Entschuldigen sich Narzissten?

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Sie wollen eine Entschuldigen von Narzissten?

Entschuldigen sich Narzissten?

Entschuldigen sich Narzissten?

 

Nicht-Narzissten geben sich der Illusion hin, eine ehrlich gemeinte Entschuldigung zu bekommen. Narzissten entschuldigen sich nicht wirklich.

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Entschuldigungen von Narzissten: Entschuldigen sich Narzissten wirklich?

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Entschuldigungen von Narzissten

 

Narzissten bemühen sich charmant, selbstbewusst und sogar rücksichtsvoll zu wirken. Obwohl sie Aufwand in den äußeren Schein investieren, hat auch das seine Grenzen. Was zu weit geht, ist von Persönlichkeiten mit deutlichen narzisstischen Tendenzen Einsichten und Entschuldigungen zu erwarten. Das widerstrebt ihnen absolut.

Typisch: Wirklich entschuldigen wollen sich Narzissten niemals. Sie machen angerichteten Schaden nicht wieder gut und geben ihre Fehler nicht zu. Und dann kommen da naive Nicht-Narzissten und geben sich der Illusion hin, eine ehrlich gemeinte Entschuldigung zu bekommen. Das ist verlorene Liebesmüh. Entschuldigungen werden bestenfalls aus strategischen Gründen abgeben. Die Schmach zu solchen Äußerungen gezwungen worden zu sein führt zu Rachegefühlen. Früher oder später wird diese Unverschämtheiten mit Zinseszins geahndet.

 

 

 

Reaktion

 

Wie Sie auf die Entschuldigung eines Narzissten reagieren können:

1. Erkennen Sie die Anzeichen einer falschen Entschuldigung.
2. Fragen Sie den Narzissten, ob er Ihre Sichtweise nachvollziehen kann.
3. Kommunizieren Sie deutlich Ihre Grenzen.
4. Lassen Sie den Narzissten wissen, dass Sie von ihm enttäuscht sind.
5. Erklären Sie, dass Sie eine Entschuldigung im Moment nicht akzeptieren werden.
6. Schützen Sie sich vor einem Wutausbruch.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine toxische Entschuldigung?

Um eine toxische Entschuldigung handelt es sich, wenn sie darauf abzielt, Sie als den Bösewicht darzustellen, indem sie Ihnen beispielsweise unterstellt, dass Sie fies und unnachgiebig gewesen sind und unrealistische Erwartungen hatten.

Was sind Entschuldigungen, die für das Gaslighting eingesetzt werden?

Eine Entschuldigung die dem Gaslighting deinen soll, ist eine bedingte Entschuldigung, bei der die Person, die sich entschuldigt, den Anschein erweckt, als würde sie aufrichtig sagen: „Es tut mir leid“, doch sie übernimmt keine Verantwortung dafür, dass sie Sie verletzt hat. Sie wird auch als falsche Entschuldigung bezeichnet und ist typisch bei Narzissten.

Werden sich Narzissten aufrichtig entschuldigen?

Eine aufrichtige Entschuldigung von Menschen mit ausgeprägten narzisstischen Persönlichkeitstendenzen zu bekommen, ist sehr unwahrscheinlich. Entschuldigungen sind ein weiteres Instrument der Manipulation durch Narzissten. Narzisst werden Entschuldigungen auf die gleiche Weise einsetzt wie alles andere, nämlich als Mittel, um Menschen zu kontrollieren. Das Wichtigste für Narzissten ist, wie er auf andere wirken, und eine Entschuldigung lässt sie mitfühlend erscheinen. Entsprechend typisch sind, wenn überhaupt, falsche Entschuldigungen.

Was ist eine passiv-aggressive Entschuldigung?

„Es tut mir leid, es tut mir leid, es tut mir leid“ entsprechend betont, ist eine passiv-aggressive Entschuldigung, um die andere Person zum Schweigen zu bringen und zu einem anderen Thema überzugehen. Solch ein Verhalten verharmlost, was die andere Person erlebt hat. Es tut mir leid, ABER … „aber“ ist eine Einschränkung. Wenn eine Person sich nicht entschuldigen kann, ohne ein Aber hinzuzufügen, dann tut es ihr nicht leid.

Was ist eine Pseudo-Entschuldigung?

Eine Pseudo-Entschuldigung, die manchmal auch als unangebrachte Entschuldigung, falsche Entschuldigung, Nicht-Entschuldigung oder Fauxpas bezeichnet wird, ist eine Erklärung in ähnlicher Form, wie eine Entschuldigung, die keine Reue ausdrückt oder die Schuld demjenigen zuweist, der die angebliche Entschuldigung erhalten hat.

P.S.​

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Narzissten gemacht?

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. August 2013
Überarbeitung: 10. August 2020
AN: #332
K: CNC
Ü:

Was sich nicht mit Geld kaufen lässt

Eine Sammlung der Dinge, die sich nicht mit Geld kaufen lassen:

  1. Liebe
  2. Stil
  3. Gesundheit, wobei das nur die halbe Wahrheit ist.
  4. Vertrauen
  5. Guten Charakter
  6. Geduld
  7. Integrität
  8. Ruhen im Sein
  9. Erfüllung
  10. Respekt
  11. Zufriedenheit
  12. Familie
  13. Kreativität
  14. Manieren
  15. Gefühle
  16. Zuneigung
  17. Verstand
  18. Träume
  19. Zuverlässigkeit
  20. Moral
  21. Innerer Frieden
  22. Hoffnung
  23. Seelenfrieden
  24. Dankbarkeit
  25. Authentizität
  26. Empathie
  27. Sinn für Humor
  28. Selbstvertrauen
  29. Menschliche Beziehungen
  30. Weisheit
  31. Loyalität
  32. Talent
  33. Mit sich und der Welt im Einklang sein
  34. Freundlichkeit

 

 

„Leben ist nicht genug“, sagte der Schmetterling,

„Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.“


Hans Christian Andersen

 



Wobei ich gestehe, das eine Grundabsicherung hilfreich ist und entsprechende finanzielle Mittel den Weg ebnen können. Wem Grundlegendes im Leben fehlt, wie Essen, ein Dach über dem Kopf, wird sehr wohl durch entsprechende finanzielle Mittel glücklicher.  Die Liste dient wohl eher der Besinnung darauf, worauf es wirklich ankommt, wenn mehr Geld nicht mehr auf mehr Lebensqualität bedeutet.



Ergänzungen willkommen.

 

 

 

 

28 Tipps bei Mobbing am Arbeitsplatz

28 Tipps bei Mobbing am Arbeitsplatz

Umgang mit unterschiedlichen Angreifern und grundsätzliche Tipps (keinerlei Rechtsberatung!)
Mobbing: abgestellt statt angestellt?

Mobbing

 

Mobbing am Arbeitsplatz wird viel zu oft zu lange ertragen. Lassen Sie sich das nicht gefallen. Hier einige Anregungen.

Video mit 28 Empfehlungen bei Mobbing am Arbeitsplatz

Schluss mit Mobbing am Arbeitsplatz. 28 Tipps

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Mobbing am Arbeitsplatz

 

Auszug aus einem Interview im Magazin Maxim auf Fragen zu Mobbing am Arbeitsplatz.

Hier ein paar Aussagen daraus:

„An der Theke gibt es zwar immer einen, der einem recht gibt, doch kaum die Chance, etwas konstruktiv zu verändern“, sagt Coach Noack und warnt davor, Entscheidungen auf die lange Bank zu schieben. … Ein Mobber muss frühzeitig erkennen, dass er seine Aktivitäten nicht ohne Folgen fortsetzen kann.“

„Auch wenn es verlockt, Standardrezepte zu präsentieren; jeder Fall ist einzigartig und für den Betroffenen sehr ernst. Insofern können solche Beiträge Anregungen liefern und dafür sensibilisieren, aktiv zu werden anstatt vor sich hin zu leiden bzw. ebenfalls in den Kleinkrieg zu ziehen. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich an entsprechende juristische Experten.“

 

 

 

3 Typen von Angreifern

 

In einem eigenen Beitrag finden Sie eine grobe Unterteilung in 3 Typen von Mobbern:

 

1. Der Aggressive

2. Der Hinterhältige

3. Der Blockierer

 

Mehr dazu im Beitrag Typen von Mobbern am Arbeitsplatz

23 grundsätzliche Tipps bei Mobbing

 

Bei der Arbeit von Einzelpersonen oder Gruppen — Kollegen und Vorgesetzten — über längere Zeit schikaniert, benachteiligt, beleidigt oder ausgegrenzt werden: Mobbing!

Hier sind 23 grundsätzliche Tipps zum Umgang bei Mobbing am Arbeitsplatz. So gelingt es konstruktiv zu reagieren. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende juristische Experten.

 

 

 

1. Mobber erkennen

 

Nicht immer sind Mobber sofort als solche zu erkennen, doch das ist erforderlich. In einem eigenen Beitrag stelle ich die häufigsten 3 Typen von Mobbern vor.

 

 

 

2. Wehret den Anfängen

 

Packen Sie den Stier bei den Hörnern, denn Sticheleien gehören nicht zur Tagesordnung, sondern sind unprofessionell. Reagieren Sie auch bei kleinen Unverschämtheiten unverzüglich und stellen Sie gegebenenfalls Missverständnisse klar, die dazu geführt haben.

Lassen Sie sich nicht in die Ecke drängen. Es nützt nichts, Anspielungen zu überhören, Anfeindungen zu übersehen, sich wegzuducken. Stellen Sie Angreifer unter vier Augen zur Rede. Wenn jemand zum Beispiel ein Gerücht verbreitet hat, benennen Sie es und erfragen Sie die Absicht. Durch offensives Vorgehen zeigen Sie, dass Sie kein leichtes Opfer sind, Spiele hinter Ihrem Rücken durchschauen und sich zu wehren wissen. Je früher Sie sich wehren und damit zeigen, dass man sich mit Ihnen nicht alles erlauben kann, desto größer die Chance, den Konflikt im Keim zu ersticken.

 

 

 

3. Nicht schweigen

 

Viele Opfer schweigen aus Scham und werden durch ihr Nichtstun zunehmend angegriffen. Statt nur zu reagieren, können sie die Initiative ergreifen. Sorgen Sie dafür, dass es nicht im Verborgenen geschieht. Stellen Sie Öffentlichkeit her.

 

 

 

4. Bleiben Sie sich treu

 

Behalten Sie einen kühlen Kopf. Lassen Sie sich nicht von anderen die Spielregeln aufzwängen. Nur, weil Sie jemand mobbt und sich mies benimmt, müssen Sie das noch lange nicht. Nicht zurück mobben! Lassen Sie sich nicht auf das unterste Niveau hinabziehen. Schließlich wollen Sie sich doch auch weiterhin im Spiegel ansehen können, oder? Außerdem löst die Zunahme von Grabenkämpfen den Konflikt nicht, sondern erschwert die Konfliktbewältigung.

 

 

 

5. Dokumentieren

 

Machen Sie sich Notizen als Erinnerungsstütze. Halten Sie alle Vorfälle fest, gegebenenfalls mit Bild, Datum, Uhrzeit, Ort, Zeugen und Anwesenden. Notieren Sie in einer Spalte, was genau geschehen ist, in der nächsten, wie Sie es interpretiert haben. Eine solche Dokumentation kann später noch sehr nützlich sein. Es ist auch eine gute Grundlage, um über Ihre Erlebnisse zu sprechen, ob mit einem Anwalt, im privaten Rahmen, mit einem Coach oder Therapeuten.

 

 

 

6. Aussprache anstreben

 

Suchen Sie die Aussprache, klären Sie mögliche Missverständnisse. Greifen Sie den anderen im Gespräch nicht persönlich an, sondern denken Sie an die Grundlagen konstruktiver Gespräche.

Wenn das Gespräch nichts bringt, dann solltest du sich an eine höhere Stelle wenden.

 

 

 

7. Seien Sie versöhnlich

 

Stress nimmt zu durch das Gefühl, einer Situation ausgeliefert zu sein. Nutzen Sie Ihren Gestaltungsspielraum. Bewerben Sie sich intern und extern. Entwickeln Sie Pläne für eine Selbstständigkeit. Gehen Sie dabei mit Bedacht vor; Flucht ist die letzte Wahl. Vom Regen in die Traufe: Gerade den Schritt in die Selbstständigkeit haben schon viele bereut.

Bei einer Blutfehde gewinnt keiner: Weisen Sie den Angreifer in seine Schranken und lassen Sie es damit gut sein. Behandeln Sie ihn danach wie jeden anderen Kollegen. Ihre Versöhnlichkeit entzieht seiner Aggression eher die Nahrung, während Ihr feindliches Verhalten zu neuen Attacken anstachelt.

 

 

 

8. Beschweren Sie sich

 

Ihre Lösungsansätze haben bisher keine Früchte getragen? Sollte der Mobber nicht aufhören, melden Sie das bei dem Vorgesetzten. Falls dieser der Mobber ist, wenden Sie sich direkt an den Arbeitgeber oder Betriebsrat. Zeugen und Aufzeichnungen helfen Ihnen hier. Betonen Sie die Folgen für die Arbeit und für das Unternehmen.

 

 

 

9. Verbündete

 

Lassen Sie sich nicht zum Außenseiter machen. Wenn Sie Kollegen finden, die Ihnen beistehen, merkt der Mobber schnell, dass Sie nicht alleine sind. Haben Sie Kollegen, denen Sie vertrauen? Achten Sie darauf, nicht in Selbstmitleid abzugleiten, sondern formulieren Sie konkrete Unterstützungswünsche.

 

 

 

10. Gute Gespräche

 

Ein gutes Gespräch tut gut. Sprechen Sie mit vertrauten Personen über Ihre Situation. Das können Freunde sein, Bekannte oder noch förderlicher auch ein professioneller Gesprächspartner wie ein Coach.

 

 

 

11. Professionelle Hilfe

 

Google hilft: Es gibt heute viele Anlaufstellen, die sich auf Mobbing spezialisiert haben. In einschlägigen Foren finden Sie Hilfe und Unterstützung, können sich mit anderen Betroffenen austauschen.

Je nach Ziel sind andere Experten hilfreich; Gespräche vorbereiten, Entscheidungen treffen, den Kopf freibekommen,… Sie können auch auf einen Rechtsanwalt zurückgreifen. Vor allem dann, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben und wenn Sie nicht aufgeben und Ihr Recht durchsetzen wollen.

 

 

 

12. Auf Ausgleich achten

 

Wenn der Konflikt am Arbeitsplatz immer mehr um sich greift, brauchen Sie einen Ausgleich. Tanken Sie Kraft in Ihrer Freizeit. Genießen Sie soziale Kontakte mit gleichgesinnten Menschen. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Hobbys. Sport hilft Ihnen, Stress abzubauen und Ihr körperliches und seelisches Gleichgewicht zu verteidigen.

 

 

 

13. Jobwechsel als Ausweg

 

Schauen Sie sich rechtzeitig nach Möglichkeiten für einen Arbeitsplatzwechsel um. Es kostet viel Kraft und Energie, gegen Mobbing anzukämpfen. Manchmal ist der Ausweg ein Jobwechsel. Dann hat der Mobber zwar sein Ziel erreicht, doch es geht um Ihre Gesundheit, um Ihre Lebensqualität.

 

 

 

14. Professionelle Schlagfertigkeit

 

Üben Sie sich in Schlagfertigkeit. Das gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit; Sie wissen, Sie könnten, wenn Sie wollten. Doch wenden Sie es zurückhaltend und gezielt an. Schließlich müssen Sie nichts beweisen. Professionelle Schlagfertigkeit zeigt sich vor allem darin, dass sie möglichst Türen öffnet, anstatt sie zuzuschlagen. Und daran, dass sie selten anzuwenden ist, weil Sie sich nicht als lohnendes Opfer anbieten.

 

 

 

15. Körpersprache und Ausstrahlung

 

Es darf keine Entschuldigung für Mobber sein, doch fühlen sich Fieslinge von Menschen mit bestimmten Verhalten und daraus resultierender Ausstrahlung eingeladen. Ein Opfer, das signalisiert wenig Gegenwehr an den Tag zu legen, zieht Angreifer an. Der zu zahlende Preis scheint gering zu sein, das geringe Risiko lockt. Gerade die Körpersprache hat hier eine große Bedeutung. Eine selbstsichere Körperhaltung signalisiert etwas anderes, hier wird es nicht so leicht! Schon das hält viele Angreifer ab.

Zahlreiche Artikel zu diesem Thema finden Sie hier auf dieser Homepage.

 

 

 

16. Emotionale Erpressung

 

Eine weit verbreitete Form der Manipulation ist die emotionale Erpressung. Selbst, wenn sie sich im noch legalen Rahmen bewegt, ist sie sehr belastend. Im Artikel 12 Tipps für den Umgang mit emotionaler Erpressung finden Sie einige Anregungen.

 

 

 

17. Selbstanalyse

 

Schauen Sie sich die Situation genauer an:

  • Was sind die Ursachen und Zusammenhänge?
  • Was sind die Motive der Mobber?
  • Geht es wirklich um Sie?
  • Welchen Anteil haben Sie dran?

 

 

 

 

18. Die Kirche im Dorf lassen

 

Nicht jeder Frechheit ist gleich Mobbing. Wer vorschnell von Mobbing redet, wird unglaubwürdig, wenn es dann tatsächlich geschieht. Auch, wer andere des Mobbings bezichtigt, ohne es belegen zu können, der kann sich und andere in ungünstige Situationen bringen.

 

 

 

19. Unternehmensinteressen

 

Sorgen Sie dafür, dass die Nachteile für das Unternehmen deutlich werden. Das motiviert zu schnellem Handeln durch Vorgesetzte.

 

 

 

20. Unterstützen Sie Kollegen

 

Legen Sie Zivilcourage an den Tag und schützen Sie Kollegen, die von Mobbing bedroht sind. So legen Sie die Latte für Mobber höher. So zeigen Sie auch frühzeitig, dass Sie so etwas nicht mit sich machen lassen.

 

 

 

21. Burnout

 

Betroffene reagieren oft mit einer Übererfüllung von Aufgaben. Das führt dann mitunter ins Burnout und die Mobber haben so gewonnen.

 

 

 

22. Körperliche Reaktionen

 

Nehmen Sie körperliche Reaktionen ernst. Dauerhaftes Mobbing kann körperlich und geistig krank machen. Wenden Sie sich an einen Mediziner Ihres Vertrauens. Wenn Sie krank zur Arbeit erscheinen, werden Sie mehr Fehler machen und weniger Leistung an den Tag legen. Das werden Mobber gegen Sie verwenden.

 

 

 

23. Alternativen statt Flucht

 

Stress nimmt zu durch das Gefühl, einer Situation ausgeliefert zu sein. Nutzen Sie Ihren Gestaltungsspielraum. Bewerben Sie sich intern und extern. Entwickeln Sie Pläne für eine Selbstständigkeit. Gehen Sie dabei mit Bedacht vor; Flucht ist die letzte Wahl. Vom Regen in die Traufe: Gerade den Schritt in die Selbstständigkeit haben schon viele bereut.

 

 

 

Ja, und?

 

Auch wenn es verlockt, Standardrezepte zu präsentieren; jeder Fall ist einzigartig und für Betroffene sehr ernst. Insofern können solche Beiträge Anregungen liefern und dafür sensibilisieren, aktiv zu werden, anstatt vor sich hin zu leiden beziehungsweise ebenfalls in den Kleinkrieg zu ziehen. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich an entsprechende juristische Experten. Ansonsten gerne an mich.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

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Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was bedeutet der Begriff Mobbing?

Der Begriff „Mobbing“ aus der Soziologie bezeichnet das Schikanieren einer Person durch eine Gruppe in einem beliebigen Kontext, beispielsweise in der Familie, in einer Gruppe Gleichaltriger, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, in der Gemeinschaft oder im Internet.

Was ist Mobbing am Arbeitsplatz?

Bei Mobbing am Arbeitsplatz handelt es sich um Gruppen von Personen, die einen Mitarbeiter isolieren, demütigen und angreifen. Die Auswirkungen auf die Mobbingopfer und das Unternehmen selbst können gravierend sein. Verantwortliche sollten auf die Anzeichen von Mobbing achten und Maßnahmen ergreifen, um ein gesundes Arbeitsumfeld zu fördern.

Was sind die Auswirkungen von Mobbing am Arbeitsplatz?

Die Auswirkungen von Mobbing am Arbeitsplatz können für die Opfer verheerend sein und im Laufe der Zeit die Moral der Mitarbeiter sowie den Ruf und die Rentabilität eines Unternehmens schädigen.

P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Mobbing gemacht?

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2016
Überarbeitung: 26. August 2021
AN: #4393376
K: CNB
Ü:

Lass das, ich hasse das: Die 15 häufigsten Manipulationstechniken erkennen

Lass das, ich hass' das: Die 15 häufigsten Manipulationstechniken erkennen

Wie Sie sich vor Manipulation schützen

Lass das, ich hass' das: Manipulationstechniken erkennen

So erkennen und schützen Sie sich vor Manipulationstechniken

 

Die wesentlichste Voraussetzung — um sich vor Manipulationen zu schützen — ist sich selbst gut zu kennen, um ein etwaiges Bauchgefühl ohne Umwege deuten zu können. Manipulierbar sind wir vor allem dort, wo wir unsicher sind. Punkt! Na gut, ich schmücke es noch etwas aus, doch das ist der Kern: Wer in sich ruht, ist schwer zu manipulieren! Viele Manipulationstechniken basieren darauf, Zweifel zu säen, ein schlechtes Gewissen zu machen oder das Ego auf andere Weise zu überrumpeln.

Manipulation erkennen, Gegenstrategien wählen, abwehren. Schluss mit 11 Typen von Manipulationstechniken (inkl. Körpersprache).

Video

Video ist im Schnitt!

Was ist Manipulation?

 

Der Begriff Manipulation hat verschiedene, mal mehr und mal weniger angesehene Bedeutungen. An dieser Stelle geht es um die gezielte und verdeckte Einflussnahme, die auf eine Steuerung der Wahrnehmung, Entscheidungen und das Verhalten von Einzelnen und Gruppen zielt. Dabei kann mit guten oder auch schlechten Absichten ans Werk gegangen werden.

 

 

 

Was tun?

 

Gefahr erkannt … Gefahr gebannt? Der erste Schritt besteht deshalb darin, die gebräuchlichsten Manipulationstechniken kennenzulernen. Dann können Sie die geeigneten Gegenstrategien einsetzen.

 

 

 

Woran sind Manipulationsversuche zu erkennen?

 

Die wesentlichste Voraussetzung — um sich vor Manipulationen zu schützen — ist sich selbst gut zu kennen, um ein etwaiges Bauchgefühl ohne Umwege deuten zu können. Manipulierbar sind wir vor allem dort, wo wir unsicher sind. Punkt! Na gut, ich schmücke es noch etwas aus, doch das ist der Kern: Wer in sich ruht, ist schwer zu manipulieren! Viele Manipulationstechniken basieren darauf, Zweifel zu säen, ein schlechtes Gewissen zu machen oder das Ego auf andere Weise zu verunsichern.

 

 

 

Die 11 häufigsten Manipulationstechniken

 

Gehen wir zunächst auf die verschiedenen Manipulationstechniken im Einzelnen ein. Welche Manipulationstechniken gibt es?

 

Hier eine Auswahl:

 

  1. Das Prinzip der Gegenseitigkeit
  2. Exklusivität / Knappheit
  3. Die Beharrungsfalle
  4. Herdentrieb
  5. Freundschaftstrick
  6. Die Autoritätsfalle
  7. Wiederholung
  8. Emotionale Tricks
  9. Selektive Information
  10. Killerphrasen
  11. Die Angstfalle

 

 

 

1. Das Prinzip der Gegenseitigkeit (Reziprozitätsregel)

 

Bei anderen Menschen ein schlechtes Gewissen mit kleinen Gefälligkeiten zu erzeugen, das ist eine beliebte Möglichkeit der Manipulation. Funktionierende Gesellschaften basieren auf Gegenseitigkeit, auf Austausch. Solange das Prinzip der Gegenseitigkeit zu einem weitgehenden ausgeglichenen Austausch führt, profitieren alle davon. So steckt der Reflex, auf ein Geschenk ebenfalls mit einem Geschenk zu antworten, tief in vielen Menschen verankert. Der Zusammenhang von Geben und Nehmen kann jedoch auch ausgenutzt werden. Beispielsweise, indem die Investition in eine leichte Gefälligkeit für einen anderen Menschen diesen dazu bringt, sich verpflichtet zu fühlen und den Gefallen zu erwidern. Häufig entspricht die Erwiderung nicht der unter anderen Umständen vorhandenen tatsächlichen Absicht.

Leider führt die Erfahrung, auf solche Weise überrumpelt worden zu sein, oft zu einem tiefen Widerwillen, zukünftig einen Gefallen von anderen Menschen anzunehmen. Wie auch bei allen anderen Manipulationsversuchen, wird das Zusammenleben nachhaltig gestört, wenn Menschen sich manipuliert fühlen. Schade, denn kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Solange diese Mechanismen nicht einseitig missbraucht werden, ist das Prinzip der Gegenseitigkeit für alle von Vorteil.

 

Beispiele:

 

  • Wird ein kleiner Gefallen eines Kollegen angenommen, gibt es daraufhin Hemmungen, die Bitte um einen unangebrachten Gefallen abzulehnen.
  • Blümchenbettler, die erst eine verwelkte Blume verschenken und dann eine Spende einfordern, für die es einen ganzen Strauß frischer Frühlingsblumen geben würde.
  • Eine harmlose Variante, die das Prinzip nutzt: Es gibt höhere Trinkgelder, wenn der Kellner zur Rechnung eine Süßigkeit legt.

 

 

 

2. Exklusivität / Knappheit

 

Solange der Vorrat reicht! Nicht nur die Zuschauer der Teleshopping-Kanäle erliegen dem Reiz der Knappheit. Leicht entsteht der Eindruck, dass Angebote, die immer wieder fast ausverkauft sind, besonders erstrebenswert sein müssen. Sonst wären sie ja auch nicht so begehrt, oder? Tatsächlich ist der Engpass meist hausgemacht, um zu manipulieren und etwas attraktiver wirken zu lassen, als es ist. Auch hier hilft es, die eigenen Bedürfnisse zu ergründen, anstatt sich unter Druck setzen zu lassen. Lehnen Sie unangebrachte Aufforderungen ohne schlechtes Gewissen ab!

 

Beispiele:

 

  • Sondereditionen
  • Auktionen
  • Ausverkauf, Sonderangebot, besondere Gelegenheit
    Auch der Verlust der Freiheit, eine Entscheidung treffen zu können, drängt in die Richtung, sich diese Option zu sichern, selbst, wenn das vorher keine Priorität hatte. Schnell zugreifen, bevor es zu spät ist.

 

 

 

3. Die Beharrungsfalle

 

Vom kleinen Finger zur ganzen Hand: Bei der „Fuß-in-der-Tür-Technik“ wird dazu verleitet, einen ersten Schritt in eine bestimmte Richtung zu tun. Das geschieht beispielsweise, indem wir um einen kleinen Gefallen gebeten werden. Dieser Gefallen dient als Türöffner. Menschen lassen sich anschließend viel leichter überreden. Mitunter genügt es schon jemanden zu bitten sich eine Aufgabe erst einmal kurz anzuschauen und erst anschließend danach zu fragen, ob die Aufgabe vollständig übernommen wird. Diese sogenannte Beharrungsfalle steigert deutlich die Wahrscheinlichkeit dann nicht abzulehnen. Menschen neigen zur Konsistenz.

Mit anderen Worten: Wer einmal einen Standpunkt (Commitment) eingenommen hat, ist eher bereit Aufforderungen nachzukommen, die mit diesem im Einklang stehen. „Wer A gesagt hat, muss auch B sagen“ oder „Was angefangen wurde, muss auch zu Ende gebracht werden. Das funktioniert zwar oft, ist allerdings Unfug. Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl; wollen Sie das wirklich?

 

Beispiele:

 

  • Im Milgram-Experiment wurde dieses Prinzip auch genutzt, indem anfänglich harmlose Stromstöße zu verabreichen waren. Das wurde dann langsam gesteigert, sodass es erschwert empfunden wurde auszusteigen.
  • Spendensammlungen, bei denen erst um eine Unterschrift und dann um eine Spende gebeten wird.
  • Kollegen, die einen zuerst bitten, etwas zu lesen und dann zur Mithilfe auffordern.
  • Verkaufsveranstaltungen bei Freunden

 

 

 

4. Herdentrieb

 

Mist: Milliarden Fliegen können nicht irren … Auch Menschen sind Herdentiere. Was viele andere tun und billigen, gilt als Beweis für die Richtigkeit. Wie wir von den Lemmingen wissen, ist das in der Praxis nicht immer empfehlenswert. So einfach ist das mit der Schwarmintelligenz nicht. Also Vorsicht vor gekauften Referenzen und Gruppendruck.

Umso sicherer Sie wissen, was Ihnen wichtig ist, desto schwerer sind Sie auf diesem Weg zu manipulieren.

 

Beispiele:

 

  • Haha! In seichten TV-Serien und Talkshows wird an strategischen Stellen Gelächter eingespielt, um die Zuschauer ebenfalls zum Lachen zu bringen.
  • Ein Unternehmen bezeichnet sein Produkt als das meistverkaufte. Na dann …
  • Wollt ihr den totalen Krieg? Auf diese Frage in der Rede von Joseph Goebbels von 1943 hätte wohl kein geistig gesunder Mensch zustimmend geantwortet.

 

 

 

5. Freundschaftstrick

 

Angenehm, schön, Sie kennenzulernen. Es ist deutlich schwerer Menschen, die einem sympathisch sind, Wünsche abzuschlagen. Diesen Zusammenhang nutzt der Freundschaftstrick. Es wird zuerst eine angenehme Atmosphäre erzeugt, um eine Grundlage für eine Beeinflussung im Sinne des Manipulators zu schaffen. Geübte Beobachter erkennen das an allzu auffälligen Techniken zur Förderung des Rapports, wie dem Spiegeln von Körpersprache, Aussagen etc.

 

Beispiele:

 

  • Das Klischee des Gebrauchtwagenhändlers. In US-Serien redet er dem Kunden nach dem Mund, hat zufälligerweise die gleichen Hobbys etc.
  • Übertriebenes Lob.
  • Versuche, gute Zustände zu ankern.
  • Übertriebenes Spiegeln von verbaler Sprache, Körpersprache und Meinungen.

6. Die Autoritätsfalle

 

Gestatten, Professor Dr. Dr. hc. Klingtgut. Beim Autoritäts- und Expertentrick soll ein überzeugendes Auftreten mit glaubhaft klingenden Argumenten, die allerdings nicht immer wahrheitsgemäß sind, Menschen beeinflussen. Besonders gut funktioniert das, wenn wir selbst im entsprechenden Bereich keinen Autoritätsanspruch haben.

Die Autorität kann auch geliehen sein. So mancher Manipulator versteckt sich hinter anderen vermeintlichen Autoritäten. Das hat den Zweck offenen geäußerten Zweifel zu unterbinden. Ein besonders eindrückliches Beispiel dafür ist das Elektroschock-Experiment von Stanley Milgram. In Versuchen waren mehr als 60 Prozent der von Autoritäten angeleiteten Teilnehmer bereit, vermeintlichen Versuchsteilnehmern Stromstöße zu verabreichen, die in der Realität tödlich gewesen wären. Und das, obwohl die vermeintlichen Versuchsteilnehmer nach jedem Stromstoß stöhnten, vor Schmerzen aufschrien und bettelten, der Versuch möge beendet werden. Nichts da; der Experte hat gesagt, …

Wissen ist Macht? Ja! Also im Zweifelsfall informieren! Und das gerade bei Widerstand. Wie weit ist es wohl mit dem Expertenstatus her, wenn uns verwehrt werden soll die Richtigkeit von Aussagen zu überprüfen beziehungsweise uns ein eigenes Bild zu machen? Da sollten die Alarmglocken läuten!

 

Beispiele:

 

  • Erwerb und Nutzung von Titeln.
  • Statussymbole wie teure Autos, Luxusuhren etc.
  • Der Zahnarzt oder die Zahnarztfrau in der Zahnchremewerbung.
  • Das Qualitätssiegel eines mehr oder weniger angesehenen Instituts.
  • Der Bezug auf das Ergebnis einer namhaften Unternehmensberatung.
  • Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, …
  • Der Kollege, der behauptet, die Geschäftsführung wolle …

 

 

 

7. Wiederholung

 

Steter Tropfen höhlt den Stein- durch ständige Wiederholungen können wir manipuliert werden. So wird häufig versucht, durch die ständige Wiederholung die Glaubwürdigkeit einer Aussage zu erhöhen wie bei einer Gehirnwäsche. Mit der Zahl der Wiederholungen einer Behauptung wächst tendenziell die Bereitschaft, eine Behauptung als wahr zu akzeptieren. Durch Wiederholung tritt ein Bekanntheitseffekt auf, der dazu führt, dass wir eine vertraut freundliche Haltung einnehmen. Ja, wir Menschen sind schon etwas anfällig.

 

Beispiele:

 

  • Werbebotschaften, die sehr häufig wiederholt werden.
  • Markensymbole, die bei Sportereignissen etc. an möglichst vielen Stellen platziert werden.
  • Wiederholung von Botschaften in Präsentationen.

 

 

 

8. Emotionale Tricks

 

An die Gefühle einer Person zu appellieren ist meist wirksamer, als sich an deren Vernunft zu wenden. Anliegen, die auf der Sachebene zu scheitern drohen, können manchmal auf der Gefühlsebene noch durchgesetzt werden. Das wird gerne ausgenutzt, um unsere Kritikfähigkeit auszuschalten.

 

Beispiele:

 

  • Traurige Fotografien bei einer Spendensammlung.
  • Horrorszenarien in Verkaufsgesprächen mit käuflichem Ausweg.
  • Schuldgefühle zur Reduzierung des Selbstbewusstseins mit anschließender Aufforderung (emotionale Erpressung).
  • An die Eitelkeit appellieren.
  • Ablasshandel wie im Mittelalter: Spende oder Hölle.

 

 

 

9. Selektive Information

 

Das Herausstellen oder Weglassen relevanter Informationen wird sehr häufig für die Manipulation verwendet. Selbst der Grat zwischen Wahrheit und Lüge bietet noch sehr viel Gestaltungsspielraum. Mitunter wird dieser Spielraum sogar mit guter Absicht genutzt, doch es handelt sich um einen deutlichen Schritt zur dunklen Seite.

Einen bedingten Schutz bieten Bildung und eigene Recherche, soweit Informationen verfügbar sind. Wobei mitunter die fehlenden Aussagen aufschlussreicher sind als die freiwillig geäußerten Informationen. Auch die Erkundung möglicher Interessen der Manipulatoren liefert Anhaltspunkte und mahnt zur Vorsicht.

 

Beispiele:

 

  • Propaganda
  • Studien mit vorgezeichneter Zielsetzung
  • Lobbyismus

 

 

 

10. Die Killerphrasen

 

Autsch, was für ein Totschlagargument! Killerphrasen sind Versuche einzelne Menschen oder Gruppen zu manipulieren, indem jede weitere Behandlung eines Themas geächtet wird. Killerphrasen gilt es, als solche aufzudecken und am Ball zu bleiben. Tabu!

 

Beispiele:

 

  • Das haben wir schon immer so gemacht!
  • Das geht sowieso nicht!
  • Das geht uns nichts an!
  • An Ihrer Stelle würde ich das auch behaupten.

 

 

 

11. Die Angstfalle

 

Selbst diejenigen, die sich für Verwandte von Spock halten, sind selten wirklich objektiv. Wir Menschen lassen uns sehr von Gefühlen leiten. Deswegen versuchen manipulative Menschen gerne Ängste zu schüren. Dann werden die abscheulichen Konsequenzen ausgemalt und möglichst auch noch Zeitdruck vermittelt. Besonders gut gelingt das in großen Gruppen, bei der dann weniger die gepriesene Schwarmintelligenz als vielmehr Massenhysterie einsetzt.

 

Beispiele:

 

  • „Schon morgen kann es zu spät sein.
  • „Stellen Sie sich doch vor …
  • „Wer könnte sich dann verzeihen, nicht gehandelt zu haben?

Antworten auf häufige Fragen

Was bedeutet Manipulation eines Menschen?

Manipulation ist verdeckte Einflussnahme. Sie liegt vor, wenn eine Person kontrollierende und beeinträchtigende Manipulationstaktiken wie Gaslighting, Lügen, Beschuldigungen, Kritik und Beschämung können dem psychischen Wohlbefinden und deren Interessen einer Person sehr schaden. Möglichst unbemerkt soll Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln von Zielpersonen genommen werden.

Was ist das Ziel von Manipulation?

Manipulation ist ein zwanghaftes oder unethisches Verhalten mit dem Ziel, eine andere Person zum eigenen Vorteil auszunutzen oder zu kontrollieren.

Warum manipulieren Menschen andere Menschen?

Im Allgemeinen manipulieren Menschen andere, um zu bekommen, was sie wollen, um ihr Ego zu schützen und um zu vermeiden, dass sie die Verantwortung für die Folgen ihres Handelns übernehmen müssen. Sie haben vielleicht das Bedürfnis, ihren Partner zu bestrafen, zu kontrollieren oder zu dominieren. Sie suchen vielleicht nach Mitleid oder Aufmerksamkeit oder haben andere egoistische Motive.

Wie kann Manipulation einen Menschen beeinflussen?

Neben den direkten Nachteilen für Zielpersonen in Berufs-, Geschäfts- und Privatleben, können die seelischen Folgen weitreichend sein. Das Vertrauen in andere Menschen kann langfristig beeinträchtigt werden.

Manipulation kann die Gesundheit einer Beziehung verschlechtern und zu einer schlechten psychischen Gesundheit der Beteiligten oder sogar zur Auflösung der Beziehung führen. In einer Ehe oder Partnerschaft kann Manipulation dazu führen, dass sich ein Partner schikaniert, isoliert oder wertlos fühlt.

Was sind emotionale Manipulationstechniken?

Emotionale Manipulationstechniken umfassen Taktiken, mit denen ein emotionaler Missbraucher Zielpersonen beeinflusst. Die Taktiken werden eingesetzt, um eine Person zu kontrollieren, indem sie ihr Selbstvertrauen untergraben und eine tiefe Abhängigkeit vom Missbraucher aufbauen, die es schwierig macht, die Beziehung zu verlassen.

Sie wollen Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten erweitern?

 

Kommen Sie zu mir ins Einzeltraining und ich zeige Ihnen, wie Sie selbst fortgeschrittene Manipulationstechniken erkennen, abwehren und sogar für sich nutzen können. Ich empfehle Ihnen 2 bis 5 Stunden für dieses lohnenswerte Thema.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Woran erkennen Sie Manipulationsversuche?

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Antworten auf häufige Fragen

Wer lässt sich leichter manipulieren?

Wer am leichtesten lassen sich Menschen manipulieren, die sich nicht der eigenen Werte und Prioritäten bewusst sind beziehungsweise sich dazu verleiten lassen, diese außer Acht zu lassen. Entsprechend macht mangelnde Selbstreflexion, niedriges Selbstvertrauen und Anfälligkeit für Zweifel und Schuldgefühle anfälliger für Manipulationen.

Was schütze ich mich vor Manipulation?

Es hilft, sich der eigenen Werte und Prioritäten bewusst zu sein und entsprechend zu leben. Selbstreflexion und ein gesundes Selbstvertrauen stärken das Rückgrat und machen weniger anfälliger für Manipulationen.

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige. Albert Schweitzer

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. März 2016
Überarbeitung: 24. März 2020
AN: #89463113
Englische Version: https://www.karstennoack.com/recognize-manipulation/
K: CNB
Ü:

Hoffnung, was ist das und wozu? Gut oder schlecht? Vorteile und Schattenseiten von Hoffnung.

Hoffnung, was ist das und wozu? Gut oder schlecht? Vorteile und Schattenseiten.

Der Hoffnungsvolle hat viele Perspektiven, der Hoffnungslose nur eine.

Hoffnung

 

So wertvoll Hoffnung ist, so schwer ist es, sie zu pflegen. Dafür gibt es daher in einigen Beiträgen Anregungen. Doch was weitgehend übersehen wird; Hoffnung hat auch Schattenseiten.

Video

Hoffnung in narzisstischen Beziehungen und überhaupt. Die Schattenseiten von Hoffnung.

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Hoffnung, was ist das?

 

Hoffnung ist der Wunsch nach etwas, verbunden mit der Erwartung, dass es eintritt, sie ist die Vorwegnahme von etwas Gewünschtem. Auf etwas zu hoffen bedeutet, eine Aussage über die Bedeutung von etwas für uns zu treffen und damit eine Aussage über uns selbst zu treffen.

Optimistisch zu sein, bedeutet davon auszugehen, dass etwas Bestimmtes eintritt. Hoffnungsvoll zu sein beschreibt eine optimistische Einstellung, die zu der Entschlossenheit führt, dass ein bestimmter Sachverhalt eintreffen wird. Wenn etwas als hoffnungsvoll gilt, ist jemand zuversichtlich, dass es so geschehen wird, wie gedacht beziehungsweise gehofft wird. Es ist die Hoffnung in Verbundenheit mit der Überzeugung, die uns glauben lässt, dass wir mit anmaßender Sicherheit sagen können, dass eine bestimmte Sache, die wir uns wünschen, eintreten wird.

 

 

 

Gegenpole

 

Ein Gegenpol der Hoffnung ist die Angst, im Sinne eines Wunschs, dass etwas nicht geschieht, verbunden mit der Erwartung, dass es geschieht. Der Hoffnung wohnt eine Angst inne, und jeder Angst eine Hoffnung. Andere Gegensätze zur Hoffnung sind Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, die eine aufgewühlte Form der Hoffnungslosigkeit ist.

Hoffnungslosigkeit ist sowohl eine Ursache als auch ein Symptom von Depressionen. Wer nichts mehr erhofft, hat auch keine Gründe sich einzusetzen, am Leben teilzunehmen.

 

 

 

Bedeutung und positive Wirkung

 

Alles, was in der Welt geschieht, geschieht durch die Hoffnung.

Martin Luther

 

Hoffnung ist ein Ausdruck des Vertrauens in das Leben und die Grundlage für praktischere Dispositionen wie Geduld, Entschlossenheit und Mut. Sie gibt uns nicht nur Ziele vor, sondern auch die Motivation, diese Ziele zu erreichen.

Mit Hoffnung blicken wir in einem besseren Zustand in die Zukunft, und es macht auch die gegenwärtige Situation erträglicher, wenn es gerade nicht so rosig aussieht.

 

 

 

Hat Hoffnung auch Schattenseiten?

 

Wo Licht, da auch Schatten? Hat Hoffnung möglicherweise auch Nachteil und birgt Risiken?

 

 

 

1. Angenehm oder schmerzhaft?

 

Die Erwartung eines erfüllten Wunsches ist angenehm. Doch Hoffnung ist auch schmerzhaft, weil der gewünschte Umstand noch nicht eingetreten ist und vielleicht auch nie eintreten wird. Es ist dann eine Sehnsucht, bei der das Fehlen, das Ausbleiben der Erfüllung im Mittelpunkt steht.

Während realistische oder vernünftige Hoffnungen eher dazu führen, uns aufzurichten und voranzubringen, sind falsche Hoffnungen eher dazu geeignet, unsere Qualen zu verlängern und zu unvermeidlicher Frustration, Enttäuschung und Verbitterung zu führen. Der Schmerz, der entsteht, wenn man Hoffnungen hegt, und der noch größere Schmerz, wenn sie enttäuscht werden, erklärt, warum die meisten Menschen dazu neigen, in ihren Hoffnungen bescheiden zu sein.

 

 

 

2. Hoffnung kann uns Enttäuschungen und Niederlagen bescheren

 

Das Gefühl der Hoffnung bezieht sich auf etwas, das noch nicht eingetreten ist. Es ist sehr menschlich, dass unsere Enttäuschung umso größer ist, je positiver unsere Erwartungen an die Zukunft sind und diese Erwartungen nicht erfüllt oder unwiderruflich enttäuscht werden.

 

 

 

3. Hoffnung kann blind machen

 

Unangebrachte Hoffnung kann uns daran hindern, uns angemessen auf negative Ergebnisse vorzubereiten. Eine flexible, vorausschauende Denkweise ist fast immer einer starren Haltung vorzuziehen. Es gibt jedoch viele Situationen, in denen eine realistische Akzeptanz eines möglichen oder wahrscheinlichen negativen Ergebnisses vorteilhafter ist, als sich an eine Hoffnung zu klammern, die dem entgegensteht, was ziemlich wahrscheinlich, wenn nicht sogar sicher eintreten wird. Wenn die Chancen auf einen günstigen Ausgang gering sind, ist es konstruktiver, die Perspektive so anzupassen, dass sie den realen Gegebenheiten besser entspricht. Das ermöglicht bessere Entscheidungen.

 

 

 

4. Verantwortung wird abgelegt

 

Wie so selbst handeln, wenn es auch so zur Wunscherfüllung kommt? Hoffnung kann dazu verleiten, die eigene Macht und Kontrolle aufzugeben. Ist passives Hoffen auf ein gewünschtes Ergebnis gleichbedeutend mit dem Verzicht auf jegliche Verantwortung für dessen Verwirklichung, dann sinken die Chancen. Wer sich selbst der Überzeugung hingibt, nichts an der Situation ändern zu können, obwohl es sehr wohl möglich wäre, resigniert.

Hoffnung ist anfällig dafür, in bloßes Wunschdenken abzudriften.

 

 

 

5. Wünsche statt Gestaltung

 

Ein Wunsch ist kein Ziel. Wer sich allein auf die Hoffnung verlässt, unterlässt die erforderlichen Handlungen, um ans Ziel zu kommen. Übertriebenes Vertrauen auf die Wunscherfüllung hat Nachteile. Dann verhindert die Hoffnung, dass notwendige oder ratsame Maßnahmen ergriffen werden. Das heißt, wenn man auf etwas hofft oder für etwas betet, bedeutet das noch lange nicht, dass man auch etwas dafür tut. Vielmehr kann es dazu führen, dass man in einer Warteschleife verharrt, anstatt zu handeln, um seine Hoffnungen aktiv zu erfüllen.

 

 

 

6. Selbsttäuschung

 

Hoffnung kann ein Werkzeug der Selbsttäuschung sein. Falsche Hoffnung ist eine Erwartung, für die keine relevante Grundlage in der Realität zu finden ist. Es handelt sich um eine Selbsttäuschung die leicht dazu, dass Sie sich selbst sabotieren.

Ist das, was erhofft wird, realistisch, wirklich hilfreich, oder gibt es konstruktivere Wege?

Synonyme

 

Optimistisch, zuversichtlich, lebensbejahend, aussichtsreich, Erfolg versprechend, verheißungsvoll, vielversprechend

Ursprung des Wortes

 

Das Wort Hoffnung kommt vom mittelniederdeutsch „hopen“ = hüpfen, vor Erwartung unruhig springen beziehungsweise zappeln.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist Hoffnung?

Hoffnung kann der Wunsch sein, dass etwas geschieht, der Wunsch, dass sich die Dinge zum Besseren wenden, oder ein bestimmter Traum oder ein Bestreben.

Was ist Glaube?

Glaube ist ein hohes Maß an Vertrauen oder Zuversicht in etwas oder jemanden.

Hat Hoffnung auch Risiken?

Hoffnung hat viele sehr positive Auswirkungen haben. Es geht darum, die Hoffnung nicht blindlings zu folgen, sondern realistisch zu bleiben und sich bewusst zu sein, dass es immer Risiken gibt, die man im Auge behalten sollte. Hoffnung kann Risiken bergen, wenn sie dazu führt, dass eine Person unangemessene oder unvernünftige Entscheidungen trifft, ohne sich ausreichend mit den potenziellen Konsequenzen auseinanderzusetzen. Hoffnung birgt eine ganze Reihe von Nachteilen in sich, wie:

  • Vermeidung von Vorsichtsmaßnahmen
    Wenn eine Person aufgrund ihrer Hoffnung auf ein bestimmtes Ergebnis davon ausgeht, dass sie kein Risiko eingeht, kann sie dazu neigen, notwendige Vorsichtsmaßnahmen zu vernachlässigen. Dies kann zu ernsthaften Konsequenzen führen, wenn das erhoffte Ergebnis nicht eintritt.
  • Fehleinschätzung von Risiken
    Hoffnung kann auch dazu führen, dass eine Person die tatsächlichen Risiken einer Entscheidung falsch einschätzt oder ignoriert. Wenn eine Person zum Beispiel aufgrund ihrer Hoffnung auf eine positive Veränderung eine riskante Investition tätigt und dann Verluste erleidet, kann dies zu schwerwiegenden finanziellen Problemen führen.
  • Ignorieren von Warnsignalen
    Wenn eine Person aufgrund ihrer Hoffnung auf ein bestimmtes Ergebnis dazu neigt, Warnsignale zu ignorieren oder zu bagatellisieren, kann dies zu gefährlichen Situationen führen. Zum Beispiel kann eine Person, die sich auf die Hoffnung stützt, dass sie eine Beziehung retten kann, dazu neigen, Anzeichen von Missbrauch oder Vernachlässigung zu ignorieren.
  • Vermeidung von Plan B
    Wenn eine Person zu optimistisch und hoffnungsvoll ist, kann sie dazu neigen, keinen Plan B zu haben. Wenn das erhoffte Ergebnis nicht eintritt, kann dies zu einer Orientierungslosigkeit und Schwierigkeiten bei der Anpassung an die neue Situation führen. 

Ein eigener Podcast von Karstens Welt widmet sich dem Thema.

Was ist der Unterschied zwischen Hoffnung und Glauben?

Die Begriffe Glauben und Hoffnung werden häufig synonym verwendet, es existieren jedoch Unterschiede. Hoffnung ist auf eine positive Erwartung oder einen Wunsch gerichtet, während Glauben auf einer festeren Überzeugung beruht, die auf Erfahrungen oder Überlieferungen basiert.

Wie lässt sich Hoffnung stärken?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um Hoffnung zu stärken. Hier sind einige Tipps:

  • Positive Einstellung
    Eine positive Einstellung kann dazu beitragen, die Hoffnung zu stärken. Konzentrieren Sie sich auf die positiven Aspekte einer Situation und suchen Sie nach Möglichkeiten, um das Beste daraus zu machen.
  • Ziele setzen
    Setzen Sie sich realistische Ziele und arbeiten Sie konsequent darauf hin. Wenn Sie Fortschritte bei der Erreichung Ihrer Ziele sehen, kann dies die Hoffnung stärken und Sie ermutigen, weiterzumachen.
  • Unterstützung suchen
    Suchen Sie Unterstützung bei Freunden, Familie oder einem Therapeuten, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Hoffnung schwindet. Es kann hilfreich sein, mit anderen Menschen über Ihre Hoffnungen und Träume zu sprechen und deren Unterstützung und Ermutigung zu erhalten.
  • Erfolge feiern
    Feiern Sie Ihre Erfolge, auch die kleinen. Eine positive Verstärkung kann dazu beitragen, dass Sie Ihre Hoffnung aufrechterhalten und Ihre Motivation steigern.
  • Achtsamkeit
    Üben Sie Achtsamkeit und bleiben Sie im Moment. Konzentrieren Sie sich auf das Hier und Jetzt, statt sich auf negative Gedanken und Sorgen über die Zukunft zu konzentrieren. Dies kann dazu beitragen, die Hoffnung zu stärken und das Wohlbefinden zu verbessern.
  • Inspiration finden
    Suchen Sie nach Inspiration in Büchern, Filmen, Musik oder anderen Quellen. Das Lesen inspirierender Geschichten oder das Anhören von motivierender Musik kann dazu beitragen, die Hoffnung zu stärken und Sie zu ermutigen, weiterzumachen.

Welcher Zusammenhang besteht zischen Dankbarkeit und Hoffnung?

Dankbarkeit und Hoffnung sind eng miteinander verbunden. Wenn wir dankbar sind, fokussieren wir uns auf das Positive in unserem Leben und schätzen das, was wir haben. Dadurch können wir auch Hoffnung schöpfen und positiv in die Zukunft blicken.

Dankbarkeit kann helfen, unsere Gedanken und Einstellungen zu verändern und uns auf das zu konzentrieren, was wir erreicht haben, anstatt auf das, was uns noch fehlt. Dadurch können wir unser Selbstbewusstsein stärken und uns motivieren, uns weiterhin anzustrengen und zu wachsen. Außerdem kann Dankbarkeit auch dazu beitragen, unsere Wahrnehmung zu verändern und uns auf die guten Dinge im Leben zu fokussieren. Wenn wir dankbar sind, erkennen wir oft, dass wir nicht alles allein erreicht haben, sondern dass andere Menschen uns geholfen haben. Dadurch können wir Hoffnung schöpfen, dass auch in Zukunft andere Menschen uns helfen und unterstützen werden.

Insgesamt kann Dankbarkeit dazu beitragen, die Hoffnung zu stärken, da sie uns auf das Positive fokussiert und uns motiviert, uns weiterhin anzustrengen und zu wachsen. Indem wir dankbar sind, können wir unsere Einstellung und Perspektive auf das Leben verändern und uns auf das konzentrieren, was wir haben, anstatt uns auf das zu konzentrieren, was uns fehlt oder was wir nicht haben.

P.S.​

 

Wie stehst du zum Thema Hoffnung? Wann hilft sie, wann schadet sie?

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Artikel

Welche Rolle spielt Integrität in der heutigen Zeit?

Ehrlichkeit, Transparenz, Glaubwürdigkeit und Integrität erwarten wir automatisch von unserem Gegenüber. Wie weit ist es damit her und was liefern wir selbst?

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #328
K: CNB
Ü:

Welchen Einfluss haben Ängste auf das Sehen?

Welchen Einfluss haben Ängste auf das Sehen?

Angst und Augen - Die Wirkung von Angst auf die Augen
Augen und Angst

Die Wirkung von Angst auf die Augen

 

Welchen Einfluss haben Ängste auf das Sehen? Hier sind ein paar interessante Zusammenhänge von Ängsten und Sehkraft.

Video

Angst und Augen - Die Wirkung von Angst auf die Augen

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Angst und Augen – Die Wirkung von Angst auf die Augen

 

Welchen Einfluss haben Ängste auf das Sehen? Ich bin kein Mediziner, doch die Zusammenhänge sind auch so interessant.

Bei Angst, Aufregung und Stress bewirkt das sympathische Nervensystem eine Erweiterung der Pupillen, um mehr Licht durchzulassen. Die Augen sollen auf diese Weise lichtempfindlicher gemacht und das Sehfeld vergrößert werden.

Eine vergrößerte Pupille wirkt wie eine größere Blende bei einer Fotokamera. Die größere Öffnung verringert die Schärfentiefe und erhöht damit die Möglichkeit, unterschiedliche Entfernungen besser voneinander zu unterscheiden. So können möglicherweise Gefahrenquellen besser wahrgenommen werden. Dabei kann es zu Sehstörungen – wie verschwommenes Sehen und Pünktchen vor den Augen – kommen.

Es kommt außerdem zur Abflachung der Augenlinsen. Die dadurch geringere Brechkraft beziehungsweise größere Brennweite ermöglicht eine verbesserte Fernsicht. Der Bereich in 3 bis 10 Metern Entfernung kann so besonders gut wahrgenommen werden.

Angst, Aufregung und Stress können durch chronische Verspannungen im Bereich der Augen sogar die Entwicklung einer Kurzsichtigkeit fördern.

Angstreaktionen und Anspannungen können mit dem Gefühl einhergehen, nicht gut zu sehen, soweit es die Nahsicht betrifft, also beispielsweise beim Lesen und Schreiben.

Nehmen Angst und Anspannung ab, kehrt Ruhe und Entspannung zurück. Dann bewirkt das parasympathische Nervensystem eine Krümmung der Augenlinsen. Die dadurch größere Brechkraft bzw. geringere Brennweite ermöglicht eine verbesserte Nahsicht.

Hilflose Angst und Stressbelastungen können sich in dem Gefühl äußern, nicht gut zu sehen, soweit es die Ferne betrifft, wie beispielsweise beim Autofahren.

Viele Menschen mit Angststörungen klagen über Sehstörungen. Verschiedene Sehstörungen hängen jedoch nicht mit dem aktuellen Zustand der Pupillen und der Augenlinsen zusammen, sondern mit Durchblutungsstörungen beziehungsweise Blutumverteilungen zur arbeitenden Muskulatur bei einer Alarmreaktion.

Soweit mein Verständnis. Ein Mediziner kann Ihnen die physiologischen Aspekte genauer erklären. Wenn Sie Probleme mit den Augen haben, gehen Sie bitte zu einem Arzt. Ich konzentriere mich auf Ängste und die Therapie von Angststörungen, wobei das Phänomen auch Auswirkungen auf Redner und Rednerinnen hat, die unter starkem Lampenfieber oder sogar Redeangst leiden.

P.S.​

 

Welche Zusammenhänge sind Ihnen zu Angst und Augen beziehungsweise anderen Symptomen aufgefallen und wie gehen Sie damit um?

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. August 2013
Überarbeitung: 07. Juli 2020
AN: #972
K: CNC
Ü:

Du willst Kritik vermeiden? Ob das so eine gute Idee ist?

Du willst Kritik vermeiden? Ob das so eine gute Idee ist?

Rückmeldungen nutzen, statt vermeiden
Du willst Kritik vermeiden?

Der Wert von Kritik

 

Ist es wirklich eine gute Idee, um jeden Preis Kritik zu vermeiden? Welchen Wert kann Kritik haben?

Überblick

Um Kritik zu vermeiden sage nichts, tue nichts, sei niemand.

Aristoteles

Video

8 Tipps zum Umgang mit Kritik

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Gegen Kritik hilft auch keine Flucht

 

Kritik zu vermeiden, wirkt im ersten Moment wie ein cleverer Selbstschutz. Einfach nicht auffallen, still bleiben, unter dem Radar fliegen – das scheint sicher. Doch selbst wer sich klein macht, ist nicht davor gefeit, auf Ablehnung zu stoßen.

Und ganz ehrlich: Wäre das überhaupt ein wünschenswertes Leben? Ein Weg ohne Reibung? Ohne Position? Ohne Wirkung?

Kritik gehört dazu – gerade dann, wenn du wirklich für etwas stehst.

 

„You have enemies? Good. That means you’ve stood up for something, sometime in your life.“

– Winston Churchill

 

 

Kritik zeigt, dass du etwas bewegst

 

Wer in der Führung ist, trifft Entscheidungen. Und wer entscheidet, ruft Reaktionen hervor – auch kritische. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Relevanz. Denn niemand wird kritisiert, der nichts tut.

Kritik kann unbequem sein. Doch sie ist oft ein Hinweis auf Bedeutung. Ein Leben ohne Widerspruch ist meist ein Leben ohne Kante. Oder schlimmer: eines ohne Richtung.

 

 

Drei Arten von Kritik – und wie du damit umgehst

 

1. Konstruktive Kritik

 

Sie ist Gold wert. Vielleicht nicht angenehm, aber hilfreich. Sie eröffnet neue Perspektiven, deckt Schwächen auf, gibt Impulse. Höre genau hin, frage nach, nutze sie als Werkzeug zur Verbesserung.

 

2. Persönlich gefärbte Kritik

 

Oft stecken andere Motive dahinter – Unsicherheit, Konkurrenz, verletzter Stolz. Hier hilft Distanz. Nimm nicht alles persönlich. Frag dich: Was davon ist wirklich relevant?

 

3. Destruktive Kritik

 

Sie zielt nicht auf Entwicklung, sondern auf Verunsicherung. Manchen Menschen geht es schlicht ums Runtermachen. Lass dich davon nicht bremsen. Stärke zeigt sich, wenn du gelassen bleibst.

 

 

Kritik ist auch ein Spiegel

 

Entscheidend ist nicht, ob du kritisiert wirst, sondern wie du damit umgehst. Jeder Mensch hat blinde Flecken. Wer das erkennt, gewinnt Klarheit – über sich selbst und die Wirkung auf andere.

Gleichzeitig hilft dir Kritik, deine eigene Haltung zu schärfen. Was willst du vertreten? Wofür stehst du ein? Wo ziehst du Grenzen?

 

 

Selbstkritik: Die stärkste Form der Stärke

 

Der souveränste Umgang mit Kritik beginnt bei dir selbst. Wer sich selbst ehrlich hinterfragt, muss keine Angst vor Feedback haben. Selbstkritik ist kein Zeichen von Zweifel, sondern von innerer Stärke.

Sie macht dich unabhängig – auch von äußeren Urteilen.

 

 

Und was tun mit destruktiven Stimmen?

 

Ignorieren? Nein. Werten. Prüfen. Und dann entscheiden, ob du dich darauf einlässt.

Ein einfacher Satz hilft:

„Danke für die Rückmeldung. Ich denke darüber nach.“

Er zeigt Souveränität – ohne dich angreifbar zu machen.

 

 

Was du aus Kritik machst, liegt bei dir

 

Kritik ist weder Lob noch Urteil. Sie ist eine Perspektive. Vielleicht hilfreich. Vielleicht irrelevant. Entscheidend ist, ob du daraus lernst – oder dich lähmen lässt.

Wer in Verantwortung steht, braucht Klarheit, nicht Beifall. Führung bedeutet Haltung. Und Haltung zeigt sich nicht im Konsens, sondern im Gegenwind.

 

 

Drei Impulse zum Mitnehmen:

 

  • Beobachte deine Reaktion auf Kritik. Was triggert dich – und warum?

  • Unterscheide zwischen Inhalt und Absicht. Was ist sachlich, was persönlich?

  • Trainiere dein Team im Umgang mit Feedback. Gute Feedback-Kultur schafft Wachstum.

 

 

 

Fazit

 

Kritik ist ein Signal. Kein Grund zur Flucht. Kein Anlass zur Defensive. Sondern eine Gelegenheit zur Klärung, Entwicklung und Positionierung. Du musst nicht allen gefallen – aber du darfst dir selbst treu bleiben.

P.S.

 

Vermeidest du es Dinge zu tun, die auf Kritik stoßen?

Vorsicht, Kommentare!

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Artikel zu Kritik, Feedback und…

Narzissten Feedback geben

Menschen machen Fehler und können daraus lernen. Bei narzisstischen Persönlichkeiten ist das allerdings eher unwahrscheinlich. Selbst auf harmloses und vorsichtiges Feedback antworten Narzissten wie auf knallharte unangemessene Kritik. Sie reagieren gekränkt und beleidigt, weil das an ihrem Selbstbild kratzen könnte, es köchelt dann innerlich. Die Wut kann allerdings auch leicht zu deutlichen Aggressionen führen.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. April 2015
Überarbeitung: 8. Januar 2021
AN: #243
K:
Ü:
Englische Version: https://www.karstennoack.com/you-want-to-avoid-criticism/

Perfektionismus schadet: Und womit setzen Sie sich unter Druck? Gelassener, effektiver und überzeugender!

Perfektionismus schadet: Und womit setzen Sie sich unter Druck?

Gelassener, effektiver und überzeugender! Wenn Denk- und Verhaltensmuster sich nicht bewährt haben, ist es Zeit sie zu ändern
Und womit setzen Sie sich unter Druck?

Perfektion und Druck

 

Hoher Druck durch Perfektion macht niemanden besser. In herausfordernden Situationen ist es besser, gelassen zu bleiben und somit effektiver und überzeugender aufzutreten.

Video

https://youtu.be/HzWvemUL9QI

Perfektionismus

 

Es ist unmöglich, jemand zu sein, wenn man alles sein will.

 

 

 

Perfektionismus: Druck macht niemanden besser

 

Wenn zu viel Perfektionismus unser Leben bestimmt, dann schränkt er uns in unserem Denken, Fühlen und Handeln enorm ein. Wir erlauben uns dann nicht mehr ganz frei aus den Optionen zu schöpfen. Viele verschiedene Möglichkeiten und Richtungen werden ignoriert, wie  die eine, die beste, die einzige, die perfekte Lösung gesucht wird. Je Läger der Zustand anhält, desto größer wird der Druck.

Wichtige Gespräche, Präsentationen oder andere herausfordernde Situationen können einem zu schaffen machen. Selbst, wenn Sie sich gut vorbereitet haben und wissen, was zu tun ist. Verhalten Sie sich dann trotzdem manchmal anders, als Sie es sich vorgenommen haben? Löst sich so mancher Vorsatz, das nächste Mal konsequent Ihren getroffenen Entscheidungen zu folgen, immer wieder in Luft auf? Ist der Druck mitunter einfach zu hoch, um die entsprechende Portion Vertrauen und Gelassenheit an den Tag zu legen?

 

 

 

Stolpersteine

 

Dann liegt es oft an inneren Blockaden, die unser tägliches Handeln beeinflussen. Sie sind gut an diesen inneren Dialogen zu erkennen; „Du musst, du musst!“, „Sei perfekt!“, „Mach nur keine Fehler!“, oder ähnliche unrealistische Ansprüche an sich selbst, stellen innere Stressfaktoren dar, die mehr schaden als nutzen. Solche Selbstgespräche, ob ausgesprochen oder gedacht, sind tückische Stolpersteine.

 

 

 

Trotz guter Absichten

 

Solche persönlichen Stressverstärker sollen die Motivation fördern. Sie schießen jedoch oft über das Ziel hinaus. Perfektionismus klingt besser, als er in der Praxis ist. In vielen Situationen des privaten und beruflichen Lebens erschwert gerade der aus Perfektionismus resultierende Druck die angestrebten Leistungen. Perfektionismus schränkt ein, selbst bei besten Absichten.

 

 

 

Perfektionismus und Überzeugungskraft

 

Perfektionismus verträgt sich auch nicht gut mit dem Ziel; sich und Ihr Angebot überzeugend zu präsentieren. Wer unbedingt überzeugen will, steht schon von vornherein zu sehr unter Druck. In Gesprächen und bei Präsentationen hat das für die Leistungen und insbesondere auf die Ausstrahlung und Wirkung einschränkende Folgen. Was ist schon von jemandem zu halten, der unbedingt und mit Krampf überzeugen will? Es wirkt dann einfach nicht echt, nicht authentisch und macht somit eher misstrauisch. So manche gute Absicht geht so nach hinten los!

 

Ich hasse diese kalten, genauen, perfekten Leute, die, um nicht falsch zu sprechen, überhaupt nicht sprechen, und um nichts falsch zu machen, nie etwas tun.

Henry Ward Beecher

 

 

 

Besser

 

Keine Frage; eine fundierte Vorbereitung ist wichtig! Und wenn es dann daran geht, es in der Praxis einzusetzen, ist es in förderlichen persönlichen Zuständen viel einfacher darauf zuzugreifen, als zu versuchen, es mit möglichst großem Druck herauszuquetschen wie den letzten Rest Zahnpaste. Wer braucht schon solchen Krampf, der bremst oder sogar blockiert? Kommt es wiederholt in Situationen zu solchem Krampf, ist es an der Zeit, den Ursachen auf den Grund zu gehen und sie aufzulösen. Oft werkeln da im Hintergrund Überzeugungen und Glaubenssätze, die schon längst nicht mehr gebraucht werden. Zeit der Verabschiedung, Zeit für neue Muster!

 

 

 

Wie?

 

Viele Wege führen nach … Je nach Thema und Persönlichkeit können Sie wählen. Klassisches Coaching, Hypnobalancing, Mentaltraining und NLP haben sich hier als sehr wirksam erwiesen. Was zählt ist, dass es wirkt und zu Ihnen passt.

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Ergänzende Artikel

 

Antworten auf häufige Fragen

Wie ist ein perfektionistischer Mensch?

Perfektionisten haben übermäßig hohe Ansprüche an sich selbst und eine übermäßig kritische Selbsteinschätzung. Sie bestehen auf Perfektion und akzeptieren nichts, was nicht makellos ist. Dies kann sich in Form von Kritik an sich selbst und an anderen sowie in dem Versuch äußern, Situationen und Menschen zu kontrollieren.

Was veranlasst einen Menschen dazu, zu Perfektionisten zu werden?

Die Wurzel des Perfektionismus ist der Glaube, dass der eigene Selbstwert auf den eigenen Leistungen beruht. Perfektionismus tritt häufig auf, wenn eine Kombination der folgenden Faktoren vorliegt: Starre, hohe elterliche Erwartungen. Äußerst kritische, beschämende oder missbrauchende Eltern.

Wovor haben Perfektionisten Angst?

Ausgeprägte Perfektionisten haben Angst vor dem Scheitern. Perfektionisten setzen das Scheitern beim Erreichen ihrer Ziele oft mit einem Mangel an persönlichem Wert oder Wertschätzung gleich. Angst davor, Fehler zu machen. denn Perfektionisten setzen Fehler oft mit Versagen gleich.

Fehlt es Perfektionisten an Selbstvertrauen?

Ein geringes Selbstwertgefühl ist einerseits eine Ursache für perfektionistisches Verhalten und andererseits auch eine Folge davon. Da Perfektionisten sich selbst oder ihre persönlichen Leistungen nie gut genug finden, fühlen diese sich in der Regel wie Verlierer oder Versager. Noch so extreme Leistungen führen bestenfalls kurzfristig zu Milderung.

Fehler

P.S.

 

Und womit setzen Sie sich unter Druck?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 16. Juli 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #371
Überarbeitungsplan

So beruhigen Sie sich selbst, körperlich und mental

So beruhigen Sie sich selbst, körperlich und mental

in einem guten Zustand gelingen die Dinge einfacher und besser

So beruhigen Sie sich selbst, körperlich und mental

 

In einem guten Zustand gelingen die Dinge einfacher und besser. In diesem Beitrag geht es darum, wie Sie sich selbst beruhigen können.

Überblick

 

 

 

 

Alltägliche Katastrophen

 

Hoppla! So etwas kann schon mal passieren. Sie verschütten Ihren Kaffee auf der Tastatur und das genau vor einer wichtigen Onlinesitzung. Der Füllfederhalter läuft aus, während Sie auf dem Weg zum Bewerbungsgespräch sind. Der Akku des Smartphones ist leer und es wäre jetzt Zeit den wichtigen Anruf zu tätigen.

Solche Mini-Katastrophen lösen einen ziemlichen Schreck in Ihrem Nervensystem aus. Das Stammhirn wird aus gutem Grund auch Reptiliengehirn genannt. Ein Adrenalinstoß bereitet Ihren Körper auf „Kampf oder Flucht“ vor, unsere natürliche Reaktion bei vermeintlichen Gefahren. Wenn Ihr Körper jedoch bei jeder Kleinigkeit, die im Leben schiefgeht, mit Adrenalin überschüttet wird, kann das Ihre Möglichkeiten einschränken, Körper und Geist belasten und die Erholung immer schwieriger machen.

 

 

 

Reaktionen

 

Glücklicherweise ist es möglich, die eigene körpereigene somatische Intelligenz zu stärken, um schnell auf jede Art von Bedrohung für Ihre Sicherheit oder Ihr Wohlbefinden zu reagieren und sich davon zu erholen.

 

 

 

Was ist somatische Intelligenz?

 

Was ist somatische Intelligenz? Das Leben ist mit einigen Widrigkeiten verbunden. Es geht darum, zu verstehen, wie der Körper auf relevante und vermeintliche Gefahren reagiert. Dann können Sie dieses Wissen nutzen, um konstruktive Zustände zu fördern.

Somatische Intelligenz bedeutet, zu verstehen, wie der Körper auf Gefahren reagiert, und dieses Wissen zu nutzen, um den Körper auf seinem Weg durchs Leben zu unterstützen.

 

 

 

So können Sie sich selbst beruhigen

 

Wir haben Möglichkeiten, um unsere Resilienz zu unterstützen. Die Entwicklung der somatischen Intelligenz ist der Schlüssel zu diesen Möglichkeiten. Ohne sie ist es schwierig, sich auf die Möglichkeiten einzulassen, die Ihnen zur Verfügung stehen.

Körper und Geist beeinflussen sich gegenseitig. Das lässt sich nutzen. Um unsere natürliche somatische Intelligenz besser zu unterstützen, können wir unser Nervensystem durch körperbasierte Übungen beruhigen. Ein Beispiel dafür sind Atemtechniken. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Wahrnehmung von und die Reaktion auf Gefahren in unserem Gehirn zu beruhigen und uns ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Wenn wir einige dieser Techniken beherrschen, sind wir in der Lage, uns besser zu behaupten, zu lernen und zu wachsen.

Es folgen einige einfache Übungen, die ich empfehle und die alle auf neurophysiologischen Grundlagen beruhen:

 

 

 

1. Atmen

 

Atmen bedeutet, lebendig zu sein. Bei jedem Einatmen wird der sympathische Zweig Ihres Nervensystems ein wenig aktiviert oder sehr viel, wenn Sie überreagieren und hyperventilieren. Bei jedem Ausatmen wird der parasympathische Zweig ein wenig aktiviert oder sehr viel, wenn Sie sich zu Tode erschrecken und in Ohnmacht fallen. Das bedeutet, dass Ihr Atem natürliche Zyklen durchläuft, in denen er Sie anregt und entspannt.

Der Atem durchläuft natürliche Zyklen der Belebung und Entspannung. Wir können diesen Rhythmus des sanften Ein- und Ausatmens bewusst nutzen, um das Hoch- und Herunterfahren unseres Nervensystems zuverlässig zu regulieren. Halten Sie einfach einen Moment lang inne und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Atmung.

Achten Sie darauf, wo Sie das Ein- und Ausströmen Ihres Atems am besten wahrnehmen können. Ist es in den Nasenlöchern, im Hals, im Heben und Senken der Brust oder des Bauches? Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um Dankbarkeit für den Atem zu empfinden, der Ihr Leben erhält, jeden Moment Ihres Lebens.

 

 

 

2. Berührungen

 

Um das Nervensystem zu beruhigen und ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens in den Moment wiederherzustellen, hilft es, die Kraft der Berührung zu nutzen. Berührungen rufen zusammen mit körperlicher Nähe und Augenkontakt das Gefühl der Bestätigung hervor, dass alles in Ordnung ist. Warme, sichere Berührungen aktivieren die Freisetzung von Oxytocin.

Oxytocin ist ein Hormon, das im Gehirn gebildet wird. Es spielt unter anderem bei der Paarbindung, Orgasmen, mütterlicher Bindung, Gruppen- und Angstverhalten eine Rolle. Es wird auch als Glückshormon bezeichnet, weil es zum Wohlbefinden beträgt und zwischenmenschliche Beziehungen stärkt.

Oxytocin ruft im Körper angenehme Gefühle hervor und ist das direkte und unmittelbare Gegenmittel des Gehirns gegen das Stresshormon Cortisol.

 

 

 

3. Hand aufs Herz

 

Die Forschung hat gezeigt, dass das Auflegen der Hand auf das Herz und das sanfte Atmen Geist und Körper beruhigen können. Und das Erleben von Berührungen mit einem anderen, sicheren Menschen, sogar das Erinnern an diese Momente, kann die Ausschüttung von Oxytocin aktivieren, das ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen hervorruft.

Diese Übung macht sich den Atem und die Berührung zunutze, aber auch die Erinnerung an das Gefühl der Sicherheit bei einer anderen Person. So wird es gemacht:

Legen Sie Ihre Hand auf Ihr Herz. Atmen Sie sanft, leise und tief in die Herzgegend. Wenn Sie möchten, atmen Sie ein Gefühl von Leichtigkeit, Sicherheit oder Güte in Ihr Herzzentrum.

Erinnern Sie sich an einen Moment, nur einen Moment, in dem Sie sich von einem anderen Menschen sicher, geliebt und geschätzt gefühlt haben. Versuchen Sie nicht, sich an die gesamte Beziehung zu erinnern, sondern nur an einen Moment. Das kann mit einem Partner, einem Kind, einem Freund, einem Therapeuten oder einem Lehrer sein; es kann mit einer spirituellen Person sein. Auch die Erinnerung an einen liebevollen Moment mit einem Haustier kann sehr gut funktionieren.

Wenn Sie sich an diesen Moment erinnern, in dem Sie sich sicher, geliebt und geschätzt gefühlt haben, lassen Sie die Gefühle dieses Augenblicks auf sich wirken. Verweilen Sie 20 bis 30 Sekunden lang bei diesen Gefühlen. Achten Sie auf die Vertiefung des Gefühls von Leichtigkeit und Sicherheit.

Wiederholen Sie diese Übung zunächst mehrmals am Tag, um die neuronalen Schaltkreise zu stärken, die sich dieses Muster einprägen. Üben Sie diese Übung dann jedes Mal, wenn Sie das erste Signal eines Schreckens oder einer Aufregung spüren. Mit etwas Übung werden Sie in der Lage sein, sich aus einer schwierigen emotionalen Reaktion zurückzuziehen, bevor sie Sie überfällt.

 

 

 

4. Seufzen

 

Ein tiefer Seufzer ist die natürliche Art und Weise, wie Ihr Körper und Ihr Gehirn Spannungen abbauen und Ihr Nervensystem neu einstellen. Atmen Sie einfach vollständig ein und atmen Sie dann vollständig aus, beim Ausatmen länger. Studien haben gezeigt, dass ein tiefer Seufzer das autonome Nervensystem von einem überaktiven Sympathikus in einen ausgeglicheneren Parasympathikus zurückbringt.

Selbst, wenn Ihre Aufgaben immer schwieriger werden, können Sie jeden Moment der Anspannung oder Frustration bewusst mit einem Seufzer verbinden, um sich in einen entspannten Zustand zu versetzen. So haben Sie bessere Chancen, klar zu sehen und klug auf die Geschehnisse zu reagieren.

 

 

 

5. Bewegung

 

Jedes Mal, wenn Sie Ihren Körper bewegen und Ihre Haltung verändern, verändern Sie Ihre Physiologie, was wiederum die Aktivität Ihres autonomen Nervensystems verändert. Durch Bewegung können Sie Ihre Emotionen und Ihre Stimmung tatsächlich verändern.

Wenn Sie sich zum Beispiel ängstlich oder nervös fühlen, nehmen Sie eine Haltung ein, die das Gegenteil davon ausdrückt: Hände in die Hüften stemmen, die Brust rausstrecken und den Kopf hochhalten. Auch Stellungen im Yoga, Asanas genannt, können Ihr Selbstvertrauen stärken. Jede Haltung hat eine andere Wirkung.

Wenn Sie Angst, Wut, Traurigkeit oder Abscheu empfinden, verändern Sie Ihre Haltung, um herauszufinden, welche Wirkung sich einstellt, was Ihnen guttut.

Lassen Sie Ihren Körper in eine Haltung gehen, die den emotionalen Zustand ausdrückt, den Sie in sich selbst entwickeln möchten, um dem entgegenzuwirken, was Sie fühlen. Ich habe festgestellt, dass die Arbeit mit meinen Klienten an dieser Technik wirklich etwas für sie verändern kann, da sie entdecken, dass sie tatsächlich die Mittel in sich selbst haben, um mit schwierigen Emotionen umzugehen.

Durch das Üben dieser Werkzeuge werden Sie nicht nur besser mit jeder Aufregung oder Katastrophe zurechtkommen und sich besser von jeder Widrigkeit erholen, sondern Sie werden auch lernen, sich selbst als jemanden zu sehen, der damit umgehen kann.

Und dieses Gefühl, sich nach Rückschlägen selbst beruhigen zu können, ist der Beginn der Entwicklung von Resilienz.

Frage mich ruhig persönlich

 

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Video

https://youtu.be/qjukOIbj3Cg

P.S.

 

Wie gelingt es Ihnen sich selbst zu beruhigen? Welchen Stellenwert hat Stressmanagement verdient?

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Artikel zu Stress

Seelisches Gleichgewicht trotz Nachrichten?

Wie lässt sich mit einer großen Anzahl schlechter Nachrichten umgehen?

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 5. Oktober 2019
AN: #897
K:
Ü:

8 häufige Verhandlungsfehler

8 häufige Verhandlungsfehler

Professionell verhandeln
Verhandlungsfehler

8 häufige Verhandlungsfehler

 

In diesem Beitrag geht es um 8 häufige Fehler in Verhandlungen. Gefahr erkannt — Gefahr gebannt.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Verhandeln ist ein Handwerk

 

Verhandeln ist ein Handwerk, das auf im Laufe der Zeit erworbenen Fähigkeiten basiert. Dabei gibt einige Fehler, die Sie vermeiden können, egal wie erfahren Sie sind.

 

 

 

8 häufige Verhandlungsfehler

 

Hier sind einige häufige Fehler, die sowohl von Neulingen als auch von erfahrenen Verhandlungsführern gemacht werden.

 

 

 

1. Verhandlungspartner als Gegner behandeln

 

Anstatt ein gemeinsames Interesse in den Fokus zu setzen, werden Verhandlungspartner oft als Gegner betrachtet. Entsprechend gibt es Gewinner und Verlierer, mit entsprechenden Fronten. So eine Sicht hat einschränkende Folgen auf Wahrnehmung, Denken und Handeln.

 

Mehr:

 

 

 

2. Sie hören nicht gut zu

 

Das Ziel im Auge zu behalten ist gut, Tunnelblick weniger. Verhandlungsführer sind oft so sehr darauf konzentriert, ihren Standpunkt darzulegen und das Geschäft abzuschließen, dass sie vergessen, zuzuhören. Dadurch entfremdet Sie sich von der Person, die Sie überzeugen wollen. Die fühlt sich überrollt und alles andere als wertgeschätzt.

Seien Sie vorbereitet und stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Publikum gut kennen. Stellen Sie Fragen, um herauszufinden, woher sie kommen und was für sie wichtig ist. Ganz gleich, wie gut Ihre Präsentation ist, wenn Ihre Zuhörer das Gefühl haben, dass sie nicht gehört werden, werden Sie wahrscheinlich auf taube Ohren stoßen.

 

Anregungen:

 

 

 

3. Sie reden zu viel

 

Ob Sie sich nun gerne selbst reden hören oder meinen Ihre Botschaft würde es erfordern detailliert erläutert zu werden; übertreiben Sie es nicht.

Waren Sie schon einmal in einer Situation, in der jemand erfolgreich kommuniziert hat und dann so lange geredet hat, dass Sie vergessen haben, worum es ursprünglich ging? Über das Ziel hinausgeschossen, schade! Machen Sie diesen Fehler nicht. Legen Sie stattdessen Ihren Standpunkt klar und deutlich dar. Geben Sie der anderen Partei Gelegenheiten, Fragen zu stellen. Beantworten Sie diese Fragen so prägnant wie möglich, fassen Sie sich kurz. Pflegen Sie den Dialog.

 

 

 

4. Sie legen nicht fest, was sie wollen

 

Bevor Sie in eine Verhandlung einsteigen, solltest du genau festlegen, was Sie von der anderen Partei wollen. Worum geht es im Kern, was ist wesentlich, was wäre nett?

Legen Sie fest, welches Ergebnis Sie sich im Idealfall erhoffen und welche Mindestbedingungen für Sie akzeptabel sind. Verwenden Sie diese Eckpunkte als Orientierung, um sicherzustellen, dass Sie nicht durch Emotionen oder Manipulationen aus dem Konzept gebracht werden.

Streben Sie an, dass Sie bekommen, was Sie wollen, doch erwarten Sie es nicht. Bleiben Sie beweglich. Bereiten Sie schon im Vorfeld alternative Lösungen vor. Bleiben Sie offen für alternative Wege, die möglicherweise sogar noch besser sind.

 

 

 

5. Es fehlt an Selbstvertrauen

 

Selbstvertrauen auszustrahlen bedeutet, dass Sie Zeit in die Vorbereitung investieren und in der Lage sind, zu zeigen, dass Sie Experte auf Ihrem Gebiet sind. Das bedeutet nicht, dass Sie laut oder aufdringlich sein müssen. Pflegen Sie Ihr Wissen, bereiten Sie sich vor, und verhalten Sie sich dann entsprechend. Anstatt nur so auszusehen, als hätten Sie Selbstvertrauen, sorgen Sie dafür, dass es berechtigterweise vorhanden ist und Ihnen das Rückgrat stärkt.

 

 

 

6. Die Bedeutung der Körpersprache wird unterschätzt

 

Der nonverbale Teil der Kommunikation findet weitgehend unbewusst statt. Das gilt für Sie ebenso wie für Gesprächspartner. Wir geben eine Menge über uns und unser Innenleben über diesen Weg preis. Das gibt uns einerseits Hinweise über die möglicherweise unausgesprochene Haltung anderer Menschen, andererseits besteht die Gefahr, dass wir selbst inkongruente Hinweise ausstrahlen, die unseren Absichten entgegenstehen. Besonders ärgerlich ist, wenn Gewohnheiten unnötig Zweifel säen oder zu Missverständnissen führen.

 

Weitere Informationen:

 

 

 

7. Sie bauen keine Beziehungen auf

 

Ein guter Verhandlungsführer baut Beziehungen auf. Die Bedeutung von Rapport wird oft unterschätzt. Wenn Sie sich zum ersten Mal mit jemandem treffen, versuchen Sie nicht sofort an den Verhandlungstisch zu schreiten. Wärmen Sie sich zuerst auf, bevor Sie beginnen zu verhandeln. Treffen Sie sich beispielsweise am Vorabend zum Abendessen, um eine Beziehung aufzubauen und Ihren Gesprächspartner kennenzulernen.

Nehmen Sie sich Zeit, um die persönlichen Beziehungen zu pflegen. Zeigen Sie Ihren Gesprächspartnern, dass es Ihnen nicht nur darum geht, was Sie von ihnen bekommen können, sondern dass sie Ihnen auch persönlich am Herzen liegen. Stellen Sie Fragen zu Dingen, die Sie interessieren, und hören Sie wirklich zu. Greifen Sie diese Themen bei passender Gelegenheit wieder auf, um eine tiefere Verbindung aufzubauen.

Seien Sie vorbereitet, seien Sie glaubwürdig, und lassen Sie die andere Seite wissen, dass Ihnen wichtig ist, was für sie wichtig ist. Win-win ist häufig möglich. Wer Angst davor hat zu verlieren, gibt dem jedoch keine Chance, es erscheint zu gefährlich. Mit entsprechenden Erfahrungen wird das leichter.

 

 

 

8. Sie sagen zu schnell zu

 

Sagen Sie zu schnell zu, verzichten Sie vermutlich auf bessere Angebote. Und selbst, wenn das Angebot an sich fair und gut ist, schadet eine zu schnelle Zusage oft. Wird das erste Angebot zu schnell angenommen, vermutet dessen Anbieter einen Fehler gemacht zu haben; ein viel zu gutes Angebot gemacht zu haben. Vielleicht stellt er sich die Frage, ob Sie viel verzweifelter sind als es vorher den Anschein hatte. Wo ist hier der Haken? Welche Nachteile wurden übersehen? Im besten Fall bleibt ein fader Nachgeschmack. Der bleibende Eindruck, jeder Beteiligte hätte hier ein gutes Geschäft gemacht, kommt so nicht auf.

Beachten Sie die Spielregeln bei Verhandlungen und akzeptieren Sie nicht zu schnell das erste Angebot.

 

 

 

Fazit

 

Verhandeln ist ein Handwerk, das Übung erfordert. Behalten Sie diese Fehler im Hinterkopf, bevor Sie mit der Verhandlung beginnen, dann gelingt es leichter.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

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P.S.

 

Worauf achten Sie bei Verhandlungen? Welche Fehler sind Ihnen bekannt?

Antworten auf häufige Fragen

Was sind die häufigsten Verhandlungsfehler?

Die häufigsten Verhandlungsfehler sind:

  • Schlechte Vorbereitung
  • Unethisches Verhalten
  • Zu schnelles Annehmen eines Geschäfts
  • Kulturelle Unterschiede außer Acht lassen
  • Akzeptieren eines schlechten Angebots oder Verzicht auf eine Win-win-Situation
  • Emotionale Ablenkung

Was ist eine Verhandlung?

Der Begriff „Verhandlung“ bezieht sich auf eine strategische Diskussion, in der ein Problem auf eine für beide Parteien akzeptable Weise gelöst wird. In einer Verhandlung versucht jede Partei, die andere davon zu überzeugen, ihrem Standpunkt zuzustimmen. Verhandlungen beinhalten üblicherweise ein gewisses Geben und Nehmen, was bedeutet, dass oft eine Partei als Sieger aus der Verhandlung hervorgehen wird. Es sind allerdings auch Win-Win-Ergebnisse möglich.

Weshalb ist Verhandeln so wichtig?

Verhandlungen sind aus vielen Gründen so wichtig, ganz gleich, ob sie im Interesse des Einzelnen, eines Unternehmens oder der Regierung geführt werden. Verhandlungen ermöglichen es Ihnen, sich selbst weiterzuentwickeln und in Ihrer Karriere und/oder in Ihrem Leben voranzukommen. Die Fähigkeit zu verhandeln hilft auch bei der Lösung von Konflikten und bei der Schaffung von Werten für sich selbst und eine bessere Welt .

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 5. Januar 2022
AN: #873
K:
Ü:

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