Keine Ergebnisse gefunden
Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.
Stressmanagement widmet sich der Handhabung von Belastungen durch Leistungsdruck im beruflichen und privaten Alltag.
Ursprünglich wurde unter der Schutzreflex des Organismus als Stress bezeichnet. Heute steht der Begriff Stress als Bezeichnung für ein erhöhtes Erregungspotenzial und Ungleichgewicht im menschlichen Nerven- und Energiehaushalt. Umgangssprachlich wird Stress oft synonym und vereinfachend für Anspannung, Belastung, Überlastung verwendet.
Mitunter wird unterteilt in Eustress (positive Belastung als Überlastung) und Disstress (negative Belastung als Überlastung). Das Modell ist allerdings umstritten.
Stress kann durch viele Faktoren ausgelöst werden, die individuell wirken.
Ab einer gewissen Menge ist Stress ungesund. Bei Stress werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet, wie Cortisol, Adrenalin und Dopamin, die das Immunsystem beeinträchtigen. Gelingt es dem Körper nicht schnell genug diese Hormone abzubauen, kann sich das nachteilig auf Körper und Seele auswirken. Zu den Folgen gehören Bluthochdruck, chronische Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Verspannungen und Schlafstörungen. Unter Stress kann die kreative Leistung sehr eingeschränkt werden und bis zur vollständigen Blockade führen. Durch Entspannung lassen sich Verspannungen lösen, Schmerzen lindern und die Muskulatur wärmen.
Stressmanagement widmet sich der Handhabung von Belastungen durch Leistungsdruck im beruflichen und privaten Alltag.
Wichtige Elemente des Stressmanagements:
Aus Sicht von Unternehmen sind die Ziele von Stressmanagement, insbesondere der Erhalt der Arbeitsproduktivität, mentale Gesundheit oder Stärkung der Belastbarkeit von Mitarbeitern. Sowohl Unternehmen und auch Mitarbeiter profitieren von gutem Stressmanagement.
Eu-Stress ist eine positive, aktivierende, bestärkende Form des Stresses. Es ist das Gegenteil von Dis-Stress.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 5. Oktober 2019
AN: #897
K:
Ü:
Der Aktionismusreflex ist weitverbreitet. Er richtet häufiger Schaden an, als hilfreich zu sein. Selbst unterschätzen wir das Phänomen leider meist.
Betriebsames, unreflektiertes oder zielloses Handeln, meist ohne Konzept, wird als Aktionismus bezeichnet und ist nicht nur in Unternehmen und Politik weit verbreitet.
Definition Aktionismus
Manch einer hält Hektik und Aktionismus für Krankheiten unserer Zeit. Doch so neu ist diese menschliche Neigung nicht. Gerade in unübersichtlichen, unklaren und neuen Situationen neigen viele Menschen dazu, schnellstens handeln zu wollen. Gerade im leistungsorientierten Umfeld ist blinder Aktionismus zu Hause. Da gilt; wer nicht strampelt, den spült der Strom weg. Durch unüberlegte Handlungen meinen viele Menschen irgendwie doch noch Herr der Lage zu bleiben und alles unter Kontrolle zu bringen. Es ist ein Reflex, der sich in der menschlichen Entwicklungsgeschichte lange Zeit bewährt hat. Lange Zeit und angesichts von Säbelzahntigern und Mammutjagd galt: Besser etwas, als gar nichts zu tun. Dieses weitgehend unüberlegte Verhalten wird als Aktionismusreflex und auch als Action Bias bezeichnet. In der heutigen Zeit erweist sich dieses reflexartige Verhalten immer häufiger als nachteilig. Produktiv zu sein ist weit mehr, als nur beschäftigt zu sein.
Der Aktionismusreflex ist ein spezieller Reflex, in jeder Situation sofort und meist ohne vorhergehende Ideensammlung oder -auswahl, mit einer Aktion um der Aktion willen loslegen zu müssen. In besonders ausgeprägten Fällen wird er auch als „blinder Aktionismus“ bezeichnet. Gut gemeint, doch trotz bester Absichten richtet solcher Aktionismus leicht Schäden an oder vergeudet im besten Fall zumindest Ressourcen.
Es liegt in der Natur der Menschen, in unübersichtlichen, unklaren und neuen Situationen sofort handeln zu wollen. Die Hoffnung sitzt tief, dadurch wieder Herr der Lage zu sein und alles unter Kontrolle zu bringen. Es handelt sich um einen Reflex, der sich in der menschlichen Entwicklungsgeschichte lange Zeit bewährt hat. Besser ETWAS als GAR NICHTS zu tun, um Gefahren erst einmal abzuwenden.
Dieses Verhalten wird auch als „Action Bias“ bezeichnet, weil Menschen umtriebig sind und die Tendenz haben, zu agieren. Sie wollen lieber aktiv beteiligt sein, als sich passiv den Geschehnissen auszuliefern. Das Bedürfnis drängt selbst dann, wenn ein Eingreifen unnötig ist oder negative Auswirkungen mit sich bringt. Das Stammhirn (aus gutem Grund auch als Reptiliengehirn bezeichnet) sieht heutzutage in der Fantasie so manchen Säbelzahntiger, wo gar keiner ist. Da ist Vorsicht geboten, um nicht voreilig Mitmenschen mit Steinen zu werfen.
Das mag in früheren Zeiten der menschlichen Entwicklung hilfreich für das Überleben gewesen sein, doch die Zeiten haben sich geändert. So ein Säbelzahntiger vor dem Höhleneingang erlaubte kein Zögern. In Situationen, in denen es früher auf Schnelligkeit der Handlung ankam, sind heutzutage wesentlich häufiger Gelassenheit und weniger Aktionismus von Vorteil. Zuerst gilt es die notwendigen Informationen zu beschaffen, Hindernisse und Lösungen zu erkennen und erst dann angemessen zu reagieren. Nach überlegten Entscheidungen wird mitunter sogar oft deutlich, dass gar keine konkrete Reaktion erforderlich ist, sondern ein bloßes Abwarten ebenso erfolgreich und sogar zielführender sein kann.
Blinde Flecken begünstigen Aktionismus. Wer sich gut kennt und nachdenkt, neigt weniger zu Aktionismus.
Wo Wettbewerb herrscht, da überholen laut Sprichwort; die Großen die Kleinen und die Schnellen die Langsamen. Geschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit liefern Wettbewerbsvorteile. Doch weil Vorteile meist kopierbar sind, ist der Vorsprung so nur knapp und bestenfalls mit großem Aufwand zu halten. Wer längere Zeit vorne mitspielen will, muss so ständig schneller werden und gleichzeitig an vielen Fronten handeln. Da werden die Ressourcen auf eine harte Probe gestellt. All das will koordiniert werden und nur Dank guter Entscheidungen hat das Bemühen auch Aussicht auf Erfolg. Und es wird nicht einfacher. Die Fehlertoleranz wird in vielen Bereichen stetig geringer. Schneller, immer schneller. Es gilt mittlerweile unter Vollgas mehr und mehr unter einen Hut zu bringen. Und das, ohne innezuhalten. Dafür wird keine Zeit vergeudet. Doch bei zu großer Geschwindigkeit lässt sich schnell etwas übersehen, das sich später als relevanter herausstellt, als vermutet. So werden Alternativen übersehen und eine Reife von Lösungen unterbleibt, der Überblick geht verloren. Willkommen im Hamsterrad!
Vorsprung durch Hektik gibt es nicht. Besser, viel besser, als Aktionismus ist es, Alternativen durchzuspielen, Szenarien zu erkunden und anhand der Konsequenzen aus einer Vielzahl von Handlungsoptionen zu schöpfen. Dann entkommen wir dem ererbten Reflex zum Aktionismus entkommen und denken zuerst nach.
Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.
Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.
Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Tipps, gezieltes Coaching und Hypnobalancing™ damit schüchterne Menschen auch vor Publikum in einem guten Zustand bleiben.
Die 5 Axiome der Kommunikation, die Paul Watzlawick formulierte, verdienen stetige Erinnerung. Dann klappt es besser mit der Kommunikation.
Manch einer fordert es als Respektbezeugung und andere verteufeln das Loben als Form der Manipulation. Wer hat Recht?
Wussten Sie, welchen Einfluss Ihre Selbstgespräche und innere Dialoge haben? Selbstgespräche, Menschen führen sie in unterschiedlichster Form, in unterschiedlichen Momente mehr oder weniger laut und deutlich. Nicht immer sind sie hilfreich, oft sogar sehr einschränkend. Weshalb tun wir das und wie können wir darauf Einfluss nehmen?
Stressmanagement widmet sich der Handhabung von Belastungen durch Leistungsdruck im beruflichen und privaten Alltag.
Der Aktionismusreflex ist weitverbreitet. Er richtet häufiger Schaden an, als hilfreich zu sein.
Innere Kündigung verstehen und handeln: Ursachen klären, Spielräume erkennen und bewusst entscheiden, ob du bleibst, etwas veränderst oder weiterziehst.
Es existieren einige Typen von Mobbern. In diesem Beitrag geht es um drei der häufigsten Typen.
Andauernd wird von Authentizität gesprochen. Ist das auch wieder so ein Modewort? Wie wünschenswert ist welche Form von Authentizität wirklich?
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 15. Juni 2017
Überarbeitung: 4. Januar 2020
Englische Version:
AN: #361
K: CNB
Ü:
Du funktionierst noch.
Du erledigst, was erforderlich ist.
Du erscheinst zu Meetings.
Beantwortest Nachrichten.
Machst deine Arbeit.
Und innerlich bist du immer weniger dabei.
Der Sonntagabend fühlt sich schwer an.
Montagmorgen beginnt mit Widerstand.
Du zählst die Stunden bis zum Feierabend.
Neue Ideen lösen kaum noch Interesse aus.
Vielleicht denkst du:
„Ich will hier einfach meine Ruhe haben.“
Das wird häufig als innere Kündigung bezeichnet.
Für mich ist dabei eine Sache besonders wichtig:
Innere Kündigung ist weniger ein Charakterfehler als ein Signal.
Etwas in deiner beruflichen Situation passt seit längerer Zeit kaum noch.
Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger:
„Wie zwinge ich mich wieder zu mehr Motivation?“
Sondern:
„Was ist hier aus dem Gleichgewicht geraten – und was kann ich jetzt gestalten?“
Von innerer Kündigung sprechen wir, wenn Menschen formal weiterhin in ihrem Arbeitsverhältnis bleiben und sich emotional zunehmend davon zurückziehen.
Das kann sich zeigen durch:
geringeres Engagement,
weniger Eigeninitiative,
innere Distanz,
Zynismus,
Dienst nach Vorschrift,
weniger Interesse an Entwicklung,
und den Wunsch, möglichst wenig zusätzliche Energie in die Arbeit zu investieren.
Von außen kann jemand weiterhin zuverlässig funktionieren.
Innerlich hat sich die Beziehung zur Arbeit längst verändert.
Die wenigsten Menschen wachen morgens auf und beschließen:
„Ab heute ist mir alles egal.“
Häufig gibt es eine Vorgeschichte.
Vielleicht hast du dich lange engagiert.
Ideen eingebracht.
Verantwortung übernommen.
Probleme angesprochen.
Auf Veränderung gehofft.
Und irgendwann entstand der Eindruck:
Es verändert sich ohnehin kaum etwas.
Dann wird Rückzug zur verständlichen Reaktion.
Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein.
Zum Beispiel:
fehlende Anerkennung,
geringer Gestaltungsspielraum,
unklare Erwartungen,
dauerhafte Überlastung,
Unterforderung,
Konflikte,
schwierige Führung,
mangelnde Fairness,
fehlende Entwicklungsmöglichkeiten,
Wertekonflikte,
Vertrauensverlust,
oder die Erfahrung, mit eigenen Ideen kaum etwas bewirken zu können.
Deshalb hilft weniger die pauschale Forderung:
„Motivier dich wieder.“
Zuerst braucht es Klarheit darüber, was die Motivation überhaupt verdrängt hat.
Diese Unterscheidung ist wichtig.
Wer erschöpft ist, kann ebenfalls:
weniger Initiative zeigen,
sich zurückziehen,
reizbarer werden,
weniger Freude empfinden,
oder morgens kaum noch Energie für die Arbeit haben.
Dann liegt die zentrale Aufgabe möglicherweise weniger in Karriereplanung und stärker in Regeneration und angemessener Unterstützung.
Auch anhaltende Niedergeschlagenheit, Schlafprobleme, starke Ängste oder deutliche körperliche Beschwerden verdienen Aufmerksamkeit.
Dein Zustand liefert wichtige Informationen darüber, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
Innere Kündigung verschwindet häufig weniger dadurch, dass du noch einige Monate die Zähne zusammenbeißt.
Frage dich:
Seit wann geht es mir so?
Was hat sich verändert?
Welche Ereignisse waren entscheidend?
Was fehlt mir heute?
Was kostet mich besonders viel Energie?
Damit wird aus diffusem Frust eine Situation, die sich untersuchen lässt.
Vielleicht denkst du:
„Ich habe einfach keine Lust mehr auf meinen Beruf.“
Das kann stimmen.
Es kann ebenso sein, dass du vor allem diese konkrete Konstellation satt hast.
Diese Führungskraft.
Dieses Team.
Diese Aufgabenverteilung.
Diese Unternehmenskultur.
Diese Arbeitsbedingungen.
Frage deshalb:
Wie würde ich dieselbe Tätigkeit unter guten Bedingungen erleben?
Und:
Was genau möchte ich wirklich hinter mir lassen?
Diese Unterscheidung kann sehr viel verändern.
Innere Kündigung entsteht häufig dort, wo etwas Wesentliches verloren gegangen ist.
Vielleicht:
Sinn.
Einfluss.
Anerkennung.
Fairness.
Lernen.
Zugehörigkeit.
Autonomie.
Vertrauen.
Perspektive.
Frage:
Was war früher vorhanden, das heute fehlt?
Und:
Was müsste sich verändern, damit wieder mehr Beteiligung möglich wäre?
Frust lässt Situationen schnell unveränderbar erscheinen.
Deshalb lohnt sich eine nüchterne Bestandsaufnahme.
Was kannst du selbst verändern?
Welche Aufgaben lassen sich anders gestalten?
Welche Gespräche stehen aus?
Welche Verantwortung könntest du neu klären?
Welche Zusammenarbeit lässt sich verändern?
Welche Weiterbildung eröffnet Möglichkeiten?
Welche internen Wechsel sind denkbar?
Welche Optionen außerhalb des Unternehmens existieren?
Handlungsfähigkeit beginnt dort, wo aus „alles“ wieder einzelne beeinflussbare Faktoren werden.
Wenn eine Veränderung innerhalb des Unternehmens grundsätzlich denkbar ist, braucht sie häufig ein Gespräch.
Mit Führungskraft.
Personalverantwortlichen.
Projektleitung.
Oder anderen relevanten Personen.
Bereite dieses Gespräch sorgfältig vor.
Weniger:
„Ich bin total unzufrieden.“
Konkreter:
„Ich möchte über meine aktuelle Arbeitssituation und mögliche Veränderungen sprechen.“
Dann:
Was funktioniert?
Was fehlt?
Welche Auswirkungen hat die gegenwärtige Situation?
Was möchtest du verändern?
Was wäre ein realistischer nächster Schritt?
Klarheit erhöht die Chance auf konkrete Antworten.
„Ich möchte wieder motivierter sein“ lässt sich schwer verhandeln.
Konkreter sind Bedingungen.
Zum Beispiel:
mehr Verantwortung in einem bestimmten Bereich,
klarere Prioritäten,
weniger parallele Projekte,
mehr Entscheidungsspielraum,
regelmäßiges Feedback,
eine andere Aufgabenverteilung,
Weiterbildung,
ein interner Wechsel,
oder ein klarer Entwicklungspfad.
Frage dich:
Welche drei Veränderungen hätten für mich den größten Unterschied?
Manchmal liegt ein Teil der Unzufriedenheit auch in Erwartungen, die sich verändert haben.
Vielleicht war ein Arbeitsplatz früher passend.
Heute brauchst du etwas anderes.
Mehr Gestaltung.
Mehr Sinn.
Mehr Freiheit.
Mehr Verantwortung.
Oder weniger davon.
Das bedeutet weniger, dass damals jemand einen Fehler gemacht hat.
Menschen entwickeln sich.
Ein Arbeitsplatz kann einmal richtig gewesen sein und später weniger passen.
Wer lange frustriert ist, denkt zunehmend innerhalb derselben Schleifen.
Dann helfen Menschen, die weder alles schönreden noch deinen Frust weiter anheizen.
Gute Gesprächspartner helfen dir:
Zusammenhänge zu erkennen.
Annahmen zu prüfen.
Möglichkeiten zu sehen.
Prioritäten zu klären.
und Konsequenzen realistischer einzuschätzen.
Das kann ein vertrauter Mensch sein.
Ein Mentor.
Oder ein unabhängiger professioneller Sparringspartner.
Allein das Wissen, dass du Optionen hast, verändert häufig schon deine innere Position.
Prüfe:
Welche anderen Aufgaben gibt es im Unternehmen?
Welche Arbeitgeber wären interessant?
Welche Fähigkeiten sind übertragbar?
Welche Kontakte kannst du reaktivieren?
Welche Weiterbildung erweitert deine Möglichkeiten?
Wie sieht dein finanzieller Spielraum aus?
Welche Veränderungen sind innerhalb der nächsten sechs oder zwölf Monate realistisch?
Eine Alternative muss weniger sofort umgesetzt werden, um dir Handlungsspielraum zu geben.
Manchmal lässt sich eine Situation verändern.
Manchmal wird nach ehrlicher Prüfung deutlich:
Hier passt es für mich dauerhaft weniger.
Dann kann ein Wechsel ein sehr guter Schritt sein.
Die entscheidende Frage lautet weniger:
„Wie lange halte ich das noch aus?“
Hilfreicher:
„Welche Option eröffnet mir unter den realen Bedingungen die beste Zukunft?“
Vielleicht lautet die Antwort:
bleiben und neu gestalten.
intern wechseln.
Arbeitszeit verändern.
Aufgaben verändern.
einen Übergang vorbereiten.
oder das Unternehmen verlassen.
Eine Kündigung ist weniger Niederlage als eine mögliche strategische Entscheidung.
Großer Frust macht schnelle Auswege attraktiv.
„Ich kündige morgen.“
„Ich mache mich einfach selbstständig.“
„Irgendetwas anderes wird schon besser sein.“
Ein neuer Weg kann hervorragend sein.
Er gewinnt an Qualität, wenn du ihn bewusst vorbereitest.
Was möchtest du erreichen?
Welche Risiken gibt es?
Welche finanziellen Voraussetzungen brauchst du?
Welche Alternativen hast du?
Wie realistisch ist das gewünschte Szenario?
Weg von etwas ist ein Anfang. Hin zu etwas schafft Richtung.
Selbstständigkeit kann großartig passen.
Sie kann mehr Freiheit, Gestaltung und Verantwortung ermöglichen.
Und sie bringt eigene Anforderungen mit:
Akquise.
Finanzen.
Unsicherheit.
Organisation.
Verantwortung.
Selbstführung.
Deshalb würde ich Selbstständigkeit weniger als Flucht aus einem schlechten Arbeitsplatz betrachten.
Interessanter ist:
Passt diese Arbeitsform tatsächlich zu dem Leben, das du gestalten möchtest?
Heute wird häufig von Quiet Quitting gesprochen.
Die Begriffe überschneiden sich teilweise und meinen trotzdem weniger exakt dasselbe.
Wer bewusst entscheidet:
„Ich erfülle meinen Arbeitsvertrag zuverlässig und schütze gleichzeitig meine Freizeit.“
hat weniger automatisch innerlich gekündigt.
Gesunde Grenzen können ausgesprochen sinnvoll sein.
Innere Kündigung beschreibt eher einen emotionalen Rückzug, bei dem Interesse, Verbundenheit und Gestaltung zunehmend verloren gehen.
Grenzen sind etwas anderes als Resignation.
Gerade Menschen, die über Jahre sehr viel gegeben haben, fragen sich manchmal:
„Bin ich innerlich gekündigt oder höre ich gerade auf, mich ständig zu überfordern?“
Das ist eine wichtige Frage.
Wenn du künftig:
Überstunden reduzierst,
Verantwortung klarer verteilst,
Feierabend respektierst,
oder weniger Aufgaben übernimmst, als dein Vertrag vorsieht,
kann das Teil einer gesünderen Selbstführung sein.
Die entscheidende Frage lautet:
Entsteht daraus mehr Klarheit und Energie – oder immer mehr innere Leere?
Wenn du gerade kaum weißt, was du tun sollst, beantworte diese Fragen:
1. Was genau macht mich an meiner derzeitigen Arbeitssituation unzufrieden?
2. Welche Aspekte funktionieren weiterhin gut?
3. Was müsste sich verändern, damit Bleiben wieder attraktiv wird?
4. Welche dieser Veränderungen kann ich beeinflussen?
5. Welche Gespräche oder Entscheidungen schiebe ich bereits länger auf?
6. Welche realistischen Alternativen habe ich?
7. Wenn ich heute frei entscheiden könnte: Welche Richtung würde ich ernsthaft prüfen?
Schreib die Antworten auf.
Gedanken verändern sich, wenn sie sichtbar werden.
Innere Kündigung kann Scham auslösen.
Vielleicht kennst du dich als engagierten Menschen.
Und plötzlich erkennst du dich selbst kaum wieder.
Frage dich weniger:
„Was stimmt mit mir gerade nicht?“
Hilfreicher:
„Was versucht mir dieser Zustand mitzuteilen?“
Vielleicht braucht deine Arbeit Veränderung.
Vielleicht dein Umgang damit.
Vielleicht beides.
Innere Kündigung ist weniger ausschließlich Privatsache der Beschäftigten.
Führung, Kultur und Arbeitsbedingungen beeinflussen Engagement erheblich.
Menschen brauchen je nach Rolle beispielsweise:
Wer dauerhaft erlebt, dass Initiative kaum Wirkung hat, zieht sich häufig irgendwann zurück.
Das ist auch eine Führungsfrage.
Bei Mitarbeitenden können Hinweise sein:
auffällig weniger Initiative,
Rückzug aus Diskussionen,
sinkendes Interesse an Entwicklung,
zunehmender Zynismus,
weniger Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen,
oder der Satz:
„Ist mir inzwischen egal.“
Dann hilft weniger sofortige Kritik an mangelnder Motivation.
Besser:
Was hat sich verändert?
Was erlebt diese Person?
Was lässt sich beeinflussen?
Manchmal lässt sich viel retten, wenn das Gespräch früh genug stattfindet.
Wenn du schon lange zwischen:
„Ich halte durch“
und
„Ich muss hier raus“
pendelst, kann eine unabhängige Perspektive hilfreich sein.
Wir können gemeinsam sortieren:
Was ist tatsächlich das Problem?
Was lässt sich verändern?
Was möchtest du erhalten?
Welche Optionen gibt es?
Welche Annahmen solltest du überprüfen?
Welche Entscheidung passt zu deinen Prioritäten?
Und wie kannst du den nächsten Schritt so gestalten, dass er weniger aus Frust und stärker aus Klarheit entsteht?
→ Unterstützung bei wichtigen beruflichen Entscheidungen
Wenn zunächst ein schwieriges Gespräch mit Führungskraft oder Arbeitgeber bevorsteht:
→ Vorbereitung wichtiger Gespräche
Innere Kündigung bedeutet weniger:
„Ich bin faul geworden.“
Vielleicht sagt ein Teil von dir vielmehr:
„So möchte ich auf Dauer weniger weiterarbeiten.“
Das ist eine wichtige Information.
Du musst daraus weder morgen kündigen noch dich für weitere Jahre ergeben.
Du kannst beginnen, genauer hinzuschauen.
Was fehlt?
Was ist möglich?
Was möchtest du?
Und welchen ersten Schritt kannst du beeinflussen?
Aus innerer Kündigung darf wieder eine äußere Entscheidung werden.
Eine Entscheidung für Veränderung.
Für einen neuen Umgang mit deiner Arbeit.
Oder für einen neuen Weg.
Innere Kündigung beschreibt einen zunehmenden emotionalen Rückzug vom Arbeitsplatz, während das formale Arbeitsverhältnis bestehen bleibt.
Mögliche Hinweise sind dauerhaft sinkendes Interesse, emotionale Distanz, kaum Eigeninitiative, Zynismus und das Gefühl, bei der Arbeit innerlich lediglich noch Zeit abzusitzen.
Weniger automatisch. Wer vereinbarte Aufgaben zuverlässig erfüllt und gleichzeitig gesunde Grenzen schützt, kann sehr bewusst handeln. Entscheidend ist die innere Beziehung zur Arbeit.
Die Begriffe überschneiden sich, unterscheiden sich jedoch. Quiet Quitting kann bewusstes Begrenzen der Arbeitsleistung auf den vereinbarten Rahmen bedeuten. Innere Kündigung beschreibt stärker emotionalen Rückzug und Resignation.
Ein Wechsel kann sinnvoll sein. Zuvor lohnt sich häufig eine strukturierte Prüfung: Was verursacht die Situation, was lässt sich verändern und welche Alternativen sind tatsächlich attraktiv?
Wenn eine Veränderung innerhalb des Unternehmens möglich erscheint, kann ein gut vorbereitetes Gespräch ein wichtiger Schritt sein.
Dann wird Strategie besonders wichtig. Ein sofortiger Wechsel ist weniger die einzige Option. Du kannst parallel Belastung reduzieren, Handlungsspielräume prüfen und Alternativen Schritt für Schritt aufbauen.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Strategisch und inhaltlich gibt es Einiges zu beachten, wenn es darum geht die Chancen auf ein gutes Gehalt zu steigern. Sehr einflussreich ist die in Gehaltsverhandlungen an den Tag gelegte Körpersprache.
Ist Erfolg nur möglich für jene, die bereit sind auch über Leichen zu gehen? Was ist dran an der vermeintlichen Weisheit, Rücksichtslosigkeit sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor?
Coaching steuerlich absetzen? Hinweise zur steuerlichen Behandlung von beruflichem Coaching, Training und Beratung sowie zur Kostenübernahme durch Arbeitgeber.
So manche Weiterbildung hat der Karriere weniger gebracht als ein neuer Haarschnitt. Wobei weder etwas gegen einen guten Haarschnitt noch gegen gute Weiterbildung zu sagen ist. Es geht vielmehr darum, auch hier Aktionismus zu vermeiden. Das schönste Zertifikat vergilbt, doch nützliche Kenntnisse und Fertigkeiten verzinsen sich.
Erfolg basiert darauf Kompetenz zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort anbieten zu können. Aber wer sagt einem, was gefragt sein wird?
Erstklassige Führungskräfte (A) sammeln erstklassige Mitarbeitende um sich, zweitklassige Führungskräfte (B) ziehen drittklassige Mitarbeitende (C) vor. Ich nenne es die AA-BC-Regel.
Was tun?
Was beeinflusst die Fluktuationen in Unternehmen? Was kann der Arbeitgeber tun?
Führungsverantwortung ist nichts für Anfänger. So manche Menschen sind jedoch geeignet und zögern.
Wer Serien wie Scandal, The Good Wife, House of Cards und die Tagesschau gesehen hat bildet sich eine Vorstellung wie es in Politik und Wirtschaft läuft. Ob Unterhaltungsprogramm oder Nachrichtensendung; es drängt sich der Eindruck auf, dass Rücksichtslosigkeit an der Tagesordnung ist.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 15. April 2019
AN: #371
K: CNA
Ü:
Anregungen zum Umgang mit unterschiedlichen Angreifern bei Mobbing. Mobber unterscheiden und konstruktiv reagieren. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende juristische Experten.
Auch wenn es verlockt, Standardrezepte zu präsentieren; jeder Fall ist einzigartig und für den Betroffenen sehr ernst. Insofern können solche Beiträge Anregungen liefern und dafür sensibilisieren, aktiv zu werden anstatt vor sich hin zu leiden bzw. ebenfalls in den Kleinkrieg zu ziehen. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich an entsprechende juristische Experten.
In Beiträgen liefere ich Anregungen zum Umgang mit unterschiedlichen Angreifern bei Mobbing. Wenn ich von Mobbern spreche, dann im Plural, denn Mobber können sowohl Frauen als auch Männer sein. Dieser Beitrag hilft dabei, Mobber zu unterscheiden und konstruktiv zu reagieren.
Dumme Sprüche, leere Floskeln, wohl dosierte Beleidigungen und Tritte unter der Gürtellinie gehören zum Berufsalltag wie die Wespen zum Hochsommer. Ihr Nutzen ist nur schwer nachvollziehbar, ihre Wirkung auf die Stimmung ist fatal. Kollegen aus der Hölle gibt es leider immer wieder mal, doch Mobber gehen einen Schritt weiter. Zu verbalen Attacken neigen in erster Linie Menschen, die nicht souverän in sich ruhen und emotionale Probleme haben. Menschen mit einem hohen Selbstwert bedienen sich nicht solcher Mittel. Mögliche Motive von Mobbern sind Neid, Machthunger, Versagensängste und Bosheit. Eine grobe Unterteilung in Typen:
Der Aggressive wartet mit scharfen Sprüchen, miesen Beleidigungen und im schlimmsten Fall mit Handgreiflichkeiten auf.
Scheuen Sie nicht vor deutlichen Zurechtweisungen zurück, aber erwarten Sie kein Mitleid. Sorgen Sie dafür, dass Zeugen anwesend sind. Wichtig: sachlich bleiben, klare Aussagen machen, Niveau halten. Hüten Sie sich vor Entgleisungen, auch wenn’s schwerfällt.
Der Hinterhältige treibt sein böses Spiel im Verborgenen. Er zieht andere auf seine Seite, streut Gerüchte und macht dabei ein freundliches Gesicht.
Bringen Sie Licht in dunkle Machenschaften, aber führen Sie keinen Rachefeldzug. Angesagt ist eine offensive Transparenz-Strategie: Weihen Sie möglichst andere Kollegen in laufende Vorgänge ein, formulieren Sie Richtigstellungen laut und deutlich vor Zeugen. Ein gewisser Kampfgeist kann jedoch nicht schaden. Lächelnder Triumph über abgewiesene Attacken kann als emotionales Polster für kommende Attacken dienen.
Der Blockierer verweigert Gespräche, vermeidet Grußformeln und provoziert durch vorenthaltene Informationen zu Fehlern.
Weisen Sie den Betreffenden auch vor Zeugen darauf hin, wenn Arbeitsabläufe durch einen Informationsstau gestört werden.
Unvermeidlich: Zur eigenen Absicherung solltest du Abläufe sorgfältig dokumentieren, schriftliche Absprachen treffen und Informationsflüsse kontrollieren.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Strategisch und inhaltlich gibt es Einiges zu beachten, wenn es darum geht die Chancen auf ein gutes Gehalt zu steigern. Sehr einflussreich ist die in Gehaltsverhandlungen an den Tag gelegte Körpersprache.
Ist Erfolg nur möglich für jene, die bereit sind auch über Leichen zu gehen? Was ist dran an der vermeintlichen Weisheit, Rücksichtslosigkeit sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor?
Coaching steuerlich absetzen? Hinweise zur steuerlichen Behandlung von beruflichem Coaching, Training und Beratung sowie zur Kostenübernahme durch Arbeitgeber.
So manche Weiterbildung hat der Karriere weniger gebracht als ein neuer Haarschnitt. Wobei weder etwas gegen einen guten Haarschnitt noch gegen gute Weiterbildung zu sagen ist. Es geht vielmehr darum, auch hier Aktionismus zu vermeiden. Das schönste Zertifikat vergilbt, doch nützliche Kenntnisse und Fertigkeiten verzinsen sich.
Erfolg basiert darauf Kompetenz zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort anbieten zu können. Aber wer sagt einem, was gefragt sein wird?
Erstklassige Führungskräfte (A) sammeln erstklassige Mitarbeitende um sich, zweitklassige Führungskräfte (B) ziehen drittklassige Mitarbeitende (C) vor. Ich nenne es die AA-BC-Regel.
Was tun?
Was beeinflusst die Fluktuationen in Unternehmen? Was kann der Arbeitgeber tun?
Führungsverantwortung ist nichts für Anfänger. So manche Menschen sind jedoch geeignet und zögern.
Wer Serien wie Scandal, The Good Wife, House of Cards und die Tagesschau gesehen hat bildet sich eine Vorstellung wie es in Politik und Wirtschaft läuft. Ob Unterhaltungsprogramm oder Nachrichtensendung; es drängt sich der Eindruck auf, dass Rücksichtslosigkeit an der Tagesordnung ist.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2016
Überarbeitung: 8. Juli 2019
AN: #4333376
K: CNB
Ü:
Je nach Perspektive wird an vielerlei Stellen Authentizität gefordert oder zur persönlichen Profilierung dagegen gewettert. Die Gegner oder zumindest Bedenkenträger halten Authentizität für eine Schwäche, einen Wettbewerbsnachteil. Wer das wagt, verrät zu viel über sich. Solch ein Luxus hätte einen zu hohen Preis, behaupten sie. Befürworter sprechen hingegen von einer Stärke. Einige glorifizieren Authentizität und verwechseln sie mit radikaler Ehrlichkeit. Mitunter wird Authentizität auch als Ausrede für mieses Verhalten eingesetzt. Sprechen die Beteiligten tatsächlich vom gleichen Thema? Es könnte helfen zuerst zu definieren, was jeweils darunter verstanden wird.
Für mich gehören zur Authentizität unter anderem die folgenden Elemente:
Was Authentizität für mich nicht ist? Naive Redseligkeit, Dogmatismus, schonungslose Offenheit und Rüpelhaftigkeit: Unverschämte, rücksichtslose Preisgabe unverlangter Offenbarungen und Verhalten, dass andere Menschen unangemessen einschränkt! Authentizität geht auch mit Respekt.
Wie so oft kommt es auf die Definition an. Für mich klingt Authentizität positiv und erstrebenswert. Deswegen halte ich es für wichtig aufmerksam dafür zu sein, ob und wo ich möglicherweise noch authentischer sein möchte. Eine Überprüfung ist in vielen Momenten des Alltags möglich. Am besten widmen wir dem Thema auch in ruhigen Minuten mit etwas Abstand die verdiente Beachtung.
Mit den passenden Fragen lässt sich der eigenen Authentizität auf den Grund gehen:
Es lohnt, sich selbst, die eigenen Werte und Prioritäten, Stärken und Potenziale zu kennen, zu wissen, wer wir sind und was uns wichtig ist.
Echtheit, Unverfälschtheit, Integrität, Glaubwürdigkeit, Sicherheit, Verlässlichkeit, Wahrheit, Zuverlässigkeit
Das griechische Wort für Authentizität („authentikós“) setzt sich aus den Worten „autos“ („selbst“) und „ontos“ („seiend“) zusammen.
Weiter nach oben zum Gipfel der Maslowschen Bedürfnispyramide?
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.
Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 14. September 2015
#0
Die wesentlichste Voraussetzung — um sich vor Manipulationen zu schützen — ist sich selbst gut zu kennen, um ein etwaiges Bauchgefühl ohne Umwege deuten zu können. Manipulierbar sind wir vor allem dort, wo wir unsicher sind. Punkt! Na gut, ich schmücke es noch etwas aus, doch das ist der Kern: Wer in sich ruht, ist schwer zu manipulieren! Viele Manipulationstechniken basieren darauf Zweifel zu säen, ein schlechtes Gewissen zu machen oder das Ego auf andere Weise zu überrumpeln. So ist das auch bei der Manipulationstechnik des Erbsenzählens. So erkennen Sie Erbsen zählende Erbsenzähler.
Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.
Charles Maurice de Talleyrand
Ein Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und destruktiver Kritik ist das Vorhandensein eines persönlichen Angriffs und unmöglicher Ansprüche. Fiese Kritiker wollen Ihnen oft nicht helfen, sich zu verbessern, sondern nur pingelig sein, Sie herunterziehen und Sie auf jede erdenkliche Weise zum Sündenbock machen. Missbrauchende Narzissten und Soziopathen verwenden einen logischen Trugschlusses, um sicherzustellen, dass sie jenen Vorwand haben, ständig unzufrieden mit Ihnen zu sein. Das ist der Fall, wenn Erbsenzähler, selbst nachdem Sie alle Beweise der Welt geliefert haben, um Ihr Argument zu bestätigen, oder eine Handlung durchgeführt haben, um ihre Forderung zu erfüllen, eine andere Erwartung an Sie stellen oder mehr Beweise verlangen.
Was auch immer Sie erreicht haben, es genügt Erbsenzählern nicht. Fieslinge, wie Narzissten, werden darauf herumzuhacken, warum Sie noch kein Multimilliardär oder Nobelpreisträger sind. Irgendetwas fängt solchen Leuten immer ein. Die Kriterien werden ständig wechseln und haben vielleicht nicht einmal etwas miteinander zu tun. All das hat keinen anderen Zweck, als Sie um die Anerkennung und Bestätigung des Narzissten buhlen zu lassen.
Indem Erbsenzähler die Erwartungen jedes Mal höher und höher schrauben oder sie komplett umstellen, sind manipulative und toxische Menschen in der Lage, Ihnen ein durchdringendes Gefühl der Unwürdigkeit und des Gefühls unterzujubeln, nie genug zu sein. Erbsenzähler werden auf irrelevante Tatsachen oder etwas hinweisen, die Sie falsch gemacht haben, und einen Fokus darauf setzen. Erfolge spielen keine Rolle. So schaffen es Erbsenzähler, von Ihren Stärken abzulenken und Sie stattdessen dazu zu bringen, sich mit irgendwelchen Fehlern oder Schwächen zu beschäftigen. Sie bringen Sie dazu, über die nächste Erwartung von ihnen nachzudenken, die Sie erfüllen müssen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, sich schließlich verrenken und versuchen, alle Bedürfnisse zu erfüllen. Dadurch wird es weder leichter, noch besser.
Lassen Sie sich nicht auf Erbsenzählerei und das Wechseln der Kriterien ein. Wenn jemand einen irrelevanten Punkt immer und immer wieder aufwärmt, bis zu dem Punkt, an dem Sie und Ihre Leistungen herabgewürdigt werden, ist das ein Versuch der Manipulation. Das Motiv ist nicht, Sie besser zu verstehen. Es geht darum, Sie weiter zu provozieren, damit Sie das Gefühl haben, sich ständig beweisen zu müssen. Erkennen Sie sich selbst an und entziehen Sie sich dem unfairen Spiel. Seien Sie sich bewusst, dass Sie genug sind und niemand Ihnen ständig das Gefühl geben darf, unzulänglich oder in irgendeiner Weise unwürdig zu sein. Wie so oft hilft es sehr aufgeräumt unterwegs zu sein und sich selbst gut zu kennen.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. März 2016
Überarbeitung: 24. Juni 2021
AN: #89463113
Englische Version: https://www.karstennoack.com/recognize-manipulation/
K: CNB
Ü:
Kollegen können eine Bereicherung sein. Es gibt allerdings auch schwierige Kollegen. Was tun? Hier sind 20 Tipps für den Umgang mit anstrengender Kollegen.
„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ Ob Friedrich Schiller bei diesem Ausspruch (Wilhelm Tell) von seinen Kollegen inspiriert wurde?
So oder so: Feindselige und aggressive Kollegen können einen aus dem Gleichgewicht und in die Defensive drängen. Das ist nicht schön. Ob beabsichtigt oder nicht; es ist anstrengend. Dauernörgler, Erbsenzähler, Trittbrettfahrer, Besserwisser, Intriganten: Wer solche Kollegen hat, braucht keine weiteren Feinde.
Was tun? Ein Sprichwort soll einen Hinweis geben: Love it, change it or leave it! Schön und gut, aber gibt es auch konkretere Tipps? Ja, und sie folgen auf dem Fuße:
Was genau stört Sie an der Person des Anstoßes und deren Verhalten?
Kratzt das Verhalten oder die alleinige Anwesenheit eines Kollegen an etwas, das Sie mit sich selbst klären sollten? Persönliche Unterschiede, Neid und negative Gefühle können Gründe dafür sein, dass Sie einem Kollegen gegenüber voreingenommen sind. Vielleicht ist die andere Person gar nicht so unausstehlich, wie Sie meinen. Machen Sie sich bewusst, dass es Charaktereigenschaften der anderen Person sein können, über die Sie sich ärgern. Doch die können Sie nicht wirklich ändern. Ein Teil des Konflikts könnte an Ihrer Wahrnehmung oder Ihren Vorurteilen liegen. Die Welt ist ein Spiegel! Ran an die Klärung.
Hilfreiche Fragen zur Klärung:
Klärung erfolgt? Das Universum hat manchmal eine sehr eigene Art von Humor. Vielleicht will es uns dabei helfen, ständig zu lernen. Wobei wir auf manche Lerngelegenheit wohl gerne verzichten würden, oder? Wie die Leute in der Gegend von Weingarten mit weichem „L“ so gerne sagen; „Nicht schlagen, schütteln!“. Nur das so etwas heute üblicherweise die Firmenpolitik nicht erlaubt. Spielverderber! Was tun?
Die Grundannahme: Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zugrunde. Bei einem Konflikt ist das allerdings schwerer zu akzeptieren. Trotzdem lohnt es sich, dieser Annahme zu folgen:. Was bezweckt der Kollege oder die Kollegin mit dem Verhalten? Wozu soll es gut sein? Ob bewusst oder unbewusst; hinter dem Verhalten steckt eine Absicht, ein vermeintlicher Nutzen – der oft einseitig ausfällt, wenn überhaupt. Allerdings bedeutet Verständnis für die positive Absicht hinter einem unangenehmen Verhalten nicht unbedingt auch die Bereitschaft, unangebrachtes Verhalten zu ertragen. Hilfreicher ist es herauszufinden, ob es Möglichkeiten gibt, andere Wege zu deren Realisierung zu finden, die weniger Schaden anrichten. Hinweise erhalten wir auch durch die Einteilung der Störenfriede in Kategorien.
Überhaupt, was für schwierige Kollegen gibt es? In einem eigenen Beitrag finden Sie eine holzschnittartige Unterteilung häufiger Nervzwerge: 9 Typen von schwierigen Kollegen. So können Sie deren Eigenarten berücksichtigen. Was bei einem Persönlichkeitstyp gut funktioniert, kann bei einem anderen nach hinten losgehen. Das gilt ganz besonders bei narzisstischen Persönlichkeiten.
Wieso her ein besonderer Hinweis auf Narzissten beziehungsweise Menschen mit narzisstischer Tendenzen? Weil es ein so unterschätztes Thema ist und viele ansonsten gute Empfehlungen bei solchen Personen oft nicht wirken, sondern die Situation noch verschlimmern. Deswegen finden Sie auch in zahlreichen Beiträgen Hinweise, wie Sie solche Leute erkennen und wie Sie sich schützen können.
In einem gut vorbereiteten Gespräch können Sie Ihre Position in Form von Ich-Botschaften darlegen. Drohungen, Vorwürfe und Anschuldigungen stellen Sie lieber zurück, das wäre wie Benzin auf die Glut gießen. Es würde nur Widerstand fördern. Dann lieber aktives Zuhören auf Augenhöhe!
Wenn Sie im Gespräch nicht weiterkommen, vertagen Sie mit festem Folgetermin. Krampf führt zu mehr Krampf! Mitunter kann dann ein Moderator helfen.
Wenn Ihre bisherigen Anläufe wirkungslos waren, sagen Sie sachlich unter vier Augen oder in Anwesenheit eines neutralen Moderators, was genau Sie am Verhalten des Anderen stört und was Sie sich für Ihre Zusammenarbeit wünschen.
Mit den hierfür geeigneten Techniken der Schlagfertigkeit sorgen Sie dafür, dass unfaire Angriffe sich nicht lohnen. Wer zulässt ständig verbal bzw. psychisch attackiert zu werden, lädt dadurch zu weiteren Angriffen ein.
Aber Achtung: In der Regel ist nicht die Hau-drauf-Schlagfertigkeit, sondern professionelle Schlagfertigkeit gefragt. Üblicherweise macht Vergeltung die Sache nicht leichter, sondern legt die Basis für eine schwelende Blutfehde im Büro.
Mehr zu professioneller Schlagfertigkeit erfahren Sie hier.
Achten Sie darauf, dass Ihr Gegenüber nicht sein Gesicht verliert. Legen Sie Respekt an den Tag, selbst wenn Ihnen eine noch so clevere Entgegnung auf der Zunge liegt. Auf verbrannter Erde wächst lange Zeit nichts mehr.
Lieber sein lassen: Im Eifer des Gefechts werden alte Fehler hervorgekramt, die keine echte Relevanz haben, aber eine Klärung erschweren. Und auch der Druckabbau durch persönliche Beleidigungen wird im Vergleich zum Schaden oft überschätzt.
Manches ist sogar dann schwer zu glauben, wenn es vor den eigenen Augen geschieht. Lassen Sie sich trotzdem nicht durch eine Antwort oder eine Reaktion der anderen Person provozieren, sondern nehmen Sie eine Bedenkzeit und reagieren Sie sachlich. Wenn Sie das Gefühl haben angegriffen worden zu sein, oder wenn Sie sich innerlich aufregen, dann atmen Sie erst einmal tief durch. Wenn in einer unerwarteten Konfliktsituation Stresshormone große Teile des vergleichsweise moderneren Gehirnbereichs lahmlegen und das Reptiliengehirn übernimmt, räumen Sie lieber das Sonntagsgeschirr zur Seite. Unbedachte Reaktionen können die Situation unnötig verschärfen.
Lassen Sie den Kollegen wissen, dass es bestimmte Verhaltensweisen und Handlungen gibt, die für Sie nicht akzeptabel sind. Signalisieren Sie ohne unnötig überzogene Drohungen, wann und wo welche Grenze überschritten wird. Achten Sie auf eine angemessene Einschätzung der Eskalationsstufe.
Verständlich ja, hilfreich nein. Es mag zwar ein menschlicher Impuls sein, durch etwas Lästern Druck abzulassen, doch förderlich ist das nicht. Das stört das Betriebsklima, ist somit wenig professionell und es verhärtet die Fronten. Außerdem senkt es Ihr Ansehen, da es als ein Zeichen fehlender Souveränität betrachtet wird. „Was kümmert es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt?“
Wie wäre es für Sie, wenn Sie Ihren schwierigen Kollegen besser und vor allem von einer anderen Seite kennenlernen? Nutzen Sie Situationen wie die Wartezeit am Fahrstuhl oder am Kopierer für einen Smalltalk. Versetzen Sie sich in die Lage der anderen Person. Erkunden Sie die Position. Die Fähigkeit, die Perspektive zu wechseln und sich in eine andere Person hineinzuversetzen, ist eine Grundkompetenz für gutes und respektvolles Miteinander. So erfahren Sie mehr über Ihren Störenfried und zeigen Interesse am Anderen. Dabei ist bei absichtlich bösen Zeitgenossen allerdings auch Vorsicht geboten! Reden Sie weniger und hören Sie mehr zu.
Die Einsichten sorgen nicht nur für mehr Verständnis, sondern helfen auch, die eigenen Interessen besser zu vertreten.
Wenn erforderlich: Wiederholen Sie Ihren Standpunkt immer und immer wieder, unabhängig davon, was die andere Person behauptet. Lassen Sie sich nicht in die Defensive drängen. Beharren Sie möglichst gelassen auf Ihrem Standpunkt, bis es auch der ignoranteste Kollege versteht.
Die Bemühungen tragen keine Früchte? Dann lernen Sie Abstand zu nehmen! Wenn das räumlich nicht möglich ist; zumindest mental.
Auch wenn Sie schwierigen Kollegen angemessen distanziert gegenübertreten, solltest du sich respektvoll verhalten, selbst dann, wenn Sie meinen, dass er das nicht verdient hat. Respekt und Wertschätzung sind Investitionen, mit denen Sie die Grundlage für eine gute Beziehung schaffen und sich selbst treu bleiben.
Achten Sie auf Ihre Souveränität. Zu viel Adrenalin macht es nicht leichter. Gerade im Eifer eines Gefechts gilt es, in einem möglichst balancierten Zustand zu bleiben. Wir lassen uns doch nicht so leicht aus dem Gleichgewicht bringen, oder? Also locker bleiben!
Leichter gesagt, als getan? Ja, gerade die Stimme und Körpersprache führen ihr Eigenleben. Anstatt so zu tun, als ob; achten Sie lieber auf Ihre innere Haltung. Das ist einfacher und glaubwürdiger!
Bewahren Sie Haltung: Ein sicherer Stand ist besser als gelebte Wankelmütigkeit. Achten Sie auf ruhige Bewegungen statt fahrige oder aggressive Gesten. Zu schnelles Sprechen ist ein Anzeichen von Nervosität und Schwäche. Ruhiges, betontes Sprechen vermittelt Sicherheit. All das funktioniert am besten von innen nach außen. Ihre innere Haltung zählt.
Im angestrebten Zustand haben Sie Ihr Gleichgewicht und kennen Ihren Standpunkt. Sie zu provozieren, funktioniert nicht. Angriffe sind zwecklos!
Je aufgeräumter Sie sind, desto weniger Chancen haben andere Menschen Ihre empfindlichen Knöpfe zu drücken, Sie zu manipulieren.
Übernehmen Sie Verantwortung. Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, gestehen Sie ihn ein. Sorgen Sie für klare Verhältnisse. Wobei Verantwortung zu übernehmen nicht gleichbedeutend mit Schuldübernahme ist; es bedeutet in erster Linie die Bereitschaft zur Gestaltung.
Zugegeben, manche Zeitgenossen sind eine Herausforderung für die Fähigkeit Wohlwollen zu pflegen. Doch anstatt sich von solchen Testcharakteren dazu hinreisen zu lassen, es ihnen gleichzutun und sich zu revanchieren, ist das die Gelegenheit zu zeigen, wie wir tatsächlich zu unseren Werten stehen.
Glücklicherweise gibt es ja nicht nur die Kollegen aus der Hölle, sondern auch die anderen, die Geschenke des Himmels und die vielen im Zwischenfeld natürlich auch. Wie wäre es, den bereichernden Zeitgenossen häufiger die verdiente Wertschätzung zukommen zu lassen?
Wie wäre es mit Reframing, also Umdeutung. Manchmal hilft schon so ein Gedanke, wie; „Wer im Leben den nächsten Level erreicht, bekommt anspruchsvollere Trainingspartner!“.
Achten Sie darauf, wer möglicherweise fiesen Kollegen in die Hände spielt. Sogenannte fliegende Affen, englisch Flying Monkeys, dienen manipulativen Zeitgenossen als Handlanger. Um mehr über Sie zu erfahren und Sie zu beeinflussen, verkleiden sie sich als freundliche Kollegen. Bleiben Sie offen und aufmerksam.
Lassen Sie sich unterstützen, dafür gibt es Experten.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Strategisch und inhaltlich gibt es Einiges zu beachten, wenn es darum geht die Chancen auf ein gutes Gehalt zu steigern. Sehr einflussreich ist die in Gehaltsverhandlungen an den Tag gelegte Körpersprache.
Ist Erfolg nur möglich für jene, die bereit sind auch über Leichen zu gehen? Was ist dran an der vermeintlichen Weisheit, Rücksichtslosigkeit sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor?
Coaching steuerlich absetzen? Hinweise zur steuerlichen Behandlung von beruflichem Coaching, Training und Beratung sowie zur Kostenübernahme durch Arbeitgeber.
So manche Weiterbildung hat der Karriere weniger gebracht als ein neuer Haarschnitt. Wobei weder etwas gegen einen guten Haarschnitt noch gegen gute Weiterbildung zu sagen ist. Es geht vielmehr darum, auch hier Aktionismus zu vermeiden. Das schönste Zertifikat vergilbt, doch nützliche Kenntnisse und Fertigkeiten verzinsen sich.
Erfolg basiert darauf Kompetenz zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort anbieten zu können. Aber wer sagt einem, was gefragt sein wird?
Erstklassige Führungskräfte (A) sammeln erstklassige Mitarbeitende um sich, zweitklassige Führungskräfte (B) ziehen drittklassige Mitarbeitende (C) vor. Ich nenne es die AA-BC-Regel.
Was tun?
Was beeinflusst die Fluktuationen in Unternehmen? Was kann der Arbeitgeber tun?
Führungsverantwortung ist nichts für Anfänger. So manche Menschen sind jedoch geeignet und zögern.
Wer Serien wie Scandal, The Good Wife, House of Cards und die Tagesschau gesehen hat bildet sich eine Vorstellung wie es in Politik und Wirtschaft läuft. Ob Unterhaltungsprogramm oder Nachrichtensendung; es drängt sich der Eindruck auf, dass Rücksichtslosigkeit an der Tagesordnung ist.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 14. Dezember 2015
Überarbeitung: 8. Juni 2020
AN: #989224
K: CNB
Ü:
Angst gehört zum Menschsein.
Sie kann schützen.
Sie kann warnen.
Sie kann aufmerksam machen.
Sie kann zeigen, dass etwas bedeutsam ist.
Und sie kann bremsen.
Dann hält sie dich davon ab, ein wichtiges Gespräch zu führen.
Eine Entscheidung zu treffen.
Sichtbar zu werden.
Eine Grenze zu setzen.
Deinen Standpunkt zu vertreten.
Oder einen beruflichen beziehungsweise persönlichen Schritt zu gehen, der längst ansteht.
Diese Seite richtet sich an Menschen, die spüren:
Da ist mehr möglich.
Mehr Klarheit.
Mehr Präsenz.
Mehr Handlungsspielraum.
Mehr Mut zur eigenen Richtung.
Gleichzeitig meldet sich innerlich etwas, das bremst.
Die entscheidende Frage lautet:
Dient mir diese Angst gerade?
Oder verkleinert sie meinen Handlungsspielraum?
Viele Menschen kennen solche Situationen.
Im Kopf ist vieles klar.
Das Gespräch wäre sinnvoll.
Die Entscheidung liegt nahe.
Die eigene Position verdient Ausdruck.
Der nächste Schritt wartet bereits.
Und doch bleibt etwas innerlich stehen.
Statt zu handeln, wird weiter abgewogen.
Statt zu sprechen, wird geschwiegen.
Statt sichtbar zu werden, bleibt man im Hintergrund.
Statt eine Grenze zu setzen, wird weiter ausgehalten.
So kann ein Leben enger werden, als es sein müsste.
Angst meint es oft schützend.
Gleichzeitig hält sie manchmal genau dort fest, wo Entwicklung möglich wäre.
Gute Angst macht aufmerksam.
Sie hilft, Risiken einzuschätzen.
Sie fördert Vorbereitung.
Sie ruft zur Sorgfalt auf.
Sie zeigt, dass etwas Bedeutung hat.
Vor einer Präsentation kann sie helfen, sich gründlich vorzubereiten.
Vor einem wichtigen Gespräch kann sie zeigen, wie viel auf dem Spiel steht.
Vor einer Entscheidung kann sie einladen, Werte, Ziele und Folgen genauer zu prüfen.
Diese Form von Angst ist ein Signalgeber.
Sie sagt:
Schau genau hin.
Sammle deine Gedanken.
Bereite dich vor.
Achte auf das, was dir wichtig ist.
Gute Angst macht wach.
Sie führt in Richtung Klarheit.
Bremsende Angst verengt den Blick.
Sie richtet die Aufmerksamkeit vor allem auf Bewertung, Verlust, Ablehnung, Scheitern oder Kontrollverlust. Sie lässt Möglichkeiten kleiner erscheinen. Sie macht aus einem Gespräch eine Bedrohung, aus einer Entscheidung ein Risiko und aus Sichtbarkeit eine Gefahr.
Dann entstehen innere Fragen wie:
Was denken die anderen?
Was geschieht, wenn ich mich blamiere?
Was verliere ich, wenn ich klar auftrete?
Was passiert, wenn ich eine Grenze setze?
Was, wenn ich die falsche Entscheidung treffe?
Solche Fragen verdienen Aufmerksamkeit.
Gleichzeitig brauchen sie Führung.
Denn Angst zeigt oft einen Ausschnitt.
Klarheit entsteht, wenn du wieder das ganze Bild betrachtest.
Besonders häufig zeigt sich Angst dort, wo etwas persönlich bedeutsam ist.
In wichtigen Gesprächen.
Bei Konflikten.
Vor Publikum.
In beruflichen Entscheidungssituationen.
Bei Verhandlungen.
In Führungsrollen.
Beim Wunsch, eine eigene Position sichtbar zu vertreten.
Gerade dann kann Angst zu Anpassung führen.
Du sagst Ja, obwohl innerlich ein klares Nein spürbar ist.
Du bleibst freundlich, obwohl eine Grenze wichtig wäre.
Du erklärst dich ausführlich, obwohl ein klarer Gedanke reichen würde.
Du wartest auf den perfekten Moment, obwohl der nächste gute Schritt bereits möglich ist.
Das kostet Kraft.
Und es kostet Wirkung.
Denn Menschen überzeugen selten durch Kontrolle. Sie überzeugen durch Klarheit, Präsenz und innere Ausrichtung.
Unser inneres Alarmsystem ist alt.
Es hat sich in Zeiten entwickelt, in denen Zugehörigkeit, Schutz und schnelle Reaktion überlebenswichtig waren. Wer Gefahr früh erkannte, hatte bessere Chancen. Wer zur Gruppe gehörte, war sicherer.
Dieses System wirkt bis heute.
Heute stehen wir in Besprechungsräumen.
Vor Kameras.
In Verhandlungen.
In Präsentationen.
In Gesprächen mit Vorgesetzten, Partnern, Kunden oder Familienmitgliedern.
Der Körper kann dennoch reagieren, als stünde Gefahr unmittelbar bevor.
Herzklopfen.
Anspannung.
Unruhe.
Schnelle Atmung.
Gedankenkreisen.
Tunnelblick.
Eine Bühne ist ein Ort für Präsenz.
Ein Gespräch ist ein Raum für Klärung.
Eine Entscheidung ist ein Schritt in Richtung Gestaltung.
Und doch kann es sich innerlich bedrohlich anfühlen.
Genau hier beginnt Selbstführung.
Selbstführung bedeutet, Angst wahrzunehmen und zugleich handlungsfähig zu bleiben.
Angst bekommt einen Platz.
Sie wird gehört.
Sie wird eingeordnet.
Und dann übernimmt der erwachsene, klare Teil die Führung.
Die zentrale Frage lautet:
Was ist jetzt hilfreich?
Vielleicht brauchst du Vorbereitung.
Vielleicht brauchst du Abstand.
Vielleicht brauchst du ein klärendes Gespräch.
Vielleicht brauchst du eine Entscheidung.
Vielleicht brauchst du eine klare Formulierung.
Vielleicht brauchst du Übung.
Vielleicht brauchst du professionelle Begleitung.
Selbstführung heißt:
Ich nehme mein inneres Signal ernst.
Und ich richte mich zugleich an meinen Werten, Zielen und Möglichkeiten aus.
Gute Angst führt zu Vorbereitung.
Bremsende Angst führt zu endlosem Kreisen.
Gute Angst macht aufmerksam.
Bremsende Angst macht eng.
Gute Angst fragt:
Was brauche ich für den nächsten Schritt?
Bremsende Angst fragt:
Was könnte alles schiefgehen?
Gute Angst stärkt Bewusstheit.
Bremsende Angst reduziert Handlungsspielraum.
Gute Angst dient dem Leben.
Bremsende Angst hält in alten Mustern fest.
Diese Unterscheidung ist oft der erste Schritt zu mehr innerer Freiheit.
In meiner Arbeit unterstütze ich Menschen dabei, in anspruchsvollen Situationen klarer, sicherer und wirksamer zu handeln.
Dabei kann es zum Beispiel um folgende Themen gehen:
Wichtige Gespräche vorbereiten.
Entscheidungen klarer treffen.
Eigene Grenzen souverän vertreten.
Innere Blockaden verstehen.
Auftritte, Präsentationen und Medienauftritte vorbereiten.
Mit Lampenfieber und Bewertungsdruck umgehen.
Konflikte bewusster gestalten.
Berufliche Veränderung sortieren.
Unter Druck bei sich bleiben.
Die eigene Botschaft überzeugend vertreten.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Was brauchst du, um in dieser Situation handlungsfähiger zu werden?
Manchmal geht es um Sprache.
Manchmal um Haltung.
Manchmal um innere Klarheit.
Manchmal um konkrete Vorbereitung.
Manchmal um den Mut, einen nächsten Schritt bewusst zu gehen.
Wenn Angst dich bremst, nimm dir einen Moment und schreibe diese Fragen auf:
Auf Papier werden Gedanken sortierbarer.
Was im Kopf groß und diffus wirkt, bekommt Kontur.
Und sobald etwas Kontur bekommt, wächst Handlungsspielraum.
Mut bedeutet, Angst zu spüren und in Verbindung mit den eigenen Werten zu handeln.
Mut muss laut wirken.
Mut darf leise sein.
Ein ehrlicher Gedanke.
Eine klare Formulierung.
Eine vorbereitete Entscheidung.
Ein Gespräch mit Haltung.
Ein Auftritt mit mehr Präsenz.
Ein Schritt in Richtung der eigenen Entwicklung.
So entsteht Freiheit.
Dort, wo Angst vorher die Richtung bestimmt hat, wächst wieder innere Führung.
Wenn Angst dich in wichtigen Situationen bremst, begleite ich dich gern dabei, wieder mehr Klarheit, Ruhe und Handlungsfähigkeit zu entwickeln.
In Berlin und online.
Je nach Anliegen entsteht ein passender Rahmen: Coaching, Beratung oder bei stärker belastenden Ängsten therapeutische Unterstützung.
Auf dieser Seite steht vor allem der Umgang mit Angst als innerer Bremse im Mittelpunkt:
im Alltag,
im Beruf,
in Gesprächen,
bei Entscheidungen,
in Auftrittssituationen,
in persönlicher Entwicklung.
Du gewinnst Orientierung.
Du sortierst, was wirklich wichtig ist.
Du entwickelst passende nächste Schritte.
Du stärkst deine Fähigkeit, auch unter Druck bei dir zu bleiben.
Angst ist ein Signal.
Manchmal schützt sie.
Manchmal bremst sie.
Manchmal zeigt sie, wo Entwicklung wartet.
Der entscheidende Schritt besteht darin, wieder Führung zu übernehmen.
Du kannst lernen, Angst genauer einzuordnen.
Du kannst lernen, Gespräche klarer zu führen.
Du kannst lernen, Entscheidungen bewusster zu treffen.
Du kannst lernen, sichtbarer zu werden.
Du kannst lernen, unter Druck mehr bei dir zu bleiben.
Und manchmal beginnt genau dort ein neuer Abschnitt:
Dort, wo Angst ihre alte Macht verliert
und du wieder spürst, was dir wirklich wichtig ist.
Wenn du merkst, dass Angst dich in wichtigen Situationen bremst, begleite ich dich gern dabei, wieder klarer, ruhiger und handlungsfähiger zu werden.
In Berlin und online.
Gemeinsam schauen wir, was dich bremst, was dich stärkt und welcher nächste Schritt zu dir passt.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Ein trockener Mund bei einer Präsentation irritiert Redner und Publikum, steigert Lampenfieber. Praktische Tipps für Redner.
Wie wäre es mit einigen Ideen für den konstruktiven Umgang mit Stress?
Eine typische Reaktion auf unangenehme Empfindungen ist es all das zu vermeiden, was sie vermutlich auslöst beziehungsweise verstärkt. Solch ein Vorgehen hat durchaus seine Berechtigung. In Situationen, die mit Gefahr verbunden sind, hat es das Überleben der Menschheit durchaus begünstigt sich nicht unnötig in lebensbedrohliche Situationen zu begeben.
Die Absicht ist gut, die Folgen eines solchen Verhaltens nicht. Weshalb?
Viele Menschen halten Unzufriedenheit für den wichtigsten Motivator. Meine Beobachtung: Wir sind glücklicher, wenn wir lernen, uns so zu akzeptieren, wie wir wirklich sind. Und wir fördern so persönliche Entwicklung.
Vereinfacht beschreibt Neuroplastizität die Fähigkeit des Gehirns sich zu verändern, zu entwickeln, je nachdem wie es verwendet wird. Mentaltraining hilft.
Oft ist zu lesen Lampenfieber sei nur Einbildung. Doch, wenn Lampenfieber zu Rede-, Auftrittsangst oder Bühnenangst wird, wird es unangenehm.
Was ist Versagensangst?
In diesem Beitrag geht es um 5 eher ungewöhnliche Strategien zur Bewältigung von Lampenfieber und Redeangst. Hilfe bei Lampenfieber und sogar Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst …
Dopamin wird umgangssprachlich oft als „Glückshormon“ bezeichnet und ist ein wichtiger Neurotransmitter. Was hat es damit auf sich?
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.
Dieser Artikel ist der Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 24. Mai 2019
AN: #45622
Zu erfahren, dass andere über dich reden, kann treffen.
Vielleicht wirst du wütend.
Enttäuscht.
Unsicher.
Oder du möchtest sofort reagieren und die Sache richtigstellen.
Das ist verständlich.
Doch genau hier lohnt sich ein Moment der Klarheit.
Nicht jede Lästerei verdient dieselbe Reaktion.
Manches verliert an Bedeutung, wenn du ihm keine zusätzliche Aufmerksamkeit gibst.
Anderes kann Beziehungen, Vertrauen oder sogar deine Reputation beschädigen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb:
Was dient dir in dieser konkreten Situation?
Hier findest du 9 Empfehlungen, die dir helfen können, besonnen und wirksam zu reagieren.
Lästern bedeutet, abwertend, spöttisch oder respektlos über einen Menschen zu sprechen, während dieser weniger am Gespräch beteiligt ist.
Dabei gibt es Abstufungen.
Eine beiläufige Bemerkung ist etwas anderes als systematische Abwertung.
Klatsch etwas anderes als gezielt verbreitete falsche Tatsachen.
Und ein unangenehmer Kommentar etwas anderes als eine ernsthafte Rufschädigung.
Deshalb beginnt guter Umgang mit einer möglichst nüchternen Einschätzung dessen, was tatsächlich geschieht.
Dafür kann es sehr unterschiedliche Gründe geben.
Menschen suchen Zugehörigkeit.
Sie bauen Spannungen ab.
Sie wollen Aufmerksamkeit.
Sie vergleichen sich.
Sie reagieren auf Neid oder Kränkung.
Sie suchen Verbündete.
Oder sie versuchen, den Ruf eines anderen Menschen zu beeinflussen.
Von außen lässt sich das Motiv selten sicher erkennen.
Für deine Reaktion ist es häufig ohnehin weniger entscheidend als die Frage:
Welche Wirkung hat das Verhalten – und was möchtest du damit tun?
Die erste Reaktion ist häufig emotional.
Du möchtest anrufen.
Zurückschlagen.
Etwas öffentlich klarstellen.
Oder sofort herausfinden, wer was gesagt hat.
Gib dir zunächst etwas Abstand.
Ein paar Minuten können bereits helfen.
Bei größeren Themen vielleicht eine Nacht.
Eine überlegte Reaktion schützt häufig mehr als ein schneller Gegenschlag.
Gerüchte über Gerüchte entwickeln erstaunliche Eigendynamik.
„Jemand hat gesagt, dass jemand gehört hat …“
Bevor du reagierst, prüfe möglichst:
Was wurde tatsächlich gesagt?
Von wem?
In welchem Zusammenhang?
Zu wem?
Und wie verlässlich ist deine Quelle?
Reagiere auf Fakten statt auf Vermutungen über Vermutungen.
Nicht jedes Gerede verdient deine Energie.
Frage:
Hat das reale Folgen?
Für Beziehungen?
Für deine berufliche Position?
Für Kunden?
Für deine Reputation?
Oder ärgert dich vor allem, dass jemand schlecht über dich gesprochen hat?
Beides darf unangenehm sein.
Die angemessene Reaktion kann trotzdem sehr unterschiedlich ausfallen.
Ignorieren kann souverän sein.
Es kann ebenso unklug sein.
Wenn eine belanglose Bemerkung von selbst verschwindet, kann Aufmerksamkeit sie erst groß machen.
Wenn falsche Aussagen deinen Ruf beschädigen oder weitere Angriffe begünstigen, kann Klarstellung erforderlich werden.
Die Frage lautet:
Welche wahrscheinlichen Folgen hat Reagieren – und welche hat Schweigen?
Wenn ein Gespräch sinnvoll erscheint, führe es möglichst direkt und ruhig.
Zum Beispiel:
„Mir wurde zugetragen, dass du über mich Folgendes gesagt hast. Ich möchte gerne direkt mit dir klären, was dahintersteht.“
Das ist etwas anderes als:
„Was erzählst du eigentlich überall für einen Unsinn über mich?“
Klarheit und Angriff sind zwei verschiedene Dinge.
Wenn falsche Informationen Folgen haben, kann eine sachliche Korrektur wichtig sein.
Dabei gilt häufig:
So viel wie nötig. So wenig wie möglich.
Ausführliche Verteidigungsreden können einem Gerücht zusätzliche Aufmerksamkeit geben.
Konzentriere dich auf das, was tatsächlich korrigiert werden muss.
Die Versuchung ist groß:
„Wenn die über mich reden, kann ich auch erzählen, was ich über sie weiß.“
Damit wirst du allerdings schnell Teil derselben Dynamik.
Bewahre deinen eigenen Standard.
Du kannst dich verteidigen.
Grenzen setzen.
Sachverhalte richtigstellen.
Und trotzdem darauf verzichten, den anderen Menschen ebenfalls abzuwerten.
Deine Reaktion sagt auch etwas über dich.
Gerüchte wirken besonders dort, wo Menschen wenig eigene Erfahrung mit dir haben.
Langfristig hat deshalb etwas anderes großes Gewicht:
Wie verhältst du dich?
Wie verlässlich bist du?
Wie kommunizierst du?
Wie gehst du mit Konflikten um?
Ein stabiler Ruf entsteht über Zeit.
Glaubwürdigkeit ist oft die wirksamste Antwort auf Gerede.
Manche Situationen überschreiten den Bereich gewöhnlicher Lästerei.
Systematische Rufschädigung.
Mobbing.
Falsche Tatsachenbehauptungen.
Drohungen.
Oder erhebliche berufliche beziehungsweise wirtschaftliche Folgen.
Dann kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein.
Für Strategie und Kommunikation können wir beispielsweise betrachten:
Was geschieht?
Welche Reaktion dient deinem Ziel?
Was sollte dokumentiert werden?
Welche Gespräche stehen an?
Und welche nächsten Schritte sind sinnvoll?
Rechtliche Fragen gehören dabei in qualifizierte juristische Hände.
Im beruflichen Umfeld kann Gerede zusätzliche Bedeutung bekommen.
Denn hier geht es möglicherweise um:
Vertrauen.
Zusammenarbeit.
Führung.
Karriere.
Kunden.
Reputation.
Oder Entscheidungen über Verantwortung und Positionen.
Dann lohnt sich besondere Sachlichkeit.
Dokumentiere bei Bedarf konkrete Vorfälle.
Trenne beobachtbares Verhalten von Interpretationen.
Und prüfe, welche Personen tatsächlich einbezogen werden müssen.
Nicht jeder Flurfunk braucht Eskalation. Systematische Rufschädigung verdient hingegen Aufmerksamkeit.
Nicht jede Lästerei ist Mobbing.
Wenn allerdings wiederholt und über längere Zeit gezielt abgewertet, ausgegrenzt, angegriffen oder die berufliche Position eines Menschen untergraben wird, kann eine wesentlich ernstere Dynamik vorliegen.
Dann lohnt es sich, das Gesamtmuster zu betrachten.
→ Mobbing am Arbeitsplatz erkennen und damit umgehen
In Deutschland unterscheiden §§ 186 und 187 StGB unter anderem zwischen übler Nachrede und Verleumdung. Bei Verleumdung geht es um das wider besseres Wissen erfolgende Behaupten oder Verbreiten einer unwahren Tatsache, die geeignet ist, einen anderen verächtlich zu machen, öffentlich herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden. Die aktuelle Fassung von § 187 StGB sieht hierfür je nach Begehungsform Geldstrafe oder Freiheitsstrafe vor. (Gesetze im Internet)
Meine Angebote beinhalten keine Rechtsberatung.
Wenn du vermutest, dass Äußerungen strafrechtlich, arbeitsrechtlich oder zivilrechtlich relevant sind, lass dich dazu von einer entsprechend qualifizierten Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt beraten.
Das ist aus meiner Sicht besser als den vollständigen Gesetzestext auf der Seite wiederzugeben.
Ein Gespräch kann sinnvoll sein, wenn:
du weißt, von wem die Aussage stammt,
eine Klärung grundsätzlich möglich erscheint,
die Beziehung für dich relevant ist,
die Aussage konkrete Auswirkungen hat,
du ein klares Gesprächsziel hast.
Weniger hilfreich ist ein Gespräch häufig, wenn du ausschließlich Dampf ablassen möchtest.
Dann lohnt sich vorher die Frage:
Was soll nach diesem Gespräch anders sein?
Auch Gerede ohne große äußere Folgen kann verletzen.
Vielleicht kommt es von einem Menschen, dem du vertraut hast.
Oder du fühlst dich ungerecht beurteilt.
Dann darfst du diese Reaktion ernst nehmen.
Und trotzdem wählen, wie viel weiteren Raum die Sache in deinem Leben bekommen soll.
Du kannst verletzt sein und gleichzeitig entscheiden, dem Gerede weniger Macht über deinen nächsten Schritt zu geben.
Wenn du ein Gespräch wegen Lästereien, Gerüchten oder Rufschädigung vorbereiten möchtest, können wir sehr konkret daran arbeiten.
Was möchtest du erreichen?
Welche Fakten liegen vor?
Was möchtest du ansprechen?
Welche Reaktionen erwartest du?
Welche Grenzen brauchst du?
Und wie bleibst du auch bei Gegenangriffen oder Schuldumkehr handlungsfähig?
→ Wichtige Gespräche und Verhandlungen vorbereiten
Nicht alles, was über dich gesagt wird, braucht deine Antwort.
Manches verdient Klarstellung.
Manches eine Grenze.
Manches professionelle Unterstützung.
Und manches darf dort bleiben, wo es entstanden ist.
Souveränität bedeutet weniger, jedes Gerücht zu besiegen.
Sie bedeutet, bewusst zu entscheiden, worauf du deine Aufmerksamkeit und Energie richtest.
Lästern bedeutet sich über jemanden spöttisch oder verächtlich äußern, sich über diese Person respektlos lustig machen.
Ein wesentlicher Grund, weshalb Menschen lästern, ist, um sich dadurch besser zu fühlen oder einen anderen Nutzen daraus zu ziehen. So soll beispielsweise durch die Abwertung anderer Menschen die eigene Person aufgewertet werden. Dafür wird der Zuspruch anderer Menschen gesucht, um das Ego zu stärken.
Lästern fängt da an, wo hinter dem Rücken eines Menschen schlecht über sie geredet wird und es diese verletzen würde, wenn sie es hören könnte.
Ein Beispiel für Klatsch ist die Weitergabe von persönlichen Details über einen Mitarbeitenden an einen anderen Mitarbeitenden.
Lästern, Klatsch, Gerüchte und schlechtes Gerede über andere sind eine einseitige Art, Konflikte auszutragen oder zu schaffen, und sie sind sehr schädlich für die Beziehungen und das gesamte Umfeld. Es handelt sich somit um toxisches Verhalten.
%
%
%
Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 466)
%
%
Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n=766)
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 8. Juni 2019
AN: #43393
K:CNB
Ü:
Ommm. Führt Selbsterkenntnis auf direkten Weg zur Erleuchtung oder was ist dran an Selbsterkenntnis und Selbstreflexion? Alles nur warme Luft?
Andere erkennen ist Weisheit, sich selbst erkennen ist Erleuchtung.
Lao Tzu
Ommm. Ob Selbsterkenntnis gleich zur Erleuchtung führt, steht auf einem anderen Blatt.
Was ist dran an Selbsterkenntnis und Selbstreflexion? Wie wichtig ist das Nachdenken über sich selbst, gesunde Selbstkritik, kritisches Hinterfragen und Beurteilen des eigenen Denkens, der eigenen Werte, Überzeugungen und Handlungen?
Bei meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie wesentlich es ist sich selbst möglichst gut zu kennen, mit sich selbst im Reinen zu sein. Niemand verbringt mehr Zeit mit uns, als wir selbst. Also müssten wir uns selbst auch besser kennen als jeder andere. Sozusagen in- und auswendig. Doch das sich selbst kennen ist leichter gesagt als in der Praxis getan. So viele Altlasten nehmen Einfluss auf uns und unsere Wahrnehmung der Welt.
Manchmal erblicken wir in anderen Menschen etwas, das in Wirklichkeit unser eigenes Thema ist; etwas das wir an uns selbst nicht mögen oder vermissen. Es hat mehr mit uns selbst zu tun, als mit anderen.
Mit der Bereitschaft vor der eigenen Tür zu kehren ist das ohnehin so eine Angelegenheit. Es ist ja viel leichter darauf zu pochen, die anderen Menschen seien das Problem. Für fundierte Lösungen ist es erforderlich tatsächlich dort anzusetzen, wo die Ursachen liegen.
Unbewusst tragen wir Ungeklärtes mit in Gespräche hinein, über die wir dann stolpern, wenn wir gerade am wenigsten damit rechnen.
Es ist ja allzu menschlich, wenn sich eigene Themen einmischen. Wir nehmen die Welt nun mal jeder durch eine eigene Brille wahr. Und diese Brille verfälscht. Ob wir es wollen oder nicht!
Laufen im Hintergrund komplexe Prozesse ist ein großer Teil unserer Ressourcen dort gebunden, ist beschäftigt. Wie sollen wir dann so gut sein wie wir es wären, wenn wir ganz bei der Sache sind? Schade, wenn dadurch die Präsenz leidet und wir auf ein klares, authentisches, überzeugendes Auftreten verzichtet?
Das Bild der Brille passt gut. Oft schauen wir durch diese Brille auf die Welt, wie auf einen Spiegel. Unsere Erwartungen mischen sich ein. Ohne es zu bemerken, ergänzen wir unsere Sinneswahrnehmungen. Wir verzerren die aufgenommenen Informationen aus der Umwelt so, dass sie unseren Überzeugungen, unserem Selbstbild entsprechen. Was nicht passt, wird passend gemacht!
Das soll das eigene Selbstbewusstsein schützen. Auf Dauer verfestigen sich dadurch Denk- und Verhaltensmuster. Es kann das Leben leichter machen, Routinen zu entwickeln. So gut die Absicht sein mag; sind diese Muster nicht oder nicht mehr förderlich, kann es zu massiven Konfrontationen mit dem Umfeld führen. Selbst wird das kaum bemerkt, die Fähigkeit zur Selbstreflexion ist oft nicht sehr ausgeprägt. Routinen werden aus Selbstschutz verteidigt. Dabei täuschen wir uns oft sehr erfolgreich selbst. Selbst- und Fremdbild weichen dadurch oft weit voneinander ab.
Doch genau dieser Abgleich ist erforderlich, um sich konstruktiv zu entwickeln und zu kommunizieren. Selbstreflexion fördert Offenheit, Demut, Empathie und Abgrenzung und somit Persönlichkeitsentwicklung.
Jeder von uns hat blinde Flecken; Bereiche, die uns selbst an uns fremd sind und die sich doch umso vehementer in unser Leben einmischen, unser Denken und Handeln beeinflussen.
Wer anderen Menschen professionelle Unterstützung liefert, nimmt deshalb selbst üblicherweise Supervision in Anspruch. Das hilft dabei, die Sicht auf sich und die Welt sauberer zu halten, die Brille zu putzen. Auch für andere Berufsgruppen, nicht nur für Coaches und Therapeuten, sollte es ein Selbstverständnis sein, dafür zu sorgen, gut aufgeräumt ans Werk zu gehen.
Erlauben Sie sich von Zeit zu Zeit einen konstruktiven Perspektivwechsel mit professioneller Unterstützung. Sie und Ihr Umfeld werden davon profitieren.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. Februar 2012
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #7670
Ü:
K: