Keine Ergebnisse gefunden
Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.
Anderen eine Lektion zu erteilen liegt den Menschen im Blut, doch ist Rache eine gute Idee? Vergeltung hat oft einen hohen Preis. Hier sind Alternativen.
Wie du mir, so ich dir.
Ovid
Anderen eine Lektion zu erteilen, liegt den Menschen im Blut – obwohl ihnen der beständig erhobene Zeigefinger eigentlich nichts bringt.
Von wegen linke Wange, rechte Wange, es gilt eher Zahn um Zahn, Auge um Auge. Das Zufügen von Schaden als Erwiderung auf wahrgenommenes Unrecht wird als Rache bezeichnet. Wenn Voodoo-Puppen einen besseren Ruf hätten, wären der Absatz und die Anzahl der Nadelstiche beachtlich. Kollegen, Partner, Kunden, Wettbewerber, Politiker, … Der Bedarf ist vorhanden.
Rache verspricht ein Ventil für Wut zu sein, es soll die Seele befreien, Verletzungen und Verluste sollen so besser verarbeitet werden. Rache bezieht sich fast immer auf das Gefühl von Ungerechtigkeit. Die Demütigung, die Liebe, das Selbstbildnis, die Karriere musste leiden? Wer das Gefühl hat, von einer anderen Person unfair behandelt worden zu sein, möchte das rächen und so die Gerechtigkeit und das Gleichgewicht wieder herstellen.
Ist Rache wirklich so süß? Rache ist so süß wie Schokolade, macht nur nicht so dick. Beide sollen die gleichen Bereiche (Belohnungszentren) im Gehirn anregen, das dorsale Striatum. Sie haben auch sonst beide einiges gemeinsam. Erstens den übermäßigen Konsum bereuen viel nach beidem. Zweitens; beide haben einen bitteren Nachgeschmack. Oft schafft sie nur eine kurze Befriedigung, bringt auf Dauer aber nicht viel, denn sie spaltet umso mehr. Die eigentlichen Probleme werden nicht gelöst. Auch bei Rache gibt es eine Grenze. Es gilt, das richtige Maß zu finden. Wenn wir jemanden mit einem Racheakte bedrohen, besteht die Gefahr, dass er ebenfalls mit Rache reagiert. Rache bleibt nicht lange ungerächt. Das kann leicht aus dem Ruder laufen.
Wenn jeder jeden mit Dreck bewirft der jemanden mit Dreck bewirft, sind wir alle bald ziemlich dreckig.
Auch autoaggressive, also gegen einen selbst gerichtete Gewalt, wird andere Menschen oft nicht vermitteln, was wir erlitten haben. Wir schaden damit nur uns selbst und jenen, denen wir wichtig sind.
Wer sich in Hass verzehrt, leidet selbst am meisten darunter. Ein erfülltes Leben ist so kaum möglich.
Der, wer alles vermeint zu rächen, der lebt immer in Hass und Neid und ist nimmer ohne Zank und Streit.
Georg Rollenhagen
Wenn destruktive Motive das Denken und Handeln bestimmen, findet das wahre Leben anderswo statt. Wir begeben uns als Rächer in die menschlichen Niederungen, begeben uns auf das Niveau dessen, dessen Verhalten wir doch für so böse halten. Wir werden selbst zu Aggressoren und akzeptieren die gleiche moralische Qualität der Person, der den ursprünglichen Schaden verursachte.
Rache ist teuer. Die für die Rache eingesetzten Ressourcen wären an anderer Stelle sehr wahrscheinlich weit besser eingesetzt.
Rache bedeutet sich an der Vergangenheit zu orientieren, der Blick in die interessantere Richtung, die Zukunft,
Ein chinesisches Sprichwort sagt, wer auf Rache aus ist, grabe zwei Gräber. Es gibt keine Gewinner bei ausufernder Rache. Anhaltende Rache legt sich auf die Seele und fördert keine runde Persönlichkeit.
Rache ist keine Zierde für eine große Seele.
Gotthold Ephraim Lessing
Die vollständige Verlagerung der Verantwortung auf eine andere Person erschwert oder verhindert sogar Lernerfahrungen aus dem Erlebten. So ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass wir zukünftig erneut eine ähnliche Erfahrung machen.
„Wer nach Rache strebt, hält seine eigenen Wunden offen“, meinte Sir Francis Bacon.
Rache macht leicht ein kleines Recht zu großem Unrecht. So werden eigene Werte noch viel tiefer verletzt. Wenn wir unsere Werte verletzen, verletzen wir uns.
Blinde Rache, schlimme Sache!
Deutsches Sprichwort
Behalten Sie Ihre Werte im Auge, auch wenn Sie Revanche planen.
Je nach Autor berichten Artikel mal von der Psychohygiene ausgeübter Rache und mal wird der ach so förderliche Sanftmut empfohlen.
Anzumerken ist, dass die Menschen entweder geködert oder vernichtet werden müssen. Für geringfügige Beleidigungen rächen sie sich; bei schwerwiegenden sind sie dazu nicht in der Lage. Jede Verletzung muss also so zugefügt werden, dass die Angst vor Rache gleichzeitig eliminiert ist.
Niccoló Machiavelli
Die Bandbreite der Empfehlungen ist breit und oft widersprüchlich. Da wird mal ein Boxsack empfohlen, mal Meditation und anderswo wird empfohlen tatsächlich zur Tat zu schreiten. Mal wird dabei zu Angemessenheit geraten, mal Zahn um Zahn. In der heutigen Gesellschaft ist es die Aufgabe der ordentlichen Institutionen Ordnungswidrigkeiten und kriminellen Machenschaften nachzukommen. So mancher Fiesling kommt trotzdem durch, auch weil oft die entsprechende Bereitschaft des Umfelds fehlt, sich einzusetzen. Es würde bei mehr allgemeiner Aufmerksamkeit in vielen Bereichen keiner Rache, sondern Verantwortungsbewusstsein erfordern. Und auch wer auf Rache verzichtet, muss sich deswegen noch lange nichts gefallen lassen.
Anderen eine Lektion zu erteilen liegt uns Menschen im Blut, obwohl der erhobene Zeigefinger selten etwas Konstruktives bewirkt. Wer seine Vergeltungsgelüste immer nur unterdrückt, wird krank. Hat die Wut sich erst aufgestaut, ist die Reaktion selten präzise. Gefühle lassen sich nur bedingt ignorieren, sie wirken unter der Oberfläche und beeinflussen Wahrnehmung, Denken und Handeln. Verdrängte Gefühle gären im Unterbewusstsein und melden sich in den ungünstigsten Momenten. Und unfaires Verhalten zu ignorieren, ist auch nicht empfehlenswert.
Je nach Situation bieten sich bei Kränkungen folgende Möglichkeiten an:
Bitten Sie um Klärung und äußern Sie Ihre Enttäuschung mit Ich-Botschaften. Manchmal löst sich eine vermeintliche Kränkung schon durch ein Gespräch auf, weil die Perspektiven erkundeten erweitert werden.
Statt auf Rache zu sinnen, lohnt zuerst ein Blick auf die eigene Beteiligung an den Ursachen. Was lässt sich daraus lernen, was für die Zukunft anders machen? Wie kann die Erfahrung Sie zu einem besseren Menschen machen?
Wer die eigenen Werte und Prioritäten, möglichst greifbare Vorstellungen von sich und den Zielen im Leben hat, kann bessere Entscheidungen treffen.
Stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl.
Körperliche Bewegen hilft dabei, Wut abzureagieren und den Kopf wieder freier zu bekommen.
Reden Sie bei seelischen Verletzungen und Kränkungen zeitnah darüber, bevor Sie Druck aufbauen. Statt Rache zu üben, ist es auf Dauer besser, das Gespräch oder andere Möglichkeiten zu suchen, um das zugrundeliegende Problem zu lösen.
Vergebung ist die süßeste Rache. Sie dient nicht dem Verursacher, sondern dem, der vergibt. Das bedeutet übrigens nicht sich unnötig etwas gefallen zu lassen, im Gegenteil. Gut geklärt und im seelischen Gleichgewicht, können wir weit besser unsere Interessen vertreten.
Leben Sie Ihr Leben in vollen Zügen, sein Sie glücklich und spielen Sie nach Ihren eigenen Spielregeln. Wenn jemand wirklich als gemeiner Giftzwerg fies zu Ihnen war, dann ist das die beste Revanche. Wenn jemand wollte, dass es Ihnen schlecht geht, passen Sie umso besser auf sich auf und haben Spaß.
An seinen Feinden rächt man sich am besten dadurch, dass man besser wird als sie.
Diogenes von Sinope
Nein; ich helfe weder bei der Planung von Racheaktionen, noch gebe ich irgendeine Rechtsberatung. Ein guter Zuhörer hilft beim Nachdenken und Verdauen, gegebenenfalls auch bei der Vorbereitung von klärenden Gesprächen.
Die Literatur kennt viele Geschichten über Rache und Rächer. Rache liefert das Thema für zahlreiche Geschichten, wie:
Hamlet, der den Tod seines Vaters zu sühnen versucht.
Kriemhild im Nibelungenlied, die die Rache an den Mördern ihres Gatten Siegfried gleich über mehrere Jahre plant.
Der Graf von Monte Christo, sieht seine Lebensaufgabe in der kostenintensiven Vergeltung seines Unrechts.
Beispiele für Kinofilme mit Rache im Fokus:
Zahlreiche Comics und deren Verfilmungen widmen sich der Rache und der Bestrafung. Beispiele:
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. August 2018
Überarbeitung: 27. Januar 2021
AN: #989
K:
Ü:
Ich werbe an vielen Stellen dafür, dass sich mehr Menschen wagen den Mund aufzumachen und Position zu beziehen. Allerdings solltest du wissen, was dann auf Sie zukommen kann.
Es ist gut für unsere Gesellschaft, wenn möglichst viele Menschen teilnehmen und mitgestalten. Es wäre schade, wenn nur die Profis und die extrovertierten Rampensäue zu hören und sehen wären. Also werbe ich dafür, dass sich mehr Menschen wagen den Mund aufzumachen und Position zu beziehen. Allerdings …
Für politisch unerfahrene Zeitgenossen lauern in öffentlichen politischen Diskussionen eine Menge unerwarteter Risiken. Und das nicht etwa, weil es unbedingt schlecht wäre eine persönliche Meinung zu haben, sondern weil es zu viele Personen und Interessen gibt, die Sie missbrauchen wollen. Diese Gefahr wird leider häufig unterschätzt. Doch die politische Diskussion hat sich in den letzten Jahren radikalisiert und das nicht nur auf der offiziellen politischen Bühne.
Wer an auch nur andeutungsweise politischen beziehungsweise gesellschaftlichen Diskussionen teilnimmt, sollte sich darauf gefasst machen, dass der Ton schärfer geworden ist. Kaum eine politische Richtung oder sonstige Interessengruppe verzichtet auf radikalere Formen der Rhetorik bzw. Dialektik und Schwarzspielerei. Die Aggressivität ist nun ebenfalls höher, als noch vor wenigen Jahren. Die Bereitschaft, Regeln halbwegs seriöser Argumentation zu verletzen, nimmt weiter zu. Mitunter nimmt das Ganze schon sehr absurde Züge an, die kaum noch als gesund zu bezeichnen sind.
Das ist ein wenig begrüßenswerter Trend und doch scheint es dem Zeitgeist zu entsprechen. Und dieser Trend hat noch lange nicht seinen Höhepunkt beziehungsweise Tiefpunkt erreicht. So wenig schön das ist, so absehbar ist die Zunahme. Deshalb bereiten Sie sich stets gut vor, wenn Sie öffentlich an Diskussionen teilnehmen. Geben Sie auf sich acht, sonst spannen Sie andere für deren Interessen vor den Karren und Sie beginnen an der Menschheit zu zweifeln. Da hilft Ihnen dann auch der Ruf nach einem Faktencheck oft wenig.
Mehr dazu erfahren Sie im Artikel Vorsicht vor politischen Diskussionen in den Medien.
Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Februar 2021
Überarbeitung: 2. Februar 2021
AN: #342
K: CNC
Ü:
Geht es am Schreibtisch nicht so recht voran, dann kann ein Spaziergang mit Zielsetzung Wunder wirken.
In zwanzig bis dreißig Minuten zu Gelassenheit, Ruhe und Klarheit. Wenn Sie das innere Chaos lösen wollen, lassen Sie es für einen Moment hinter sich und gehen Sie spazieren. Machen Sie es fast so wie auch sonst, fast…
Der Unterschied. Bevor Sie losgehen, definieren Sie Ihre Absicht. Wählen Sie bewusst die Intention Ihres Spaziergangs. Was soll anders sein, wenn Sie zurückkehren? Was wollen Sie dann im Gepäck haben?
Typische Beobachtungen bei der Rückkehr:
Der Fokus hat Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln. Öffnen Sie sich für Inspiration und Antworten und sie werden sich Ihnen zeigen. Durch einen kurzen Spaziergang entziehen Sie sich für einen entscheidenden Moment einschränkenden Einflüssen, wechseln Sie die Perspektive und treten Sie in Verbindung mit sich selbst. Schritt für Schritt kommen Sie sich und Ihrem Ziel näher. Bewegung an der frischen Luft ist obendrein wohltuend für den Körper.
Das klingt gut? Na, dann machen Sie Ihren Spaziergang. Machen Sie den Computer oder das Smartphone aus und gehen Sie einfach los. Genießen Sie jeden Schritt! Was wollen Sie bei der Rückkehr mitbringen?
Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 15. Oktober 2020
Englische Version:
AN: #321
K: CNB
Ü:
Gerade bei Wut ist es besser sich vor einer Reaktion zuerst sammeln und erst dann zu handeln. Professionelle Schlagfertigkeit erinnert nicht an einen Elefanten im Porzellanladen.
Autsch, das tat weh! Die Wahrscheinlichkeit, dass die erste Reaktion die Beste ist, sinkt mit dem Grad des negativen emotionalen Einflusses. Wut ist kein guter Berater.
Umso intensiver die Emotion, desto einflussreicher das Stammhirn, das aus gutem Grund auch als Reptiliengehirn bezeichnet wird. Adrenalin wird großzügig ausgeschüttet und wirkt gemeinsam mit anderen unaussprechlichen Stoffen. Dann geht es nur um den Moment und spätere Auswirkungen bleiben unberücksichtigt. Kein guter Zeitpunkt für die Entscheidungsfindung. Schnell kann ein kurzfristiger Sieg nach Punkten über das Ziel und den Achtungserfolg hinaus ins Abseits führen. Das macht Sie so beliebt, wie den Elefanten im Porzellanladen.
Nimmer hat die Wut sich gut verteidigt.
William Shakespeare
Respekt und Achtung gehen bei Wut schnell verloren. Gerade bei Wut ist es besser vor einer Reaktion zuerst wieder zu sich zu finden und erst dann zu handeln. Lucius Annaeus Seneca meinte: „Das beste Mittel gegen Zorn ist Aufschub; fordere von deinem Zorn anfänglich nicht, dass er verzeihe, sondern nur, dass er nachdenkt.“ Manchmal genügt dafür die Dauer eines Atemzugs, manchmal ist es erforderlich eine Nacht darüber zu schlafen und manchmal auch länger.
Damit ist nicht gemeint, die Wut herunterzuschlucken, sondern umso konstruktiver eine Lösung anzustreben. Und manchmal ist es besonders lohnenswert, dafür persönliche Unterstützung zu haben.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. April 2017
Überarbeitung: 2. Juli 2019
AN: #2346
K:CNB
Ü:
Anstatt Meinungen blind zu übernehmen, lohnt es sich in eigene Meinungen zu investieren. Nur, woher kommen die Informationen dafür?
Hoch lebe die Meinungsfreiheit, vor allem, wenn sie respektvoll praktiziert wird. Unterschiedlichste Meinungen können sehr bereichernd sein. Vielfalt kann der Meinungsbildung dienen. Wer hat schon die Weisheit für sich gepachtet? Bei der Analyse von sogenannten Informationen lohnt es sich allerdings auch, die Quelle etwas kritischer zu betrachten. Es kostet oft nur einen Moment und kann sehr erhellend sein. Viel zu häufig lese ich von Information, die aus bekannten Propagandaquellen stammen. Und auch deswegen lohnt es, sich ein paar Gedanken über die jeweiligen Interessen zu erlauben.
Denken wir lieber selbst!
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2020
Überarbeitung: 23. Juli 2020
AN: #665
K: CNC
Ü:
Sanftmut ist kein Wort, das in den Debatten zu Werten oder Hitlisten attraktiver Persönlichkeitseigenschaften einen der vordersten Plätze belegt. Schade!
Wir müssen das Leben durch Sanftmut bezwingen.
Jules Renard
Sanftmut ist kein Wort, das in den Debatten zu Werten oder Hitlisten attraktiver Persönlichkeitseigenschaften einen der vordersten Plätze belegen würde. Viel zu viele Menschen missverstehen die Sanftmut. Sie meinen, dass Sanftmut das Resultat von Schwäche, Ängstlichkeit oder Passivität ist. Doch sie ist tatsächlich eine Stärke. Es wird heutzutage nicht mehr mit Stärke in Verbindung gebracht. Das war nicht immer so, der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel, sah das noch anders: „Nicht derjenige ist tapfer, der sich Ausbrüchen des Zornes überlässt, sondern derjenige, der Milde und Sanftmut besitzt.“ Satt dessen wird Sanftmut oft als Schwäche und fehlende Energie wahrgenommen. Doch nur ein starker Mensch ist in der Lage, sanftmütig zu sein. Nur, wer sich seiner Stärke bewusst ist, fühlt sich sicher genug, um souverän zu handeln. Unsichere Menschen meinen, ihren Status ständig verteidigen zu müssen. Einen Blick auf das Verhalten von Zeitgenossen wie Donald Trump oder der cholerische Chef, macht das deutlich. Solche Menschen machen eigenartige Dinge, legen eine unnatürliche Körpersprache an den Tag, um sich künstlich Respekt zu verschaffen.
Wahre Stärke kommt von innen. Sanftmütige Menschen sind souveräner, auch rhetorisch. Das Ego braucht dann keine künstliche Bestätigung. Wer mit sich im Reinen ist, strahlt natürliche Souveränität aus. Solche Menschen müssen nicht auf jeden verbalen Anschlag mit einem Gegenschlag reagieren. Sie sind wie Eichen, wenn sich der Eber an ihnen reibt. Sie vermögen es, Grenzen zu setzen, ohne sich jenen anzubiedern, die nach Machtdemonstrationen schreien. Es gelingt ihnen, sich treu zu bleiben. Ihre Nähe ist angenehm und es geht oft eine besondere Ausstrahlung von ihnen aus.
Wie wohltuend ist doch Stärke, wenn sie sich mit Sanftmut paart. Sanftmut ist erstrebenswert, sie ist eine sehr angenehme, menschliche Wesensart. Sanftmut ist eine Charaktereigenschaft, die Menschen zugeschrieben wird, deren Art und Weise geprägt ist durch ein angenehmes und geduldiges Verhalten. Solches Verhalten ist nicht sporadischer, sondern kontinuierlicher Natur. Diese Charaktereigenschaft ist für die meisten Menschen schwer zu entwickeln. Menschen neigen wohl evolutionär eher zu gegenläufigen Eigenschaften. Nur kein Stillstand bei immer größer werdendem Leistungsdruck. Ungeduldiges Handeln und damit zusammenhängende schnelle Gereiztheit und Aggressivität werden entwickelt, um sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Wem es gelingt Sanftmut, Achtsamkeit, Respekt und Wertschätzung zu entwickeln, der entfaltet sich. All die dadurch verfügbar werdende Energie kann sinnvoller genutzt werden. Aus meiner Erfahrung können nur starke Menschen Sanftmut an den Tag legen.
Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, Güte, Einfühlungsvermögen, Empfindung, Freundlichkeit, Entgegenkommen, Gnade, Gutmütigkeit, Herzensgüte, Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft, Milde, Nächstenliebe, Selbstlosigkeit, Warmherzigkeit, Zuvorkommenheit
Der Begriff Sanftmut besteht aus den Worten „sanft“ und „Mut“ vom mittelhochdeutschen „sanft“ = „angenehm, mild“ und dem mittelhochdeutschen „muot“ = „Gemüt, Temperament“.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.
Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.
Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.
Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.
Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.
Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 8. Juli 2020
AN: #86745
K:
Ü:X
Viele Menschen halten Unzufriedenheit für den wichtigsten Motivator. Meine Beobachtung: Wir sind glücklicher, wenn wir lernen, uns so zu akzeptieren, wie wir wirklich sind. Und wir fördern so persönliche Entwicklung.
An der University of Hertfordshire führten Psychologen 2014 eine Umfrage durch. 5.000 Menschen wurden gebeten, sich selbst zu den 10 Gewohnheiten zu bewerten, die in einer Studie als Schlüssel zum Glück identifiziert wurden.
Als die 10 Schlüssel zum glücklicheren Leben werden in der Studie (externer Link) benannt:
Giving: Etwas für andere Menschen tun
Relating: Sich mit anderen verbinden
Exercising: Den Körper bewegen und gut für ihn sorgen
Awareness: Bewusst leben
Trying out: Neues probieren und lernen
Direction: Ansprechende Ziele setzen
Resilience: Mit innerer Stärke auf die Beine kommen
Emotions: Herausfinden, was guttut
Acceptance: Sich selbst annehmen
Meaning: Teil von etwas Größerem sein
Zusammen ergeben die zehn Schlüssel des Glücks also das Akronym GREAT DREAM.
Interessant: Die Eigenbewertung durch die Teilnehmer fiel weitgehend positiv aus. Die einzige Gewohnheit, an der viele Menschen scheiterten, war die Selbstakzeptanz. Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer bewertete sich auf einer 10-Punkte-Skala mit 5 oder weniger.
In unserer Kultur wirkt enormer Druck auf uns, erfolgreich zu sein und uns ständig mit anderen zu vergleichen. Das verursacht Unzufriedenheit und Angst. Es ist sogar beabsichtigt, weil es uns zu besseren Leistungen anspornen soll.
Viele Menschen halten Unzufriedenheit für den wichtigsten Motivator. Meine Beobachtung: Wir sind glücklicher, wenn wir lernen, uns so zu akzeptieren, wie wir wirklich sind. Die Befürchtung durch Selbstakzeptanz die Motivation zu verlieren ist nicht nur unbegründet, sondern es stimmt sogar das Gegenteil. Das macht es dann auch leichter, uns auf natürlich Weise entfalten. Die Verunsicherung und der Krampf der sich aus Vergleichen und fehlender Selbstakzeptanz ergibt, steht der persönlichen Entfaltung im Weg. Es wird durch Druck genau das Gegenteil erreicht. Positiv formuliert: Selbstakzeptanz zu praktizieren entfernt Sand aus dem Getriebe und persönliche Entwicklung gelingt leichter. Der Selbstakzeptanz Aufmerksamkeit zu widmen, lohnt sich.
Es gilt, mit sich selbst so wohlwollend umzugehen, wie wir das mit anderen Menschen tun. Dazu gehört es auch eigene Fehler, als Gelegenheit zum Lernen zu betrachten. Wer zu übersteigerter Kritik sich selbst gegenüber neigt, sollte üben auch die eigenen Stärken zu erkennen und zu würdigen.
Um mit sich selbst im Frieden zu sein, hilft sich Zeit dafür zu nehmen, sich noch besser kennen und mögen zu lernen.
Wer sich ständig mit anderen Menschen vergleicht, übersieht leicht die eigenen Möglichkeiten und Besonderheiten. Jeder von und ist einzigartig. Doch, was uns selbstverständlich erscheint übersehen wir leicht, unterschätzen den Wert und die Chancen.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Dezember 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #459
K: CNC
Ü:
Die meisten Menschen halten es für normal, visualisieren zu können. Doch einem kleinen Teil der Menschheit ist diese Fähigkeit nicht gegeben. Dann wird von Aphantasie gesprochen. Darum geht es in diesem Beitrag.
Von wegen! Für einige Menschen ist das nicht möglich: Vor dem geistigen Auge Schäfchen zählen, sich die Handlung eines Romans oder das Gesicht eines Freundes vorstellen. Das Fehlen visueller Vorstellungskraft wird als Aphantasie bezeichnet.
Aphantasie ist bei einem kleinen Teil der Bevölkerung angeboren. Sie wurde bereits 1880 von Sir Francis Falton beschrieben. Der Neurologe Adam Zeman von der University Exeter Media School hat diese These wissenschaftlich bestätigt und in einer Studie veröffentlicht.
Für Betroffene hat das einen wesentlichen Einfluss auf ihr Leben, da sie beispielsweise nicht in der Lage sind, Situationen aus ihrer Erinnerung zu visualisieren. So bleiben ihnen dann Jobs im Bereich Architektur oder Design verwehrt, so wie alle Aufgaben, die erfordern, sich das Ergebnis vorweg vorzustellen – also sozusagen mit offenen Augen zu halluzinieren. Viele kreative Bereiche erfordern visuelle Vorstellungskraft.
Es lässt sich auch ohne innere Bilder leben, doch wie weitreichend das Ausbleiben ist, zeigt die Tatsache, dass viele Betroffene durch ihr Defizit zwischenmenschliche Probleme bekommen. Aphantasiker (um den Betroffenen eine Bezeichnung zu geben, was nur bedingt empfehlenswert ist) selbst merken erst im Kontakt mit anderen Menschen, dass sie auf dem inneren Auge blind sind. Es gibt gewisse Ähnlichkeiten mit Menschen, die an Rot-Grün-Blindheit oder Rot-Grün-Schwäche leiden. Selbst wird die fehlende Fähigkeit erst im Vergleich mit anderen Menschen auffallen.
In Träumen und in hypnotischer Trance geht es mit der bildlichen Vorstellungskraft leichter. Interessanterweise haben es Menschen in Träumen und mit etwas Übung dank hypnotischer Trance leicht, das zu tun, auch wenn sie meinen, es im Alltag nicht zu können. In Übungen, die Trance nutzen, bekomme ich von Klienten regelmäßig die Rückmeldung, dass sie Bilder auf der inneren Leinwand erlebten.
Die Ursachen für die Aphantasie sind noch nicht klar. Wahrscheinlich arbeiten die dafür im Gehirn für visuelle Vorstellungskraft zuständigen Bereiche nicht zusammen.
Trotz bildgebender Verfahren, wie MRT, CRT und Co., sehen wir bestenfalls, wo im Kopf etwas aktiv ist. Es ist allerdings noch unmöglich zu sehen, welche Bilder ein anderer Mensch in seinem Kopf erschafft. Um trotzdem die Stärke des inneren Auges – der visuellen Vorstellungskraft – zu bewerten, gibt es einen Test, den sogenannten Vividness of Visual Imagery Questionnaire der University of Exeter Medical School.
Beim Planen, Lösen von Problemen, Lernen und bei Prüfungen, … An so vielen Stellen ist die bildliche Vorstellungskraft sehr nützlich. In Artikeln, wie „Visualisierung: Gedanklich ein Bild des gewünschten Ergebnisses zum Leben erwecken.“ schwärme ich von den Möglichkeiten Bilder und Filme in der Vorstellung zu nutzen.
Für diejenigen, denen es alltäglich erscheint, sich Dinge, Menschen und Situationen bildlich vorzustellen, ist kaum nachvollziehbar, welchen Wert diese Fähigkeit hat.
So hilfreich es ist, sich Dinge, Menschen und Situationen bildlich vorzustellen; wir Menschen haben ja noch weitere Sinne für die inneren Welten.
Ich erlebe in der Praxis, dass die Verteilung sinnlicher Fähigkeiten fairer verteilt ist als es scheint. Schließlich haben wir fünf Sinne zur Verfügung. Und so sind Menschen auch mit unterschiedlichen Zugängen zu diesem Sinn gesegnet. Wir können die Welt visuell, kinästhetisch, auditiv, gustatorisch und olfaktorisch erkunden und im Kopf auferstehen lassen. Die fünf Sinne Sehen, Hören, Spüren, Schmecken und Riechen werden von jedem Menschen unterschiedlich intensiv genutzt. Also lohnt es sich einerseits Potenziale wo hilfreich zu fördern und sich ansonsten auf die Stärken zu konzentrieren. Und das tun wir schon ganz automatisch. Die Berufswahl zeigt das besonders deutlich. Sind wir in einem Bereich erfolgreich, dann sind wohl auch die dafür erforderlichen Sinne im Einsatz.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Manipulationstechniken gibt es in vielen Formen. Häufig sind Verallgemeinerungen und pauschale Aussagen. Mit ihnen sollen Erfahrungen entwertet und Zweifel gesät werden. Es gilt, solche Versuche möglichst früh zu erkennen und ihnen zu begegnen.
Tipps, gezieltes Coaching und Hypnobalancing™ damit schüchterne Menschen auch vor Publikum in einem guten Zustand bleiben.
Die 5 Axiome der Kommunikation, die Paul Watzlawick formulierte, verdienen stetige Erinnerung. Dann klappt es besser mit der Kommunikation.
Manch einer fordert es als Respektbezeugung und andere verteufeln das Loben als Form der Manipulation. Wer hat Recht?
Wussten Sie, welchen Einfluss Ihre Selbstgespräche und innere Dialoge haben? Selbstgespräche, Menschen führen sie in unterschiedlichster Form, in unterschiedlichen Momente mehr oder weniger laut und deutlich. Nicht immer sind sie hilfreich, oft sogar sehr einschränkend. Weshalb tun wir das und wie können wir darauf Einfluss nehmen?
Stressmanagement widmet sich der Handhabung von Belastungen durch Leistungsdruck im beruflichen und privaten Alltag.
Der Aktionismusreflex ist weitverbreitet. Er richtet häufiger Schaden an, als hilfreich zu sein.
Innere Kündigung verstehen und handeln: Ursachen klären, Spielräume erkennen und bewusst entscheiden, ob du bleibst, etwas veränderst oder weiterziehst.
Es existieren einige Typen von Mobbern. In diesem Beitrag geht es um drei der häufigsten Typen.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2018
Überarbeitung: 27. Mai 2020
AN: #637
K: CNC
Ü:
English version: https://www.karstennoack.com/aphantasia/
Es ist leicht, für die eigenen Werte einzustehen, wenn alle zustimmen.
Leicht, souverän zu wirken, wenn alles nach Plan läuft.
Leicht, großzügig zu sein, wenn genügend vorhanden ist.
Interessant wird es, wenn etwas auf dem Spiel steht.
Wenn Widerspruch kommt.
Wenn eine Entscheidung Konsequenzen hat.
Wenn Anpassung bequemer wäre.
Wenn Angst auftaucht.
Wenn du etwas verlieren könntest.
Dann zeigt sich Charakterstärke.
Sie bedeutet für mich weniger Härte.
Charakterstärke bedeutet, auch unter Druck Zugang zu sich selbst, den eigenen Werten und den eigenen Handlungsmöglichkeiten zu behalten.
Charakterstärke wird häufig mit Willenskraft, Durchsetzungsvermögen oder Unerschütterlichkeit verbunden.
Das greift mir zu kurz.
Ein charakterstarker Mensch kann zweifeln.
Er kann Angst haben.
Er kann seine Meinung verändern.
Er kann einen Fehler eingestehen.
Er kann Hilfe annehmen.
Und er kann sagen:
„Ich habe mich geirrt.“
Stärke zeigt sich weniger darin, immer festzuhalten.
Manchmal zeigt sie sich darin, nach genauer Prüfung die Richtung zu verändern.
Manche Menschen wirken ausgesprochen selbstbewusst.
Sie sprechen laut.
Treten bestimmt auf.
Beanspruchen Raum.
Treffen schnelle Entscheidungen.
Das kann Stärke sein.
Es kann ebenso eine Inszenierung sein.
Persönlichkeit zeigt sich für mich weniger darin, wie eindrucksvoll jemand wirkt.
Interessanter ist:
Was bleibt von deiner Haltung übrig, wenn der Eindruck auf andere weniger kontrollierbar wird?
Mut wird häufig missverstanden.
Mutige Menschen haben weniger zwangsläufig weniger Angst.
Mut beginnt dort, wo du etwas als wichtig erkennst und handelst, obwohl Unsicherheit vorhanden ist.
Vielleicht musst du ein schwieriges Gespräch führen.
Eine Entscheidung vertreten.
Eine Grenze setzen.
Eine Rede halten.
Einen Fehler eingestehen.
Einen vertrauten Weg verlassen.
Dann lautet die entscheidende Frage weniger:
„Wie bekomme ich die Angst weg?“
Sondern:
„Was ist mir wichtig genug, um trotzdem zu handeln?“
Diese Frage stelle ich Menschen gerne, wenn sie wegen einer wichtigen Rede oder eines schwierigen Gesprächs zu mir kommen.
Vordergründig geht es häufig um:
Rhetorik.
Souveränität.
Nervosität.
Körpersprache.
Überzeugungskraft.
Und manchmal liegt darunter eine wesentlich interessantere Frage:
Was möchtest du eigentlich so sehr bewirken, dass du dafür bereit bist, sichtbar zu werden?
Technik kann helfen.
Eine tragfähige innere Haltung verändert häufig wesentlich mehr.
Entscheidungen verraten viel über uns.
Besonders jene, bei denen Werte miteinander konkurrieren.
Loyalität oder Ehrlichkeit?
Sicherheit oder Entwicklung?
Zugehörigkeit oder eigene Haltung?
Kurzfristiger Vorteil oder langfristige Integrität?
Dann gibt es weniger immer eine perfekte Antwort.
Charakterstärke zeigt sich auch darin, solche Spannungen auszuhalten und bewusst zu entscheiden.
Fast jeder ist für Fairness.
Solange Fairness bequem ist.
Fast jeder schätzt Ehrlichkeit.
Solange die Wahrheit angenehm bleibt.
Fast jeder spricht von Loyalität.
Solange eigene Interessen kaum betroffen sind.
Deshalb lautet eine interessante Frage:
Welche deiner Werte gelten auch dann, wenn du dafür einen Preis zahlst?
Dort werden Werte von schönen Begriffen zu Haltung.
„Rückgrat haben“ klingt nach Festigkeit.
Das gefällt mir.
Gleichzeitig braucht ein gesunder Rücken Beweglichkeit.
Auch eine starke Persönlichkeit braucht beides:
Haltung und Flexibilität.
Du darfst wissen, wofür du stehst.
Und gleichzeitig neue Informationen aufnehmen.
Du darfst Überzeugungen haben.
Und sie überprüfen.
Du darfst entschieden handeln.
Und deine Entscheidung verändern, wenn gute Gründe dafür sprechen.
Starrheit ist weniger dasselbe wie Stärke.
Es braucht erstaunlich viel innere Stärke, sich selbst infrage zu stellen.
Woher habe ich diese Überzeugung?
Ist sie wirklich meine?
Welche Erfahrungen haben sie geprägt?
Gilt sie heute noch?
Was spricht dagegen?
Welche Perspektive habe ich bisher kaum berücksichtigt?
Vielleicht war eine Überzeugung einmal hilfreich.
Und heute begrenzt sie dich.
Dann darf aus einer Gewissheit wieder eine Frage werden.
Wir übernehmen erstaunlich viel.
Von Eltern.
Schule.
Kultur.
Kollegen.
Vorgesetzten.
Partnern.
Freunden.
Manche Überzeugungen begleiten uns so lange, dass sie sich wie Tatsachen anfühlen.
„Das macht man so.“
„So bin ich eben.“
„Dafür bin ich zu alt.“
„Ich kann das nicht.“
„Das gehört sich nicht.“
„Jetzt ist es zu spät.“
Interessant wird es, wenn du fragst:
Stimmt das eigentlich noch?
Zweifel hat einen schlechten Ruf.
Dabei kann Zweifel ausgesprochen wertvoll sein.
Weniger der Zweifel an deinem Wert.
Mehr der Zweifel an einer Begrenzung.
Vielleicht stimmt es weniger, dass du keine Wahl hast.
Vielleicht bist du weniger festgelegt, als du glaubst.
Vielleicht gibt es eine dritte Möglichkeit.
Vielleicht darfst du etwas anders machen als bisher.
Manchmal braucht es noch keine neue Gewissheit.
Es reicht zunächst ein guter Grund, an der alten zu zweifeln.
Freiheit und Verantwortung gehören zusammen.
„Ich mache, was ich will“ ist weniger automatisch Ausdruck einer starken Persönlichkeit.
Interessanter ist:
Welche Folgen hat meine Entscheidung?
Für mich?
Für andere?
Für Menschen, die mir am Herzen liegen?
Kann ich diese Folgen vertreten?
Charakterstärke verbindet Selbstbestimmung mit Verantwortungsbereitschaft.
Ein Nein kann Mut erfordern.
Besonders gegenüber Menschen, deren Anerkennung uns wichtig ist.
Ein gesundes Nein bedeutet:
Ich nehme dich wahr.
Und ich nehme mich ebenfalls wahr.
Ich kann deine Wünsche verstehen und trotzdem anders entscheiden.
Ich kann Enttäuschung aushalten, ohne mich selbst dafür aufzugeben.
Das ist weniger Rücksichtslosigkeit.
Das ist Abgrenzungsfähigkeit.
Charakterstärke zeigt sich ebenso im Ja.
Ja zu einer Gelegenheit.
Ja zu Verantwortung.
Ja zu Sichtbarkeit.
Ja zu einer Veränderung.
Ja zu etwas, das größer ist als die bisherige Komfortzone.
Manchmal schützt uns das Nein.
Manchmal schützt uns ein ständiges Nein so gut, dass kaum noch Leben hineinkommt.
Auch deshalb braucht Stärke Beweglichkeit.
Ein Mensch kann stark und verletzlich zugleich sein.
Vielleicht gehört beides sogar zusammen.
Du kannst sagen:
„Das hat mich getroffen.“
„Das weiß ich gerade weniger.“
„Ich brauche Unterstützung.“
„Ich habe Angst davor.“
„Ich habe einen Fehler gemacht.“
Dafür braucht es häufig mehr innere Sicherheit als für eine beeindruckende Fassade.
Ein bemerkenswertes Zeichen von Charakter ist für mich die Fähigkeit, Verantwortung für eigene Fehler zu übernehmen.
Weniger:
„Ja, doch du hast schließlich …“
Sondern:
„Das war meine Entscheidung. Das war ungünstig. Dafür übernehme ich Verantwortung.“
Damit wird Veränderung möglich.
Wer ständig die eigene Fehlerfreiheit verteidigen muss, verliert viel Energie.
Du kannst eine klare Position vertreten und trotzdem neugierig bleiben.
Du kannst sagen:
„Davon bin ich überzeugt.“
Und gleichzeitig:
„Welche Information könnte meine Einschätzung verändern?“
Das ist für mich eine besonders interessante Form von Souveränität.
Klarheit und Offenheit gleichzeitig.
Konflikte zeigen häufig besonders deutlich, wie stabil unsere Haltung wirklich ist.
Kannst du:
zuhören, ohne dich sofort zu unterwerfen?
widersprechen, ohne den anderen abzuwerten?
Grenzen setzen, ohne unnötig zu verletzen?
bei dir bleiben, obwohl jemand enttäuscht ist?
deine Position korrigieren, wenn der andere einen guten Punkt hat?
Das ist anspruchsvoller als bloße Durchsetzungsfähigkeit.
Manche Situationen lassen sich weniger gewinnen.
Vielleicht verhält sich jemand unfair.
Vielleicht bekommst du weniger die Anerkennung, die du verdient hättest.
Vielleicht scheitert ein Vorhaben.
Vielleicht wird eine Entscheidung gegen dich getroffen.
Dann bleibt eine wichtige Frage:
Wie möchtest du dich selbst in dieser Situation erleben?
Du kannst weniger alles kontrollieren.
Deine eigene Haltung bleibt jedoch ein bedeutender Einflussbereich.
Charakterstärke bedeutet auch, auswählen zu können.
Welche Auseinandersetzung ist wichtig?
Wo lohnt sich Einsatz?
Wo ist Rückzug klüger?
Wo schützt Distanz?
Wo dient eine Diskussion hauptsächlich dem Ego?
Manchmal ist es mutig, zu kämpfen.
Manchmal ist es souverän, weiterzugehen.
Persönlichkeit ist weniger ein fertiges Produkt.
Wir entwickeln uns.
Durch Entscheidungen.
Beziehungen.
Krisen.
Erfolge.
Fehler.
Verantwortung.
Neugier.
Und dadurch, dass wir unsere bisherigen Vorstellungen über uns selbst immer wieder überprüfen.
Deshalb interessiert mich weniger:
„Wie bin ich?“
Mehr:
„Wer möchte ich in dieser Situation sein?“
Vielleicht hast du lange auf eine bestimmte Weise gelebt.
Dich angepasst.
Gelegenheiten vermieden.
Dich kleiner gemacht.
Eine Rolle erfüllt.
Eine Überzeugung verteidigt.
Das Vergangene lässt sich weniger verändern.
Dein nächster Schritt schon.
Die Frage lautet deshalb:
Was möchtest du mit dem anfangen, was heute noch möglich ist?
Es gibt weniger fünf Übungen, nach denen du plötzlich charakterstark bist.
Entwicklung geschieht in konkreten Situationen.
Wenn du dich entscheidest.
Wenn du sprichst.
Wenn du widersprichst.
Wenn du Verantwortung übernimmst.
Wenn du etwas ausprobierst.
Wenn du deine bisherige Sicht infrage stellst.
Wenn du nach einem Rückschlag wieder aufstehst.
Charakter entsteht auch durch gelebte Entscheidungen.
Wenn etwas auf dem Spiel steht, helfen mir drei Fragen:
Weniger: Was wirkt kurzfristig angenehm?
Mehr: Worum geht es mir tatsächlich?
Was kann ich später mit gutem Gewissen vertreten?
Diese Frage verändert häufig die Perspektive.
Denn plötzlich geht es weniger darum, eine unangenehme Situation möglichst schnell loszuwerden.
Es geht um Haltung.
Manchmal kennen wir unsere Werte und Möglichkeiten.
Wir haben lediglich gerade wenig Zugang dazu.
Angst.
Druck.
alte Erfahrungen.
übernommene Überzeugungen.
oder eine festgefahrene Sichtweise können den Handlungsspielraum sehr klein erscheinen lassen.
Dann hilft manchmal weniger eine weitere Technik.
Es braucht einen Perspektivwechsel.
Eine andere Frage.
Eine Geschichte.
Eine Irritation.
Einen veränderten inneren Zustand.
Oder ein Gespräch, in dem aus vermeintlicher Endgültigkeit wieder Möglichkeit wird.
Ich arbeite gerne mit Menschen, wenn etwas Wichtiges ansteht.
Eine Entscheidung.
Eine Veränderung.
Ein schwieriges Gespräch.
Eine neue Rolle.
Ein Auftritt.
Oder eine Situation, in der die bisherigen Antworten weniger weiterführen.
Dabei geht es mir weniger darum, dir zu sagen, was du tun sollst.
Wir können gemeinsam genauer hinsehen.
Annahmen prüfen.
Perspektiven wechseln.
ungewöhnliche Fragen stellen.
Möglichkeiten entdecken.
und herausarbeiten, welche Entscheidung zu dir, deinen Werten und der Situation passt.
→ Unterstützung, wenn viel auf dem Spiel steht
Vielleicht zeigt sich Charakterstärke weniger darin, dass du immer weißt, was richtig ist.
Vielleicht zeigt sie sich darin, wie du damit umgehst, wenn du es gerade weniger weißt.
Bleibst du neugierig?
Prüfst du deine Überzeugungen?
Hörst du hin?
Bleibst du deinen Werten verbunden?
Traust du dich, eine Entscheidung zu treffen?
Und bist du bereit, sie zu korrigieren, wenn du etwas Wesentliches erkennst?
Eine starke Persönlichkeit braucht weniger eine perfekte Fassade.
Sie braucht Haltung und Beweglichkeit.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. März 2006
Überarbeitung: 25. Mai 2026
So manch ein Mensch hat eine Meinung, die Beachtung verdient. Oft wird diese Meinung jedoch nicht gehört. Die Hunde bellen, doch die Karawane zieht weiter. Dann ist es an der Zeit sich zu entscheiden, ob das so bleiben oder die Sicht deutlicher mit anderen Menschen geteilt werden soll. Nicht jeder wagt diesen Schritt. Wie steht es mit Ihnen?
Stellen Sie sich vor, Sie sind es durchaus gewohnt, Ihren Mund aufzumachen, sich einzubringen und für Überzeugungen einzusetzen. Nach engagierten Gesprächen ist Ihre Position klar. Selbst mit den meisten Personen, die Gegenpositionen vertreten, sind Sie im Austausch und es lassen sich auch dort viele Unstimmigkeiten klären. Sie halten es für wichtig, genau hinzusehen und teilzunehmen.
Dann entdecken Sie ein Anliegen, dass Sie fairer gestalten wollen. Sie suchen nach geeigneten Wegen, sich dafür einzusetzen und starten eine Petition. Nach wenigen Tagen haben mehr als 18.000 Menschen sich mit einer Unterschrift zur Unterstützung gefunden. Das ändert noch nicht die Missstände, doch es ist schon ein gutes Gefühl gehört zu werden.
Auf Umwegen erfahren Sie dann, dass jemand mit Einfluss Ihre Meinungsäußerung missbilligt. Ihr Engagement hat möglicherweise in mehrerlei Hinsicht Konsequenzen. Sie werden womöglich einen höheren Preis für Ihr Engagement zahlen, als Sie vermutet haben. Gegenwind kann viele Formen haben. Was tun?
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas sinnvoll ist, egal wie es ausgeht.
Václav Havel
Leider verstecken sich zu viele Menschen, bleiben in Deckung. Nicht jeder wagt den Schritt in die Verantwortung. Oft werden mögliche Konsequenzen gescheut, mitunter zu Recht. Einige Menschen haben eine persönliche Meinung, die Beachtung verdient. Ist diese Meinung jedoch bisher nicht laut genug zu hören, dann ist es an der Zeit sich zu entscheiden, ob das so bleiben oder die Sicht deutlicher mit anderen geteilt werden soll.
Was brauchen Sie, um sich mutig für Ihre Überzeugungen einzusetzen?
Besser, Sie fragen sich schon frühzeitig; „Welche Chancen und Risiken sind mit welchem Vorgehen verbunden?“ und „Welchen Preis sind Sie bereit, für Ihr Anliegen zu zahlen?“
Erfordert es etwas Zeiteinsatz oder kann es das bisherige Leben gefährden? Es ist besser, diese Überlegung bewusst in die Entscheidung einzubeziehen, als später überrascht zu werden.
Meist nicht erforderlich, sich als Märtyrer den Hyänen zum Fraß vorzuwerfen. In der Regel genügt es den Mut aufzubringen darüber so zu reden, dass andere Menschen sich dazu ebenfalls eine Meinung bilden und gegebenenfalls anschließen können.
Manchmal rennen wir offene Türen ein und, obwohl wir Widerstand erwartet haben, werden wir mit offenen Armen empfangen. Wenn nicht; dann gibt es halt etwas Gegenwind. Ja und? Wer sich in nicht totalitären Systemen wagt eine eigene Meinung zu äußern und dabei kein unnötiges Porzellan zerschlägt, holt sich gegebenenfalls ein paar blaue Flecken. Doch fühlt sich selbst das meist besser an, als alles herunterzuschlucken. Wer den Eindruck hat, den Geschehnissen ausgeliefert zu sein, leidet früher oder später. Menschen, die so innerlichen Druck aufbauen, werden unglücklich, krank und mitunter explodieren sie sogar irgendwann emotional. Dann entlädt sich der Frust in einer Art und Weise, die nicht mehr angemessen ist und trifft leicht Menschen, die damit oft nicht einmal etwas zu tun haben. Also entscheiden Sie weise.
Anstatt sich über Gegenwind zu ärgern oder ihn als unangenehm zu empfinden, hilft es, ihn auch als positives Zeichen wahrzunehmen: Es bedeutet, Sie verlassen den Mainstream, kommen aus dem Windschatten vorgefertigter Meinungen und beschreiten nun eigene Wege. Raus aus der vermeintlich sicheren Deckung.
Sie haben nun einen erkennbaren Standpunkt und das wird registriert. Wer polarisiert wird eher wahrgenommen, Sie nehmen jetzt teil! Gratulation!
Wer auf Granit stößt, sollte nicht noch hineinbeißen. Behalten Sie einen kühlen Kopf und die konstruktive Gelassenheit, mit der Sie die besten Entscheidungen treffen und gekonnt handeln. Es gilt mitunter Mauern zu überwinden, wobei es auch in Ordnung ist weit geöffnete Türen zu erkennen und zu durchschreiten, wenn sie zum Ziel führen.
Gerade, wenn der Gegenwind heftiger und der Ton rauer wird, können Sie zeigen, dass Sie die von Ihnen vertretenen Werte ernst nehmen, sie leben. Das unterscheidet die Helden von den Fanatikern.
Unverschämtheiten und Beleidigungen sind eine Herausforderung, wenn das Ziel ist sich nicht auf das Niveau solcher Leute hinunterziehen zu lassen. Bleiben Sie hingegen sich und Ihren Werten treu, sind Sie umso aufrechter auf dem Weg.
Schauen Sie sich die Rückmeldungen genauer an, auch die unbequemen, selbst die unangemessen geäußerten. Möglicherweise gibt es etwas zu lernen. Vielleicht haben Sie ja etwas übersehen. Zumindest haben Sie dann eine bessere Basis für Ihre Argumentation.
Stirn: Um sie zu bieten, braucht man Köpfchen. Lassen Sie sich nicht vom Weg abbringen. Richten Sie sich immer wieder auf Ihre Ziele und Prioritäten aus, bleiben Sie flexibel im Hinblick auf den Weg.
Umso präsenter Sie Ihre Zielvorstellung vor Augen haben, desto leichter behalten Sie die Orientierung. Ablenkungsversuche und Nebelkerzen, die Sie vom Weg abbringen sollen, verpuffen so in ihrer Wirkung. Denken Sie groß und in Farbe, visualisieren Sie die Zielszenarien. Vision und Mission sind nicht nur Worte.
Es ist eine recht individuelle Angelegenheit wie Menschen mit Kritik umgehen. Einigen ist schon das Verlassen des Mainstreams zu unangenehm und andere genießen die Provokation. Jeder hat ganz eigene Grenzen, ganz eigene Themen, die mit Angst besetzt sind. Je besser wir uns selbst kennen und an uns arbeiten, desto aufgeräumter sind wir auf dem Weg.
Zu überzeugen fällt keinem Überzeugten schwer, meinte Friedrich von Schiller. Zu wissen, weshalb es sich lohnt, sich für etwas einzusetzen hilft den Mut dafür aufzubringen und dranzubleiben. Gerade bei größeren Herausforderungen ist ein hoher Grad an Motivation erforderlich. Weshalb liegt Ihnen ein Thema so sehr am Herzen? Stellen Sie sich diese Frage und behalten Sie die ansprechende Antwort im Gedächtnis. Am besten arbeiten Sie mit Zielszenarien, die alle Sinne einbeziehen.
Ob beabsichtigt oder nur unbeholfen; es gibt Menschen, die wandelnden Killerphrasen ähneln. Gespräche mit solchen Zeitgenossen sind anstrengend und entmutigend. Deswegen werden Killerphrasen ja auch Totschlagargumente genannt, sie sind keine Freude.
Passen Sie auf sich und Ihren mentalen Zustand auf. Mehr dazu im Artikel 8 Arten von Killerphrasen erkennen.
Manipulation hat viele Ursachen und wird auf zahlreichen Wegen versucht. Damit Sie sich schützen, ist es erforderlich, Manipulatoren und deren Manipulationsversuche als solche zu erkennen. Je nach Bedeutung Ihres Vorhabens kann es auch den Versuch geben Sie auf sehr subtile Art zu beeinflussen, sowohl durch Zuckerrohr als auch Peitsche.
Es ist angenehm, wenn Ihr Plan wie am Schnürchen realisiert wird. Doch hat die Realität oft eigene Pläne und Herausforderungen. Dann ist es hilfreich, auch mit Rückschlägen konstruktiv umzugehen.
Mehr dazu im Beitrag 9 Tipps für den Umgang mit Rückschlägen.
Wer sich mit einem Thema ausgiebig beschäftigt hat, fühlt sich sicherer. Stecken Sie tief genug im Thema? Sorgen Sie dafür, den Überblick zu haben und die Zusammenhänge zu erkennen. Mein persönlicher Favorit bei den Werkzeugen hierfür sind Mindmaps. Deswegen finden Sie hier auch eine ausführliche Anleitung für den professionellen Einsatz von Mind Mapping.
Erkunden Sie, was die Menschen bewegt, sowohl die Befürworter, Gegenspieler als auch die Beobachter. Stellen Sie sich auch auf Einwände ein.
Nicht nur die Argumente zählen, sie müssen auch von den Empfängern verstanden werden. Also denken Sie daran, Ihren Kommunikationsstil an die Zuhörer anpassen. Um das zu tun, ist es erforderlich, die Zielgruppe zu kennen, was wiederum viele Einblicke in deren Denken und weitere Argumente ermöglicht.
Auch die interessantesten Zahlen, Daten und Fakten brauchen mitunter Unterstützung, um verstanden zu werden und das entsprechende Publikum zu bewegen. Sorgen Sie für Relevanz Ihre Botschaft, gerade bei den Beispielen.
Zuhörer spüren, ob jemand sich verstellt oder auch meint, was gesagt wird. Die Körpersprache spielt hier eine wesentliche Rolle. Wenn Ihr Körper etwas anders sagt, als Ihre Worte, dann wird Ihnen nicht geglaubt. Am einfachsten haben Sie es, wenn Sie meinen, was Sie sagen und sich auch so verhalten: Walk your Talk!
Erst, wenn ausreichend Rapport (Tragfähigkeit einer Beziehung, ausreichendes Vertrauen) hergestellt ist, erreichen Botschaften tatsächlich die Empfänger. Erst dann erhalten sie eine echte Chance.
Wie Sie den Rapport für die Kommunikation fördern, erfahren Sie in einem eignen Beitrag: Rapport: 21+ Tipps für bessere Kommunikation
Üben Sie sich in Respekt, das verträgt sich sehr gut mit Durchsetzungskraft. Zuhörer nehmen die Haltung sich gegenüber wahr. Versteht der Anbieter einer Idee das als Angebot oder hält er jeden Menschen für dumm, der anders denkt, der es nicht sofort annimmt?
Hand aufs Herz: Im Eifer, sich einer verdienten Sache zu widmen, geht der Respekt andersdenkenden Menschen gegenüber leicht verloren. Filterblase und Echokammereffekt können dann zu einer Haltung führen, die arrogant wirkt. Das bildet dann eine zunehmend tieferen Graben, der es unentschlossenen und andersdenkenden Menschen erschwert, ihre Meinung zu überdenken. Doch genau dazu wollen wir einladen.
Gemeinsam mit anderen Menschen kann es leichter ans Werk gehen. Zumindest, wenn das gemeinsame Ziel und die bei der Realisierung gelebten Werte zueinander passen. Gerade bei größeren Herausforderungen hilft es, sich gegenseitig Mut zu machen.
Externe Hilfe kommt am ehesten Themen zugute, die einen entsprechenden Stellenwert haben. Die Aktion Reisebegleitung für Helden bietet solch eine Unterstützung für gesellschaftlich relevante Vorhaben auch ehrenamtlich.
In der Zusammenarbeit mit mir gewinnen Sie zusätzliche Perspektiven, bekommen Inspiration, hilfreiche Kenntnisse und Fertigkeiten sowie konkrete Unterstützung. Als Reisebegleiter für Helden ist es meine Aufgabe Sie zu ermutigen.
Wenn Sie ein entsprechendes Vorhaben wagen, dann lassen Sie sich unterstützen.
%
%
%
Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 946)
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. September 2016
Überarbeitung: 5. Mai 2020
AN: #76334
K: CNB
Ü: