Keine Ergebnisse gefunden
Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.
Geduld kann eine große Stärke sein. Entscheidend ist, was während des Wartens geschieht.
Manche Dinge brauchen Zeit.
Eine Idee muss reifen.
Eine Entwicklung braucht Raum.
Menschen brauchen Gelegenheit, sich zu zeigen.
Eine wichtige Entscheidung gewinnt durch Abstand an Klarheit.
Und manchmal sieht Warten von außen genauso aus – während innerlich längst eine Entscheidung ansteht.
Genau hier wird es interessant.
Denn Geduld und Aufschub können sich erstaunlich ähnlich anfühlen.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Klarheit.
Geduld bedeutet für mich:
Ich weiß, weshalb ich warte.
Ich beobachte.
Ich sammle relevante Informationen.
Ich lasse eine Entwicklung reifen.
Ich wähle einen passenden Zeitpunkt.
Und ich bleibe dabei innerlich handlungsfähig.
Das ist aktive Geduld.
Sie verbindet Gelassenheit mit Aufmerksamkeit.
Ruhe mit Richtung.
Zeit mit Verantwortung.
Ein Baum wächst tatsächlich schneller durch gute Bedingungen als durch Ziehen an seinen Zweigen.
Bei wichtigen Entscheidungen gilt etwas Ähnliches.
Manches braucht Reife.
Anderes braucht einen Entschluss.
Die Kunst besteht darin, den Unterschied zu erkennen.
Warten kann ausgesprochen klug sein.
Zum Beispiel, wenn sich Informationen erst entwickeln.
Wenn du beobachten möchtest, wie zuverlässig sich jemand verhält.
Wenn Emotionen sehr intensiv sind und etwas Abstand neue Perspektiven ermöglicht.
Wenn ein Markt, eine Verhandlung oder eine berufliche Situation gerade in Bewegung ist.
Oder wenn eine Entscheidung weitreichende Folgen hat und eine zusätzliche Perspektive ihren Wert erhöht.
Dann arbeitet die Zeit für dich.
Mit jedem Tag entsteht etwas:
mehr Information,
mehr Klarheit,
mehr Erfahrung,
mehr Orientierung.
Geduld besitzt dann einen konkreten Nutzen.
Es gibt eine zweite Form des Wartens.
Du denkst weiter.
Du sammelst weitere Argumente.
Du spielst zusätzliche Szenarien durch.
Du hoffst auf den Moment vollkommener Gewissheit.
Und irgendwann wird aus sorgfältigem Nachdenken ein Kreisverkehr.
Gerade kluge, verantwortungsbewusste Menschen kennen dieses Phänomen.
Sie sehen viele Perspektiven.
Sie erkennen Risiken.
Sie verstehen Zusammenhänge.
Und genau diese Fähigkeit kann Entscheidungen anspruchsvoller machen.
Denn für fast jede Option findet sich ein weiteres Argument.
Dann braucht es häufig weniger zusätzliche Informationen und mehr Klarheit darüber, welche Kriterien wirklich zählen.
Für solche Situationen nutze ich gerne einige einfache Fragen.
Welche Information entsteht?
Welche Entwicklung kann sich zeigen?
Welche Qualität gewinnt die Entscheidung durch zusätzliche Zeit?
Je konkreter deine Antwort, desto eher spricht vieles für Geduld.
Auch Vertagen hat einen Preis.
Zeit vergeht.
Möglichkeiten verändern sich.
Andere Menschen treffen Entscheidungen.
Energie bleibt gebunden.
Ein Thema begleitet dich weiter.
Manchmal kostet eine offene Entscheidung erstaunlich viel Aufmerksamkeit.
Die Frage lautet deshalb:
Welchen Preis zahle ich für weitere Zeit?
Auf Informationen?
Auf Zustimmung?
Auf Sicherheit?
Auf den perfekten Zeitpunkt?
Auf ein Gefühl?
Auf die Entscheidung eines anderen Menschen?
Diese Frage bringt häufig erstaunlich schnell Klarheit.
Denn sobald du weißt, worauf du wartest, kannst du prüfen, welchen realistischen Wert dieses Warten besitzt.
Bei wichtigen Entscheidungen bleibt fast immer ein Rest Unsicherheit.
Eine neue Position.
Eine unternehmerische Weichenstellung.
Eine Zusammenarbeit.
Ein großer beruflicher Schritt.
Eine persönliche Neuorientierung.
Die Zukunft liefert ihre Antworten schließlich erst später.
Entscheidungskompetenz bedeutet deshalb auch, mit einem angemessenen Maß an Unsicherheit souverän umgehen zu können.
Definiere diesen Punkt möglichst konkret.
Welche Information brauchst du?
Welches Ereignis soll eintreten?
Welche Frist erscheint sinnvoll?
Welches Kriterium entscheidet?
So bekommt Geduld einen Rahmen.
Und aus Warten wird eine bewusste Strategie.
Viele Menschen hoffen bei schwierigen Entscheidungen auf diesen einen Moment:
Plötzlich fühlt sich alles eindeutig an.
Man weiß es einfach.
Das kommt vor.
Bei komplexen Entscheidungen entsteht Klarheit häufig auf einem anderen Weg.
Du sortierst.
Du gewichtest.
Du hinterfragst Annahmen.
Du unterscheidest Fakten von Befürchtungen.
Du erkennst, was dir wirklich wichtig ist.
Und irgendwann besitzt du ausreichend Klarheit für einen tragfähigen nächsten Schritt.
Das ist etwas anderes als absolute Sicherheit.
Es ist Entscheidungsreife.
Geduld wird gelegentlich mit Passivität verwechselt.
Dabei kann echte Geduld ausgesprochen mutig sein.
Es braucht Mut, eine Entwicklung reifen zu lassen, während andere bereits drängen.
Es braucht innere Stabilität, einen günstigen Zeitpunkt abzuwarten.
Und ebenso braucht es Mut, irgendwann zu sagen:
Jetzt reicht die Information. Jetzt entscheide ich.
Reife Selbstführung kennt deshalb beide Fähigkeiten:
Warten können.
Und handeln können.
Wenn du bei einer Entscheidung feststeckst, stelle dir folgende Frage:
Wenn ich die Entscheidung weiter vertage – welche Entscheidung entsteht dadurch faktisch?
Denn auch Zeit verändert Situationen.
Ein Angebot läuft aus.
Eine Beziehung entwickelt sich weiter.
Eine berufliche Rolle verfestigt sich.
Eine Gelegenheit verändert sich.
Eine Zusammenarbeit bekommt eine Richtung.
So betrachtet erhält auch das Warten eine Konsequenz.
Und genau diese Perspektive kann sehr klärend sein.
Natürlich gibt es auch das andere Extrem.
Manche Menschen handeln vor allem deshalb schnell, weil sie die Spannung einer offenen Situation rasch beenden möchten.
Dann fühlt sich jede Entscheidung zunächst besser an als die Ungewissheit.
Auch hier lohnt sich ein genauer Blick.
Eine gute Entscheidung beantwortet deshalb zwei Fragen:
Was gewinne ich durch weiteres Reifenlassen?
Und:
Was gewinne ich durch einen Entschluss?
Die Antwort liegt selten in einer allgemeinen Regel.
Sie liegt in deiner konkreten Situation.
Vielleicht besteht die eigentliche Kunst deshalb weniger darin, besonders geduldig oder besonders entschlossen zu sein.
Es geht um etwas anderes:
zu erkennen, was die Situation gerade verlangt.
Manchmal ist das Geduld.
Manchmal ein Gespräch.
Manchmal eine klare Grenze.
Manchmal eine Entscheidung.
Manchmal ein erster kleiner Schritt.
Und manchmal eine unabhängige Perspektive, die hilft, aus Gedanken wieder Klarheit zu machen.
Gerade bei Entscheidungen mit weitreichenden persönlichen, beruflichen oder wirtschaftlichen Folgen kann ein Sparringspartner hilfreich sein.
Jemand, der mitdenkt.
Der Fragen stellt.
Der Annahmen prüft.
Der Zusammenhänge erkennt.
Der auch unbequeme Perspektiven einbringt.
Und der die Entscheidung bei dir lässt.
Denn am Ende geht es um eine Entscheidung, die zu deiner Situation, deinen Werten und deiner langfristigen Richtung passt.
Geduld ist eine Stärke, wenn sie einer bewussten Entscheidung dient.
Und manchmal besteht die klügste Form der Geduld darin, lange genug hinzusehen, um anschließend entschlossen handeln zu können.
Wenn eine wichtige Entscheidung ansteht und du dir eine unabhängige Perspektive wünschst, können wir sie gemeinsam sortieren.
Je nach Tragweite eignet sich dafür Coaching, Beratung oder Executive Sparring.
→ Wichtige Entscheidungen treffen
→ Executive Sparring
→ Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Kontakt aufnehmen
Wie spießig klingt das denn? Kennen Sie den Spruch: „Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf Morgen“?
Wenn dieser Satz auch nicht absolut und uneingeschränkt gültig ist, so ist er doch zumindest ein Hinweis darauf, wichtige Dinge nicht unnötig vor sich herzuschieben oder nicht ständig zu verschieben, sondern diese zu erledigen.
Wie spießig klingt das denn? Kennen Sie den Spruch: „Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf Morgen“?
Wenn dieser Satz auch nicht absolut und uneingeschränkt gültig ist, so ist er doch zumindest ein Hinweis darauf, wichtige Dinge nicht unnötig vor sich herzuschieben oder nicht ständig zu verschieben, sondern sie zu erledigen.
E=mc² und „Vieles ist relativ!“, meinte Albert Einstein. Recht hat er! Tatsächlich erledigen sich viele Dinge von selbst oder waren dann doch nicht so wichtig, wie es anfangs schien. Dann lohnt es sich frühzeitig zu erkennen, dass zu schnelle Erledigung unnötig Ressourcen frisst. Machen oder lassen? Manchmal gilt das afrikanische Sprichwort; das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Wie so oft wird belohnt zu erkennen, welche Strategie zum Ziel führt.
Sammeln sich zu viele unerledigte Aufgaben an, führt dies leicht zu einer erdrückenden und lähmenden Grundstimmung. Das kostet viel Energie und Aufmerksamkeit, mitunter mehr, als die Erledigung benötigen würde. Es ist ein bisschen wie das Überziehen des Dispositionskredits; es fallen Zinsen an und auf die Zinsen folgen Zinseszinsen und …! Das kann einem irgendwann den Schlaf rauben.
Später ist auch noch Zeit. Das Phänomen des Verschiebens kann vielerlei Ursachen haben. Oft ist Unentschlossenheit ein Grund dafür, dass Aufgaben nicht fertiggestellt werden. Der erforderliche Antrieb fehlt. Dann ist es hilfreich, sich über die eigenen Motive klarer zu sein.
E=mc² und „Vieles ist relativ!“, meinte Albert Einstein. Recht hat er! Tatsächlich erledigen sich viele Dinge von selbst oder waren dann doch nicht so wichtig, wie es anfangs schien. Dann lohnt es sich frühzeitig zu erkennen, dass zu schnelle Erledigung unnötig Ressourcen frisst. Machen oder lassen? Manchmal gilt das afrikanische Sprichwort; das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Wie so oft wird belohnt zu erkennen, welche Strategie zum Ziel führt.
Langmut, Nachsicht, Beständigkeit, Kondition, Zähigkeit, Durchhaltevermögen, Beharrlichkeit. Ähnlich: Ausdauer, Gelassenheit Steigerung: Engelsgeduld
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #6560
K: CNB
Ü:
Manchmal liegt das Problem einer Entscheidung gar nicht darin, dass uns Informationen fehlen.
Wir haben Zahlen.
Erfahrungen.
Prognosen.
Vielleicht sogar mehrere Szenarien.
Und trotzdem fühlt sich keine der vorhandenen Möglichkeiten wirklich überzeugend an.
Das passiert besonders häufig bei Menschen, die schon einiges erreicht haben.
Denn wer erfolgreich geworden ist, hat gelernt, mit Erfahrungen zu arbeiten.
Was hat funktioniert?
Was lässt sich verbessern?
Was ist realistisch?
Was können wir aus den vergangenen Jahren ableiten?
Das ist vernünftig.
Und genau darin kann eine Falle liegen.
Denn auf diese Weise entsteht Zukunft häufig als verlängerte Gegenwart.
Etwas größer.
Etwas effizienter.
Etwas sicherer.
Doch möglicherweise wartet die interessante Frage an einer ganz anderen Stelle:
Was wäre möglich, wenn deine Zukunft keine optimierte Fortsetzung deiner Vergangenheit sein müsste?
Prognosen sind wertvoll.
Sie helfen uns, Entwicklungen einzuschätzen, Risiken zu erkennen und Entscheidungen vorzubereiten.
Dabei beruhen sie fast immer auf etwas, das bereits existiert.
Wir betrachten Daten.
Erfahrungen.
Trends.
Wahrscheinlichkeiten.
Und verlängern daraus Linien in die Zukunft.
Bei stabilen Entwicklungen funktioniert das erstaunlich gut.
Bei großen Veränderungen wird es spannender.
Denn manche Wendepunkte entstehen gerade dadurch, dass jemand eine bestehende Linie verlässt.
Ein Unternehmen verändert sein Geschäftsmodell.
Eine Führungspersönlichkeit definiert ihre Rolle neu.
Ein erfolgreicher Mensch stellt fest:
Ich könnte noch viele Jahre so weitermachen. Die wichtigere Frage lautet: Will ich das?
Hier beginnt Zukunftsgestaltung.
Erfolg besitzt eine besondere Eigenschaft:
Er liefert Beweise.
Wer mit einer bestimmten Strategie weit gekommen ist, hat gute Gründe, ihr zu vertrauen.
Wer eine Rolle erfolgreich ausgefüllt hat, erlebt Bestätigung.
Wer für bestimmte Fähigkeiten Anerkennung erhält, setzt diese Fähigkeiten weiterhin ein.
So entsteht mit der Zeit ein mächtiges Muster:
Das, was dich hierher gebracht hat, bestimmt zunehmend deine Vorstellung davon, wohin du gehen kannst.
Dabei können sich längst andere Möglichkeiten entwickelt haben.
Vielleicht passt eine frühere Rolle inzwischen weniger zu dir.
Vielleicht möchtest du Verantwortung anders gestalten.
Vielleicht ist dein Unternehmen größer geworden, während deine Vorstellung der eigenen Aufgabe fast gleich geblieben ist.
Vielleicht kannst du etwas hervorragend, das du künftig seltener tun möchtest.
Das ist kein Widerspruch.
Es ist Entwicklung.
Viele Zukunftsfragen beginnen mit:
„Was wird vermutlich passieren?“
Für wichtige Entscheidungen interessiert mich häufig eine andere Frage stärker:
„Was soll möglich werden?“
Der Unterschied ist erheblich.
Die erste Frage sucht Wahrscheinlichkeit.
Die zweite sucht Richtung.
Und genau diese Richtung fehlt erstaunlich häufig.
Menschen beschäftigen sich intensiv mit Risiken, Hindernissen und Machbarkeit, bevor ein attraktives Zielbild überhaupt entstanden ist.
Dann wird aus Gestaltung schnell Verwaltung.
Wir optimieren Details einer Zukunft, die uns innerlich kaum begeistert.
Ich halte viel von Realismus.
Nur gehört er für mich an die richtige Stelle.
Wenn du eine neue Möglichkeit sofort mit allen bisherigen Begrenzungen konfrontierst, bleibt häufig wenig von ihr übrig.
Deshalb lohnt eine andere Reihenfolge.
Angenommen, du würdest für einen Moment größer denken:
Wie möchtest du arbeiten?
Welche Rolle möchtest du einnehmen?
Womit möchtest du deine Zeit verbringen?
Welche Menschen möchtest du um dich haben?
Welche Wirkung möchtest du erzielen?
Was soll in drei oder fünf Jahren deutlich anders sein?
Große Möglichkeiten erzeugen viele interessante Bilder.
Entscheidend ist anschließend die Auswahl.
Was entspricht deinen Werten?
Was passt zu der Person, die du heute bist?
Wofür möchtest du Verantwortung übernehmen?
Was besitzt genug Bedeutung, um Energie dafür aufzubringen?
Erst jetzt kommt der Realitätscheck.
Welche Ressourcen sind vorhanden?
Welche fehlen?
Welche Risiken gehören dazu?
Welche ersten Schritte sind möglich?
Welche Entscheidungen stehen an?
So wird aus einer attraktiven Vorstellung eine Richtung.
Und aus Richtung entsteht Handlung.
Kluge Menschen besitzen häufig eine besondere Stärke:
Sie können sehr schnell erklären, weshalb etwas schwierig wird.
Sie erkennen Risiken.
Nebenwirkungen.
Abhängigkeiten.
Folgeprobleme.
Das ist wertvoll.
Diese Fähigkeit kann gleichzeitig so dominant werden, dass jede neue Idee innerhalb weniger Sekunden zerlegt wird.
Dann gewinnt analytische Kompetenz gegen gestalterische Fantasie.
Ich erlebe deshalb bei wichtigen Entscheidungen gelegentlich eine paradoxe Situation:
Mehr Denken erzeugt weniger Klarheit.
Denn es fehlt keine weitere Analyse.
Es fehlt ein anderer Blickwinkel.
Wenn du vor einer wichtigen beruflichen oder persönlichen Weichenstellung stehst, probiere diese drei Fragen:
Diese Frage löst dich für einen Moment von Gewohnheiten und Erwartungen.
Dort liegt häufig Entwicklung.
Damit wechselst du die Perspektive von kurzfristiger Bequemlichkeit zu langfristiger Stimmigkeit.
Es geht dabei um Orientierung.
Um ein Bild davon, wohin du eigentlich willst.
Das Wort Vision wird im Business gerne verwendet.
Manchmal hängt sie anschließend eingerahmt im Konferenzraum.
Für mich wird eine Vision erst interessant, wenn sie Entscheidungen erleichtert.
Eine brauchbare Vision beantwortet Fragen wie:
Was gehört künftig zu uns?
Was lassen wir hinter uns?
Wofür investieren wir Energie?
Welche Möglichkeiten passen zu unserer Richtung?
Welche Angebote, Aufgaben oder Rollen verlieren an Bedeutung?
Eine gute Vorstellung von Zukunft erzeugt deshalb Klarheit in der Gegenwart.
Das macht sie wertvoll.
Vielleicht liegt darin eine der wichtigsten Entlastungen.
Du brauchst keine perfekte Prognose.
Du brauchst genügend Klarheit für den nächsten guten Schritt.
Zukunft entsteht ohnehin anders, als wir sie heute vollständig planen könnten.
Menschen verändern sich.
Märkte verändern sich.
Beziehungen verändern sich.
Möglichkeiten tauchen auf.
Prioritäten verschieben sich.
Deshalb halte ich wenig davon, das gesamte Leben für die kommenden zehn Jahre durchzuplanen.
Viel interessanter finde ich:
Welche Richtung verdient deine nächsten Schritte?
Manche Entscheidungen werden besonders schwierig, weil sämtliche offensichtlichen Optionen vernünftig aussehen.
Du könntest weitermachen.
Du könntest etwas verändern.
Du könntest Verantwortung abgeben.
Du könntest noch einmal größer werden.
Du könntest deine Rolle vollständig neu definieren.
Auf dem Papier lässt sich für jede dieser Möglichkeiten argumentieren.
Dann entscheidet sich die Qualität der Entscheidung an einer anderen Stelle:
Welche Zukunft passt wirklich zu dir?
Hier helfen Standardratschläge selten weiter.
Denn Menschen, die viel Verantwortung tragen, brauchen häufig keinen weiteren Menschen, der ihnen erklärt, was sie tun sollen.
Sie brauchen jemanden, der gut zuhört.
Der Zusammenhänge erkennt.
Der unbequeme Fragen stellt.
Der Widersprüche sichtbar macht.
Der Gedanken weiterführt.
Und der auch dort widerspricht, wo Zustimmung angenehmer wäre.
Genau darin sehe ich einen wesentlichen Wert guten Sparrings.
Du bringst deine Erfahrung, deine Situation und deine Entscheidungen mit.
Ich bringe Perspektiven, Fragen, Widerspruch und langjährige Erfahrung mit Menschen in anspruchsvollen Situationen ein.
Dabei entsteht kein vorgefertigter Fahrplan.
Es entsteht etwas Wertvolleres:
Klarheit darüber, was für dich wirklich zählt und welcher nächste Schritt dazu passt.
Manchmal geht es um eine wichtige Entscheidung.
Manchmal um einen Rollenwechsel.
Um eine neue berufliche Phase.
Eine schwierige Gesprächssituation.
Eine strategische Weichenstellung.
Oder um die leise Erkenntnis:
„So wie bisher könnte es weitergehen. Ich möchte herausfinden, was darüber hinaus möglich ist.“
Das ist ein guter Ausgangspunkt.
Prognosen helfen uns, mögliche Zukunft zu verstehen.
Visionen helfen uns, Zukunft zu gestalten.
Und manchmal beginnt eine wesentliche Veränderung mit einer einzigen Frage:
Wenn deine Zukunft mehr sein darf als die Verlängerung deiner Gegenwart – wie soll sie aussehen?
Wenn dich diese Frage gerade beschäftigt, können wir sie gemeinsam gründlicher erkunden.
Executive Sparring für wichtige Entscheidungen, Rollenwechsel und Situationen, in denen viel auf dem Spiel steht.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Das kleinere Übel zu wählen ist besser, als gar nicht wählen zu gehen. Doch genügt das auf Dauer? Wo ist die Begeisterung, die Leidenschaft in der Politik?
Verantwortung: Manch einer sucht sie, viele meiden sie. Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wobei mir auch gleich der nächste Gedanke in die Aufmerksamkeit springt: Wie ist das eigentlich mit dem Zuerst-Vor-der-eigenen-Tür-kehren? Oder ist es einfach leichter, die Dinge mit etwas Entfernung zu erkennen? Stichwort: Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen.
Alles verlief nach Plan … nur … der Plan war Mist? Viel zu viele Berufstätige geben sich mit einem klassischen, kräftezehrenden Nine-to-Five-Plus-Job zufrieden. Wenigstens, der Arbeitsplatz liefert finanzielle und strukturelle Sicherheit. Aber, reicht das wirklich?
Eine Beschreibung des Szenarios, bei dem Sie sich so tun, als ob etwas noch Ungeschehenes bereits erreicht wäre, erweitert den Horizont.
Als der Begründer dieser Methode, Harrison Owen, auf einer großen, von ihm durchgeführten Kongressveranstaltung als wesentliche Rückmeldung von den Teilnehmern erhalten haben soll, dass vor allem die in den Kaffeepausen geführten Gespräche hilfreich waren, ärgerte ihn das zunächst sehr, da er für diese Veranstaltung ziemlichen Aufwand betrieben hatte. Was hatte er als Organisator denn für Einfluss auf die Gespräche in den Kaffeepausen? Nachdem er sich aber näher mit der Bedeutung dieser eher zufälligen Treffen während der Kaffeepausen befasst hatte, kam er auf die Idee, die offene und ungezwungene Atmosphäre guter Pausengespräche als zentralen Kern von Workshops systematisch nutzbar zu machen. Vor dem Hintergrund der häufigen Erfahrung, dass starre Abläufe und das Abarbeiten fest fixierter Tagesordnungen kreative Gruppenprozesse eher behindern als ihnen förderlich sind, entstand so das Open-Space-Konzept, das einen offenen Rahmen bietet, in dem Menschen mit ihren individuellen Erfahrungen zusammenkommen und sich gegenseitig inspirieren.
Führen andere Wege nicht zur Lösung eines Problems, hat es sich bewährt, eine Zukunftswerkstatt durchzuführen, um die Dinge in konstruktive Bewegung zu bringen. Anregungen und Tipps zur Durchführung einer Zukunftswerkstatt.
Was ist Crowdsourcing und wie funktioniert es?
Miteinander in Europa ist keine Selbstverständlichkeit. Europa verdient Aufmerksamkeit.
Johann Wolfgang von Goethe meinte; der Helden Söhne werden Taugenichtse. Wo aber kommen die Helden von heute und morgen dann her? Und brauchen wir überhaupt welche?
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Februar 2017
Überarbeitung: 1. Juli 2020
Überarbeitungsplan
AN: #4335
Ein Plan B kann Sicherheit geben, Risiken begrenzen und Handlungsspielraum schaffen. Gleichzeitig kann eine attraktive Alternative den Einsatz für Plan A schwächen. Entscheidend ist deshalb weniger, ob du einen Plan B hast. Entscheidend ist, welche Funktion er erfüllt.
Ein Plan B klingt vernünftig.
Falls Plan A anders läuft als erhofft, hast du eine Alternative.
Das beruhigt.
Es schafft Handlungsspielraum.
Es reduziert Abhängigkeit.
Und es kann verhindern, dass eine einzelne Entscheidung übermäßig viel Druck bekommt.
Gleichzeitig lohnt eine interessante Frage:
Kann ein Plan B deinen Erfolg sogar erschweren?
Kann die attraktive Alternative dazu führen, dass du dich weniger konsequent für Plan A einsetzt?
Dass du früher wechselst?
Dass ein Teil deiner Aufmerksamkeit bereits beim nächsten Weg liegt, während der aktuelle noch Entwicklung braucht?
Die entscheidende Frage lautet deshalb:
Gibt mir mein Plan B Sicherheit – oder nimmt er meinem Plan A Energie?
Eine gute Alternative kann etwas Wertvolles leisten:
Sie nimmt einer Entscheidung einen Teil ihrer gefühlten Endgültigkeit.
Du weißt:
Wenn diese Möglichkeit anders verläuft als geplant, bleiben mir weitere Wege.
Das kann Ruhe schaffen.
Du fühlst dich handlungsfähiger.
Du kannst Risiken realistischer betrachten.
Und du kannst Plan A mit weniger innerem Druck verfolgen.
Gerade bei Entscheidungen mit großer Tragweite besitzt diese Form der Absicherung einen hohen Wert.
Manche Menschen versuchen, ihre Entschlossenheit zu steigern, indem sie sämtliche Rückwege schließen.
„Scheitern ist keine Option.“
Das klingt kraftvoll.
In manchen Situationen erhöht es tatsächlich den Einsatz.
