20 Tipps zum Umgang mit schwierigen Kollegen

20 Tipps zum Umgang mit schwierigen Kollegen

Wege zu einem angenehmeren Miteinander im Büro
Tipps zum Umgang mit schwierigen Kollegen

Umgang mit schwierigen Kollegen

 

Kollegen können eine Bereicherung sein. Es gibt allerdings auch schwierige Kollegen. Was tun? Hier sind 20 Tipps für den Umgang mit anstrengender Kollegen.

Video

https://youtu.be/cvGSunKZOzw

20 Tipps für den Umgang mit schwierigen Kollegen

 

„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ Ob Friedrich Schiller bei diesem Ausspruch (Wilhelm Tell) von seinen Kollegen inspiriert wurde?

So oder so: Feindselige und aggressive Kollegen können einen aus dem Gleichgewicht und in die Defensive drängen. Das ist nicht schön. Ob beabsichtigt oder nicht; es ist anstrengend. Dauernörgler, Erbsenzähler, Trittbrettfahrer, Besserwisser, Intriganten: Wer solche Kollegen hat, braucht keine weiteren Feinde.

Was tun? Ein Sprichwort soll einen Hinweis geben: Love it, change it or leave it! Schön und gut, aber gibt es auch konkretere Tipps? Ja, und sie folgen auf dem Fuße:

 

 

 

1. Selbstreflexion

 

Was genau stört Sie an der Person des Anstoßes und deren Verhalten?

Kratzt das Verhalten oder die alleinige Anwesenheit eines Kollegen an etwas, das Sie mit sich selbst klären sollten? Persönliche Unterschiede, Neid und negative Gefühle können Gründe dafür sein, dass Sie einem Kollegen gegenüber voreingenommen sind. Vielleicht ist die andere Person gar nicht so unausstehlich, wie Sie meinen. Machen Sie sich bewusst, dass es Charaktereigenschaften der anderen Person sein können, über die Sie sich ärgern. Doch die können Sie nicht wirklich ändern. Ein Teil des Konflikts könnte an Ihrer Wahrnehmung oder Ihren Vorurteilen liegen. Die Welt ist ein Spiegel! Ran an die Klärung.

 

Hilfreiche Fragen zur Klärung:

  • Welchen Anteil habe ich daran?
  • Was genau nervt mich an dieser Person?
  • Wie verhält sich die Person mir gegenüber?
  • Sind wir uns zu unähnlich oder etwa zu ähnlich?
  • Inwieweit entspricht wohl die Interpretation auch der Absicht des Kollegen?
  • Erinnert mich dieser Mensch an eine Person, mit der ich keine guten Erfahrungen gemacht habe?
  • Bin ich neidisch auf die Position des Anderen?

 

Klärung erfolgt? Das Universum hat manchmal eine sehr eigene Art von Humor. Vielleicht will es uns dabei helfen, ständig zu lernen. Wobei wir auf manche Lerngelegenheit wohl gerne verzichten würden, oder? Wie die Leute in der Gegend von Weingarten mit weichem „L“ so gerne sagen; „Nicht schlagen, schütteln!“. Nur das so etwas heute üblicherweise die Firmenpolitik nicht erlaubt. Spielverderber! Was tun?

 

 

 

2. Die positive Absicht sehen

 

Die Grundannahme: Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zugrunde. Bei einem Konflikt ist das allerdings schwerer zu akzeptieren. Trotzdem lohnt es sich, dieser Annahme zu folgen:. Was bezweckt der Kollege oder die Kollegin mit dem Verhalten? Wozu soll es gut sein? Ob bewusst oder unbewusst; hinter dem Verhalten steckt eine Absicht, ein vermeintlicher Nutzen – der oft einseitig ausfällt, wenn überhaupt. Allerdings bedeutet Verständnis für die positive Absicht hinter einem unangenehmen Verhalten nicht unbedingt auch die Bereitschaft, unangebrachtes Verhalten zu ertragen. Hilfreicher ist es herauszufinden, ob es Möglichkeiten gibt, andere Wege zu deren Realisierung zu finden, die weniger Schaden anrichten. Hinweise erhalten wir auch durch die Einteilung der Störenfriede in Kategorien.

 

 

 

3. Typen unterscheiden

 

Überhaupt, was für schwierige Kollegen gibt es? In einem eigenen Beitrag finden Sie eine holzschnittartige Unterteilung häufiger Nervzwerge: 9 Typen von schwierigen Kollegen. So können Sie deren Eigenarten berücksichtigen. Was bei einem Persönlichkeitstyp gut funktioniert, kann bei einem anderen nach hinten losgehen. Das gilt ganz besonders bei narzisstischen Persönlichkeiten.

 

 

 

4. Besondere Vorsicht bei Narzissten

 

Wieso her ein besonderer Hinweis auf Narzissten beziehungsweise Menschen mit narzisstischer Tendenzen? Weil es ein so unterschätztes Thema ist und viele ansonsten gute Empfehlungen bei solchen Personen oft nicht wirken, sondern die Situation noch verschlimmern. Deswegen finden Sie auch in zahlreichen Beiträgen Hinweise, wie Sie solche Leute erkennen und wie Sie sich schützen können.

 

 

 

5. Klärendes Gespräch

 

In einem gut vorbereiteten Gespräch können Sie Ihre Position in Form von Ich-Botschaften darlegen. Drohungen, Vorwürfe und Anschuldigungen stellen Sie lieber zurück, das wäre wie Benzin auf die Glut gießen. Es würde nur Widerstand fördern. Dann lieber aktives Zuhören auf Augenhöhe!

Wenn Sie im Gespräch nicht weiterkommen, vertagen Sie mit festem Folgetermin. Krampf führt zu mehr Krampf! Mitunter kann dann ein Moderator helfen.

Wenn Ihre bisherigen Anläufe wirkungslos waren, sagen Sie sachlich unter vier Augen oder in Anwesenheit eines neutralen Moderators, was genau Sie am Verhalten des Anderen stört und was Sie sich für Ihre Zusammenarbeit wünschen.

 

 

 

6. Kontern

 

Mit den hierfür geeigneten Techniken der Schlagfertigkeit sorgen Sie dafür, dass unfaire Angriffe sich nicht lohnen. Wer zulässt ständig verbal bzw. psychisch attackiert zu werden, lädt dadurch zu weiteren Angriffen ein.

Aber Achtung: In der Regel ist nicht die Hau-drauf-Schlagfertigkeit, sondern professionelle Schlagfertigkeit gefragt. Üblicherweise macht Vergeltung die Sache nicht leichter, sondern legt die Basis für eine schwelende Blutfehde im Büro.

Mehr zu professioneller Schlagfertigkeit erfahren Sie hier.

 

 

 

7. Respekt

 

Achten Sie darauf, dass Ihr Gegenüber nicht sein Gesicht verliert. Legen Sie Respekt an den Tag, selbst wenn Ihnen eine noch so clevere Entgegnung auf der Zunge liegt. Auf verbrannter Erde wächst lange Zeit nichts mehr.

Lieber sein lassen: Im Eifer des Gefechts werden alte Fehler hervorgekramt, die keine echte Relevanz haben, aber eine Klärung erschweren. Und auch der Druckabbau durch persönliche Beleidigungen wird im Vergleich zum Schaden oft überschätzt.

8. Zuerst durchatmen

 

Manches ist sogar dann schwer zu glauben, wenn es vor den eigenen Augen geschieht. Lassen Sie sich trotzdem nicht durch eine Antwort oder eine Reaktion der anderen Person provozieren, sondern nehmen Sie eine Bedenkzeit und reagieren Sie sachlich. Wenn Sie das Gefühl haben angegriffen worden zu sein, oder wenn Sie sich innerlich aufregen, dann atmen Sie erst einmal tief durch. Wenn in einer unerwarteten Konfliktsituation Stresshormone große Teile des vergleichsweise moderneren Gehirnbereichs lahmlegen und das Reptiliengehirn übernimmt, räumen Sie lieber das Sonntagsgeschirr zur Seite. Unbedachte Reaktionen können die Situation unnötig verschärfen.

 

 

 

9. Grenzen setzen

 

Lassen Sie den Kollegen wissen, dass es bestimmte Verhaltensweisen und Handlungen gibt, die für Sie nicht akzeptabel sind. Signalisieren Sie ohne unnötig überzogene Drohungen, wann und wo welche Grenze überschritten wird. Achten Sie auf eine angemessene Einschätzung der Eskalationsstufe.

