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Ommm. Führt Selbsterkenntnis auf direkten Weg zur Erleuchtung oder was ist dran an Selbsterkenntnis und Selbstreflexion? Alles nur warme Luft?
Andere erkennen ist Weisheit, sich selbst erkennen ist Erleuchtung.
Lao Tzu
Ommm. Ob Selbsterkenntnis gleich zur Erleuchtung führt, steht auf einem anderen Blatt.
Was ist dran an Selbsterkenntnis und Selbstreflexion? Wie wichtig ist das Nachdenken über sich selbst, gesunde Selbstkritik, kritisches Hinterfragen und Beurteilen des eigenen Denkens, der eigenen Werte, Überzeugungen und Handlungen?
Bei meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie wesentlich es ist sich selbst möglichst gut zu kennen, mit sich selbst im Reinen zu sein. Niemand verbringt mehr Zeit mit uns, als wir selbst. Also müssten wir uns selbst auch besser kennen als jeder andere. Sozusagen in- und auswendig. Doch das sich selbst kennen ist leichter gesagt als in der Praxis getan. So viele Altlasten nehmen Einfluss auf uns und unsere Wahrnehmung der Welt.
Manchmal erblicken wir in anderen Menschen etwas, das in Wirklichkeit unser eigenes Thema ist; etwas das wir an uns selbst nicht mögen oder vermissen. Es hat mehr mit uns selbst zu tun, als mit anderen.
Mit der Bereitschaft vor der eigenen Tür zu kehren ist das ohnehin so eine Angelegenheit. Es ist ja viel leichter darauf zu pochen, die anderen Menschen seien das Problem. Für fundierte Lösungen ist es erforderlich tatsächlich dort anzusetzen, wo die Ursachen liegen.
Unbewusst tragen wir Ungeklärtes mit in Gespräche hinein, über die wir dann stolpern, wenn wir gerade am wenigsten damit rechnen.
Es ist ja allzu menschlich, wenn sich eigene Themen einmischen. Wir nehmen die Welt nun mal jeder durch eine eigene Brille wahr. Und diese Brille verfälscht. Ob wir es wollen oder nicht!
Laufen im Hintergrund komplexe Prozesse ist ein großer Teil unserer Ressourcen dort gebunden, ist beschäftigt. Wie sollen wir dann so gut sein wie wir es wären, wenn wir ganz bei der Sache sind? Schade, wenn dadurch die Präsenz leidet und wir auf ein klares, authentisches, überzeugendes Auftreten verzichtet?
Das Bild der Brille passt gut. Oft schauen wir durch diese Brille auf die Welt, wie auf einen Spiegel. Unsere Erwartungen mischen sich ein. Ohne es zu bemerken, ergänzen wir unsere Sinneswahrnehmungen. Wir verzerren die aufgenommenen Informationen aus der Umwelt so, dass sie unseren Überzeugungen, unserem Selbstbild entsprechen. Was nicht passt, wird passend gemacht!
Das soll das eigene Selbstbewusstsein schützen. Auf Dauer verfestigen sich dadurch Denk- und Verhaltensmuster. Es kann das Leben leichter machen, Routinen zu entwickeln. So gut die Absicht sein mag; sind diese Muster nicht oder nicht mehr förderlich, kann es zu massiven Konfrontationen mit dem Umfeld führen. Selbst wird das kaum bemerkt, die Fähigkeit zur Selbstreflexion ist oft nicht sehr ausgeprägt. Routinen werden aus Selbstschutz verteidigt. Dabei täuschen wir uns oft sehr erfolgreich selbst. Selbst- und Fremdbild weichen dadurch oft weit voneinander ab.
Doch genau dieser Abgleich ist erforderlich, um sich konstruktiv zu entwickeln und zu kommunizieren. Selbstreflexion fördert Offenheit, Demut, Empathie und Abgrenzung und somit Persönlichkeitsentwicklung.
Jeder von uns hat blinde Flecken; Bereiche, die uns selbst an uns fremd sind und die sich doch umso vehementer in unser Leben einmischen, unser Denken und Handeln beeinflussen.
Wer anderen Menschen professionelle Unterstützung liefert, nimmt deshalb selbst üblicherweise Supervision in Anspruch. Das hilft dabei, die Sicht auf sich und die Welt sauberer zu halten, die Brille zu putzen. Auch für andere Berufsgruppen, nicht nur für Coaches und Therapeuten, sollte es ein Selbstverständnis sein, dafür zu sorgen, gut aufgeräumt ans Werk zu gehen.
Erlauben Sie sich von Zeit zu Zeit einen konstruktiven Perspektivwechsel mit professioneller Unterstützung. Sie und Ihr Umfeld werden davon profitieren.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
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→ Honorare und Konditionen
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→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. Februar 2012
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #7670
Ü:
K:
Erfahren Sie, wie Sie Durchsetzungsfähigkeit erlernen und erfolgreich anwenden. Es folgen 18 Tipps für mehr Durchsetzungskraft in Privat- und Berufsleben.
Durchsetzungsvermögen beruht auf Überzeugungskraft. Dabei ist das, wovon überzeugt werden soll, untrennbar mit der Person verknüpft, die ihr Anliegen verwirklichen will. Wichtig ist neben der Qualität und Attraktivität des Angebots auch die überzeugende Präsentation. Die Art und Weise, wie wir wahrgenommen werden, hat großen Einfluss auf unsere Durchsetzungskraft und entscheidet wesentlich darüber, ob wir Vertrauen und Unterstützung erhalten oder ob uns Widerstand entgegengesetzt wird. Das gilt nicht nur im beruflichen Umfeld, sondern auch im privaten Bereich.
Die Möglichkeiten, die Durchsetzungskraft zu stärken, sind vielfältig: Ausstrahlung, fachliche und soziale Kompetenzen, rhetorische und kommunikative Fähigkeiten sowie Verhandlungsgeschick machen sich positiv bemerkbar. Auch Erfahrungen spielen eine große Rolle, die allerdings eine gewisse Zeit benötigen, um Teil einer gereiften Persönlichkeit zu werden. Andere Faktoren können gezielt gefördert werden, insbesondere die nonverbale Kommunikation. Und hier sind 18 Tipps:
Wer sich selbst, die eigenen Stärken, Schwächen, Werte und Prioritäten, Ziele oder gar Vision, die eigene Rolle, kennt, hat es deutlich einfacher.
Es ist eine lebenslange Aufgabe, sich mit grundlegenden Fragen zu beschäftigen und sich in Selbstreflexion zu üben. Es lohnt sich!
Gesunde Selbstsicherheit beruht auf Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, also das Wissen um persönliche Eigenarten, Stärken und Potenziale, Erfahrungen und Selbstwirksamkeitserwartung. Das schlägt sich konsistenter Wahrnehmung, Denken und Handeln wieder.
Klären Sie für sich Ihre Ziele und Prioritäten und dann sorgen Sie für klare Botschaften. Wenn Sie schon selbst nicht Ihre Ziele vollständig verstehen, wird es schwer sie zu kommunizieren. Doch das ist erforderlich.
Überschaubare Ziele über einen absehbaren Zeitraum, die konsequent verfolgt werden, sind ein wichtiger Schritt. Anschließend lässt sich kritisch hinterfragen, wie das Ziel erreicht wurde und was es zu lernen gibt.
Das Erreichen auch kleiner Ziele fördert das Selbstvertrauen und ermutigt, weitere Herausforderungen anzugehen und so mit der Zeit die Durchsetzungsfähigkeit zu verbessern.
Wirklich durchsetzungsfähige Menschen müssen gerade keine rücksichtslosen Egoisten sein. Selbst, wenn Sie über die Macht verfügen, etwas selbst bei Widerstand durchzusetzen oder sich über anerkannte Werte hinwegzusetzen, bleiben Sie sich lieber treu. Sonst bleibt es bei einem Pyrrhussieg. Der Zweck heiligt nicht die Mittel!
Wer meint sich mittels Machoverhalten durchsetzen zu müssen reduziert den eigenen Status und verliert selbst bei kurzfristigem Erfolg durch Mitdemkopfdurchdiewand.
Wer sich und sein Vorhaben durchsetzen will, muss mit Ablehnung rechnen, sobald sich daraus Veränderungen für andere ergeben. Dabei geht es nicht nur um tatsächlichen Wandel, sondern um die vermuteten Auswirkungen und Absichten. Versetzen Sie sich in die Sichtweise anderer Menschen.
Durch Transparenz und Glaubwürdigkeit lassen sich Widerstände verhindern oder zumindest reduzieren.
Wird beherzigt, dass die Bedeutung einer Botschaft letztlich vom Empfänger bestimmt wird, sollte eine geeignete Form der Vermittlung gewählt werden, um die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen gering zu halten.
Ist ein Standpunkt haltbar, dann gibt es auch überzeugende, vernünftige Argumente dafür. Dann gelingt es auch, die Vorteile klar herauszustellen.
Aggressivität ist hingegen ein Hinweis darauf, dass eigene Themen nicht geklärt sind.
Druck erzeugt Gegendruck, dieses Prinzip ist aus der Physik bekannt. Es lässt sich aber auch auf die Kommunikation übertragen. Wer sich um jeden Preis durchsetzt, macht sein Gegenüber zum Gegner und beschwört Ablehnung herauf, selbst wenn das erzwungene Ergebnis für andere förderlich wäre. Wer hingegen zeigt, dass er seinen Einfluss nur dann einsetzt, wenn es wirklich erforderlich ist, lässt sein Gegenüber am Prozess teilhaben und mindert so den Widerstand.
Wir geben ständig Informationen über uns selbst preis. Insbesondere körpersprachliche Signale vermitteln, ob und wie man zu dem steht, was man sagt. Dies ist vor allem in Verhandlungssituationen relevant, in denen Gesprächspartner einander in der Regel genau beobachten und die Beweggründe des oder der anderen kritisch hinterfragen. In solchen Momenten macht eine unbedachte Körpersprache angreifbar. Doch sie drückt aus, was in uns vor sich geht.
Durchsetzungsvermögen erfordert einen überzeugenden Auftritt. Wer die Mitte verloren hat, befindet sich in einem Zustand der Unausgeglichenheit, steht buchstäblich neben sich und kann weniger gut auf die sonst vorhandenen Ressourcen zugreifen. Deswegen gilt zu trainieren auf möglichst direktem Weg das innere Gleichgewicht wiederherzustellen, wenn es mal verloren gegangen ist. In emotional bewegten Momenten, etwa in Situationen, die als Angriff empfunden werden, reagieren wir sonst schnell unbedacht, ohne die Konsequenzen zu bedenken.
Je klarer ich mir selbst bin, desto leichter habe ich es auch souverän Nein zu sagen. Wer sich selbst und die eigenen Knöpfe kennt ist autonomer, gibt besser auf sich und die Anliegen acht, kommuniziert souveräner.
Dass man sich verliere, sei noch nicht schlimm, schrieb Marcel Proust (1871 bis 1922) in „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, sondern dass man sich hinterher nicht wieder zurechtfinden könne. Eben darum geht es zunächst: auf direktem Weg ein inneres Gleichgewicht herzustellen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die erste Reaktion auch die bestmögliche ist, sinkt mit dem Grad des negativen emotionalen Gehalts. Gerade bei Wut empfiehlt es sich, wieder zu sich zu kommen und erst dann zu handeln. Eine angemessene, gegebenenfalls sogar wohlwollende Reaktion vermittelt Souveränität, erhöht das eigene Ansehen und damit auch die Durchsetzungskraft. Wer hingegen harsch auftritt, dem werden Schwäche und Unsicherheit unterstellt. Auch ständiges Nachgeben ist nicht sinnvoll: Es hat Benachteiligung zur Folge, das Ansehen und die Durchsetzungskraft leiden. Wer sich jedoch immer durchsetzt, dem wird unterstellt, es ginge nicht um die Sache, sondern nur um persönliche Erfolgserlebnisse.
Neben diesen beiden Extremen existieren Alternativen, die darauf abzielen, Verantwortung zu übernehmen und Einsatz für sich und sein Anliegen zu zeigen. Der Fokus sollte darauf liegen, die eigenen Interessen unter Beachtung der persönlichen Werte überzeugend zu vertreten und zugleich das Gegenüber einzuladen, an einem gemeinsamen Vorhaben teilzuhaben. Dafür ist es sowohl erforderlich, die Meinungen anderer zu würdigen, als auch im Zweifelsfall gegen den Strom zu schwimmen. Dies zeigt sich im gesamten Auftreten und besonders in der Körpersprache.
Die nonverbale Kommunikation spielt in vielen Bereichen eine große Rolle, obgleich ihr oft zu wenig Gewicht beigemessen wird. Während Argumente in der Regel gut vorbereitet werden, überlässt man die Körpersprache meist dem Zufall. Oft sagt diese allerdings etwas anderes, als verbale Äußerungen vermitteln sollen. Besonders dann, wenn man versucht, sich zu verstellen oder etwas zu unterdrücken.
Gerade in Verhandlungssituationen wollen sich viele Menschen so vorteilhaft wie möglich darstellen und sich ihre Aufregung nicht anmerken lassen. Das Ergebnis entspricht dann in der Regel nicht den Erwartungen, weil der innere Druck sehr groß ist und sowohl die körperliche als auch die geistige Beweglichkeit lahmt. Anstatt schlecht zu schauspielern, empfiehlt es sich, authentisch und professionell aufzutreten. Schließlich geht es darum, sich selbst und das eigene Angebot überzeugend zu präsentieren. Dazu müssen der verbale und der nonverbale Teil der Kommunikation übereinstimmen: Man sollte sich daher auch körpersprachlich aufrecht, offen, zugewandt und auf Augenhöhe zeigen.
Die Wirkung der Stimme ist immens, im Guten, wie im Schlechten. Über die Stimme wird vieles transportiert, ob wir wollen oder nicht. Von ihr leiten die Zuhörer ab, wie wir sind und wie wir zu unseren Aussagen stehen.
Um die Stimme wirkungsvoll einzusetzen, lohnt es sich sowohl an der inneren Haltung, der Stimmtechnik und der Stimmpflege zu arbeiten.
Setzen Sie auf klare, prägnante Botschaften. Einfache Sätze, verständliche Sprache … die Grundlagen der Kommunikation beachten.
Dazu gehört auch der Verzicht auf Weichmacher, die Ihren Aussagen die Kraft nehmen. Gönnen Sie sich den Beitrag mit dem Titel: Diese 10 Weichmacher schaden Ihnen und Ihrer Botschaft. Den Link finden Sie unten.
So machtvoll Sprache sein kann, so leicht stellen wir uns mit ungeeigneten Worten selbst ein Bein.
Durchsetzungsvermögen basiert auch auf einer starken Motivation. Einen Grundbaustein liefern dabei die persönlichen Werte, die sinnvolle Wegweiser für unser Handeln darstellen. Wer seine Werte formuliert und lebt, findet Halt und Orientierung, auch für die Beurteilung des eigenen Verhaltens.
Mit einem gut durchdachten Plan werden vor allem komplexe Vorhaben schon vor dem Start überprüfbar: Ein Konzept liefert gewissermaßen den Bauplan für die Realisierung und verschafft einen Überblick über die anstehenden Aufgaben. Um diese schneller voranzubringen, werden Prioritäten gesetzt, also wichtige und weniger wichtige Schritte definiert. Die Aufgabenfolge nach Bedeutung und Dringlichkeit festzulegen, hilft, den Prozess zu vereinfachen und Ressourcen sinnvoll einzusetzen.
Doch letztlich lassen erst Taten aus einem Vorhaben Realität werden, denn ohne konsequente Umsetzung nutzt die beste Planung wenig. Das Umfeld registriert, wie engagiert wir ans Werk gehen, und die Glaubwürdigkeit steigt, wenn das Gesagte auch verwirklicht wird.
Hindernisse treten oft nicht überraschend auf; viele sind absehbar oder kündigen sich an. Durch das Einkalkulieren von Problemen können entsprechende Maßnahmen schon im Vorfeld vorbereitet werden. Wer einen Plan B im Schubfach hat, ist in der Lage, entspannter mit Schwierigkeiten umzugehen.
Auch andere beobachten, wie wir mit Hindernissen verfahren. Behaupten lässt sich viel, doch in diesen Momenten zeigt sich, wie hoch die Bereitschaft tatsächlich ist, sich einzusetzen. Ein positiver Effekt besteht dabei darin, dass jede gemeisterte Situation uns weiter stärkt. Das Vertrauen in das eigene Handeln und Urteilen wächst. Davon profitiert auch die Glaubwürdigkeit und die Ausstrahlung auf andere.
Flexibilität bedeutet eine grundsätzlich positive Haltung zu Veränderungen. Doch nicht immer heißen wir alle Neuerungen willkommen. Manche werden als unproblematisch wahrgenommen, während andere das Gefühl vermitteln, dem bisherigen Leben seine Grundlage zu entziehen. Veränderungen sind, ob wir wollen oder nicht, ein Bestandteil des Lebens. Deshalb lohnt es sich immer wieder sich auf sie einstellen. Flexibel zu sein bedeutet auch, vielfältige Möglichkeiten in immer neuen Situationen zu entdecken.
Die richtige Balance zwischen der Würdigung und Stabilisierung des Erreichten, Offenheit für Veränderungen und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung sorgen für Flexibilität. Wer sich zu lange auf seinem Erfolg ausruht, der verliert schnell den Anschluss und wird nicht mehr entsprechend wahrgenommen.
Je attraktiver ein Ziel ist, desto leichter lassen sich andere Menschen davon überzeugen. Alle Vorteile nutzen jedoch nichts, wenn es nicht gelingt, die entsprechende Zielgruppe dafür zu begeistern. Ohne die Bereitschaft, sich als Persönlichkeit hinter eine Botschaft zu stellen, bleiben viele Potenziale ungenutzt.
Es ist erforderlich, sich und sein Anliegen deutlich zu definieren. Wer das nicht tut, erlebt, dass andere Menschen dies für einen übernehmen. Die daraus resultierende Wahrnehmung entspricht dann oft nicht den eigenen Interessen.
Es werden deshalb Kenntnisse und Fähigkeiten benötigt, um ein Angebot erfolgreich zu vermitteln, eine Kompetenz, die erlernt werden kann.
Zeigen Sie Durchhaltevermögen. Es dient dem aktuellen Vorhaben und auch zukünftigen, wenn deutlich wird, dass Sie dranbleiben und zu Ihren Zielen stehen.
Haben Sie sich erst den Ruf erworben, dranzubleiben, werden die Zweifler seltener.
Erkunden Sie die Perspektiven, versetzen Sie sich in die Sichtweise anderer Positionen. Sammeln Sie Informationen wie Zahlen, Daten, Fakten und über die Eigenarten der betroffenen Personen. Was sind deren Motive, Ängste und persönlichen Muster?
Umso besser Sie vorbereitet sind, desto wirksamer werden Sie kommunizieren. Wenn Ihnen ein Anliegen wirklich am Herzen liegt, dann bereiten Sie sich gut vor — gegebenenfalls mit professioneller Unterstützung.
Jeder von uns ist auf andere Menschen angewiesen. Der Rückgriff auf soziale Netzwerke und Experten hilft dabei, für eigene Vorhaben die nötige Unterstützung zu finden. Zwischenmenschliche Beziehungen haben auch deshalb besondere Aufmerksamkeit verdient.
Der Schlüssel liegt im kompetenten, respektvollen Umgang mit Menschen. Durchsetzungsvermögen ist nicht die Fähigkeit, Ideen gegen, sondern mit anderen Menschen zu realisieren.
Werten Sie Ihre Erfahrungen aus, auch und gerade die Rückschläge. Überlegen Sie, welche Konsequenzen Sie daraus ziehen und was Sie in der Zukunft anders machen wollen. So werden Sie stetig besser in dem, was Sie tun.
Überzeugung entsteht selten durch eine einzelne Technik.
Entscheidend ist das Zusammenspiel.
Was möchtest du erreichen?
Was beschäftigt dein Gegenüber oder dein Publikum?
Wie klar ist deine Botschaft?
Wie wirkst du als Persönlichkeit?
Und wie passen Sprache, Körpersprache und Inhalt zusammen?
Je nach Situation können dabei unterschiedliche Aspekte den entscheidenden Unterschied machen:
eine klare Argumentation
verständliche und präzise Sprache
glaubwürdige persönliche Wirkung
stimmige Körpersprache
anschauliches Storytelling
überzeugende Visualisierung von Zahlen, Daten und Fakten
ein konstruktiver Umgang mit Einwänden und Widerstand
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Kommunikationstechniken einzusetzen.
Es geht darum, die richtigen Mittel im richtigen Moment so einzusetzen, dass sie zu dir, deiner Botschaft und deinem Gegenüber passen.
Wenn ein konkreter wichtiger Auftritt oder ein anspruchsvolles Gespräch bevorsteht, können wir genau daran arbeiten.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 12. April 2021
AN: #52555
K:
Ü: X
Ohne Selbstachtung ist kein Selbstvertrauen möglich, denn was wir nicht achten, dem können wir nicht vertrauen. Wie pflegen Sie Ihre Selbstachtung? Hier sind ein paar Anregungen.
Wenn du dich selber machst zum Knecht,
Bedauert dich niemand, geht’s dir schlecht;
Machst du dich aber selbst zum Herrn,
Die Leute sehn es auch nicht gern;
Und bleibst du endlich, wie du bist,
So sagen sie, dass nichts an dir ist.
Johann Wolfgang von Goethe
Begegnen Sie sich selbst mit Respekt und Aufmerksamkeit? Ohne Selbstachtung ist kein Selbstvertrauen möglich, denn was wir nicht achten, dem können wir nicht vertrauen.
Hier sind 14 Tipps mit Anregungen für die Pflege der Selbstachtung.
Geben Sie auf sich acht. Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl, denn wenn es sich meldet, dann lohnt es sich nochmals genauer hinzusehen. Irgendetwas möchte dann noch berücksichtigt werden. Ignorieren Sie solche Hinweise nicht, sondern widmen Sie dem Gefühl Aufmerksamkeit, es beruht auf Ihren Erfahrungen.
Stehen Sie zu Ihren Bedenken, Bedürfnissen, Werten und was auch immer Ihnen wichtig ist. Das erfordert mitunter Mut. „Unterlegen ist man im Leben erst dann, wenn man seine Selbstachtung verloren hat“, meinte Marcel Proust.
Wer es jedem recht machen will, macht es meist niemanden recht und die eigenen Bedürfnisse bleiben auf der Strecke. Sie haben auch sich selbst gegenüber eine Verantwortung.
Machen Sie deutlich, was Ihnen wichtig ist. Kommunizieren Sie so, dass Sie verstanden werden. Weichmacher haben da keinen Platz.
Die wesentlichste Voraussetzung für Selbstachtung und gute Entscheidungen liefert die Klärung der eigenen Werte und Ziele. Gelingt es, die Werte, Ziele und deren Prioritäten auf allen Ebenen präsent zu haben, ist das eine wertvolle Orientierung. Das erfordert, sich selbst gut zu kennen. Dank Mentaltraining lässt sich das Unbewusste wie ein Kompass nutzen.
Wenn Sie Ihre Werte kennen und sich Ziele setzen, bleiben Sie ihnen treu. Ihr unbewusster Verstand registriert, ob Sie meinen, was Sie sagen und denken. Lassen Sie, was gegen Ihre Werte verstößt! Ihr Unbewusstes dankt es Ihnen mit Unterstützung.
Gehen Sie freundlich und wohlwollend mit sich um. Druck und negative innere Dialoge machen vieles nur noch schwerer.
Setzen Sie Grenzen. Lernen Sie bei Bedarf „Nein!“ zu sagen, anstatt die eigenen Bedürfnisse zu oft zurückzustellen. Im Zweifelsfall dürfen Sie „Nein“ sagen oder Antworten auf Forderungen vertagen. Auf sich gut zu achten erfordert sich gegebenenfalls auch die Zeit dafür zu nehmen.
Setzen Sie sich für das ein, wofür Sie stehen und wo Sie Einfluss haben. Erlauben Sie sich zu fokussieren. Sie müssen nicht gleich die ganze Welt retten.
Die eigenen inneren Dialoge beeinflussen Wahrnehmung, Denken und Handlungen. Also achten Sie darauf, wie und was Sie denken. Wenn Sie sich selbst verurteilen, hat das Konsequenzen. Auch wie sie mit sich selbst kommunizieren, sagt eine Menge über Ihre Selbstachtung aus. Gehen Sie wohlwollend mit sich um.
Vergleiche führen oft zu Unzufriedenheit. Schauen Sie auf das, was Ihnen wirklich wichtig ist. Zugegeben; wir leben nicht im luftleeren Raum. Es gibt immer jemanden der schneller, reicher oder sonst etwas ist. Im besten Fall bringt Sie Nachahmung zum Status einer Kopie. Sein Sie stattdessen lieber die beste Version ihrer selbst.
Perfektionismus richtet häufig Schaden an. Unrealistischen Ansprüchen zu folgen, macht unglücklich und unzufrieden. Es bedeutet, sich zu verbiegen, die eigene Identität zu ignorieren. Prüfen Sie lieber, ob Ihre Ansprüche wirklich konstruktiv und die eigenen sind.
Die Seele spiegelt sich in der Körpersprache und das gilt auch andersherum. Also achten Sie auf Ihre Körperhaltung, Ihren Gesichtsausdruck und andere Details. Es wirkt sich auch auf die Selbstachtung positiv aus, wenn Sie aufrecht unterwegs sind.
Achten Sie darauf, wie stabil Ihre Selbstachtung ist. Was bringt Sie aus der Mitte, was bringt Sie hinein, was verdient Aufmerksamkeit? Bleiben Sie aufmerksam.
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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 14. April 2020
Englische Version:
AN: #213
K: CNB
Ü:
Das Gehirn in Schwingung versetzen. Unfug oder Wundermittel? Was ist dran an binauralen Beats? Bringt das was?
Mit Schallwellen den Gemütszustand beeinflussen? Klar, mit Musik gelingt das. Binaurale Beats sollen noch ein gutes Stück weitergehen und das Gehirn durch Schwingungen gezielt beeinflussen. Ran an Selbstversuch und Erfahrungsaustausch.
Die Bezeichnung Binaurale Beats setzt sich aus den beiden Worten „Bi“ und „Neural“ zusammen. „Bi“ steht für Dopplung und „Neural“ bezieht sich auf die Nerven und das Nervensystem. Binaurale Beats sind akustische Täuschungen, die durch zwei unterschiedliche, aber gleichzeitig abgespielte Frequenzen im menschlichen Gehirn erzeugt werden.
Als Erfinder der binauralen Beats gilt Heinrich Wilhelm Dove. Er erkannte 1839, dass zwei unterschiedliche Frequenzen, die zeitgleich auf das rechte und das linke Ohr treffen, zu Überlagerungen oder auch pulsierenden Amplituden führen können. Diese Frequenzen entstehen ausschließlich im Gehirn. Deswegen funktionieren Binaurale Beats nur mit guten Kopfhörern.
Das menschliche Gehirn produziert Gehirnwellen als elektromagnetische Impulse. Die Frequenzen bestimmen, ob wir entweder wach, konzentriert oder entspannt sind. Die Hirnwellen lassen sich nach ihrer Frequenz in fünf verschiedene Gruppen einteilen:
Die Wirkung wird auch durch die Menge und Intensität beeinflusst.
Sobald das Gehirn binauralen Frequenzen ausgesetzt ist, beginnt es sich ihnen anzupassen und in der Folge Gehirnwellen mit der gleichen Frequenz zu erzeugen. Dieser Effekt wird auch „Frequency Following Response“ und „Frequenz-Folge-Reaktion“ (FFR) genannt.
Die Frequenz der binauralen Beats hängt vom gewünschten Zielzustand des Anwenders ab. Eine Anwendung ist beispielsweise eine Frequenz von 200 Hz auf dem linken Ohr und eine Frequenz von 210 Hz auf dem rechten Ohr anzubieten und dann einen Binauralen Beat von 10 Hz zu erzeugen, der in den Alpha Zustand versetzen kann.
Binaurale Beats finden in mehreren Bereichen Anwendung. Einigen haben einen nachweislichen Effekt, andere sind eher fragwürdig.
Beispielsweise bei Personen, die unter epileptischen Krampfanfällen leiden, wird von der Verwendung abgeraten. Im Zweifelsfall lieber einen Mediziner fragen.
Vor einigen Jahren experimentiert ich umfangreich mit binauralen Beats. Damals interessierte mich vor allem die Wirkung auf und in Trance. Meine persönliche Erfahrung; die Trancetiefe lässt sich dadurch positiv beeinflussen. Einigen Personen gelang es so deutlich schneller tiefe Trancetiefen zu erreichen.
Die Qualität der Tonquelle und die Verwendung von Kopfhörern scheinen wesentlich für die Wirkung zu sein.
Auch im Mentaltraining machte ich beim Einsatz von binauralen Beats interessante Beobachtungen. Ich hatte den Eindruck, mich besser konzentrieren und lernen zu können. Da Selbsthypnose ebenfalls diese Effekte hat, habe ich diese Technik dann aus den Augen verloren.
Nun habe ich diesen Artikel erneuert, um Erfahrungen auszutauschen. Da meine persönlichen Erfahrungen schon so lange Zeit her sind, hat sich sicher auch die Erzeugung verändert. Die Kommentarfunktion und ich, wir freuen uns auf den Austausch.
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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Mai 2015
Überarbeitung: 22. Januar 2021
Englische Version:
AN: #913
K: CNB
Ü:
Sanftmut ist kein Wort, das in den Debatten zu Werten oder Hitlisten attraktiver Persönlichkeitseigenschaften einen der vordersten Plätze belegt. Schade!
Wir müssen das Leben durch Sanftmut bezwingen.
Jules Renard
Sanftmut ist kein Wort, das in den Debatten zu Werten oder Hitlisten attraktiver Persönlichkeitseigenschaften einen der vordersten Plätze belegen würde. Viel zu viele Menschen missverstehen die Sanftmut. Sie meinen, dass Sanftmut das Resultat von Schwäche, Ängstlichkeit oder Passivität ist. Doch sie ist tatsächlich eine Stärke. Es wird heutzutage nicht mehr mit Stärke in Verbindung gebracht. Das war nicht immer so, der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel, sah das noch anders: „Nicht derjenige ist tapfer, der sich Ausbrüchen des Zornes überlässt, sondern derjenige, der Milde und Sanftmut besitzt.“ Satt dessen wird Sanftmut oft als Schwäche und fehlende Energie wahrgenommen. Doch nur ein starker Mensch ist in der Lage, sanftmütig zu sein. Nur, wer sich seiner Stärke bewusst ist, fühlt sich sicher genug, um souverän zu handeln. Unsichere Menschen meinen, ihren Status ständig verteidigen zu müssen. Einen Blick auf das Verhalten von Zeitgenossen wie Donald Trump oder der cholerische Chef, macht das deutlich. Solche Menschen machen eigenartige Dinge, legen eine unnatürliche Körpersprache an den Tag, um sich künstlich Respekt zu verschaffen.
Wahre Stärke kommt von innen. Sanftmütige Menschen sind souveräner, auch rhetorisch. Das Ego braucht dann keine künstliche Bestätigung. Wer mit sich im Reinen ist, strahlt natürliche Souveränität aus. Solche Menschen müssen nicht auf jeden verbalen Anschlag mit einem Gegenschlag reagieren. Sie sind wie Eichen, wenn sich der Eber an ihnen reibt. Sie vermögen es, Grenzen zu setzen, ohne sich jenen anzubiedern, die nach Machtdemonstrationen schreien. Es gelingt ihnen, sich treu zu bleiben. Ihre Nähe ist angenehm und es geht oft eine besondere Ausstrahlung von ihnen aus.
Wie wohltuend ist doch Stärke, wenn sie sich mit Sanftmut paart. Sanftmut ist erstrebenswert, sie ist eine sehr angenehme, menschliche Wesensart. Sanftmut ist eine Charaktereigenschaft, die Menschen zugeschrieben wird, deren Art und Weise geprägt ist durch ein angenehmes und geduldiges Verhalten. Solches Verhalten ist nicht sporadischer, sondern kontinuierlicher Natur. Diese Charaktereigenschaft ist für die meisten Menschen schwer zu entwickeln. Menschen neigen wohl evolutionär eher zu gegenläufigen Eigenschaften. Nur kein Stillstand bei immer größer werdendem Leistungsdruck. Ungeduldiges Handeln und damit zusammenhängende schnelle Gereiztheit und Aggressivität werden entwickelt, um sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Wem es gelingt Sanftmut, Achtsamkeit, Respekt und Wertschätzung zu entwickeln, der entfaltet sich. All die dadurch verfügbar werdende Energie kann sinnvoller genutzt werden. Aus meiner Erfahrung können nur starke Menschen Sanftmut an den Tag legen.
Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, Güte, Einfühlungsvermögen, Empfindung, Freundlichkeit, Entgegenkommen, Gnade, Gutmütigkeit, Herzensgüte, Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft, Milde, Nächstenliebe, Selbstlosigkeit, Warmherzigkeit, Zuvorkommenheit
Der Begriff Sanftmut besteht aus den Worten „sanft“ und „Mut“ vom mittelhochdeutschen „sanft“ = „angenehm, mild“ und dem mittelhochdeutschen „muot“ = „Gemüt, Temperament“.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 8. Juli 2020
AN: #86745
K:
Ü:X
Viele Menschen halten Unzufriedenheit für den wichtigsten Motivator. Meine Beobachtung: Wir sind glücklicher, wenn wir lernen, uns so zu akzeptieren, wie wir wirklich sind. Und wir fördern so persönliche Entwicklung.
An der University of Hertfordshire führten Psychologen 2014 eine Umfrage durch. 5.000 Menschen wurden gebeten, sich selbst zu den 10 Gewohnheiten zu bewerten, die in einer Studie als Schlüssel zum Glück identifiziert wurden.
Als die 10 Schlüssel zum glücklicheren Leben werden in der Studie (externer Link) benannt:
Giving: Etwas für andere Menschen tun
Relating: Sich mit anderen verbinden
Exercising: Den Körper bewegen und gut für ihn sorgen
Awareness: Bewusst leben
Trying out: Neues probieren und lernen
Direction: Ansprechende Ziele setzen
Resilience: Mit innerer Stärke auf die Beine kommen
Emotions: Herausfinden, was guttut
Acceptance: Sich selbst annehmen
Meaning: Teil von etwas Größerem sein
Zusammen ergeben die zehn Schlüssel des Glücks also das Akronym GREAT DREAM.
Interessant: Die Eigenbewertung durch die Teilnehmer fiel weitgehend positiv aus. Die einzige Gewohnheit, an der viele Menschen scheiterten, war die Selbstakzeptanz. Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer bewertete sich auf einer 10-Punkte-Skala mit 5 oder weniger.
In unserer Kultur wirkt enormer Druck auf uns, erfolgreich zu sein und uns ständig mit anderen zu vergleichen. Das verursacht Unzufriedenheit und Angst. Es ist sogar beabsichtigt, weil es uns zu besseren Leistungen anspornen soll.
Viele Menschen halten Unzufriedenheit für den wichtigsten Motivator. Meine Beobachtung: Wir sind glücklicher, wenn wir lernen, uns so zu akzeptieren, wie wir wirklich sind. Die Befürchtung durch Selbstakzeptanz die Motivation zu verlieren ist nicht nur unbegründet, sondern es stimmt sogar das Gegenteil. Das macht es dann auch leichter, uns auf natürlich Weise entfalten. Die Verunsicherung und der Krampf der sich aus Vergleichen und fehlender Selbstakzeptanz ergibt, steht der persönlichen Entfaltung im Weg. Es wird durch Druck genau das Gegenteil erreicht. Positiv formuliert: Selbstakzeptanz zu praktizieren entfernt Sand aus dem Getriebe und persönliche Entwicklung gelingt leichter. Der Selbstakzeptanz Aufmerksamkeit zu widmen, lohnt sich.
Es gilt, mit sich selbst so wohlwollend umzugehen, wie wir das mit anderen Menschen tun. Dazu gehört es auch eigene Fehler, als Gelegenheit zum Lernen zu betrachten. Wer zu übersteigerter Kritik sich selbst gegenüber neigt, sollte üben auch die eigenen Stärken zu erkennen und zu würdigen.
Um mit sich selbst im Frieden zu sein, hilft sich Zeit dafür zu nehmen, sich noch besser kennen und mögen zu lernen.
Wer sich ständig mit anderen Menschen vergleicht, übersieht leicht die eigenen Möglichkeiten und Besonderheiten. Jeder von und ist einzigartig. Doch, was uns selbstverständlich erscheint übersehen wir leicht, unterschätzen den Wert und die Chancen.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Dezember 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #459
K: CNC
Ü:
Es ist leicht, für die eigenen Werte einzustehen, wenn alle zustimmen.
Leicht, souverän zu wirken, wenn alles nach Plan läuft.
Leicht, großzügig zu sein, wenn genügend vorhanden ist.
Interessant wird es, wenn etwas auf dem Spiel steht.
Wenn Widerspruch kommt.
Wenn eine Entscheidung Konsequenzen hat.
Wenn Anpassung bequemer wäre.
Wenn Angst auftaucht.
Wenn du etwas verlieren könntest.
Dann zeigt sich Charakterstärke.
Sie bedeutet für mich weniger Härte.
Charakterstärke bedeutet, auch unter Druck Zugang zu sich selbst, den eigenen Werten und den eigenen Handlungsmöglichkeiten zu behalten.
Charakterstärke wird häufig mit Willenskraft, Durchsetzungsvermögen oder Unerschütterlichkeit verbunden.
Das greift mir zu kurz.
Ein charakterstarker Mensch kann zweifeln.
Er kann Angst haben.
Er kann seine Meinung verändern.
Er kann einen Fehler eingestehen.
Er kann Hilfe annehmen.
Und er kann sagen:
„Ich habe mich geirrt.“
Stärke zeigt sich weniger darin, immer festzuhalten.
Manchmal zeigt sie sich darin, nach genauer Prüfung die Richtung zu verändern.
Manche Menschen wirken ausgesprochen selbstbewusst.
Sie sprechen laut.
Treten bestimmt auf.
Beanspruchen Raum.
Treffen schnelle Entscheidungen.
Das kann Stärke sein.
Es kann ebenso eine Inszenierung sein.
Persönlichkeit zeigt sich für mich weniger darin, wie eindrucksvoll jemand wirkt.
Interessanter ist:
Was bleibt von deiner Haltung übrig, wenn der Eindruck auf andere weniger kontrollierbar wird?
Mut wird häufig missverstanden.
Mutige Menschen haben weniger zwangsläufig weniger Angst.
Mut beginnt dort, wo du etwas als wichtig erkennst und handelst, obwohl Unsicherheit vorhanden ist.
Vielleicht musst du ein schwieriges Gespräch führen.
Eine Entscheidung vertreten.
Eine Grenze setzen.
Eine Rede halten.
Einen Fehler eingestehen.
Einen vertrauten Weg verlassen.
Dann lautet die entscheidende Frage weniger:
„Wie bekomme ich die Angst weg?“
Sondern:
„Was ist mir wichtig genug, um trotzdem zu handeln?“
Diese Frage stelle ich Menschen gerne, wenn sie wegen einer wichtigen Rede oder eines schwierigen Gesprächs zu mir kommen.
Vordergründig geht es häufig um:
Rhetorik.
Souveränität.
Nervosität.
Körpersprache.
Überzeugungskraft.
Und manchmal liegt darunter eine wesentlich interessantere Frage:
Was möchtest du eigentlich so sehr bewirken, dass du dafür bereit bist, sichtbar zu werden?
Technik kann helfen.
Eine tragfähige innere Haltung verändert häufig wesentlich mehr.
Entscheidungen verraten viel über uns.
Besonders jene, bei denen Werte miteinander konkurrieren.
Loyalität oder Ehrlichkeit?
Sicherheit oder Entwicklung?
Zugehörigkeit oder eigene Haltung?
Kurzfristiger Vorteil oder langfristige Integrität?
Dann gibt es weniger immer eine perfekte Antwort.
Charakterstärke zeigt sich auch darin, solche Spannungen auszuhalten und bewusst zu entscheiden.
Fast jeder ist für Fairness.
Solange Fairness bequem ist.
Fast jeder schätzt Ehrlichkeit.
Solange die Wahrheit angenehm bleibt.
Fast jeder spricht von Loyalität.
Solange eigene Interessen kaum betroffen sind.
Deshalb lautet eine interessante Frage:
Welche deiner Werte gelten auch dann, wenn du dafür einen Preis zahlst?
Dort werden Werte von schönen Begriffen zu Haltung.
„Rückgrat haben“ klingt nach Festigkeit.
Das gefällt mir.
Gleichzeitig braucht ein gesunder Rücken Beweglichkeit.
Auch eine starke Persönlichkeit braucht beides:
Haltung und Flexibilität.
Du darfst wissen, wofür du stehst.
Und gleichzeitig neue Informationen aufnehmen.
Du darfst Überzeugungen haben.
Und sie überprüfen.
Du darfst entschieden handeln.
Und deine Entscheidung verändern, wenn gute Gründe dafür sprechen.
Starrheit ist weniger dasselbe wie Stärke.
Es braucht erstaunlich viel innere Stärke, sich selbst infrage zu stellen.
Woher habe ich diese Überzeugung?
Ist sie wirklich meine?
Welche Erfahrungen haben sie geprägt?
Gilt sie heute noch?
Was spricht dagegen?
Welche Perspektive habe ich bisher kaum berücksichtigt?
Vielleicht war eine Überzeugung einmal hilfreich.
Und heute begrenzt sie dich.
Dann darf aus einer Gewissheit wieder eine Frage werden.
Wir übernehmen erstaunlich viel.
Von Eltern.
Schule.
Kultur.
Kollegen.
Vorgesetzten.
Partnern.
Freunden.
Manche Überzeugungen begleiten uns so lange, dass sie sich wie Tatsachen anfühlen.
„Das macht man so.“
„So bin ich eben.“
„Dafür bin ich zu alt.“
„Ich kann das nicht.“
„Das gehört sich nicht.“
„Jetzt ist es zu spät.“
Interessant wird es, wenn du fragst:
Stimmt das eigentlich noch?
Zweifel hat einen schlechten Ruf.
Dabei kann Zweifel ausgesprochen wertvoll sein.
Weniger der Zweifel an deinem Wert.
Mehr der Zweifel an einer Begrenzung.
Vielleicht stimmt es weniger, dass du keine Wahl hast.
Vielleicht bist du weniger festgelegt, als du glaubst.
Vielleicht gibt es eine dritte Möglichkeit.
Vielleicht darfst du etwas anders machen als bisher.
Manchmal braucht es noch keine neue Gewissheit.
Es reicht zunächst ein guter Grund, an der alten zu zweifeln.
Freiheit und Verantwortung gehören zusammen.
„Ich mache, was ich will“ ist weniger automatisch Ausdruck einer starken Persönlichkeit.
Interessanter ist:
Welche Folgen hat meine Entscheidung?
Für mich?
Für andere?
Für Menschen, die mir am Herzen liegen?
Kann ich diese Folgen vertreten?
Charakterstärke verbindet Selbstbestimmung mit Verantwortungsbereitschaft.
Ein Nein kann Mut erfordern.
Besonders gegenüber Menschen, deren Anerkennung uns wichtig ist.
Ein gesundes Nein bedeutet:
Ich nehme dich wahr.
Und ich nehme mich ebenfalls wahr.
Ich kann deine Wünsche verstehen und trotzdem anders entscheiden.
Ich kann Enttäuschung aushalten, ohne mich selbst dafür aufzugeben.
Das ist weniger Rücksichtslosigkeit.
Das ist Abgrenzungsfähigkeit.
Charakterstärke zeigt sich ebenso im Ja.
Ja zu einer Gelegenheit.
Ja zu Verantwortung.
Ja zu Sichtbarkeit.
Ja zu einer Veränderung.
Ja zu etwas, das größer ist als die bisherige Komfortzone.
Manchmal schützt uns das Nein.
Manchmal schützt uns ein ständiges Nein so gut, dass kaum noch Leben hineinkommt.
Auch deshalb braucht Stärke Beweglichkeit.
Ein Mensch kann stark und verletzlich zugleich sein.
Vielleicht gehört beides sogar zusammen.
Du kannst sagen:
„Das hat mich getroffen.“
„Das weiß ich gerade weniger.“
„Ich brauche Unterstützung.“
„Ich habe Angst davor.“
„Ich habe einen Fehler gemacht.“
Dafür braucht es häufig mehr innere Sicherheit als für eine beeindruckende Fassade.
Ein bemerkenswertes Zeichen von Charakter ist für mich die Fähigkeit, Verantwortung für eigene Fehler zu übernehmen.
Weniger:
„Ja, doch du hast schließlich …“
Sondern:
„Das war meine Entscheidung. Das war ungünstig. Dafür übernehme ich Verantwortung.“
Damit wird Veränderung möglich.
Wer ständig die eigene Fehlerfreiheit verteidigen muss, verliert viel Energie.
Du kannst eine klare Position vertreten und trotzdem neugierig bleiben.
Du kannst sagen:
„Davon bin ich überzeugt.“
Und gleichzeitig:
„Welche Information könnte meine Einschätzung verändern?“
Das ist für mich eine besonders interessante Form von Souveränität.
Klarheit und Offenheit gleichzeitig.
Konflikte zeigen häufig besonders deutlich, wie stabil unsere Haltung wirklich ist.
Kannst du:
zuhören, ohne dich sofort zu unterwerfen?
widersprechen, ohne den anderen abzuwerten?
Grenzen setzen, ohne unnötig zu verletzen?
bei dir bleiben, obwohl jemand enttäuscht ist?
deine Position korrigieren, wenn der andere einen guten Punkt hat?
Das ist anspruchsvoller als bloße Durchsetzungsfähigkeit.
Manche Situationen lassen sich weniger gewinnen.
Vielleicht verhält sich jemand unfair.
Vielleicht bekommst du weniger die Anerkennung, die du verdient hättest.
Vielleicht scheitert ein Vorhaben.
Vielleicht wird eine Entscheidung gegen dich getroffen.
Dann bleibt eine wichtige Frage:
Wie möchtest du dich selbst in dieser Situation erleben?
Du kannst weniger alles kontrollieren.
Deine eigene Haltung bleibt jedoch ein bedeutender Einflussbereich.
Charakterstärke bedeutet auch, auswählen zu können.
Welche Auseinandersetzung ist wichtig?
Wo lohnt sich Einsatz?
Wo ist Rückzug klüger?
Wo schützt Distanz?
Wo dient eine Diskussion hauptsächlich dem Ego?
Manchmal ist es mutig, zu kämpfen.
Manchmal ist es souverän, weiterzugehen.
Persönlichkeit ist weniger ein fertiges Produkt.
Wir entwickeln uns.
Durch Entscheidungen.
Beziehungen.
Krisen.
Erfolge.
Fehler.
Verantwortung.
Neugier.
Und dadurch, dass wir unsere bisherigen Vorstellungen über uns selbst immer wieder überprüfen.
Deshalb interessiert mich weniger:
„Wie bin ich?“
Mehr:
„Wer möchte ich in dieser Situation sein?“
Vielleicht hast du lange auf eine bestimmte Weise gelebt.
Dich angepasst.
Gelegenheiten vermieden.
Dich kleiner gemacht.
Eine Rolle erfüllt.
Eine Überzeugung verteidigt.
Das Vergangene lässt sich weniger verändern.
Dein nächster Schritt schon.
Die Frage lautet deshalb:
Was möchtest du mit dem anfangen, was heute noch möglich ist?
Es gibt weniger fünf Übungen, nach denen du plötzlich charakterstark bist.
Entwicklung geschieht in konkreten Situationen.
Wenn du dich entscheidest.
Wenn du sprichst.
Wenn du widersprichst.
Wenn du Verantwortung übernimmst.
Wenn du etwas ausprobierst.
Wenn du deine bisherige Sicht infrage stellst.
Wenn du nach einem Rückschlag wieder aufstehst.
Charakter entsteht auch durch gelebte Entscheidungen.
Wenn etwas auf dem Spiel steht, helfen mir drei Fragen:
Weniger: Was wirkt kurzfristig angenehm?
Mehr: Worum geht es mir tatsächlich?
Was kann ich später mit gutem Gewissen vertreten?
Diese Frage verändert häufig die Perspektive.
Denn plötzlich geht es weniger darum, eine unangenehme Situation möglichst schnell loszuwerden.
Es geht um Haltung.
Manchmal kennen wir unsere Werte und Möglichkeiten.
Wir haben lediglich gerade wenig Zugang dazu.
Angst.
Druck.
alte Erfahrungen.
übernommene Überzeugungen.
oder eine festgefahrene Sichtweise können den Handlungsspielraum sehr klein erscheinen lassen.
Dann hilft manchmal weniger eine weitere Technik.
Es braucht einen Perspektivwechsel.
Eine andere Frage.
Eine Geschichte.
Eine Irritation.
Einen veränderten inneren Zustand.
Oder ein Gespräch, in dem aus vermeintlicher Endgültigkeit wieder Möglichkeit wird.
Ich arbeite gerne mit Menschen, wenn etwas Wichtiges ansteht.
Eine Entscheidung.
Eine Veränderung.
Ein schwieriges Gespräch.
Eine neue Rolle.
Ein Auftritt.
Oder eine Situation, in der die bisherigen Antworten weniger weiterführen.
Dabei geht es mir weniger darum, dir zu sagen, was du tun sollst.
Wir können gemeinsam genauer hinsehen.
Annahmen prüfen.
Perspektiven wechseln.
ungewöhnliche Fragen stellen.
Möglichkeiten entdecken.
und herausarbeiten, welche Entscheidung zu dir, deinen Werten und der Situation passt.
→ Unterstützung, wenn viel auf dem Spiel steht
Vielleicht zeigt sich Charakterstärke weniger darin, dass du immer weißt, was richtig ist.
Vielleicht zeigt sie sich darin, wie du damit umgehst, wenn du es gerade weniger weißt.
Bleibst du neugierig?
Prüfst du deine Überzeugungen?
Hörst du hin?
Bleibst du deinen Werten verbunden?
Traust du dich, eine Entscheidung zu treffen?
Und bist du bereit, sie zu korrigieren, wenn du etwas Wesentliches erkennst?
Eine starke Persönlichkeit braucht weniger eine perfekte Fassade.
Sie braucht Haltung und Beweglichkeit.
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. März 2006
Überarbeitung: 25. Mai 2026
Schon im allerersten Lehrbuch der Rhetorik beschrieb der griechische Philosoph Aristoteles die drei Säulen der Rhetorik – Ethos, Logos und Pathos. So alt so gut und noch immer wirksam im Einsatz. So überzeugen Sie und Ihre Botschaft, in Gesprächen, Reden und Präsentationen.
Schon vor unserer Zeitrechnung hat der griechische Philosoph Aristoteles erkannt, dass es drei Wege zur Überzeugung von Menschen gibt: Ethos, Pathos und Logos.
Um Ihr Publikum zu überzeugen, können auch Sie auf die folgenden Elemente setzen:
Ziel ist es, damals wie heute, das Publikum als glaubwürdige Persönlichkeit (Ethos) durch gute Argumente (Logos) zu überzeugen und durch Pathos emotional zu berühren.
Was Sie sagen, ist wichtig. Wer und wie Sie sind, ist allerdings mitunter noch gewichtiger. Wenn Sie vor Publikum stehen und reden, müssen nicht nur Ihre Botschaft, sondern auch Sie als Botschafter überzeugen. Vertraut das Publikum Ihnen nicht, wird es Ihrer Botschaft keine wirkliche Chance geben. Vertrauen ist also eine Grundvoraussetzung, um zu überzeugen. Erst dann besteht die Aussicht darauf, dass es zuhört, sich bewegt, sich verändert oder eine Idee annimmt. Ethos setzt daher auf die eigene Glaubwürdigkeit beziehungsweise Persönlichkeit, um das Publikum zu überzeugen.
Ethos, der Charakter des Redners, war von Anfang an ein wichtiges Element der Rhetorik. Aristoteles verwendet das Wort „Ethos“ in vielen seiner Lehren. Es ist das griechische Wort für „Charakter“. Für ihn war Ethos einer der drei in diesem Artikel beschriebenen Wege auf denen Redner das Publikum überzeugen können.
Ethos appelliert an:
Ethos nutzt:
Ethos ist die Glaubwürdigkeit eines Redners. Um ein Publikum für ein bestimmtes Thema zu gewinnen, muss der Redner, der die Informationen präsentiert, sich zuerst als vertrauenswürdig erweisen oder als jemand, der viel Erfahrung mit dem Thema hat.
Verwenden Sie die folgenden Tipps, um als Redner einen herausragenden Charakter zu zeigen:
Wenn Sie mit herausragendem Charakter präsentieren, ehren Sie eine der großen Säulen des Oratoriums: Ethos. Darüber hinaus tragen Sie dazu bei, die große Tradition des Austauschs von Ideen über das gesprochene Wort für kommende Generationen zu bewahren.
Während meiner Studienzeit habe ich Hunderte von Vorträgen und Präsentationen erlebt. Doch, woran erinnere ich mich aus all diesen Veranstaltungen heute noch? Ich erinnere mich an die Geschichten des Professors für Marketing, der in seinen Vorlesungen lebendig aus seiner Zeit als Unternehmensberater berichtete. Ich erinnere mich an den Professor für Volkswirtschaft, der wöchentlich über seine Selbstversuche berichtete.
Meine intensivsten Erinnerungen in Vorlesungsräumen sind alle mit Emotionen verknüpft. Kein Wunder, denn wir wissen, dass Emotionen wie mentale Anker wirken. Ereignisse, die mit intensiven Emotionen verbunden sind, werden unvergesslich. Das ist einer der Aspekte, weshalb Pathos zur Überzeugungskraft beiträgt.
Pathos ist die Verwendung emotionaler Appelle. Bei Pathos werden Emotionen verwendet, um Menschen zu einer Handlung zu bewegen. Traditionell gilt Logos (Logik) fälschlicherweise als der effektivste Weg, um Meinungen zu verändern. Heute bestätigen viele Studien, den bemerkenswerten Einfluss von Emotionen. Obwohl unser Gehirn im Allgemeinen als rationales Gehirn angesehen wird, ist es richtiger es als ein emotionales Gehirn zu betrachten, weil tatsächlich die Gefühle an erster Stelle stehen. Der überwiegende Anteil der Reaktionen und Entscheidungen werden von der Amygdala, dem emotionalen Verarbeitungszentrum des Gehirns, gesteuert.
Wenn Sie an Ihre intensivsten Erinnerungen denken, dann sind vermutlich die meisten davon mit großer Freude oder tiefen Schmerz verbunden. Die Neurowissenschaften bestätigen, dass unser Gehirn bestens vernetzt ist und von Informationen und Erfahrungen am meisten geprägt wird, wenn diese mit intensiven Emotionen verbunden sind.
Pathos appelliert an:
Elemente, mit denen sich Pathos fördern lässt:
Pathos nutzt also Emotionen und tief verwurzelte Überzeugungen des Publikums. Pathos vermittelt das Gefühl, persönlich beteiligt zu sein und aktiv zu werden. Wenn Sie in Ihren Reden und Präsentation auf Pathos setzen wollen, dann erfahren Sie dazu mehr im Artikel Emotionen wecken: Ohne Gefühle bewegen Reden und Präsentationen nicht.
Logos ist die Verwendung logischer Appelle. Logos stützt sich auf Argumente, Beweise und Fakten. Es wird die rationalere Seite des Publikums angesprochen. Logos wird häufig dazu verwendet, um die Wirkung von Pathos auf das Publikum zu verstärken.
Logos nutzt:
Damit eine Präsentation logisch erscheint, muss sie klar und verständlich beim Publikum ankommen. Stellen Sie daher sicher, dass Sie alle Begriffe definieren, die möglicherweise nicht bekannt sind. Verwenden Sie außerdem Analogien, um dem Publikum das Verständnis von Dingen zu erleichtern, die für sie möglicherweise neu sind. Entkräften Sie mögliche Einwände.
Es genügt nicht eine Behauptung in den Raum zu stellen, sie muss auch mit solide recherchierten Beweisen untermauert werden.
Ein typischer Irrtum besteht darin, dass Redner meinen, dass Zahlen, Daten und Fakten für sich sprechen und keiner Aufbereitung, wie Vereinfachung oder Verdeutlichung, benötigen. Zu häufig wird dann auf Tabellen, Diagramme und Statistiken gesetzt. Das überfordert dann schnell das Publikum. Andere Redner mit weniger Logik und dafür mehr emotionaler Wirkung (Pathos) oder überzeugendem Auftreten (Ethos) nehmen das Publikum eher mit.
Besser: Präsentieren Sie Ihre Argumente in kreativen und vielfältigen Formaten. Setzen Sie auf bildliche Sprache, die für die persönliche Relevanz beim Publikum sorgt. Verwenden Sie gut gestaltete Grafiken, um visuell zu kommunizieren, was verbal schwer zu kommunizieren ist.
Überzeugung entsteht selten durch eine einzelne Technik.
Entscheidend ist das Zusammenspiel.
Was möchtest du erreichen?
Was beschäftigt dein Gegenüber oder dein Publikum?
Wie klar ist deine Botschaft?
Wie wirkst du als Persönlichkeit?
Und wie passen Sprache, Körpersprache und Inhalt zusammen?
Je nach Situation können dabei unterschiedliche Aspekte den entscheidenden Unterschied machen:
eine klare Argumentation
verständliche und präzise Sprache
glaubwürdige persönliche Wirkung
stimmige Körpersprache
anschauliches Storytelling
überzeugende Visualisierung von Zahlen, Daten und Fakten
ein konstruktiver Umgang mit Einwänden und Widerstand
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Kommunikationstechniken einzusetzen.
Es geht darum, die richtigen Mittel im richtigen Moment so einzusetzen, dass sie zu dir, deiner Botschaft und deinem Gegenüber passen.
Wenn ein konkreter wichtiger Auftritt oder ein anspruchsvolles Gespräch bevorsteht, können wir genau daran arbeiten.
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.
Welche Redegeschwindigkeit in Gesprächen, Reden und Präsentationen ist empfehlenswert? Je abwechslungsreicher du deine Sprechweise gestaltest, desto aufmerksamer hört das Publikum zu.
25 praktische Tipps für Körpersprache bei Präsentationen: Gestik, Blickkontakt, Haltung, Bewegung und persönliche Präsenz wirkungsvoll einsetzen.
Welche Erkenntnisse gewinnen wir aus Wissen zur Wahrnehmung und den menschlichen Sinnen? Wie lässt sich die Kommunikation fördern? Genügen 5 Sinne? Lerne mit allen Sinnen sinnlich zu kommunizieren, um in Gesprächen und Präsentationen zu überzeugen.
Du gibst ein Interview? Kennst du den Kuleschow-Effekt? Tipps für Medienkompetenz bei Medienauftritten.
Als Reaktion auf eine Interviewfrage mit „Kein Kommentar!“ zu antworten, will wohlüberlegt sein. Es birgt einige Risiken. So gelingt es am besten.
Mehr Geld, mehr Attraktivität, Dominanz und Einfluss? Tiefe Stimmen sind nicht nur attraktiv, sondern sollen obendrein auch noch erfolgreich machen. Tipps, wie du deine Stimme noch wirkungsvoller einsetzen kannst.
Gute Redner erweitern das Sichtfeld des Publikums. Wie kann das gelingen?
Fragen, Antworten und Tipps zum Thema Lampenfieber. Was hilft und was hält nicht, was es verspricht. Es gibt zu viele Mythen rund um Lampenfieber. Schluss damit!
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. Januar 2012
Überarbeitung: 28. Juli 2019
AN: #8781
Stimmübungen, Stimmpflege und Tipps für eine ausdrucksstarke Stimme für Reden und Präsentation. Durch Atem- und Sprechübungen entwickeln Sie eine wohlklingende Stimme.
Eine angenehme Stimme ist sehr oft mit sonst üblichen Eigenschaften des Leibes und der Seele verbunden.
Georg Christoph Lichtenberg
Ob im Gespräch, in Besprechungen oder als Redner auf der Bühne: Die Stimme – gekonnt eingesetzt – ist ein wesentliches Mittel andere Menschen von uns und unserem Angebot zu überzeugen.
Zuhörer leiten viele Annahmen über Redner und das, was sie sagen, davon ab, welchen Eindruck die Stimme auf sie macht. Vor allem für wie glaubwürdig und kompetent wir einen Redner halten, machen wir häufig an dessen Stimme fest. Unverständlicherweise wird die Bedeutung der Stimme jedoch von vielen Menschen unterschätzt. Damit es Ihnen in Zukunft nie wieder die Stimme verschlägt, im Folgenden ein paar Tipps für eine ausdrucksstarke Stimme.
Eine monotone Stimme signalisiert den Zuhörern, dass der Redner selbst kein großes Interesse am Thema oder dem Publikum hat. So vorgetragene Informationen und Botschaften gehen nicht ins Ohr, sie versickern im „Nichts“, kommen nicht an. Eine Stimme, die sich Gehör verschaffen will, betont abwechslungsreich und belebt. Pausen, Geschwindigkeitswechsel und variierende Betonung hauchen dem Gesagten Leben ein, Emotionen werden transportiert. So erlebt das Publikum das Gesagte, ist mittendrin im Geschehen, baut eine Verbindung zum Redner auf und schwingt mit.
Eine, die meiste Zeit über sehr leise Stimme lässt den Sprecher unsicher wirken. Eine ständig zu laute Stimme ist unangenehm; sie wirkt dominant und aufdringlich.
Die Lautstärke der Stimme kann gezielt dazu eingesetzt werden, eine Rede dynamisch wirken zu lassen. Der geschickte Wechsel von lautem, mittlerem und leisem Sprechen unterstützt die Aussagen, hilft Spannung aufzubauen und Akzente zu setzen.
Manchen Menschen ist beim Sprechen nur schwer zu folgen, da sie sehr undeutlich reden. Vielen ist nicht einmal bewusst, dass sie nuscheln, einzelne Silben verschlucken oder falsch betonen. Mit professioneller Unterstützung ist es leichter, solche Angewohnheiten zu entdecken und zu verändern.
Und ja. Die klassische Übung mit dem Korken im Mund ist tatsächlich wirkungsvoll. Nehmen Sie den Korken vorsichtig zwischen die Zähne und sprechen Sie trotzdem so verständlich wie nur möglich.
Es gibt Stimmen, bei denen man sich lieber die Ohren zuhalten will. Die Gründe für eine solche Stimme sind neben körperlichen Ursachen, für die Ärzte die passenden Ansprechpartner sind, Verkrampfung, Überanstrengung, fehlende Übung und schlechte Angewohnheiten. Häufig wird auch in einer Stimmlage gesprochen, die nicht der eigenen natürlichen Stimmlage entspricht.
Bei der Untersuchung der Sprechstimme gilt es, die sogenannte mittlere Sprechstimmlage eines Menschen zu finden. Gemeint ist die Frequenz, in welcher dieser am mühelosesten und resonanzreichsten spricht. Sie wird auch als Indifferenz- oder Wohlfühllage bezeichnet. Das ist der Stimmklang, bei dem die Stimmlippen im Kehlkopfbereich völlig entspannt schwingen und der von den anderen als angenehm empfunden wird. Diesen Eigenton verwenden jedoch in der Regel nur wenige Menschen. Dies ist einer der Hauptgründe dafür, dass Stimmen oft überanstrengt, zu hoch oder zu tief klingen.
Bei jedem Menschen ist die ideale Tonlage eine andere. Zur Orientierung:
Sprechen Sie möglichst bis maximal zu einer Quint um Ihre individuelle Indifferenzlage herum. Stimmen, die davon allzu weit abweichen, wirken schnell gekünstelt und unnatürlich. Außerdem werden dann die Sprechwerkzeuge unnötig strapaziert, was unter anderem zu chronischer Heiserkeit führen kann. Höhere Stimmlagen wirken überdies nicht so kompetent.
Wenn Sie Ihrer Stimme etwas Gutes tun wollen, gähnen Sie doch einfach mal ausgiebig. Schon der Gedanke an jemanden, der gähnt, sorgt bei vielen Menschen für einen entsprechenden Impuls. Die dadurch erzeugte Zwerchfellspannung sowie die Weitung des Mund- und Rachenraumes fördern die Artikulation und den Stimmumfang.
Nutzen Sie passende Übungen, um Ihr Stimmvolumen zu trainieren. Hilfreich für die Stimme sind auch Übungen, die die Körperhaltung fördern wie im Yoga, bei Pilates und Co.
Chleudert den Purchen zu Poden.
Das Leben des Brian
Üben Sie mit Zungenbrechern. Wechseln Sie dabei Tempo und Rhythmus und machen Sie gezielte Pausen.
Los geht’s!
Ist Ihr Interesse geweckt?
Lernen Sie Ihre Stimme noch gezielter einzusetzen, um sich und Ihr Angebot stimmig zu präsentieren, und arbeiten Sie an den Eigenschaften Ihrer Sprechstimme:
Ihr ganzer Körper bildet den Resonanzkörper Ihrer Stimme. Wenn Sie sich verkrümmen oder klein machen, verbiegen dann reduzieren Sie auch die Wirkung Ihrer Stimme. Es ist auch für den Stimmklang besser, wenn Sie sich gerade hinstellen oder hinsetzen und auf eine gerade Haltung achten. Machen Sie sich groß, dass vergrößert auch Ihren Stimmklang.
Das Leben ist wie eine Schachtel Routinen.
Die Stimme braucht Training und Pflege, um den Spiel- beziehungsweise Klangraum zu erkunden und auszubauen. Am besten Sie entwickeln für Sie passende Routinen. Zu festen Zeiten oder an bestimmten Orten, die Stimme zu pflegen, macht es leichter Routinen zu entwickeln und aufrechtzuerhalten.
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Januar 2015
Überarbeitung: 22. September 2019
AN: #726234
Englische Version:
K:
Ü:
Haben Sie Mut zum eigenen Profil. Personen und Kopien, die allen Aufwand in die Verpackung stecken, davon gibt es schon genügend!
Nicht jeder Mensch hat den Mut zu sich zu stehen, Profil zu zeigen. Also wird die Deckung in der Masse gesucht.
Wer nicht zu sich selbst steht, kann kein gesundes, erfülltes und glückliches Leben führen. Im Windschatten anderer Menschen entwickelt sich keine erstrebenswerte Karriere.
Haben Sie Mut zum eigenen Profil. Personen und Kopien, die den gesamten Aufwand in die Verpackung stecken, gibt es schon genügend.
Authentisches Selbstmarketing zielt darauf ab nur so zu wirken, als wenn es sich lohnt genauer hinzusehen, sondern auch dafür zu sorgen, dass es so ist.
Es geht also weniger um die äußere Erscheinung, als vielmehr darum, sich und den eigenen Werten treu zu sein. Das erfordert allerdings auch eine sorgfältige Auseinandersetzung mit sich selbst. Einfach nur anders zu sein genügt nicht. Gerade die Treue zur eigenen Ethik ist ein wichtiger Baustein, der zu einem hohen Grad an Authentizität führt. Die Fragen, die dorthin führen, sind nicht immer auf den bequemsten Wegen zu erreichen. Sich selbst treu zu bleiben ist eine echte Herausforderung – Tag für Tag. Doch die Alternativen sind weit unattraktiver. Sich selbst treu zu bleiben hat viel mit Leidenschaft zu tun und das feuert an.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
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→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Statt Willkommenscocktails gibt es im Leben allzuoft Hindernisparcours mit allerlei Schikanen. Nicht Trinkfreudigkeit, sondern Durchsetzungsstärke ist gefragt.
Berühmt oder berüchtigt, Hauptsache bekannt? Na klar, wo und wie ist egal! Wer will sich schon mit Nebensächlichkeiten beschäftigen?
Der Zweck heiligt die Mittel. Und wenn es nur 5 Minuten flüchtiger Ruhm sind; besser als NICHTS, oder?
Weit verbreitet ist die Überzeugung das Versprechungen nichts kosten. Entsprechend großzügig wird mit ihnen umgegangen. Wie halten Sie es mit Versprechungen, die Sie machen?
Mit den Worten von Johann Wolfgang von Goethe; „Denn es muss sich in der Weltgeschichte immerfort wiederholen, dass ein Altes, Gegründetes, Geprüftes, Beruhigendes durch auftauchende Neuerungen gedrängt, verschoben, verrückt und, wo nicht getilgt, doch in den engsten Raum eingepfercht werde.“ Das Verlässlichste ist der Wandel. Doch, selbst wer sich für den Wandel einsetzen will, hat es als Mensch nicht immer leicht. Wer sich für etwas einsetzt, braucht Glaubwürdigkeit, wenn andere folgen sollen. Da gilt es vorauszugehen, auch wenn es unbequem ist. Walk your Talk!
Vorsicht! Per Definition und in der Theorie klingt „nett“ ja durchaus nach einem positiven Wort. Als Adjektiv meint „nett“ soviel wie freundlich und angenehm in Verhalten und Wirkung. Soweit so gut und aber auch nicht mehr. Der bittere Beigeschmack bleibt, denn in der täglichen Praxis hat „nett“ rund 621 Bedeutungen, von denen nur die wenigsten ansatzweise positiv sind.
Ist es wirklich eine gute Idee um jede Preis Kritik zu vermeiden? Welchen Wert kann Kritik haben?
Setzen Sie sich ein! Machen Sie die Welt zu einem besseren Platz. Wenn Sie etwas zu sagen haben, sagen Sie es. Erfahren Sie, wie Sie gehört werden.
Druck durch Perfektion macht niemanden besser. In herausfordernden Situationen ist es besser, gelassen zu bleiben und somit effektiver und überzeugender aufzutreten.
Tipps, gezieltes Coaching und Hypnobalancing™ damit schüchterne Menschen auch vor Publikum in einem guten Zustand bleiben.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2006
Überarbeitung: 8. Juli 2019
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