Gleichzeitig kann ein Gefühl von Alternativlosigkeit zu Tunnelblick, überhöhter Risikobereitschaft und übermäßigem Festhalten an einem eingeschlagenen Weg beitragen.
Deshalb lohnt eine wichtige Unterscheidung:
Commitment und Alternativlosigkeit sind zwei verschiedene Dinge.
Du kannst dich vollständig für einen Weg entscheiden und gleichzeitig wissen, dass du bei veränderten Bedingungen handlungsfähig bleibst.
Eine tragfähige Entscheidung kann so klingen:
„Ich entscheide mich jetzt für Plan A. Falls sich wesentliche Bedingungen verändern, stehen mir weitere Möglichkeiten zur Verfügung.“
Das verbindet zwei Qualitäten:
Damit entsteht weniger Zwang.
Du entscheidest dich bewusst.
Und du bleibst beweglich.
Spannend wird es, sobald Plan B zur psychologischen Fluchttür wird.
Der erste Widerstand kommt.
Und sofort erscheint die Alternative attraktiver.
Das erste schwierige Gespräch.
Die erste Enttäuschung.
Der erste Rückschlag.
Und innerlich beginnt bereits der Wechsel.
Plan A bekommt dann möglicherweise zu wenig Zeit, um sich überhaupt zu entwickeln.
Gerade größere Vorhaben brauchen häufig Phasen, in denen Ergebnisse langsamer entstehen als gehofft.
Eine experimentelle Untersuchung von Jihae Shin und Katherine Milkman beschäftigte sich genau mit dieser Frage.
Die Forschenden ließen Versuchspersonen teilweise einen Backup-Plan entwickeln, bevor diese an ihrem eigentlichen Ziel arbeiteten.
In den Experimenten zeigte sich:
Das Entwickeln eines Backup-Plans konnte die Leistung beim primären Ziel reduzieren.
Als ein wichtiger Mechanismus zeigte sich ein geringeres Verlangen, das ursprüngliche Ziel zu erreichen.
Das bedeutet weniger, dass ein Plan B grundsätzlich problematisch wäre.
Es zeigt vielmehr:
Allein die attraktive Verfügbarkeit einer Alternative kann beeinflussen, mit welcher Energie wir einen ersten Weg verfolgen.
Zur Studie von Shin und Milkman über Backup-Pläne und Zielverfolgung →
Eine Alternative existiert selten völlig kostenlos.
Sie kann beanspruchen:
Wer Plan A und Plan B gleichzeitig vollständig verfolgt, verteilt seine Ressourcen.
Deshalb lohnt die Frage:
Wie viel Vorbereitung braucht mein Plan B heute tatsächlich?
Manchmal genügt bereits die Gewissheit, dass eine Alternative existiert.
Ihre vollständige Vorbereitung kann später erfolgen.
Du möchtest dich selbstständig machen.
Plan A: Du baust dein Unternehmen auf.
Plan B: Eine spätere Festanstellung bleibt möglich.
Das Wissen um Plan B kann beruhigen.
Deine berufliche Zukunft hängt dadurch weniger an einem einzigen Ausgang.
Schwierig wird es, sobald Bewerbungen, Stellensuche und gedankliche Ausstiegsstrategien einen großen Teil deiner Energie beanspruchen.
Dann bekommt das neue Unternehmen möglicherweise weniger Aufmerksamkeit, als seine Entwicklung braucht.
Die relevante Frage lautet:
Welche Absicherung brauche ich – und wie viel Energie soll mein eigentliches Vorhaben erhalten?
Du übernimmst eine neue Führungsrolle.
Die ersten Monate sind anspruchsvoll.
Alte Kontakte und berufliche Alternativen geben dir Sicherheit.
Das kann wertvoll sein.
Wenn bei jedem Konflikt gedanklich bereits der Rückweg erscheint, wird es schwieriger, wirklich in der neuen Rolle anzukommen.
Eine neue Führungsposition braucht häufig Lernzeit, Beziehungsgestaltung und eine Phase des Einfindens.
Plan B darf im Hintergrund existieren.
Deine Aufmerksamkeit darf im Vordergrund bei der gewählten Aufgabe bleiben.
Hier zeigt sich eine besonders hilfreiche Form von Plan B.
Plan A: Die Präsentation läuft mit den vorbereiteten Folien.
Plan B: Bei einem technischen Ausfall präsentierst du souverän weiter.
Dieser Plan B entzieht Plan A kaum Ressourcen.
Er erhöht sogar deine Handlungsfähigkeit.
Du weißt, wie du reagierst.
Das schafft Ruhe.
Und genau daran lässt sich ein gutes Prinzip erkennen:
Ein hilfreicher Plan B erhöht Souveränität und erhält gleichzeitig den Fokus auf Plan A.
Ein hilfreicher Plan B:
Ein ungünstiger Plan B:
Die Vorstellung von Plan A und Plan B kann manchmal bereits zu eng sein.
Vielleicht gibt es:
Gerade bei komplexen Entscheidungen gefällt mir deshalb eine andere Frage:
Welche Optionen habe ich überhaupt?
Diese Frage öffnet den Blick.
Und genau das ist bei wichtigen Entscheidungen oft wertvoller als die vorschnelle Suche nach einer einzigen Ersatzlösung.
Bei Entscheidungen mit vielen Unsicherheiten kann Szenariodenken hilfreicher sein als ein starres A-oder-B-Modell.
Frage beispielsweise:
So entsteht weniger ein einzelner Ersatzplan.
Es entsteht ein flexibleres Entscheidungsmodell.
Mehr über die Szenariotechnik →
Eine der wertvollsten Fragen lautet:
Unter welchen Bedingungen ändere ich meinen Plan?
Solche Kriterien lassen sich häufig bereits vorher definieren.
Zum Beispiel:
Vorher definierte Kriterien schaffen Orientierung.
Denn unsere Bewertung verändert sich mit unserer emotionalen Situation.
Erfolg fördert Optimismus.
Angst erhöht Vorsicht.
Erschöpfung macht Ausstiegsmöglichkeiten attraktiver.
Klare Kriterien helfen, Kurskorrekturen bewusster zu entscheiden.
Durchhaltevermögen besitzt einen hohen Wert.
Gleichzeitig kann vergangener Aufwand unseren Blick auf zukünftige Entscheidungen verzerren.
Dann entsteht der Gedanke:
„Jetzt habe ich schon so viel investiert. Jetzt muss ich weitermachen.“
Zeit, Geld und Energie aus der Vergangenheit sind bereits investiert.
Für die nächste Entscheidung ist vor allem relevant:
Welche zukünftigen Kosten, Chancen und Konsequenzen entstehen durch meinen nächsten Schritt?
Dieser Denkfehler wird als Sunk-Cost-Effekt bezeichnet.
Mehr über den Sunk-Cost-Effekt und die Falle „Wer A sagt, muss auch B sagen“ →
Gutes Commitment braucht zwei Fähigkeiten:
Dranbleiben.
Und:
Kurs korrigieren.
Die Kunst liegt in der Unterscheidung:
Ist das gerade ein normaler Widerstand auf einem sinnvollen Weg?
Oder liefert mir die Situation relevante Informationen für eine Kursänderung?
Beides verlangt Klarheit.
Ständiges Wechseln verhindert Entwicklung.
Starres Festhalten verhindert Anpassung.
Souveränität liegt dazwischen.
Wenn du einen Plan B entwickelst, frage dich:
Warum brauche ich ihn?
Aus Verantwortung?
Aus realistischer Vorsicht?
Aus gutem Risikomanagement?
Als Schutz vor einer existenziellen Abhängigkeit?
Oder weil Plan A bereits wenig Vertrauen erhält?
Die Antwort kann viel sichtbar machen.
Manchmal erzählt Plan B mehr über deine Beziehung zu Plan A als über die Alternative selbst.
Viele Möglichkeiten zu haben fühlt sich angenehm an.
Eine Entscheidung verlangt etwas anderes:
Festlegung.
Zumindest für einen bestimmten Zeitraum.
Deshalb lautet eine hilfreiche Frage:
Habe ich genügend Klarheit, um mich jetzt für diesen Weg zu entscheiden?
Absolute Sicherheit gehört selten zu großen Entscheidungen.
Ausreichende Klarheit ist hingegen erreichbar.
Dann kannst du entscheiden.
Und anschließend deine Energie auf die gewählte Richtung konzentrieren.
Wenn du über eine Alternative nachdenkst, helfen diese Fragen:
Gerade die letzte Frage ist aufschlussreich.
Vielleicht merkst du:
„Mit Plan B fühle ich mich so sicher, dass ich Plan A mutiger verfolgen kann.“
Dann erfüllt die Alternative eine hilfreiche Funktion.
Oder du bemerkst:
„Seit Plan B existiert, investiere ich innerlich bereits weniger in Plan A.“
Auch das ist wertvolle Information.
Manchmal braucht es keinen vollständig ausgearbeiteten Ersatzplan.
Es reicht eine andere Form von Sicherheit:
Auch wenn die Zukunft anders verläuft, werde ich Handlungsmöglichkeiten finden.
Ich kann lernen.
Ich kann neu entscheiden.
Ich kann Unterstützung nutzen.
Ich kann meine Richtung verändern.
Ich kann auf neue Informationen reagieren.
Diese Form von Vertrauen reduziert den Wunsch, jede denkbare Zukunft bereits heute kontrollieren zu müssen.
Und sie erhält Beweglichkeit.
Bei Entscheidungen mit großer Tragweite reichen Plan A und Plan B manchmal kaum aus.
Dann lohnt es sich, das gesamte Entscheidungsfeld zu betrachten:
Im 1:1-Sparring können wir genau diese Fragen systematisch durchdenken.
Wir sortieren Informationen.
Wir prüfen Annahmen.
Wir entwickeln zusätzliche Perspektiven.
Und wir schaffen die Grundlage für eine Entscheidung, die du nachvollziehen, vertreten und tragen kannst.
Mehr über Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen →
Die entscheidende Frage lautet weniger:
„Brauche ich einen Plan B?“
Hilfreicher ist:
„Was brauche ich, damit ich Plan A mit Klarheit verfolgen kann und zugleich handlungsfähig bleibe, wenn sich die Realität verändert?“
Manchmal lautet die Antwort:
ein konkreter Plan B.
Manchmal:
klare Ausstiegskriterien.
Manchmal:
mehr finanzielle Sicherheit.
Manchmal:
weitere Optionen.
Und manchmal:
mehr Vertrauen in die eigene Fähigkeit, auch mit unerwarteten Entwicklungen souverän umzugehen.
Ein guter Plan B macht dich beweglich, während Plan A deine volle Aufmerksamkeit erhält.
Ja, das kann geschehen, besonders wenn die Alternative ständig verfügbar erscheint und bei den ersten Schwierigkeiten attraktiv wird. Das hängt allerdings stark von Person und Situation ab.
Ist es besser, keinen Plan B zu haben?
Ein guter Plan B begrenzt relevante Risiken, benötigt überschaubare Ressourcen und wird unter klaren Bedingungen aktiviert.
Definiere nach Möglichkeit vorher Kriterien. Das reduziert die Gefahr, ausschließlich aus kurzfristiger Angst, Euphorie oder Erschöpfung heraus zu entscheiden.
Nein. Je geringer die Tragweite und je leichter eine Entscheidung korrigiert werden kann, desto weniger notwendig ist ein eigener Ersatzplan.
Beides erfüllt unterschiedliche Funktionen. Ein konkreter Plan kann Risiken absichern. Vertrauen in die eigene Anpassungsfähigkeit hilft, mit Entwicklungen umzugehen, die sich weniger vollständig vorausplanen lassen.
Bereits in der Kindheit bekommen wir die Weisheit „Wer A sagt, muss auch B sagen!“ eingetrichtert. Allzu oft werden solche Regeln dann später im Leben nicht mehr ausreichend hinterfragt – wir nehmen sie hin. Welche Folgen hat das?
So treffen Sie bessere Entscheidungen, statt sich einem Trugschluss hinzugeben und Fehlentscheidungen zu akzeptieren.
Schon in der Kindheit bekommen wir die Weisheit „Wer A sagt, muss auch B sagen!” eingetrichtert. Allzu oft werden solche Regeln dann später im Leben nicht mehr ausreichend hinterfragt – wir nehmen sie hin.
Doch:
Wer A sagt, muss nicht B sagen.
Er kann auch erkennen, dass A falsch war.
Bertolt Brecht
So vernünftig es klingt, Entscheidungen von Zeit zu Zeit zu hinterfragen; die Erfahrung zeigt, dass Menschen gerade das vermeiden. Sehr oft werden eingeschlagene Wege fortgesetzt, obwohl Weg oder Ziel mittlerweile nicht mehr so vielversprechend oder sogar nachteilig sind.
Sowohl Ziele als auch Strategien sollten von Zeit zu Zeit hinterfragt werden. Nur, wenn beide noch stimmen, also sowohl Ziel als auch Weg, lohnt es sich, die Reise unverändert fortzuführen. Friedrich Wilhelm Nietzsche drückte es so aus:
Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.
Aus der unreflektierten Übernahme solcher Pseudoweisheiten, wie „Wer A sagt, muss auch B sagen“ resultieren zahlreiche Fehlentscheidungen.
Beispiel:
Sunk costs sind in der Vergangenheit bereits entstandene Aufwände oder Kosten, die unwiederbringlich sind. Bei einer anstehenden Entscheidung, wie beispielsweise über die Weiterführung eines Projekts, sollten sie daher nicht berücksichtigt werden. Bei einer Entscheidung, sollten nur die zukünftigen Erträge und Kosten berücksichtigen werden, da die bereits „versenkten“ Investitionen (Sunk Costs) nicht mehr rückgängig zu machen sind.
Verloren ist verloren! Genau das widerstrebt dem menschlichen Denken jedoch. Wir neigen dazu, diesen versunkenen Kosten emotional sehr viel Bedeutung beizumessen. „Wir haben doch schon zu viel investiert, um …“
Sind wir uns des Trugschlusses der versunkenen Kosten (Sunk Cost Fallacy) nicht bewusst, wägen wir nicht rational und objektiv die Kosten und Nutzen in der Zukunft ab. Die Zukunft können wir noch beeinflussen, bei Vergangenem ist das nicht möglich. Deswegen darf beispielsweise das Fortführen eines Projekts ausschließlich von beeinflussbaren Nutzen und Aufwänden abhängen, nicht von unwiederbringlich verlorenen Kosten in der Vergangenheit.
Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.
Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.
Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Integrität zeigt sich dort, wo Werte etwas kosten. Erfahre, was Integrität bedeutet und wie du Entscheidungen triffst, die zu deiner Haltung passen.
Sie ist mächtig: Die Kraft der Zuversicht. Hier sind 8 Tipps, um Zuversicht zu fördern. Die Hoffnung stirbt sprichwörtlich zuletzt. Und tatsächlich: Kaum etwas spornt Menschen so sehr an wie die Kraft der Zuversicht – die Aussicht, dass ihr Vorhaben gelingen kann, ihre Probleme beziehungsweise Herausforderungen überwunden werden. Mit dieser Aussicht gelingt es Menschen selbst Schicksalsschläge leichter und schneller zu überwinden und den Lebensmut nicht zu verlieren.
Vom Klassiker in Kommunikationstrainings: „Denken Sie nicht an einen rosa Elefanten“, haben schon viele Menschen gelesen oder gehört. Er weist darauf hin, dass die handelsübliche Ausführung des menschlichen Gehirns nicht sehr viel anfangen kann, mit Negationen.
Wie gut kannst du Menschen einschätzen? Trainiere deine Menschenkenntnis mit praktischen Tipps zu Beobachtung, Körpersprache, Intuition und Denkfehlern.
Hast du eine Muse oder woher bekommst du deine Inspiration? Wenn du bereit bist, das mit dem Küssen als Metapher zu sehen, dann darfst du auch auf mich zurückgreifen.
Entscheidungsangst kann selbst kleine Entscheidungen zur Belastung machen. Erfahre, was dahinterstecken kann und wie du wieder mehr Sicherheit und Handlungsspielraum gewinnst.
Unehrliche Geschäftspartner erkennen, Risiken einschätzen, Vereinbarungen absichern und bewusst entscheiden, wann sich eine Zusammenarbeit noch lohnt.
Wo gehobelt wird da fallen Späne, also heiligt der Zweck die Mittel? – Stimmt das, heiligt der Zweck die Mittel?
Respekt: Hat das noch Platz in der heutigen Zeit? Die Bedeutung von Respekt, wie wir ihn erhalten, wie wir ihn zeigen.
Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.
Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.
Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.
Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.
Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2009
Überarbeitung: 15. Juli 2020
AN: #43425
K:
Ü:
Unwissenheit hält nicht, was sie verspricht. Unwissenheit mag für eine gewisse Zeit die Illusion einer heilen Welt ermöglichen. Leben findet nicht statt.
Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts.
Max Planck
Der ganze Satz des Philosophen und Sozialpsychologen Erich Fromm lautet: „Wissen beginnt demnach mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der Enttäuschung. Wissen bedeutet, durch die Oberfläche zu den Wurzeln und damit zu den Ursachen vorzudringen, die Realität in ihrer Nacktheit zu sehen. Wissen bedeutet nicht, im Besitz von Wahrheit zu sein, sondern durch die Oberfläche zu dringen und kritisch und tätig nach immer größerer Annäherung an die Wahrheit zu streben.“
Ein Beispiel für das Aufdecken von Täuschungen im Alltag könnte die Erkenntnis sein, dass materieller Wohlstand nicht zwangsläufig zu Glück führt. Viele Menschen verbringen Jahre damit, nach mehr Besitz zu streben, nur um dann festzustellen, dass das wahre Glück in Beziehungen, persönlichem Wachstum oder innerer Ruhe liegt. Diese Einsicht kann schmerzhaft sein, da sie unsere bisherigen Überzeugungen infrage stellt, doch sie öffnet auch die Tür zu einem authentischeren Leben. Solche konkreten Beispiele helfen dabei, den Prozess der Erkenntnis greifbarer zu machen.
Ein weiteres Beispiel ist die Täuschung, dass der berufliche Erfolg der Schlüssel zur persönlichen Zufriedenheit ist. Viele Menschen investieren ihr ganzes Leben in ihre Karriere und erkennen erst spät, dass andere Aspekte des Lebens wie Familie, Freunde oder persönliche Erfüllung mindestens genauso wichtig sind. Diese Erkenntnis kommt oft durch eine Phase der Enttäuschung – etwa durch das Gefühl der Leere, obwohl alle beruflichen Ziele erreicht wurden. Das Aufdecken solcher Täuschungen ist schmerzhaft, aber notwendig, um einen erfüllten Lebensweg zu finden.
Haben und Sein, Haben oder Sein? Wissen beginnt, wenn der Blick frei von Ablenkungen auf die Dinge fällt, jenseits der Täuschungen durch die Wahrnehmungen des sogenannten gesunden Menschenverstandes. Für Erich Fromm bedeutet Wissen nicht, im Besitz einer absoluten Wahrheit zu sein, sondern kritisch und aktiv die Wahrheit anzustreben. Es beginnt mit der Zerstörung von Täuschungen, auch wenn das mitunter schmerzhaft ist. Wissen bedeutet, durch die Oberfläche zu den Wurzeln und damit zu den Ursachen vorzudringen und so die Realität unverhüllt zu betrachten. Der Prozess der Erkenntnisfindung ist dabei wichtiger als die vermeintlich mit Gewissheit gefundene Wahrheit an sich. Dazu gilt es, sich von Illusionen zu befreien.
Dieser Blick hinter die Kulissen fordert uns heraus, die vermeintlich sicheren Annahmen infrage zu stellen. Es bedeutet, Muster zu durchbrechen, die uns in einer falschen Sicherheit wiegen. Diese Art der Erkenntnis führt uns in tiefere Schichten unseres Verständnisses und lässt uns erkennen, dass viele unserer Überzeugungen auf Annahmen basieren, die einer genaueren Betrachtung nicht standhalten. Eine echte Erkenntnis entsteht erst, wenn wir bereit sind, alte Überzeugungen loszulassen und uns der Realität zu stellen – auch wenn diese anders aussieht, als wir sie uns vorgestellt haben.
Trotz der in einem Gedicht von Thomas Gray aus dem Jahr 1742 beschriebenen Segnung durch Unwissenheit („Ode on a Distant Prospect of Eton College“) und dem Hinweis „Ignorance is Bliss“ im Film Matrix, hält Unwissenheit meines Erachtens nicht, was sie verspricht. Unwissenheit mag für eine gewisse Zeit die Illusion einer heilen Welt in Rosarot ermöglichen, doch nehmen wir währenddessen weder am wahren Leben teil, noch findet persönliches Wachstum statt.
Unwissenheit ist bequem. Sie erlaubt uns, in einer Blase der Sicherheit zu leben, ohne die Ungewissheiten und Komplexitäten der Realität zu konfrontieren. Zum Beispiel neigen viele Menschen dazu, schwierige finanzielle Entscheidungen aufzuschieben, weil sie sich nicht mit der Unsicherheit und Komplexität von Investitionen auseinandersetzen wollen. Diese Vermeidung mag kurzfristig Erleichterung bringen, hindert uns aber daran, langfristig stabile Entscheidungen zu treffen und finanzielles Wachstum zu erreichen. Doch diese Bequemlichkeit hat ihren Preis: Sie hindert uns daran, uns zu entwickeln, und hält uns gefangen in einem Zustand der Stagnation. Persönliches Wachstum beginnt erst dort, wo wir bereit sind, Unwissenheit abzulegen und uns den Herausforderungen zu stellen, die die Realität mit sich bringt. Wissen eröffnet uns Möglichkeiten, es zeigt uns neue Wege auf und gibt uns die Macht, unser Leben aktiv zu gestalten.
Ein weiteres Beispiel für die trügerische Sicherheit von Unwissenheit findet sich im Gesundheitsbereich. Menschen ignorieren oft Symptome oder vermeiden Vorsorgeuntersuchungen aus Angst vor schlechten Nachrichten. Diese vermeintliche Unwissenheit schützt sie vielleicht kurzfristig vor Sorgen, doch langfristig verhindert sie, dass frühzeitig gehandelt und möglicherweise eine ernsthafte Erkrankung vermieden werden kann. Wissen bedeutet, die Realität zu akzeptieren und die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen, auch wenn es unangenehm ist.
„Wissen ist Macht“ – und nicht wissen macht auch nichts? Das klingt wohl lustiger, als es ist, denn auf so einer Basis lässt sich nicht gestalten und nicht entwickeln. Die vermeintliche Sicherheit der Unwissenheit verhindert, dass wir unsere Potenziale entfalten und das Leben aktiv in die Hand nehmen. Somit ist jede Enttäuschung ein Akt der Befreiung und die Grundlage für bessere Entscheidungen. Zumindest dann, wenn es nicht zu einem anhaltenden Erstarren kommt, sondern wir die Ärmel hochkrempeln und aus dieser Erkenntnis etwas Gutes machen.
Um die Kraft der Enttäuschung besser zu verstehen, nehmen wir das Beispiel einer gescheiterten Karrierechance. Viele Menschen erleben Momente, in denen sie trotz aller Anstrengungen eine Beförderung nicht erhalten. Der anfängliche Schmerz dieser Enttäuschung kann dazu führen, dass wir unsere eigenen Stärken und Schwächen genauer analysieren, neue Fähigkeiten erlernen oder sogar feststellen, dass die bisher angestrebte Karriere nicht zu unseren wahren Interessen passt. Diese Erkenntnis kann letztlich zu einem erfüllenderen beruflichen Weg führen.
Enttäuschungen sind schmerzhaft, aber sie haben auch eine befreiende Kraft. Zum Beispiel kann das Ende einer Beziehung, so schmerzhaft es auch sein mag, den Weg frei machen, um zu erkennen, was in einer Partnerschaft wirklich wichtig ist, und dazu führen, gesündere Beziehungen in der Zukunft aufzubauen. Eine Ent-Täuschung ist nichts anderes als das Ende einer Täuschung – ein Moment, in dem wir die Realität so sehen, wie sie wirklich ist, und nicht so, wie wir sie uns vorgestellt haben. Dieser Prozess kann unangenehm sein, weil er uns aus unserer Komfortzone holt und uns zwingt, die Wahrheit zu akzeptieren. Doch in diesem Moment der Enttäuschung liegt auch die Chance auf Wachstum.
Durch Enttäuschungen lernen wir, was wirklich wichtig ist. Wir erkennen, welche Erwartungen unrealistisch waren und welche Annahmen wir hinterfragen sollten. Indem wir uns der Wahrheit stellen, können wir bessere Entscheidungen treffen, die auf einem klareren Verständnis der Realität basieren. Enttäuschungen sind somit Wegweiser, die uns helfen, uns weiterzuentwickeln und nicht in alten Mustern gefangen zu bleiben.
Die Fähigkeit, Enttäuschungen zu nutzen, anstatt an ihnen zu verzweifeln, ist ein wichtiger Bestandteil des persönlichen Wachstums. Es geht darum, aus den schmerzhaften Momenten zu lernen, die Ärmel hochzukrempeln und aktiv nach neuen Lösungen zu suchen. Diese aktive Auseinandersetzung mit der Realität führt uns näher an die Wahrheit heran und hilft uns, ein authentischeres und erfüllteres Leben zu führen. Eine weitere wichtige Strategie ist, Unterstützung von außen zu suchen. Freunde, Mentoren oder Therapeuten können helfen, eine Enttäuschung aus einer anderen Perspektive zu betrachten und neue Wege zu finden, mit den Herausforderungen umzugehen.
Enttäuschungen sind keine Feinde, sondern Begleiter auf unserem Weg zur Erkenntnis. Sie helfen uns, Illusionen zu zerstören, und fordern uns auf, einen tieferen Blick auf die Realität zu werfen. Dieser Prozess mag nicht immer angenehm sein, doch er ist notwendig, um wirklich zu wachsen und ein erfülltes Leben zu führen. Sei mutig und stelle dich den Täuschungen – hinter jeder Enttäuschung verbirgt sich die Chance, die Welt mit neuen Augen zu sehen und eine bessere Version von dir selbst zu werden.
Wissen beginnt mit der Enttäuschung – mit der Zerstörung von Illusionen und der Bereitschaft, hinter die Oberfläche zu blicken. Es bedeutet, den Mut zu haben, die Wahrheit zu suchen, auch wenn diese unbequem ist. Unwissenheit mag kurzfristig verlockend sein, doch sie hält uns davon ab, am wahren Leben teilzunehmen und zu wachsen. Enttäuschungen sind keine Rückschläge, sondern Chancen zur Befreiung von Täuschungen und zur Weiterentwicklung. Wer sich dieser Herausforderung stellt, kann aus jeder Enttäuschung Erkenntnisse gewinnen und sein Leben aktiv gestalten. Jede Enttäuschung ist eine Einladung, tiefer zu gehen, neu zu bewerten und letztlich zu einem klareren, bewussteren Leben zu finden. Nutze diese Chancen, um kontinuierlich zu wachsen und dein wahres Potenzial zu entfalten.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Integrität zeigt sich dort, wo Werte etwas kosten. Erfahre, was Integrität bedeutet und wie du Entscheidungen triffst, die zu deiner Haltung passen.
Sie ist mächtig: Die Kraft der Zuversicht. Hier sind 8 Tipps, um Zuversicht zu fördern. Die Hoffnung stirbt sprichwörtlich zuletzt. Und tatsächlich: Kaum etwas spornt Menschen so sehr an wie die Kraft der Zuversicht – die Aussicht, dass ihr Vorhaben gelingen kann, ihre Probleme beziehungsweise Herausforderungen überwunden werden. Mit dieser Aussicht gelingt es Menschen selbst Schicksalsschläge leichter und schneller zu überwinden und den Lebensmut nicht zu verlieren.
Vom Klassiker in Kommunikationstrainings: „Denken Sie nicht an einen rosa Elefanten“, haben schon viele Menschen gelesen oder gehört. Er weist darauf hin, dass die handelsübliche Ausführung des menschlichen Gehirns nicht sehr viel anfangen kann, mit Negationen.
Wie gut kannst du Menschen einschätzen? Trainiere deine Menschenkenntnis mit praktischen Tipps zu Beobachtung, Körpersprache, Intuition und Denkfehlern.
Hast du eine Muse oder woher bekommst du deine Inspiration? Wenn du bereit bist, das mit dem Küssen als Metapher zu sehen, dann darfst du auch auf mich zurückgreifen.
Entscheidungsangst kann selbst kleine Entscheidungen zur Belastung machen. Erfahre, was dahinterstecken kann und wie du wieder mehr Sicherheit und Handlungsspielraum gewinnst.
Unehrliche Geschäftspartner erkennen, Risiken einschätzen, Vereinbarungen absichern und bewusst entscheiden, wann sich eine Zusammenarbeit noch lohnt.
Wo gehobelt wird da fallen Späne, also heiligt der Zweck die Mittel? – Stimmt das, heiligt der Zweck die Mittel?
Respekt: Hat das noch Platz in der heutigen Zeit? Die Bedeutung von Respekt, wie wir ihn erhalten, wie wir ihn zeigen.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:
Ersparen Sie sich Missverständnisse und Konflikte, indem Sie für bessere Gespräche und Präsentationen sorgen. Achten Sie auf die vier Ebenen der Kommunikation.
Viele verstehen das Handwerk, nur wenige die Kunst.
Ein Streit aus heiterem Himmel? Ein Konflikt ohne Ankündigung? Das Gefühl, aneinander vorbeizureden? Eine überraschende, beleidigte Reaktion bei Gesprächspartnern? Was ist hier los?
Manche Aussage müsste eigentlich doch einen Bart haben, oder? Dass die Bedeutung bei der Kommunikation von den Empfängern bestimmt wird, ist seit Jahrzehnten bis zum Abwinken wiederholt worden. Doch die Praxis zeigt etwas anderes; wir kommunizieren immer noch häufig aneinander vorbei.
Denken Sie das auch manchmal, doch Ihr Gegenüber ist ein Spielverderber und denkt darüber ganz anders? Dann könnte es sein, dass der Empfänger Ihrer Botschaft auf einem anderen Kanal empfangen hat, als Sie es beabsichtigt haben.
Der vermutlich bekannteste Ansatz, dieses Phänomen zu beschreiben, ist das Kommunikationsmodell mit vier Ebenen. Es ist eng mit dem Namen Friedemann Schulz von Thun verbunden. Er hat es recht treffend beschrieben, indem vier Kommunikationsebenen unterschieden werden, auf denen Kommunikation stattfindet.
Eine Nachricht kann zur gleichen Zeit auf den einzelnen Ebenen mehrere verschiedene Botschaften des Senders vermitteln bzw. verschiedene Interpretationen beim Empfänger erlauben.
Dieses Modell hilft auch so wunderschön dabei viele der täglichen Missverständnisse zu erklären. Und auch ihnen zuvorzukommen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!
Es werden bei diesem Modell die folgenden Ebenen unterschieden:
Diese Kommunikationsebene widmet sich dem Sachinhalt; dem, worüber informiert wird. Auf der Sachebene wird also der eigentliche Inhalt einer Nachricht transportiert. Vulkanier dürften diese Ebene bevorzugen. Kommunizieren zwei Vulkanier auf der Sachebene, hören beide genau die gleiche sachliche Information. Da gibt es doch nichts zu diskutieren, oder? Zahlen, Daten, Fakten; alles klar!
Allerdings findet in der Praxis optimale Kommunikation nur dann statt, wenn Einigkeit beim Inhalts- und Beziehungsaspekt herrscht oder Uneinigkeit auf der Sachebene nicht zu Beeinträchtigungen der Beziehungsebene führen.
Diese Kommunikationsebene widmet sich dem, was der Sender von sich kundgibt, der Selbstoffenbarung. Die Selbstoffenbarung in der Nachricht ist vielen Sendern nicht bewusst und doch geben Menschen mit Ihren Nachrichten auch etwas über sich preis. Bewusste und unbewusste Motive, positive und negative Emotionen schwingen mit. Auch das fließt in die Bewertung ein, wie Ihre Botschaft zu verstehen ist.
Diese Kommunikationsebene transportiert die Beziehung; das, was der Sender vom Empfänger hält und wie sie zueinander stehen. Die Körpersprache spielt hier eine besonders große Rolle.
Die Appellebene ist die Kommunikationsebene, auf der gesendet wird, wozu der Empfänger veranlasst werden soll. Ein wesentliches Ziel von Kommunikation ist es etwas zu erreichen, also gehen die Empfänger auf die Suche nach der Aufforderung, raten was von ihnen erwartet wird. Auch auf dieser Ebene muss Absicht und Interpretation nicht automatisch zur Deckung kommen.
Der Sender meint, er wäre auf der richtigen Ebene und wundert sich deshalb, dass er nicht verstanden wird. „Die Botschaft kann doch nur so verstanden werden, wie ich sie gesagt habe!“ meint der Sender. Doch der Empfänger ist verärgert!
Bei der zwischenmenschlichen Kommunikation sind verschiedene Ebenen beteiligt, die Einfluss auf die Qualität des Kommunikationsprozesses haben. Schon das Wissen um das Vorhandensein dieser Ebenen ist hilfreich dabei, Kommunikationsstörungen zu lösen bzw. ihnen vorzubeugen. Deswegen füllen sie ja auch in so vielen Büchern so viele Seiten. Die vielen Tipps zu den Grundlagen der Kommunikation mögen oft wiederholt worden sein, doch bedeutet das leider nicht automatisch, dass sie auch stets ihre Wirkung entfalten. Sie wollen auch beachtet werden!
Was genau geht da gerade vor sich? Was braucht es für die Abstimmung? Einen wesentlichen Beitrag liefert die Klärung der Metakommunikation, also die Fähigkeit, auch jenseits des Themas zu erkennen, auf welche Weise gerade kommuniziert wird und was es braucht, um Missverständnisse zu vermeiden -, um sich zu verstehen! Das ist allerdings nicht immer so einfach; wer selbst emotional beteiligt ist, engt dabei mehr und mehr den Blick ein. Der Stresspegel steigt und die Wahrnehmung verändert sich dabei. Es ist dann nicht mehr so einfach, zu erkennen, was vor sich geht. Umso wichtiger ist es daher aufmerksam für die vier Ebenen zu bleiben. Gerade, wenn es heikler wird, werden die relevanten Perspektiven benötigt. Oscar Wilde meinte; an der Grenze zur Ungeduld beginnen die Konflikte. Deshalb braucht es ausreichend Training, damit der Überblick bei Bedarf auch weiterhin verfügbar ist. Und das selbst dann, wenn die Wellen höher schlagen.
Das Kommunikationsmodell der 4 Ebenen der Kommunikation geht davon aus, dass jede Nachricht vier Seiten, also Ebenen, hat: Sachebene, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell.
Die Appellebene beinhaltet, was der Sender beim Empfänger erreichen möchte, oder sie enthält die Aufforderung, etwas Bestimmtes zu tun oder zu lassen. Jede Nachricht enthält mehr als Informationen über die Sachinhalte. Hören Empfänger mit Appell-Ohr zu, werden diese sich zu einer Aussage oder Handlung veranlasst fühlen.
Die Ebene der Selbstoffenbarung beinhaltet, was Menschen von sich selbst offenbaren. Jede Nachricht enthält mehr als Informationen über die Sachinhalte. Sender geben bei einer Nachricht etwas von sich als Person preis, wie beispielsweise eigene Gefühle, Werte, Ansichten und Bedürfnisse.
Die Sachebene beinhaltet reine Informationen mit Daten, Fakten und Sachverhalten. Der Sender drückt die Informationen klar und verständlich aus.
Jede Nachricht umfasst vier Kommunikationsebenen. Auf der Beziehungsebene macht jede Nachricht eine Aussage über das Verhältnis von Sender und Empfänger.
Das Modell der 4 Ebenen der Kommunikation (4-Ohren-Modell) kann dabei unterstützen, Störungen in der Kommunikation zu finden und die Ursachen für Missverständnisse zu identifizieren. Die Einsatzbereiche sind vielfältig. Sender einer Nachricht können sich beispielsweise selbst hinterfragen und in den Gegenüber hineinversetzen, auf welcher Ebene welche Deutung wahrscheinlich ist.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Ausreden richten Schaden an. Richtige Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken.
Bessere Kommunikation mit Ich-Botschaften. Sie-Du-Botschaften klagen an, provozieren Widerstand und Konflikte. So bilden Sie Ich-Botschaften.
Empathie ist die Fähigkeit sich in das Denken und die Einstellungen eines anderen Menschen hineinzuversetzen und so dessen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen besser zu verstehen.
Lob, Kritik, Lob: Die Sandwich-Technik klingt freundlich, kann Feedback jedoch verwässern. So gibst du Rückmeldungen klar, respektvoll und hilfreich.
Beim Strohmann-Argument wird deine Position verzerrt und anschließend angegriffen. So erkennst du den Trick und führst das Gespräch zurück zur Sache.
Worauf lohnt es sich bei Reden und Präsentation hinsichtlich der Mimik zu achten? Mimik unterstützt oder schadet.
Welche Redegeschwindigkeit in Gesprächen, Reden und Präsentationen ist empfehlenswert? Je abwechslungsreicher du deine Sprechweise gestaltest, desto aufmerksamer hört das Publikum zu.
25 praktische Tipps für Körpersprache bei Präsentationen: Gestik, Blickkontakt, Haltung, Bewegung und persönliche Präsenz wirkungsvoll einsetzen.
Welche Erkenntnisse gewinnen wir aus Wissen zur Wahrnehmung und den menschlichen Sinnen? Wie lässt sich die Kommunikation fördern? Genügen 5 Sinne? Lerne mit allen Sinnen sinnlich zu kommunizieren, um in Gesprächen und Präsentationen zu überzeugen.
Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.
Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.
Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.
Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.
Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2005
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #645775
K:CNB
Ü:X
Halbherzige Ausreden richten Schaden an. Ehrliche Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken. So gelingt es:
Fehler, die geleugnet werden, verdoppeln sich.
Dass ehrlich gemeinte Entschuldigungen einige Vorteile haben, ist kein Geheimnis und doch geschieht es vergleichsweise selten. Es gibt einige Gründe, weshalb sich Menschen nicht entschuldigen.
Kognitive Dissonanz macht es nicht gerade einfacher sich zu entschuldigen. Wenn das ersehnte Selbstbild sich nicht mit der Realität deckt, fühlt sich das nicht gut an. Entsprechend groß ist das Bestreben schnellstens woanders hinzusehen, als dich dem zu stellen.
Ein Sprichwort sagt; es ist immer Hoffnung für Menschen, die sich noch schämen können. Nur, wenn wir etwas vergeigt haben, obwohl wir es irgendwie besser wussten, kann es diese Scham auch erschweren, die betroffene Person darauf anzusprechen, sich zu entschuldigen. Es erscheint einfacher, so zu tun als, ob es nie geschehen wäre.
Besonders Männer empfinden es oft, als sehr schwierig sich angemessen zu entschuldigen. Wer gibt schon gerne Fehler zu? Ein chinesisches Sprichwort sagt: Stolz ruft Unheil heben und Demut lässt die Ernte reifen.
Ein Wort führt zum anderen, Emotionen schaukeln sich schnell hoch. Manchmal wird die Wut so übermächtig, dass wir deshalb keine Entschuldigung aussprechen oder uns die Hand reichen. Mit geballter Faust lässt sich kein Händedruck wechseln.
Der wesentlichste Grund dürfte fehlende Motivation sein, sich für eine Beziehung entsprechend einzusetzen.
Fehler machen, eine Verpflichtung nicht einhalten, einen Rückruf vergessen, … Auch Dinge, die nicht passieren sollten geschehen mitunter. Das ist nicht schön, doch Irren ist menschlich. So wichtig es ist dafür zu sorgen, dass sie nicht geschehen, so wichtig ist es, dann nicht noch die Augen zu verschließen oder anstatt Öl auf die Wogen sogar noch Benzin aufs Feuer zu gießen.
Ganz wichtig: Keine Ausreden!
Immer wieder erlebe ich, dass Leute denken, sie hätten sich entschuldigt – dabei haben sie nur eine Ausrede geliefert.
Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, stellen Sie sich der Situation so schnell wie möglich, bringen sie in Ordnung und entschuldigen sich. Jetzt können Sie zeigen was für eine Persönlichkeit Sie tatsächlich haben. Aufrichtige Entschuldigung haben Aussicht darauf, akzeptiert und geschätzt zu werden. Es ist Ihre Chance, Integrität zu demonstrieren. Vorausgesetzt, Sie müssen sich nicht für die gleichen Fehler immer und immer wieder entschuldigen.
Uneinsichtige Rechtfertigungen richten leicht Schaden an. Echte Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken.
Stehen Sie zu Ihren Fehlern!
Rein mechanisch lassen sich sechs Schritte für eine gute Entschuldigung skizzieren:
1. Den Fehler benennen und dein Bedauern ausdrücken
2. Erklären, was falsch gelaufen ist
3. Fehler eingestehen und Verantwortung dafür übernehmen
4. Reue zeigen
5. Wiedergutmachung beziehungsweise Verhaltensänderung anbieten
6. Um Vergebung bitten
So weit so nachvollziehbar. Doch es braucht oft etwas mehr, als nur das Abarbeiten einer Checkliste.
„Es tut dir leid?“
„Es tut mir wirklich, wirklich leid, und ich entschuldige mich vorbehaltlos.“
„Du nimmst es zurück?“
„Das tue ich, ich biete einen kompletten und völligen Widerruf an. Den Beschuldigungen fehlte jegliche faktische Basis, und es hat sich in keinster Weise um einen fairen Kommentar gehandelt, und entsprang somit aus purer Bösartigkeit. Und aufs Tiefste bedauere ich das Unglück welches meine Kommentare bei Ihnen verursacht haben könnten, oder bei Ihrer Familie. Und hiermit versichere ich, dass ich mir nie wieder einen solchen Fehltritt erlauben werde, weder jetzt noch in Zukunft.“
Ein Fisch namens Wanda
Stehen Sie zu Ihren Fehlern. Es folgen 15 Tipps für wirksame Entschuldigungen.
Geben Sie lieber keine Entschuldigung ab, als eine unehrliche. Besonders Menschen, die uns kennen, merken recht schnell, ob wir meinen, was wir sagen. Asche aufs Haupt; entweder richtig oder gar nicht! Ich plädiere für richtig.
Guter Wein soll ja mit der Zeit besser werden. Entschuldigungen auf die lange Bank zu schieben, ist jedoch selten eine gute Idee. Das kann bitter enden! Haben Sie einen Fehler begangen oder jemanden verletzt, dann solltest du nicht lange warten. Wenn die Emotionen es erlauben, dann lieber möglichst umgehend auf die Person zugehen und sich entschuldigen.
Achten Sie auf die Betriebstemperatur: Der Empfänger sollte weder völlig erregt und damit auch wegen des Tunnelblicks für eine Entschuldigung nicht ansprechbar sein, noch die Angelegenheit längst abgehakt haben. Im Eifer des Gefechts liegen die Nerven mitunter blank. Das kann zu Reaktionen führen, die nur noch schwer wieder in den Griff zu bekommen sind. Also lieber kein zusätzliches Öl auf das Feuer gießen. Und sich erst nach einer Ewigkeit zu entschuldigen, würde nur erneut an den Ärger erinnern. Warten Sie also lieber bis die heftigsten Emotionen abgeklungen sind und setzen Sie dann zur Entschuldigung an.
Selbstmanagement: Wer nicht mit sich selbst im Reinen ist, dem gelingt keine glaubhafte Entschuldigung. Ehe Sie sich bei anderen entschuldigen solltest du zuerst wieder Ihr inneres Gleichgewicht herstellen. Solange Sie nicht mit sich selbst im Einklang sind, finden Sie kaum das notwendige Selbstbewusstsein und die Ruhe, ohne Beigeschmack zu sprechen.
Analysieren Sie Ihren Fehler, leiten Sie Konsequenzen daraus ab und verzeihen Sie sich. Wer sich selbst verzeiht, kann sich souveräner entschuldigen – und ihm wird leichter verziehen, wenn Einsicht erkennbar ist.
Machen Sie sich auf den Weg: Lassen Sie die Entschuldigung nicht von einer dritten Person übermitteln, sondern entschuldigen Sie sich unbedingt persönlich. Wenn Sie es nicht einmal für nötig halten sich persönlich zu bemühen, wird das oft negativ ausgelegt.
Eine schriftliche Entschuldigung ist besser als keine. Sie kann das Eingraben von Ärger beim anderen verringern oder sogar beenden. Hier kommt es auf die geeignete Wortwahl an. Da die Beziehung gerade belastet ist, braucht es hier sehr klare Botschaften ohne Risiko-vollen Interpretationsspielraum.
Selbstmanagement: Wer nicht mit sich selbst im Reinen ist, dem gelingt keine glaubhafte Entschuldigung. Ehe Sie sich bei anderen entschuldigen solltest du zuerst wieder Ihr inneres Gleichgewicht herstellen. Solange Sie nicht mit sich selbst im Einklang sind, finden Sie kaum das notwendige Selbstbewusstsein und die Ruhe, ohne Beigeschmack zu sprechen.
Analysieren Sie Ihren Fehler, leiten Sie Konsequenzen daraus ab und verzeihen Sie sich. Wer sich selbst verzeiht, kann sich souveräner entschuldigen – und ihm wird leichter verziehen, wenn Einsicht erkennbar ist.
Beispiele, die Zweifel aufkommen lassen, sind das Geständnis von Lance Armstrong vor laufender Kamera bei Oprah Winfrey und der Auftritt des ehemaligen Bundespräsidenten Wulf. Wobei das Internet voller solcher Momente ist und die Interpretationen mitunter auch kontrovers sind. Ein G’schmäckle haben viele!
Von Angesicht zu Angesicht: Entschuldigen Sie sich in einem persönlichen Gespräch, nicht mit einem Brief, einer E-Mail, SMS oder Ähnlichem. Eine dieser Möglichkeiten kann auch zusätzlich gewählt werden. Also zuerst die persönliche Entschuldigung in einem Gespräch und dann zusätzlich schriftlich. Damit hat der Empfänger die Entschuldigung auch schwarz auf weiß und die Einsicht wird unterstrichen.
Die schriftliche Variante können Sie auch dann nutzen, wenn die Person nicht mehr mit Ihnen spricht. So kann die schriftliche Entschuldigung den Weg für das persönliche Gespräch ebnen.
Nicht zwischen Tür und Angel: Wählen Sie einen geeigneten Rahmen für die Entschuldigung, vorzugsweise in einem entspannten Umfeld, in dem Sie ungestört reden können.
Überraschen Sie die betreffende Person mit einer geeigneten Geste. Es muss nichts Großartiges sein, ein geht schon ein kleines Präsent, das diesem Menschen Freude bereitet und damit Wertschätzung vermittelt. Hier ist Gespür gefragt, damit die Geste ihr Ziel erreicht.
Wer um den heißen Brei herumredet, anstatt die Angelegenheit beim Namen zu nennen, wirkt alles andere als glaubhaft, sondern umso uneinsichtiger.
Eine Entschuldigung mit einer Rechtfertigung verknüpfen? Das klingt dann nach einer Ausrede. Suchen Sie keine Ausreden für das Fehlverhalten. Anstatt unglücklichen Umständen oder anderen Personen die Schuld für das eigene Handeln zu geben; gestehen Sie Ihre Verantwortung ein. Empfänger wollen in dieser Phase überhaupt keine Begründung hören. Stattdessen wollen sie hören, dass derjenige versteht, dass es anders hätte laufen sollen.
Begeben Sie sich in der Vorstellung in die Perspektive der Person, bei der Sie sich entschuldigen wollen. Wie würden Sie die Situation betrachten, was erwarten, was befürchten? Dafür lassen sich einige Techniken nutzen, und die Intensität und Tiefe der Einsichten fördern.
Entschuldigung bitten und dann: Klappe halten und wirklich zuhören.
Wenn eine Erklärung erforderlich ist, dann liefern Sie diese separat. „Ja, aber…“ ist ähnlich kritisch wie eine nicht ernst gemeinte Entschuldigung. Eine Ausrede im gleichen Satz wie die Entschuldigung ruiniert die Entschuldigung und nimmt ihr die Aufrichtigkeit. Was beim Gegenüber dann hängen bleibt ist ein erneuter Vorwurf, ein Sich-herauswinden. Schlucken Sie das „Aber“ hinunter. Machen Sie einen Punkt und übernehmen Sie die Verantwortung.
Die Versuchung ist groß: Wer einen Fehler begeht, erinnert sich oft spontan an die Fehler des anderen. „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Das mag menschlich sein, doch eine solche Aufrechnung führt so gut wie immer zum gleichen Ergebnis: Derjenige, bei dem man sich entschuldigen möchte, macht dicht. Er ist empört, weil Sie zum Angriff übergehen, statt sich reumütig zu zeigen. Wahre Entschuldigungen stehen immer für sich allein und verzichten auf eine Aufrechnung.
Irgendwann verliert jede noch so dramatische Entschuldigung an Wirkung. Wenn Sie denselben Fehler wiederholt begehen, verlieren Sie trotz Entschuldigung, und mag sie noch so beeindruckend sein, an Glaubwürdigkeit.
Eine Entschuldigung ist nur dann glaubwürdig, wenn sie mit Konsequenzen, also einem anderen Verhalten verbunden ist. Und genau das sollten sie daher an den Tag legen. Sagen Sie Ihrem Gesprächspartner möglichst konkret, was Sie aus Ihrem Fehler ableiten und halten Sie sich daran!
Machen Sie den ersten Schritt, einen möglichst großen und ehrlichen. Recht zu haben fühlt sich meist weniger gut an, als gute Beziehungen zu pflegen. Das Ego ist oft nicht der beste Berater.
Sagen Sie, wofür Sie sich entschuldigen. Finden Sie klare und aufrichtige Worte für Ihr Bedauern. Und schweigen Sie dann! Jetzt hat Ihr Gesprächspartner das Wort. Hören Sie aufmerksam zu und unterbrechen Sie ihn nicht.
Fehler haben Folgen, sie ziehen Konsequenzen nach sich. Machen Sie deutlich, dass Sie sich dieser Konsequenzen bewusst und zur Besserung bereit sind. Klingt wie ein Widerspruch: Je mehr Bereitschaft Sie zeigen, die Konsequenzen zu tragen, desto weniger wird Ihnen letztlich auf die Schultern geladen. Sie profitieren vom Sympathiefaktor, denn Menschen, die uns sympathisch sind, verzeihen wir viel schneller.
Wir können das Geschehene zwar nicht rückgängig machen, doch wir können uns dafür einsetzen es auszugleichen. Das besänftigt den anderen und reduziert das schlechte Gewissen, noch in der Schuld des Gegenübers zu stehen. Im Zweifelsfall gilt meist; der Klügere gibt nach!
Spielen Sie das Gespräch mit professioneller Unterstützung durch. Je nach Thema kann, das auch bedeuten, einen Juristen heranzuziehen – sicherheitshalber. Für den kommunikativen Teil finden Sie in mir Unterstützung.
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich wirksam zu entschuldigen. Machen Sie richtig, was an zu vielen Stellen nur halbherzig geschieht.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Ausreden richten Schaden an. Richtige Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken.
Bessere Kommunikation mit Ich-Botschaften. Sie-Du-Botschaften klagen an, provozieren Widerstand und Konflikte. So bilden Sie Ich-Botschaften.
Empathie ist die Fähigkeit sich in das Denken und die Einstellungen eines anderen Menschen hineinzuversetzen und so dessen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen besser zu verstehen.
Lob, Kritik, Lob: Die Sandwich-Technik klingt freundlich, kann Feedback jedoch verwässern. So gibst du Rückmeldungen klar, respektvoll und hilfreich.
Beim Strohmann-Argument wird deine Position verzerrt und anschließend angegriffen. So erkennst du den Trick und führst das Gespräch zurück zur Sache.
Worauf lohnt es sich bei Reden und Präsentation hinsichtlich der Mimik zu achten? Mimik unterstützt oder schadet.
Welche Redegeschwindigkeit in Gesprächen, Reden und Präsentationen ist empfehlenswert? Je abwechslungsreicher du deine Sprechweise gestaltest, desto aufmerksamer hört das Publikum zu.
25 praktische Tipps für Körpersprache bei Präsentationen: Gestik, Blickkontakt, Haltung, Bewegung und persönliche Präsenz wirkungsvoll einsetzen.
Welche Erkenntnisse gewinnen wir aus Wissen zur Wahrnehmung und den menschlichen Sinnen? Wie lässt sich die Kommunikation fördern? Genügen 5 Sinne? Lerne mit allen Sinnen sinnlich zu kommunizieren, um in Gesprächen und Präsentationen zu überzeugen.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. November 2015
Überarbeitung: 23. April 2020
AN: #656202
K: CNB
Ü:
Es zeigt sich immer wieder; die Art und Weise, wie ein Mensch mit Rückschlägen umgeht, offenbart mehr über ihn als sein Erfolg. Wie lässt sich konstruktiv mit Rückschlägen umgehen und gestärkt aus ihnen hervorgehen?
Jeder Tag ist ein Geschenk.
Einige sind allerdings mies verpackt.
Spruch
Ihr sollt lernen, Schläge einzustecken und zu verdauen.
Sonst seid ihr bei der ersten Ohrfeige, die euch das Leben versetzt, groggy.
Denn das Leben hat eine verteufelt große Handschuhnummer, Herrschaften!
Erich Kästner
Der Fluss ist unberechenbar, man weiß nie, welche Umwege er sich leistet.
Katharine Hepburn in African Queen
Verpatzte Prüfung, misslungene Präsentation, gescheiterte Verhandlung, Projekt in den Sand gesetzt? Das sind Erfahrungen, auf die wir wohl eher verzichten möchten. Und doch gehören sie dazu. Sie sind natürlicher Bestandteil des Lebens und Lernens. Wer sich die Biografien von als erfolgreich geltenden Persönlichkeiten anschaut, erfährt; viele hatten es mit Rückschlägen zu tun. Gerade das macht deren Entwicklung für die Leser ja so interessant. Es erinnert an die Struktur einer Heldenreise, wie sie von Joseph Campbell in seinen Büchern beschrieben wird. Die Art und Weise, wie Menschen mit Rückschlägen umgehen, offenbart mehr über sie als ihr Verhalten bei Erfolg.
Hier sind ein paar Gedanken, die sich im Umgang mit Rückschlägen bewährt haben.
Raus aus der Opferrolle. Hätte, hätte, Fahrradkette. Was vorbei ist, ist vorbei. Kurz die Wunden zu lecken ist menschlich. Etwas Trauer ist oft heilsam. Doch der Schmerz der bitteren Niederlage braucht sich nicht einzunisten. Unnötiges Festkleben an Umständen, die nun mal eingetreten sind, bringt selten einen Vorteil. Auch das Ignorieren der Situation und Folgen bewegt nichts zum Guten. Also besser die Verantwortung übernehmen und ran ans Werk.
Ohmmmm! Nun ja, nicht jeder Mensch wird in stressigen Situationen zum Yogi und meditiert, obwohl das durchaus eine gute Idee ist. Es gibt zum Glück weitere Möglichkeiten, wieder zu sich und einem konstruktiveren Zustand zu kommen. Mit etwas Abstand lässt sich leichter der Überblick sichern. Eines der wichtigsten Werkzeuge, wenn die Emotionen es wieder zulassen; Mindmapping.
Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik ist jedoch, dass man auf die geschlossene Tür blickt und die geöffnete nicht beachtet.
André Paul Guillaume Gide
Kurt Tucholsky meinte; „Dumme und Gescheite unterscheiden sich dadurch, dass der Dumme immer dieselben Fehler macht und der Gescheite immer neue.“ Manche lernen dazu, andere nicht. Ja, zu viele suchen im Fall des Scheiterns nach der Schuld der anderen und den äußeren Umständen. Nur keine Verantwortung übernehmen. Sie verzichten auf Selbstreflexion und Lernprozesse. Sie müssen ihre Fehler wiederholen, anstatt es beim nächsten Mal besser zu machen.
Schade, denn erst eine ehrliche Analyse ermöglicht es aus Rückschlägen zu lernen und sich zu entwickeln:
Mit den Worten von Albert Einstein; „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Wer möglichst schnell die Lektion erkennt, kann umso besser entscheiden und erfolgreicher handeln.
Wenn es nicht so läuft wie gewünscht, kann das ziemlich frustrierend sein. Das fördert die Tendenz, am Problem klebenzubleiben. Konstruktiver ist es, sich möglichst schnell den Möglichkeiten zuzuwenden.
Schluss mit andauernden Warum-Fragen und hin zu Wie-Fragen.
Es mag sich nicht so anfühlen und doch gibt es meist auch ein Geschenk in einem Problem. Es kann sich um eine Einsicht handeln, eine Chance etwas anders zu tun oder eine andere Form haben.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern. Das wusste schon Henry Ford. Also raus aus der Schockstarre. Zugegeben, Rückschläge können schmerzlich sein und Grundängste wecken. Und das wiederum kann einen erneuten Anlauf erschweren. Doch gerade deshalb gilt es aus Rückmeldungen zu lernen, was es zu lernen gibt und sich dann möglichst schnell wieder aufzurappeln, um es besser zu machen. In dieser Phase kann Unterstützung, gerade auch für die emotionalen Aspekte, sehr hilfreich sein. Nehmen Selbstzweifel überhand, werden sie zunehmend zu Stolpersteinen. „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende“, meinte Oscar Wilde. Also ans Werk; Schritt für Schritt und mit neuen Informationen.
Starke Menschen haben oft eine bewegte Vergangenheit. Es spricht viel dafür, dass Menschen mit ihren Aufgaben wachsen. Der Umgang mit Rückschlägen sagt viel über die Persönlichkeit. Rückschläge sind auch eine Chance, die Persönlichkeit zu entwickeln, zu fördern.
I don’t measure a man’s success by how high he climbs but by how high he bounces when he hits bottom.
George Patton
Wobei mir schon klar ist hier eine etwas cholerische Persönlichkeit zu zitieren, aber das ist ein anderes Thema. Interessanter an dieser Stelle ist doch; wie gehen Sie mit Rückschlägen um? Wie steht es mit Ihrer Resilienz, der Fähigkeit, durch Bewältigung von Rückschlägen die eigene Persönlichkeit zu stärken? Übrigens, Resilienz kann trainiert werden.
Auch ausgeprägter Enthusiasmus erlahmt bei zu heftigem Gegenwind irgendwann. Behalten Sie im Auge, weshalb es sich lohnt, den Aufwand zu betreiben. Sportler und andere Leistungsträger profitieren hier von Mentoring, Coaching und Mentaltraining.
Lassen Sie sich unterstützen. Gute Freunde, Mentoren und noch besser; professionelles Coaching hilft Ihnen gestärkt aus Rückschlägen hervorzugehen. Das dient dem konstruktiveren persönlichen Zustand und beispielsweise auch dabei blinde Flecken aufzudecken.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2011
Überarbeitung: 8. Oktober 2020
AN: #56524
K:
Ü:X
Wenn wir nicht mehr wissen, wozu wir aufstehen, wird das Leben mühsam. Sinn setzt Energie frei, gibt Kraft, Orientierung und Erfüllung. Das Handeln hat Richtung und es ist klar, wozu es morgens gilt, das Bett zu verlassen. Hast du eine Vision, eine Aufgabe? Wofür setzt du dich ein?
Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus.
Chinesisches Sprichwort
Auf die eine oder andere Art und Weise können wir direkt oder indirekt einen Beitrag liefern, um die Welt ein Stück besser zu machen.
Einen positiven Beitrag leisten? Ob es uns gelingt, ist mal mehr und mal weniger offensichtlich. Doch schon allein die Überzeugung, einen Beitrag zu leisten, bereichert das eigene Leben. Sie setzt Energien frei, gibt Kraft, Orientierung und Erfüllung. Das Handeln hat Richtung und es ist klar, wozu es morgens gilt, das Bett zu verlassen. Das verändert das Leben, macht es lebenswert und erfüllend!
Aber was ist, wenn jemand meint, er oder sie würde mit dem, was getan wird, nicht die Welt verbessern?
Die Vermutung hat viel mit der eignen Wahrnehmung und Überzeugungen zu tun. Vielleicht stimmt das, vielleicht auch nicht. Es könnte an eigenen Ansprüchen liegen. Möglicherweise gibt auch das Umfeld nicht die entsprechende Wertschätzung. Hier sind wir alle gefordert, aufmerksamer zu sein und weniger als selbstverständlich zu betrachten und Beiträge zu unterschätzen. Möglicherweise werden wir sie schmerzlich vermissen, wenn sie nicht mehr vorhanden sind.
Vielleicht ist das angefühlt für den Sinn auch verloren gegangen. Wenn dann die Vision fehlt, führt das, was wir tun, nicht zum Ziel. Wie auch, wenn wir es nicht im Blickfeld haben? Wir würden es dann nicht einmal bemerken, wenn wir daran vorbeikommen. Dann konzentrieren sich viele Menschen zunehmend auf das WAS und verzichten auf das WOZU.
Mitunter ist es noch irgendwo im Hintergrund, dieses Gefühl, eine Mission zu haben. Manche Menschen spüren dann umso mehr die Sehnsucht nach etwas, dass sie nicht zu greifen vermögen. Es ist dann mehr eine Ahnung, dass es da mehr geben muss als gegenwärtig zu erkennen ist. Vielleicht ist es nur nicht präsent genug, eingestaubt? Mitunter wurde das WOZU mit der Zeit vergessen und es braucht eine Erinnerung, eine Auffrischung, etwas Farbe. Und manchmal hilft der Kontakt mit Menschen, die das Angebot nutzen, um sich zu erinnern.
Doch was, wenn dann immer noch nicht klar ist, wie ein wesentlicher Beitrag geleistet wird? Es bringt nichts, das Hamsterrad weiter zu beschleunigen, sondern zuerst das WOZU zu beantworten. Nur noch schneller auf der Stelle zu treten, frustriert nur umso mehr. Runter vom Gas! Dann lieber zurück zu den Wurzeln, um sich so wieder neu auszurichten. Der Sinn des Lebens ist ein Leben mit Sinn. Das Leben ist viel zu kostbar für Energieverschwendung. Wenn dann auch das Funkeln wieder in die Augen kommt, kann es mit Schwung vorangehen. Und zwar in die richtige Richtung!
Aus dem Gewicht der Dunkelheit flüchten.
%
%
%
Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 468)
%
%
%
Ergebnis einer nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 946)
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Das kleinere Übel zu wählen ist besser, als gar nicht wählen zu gehen. Doch genügt das auf Dauer? Wo ist die Begeisterung, die Leidenschaft in der Politik?
Verantwortung: Manch einer sucht sie, viele meiden sie. Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wobei mir auch gleich der nächste Gedanke in die Aufmerksamkeit springt: Wie ist das eigentlich mit dem Zuerst-Vor-der-eigenen-Tür-kehren? Oder ist es einfach leichter, die Dinge mit etwas Entfernung zu erkennen? Stichwort: Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen.
Alles verlief nach Plan … nur … der Plan war Mist? Viel zu viele Berufstätige geben sich mit einem klassischen, kräftezehrenden Nine-to-Five-Plus-Job zufrieden. Wenigstens, der Arbeitsplatz liefert finanzielle und strukturelle Sicherheit. Aber, reicht das wirklich?
Eine Beschreibung des Szenarios, bei dem Sie sich so tun, als ob etwas noch Ungeschehenes bereits erreicht wäre, erweitert den Horizont.
Als der Begründer dieser Methode, Harrison Owen, auf einer großen, von ihm durchgeführten Kongressveranstaltung als wesentliche Rückmeldung von den Teilnehmern erhalten haben soll, dass vor allem die in den Kaffeepausen geführten Gespräche hilfreich waren, ärgerte ihn das zunächst sehr, da er für diese Veranstaltung ziemlichen Aufwand betrieben hatte. Was hatte er als Organisator denn für Einfluss auf die Gespräche in den Kaffeepausen? Nachdem er sich aber näher mit der Bedeutung dieser eher zufälligen Treffen während der Kaffeepausen befasst hatte, kam er auf die Idee, die offene und ungezwungene Atmosphäre guter Pausengespräche als zentralen Kern von Workshops systematisch nutzbar zu machen. Vor dem Hintergrund der häufigen Erfahrung, dass starre Abläufe und das Abarbeiten fest fixierter Tagesordnungen kreative Gruppenprozesse eher behindern als ihnen förderlich sind, entstand so das Open-Space-Konzept, das einen offenen Rahmen bietet, in dem Menschen mit ihren individuellen Erfahrungen zusammenkommen und sich gegenseitig inspirieren.
Führen andere Wege nicht zur Lösung eines Problems, hat es sich bewährt, eine Zukunftswerkstatt durchzuführen, um die Dinge in konstruktive Bewegung zu bringen. Anregungen und Tipps zur Durchführung einer Zukunftswerkstatt.
Was ist Crowdsourcing und wie funktioniert es?
Miteinander in Europa ist keine Selbstverständlichkeit. Europa verdient Aufmerksamkeit.
Johann Wolfgang von Goethe meinte; der Helden Söhne werden Taugenichtse. Wo aber kommen die Helden von heute und morgen dann her? Und brauchen wir überhaupt welche?
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. September 2015
Überarbeitung: 21. Oktober 2020
Englische Version:
AN: #787
K: CNB
Ü:
Was bedeutet es im Geschäftsleben Mehrwert zu schaffen wirklich?
An allerlei Stelle ist zu erfahren, dass du deinen Kunden einen Mehrwert bieten sollst, -–oft ist von Value Proposition die Rede– nur was bedeutet das wirklich? Was ich als wertvoll empfinde, kann für dich wertlos sein und umgekehrt.
Um wirklich einen außergewöhnlichen Wert zu liefern, musst du Leistungen anbieten, die deine Kunden nicht selbst erbringen können oder für deren Ausführung ihnen das Fachwissen fehlt.
Dabei geht es nicht nur darum, eine Lücke zu schließen, sondern eine Lösung zu schaffen, die klar definierte Erfolgskriterien erfüllt. Indem du dort einspringst, wo deine Kunden sich zurückziehen, wirst du unentbehrlich und verwandelst Herausforderungen in Erfolge, die auf ihre einzigartigen Erfolgskriterien zugeschnitten sind.
Für ein Unternehmen hängt der Erfolg oft davon ab, wie effektiv es seinen Kunden einen Mehrwert bieten kann. Dabei geht es nicht nur darum, Bedürfnisse zu befriedigen, sondern auch darum, für den Kunden ein wünschenswertes Ergebnis zu schaffen, das er vielleicht nicht allein erreichen kann.
Was sie davon haben, ist unterschiedlich und jeder Kunde hat andere Prioritäten, was sein größter Nutzen ist, aber in der Regel ist es einer (oder mehrere) der folgenden Punkte:
Anstatt nur darauf zu hoffen, dass dein Kunde erkennt, wie gut dein Angebot ist, musst du dein Wertversprechen klar kommunizieren und dafür sorgen, dass deine potenziellen Kunden verstehen, was dich auf dem Markt auszeichnet.
Wie alles in deinem Unternehmen ist auch dies kein statischer Prozess; du musst dich ständig bemühen, die Bedürfnisse deiner Kunden zu verstehen und zu antizipieren und dich an die Marktbedingungen anzupassen. Ja, das klingt nach harter Arbeit, aber sie lohnt sich. Ein Unternehmen, das seinen Kunden stets einen Mehrwert bietet, wird eher langfristige Beziehungen aufbauen, Loyalität fördern und sich einen
Wie kannst du Werte in deinem Unternehmen finden und hervorheben? Genau darum geht es in diesem Beritrag.
Wenn du in deinem Unternehmen Werte schaffst, wirst du nachhaltiges Wachstum, engagierte Kunden und einen echten Wettbewerbsvorteil haben. Um all diese Vorteile zu erhalten, musst du jedoch mehr als nur den wirtschaftlichen Wert sehen: Wahrer Wert umfasst auch die Kundenzufriedenheit und die immateriellen Vorteile, die dein Unternehmen einzigartig machen.
Es ist wichtig eine eiogene Antwort auf die wichtigsten Fragen zu finden. Die Wahrnehmung von Wert ist subjektiv und hängt von den individuellen Kundenbedürfnissen und Marktanforderungen ab. Um deinen Wert zu finden, musst du ein Wertversprechen (Value Proposition) erstellen. Zunächst ist zu klären, was damit gemeint ist, wenn hier von Wert die Rede ist.
Wert ist der Nutzen und die Bedeutung, die ein Produkt oder eine Dienstleistung für den Kunden hat.
Es bedeutet nicht, dass etwas billiger ist als die Konkurrenz, sondern dass das, was du anbietest – unabhängig vom Preis – mehr bietet als das, wofür dein Kunde bezahlt oder erwartet hat.
Wenn du nach Mehrwertoptionen für deine Produkte oder Dienstleistungen suchst, solltest du dich an bewährten Eigenschaften orientieren, die sich über die Jahre bewährt haben: Qualität, Komfort und außergewöhnlicher Kundenservice.
Vorher-Nachher-Fotos sind eine gute Möglichkeit, deinem Publikum deinen Wert zu vermitteln, aber was ist mit den immateriellen Elementen, die sich nicht fotografieren lassen?
Immaterielle Wertaspekte sind nicht-physische Komponenten, die die Wahrnehmung der Kunden und die Differenzierung des Unternehmens erheblich beeinflussen können:
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, deinen Wert zu vermitteln. Um deinen Wert effektiv zu kommunizieren, musst du dein Angebot und deine Zielgruppe genau kennen und dein Versprechen mit tatsächlichen Ergebnissen belegen. Das wird sich in deinem Wertversprechen zeigen.
Ein Wertversprechen ist ein Text, der die eindeutigen Vorteile deines Produkts oder deiner Dienstleistung definiert. Hier formulierst du die Gründe, warum sich ein Kunde für dich und nicht für jemand anderen entscheiden sollte.
Hier ist ein Beispiel für eine strukturierte Vorgehensweise, um ein effektives Wertversprechen zu erstellen:
Beginne damit, dein Zielpublikum zu verstehen. Erforsche ihre Bedürfnisse, Probleme und Vorlieben. Vor welchen Problemen stehen sie, die dein Produkt oder deine Dienstleistung lösen kann?
Definiere klar und deutlich, was dein Produkt oder deine Dienstleistung ist und was sie leistet. Dazu gehören die grundlegenden Merkmale und Funktionen, aber auch die materiellen und immateriellen Elemente, die dein Unternehmen von anderen abheben.
Finde heraus, was dein Produkt oder deine Dienstleistung einzigartig macht. Das können innovative Technologien, ein hervorragender Kundenservice, exklusive Funktionen, eine bessere Preisgestaltung oder ein ethischer Ansatz sein.
Du musst in der Lage sein, deine Leistungen mit den Bedürfnissen und Wünschen deiner Zielgruppe in Verbindung zu bringen und zu erklären, wie diese Leistungen die Situation des Kunden verbessern oder seine Probleme lösen. Testimonials und Fallstudien sind dafür hervorragend geeignet.
Fasse alles, was du in den vorangegangenen Schritten gesagt hast, in einer prägnanten Aussage zusammen, die deinen Wert kommuniziert. Ein starkes Wertversprechen folgt normalerweise dieser Formel:
Sobald du dein erstes Nutzenversprechen erstellt hast, teste es mit potenziellen Kunden. Hole dir Feedback ein und verfeinere deine Botschaft auf der Grundlage dessen, was bei deiner Zielgruppe am besten ankommt und was du auch wirklich anbietest.
Konsistenz hilft, Anerkennung und Vertrauen aufzubauen. Dein Wertversprechen muss sich in all deinen Marketingmaterialien widerspiegeln, von deiner Website bis zu den sozialen Medien und in dem Elevator Pitch, den du bei Networking-Veranstaltungen verwendest.
Ein guter Unternehmer versteht die Probleme seiner Kunden. Du musst die spezifischen Probleme deiner potenziellen Kunden kennen – und in der Lage sein, sie zu lösen.
Um Schmerzpunkte zu erkennen, musst du auf das Feedback deiner Kunden hören, Daten von verschiedenen Berührungspunkten analysieren und auf Veränderungen in der Branche achten. Anerkannte Methoden sind unter anderem:
Sobald die Schmerzpunkte der Kunden identifiziert sind, besteht der nächste Schritt darin, Lösungen zu entwickeln, die direkt auf diese Probleme abzielen. Dazu gehören:
Das Ziel ist es, eine Dienstleistung oder ein Produkt zu entwickeln, das die Bedürfnisse deiner Kunden erfüllt und ihre Erwartungen übertrifft.
Wertschöpfung im Geschäftsleben bedeutet, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen oder zu übertreffen, indem du Produkte, Dienstleistungen oder Erfahrungen anbietest, die ihre Bedürfnisse und Vorlieben erfüllen. Dies kann durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden, beispielsweise. durch qualitativ hochwertige Produkte, exzellenten Kundenservice, wettbewerbsfähige Preise, Bequemlichkeit, Innovation und Individualisierung. Indem sie die Kundenbedürfnisse verstehen und vorhersehen, können Unternehmen ihre Angebote so gestalten, dass sie einen Mehrwert bieten, der ihre Zielgruppe anspricht.
Für die Kunden umfasst der Wert den wahrgenommenen Nutzen, den sie von einem Produkt oder einer Dienstleistung im Vergleich zu den Kosten erhalten. Er geht über den reinen Preis hinaus und umfasst Faktoren wie Qualität, Zuverlässigkeit, Bequemlichkeit, Kundenservice und das Gesamterlebnis. Der Wert ist subjektiv und kann von Kunde zu Kunde variieren, je nach Vorlieben, Prioritäten und Erwartungen. Letztendlich suchen die Kunden nach Lösungen, die ihre spezifischen Bedürfnisse erfüllen und ihnen eine positive Rendite bieten.
Das Marketing spielt eine entscheidende Rolle bei der Schaffung von Werten, indem es potenziellen Kunden die Vorteile von Produkten oder Dienstleistungen vermittelt und sie von der Konkurrenz abhebt.
Durch gezieltes Messaging, Branding, Storytelling und verschiedene Werbestrategien hilft das Marketing den Kunden zu verstehen, wie ein Produkt oder eine Dienstleistung ihre Bedürfnisse erfüllen und ihr Leben verbessern kann. Durch das Hervorheben von Alleinstellungsmerkmalen, das Ansprechen von Schmerzpunkten und den Aufbau von Vertrauen schafft das Marketing eine Wertwahrnehmung, die Kaufentscheidungen beeinflusst.
In der Wirtschaft wird der Wert durch den Nutzen definiert, den ein Produkt oder eine Dienstleistung den Kunden im Verhältnis zu seinen Kosten bietet. Dazu gehören greifbare Eigenschaften wie Qualität, Merkmale und Funktionalität, aber auch immaterielle Aspekte wie der Ruf der Marke, das Vertrauen und das Kundenerlebnis. Letztendlich wird der Wert dadurch bestimmt, wie der Kunde die Gegenleistung für seine Zeit, sein Geld oder seine Ressourcen einschätzt. Unternehmen, die stets einen Mehrwert bieten, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit Kunden anziehen und binden, ein nachhaltiges Wachstum erzielen und auf dem Markt wettbewerbsfähig bleiben.
Um den Wert eines Unternehmens zu steigern, gibt es verschiedene Strategien, die darauf abzielen, seine Wettbewerbsposition, Rentabilität und Marktattraktivität zu verbessern.
Dazu gehören die Verbesserung der Produktqualität, die Ausweitung von Produktlinien oder Dienstleistungen, die Optimierung der betrieblichen Abläufe, Investitionen in Innovation und Technologie, der Aufbau enger Kundenbeziehungen und die Pflege eines guten Rufs der Marke. Darüber hinaus können auch strategische Partnerschaften, Fusionen und Übernahmen sowie die Diversifizierung in neue Märkte oder Branchen dazu beitragen, den Gesamtwert des Unternehmens zu steigern.
Wenn du den Wert deines Unternehmens für deine Kunden verstehst, geht es nicht nur darum, was du verkaufst oder welche Dienstleistungen du anbietest, sondern um die tieferen Bedürfnisse und Wünsche, die du für deine Kunden erfüllen kannst. Bei jeder Interaktion mit deinem Unternehmen sollten sich deine Kunden wertgeschätzt, verstanden und zufrieden fühlen.
Indem du ein klares und überzeugendes Wertversprechen erstellst, kannst du deinen Kunden zeigen, welche einzigartigen Vorteile sie haben, wenn sie sich für dich entscheiden.
Wenn du dich verpflichtest, dein Wertversprechen (value Porposiotion) zu verstehen und umzusetzen, wirst du deinen Wert klar erkennen und dich von der Masse abheben. Es ist eine kontinuierliche Reise des Zuhörens, der Anpassung und der Weiterentwicklung, um die Erwartungen der Kunden zu erfüllen und zu übertreffen, die es absolut wert ist.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Sogenannte Love Brands oder Love Marks sind Marken, die eine derart starke Anziehungskraft auf Konsumenten ausüben, dass sie nicht nur im Vergleich zu anderen Marken bevorzugt, sondern regelrecht geliebt werden. Das erfordert eine Love Brand: Eigenschaften, Vorteile, so wird sie geschaffen!
Was gehört zu einem guten Marketing-Mix?
Was sind und tun Business Angels?
Was ist Buzz-Marketing? Bedeutung, Beispiele und Wirkung – und warum Aufmerksamkeit, Vertrauen und Empfehlungsfähigkeit zusammengehören.
Was bedeutet Bonding im Sinne von Bindungsqualität?
Benchmarking ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem meist eigene Produkte und Dienstleistungen, mit denen des stärksten Mitbewerbers, verglichen werden.
Influencer Marketing nutzt den Einfluss und die Reichweite von Influencern.
Was ist Crowdsourcing und wie funktioniert es?
Welchen Nutzen hat die Diffusionstheorie? Die Diffusionstheorie von Everet M. Rogers beschreibt die Verbreitung eines neuen Produkts auf einem Markt.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 28. Juli 2019
AN: #5651
K:
Ü: