Versprechungen und Integrität: Wer kümmert sich um das Geschwätz von gestern?

Versprechungen und Integrität: Wer kümmert sich um das Geschwätz von gestern?

Aus den Augen, aus dem Sinn

 

Integrität

Welchen Wert haben Versprechen heute noch?

 

Shakespeare meinte zwar; ein gegebenes Versprechen ist eine unbezahlte Schuld, doch was ist von dieser Haltung heute noch übrig? Weit verbreitet ist heute wohl die Überzeugung; Versprechungen kosten nichts. Oder täuscht der Eindruck?

Versprechungen und Integrität

Versprechen und das Versprochene halten ist zweierlei.
Viele versprechen Berge und liefern Maulwurfshügel.

 

Video

Integrität – Wie du sie pflegst und welche Vorteile sie dir im Leben bringt

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Was zählt heute noch eine Versprechung?

 

Insbesondere die Werbung hat hier ihren Anteil daran, dass sich kaum jemand an übertriebenen Versprechungen stört.

Die Botschaft höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube, meinte Goethe. Wir haben uns irgendwie daran gewöhnt, dass viele Versprechungen nicht ernst gemeint sind. Es wird regelrecht unterstellt, dass sie nicht oder nur zum Teil gehalten werden.

So hat in manchen Bereichen die Aufrüstung mit großzügiger Inaussichtstellung paradiesischer Ergebnisse absurde Formen angenommen. Und das nicht nur bei der Vermarktung von Antifaltencremes, bei denen zwölfjährige Mädchen auf Frauen gestylt und wir davon überzeugt werden sollen, dass sich selbst tiefste Falten über Nacht auflösen.

Hemmungslos und weitgehend ungebremst wird höher und höher gestapelt, bis es wackelt und der Einsturz absehbar ist.

Wer viel verspricht, vergisst auch viel. Da hilft es, wenn Versprechen auch bei den Empfängern möglichst schnell ins Vergessen geraten. Die abnehmende Aufmerksamkeitsspanne kommt dem Phänomen dabei sehr entgegen. Da braucht einen das Geschwätz von gestern kurz darauf, nicht mehr zu kümmern. Das ist ungemein befreiend, vor allem von Hemmungen. Umso größer und lauter geht es zu.

An Versprechen ist jeder so reich, wie er will.

Ovid

 

Wer in einem solchen Umfeld ehrliche Versprechungen macht, geht dadurch das Risiko ein ungehört zu bleiben. Schließlich wird ein großer Anteil der Versprechungen schon mal aus Erfahrung abgezogen und dann bleibt zu wenig übrig. Andererseits besteht eine große Chance darin, in den berechtigten Ruf zu kommen gemachte Versprechungen auch zu halten. Wenige sind bereit diesen Weg zu beschreiten.

 

Gib nicht zu schnell dein Wort, so brauchst du’s nicht zu brechen; viel besser ist es mehr zu halten als zu versprechen.

Friedrich Rückert

 

Lieber eine Zusage weniger, denn wer leichtfertig ja sagt, hält selten Wort. Worte, denen auch Handlungen folgen? Authentizität? In einer Welt, in der wir das nur noch bedingt gewohnt sind, ist kaum etwas bemerkenswerter.

 

 

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Wie halten Sie es mit Versprechungen, die Sie machen? Welche Bedeutung hat für Sie Integrität?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

YouTube-Kanal @karstennoack

 

Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.

Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.

Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2015
Überarbeitung: 30. Juli 2019
AN: #7670
K: CNC
Ü:
ÜP

Veränderungen beginnen bei uns selbst

Veränderungen beginnen bei uns selbst

Glaubwürdigkeit: Sagen was man tut und tun was man sagt
Veränderungen beginnen bei Reformer:innen

Wer für Veränderungen wirbt, geht voran

 

Sich für Veränderungen einzusetzen, ist nicht immer leicht. Oft ist Unterstützung erforderlich. Wer sich für etwas einsetzt, braucht Glaubwürdigkeit, wenn andere folgen sollen.

Walk your talk

 

Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind diejenigen, die bei sich selbst anfangen.

Georg Bernard Shaw

Video

Du willst Veränderungen, dann beginn bei dir

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Walk your Talk?

 

Mit den Worten von Johann Wolfgang von Goethe; „Denn es muss sich in der Weltgeschichte immerfort wiederholen, dass ein Altes, Gegründetes, Geprüftes, Beruhigendes durch auftauchende Neuerungen gedrängt, verschoben, verrückt und, wo nicht getilgt, doch in den engsten Raum eingepfercht werde.“ So floskelhaft, so wahr: Das Verlässlichste ist der Wandel. Doch, selbst wer sich für den Wandel einsetzen will, hat es als Mensch nicht immer leicht. Wer sich für etwas einsetzt, braucht Glaubwürdigkeit, wenn andere folgen sollen. Da gilt es vorauszugehen, auch wenn es unbequem ist. Walk your Talk!

 

 

 

Leichter gesagt, als getan

 

Dabei klingt Walk your Talk – an der eigenen Messlatte orientieren – mitunter leichter, als es in der Praxis ist. Umso besser; dann können Sie zeigen, dass Sie bereit sind auch selbst diesen steinigen Weg zu gehen. Wasser predigen und Wein saufen ist zwar beliebt bei Komfortzonenrevoluzzern, aber nicht sehr glaubwürdig. Andererseits ist bei der Glaubwürdigkeit auch darauf zu achten, ob die für andere geltenden Einschränkungen bei einem selbst denselben Stellenwert haben. Gerade Lichtgestalten können Schatten werfen. Wird ersichtlich, dass all das nur symbolischen Charakter hat, reduziert es die Wirkung oder kehrt sie sogar ins Gegenteil. Interessanter wird es, wenn es tatsächlich ans eigene Eingemachte geht. Wenn nur die eigenen Kühe heilig sind, könnte das irgendwann zu Recht bemerkt werden. Wer folgt schon Menschen, denen er nicht vertraut? Niemand, wenn es nicht spezielle Interessen gibt – zumindest dann nicht, wenn ein anderer Reformer glaubwürdiger erscheint.

Wer sich dafür entscheidet, neue Wege zu beschreiten, wird enttäuschen. Das liegt in der Natur der Sache. Enttäuschung ist das bewusste Ende einer unbewussten Selbsttäuschung. Das wird nicht sofort jedem Menschen gefallen. Doch mit der passenden Unterstützung ist es leichter.

Umfrageergebnis

 

Glaubwürdigkeit erfordert selbst den eigenen Ansprüchen gerecht zu sein.

 

%

Stimmt

%

Stimmt nicht

%

Stimmt nur bedingt

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 901)

P.S.

 

Wie sehen Sie das?

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Artikel zum Thema Heldinnen und Helden

Grenzsituationen meistern: Klar bleiben und handlungsfähig entscheiden

Grenzsituationen erschüttern Gewissheiten. Erfahre, wie du unter Unsicherheit klarer denkst, Prioritäten findest und tragfähige Entscheidungen triffst.

 

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Walk your Talk

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2005
Überarbeitung: 21. Oktober 2022
AN: #767
K:
Ü:

Nett ist die kleine Schwester von Scheiße, wie wäre es mit bemerkenswert?

Nett ist die kleine Schwester von Scheiße, wie wäre es mit bemerkenswert?

Der Fluch des Nettseins und weshalb Sie sich damit nicht zufriedengeben sollten

Fluch des Nettseins

Der Fluch des Nettseins

 

Nett ist keineswegs das neue Sexy. Nett ist der Weg auf die Reservebank. Für ein erfolgreiches Selbstmarketing genügt Nettsein auf keinen Fall.

Überblick

Nett ist die kleine Schwester von Scheiße.

Sprichwort

 

Video

Nett sein? Wann es dir schadet – 10 Anzeichen, dass du es übertreibst

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Oh, wie nett!

 

Und wie finden Sie das Kleid, das Logo, das Training, die Präsentation, das…?

Nett? Oh, wie schade!

 

Vorsicht Täuschung! Was bedeutet „nett“?

 

Per Definition und in der Theorie klingt es ja durchaus nach einem positiven Wort. Als Adjektiv meint „nett“ soviel wie freundlich und angenehm in Verhalten und Wirkung. Soweit so gut und auch nicht mehr. Der bittere Beigeschmack bleibt, denn in der täglichen Praxis hat „nett“ rund 621 Bedeutungen, von denen nur die wenigsten ansatzweise positiv sind.

Weder bei der Suche nach Lebensabschnittsgefährten noch bei Karriere und anderen Projekten sind diejenigen erfolgreich, die nur das Attribut „nett“ tragen. Nett ist dann nur eine Umschreibung von …

  • harmlos
  • Schulnote 3
  • 08/15
  • nicht ausreichend
  • Gut gemeint, aber …
  • wie langweilig
  • ich will Ihnen nicht weh tun, also bitte nicht nochmals fragen.
  • Nein!
  • Sie spielen nicht in meiner Liga.
  • Das haben Sie doch nicht ernst gemeint, oder?
  • nicht gut genug
  • ich habe mehr erwartet
  • Gegenstück der us-amerikanischen Wörter „cute“ und auch „awesome“, weil die dort in der Regel auch nicht meinen, was auf den ersten Blick vermutet wird.
  • Träum weiter!
  • Wir haben ein besseres Angebot!
  • Etwas Besseres fällt Ihnen nicht ein?
  • Bitte fragen Sie nicht wieder!

Ich vermute, die Tendenz ist zu erkennen. Wenn wir das Wort nett hören, stehen die Aussichten schlecht. Oder positiv ausgedrückt; wir bekommen zumindest keine beleidigenderen Absagen um die Ohren gehauen. Am Ergebnis ändert es allerdings wenig.

 

 

 

Was ist besser als nett?

 

Nett ist keineswegs das neue Sexy. Nett ist der Weg auf die Reservebank.
NETT ist zu wenig! Zeit, etwas draufzulegen. Wie wäre es mit BEMERKENSWERT?

P.S.

 

Wie denken Sie darüber?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #45414
K:
Ü:

Du willst Kritik vermeiden? Ob das so eine gute Idee ist?

Du willst Kritik vermeiden? Ob das so eine gute Idee ist?

Rückmeldungen nutzen, statt vermeiden
Du willst Kritik vermeiden?

Der Wert von Kritik

 

Ist es wirklich eine gute Idee, um jeden Preis Kritik zu vermeiden? Welchen Wert kann Kritik haben?

Überblick

Um Kritik zu vermeiden sage nichts, tue nichts, sei niemand.

Aristoteles

Video

8 Tipps zum Umgang mit Kritik

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Gegen Kritik hilft auch keine Flucht

 

Kritik zu vermeiden, wirkt im ersten Moment wie ein cleverer Selbstschutz. Einfach nicht auffallen, still bleiben, unter dem Radar fliegen – das scheint sicher. Doch selbst wer sich klein macht, ist nicht davor gefeit, auf Ablehnung zu stoßen.

Und ganz ehrlich: Wäre das überhaupt ein wünschenswertes Leben? Ein Weg ohne Reibung? Ohne Position? Ohne Wirkung?

Kritik gehört dazu – gerade dann, wenn du wirklich für etwas stehst.

 

„You have enemies? Good. That means you’ve stood up for something, sometime in your life.“

– Winston Churchill

 

 

Kritik zeigt, dass du etwas bewegst

 

Wer in der Führung ist, trifft Entscheidungen. Und wer entscheidet, ruft Reaktionen hervor – auch kritische. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Relevanz. Denn niemand wird kritisiert, der nichts tut.

Kritik kann unbequem sein. Doch sie ist oft ein Hinweis auf Bedeutung. Ein Leben ohne Widerspruch ist meist ein Leben ohne Kante. Oder schlimmer: eines ohne Richtung.

 

 

Drei Arten von Kritik – und wie du damit umgehst

 

1. Konstruktive Kritik

 

Sie ist Gold wert. Vielleicht nicht angenehm, aber hilfreich. Sie eröffnet neue Perspektiven, deckt Schwächen auf, gibt Impulse. Höre genau hin, frage nach, nutze sie als Werkzeug zur Verbesserung.

 

2. Persönlich gefärbte Kritik

 

Oft stecken andere Motive dahinter – Unsicherheit, Konkurrenz, verletzter Stolz. Hier hilft Distanz. Nimm nicht alles persönlich. Frag dich: Was davon ist wirklich relevant?

 

3. Destruktive Kritik

 

Sie zielt nicht auf Entwicklung, sondern auf Verunsicherung. Manchen Menschen geht es schlicht ums Runtermachen. Lass dich davon nicht bremsen. Stärke zeigt sich, wenn du gelassen bleibst.

 

 

Kritik ist auch ein Spiegel

 

Entscheidend ist nicht, ob du kritisiert wirst, sondern wie du damit umgehst. Jeder Mensch hat blinde Flecken. Wer das erkennt, gewinnt Klarheit – über sich selbst und die Wirkung auf andere.

Gleichzeitig hilft dir Kritik, deine eigene Haltung zu schärfen. Was willst du vertreten? Wofür stehst du ein? Wo ziehst du Grenzen?

 

 

Selbstkritik: Die stärkste Form der Stärke

 

Der souveränste Umgang mit Kritik beginnt bei dir selbst. Wer sich selbst ehrlich hinterfragt, muss keine Angst vor Feedback haben. Selbstkritik ist kein Zeichen von Zweifel, sondern von innerer Stärke.

Sie macht dich unabhängig – auch von äußeren Urteilen.

 

 

Und was tun mit destruktiven Stimmen?

 

Ignorieren? Nein. Werten. Prüfen. Und dann entscheiden, ob du dich darauf einlässt.

Ein einfacher Satz hilft:

„Danke für die Rückmeldung. Ich denke darüber nach.“

Er zeigt Souveränität – ohne dich angreifbar zu machen.

 

 

Was du aus Kritik machst, liegt bei dir

 

Kritik ist weder Lob noch Urteil. Sie ist eine Perspektive. Vielleicht hilfreich. Vielleicht irrelevant. Entscheidend ist, ob du daraus lernst – oder dich lähmen lässt.

Wer in Verantwortung steht, braucht Klarheit, nicht Beifall. Führung bedeutet Haltung. Und Haltung zeigt sich nicht im Konsens, sondern im Gegenwind.

 

 

Drei Impulse zum Mitnehmen:

 

  • Beobachte deine Reaktion auf Kritik. Was triggert dich – und warum?

  • Unterscheide zwischen Inhalt und Absicht. Was ist sachlich, was persönlich?

  • Trainiere dein Team im Umgang mit Feedback. Gute Feedback-Kultur schafft Wachstum.

 

 

 

Fazit

 

Kritik ist ein Signal. Kein Grund zur Flucht. Kein Anlass zur Defensive. Sondern eine Gelegenheit zur Klärung, Entwicklung und Positionierung. Du musst nicht allen gefallen – aber du darfst dir selbst treu bleiben.

P.S.

 

Vermeidest du es Dinge zu tun, die auf Kritik stoßen?

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Artikel zu Kritik, Feedback und…

Narzissten Feedback geben

Menschen machen Fehler und können daraus lernen. Bei narzisstischen Persönlichkeiten ist das allerdings eher unwahrscheinlich. Selbst auf harmloses und vorsichtiges Feedback antworten Narzissten wie auf knallharte unangemessene Kritik. Sie reagieren gekränkt und beleidigt, weil das an ihrem Selbstbild kratzen könnte, es köchelt dann innerlich. Die Wut kann allerdings auch leicht zu deutlichen Aggressionen führen.

Keine Ergebnisse gefunden

Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. April 2015
Überarbeitung: 8. Januar 2021
AN: #243
K:
Ü:
Englische Version: https://www.karstennoack.com/you-want-to-avoid-criticism/

Willst du Berühmtheit oder Held:in sein?

Willst du Berühmtheit oder Held:in sein?

Solange es Ungerechtigkeiten gibt, werden Helden gebraucht! Moderne Helden sind die Verbindung zwischen dem, was wir gegenwärtig sind und dem, was wir sein können.
Wollen Sie lieber eine Berühmtheit oder Helden und Heldinnen sein?

Berühmtheit oder Held?

 

Setzen Sie sich ein! Machen Sie die Welt zu einem besseren Platz. Wenn Sie etwas zu sagen haben, sagen Sie es. Erfahren Sie, wie Sie gehört werden.

 

 

 

Überblick

 

Video

https://youtu.be/fE6E4wbRATk

Was ist der Unterschied zwischen Berühmtheiten und Helden?

 

Öffentlichkeit ist für Helden nicht das Ziel, sondern mitunter ein Verbündeter.

 

Habe nur ich den Eindruck, dass heutzutage das Wort „Held“ seine Bedeutung etwas verschoben hat und zu oft eher wie „Promi“oder „Berühmtheit“ verwendet wird? Hatte es nicht ursprünglich eine andere Bedeutung?

 

 

 

Promis

 

Promis suchen die Öffentlichkeit, wie die Motte das Licht. Das ist ihr Antrieb. Sie unternehmen einiges, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Aufzufallen, das ist ihr Antrieb. Berühmt oder berüchtigt? Egal! Es ist ihre Priorität bekannt zu sein, oft ist ihnen dabei weitgehend egal auf welchem Wege. Sie unternehmen einiges, um nur bemerkt zu werden. Oft genug wirken die krampfhaften Bemühungen grotesk. Die Mittel und Wege berücksichtigen dabei oft weder den guten Geschmack noch die Frage, ob es irgendeinen relevanten Beitrag für die Gesellschaft liefert. Das wird höchstens billigend in Kauf genommen, wenn die eigenen Vorteile dabei dominieren.

 

 

 

Helden

 

Helden sind Helden, weil sie sich für eine Sache einsetzen und dabei ein Risiko eingehen. Oft geschieht das, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfährt. Ruhm und Anerkennung, der Titel Held? Darum geht es Helden zumindest aus eigener Sicht nicht. Auf leisen Sohlen wandeln die Schönheit, das wahre Glück und das echte Heldentum. (Wilhelm Raabe)

Manchen Vorhaben kommt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zugute, weil es den Einfluss vergrößert und Unterstützung fördert. Öffentlichkeit ist für Helden nicht das Ziel, sondern ein Verbündeter.

 

 

 

Moderne Helden

 

In der Antike waren Helden die Verbindungsglieder zwischen den Menschen und den Göttern. Moderne Helden sind Frauen und Männer, die etwas tun, von dem viele andere Menschen denken, dass sie es tun würden, wenn sie etwas stärker, etwas schneller oder etwas selbstloser wären. Wenn, wenn, wenn nur….

Moderne Helden sind die Verbindung zwischen dem, was wir gegenwärtig sind und dem, was wir sein können.

 

Helden werden nicht geboren, sie bekommen manchmal einen kleinen Schubs und wachsen dann auf der Reise.

Karsten Noack

 

 

 

Folgen Sie dem Ruf: Erlauben Sie sich, ein Held oder eine Heldin zu sein!

 

Sie brauchen keine Rüstung, kein Pferd und keine Kampflanze, um heute ein Held zu sein. Zumal mit Gewalt ohnehin so gut wie nichts Wünschenswertes zu erreichen ist. Das ist etwas für Fanatiker.

Setzen Sie Ihre vorhandenen Talente ein und entstauben Sie die brachliegenden. So können Sie wirksam einen Beitrag leisten. Mit den richtigen Gefährten brauchen Sie auch nicht alles selbst zu können.

Es wird noch lange Ungerechtigkeiten geben und ungezählte Potenziale für eine ideale Welt warten darauf, aktiviert zu werden. In dem Sinne brauchen wir jede Menge Helden.

Setzen Sie sich ein! Machen Sie die Welt zu einem besseren Ort. Wenn Sie etwas zu sagen haben, sagen Sie es. Am besten so, dass Ihre Botschaft auch die verdiente Chance bekommt, gehört und verstanden zu werden.

Bringen Sie Ihre Angebote ein. Es gibt keinen Grund Ausreden zu finden, auch wenn die meisten Helden eine Weile gezögert haben, bis sie ihre Verantwortung angenommen und sich auf die Reise gemacht haben. Wenn Sie einen interessanten Beitrag für die Gesellschaft anzubieten haben, sind die Chancen gut Unterstützung zu bekommen. Selbst dann, wenn die finanziellen Mittel dafür nicht vorhanden sind, gibt es Wege. Ich unterstütze beispielsweise ehrenamtlich Projekt, indem ich dafür sorge, dass deren Botschaft überzeugend präsentiert wird.

Jeder kann einen Beitrag leisten. Helden werden nicht geboren, sie bekommen manchmal einen kleinen Schubs und wachsen dann auf der Reise.

 

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Umfrageergebnis

 

Ich würde gerne einen Beitrag zu einer lebenswerten Welt leisten.

%

Stimmt, ich weiß nur nicht wie.

%

Stimmt, mache ich auch!

%

Nein

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 946)

P.S.

 

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Artikel zum Thema Heldinnen und Helden

Grenzsituationen meistern: Klar bleiben und handlungsfähig entscheiden

Grenzsituationen erschüttern Gewissheiten. Erfahre, wie du unter Unsicherheit klarer denkst, Prioritäten findest und tragfähige Entscheidungen triffst.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Oktober 2016
Überarbeitung: 8. Februar 2022
Englische Version:
AN: #264
K: CNB
Ü:

Perfektionismus schadet: Und womit setzen Sie sich unter Druck? Gelassener, effektiver und überzeugender!

Perfektionismus schadet: Und womit setzen Sie sich unter Druck?

Gelassener, effektiver und überzeugender! Wenn Denk- und Verhaltensmuster sich nicht bewährt haben, ist es Zeit sie zu ändern
Und womit setzen Sie sich unter Druck?

Perfektion und Druck

 

Hoher Druck durch Perfektion macht niemanden besser. In herausfordernden Situationen ist es besser, gelassen zu bleiben und somit effektiver und überzeugender aufzutreten.

Video

https://youtu.be/HzWvemUL9QI

Perfektionismus

 

Es ist unmöglich, jemand zu sein, wenn man alles sein will.

 

 

 

Perfektionismus: Druck macht niemanden besser

 

Wenn zu viel Perfektionismus unser Leben bestimmt, dann schränkt er uns in unserem Denken, Fühlen und Handeln enorm ein. Wir erlauben uns dann nicht mehr ganz frei aus den Optionen zu schöpfen. Viele verschiedene Möglichkeiten und Richtungen werden ignoriert, wie  die eine, die beste, die einzige, die perfekte Lösung gesucht wird. Je Läger der Zustand anhält, desto größer wird der Druck.

Wichtige Gespräche, Präsentationen oder andere herausfordernde Situationen können einem zu schaffen machen. Selbst, wenn Sie sich gut vorbereitet haben und wissen, was zu tun ist. Verhalten Sie sich dann trotzdem manchmal anders, als Sie es sich vorgenommen haben? Löst sich so mancher Vorsatz, das nächste Mal konsequent Ihren getroffenen Entscheidungen zu folgen, immer wieder in Luft auf? Ist der Druck mitunter einfach zu hoch, um die entsprechende Portion Vertrauen und Gelassenheit an den Tag zu legen?

 

 

 

Stolpersteine

 

Dann liegt es oft an inneren Blockaden, die unser tägliches Handeln beeinflussen. Sie sind gut an diesen inneren Dialogen zu erkennen; „Du musst, du musst!“, „Sei perfekt!“, „Mach nur keine Fehler!“, oder ähnliche unrealistische Ansprüche an sich selbst, stellen innere Stressfaktoren dar, die mehr schaden als nutzen. Solche Selbstgespräche, ob ausgesprochen oder gedacht, sind tückische Stolpersteine.

 

 

 

Trotz guter Absichten

 

Solche persönlichen Stressverstärker sollen die Motivation fördern. Sie schießen jedoch oft über das Ziel hinaus. Perfektionismus klingt besser, als er in der Praxis ist. In vielen Situationen des privaten und beruflichen Lebens erschwert gerade der aus Perfektionismus resultierende Druck die angestrebten Leistungen. Perfektionismus schränkt ein, selbst bei besten Absichten.

 

 

 

Perfektionismus und Überzeugungskraft

 

Perfektionismus verträgt sich auch nicht gut mit dem Ziel; sich und Ihr Angebot überzeugend zu präsentieren. Wer unbedingt überzeugen will, steht schon von vornherein zu sehr unter Druck. In Gesprächen und bei Präsentationen hat das für die Leistungen und insbesondere auf die Ausstrahlung und Wirkung einschränkende Folgen. Was ist schon von jemandem zu halten, der unbedingt und mit Krampf überzeugen will? Es wirkt dann einfach nicht echt, nicht authentisch und macht somit eher misstrauisch. So manche gute Absicht geht so nach hinten los!

 

Ich hasse diese kalten, genauen, perfekten Leute, die, um nicht falsch zu sprechen, überhaupt nicht sprechen, und um nichts falsch zu machen, nie etwas tun.

Henry Ward Beecher

 

 

 

Besser

 

Keine Frage; eine fundierte Vorbereitung ist wichtig! Und wenn es dann daran geht, es in der Praxis einzusetzen, ist es in förderlichen persönlichen Zuständen viel einfacher darauf zuzugreifen, als zu versuchen, es mit möglichst großem Druck herauszuquetschen wie den letzten Rest Zahnpaste. Wer braucht schon solchen Krampf, der bremst oder sogar blockiert? Kommt es wiederholt in Situationen zu solchem Krampf, ist es an der Zeit, den Ursachen auf den Grund zu gehen und sie aufzulösen. Oft werkeln da im Hintergrund Überzeugungen und Glaubenssätze, die schon längst nicht mehr gebraucht werden. Zeit der Verabschiedung, Zeit für neue Muster!

 

 

 

Wie?

 

Viele Wege führen nach … Je nach Thema und Persönlichkeit können Sie wählen. Klassisches Coaching, Hypnobalancing, Mentaltraining und NLP haben sich hier als sehr wirksam erwiesen. Was zählt ist, dass es wirkt und zu Ihnen passt.

 

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Ergänzende Artikel

 

Antworten auf häufige Fragen

Wie ist ein perfektionistischer Mensch?

Perfektionisten haben übermäßig hohe Ansprüche an sich selbst und eine übermäßig kritische Selbsteinschätzung. Sie bestehen auf Perfektion und akzeptieren nichts, was nicht makellos ist. Dies kann sich in Form von Kritik an sich selbst und an anderen sowie in dem Versuch äußern, Situationen und Menschen zu kontrollieren.

Was veranlasst einen Menschen dazu, zu Perfektionisten zu werden?

Die Wurzel des Perfektionismus ist der Glaube, dass der eigene Selbstwert auf den eigenen Leistungen beruht. Perfektionismus tritt häufig auf, wenn eine Kombination der folgenden Faktoren vorliegt: Starre, hohe elterliche Erwartungen. Äußerst kritische, beschämende oder missbrauchende Eltern.

Wovor haben Perfektionisten Angst?

Ausgeprägte Perfektionisten haben Angst vor dem Scheitern. Perfektionisten setzen das Scheitern beim Erreichen ihrer Ziele oft mit einem Mangel an persönlichem Wert oder Wertschätzung gleich. Angst davor, Fehler zu machen. denn Perfektionisten setzen Fehler oft mit Versagen gleich.

Fehlt es Perfektionisten an Selbstvertrauen?

Ein geringes Selbstwertgefühl ist einerseits eine Ursache für perfektionistisches Verhalten und andererseits auch eine Folge davon. Da Perfektionisten sich selbst oder ihre persönlichen Leistungen nie gut genug finden, fühlen diese sich in der Regel wie Verlierer oder Versager. Noch so extreme Leistungen führen bestenfalls kurzfristig zu Milderung.

Fehler

P.S.

 

Und womit setzen Sie sich unter Druck?

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 16. Juli 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #371
Überarbeitungsplan

Angst vor der Rede: Präsentationen sind ein Albtraum für Schüchterne

Angst vor der Rede: Präsentationen sind ein Albtraum für Schüchterne

Auftrittscoaching in Berlin für introvertierte Redner und Rednerinnen
Auftrittscoaching: Präsentationen sind ein Albtraum für Schüchterne

Schüchterne Menschen, Reden und Präsentationen

 

Schüchterne Menschen stehen nicht gerne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Sie haben ein echtes Problem, wenn sie aufgefordert werden, eine Präsentation vor Kollegen oder Kunden zu halten. Viele befürchten während der Rede oder Präsentation den Faden zu verlieren. Manche haben Angst davor, dass aus dem Publikum kränkende Bemerkungen fallen oder einzelne Teilnehmer nach und nach den Ort der Rede verlassen könnten. Der Stress beginnt oft schon lange, bevor es tatsächlich vor das Publikum geht.

Tipps, gezieltes Coaching und Hypnobalancing™ helfen schüchternen Menschen auch vor Publikum in einem guten Zustand zu bleiben.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Reden vor Publikum ist ein Albtraum für schüchterne Menschen

 

Talentshow, Instagram & Co. werden von Extravertierten dominiert. Da wird schnell übersehen, dass manche Menschen nicht gerne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Schüchterne Personen haben ein echtes Problem, wenn sie aufgefordert werden eine Präsentation vor Kollegen oder Kunden zu halten. Viele befürchten während der Rede oder Präsentation den Faden zu verlieren. Manche Menschen haben Angst davor, dass aus dem Publikum kränkende Bemerkungen fallen oder einzelne Teilnehmer nach und nach den Ort der Rede verlassen könnten. Das und den drohenden Blackout vor Augen beginnt der Stress oft schon lange, bevor es tatsächlich auf die Bühne geht. Schon eine Weile vor der Präsentation nehmen unangenehme Symptome zu. Typisch sind  ein sehr schlechter Schlaf und Appetitlosigkeit. Die Nacht vor der geplanten Präsentation wird auch ohne Schlaf zum Albtraum. Entsprechend vorbelastet geht es dann ans Werk, wenn sich nicht doch noch eine Fluchtgelegenheit ergibt. Ob der statistisch beachtlich hohe Anstieg von Magenverstimmungen und Co. an Auftrittstagen nur ein Vorwand ist oder psychosomatische Ursachen hat, das mag jemand anders beantworten. Dass es insgesamt sehr unangenehm ist weiß jeder Betroffene aus eigener Erfahrung.

 

 

 

Hilfe für schüchterne Menschen

 

Personen, die introvertiert sind, und auch solche, die kaum über Selbstvertrauen verfügen, haben mit dem Halten von Reden, einer Präsentation oder anderen Auftritten vor Gruppen erhebliche Mühen. Sie stehen sich oft selbst im Wege.

Selbst der Besuch eines Rhetoriktrainings kann daran meist nicht viel ändern. Denn es geht dann oft anfangs nicht so sehr um rhetorische Techniken an sich, sondern um den eigenen Zustand, Überzeugungen und Wahrnehmungen. Schüchternheit ist keine Krankheit, sondern weitgehend antrainiertes Verhalten in Verbindung mit einer einschränkenden Selbstwahrnehmung. Schüchterne Menschen sind oft zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Es sind Ängste beteiligt, die sich abbauen und sogar auflösen lassen.

Hier bietet sich gezieltes Coaching in Kombination mit Hypnobalancing™ an, bei dem schüchterne Menschen lernen auch vor Publikum in einem guten Zustand zu bleiben – und das authentisch. Schluss mit der Selbstsabotage, denn selbst sehr schüchterne und von Nervosität gepeinigte Menschen können sehr gute Redner werden.

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

 

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Welche Freude machen Ihn Auftritte vor Gruppen?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2007
Überarbeitung: 27. August 2019
AN: #43316
K: CNC
Ü:

Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung: Wie wirkst du wirklich?

Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung: Wie wirkst du wirklich?

Wirkungsanalyse: Welchen Eindruck machen Sie tatsächlich auf die Menschen mit denen Sie zusammentreffen?

Selbstwahrnehmung vs Fremdwahrnehmung: Wie wirkst du wirklich?

Selbstwahrnehmung und Wirkungsanalyse

 

Überzeugen Sie und Ihre Botschaften? Wie wirkst dutatsächlich auf die Menschen in Gesprächen, Reden und Präsentationen, in Interviews? Professionelles Feedback hilft. Welche Einblicke bietet Ihnen eine Wirkungsanalyse?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Wissen Sie, wie Sie auf andere Menschen wirken?

 

Wie wirkst duauf andere Menschen, wenn Sie mit ihnen zusammentreffen? Wie bewusst kommunizieren Sie beispielsweise in Besprechungen?

Gedenkminute für Paul Watzlawick: Wir kommunizieren ständig. Ja, auch Sie! Und das selbst dann, wenn Sie das gar nicht beabsichtigen. Ob wir es wollen oder nicht; vieles von dem, was wir tun oder nicht tun, wird von anderen wahrgenommen und interpretiert. Nicht immer werden Ihre Botschaften so verstanden, wie Sie es bezwecken.

 

 

 

Tipps für die Selbsteinschätzung

 

Wenn Sie sich selbst während einer Besprechung beobachten, was ist da wahrzunehmen, weshalb tun Sie was Sie tun und was folgt daraus?

Bei der ersten Einschätzung können die folgenden Fragen helfen:

  • Wie betreten Sie den Raum?
  • Welche Reaktionen bewirkt Ihr Erscheinen?
  • Wie präsent sind Sie?
  • Was vermitteln Sie nonverbal und verbal über sich, die Anwesenden und Ihre Beziehung zueinander sowie den Kontext?
  • Begrüßen Sie die Anwesenden und in welcher Form?
  • Welchen Sitzplatz wählen Sie?
  • Wie aktiv bringen Sie sich ins Geschehen ein?
  • Was tun Sie, wenn Sie sich nicht so wohlfühlen, wie Sie es sich wünschen?
  • Wie sagen Sie, was Sie sagen?
  • Was sagt Ihre Körpersprache dazu?
    • Blickkontakt: Auf welche Weise und wie lange sehen Sie andere Menschen an?
    • Mimik: Was vermittelt Ihr Gesichtsausdruck?
      Wie wirkt Ihre Mimik? Freundlich oder müde, besorgt, zuversichtlich, verärgert oder erfreut?
    • Gestik: Wie halten und bewegen Sie Ihre Arme und Hände? Unterstützen die Gesten Ihre Botschaften?
    • Körperhaltung: Wie aufrecht gehen, stehen, sitzen Sie und wie platzieren Sie Ihre Füße?
  • Was für eine Sprache wählen Sie?
  • Welche Sprachmuster setzen Sie ein?

Blinde Flecken

 

Mit etwas Übung ist es leichter, die eigene Wirkung und die Zusammenhänge zu erkennen. Doch selbst dann bleiben einige blinde Flecken. Eine zusätzliche Perspektive – beispielsweise das Feedback eines professionellen Coaches, mit Erfahrungen in diesem Bereich – ist da sehr erhellend.

Das Johari-Fenster verdeutlicht die Zusammenhänge

 

Das Johari-Fenster ist ein sehr vereinfachtes Kommunikationsmodell, mit dem die Unterschiede von Selbst- und Fremdwahrnehmung grafisch verdeutlicht wird. 1955 wurde es von den US-amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham entwickelt. Das Johari-Fenster wird vor allem dazu verwendet, um die Selbstwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung abzugleichen. Es hilft dabei unbewusste Verhaltensweisen in Bewusstsein zu holen, Potenziale zu aktivieren und das Verständnis zu erhöhen. In Gruppen wird das Verhalten transparenter und die Beziehungen verbessert.

Vier Felder

 

Das Johari-Fenster wird in vier Felder unterteilt.

 

1. Der öffentliche Bereich

2. Der persönliche Geheimnisbereich

3. Der blinde Fleck
Der Teil des Selbst, der von der Person bei sich selbst nicht wahrgenommen wird, wird als blinder Fleck bezeichnet.

4. Der unbekannte Bereich

 

Blinde Flecken

Erhellende erste Einsichten

 

Die meisten Handys machen heutzutage hervorragende Videoaufnahmen. Drücken Sie es einer Person Ihres Vertrauens in die Hand und lassen Sie sich aufnehmen. Wenn Sie eine typische Situation aufzeichnen und zum Treffen mit mir mitbringen, können wir gemeinsam erkunden, was von dem, was Sie tun, Ihnen und der Botschaft hilft und was nicht. Anschließend verrate ich Ihnen, welche weiteren Möglichkeiten noch besser Ihren Zielen dienen.

Professionelle Wirkungsanalyse

 

Für Experten, viele professionelle Firmensprecher, Unternehmensrepräsentanten und Politiker gehört die Wirkungsanalyse zur Vorbereitung eines Auftritts, wie bei Reden, Präsentationen, Statements, Interviews, Gesprächen. So lässt sich schon vor dem Auftritt die Wirkung erkunden. Wie wirkst duund Ihr Beitrag?

 

 

 

Ehrliche und konstruktive Rückmeldungen

 

Je einflussreicher die Position, die Sie einnehmen, desto mehr stehen Sie unter Beobachtung. Dann wird jeder Moment zu einem Auftritt, dem Bedeutung zugemessen wird.

Ob in den Medien, auf Veranstaltungen und selbst in vermeintlich kleiner Runde; jedes geäußerte und unterbliebene Wort kann auf die Goldwaage gelegt werden. Jedes Detail prägt das Image, jenes Bild, das sich die Öffentlichkeit von Ihnen macht.

  • Wie wirkst duauf andere?
  • Wie werden Sie verstanden?
  • Welches Image vermitteln Sie?
  • In welchen Aspekten können Sie sich und Ihr Auftreten verbessern?

Mit dem Image-Check erhalten Sie ein objektiveres Bild davon, wie Sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Besonders interessant ist das für Führungskräfte und Repräsentanten von Unternehmen, Verbänden und Parteien.

 

 

 

Wirkungsanalyse

 

Schon wenige unbedachte Worte vor Publikum, Mikrofon und Kamera können Konsequenzen haben. Aus diesem Grund lohnt es sich bei wichtigen Auftritten sorgfältig ans Werk zu gehen. Für viele professionelle Firmensprecher, Unternehmensrepräsentanten und Politiker gehört die Wirkungsanalyse dazu.

Selbst viele erfahrene Redner sind nicht so routiniert, wenn es um Medienauftritte geht. Der sichere Umgang vor der Kamera und in Studiosituationen, provozierende Journalistenfragen und vehemente Angriffe eines Gegenspielers in einer Debatte oder Podiumsdiskussion gehören nicht für jeden zum Alltag.

Vorsicht ist besser als Nachsicht. Nachher sind wir oft klüger, doch dann ist es etwas zu spät. Besser: Bei einer Wirkungsanalyse erhält ein Redner professionelles Feedback vor dem Auftritt. Holen Sie sich Feedback, bevor die Kritiker zuschlagen. Wieso solltest du ein unnötiges Risiko eingehen und Chancen für einen erfolgreichen Auftritt ungenutzt lassen? Lassen Sie sich für entscheidende Auftritte durch die Wirkungsanalyse eines Probelaufs Feedback geben. Das ermöglicht Ihnen, die Wirkung schon vorher zu erfahren und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen.

 

 

 

Elemente der Wirkungsanalyse

 

  • Stimme
  • Körpersprache
  • Bühnenpräsenz, Begeisterung und Glaubwürdigkeit
  • Wortwahl und Stilistik
  • Emotionale Ansprache
  • Argumente und Strategie
  • Roter Faden und Struktur
  • Kernbotschaften
  • Professionelle Schlagfertigkeit
  • Risikoanalyse
  • Absehbare Auswirkungen
  • Mediengerechtes und formatbezogenes Agieren vor Mikrofon und Kamera
  • Umgang mit provozierenden Fragen und Angriffen

 

 

 

Eigene Wirkungsanalyse

 

Wie wirkst duund was können Sie verbessern, um sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren? Auf der Basis Ihrer Wirkungsanalyse bekommen Sie Empfehlungen, mit denen Sie Ihren Auftritt optimieren können. Wenn Sie es wünschen, erhalten Sie gezielte Unterstützung für Ihre Sicherheit, Ausstrahlung und Ihr Selbstmarketing für Reden und Medienauftritte. Von der Wirkungsanalyse, Optimierung bis hin zur Generalprobe oder sogar der Begleitung zum Auftritt. Sie entscheiden!

Die Wirkungsanalyse kann einzeln ab einer Dauer von 60 Minuten gebucht werden oder steht zu Beginn einer umfangreicheren Unterstützung bei der Vorbereitung Ihres Auftritts. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Wie weit die Analyse geht, entscheiden Sie. Viele Faktoren haben Einfluss darauf, wie Sie wirken.

 

 

1. Direkte Analyse

 

Für ein erstes intensives Feedback zu Ihrer Wirkung genügt schon ein kurzes Treffen. Dabei erfahren Sie von mir sofort einiges über Ihre verbale und körpersprachliche Wirkung, sowie Potenziale.

 

 

 

2. Auswertung von Auftritten

 

Darüber hinaus können diverse Quellen hinzugezogen werden; Aufzeichnungen von Interviews, TV-Auftritten, Reden, Soziale Medien etc.

 

 

 

3. Qualitative Interviews

 

In qualitativen Interviews mit relevanten Zielgruppen werden interessante Aspekte analysiert.

Anschließend erhalten Sie Ihre persönliche und ehrliche Wirkungsanalyse. Also: Die ganze Wahrheit beziehungsweise Wahrnehmung Ihrer Person!

 

 

 

4. Feedback

 

Mit diesem Feedback und entsprechenden Empfehlungen haben Sie, was Sie dafür benötigen, wenn Sie sich entscheiden, Rollenerwartungen an Sie und Ihr Auftreten so aufeinander abzustimmen, dass Sie Ihre Zielgruppe erreichen und überzeugen.

 

 

 

Kosten

 

Für eine erste lohnenswerte grundlegende Wirkungsanalyse ist schon eine Einheit von 60 Minuten sehr erhellend. Die Honorare finden Sie hier. Hinweise zum professionellem Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen finden Sie hier.

 

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P.S.

 

Woher wissen Sie, wie Sie tatsächlich wirken?

Artikel zur Persönlichkeit

Diversität: Warum unterschiedliche Perspektiven wertvoll sind

Diversität als Perspektivenvielfalt: Wie Unterschiede unser Denken erweitern, blinde Flecken sichtbar machen und zu fundierteren Entscheidungen beitragen können.

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Da fühlt man sich jung, dynamisch, gutaussehend. Und dann steht da dieser Scheiß-Spiegel.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 21. Juli 2019
AN: #454160
K: CNA
Ü:
Englische Version: https://www.karstennoack.com/effect-analysis-speech-body-language/

Weshalb es nicht nur in der Politik an der Zeit ist Klartext zu reden

Weshalb es nicht nur in der Politik an der Zeit ist Klartext zu reden

Klartext bedeutet zu sagen, was Sache ist und zu tun, was uns weiterbringt.

Politisches Wolkenkuckucksheim: Wer wird denn gleich die Wahrheit sagen wollen?

Politik und Wolkenkuckucksheim statt unangenehme Nachrichten: Heraus mit der Wahrheit.

 

Wieso dominieren Beschönigungen, Beschwichtigungen, Verklärungen und Vernebelungsfloskeln wo die Wahrheit zu unangenehm ist. Nicht nur in der Politik, …

 

 

 

Überblick

 

Video

https://youtu.be/GVYN_3vxatY

Klartext?

 

Klartext wird häufig gefordert, ob in der Politik, den Medien oder in Unternehmen. Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander. Tatsächlich wird nicht oft Klartext geredet. Warum dies so ist, liegt auf der Hand. Klartext zu reden erfordert Mut, Ehrlichkeit und einen klaren Standpunkt. Irgendwann beginnt der Sand doch zwischen den Zähnen zu knirschen.

 

 

 

Nur nicht an die Wahrheit gewöhnen

 

Willy Brandt ( u.a. von 1969 bis 1972 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland) sagte in seinem Bericht zur Lage der Nation im Deutschen Bundestag in Bonn am 14. Januar 1970: „Der Respekt vor dem mündigen Bürger verlangt, dass man ihm Schwierigkeiten nicht vorenthält.“

Ein George Bernard Shaw zugeschriebenes Zitat warnte allerdings davor, dass es für Politiker gefährlich sei, die Wahrheit zu sagen; „Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.“

Ein Blick in die tägliche Berichterstattung zeigt, dass George Bernard Shaws Empfehlung von vielen Volksvertretern beherzigt wird. Immer schön nebulös formulieren und die Hintertürchen offenhalten. Wer weiß, woher morgen der Wind weht. Entsprechend dominieren bei den Äußerungen Beschönigungen, Beschwichtigungen, Verklärungen und Vernebelungsfloskeln.

Sicher ist sicher, denn wer zu weit voraus prescht, verliert leicht Unterstützer, die nun erkennen, dass es unterschiedliche Sichtweisen gibt.  Wer es möglichst vielen Menschen recht macht, und den Raum für gewünschte Projektionen liefert, ist annehmbarer. Hoch lebe das sogenannte Milton-Modell mit seinen hypnotischen Sprachmustern. Das ist sozusagen das Gegenteil des Metamodells, das zur Klärung und Konkretisierung von Sprache dient. Es dominieren vage Aussagen und Worthülsen, die durch die Erfahrungen und Überzeugungen der Empfänger individuell mit Leben gefüllt werden.

 

 

 

Überbringer schlechter Nachrichten leben gefährlich

 

Töte nicht den Boten.

Sophokles

 

Die Weisheit ist nicht neu. Die Scheu Klartext zu reden hat lange Tradition. Es hat sich herumgesprochen: Überbringer einer schlechten Nachricht werden eher bestraft, als deren Verursacher. Das zeigt nicht erst der Umgang mit Whistleblowern. Im antiken Griechenland war das schon so üblich, im Mittelalter wurde dafür geköpft und Konfuzius wusste; wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. Dankbarkeit ist nicht zu erwarten und daran hat sich nicht viel geändert. Entsprechend zahlt es sich auch heute für Politiker selten aus, unangenehme Wahrheiten beim Namen zu nennen. Gerade bei bevorstehenden Wahlen ist das verpönt. Es kostet viel zu viele Stimmen, somit Einfluss und gegebenenfalls den Arbeitsplatz mit all den Annehmlichkeiten.

 

 

 

Blick in das Handbuch der Macht

 

Niccolò Machiavelli empfahl schon im 16. Jahrhundert in seinem Werk Il Principé beziehungsweise Der Fürst, dass nur die Fürsten Großes erreichen, die es mit der Wahrheit nicht allzu genau nehmen. So mancher Politiker, Spindoktor, Lobbyist, PR-Berater und Imageberater hat sich das hinter die Ohren geschrieben. Weg mit dem Ballast.

 

 

 

Sprachliche Weichspüler

 

Emotionen sind wichtiger als der Stand der Erkenntnisse. Ein wesentliches Instrument der Vernebelung sind sprachliche Weichspüler. Mit ihrer Hilfe wird in die gewünschte Richtung umgedeutet. Schon bei Eric Arthur Blair, bekannt als George Orwell, wurde im Buch 1984 aus dem „Ministry of Defense“ das „Ministry of Love“.

Heute haben wir Euphemismen wie Minuswachstum, Bad Banks, Eigenverantwortung, Reformstau, Restrisiko, Gesundschrumpfen oder Downsizing, … Und auch Weichmacher. Hoch leben die Euphemismen! Von denen habe ich hier einige Exemplare zusammengetragen.

 

 

 

Raus aus dem Wolkenkuckucksheim?

 

Es scheint bei uns mit der humanistischen Bildung dann doch nicht so weit her zu sein, wenn Platons Forderung an einen idealen Staatshüter so konsequent unbeachtet bleibt: „Nicht zu täuschen und wissentlich sich nicht zu täuschen, sondern die Täuschung zu hassen, die Wahrheit dagegen zu lieben.“

 

 

 

Schluss mit Wegducken!

 

Und wenn Sie doch die Wahrheit sagen wollen? Wir brauchen mehr mutige Menschen, jene, die in den Spiegel schauen wollen. Und dazu müssen Sie sich nicht zum Märtyrer machen.

Wer auch unangenehme Wahrheiten aussprechen will, der sollte gut vorbereitet an das Werk gehen, um weder Körperteile noch Ansehen zu verlieren. Falls Sie dabei Unterstützung wünschen, bin ich für Sie da. Klartext bedeutet zu sagen, was Sache ist und zu tun, was uns weiterbringt.

 

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Wie halten Sie es mit unangenehmen Wahrheiten?

Artikel zum Thema Kommunikation

Salamitaktik erkennen: Wenn kleine Zugeständnisse zu weit führen

Salamitaktik verändert Vereinbarungen Schritt für Schritt. Erfahre, wie du schleichende Entwicklungen erkennst, Grenzen schützt und bewusst entscheidest.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Mai 2016
Überarbeitung: 27. September 2019
AN: #876
K:
Ü:

Innere Kündigung: 10 Schritte zurück in die Handlungsfähigkeit

Innere Kündigung

10 Schritte zurück in die Handlungsfähigkeit
Raus aus der Falle: Tipps bei innerer Kündigung

Innere Kündigung: 10 Schritte zurück in die Handlungsfähigkeit

 

Wenn du innerlich längst gegangen bist und trotzdem jeden Morgen zur Arbeit fährst

 

Du funktionierst noch.

Du erledigst, was erforderlich ist.

Du erscheinst zu Meetings.

Beantwortest Nachrichten.

Machst deine Arbeit.

Und innerlich bist du immer weniger dabei.

Der Sonntagabend fühlt sich schwer an.

Montagmorgen beginnt mit Widerstand.

Du zählst die Stunden bis zum Feierabend.

Neue Ideen lösen kaum noch Interesse aus.

Vielleicht denkst du:

„Ich will hier einfach meine Ruhe haben.“

Das wird häufig als innere Kündigung bezeichnet.

Für mich ist dabei eine Sache besonders wichtig:

Innere Kündigung ist weniger ein Charakterfehler als ein Signal.

Etwas in deiner beruflichen Situation passt seit längerer Zeit kaum noch.

Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger:

„Wie zwinge ich mich wieder zu mehr Motivation?“

Sondern:

„Was ist hier aus dem Gleichgewicht geraten – und was kann ich jetzt gestalten?“

 

 

 

Was bedeutet innere Kündigung?

 

Von innerer Kündigung sprechen wir, wenn Menschen formal weiterhin in ihrem Arbeitsverhältnis bleiben und sich emotional zunehmend davon zurückziehen.

Das kann sich zeigen durch:

geringeres Engagement,

weniger Eigeninitiative,

innere Distanz,

Zynismus,

Dienst nach Vorschrift,

weniger Interesse an Entwicklung,

und den Wunsch, möglichst wenig zusätzliche Energie in die Arbeit zu investieren.

Von außen kann jemand weiterhin zuverlässig funktionieren.

Innerlich hat sich die Beziehung zur Arbeit längst verändert.

 

 

 

Innere Kündigung beginnt häufig lange vor dem Rückzug

 

Die wenigsten Menschen wachen morgens auf und beschließen:

„Ab heute ist mir alles egal.“

Häufig gibt es eine Vorgeschichte.

Vielleicht hast du dich lange engagiert.

Ideen eingebracht.

Verantwortung übernommen.

Probleme angesprochen.

Auf Veränderung gehofft.

Und irgendwann entstand der Eindruck:

Es verändert sich ohnehin kaum etwas.

Dann wird Rückzug zur verständlichen Reaktion.

 

 

 

Was steckt dahinter?

 

Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein.

Zum Beispiel:

fehlende Anerkennung,

geringer Gestaltungsspielraum,

unklare Erwartungen,

dauerhafte Überlastung,

Unterforderung,

Konflikte,

schwierige Führung,

mangelnde Fairness,

fehlende Entwicklungsmöglichkeiten,

Wertekonflikte,

Vertrauensverlust,

oder die Erfahrung, mit eigenen Ideen kaum etwas bewirken zu können.

Deshalb hilft weniger die pauschale Forderung:

„Motivier dich wieder.“

Zuerst braucht es Klarheit darüber, was die Motivation überhaupt verdrängt hat.

 

 

 

Innere Kündigung oder Erschöpfung?

 

Diese Unterscheidung ist wichtig.

Wer erschöpft ist, kann ebenfalls:

weniger Initiative zeigen,

sich zurückziehen,

reizbarer werden,

weniger Freude empfinden,

oder morgens kaum noch Energie für die Arbeit haben.

Dann liegt die zentrale Aufgabe möglicherweise weniger in Karriereplanung und stärker in Regeneration und angemessener Unterstützung.

Auch anhaltende Niedergeschlagenheit, Schlafprobleme, starke Ängste oder deutliche körperliche Beschwerden verdienen Aufmerksamkeit.

Dein Zustand liefert wichtige Informationen darüber, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.

 

 

 

1. Nimm das Signal ernst

 

Innere Kündigung verschwindet häufig weniger dadurch, dass du noch einige Monate die Zähne zusammenbeißt.

Frage dich:

Seit wann geht es mir so?

Was hat sich verändert?

Welche Ereignisse waren entscheidend?

Was fehlt mir heute?

Was kostet mich besonders viel Energie?

Damit wird aus diffusem Frust eine Situation, die sich untersuchen lässt.

 

 

 

2. Trenne Arbeitsplatz und Beruf

 

Vielleicht denkst du:

„Ich habe einfach keine Lust mehr auf meinen Beruf.“

Das kann stimmen.

Es kann ebenso sein, dass du vor allem diese konkrete Konstellation satt hast.

Diese Führungskraft.

Dieses Team.

Diese Aufgabenverteilung.

Diese Unternehmenskultur.

Diese Arbeitsbedingungen.

Frage deshalb:

Wie würde ich dieselbe Tätigkeit unter guten Bedingungen erleben?

Und:

Was genau möchte ich wirklich hinter mir lassen?

Diese Unterscheidung kann sehr viel verändern.

 

 

 

3. Finde den eigentlichen Verlust

 

Innere Kündigung entsteht häufig dort, wo etwas Wesentliches verloren gegangen ist.

Vielleicht:

Sinn.

Einfluss.

Anerkennung.

Fairness.

Lernen.

Zugehörigkeit.

Autonomie.

Vertrauen.

Perspektive.

Frage:

Was war früher vorhanden, das heute fehlt?

Und:

Was müsste sich verändern, damit wieder mehr Beteiligung möglich wäre?

 

 

 

4. Prüfe deinen tatsächlichen Einfluss

 

Frust lässt Situationen schnell unveränderbar erscheinen.

Deshalb lohnt sich eine nüchterne Bestandsaufnahme.

Was kannst du selbst verändern?

Welche Aufgaben lassen sich anders gestalten?

Welche Gespräche stehen aus?

Welche Verantwortung könntest du neu klären?

Welche Zusammenarbeit lässt sich verändern?

Welche Weiterbildung eröffnet Möglichkeiten?

Welche internen Wechsel sind denkbar?

Welche Optionen außerhalb des Unternehmens existieren?

Handlungsfähigkeit beginnt dort, wo aus „alles“ wieder einzelne beeinflussbare Faktoren werden.

 

 

 

5. Sprich über das, was sich verändern soll

 

Wenn eine Veränderung innerhalb des Unternehmens grundsätzlich denkbar ist, braucht sie häufig ein Gespräch.

Mit Führungskraft.

Personalverantwortlichen.

Projektleitung.

Oder anderen relevanten Personen.

Bereite dieses Gespräch sorgfältig vor.

Weniger:

„Ich bin total unzufrieden.“

Konkreter:

„Ich möchte über meine aktuelle Arbeitssituation und mögliche Veränderungen sprechen.“

Dann:

Was funktioniert?

Was fehlt?

Welche Auswirkungen hat die gegenwärtige Situation?

Was möchtest du verändern?

Was wäre ein realistischer nächster Schritt?

Klarheit erhöht die Chance auf konkrete Antworten.

 

 

 

6. Formuliere Bedingungen statt allgemeiner Wünsche

 

„Ich möchte wieder motivierter sein“ lässt sich schwer verhandeln.

Konkreter sind Bedingungen.

Zum Beispiel:

mehr Verantwortung in einem bestimmten Bereich,

klarere Prioritäten,

weniger parallele Projekte,

mehr Entscheidungsspielraum,

regelmäßiges Feedback,

eine andere Aufgabenverteilung,

Weiterbildung,

ein interner Wechsel,

oder ein klarer Entwicklungspfad.

Frage dich:

Welche drei Veränderungen hätten für mich den größten Unterschied?

 

 

 

7. Prüfe deine Erwartungen

 

Manchmal liegt ein Teil der Unzufriedenheit auch in Erwartungen, die sich verändert haben.

Vielleicht war ein Arbeitsplatz früher passend.

Heute brauchst du etwas anderes.

Mehr Gestaltung.

Mehr Sinn.

Mehr Freiheit.

Mehr Verantwortung.

Oder weniger davon.

Das bedeutet weniger, dass damals jemand einen Fehler gemacht hat.

Menschen entwickeln sich.

Ein Arbeitsplatz kann einmal richtig gewesen sein und später weniger passen.

 

 

 

8. Hol dir zusätzliche Perspektiven

 

Wer lange frustriert ist, denkt zunehmend innerhalb derselben Schleifen.

Dann helfen Menschen, die weder alles schönreden noch deinen Frust weiter anheizen.

Gute Gesprächspartner helfen dir:

Zusammenhänge zu erkennen.

Annahmen zu prüfen.

Möglichkeiten zu sehen.

Prioritäten zu klären.

und Konsequenzen realistischer einzuschätzen.

Das kann ein vertrauter Mensch sein.

Ein Mentor.

Oder ein unabhängiger professioneller Sparringspartner.

 

 

 

9. Entwickle echte Alternativen

 

Allein das Wissen, dass du Optionen hast, verändert häufig schon deine innere Position.

Prüfe:

Welche anderen Aufgaben gibt es im Unternehmen?

Welche Arbeitgeber wären interessant?

Welche Fähigkeiten sind übertragbar?

Welche Kontakte kannst du reaktivieren?

Welche Weiterbildung erweitert deine Möglichkeiten?

Wie sieht dein finanzieller Spielraum aus?

Welche Veränderungen sind innerhalb der nächsten sechs oder zwölf Monate realistisch?

Eine Alternative muss weniger sofort umgesetzt werden, um dir Handlungsspielraum zu geben.

 

 

 

10. Entscheide bewusst über Bleiben oder Gehen

 

Manchmal lässt sich eine Situation verändern.

Manchmal wird nach ehrlicher Prüfung deutlich:

Hier passt es für mich dauerhaft weniger.

Dann kann ein Wechsel ein sehr guter Schritt sein.

Die entscheidende Frage lautet weniger:

„Wie lange halte ich das noch aus?“

Hilfreicher:

„Welche Option eröffnet mir unter den realen Bedingungen die beste Zukunft?“

Vielleicht lautet die Antwort:

bleiben und neu gestalten.

intern wechseln.

Arbeitszeit verändern.

Aufgaben verändern.

einen Übergang vorbereiten.

oder das Unternehmen verlassen.

Eine Kündigung ist weniger Niederlage als eine mögliche strategische Entscheidung.

 

 

 

Vorsicht vor der Fluchtentscheidung

 

Großer Frust macht schnelle Auswege attraktiv.

„Ich kündige morgen.“

„Ich mache mich einfach selbstständig.“

„Irgendetwas anderes wird schon besser sein.“

Ein neuer Weg kann hervorragend sein.

Er gewinnt an Qualität, wenn du ihn bewusst vorbereitest.

Was möchtest du erreichen?

Welche Risiken gibt es?

Welche finanziellen Voraussetzungen brauchst du?

Welche Alternativen hast du?

Wie realistisch ist das gewünschte Szenario?

Weg von etwas ist ein Anfang. Hin zu etwas schafft Richtung.

 

 

 

Die Selbstständigkeit als Ausweg?

 

Selbstständigkeit kann großartig passen.

Sie kann mehr Freiheit, Gestaltung und Verantwortung ermöglichen.

Und sie bringt eigene Anforderungen mit:

Akquise.

Finanzen.

Unsicherheit.

Organisation.

Verantwortung.

Selbstführung.

Deshalb würde ich Selbstständigkeit weniger als Flucht aus einem schlechten Arbeitsplatz betrachten.

Interessanter ist:

Passt diese Arbeitsform tatsächlich zu dem Leben, das du gestalten möchtest?

 

 

 

Quiet Quitting und innere Kündigung

 

Heute wird häufig von Quiet Quitting gesprochen.

Die Begriffe überschneiden sich teilweise und meinen trotzdem weniger exakt dasselbe.

Wer bewusst entscheidet:

„Ich erfülle meinen Arbeitsvertrag zuverlässig und schütze gleichzeitig meine Freizeit.“

hat weniger automatisch innerlich gekündigt.

Gesunde Grenzen können ausgesprochen sinnvoll sein.

Innere Kündigung beschreibt eher einen emotionalen Rückzug, bei dem Interesse, Verbundenheit und Gestaltung zunehmend verloren gehen.

Grenzen sind etwas anderes als Resignation.

 

 

 

Weniger Engagement kann auch eine Grenze sein

 

Gerade Menschen, die über Jahre sehr viel gegeben haben, fragen sich manchmal:

„Bin ich innerlich gekündigt oder höre ich gerade auf, mich ständig zu überfordern?“

Das ist eine wichtige Frage.

Wenn du künftig:

Überstunden reduzierst,

Verantwortung klarer verteilst,

Feierabend respektierst,

oder weniger Aufgaben übernimmst, als dein Vertrag vorsieht,

kann das Teil einer gesünderen Selbstführung sein.

Die entscheidende Frage lautet:

Entsteht daraus mehr Klarheit und Energie – oder immer mehr innere Leere?

 

 

 

Ein 7-Fragen-Check

 

Wenn du gerade kaum weißt, was du tun sollst, beantworte diese Fragen:

1. Was genau macht mich an meiner derzeitigen Arbeitssituation unzufrieden?

2. Welche Aspekte funktionieren weiterhin gut?

3. Was müsste sich verändern, damit Bleiben wieder attraktiv wird?

4. Welche dieser Veränderungen kann ich beeinflussen?

5. Welche Gespräche oder Entscheidungen schiebe ich bereits länger auf?

6. Welche realistischen Alternativen habe ich?

7. Wenn ich heute frei entscheiden könnte: Welche Richtung würde ich ernsthaft prüfen?

Schreib die Antworten auf.

Gedanken verändern sich, wenn sie sichtbar werden.

 

 

 

Was du weniger brauchst: Selbstvorwürfe

 

Innere Kündigung kann Scham auslösen.

Vielleicht kennst du dich als engagierten Menschen.

Und plötzlich erkennst du dich selbst kaum wieder.

Frage dich weniger:

„Was stimmt mit mir gerade nicht?“

Hilfreicher:

„Was versucht mir dieser Zustand mitzuteilen?“

Vielleicht braucht deine Arbeit Veränderung.

Vielleicht dein Umgang damit.

Vielleicht beides.

 

 

 

Auch Unternehmen tragen Verantwortung

 

Innere Kündigung ist weniger ausschließlich Privatsache der Beschäftigten.

Führung, Kultur und Arbeitsbedingungen beeinflussen Engagement erheblich.

Menschen brauchen je nach Rolle beispielsweise:

  • Orientierung.
  • Fairness.
  • Gestaltungsspielraum.
  • angemessene Herausforderungen.
  • Feedback.
  • Entwicklung.
  • und das Gefühl, dass ihr Beitrag Bedeutung hat.

Wer dauerhaft erlebt, dass Initiative kaum Wirkung hat, zieht sich häufig irgendwann zurück.

Das ist auch eine Führungsfrage.

 

 

 

Für Führungskräfte: Innere Kündigung früher erkennen

 

Bei Mitarbeitenden können Hinweise sein:

auffällig weniger Initiative,

Rückzug aus Diskussionen,

sinkendes Interesse an Entwicklung,

zunehmender Zynismus,

weniger Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen,

oder der Satz:

„Ist mir inzwischen egal.“

Dann hilft weniger sofortige Kritik an mangelnder Motivation.

Besser:

Was hat sich verändert?

Was erlebt diese Person?

Was lässt sich beeinflussen?

Manchmal lässt sich viel retten, wenn das Gespräch früh genug stattfindet.

 

 

 

Unterstützung bei innerer Kündigung und beruflicher Neuorientierung

 

Wenn du schon lange zwischen:

„Ich halte durch“

und

„Ich muss hier raus“

pendelst, kann eine unabhängige Perspektive hilfreich sein.

Wir können gemeinsam sortieren:

Was ist tatsächlich das Problem?

Was lässt sich verändern?

Was möchtest du erhalten?

Welche Optionen gibt es?

Welche Annahmen solltest du überprüfen?

Welche Entscheidung passt zu deinen Prioritäten?

Und wie kannst du den nächsten Schritt so gestalten, dass er weniger aus Frust und stärker aus Klarheit entsteht?

→ Unterstützung bei wichtigen beruflichen Entscheidungen

Wenn zunächst ein schwieriges Gespräch mit Führungskraft oder Arbeitgeber bevorsteht:

→ Vorbereitung wichtiger Gespräche

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Innere Kündigung bedeutet weniger:

„Ich bin faul geworden.“

Vielleicht sagt ein Teil von dir vielmehr:

„So möchte ich auf Dauer weniger weiterarbeiten.“

Das ist eine wichtige Information.

Du musst daraus weder morgen kündigen noch dich für weitere Jahre ergeben.

Du kannst beginnen, genauer hinzuschauen.

Was fehlt?

Was ist möglich?

Was möchtest du?

Und welchen ersten Schritt kannst du beeinflussen?

Aus innerer Kündigung darf wieder eine äußere Entscheidung werden.

Eine Entscheidung für Veränderung.

Für einen neuen Umgang mit deiner Arbeit.

Oder für einen neuen Weg.

Video

20 Tipps bei innerer Kündigung – Raus aus der Falle und zurück zur Motivation

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Antworten auf häufige Fragen

Was ist innere Kündigung?

Innere Kündigung beschreibt einen zunehmenden emotionalen Rückzug vom Arbeitsplatz, während das formale Arbeitsverhältnis bestehen bleibt.

Woran erkenne ich, dass ich innerlich gekündigt habe?

Mögliche Hinweise sind dauerhaft sinkendes Interesse, emotionale Distanz, kaum Eigeninitiative, Zynismus und das Gefühl, bei der Arbeit innerlich lediglich noch Zeit abzusitzen.

Ist Dienst nach Vorschrift bereits innere Kündigung?

Weniger automatisch. Wer vereinbarte Aufgaben zuverlässig erfüllt und gleichzeitig gesunde Grenzen schützt, kann sehr bewusst handeln. Entscheidend ist die innere Beziehung zur Arbeit.

Ist Quiet Quitting dasselbe wie innere Kündigung?

Die Begriffe überschneiden sich, unterscheiden sich jedoch. Quiet Quitting kann bewusstes Begrenzen der Arbeitsleistung auf den vereinbarten Rahmen bedeuten. Innere Kündigung beschreibt stärker emotionalen Rückzug und Resignation.

Sollte ich bei innerer Kündigung meinen Job wechseln?

Ein Wechsel kann sinnvoll sein. Zuvor lohnt sich häufig eine strukturierte Prüfung: Was verursacht die Situation, was lässt sich verändern und welche Alternativen sind tatsächlich attraktiv?

Sollte ich mit meiner Führungskraft sprechen?

Wenn eine Veränderung innerhalb des Unternehmens möglich erscheint, kann ein gut vorbereitetes Gespräch ein wichtiger Schritt sein.

Was ist, wenn ich wirtschaftlich auf meinen Arbeitsplatz angewiesen bin?

Dann wird Strategie besonders wichtig. Ein sofortiger Wechsel ist weniger die einzige Option. Du kannst parallel Belastung reduzieren, Handlungsspielräume prüfen und Alternativen Schritt für Schritt aufbauen.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Kennst du das Phänomen der inneren Kündigung?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 15. April 2019
AN: #371
K: CNA
Ü: