12+ Redetipps, um die Kernbotschaft zu finden, auf den Punkt bringen und beim Publikum verankern

12+ Tipps für deine Rede: Wie Sie die Kernbotschaft finden, auf den Punkt bringen und beim Publikum verankern

Die Kernbotschaft genau kennen und nicht nur erahnen.

Kernbotschaft

Kernbotschaft in Reden und Präsentationen

 

Redebeiträge brauchen eine klare Botschaft. Achten Sie in Reden und Präsentationen auf Ihre Botschaft. Es lohnt sich, die Kernbotschaft ganz genau zu kennen und nicht nur zu erahnen, sie kurz und knackig auf den Punkt zu bringen und beim Publikum zu verankern. Erfahren Sie, weshalb eine klare Kernbotschaft für Ihre Präsentation so wichtig ist und wie Sie damit Ihr Publikum begeistern.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Zehn Küsse werden leichter vergessen als ein Kuß.

Jean Paul

 

 

 

(Kern-)Botschaft einer Rede

 

 

Üblicherweise gibt es hoffentlich einen Grund, weshalb Reden gehalten werden. Und der sollte möglichst klar sein, denn er liefert die Orientierung. In der Rhetorik wird dieser Hauptgedanke beziehungsweise die zentrale Aussage einer Rede als Botschaft oder auch Kernbotschaft bezeichnet. Doch leider wird hier zu oft zu viel dem Zufall überlassen. Es lohnt sich, die Kernbotschaft ganz genau zu kennen und nicht nur zu erahnen.

Mit der Kernbotschaften tun sich viele Redner recht schwer. Viele meinen, es wäre doch offensichtlich, worum es geht. Tatsächlich müssen die Kernbotschaften nicht immer ausdrücklich vom Redner formuliert werden, sie können sich auch aus den Worten des Redners ergeben. Wer allerdings sicher gehen will, dass die Kernbotschaft auch ankommt, der widmet ihr entsprechende Aufmerksamkeit.

Eine kraftvolle Botschaft reicht über die einzelnen Informationen hinaus, die in der Rede enthalten sind. Oft die beste Wahl ist eine (Kern-)Botschaft, die das wesentliche Anliegen des Redners und die Schlussfolgerung, die der Zuhörer aus dem Gesagten zieht, in einer prägnanten Formulierung zusammenfasst. Da lohnt es sich so lange an der Formulierung der Kernbotschaft zu feilen, bis sie prägnant, verständlich und überzeugend ist. Dass sie aus Sicht des Zielpublikums zu formulieren ist, muss ich nicht erwähnen, oder? In Anlehnung an häufige Fragen meiner Teilnehmer an Rhetorik- und Kommunikationstrainings folgen einige Tipps rund um die Kernbotschaft in Reden und Präsentationen.

 

 

 

12+ Tipps für die Kernbotschaft

 

Ihre gesamte Rede sollte sich darauf konzentrieren, die Kernbotschaft zu verdeutlichen und zu verankern. Nicht die Anzahl der Präsentationsfolien von PowerPoint und Co. machen eine erfolgreiche Präsentation aus, sondern die erzielte Wirkung hinsichtlich der Kernbotschaft. Ist die Kernbotschaft gefunden, dann ist sie so einprägsam zu vermitteln, dass sie Wirkung entfaltet.

 

 

 

1. Die Kernbotschaft finden

 

Stellen Sie sich die Frage: „Was will ich erreichen?“. Die Kernbotschaft ist das Wichtigste, das sie kommunizieren wollen. Bringen Sie es auf den Punkt. Formulieren Sie kurz, knapp und knackig Ihre Kernbotschaft. Je klarer und konkreter Sie sind, desto besser.

Hilfreiche Fragen:

  • Was genau soll Ihr Publikum am Ende mitnehmen?
  • Was erwartet das Publikum von Ihrem Beitrag?
    • Was sind die drängendsten Probleme der Zielgruppe?
    • Welche offenen und verdeckten Motive sind wesentlich?

 

 

 

2. Relevanz

 

Die Botschaft muss für die Zielgruppe relevant sein, Interesse wecken und einen Vorteil offenbaren. Dann will das Publikum mehr erfahren.

 

 

 

3. Neuigkeitswert; Neugier und Exotik

 

Die Botschaft sollte etwas Neues offenbaren. Sie sollte das Publikum zum Staunen bringen, dafür sorgen, dass es mit offenem Mund zuhört. Was anderes ist, erregt mehr Aufmerksamkeit! Umso ungewöhnlicher und ausgefallener etwas ist, umso eher bleibt es in unserem Kopf hängen.

 

 

 

3. Verständlichkeit

 

Die Botschaft sollte möglichst verständlich und eindeutig sein. Wie sollte sie sonst etwas bewegen?

 

 

 

4. Emotional

 

Botschaften, die Emotionen auslösen, gehen tiefer.

 

 

 

5. Auf den Punkt gebracht

 

So einfach und kurz wie möglich sollte eine Botschaft sein. Dann klingt sie glaubwürdiger, wird leichter aufgenommen, bleibt länger im Gedächtnis und lässt sich leichter weitergeben.

 

 

 

6. Wahr

 

Vorsichtshalber erwähne ich es: Die Botschaft sollte wahr sein und einer Prüfung der Argumente standhalten.

 

 

 

7. Fokus

 

Die Botschaft gehört ins Blickfeld während der Entwicklung von Reden und Präsentationen. Der gesamte Beitrag wird auf die Botschaft ausgerichtet. Was sie nicht unterstützt, fliegt raus. Weg mit dem Ballast.

 

 

 

8. Wiederholung

 

Durch clevere Wiederholung wird die Botschaft in die Aufmerksamkeit und dann in das Gedächtnis des Publikums gebracht.

 

 

 

9. Knackig

 

Sorgen Sie durch knackige Formulierungen dafür, dass sich die Kernbotschaft gut einprägt und leicht wiedergegeben werden kann. Einige der klassischen rhetorischen Stilmittel eignen sich sehr gut dafür.

 

 

 

10. Storytelling

 

Nutzen Sie eine persönliche Erfahrung oder Geschichte, die Ihre Kernbotschaft stützt. Das erhöht die Aufmerksamkeit und hilft den Zuhörern, sich an das Gesagte leichter zu erinnern.

 

 

 

11. Was nicht hilft, schadet vermutlich

 

Mut zur Lücke. Wer seinen Redebeitrag mit nötigem Ballast versieht, lenkt von der Kernbotschaft ab, verwässert. Dazu gehören auch Füllwörter und Weichmacher.

 

 

 

12. Die Kernbotschaft im Auge behalten

 

Es dient dem Redebeitrag, wenn die Kernbotschaft während des gesamten Prozesses im Blickfeld bleibt. Alles richtet sich dann daran aus.

 

 

 

13. Sparringspartner

 

Mit Sparringspartner finden Sie leichter eine effektive Kernbotschaft. Selbst ist das oft durch die persönlichen blinden Flecken anfangs etwas mühsamer.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei der Kernbotschaft? Können Sie Ihren Redebeitrag in einem Satz zusammenfassen? Wissen Sie stets, was Sie transportieren wollen?

Artikel zum Thema Kommunikation

7 Techniken, damit gute Argumente keine Frage des Zufalls sind

Viele Menschen überlassen die Qualität ihrer Argumente weitgehend dem Zufall. Zu oft wird erst während einer Diskussion erkannt, welche Lücken übersehen wurden. Bereite dich lieber gleich entsprechend vor.

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 16. Juli 2013
Überarbeitung: 24. Mai 2019
AN: #86548
Ü:CNB
Englische Version:

Geben Sie Ihren Ideen die verdiente Chance, wie zum Kuckuck …

Geben Sie Ihren Ideen die verdiente Chance, wie zum Kuckuck ...

So sorgen Sie dafür, dass andere Menschen sich für Ihre Idee einsetzen
Ideen eine Chance geben: Vom Kuckuck lernen

Wie Sie Unterstützung für Ideen bekommen

 

Tipps, wie Sie dafür sorgen, dass andere Menschen sich für Ihre Idee einsetzen. Gute Ideen haben Starthilfe verdient.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Ideen eine Chance geben

 

Manches Vorhaben lässt sich alleine stemmen, doch mitunter ist es zu viel für eine Person. Dann erfordert es jemanden, der übernimmt. Das zu erreichen, gelingt auf verschiedenen Wegen. Eine Methode ist dafür zu sorgen, dass jemand anderes sich für eine Idee einsetzt und sich für sie starkmacht. Das funktioniert dann am besten, wenn diese Personen den Eindruck hat, es wäre ihre Idee. Insofern ist es gut, wenn bei manchen Ideen das eigene Ego erlaubt, dass andere sie sich zu eigen machen. Lernen Sie vom Kuckuck! Der legt anderen Eltern das eigene Ei ins Nest.

 

 

 

Was zum Kuckuck …?

 

Vom Kuckuck lernen, hinkt der Vergleich?

Zugegeben, der Kuckuck wirft ein vorhandenes Ei aus dem Nest, um Platz für das eigene zu machen. So adoptieren andere Eltern den fremden Nachwuchs leichter. Das ist nicht nett! Von solch rüden Methoden distanzieren wir uns ja ohnehin, oder? Nicht, dass ich hier noch mit Recht erboste Leserkommentare bekomme, weil jemand meint, ich würde für Rücksichtslosigkeit plädieren. Nichts da! Ich werbe dafür anderen Menschen respektvoll eine Idee so schmackhaft zu machen, dass sie sich diese zu eigen machen. Und nicht dafür ihnen etwas unterzujubeln, dass nicht passt!

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

Die ideale Basis: Probelauf und professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie du und dein Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?

Wie überzeugend präsentierst du dich und deine Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut bist du in den 118+ wichtigsten Präsentationstechniken? Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass dir von mir ein Feedback geben, das dich weiterbringt. Du erhältst grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Mache einen Probelauf und du erfährst vorher, was dir hilft und nicht hinterher. Auch wenn du nur eine Stunde investieren willst, lohnt es sich.

Bist du interessiert? Dann findest du hier Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

P.S.

 

Wie verhilfst du deinen Ideen zum Erfolg?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2011
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #4336
K:CNC
Ü:

Überzeugend präsentieren? Gute Ideen verkaufen sich doch von allein!

Überzeugend präsentieren? Gute Ideen verkaufen sich doch von allein!

Gute Ideen haben es verdient von anderen gehört und bemerkt zu werden
Gute Ideen verkaufen sich von allein

Überzeugend präsentieren

 

 

Bringen Sie Ihre Ideen ein, überzeugen Sie andere Menschen von Ihrem Angebot. Gute Ideen haben es verdient, von anderen gehört und bemerkt zu werden.

Überblick

 

 

 

 

Hoch leben die Selbstläufer!

 

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Gute Ideen setzen sich ganz von alleine durch.
Zurücklehnen, abwarten und Tee trinken genügt!
Schließlich ist die Erde eine Scheibe, oder?

Das scheinen zumindest ziemlich viele Menschen zu denken. Anders ist kaum zu erklären, weshalb so viele gute Ideen sich so schnell wieder aus dem Staub machen.

Die Wahrheit ist: Auch sehr gute Ideen verkaufen sich selten von alleine. Selbst dem Zufall gilt es etwas auf die Sprünge zu helfen.

Es genügt nicht selbst von einer guten Sache überzeugt zu sein, sich darauf auszuruhen und darauf zu warten, dass jemand sich der Sache annimmt. Nur wer bereit und in der Lage ist sie überzeugend zu vermitteln, haucht ihr genügend Leben ein, damit sie eine Chance bekommt. Manche Idee brauchen nur etwas Starthilfe, während andere einen beachtlichen Kraftaufwand benötigen, bis sie endlich auf eigenen Beinen stehen können.

Umfrageergebnis

 

Wenn ich es mir aussuchen kann …

%

... vermeide ich Präsentationen zu halten.

%

... übernehme ich es gerne Präsentation zu halten.

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2016 bis 2018, n=1117)

Das wäre Ihr Preis gewesen…

 

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

Molière

 

Gute Ideen haben es verdient von anderen gehört und bemerkt zu werden. Bringen Sie Ihre Ideen ein, damit sie sich im Wettstreit der Angebote durchsetzen und weiterentwickeln. Sorgen Sie dafür, dass der Wert, die Bedeutung, die Chance deutlich werden und regen Sie andere Menschen dazu an daran teilzuhaben. Wenn Sie eine gute Idee anschaulich machen können, geben Sie ihr eine Chance. Wenn Sie eine gute Idee vielen Menschen anschaulich präsentieren, verhelfen Sie ihr besser, schneller und wirkungsvoller zum Erfolg.

Sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Angebot, Ihre Ideen eine Chance bekommen, indem Sie überzeugend präsentieren.

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Angebot, Ihre Ideen eine Chance bekommen?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #4560
K:
Ü:

Die optimale Rededauer: Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Die optimale Rededauer: Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Die richtige Redezeit: Wie lange Ihre Rede oder Präsentation dauern darf

Die optimale Dauer einer Rede oder Präsentation

 

Wie lange darf eine Rede dauern? So manche Rede erinnert unfreiwillig eher an einen Filibuster* als an ein rhetorisches Meisterwerk. Die Aufnahmefähigkeit eines Publikums ist allerdings nur endlich. Wie lang ist die Dauer der maximalen Aufmerksamkeit eines Publikums bei einer Rede oder Präsentation? So wählen Sie die ideale Redezeit.

*

Anmerkung zum Begriff Filibuster

 

Ein Filibuster (engl. Freibeuter) ist eine Taktik bei Abstimmungen. Durch Anträge, Anfragen und Dauerreden soll eine Abstimmung der anwesenden Mehrheit verhindert oder verzögert werden.

Mit einer Redezeit von 24 Stunden und 18 Minuten hält der US-Senator Strom Thurmond seit 1957 den Rekord im Filibustieren, falls es dieses Wort gibt. Und diesem Rekord wollen Sie sich doch nicht annähern, oder?

Was ist die optimale Rededauer?

 

Wie lang darf eine Rede, eine Präsentation maximal sein? Diese Frage kommt in jedem Rhetoriktraining, bei fast jeder Redevorbereitung

Rückfrage: Stellen Sie sich bitte vor; Sie sitzen im Publikum. Wann beginnen Sie unruhig auf Ihrem Platz hin und her zu rutschen? Wie lang ist Ihre Aufmerksamkeitsspanne? Wann reicht es Ihnen? Wie meinen Sie? Es kommt darauf an!

Ja, die Antwort wird vermutlich auch vom Thema beeinflusst. Bei einem Thema, dem ich nichts abgewinnen kann, ist sie sicher deutlich kürzer. Allerdings ist selbst beim interessantesten Thema irgendwann Schluss mit lustig. Aus, Schluss, genug! Irgendwann reicht es einfach. Und das selbst bei einer tollen Präsentation. Bitte, bitte eine Pause! Schließlich will ja selbst der leckerste Brocken erst einmal verdaut werden. Da hilft dann auch kein weiteres Stopfen.

Sind wir damit der Frage nach der maximalen Dauer etwas näher gerückt? Was ist denn nun richtig? Nun ja…

Ein häufig zu hörender Wert für die maximale Dauer einer Präsentation ist 20 Minuten. Bei den von mir veranstalteten Präsentationen gelten maximal 18 Minuten. Die Überlegung dahinter; das sei die maximale Aufmerksamkeitsspanne eines Erwachsenen.

 

Zerstreutheit ist Konzentration auf etwas anderes.

 

Und, weil die heutigen Medien unsere Gewohnheiten verändern, sinkt die Fähigkeit bzw. die Bereitschaft längere Zeit einem einzelnen Thema Aufmerksamkeit zu widmen. Zu viele aufbereitete Angebote konkurrieren um die Aufmerksamkeit. Das schlägt irgendwann auf den Magen und auf die Fähigkeit, die Rohdaten selbst in Beziehung zu bringen.

 

 

 

Wer hat welche Empfehlungen zur Rededauer?

 

Werde ich zur empfohlenen Rededauer befragt, denke ich mitunter an die Sichtweise des englischen Anwalts und Politikers William Norman Birkett:

Ich habe nichts gegen Menschen, die auf ihre Uhr gucken, während ich rede.
Aber ich protestiere strengstens dagegen, wenn sie anfangen, die Uhr zu schütteln, um festzustellen, ob sie noch geht.

 

I do not object to people looking at their watches when I am speaking.
But I strongly object when they start shaking them to make sure they are still going.

William Norman Birkett

 

Das sollte doch ein verständlicher Hinweis auf die äußerste Redezeit sein, oder? Der Praxistest zeigt allerdings, so manche Rede erinnert unfreiwillig eher an einen Filibuster* als an ein rhetorisches Meisterwerk. Schade, denn die Aufnahmefähigkeit des Publikums hat ihre Grenzen.

 

 

 

Selbstbeobachtung

 

Wie schon oben erwähnt; eine gute Möglichkeit sich hier eine eigene Meinung zu bilden sind Präsentationen, bei denen Sie im Publikum sitzen. Machen Sie sich Notizen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie lange sind Sie wirklich vollkommen mit der Aufmerksamkeit beim Redner?
  • Was hat Sie, wann wie abgelenkt?
  • Was hätten Sie gebraucht, um dabei zu bleiben?

 

Aufgrund von Beobachtungen scheint mir die Aufmerksamkeitsspanne bei den meisten Menschen eher bei 3 Minuten zu liegen. Und das bedeutet nicht, dass die Präsentation schlecht sein muss; es liegt in der menschlichen Natur.

Umfrageergebnis

 

Aufmerksamkeit während Präsentationen

 

Während Präsentationen, bei denen ich im Publikum sitze, mache ich nebenbei schon mal etwas anderes am Smartphone etc.

%

nie

%

selten

%

manchmal

%

häufig

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 400)

3 Minuten?

 

Ist die Schlussfolgerung, jetzt nur noch Minipräsentationen im Vorbeiflug zu halten? Das klingt doch sehr oberflächlich?

Wie wäre es von dieser Zeitspanne nicht mehr von den Zuschauern zu erwarten, sondern stattdessen die Aufgabe engagierter Redner abzuleiten? Die Aufmerksamkeit des Publikums so lang wie möglich zu halten und regelmäßig wiederzuerlangen, wenn es wiederholt auf Reisen gehen will.

Ich habe Veranstaltungen erlebt, bei denen die Teilnehmer nicht genug bekommen konnten, weil die Dramaturgie stimmte. Publikum, das am liebsten auf die Pausen verzichten und überziehen wollte.

 

 

 

Es lohnt sich!

 

Ja, es macht mehr Arbeit, als einen Vortrag langweilig abzuspulen. Es macht dafür auch mehr Spaß, sowohl dem Redner als auch dem Publikum. Und es wirkt!

Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Typisches Erinnerungsvermögen des Publikums nach einer Rede

 

 

Erinnerungsvermögen des Publikums nach einer Rede

Tipps: Die passende Dauer für Ihre Rede oder Präsentation finden

 

Die Dauer einer Rede betreffend meinen viele Menschen: Je kürzer, desto besser. Oder gemäß Mark Twain: „Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende, und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.“ Doch das ist wohl etwas vereinfacht.

Ob eine kurze oder lange Rede besser ist, lässt sich so pauschal nicht sagen. Allerdings gibt es einige Aspekte, die Sie beachten können, um die für Ihre Rede geeignete Länge zu bestimmen. Es folgen einige Anregungen.

 

 

a. Vorgegebene Redezeit

 

Haben Sie bei einer Veranstaltung eine vorgegebene Redezeit, dann wird erwartet, dass Sie diese einhalten. Dabei geht es nicht um  den Sekundenzeiger und Sie brauchen Ihre Rede auch nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Erfolgt Letzteres durch Nebensächlichkeiten, verwässern Sie damit nur Ihre Rede. Bei der Vorbereitung kürzen Sie, soweit es geht. So komprimieren Sie die Rede und machen sie gehaltvoll. Raus mit Ballast; packen Sie in die Rede alles, was Ihrer Botschaft dient. Alles andere streichen Sie.

Auf keinen Fall solltest du Ihre Redezeit überziehen. Sobald Ihr Publikum auch nur ahnt, dass Sie die angekündigte Dauer überschreiten könnten, wird es unaufmerksam und unruhig. Je länger Sie überziehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihre Zuhörer sogar verärgert sind.

Gerade Vorstände, Geschäftsführer und erfolgsverwöhnte Redner überziehen gerne und das Publikum nimmt es als fehlenden Respekt ihm gegenüber wahr. Wer die Agenda nicht ehrt, schadet der Glaubwürdigkeit.

 

 

 

b. Bezahlte Rede

 

Bei einer bezahlten Rede gelten ebenfalls die vorherigen Empfehlungen. Hier solltest du sich allerdings möglichst genau an die vereinbarte Redezeit halten. Da Ihr Auftraggeber Sie für eine bestimmte Leistung gebucht hat, solltest du möglichst nah an den Absprachen bleiben. Letztlich zählt zwar die Wirkung, doch die Zeit ist besser messbar und darum orientieren sich viele Auftraggeber daran. Fällt Ihre Rede viel kürzer aus, enttäuschen Sie Auftraggeber und Publikum. Hoch lebe eine tragfähige Vereinbarung.

 

 

 

c. Keine vorgegebene Redezeit

 

Ist keine Redezeit vorgegeben, können sich ganz nach Ihrer Botschaft und Ihren Redezielen richten. Aber: Es gibt nicht viele Reden, die länger als 15 oder 20 Minuten dauern sollten. Sprechen Sie sich am besten mit dem Veranstalter und mit den anderen Rednern ab.

Ist Ihre Rededauer länger als 20 Minuten, dann planen Sie in mehreren Abschnitten mit jeweils maximal 20 Minuten, so als wären es mehrere Reden.

Die Basis meiner Empfehlungen zur Rededauer

 

Eine Antwort, die ich auf die Frage nach der idealen Rededauer häufiger gebe, lautet; unter 20 Minuten! Getretener Quark wird breit, nicht stark. (Johann Wolfgang von Goethe). Wobei auch das für viele Leser nur eine bedingt hilfreiche Empfehlung sein wird, da es dabei doch etwas mehr zu berücksichtigen gibt.

Eine gute Rede soll das Thema erschöpfen, nicht die Zuhörer.

Winston Churchill

 

So manche Rede – in Form andauernder Monologe – ähnelt einem Folterinstrument. Eine gute Rede macht Appetit auf mehr, anstatt pappsatt. Der Mensch ist nicht geschaffen für langes Zuhören. Der Hinweis auf die maximale Rededauer von 20 Minuten bedeutet nun nicht, dass es keine längeren Redebeiträge geben darf. Es bietet sich dann an, in Einheiten von maximal 20 Minuten zu präsentieren. Jede dieser Einheiten widmet sich dann möglichst nur einer Idee, die vermittelt wird. ,

Werfen Sie allen Redeballast raus. Was nicht dem Ziel dient, hat keinen Platz in Redebeiträgen. Das gilt auch für spontan produzierten Ballast, wie WeichmacherFüllsel, Füllwörter, Fülllaute, Verlegenheitslaute und Denkgeräusche

 

 

 

Kurze Erinnerung für Ihren Redeauftritt

 

Wird man unerwartet gebeten, eine Rede zu halten, so erschrecke man nicht, sondern fasse sich. Aber kurz!

Heinz Erhardt

 

Wenn Sie an der Reihe sind, dürfen Sie die folgenden Empfehlungen für Ihre red oder Präsentation beherzigen:

 

 

1. Sichtbarkeit

 

Wenn Sie aufgerufen werden zu sprechen, dann stehen Sie auf, damit alle Sie sehen.

 

 

 

2. Verständlichkeit

 

Sprechen Sie laut und deutlich, damit alle Sie hören und verstehen.

 

 

 

3. Logik

 

Wählen Sie einen nachvollziehbaren Redeaufbau.

 

 

 

4. Auf den Punkt kommen

 

Und dann kommen Sie schnell zum wesentlichen Punkt, damit Ihr Publikum Sie mag.

Sprich, doch bleibe kurz und klar, meinte Dante Alighieri. In der Kürze liegt die Würze. Schön und gut, aber was bitte bedeutet das alles in konkreten Zahlen, in Minuten, Stunden, Tagen? Wie lange oder kurz sollte eine gute Rede sein?

Eine gute Rede ist wie ein Bikini – knapp genug, um spannend zu sein, aber alle wesentlichen Stellen abdeckend.

John F. Kennedy

 

Hat er oder hat er nicht? Eine seriöse Quelle dafür, dass John F. Kennedy das wirklich gesagt hat, habe ich nicht gefunden. Es klingt jedenfalls durchaus plausibel.

 

 

 

5. Weitere Tipps

 

Viele weitere Tipps finden Sie in den Artikel dieser Homepage. Lesen Sie beispielsweise 12+ Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co. Überzeugende Präsentationen, auch ohne riesiges Budget.

 

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

Die ideale Basis: Probelauf und professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie du und dein Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?

Wie überzeugend präsentierst du dich und deine Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut bist du in den 118+ wichtigsten Präsentationstechniken? Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass dir von mir ein Feedback geben, das dich weiterbringt. Du erhältst grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Mache einen Probelauf und du erfährst vorher, was dir hilft und nicht hinterher. Auch wenn du nur eine Stunde investieren willst, lohnt es sich.

Bist du interessiert? Dann findest du hier Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Was halten Sie für die jeweils geeignete Rededauer? Welche Dauer bevorzugen Sie bei Reden und Präsentationen?

Zerstreutheit ist Konzentration auf etwas anderes.

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

7 Techniken, damit gute Argumente keine Frage des Zufalls sind

Viele Menschen überlassen die Qualität ihrer Argumente weitgehend dem Zufall. Zu oft wird erst während einer Diskussion erkannt, welche Lücken übersehen wurden. Bereite dich lieber gleich entsprechend vor.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Januar 2015
Überarbeitung: 29. April 2019
AN: #433154
Englische Version:
K: CNA
Ü:

8 Tipps für wirksame Sprache in Gesprächen, Reden und Präsentationen

8 Tipps für wirksame Sprache in Gesprächen, Reden und Präsentationen

Der Mensch ist ein sprachbegabtes Tier und wird sich immer durch das Wort verführen lassen. Simone de Beauvoir
Tipps für wirksame Sprache

Sprache

 

Wirkungsvoll zu präsentieren, hat viel mit Sprache zu tun. Hier ein paar Tipps für die Sprache in Reden und Präsentationen.

Überblick

 

 

 

 

Wirksame Sprache

 

Wirkungsvoll zu präsentieren, hat viel mit der Sprache zu tun, die dabei eingesetzt wird. Die beste Botschaft kann durch eine kraftlose Präsentation verwässert werden. Dies gilt auch umgekehrt: Mit der passenden Wortwahl geben Sie Ihrer Botschaft mehr Wirkung. Manchmal reicht schon eine kleine Veränderung aus, um die Überzeugungskraft bei Reden und Präsentationen deutlich zu erhöhen.

Einen großen Anteil an der Wirkung haben Körpersprache, Intonation, Gestik, Blickkontakt und Sprechpausen. Es gibt allerdings auch jenseits der Körpersprache Möglichkeiten, wie Sie nur durch die Verwendung der verbalen Sprache Ihre Botschaften in der Einflusskraft auf Ihre Zuhörer drastisch verstärken.

 

 

 

8 Tipps für wirksame Sprache

 

1. In der Gegenwart formulieren

 

Gestalten Sie Ihre Beschreibungen interessanter, indem Sie in der Gegenwart sprechen. Zuhörer haben so das Gefühl dabei zu sein, sie erleben, was Sie berichten.

 

Beispiel:

  • „Ich schalte beim Frühstück den Fernseher ein und sehe…“

 

 

 

2. Hauptsätze

 

Schachtelsätze und ewig lange Sätze verwirren, deshalb gilt es möglichst auf Nebensätze verzichten. Wobei: Nur Hauptsätze zu verwenden, kann allerdings auch monoton wirken. Die Menge macht das Gift.

 

Beispiel:

„Es ist kalt. Ich stehe im Stau. Der Termin rückt näher. Da klingelt mein Smartphone.“

 

 

 

3. Direkte Rede

 

Vorzugsweise solltest du die direkte Rede verwenden.

 

Beispiel:

  • „Ich sage zu ihr: Das übernehme ich!“

 

 

 

4. Kurze Sätze

 

Es hilft, wenn auch der Redenschreiber selbstkritisch daran arbeitet, mehr Punkte statt Komma zu setzen und Sätze zu kürzen und so…. Da geht sonst die Aufmerksamkeit verloren. Wo möglich, bilden Sie deshalb lieber kurze Sätze und vermeiden Bandwurmsätze. Also lieber häufiger das „und“ weglassen. Wobei das „und“ solchen negativen Satzverbindungen wie dem „aber“ vorzuziehen ist, da es verbindend wirkt. ABER da kommen wir in die hypnotische Rhetorik.

Schachtelsätze mit vielen angehängten Nebensätzen sind schwer verständlich. Was einem literarischen Schöngeist in einem historischen Epochalroman zum Lesegenuss gereichen mag, führt bei den meisten Zuhörern zu Kopfschmerz. Dabei dürfen Sätze manchmal auch ein paar Worte mehr enthalten, solange sie beim ersten Hören verständlich sind. Gespreizter Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Stil, hat einen Bart.

Wer zu verschachtelten Verbalausschweifungen neigt, sollte sich seinen Text laut vorlesen oder ausdrucken. Beides verhilft zu Einsichten, die der Verbesserung von Texten dienen.

 

 

 

5. Aktiv statt passiv

 

Aktiv statt passiv formulieren, denn Formulierungen im Passiv, Konjunktiv oder eine penetrante Anhäufung von Füllwörtern wie „man“ hemmen den Redefluss.

Die meisten Menschen sind bei eigenen Texten blind. Eine unabhängige Meinung ist erstrebenswert. Ist kein Gegenleser in Sicht, hilft es, das Manuskript mit einem größeren Zeilenabstand in einer anderen Schriftart auszudrucken. Ein anderes Layout schärft ebenfalls die Aufmerksamkeit. Fehler werden dann leichter erkannt. Ein guter sprachlicher Stil ist nun mal das Ergebnis des wiederholten Einsatzes eines Korrekturstifts.

 

Beispiel:

Statt „Unsere Service-Hotline ist täglich von 10 bis 12 Uhr zu erreichen!“
Besser: „Sie erreichen uns täglich von 10 bis 12 Uhr.“

 

 

 

6. Schluss mit Floskeln und Worthülsen

 

Hinweg mit Ballast, wie Worthülsen, Floskeln, Buzzwords.

 

Beispiele:

  • dynamisch
  • innovativ
  • Synergien

Mehr dazu im Artikel Floskeln: Ihre Meinung ist uns wichtig und anderer Unfug.

 

 

 

7. Deutsch statt Kauderwelsch

 

Es ist häufig zu hören, dass vor deutschsprachigem Publikum Denglisch gesprochen wird. Wie wäre es dort stattdessen die Landessprache Deutsch zu sprechen? Selbst für Outsourcing, Best Practice, High Performance, Leadership und Co. gibt es landesübliche Begriffe.

 

 

 

8. Unterstützung

 

Mit einem entsprechendem Sparringspartner lassen sich Texte wie Redemanuskripte und Sprachkompetenz optimieren. Bearbeiten Sie gemeinsam mit mir Ihre Texte. Bei der Gelegenheit erweitern Sie Ihren sprachlichen Spielraum.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

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P.S.

 

Kennen Sie weitere Empfehlungen für den Sprachgebrauch?

Der Mensch ist ein sprachbegabtes Tier
 und wird sich immer durch das Wort verführen lassen. Simone de Beauvoir

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 1. August 2003
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:
Ü:

Fanatismus schadet, weil der Zweck nicht die Mittel heiligt

Fanatismus schadet, weil der Zweck nicht die Mittel heiligt

Fanatiker sind keine Helden
Wenn bei Fanatikern der Zweck die Mittel heiligen soll

Fanatismus

 

Ein Fanatiker ist kein Held, sondern jemand, der oft mit hohen Werten startet, diese Werte dann vergisst und dafür umso rücksichtsloser weiterkämpft. Wer von einer Sache überzeugt ist, braucht keine Gewalt, sondern eine deutliche Stimme.

Video

https://youtu.be/vamN4YakeG4

Fanatiker sind keine Helden

 

Ein Fanatiker ist jemand, der oft mit hohen Werten startet, dann, im ausufernden Eifer die Bedeutung dieser Werte vergisst und dafür umso rücksichtsloser weiterkämpft. Umso vehementer wird mit Scheuklappen der eingeschlagene Weg beschritten. Es wirkt die Überzeugung, der Zweck heilige jegliche Mittel. Dabei wird dann nicht nur respektlos immenser Schaden angerichtet, sondern es werden auch oft noch die ursprünglich zu schützenden Werte in den Dreck gezogen.

 

 

 

Fanatismus hat viele Formen

 

Fanatismus taucht immer wieder in vielerlei Formen auf. Allerlei Ideologien bauen darauf auf. Manche reformieren sich mit der Zeit. Doch das erfordert mutige Persönlichkeiten, wie beispielsweise Martin Luther. Um sich aus den dunklen Zeiten und Missbräuchen mitunter guter Ideen zu verabschieden, braucht es Menschen, die infrage stellen, was in Stein gemeißelt scheint. Fanatismus hat viele Formen und Reformation wird bekämpft. Offene und versteckte Interessen kämpfen gegen Veränderungen. Diejenigen, die vom Status Quo profitieren oder sich einen zukünftigen Vorteil erhoffen, sind bereit dafür schlimme Dinge zu tun.

 

Es ist die Pflicht eines jeden Katholiken, Ketzer zu verfolgen.

Papst Gregor IX (ca. 1167–1241)

 

O, die ihr glaubt, kämpft gegen diejenigen, die in eurer Nähe sind von den Ungläubigen!
Sie sollen in euch Härte vorfinden.

Sure 9, 123

 

 

 

 

Fanatiker meiden das Nachdenken

 

Damit sie nicht vom rechten Glauben abkommen, betrügen sie auch sich selbst. Oft glauben Fanatiker, dass sie das Zeug zum Helden haben und wollen daher auf keinen Fall der Realität ins Auge schauen. Fanatiker bekämpfen schon zarteste Ansätze zur Reformation. Deshalb sind auch klärende Gespräche mit fanatischen Menschen schwierig und mit echten Fanatikern so gut wie unmöglich. Während an Wachstum und Entwicklung interessierte Menschen auch Zweifel zulassen, ja ihn sogar suchen, bekämpfen Fanatiker krampfhaft die Versuchung in unerwünschte Richtungen zu denken. Wenn der verteidigte Gedanke tatsächlich Substanz und Bestand hat, würde eine Auseinandersetzung ihn sogar kräftigen. Doch wird ein Mangel befürchtet, werden Scheuklappen gewählt und wenn die nicht genügen sogar offene Aggressionen.

 

 

 

Kommunikation mit Fanatikern?

 

Wie beschrieben lohnt sich die inhaltliche Diskussion mit Fanatikern nicht, falls es darum gehen soll, sie zu überzeugen. Das ist ja per Definition keine realistische Option. Wer in eine solche Situation kommt, kann zuhören, um die Beweggründe zu erfahren. Das eigene Zustandsmanagement wird dabei oft auf eine harte Probe gestellt. Leicht werden respektlose Gesprächspartner zu Gegnern und der Ton auf beiden Seiten rauer. Wer dann aus der Haut fährt, verletzt selbst grundlegende Werte. So oder so; der Zweck heiligt nicht die Mittel. Wenn es ohnehin unwahrscheinlich ist sich anzunähern beziehungsweise die Positionen zumindest zu überprüfen, dann kann es nur noch darum gehen das Umfeld zu überzeugen. Und das gelingt am besten, indem Sie sich und Ihren Werten treu bleiben, anstatt es Fanatikern gleichzutun.

P.S.

 

Wie gehen Sie mit Fanatikern um?

Artikel

Welche Rolle spielt Integrität in der heutigen Zeit?

Ehrlichkeit, Transparenz, Glaubwürdigkeit und Integrität erwarten wir automatisch von unserem Gegenüber. Wie weit ist es damit her und was liefern wir selbst?

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Der Zweck heiligt nicht automatisch die Mittel. Karsten Noack

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. November 2016
Überarbeitung: 28. Juli 2019
AN: #7670
K: CNA
Ü:

Wirksame Rhetorik Dank Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Wirksame Rhetorik mit Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Rhetorische Stilmittel recycelt und ...
Wirksame Rhetorik mit Brevitas: Klipp und klar! — Dann klingt es wahr!

Brevitas

 

Wie Sie dank Brevitas bei Rede und Präsentation Ihr Publikum bei Laune halten und die Aufmerksamkeit fördern.

Überblick

 

 

 

 

Brevitas

 

 

Die schönsten Formulierungen sind üblicherweise auch die einfachsten.

Adam Smith

 

Klipp und klar.
Kurz und knapp.
Dann klingt es wahr!

Karsten Noack

 

Schon die alten Griechen würdigten diesen Gedanken Aufmerksamkeit und sprachen von Brevitas (lat. bre­vi­tas; griech. syn­to­mia; dt. Kürze). Kürze soll das Publikum bei Laune halten und die Aufmerksamkeit fördern. Dabei geht es nicht nur darum, möglichst wenig Worte zu ver­lie­ren und sich kurzzufassen, sondern auch um eine Ver­dich­tung der Information.

 

 

 

Vorsicht vor allergischen Reaktionen

 

Doch, weil die Idee der Brevitas in den klassischen Varianten so häufig missbraucht wurde, ist sie nicht nur abgenutzt, sondern kann heute sogar allergische Reaktionen hervorrufen. Beispielsweise als „Ich komme zum Schluss!“, wenn das Publikum schon zu oft die bittere Erfahrung gemacht hat, dass genau dies – trotz Ankündigung – in der Regel nicht zu erwarten ist. Das ist so willkommen, wie nach stundenlangen Monologen der Hinweis auf den baldigen Zugriff auf das Buffet, um dann nochmals umfänglich auszuholen, während das Essen in Sichtweite abkühlt und die Mayonnaise erst eine unappetitliche Pelle und dann Haare bekommt. So etwas kennt fast jedes Publikum und mag es üblicherweise so gern wie Hautausschlag.

 

Andere unangenehme Beispiele sind:

 

  • „Lassen Sie mich noch kurz …“
  • „Ich will Ihnen noch schnell …“

 

Es geht allerdings auch anders:

 

  • Same Procedure than Every Year.
    Oh, es ist schon wieder Sylvester.
  • Ohne more thing … Das ist Kult!
    Hierauf warten die Zuschauer bei den Keynotes von Apple schon, wie auf einen Running Gag. Nur noch eine Sache … Und dann folgt etwas, auf das im Publikum schon gewartet wird; ein weiterer Höhepunkt, ein krönender Abschluss der Präsentation. Hier ist es eine positive Untertreibung, Understatement und willkommen!

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

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P.S.

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2003
Überarbeitung: 16. April 2019
AN: #371
K:CNB
Ü:

Mordaufruf für Adjektive? Kraftvolle Sprache erfordert Aufmerksamkeit.

Mordaufruf für Adjektive? Kraftvolle Sprache erfordert Aufmerksamkeit.

Sprache und Ausdruckskraft
Adjektive

Adjektive

 

Die meisten Adjektive in Reden sind tatsächlich wenig hilfreich. Ihre Reden und Texte werden intensiver, indem Sie auf sinnlose Adjektive verzichten. Hand aufs Herz; leicht fällt das nicht. Doch es lohnt!

Überblick

 

 

 

 

 

Gute oder böse Adjektive?

 

Wenn Sie ein Adjektiv in die Finger bekommen, töten Sie es!
Nein, ich meine nicht, dass Sie alle töten müssen, aber die meisten – dann wird der Rest wertvoll.
Sie werden schwach, wenn sie nahe beieinander stehen.
Sie wirken stark, wenn sie weit auseinander stehen.

Mark Twain

 

Wenn der Schriftsteller Mark Twain meinte Adjektiv sollen entfernt werden, verdient das Beachtung. Er verstand sein Handwerk; seine Texte wurden und werden gelesen.

Die meisten Adjektive in Reden sind tatsächlich wenig hilfreich. Ihre Reden und Texte werden intensiver, indem Sie auf sinnlose Adjektive verzichten. Hand aufs Herz; leicht fällt das nicht. Doch es lohnt!

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P.S.

 

Wie halten Sie es mit Adjektiven?

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Januar 2026
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü:

Kopfkino: Lampenfieber, ja und?

Kopfkino: Lampenfieber, ja und?

Mentale Missverständnisse klären
Lampenfieber, ja und?

Wenn Lampenfieber nur Kopfkino ist, weshalb….

 

Kopfkino kann ziemlich intensive Formen annehmen. Lampenfieber ist keine Freude. Doch deswegen jeden Auftritt vermeiden ist auch keine Lösung, oder? Lösen Sie zu intensives Lampenfieber auf.

Lampenfieber

 

Das menschliche Gehirn ist eine großartige Sache.
Es funktioniert bis zu dem Zeitpunkt,
wo du aufstehst, um eine Rede zu halten.

Mark Twain

Publikum, Bühne, Lampenfieber, …

 

Gerade konnten Sie noch begeistert von Ihrem Anliegen berichten, etwas Publikum kommt hinzu und jetzt so etwas: Lampenfieber oder sogar Redeangst bzw. Auftrittsangst meldet sich! Lampenfieber fühlt sich nicht wirklich toll an. Aber deswegen sitzenbleiben und jegliches Publikum zu vermeiden ist auch keine Lösung, oder?

 

 

 

Kopfkino

 

Viele Menschen schränken sich durch ihr eigenes Kopfkino ein. Sie machen sich eine gruselige Vorstellung davon, was alles vor Zeugen passieren könnte. Manche haben dann bildfüllend ein drohendes Schreckensszenario vor Augen. Andere projizieren ganze Horror-Filme auf die innere Leinwand, die selbst Stephen King erschrecken würden.

Es sind diese überzogenen Vorstellungen, die Menschen sich machen und durch die Lampenfieber und Redeangst gefüttert werden. So werden Ängste im menschlichen Gehirn durch eine ungünstige, ja negative Konstruktion der Zukunft erzeugt. Mit der Realität haben sie oft wenig zu tun. Doch das Gehirn reagiert darauf, wie auf einen Notfall, und löst automatisch das Flucht- und Kampfprogramm aus. Hier gilt, es nicht so weit kommen zu lassen.

 

 

 

Lampenfieber auflösen, statt nur verstehen

 

Veränderungen müssen auf der Ebene stattfinden, auf der auch die Ursachen und Mechanismen zu Hause sind, die Redeangst oder Lampenfieber erzeugen. Es hilft nicht noch so fundiert auf der bewussten Ebene intellektuell nach Ursachen zu forschen, denn das ändert nichts. Noch so tiefes Verständnis sorgt nicht automatisch für positive Veränderungen. Es ist daher zwar von akademischem Wert, aber praktisch Zeitverschwendung.

Viele Betroffene haben auf der bewussten Ebene bereits zahlreiche Wege ohne Erfolg ausprobiert. Die vielen klugen Ratschläge haben jedoch nicht gehalten, was sie versprochen haben. An den Ort des Geschehens: Mittels bewährter Techniken wie dem Hypnobalancing™ gezielt die Prozesse auf der unbewussten Ebene zu verändern, wirkt hingegen.

 

 

 

Mentale Missverständnisse klären

 

Sowohl Lampenfieber als auch Redeangst basieren auf mentalen Missverständnissen. Es handelt sich um Konstruktionen, die selbst gedanklich erzeugt werden. Deshalb können diese Konstruktionen auch wieder verändert werden, da sie letztendlich nur etwas mit den unbewussten Vorstellungen zu tun haben. Und wenn die Konstruktionen verändert werden können, dann bedeutet das auch, dass die von den Konstruktionen beeinflussten Denk- und Verhaltensweisen sich verändern. Allerdings geht es bei „schweren Fällen von Lampenfieber“, also Redeangst und Auftrittsangst, weit über Coaching hinaus. Hier braucht es zusätzlich jemanden, der sich mit solchen Ängsten tatsächlich auskennt und die erforderliche Zulassung dafür hat. Mit anderen Worten: Lampenfieber kann mit den richtigen Coachingansätzen und Redeangst mit therapeutischen Mitteln aufgelöst werden.

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich in meinem Profil.

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P.S.

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 23. März 2013
Überarbeitung: 1. April 2019
AN: #371
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29+ Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co.

29+ Tipps: Dinge, die Sie als Redner von Apple lernen können

Apple-Keynotes und Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co.
Apple-Keynote am 7. September 2016 - Präsentieren lernen von Apple, Steve Jobs, Tim Cook und Co.

Von Apple™-Keynotes, Steve Jobs, Tim Cook und Co. lernen.

 

Von diesen Präsentationstipps profitieren Sie auch ohne riesiges Budget.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was Sie als Redner von Apple-Keynotes lernen können

 

Seit Steve Jobs 2007 das erste iPhone präsentierte, ist deutlich geworden, dass die Keynote selbst ein bedeutender Faktor für den Erfolg eines neuen Produktes ist. Sein Nachfolger Tim Cook orientiert sich am gleichen Stil. Die Ereignisse sind unterhaltsam, begeistern und sind für jeden gut verständlich. Schon Ewigkeiten vorher brodelt die Gerüchteküche, und am Tage der Keynote berichten unzählige Journalisten wie von einem Happening.

Es gibt meist mehrere Apple-Keynote Jahr. Auch, wer sich für Präsentationstechniken interessiert, kann bei diesen Gelegenheiten etwas lernen. Nicht alle rhetorischen Elemente sind hier perfekt oder stellen die einzige Art und Weise dar, wie sich präsentieren lässt. Doch sind die Redner aus Cupertino bestrebt, solche Gelegenheiten zu nutzen und bereit, dafür einen immensen Aufwand zu betreiben. Für sie hat sich das bisher sehr gelohnt. Obwohl das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen den Wert von Präsentationen als Marketingelement bestätigt, ist es jenseits von Apple auch heute noch keine Selbstverständlichkeit, wie die vielen ermüdenden Präsentationen tagtäglich weltweit zeigen.

 

 

 

Weshalb lohnt es sich, die Keynotes anzusehen?

 

Während viele Zuschauer sich in erster Linie darauf freuen, dass ein neues iPhone und andere Produktneuerungen vorstellt werden, achten Leute wie ich darauf, wie das geschieht. Bisher war das Vorgehen hier seit Steve Jobs sehr kontinuierlich. Es hat sich ja auch bewährt. Doch braucht es nicht irgendwann auch neue Impulse? Also, ich werde sie mir auch zukünftig ansehen, zuhören und auswerten. Und Sie?

 

 

 

29+ Tipps für überzeugende Präsentationen

 

Apple hat immer ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Präsentation zieht. So etwas hält die Zuschauer bei der Stange. Die Menschen mögen Heldengeschichten, deshalb ist ein Feindbild hilfreich. Das muss nicht immer ein Konkurrent sein, sondern kann auch eine Krankheit oder ein Problem sein. Es lohnt sich genau zu überlegen, was für das Publikum relevant ist. Zahlen, Daten, Fakten werden oft überbewertet. Statt eine Zahl nach der anderen in den Raum zu werfen, sollte sie in Beziehung gesetzt werden. Ein exzellentes Beispiel dafür lieferte der Slogan zum iPod mit „1000 Songs in deiner Tasche“, denn so etwas macht Zahlen greifbar. Wenn etwas auf das Wesentliche heruntergekocht wurde, kann die Essenz leichter weitergeben werden. Hoch lebe Twitter!

Selbst Kompliziertes lässt sich greifbar machen und das alles mit einer ordentlichen Portion Enthusiasmus. Es müssen ja nicht unbedingt die amerikanischen Superlative sein. Der Bundesbürger ist da etwas zurückhaltender. Enthusiasmus drückt sich am besten durch die entsprechende Körpersprache aus. Bleiben Sie dabei authentisch und locker.

Ganz wichtig sind prägnante Folien ohne Ballast. Auch da war Apple Vorbild und Wegbereiter. Viel zu häufig wird das ganze Redemanuskript auf die Folien gepackt. Das lässt sich dann vorlesen und das Publikum so lange quälen, bis es flüchtet oder einschläft.

Zu der seit Steve Jobs bei Apple üblichen Erfolgsrezeptur gehören:

1. Eine akribische Planung

 

Steve Jobs soll seine Präsentationen in allen Einzelheiten geplant haben und sich dabei an der Entwicklung von Filmen orientiert haben. Er griff zuerst zu Stift und Papier. Zufällen wollte er damit keinen Raum bieten. Also entwickelte er ein Storyboard und sicherte sich mit Geschichten die Aufmerksamkeit. So soll er bei der Entwicklung neuer Präsentationen nicht den weit verbreiteten Fehler gemacht haben von Anfang an direkt die Präsentationssoftware wie PowerPoint, Keynote oder Prezi zu verwenden. Er entwickelte seine Produktpräsentationen in einem dreistufigen Prozess, indem er sie zuerst aufschrieb, dann zeichnete und erst dann an die Gestaltung ging.

 

 

 

2. Ein Thema

 

„There is something in the air tonight“. Präsentationen profitieren von einem roten Faden. „Today Apple reinvents the phone.“

 

 

 

3. Storytelling

 

In seinen Präsentationen nutze Steve Jobs Ideen der Heldenreise mit Erinnerungseinblendungen als Struktur seiner Geschichten. So gibt es dort Helden und Bösewichte. Storytelling hat viele Formen.

 

 

 

4. Feindbild: Ein Held braucht einen Gegner

 

Helden brauchen Gegner, die der Welt Schwierigkeiten bereiten und nur der Held kann die Welt vor dem Bösewicht in Sicherheit bringen. So positionierte Steve Jobs Apple immer wieder.

Der Kleine tritt gegen den Großen an, David kämpft gegen Goliath, solche Geschichten liebt das Publikum. Erst war es IBM, dann Microsoft und nun Android; ein Held braucht Gegenspieler. Je bedrohlicher der Bösewicht, desto strahlender der Held. Die Anhänger der Marke Apple wurden so zu Mitstreitern. Mittlerweile ist Apple selbst ein Gigant und es wurde mit der Zeit immer schwieriger sich als David darzustellen.

 

Die Wir-gegen-die-Anderen-Strategie hat die folgenden Vorteile:

  • Anhänger statt Kunden
  • Hohe Loyalität
  • Kontroverser Gesprächsstoff
  • Identifikation
  • Markenbildung und -stärkung
  • Attraktivitätssteigerung

 

 

 

5. Reden über das, worauf es dem Publikum ankommt

 

Über jedes Produkt gäbe es tausend Dinge zu sagen. Dennoch konzentrieren sich die Keynotes auf wenige herausragende Eigenschaften. Was interessiert das Publikum tatsächlich, selbst wenn es das bis vor wenigen Augenblicken selbst noch nicht wusste? Die Anzahl der verbauten Transistoren ist es jedenfalls nicht. Produkteigenschaften, die ausführlich vorgestellt werden, lösen ein Problem, das die Zielgruppe hat. Je weniger die Menschen sich des Problems bisher bewusst sind, desto ausführlicher wird es erklärt. Mittels Analogien bekommen Zahlen und Statistiken einen Sinn. Wird über Technik gesprochen, dann vor allem, damit die Käufer darauf stolz sind. So werden aus den Käufern auch gleich die besten Verkäufer.

 

1,000 songs in your pocket.

 

 

 

6. Enthusiasmus

 

Alles ist „amazing“, „great“ und „incredible“. Steve Jobs vermittelte Leidenschaft und das Versprechen an etwas Besonderem teilzuhaben. Nicht nur bei eingefleischten Jüngern springt eine solche Begeisterung über.

Also; bitte etwas mehr Begeisterung! Wenn nicht mal Sie selbst überzeugt sind, wie wollen Sie dann die Zuhörer überzeugen und packen? Wählen Sie sich Themen, die Sie begeistern oder sorgen Sie dafür, dass sie Sie begeistern. Stanislavsky lässt grüßen. Begeisterung steckt an!

 

 

 

7. Übertreibung

 

Nicht nur Steve Jobs setzte auf Übertreibungen. Die Produkte bekommen eine Menge Lob. So manche Aussage geht über das üblicherweise Glaubhafte hinaus. Was andernorts zu viel wäre, wird von der Zielgruppe von Apple angenommen. Mit Hyperbeln und Häufungen wird bei solchen Präsentationen nicht gespart.

 

 

 

8. KISS

 

 

a. Folien

 

Noch heute stehen die Präsentationsfolien bei Apple-Keynotes im großen Kontrast zu den üblicherweise überfüllten Folien anderenorts. KISS – keep it small and simple!

Das Auge isst mit. Übersetzt auf die Gestaltung von Präsentationsfolien bedeutet das:

  • Ein neuer Gedanke bekommt eine eigene Folie.
  • Wenig Wörter
  • Besser als viel Text sind Grafiken als Abbild von Gedanken geeignet.
  • Möglichst nur ein grafisches Element je Folie.
  • Genügend Zeit, damit das Publikum die Folie erfassen kann.

 

Es hat sich langsam herumgesprochen. Gute Redner verwenden immer weniger Text und immer häufiger ausdrucksstarke Bilder.

 

 

b. Sprache

 

Apple erklärt die Dinge so einfach wie möglich. Sie verwenden einfache Sprache, geben den Dingen einfache Namen, die vermitteln, worum es geht: iPhone, Apple Pencil, iPad Pro als iPad für professionelle Nutzer, iPad mini… Sinnliche Beschreibungen statt trockenem Stoff. Je einfacher die Sprache, umso intensiver die Bilder bei den Empfängern, desto eher übernehmen diese die Botschaft.

 

 

 

9. Knackig formulieren

 

Apple lenkt mit jeder Keynote die öffentliche Diskussion über seine Produkte. Das geschieht sehr geschickt. Wer einfache und verständliche Formulierungen verwendet, wird eher zitiert. Und Twitter bevorzugt maximal 140 Zeichen. Solche Botschaften brauchen allerdings etwas mehr Vorbereitung als komplizierte.

 

 

 

10. Einprägsamkeit

 

In 1984, we introduced the Macintosh, it didn’t just change Apple, it changed the whole computer industry. In 2001, we introduced the first iPods, it didn’t just change the way we all listen to music, it changed the entire music industry.

Steve Jobs

 

Um die Botschaften einprägsamer zu machen, konzentrierte sich Steve Jobs nicht auf wesentliche Aspekte, sondern nutze beispielsweise Parallelismen. Mehrere Sätze oder Satzglieder werden grammatikalisch gleich formuliert, lediglich der Inhalt wird verändert. So hat es das Gehirn leichter, die Botschaft zu verstehen. Die Kernbotschaften werden eingängiger, einprägsamer und verständlicher.

 

 

 

11. One more thing!

 

Wie Inspektor Columbo drehte sich Steve Jobs gegen Ende nochmals um; “One more thing…” Anschließend wurden Produkte wie der iPod touch oder das MacBook Pro vorgestellt. Und genau diese Dinge blieben dann beim Publikum hängen. Überraschen Sie Ihr Publikum, liefern Sie mehr als es zu hoffen wagte.

 

 

 

12. Show

 

„Wir werden heute Geschichte schreiben!“ Präsentationen bei Apple sind wie eine gute Show. Es sind besondere Momente, die das Gefühl vermitteln, an einem besonderen Ereignis teilzunehmen. Sie bieten sowohl Spannung als auch Entspannung, Abwechslung, Übergänge und ein Finale. Für Abwechslung sorgen Demonstrationen, Musik, Videos, Wechsel der Redner und Gäste.

Bei eigenen Präsentationen können Sie Multimedia nutzen oder andere Personen zu Wort kommen lassen.

 

 

 

13. Locker bleiben

 

Trotz umfangreicher Vorbereitung kann es während einer Präsentation zu unerfreulichen Überraschungen kommen. Steve Jobs war in solchen Situationen meist locker. Dann hat er halt die Zeit bis zur Lösung dafür genutzt, noch einmal die wichtigsten Features zusammenzufassen. Wem es gelingt bei Problemen locker zu bleiben, Humor an den Tag zu legen und dann mit der Präsentation fortzufahren, der beeindruckt. Etwaige Probleme werden schnell vergessen, wenn nicht selbst nochmals darauf hingewiesen wird.

 

 

 

14. Ale guten Dinge sind DREI

 

Der Dreierregel ist bei Präsentationen von Apple häufig zu begegnen. Häufig wird in Einheiten von drei präsentiert. Drei Aspekte lassen sich von den meisten Menschen noch recht gut im Auge behalten. Mehr Dinge können schon weniger Menschen handhaben.

Gleich drei neue Produkte kündigt Jobs seinem auf der Macworld 2007 dem Publikum an: „ein iPod, der sich durch Berührung steuern lässt, dass zweite ist ein revolutionäres Mobiltelefon. Und das dritte ist ein bahnbrechendes Online-Kommunikationsgerät.“

Das Publikum jubelt, als die angeblichen drei neuen Produkte abwechselnd auf einer Kinoleinwand erscheinen

Steve Jobs, am 9. Januar 2007:

Well, today, we’re introducing three revolutionary products of this class.
The first one: is a widescreen iPod with touch controls.
The second: is a revolutionary mobile phone.
And the third is a breakthrough Internet communications device.
So, three things: a widescreen iPod with touch controls; a revolutionary mobile phone; and a breakthrough Internet communications device.
An iPod, a phone, and an Internet communicator. An iPod, a phone … Are you getting it?
These are not three separate devices, this is one device, and we are calling it iPhone.

 

„Wir nennen es iPhone“ Einen iPod mit Touchscreen, ein Mobiltelefon sowie einen Internet-Kommunikator vereint im ersten iPhone.

 

 

 

15. Üben, üben, üben

 

Wer sich einige der vielen Präsentationen von Steve Jobs bei YouTube anschaut, der wird feststellen, dass er seine rhetorischen Fähigkeiten im Laufe der Zeit erheblich gesteigert hat.

Seine Präsentationen wirkten deshalb so leicht und ungezwungen, weil er sie wieder und wieder geprobt hat und sich deswegen sicher fühlte. Nicht nur Steve Jobs hat immensen Aufwand betrieben, um bei Veranstaltungen so locker zu wirken.

Lassen Sie sich dabei unterstützen.

 

 

 

16. bis 29. Techniken

 

Immer wieder und wieder aufmerksam die Keynotes von Apple™ zu analysieren führt zu weiteren interessanten Erkenntnissen. Weitere sehr wirksame Techniken, die nicht so auffällig sind, erfahren Sie im Einzel- oder im Gruppentraining Rhetorik & Präsentation III.

Frage mich ruhig persönlich

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Dran bleiben: Gather round. Auch die Welt dreht sich weiter!

 

Apple lädt ein, mehrmals im Jahr. Der Nutzer in mir sich interessiert sich dabei auch für die technischen Neuerungen, die es hoffentlich zu sehen gibt. Ansonsten widme ich mich als Berater für Präsentationen der Art und Weise, wie präsentiert wird und den Marketingstrategien.

Den einen magischen Trick gibt es nicht. Es geht wesentlich um die Identifikation, die sich bei so einer Veranstaltung bildet oder halt auch nicht. Menschen wollen Teil einer Gruppe sein, eines Stammes, möglichst eines glorreichen. Menschen wollen von Teil von etwas Großem sein. Da machen wir uns dann auch gerne mal etwas vor, den im Ernst: Bin ich wirklich kreativer mit einem Mac? Vermutlich nicht. Es fühlt sich jedoch so an, als wäre ich dem Ideal meines besten Selbst mit meinem MacBook pro etwas näher, als würde ich Teil von etwas Großen werden. Das gelingt im Übrigen auch anderen Unternehmen hervorragend, wie beispielsweise Adobe. Die sind mittlerweile in mancher Hinsicht Apple sogar etwas voraus.

 

 

 

Was hat sich seit Steve Jobs getan?

 

Steve Jobs hatte mit seiner Art der Präsentation die Latte für solche Ereignisse höher gehängt. Gerade Unternehmenspräsentationen in Deutschland sind davon meist noch meilenweit entfernt. Nun sind seine Nachfolger und insbesondere Tim Cook eine Weile dabei. Was hat sich seitdem getan?

Heute nutzen Tim Cook und seine Mitstreiter die Bühne, um Produkte, wie die neuen iPhones und Services zu präsentieren. Für Apple ist es der wichtigste Moment des Jahres, und entsprechenden Aufwand betreiben sie damit es wieder ein Erfolg wird. Gebannt schauen sich dann viele Menschen, wie ich, live die Show im Internet an. Das Popcorn steht bereit, das iPad für die Niederschrift der Analyse auch.

 

 

 

Für Apple lohnt es sich

 

Apple weiß, weshalb dieser Aufwand betrieben wird. Im Gegensatz zu vielen deutschen Unternehmen hat Apple verstanden, wie wichtig eine Keynote als Mittel des Marketings ist. Bei einer guten Präsentation steht nicht nur das Was – in dem Fall die neuen Produkte – im Vordergrund, sondern auch das Wie. Die Shows sind live und sie prägen das Image des Gastgebers entscheidend. Hier geht es um Glaubwürdigkeit, und die wird im Zeitalter von Influencern und Co. immer wichtiger. Klassische Werbung zieht immer weniger.

Die Strategie scheint aufzugehen, die Marke Apple ist kostbarer als je zuvor. Apple versteht es wie nur wenige andere Unternehmen, die Geschichten um sie herum zu beeinflussen. Sie bringen ihre Botschaften knackig auf den Punkt und sorgen dafür, dass alles gut zitierbar ist. Apple könnte bei einem neuen iPhone tausend Details erwähnen, doch sie konzentrieren sich meist bewusst auf drei, vier emotionale Aspekte. Die Leute aus Cupertino haben verstanden, dass mit einer Präsentation nicht in erster Linie um Informationen weitergibt, sondern sie mit Bedeutung verknüpft.

 

 

 

Ein großer Unterschied, zu deutschen Unternehmen

 

Deutsche Unternehmen versuchen meist, so viele Informationen wie möglich in einer Präsentation unterzubringen, zu stopfen und schließlich zu überfrachten. Dass so etwas nicht gut beim Publikum ankommt, scheint niemanden zu interessieren. Es ist wie bei Dinner vor One: The same procedure as every year, James!

Messe und Co. sind deutschen Unternehmen noch immer deutlich wichtiger. Sie sehen, trotz der Erfahrungen von Firmen wie Apple, in ihren Präsentationen nicht den Stellenwert, den sie haben könnten.

Die meisten Präsentationen sind immer hierzulande noch sehr traditionell aufgebaut. Präsentationen werden nicht als Mittel des Marketings betrachtet. Entsprechend fehlen Strategien, Dramaturgie und die Bereitschaft akribische Planung und Vorbereitung. Meist müssen sich die Redner selbst vorbereiten. Im besten Fall wird mal ein Probelauf vor Ort gemacht, und dann nicht einmal mit professionellem Feedback. Es ist ein Jammer, wie viel Potenzial da verschenkt wird. Von Apple heißt es, sie mieten den Veranstaltungsort eine Woche vorher und machen zahlreiche Probeläufe. Da wird nichts dem Zufall überlassen.

 

 

 

Lässt sich das übertragen?

 

Ich würde schon mehrmals gefragt, ob beispielsweise Siemens auch nur einen Kühlschrank mehr verkaufen würde, wenn sie aufwendigere Präsentationen ins Internet übertragen würden.

Meine Antwort lautet; es kommt ganz auf die jeweilige Zielgruppe an. Wenn ein Produkt mit Identifikation verbunden ist, jedenfalls „Ja!“. Die Herausforderung besteht darin, herauszufinden, wie diese Identifikation erzeugt werden kann. Wer sich mit einem Produkt identifiziert, hat wenig Interesse als Kunde zu einem Mitbewerber abzuwandern.

Es geht ja nicht primär darum, Sachen zu verkaufen, sondern einen Sog zu erzeugen. Das macht Apple sehr geschickt. Asche über mein Haupt: Selbst wer, wie ich, schon ein iPhone besitzt, hat nach der Präsentation häufig das Gefühl, das eigene Modell sei veraltet. Es gelingt ihnen, eine Begierde zu erzeugen, von der wir vor wenige Minuten noch nicht wussten, dass wir sie haben. Mal schauen, was ich mir diesmal bestellt, um die mir gerade noch unbekannten Bedürfnisse zu befriedigen.

 

 

 

Entwicklung

 

Apples Präsentationen sind sehr gut. Aus meiner Sicht traben sie aber seit Jahren auf der Stelle. Es gab hier und da einige Veränderungen, die aber nicht wesentlich waren.

Es fehlt mittlerweile irgendwie der Charme des Underdogs. Apple profitierte schließlich lange vom Mythos David gegen Goliath. Mittlerweile ist Apple selbst das wertvollste Unternehmen der Welt. Da ist diese Strategie nicht mehr glaubhaft. Es wird Zeit, dass Apple neue Akzente setzt.

Apples Produkte sind immer noch gut, ich erfreue mich an einigen davon. Aber dieses Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein, das läuft sich bei Apple aus.

 

 

 

Tim Cook

 

Tim Cook ist seit 2011 Chef von Apple und prägt damit das Image des Konzerns. Ich finde, Tim Cook macht seine Sache gut und er vermittelt glaubhaft die Rolle des Anführers. Ab und zu erzählt er dann auch etwas Privates in den Medien und profiliert sich damit als jemand, der eine Meinung hat. Das ist heutzutage sehr wichtig. Dass er keine Rampensau ist, finde ich eher sympathisch.

 

 

 

Die Menschen auf der Bühne

 

Bei einigen der Menschen, die neben Tim Cook auf der Bühne stehen, fehlt mir etwas, dass ich nur bedingt benennen kann. Craig Federighi, dem Software-Chef, nehme ich ab, was er sagt. Er hat Ausstrahlung. Einige andere Redner scheinen sich aber auf der großen Bühne nicht wohlzufühlen. Nicht jedem Redner beziehungsweise jeder Rednerin gelingt es sich mit dem Publikum zu verbinden. Das ist in den letzten Jahren eher schlechter als besser geworden.

Mir wirkt das zu oft zu sehr auswendig gelernt und unter Druck abgeleiert zu werden. Von Steve Jobs heißt es auch, er hätte sich akribisch vorbereitet. Dennoch konnte er auch sauer werden. Er hat auf der Bühne schonmal das Publikum beschimpft – das ließ ihn als Menschen echt wirken. Ich würde jedem auf der Bühne raten, sich wieder daran zu erinnern, warum er dort steht und was ihn begeistert.

Ich meine damit echten Enthusiasmus und nicht den üblichen Gebrauch von Superlativen. Bei Apple ist alles „amazing“ und „magical“. Mit diesen Formulierungen soll die Begeisterung auf die Zuschauer überspringen. Das funktioniert, aber mit abnehmender Tendenz. Irgendwann muss sich auch Apple etwas Neues einfallen lassen, um auch bei Präsentationen vorne zu bleiben. Das Unternehmen hat genug Potenzial, immer mehr wert zu werden. Aber sie verschenken aus meiner Sicht etwas.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

Die ideale Basis: Probelauf und professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie du und dein Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?

Wie überzeugend präsentierst du dich und deine Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut bist du in den 118+ wichtigsten Präsentationstechniken? Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass dir von mir ein Feedback geben, das dich weiterbringt. Du erhältst grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Mache einen Probelauf und du erfährst vorher, was dir hilft und nicht hinterher. Auch wenn du nur eine Stunde investieren willst, lohnt es sich.

Bist du interessiert? Dann findest du hier Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

P.S.

 

Welche rhetorischen Mittel werden bei der Keynote eingesetzt? Wird es Tim Cook und Co. auch zukünftig gelingen, zu überzeugen? Hat Tim Cook den Schatten von Steve Jobs verlassen und kann er den Vorwurf entkräften, es fehle ihm an Visionen? Wird es gelingen das Publikum zu begeistern? Wie haben sich Craig FederighiJonathan Ive und Co. entwickelt? Gibt es eine überzeugende Botschaft? Was bleibt, wenn Cook am Ende sagt; „Thanks for joining us!“? Fragen über Fragen.

Viel Spaß!

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Dieser Artikel ist der Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. September 2016
Überarbeitung: 4. Februar 2020
AN: #43329

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