Executive Presence für Geschäftsführer & Führungskräfte

Executive Presence für Geschäftsführer & Führungskräfte

Souverän, wenn es darauf ankommt
Executive Presence

Executive Presence: souverän wirken und führen

 

Executive Presence bedeutet, dass Kompetenz, Haltung und persönliche Wirkung gerade dort sichtbar werden, wo Verantwortung und Druck zusammenkommen.

Manche Menschen betreten einen Raum und werden wahrgenommen.

Sie müssen dafür weder besonders laut noch dominant auftreten.

Sie vermitteln Klarheit.

Präsenz.

Orientierung.

Und den Eindruck:

Diese Person weiß, wofür sie steht.

Executive Presence zeigt sich im Gespräch.

Im Meeting.

Vor einem Gremium.

In einer Verhandlung.

Auf der Bühne.

Vor der Kamera.

Und besonders dann, wenn Druck entsteht.

 

 

 

Executive Presence ist mehr als Auftreten

 

Executive Presence wird gelegentlich auf Körpersprache, Kleidung, Stimme oder rhetorische Techniken reduziert.

Diese Aspekte können eine Rolle spielen.

Die eigentliche Wirkung entsteht tiefer.

Aus dem Zusammenspiel von:

  • Klarheit
  • Haltung
  • Kompetenz
  • Kommunikation
  • Präsenz
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Selbstführung unter Druck

Wer äußerlich Souveränität darstellen möchte, die innerlich wenig getragen wird, wirkt schnell inszeniert.

Deshalb geht es weniger darum, eine Führungspersönlichkeit zu spielen.

Es geht darum, die eigene Kompetenz und Haltung für andere Menschen klarer erlebbar zu machen.

 

 

 

Für Geschäftsführer, Vorstände und Inhaber ist Executive Presence Teil des Executive Sparrings

 

Auf Geschäftsführungs-, Vorstands- und Inhaberebene gehört persönliche Wirkung unmittelbar zur Führungsaufgabe.

Du vertrittst Entscheidungen.

Du gibst Orientierung.

Du kommunizierst mit Mitarbeitenden, Kunden, Investoren und Gremien.

Du führst durch Unsicherheit.

Und andere Menschen beobachten, wie du unter Druck denkst, sprichst und handelst.

Deshalb arbeite ich mit:

  • Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern
  • Vorständen
  • Inhaberinnen und Inhabern
  • geschäftsführenden Gesellschaftern
  • Unternehmerinnen und Unternehmern
  • Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung

bei Executive-Presence-Themen grundsätzlich im Rahmen des Executive Sparrings.

Das gilt auch dann, wenn gerade kein einzelner High-Stakes-Termin bevorsteht.

Executive Presence auf oberster Führungsebene ist ein Executive-Thema.

→ Executive Sparring

 

 

 

Wann wird Executive Presence besonders wichtig?

 

Häufig gewinnt die eigene Wirkung an Bedeutung, wenn Verantwortung und Sichtbarkeit wachsen.

Zum Beispiel:

  • beim Wechsel ins Senior Management
  • auf C-Level
  • in Geschäftsführung oder Vorstand
  • bei einer neuen unternehmerischen Rolle
  • bei wichtigen Präsentationen
  • vor Vorstand oder Aufsichtsrat
  • gegenüber Investoren
  • bei strategischen Verhandlungen
  • bei Medienauftritten
  • in Krisensituationen
  • bei tiefgreifenden Veränderungen im Unternehmen

Was in einer früheren Rolle hervorragend funktioniert hat, braucht auf einer höheren Ebene häufig eine neue Form.

Mit der Rolle verändern sich die Erwartungen.

An Kommunikation.

An Entscheidungsfähigkeit.

An Präsenz.

Und an die Fähigkeit, auch unter Druck Orientierung zu geben.

 

 

 

Executive Presence beginnt mit Klarheit

 

Menschen wirken besonders überzeugend, wenn sie selbst klar wissen:

  • Was ist hier wesentlich?
  • Wofür stehe ich?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Welche Entscheidung vertrete ich?
  • Was brauche ich von meinem Gegenüber?
  • Welche Botschaft soll hängen bleiben?

Diese Klarheit verändert Kommunikation.

Sätze werden präziser.

Botschaften verständlicher.

Entscheidungen nachvollziehbarer.

Unnötige Erklärungen verlieren an Bedeutung.

Wer innerlich klarer ist, kann nach außen klarer wirken.

 

 

 

Executive Presence braucht keine Dominanz

 

Präsenz entsteht durch mehr als Lautstärke oder Raumanspruch.

Auch ruhige Menschen können eine starke Executive Presence entwickeln.

Du kannst ruhig sprechen.

Aufmerksam zuhören.

Fragen stellen.

Eine Pause machen.

Unsicherheit klar benennen.

Eine Entscheidung überdenken.

Und trotzdem sehr deutlich vermitteln:

Ich weiß, wofür ich stehe.

Ich kann Verantwortung übernehmen.

Ich bleibe ansprechbar.

Souveränität entsteht häufig aus dieser Verbindung von Klarheit und innerer Beweglichkeit.

 

 

 

Kommunikation auf Executive-Level

 

Mit wachsender Verantwortung verändert sich Kommunikation.

Weniger Zeit.

Mehr Interessen.

Größere Konsequenzen.

Komplexere Zusammenhänge.

Mehr Sichtbarkeit.

Eine zentrale Fähigkeit besteht deshalb darin, Komplexität zu reduzieren, ohne Wesentliches zu verlieren.

Was muss dein Gegenüber wissen?

Was gehört in diesen Moment?

Was gehört später?

Welche Botschaft braucht Klarheit?

Welche Information braucht Kontext?

Und wann ist ein kurzer Satz stärker als eine lange Erklärung?

 

 

 

Executive Presence zeigt sich unter Druck

 

In angenehmen Situationen fällt Präsenz vergleichsweise leicht.

Interessanter wird es, wenn etwas anders läuft als geplant.

Eine kritische Frage.

Widerspruch.

Ein Angriff.

Eine schlechte Nachricht.

Ein Konflikt.

Eine Entscheidung unter Unsicherheit.

Dann zeigt sich:

Wie gut kannst du deinen inneren Zustand regulieren?

Wie klar kannst du weiterdenken?

Wie aufmerksam kannst du zuhören?

Wie schnell findest du zurück zu deiner Kernbotschaft?

Wie gut kannst du Position beziehen?

Und wie sehr bleibst du mit den Menschen im Raum in Kontakt?

 

 

 

Executive Presence trotz Lampenfieber

 

Auch erfahrene Führungskräfte können vor bestimmten Situationen stark aktiviert sein.

Zum Beispiel:

  • bei der ersten Präsentation vor dem Vorstand
  • bei einer kritischen Aufsichtsratssitzung
  • vor einer großen Keynote
  • bei einem Medieninterview
  • vor einer Investorenpräsentation
  • bei einer Townhall in einer schwierigen Unternehmensphase
  • bei einem Pitch mit hohem wirtschaftlichem Wert

Dann kann der Körper deutlich reagieren.

Der Puls steigt.

Die Atmung verändert sich.

Die Stimme fühlt sich anders an.

Gedanken werden schneller.

Die Aufmerksamkeit wandert stärker zur eigenen Wirkung.

Die entscheidende Frage lautet dann weniger:

„Wie bekomme ich jede Nervosität weg?“

Hilfreicher ist:

„Wie bleibe ich auch mit dieser Aktivierung klar, präsent und handlungsfähig?“

 

 

 

Nervosität und souveräne Wirkung können gleichzeitig vorhanden sein

 

Executive Presence bedeutet keine Emotionslosigkeit.

Du kannst spüren, dass eine Situation wichtig ist.

Und gleichzeitig:

  • klar denken
  • ruhig sprechen
  • zuhören
  • eine Position vertreten
  • Fragen aufnehmen
  • Entscheidungen begründen
  • mit dem Publikum in Kontakt bleiben

Souveränität zeigt sich darin, auch unter Aktivierung Zugang zu den eigenen Fähigkeiten zu behalten.

→ Auftrittscoaching bei Lampenfieber

 

 

 

Stimme, Körpersprache und Präsenz

 

Natürlich spielt der Körper eine Rolle.

Wie stehst oder sitzt du?

Wie nutzt du Blickkontakt?

Wie bewegst du dich?

Was geschieht mit deiner Stimme unter Druck?

Wie setzt du Pausen?

Wie viel Raum gibst du deinen Aussagen?

Passt deine nonverbale Kommunikation zu deiner Botschaft?

Dabei geht es weniger um einstudierte Gesten.

Glaubwürdige Körpersprache unterstützt das, was du tatsächlich meinst.

 

 

 

Executive Presence in wichtigen Präsentationen

 

Eine besonders sichtbare Form von Executive Presence zeigt sich bei wichtigen Präsentationen.

Vor Vorstand.

Vor Aufsichtsrat.

Vor Investoren.

Vor wichtigen Kunden.

Oder vor der eigenen Organisation.

Dort zählt mehr als ein guter Vortrag.

Du brauchst:

  • eine klare Kernbotschaft
  • eine erkennbare Position
  • eine belastbare Argumentation
  • Orientierung für dein Publikum
  • Souveränität bei kritischen Fragen
  • Flexibilität bei Unterbrechungen
  • Präsenz unter Druck

→ Vorstand und Aufsichtsrat

→ Wichtige Präsentationen und Reden vorbereiten

 

 

 

Executive Presence bei kritischen Fragen

 

Eine kritische Frage kann innerhalb weniger Sekunden viel sichtbar machen.

Wie gehst du mit Widerspruch um?

Wie reagierst du auf Druck?

Wie gut kannst du zuhören?

Wie klar bleibt deine Position?

Wie schnell entsteht Rechtfertigung?

Gerade auf Executive-Ebene lohnt es sich, diesen Teil gezielt zu trainieren.

Eine starke Antwort beginnt häufig mit Zuhören.

Dann kommt Orientierung.

Dann die eigentliche Antwort.

Und manchmal auch ein klarer Satz wie:

„Dazu habe ich gerade keine belastbare Zahl. Ich reiche sie nach.“

Auch das kann souverän wirken.

 

 

 

Prägnanz stärkt Executive Presence

 

Mit wachsender Verantwortung steht häufig weniger Zeit für Kommunikation zur Verfügung.

Eine wichtige Fähigkeit lautet deshalb:

Komplexität verdichten.

Was ist die Kernbotschaft?

Was ist die Entscheidung?

Was ist das Risiko?

Was empfiehlst du?

Warum?

Je klarer du diese Fragen beantworten kannst, desto leichter können andere Menschen dir folgen.

Prägnanz bedeutet dabei keine Oberflächlichkeit.

Sie bedeutet:

Das Wesentliche bekommt den Raum, den es verdient.

 

 

 

Executive Presence in einer neuen Rolle

 

Eine besondere Situation entsteht beim Wechsel in eine deutlich verantwortungsvollere Position.

Die fachliche Kompetenz ist vorhanden.

Gleichzeitig verändern sich Erwartungen.

Menschen beobachten genauer.

Kommunikation bekommt mehr Gewicht.

Entscheidungen werden sichtbarer.

Beziehungen verändern sich.

Dann lohnt sich die Frage:

Wie möchte ich diese Rolle ausfüllen?

Welche meiner Stärken sollen deutlicher sichtbar werden?

Wofür möchte ich stehen?

Wie möchte ich führen?

Wie kommuniziere ich auf der neuen Ebene?

Und wie bleibe ich auch unter erhöhtem Druck erkennbar ich selbst?

 

 

 

Leadership Brand: Wofür stehst du?

 

Executive Presence und Leadership Brand gehören eng zusammen.

Deine Leadership Brand beschreibt, wofür du als Führungskraft für andere Menschen erkennbar stehst.

Für Klarheit?

Verlässlichkeit?

Mut?

Analytische Stärke?

Orientierung?

Ruhe in schwierigen Situationen?

Verantwortung?

Entscheidend ist weniger ein Claim.

Entscheidend ist, dass Menschen diese Qualitäten in deinem Verhalten erleben.

→ Leadership Brand entwickeln

 

 

 

Executive Presence lässt sich entwickeln

 

Executive Presence ist keine geheimnisvolle Eigenschaft, die manche Menschen besitzen und andere weniger.

Viele Aspekte lassen sich gezielt weiterentwickeln.

Zum Beispiel:

  • Klarheit und Prägnanz
  • persönliche Wirkung
  • Stimme und Sprechweise
  • Körpersprache
  • Gesprächsführung
  • Umgang mit Widerstand
  • kritische Fragen
  • Präsenz vor Gruppen
  • Präsentationen
  • Medienauftritte
  • Selbstführung unter Druck
  • Rollenverständnis
  • strategische Kommunikation

Entscheidend ist:

Welcher Hebel macht bei dir den größten Unterschied?

 

 

 

Probelauf statt Theorie

 

Bei persönlicher Wirkung ist Feedback besonders wertvoll.

Denn zwischen Absicht und tatsächlicher Wirkung kann ein Unterschied liegen.

Deshalb arbeite ich bevorzugt mit konkreten Situationen.

Zum Beispiel:

  • einer Vorstandspräsentation
  • einem schwierigen Gespräch
  • einer Verhandlung
  • einer Keynote
  • einem Medieninterview
  • einer Ansprache

Wir simulieren die Situation.

Du erhältst differenziertes Feedback.

Dann verändern wir gezielt, was deine Wirkung verbessert.

Und wir testen erneut.

So entsteht Entwicklung an der Realität.

 

 

 

Welcher Rahmen gilt für Executive Presence?

 

EXECUTIVE SPARRING

 

Für Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung.

Hier gehört die Entwicklung von Executive Presence grundsätzlich zum Executive Sparring.

Das gilt sowohl für langfristige Entwicklung als auch für konkrete Auftritte.

Executive Sparring gilt außerdem für andere Führungskräfte, wenn Executive Presence im Zusammenhang mit einer konkreten High-Stakes-Situation entwickelt werden soll.

Zum Beispiel:

  • eine Vorstandspräsentation
  • eine wichtige Verhandlung
  • ein entscheidender Pitch
  • eine Keynote
  • ein Medienauftritt
  • eine Situation mit erheblicher strategischer oder wirtschaftlicher Tragweite

→ EXECUTIVE SPARRING

 

 

BUSINESS 1:1

 

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung, die ihre Präsenz und berufliche Wirkung grundsätzlich weiterentwickeln möchten.

Zum Beispiel im Rahmen eines Karriereschritts, einer neuen Führungsrolle oder wiederkehrender beruflicher Situationen.

→ BUSINESS 1:1

 

 

 

Du brauchst den Rahmen nicht selbst auszuwählen

 

Beschreibe mir bei deiner Anfrage:

  • deine aktuelle Rolle
  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • welche Situationen besonders relevant sind
  • bis wann das Thema wichtig ist
  • ob du online oder in Berlin arbeiten möchtest

Ich ordne den passenden Rahmen ein.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber und vergleichbare Gesamtverantwortung → Executive Sparring.

Andere Fach- und Führungskräfte → Business 1:1 oder Executive Sparring je nach Tragweite.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du deine Executive Presence gezielt weiterentwickeln möchtest, schreib mir kurz, worum es geht.

Wir können von der ersten Sitzung an mit einer konkreten Situation arbeiten.

→ Zusammenarbeit anfragen

 

 

 

Executive Presence bedeutet Wirkung mit Substanz

 

Es geht weniger darum, Eindruck zu machen.

Es geht darum, dass andere Menschen erleben können:

Da ist jemand klar.

Da ist jemand präsent.

Da ist jemand ansprechbar.

Da ist jemand, der Verantwortung tragen kann.

Und das, was diese Person sagt, passt zu der Art, wie sie es vertritt.

Das ist Wirkung mit Substanz.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist Executive Presence?

Executive Presence (Führungspräsenz) setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen: Sie ist die Fähigkeit, einen Raum einzunehmen, eine Führungsrolle vor verschiedenen Menschen einzunehmen, die eigene Meinung selbstbewusst mitzuteilen und ein Gleichgewicht zwischen Reden und Zuhören zu finden, sodass der Kommunikationsstil sowohl überzeugend als auch wirkungsvoll ist.

Kann man Executive Presence lernen?

Viele Aspekte lassen sich gezielt entwickeln.
Dazu gehören beispielsweise Klarheit und Prägnanz, Gesprächsführung, Stimme, Körpersprache, Präsentationsfähigkeit und der souveräne Umgang mit schwierigen Situationen.
Entscheidend ist weniger ein allgemeines Trainingsprogramm als die Frage, welche Faktoren deine persönliche Wirkung tatsächlich verbessern.

Wie wird Executive Presence erreicht?

Executive Presence wird erreicht, indem wir 

  • aufgeräumt unterwegs sein.
  • den persönlichen Beitrag und dessen Bedeutung kennen, woraus unter anderem Orientierung und Selbstvertrauen resultieren.
  • effektive Kommunikation einsetzen.
  • mir der Wahrnehmung, dem Denken und Handeln beim Thema, den Menschen und im Kontakt mit uns selbst sind.
  • verbale und nonverbale Weichmacher unterlassen.
  • mit Entschlossenheit vorangehen.
  • Walk your Talk leben.
  • unsere Resilienz pflegen.
  • …

Ist Executive Presence dasselbe wie Charisma?

Charisma kann zur persönlichen Wirkung beitragen. Executive Presence geht weiter.
Gerade in Führungspositionen zählen auch Klarheit, Glaubwürdigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Kommunikation, Selbstführung und der Umgang mit anspruchsvollen Situationen.

Weshalb ist Präsenz als Führungskraft wichtig?

Führungspräsenz ist wichtig, denn sie positioniert Sie als Autoritätsperson und hilft Ihnen, Vertrauen bei Ihrer Zielgruppe aufzubauen. Es ist eine mächtige Kraft, die es Ihnen ermöglicht, Herzen zu gewinnen und sogar die Aufmerksamkeit derer zu gewinnen, die Sie nicht unbedingt unterstützen.

Was macht eine starke Präsenz aus?

Zu einer kraftvollen Präsenz gehört, dass sich der eigenen Gefühle, Motive, Absicht und Wertschätzung für die beteiligten Menschen bewusst sein. Die äußere Form beruht auf einer entsprechenden inneren Haltung und ist authentisch.

Muss ich dafür extrovertierter werden?

Executive Presence braucht keine besonders laute oder dominante Persönlichkeit.
Auch ruhige Menschen können sehr präsent wirken.
Ziel ist, deine eigene Art so weiterzuentwickeln, dass Kompetenz, Haltung und Persönlichkeit deutlicher erkennbar werden.

Welche Rolle spielt Körpersprache?

Körpersprache beeinflusst, wie Botschaften wahrgenommen werden.
Relevant sind beispielsweise Haltung, Blickkontakt, Gestik, Mimik, Stimme, Sprechtempo und Pausen.
Dabei arbeite ich weniger mit vermeintlichen Universalregeln. Entscheidend sind Gesamtwirkung, Kontext und die Übereinstimmung zwischen Botschaft und Auftreten.

Für wen ist die Arbeit an Executive Presence besonders sinnvoll?

Besonders relevant kann sie werden, wenn Verantwortung oder Sichtbarkeit wachsen.
Zum Beispiel beim Wechsel in eine Führungsposition, auf C-Level, in Geschäftsführung oder Vorstand sowie vor wichtigen Präsentationen, Verhandlungen, Gremiensitzungen oder Medienauftritten.

Wie arbeiten wir konkret daran?

Am liebsten anhand realer Situationen.
Wir können beispielsweise ein wichtiges Gespräch, eine Präsentation, eine Verhandlung oder einen Auftritt simulieren.
Du erhältst differenziertes Feedback. Anschließend arbeiten wir gezielt an den Punkten, die für deine Wirkung den größten Unterschied machen.

BUSINESS 1:1 oder EXECUTIVE SPARRING – was passt besser?

BUSINESS 1:1 eignet sich für die gezielte Weiterentwicklung deiner Kommunikation, Präsenz und beruflichen Wirkung.
EXECUTIVE SPARRING passt besonders zu konkreten Situationen mit hoher beruflicher, strategischer oder wirtschaftlicher Tragweite.
Der passende Rahmen ergibt sich aus deinem Anliegen.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Artikel zum Themenbereich Leadership

Die ersten 100 Tage als Geschäftsführer | 10 Tipps

Neu als Geschäftsführer? 10 wichtige Schritte für deine ersten 100 Tage: Rolle klären, Vertrauen gewinnen, Prioritäten setzen und souverän führen.

Ich beobachte mich und verstehe dadurch die anderen. Laotse

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juli 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:

Wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen? 10 Tipps!

Wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen?

Gestik richtig nutzen, in Reden und Präsentationen überzeugen

Singletasking

Wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen?

 

Fragen Sie sich manchmal wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen? Hier kommt die Antwort.

Video

https://youtu.be/GpzogV-caEE

Wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen?

​

Menschen tun eigenartige Dinge mit ihren Händen, wenn sie vor Publikum stehen. Der Botschaft dient das leider selten. Woran liegt das und wie geht es besser?

 

 

 

Ursachen der Unsicherheit

 

Wenn Sie mit Begeisterung etwas beschreiben, wie beispielsweise einen ganz besonderen Moment in Ihrem Leben, denken Sie dann darüber nach wohin mit den Händen? Die meisten Menschen setzen in solchen Situationen ganz natürlich Hände und Füße dafür ein Geschehnis und Eindrücke zu vermitteln, die ihnen nahe gegangen sind. Und das entfaltet seine Wirkung. So einfach, so gut!

Und sonst? Haben wir nichts zu sagen, dürfen die Arme neben dem Körper eine Pause machen. Wer würde sich daran stören? Das ist deutlich besser als eigenartige Verrenkungen, die nicht zu Redner oder Rednerin, Thema, Kontext und Publikum passen.

Doch kaum meinen Menschen sie wären herausgehoben und unter Beobachtung machen sie es sich kompliziert. Auf einmal wird über Dinge nachgedacht, die sonst ganz natürlich sind.

 

 

 

Die Lösung: 10 Tipps

 

 

1. Ruheposition

 

So wie auch sonst dürfen die Hände neben dem Körper sein. Für den Anfang ist es ein guter Ausgangspunkt, sich daran zu gewöhnen, die Arme in ihrer Ruheposition zu lassen. Und bitte lassen Sie die Hände im sichtbaren Bereich. Wer seine Hände versteckt wirkt unehrlich und das führt zu Misstrauen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb die Hände nicht in die Hosentasche gehören.

Wo ist die Ruheposition? Für die meisten Menschen ist die beste Ruheposition auf der Höhe des Bauchnabels mit den Handflächen nach oben. Ohne individuelle Anpassung sieht das allerdings oft eigenartig aus.

 

 

 

2. Passiver Bereich

 

Haben wir gerade nichts mitzuteilen, dann dürfen die Arme und Hände auch neben dem Körper eine Pause machen. Wer würde sich daran stören? Das ist deutlich besser als eigenartige Verrenkungen, die nicht zu Redner oder Rednerin, Thema, Kontext und Publikum passen.

 

 

 

3. Sichtbare Hände

 

Bitte lassen Sie die Hände stets im sichtbaren Bereich. Wer die Hände versteckt wirkt unehrlich und das führt zu Misstrauen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb die Hände nicht in die Hosentasche gehören.

 

 

 

4. Handflächen

 

Tendenziell wirken Handflächen vertrauenerweckender als Handrücken. Das lässt sich nutzen.

 

 

 

5. Offenheit

 

Achten Sie auf eine offene Körperhaltung. Verschränkte Arme vor dem Körper oder der Versuch Sicherheit durch Gegenstände zu finden, die zwischen sich und dem Publikum zum Einsatz gebracht werden, schaffen Distanz. Dazu gleich mehr.

 

 

 

6. Aktiver Bereich

 

In den meisten Situationen ist das Quadrat vor dem Körper, zwischen Gürtel und Schultern für unterstützende Gesten geeignet.

 

 

 

7. Sehr emotionaler Bereich

 

Bewegen die Hände sich nach oben außerhalb des üblichen aktiven Bereichs, dann wird es dramatischer und emotionaler. Dafür kann es gute Gründe geben, die wohl gewählt sein sollten.

 

 

 

8. Gegenstände in der Hand

 

Rednerinnen und Redner suchen sich gerne etwas, an dem sie sich festhalten können. So ein Rettungsring ist nur bedingt eine gute Idee. Er schränkt beispielsweise die Gestik ein und lenkt leicht ab.

Nehmen Sie nur dann Gegenstände in die Hand, wenn das dem Redebeitrag dient. Beispielsweise haben Stifte, die nicht eingesetzt werden, nichts in den Händen zu suchen.

 

 

9. Gestik erlauben

 

Wer über eine aussagekräftige Gestik verfügt, braucht sie nur zu erlauben. Mit der entsprechenden Ruheposition lässt sich das fördern.

Denken Sie in realen Situationen nicht krampfhaft über Ihre Handposition nach. Das würde nur Stress erzeugen und unnatürlich aussehen. Entsprechende Anregungen finden Sie im Beitrag 30+ Tipps für Gesten, die Ihre Botschaft bei Reden und Präsentationen unterstützen.

 

 

 

10. Training

 

Körpersprache einschließlich Gestik lässt sich trainieren. Ungeeignetes Training erzeugt allerdings beim Publikum den Eindruck schlechte Schauspieler:innen vor sich zu haben. Gutes Training inspiriert und ermutigt den gesamten Körper authentisch einzusetzen, sodass er im Einklang mit der verbalen Botschaft steht.

Trainieren Sie Körpersprache so, dass Sie ganz automatisch dafür sorgt, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen, in Reden und Präsentationen. Am besten beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme und einem professionellen Feedback.

 

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Was machen Sie mit Ihren Händen während Reden und Präsentationen?

 

 

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Artikel zu Reden und Präsentationen

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 31. Juli 2020
AN: #639
K: CNC
Ü:

Rhetorik und Körpersprache von Markus Söder

Rhetorik und Körpersprache von Markus Söder

Gedanken zu Beobachtungen
Bundeskanzlerin Angela Merkel

Markus Söder

 

Wie steht es mit der Körpersprache und der Rhetorik von Markus Söder? Wie lässt sie sich interpretieren und was wirkt wie im Hinblick auf eine Kanzlerkandidatur?

Körpersprache und Rhetorik von Markus Söder

 

Die Situation in Deutschland wird unterschiedlich bewertet und beeinflusst Wahrnehmung, Denken und Verhalten der Menschen. Es ist an vielen Stellen Verunsicherung spürbar. Wem es gelingt hier Sicherheit zu vermitteln, der kann damit als Politiker punkten. Und, weil das über die Erscheinung maßgeblich mit der Rhetorik und Körpersprache vermittelt wird, lohnt es sich bei Kandidaten genau hinzuschauen, ob das ihre Stärke ist. In der Wahrnehmung scheinen das viele Menschen Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder zuzusprechen. Zugegeben: Wahrnehmung wird von vielen Faktoren beeinflusst. Ich habe mir einige seiner Redeauftritte angeschaut. Dieser Beitrag (Work in Progress) konzentriert sich auf:

 

 

 

a. Rhetorik

 

Markus Söder wirkt bei vielen Redegelegenheiten, als würde er frei sprechen. Das hat eine sehr positive Wirkung.

In seinen Redebeiträgen holt er das Publikum ab und fördert gleich zu Anfang Rapport.

Der Redeaufbau ist bei vorbereiteten Reden logisch, durchdacht und systematisch.

Er spricht häufig über aktuelle Themen, oft auf eine sehr vage Weise, die nicht wirklich greifbar ist. Das werden einige Zuhörer als Fluff empfinden, andere finden sich so leichter wieder.

Sprachlich setzt er sehr viele Weichmacher ein, was bei aufmerksamen Beobachtern die Glaubwürdigkeit senkt. So ist er weniger verantwortlich für das, was er äußert.

Er nutzt häufiger rhetorische Fragen, um Botschaften vorzubereiten.

Einige seiner Aussagen haben das Potenzial für Schlagzeilen und twitter.

 

 

 

b. Gestik

 

Seine Gestik ist sicher und ausdrucksstark. Er beherrscht einige positive Gesten. Da er für das Bestehende und Kontinuität steht, ist seine Gestik passend, ruhiger und souveräner. Noch zurückhaltender darf seine Gestik jedoch nicht ausfallen. Es wirkt zwar stabiler, jedoch auch weniger kämpferisch und durchsetzungsstark.

 

 

 

c. Mimik

 

Seine Mimik ist weitgehend freundlich und sympathisch.

Er lächelt häufig so, als würde er etwas wissen, das andere gerade übersehen. Dabei achtet er darauf, nicht arrogant zu wirken. Die Interpretation seines Lächelns wird wohl je nach Beziehung der Beobachter zu ihm unterschiedlich ausfallen; als spitzbübisch, freundlich oder arrogant.

Geht es um ein ernstes Thema, dann zieht er die Stirn oft in Falten und signalisiert so Ernsthaftigkeit.

Er ist sich der Wirkung von Blickkontakt durchaus bewusst und berücksichtigt das meist. In Interviews wandert sein Blick allerdings häufiger ins Nichts, so als würde er dort nach Antworten oder Worten suchen. Sein Umgang mit der Kamera hat Potenzial, verbessert zu werden. Erstaunlich, im Hinblick auf die umfangreichen Erfahrungen, die er schon mit Medien gemacht haben dürfte.

Bei zahlreichen Gelegenheiten ist zu sehen, wie Söder ihm unangenehme Menschen von der Seite anschaut. Das vermittelt nicht gerade Respekt und fällt auch Beobachtern auf.

Er nickt sehr häufig und das wirkt sowohl verstärkend als auch ansteckend.

 

 

 

d. Haltung und sonstige Körpersprache

 

Er verhält sich so, wie viele Wähler sich einen Kanzler wünschen, als Alphatier. Breiter Stand, massiver Gang unterstreichen seine Größe. All das unterstreicht Status, Sicherheit und Glaubwürdigkeit. Deshalb vermeidet er auch hektische schnelle Bewegungen, denn das würde dem beabsichtigten Eindruck schaden.

Demonstrativ steht er bei Pressekonferenzen in seiner Rolle als Ministerpräsident auf einem Bein, so als wäre er zuversichtlich, locker und keine Gefahr. Wenn es erforderlich ist, wechselt er zu einem ruhigen Stand auf beiden Beinen. Wann immer er kann vermittelt er Ruhe, Geradlinigkeit und Unaufgeregtheit.

Im Vergleich zu den meisten Konkurrenten vermittelt er Entschlossenheit und sogar Jugendlichkeit. Im Vergleich! Was er in der aktuellen Situation als Ruhe und Beständigkeit vermittelt, könnte außerhalb einer Krise als fehlender Enthusiasmus empfunden werden.

Er könnte seine vermittelte Souveränität steigern, indem er sich anderen Menschen ruhig etwas mehr zuwendet.

 

 

e. Stimme

 

Der Stimmeinsatz ist lebendig. Seine Satzmelodie ist eigen. Doch da er langsam und ruhig spricht, wirkt das sympathisch.

Wenn er überbetont, dann auch als sogenannte analoge Markierungen.

Fülllaute, wie Ähhs, sind in vertretbarem Maße bei ihm zu hören.

Pausen werden von ihm vielfältig genutzt. Er steigert so die Wirkung von Aussagen. Häufig setzt er Pausen vor wichtigen Aussagen ein, um die Dramaturgie zu steigern und so die Aufmerksamkeit zu erhöhen.

Wird er inhaltlich persönlicher, dann reduziert er wirksam sein Sprechtempo. So wirkt er nachdenklicher und menschlicher.

Kirche, Dorf und Körpersprache

 

Körpersprache liefert Hinweise. Sie liefert selten eindeutige Übersetzungen.

Eine einzelne Geste, ein Blick oder eine bestimmte Körperhaltung bedeutet für sich genommen wenig. Wer daraus unmittelbar auf Gedanken, Gefühle oder Absichten eines Menschen schließt, macht es sich zu einfach.

Aussagekräftiger wird Körpersprache erst im Zusammenspiel:

  • Welche Signale zeigen sich gleichzeitig?
  • Was ist für diese Person typisch?
  • In welcher Situation tritt das Verhalten auf?
  • Was verändert sich im Verlauf?
  • Passen Mimik, Blick, Gestik, Stimme und Haltung zusammen?

Erst durch Kontext, Vergleich und mehrere Beobachtungen entstehen brauchbare Hinweise.

P.S.

 

Welche Gedanken und Kommentare hast du beim Thema? Bitte keine politischen Aussagen!

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Juli2021
Überarbeitung: 13. April 2021
AN: #943
Ü:
K:

Rhetorik und Körpersprache von Annalena Baerbock und Robert Habeck

Rhetorik und Körpersprache von Annalena Baerbock und Robert Habeck

Gedanken zur rhetorischen Kompetenz und der Körpersprache der Kanzlerkandidaten der Grünen
Körpersprache, die Ihnen schadet: 15 Gesten, die Sie lieber vermeiden sollten

Körpersprache Annalena Baerbock und Robert Habeck

 

Wie steht es mit der Körpersprache der Kanzlerkandidaten der  Grünen Annalena Baerbock und Robert Habeck?

Überblick

Was jemand denkt, erkennen wir weniger an den Worten, als vielmehr am Verhalten.

Überblick

 

 

 

 

Körpersprache von Annalena Baerbock und Robert Habeck

 

Aus Anlass der Frage der Kanzlerkandidatur bei BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN wurde ich gebeten ein paar Gedanken zur Körpersprache der Kandidaten zu äußern. An dieser Stelle sammle ich meine Notizen dazu. Respektvolle Kommentare sind willkommen. Work in Progress!

 

 

 

1. Annalena Baerbock

 

Wie steht es mit rhetorischen Merkmalen und jeweils typischer Gestik und Mimik bei Frau Annalena Baerbock?

 

 

 

a. Rhetorik

 

Frau Baerbock redet häufiger in Bildern und verwendet visuelle Sprache. Damit spricht sie eine große Anzahl von Menschen an. Dabei setzt sie gerne emotionale Sprache ein, die bewegt. Ihre sprachlichen Formulierungen haben sich weiter entwickelt. Sie neigt eher zu überlegten und kontrollierten Formulierungen.

In Talkshow zeigt sie sich recht schlagfertig, engagiert und zugewandt. Auch vor sonstigem Publikum entfaltet sie Wirkung. Ohne Publikum, beispielsweise beim virtuellen Parteitag, ist davon deutlich weniger zu sehen. Da wirkt sie wie schlecht, weil falsch vorbereitet. Sie überbetont einige Worte, spricht meist zu langsam, so als hätte sie Angst sich zu versprechen. Ihre Pausen sind zu lang. Der direkte Umgang mit der Kamera ist ihr noch nicht so vertraut, was auf der Bühne gut funktioniert, sieht bei Nahaufnahme oder sogar Großaufnahme und unbestechlicher Hochauflösung weniger gut aus. Wobei Auftritte ohne Publikum für viele sonst gute Rednerinnen und Redner eine Herausforderung ist.

Sie kann auch bissig: Hühner, Schweine, Kühe melken, das sei Roberts Bereich, ich komme eher aus dem Völkerrecht. Der Seitenhieb in einem NDR-Interview war nicht erkennbar von Habeck provoziert. War das ein Ausrutscher oder war es das mit der Harmonie?

Ihre Auftritte sind insgesamt wirkungsvoll und das Beste daran: Bei Frau Annalena Baerbock sind einige rhetorische Potenziale zu vermuten, die sich durch entsprechendes Training aktivieren ließen.

 

 

 

b. Gestik

 

Ihre Gestik ist sehr sicher und ausdrucksstark. Sie beherrscht viele positive Gesten. Sehr häufig zeigt sie ihre Handflächen, was als gebend und offen interpretiert werden kann. Negative Gesten sind mir nicht aufgefallen.

 

 

 

c. Mimik

 

Die Mimik ist etwas zurückhaltend und ihr Lächeln ist seltener sehr ausgeprägt. Missfallen zeigt sie mimisch jedoch deutlicher. Auf der Politbühne ist ihre Mimik souverän und weitgehend kontrolliert.

 

 

 

d. Haltung und sonstige Körpersprache

 

Der Stand wirkt mitunter etwas unsicherer, möglicherweise liegt das an den Absätzen, die sie bei den von mir erinnerten Auftritten trug. Die geben ihr etwas mehr körperliche Größe.

Insgesamt wirkt sie meist kontrolliert.

 

 

 

e. Stimme

 

Sie spricht oft sehr schnell und am Ende von Sätzen wird ihre Stimme häufiger höher. Dadurch wirkt sie weniger kompetent und mitunter gestresst. Noch immer überschlägt sich häufiger ihre Stimme. Ansonsten ist ihr Stimmeinsatz souverän und verständlich. Allerdings betont sie einige Worte falsch und sie verschluckt Buchstaben. Die Lautstärke ist im Allgemeinen angepasst. Ihre Stimme könnte insbesondere für den Einsatz vor großem Publikum Coaching und Training gebrauchen. Hier vermute ich großes Potenzial, deutliche positive Wirkung. Da die Stimme die Spiegelneuronen der Zuhörenden anregt und diese damit zumindest unbewusst Unbehagen verbinden, ist eine angenehme und überzeugende Stimme so wichtig.

Bei einige Gelegenheiten macht sie Pausen, doch könnten die ruhig auch mal länger sein. Bei Pressemitteilungen und ähnlichen Situationen wirkt es, als hätte sie die Worte auswendig gelernt und sie nicht im Kontakt mit deren jeweiligen Bedeutung ist. Dann wiederum können ihre Pausen, wie beim virtuellen Parteitag, unnötig lang ausfallen.

 

 

 

2. Robert Habeck

 

Wie steht es mit rhetorischen Merkmalen, typischen Gesten und der Mimik bei Herrn Habeck?

 

 

 

a. Rhetorik

 

Er ist sehr stark auf der Beziehungsebene. Seine Äußerungen, selbst auf politische Fragen, sind oft recht leger. Überhaupt verwendet er weniger ausgefeilte Formulierungen, soweit ihm das möglich erscheint. Die in der Politik übliche Rhetorik meidet er, gibt sich pragmatisch und versöhnlich. Alltagsklamotten, Pulli und Jeans. Er wirkt, als würde er mit so gut wie jedem ins Gespräch gehen können.

Seine Satzstruktur ist nachvollziehbar und er kommt meist auf den Punkt. Wird er allerdings nervös, dann neigt er zu längeren Sätzen und Fülllauten. Will er zu einem Thema keine Aussage tätigen, dann wird das immer deutlicher. Was mal wie angenehme Plauderei wirkt, kann auch mal langatmig wahrgenommen werden.

Bei vielen Auftritten scheint er ohne Manuskript ans Werk zu gehen.

Wenn er rhetorische Wirkpausen einsetzt, dann strahlt er Ruhe und Souveränität aus.

Zu den von ihm verwendeten rhetorischen Stilmitteln gehören Metaphern, Anaphern, Analogien und Storytelling.

 

 

 

b. Gestik

 

In den betrachteten Auftritten vor Publikum wirkt seine Gestik unterstreichend und ruhig. Er akzentuiert seine Worte mit den Händen. Seine Hände bewegen sich überwiegend eng in der Nähe der Hüfte.

 

 

 

c. Mimik

 

Er zeigt eine lebhafte Mimik, schaut gerne und oft spitzbübisch lächelnd. Dabei wirkt er sehr sympathisch und glaubhaft.

 

 

 

d. Haltung und sonstige Körpersprache

 

Während er hüftbreit vor Publikum steht, wirkt er sicher. Mitunter könnte da etwas mehr Lockerheit und Begeisterung die Wirkung steigern.

Bei ihm unangenehmen Themen spricht seine Körpersprache sehr deutlich. Geübte Beobachter können ihn gut lesen.

Insbesondere sitzend achtet er eher auf den Oberkörper. In Interviews entzieht sich der Unterkörper etwas seiner Aufmerksamkeit und schließt sich bei unangenehmen Themen.

 

 

 

e. Stimme

 

Die Stimme bei Reden ist klar, deutlich, teilweise etwas pastoral gepresst und auch dozierend. In Gesprächen ist er meist lockerer.

 

 

 

Ähnlichkeiten

 

Welche Ähnlichkeiten zwischen dem Auftreten und Reden der beiden Grünen-Vorsitzenden gibt es, oder sind sie grundverschieden? Hmm. Beide haben sich innerhalb relativ kurzer Zeit professionalisiert.

Gerade Habeck gibt sich gerne locker und privat. Sie wird langsam lockerer und der Prozess dauert noch an.

Bei beiden sehe ich häufiger Präzisionsgesten.

 

 

 

Vertrauen und Bürgernähe

 

Wer von beiden könnte vertrauenerweckender und bürgernaher wirken? Seine Inszenierung wirkt glaubhaft und echt, da er sich so gibt, als würde er sich nicht verstellen.

 

 

 

Wer wirkt souveräner bei öffentlichen Auftritten?

 

Noch ist die Wirkung der Souveränität bei beiden Kandidaten auf unterschiedliche Weise ausgeglichen.

Ihre Schuhe mit Absätzen gleichen die Größe aus, lassen sie jedoch weniger standhaft wirken als ihn. Eine ihrer Stärken ist die Gestik, ihre größte Schwäche ihre Stimme. Das lässt sich ändern, auch indem die Authentizität berücksichtigt wird, doch auf traditionellen Wegen erfordert das Zeit. Würde sie hier erste geeignete Schritte gehen, wäre das auch kurzfristig hör- und spürbar.

Er wirkt offener, neigt dadurch eher zu Ausrutschern. Sie kommt eher auf den Punkt als er. Er scheint mehr an Harmonie interessiert als sie. Sie wirkt kontrollierter und strategischer, er spontaner und offener. Was passt besser zu einem Kanzler / einer Kanzlerin? Und unter welchen Umständen wäre welche Persönlichkeit mehr gefragt?

Kirche, Dorf und Körpersprache

 

Körpersprache liefert Hinweise. Sie liefert selten eindeutige Übersetzungen.

Eine einzelne Geste, ein Blick oder eine bestimmte Körperhaltung bedeutet für sich genommen wenig. Wer daraus unmittelbar auf Gedanken, Gefühle oder Absichten eines Menschen schließt, macht es sich zu einfach.

Aussagekräftiger wird Körpersprache erst im Zusammenspiel:

  • Welche Signale zeigen sich gleichzeitig?
  • Was ist für diese Person typisch?
  • In welcher Situation tritt das Verhalten auf?
  • Was verändert sich im Verlauf?
  • Passen Mimik, Blick, Gestik, Stimme und Haltung zusammen?

Erst durch Kontext, Vergleich und mehrere Beobachtungen entstehen brauchbare Hinweise.

P.S.

 

Welche Gedanken und Kommentare haben Sie beim Thema?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. April 2021
Überarbeitung: 13. April 2021
AN: #243
Ü:
K:

Lügen in Interviews ist keine gute Idee

Lügen in Interviews ist keine gute Idee

Medienkompetenz, Entscheidungen und Körpersprache
Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren, auch in den Medien

Lügen in Interviews

 

Lügen haben kurze Beine. Was nicht schnellstens durch den Faktencheck enthüllt wird, wird später aufgedeckt. So oder so gibt die Körpersprache in viel zu vielen Interviews Hinweise darauf, dass mit den Aussagen etwas nicht stimmt.

Überblick

 

 

 

 

 

Lügen in Interviews ist keine gute Idee

 

Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

Martin Luther

 

Abgasskandale, Doping und andere Verfehlungen gehören selten zum Gegenstand von Prahlereien. Dabei will kaum jemand erwischt werden. So weit, so verständlich.

Lügen ist schon sonst keine schöne Sache, doch während eines Interviews multiplizieren sich die Konsequenzen, sobald die Wahrheit ans Licht kommt. Und das geschieht früher oder später, Lügen haben ja bekanntlich kurze Beine.

 

Drei Worte: Hundertprozent glaubwürdiges Dementi.

Independence Day

 

Was nicht schnellstens durch den Faktencheck enthüllt wird, wird doch irgendwann aufgedeckt. So oder so gibt die Körpersprache in viel zu vielen Interviews Hinweise darauf, dass mit den Aussagen etwas nicht stimmt. Körpersprachexperten sehen so etwas täglich, ungeübte Beobachter haben zumindest ein komisches Bauchgefühl. Nicht nur deshalb sind Lügen in Interviews eine sehr schlechte Idee.

 

 

 

Bärendienst und Nebenwirkungen

 

Warum auch lügen? Ohne Not zu lügen, hat wenig Sinn und bei der Krisenkommunikation stellt Lügen ohnehin die denkbar schlechteste Reaktion dar. Der ohnehin schon erfolgte Schaden wird dadurch nicht nur vergrößert, sondern auch für lange Zeit in Stein gemeißelt bzw. digital vervielfältigt.

Leute wie Dr. Cal Lightman und auch ich, werden regelmäßig gebeten Auftritte in den Medien daraufhin zu analysieren, wie glaubhaft die Aussagen sind. Gerade die Körpersprache gibt hierzu oft mehr preis als es dem Interviewten recht ist. Wenn das Gesicht nicht zur Stimme passt, die Stimme nicht zum Inhalt oder der Inhalt nicht zu den Gesten, dann stimmt etwas nicht. Es ist nicht ein Hinweis, es gilt auf so viele wie möglich in ihrem Kontext zu achten. Das Gesicht hat zwar nur 43 Muskeln, kann damit jedoch mehr als 10.000 Gesichtsausdrücke erzeugen und die können gedeutet werden. Und wie sich zeigt, sind die darauf basierenden Einschätzungen durchaus brauchbar. Manchmal dauert es zwar etwas mit der Bestätigung, doch irgendwann kommt die Wahrheit schließlich heraus. Meist ist es besser, die Verantwortung von sich aus zu tragen.

 

 

 

Also vollkommen offenbaren?

 

Ehrlichkeit ist eine willkommene Tugend, wobei radikale Ehrlichkeit eher weniger gut für die soziale Verträglichkeit ist.

Allerdings ist es auch nicht erforderlich, das Kind mit dem Bade auszuschütten und sich ohne Grund vollkommen zu entkleiden. Selbst bei aggressiven Fragen ist es empfehlenswerter den Hinweisen im Artikel „Kein Kommentar!“ zu folgen, als Dinge zu sagen, die Sie nicht sagen wollen. Nicht jedes Publikum ist fair und wohlwollend, weswegen missverständliche Äußerungen leicht missbraucht werden.

 

 

 

Relative Wahrheit?

 

Heute lügt jeder. Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners, meinte Heinz von Foerster. Er sah die Grenze von Wahrheit und Lüge so nicht. Auf eine weniger philosophische Weise würde Donald Trump beipflichten. Es gibt aus Sicht mancher Leute keine Lügen mehr, sondern nur alternative Fakten. Falschmeldungen oder irrtümlich als Fakt dargestellte Neuigkeiten werden als Fake News bezeichnet. Faktencheck? Das braucht doch niemand oder doch? Tatsächlich ändert er nur noch bedingt etwas. Das Internet ist nicht nur schneller bei der Aufdeckung von Lügen, sondern auch bei deren Vervielfältigung. Früher gab es den Spruch „Das Archiv ist die Rache der Journalisten an den Politikern.“ und das hat mittlerweile viele seiner Zähne verloren.

An dieser Stelle bemerke ich, dass meine Gedanken in unterschiedliche Richtungen gehen. So manch ein Zeitgenosse könnte nun meinen, wenn der Zeitgeist es so will, dann gehören relative Wahrheiten nun halt dazu. Ich halte die Behauptung, der Zweck heilige die Mittel, für problematisch. Es macht die Welt zu einem schlechteren Ort!

P.S.

 

Wir leben nun also im sogenannten postfaktischen Zeitalter, ist vielerorts zu lesen. Wenn das so sein sollte, belassen wir es dabei?

Unterstützung für deinen Medienauftritt

 

Ein Interview, ein Statement oder ein anderer Medienauftritt kann weitreichende Wirkung haben. Eine gute Vorbereitung hilft dir, deine Botschaften zu schärfen, auch auf kritische Fragen klar zu antworten und vor Kamera oder Mikrofon präsent zu bleiben.

Ich unterstütze dich individuell bei der Vorbereitung deines konkreten Medienauftritts. Wir können mögliche Fragen und kritische Situationen durchspielen, Antworten präzisieren und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. So erfährst du vor dem tatsächlichen Auftritt, wie deine Botschaften wirken, wo Missverständnisse entstehen können und welche Veränderungen deine Wirkung stärken.

Je nach Anlass können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Kernbotschaften und Formulierungen
  • Interviews und kritischen Fragen
  • schwierigen oder überraschenden Nachfragen
  • kurzen Statements und O-Tönen
  • Stimme, Körpersprache und Kamerapräsenz
  • Umgang mit Anspannung und Auftrittsdruck
  • realitätsnahen Interviewsimulationen

Die Vorbereitung erfolgt individuell 1:1 in Berlin oder online. Umfang und Intensität richten sich nach Bedeutung, Ausgangssituation und Anforderungen des Medienauftritts.

→ Medienauftritt individuell vorbereiten

→ Honorare und Konditionen

 

Bei Lampenfieber

Starke Anspannung kann den Zugang zu Fähigkeiten erschweren, die dir sonst selbstverständlich zur Verfügung stehen. Wenn Lampenfieber bei deinem Medienauftritt eine größere Rolle spielt, können wir diesen Aspekt gezielt in die Vorbereitung einbeziehen.

→ Unterstützung bei Lampenfieber

Lügen

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 29. Januar 2020
AN: #882
K:
Ü:

30+ Tipps für Gesten, die Ihre Botschaft bei Reden und Präsentationen unterstützen

30+ Tipps für Körpersprache die Ihre Botschaft bei Reden und Präsentationen unterstützt

Während manche Menschen mit Händen Füßen reden, brauchen andere etwas Inspiration dafür
Gestik in Reden und Präsentationen

Überzeugende Reden und Präsentationen mit Gesten

 

Mit geeigneten Gesten machen Sie es bei Ihren Reden und Präsentationen dem Publikum leichter, das Gesagte zu verstehen. Mit diesen Gesten werden auch die Augen und Spiegelneuronen angesprochen. Lernen Sie Ihre Körpersprache noch gezielter einzusetzen, denn dann überzeugen sowohl Sie als Persönlichkeit als auch Ihre Botschaft.

Definition Gesten

 

In diesem Artikel geht es um Gesten bei denen Hände und Arme bewegt werden, um eine Botschaft auszudrücken oder zu betonen. Gesten sind ein wichtiger Teil der gesamten Körpersprache.

 

Funktion von Gesten

 

Hier ein paar Beispiele, welche Gesten welche Funktion haben.

 

 

 

1. Beschreibende Gesten

 

Gesten helfen dabei, zu beschreiben, wovon Sie sprechen.

a. direkt, beispielsweise, wenn Sie über eine Box sprechen, können Sie mit den Händen das Quadrat einer Box zeichnen.

b. metaphorisch, wenn Sie beispielsweise von einer Gruppe sprechen und mit der Hand einen Kreis zeichnen, und damit diese Gruppe meinen.

 

 

 

2. Hinweisende Gesten

 

Gesten können Ihnen helfen, auf Menschen und Dinge in Ihrer Umgebung hinzuweisen und so den Blick und die Aufmerksamkeit steuern.

 

 

 

3. Ordnende Gesten

 

Gesten helfen Ihnen dabei Struktur in Ihre Redebeiträge zu bringen, beispielsweise indem Sie die Schritte mit Zahlen verdeutlichen, die Sie mit den Händen darstellen.

 

 

 

4. Verdeutlichende Gesten

 

Mit Gesten können Sie beim Sprechen Akzente setzen und die beabsichtigte Bedeutung verstärken. Sie können beispielsweise sehr vorsichtiges genaues Vorgehen mit sanften taktilen Berührungen von Daumen und Zeigefinger verdeutlichen oder Kraft durch energievolle Gesten.

 

 

 

5. Emotionale Gesten

 

Gesten geben Hinweise auf Ihren emotionalen Zustand.

 

 

30+ Tipps für Gesten, die Ihre Botschaft bei Reden und Präsentationen unterstützen

 

Gesten gehören zur Kommunikation und können auch Reden und Präsentationen bereichern. Die meisten Redner sind sich der Wirksamkeit ihrer eigenen Gesten allerdings nicht bewusst oder wissen zumindest nicht, wie sie ans Werk gehen sollen.

Gesten entwickeln die meisten Menschen von sich aus. Doch nicht alle Redner setzen sie genauso wirksam ein. Auch sind nicht alle Gesten gleichermaßen geeignet. Mit entsprechendem Fingerspitzengefühl lassen sie sich so trainieren, dass sie sowohl zur Persönlichkeit des Redners, als auch zu Thema und Publikum passen. Das verhindert auch alles, das an eine Merkel-Raute erinnert.

 

 

 

1. Ist-Aufnahme

 

Beginnen Sie mit einer Ist-Aufnahme. Lassen Sie sich, am besten mit professioneller Unterstützung, Feedback zu Ihrer Körpersprache einschließlich der Gesten geben. Dabei decken Sie auch missverständliche Gesten auf, die Ihnen und Ihrer Botschaft schaden.

 

 

 

2. Zeigen Sie Ihre Hände

 

Achten Sie darauf, dass Ihre Hände zu sehen sind. Wenn Sie die Hände hinter dem Rücken oder in den Hosentaschen verstecken verzichten Sie auf eine unterstützende Gestik. Versteckte Hände könnten etwas Unangenehmen halten und reduzieren deswegen das Vertrauen.

Tatsächlich gibt es immer wieder Klienten, die mir davon berichten, in Rhetoriktrainings den Tipp bekommen zu haben die Hände in die Hosentaschen zu stecken, weil das locker aussieht. Weitere Gedanken dazu finden Sie im Artikel Reden mit den Händen in den Hosentaschen?

 

 

 

3. Offene sichtbare Handflächen

 

Sichtbare nach vorne und oben gerichtete Handflächen wirken einladend und freundlicher, als Handflächen, die von oben nach unten zeigen.

 

 

 

4. Illustrierende Gesten

 

Manche Botschaft lässt sich besser mit Unterstützung von Gesten als durch Worte allein vermitteln. Während einige Menschen mit Händen und Füßen reden, sodass einem schon mal schwindlig werden kann, sind in unserer Kultur viele etwas zu zurückhaltend mit Gesten. Spätestens wenn ein Gegenstand beschrieben wird, verwenden auch sonst körpersprachlich zurückhaltende Persönlichkeiten meist illustrierende Gesten. Gut so, denn sie machen es den Empfängern leichter, das Gesagte zu verstehen, denn mit der Körperunterstützung werden auch die Augen angesprochen.

 

Beispiele:

  • Zur Beschreibung eines eckigen Gebäudes werden mit der flachen Hand die vertikalen und horizontalen Konturen in die Luft gezeichnet.
  • Bei einem runden Gegenstand, etwa einem Ball, können die Hände so gehalten werden, als würden sie einen Ball umfassen.
  • Der Bericht einer rasanten Achterbahnfahrt findet in der Luft statt, indem Arme und Hände rhythmisch auf und ab bewegt werden. Dabei werden die in den Kurven greifenden Fliehkräft angedeutet.
  • Ein großer Gegenstand wird vermittelt, indem die Arme weit auseinander gebreitet werden.
  • Das Gewicht eines schweren Gegenstandes wird durch wiegende Bewegungen verdeutlicht.
  • Eng zusammengeführte Finger unterstreichen etwas Winziges.

 

 

 

5. Sprechen Sie die Sinne an

 

Gesten sind ein nützliches Mittel für die Übermittlung sinnlicher, größtenteils visueller und kinästhetischer Informationen. Der visuelle Sinn ist in unserer Kultur sehr dominant. Viele Menschen nehmen Informationen deshalb besser auf, wenn sie sehen können, was gerade beschrieben wird.

 

 

 

6. Fahrige Bewegungen

 

Wer vor Publikum an der Kleidung herumsortiert, Fusseln entfernt, wirkt auf das Publikum so, als ob er von der eigenen Ideen nicht wirklich begeistert ist und als ob er keine ehrliche Antwort geben will. Kaum ein anderes Zeichen weist so deutlich auf Unwohlsein hin, als wenn jemand verzweifelt am Hemdkragen herumspielt, als wenn es sonst zum Erstickungstod kommt. Das wird als Hinweis für Fluchtwünsche gedeutet.

 

 

 

7. Die Gestik wird der Gruppengröße angepasst

 

Wo im kleinsten Rahmen Gesten aus den Handgelenken angemessen ist, wären die bei großen Gruppen hilfreichen ausladenden Arme übertrieben. Mehr zum Einfluss der Gruppengröße auf Reden und Präsentationen finden Sie im Artikel 11 Tipps für unterschiedliche Gruppengrößen bei Reden und Präsentationen.

 

 

 

8. Nicht das Gesicht berühren

 

Das Berühren des Gesichtes mit der Hand und vor allem das Berühren der Nase wird von vielen Beobachtern als Hinweis auf Unwahrheit betrachtet. Es ist zwar nicht zwingend richtig, dass jeder lügt, der sich im Gesicht berührt, aber von vielen Leuten wird das so ausgelegt. Gleiches gilt für das Verdecken des Mundes. So als würde jemand verhindern wollen, dass den Mund unkontrolliert Worte verlassen.

 

 

 

9. Unterlassen Sie Nachahmen und Aufgusshandhaltungen

 

Was bei Frau Merkel zum Running-Gag wurde, ist im Grunde kein guter Stil für Redner. Also machen Sie weder die Merkelraute noch eine andere Standard-Handhaltung nach. Ein guter Präsentationstrainer wird Sie zu einer ganz eigenen und passenden Körpersprache führen, die zu Ihnen, zum Thema, zum Publikum und dem Ziel passt.

 

 

 

10. Immer schön im Rahmen bleiben

 

Bei den Artikeln zur Kreativität plädiere ich immer wieder dafür, aus dem Rahmen zu fallen. Bei der Gestik empfehle ich da tendenziell eher vorsichtig ans Werk zu gehen. Als angemessene Rahmen für die Gestik bei Reden und Präsentationen gilt der Raum von der Oberseite der Brust bis zur Unterseite der Taille. Wenn Sie außerhalb dieses Bereichs aktiv sind, lenkt das schnell ab und Sie wirken als hätten Sie Kontrolle verloren.

Wenn Sie sprechen, ist es für Ihr Publikum natürlich, Ihr Gesicht zu betrachten. Finden Ihre Handgesten auf Taillenhöhe oder darunter statt, wird Ihr Publikum abgelenkt. Wenn es Ihnen hilft, stellen Sie sich vor, dass Sie bis zur Taille im Wasser stehen. Um sichtbar zu sein, sollten alle Ihre Gesten über dem Wasserspiegel stattfinden.

 

 

 

11. Zeigen Sie nicht mit dem Finger auf Menschen

 

Mit dem Finger auf Menschen zu zeigen ist wie eine Stichwaffe in deren Richtung zu halten. Das kommt nicht gut an. Weisen Sie stattdessen lieber mit offenen, nach oben gerichteten Handflächen zum Publikum.

 

 

 

12. Gute Gesten unterstützen die Worte, die Botschaft und den Eindruck den Sie machen

 

Unterstützende Gesten sind wundervoll, unnütze Gesten verwässern und schaden sogar.

 

 

 

13. Gegenstände vor den Körper halten

 

Wenn Sie einen Gegenstand zu lange vor dem Körper halten, dann wirken Sie möglicherweise unsicherer. Etwas direkt vor dem Körper zu halten, wie ein Schutzschild, kann so verstanden werden, dass Sie eingeschüchtert oder zurückhaltend sind. Möglicherweise wollen Sie sich von anderen distanzieren, Abstand halten, fühlen sich in deren Gegenwart nicht wohl. So kann das zumindest gedeutet werden.

 

 

 

14. Weg vom Redepult

 

So ein Redepult hat einige Nachteile. Einer davon ist die eingeschränkte Gestik. Außerdem halten sich viele unsichere Redner verkrampft daran fest. Das lässt weder die Redner, noch deren Botschaft überzeugender wirken. Mehr dazu in den Artikeln 9 Gründe gegen die Verwendung eines Rednerpults und Lernen Sie zu überzeugen, anstatt sich hinter Rednerpulten zu verstecken.

15. Arme vor dem Körper verschränken

 

Die geschlossene Körperhaltung lässt Sie auch nicht gerade so wirken, als wenn Sie den Kontakt zum Publikum genießen. Die verschränkten Arme vor dem Körper sind Klassiker und werden oft übertrieben negativ interpretiert. Manchmal fühlt es sich einfach gut an, die Arme zu verschränken. Das hat nichts damit zu tun, dass jemand sich tatsächlich abgrenzen und schützen will, sich vor guten Argumenten in Sicherheit bringt, sich unwohl fühlt oder desinteressiert ist. Doch genauso wird es gerne interpretiert! Es kommt seltener gut an.

 

 

 

16. Sich an der Seite des Halses oder Kopfes kratzen

 

Sich andere Seite des Halses oder Kopfes zu kratzen, gilt als Zeichen von Zweifel und Unsicherheit. Bei entsprechendem Halbwissen wird es gar als Hinweis auf eine Lüge betrachtet. Also Finger weg aus diesem Bereich.

 

 

 

17. Händen vor den Genitalien

 

Auch wenn manche Machos der Ansicht sind, es wirke männlich, stark und dominant, wenn sie die Hände vor den Genitalien gekreuzt halten; das Gegenteil ist der Fall. Es ist eine Schutzhaltung. In dieser Haltung werden die Schultern nach vorne gezogen, was den Körper schmaler wirken lässt. Wer meint, sich schützen zu müssen, fühlt sich bedroht. Das wirkt unsicher und senkt den Status. Dann doch lieber die Arme neben dem Körper lassen, die Schultern aufrecht halten und die Brust raus.

 

 

 

18. Der gleichzeitige Einsatz beider Hände

 

Zu häufige und synchrone Parallelgesten lasen Sie steif und langweilig wirken. Machen Sie mit beiden Händen vorzugsweise unterschiedliche Gesten.

 

 

 

19. Richtung von Bewegungen

 

Wir schreiben und lesen hierzulande von links nach rechts. Die wünschenswerte Richtung der Visualisierung geht steil von links nachts oben. Zeitverläufe und viele anderen Entwicklungen werden in unserer Kultur von links nach rechts dargestellt. Das haben wir auch bei der Deutung von Gestik so verinnerlicht. Reden wir über die Vergangenheit, deuten wir nach links (manchmal nach hinten), und wenn wir über die Zukunft sprechen, dann zeigen wir nach rechts (manchmal nach vorne).

Soweit so gut, doch wenn Sie vor einem Publikum stehen, müssen Sie umdenken und alles von rechts nach links beschreiben, damit die Bewegung der Entwicklung für Ihr Publikum erkennbar wird. So erhält Ihr Publikum ein stimmiges Bild von Ihren verbalen Beschreibungen und Ihrer unterstützenden Körpersprache.

 

 

 

20. Hand aufs Herz

 

Heben Sie emotionale Themen beispielsweise dadurch hervor, indem Sie eine Hand auf Ihr Herz legen.

 

 

 

21. Kulturelle Unterschiede

 

Andere Länder, andere Sitten! Was in einem Land als freundliche Geste gilt, kann in einem anderen Land als die Aufforderung für sofortige Liebesspiele oder einen Zweikampf auf Leben und Tod gelten. Also informieren Sie sich lieber über die Eigenarten Ihres Publikums. Sicher ist sicher!

 

 

 

22. Rettungsanker

 

Unsichere Redner nehmen einen Stift oder andern Rettungsanker in die Hand, weil es ihnen damit leichter fallen soll, mit den Händen. Hat der Gegenstand allerdings keine Funktion, dann lenkt er ab. Wobei auch eine wandernde Fernbedienung die Nerven strapazieren kann.

 

 

 

23. Stichwortkarten

 

Stichwortkarten hemmen die Gestik und erfordern Übung, sonst wandern beispielsweise die Moderationskarten ständig hin und her. Die Beobachter werden dadurch abgelenkt.

 

 

 

24. Vorsicht vor dem erhobenen Zeigefinder

 

So ein erhobener Zeigefinger wirkt schulmeisterlich und ist schlecht für die Beziehung zum Publikum.

 

 

 

25. Zu wenig Gestik wirkt langweilig

 

Wenn Sie bei einer Redegelegenheit die Hände die ganze Zeit unbewegt herunterhängen lassen oder in einer anderen Haltung verharren, dann wirkt das langweilig und desinteressiert.

 

 

 

26. Zu viel Gestik wirkt unprofessionell

 

Zu viele oder zu ausschweifende Gesten wirken schnell übertrieben und werden dann unprofessionell und unglaubwürdig interpretiert.

 

 

 

27. Routine

 

Mit der Zeit entwickeln gute Redner ihre ganz eigene Gestik. Das funktioniert am besten durch positive Verstärkung durch Menschen, die sich mit Körpersprache und deren Wirkung auskennen.

 

 

 

28. Bewegung baut Stress und somit Lampenfieber ab

 

Eine angenehme Nebenwirkung vom Einsatz guter Gestik ist, dass die Bewegung Stress abbaut und Lampenfieber reduziert. Allerdings gilt das nicht für jede Bewegung und außerdem sollte sie dabei auch der Botschaft dienen.

 

 

 

29. Von innen nach außen

 

Gute Gestik kommt von innen, vom mentalen Zustand, anstatt von schlechter Schauspielerei. Letzteres nenn sich in der Schauspielerei übrigens Overacting. Machen Sie das besser und die Gefühle größer, dann wird Ihre Gestik das ausdrücken. Tatsächlich setzte ich auch Mentaltraining ein.

 

 

 

30. Übung macht die Meister

 

Bauen Sie Ihre Möglichkeiten aus, lernen Sie mit meiner Unterstützung Ihre Körpersprache dafür einzusetzen, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

Worauf achten Sie bei der Gestik während Reden und Präsentationen?

Gesten sind sichtbare Gedanken. - Karsten Noack

Dieser Artikel ist der Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 3. März 2020
AN: #23441
Ü:
Englische Version:

Stinkefinger und Stinkefinger-Geste: Was bedeutet der ausgestreckte Mittelfinger und hilft er?

Stinkefinger-Geste: Was bedeutet der ausgestreckte Mittelfinger und hilft er?

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation, Körpersprache, ...
Stinkefinger

Stinkender Mittelfinger?

 

Was bedeutet der ausgestreckte Mittelfinger und wie hilfreich ist der Stinkefinger?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Stinkefinger und Stinkefinger-Geste

 

Als Stinkefinger wird umgangssprachlich eine üblicherweise als  obszön aufgefasste Geste bezeichnet. Mit Geruch hat er nur im übertragenen Sinne zu tun. Beim Stinkefinger handelt es sich um eine Geste, die man mit dem Mittelfinger der Hand macht. Um den Stinkefinger deutlich zu zeigen, wird die Faust zusammengeballt und der Mittelfinger – mit dem Handrücken ausgerichtet – einer Person oder einer Gruppe entgegengestreckt.

 

 

 

Ursprung

 

Schon die Griechen haben sich in der Antike gegenseitig den Stinkefinger als Symbol für den aufgerichteten Phallus gezeigt. Diese sexuelle Bedeutung hat sie in vielen Kulturen auch heute noch. Sie ist jedoch in erster Linie ganz allgemein ein Ausdruck der Verachtung.

 

 

 

Einsatz

 

Besonders häufig ist sie bei uns im Straßenverkehr zu beobachten. Doch auch, wer sich über einen anderen Autofahrer ärgert, sollte lieber nicht den Stinkefinger zeigen. Bei uns in Deutschland wird sie meistens als Beleidigung verstanden und kann bestraft werden. Der ausgestreckte Mittelfinger kann auch so viel bedeuten, wie; „Lass mich in Ruhe!“.

P.S.

 

Wie hilfreich ist diese Geste?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #456417
K:
Ü:AA

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Berlin, die Rabia-Geste und was es zu lernen gibt

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Berlin, die Rabia-Geste und was es zu lernen gibt

Je besser eine Beziehung, desto größer die Bereitschaft der wohlwollenden Interpretation einer Geste
Körpersprache: Gesten

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Berlin

 

Heute am 28. September 2018 gab ich Sat.1 ein Interview aus Anlass der Körpersprache des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan  in Berlin. Die von ihm in Berlin in der Öffentlichkeit aus dem Autofenster heraus gezeigten Gesten (der rechte Arm gereckt, vier Finger in die Höhe, der Daumen nach innen angewinkelt) halten viele Menschen hierzulande für den Rabia-Gruß, der islamistischen Muslimbruderschaft. Er diente anfangs dazu Unterstützung für den gewählten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi zu bekunden.

Erdoğan zeigte die Geste anfangs als Solidaritätsbekundung für die Muslimbruderschaft. Heute gilt es als Symbol der Allianz zwischen Islamisten und Nationalisten, wie bei Erdoğans Wahlbündnis mit der rechtsextremen Partei MHP (Milliyetçi Hareket Partisi (MHP: Partei der Nationalistischen Bewegung). Erdoğan hatte schon erklärt, mit ihm gäbe es keinen liberalen Islam.

 

 

 

Ist die Rabia-Geste Zufall?

 

Erdoğan hat diese Geste schon mehrfach verwendet. Ein Zufall ist daher unwahrscheinlich und es wird nun gefragt, wieso er bewusst den Graben zwischen Deutschland und der Türkei auf solche Weise vergrößert. Die Beziehung beider Länder ist ohnehin schon sehr belastet und nun wird es für die Politik schwerer der Öffentlichkeit zu freundliches Vorgehen zu erklären.

Beobachter wollen gesehen haben, dass Anhänger der Grauen Wölfe Erdoğans Gruß mit dem Wolfsgruß erwiderten, bei dem der kleine Finger und der Zeigefinger abgespreizt werden. Die Grauen Wölfe gelten als ultranationalistische, rassistische Bewegung, in deren Zentrum die türkische Nationalität und der Islam stehen. Sie betrachten Juden, Christen, Armenier, Griechen, Israel und die Vereinigten Staaten werden als Feinde der Türken.

 

 

 

Gesten können Schaden anrichten

 

Gesten können verbinden und trennen. Bei meinem Interview konzentriere ich mich auf die Körpersprache und die Risiken beim Einsatz von Gesten. Da ja nun mal jeder Empfänger über die Bedeutung einer Botschaft entscheiden kann, sind missverständliche Gesten ungünstig. Je besser eine Beziehung (Rapport), desto größer die Bereitschaft der wohlwollenden Interpretation einer Botschaft.

 

 

Beispiele

 

1. Zeigefinger und Daumen zu einem Kreis

 

Wer hierzulande mithilfe vom Zeigefinger und den Daumen einem Kreis formt, deutet damit an, dass er etwas gut findet. Beim Tauchen bedeutet dieses Zeichen, dass alles OK ist. In machen Gegenden wie Spanien wird es als Beleidigung empfunden. Dort gilt es als Zeichen für „Arschgeige“.

 

 

2. Gehörnte Hand

 

Was aussieht wie ein Stier (Mano cornuta) ist in den USA eine Liebesbezeugung, Heavy-Metall-Fans lieben das Zeichen. In Italien verhöhnt es den gehörten Ehemann.

 

 

3. Mit dem Zeigefinger an die Stirn tippen

 

Das kann bei uns soviel meinen, wie „Sie ticken wohl nicht richtig oder wie in den USA „Sehr clever!“.

 

 

4. V-Zeichen

 

Das Bilden eines V mit den mittleren Fingern erinnert an das Victory-Zeichen für das Winston Churchill so bekannt geworden ist. Es kann je nach Kontext  aber auch die Bestellung von 2 Bieren verkörpern. Mit kleinen Abwandlungen bekommt es allerdings einen anzüglichen Touch.

 

 

5. Mit dem Zeigefinger auf einen anderen Menschen zeigen

 

Hierzulande gilt es als ungezogen mit dem Zeigefinder auf andere Menschen zu zeigen. In manchen Ländern gilt das als Angriff und Einladung zur Prügelei.

 

 

6. Daumen hoch

 

Bei uns bedeutet der nach oben gedrehte Daumen „Klasse“, bei Tauchern Auftauchen anderswo eine Einladung zu intimen Spielen.

 

 

Fazit

 

Vorsicht bei Gesten und der Körpersprache insgesamt, ist nicht nur bei Reisen angebracht, sondern auch, wenn Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen anwesend sind. Wer eine Organisation, ein Unternehmen, eine Idee oder ein Land repräsentiert überlegt sich lieber gründlich, welche Gesten geeignet sind.

P.S.

 

Wie gut kennen Sie sich mit missverständlichen Gesten aus?

Je besser eine Beziehung, desto größer die Bereitschaft der wohlwollenden Interpretation einer Botschaft.

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Wieso spielt in der deutschen Politik Charisma eine so kleine Rolle?

Wieso spielt in der deutschen Politik Charisma eine so kleine Rolle?

Ursachenforschung

 

Charisma und Politik

 

Die Momente sind selten, in denen das Zuhören unserer politischen Vertreter Freude bereitet. Schadet Charisma vielleicht sogar bei der politischen Karriere?

Überblick

 

 

 

 

 

Charisma in der deutschen Politik

 

Demokratie ist die Herrschaft des Volkes, in der die Mehrheit des Volkes die Entscheidungen trifft – so zumindest in der Theorie. Tatsächlich haben wir eine repräsentative Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland. Jenseits der Parteipolitik gibt es bei den Vertretern etwas Auffälliges zu beobachten. Die Personen, die in den vorderen Reihen der deutschen Politik sitzen, sind heute vergleichsweise frei von Charisma im Sinne persönlicher Ausstrahlung. Vielen fällt es schon schwer, den einfachsten Grundlagen der Rhetorik zu genügen. Nicht nur inhaltlich schwächeln viele Politiker in Interviews bei einfachsten Fragen. Manches Gestammel vermittelt gar den Eindruck, da mache sich jemand einen Spaß über menschliche Unzulänglichkeiten. Und sehr oft vermittelt unbeholfene Körpersprache widersprüchliche Botschaften zum verbalen Inhalt. Und, und, und. Dabei wirkt es leider nicht einmal sympathisch, menschlich, sondern oft eher lieblos. Da freut sich das Publikum, wenn Gregor Gysi spricht, selbst wenn es seiner Partei misstraut. Bedauerlicherweise sind solche Momente selten, in denen das Zuhören unserer politischen Vertreter Freude bereitet.

 

Wer die Welt überzeugt, regiert sie.

Thomas Carlyle

 

 

 

Aber die aktuellen Volksvertreter …

 

Ja, Charisma spielt in der Politik hierzulande keine große Rolle. Und doch sind das die maßgeblichen Personen, verantwortlich für wesentliche Entscheidungen, die uns alle betreffen. Ist es erlaubt, verwundert zu fragen, wieso sie es trotzdem sind? Wäre mehr Ausstrahlung überflüssig oder ist es gar ein Teil deren Erfolgsrezeptes? Die Pfarrerstochter aus Mecklenburg-Vorpommern hat trotzdem oder gerade auf diese Weise alle und alles überstanden. Gibt es da einen Zusammenhang?

Umfrage

 

Politiker mit Ausstrahlung und Profil finde ich …

%

... wünschenswert.

%

... nicht erforderlich.

Nicht repräsentative Umfrage (Januar bis April 2017, n=996)

Überlegungen, die nach Antworten suchen

 

 

1. These

 

Die deutsche Bevölkerung hat wegen der nationalsozialistischen Vergangenheit tiefe Aversionen vor allzu charismatischen Persönlichkeiten. Es macht sich die Angst bemerkbar, dass sich die Massen an gefährlichen Rattenfängern orientieren und ihnen folgen.

 

 

2. These

 

Wer sich unbeholfen gibt, der wird unterschätzt und seltener angegriffen. Wer in Amt und Würden kommen und bleiben will, macht sich klein, nur nicht anecken oder zu sehr auffallen. Wildwuchs droht der Rückschnitt.

 

 

3. These

 

In politischen Organisationen gelten andere Voraussetzungen für die Karriere, als anderswo. Geklüngel und dergleichen findet besser unbemerkt statt.

Zeitgeist

 

War etwas in der Zeit von Brandt, Schmidt und Co anders oder wirken Menschen auf Schwarz-Weiß-Bildern einfach charakteristischer?

Ja, Charisma ist im Wesentlichen sicher eine Zuschreibung und somit an die eigene Betrachtung gekoppelt. Jeder von uns betrachtet die Welt durch die eigenen Augen und Wahrnehmungsfilter. Ist das nur meine Wahrnehmung oder wie sehen Sie das? Vielleicht ist es ja auch besser, weil Verpackung ja nur so viel wert ist wie der Inhalt und wir keine plagiatierenden Blender benötigen. Doch, was ist mit dem Bedürfnis nach Menschen, die Verantwortung übernehmen und Orientierung liefern? In einer Zeit, in der die Kluft zwischen Volksvertretern und Wählern immens ist, haben bei allem Frust doch einige die Sehnsucht nach inspirierenden und leidenschaftlichen Persönlichkeiten. Würden von solchen Menschen mehr Risiken oder Chancen ausgehen?

Wem der Begriff Charisma zu belastet erscheint, wie wäre es zumindest mit mehr Einsatz und Leidenschaft in der Politik, mit Diskussionen, die der Meinungsbildung dienen?

P.S.

 

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:

Rhetorik und Körperchemie: gute Redner kennen die Wirkung von Oxytocin

Rhetorik und Körperchemie: gute Redner kennen die Wirkung von Oxytocin

Was ist ein Redner ohne Publikum und was hat das mit der Körperchemie zu tun?
gute Redner kennen die Wirkung von Oxytozin

Rhetorik und Oxytocin

 

Was ist ein Redner ohne Publikum und was hat das mit der Körperchemie zu tun? Welche Rolle spielt Oxytocin bei Reden und Präsentationen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Der Mensch, das Herdentier

 

Von wegen Individuen; Menschen sind Herdentiere. Herden haben die Angewohnheit, ihre Anführer zu imitieren und nachzuahmen. Es spielt also eine große Rolle, was sie beobachten. Bei der Wahl der Kaffeesorte folgen viele Georg Clooney, selbst wenn das bedeutet eine Menge Geld für viel Aluminium und etwas Kaffee zu bezahlen. Bei einer Präsentation übernimmt der Redner die Aufgaben eines Anführers. Weitgehend unbewusst neigt das Publikum deshalb dazu sich am Redner zu orientieren.

Es liegt in der menschlichen Natur; das menschliche Gehirn ist bestrebt Sicherheit in der Gruppe zu suchen. Deshalb schüttet es entsprechende Stoffe aus. Sie sorgen dafür, dass wir uns in der Gruppe sicherer fühlen.

Wenn wir uns auf einer emotionalen Ebene sicher im Kontakt mit anderen Menschen fühlen, dann fühlen wir uns verbunden. Dann vertrauen wir dem was gesagt wird eher. Und unsere Spiegelneuronen sorgen dafür, dass wir uns besser in andere Menschen hineinversetzen können. Wir können fühlen, was andere Menschen fühlen. Der Stoff Oxytocin ist daran maßgeblich beteiligt. Oxytocin sorgt dafür, dass Menschen sich einander vertrauen, fördert Zusammenhalt und Loyalität, indem er Angst vermindert.

 

 

 

Spiegelneuronen und Co.

 

Da wir auf unbewusster Ebene mitbekommen, wie sich die anderen in unserem Umfeld fühlen und uns dies beeinflusst, haben diese Zusammenhänge großen Einfluss auf unser Leben und auch auf unsere Wirkung als Redner. Wir erkennen wie der andere sich fühlt und passen unser Fühlen, Denken, Verhalten und unsere Physiologie an.

Gruppen – wie das Publikum bei einer Rede – neigen zu übereinstimmenden Emotionen. Auch wenn eine Gruppe aus einzelnen Individuen besteht entwickelt sie eine ganz eigene Dynamik.

Aus diesen Gründen übernimmt das Publikum Teile der Stimmung und des Verhaltens des Redners. Fühlt sich der Redner wohl und sicher, hat dies eine andere Wirkung auf das Publikum, als wenn er unbewusst signalisiert, dass er eigentlich lieber flüchten möchte. Letzteres triggert archaische Bereiche des Gehirns, die dadurch ebenfalls auf den Modus Kampf bzw. Flucht schalten. Dies mag einen Stamm in früher Urzeit vor wilden Tieren geschützt haben, heute ist es wenig hilfreich für den Erfolg einer Rede.

 

 

 

Ein teuflischer Teufelskreis

 

Ausstoß von Adrenalin und Co.: Wenn es erst begonnen hat entzieht es sich weitgehend der persönlichen Kontrolle. Meist führt dies zu einem Kreislauf, in dem sich Redner und Publikum gegenseitig in einen schlechteren Zustand bringen. Der Redner hält dann das Publikum für besonders schwierig, fühlt sich selbst dadurch noch unsicherer, vermittelt das nonverbal, das Publikum reagiert … Ein Kreislauf, der sich weiter und weiter verstärkt, wenn er nicht frühzeitig unterbrochen wird.

 

 

 

Besser, viel besser

 

Es färbt ab, so oder so: Glücklicherweise gilt das auch in die andere Richtung. Wenn Sie sich sicher fühlen steigen die Chancen, dass auch Ihr Publikum sich sicher fühlt. Also sorgen Sie dafür, dass Sie in den Zuständen sind, in die Sie Ihr Publikum einladen. Möge das Oxytocin mit Ihnen sein!

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. August 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
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