Was bitte hat Kleidung mit Lampenfieber zu tun?

Was bitte hat Kleidung mit Lampenfieber zu tun?

Tipps für die Bekleidung bei Ihrem erfolgreichen Auftritt ohne Lampenfieber

 

Lampenfieber und Kleidung

Kleidung und Lampenfieber

 

Falsche Kleidung fördert Lampenfieber. Deswegen finden Sie hier Tipps zur Wahl der Kleidung bei einer Rede, Präsentation oder einem anderen Auftritt. Mit geeigneter Bekleidung können Redner und Künstler die Auswirkungen von Lampenfieber reduzieren.

Überblick

 

 

 

 

Welchen Zusammenhang haben Kleidung und Lampenfieber?

 

Zur Wirkung von Kleidung auf das Publikum kann eine Menge gesagt werden und ich könnte einen ganzen Abend damit füllen. Auch hinsichtlich der empfundenen Sicherheit von Rednern gibt es einige Gedanken, die Beachtung verdienen. Und die helfen insbesondere jenen, die unter Lampenfieber leiden.

 

 

Wenn aus jeder Pore der Schweiß rinnt

 

Die körperliche Reaktion auf solche vermeintlich gefährlichen, weil mit Konsequenzen verbundenen Situationen, sind nicht sehr angenehm. So gut es gemeint ist, die körperliche Vorbereitung auf Notsituationen verursacht Probleme. Der Körper bereitet sich auf Kampf oder Flucht vor.

Wir sind den gleichen Urinstinkt zum Überleben ausgesetzt wie unsere haarigen Verwandten im Tierreich. Auch das menschliche Stammhirn (Reptiliengehirn) folgt alten Mustern. Wird Gefahr gewittert, folgt automatisch die Mobilmachung. Die Muskeln werden durchblutet, der Herzschlag und die Atmung beschleunigen sich, der Körper baut Energie auf und lässt dadurch auch die Körpertemperatur steigen. Und wenn die erste Schweißperle entdeckt wird, gilt auch das als schlechtes Zeichen, die Angst nimmt zu. So etwas schaukelt sich leicht hoch. Manche Menschen erleben das vor Publikum besonders intensiv. Aus allen Poren rinnt der Schweiß, der größte Teil der eigenen Aufmerksamkeit beschäftigt sich dann nur noch damit. Auch das soll eine gutgemeinte Strategie aus früheren Tagen der Menschheitsgeschichte sein; der Schweiß wird produziert, weil nasses Fell schwerer zu packen ist.

Kleidung verhindert nicht direkt die Vorgänge im Stammhirn und die ausgelösten körperlichen Reaktionen. Durch geeignete Kleidung kann jedoch zumindest etwas für die Wärmeregulierung des Körpers getan werden und der Schweiß besser kanalisiert werden.

 

 

 

In der eigenen Haut wohlfühlen

 

Wer sich verkleidet fühlt, fördert damit nicht gerade das eigene Selbstvertrauen. Besser sind vertraute Kleidungsstücke, in denen Sie sich wohlfühlen und die Sie möglichst wenig ablenken.

Suchen Sie sich etwas aus, dass sich möglichst in der Schnittmenge Ihrer Komfortzone und der Ihres Publikums bzw. des Zieles befindet. Wenn Sie ein neues Kleidungsstück tragen wollen, machen Sie sich vorher damit vertraut. Das Publikum merkt, wenn jemand sich verkleidet hat. Manche männlichen Redner wirken in ihren Anzügen so verloren wie ein Konfirmand im Anzug und nicht jede Frau ist gewohnt auf High Heels die Bühne zu erobern.

 

 

 

Wieso unnötige Risiken eingehen?

 

Wer sich eingezwängt fühlt, durch die enge Krawatte kaum noch Luft und Stimme hat, tut sich keinen Gefallen. Es erschwert das Zustandsmanagement ebenso wie wacklig auf hohen Absätzen mehr damit beschäftigt zu sein, nicht von der Bühne zu fallen, als mit dem eigentlich geplanten Auftritt. Da verschätzen sich auch Auftritte gewohnte Profis. So wie Jennifer Lawrence, 2013 als beste Hauptdarstellerin mit dem Oscar ausgezeichnet. Sie stolperte auf dem Weg zur Trophäe über ihr extra langes Kleid.

 

 

 

Also nur noch in Jogginghose und Sweatshirt vor Publikum?

 

Was angemessen ist und die Botschaft unterstützt, dürfte von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Und zum Glück gibt es ja einen recht großen Spielraum, in dem Sie sich bewegen können. Nutzen Sie eine Variante, die sich in der Schnittmenge mit Ihrer Komfortzone befindet.

 

 

 

Probe

 

Bei einer Probe unter möglichst realistischen Bedingungen finden Sie heraus, ob Ihre Bekleidung geeignet ist. Denken Sie dabei auch daran, nicht nur die herzerwärmende Wechselwirkung von Kleidung und Beleuchtung zu erkunden. Bei intensivem Scheinwerferlicht bietet sich dafür geeignete Kleidung an.

Wie wäre es mit einem Zwiebelsystem? Wenn Sie im Bedarfsfall Sakko oder Blazer beiseitelegen können, gibt Ihnen das mehr Spielraum. Doch das geht nicht bei jeder Kleidung so einfach, wenn Ihnen erst warm geworden ist. Dann wird die gesamte Oberbekleidung benötigt, um die Schichten darunter zu verbergen. Ein nicht sehr schöner Kreislauf …

 

 

 

Vorbereitung für den Auftritt

 

Wer sich die Kleidung schon am Vortag bereitlegt, hat es am Veranstaltungstag leicht. Jetzt nur nicht nochmals an getroffenen Entscheidungen wackeln. Sie haben sich bei der Auswahl doch etwas gedacht.

P.S.

 

Welchen Zusammenhang zwischen Lampenfieber und Kleidung haben Sie bemerkt?

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

 

 

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Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Was hilft bei Lampenfieber? Antworten auf 14 häufige Fragen, praktische Strategien und Unterstützung für Präsentationen, Reden und wichtige berufliche Auftritte.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. April 2016
Überarbeitung: 14. Januar 2019
AN: #312
Ü:
K:

9 Tipps, damit deine guten Vorsätze eine Chance haben

9 Tipps, damit deine guten Vorsätze eine Chance haben

Wie du deinen guten Vorsätzen zum Erfolg verhelfen. Tipps für dein Selbstmanagement: Es gibt GUTES, wenn wir es tun!
8 Tipps für deine guten Vorsätze

Gute Vorsätze

 

Mit diesen Tipps verhilfst du deinen guten Vorsätzen zum Erfolg. Also ran an die smarte Planung und die Umsetzung! Es gibt nichts GUTES, außer WIR tun es!

Überblick

 

 

 

 

Gute Vorsätze, Ihre guten Vorsätze!

 

Spätestens, wenn ein Jahr zu Ende geht und ein neues Jahr Form annehmen will, ist es wieder ein Thema: Gute Vorsätze! Also ran an die smarte Planung! Es gibt nichts GUTES, außer WIR tun es!

 

 

 

Der Vorsatz ist gefasst, diesmal wird alles anders

 

Same procedure than every year? Soll es wieder die übliche Liste mit guten Vorsätzen werden? Wie viele Punkte der letzten Liste sind tatsächlich erledigt? Was sagen die Sterne? Was ist diesmal das Ziel; erneutes Stolpern oder aus den Fehlern der Vergangenheit lernen?

 

Wir wollen glauben an ein langes Jahr,
das uns gegeben ist,
neu, unberührt,
voll nie gewesener Dinge,
voll nie getaner Arbeit,
voll Aufgabe, Anspruch, Zumutung.
Wir wollen sehen,
dass wir’s nehmen lernen,
ohne allzuviel fallen zu lassen,
von dem, was es zu vergeben hat,
an die, die Notwendiges, Ernstes und Großes
von ihm verlangen.

Rainer Maria Rilke

 

 

 

9 Tipps, mit denen Ihre guten Vorsätze eine größere Chance bekommen

 

 

Der gute Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt, aber selten geritten wird. War er ein Schwarzmaler, der Herr Wilhelm Raabe, wenn er meinte; „Der schwierigste Weg, den der Mensch zurückzulegen hat, ist der zwischen Vorsatz und Ausführung.“? Oder kannte er nur nicht die passenden Tipps? Damit können Sie sich jetzt zumindest nicht mehr herausreden.

 

 

 

1. Die 72 Stunden-Regel

 

Morgen gibt es Freibier. Morgen, ja morgen, da wird alles anders, das sagt sich so leicht. Nur, liegt zwischen Reden und Tun das weite Meer und oft versinkt schon so manches Schiff im heimischen Hafen.

Wenn du wirklich an das Ziel gelangen willst, dann mache das innerhalb von 72 Stunden den ersten Schritt. Selbst wenn es nur ein ganz kleiner Schritt ist, schnellen die Erfolgsaussichten in die Höhe. Wieso? Deshalb!

 

 

 

2. Eigener Vorsatz: Wollen statt Müssen!

 

Selbst, wenn der Anstoß von außen gekommen sein mag; wenn der Vorsatz eine Chance haben soll, mache ihn dir zu eigen.

 

 

 

3. Aus Wünschen SMARTe Ziele machen

 

Vorsätze sind noch keine Ziele, sondern in der Rohform meist noch Wünsche. Deshalb ist es Zeit, aus den Wünschen richtige Ziele zu machen. Immer wieder eine gute Idee: Ziele wohlgeformt mit der SMART-Formel zu formulieren. Vorsätze, die den Kriterien dieser Formel nicht genügen, werden vermutlich auch in den kommenden Jahren auf der Liste stehen.

In Kurzform:

  • Konkrete Zielsetzung
  • Realistische Planung
  • Hindernisse vorhersehen und Lösungen finden
  • Ressourcen sicherstellen

 

 

 

4. Die Kirche im Dorf lassen

 

Die Dinge in Bewegung zu bringen ist eine oft schon recht schwierige Sache, den Schwung beizubehalten eine andere. Viele Menschen setzen ihre Vorsätze nicht um, weil sie sich zu viel auf einmal aufbürden. So verlockend ein vollkommen neues Zielszenario in der Planungsphase erscheinen mag, es sollte auch machbar sein, ohne sich zu verheben. Eins nach dem anderen funktioniert größtenteils besser, als das komplette Leben im Hauruck-Verfahren umzukrempeln.

Erst einmal die Prioritäten klären. Das hilft dabei strategisch in der passenden Reihenfolge ans Werk zu gehen. Sich mit den Grundlagen der Projektplanung zu beschäftigen mag nicht immer erforderlich sein, kann jedoch gerade bei komplexeren Vorhaben sehr hilfreich sein.

 

 

 

5. Unterstützung

 

Lass dich begleiten, nimm dir Unterstützung. Ob Mitstreiter, Mentor oder Coach; mach es dir leichter! Unterstützung hilft beim Loslegen und vor allem auch beim Dranbleiben.

 

 

 

6. Mut

 

Ziele sind Wünsche, für die wir bereit sind, etwas zu tun. Herodot wusste; „Der Erfolg bietet sich meist denen, die kühn handeln, nicht denen, die alles wägen und nichts wagen wollen.“

 

 

 

7. Erfolge feiern

 

Eiserne Vorsätze rosten besonders schnell, deshalb lieber locker bleiben. Feiere die Meilensteine und das Erreichen deiner Ziele. Auch der Weg zählt! Das fördert dann auch die Ausdauer.

 

 

 

8. Ausdauer

 

So manches Vorhaben ist nicht von einem Moment zum anderen umsetzbar. Die Fähigkeit durchzuhalten zählt dann besonders. Gerade große Vorhaben brauchen oft einige Zeit und viele Kraftanstrengungen. Wenn die Reise länger ist, dann zeigt sich, wie intensiv die Motivation wirklich ist. Manchmal kommt die anfängliche Schubkraft dann mehr und mehr zur Ruhe oder sogar zum Stehen. Ist die Herausforderung zu groß und das Ziel noch nicht in Sicht, dann zerrt das an den Nerven.

 

 

9. Meilensteine

 

Eine der hilfreichen Möglichkeiten besteht darin, die Strecke mit entsprechenden Meilensteinen in überschaubare Reiseabschnitte aufzuteilen. Sorge dafür, dass du spürst, wie du vorankommst.

Wie schon empfohlen; feiere erreichte Meilensteine. So gewinnst du Energie für den nächsten Abschnitt. Es ist wichtig und möglich, das Ziel und dessen persönliche Bedeutung präsent zu halten. Wer vor Augen hat, welchen Beitrag der nächste Schritt zum Gesamtziel liefert, schöpft daraus schwungvoll Kraft.

 

 

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Du hast einen guten Vorsatz, wie verhilfst du ihm zum Erfolg?

Artikel

Ehrlichkeit: Wie viel Wahrheit ist wirklich hilfreich?

Wie ehrlich solltest du sein? Erfahre, wo Ehrlichkeit, Diplomatie und Rücksicht zusammengehören und wann radikale Ehrlichkeit mehr schadet als hilft.

Vorsatz

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #3230
K:
Ü:

Fertige Redemanuskripte einfach vorlesen …

Fertige Redemanuskripte einfach vorlesen ...

Selbst ein noch so guter Redeentwurf ist ohne gute Vorbereitung...

Was für eine tolle Rede hätte das werden können - Entschädigung für schlechte Rede?

Fertige Redemanuskripte

 

Es gibt gute Redenschreiber. Doch, was nutzt der beste Redeentwurf, wenn die Darbietung lieblos ist?  Eine wichtige Rede verdient Vorbereitung, Proben, …

Überblick

 

 

 

 

Ein Redemanuskript macht noch keine Rede

 

Eine brillante Rede liegt da vor mir, genauer; ein Redemanuskript. Sie ist dieses Mal nicht aus meiner Feder. Sie ist exzellent aufgebaut, humorvoll, geistreich. Sie passt zum Auftraggeber und dem Ziel, das er mit ihr verfolgt. Sie ist einfach gut!

Sie hat auch etwas mehr gekostet. Ich weiß es, denn ich habe den Redenschreiber empfohlen. Allerdings hatte ich in dem Zusammenhang auch darauf hingewiesen, dass etwas Vorbereitung für die Rede erforderlich ist, um sie zu verinnerlichen und glaubwürdig zu präsentieren.

Dafür haben Zeit und finanzielle Mittel dann allerdings anschließend nicht mehr zur Verfügung gestanden. Also hat der Käufer der Rede sie einfach am Tag der Rede ausgepackt und vorgelesen. Nun ja, auch Vorlesen will gelernt sein und nur wenige Menschen beherrschen diese hohe Kunst. So war das Zuhören für das Publikum keine Freude und das anschließende Buffet wurde zum Trostpreis, die Cupcakes zum Höhepunkt. Eine vertane Chance! Schade, um diesen hervorragenden Redeentwurf. Wenn er den Text ausgedruckt und verteilt hätte, anstatt ihn stammelnd vorzulesen, dann hätte er sich und den Anwesenden einen großen Gefallen getan. An gute Reden erinnert sich das Publikum nicht immer. Eine schlechte Rede vergisst es selten.

 

Eine abgelesene Rede garantiert, dass Ihnen das Publikum nicht zuhört.

Henry Kissinger

 

 

 

Es existieren exzellente Redenschreiber. Nur gute Vorleser sind selten.

 

Es existieren fantastische Redenschreiber. Sie fühlen sich in den auftraggebenden Redner so gut ein, dass dieser den Eindruck hat, die edelsten eigenen Gedanken seien auf magische Weise auf das Papier übertragen worden. Es passt, wirkt und ist stimmig – zumindest auf dem Papier. Um das zu ermöglichen braucht es Zeit und Geld, gute Redenschreiber haben ihren wohlverdienten Preis.

Allerdings ersetzt ein vom Redenschreiber geliefertes Redemanuskript nicht vollständig die Vorbereitung seitens des Redners, beziehungsweise oft nur Vorlesers. Die meisten Menschen können ohne Vorbereitung nur sehr unbeholfen vorlesen. Auch das Vorlesen will gelernt sein, wenn es denn unbedingt sein muss.

Es ist der sichere Tod durch Langeweile für den Zuhörer, wenn ein Redemanuskript stur abgearbeitet und dabei auch noch monoton abgelesen wird.

Umfrageergebnisse

 

Was hält das Publikum von vorgelesenen Redemanuskripten?

 

Vorgelesene Reden empfindet das Publikum zu …

%

... als nicht so schön bis schrecklich.

%

... in Ordnung.

%

... gut.

Nicht repräsentative Umfrage (n=600), wobei die Antwort davon beeinflusst wurde, wie gut die erlebten Vorlesefähigkeiten waren.

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Redemanuskripten von Redenschreibern gemacht?

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Unabhängiger Sparringspartner für Geschäftsführer und Unternehmer: Entscheidungen klären, Konflikte lösen und souveräner führen. Persönlich in Berlin und online.

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 15. Februar 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4339
K:
Ü:

Argumentation: Einsichtsbereitschaft statt blinder Flecken

Argumentation: Einsichtsbereitschaft statt blinder Flecken

Gesprächs- und Präsentationskompetenz
Argumentation: Einsichtsbereitschaft statt blinder Flecken

Gegenargumente kennen und entkräften

 

Schade, viele Redner sind so vom eigenen Standpunkt derartig eingenommen, dass der Erkundung anderer Sichtweisen keine Aufmerksamkeit gewidmet wird. Besser: Erkunden Sie von sich aus die Argumente von Gegenspielern, lernen Sie dazu und optimieren Sie Ihre Argumente.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Argumentation: Einsichtbereitschaft statt blinder Flecken

 

Ein Geheimnis des Erfolgs ist den Standpunkt des anderen zu verstehen.

Henry Ford

 

Meinungsunterschiede sind Chancen, sich aufeinander einzulassen und voneinander zu lernen. Viele Redner sind allerdings so vom eigenen Standpunkt eingenommen, dass der Erkundung anderer Sichtweisen keine Aufmerksamkeit gewidmet wird. Doch genau das ist nicht nur eine Frage des Respekts anders denkenden Menschen gegenüber, sondern auch dem eigenen Thema und Standpunkt gegenüber. Außerdem wird vieles erst dadurch interessant, weil wir uns tiefer dafür interessieren. Wenn der eigene Standpunkt so gut ist, dann braucht es keine Tabuzonen, um ihn zu schützen. Solange man lebt, gibt es immer etwas zu lernen. Man sollte auch aus Fehlern lernen, die man nicht zugibt. Und denkende Menschen sind ja durchaus auch in der Lage, ihre Meinung zu korrigieren. Wer aufhört zu lernen, hört auf zu leben.

So oder so: Gerade die offene Auseinandersetzung mit Alternativen beweist Kompetenz und gibt dem eigenen Standpunkt das notwendige Fundament. Wer reden will, sollte erst einmal lernen, zuzuhören. Ein professionelles Training mit einem Kommunikationstrainer beziehungsweise Coach als Advocatus Diavoli für die konkrete Vorbereitung bieten sich an. Der Blick über den Tellerrand erweitert den Horizont und stärkt die Überzeugungskraft. Beides hat ja durchaus seinen Wert, oder?

P.S.

 

Wie sorgen Sie darauf, dass Sie nicht durch blinde Flecken wesentliche Argumente übersehen?

Artikel

7 Techniken, damit gute Argumente keine Frage des Zufalls sind

Viele Menschen überlassen die Qualität ihrer Argumente weitgehend dem Zufall. Zu oft wird erst während einer Diskussion erkannt, welche Lücken übersehen wurden. Bereite dich lieber gleich entsprechend vor.

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Ein Geheimnis des Erfolgs ist den Standpunkt des anderen zu verstehen. Henry Ford

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #4335

Gibt es ein Rezept für Glück? Was macht glücklich und was nicht?

Gibt es ein Rezept für Glück? Was macht glücklich und was nicht?

Glück ist ein Zustand

Gibt es ein Rezept für Glück?

Was macht glücklich und was nicht?

 

Welchen Einfluss haben wir auf Glück und Glücksempfinden? Was können wir tun, um die ersehnten Glückssäfte fließen zu lassen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Glück

 

Da können einem schon die Ohren klingeln: „Happy, happy, happy“ trällert es regelmäßig aus den Lautsprechern und das Internet ist mit unzähligen Happy-Videos gefüllt. Ob Popmusik, Boulevardfernsehen, Psychologie oder Philosophie; das Thema Glück taucht immer wieder auf.

Ein Glas Nutella und das Kind strahlt mit der Sonne um die Wette. Leben kann einfach sein. Wahrer Reichtum besteht nicht im Besitz, sondern im Genießen, meinte Ralph Waldo Emerson. Er muss es wissen. Also mache ich mir einen besonders leckeren Café Latte und überlege, was mir zum Thema Glück einfällt.

 

 

 

Gibt es ein Rezept für Glück?

 

Immer wieder werde ich gebeten, zum Thema Glück etwas zu sagen oder zu schreiben.

Wer hätte es geahnt:

Alle Menschen wollen glücklich sein.

Aristoteles

 

Ja und, was gibt es zum Thema Glück noch zu sagen, dass nicht schon gesagt wurde? Und warum ist das Thema in letzter Zeit so derartig gefragt?

Noch bis Ende der Neunzigerjahre war das Thema Erfolg und finanzieller Wohlstand ganz vorne auf der Hitliste der gewünschten Themen ﹣und jetzt Glück? Vielleicht hat es auch etwas mit dem Wunsch zu tun, sich weniger auf die Probleme, sondern vielmehr auf mögliche Lösungen zu konzentrieren. Das ist es ja auch, was Glücksforscher wie Martin Seligmann (Positive Psychologie) fordern.

Seit Hightech tiefere Blicke in den laufenden Betrieb des Gehirnes und das Erbgut erlauben, sind psychologische Experten ja kaum noch als Gesprächspartner zum Thema begehrt. Bildgebende Verfahren wie MRT, CT etc. suggerieren Fortschritte auf dem Gebiet der Glücksforschung.
Glücksempfinden? Da sei einiges genetisch veranlagt, ist dann auch in der Fachliteratur zu lesen.

Die gute Nachricht; ein großer Teil des Glücksempfindens ist trainierbar! Nur ein geringer Anteil basiert auf äußeren Umständen. Das ist doch eine gute Nachricht, oder?

Es stimmt; die Fokussierung auf das Glück ist sehr lohnenswert und eine sehr individuelle Angelegenheit. Es hat zwar etwas von Eulen, die nach Athen getragen werden, bleibt aber weiterhin aktuell.

 

 

 

Was ist das überhaupt, dieses Glücksempfinden?

 

So groß die Sehnsucht ist, so zögerlich die Realisierung. Jeder hat seine eigene Vorstellung davon, wie Glück aussieht und sich anfühlt. Auch wenn es einige Elemente gibt, die sehr oft genannt werden, ist deren Ausprägung sehr unterschiedlich. Besonders häufig genannt werden Gesundheit, Karriere, Partnerschaft, Familie und Kinder, Urlaub, …

Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause.

Demokrit

 

Für ein wirkliches Glücksempfinden ist Erfüllung in allen persönlich relevanten Bereichen von Bedeutung. Glück lässt sich zwar nicht erzwingen, doch wir können ihm eine Bahn, einen Weg bereiten.

Damit Vorbereitung auf Gelegenheit treffen kann, gibt es einige wichtige Fragen zu beantworten. Ziele geben dem Leben einen erstrebenswerten Inhalt. Sie machen es erst möglich, Lebenswege zu planen und das eigene Leben zu organisieren. Ein sinnerfülltes Leben sorgt für mehr Tiefe, Bewusstsein und Zufriedenheit, während ein Leben ohne Lebensziele viel häufiger als sinnlos und unerfüllt empfunden wird. Wobei unerreichbare Ziele bei verkrampfter Haltung auch das Gegenteil fördern.

Glücksgefühle unterliegen Schwankungen. Selbst die intensivsten Gipfel des Glücks dauern nicht ewig an. So macht auch ein Lottogewinn nicht zwangsweise auf Dauer glücklich. Kurzzeitig schnellt das Glücksgefühl in ungeahnte Höhen, um dann wieder zum gewohnten Maß zurückzufinden.

Das Phänomen nennt sich Adaption. Wir gewöhnen uns an Reize und nehmen sie nicht mehr weiter in der gleichen Intensität wahr. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Menschen besitzen die hervorragende Fähigkeit, sich durch Anpassung (Adaption) flexibel an wechselnde Umweltbedingungen anzupassen. Das gilt auch für Gemütszustände. Wir lernen, mit negativen Ereignissen zu leben. Die Zeit heilt so manche Wunde.

Schön und gut; wo Licht ist, da ist auch Schatten. Leider gilt das auch für positive Erfahrungen. Auch an schöne Erlebnisse gewöhnen wir uns früher oder später. So zeigen Studien beispielsweise; wohlhabende Menschen sind nicht glücklicher als der Durchschnitt. Sechster im Lotto? Auch die Freude der Lotto-Gewinner ist nicht dauerhaft.

 

 

 

Gewohnheit vs. Glücksempfinden

 

Dauerndes Glück ist Langeweile.

Oswald Spengler

 

Bedauerlicherweise bemerken wir oft die persönliche Bedeutung, die etwas für uns hat, erst, wenn wir es verlieren. Mit dem Glück ist es wie mit der Brille; man hat sie auf der Nase und weiß es nicht. Es braucht die Pflege der Achtsamkeit, um die Wertigkeit, die persönliche Bedeutung zu würdigen. Denn gerade die vielen kleinen alltäglichen Rituale addieren sich zu Glücksgefühlen.

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.

Wilhelm Busch

Alles nur Chemie?

 

Weniger romantisch; neurologisch basiert Glück auf komplexen Vorgängen, die unser Gehirn mithilfe von hauptsächlich vier Botenstoffen steuert.

Am Aufbau von Glücksgefühlen sind maßgeblich die Botenstoffe Dopamin, es spielt die Hauptrolle, in Verbindung mit Noradrenalin, Serotonin und Endorphine beteiligt und verändern uns mental am stärksten.

Alles nur Chemie? Sind wir alle nur Junkies, angetrieben von der Nachschubversorgung mit Glückshormonen?
Jein! Es ist ja nur die halbe Wahrheit. Denn diese Erkenntnis beantwortet ja noch nicht, was die Chemie im Körper beeinflusst. Was können wir tun, um die ersehnten Glückssäfte fließen zu lassen?

 

 

 

Auf der Suche nach der Glücksquelle

 

Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.

Nicolas Chamfort

 

Leute, die sich für Pechvögel halten, fördern mit ihrem Tunnelblick selbsterfüllende Prophezeiungen. Selektive Wahrnehmung funktioniert in alle Richtungen. Glückspilze neigen dazu, vorzugsweise das Positive zu sehen.

Für das empfundene Glück ist die persönliche Sichtweise also von sehr großer Bedeutung. Eine optimistische und konstruktive Grundhaltung ist nicht nur gesünder, sondern wirkt sich auch sehr positiv auf die Lebensgestaltung aus.

Die Glücklichen sind neugierig.

Friedrich Nietzsche

 

Da eine neugierige Grundhaltung eine Wirkung auf die persönliche Wahrnehmung hat, werden im Glückszustand die Möglichkeiten besser erkannt. Sie können so leichter genutzt werden, als wenn jemand sich pausenlos auf die Schwierigkeiten fokussiert.

Auch die sich daraus ergebende positive Ausstrahlung bleibt nicht ohne Wirkung auf die Umwelt; zufriedene Menschen haben leichter privaten und beruflichen Erfolg. Mit einer positiven Ausstrahlung wirken wir auf den ersten Blick sympathischer auf unsere Mitmenschen. Die Körpersprache vermittelt es automatisch. 
Dabei macht es einen großen Unterschied, ob jemand so tut oder es dem tatsächlichen inneren Glückszustand entspricht. Wir sehen den Unterschied!

Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen.
Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich.

Ludwig A. Feuerbach

 

Es lohnt sich also gut auf sich selbst Acht zu geben! Und das verträgt sich sehr gut damit, sich für andere Menschen einzusetzen:

Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen.

Marcus Tullius Cicero

 

Viele Wege können ans Ziel führen. Wer sich für etwas auf eine Weise einsetzt, das so zur eigenen Erfüllung beiträgt, bereichert das eigene Leben und das anderer Menschen. Maßgeblich für das eigene Glücksempfinden ist, wie gut wir in der Lage sind, uns an sich verändernde Lebensbedingungen anzupassen und Herausforderungen zu meistern.

Unsere Einstellung zum Glück beeinflusst maßgeblich, wie viele glückliche Momente wir erleben.

 

 

 

Praktische Einflussfaktoren für Glücksempfinden

 

Alles zu viel Theorie? Hier folgen ein paar Faktoren, die ganz praktisch förderliche Auswirkungen auf das Glücksempfinden haben:

Alles, das den Eindruck stärkt, das Leben positiv selbst gestalten zu können

  • Harmonische und stabile Partnerschaften
  • Gesunde Bewegung
    Bewegung, die Spaß macht, setzt die euphorisierenden Hormone Serotonin und Endorphine frei.
  • Harmonische und stabile Freundschaften
    Erfüllende soziale Beziehungen haben besonders großen positiven Einfluss auf das menschliche Glücksempfinden.
  • Zuversichtlicher Blick in die Zukunft
  • Eine erfüllende berufliche Tätigkeit
  • Neugier
  • Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl
  • Förderliche Überzeugungen
  • Genießen können
    Die Wertschätzung von Erreichtem und eine gute Prise Abwechslung lassen die Sinne im Überfluss schwelgen.
  • Schöne Momente
    Das Hier-und-jetzt als den Moment, in dem das Leben tatsächlich stattfindet, genießen.
  • Lachen
    Lachen wirkt schnell und ist dabei sogar noch ansteckend. Und anders als Schokolade macht es auch nicht dick.
  • Vorfreude
    Vorfreude baut Stresshormone ab, stärkt das Immunsystem, und Domamin wird produziert.

 

 

 

Macht Geld glücklich?

 

Ob Geld glücklicher macht? Jein! Tatsächlich lässt isch die allgemeine Lebenszufriedenheit mit Geld steigern. Allerdings nimmt die Glücks-steigernde Wirkung von Geld mit jedem zusätzlichen Euro immer weiter ab. Auch Gehaltserhöhungen sind sehr relativ. Je geringer das Gehalt, desto mehr Freude macht eine Erhöhung tendenziell.

 

 

 

Gegner des Glücksempfindens

 

Hier die häufigsten Hindernisse für Glücksempfinden:

 

a. Opferhaltung

 

Der Eindruck, äußeren Umständen ausgeliefert zu sein. In einer solchen Opferhaltung wird nicht mehr aktiv gestaltet, sondern gelitten.

 

 

b. Neid

 

Wer sich ständig mit anderen vergleicht, gräbt sich immer tiefer in den Neid und die Unzufriedenheit ein. Kierkegaard meinte dazu; „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Glück ist kein Wettbewerb. Wird bei der Jagd nach dem Glück vor allem der vergleichende Blick auf das Leben anderer als Orientierung gesehen, dann geht das oft schief. Wer sich seine Situation mit der anderer Menschen vergleicht, wird eher unglücklich.

 

 

c. Zwang

 

Disziplin mag seine Bedeutung haben. Aber unter Zwang kommt wohl nur bei Sadomasochisten Freude auf. Es braucht mitunter ganz besonders die Fähigkeit der Selbstmotivation.

 

 

d. Fehlende Dankbarkeit

 

Wer Erreichtes nicht würdigt, wird sich auch an Zukünftigem wenig erfreuen können. Allerdings gilt es in manchem Umfeld sogar als unangemessen, nicht dem Anspruch zu entsprechen, glücklich zu sein. So als wäre ein Mensch, der nicht glücklich ist, undankbar.

 

 

 

e. Fehlende Werte

 

Wer seine tatsächlichen Werte nicht kennt, verzettelt sich schnell und sucht das Glück an den falschen Orten. Die vielen Versprechungen locken schnell auf die falsche Fährte und da sie nicht halten, was sie versprechen, folgt der Frust. Gerade Geld, Wohlstand und Ruhm liefern kaum den Beitrag, den sie so schillernd in Aussicht stellen.

 

 

 

Und nun?

 

Was machen Sie mit diesen Gedanken?

Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung?

 

Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.

Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.

Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.

→ Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen

P.S.

 

Was fällt Ihnen zum Thema Glück ein?

Es ist ein ungeheures Glück, wenn man fähig ist, sich freuen zu können. Georg Bernhard Shaw

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. November 2015
Überarbeitung: 11. März 2019
AN: #43312
K: CNA
Ü:

Wie Sie mit Hilfe von Mind Mapping überzeugen und verhandeln

Wie Sie mit Hilfe von Mind Mapping überzeugen und verhandeln

Von sich und dem Angebot mittels Kreativitätstechniken - wie einem Mind Map - überzeugen

 

Überzeugen und verhandeln mit Hilfe von Mind Mapping

Mit Mind Mapping überzeugen und verhandeln

 

Bei Verhandlungen lohnt eine fundierte Vorbereitung und eines der wirkungsvollsten Werkzeuge dafür, ist das Mind Mapping. Hier erfahren Sie, wie Sie bei Ihren Verhandlungen von Mind Maps profitieren.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Überzeugen und verhandeln erfordert Überblick und Empathie

 

Wer andere Menschen anstecken, begeistern und schließlich überzeugen will, tut gut daran, sowohl die Zielgruppe als auch das Thema bestens zu kennen. Sie haben ein Angebot, dem Sie zum Erfolg verhelfen wollen? Dann profitieren Sie sowohl vom Überblick als auch relevanten Einblicken in das Denken der Zielgruppe. Wenn es uns gelingt, die verschiedenen Perspektiven einzunehmen, können wir auf einer viel breiteren und fundierteren Basis Entscheidungen treffen und gezielter kommunizieren. Gerade in Verhandlungssituationen bringt das eine Menge Vorteile mit sich. Da lohnt sich auch eine fundierte Vorbereitung und eines der wirkungsvollsten Werkzeuge dabei, ist das Mindmapping. Hier erfahren Sie, wie Sie bei Ihren Verhandlungen von Mindmaps profitieren.

Mindmapping

 

Ein hervorragendes Werkzeug für die Vorbereitung von Verhandlungen ist das Mindmapping – die Erstellung von Gedankenlandkarten.

Bevor es an die Überzeugungsarbeit geht, wird ein Mindmap erzeugt. Weshalb? Weil mancher vermeintliche Durchblick pure Augenwischerei ist. Je mehr wir persönlich beteiligt sind, desto wahrscheinlicher sind blinde Flecken. Ein Mindmap deckt sie auf. In ihm wird die gesamte Situation skizziert. Ausgehend vom zentralen Thema werden von dort aus Unterthemen, mit Assoziationen strahlenförmig auf Ästen und Zweigen dargestellt. Dabei geht es sowohl um Hauptgedanken und Nebengedanken, dem Detailgrad sind keine Grenzen gesetzt. Sie tauchen so tief in, wie Sie es für richtig halten. Mit relativ wenig Aufwand erreichen Sie schnell sehr viel Überblick und Einsicht.

Verhandlungen

So erhalten Sie den Überblick, erkennen die Zusammenhänge, Interessen, Verantwortlichkeiten, sowie bei näherem Hinsehen sonst unbeachtet bleibende Details. Gerade Verhandlungen unter Druck sorgen schnell für einen Tunnelblick, bei dem sonst wichtige Aspekte übersehen werden. Ein Mindmap hilft auch dabei.

Daraus folgen weitere Gedanken, die zunehmend konkreter werden, wie beispielsweise Arbeitsschritte, Zusammenhänge, Vorteile und Nachteile von Optionen, Zuständigkeiten. Zu den Hauptästen gehören die wesentlichen Ziele für die Angelegenheit. Dann folgen als Zweige die jeweiligen Argumente, Gegenargumente und Entkräftungen, Angebote etc. Dabei werden also auch die Perspektiven direkter und indirekt beteiligter Personen erkundet. Innerhalb kürzester Zeit sind Sie gut vorbereitet für den nächsten Schritt.

Beispiel

Verhandlungsvorbereitung mit Mind Mapping

Mind Map mit Gedanken zu Verhandlungen

Verhandlungsvorbereitung mit Mind Mapping

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

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Welche Techniken setzen Sie ein?

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:

Redner auf dem Weg zum Pulitzerpreis brauchen Prägnanz

Redner auf dem Weg zum Pulitzerpreis brauchen Prägnanz

Damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen, in Gesprächen, mit Reden und Präsentationen
Auf dem Weg zum Pulitzerpreis

Prägnanz

 

Wichtige Gedanken kurz und prägnant auf den Punkt zu bringen, Wichtiges von Unwichtigem trennen und Inhalte auf Kerngedanken fokussieren. Lernen Sie, Inhalte und Argumente klar, präzise und prägnant zu formulieren — ohne Umschweife und Floskeln.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Hoch lebe die Prägnanz

 

Was immer du sagst,
sage es kurz,
und sie werden es hören,
sage es klar,
und sie werden es verstehen,
sage es bildhaft,
und sie werden es im
Gedächtnis behalten.

Joseph Pulitzer

 

 

 

 

Prägnanz

 

Prägnanz ist die Fähigkeit, wichtige Gedanken kurz und verständlich auf den Punkt zu bringen. Es gilt, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und Inhalte auf Kerngedanken zu fokussieren. Lernen Sie, Inhalte und Argumente klar, präzise und prägnant zu formulieren — ohne Umschweife und Floskeln. Ja, das macht etwas mehr Aufwand, als alle verfügbaren Gedanken auf das Publikum abzuladen. Doch das Publikum ist dankbar für Beiträge, denen anzumerken ist, dass der Redner diesen Aufwand betrieben hat.

 

 

 

Neu ist die Erkenntnis nicht

 

 

Sprich, doch bleibe kurz und klar!

Dante Alighieri

 

Was ist der langen Rede kurzer Sinn?

Friedrich von Schiller

 

Wo nicht die Zeit ist, fasse dich in Reden kurz.

Sophokles

 

Der Ton einer einzelnen Sprechstimme ermüdet; sprich nie länger als vierzig Minuten.

Kurt Tucholsky

 

Viel mit wenig Worten fein kurz anzeigen können, das ist Kunst und große Tugend.
Thorheit aber ist′s, mit viel Reden nichts reden.

Martin Luther

 

Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten.

Martin Luther

Video

Einfache Botschaften, große Wirkung – So steigerst du deine Kommunikationskraft!

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

Wie sorgen Sie für Prägnanz?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 28. November 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:CNC
Ü:

Mentoring: Von Erfahrung profitieren und den eigenen Weg klarer gestalten

Mentoring: Mentor finden & von Erfahrung profitieren

Erfahrene Unterstützung für die Karriere

Manche Erfahrungen lassen sich in keinem Lehrbuch finden.

Sie entstehen durch Entscheidungen, Umwege, Erfolge, Fehler, Verantwortung und viele Jahre Praxis.

Genau darin liegt der besondere Wert eines guten Mentors.

Ein Mentor gibt Orientierung, stellt Fragen, teilt Erfahrungen und eröffnet Perspektiven, die du aus deiner eigenen Position heraus vielleicht noch kaum sehen kannst.

Dabei geht es darum, deinen eigenen Weg klarer zu erkennen und bewusster zu gestalten.

Gutes Mentoring liefert weniger fertige Antworten. Es verbessert die Qualität deiner Fragen und deiner Entscheidungen.

 

 

 

Was ist Mentoring?

 

Mentoring ist eine persönliche Entwicklungsbeziehung zwischen einem erfahrenen Menschen und einer Person, die von dessen Erfahrung, Perspektive und Rückmeldung profitieren möchte.

Der Mentor bringt eigene Erfahrungen ein.

Er teilt Beobachtungen.

Er gibt Feedback.

Er macht auf Chancen und Risiken aufmerksam.

Er kann Türen zu neuen Denkweisen öffnen.

Und er unterstützt dabei, Situationen aus größerer Distanz zu betrachten.

Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt dabei immer bei dir.

Genau das macht gutes Mentoring aus.

 

 

 

Woher kommt der Begriff Mentor?

 

Der Begriff geht auf Homers Odyssee zurück.

Mentor war ein Freund des Odysseus und wurde mit der Begleitung seines Sohnes Telemachos betraut.

Aus diesem Namen entwickelte sich später die Bezeichnung für einen erfahrenen Begleiter, Ratgeber und Förderer.

Heute findet Mentoring in sehr unterschiedlichen Bereichen statt.

In Unternehmen.

In Wissenschaft und Forschung.

In der beruflichen Entwicklung.

Bei Führungskräften.

Bei Unternehmerinnen und Unternehmern.

Und überall dort, wo Erfahrung dabei helfen kann, den eigenen Weg bewusster zu gestalten.

 

 

 

Was kann ein Mentor leisten?

 

Ein guter Mentor kann dir etwas geben, das besonders wertvoll ist:

eine erfahrene Perspektive von außen.

Du siehst deine Situation aus deinem bisherigen Erfahrungshorizont.

Ein Mentor hat möglicherweise ähnliche Situationen bereits mehrfach erlebt.

Er erkennt Muster.

Er kennt typische Stolpersteine.

Er sieht Zusammenhänge, die aus größerer Distanz leichter erkennbar werden.

So kannst du von Erfahrungen profitieren, für die du selbst sonst Jahre brauchen würdest.

 

 

 

Mentoring kann Umwege verkürzen

 

Eigene Erfahrungen besitzen großen Wert.

Gleichzeitig braucht niemand jeden möglichen Umweg selbst zu gehen.

Vielleicht hat jemand vor dir bereits eine ähnliche berufliche Veränderung gestaltet.

Eine Führungsrolle übernommen.

Ein Unternehmen aufgebaut.

Schwierige Entscheidungen getroffen.

Konflikte erlebt.

Sich neu positioniert.

Oder gelernt, mit größerer Verantwortung umzugehen.

Diese Erfahrungen lassen sich zwar selten eins zu eins übertragen.

Sie können dir jedoch helfen, deine eigene Situation schneller und differenzierter einzuschätzen.

 

 

 

Mentoring und Coaching: Wo liegt der Unterschied?

 

Mentoring und Coaching können sich ergänzen.

Ihre Schwerpunkte unterscheiden sich.

 

Beim Coaching

steht dein eigener Denk- und Entwicklungsprozess im Mittelpunkt.

Ein Coach stellt Fragen, strukturiert, gibt Feedback, eröffnet Perspektiven und unterstützt dich dabei, eigene Lösungen zu entwickeln.

 

Beim Mentoring

spielt die persönliche Erfahrung des Mentors eine größere Rolle.

Der Mentor kann erzählen:

„So habe ich eine ähnliche Situation erlebt.“

Oder:

„Auf diesen Aspekt würde ich besonders achten.“

Oder:

„Diese Konsequenz wird häufig unterschätzt.“

Dadurch kommt eine zusätzliche Erfahrungsdimension hinzu.

 

Mentoring, Beratung und Sparring

In der Praxis lassen sich Mentoring, Beratung und Sparring manchmal kaum vollständig voneinander trennen.

Je nach Situation kann eine andere Rolle hilfreich sein.

Manchmal brauchst du Fragen.

Manchmal eine Einschätzung.

Manchmal Feedback.

Manchmal eine Gegenposition.

Und manchmal möchtest du wissen, wie ein erfahrener Mensch deine Situation beurteilt.

Entscheidend ist deshalb weniger das Etikett.

Entscheidend ist, welche Form der Unterstützung dir in deiner konkreten Situation weiterhilft.

 

 

 

Ein guter Mentor denkt mit dir statt für dich

 

Mentoring wird problematisch, sobald aus Erfahrung allgemeingültige Rezepte werden.

Was für den Mentor funktioniert hat, muss zu deiner Persönlichkeit, deiner Situation und deinen Zielen passen.

Ein guter Mentor versteht diesen Unterschied.

Er sagt weniger:

„So musst du es machen.“

Er sagt eher:

„So sehe ich die Situation. Schau, was davon für dich hilfreich ist.“

Das ist ein großer Unterschied.

Mentoring soll deine Eigenständigkeit stärken.

 

 

 

Was einen guten Mentor auszeichnet

 

Erfahrung allein macht noch keinen guten Mentor.

Entscheidend ist, wie jemand mit seiner Erfahrung umgeht.

Hilfreiche Eigenschaften sind beispielsweise:

  • Interesse an deiner Entwicklung
  • relevante praktische Erfahrung
  • die Fähigkeit zuzuhören
  • ein gutes Gespür für Menschen und Situationen
  • Offenheit für andere Wege als den eigenen
  • die Bereitschaft zu ehrlichem Feedback
  • Diskretion und Verlässlichkeit
  • Selbstreflexion
  • Respekt vor deiner Entscheidungsfreiheit
  • die Fähigkeit, gute Fragen zu stellen

Besonders wertvoll ist ein Mentor, der gleichzeitig unterstützen und widersprechen kann.

Denn Entwicklung braucht Ermutigung.

Und manchmal braucht sie einen respektvollen Widerspruch.

 

 

 

Ein Mentor darf dir widersprechen

 

Ein Mentor ist wertvoll, wenn du von ihm mehr bekommst als Zustimmung.

Vielleicht verliebst du dich gerade in eine Idee.

Vielleicht unterschätzt du ein Risiko.

Vielleicht überschätzt du eine Chance.

Vielleicht weichst du einer wichtigen Entscheidung aus.

Dann kann ein erfahrener Blick von außen besonders hilfreich sein.

Ein guter Mentor stärkt dich und fordert gleichzeitig dein Denken heraus.

Genau dadurch entsteht Entwicklung.

 

 

 

Vertrauen ist die Grundlage

 

Mentoring braucht Offenheit.

Dafür braucht es Vertrauen.

Du solltest über Zweifel sprechen können.

Über Unsicherheit.

Über Fehler.

Über Ideen, die noch unfertig sind.

Über Entscheidungen, bei denen du selbst noch keine klare Position gefunden hast.

Wenn du ständig darüber nachdenken musst, welchen Eindruck du auf deinen Mentor machst, bleibt ein großer Teil des Potenzials ungenutzt.

Eine gute Mentoringbeziehung bietet einen Raum, in dem du offen denken kannst.

 

 

 

Auch die Chemie muss stimmen

 

Ein Mentor kann fachlich hervorragend sein und trotzdem kaum zu dir passen.

Deshalb spielt die persönliche Ebene eine wichtige Rolle.

Kannst du offen sprechen?

Fühlst du dich ernst genommen?

Respektierst du die Erfahrung und Haltung dieser Person?

Kann sie dir widersprechen, ohne dass daraus ein Machtspiel entsteht?

Entsteht ein Austausch auf Augenhöhe?

Diese Fragen sagen häufig mehr über die Qualität einer möglichen Mentoringbeziehung aus als Titel und Lebenslauf.

 

 

 

Was ein Mentee mitbringen sollte

 

Auch Mentoring lebt von beiden Seiten.

Ein guter Mentee bringt vor allem Bereitschaft mit.

Bereitschaft zu lernen.

Bereitschaft, Fragen zu stellen.

Bereitschaft, eigene Annahmen zu überprüfen.

Bereitschaft, Feedback ernsthaft zu prüfen.

Und Bereitschaft, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen.

Hilfreich sind außerdem:

  • klare Entwicklungsziele
  • Offenheit
  • Eigeninitiative
  • Verlässlichkeit
  • Selbstreflexion
  • Umsetzungsbereitschaft

Mentoring wirkt besonders gut, wenn aus Gesprächen konkrete Gedanken, Entscheidungen und Handlungen entstehen.

 

 

 

Welche Themen eignen sich für Mentoring?

 

Mentoring kann bei sehr unterschiedlichen Themen wertvoll sein.

Zum Beispiel bei:

  • beruflicher Entwicklung
  • Übernahme einer Führungsrolle
  • Karriereentscheidungen
  • unternehmerischen Fragen
  • Positionierung
  • Selbstmarketing
  • Kommunikation in anspruchsvollen Situationen
  • Umgang mit Verantwortung
  • strategischen Entscheidungen
  • persönlicher Weiterentwicklung

Besonders wertvoll wird Mentoring häufig in Übergangsphasen.

Wenn etwas Neues beginnt und frühere Erfahrungen allein kaum ausreichen.

 

 

 

Mentoring für Führungskräfte

 

Mit zunehmender Verantwortung verändert sich häufig auch die Qualität der Fragen.

Es geht weniger darum, wie eine Aufgabe technisch erledigt wird.

Es geht um Entscheidungen.

Prioritäten.

Menschen.

Einfluss.

Kommunikation.

Konflikte.

Wirkung.

Und um die Frage, welche Führungspersönlichkeit du sein möchtest.

Gerade dann kann ein erfahrenes Gegenüber wertvoll sein.

Jemand, mit dem du Gedanken sortieren kannst, bevor du sie im Unternehmen vertreten musst.

 

 

 

Mentoring bei wichtigen Entscheidungen

 

Ein Mentor sollte dir wichtige Entscheidungen kaum abnehmen.

Er kann dir helfen, sie besser vorzubereiten.

Zum Beispiel durch Fragen wie:

  • Was möchtest du mit dieser Entscheidung erreichen?
  • Welche Konsequenzen übersiehst du möglicherweise?
  • Welche Annahmen liegen deiner Einschätzung zugrunde?
  • Was spricht gegen deine bevorzugte Lösung?
  • Welche Erfahrung aus ähnlichen Situationen könnte relevant sein?
  • Welche Entscheidung passt zu deinen langfristigen Zielen?

So entsteht Klarheit.

Die Entscheidung bleibt deine.

 

 

 

Ein Mentor kann Türen öffnen – sein Netzwerk ist trotzdem kein Selbstbedienungsladen

 

Mentoring wird häufig mit Netzwerken verbunden.

Und tatsächlich können Mentoren wertvolle Kontakte herstellen.

Entscheidend sind Vertrauen und Passung.

Ein verantwortungsvoller Mentor überlegt genau, welche Verbindung für beide Seiten sinnvoll ist.

Das eigene Netzwerk ist schließlich über Jahre gewachsen.

Eine Empfehlung besitzt Gewicht.

Deshalb sollte sie gezielt eingesetzt werden.

 

 

 

Wie lange dauert Mentoring?

 

Eine feste Dauer gibt es kaum.

Manche Mentoringbeziehungen begleiten eine konkrete Übergangsphase.

Andere bestehen über viele Jahre.

Manchmal reicht ein intensiver Austausch über einige Monate.

Manchmal treffen sich Mentor und Mentee in größeren Abständen über einen langen Zeitraum.

Entscheidend ist der Nutzen.

Die passende Frage lautet deshalb:

Welcher Rhythmus unterstützt deine Entwicklung und dein aktuelles Anliegen?

 

 

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Mentor?

 

Mentoring kann besonders wertvoll sein, wenn du merkst:

  • Eine neue Rolle beginnt.
  • Deine Verantwortung wächst.
  • Du stehst vor einer weitreichenden Entscheidung.
  • Du möchtest dich beruflich neu positionieren.
  • Du bewegst dich in einem Umfeld, das für dich neu ist.
  • Du möchtest typische Umwege früh erkennen.
  • Dir fehlt ein unabhängiges Gegenüber für vertrauliche Gedanken.

Du brauchst dafür keine Krise.

Mentoring wirkt oft besonders gut, wenn genügend Gestaltungsspielraum vorhanden ist.

 

 

 

Wo findest du einen guten Mentor?

 

Manche Mentoringbeziehungen entstehen innerhalb von Unternehmen.

Andere entstehen über berufliche Netzwerke, Verbände oder persönliche Kontakte.

Manchmal entwickelt sich eine Mentoringbeziehung ganz informell.

Überlege:

Von wem würde ich gerne lernen?

Und dann etwas genauer:

  • Welche Erfahrungen dieser Person sind für mich relevant?
  • Welche Haltung schätze ich an ihr?
  • Kann diese Person zuhören und andere Perspektiven gelten lassen?
  • Entsteht Vertrauen?
  • Kann ich mir einen offenen Austausch vorstellen?

Es geht weniger darum, die prominenteste Person zu finden.

Es geht darum, ein passendes Gegenüber zu finden.

 

 

 

Du kannst mehrere Mentoren haben

 

Ein einzelner Mensch muss kaum sämtliche Fragen deines Lebens beantworten.

Oft ist es sinnvoll, von unterschiedlichen Menschen zu lernen.

Vielleicht schätzt du eine Person für ihre unternehmerische Erfahrung.

Eine andere für ihre Führungskompetenz.

Eine dritte für ihre kommunikative Stärke.

Eine weitere für ihre persönliche Haltung.

So entsteht im Laufe der Zeit ein persönliches Netzwerk aus Menschen, deren Perspektiven dich bereichern.

 

 

 

Mentoren können auch außerhalb deines persönlichen Netzwerks existieren

 

Du kannst ebenfalls von Menschen lernen, denen du persönlich nie begegnet bist.

Bücher, Vorträge, Interviews, Biografien und Podcasts ermöglichen Einblicke in Erfahrungen und Denkweisen anderer Menschen.

Natürlich ersetzt das keinen persönlichen Austausch.

Es kann trotzdem sehr inspirierend sein.

Die entscheidende Frage lautet:

Von wessen Denken möchte ich mehr lernen?

 

 

 

Gutes Mentoring stärkt deine Eigenständigkeit

 

Der Wert eines Mentors zeigt sich langfristig daran, dass du immer besser selbst denken, entscheiden und handeln kannst.

Du entwickelst eigene Maßstäbe.

Du erkennst Muster früher.

Du stellst bessere Fragen.

Du triffst bewusstere Entscheidungen.

Und du entwickelst deinen eigenen Stil.

Ein guter Mentor macht sich mit der Zeit weniger wichtig und deine eigene Urteilskraft wichtiger.

 

 

 

Vielleicht wirst du selbst zum Mentor

 

Wer lange von anderen Menschen gelernt hat, kann irgendwann selbst etwas weitergeben.

Erfahrung gewinnt zusätzlichen Wert, wenn sie anderen zur Verfügung steht.

Vielleicht kannst du jemandem helfen, einen Umweg früher zu erkennen.

Eine Situation gelassener einzuschätzen.

Eine mutige Entscheidung zu treffen.

Oder an einer Stelle weiterzugehen, an der du früher selbst gezögert hast.

So entsteht aus Erfahrung Entwicklung über Generationen hinweg.

 

 

 

Fazit: Ein guter Mentor erweitert deine Perspektive

 

Mentoring kann dir Jahre eigener Erfahrungen kaum vollständig ersparen.

Es kann dir jedoch helfen, Erfahrungen anderer Menschen klug für deinen eigenen Weg zu nutzen.

Ein guter Mentor teilt Wissen und Erfahrungen.

Er stellt Fragen.

Er gibt Rückmeldung.

Er widerspricht, wenn ein anderer Blick hilfreich ist.

Und er respektiert, dass dein Weg am Ende dein eigener bleibt.

Der Wert eines Mentors liegt deshalb weniger darin, dir den Weg zu zeigen. Er hilft dir, deinen eigenen Weg klarer zu sehen.

 

 

 

Mentoring, Coaching und Sparring mit Karsten Noack

 

Manche Anliegen brauchen Coaching.

Andere profitieren von Beratung, Erfahrung und einer klaren Einschätzung.

Und bei anspruchsvollen beruflichen Situationen ist häufig eine Verbindung aus Coaching, Mentoring und Sparring besonders hilfreich.

Ich begleite seit vielen Jahren Menschen bei beruflichen Entscheidungen, Führung, Kommunikation, Positionierung, wichtigen Gesprächen und Situationen, in denen viel auf dem Spiel steht.

Dabei bringst du deine Erfahrung, deinen Kontext und deine Ziele mit.

Ich bringe eine unabhängige Perspektive, langjährige Erfahrung, analytisches Denken, psychologisches Verständnis und kommunikative Präzision ein.

Gemeinsam klären wir, was für deine Situation hilfreich ist.

Mehr über Coaching, Beratung, Mentoring und Sparring erfahren

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

So erzeugt Ihr Lächeln gute Gefühle und wirkt Wunder

So erzeugt Ihr Lächeln gute Gefühle und wirkt Wunder

Ausstrahlung und Wirkung: Lächeln macht glücklich!

Lächeln erzeugt gute Gefühle und wirkt Wunder

Lächeln erzeugt gute Gefühle und wirkt Wunder

 

Ein echtes Lächeln regt nicht nur das eigene Wohlbefinden an und bringt die Körperchemie in Bewegung, es wirkt auch auf die Umgebung.

 

 

 

Überblick

Kein Medikament ersetzt ein Lächeln.

Sprichwort

Video

Lächeln macht glücklicher

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Lächeln? Alles kalter Kaffee?

 

Hat das Thema einen Bart? Die Erwähnung des Zusammenhanges zwischen Lächeln und Gefühlen empfinde ich manchmal etwas zwiespältig; er ist ja erstens weitgehend bekannt. Und zweitens wirkt es – als reine Technik – irgendwie etwas oberflächlich. Das ändert nur nichts daran, dass es stimmt! Und gerade das Offensichtliche wird gerne links liegen gelassen. Es ist einfach zu naheliegend, als dass es wertgeschätzt wird.

 

 

 

6 positive Nebenwirkungen

 

 

1. Ein echtes Lächeln wirkt Wunder

 

Ein echtes Lächeln regt nicht nur das eigene Wohlbefinden an und bringt die Körperchemie in Bewegung, es wirkt auch auf die Umgebung. Ein echtes Lächeln strahlt aus, es öffnet Herzen und Türen, hebt die Stimmung. Lächeln ist eine Wunderwaffe in der Kommunikation. Echtes Lächeln natürlich. Ein echtes Lächeln signalisiert Wohlwollen, Kooperationsbereitschaft, Vertrauen und vieles mehr.

Wieso ich so oft auf die Echtheit anspiele? Weil es mit der passenden inneren Haltung wirksamer ist als mit einer Maske.

 

 

 

2. Ansteckungsgefahr

 

Es kann nur dann ein Lächeln aus dem Spiegel schauen, wenn ein Lächelnder hineinschaut.

Chinesisches Sprichwort

 

 

 

3. Echtes Lächeln?

 

Ein echtes Lächeln kommt langsam, zeigt sich an Augenfältchen, erhellt das Gesicht und löst sich langsam wieder auf. Wenn die Augen lächeln, öffnet sich das Herz. Lächeln wir auf diese Weise jemanden an, nehmen wir positiven Einfluss. Wir machen ein unausgesprochenes Angebot. Häufig wird ein echtes Lächeln erwidert und hinterlässt Wirkung. Es ist ansteckend; die meisten Menschen lächeln automatisch zurück, wenn sie angelächelt werden. Lächeln löst dabei oft ein Gefühl der Dankbarkeit aus.

 

 

 

4. Beziehungsförderung: Lachen als Schmiermittel für die Kommunikation

 

Es gibt ein gutes Mittel, einen Freund zu gewinnen: das Lächeln. Ein offenes und freies Lächeln. Lächeln zu können, welche Macht! Es gibt mir die Macht zu beruhigen, zu lindern, auf andere einzuwirken.

Guy de Larigaudie

 

 

 

5. Vom Lächeln zum Lachen

 

Wenn das Gehirn einen entsprechenden Reiz empfängt, löst es das eigene Lachen aus. Es ist ein intensives Ganzkörpererlebnis, an dem über hundert Muskeln beteiligt sind – von der Gesichtsmuskulatur bis zur Atemmuskulatur. Bei vollem Lachen wird der ganze Körper erfasst: Der Kopf wird bewegt, der Körper biegt und krümmt sich vor Lachen. Dabei wird deutlich tiefer geatmet als sonst üblich und das wirkt sich im ganzen Körper aus. Die Körperzellen werden mit mehr Sauerstoff versorgt und die Bronchien durchflutet, Stoffwechselprozesse beschleunigt, Muskeln entspannt sowie Herz und Kreislauf angeregt.

 

 

 

6. Tiefenwirkung

 

Lachen fördert bei der Gelegenheit auch gleich noch Heilungsprozesse im Körper. Das Gehirn bremst beim Lachen beispielsweise die Produktion von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol. Durch das Lachen werden Anspannung und Stress wie über ein Sicherheitsventil abgelassen. Und beim Lachen wird verstärkt Serotonin ausgeschüttet, das auch gerne vereinfacht, als Glückshormon bezeichnet wird. Rein in den Selbstversuch. Auch der Praxistest zeigt; wer viel lacht, fühlt sich besser. Und das ganz ohne Rezept und unerwünschte Nebenwirkungen!

P.S.

 

Welche Wirkung hat ein Lächeln?

Falten im Gesicht 
sollten nur darauf hinweisen 
wo das Lächeln war.  Mark Twain

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 8. Januar 2016
AN: #45443
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