 

 

 

10. Lieber nicht Lästern

 

Verständlich ja, hilfreich nein. Es mag zwar ein menschlicher Impuls sein, durch etwas Lästern Druck abzulassen, doch förderlich ist das nicht. Das stört das Betriebsklima, ist somit wenig professionell und es verhärtet die Fronten. Außerdem senkt es Ihr Ansehen, da es als ein Zeichen fehlender Souveränität betrachtet wird. „Was kümmert es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt?“

 

 

 

11. Perspektive erkunden

 

Wie wäre es für Sie, wenn Sie Ihren schwierigen Kollegen besser und vor allem von einer anderen Seite kennenlernen? Nutzen Sie Situationen wie die Wartezeit am Fahrstuhl oder am Kopierer für einen Smalltalk. Versetzen Sie sich in die Lage der anderen Person. Erkunden Sie die Position. Die Fähigkeit, die Perspektive zu wechseln und sich in eine andere Person hineinzuversetzen, ist eine Grundkompetenz für gutes und respektvolles Miteinander. So erfahren Sie mehr über Ihren Störenfried und zeigen Interesse am Anderen. Dabei ist bei absichtlich bösen Zeitgenossen allerdings auch Vorsicht geboten! Reden Sie weniger und hören Sie mehr zu.
Die Einsichten sorgen nicht nur für mehr Verständnis, sondern helfen auch, die eigenen Interessen besser zu vertreten.

 

 

 

12. Konsistenz

 

Wenn erforderlich: Wiederholen Sie Ihren Standpunkt immer und immer wieder, unabhängig davon, was die andere Person behauptet. Lassen Sie sich nicht in die Defensive drängen. Beharren Sie möglichst gelassen auf Ihrem Standpunkt, bis es auch der ignoranteste Kollege versteht.

 

 

 

13. Abstand gewinnen

 

Die Bemühungen tragen keine Früchte? Dann lernen Sie Abstand zu nehmen! Wenn das räumlich nicht möglich ist; zumindest mental.

Auch wenn Sie schwierigen Kollegen angemessen distanziert gegenübertreten, solltest du sich respektvoll verhalten, selbst dann, wenn Sie meinen, dass er das nicht verdient hat. Respekt und Wertschätzung sind Investitionen, mit denen Sie die Grundlage für eine gute Beziehung schaffen und sich selbst treu bleiben.

 

 

 

14. Zustandsmanagement

 

Achten Sie auf Ihre Souveränität. Zu viel Adrenalin macht es nicht leichter. Gerade im Eifer eines Gefechts gilt es, in einem möglichst balancierten Zustand zu bleiben. Wir lassen uns doch nicht so leicht aus dem Gleichgewicht bringen, oder? Also locker bleiben!

Leichter gesagt, als getan? Ja, gerade die Stimme und Körpersprache führen ihr Eigenleben. Anstatt so zu tun, als ob; achten Sie lieber auf Ihre innere Haltung. Das ist einfacher und glaubwürdiger!

Bewahren Sie Haltung: Ein sicherer Stand ist besser als gelebte Wankelmütigkeit. Achten Sie auf ruhige Bewegungen statt fahrige oder aggressive Gesten. Zu schnelles Sprechen ist ein Anzeichen von Nervosität und Schwäche. Ruhiges, betontes Sprechen vermittelt Sicherheit. All das funktioniert am besten von innen nach außen. Ihre innere Haltung zählt.

Im angestrebten Zustand haben Sie Ihr Gleichgewicht und kennen Ihren Standpunkt. Sie zu provozieren, funktioniert nicht. Angriffe sind zwecklos!

Je aufgeräumter Sie sind, desto weniger Chancen haben andere Menschen Ihre empfindlichen Knöpfe zu drücken, Sie zu manipulieren.

 

 

 

15. Verantwortung übernehmen

 

Übernehmen Sie Verantwortung. Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, gestehen Sie ihn ein. Sorgen Sie für klare Verhältnisse. Wobei Verantwortung zu übernehmen nicht gleichbedeutend mit Schuldübernahme ist; es bedeutet in erster Linie die Bereitschaft zur Gestaltung.

 

 

 

16. Die eigenen Werte kenne und ihnen trau bleiben

 

Zugegeben, manche Zeitgenossen sind eine Herausforderung für die Fähigkeit Wohlwollen zu pflegen. Doch anstatt sich von solchen Testcharakteren dazu hinreisen zu lassen, es ihnen gleichzutun und sich zu revanchieren, ist das die Gelegenheit zu zeigen, wie wir tatsächlich zu unseren Werten stehen.

 

 

 

17. Halleluja

 

Glücklicherweise gibt es ja nicht nur die Kollegen aus der Hölle, sondern auch die anderen, die Geschenke des Himmels und die vielen im Zwischenfeld natürlich auch. Wie wäre es, den bereichernden Zeitgenossen häufiger die verdiente Wertschätzung zukommen zu lassen?

 

 

 

18. Reframing

 

Wie wäre es mit Reframing, also Umdeutung. Manchmal hilft schon so ein Gedanke, wie; „Wer im Leben den nächsten Level erreicht, bekommt anspruchsvollere Trainingspartner!“.

 

 

 

19. Fliegende Affen

 

Achten Sie darauf, wer möglicherweise fiesen Kollegen in die Hände spielt. Sogenannte fliegende Affen, englisch Flying Monkeys, dienen manipulativen Zeitgenossen als Handlanger. Um mehr über Sie zu erfahren und Sie zu beeinflussen, verkleiden sie sich als freundliche Kollegen. Bleiben Sie offen und aufmerksam.

 

 

 

20. Unterstützung

 

Lassen Sie sich unterstützen, dafür gibt es Experten.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie sorgen Sie für ein angenehmes Miteinander?

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 14. Dezember 2015
Überarbeitung: 8. Juni 2020
AN: #989224
K: CNB
Ü:

Understatement statt Super-Ego

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Kommunikationskompetenz
Understatement statt Super-Ego

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Es ist nicht immer so einfach, mit dem eigenen Wissen hinter dem Berg zu halten. Doch dafür kann es gute Gründe geben. Es lässt sich mit Understatement oft mehr erreichen, als dem Super-Ego die Bühne zu überlassen. Weshalb?

Überblick

 

 

 

 

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Kurt Tucholsky

Video

https://youtu.be/k1IuQ3Pbymw

Ach wie gut das jeder weiß …

 

Nicht nur Narzissten neigen dazu: Manche Leute müssen immer beweisen, wie schlau sie sind. Oft beweisen sie dadurch allerdings gerade das Gegenteil. Und selbst jene, die einen überdurchschnittlichen IQ zu haben scheinen, schießen sich dadurch ins Knie. Das menschliche Ego kann mitunter ziemlich dominant sein. Doch wer so angibt, trifft auf umso mehr Widerstand. Da hatte der Inspektor Columbo eine bessere Technik. Und ich verweise mit dem Link auf einen entsprechenden Artikel.

 

 

 

Inspirieren statt schieben

 

In nachhaltigen Reden, Präsentationen und Gesprächen dürfen Zuhörer selbst Einsichten entwickeln, anstatt die Lösung oder sogar die Handlungsanweisung vorgesetzt zu bekommen. Das fühlt sich nicht nur besser an, es hat auch deutlich mehr Wirkung; das Ergebnis wird mitgetragen, Identifikation und Eigeninitiative gefördert.

Übrigens; auch die Moderation von kreativen Prozessen ist wirkungsvoller, wenn Moderatoren nicht schon vorher die einzige und richtige Lösung präsentieren. Allerdings hilft es, wenn Moderatoren schon einen Sack von Ideen in der Hinterhand haben und diese gegebenenfalls diskret einfließen lassen können. Das fördert die Identifikation und Unterstützung derjenigen, die selbst zu Einsichten eingeladen werden. Viele erfahrene Führungskräfte kennen und nutzen diese Möglichkeit sehr erfolgreich.

P.S.

 

Was kommt Ihnen bei diesem Thema in den Sinn?

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Artikel zur Persönlichkeit

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 28. März 2021
AN: #324

Verbalcerealien

Verbalcerealien

Klarheit schmückt tiefe Gedanken. –François VI. de La Rochefoucauld
Verbalcerealien

Verbalcerealien

 

Was sind Verbalcerealien? Klingt doch gesund, oder?

Video

https://youtu.be/E09VL2wqNQs

Verbalcerealien

 

Jede Zeit scheint sie zu haben; sprachliche Ballaststoffe. Ihr Klang mag sich verändern, ihr Anteil bleibt. Sprache lebt und klebt. Da bleiben gerne mal Begriffe haften, die im besten Fall mit unverdaubaren Feldfrüchten im Kunststoffgemüseriegel verglichen werden. Dort dienen, die heute als Cerealien bezeichneten Ballaststoffe als Verdauungshilfe. Ballaststoffe (engl. „dietary fiber“, seltener „non nutritive carbohydrates“) sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Im Darm mögen sie hilfreich sein, in der Kommunikation ist das etwas anders.

Welchen Beitrag die automatische Einfügung von Worten wie „echt“ und „genau“ liefern, ist weniger klar. Lange Zeit wurde von so manch einem jeder Satz mit ein „echt“ angereichert. Heute ist dieses Phänomen weitgehend vergessen. Dafür drängt sich seit einigen Jahren das „genau“ in die freigewordene Stelle. Es war einmal und Hand aufs Herz, das „echt!“ hat mich damals auch befallen. Gefallen findet das bei mir heute echt nicht mehr. Genau!

Im Ernst; schlanke Sätze lassen sich besser verdauen. Füllwörter und Verbalcerealien braucht die Welt nicht wirklich und lassen die Nutzer auch nicht gerade besser aussehen.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

P.S.​

 

Wie stehen Sie zu Verbalcerealien?

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Verbalcerealien

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. August 2014
Überarbeitung: 17. Januar 2021
Englische Version:
AN: #841
K: CNB
Ü:

Sprache macht mächtig oder schmächtig

Sprache macht mächtig oder schmächtig

Zusammenhang von Sprache und Persönlichkeit: Andere Sprache, anderer Mensch! Nehmen Sie Einfluss; pflegen Sie eine konstruktive Sprache!
Sprache, Stimme und Erscheinungsbild stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Persönlichkeit.

Sprache und Persönlichkeit

 

Sprache, Stimme und Erscheinungsbild stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Persönlichkeit. Worte haben mehr Macht, als wir im uns im Alltag bewusst sein mögen. Erfahre, worauf es sich zu achten lohnt und weshalb du deine Sprache pflegen solltest. Erlebe, wie eine andere Sprache aus Ihnen einen anderen Mensch macht​, wenn das dein Ziel ist.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Der Zusammenhang von Sprache und Persönlichkeit

 

Sprache, Stimme und Erscheinungsbild stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Persönlichkeit. Jeans, Businesskleidung oder Smoking? Wenn wir uns verkleiden, verwandeln wir uns. Das gilt für die Bekleidung ebenso wie für die verwendete Sprache. Beides hat Auswirkungen. Wir verhalten uns plötzlich anders.

 

 

 

Andere Sprache, anderer Mensch?

 

Language (English), lingvo (Esperanto), la langue (Französisch), linguaggio (Italienisch), Lingua (Latein), język (Polnisch), язык (Russisch), språk (Schwedisch), idioma (Spanisch), ulimi (Zulu), Sprache (deutsch),…

Manche Menschen meinen, wir würden mit jeder neuen Sprache auch eine neue Seele erwerben. Studien behaupten sogar, dass Menschen je nach der gerade von ihnen genutzten Sprache verblüffend unterschiedliche Ergebnisse in Persönlichkeitstests hervorbringen.

 

 

Weshalb wirkt sich die Sprache auf das Denken aus?

 

Die verwendete Sprache hat gleich mehrere Veränderungen zur Folge.

Wir verbinden mit der jeweiligen Sprachen andere Vorstellungen und Erwartungen. Die Identität beruht nicht nur darauf, wie wir uns selbst einschätzen, sondern auch darauf, wie wir denken, dass andere Menschen uns wahrnehmen. Je nachdem welche sozialen und gesellschaftlichen Erfahrungen wir in der jeweiligen Sprache gemacht haben, nehmen wir uns selbst anders wahr. Wahrnehmung, Denken und Handeln verändern sich dadurch. Soweit so interessant, doch gibt es weitere interessante Beziehungen zwischen Sprache und Persönlichkeit.

Jede Sprache hat ihre linguistischen Eigenarten. Der Aufbau einer Sprache wirkt sich auf die Gestaltung des Denkens aus.

Selbst, wenn es auf den ersten Blick nicht so dramatisch wirkt; es gibt nicht in jeder Sprache eine direkte Übersetzung für Worte. Dort wo es ein Wort als Übersetzung gibt, hat es oft noch weitere und oft abweichende Bedeutungen.

 

 

 

Und in der Muttersprache?

 

Es wird im Alltag weitgehend übersehen, dass wir innerhalb unserer Muttersprache immensen Gestaltungsspielraum haben. Die persönliche Ausgestaltung der Sprache hat großen Einfluss auf unser Denken, Handeln und wie wir auf andere Menschen wirken.

Ein Beispiel ist die sprachliche und mentale Fokussierung auf Probleme oder Lösungen. Wer dazu neigt, sprachlich zur einen oder anderen Richtung zu tendieren, neigt auch mental dazu. Die Konsequenzen sind immens.

Diese Zusammenhänge machen die Wissenschaft neugierig und auch andere Interessen wollen tiefere Einblicke in unser Denken. Solche Zugänge sind für vielerlei Absichten nutzbar – im Guten, wie im Schlechten.

In den 1980ern erforschte der Psychologieprofessor James W. Pennebaker, von der University of Texas, die Zusammenhänge am Beispiel von Sprachgebrauch trauernder Menschen. Er hat dort bestätigt, was in der Psychotherapie von entsprechenden Therapeuten genauestens berücksichtigt wird. Der Einfluss der Sprache auf den Therapieerfolg ist riesig, weshalb ich dem, (ja, ich führe ein Doppelleben!) auch in der Therapie von Angststörungen hohe Aufmerksamkeit widme.

Der Gebrauch von Sprache und Wörtern ermöglicht also Rückschlüsse auf die Persönlichkeit von Menschen, nur wie lässt sich was erkennen? Auf der Suche nach Antworten wurden und werden Computerprogramme zur Auswertung der eingesetzten Sprache entwickelt und eingesetzt. Dabei werden auch unscheinbar wirkende Worte (beispielsweise Pronomen, Artikel, Konjunktionen) und die Satzkonstruktion ausgewertet. Pennebaker behauptet, dass gerade diese unscheinbaren Worte Rückschlüsse erlauben. Wieso? Weil sie unbewusster eingesetzt werden. Hier sind mit zunehmender Rechnerkapazität und Künstlicher Intelligenz radikale Entwicklungen wahrscheinlich. Doch viele Einblicke sind schon heute ohne Hilfsmittel möglich.

Mit etwas Übung lassen sich auch in Echtzeit und ohne Supercomputer durch aufmerksames Zuhören und das Wissen um entsprechende Hinweise Persönlichkeitstendenzen erkennen. Entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten kannst du in einem Einzeltraining mit mir erwerben.

 

 

 

Einflussnahme: Gestalten!

 

Die von uns verwendete Sprache ist nicht in Stein gemeißelt, wir haben Einfluss darauf. Und diesen Einfluss auszuüben lohnt sich, vor allem deswegen, weil unser Denken so maßgeblich von ihr beeinflusst wird.

Die verwendete verbale Sprache verändert unsere Persönlichkeit und somit auch die Körpersprache. Interessanterweise ist auch das keine Einbahnstraße. Verändert sich im Rahmen der Zusammenarbeit im Coaching die Körpersprache, dann verändert sich auch oft signifikant die Sprache. Persönlichkeitsentwicklung findet auf vielen Ebenen statt.

Nimm Einfluss; pflege eine konstruktive Sprache!

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

P.S.

 

Welchen Zusammenhang siehst du zwischen Sprache und Persönlichkeit? Pflegst du deine Sprache?

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Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Achten Sie auf den Zusammenhang von Sprache und Persönlichkeit

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 11. Mai 2021
AN: #4910
K:
Ü:

Tipps für engagierte Teilnehmende an Videokonferenzen

Tipps für engagierte Teilnehmende an Videokonferenzen

So funktionieren Videokonferenzen besser
Vlogging: Smiley, Smartphone, Video

Effektive Videokonferenzen

 

Schon in anderen Beiträgen ging es um Videokonferenzen. Trotzdem gibt es immer wieder Teilnehmer, die ansonsten engagiert teilnehmen, doch vor der Webcam schweigsam werden.

 

 

 

Übersicht

 

Videokonferenzen

 

Schon in anderen Beiträgen ging es um Videokonferenzen. Trotzdem gibt es immer wieder Teilnehmender, die ansonsten engagiert teilnehmen, doch vor der Webcam schweigsam werden. So bleiben Videokonferenzen weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Wenn Sie das ändern wollen, dann …

 

 

 

15 Tipps für engagierte Teilnehmende an Videokonferenzen

 

 

1. Motivation

 

Sorgen Sie dafür, dass alle Teilnehmende wissen, welchen Nutzen die Konferenz hat. Und zwar nicht irgendwie und irgendwann, sondern möglichst konkret und persönlich.

 

 

 

2. Moderation

 

Ein Moderierender hat dann den Überblick und sorgt für eine effektive Videokonferenz. Damit die Moderation gelingt, ist die Vorbereitung des Meetings entscheidend. Alle Beteiligten sollten vorab den Anlass, die Zielsetzung und den Ablaufplan des Termins kennen.

Es ist wichtig, dass Videokonferenzen professionell geleitet werden. Derjenige, der zur Videokonferenz einlädt, hat die Aufgabe, sie auch zu moderieren. Dazu gehört es, die Gesprächsbeiträge zu ordnen und dafür sorgen, dass sich alle konstruktiv dran beteiligen. Moderation ist besonders wichtig. Auch die Vorstellung der Anwesenden gehört zu den Aufgaben des Moderators.

Der Moderator sorgt dafür, dass jeder weiß, wer gerade an der Reihe ist. So entsteht keine Verwirrung und auch der Protokollführer hat es leichter. Er vergibt das Rederecht und sorgt für die Effektivität der Zusammenkunft. Gerade bei nicht optimaler Technik sorgen Übertragungsverzögerungen dafür, dass zusätzliche Disziplin erforderlich ist.

 

 

 

3. Ermuntern

 

Bei einer Videokonferenz gehen die still Teilnehmende meist unter. Zur Moderation gehört es deshalb, auch diese Gesprächspartner einzubeziehen. Wird darauf verzichtet, gibt es spätestens nach der Versendung des Protokolls ein böses Erwachen, weil sich zum Beispiel die stillen Persönlichkeiten beim Abstimmungsprozess übergangen fühlen.

 

 

 

4. Teilnehmer

 

Je nach Thema sollte die Gruppengröße und Zusammensetzung gewählt werden. Bei der Zusammensetzung der Teilnehmer ist neben der inhaltlichen Kompetenz und Zuständigkeit auf Persönlichkeitstendenzen und Kompatibilität zu achten.

Ab 7 Teilnehmern reduziert sich die Effektivität deutlich und der Moderator ist gefordert das Beste daraus zu machen. Je weniger Teilnehmer, desto konzentrierter lässt sich ans Werk gehen.

 

 

 

5. Einstimmen

 

Bevor es losgeht, beenden Sie zuerst, was Sie gerade getan haben. Wo immer möglich, stimmen Sie sich auf das Gespräch ein, damit sie ganz bei der Sache sind. Präsente Gesprächspartner werden geschätzt und sind leider sehr selten.

Moderatoren stimmen die Teilnehmer ein, wenn die sich nicht selbst aufwärmen. Welche Rituale dafür geeignet sind, ist sehr individuell zu entscheiden. Mitunter genügt schon guter Small Talk. Dessen Bedeutung wird allerdings oft unterschätzt. Oft fällt der Smalltalk weg. Meist gehen die Teilnehmer ohne Aufwärmphase ans Eingemachte.

Für die Einstimmung schwören einige meiner Klienten auf Eisbrecher. Beispiele? Klar:

  • Jeder wählt ein Clipart, dass den aktuellen Gemütszustand am besten beschreibt.
  • Reihum beschreibt jeder, wie er oder sie sich heute einbringen wollen.
  • Eine gemeinsame Einwortgeschichte entwickeln (Favorit einiger Teilnehmer an ImproRhetorik™).
  • Flaschendrehen

 

 

 

6. Blickkontakt

 

Mit entsprechendem Equipment lässt sich Präsenzsitzungen nahekommen. Hier sind Arbeitgeber gefordert zu unterstützen. Dabei geht es nicht nur um Ausrüstung, sondern das entsprechende Wissen, dieses einzusetzen.

 

 

 

7. Vereinbarungen für fokussierte Teilnehmer

 

Bei einer Videokonferenz kann einiges schiefgehen. Oft machen die Teilnehmer nebenher noch etwas anderes und schreiben zum Beispiel Nachrichten auf ihrem Smartphone. Selbst wenn das niemand sieht, bekommen die Gesprächspartner garantiert mit, dass der Betreffende nicht bei der Sache ist. „Ich habe Konferenzen erlebt, bei denen jemand mehrmals angesprochen wurde und nicht reagierte. Er war einfach abgetaucht.

 

 

 

8. Dauer der Redebeiträge

 

Vermeiden von Monologen und Förderung von Dialogen. Hier ist der Moderator gefragt, das zu Gruppenkultur zu machen.

 

 

 

9. Reihenfolge der Redebeiträge

 

Gegen das Abschalten bei persönlich weniger relevanten Themen hilft etwas Unberechenbarkeit. Würfeln Sie den nächsten Teilnehmer, der an der Reihe ist.

 

 

 

10. Mindestens 5 Sinne

 

Sprechen Sie die Sinne an, wir haben mindestens 5 davon und nicht jeder Teilnehmer ist visuelle veranlagt. Was lässt sich greifen, demonstrieren, schmecken, reichen….? Das geht nicht über das Internet? Sein Sie etwas kreativer und Sie finden Wege.

 

 

 

10. Aufstehen

 

Ermuntern Sie die Teilnehmer dazu, aufzustehen und sich zu bewegen. Wie wäre es, mit Händen und Füßen zu präsentieren, ein Flipchart oder Whiteboard zu verwenden? Das lässt sich leicht realisieren und bringt Bewegung ins Spiel.

 

 

 

11. Kreativitätstechniken

 

Setzen Sie bisher ungenutzte Kreativitätstechniken ein und entwickeln Sie neue. Eine ganze Reihe solcher Methoden finden Sie auf der Homepage.

 

 

 

12. Spielerischer Ansatz

 

Mit entsprechendem Vorlauf Teilnehmer dazu ermuntern, bei Onlinemeetings neue Wege zu beschreiten, die von diesem Medium ermöglicht werden. Solches Erkunden weckt die Neugier und Aufmerksamkeit aller Teilnehmer und eröffnet neue Möglichkeiten. Noch immer werden Videokonferenzen nur als Ersatz betrachtet, anstatt als Bereicherung.

 

 

 

13. Persönlichkeitstendenzen

 

Moderatoren, die um die Bedeutung der individuellen Persönlichkeitstendenzen der Teilnehmer wissen, können sei besser unterstützen aktiv teilzunehmen. Oft endet das Thema schon bei der Feststellung, ein Teilnehmer wäre extravertiert und ein anderer halt introvertiert.

 

 

 

14. Virtuelle Teamentwicklung

 

Zoom statt Kletterbaum. Finden Sie Wege zur virtuellen Teamentwicklung.

 

 

 

15. Grundsätzliche Tipps für Videokonferenzen

 

Grundsätzliche Empfehlungen finden Sie im Beitrag 33 Tipps für erfolgreiche Videokonferenzen.

Video

https://youtu.be/fl6aNn0TbxY

P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Videokonferenzen gemacht? Worauf achten Sie, damit alle Teilnehmer engagiert mit dabei sind?

Artikel zu Onlinesitzungen, Videokonferenzen,...

Wie wirkst du vor der Kamera?

Wie ist deine Wirkung vor der Kamera? Selbst die persönliche Wirkung vor der Kamera einzuschätzen, ist schwer. Was ist zu beachten?

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In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab. Konfuzius

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. August 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
Englische Version:
AN: #739
K: CNB
Ü:

18 Tipps, mit denen Sie Ihre Durchsetzungskraft steigern

18 Tipps, mit denen Sie Ihre Durchsetzungskraft steigern

So verbessern Sie Ihr Durchsetzungsvermögen

Durchsetzungsstärke

Durchsetzungsstärke

 

Erfahren Sie, wie Sie Durchsetzungsfähigkeit erlernen und erfolgreich anwenden. Es folgen 18 Tipps für mehr Durchsetzungskraft in Privat- und Berufsleben.

Video

Im Schnitt!

Überzeugungskraft

 

Durchsetzungsvermögen beruht auf Überzeugungskraft. Dabei ist das, wovon überzeugt werden soll, untrennbar mit der Person verknüpft, die ihr Anliegen verwirklichen will. Wichtig ist neben der Qualität und Attraktivität des Angebots auch die überzeugende Präsentation. Die Art und Weise, wie wir wahrgenommen werden, hat großen Einfluss auf unsere Durchsetzungskraft und entscheidet wesentlich darüber, ob wir Vertrauen und Unterstützung erhalten oder ob uns Widerstand entgegengesetzt wird. Das gilt nicht nur im beruflichen Umfeld, sondern auch im privaten Bereich.

 

 

 

Stärken Sie Ihre Durchsetzungskraft: 18 Tipps

 

Die Möglichkeiten, die Durchsetzungskraft zu stärken, sind vielfältig: Ausstrahlung, fachliche und soziale Kompetenzen, rhetorische und kommunikative Fähigkeiten sowie Verhandlungsgeschick machen sich positiv bemerkbar. Auch Erfahrungen spielen eine große Rolle, die allerdings eine gewisse Zeit benötigen, um Teil einer gereiften Persönlichkeit zu werden. Andere Faktoren können gezielt gefördert werden, insbesondere die nonverbale Kommunikation. Und hier sind 18 Tipps:

 

 

 

1. Sich selbst kennen

 

Wer sich selbst, die eigenen Stärken, Schwächen, Werte und Prioritäten, Ziele oder gar Vision, die eigene Rolle, kennt, hat es deutlich einfacher.

Es ist eine lebenslange Aufgabe, sich mit grundlegenden Fragen zu beschäftigen und sich in Selbstreflexion zu üben. Es lohnt sich!

Gesunde Selbstsicherheit beruht auf Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, also das Wissen um persönliche Eigenarten, Stärken und Potenziale, Erfahrungen und Selbstwirksamkeitserwartung. Das schlägt sich konsistenter Wahrnehmung, Denken und Handeln wieder.

 

 

 

2. Klare Ziele

 

Klären Sie für sich Ihre Ziele und Prioritäten und dann sorgen Sie für klare Botschaften. Wenn Sie schon selbst nicht Ihre Ziele vollständig verstehen, wird es schwer sie zu kommunizieren. Doch das ist erforderlich.

Überschaubare Ziele über einen absehbaren Zeitraum, die konsequent verfolgt werden, sind ein wichtiger Schritt. Anschließend lässt sich kritisch hinterfragen, wie das Ziel erreicht wurde und was es zu lernen gibt.

Das Erreichen auch kleiner Ziele fördert das Selbstvertrauen und ermutigt, weitere Herausforderungen anzugehen und so mit der Zeit die Durchsetzungsfähigkeit zu verbessern.

 

 

 

3. Bleiben Sie Ihren Werten treu

 

Wirklich durchsetzungsfähige Menschen müssen gerade keine rücksichtslosen Egoisten sein. Selbst, wenn Sie über die Macht verfügen, etwas selbst bei Widerstand durchzusetzen oder sich über anerkannte Werte hinwegzusetzen, bleiben Sie sich lieber treu. Sonst bleibt es bei einem Pyrrhussieg. Der Zweck heiligt nicht die Mittel!

Wer meint sich mittels Machoverhalten durchsetzen zu müssen reduziert den eigenen Status und verliert selbst bei kurzfristigem Erfolg durch Mitdemkopfdurchdiewand.

 

 

 

4. Umgang mit Andersdenkenden

 

Wer sich und sein Vorhaben durchsetzen will, muss mit Ablehnung rechnen, sobald sich daraus Veränderungen für andere ergeben. Dabei geht es nicht nur um tatsächlichen Wandel, sondern um die vermuteten Auswirkungen und Absichten. Versetzen Sie sich in die Sichtweise anderer Menschen.

Durch Transparenz und Glaubwürdigkeit lassen sich Widerstände verhindern oder zumindest reduzieren.

Wird beherzigt, dass die Bedeutung einer Botschaft letztlich vom Empfänger bestimmt wird, sollte eine geeignete Form der Vermittlung gewählt werden, um die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen gering zu halten.

Ist ein Standpunkt haltbar, dann gibt es auch überzeugende, vernünftige Argumente dafür. Dann gelingt es auch, die Vorteile klar herauszustellen.

Aggressivität ist hingegen ein Hinweis darauf, dass eigene Themen nicht geklärt sind.

 

 

 

5. Druck im Vergleich zu Offenheit

 

Druck erzeugt Gegendruck, dieses Prinzip ist aus der Physik bekannt. Es lässt sich aber auch auf die Kommunikation übertragen. Wer sich um jeden Preis durchsetzt, macht sein Gegenüber zum Gegner und beschwört Ablehnung herauf, selbst wenn das erzwungene Ergebnis für andere förderlich wäre. Wer hingegen zeigt, dass er seinen Einfluss nur dann einsetzt, wenn es wirklich erforderlich ist, lässt sein Gegenüber am Prozess teilhaben und mindert so den Widerstand.

 

 

 

6. Die notwendige mentale Balance

 

Wir geben ständig Informationen über uns selbst preis. Insbesondere körpersprachliche Signale vermitteln, ob und wie man zu dem steht, was man sagt. Dies ist vor allem in Verhandlungssituationen  relevant, in denen Gesprächspartner einander in der Regel genau beobachten und die Beweggründe des oder der anderen kritisch hinterfragen. In solchen Momenten macht eine unbedachte Körpersprache angreifbar. Doch sie drückt aus, was in uns vor sich geht.

Durchsetzungsvermögen erfordert einen überzeugenden Auftritt. Wer die Mitte verloren hat, befindet sich in einem Zustand der Unausgeglichenheit, steht buchstäblich neben sich und kann weniger gut auf die sonst vorhandenen Ressourcen zugreifen. Deswegen gilt zu trainieren auf möglichst direktem Weg das innere Gleichgewicht wiederherzustellen, wenn es mal verloren gegangen ist. In emotional bewegten Momenten, etwa in Situationen, die als Angriff empfunden werden, reagieren wir sonst schnell unbedacht, ohne die Konsequenzen zu bedenken.

Je klarer ich mir selbst bin, desto leichter habe ich es auch souverän Nein zu sagen. Wer sich selbst und die eigenen Knöpfe kennt ist autonomer, gibt besser auf sich und die Anliegen acht, kommuniziert souveräner.

Dass man sich verliere, sei noch nicht schlimm, schrieb Marcel Proust (1871 bis 1922) in „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, sondern dass man sich hinterher nicht wieder zurechtfinden könne. Eben darum geht es zunächst: auf direktem Weg ein inneres Gleichgewicht herzustellen.

7. Wie wirken unangemessene Reaktionen auf das Gegenüber?

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass die erste Reaktion auch die bestmögliche ist, sinkt mit dem Grad des negativen emotionalen Gehalts. Gerade bei Wut empfiehlt es sich, wieder zu sich zu kommen und erst dann zu handeln. Eine angemessene, gegebenenfalls sogar wohlwollende Reaktion vermittelt Souveränität, erhöht das eigene Ansehen und damit auch die Durchsetzungskraft. Wer hingegen harsch auftritt, dem werden Schwäche und Unsicherheit unterstellt. Auch ständiges Nachgeben ist nicht sinnvoll: Es hat Benachteiligung zur Folge, das Ansehen und die Durchsetzungskraft leiden. Wer sich jedoch immer durchsetzt, dem wird unterstellt, es ginge nicht um die Sache, sondern nur um persönliche Erfolgserlebnisse.

Neben diesen beiden Extremen existieren Alternativen, die darauf abzielen, Verantwortung zu übernehmen und Einsatz für sich und sein Anliegen zu zeigen. Der Fokus sollte darauf liegen, die eigenen Interessen unter Beachtung der persönlichen Werte überzeugend zu vertreten und zugleich das Gegenüber einzuladen, an einem gemeinsamen Vorhaben teilzuhaben. Dafür ist es sowohl erforderlich, die Meinungen anderer zu würdigen, als auch im Zweifelsfall gegen den Strom zu schwimmen. Dies zeigt sich im gesamten Auftreten und besonders in der Körpersprache.​

 

 

 

8. Die Rolle der Körpersprache

 

Die nonverbale Kommunikation spielt in vielen Bereichen eine große Rolle, obgleich ihr oft zu wenig Gewicht beigemessen wird. Während Argumente in der Regel gut vorbereitet werden, überlässt man die Körpersprache meist dem Zufall. Oft sagt diese allerdings etwas anderes, als verbale Äußerungen vermitteln sollen. Besonders dann, wenn man versucht, sich zu verstellen oder etwas zu unterdrücken.

Gerade in Verhandlungssituationen wollen sich viele Menschen so vorteilhaft wie möglich darstellen und sich ihre Aufregung nicht anmerken lassen. Das Ergebnis entspricht dann in der Regel nicht den Erwartungen, weil der innere Druck sehr groß ist und sowohl die körperliche als auch die geistige Beweglichkeit lahmt. Anstatt schlecht zu schauspielern, empfiehlt es sich, authentisch und professionell aufzutreten. Schließlich geht es darum, sich selbst und das eigene Angebot überzeugend zu präsentieren. Dazu müssen der verbale und der nonverbale Teil der Kommunikation übereinstimmen: Man sollte sich daher auch körpersprachlich aufrecht, offen, zugewandt und auf Augenhöhe zeigen.

 

 

 

9. Wie stimmig sind Sie: Die Bedeutung der Stimme

 

Die Wirkung der Stimme ist immens, im Guten, wie im Schlechten. Über die Stimme wird vieles transportiert, ob wir wollen oder nicht. Von ihr leiten die Zuhörer ab, wie wir sind und wie wir zu unseren Aussagen stehen.

Um die Stimme wirkungsvoll einzusetzen, lohnt es sich sowohl an der inneren Haltung, der Stimmtechnik und der Stimmpflege zu arbeiten.

 

 

 

10. Klare Botschaften statt Weichmacher

 

Setzen Sie auf klare, prägnante Botschaften. Einfache Sätze, verständliche Sprache … die Grundlagen der Kommunikation beachten.

Dazu gehört auch der Verzicht auf Weichmacher, die Ihren Aussagen die Kraft nehmen. Gönnen Sie sich den Beitrag mit dem Titel: Diese 10 Weichmacher schaden Ihnen und Ihrer Botschaft. Den Link finden Sie unten.

So machtvoll Sprache sein kann, so leicht stellen wir uns mit ungeeigneten Worten selbst ein Bein.

 

 

 

11. Worten Taten folgen lassen

 

Durchsetzungsvermögen basiert auch auf einer starken Motivation. Einen Grundbaustein liefern dabei die persönlichen Werte, die sinnvolle Wegweiser für unser Handeln darstellen. Wer seine Werte formuliert und lebt, findet Halt und Orientierung, auch für die Beurteilung des eigenen Verhaltens.

Mit einem gut durchdachten Plan werden vor allem komplexe Vorhaben schon vor dem Start überprüfbar: Ein Konzept liefert gewissermaßen den Bauplan für die Realisierung und verschafft einen Überblick über die anstehenden Aufgaben. Um diese schneller voranzubringen, werden Prioritäten gesetzt, also wichtige und weniger wichtige Schritte definiert. Die Aufgabenfolge nach Bedeutung und Dringlichkeit festzulegen, hilft, den Prozess zu vereinfachen und Ressourcen sinnvoll einzusetzen.

Doch letztlich lassen erst Taten aus einem Vorhaben Realität werden, denn ohne konsequente Umsetzung nutzt die beste Planung wenig. Das Umfeld registriert, wie engagiert wir ans Werk gehen, und die Glaubwürdigkeit steigt, wenn das Gesagte auch verwirklicht wird.

 

 

 

12. Umgang mit Hindernissen

 

Hindernisse treten oft nicht überraschend auf; viele sind absehbar oder kündigen sich an. Durch das Einkalkulieren von Problemen können entsprechende Maßnahmen schon im Vorfeld vorbereitet werden. Wer einen Plan B im Schubfach hat, ist in der Lage, entspannter mit Schwierigkeiten umzugehen.

Auch andere beobachten, wie wir mit Hindernissen verfahren. Behaupten lässt sich viel, doch in diesen Momenten zeigt sich, wie hoch die Bereitschaft tatsächlich ist, sich einzusetzen. Ein positiver Effekt besteht dabei darin, dass jede gemeisterte Situation uns weiter stärkt. Das Vertrauen in das eigene Handeln und Urteilen wächst. Davon profitiert auch die Glaubwürdigkeit und die Ausstrahlung auf andere.

 

 

 

13. Flexibilität, Bewegung und Stabilität

 

Flexibilität bedeutet eine grundsätzlich positive Haltung zu Veränderungen. Doch nicht immer heißen wir alle Neuerungen willkommen. Manche werden als unproblematisch wahrgenommen, während andere das Gefühl vermitteln, dem bisherigen Leben seine Grundlage zu entziehen. Veränderungen sind, ob wir wollen oder nicht, ein Bestandteil des Lebens. Deshalb lohnt es sich immer wieder sich auf sie einstellen. Flexibel zu sein bedeutet auch, vielfältige Möglichkeiten in immer neuen Situationen zu entdecken.

Die richtige Balance zwischen der Würdigung und Stabilisierung des Erreichten, Offenheit für Veränderungen und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung sorgen für Flexibilität. Wer sich zu lange auf seinem Erfolg ausruht, der verliert schnell den Anschluss und wird nicht mehr entsprechend wahrgenommen.

 

 

 

14. Auf die überzeugende Präsentation kommt es an

 

Je attraktiver ein Ziel ist, desto leichter lassen sich andere Menschen davon überzeugen. Alle Vorteile nutzen jedoch nichts, wenn es nicht gelingt, die entsprechende Zielgruppe dafür zu begeistern. Ohne die Bereitschaft, sich als Persönlichkeit hinter eine Botschaft zu stellen, bleiben viele Potenziale ungenutzt.

Es ist erforderlich, sich und sein Anliegen deutlich zu definieren. Wer das nicht tut, erlebt, dass andere Menschen dies für einen übernehmen. Die daraus resultierende Wahrnehmung entspricht dann oft nicht den eigenen Interessen.

Es werden deshalb Kenntnisse und Fähigkeiten benötigt, um ein Angebot erfolgreich zu vermitteln, eine Kompetenz, die erlernt werden kann.

 

 

 

15. Dranbleiben

 

Zeigen Sie Durchhaltevermögen. Es dient dem aktuellen Vorhaben und auch zukünftigen, wenn deutlich wird, dass Sie dranbleiben und zu Ihren Zielen stehen.

Haben Sie sich erst den Ruf erworben, dranzubleiben, werden die Zweifler seltener.

 

 

 

16. Bereiten Sie sich gut vor

 

Erkunden Sie die Perspektiven, versetzen Sie sich in die Sichtweise anderer Positionen. Sammeln Sie Informationen wie Zahlen, Daten, Fakten und über die Eigenarten der betroffenen Personen. Was sind deren Motive, Ängste und persönlichen Muster?

Umso besser Sie vorbereitet sind, desto wirksamer werden Sie kommunizieren. Wenn Ihnen ein Anliegen wirklich am Herzen liegt, dann bereiten Sie sich gut vor — gegebenenfalls mit professioneller Unterstützung.

 

 

 

17. Beziehungen

 

Jeder von uns ist auf andere Menschen angewiesen. Der Rückgriff auf soziale Netzwerke und Experten hilft dabei, für eigene Vorhaben die nötige Unterstützung zu finden. Zwischenmenschliche Beziehungen haben auch deshalb besondere Aufmerksamkeit verdient.

Der Schlüssel liegt im kompetenten, respektvollen Umgang mit Menschen. Durchsetzungsvermögen ist nicht die Fähigkeit, Ideen gegen, sondern mit anderen Menschen zu realisieren.

 

 

 

18. Lernbereitschaft

 

Werten Sie Ihre Erfahrungen aus, auch und gerade die Rückschläge. Überlegen Sie, welche Konsequenzen Sie daraus ziehen und was Sie in der Zukunft anders machen wollen. So werden Sie stetig besser in dem, was Sie tun.

Und nun?

 

Durchsetzungsfähigkeit ist eine Eigenschaft, die sich in kleinen Schritten trainieren lässt. Setzen Sie sich für Ihre Anliegen ein, bleiben Sie dabei Ihren Werten treu. Respektvoll miteinander geht es leichter als gegeneinander.

Damit du und deine Botschaft überzeugen — in Gesprächen und Präsentationen

 

Es existiert zwar kein Patentrezept für erfolgreiches Überzeugen, doch es gibt einige wesentliche Elemente, die deine Chancen deutlich erhöhen.

Lerne diese Elemente kennen und nutzen — authentisch und mit Leichtigkeit. Erfahre, wie du Widerstand abbaust und sogar vermeidest. Es ist möglich, mit weniger Konflikten mehr Menschen zu überzeugen. Ich zeige dir, was du tun kannst, um als Persönlichkeit positiv wahrgenommen zu werden. Besondere Beachtung verdient dabei deine Körpersprache. Mach verbal und nonverbal einen guten Eindruck, der dir entspricht.

Lerne, die Möglichkeiten der Sprache auszuschöpfen, erfahre, wie du deine Botschaften über Storytelling emotionalisieren kannst. Wenn du es wünschst, dann zeige ich dir auch, wie du Zahlen, Daten, Fakten geschickt und wirkungsvoll visualisierst. Mit diesem Wissen, relevanten Kenntnissen und praxistauglichen Fähigkeiten steigerst du deine Überzeugungskraft in Gesprächen, Reden und Präsentationen.

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

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Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

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P.S.

 

Wie stärken Sie Ihre Durchsetzungsstärke?

Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. Mark Twain

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 12. April 2021
AN: #52555
K:
Ü: X

Pseudoplausibilität, und was sie anrichtet

Pseudoplausibilität, und was sie anrichtet

Unterschätzen Sie nicht die Wirkung gut verpackter schlechter Argumente
Glossar Rhetorik und Kommunikation - Pseudoplausibilität

Pseudoplausibilität

 

Was bedeutet Pseudoplausibilität und was ist davon zu halten? Unterschätzen Sie nicht die Wirkung gut verpackter schlechter Argumente.

Video

https://youtu.be/cqUmXtKqjcs

Pseudoplausibilität

 

Pseudoplausibilität ist leider sehr häufig und richtet immensen Schaden an, wenn sei nicht aufgeklärt wird. Informationen und Botschaften werden dabei so präsentiert, dass sie sachlich schlüssig erscheinen, ohne dass eine nachvollziehbare Begründung dafür geliefert wird. Durch Nebelkerzen, rote Heringe und andere Maßnahmen soll dafür gesorgt werden, dass sie nicht als solche entlarvt werden.

Zu oft gelingt es auf diese Weise, dass ehrliche Redner unterliegen, weil sie die Gefahr von Schummeleien unterschätzen.

P.S.​

 

Wie halten Sie es mit der Plausibilität?

Artikel

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Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 12. April 2021
Englische Version:
AN: #428
K: CNB
Ü:

Doppelbindung (Double Bind): Böse Falle! +8 Tipps

Doppelbindung (Double Bind): Böse Falle!

Was hilft gegen Double Binds? 8 Tipps
Doublebinds

Doppelbindungen

 

Böse Falle: Eine Doppelbindung belastet schnell Beziehungen. Double Binds sind fiese Beziehungskiller. Wiederholen sie sich, gibt es dringenden Klärungsbedarf!

Antworten auf häufige Fragen

Was ist ein Double Bind in der Kommunikation?

Als Double Bind (Doppelbindung) wird eine Situation bezeichnet, in der jemand zwei gegensätzliche Botschaften kommuniziert bekommt und dadurch in eine Zwickmühle gerät. Die widersprüchlichen Anteile der Botschaften lassen sich nicht in Einklang bringen.

Wozu führen Double Binds?

Mittels Double Binds werden beeinflussbare Menschen in eine Zwickmühle gebracht. Werden sie in wesentlichen Beziehungen, wie Eltern-Kind-Beziehungen, eingesetzt, kann das nachhaltige negative Folgen auf die Psyche haben.

Was ist ein Beispiel für eine Doppelbindung in der Kommunikation?

In der Kommunikation bezieht sich die Doppelbindung auf eine Art von Verhaltensweisen oder Nachrichten, die zwei widersprüchliche Bedeutungen haben und es schwierig machen, die Absichten oder Gefühle der Person, die sie übermittelt, zu verstehen. Ein Beispiel für eine Doppelbindung in der Kommunikation wäre, wenn jemand sagt: „Ich liebe dich, aber ich möchte auch meine Freiheit behalten.“

Diese Aussage enthält zwei widersprüchliche Bedeutungen – „Ich liebe dich“, was auf Zuneigung und Verbundenheit hinweist, und „Ich möchte meine Freiheit behalten“, was auf Distanzierung und Unabhängigkeit hindeutet. Die Doppelbindung kann für die Empfänger der Nachricht verwirrend und schwierig zu verstehen sein und kann zu Missverständnissen und Konflikten führen.

Welche Risiken bergen Doppelbindungen?

Doppelbindungen in der Kommunikation können zu Verwirrung, Missverständnissen und Konflikten führen, da sie zwei widersprüchliche Bedeutungen enthalten, die es schwierig machen, die Absichten oder Gefühle der Person, die sie übermittelt, zu verstehen. Sie können auch dazu führen, dass die Empfänger der Nachricht sich unsicher fühlen und Schwierigkeiten haben, angemessen auf die Nachricht zu reagieren.

In einigen Fällen können Doppelbindungen auch in Beziehungen oder in familiären oder professionellen Kontexten zu Spannungen und Konflikten führen. Zum Beispiel könnte ein Vorgesetzter, der sagt: „Ich möchte, dass du deine Arbeit gut machst, aber ich möchte auch, dass du dich um deine eigenen Angelegenheiten kümmerst“, eine Doppelbindung schaffen, die für den Mitarbeiter schwierig zu verstehen und zu navigieren ist.

Um die Risiken von Doppelbindungen in der Kommunikation zu minimieren, ist es wichtig, klar und eindeutig zu kommunizieren und sich bemühen, widersprüchliche Nachrichten zu vermeiden. Es kann auch hilfreich sein, sich bewusst zu machen, wann Doppelbindungen auftreten und sie offen anzusprechen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Video

Video ist im Schnitt!

Doppelbindung (Double Bind)

 

„Wie du’s machst, machst du’s verkehrt.“ Die Doppelbindung (engl. double bind) ist ein von Gregory Bateson (Anthropologe, Biologe, Sozialwissenschaftler, Kybernetiker und Philosoph) eingeführter Begriff, der eine Mitteilung mit bestimmten Merkmalen bezeichnet.

 

 

 

Merkmale von Double Binds

 

  • Eine Botschaft, die auf einer Kommunikationsebene gesendet wird.
  • Eine zweite Botschaft auf einer anderen Kommunikationsebene, die der ersten Botschaft widerspricht.
  • Es besteht keine Möglichkeit für den in der Doppelbindung Gefangenen, die bestehende Situation zu verlassen.
  • Doppelbindungen sind eine häufige Ursache für seelische Verwirrung und Orientierungslosigkeit.
  • Doppelbindungen hinterlassen den Eindruck; egal was ich tue, es ist falsch!

 

 

 

Beispiele für Double Binds

 

  • „Strengen Sie sich bitte an, sich zu entspannen!“
    Widerspruch; Anstrengung und Entspannung sind nicht vereinbar.
  • „Bitte seien Sie jetzt spontan!“
    Widerspruch; auf Anweisung kann keiner mehr spontan sein, da dann ja auf eine Weisung reagiert werden würde, was wiederum nicht mehr spontan wäre.

 

 

 

Doppelbindungen richten Schaden an

 

Böse Falle: Eine Doppelbindung belastet schnell Beziehungen. Wiederholt es sich, ist dringender Klärungsbedarf! Sonst nagt es im Inneren, Double Binds sind fiese Beziehungskiller. Im Einflussbereich von Menschen, die ständig Doppelbindungen senden, beginnen Empfänger sich selbst infrage zu stellen. Das gilt vor allem bei sehr nahestehenden Menschen, die von persönlicher Bedeutung sind, also insbesondere für Kinder, die auf ihre Eltern angewiesen sind. Als Folge der widersprechenden Botschaften haben die Empfänger irgendwann das Gefühl, dass mit ihrer Wahrnehmung etwas nicht stimmt. Bei Kindern führt das möglicherweise dazu, dass sie als Erwachsene schlechte Entscheidungen treffen, vor allem was andere Menschen betrifft.

 

 

 

Gregory Bateson und die Doppelbindungstheorie

 

Gregory Bateson hat sich mit dem Zusammenhang von Schizophrenie und Double Binds (Doppelbindungstheorie) beschäftigt. Die Kommunikationsfalle schnappt vor allem in der Kindheit nachwirkend zu. „Vati ist ja nur so hart zu dir, weil er dich so lieb hat!“ Der Sender richtet an den Empfänger zeitgleich zwei widersprüchliche Inhalte. Das wird als paradox empfunden. Welche Rückschlüsse soll ein Kind daraus ziehen, welche Handlungen ableiten? Solch ein Dilemma lässt sich nicht richtig verarbeiten.

 

 

 

„Wie du’s machst, machst du’s verkehrt.“

 

Den widersprüchlichen Botschaften bei einer Doppelbindung lässt sich nicht entsprechen und so etwas traumatisiert. Egal was getan wird, es ist falsch. Darauf wird damit reagiert, sich umso mehr um Anerkennung zu bemühen. Üblicherweise ohne Erfolg und in einem Teufelskreis. Auch wenn nicht jedes Kind unter solchen Umständen schizophren wird, Spuren bleiben. Ein erfüllendes Leben und Zufriedenheit sind so nur schwer zu erreichen, solange die Spuren nachwirken. Gerade traumatische Ereignisse, die durch enge Bezugspersonen verursacht werden, wirken langfristig verwirrend. Schließlich ist deren Aufgabe ja gerade die Sicherheit des Kindes. Therapeuten können davon ein trauriges Lied singen, denn das erhöht die Wahrscheinlichkeit im Erwachsenenalter unter den Auswirkungen zu leiden.

 

 

 

Double Binds als Manipulationstechnik

 

Doppelbindungen werden auch als Manipulationstechnik ein gesetzt. Nicht nur Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeit beherrschen diese perfide Methode der Manipulation. Insbesondere diejenigen Manipulatoren, denen die Folgen ihrer Manipulation nicht von Bedeutung sind, nutzen sie häufiger. So lassen sich unangemessene Zugeständnisse erreichen und beispielsweise in der Politik Gegner zum Schweigen bringen.

 

 

 

Was hilft gegen Double Binds? 8 Tipps.

 

 

1. Selbstreflexion

 

In der Nähe von Menschen, die ständig Doppelbindungen nutzen, fangen wir an uns selbst infrage zu stellen. Besonders gerne wird mit Schuldgefühlen gearbeitet und das macht manipulierbarer. Gründliche Selbstreflexion hilft dabei, gut auf sich zu achten und weniger Ansatzpunkte für unangemessene Einflussnahme zu bieten. Dann perlen auch Manipulationsversuche mit Double Binds leichter ab.

 

 

 

2. Gefahr erkannt, Gefahr …

 

Achten Sie auf Doppelbindungen. Dazu ist es erforderlich, sie überhaupt als solche zu erkennen.

 

 

 

3. Aufdecken

 

Wenn Sie Doppelbindungen bemerken, dann decken Sie die Widersprüche auf. Gehen Sie auf die Metaebene und klären Sie die gemeinsamen Regeln für die weitere Kommunikation.

 

 

 

4. Gesunde Distanz

 

Wählen Sie eine ausreichende emotionale Distanz, trennen Sie Botschaft von Beziehung. Menschen, die Double Binds einsetzen, werden das so schwer wie möglich machen.

 

 

 

5. Humor

 

Reagieren Sie, wo angemessen, mit Humor. Das baut Druck ab und beim Lachen lassen sich sogar die Zähne zeigen. Mit klaren Ansagen und Humor entwaffnen die meisten Angreifer.

 

 

 

6. Selektive Wahrnehmung

 

Reagieren Sie nur auf den angemessenen Anteil der Botschaft. Umso klarer Sie sich sind, was für Sie relevant ist, desto einfacher haben Sie es auch hier den Fokus zu behalten. Sie können, müssen jedoch nicht, auf jede Botschaft reagieren.

 

 

 

7. Spiegeln

 

Paraphrasieren Sie zur Klärung die Botschaft. Geben Sie sinngemäß wieder, was für eine Botschaft bei Ihnen angekommen ist.

 

 

 

8. Eigene Werte, Prioritäten, Bedürfnisse

 

Doppelbindungen sorgen für Verwirrung und machen anfälliger dafür, gegen eigene Interessen zu handeln. Wer die eigenen Werte, Prioritäten und Ziele kennt und für sich selbst sorgt, ist sich auch dieser Verantwortung bewusst und achtet auf sich.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Doppelbindungen gemacht? Wie schützen Sie sich vor solcher Manipulation?

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Artikel zum Thema Manipulation 

Wieso lügen Narzissten so dreist?

Wieso lügen narzisstische Persönlichkeiten so häufig und so dreist?

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 29. Dezember 2016
Überarbeitung: 28. Juni 2019
AN: #876224
K: CNB
Ü:

Am Anfang einer Diskussion steht die Bedeutungsklärung

Am Anfang einer Diskussion steht die Bedeutungsklärung

Bessere Kommunikation
Strohmann-Argument

Bedeutungsklärung

 

Es ist ein Wunder, dass Missverständnisse bei der Kommunikation nicht die Regel sind, wobei ihr Anteil schon recht beachtlich ist. An dieser Stelle geht es um eine Empfehlung für konstruktivere Kommunikation, insbesondere bei Diskussionen. Viel zu oft werden unbeabsichtigt und auch mit Berechnung Begriffe verwendet, denen von den Beteiligten eine andere Bedeutung zugesprochen wird.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Gemeinsame Basis

 

Ob unbeabsichtigt oder mit Absicht; werden in der Kommunikation Begriffe verwendet, muss deren Bedeutung für alle Beteiligten geklärt sein. Sonst wird nicht nur aneinander vorbeigeredet, sondern auch mühsam erarbeitete Einigungen auf wackligem Grund errichtet. Deswegen ist es wichtig, frühzeitig die Begriffe zu definieren und erst dann in die eigentliche Diskussion zu gehen. Leider meinen viele Menschen, diesen Schritt auslassen zu können. Mitunter wird er auch absichtlich vermieden, um eigenen Zielen zu dienen. So soll manipuliert werden, anstatt eine gemeinsame tragfähige Lösung zu finden.

 

 

 

Definitionen

 

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn,
ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.

Rainer Maria Rilke

 

In dem Gedicht von Rainer Maria Rilke aus dem Jahre 1897 wird aus meiner Sicht die Angst vor Gebrauch der Wörter mit unterschiedlichen Definitionen beschworen. Mit Absicht und aus Versehen wird Sprache verbogen, bleibt die Festlegung, was tatsächlich gemeint ist im Nebel verborgen.

Oft, insbesondere bei Debatten, gehört deshalb die Definition, die Begriffsklärung an den Anfang. Und, wenn jemand anderes mehrdeutige Begriffe verwendet, gilt es auf deren Definition zu drängen. Und, wenn das nicht durch die Kommunikationsteilnehmer geschieht, ist das Publikum an der Reihe, die Definitionen einzufordern.

 

 

 

Cut the Fluff

 

Besonders wichtig ist die Bedeutungsklärung bei Fluff; Worte, Sätze wie Staubflocken, Flaum, Fusseln. Formulierungen ohne tatsächliche Bedeutung, die als Ablenkung eingesetzt werden. Populismus bedient sich sehr gerne solcher Begriffe, in den sich möglichst viele Menschen wiederfinden, obwohl nicht wirklich klar ist, worum es geht. Das Phänomen ist in allen Parteien zu beobachten, denn es funktioniert. In der Hypnose wird dann vom Milton-Modell gesprochen. Es wird so gedankliche Nähe vermittelt, die bei klarer Kommunikation so vermutlich nicht gegeben wäre.

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Ergänzende Artikel

 

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P.S.

S?

Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden. Konfuzius

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2008
Überarbeitung: 1. März 2019
AN: #371

Gibt es wirklich keine dummen Fragen?

Dumme Fragen, gibt es die?

Es wird oft behauptet, es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.
Gibt es wirklich keine dummen Fragen?

Dumme Fragen?

 

Gibt es wirklich keine dummen Fragen? Doch! Allerdings klingen manche Fragen auch nur dumm und sind sehr clever. Wie wäre es mit schlauen Antworten?

 

 

 

Übersicht

 

 

 

Wer nicht fragt, bleibt dumm.

Sesamstraße

Video

Videobeitrag im Schnitt!

Es gibt so Fragen, …

 

  • Warum laufen Nasen, während Füße riechen?
  • Warum hat eine 24-Stunden Tankstelle eigentlich Tür-Schlösser?
  • Bekommt man eigentlich Geld zurück, wenn ein Taxi rückwärts fährt?
  • Geht der Meeresspiegel kaputt, wenn man in See sticht?
  • Weshalb ist das Wort „Abkürzung“ so lang?
  • Warum ist „Einsilbig“ dreisilbig?
  • Wieso enthält das Eigelb mehr Eiweiß als das Eiweiß selbst?
  • Weshalb ist nie besetzt, wenn ich beim Telefonieren eine falsche Nummer wähle?
  • Weshalb sollte ich für den Besuch eines Hellsehers einen Termin machen müssen?
  • Wenn Olivenöl aus Oliven gemacht wird, wie sieht es dann mit Baby-Öl aus?
  • Wo wachsen Purzelbäume?
  • Weshalb brauchen Kirchen einen Blitzableiter?
  • Chef, was machen Sie eigentlich beruflich?
  • Wieso sind 5-Cent-Münzen größer als 10-Cent-Münzen?
  • Kann ich gefahrlos ein Foto der Sonne betrachten oder ruiniere ich mir dabei die Augen?
  • Kommen einem Englischlehrer lateinische Wörter spanisch vor?
  • Weshalb nerven Mücken immer nur nachts anstatt tagsüber?
  • Dürfen Vegetarier Fruchtfleisch essen?
  • Schwitzen Kühe unter schwarzen Flecken mehr als unter weißen?
  • Gibt es ein anderes Wort für Synonym?
  • Was ist das Gegenteil von Gegenteil?
  • Macht Schokolade dick?
  • Wenn zwei Personen eine Auseinandersetzung haben, dürfen sie dann nebeneinander sitzen?
  • Wenn alkoholisiertes Autofahren verboten ist, weshalb haben Bars und Kneipen dann Parkplätze?
  • Warum trägt ein Kamikazepilot einen Helm?
  • Weshalb heißt „Hallo“ auf Italienisch „Ciao“?
  • Ist ein Raumschiff, das ausschließlich mit Frauen besetzt ist, unbemannt?
  • Wenn ich viele Daten von meinem Notebook lösche, wird es dann leichter?
  • Was ist die Mehrzahl von Plural?
  • Sind drei Vierkornbrötchen besser als vier Dreikornbrötchen?
  • Was bedeutet das Verfallsdatum auf saurer Sahne?
  • Dürfen Veganer Schmetterlinge im Bauch haben?
  • Dürfen Vegetarier einen Frosch im Hals haben?
  • Was war zuerst, das Huhn oder das Ei?

 

 

 

Dumme Fragen?

 

Am Austausch und Entwicklung interessierte Menschen betonen gerne, dass es keine dummen Fragen gibt. Schließlich sollen zu Fragen ermuntert werden und nicht durch Ansprüche die Latte höher gehängt werden. Das würde, so die Befürchtung, die Wahrscheinlichkeit von Fragen senken. Das ist eine durchaus verständliche Sicht. Allerdings gibt es durchaus Fragen, die als, nun ja, nicht sehr clever empfunden werden.

 

 

 

Hinweis auf eine dumme Frage

 

 

1. Bedenklicher Beigeschmack

 

Manchmal ist die Realität ziemlich skurril. Es gibt Fragen, die von bedenklichem Geist zeugen. Manche Fragen können anderen Menschen durchaus mit Einstellungen konfrontieren, die bei minimalem Mitdenken normalerweise unterbleiben würden. Solche Fragen weisen beispielsweise auf zweifelhafte Überzeugungen hin, sind rassistisch oder auf andere Weise diskriminierend.

 

 

 

2. Faulheit und Desinteresse

 

Auf Fragen, die als Aufforderungen zu verstehen sind, für den Fragesteller zu denken und seine Arbeit zu leisten, also von unverschämter Bequemlichkeit zeugen, verzichte ich auch gerne. Wenn anderen Menschen Arbeit abverlangt wird, die genauso gut selbst erledigt werden kann, ist das nicht sehr respektvoll.

 

 

 

 

 

Vorsicht vor zu schneller Beurteilung

 

Bei allem Wohlwollen, doch manche Fragen fördern das Gefühl des Fremdschämens hervor. Manchmal sind wir dabei allerdings womöglich zu voreilig. Ein zweiter Gedanke hilft, die Spreu vom Weizen zu trennen.

So manche dumm klingende Frage ist nur überraschend und jenseits der üblichen Denkpfade angesiedelt. Sie zu schnell als dumm abzustempeln und mit einer Killerphrase vom Tisch zu wischen, wäre ein Jammer. Dann würden wir auf neue Perspektiven und Einsichten verzichtet.

Gerade bei Kreativprozessen fördern wilde Fragen oft besonders interessante Antworten zutage. Also immer schön vorsichtig bei der Beurteilung. Meist lässt sich selbst in noch so eigenartig klingenden Fragen noch ein interessanter Kern finden und auf den antworte ich dann. Damit bin ich in der Regel sehr gut gefahren. Devise: Selbst auf schräge Fragen gibt es oft gute Antworten! Schon Paul Watzlawick meinte; der Empfänger entscheidet über die Bedeutung einer Botschaft.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

P.S.

 

Gibt es wirklich keine dummen Fragen? Wie gehen Sie mit dumm klingenden Fragen um?

Selbst auf dumme Fragen 
gibt es gute Antworten!

Artikel zu Fragen

Rhetorische Fragen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

In diesem Artikel geht es darum ein beliebtes rhetorisches Stilmittel zu entstauben und seinen Einsatz zu überdenken. So werden Reden und Präsentationen bereichert.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2018
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #345