9 Typen von schwierigen Kollegen

9 Typen von schwierigen Kollegen

Wege zu einem angenehmeren Miteinander im Büro
Tipps zum Umgang mit schwierigen Kollegen

Typen von schwierigen Kollegen

 

Kollegen können eine Bereicherung sein. Es gibt allerdings auch die folgenden 9 Typen von schwierigen Kollegen.

Video

https://youtu.be/_d2mX8G3Mr0

9 Typen von schwierigen Kollegen

 

Gibt’s denn niemand anderen, dem du auf die Nerven gehen kannst, Freunde, Familie, giftige Reptilien?

Ice Age

 

Vielfalt kann sehr bereichernd sein. Unterschiedliche Persönlichkeiten bringen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein. Ohne Kollegen wäre das Leben nur halb so verrückt. Im Ernst; an jedem Arbeitsplatz gibt es Menschen, mit denen sich nur schwer umgehen lässt und die einen negativen Einfluss auf die Umgebung haben können. Dennoch — oder gerade deswegen — ist es wichtig, sich mit diesen Typen von Menschen vertraut zu machen, damit Sie besser gerüstet sind, um Ihre Karriere zu managen und gleichzeitig Ihre eigenen Interessen zu schützen.

Im Allgemeinen lassen sie sich in die folgenden komplexen Persönlichkeiten unterteilen. Hier sind die Typen von Kollegen, die Sie kennen sollten, und einige Tipps, wie Sie mit ihnen umgehen können. Dauernörgler, Erbsenzähler, Trittbrettfahrer, Besserwisser, Intriganten: Wer solche Kollegen hat, braucht keine weiteren Feinde. Was für schwierige Kollegen gibt es? Hier folgt eine holzschnittartige Unterteilung häufiger Nervzwerge.

 

 

 

1. Choleriker

 

Manche nennen es Jähzorn. Der Choleriker explodiert von Zeit zu Zeit, fährt aus der Haut, selbst bei nichtigen Gründen. Mit dem Kopf durch die Wand. In manchen Situationen soll so ein Verhalten ja schon geholfen haben sich durchzusetzen. Das Umfeld sollte dann im Zweifelsfall aber lieber in Deckung gehen, als sich auf eine Diskussion einzulassen. Wer brüllt, muss nicht zuhören, selbst bei guten Argumenten der anderen nicht. Außerdem kann es dem eigenen Stressabbau dienen. Wer braucht schon diese Warmduscher: Diese Weicheier sollen sich nicht so haben.

Choleriker halten das für einen wirksamen Weg ihre Ziele zu erreichen. Den Schaden, den sie anrichten, erkennen sie meist erst, wenn es viel zu spät für eine Korrektur ist. Es grüßt der Elefant im Porzellanladen.

 

 

 

2. Leidende

 

Zugegeben, nicht jeder ist mit einem sonnigen Gemüt gesegnet. Die pausenlos gut gelaunten Kollegen hätten auch eine Erwähnung verdient, oder? Doch mancher ist so umringt von der Niedertracht des Universums, dass für nichts anderes Platz übrig ist. Das ist aber auch gemein, du armes Opfer in der Endlos-Schleife.

Die positive Absicht: Wer mit geringem Selbstbewusstsein ständig auf die angeblichen Fehler anderer Personen zeigt, will von eigenen Unzulänglichkeiten ablenken. Nur selbst keine Verantwortung übernehmen. Bitte, bitte beachtet und bemitleidet mich: So wird Rücksicht eingefordert. Bitte googeln: „erlernte Hilflosigkeit“.

 

 

 

3. Kontrollfanatiker

 

Vertrauen ist gut, Kontrolle sehr viel besser. Menschen machen Fehler, außer Mutti. Weshalb könnte jemand einen solch überwältigenden Kontrollzwang haben? Es könnten Unsicherheit und fehlendes Vertrauen in sich und den Rest der Welt sein. 
Aber auch das Gegenteil ist möglich: Wer übertrieben kontrolliert und kommandiert, will so mitunter auch mehr Verantwortung und Einfluss gewinnen.

 

 

 

4. Zyniker

 

Zynische Miesepeter sind Leute von der ganz schlauen Sorte. Sie wissen, dass der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten nicht immer eine Gerade sein muss. Mit sarkastischem Tonfall und arrogantem Auftreten machen sie sich nur wenige Freunde. So lästig sie sind, so mancher tatsächliche Missstand wird durch ihr Misstrauen aufgedeckt. Und doch dankt es Ihnen niemand! Ignorante Welt! Spätestens das verbittert dann viele Missionare.

 

 

 

5. Mutter Theresa

 

Dieser mütterliche Typ, der auch ein Mann sein kann (so wie auch die anderen Typen mehr oder weniger der Quotenregelung unterliegen), legt eine übertriebene Hilfsbereitschaft an den Tag, hilft, wo es nur geht, lässt sich dadurch allerdings auch leicht ausnutzen und vernachlässigt dann die eigenen Aufgaben. Sie wollen von allen gemocht werden, koste es, was es wolle. Und was es kostet! Wer dessen Mechanismen kennt, hat eine Fernbedienung in der Hand und kann diese Zeitgenossen instrumentalisieren, auch um anderen Kollegen das Leben zu erschweren.

 

 

 

6. Intrigant

 

Der Ninja unter den Kollegen will im Verborgenen morden, Gerüchte streuen und heimtückisch an fremden Bürostühlen sägen. Sie verziehen keine Miene, während sie einem Knüppel zwischen die Beine werfen, wenn man gerade abgelenkt ist. Dann tun sie gekonnt so, als wenn sie kein Wässerchen trüben könnten.

Während der inkompetente Lästerer die destruktive Qualität seiner Arbeit dem Zufall überlässt, denkt der professionelle Intrigant strategisch.

 

 

 

7. Sonnenschein

 

Das Gegenstück zum Leidenden ist der ignorante Sonnenschein. Er verweigert sich mittels sturem Blick durch die allzu rosarote Brille der Realität. Besonders am Montagmorgen ist die überschäumend gute Laune schwer zu ertragen. Wobei die aufkeimenden Aggressionen ihm nur bedingt zum Vorwurf zu machen sind. Das ändert aber nichts am intensiven Wunsch, ihm die unverschämt gute Laune auszutreiben.

 

 

 

8. Blender

 

Viel Verpackung, wenig Inhalt, große Klappe, nichts dahinter! Das dafür aber auf einem so hohen Niveau, dass es überraschend lange dauert, bis es alle erkannt haben. Mit rhetorischem Glanz lenken sie von ihrer Unfähigkeit ab und sahnen so manchen Erfolg anderer, sehr viel zurückhaltenderer Kollegen ab.

 

 

 

9. Narzissten

 

Persönlichkeiten mit narzisstischen Tendenzen stellen eine besondere Herausforderung dar. Viele Empfehlungen für andere Menschentypen funktionieren hier nicht, verschlimmern sogar oft noch die Situation. Deswegen empfehle ich Ihnen den Beitrag 36 Hinweise, um Narzissten zu erkennen.

Tipps für den Umgang mit schwierigen Kollegen

 

Was tun? Das erfahren Sie im Beitrag 20 Tipps zum Umgang schwierigen Kollegen und im Coaching.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

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Was für schwierige Kollegen sind Ihnen schon begegnet? Wie sorgen Sie für ein angenehmes Miteinander?

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins. Marie von Ebner-Eschenbach

Artikel zum Thema Gespräche

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 14. Dezember 2015
Überarbeitung: 8. Juni 2020
AN: #989224
K: CNB
Ü:

Der Wert von Wut und Zorn: Wenn der Elefant im Porzellanladen wütet

Wut und Zorn: Wenn der Elefant im Porzellanladen wütet

Lieber zuerst durchatmen und dann...

Wut und Zorn

Zorn und Wut

 

Zorn und Wut zerstören den inneren Frieden, das versperrt den Zugang zu hilfreichen Ressourcen. Zorn verzerrt die Sicht auf die Welt. Was wir im Zustand des Zorns wahrnehmen ist weit von der Wirklichkeit entfernt. Also sind Zorn und Wut unnütz? Was ist bei solchen Zuständen zu beachten?

 

 

 

Überblick

Zorn gleicht einem vorübergehenden Wahnsinn, denn er ist, ebenso wenig wie dieser, Herr über sich selbst.

Lucius Annaeus Seneca

Video

https://youtu.be/q6YzNCQTWh0

Zorn und Wut

 

Gefühle lassen sich nur bedingt kontrollieren, besonders bei Ärger gehen leicht die Pferde mit einem durch. Manchmal droht das Messer in der Tasche aufzugehen. Bei manchen Zeitgenossen kann deren Gesprächsverhalten sogar gelassene Menschen in sehr engen Kontakt mit dem eigenen Aggressionspotenzial bringen. Nicht jeder Mensch ist in der Lage dann auf ein gutes Zustandsmanagement zurückzugreifen.

Ist der Ärger sehr stark, dann kann er sich zur Wut steigern. Diese Wut will raus aus dem Bauch und früher oder später abreagiert werden. Dann werden mitunter nicht nur Türen zugeschlagen. Bei einem Wutanfall sind manche Menschen unkontrolliert. Sie richten Schaden für sich und bei anderen an.

Wut zerstört den inneren Frieden, versperrt den Zugang zu hilfreichen Ressourcen. Wut verzerrt die Sicht auf die Welt. Was wir im Zustand der Wut wahrnehmen, ist oft weit von der Wirklichkeit entfernt. Verletztheit, Schmerz, Ohnmacht, Frustration, Verwirrung, Angst – all das und viel mehr kann in Wut enthalten sein, den Geist vernebeln.

Wut ist ein schlechter Ratgeber

 

Wut ist eine destruktive emotionale Reaktion. Von allen Emotionen vernebelt sie den Blick am meisten, wird mit jeder Steigerung nur noch schlimmer. Die Lage des wütenden Zeitgenossen wird stetig schlechter. Wut ist ein schlechter Ratgeber. Blind ausgelebter Zorn und Wut helfen uns nicht weiter, sondern wirken nur verschlimmernd. Es gilt deshalb solche Emotionen frühzeitig zu erkennen und den Ursachen konstruktiv zu begegnen, anstatt sich den Körpersäften ausliefern.

Noch so viele Selbsterfahrungskurse, Selbsthilfebücher und gute Vorsätze schützen allerdings nicht davor, dass trotzdem mitunter der Druck ansteigt. Aber sie helfen dann, wenn wir gelernt haben, wie in solchen Situationen damit umzugehen ist.

Wut als ein Hinweis zu gestalten

 

Wut ist oft Ausdruck von Ausgeliefertsein, von fehlenden Einflussmöglichkeiten und somit ein beachtenswerter Hinweis endlich an der Gestaltung teilzunehmen, anstatt unkontrollierten Druck abzulassen. Es wurde etwas verletzt, dass sich durch Aggression nicht heilen lässt. Eigene Grenzen wurden überschritten, wesentliche Bedürfnisse wurden nicht geachtet und unterdrückte Wut staut sich auf. Wenn das nicht erkannt und gehandelt wird, nimmt der Druck gefährlich zu. Er wird zum Explosivgemisch. Anfangs ist Ärger noch wie eine Warnleuchte, die allerdings, wenn wir rot sehen und der Wut verfallen, wie ein defekter Leuchtturm gefährlich in die falsche Richtung weisen kann.

Wutanfälle in der Öffentlichkeit

 

So menschlich Emotionen sein mögen, so schnell geschieht es sich in Rage um Kopf und Kragen zu reden. Was zu viel ist, ist zu viel! Der Blutdruck steigt, der Kamm schwillt an, das Reptiliengehirn will übernehmen. Und es kommt zur Gefühlsexplosion. So menschlich, doch voller Risiken ist es sich vor Zeugen auszutoben, denn Souveränität sieht anders aus.

 

 

 

Besser

 

Selbstvertrauen ist wesentlich, um zu überzeugen. Begeisterung und Zuversicht wirken ansteckend, sie hinterlassen einen positiven Eindruck. Und das ist ja in der Regel bei öffentlichen Auftritten beabsichtigt. Zugegeben; das ist mitunter leichter gesagt, als getan. Einige Gedanken dazu finden Sie im Artikel Vorsicht vor ungezügelten Emotionen beim Medienauftritt.

 

 

 

Abschreckende Beispiele gefällig?

 

Nicht schön, doch auf verschämende Weise unterhaltsam: Das Internet ist voller Zeugnisse explosiver Entgleisungen in Interviews. Besonders häufig sind dort Sportler, insbesondere Fußballer, vertreten. Sie benehmen sich vor laufender Kamera zwar häufig daneben, doch ihnen schadet das in der Regel wenig. Ihre Anhänger erwarten keine geistigen Höhenflüge, sondern physische Leistungen. Anders sieht es bei Unternehmern, Politikern und Personen des öffentlichen Interesses aus. Bei ihnen kann es zu länger sichtbaren Blessuren kommen. Da hängt einem das Image eines Rumpelstilzchens gegebenenfalls länger an und verhindert zukünftige Höhenflüge.

 

 

 

Klischee

 

Die Ausnahmen sind wohl die Zeitgenossen, bei denen ein Ausbleiben von Ausrastern schon fast zur Publikumsenttäuschung führen würde. So manche Rockband macht eher durch ihre Anfälle bzw. Ausfälle von sich reden als mit ihrem Sound. Klaus Kinski war bekannt, gefürchtet und auch irgendwie gefragt, wegen seiner Wutausbrüche vor der Kamera.

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Wie stehen Sie zu Wutanfällen vor Zeugen und auch ohne? Was tun Sie vor Publikum, wenn die Emotionen überkochen?

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Wenn du aufgebracht bist, tue oder sage nichts. Atme nur ein und aus, bis du ruhig genug bist. Thich Nhat Hanh

Artikel zur Persönlichkeit

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

Zyniker

Zyniker

Ein Zyniker ist eine Person, die mit der Absicht zu verletzen andere Haltungen und deren Vertreter durch Zynismus bloßstellt.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2015
Überarbeitung: 8. März 2019
AN: #67614
Ü:
K:

Durchsetzungsstärke und Albert Einstein statt Dornröschenschlaf

Albert Einstein und Durchsetzungsstärke statt Dornröschenschlaf

Wieviel Geduld ist genug Geduld?

Albert Einstein und Durchsetzungsstärke statt Dornröschenschlaf

Durchsetzungsstärke

 

Statt Begrüßungscocktails gibt es im Leben allzu oft Hindernisparcours mit allerlei Schikanen. Nicht Trinkfreudigkeit, sondern Durchsetzungsstärke ist gefragt.

Überblick

 

 

 

Durchsetzungsstärke: C’est comme ça?

 

Das Leben kann eine ganz schöne Bitch sein, wäre die vergleichsweise direkte Übersetzung dessen, was mir jemand aus NYC zu den Hindernissen im Leben gesagt hat. Und auch, wenn ich es freundlicher formulieren würde; auf manche Lernlektion würde auch ich gerne verzichten. Doch so sind die Regeln halt nicht. Da hilft weder Jammern noch Boykott. Wie Les Rita Mitsouko es so treffend, zwar nicht schön, aber dafür laut und schrill ausdrückt: „C’est comme ça.“ Nimm teil oder lass es!

Wer sich verwirklichen will, insbesondere, wenn neue Wege beschritten werden sollen, trifft selten auf den roten Teppich. Statt Willkommenscocktails gibt es allzu oft Hindernisparcours mit allerlei Schikanen. Dann ist nicht Trinkfreudigkeit, sondern Durchsetzungsstärke gefragt.

Wie unabdingbar Durchsetzungsvermögen für den Erfolg ist, wusste bereits Albert Einstein (1879 bis 1955). Trotz seines großen Talents musste sich der Physiker zu Beginn seiner Karriere immer wieder gegen widrige äußere Umstände durchsetzen, um sein Ziel zu erreichen.

 

 

E=mc²

 

Einstein fiel schon als Schüler durch seine enorme Begabung auf. Dennoch wurde es ihm nicht leichtgemacht: 1894, kurz vor seinem Abitur in München, emigrierten die Eltern nach Mailand. Dorthin sollte Albert nach dem Abitur nachkommen. Doch trotz sehr guter Noten wurde er vom Schuldirektor in München ungerechtfertigterweise angegriffen und antisemitisch beschimpft. Deswegen reiste er daraufhin den Eltern nach und machte erst ein Jahr später sein Abitur in der Schweiz. In einem Abituraufsatz schrieb er trotzdem unbeirrt, er wolle Professor für Physik werden.

Nach seinem Physikstudium fand er trotz großer Bemühungen keine Anstellung. An eine Doktorarbeit oder gar den Professorentitel war so nicht zu denken. Nach zweijähriger Suche stellte ihn das Berner Patentamt an. Das konnte ihn jedoch nicht bremsen. Er bahnte sich seinen Weg in die Physik. 1905 reichte er im Alter von 26 Jahren fünf Arbeiten bei wissenschaftlichen Zeitschriften ein, unter anderem seine Doktorarbeit. All das war in seiner spärlichen Freizeit entstanden. Ein Jahr später wurde ihm der Doktortitel verliehen, der Rest ist Teil der Weltgeschichte.

 

 

Raus aus dem Dornröschenschlaf

 

Blick in den Spiegel… Und, wenn Sie Ihre Träume nicht dem Dornröschenschlaf überlassen wollen, dann legen Sie los und bleiben Sie dran! Trainieren Sie Ihre Durchsetzungsstärke.

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Wie pflegen Sie Ihre Durchsetzungsstärke?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:
Ü:

Narzissmus: Die Wut auf Narzissten ist ein wichtiges Warnsignal

Narzissmus: Die Wut auf Narzissten ist ein wichtiges Warnsignal

Schutz vor Narzissten & Co.

 

Ignorieren hilft nichts: Wut ist eher meist kein willkommener Zustand, doch er liefert einen wichtigen Hinweis, der uns daran erinnert, etwas zu ändern. Das kann doch alles nicht wahr sein, oder doch? Der offene Ausdruck von Wut gegenüber Narzissten wird das Problem nicht lösen und könnte gefährlich sein. Wut und Drohungen provozieren in der Regel weitere Feindseligkeit und Wut. Was hat es mit der Wut auf narzisstische Zeitgenossen auf sich, was tun?

Video

Deine Wut hilft dir bei Narzissten: 3 Vorteile | #narzissmus

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Achtung

 

Dieser Beitrag gilt nicht der Diagnostik pathologischer Narzissten, sondern dem Ziel, fiesen Zeitgenossen aus dem Weg zu gehen und sich nicht ausnutzen zu lassen. Zur Vereinfachung nenne ich Frauen und Männer mit deutlich narzisstischen Tendenzen, die andere Menschen benachteiligen und verletzen, an dieser Stelle Narzissten und andere Fieslinge, meist Fieslinge.

Antworten auf häufige Fragen

Her mit Fragen!

Hier ist Raum für Antworten.

Her mit Fragen!

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Hilfe im Umgang mit Narzissten (keine Rechtsberatung!)

 

So gerne ich es würde — bei der Vielzahl von Anfragen halte ich ab sofort den Umfang der ehrenamtlichen Hilfe auf einem machbaren Niveau.

Wird professionelle Unterstützung (in den von mir angebotenen Bereichen und dazu gehört keinerlei Rechtsberatung) gewünscht, dann können wir gerne einen Termin vereinbaren. Entweder wir treffen uns in Berlin oder wir machen eine telefonische Sitzung beziehungsweise nutzen das Internet mit Videounterstützung. Das hat sich sehr bewährt. Dank Sofortüberweisung (Echtzeitüberweisung) ist die Reservierung von Terminen auch kurzfristig möglich. Wir können zuerst einen Termin vereinbaren oder noch einfacher und schneller; eine Sitzungsstunde buchen und sobald das Honorar eingegangen ist, finden wir den nächsten verfügbaren Termin.

Geht es um die seelischen Auswirkungen, biete ich therapeutische Hilfe für Menschen, die unter Narzissten leiden und bei anderen Themen Coaching. Die jeweiligen Honorare findest du hier.

Nicht alle Betroffenen haben die finanziellen Mittel dafür, das ist mir klar. Du kannst dann zumindest die Kommentarfunktion nutzen, um dich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Mitunter beantworte ich dort auch Fragen, manchmal auch darüber hinaus. Der Tag hat allerdings nur 24 Stunden und deshalb bitte ich um Verständnis für mein Vorgehen. Mir ist bewusst, welcher Leidensdruck oft aus dem Kontakt mit Narzissten resultiert. Deswegen habe ich auch bis auf Weiteres die Honorare für therapeutische Telefon- und Onlinesitzungen reduziert.

Also: Fragen, die auch andere Menschen interessieren können, stelle bitte in den Kommentaren. Manche Themen sind eher privater Natur und ich biete dafür professionelle Unterstützung an. Kommen wir dazu ins direkte Gespräch.

 

Frage mich ruhig persönlich

 

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Gibt es Erfahrungen mit Narzissten, Tipps und andere respektvolle Kommentare? Was funktioniert und was nicht? Tauschen wir uns aus, unterstützen wir uns und machen wir uns Mut.

Artikel zu Narzissten und Narzissmus

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

Manipulationstechnik: Die Worte im Mund umdrehen / Gedankenlesen

Manipulationstechnik: Die Worte im Mund umdrehen / Gedankenlesen

Eine wesentliche Voraussetzung, um sich vor Manipulationen zu schützen, ist Manipulationsversuche zu erkennen. Deswegen stelle ich einige Manipulationstechniken vor. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. In diesem Beitrag geht es um das angebliche Gedankenlesen und Umdrehen von Äußerungen, von Worten im Mund.

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Narzissten Feedback geben

Narzissten Feedback geben

Menschen machen Fehler und können daraus lernen. Bei narzisstischen Persönlichkeiten ist das allerdings eher unwahrscheinlich. Selbst auf harmloses und vorsichtiges Feedback antworten Narzissten wie auf knallharte unangemessene Kritik. Sie reagieren gekränkt und beleidigt, weil das an ihrem Selbstbild kratzen könnte, es köchelt dann innerlich. Die Wut kann allerdings auch leicht zu deutlichen Aggressionen führen.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Unterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. September 2023
Überarbeitung: 11. September 2023
AN: #649
English version: 
Ü:
K:

Glücklich durch Musik

Glücklich durch Musik

Hinein in den Dopaminregen: Eine Episode von Karstens Welt
Glücklich durch Musik

Glücklich durch Musik

 

Macht Musik das Leben besser und glücklicher? Hinein ins Dopaminbad den diese Episode von Karstens Welt anbietet.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Glücklich durch Musik

 

In dieser Episode von Karstens Welt geht es um die Wirkung von Musik, und wie wir sie gezielt einsetzen können. Zu Gast in diesem Podcast: Christine Noack, die für jedes Thema einen Song kennt. Kopfhörer auf …

 

Episode des Podcasts Karstens Welt

Antworten auf häufige Fragen

Was ist Musik?

Musik ist eine Kunstform, die durch Klänge und Töne ausgedrückt wird. Es umfasst eine Vielzahl von Stilen, Genres, Instrumenten und Techniken, die oft kulturell oder regional geprägt sind. Musik kann von einzelnen Musikern oder Gruppen erstellt und aufgeführt werden und kann von Gesang, Instrumenten oder elektronischen Geräten erzeugt werden.

Musik hat eine universelle Sprache und kann eine Vielzahl von Emotionen und Stimmungen ausdrücken, von Freude und Glück bis hin zu Traurigkeit und Melancholie. Sie kann auch eine wichtige Rolle in vielen Aspekten des menschlichen Lebens spielen, von der Unterhaltung und Erholung bis hin zur spirituellen und therapeutischen Anwendung.

Macht Musik glücklich?

Musik kann definitiv dazu beitragen, Glück und positive Emotionen zu fördern. Studien haben gezeigt, dass Musik die Freisetzung von Endorphinen im Gehirn stimulieren kann, die für ein Gefühl des Wohlbefindens und der Glückseligkeit verantwortlich sind. Musik kann auch helfen, Stress abzubauen und eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem zu haben, was dazu beitragen kann, Angstzustände und Depressionen zu lindern.

Musik kann auch eine starke emotionale Verbindung zu bestimmten Ereignissen oder Erinnerungen haben, was dazu führen kann, dass sie als tröstlich oder aufmunternd empfunden wird. Wenn Menschen Musik hören, die sie mit positiven Erfahrungen oder Erinnerungen verbinden, kann dies dazu beitragen, ihre Stimmung zu verbessern und ihnen ein Gefühl von Freude und Glück zu geben.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jeder Mensch individuell ist und verschiedene Musikstile und -genres bevorzugt. Was für eine Person als glücklich empfunden wird, kann für eine andere Person möglicherweise nicht der Fall sein.

Was macht Musik mit dem Gehirn?

Musik hat viele positive Auswirkungen auf das Gehirn und kann dazu beitragen, seine Funktionsweise zu verbessern. Hier sind einige der Auswirkungen, die Musik auf das Gehirn haben kann:

 

 

1. Verbesserung der kognitiven Funktionen:

Musik kann dazu beitragen, die kognitiven Funktionen des Gehirns zu verbessern, einschließlich Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Konzentration und Sprachfähigkeiten.

 

 

 

2. Stimulierung der Gehirnaktivität

 

Musik kann dazu beitragen, die Aktivität im Gehirn zu stimulieren und die Gehirnwellenmuster zu verändern. Dies kann dazu beitragen, die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns zu verbessern und die neuronale Vernetzung zu fördern.

 

 

3. Emotionale Auswirkungen

 

Musik kann eine starke emotionale Wirkung haben und dazu beitragen, Stimmungen und Emotionen zu regulieren. Es kann auch helfen, Stress und Angstzustände zu reduzieren und ein allgemeines Gefühl von Wohlbefinden zu fördern.

 

 

4. Förderung der kreativen Fähigkeiten

 

Musik kann dazu beitragen, die kreativen Fähigkeiten des Gehirns zu fördern und die Fähigkeit zu verbessern, neue Ideen und Konzepte zu generieren.

 

 

5. Verbesserung der motorischen Fähigkeiten

 

Musik kann dazu beitragen, die motorischen Fähigkeiten des Gehirns zu verbessern und die Koordination und Feinmotorik zu fördern.

 

 

Fazit

 

Insgesamt hat Musik also viele positive Auswirkungen auf das Gehirn und kann dazu beitragen, seine Funktionsweise zu verbessern und zu optimieren.

Wie der Zusammenhang von Musik und Dopamin?

Dopamin ist ein Neurotransmitter, der im Gehirn für die Regulierung von Belohnungs- und Vergnügungszentren zuständig ist. Wenn wir etwas erleben, das uns Freude bereitet, wird Dopamin im Gehirn freigesetzt und löst ein angenehmes Gefühl aus.

Es gibt zahlreiche Studien, die gezeigt haben, dass Musik die Freisetzung von Dopamin im Gehirn stimulieren kann. Wenn wir Musik hören, die uns gefällt, wird Dopamin im Belohnungssystem des Gehirns freigesetzt und löst ein Gefühl des Wohlbefindens aus. Diese Freisetzung von Dopamin kann dazu führen, dass wir uns positiv und glücklich fühlen und ein Gefühl der Befriedigung und Erfüllung empfinden.

Interessanterweise zeigt Forschung auch, dass die Freisetzung von Dopamin beim Hören von Musik mit der Erwartungshaltung verbunden ist. Das bedeutet, dass, wenn wir eine bestimmte Melodie oder ein bestimmtes Lied hören, die Erwartung auf den nächsten Ton oder die nächste Passage eine wichtige Rolle dabei spielt, wie viel Dopamin freigesetzt wird. Wenn die Musik unsere Erwartungen erfüllt oder sogar übertrifft, wird mehr Dopamin freigesetzt, was zu einem stärkeren Gefühl von Freude und Vergnügen führen kann.

Insgesamt kann man sagen, dass Musik und Dopamin in engem Zusammenhang stehen, da das Hören von Musik dazu beitragen kann, Dopamin im Gehirn freizusetzen und ein Gefühl von Freude, Glück und Zufriedenheit auszulösen.

P.S.

 

Macht Musik das Leben besser?

Es ist ein ungeheures Glück, wenn man fähig ist, sich freuen zu können. Georg Bernhard Shaw

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. März 2023
Überarbeitung: 2. März 2023
AN: #48712
K: CNA
Ü:

Bist du ein Hochstapler? Impostor-Syndrome bzw. Hochstapler-Syndrom

Bist du ein Hochstapler? Impostor-Syndrome bzw. Hochstapler-Syndrom

Wenn unangebrachte Selbstzweifel zu groß werden
Imposter-Syndrom

Imposter-Syndrome bzw. Hochstapler-Syndrom

 

Was hat es mit dem Imposter-Syndrom auf sich und wie lässt es sich bewältigen?

Video

Fühlst du dich wie ein Hochstapler? Impostor-/Hochstapler-Syndrom bei narzisstischem Missbrauch

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Durch Narzissten als Hochstapler fühlen - Impostor-Syndrom, Hochstapler-Syndrom

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Folgen narzisstischen Missbrauchs überwinden: Impostor-Syndrom und Selbstzweifel

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Impostor-Syndrom (Imposter-Syndrome) bzw. Hochstapler-Syndrom

 

Ein geringes Selbstwertgefühl kann dazu führen, dass selbst hoch qualifizierte Menschen denken, ihre Position nicht verdient zu haben. Das Phänomen hat einen Namen: Impostor-Syndrom. Was können Betroffene dagegen unternehmen?

Wenn du das Gefühl hast, unter dem Hochstapler-Syndrom oder etwas Ähnlichem zu leiden, solltest du wissen, dass es Möglichkeiten gibt, diese Gefühle auf gesunde und proaktive Weise zu bekämpfen. Hier sind 10 Tipps, die dir die ersten Schritte erleichtern.

 

 

 

Ursachen

 

Das Impostor-Syndrom bezieht sich auf die innere Erfahrung, zu glauben, nicht so kompetent zu sein, wie andere Menschen einen wahrnehmen. Diese Definition wird zwar in der Regel eng auf Intelligenz und Leistung angewandt, hat aber auch Verbindungen zum Perfektionismus und zum sozialen Kontext.

Vereinfacht ausgedrückt ist das Imposter-Syndrom die Erfahrung, sich wie ein Schwindler zu fühlen – man hat das Gefühl, dass man jeden Moment als Betrüger entlarvt wird, dass man nicht dorthin gehört, wo man ist, und dass man nur durch dummes Glück dorthin gelangt ist. Davon kann jeder betroffen sein, unabhängig von seinem sozialen Status, seinem beruflichen Hintergrund, seinen Fähigkeiten oder seinem Fachwissen.

Der Begriff wurde erstmals in den 1970er Jahren von den Psychologinnen Suzanna Imes und Pauline Rose Clance verwendet. Als das Konzept des Imposter-Syndroms eingeführt wurde, dachten viele, dass es vor allem auf hochbegabte Frauen zutrifft. Seitdem wurde erkannt, dass es sich um ein weit verbreitetes Phänomen handelt.

In diesem Beitrag geht es um die Anzeichen des Impostor-Syndroms und einige der Risikofaktoren für seine Entwicklung. Außerdem werden die verschiedenen Formen des Imposter-Syndroms und Möglichkeiten zur Bewältigung dieser Gefühle beschrieben.

 

 

 

10 Tipps zur Bewältigung des Hochstapler-Syndroms

 

Gehe es an, löse dich von unnötigen Einschränkungen. Hier sind 10 Tipps zur Bewältigung des Impostor-Syndroms.

 

 

 

1. Die Anzeichen erkennen

 

Wir übersehen oft die Anzeichen des Hochstapler-Syndroms, die in unserem täglichen Leben auftreten. Diese Anzeichen zu erkennen, ist jedoch der erste Schritt zur Überwindung des Syndroms.

Du könntest an einem Hochstapler-Syndrom leiden, wenn:

  • du das Gefühl hast, lediglich Glück gehabt zu haben, obwohl du dich in Wirklichkeit gut vorbereitet und hart gearbeitet hast.
  • Es fällt dir schwer, Lob und Anerkennung anzunehmen.
  • du dich oft entschuldigst, obwohl du eigentlich nichts falsch gemacht hast.
  • du an dich selbst unglaublich hohe, manchmal sogar unmögliche Anforderungen stellt.
  • du die Angst vor dem Versagen als lähmend empfindest.
  • du es vermeidest, Selbstvertrauen zu zeigen, weil du glaubst, dass andere das als überzogen oder unausstehlich empfinden würden.
  • du davon überzeugt bist, nicht gut genug zu sein.

 

Achte auf deine Ausdrucksweise, sowohl im Gespräch mit anderen Menschen als auch mit dir selbst und das, vor allem, wenn du über deine Arbeit sprichst. Wenn du deinen eigenen Erfolg oder das Lob, das du von anderen erhalten, als unangenehm empfinden, denke darüber nach, woher diese Gedanken kommen und was sie für dich und dein Berufsleben bedeuten.

 

 

 

2. Sei dir bewusst, dass du nicht allein bist

 

Wenn du unter dem Hochstapler-Syndrom leidest, kann es ermutigend wirken, wenn du erkennst, wie viele sehr erfolgreiche Menschen, sowohl Männer als auch Frauen, erstaunliche Karrieren gemacht haben, obwohl sie mit dem Impostor-Syndrom zu kämpfen hatten.

 

 

 

3. Unterschiede zwischen Demut und Angst

 

Es gibt die Demut vor der harten Arbeit, den Herausforderungen, dem Erreichten, und dann gibt es das Gefühl, von Angst überwältigt zu sein.

Manchmal kann allein die Gewohnheit, etwas gut zu können, dazu führen, selbst den Wert dieser Leistung zu unterschätzen. Eigene Kenntnisse und Fähigkeiten werden häufig nicht ausreichend gewürdigt.  Wenn jemand sich unwürdig fühlt, fühlt sich jedes positive Feedback oder jede Belohnung wie ein Trick, ein Betrug, das Glück der Manipulation an. Sowohl Bescheidenheit als auch Wertschätzung sind wichtig.

 

 

 

4. Schluss mit Perfektionismus

 

Perfektionismus mag zwar in bestimmten Situationen hilfreich erscheinen, ist jedoch oft ein zusätzliches Hindernis für exzellente Leistungen. Auch bei der Überwindung des Hochstapler-Syndroms kann Perfektionismus ein großes Hindernis sein.

Viele Menschen, die unter dem Hochstapler-Syndrom leiden, sind Leistungsträger; Menschen, die extrem hohe Ansprüche an sich selbst stellen und sich dafür einsetzen, ihr Bestes zu geben und die Besten zu sein. Perfektionismus verstärkt das Hochstapler-Syndrom zusätzlich. Wenn du dich wie ein Betrüger fühlen, liegt das meist daran, dass du dich mit einem perfekten Ergebnis vergleichst, das entweder unmöglich oder unrealistisch ist.

Niemand macht alles perfekt. Frage dich lieber, wann ist gut genug endlich gut genug?

5. Gehe wohlwollend mit dir um

 

Nimm den Druck von dir und höre auf, vom ersten Tag an Experte sein zu wollen.

Das Impostor-Syndrom äußert sich oft in Form innerer Dialoge. Es ist dann eine Stimme im Kopf, die uns mit negativen Botschaften wie „Du bist nicht intelligent genug“ oder „Du bist ein Betrüger“ beschimpft. Negative Selbstgespräche sind eine schlechte Angewohnheit und beeinflussen den Stress- und Angstpegel.

Sei wohlwollend mit dir. Gestalte die Art und Weise, wie du mit dir umgehst, indem du positive Selbstgespräche pflegst. Das hilft, Stress und Ängste abzubauen. Außerdem hilft es dabei, den Mut aufzubringen, Dinge zu tun, die dir mehr Erfolg versprechen.

Beginne damit, aufmerksam zu sein. Dann bemerkst du es, wenn du einen negativen Gedanken hast. Halte inne und stellen deine eigene Behauptung infrage beziehungsweise wiederhole den letzten Gedanken auf eine positive, konstruktive Weise. Verhalte dich so, als wenn du ein Potenzial entdeckt haben. Denn genau das ist der Fall. Nun kannst du den Gedanken auf förderliche Weise erneut denken oder aussprechen. So etablierst du hilfreichere innere Dialoge. Neue Gewohnheiten profitieren von Intensität und Wiederholung.

 

 

 

6. Verfolgen und messen deine Erfolge

 

Wenn du dich wie ein Hochstapler fühlst, ist es mit am schwierigsten zu begreifen, wie viel Anteil du an deinen eigenen Erfolgen hast. Vielleicht schiebst du es auf Glück oder die harte Arbeit anderer, obwohl in Wirklichkeit deine eigene Arbeit, dein Wissen und deine Vorbereitung viel damit zu tun hatten. Um sich selbst zu zeigen, dass es dir tatsächlich gut geht, solltest du deine Erfolge in einem privaten Dokument festhalten. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, diese Erfolge zu erfassen, und die von dir verwendeten Messgrößen hängen von deiner Tätigkeit ab.

Genauso wie Sie Ihre Erfolge im Auge behalten, solltest du in einem Notizbuch oder auf Ihrem Computer eine Datei mit Erfolgen und positiver Verstärkung sowohl bei der Arbeit als auch im Privatleben führen.

 

 

 

7. Rede mit einem Mentor und Vorgesetzten darüber

 

Niemand sollte im Stillen leiden. Wenn du deine Gedanken und Erfahrungen mit jemandem teilst, bist du besser gerüstet, um mit deinem Hochstapler-Syndrom umzugehen. Ich empfehle dir, sowohl mit einem Mentor als auch mit deinem direkten Vorgesetzten darüber zu sprechen.

Dein Mentor kann dir helfen, offen über deine Probleme mit dem Hochstapler-Syndrom zu sprechen, und dir gleichzeitig eine objektivere Sichtweise vermitteln – vor allem, wenn er in einem anderen Team oder in einem anderen Unternehmen arbeitet. Wenn du von deinen Erfahrungen berichtest, könntest du sie fragen, ob sie sich jemals so gefühlt haben oder ob sie jemanden kennen, dem es so ergangen ist.

Die besten Mentoren sprechen offen über die Schwierigkeiten und Fehler, die sie im Laufe ihrer Karriere gemacht haben, und du wirst feststellen, dass sie hilfreiche Geschichten oder Ratschläge haben, wie Sie mit Ihren Gefühlen umgehen können.

 

 

 

8. Sage „Ja“ zu neuen Gelegenheiten

 

Es ist wenig hilfreich, zu allem „Ja“ zu sagen, vor allem, wenn Sie sich gestresst oder überfordert fühlen. Es kommt allerdings viel zu oft vor, dass Menschen, die unter dem Hochstapler-Syndrom leiden, Karrierechancen ausschlagen, weil sie das Gefühl haben, dass sie keine gute Arbeit leisten würden.

Wenn sich Ihnen eine neue Chance bietet, ist es wichtig, zwischen der Stimme in Ihrem Kopf, die Ihnen sagt, dass Sie es nicht schaffen, weil Sie es nicht wert sind, und der Stimme, die Ihnen sagt, dass Sie es nicht schaffen, weil Sie zu viel zu tun haben, zu unterscheiden. Die erste Stimme ist das Hochstapler-Syndrom.

Denke daran: Wenn du eine herausfordernde neue Aufgabe annehmen und gut darin bist, kann dir das viele Türen öffnen. Lass es nicht zu, dass dein innerer Hochstapler diese Chancen ausschlägt, indem er dich entmutigt.

Wenn dir jemand eine großartige Chance bietet und du dir nicht sicher sind, ob du es schaffen kannst, halte inne und schauen genau hin. Du kannst dich bei der Entscheidung auch beraten lassen. Sage im Zweifelsfall zu. Dann lernst du schrittweise, wie es gemacht wird.

Auch wenn es einschüchternd sein mag, eine Aufgabe zu übernehmen, bei der du dich noch nicht sicher fühlst, nicht weißt, ob du sie bewältigen kannst, solltest du daran denken, dass du aus einem bestimmten Grund darum gebeten wurdest und dass es nicht verkehrt ist, auf dem Weg dorthin neue Dinge zu lernen und Fragen zu stellen.

 

 

 

9. Nimm das Gefühl an und nutze es

 

Bis es gelingt, das Hochstapler-Syndrom vollständig loszuwerden, geben Sie sich den Raum und die Zeit dafür. Die Tatsache, dass sehr erfolgreiche Menschen nach allem, was sie erreicht haben, immer noch so empfinden, beweist, dass es sich manchmal um einen lebenslangen Zustand handeln kann. Deshalb ist der beste Ansatzpunkt, um das Hochstapler-Syndrom zu bekämpfen, nicht, es ganz loszuwerden, sondern es davon abzuhalten, deinen Erfolg zu behindern.

 

 

 

10. Das Hochstapler-Syndrom mit Unterstützung angehen

 

Gehe es an, gegebenenfalls mit Unterstützung. Die Ursachen sitzen meist tief im Unbewussten und lassen sich dort sehr gut auflösen. Mit Hilfe von Hypnobalancing™ gelang es schon vielen Menschen. Es gelten bei Therapie diese Honorare.

Frage mich ruhig persönlich

 

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Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

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P.S.

 

Welche Erfahrungen hast du mit dem Impostor-Syndrom gemacht?

Antworten auf häufige Fragen

Was ist das Imposter-Syndrom?

Das Imposter-Syndrom wird grob definiert als Zweifel an den eigenen Fähigkeiten und das Gefühl, ein Betrüger zu sein. Es betrifft erstaunlich viele Menschen die überdurchschnittliche Leistungen hervorbringen, denen es jedoch schwerfällt, ihre eigenen Leistungen zu akzeptieren. Betroffene zweifeln an sich.

Wie zeigt sich das Imposter-Syndrom?

Das Impostersyndrom, beinhaltet Gefühle von Selbstzweifeln und persönlicher Inkompetenz, die trotz adäquater Ausbildung, Erfahrung und Leistungen anhalten. Um diesen Gefühlen entgegenzuwirken, arbeiten Sie vielleicht noch härter und stellen immer höhere Anforderungen an sich selbst.

Was löst das Imposter-Syndrom aus?

Es gibt zahlreiche Situationen, die diese Gefühle auslösen können. Unterscheidet sich jemand in irgendeiner Weise von den Menschen im Umfeld – durch Rasse, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Alter, Religion – kann das Gefühl entstehen, anders und ein Betrüger zu sein. Es wird verstärkt, wenn jemand gemessen oder bewertet wird. Was auch immer der Auslöser ist, diese Gefühle können zu destruktiven Gewohnheiten führen.

Ist das Imposter-Syndrom eine Form der Angst?

Das Gefühl, ein Hochstapler zu sein, geht in der Regel mit Ängsten und oft auch mit Depressionen einher.

Was ist das Gegenteil des Imposter-Syndroms?

Während der Dunning-Kruger-Effekt auftritt, wenn Menschen ihre Fähigkeiten überschätzen, ist das Gegenteil des Phänomens das Imposter-Syndrom. Menschen, die unter dem Imposter-Syndrom leiden, neigen dazu, ihre Fähigkeiten zu unterschätzen oder das Gefühl zu haben, dass sie ihren Erfolg nicht verdient haben.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2018
Überarbeitung: 12. Juni 2021
AN: #649
English version:
Ü:
K:

22 Tipps für Gelassenheit. So lässt sich Gelassenheit fördern.

22 Tipps für Gelassenheit. So lässt sich Gelassenheit fördern.

Gelassenheit ist mehr als die Heiterkeit der Seele. Gelassenheit nimmt das Leben ausreichend ernst, aber nicht unnötig schwer.

Gelassenheit fördern

 

Viele Menschen wünschen sich mehr Gelassenheit, denn das macht das Leben leichter und angenehmer. So geht es: Hier sind Tipps für mehr innere Ruhe, Fokus und Zufriedenheit.

 

 

 

Überblick

 

Video

24 Tipps für Gelassenheit So lässt sich Gelassenheit fördern

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Definition Gelassenheit

 

Gelassenheit ist die Fähigkeit, selbst in besonders heiklen Situationen ruhig und besonnen zu bleiben, sie konstruktiv zu betrachten. Das kann auch bedeuten, Dinge oder Situationen so „sein“ zu „lassen“, also zu akzeptieren, wie sie scheinbar oder tatsächlich sind.

Als Gelassenheit wird auch die Charaktereigenschaft der allgemeinen inneren Ruhe beschrieben. Sie ist meist mit der entsprechenden Ausstrahlung verbunden.

Mit anderen Worten: Gelassenheit ist eine Art Superkraft!

Gelassenheit fällt nicht jedem Menschen leicht

 

Unsichere Menschen tun sich schwer, Gelassenheit zuzulassen. Wer sich ständig in Gefahr sieht, ist selten gelassen. Und gerade ehrgeizige und engagierte Menschen haben oft wenig Talent (oder ist es nur fehlende Übung?) zur Gelassenheit. Sie sind streng mit sich und ihrer Umwelt, müssen unbedingt ihr gesteckten Ziel erreichen. Das erzeugt eine Menge Stress, Druck und schließlich Krampf. All das ist nicht sehr förderlich für einen überzeugenden Auftritt, der auch selbst Freude macht. Im Gegenteil, gerade das befeuert das Lampenfieber und erschwert es, die eigenen Fähigkeiten voll auszuschöpfen.

 

 

 

Wenn Perfektionismus zu Krampf führt

 

Wir werden früh darauf getrimmt, maximale Leistung an den Tag zu legen und besser zu sein als andere. Einfach gut zu sein, genügt in unserer Leistungsgesellschaft anscheinend nicht.

Perfektionismus klingt erstrebenswerter, als es ist. Es wird viel zu viel Aufmerksamkeit für unwichtige Details verschwendet, sodass für Wesentliches nicht mehr genug zur Verfügung steht. Die Gelassenheit spendet das Licht im Dunkel der Panik.

 

 

 

Mit Gelassenheit geht es leichter

 

Gelassenheit bringt einige Vorteile mit sich. Dazu gehören:

  • Gelassenheit hilft bei Angriffen, Kritik und Ablehnung konstruktiv umzugehen.
  • Aus Rückschlägen lässt sich leichter lernen.
  • Kommunikation wird erleichtert, wenn die innere Sicherheit erhalten bleibt.
  • Fehler durch Ablenkung unterbleiben.
  • Wir denken und handeln effektiver.
  • Stress wird reduziert.

 

 

 

a. Effektivität

 

Gelassenheit spendet Licht im Dunkel bewegter Momente.

 

Bei Gelassenheit sieht der Mensch deutlicher, welche Möglichkeiten verfügbar sind. Wir treffen bessere Entscheidungen und souveräner handeln. Dabei verbrauchen wir viel weniger Energie als bei einer unüberlegten emotionalen Reaktion.

Dank Gelassenheit wird auch weniger Porzellan zerschlagen, wie das sonst oft im Eifer des Gefechts geschieht. Entsprechend zufriedener sind wir mit uns, wir genießen unsere Selbstbestimmtheit.

Der Mensch mit einer positiven Grundspannung sind leistungsfähiger und kreativer. Druck schadet!

 

 

 

b. Gesundheit

 

Gelassenheit ist gut für das Immunsystem. Gelassene Menschen bekommen auch seltener Depressionen.

 

 

 

c. Lebensqualität

 

Gelassenheit bedeutet, bei sich und im Moment zu sein.

Ein gelassener Mensch nimmt seine momentane Situation an, macht das Beste daraus, verliert sich nicht in Erwartungen und schaut nicht ständig, was er alles haben könnte.

 

 

 

d. Attraktivität

 

Gelassene Menschen sind souveräner und wirken auf andere in der Regel attraktiv.

Umfrageergebnis

 

Ich fühle mich gestresst …

%

nie

%

selten

%

manchmal

%

häufig

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1000)

17 Tipps für eine gesunde Gelassenheit

 

Viele Menschen wünschen sich mehr Gelassenheit. Gelassenheit ist eine Superkraft. So gelingt es Ihnen, gelassen ans Werk zu gehen.

Gewohnheiten, wie Verhaltens- und Denkmuster, stehen mitunter der Gelassenheit im Weg, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Es lohnt sich deswegen, die persönlichen Verhaltensmuster und Denkfallen aufzudecken, um dann neue Wege zu beschreiten. Es dauert meist etwas, bis alte Gewohnheiten abgelegt worden sind und neue zur Routine werden.

Für den Anfang ist es ein hilfreicher Schritt, in kritischen Situationen erst einmal innezuhalten und in Ruhe durchzuatmen. Dafür ist wohl immer ausreichend Raum, auch bei heftigen Diskussionen und anderen Herausforderungen. Viele Schrecken entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als harmlos und der Aufregung nicht wert.

 

 

 

1. Sich selbst die Erlaubnis geben

 

Wie so oft beginnt die tatsächliche Veränderung mit einer Entscheidung. Die wichtigste Entscheidung beim Thema Gelassenheit; sich selbst diese Gelassenheit zu erlauben.

Veränderung ist in jedem Moment möglich, wenn wir das tatsächlich wollen. Im Grunde basiert auch Gelassenheit in erster Linie darauf, dass wir sie uns selbst erlauben. Es ist also weniger Handlung als viel mehr Entscheidung erforderlich. Entscheiden Sie sich für Gelassenheit, machen Sie eine Gewohnheit daraus.

 

 

 

2. Selbstvertrauen

 

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

Marie von Ebner-Eschenbach

 

Wer sein positives Selbstwertgefühl und gesundes Selbstvertrauen pflegt, hat es leichter, Gelassenheit zu entwickeln.

 

 

 

3. Gut statt perfekt

 

Übertriebener Perfektionismus erzeugt Druck und der reduziert die Gelassenheit. Gelassenheit und Zielorientierung passen sehr gut zueinander, Perfektionismus schadet schnell. Eine gute Portion Wohlwollen macht es deutlich leichter.

 

 

 

4. Positive Einstellung

 

Optimismus ist die extremste Form der Verwegenheit.

Anatole France

 

Pessimisten finden zu jeder Lösung ein passendes Problem. Wer pessimistisch auf die Welt schaut, übersieht schnell die Potenziale, wird ängstlicher und angespannter.

 

 

 

5. Lösungsorientierung

 

Gehe ich zu weit, wenn ich finde, mitunter ist es besser, Probleme zu haben als eine schlechte Lösung? Zugegeben, wenn der Druck zu deutlich spürbar ist, wirkt selbst ein schwacher Kompromiss immer attraktiver. Nur, wie weit darf der Anspruch sinken?

Anstatt sich vom Problem überwältigen zu lassen, hilft der Blick auf die Optionen. Wer hingegen nur wie ein Kaninchen auf die Schlange schaut, wird unbeweglicher.

 

 

 

6. Konstruktive Überzeugungen

 

Die im Laufe des Lebens entwickelten Glaubenssätze und Überzeugungen haben immense Auswirkungen auf Wahrnehmung, Denken und Verhalten. Zuversicht lässt Flügel wachsen.

 

 

 

7. Ängste lösen statt ignorieren

 

Ängste drücken auf die Seele, der Druck steigt und mischt sich in vielerlei Weise ein. Innerlich aufgewühlt, stellt sich kaum von allein Ruhe und Gelassenheit ein. Umso mehr wir unangenehmen Themen aus dem Weg gehen, desto mächtiger werden sie. Und jenen Ängste, die es erfordern, können wir auch mit entsprechender Unterstützung begegnen.

 

 

 

8. Humor

 

Humor beeinflusst die Wahrnehmung und Interpretation. Sie sorgt für einen gelasseneren Umgang mit Herausforderungen. Wo sonst bald die Panik um sich greift, da baut herzhaftes Lachen den Druck frühzeitig ab und die Energie wird für Lösungen genutzt.

 

 

 

9. Überblick

 

Gelassenheit entsteht in der Konzentration auf das Wesentliche. Wer den Überblick behält, reagiert auch auf Umwege entspannter. Und für die Sicherstellung des Überblicks gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Eine davon ist das Mindmapping.

 

 

 

10. Fehler oder Feedback?

 

Fehler bei sich und anderen Menschen als Rückmeldungen zu betrachten, aus denen gelernt werden kann, ist konstruktiv und fördert Gelassenheit.

 

 

 

11. Grenzen setzen

 

Wer sich selbst, die Werte und Prioritäten kennt, kann sie auch eigenen Interessen gelassener vertreten. Dann ist es leichter entspannt und umso deutlicher „Nein!“ zu sagen und auch die Grenzen anderer Menschen zu respektieren.

 

 

 

12. Pausen

 

Achten Sie auf sich und machen Sie Pausen. Ein gesunder Körper signalisiert, wann er Ruhe braucht. Ignorieren wir die Signale, dann kommt so Einiges durcheinander. Körperlicher und mentaler Stress ist tödlich für Gelassenheit.

In Pausen können wir zu uns kommen, die Batterien aufladen und wieder zu Sinnen kommen. Wir können uns selbst und das Hier-und-jetzt besser wahrnehmen.

 

 

 

13. Bewegung

 

Von außen nach innen. Bewegung baut Stress ab. Ein Körper der ausreichende Bewegung genießt, kommt auch leichter ins Gleichgewicht, die wiederum für Gelassenheit so förderlich ist. Besonders bewährt hat sich hier Yoga.

 

 

 

14. Mentale Übungen

 

Ist der Körper entspannt, entspannen auch die Gedanken. Entspannungstechniken, Mediation, Mentaltraining und Hypnobalancing™ trainieren den Geist und die körperlichen Reaktionen auf Stress. So lässt sich Gelassenheit sogar in einem chaotischen Umfeld pflegen.

 

 

 

15. Durchatmen

 

Bei Stress entgleist die Atmung immer mehr, meist wird er flach und zu schnell. Das ist jedoch keine Einbahnstraße. Es geht auch andersherum, denn Atemtechniken beeinflussen den körperlichen und mentalen Zustand ziemlich direkt. Wer seinen Atem steuern kann, steuert den Geisteszustand. Selbst Ängste lassen sich wegatmen. Ohmmmmm.

 

 

 

16. Üben, üben, üben

 

Es gibt täglich Gelegenheit, um Gelassenheit zu üben, das Umfeld liefert sie. Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen,….

 

 

 

17. Hilfe

 

Coaching und Mentaltraining helfen dabei Gelassenheit zu entwickeln und zu stärken. So ist sie auch dann verfügbar, wenn sie am meisten gebraucht wird.

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Synonyme

Gemütsruhe, Ausgeglichenheit, Bedacht, Bedachtsamkeit, Fassung, Gefasstheit, Gleichmut, Haltung, Selbstbeherrschung, Besonnenheit, Zurückhaltung, Verwandt mit Geduld, Achtsamkeit, Charakterstärke, Gemütlichkeit.

Ursprung des Wortes

Der Begriff Gelassenheit ist das Nomen zum Adjektiv „gelassen“ (sein), das vom Partizip II des Verbs „lassen“ stammt. Es stammt vom mittelhochdeutschen Wort „lâʒen“, das die ursprünglichen Bedeutungen „schlaf oder matt“ hat. Früher wurde das Wort Gelassenheit mit „Gottergebenheit“ verknüpft.

P.S.​

 

Wie halten Sie es mit der Gelassenheit?

Zitate

Wo zwei zusammenstoßen, siegt der Besonnene.

Laotse

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Karl Paul Reinhold Niebuhr

Besonnenheit ist die seidene Schnur, die durch die Perlenkette aller Tugenden läuft.

Thomas Fuller

Ein heiterer Tag ist wie ein grauer, wenn wir ihn ungerührt ansehen.

Johann Wolfgang von Goethe

Besonnenheit ist die unzertrennliche Begleiterin der Weisheit: aber mit dem Genius verbindet sie nicht einmal eine Grußbekanntschaft.

Charles Caleb Colton

Ein Ameisenhügel lässt sich von keinem Hund verbellen.

Sprichwort

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Von der Gelassenheit bis zur gelassenen Heiterkeit ist noch ein weiter Weg.

Sprichwort

Was in der Welt dir nicht gefällt musst du dir gelassen gefallen lassen.

Paul von Heyse

Artikel zur Persönlichkeit

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

Zyniker

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Ein Zyniker ist eine Person, die mit der Absicht zu verletzen andere Haltungen und deren Vertreter durch Zynismus bloßstellt.

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

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Gelassenheit nimmt das Leben ausreichend ernst,
 aber nicht unnötig schwer.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 28. Juni 2020
Englische Version:
AN: #913
K: CNB
Ü:

Leistungsträger, Ruhestand, Empty-Desk-Syndrom und Alpha-Rentner

Leistungsträger und Ruhestand, Empty-Desk-Syndrom und Alpha-Rentner

Führungskräfte im Ruhestand und plötzlich ist der Schreibtisch leer. Was tun?
Leistungsträger und Ruhestand, Empty-Desk-Syndrom und Alpha-Rentner

Die Freuden des Ruhestands

 

Anfangs sind die Gedanken zum Ruhestand selten oder harmlos. Kommt der Zeitpunkt näher, ist die Freude auf den Ruhestand nicht immer so groß. Gerade Führungskräfte vermissen schnell ihren bisherigen Lebensmittelpunkt. Was tun?

Überblick

Gerade Mensch mit Erfahrungen, Talenten und Fähigkeiten sind begehrt. 
Wer dazu bereit ist, kann Dinge beeinflussen und gestalten.
Wer es sich leisten kann, entledigt sich umso leichter von üblichen Zwängen und erlebt so Freiheit und Autonomie.
Davon profitieren dann alle Beteiligten.

Karsten Noack

Video

https://youtu.be/q3ayV6mLEwI

Leistungsträger und Ruhestand

 

Solange der Zeitpunkt noch in weiter Ferne scheint, sind die Gedanken zum Ruhestand selten oder zumindest harmlos. Kommt der Zeitpunkt näher, dann ist die Freude auf den Genuss des wohlverdienten Ruhestandes nicht immer so groß. Wenn der Abschied vom Berufsleben näher rückt, fühlen sich viele Führungskräfte plötzlich überflüssig. Wessen Leben durch Einfluss, Aktivität und Ansehen geprägt ist, empfindet das Ausscheiden bisweilen eher als Verzicht, die Aufforderung sich zu verabschieden als persönliche Kränkung. Arbeit bedeutet eben nicht nur Belastung, Druck und Stress, sondern auch Selbstverwirklichung und Anerkennung. Für Führungskräfte ist Ruhestand mit Status und Anerkennung verbunden. Dadurch wird der Ausstieg für manche Menschen zum einschneidenden Lebensereignis. Drastisch führt das zu gravierenden Veränderungen im Alltag und dadurch wird auch das eigene Selbstverständnis infrage gestellt.

Klienten berichten von einer unerwarteten seelischen Belastung, dem Gefühl des Scheiterns und einem ihnen unbekannten Gefühl der Leere. Es wird schmerzlich der bisherige Zustand vermisst. Besonders heftig erwischt es Personen mit einem hohen Status, der an die bisherige Aufgabe geknüpft war.

Pensionierungsschock; die Angst vor dem Bedeutungsverlust! Das Phänomen hat einen Namen, es wird EDS (Empty-Desk-Syndrom) oder auch LSC (Lost self-conception) genannt. Wird es ignoriert, dann leidet die eigene Lebensqualität ebenso wie das Umfeld. Die Folgen reichen bis hin zu Angstzuständen, Hilflosigkeit, Depression und sogar Suizid. Von ein Tag zum anderen wird das so lange Zeit antreibende Bedürfnis nach Anerkennung, Macht und Leistung nicht mehr befriedigt. Außerdem fehlen nun das soziale Zentrum und der Rahmen für die Tagesgestaltung.

 

 

 

Gestalten statt langweilen

 

Am besten ist es, sich frühzeitig auf die Veränderungen vorzubereiten. Leider kommen noch immer die meisten meiner Klienten, wenn sie schmerzhaft spüren, dass sie etwas ändern müssen. Je früher das Thema angegangen wird, desto besser. Dann ist auch der Spielraum noch größer. Also sammeln Sie frühzeitig Ideen, pflegen Sie Ihre Netzwerke und Interessen, Ihr privates Umfeld, planen Sie gegebenenfalls mit Unterstützung die Zukunft. Gerade jene, die das Privatleben vernachlässigt haben, leiden besonders unter dem Einschnitt.

Sie fühlen sich unruhig, es fehlen die Herausforderungen und Entfaltungsmöglichkeiten, die Sie ansprechen? Wir werden heutzutage zunehmend älter und bleiben dabei geistig und körperlich fit. Der Ruhestand ist kein Urlaub, der irgendwie vorübergeht und mit Ablenkung gefüllt werden müsste. Gestalten Sie aktiv Ihr Leben. Wer relevante Erfahrungen gesammelt hat, kann diese zur Verfügung stellen. Neue Herausforderungen fordern und fördern Geist und Körper.

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Und Sie können sich den Aufgaben widmen, an denen Sie auch interessiert sind. Der Druck ist weg und Ihr Spielraum größer. Aufsichtsräte, Berater:innen; Mentor:innen und erfahrene Unterstützung sind an vielen Stellen gefragt. Teilen. Sie Ihre Erfahrungen mit denen, die das zu schätzen wissen. Entfalten Sie Ihr Engagement doch dort, wo es Ihnen ein persönliches Anliegen ist. Wie wäre es, andere Menschen an den gesammelten Erfahrungen teilhaben zu lassen?

 

 

 

Anmerkungen

 

Beim Begriff „Ruhestand“ denken vermutlich viele Leser an einen Zeitpunkt Mitte der sechziger Lebensjahre. Bei vielen stimmt das auch, doch hatte ich schon einige Klienten, die deutlich jünger waren. Aus verschiedenen Gründen kann es zu einem recht frühen Ruhestand kommen. Und selbst, wenn die finanziellen Mittel gesichert sind, reicht das nicht für ein erfülltes Leben.

P.S.

 

Wie stehst du zum Thema Ruhestand beziehungsweise Ausstieg aus der bisherigen Position?

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Gestalten

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 25. Juni 2018
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #767
K:
Ü:

Soll ich meinen narzisstischen Partner, meine Partnerin verlassen?

Soll ich meinen narzisstischen Partner, meine Partnerin verlassen?

Gute Entscheidungen treffen
Ausweg

Soll ich meinen narzisstischen Partner, meine Partnerin verlassen?

 

Obwohl, Beziehungen mit Narzissten keine Freude sind, tun sich viele Menschen schwer, sich aus toxischen Beziehungen zu lösen. Welche Überlegungen helfen bei der Entscheidung?

Soll ich meinen narzisstischen Partner, meine Partnerin verlassen?

 

Mal von den inszenierten Momenten und dem Love Bombing abgesehen sind Beziehungen mit narzisstischen Zeitgenossen selten eine Freude, und doch tun sich viele Menschen schwer, sich aus toxischen Beziehungen zu lösen. Welche Überlegungen helfen bei der Entscheidung?

 

Video

BLEIBEN oder GEHEN? Narzisstische Partner verlassen oder …

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Antworten auf häufige Fragen

Beenden Narzissten ihre Beziehungen?

Trennungen mit Narzissten beenden nicht immer die Beziehungen. Viele lassen Sie nicht gehen, selbst wenn sie es sind, die die Beziehung verlassen haben, und selbst wenn sie einen neuen Partner haben. Sie akzeptieren kein „Nein“. Sie versuchen, die Beziehung wieder aufleben zu lassen oder nach einer Trennung oder Scheidung unangemessenen Einfluss zu nehmen.

Weshalb ist es so schwer, Narzissten zu verlassen?

Narzissten sind geschickt darin, das Selbstvertrauen und die sozialen Beziehungen ihrer Partner zu zerstören. Die Aussicht, narzisstische Partner zu verlassen, kann ein Gefühl des Alleinseins wecken. Es kann Angst vor Repressalien geben, weil Narzissten häufig Angst und Furcht fördern.

Was passiert, wenn Sie einen Narzissten endlich verlassen?

Am Ende einer Beziehung zwingen Narzisst ihre Expartner oft zu einem Spießrutenlauf und setzen allerlei Manipulationstaktiken ein. Solche Leute werden Ihnen die Schuld für das Scheitern der Beziehung geben, Aufwand betreiben, um Sie zum Bleiben zu bewegen, unrealistische Versprechungen machen, das Verhalten zu ändern, oder Sie vor seinem Umfeld schlecht machen und möglichst tief verletzen.

Was ist wenn Narzissten heiraten?

Wenn Narzissten heiraten, kann dies zu Herausforderungen in der Ehe führen, da Personen mit narzisstischen Tendenzen ein übermäßiges Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Bewunderung und Macht an den Tag legen. Narzissten neigen dazu, sich selbst als besonders talentiert oder erfolgreich betrachten zu wollen und von anderen Menschen hohe Anerkennung oder Bewunderung zu erwarten. Sie haben auch oft ein sehr hohes Selbstwertgefühl und erwarten, dass andere sich ihnen gegenüber unterordnen oder sich ihnen anpassen. Diese Eigenschaften können in einer Ehe schwierig sein, da eine gesunde Ehe auf Gleichgewicht und Partnerschaft basiert und nicht auf einem Verhältnis von Macht und Unterordnung. Narzissten können Schwierigkeiten haben, die Bedürfnisse und Gefühle ihres Partners zu berücksichtigen und können andere als Bedrohung für ihr eigenes Selbstwertgefühl betrachten. Sie können auch Schwierigkeiten haben, Kompromisse einzugehen und Verantwortung für ihr eigenes Verhalten zu übernehmen.

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Narzissten in der gleichen Weise handeln oder die gleichen Schwierigkeiten in einer Ehe haben. Es gibt jedoch bestimmte Herausforderungen, die häufiger bei narzisstischen Ehen auftreten können. Wenn Sie in einer Beziehung mit jemandem sind, der narzisstische Tendenzen zeigt, könnte es hilfreich sein, sich professionelle Hilfe zu suchen, um Ihnen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu helfen.

Wie verhalten sich Narzissten bei der Scheidung?

Narzissten können sich während einer Scheidung unterschiedlich verhalten. Einige Narzissten können sich kooperativ und bereitwillig zeigen, um den Scheidungsprozess so glatt wie möglich zu gestalten, während andere möglicherweise versuchen, den Prozess zu verzögern oder zu sabotieren. Es gibt auch Narzissten, die versuchen, die Scheidung zu nutzen, um ihren Partner zu manipulieren oder zu kontrollieren.

Einige spezifische Verhaltensweisen, die Narzissten während einer Scheidung an den Tag legen könnten, sind:

1. Verzögerungstaktiken: Narzissten können versuchen, den Scheidungsprozess zu verzögern, indem sie sich weigern, Unterlagen auszufüllen oder Dokumente rechtzeitig einzureichen.

2. Manipulation: Narzissten können versuchen, ihren Partner zu manipulieren,.

Hier sind einige spezifische Verhaltensweisen, die Narzissten während einer Scheidung an den Tag legen könnten:

1. Verzögerungstaktiken: Narzissten können versuchen, den Scheidungsprozess zu verzögern, indem sie sich weigern, Unterlagen auszufüllen oder Dokumente rechtzeitig einzureichen.
2. Manipulation: Narzissten können versuchen, ihren Partner zu manipulieren, indem sie ihm oder ihr Vorwürfe machen oder sie oder ihn beschuldigen, die Scheidung zu wollen. Sie können auch versuchen, ihren Partner durch Drohungen oder Erpressung zu kontrollieren.
3. Verletzende Bemerkungen: Narzissten können während der Scheidung verletzende Bemerkungen machen, um ihren Partner zu demütigen oder ihm oder ihr Schuldgefühle zu machen.
4. Kontrolle: Narzissten können versuchen, während der Scheidung die Kontrolle über ihren Partner oder das gemeinsame Vermögen zu behalten. Sie können sich weigern, Zugang zu Finanzunterlagen oder anderen Dokumenten zu gewähren oder sich weigern, Besitztümer zu teilen.
5. Drohungen: Narzissten können während der Scheidung Drohungen aussprechen, um ihren Partner einzuschüchtern oder zu kontrollieren.

P.S.​

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Narzissten gemacht, wann reicht es und wie gelingt die Trennung?

Frage mich ruhig persönlich

 

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Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. August 2018
Überarbeitung: 10. August 2022
AN: #453
K: CNC
Ü:

Narzissten und Geld

Narzissten und Geld

Welche Beziehung haben Narzissten zum Geld?
Geld

Narzissten und Geld

 

Narzissten streben nach Macht über andere Menschen, um sich selbst besser zu fühlen, und Geld ist ein Instrument, das sie zur Manipulation und Kontrolle einsetzen. Darum geht es in diesem Beitrag.

Narzissten und Geld

 

Beziehungen mit Narzissten sind schwierig und unangenehm. Narzisstische Persönlichkeiten, mit ihrer Grandiosität, angeblichen Überlegenheit, unangemessenem Anspruchsdenken und bedenklichem Verhalten treten häufiger in Erscheinung und richten immensen Schaden an.

Das bleibt trotzdem oft unbemerkt oder wird ignoriert, insbesondere von Menschen, die nicht über Narzissmus Bescheid wissen oder sich täuschen lassen, beispielsweise, weil sie ein geringes Selbstwertgefühl haben. So gelingt es narzisstischen Zeitgenossen häufig Einfluss zu nehmen. Narzissten streben nach Macht über andere, um sich selbst besser zu fühlen, und Geld ist ein Instrument, das sie zur Manipulation und Kontrolle einsetzen. Darum geht es in diesem Beitrag.

Video

Narzissten und Geld, Manipulation und Kontrolle.

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Antworten auf häufige Fragen

Besitzen Narzissten Geld?

Narzissten neigen dazu, sich auf extrinsische Motivatoren wie Geld und andere Belohnungen zu konzentrieren, statt auf persönliches Wachstum und Entfaltung. Da Geld und materieller Reichtum für Narzissten sehr wichtig sind, werden sie oft zu einem Schwerpunkt ihrer Beziehungen. Das führt mitunter zu finanziellem Missbrauch.

Was passiert, wenn Narzissten an Geld kommen?

Geld ist ein Mittel zur Kontrolle. Geld gibt Narzissten ein Gefühl von Macht und Herrschaft über andere.

Gehen Narzissten großzügig mit Geld um?

Weil Narzissten sehr an sozialem Status und Einfluss interessiert sind, nutzen sie Großzügigkeit, um nobel und freundlich zu erscheinen. Einige Beispiele dafür sind Narzissten, die ihr Geld, ihre Besitztümer oder ihre Zeit spenden. Wie so oft ist das Mittel zum Zweck.

P.S.​

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Narzissten und ihre Beziehung zu Geld gemacht?

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. August 2018
Überarbeitung: 10. August 2022
AN: #453
K: CNC
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