Kreativität fördern: 8 Faktoren mit Einfluss auf die persönliche Kreativität

Kreativität fördern: 8 Faktoren mit Einfluss auf die persönliche Kreativität

Ideen: Einfall oder Zufall?
Wie Sie Kreativität fördern

Was erfordert Kreativität, wie wird sie gefördert?

 

Wie werden Ideen zum Sprudeln gebracht? Einfall oder Zufall? Hier erfahren Sie, wie Sie ganz systematisch Ihre Kreativität fördern.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Ich brauche schnellstens eine Idee, wo ist die Eingebung?

 

Halt mir den Himmel frei.

Iron Man

 

In wenigen Tagen folge ich einer Einladung für eine Keynote-Rede. Eine kurze, sehr wichtige Rede, die den Auftakt für eine kleine Konferenz bildet. So sehr mich das nicht unerhebliche Honorar erfreut, so deutlich spüre ich mitunter den Druck, den ich mir selbst durch den hohen Anspruch meiner Auftraggeber mache. Sie erwarten jedes Mal einen überraschenden Impuls, der sich als roter Faden durch die Veranstaltung ziehen soll. Bisher ist mir das jedes Mal gelungen und daran will ich auch dieses Mal anknüpfen.

Nun darf ich schnellstens einige gute Ideen finden und dann kreativ verweben.

 

 

 

Ideen auf Bestellung: Basieren Ideen auf einem Einfall oder Zufall?

 

Das Wesentliche an jeder Erfindung tut der Zufall, aber den meisten Menschen begegnet dieser Zufall nicht.
Was er Zufall nennt, ist in Wahrheit der Einfall, und der begegnet jedem, der für ihn wach und bereit ist.

Friedrich Nietzsche

 

Einfach nur warten, bis sich eine Eingebung sich meldet?

Kreativität entsteht vorzugsweise im spielerischen Raum und der ist großzügig. Doch in der Praxis gestaltet sich das meist anders, da werden Lösungen schnellstens gebraucht, jetzt oder zumindest bald! Das kennen viele Menschen; Ideen werden dringend benötigt und das auch noch unter empfundenem Zeitdruck. Der Puls beschleunigt, der Adrenalinspiegel steigt, und die Nerven sind angespannt. Stress bildet keine ideale Voraussetzung für kreative Höchstleistungen.

 

 

 

Lässt sich Kreativität fördern?

 

Kreativ unter Druck? Wie lässt sich damit umgehen, wie lassen sich die Voraussetzungen für Kreativität beeinflussen? Lernen Sie Methoden und Techniken kennen, mit denen Sie selbst in schwierigen Alltagssituationen gute Ideen und Lösungen finden. Überhaupt; welche Faktoren begünstigen Kreativität?

 

Lässt sich Kreativität fördern?

 

Es ist leichter, Kreativität durch eine Veränderung äußerer Bedingungen zu fördern als durch den Versuch, das Individuum zu kreativerem Denken anzuregen.

Mihaly Csikszentmihalyi

 

Lernen Sie Methoden und Techniken, mit denen Sie selbst in schwierigen Alltagssituationen gute Ideen und Lösungen finden. Sorgen Sie für förderliche Bedingungen.

 

Für jene, die Einfälle nicht dem Zufall überlassen wollen, habe ich einige Übungen und Kreativitätstechniken beschrieben. Der Kreativität lässt sich darüber hinaus zusätzlich auf die Sprünge helfen, indem für förderliche äußere und innere Bedingungen gesorgt wird. So wird die Ausbeute quantitativ und qualitativ verbessert. Eine Portion Mentaltraining wirkt dabei Wunder.

Kreativität fördern

8 Faktoren, die Einfluss auf die persönliche Kreativität haben

 

 

1. Tageszeitliche Schwankungen

 

Die tageszeitliche Schwankung der Körperfunktionen bedingt, dass wir zu bestimmten Tageszeiten einfallsreicher oder eher eingeschränkt sind. Wir durchlaufen zahlreiche Zyklen, es geht hoch und runter. Eine davon ist der ultradiane Zyklus, bei dem Aktivität und Regeneration sich alle 90 bis 120 Minuten abwechseln. Ultradiane Rhythmen sind natürliche körperliche und seelische Zyklen, die sich mehrmals täglich wiederholen und die unter anderem auch unsere Leistungsfähigkeit, unsere Kreativität und unser Wohlbefinden beeinflussen.

Anstatt diese Zyklen zu ignorieren, beziehungsweise stolz darüber zu sein, sie zu bekämpfen, gilt es sie zu erkennen und zu nutzen. Sie haben einen guten Grund und stellen keine Fehlfunktion dar.

 

 

 

2. Ernährung

 

In unserer modernen Gesellschaft ist es leicht zu oft und zu viel zu essen. Besonders kreativ sind wir aber gerade dann, wenn wir etwas hungrig sind. Ein prall gefüllter Bauch sorgt dafür, dass Körper und  Geist genügend Beschäftigung haben.

 

 

 

3. Umgebung

 

Die physikalische Umwelt wirkt auf uns ein. Die Raumtemperatur, Lichtintensität, Geräuschpegel, Gerüche, die Architektur der Räume beeinflussen uns. Welche Inspiration geht von den Orten aus, an denen wir uns aufhalten? Gerade Büro- und Besprechungsräume liefern allzu oft nicht den möglichen Beitrag.

Besondere Beachtung hat hier der Arbeitsplatz verdient. Wir benötigen für die Entfaltung unserer Potenziale Sicherheit und diese Sicherheit finden wir dort, wo wir uns heimisch fühlen.

Ich persönlich bevorzuge einen Raum, aus dem ich hinausschauen kann. Der Blick über die Stadt regt meine Fantasie an. Und wenn ich beispielsweise mit einem Entwurf für eine Präsentation nicht vorankomme, wechsle ich hinüber zum Zoo oder in das Aquarium. Der Ortswechsel führt mich dann gedanklich wieder auf eine neue Spur.

 

 

 

4. Werkzeuge

 

Sowohl eher klassische Werkzeuge wie Karten, Flipchart etc. als auch unkonventionelle liefern Inspiration und helfen der Kreativität unter die Arme, indem weitere Sinne mit einbezogen werden.

Mit dem Wechsel der Werkzeuge und der Medien kommen zusätzliche Perspektiven hinzu. Bei einem mündlichen Austausch sind andere Schwerpunkte wahrscheinlicher, als bei einer schriftlichen oder einer grafischen Aufbereitung. Wer Bausteine verwendet, begreift, während virtuelle Modelle Einblicke fördern. Gerne bringe ich Ideen mit Tinte auf das Papier. Diese Texte weichen oft sehr von denen am Computer ab. Sie ergänzen sich.

Ich erinnere mich an eine Designerin, die darauf bestand, auf Rechnung des Unternehmens Ihren Tisch mit Spielzeugen in Beschlag zu nehmen. Die Ergebnisse gaben ihr recht.

 

 

 

5. Menschliche Kontakte

 

Die Interaktion mit anderen Menschen wirkt sich auf kreative Prozesse wesentlich aus. Daher sind Orte, an denen der Austausch gefördert wird, so hilfreich. Mangelnder Kontakt zu anderen Menschen lässt kreative Potenziale verkümmern. Wir profitieren von Zuhörern, Gleichgesinnten, Andersdenkenden, Kritikern, Träumern, Realisten, Provokationen.

 

 

 

6. Haltung

 

Die innere Haltung hat maßgeblichen Einfluss auf die Fähigkeit, kreativ zu sein. So wirken die Überzeugungen, die jemand über sich und die Welt gebildet hat, wie Filter. Ein Regelwerk, an dem wir uns orientieren, ohne uns darüber bewusst sein zu müssen.

Manche Menschen halten sich von Hause aus nicht für kreativ, andere driften bei Denkprozessen sehr schnell ins Negative. Letztere finden recht schnell Gründe, warum etwas nicht geht, anstatt ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Sie beenden die Suche, noch bevor sie richtig angefangen haben.

Mir hilft Musik dabei unterschiedliche Stimmungen zu fördern.

 

 

 

7. Motivation

 

Ohne Motivation sind Menschen selten kreativ. Kreativität lässt sich nicht vorschreiben. Das Gegenteil zeigt sich; gerade bei kreativen Menschen ist die intrinsische Motivation entscheidend. Überbewertete extrinsische Faktoren, wie ein gutes Gehalt oder Arbeitsplatzsicherheit spielen in der Praxis eine untergeordnete Rolle.

Wichtige Motivationsfaktoren für die Kreativität sind hingegen intellektuelle Herausforderungen und Freiräume bei der Arbeit. Lösungsideen für schwierige Probleme zu finden, kreativ zu sein und dafür Anerkennung zu bekommen steigert die Motivation.

Viel zu viele gute Ideen verkümmern und geraten in unverdiente Vergessenheit, weil sich niemand ihrer annimmt und sie voranbringt. Das demotiviert die Ideengeber. Ein weiterer Grund, weshalb es sich lohnt Ideen zur Beachtung zu verhelfen und Kommunikation- und Präsentationsfähigkeiten zu fördern.

 

 

 

8. Kultur

 

Damit Kreativität sich entfaltet, braucht es ein Umfeld in dem neue Ideen auch tatsächlich willkommen sind. Erst, wenn Kreativität Teil der jeweiligen Kultur und gelebt wird, haben auch anfangs noch zarte Ansätze eine Chance.

Noch immer gilt in vielen Bereichen übertriebene Angst vor unbequemen Lernerfahrungen. Schade, denn Fehlerkultur, die Angst provoziert, wirkt lähmend. Dann werden Potenziale ignoriert und Fehler unter den Teppich gekehrt. Solche Ignoranz mag bequem erscheinen. Aus den Augen aus dem Sinn. Doch das gilt nur für den Moment, denn auch ignorierte Problem bestehen und schaden weiterhin.

Aufgedeckte Fehler bergen hingegen ein großes Potenzial, wenn sie die verdiente Aufmerksamkeit erhalten und so zu bessere Lösungen führen. Doch dazu müssen sich Menschen sicher genug fühlen, um Fehler machen zu dürfen. Erst dann trauen sie sich, sie aufzudecken, sich kreativ dafür einzusetzen, dass sie behoben werden und dass daraus gelernt wird.

 

 

 

Setzen Sie sich für Kreativität ein

 

Ohne Fantasie ist das Leben wie ein Bild ohne Farbe. Achten Sie gut auf sich und diejenigen, deren Kreativität Sie fördern wollen. Schaffen Sie die Voraussetzungen, denn es lohnt sich!

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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P.S.

 

Wie fördern Sie Kreativität? Welche inneren und äußeren Bedingungen machen Kreativität leichter?

Artikel

Das erste Angebot bei Verhandlungen: annehmen oder nachverhandeln?

Solltest du das erste Angebot annehmen? Erfahre, wann Nachverhandeln sinnvoll ist, wie du Angebote bewertest und souverän bessere Entscheidungen triffst.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 25. Mai 2007
Überarbeitung: 19. Februar 2019
AN: #49415
K:
Ü: X

Warnung vor dem Munde! Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft

Warnung vor dem Munde! Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft

Mut zur Verantwortung
Stimme

Reden ist Macht

 

Wer überzeugend redet hat mehr Einfluss. Wie wird diese Macht verantwortungsvoll ausgeübt, um einen Beitrag zu leisten, mitzugestalten und wie steht es mit der erforderlichen Verantwortungsbereitschaft?

Überblick

Reden bedeutet Macht: Reden heißt überzeugen, zu verändern, anzutreiben.

Ralph Waldo Emerson

Reden bedeutet Macht!

 

Nicht jede Rede will die Welt verändern und nicht jede die das möchte, liefert dazu einen erkennbaren Beitrag. Doch manchmal wäre es schon schön die Dinge mitzugestalten, oder? Es ist gut zu wissen, wie der Einfluss ausgeübt werden soll, wann es Zeit ist aufzustehen und der eigenen Verantwortung gerecht zu werden. Reden bedeutet Macht!

 

 

 

Zu viel Verantwortung?

 

Viel zu viele ehrliche und respektvolle Menschen überlassen weniger uneigennützigen Zeitgenossen die Bühne und damit die Macht. Ja, Reden bedeutet Macht! Sie verantwortungsvoll einzusetzen ermöglicht einen persönlichen Beitrag zu leisten und mitzugestalten.

Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft

Reden erfordert Verantwortungsbewusstsein

 

Der Grat ist schmal zwischen der mutigen Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und dem Streben nach Macht an. Letzteres disqualifiziert!

Karsten Noack

 

Ja, Einfluss steht in einer engen Beziehung zur Verantwortung. Es geht im Leben darum, sich der Verantwortung als würdig zu erweisen und diese Macht überlegt einzusetzen — sich mit ihr einzusetzen, wenn jemand, oder etwas Unterstützung benötigt. Es ist an der Zeit Verantwortung zu übernehmen, Mut zu haben und sich ein ordentliches Stück Idealismus zu leisten, auch wenn das aktuell nicht dem dominierenden Zeitgeist entspricht.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

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Sind Sie bereit mehr Verantwortung zu übernehmen?

Warnung vor dem Munde!

Artikel zum Thema Verantwortung

Veränderung beginnt bei dir: Selbstführung statt Selbstoptimierung

Veränderung beginnt im eigenen Einflussbereich: Muster erkennen, Handlungsspielräume nutzen und mit Selbstführung konkrete Veränderungen gestalten.

Keine Ergebnisse gefunden

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Februar 2015
Überarbeitung: 18.Februar 2020
AN: #878

Machen Sie die Reise Ihres Lebens. Haben Sie den Mut ausgetretene Wege zu verlassen.

Machen Sie mutig die Reise Ihres Lebens, verlassen Sie ausgetretene Pfade

Eine mächtige Flamme entsteht aus einem einzigen Funken - Dante Aligheri
The Crazy Ones: Haben Sie den Mut ausgetretene Wege zu verlassen

Mutig auf die Reise gehen, eigene Wege beschreiten

 

Wie steht es mit Ihrem Mut, eigene Wege zu beschreiten und einen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten? Machen Sie sich auf die Reise Ihres Lebens, ggf. mit Reisebegleitung. Es ist Ihr Abenteuer!

Video

https://youtu.be/hcL0JpS7XcI

Mit Schwung motiviert erwachen

 

Schon morgens mit Schwung vom Bett in die Welt. Es ist ein gutes Zeichen, wenn Sie sich auf den Tag freuen, bereit sind ihm zu begegnen. Es könnte daran liegen, dass Sie ein erfülltes Leben führen und wissen, dass Sie auch an diesem Tag einen Beitrag dazu leisten werden die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

 

 

 

Sinn

 

Für uns Menschen gibt es kaum etwas Schöneres, als einen höheren Sinn in dem zu sehen, was wir tun, und das Gefühl zu haben auf dem richtigen, dem eigenen Weg unterwegs zu sein. Das macht uns achtsamer, zufriedener und durch die Bereitschaft zu gestalten aktiver. Schon die Wirkung von kleinen Beiträgen, die jeder täglich leisten kann, macht die Welt ein bisschen besser. Der Verzicht auf Plastiktüten im Supermarkt, für Gerechtigkeit einstehen, oder schlichtweg ein bewussteres Leben können in der Gemeinschaft Besserungen bewirken. Das sind gute Ansätze, auf denen sich aufbauen lässt. Wenn wir einmal beginnen, folgen auf die kleinen Dinge mit höherer Wahrscheinlichkeit auch größere Taten. Und wer einen weiteren Schritt gehen will widmet sich den Herausforderungen und Zusammenhängen, wächst mit den Aufgaben. Wer dabei gut auf sich und das Gesamtbild achtet, ist besser vor Aktionismus, Milchmädchenrechnungen und Fanatismus geschützt. Schließlich geht es darum, den verpflichteten Werten insgesamt treu zu bleiben, denn der Zweck heiligt nun mal nicht die Mittel.

Es ist sehr motivierend, Gutes zu tun und etwas in der Welt zu bewegen. Diese innere Haltung wünsche ich jedem Menschen.

 

 

 

 

Viele Menschen wollen, wenige tun

 

Es erfüllt uns Menschen mit einer besonderen Haltung, einer klaren Sichtweise, wenn wir wissen, dass wir einen Beitrag leisten zu etwas, mit dem wir uns identifizieren. So zeigt es sich im Denken und Handeln, es strahlt aus. Die Körpersprache und selbst die Stimme spiegeln es wider. Eine klare Vorstellung inspiriert, liefert den Fokus, gerade bei größeren Herausforderungen. Ist Erfüllung überhaupt möglich ohne eine Vision, ohne eine verlockende Vorstellung, wie es sein könnte?

Für mich ist es kaum vorstellbar, dass es ein erfüllendes Leben geben kann, wenn es ohne Richtung ist. Auch bei denen, die ohne offensichtliche Pläne, ein glückliches Leben führen, ist bei genauerem Hinsehen zu erkennen, dass sie sich an bestimmten Werten orientieren.

Ob das Bedürfnis, sich für ein wünschenswertes Ziel einzusetzen, aus einer erkannten Ungerechtigkeit oder einem ansprechenden Aha-Moment, resultiert, ist egal, wenn der Blick nach vorne gerichtet wird. Manche Menschen wagen diesen Blick, andere nicht. Es geschieht zu oft, dass der Blick zu lange auf dem Problem verharrt und die Mundwinkel zunehmend häufiger nach unten gerichtet werden.

Es ist traurig zu sehen, wie viele Menschen die Augen verschließen, wie viele trotz des Gefühls der Dringlichkeit zögern oder zumindest zu früh aufgeben. Viele machen sich gar nicht erst auf den Weg, weil sie glauben keine Chance zu haben. Das ist nicht nur für diese Menschen selbst schade, denn viele Träume sind es wert eine Chance zu bekommen. Von diesen Möglichkeiten erfahren wir dann nicht.

Leider empfinden sich viele Menschen heute selbst nur noch als ein unwesentliches Zahnrad in einem unübersichtlichen Getriebe. Die Globalisierung verstärkt diesen Eindruck noch. Das drückt auch auf die Seele und schadet nicht erst, wenn der Druck zu sehr ansteigt und sich entlädt. Von Erfüllung im Leben ist da keine Spur. Die Hilflosigkeit bringt dann auch immer wieder Menschen auf blöde Ideen. Darüber schreibe ich im Artikel Reden können die Welt verändern: Wer gehört wird, wirft weder Torten noch Steine.

 

 

 

Verantwortung übernehmen, vorangehen

 

Ich kann nicht an andere Ufer vordringen, wenn ich nicht den Mut aufbringe, die alten zu verlassen.

André Gide

 

Wer sich fürchtet Verantwortung zu übernehmen, wird immer mehr der Willkür anderer preisgegeben und muss zusehen, wie der größere Gewinn aus seinen Fähigkeiten Fremden zufließt. (Prentice Milford). Überhaupt braucht es mehr Menschen, die bereit sind sich verantwortungsvoll für wünschenswerte Veränderungen einzusetzen, anstatt sich nur zu ärgern. Wie heißt es so schön bei Erich Kästner und später den 68ern? Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Was, wenn der eigene Beitrag die Welt nicht besser macht? Wieso sollten wir die Gestaltung der Welt anderen Leuten mit anderen Interessen überlassen, anstatt selbst ans Werk zu gehen?

 

 

 

Inspiration gefällig?

 

Schauen Sie sich das Video bei YouTube (externer Link) an. Was kommt Ihnen beim Betrachten des Videos (Werbefilm Apple™) in den Sinn?

 

Here’s to the crazy ones.
The misfits.
The rebels.
The troublemakers.
The round pegs in the square holes.
The ones who see things differently.
They’re not fond of rules, and they have no respect for the status quo.
You can quote them, disagree with them, glorify and vilify them.
About the only thing you can’t do is ignore them because they change things.
They push the human race forward.
And while some may see them as crazy, we see genius.
Because the people who are crazy enough to think they can change the world, are the ones who do.

 

Von mir so übersetzt:

Auf die Verrückten.
Die Außenseiter.
Die Rebellen.
Die Unruhestifter.
Die runden Stifte in den quadratischen Löchern.
Diejenigen, die die Dinge anders sehen.
Sie mögen keine Regeln, und sie haben keinen Respekt vor dem Status quo.
Du kannst sie zitieren, mit ihnen nicht einverstanden sein, sie verherrlichen und verleumden.
Das Einzige, was du nicht tun kannst, ist, sie zu ignorieren, weil sie die Dinge verändern.
Sie treiben die Menschheit voran.
Und während einige sie für verrückt halten, sehen wir das Genie.
Weil die Menschen, die verrückt genug sind, zu denken, dass sie die Welt verändern können, diejenigen sind, die es tun.

 

Was für ein Kitsch! Schöner Kitsch! Kitsch, der mir eine wohlige Gänsehaut erzeugt, obwohl ich weiß, dass es absolut und clever berechnende Werbung ist. Es geht mitten ins Herz. Es triggert so viele unbewusste Aspekte und Gefühle in mir, dass ich mindestens innerlich zustimme und mich einreihen will, die Ärmel nach oben krempeln und loslegen möchte.

 

 

 

Was braucht es dazu?

 

Ich vermute, wir würden viel mehr verändern, wenn das nicht erfordern würde aufzustehen.

 

Im Wesentlichen ist wohl Mut erforderlich. Ja, es erfordert Mut genauer hinzusehen und sich respektvoll für Dinge einzusetzen, die es aus eigener Ansicht verdient haben. Hilfreich: Kreatives Denken und schließlich die Fähigkeit sich und die Botschaft überzeugend zu präsentieren. Vorab zeige ich Ihnen schonmal ein paar Kreativitätstechniken, mit denen Sie Ihren Ideen Gestalt geben können. Machen Sie sich auf die Reise anstatt darauf zu warten, dass andere Menschen vorausgehen. Und falls Sie dabei Unterstützung wünschen, finden Sie hier weitere Information zur Reisebegleitung für Helden. Wenn Ihr Vorhaben das Potenzial hat, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, dann gibt es sogar ehrenamtliche Unterstützer. Was das heißt? Das erfahren Sie im Artikel Weltverbesserer vor: Machen Sie die Welt ein Stück besser!

 

 

 

Kreativitätstechniken für die Ideenfindung

 

Wofür, wie einsetzen? Beginnen Sie doch mit der Ideensammlung. Ein hilfreiches Mittel zum Zweck sind Kreativitätstechniken. Viele dieser Techniken lassen sich auch ohne professionelle Hilfe nutzen. Hier teile ich schon mal meine Auswahl:

 

Die besonders mutigen Zeitgenossen wagen sich weiter hinaus in unbekannte Weiten. So wird der übliche Rahmen erweitert. Viel zu häufig klebt die Vorstellungskraft zu sehr an dem, was üblich ist. Wir brauchen mutige Utopien, Prognosen der Zukunft durch Projektion der Gegenwart genügen nicht. Hier und bei der Umsetzung begleite ich Sie auch gerne persönlich. Gemeinsam wird aus Träumen Realität, wenn der Funke überspringt!

 

 

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Wie steht es mit Ihrem Mut, gewohnte Wege zu verlassen und eigene Wege zu beschreiten? Unter welchen Umständen sind Sie bereit sich auf die Reise zu machen?

Artikel zu Visionen

Chancen ergreifen: Trauen statt später bereuen

Chancen ergreifen oder lieber warten? Diese Fragen helfen dir, Risiken realistisch einzuschätzen, Entscheidungsangst zu überwinden und bewusster zu handeln.

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Verantwortung: Manch einer sucht sie, viele meiden sie. Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wobei mir auch gleich der nächste Gedanke in die Aufmerksamkeit springt: Wie ist das eigentlich mit dem Zuerst-Vor-der-eigenen-Tür-kehren? Oder ist es einfach leichter, die Dinge mit etwas Entfernung zu erkennen? Stichwort: Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen.

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Als der Begründer dieser Methode, Harrison Owen, auf einer großen, von ihm durchgeführten Kongressveranstaltung als wesentliche Rückmeldung von den Teilnehmern erhalten haben soll, dass vor allem die in den Kaffeepausen geführten Gespräche hilfreich waren, ärgerte ihn das zunächst sehr, da er für diese Veranstaltung ziemlichen Aufwand betrieben hatte. Was hatte er als Organisator denn für Einfluss auf die Gespräche in den Kaffeepausen? Nachdem er sich aber näher mit der Bedeutung dieser eher zufälligen Treffen während der Kaffeepausen befasst hatte, kam er auf die Idee, die offene und ungezwungene Atmosphäre guter Pausengespräche als zentralen Kern von Workshops systematisch nutzbar zu machen. Vor dem Hintergrund der häufigen Erfahrung, dass starre Abläufe und das Abarbeiten fest fixierter Tagesordnungen kreative Gruppenprozesse eher behindern als ihnen förderlich sind, entstand so das Open-Space-Konzept, das einen offenen Rahmen bietet, in dem Menschen mit ihren individuellen Erfahrungen zusammenkommen und sich gegenseitig inspirieren.

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Führen andere Wege nicht zur Lösung eines Problems, hat es sich bewährt, eine Zukunftswerkstatt durchzuführen, um die Dinge in konstruktive Bewegung zu bringen. Anregungen und Tipps zur Durchführung einer Zukunftswerkstatt.

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Große Ideen brauchen Flügel und jemanden der ihnen Starthilfe gibt

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 18. August 2019
AN: #676
K:
Ü:

Hast du den Mut die Wahrheit auszusprechen?

Hast du den Mut die Wahrheit auszusprechen?

Ärmel hoch und ...
Haben Sie den Mut die Wahrheit zu sagen?

Mut zur eigenen Meinung, Mut sie auszusprechen

 

Haben Sie den Mut die Dinge beim Namen zu nennen, die Wahrheit zu sagen wenn Sie damit neue Wege beschreiten?

 

 

 

Überblick

 

Video

Mutig für Überzeugungen einstehen – Wie du deine Meinung selbstbewusst vertrittst

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Paradiesische Zustände

 

In einer perfekten Welt werden Herausforderungen als solche angenommen und gemeinsam gemeistert. In einem solchen Umfeld ergänzen die Menschen sich. Wer erkennt, dass etwas auch anders —und möglicherweise besser gemacht werden kann— spricht es aus, und es wird der Botschaft Aufmerksamkeit gewidmet.

 

 

 

Die Realität

 

Wer heutzutage an akzeptierten oder zumindest für manche Menschen vorteilhaft erscheinenden Umständen zu wackeln droht, wird als störend empfunden. Irgendwer hat meist auch durch die schlimmsten Verhältnisse noch einen persönlichen Vorteil und will ihn nicht aufgeben —selbst, wenn andere einen hohen Preis dafür zahlen müssen.

Die Überbringer schlechter Nachrichten bekommen oft mehr Probleme als die Verursacher. Nicht nur in der Politik ist es sicherer im Wolkenkuckucksheim gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Wer den Mund aufmacht, gilt als Miesmacher und auch Whistleblower haben keinen guten Ruf.

 

 

 

Sagen Sie Ihre Meinung, wenn zu viele Menschen schweigen

 

Alle großen Wahrheiten waren anfangs Blasphemien.

George Bernhard Shaw

 

 

 

Hindernisse

 

Sprechen vor Publikum kann beängstigend sei. Unangenehme und nicht bei jedem Zuhörer willkommene Botschaften sind eine noch größere Herausforderung. Das kann mitunter ja tatsächlich zu unerwünschten persönlichen Konsequenzen führen.

Zu schweigen kann bei manchen Themen allerdings noch unangenehmer werden. Denken Sie an die Folgen, wenn Sie sich nicht einsetzen. Wie wichtig ist es Ihnen dann sich für eine Lösung einzusetzen? Wenn Sie sich daran erinnern können, worum es geht und welche Bedeutung Ihr Einsatz hat, kann Ihnen das den erforderlichen letzten Anstoß und den Mut liefern.

 

 

 

Sie haben etwas zu sagen, dann tun Sie es!

 

Haben Sie den Mut die Wahrheit auszusprechen, selbst wenn Sie damit neue Wege beschreiten und vorangehen müssen? Die Theorien zur angeblichen Schwarmintelligenz haben mich nur bedingt überzeugt. Meine persönlichen Beobachtungen führen zu einem anderen Eindruck: Im Alltag sind es meist einzelne Menschen, die sich einer Sache annehmen, Verantwortung zeigen. Anstatt darauf zu warten, dass sich irgendjemand irgendwann irgendwie irgendwo ans Werk macht, sind es vereinzelte Zeitgenossen, die nicht wegschauen, sondern handeln. Erst dann schließen sich weitere Mitstreiter an. Erst macht Frau oder Mann den Anfang. Sind Sie eine von diesen mutigen Persönlichkeiten?

Teilen Sie der Welt Ihre Ideen mit. Wenn mehr Menschen den Mut aufbringen, sich respektvoll für ihre Überzeugungen einzusetzen, sie zumindest auszusprechen, dann hilft das dabei, gemeinsam eine lebenswerte Welt zu fördern. Lassen Sie sich dabei unterstützen, Ihren Beitrag zu leisten.

 

 

Der nächste Schritt

 

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Haben Sie den Mut die Wahrheit zu sagen?

Ergänzende Artikel

 

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2009
Überarbeitung: 28. Juli 2019
AN: #7658
K: 8. Juli 2019
Ü:

Persönlichkeit: Wie steht es mit dem Mut zum eigenen Profil?

Persönlichkeit: Wie steht es mit dem Mut zum eigenen Profil?

Damit Sie und Ihr Angebot überzeug - in Gesprächen und Präsentationen
Wie steht es mit dem Mut zum eigenen Profil?

Mut zur eigenen Persönlichkeit, zum Profil

 

Haben Sie Mut zum eigenen Profil. Personen und Kopien, die allen Aufwand in die Verpackung stecken, davon gibt es schon genügend!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Kopien gibt es schon genug

 

Nicht jeder Mensch hat den Mut zu sich zu stehen, Profil zu zeigen. Also wird die Deckung in der Masse gesucht.

 

 

 

Ja, und?

 

Wer nicht zu sich selbst steht, kann kein gesundes, erfülltes und glückliches Leben führen. Im Windschatten anderer Menschen entwickelt sich keine erstrebenswerte Karriere.

 

 

 

Erlauben und pflegen Sie ein eigenständiges Profil 

 

Haben Sie Mut zum eigenen Profil. Personen und Kopien, die den gesamten Aufwand in die Verpackung stecken, gibt es schon genügend.

 

 

 

Von wegen Verpackung

 

Authentisches Selbstmarketing zielt darauf ab nur so zu wirken, als wenn es sich lohnt genauer hinzusehen, sondern auch dafür zu sorgen, dass es so ist.

Es geht also weniger um die äußere Erscheinung, als vielmehr darum, sich und den eigenen Werten treu zu sein. Das erfordert allerdings auch eine sorgfältige Auseinandersetzung mit sich selbst. Einfach nur anders zu sein genügt nicht. Gerade die Treue zur eigenen Ethik ist ein wichtiger Baustein, der zu einem hohen Grad an Authentizität führt. Die Fragen, die dorthin führen, sind nicht immer auf den bequemsten Wegen zu erreichen. Sich selbst treu zu bleiben ist eine echte Herausforderung – Tag für Tag. Doch die Alternativen sind weit unattraktiver. Sich selbst treu zu bleiben hat viel mit Leidenschaft zu tun und das feuert an.

 

 

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Wie steht es mit dem Mut zum eigenen Profil?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2006
Überarbeitung: 8. Juli 2019
AN: #8970
K:
Ü:X

Jahreshalbzeit! Und was machen wir jetzt mit dem Rest?

Jahreshalbzeit, was machen wir jetzt mit dem Rest? Hier ein paar Tipps!

Noch kann es ein hervorragendes Jahr werden. Wie wäre es mit ein paar Anregungen?

 

Durchstarten - NOACK Coaching & Training Berlin

Es sind noch einige Monate des Jahres übrig

 

Das 1. Halbjahr ist vorbei. War es erfolgreich, gibt es für das 2. Halbjahr etwas zu lernen? Wie geht es weiter?

Überblick

 

 

 

 

 

Es ist noch etwas übrig vom Jahr

 

Wie steht es mit dem Jahresziel? Noch kann es ein hervorragendes Jahr werden, denn es sind noch einige Tage übrig vom Jahr. Also ran ans Werk. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

 

 

 

Wendepunkt

 

Der 1. Juli ist für das Jahr, wie der Mittwoch für die Arbeitswoche. Und bevor ich dazu Post bekomme; genau genommen wäre es der 21. Juni mit der Sommersonnenwende. Aber wer will schon als Erbsenzähler gelten?

Also: Bergfest, es ist Jahreshalbzeit! Zwischenstand, Rückblick, Ausblick.

Erinnern Sie sich noch an den letzten Jahreswechsel? Hatten Sie sich gute Vorsätze gesetzt? Was ist daraus geworden? Das erste Halbjahr ist vorbei, die Tage werden kürzer und der Countdown bis zum nächsten Jahreswechsel läuft. Wenn das kein geeigneter Moment für eine Zwischenbilanz ist. Blick in den Rückspiegel: Wo zwischen Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen und Jahresplansoll übererfüllt stehen die Projekte?

Gute Vorsätze sind eine prima Sache. Es lassen sich dicke Bücher und großformatige To-Do-Listen mit ihnen füllen. Auf riesigen Plakaten machen sie sich gut über dem Schreibtisch und manchmal werden sie sogar realisiert. Allzu oft enden sie jedoch als Wegbepflasterung.

Es ist aber auch nicht immer so einfach. Vor allem den passenden Moment zu erwischen scheint manchmal komplizierter als die Lösung einer Differenzialgleichung. Fehlen in der Gleichung die Faktoren Zeit und Motivation geht sie nicht auf, dafür tauchen sehr gerne ungünstige Umstände auf und schon geht sie nicht mehr auf. Verpasst!

Ich trage wohl ein paar Eulen nach Athen, doch bekanntlich ist Wissen und Handeln ja nicht zwangsläufig miteinander verehelicht. Wenn es daher nicht so bei der Umsetzung Ihrer Ziele klappt, dann prüfen Sie doch einmal folgende Punkte:

1. Waren die Ziele smart genug?

 

Haben Sie Ihre Ziele wirklich klar und eindeutig genug formuliert? Die Kriterien für smarte Ziele finden Sie im Artikel SMARTe Ziele.

 

 

 

2. Haben Sie zu schnell aufgeben?

 

Typischerweise sind viele Menschen am Anfang eines Vorhabens hoch motiviert ihre guten Vorsätze schnellstens umzusetzen. Doch wenn es nicht so recht vorangeht, geht der Schwung irgendwann verloren.

Außerdem ist der Mensch ein Gewohnheitstier. So erstrebenswert Veränderungen sind, für die alten eingefahrenen Verhaltensmuster wird weniger Energie benötigt. Gerade bei Stress kehren wir daher leicht in alte Muster zurück und ohne es zu bemerken, laufen dann wieder die alten Programme ab. Wenn es dann nicht gelingt, den neuen Vorsätzen treu zu bleiben, geben viele Menschen zu schnell auf. Der innere Schweinehund findet dafür dann mehr oder weniger plausible Ausreden, weshalb es besser ist, das Vorhaben fallen zu lassen. Wie so oft; eine Frage guter Entscheidungen!

 

 

 

3. Was braucht es um dranzubleiben?

 

Beharrlichkeit siegt, wenn wir dranbleiben bis eine neue Gewohnheit sich eingeprägt hat. Gewohnheiten sind tief verankert, sodass die dazugehörigen Verhaltensmuster nahezu automatisch ablaufen, ohne, dass wir darüber nachdenken müssen. Es kann mehrere Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen, um neue Gewohnheiten zu entwickeln. Sind diese Gewohnheiten erst einmal etabliert, wird es deutlich einfacher.

 

 

 

4. Ist das Ziel vielleicht doch nicht so erstrebenswert?

 

Vielleicht lohnt der Aufwand ja doch nicht oder die Nachteile wiegen mehr, als ursprünglich erwartet? Prüfen Sie, ob die Vorstellung das Ziel erreicht zu haben bei Ihnen ein angenehmes Gefühl auslöst. Das sollte es, wenn es ein verlockendes Ziel ist. Und dann erzeugt es auch eine starke Zugkraft, gibt Kraft durchzuhalten. Wenn es das nicht macht, fehlt noch etwas. Oder spüren Sie innere Widerstände?

 

 

 

5. Sind innere Widerstände aufgetaucht?

 

Da hilft kein Ignorieren; Bedenken und negative Überzeugungen nagen weiter an einem. Besser ist es sie ernst zu nehmen und sie zu klären. Auch hinter Selbstsabotage steckt letztlich eine positive Absicht, die berücksichtigt werden will. So richtig Gasgeben können Sie nur dann, wenn Sie die zweifelnden, zögernden inneren Anteile mit ins Boot nehmen.

 

 

 

6. Und was machen wir jetzt mit dem Rest?

 

Was wollen wir am Ende des Jahres erzählen, was erlebt haben? Noch können wir es beeinflussen. Wie wird dieses Jahr zu einem Jahr, an das wir uns später gerne erinnern?

Wie wäre es das zweite Halbjahr zu nutzen und den guten Vorsätzen eine verdiente Chance geben? Das ist doch bestimmt besser, als bis zum 1. Januar zu warten, oder?

Anregungen

 

Hier ein paar Anregungen für eine konstruktive Gestaltung.

 

1. Was ist in diesem Jahr bisher gut gelaufen?

 

Wo wollen Sie anknüpfen? Was tut Ihnen gut? Überhaupt; feiern Sie die Erfolge, das Leben!

 

 

2. Was hat in diesem Jahr noch nicht so gut gelaufen?

 

Sind da noch Potenziale? Dann wissen Sie mit Blick auf diese Liste, wo noch etwas zu holen ist. Und wenn die Liste kurz ausfällt, dann lässt sich damit auch gut leben, oder?

 

 

3. Was können Sie ich aus den bisherigen Erfahrungen lernen?

 

Gibt es noch hilfreiche Einblicke, die Sie aus den Lektionen gewinnen können und was machen Sie damit?

Was hat Sie bisher gebremst und wie lässt sich das positiver gestalten?

 

Intelligenz ist die Fähigkeit aus Erfahrungen zu lernen.

 

 

4. Was wollen Sie beibehalten, was verändern, was beenden?

 

Der beste Plan lebt von guter Steuerung. Manchmal ist es auch besser einzelne Herausforderungen zu vertagen oder zu beenden und die Prioritäten zu berücksichtigen. Dann bekommen die wichtigsten Ziele mehr Aufmerksamkeiten.

 

 

5. Zukunftsgestaltung

 

Welche Berücksichtigung findet all das in Ihrer Planung für die Zukunft, Ihre Vision und Mission? Was wollen Sie damit erreichen und wie wird Ihr Leben sein, wenn Sie es erreicht haben. Denken Sie in erfüllenden Szenarien. Nutzen Sie entsprechende Techniken, wie Mentaltraining, um es möglichst intensiv zu erleben.

 

 

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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Was machen wir jetzt mit dem Rest des Jahres?

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 1. Juli 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:X

Realpolitik: Genügt es das kleinste Übel zu wählen?

Realpolitik: Genügt es das kleinste Übel zu wählen?

Wo sind die Visionen, die Begeisterung, die Leidenschaft in der Politik geblieben?
Realpolitik: Genügt es das kleinste Übel zu wählen? Wo sind die Visionen, die Begeisterung, die Leidenschaft in der Politik geblieben?

Realpolitik

 

Das kleinere Übel zu wählen ist besser, als gar nicht wählen zu gehen. Doch genügt das auf Dauer? Wo ist die Begeisterung, die Leidenschaft in der Politik?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Genügt es bei Wahlen das kleinste Übel herauszufinden?

 

Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

George Bernhard Shaw

 

Viele Stimmen meinen, bei den Präsidentschaftswahlen in den USA wurde nicht Donald Trump gewählt, sondern viel mehr Hillary Clinton abgewählt. Vieles spricht dafür, dass daran einiges wahr ist. Doch, ob das tatsächlich stimmt, mögen andere Experten klären. Viel interessanter an dieser Stelle: Was, wenn wir vor der eigenen Tür kehren?

 

 

 

Traurig

 

In einer nicht repräsentativen Umfrage (2016 bis 2017, mit bisher n=600) antworteten die Befragten; welche der folgenden Aussagen für sie eher zutrifft, wie folgt:

Bei einer Bundestagswahl wähle…

%

... ich aus Vertrauen in die Personen und Parteien.

%

... das kleinere Übel.

Reicht das aus?

 

Das kleinere Übel zu wählen ist allemal besser, als gar nicht wählen zu gehen. Doch genügt das auf Dauer?

In der Wahrnehmung vieler Menschen vertritt der überwiegende Anteil der Politiker eher eigene Interessen, als die der Wähler, verdrängen Themen, scheuen große Lösungen. Linguist Noam Chomsky beschreibt die Regeln möglichst harmloser politischer Debatten: „Die intelligente Art und Weise die Menschen passiv und gehorsam zu halten, ist es, das Spektrum der akzeptablen Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb dieses Spektrums eine sehr lebendige Debatte zu erlauben.“ Das Ergebnis wirkt dann wie viel Rauch um nichts. Eine breitere, bewegende Debattenkultur könnte hier einiges verbessern. Den meisten Menschen ist nicht das Land wurscht, sondern das alltägliche Politikgeschehen.

 

 

 

Politikverdrossenheit

 

Wenig andere Berufsbezeichnungen haben innerhalb weniger Jahrzehnte so viel an Ansehen eingebüßt wie Politiker. Ob das Politiker-Bashing berechtigt und angemessen ist, steht auf einem anderen Blatt. So oder so hat die negative Wahrnehmung in so vielen Schichten der Bevölkerung negative Konsequenzen. Politikverdrossenheit und Frust schaden der Demokratie. Von Identifikation mit Volksvertretern keine Spur. Die empfundene Kluft zwischen den Ansichten der Macher in der Politik und der Öffentlichkeit wird immer größer. Mehr oder weniger markante oder farblose Gesichter wechseln die Positionen, der vom damaligen Bundespräsidenten Roland Herzog geforderte Ruck geht nicht durch die Gesellschaft. Es schüttle die meisten Wähler eher, als dass sie Aufbruchstimmung empfinden. Und das geschieht in einer Gesellschaft, die freier als je zuvor erscheint.

 

 

 

Demokratie

 

Das Model Demokratie verliert an Glanz, gruselige Ideen bekommen einen Nährboden. Das Modell der Demokratie mag seinen Schwächen haben, doch wer hat eine bessere Gesellschaftsform anzubieten?

 

Haben wir den Wert von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vergessen?

Eine legitime, wirksame Rechtsstaatlichkeit wird vorwiegend erst dann vermisst, wenn eigene Interessen verletzt werden. Demokratie spiegelt die Idee von Gleichheit und Freiheit wider. Die Idee beinhaltet Würde, die unantastbare Würde jedes einzelnen Menschen. Dazu gehört, dass jeder Bürger eine gleichberechtigte Stimme hat, ein gleichwertiges Mitspracherecht bei der Bildung einer Regierung. Wer das will, der darf auch den eigenen Beitrag dazu als ehrenwerte Verpflichtung empfinden.

 

 

 

Auf der Suche nach Besserung

 

Politik ist das Suchen nach der besten und mehrheitsfähigen Lösung, soweit so gut. Nur, wo sind die Visionen, wo die Leidenschaft, die Glaubwürdigkeit? Davon brauchen wir dringend einiges mehr oder vermisse nur ich das?

Politik ist nicht nur das, was im Bundestag stattfindet, sondern alles, was unsere Gesellschaft verändert und die Lebensbedingungen gestaltet. Klassische Politik und die Bemühungen der Bürger dürfen nicht miteinander konkurrieren. Es gilt Wege zu finden, wie sie sich ergänzen. Dazu ist es erforderlich, den Ideen eine verständliche Stimme zu geben.

„Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten“, meinte Goethe. Wie wäre es, das etwas positiver zu formulieren, also „Wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht“?

Umfrageergebnisse

 

Ich wünsche mir lebendigere politische Debatten mit echten Argumenten.

 

%

Stimmt!

%

Etwas!

%

Stimmt nicht!

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (n= 1261)

An gesellschaftlichen bzw. politischen Diskussionen …

 

%

... möchte ich häufiger teilnehmen.

%

... will ich nicht teilnehmen.

%

... nehme ich ausreichend teil.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (n= 452)

P.S.

 

Das kleinere Übel zu wählen ist allemal besser, als gar nicht wählen zu gehen. Doch genügt das auf Dauer?

Video

https://youtu.be/Ppw_yj692BU

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2017
Überarbeitung: 12. April 2019
AN: #4338
K: CNA
Ü:

9 Fragen für ein erfolgreiches Jahr 2019

9 Fragen für ein erfolgreiches Jahr 2019

Weihnachtsgrüße, Jahresausklang, Jahresplanung für ein erfüllendes Jahr 2019
Und wieder ...

Weihnachten, Feiertage, Endjahresblogartikelwünsche

 

„Same Procedure than every year!“ oder diesmal…?

 

Jetzt sitze ich hier am letzten Arbeitstag des Jahres vor meinem aufgeräumten Schreibtisch, der Papierkram für dieses Jahr liegt hinter mir. Was für ein Jahr; viele schöne und auch einige sehr traurige Momente. Nicht alle sind schon verdaut, so mancher Begleiter wird noch immer schmerzlich vermisst. So schnell vergisst man lieb gewonnene und vertraute Menschen auch nicht.

Das Leben fordert uns immer wieder heraus, so oder so. Nein, nicht jede Lerngelegenheit ist gleichermaßen willkommen, ich hätte in diesem Jahr auf einige davon gerne verzichtet. Das Universum hat seine eigenen Regeln und es ist unsere Aufgabe, daraus das Beste zu machen. Das Leben fordert oft einen Plan B.

Ich wünsche allen Lesern ein schönes Weihnachtsfest, einen beschaulichen Jahresausklang und ein erfüllendes Jahr 2019.

 

Wie es auch sei, das Leben, es ist gut.

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

 

9 Fragen für ein erfolgreiches Jahr 2019

 

Am besten Sie beginnen mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr und finden heraus, was es zu lernen gibt. Dann lassen sich die Weichen für ein erfüllendes 2019 leichter stellen.

 

 

 

 

1. Was ist gut gelaufen?

 

Welche Erfolge haben Sie in diesem Jahr erzielt und was ging gut? Was wollen Sie beibehalten?

 

 

 

2. Was ist nicht so gut gelaufen?

 

Was lief nicht so gut, wie Sie es gehofft haben? Machen Sie eine Liste mit den Zielen und Situationen, bei denen es hätte besser laufen dürfen.

 

 

 

3. Waren die Ziele smart genug?

 

Haben Sie Ihre Ziele wirklich klar und eindeutig genug formuliert? Die Kriterien für smarte Ziele finden Sie im Artikel SMARTe Ziele.

 

 

 

4. Haben Sie zu schnell aufgeben?

 

Typischerweise sind viele Menschen am Anfang eines Vorhabens hoch motiviert ihre guten Vorsätze schnellstens umzusetzen. Doch wenn es nicht so recht vorangeht, geht der Schwung irgendwann verloren.

Außerdem ist der Mensch ein Gewohnheitstier. So erstrebenswert Veränderungen sind, für die alten eingefahrenen Verhaltensmuster wird weniger Energie benötigt. Gerade bei Stress kehren wir daher leicht in alte Muster zurück und ohne es zu bemerken, laufen dann wieder die alten Programme ab. Wenn es dann nicht gelingt, den neuen Vorsätzen treu zu bleiben, geben viele Menschen zu schnell auf. Der innere Schweinehund findet dafür dann mehr oder weniger plausible Ausreden, weshalb es besser ist, das Vorhaben fallen zu lassen. Wie so oft; eine Frage guter Entscheidungen!

 

 

 

5. Was braucht es um zukünftig dranzubleiben?

 

Beharrlichkeit siegt, wenn wir dranbleiben bis eine neue Gewohnheit sich eingeprägt hat. Gewohnheiten sind tief verankert, sodass die dazugehörigen Verhaltensmuster nahezu automatisch ablaufen, ohne, dass wir darüber nachdenken müssen. Es kann mehrere Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen, um neue Gewohnheiten zu entwickeln. Sind diese Gewohnheiten erst einmal etabliert, wird es deutlich einfacher.

 

 

 

6. Waren Ziele vielleicht doch nicht so erstrebenswert?

 

Vielleicht lohnt der Aufwand ja doch nicht oder die Nachteile wiegen mehr, als ursprünglich erwartet? Prüfen Sie, ob die Vorstellung das Ziel erreicht zu haben bei Ihnen ein angenehmes Gefühl auslöst. Das sollte es, wenn es ein verlockendes Ziel ist. Und dann erzeugt es auch eine starke Zugkraft, gibt Kraft durchzuhalten. Wenn es das nicht macht, fehlt noch etwas. Oder spüren Sie innere Widerstände?

 

 

 

7. Sind innere Widerstände aufgetaucht?

 

Da hilft kein Ignorieren; Bedenken und negative Überzeugungen nagen weiter an einem. Besser ist es sie ernst zu nehmen und sie zu klären. Auch hinter Selbstsabotage steckt letztlich eine positive Absicht, die berücksichtigt werden will. So richtig Gasgeben können Sie nur dann, wenn Sie die zweifelnden, zögernden inneren Anteile mit ins Boot nehmen.

 

 

 

8. Welche Erfahrungen und Entscheidungen resultieren aus dem Rückblick?

 

Welche Lerngelegenheiten haben Sie gesammelt und welche Konsequenzen leiten Sie davon ab? Auf was wollen Sie deswegen in der Zukunft besonders aufmerksam achten?

 

 

 

9. Was wollen Sie am Ende des Jahres 2019 erreicht haben?

 

Was wollen wir am Ende des Jahres 2019 erzählen, was erlebt haben? Haben Sie einen Traum, der darauf wartet, Realität zu werden? Jetzt können Sie es besonders gut beeinflussen. Wie wird dieses Jahr zu einem Jahr, an das wir uns später gerne erinnern?

Wie wäre es die Gelegenheiten zu nutzen und den guten Vorsätzen eine verdiente Chance geben? Das ist doch bestimmt besser, als bis zum nächsten Jahreswechsel zu warten, oder?

 

 

 

P.S.

 

2019 wartet. Wie bereiten Sie sich darauf vor?

Wie es auch sei, das Leben, es ist gut. Johann Wolfgang von Goethe

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 17. Dezember 2017
Überarbeitung 19. Dezember 2018
#0

Sind die Helden von gestern auch die Helden von morgen?

Schichtwechsel bei der Heldenbesetzung? Wo sind die Helden von morgen?

Sind die Helden von gestern auch die Helden von morgen?
Warum brauchen wir Helden? Welche Ideale und Werte verkörpern sie für uns? Und wie haben sich im Laufe der Zeit verändert?

Woher kommen die Helden von morgen?

 

Welche Voraussetzungen brauchen Helden? Wie können wir zu Helden werden? Ist das nur wenigen Auserwählten vorbehalten oder eine Frage der Entscheidung?

Welche Helden haben wir und woher bekommen wir Nachschub?

 

Johann Wolfgang von Goethe meinte; der Helden Söhne werden Taugenichtse. Wo aber kommen die Helden von heute und morgen dann her?

 

 

 

Sind die Helden von gestern auch die von morgen?

 

Warum brauchen wir Helden? Welche Ideale und Werte verkörpern sie für uns? Und wie haben sich im Laufe der Zeit verändert?

Das Interesse an Helden scheint so alt wie die Menschheit zu sein. Die meisten Menschen haben schon davon geträumt, selbst einmal Helden zu sein. Helden und ihre Geschichten begleiten uns schon lange. Sie finden sich in antiken Mythen, in den Medien und in der Literatur, im Kino, im Comicheft und im Sportstation.

Zu den bekanntesten Helden gehörten lange Zeit Herkules und Odysseus, Robin Hood und Jean d’Arc. Heute sind es Superman, Batman, Lara Croft und Co. Andere vergöttern ihre persönlichen Fußballhelden. Nach dem 11. September in New York waren es in den USA die Feuerwehrleute, die als Helden bezeichnet wurden.

Wie steht es mit Gandhi, Martin Luther King jr. und Patch Adams?

Benötigt jede Gesellschaft ihre eigenen Helden? Was macht Helden überhaupt aus?

 

 

 

Nachgeforscht

 

An der Uni Freiburg wird im Sonderforschungsbereich „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ das Phänomen von Helden in Antike und Gegenwart untersucht.

Externer Link zum Artikel „Der Wandel der Heldenfigur“ auf den Seiten des Deutschlandfunks:
http://www.deutschlandfunk.de/forschung-der-wandel-der-heldenfigur.1148.de.html?dram:article_id=361434

P.S.

 

Wie ist Ihre Meinung zum Thema Helden?

Artikel zum Thema Heldinnen und Helden

Grenzsituationen meistern: Klar bleiben und handlungsfähig entscheiden

Grenzsituationen erschüttern Gewissheiten. Erfahre, wie du unter Unsicherheit klarer denkst, Prioritäten findest und tragfähige Entscheidungen triffst.

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 15. März 2018
#0

Whistleblowing & Speak-up: Missstände mutig und verantwortungsvoll ansprechen

Missstände ansprechen: Mut, Verantwortung und Whistleblowing

Whistleblowing & Speak-up: Missstände mutig und verantwortungsvoll ansprechen
Vom Mut auf notwendige Veränderungen hinzuweisen

Missstände ansprechen: Mut, Verantwortung und Whistleblowing

 

Was tust du, wenn du etwas siehst, das aus deiner Sicht nicht in Ordnung ist?

Schweigst du?

Sprichst du es an?

Wendest du dich an eine interne Stelle?

Oder gehst du nach außen?

Solche Entscheidungen lassen sich von außen leicht beurteilen.

Für die Person, die sie treffen muss, können sie sehr viel komplizierter sein.

Denn Missstände anzusprechen kann:

  • notwendig
  • mutig
  • riskant

zugleich sein.

Verantwortung braucht deshalb nicht nur Mut. Sie braucht auch Besonnenheit.

 

 

 

Missstände anzusprechen ist nicht dasselbe wie eine unbequeme Meinung zu äußern

 

Diese Unterscheidung ist wichtig.

Eine Person kann eine:

unpopuläre Meinung

vertreten.

Das ist etwas anderes als:

auf einen konkreten Rechtsverstoß, eine Gefährdung oder einen anderen Missstand hinzuweisen.

Beides kann Mut erfordern.

Doch die Fragen, Verantwortlichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen unterscheiden sich.

Deshalb sollten:

  • Meinungsfreiheit
  • Speak-up
  • Whistleblowing
  • öffentliche Enthüllung

nicht miteinander verwechselt werden.

 

 

 

Was bedeutet Whistleblowing?

 

Im beruflichen Kontext geht es beim Whistleblowing um Hinweise auf mögliche Verstöße oder Missstände, von denen jemand im Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit Kenntnis erhält.

Das kann beispielsweise betreffen:

  • Rechtsverstöße
  • Korruption
  • Betrug
  • bestimmte Gefährdungen
  • andere gesetzlich erfasste Verstöße

Entscheidend ist:

Nicht jede Kritik am Arbeitgeber ist automatisch Whistleblowing im rechtlichen Sinn.

 

 

 

Whistleblower oder Denunziant?

 

Solche Begriffe werden schnell verwendet.

Sie helfen häufig wenig.

Denn sie enthalten bereits:

ein moralisches Urteil über die Person.

Interessanter sind andere Fragen:

  • Was wird konkret gemeldet?
  • Wie belastbar sind die Informationen?
  • Welche Interessen sind betroffen?
  • Welcher Meldeweg wird gewählt?
  • Welche Folgen kann die Meldung haben?

Erst dann lässt sich verantwortungsvoll beurteilen:

was tatsächlich geschieht.

 

 

 

Hinweisgeben ist nicht automatisch Denunziation

 

Eine Person, die auf einen begründeten Verdacht eines relevanten Verstoßes hinweist, tut etwas anderes als jemand, der eine andere Person aus persönlichen Motiven anschwärzt.

Der Unterschied liegt nicht nur darin:

wer etwas meldet.

Sondern unter anderem darin:

  • was gemeldet wird
  • mit welcher Grundlage
  • über welchen Kanal
  • mit welcher Absicht

Deshalb würde ich den Begriff:

„Nestbeschmutzer“

nicht als ernsthafte Beschreibung übernehmen.

Er zeigt eher:

wie Organisationen auf unangenehme Hinweise reagieren können.

 

 

 

Warum Menschen Missstände nicht ansprechen

Schweigen kann viele Gründe haben.

 

Angst vor beruflichen Konsequenzen

Menschen befürchten:

  • Karrierenachteile
  • Versetzung
  • Ausgrenzung
  • Kündigung

 

Loyalität

Vielleicht fühlt sich jemand:

dem Team oder der Organisation verpflichtet.

 

Unsicherheit

Die Person fragt sich:

„Habe ich genug Informationen?“

 

Unklare Zuständigkeit

Vielleicht weiß niemand:

wo ein Hinweis überhaupt hingehört.

 

Erfahrungen mit früherem Widerspruch

Wenn Kritik regelmäßig sanktioniert wurde, lernen Menschen:

Schweigen ist sicherer.

 

 

 

Schweigen kann verständlich sein und trotzdem Folgen haben

 

Von außen lässt sich leicht sagen:

„Da hätte jemand früher etwas sagen müssen.“

Für die Person im System kann die Lage völlig anders aussehen.

Vielleicht stehen auf dem Spiel:

  • Einkommen
  • berufliche Zukunft
  • Beziehungen
  • persönliche Sicherheit

Deshalb lohnt sich Zurückhaltung mit:

moralischen Urteilen im Nachhinein.

Gleichzeitig gilt:

Wenn relevante Informationen zurückgehalten werden, können:

Schäden größer werden.

 

 

 

Organisationen beeinflussen, ob Menschen sprechen

 

Eine Organisation kann offiziell sagen:

„Wir wollen offene Kommunikation.“

Entscheidend ist jedoch:

Was geschieht mit der Person, die tatsächlich eine unangenehme Information bringt?

Wird sie:

  • ernst genommen
  • geschützt
  • fair angehört

oder:

  • abgewertet
  • isoliert
  • als illoyal betrachtet

Das prägt die tatsächliche Speak-up-Kultur stärker als:

Leitbilder an der Wand.

 

 

 

Schlechte Nachrichten brauchen einen sicheren Weg nach oben

 

Für Führungskräfte ist das besonders relevant.

Wenn Mitarbeitende lernen:

„Gute Nachrichten werden belohnt, schlechte Nachrichten werden bestraft“

dann entsteht ein gefährlicher Filter.

Entscheider erfahren Probleme:

zu spät.

Das kann beispielsweise betreffen:

  • Qualitätsprobleme
  • Compliance-Risiken
  • Sicherheitsprobleme
  • ethische Konflikte

Eine gute Organisation braucht nicht nur Menschen, die den Mund aufmachen. Sie braucht Strukturen, in denen das möglich ist.

 

 

 

Mut ersetzt keine sorgfältige Prüfung

 

Ein Hinweis kann weitreichende Folgen haben.

Deshalb reicht es nicht:

von der eigenen moralischen Überzeugung überzeugt zu sein.

Vor einer Meldung lohnt sich, soweit möglich:

  • Beobachtungen von Interpretationen zu trennen
  • Informationen zu prüfen
  • Dokumentation zu sichern
  • den geeigneten Meldeweg zu klären

Je schwerwiegender die Anschuldigung, desto wichtiger ist:

Präzision.

 

 

 

Beobachtung und Verdacht unterscheiden

 

Zum Beispiel:

„Am 12. September wurde Rechnung X nachträglich verändert.“

ist eine konkrete Beobachtung.

„Die gesamte Abteilung ist korrupt.“

ist eine weitreichende Bewertung.

Hinweise werden belastbarer, wenn klar bleibt:

Was weiß ich tatsächlich und was vermute ich?

 

 

 

Das Hinweisgeberschutzgesetz in Deutschland

 

Deutschland besitzt mit dem Hinweisgeberschutzgesetz einen gesetzlichen Rahmen zum Schutz bestimmter hinweisgebender Personen.

Das Gesetz betrifft Informationen über bestimmte Verstöße, die jemand im Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit erlangt hat.

Es regelt unter anderem:

  • interne Meldestellen
  • externe Meldestellen
  • Vertraulichkeit
  • Schutz vor Repressalien

Welche Fälle genau erfasst sind, bestimmt das Gesetz.

Nicht jede berufliche Auseinandersetzung fällt automatisch darunter.

 

 

 

Interne oder externe Meldung?

 

Das Hinweisgeberschutzgesetz sieht grundsätzlich interne und externe Meldewege vor.

Hinweisgebende Personen können im gesetzlichen Anwendungsbereich grundsätzlich wählen:

ob sie sich zunächst intern oder extern melden.

Wenn intern wirksam gegen einen Verstoß vorgegangen werden kann und keine Repressalien zu befürchten sind, sieht das Gesetz eine interne Meldung als bevorzugenswert an.

Die Möglichkeit einer externen Meldung bleibt jedoch bestehen.

 

 

 

Öffentlich machen ist etwas anderes als melden

 

Das ist eine entscheidende Unterscheidung.

Eine Information an:

eine zuständige interne oder externe Meldestelle

zu geben, ist rechtlich etwas anderes als:

sie öffentlich zu machen.

Zum Beispiel über:

  • Medien
  • soziale Netzwerke
  • eine Pressekonferenz

Für öffentliche Offenlegungen sieht das Hinweisgeberschutzgesetz besondere Voraussetzungen vor.

Deshalb wäre es gefährlich zu denken:

„Wenn ich Whistleblower bin, darf ich automatisch alles veröffentlichen.“

 

 

 

Wann öffentliche Offenlegung geschützt sein kann

 

Das Gesetz nennt dafür bestimmte Voraussetzungen.

Schutz kann beispielsweise bestehen, wenn zuvor extern gemeldet wurde und geeignete Folgemaßnahmen ausbleiben.

Unter bestimmten besonderen Umständen kann eine unmittelbare Offenlegung ebenfalls geschützt sein.

Dazu können unter anderem gehören:

  • eine unmittelbare oder offensichtliche Gefährdung des öffentlichen Interesses
  • drohende Repressalien
  • die Gefahr der Beweisvernichtung

Das ist:

eine rechtliche Frage.

Eine allgemeine Internetseite kann keine individuelle Rechtsberatung ersetzen.

 

 

 

Schutz vor Repressalien

 

Das Hinweisgeberschutzgesetz verbietet Repressalien gegen Personen, die unter den gesetzlichen Voraussetzungen geschützt sind.

Dazu gehören auch:

die Androhung und der Versuch von Repressalien.

Unter bestimmten Voraussetzungen sieht das Gesetz außerdem eine Beweislastregel vor, wenn eine hinweisgebende Person nach einer Meldung beruflich benachteiligt wird.

Das ist ein wichtiger Schutzmechanismus.

 

 

 

Schutz setzt Voraussetzungen voraus

 

Der gesetzliche Schutz ist nicht völlig voraussetzungslos.

Unter anderem muss die hinweisgebende Person zum Zeitpunkt der Meldung oder Offenlegung:

hinreichenden Grund zu der Annahme haben, dass die gemeldeten Informationen zutreffen.

Auch der Gegenstand der Meldung muss in den gesetzlichen Anwendungsbereich fallen oder zumindest begründet dafür gehalten worden sein.

Bewusst falsche öffentliche Informationen sind nicht geschützt.

 

 

 

Auch Vertraulichkeit hat Grenzen und Regeln

 

Whistleblowing berührt häufig:

  • Geschäftsgeheimnisse
  • personenbezogene Daten
  • andere Verschwiegenheitspflichten

Das Hinweisgeberschutzgesetz enthält hierfür besondere Regelungen.

Deshalb ist es sinnvoll:

vor weitreichenden Schritten den konkreten rechtlichen Rahmen zu prüfen.

 

 

 

Whistleblowing ist kein Kommunikationscoaching-Thema allein

 

Wenn eine Meldung rechtliche Konsequenzen haben kann, reicht:

Kommunikationsberatung allein nicht aus.

Dann können je nach Situation beispielsweise erforderlich sein:

  • rechtliche Beratung
  • zuständige Meldestellen
  • Compliance-Stellen
  • Interessenvertretungen

Coaching kann bei persönlichen Entscheidungen und Kommunikation unterstützen.

Es ersetzt:

keine Rechtsberatung.

 

 

 

Edward Snowden und andere prominente Fälle

 

Öffentlich bekannte Whistleblower-Fälle machen das Thema sichtbar.

Sie bergen allerdings eine Gefahr:

Sie lassen Whistleblowing spektakulärer erscheinen, als es im Alltag oft ist.

Viele Hinweise betreffen keine Geheimdienste oder weltpolitischen Fragen.

Sie entstehen in:

  • Unternehmen
  • Behörden
  • Organisationen
  • Gesundheitswesen

und drehen sich um konkrete Vorgänge.

Deshalb würde ich das Thema nicht über einzelne berühmte Personen definieren.

 

 

 

Whistleblowing ist nicht automatisch Heldentum

 

Auch das ist mir wichtig.

Eine Person wird nicht dadurch automatisch zum Helden:

dass sie Informationen veröffentlicht.

Entscheidend sind:

  • Inhalt
  • Beweislage
  • Motiv
  • Vorgehensweise
  • Folgen

Umgekehrt wird eine Person nicht dadurch zum Verräter:

dass ihre Hinweise für eine Organisation unangenehm sind.

 

 

 

Loyalität bedeutet nicht Schweigen um jeden Preis

 

Loyalität wird manchmal verstanden als:

„Probleme bleiben intern.“

Das kann in vielen Situationen sinnvoll sein.

Es wird problematisch, wenn Loyalität bedeutet:

relevante Verstöße zu decken.

Eine Organisation kann langfristig gerade davon profitieren, wenn Probleme:

früh erkannt und korrigiert werden.

 

 

 

Loyalität kann bedeuten, einen Missstand anzusprechen

 

Eine Person kann einen kritischen Hinweis geben, weil ihr:

  • das Unternehmen
  • Kollegen
  • Kunden
  • öffentliche Interessen

wichtig sind.

Deshalb ist:

Kritik nicht automatisch Illoyalität.

Manchmal ist Schweigen für eine Organisation langfristig erheblich schädlicher.

 

 

 

Was Führungskräfte daraus lernen können

 

Führungskräfte sollten sich nicht nur fragen:

„Haben wir einen Meldekanal?“

Interessanter sind Fragen wie:

  • Wissen Mitarbeitende, wie sie ihn nutzen können?
  • Vertrauen sie darauf, dass Hinweise fair geprüft werden?
  • Wie reagieren Führungskräfte auf schlechte Nachrichten?
  • Was geschieht mit Menschen, die widersprechen?

Ein Meldekanal ist Infrastruktur. Eine Speak-up-Kultur entsteht im täglichen Verhalten.

 

 

 

Der Umgang mit Überbringern schlechter Nachrichten

 

Eine Führungskraft bekommt einen unangenehmen Hinweis.

Die erste Reaktion prägt:

mehr als dieses eine Gespräch.

Sie signalisiert anderen:

Was geschieht hier mit Menschen, die Probleme ansprechen?

Hilfreich ist zunächst:

  • zuhören
  • nach konkreten Informationen fragen
  • nicht vorschnell urteilen
  • zuständige Verfahren einhalten

Die Person, die einen Hinweis bringt, ist nicht automatisch:

das Problem.

 

 

 

Psychologische Sicherheit und Hinweisgebersysteme ergänzen sich

 

Ein formales Meldesystem ist wichtig.

Es sollte jedoch möglichst nicht die einzige Möglichkeit sein:

kritische Informationen nach oben zu bringen.

In einer gesunden Organisation können Menschen viele Probleme früh:

im normalen Arbeitsalltag ansprechen.

Formale Hinweisgebersysteme bleiben trotzdem notwendig für Situationen, in denen:

  • normale Kanäle nicht ausreichen
  • Interessenkonflikte bestehen
  • besondere Vertraulichkeit erforderlich ist

 

 

 

Meinungsfreiheit und Whistleblowing sind unterschiedliche Themen

 

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte schützt in Artikel 19:

die Freiheit der Meinung und der Meinungsäußerung sowie das Suchen, Empfangen und Verbreiten von Informationen und Ideen.

Das ist ein grundlegendes Menschenrecht.

Whistleblowing ist dennoch nicht einfach:

eine Unterkategorie beliebiger Meinungsäußerung.

Beim Umgang mit beruflich erlangten Informationen können zusätzlich gelten:

  • gesetzliche Vorschriften
  • Geheimhaltungspflichten
  • Datenschutz
  • Schutzrechte anderer

Deshalb sollte beides:

nicht miteinander gleichgesetzt werden.

 

 

 

Meinungsfreiheit ist kein grenzenloses Recht auf jede Äußerung

 

Auch Grund- und Menschenrechte stehen in:

rechtlichen Zusammenhängen.

Aus dem Recht auf freie Meinungsäußerung folgt nicht automatisch:

das Recht, jede Information auf jede Weise öffentlich zu machen.

Gerade bei Whistleblowing sollte deshalb genau geprüft werden:

welcher Schutz für welchen Meldeweg tatsächlich besteht.

 

 

 

Mut bedeutet nicht Impulsivität

 

Eine spontane Veröffentlichung kann sich:

mutig

anfühlen.

Sie kann trotzdem:

unverantwortlich

sein.

Mut und Besonnenheit gehören deshalb zusammen.

Fragen können sein:

  • Was weiß ich?
  • Was vermute ich?
  • Wer ist gefährdet?
  • Welcher Weg ist angemessen?
  • Welche Folgen sind absehbar?

 

 

 

Wann sollte ich etwas ansprechen?

 

Eine pauschale Antwort gibt es nicht.

Hilfreiche Fragen können sein:

  1. Was genau beobachte ich?
  2. Wie schwerwiegend ist der mögliche Missstand?
  3. Wie belastbar sind meine Informationen?
  4. Wer könnte betroffen sein?
  5. Welche Möglichkeiten zur Klärung gibt es?
  6. Welche fachliche oder rechtliche Beratung brauche ich?
  7. Welche Folgen kann mein Vorgehen haben?

Diese Fragen ersetzen keine Rechtsberatung.

Sie helfen jedoch:

Impuls und Verantwortung auseinanderzuhalten.

 

 

 

Was, wenn der Missstand innerhalb der Organisation angesprochen werden kann?

 

Viele Probleme lassen sich lösen, bevor sie zu:

Whistleblowing im engeren Sinn

werden.

Zum Beispiel durch:

  • ein direktes Gespräch
  • eine Führungskraft
  • Compliance
  • interne Meldestellen

Welche Möglichkeit sinnvoll ist, hängt von der Situation ab.

Bei schwerwiegenden Verstößen oder Interessenkonflikten können andere Wege erforderlich sein.

 

 

 

Was, wenn ich Repressalien befürchte?

 

Dann ist besondere Vorsicht sinnvoll.

Das Hinweisgeberschutzgesetz enthält Schutzmechanismen gegen Repressalien für Personen, die die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.

Praktisch kann es trotzdem hilfreich sein:

den konkreten Fall vorab fachkundig prüfen zu lassen.

Gerade bei:

  • komplexen Rechtsfragen
  • Geheimhaltungsinteressen
  • öffentlicher Offenlegung

ist individuelle rechtliche Beratung besonders wichtig.

 

 

 

Was, wenn mein Verdacht sich später als falsch herausstellt?

 

Eine verantwortungsvolle Meldung braucht keine absolute Gewissheit.

Das Gesetz knüpft Schutz unter anderem daran, dass zum Zeitpunkt der Meldung:

hinreichender Grund für die Annahme bestand, dass die Informationen zutreffen.

Das ist etwas anderes als:

bewusst falsche Informationen zu verbreiten.

Deshalb ist eine saubere Dokumentation wichtig.

 

 

 

Was, wenn eine Organisation mich als illoyal bezeichnet?

 

Das kann emotional sehr belastend sein.

Dann lohnt sich, die Kategorien wieder zu trennen.

Die entscheidenden Fragen sind weniger:

„Bin ich loyal?“

oder:

„Bin ich ein Verräter?“

Sondern:

  • Was geschieht konkret?
  • Welche Verantwortung habe ich?
  • Welche Rechte und Pflichten gelten?
  • Welcher Weg ist angemessen?

Solche Fragen sind:

nüchterner und hilfreicher.

 

 

 

Mut bei notwendigen Veränderungen

 

Whistleblowing ist nur eine besondere Form des Themas.

Viel häufiger geht es im Alltag darum:

eine notwendige Veränderung früh anzusprechen.

Zum Beispiel:

  • ein Risiko benennen
  • einer populären Entscheidung widersprechen
  • eine ungünstige Entwicklung sichtbar machen
  • eine bisherige Annahme infrage stellen

Auch dafür braucht es manchmal:

Mut.

 

 

 

Widerspruch ist kein Selbstzweck

 

Mut bedeutet nicht:

grundsätzlich gegen die Mehrheit zu sein.

Eine abweichende Meinung ist nicht automatisch:

richtiger.

Entscheidend bleibt:

  • Welche Argumente gibt es?
  • Welche Belege?
  • Welche Konsequenzen?

Unbequem zu sein ist kein Qualitätskriterium. Relevanz und Begründung sind es.

 

 

 

Der sogenannte Mainstream ist kein Argument

 

Auch diese Formulierung würde ich vorsichtig verwenden.

Eine Position wird nicht dadurch falsch:

dass viele Menschen sie vertreten.

Und sie wird nicht dadurch richtig:

dass sie gegen die Mehrheit steht.

Die bessere Frage lautet:

Wie gut ist die Position begründet?

 

 

 

Veränderungen brauchen Menschen, die Probleme früh benennen

 

Organisationen entwickeln sich leichter, wenn Risiken und Probleme:

sichtbar werden dürfen.

Das heißt nicht:

jede Kritik sofort umzusetzen.

Es heißt:

sie prüfen zu können.

Wer kritische Informationen unterdrückt, verliert:

eine wichtige Quelle für Lernen.

 

 

 

Führung braucht Widerspruchsfähigkeit

 

Eine gute Führungskraft braucht nicht nur Menschen, die:

Entscheidungen umsetzen.

Sie braucht Menschen, die früh sagen können:

„Hier sehe ich ein Risiko.“

Oder:

„Diese Annahme trägt aus meiner Sicht nicht.“

Das setzt voraus, dass Führung:

Widerspruch aushalten kann.

 

 

 

Speak-up ist Teil guter Entscheidungsqualität

 

Wenn kritische Informationen rechtzeitig sichtbar werden, können Entscheidungen:

  • überprüft
  • korrigiert
  • verbessert

werden.

Darum ist Speak-up nicht nur:

ein Kulturthema.

Es ist auch:

ein Thema der Entscheidungsqualität.

 

 

 

Unterstützung bei schwierigen beruflichen Situationen

 

Manchmal geht es nicht darum:

ob ein Gedanke ausgesprochen werden sollte.

Sondern:

wie.

Zum Beispiel bei:

  • kritischen Hinweisen an Führungskräfte
  • ethischen Konflikten
  • schwierigen Gesprächen
  • abweichenden Positionen in wichtigen Gremien

Dabei können wir unter anderem arbeiten an:

  • Klarheit über die eigene Position
  • Argumentation
  • Formulierung
  • möglichen Reaktionen
  • persönlichen Grenzen

Bei rechtlichen Fragen gehört zusätzlich:

juristische Beratung

dazu.

 

 

 

Welcher berufliche Rahmen passt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann BUSINESS 1:1 passend sein, wenn es um schwierige Gespräche, Speak-up, Positionierung oder wiederkehrende berufliche Kommunikationssituationen geht.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Bei anderen Fach- und Führungskräften erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im EXECUTIVE SPARRING, wenn eine konkrete Situation hohe berufliche, wirtschaftliche, strategische oder öffentliche Tragweite besitzt.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Fazit: Mut und Besonnenheit gehören zusammen

 

Missstände anzusprechen kann:

Mut erfordern.

Besonders dann, wenn Macht, berufliche Interessen oder persönliche Risiken beteiligt sind.

Mut allein reicht jedoch nicht.

Es braucht ebenso:

  • Sorgfalt
  • Verantwortung
  • angemessene Wege
  • Kenntnis der eigenen Grenzen

Und Organisationen tragen ihren Teil der Verantwortung.

Denn wer möchte, dass kritische Informationen früh ankommen, muss dafür sorgen:

dass Menschen sie sicher ansprechen können.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur:

„Wer hat den Mut, etwas zu sagen?“

Sondern ebenso:

„Welche Kultur und welche Strukturen sorgen dafür, dass relevantes Wissen überhaupt gehört werden kann?“

Verantwortung zeigt sich nicht nur darin, Missstände anzusprechen. Sie zeigt sich auch darin, Hinweise ernst zu nehmen, sorgfältig zu prüfen und angemessen damit umzugehen.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2018
Überarbeitung: 02. Mai 2026