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Euphemismen dienen der Schönfärberei, durch sprachliche Kosmetik soll Hässliches weniger hässlich erscheinen. Euphemismen sind nicht nur in der Politik im Einsatz. Lerne Schönfärberei schneller zu erkennen.
Schönfärberei auf Wortebene:
Pflicht statt Zwang, Peanuts statt Kleinkram, naturidentisch statt künstlich.
Besser wird es dadurch nicht.
Ein paar Häuser weiter steht ein Gebäude, das seit heute in wunderschönen Farben erstrahlt. Vor wenigen Tagen sah es noch grau und abrissreif oder zumindest verkommen aus. Es ist schon erstaunlich, wie mit etwas Fassadenfarbe der äußere Schein beeinflusst werden kann.
Wie ich erfahren habe, sollen die einzelnen Einheiten nun als Eigentumswohnungen möglichst gewinnbringend an Frau und Mann gebracht werden. Vermutlich wird das nur bei Menschen gelingen, die das Objekt nicht kennen und hinter die Fassade schauen. Die Käufer tun mir leid, denn hinter dem oberflächlichen Farbauftrag verbirgt sich eine traurige Bausubstanz. Wie so oft, so ging auch hier der ganze Aufwand in die Verpackung, anstatt sich dem Inhalt zu widmen. Das wird ein trauriges Erwachen für diejenigen, die das nicht durchschauen.
Nach dem ersten Studium, als Dipl.-Ingenieur, hatte ich es selbst mit Gebäuden und deren Zustand zu tun. Heute begegnen mir Verschleierungsversuche anderenorts und statt Farbe kommen in erster Linie Worte zum Einsatz. Diese der Schönfärberei gewidmeten Worte nennen sich Euphemismen.
Der Begriff Euphemismus stammt aus dem Griechischen und heißt frei übersetzt „Worte von guter Bedeutung“. Ein Euphemismus ist ein Stilmittel, mit dessen Hilfe ein Sachverhalt, ein Gegenstand oder eine Person beschönigend umschrieben wird. Es gibt viele Zusammenhänge, in denen es erstrebenswert erscheint, unangenehme Wahrheiten positiver klingen zu lassen. So begegnen uns Euphemismen an vielen Stellen wie beispielsweise im Alltag, in der Politik, in der Werbung, in der Wirtschaft und in der Literatur.
Euphemismen dienen der Schönfärberei. Wer sollte etwas gegen mehr Farbe in der Welt haben?
Leider geht es bei Euphemismen seltener darum, der Welt etwas Gutes zu tun. Durch sprachliche Kosmetik soll Hässliches weniger hässlich erscheinen. Wird beispielsweise statt von Entlassungen von Freisetzungen gesprochen, dann mit der Hoffnung, dass, wenn es nicht mehr so hässlich klingt, auch die Reaktionen weniger heftig ausfallen. Häufig wird der Versuch erkannt, denn nicht die Worte sind hässlich, sondern die Tatsachen, für die sie stehen. Deshalb bekommen die verwendeten Worte mit der Zeit eine neue Bedeutung, einen neuen Anstrich oder zumindest einen Beigeschmack. Allzu oft jedoch werden sie nicht als Nepp erkannt.
Solche Schönfärberei ist mehr als eine schlechte Angewohnheit. Sie ist verräterisch und in ihrer Wirkung hinsichtlich der Beziehungen destruktiv. Verräterisch ist sie deshalb, weil sie deutlich macht, dass jemand, wenn es kritisch wird, die Dinge nicht beim Namen nennt und zur Verantwortung steht, sondern versucht, die Folgen des eigenen Handelns zu verharmlosen.
Das Gegenstück des Euphemismus ist der Dysphemismus, auch Kakophemismus genannt. Der selten verwendete Begriff Dysphemismus beschreibt die Übersteigerung eines Tabus, während beim Euphemismus die negative Wirkung einer Aussage reduziert werden soll. Beide haben gemeinsam, dass sie beeinflussen wollen.
Den zeitgemäßen Einsatz rhetorischer Stilmittel in Reden und. Präsentationen können Sie in den Kursen Rhetorik & Präsentation III und Training Rhetorik & Präsentation IV kennen, schätzen und einsetzen lernen. Und natürlich im Einzeltraining mit mir. Bei der Gelegenheit erfahren Sie auch, wie Sie gekonnt auf Manipulationsversuche reagieren können.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
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Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.
Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.
Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.
Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.
Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2006
Überarbeitung: 06. Januar 2025
AN: #323160
K: CNB
Ü:
Viele Rednerinnen und Redner kennen dieses Kratzen, den Frosch im Hals. Was tun beziehungsweise was besser nicht?
Als Räuspern wird das willkürliche oder reflexartige, mehrfache starke Ausstoßen von Luft durch die geschlossenen Stimmlippen bezeichnet. Die Stimmbänder vibrieren, es klingt so ähnlich wie Husten. Es fühlt sich so an, als wenn sich ein Fremdkörper im Hals befindet. Dieser Frosch im Hals soll von dort nach draußen befördert werden.
Gute Redner räuspern sich, wenn sie aus dem Text kommen.
William Shakespeare
Nach meinen Beobachtungen hat das Räuspern meist einen anderen Grund. Vielen Rednern geht es so; kaum haben sie vor Publikum zu sprechen begonnen, meldet sich dieses aufdringliche Kratzen im Hals. Sie meinen, sie müssen sich räuspern und das wieder und wieder! Es kann ziemlich lästig sein, wenn sich der sprichwörtliche Frosch im Hals meldet. Eine belegte Stimme ist nicht nur für Redner unangenehm, sondern, Dank der Spiegelneuronen, auf Dauer auch für die Zuhörer.
Gute Absicht ohne Erfolg: Räuspern sich Redner, dann werden die Stimmlippen kurzfristig verschlossen und der Luftdruck in den Lungen steigt. Ist ein bestimmter Druck erreicht, werden die Stimmbänder so aufgesprengt, dass Schleimablagerungen herausgeschleudert werden. ABER: Der unangenehme Kloß im Hals, der eigentlich Anspannung ist – wird dabei nicht beseitigt. Leider ist sogar das Gegenteil der Fall, denn die Missempfindungen werden noch unangenehmer. Räuspern führt zu weiterem Räuspern.
Also, achten Sie darauf, ob Sie zu häufigem Räuspern neigen.
Besteht der Räusperzwang sehr oft oder sogar ständig und das mehrere Wochen lang, ist es an der Zeit dem Auslöser auf die Spur zu kommen. Wenn Sie permanent einen Kloß im Hals haben und Ihr Hals sich ständig verschleimt anfühlt, ist möglicherweise mit Ihrem Stimmapparat etwas nicht in Ordnung. Dann ist es höchste Zeit, einen Arzt zu besuchen.
Allerdings kann auch die Ernährung die Stimme beeinflussen. Milchprodukte sind Schleim-bildend und sehr scharfes Essen trocknet den Bereich des Kehlkopfs aus. Jeder Mensch reagiert darauf unterschiedlich. Achten Sie bewusst darauf, was Sie vor Ihren Auftritten zu sich nehmen und wie sich das auf Ihre Stimme auswirkt.
Oft handelt es sich um eine Angewohnheit und die Stimmlippen sind grundsätzlich vollkommen in Ordnung. Es ist nicht selten, dass sich Menschen räuspern, wenn Sie aufgeregt sind oder sich unsicher fühlen. In diesem Fall helfen entsprechende Übungen. Mit ihnen entspannen Sie vor Ihrem Auftritt den Körper und ganz gezielt auch Ihren Mund- und Rachenbereich. Es gibt eine Reihe von weiteren Alternativen zum Räuspern. Die meisten sind allerdings nicht zum Einsatz vor Publikum geeignet. Ein Trainer oder Coach zeigt Ihnen gerne entsprechende Übungen.
Ersetzen Sie das Räuspern durch eine kleine Pause, in der Sie schlucken und so gewissermaßen die Stimme ölen. Ein Schluck Wasser ohne Kohlensäure kann das unterstützen. Dann können Sie anschließend entspannter weitersprechen.
Gewohnheiten zu verändern, erfordert wohlwollende Aufmerksamkeit und gesunde Geduld.
Räuspern ist häufig ein Ausdruck starker Anspannung. Dann hilft es, sich locker zu machen. Und dafür gibt es ja viele Möglichkeiten.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2017
Überarbeitung: 3. April 2020
AN: #334
K: CNC
Ü:
Ersparen Sie sich Missverständnisse und Konflikte, indem Sie für bessere Gespräche und Präsentationen sorgen. Achten Sie auf die vier Ebenen der Kommunikation.
Viele verstehen das Handwerk, nur wenige die Kunst.
Ein Streit aus heiterem Himmel? Ein Konflikt ohne Ankündigung? Das Gefühl, aneinander vorbeizureden? Eine überraschende, beleidigte Reaktion bei Gesprächspartnern? Was ist hier los?
Manche Aussage müsste eigentlich doch einen Bart haben, oder? Dass die Bedeutung bei der Kommunikation von den Empfängern bestimmt wird, ist seit Jahrzehnten bis zum Abwinken wiederholt worden. Doch die Praxis zeigt etwas anderes; wir kommunizieren immer noch häufig aneinander vorbei.
Denken Sie das auch manchmal, doch Ihr Gegenüber ist ein Spielverderber und denkt darüber ganz anders? Dann könnte es sein, dass der Empfänger Ihrer Botschaft auf einem anderen Kanal empfangen hat, als Sie es beabsichtigt haben.
Der vermutlich bekannteste Ansatz, dieses Phänomen zu beschreiben, ist das Kommunikationsmodell mit vier Ebenen. Es ist eng mit dem Namen Friedemann Schulz von Thun verbunden. Er hat es recht treffend beschrieben, indem vier Kommunikationsebenen unterschieden werden, auf denen Kommunikation stattfindet.
Eine Nachricht kann zur gleichen Zeit auf den einzelnen Ebenen mehrere verschiedene Botschaften des Senders vermitteln bzw. verschiedene Interpretationen beim Empfänger erlauben.
Dieses Modell hilft auch so wunderschön dabei viele der täglichen Missverständnisse zu erklären. Und auch ihnen zuvorzukommen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!
Es werden bei diesem Modell die folgenden Ebenen unterschieden:
Diese Kommunikationsebene widmet sich dem Sachinhalt; dem, worüber informiert wird. Auf der Sachebene wird also der eigentliche Inhalt einer Nachricht transportiert. Vulkanier dürften diese Ebene bevorzugen. Kommunizieren zwei Vulkanier auf der Sachebene, hören beide genau die gleiche sachliche Information. Da gibt es doch nichts zu diskutieren, oder? Zahlen, Daten, Fakten; alles klar!
Allerdings findet in der Praxis optimale Kommunikation nur dann statt, wenn Einigkeit beim Inhalts- und Beziehungsaspekt herrscht oder Uneinigkeit auf der Sachebene nicht zu Beeinträchtigungen der Beziehungsebene führen.
Diese Kommunikationsebene widmet sich dem, was der Sender von sich kundgibt, der Selbstoffenbarung. Die Selbstoffenbarung in der Nachricht ist vielen Sendern nicht bewusst und doch geben Menschen mit Ihren Nachrichten auch etwas über sich preis. Bewusste und unbewusste Motive, positive und negative Emotionen schwingen mit. Auch das fließt in die Bewertung ein, wie Ihre Botschaft zu verstehen ist.
Diese Kommunikationsebene transportiert die Beziehung; das, was der Sender vom Empfänger hält und wie sie zueinander stehen. Die Körpersprache spielt hier eine besonders große Rolle.
Die Appellebene ist die Kommunikationsebene, auf der gesendet wird, wozu der Empfänger veranlasst werden soll. Ein wesentliches Ziel von Kommunikation ist es etwas zu erreichen, also gehen die Empfänger auf die Suche nach der Aufforderung, raten was von ihnen erwartet wird. Auch auf dieser Ebene muss Absicht und Interpretation nicht automatisch zur Deckung kommen.
Der Sender meint, er wäre auf der richtigen Ebene und wundert sich deshalb, dass er nicht verstanden wird. „Die Botschaft kann doch nur so verstanden werden, wie ich sie gesagt habe!“ meint der Sender. Doch der Empfänger ist verärgert!
Bei der zwischenmenschlichen Kommunikation sind verschiedene Ebenen beteiligt, die Einfluss auf die Qualität des Kommunikationsprozesses haben. Schon das Wissen um das Vorhandensein dieser Ebenen ist hilfreich dabei, Kommunikationsstörungen zu lösen bzw. ihnen vorzubeugen. Deswegen füllen sie ja auch in so vielen Büchern so viele Seiten. Die vielen Tipps zu den Grundlagen der Kommunikation mögen oft wiederholt worden sein, doch bedeutet das leider nicht automatisch, dass sie auch stets ihre Wirkung entfalten. Sie wollen auch beachtet werden!
Was genau geht da gerade vor sich? Was braucht es für die Abstimmung? Einen wesentlichen Beitrag liefert die Klärung der Metakommunikation, also die Fähigkeit, auch jenseits des Themas zu erkennen, auf welche Weise gerade kommuniziert wird und was es braucht, um Missverständnisse zu vermeiden -, um sich zu verstehen! Das ist allerdings nicht immer so einfach; wer selbst emotional beteiligt ist, engt dabei mehr und mehr den Blick ein. Der Stresspegel steigt und die Wahrnehmung verändert sich dabei. Es ist dann nicht mehr so einfach, zu erkennen, was vor sich geht. Umso wichtiger ist es daher aufmerksam für die vier Ebenen zu bleiben. Gerade, wenn es heikler wird, werden die relevanten Perspektiven benötigt. Oscar Wilde meinte; an der Grenze zur Ungeduld beginnen die Konflikte. Deshalb braucht es ausreichend Training, damit der Überblick bei Bedarf auch weiterhin verfügbar ist. Und das selbst dann, wenn die Wellen höher schlagen.
Das Kommunikationsmodell der 4 Ebenen der Kommunikation geht davon aus, dass jede Nachricht vier Seiten, also Ebenen, hat: Sachebene, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell.
Die Appellebene beinhaltet, was der Sender beim Empfänger erreichen möchte, oder sie enthält die Aufforderung, etwas Bestimmtes zu tun oder zu lassen. Jede Nachricht enthält mehr als Informationen über die Sachinhalte. Hören Empfänger mit Appell-Ohr zu, werden diese sich zu einer Aussage oder Handlung veranlasst fühlen.
Die Ebene der Selbstoffenbarung beinhaltet, was Menschen von sich selbst offenbaren. Jede Nachricht enthält mehr als Informationen über die Sachinhalte. Sender geben bei einer Nachricht etwas von sich als Person preis, wie beispielsweise eigene Gefühle, Werte, Ansichten und Bedürfnisse.
Die Sachebene beinhaltet reine Informationen mit Daten, Fakten und Sachverhalten. Der Sender drückt die Informationen klar und verständlich aus.
Jede Nachricht umfasst vier Kommunikationsebenen. Auf der Beziehungsebene macht jede Nachricht eine Aussage über das Verhältnis von Sender und Empfänger.
Das Modell der 4 Ebenen der Kommunikation (4-Ohren-Modell) kann dabei unterstützen, Störungen in der Kommunikation zu finden und die Ursachen für Missverständnisse zu identifizieren. Die Einsatzbereiche sind vielfältig. Sender einer Nachricht können sich beispielsweise selbst hinterfragen und in den Gegenüber hineinversetzen, auf welcher Ebene welche Deutung wahrscheinlich ist.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
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Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
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Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Es hilft, sich von Zeit zu Zeit an das KISS-Prinzip zu erinnern. So wirkt es sich positiv auf die Kommunikation aus.
Euphemismen dienen der Schönfärberei, durch sprachliche Kosmetik soll Hässliches weniger hässlich erscheinen. Euphemismen sind nicht nur in der Politik im Einsatz. Lernen Sie Schönfärberei schneller zu erkennen.
Viele Rednerinnen und Redner kennen dieses Kratzen, den Frosch im Hals. Was tun beziehungsweise was besser nicht?
Manche Aussage müsste eigentlich doch einen Bart haben, oder? Dass die Bedeutung bei der Kommunikation vom Empfänger bestimmt wird, ist seit Jahrzehnten bis zum Abwinken wiederholt worden. Aber die Praxis zeigt etwas anderes; wir kommunizieren immer noch häufig aneinander vorbei.
Storytelling macht Botschaften lebendig. Erfahre, wie du Geschichten in Reden, Präsentationen, Gesprächen und Selbstmarketing gezielt einsetzt, damit deine Botschaft wirkt.
Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.
Es ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, den Standpunkt anderer Menschen einzunehmen und so Kunden, Unterstützer, Mitstreiter etc. zu gewinnen.
Zuerst einmal können wir die weit verbreiteten und trotzdem nicht empfehlenswerten Gewohnheiten lassen, die der Kommunikation keinen guten Dienst erweisen. Der Brite Julien Treasure nennt sie die sieben Todsünden der Kommunikation.
Ausreden richten Schaden an. Richtige Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken.
Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.
Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.
Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.
Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2005
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #645775
K:CNB
Ü:X
Manche Botschaften werden verstanden.
Andere bleiben im Raum hängen.
Und manche wirken noch lange weiter, weil sie als Geschichte erzählt wurden.
Zahlen informieren.
Geschichten bewegen.
Fakten erklären.
Geschichten verbinden.
Eine gute Geschichte macht aus einer Information eine Erfahrung. Sie gibt einer Botschaft ein Gesicht, eine Szene, einen inneren Weg. Sie sorgt dafür, dass Menschen zuhören, mitdenken, mitfühlen und sich später erinnern.
Wer eine Botschaft hat, möchte meist mehr als informieren.
Du möchtest gesehen werden.
Du möchtest gehört werden.
Du möchtest einen Unterschied machen.
Genau hier beginnt Storytelling.
Storytelling ist weit mehr als ein rhetorischer Effekt. Es hilft dir, Erfahrungen, Werte und Gedanken so zu ordnen, dass andere Menschen sie verstehen, fühlen und erinnern können.
Das gilt für Reden.
Für Präsentationen.
Für wichtige Gespräche.
Für Führungskommunikation.
Für Medienauftritte.
Für Videos.
Für Selbstmarketing.
Für persönliche Positionierung.
Für Situationen, in denen deine Botschaft Bedeutung hat.
Menschen denken in Geschichten.
Wir verstehen die Welt über Situationen, Personen, Entscheidungen und Wendepunkte. Einzelne Fakten werden greifbarer, sobald sie in einem Zusammenhang stehen.
Eine Geschichte beantwortet innere Fragen:
Worum geht es hier wirklich?
Wer ist betroffen?
Was steht auf dem Spiel?
Was verändert sich?
Welche Erkenntnis bleibt?
Eine trockene Aussage lautet:
„Gute Vorbereitung verbessert die Wirkung.“
Eine Geschichte zeigt:
Jemand geht in ein wichtiges Gespräch. Im Kopf ist alles klar. Dann kommt eine unerwartete Frage. Der rote Faden reißt. Die Stimme wird schneller. Der entscheidende Gedanke bleibt unausgesprochen.
Beim nächsten Mal ist es anders.
Der zentrale Gedanke steht fest.
Mögliche Einwände sind vorbereitet.
Ein Beispiel liegt bereit.
Die Botschaft hat Kontur.
Das Gespräch nimmt eine andere Richtung.
Die Botschaft bleibt dieselbe.
Die Wirkung ist eine völlig andere.
Gute Geschichten wirken, weil sie Bedeutung ordnen.
Sie verbinden Fakten mit Gefühl.
Erfahrung mit Erkenntnis.
Einzelne Ereignisse mit einem größeren Sinn.
Persönliche Erlebnisse mit einer Botschaft, die andere Menschen betrifft.
Eine Geschichte sagt:
„Schau, hier geschieht etwas, das auch für dich Bedeutung haben könnte.“
Sie schafft Nähe.
Sie schafft Orientierung.
Sie schafft Resonanz.
Gerade bei komplexen Themen, sensiblen Botschaften oder anspruchsvollen Situationen hilft eine gut gewählte Geschichte, den Zugang zu öffnen.
Eine Geschichte wirkt dann am stärksten, wenn sie einer klaren Botschaft dient.
Vor jeder Geschichte steht deshalb die Frage:
Was soll beim Publikum ankommen?
Geht es um Mut?
Um Klarheit?
Um Vertrauen?
Um Veränderung?
Um Verantwortung?
Um Selbstführung?
Um eine Entscheidung?
Um eine neue Perspektive?
Die Geschichte trägt diese Botschaft.
Sie ist Brücke.
Sie ist Bild.
Sie ist Einladung.
Professionelles Storytelling bedeutet: Die Geschichte bleibt lebendig, und die Botschaft bleibt klar.
Geschichten haben Kraft.
Sie können berühren.
Sie können öffnen.
Sie können Mut machen.
Sie können einen Gedanken tief verankern.
Gerade deshalb braucht Storytelling Verantwortung.
Gute Geschichten dienen der Wahrheit.
Sie verdichten mit Sorgfalt.
Sie machen Bedeutung sichtbar.
Sie öffnen Menschen für einen Gedanken.
Sie respektieren die Würde aller Beteiligten.
Das ist besonders wichtig, wenn es um persönliche Erfahrungen, sensible Themen, Praxisbeispiele, berufliche Konflikte oder biografische Wendepunkte geht.
Eine gute Geschichte macht Menschen weder zum Material für eine Pointe noch zur Projektionsfläche für einfache Deutungen. Sie nutzt Emotionen verantwortungsvoll. Sie bleibt der Botschaft verpflichtet.
So entsteht Wirkung, die trägt.
Praxisbeispiele können sehr hilfreich sein.
Sie machen abstrakte Themen konkret.
Sie zeigen typische Dynamiken.
Sie helfen Menschen, sich wiederzuerkennen.
Sie geben komplexen Erfahrungen eine Form.
Gerade deshalb brauchen sie besondere Sorgfalt.
Wenn du mit echten Beispielen arbeitest, achte auf Anonymisierung, Würde und Diskretion. Persönliche Details gehören in eine Geschichte, wenn sie der Botschaft dienen und die Privatsphäre schützen.
Aus einer realen Situation kann auch eine verdichtete Beispielgeschichte entstehen.
Dann werden mehrere Erfahrungen zu einer typischen Szene verbunden. So bleibt die Botschaft klar, während Grenzen gewahrt bleiben.
Gutes Storytelling schafft Nähe.
Professionelles Storytelling schützt zugleich Grenzen.
Storytelling ist stark, wenn Bedeutung, Orientierung oder Verbindung entstehen soll.
Manchmal braucht es vor allem Klarheit, Kürze und Fakten.
Bei organisatorischen Hinweisen.
Bei juristischen oder vertraglichen Informationen.
Bei Sicherheitsanweisungen.
Bei klaren Entscheidungen.
Bei Situationen, in denen Menschen zuerst präzise Orientierung brauchen.
Dann ist eine direkte Aussage oft die stärkste Form.
Die entscheidende Frage lautet:
Was dient in diesem Moment der Botschaft und dem Publikum?
Manchmal ist das eine Geschichte.
Manchmal ist es ein klarer Gedanke.
Professionelle Kommunikation erkennt den Unterschied.
Gutes Storytelling beginnt bei der Stimmigkeit.
Die beste Geschichte ist die, die zu dir, deiner Botschaft und deinem Publikum passt.
Hilfreiche Fragen sind:
Welche Erfahrung hat dich geprägt?
Welche Szene zeigt, worum es dir wirklich geht?
Welche Erkenntnis möchtest du weitergeben?
Welche Geschichte macht deine Haltung sichtbar?
Welche Situation kennen viele Menschen aus deinem Publikum?
Welche Wendung zeigt, dass Veränderung möglich ist?
Welche Geschichte passt zu deiner Persönlichkeit?
Eine authentische Geschichte wirkt stärker als eine perfekte Inszenierung.
Menschen spüren, ob eine Geschichte getragen ist.
Sie spüren, ob sie aus Erfahrung kommt.
Sie spüren, ob sie zur Person passt.
Genau das macht Storytelling glaubwürdig.
Eine wirksame Geschichte braucht oft weniger, als viele denken.
Sie braucht einen Menschen.
Eine Situation.
Ein Anliegen.
Eine Herausforderung.
Einen Wendepunkt.
Eine Erkenntnis.
Eine Verbindung zur Botschaft.
Das Publikum möchte spüren:
Hier steht etwas auf dem Spiel.
Hier verändert sich etwas.
Hier lohnt es sich zuzuhören.
Im Mittelpunkt steht meist eine Person.
Das kannst du selbst sein.
Eine Kundin.
Ein Mitarbeiter.
Eine Führungskraft.
Ein Team.
Ein Mensch aus einer Fallgeschichte.
Eine fiktive Figur, die typische Erfahrungen bündelt.
Wichtig ist: Das Publikum braucht Zugang.
Die Hauptfigur sollte etwas wollen, fürchten, lernen oder entscheiden.
Menschen folgen Menschen.
Selten folgen sie abstrakten Konzepten.
Jede Geschichte braucht einen Anfang.
Wo beginnt sie?
Was ist vertraut?
Wie sieht die Situation aus?
Was scheint zunächst normal?
Diese Ausgangslage schafft Orientierung.
Je klarer der Anfang, desto stärker wirkt später die Veränderung.
Dann gerät etwas in Bewegung.
Ein Gespräch kippt.
Eine Präsentation verliert das Publikum.
Ein Team braucht Orientierung.
Eine Führungskraft muss Klarheit zeigen.
Eine Entscheidung steht an.
Ein Mensch spürt: Jetzt braucht es einen neuen Schritt.
Hier entsteht Spannung.
Die Herausforderung zeigt, weshalb diese Geschichte erzählenswert ist.
Gute Geschichten leben von Gegensätzen.
Sicherheit und Mut.
Anpassung und Klarheit.
Kontrolle und Vertrauen.
Stillhalten und Aussprechen.
Bequemlichkeit und Entwicklung.
Fassade und Wahrhaftigkeit.
Solche Gegensätze machen Geschichten menschlich.
Denn genau dort erkennen sich Menschen wieder.
Der Wendepunkt ist der Moment, in dem etwas klar wird.
Eine Frage trifft.
Ein Gedanke ordnet sich.
Ein Gedanke verändert die Richtung.
Ein Blick ins Publikum zeigt: So erreiche ich diese Menschen.
Eine Entscheidung wird getroffen.
Der Wendepunkt gibt der Geschichte Energie.
Vorher war etwas offen.
Danach entsteht Richtung.
Am Ende einer wirksamen Geschichte ist etwas anders.
Die Hauptfigur versteht mehr.
Sie handelt klarer.
Sie übernimmt Verantwortung.
Sie findet Worte.
Sie tritt präsenter auf.
Sie trifft eine Entscheidung.
Sie gewinnt Handlungsspielraum.
Diese Veränderung macht aus einem Erlebnis eine Botschaft.
Gute Geschichten lösen innere Bilder aus.
Das Publikum soll die Szene sehen können.
Statt zu sagen:
„Die Präsentation war langweilig.“
kannst du sagen:
„Nach zwölf Minuten wanderte der erste Blick zur Uhr. Dann zum Smartphone. Auf der Leinwand stand eine Zahl mit zwei Kommastellen. Im Raum war alles korrekt – und gleichzeitig war der Kontakt verloren.“
Das ist Kopfkino.
Die Zuhörer sehen den Raum.
Sie spüren den Moment.
Sie verstehen die Botschaft.
Innere Bilder entstehen durch konkrete Szenen, sinnliche Sprache und klare Details.
Abstrakt klingt eine Botschaft oft richtig, doch wenig erinnerbar.
Zum Beispiel:
„Wir brauchen mehr Verantwortung.“
Als Geschichte wird daraus ein Moment:
„Im Meeting schauten alle zur Projektleitung. Auf dem Tisch lagen drei Optionen, auf der Leinwand stand der Zeitplan. Alle wussten, dass die Entscheidung überfällig war. Trotzdem blieb es still. Erst als eine Person sagte: ‚Ich übernehme den nächsten Schritt‘, veränderte sich die Energie im Raum. Plötzlich gab es Richtung.“
Die Botschaft ist dieselbe.
Doch die Geschichte macht sie erlebbar.
Sie zeigt Verantwortung in einer konkreten Szene.
Sie zeigt den Wendepunkt.
Sie zeigt Wirkung.
So bleibt der Gedanke hängen.
Die klassische Heldenreise ist ein großes erzählerisches Muster.
Für berufliche Kommunikation, Vorträge und persönliche Positionierung reicht oft eine kompakte Form:
Vorher.
Herausforderung.
Wendepunkt.
Erkenntnis.
Neue Möglichkeit.
Diese Struktur ist einfach und wirkungsvoll.
Sie hilft, aus einem Beispiel eine Geschichte zu machen.
Vorher: So war die Ausgangslage.
Herausforderung: Dann entstand Spannung.
Wendepunkt: Dort wurde etwas klar.
Erkenntnis: Das habe ich daraus gelernt.
Neue Möglichkeit: Deshalb ist diese Botschaft für dich relevant.
So bleibt die Geschichte klar, menschlich und nützlich.
Führungskräfte, Selbstständige, Expertinnen und Experten erklären oft sehr sachlich.
Sie liefern Fakten.
Sie zeigen Analysen.
Sie präsentieren Lösungen.
Sie begründen Entscheidungen.
Das ist wichtig.
Gleichzeitig braucht Wirkung mehr als Sachlichkeit.
Menschen wollen verstehen, weshalb etwas Bedeutung hat. Sie wollen spüren, wofür jemand steht. Sie wollen Orientierung, besonders in Veränderung, Unsicherheit und anspruchsvollen Situationen.
Storytelling hilft dabei, Bedeutung sichtbar zu machen.
Eine Führungskraft kann mit einer Geschichte Richtung geben.
Eine Expertin kann komplexe Inhalte zugänglich machen.
Ein Selbstständiger kann zeigen, welche Erfahrung hinter seiner Arbeit steht.
Ein Redner kann aus einem Gedanken einen Moment machen, der bleibt.
Geschichten helfen besonders dort, wo reine Erklärung zu wenig bewegt.
In Veränderungsprozessen.
In Konflikten.
Bei sensiblen Botschaften.
In Führungskommunikation.
In Gesprächen mit hoher Bedeutung.
Bei öffentlicher Positionierung.
Nach belastenden Erfahrungen, wenn Menschen wieder Sprache für sich finden.
Eine gute Geschichte kann Worte geben, wo vorher diffuse Eindrücke waren.
Sie kann Erfahrungen ordnen.
Sie kann Würde sichtbar machen.
Sie kann Orientierung stiften.
Sie kann Mut machen, den nächsten Schritt zu gehen.
Das macht Storytelling zu einem Werkzeug für Kommunikation, Selbstführung und Wirkung.
Für viele Reden, Präsentationen und Beiträge eignet sich diese Struktur:
Wo sind wir?
Wer ist beteiligt?
Was ist der Ausgangspunkt?
Was steht auf dem Spiel?
Welche Herausforderung entsteht?
Welche Frage öffnet sich?
Was wird erkannt?
Welche Entscheidung verändert die Richtung?
Welche neue Perspektive entsteht?
Was ist die Erkenntnis?
Was soll das Publikum mitnehmen?
Welche Botschaft wird sichtbar?
Diese Formel hilft, Geschichten klar und wirkungsvoll aufzubauen.
Was soll bleiben?
Ein Gedanke.
Ein Gefühl.
Eine Erkenntnis.
Eine Entscheidung.
Ein Impuls zum Handeln.
Wenn die Botschaft klar ist, findet die Geschichte leichter ihre Form.
Beginne mit einer konkreten Szene.
Ein Raum.
Ein Moment.
Ein Blick.
Ein Satz.
Eine Entscheidung.
Eine überraschende Wendung.
So ist das Publikum sofort dabei.
Frage dich:
Was kennt mein Publikum?
Welche Situation ist vertraut?
Welche Sprache passt?
Welche Bilder erreichen diese Menschen?
Welche Frage bewegt sie bereits?
Gute Geschichten bauen eine Brücke.
Und eine Brücke beginnt dort, wo die anderen stehen.
Eine Geschichte braucht Führung.
Was dient der Botschaft?
Was erzeugt ein Bild?
Was bringt die Entwicklung voran?
Was stärkt die Wirkung?
Alles andere darf gehen.
So wird die Geschichte klarer.
Sinnliche Sprache macht Geschichten erlebbar.
Was sieht man?
Was hört man?
Was spürt man?
Wie verändert sich die Atmosphäre?
Statt:
„Die Situation war angespannt.“
Besser:
„Im Raum wurde es still. Niemand griff mehr zum Glas. Alle warteten auf den nächsten Satz.“
Das wirkt unmittelbar.
Pausen geben Bildern Raum.
Eine wichtige Szene braucht Luft.
Ein Wendepunkt braucht Stille.
Eine Erkenntnis braucht Nachklang.
Gerade beim Sprechen entfaltet Storytelling seine Wirkung durch Rhythmus.
Am Ende sollte klar werden:
Weshalb habe ich diese Geschichte erzählt?
Die Verbindung kann ausdrücklich sein:
„Genau darum geht es auch bei deiner Präsentation …“
Oder leise:
„Manchmal beginnt Wirkung in dem Moment, in dem wir aufhören, perfekt wirken zu wollen.“
Die Geschichte öffnet.
Die Botschaft führt.
Bevor du eine Geschichte erzählst, prüfe:
Was ist meine Botschaft?
Dient diese Geschichte dieser Botschaft?
Passt sie zum Publikum?
Ist sie wahrhaftig?
Ist sie diskret?
Ist sie kurz genug?
Wird der zentrale Gedanke danach klarer?
Diese Fragen schützen vor Abschweifung, Übertreibung und unnötigen Details.
Sie helfen dir, die Geschichte auf Wirkung auszurichten.
In Reden und Präsentationen hilft Storytelling besonders an zentralen Stellen.
Im Einstieg, um Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Bei komplexen Inhalten, um Bedeutung zu schaffen.
Bei Veränderungsthemen, um Orientierung zu geben.
Bei persönlichen Botschaften, um Glaubwürdigkeit zu stärken.
Beim Schluss, damit ein Gedanke bleibt.
Eine gute Geschichte kann eine Tür öffnen.
Sie macht aus einem Thema eine menschliche Erfahrung.
Menschen interessieren sich für Angebote.
Noch stärker interessieren sie sich für Haltung.
Welche Erfahrung prägt deine Arbeit?
Welche Frage treibt dich an?
Welche Veränderung möchtest du ermöglichen?
Welche Werte sind dir wichtig?
Welche Geschichte erzählt, weshalb du tust, was du tust?
Authentisches Selbstmarketing wird stärker, wenn es auf echten Geschichten beruht.
Dann entsteht Vertrauen.
Menschen erkennen besser, ob sie zu dir, deiner Haltung und deinem Angebot passen.
Eine Geschichte wirkt auch durch die Person, die sie erzählt.
Stimme.
Pausen.
Blickkontakt.
Körperhaltung.
Tempo.
Innere Sammlung.
Wenn du eine Geschichte erzählst, erzählst du immer auch etwas über deine Präsenz.
Bist du mit der Geschichte verbunden?
Traust du ihr?
Gibst du den Bildern Raum?
Bleibst du beim Publikum?
Storytelling braucht deshalb innere Klarheit.
Je klarer du weißt, weshalb du diese Geschichte erzählst, desto ruhiger und wirkungsvoller kannst du sie präsentieren.
Storytelling bedeutet, eine Botschaft mit Hilfe einer Geschichte erlebbar zu machen. Eine gute Geschichte verbindet Fakten, Gefühle, Bedeutung und Erkenntnis. Dadurch wird eine Aussage verständlicher und erinnerbarer.
Fakten informieren. Geschichten geben Fakten Bedeutung. Sie erzeugen Bilder, wecken Emotionen und helfen Menschen, sich mit einer Situation oder einer Botschaft zu verbinden.
Beginne mit deiner Botschaft. Frage dich dann: Welche Szene, Erfahrung oder Veränderung macht diese Botschaft sichtbar? Eine passende Geschichte entsteht dort, wo deine Aussage, dein Publikum und deine eigene Haltung zusammenfinden.
Eine gute Geschichte hat eine klare Hauptfigur, eine Situation, eine Herausforderung, einen Wendepunkt und eine Erkenntnis. Sie führt zu einer Botschaft, die für das Publikum relevant ist.
Im authentischen Selbstmarketing zeigt Storytelling, wofür du stehst. Es macht sichtbar, welche Erfahrungen dich geprägt haben, welche Werte deine Arbeit leiten und welche Veränderung du für andere Menschen ermöglichen möchtest.
Storytelling eignet sich besonders dort, wo Bedeutung, Orientierung, Verbindung oder Erinnerung entstehen soll. Bei rein organisatorischen, juristischen oder sicherheitsrelevanten Informationen kann eine klare Sachinformation Vorrang haben.
Ich unterstütze Menschen dabei, wichtige Botschaften so zu klären, dass sie fachlich tragen, menschlich berühren und in anspruchsvollen Situationen wirksam bleiben.
Dabei kann es zum Beispiel um folgende Themen gehen:
Eine wichtige Rede vorbereiten.
Eine Präsentation klar strukturieren.
Einen Medienauftritt souverän gestalten.
Eine persönliche Positionierung entwickeln.
Storytelling gezielt einsetzen.
Persönliche Geschichten professionell einbinden.
Komplexe Inhalte verständlich machen.
Kernbotschaften schärfen.
Wirkung vor Publikum, Kamera oder Gremien verbessern.
Sensible Botschaften stimmig formulieren.
Führungskommunikation menschlicher und klarer gestalten.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Welche Geschichte hilft deiner Botschaft, wirklich anzukommen?
Wenn du eine wichtige Botschaft, einen Vortrag, einen Medienauftritt, ein Video oder eine persönliche Positionierung vorbereitest, unterstütze ich dich dabei, die passende Geschichte zu finden, deine Aussage zu schärfen und souverän aufzutreten.
Gemeinsam klären wir:
Was ist deine Botschaft?
Wer ist dein Publikum?
Welche Geschichte trägt diese Botschaft?
Welche Bilder sollen entstehen?
Welche Struktur hält die Aufmerksamkeit?
Welche Formulierungen wirken natürlich, klar und überzeugend?
Wie bleibst du beim Erzählen präsent und glaubwürdig?
In Berlin und online.
„Es war einmal …“
So beginnen viele Geschichten.
Doch gutes Storytelling ist weit mehr als ein schöner Anfang.
Es macht Botschaften erlebbar.
Es schafft Verbindung.
Es gibt Fakten Bedeutung.
Es macht Komplexes verständlich.
Es verankert Gedanken im Gedächtnis.
Wer wirksam sprechen will, braucht mehr als Informationen.
Er braucht Klarheit.
Struktur.
Bilder.
Spannung.
Präsenz.
Eine Botschaft, die zählt.
Und eine Geschichte, die diese Botschaft trägt.
Wenn du deine Botschaft überzeugender vermitteln möchtest, unterstütze ich dich gern dabei, passende Geschichten zu entwickeln, deine Aussage zu schärfen und deinen Auftritt wirksamer vorzubereiten.
In Berlin und online.
Gemeinsam sorgen wir dafür, dass du gesehen wirst, gehört wirst und mit deiner Botschaft einen Unterschied machst.
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?
Welche Botschaften kommen klar an?
Wo entsteht Präsenz?
Wo verliert die Wirkung an Kraft?
Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?
Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.
Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.
Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,
Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.
Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.
Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.
Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
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An dieser Stelle sammle ich Begriffe rund um das Storytelling, die noch nicht im Glossar untergebracht wurden.
Der Haupthandelnde einer Handlung wird als Agonist und auch als Antagonist bezeichnet.
Der Urheber einer Handlung beziehungsweise einer Aktion wird als Akteur bezeichnet.
Der Antagonist ist in einer Geschichte der Widersacher, der Gegenspieler des Protagonisten. Er steht den Zielen und der Entfaltung des Protagonisten im Weg, er behindert und durchkreuzt dessen Pläne.
Der Protagonist benötigt den Antagonisten, damit er sich definieren und zum Held werden kann. Je mächtiger der Antagonist, desto mehr kann der Protagonist über sich hinaus wachsen, sich entwickeln. Er wächst mit seinen Aufgaben.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 23. Oktober 2019
AN: #43310
Ü:
K:
Manche Gespräche scheitern an Missverständnissen.
Andere scheitern an Absicht.
Wer diesen Unterschied erkennt, kommuniziert souveräner.
Gute Kommunikation kann viel bewirken. Sie kann Vertrauen schaffen, Orientierung geben, Menschen verbinden und schwierige Situationen in Bewegung bringen.
Gleichzeitig hat Kommunikation Grenzen.
Selbst eine klare Botschaft kann verdreht werden.
Selbst sorgfältige Vorbereitung kann auf unfaire Deutung treffen.
Selbst ein guter Gedanke kann verkürzt, zugespitzt oder gegen dich verwendet werden.
Diese Seite hilft dir, schwierige Kommunikationssituationen früher zu erkennen, deine Botschaft zu schützen und auch unter Druck souverän zu bleiben.
Denn wer verstehen will, braucht Bereitschaft.
Wer verdrehen will, findet Material.
Diese Seite ist besonders relevant für Menschen, die wichtige Gespräche führen, Verhandlungen vorbereiten, Führungsverantwortung tragen oder vor Publikum, Kamera beziehungsweise Gremien auftreten.
Sie richtet sich an Menschen, die mit schwierigen Gesprächspartnern umgehen, ihre Botschaft klarer vertreten, in Konflikten ruhig bleiben und ihre Wirkung in anspruchsvollen Situationen verbessern wollen.
Gerade wenn viel auf dem Spiel steht, braucht Kommunikation mehr als gute Worte.
Dann braucht es Klarheit.
Struktur.
Haltung.
Strategie.
Und ein gutes Gespür für den Rahmen.
Es gibt Gespräche, in denen echtes Verstehen möglich ist.
Menschen hören zu.
Sie fragen nach.
Sie prüfen ihre Eindrücke.
Sie lassen sich auf einen Gedanken ein.
Sie suchen gemeinsam nach einer tragfähigen Lösung.
Solche Gespräche verdienen Einsatz.
Und dann gibt es Situationen, in denen Worte zu Spielfiguren werden.
Aus einer sachlichen Aussage wird ein Angriff.
Aus einer Grenze wird angebliche Härte.
Aus Klarheit wird Arroganz.
Aus einem differenzierten Gedanken wird ein bequemes Zerrbild.
Dann wird Kommunikation zum Machtspiel.
In solchen Momenten hilft es, den Rahmen zu erkennen.
Geht es um Verständigung?
Geht es um Klärung?
Geht es um die Sache?
Oder geht es darum, dich zu verunsichern, deine Botschaft zu schwächen oder vor anderen ungünstig erscheinen zu lassen?
Diese Unterscheidung verändert alles.
Manche Kommunikationssituationen sind anspruchsvoll.
Andere sind gezielt manipulativ.
Dieser Unterschied ist wesentlich.
Anspruchsvolle Kommunikation braucht Geduld, Klarheit und gutes Zuhören.
Manipulative Kommunikation nutzt Verwirrung, Unterstellungen, Ablenkung und Druck.
Bei anspruchsvollen Gesprächen lohnt sich mehr Klärung.
Bei unfairen Mustern lohnt sich vor allem mehr Struktur.
Denn dort geht es oft stärker um Wirkung als um Wahrheit.
Stärker um Kontrolle als um Lösung.
Stärker um Eindruck als um Verständigung.
Wer diesen Unterschied erkennt, spart Kraft und trifft bessere Entscheidungen über den passenden Rahmen.
In meiner Arbeit geht es häufig darum, Botschaften so zu klären, dass sie auch unter Druck tragfähig bleiben.
In wichtigen Gesprächen.
In Verhandlungen.
In Konflikten.
In Präsentationen.
In Führungsrollen.
In öffentlichen Situationen.
Bei Auftritten vor Publikum, Kamera oder Gremien.
Professionelle Kommunikation beginnt vor dem ersten Wort.
Was soll wirklich ankommen?
Wer hört zu?
Welche Interessen wirken im Hintergrund?
Welche Missverständnisse sind wahrscheinlich?
Welche Einwände verdienen Vorbereitung?
Welche Dynamiken könnten die Botschaft verzerren?
Gute Vorbereitung bedeutet, die eigene Botschaft zu klären, wahrscheinliche Einwände vorauszudenken, kritische Dynamiken zu erkennen und passende Formulierungen griffbereit zu haben.
Wer eine wichtige Botschaft hat, sollte sie so formulieren, dass sie eine faire Chance bekommt.
Dazu gehören ein klarer Kerngedanke, passende Sprache, gute Struktur, Verständnis für die Zielgruppe, Bewusstsein für mögliche Einwände, Sorgfalt bei Beispielen und ein passender Ton.
Eine gute Botschaft verdient eine gute Form.
Gerade in beruflichen Situationen, in Verhandlungen, Präsentationen, Führungsgesprächen oder öffentlichen Auftritten entscheidet oft die Übersetzung:
Welche Worte erreichen dieses Publikum?
Welche Beispiele schaffen Verbindung?
Welche Begriffe brauchen Erklärung?
Welche Widerstände könnten entstehen?
Welche Missverständnisse lassen sich im Vorfeld reduzieren?
Hier lohnt sich Vorbereitung.
Denn viele Botschaften scheitern weniger am Inhalt als an der Form, in der sie präsentiert werden.
Menschen hören durch Filter.
Durch Erfahrungen.
Durch Vorannahmen.
Durch Sympathie oder Abneigung.
Durch Interessen.
Durch Zugehörigkeiten.
Durch innere Geschichten über sich und andere.
Deshalb hören zwei Menschen denselben Gedanken und verstehen Unterschiedliches.
Ein Mensch hört eine Einladung.
Ein anderer hört Kritik.
Ein Mensch hört Klarheit.
Ein anderer hört Angriff.
Ein Mensch hört Verantwortung.
Ein anderer hört Kontrolle.
Das macht Kommunikation anspruchsvoll.
Wer kommuniziert, sollte diese Filter ernst nehmen. Denn Wirkung entsteht immer im Zusammenspiel von Botschaft, Sender, Empfänger und Situation.
Kommunikation hat verschiedene Aufgaben.
Manchmal geht es um Verständigung. Dann stehen Zuhören, Fragen und gemeinsames Denken im Vordergrund.
Manchmal geht es um Klärung. Dann braucht es Struktur, Präzision und den Mut, Wesentliches auszusprechen.
Manchmal geht es um Wirkung. Dann zählt, was beim Publikum ankommt und welche Haltung sichtbar wird.
Manchmal geht es um Abgrenzung. Dann ist Klarheit wichtiger als Zustimmung.
Manchmal geht es um den passenden Rahmen. Dann kann ein Gespräch verlagert, vertagt, schriftlich festgehalten oder beendet werden.
Diese Unterscheidung schützt vor einer häufigen Falle:
Menschen versuchen Verständigung herzustellen, während das Gegenüber längst auf Wirkung, Dominanz oder Verunsicherung spielt.
Wer das erkennt, kommuniziert souveräner.
Ein Gespräch kippt oft schrittweise.
Zunächst wirkt alles sachlich.
Dann verschiebt sich die Dynamik.
Typische Hinweise sind:
Das Thema wird ständig gewechselt.
Deine Aussagen werden verkürzt wiedergegeben.
Nebensätze werden größer gemacht als der eigentliche Punkt.
Du sollst dich immer weiter rechtfertigen.
Fragen wirken wie Vorwürfe.
Es werden Motive unterstellt.
Deine Klarstellungen werden erneut verdreht.
Der Ton wirkt freundlich, die Wirkung zugleich abwertend.
Es geht zunehmend um Eindruck statt um Inhalt.
Das Publikum wird wichtiger als die Sache.
Dann lohnt sich ein innerer Schritt zurück.
Was geschieht hier gerade?
Dient dieses Gespräch der Klärung?
Oder entsteht gerade eine Bühne für ein anderes Spiel?
Diese Fragen helfen, den Rahmen wieder zu sehen.
Unfaire Kommunikation zeigt sich oft in wiederkehrenden Mustern.
Ein Gedanke wird absichtlich verkürzt.
Ein Nebensatz wird zum Hauptthema gemacht.
Eine Formulierung wird aus dem Zusammenhang gerissen.
Der Gesprächsgegenstand wird ständig verschoben.
Es werden Motive unterstellt.
Fragen funktionieren wie Vorwürfe.
Details verdecken die Hauptbotschaft.
Empörung ersetzt Klärung.
Wirkung ersetzt Verständigung.
Dann entsteht ein Gespräch, das äußerlich wie Austausch aussieht und innerlich einem Wettkampf ähnelt.
In solchen Situationen bringt endloses Erklären selten Klarheit. Mehr Worte schaffen dann zusätzliche Angriffsfläche.
Wenn ein Gespräch kippt, hilft eine einfache innere Struktur.
Innehalten.
Kernbotschaft erinnern.
Tatsache und Deutung trennen.
Auf den Punkt zurückführen.
Den Rahmen benennen.
Bei Bedarf das Gespräch verlagern.
Das klingt schlicht.
In angespannten Situationen ist genau diese Schlichtheit wertvoll.
Was ist dein zentraler Gedanke?
Formuliere ihn kurz.
Wiederhole ihn ruhig.
Bleibe beim Wesentlichen.
Viele Konflikte entstehen durch vermischte Ebenen.
Eine Aussage ist eine Aussage.
Eine Interpretation ist eine Interpretation.
Eine Unterstellung ist eine Unterstellung.
Hilfreiche Formulierungen sind:
„Das ist eine Deutung. Mein Punkt ist folgender.“
„Lassen Sie uns zwischen Aussage und Interpretation unterscheiden.“
„Ich komme gern zur Sachfrage zurück.“
Manchmal braucht es einen Gedanken über das Gespräch selbst.
Zum Beispiel:
„Ich habe den Eindruck, wir entfernen uns vom eigentlichen Thema.“
„Für eine sinnvolle Klärung brauchen wir einen gemeinsamen Bezugspunkt.“
„Ich beantworte gern die Frage, wenn sie sich auf den konkreten Sachverhalt bezieht.“
Unfaire Kommunikation lebt oft von Ablenkung.
Darum ist Rückführung so wirkungsvoll.
„Der entscheidende Punkt ist …“
„Meine zentrale Aussage lautet …“
„Darauf möchte ich den Fokus legen …“
In manchen Situationen ist dein direktes Gegenüber kaum erreichbar.
Dann kommunizierst du vor allem für die Menschen, die zuhören.
Das gilt in Meetings.
In Verhandlungen.
In öffentlichen Diskussionen.
In Gremien.
In Konflikten mit mehreren Beteiligten.
Dann zählt, ob du ruhig, klar und glaubwürdig bleibst.
Manche Gespräche brauchen einen anderen Rahmen.
Einen kleineren Kreis.
Eine schriftliche Zusammenfassung.
Eine Moderation.
Eine klare Agenda.
Eine spätere Fortsetzung.
Eine bewusste Beendigung.
Das ist kommunikative Klugheit.
In manchen Situationen ist dein Gegenüber kaum erreichbar.
Dann besteht die Aufgabe darin, die eigene Botschaft für die Zuhörenden klar zu halten.
Das gilt besonders für Führungskräfte, Selbstständige, Expertinnen und Experten sowie Menschen, die öffentlich sichtbar sind.
Dann geht es weniger darum, das Gegenüber zu überzeugen.
Es geht darum, Haltung zu zeigen.
Es geht darum, ruhig zu bleiben.
Es geht darum, den roten Faden zu halten.
Es geht darum, deine Botschaft vor Verzerrung zu schützen.
Ein klarer Gedanke kann dann mehr bewirken als lange Erklärungen.
Zum Beispiel:
„Ich komme gern zum eigentlichen Punkt zurück.“
„Meine Aussage war eine andere. Ich formuliere sie noch einmal präzise.“
„Das ist eine Interpretation. Mein Anliegen ist folgendes.“
„Ich beantworte gern die Sachfrage.“
„Lassen Sie uns zwischen Vermutung und belegbarer Aussage unterscheiden.“
Solche Formulierungen schützen den Rahmen.
Unfaire Kommunikation lebt oft davon, dass Menschen sich verstricken.
Sie rechtfertigen sich.
Sie erklären immer weiter.
Sie reagieren auf jede Spitze.
Sie verlieren den eigenen roten Faden.
Sie versuchen, jede Verdrehung vollständig zu korrigieren.
Das ist menschlich verständlich.
Souveräner wird es, wenn du innerlich sortierst:
Was ist der Kern meiner Botschaft?
Welche Reaktion verdient eine Antwort?
Welche Provokation darf vorbeiziehen?
Welche Grenze braucht Klarheit?
Welche Wirkung soll beim Publikum entstehen?
So entsteht kommunikative Selbstführung.
Du reagierst weniger aus Druck.
Du antwortest aus Haltung.
Wer fair kommuniziert, sucht Verständigung.
Wer unfair kommuniziert, sucht Wirkung.
Genau deshalb braucht es in schwierigen Situationen mehr als gute Worte.
Es braucht Haltung.
Strategie.
Innere Ruhe.
Klare Sprache.
Und die Fähigkeit, den Rahmen bewusst zu wählen.
Gute Kommunikation beginnt mit Klarheit.
Professionelle Kommunikation erkennt außerdem, wann Klarheit allein den Rahmen verändern sollte.
Wer sich und seine Botschaft überzeugend präsentieren will, sollte systematisch vorgehen.
Dazu gehört:
Gerade bei wichtigen Gesprächen, Präsentationen, Verhandlungen und öffentlichen Auftritten lohnt sich diese Vorbereitung.
Denn Klarheit entsteht selten zufällig.
Sie entsteht durch gutes Denken, passende Sprache und innere Ausrichtung.
Manche Menschen glauben, gute Kommunikation müsse jedes Gespräch retten.
Das klingt sympathisch.
In der Praxis führt es oft zu Erschöpfung.
Kommunikation braucht auf beiden Seiten ein Mindestmaß an Bereitschaft:
Wenn diese Bereitschaft fehlt, verändert sich die Aufgabe.
Dann geht es um Orientierung.
Um Schutz der eigenen Botschaft.
Um klare Grenzen.
Um einen passenden Rahmen.
Um die Entscheidung, welche Gespräche sich lohnen und welche Form der Kommunikation angemessen ist.
Das ist professionelle Klugheit.
Ich unterstütze Menschen dabei, anspruchsvolle Kommunikationssituationen strategisch vorzubereiten: klar im Denken, präzise in der Sprache, souverän in der Wirkung.
Dabei kann es zum Beispiel um folgende Themen gehen:
Wichtige Gespräche vorbereiten.
Verhandlungen strukturieren.
Kernbotschaften präzise formulieren.
Auf Einwände souverän reagieren.
Unfaire Kommunikation erkennen.
Die eigene Wirkung verbessern.
In Konflikten den roten Faden behalten.
Präsentationen und öffentliche Auftritte vorbereiten.
Mit schwierigen Gesprächspartnern professionell umgehen.
Unter Druck ruhig und klar bleiben.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Was willst du bewirken, und welche Kommunikation unterstützt dieses Ziel?
Wenn es auf jedes Wort ankommt, lohnt sich gute Vorbereitung.
Das gilt für berufliche Gespräche.
Für Verhandlungen.
Für Präsentationen.
Für Konflikte.
Für Medienauftritte.
Für Führungsaufgaben.
Für Situationen, in denen deine Botschaft klar, glaubwürdig und wirksam ankommen soll.
Ich begleite dich dabei, deine Gedanken zu sortieren, deine Botschaft zu schärfen und dich auf anspruchsvolle Kommunikationssituationen vorzubereiten.
In Berlin und online.
Kommunikation hat große Kraft.
Sie kann verbinden.
Sie kann klären.
Sie kann bewegen.
Sie kann Orientierung schaffen.
Und Kommunikation hat Grenzen.
Vor allem dort, wo Fairness, Zuhören und echtes Interesse fehlen.
Dann geht es darum, die Situation richtig einzuschätzen, die eigene Botschaft zu schützen und souverän zu bleiben.
Wer sich gut vorbereitet, erhöht die Chance, verstanden zu werden.
Wer die Grenzen der Kommunikation erkennt, bleibt auch dann handlungsfähig, wenn andere unfair spielen.
Der entscheidende Punkt ist:
Du darfst deine Botschaft klären.
Du darfst deinen Rahmen wählen.
Du darfst mit Haltung kommunizieren.
Wenn ein wichtiges Gespräch, eine Verhandlung oder eine öffentliche Situation bevorsteht, unterstütze ich dich dabei, deine Botschaft zu klären, mögliche Dynamiken vorauszudenken und souverän aufzutreten.
Gemeinsam klären wir, worum es wirklich geht, welche Botschaft ankommen soll und wie du glaubwürdig, ruhig und wirksam auftrittst.
In Berlin und online.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Ein Missverständnis liegt vor, wenn ein Kommunikationsvorgang misslingt, weil das, was die Sprechenden auszudrücken beabsichtigen, von dem abweicht, was die Hörenden glauben, dass ausgedrückt worden ist.
Missverständnisse können große Auswirkungen auf unsere persönlichen und beruflichen Beziehungen haben. In unserem persönlichen Leben können Missverständnisse zu Verbitterung, angespannten Beziehungen zu unseren Angehörigen oder sogar zu extremen Situationen wie Scheidungen und Trennungen führen. Auf der Basis von Missverständnissen werden Entscheidungen aufgrund falscher Annahmen getroffen.
Menschen missverstehen sich, weil wir uns nicht immer klar ausdrücken. Wir merken es vielleicht nicht, aber manchmal können unsere Worte unterschiedlich interpretiert werden. Das kann zu Missverständnissen und Konflikten führen. Ein weiterer Grund, warum wir missverstanden werden, ist, dass Gesprächspartner nicht hellsehen können, nicht wissen, was wir fühlen.
Es gibt viele häufige Fehler, die in Gesprächen auftreten können. Hier sind einige der häufigsten:
Ein häufiger Fehler in Gesprächen ist, dass Menschen nicht wirklich zuhören, sondern stattdessen darauf warten, dass sie sprechen können. Dies kann dazu führen, dass wichtige Informationen verpasst werden oder dass der Gesprächspartner das Gefühl hat, nicht gehört oder verstanden zu werden.
Unterbrechen: Das Unterbrechen des Gesprächspartners ist ein weiterer häufiger Fehler, der dazu führen kann, dass wichtige Informationen verloren gehen und der Gesprächspartner das Gefühl hat, nicht respektiert zu werden.
Oft treffen Menschen Annahmen über den Gesprächspartner oder die Situation, bevor sie vollständig verstanden haben, was der Gesprächspartner sagt. Dies kann zu Missverständnissen und Konflikten führen.
Nicht auf nonverbale Signale achten: Nonverbale Signale wie Körpersprache, Augenkontakt und Tonfall können oft wichtige Informationen über die Gefühle und Bedürfnisse des Gesprächspartners vermitteln. Wenn diese Signale ignoriert werden, kann dies dazu führen, dass der Gesprächspartner das Gefühl hat, nicht verstanden oder respektiert zu werden.
Es ist wichtig, sich klar und präzise auszudrücken, um Missverständnisse zu vermeiden. Wenn eine Person nicht in der Lage ist, ihre Gedanken oder Bedürfnisse klar auszudrücken, kann dies zu Frustration und Missverständnissen führen.
Kritik oder Angriffe können dazu führen, dass Gesprächspartner sich defensiv fühlen und das Gespräch abbrechen, direkt oder zumindest mental. Es ist wichtig, Feedback auf eine konstruktive und respektvolle Weise zu geben, um eine offene und positive Diskussion zu fördern.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 31. März 2020
Überarbeitung: 31. März 2020
AN: #345
K: CNC
Ü:
Es ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, den Standpunkt anderer Menschen einzunehmen und so Kunden, Unterstützer, Mitstreiter etc. zu gewinnen. Daru mgeht es in diesem Beitrag.
„Wenn es überhaupt ein Geheimnis des Erfolges gibt, so besteht es in der Fähigkeit, sich auf den Standpunkt des anderen zu stellen und die Dinge ebenso von seiner Warte aus zu betrachten wie von unserer.“
— Henry Ford
Stell dir vor, du bist in einer Verhandlung und versuchst, eine Lösung zu finden. Dein Gegenüber scheint unnachgiebig, aber plötzlich entscheidest du dich, seine Perspektive wirklich zu verstehen. Du fragst nach seinen Beweggründen, hörst aktiv zu und versetzt dich in seine Lage. In diesem Moment erkennst du die Bedenken und Wünsche deines Gegenübers und findest eine Lösung, die für beide Seiten funktioniert. Diese Fähigkeit, den Blickwinkel anderer Menschen einzunehmen, ist einer der wichtigsten Schlüssel zum Erfolg. Denn nur wer versteht, was andere denken und fühlen, kann sie effektiv erreichen und überzeugen.
Wir leben nicht im luftleeren Raum. Um Erfolg zu haben, müssen wir andere Menschen für uns und unser Angebot gewinnen, sie überzeugen und schließlich zum Handeln bewegen. Dafür gibt es jedoch nur einen bewährten Weg:
Finde heraus, was deine Zielgruppe wirklich will, und lerne, die Dinge aus ihrer Perspektive zu sehen. Verstehst du ihre Wünsche und Motive, kannst du sie effektiver überzeugen und für deine Ideen gewinnen.
Diese Fähigkeit ist nicht nur in Verhandlungen und Verkaufsgesprächen entscheidend, sondern auch für jede respektvolle Beziehung. Zum Beispiel kann es in Verhandlungen hilfreich sein, die Argumente und Bedürfnisse des Gegenübers vollständig zu verstehen, um einen gemeinsamen Nenner zu finden. In persönlichen Beziehungen, wie einer Partnerschaft, hilft es, die Sichtweise des anderen einzunehmen, um Missverständnisse zu vermeiden und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Auch in Führungspositionen, wo Menschen für andere und für gemeinsame Ziele verantwortlich sind, ist es wesentlich, sich in die Lage anderer zu versetzen und ihre Perspektive ernst zu nehmen.
Stelle gezielte Fragen: Frage deine Gesprächspartner direkt, was ihnen wichtig ist und was sie motiviert.
Aktives Zuhören: Höre aufmerksam zu, was gesagt wird, ohne sofort zu bewerten. Versuche, die Gefühle und Gedanken hinter den Worten zu verstehen.
Beobachte nonverbale Signale: Körpersprache, Mimik und Gestik geben oft Hinweise darauf, was Menschen wirklich denken oder fühlen.
Zusammenfassen: Wiederhole das Gesagte in deinen eigenen Worten, um sicherzugehen, dass du die Perspektive wirklich richtig verstanden hast.
Diese Techniken lassen sich in vielen Alltagssituationen anwenden – sei es in Gesprächen mit Kollegen, im privaten Umfeld oder in Verhandlungen. Übe sie regelmäßig, um deine Fähigkeit zur Perspektivenübernahme zu stärken und langfristig bessere Beziehungen aufzubauen.
Wer bereit ist, sich auch in unbequeme Positionen hineinzuversetzen, gewinnt wertvolle Einblicke. Beispielsweise könnte in einem Teamkonflikt das bewusste Einnehmen der Sichtweise der Gegenseite dazu führen, bisher unbekannte Gründe für deren Verhalten zu verstehen. Diese Erkenntnis kann helfen, Konflikte zu lösen und eine positive Wendung herbeizuführen. Die Bereitschaft, sich in den Standpunkt eines Gegenspielers hineinzuversetzen, ist oft nicht groß, doch der zu erwartende Nutzen ist enorm. Wer sich für einen Moment wirklich in die andere Position begibt und diese mit aller Vehemenz verteidigt, entdeckt dabei oft Überraschendes: Motive, Einflussfaktoren, Gegenargumente – und vielleicht sogar neue Entscheidungen oder Strategien.
In einer Verhandlungssituation könnte es helfen, sich die Argumente des Gegenübers einmal vollständig anzueignen und sie auszusprechen, als seien es die eigenen. Ein erfolgreiches Szenario wäre etwa eine Gehaltsverhandlung: Wenn du die Position des Arbeitgebers einnimmst und seine Argumente klar formulierst, erkennst du dessen Zwänge und Erwartungen besser. Dadurch kannst du realistische Gegenangebote machen, die sowohl deine Interessen als auch die des Unternehmens berücksichtigen. Das Resultat könnte eine Verhandlung sein, in der beide Seiten das Gefühl haben, fair behandelt worden zu sein und eine Win-Win-Lösung erzielt zu haben. Auf diese Weise lassen sich potenzielle Missverständnisse aufdecken und Lösungswege entwickeln, die für beide Seiten akzeptabel sind.
Rollenspiele: Versetze dich bewusst in die Rolle des Gegenübers und verteidige dessen Standpunkt.
Gedankenspiele: Überlege dir, welche Einflüsse oder Bedenken die andere Seite haben könnte. Wie würde dein Gegenüber reagieren?
Widerspruch als Übung: Suche gezielt nach Gegenargumenten zu deinem eigenen Standpunkt. Das hilft dir, eine umfassendere Perspektive zu gewinnen und bessere Lösungen zu finden.
Macht geht immer mit Verantwortung einher. Doch häufig neigen Machtinhaber dazu, sich nicht in die Bedürfnisse von Menschen mit vermeintlich geringerer Autorität einzufühlen. Ein reales Beispiel hierfür ist der Fall einer Unternehmensumstrukturierung, bei der die Führungsebene Entscheidungen ohne Rücksprache mit den betroffenen Mitarbeitern getroffen hat. Dies führte zu erheblichem Unmut, einer Verschlechterung des Betriebsklimas und einer erhöhten Fluktuation, da die Bedürfnisse und Sorgen der Mitarbeiter nicht berücksichtigt wurden. Dieser Tunnelblick mag mitunter der Sache dienen, hat jedoch seinen Preis. Es führt dazu, dass wichtige Perspektiven verloren gehen und potenzielle Konflikte verschärft werden.
Praktisches Beispiel: Eine Führungskraft, die bei Entscheidungen ausschließlich ihre eigenen Ziele verfolgt, könnte das Vertrauen und die Motivation des Teams verlieren. Stattdessen sollte sie versuchen, die Bedürfnisse der Teammitglieder zu verstehen und in Entscheidungen einzubeziehen.
Empathie entwickeln: Setze dich bewusst mit den Bedürfnissen der Menschen auseinander, die von deiner Entscheidung betroffen sind.
Feedback einholen: Frage dein Team oder andere Betroffene nach ihrer Meinung, bevor du eine Entscheidung triffst.
Balance finden: Finde eine Balance zwischen dem Fokus auf das Ziel und der Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse anderer.
Eine erfolgreiche Führungskraft musste entscheiden, ob sie ein neues Projektteam bilden sollte. Sie setzte sich mit den Ängsten und Erwartungen der betroffenen Mitarbeiter auseinander, holte Feedback ein und fand eine Balance zwischen den Unternehmenszielen und den individuellen Bedürfnissen. Indem sie sowohl das Feedback der Mitarbeiter berücksichtigte als auch die strategischen Anforderungen erfüllte, konnte sie eine Lösung entwickeln, die sowohl die Ziele des Unternehmens voranbrachte als auch das Vertrauen und die Motivation des Teams stärkte.
Nimm in deinem nächsten Gespräch – sei es ein schwieriges Gespräch mit einem Kollegen oder eine Verhandlung – bewusst den Standpunkt deines Gegenübers ein und beobachte, was du daraus lernen kannst. Nur durch Übung lässt sich diese Fähigkeit verbessern und vertiefen. Wenn du tiefer in die Kunst der Perspektivenübernahme eintauchen möchtest, stehe ich dir gerne für eine weiterführende Beratung zur Verfügung.
Für bessere Gespräche lohnt es sich, die sieben Todsünden der Kommunikation sein zu lassen. Hier folgen Tipps für bessere Kommunikation.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Zuerst einmal können wir die weit verbreiteten und trotzdem nicht empfehlenswerten Gewohnheiten lassen, die der Kommunikation keinen guten Dienst erweisen. Der Brite Julien Treasure nennt sie die sieben Todsünden der Kommunikation.
1. Tratschen
2. Beurteilen
3. Negativität
4. Nörgeln
5. Ausflüchte
6. Übertreibung
7. Dogmatismus
Mit Klatsch und Tratsch ist das so eine Sache. Wir tun es, obwohl wir wissen, dass wir es nicht tun sollten. Das Interesse an Klatsch und Tratsch scheint tief in uns verwurzelt zu sein. Die bunte Boulevardunterhaltung lebt davon, dieses Bedürfnis zu befriedigen.
Das Problem: Reden wir häufiger schlecht über andere Menschen, verspielen wir unser Vertrauen, unsere Glaubwürdigkeit. Wer erzählt uns dann noch etwas Vertrauliches, wenn zu erwarten ist, dass es nicht unter vier Augen bleibt?
Wenn andere Menschen jedes Wort beurteilen, macht das aus einem Gespräch eine Prüfungssituation und die ist anstrengend. Ein entspannter Austausch von Gedanken wird zunehmend schwerer.
Negativität überträgt sich von Mensch zu Mensch. Es geht nicht darum, unerfreuliche Umstände zu verschweigen und nur noch über Eitelsonnenschein zu sprechen. Es geht vielmehr um die innere Haltung: Problem oder Lösung? Erleiden oder gestalten? Menschen zuzuhören, die in allem nur das Schlechte sehen, ist anstrengend.
Dinge verbessern zu wollen, geschieht konstruktiv. Sich zu häufig über Dinge zu beschweren, die gerade nicht zu ändern sind oder bei denen das Jammern im Vordergrund steht, ohne dass Handlungen folgen, verschwendet nur Energie.
Nicht nur Narzissten sind selbst nie Schuld, wenn etwas schiefgeht. Es gibt immer wieder Leute, die sich wie ein glatter Aal aus der Verantwortung winden. Viele Menschen übernehmen erst dann Verantwortung für ihr Handeln, wenn sie sich in die Ecke gedrängt fühlen und erkennen, dass sie nicht mehr anders können. Sie erschweren es allen Beteiligten, respektvoll miteinander zu kommunizieren.
In Geschichten dient die Übertreibung dazu, den Kontrast zu erhöhen und mag im Märchenland angemessen sein. In Gesprächen ist solcherlei Übertreibung selten hilfreich. Es hat eine zu große Nähe an Märchen und somit Lügen. Wer viel übertreibt, dem wird nicht mehr geglaubt, selbst wenn es mal stimmt. Wenn alles in den Himmel gehoben wird, wie soll dann noch etwas herausstechen? Wobei Übertreibungen in alle Richtungen zeigen können. So oder so entzieht es ernstzunehmenden Themen die erforderliche Basis.
Es ist ein einseitiges Vergnügen. Dogmatische Menschen beharren auf ihren Standpunkt und lassen andere Meinungen nicht an sich heran. Dass solche Menschen meist schlechte Zuhörer sind, macht es nicht gerade leichter, mit ihnen zu kommunizieren. Warum sollten sie aus ihrer Sicht auch zuhören, da sie ja die Wahrheit kennen? Das ist dann wie eine Diskussion mit Fundamentalisten; keine Chance für einen Meinungsaustausch.
Soweit zu den schlechten Gewohnheiten. Welche Gewohnheiten sind empfehlenswert?
Setze auf klare Aussagen, die korrekt und verbindlich sind. Das geht auch mit Respekt.
Lasse die Maske weg und spreche für sich selbst. Authentizität wird häufiger gefordert, als respektvoll gelebt.
Walk your Talk. Zu Aussagen und Vereinbarungen stehen und auf Integrität zu setzen mag in der heutigen Zeit zwar eher selten sein, ist für Glaubwürdigkeit allerdings auch weiterhin erforderlich.
Anderen Menschen Gutes wünschen und deren Verhalten im Zweifelsfall positiv interpretieren. Das geht auch, ohne sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Pflege deine Fähigkeit zum Wohlwollen.
Menschen klatschen aus verschiedenen Gründen, wie beispielsweise, um sich überlegen zu fühlen. Viele Menschen, die unsicher sind, finden vorübergehend Erleichterung darin, über andere zu urteilen. Etwas zu wissen, was andere nicht wissen, kann sich ermutigend anfühlen, und manchmal ist das alles, was ein unsicherer Mensch zu brauchen meint.
Etwas zu beurteilen ist nicht grundsätzlich negativ, im Gegensatz zu der Konnotation, die wir mit diesem Wort zu verbinden pflegen. Stattdessen bedeutet „urteilen“ „sich eine Meinung oder eine Einschätzung bilden“. Dabei kann es sich entweder um eine positive, eine negative oder sogar um eine neutrale Meinung handeln. Urteile sind also weder gut noch schlecht.
Jemand anderen zu beurteilen bedeutet oft eine schlechte Meinung über das Verhalten einer anderen Person zu äußern.
Dogmatismus beinhaltet die Äußerung einer Meinung oder eines Glaubens, als ob es sich um eine Tatsache handelte: positive Meinungsäußerung, insbesondere wenn sie ungerechtfertigt oder arrogant ist. Es handelt sich um einen Standpunkt oder ein Ideensystem, das auf unzureichend geprüften Prämissen beruht.
Ein Dogmatiker ist jemand, den Sie kritisieren, weil er davon überzeugt ist, dass er recht hat, und sich weigert zu berücksichtigen, dass auch andere Meinungen gerechtfertigt sein könnten.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
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Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Es hilft, sich von Zeit zu Zeit an das KISS-Prinzip zu erinnern. So wirkt es sich positiv auf die Kommunikation aus.
Euphemismen dienen der Schönfärberei, durch sprachliche Kosmetik soll Hässliches weniger hässlich erscheinen. Euphemismen sind nicht nur in der Politik im Einsatz. Lernen Sie Schönfärberei schneller zu erkennen.
Viele Rednerinnen und Redner kennen dieses Kratzen, den Frosch im Hals. Was tun beziehungsweise was besser nicht?
Manche Aussage müsste eigentlich doch einen Bart haben, oder? Dass die Bedeutung bei der Kommunikation vom Empfänger bestimmt wird, ist seit Jahrzehnten bis zum Abwinken wiederholt worden. Aber die Praxis zeigt etwas anderes; wir kommunizieren immer noch häufig aneinander vorbei.
Storytelling macht Botschaften lebendig. Erfahre, wie du Geschichten in Reden, Präsentationen, Gesprächen und Selbstmarketing gezielt einsetzt, damit deine Botschaft wirkt.
Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.
Es ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, den Standpunkt anderer Menschen einzunehmen und so Kunden, Unterstützer, Mitstreiter etc. zu gewinnen.
Zuerst einmal können wir die weit verbreiteten und trotzdem nicht empfehlenswerten Gewohnheiten lassen, die der Kommunikation keinen guten Dienst erweisen. Der Brite Julien Treasure nennt sie die sieben Todsünden der Kommunikation.
Ausreden richten Schaden an. Richtige Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken.
Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.
Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
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Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Februar 2017
Überarbeitung: 12. August 2020
AN: #563105
K:
Ü: X
Halbherzige Ausreden richten Schaden an. Ehrliche Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken. So gelingt es:
Fehler, die geleugnet werden, verdoppeln sich.
Dass ehrlich gemeinte Entschuldigungen einige Vorteile haben, ist kein Geheimnis und doch geschieht es vergleichsweise selten. Es gibt einige Gründe, weshalb sich Menschen nicht entschuldigen.
Kognitive Dissonanz macht es nicht gerade einfacher sich zu entschuldigen. Wenn das ersehnte Selbstbild sich nicht mit der Realität deckt, fühlt sich das nicht gut an. Entsprechend groß ist das Bestreben schnellstens woanders hinzusehen, als dich dem zu stellen.
Ein Sprichwort sagt; es ist immer Hoffnung für Menschen, die sich noch schämen können. Nur, wenn wir etwas vergeigt haben, obwohl wir es irgendwie besser wussten, kann es diese Scham auch erschweren, die betroffene Person darauf anzusprechen, sich zu entschuldigen. Es erscheint einfacher, so zu tun als, ob es nie geschehen wäre.
Besonders Männer empfinden es oft, als sehr schwierig sich angemessen zu entschuldigen. Wer gibt schon gerne Fehler zu? Ein chinesisches Sprichwort sagt: Stolz ruft Unheil heben und Demut lässt die Ernte reifen.
Ein Wort führt zum anderen, Emotionen schaukeln sich schnell hoch. Manchmal wird die Wut so übermächtig, dass wir deshalb keine Entschuldigung aussprechen oder uns die Hand reichen. Mit geballter Faust lässt sich kein Händedruck wechseln.
Der wesentlichste Grund dürfte fehlende Motivation sein, sich für eine Beziehung entsprechend einzusetzen.
Fehler machen, eine Verpflichtung nicht einhalten, einen Rückruf vergessen, … Auch Dinge, die nicht passieren sollten geschehen mitunter. Das ist nicht schön, doch Irren ist menschlich. So wichtig es ist dafür zu sorgen, dass sie nicht geschehen, so wichtig ist es, dann nicht noch die Augen zu verschließen oder anstatt Öl auf die Wogen sogar noch Benzin aufs Feuer zu gießen.
Ganz wichtig: Keine Ausreden!
Immer wieder erlebe ich, dass Leute denken, sie hätten sich entschuldigt – dabei haben sie nur eine Ausrede geliefert.
Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, stellen Sie sich der Situation so schnell wie möglich, bringen sie in Ordnung und entschuldigen sich. Jetzt können Sie zeigen was für eine Persönlichkeit Sie tatsächlich haben. Aufrichtige Entschuldigung haben Aussicht darauf, akzeptiert und geschätzt zu werden. Es ist Ihre Chance, Integrität zu demonstrieren. Vorausgesetzt, Sie müssen sich nicht für die gleichen Fehler immer und immer wieder entschuldigen.
Uneinsichtige Rechtfertigungen richten leicht Schaden an. Echte Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken.
Stehen Sie zu Ihren Fehlern!
Rein mechanisch lassen sich sechs Schritte für eine gute Entschuldigung skizzieren:
1. Den Fehler benennen und dein Bedauern ausdrücken
2. Erklären, was falsch gelaufen ist
3. Fehler eingestehen und Verantwortung dafür übernehmen
4. Reue zeigen
5. Wiedergutmachung beziehungsweise Verhaltensänderung anbieten
6. Um Vergebung bitten
So weit so nachvollziehbar. Doch es braucht oft etwas mehr, als nur das Abarbeiten einer Checkliste.
„Es tut dir leid?“
„Es tut mir wirklich, wirklich leid, und ich entschuldige mich vorbehaltlos.“
„Du nimmst es zurück?“
„Das tue ich, ich biete einen kompletten und völligen Widerruf an. Den Beschuldigungen fehlte jegliche faktische Basis, und es hat sich in keinster Weise um einen fairen Kommentar gehandelt, und entsprang somit aus purer Bösartigkeit. Und aufs Tiefste bedauere ich das Unglück welches meine Kommentare bei Ihnen verursacht haben könnten, oder bei Ihrer Familie. Und hiermit versichere ich, dass ich mir nie wieder einen solchen Fehltritt erlauben werde, weder jetzt noch in Zukunft.“
Ein Fisch namens Wanda
Stehen Sie zu Ihren Fehlern. Es folgen 15 Tipps für wirksame Entschuldigungen.
Geben Sie lieber keine Entschuldigung ab, als eine unehrliche. Besonders Menschen, die uns kennen, merken recht schnell, ob wir meinen, was wir sagen. Asche aufs Haupt; entweder richtig oder gar nicht! Ich plädiere für richtig.
Guter Wein soll ja mit der Zeit besser werden. Entschuldigungen auf die lange Bank zu schieben, ist jedoch selten eine gute Idee. Das kann bitter enden! Haben Sie einen Fehler begangen oder jemanden verletzt, dann solltest du nicht lange warten. Wenn die Emotionen es erlauben, dann lieber möglichst umgehend auf die Person zugehen und sich entschuldigen.
Achten Sie auf die Betriebstemperatur: Der Empfänger sollte weder völlig erregt und damit auch wegen des Tunnelblicks für eine Entschuldigung nicht ansprechbar sein, noch die Angelegenheit längst abgehakt haben. Im Eifer des Gefechts liegen die Nerven mitunter blank. Das kann zu Reaktionen führen, die nur noch schwer wieder in den Griff zu bekommen sind. Also lieber kein zusätzliches Öl auf das Feuer gießen. Und sich erst nach einer Ewigkeit zu entschuldigen, würde nur erneut an den Ärger erinnern. Warten Sie also lieber bis die heftigsten Emotionen abgeklungen sind und setzen Sie dann zur Entschuldigung an.
Selbstmanagement: Wer nicht mit sich selbst im Reinen ist, dem gelingt keine glaubhafte Entschuldigung. Ehe Sie sich bei anderen entschuldigen solltest du zuerst wieder Ihr inneres Gleichgewicht herstellen. Solange Sie nicht mit sich selbst im Einklang sind, finden Sie kaum das notwendige Selbstbewusstsein und die Ruhe, ohne Beigeschmack zu sprechen.
Analysieren Sie Ihren Fehler, leiten Sie Konsequenzen daraus ab und verzeihen Sie sich. Wer sich selbst verzeiht, kann sich souveräner entschuldigen – und ihm wird leichter verziehen, wenn Einsicht erkennbar ist.
Machen Sie sich auf den Weg: Lassen Sie die Entschuldigung nicht von einer dritten Person übermitteln, sondern entschuldigen Sie sich unbedingt persönlich. Wenn Sie es nicht einmal für nötig halten sich persönlich zu bemühen, wird das oft negativ ausgelegt.
Eine schriftliche Entschuldigung ist besser als keine. Sie kann das Eingraben von Ärger beim anderen verringern oder sogar beenden. Hier kommt es auf die geeignete Wortwahl an. Da die Beziehung gerade belastet ist, braucht es hier sehr klare Botschaften ohne Risiko-vollen Interpretationsspielraum.
Selbstmanagement: Wer nicht mit sich selbst im Reinen ist, dem gelingt keine glaubhafte Entschuldigung. Ehe Sie sich bei anderen entschuldigen solltest du zuerst wieder Ihr inneres Gleichgewicht herstellen. Solange Sie nicht mit sich selbst im Einklang sind, finden Sie kaum das notwendige Selbstbewusstsein und die Ruhe, ohne Beigeschmack zu sprechen.
Analysieren Sie Ihren Fehler, leiten Sie Konsequenzen daraus ab und verzeihen Sie sich. Wer sich selbst verzeiht, kann sich souveräner entschuldigen – und ihm wird leichter verziehen, wenn Einsicht erkennbar ist.
Beispiele, die Zweifel aufkommen lassen, sind das Geständnis von Lance Armstrong vor laufender Kamera bei Oprah Winfrey und der Auftritt des ehemaligen Bundespräsidenten Wulf. Wobei das Internet voller solcher Momente ist und die Interpretationen mitunter auch kontrovers sind. Ein G’schmäckle haben viele!
Von Angesicht zu Angesicht: Entschuldigen Sie sich in einem persönlichen Gespräch, nicht mit einem Brief, einer E-Mail, SMS oder Ähnlichem. Eine dieser Möglichkeiten kann auch zusätzlich gewählt werden. Also zuerst die persönliche Entschuldigung in einem Gespräch und dann zusätzlich schriftlich. Damit hat der Empfänger die Entschuldigung auch schwarz auf weiß und die Einsicht wird unterstrichen.
Die schriftliche Variante können Sie auch dann nutzen, wenn die Person nicht mehr mit Ihnen spricht. So kann die schriftliche Entschuldigung den Weg für das persönliche Gespräch ebnen.
Nicht zwischen Tür und Angel: Wählen Sie einen geeigneten Rahmen für die Entschuldigung, vorzugsweise in einem entspannten Umfeld, in dem Sie ungestört reden können.
Überraschen Sie die betreffende Person mit einer geeigneten Geste. Es muss nichts Großartiges sein, ein geht schon ein kleines Präsent, das diesem Menschen Freude bereitet und damit Wertschätzung vermittelt. Hier ist Gespür gefragt, damit die Geste ihr Ziel erreicht.
Wer um den heißen Brei herumredet, anstatt die Angelegenheit beim Namen zu nennen, wirkt alles andere als glaubhaft, sondern umso uneinsichtiger.
Eine Entschuldigung mit einer Rechtfertigung verknüpfen? Das klingt dann nach einer Ausrede. Suchen Sie keine Ausreden für das Fehlverhalten. Anstatt unglücklichen Umständen oder anderen Personen die Schuld für das eigene Handeln zu geben; gestehen Sie Ihre Verantwortung ein. Empfänger wollen in dieser Phase überhaupt keine Begründung hören. Stattdessen wollen sie hören, dass derjenige versteht, dass es anders hätte laufen sollen.
Begeben Sie sich in der Vorstellung in die Perspektive der Person, bei der Sie sich entschuldigen wollen. Wie würden Sie die Situation betrachten, was erwarten, was befürchten? Dafür lassen sich einige Techniken nutzen, und die Intensität und Tiefe der Einsichten fördern.
Entschuldigung bitten und dann: Klappe halten und wirklich zuhören.
Wenn eine Erklärung erforderlich ist, dann liefern Sie diese separat. „Ja, aber…“ ist ähnlich kritisch wie eine nicht ernst gemeinte Entschuldigung. Eine Ausrede im gleichen Satz wie die Entschuldigung ruiniert die Entschuldigung und nimmt ihr die Aufrichtigkeit. Was beim Gegenüber dann hängen bleibt ist ein erneuter Vorwurf, ein Sich-herauswinden. Schlucken Sie das „Aber“ hinunter. Machen Sie einen Punkt und übernehmen Sie die Verantwortung.
Die Versuchung ist groß: Wer einen Fehler begeht, erinnert sich oft spontan an die Fehler des anderen. „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Das mag menschlich sein, doch eine solche Aufrechnung führt so gut wie immer zum gleichen Ergebnis: Derjenige, bei dem man sich entschuldigen möchte, macht dicht. Er ist empört, weil Sie zum Angriff übergehen, statt sich reumütig zu zeigen. Wahre Entschuldigungen stehen immer für sich allein und verzichten auf eine Aufrechnung.
Irgendwann verliert jede noch so dramatische Entschuldigung an Wirkung. Wenn Sie denselben Fehler wiederholt begehen, verlieren Sie trotz Entschuldigung, und mag sie noch so beeindruckend sein, an Glaubwürdigkeit.
Eine Entschuldigung ist nur dann glaubwürdig, wenn sie mit Konsequenzen, also einem anderen Verhalten verbunden ist. Und genau das sollten sie daher an den Tag legen. Sagen Sie Ihrem Gesprächspartner möglichst konkret, was Sie aus Ihrem Fehler ableiten und halten Sie sich daran!
Machen Sie den ersten Schritt, einen möglichst großen und ehrlichen. Recht zu haben fühlt sich meist weniger gut an, als gute Beziehungen zu pflegen. Das Ego ist oft nicht der beste Berater.
Sagen Sie, wofür Sie sich entschuldigen. Finden Sie klare und aufrichtige Worte für Ihr Bedauern. Und schweigen Sie dann! Jetzt hat Ihr Gesprächspartner das Wort. Hören Sie aufmerksam zu und unterbrechen Sie ihn nicht.
Fehler haben Folgen, sie ziehen Konsequenzen nach sich. Machen Sie deutlich, dass Sie sich dieser Konsequenzen bewusst und zur Besserung bereit sind. Klingt wie ein Widerspruch: Je mehr Bereitschaft Sie zeigen, die Konsequenzen zu tragen, desto weniger wird Ihnen letztlich auf die Schultern geladen. Sie profitieren vom Sympathiefaktor, denn Menschen, die uns sympathisch sind, verzeihen wir viel schneller.
Wir können das Geschehene zwar nicht rückgängig machen, doch wir können uns dafür einsetzen es auszugleichen. Das besänftigt den anderen und reduziert das schlechte Gewissen, noch in der Schuld des Gegenübers zu stehen. Im Zweifelsfall gilt meist; der Klügere gibt nach!
Spielen Sie das Gespräch mit professioneller Unterstützung durch. Je nach Thema kann, das auch bedeuten, einen Juristen heranzuziehen – sicherheitshalber. Für den kommunikativen Teil finden Sie in mir Unterstützung.
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich wirksam zu entschuldigen. Machen Sie richtig, was an zu vielen Stellen nur halbherzig geschieht.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
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Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Es hilft, sich von Zeit zu Zeit an das KISS-Prinzip zu erinnern. So wirkt es sich positiv auf die Kommunikation aus.
Euphemismen dienen der Schönfärberei, durch sprachliche Kosmetik soll Hässliches weniger hässlich erscheinen. Euphemismen sind nicht nur in der Politik im Einsatz. Lernen Sie Schönfärberei schneller zu erkennen.
Viele Rednerinnen und Redner kennen dieses Kratzen, den Frosch im Hals. Was tun beziehungsweise was besser nicht?
Manche Aussage müsste eigentlich doch einen Bart haben, oder? Dass die Bedeutung bei der Kommunikation vom Empfänger bestimmt wird, ist seit Jahrzehnten bis zum Abwinken wiederholt worden. Aber die Praxis zeigt etwas anderes; wir kommunizieren immer noch häufig aneinander vorbei.
Storytelling macht Botschaften lebendig. Erfahre, wie du Geschichten in Reden, Präsentationen, Gesprächen und Selbstmarketing gezielt einsetzt, damit deine Botschaft wirkt.
Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.
Es ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, den Standpunkt anderer Menschen einzunehmen und so Kunden, Unterstützer, Mitstreiter etc. zu gewinnen.
Zuerst einmal können wir die weit verbreiteten und trotzdem nicht empfehlenswerten Gewohnheiten lassen, die der Kommunikation keinen guten Dienst erweisen. Der Brite Julien Treasure nennt sie die sieben Todsünden der Kommunikation.
Ausreden richten Schaden an. Richtige Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. November 2015
Überarbeitung: 23. April 2020
AN: #656202
K: CNB
Ü:
Wollen wir auf das Verhalten anderer Menschen Einfluss nehmen, dann sagen wir ihnen häufig, wie sie sich verhalten sollen, was sie falsch gemacht haben. Wobei wir im Grunde wissen, dass niemand darauf positiv reagiert.
Besser ist es Ich-Botschaften zu verwenden. Doch Ich-Botschaften im passenden Moment richtig zu formulieren, ist schwieriger, als gedacht. Mit diesen Tipps gelingt es.
Sie können wählen. Um Ihnen die Entscheidung zu vereinfachen, finden Sie dazu Gedanken im Beitrag Coaching, Training und Beratung via Telefon oder online mit Video.
Gut formulierte Ich-Botschaften bieten 3 Vorteile gegenüber einer Du-Botschaft: Empfänger erfahren etwas über die tatsächlichen Bedürfnisse und Gefühle der Sender. Empfänger fühlen sich nicht veranlasst, sich zu verteidigen, weil sie nicht angegriffen werden. So ist auch eine Diskussion darüber erforderlich, wer recht hat. Der Weg zur Klärung ist geebnet.
Ich-Botschaften bringen auch Nachteile mit sich, wie das Risiko von Missverständnissen, Verantwortungsvermeidung, Mangel an Konfliktlösung.
Es kommt in vielen Situationen nicht gut an, ständig von sich selbst zu sprechen. In den meisten Fällen ist es besser, sich in die Position der Kommunikationspartner zu versetzen und aus deren Sicht zu sprechen. Entsprechend wird dann mit Sie oder Du angesprochen. So erkennen die Empfänger von Botschaften leichter, was das Ganze mit ihnen zu tun hat.
Möchten Sie Kritik anbringen, oder Botschaften, die als solche empfunden werden könnten, ist es allerdings besser Ich-Botschaften zu nutzen. Welche Vorteile das hat und wie es geht, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Du- bzw. Sie-Botschaften — ich nenne sie Sie-Du-Botschaften — klagen in heiklen Situationen an, provozieren Widerstand und Konflikte, während Ich-Botschaften konstruktiver wirken.
Miteinander zu reden, ist grundsätzlich ein begrüßenswertes Vorhaben. Wenn wir beispielsweise von jemanden ein anderes Verhalten erwarten, haben wir das Bedürfnis unsere Enttäuschung mitzuteilen. Dann äußern wir unsere Empfindungen, Urteile, unsere eigene Sicht als Kritik in die Richtung eines anderen Menschen oft in Form von Sie- beziehungsweise Du-Botschaften.
Kaum ein Mensch reagiert positiv auf frontale Sie-Du-Botschaften. Egal, wie berechtigt das Anliegen selbst betrachtet wird, solch eine frontale Ansprache führt seltener zum gewünschten Ergebnis beim Anderen. Es wird als Angriff empfunden und erschwert die weitere Kommunikation. Oft ist dann schon an der Körpersprache zu erkennen, dass es nun nicht gerade einfacher mit der Kommunikation wird. Typisch sind verschränkte Arme vor dem Körper und andere nonverbale Hinweise dieser Kategorie.
Vor allem, wenn sie in einem erregten, lauten Ton geäußert werden, empfinden die Empfänger solche Botschaften selten als willkommen, sondern als aggressiv. Das wird dann als Kritik, Abwertung, Ablehnung, Schuldzuweisung, Anklage, Bestrafung oder Besserwisserei gedeutet. Die Bereitschaft sich das Anliegen aufmerksam und ruhig anzuhören reduziert sich dadurch deutlich. Die typischen Reaktionen sind Gegenangriffe, Schweigen, emotionaler Rückzug oder Gesprächsbeendigung. Der Klärung und Verbesserung liefert das keinen Beitrag. Leicht führt das stattdessen zur Eskalation, die Fronten verhärten sich.
Im Vergleich zu Sie-Du-Botschaften wirken gut formulierte Ich-Botschaften deutlich konstruktiver. Hier erfahren Gesprächspartner, wie deren Verhalten auf Sie wirkt. Sie formulieren Ihre persönlichen Grenzen, zeigen sich und schaffen Nähe. Solche eine Form der Klärung ist annehmbarer, da Sie Empfänger nicht be- oder verurteilen, zurechtweisen, angreifen oder beschuldigen. Sie bestimmen auch nicht, was sie zu tun und zu unterlassen haben.
Ich-Botschaften vermitteln, dass die eigene Wahrnehmung subjektiv ist und geben Gesprächspartnern die Möglichkeit, zu entscheiden, ob sie diese Rückmeldung annehmen oder nicht. Wird eine Begründung eigener Gefühl geliefert, ist das eine Einladung zu Klärung.
Ich-Botschaften sind vergleichsweise seltener, wenn sie am dringendsten benötigt werden. Egal, wo ich mich umhöre, Sie-Du-Botschaften sind in heiklen Gesprächen viel häufiger zu hören als Ich-Botschaften. Selbst dort, wo sie nachteilig wirken. Weshalb ist das so? Hier ein paar mögliche Gründe:
Sie-Du-Botschaften sollen das Ego schützen und lassen deshalb kaum Raum für andere Menschen. Wer immer recht haben will und die Wahrheit gepachtet hat, kann nicht offen für die Meinungen oder Gefühle anderer Menschen sein.
Viele Menschen scheuen Nähe. Ich-Botschaften schaffen Nähe und Sie-Du-Botschaften schaffen Distanz.
Ich-Botschaften schaffen Vertrauen, weil es die Öffnung erfordert, einen Vertrauensvorschuss erfordert.
Du-Botschaften schaffen Distanz, weil sie die Überzeugung vermitteln im Recht zu sein. Das wiederum bedeutet, andere sind im Unrecht.
Ich-Botschaften erfordern mehr Mut als Angriffe und Vorwürfe. Wer sie äußert, gibt etwas über sich preis. Wer jedoch selbst sehr unsicher ist, will sich dem nicht aussetzen.
Ein „Ich“ im Satz macht noch keine hilfreiche Ich-Botschaft aus. Wertschätzende Kommunikation (diese Bezeichnung finde ich passender als Gewaltfreie Kommunikation, Verzeihung Herr Rosenberg) erfordert etwas mehr.
Mit gut formulierten Ich-Botschaften formulieren Sie ausschließlich Ihre Eindrücke, Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse. Und zwar ohne den Empfängern dafür die Schuld oder Verantwortung zuzuschieben, auch nicht unterschwellig. Drücken Sie Ihre Gefühle aus. Verzichten Sie dabei auf Interpretationen und hellseherische Fähigkeiten. Woher solltest du wissen, was in jemand anderem vorgeht.
Bei Feedback, Konflikten und in anderen schwierigen Gesprächen bietet sich folgendes Vorgehen an:
Beschreiben Sie Ihren Eindruck, ohne Bewertungen hinzuzufügen. Das braucht meist etwas Übung, wir sind uns der vielen offenen und unterschwelligen Urteile und Interpretationen oft nicht bewusst.
Mit etwas Übung gelingt es Störquellen, wie Verallgemeinerungen, beispielsweise „immer“, „niemals“, „überall“, „schon wieder“, zu verabschieden. Solche Äußerungen werden kaum jemanden gefallen und eine abwehrende Reaktion ist sehr wahrscheinlich.
Verallgemeinerungen, andere Metamodellverletzungen und Killerphrasen solltest du also lieber draußen lassen.
Nennen Sie Ihre eigenen Gefühle. Vermeiden Sie versteckte Bewertungen und Missverständnisse. Auf den eigenen mentalen Zustand zu achten, macht das leichter.
Beschreiben Sie, wie es Ihnen mit dem geht, was geschehen ist. Das hat eine andere Wirkung, als jemandem direkte Vorwürfe zu machen und anzugreifen. Das macht es Gesprächsbeteiligten leichter, sich auf ein Gespräch mit Ihnen einzulassen und tatsächlich zuzuhören. Bei Vorwürfen wird oft nicht mehr zugehört, sondern sofort nach einer Entgegnung gesucht.
Beantworten Sie Fragen, wie „Worum geht es Ihnen wirklich?“, und „Was sind Ihre tatsächlichen Bedürfnisse?“.
Der 3. Schritt wird meist mit dem 2. Schritt verknüpft.
Ein Wunsch will den Gesprächspartner nicht dazu zwingen ihm nachzukommen, so wie eine Forderung. Forderungen erhöhen den Druck und den Widerstand.
Zusammengefasst ergibt sich die Formel für Ich-Botschaften
Ich-Botschaft = Ich + Sachaussage + Gefühle + Bedürfnisse + Wunsch
So einfach kann es gehen.
Mit Ich-Botschaften können Sie zwar nicht zaubern, doch in konfliktträchtigen, verfahrenen Situationen sind sie oft sehr hilfreich zur Klärung. Durch Ich-Botschaften lassen Sie sich freiwillig in die Karten schauen, öffnen sich, Sie erlauben mehr Nähe. Das erleichtert den konstruktiveren Austausch von Feedback und das Finden von Lösungen.
Die persönliche Einstellung ist dabei wichtig, denn dadurch gelangen Sie auch leichter vom „Ich“ zum „Wir“.
„Ich-Botschaften“ sind eine Technik der Kommunikation, bei der man seine eigenen Gefühle, Meinungen oder Bedürfnisse ausdrückt, anstatt dem anderen Vorwürfe zu machen oder ihn zu kritisieren. Die Verwendung von Ich-Botschaften kann die Kommunikation verbessern, indem sie zu einer offeneren und respektvolleren Konversation führt. Es gibt jedoch auch einige Risiken, die mit der Verwendung von Ich-Botschaften verbunden sein können. Einige davon sind:
Es besteht das Risiko, dass der Empfänger die Ich-Botschaft falsch versteht oder missversteht. Der Empfänger kann denken, dass die Ich-Botschaft eine Anschuldigung oder Schuldzuweisung darstellt, anstatt eine ausdrückliche Meinung oder Gefühle.
Die Verwendung von Ich-Botschaften kann dazu führen, dass eine Person sich weigert, Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen. Wenn jemand sagt „Ich fühle mich so“, könnte dies als Ausrede verwendet werden, um unangemessenes Verhalten zu rechtfertigen.
Manche Menschen verwenden Ich-Botschaften, um passiv-aggressives Verhalten auszudrücken, ohne direkt zu sein. Sie könnten beispielsweise sagen „Ich fühle mich ignoriert“, um eine Person anzudeuten, dass sie sich schlecht verhält, anstatt offen zu sagen, was sie stört.
Wenn jemand sich ausschließlich auf seine eigenen Bedürfnisse und Gefühle konzentriert und keine Rücksicht auf die Bedürfnisse oder Gefühle des anderen nimmt, kann dies zu einem Gefühl der Entfremdung führen und die Beziehung beeinträchtigen.
Ich-Botschaften können verwendet werden, um Konflikte zu vermeiden, anstatt sie zu lösen. Wenn jemand immer nur sagt „Ich fühle mich so“, anstatt auf das Verhalten des anderen zu reagieren oder eine Lösung zu suchen, kann dies dazu führen, dass der Konflikt ungelöst bleibt.
Insgesamt sind Ich-Botschaften eine nützliche Technik, um die Kommunikation zu verbessern, aber es ist wichtig, sie in angemessener Weise und in der richtigen Situation zu verwenden.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Es hilft, sich von Zeit zu Zeit an das KISS-Prinzip zu erinnern. So wirkt es sich positiv auf die Kommunikation aus.
Euphemismen dienen der Schönfärberei, durch sprachliche Kosmetik soll Hässliches weniger hässlich erscheinen. Euphemismen sind nicht nur in der Politik im Einsatz. Lernen Sie Schönfärberei schneller zu erkennen.
Viele Rednerinnen und Redner kennen dieses Kratzen, den Frosch im Hals. Was tun beziehungsweise was besser nicht?
Manche Aussage müsste eigentlich doch einen Bart haben, oder? Dass die Bedeutung bei der Kommunikation vom Empfänger bestimmt wird, ist seit Jahrzehnten bis zum Abwinken wiederholt worden. Aber die Praxis zeigt etwas anderes; wir kommunizieren immer noch häufig aneinander vorbei.
Storytelling macht Botschaften lebendig. Erfahre, wie du Geschichten in Reden, Präsentationen, Gesprächen und Selbstmarketing gezielt einsetzt, damit deine Botschaft wirkt.
Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.
Es ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, den Standpunkt anderer Menschen einzunehmen und so Kunden, Unterstützer, Mitstreiter etc. zu gewinnen.
Zuerst einmal können wir die weit verbreiteten und trotzdem nicht empfehlenswerten Gewohnheiten lassen, die der Kommunikation keinen guten Dienst erweisen. Der Brite Julien Treasure nennt sie die sieben Todsünden der Kommunikation.
Ausreden richten Schaden an. Richtige Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2005
Überarbeitung: 11. Mai 2019
AN: #6841113
K: CNB
Ü: X
Empathie ist die Fähigkeit und Bereitschaft, sich in das Denken und die Einstellungen eines anderen Menschen hineinzuversetzen und so dessen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen besser zu verstehen.
Empathie versetzt Sie in die Lage, Ihre Zuhörer besser zu verstehen; deren Situation, Motivation und ihr emotionaler Zustand. So können Sie Ihre Worte darauf abstimmen. Wem es so gelingt, dem Publikum aus der Seele zu sprechen, dem glaubt das Publikum. Wobei die Überzeugungskraft besonders bei jenen sehr hoch ist, die meinen, was sie sagen. Erst dann werden gesprochene Sprache und Körpersprache im Einklang stehen. Basiert die Bereitschaft sich in andere Menschen hineinzuversetzen, sie zu verstehen, nicht nur dem Wunsch ihnen etwas unterjubeln zu wollen, dann ist es Ausdruck von Respekt. Und das spüren die Menschen. Leider versuchen immer wieder Redner, dieses Phänomen für sich auszunutzen. Und nicht jedes Publikum ist geübt, die Hinweise auf unehrliches Verhalten zu erkennen.
Wer selbst emotional aufgewühlt ist, hat es deutlich schwerer sich auf andere Menschen einzustellen, ist viel zu sehr mit sich beschäftigt. Das ist dann auch ein sehr guter Grund, weshalb Sie in solchen destruktiven Zuständen lieber eine Pause machen, um sich zu sammeln. Sonst machen Sie es wie der Elefant im Porzellanladen und bereuen es anschließend vermutlich. Zu leicht laufen Sie Gefahr, ihre eigenen Befindlichkeiten zum Maßstab zu machen und Themen auf die Zuhörenden zu projizieren, mit denen sie nichts zu tun haben. Zwischen den Zeilen zu lesen, braucht ganze Aufmerksamkeit. Also gehen Sie gut aufgeräumt ans Werk! Im Tauchsport heißt es dazu: Anhalten, durchatmen und erst dann handeln.
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Empathie ist die Fähigkeit und Bereitschaft sich in das Denken und die Sicht eines anderen Menschen hineinzuversetzen und so dessen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen besser zu verstehen. Einfühlungsvermögen ist einer der wichtigsten Aspekte, wenn es darum geht, starke Beziehungen aufzubauen, Stress abzubauen und das emotionale Bewusstsein zu verbessern.
Eine äußerst wirksame und dennoch subtile Art, Empathie zum Ausdruck zu bringen, besteht darin, gut vorbereitet oder intuitiv zu wissen, was Ihr Publikum erfahren will, was es bewegt. Sie gewinnen Vertrauen und Glaubwürdigkeit, wenn Sie in der Lage sind, den Zuhörern zu geben, was sie brauchen, wenn diese danach fragen und noch viel besser, bevor sie danach fragen.
Empathie ist wichtig, weil Einfühlungsvermögen uns dabei hilft zu verstehen, wie sich andere Menschen fühlen, damit wir angemessen auf die Situation reagieren können.
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Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack Mai 2007