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Routine führt zu Betriebsblindheit, der Blick reicht nicht mehr über den Tellerrand, Chancen übersehen. Empfehlungen, um der Betriebsblindheit zu entkommen.
Wenn man alle Fehler aus einer Kutsche beseitigt, erhält man möglicherweise eine perfekte Kutsche, aber vermutlich nicht das erste Automobil.
Edward de Bono
Kühner, als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte in Frage zu stellen.
Alexander von Humboldt
Als Betriebsblindheit (Problemblindheit) wird eine zu routinemäßige Arbeitsweise bezeichnet, die dazu führt, dass nicht mehr über den Tellerrand geschaut wird. Bewusst und noch viel häufiger unbewusst wird keine Selbstkritik geübt und Veränderungsmöglichkeiten nicht gesehen. Verändern sich die Rahmenbedingungen, dann sind Anpassungen erforderlich, der Wettbewerb schläft nicht. Wer sich dann nicht weiterentwickelt, verliert den Anschluss. Das kann zu geringerer Effektivität und somit zum Wettbewerbsnachteil führen.
Für Betriebsblindheit ist es typisch, dass sie selbst nicht erkannt wird. Solange es gut läuft, wird auch keine Notwendigkeit gesehen etwas zu verändern. Meist führen erst offensichtliche, oft schmerzhafte Umstände oder Impulse von außen dazu, dass blinde Flecken erkannt und verändert werden. Außenstehenden fällt es überwiegend leichter, den Wald vor lauter Bäumen zu erkennen.
Betriebsblindheit und fehlende Reflexion ist nicht nur in Unternehmen zu finden. Sie kann jeden Bereich, Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen betreffen. Umso wichtiger sind Maßnahmen, die für die Perspektiverweiterung sorgen. Dazu gehören externe Berater und Coaches.
Und sie sägten an den Ästen, auf denen sie saßen, und schrien sich zu ihre Erfahrungen, wie man besser sägen könne. Und fuhren mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen beim Sägen, schüttelten die Köpfe und sägten kräftig weiter.
Bertold Brecht
Bleiben Sie kritisch, auch gegenüber bewährten Routinen. Was gestern die erste Wahl war, muss es morgen nicht mehr sein. Bleiben Sie beweglich. Mit verkrusteten Strukturen kommen Sie nicht in Fahrt, falls eine Richtungsänderung erforderlich ist.
Holen Sie sich Feedback, vor allem von unbequemen Stimmen. Und hören Sie gut zu.
Never change a running system? Von wegen! Machen Sie es sich nicht zu gemütlich. Auch, wenn Routinen funktionieren, lohnt es sich weitere Wege zu erkunden. Dafür können ja entsprechende Spielzonen eingerichtet werden. Neugier ist ein guter Lehrer.
Für Killerphrasen, im Sinne von Totschlagargumenten, darf kein Raum sein. Sonst werden jegliche zarten Bestrebungen für Veränderungen schon im Keim erstickt. So trocknet die Basis für Kreativität aus und es gibt ein böses Erwachen.
Wenn die Gewohnheit überhandnimmt, hilft Neugier dabei wachsam zu bleiben. Die Welt dreht sich und kaum ein Bereich hat nicht noch Potenziale, die geweckt werden können. Also besser die Augen und Ohren offenhalten. Entdeckungen sind die Belohnung der Neugier.
Andauernd gilt es Entscheidungen zu treffen – große und kleine. Manche sind einfach, manche sind schwierig. Viele dieser Entscheidungen treffen wir ohne groß darüber nachdenken zu müssen oder vollkommen unbewusst, also automatisch. Doch hin und wieder kommt der Punkt, an dem wir einer Entscheidung begegnen, bei der wir innehalten, nicht mehr weiter wissen, nicht mehr klar sehen. Oft sind dies Entscheidungen von hoher Tragweite, die außerdem auch noch die Eigenschaft besitzen wichtige Lebensaspekte infrage zu stellen, die bis dahin als gegeben oder nicht veränderbar angesehen wurden. So etwas kann durchaus Druck erzeugen und sogar zur Erstarrung führen, so dass kreative und konstruktive Wege unberücksichtigt bleiben.
Wer klar sieht, kann besser entscheiden und zielgerichtet handeln. Damit das gelingt, gilt es dafür zu sorgen die Optionen zu erkennen und gegebenenfalls zu erweitern, Prioritäten zu klären. Entscheidungscoaching hilft dabei den Wald vor lauter Bäumen zu überblicken und den geeigneten Fokus zu finden. Die besten Entscheidungs- und Kreativtechniken und Methoden zur Entscheidungsfindung lassen sich in einem guten mentalen Zustand am wirkungsvollsten einsetzen.
Um dir die Entscheidung leichter zu machen, dich von mir unterstützen zu lassen, setze ich auf Transparenz. Du findest auf diesen Seiten unter anderem die Informationen zu mir (Karsten Noack) und den Honoraren.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. Februar 2017
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #43318
K:
Ü:A
Gesunde Gelassenheit und Mut authentisch für Überzeugungen einzustehen. Bekommen Sie Respekt und die Anerkennung von relevanten Menschen. Weshalb sollten wir auch um jeden Preis jenen Menschen gefallen, deren Ansichten wir nicht teilen?
Besteht die einzige Möglichkeit, nichts falsch und sich keine Feinde zu machen, darin, niemals das Bett zu verlassen, das Internet und das Telefon abzumelden? Nur nicht anecken?
Wir sind so eitel, dass uns sogar an der Meinung der Leute, an denen uns nichts liegt, etwas gelegen ist.
Marie von Ebner-Eschenbach
Ja, es steckt aus gutem Grund in uns Menschen; wir wollen gemocht werden, ein Teil einer Gruppe sein.
Außerhalb einer Gruppe zu sein ist unangenehm, es bedeutete insbesondere in den Anfängen der Menschheitsgeschichte Lebensgefahr. Möglichst weit in der Mitte einer Herde zu sein sorgte für Wärme und minimierte die Gefahr, von Raubtieren gefressen zu werden.
Obwohl sich die Bedingungen weitgehend geändert haben sind diese Bedürfnisse noch immer in unseren archaischen Programmen aktiv und beeinflussen auch heute noch unser Denken und Handeln.
Auch heute sind Sympathien und Zugehörigkeit, insbesondere von der angestrebten Zielgruppe, von Vorteil. Das zu fördern ist hilfreich. Allerdings sind manche Menschen derart bemüht sympathisch zu erscheinen, dass es zum Krampf wird. Dann werden eigene Interessen weit nach hinten gestellt, dass jede Authentizität im Nebel verschwindet.
Anstatt die Fähigkeit sich zu verbiegen zu bewundern, nimmt das Umfeld solche Menschen als schwach wahr. Die Graue-Maus-Rolle wirkt so wenig attraktiv, wie eine Verkleidung wirkt. Solange das Umfeld davon Vorteile hat und es ausgenutzt werden kann, werden solche Menschen geduldet.
Die Ausprägung oder besser formuliert; die fehlende Ausprägung von Persönlichkeit führt nicht zum erwünschten Ergebnis. Es lauert die Harmoniefalle.
Ständige Ja-Sager werden von einschränkenden Überzeugungen gesteuert. Die Folgen dieser Strategie sind permanente Unzufriedenheit und die bestehende Angst, von anderen Menschen abgelehnt zu werden. Wer es so allen recht machen will überfordert sich sehr schnell, fühlt sich ausgelaugt und ausgebrannt.
Wer braucht schon Integrität, wenn der Weg des geringsten Widerstandes lockt? Allerdings klingt das ökonomischer, als es tatsächlich ist. Es kostet auf Dauer eine Menge Kraft sich zu verbiegen und so ein Spagat kann zu schmerzhaften Verzerrungen führen. Es kommt mehr und mehr zur Selbstaufgabe und der Verlust der Selbstachtung führt zu Frust!
Eine eng verwandte Strategie, um anderen Menschen keine Angriffsfläche zu bieten, besteht darin, in allem perfekt sein zu wollen. Doch dieser unangemessen hohe Anspruch lässt sich nicht lange auf gesunde Weise bedienen. Schon die Angst, die Maske könnte fallen, drückt auf die Seele und hinterlässt Narben.
Die Gelassenheit sich authentisch zu zeigen und der Mut für eigene Überzeugungen einzustehen braucht Gelegenheiten gelebt zu werden, sonst verkümmert sie. Manchmal steigt der Druck im Inneren und bricht sich an ungeeigneten Stellen Bahn. Oder es nagt an einem und schadet der seelischen und auch der körperlichen Gesundheit.
Wer Everybody’s Darling sein möchte ist bald Everybody’s Depp.
Es allen Menschen Recht machen zu wollen ist der sicherste Weg keinen Erfolg zu haben und intensiven Beziehungen aus dem Weg zu gehen.
Geringer Status ist mit geringem Einfluss verbunden. Das führt allerdings eher dazu anderen Menschen ausgeliefert zu sein, als mehr Gestaltungsspielraum zu gewinnen. Und das hat Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit bestimmter Beziehungen.
Wahrscheinlicher sind dominierende Beziehungen, die auf einseitigen Vorteilen und nicht auf echter Sympathie beruhen. Wie auch, wenn die tatsächliche Persönlichkeit verborgen wird.
Ein bisschen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.
Otto von Bismarck
Es fehlen selbst bei geringer Ausprägung sehr schnell Akzente, es wird langweilig. Nichts, woran wir uns reiben könnten. Inspiration ist da nicht zu erwarten. Da sind dann mitunter Selbstgespräche kritischer und interessanter. Wer erwartet schon ehrliche Antworten von jemandem, der keine eigene Meinung hat?
Der Schlüssel zum Scheitern
ist der Versuch, es allen recht zu machen.
Bill Cosby (sollte ich jetzt wegen des Skandals jemand anderen zitieren)
Mit zunehmender Mutlosigkeit und dem Verlust jeglicher Selbstachtung verringert sich auch der Respekt des Umfeldes.
Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg: Es jedem recht machen zu wollen.
Platon
Wer es allen recht machen will erlangt die Duldung der meist falschen Menschen und wird für viele andere unsichtbar. Es fehlt das Profil, es fehlt Echtheit, die als Grundlage tieferer Beziehungen zu wichtig ist.
Aus diesen Gedanken resultieren für mich die folgenden Thesen:
Es lohnt sich die eigenen grundlegenden Werte zu kennen, einschränkende Überzeugungen aufzulösen und förderliche zu pflegen. Einmal genügt nicht, denn es ist eine regelmäßige Aufgabe, mit Respekt anderen Menschen und sich selbst gegenüber deutlich für Überzeugungen einzustehen. Profil zu zeigen ist sehr gut vereinbar mit Respekt und ehrlich gemeinter Rücksicht.
Ich wünsche Ihnen eine gesunde Gelassenheit und den Mut, authentisch für Ihre Überzeugungen einzustehen. Dann bekommen Sie auch den Respekt und die Anerkennung von relevanten Menschen.
Träumen Sie schon lange davon, es immer allen recht machen zu können? Wäre es nicht toll, von allen gemocht zu werden? Menschen, die versuchen, selbstlos zu sein und ihr Leben vor allem nach den Erwartungen anderer zu richten, finden viele nett. Doch ob das wirklich so eine gute Idee ist?
Sie wissen vermutlich längst; es ist ohnehin unmöglich, es allen Menschen recht zu machen. Und falls Sie das könnten, würden Sie sich selbst dabei vermutlich verlieren.
Was viel besser ist: Es hilft zu wissen, was einem selbst wirklich wichtig ist, um sich daran zu orientieren. Eine der wichtigsten und zugleich auch schwierigsten Anforderungen an ein funktionierendes Management der verfügbaren Ressourcen wie der Zeit ist das Setzen von Prioritäten.
Prioritäten richtig setzen – des Lebens größte Kunst. Viele Menschen haben Probleme dabei Prioritäten zu setzen oder genauer formuliert: Sie haben Probleme dabei, die Prioritäten richtig zu setzen. Ein paar Anregungen dazu:
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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2015
Überarbeitung: 25. Oktober 2019
AN: #23218
K: CNB
Ü:
Mit Disziplin lässt sich Einiges erreichen, mit Freude geht es besser. Es erfordert den Anfang, die Bereitschaft einer neuen Erfahrung eine Chance zu geben.
Indem ich mich bewege und atme genieße ich mich in meinem Körper und verstärke meine positive Einstellung. Die Freude am Üben verwandelt das „Ich muss!“ in ein „Ich will“.
Claudia Winckler
Recht hat die Yogalehrerin Claudia Winckler aus Berlin, auch über das Verknoten von Körperteilen hinaus. Was für Yoga gilt, lässt sich auch auf viele weitere Bereiche übertragen. Mit purer Disziplin lässt sich zwar Einiges erreichen, doch mit Freude geht es deutlich leichter und weiter. Und diese Freude kommt mit den ersten positiven Erfahrungen. Es erfordert den Anfang, die Bereitschaft, einer neuen Erfahrung eine Chance zu geben.
Anfangs kann es sich so anfühlt, als wenn die Komfortzone verlassen wird. Wer dran bleibt, kann erleben wie sich die Komfortzone erweitert. Das erhöht die Flexibilität und bringt die Dinge ins Rollen, eine Eigendynamik entwickelt sich. Aus bewusstem vermeintlichem Müssen (Disziplin) das Kontrolle erfordert, entwickelt sich ein unbewusstes Wollen (Motivation) das zum erfüllendem Bedürfnis wird.
Vieles wird schon dadurch leichter, dass wir uns bewusst sind ; es handelt sich um eigen Entscheidungen und nicht um Zwang, der mit Müssen verbunden ist. Wir wollen etwas und der Weg dorthin ist der Preis. Wenn wir es tatsächlich wollen wird der Preis doch hoffentlich auch das Ergebnis wert sein.
Einen Scheiß muss ich! Das Gefühl etwas zu müssen ist mit Druck und Zwang verbunden, es macht zum Opfer und führt zum Verlust der Verantwortung. Die leidige Pflicht verursacht keine Begeisterung, wird zur Belastung. Das tut nicht gut. Zugegeben, manches tue ich mit mehr Freude als anderes. Doch mit der Übernahme von Verantwortung geht es in der Regel deutlich besser. Mit Zwang wird die Lieblingsspeise zur Folter.
Wo haben Sie schon durchgehalten und mit den Rückmeldungen ist der Spaß dann größer geworden? Welcher Erfahrung wollen Sie eine Chance geben, auch wenn es es mit etwas Mühe verbunden ist?
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. November 2018
Überarbeitung: 30. Juli 2019
Englische Version:
AN: #342
K: CNB
Ü:
Es lohnt sich Routinen und Überzeugungen regelmäßig zu hinterfragen, oft sind sie unantastbar und unnütz zugleich. Überzeugungen bestimmen unser Denken und Handeln. Hinterfragen und verändern Sie Routinen, Überzeugungen, Glaubenssätze, wenn sie sich nicht bewähren.
Jeder glaubt gar leicht, was er fürchtet und was er wünscht.
Jean de La Fontaine
Es ist ganz natürlich, dass wir gegen jede neue Ansicht, über deren Gegenstand wir irgendein Urteil uns schon festgestellt haben, uns abwehrend und verneinend verhalten. Denn sie dringt feindlich in das vorläufig schon abgeschlossene System unserer Überzeugungen.
Arthur Schopenhauer
Als „Heilige Kühe“ werden Glaubensgrundsätze, kurz Glaubenssätze beziehungsweise Überzeugungen bezeichnet, von deren Gültigkeit wir persönlich glauben, dass sie richtig sind. Diese Überzeugungen wirken auf unser Denken und Handeln wie ein Regelwerk an dem wir uns weitgehend unbewusst orientieren.
Überzeugungen, die wir nicht ausreichend hinterfragen, scheinen wie Heilige Kühe in Indien tabu zu sein. Doch, selbst wenn sie einmal hilfreich gewesen sein sollten, muss das nicht für alle Ewigkeit so sein. Was einst stimmte, kann heute wirklichkeitsfremd sein. Die Welt dreht sich weiter, wir entwickeln uns. Heilige Kühe schränken den Denk- und Handlungsspielraum ein und können so wünschenswerten Veränderungen im Wege stehen. Sie blockieren oder behindern uns zumindest.
Nicht nur im Coaching immer wieder eine wichtige Frage. Sind die Dinge schon deshalb richtig, weil wir sie tun? Oder sind wir nur manchmal zu bequem uns mit ihnen auseinanderzusetzen, weil wir uns dann ja auch anschließend mit den Konsequenzen beschäftigen müssen? So manche Heilige Kuh blockiert den Weg, verdeckt den Blick auf Optionen, macht blind. Wir können nicht wahrnehmen, was möglich wäre.
Es lohnt sich deshalb Routinen und Überzeugungen regelmäßig zu hinterfragen, oft sind sie unantastbar und unnütz zugleich. Heilige Kuh erkannt – heilige Kuh gebannt!
Ein spanisches Sprichwort meint; Gewohnheiten sind anfangs Spinnweben, später Drahtseile.
Glaubenssätze beziehungsweise Überzeugungen lassen sich nur schwer durch landläufige Regeln der Logik oder des rationalen Denkens verändern. Mit geeigneten therapeutischen Techniken können hinderliche Glaubenssätze aufgelöst, verändert und förderliche Glaubenssätze entwickelt und gestärkt werden. Gerade bei Glaubenssätzen, die zur Selbstsabotage beitragen lohnt sich die Arbeit.
Überzeugungen sind fest in unser persönliches Weltbild eingebettet, sind tief verwurzelt. Sie sind an Gefühle gekoppelt und es kann als schmerzhaft empfunden werden sie loszulassen. Es genügt deshalb nicht nur intellektuell umzudenken, es muss deutlich tiefer gehen, um zu wirken, bis an die Wurzel. Das geht beispielsweise, indem eine intensive neue, eine andere Erfahrung gemacht wird. Doch dazu können wir weder uns selbst noch andere Menschen zwingen oder überreden. Wir können dazu einladen, ermutigen und inspirieren – das Angebot machen, den Rahmen bieten. Dann können entsprechende Techniken, wie aus den Neurolinguistischen Programmieren (NLP), der Energetischen Therapie, dem Hypnobalancing und dem Mentaltraining, dazu beitragen Überzeugungen dauerhaft zu verändern.
Diese These bestätigt sich bei Einsatz passender Techniken nur sehr bedingt.
Viele Glaubenssätze sind je nach Kontext mehr oder weniger förderlich. Insofern gilt es nicht zwangsläufig jeden in einer Situation einschränkenden Glaubenssatz, ohne umfangreichere Betrachtung ersatzlos zu löschen. Vielmehr geht es in der Regel darauf den Einflussbereich zu vergrößern, also für mehr Wahlfreiheit und Flexibilität zu sorgen.
So hilfreich es sein kann die Ursachen zu kennen; oft geht es auch ohne umfangreiche Analyse mit Konzentration auf die Ziele.
Was ist der Unterschied zwischen Überzeugungen und Glaubenssätzen? Der Unterschied zwischen Überzeugungen und Glaubenssätzen kann subtil sein, da die Begriffe oft synonym verwendet werden. Überzeugungen sind bewusster und rationaler, während Glaubenssätze tiefer und emotionaler verankert sind. Überzeugungen können durch neue Informationen relativ leicht angepasst werden, Glaubenssätze hingegen erfordern oft tiefgreifendere innere Arbeit, um verändert zu werden.
Hier sind einige Unterscheidungen:
Eigenschaften:
Beispiel:
„Ich bin überzeugt, dass regelmäßiges Training gut für die Gesundheit ist.“
Beispiel:
„Man muss hart arbeiten, um im Leben erfolgreich zu sein.“
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Andauernd gilt es Entscheidungen zu treffen – große und kleine. Manche sind einfach, manche sind schwierig. Viele dieser Entscheidungen treffen wir ohne groß darüber nachdenken zu müssen oder vollkommen unbewusst, also automatisch. Doch hin und wieder kommt der Punkt, an dem wir einer Entscheidung begegnen, bei der wir innehalten, nicht mehr weiter wissen, nicht mehr klar sehen. Oft sind dies Entscheidungen von hoher Tragweite, die außerdem auch noch die Eigenschaft besitzen wichtige Lebensaspekte infrage zu stellen, die bis dahin als gegeben oder nicht veränderbar angesehen wurden. So etwas kann durchaus Druck erzeugen und sogar zur Erstarrung führen, so dass kreative und konstruktive Wege unberücksichtigt bleiben.
Wer klar sieht, kann besser entscheiden und zielgerichtet handeln. Damit das gelingt, gilt es dafür zu sorgen die Optionen zu erkennen und gegebenenfalls zu erweitern, Prioritäten zu klären. Entscheidungscoaching hilft dabei den Wald vor lauter Bäumen zu überblicken und den geeigneten Fokus zu finden. Die besten Entscheidungs- und Kreativtechniken und Methoden zur Entscheidungsfindung lassen sich in einem guten mentalen Zustand am wirkungsvollsten einsetzen.
Um dir die Entscheidung leichter zu machen, dich von mir unterstützen zu lassen, setze ich auf Transparenz. Du findest auf diesen Seiten unter anderem die Informationen zu mir (Karsten Noack) und den Honoraren.
Eine Routine ist eine wiederkehrende Handlung, die regelmäßig durchgeführt wird. Sie kann beispielsweise eine feste Reihenfolge von Aktivitäten beinhalten, die man jeden Tag oder jede Woche durchführt, wie beispielsweise das Zähneputzen vor dem Schlafengehen. Routinen können dazu beitragen, den Alltag zu strukturieren und zu planen und können das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle vermitteln. Sie können auch dazu beitragen, Zeit und Energie zu sparen, indem man Dinge automatisiert, die man häufig tut.
Ja, Routinen können auch Nachteile haben. Wenn man sich zu sehr an Routinen hält, kann das dazu führen, dass man sich eingeengt oder eingeschränkt fühlt und keine Flexibilität oder Kreativität mehr hat. Man könnte auch die Möglichkeit verpassen, neue Erfahrungen zu machen oder sich zu entwickeln, wenn man immer nur dasselbe tut. Es ist daher wichtig, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Routinen und Abwechslung zu finden und auch gelegentlich aus der Routine auszubrechen, um neue Erfahrungen zu machen und sich weiterzuentwickeln.
Es kommt darauf an, wie welche Routinen genutzt werden. Einige Menschen finden, dass Routinen ihre Kreativität fördern, indem sie ihnen eine strukturierte Umgebung bieten, in der sie arbeiten können. Andere Menschen fühlen sich jedoch von Routinen eingeengt und finden, dass sie ihre Kreativität einschränken.
Es braucht ein gesundes Gleichgewicht zwischen Routinen und Abwechslung. Einige Routinen, wie beispielsweise regelmäßige Übung oder das Setzen von Schreibzeiten, können dazu beitragen, die Kreativität zu fördern, indem sie die Disziplin und Konzentration verbessern, die für kreatives Arbeiten erforderlich sind. Andere Routinen, wie beispielsweise immer dasselbe zu essen oder immer denselben Weg zur Arbeit zu nehmen, können jedoch die Kreativität einschränken, indem sie die Möglichkeit verringern, neue Erfahrungen zu machen und neue Ideen zu entwickeln. Nehmen Sie sich Zeit für Abwechslung und Neues, erlauben Sei sich gelegentlich aus der Routine auszubrechen, um die Kreativität zu fördern.
CORE Beliefs sind die wichtigsten Glaubenssätze eines Menschen. Sie sind sehr eng mit der eigenen Identität.
Glaubenssätze beruhen auf Generalisierungen, die ein Mensch sich über die Welt gemacht hat. Sie bezeichnen damit Einstellungen, die Arbeits- und Lebensprinzipien der jeweiligen Person darstellen und ihrem Verhalten zugrunde liegen. Glaubenssätze beeinflussen deutlich Wahrnehmung, Einstellungen, Gefühle, Verhalten und Fähigkeiten.
Überzeugungen sind Gefängnisse.
Friedrich Nietzsche
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 15. August 2017
Überarbeitung: 02. Januar 2026
Englische Version:
AN: #371
K:
Ü:X
Aufgaben werden verschleppt, verschoben und deshalb wird auch von Verschieberitis gesprochen. Was hilft bei Prokrastination?
Leben findet nicht im Hätte statt.
Reiße ich nun ein Kalenderblatt ab oder streiche ich etwas in der Zeitung an? Es wird einem nicht leicht gemacht, im Leben. Noch einen Kaffee?
Prokrastination ist ein Verhalten, bei dem eine Tätigkeit nicht rechtzeitig angefangen oder zielgerichtet daran weiter gearbeitet wird. Aufgaben werden verschleppt, verschoben und deshalb wird auch von Verschieberitis gesprochen.
Es ist besser zu handeln und es zu bereuen, als nicht zu handeln und es zu bereuen, oder? Hier nun Tipps, wenn Sie bei der Prokrastination prokrastinieren wollen.
Der Klassiker SMART-Formel wird noch immer unterschätzt. Er klingt einfach zu simpel, doch SMARTe Ziele haben es in sich. Viel zu oft werden nicht Ziele festgelegt, sondern schwammige Absichten in Aussicht gestellt.
Der gewünschte, in der Zieldefinition angestrebte Zustand soll genau beschrieben, die entsprechende Formulierung leicht verständlich sein.
Die Kriterien, anhand derer die Zielerreichung festgestellt werden kann, müssen benannt sein. Dabei kann es sich um quantitative Kriterien (Stückzahl, Euro, Zeiteinheiten,…) handeln oder auch um qualitative Indikatoren (erfolgreicher Projektabschluss).
Anstatt zu beschreiben, was nicht gewünscht ist, geht es um das, was wünschenswerterweise erreicht werden soll. Die Beschäftigten oder das Team sind für die Erreichung der Ziele verantwortlich und verfügen über die notwendigen Ressourcen. Falls noch andere, nicht beeinflussbare Faktoren eine Rolle spielen, sollte die Zieldefinition verändert werden.
Die Ziele sollten ambitioniert, jedoch unter den gegebenen Umständen erreichbar sein.
Ein Termin muss festgesetzt sein, zu dem das Ziel erreicht wird.
Weshalb schieben Sie bestimmte Aufgaben auf? Prokrastination ist eine Gewohnheit, die automatisch abläuft. Ein Schritt in Richtung Besserung ist deshalb, sich das eigene Verhalten bewusst zu machen, um dann die Gewohnheit zu durchbrechen. Dazu trägt bei, seine Verhaltensweisen über einen Zeitraum schriftlich zu notieren.
Hilfreiche Fragen:
Im Artikel Heikle Gewohnheiten finden Sie weitere Anregungen.
Wird eine Kleinigkeit erledigt, bringt das mitunter größere Dinge ins Rollen, wie ein Schneeball eine Lawine. Es wird Energie freigesetzt, die nun für die nächsten Aufgaben genutzt werden kann. Wird der richtige Dominostein angestoßen, läuft es bald wie am Schnürchen.
Notieren Sie spätestens am Vorabend, was Sie am nächsten Tag in welcher Reihenfolge tun werden. Bereiten Sie den Weg, mental und auch ganz praktisch. Legen Sie sich schon bereit, was den Einstieg erleichtert.
Halten Sie sich an Ihren Plan. Gesagt – getan! Das Verschieberitismuster kann sich so nicht einnisten. Mentale Zweifel an der Ernsthaftigkeit kosten nur unnötige Ressourcen.
Achten Sie auf eine ausgeglichene Tagesgestaltung. Ob Sie es Work-Life-Balance oder Work-Life-Integration nennen ist egal, solange es sich gut für Sie anfühlt und zu wünschenswerten Zuständen führt.
Entwickeln und pflegen sie ein Zeitmanagement das für Sie funktioniert. Es mag altmodisch klingen, doch gerade anfangs sind maßgeschneiderte Lösungen mit Unterstützung durch Checklisten aus Papier meist effektiver als Digitallösungen von der Stange.
Seien Sie möglichst konkret bei Ihren Vorsätzen, denn je genauer und konkreter Sie bei der Planung sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie von Ihren Plänen abweichen. Übrigens sind gerade gute Pläne eher förderlich für konstruktive Flexibilität. Wer den roten Faden im Blick hat, kann sich freier bewegen. Das ist kein Widerspruch!
Achten Sie auf Ihre Gedanken, denn die Macht der Gedanken ist enorm. Wir führen ständig innere Dialoge. Innere Dialoge führen Menschen ständig weitgehend unbewusst. Diese Selbstgespräche haben großen Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln.
Machen Sie sich weniger Druck. Sagen Sie sich selbst oft „Du musst“, „Du sollst“, „Mach jetzt, sonst…“? So wird das nichts. Aufschieber flüchten so erst recht. Ändern Sie stattdessen den Mechanismus und machen Sie sich bewusst, eine Wahl zu haben.
Kann es sein, dass Sie zu viele Aufgaben bewältigen wollen? Wenn das der Fall ist, hilft nur eins: Reduzieren. Wenn Sie einige Themen abgeben, fällt es Ihnen leichter, sich mit den verbliebenen rechtzeitig zu beschäftigen.
Wenn Sie mal wieder dabei sind, eine Aufgabe aufzuschieben, dann verdeutlichen Sie sich was Ihr Verhalten für Konsequenzen haben wird. Welche Folgen hat es im Guten, wie im Schlechten? Das kann kurz unangenehm und doch heilsam oder auch verlockend sein.
Setzen Sie Prioritäten. Machen Sie eine Liste aller zu erledigenden Aufgaben und teilen Sie diese in vier Bereiche. A-Aufgaben sind wichtig und dringend und haben immer Priorität. Sie werden aber feststellen, dass wichtige Dinge selten dringend sind, sondern meist mehr Zeit benötigen – das sind Ihre B-Aufgaben. Die C-Aufgaben sind die Zeitfresser, die dringend sind, aber nicht wichtig. Alles andere sind D-Aufgaben, die sind schlicht überflüssig.
Entscheiden Sie, was wirklich wichtig und dringend ist und was noch Zeit hat oder delegiert werden kann. Die Eisenhower-Methode hilft.
„Was du heute kannst besorgen…“, sagt ein Sprichwort. Die 72-Stunden-Regel sagt, Sie sollten innerhalb von 72 Stunden den ersten Schritt machen, sonst sinkt die Chance, dass ein Vorhaben jemals Erfolg haben wird.
Zerlegen Sie große Aufgaben in kleine, statt sich zu verheben. Die Dinge in Schwung bringen, Massenträgheit überwinden.
Kritisch zu bleiben und die Grautöne im Auge zu behalten ist grundsätzlich eine gute und ehrenvolle Angelegenheit. Doch manche Zweifel wirken wie Sand im Getriebe. Arbeiten Sie an Ihren Überzeugungen.
Bleiben Sie organisiert. Aufgaben zu zerlegen, sich einen Überblick zu verschaffen – vielleicht sogar mithilfe von To-do-Listen oder Mindmaps – ist eine Sache. Arbeiten Sie jedoch auch an der Gesamtorganisation sonst geht es stets nur noch um das Abarbeiten.
Es liefert ein zufriedenstellendes Gefühl, eine erledigte Aufgabe sichtbar abzuhaken. Die Aufgabenliste zeigt auf einen Blick den Fortschritt (To-Do-Liste oder im Aufgabenplan). So haben Sie nicht nur das Gefühl etwas geschafft zu haben, sondern können es auch bildhaft machen und damit verstärken.
Behalten Sie lieber das große Ganze im Auge. Menschen erledigen Aufgaben motivierter, wenn höheren Ziele dahinter erkannt werden.
Aufschieber neigen zur Alles-oder-Nichts-Haltung. Dahinter steckt die Angst nicht mehr akzeptiert zu werden, wenn etwas nicht vollkommen ist. Auch 80 Prozent (Pareto-Prinzip) sind oft gut genug. Was kann den schlimmstenfalls passieren, wenn Sie Ihr Ziel nicht vollständig erreichen?
Übertreiben Sie es nicht mit dem Ehrgeiz. Wer zu viele Punkte auf der Aufgabenliste hat, wird erschlagen von der Last und legt die Liste selbst bald beiseite oder schiebt sie vor sich her. Also schreiben Sie kurze Listen, mit Schritten, die in einem übersichtlichen Zeitraum zu schaffen sind.
Perfektionismus hält auf. Er führt zu einem Tunnelblick, bei dem sich die Betroffenen auf zahllose Details konzentrieren, die für das große Ganze aber nur geringe Bedeutung haben. Dabei verrennen sie sich dann und kommen schließlich nicht mehr vom Fleck.
Schluss mit Perfektionismus. Weniger ist mehr. Es bringt nichts, wenn Sie übertriebene Höchstleistungen an zu vielen Stellen anstreben. Konzentrieren Sie sich lieber auf das Wesentliche, anstatt sich in Details verlieren.
Es ist so, wie es das Parkinson’sche Gesetz beschreibt. Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht. Mit anderen Worten: Je mehr Zeit wir uns für eine Aufgabe nehmen, desto länger brauchen wir auch dafür. Setzen Sie sich einen Zeitrahmen.
Belohnen Sie sich für Erfolge und selbst für erreichte Meilensteine. Es erfordert Selbstdisziplin, um Prokrastination in den Griff zu bekommen. Bei all dem Aufwand verstärkt eine Belohnung am Ende, dass es kein einmaliges Vergnügen bleibt. Schaffen Sie Anreize.
Fehlen positive Rückmeldungen, tendieren Menschen dazu, aufzugeben. Wertschätzung wirkt hingegen positiv. Wer gelobt wird, ist motivierter, steckt sich anspruchsvolle Ziele, fühlen sich diesen stärker verpflichtet, teilweise unterstellen sie sich sogar bessere Fähigkeiten, was wiederum Ihre Leistungsfähigkeit steigert.
Finden Sie heraus, was besser für Sie funktioniert; Work-Life-Balance oder Work-Life-Integration.
Arbeiten Sie in Ihren Leistungsphasen. Bei jedem Menschen gibt es innerhalb eines Tages unterschiedliche Leistungsphasen. Entscheidend dafür ist die sogenannte Chronobiologie. Der Organismus, also Stoffwechsel, Organtätigkeit, Konzentrationsfähigkeit schwanken während des Tages. Wer auf die eigenen Zyklen achtet, kann Leistung, Kreativität und Produktivität steigern. Schwierige Aufgaben sollten möglichst in die Hochphasen gelegt werden.
Beginnen Sie mit dem Unangenehmsten. Packen Sie den Stier bei den Hörnern: In der Regel wird es die unangenehmste Aufgabe sein, die Sie die ganze Zeit vor sich herschieben. Warum nicht sofort morgens hinter sich bringen, wenn man noch frisch ist? Der Rest des Tages wird Ihnen umso leichter von der Hand gehen.
Immer nur Vollgas geben führt schneller Richtung Burnout, dem Verlust von Privatleben und Antriebskraft. Es ist wichtig Pausen zu genießen. Damit beschäftigt sich der Artikel Pausen sind doch nicht so überflüssig: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Ein geregelter Tagesablauf klingt möglicherweise nach Eintönigkeit und Langeweile. Es verringert aber auch die Nischen, in denen er etwas aufschieben könnte. Es gibt durchaus sehr gute Routinen, die das Leben erleichtern und den wichtigen Dingen den verdienten Raum sichern.
Vermeiden Sie Unterbrechungen. Mal klingelt das Telefon, mal das Handy, mal platzen Kollegen hinein. All das ist schlecht für die Produktivität. Viele Menschen werden zu oft unterbrochen. Es ist umso heikler, weil wir nach einer unfreiwilligen Pause einige Zeit benötigen, bis wir wieder ganz bei der Sache sind.
An der Kaffeemaschine, im sozialen Netz, draußen vor dem Fenster oder beim Small Talk auf dem Flur: Ablenkung lauert einfach überall. Beugen Sie dem vor!
Ping, Sie haben Post! E-Mails kündigen sich im Posteingang an. Die Verlockung ist groß, doch es reist Sie aus dem Fluss. Also, lesen Sie Ihre E-Mails nicht sofort, sondern öffnen Sie Ihre Post nur noch zu festgelegten Zeiten.
Der Mythos vom erstrebenswerten Multitasking hält sich leider immer noch hartnäckig. Heute weiß man aber längst: Wer eine Aufgabe nach der anderen erledigt und sich auf sie konzentriert, schafft am Ende viel mehr.
Einige Studien beweisen, Menschen sind nicht produktiver, wenn sie mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen. Im Gegenteil: Oft hindert es sie, konzentriert auf ein Ziel hinzuarbeiten. Außerdem verursacht Multitasking zusätzlichen Stress. Gehen Sie lieber Schritt für Schritt vor.
Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie gerade tun. Studien haben festgestellt, dass sich Büroarbeiter genauso oft selbst ablenken, wie sie unterbrochen werden. Zwingen Sie sich also dazu, sich auf die aktuelle Aufgabe zu konzentrieren, statt in Gedanken schon bei der nächsten zu sein.
Probieren Sie aus, was geschieht, wenn Sie Musik bei der Arbeit hören. Lieblingsmusik kann ein großartiger Motivator sein. Wenn Sie sich durch Musik bei der Arbeit nicht abgelenkt fühlen, geben Sie Gas mit Musikuntermalung.
Du bist, was du isst? Ernähren Sie sich vernünftig. Die Ernährung wirkt sich durchaus auf unsere Leistungsfähigkeit aus. Wenn Ihnen nach dem Essen die Energie fehlt, um Ihre vorgesehenen Aufgaben anzugehen, fallen Sie viel schneller in die Prokrastinationsfalle. Halten Sie Brainfood bereit. Auch ohne zu studieren dürfen Sie Studentenfutter bei sich haben.
Das Internet und insbesondere die sozialen Netzwerke sind gefährliche Zeiträuber. Nur noch mal kurz bei Twitter schauen und schon sind zwei Ewigkeiten vergangen. Mist, jetzt ist keine Zeit mehr für die geplanten Aufgaben. Gönnen Sie sich wenigstens zeitweise offline zu sein und sich Zeit für konzentriertes Arbeiten zu erlauben.
Räumen Sie auf. Benutzte Kaffeetassen, gefährlich wackelige Papierstapel und mehr Notizzettel als Sie jemals lesen können lenken ab. Räumen Sie Ihren Arbeitsplatz regelmäßig auf, organisieren Sie Ihre E-Mails und hinterlassen Sie Ihren Schreibtisch jeden Abend so, dass Sie am nächsten Arbeitstag gerne zu ihm zurückkehren.
Sagen Sie freundlich und bestimmt „Nein“, wenn Kollegen Sie um unwichtige Dinge bitten oder der Zeitpunkt gerade nicht passt.
Menschen, die an akutem Helfer-Syndrom leiden, streben nach dem Gefühl, gebraucht zu werden. Die Vorstellung, ersetzbar zu sein, macht ihnen Angst. Ein Kurzschluss: Jeder Mensch ist ersetzbar! Das Helfer-Syndrom führt nur zu massivem Stress. Haben Sie also den Mut, Bitten auch mal mit einem Nein zu quittieren. Wenn Sie Prioritäten setzen, liegt der Erfolg darin, sich auch daranzuhalten. Wer niemandem eine Bitte abschlagen kann, kommt zwangsläufig aus dem Trott.
Schalten Sie Zeitfresser aus.
Hilfreiche Fragen:
Denken Sie um. Die richtige Frage ist nicht: „Wie werde ich damit bloß fertig?“, sondern „Wie fange ich damit an?“. Die größte Hürde beim Aufschieben ist loszulegen.
Viele Leute wenden enorme Energien auf, um ihre Schwächen zu bekämpfen, sie werkeln an ihren Mängeln herum und betreiben doch nur Schadensbegrenzung. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand vorankommt, weil er seine Stärken stärkt, ist deutlich höher, als wenn er seine Schwächen repariert. Wenn Sie in etwas sehr gut sind konzentrieren darauf und nehmen Sie für das unliebsamere Thema einen professionellen Service in Anspruch. So ein Steuerberater macht das Leben durchaus einfacher.
Schluss mit Entschuldigungen und fadenscheinigen Ausreden. Aufschieber sind Meister der Ausrede – für sich, andere und die Umstände. Beschummeln Sie sich nicht weiter selbst. Jedes Mal, wenn Sie wieder einen Grund finden, weshalb Sie etwas jetzt nicht erledigen können, fragen Sie sich, ob das wirklich wahr ist.
Sie wollen richtig gute Arbeit leisten, doch dazu kommt es wegen der Verschlepperitis nicht? Wenn Sie Freitag fertig sein müssen, notieren Sie sich den Donnerstag als Fertigstellungstermin. Denken Sie immer wieder an den Termin am Donnerstag. Oft passiert dann das Wunder und Sie werden am Donnerstag tatsächlich fertig und können einen ganzen Tag lang optimieren.
Zusammen kann es leichter gehen. Während es vielen leicht fällt, die Prokrastination vor sich selbst noch irgendwie zu rechtfertigen, will kaum jemand im Team als Prokrastinator dastehen. Wer sich beispielsweise mit anderen zum Sport verabredet, mit Kommilitonen zum Lernen trifft oder im Team die große Präsentation gemeinsam vorbereitet, packt die Sache in der Regel eher an.
Aber Achtung, das beinhaltet auch ein Risiko, denn manche Gruppen neigen dazu sich selbst abzulenken.
Machen Sie Ihre Ziele bekannt. Ihre Entscheidung öffentlich zu machen, bewirkt, dass andere Menschen Erwartungen in Sie setzen und Sie selbst ebenfalls. Verschreiben Sie sich offiziell Ihrem Ziel.
Finden Sie einen Mentor für sich, jemanden der Sie immer wieder dazu ermuntern, Ihre Ziele weiterzuverfolgen.
Seien Sie dankbar, denn Dankbarkeit ist ein Schlüssel zum Erfolg. Sie verbessert sowohl die Beziehungen zu anderen Menschen, wie auch deren Einstellung und Motivation. Dankbarkeit verbannt negative Gedanken und reduziert Stress. Lernen Sie dankbarer für die Dinge zu sein, die Sie schon erreicht haben, für die Menschen in Ihrem Leben, für Ihre Gesundheit für…
Lästige Aufgaben machen meist nur einen kleinen Anteil an den Aufgaben aus. Behalten Sie das große Ganze im Auge und denken Sie daran, dass alle Aufgaben ihren Beitrag dafür leisten.
Stress, und Ängste können eine Ursache für Prokrastination sein. Durch körperliche Aktivität lässt sich Stress abbauen und Ärger reduzieren. Also los!
Legen Sie Regeln und Beträge für die Nichteinhaltung fest. Wenn Sie eine Aufgabe verschoben haben, stecken Sie beispielsweise soviel Geld in eine Spardose, dass Sie es spüren.
Ob allein oder mit Unterstützung eines Mentaltrainers, Mentaltraining hilft die Motivation zu steigern und zu pflegen.
Mit Unterstützung durch einen Coach lassen sich überholte Gewohnheiten leichter ablegen und neue zum Einsatz bringen. Coaching hat sich hier schon lange bewährt.
Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.
Friedrich Nietzsche
Geben Sie nicht auf, bleiben Sie am Ball, auch, wenn es mal nicht so vorangeht oder es Rückschläge gibt. Sehen Sie Rückschläge als Rückmeldungen, es noch besser zu machen.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Prokrastination ist das Aufschieben von Aufgaben oder Verantwortlichkeiten auf einen späteren Zeitpunkt. Es kann aus verschiedenen Gründen auftreten, wie beispielsweise mangelndes Interesse an der Aufgabe, fehlende Motivation, Angst vor dem Scheitern oder mangelnde Selbstdisziplin. Prokrastination kann jedoch negative Auswirkungen haben, wie beispielsweise Stress, schlechte Leistung, schlechtes Selbstwertgefühl und sogar gesundheitliche Probleme.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Prokrastination zu vermeiden oder zu bekämpfen. Dazu gehören:
Realistische Ziele setzen
Setzen Sie sich realistische Ziele und planen Sie genügend Zeit ein, um sie zu erreichen.
Eine Liste erstellen
Erstellen Sie eine Liste der Aufgaben, die Sie zu erledigen sind und ordne Sie die Aufgaben nach Priorität. Erinnern Sie sich an das Eisenhower-Prinzip.
Sich selbst belohnen
Belohnen Sie sich selbst, wenn Sie eine Aufgabe erledigt haben.
Routinen entwickeln
Entwickeln und folgen Sie Routinen und plane regelmäßige Zeiten ein, um Ihre Aufgaben zu erledigen.
Ablenkungen vermeiden
Vermeiden Sie Ablenkungen, wie beispielsweise das ständige Überprüfen von E-Mails oder das Surfen im Internet, während Sie eine Aufgabe erledigen wollen.
Unterstützung
Sie können sich Hilfe suche, wenn Sie Schwierigkeiten haben, eine Aufgabe zu erledige. Hilfen bieten unter anderem Therapeuten und Berater.
Das Eisenhower-Prinzip, auch als Eisenhower-Matrix oder Eisenhower-Methode bekannt, ist eine Methode zur Priorisierung von Aufgaben, die nach dem ehemaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower benannt ist. Das Prinzip besagt, dass Aufgaben in vier Kategorien eingeteilt werden sollten: wichtig und dringend, wichtig aber nicht dringend, unwichtig aber dringend und unwichtig und nicht dringend. Die Kategorien werden in einer Matrix dargestellt, wodurch man sie besser vergleichen und priorisieren kann.
Die Kategorien lauten wie folgt:
Wichtig und dringend
Dies sind Aufgaben, die sowohl wichtig als auch dringend sind und daher als erste erledigt werden sollten. Beispiele sind eine wichtige Präsentation, die bald stattfindet, oder ein wichtiges Treffen, das man nicht verpassen darf.
Wichtig, aber nicht dringend
Dies sind Aufgaben, die wichtig sind, aber nicht unbedingt dringend erledigt werden müssen. Beispiele sind das Lernen für eine wichtige Prüfung oder das Erstellen eines Businessplans. Diese Aufgaben sollten geplant und in den Alltag integriert werden, um sie später erledigen zu können.
Unwichtig, aber dringend
Dies sind Aufgaben, die dringend erledigt werden müssen, aber nicht wichtig sind. Beispiele sind das Beantworten von E-Mails, die keine wichtigen Informationen enthalten, oder das Durchsehen von Nachrichten, die man nicht wirklich braucht. Diese Aufgaben sollten vermieden oder delegiert werden, wenn möglich.
Unwichtig und nicht dringend
Dies sind Aufgaben, die weder wichtig noch dringend sind. Beispiele sind das Surfen im Internet oder das Anschauen von TV-Sendungen, die man nicht wirklich sehen möchte. Diese Aufgaben sollten vermieden werden, um sich auf wichtigere Dinge zu konzentrieren.
Das Eisenhower-Prinzip kann dabei helfen, sich auf die wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren und Zeit und Energie zu sparen, indem man unwichtige Aufgaben vermeidet oder delegiert. Es kann auch dazu beitragen, Stress zu vermeiden und die Produktivität zu verbessern.
Prokrastination, also das Aufschieben von Aufgaben oder Verantwortlichkeiten auf einen späteren Zeitpunkt, kann negative Auswirkungen haben, wie beispielsweise:
Innere Dialoge können eine wichtige Rolle bei der Prokrastination spielen, da sie unser Verhalten und unsere Entscheidungen beeinflussen können. Wenn wir uns selbst mit negativen oder demotivierenden Gedanken konfrontieren, kann das dazu führen, dass wir uns unmotiviert fühlen und aufhören, an einer Aufgabe zu arbeiten. Auf der anderen Seite können positive innere Dialoge uns dabei helfen, unsere Motivation zu steigern und uns dazu ermutigen, unsere Aufgaben anzugehen. Es ist also wichtig, dass wir uns bewusst machen, was wir denken und uns selbst mit positiven und motivierenden Gedanken konfrontieren.
Weitere solche Beiträge veröffentliche auf dem YouTube-Kanal @karstennoack und wer mehr darüber erfahren will, kann hier klicken, um dorthin zu gelangen. Der externe Link führt in einem neuen Fenster zu meinem Kanal bei YouTube.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 25. September 2019
AN: #2527
K:
Ü:
Maske oder freie Entfaltung? Authentizität: Ein Mensch handelt aus sich selbst heraus und wird nicht von externen Einflüssen dazu gezwungen. Ist das machbar oder eine Illusion?
Wer einmal sich selbst gefunden, der kann nichts auf dieser Welt verlieren.
Stefan Zweig
Verbiegen, verstellen, mehr Schein als Sein? Masken kosten mehr als sie versprechen. Weg damit? Besser ist es! Authentizität klingt erstrebenswert.
Nur, wie sind wir denn wirklich? So, wie im Moment, so wie wir waren, so wie wir sein werden oder wie wir sein könnten? Überlassen wir es Genen und Umfeld, den Gegebenheiten oder haben wir Einfluss darauf?
Was klingen die Weisheiten doch einfach und vielversprechend:
Lerne, was du bist, und sei es.
Pindar
Das Ziel des Lebens ist Selbstentfaltung. Seine eigene Natur vollkommen zu verwirklichen – dafür ist jeder von uns da.
Oscar Wilde
Höhepunkt des Glückes ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.
Erasmus von Rotterdam
Authentizität beschreibt, dass ein Mensch aus sich selbst heraus handelt und nicht von externen Einflüsse dazu gezwungen wird. Authentische Menschen wirken auf Beobachter glaubwürdig, zuverlässig, unverbogen. Dieser Eindruck kann den Tatsachen entsprechen, es müssen jedoch nicht reale Eigenschaften dieser Person sein. Es kann sich auch um Zuschreibungen der Beobachter handeln.
Menschen verlieren wie Nägel ihre Identität, wenn sie anfangen, sich zu verbiegen. Deswegen meinte Immanuel Kant: Die Pflicht gegen sich selbst besteht darin, dass der Mensch die Würde der Menschheit in seiner eigenen Person bewahre. Ein hoher Anspruch, doch beispielsweise Gruppenzwang und Manipulation unterwandern die persönliche Authentizität. Wer wahrlich authentisch sein will, lernt sich am besten erst einmal selbst gut kennen. Nur so lässt sich erkennen was tatsächlich eigene oder übernommene Meinung ist.
Freie Seele,
immer suchst Du das Meer –
das Meer ist Dein Spiegel.
Wir hätten mehr Gewinn,
wenn wir uns so zeigten
wie wir sind,
als wenn wir versuchten
zu scheinen,
was wir nicht sind.
François de La Rochefoucauld oder war es Charles Baudelaire? So oder so, es hörte sich in Französisch noch wohlklingender an.
Weniger empfehlenswerte Formen von Authentizität beinhalten Einblicke in private Bereiche die schon in Richtung radikaler Ehrlichkeit gehen. Und das oft sogar, ohne das gefragt worden ist. Zu viele Information! Das nennt sich dann irgendwann nicht mehr Authentizität, sondern Zumutung.
Der Wunsch einem Selbstbild zu entsprechen ist ein wunderbarer Ausgangspunkt persönlicher Entwicklung. Es birgt allerdings auch Risiken, wenn mit Druck der Spalt zwischen Anspruch und Ist-Zustand überbrückt werden soll. Innere Konflikte sorgen dann dafür, dass die Authentizität baden geht. Dann sorgt der Anspruch dafür, dass selbst aus ehrenhaften Zielen eine Maske wird.
Bei meiner Tätigkeit geht es oft darum Menschen dabei zu unterstützen sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Auch, wer bei Gesprächen, Reden und Präsentationen glaubhaft wirken will, tritt möglichst authentisch auf. Nur wie und was bedeutet das überhaupt vor Publikum?
Wer kein begnadeter Schauspieler ist, tut sich schwer damit sich glaubhaft zu verstellen ohne das nonverbale Unstimmigkeiten auftauchen. Und diese Unstimmigkeiten (Inkongruenzen) reduzieren beim Publikum das Vertrauen. Es wird von Beobachtern bewusst oder zumindest unbewusst registriert.
Wer hingegen meint, was er sagt, hat es leichter kongruent aufzutreten. Allerdings gibt es auch Verhalten, das unnötige Zweifel fördert, weil es nicht auf tatsächlich fehlender Authentizität beruht, aber wie so aussieht.
Sprachliche und auch körpersprachliche Gewohnheiten können dazu führen, dass jemand nicht als authentisch wahrgenommen wird. Oft wird das Rednern erst durch annehmbares externes Feedback deutlich. Jeder trägt eigene Filter und blinde Flecken mit sich herum. Die gilt es zu korrigieren, dann können irritierende Verhaltensmuster korrigiert werden. Dabei ist aufmerksam darauf zu achten, dass ein neues Verhalten auch zur Persönlichkeit passt. Sonst führt der Weg vom Regen unter die Traufe. Nach so manchem Rhetorikkurs oder Seminar zur Körpersprache wirken Teilnehmer erst einmal wie seelenlos und fremdgesteuert, weil ihnen etwas übergestülpt wurde.
Echtheit, Unverfälschtheit, Integrität, Glaubwürdigkeit, Sicherheit, Verlässlichkeit, Wahrheit, Zuverlässigkeit
Das griechische Wort für Authentizität („authentikós“) setzt sich aus den Worten „autos“ („selbst“) und „ontos“ („seiend“) zusammen.
Weiter nach oben zum Gipfel der Maslowschen Bedürfnispyramide?
Schön und gut! Viel Klang, wenig Wirkung? Freie Entfaltung und Authentizität ist doch nur etwas für diejenigen, die auf der Maslowschen Pyramide nicht genug Höhenluft bekommen können, oder?
Trocken ist die Theorie, wie steht es mit der praktischen Umsetzung? Selbstverwirklichung auf Bestellung? Schon so viele Selbsthilfebücher, Lesezeichen und Autoaufkleber werden von ähnlichen Sprüchen geziert. Aber davon geht leider so viel Wirkung aus, wie von einer muffigen Hasenpfote oder dem verwunschenen Glaskristall aus dem Esoterikgroßhandel. Ist das alles nur Wunschdenken, Luxus für gelangweilte Zeitgenossen und pure Theorie? Was wäre, wenn …
Sind freie Entfaltung und Authentizität nur etwas für das Märchenland, etwas für Menschen, die sonst nichts zu tun und keine echten Sorgen haben?
Das Ziel des Lebens ist Selbstentfaltung. Seine eigene Natur vollkommen zu verwirklichen – dafür ist jeder von uns da, meinte Oscar Wilde. Und was meinen Sie?
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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. September 2015
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #928
K: CNB
Ü:
Sündenböcke sind Personen, die für fremde Fehler und Probleme verantwortlich gemacht werden. Was tun, wenn Sie oder jemand anders zu einem Sündenbock gemacht werden soll?
Die Bezeichnung „Sündenbock“ hat ihren Ursprung in der Bibel. Der jüdische Feiertag Jom Kippur, dient der jährlichen Versöhnung zwischen Gott und Mensch.
An diesem Tag der Sündenvergebung verkündete der Hohepriester schon in Beschreibungen des alten Testaments die Missetaten und Übertretungen des Volkes und übertrug sie durch Auflegen seiner Hand auf einen Ziegenbock. Dann wurde der arme Ziegenbock in die Wüste getrieben. Auf diese Weise sollten all die Sünden der Menschen mitgenommen und sie so erlöst werden.
Aaron soll seine beiden Hände auf den Kopf des lebenden Bockes legen und über ihm alle Sünden der Israeliten, alle ihre Frevel und alle ihre Fehler bekennen. Nachdem er sie so auf den Kopf des Bockes geladen hat, soll er ihn durch einen bereitstehenden Mann in die Wüste treiben lassen, und der Bock soll alle ihre Sünden mit sich in die Einöde tragen.
Lev 16, 21-22; Einheitsübersetzung
Heutzutage werden unter der Bezeichnung Sündenbock Personen verstanden, die für Fehler und Probleme verantwortlich gemacht werden, selbst, wenn andere sie verursacht haben. Sind Menschen frustriert oder unglücklich, richten sie ihre Aggression oft auf Personen oder Gruppen, die unbeliebt, leicht identifizierbar sind und machtlos wirken. Friedrich Nietzsche meinte; „Der gestraft wird, ist nicht mehr der, welcher die Tat getan hat. Er ist immer der Sündenbock.“
Sündenböcke werden heutzutage nur noch selten in die Wüste getrieben. Es wird auch freundlicher davon gesprochen jemanden in die Wüste zu schicken. Diese Redewendung klingt doch netter als in die Wüste getrieben, oder?
Um sicherzugehen, dass der mit Schuld beladene Sündenbock nicht wieder zurückkehrt, wurden früher unschöne Vorkehrungen getroffen. Er wurde beispielsweise zu einer hohen Klippe gebracht und dann über deren Kante gestoßen. Heute sind Positionen in der Provinz oder Brüssel weniger schmerzhafte Entsendungen. Von dort taucht außerdem so manch ein Sündenbock später wieder zurück auf die Bühne. „Ene, mene, muh und raus bist du. Raus bist du noch lange nicht, sag mir erst wie alt du bist!“ Der Kinderreim gilt mitunter auch in der Karriere, für den noch jung genug ist und abwarten kann. Die Zeit vergeht und damit kommen Gelegenheiten. Sind vor Ort in der Zwischenzeit unerfreuliche Dinge geschehen, ist der Sündenbock davon unbeleckt geblieben und dadurch mitunter sogar in einer Position, die interessante Optionen eröffnet.
Trotzdem ist die Rolle als Sündenbock nicht sehr erstrebenswert.
Ist die Masse verunsichert, sucht sie sich unbewusst ein Opfer, das sich möglichst weit von der Norm unterscheidet. Dann kommt es zu Vorwürfen und oft zu Gewalt gegen das oder die Opfer. So entlädt sich die kollektive Angst und Dank Sündenbock soll die kollektive Ordnung wieder hergestellt werden. Ganze Bevölkerungsgruppen wurden schon in unheiligen Zeiten als vermeintliche Quelle des Unheils ausgemacht und so zu Sündenböcken. Leider ist auch die deutsche Geschichte von solchen Ausfällen an Menschlichkeit belastet. Es hat schon einige Menschenleben gekostet, Stichworte: Hexenverfolgungen, Holocaust,… Mobbing scheint da im Vergleich noch harmlos, doch auch das belastet Betroffene sehr, mitunter über das Erträgliche hinaus.
Ein typisches Beispiel für eine Person, die als Sündenbock vorbereitet werden, sind Politiker, die zur Wahl gestellt werden, obwohl die Chancen gering sind und sich eigentlich andere Personen anbieten würden. Diejenigen, die den Sündenböcken die Position überlassen, gehen dann weitgehend unbeschadet aus der Wahlschlappe hervor. Es muss sich dabei nicht unbedingt um Unschuldslämmer handeln. Es gibt auch unter solchen Personen Wölfe im Schafspelz. In der Geschichte der meisten Parteien gibt es dafür zahlreiche Beispiele.
Wenn sich etwas Unangenehmes nicht von allein beruhigt, wird ein geeigneter Sündenbock gesucht. Der wird nun als Schuldiger vorgeführt, wie ein Bär am Nasenring, wobei heute statt Ring die Medien eingesetzt werden.
Mit entsprechender Wiederholung und Intensität richtet sich die Kritik mehr und mehr auf den Sündenbock. Das eigentliche Problem tritt dabei immer weiter in den Hintergrund.
Die Rolle des Sündenbocks wird zugeschrieben, sonst wäre es ja ein Selbstopfer, ein Martyrium. Manche Menschen bieten sich eher als Sündenbock an, als andere. Gut, wer frühzeitig erkennt, welche Rolle für ihn vorgesehen ist und wie dem zu begegnen ist. So manche fiese Strategie ist im Nachhinein durchaus offensichtlich. Doch durch entsprechende Manipulation rennen manche Menschen blind in ihr Sündenbockdasein.
Ist beispielsweise eine übertragene Aufgabe nicht mit entsprechendem Einfluss versehen, dann ist Verantwortungsübernahme für ein Scheitern, im Sinne von Schuld, unangemessen. Wer Verantwortung übernehmen soll benötigt dafür auch die erforderlichen Ressourcen, Kompetenzen, Verantwortung und Informationen. Ist das nicht gegeben, hat der Aufgabenträger die Rolle des Sündenbocks. Augen auf! So mancher wurde schon von Aufgaben und Titeln geblendet und dann in die Wüste geschickt.
Was Sie tun können, wenn Sie den Schwarzen Peter zugeschoben bekommen?
Werden Sie zum Sündenbock gemacht, ist es wichtig, erst einmal gelassen zu bleiben. Verärgerung ist verständlich, doch reagieren Sie darauf wild, aggressiv und erregt, wird das vom Umfeld oft als Bestätigung betrachtet, den richtigen Sünder vor sich zu haben.
Wer frustriert reagiert, vermittelt ein schlechtes Gewissen, aggressive Reaktionen ebenfalls. Viele Menschen steigen sofort in die Verteidigung ein, auch wenn sie gar keine Schuld trifft. Besser ist es den eigenen Anteil an der Verantwortung zu benennen und zu tragen, darüber hinaus gehende Schuld an die entsprechenden Stellen zu verweisen. Präsentieren Sie sich souverän und sprechen Sie möglichst ruhig und gelassen. Die Körpersprache spielt hier eine sehr große Rolle.
Hegen Sie den Verdacht Ihnen sei die Rolle eines Sündenbocks zugesprochen worden, bereiten Sie jedes Gespräch umso sorgfältiger vor. Für den kommunikativen Teil liefern Leute ich wie ich ihren Beitrag, für rechtliche Themen Rechtsanwälte.
Trocken und doch hilfreich: Dokumentieren Sie Entscheidungen und Vorgänge sorgfältig, damit Sie es notfalls leichter haben. Sichern Sie Beweise, sonst steht später Wort gegen Wort. Dokumentieren Sie die einzelnen Vorfälle detailliert mit Ort, Datum und möglichen Zeugen. Auch eine Aktennotiz ist besser als nichts. Oft wird allerdings viel zu spät deren Wert erkannt.
Und: Widmen Sie sich regelmäßig der Selbstreflexion. So wissen Sie, ob an Vorwürfen etwas dran ist, ob Sie dazu beitragen können, ihnen zukünftig schon im Vorfeld zu begegnen. Selbst- und Fremdbild sind nun mal oft nicht deckungsgleich, wir haben unsere persönlichen blinden Flecken.
Im Coaching haben Sie dafür einen Sparringspartner, um die Perspektiven zu erkunden, Chancen und Risiken zu erkennen und ihnen zu begegnen. Bei rechtlichen Themen hilft Ihnen ein entsprechender Jurist Ihres Vertrauens. Gut, solche Partner nicht erst im Ernstfall zu kennen.
Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?
Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.
Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 28. Oktober 2018
Überarbeitung: 20. November 2019
AN: #878
K: CNC
Ü:
Jeder hat es wohl schon getan – der eine mehr, der andere weniger. Manche machen es gewollt, andere eher unbewusst. Weshalb lästern und tratschen Menschen so häufig? Und ist das eine gute Idee? Und was tun?
Jeder hat es wohl schon getan – der eine mehr, der andere weniger. Manche machen es gewollt, andere eher unbewusst. Warum lästern und tratschen Menschen so häufig? Und ist das eine gute Idee? Kommen da menschliche Abgründe zum Vorschein oder handelt es sich um eine harmlose Zeitbeschäftigung?
Das Zitat am Seitenanfang stand auf einem Plakat, an dem ich heute vorbeiging. Ob es tatsächlich – wie Je pense, donc je suis – von René Descartes ist, hat mir zumindest Google nicht bestätigen wollen. Das dürfte wohl eher eine recht freie Übersetzung sein. Es gefällt mir so oder so, aus vielerlei Hinsicht. Es steckt eine Menge Wahrheit darin. Wer lästert, gibt Einiges über sich preis, meist ohne sich darüber bewusst Gedanken gemacht zu haben.
Hat Lästern eine genetische Grundlage oder woher kommt es, dass es so weit verbreitet ist? Es liebt die Welt, das Strahlende zu schwärzen und das Erhabne in den Staub zu ziehn. (Friedrich Schiller)
Offiziell hat Lästern keinen guten Ruf, im Gegenteil. Und doch wird es so häufig praktiziert. Wieso? Darauf angesprochen gibt es unterschiedliche Antworten. Eine Studie (Matthew Feinberg / Stanford University veröffentlicht im Journal of Personality and Social Psychology) behauptet sogar Lästern führt dazu, dass wir uns anschließend besser fühlen, uns so mit anderen Personen solidarisieren und das es die gesellschaftliche Harmonie fördert. Na dann …
Jeder hat es wohl schon getan – der eine mehr, der andere weniger. Manche machen es gewollt, andere eher unbewusst. Warum lästern und tratschen Menschen so häufig? Und ist das eine gute Idee?
Wie viel Lästerei verträgt die positive Ausstrahlung, ohne sich völlig zu verabschieden? Kennen Sie charismatische Menschen, die lästern? Soweit ich das erkennen kann passt Lästerei nicht zu einer gestandenen Persönlichkeit, weil es kleinlich und gehässig wirkt.
Auch die Glaubwürdigkeit des Lästerers leidet; wer mit Schmutz wirft, wird selbst dreckig. Und wer zu unverhohlen aus dem Nähkästchen plaudert, wird es wohl auch zukünftig tun. Also lieber Abstand von solchen Plaudertaschen halten, gegebenenfalls zuhören, selbst die Klappe halten. Lästern macht irgendwann einsam.
Je attraktiver ein Mensch ist, desto weniger leidet zwar die Anziehungskraft durch das Tratschen, doch Vertrauenswürdigkeit und Sympathie gehen auch dann verloren. Wer stattdessen viel Gutes über andere Menschen von sich gibt, erfährt eine Aufwertung durch das Umfeld. Lob für andere steigert übrigens auch das eigene Selbstbewusstsein.
Lästern ist menschlich, doch wer es übertreibt, wird schneller selbst zur Zielscheibe von Klatsch und Tratsch. Und es gibt weitere gute Gründe über solchen Auswüchsen zu stehen. Mit denen beschäftigen sich einige der unten genannten Artikel. Tipps, was Sie tun können, wenn über Sie gelästert wird finden Sie dort ebenso, wie für den Fall, dass in Ihrem Umfeld gerne über andere Menschen gelästert wird.
Es ist nicht lange her, das die Öffentlichkeit einen Minister des deutschen Bundestags dabei beobachten konnte, wie er seinen eigenen Pressesprecher vor den Augen der Öffentlichkeit mit Häme überschüttete und bloßstellte. Anstatt mit ihm über seinen Pressesprecher zu lachen, wendete sich die breite Masse der Öffentlichkeit beschämt ab. Wer so etwas tut, machte sich damit keine Freunde. Selbst berechtigte Kritik gehört nicht in die Öffentlichkeit. Nicht jedes Publikum ist so vergesslich, wie die Wähler in Deutschland.
In Kurzform ein paar Empfehlungen zum Thema Lästerei:
Wenn Sie über Dritte sprechen, dann bitte positiv oder ohne eine Wertung. Die Welt ist klein und Stille Post ist selten in Ihrem Interesse. Außerdem bleibt bei Ihrem Gesprächspartner der Geschmack haften, Sie könnten bei nächster Gelegenheit über ihn lästern.
Achten Sie auf einen angemessenen Zustand, bevor Sie etwas sagen oder tun; intensive Emotionen sind keine guten Ratgeber.
Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu. Außerdem: Sie wissen nie wohin die Information gelangt und was mit ihr geschieht. Gesagt ist gesagt!
Lassen Sie die Gerüchteküche abkühlen, anstatt sie mit Ihrem Beitrag zu befeuern. Wechseln Sie lieber das Thema oder verabschieden Sie sich, falls das nicht möglich ist.
Behalten Sie Lästereien für sich, anstatt sich an der Flüsterkette zu beteiligen. Wer weiß, was am Ende dabei herauskommt. Weshalb wollen Sie da im Impressum auftauchen?
Wenn wir wirklich wissen wollen, was und wie ein bestimmter Mensch über Sie denkt, brauchen wir ihn nur zu fragen, was und wie er über andere denkt.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2012
Überarbeitung: 28. Juli 2019
AN: #65642
K:CNC
Ü:
Mit dem Clustering als Kreativitätstechnik und Werkzeug, sortieren Sie Ihre Gedanken, behalten den Überblick und entwickeln Ideen.
Clustering basiert auf einem gelenkten assoziativen Verfahren und ist schnell zu erlernen. Den Ausgangspunkt des Clusterings bildet ein bestimmter Begriff oder die begriffliche Fassung eines Gefühls, anhand dessen die damit verbundenen Gedanken und Gefühle aus dem Gedächtnis hervorgelockt werden sollen. Die Ideen häufen sich auf.
„Cluster“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Büschel“, „Gruppe“ oder „Anhäufung“. Cluster ist hier im Sinne von vernetzten Informationen, Vorstellungen und Gefühlen gemeint.
Clustering ist ohne große Vorarbeiten durchführbar. Bewährt hat es sich vor allem dort, wo es darum geht, über die Aktualisierung von Vorwissen neue Verknüpfungen von Gedanken und neue Ideen zu entwickeln.
Beim Clustering sind ein paar Regeln zu beachten. Außerdem ist etwas Übung erforderlich sowie die Fähigkeit und Bereitschaft, sich auf einen kreativen Prozess einzustimmen. Kreativität wird nicht freigesetzt, wenn die Überlegungen mechanisch ablaufen.
Nehmen Sie ein möglichst großes, unliniertes Blatt Papier, am besten im DIN-A3-Format. In die Mitte des Blattes schreiben Sie zunächst den Kernbegriff, von dem Ihre Gedanken ausgehen sollen und umrahmen diesen. Umkreisen Sie nun gedanklich Ihren Begriff in allen nur denkbaren Richtungen. Ihr Spielraum auf dem Blatt beträgt volle 360 Grad. Hier können Sie Ihren Gedanken einfach freien Lauf lassen. Bringen Sie jeden Gedanken rasch aufs Papier und folgen Sie dem Fluss, der sich einstellt.
Schreiben Sie nacheinander alle Einfälle auf und umrahmen Sie diese. Verwenden Sie kurze und prägnante Begriffe, und halten Sie sich nicht mit langatmigen Erläuterungen auf. Sie werden auch später noch wissen, was Sie sich im Detail dabei gedacht haben. Schließlich basiert das Clustering auf Ihren ureigensten persönlichen Gedanken und bringt lediglich die Strukturen und Verbindungen von innen nach außen.
Einfälle, von denen Sie meinen, dass es eher eine Verbindung zu anderen Begriffen gibt, verbinden Sie ebenfalls mit einer Linie. Es kann auch gut sein, dass einzelne Ideen unverbunden bleiben. Mitunter sind Verbindungen auch erst später erkennbar. Gerade die Entdeckung des verbindenden Elementes kann interessante Einsichten liefern.
Betrachten Sie immer wieder in aller Ruhe, was Sie schon notiert haben, da Sie dies zu weiteren Gedanken führen kann. Stockt der assoziative Fluss, kehren Sie zum Kernbegriff zurück, um dort mit Ihren Assoziationen erneut zu beginnen. Wenn Ihnen gerade nichts einfällt, malen Sie in der Skizze herum, machen Sie die Linien dicker, verwenden Sie verschiedene Farben, und folgen Sie Ihren eigenen Impulsen.
Für ein erfolgreiches Clustering ist eine ungezwungene Stimmung wichtig, denn nützliche Ergebnisse kommen so viel leichter zustande. Häufig ist es für die Teilnehmer ungewohnt, in einem assoziativen Verfahren den eigenen Gedanken und Gefühlen unbewertet freien Lauf zu lassen. Umso bedeutsamer sind die äußeren Rahmenbedingungen und eine geeignete Einstimmung.
Das Cluster wird entweder auf einem großen Blatt Papier – etwa auf einem Flipchart – entwickelt oder es wird ein Overheadprojektor verwendet. Alternativ kann auch auf einem Whiteboard gearbeitet werden, wenn man das Ergebnis mit einer Digitalkamera festhält, bevor es abgewischt wird. Vorzuziehen sind hier jedoch dauerhaft für alle Teilnehmer gut sichtbare Darstellungen, die auch in zukünftigen Sitzungen genutzt werden können.
Die Gruppengröße sollte 3 bis 5 Teilnehmer nicht überschreiten. Nur so können Assoziationen frei fließen und nur so ist sichergestellt, dass sich jedes einzelne Mitglied am Prozess beteiligen kann. Bei größeren Gruppen werden die Teilnehmer in kleinere Clustergruppen eingeteilt. Um die Arbeitsqualität zu fördern, kann es sinnvoll sein, vorab eine gemeinsame Einstimmung auf die kreative Arbeitsphase durchzuführen. Bewährt hat es sich, die Teammitglieder aufzufordern, zunächst eine entspannte Stellung einzunehmen und für circa eine Minute die Augen zu schließen und sich auf ihre Assoziationen zum Kernbegriff zu konzentrieren.
Der Begriff, von dem das Clustering ausgehen soll, ist in der Mitte des Blattes vorgegeben. Der erste Teilnehmer notiert seine Gedanken dazu und reicht dann das Blatt an seinen rechten Nachbarn weiter. Dann entwirft dieser Teilnehmer seine Gedanken, umrahmt sie und verbindet sie mit dem Kernbegriff. Wenn sich der eigene Gedanke besser an den eines Vorgängers anknüpfen lässt als an den Kernbegriff in der Mitte, werden die Begriffe entsprechend miteinander verbunden. Das Blatt wird zwischen den 3 bis 5 Teilnehmern so lange herumgereicht, wie diese Ideen haben bzw. bis die vorher auf 10 bis 20 Minuten begrenzte Zeit vergangen ist.
Killerphrasen bleiben ja ohnehin draußen. Auch jegliche Kommentierung, egal ob verbal oder nonverbal, ist beim Clustering zu unterlassen.
Am Ende wird das Ergebnis präsentiert und je nach den Erfordernissen und Zielen ausgewertet bzw. weiterentwickelt.
Als Metapher (!!!!!) hilft es sich die beiden Gehirnhälften vorzustellen, auch wenn das Konzept der vollkommen unterschiedlichen Gehirnhälften physiologisch nicht mehr aktuell ist.
Teilnehmern mit einer dominanten, für das rationale Denken zuständigen, linken Gehirnseite ist eine völlig freie Assoziation in der Regel zunächst meist suspekt. Eine innere Zensur ist beim Clustering jedoch wenig hilfreich und wird erst dann weniger werden, wenn die logischen Persönlichkeitsanteile von der Nützlichkeit des Verfahrens überzeugt sind. Beim Clustering sind vielmehr die rechte Hemisphäre und die ihr zugesprochenen kreativen Eigenschaften gefragt. Diese Einsicht zu vermitteln, ist Aufgabe des Moderators.
Ich setze diese Kreativitätstechnik beziehungsweise Arbeitstechnik in erster Linie als Vorbereitung meiner Klienten auf Mind Mapping ein.
Wenn Sie von der Methode des Clusterings für sich oder im Team profitieren wollen, dafür einen Moderator wünschen oder selbst lernen wollen, übernehme ich das gerne.
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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 10. März 2006
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #32312
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Mehr IQ auf Bestellung? Heute wird vermehrt auf pharmazeutische Unterstützung gesetzt. Karriere durch Pillen und sind es morgen genetische Manipulationen?
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Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2006
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
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