Keine Ergebnisse gefunden
Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.
Unter Respekt wird eine wertschätzende, achtsame Haltung gegenüber anderen Menschen, Institutionen oder Moralansichten verstanden. Hat das noch Platz in der heutigen Zeit?
Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen.
Benjamin Franklin
Die trockene Definition: Respekt ist die Achtung von Individuen und Ideen. Die Bedeutung von Respekt ist je nach Betrachtung mehr vergleichbar mit Wertschätzung oder ehrerbietender Aufmerksamkeit gegenüber einer anderen Person oder einer Gruppe. Der Begriff Respekt wird meist auf zwischenmenschliche Beziehungen angewendet, kann sich aber auch auf spezielle Herausforderungen oder Tiere beziehen.
Respekt basiert auf verschiedenen Motivatoren und kann sich auf unterschiedliche Personentypen ausrichten, wie beispielsweise untergeordnete, gleichgeordnete, übergeordnete oder imaginäre oder spezifische Personen. Die Steigerung von Respekt ist Ehrfurcht.
In der Alltagssprache hat der Begriff Respekt sehr unterschiedliche Bedeutung. Er reicht von Höflichkeit und Umgangsformen, über die Forderung zum Gehorsam in Hierarchien bis hin zur Angst.
Ich verstehe darunter Achtung und Anerkennung des Gegenübers. Respekt ist die Haltung, dass wir eine andere Person sowie ihre berufliche und soziale Stellung für wichtig halten und das im Verhalten zum Ausdruck bringen.
Jeder hat auf eine eigene Weise den Wunsch und das Recht, anerkannt zu werden. Respekt ist wichtig für unser Wohlbefinden und hat einen hören Stellenwert im Berufsleben als Geld und Status. Der respektvolle Umgang gehört zu den drei wichtigsten Kriterien einer guten Arbeit – neben der Jobsicherheit und einer interessanten Tätigkeit. Und im Privatleben sieht es ähnlich aus.
Es scheint allerdings so, als wenn er häufiger gefordert wird als er selbst an den Tag gelegt wird; Respekt. Und wenn er doch gezeigt wird, dann oft sehr selektiv. Die Suchmaschinen sind voller Empfehlung, was dazu beitragen kann mehr Respekt zu bekommen, wie Respekt gezeigt wird, ist seltener ein Thema. Wie so oft gibt es einen Spalt zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
Viele fordern Respekt für sich ein, wenige sind bereit sich respektvoll zu verhalten. „Respekt zu bezeugen ist heutzutage fast ebenso schwer, wie Respekt zu verdienen“, meinte Joseph Joubert vor rund 200 Jahre. So neu ist das Thema also nicht.
Durch einen Mangel an Respekt werden Beziehungen zerstört. Es macht unglücklich und im schlimmsten Fall sogar krank, denn es nagt an der Seele. Das Selbstbewusstsein leidet.
Bei der Kommunikation spielt Respekt eine große Rolle. Empfinden die Empfänger das Fehlen von Respekt sich oder einem Dritten gegenüber, kann das zu Widerstand führen. Das ist auch ein häufiger Auslöser eines Shitstorms und kann schnell mit größeren Schäden verbunden sein.
Die Formen verändern sich, das Phänomen und dessen Wahrnehmung kaum. Es ist schon eine Weile her, als Sokrates sich dazu äußerte: „Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“
Die Fähigkeit, dem anderen aufmerksam zuzuhören, gehört dazu.
Keine Kritik ist genug Lob! Von wegen: Drücken Sie Ihre Anerkennung respektvoll aus.
Andere Perspektiven einzunehmen bedeutet nicht zwangsläufig sie zu übernehme oder gutzuheißen. Es bedeutet, sich mit den Gedanken und der Persönlichkeit eines anderen Menschen zu beschäftigen; jemanden wirklich wahrzunehmen.
Wer aus Überzeugung Respekt zeigt, macht das aus einer Position der Stärke, es erhöht den Status. Wird er nur geschauspielert oder erzwungen, reduziert es den Status.
Da echter Respekt auf einer gewählten inneren Haltung basiert, lässt er sich nicht erzwingen, sondern im besten Fall kann Unterwerfung erzwungen werden.
Gerade frisch gebackene Führungskräfte übersehen gerne die Bedeutung vorhandener Strukturen. Oft mit guter Absicht sollen die Dinge verbessert werden. Achtsamkeit hilft dabei zu erkennen, welche Symbolik wie zu beachten ist. So lassen sich Veränderungen ohne Überraschungen gestalten.
Respekt erfordert nicht, über dringend zu schützende Werte hinwegzusehen. Es ist sehr wohl möglich, sich auch für kontroverse Veränderungen und Sichtweisen einzusetzen. Wobei auch das möglichst respektvoll geschehen kann. Das wiederum reduziert nicht den Einfluss, sondern kann ihn deutlich erhöhen.
Menschen, die Respekt zeigen, statt nur darüber zu reden, erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit respektiert zu werden.
Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muss man eigenen haben.
Arthur Schopenhauer
Wer sich selbst intensiver mit Werten beschäftigt, neigt dazu auch bei anderen achtsamer zu sein. Da Respekt ein Symptom gereifter Persönlichkeit ist, hat Selbstreflexion einen wichtigen Beitrag.
Jegliche Interpretationsmöglichkeit des eigenen Handels im Vorfeld zu erkennen und stets den richtigen Ton zu treffen, dürfte kaum möglich sein. Und doch lassen sich viele Fettnäpfchen mit akzeptablem Aufwand umschiffen. Ja, letztlich entscheidet der Empfänger über die Bedeutung einer Botschaft. Doch wer für entsprechenden Rapport sorgt reduziert die Reibung und wer sich in die Perspektive des Gegenübers begibt, sich mit dessen Sichtweise vertraut macht, erkennt einiges.
Kommunikation ist voller Potenziale im guten wie im negativen Sinne. Die sogenannte Gewaltfreie Kommunikation in Anlehnung an Marschall Rosenberg liefert dazu einen hilfreichen Beitrag.
Respektvoller Umgang miteinander benötigt Ihre Geduld. Geduld zu haben, wenn ein Gesprächspartner etwas nicht sofort versteht oder anderer Meinung ist.
Erlauben Sie sich Geduld mit sich zu haben, wenn Sie sich beispielsweise in Verhandlungen nicht durchsetzen oder etwas länger brauchen, um gute Arbeit zu leisten. Machen Sie sich zum Vorbild, denn Ihre Ungeduld gegenüber sich selbst überträgt sich dann auch auf Ihre Umgebung. Seien Sie geduldig mit sich, Respekt beginnt bei uns selbst.
Achtung, Anerkennung, Anwert, Ästimation, Distinktion, Ehrerbietung, Ehrfurcht, Heidenrespekt, Hochachtung, Höflichkeit, Pietät, Reverenz, Schätzung, Scheu, Vorsicht, Wertschätzung.
Der Begriff Respekt stammt aus dem Lateinischen von „respectus“ = „zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“ und auch „respecto“ = „zurücksehen, berücksichtigen“.
Respekt ist ein Gefühl der Zuneigung, des Vertrauens, der Anerkennung und der Wertschätzung, das Menschen füreinander empfinden. Es ist eine Einstellung, die beim Umgang mit anderen angebracht werden sollte, indem man ihre Meinung und ihre Würde respektiert. Respekt bedeutet auch, dass man einer Person ihre Rechte und Freiheiten zugesteht und sie nicht diskriminiert oder herabwürdigt. Respekt kann auch als eine Art Verpflichtung verstanden werden, die man einhalten sollte, um ein harmonisches Verhältnis zu seinen Mitmenschen zu haben.
EAs gibt verschiedene Formen des Respekts. Respekt und Angst gehen Hand in Hand. Wir sind darauf programmiert, uns vor Gefahr und Unheil zu schützen, was oft dazu führt, dass wir Dinge respektieren, die wir fürchten. Wer beispielsweise vor einer Autoritätsperson Respekt hat, hat in gewisser Weise auch Angst vor ihr, denn man will nicht in Schwierigkeiten geraten. Auf der anderen Seite kann man Respekt auch durch Höflichkeit und Achtung zollen, die nicht unbedingt auf Angst basieren. Wenn Menschen einander respektieren, können sie gegenseitiges Vertrauen schaffen, ohne Angst voneinander zu haben.
Respekt auf Augenhöhe kann auf eine Reihe verschiedener Weisen erreicht werden. Zuerst müssen die Beteiligten ein Gefühl von Gleichwertigkeit haben. Bedenken Sie bei jeder Diskussion, dass Ihr Gegenüber genauso viel wert ist wie Sie selbst. Zweitens müssen alle Beteiligten ein Gefühl von gegenseitigem Respekt haben, d.h. dass Sie bereit sind, die Meinung des anderen zu akzeptieren und zu respektieren. Drittens müssen alle Beteiligten bereit sein, einander zuzuhören. Respekt kann nicht erreicht werden, wenn Beteiligte nicht bereit sind, den Standpunkt anderer zu verstehen und akzeptieren. Viertens müssen die Beteiligten bereit sein, Kompromisse einzugehen und einander zu unterstützen. Wer in der Lage sind, diese Prinzipien zu befolgen, wird es leichter habe, Respekt auf Augenhöhe zu erreichen.
Respekt kann durch unterschiedliche Begriffe ausgedrückt werden, wie beispielsweise Achtung, Ehrerbietung, Hochachtung und Verehrung. Es gibt jedoch auch weniger formelle Synonyme wie Zuneigung, Bewunderung und Wertschätzung.
Selbstrespekt ist eine Grundvoraussetzung für eine gesunde Beziehung zu sich selbst und für das eigene Wohlergehen. Es ist ein Zeichen von Selbstakzeptanz und der Fähigkeit, sich selbst anzuerkennen und zu schätzen. Wenn wir uns selbst respektieren, können wir uns selbst wertschätzen. Dies bedeutet, dass wir uns als Personen akzeptieren und uns gegenüber anderen respektvoll verhalten. Wenn wir mehr Selbstrespekt haben, können wir uns selbst für unsere Erfolge und Leistungen loben und uns über unsere Fortschritte und Erfolge freuen. Wir können uns auch selbst vergeben, wenn wir Fehler machen und uns selbst Mut machen, wenn wir unser Bestes geben. Selbstrespekt hilft uns, uns selbst zu lieben, was die Grundlage für ein gesundes und glückliches Leben ist.
Respekt ist ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Miteinanders. Es fördert das Verständnis für die Werte und Rechte anderer, die es uns ermöglicht, ein harmonisches Miteinander zu führen. Durch Respekt werden wir uns unserer Verantwortung als Mitglieder einer Gemeinschaft bewusst, und wir können uns gegenseitig unterstützen und einander respektvoll behandeln. Respekt bedeutet auch, dass wir die Ideen und Meinungen anderer anerkennen, ungeachtet unserer persönlichen Ansichten. Wenn wir Respekt voneinander erhalten, entwickeln wir ein Gefühl der Wertschätzung und des Vertrauens, das es uns ermöglicht, Ideen auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Respekt ist für ein friedliches Miteinander daher unerlässlich.
Respektloses Verhalten ist eine Form von Verhalten, die gegen die gesellschaftlichen Konventionen und Normen verstößt. Es wird oft als mangelnder Respekt gegenüber anderen definiert, da es dazu neigt, auf einer Einzelperson zu beruhen und nicht auf gesellschaftlich akzeptierten Regeln. Es kann sich auf viele verschiedene Arten äußern, wie zum Beispiel Beleidigungen, Beleidigungen, Spott, Demütigung, Lästern, ungerechtfertigte Kritik oder sogar körperliche Gewalt. Respektloses Verhalten kann auch in der Art und Weise gezeigt werden, wie jemand anderen behandelt, indem er sie unterbricht, beleidigt oder einschüchtert. Respektloser Verhaltensweisen können sowohl in persönlichen Situationen als auch in beruflichen Situationen vorkommen, und sie können zu schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen führen.
Respekt ist ein wichtiger Teil dessen, was uns Menschen als Gemeinschaft zusammenhält. Er kann als eine Art Gegenseitigkeit zwischen zwei Personen aufgefasst werden. Es gibt keine spezielle Methode, um Respekt zu erwerben, aber es gibt einige einfache Schritte, die du unternehmen kannst, um Respekt zu erlangen.
Am besten ist es, damit zu beginnen, sich selbst zu respektieren. Werden Sie sich bewusst, welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Erfahrungen Sie als Persönlichkeit ausmachen. Diese Dinge zu kennen, hilft dabei, Selbstvertrauen zu entwickeln. Dieses Selbstvertrauen ist der erste Schritt, um Respekt zu erwerben.
Respektieren Sie andere Menschen. Indem Sie anderen Menschen mit Achtung begegnen und sie wertschätzen, wird auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass einem selbst Respekt entgegengebracht wird. Sein Sie aufmerksam, hören Sie den Menschen zu und gebe Sie ehrliches Feedback. Behandeln Sie andere mit Respekt und Sie werden Respekt zurückbekommen.
Verbessern Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten. Menschen, die sich gut ausdrücken können, werden in der Regel höher geschätzt. Durch die Verbesserung Ihrer Kommunikationsfähigkeiten erhöhen Sie Ihre Chancen, Respekt zu erhalten. Befasse dich mit verschiedenen Fähigkeiten, wie z.B. Konfliktlösung, Debattieren, Verhandlungen und Kompromissbildung.
Wir verlieren den Respekt anderer Menschen, wenn wir sie nicht ernst nehmen, nicht auf ihre Bedürfnisse eingehen und sie einfach ignorieren. Wir verlieren auch den Respekt anderer, wenn wir uns respektlos verhalten, indem wir uns über sie lustig machen, sie beleidigen oder sie respektlos behandeln. Wenn wir uns nicht an geltende Regeln und Normen halten, werden die Menschen uns weniger respektieren. Es ist auch wichtig, dass wir uns mit anderen Menschen verbunden fühlen, ihren Respekt zu schätzen wissen und uns bemühen, ihn zu erhalten und zu verdienen.
Körpersprache spielt eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Respekt. Begegnen wir jemanden mit Respekt, zeigen wir das durch eine offene und angemessene Körperhaltung. Wir sollten uns nicht über den anderen beugen oder sich schlecht benehmen. Auch kleine Gesten, wie ein Lächeln, ein Kopfnicken oder ein gehobener Daumen, können ausdrücken, dass man den anderen schätzt. Ein freundlicher Blick oder ein sanftes Lächeln kann ebenfalls als Zeichen des Respekts gedeutet werden. Ein leichtes Augenzwinkern kann ein Zeichen der Wertschätzung sein und einen längeren Blickkontakt kann darauf hindeuten, dass man den anderen wichtig findet. Auch die Berührungen können Zeichen des Respekts sein, zum Beispiel ein Händeschütteln oder ein freundschaftlicher Klaps auf die Schulter. All diese Dinge können zeigen, dass man den anderen respektiert und schätzt.
Der Zusammenhang zwischen Status und Respekt ist eng miteinander verbunden. Wenn ein Individuum einen hohen Status in der Gesellschaft hat, fühlt es sich in der Regel wertgeschätzt und respektiert. Dies bedeutet nicht nur, dass die Menschen, die einem hohen Status haben, mehr Aufmerksamkeit von anderen erhalten, sondern auch, dass sie mehr Respekt erfahren als ihre weniger privilegierten Mitmenschen. Daher ist es wichtig, dass Menschen, die einen hohen Status haben, diesen auch als Verpflichtung wahrnehmen, anderen Menschen gerecht und respektvoll zu begegnen. Dies hilft dabei, die soziale Gleichheit zu fördern und diejenigen zu respektieren, die weniger privilegiert sind.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.
Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 2. Mai 2017
Überarbeitung 11. Dezember 2018
#4
Anfangs sind die Gedanken zum Ruhestand selten oder harmlos. Kommt der Zeitpunkt näher, ist die Freude auf den Ruhestand nicht immer so groß. Gerade Führungskräfte vermissen schnell ihren bisherigen Lebensmittelpunkt. Was tun?
Gerade Mensch mit Erfahrungen, Talenten und Fähigkeiten sind begehrt.
Wer dazu bereit ist, kann Dinge beeinflussen und gestalten.
Wer es sich leisten kann, entledigt sich umso leichter von üblichen Zwängen und erlebt so Freiheit und Autonomie.
Davon profitieren dann alle Beteiligten.
Karsten Noack
Solange der Zeitpunkt noch in weiter Ferne scheint, sind die Gedanken zum Ruhestand selten oder zumindest harmlos. Kommt der Zeitpunkt näher, dann ist die Freude auf den Genuss des wohlverdienten Ruhestandes nicht immer so groß. Wenn der Abschied vom Berufsleben näher rückt, fühlen sich viele Führungskräfte plötzlich überflüssig. Wessen Leben durch Einfluss, Aktivität und Ansehen geprägt ist, empfindet das Ausscheiden bisweilen eher als Verzicht, die Aufforderung sich zu verabschieden als persönliche Kränkung. Arbeit bedeutet eben nicht nur Belastung, Druck und Stress, sondern auch Selbstverwirklichung und Anerkennung. Für Führungskräfte ist Ruhestand mit Status und Anerkennung verbunden. Dadurch wird der Ausstieg für manche Menschen zum einschneidenden Lebensereignis. Drastisch führt das zu gravierenden Veränderungen im Alltag und dadurch wird auch das eigene Selbstverständnis infrage gestellt.
Klienten berichten von einer unerwarteten seelischen Belastung, dem Gefühl des Scheiterns und einem ihnen unbekannten Gefühl der Leere. Es wird schmerzlich der bisherige Zustand vermisst. Besonders heftig erwischt es Personen mit einem hohen Status, der an die bisherige Aufgabe geknüpft war.
Pensionierungsschock; die Angst vor dem Bedeutungsverlust! Das Phänomen hat einen Namen, es wird EDS (Empty-Desk-Syndrom) oder auch LSC (Lost self-conception) genannt. Wird es ignoriert, dann leidet die eigene Lebensqualität ebenso wie das Umfeld. Die Folgen reichen bis hin zu Angstzuständen, Hilflosigkeit, Depression und sogar Suizid. Von ein Tag zum anderen wird das so lange Zeit antreibende Bedürfnis nach Anerkennung, Macht und Leistung nicht mehr befriedigt. Außerdem fehlen nun das soziale Zentrum und der Rahmen für die Tagesgestaltung.
Am besten ist es, sich frühzeitig auf die Veränderungen vorzubereiten. Leider kommen noch immer die meisten meiner Klienten, wenn sie schmerzhaft spüren, dass sie etwas ändern müssen. Je früher das Thema angegangen wird, desto besser. Dann ist auch der Spielraum noch größer. Also sammeln Sie frühzeitig Ideen, pflegen Sie Ihre Netzwerke und Interessen, Ihr privates Umfeld, planen Sie gegebenenfalls mit Unterstützung die Zukunft. Gerade jene, die das Privatleben vernachlässigt haben, leiden besonders unter dem Einschnitt.
Sie fühlen sich unruhig, es fehlen die Herausforderungen und Entfaltungsmöglichkeiten, die Sie ansprechen? Wir werden heutzutage zunehmend älter und bleiben dabei geistig und körperlich fit. Der Ruhestand ist kein Urlaub, der irgendwie vorübergeht und mit Ablenkung gefüllt werden müsste. Gestalten Sie aktiv Ihr Leben. Wer relevante Erfahrungen gesammelt hat, kann diese zur Verfügung stellen. Neue Herausforderungen fordern und fördern Geist und Körper.
Die Möglichkeiten sind vielfältig. Und Sie können sich den Aufgaben widmen, an denen Sie auch interessiert sind. Der Druck ist weg und Ihr Spielraum größer. Aufsichtsräte, Berater:innen; Mentor:innen und erfahrene Unterstützung sind an vielen Stellen gefragt. Teilen. Sie Ihre Erfahrungen mit denen, die das zu schätzen wissen. Entfalten Sie Ihr Engagement doch dort, wo es Ihnen ein persönliches Anliegen ist. Wie wäre es, andere Menschen an den gesammelten Erfahrungen teilhaben zu lassen?
Beim Begriff „Ruhestand“ denken vermutlich viele Leser an einen Zeitpunkt Mitte der sechziger Lebensjahre. Bei vielen stimmt das auch, doch hatte ich schon einige Klienten, die deutlich jünger waren. Aus verschiedenen Gründen kann es zu einem recht frühen Ruhestand kommen. Und selbst, wenn die finanziellen Mittel gesichert sind, reicht das nicht für ein erfülltes Leben.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 25. Juni 2018
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #767
K:
Ü:
Shakespeare meinte zwar; ein gegebenes Versprechen ist eine unbezahlte Schuld, doch was ist von dieser Haltung heute noch übrig? Weit verbreitet ist heute wohl die Überzeugung; Versprechungen kosten nichts. Oder täuscht der Eindruck?
Versprechen und das Versprochene halten ist zweierlei.
Viele versprechen Berge und liefern Maulwurfshügel.
Insbesondere die Werbung hat hier ihren Anteil daran, dass sich kaum jemand an übertriebenen Versprechungen stört.
Die Botschaft höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube, meinte Goethe. Wir haben uns irgendwie daran gewöhnt, dass viele Versprechungen nicht ernst gemeint sind. Es wird regelrecht unterstellt, dass sie nicht oder nur zum Teil gehalten werden.
So hat in manchen Bereichen die Aufrüstung mit großzügiger Inaussichtstellung paradiesischer Ergebnisse absurde Formen angenommen. Und das nicht nur bei der Vermarktung von Antifaltencremes, bei denen zwölfjährige Mädchen auf Frauen gestylt und wir davon überzeugt werden sollen, dass sich selbst tiefste Falten über Nacht auflösen.
Hemmungslos und weitgehend ungebremst wird höher und höher gestapelt, bis es wackelt und der Einsturz absehbar ist.
Wer viel verspricht, vergisst auch viel. Da hilft es, wenn Versprechen auch bei den Empfängern möglichst schnell ins Vergessen geraten. Die abnehmende Aufmerksamkeitsspanne kommt dem Phänomen dabei sehr entgegen. Da braucht einen das Geschwätz von gestern kurz darauf, nicht mehr zu kümmern. Das ist ungemein befreiend, vor allem von Hemmungen. Umso größer und lauter geht es zu.
An Versprechen ist jeder so reich, wie er will.
Ovid
Wer in einem solchen Umfeld ehrliche Versprechungen macht, geht dadurch das Risiko ein ungehört zu bleiben. Schließlich wird ein großer Anteil der Versprechungen schon mal aus Erfahrung abgezogen und dann bleibt zu wenig übrig. Andererseits besteht eine große Chance darin, in den berechtigten Ruf zu kommen gemachte Versprechungen auch zu halten. Wenige sind bereit diesen Weg zu beschreiten.
Gib nicht zu schnell dein Wort, so brauchst du’s nicht zu brechen; viel besser ist es mehr zu halten als zu versprechen.
Friedrich Rückert
Lieber eine Zusage weniger, denn wer leichtfertig ja sagt, hält selten Wort. Worte, denen auch Handlungen folgen? Authentizität? In einer Welt, in der wir das nur noch bedingt gewohnt sind, ist kaum etwas bemerkenswerter.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.
Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.
Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.
Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.
Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2015
Überarbeitung: 30. Juli 2019
AN: #7670
K: CNC
Ü:
ÜP
Von wegen „Hoch lebe die Wahlfreiheit!“, das empfinden einige Menschen ganz anders und sind alles andere als glücklich, wenn es um Entscheidungen geht. Es könnte sein, dass es an einer Decidophobie liegt, einer ausgeprägten Entscheidungsangst.
Als Coach unterstütze ich dabei gute Entscheidungen zu treffen, als Therapeut helfe ich Menschen mit Ängsten und Angststörungen.
Nicht jede Entscheidung im Leben hat so schwerwiegende Konsequenzen, dass langwierige Überlegungen erforderlich wären. Einige Entscheidungen können allerdings das gesamte Leben verändern. So etwas kann schon mal mit etwas Druck verbunden sein. Derartige Kopfschmerzen empfinden manche Menschen schon bei alltäglichen Entscheidungen.
Haben Sie beispielsweise schon einmal so lange überlegt, wohin Sie essen gehen sollen, dass Sie sich am Ende überhaupt nicht auf den Weg gemacht haben? Das ist zwar ärgerlich, weil dann der Magen knurrt, doch es gibt einen großen Unterschied zwischen einfacher Unentschlossenheit und einer Entscheidungsphobie, einer Decidophobie.
Decidophobie ist eine lähmende Angst, Entscheidungen zu treffen, eine Entscheidungsphobie, die das Leben immens einschränken kann.
Um die Decidophobie zu verstehen, ist es wichtig, die grundsätzlichen Mechanismen von Phobien zu verstehen. Angst ist ein natürlicher Teil des Lebens, doch Phobien zeichnen sich durch eine unverhältnismäßige Intensität und Unangemessenheit aus. Die Angst steht in keinem angemessenen Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr, die von einer spezifischen Situation oder einem Objekt ausgeht. Im Fall der Decidophobie ist das die Angst vor Entscheidungen.
Obwohl es nachvollziehbar ist, sich vor einer wichtigen Lebensentscheidung mit Konsequenzen zu fürchten, hat jemand mit Decidophobie so viel Angst vor Entscheidungen, dass sie unbedingt vermieden werden sollen.
Im Videobeitrag geht es um fünf Anzeichen für Entscheidungsangst (Decidophobie)
Denken Sie darüber nach, ob Sie professionelle Hilfe benötigen, um sich zu erholen? Sie könnten das Gefühl haben, dass Sie selbst in der Lage sein sollten, alleine mit den Dingen umzugehen, oder dass das Gespräch mit jemandem bedeutet, dass Sie keine starke Persönlichkeit sind. Sie könnten besorgt sein, dass das Sprechen über Ihr Thema während der Behandlung Ihre Symptome verschlimmert. Es ist wichtig all das zu klären.
Ein guter Therapeut lässt Sie das Tempo der Behandlung wählen und zwingt Sie nicht, Dinge zu besprechen, für die Sie nicht bereit sind. Emotionale Stärke beinhaltet, selbständig zu lernen und wissen, wie und wann Unterstützung hilfreich ist.
Eine der besten Möglichkeiten, um herauszufinden, ob Hilfe gut für Sie ist, ist zu überlegen, wie stark Ihre Symptome Ihren Alltag beeinträchtigen. Haben Sie Einschränkungen im Privatleben, bei der Arbeit? Können Sie sich konzentrieren? Ist es leicht für Sie erfüllende Beziehungen zu Menschen aufzubauen und zu pflegen? Genießen Sie Ihr Leben? Gibt es in Ihnen ein Gefühl, Ihr Leben könnte erfüllender sein?
Am einfachsten haben Sie es, wenn Sie jemanden kennen, dem ich schon geholfen habe. Dann erfahren Sie aus erster Hand, was Sie erwartet. Wenn das nicht der Fall ist, finden Sie auf diesen Seiten Informationen, die es Ihnen leichter machen sich einen Eindruck von mir zu machen. Vertrauen ist wichtig und deshalb setze ich auf Transparenz.
Bitte lesen Sie vor Ihrer Terminreservierung die wichtigen Informationen mit den Hinweisen zu den Kontraindikationen für Psychotherapie mit Schwerpunkt Hypnotherapie. Reservieren Sie nur dann Termine, wenn Sie mit den auf diesen Seiten veröffentlichten genannten Voraussetzungen einverstanden sind. Grundlegende Fragen habe ich hier für Sie schon an vielen Stellen beantwortet. Für den Erfolg Ihrer Behandlung sind diese Informationen von entscheidender Bedeutung. Wenn Sie das anspricht, dann freue ich mich auf intensive Sitzungen mit Ihnen. Gut informiert können wir uns gezielt Ihnen und Ihrem Anliegen widmen.
Für Ihre Terminvereinbarung verwenden Sie bitte vorzugsweise das Kontaktformular oder per E-Mail mail@noack-hypnose.de (Datenschutz). Im Anschluss erhalten Sie dann eine Bestätigung Ihrer Vorreservierung per E-Mail. In dieser Antwortmail finden Sie die Hinweise für die erste Sitzung. Dies geschieht in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Sollten Sie keine Antwort erhalten, dann könnte es daran liegen, dass eine Mail im Spamfilter gelandet ist.
Es sind nur wenige Praxisstunden verfügbar und die wollen gut genutzt werden. Das Honorar für einzelne Sitzungsstunden ist deshalb stets mittels Überweisung vollständig mit Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor Treffen zu begleichen. Details dazu sende ich Ihnen per Mail, damit Sie auch hier gut informiert sind.
Weshalb spätestens 7 Tage vorher? Termine, die nicht sieben Tage vorher mit Zahlungseingang bestätigt worden sind, fallen auffällig häufiger aus. Und die wiederholten Nachfragen nehmen sehr viele Zeit in Anspruch. Ich stehe deswegen gerade vor der Entscheidung, ob und wie ich die Honorare entweder deutlich anpasse, um das aufzufangen oder die Organisation konsequent so zu gestalten, dass es für alle Beteiligten fair ist. Aus diesem Grund biete ich auch testweise zwei Optionen hinsichtlich der Terminverschiebung bei den Honoraren an.
Es stehen hier in der Woche maximal 20 Stunden für Psychotherapie zur Verfügung und jeder ausgefallene Termin bedeutet für Betroffene, dass sie meine Hilfe nicht in Anspruch nehmen können. Ich verstehe, wenn es anders für Sie angenehmer wäre, doch ist diese Lösung für alle Beteiligten die fairste.
Sie können bei zeitnahen Terminen Echtzeitüberweisung nutzen und die Überweisung benötigt wenige Minuten oder wir vereinbaren einen Termin mit entsprechendem Vorlauf.
Wir können zuerst einen Termin vereinbaren oder noch einfacher und kurzfristiger; Sie überweisen das Honorar für eine Sitzung und sobald das Honorar eingegangen ist, finden wir den nächsten verfügbaren Termin.
Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und freue mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Häufig wird gefragt, „Was kostet Psychotherapie mit Hypnobalancing™?“, beziehungsweise „Wie lange dauert Hypnotherapie bei Angststörungen normalerweise?“
So verständlich diese Frage ist, sie unterstellt, dass Erfahrungen mit bisherigen Therapieverläufen sich auf unterschiedliche Menschen übertragen lassen. Was ich als Antwort auf solche Fragen anbieten kann, sind Vergleiche, mit früheren Patient:innen und ähnlichen Beschreibungen.
Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar und der Dauer für die Psychotherapie mit Hypnobalancing™.
Es kommt der Tag, der alles lösen wird.
Friedrich von Schiller
Zu den wesentlichen organisatorischen Fragen vor der Terminreservierung gehören die Kosten. Die Honorare je Sitzungsstunde Psychotherapie (60 Minuten) für Termine während der Geschäftszeiten von Montag bis Donnerstag von 07:00 bis 17:00 Uhr:
Die Honorare für Psychotherapie sind nach § 4 Nr. 14 a) UStG von der Umsatzsteuer befreit.
Die erste Sitzung dauert üblicherweise 90 Minuten.
Außerhalb der üblichen Geschäftszeiten erhebe ich einen Aufschlag von 20 bis 35 % (Wochenende, Feiertage).
Ist meine Anreise und Übernachtung erforderlich, stelle ich den Aufwand nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung in Rechnung.
*Verschiebung von Terminen: Bei Stundenhonorar A. und B. können Sitzungen mit einer Dauer von bis zu 120 Minuten bis zu 72 Stunden vorher einmalig verschoben werden, wobei nur Werktage (Montag bis Freitag, ohne Feiertage) zählen, längere Sitzungen oder mehr als 120 Minuten innerhalb von 7 Tagen mindestens 14 Tage vorher. Sie werden sonst voll in Rechnung gestellt. Bei Option C. sind Terminänderungen einmalig bis zu 24 Stunden vorher möglich. Termine können innerhalb von 12 Monaten nachgeholt werden. Werden mehr als 5 Termine auf einmal reserviert, dann sind diese verbindlich, da das eine entsprechende zusätzliche Vorbereitung beinhaltet. Wünschen Sie anders, dann bitte die Termine entsprechend buchen.
Zahlungsweise: Das Honorar ist stets mittels Überweisung vollständig mit Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor einem Termin zu begleichen. Details dazu sende ich Ihnen per Mail, damit Sie auch hier gut informiert sind.
Rücktrittsrecht: Erfolgt die Anmeldung durch Verbraucher für eine Veranstaltung per Telefon, Brief, E-Mail oder Onlineformular gelten die Bestimmungen des Fernabsatzgesetzes. Liegt der vorgesehene Beginn der Veranstaltung zum Zeitpunkt der Anmeldung innerhalb der Rücktrittsfrist nach Fernabsatzgesetz, so gilt die Anmeldung als Aufforderung, die Dienstleistung bereits innerhalb der Widerrufsfrist zu beginnen. Sie haben das Recht, ohne Angabe von Gründen, einen Leistungs-Auftrag/-Termin zu widerrufen. Dies ist innerhalb von 14 Tagen nach Beauftragung telefonisch und schriftlich möglich.
Das Honorar wird in der Regel nicht von den gesetzlichen Kassen (Hinweise) getragen. Informieren Sie sich bitte bei Ihrem Versicherer über die Bedingungen. Klären Sie dies bitte schon im Vorfeld. Sie erhalten von mir eine Rechnung mit einer Klassifizierung nach ICD-10 und dem jeweiligen Stundenhonorar.
Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein.
Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten. Bei Angststörungen sehe ich Klienten meist für 4 bis 8 Sitzungen. Die ersten 3 Sitzungen bauen als Einheit aufeinander auf. Häufig lässt sich das durch die Patient:innen nach den ersten Sitzungen selbst schon einschätzen. Ich werde Ihnen dann auch eine Einschätzung aufgrund bisheriger Erfahrungen geben.
Überwiegend sehe ich Klienten mit Angststörungen anfangs in wöchentlichen Sitzungen. So kann in kurzer Zeit sehr intensiv gearbeitet und Besserung erreicht werden. Manche Klienten benötigen nur eine geringe Anzahl von Sitzungen und andere kommen in größer werdenden Abständen mehrere Monate zur Therapie.
Die Dauer wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Einflussfaktoren sind beispielsweise die eingesetzten Techniken, die Fähigkeiten des Therapeuten, die Art der Angststörung und die Persönlichkeit von Patient:innen.
Je länger eine Angststörung besteht, desto hartnäckiger ist mitunter ihre Auflösung. Wobei dieser Zusammenhang sich in meiner Praxis nicht oft im allgemein erwarteten Umfang bestätigt.
Tatsächlich erschwerende Faktoren sind schwierige Lebensumstände und weitere Einschränkungen, die sich negativ bemerkbar machen können. Manche Umstände wollen parallel bearbeitet werden. Zeitliche und finanzielle Einschränkungen können ebenfalls die Dauer beeinflussen. Jegliche Form von Druck gilt es soweit möglich aufzulösen.
Einen guten Indikator für die Wirksamkeit liefert die Qualität der Zusammenarbeit, die sich spätestens nach der zweiten Sitzung einstellt. Dadurch wird der zu erwartende Umfang meist erstmals einschätzbar. Stimmt die Chemie zwischen Therapeut und Klient, dann macht sich das sehr förderlich bemerkbar. Wenn Sie sich schon mal mein Profil als Therapeut ansehen, können Sie sich vorab einen ersten Eindruck machen.
Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie Empfehlungen, wie Sie sich auf Ihre erste Sitzung mit mir vorbereiten können. Bei dieser Gelegenheit bekommen Sie auch einen Überblick darüber, welche Regeln im Zusammenhang mit dem Corona-Virus bei Praxisterminen zu berücksichtigen sind und wie Sie sich am besten auf Onlinesitzungen vorbereiten.
Wichtige Weichen werden gleich zu Beginn gestellt. In der ersten Sitzung schaffen wird die Voraussetzungen für eine intensive Zusammenarbeit. Schritt für Schritt:
Die erste Sitzung ist meist 90 Minuten, damit genügend Zeit für ein ausführliches Vorgespräch ist, in dem offenen Fragen geklärt werden können. Dann beginnen wir mit einem ausführlichen Gespräch, mit der Anamnese, um den Behandlungsplan individuell auf Ihre persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Wir klären dazu Ihre Ziele und Motive und besprechen das gemeinsame Vorgehen.
Sobald Sie bereit dafür sind, gehen wir ans Werk. Sie geben die Geschwindigkeit
vor. Im zweiten Teil der Sitzung finden wir heraus, wie Sie am leichtesten in einen angenehmen entspannten hypnotischen Zustand gelangen. Sie erleben eine erste Trance. Das ermöglicht den Zugang zu Ihrem Unbewussten und erlaubt erste Suggestionen. Wie weit wir dabei gehen ergibt sich aus Ihren Reaktionen. Schließlich führe ich Sie sicher wieder aus der Trance heraus.
Anschließend beantworte ich Ihre Fragen und wir besprechen das weitere mögliche Vorgehen Ihrer Hypnotherapie. Oft erhalten Sie Empfehlungen, mit denen Sie die gemeinsame Arbeit auch außerhalb der Sitzungstermine ergänzen und fördern können. Entscheidend ist, dass Sie sich nicht nur in der Sitzung, sondern auch im Alltag besser fühlen. Umso besser wir zusammenarbeiten, desto schneller mache ich mich als Ihr Therapeut überflüssig. Gut so!
Sie sind nicht in Berlin oder wollen bzw. können aus anderen Gründen nicht in die Praxis kommen? Dann lohnt es sich, die folgenden Informationen zu den Optionen zu lesen:
Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an aufeinander folgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einem telefonischen Gespräch vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quellen zusätzlichen Drucks sind im Interesse des Therapieerfolgs zu vermeiden.
Manchmal ist ein persönliches Treffen nicht möglich. In solchen Fällen ist eine Telefonsitzung oder eine Sitzung mit Videounterstützung über das Internet eine Alternative oder Ergänzung. Seit vielen Jahren nutze ich dieses Setting und viele Klienten haben damit sehr gute Erfolge erzielt. Die Erfahrungen machen es leicht, auch auf diesem Weg sehr intensive Sitzungen zu realisieren. Sie sind flexibler und können auch sehr zeitnah meine Unterstützung nutzen. Es gelten aktuell reduzierte Honorare für solche Sitzungen.
Auch hinsichtlich des Coronavirus sind Sie auf der sicheren Seite. Wobei das auch eine Option ist, falls Sie einmal überraschend verhindert sein sollten.
Bei Fragen zu hypnotherapeutischen Sitzungen mit mir, freue ich mich auf die Kontaktaufnahme. Bitte vor der Kontaktaufnahme die ausführlichen Informationen zu Honorar, Buchung, Kontraindikationen, Kennenlernen und die Antworten auf häufige Fragen lesen. Gerne kläre ich dann persönlich noch speziellen Fragen.
Diese Seiten informieren, bei Interesse an einer Hypnotherapie bzw. Psychotherapie bei mir. Die Informationen ersetzen weder eine Psychotherapie bzw. persönliche Beratung noch die Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder die Eigenmedikation verwendet werden.
Die Tätigkeit als Hypnotherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, noch Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Führt die Angst vor Entscheidungen zu einschränkendem Vermeidungsverhalten, kann es sich um eine Decidophobie oder Kairophobie handeln.
Als Kairophobie wird die übersteigerte Angst vor situativen Entscheidungen bezeichnet. Das daraus resultierende zögerliche und Entscheidungen vermeidende Verhalten ist sehr einschränkend.
Als Decidophobie wird die übersteigerte Angst vor Entscheidungen bezeichnet. Die Decidophobie führt zu Angstreaktionen, wenn eine Entscheidung ansteht.
Im Grunde profitiert jede Entscheidung von einer fundierten Vorbereitung. Entscheidungen lassen sich vereinfacht in zwei Gruppen unterteilen; weitgehend bewusste und weitgehend unbewusste Entscheidungen. Unbewusste Entscheidungen haben dann eine hohe Qualität, wenn wir aufgeräumt unterwegs sind. Von ihnen bekommen wir oft nichts mit, weil klar ist, was zu tun ist. Bewusste Entscheidungen profitieren zusätzlich von einer geeigneten Klärung, der Optionen, Werte und Prioritäten.
In der Praxis orientiert sich die Entscheidung für die professionelle Unterstützung bei Entscheidungen am Verhältnis des erwarteten Nutzens zum Aufwand beziehungsweise den Konsequenzen.
Die Angaben zum Honorar finden Sie hier.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Unehrliche Geschäftspartner erkennen, Risiken einschätzen, Vereinbarungen absichern und bewusst entscheiden, wann sich eine Zusammenarbeit noch lohnt.
Wo gehobelt wird da fallen Späne, also heiligt der Zweck die Mittel? – Stimmt das, heiligt der Zweck die Mittel?
Respekt: Hat das noch Platz in der heutigen Zeit? Die Bedeutung von Respekt, wie wir ihn erhalten, wie wir ihn zeigen.
Anfangs sind die Gedanken zum Ruhestand selten oder harmlos. Kommt der Zeitpunkt näher, ist die Freude auf den Ruhestand nicht immer so groß. Gerade Führungskräfte vermissen schnell ihren bisherigen Lebensmittelpunkt. Was tun?
Weit verbreitet ist die Überzeugung das Versprechungen nichts kosten. Entsprechend großzügig wird mit ihnen umgegangen. Wie halten Sie es mit Versprechungen, die Sie machen?
Von wegen „Hoch lebe die Wahlfreiheit!“, das empfinden einige Menschen ganz anders und sind alles andere als glücklich, wenn es um Entscheidungen geht. Es könnte sein, dass es an einer Decidophobie liegt, einer ausgeprägten Entscheidungsangst.
Absichtliches Spiegeln ist das bewusste Nachahmen anderer Menschen, damit diese sich wohlfühlen. Es dient der Förderung von Rapport und kann auch gegen die Interessen des Gespiegelten eingesetzt werden.
Manipulationstechniken erkennen und souveräner reagieren: 15 häufige Methoden, ihre psychologische Wirkung und konkrete Möglichkeiten, deine Entscheidungsfreiheit zu schützen.
Fällt es Ihnen schwer, Nein zu sagen? Hier bekommen Sie 5 Tipps und 7 Beispiele, mit denen es leichter fällt für sich einzustehen und auch mal Nein zu sagen
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. November 2007
Überarbeitung: 21. September 2020
Englische Version:
AN: #513
K: CNB
Ü:
Absichtliches Spiegeln ist das bewusste Nachahmen anderer Menschen, damit diese sich wohlfühlen. Es dient der Förderung von Rapport und kann auch gegen die Interessen des Gespiegelten eingesetzt werden. Was ist zu beachten?
Gleich und gleich gesellt sich gern.
Erstaunlich schnell sind einem manche Menschen sympathisch, ohne dass einem so richtig klar ist, weshalb. In der Gegenwart solcher Menschen fühlen wir uns einfach wohl, sodass wir deren Gegenwart suchen. In kürzerer Zeit, als normalerweise, fassen wir Vertrauen. Doch es kann sein, dass wir uns böse täuschen. Vielleicht liegt es an entsprechenden Techniken, wie dem absichtlichen Spiegeln.
Wenn Menschen einer Meinung sind, zeigen sie eine ähnliche Körperhaltung, ähnliche Gestik und auch ihr Verhalten ähnelt sich erstaunlich an.
Absichtliches Spiegeln ist das bewusste Nachahmen anderer Menschen, damit diese sich wohlfühlen. Es dient der Förderung von Rapport und kann im Sinne des Gespiegelten und auch gegen seine Interessen eingesetzt werden. Es handelt sich also um eine Technik mit der Absicht der Manipulation. Manche Zeitgenossen nutzen diesen Umstand dafür auch aus, um andere Menschen arglistig zu täuschen, zu manipulieren und für auszunutzen. Sie studieren und kopieren die Eigenarten, wie die Sprache, Meinungen, die Körpersprache, spiegeln das Verhalten. Sprechgeschwindigkeit, Gestik, Körperposition, Mimik, Lautstärke oder Atmung werden gespiegelt und auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass sich ihre Opfer wohlfühlen. Die sind dann leichter zu beeinflussen.
Im Neurolinguistischen Programmieren wird das Spiegeln als Pacing bezeichnet. Diese Technik ist im Grunde recht einfach und nachdem es in der Grundausbildung gelehrt wurde, werden zur Übung Gesprächspartner nachgeahmt. Damit es funktioniert, muss die Anwendung recht subtil erfolgen. Im Eifer und bei fehlendem Feingefühl werden jedoch viele Gesprächspartner so offensichtlich gespiegelt, dass sie sich nachgeäfft und veralbert fühlen. Dann bewirkt es genau das Gegenteil, erzeugt Aggression und führt zur Verschlechterung oder sogar zum Abbruch der Kommunikation.
Diese Techniken können auch dazu verwendet werden, damit trotz schwierigen Ausgangsbedingungen ausreichend Rapport gefördert wird und so positive Entwicklungen ermöglicht werden. Es ist, wie mit allen Werkzeugen, ein zweischneidiges Schwert. Chancen und Risiken liegen nahe beieinander. Ohne moralische Eignung verkommt die beste Technik zu etwas Schlechtem.
In der Körpersprache wird dabei vom „Spiegeln“ gesprochen; im Englischen wird es als „Mirroring“ bezeichnet. Bei der unbewussten Variante handelt es sich um ein natürliches Verhalten von Menschen. Sich zugeneigte und vertraute Menschen machen das ganz von allein.
Unter Spiegeln (engl. Mirroring) wird im Sinne des NLP das Wiedergeben (Kopieren) von Verhalten oder die Physiologie des Gegenübers zu einer anderen Person verstanden, so als ob deren Bewegungen, Aussagen etc. zurückgespiegelt werden. Geschieht es mit Respekt und Maß, erzeugt das Spiegeln ein positives Gefühl, fördert den Rapport.
Matching ist die Fähigkeit, sich genau auf die Physiologie des Klienten einzustellen, um Rapport herzustellen. Es ist eine natürliche Fähigkeit, sich mit wichtigen Personen zu synchronisieren. Der Unterschied zwischen Matching und Spiegeln (Mirroring) ist derselbe, wie wenn Sie in einen Spiegel schauen (die Person spiegeln, wie in Spiegelbild) und direkt hinter jemandem sitzen (ihre Physiologie mit der Ihren abgleichen).
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Auf meinem YouTube-Kanal @karsten-noack „Narzissmus & Selbstschutz“ findest du eine umfangreiche Fachmediathek zu narzisstischen Dynamiken, toxischen Beziehungsmustern, emotionaler Manipulation und den Folgen für Betroffene.
Die Videos sind aus meiner langjährigen Arbeit als Therapeut, Coach und Berater entstanden.
Sie geben Orientierung, ordnen typische Muster ein und vermitteln konkrete Impulse für mehr Klarheit, Selbstschutz und innere Stabilität.
Im Laufe der Zeit ist daraus eine große Sammlung mit mehreren hundert Beiträgen entstanden.
Viele Zuschauerinnen und Zuschauer nutzen den Kanal als Begleitung, zur Reflexion und zum Austausch mit anderen Betroffenen.
Die persönliche therapeutische und beratende Arbeit bleibt der Kern meiner Tätigkeit.
Die Videos ergänzen diese Arbeit als öffentlich zugängliche Fachmediathek.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Februar 2018
Überarbeitung: 14. Juli 2022
AN: #412138
Ü:
K:
Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.
Charles Maurice de Talleyrand
Menschen beeinflussen einander ständig.
Wir argumentieren.
Bitten.
Überzeugen.
Werben für unsere Sichtweise.
Das gehört zu Kommunikation.
Manipulation geht einen Schritt weiter.
Dabei wird Einfluss so ausgeübt, dass du den Mechanismus möglichst wenig bemerkst oder deine Entscheidungsfreiheit eingeschränkt wird.
Informationen werden ausgewählt.
Zeitdruck entsteht.
Schuldgefühle werden geweckt.
Autorität wird eingesetzt.
Oder eine kleine Zustimmung führt Schritt für Schritt zu einer wesentlich größeren Verpflichtung.
Je früher du den Mechanismus erkennst, desto leichter kannst du bewusst entscheiden.
In diesem Beitrag lernst du 15 häufige Manipulationstechniken kennen – und Möglichkeiten, ihnen souveräner zu begegnen.
Manipulation kann als gezielte, häufig verdeckte Einflussnahme verstanden werden, die Wahrnehmung, Entscheidungen oder Verhalten in eine bestimmte Richtung lenken soll. Auch die bisherige Seite beschreibt Manipulation genau in diesem Sinne.
Dabei ist Einflussnahme weniger automatisch problematisch.
Entscheidend sind Fragen wie:
Wird transparent kommuniziert?
Habe ich Zugang zu relevanten Informationen?
Kann ich frei zustimmen oder ablehnen?
Wird mit Druck, Täuschung oder emotionaler Überrumpelung gearbeitet?
Je stärker deine Entscheidungsfreiheit verdeckt eingeschränkt wird, desto problematischer wird die Einflussnahme.
Vielleicht kennst du das:
Etwas fühlt sich merkwürdig an.
Du kannst zunächst kaum sagen, weshalb.
Ein solches Gefühl ist kein Beweis für Manipulation.
Es kann jedoch ein wertvoller Hinweis sein.
Vielleicht hat dein Gehirn Widersprüche, Druck oder ungewöhnliche Verhaltensmuster registriert, die du bisher weniger bewusst eingeordnet hast.
Dann lohnt sich die Frage:
Was genau irritiert mich?
Je besser du deine eigenen Werte, Bedürfnisse, Grenzen und typischen Unsicherheiten kennst, desto leichter erkennst du, wenn jemand genau dort Einfluss nimmt.
Das Prinzip der Gegenseitigkeit ist für menschliches Zusammenleben ausgesprochen wertvoll.
Wir helfen einander.
Geben und nehmen.
Unterstützen uns.
Manipulativ kann es werden, wenn jemand zunächst bewusst eine kleine Gefälligkeit anbietet, um anschließend eine wesentlich größere Gegenleistung einzufordern.
Die ursprüngliche Seite beschreibt genau diesen Mechanismus: Ein kleiner Gefallen kann das Gefühl erzeugen, nun etwas zurückgeben zu müssen.
„Nach allem, was ich für dich getan habe, könntest du wenigstens …“
Frage dich:
Würde ich dieser Bitte auch zustimmen, wenn es die vorherige Gefälligkeit weniger gegeben hätte?
Dankbarkeit und Verpflichtung sind zwei verschiedene Dinge.
„Nur heute.“
„Letzte Gelegenheit.“
„Es sind nur noch zwei Plätze frei.“
Knappheit erhöht häufig den wahrgenommenen Wert einer Möglichkeit.
Manchmal ist sie real.
Manchmal wird sie künstlich erzeugt, um Entscheidungen zu beschleunigen. Die bisherige Seite beschreibt diesen Effekt anhand von Sondereditionen, Ausverkäufen und zeitlich begrenzten Angeboten.
Frage:
Würde ich das auch wollen, wenn genügend Zeit und Angebot vorhanden wären?
Eine kleine Zustimmung erhöht häufig die Wahrscheinlichkeit für eine weitere.
Erst sollst du kurz etwas ansehen.
Dann eine Kleinigkeit übernehmen.
Schließlich bist du vollständig beteiligt.
Das wird häufig als Foot-in-the-door-Technik bezeichnet. Die bestehende Seite beschreibt diesen Mechanismus als „Beharrungsfalle“.
Menschen möchten gerne konsistent mit ihren früheren Entscheidungen erscheinen.
Doch:
Ein früheres Ja verpflichtet dich weniger zu einem späteren Ja.
Du darfst jederzeit neu entscheiden.
Was viele Menschen tun, wirkt schnell richtig.
„Alle kaufen das.“
„Das gesamte Team sieht das so.“
„Millionen Menschen können kaum irren.“
Die ursprüngliche Seite bezeichnet dies als Herdentrieb.
Soziale Orientierung ist grundsätzlich sinnvoll.
Sie ersetzt jedoch weniger die eigene Prüfung.
Frage:
Welche sachlichen Gründe sprechen dafür – unabhängig davon, wie viele andere zustimmen?
Menschen lassen sich leichter von Personen beeinflussen, die sie mögen.
Das ist menschlich.
Manipulativ kann es werden, wenn Nähe gezielt hergestellt wird, um anschließend Zustimmung zu erhalten.
Gemeinsame Interessen.
Übertriebene Ähnlichkeit.
Schmeichelei.
Spiegeln.
Schnelle Vertrautheit.
Die alte Fassung nennt dies „Freundschaftstrick“.
Trenne zwei Fragen:
Mag ich diesen Menschen?
und:
Ist sein Vorschlag tatsächlich gut für mich?
Titel, Status, Fachsprache oder souveränes Auftreten können Vertrauen erzeugen.
Häufig ist das sinnvoll.
Problematisch wird es, wenn Autorität dazu verwendet wird, kritisches Nachfragen zu verhindern.
Die bisherige Seite beschreibt dazu ausdrücklich Titel, Statussymbole, Experten, Qualitätssiegel und vermeintlich namhafte Quellen.
Frage:
Welche konkrete Kompetenz hat diese Person für genau diese Frage?
Und:
Kann ich die Aussage unabhängig prüfen?
Eine Aussage wird durch Wiederholung weniger automatisch wahr.
Sie kann sich jedoch vertrauter anfühlen.
Und Vertrautheit kann wiederum Glaubwürdigkeit erhöhen.
Die bestehende Seite beschreibt genau diesen Bekanntheitseffekt.
Trenne:
Wie oft habe ich das gehört?
von:
Wie gut ist es belegt?
Angst.
Schuld.
Mitleid.
Eitelkeit.
Empörung.
Hoffnung.
Emotionen beeinflussen Entscheidungen.
Das ist weder überraschend noch grundsätzlich problematisch.
Manipulativ kann es werden, wenn Emotionen gezielt verstärkt werden, damit sachliche Prüfung weniger Raum bekommt. Die bestehende Seite nennt unter anderem Schuldgefühle, Schreckensszenarien und Eitelkeit.
Wenn starke Gefühle entstehen:
Verlangsame die Entscheidung.
Ein guter Satz lautet:
„Ich möchte darüber nachdenken und entscheide später.“
Manchmal besteht Manipulation weniger aus einer direkten Lüge.
Es genügt, bestimmte Informationen hervorzuheben und andere wegzulassen.
So kann ein formal korrektes Bild entstehen, das trotzdem in die gewünschte Richtung lenkt.
Die vorhandene Seite beschreibt dieses Herausstellen und Weglassen relevanter Informationen ausdrücklich.
Frage:
Welche Information würde meine Entscheidung möglicherweise verändern?
Und suche gezielt nach Gegenargumenten.
„Das haben wir schon immer so gemacht.“
„Das geht sowieso nicht.“
„Das versteht hier keiner.“
„Darüber brauchen wir gar nicht zu sprechen.“
Killerphrasen sollen Diskussionen beenden, bevor Argumente überhaupt geprüft werden. Die bisherige Seite nennt genau solche Beispiele.
Frage ruhig nach:
„Was genau spricht dagegen?“
Damit holst du das Gespräch zurück auf die Sachebene.
Angst verengt Aufmerksamkeit.
Gerade deshalb eignet sie sich gut zur Einflussnahme.
Gefahren werden besonders drastisch dargestellt.
Konsequenzen dramatisiert.
Dazu kommt häufig Zeitdruck:
„Schon morgen kann es zu spät sein.“
Auch diese Technik ist bereits Bestandteil der bisherigen Seite.
Prüfe getrennt:
Wie wahrscheinlich ist die Gefahr?
Wie groß wäre der tatsächliche Schaden?
Welche Alternativen existieren?
„Wenn du wirklich loyal wärst …“
„Ein guter Partner würde …“
„Ein verantwortungsvoller Mitarbeiter macht so etwas.“
Hier wird eine Sachentscheidung mit deinem Selbstbild verbunden.
Du sollst weniger entscheiden, was du tun möchtest, sondern beweisen, dass du ein guter Mensch bist.
Frage:
Welche konkrete Verantwortung habe ich tatsächlich?
Moral und Schuldgefühle dürfen geprüft werden.
Aussagen werden bestritten.
Ereignisse umgedeutet.
Deine Erinnerung wird grundsätzlich infrage gestellt.
Ein einzelnes unterschiedliches Erinnern ist menschlich.
Problematisch wird es, wenn solche Situationen systematisch dazu führen, dass du deiner eigenen Wahrnehmung zunehmend weniger vertraust.
Bei wichtigen Situationen:
Fakten festhalten.
Vereinbarungen dokumentieren.
Unabhängige Perspektiven einbeziehen.
Und zwischen Beobachtung und Interpretation unterscheiden.
Zeitdruck verstärkt viele andere Manipulationstechniken.
Er verhindert Recherche.
Rücksprache.
Distanz.
Und manchmal sogar das eigene Nachdenken.
Typische Form:
„Ich brauche jetzt sofort eine Entscheidung.“
Frage:
Weshalb genau muss ich jetzt entscheiden?
Wenn es dafür keinen sachlichen Grund gibt, schaffe dir Zeit.
Manipulation kann auch darin bestehen, ein Gespräch so komplex zu machen, dass Orientierung verloren geht.
Viele Nebenthemen.
Neue Vorwürfe.
Unklare Begriffe.
Lange Erklärungen.
Ständig wechselnde Argumente.
Irgendwann möchtest du vielleicht vor allem, dass das Gespräch endet.
Zurück zum Kern:
„Was genau ist deine Aussage?“
„Was genau möchtest du von mir?“
„Welche Entscheidung steht gerade an?“
Klarheit reduziert Einfluss durch Verwirrung.
Eine einzelne Technik sagt wenig.
Viele dieser Mechanismen werden auch in normaler Kommunikation genutzt.
Menschen argumentieren emotional.
Wir orientieren uns an anderen.
Wir vertrauen Experten.
Wir erwidern Gefälligkeiten.
Entscheidend ist, wie der Mechanismus eingesetzt wird.
Achte besonders darauf, wenn:
relevante Informationen verborgen bleiben,
dein Nein kaum akzeptiert wird,
Schuld oder Angst systematisch eingesetzt werden,
du unter ungewöhnlichen Zeitdruck gerätst,
deine Wahrnehmung dauerhaft infrage gestellt wird,
Zustimmung erschlichen statt offen ausgehandelt wird,
du dich nach Gesprächen regelmäßig verwirrt oder verpflichtet fühlst.
Einige einfache Grundsätze helfen bei vielen Manipulationstechniken:
Triff wichtige Entscheidungen langsamer.
Bitte um konkrete Aussagen.
Prüfe wichtige Informationen unabhängig.
Trenne Fakten von Interpretationen.
Frage nach Interessen.
Achte auf Zeitdruck.
Gib weniger Zusagen aus Schuldgefühl.
Dokumentiere wichtige Vereinbarungen.
Hole dir bei weitreichenden Entscheidungen eine unabhängige Perspektive.
Erlaube dir, deine Meinung zu ändern.
Und stelle dir eine besonders hilfreiche Frage:
Würde ich dieselbe Entscheidung treffen, wenn dieser Druck gerade weniger vorhanden wäre?
Ein ungutes Gefühl verdient Aufmerksamkeit.
Es verdient gleichzeitig Prüfung.
Vielleicht stimmt etwas tatsächlich weniger.
Vielleicht erinnert dich die Situation an eine frühere Erfahrung.
Vielleicht bist du gerade erschöpft.
Oder du hast kleine Widersprüche wahrgenommen.
Deshalb:
Bauchgefühl als Signal – und dann genauer hinschauen.
Das verbindet Intuition mit kritischem Denken.
Die Grenze ist manchmal weniger eindeutig.
Auch beim Überzeugen möchte jemand Einfluss nehmen.
Ein wichtiger Unterschied liegt in der Transparenz.
Bei fairer Überzeugung kannst du Argumente prüfen.
Nachfragen.
Ablehnen.
Andere Informationen einholen.
Und deine Entscheidung frei treffen.
Problematisch wird es, wenn gerade diese Freiheit systematisch eingeschränkt wird.
Manchmal reicht das Erkennen eines Mechanismus bereits aus.
Manchmal ist die Situation komplexer.
Vielleicht geht es um eine Beziehung.
Einen Vorgesetzten.
Einen Kollegen.
Einen Geschäftspartner.
Eine wichtige Verhandlung.
Oder eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen.
Dann kann ein unabhängiger Blick helfen, die Dynamik genauer einzuordnen und deinen Handlungsspielraum zu erweitern.
→ Unterstützung im Umgang mit schwierigen und manipulativen Personen
Diese beiden Fragen gehören zusammen und sind trotzdem verschieden.
Diese Seite beantwortet:
Welche Manipulationstechniken werden eingesetzt und wie funktionieren sie?
Wenn dich stärker interessiert:
Woran merke ich, dass ein Mensch oder eine Situation zunehmend manipulativ wird?
findest du hier den passenden Beitrag:
→ Manipulator erkennen: 20 Hinweise auf manipulative Verhaltensmuster
Manipulation ist verdeckte Einflussnahme. Sie liegt vor, wenn eine Person kontrollierende und beeinträchtigende Manipulationstaktiken wie Gaslighting, Lügen, Beschuldigungen, Kritik und Beschämung können dem psychischen Wohlbefinden und deren Interessen einer Person sehr schaden. Möglichst unbemerkt soll Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln von Zielpersonen genommen werden.
Manipulation ist ein zwanghaftes oder unethisches Verhalten mit dem Ziel, eine andere Person zum eigenen Vorteil auszunutzen oder zu kontrollieren.
Im Allgemeinen manipulieren Menschen andere, um zu bekommen, was sie wollen, um ihr Ego zu schützen und um zu vermeiden, dass sie die Verantwortung für die Folgen ihres Handelns übernehmen müssen. Sie haben vielleicht das Bedürfnis, ihren Partner zu bestrafen, zu kontrollieren oder zu dominieren. Sie suchen vielleicht nach Mitleid oder Aufmerksamkeit oder haben andere egoistische Motive.
Neben den direkten Nachteilen für Zielpersonen in Berufs-, Geschäfts- und Privatleben, können die seelischen Folgen weitreichend sein. Das Vertrauen in andere Menschen kann langfristig beeinträchtigt werden.
Manipulation kann die Gesundheit einer Beziehung verschlechtern und zu einer schlechten psychischen Gesundheit der Beteiligten oder sogar zur Auflösung der Beziehung führen. In einer Ehe oder Partnerschaft kann Manipulation dazu führen, dass sich ein Partner schikaniert, isoliert oder wertlos fühlt.
Emotionale Manipulationstechniken umfassen Taktiken, mit denen ein emotionaler Missbraucher Zielpersonen beeinflusst. Die Taktiken werden eingesetzt, um eine Person zu kontrollieren, indem sie ihr Selbstvertrauen untergraben und eine tiefe Abhängigkeit vom Missbraucher aufbauen, die es schwierig macht, die Beziehung zu verlassen.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wer am leichtesten lassen sich Menschen manipulieren, die sich nicht der eigenen Werte und Prioritäten bewusst sind beziehungsweise sich dazu verleiten lassen, diese außer Acht zu lassen. Entsprechend macht mangelnde Selbstreflexion, niedriges Selbstvertrauen und Anfälligkeit für Zweifel und Schuldgefühle anfälliger für Manipulationen.
Es hilft, sich der eigenen Werte und Prioritäten bewusst zu sein und entsprechend zu leben. Selbstreflexion und ein gesundes Selbstvertrauen stärken das Rückgrat und machen weniger anfälliger für Manipulationen.
Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. März 2016
Überarbeitung: 24. März 2020
AN: #89463113
Englische Version: https://www.karstennoack.com/recognize-manipulation/
K: CNB
Ü:
Fällt es Ihnen schwer, Nein zu sagen? Hier bekommen Sie 5 Tipps und 7 Beispiele, mit denen es leichter fällt für sich einzustehen und auch mal Nein zu sagen.
Sind Sie auf dem Weg zum Märtyrer? Kommen alle mit zusätzlichen Aufgaben zuerst zu Ihnen und Sie werden vor jeden Karren gespannt?
Erinnert Ihre Situation an den Arbeitsplatz von Sisyphus oder an den Turmbau zu Babel: Wächst der Stapel auf dem Schreibtisch schneller, als Sie ihn abarbeiten können? Sind Sie bekannt dafür, sich für andere aufzuopfern und sich selbst zu vernachlässigen?
Kann es sein, dass Sie zu selten „Nein!“ sagen?
%
%
%
Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (n= 963)
Während manche Menschen zu allem „Nein“ sagen und nichts an sich heranlassen, gibt es auch das andere Extrem; Menschen, die Schwierigkeiten haben „Nein“ zu sagen. Solche Menschen tendieren dazu, zu oft zu nett zu anderen Menschen zu sein. Und zahlen dafür einen unangemessenen Preis.
Zeit etwas zu ändern … Um hier etwas zu verbessern ist es hilfreich, die grundlegenden Mechanismen dahinter zu verstehen.
Wieso fällt es mitunter so schwer, „Nein“ zu sagen?
Auch wenn einige Bedenken eine gewisse Berechtigung haben; wem es nicht gelingt, bei Bedarf auch „Nein“ zu sagen, handelt sich mehr Probleme als Vorteile ein.
Der Klügere gibt bekanntlich so lange nach, bis er der Dumme ist. Wer anderen (die es ausnutzen) Hilfe allzu bereitwillig zukommen lässt, zahlt dafür oft einen hohen Preis.
Zu viele Verpflichtungen zu übernehmen, kann zu Überforderung führen. Gefährlich ist das Ausbrennen, wenn jemand Everybody’s Darling sein möchte und zu viele Aufgaben übernimmt.
Statt Anerkennung dafür zu bekommen, leidet in der Praxis meist Ihr Ansehen darunter. Was leicht zu haben ist, hat weniger Wert. Wer sich hingegen vornehm zurückhält, verweigert und rar macht, erhält mehr Achtung. Wobei: Nein, das ist keine Aufforderung unnötig zu blocken, sondern gut auf sich Acht zu geben.
Wer zu viele Aufgaben übernimmt, kann sich leicht verzetteln. Wer soll da noch den Überblick behalten und die mögliche Qualität erreichen? Das wirkt dann wenig souverän und qualifiziert.
Spricht sich herum, dass Sie nicht gut auf sich acht geben, dann spricht sich das herum. Toxische Zeitgenossen, wie Narzissten, fühlen sich davon besonders angezogen und Sie geraten in schlechte Gesellschaft.
Wer sich erst einen Ruf als ständiger Ja-Sager erworben hat, der wird diesen schwer wieder los. Die Anfragen mehren sich…
Die Fähigkeit „Nein“ zu sagen ist unterschiedlich entwickelt. Wer es unterlässt auch mal Nein zu sagen, der übernimmt schnell mehr Aufgaben als Ressourcen verfügbar sind. So bleiben eigene Bedürfnisse unberücksichtigt und ggf. können die zugesagten Ergebnisse auch nicht geliefert werden. Die Versuchung ist mitunter zu groß, einem Konflikt auszuweichen, indem eine Absage vermieden wird. Dann wird das Thema vermieden und gehofft, es würde sich von allein erledigen. Je länger mit einem klaren „Nein“ gewartet wird, desto schwieriger wird eine Absage. Das verursacht auf mehrfache Weise Stress. Lernen Sie deshalb Zusagen nur zu geben, die Sie auch einhalten wollen und können. Klare Ziele und Prioritäten liefern Orientierung.
Nennen Sie gegebenenfalls Alternativangebote, wann Sie wie zur Verfügung stehen. Aber fangen Sie selbst den dringlichsten Ball nicht, ohne darüber nachgedacht zu haben, es könnten heiße Kohlen sein. Wir überschätzen häufig die Nachteile des Nein-Sagens!
Die kürzesten Wörter, nämlich JA und NEIN, erfordern das meiste Nachdenken.
Platon
Und, wenn Sie das getan haben: Sagen Sie „Ja“, wenn Sie „Ja“, sagen wollen und, „Nein“, wenn Sie „Nein“ sagen wollen! Und wie, erfahren Sie hier:
Freundlich und bestimmt geht es am besten. Wer dabei ein schlechtes Gewissen hat, neigt dazu, sich entschuldigend zu äußern. Das wirkt dann wie eine Einladung, die Verhandlung aufzunehmen.
Wer verärgert ist, neigt wiederum zu aggressiven Äußerungen, die über das Ziel hinausschießen können. Fragen ist erlaubt!
Ja, nachvollziehbare Entscheidungen sind annehmbarer! Es ist verständlich, wenn Sie vermitteln wollen, dass Ihr Nein begründet ist. Doch wenn von Ihnen energisch Begründungen eingefordert werden, geben Sie gut acht. Dann lohnt es sich darauf zu achten sich nicht in eine Verteidigungshaltung schieben zu lassen. Verzichten Sie auf Rechtfertigungen. Wenn sich zeigt, dass sich so bei Ihnen Schuldgefühle fördern lassen, sind Sie leicht zu manipulieren.
Bleiben Sie sich treu. Je genauer Sie Ihre Prioritäten kennen, desto einfacher ist es, Entscheidungen zu treffen. Dann nennt Ihre Zeitplanung verfügbare Ressourcen. Der übliche Tag hat nun mal nicht mehr als 24 Stunden und was nicht vorhanden ist lässt sich nicht verteilen.
Hören Sie gut zu und geben Sie das Verstandene zusammengefasst wieder. Zeigen Sie, dass Sie Anliegen ernst nehmen und vermeiden Sie Missverständnisse. Erst dann entscheiden Sie, wie Sie antworten.
Nehmen Sie die Perspektive des Gesprächspartners ein. So gewinnen Sie weitere Einblicke, die Ihnen bei Ihrer Reaktion helfen.
Grau ist alle Theorie. Soweit so gut doch wie sage ich es dann? Es folgen Beispiele:
Diese Antwort klingt wie ein „Vielleicht“ und dient dazu, Zeit zu gewinnen. Sie können in Ruhe darüber nachdenken, was und wie Sie antworten wollen. Ein Nein wirkt dann überlegter. Selbst wenn Sie schon wissen, dass Sie „Ja“ sagen wollen, signalisieren Sie, dass es keine Selbstverständlichkeit ist. Sagen Sie, bis wann Sie sich spätestens entscheiden.
Wenn Sie zu beschäftigt sind, um sich einer Anfrage engagiert zu widmen, sagen Sie es. Schließlich machen Sie keine halben Sachen!
Die meisten Menschen wissen, wie ungünstig es ist eine Aufgabe zu unterbrechen.
Das ist eine Antwort, wenn Ihnen grundsätzlich an einer Zusammenarbeit liegt und Sie zukünftig wieder gefragt werden wollen. Allerdings, wenn Sie es nicht so meinen, es erhöht die Wahrscheinlichkeit zukünftig als interessiert zu gelten.
Wenn jemand Ihnen ein Angebot macht, können Sie auf diese Weise freundlich abwinken.
Ansehen gewinnen Sie für Qualität und die erwerben wir mit Erfahrungen. Wer an allen Fronten aktiv ist, wird kaum Meisterschaft erlangen. Verweisen Sie darauf, wofür Sie Experte sind. Das wirkt sehr kompetent und ehrlich.
Der einfachste und direkteste Weg „Nein!“ zu sagen ist „Nein!“ zu sagen. Sie werden überrascht sein, wie gut das funktioniert, wenn Sie es auch so meinen. Achten Sie auf Ihre Körpersprache, denn wenn Sie dabei nonverbal Unstimmigkeiten zeigen, werden die üblichen Versuche folgen, Sie doch noch umzustimmen. Nein bedeutet Nein!
Sagen Sie „Ja“ zum „Nein“ sagen (wenn Sie es auch so meinen)! Und, wenn Sie das üben wollen …
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.
Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.
Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Gesunde Grenzen ermöglichen Kommunikation und Beziehungen auf Augenhöhe. Grenzen sorgen für stabile soziale Verhältnisse und sogar für Harmonie und Friede. Gesund sind Grenzen dann, wenn wir an der richtigen Stelle und zum richtigen Zeitpunkt „Ja“ oder „Nein“ sagen können.
Ungesunde Grenzen bedeuten, dass Sie Ihre eigenen Werte, Wünsche, Bedürfnisse und Grenzen und die des anderen missachten. Sie können auch zu potenziell missbräuchlichen Beziehungen führen und die Wahrscheinlichkeit anderer Arten von missbräuchlichen Beziehungen erhöhen.
Bessere Kommunikation mit Ich-Botschaften. Sie-Du-Botschaften klagen an, provozieren Widerstand und Konflikte. So bilden Sie Ich-Botschaften.
Empathie ist die Fähigkeit sich in das Denken und die Einstellungen eines anderen Menschen hineinzuversetzen und so dessen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen besser zu verstehen.
Bei der Sandwich-Technik wird Feedback oder gar unverdauliche Kritik zischen zwei positiven Bemerkungen verpackt. Ob das so eine gute Idee ist?
Ein Strohmann-Argument kann Redner und Rednerinnen aus dem rhetorischen Gleichgewicht bringen, wenn die Vorbereitung fehlt. Hier erfährst du, was du tun kannst..
Worauf lohnt es sich bei Reden und Präsentation hinsichtlich der Mimik zu achten? Mimik unterstützt oder schadet.
Welche Redegeschwindigkeit in Gesprächen, Reden und Präsentationen ist empfehlenswert? Je abwechslungsreicher du deine Sprechweise gestaltest, desto aufmerksamer hört das Publikum zu.
25 praktische Tipps für Körpersprache bei Präsentationen: Gestik, Blickkontakt, Haltung, Bewegung und persönliche Präsenz wirkungsvoll einsetzen.
Welche Erkenntnisse gewinnen wir aus Wissen zur Wahrnehmung und den menschlichen Sinnen? Wie lässt sich die Kommunikation fördern? Genügen 5 Sinne? Lerne mit allen Sinnen sinnlich zu kommunizieren, um in Gesprächen und Präsentationen zu überzeugen.
Frotzeleien sind spöttische Kommentare. Tendenziell wird Frotzelei eher als Necken gemeint. Doch Vorsicht, wenn sie misslingt oder übertrieben werden.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 28. April 2016
Überarbeitung: 6. Januar 2021
AN: #76739
Ü:
K:
Ist es wirklich eine gute Idee, um jeden Preis Kritik zu vermeiden? Welchen Wert kann Kritik haben?
Um Kritik zu vermeiden sage nichts, tue nichts, sei niemand.
Aristoteles
Kritik zu vermeiden, wirkt im ersten Moment wie ein cleverer Selbstschutz. Einfach nicht auffallen, still bleiben, unter dem Radar fliegen – das scheint sicher. Doch selbst wer sich klein macht, ist nicht davor gefeit, auf Ablehnung zu stoßen.
Und ganz ehrlich: Wäre das überhaupt ein wünschenswertes Leben? Ein Weg ohne Reibung? Ohne Position? Ohne Wirkung?
Kritik gehört dazu – gerade dann, wenn du wirklich für etwas stehst.
„You have enemies? Good. That means you’ve stood up for something, sometime in your life.“
– Winston Churchill
Wer in der Führung ist, trifft Entscheidungen. Und wer entscheidet, ruft Reaktionen hervor – auch kritische. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Relevanz. Denn niemand wird kritisiert, der nichts tut.
Kritik kann unbequem sein. Doch sie ist oft ein Hinweis auf Bedeutung. Ein Leben ohne Widerspruch ist meist ein Leben ohne Kante. Oder schlimmer: eines ohne Richtung.
Sie ist Gold wert. Vielleicht nicht angenehm, aber hilfreich. Sie eröffnet neue Perspektiven, deckt Schwächen auf, gibt Impulse. Höre genau hin, frage nach, nutze sie als Werkzeug zur Verbesserung.
Oft stecken andere Motive dahinter – Unsicherheit, Konkurrenz, verletzter Stolz. Hier hilft Distanz. Nimm nicht alles persönlich. Frag dich: Was davon ist wirklich relevant?
Sie zielt nicht auf Entwicklung, sondern auf Verunsicherung. Manchen Menschen geht es schlicht ums Runtermachen. Lass dich davon nicht bremsen. Stärke zeigt sich, wenn du gelassen bleibst.
Entscheidend ist nicht, ob du kritisiert wirst, sondern wie du damit umgehst. Jeder Mensch hat blinde Flecken. Wer das erkennt, gewinnt Klarheit – über sich selbst und die Wirkung auf andere.
Gleichzeitig hilft dir Kritik, deine eigene Haltung zu schärfen. Was willst du vertreten? Wofür stehst du ein? Wo ziehst du Grenzen?
Der souveränste Umgang mit Kritik beginnt bei dir selbst. Wer sich selbst ehrlich hinterfragt, muss keine Angst vor Feedback haben. Selbstkritik ist kein Zeichen von Zweifel, sondern von innerer Stärke.
Sie macht dich unabhängig – auch von äußeren Urteilen.
Ignorieren? Nein. Werten. Prüfen. Und dann entscheiden, ob du dich darauf einlässt.
Ein einfacher Satz hilft:
„Danke für die Rückmeldung. Ich denke darüber nach.“
Er zeigt Souveränität – ohne dich angreifbar zu machen.
Kritik ist weder Lob noch Urteil. Sie ist eine Perspektive. Vielleicht hilfreich. Vielleicht irrelevant. Entscheidend ist, ob du daraus lernst – oder dich lähmen lässt.
Wer in Verantwortung steht, braucht Klarheit, nicht Beifall. Führung bedeutet Haltung. Und Haltung zeigt sich nicht im Konsens, sondern im Gegenwind.
Beobachte deine Reaktion auf Kritik. Was triggert dich – und warum?
Unterscheide zwischen Inhalt und Absicht. Was ist sachlich, was persönlich?
Trainiere dein Team im Umgang mit Feedback. Gute Feedback-Kultur schafft Wachstum.
Kritik ist ein Signal. Kein Grund zur Flucht. Kein Anlass zur Defensive. Sondern eine Gelegenheit zur Klärung, Entwicklung und Positionierung. Du musst nicht allen gefallen – aber du darfst dir selbst treu bleiben.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. April 2015
Überarbeitung: 8. Januar 2021
AN: #243
K:
Ü:
Englische Version: https://www.karstennoack.com/you-want-to-avoid-criticism/
Setzen Sie sich ein! Machen Sie die Welt zu einem besseren Platz. Wenn Sie etwas zu sagen haben, sagen Sie es. Erfahren Sie, wie Sie gehört werden.
Öffentlichkeit ist für Helden nicht das Ziel, sondern mitunter ein Verbündeter.
Habe nur ich den Eindruck, dass heutzutage das Wort „Held“ seine Bedeutung etwas verschoben hat und zu oft eher wie „Promi“oder „Berühmtheit“ verwendet wird? Hatte es nicht ursprünglich eine andere Bedeutung?
Promis suchen die Öffentlichkeit, wie die Motte das Licht. Das ist ihr Antrieb. Sie unternehmen einiges, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Aufzufallen, das ist ihr Antrieb. Berühmt oder berüchtigt? Egal! Es ist ihre Priorität bekannt zu sein, oft ist ihnen dabei weitgehend egal auf welchem Wege. Sie unternehmen einiges, um nur bemerkt zu werden. Oft genug wirken die krampfhaften Bemühungen grotesk. Die Mittel und Wege berücksichtigen dabei oft weder den guten Geschmack noch die Frage, ob es irgendeinen relevanten Beitrag für die Gesellschaft liefert. Das wird höchstens billigend in Kauf genommen, wenn die eigenen Vorteile dabei dominieren.
Helden sind Helden, weil sie sich für eine Sache einsetzen und dabei ein Risiko eingehen. Oft geschieht das, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfährt. Ruhm und Anerkennung, der Titel Held? Darum geht es Helden zumindest aus eigener Sicht nicht. Auf leisen Sohlen wandeln die Schönheit, das wahre Glück und das echte Heldentum. (Wilhelm Raabe)
Manchen Vorhaben kommt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zugute, weil es den Einfluss vergrößert und Unterstützung fördert. Öffentlichkeit ist für Helden nicht das Ziel, sondern ein Verbündeter.
In der Antike waren Helden die Verbindungsglieder zwischen den Menschen und den Göttern. Moderne Helden sind Frauen und Männer, die etwas tun, von dem viele andere Menschen denken, dass sie es tun würden, wenn sie etwas stärker, etwas schneller oder etwas selbstloser wären. Wenn, wenn, wenn nur….
Moderne Helden sind die Verbindung zwischen dem, was wir gegenwärtig sind und dem, was wir sein können.
Helden werden nicht geboren, sie bekommen manchmal einen kleinen Schubs und wachsen dann auf der Reise.
Karsten Noack
Sie brauchen keine Rüstung, kein Pferd und keine Kampflanze, um heute ein Held zu sein. Zumal mit Gewalt ohnehin so gut wie nichts Wünschenswertes zu erreichen ist. Das ist etwas für Fanatiker.
Setzen Sie Ihre vorhandenen Talente ein und entstauben Sie die brachliegenden. So können Sie wirksam einen Beitrag leisten. Mit den richtigen Gefährten brauchen Sie auch nicht alles selbst zu können.
Es wird noch lange Ungerechtigkeiten geben und ungezählte Potenziale für eine ideale Welt warten darauf, aktiviert zu werden. In dem Sinne brauchen wir jede Menge Helden.
Setzen Sie sich ein! Machen Sie die Welt zu einem besseren Ort. Wenn Sie etwas zu sagen haben, sagen Sie es. Am besten so, dass Ihre Botschaft auch die verdiente Chance bekommt, gehört und verstanden zu werden.
Bringen Sie Ihre Angebote ein. Es gibt keinen Grund Ausreden zu finden, auch wenn die meisten Helden eine Weile gezögert haben, bis sie ihre Verantwortung angenommen und sich auf die Reise gemacht haben. Wenn Sie einen interessanten Beitrag für die Gesellschaft anzubieten haben, sind die Chancen gut Unterstützung zu bekommen. Selbst dann, wenn die finanziellen Mittel dafür nicht vorhanden sind, gibt es Wege. Ich unterstütze beispielsweise ehrenamtlich Projekt, indem ich dafür sorge, dass deren Botschaft überzeugend präsentiert wird.
Jeder kann einen Beitrag leisten. Helden werden nicht geboren, sie bekommen manchmal einen kleinen Schubs und wachsen dann auf der Reise.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
%
%
%
Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 946)
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Johann Wolfgang von Goethe meinte; der Helden Söhne werden Taugenichtse. Wo aber kommen die Helden von heute und morgen dann her? Und brauchen wir überhaupt welche?
Einige Zeitgenossen haben schon erfahren, was geschieht, wenn die eigene Meinung gerade nicht dem Mainstream entspricht. Ist das eine so gute Idee, den Mund bei Ungerechtigkeiten aufzumachen?
Während eines Workshops Rhetorik & Präsentation für Fortgeschrittene fragte ich die Runde, weshalb sie noch bessere Redner werden wollen. Eine Antwort erfreute mich besonders.
Was macht echte Helden aus? Über Mut, Haltung, Menschlichkeit und Verantwortung – und weshalb Heldentum oft in alltäglichen Entscheidungen beginnt.
Menschen, die Farbbeutel, Steine und Torten werfen, haben wohl den Eindruck das sie ohne Gewalt nicht wahrgenommen werden. Es geht auch mit Respekt, indem die Stimme eingesetzt wird. So geht es!
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Oktober 2016
Überarbeitung: 8. Februar 2022
Englische Version:
AN: #264
K: CNB
Ü:
Gibt es akzeptable Gründe zu lügen?
Ich sag nur; „Weihnachtsmann
Eltern erzählen ihren Kindern von Osterhase und Weihnachtsmann, um dann anschließend darauf zu bestehen, dass es wichtig ist stets die Wahrheit zu sagen.
Gibt es Gründe und Situationen, in denen es vertretbar erscheint, nicht die Wahrheit zu sagen? Ist es dann in Ordnung sich damit zu beschäftigen, wie das nicht so schnell zu erkennen ist?
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.
Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.
Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.
Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.
Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 6. Januar 2022
Überarbeitung: 6. Januar 2022
AN: #134
K: CNB
Ü: