziere nun einfach die Anzahl der Personen mit den aktuellen Ausgaben und du hast eine realistische Zahl für die „Marktgröße“ oder deinen Zielmarkt.

In deiner Präsentation solltest du über die Marktsegmente sprechen, auf die du abzielst, über die Anzahl der Personen in jedem Segment und über den Gesamtbetrag, den sie derzeit ausgeben. Diese Zahlen sind entscheidend und müssen Teil jeder guten Präsentation sein.
Wenn du mehr Hilfe bei diesem Abschnitt brauchst, sieh dir unseren Leitfaden zur Definition deines Zielmarktes an.

 

 

 

4. Beschreibe den Wettbewerb

 

Jedes Unternehmen hat Konkurrenz. Selbst wenn niemand eine ähnliche Lösung wie du entwickelt hat, lösen deine potenziellen Kunden das Problem, das sie haben, mit irgendeiner Alternative.

Zum Beispiel waren die Konkurrenten der ersten Personal-Computer keine anderen Rechner. Die Konkurrenz waren Schreibmaschinen, Taschenrechner, Karteikarten und dergleichen.

Wenn du über deine Konkurrenz und bestehende Alternativen nachdenkst, überlege, welche Vorteile deine Lösung gegenüber der Konkurrenz bietet.

Bist du schneller, billiger oder besser? Warum würde ein potenzieller Kunde deine Lösung der eines anderen Unternehmens vorziehen? Die Beschreibung deiner wichtigsten Unterscheidungsmerkmale von der Konkurrenz ist eine gute Übung und stellt sicher, dass du eine einzigartige Lösung entwickelst, die die Kunden hoffentlich Alternativen vorziehen werden. Diese Unterscheidungsmerkmale helfen dir auch dabei, dein Marketing auf das wichtigste Wertversprechen zu konzentrieren, das du anbietest, aber deine Konkurrenten nicht.

 

 

 

5. Teile mit, wer in deinem Team ist

 

So toll deine Idee auch sein mag, nur das richtige Team kann sie effektiv umsetzen und ein großartiges Unternehmen aufbauen.

Im Teil „Team“ deines Elevator Pitch solltest du darlegen, warum du und deine Geschäftspartner das richtige Team für die Umsetzung deiner Vision sind und warum die Fähigkeiten deines Teams genau das sind, was du brauchst, um dein Unternehmen zum Erfolg zu führen. Es wird oft gesagt, dass das Führungsteam eines Unternehmens wichtiger ist als die Idee – und das stimmt oft auch. Egal, wie großartig oder einzigartig deine Lösung ist, wenn du nicht die richtigen Leute an Bord hast, wirst du sie nicht verwirklichen können.

Es ist auch in Ordnung, kein ganzes Team zu haben. Wichtiger ist, dass du erkennst, dass du Lücken in deinem Führungsteam hast und dass du die richtigen Leute einstellen musst. Zu wissen, was deinem Team fehlt, und zu erkennen, dass du die richtigen Talente finden musst, um die Lücken zu füllen, ist eine wichtige Eigenschaft für jeden Unternehmer.

6. Füge eine Finanzübersicht hinzu

 

Für einen guten Pitch musst du nicht unbedingt eine detaillierte fünfjährige Finanzprognose vorlegen. Viel wichtiger ist, dass du dein Geschäftsmodell verstehst.

Das klingt vielleicht nach etwas Kompliziertem, ist es aber zum Glück nicht. Alles, was du wissen musst, ist, wer deine Rechnungen bezahlt und welche Ausgaben du haben wirst.

Wenn du zum Beispiel eine Online-Nachrichtenseite gründest, sind die Kunden, die die Rechnungen bezahlen, deine Anzeigenkunden. Deine Kosten sind Redakteure, Grafiker und Webhosting. Wenn du mehr über deine Branche erfährst, ist es sicherlich hilfreich, eine Umsatzprognose und ein Ausgabenbudget aufzustellen. Du willst sicherstellen, dass du auf der Grundlage deiner Annahmen ein rentables Unternehmen aufbauen kannst.

Für deinen Elevator Pitch brauchst du meist keine detaillierte Prognose. Du solltest aber auf jeden Fall eine Prognose erstellen, damit du über die Zahlen sprechen kannst, wenn du Fragen bekommst, und die Prognose vorlegen kannst, wenn deine potenziellen Investoren mehr über dein Unternehmen erfahren wollen.

 

 

 

7. Zeig mit Meilensteinen, dass du vorankommst

 

Das letzte Schlüsselelement deines Elevator Pitch ist die Darstellung der Meilensteine deines Unternehmens, also dein Zeitplan.
Hier sprichst du über deine bevorstehenden Ziele und wann du sie erreichen willst. Wenn du bereits bemerkenswerte Meilensteine erreicht hast, solltest du diese erwähnen. Wenn du zum Beispiel ein neues Produkt erfunden hast, werden potenzielle Investoren wissen wollen, wie weit du mit der Prüfung und notwendigen Zulassungen bist.

Wenn du Geschäftsräume benötigst, werden die Investoren wissen wollen, wie es um die Unterzeichnung des Mietvertrags, die Gestaltung der Inneneinrichtung und die Eröffnung des Geschäfts steht.

Wenn du in deinem Pitch über bevorstehende Meilensteine sprichst, wird dein Unternehmen zur Realität. Dieser Teil deines Pitches zeigt, wie gut du die einzelnen Schritte durchdacht hast, die nötig sind, um dein Geschäft zu eröffnen und Geld zu verdienen.

Wenn du das Glück hast, mit deinem Unternehmen voranzukommen und Beweise dafür hast, dass dein Unternehmen erfolgreich sein wird, solltest du auch darüber sprechen. Wenn du zum Beispiel Vorbestellungen für dein Produkt hast oder andere Belege für ein starkes Kundeninteresse, werden die Investoren von deinen Erfolgen hören wollen, das nennt sich Traktion.

 

 

 

Stelle alles in einer Präsentation zusammen

 

Wenn du Hilfe bei der Zusammenstellung deines Pitch Decks für eine Präsentation brauchst, schau dir meine Artikel dazu an, die genau beschreiben, welche Folien du in deine Präsentation aufnehmen solltest und was auf jeder Folie stehen sollte.

Du kannst auch einen Lean Plan erstellen, der sich hervorragend als Handout eignet, wenn du eine Elevator Speech hältst, und der auch eine gute Lösung ist, um einen Pitch per E-Mail zu versenden.

Professionelle Unterstützung

 

Die Gelegenheit nutzen und auf den Punkt überzeugen?

Bei der Vorbereitung deines Elevator Pitch helfe ich dir am besten 1:1. Den Umfang bestimmst du. Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du dir und deiner Botschaft gönnen, weil du dann selbst schon vorher erfährst, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen solltest, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

Ich steige mit meinen Erfahrungen in Marketing, Psychologie und Rhetorik auch gerne mit in Ihr Boot. Zugegeben, eine solche professionelle Unterstützung hat bei wichtigen Anliegen einen geringen Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Im Gegensatz zu einer beliebigen Ausgabe rentiert sich eine Investition.

Profitiere vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung über das Internet.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Was macht für dich einen erfolgreichen Elevator Pitch aus?

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Präsentationen & Gespräche: Warum persönliche Wirkung zählt

KI perfektioniert Bilder, Texte und Präsentationen. Umso wertvoller werden glaubwürdige Präsentationen und Gespräche, die Kompetenz erlebbar machen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2011
Überarbeitung: 05. April 2024
AN: #493311
K: CNB
Ü:

Überzeugende introvertierte Rednerinnen und Redner

Überzeugende introvertierte Rednerinnen und Redner

Weshalb introvertierte Redner und Rednerinnen oft besonders überzeugend sind

Graue Zellen

Überzeugende introvertierte Rednerinnen und Redner

 

Introvertierte Menschen überlassen lieber anderen die Bühne und das ist schade, denn gerade zurückhaltende Zeitgenossen haben oft interessante Beiträge, von denen wir so selten etwas erfahren. Es ist an uns allen, introvertierte Menschen zu ermuntern, sich einzubringen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Reden vor Publikum ist ein Albtraum für introvertierte Menschen

 

Die Bühnen werden von Extravertierten dominiert. Da wird schnell übersehen, dass einige Menschen nicht gerne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Schüchterne Personen haben ein echtes Problem, wenn sie aufgefordert werden, eine Präsentation vor Kollegen oder Kunden zu halten. Viele befürchten während der Rede oder Präsentation den Faden zu verlieren. Manche Menschen haben Angst davor, dass aus dem Publikum kränkende Bemerkungen fallen oder einzelne Teilnehmer nach und nach den Ort der Rede verlassen könnten. Das und den drohenden Blackout vor Augen beginnt der Stress oft schon lange, bevor es tatsächlich auf die Bühne geht. Schon eine Weile vor der Präsentation nehmen unangenehme Symptome zu.

Typisch sind ein sehr schlechter Schlaf und Appetitlosigkeit. Die Nacht vor der geplanten Präsentation wird auch ohne Schlaf zum Albtraum. Entsprechend vorbelastet geht es dann ans Werk, wenn sich nicht doch noch eine Fluchtgelegenheit ergibt. Ob der statistisch beachtlich hohe Anstieg von Magenverstimmungen und Co. an Auftrittstagen nur ein Vorwand ist oder psychosomatische Ursachen hat, das mag jemand anders beantworten. Dass es insgesamt sehr unangenehm ist, weiß jeder Betroffene aus eigener Erfahrung.

 

 

 

Überzeugende introvertierte Rednerinnen und Redner

 

Es gibt einige gute Gründe, weshalb introvertierte Menschen selbstbewusste Redner und Rednerinnen werden können, die überzeugen.

 

 

 

Introvertiert?

 

Für die meisten Menschen passen die Worte „introvertiert“ und „Reden halten in der Öffentlichkeit“ nicht gut zusammen. Vielleicht haben sie das Bild eines nuschelnden Redners vor Augen, der aussieht, als ob er vom Erdboden verschluckt werden möchte. Glauben Sie, dass die Annahme gerechtfertigt ist, dass alle Introvertierten öffentliches Reden hassen? Nein. Und ist es eine berechtigte Annahme, dass Introvertierte keine guten Moderatoren sind? Ganz und gar nicht. Introvertierte Menschen können selbstbewusste Redner werden.

Die Praxis hat mir immer wieder bewiesen, dass jeder Mensch das überzeugende Sprechen vor Publikum erlernen kann. Und ich spreche nicht davon, Introvertierten beizubringen, wie Extrovertierte zu präsentieren. Das wäre schade! Es ist keine Voraussetzung, dass Redende vor Selbstvertrauen strotzen und voller überschäumendem Enthusiasmus ans Werk gehen müssen, mitunter ist es sogar ein Nachteil.

Jeder, und somit auch introvertierte Menschen bringt einzigartige Talente und Fähigkeiten mit und die wollen genutzt werden. Gibt esse ein Anliegen, das es verdient hat, haben schon viele Introvertierten, den Schritt ins Rampenlicht getan um sich und der Botschaft Gehör zu verschaffen.

 

 

 

Stärken von introvertierten Rednern und Rednerinnen

 

Auch auf die Gefahr von Klischees hin: Nach meiner Erfahrung als Trainer und Berater für professionelle Präsentationen sind Introvertierte in einigen Punkten oft im Vorteil:

 

 

1. Lassen sich unterstützen

 

Introvertierte Menschen neigen dazu, zu erkennen, wenn sie Hilfe brauchen oder zumindest von Unterstützung zu profitieren. Typischerweise nehmen introvertierte Persönlichkeiten Empfehlungen leichter an und nehmen so auch aus Präsentationstrainings sehr viel mit.

 

 

 

2. Gute Vorbereitung

 

Introvertierte Menschen machen häufiger ernsthafte Gedanken über ihre Präsentation und bereiten sich gründlich vor. Dadurch wird ihre Botschaft deutlich und trifft den Nerv des Publikums.

 

 

 

3. Konzentration

 

Introvertierte sprechen nicht um des Redens willen und genießen es nicht, um jeden Preis im Rampenlicht zu stehen. Entsprechend neigen sie nicht dazu, vom Thema abzuschweifen und sich zu verzetteln. Das trägt zu einer verständlichen und strukturieren Präsentation bei.

 

 

 

4. Einfühlungsvermögen

 

Introvertierte Menschen verfügen häufig über ein ausgezeichnetes Einfühlungsvermögen und sind daher gut in der Lage, den Zuhörern die Informationen zu vermitteln, die diese auch wirklich hören wollen. Zuhörerorientierung liegt ihnen näher.

 

 

 

Nebenwirkungen

 

Introvertierte Menschen sind von Natur aus nicht besonders motiviert, sich bei der Arbeit zu profilieren und halten Selbstmarketing für unangenehm. Die Beherrschung des Redens vor Publikum ist auch deswegen ein hervorragender Weg, um diesen Menschen und Ihren Angeboten die verdiente Aufmerksamkeit zu verschaffen. So werden sie eher wahrgenommen, befördert, deren Botschaften berücksichtigt. Davon profitieren dann viele.

 

 

 

Den Rücken stärken

 

Die größte Herausforderung für introvertierte Menschen besteht darin, sich selbstsicher genug zu fühlen, um ihre Präsentation gut zu halten. Einige sehr sympathische Überzeugungen erfordern mitunter etwas Klärung. Gelingt das, wachsen solche Menschen über sich hinaus — ganz authentisch.

 

 

 

 

Hilfe für introvertierte Menschen

 

Menschen, die introvertiert sind, und auch solche, die kaum über Selbstvertrauen verfügen, haben mit dem Halten von Reden, einer Präsentation oder anderen Auftritten vor Gruppen erhebliche Mühen. Sie stehen sich oft selbst im Wege.

Mitunter kann selbst der Besuch eines Rhetoriktrainings kann daran meist nicht viel ändern. Denn es geht dann oft anfangs nicht so sehr um rhetorische Techniken an sich, sondern um den eigenen Zustand, Überzeugungen und Wahrnehmungen. Schüchternheit ist keine Krankheit, sondern weitgehend antrainiertes Verhalten in Verbindung mit einer einschränkenden Selbstwahrnehmung. Schüchterne Menschen sind oft zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Es sind Ängste beteiligt, die sich abbauen und sogar auflösen lassen.

Hier bietet sich gezieltes Coaching in Kombination mit Hypnobalancing™ an, bei dem schüchterne Menschen lernen auch vor Publikum in einem guten Zustand zu bleiben – und das authentisch. Schluss mit der Selbstsabotage, denn selbst sehr schüchterne und von Nervosität gepeinigte Menschen können sehr gute Redner werden.

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

 

 

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Antworten auf häufige Fragen

Was bedeutet introvertiert?

Introvertiert bedeutet, dass eine Person sich in sich selbst zurückzieht und sich in der Regel mehr für innere Gedanken und Gefühle interessiert als für äußere Ereignisse und Aktivitäten. Introvertierte Menschen sind oft nachdenklich und reflektierend und neigen dazu, sich weniger in sozialen Situationen zu engagieren. Sie ziehen es oft vor, Zeit alleine zu verbringen oder in kleineren Gruppen zu sein, anstatt sich in größeren Gruppen zu befinden.

Es ist wichtig zu beachten, dass Introvertiertheit keine Anomalie oder Schwäche ist, sondern einfach eine andere Art, wie Menschen interagieren und sich in der Welt bewegen. Es gibt viele erfolgreiche und talentierte Menschen, die introvertiert sind, und es gibt viele Möglichkeiten, wie man die Stärken von introvertierten Menschen nutzen und sie in ihren Berufen und persönlichen Beziehungen einsetzen kann.

Was ist extravertiert?

Extravertiert bedeutet, dass eine Person sich auf andere Menschen und äußere Ereignisse konzentriert und sich in der Regel mehr für soziale Aktivitäten interessiert als für innere Gedanken und Gefühle. Extravertierte Menschen sind oft gesellig und kontaktfreudig und neigen dazu, sich in größeren Gruppen zu engagieren. Sie ziehen es oft vor, Zeit in Gesellschaft anderer Menschen zu verbringen und neue Erfahrungen zu machen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Extravertiertheit keine Anomalie oder Stärke ist, sondern einfach eine andere Art, wie Menschen interagieren und sich in der Welt bewegen. Es gibt viele erfolgreiche und talentierte Menschen, die extravertiert sind, und es gibt viele Möglichkeiten, wie man die Stärken von extravertierten Menschen nutzen und sie in ihren Berufen und persönlichen Beziehungen einsetzen kann.

Sind introvertiert oder extravertierte Menschen bessere Redner?

Es gibt keine definitive Antwort darauf, ob introvertierte oder extravertierte Menschen bessere Redner sind. Beide Persönlichkeitstypen haben ihre Stärken und Schwächen, die sich auf ihre Fähigkeiten als Redner auswirken können.

Introvertierte Menschen neigen dazu, gründlicher zu überlegen und sich mehr Zeit zu nehmen, um ihre Gedanken zu sammeln, was ihnen dabei helfen kann, gut vorbereitete und strukturierte Reden zu halten. Sie sind oft auch gut darin, tiefgründige Analyse und Reflexion in ihre Reden einzubringen.

Extravertierte Menschen neigen dazu, sich schneller zu äußern und sich mehr für soziale Interaktionen zu interessieren, was ihnen dabei helfen kann, bei ihren Reden die Aufmerksamkeit des Publikums zu halten und es zu unterhalten. Sie sind oft auch gut darin, spontan auf das Publikum und dessen Reaktionen zu reagieren.

P.S.

 

Welche Freude machen Ihn Auftritte vor Gruppen?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

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Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

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Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2007
Überarbeitung: 27. August 2019
AN: #43316
K: CNC
Ü:

Rosa-Elefanten-Effekt: Negatives Formulieren in Gesprächen, Reden, Präsentationen, Denken.

Rosa-Elefanten-Effekt: Negatives Formulieren in Gesprächen, Reden, Präsentationen, Denken.

Was hat es damit auf sich?
Rosa-Elefant

Rosa-Elefanten-Effekt

 

Der Rosa-Elefanten-Effekt ist an vielen Stellen zu beobachten. Negatives Formulieren ist häufig in Gesprächen, Reden und Präsentationen. Eine Variante des Klassikers in Kommunikationstrainings: „Denken Sie nicht an einen rosa Elefanten“ und schon ist es geschehen. Davon haben schon viele Menschen gelesen oder gehört. Weshalb es sich lohnt, sich von Zeit zu Zeit daran zu erinnern? Deshalb! Mehr im Beitrag.

Video

Video im Schnitt!

Rosa-Elefanten-Effekt: Negatives Formulieren in Gesprächen, Reden und Präsentationen.

 

Zugegeben, die meisten Menschen werden im Privatleben oder im Beruf seltener über rosa Elefanten sprechen. Da sind es dann eher Formulierungen wie; „Tun Sie das nie wieder.“, „Wir dürfen nicht so weitermachen wie bisher“, „Vergessen Sie alles Bisherige!“, „Seien Sie nicht so verkrampft!“ … In vielen Gesprächen und Präsentationen wimmelt es nur so von Negativ-Formulierungen. Wer darauf hinweist, etwas möge nicht berücksichtigt, gedacht oder getan werden, lenkt genau dorthin die Aufmerksamkeit. Es wird zusätzliche Denkleistung benötigt, um zumindest intellektuell zu verstehen, was erwartet wird. Das allein ist schon nicht sehr günstig, weil es gelten sollte den Zuhörern möglichst einfach zu machen, Botschaften im beabsichtigten Sinne zu verstehen.

Was dabei jedoch vergessen wird; Botschaften wirken im Unbewussten. Und das setzt sich nicht intellektuell mit Aussagen auseinander. Es fokussiert entweder auf das was ohne Negation gesagt wurde, „Denken Sie nicht an einen rosa Elefanten“, ignoriert es oder spekuliert. So oder so ist das größtenteils nicht sehr hilfreich.

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Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung?

 

Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.

Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.

Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.

→ Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Welche Erfahrungen hast du bereits mit dem Rosa-Elefanten-Effekt gemacht?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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1. Regel der Rhetorik: Beginnen wir bei den Grundlagen der Rhetorik

1. Regel der Rhetorik: Beginnen wir bei den Grundlagen der Rhetorik

Ich hatte einen ansonsten geschätzten Kollegen, der pflegte die Angewohnheit sich regelmäßig alle 15 Minuten zu äußern. Und das weitgehend unabhängig vom Thema und der Relevanz des persönlichen Beitrags dazu. Er hatte irgendwo in einem Karriereführer gelesen das wäre gut, um voran zu kommen. Das widerspricht leider den Grundlagen der Rhetorik.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 28. April 2016
Überarbeitung: 6. Januar 2021
AN: #76739
Ü:
K:

Blender im Beruf erkennen: Wirkung oder echte Kompetenz?

Blender im Beruf: Wenn Wirkung größer ist als die Substanz

Wie unterscheide ich Wirkung, Selbstvermarktung und tatsächliche Kompetenz?

 

Machen Blender eher Karriere?

Blender im Beruf: Wenn Wirkung größer ist als die Substanz

 

Manche Menschen wirken sofort kompetent.

Sie sprechen sicher.

Sie treten entschlossen auf.

Sie kennen die richtigen Begriffe.

Sie erzählen überzeugend von ihren Erfolgen.

Und manchmal stellt sich später heraus:

Der Eindruck war stärker als die tatsächliche Leistung.

Umgangssprachlich sprechen wir dann von einem Blender.

Der Begriff ist keine psychologische Diagnose.

Er beschreibt vielmehr ein Missverhältnis:

Die Selbstdarstellung verspricht mehr, als Kompetenz, Erfahrung oder Ergebnisse halten.

 

 

 

Was ist ein Blender?

 

Ein Blender ist im alltäglichen Sprachgebrauch ein Mensch, der:

  • kompetenter wirkt, als er tatsächlich ist
  • Erfolge größer darstellt
  • eigene Beiträge besonders stark hervorhebt
  • Unsicherheit durch überzeugendes Auftreten überdeckt
  • bei genauer Prüfung weniger Substanz liefert als erwartet

Entscheidend ist weniger ein selbstbewusstes Auftreten.

Entscheidend ist das wiederkehrende Missverhältnis zwischen Eindruck und überprüfbarer Leistung.

 

 

 

Selbstbewusstsein ist kein Blendermerkmal

 

Das möchte ich gleich zu Beginn klarstellen.

Menschen dürfen:

  • selbstbewusst auftreten
  • ihre Leistungen benennen
  • Erfolge sichtbar machen
  • für ihre Ideen werben

Das ist professionelles Selbstmarketing.

Problematisch wird es, wenn die Darstellung dauerhaft größer ist als das, was sich dahinter überprüfen lässt.

 

 

 

Warum Blender zunächst überzeugen können

 

Menschen müssen Entscheidungen häufig mit unvollständigen Informationen treffen.

Im Bewerbungsgespräch.

Im Meeting.

Bei der Wahl einer Führungskraft.

Bei Präsentationen.

Bei neuen Geschäftspartnern.

Dann greifen wir zwangsläufig auf sichtbare Signale zurück.

Zum Beispiel:

  • Auftreten
  • Sprachsicherheit
  • Selbstvertrauen
  • soziale Präsenz
  • Entschlossenheit

Diese Signale können mit Kompetenz zusammenhängen.

Sie sind jedoch kein zuverlässiger Kompetenznachweis.

 

 

 

Selbstvertrauen sieht aus wie Kompetenz

 

Das ist einer der Gründe, weshalb Blender funktionieren können.

Wer überzeugt klingt, wird leichter für überzeugend gehalten.

Wer schnell antwortet, wirkt möglicherweise kompetenter als jemand, der sorgfältig nachdenkt.

Wer eine klare Meinung äußert, wirkt entschlossener als jemand, der Unsicherheit transparent macht.

Doch:

Sicherheit der Darstellung und Qualität des Urteils sind zwei verschiedene Dinge.

 

 

 

Auftreten und Leistung auseinanderhalten

 

Eine hilfreiche Frage lautet:

„Welche Information überzeugt mich gerade eigentlich?“

Ist es:

die Art, wie jemand spricht?

Oder:

das, was sich konkret belegen lässt?

 

 

 

Führungspotenzial oder Führungseffektivität?

 

Gerade bei Führung ist diese Unterscheidung wichtig.

Menschen mit:

  • Präsenz
  • Extraversion
  • Selbstbewusstsein
  • Dominanz

werden leichter als potenzielle Führungspersönlichkeiten wahrgenommen.

Das heißt noch nicht, dass sie später besonders wirksam führen.

Führung übernehmen und Führung gut ausüben sind unterschiedliche Fragen.

 

 

 

Warum Blender Karriere machen können

 

Karriereentscheidungen beruhen selten ausschließlich auf objektiven Leistungsdaten.

Eine Rolle spielen auch:

  • Sichtbarkeit
  • Netzwerke
  • Selbstpräsentation
  • Auftreten
  • politisches Geschick
  • Zuschreibungen durch andere

Das ist nicht automatisch ungerecht.

Kommunikation und Sichtbarkeit gehören zu vielen beruflichen Rollen.

Problematisch wird es, wenn die Organisation Wirkung und Leistung nicht mehr sauber auseinanderhält.

 

 

 

Ein häufiger Denkfehler

 

Jemand präsentiert sich hervorragend.

Daraus entsteht der Eindruck:

„Diese Person muss auch hervorragend arbeiten.“

Das kann stimmen.

Es muss weniger stimmen.

Präsentationskompetenz ist eine Kompetenz.

Sie ersetzt jedoch andere Kompetenzen weniger automatisch.

 

 

 

Woran lassen sich Blender eher erkennen?

 

Weniger an einem einzelnen Signal.

Interessanter sind wiederkehrende Muster.

 

 

 

1. Große Aussagen, wenige überprüfbare Details

 

Zum Beispiel:

„Ich habe den Bereich komplett transformiert.“

Dann lohnt sich:

„Was genau hast du verändert?“

„Welche Ergebnisse gab es?“

„Welche Rolle hattest du persönlich?“

 

 

2. Eigene Beiträge werden größer

 

Erfolge großer Teams werden plötzlich zur persönlichen Erfolgsgeschichte.

Ein typisches Muster kann lauten:

„Ich habe das erreicht.“

obwohl viele Menschen maßgeblich beteiligt waren.

Deshalb:

Wer hat konkret welchen Beitrag geleistet?

 

 

3. Verantwortung verschwindet bei Misserfolg

 

Bei Erfolg:

„Meine Strategie.“

Bei Misserfolg:

„Das Team hat es nicht umgesetzt.“

Ein einzelner Fall beweist wenig.

Wiederholt sich dieses Muster, wird es aufschlussreich.

 

 

4. Fachsprache ersetzt Erklärung

 

Menschen können mit vielen Fachbegriffen sehr kompetent wirken.

Eine gute Prüfung lautet:

Kann die Person den Gedanken auch verständlich erklären?

Wer etwas wirklich verstanden hat, kann häufig zwischen Expertenniveau und verständlicher Sprache wechseln.

 

 

5. Konkrete Nachfragen führen zu Ausweichbewegungen

 

Zum Beispiel:

  • Themenwechsel
  • neue Schlagwörter
  • lange Antworten ohne konkrete Antwort
  • Verweis auf Autoritäten

Auch hier gilt:

Ein schwieriges Gespräch beweist wenig.

Wiederkehrende Ausweichmuster sind interessanter.

 

 

6. Selbstbeschreibung und Fremdbild unterscheiden sich stark

 

Ein Mensch beschreibt sich beispielsweise als:

„hervorragende Führungskraft“

während:

  • Mitarbeitende hohe Fluktuation berichten
  • Ziele regelmäßig verfehlt werden
  • Konflikte ungelöst bleiben

Dann lohnt es sich, verschiedene Informationsquellen einzubeziehen.

 

 

 

Das wichtigste Gegenmittel: überprüfbare Kompetenz

 

Statt zu fragen:

„Wirkt diese Person kompetent?“

frage zusätzlich:

„Woran können wir ihre Kompetenz erkennen?“

Zum Beispiel:

  • konkrete Ergebnisse
  • Arbeitsproben
  • nachvollziehbare Entscheidungen
  • Referenzen
  • frühere Verantwortung
  • Umgang mit komplexen Rückfragen

 

 

 

Arbeitsproben schlagen Selbsteinschätzung

 

Wo immer es möglich ist, lass Kompetenz sichtbar werden.

Bei einer Präsentationsrolle beispielsweise:

Lass präsentieren.

Bei einer strategischen Aufgabe:

Lass ein reales Problem analysieren.

Bei einer Führungsposition:

Sprich über konkrete frühere Führungsentscheidungen.

Je näher die Prüfung an der späteren Aufgabe liegt, desto weniger abhängig bist du von bloßer Selbstdarstellung.

 

 

 

Frage nach Entscheidungen, nicht nur nach Erfolgen

 

Eine interessante Frage lautet:

„Welche schwierige Entscheidung hast du getroffen und warum?“

Dann zeigt sich:

  • Wie denkt jemand?
  • Welche Alternativen wurden berücksichtigt?
  • Wie wurde mit Unsicherheit umgegangen?
  • Welche Konsequenzen wurden bedacht?

 

 

 

Frage nach Fehlern

 

Zum Beispiel:

„Welche Entscheidung würdest du heute anders treffen?“

Eine starke Antwort muss weniger besonders spektakulär sein.

Interessant ist:

Kann die Person Verantwortung übernehmen und daraus etwas ableiten?

 

 

 

„Ich habe keine Fehler gemacht“ ist selten ein Qualitätsmerkmal

 

Bei anspruchsvollen Aufgaben entstehen Fehlentscheidungen.

Wer Verantwortung trägt, kennt Situationen, in denen etwas weniger gut funktioniert hat.

Die Fähigkeit, darüber differenziert zu sprechen, kann deshalb selbst ein Kompetenzmerkmal sein.

 

 

 

Blender und Narzissmus

 

Die Begriffe werden häufig miteinander verbunden.

Das sollte mit Vorsicht geschehen.

Aus starker Selbstdarstellung lässt sich keine narzisstische Persönlichkeitsstörung ableiten.

Bestimmte narzisstische Merkmale können allerdings dazu beitragen, dass Menschen:

  • selbstbewusster auftreten
  • stärker nach Status streben
  • ihre eigene Führungsfähigkeit höher einschätzen

Interessanterweise zeigt Forschung:

Narzisstische Merkmale können damit zusammenhängen, eher als Führungspersönlichkeit hervorzutreten, ohne automatisch mit besserer Führung verbunden zu sein.

→ Was ist Narzissmus?

 

 

 

Selbstüberschätzung ist weniger Narzissmus

 

Menschen überschätzen sich aus vielen Gründen.

Zum Beispiel:

  • mangelnde Erfahrung
  • fehlendes Feedback
  • Erfolg in einem anderen Bereich
  • optimistische Selbstwahrnehmung

Deshalb bringt es wenig, aus Überconfidence sofort eine Persönlichkeitsdiagnose abzuleiten.

 

 

 

Der stille Experte ist ebenfalls kein Ideal

 

Bei aller Kritik an Blenderei gibt es die andere Falle:

„Gute Arbeit spricht für sich.“

Leider spricht Arbeit selten.

Menschen müssen sie wahrnehmen.

Wenn kompetente Menschen ihre Leistungen grundsätzlich unsichtbar lassen, haben sie im Wettbewerb einen Nachteil.

 

 

 

Authentisches Selbstmarketing

 

Das Gegenteil von Blenderei ist deshalb weniger Unsichtbarkeit.

Es ist:

glaubwürdiges Selbstmarketing.

Du kannst deine Kompetenz sichtbar machen und zugleich bei den Fakten bleiben.

→ Authentisches Selbstmarketing

 

 

 

Wie sieht glaubwürdiges Selbstmarketing aus?

 

Weniger:

„Ich bin außergewöhnlich gut in Veränderungsprozessen.“

Konkreter:

„Ich habe in den vergangenen drei Jahren zwei größere Reorganisationen verantwortet. Bei der letzten sank die Durchlaufzeit anschließend um 18 Prozent.“

Die zweite Aussage liefert Substanz.

 

 

 

Belege statt Adjektive

 

Das ist eine meiner bevorzugten Regeln.

Weniger:

  • hervorragend
  • einzigartig
  • führend
  • visionär
  • außergewöhnlich

Mehr:

  • Was wurde gemacht?
  • Welche Verantwortung bestand?
  • Was war das Ergebnis?

Lass andere aus den Fakten auf deine Qualität schließen.

 

 

 

Wer gut ist, darf sichtbar sein

 

Besonders leistungsfähige Menschen machen gelegentlich genau den gegenteiligen Fehler.

Sie denken:

„Ich möchte weniger angeben.“

Und sagen deshalb kaum etwas über ihren Beitrag.

Das kann dazu führen, dass andere Menschen mit schwächerer Leistung und stärkerer Selbstpräsentation mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Die Lösung lautet weniger, selbst zum Blender zu werden.

Die Lösung lautet, Leistung klarer sichtbar zu machen.

 

 

 

Understatement hat Grenzen

 

Zurückhaltung kann souverän wirken.

Sie funktioniert besonders gut, wenn deine Kompetenz bereits bekannt ist.

Wenn niemand weiß, was du kannst, kann Understatement dagegen zu Unsichtbarkeit werden.

→ Understatement statt Super-Ego

 

 

 

Blender in Bewerbungsgesprächen

 

Bewerbungsgespräche begünstigen Selbstdarstellung.

Das liegt in ihrer Natur.

Wer sich bewirbt, möchte überzeugen.

Deshalb sollten Auswahlentscheidungen weniger ausschließlich darauf beruhen:

„Wer hat im Gespräch am stärksten gewirkt?“

Hilfreich sind:

  • strukturierte Fragen
  • vergleichbare Bewertungskriterien
  • Arbeitsproben
  • konkrete Beispiele aus früherem Verhalten

 

 

 

Blender bei Beförderungen

 

Auch hier besteht ein Risiko.

Besonders sichtbare Mitarbeitende können leichter als leistungsstark wahrgenommen werden.

Deshalb lohnt sich vor einer Beförderung:

Welche Ergebnisse liegen tatsächlich vor?

Welchen Anteil hatte die Person daran?

Wie erleben andere die Zusammenarbeit?

Wie gut passen die bisherigen Leistungen zur neuen Rolle?

 

 

 

Der beste Spezialist ist weniger automatisch die beste Führungskraft

 

Und der beste Selbstdarsteller ebenfalls weniger.

Führung braucht andere Fähigkeiten.

Zum Beispiel:

  • Urteilsfähigkeit
  • Kommunikation
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Verantwortungsübernahme
  • soziale Intelligenz
  • Umgang mit Widerspruch

 

 

 

Wenn Blender bereits in Führungspositionen sitzen

 

Dann hilft wenig, innerlich ständig zu denken:

„Alle müssten doch erkennen, dass diese Person nichts kann.“

Vielleicht erkennen andere es.

Vielleicht später.

Vielleicht weniger.

Für dich ist eine andere Frage hilfreicher:

Wie sichere ich meinen eigenen Handlungsspielraum?

 

 

 

Bleib bei überprüfbaren Punkten

 

Weniger:

„Der Chef ist ein Blender.“

Mehr:

„Am Montag wurde Ziel X vereinbart. Am Donnerstag wurde ohne neue Information Ziel Y daraus.“

Oder:

„Diese Zusage wurde gemacht. Das Ergebnis weicht davon ab.“

Konkretes Verhalten lässt sich professioneller besprechen als Charakterurteile.

 

 

 

Blender öffentlich entlarven?

 

Der Impuls ist verständlich.

Und häufig wenig strategisch.

Wenn du jemanden öffentlich bloßstellst, entsteht schnell ein Statuskonflikt.

Selbst wenn du sachlich recht hast, kann die Dynamik eskalieren.

Hilfreicher ist oft:

  • präzise nachfragen
  • Ergebnisse prüfen
  • Zuständigkeiten dokumentieren
  • Entscheidungskriterien transparent machen

 

 

 

Die beste Entlarvung ist häufig Transparenz

 

Wenn klar ist:

  • wer welche Verantwortung trägt
  • welche Ziele gelten
  • wie Ergebnisse gemessen werden
  • welche Entscheidungen getroffen wurden

wird Blenderei schwieriger.

Transparente Strukturen reduzieren den Vorteil reiner Selbstdarstellung.

 

 

 

Blender oder Hochstapler?

 

Auch diese Begriffe sollten auseinandergehalten werden.

Ein Blender kann seine Kompetenz überzeichnen.

Ein Hochstapler täuscht über Identität, Qualifikation oder Status in wesentlich weitergehender Weise.

Und bei Betrug bewegen wir uns zusätzlich in einem rechtlichen Bereich.

Ein starker Auftritt allein macht aus niemandem einen Hochstapler oder Betrüger.

 

 

 

Wenn du selbst dazu neigst, dich zu gut zu verkaufen

 

Selbstreflexion kann auch in die andere Richtung gehen.

Frag dich:

  • Ist meine Aussage belegbar?
  • Wie groß war mein eigener Anteil?
  • Würde mein Team die Geschichte ähnlich erzählen?
  • Kann ich auch über Fehler sprechen?
  • Stimmen meine Versprechen mit meiner tatsächlichen Leistung überein?

 

 

 

Wenn du dich zu schlecht verkaufst

 

Dann helfen andere Fragen:

  • Welche Leistung sollte sichtbar werden?
  • Welche Ergebnisse kann ich konkret benennen?
  • Wo spiele ich meinen Beitrag unnötig herunter?
  • Wer muss wissen, was ich leiste?

Das Ziel lautet:

Weder aufblasen noch verstecken.

 

 

 

Eine einfache Formel

 

Behauptung + überprüfbarer Beleg = glaubwürdige Positionierung.

Zum Beispiel:

„Ich habe viel Erfahrung mit Krisenkommunikation.“

Plus:

„In den vergangenen fünf Jahren habe ich zwölf entsprechende Führungsteams begleitet.“

Damit bekommt die Aussage Substanz.

 

 

 

Blender erkennen: Sieben hilfreiche Fragen

 

  1. Was genau behauptet die Person?
  2. Welche überprüfbaren Ergebnisse stützen diese Behauptung?
  3. Welchen eigenen Anteil hatte sie tatsächlich?
  4. Wie spricht sie über Fehler und Misserfolge?
  5. Kann sie komplexe Themen auch konkret und verständlich erklären?
  6. Wie beurteilen andere Beteiligte ihre Leistung?
  7. Passt die Selbstdarstellung langfristig zu den Ergebnissen?

 

 

 

Wenn es um wichtige Personalentscheidungen geht

 

Je höher die Verantwortung einer Rolle, desto teurer können Fehlentscheidungen werden.

Dann lohnt es sich, weniger auf Eindruck allein zu vertrauen.

Entscheidungen sollten so weit wie möglich auf:

  • klaren Kriterien
  • mehreren Informationsquellen
  • beobachtbarem Verhalten
  • relevanten Arbeitsproben
  • nachvollziehbaren Ergebnissen

beruhen.

 

 

 

Wenn deine eigene Positionierung das Thema ist

 

Vielleicht bist du fachlich sehr gut und merkst:

Andere verkaufen sich überzeugender.

Dann brauchst du weniger mehr Lautstärke.

Du brauchst eine klarere Verbindung von:

  • Kompetenz
  • Sichtbarkeit
  • Positionierung
  • glaubwürdiger Kommunikation

 

 

 

Welcher berufliche Rahmen passt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann BUSINESS 1:1 passend sein, wenn es um Selbstmarketing, Positionierung, Auftreten oder eine konkrete berufliche Entwicklung geht.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Bei anderen Fach- und Führungskräften erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im EXECUTIVE SPARRING, wenn eine konkrete Situation hohe berufliche, wirtschaftliche, strategische oder öffentliche Tragweite besitzt.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Fazit: Wirkung zählt – Substanz entscheidet

 

Blender können zunächst überzeugen.

Denn Menschen reagieren auf:

  • Selbstvertrauen
  • Präsenz
  • klare Sprache
  • sichtbare Entschlossenheit

Das ist menschlich.

Der Fehler besteht weniger darin, Wirkung wahrzunehmen.

Der Fehler besteht darin, Wirkung mit Kompetenz gleichzusetzen.

Deshalb:

Prüfe Behauptungen.

Frage nach konkreten Beiträgen.

Schau auf Ergebnisse.

Und verwechsle Selbstbewusstsein weder mit Kompetenz noch mit Inkompetenz.

Für die eigene Karriere gilt dasselbe in die andere Richtung:

Mach gute Arbeit sichtbar.

Du brauchst dafür weniger Blenderei.

Du brauchst Substanz, die überzeugend kommuniziert wird.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Manche Menschen wollen immer glänzen, obwohl sie keinen Schimmer haben. Heinz Erhard

Artikel

 

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. August 2017
Überarbeitung: 02. Mai 2026

Executive Presence für Geschäftsführer & Führungskräfte

Executive Presence für Geschäftsführer & Führungskräfte

Souverän, wenn es darauf ankommt
Executive Presence

Executive Presence: souverän wirken und führen

 

Executive Presence bedeutet, dass Kompetenz, Haltung und persönliche Wirkung gerade dort sichtbar werden, wo Verantwortung und Druck zusammenkommen.

Manche Menschen betreten einen Raum und werden wahrgenommen.

Sie müssen dafür weder besonders laut noch dominant auftreten.

Sie vermitteln Klarheit.

Präsenz.

Orientierung.

Und den Eindruck:

Diese Person weiß, wofür sie steht.

Executive Presence zeigt sich im Gespräch.

Im Meeting.

Vor einem Gremium.

In einer Verhandlung.

Auf der Bühne.

Vor der Kamera.

Und besonders dann, wenn Druck entsteht.

 

 

 

Executive Presence ist mehr als Auftreten

 

Executive Presence wird gelegentlich auf Körpersprache, Kleidung, Stimme oder rhetorische Techniken reduziert.

Diese Aspekte können eine Rolle spielen.

Die eigentliche Wirkung entsteht tiefer.

Aus dem Zusammenspiel von:

  • Klarheit
  • Haltung
  • Kompetenz
  • Kommunikation
  • Präsenz
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Selbstführung unter Druck

Wer äußerlich Souveränität darstellen möchte, die innerlich wenig getragen wird, wirkt schnell inszeniert.

Deshalb geht es weniger darum, eine Führungspersönlichkeit zu spielen.

Es geht darum, die eigene Kompetenz und Haltung für andere Menschen klarer erlebbar zu machen.

 

 

 

Für Geschäftsführer, Vorstände und Inhaber ist Executive Presence Teil des Executive Sparrings

 

Auf Geschäftsführungs-, Vorstands- und Inhaberebene gehört persönliche Wirkung unmittelbar zur Führungsaufgabe.

Du vertrittst Entscheidungen.

Du gibst Orientierung.

Du kommunizierst mit Mitarbeitenden, Kunden, Investoren und Gremien.

Du führst durch Unsicherheit.

Und andere Menschen beobachten, wie du unter Druck denkst, sprichst und handelst.

Deshalb arbeite ich mit:

  • Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern
  • Vorständen
  • Inhaberinnen und Inhabern
  • geschäftsführenden Gesellschaftern
  • Unternehmerinnen und Unternehmern
  • Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung

bei Executive-Presence-Themen grundsätzlich im Rahmen des Executive Sparrings.

Das gilt auch dann, wenn gerade kein einzelner High-Stakes-Termin bevorsteht.

Executive Presence auf oberster Führungsebene ist ein Executive-Thema.

→ Executive Sparring

 

 

 

Wann wird Executive Presence besonders wichtig?

 

Häufig gewinnt die eigene Wirkung an Bedeutung, wenn Verantwortung und Sichtbarkeit wachsen.

Zum Beispiel:

  • beim Wechsel ins Senior Management
  • auf C-Level
  • in Geschäftsführung oder Vorstand
  • bei einer neuen unternehmerischen Rolle
  • bei wichtigen Präsentationen
  • vor Vorstand oder Aufsichtsrat
  • gegenüber Investoren
  • bei strategischen Verhandlungen
  • bei Medienauftritten
  • in Krisensituationen
  • bei tiefgreifenden Veränderungen im Unternehmen

Was in einer früheren Rolle hervorragend funktioniert hat, braucht auf einer höheren Ebene häufig eine neue Form.

Mit der Rolle verändern sich die Erwartungen.

An Kommunikation.

An Entscheidungsfähigkeit.

An Präsenz.

Und an die Fähigkeit, auch unter Druck Orientierung zu geben.

 

 

 

Executive Presence beginnt mit Klarheit

 

Menschen wirken besonders überzeugend, wenn sie selbst klar wissen:

  • Was ist hier wesentlich?
  • Wofür stehe ich?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Welche Entscheidung vertrete ich?
  • Was brauche ich von meinem Gegenüber?
  • Welche Botschaft soll hängen bleiben?

Diese Klarheit verändert Kommunikation.

Sätze werden präziser.

Botschaften verständlicher.

Entscheidungen nachvollziehbarer.

Unnötige Erklärungen verlieren an Bedeutung.

Wer innerlich klarer ist, kann nach außen klarer wirken.

 

 

 

Executive Presence braucht keine Dominanz

 

Präsenz entsteht durch mehr als Lautstärke oder Raumanspruch.

Auch ruhige Menschen können eine starke Executive Presence entwickeln.

Du kannst ruhig sprechen.

Aufmerksam zuhören.

Fragen stellen.

Eine Pause machen.

Unsicherheit klar benennen.

Eine Entscheidung überdenken.

Und trotzdem sehr deutlich vermitteln:

Ich weiß, wofür ich stehe.

Ich kann Verantwortung übernehmen.

Ich bleibe ansprechbar.

Souveränität entsteht häufig aus dieser Verbindung von Klarheit und innerer Beweglichkeit.

 

 

 

Kommunikation auf Executive-Level

 

Mit wachsender Verantwortung verändert sich Kommunikation.

Weniger Zeit.

Mehr Interessen.

Größere Konsequenzen.

Komplexere Zusammenhänge.

Mehr Sichtbarkeit.

Eine zentrale Fähigkeit besteht deshalb darin, Komplexität zu reduzieren, ohne Wesentliches zu verlieren.

Was muss dein Gegenüber wissen?

Was gehört in diesen Moment?

Was gehört später?

Welche Botschaft braucht Klarheit?

Welche Information braucht Kontext?

Und wann ist ein kurzer Satz stärker als eine lange Erklärung?

 

 

 

Executive Presence zeigt sich unter Druck

 

In angenehmen Situationen fällt Präsenz vergleichsweise leicht.

Interessanter wird es, wenn etwas anders läuft als geplant.

Eine kritische Frage.

Widerspruch.

Ein Angriff.

Eine schlechte Nachricht.

Ein Konflikt.

Eine Entscheidung unter Unsicherheit.

Dann zeigt sich:

Wie gut kannst du deinen inneren Zustand regulieren?

Wie klar kannst du weiterdenken?

Wie aufmerksam kannst du zuhören?

Wie schnell findest du zurück zu deiner Kernbotschaft?

Wie gut kannst du Position beziehen?

Und wie sehr bleibst du mit den Menschen im Raum in Kontakt?

 

 

 

Executive Presence trotz Lampenfieber

 

Auch erfahrene Führungskräfte können vor bestimmten Situationen stark aktiviert sein.

Zum Beispiel:

  • bei der ersten Präsentation vor dem Vorstand
  • bei einer kritischen Aufsichtsratssitzung
  • vor einer großen Keynote
  • bei einem Medieninterview
  • vor einer Investorenpräsentation
  • bei einer Townhall in einer schwierigen Unternehmensphase
  • bei einem Pitch mit hohem wirtschaftlichem Wert

Dann kann der Körper deutlich reagieren.

Der Puls steigt.

Die Atmung verändert sich.

Die Stimme fühlt sich anders an.

Gedanken werden schneller.

Die Aufmerksamkeit wandert stärker zur eigenen Wirkung.

Die entscheidende Frage lautet dann weniger:

„Wie bekomme ich jede Nervosität weg?“

Hilfreicher ist:

„Wie bleibe ich auch mit dieser Aktivierung klar, präsent und handlungsfähig?“

 

 

 

Nervosität und souveräne Wirkung können gleichzeitig vorhanden sein

 

Executive Presence bedeutet keine Emotionslosigkeit.

Du kannst spüren, dass eine Situation wichtig ist.

Und gleichzeitig:

  • klar denken
  • ruhig sprechen
  • zuhören
  • eine Position vertreten
  • Fragen aufnehmen
  • Entscheidungen begründen
  • mit dem Publikum in Kontakt bleiben

Souveränität zeigt sich darin, auch unter Aktivierung Zugang zu den eigenen Fähigkeiten zu behalten.

→ Auftrittscoaching bei Lampenfieber

 

 

 

Stimme, Körpersprache und Präsenz

 

Natürlich spielt der Körper eine Rolle.

Wie stehst oder sitzt du?

Wie nutzt du Blickkontakt?

Wie bewegst du dich?

Was geschieht mit deiner Stimme unter Druck?

Wie setzt du Pausen?

Wie viel Raum gibst du deinen Aussagen?

Passt deine nonverbale Kommunikation zu deiner Botschaft?

Dabei geht es weniger um einstudierte Gesten.

Glaubwürdige Körpersprache unterstützt das, was du tatsächlich meinst.

 

 

 

Executive Presence in wichtigen Präsentationen

 

Eine besonders sichtbare Form von Executive Presence zeigt sich bei wichtigen Präsentationen.

Vor Vorstand.

Vor Aufsichtsrat.

Vor Investoren.

Vor wichtigen Kunden.

Oder vor der eigenen Organisation.

Dort zählt mehr als ein guter Vortrag.

Du brauchst:

  • eine klare Kernbotschaft
  • eine erkennbare Position
  • eine belastbare Argumentation
  • Orientierung für dein Publikum
  • Souveränität bei kritischen Fragen
  • Flexibilität bei Unterbrechungen
  • Präsenz unter Druck

→ Vorstand und Aufsichtsrat

→ Wichtige Präsentationen und Reden vorbereiten

 

 

 

Executive Presence bei kritischen Fragen

 

Eine kritische Frage kann innerhalb weniger Sekunden viel sichtbar machen.

Wie gehst du mit Widerspruch um?

Wie reagierst du auf Druck?

Wie gut kannst du zuhören?

Wie klar bleibt deine Position?

Wie schnell entsteht Rechtfertigung?

Gerade auf Executive-Ebene lohnt es sich, diesen Teil gezielt zu trainieren.

Eine starke Antwort beginnt häufig mit Zuhören.

Dann kommt Orientierung.

Dann die eigentliche Antwort.

Und manchmal auch ein klarer Satz wie:

„Dazu habe ich gerade keine belastbare Zahl. Ich reiche sie nach.“

Auch das kann souverän wirken.

 

 

 

Prägnanz stärkt Executive Presence

 

Mit wachsender Verantwortung steht häufig weniger Zeit für Kommunikation zur Verfügung.

Eine wichtige Fähigkeit lautet deshalb:

Komplexität verdichten.

Was ist die Kernbotschaft?

Was ist die Entscheidung?

Was ist das Risiko?

Was empfiehlst du?

Warum?

Je klarer du diese Fragen beantworten kannst, desto leichter können andere Menschen dir folgen.

Prägnanz bedeutet dabei keine Oberflächlichkeit.

Sie bedeutet:

Das Wesentliche bekommt den Raum, den es verdient.

 

 

 

Executive Presence in einer neuen Rolle

 

Eine besondere Situation entsteht beim Wechsel in eine deutlich verantwortungsvollere Position.

Die fachliche Kompetenz ist vorhanden.

Gleichzeitig verändern sich Erwartungen.

Menschen beobachten genauer.

Kommunikation bekommt mehr Gewicht.

Entscheidungen werden sichtbarer.

Beziehungen verändern sich.

Dann lohnt sich die Frage:

Wie möchte ich diese Rolle ausfüllen?

Welche meiner Stärken sollen deutlicher sichtbar werden?

Wofür möchte ich stehen?

Wie möchte ich führen?

Wie kommuniziere ich auf der neuen Ebene?

Und wie bleibe ich auch unter erhöhtem Druck erkennbar ich selbst?

 

 

 

Leadership Brand: Wofür stehst du?

 

Executive Presence und Leadership Brand gehören eng zusammen.

Deine Leadership Brand beschreibt, wofür du als Führungskraft für andere Menschen erkennbar stehst.

Für Klarheit?

Verlässlichkeit?

Mut?

Analytische Stärke?

Orientierung?

Ruhe in schwierigen Situationen?

Verantwortung?

Entscheidend ist weniger ein Claim.

Entscheidend ist, dass Menschen diese Qualitäten in deinem Verhalten erleben.

→ Leadership Brand entwickeln

 

 

 

Executive Presence lässt sich entwickeln

 

Executive Presence ist keine geheimnisvolle Eigenschaft, die manche Menschen besitzen und andere weniger.

Viele Aspekte lassen sich gezielt weiterentwickeln.

Zum Beispiel:

  • Klarheit und Prägnanz
  • persönliche Wirkung
  • Stimme und Sprechweise
  • Körpersprache
  • Gesprächsführung
  • Umgang mit Widerstand
  • kritische Fragen
  • Präsenz vor Gruppen
  • Präsentationen
  • Medienauftritte
  • Selbstführung unter Druck
  • Rollenverständnis
  • strategische Kommunikation

Entscheidend ist:

Welcher Hebel macht bei dir den größten Unterschied?

 

 

 

Probelauf statt Theorie

 

Bei persönlicher Wirkung ist Feedback besonders wertvoll.

Denn zwischen Absicht und tatsächlicher Wirkung kann ein Unterschied liegen.

Deshalb arbeite ich bevorzugt mit konkreten Situationen.

Zum Beispiel:

  • einer Vorstandspräsentation
  • einem schwierigen Gespräch
  • einer Verhandlung
  • einer Keynote
  • einem Medieninterview
  • einer Ansprache

Wir simulieren die Situation.

Du erhältst differenziertes Feedback.

Dann verändern wir gezielt, was deine Wirkung verbessert.

Und wir testen erneut.

So entsteht Entwicklung an der Realität.

 

 

 

Welcher Rahmen gilt für Executive Presence?

 

EXECUTIVE SPARRING

 

Für Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung.

Hier gehört die Entwicklung von Executive Presence grundsätzlich zum Executive Sparring.

Das gilt sowohl für langfristige Entwicklung als auch für konkrete Auftritte.

Executive Sparring gilt außerdem für andere Führungskräfte, wenn Executive Presence im Zusammenhang mit einer konkreten High-Stakes-Situation entwickelt werden soll.

Zum Beispiel:

  • eine Vorstandspräsentation
  • eine wichtige Verhandlung
  • ein entscheidender Pitch
  • eine Keynote
  • ein Medienauftritt
  • eine Situation mit erheblicher strategischer oder wirtschaftlicher Tragweite

→ EXECUTIVE SPARRING

 

 

BUSINESS 1:1

 

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung, die ihre Präsenz und berufliche Wirkung grundsätzlich weiterentwickeln möchten.

Zum Beispiel im Rahmen eines Karriereschritts, einer neuen Führungsrolle oder wiederkehrender beruflicher Situationen.

→ BUSINESS 1:1

 

 

 

Du brauchst den Rahmen nicht selbst auszuwählen

 

Beschreibe mir bei deiner Anfrage:

  • deine aktuelle Rolle
  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • welche Situationen besonders relevant sind
  • bis wann das Thema wichtig ist
  • ob du online oder in Berlin arbeiten möchtest

Ich ordne den passenden Rahmen ein.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber und vergleichbare Gesamtverantwortung → Executive Sparring.

Andere Fach- und Führungskräfte → Business 1:1 oder Executive Sparring je nach Tragweite.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du deine Executive Presence gezielt weiterentwickeln möchtest, schreib mir kurz, worum es geht.

Wir können von der ersten Sitzung an mit einer konkreten Situation arbeiten.

→ Zusammenarbeit anfragen

 

 

 

Executive Presence bedeutet Wirkung mit Substanz

 

Es geht weniger darum, Eindruck zu machen.

Es geht darum, dass andere Menschen erleben können:

Da ist jemand klar.

Da ist jemand präsent.

Da ist jemand ansprechbar.

Da ist jemand, der Verantwortung tragen kann.

Und das, was diese Person sagt, passt zu der Art, wie sie es vertritt.

Das ist Wirkung mit Substanz.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist Executive Presence?

Executive Presence (Führungspräsenz) setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen: Sie ist die Fähigkeit, einen Raum einzunehmen, eine Führungsrolle vor verschiedenen Menschen einzunehmen, die eigene Meinung selbstbewusst mitzuteilen und ein Gleichgewicht zwischen Reden und Zuhören zu finden, sodass der Kommunikationsstil sowohl überzeugend als auch wirkungsvoll ist.

Kann man Executive Presence lernen?

Viele Aspekte lassen sich gezielt entwickeln.
Dazu gehören beispielsweise Klarheit und Prägnanz, Gesprächsführung, Stimme, Körpersprache, Präsentationsfähigkeit und der souveräne Umgang mit schwierigen Situationen.
Entscheidend ist weniger ein allgemeines Trainingsprogramm als die Frage, welche Faktoren deine persönliche Wirkung tatsächlich verbessern.

Wie wird Executive Presence erreicht?

Executive Presence wird erreicht, indem wir 

  • aufgeräumt unterwegs sein.
  • den persönlichen Beitrag und dessen Bedeutung kennen, woraus unter anderem Orientierung und Selbstvertrauen resultieren.
  • effektive Kommunikation einsetzen.
  • mir der Wahrnehmung, dem Denken und Handeln beim Thema, den Menschen und im Kontakt mit uns selbst sind.
  • verbale und nonverbale Weichmacher unterlassen.
  • mit Entschlossenheit vorangehen.
  • Walk your Talk leben.
  • unsere Resilienz pflegen.
  • …

Ist Executive Presence dasselbe wie Charisma?

Charisma kann zur persönlichen Wirkung beitragen. Executive Presence geht weiter.
Gerade in Führungspositionen zählen auch Klarheit, Glaubwürdigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Kommunikation, Selbstführung und der Umgang mit anspruchsvollen Situationen.

Weshalb ist Präsenz als Führungskraft wichtig?

Führungspräsenz ist wichtig, denn sie positioniert Sie als Autoritätsperson und hilft Ihnen, Vertrauen bei Ihrer Zielgruppe aufzubauen. Es ist eine mächtige Kraft, die es Ihnen ermöglicht, Herzen zu gewinnen und sogar die Aufmerksamkeit derer zu gewinnen, die Sie nicht unbedingt unterstützen.

Was macht eine starke Präsenz aus?

Zu einer kraftvollen Präsenz gehört, dass sich der eigenen Gefühle, Motive, Absicht und Wertschätzung für die beteiligten Menschen bewusst sein. Die äußere Form beruht auf einer entsprechenden inneren Haltung und ist authentisch.

Muss ich dafür extrovertierter werden?

Executive Presence braucht keine besonders laute oder dominante Persönlichkeit.
Auch ruhige Menschen können sehr präsent wirken.
Ziel ist, deine eigene Art so weiterzuentwickeln, dass Kompetenz, Haltung und Persönlichkeit deutlicher erkennbar werden.

Welche Rolle spielt Körpersprache?

Körpersprache beeinflusst, wie Botschaften wahrgenommen werden.
Relevant sind beispielsweise Haltung, Blickkontakt, Gestik, Mimik, Stimme, Sprechtempo und Pausen.
Dabei arbeite ich weniger mit vermeintlichen Universalregeln. Entscheidend sind Gesamtwirkung, Kontext und die Übereinstimmung zwischen Botschaft und Auftreten.

Für wen ist die Arbeit an Executive Presence besonders sinnvoll?

Besonders relevant kann sie werden, wenn Verantwortung oder Sichtbarkeit wachsen.
Zum Beispiel beim Wechsel in eine Führungsposition, auf C-Level, in Geschäftsführung oder Vorstand sowie vor wichtigen Präsentationen, Verhandlungen, Gremiensitzungen oder Medienauftritten.

Wie arbeiten wir konkret daran?

Am liebsten anhand realer Situationen.
Wir können beispielsweise ein wichtiges Gespräch, eine Präsentation, eine Verhandlung oder einen Auftritt simulieren.
Du erhältst differenziertes Feedback. Anschließend arbeiten wir gezielt an den Punkten, die für deine Wirkung den größten Unterschied machen.

BUSINESS 1:1 oder EXECUTIVE SPARRING – was passt besser?

BUSINESS 1:1 eignet sich für die gezielte Weiterentwicklung deiner Kommunikation, Präsenz und beruflichen Wirkung.
EXECUTIVE SPARRING passt besonders zu konkreten Situationen mit hoher beruflicher, strategischer oder wirtschaftlicher Tragweite.
Der passende Rahmen ergibt sich aus deinem Anliegen.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juli 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:

Narzisstische Geschäftspartner: Warnsignale & Umgang

Narzisstische Geschäftspartner: Wenn Zusammenarbeit zum Risiko wird

Narzisstische Geschäftspartner: Wenn Zusammenarbeit zum Risiko wird
Durchblick

Warnsignale erkennen, Dynamiken einordnen und handlungsfähig bleiben

 

Am Anfang war die Zusammenarbeit überzeugend.

Energie.

Ideen.

Große Pläne.

Vielleicht sogar außergewöhnliche Erfolge.

Und irgendwann verändert sich etwas.

Vereinbarungen werden unterschiedlich erinnert.

Entscheidungen fallen plötzlich im Alleingang.

Erfolge haben einen eindeutigen Urheber.

Für Fehler sind andere verantwortlich.

Widerspruch führt zu persönlichen Angriffen, Rückzug oder Machtspielen.

Und du beginnst dich zu fragen:

„Hat mein Geschäftspartner narzisstische Züge?“

Diese Frage kann verständlich sein.

Für deine nächsten Schritte ist eine andere Frage meist hilfreicher:

Was geschieht konkret – und welche Bedeutung hat dieses Verhalten für unsere Zusammenarbeit?

 

 

 

Eine Diagnose brauchst du für deine Entscheidung selten

 

Aus der Distanz lässt sich keine seriöse Diagnose stellen.

Und für deine geschäftlichen Entscheidungen brauchst du sie meist auch nicht.

Wichtiger sind beobachtbare Fragen:

Werden Vereinbarungen eingehalten?

Ist Verantwortung möglich?

Wie reagiert dein Geschäftspartner auf Widerspruch?

Können unterschiedliche Interessen offen besprochen werden?

Wie werden gemeinsame Erfolge verteilt?

Was geschieht nach Fehlern?

Werden Informationen transparent geteilt?

Sind Grenzen möglich?

Und lassen sich Konflikte tatsächlich klären?

Ein einzelnes schwieriges Gespräch sagt wenig.

Wiederkehrende Muster sagen wesentlich mehr.

 

 

 

11 Warnsignale bei schwierigen Geschäftspartnern

 

1. Vereinbarungen verändern sich im Nachhinein

 

Ihr habt etwas besprochen.

Später klingt die Geschichte plötzlich anders.

Das kann gelegentlich durch unterschiedliche Erinnerungen entstehen.

Wenn daraus ein wiederkehrendes Muster mit einseitigem Vorteil wird, lohnt sich Aufmerksamkeit.

 

 

 

2. Entscheidungen fallen zunehmend im Alleingang

 

Gemeinsame Verantwortung braucht gemeinsame Entscheidungsprozesse.

Kritisch wird es, wenn dein Geschäftspartner regelmäßig Tatsachen schafft und dich anschließend darüber informiert.

 

 

 

3. Erfolge werden vereinnahmt

 

Aus einem gemeinsamen Erfolg wird:

„Das war meine Idee.“

Beiträge anderer verschwinden zunehmend aus der Erzählung.

 

 

 

4. Verantwortung wandert

 

Bei Erfolgen steht eine Person im Mittelpunkt.

Bei Problemen tauchen plötzlich viele andere Verantwortliche auf.

Achte weniger auf einzelne Rechtfertigungen und stärker auf das wiederkehrende Muster.

 

 

 

 

5. Widerspruch verändert die Beziehung

 

Eine tragfähige geschäftliche Partnerschaft braucht unterschiedliche Meinungen.

Interessant wird deshalb:

Was geschieht, wenn du widersprichst?

Bleibt die Auseinandersetzung sachlich?

Oder folgen Abwertung, Rückzug, Druck, Drohungen oder persönliche Angriffe?

 

 

 

6. Informationen werden zu Machtmitteln

Informationen können zurückgehalten, selektiv weitergegeben oder strategisch eingesetzt werden.

Das verändert die Machtbalance innerhalb einer Partnerschaft.

 

 

 

7. Menschen werden gegeneinander ausgespielt

 

Mitarbeiter hören unterschiedliche Versionen.

Gesellschafter erhalten unterschiedliche Informationen.

Vertrauliche Aussagen gelangen gezielt zu Dritten.

So können Allianzen und Abhängigkeiten entstehen.

 

 

 

8. Regeln gelten unterschiedlich

 

Von dir werden Verbindlichkeit, Transparenz und Loyalität erwartet.

Für deinen Geschäftspartner gelten großzügigere Maßstäbe.

Eine solche Asymmetrie verdient Aufmerksamkeit.

 

 

 

9. Grenzen werden immer wieder getestet

 

Du formulierst eine Grenze.

Kurz darauf entsteht die nächste Situation.

Dann die nächste.

Entscheidend ist weniger die einzelne Grenzüberschreitung.

Entscheidend ist das Muster.

 

 

 

10. Das Unternehmen wird zunehmend von einer Person abhängig

 

Kundenkontakte.

Wissen.

Passwörter.

Informationen.

Mitarbeiterbeziehungen.

Entscheidungen.

Je stärker zentrale Ressourcen an einer Person hängen, desto größer wird ihr faktischer Einfluss.

 

 

 

11. Immer mehr Energie fließt in die Beziehung

 

Vielleicht ist das eines der wichtigsten Signale.

Du beschäftigst dich ständig damit:

Was wird er tun?

Wie sage ich es?

Wie wird sie reagieren?

Was geschieht beim nächsten Meeting?

Irgendwann kostet die Regulierung einer einzigen Beziehung unverhältnismäßig viel Aufmerksamkeit.

 

 

 

Die entscheidende Frage lautet weniger: Narzisst oder kein Narzisst?

 

Für deine nächsten Schritte sind andere Fragen hilfreicher:

Ist unter diesen Bedingungen eine tragfähige Zusammenarbeit möglich?

Welche Veränderungen wären dafür erforderlich?

Welche davon liegen tatsächlich in meinem Einflussbereich?

Welche Grenzen brauche ich?

Welche Konsequenzen folgen, wenn diese Grenzen erneut überschritten werden?

Und schließlich:

Was geschieht, wenn im Wesentlichen alles so weitergeht wie bisher?

Diese Fragen führen vom Etikett zur Entscheidung.

 

 

 

Wenn wirtschaftliche Interessen hinzukommen

 

Bei Geschäftspartnern geht es selten allein um die Beziehung.

Es geht möglicherweise auch um:

  • Unternehmensanteile.
  • Kunden.
  • Mitarbeiter.
  • Kapital.
  • Verträge.
  • Reputation.
  • Know-how.
  • Entscheidungsbefugnisse.
  • Und die Zukunft des Unternehmens.

Deshalb braucht eine solche Situation mehr als allgemeine Kommunikationstipps.

Psychologische Dynamik und Unternehmensrealität gehören gemeinsam betrachtet.

 

 

 

Was du jetzt tun kannst

 

1. Beobachtungen von Interpretationen trennen

 

Schreibe auf, was tatsächlich geschehen ist.

Wer hat was gesagt?

Was wurde vereinbart?

Was geschah anschließend?

Das schafft Klarheit.

 

 

 

2. Wiederkehrende Muster suchen

 

Ein schwieriger Tag ist ein schwieriger Tag.

Ein wiederkehrender Ablauf liefert wesentlich mehr Informationen.

 

 

 

3. Abhängigkeiten sichtbar machen

 

Wo besitzt dein Geschäftspartner Einfluss?

Wo besitzt du Einfluss?

Wo bestehen gegenseitige Abhängigkeiten?

Wo ist das Unternehmen unnötig verwundbar?

 

 

 

4. Dein Ziel klären

 

Was möchtest du erreichen?

Eine bessere Zusammenarbeit?

Klare Verantwortlichkeiten?

Neue Entscheidungsregeln?

Mehr Transparenz?

Eine Neuordnung?

Oder prüfst du bereits eine Trennung?

 

 

 

5. Das nächste wichtige Gespräch vorbereiten

 

Gerade bei festgefahrenen Macht- und Konfliktdynamiken lohnt es sich, ein entscheidendes Gespräch sorgfältig vorzubereiten.

Welche Botschaft soll ankommen?

Welche Grenze formulierst du?

Welche Fragen stellst du?

Welche Reaktionen erwartest du?

Und was tust du anschließend?

 

 

 

Wenn viel auf dem Spiel steht

 

Bei Konflikten zwischen Geschäftspartnern und Gesellschaftern treffen persönliche Dynamiken und wirtschaftliche Interessen unmittelbar aufeinander.

Dann kann ein unabhängiger Sparringspartner helfen, die Situation zu sortieren.

Im Executive Sparring betrachten wir beispielsweise:

die konkrete Dynamik,

Interessen und Machtverhältnisse,

Abhängigkeiten,

Handlungsoptionen,

Gesprächs- und Verhandlungsstrategien,

mögliche Reaktionen

und die Konsequenzen unterschiedlicher Entscheidungen.

Dabei geht es weniger darum, deinen Geschäftspartner psychologisch zu etikettieren.

Es geht darum, deine Handlungsfähigkeit zu stärken.

→ Narzissmus im Unternehmen: Professioneller Umgang und Sparring

→ Konflikte mit Geschäftspartnern und Gesellschaftern

→ EXECUTIVE SPARRING

 

 

 

Rechtliche Fragen

 

Auseinandersetzungen zwischen Geschäftspartnern und Gesellschaftern können erhebliche rechtliche Konsequenzen besitzen.

Verträge, Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Haftung und andere juristische Fragen gehören in die Hände entsprechend qualifizierter Fachleute.

Meine Arbeit konzentriert sich auf psychologische Dynamiken, Kommunikation, Strategie, Entscheidungsfindung und deine persönliche Handlungsfähigkeit.

 

 

 

Dein nächster Schritt

 

Wenn du gerade in einer solchen Situation steckst, können wir mit deiner konkreten Lage beginnen.

Was geschieht?

Was steht auf dem Spiel?

Was möchtest du erreichen?

Und welcher nächste Schritt ist unter den tatsächlichen Bedingungen sinnvoll?

→ EXECUTIVE SPARRING

Video

Narzisstische Persönlichkeiten im Business: So schützt du dich als Führungskraft

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

P.S.​

 

Wie steht es mit Gedanken, Fragen oder Anregungen zum Thema?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. August 2015
Überarbeitung: 14. Juni 2026